Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Mon, 19 Apr 2021 02:35:25 +0200 Mon, 19 Apr 2021 02:35:25 +0200 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-4318 Fri, 16 Apr 2021 14:01:29 +0200 Verunsicherung durch Pollenallergien in Corona Zeiten - 2019 wurden im Main-Tauber-Kreis 2.575 AOK-Versicherte wegen Heuschnupfen behandelt / häufig Heranwachsende betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/verunsicherung-durch-pollenallergien-in-corona-zeiten-2019-wurden-im-main-tauber-kreis-2575-aok-v.html Im beginnenden Frühling sieht man wieder viele Menschen mit tränenden Augen, tropfender Nase, Atemnot oder Reizhusten. Bei diesen Symptomen wird schnell die Befürchtung wach, dass es sich um Covid-19 handeln könnte. Bei Heuschnupfen gibt es teilweise Beschwerden, die denen einer Corona-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund, doch eine Rhinopathie kann auch zu asthmatischen Beschwerden führen – Symptome, die ebenfalls bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Schuld sind häufig Pollen, die von Gräsern oder Bäumen in die Luft abgegeben werden. In Baden-Württemberg erhöhten sich die ärztlichen Behandlungen bei AOK-Versicherten von 196.568 in 2015 auf 216.210 im Jahr 2019. Im Main-Tauber-Kreis stieg die Zahl der Betroffenen im gleichen Zeitraum von 2.029 über 2.234 auf 2.575. Damit haben die Rhinopathie-Diagnosen in den vergangenen fünf Jahren hier um durchschnittlich 1,5 Prozent zugenommen. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

„Was bei den Patienten derzeit häufig Ängste auslöst ist, dass zum Heuschnupfen oft eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Etwa wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Erkrankte sollten sich dann telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. So wurden im Jahr 2019 in Baden-Württemberg 30.162 AOK-versicherte Kinder und Jugendliche deshalb behandelt. Im Main-Tauber-Kreis waren es 366.

 

„Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Auslöser in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist mit Beginn der wärmeren Jahreszeit der Fall. Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden,“  verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

 

Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 

Wer unsicher ist, ob es sich bei den persönlichen Beschwerden um eine Allergie oder doch um Covid-19 handelt, kann als erste Maßnahme einen Corona-Schnelltest durchführen. Bei positivem Ergebnis muss unmittelbar eine laborgestützte Untersuchung erfolgen, um Klarheit zu erhalten.

 

 

 

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Allergischer Schnupfen ist häufig auf eine Pollenallergie zurückzuführen. Wer aber zusätzlich Fieber oder Atemwegsbeschwerden hat, sollte wegen der Möglichkeit einer Corona-Erkrankung dringend seinen Hausarzt kontaktieren.  Foto: AOK

 

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news-4317 Fri, 16 Apr 2021 13:59:48 +0200 Verunsicherung durch Pollenallergien in Corona Zeiten - 2019 wurden im Hohenlohekreis 3.312 AOK-Versicherte wegen Heuschnupfen behandelt / häufig Heranwachsende betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/verunsicherung-durch-pollenallergien-in-corona-zeiten-2019-wurden-im-hohenlohekreis-3312-aok-vers.html Im beginnenden Frühling sieht man wieder viele Menschen mit tränenden Augen, tropfender Nase, Atemnot oder Reizhusten. Bei diesen Symptomen wird schnell die Befürchtung wach, dass es sich um Covid-19 handeln könnte. Bei Heuschnupfen gibt es teilweise Beschwerden, die denen einer Corona-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund, doch eine Rhinopathie kann auch zu asthmatischen Beschwerden führen – Symptome, die ebenfalls bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Schuld sind häufig Pollen, die von Gräsern oder Bäumen in die Luft abgegeben werden. In Baden-Württemberg erhöhten sich die ärztlichen Behandlungen bei AOK-Versicherten von 196.568 in 2015 auf 216.210 im Jahr 2019. Im Hohenlohekreis verringerte sich die Zahl der Betroffenen im gleichen Zeitraum von 3.342 auf 3.312. Damit sind die Rhinopathie-Diagnosen in den vergangenen fünf Jahren hier um durchschnittlich 1,8 Prozent gesunken. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

„Was bei den Patienten derzeit häufig Ängste auslöst ist, dass zum Heuschnupfen oft eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Etwa wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Erkrankte sollten sich dann telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. So wurden im Jahr 2019 in Baden-Württemberg 30.162 AOK-versicherte Kinder und Jugendliche deshalb behandelt. Im Hohenlohekreis waren es 497.

 

„Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Auslöser in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist mit Beginn der wärmeren Jahreszeit der Fall. Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden,“  verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

 

 

 

Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 

Wer unsicher ist, ob es sich bei den persönlichen Beschwerden um eine Allergie oder doch um Covid-19 handelt, kann als erste Maßnahme einen Corona-Schnelltest durchführen. Bei positivem Ergebnis muss unmittelbar eine laborgestützte Untersuchung erfolgen, um Klarheit zu erhalten.

 

 

 

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Allergischer Schnupfen ist häufig auf eine Pollenallergie zurückzuführen. Wer aber zusätzlich Fieber oder Atemwegsbeschwerden hat, sollte wegen der Möglichkeit einer Corona-Erkrankung dringend seinen Hausarzt kontaktieren.  Foto: AOK

 

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news-4316 Fri, 16 Apr 2021 13:58:05 +0200 Verunsicherung durch Pollenallergien in Corona Zeiten - 2019 wurden im Landkreis Hall 7.771 AOK-Versicherte wegen Heuschnupfen behandelt / häufig Heranwachsende betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/verunsicherung-durch-pollenallergien-in-corona-zeiten-2019-wurden-im-landkreis-hall-7771-aok-vers.html Im beginnenden Frühling sieht man wieder viele Menschen mit tränenden Augen, tropfender Nase, Atemnot oder Reizhusten. Bei diesen Symptomen wird schnell die Befürchtung wach, dass es sich um Covid-19 handeln könnte. Bei Heuschnupfen gibt es teilweise Beschwerden, die denen einer Corona-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund, doch eine Rhinopathie kann auch zu asthmatischen Beschwerden führen – Symptome, die ebenfalls bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Schuld sind häufig Pollen, die von Gräsern oder Bäumen in die Luft abgegeben werden. In Baden-Württemberg erhöhten sich die ärztlichen Behandlungen bei AOK-Versicherten von 196.568 in 2015 auf 216.210 im Jahr 2019. Im Landkreis Schwäbisch Hall verringerte sich die Zahl der Betroffenen im gleichen Zeitraum von 8.031 auf 7.771. Damit sind die Rhinopathie-Diagnosen in den vergangenen fünf Jahren hier um durchschnittlich 2,9 Prozent gesunken. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

„Was bei den Patienten derzeit häufig Ängste auslöst ist, dass zum Heuschnupfen oft eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Etwa wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Erkrankte sollten sich dann telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. So wurden im Jahr 2019 in Baden-Württemberg 30.162 AOK-versicherte Kinder und Jugendliche deshalb behandelt. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 1.017.

 

„Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Auslöser in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist mit Beginn der wärmeren Jahreszeit der Fall. Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden,“  verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

 

Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 

Wer unsicher ist, ob es sich bei den persönlichen Beschwerden um eine Allergie oder doch um Covid-19 handelt, kann als erste Maßnahme einen Corona-Schnelltest durchführen. Bei positivem Ergebnis muss unmittelbar eine laborgestützte Untersuchung erfolgen, um Klarheit zu erhalten.

 

 

 

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Allergischer Schnupfen ist häufig auf eine Pollenallergie zurückzuführen. Wer aber zusätzlich Fieber oder Atemwegsbeschwerden hat, sollte wegen der Möglichkeit einer Corona-Erkrankung dringend seinen Hausarzt kontaktieren.  Foto: AOK

 

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news-4315 Fri, 16 Apr 2021 13:56:18 +0200 Verunsicherung durch Pollenallergien in Corona Zeiten - 2019 wurden in Heilbronn 8.208 AOK-Versicherte wegen Heuschnupfen behandelt / häufig Heranwachsende betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/verunsicherung-durch-pollenallergien-in-corona-zeiten-2019-wurden-in-heilbronn-8208-aok-versicher.html Im beginnenden Frühling sieht man wieder viele Menschen mit tränenden Augen, tropfender Nase, Atemnot oder Reizhusten. Bei diesen Symptomen wird schnell die Befürchtung wach, dass es sich um Covid-19 handeln könnte. Bei Heuschnupfen gibt es teilweise Beschwerden, die denen einer Corona-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund, doch eine Rhinopathie kann auch zu asthmatischen Beschwerden führen – Symptome, die ebenfalls bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Schuld sind häufig Pollen, die von Gräsern oder Bäumen in die Luft abgegeben werden. In Baden-Württemberg erhöhten sich die ärztlichen Behandlungen bei AOK-Versicherten von 196.568 in 2015 auf 216.210 im Jahr 2019. Im Landkreis Heilbronn erhöhte sich die Zahl der Betroffenen im gleichen Zeitraum entgegen dem Landestrend von 5.247 auf 5.661 und im Stadtkreis Heilbronn von 2.214 auf 2.547. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

„Was bei den Patienten derzeit häufig Ängste auslöst ist, dass zum Heuschnupfen oft eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Etwa wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Erkrankte sollten sich dann telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. So wurden im Jahr 2019 in Baden-Württemberg 30.162 AOK-versicherte Kinder und Jugendliche deshalb behandelt. Im Landkreis Heilbronn waren es 830 und im Stadtkreis Heilbronn 369.

 

„Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Auslöser in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist mit Beginn der wärmeren Jahreszeit der Fall. Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden,“  verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

 

Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 

Wer unsicher ist, ob es sich bei den persönlichen Beschwerden um eine Allergie oder doch um Covid-19 handelt, kann als erste Maßnahme einen Corona-Schnelltest durchführen. Bei positivem Ergebnis muss unmittelbar eine laborgestützte Untersuchung erfolgen, um Klarheit zu erhalten.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Allergischer Schnupfen ist häufig auf eine Pollenallergie zurückzuführen. Wer aber zusätzlich Fieber oder Atemwegsbeschwerden hat, sollte wegen der Möglichkeit einer Corona-Erkrankung dringend seinen Hausarzt kontaktieren.  Foto: AOK

 

 

 

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news-4289 Fri, 26 Mar 2021 09:38:58 +0100 Selbsthilfegruppen: Kurzfristig Fördergelder bis zum 31. März bei der AOK beantragen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/selbsthilfegruppen-kurzfristig-foerdergelder-bis-zum-31-maerz-bei-der-aok-beantragen.html Heilbronn 23.3.2021. Die Lockdown-Phasen und die Ansteckungsgefahr der Corona-Pandemie haben auch die Arbeit und Treffen der Selbsthilfegruppen massiv eingeschränkt. Bislang liegt das Niveau der Anträge für die Pauschalförderung weit unter dem Schnitt der Vorjahre. Mit diesen Mitteln werden die Aktivitäten der Selbsthilfegruppen durch die Krankenkassen finanziell unterstützt. Kurzfristig, so die AOK Heilbronn-Franken, können noch bis zum 31. März Fördergelder beantragt werden. „Obwohl wir die Selbsthilfegruppen zu Jahresbeginn alle angeschrieben haben, ist die Resonanz bislang überschaubar“, sagt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren seien die Anfragen um die Hälfte zurückgegangen. „Es sind aber noch Mittel verfügbar“, so die Geschäftsführerin.

 

 

 

Gefördert werden aufgrund der Pandemie auch Online-Angebote. „Der Austausch und die wechselseitige Unterstützung sind wichtig, denn die Kontaktbeschränkungen stellen gerade für chronisch Kranke eine enorme Belastung dar“, erklärt Michaela Lierheimer. Wenn Gruppen noch kurzfristig Anträge stellen wollen, können sie sich bei der AOK Heilbronn-Franken an Barbara Welle (07131 639 374 oder barbara.welle@bw.aok.de) oder an Josephine Pape (07131 639 548 oder josephine.pape@bw.aok.de) wenden. 

 

 

 

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news-4282 Wed, 24 Mar 2021 11:26:11 +0100 Jährlich erkranken in Deutschland etwa 300.000 Menschen an Demenz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jaehrlich-erkranken-in-deutschland-etwa-300000-menschen-an-demenz.html Hohenlohekreis. Im Alter gehören Demenzen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Aktuell sind in Deutschland fast 1,6 Millionen Menschen daran erkrankt. Jährlich kommen etwa 300.000 neue Patienten hinzu. Rund zwei Drittel davon fallen unter die Rubrik Alzheimer. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts dürften demografisch bedingt im Jahr 2050 in der Bundesrepublik über zwei Millionen Menschen ab 65 Jahren an einer Demenz leiden. Doch die Erkrankung ist kein Schicksal. Mit einem gesunden Lebenswandel kann man vorbeugen. Im Hohenlohekreis war die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten in den vergangenen fünf Jahren relativ konstant. 2015 wurden 1.269 Personen wegen Demenz behandelt, 2017 waren es 1.280 und 2019 1.237. Das entspricht einen Anteil von 2,0 Prozent der Versicherten. Im Durchschnitt gingen die Diagnosen im Landkreis zwischen 2015 und 2019 jährlich um 2,1 Prozent zurück. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von rund 47 Prozent die größte Kasse im Hohenlohekreis ist.

 

Eine Demenzerkrankung liegt vor, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten durch Gedächtnisstörungen und weitere kognitive Ausfälle beeinträchtigt wird. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen vermindert sein. Die Wahrscheinlichkeit einer Demenz  steigt im höheren Alter stark an. Der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge beträgt die Rate bei den 65- bis 69-Jährigen 1,6 Prozent, den 75-79-Jährigen 7,31 Prozent, den 85-89-Jährigen 26,11 Prozent und 40,95 Prozent bei den Menschen über 90.

 

„Übergewicht, Tabakkonsum, Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen erhöhen das Risiko. Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut, mit dem Rauchen aufhört und die genannten Erkrankungen konsequent behandelt, kann die Wahrscheinlichkeit für eine Demenz verringern“, weiß AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig. Vorbeugend empfiehlt sie „regelmäßige körperliche Bewegung, ein geistig aktives Leben mit immer neuen Anregungen fürs Gehirn und die Pflege sozialer Kontakte. Eine Kost mit einem hohen Anteil an Gemüse und Obst wird ebenfalls empfohlen, weil sie Übergewicht und Krankheiten vorbeugt, die das Risiko für eine Demenz erhöhen.“

 

Eine sorgfältige Untersuchung ist Voraussetzung für eine frühzeitige und wirkungsvolle Behandlung. Daher hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Medizinern im Facharztprogramm Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie großen Wert auf eine umfassende Diagnostik gelegt. Es ist zudem notwendig, den Patienten und seine Angehörigen gut zu beraten.

 

Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft werden etwa 80 von 100 Demenzkranke von ihren Angehörigen versorgt. „Häufig sind es Frauen, die zwischen sechs und zehn Stunden täglich für die Pflege aufwenden. Die Demenz und ihre Symptome belasten viele dieser pflegenden Angehörigen und schränken ihre Lebensqualität stark ein. Deshalb bietet die AOK Heilbronn-Franken Pflegeberatung und -kurse an – derzeit auch verstärkt online,“ so Dr. Gudula Kirtschig.

 

Für die Betroffenen sind Orientierungshilfen wichtig, um sich räumlich zurechtfinden. Auch eine geregelte Tagesgestaltung ermöglicht, den Alltag leichter zu bewältigen und kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Verhaltenstherapie, körperliche Aktivität, Hirnleistungstraining und Biographiearbeit zählen unter anderem zu den Behandlungsmethoden. Für Fragen und Informationen rund um die Pflege stehen auch die Pflegestützpunkte in Heilbronn, Brackenheim und Möckmühl zur Verfügung. Alle Kontaktdaten findet man unter bw.pflegestuetzpunkt.de

 

 

 

 

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Die Pflege Demenzkranker wird zu 80 Prozent von Familienangehörigen in Privathaushalten bewältigt. Die AOK Heilbronn-Franken bietet vielfältige Hilfestellungen. Foto: AOK

 

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news-4281 Wed, 24 Mar 2021 11:24:54 +0100 Jährlich erkranken in Deutschland etwa 300.000 Menschen an Demenz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jaehrlich-erkranken-in-deutschland-etwa-300000-menschen-an-demenz-1.html Heilbronn. Im Alter gehören Demenzen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Aktuell sind in Deutschland fast 1,6 Millionen Menschen daran erkrankt. Jährlich kommen etwa 300.000 neue Patienten hinzu. Rund zwei Drittel davon fallen unter die Rubrik Alzheimer. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts dürften demografisch bedingt im Jahr 2050 in der Bundesrepublik über zwei Millionen Menschen ab 65 Jahren an einer Demenz leiden. Doch die Erkrankung ist kein Schicksal. Mit einem gesunden Lebenswandel kann man vorbeugen. In Heilbronn ist die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gesunken. 2015 wurden hier 3.390 Personen wegen Demenz behandelt, 2017 waren es 3.267 und 2019 noch 3.196. Das entspricht einen Anteil von 1,7 Prozent der Versicherten. Im Durchschnitt gingen die Diagnosen in Heilbronn zwischen 2015 und 2019 jährlich um 2,5 Prozent zurück. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent die größte Kasse der Region ist.

 

Eine Demenzerkrankung liegt vor, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten durch Gedächtnisstörungen und weitere kognitive Ausfälle beeinträchtigt wird. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen vermindert sein. Die Wahrscheinlichkeit einer Demenz steigt im höheren Alter stark an. Der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge beträgt die Rate bei den 65- bis 69-Jährigen 1,6 Prozent, den 75-79-Jährigen 7,31 Prozent, den 85-89-Jährigen 26,11 Prozent und 40,95 Prozent bei den Menschen über 90.

 

„Übergewicht, Tabakkonsum, Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen erhöhen das Risiko. Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut, mit dem Rauchen aufhört und die genannten Erkrankungen konsequent behandelt, kann die Wahrscheinlichkeit für eine Demenz verringern“, weiß AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig. Vorbeugend empfiehlt sie „regelmäßige körperliche Bewegung, ein geistig aktives Leben mit immer neuen Anregungen fürs Gehirn und die Pflege sozialer Kontakte. Eine Kost mit einem hohen Anteil an Gemüse und Obst wird ebenfalls empfohlen, weil sie Übergewicht und Krankheiten vorbeugt, die das Risiko für eine Demenz erhöhen.“

 

Eine sorgfältige Untersuchung ist Voraussetzung für eine frühzeitige und wirkungsvolle Behandlung. Daher hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Medizinern im Facharztprogramm Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie großen Wert auf eine umfassende Diagnostik gelegt. Es ist zudem notwendig, den Patienten und seine Angehörigen gut zu beraten.

 

Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft werden etwa 80 von 100 Demenzkranke von ihren Angehörigen versorgt. „Häufig sind es Frauen, die zwischen sechs und zehn Stunden täglich für die Pflege aufwenden. Die Demenz und ihre Symptome belasten viele dieser pflegenden Angehörigen und schränken ihre Lebensqualität stark ein. Deshalb bietet die AOK Heilbronn-Franken Pflegeberatung und -kurse an – derzeit auch verstärkt online,“ so Dr. Gudula Kirtschig.

 

Für die Betroffenen sind Orientierungshilfen wichtig, um sich räumlich zurechtfinden. Auch eine geregelte Tagesgestaltung ermöglicht, den Alltag leichter zu bewältigen und kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Verhaltenstherapie, körperliche Aktivität, Hirnleistungstraining und Biographiearbeit zählen unter anderem zu den Behandlungsmethoden. Für Fragen und Informationen rund um die Pflege stehen auch die Pflegestützpunkte in Heilbronn, Brackenheim und Möckmühl zur Verfügung. Alle Kontaktdaten findet man unter bw.pflegestuetzpunkt.de

 

 

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Die Pflege Demenzkranker wird zu 80 Prozent von Familienangehörigen in Privathaushalten bewältigt. Die AOK Heilbronn-Franken bietet vielfältige Hilfestellungen. Foto: AOK

 

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news-4280 Wed, 24 Mar 2021 11:23:44 +0100 Jährlich erkranken in Deutschland etwa 300.000 Menschen an Demenz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jaehrlich-erkranken-in-deutschland-etwa-300000-menschen-an-demenz-2.html Main-Tauber-Kreis. Im Alter gehören Demenzen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Aktuell sind in Deutschland fast 1,6 Millionen Menschen daran erkrankt. Jährlich kommen etwa 300.000 neue Patienten hinzu. Rund zwei Drittel davon fallen unter die Rubrik Alzheimer. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts dürften demografisch bedingt im Jahr 2050 in der Bundesrepublik über zwei Millionen Menschen ab 65 Jahren an einer Demenz leiden. Doch die Erkrankung ist kein Schicksal. Mit einem gesunden Lebenswandel kann man vorbeugen. Im Main-Tauber-Kreis war die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten in den vergangenen fünf Jahren relativ konstant. 2015 wurden 1.074 Personen wegen Demenz behandelt, 2017 waren es 1.101 und 2019 1.037. Das entspricht einen Anteil von 1,8 Prozent der Versicherten. Im Durchschnitt gingen die Diagnosen im Landkreis zwischen 2015 und 2019 jährlich um 2,9 Prozent zurück. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von rund 47 Prozent die größte Kasse im Main-Tauber-Kreis ist.

 

Eine Demenzerkrankung liegt vor, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten durch Gedächtnisstörungen und weitere kognitive Ausfälle beeinträchtigt wird. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen vermindert sein. Die Wahrscheinlichkeit einer Demenz steigt im höheren Alter stark an. Der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge beträgt die Rate bei den 65- bis 69-Jährigen 1,6 Prozent, den 75-79-Jährigen 7,31 Prozent, den 85-89-Jährigen 26,11 Prozent und 40,95 Prozent bei den Menschen über 90.

 

„Übergewicht, Tabakkonsum, Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen erhöhen das Risiko. Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut, mit dem Rauchen aufhört und die genannten Erkrankungen konsequent behandelt, kann die Wahrscheinlichkeit für eine Demenz verringern“, weiß AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig. Vorbeugend empfiehlt sie „regelmäßige körperliche Bewegung, ein geistig aktives Leben mit immer neuen Anregungen fürs Gehirn und die Pflege sozialer Kontakte. Eine Kost mit einem hohen Anteil an Gemüse und Obst wird ebenfalls empfohlen, weil sie Übergewicht und Krankheiten vorbeugt, die das Risiko für eine Demenz erhöhen.“

 

Eine sorgfältige Untersuchung ist Voraussetzung für eine frühzeitige und wirkungsvolle Behandlung. Daher hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Medizinern im Facharztprogramm Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie großen Wert auf eine umfassende Diagnostik gelegt. Es ist zudem notwendig, den Patienten und seine Angehörigen gut zu beraten.

 

Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft werden etwa 80 von 100 Demenzkranke von ihren Angehörigen versorgt. „Häufig sind es Frauen, die zwischen sechs und zehn Stunden täglich für die Pflege aufwenden. Die Demenz und ihre Symptome belasten viele dieser pflegenden Angehörigen und schränken ihre Lebensqualität stark ein. Deshalb bietet die AOK Heilbronn-Franken Pflegeberatung und -kurse an – derzeit auch verstärkt online,“ so Dr. Gudula Kirtschig.

 

Für die Betroffenen sind Orientierungshilfen wichtig, um sich räumlich zurechtfinden. Auch eine geregelte Tagesgestaltung ermöglicht, den Alltag leichter zu bewältigen und kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Verhaltenstherapie, körperliche Aktivität, Hirnleistungstraining und Biographiearbeit zählen unter anderem zu den Behandlungsmethoden. Für Fragen und Informationen rund um die Pflege stehen auch die Pflegestützpunkte in Heilbronn, Brackenheim und Möckmühl zur Verfügung. Alle Kontaktdaten findet man unter bw.pflegestuetzpunkt.de

 

 

 

 

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Die Pflege Demenzkranker wird zu 80 Prozent von Familienangehörigen in Privathaushalten bewältigt. Die AOK Heilbronn-Franken bietet vielfältige Hilfestellungen. Foto: AOK

 

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news-4279 Wed, 24 Mar 2021 11:22:20 +0100 Jährlich erkranken in Deutschland etwa 300.000 Menschen an Demenz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jaehrlich-erkranken-in-deutschland-etwa-300000-menschen-an-demenz-3.html Schwäbisch Hall. Im Alter gehören Demenzen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Aktuell sind in Deutschland fast 1,6 Millionen Menschen daran erkrankt. Jährlich kommen etwa 300.000 neue Patienten hinzu. Rund zwei Drittel davon fallen unter die Rubrik Alzheimer. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts dürften demografisch bedingt im Jahr 2050 in der Bundesrepublik über zwei Millionen Menschen ab 65 Jahren an einer Demenz leiden. Doch die Erkrankung ist kein Schicksal. Mit einem gesunden Lebenswandel kann man vorbeugen. Im Landkreis Schwäbisch Hall war die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten in den vergangenen fünf Jahren relativ konstant. 2015 wurden 1.538 Personen wegen Demenz behandelt, 2017 waren es 1.484 und 2019 1.569. Das entspricht einen Anteil von 1,8 Prozent der Versicherten. Im Durchschnitt gingen die Diagnosen im Landkreis Hall zwischen 2015 und 2019 jährlich um 2,9 Prozent zurück. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von knapp 57 Prozent die größte Kasse im Landkreis ist.

 

Eine Demenzerkrankung liegt vor, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten durch Gedächtnisstörungen und weitere kognitive Ausfälle beeinträchtigt wird. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen vermindert sein. Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, steigt im höheren Alter stark an. Der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zufolge beträgt die Rate bei den 65- bis 69-Jährigen 1,6 Prozent, den 75-79-Jährigen 7,31 Prozent, den 85-89-Jährigen 26,11 Prozent und 40,95 Prozent bei den Menschen über 90.

 

„Übergewicht, Tabakkonsum, Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen erhöhen das Risiko. Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut, mit dem Rauchen aufhört und die genannten Erkrankungen konsequent behandelt, kann die Wahrscheinlichkeit für eine Demenz verringern“, weiß AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig. Als vorbeugende Maßnahmen empfiehlt sie „regelmäßige körperliche Bewegung, ein geistig aktives Leben mit immer neuen Anregungen fürs Gehirn und die Pflege sozialer Kontakte. Eine Kost mit einem hohen Anteil an Gemüse und Obst wird ebenfalls empfohlen, weil sie Übergewicht und Krankheiten vorbeugt, die das Risiko für eine Demenz erhöhen.“

 

Eine sorgfältige Untersuchung ist Voraussetzung für eine frühzeitige und wirkungsvolle Behandlung. Daher hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Medizinern im Facharztprogramm Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie großen Wert auf eine umfassende Diagnostik gelegt. Es ist zudem notwendig, den Patienten und seine Angehörigen gut zu beraten.

 

Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft werden etwa 80 von 100 Demenzkranke von ihren Angehörigen versorgt. „Häufig sind es Frauen, die zwischen sechs und zehn Stunden täglich für die Pflege aufwenden. Die Demenz und ihre Symptome belasten viele dieser pflegenden Angehörigen und schränken ihre Lebensqualität stark ein. Deshalb bietet die AOK Heilbronn-Franken Pflegeberatung und -kurse an – derzeit auch verstärkt online,“ so Dr. Gudula Kirtschig.

 

Für die Betroffenen sind Orientierungshilfen wichtig, um sich räumlich zurechtfinden. Auch eine geregelte Tagesgestaltung ermöglicht, den Alltag leichter zu bewältigen und kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Verhaltenstherapie, körperliche Aktivität, Hirnleistungstraining und Biographiearbeit zählen unter anderem zu den Behandlungsmethoden. Für Fragen und Informationen rund um die Pflege stehen auch die Pflegestützpunkte in Heilbronn, Brackenheim und Möckmühl zur Verfügung. Alle Kontaktdaten findet man unter bw.pflegestuetzpunkt.de

 

 

(Bildunterzeile)

 

Die Pflege Demenzkranker wird zu 80 Prozent von Familienangehörigen in Privathaushalten bewältigt. Die AOK Heilbronn-Franken bietet vielfältige Hilfestellungen. Foto: AOK

 

 

 

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news-4253 Wed, 10 Mar 2021 10:43:44 +0100 Gesundheitsberufe und Erzieher am stärksten von Covid-19 betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsberufe-und-erzieher-am-staerksten-von-covid-19-betroffen-1.html Hohenlohekreis, 10. März 2021. Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2020 mit 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2019 um 0,1 Prozent leicht gestiegen. Im Hohenlohekreis blieben die Fehlzeiten 2020 mit 5,5 Prozent konstant. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,0 Kalendertagen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 16,5 Prozent. Die Daten der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Während Grippe im vergangenen Jahr keine große Rolle bei den Krankmeldungen spielte, haben Corona-Infektionen die Zahlen in bestimmten Monaten und Berufsgruppen deutlich steigen lassen. So ist der Krankenstand im Hohenlohekreis während des Höhepunkts der ersten Pandemie-Welle im März sprunghaft auf 8,6 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 lag er für diesen Monat bei 6,5 Prozent.

 

 

 

Neben Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung waren von März bis Dezember 2020 insbesondere die Altenpflege (4.209 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) sowie die Gesundheits- und Krankenpflege (4.128 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) stark von Fehlzeiten im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen.

 

   

 

Eine Detail-Analyse für die zehn Berufsgruppen mit den meisten Covid-Erkrankten zeigt, dass die Infektionshäufigkeit im Verlauf des Jahres starken Schwankungen unterlag. Besonders in den Monaten November und Dezember 2020, in denen die Infektionszahlen in vielen Regionen Deutschlands ihren Höchststand erreichten, lässt sich für mehrere Berufsgruppen in der Pflege ein rasanter Anstieg der Krankschreibungen auf Basis von laborbestätigten Diagnosen erkennen.

 

Bei den Berufen der Kindererziehung und -betreuung zeigt sich im Vergleich mit den weiteren Berufsgruppen der Anstieg der Erkrankten mit laborbestätigten Infektion zu Beginn der zweiten Welle im September und Oktober am deutlichsten. Durch den Lockdown mit der Schließung von Kindergärten im November, gingen die Infektionen bei den Erzieherinnen und Erziehern wieder deutlich zurück.

 

 

 

Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2020 insgesamt 57,3 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert bei 59,3 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Hohenlohekreis bei 12,1 Kalendertagen und war damit um 15,2 Prozent höher als 2019. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2020 insgesamt 165,9 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Hohenlohekreis waren es 167,3. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert im Main-Tauber-Kreis um 12,4 Prozent. 

 

 

 

Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen in Heilbronn-Franken waren mit 21,6 Prozent die Atemwegserkrankungen – hier schlagen sich insbesondere auch die Corona-Erkrankungen nieder - gefolgt von orthopädischen Beschwerden mit 16,3 Prozent, Verdauung mit 7,2 Prozent, Verletzungen mit 6,4 Prozent und psychischen Erkrankungen mit 4,6 Prozent. Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten bezogen auf die Arbeitsunfähigkeitstage betrachtet. Hier rangierten orthopädische Beschwerden mit 22,5 Prozent vor Atemwegserkrankungen mit 12,5 Prozent, Psyche mit 10,7 Prozent und Verletzungen mit 9,4 Prozent.

 

 

 

Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,3 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Gesundheits- und Sozialwesen“ sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ mit jeweils 6,1 Prozent, dem „Verarbeitenden Gewerbe“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,9 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

 

 

 

Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2020 die Elektromaschinentechnik (im Durchschnitt 34,5 Fehltage) vor der „spanlosen Metallverarbeitung“ (34 Fehltage), „Haus- und Familienpflege“ (33,1 Fehltage), „Straßen und Asphaltbau“ (32,9 Fehltage) und „Papier- und Verpackungstechnik“ (32,4 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 6,7 Tagen in der IT-Anwenderberatung ermittelt.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Die Zahl der Krankschreibungen ist 2020 in Heilbronn-Franken gegenüber dem Vorjahr mit 5,5 Prozent um 0,1 Prozent gestiegen. Im Hohenlohekreis bleib sie mit 5,5 Prozent konstant. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4252 Wed, 10 Mar 2021 10:42:31 +0100 Gesundheitsberufe und Erzieher am stärksten von Covid-19 betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsberufe-und-erzieher-am-staerksten-von-covid-19-betroffen-2.html Heilbronn, 10. März 2021. Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2020 mit 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2019 um 0,1 Prozent leicht gestiegen. Im Stadtkreis Heilbronn stiegen die Fehlzeiten 2020 um ebenfalls 0,1 auf 5,4 Prozent und im Landkreis fielen sie auf 5,3 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,0 Kalendertagen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 16,5 Prozent. Die Daten der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Während Grippe im vergangenen Jahr keine große Rolle bei den Krankmeldungen spielte, haben Corona-Infektionen die Zahlen in bestimmten Monaten und Berufsgruppen deutlich steigen lassen. So ist der Krankenstand im Landkreis Heilbronn während des Höhepunkts der ersten Pandemie-Welle im März sprunghaft auf 7,9 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 lag er für diesen Monat bei 6,4 Prozent.

 

 

 

Neben Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung waren von März bis Dezember 2020 insbesondere die Altenpflege (4.209 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) sowie die Gesundheits- und Krankenpflege (4.128 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) stark von Fehlzeiten im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen.

 

   

 

Eine Detail-Analyse für die zehn Berufsgruppen mit den meisten Covid-Erkrankten zeigt, dass die Infektionshäufigkeit im Verlauf des Jahres starken Schwankungen unterlag. Besonders in den Monaten November und Dezember 2020, in denen die Infektionszahlen in vielen Regionen Deutschlands ihren Höchststand erreichten, lässt sich für mehrere Berufsgruppen in der Pflege ein rasanter Anstieg der Krankschreibungen auf Basis von laborbestätigten Diagnosen erkennen.

 

Bei den Berufen der Kindererziehung und -betreuung zeigt sich im Vergleich mit den weiteren Berufsgruppen der Anstieg der Erkrankten mit laborbestätigten Infektion zu Beginn der zweiten Welle im September und Oktober am deutlichsten. Durch den Lockdown mit der Schließung von Kindergärten im November, gingen die Infektionen bei den Erzieherinnen und Erziehern wieder deutlich zurück.

 

 

 

Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2020 insgesamt 57,3 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert bei 59,3 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Landkreis Heilbronn bei 12,2 Kalendertagen und war damit um 15,1 Prozent höher als 2019. Im Stadtkreis Heilbronn betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer 11,1 Tage. Dies waren 18,1 Prozent mehr als 2019. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2020 insgesamt 165,9 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Heilbronn  waren es 159,2 und im Stadtkreis Heilbronn 178,8.

 

 

 

Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen in Heilbronn-Franken waren mit 21,6 Prozent die Atemwegserkrankungen – hier schlagen sich insbesondere auch die Corona-Erkrankungen nieder - gefolgt von orthopädischen Beschwerden mit 16,3 Prozent, Verdauung mit 7,2 Prozent, Verletzungen mit 6,4 Prozent und psychischen Erkrankungen mit 4,6 Prozent. Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten bezogen auf die Arbeitsunfähigkeitstage betrachtet. Hier rangierten orthopädische Beschwerden mit 22,5 Prozent vor Atemwegserkrankungen mit 12,5 Prozent, Psyche mit 10,7 Prozent und Verletzungen mit 9,4 Prozent.

 

 

 

Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,3 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Gesundheits- und Sozialwesen“ sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ mit jeweils 6,1 Prozent, dem „Verarbeitenden Gewerbe“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,9 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

 

 

 

Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2020 die Elektromaschinentechnik (im Durchschnitt 34,5 Fehltage) vor der „spanlosen Metallverarbeitung“ (34 Fehltage), „Haus- und Familienpflege“ (33,1 Fehltage), „Straßen und Asphaltbau“ (32,9 Fehltage) und „Papier- und Verpackungstechnik“ (32,4 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 6,7 Tagen in der IT-Anwenderberatung ermittelt.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Die Zahl der Krankschreibungen ist 2020 in Heilbronn-Franken gegenüber dem Vorjahr mit 5,5 Prozent um 0,1 Prozent gestiegen. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4251 Wed, 10 Mar 2021 10:40:48 +0100 Gesundheitsberufe und Erzieher am stärksten von Covid-19 betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsberufe-und-erzieher-am-staerksten-von-covid-19-betroffen-3.html Main-Tauber-Kreis, 10. März 2021. Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2020 mit 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2019 um 0,1 Prozent leicht gestiegen. Im Main-Tauber-Kreis blieben die Fehlzeiten 2020 mit 5,7 Prozent auf einem hohen Niveau konstant. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,0 Kalendertagen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 16,5 Prozent. Die Daten der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Während Grippe im vergangenen Jahr keine große Rolle bei den Krankmeldungen spielte, haben Corona-Infektionen die Zahlen in bestimmten Monaten und Berufsgruppen deutlich steigen lassen. So ist der Krankenstand im Main-Tauber-Kreis während des Höhepunkts der ersten Pandemie-Welle im März sprunghaft auf 8,1 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 lag er für diesen Monat bei 6,7 Prozent.

 

 

 

Neben Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung waren von März bis Dezember 2020 insbesondere die Altenpflege (4.209 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) sowie die Gesundheits- und Krankenpflege (4.128 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) stark von Fehlzeiten im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen.

 

   

 

Eine Detail-Analyse für die zehn Berufsgruppen mit den meisten Covid-Erkrankten zeigt, dass die Infektionshäufigkeit im Verlauf des Jahres starken Schwankungen unterlag. Besonders in den Monaten November und Dezember 2020, in denen die Infektionszahlen in vielen Regionen Deutschlands ihren Höchststand erreichten, lässt sich für mehrere Berufsgruppen in der Pflege ein rasanter Anstieg der Krankschreibungen auf Basis von laborbestätigten Diagnosen erkennen.

 

Bei den Berufen der Kindererziehung und -betreuung zeigt sich im Vergleich mit den weiteren Berufsgruppen der Anstieg der Erkrankten mit laborbestätigten Infektion zu Beginn der zweiten Welle im September und Oktober am deutlichsten. Durch den Lockdown mit der Schließung von Kindergärten im November, gingen die Infektionen bei den Erzieherinnen und Erziehern wieder deutlich zurück.

 

 

 

Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2020 insgesamt 57,3 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert bei 59,3 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Main-Tauber-Kreis bei 12,2 Kalendertagen und war damit um 12,2 Prozent höher als 2019. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2020 insgesamt 165,9 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Main-Tauber-Kreis waren es 171,2. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert im Main-Tauber-Kreis um 13,5 Prozent. 

 

 

 

Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen in Heilbronn-Franken waren mit 21,6 Prozent die Atemwegserkrankungen – hier schlagen sich insbesondere auch die Corona-Erkrankungen nieder - gefolgt von orthopädischen Beschwerden mit 16,3 Prozent, Verdauung mit 7,2 Prozent, Verletzungen mit 6,4 Prozent und psychischen Erkrankungen mit 4,6 Prozent. Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten bezogen auf die Arbeitsunfähigkeitstage betrachtet. Hier rangierten orthopädische Beschwerden mit 22,5 Prozent vor Atemwegserkrankungen mit 12,5 Prozent, Psyche mit 10,7 Prozent und Verletzungen mit 9,4 Prozent.

 

 

 

Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,3 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Gesundheits- und Sozialwesen“ sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ mit jeweils 6,1 Prozent, dem „Verarbeitenden Gewerbe“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,9 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

 

 

 

Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2020 die Elektromaschinentechnik (im Durchschnitt 34,5 Fehltage) vor der „spanlosen Metallverarbeitung“ (34 Fehltage), „Haus- und Familienpflege“ (33,1 Fehltage), „Straßen und Asphaltbau“ (32,9 Fehltage) und „Papier- und Verpackungstechnik“ (32,4 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 6,7 Tagen in der IT-Anwenderberatung ermittelt.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Die Zahl der Krankschreibungen ist 2020 in Heilbronn-Franken gegenüber dem Vorjahr mit 5,5 Prozent um 0,1 Prozent gestiegen. Im Main-Tauber-Kreis bleib sie mit 5,7 Prozent auf einem hohen Niveau konstant. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4250 Wed, 10 Mar 2021 10:39:01 +0100 Gesundheitsberufe und Erzieher am stärksten von Covid-19 betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsberufe-und-erzieher-am-staerksten-von-covid-19-betroffen.html Schwäbisch Hall, 10. März 2021. Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2020 mit 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2019 um 0,1 Prozent leicht gestiegen. Im Landkreis Schwäbisch Hall erhöhten sich die Fehlzeiten 2020 auf 5,4 Prozent, gegenüber 5,2 Prozent 2019. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,0 Kalendertagen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 16,5 Prozent. Die Daten der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Während Grippe im vergangenen Jahr keine große Rolle bei den Krankmeldungen spielte, haben Corona-Infektionen die Zahlen in bestimmten Monaten und Berufsgruppen deutlich steigen lassen. So ist der Krankenstand im Landkreis Hall während des Höhepunkts der ersten Pandemie-Welle im März sprunghaft auf 8,1 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 lag er für diesen Monat bei 6,4 Prozent.

 

 

 

Neben Beschäftigten in der Kinderbetreuung und -erziehung waren von März bis Dezember 2020 insbesondere die Altenpflege (4.209 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) sowie die Gesundheits- und Krankenpflege (4.128 Infektionen je 100.000 Beschäftigte) stark von Fehlzeiten im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen.

 

 

 

Eine Detail-Analyse für die zehn Berufsgruppen mit den meisten Covid-Erkrankten zeigt, dass die Infektionshäufigkeit im Verlauf des Jahres starken Schwankungen unterlag. Besonders in den Monaten November und Dezember 2020, in denen die Infektionszahlen in vielen Regionen Deutschlands ihren Höchststand erreichten, lässt sich für mehrere Berufsgruppen in der Pflege ein rasanter Anstieg der Krankschreibungen auf Basis von laborbestätigten Diagnosen erkennen.

 

Bei den Berufen der Kindererziehung und -betreuung zeigt sich im Vergleich mit den weiteren Berufsgruppen der Anstieg der Erkrankten mit laborbestätigten Infektion zu Beginn der zweiten Welle im September und Oktober am deutlichsten. Durch den Lockdown mit der Schließung von Kindergärten im November, gingen die Infektionen bei den Erzieherinnen und Erziehern wieder deutlich zurück.

 

 

 

Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2020 insgesamt 57,3 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert bei 59,3 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Landkreis Schwäbisch Hall bei 12,2 Kalendertagen und war damit um 17,3 Prozent höher als 2019. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2020 insgesamt 165,9 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Hall waren es 162,5. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert hier um 11,4 Prozent. 

 

 

 

Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen in Heilbronn-Franken waren mit 21,6 Prozent die Atemwegserkrankungen – hier schlagen sich insbesondere auch die Corona-Erkrankungen nieder - gefolgt von orthopädischen Beschwerden mit 16,3 Prozent, Verdauung mit 7,2 Prozent, Verletzungen mit 6,4 Prozent und psychischen Erkrankungen mit 4,6 Prozent. Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten bezogen auf die Arbeitsunfähigkeitstage betrachtet. Hier rangierten orthopädische Beschwerden mit 22,5 Prozent vor Atemwegserkrankungen mit 12,5 Prozent, Psyche mit 10,7 Prozent und Verletzungen mit 9,4 Prozent.

 

 

 

Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,3 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Gesundheits- und Sozialwesen“ sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ mit jeweils 6,1 Prozent, dem „Verarbeitenden Gewerbe“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,9 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

 

 

 

Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2020 die Elektromaschinentechnik (im Durchschnitt 34,5 Fehltage) vor der „spanlosen Metallverarbeitung“ (34 Fehltage), „Haus- und Familienpflege“ (33,1 Fehltage), „Straßen und Asphaltbau“ (32,9 Fehltage) und „Papier- und Verpackungstechnik“ (32,4 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 6,7 Tagen in der IT-Anwenderberatung ermittelt.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Die Zahl der Krankschreibungen ist 2020 in Heilbronn-Franken gegenüber dem Vorjahr mit 5,5 Prozent um 0,1 Prozent gestiegen. Im Landkreis Hall erhöhten sie sich von 5,2 in 2019 auf 5,4 Prozent. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4225 Wed, 03 Mar 2021 11:56:08 +0100 Corona-Lockdown belastet Kinder erheblich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/corona-lockdown-belastet-kinder-erheblich.html Heilbronn-Franken. Schulen im Wechselunterricht oder komplett geschlossen, Sportvereine bieten kein Training an und die Möglichkeiten sich mit Freunden zu treffen sind aufgrund der aktuellen Regeln stark eingeschränkt. Die Corona-Bestimmungen sind insbesondere für Familien eine Belastungsprobe. Wie die neue Forsa-Umfrage in Zusammenarbeit mit der AOK zeigt, haben Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg neben den psychischen Belastungen zusätzlich mit körperlichen Folgen des Lockdowns zu kämpfen: Seit Beginn der Pandemie bewegen sich die Heranwachsenden im Land noch deutlich weniger. Die Befragung von 526 Eltern mit Kindern zwischen einem und 18 Jahren ergab, dass sich die Corona-Einschränkungen schon auf die Jüngsten lähmend auswirken: 46 Prozent der Ein- bis Dreijährigen haben sich nach Einschätzung ihrer Erziehungsberechtigten deutlich weniger bewegt als zuvor. Bei den Vier- bis Neunjährigen steigt der Anteil auf satte 75 Prozent. Bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen liegen sogar 86 Prozent öfter auf der faulen Haut als vor der Pandemie und 79 Prozent sind es bei den Jugendlichen bis 18 Jahren.

 

 

 

„Die Motivation sich zu bewegen, ist während des Lockdowns extrem schwer aufrecht zu halten,“ sagt Nina Landwehr, Sportfachkraft der AOK Heilbronn-Franken. Sie befürchtet, dass Corona diesen Negativtrend noch verstärken könnte. So hat das Fitnessbarometer im vergangenen Jahr gezeigt, dass 12,6 Prozent der getesteten Kinder zwischen drei und zehn Jahren übergewichtig sind, davon 5,2 Prozent adipös. Dabei verdoppelt sich der Anteil der Kinder mit zu viel Speck auf den Rippen zwischen dem Kindergarten- und dem Grundschulalter.

 

 

 

Aber nicht nur Kinder sind betroffen. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts hat gezeigt, dass der durchschnittliche Bundesbürger schon während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 um ein Kilogramm an Körpergewicht zugelegt hat. Den aktuellen Lockdown empfinden 64 Prozent der befragten Eltern als stark oder sehr stark belastend. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob die Familien in einem Dorf oder in einer Stadt leben, oder welchen Bildungshintergrund Mütter und Väter haben.

 

 

 

Das Deutsche Jungendinstitut untersuchte Ende 2020, wie Kinder den Lockdown bisher verkraftet haben. Mehr als jedes vierte Kind litt demnach unter erheblicher Einsamkeit. Besonders betroffen waren mit 48 Prozent Kinder aus Familien, die in angespannten finanziellen Verhältnissen lebten.

 

In einem Bereich wirkt sich der Corona-Lockdown allerdings positiv aus: 54 Prozent der Befragten gab an, häufiger als vor Beginn der Pandemie wieder gemeinsam Mahlzeiten einzunehmen. Dafür wird auch häufiger selbst (31 Prozent) und mit frischen Zutaten (23 Prozent) gekocht. „Es wäre schön, wenn wir das aus der Krise mitnehmen würden und Familien wieder öfter gemeinsam essen, denn dies ist äußerst wichtig für das Ess- und Sozialverhalten der Kinder“, so AOK-Ernährungsfachfrau Iris Baumann.

 

 

 

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Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass Kinder und Jugendliche noch mehr Zeit am Bildschirm verbringen und Bewegungsmangel haben. Foto: AOK

 

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news-4229 Fri, 26 Feb 2021 12:06:35 +0100 Zahlreiche Menschen mit Hörschäden im Hohenlohekreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/zahlreiche-menschen-mit-hoerschaeden-im-hohenlohekreis.html Hohenlohekreis. Die Fähigkeit zu hören hat eine große Bedeutung für Kommunikation und Orientierung. Sowohl Schwerhörigkeit als auch Tinnitus sind in Deutschland weit verbreitet. Laut Robert-Koch-Institut sind rund 60 % der Bevölkerung zumindest zeitweise davon betroffen. Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Jahr 2019 insgesamt 4.939 AOK-Versicherte wegen Hörschäden ärztlich behandelt, in Baden-Württemberg waren es 249.955. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an. Die Ursachen und Formen der Beeinträchtigung sind vielfältig. In Deutschland ist etwa jeder 7. Erwachsene dauerhaft betroffen, in der Altersgruppe ab dem 65. Lebensjahr ungefähr jeder Zweite, so das RKI. Schätzungen zufolge leiden zwischen 17 und 20 Millionen Deutsche an einer verminderten Hörfähigkeit, und die Zahl nimmt weiter zu, vor allem bei jungen Menschen. Schwerhörigkeit  kann sowohl eine Alterserscheinung als auch Folge einer Erkrankung oder übermäßiger Lärmbelastung sein. Lärmschwerhörigkeit ist in Deutschland die häufigste Berufskrankheit.

 

Bei einer beginnenden Schwerhörigkeit lässt meist zunächst das Vermögen des Ohres nach, auf bestimmte Frequenzen mit einer geringen Lautstärke noch zu reagieren. Aufgrund dieser so genannten Hörbahn-Degeneration können Betroffene Geräusche immer schlechter unterscheiden. „Dies erklärt auch, warum Menschen mit beginnender Schwerhörigkeit oft einem Einzelgespräch noch gut folgen können, aber in größeren Gesellschaften oder bei starker Hintergrundkulisse, etwa bei einem Restaurant-Besuch, Probleme haben, sich an einer Konversation zu beteiligen;“ so Dieter Macher, Leiter des Versorgungsmanagements bei der AOK Heilbronn-Franken.

 

Wird dieser Degeneration durch eine Hörhilfe frühzeitig entgegengewirkt, kann das breite Spektrum des Hörens erhalten bleiben. Im Jahr 2019 wurde im Hohenlohekreis 508 AOK-Versicherten ein Hörgerät verordnet. In Baden-Württemberg waren es 34.890.

 

Früherkennung ist sehr wichtig für den Therapieerfolg. Das gilt insbesondere für Kinder, denn die allgemeine geistige und vor allem die Sprachentwicklung setzen normales Hörvermögen voraus. Die Aktion „Frühkindliches Hören“ der Deutschen Kinderhilfe geht von zwei bis drei Kindern mit Hörstörung pro 1.000 Geburten aus, d.h. unter etwa 415 Neugeborenen findet sich ein schwerhöriger Säugling. Bei den Frühgeburten liegt die Rate deutlich höher.

 

„Auch wenn das neue Hörerlebnis ungewohnt ist und die Umstellung ein wenig Geduld bedarf, erhöht der Einsatz eines Hörgeräts die Lebensqualität enorm;“ verdeutlicht Dieter Macher. Denn nur so können schwerhörige Menschen auf Dauer Alltagssituationen richtig meistern und soziale Kontakte ausreichend pflegen. Wer schlecht hört, fühlt sich oft gehemmt oder ausgeschlossen. Er nimmt akustische Signale nur mehr abgeschwächt, verändert oder teilweise gar nicht mehr wahr. Häufig kommt zu einer Schwerhörigkeit auch eine Fehlhörigkeit. Die Betroffenen verstehen nicht mehr richtig, was ihr Gesprächspartner sagt. Wörter und Sätze kommen verzerrt an

 

Eine Altersschwerhörigkeit stellt sich in der Regel langsam ein. Im Laufe mehrerer Jahre lässt das Hörvermögen stetig nach. In der Altersgruppe der 50- bis 54-Jährigen wurden im Jahr 2019 insgesamt 3,9 Prozent wegen einer Hörschwäche behandelt, bei den 65- bis 69-Jährigen waren es 10,2 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 20,3 Prozent.

 

„Oft fällt es Angehörigen und Freunden zuerst auf, dass ein Mensch anfängt schlechter zu hören. Betroffene sollten sich an Ihren Hausarzt wenden, wenn Sie den Eindruck haben, schlechter zu hören oder zu verstehen. Dieser kann bei Bedarf eine Überweisung zum einem Hals-Nasen-Ohrenarzt ausstellen. Mit Tests und Untersuchungen kann die Ursache und Form der Störung festgestellt und die notwendige Therapie eingeleitet werden“, erläutert Dieter Macher.

 

Neben dem eigentlichen Hörtest kann durch eine ausführliche Befragung herausgefunden werden, wie es um Ihre Ohren steht. Gab es einen bestimmten Auslöser für die Verringerung des Hörvermögens oder leidet der Patient unter anderen Symptomen oder Nebenerkrankungen? Wer eine Kostenübernahme oder Zuschüsse durch seine Krankenkasse wünscht, für den ist der Gang zum Facharzt unumgänglich. Denn nur dieser kann eine gültige Bescheinigung über einen Hörverlust ausstellen.

 

  • Fragen zu den Themen „Hörgeräte und Kostenübernahme“ beantwortet die Leiterin des Competencecenters Hilfsmittel der AOK Heilbronn Franken, Andrea Burkert. Sie ist am Mittwoch, 3. März, von 9 bis 13 Uhr, unter der Rufnummer 09341 940265 erreichbar.

 

 

 

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Wer schlecht hört, sollte einen Arzt aufsuchen, damit die Ursache festgestellt wird und eine Therapie eingeleitet werden kann. Foto: AOK

 

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news-4228 Fri, 26 Feb 2021 12:05:04 +0100 Zahlreiche Menschen mit Hörschäden in Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/zahlreiche-menschen-mit-hoerschaeden-in-heilbronn.html Heilbronn. Die Fähigkeit zu hören hat eine große Bedeutung für Kommunikation und Orientierung. Sowohl Schwerhörigkeit als auch Tinnitus sind in Deutschland weit verbreitet. Laut Robert-Koch-Institut sind rund 60 % der Bevölkerung zumindest zeitweise davon betroffen. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn wurden im Jahr 2019 insgesamt 9.089 AOK-Versicherte wegen Hörschäden ärztlich behandelt, in Baden-Württemberg waren es 249.955. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an. Die Ursachen und Formen der Beeinträchtigung sind vielfältig. In Deutschland ist etwa jeder 7. Erwachsene dauerhaft betroffen, in der Altersgruppe ab dem 65. Lebensjahr ungefähr jeder Zweite, so das RKI. Schätzungen zufolge leiden zwischen 17 und 20 Millionen Deutsche an einer verminderten Hörfähigkeit, und die Zahl nimmt weiter zu, vor allem bei jungen Menschen. Schwerhörigkeit  kann sowohl eine Alterserscheinung als auch Folge einer Erkrankung oder übermäßiger Lärmbelastung sein. Lärmschwerhörigkeit ist in Deutschland die häufigste Berufskrankheit.

 

Bei einer beginnenden Schwerhörigkeit lässt meist zunächst das Vermögen des Ohres nach, auf bestimmte Frequenzen mit einer geringen Lautstärke noch zu reagieren. Aufgrund dieser so genannten Hörbahn-Degeneration können Betroffene Geräusche immer schlechter unterscheiden. „Dies erklärt auch, warum Menschen mit beginnender Schwerhörigkeit oft einem Einzelgespräch noch gut folgen können, aber in größeren Gesellschaften oder bei starker Hintergrundkulisse, etwa bei einem Restaurant-Besuch, Probleme haben, sich an einer Konversation zu beteiligen;“ so Dieter Macher, Leiter des Versorgungsmanagements bei der AOK Heilbronn-Franken.

 

Wird dieser Degeneration durch eine Hörhilfe frühzeitig entgegengewirkt, kann das breite Spektrum des Hörens erhalten bleiben. Im Jahr 2019 wurde in Heilbronn 1.255 AOK-Versicherten ein Hörgerät verordnet. In Baden-Württemberg waren es 34.890.

 

Früherkennung ist sehr wichtig für den Therapieerfolg. Das gilt insbesondere für Kinder, denn die allgemeine geistige und vor allem die Sprachentwicklung setzen normales Hörvermögen voraus. Die Aktion „Frühkindliches Hören“ der Deutschen Kinderhilfe geht von zwei bis drei Kindern mit Hörstörung pro 1.000 Geburten aus, d.h. unter etwa 415 Neugeborenen findet sich ein schwerhöriger Säugling. Bei den Frühgeburten liegt die Rate deutlich höher.

 

„Auch wenn das neue Hörerlebnis ungewohnt ist und die Umstellung ein wenig Geduld bedarf, erhöht der Einsatz eines Hörgeräts die Lebensqualität enorm;“ verdeutlicht Dieter Macher. Denn nur so können schwerhörige Menschen auf Dauer Alltagssituationen richtig meistern und soziale Kontakte ausreichend pflegen. Wer schlecht hört, fühlt sich oft gehemmt oder ausgeschlossen. Er nimmt akustische Signale nur mehr abgeschwächt, verändert oder teilweise gar nicht mehr wahr. Häufig kommt zu einer Schwerhörigkeit auch eine Fehlhörigkeit. Die Betroffenen verstehen nicht mehr richtig, was ihr Gesprächspartner sagt. Wörter und Sätze kommen verzerrt an

 

Eine Altersschwerhörigkeit stellt sich in der Regel langsam ein. Im Laufe mehrerer Jahre lässt das Hörvermögen stetig nach. In der Altersgruppe der 50- bis 54-Jährigen wurden im Jahr 2019 insgesamt 3,9 Prozent wegen einer Hörschwäche behandelt, bei den 65- bis 69-Jährigen waren es 10,2 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 20,3 Prozent.

 

„Oft fällt es Angehörigen und Freunden zuerst auf, dass ein Mensch anfängt schlechter zu hören. Betroffene sollten sich an Ihren Hausarzt wenden, wenn Sie den Eindruck haben, schlechter zu hören oder zu verstehen. Dieser kann bei Bedarf eine Überweisung zum einem Hals-Nasen-Ohrenarzt ausstellen. Mit Tests und Untersuchungen kann die Ursache und Form der Störung festgestellt und die notwendige Therapie eingeleitet werden“, erläutert Dieter Macher.

 

Neben dem eigentlichen Hörtest kann durch eine ausführliche Befragung herausgefunden werden, wie es um Ihre Ohren steht. Gab es einen bestimmten Auslöser für die Verringerung des Hörvermögens oder leidet der Patient unter anderen Symptomen oder Nebenerkrankungen? Wer eine Kostenübernahme oder Zuschüsse durch seine Krankenkasse wünscht, für den ist der Gang zum Facharzt unumgänglich. Denn nur dieser kann eine gültige Bescheinigung über einen Hörverlust ausstellen.

 

  • Fragen zu den Themen Hörgeräte und Kostenübernahme beantwortet die Leiterin des Competencecenters Hilfsmittel der AOK Heilbronn Franken, Andrea Burkert. Sie ist am Mittwoch, 3. März, von 9 bis 13 Uhr, unter der Rufnummer 09341 940265 erreichbar.

 

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Wer schlecht hört, sollte einen Arzt aufsuchen, damit die Ursache festgestellt wird und eine Therapie eingeleitet werden kann. Foto: AOK

 

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news-4227 Fri, 26 Feb 2021 12:03:20 +0100 Zahlreiche Menschen mit Hörschäden im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/zahlreiche-menschen-mit-hoerschaeden-im-main-tauber-kreis.html Main-Tauber-Kreis. Die Fähigkeit zu hören hat eine große Bedeutung für Kommunikation und Orientierung. Sowohl Schwerhörigkeit als auch Tinnitus sind in Deutschland weit verbreitet. Laut Robert-Koch-Institut sind rund 60 % der Bevölkerung zumindest zeitweise davon betroffen. Im Main-Tauber-Kreis wurden im Jahr 2019 insgesamt 3.839 AOK-Versicherte wegen Hörschäden ärztlich behandelt, in Baden-Württemberg waren es 249.955. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an. Die Ursachen und Formen der Beeinträchtigung sind vielfältig. In Deutschland ist etwa jeder 7. Erwachsene dauerhaft betroffen, in der Altersgruppe ab dem 65. Lebensjahr ungefähr jeder zweite, so das RKI. Schätzungen zufolge leiden zwischen 17 und 20 Millionen Deutsche an einer verminderten Hörfähigkeit, und die Zahl nimmt weiter zu, vor allem bei jungen Menschen. Schwerhörigkeit  kann sowohl eine Alterserscheinung als auch Folge einer Erkrankung oder übermäßiger Lärmbelastung sein. Lärmschwerhörigkeit ist in Deutschland die häufigste Berufskrankheit.

 

Bei einer beginnenden Schwerhörigkeit lässt meist zunächst das Vermögen des Ohres nach, auf bestimmte Frequenzen mit einer geringen Lautstärke noch zu reagieren. Aufgrund dieser so genannten Hörbahn-Degeneration können Betroffene Geräusche immer schlechter unterscheiden. „Dies erklärt auch, warum Menschen mit beginnender Schwerhörigkeit oft einem Einzelgespräch noch gut folgen können, aber in größeren Gesellschaften oder bei starker Hintergrundkulisse, etwa bei einem Restaurant-Besuch, Probleme haben, sich an einer Konversation zu beteiligen;“ so Dieter Macher, Leiter des Versorgungsmanagements bei der AOK Heilbronn-Franken.

 

Wird dieser Degeneration durch eine Hörhilfe frühzeitig entgegengewirkt, kann das breite Spektrum des Hörens erhalten bleiben. Im Jahr 2019 wurde im Main-Tauber-Kreis 501 AOK-Versicherten ein Hörgerät verordnet. In Baden-Württemberg waren es 34.890.

 

Früherkennung ist sehr wichtig für den Therapieerfolg. Das gilt insbesondere für Kinder, denn die allgemeine geistige und vor allem die Sprachentwicklung setzen normales Hörvermögen voraus. Die Aktion „Frühkindliches Hören“ der Deutschen Kinderhilfe geht von zwei bis drei Kindern mit Hörstörung pro 1.000 Geburten aus, d.h. unter etwa 415 Neugeborenen findet sich ein schwerhöriger Säugling. Bei den Frühgeburten liegt die Rate deutlich höher.

 

„Auch wenn das neue Hörerlebnis ungewohnt ist und die Umstellung ein wenig Geduld bedarf, erhöht der Einsatz eines Hörgeräts die Lebensqualität enorm;“ verdeutlicht Dieter Macher. Denn nur so können schwerhörige Menschen auf Dauer Alltagssituationen richtig meistern und soziale Kontakte ausreichend pflegen. Wer schlecht hört, fühlt sich oft gehemmt oder ausgeschlossen. Er nimmt akustische Signale nur mehr abgeschwächt, verändert oder teilweise gar nicht mehr wahr. Häufig kommt zu einer Schwerhörigkeit auch eine Fehlhörigkeit. Die Betroffenen verstehen nicht mehr richtig, was ihr Gesprächspartner sagt. Wörter und Sätze kommen verzerrt an

 

Eine Altersschwerhörigkeit stellt sich in der Regel langsam ein. Im Laufe mehrerer Jahre lässt das Hörvermögen stetig nach. In der Altersgruppe der 50- bis 54-Jährigen wurden im Jahr 2019 insgesamt 3,9 Prozent wegen einer Hörschwäche behandelt, bei den 65- bis 69-Jährigen waren es 10,2 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 20,3 Prozent.

 

„Oft fällt es Angehörigen und Freunden zuerst auf, dass ein Mensch anfängt schlechter zu hören. Betroffene sollten sich an Ihren Hausarzt wenden, wenn Sie den Eindruck haben, schlechter zu hören oder zu verstehen. Dieser kann bei Bedarf eine Überweisung zum einem Hals-Nasen-Ohrenarzt ausstellen. Mit Tests und Untersuchungen kann die Ursache und Form der Störung festgestellt und die notwendige Therapie eingeleitet werden,“ erläutert Dieter Macher.

 

Neben dem eigentlichen Hörtest kann durch eine ausführliche Befragung herausgefunden werden, wie es um Ihre Ohren steht. Gab es einen bestimmten Auslöser für die Verringerung des Hörvermögens oder leidet der Patient unter anderen Symptomen oder Nebenerkrankungen? Wer eine Kostenübernahme oder Zuschüsse durch seine Krankenkasse wünscht, für den ist der Gang zum Facharzt unumgänglich. Denn nur dieser kann eine gültige Bescheinigung über einen Hörverlust ausstellen.

 

  • Fragen zu den Themen „Hörgeräte und Kostenübernahme“ beantwortet die Leiterin des Competencecenters Hilfsmittel der AOK Heilbronn Franken, Andrea Burkert. Sie ist am Mittwoch, 3. März, von 9 bis 13 Uhr, unter der Rufnummer 09341 940265 erreichbar.

 

 

 

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Wer schlecht hört, sollte einen Arzt aufsuchen, damit die Ursache festgestellt wird und eine Therapie eingeleitet werden kann. Foto: AOK

 

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news-4226 Fri, 26 Feb 2021 12:01:22 +0100 Zahlreiche Menschen mit Hörschäden im Landkreis Hall https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/zahlreiche-menschen-mit-hoerschaeden-im-landkreis-hall.html Schwäbisch Hall. Die Fähigkeit zu hören hat eine große Bedeutung für Kommunikation und Orientierung. Sowohl Schwerhörigkeit als auch Tinnitus sind in Deutschland weit verbreitet. Laut Robert-Koch-Institut sind rund 60 % der Bevölkerung zumindest zeitweise davon betroffen. Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im Jahr 2019 insgesamt 4.939 AOK-Versicherte wegen Hörschäden ärztlich behandelt, in Baden-Württemberg waren es 249.955. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an. Die Ursachen und Formen der Beeinträchtigung sind vielfältig. In Deutschland ist etwa jeder 7. Erwachsene dauerhaft betroffen, in der Altersgruppe ab dem 65. Lebensjahr ungefähr jeder Zweite, so das RKI. Schätzungen zufolge leiden zwischen 17 und 20 Millionen Deutsche an einer verminderten Hörfähigkeit, und die Zahl nimmt weiter zu, vor allem bei jungen Menschen. Schwerhörigkeit  kann sowohl eine Alterserscheinung als auch Folge einer Erkrankung oder übermäßiger Lärmbelastung sein. Lärmschwerhörigkeit ist in Deutschland die häufigste Berufskrankheit.

 

Bei einer beginnenden Schwerhörigkeit lässt meist zunächst das Vermögen des Ohres nach, auf bestimmte Frequenzen mit einer geringen Lautstärke noch zu reagieren. Aufgrund dieser so genannten Hörbahn-Degeneration können Betroffene Geräusche immer schlechter unterscheiden. „Dies erklärt auch, warum Menschen mit beginnender Schwerhörigkeit oft einem Einzelgespräch noch gut folgen können, aber in größeren Gesellschaften oder bei starker Hintergrundkulisse, etwa bei einem Restaurant-Besuch, Probleme haben, sich an einer Konversation zu beteiligen;“ so Dieter Macher, Leiter des Versorgungsmanagements bei der AOK Heilbronn-Franken.

 

Wird dieser Degeneration durch eine Hörhilfe frühzeitig entgegengewirkt, kann das breite Spektrum des Hörens erhalten bleiben. Im Jahr 2019 wurde im Landkreis Schwäbisch Hall 847 AOK-Versicherten ein Hörgerät verordnet. In Baden-Württemberg waren es 34.890.

 

Früherkennung ist sehr wichtig für den Therapieerfolg. Das gilt insbesondere für Kinder, denn die allgemeine geistige und vor allem die Sprachentwicklung setzen normales Hörvermögen voraus. Die Aktion „Frühkindliches Hören“ der Deutschen Kinderhilfe geht von zwei bis drei Kindern mit Hörstörung pro 1.000 Geburten aus, d.h. unter etwa 415 Neugeborenen findet sich ein schwerhöriger Säugling. Bei den Frühgeburten liegt die Rate deutlich höher.

 

„Auch wenn das neue Hörerlebnis ungewohnt ist und die Umstellung ein wenig Geduld bedarf, erhöht der Einsatz eines Hörgeräts die Lebensqualität enorm;“ verdeutlicht Dieter Macher. Denn nur so können schwerhörige Menschen auf Dauer Alltagssituationen richtig meistern und soziale Kontakte ausreichend pflegen. Wer schlecht hört, fühlt sich oft gehemmt oder ausgeschlossen. Er nimmt akustische Signale nur mehr abgeschwächt, verändert oder teilweise gar nicht mehr wahr. Häufig kommt zu einer Schwerhörigkeit auch eine Fehlhörigkeit. Die Betroffenen verstehen nicht mehr richtig, was ihr Gesprächspartner sagt. Wörter und Sätze kommen verzerrt an

 

Eine Altersschwerhörigkeit stellt sich in der Regel langsam ein. Im Laufe mehrerer Jahre lässt das Hörvermögen stetig nach. In der Altersgruppe der 50- bis 54-Jährigen wurden im Jahr 2019 insgesamt 3,9 Prozent wegen einer Hörschwäche behandelt, bei den 65- bis 69-Jährigen waren es 10,2 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 20,3 Prozent.

 

„Oft fällt es Angehörigen und Freunden zuerst auf, dass ein Mensch anfängt schlechter zu hören. Betroffene sollten sich an Ihren Hausarzt wenden, wenn Sie den Eindruck haben, schlechter zu hören oder zu verstehen. Dieser kann bei Bedarf eine Überweisung zum einem Hals-Nasen-Ohrenarzt ausstellen. Mit Tests und Untersuchungen kann die Ursache und Form der Störung festgestellt und die notwendige Therapie eingeleitet werden“, erläutert Dieter Macher.

 

Neben dem eigentlichen Hörtest kann durch eine ausführliche Befragung herausgefunden werden, wie es um Ihre Ohren steht. Gab es einen bestimmten Auslöser für die Verringerung des Hörvermögens oder leidet der Patient unter anderen Symptomen oder Nebenerkrankungen? Wer eine Kostenübernahme oder Zuschüsse durch seine Krankenkasse wünscht, für den ist der Gang zum Facharzt unumgänglich. Denn nur dieser kann eine gültige Bescheinigung über einen Hörverlust ausstellen.

 

  • Fragen zu den Themen „Hörgeräte und Kostenübernahme“ beantwortet die Leiterin des Competencecenters Hilfsmittel der AOK Heilbronn Franken, Andrea Burkert. Sie ist am Mittwoch, 3. März, von 9 bis 13 Uhr, unter der Rufnummer 09341 940265 erreichbar.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Wer schlecht hört, sollte einen Arzt aufsuchen, damit die Ursache festgestellt wird und eine Therapie eingeleitet werden kann. Foto: AOK

 

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news-4206 Wed, 24 Feb 2021 10:39:54 +0100 Hohnlohekreis ist weiterhin Hochrisikogebiet für Zecken-Borreliose https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hohnlohekreis-ist-weiterhin-hochrisikogebiet-fuer-zecken-borreliose.html Hohenlohekreis. Durch die erzwungene Isolation aufgrund der Corona-Pandemie, ha-ben viele Menschen die wohltuende Wirkung von Wald- und Wiesenspaziergängen entdeckt. Bewegung tut gut. Die Natur schenkt innere Ruhe und Gelassenheit. Ein Wermutstropfen im Freudenbecher ist jedoch die Gefahr durch Zecken, die im Gras und an Sträuchern lauern, um Blut zu saugen. Die Spinnentiere können dabei für den Men-schen gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Bekannt ist, neben Borreliose, die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Durch den Klimawandel gibt es immer häufiger milde Winter. Dies begünstigt die Ausbreitung der Mini-Vampire. In den heimischen Wiesen und Wäldern startet die Zeckensaison inzwischen schon im Februar. Die Gefahr durch einen Biss an Borreliose zu erkranken, ist in der Region Heilbronn-Franken besonders hoch. Allein im Jahr 2019 wurden deshalb hier 1.930 AOK-Versicherte behandelt. Im Hohenlohekreis waren es 338. Von 2015 bis 2019 stiegen die Borreliose-Diagnosen im Landkreis im Durchschnitt um 0,7 Prozent pro Jahr.

 

Das Robert-Koch-Institut bezeichnet Regionen als Risikogebiete, wenn mehr als fünf Prozent der Tiere den Krankheitserreger in sich tragen. Der Hohenlohekreis ist in dieser Kategorie eingestuft. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Die Infektion mit Lyme-Borreliose kann Gelenkentzündungen, Arthritis oder Herzrhythmusstörungen verursachen.“ Die Erkrankung könne, so die Expertin, mit Antibiotika wirkungsvoll therapiert werden. Problematisch sei allerdings, dass sie oft erst Monate nach der Infektion erkannt werde. Ohne Behandlung könne es zu Lähmungserscheinungen, Nervenentzündungen oder Schwellungen der Gelenke kommen.

 

Auch bei den FSME-Erkrankungen war in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg festzustellen. 2017 wurden in Baden Württemberg 698 AOK-Versicherte wegen Frühsommer-Meningoenzephalitis behandelt, 2019 waren es 922. In Heilbronn-Franken erhöhten sich die Infektionszahlen im gleichen Zeitraum von 23 auf 35. Wer sich ansteckt, leidet nach einer Inkubationszeit zwischen sieben und 14 Tagen häufig unter Grippesymptomen. Ein großer Teil der Infektionen, zwischen 70 und 95 Prozent, verläuft laut Robert-Koch-Institut jedoch asymptomatisch und wird nicht erkannt.

 

Bei schwereren Verläufen können auch gefährliche Entzündungen im Gehirn, neurologische Ausfälle und lange andauernde Kopfschmerzen entstehen. Teilweise verlaufen FSME-Infektionen tödlich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zählt der Hohenlohekreis zu den FSME-Risikogebieten. Deshalb rät AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein Menschen, die sich viel in der freien Natur aufhalten, zu einer Schutzimpfung gegen FSME. Die Kosten werden von der AOK übernommen.

 

Egal ob es sich um Borreliose oder FSME handelt: Um Erkrankungen zu vermeiden ist es am besten, den Zecken keine Möglichkeit zu bieten, an den menschlichen Körper zu gelangen. Dr. Knapstein rät beim Aufenthalt auf Wiesen und im Wald lange Hosen und langärmlige Shirts mit hellen Farben zu tragen. Diese lassen sich gut nach den Spinnentieren absuchen. In Apotheken und Drogerien gibt es Lotionen oder Sprays, die Zecken durch ihren Geruch für einige Stunden abhalten.

 

„Hat sich der Blutsauger oberflächlich festgebissen, sollte das Tier möglichst schnell mit einer Zeckenzange dicht an der Haut gepackt und herausgezogen werden. Auf keinen Fall Öl oder Klebstoff verwenden. Danach sollte man die Wunde mehrere Tage genau beobachten, ob rote Ränder entstehen. Ist die Zecke schon tiefer in die Haut gedrungen, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden“, so Dr. Knapstein.   

 

  • Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.zecken.de

 

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Bei Aktivitäten im Freien sollte man sich durch Schutzmaßnahmen vor Zeckenbissen schützen. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4205 Wed, 24 Feb 2021 10:38:12 +0100 Heilbronn ist weiterhin Hochrisikogebiet für Zecken-Borreliose https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/heilbronn-ist-weiterhin-hochrisikogebiet-fuer-zecken-borreliose.html Heilbronn. Durch die erzwungene Isolation aufgrund der Corona-Pandemie, haben viele Menschen die wohltuende Wirkung von Wald- und Wiesenspaziergängen entdeckt. Bewegung tut gut. Die Natur schenkt innere Ruhe und Gelassenheit. Ein Wermutstrop-fen im Freudenbecher ist jedoch die Gefahr durch Zecken, die im Gras und an Sträu-chern lauern, um Blut zu saugen. Die Spinnentiere können dabei für den Menschen ge-fährliche Infektionskrankheiten übertragen. Bekannt ist, neben Borreliose, die Frühsom-mer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Durch den Klimawandel gibt es immer häufiger milde Winter. Dies begünstigt die Ausbreitung der Mini-Vampire. In den heimischen Wiesen und Wäldern startet die Zeckensaison inzwischen schon im Februar. Die Gefahr durch einen Biss an Borreliose zu erkranken, ist in der Region Heilbronn-Franken besonders hoch. Allein im Jahr 2019 wurden deshalb hier 1.930 AOK-Versicherte behandelt. Im Landkreis Heilbronn waren es 429 und im Stadtkreis Heilbronn 95. Von 2015 bis 2019 stiegen die Borreliose-Diagnosen im Landkreis Heilbronn im Durchschnitt um 0,6 Prozent und im Stadtkreis um 1,2 Prozent pro Jahr.

 

Das Robert-Koch-Institut bezeichnet Regionen als Risikogebiete, wenn mehr als fünf Prozent der Tiere den Krankheitserreger in sich tragen. Heilbronn ist in dieser Kategorie eingestuft. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Die Infektion mit Lyme-Borreliose kann Gelenkentzündungen, Arthritis oder Herzrhythmusstörungen verursachen.“ Die Erkrankung könne, so die Expertin, mit Antibiotika wirkungsvoll therapiert werden. Problematisch sei allerdings, dass sie oft erst Monate nach der Infektion erkannt werde. Ohne Behandlung könne es zu Lähmungserscheinungen, Nervenentzündungen oder Schwellungen der Gelenke kommen.

 

Auch bei den FSME-Erkrankungen war in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg festzustellen. 2017 wurden in Baden Württemberg 698 AOK-Versicherte wegen Frühsommer-Meningoenzephalitis behandelt, 2019 waren es 922. In Heilbronn-Franken erhöhten sich die Infektionszahlen im gleichen Zeitraum von 23 auf 35. Wer sich ansteckt, leidet nach einer Inkubationszeit zwischen sieben und 14 Tagen häufig unter Grippesymptomen. Ein großer Teil der Infektionen, zwischen 70 und 95 Prozent, verläuft laut Robert-Koch-Institut jedoch asymptomatisch und wird nicht erkannt.

 

Bei schwereren Verläufen können auch gefährliche Entzündungen im Gehirn, neurologische Ausfälle und lange andauernde Kopfschmerzen entstehen. Teilweise verlaufen FSME-Infektionen tödlich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zählt der Landkreis Heilbronn zu den FSME-Risikogebieten. Im Gegensatz dazu gilt der Stadtkreis Heilbronn, als einzige Region in Baden-Württemberg, als FSME-frei. Für den Landkreis Heilbronn rät AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein Menschen, die sich viel in der freien Natur aufhalten, zu einer Schutzimpfung gegen FSME. Die Kosten werden von der AOK übernommen.

 

Egal ob es sich um Borreliose oder FSME handelt: Um Erkrankungen zu vermeiden ist es am besten, den Zecken keine Möglichkeit zu bieten, an den menschlichen Körper zu gelangen. Dr. Knapstein rät beim Aufenthalt auf Wiesen und im Wald lange Hosen und langärmlige Shirts mit hellen Farben zu tragen. Diese lassen sich gut nach den Spinnentieren absuchen. In Apotheken und Drogerien gibt es Lotionen oder Sprays, die Zecken durch ihren Geruch für einige Stunden abhalten.

 

„Hat sich der Blutsauger oberflächlich festgebissen, sollte das Tier möglichst schnell mit einer Zeckenzange dicht an der Haut gepackt und herausgezogen werden. Auf keinen Fall Öl oder Klebstoff verwenden. Danach sollte man die Wunde mehrere Tage genau beobachten, ob rote Ränder entstehen. Ist die Zecke schon tiefer in die Haut gedrungen, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden“, so Dr. Knapstein.   

 

  • Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.zecken.de

 

 

 

(Bildunterzeile)

 

Bei Aktivitäten im Freien sollte man sich durch Schutzmaßnahmen vor Zeckenbissen schützen. Foto: AOK

 

 

 

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news-4204 Wed, 24 Feb 2021 10:36:35 +0100 Main-Tauber-Kreis ist weiterhin Hochrisikogebiet für Zecken-Borreliose https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/main-tauber-kreis-ist-weiterhin-hochrisikogebiet-fuer-zecken-borreliose.html Main-Tauber-Kreis. Durch die erzwungene Isolation aufgrund der Corona-Pandemie, haben viele Menschen die wohltuende Wirkung von Wald- und Wiesenspaziergängen entdeckt. Bewegung tut gut. Die Natur schenkt innere Ruhe und Gelassenheit. Ein Wermutstropfen im Freudenbecher ist jedoch die Gefahr durch Zecken, die im Gras und an Sträuchern lauern, um Blut zu saugen. Die Spinnentiere können dabei für den Men-schen gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Bekannt ist, neben Borreliose, die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Durch den Klimawandel gibt es immer häufiger milde Winter. Dies begünstigt die Ausbreitung der Mini-Vampire. In den heimischen Wiesen und Wäldern startet die Zeckensaison inzwischen schon im Februar. Die Gefahr durch einen Biss an Borreliose zu erkranken, ist in der Region Heilbronn-Franken besonders hoch. Allein im Jahr 2019 wurden deshalb hier 1.930 AOK-Versicherte behandelt. Im Main-Tauber-Kreis waren es 500, was bezogen auf die Einwohnerzahl den landesweit höchsten Wert darstellt. Von 2015 bis 2019 stiegen die Borreliose-Diagnosen im Landkreis im Durchschnitt um 1,6 Prozent pro Jahr.

 

Das Robert-Koch-Institut bezeichnet Regionen als Risikogebiete, wenn mehr als fünf Prozent der Tiere den Krankheitserreger in sich tragen. Der Main-Tauber-Kreis ist als „Hochrisikogebiet“ eingestuft. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Die Infektion mit Lyme-Borreliose kann Gelenkentzündungen, Arthritis oder Herzrhythmusstörungen verursachen.“ Die Erkrankung könne, so die AOK-Expertin, mit Antibiotika wirkungsvoll therapiert werden. Problematisch sei allerdings, dass sie oft erst Monate nach der Infektion erkannt werde. Ohne Behandlung könne es zu Lähmungserscheinungen, Nervenentzündungen oder Schwellungen der Gelenke kommen.

 

Auch bei den FSME-Erkrankungen war in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg festzustellen. 2017 wurden in Baden Württemberg 698 AOK-Versicherte wegen Frühsommer-Meningoenzephalitis behandelt, 2019 waren es 922. In Heilbronn-Franken erhöhten sich die Infektionszahlen im gleichen Zeitraum von 23 auf 35. Wer sich ansteckt, leidet nach einer Inkubationszeit zwischen sieben und 14 Tagen häufig unter Grippesymptomen. Ein großer Teil der Infektionen, zwischen 70 und 95 Prozent, verläuft laut Robert-Koch-Institut jedoch asymptomatisch und wird nicht erkannt.

 

Bei schwereren Verläufen können auch gefährliche Entzündungen im Gehirn, neurologische Ausfälle und lange andauernde Kopfschmerzen entstehen. Teilweise verlaufen FSME-Infektionen tödlich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zählt der Main-Tauber-Kreis zu den FSME-Risikogebieten. Deshalb rät AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein Menschen, die sich viel in der freien Natur aufhalten, zu einer Schutzimpfung gegen FSME. Die Kosten werden von der AOK übernommen. Der Anteil AOK-Versicherter, die im Main-Tauber-Kreis derzeit gegen FSME geimpft sind, beträgt 21,8 Prozent.

 

Egal ob es sich um Borreliose oder FSME handelt: Um Erkrankungen zu vermeiden ist es am besten, den Zecken keine Möglichkeit zu bieten, an den menschlichen Körper zu gelangen. Dr. Knapstein rät beim Aufenthalt auf Wiesen und im Wald lange Hosen und langärmlige Shirts mit hellen Farben zu tragen. Diese lassen sich gut nach den Spinnentieren absuchen. In Apotheken und Drogerien gibt es Lotionen oder Sprays, die Zecken durch ihren Geruch für einige Stunden abhalten.

 

„Hat sich der Blutsauger oberflächlich festgebissen, sollte das Tier möglichst schnell mit einer Zeckenzange dicht an der Haut gepackt und herausgezogen werden. Auf keinen Fall Öl oder Klebstoff verwenden. Danach sollte man die Wunde mehrere Tage genau beobachten, ob rote Ränder entstehen. Ist die Zecke schon tiefer in die Haut gedrungen, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden“, so Dr. Knapstein.   

 

  • Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.zecken.de

 

 

 

(Bildunterzeile)

 

Bei Aktivitäten im Freien sollte man sich durch Schutzmaßnahmen vor Zeckenbissen schützen. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4203 Wed, 24 Feb 2021 10:34:53 +0100 Landkreis Hall ist weiterhin Hochrisikogebiet für Zecken-Borreliose https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/landkreis-hall-ist-weiterhin-hochrisikogebiet-fuer-zecken-borreliose.html Schwäbisch Hall. Durch die erzwungene Isolation aufgrund der Corona-Pandemie, ha-ben viele Menschen die wohltuende Wirkung von Wald- und Wiesenspaziergängen entdeckt. Bewegung tut gut. Die Natur schenkt innere Ruhe und Gelassenheit. Ein Wermutstropfen im Freudenbecher ist jedoch die Gefahr durch Zecken, die im Gras und an Sträuchern lauern, um Blut zu saugen. Die Spinnentiere können dabei für den Men-schen gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Bekannt ist, neben Borreliose, die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Durch den Klimawandel gibt es immer häufiger milde Winter. Dies begünstigt die Ausbreitung der Mini-Vampire. In den heimischen Wiesen und Wäldern startet die Zeckensaison inzwischen schon im Februar. Die Gefahr durch einen Biss an Borreliose zu erkranken, ist in der Region Heilbronn-Franken besonders hoch. Allein im Jahr 2019 wurden deshalb hier 1.930 AOK-Versicherte behandelt. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 568. Dies ist in Bezug auf die Einwohnerzahl ein extrem hoher Wert. Von 2015 bis 2019 stiegen die Borreliose-Diagnosen im Landkreis im Durchschnitt um 1,2 Prozent pro Jahr.

 

Das Robert-Koch-Institut bezeichnet Regionen als Risikogebiete, wenn mehr als fünf Prozent der Tiere den Krankheitserreger in sich tragen. Der Landkreis Hall ist in dieser Kategorie eingestuft. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Die Infektion mit Lyme-Borreliose kann Gelenkentzündungen, Arthritis oder Herzrhythmusstörungen verursachen.“ Die Erkrankung könne, so die Expertin, mit Antibiotika wirkungsvoll therapiert werden. Problematisch sei allerdings, dass sie oft erst Monate nach der Infektion erkannt werde. Ohne Behandlung könne es zu Lähmungserscheinungen, Nervenentzündungen oder Schwellungen der Gelenke kommen.

 

Auch bei den FSME-Erkrankungen war in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg festzustellen. 2017 wurden in Baden Württemberg 698 AOK-Versicherte wegen Frühsommer-Meningoenzephalitis behandelt, 2019 waren es 922. In Heilbronn-Franken erhöhten sich die Infektionszahlen im gleichen Zeitraum von 23 auf 35. Wer sich ansteckt, leidet nach einer Inkubationszeit zwischen sieben und 14 Tagen häufig unter Grippesymptomen. Ein großer Teil der Infektionen, zwischen 70 und 95 Prozent, verläuft laut Robert-Koch-Institut jedoch asymptomatisch und wird nicht erkannt.

 

Bei schwereren Verläufen können auch gefährliche Entzündungen im Gehirn, neurologische Ausfälle und lange andauernde Kopfschmerzen entstehen. Teilweise verlaufen FSME-Infektionen tödlich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zählt Schwäbisch Hall zu den FSME-Risikogebieten. Deshalb rät AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein Menschen, die sich viel in der freien Natur aufhalten, zu einer Schutzimpfung gegen FSME. Die Kosten werden von der AOK übernommen.

 

Egal ob es sich um Borreliose oder FSME handelt: Um Erkrankungen zu vermeiden ist es am besten, den Zecken keine Möglichkeit zu bieten, an den menschlichen Körper zu gelangen. Dr. Knapstein rät beim Aufenthalt auf Wiesen und im Wald lange Hosen und langärmlige Shirts mit hellen Farben zu tragen. Diese lassen sich gut nach den Spinnentieren absuchen. In Apotheken und Drogerien gibt es Lotionen oder Sprays, die Zecken durch ihren Geruch für einige Stunden abhalten.

 

„Hat sich der Blutsauger oberflächlich festgebissen, sollte das Tier möglichst schnell mit einer Zeckenzange dicht an der Haut gepackt und herausgezogen werden. Auf keinen Fall Öl oder Klebstoff verwenden. Danach sollte man die Wunde mehrere Tage genau beobachten, ob rote Ränder entstehen. Ist die Zecke schon tiefer in die Haut gedrungen, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden“, so Dr. Knapstein.    

 

  • Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.zecken.de

 

 

 

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Bei Aktivitäten im Freien sollte man sich durch Schutzmaßnahmen vor Zeckenbissen schützen. Foto: AOK

 

 

 

 

 

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news-4186 Fri, 12 Feb 2021 11:05:04 +0100 Schlafmangel beeinflusst das Wohlbefinden nachhaltig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafmangel-beeinflusst-das-wohlbefinden-nachhaltig-3.html Hohenlohekreis. Ein hektischer Alltag, Sorgen und Ängste bewirken bei vielen Menschen Probleme beim Einschlafen. Zusätzlich verlängern sich die Wachphasen in der Nacht. Die Folge sind Abgeschlagenheit und Übermüdung am Tag. Wenn dies häufig vorkommt liegen Schlafstörungen vor, die einen Arztbesuch notwendig machen. Die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten stieg in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich an. In Baden-Württemberg von 159.793 im Jahr 2015 auf 198.347 in 2019. Im Hohenlohekreis erhöhten sich die Behandlungszahlen im gleichen Zeitraum von 2.339 auf 2.707. Damit waren 4,4 Prozent der AOK-Versicherten im Landkreis wegen einer Schlafstörung in ärztlicher Obhut. Laut einer Forsa-Umfrage haben 10 Prozent der Menschen häufig Probleme abends einzuschlafen, bei 4 Prozent ist dies sehr häufig der Fall. Dies wird auch durch Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts belegt. Nach Angaben des RKI haben 6 Prozent der Menschen in Deutschland wegen Übermüdung „erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag und 33 Prozent spürbare“. Infolge von Corona rechnen Fachleute wegen erzwungener Isolation und Befürchtungen, den Arbeitsplatz zu verlieren, mit zusätzlichem psychischem Stress und noch mehr Schlafstörungen. Schon ohne die aktuelle Pandemie stiegen die Behandlungen von 2015 bis 2019 in Baden-Württemberg jährlich um 3,7 Prozent und im Hohenlohereis um 2,5 Prozent.

 

 

 

„Hintergründe für den Anstieg von Schlafstörungen sind zum Beispiel Termin- und Leistungsdruck, Schichtarbeit, psychische Belastungen aber auch eine intensive abendliche TV- und Computernutzung“, so der AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp. Die Symptome können verschieden sein. Neben Müdigkeit etwa Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Bewegungs- und Atmungsstörungen. Dabei schränken chronische Schlafstörungen die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen erheblich ein. Die Gefahr für Unfälle steigt.

 

 

 

„Wer sporadisch Probleme hat einzuschlafen, dem hilft oft schon ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang. Auch ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen. Gute Hausmittel sind pflanzliche Beruhigungsmittel und Baldriantee,“ rät AOK-Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer. Am besten ist es an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren“, empfiehlt die Präventionsfachfrau. In Kursen der AOK Heilbronn-Franken werden wirksame Entspannungstechniken vermittelt.

 

 

 

Dagegen sollten Menschen, die häufig und regelmäßig unter Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen leiden, einen Arzt aufsuchen. „Unter Umständen kann eine Untersuchung im Schlaflabor angebracht sein. Verschreibungspflichtige Schlafmittel dürfen nur eine begrenzte Zeit eingesetzt werden, da diese zahlreiche Nebenwirkungen haben und schnell abhängig machen. Zugleich sind viele Patienten am Tag nach der Einnahme noch schläfrig und ihre Redaktionsfähigkeit wird herabgesetzt,“ verdeutlicht Dr. Hans-Peter Zipp. In etwa zwei Drittel der Fälle können Mediziner die Schlafstörungen auf organische oder psychische Ursachen zurückführen, so dass ein Behandlungsansatz vorhanden ist.

 

 

 

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Schlafstörungen belasten Menschen massiv. In chronischen Fällen sollte ein Arzt konsultiert werden. Foto: AOK

 

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news-4185 Fri, 12 Feb 2021 11:03:28 +0100 Schlafmangel beeinflusst das Wohlbefinden nachhaltig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafmangel-beeinflusst-das-wohlbefinden-nachhaltig-2.html Heilbronn. Ein hektischer Alltag, Sorgen und Ängste bewirken bei vielen Menschen, Probleme beim Einschlafen. Zusätzlich verlängern sich die Wachphasen in der Nacht. Die Folge sind Abgeschlagenheit und Übermüdung am Tag. Wenn dies häufig vorkommt liegen Schlafstörungen vor, die einen Arztbesuch notwendig machen. Die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten stieg in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich an. In Baden-Württemberg von 159.793 im Jahr 2015 auf 198.347 in 2019. Im Landkreis Heilbronn erhöhten sich die Behandlungszahlen im gleichen Zeitraum von 4.306 auf 5.136 und im Stadtkreis Heilbronn von 1.819 auf 2.283. Damit waren 3,9 Prozent der AOK-Versicherten in Heilbronn wegen einer Schlafstörung in ärztlicher Obhut. Laut einer Forsa-Umfrage haben 10 Prozent der Menschen häufig Probleme abends einzuschlafen, bei 4 Prozent ist dies sehr häufig der Fall. Dies wird auch durch Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts belegt. Nach Angaben des RKI haben 6 Prozent der Menschen in Deutschland wegen Übermüdung „erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag und 33 Prozent spürbare“. Infolge von Corona rechnen Fachleute wegen erzwungener Isolation und Befürchtungen, den Arbeitsplatz zu verlieren, mit zusätzlichem psychischem Stress und noch mehr Schlafstörungen. Schon ohne die aktuelle Pandemie stiegen die Behandlungen von 2015 bis 2019 in Baden-Württemberg jährlich um 3,7 Prozent und im Landkreis Heilbronn um 4,0 Prozent und im Stadtkreis um 4,2 Prozent.

 

 

 

„Hintergründe für den Anstieg von Schlafstörungen sind zum Beispiel Termin- und Leistungsdruck, Schichtarbeit, psychische Belastungen aber auch eine intensive abendliche TV- und Computernutzung“, so der AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp. Die Symptome können verschieden sein. Neben Müdigkeit etwa Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Bewegungs- und Atmungsstörungen. Dabei schränken chronische Schlafstörungen die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen erheblich ein. Die Gefahr für Unfälle steigt.

 

 

 

„Wer sporadisch Probleme hat einzuschlafen, dem hilft oft schon ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang. Auch ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen. Gute Hausmittel sind pflanzliche Beruhigungsmittel und Baldriantee,“ rät AOK-Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer. Am besten ist es an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren“, empfiehlt die Präventionsfachfrau. In Kursen der AOK Heilbronn-Franken werden wirksame Entspannungstechniken vermittelt.

 

 

 

Dagegen sollten Menschen, die häufig und regelmäßig unter Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen leiden, einen Arzt aufsuchen. „Unter Umständen kann eine Untersuchung im Schlaflabor angebracht sein. Verschreibungspflichtige Schlafmittel dürfen nur eine begrenzte Zeit eingesetzt werden, da diese zahlreiche Nebenwirkungen haben und schnell abhängig machen. Zugleich sind viele Patienten am Tag nach der Einnahme noch schläfrig und ihre Redaktionsfähigkeit wird herabgesetzt,“ verdeutlicht Dr. Hans-Peter Zipp. In etwa zwei Drittel der Fälle können Mediziner die Schlafstörungen auf organische oder psychische Ursachen zurückführen, so dass ein Behandlungsansatz vorhanden ist.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Schlafstörungen belasten Menschen massiv. In chronischen Fällen sollte ein Arzt konsultiert werden. Foto: AOK

 

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news-4184 Fri, 12 Feb 2021 11:01:59 +0100 Schlafmangel beeinflusst das Wohlbefinden nachhaltig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafmangel-beeinflusst-das-wohlbefinden-nachhaltig-1.html Main-Tauber-Kreis. Ein hektischer Alltag, Sorgen und Ängste bewirken bei vielen Menschen Probleme beim Einschlafen. Zusätzlich verlängern sich die Wachphasen in der Nacht. Die Folge sind Abgeschlagenheit und Übermüdung am Tag. Wenn dies häufig vorkommt liegen Schlafstörungen vor, die einen Arztbesuch notwendig machen. Die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten stieg in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich an. In Baden-Württemberg von 159.793 im Jahr 2015 auf 198.347 in 2019. Im Main-Tauber-Kreis erhöhten sich die Behandlungszahlen im gleichen Zeitraum von 2.842 auf 3.578. Damit waren 6,1 Prozent der AOK-Versicherten im Landkreis wegen einer Schlafstörung in ärztlicher Obhut. Laut einer Forsa-Umfrage haben 10 Prozent der Menschen häufig Probleme abends einzuschlafen, bei 4 Prozent ist dies sehr häufig der Fall. Dies wird auch durch Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts belegt. Nach Angaben des RKI haben 6 Prozent der Menschen in Deutschland wegen Übermüdung „erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag und 33 Prozent spürbare“. Infolge von Corona rechnen Fachleute wegen erzwungener Isolation und Befürchtungen, den Arbeitsplatz zu verlieren, mit zusätzlichem psychischem Stress und noch mehr Schlafstörungen. Schon ohne die aktuelle Pandemie stiegen die Behandlungen von 2015 bis 2019 in Baden-Württemberg jährlich um 3,7 Prozent und im Main-Tauber-Kreis um 3 Prozent.

 

 

 

„Hintergründe für den Anstieg von Schlafstörungen sind zum Beispiel Termin- und Leistungsdruck, Schichtarbeit, psychische Belastungen aber auch eine intensive abendliche TV- und Computernutzung“, so der AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp. Die Symptome können verschieden sein. Neben Müdigkeit etwa Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Bewegungs- und Atmungsstörungen. Dabei schränken chronische Schlafstörungen die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen erheblich ein. Die Gefahr für Unfälle steigt.

 

 

 

„Wer sporadisch Probleme hat einzuschlafen, dem hilft oft schon ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang. Auch ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen. Gute Hausmittel sind pflanzliche Beruhigungsmittel und Baldriantee,“ rät AOK-Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer. Am besten ist es an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren“, empfiehlt die Präventionsfachfrau. In Kursen der AOK Heilbronn-Franken werden wirksame Entspannungstechniken vermittelt.

 

 

 

Dagegen sollten Menschen, die häufig und regelmäßig unter Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen leiden, einen Arzt aufsuchen. „Unter Umständen kann eine Untersuchung im Schlaflabor angebracht sein. Verschreibungspflichtige Schlafmittel dürfen nur eine begrenzte Zeit eingesetzt werden, da diese zahlreiche Nebenwirkungen haben und schnell abhängig machen. Zugleich sind viele Patienten am Tag nach der Einnahme noch schläfrig und ihre Redaktionsfähigkeit wird herabgesetzt,“ verdeutlicht Dr. Hans-Peter Zipp. In etwa zwei Drittel der Fälle können Mediziner die Schlafstörungen auf organische oder psychische Ursachen zurückführen, so dass ein Behandlungsansatz vorhanden ist.

 

 

 

((Bildunterzeile))

 

Schlafstörungen belasten Menschen massiv. In chronischen Fällen sollte ein Arzt konsultiert werden. Foto: AOK

 

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news-4183 Fri, 12 Feb 2021 11:00:36 +0100 Schlafmangel beeinflusst das Wohlbefinden nachhaltig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafmangel-beeinflusst-das-wohlbefinden-nachhaltig.html Schwäbisch Hall. Ein hektischer Alltag, Sorgen und Ängste bewirken bei vielen Menschen Probleme beim Einschlafen. Zusätzlich verlängern sich die Wachphasen in der Nacht. Die Folge sind Abgeschlagenheit und Übermüdung am Tag. Wenn dies häufig vorkommt liegen Schlafstörungen vor, die einen Arztbesuch notwendig machen. Die Zahl der betroffenen AOK-Versicherten stieg in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich an. In Baden-Württemberg von 159.793 im Jahr 2014 auf 198.347 in 2019. Im Landkreis Schwäbisch Hall erhöhten sich die Behandlungszahlen im gleichen Zeitraum von 2.643 auf 3.243. Damit waren 2,9 Prozent der AOK-Versicherten im Landkreis wegen einer Schlafstörung in ärztlicher Obhut. Laut einer Forsa-Umfrage haben 10 Prozent der Menschen häufig Probleme abends einzuschlafen, bei 4 Prozent ist dies sehr häufig der Fall. Dies wird auch durch Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts belegt. Nach Angaben des RKI haben 6 Prozent der Menschen in Deutschland wegen Übermüdung „erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag und 33 Prozent spürbare“. Infolge von Corona rechnen Fachleute wegen erzwungener Isolation und Befürchtungen, den Arbeitsplatz zu verlieren, mit zusätzlichem psychischem Stress und noch mehr Schlafstörungen. Schon ohne die aktuelle Pandemie stiegen die Behandlungen von 2015 bis 2019 in Baden-Württemberg jährlich um 3,7 Prozent und im Landkreis Schwäbisch Hall um 2,8 Prozent.

 

 

 

„Hintergründe für den Anstieg von Schlafstörungen sind zum Beispiel Termin- und Leistungsdruck, Schichtarbeit, psychische Belastungen aber auch eine intensive abendliche TV- und Computernutzung“, so der AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp. Die Symptome können verschieden sein. Neben Müdigkeit etwa Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Bewegungs- und Atmungsstörungen. Dabei schränken chronische Schlafstörungen die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit der Betroffenen erheblich ein. Die Gefahr für Unfälle steigt.

 

 

 

„Wer sporadisch Probleme hat einzuschlafen, dem hilft oft schon ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang. Auch ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen. Gute Hausmittel sind pflanzliche Beruhigungsmittel und Baldriantee,“ rät AOK-Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer. Am besten ist es an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren“, empfiehlt die Präventionsfachfrau. In Kursen der AOK Heilbronn-Franken werden wirksame Entspannungstechniken vermittelt.

 

 

 

Dagegen sollten Menschen, die häufig und regelmäßig unter Abgeschlagenheit und Konzentrationsproblemen leiden, einen Arzt aufsuchen. „Unter Umständen kann eine Untersuchung im Schlaflabor angebracht sein. Verschreibungspflichtige Schlafmittel dürfen nur eine begrenzte Zeit eingesetzt werden, da diese zahlreiche Nebenwirkungen haben und schnell abhängig machen. Zugleich sind viele Patienten am Tag nach der Einnahme noch schläfrig und ihre Redaktionsfähigkeit wird herabgesetzt,“ verdeutlicht Dr. Hans-Peter Zipp. In etwa zwei Drittel der Fälle können Mediziner die Schlafstörungen auf organische oder psychische Ursachen zurückführen, so dass ein Behandlungsansatz vorhanden ist.

 

 

 

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Schlafstörungen belasten Menschen massiv. In chronischen Fällen sollte ein Arzt konsultiert werden. Foto: AOK

 

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news-4163 Fri, 29 Jan 2021 09:37:27 +0100 Hilfe für Krebspatienten in schwierigen Zeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hilfe-fuer-krebspatienten-in-schwierigen-zeiten-3.html Heilbronn. Die Corona-Pandemie lässt viele andere Erkrankungen in den Hintergrund treten. Notwendige Behandlungen werden teilweise wegen zu geringer medizinischer Kapazitäten verschoben. Dies ist insbesondere für Krebspatienten eine zusätzliche Belastung. Rund 500.000 Menschen erhalten in Deutschland pro Jahr einen Krebsbefund. 2019 erkrankten im Stadt- und Landkreis Heilbronn 207 AOK-Versicherte an Brustkrebs und 189 an Darmkrebs. Der Weltkrebstag am 4. Februar macht ihr schweres Schicksal bewusst. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt durch persönliche Beratung sowie die Vermittlung von Selbsthilfegruppen. „Eine Krebsdiagnose löst bei den Betroffenen Todesängste, Wut und Hilflosigkeit aus. Sie benötigen dann viel Unterstützung und Aufklärung“, sagt Barbara Welle vom Sozialen Dienst der AOK. Zusammen mit ihrer Kollegin Josephine Pape betreut sie 275 gesundheitlich orientierte Selbsthilfegruppen in der Region Heilbronn-Franken, von denen sich 26 dem Krebs widmen. In Heilbronn sind 150 Selbsthilfegruppen aktiv, davon 13 für Krebspatienten.

 

 

 

„Betroffene sollten nicht allein bleiben mit ihrem Schmerz und ihrer Angst. Gespräche unter Gleichgesinnten helfen, informieren und machen Mut“, erklärt Diplom-Sozialarbeiterin Welle. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt diese wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen organisatorisch und mit Geldmitteln. So werden Projekte finanziert und Veranstaltungen ermöglicht.

 

 

 

Da die Krebspatienten zu den von Corona besonders gefährdeten Personengruppen zählen, sind Gruppentreffen aktuell nicht möglich. Umso wichtiger sind persönliche Beratung und individuelle Hilfestellungen. Der soziale Dienst der AOK zeigt auf, wo Betroffene, die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Unterstützung finden.

 

 

 

Barbara Welle: „Die Pandemie hat bewirkt, dass sich viele Patienten komplett einigeln und sämtliche Aktivitäten einstellen. Dies ist auch in Bezug auf die Krebserkrankung die schlechteste Lösung.“ Wird die körperliche Aktivität über mehrere Wochen eingestellt, so hat dies auf den Körper nachweislich erhebliche negative Effekte: Bereits nach wenigen Tagen steigt der Blutzuckerspiegel, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und auf Dauer steigt der Blutdruck. Zudem kommt es zu einem Verlust der Ausdauerfähigkeit und die Muskelkraft nimmt ab.

 

So führt ein inaktiver Lebensstil häufig zu Übergewicht. In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für insgesamt 13 Krebsarten.

 

 „Gerade jetzt, während des aktuell geltenden Lockdowns, ist körperliche Aktivität besonders wichtig: Sie wirkt sich positiv auf die Psyche aus und stärkt das Immunsystem“, verdeutlicht Sozialpädagogin Josephine Pape und ergänzt: "Es gibt auch in Corona Zeiten ausreichend Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise mit Spaziergängen im Wald, Joggen oder Walken auf wenig frequentierten Strecken sowie mit Fitness- und Gymnastikübungen zuhause."

 

  • Für Hilfestellungen, weitere Infos und Kontakte zu Selbsthilfegruppen steht Josephine Pape, Telefon 07131 639-546, E-Mail  josephine.pape@bw.aok.de zur Verfügung.

 

 

 

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Die Diagnose „Krebs“ ist für die Betroffenen ein Schock. Umso wichtiger sind Beratung und Hilfestellungen, verdeutlicht die AOK Heilbronn-Franken zum Weltkrebstag, dem 4. Februar. Foto: AOK

 

 

 

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news-4162 Fri, 29 Jan 2021 09:36:03 +0100 Hilfe für Krebspatienten in schwierigen Zeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hilfe-fuer-krebspatienten-in-schwierigen-zeiten.html Hohenlohekreis. Die Corona-Pandemie lässt viele andere Erkrankungen in den Hintergrund treten. Notwendige Behandlungen werden teilweise wegen zu geringer medizinischer Kapazitäten verschoben. Dies ist insbesondere für Krebspatienten eine zusätzliche Belastung. Rund 500.000 Menschen erhalten in Deutschland pro Jahr einen Krebsbefund. 2019 erkrankten im Hohenlohekreis 66 AOK-Versicherte an Brustkrebs und 69 an Darmkrebs. Der Weltkrebstag am 4. Februar macht ihr schweres Schicksal bewusst. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt durch persönliche Beratung sowie die Vermittlung von Selbsthilfegruppen. „Eine Krebsdiagnose löst bei den Betroffenen Todesängste, Wut und Hilflosigkeit aus. Sie benötigen dann viel Unterstützung und Aufklärung“, sagt Barbara Welle vom Sozialen Dienst der AOK. Zusammen mit ihrer Kollegin Josephine Pape betreut sie 275 gesundheitlich orientierte Selbsthilfegruppen in der Region Heilbronn-Franken, von denen sich 26 dem Krebs widmen. Im Hohenlohekreis sind 24 Selbsthilfegruppen aktiv, davon zwei für Krebspatienten.

 

 

 

„Betroffene sollten nicht allein bleiben mit ihrem Schmerz und ihrer Angst. Gespräche unter Gleichgesinnten helfen, informieren und machen Mut“, erklärt Diplom-Sozialarbeiterin Welle. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt diese wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen organisatorisch und mit Geldmitteln. So werden Projekte finanziert und Veranstaltungen ermöglicht.

 

 

 

Da die Krebspatienten zu den von Corona besonders gefährdeten Personengruppen zählen, sind Gruppentreffen aktuell nicht möglich. Umso wichtiger sind persönliche Beratung und individuelle Hilfestellungen. Der soziale Dienst der AOK zeigt auf, wo Betroffene, die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Unterstützung finden.

 

 

 

Barbara Welle: „Die Pandemie hat bewirkt, dass sich viele Patienten komplett einigeln und sämtliche Aktivitäten einstellen. Dies ist auch in Bezug auf die Krebserkrankung die schlechteste Lösung.“ Wird die körperliche Aktivität über mehrere Wochen eingestellt, so hat dies auf den Körper nachweislich erhebliche negative Effekte: Bereits nach wenigen Tagen steigt der Blutzuckerspiegel, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und auf Dauer steigt der Blutdruck. Zudem kommt es zu einem Verlust der Ausdauerfähigkeit und die Muskelkraft nimmt ab.

 

So führt ein inaktiver Lebensstil häufig zu Übergewicht. In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für insgesamt 13 Krebsarten.

 

 „Gerade jetzt, während des aktuell geltenden Lockdowns, ist körperliche Aktivität besonders wichtig: Sie wirkt sich positiv auf die Psyche aus und stärkt das Immunsystem“, verdeutlicht Sozialpädagogin Josephine Pape und ergänzt: "Es gibt auch in Corona Zeiten ausreichend Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise mit Spaziergängen im Wald, Joggen oder Walken auf wenig frequentierten Strecken sowie mit Fitness- und Gymnastikübungen zuhause."

 

  • Für Hilfestellungen, weitere Infos und Kontakte zu Selbsthilfegruppen steht Josephine Pape, Telefon 07131 639-546, E-Mail  josephine.pape@bw.aok.de zur Verfügung.

 

 

 

(Bildunterzeile)

 

Die Diagnose „Krebs“ ist für die Betroffenen ein Schock. Umso wichtiger sind Beratung und Hilfestellungen, verdeutlicht die AOK Heilbronn-Franken zum Weltkrebstag, dem 4. Februar. Foto: AOK

 

 

 

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news-4161 Fri, 29 Jan 2021 09:32:19 +0100 Hilfe für Krebspatienten in schwierigen Zeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hilfe-fuer-krebspatienten-in-schwierigen-zeiten-1.html Main-Tauber-Kreis. Die Corona-Pandemie lässt viele andere Erkrankungen in den Hintergrund treten. Notwendige Behandlungen werden teilweise wegen zu geringer medizinischer Kapazitäten verschoben. Dies ist insbesondere für Krebspatienten eine zusätzliche Belastung. Rund 500.000 Menschen erhalten pro Jahr in Deutschland einen Krebsbefund. Im Main-Tauber-Kreis erkrankten 2019 75 AOK-Versicherte an Brustkrebs und 86 an Darmkrebs. Der Weltkrebstag am 4. Februar macht ihr schweres Schicksal bewusst. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt durch persönliche Beratung sowie die Vermittlung von Selbsthilfegruppen. „Eine Krebsdiagnose löst bei den Betroffenen Todesängste, Wut und Hilflosigkeit aus. Sie benötigen dann viel Unterstützung und Aufklärung“, sagt Barbara Welle vom Sozialen Dienst der AOK. Zusammen mit ihrer Kollegin Josephine Pape betreut sie 275 gesundheitlich orientierte Selbsthilfegruppen in Heilbronn-Franken, von denen sich 26 dem Krebs widmen. Im Main-Tauber-Kreis sind 62 Selbsthilfegruppen aktiv, davon sechs für Krebspatienten. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt diese wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen organisatorisch und mit Geldmitteln. So werden Projekte finanziert und Veranstaltungen ermöglicht.

 

 

 

„Betroffene sollten nicht allein bleiben mit ihrem Schmerz und ihrer Angst. Gespräche unter Gleichgesinnten helfen, informieren und machen Mut“, erklärt Diplom-Sozialarbeiterin Welle.

 

 

 

Da allerdings die Krebspatienten zu den von Corona besonders gefährdeten Personengruppen zählen, sind Gruppentreffen aktuell nicht möglich. Umso wichtiger sind persönliche Beratung und individuelle Hilfestellungen. Wo Betroffene, die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Unterstützung finden, zeigt der Soziale Dienst der AOK.

 

 

 

Barbara Welle: „Die Pandemie hat bewirkt, dass sich viele Patienten komplett einigeln und sämtliche Aktivitäten einstellen. Dies ist die schlechteste Lösung.“ Wird die körperliche Aktivität über mehrere Wochen eingestellt, so hat dies auf den Körper nachweislich erhebliche negative Effekte: Bereits nach wenigen Tagen steigt der Blutzuckerspiegel, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und auf Dauer steigt der Blutdruck. Zudem kommt es zu einem Verlust der Ausdauerfähigkeit und die Muskelkraft nimmt ab.

 

So führt ein inaktiver Lebensstil häufig zu Übergewicht. In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für insgesamt 13 Krebsarten. „Gerade jetzt, während des aktuell geltenden Lockdowns, ist körperliche Aktivität besonders wichtig: Sie wirkt sich positiv auf die Psyche aus und stärkt das Immunsystem“, erläutert Sozialpädagogin Josephine Pape und ergänzt: "Es gibt auch in Corona Zeiten ausreichend Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise mit Spaziergängen im Wald, Joggen oder Walken auf wenig frequentierten Strecken sowie mit Fitness- und Gymnastikübungen zuhause."

 

  • Für Hilfestellungen, weitere Infos und Kontakte zu Selbsthilfegruppen steht Josephine Pape, Telefon 07131 639-546, E-Mail  josephine.pape@bw.aok.de zur Verfügung.

 

 

 

(Bildunterzeile)

 

Die Diagnose „Krebs“ ist für die Betroffenen ein Schock. Umso wichtiger sind Beratung und Hilfestellungen, verdeutlicht die AOK Heilbronn-Franken zum Weltkrebstag, dem 4. Februar. Foto: AOK

 

 

 

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news-4160 Fri, 29 Jan 2021 09:30:39 +0100 Hilfe für Krebspatienten in schwierigen Zeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hilfe-fuer-krebspatienten-in-schwierigen-zeiten-2.html Schwäbisch Hall. Die Corona-Pandemie lässt viele andere Erkrankungen in den Hintergrund treten. Notwendige Behandlungen werden teilweise wegen zu geringer medizinischer Kapazitäten verschoben. Dies ist insbesondere für Krebspatienten eine zusätzliche Belastung. Rund 500.000 Menschen erhalten in Deutschland pro Jahr einen Krebsbefund. 2019 erkrankten im Landkreis Schwäbisch Hall 109 AOK-Versicherte an Brustkrebs und 70 an Darmkrebs. Der Weltkrebstag am 4. Februar macht ihr schweres Schicksal bewusst. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt durch persönliche Beratung sowie die Vermittlung von Selbsthilfegruppen. „Eine Krebsdiagnose löst bei den Betroffenen Todesängste, Wut und Hilflosigkeit aus. Sie benötigen dann viel Unterstützung und Aufklärung“, sagt Barbara Welle vom Sozialen Dienst der AOK. Zusammen mit ihrer Kollegin Josephine Pape betreut sie 275 gesundheitlich orientierte Selbsthilfegruppen in der Region Heilbronn-Franken, von denen sich 26 dem Krebs widmen. Im Landkreis Hall sind 39 Selbsthilfegruppen aktiv, davon fünf für Krebspatienten.

 

 

 

„Betroffene sollten nicht allein bleiben mit ihrem Schmerz und ihrer Angst. Gespräche unter Gleichgesinnten helfen, informieren und machen Mut“, erklärt Diplom-Sozialarbeiterin Welle. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt diese wichtige Arbeit der Selbsthilfegruppen organisatorisch und mit Geldmitteln. So werden Projekte finanziert und Veranstaltungen ermöglicht.

 

 

 

Da die Krebspatienten zu den von Corona besonders gefährdeten Personengruppen zählen, sind Gruppentreffen aktuell nicht möglich. Umso wichtiger sind persönliche Beratung und individuelle Hilfestellungen. Der soziale Dienst der AOK zeigt auf, wo Betroffene, die Familie und andere Bezugspersonen praktische, soziale und psychologische Unterstützung finden.

 

 

 

Barbara Welle: „Die Pandemie hat bewirkt, dass sich viele Patienten komplett einigeln und sämtliche Aktivitäten einstellen. Dies ist auch in Bezug auf die Krebserkrankung die schlechteste Lösung.“ Wird die körperliche Aktivität über mehrere Wochen eingestellt, so hat dies auf den Körper nachweislich erhebliche negative Effekte: Bereits nach wenigen Tagen steigt der Blutzuckerspiegel, der Stoffwechsel wird heruntergefahren und auf Dauer steigt der Blutdruck. Zudem kommt es zu einem Verlust der Ausdauerfähigkeit und die Muskelkraft nimmt ab.

 

So führt ein inaktiver Lebensstil häufig zu Übergewicht. In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für insgesamt 13 Krebsarten.

 

 „Gerade jetzt, während des aktuell geltenden Lockdowns, ist körperliche Aktivität besonders wichtig: Sie wirkt sich positiv auf die Psyche aus und stärkt das Immunsystem“, verdeutlicht Sozialpädagogin Josephine Pape und ergänzt: "Es gibt auch in Corona Zeiten ausreichend Möglichkeiten, sein Leben bewegungsreich zu gestalten, beispielsweise mit Spaziergängen im Wald, Joggen oder Walken auf wenig frequentierten Strecken sowie mit Fitness- und Gymnastikübungen zuhause."

 

  • Für Hilfestellungen, weitere Infos und Kontakte zu Selbsthilfegruppen steht Josephine Pape, Telefon 07131 639-546, E-Mail  josephine.pape@bw.aok.de zur Verfügung.

 

 

 

(Bildunterzeile)

 

Die Diagnose „Krebs“ ist für die Betroffenen ein Schock. Umso wichtiger sind Beratung und Hilfestellungen, verdeutlicht die AOK Heilbronn-Franken zum Weltkrebstag, dem 4. Februar. Foto: AOK

 

 

 

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news-4152 Tue, 26 Jan 2021 16:11:48 +0100 Corona-Lockdown senkte 2020 Anzahl anderer Infektionserkrankungen in Heilbronn-Franken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/corona-lockdown-senkte-2020-anzahl-anderer-infektionserkrankungen-in-heilbronn-franken.html Der erste Corona-Lockdown und die Beachtung der AHA L-Regeln haben im vergangenen Jahr auch die Verbreitung anderer Infektionskrankheiten in Heilbronn-Franken deutlich vermindert. Dies zeigen Auswertungen zu Krankmeldungen der bei der AOK-Heilbronn-Franken versicherten Arbeitnehmer. Die Daten der Gesundheitskasse gelten als besonders repräsentativ, da sie die bei weitem größte Krankenkasse in der Region ist. Berücksichtigt wurden für diese Auswertung die Monate Januar bis November 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren. Demnach sanken die Krankmeldungen aufgrund von Erkältungen in der Region um rund 45 Prozent. Damit lag man nur geringfügig über dem AOK-Landesschnitt von 44 Prozent. Deutlich darüber bewegten sich die Werte hingegen bei den Krankschreibungen wegen Grippe und Lungenentzündung. Diese gingen in Heilbronn-Franken um 41 Prozent zurück, im Land hingegen nur um 35 Prozent. Ein weiteres aussagekräftiges Beispiel sind die Magendarminfekte, die in der Region wie im Land um knapp 30 Prozent abnahmen. Landesweit und regional reduzierte sich die Zahl der gesamten Krankschreibungen für den genannten Zeitraum um 14 Prozent.

 

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news-4144 Fri, 15 Jan 2021 10:19:51 +0100 Erhöhter Medienkonsum verstärkt die Fehlsichtigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/erhoehter-medienkonsum-verstaerkt-die-fehlsichtigkeit-2.html Hohenlohekreis. Heranwachsende verbringen inzwischen so viel Zeit vor dem Bildschirm wie in der Schule. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg. Dies hat erhebliche Folgen für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen: Immer mehr leiden unter Übergewicht und Sehstörungen. Im Hohenlohekreis stieg die Zahl der Diagnose „Fehlsichtigkeit“ von 2015 mit 1.109 Behandlungen auf 1.259 Augenarztbesuche 2019 erhöht. Laut Forsa schaut gut jedes zweite Kind bis 12 Jahre an einem durchschnittlichen Tag mindestens eine Stunde auf einen Fernsehbildschirm, Computer-Monitor oder Smartphone-Display. Bei 27 Prozent sind es täglich gut drei Stunden und an den Wochenenden sogar noch deutlich mehr.

 

 

 

„Studien zufolge wirken sich neben der genetischen Veranlagung auch Umweltfaktoren und die Freizeitgestaltung auf die Entwicklung von Fehlsichtigkeit bei Kindern aus,“ verdeutlicht der AOK-Kinder- und Jugendarzt Dr. Hans-Peter Zipp. Bei Heranwachsenden mit mehrstündigem Medienkonsum täglich, sei das Risiko für Augenbeschwerden wesentlich erhöht.

 

 

 

2019 waren in Baden-Württemberg insgesamt 107.984 AOK-versicherte Kinder wegen Augenleiden in ambulanter oder stationärer Behandlung. Dies entspricht 19,8 Prozent dieser Altersgruppe. Im Hohenlohekreis waren es 17,0 Prozent. Forsa hat festgestellt, dass der Medienmissbrauch bei Kindern aus bildungsfernen Schichten besonders hoch sei. Da sich bei den Kleinkindern das Sehvermögen erst noch entwickeln müsse, seien hier die negativen Folgen für die Gesundheit noch gravierender.

 

 

 

Dr. Hans-Peter Zipp: „Für die fehlerfreie Ausreifung des Sehsystems sind ständige visuelle Informationen und Erfahrungen notwendig. Fallen nun Kurz- oder Weitsichtigkeit in die Kinderjahre, so kommt es zu Störungen der Entwicklung des Sehens, die ein Leben lang nachwirken, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.“

 

 

 

Die sogenannte Schulkurzsichtigkeit entwickle sich ab dem sechsten Lebensjahr, da häufiger auf sehr nahe Gegenstände wie Bücher, Bildschirme oder Displays geschaut werde. Dies rege den Augapfel an zu wachsen. Die Folge ist Kurzsichtigkeit. „Kinder, die schlecht sehen, tun sich bei vielen Dingen schwerer als nötig: Beim Lernen, beim Sport oder auf dem Schulweg“, so der Facharzt.

 

 

 

Zur Vorbeugung empfehlen Augenkundler eine einfache und sehr effiziente Maßnahme: Täglich mindestens zwei Stunden an die frische Luft. Dr. Zipp ergänzt: „Je früher Kinder kurzsichtig werden, desto stärker wird ihre Sehschwäche im Erwachsenenalter ausgeprägt sein. Deshalb ist schnelles Gegensteuern wichtig.“

 

 

 

Die gute Nachricht: Sehschwächen und Fehlsichtigkeit lassen sich behandeln und mit einer Brille korrigieren. Wichtig sei, Auffälligkeiten zeitig zu entdecken und  vom Augenarzt untersuchen zu lassen. „Je schneller, desto besser. Nur so kann das betroffene Kind eine gute Sehleistung erreichen und sich störungsfrei entwickeln,“ rät der Kinder- und Jugendarzt.

 

 

 

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Jedes fünfte Kind hat eine Sehschwäche. Die Erkrankung wird durch zu häufigen Medienkonsum begünstigt. Foto: AOK

 

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news-4143 Fri, 15 Jan 2021 10:18:39 +0100 Erhöhter Medienkonsum verstärkt die Fehlsichtigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/erhoehter-medienkonsum-verstaerkt-die-fehlsichtigkeit-3.html Heilbronn. Heranwachsende verbringen inzwischen so viel Zeit vor dem Bildschirm wie in der Schule. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg. Dies hat erhebliche Folgen für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen: Immer mehr leiden unter Übergewicht und Sehstörungen. Im Landkreis Heilbronn stieg die Zahl der Diagnose „Fehlsichtigkeit“ von 2015 mit 2.586 Behandlungen, über 2.710 Behandlungen im Jahr 2017, auf 3.079 Augenarztbesuche 2019. Im Stadtkreis im gleichen Zeitraum von 1.269 über 1.466 auf 1.572. Laut Forsa schaut gut jedes zweite Kind bis 12 Jahre an einem durchschnittlichen Tag mindestens eine Stunde auf einen Fernsehbildschirm, Computer-Monitor oder Smartphone-Display. Bei 27 Prozent sind es täglich gut drei Stunden und an den Wochenenden sogar noch deutlich mehr.

 

 

 

„Studien zufolge wirken sich neben der genetischen Veranlagung auch Umweltfaktoren und die Freizeitgestaltung auf die Entwicklung von Fehlsichtigkeit bei Kindern aus,“ verdeutlicht der AOK-Kinder- und Jugendarzt Dr. Hans-Peter Zipp. Bei Heranwachsenden mit mehrstündigem Medienkonsum täglich, sei das Risiko für Augenbeschwerden wesentlich erhöht.

 

 

 

2019 waren in Baden-Württemberg insgesamt 107.984 AOK-versicherte Kinder wegen Augenleiden in ambulanter oder stationärer Behandlung. Dies entspricht 19,8 Prozent dieser Altersgruppe. Im Landkreis Heilbronn waren es 19,6 Prozent und im Stadtkreis 20,8 Prozent. Forsa hat festgestellt, dass der Medienmissbrauch bei Kindern aus bildungsfernen Schichten besonders hoch sei. Da sich bei den Kleinkindern das Sehvermögen erst noch entwickeln müsse, seien hier die negativen Folgen für die Gesundheit noch gravierender.

 

 

 

Dr. Hans-Peter Zipp: „Für die fehlerfreie Ausreifung des Sehsystems sind ständige visuelle Informationen und Erfahrungen notwendig. Fallen nun Kurz- oder Weitsichtigkeit in die Kinderjahre, so kommt es zu Störungen der Entwicklung des Sehens, die ein Leben lang nachwirken, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.“

 

 

 

Die sogenannte Schulkurzsichtigkeit entwickle sich ab dem sechsten Lebensjahr, da häufiger auf sehr nahe Gegenstände wie Bücher, Bildschirme oder Displays geschaut werde. Dies rege den Augapfel an zu wachsen. Die Folge ist Kurzsichtigkeit. „Kinder, die schlecht sehen, tun sich bei vielen Dingen schwerer als nötig: Beim Lernen, beim Sport oder auf dem Schulweg“, so der Facharzt.

 

 

 

Zur Vorbeugung empfehlen Augenkundler eine einfache und sehr effiziente Maßnahme: Täglich mindestens zwei Stunden an die frische Luft. Dr. Zipp ergänzt: „Je früher Kinder kurzsichtig werden, desto stärker wird ihre Sehschwäche im Erwachsenenalter ausgeprägt sein. Deshalb ist schnelles Gegensteuern wichtig.“

 

 

 

Die gute Nachricht: Sehschwächen und Fehlsichtigkeit lassen sich behandeln und mit einer Brille korrigieren. Wichtig sei, Auffälligkeiten zeitig zu entdecken und  vom Augenarzt untersuchen zu lassen. „Je schneller, desto besser. Nur so kann das betroffene Kind eine gute Sehleistung erreichen und sich störungsfrei entwickeln,“ rät der Kinder- und Jugendarzt.

 

 

 

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Jedes fünfte Kind hat eine Sehschwäche. Die Erkrankung wird durch zu häufigen Medienkonsum begünstigt. Foto: AOK

 

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news-4142 Fri, 15 Jan 2021 10:17:24 +0100 Erhöhter Medienkonsum verstärkt die Fehlsichtigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/erhoehter-medienkonsum-verstaerkt-die-fehlsichtigkeit-1.html Main-Tauber-Kreis. Heranwachsende verbringen inzwischen so viel Zeit vor dem Bildschirm wie in der Schule. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg. Dies hat erhebliche Folgen für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen: Immer mehr leiden unter Übergewicht und Sehstörungen. Im Main-Tauber-Kreis stieg die Zahl der Diagnose „Fehlsichtigkeit“ von 2015 mit 1.356 Behandlungen, über 1.604 Behandlungen im Jahr 2017, auf 1.848 Augenarztbesuche 2019. Laut Forsa schaut gut jedes zweite Kind bis 12 Jahre an einem durchschnittlichen Tag mindestens eine Stunde auf einen Fernsehbildschirm, Computer-Monitor oder Smartphone-Display. Bei 27 Prozent sind es täglich gut drei Stunden und an den Wochenenden sogar noch deutlich mehr.

 

 

 

„Studien zufolge wirken sich neben der genetischen Veranlagung auch Umweltfaktoren und die Freizeitgestaltung auf die Entwicklung von Fehlsichtigkeit bei Kindern aus,“ verdeutlicht der AOK-Kinder- und Jugendarzt Dr. Hans-Peter Zipp. Bei Heranwachsenden mit mehrstündigem Medienkonsum täglich, sei das Risiko für Augenbeschwerden wesentlich erhöht.

 

 

 

2019 waren in Baden-Württemberg insgesamt 107.984 AOK-versicherte Kinder wegen Augenleiden in ambulanter oder stationärer Behandlung. Dies entspricht 19,8 Prozent dieser Altersgruppe. Im Main-Tauber-Kreis waren es 28,7 Prozent. Forsa hat festgestellt, dass der Medienmissbrauch bei Kindern aus bildungsfernen Schichten besonders hoch sei. Da sich bei den Kleinkindern das Sehvermögen erst noch entwickeln müsse, seien hier die negativen Folgen für die Gesundheit noch gravierender.

 

 

 

Dr. Hans-Peter Zipp: „Für die fehlerfreie Ausreifung des Sehsystems sind ständige visuelle Informationen und Erfahrungen notwendig. Fallen nun Kurz- oder Weitsichtigkeit in die Kinderjahre, so kommt es zu Störungen der Entwicklung des Sehens, die ein Leben lang nachwirken, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.“

 

 

 

Die sogenannte Schulkurzsichtigkeit entwickle sich ab dem sechsten Lebensjahr, da häufiger auf sehr nahe Gegenstände wie Bücher, Bildschirme oder Displays geschaut werde. Dies rege den Augapfel an zu wachsen. Die Folge ist Kurzsichtigkeit. „Kinder, die schlecht sehen, tun sich bei vielen Dingen schwerer als nötig: Beim Lernen, beim Sport oder auf dem Schulweg“, so der Facharzt.

 

 

 

Zur Vorbeugung empfehlen Augenkundler eine einfache und sehr effiziente Maßnahme: Täglich mindestens zwei Stunden an die frische Luft. Dr. Zipp ergänzt: „Je früher Kinder kurzsichtig werden, desto stärker wird ihre Sehschwäche im Erwachsenenalter ausgeprägt sein. Deshalb ist schnelles Gegensteuern wichtig.“

 

 

 

Die gute Nachricht: Sehschwächen und Fehlsichtigkeit lassen sich behandeln und mit einer Brille korrigieren. Wichtig sei, Auffälligkeiten zeitig zu entdecken und  vom Augenarzt untersuchen zu lassen. „Je schneller, desto besser. Nur so kann das betroffene Kind eine gute Sehleistung erreichen und sich störungsfrei entwickeln,“ rät der Kinder- und Jugendarzt.

 

 

 

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Jedes fünfte Kind hat eine Sehschwäche. Die Erkrankung wird durch zu häufigen Medienkonsum begünstigt. Foto: AOK

 

 

 

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news-4141 Fri, 15 Jan 2021 10:15:55 +0100 Erhöhter Medienkonsum verstärkt die Fehlsichtigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/erhoehter-medienkonsum-verstaerkt-die-fehlsichtigkeit.html Schwäbisch Hall. Heranwachsende verbringen inzwischen so viel Zeit vor dem Bildschirm wie in der Schule. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg. Dies hat erhebliche Folgen für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen: Immer mehr leiden unter Übergewicht und Sehstörungen. Im Landkreis Schwäbisch Hall stieg die Zahl der Diagnose „Fehlsichtigkeit“ von 2015 mit 2.560 Behandlungen auf 2.895 Augenarztbesuche 2019. Laut Forsa schaut gut jedes zweite Kind bis 12 Jahre an einem durchschnittlichen Tag mindestens eine Stunde auf einen Fernsehbildschirm, Computer-Monitor oder Smartphone-Display. Bei 27 Prozent sind es täglich gut drei Stunden und an den Wochenenden sogar noch deutlich mehr.

 

 

 

„Studien zufolge wirken sich neben der genetischen Veranlagung auch Umweltfaktoren und die Freizeitgestaltung auf die Entwicklung von Fehlsichtigkeit bei Kindern aus,“ verdeutlicht der AOK-Kinder- und Jugendarzt Dr. Hans-Peter Zipp. Bei Heranwachsenden mit mehrstündigem Medienkonsum täglich, sei das Risiko für Augenbeschwerden wesentlich erhöht.

 

 

 

2019 waren in Baden-Württemberg insgesamt 107.984 AOK-versicherte Kinder wegen Augenleiden in ambulanter oder stationärer Behandlung. Dies entspricht 19,8 Prozent dieser Altersgruppe. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 21,4 Prozent. Forsa hat festgestellt, dass der Medienmissbrauch bei Kindern aus bildungsfernen Schichten besonders hoch sei. Da sich bei den Kleinkindern das Sehvermögen erst noch entwickeln müsse, seien hier die negativen Folgen für die Gesundheit noch gravierender.

 

 

 

Dr. Hans-Peter Zipp: „Für die fehlerfreie Ausreifung des Sehsystems sind ständige visuelle Informationen und Erfahrungen notwendig. Fallen nun Kurz- oder Weitsichtigkeit in die Kinderjahre, so kommt es zu Störungen der Entwicklung des Sehens, die ein Leben lang nachwirken, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.“

 

 

 

Die sogenannte Schulkurzsichtigkeit entwickle sich ab dem sechsten Lebensjahr, da häufiger auf sehr nahe Gegenstände wie Bücher, Bildschirme oder Displays geschaut werde. Dies rege den Augapfel an zu wachsen. Die Folge ist Kurzsichtigkeit. „Kinder, die schlecht sehen, tun sich bei vielen Dingen schwerer als nötig: Beim Lernen, beim Sport oder auf dem Schulweg“, so der Facharzt.

 

 

 

Zur Vorbeugung empfehlen Augenkundler eine einfache und sehr effiziente Maßnahme: Täglich mindestens zwei Stunden an die frische Luft. Dr. Zipp ergänzt: „Je früher Kinder kurzsichtig werden, desto stärker wird ihre Sehschwäche im Erwachsenenalter ausgeprägt sein. Deshalb ist schnelles Gegensteuern wichtig.“

 

 

 

Die gute Nachricht: Sehschwächen und Fehlsichtigkeit lassen sich behandeln und mit einer Brille korrigieren. Wichtig sei, Auffälligkeiten zeitig zu entdecken und vom Augenarzt untersuchen zu lassen. „Je schneller, desto besser. Nur so kann das betroffene Kind eine gute Sehleistung erreichen und sich störungsfrei entwickeln,“ rät der Kinder- und Jugendarzt.

 

 

 

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Jedes fünfte Kind hat eine Sehschwäche. Die Erkrankung wird durch zu häufigen Medienkonsum begünstigt. Foto: AOK

 

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news-4138 Thu, 14 Jan 2021 13:11:05 +0100 Telefonische Erreichbarkeit AOK KundenCenter in Heilbronn-Franken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/telefonische-erreichbarkeit-aok-kundencenter-in-heilbronn-franken.html Beratungsgespräche in den AOK-Kundencentern sind für die Versicherten aufgrund der aktuellen Corona-Situation in dringenden Fällen und nur nach telefonischer Vereinbarung möglich. Die AOK-Kundencenter bleiben bis voraussichtlich Ende Januar weiterhin geschlossen. Die KundenberaterInnen stehen für telefonische Beratungen zur Verfügung.
  • Im Main-Tauber-Kreis ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar: AOK-Versicherte im Raum Wertheim wählen die 09342 940410,
    im Raum Tauberbischofsheim die 09341 940113,
    im Raum Bad Mergentheim die 07931 969 510.
     
  • Im Hohenlohekreis ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar: AOK-Versicherte im Raum Künzelsau wählen die 07940 122 252,
    im Raum Öhringen die 07941 609 5344.
     
  • Im Stadt- und Landkreis Heilbronn ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar: AOK-Versicherte im Stadtkreis wählen
    für das Kundencenter an der Allee die 07131 639337,
    für das Kundencenter in Böckingen die 07131 2719108. Im Landkreis hat das
    Kundencenter Weinsberg die Rufnummer 07134 980772,
    das Kundencenter Brackenheim die 07135 981215,
    das Kundencenter Eppingen die 07262 914313,
    das Kundencenter Bad Rappenau die 07264 914372 und
    das Kundencenter Neckarsulm die 07132 976072.
     
  • Im Landkreis Schwäbisch Hall ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar: AOK-Versicherte
    im Raum Gerabronn wählen die 07952 960130,
    im Raum Crailsheim die 07951 470147,
    im Raum Schwäbisch Hall die 0791757176,
    im Raum Gaildorf die 07971 9560-17.
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    news-4135 Thu, 14 Jan 2021 08:46:35 +0100 Rolf Blaettner übernimmt Vorsitz des AOK Bezirksrats https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rolf-blaettner-uebernimmt-vorsitz-des-aok-bezirksrats-1.html Zum Jahresbeginn hat es einen Wechsel im Vorsitz des Bezirksrats der AOK Heilbronn-Franken gegeben. Rolf Blattner, Vertreter der Arbeitgeber, übernimmt die Aufgabe turnusgemäß von Marianne Kugler-Wendt, die die Versicherten repräsentiert. Das paritätisch aus Arbeitgeber- und Versichertenvertretern besetzte Organ der Selbstverwaltung nimmt die Interessen der Beitragszahler und Versicherten wahr. Es unterstützt die Geschäftsführung der AOK-Bezirksdirektion in gesundheitspolitischen Fragen. „2021 wird ein herausforderndes Jahr", betont Rolf Blaettner. „Der im Dezember vom Gesetzgeber beschlossene Zugriff auf die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen und die Reform des Gesundheitsfonds belasten die AOK. Die Rücklagen sinken massiv und die zukünftigen Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds fallen wesentlich niedriger aus." Auch die Corona-Pandemie bringe weiterhin Einschränkungen mit. „Das Ziel ist, unter diesen nicht leichten Bedingungen den Versicherten dennoch einen exzellenten Service zu bieten und unseren Beitrag für eine stabil funktionierende Gesundheitsversorgung zu leisten.“

     

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    news-4127 Mon, 04 Jan 2021 10:23:41 +0100 Fit durch den Winter-Lockdown https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/fit-durch-den-winter-lockdown-2.html Mitten im harten Winter-Lockdown hat, dieses Mal ganz ruhig und still, das neue Jahr begonnen. Geschlemmt und genascht wurde natürlich bei aller Besinnlichkeit auch an den zurückliegenden Weihnachtsfeiertagen. So hat mancher sicherlich den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren oder sogar ein paar Kilos abzunehmen. AOK-Experte Axel Voigt aus Tauberbischofsheim gibt daher Tipps, wie das gelingen kann, auch in Zeiten geschlossener Fitness-Studios, Sportvereine und ohne Sportunterricht in den Schulen. „Die größte Hürde steht fast immer am Anfang“ meint Sport-Experte Axel Voigt aus dem AOK-Gesundheitszentrum Tauberbischofsheim. „Wenn man erstmal die Sportschuhe geschnürt und die Weihnachtsschokolade verschenkt hat, fällt es deutlich leichter loszulegen“ ergänzt er. „Da wir aktuell aufgrund der dunklen Jahreszeit sowie der Ausgangssperren viel Zeit drinnen verbringen, empfehle ich auf jeden Fall Bewegung draußen an der frischen Luft. Und zwar jeden Tag. Das ist auch innerhalb der geltenden Corona-Regeln möglich.“ Wenn man das selbstverständlich in den Tagesablauf einplane, werde es nach spätestens 1-2 Wochen zu einer Gewohnheit und die Motivation sei dann deutlich einfacher, führt der Diplom-Sportlehrer weiter aus. 

     

    Neben schnellem Spazierengehen oder Walking in der Mittagspause, bieten sich auch jetzt im Winter Joggen oder Radfahren an. Denn in der kalten und nassen Jahreszeit muss das Lauftraining oder die Fahrrad-Runde nicht zwangsläufig ruhen. AOK-Experte Axel Voigt empfiehlt allerdings, dann ein paar Dinge zu beachten: „Wärmende, atmungsaktive Kleidung ist unerlässlich, damit man sich keine Erkältung oder Schlimmeres holt“, so der Fachmann, „und Dehn- und Aufwärmübungen sind im Winter besonders wichtig.“ Man solle langsam loslaufen oder fahren, damit die eisige Luft nicht zu schnell in Hals und Lungen strömt, denn auch das erhöhe die Erkältungsgefahr. „Den Abschluss sollten auch wieder Dehnübungen machen, damit der Muskelkater keine Chance hat“, so Voigt, „dann noch unter die heiße Dusche und fertig ist die Winter-Sport-Einheit!“ Und natürlich sollte man sich, insbesondere beim Radfahren, darauf einstellen, dass es auf nassem Laub, Reif oder Schnee auch mal rutschig werden kann. Da die Dunkelheit gerade früher hereinbricht, ist zur Sicherheit immer eine Beleuchtung wichtig. Reflexbänder und reflektierende Streifen an der Kleidung verhindern, dass man im Verkehr übersehen wird.  

     

    Wer Kinder hat, der weiß genau, dass in diesem Winter-Lockdown die Witterungsverhältnisse nicht gerade dazu einladen, den Nachwuchs an die frische Luft zu bekommen. Doch mit etwas Kreativität kann man selbst zockende Teenies zu einem Spaziergang motivieren. Schatzsuchen mit GPS, so genanntes Geocaching, kann die ganze Familie mit viel Spaß an neue und spannende Orte in der unmittelbaren Umgebung führen. Und bei jüngeren Kindern ist die größte Hürde nach dem Anziehen der Matschkleidung ohnehin meist geschafft: ein Nachtspaziergang zu festlich beleuchteten Häusern, klettern auf dem Spielplatz oder durch Matschpfützen toben funktioniert in dem Alter fast immer prima. „Kleiner Tipp an die Eltern: einfach mal eine Runde ‚Kinderfangen‘ auf dem Spielplatz einläuten. So wird der kinderfreundliche Ausflug auch zur kleinen Bewegungseinheit für die Erwachsenen“ ergänzt Sport-Experte Axel Voigt.

     

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    news-4125 Mon, 04 Jan 2021 10:20:38 +0100 Fit durch den Winter-Lockdown https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/fit-durch-den-winter-lockdown-3.html Mitten im harten Winter-Lockdown hat, dieses Mal ganz ruhig und still, das neue Jahr begonnen. Geschlemmt und genascht wurde natürlich bei aller Besinnlichkeit auch an den zurückliegenden Weihnachtsfeiertagen. So hat mancher sicherlich den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren oder sogar ein paar Kilos abzunehmen. AOK-Experte Steffen Bader aus Schwäbisch Hall gibt daher Tipps, wie das gelingen kann, auch in Zeiten geschlossener Fitness-Studios, Sportvereine und ohne Sportunterricht in den Schulen. „Die größte Hürde steht fast immer am Anfang“ meint Sport-Experte Steffen Bader aus dem AOK-Gesundheitszentrum Schwäbisch Hall. „Wenn man erstmal die Sportschuhe geschnürt und die Weihnachtsschokolade verschenkt hat, fällt es deutlich leichter loszulegen“ ergänzt er. „Da wir aktuell aufgrund der dunklen Jahreszeit sowie der Ausgangssperren viel Zeit drinnen verbringen, empfehle ich auf jeden Fall Bewegung draußen an der frischen Luft. Und zwar jeden Tag. Das ist auch innerhalb der geltenden Corona-Regeln möglich.“ Wenn man das selbstverständlich in den Tagesablauf einplane, werde es nach spätestens 1-2 Wochen zu einer Gewohnheit und die Motivation sei dann deutlich einfacher, führt der Sportwissenschaftler weiter aus. 

     

    Neben schnellem Spazierengehen oder Walking in der Mittagspause, bieten sich auch jetzt im Winter Joggen oder Radfahren an. Denn in der kalten und nassen Jahreszeit muss das Lauftraining oder die Fahrrad-Runde nicht zwangsläufig ruhen. AOK-Experte Steffen Bader empfiehlt allerdings, dann ein paar Dinge zu beachten: „Wärmende, atmungsaktive Kleidung ist unerlässlich, damit man sich keine Erkältung oder Schlimmeres holt“, so der Fachmann, „und Dehn- und Aufwärmübungen sind im Winter besonders wichtig.“ Man solle langsam loslaufen oder fahren, damit die eisige Luft nicht zu schnell in Hals und Lungen strömt, denn auch das erhöhe die Erkältungsgefahr. „Den Abschluss sollten auch wieder Dehnübungen machen, damit der Muskelkater keine Chance hat“, so Bader, „dann noch unter die heiße Dusche und fertig ist die Winter-Sport-Einheit!“ Und natürlich sollte man sich, insbesondere beim Radfahren, darauf einstellen, dass es auf nassem Laub, Reif oder Schnee auch mal rutschig werden kann. Da die Dunkelheit gerade früher hereinbricht, ist zur Sicherheit immer eine Beleuchtung wichtig. Reflexbänder und reflektierende Streifen an der Kleidung verhindern, dass man im Verkehr übersehen wird.  

     

    Wer Kinder hat, der weiß genau, dass in diesem Winter-Lockdown die Witterungsverhältnisse nicht gerade dazu einladen, den Nachwuchs an die frische Luft zu bekommen. Doch mit etwas Kreativität kann man selbst zockende Teenies zu einem Spaziergang motivieren. Schatzsuchen mit GPS, so genanntes Geocaching, kann die ganze Familie mit viel Spaß an neue und spannende Orte in der unmittelbaren Umgebung führen. Und bei jüngeren Kindern ist die größte Hürde nach dem Anziehen der Matschkleidung ohnehin meist geschafft: ein Nachtspaziergang zu festlich beleuchteten Häusern, klettern auf dem Spielplatz oder durch Matschpfützen toben funktioniert in dem Alter fast immer prima. „Kleiner Tipp an die Eltern: einfach mal eine Runde ‚Kinderfangen‘ auf dem Spielplatz einläuten. So wird der kinderfreundliche Ausflug auch zur kleinen Bewegungseinheit für die Erwachsenen“ ergänzt Sport-Experte Steffen Bader.

     

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    news-4124 Mon, 04 Jan 2021 10:18:12 +0100 Fit durch den Winter-Lockdown https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/fit-durch-den-winter-lockdown.html Mitten im harten Winter-Lockdown hat, dieses Mal ganz ruhig und still, das neue Jahr begonnen. Geschlemmt und genascht wurde natürlich bei aller Besinnlichkeit auch an den zurückliegenden Weihnachtsfeiertagen. So hat mancher sicherlich den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren oder sogar ein paar Kilos abzunehmen. AOK-Expertin Nina Landwehr aus Heilbronn gibt daher Tipps, wie das gelingen kann, auch in Zeiten geschlossener Fitness-Studios, Sportvereine und ohne Sportunterricht in den Schulen. „Die größte Hürde steht fast immer am Anfang“ meint Sport-Expertin Nina Landwehr aus dem AOK-Gesundheitszentrum Heilbronn. „Wenn man erstmal die Sportschuhe geschnürt und die Weihnachtsschokolade verschenkt hat, fällt es deutlich leichter loszulegen“ ergänzt sie. „Da wir aktuell aufgrund der dunklen Jahreszeit sowie der Ausgangssperren viel Zeit drinnen verbringen, empfehle ich auf jeden Fall Bewegung draußen an der frischen Luft. Und zwar jeden Tag. Das ist auch innerhalb der geltenden Corona-Regeln möglich.“ Wenn man das selbstverständlich in den Tagesablauf einplane, werde es nach spätestens 1-2 Wochen zu einer Gewohnheit und die Motivation sei dann deutlich einfacher, führt die Diplom-Fitnessökonomin weiter aus. 

     

    Neben schnellem Spazierengehen oder Walking in der Mittagspause, bieten sich auch jetzt im Winter Joggen oder Radfahren an. Denn in der kalten und nassen Jahreszeit muss das Lauftraining oder die Fahrrad-Runde nicht zwangsläufig ruhen. AOK-Expertin Nina Landwehr empfiehlt allerdings, dann ein paar Dinge zu beachten: „Wärmende, atmungsaktive Kleidung ist unerlässlich, damit man sich keine Erkältung oder Schlimmeres holt“, so die Fachfrau, „und Dehn- und Aufwärmübungen sind im Winter besonders wichtig.“ Man solle langsam loslaufen oder fahren, damit die eisige Luft nicht zu schnell in Hals und Lungen strömt, denn auch das erhöhe die Erkältungsgefahr. „Den Abschluss sollten auch wieder Dehnübungen machen, damit der Muskelkater keine Chance hat“, so Landwehr, „dann noch unter die heiße Dusche und fertig ist die Winter-Sport-Einheit!“ Und natürlich sollte man sich, insbesondere beim Radfahren, darauf einstellen, dass es auf nassem Laub, Reif oder Schnee auch mal rutschig werden kann. Da die Dunkelheit gerade früher hereinbricht, ist zur Sicherheit immer eine Beleuchtung wichtig. Reflexbänder und reflektierende Streifen an der Kleidung verhindern, dass man im Verkehr übersehen wird.  

     

    Wer Kinder hat, der weiß genau, dass in diesem Winter-Lockdown die Witterungsverhältnisse nicht gerade dazu einladen, den Nachwuchs an die frische Luft zu bekommen. Doch mit etwas Kreativität kann man selbst zockende Teenies zu einem Spaziergang motivieren. Schatzsuchen mit GPS, so genanntes Geocaching, kann die ganze Familie mit viel Spaß an neue und spannende Orte in der unmittelbaren Umgebung führen. Und bei jüngeren Kindern ist die größte Hürde nach dem Anziehen der Matschkleidung ohnehin meist geschafft: ein Nachtspaziergang zu festlich beleuchteten Häusern, klettern auf dem Spielplatz oder durch Matschpfützen toben funktioniert in dem Alter fast immer prima. „Kleiner Tipp an die Eltern: einfach mal eine Runde ‚Kinderfangen‘ auf dem Spielplatz einläuten. So wird der kinderfreundliche Ausflug auch zur kleinen Bewegungseinheit für die Erwachsenen“ ergänzt Sport-Expertin Nina Landwehr.

     

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    news-4126 Mon, 04 Jan 2021 09:45:21 +0100 Fit durch den Winter-Lockdown https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/fit-durch-den-winter-lockdown-1.html Mitten im harten Winter-Lockdown hat, dieses Mal ganz ruhig und still, das neue Jahr begonnen. Geschlemmt und genascht wurde natürlich bei aller Besinnlichkeit auch an den zurückliegenden Weihnachtsfeiertagen. So hat mancher sicherlich den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren oder sogar ein paar Kilos abzunehmen. AOK-Expertin Jasmin Hofmann aus Künzelsau gibt daher Tipps, wie das gelingen kann, auch in Zeiten geschlossener Fitness-Studios, Sportvereine und ohne Sportunterricht in den Schulen. „Die größte Hürde steht fast immer am Anfang“ meint Sport-Expertin Jasmin Hofmann aus dem AOK-Gesundheitszentrum Künzelsau. „Wenn man erstmal die Sportschuhe geschnürt und die Weihnachtsschokolade verschenkt hat, fällt es deutlich leichter loszulegen“ ergänzt sie. „Da wir aktuell aufgrund der dunklen Jahreszeit sowie der Ausgangssperren viel Zeit drinnen verbringen, empfehle ich auf jeden Fall Bewegung draußen an der frischen Luft. Und zwar jeden Tag. Das ist auch innerhalb der geltenden Corona-Regeln möglich.“ Wenn man das selbstverständlich in den Tagesablauf einplane, werde es nach spätestens 1-2 Wochen zu einer Gewohnheit und die Motivation sei dann deutlich einfacher, führt die Ernährungs- und Bewegungsexpertin weiter aus. 

     

    Neben schnellem Spazierengehen oder Walking in der Mittagspause, bieten sich auch jetzt im Winter Joggen oder Radfahren an. Denn in der kalten und nassen Jahreszeit muss das Lauftraining oder die Fahrrad-Runde nicht zwangsläufig ruhen. AOK-Expertin Jasmin Hofmann empfiehlt allerdings, dann ein paar Dinge zu beachten: „Wärmende, atmungsaktive Kleidung ist unerlässlich, damit man sich keine Erkältung oder Schlimmeres holt“, so die Fachfrau, „und Dehn- und Aufwärmübungen sind im Winter besonders wichtig.“ Man solle langsam loslaufen oder fahren, damit die eisige Luft nicht zu schnell in Hals und Lungen strömt, denn auch das erhöhe die Erkältungsgefahr. „Den Abschluss sollten auch wieder Dehnübungen machen, damit der Muskelkater keine Chance hat“, so Hofmann, „dann noch unter die heiße Dusche und fertig ist die Winter-Sport-Einheit!“ Und natürlich sollte man sich, insbesondere beim Radfahren, darauf einstellen, dass es auf nassem Laub, Reif oder Schnee auch mal rutschig werden kann. Da die Dunkelheit gerade früher hereinbricht, ist zur Sicherheit immer eine Beleuchtung wichtig. Reflexbänder und reflektierende Streifen an der Kleidung verhindern, dass man im Verkehr übersehen wird.  

     

    Wer Kinder hat, der weiß genau, dass in diesem Winter-Lockdown die Witterungsverhältnisse nicht gerade dazu einladen, den Nachwuchs an die frische Luft zu bekommen. Doch mit etwas Kreativität kann man selbst zockende Teenies zu einem Spaziergang motivieren. Schatzsuchen mit GPS, so genanntes Geocaching, kann die ganze Familie mit viel Spaß an neue und spannende Orte in der unmittelbaren Umgebung führen. Und bei jüngeren Kindern ist die größte Hürde nach dem Anziehen der Matschkleidung ohnehin meist geschafft: ein Nachtspaziergang zu festlich beleuchteten Häusern, klettern auf dem Spielplatz oder durch Matschpfützen toben funktioniert in dem Alter fast immer prima. „Kleiner Tipp an die Eltern: einfach mal eine Runde ‚Kinderfangen‘ auf dem Spielplatz einläuten. So wird der kinderfreundliche Ausflug auch zur kleinen Bewegungseinheit für die Erwachsenen“ ergänzt Sport-Expertin Jasmin Hofmann.

     

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    news-4120 Mon, 28 Dec 2020 09:33:23 +0100 AOK Heilbronn-Franken wächst auch im Krisenjahr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-heilbronn-franken-waechst-auch-im-krisenjahr.html Die AOK Heilbronn-Franken hat auch in dem von der Corona-Krise geprägten Jahr 2020 bei den Versichertenzahlen zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Versicherten um 4.376 Personen auf 441.554. „Dass wir unter erschwerten Bedingungen erneut wachsen konnten, ist erfreulich“, stellt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, fest. „Viel wichtiger aber ist, dass wir bei der Bekämpfung der Pandemie mit großem Einsatz unsere Aufgaben bestmöglich erfüllen und Ärzte, Kliniken sowie Pflegeeinrichtungen und nicht zuletzt unsere Versicherten unterstützen.“ Die durch die Pandemie bedingten Ausgabenzuwächse im Gesundheitswesen gehen jedoch nicht spurlos an der AOK Baden-Württemberg vorüber. Die Gesundheitskasse wird nach fünf Jahren ihren Zusatzbeitrag erstmals erhöhen müssen. Er steigt zum 1. Januar 2021 um 0,2 Punkte auf 1,1 Prozent „Damit liegen wir allerdings weiterhin um 0,2 Prozentpunkte unter dem bundesweiten durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz“, betont Michaela Lierheimer.

     

    Eine stabile Beitragssatzentwicklung sei auch weiterhin das Ziel der AOK. Allein im kommenden Jahr werde aufgrund politischer Entscheidungen rund eine Milliarde Euro mehr als bislang aus den Beiträgen baden-württembergischer Arbeitgeber und Versicherter sowie aus Rücklagen der Krankenkassen im Land in andere Regionen der Republik verteilt. „Damit werden diejenigen Teile Deutschlands subventioniert, die ihre Strukturen nicht so optimal gestaltet haben wie wir“, kritisiert Michaela Lierheimer.

     

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    news-4119 Wed, 23 Dec 2020 09:06:09 +0100 Gesundheit und Nachhaltigkeit gehören zusammen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheit-und-nachhaltigkeit-gehoeren-zusammen.html Umweltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich auch die AOK Heilbronn-Franken stellt. Mit ihrem Umweltprogramm greenAOK will die Krankenkasse nicht nur zur Gesundheit von Menschen beitragen, sondern auch die Umweltbilanz verbessern. Mit der Umweltstrategie 2030 verfolgt sie das Ziel, klimaneutral zu wirtschaften. Seit 2013 setzen die AOK Baden-Württemberg und ihre größte Bezirksdirektion, die AOK Heilbronn-Franken, auf eine zertifizierte Umweltpolitik. Vor drei Jahren unterzeichneten sie zudem als erste gesetzliche Krankenkasse die WIN-Charta, die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg. 2019 legte die Gesundheitskasse Systemgrenzen für ihren ersten unternehmensweiten CO2-Fußabdruck fest. Neben den Produkt- und Energieverbräuchen ermitteln sie damit seither sämtliche Daten zu Geschäftsreisen, den täglichen Arbeitswegen der Belegschaft, zu Abfällen sowie der Sanierung ihrer Gebäude – mit dem Ziel klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Die AOK nutzt Öko-Strom, haushaltet bewusster mit Wasser und Energie, reduziert Abfälle, nutzt Recycling-Papier und nachhaltige Waren sowie Werbemittel.

     

    Jährlich setzt sich die AOK erweiterte Umweltziele, wie zum Beispiel die Umrüstung ihres Fuhrparks. Langfristig soll es nur noch Elektro-Firmenfahrzeuge geben. Hierfür hat die Kasse bereits eine Ladeinfrastruktur an den Standorten Heilbronn, Schwäbisch Hall, Künzelsau und Tauberbischofsheim eingerichtet.

     

    Im AOK-Bildungszentrum in Untersteinbach wurden in diesem Herbst moderne Elektronik-Ladesäulen installiert, an denen AOK-Mitarbeiter auch privates E-Fahrzeuge aufladen können. Zusätzlich erweitert die AOK Heilbronn-Franken ab Frühjahr 2021 ihren Fuhrpark mit zwei weiteren umweltfreundlichen Dienstfahrzeugen. Aktuell nutzen sie drei Elektro-Autos an den Standorten in Heilbronn, Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim. Nun wurden noch zwei Hybridfahrzeuge (Elektronik + Kraftstoff) geordert. Diese eignen sich vor allem für längere Fahrten. Sollte der Elektro-Akku nämlich vor dem Ziel aufgebraucht sein, bedient sich der Hybrid aus den vorhandenen Kraftstoff-Reserven. Diese fünf Autos dürfen von allen AOK-Mitarbeitern für Dienstfahrten genutzt werden.

     

    Des Weiteren nutzt die AOK Heilbronn erstmals auch die Photovoltaik. Aktuell wird auf dem AOK-Gebäude in Tauberbischofsheim eine Anlage installiert, die dann die Stromversorgung übernehmen soll. Nach Fertigstellung kann da-mit etwa 55.000 KW Strom erzeugt werden – das entspricht 80% des AOK-Tagstromverbrauches in Tauberbischofsheim.

     

    „Gesundheit und Nachhaltigkeit gehören zusammen. In einer nachhaltig bewirtschafteten Welt können Menschen gesund zur Welt kommen, heranwachsen und leben. Als Gesundheitskasse setzen wir uns für ein umweltbewusstes Handeln in der Gesellschaft und im eigenen Hause ein“, erklärt Michael Piekarek, Umweltmanager und Leiter des Internen Service bei der AOK Heilbronn-Franken.

     

     

     

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    news-4109 Wed, 16 Dec 2020 11:29:53 +0100 Immer mehr Menschen in der Region leiden unter Altersdepressionen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-menschen-in-der-region-leiden-unter-altersdepressionen.html Schwäbisch Hall. Die Frage, was wird, wenn wir alt werden, beschäftigt viele Menschen. Laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg klettert der Bevölkerungsanteil der 65-Jährigen und Älteren hierzulande bis zum Jahr 2060 auf 30 Prozent . Zudem zeigen Zahlen der AOK Baden-Württemberg, dass sowohl Anzahl als auch Anteil der Pflegebedürftigen seit 2015 um fünf Prozent angestiegen sind. Doch während Jüngere eher zuversichtlich sind, fürchten sich viele Ältere verstärkt vor Krankheit, dem Verlust von Angehörigen und Pflegebedürftigkeit. Dies ergab eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Problematisch wird es, wenn aus den Ängsten Depressionen entstehen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2019 insgesamt 145.949 AOK-Versicherte über 70 wegen depressiver Erkrankungen behandelt. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 2.505. Landesweit waren im vergangenen Jahr 21,5 Prozent der AOK-Versicherten ab 70 wegen Depressionen beim Arzt, im Landkreis Hall dagegen nur 17,3 Prozent. Trotzdem ist auch hier ein deutlicher Anstieg der Diagnosen festzutellen: von 2.321 im Jahr 2015, über 2.395 im Jahr 2017, auf 2.505 im Jahr 2019.

     

     

     

    Dabei leiden Frauen doppelt so häufig unter depressiven Verstimmungen wie Männer. In den vergangenen fünf Jahren war in Baden-Württemberg ein jährlicher Anstieg der Erkrankungsraten von 2,3 Prozent zu verzeichnen, im Landkreis waren es 1,7 Prozent. Laut Robert-Koch-Institut ist wegen der Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie in diesem Jahr noch mit deutlich höheren Werten zu rechnen. Einsamkeit und Ängste machen krank!

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Alexandra Isaksson: „Eine Depression ist eine psychische Störung, die mit einer andauernden gedrückten Stimmung, starker Erschöpfung und Antriebslosigkeit einher geht. Die Lebensführung ist beeinträchtigt und es fällt schwer den Alltag zu bewältigen.“ Teilweise würden die Selbstzweifel bis hin zu Suizidgedanken führen, verdeutlicht die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Körperliche Begleitsymptome seien Schlafstörungen, Ohrgeräusche, Verdauungsprobleme und Schmerzen.

     

     

     

    Die gute Nachricht: Depressionen können auch im Alter gut behandelt werden. „Ab einem gewissen Schweregrad stellt eine antidepressive Medikation, am besten in Verbindung mit einer Psychotherapie, die wirksamste Methode dar,“ so Dr. Isaksson. Auch die Patienten könnten etwas dafür tun, um einer depressiven Symptomatik entgegen zu wirken. „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ist es notwendig, eine geregelte Tagesstruktur beizubehalten oder aufzubauen und in Bewegung zu bleiben,“ so die Ärztin.

     

     

     

    Das Wichtigste sei, nicht allein in der aussichtslos erscheinenden Situation zu verharren, sondern sich anderen Personen anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei Fragen zur Erkrankung oder zu Anlaufstellen in der Nähe, kann man sich an das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe wenden: 0800 3344533. AOK-Versicherte haben die Möglichkeit, sich über ihren Hausarzt in ein spezielles Facharztprogramm einzuschreiben, über das ihnen eine zeitnahe psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung sowie auch Unterstützung durch den sozialen Dienst der AOK vermittelt werden kann.

     

     

     

     

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    Infolge der Kontaktbeschränkungen durch Corona befürchten AOK und RKI einen weiteren Anstieg bei Altersdepressionen. Foto: AOK

     

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    news-4108 Wed, 16 Dec 2020 11:28:27 +0100 Immer mehr Menschen in der Region leiden unter Altersdepressionen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-menschen-in-der-region-leiden-unter-altersdepressionen-1.html Heilbronn. Die Frage, was wird, wenn wir alt werden, beschäftigt viele Menschen. Laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg klettert der Bevölkerungsanteil der 65-Jährigen und Älteren hierzulande bis zum Jahr 2060 auf 30 Prozent . Zudem zeigen Zahlen der AOK Baden-Württemberg, dass sowohl Anzahl als auch Anteil der Pflegebedürftigen seit 2015 um fünf Prozent angestiegen sind. Doch während Jüngere eher zuversichtlich sind, fürchten sich viele Ältere verstärkt vor Krankheit, dem Verlust von Angehörigen und Pflegebedürftigkeit. Dies ergab eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Problematisch wird es, wenn aus den Ängsten Depressionen entstehen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2019 insgesamt 145.949 AOK-Versicherte über 70 wegen depressiver Erkrankungen behandelt. Im Landkreis Heilbronn waren es 4.008 und im Stadtkreis Heilbronn 1.508. Landesweit waren im vergangenen Jahr 21,5 Prozent der AOK-Versicherten ab 70 wegen Depressionen beim Arzt, im Landkreis Heilbronn 21,7 Prozent und im Stadtkreis 19,3 Prozent. Rund die Hälfte der Menschen im Land sind bei der Gesundheitskasse versichert, daher gelten ihre Zahlen als besonders repräsentativ.

     

     

     

    Dabei leiden Frauen doppelt so häufig unter depressiven Verstimmungen wie Männer. In den vergangenen fünf Jahren war in Baden-Württemberg ein jährlicher Anstieg der Erkrankungsraten von 2,3 Prozent zu verzeichnen, im Landkreis Heilbronn waren es 2,1 Prozent und im Stadtkreis 1,7 Prozent. Laut Robert-Koch-Institut ist wegen der Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie in diesem Jahr noch mit deutlich höheren Werten zu rechnen. Einsamkeit und Ängste machen krank!

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Alexandra Isaksson: „Eine Depression ist eine psychische Störung, die mit einer andauernden gedrückten Stimmung, starker Erschöpfung und Antriebslosigkeit einher geht. Die Lebensführung ist beeinträchtigt und es fällt schwer den Alltag zu bewältigen.“ Teilweise würden die Selbstzweifel bis hin zu Suizidgedanken führen, verdeutlicht die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Körperliche Begleitsymptome seien Schlafstörungen, Ohrgeräusche, Verdauungsprobleme und Schmerzen.

     

     

     

    Die gute Nachricht: Depressionen können auch im Alter gut behandelt werden. „Ab einem gewissen Schweregrad stellt eine antidepressive Medikation, am besten in Verbindung mit einer Psychotherapie, die wirksamste Methode dar,“ so Dr. Isaksson. Auch die Patienten könnten etwas dafür tun, um einer depressiven Symptomatik entgegen zu wirken. „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ist es notwendig, eine geregelte Tagesstruktur beizubehalten oder aufzubauen und in Bewegung zu bleiben,“ so die Ärztin.

     

     

     

    Das Wichtigste sei, nicht allein in der aussichtslos erscheinenden Situation zu verharren, sondern sich anderen Personen anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei Fragen zur Erkrankung oder zu Anlaufstellen in der Nähe, kann man sich an das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe wenden: 0800 3344533. AOK-Versicherte haben die Möglichkeit, sich über ihren Hausarzt in ein spezielles Facharztprogramm einzuschreiben, über das ihnen eine zeitnahe psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung sowie Unterstützung durch den sozialen Dienst der AOK vermittelt werden kann.

     

     

     

     

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    Infolge der Kontaktbeschränkungen durch Corona befürchten AOK und RKI einen weiteren Anstieg bei Altersdepressionen. Foto: AOK

     

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    news-4107 Wed, 16 Dec 2020 11:26:42 +0100 Immer mehr Menschen in der Region leiden unter Altersdepressionen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-menschen-in-der-region-leiden-unter-altersdepressionen-2.html Hohenlohekreis. Die Frage, was wird, wenn wir alt werden, beschäftigt viele Menschen. Laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg klettert der Bevölkerungsanteil der 65-Jährigen und Älteren hierzulande bis zum Jahr 2060 auf 30 Prozent . Zudem zeigen Zahlen der AOK Baden-Württemberg, dass sowohl Anzahl als auch Anteil der Pflegebedürftigen seit 2015 um fünf Prozent angestiegen sind. Doch während Jüngere eher zuversichtlich sind, fürchten sich viele Ältere verstärkt vor Krankheit, dem Verlust von Angehörigen und Pflegebedürftigkeit. Dies ergab eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Problematisch wird es, wenn aus den Ängsten Depressionen entstehen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2019 insgesamt 145.949 AOK-Versicherte über 70 wegen depressiver Erkrankungen behandelt. Im Hohenlohekreis waren es 2.077. Landesweit waren im vergangenen Jahr 21,5 Prozent der AOK-Versicherten ab 70 wegen Depressionen beim Arzt, im Hohenlohekreis waren es sogar 23,8 Prozent. Hier ist in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg der Diagnosen festzustellen: von 1.901 im Jahr 2015, über 1.915 im Jahr 2017, auf 2.077 im Jahr 2019.

     

     

     

    Dabei leiden Frauen doppelt so häufig unter depressiven Verstimmungen wie Männer. In den vergangenen fünf Jahren war in Baden-Württemberg ein jährlicher Anstieg der Erkrankungsraten von 2,3 Prozent zu verzeichnen, im Landkreis waren es 1,5 Prozent. Laut Robert-Koch-Institut ist wegen der Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie in diesem Jahr noch mit deutlich höheren Werten zu rechnen. Einsamkeit und Ängste machen krank!

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Alexandra Isaksson: „Eine Depression ist eine psychische Störung, die mit einer andauernden gedrückten Stimmung, starker Erschöpfung und Antriebslosigkeit einher geht. Die Lebensführung ist beeinträchtigt und es fällt schwer den Alltag zu bewältigen.“ Teilweise würden die Selbstzweifel bis hin zu Suizidgedanken führen, verdeutlicht die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Körperliche Begleitsymptome seien Schlafstörungen, Ohrgeräusche, Verdauungsprobleme und Schmerzen.

     

     

     

    Die gute Nachricht: Depressionen können auch im Alter gut behandelt werden. „Ab einem gewissen Schweregrad stellt eine antidepressive Medikation, am besten in Verbindung mit einer Psychotherapie, die wirksamste Methode dar,“ so Dr. Isaksson. Auch die Patienten könnten etwas dafür tun, um einer depressiven Symptomatik entgegen zu wirken. „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ist es notwendig, eine geregelte Tagesstruktur beizubehalten oder aufzubauen und in Bewegung zu bleiben,“ so die Ärztin.

     

     

     

    Das Wichtigste sei, nicht allein in der aussichtslos erscheinenden Situation zu verharren, sondern sich anderen Personen anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei Fragen zur Erkrankung oder zu Anlaufstellen in der Nähe, kann man sich an das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe wenden: 0800 3344533. AOK-Versicherte haben die Möglichkeit, sich über ihren Hausarzt in ein spezielles Facharztprogramm einzuschreiben, über das ihnen eine zeitnahe psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung sowie auch Unterstützung durch den sozialen Dienst der AOK vermittelt werden kann.

     

     

     

     

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    Infolge der Kontaktbeschränkungen durch Corona befürchten AOK und RKI einen weiteren Anstieg bei Altersdepressionen. Foto: AOK

     

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    news-4106 Wed, 16 Dec 2020 11:24:14 +0100 Immer mehr Menschen in der Region leiden unter Altersdepressionen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-menschen-in-der-region-leiden-unter-altersdepressionen-3.html Main-Tauber-Kreis. Die Frage, was wird, wenn wir alt werden, beschäftigt viele Menschen. Laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg klettert der Bevölkerungsanteil der 65-Jährigen und Älteren hierzulande bis zum Jahr 2060 auf 30 Prozent . Zudem zeigen Zahlen der AOK Baden-Württemberg, dass sowohl Anzahl als auch Anteil der Pflegebedürftigen seit 2015 um fünf Prozent angestiegen sind. Doch während Jüngere eher zuversichtlich sind, fürchten sich viele Ältere verstärkt vor Krankheit, dem Verlust von Angehörigen und Pflegebedürftigkeit. Dies ergab eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Problematisch wird es, wenn aus den Ängsten Depressionen entstehen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2019 insgesamt 145.949 AOK-Versicherte über 70 wegen depressiver Erkrankungen behandelt. Im Main-Tauber-Kreis waren es 2.379. Landesweit waren im vergangenen Jahr 21,5 Prozent der AOK-Versicherten ab 70 wegen Depressionen beim Arzt, im Main-Tauber-Kreis sogar 24,6 Prozent. Die Zahl der Diagnosen im Taubergrund stieg von 2.268 im Jahr 2015, über 2.333 im Jahr 2017, auf 2.379 im Jahr 2019.

     

     

     

    Dabei leiden Frauen doppelt so häufig unter depressiven Verstimmungen wie Männer. In den vergangenen fünf Jahren war in Baden-Württemberg ein jährlicher Anstieg der Erkrankungsraten von 2,3 Prozent zu verzeichnen, im Landkreis waren es 1,4 Prozent. Laut Robert-Koch-Institut ist wegen der Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie in diesem Jahr noch mit deutlich höheren Werten zu rechnen. Einsamkeit und Ängste machen krank!

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Alexandra Isaksson: „Eine Depression ist eine psychische Störung, die mit einer andauernden gedrückten Stimmung, starker Erschöpfung und Antriebslosigkeit einher geht. Die Lebensführung ist beeinträchtigt und es fällt schwer den Alltag zu bewältigen.“ Teilweise würden die Selbstzweifel bis hin zu Suizidgedanken führen, verdeutlicht die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Körperliche Begleitsymptome seien Schlafstörungen, Ohrgeräusche, Verdauungsprobleme und Schmerzen.

     

     

     

    Die gute Nachricht: Depressionen können auch im Alter gut behandelt werden. „Ab einem gewissen Schweregrad stellt eine antidepressive Medikation, am besten in Verbindung mit einer Psychotherapie, die wirksamste Methode dar,“ so Dr. Isaksson. Auch die Patienten könnten etwas dafür tun, um einer depressiven Symptomatik entgegen zu wirken. „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ist es notwendig, eine geregelte Tagesstruktur beizubehalten oder aufzubauen und in Bewegung zu bleiben,“ so die Ärztin.

     

     

     

    Das Wichtigste sei, nicht allein in der aussichtslos erscheinenden Situation zu verharren, sondern sich anderen Personen anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bei Fragen zur Erkrankung oder zu Anlaufstellen in der Nähe, kann man sich an das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe wenden: 0800 3344533. AOK-Versicherte haben die Möglichkeit, sich über ihren Hausarzt in ein spezielles Facharztprogramm einzuschreiben, über das ihnen eine zeitnahe psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung sowie auch Unterstützung durch den sozialen Dienst der AOK vermittelt werden kann.

     

     

     

     

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    Infolge der Kontaktbeschränkungen durch Corona befürchten AOK und RKI einen weiteren Anstieg bei Altersdepressionen. Foto: AOK

     

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    news-4096 Thu, 10 Dec 2020 14:16:45 +0100 Festlicher Genuss ohne Reue in Coronazeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/festlicher-genuss-ohne-reue-in-coronazeiten.html Hohenlohekreis. Das erste Weihnachten unter Corona-Auflagen. Keine Möglichkeit im Restaurant zu speisen. Festliche Tafelrunden mit Freunden? Nicht zu verwirklichen! Gerade in solch schwierigen Zeiten sollte man sich Freude durch Genuss gönnen. Dazu zählt zweifellos auch leckeres Essen im kleinen Kreis, mit der Familie. Schon die Zubereitung kann ein tolles Erlebnis sein. Was aber muss man beachten, damit nach den Festtagen der Blick auf die Waage keinen Schock auslöst? Kompetente Tipps hat Annette Weiß. Sie ist Diplom-Oecotrophologin und Ernährungsberaterin der AOK Heilbronn-Franken in Künzelsau. „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen süßen Versuchungen füllen. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten oder besser, selbst zu backen,“ so Annette Weiß.

     

    Auch dabei empfiehlt es sich, Rezepturen mit weniger Zucker und Fett zu verwenden. Wer Einkaufen geht, sollte die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ empfiehlt die Ernährungsfachfrau.

     

    Annette Weiß rät beim Weihnachtsmenü  zu Vollkornprodukten: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Außerdem sollten regionale Früchte, Gemüse und Salate der Saison auf den Teller kommen. Diese sind preisgünstig, werden reif geerntet und sind deshalb besonders geschmackvoll.

     

    Besonders vorteilhaft an regionalen Produkten: Sie legen keine aufwändigen Transportwege zurück und müssen keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont. Der Wochenmarkt oder lokale Hofläden bieten eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl sollte man auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen sind Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch favorisiert Annette Weiß mageren Seefisch wie Kabeljau. Bei den Zutaten solle man auf Abwechslung achten. Besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne Fisch oder  Vegetarisches sein. Eine schonende Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Annette Weiß: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, kalorienarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: „Durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

    > Ernährungstipps und Rezepte finden Sie im Internet: www.aok.de/bw-gesundnah, Rubrik: Ernährung und Rezepte

     

     

     

    (Rezeptvorschlag)

     

    Weihnachtliche Medaillons mit Zwetschgen

     

    Zutaten (für 4 Personen):

     

    750 g Schweinefilet, Jodsalz, Pfeffer, 4 breite Lauchblätter, 1 Esslöffel Öl, etwas flüssigen Bratenfond aus dem Glas, 200 g Zwetschgen (frisch oder Tiefkühl-Ware), Zimt und Nelken sowie Holzspießchen.

     

    Zubereitung: Schweinefilet in Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit längs halbierten und kurz blanchierten Lauchstreifen umwickeln. Mit Holzspießchen zusammenhalten. Im Öl andünsten und mit dem Fond ablöschen. Danach die Medaillons aus der Pfanne nehmen.

     

    Zwetschgen waschen und entkernen (Tiefkühl-Zwetschgen direkt verwenden). Entkernte Zwetschgen im Bratensatz kurz schmoren. Die Sauce mit wenig Zimt und Nelken vorsichtig abschmecken und bei Bedarf mit etwas Stärkemehl abbinden.

     

    (Bildunterzeile)

     

    Das Auge isst mit. Die Schweinefilet-Medaillons lassen sich mit buntem Gemüse, Zwiebelringen und Kräutern zu einem Gesamtkunstwerk garnieren. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4095 Thu, 10 Dec 2020 14:15:13 +0100 Festlicher Genuss ohne Reue in Coronazeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/festlicher-genuss-ohne-reue-in-coronazeiten-1.html Heilbronn. Das erste Weihnachten unter Corona-Auflagen. Keine Möglichkeit im Restaurant zu speisen. Festliche Tafelrunden mit Freunden? Nicht zu verwirklichen! Gerade in solch schwierigen Zeiten sollte man sich Freude durch Genuss gönnen. Dazu zählt zweifellos auch leckeres Essen im kleinen Familienkreis. Schon die Zubereitung kann ein tolles Erlebnis sein. Was aber muss man beachten, damit nach den Festtagen der Blick auf die Waage keinen Schock auslöst, Das weiß Iris Baumann. Sie ist Diätassistentin und Ernährungsberaterin der AOK Heilbronn-Franken in Heilbronn. „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen süßen Versuchungen füllen. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten oder besser, selbst zu backen.“

     

    Auch dabei empfiehlt es sich, Rezepturen mit weniger Zucker und Fett zu verwenden. Wer Einkaufen geht, sollte die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ rät Iris Baumann.

     

    Die Ernährungsfachfrau rät beim Weihnachtsmenü  zu Vollkornprodukten: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Außerdem sollten regionale Früchte, Gemüse und Salate der Saison auf den Teller kommen. Sie sind preisgünstig, werden reif geerntet und sind deshalb besonders geschmackvoll.

     

    Besonders vorteilhaft an regionalen Produkten: Sie legen keine aufwändigen Transportwege zurück und müssen keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont. Der Wochenmarkt oder lokale Hofläden bieten eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl sollte man auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen sind Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch favorisiert Iris Baumann mageren Seefisch wie Kabeljau. Bei den Zutaten solle man auf Abwechslung achten. Besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne Fisch oder  Vegetarisches sein. Eine schonende Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Iris Baumann: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, kalorienarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: Durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

    > Ernährungstipps und Rezepte finden Sie im Internet: www.aok.de/bw-gesundnah, Rubrik: Ernährung und Rezepte

     

    (Rezeptvorschlag)

     

    Weihnachtliche Medaillons mit Zwetschgen

     

    Zutaten (für 4 Personen):

     

    750 g Schweinefilet, Jodsalz, Pfeffer, 4 breite Lauchblätter, 1 Esslöffel Öl, etwas flüssigen Bratenfond aus dem Glas, 200 g Zwetschgen (frisch oder Tiefkühl-Ware), Zimt und Nelken sowie Holzspießchen.

     

    Zubereitung: Schweinefilet in Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit längs halbierten und kurz blanchierten Lauchstreifen umwickeln. Mit Holzspießchen zusammenhalten. Im Öl andünsten und mit dem Fond ablöschen. Danach die Medaillons aus der Pfanne nehmen.

     

    Zwetschgen waschen und entkernen (Tiefkühl-Zwetschgen direkt verwenden). Entkernte Zwetschgen im Bratensatz kurz schmoren. Die Sauce mit wenig Zimt und Nelken vorsichtig abschmecken und bei Bedarf mit etwas Stärkemehl abbinden.

     

     

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

    Das Auge isst mit. Die Schweinefilet-Medaillons lassen sich mit buntem Gemüse, Zwiebelringen und Kräutern zu einem Gesamtkunstwerk garnieren. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4094 Thu, 10 Dec 2020 14:13:14 +0100 Festlicher Genuss ohne Reue in Coronazeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/festlicher-genuss-ohne-reue-in-coronazeiten-2.html Main-Tauber-Kreis. Das erste Weihnachten unter Corona-Auflagen. Keine Möglichkeit im Restaurant zu speisen. Festliche Tafelrunden mit Freunden? Nicht zu verwirklichen! Gerade in solch schwierigen Zeiten sollte man sich Freude durch Genuss gönnen. Dazu zählt zweifellos auch leckeres Essen im kleinen Kreis, mit der Familie. Schon die Zubereitung kann ein tolles Erlebnis sein. Was aber muss man beachten, damit nach den Festtagen der Blick auf die Waage keinen Schock auslöst, Das weiß Ute Derleder. Sie ist Diplom-Oecotrophologin und Ernährungsberaterin der AOK Heilbronn-Franken in Tauberbischofsheim. „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen süßen Versuchungen füllen. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten oder besser, selbst zu backen,“ so Ute Derleder.

     

    Auch dabei empfiehlt es sich, Rezepturen mit weniger Zucker und Fett zu verwenden. Wer Einkaufen geht, sollte die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ empfiehlt die Ernährungsfachfrau.

     

    Ute Derleder rät beim Weihnachtsmenü  zu Vollkornprodukten: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Außerdem sollten regionale Früchte, Gemüse und Salate der Saison auf den Teller kommen. Diese sind preisgünstig, werden reif geerntet und sind deshalb besonders geschmackvoll.

     

    Besonders vorteilhaft an regionalen Produkten: Sie legen keine aufwändigen Transportwege zurück und müssen keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont. Der Wochenmarkt oder lokale Hofläden bieten eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl sollte man auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen sind Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch favorisiert Ute mageren Seefisch wie Kabeljau. Bei den Zutaten solle man auf Abwechslung achten. Besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne Fisch oder  Vegetarisches sein. Eine schonende Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Ute Derleder: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, kalorienarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: „Durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

    > Ernährungstipps und Rezepte finden Sie im Internet: www.aok.de/bw-gesundnah, Rubrik: Ernährung und Rezepte

     

    (Rezeptvorschlag)

     

    Weihnachtliche Medaillons mit Zwetschgen

     

    Zutaten (für 4 Personen):

     

    750 g Schweinefilet, Jodsalz, Pfeffer, 4 breite Lauchblätter, 1 Esslöffel Öl, etwas flüssigen Bratenfond aus dem Glas, 200 g Zwetschgen (frisch oder Tiefkühl-Ware), Zimt und Nelken sowie Holzspießchen.

     

    Zubereitung: Schweinefilet in Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit längs halbierten und kurz blanchierten Lauchstreifen umwickeln. Mit Holzspießchen zusammenhalten. Im Öl andünsten und mit dem Fond ablöschen. Danach die Medaillons aus der Pfanne nehmen.

     

    Zwetschgen waschen und entkernen (Tiefkühl-Zwetschgen direkt verwenden). Entkernte Zwetschgen im Bratensatz kurz schmoren. Die Sauce mit wenig Zimt und Nelken vorsichtig abschmecken und bei Bedarf mit etwas Stärkemehl abbinden.

     

     

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

    Das Auge isst mit. Die Schweinefilet-Medaillons lassen sich mit buntem Gemüse, Zwiebelringen und Kräutern zu einem Gesamtkunstwerk garnieren. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4093 Thu, 10 Dec 2020 14:06:09 +0100 Festlicher Genuss ohne Reue in Coronazeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/festlicher-genuss-ohne-reue-in-coronazeiten-3.html Schwäbisch Hall. Das erste Weihnachten unter Corona-Auflagen. Keine Möglichkeit im Restaurant zu speisen. Festliche Tafelrunden mit Freunden? Nicht zu verwirklichen! Gerade in solch schwierigen Zeiten sollte man sich Freude durch Genuss gönnen. Dazu zählt zweifellos auch leckeres Essen im kleinen Kreis, mit der Familie. Schon die Zubereitung kann ein tolles Erlebnis sein. Was aber muss man beachten, damit nach den Festtagen der Blick auf die Waage keinen Schock auslöst, Das weiß Elvira Föll. Sie ist Diplom-Ingenieurin für Ernährungstechnik und Ernährungsberaterin der AOK Heilbronn-Franken in Schwäbisch Hall. „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen süßen Versuchungen füllen. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten oder besser, selbst zu backen,“ so Elvira Föll.

     

    Auch dabei empfiehlt es sich, Rezepturen mit weniger Zucker und Fett zu verwenden. Wer Einkaufen geht, sollte die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ empfiehlt die Ernährungsfachfrau.

     

    Elvira Föll rät beim Weihnachtsmenü  zu Vollkornprodukten: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Außerdem sollten regionale Früchte, Gemüse und Salate der Saison auf den Teller kommen. Diese sind preisgünstig, werden reif geerntet und sind deshalb besonders geschmackvoll.

     

    Besonders vorteilhaft an regionalen Produkten: Sie legen keine aufwändigen Transportwege zurück und müssen keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont. Der Wochenmarkt oder lokale Hofläden bieten eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl sollte man auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen sind Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch favorisiert Elvira Föll mageren Seefisch wie Kabeljau. Bei den Zutaten solle man auf Abwechslung achten. Besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne Fisch oder  Vegetarisches sein. Eine schonende Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Elvira Föll: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, kalorienarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: „Durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

    > Ernährungstipps und Rezepte finden Sie im Internet: www.aok.de/bw-gesundnah, Rubrik: Ernährung und Rezepte

     

     

     

     

     

    (Rezeptvorschlag)

     

    Weihnachtliche Medaillons mit Zwetschgen

     

    Zutaten (für 4 Personen):

     

    750 g Schweinefilet, Jodsalz, Pfeffer, 4 breite Lauchblätter, 1 Esslöffel Öl, etwas flüssigen Bratenfond aus dem Glas, 200 g Zwetschgen (frisch oder Tiefkühl-Ware), Zimt und Nelken sowie Holzspießchen.

     

    Zubereitung: Schweinefilet in Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit längs halbierten und kurz blanchierten Lauchstreifen umwickeln. Mit Holzspießchen zusammenhalten. Im Öl andünsten und mit dem Fond ablöschen. Danach die Medaillons aus der Pfanne nehmen.

     

    Zwetschgen waschen und entkernen (Tiefkühl-Zwetschgen direkt verwenden). Entkernte Zwetschgen im Bratensatz kurz schmoren. Die Sauce mit wenig Zimt und Nelken vorsichtig abschmecken und bei Bedarf mit etwas Stärkemehl abbinden.

     

     

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

    Das Auge isst mit. Die Schweinefilet-Medaillons lassen sich mit buntem Gemüse, Zwiebelringen und Kräutern zu einem Gesamtkunstwerk garnieren. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4092 Wed, 09 Dec 2020 13:30:30 +0100 Gesundheitsatlas Asthma: Hohenlohekreis auf landesweit viertletztem Platz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-asthma-hohenlohekreis-auf-landesweit-viertletztem-platz.html Der Hohenlohekreis hat mit die meisten Asthmapatienten in Baden-Württemberg. Dort sind 4,1% Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung. Der Kreis liegt damit landesweit auf dem viertletzten Platz. Insgesamt leidet die baden-württembergische Bevölkerung seltener an Asthma bronchiale als die Einwohner der meisten anderen Bundesländer. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundesweiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent. Interessant sind auch die Daten der benachbarten Landkreise. Der Main-Tauber-Kreis hat mit 5 Prozent sogar die höchste Quote im Land, der Landkreis Hall mit nur 3 Prozent die niedrigste. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis ist der Anteil der Asthmapatienten mit 4,6% sehr hoch. Der Landkreis Heilbronn bewegt sich dagegen mit 3,6% im Mittelfeld des Rankings für Baden-Württemberg.

     

    Zu den Risikofaktoren, die Asthma verursachen können, zählen allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. In ganz Baden-Württemberg waren 2018 410.000 Menschen an Asthma erkrankt. Tendenziell sind Großstädter dabei häufiger betroffen als die Menschen im ländlichen Raum. Möglicherweise lässt sich dies durch die Luftqualität erklären. Zugleich sind aber auch Alter und Geschlecht wichtige Einflussfaktoren.

     

    Selbst nach einer Diagnose von Asthma bronchiale haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung.

     

    Viele Präventionsmaßnahmen dienen sowohl als Primärprävention der Vorbeugung als auch in der Sekundärprävention dazu, ein bereits bestehendes Asthma positiv zu beeinflussen. „Der Fokus sollte auf dem Rauchverzicht liegen, aber auch falsche Ernährung und infolgedessen Übergewicht kann ein Asthma befördern“, sagt Jutta Ommer-Hohl, Fachbereichsleiterin Gesundheitsförderung bei der AOK Baden-Württemberg.

     

    Der „Gesundheitsatlas Baden-Württemberg“ zu Asthma bronchiale steht zum kostenlosen Download zur Verfügung, die Langversion der landesweiten Pressemitteilung finden Sie im Presseportal der AOK Baden Württemberg.

     

    Hinweise an die Redaktionen:

     

    Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet. Erklärtes Ziel dieser Analysen ist es, den Akteuren vor Ort fundierte Informationen über das Krankheitsgeschehen in ihrer Region bereitzustellen. In die Analyse einbezogen wurden Patienten mit einer ärztlich dokumentierten Asthma-Diagnose oder einer Teilnahme am DMP Asthma, die zudem ein Asthma-spezifisches Medikament erhielten.

     

    Der Gesundheitsatlas für Baden-Württemberg bietet neben einem Vergleich der tatsächlichen Krankheitshäufigkeit auch eine Modellrechnung, die einen „fairen“ Vergleich zwischen den Regionen ermöglicht: Hierbei werden die Unterschiede herausgerechnet, die durch die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung in den einzelnen Kommunen des Landes entstehen. Insgesamt bleiben die regionalen Unterschiede bei der Krankheitshäufigkeit im fairen Vergleich bestehen, die Ergebnisse unterscheiden sich kaum.

     

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    news-4090 Wed, 09 Dec 2020 13:28:38 +0100 Gesundheitsatlas Asthma: Heilbronn im Mittelfeld in Baden-Württemberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-asthma-heilbronn-im-mittelfeld-in-baden-wuerttemberg.html Die baden-württembergische Bevölkerung leidet seltener an Asthma bronchiale als die Einwohner der meisten anderen Bundesländer. Die Asthmahäufigkeit im Stadtkreis Heilbronn liegt dagegen leicht über dem Landesschnitt. Hier sind 3,8 Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung, im Landkreis Heilbronn 3,6 Prozent. Die beiden Kreise bewegen sich im Mittelfeld in Baden-Württemberg. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundesweiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent. Interessant sind auch die benachbarten Landkreise: der Neckar-Odenwald-Kreis, der Hohenlohekreis und der Landkreis Ludwigsburg haben mit 4,6%, 4,1% und 4,2 % mit die höchsten Quoten im Land, der Landkreis Hall mit nur 3 Prozent die niedrigste. Die weiteren Nachbarn, der Rems-Murr-Kreis, der Enzkreis, der Landkreis Karlsruhe und der Rhein-Neckar-Kreis befinden sich mit jeweils exakt 4% ebenfalls auf den mittleren Plätzen.

     

    Zu den Risikofaktoren, die Asthma verursachen können, zählen allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch.In ganz Baden-Württemberg waren 2018 410.000 Menschen an Asthma erkrankt. Tendenziell sind Großstädter dabei häufiger betroffen als die Menschen im ländlichen Raum. Möglicherweise lässt sich dies durch die Luftqualität erklären. Zugleich sind aber auch Alter und Geschlecht wichtige Einflussfaktoren.

     

    Selbst nach einer Diagnose von Asthma bronchiale haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung.

     

    Viele Präventionsmaßnahmen dienen sowohl als Primärprävention der Vorbeugung als auch in der Sekundärprävention dazu, ein bereits bestehendes Asthma positiv zu beeinflussen. „Der Fokus sollte auf dem Rauchverzicht liegen, aber auch falsche Ernährung und infolgedessen Übergewicht kann ein Asthma befördern“, sagt Jutta Ommer-Hohl, Fachbereichsleiterin Gesundheitsförderung bei der AOK Baden-Württemberg.

     

    Der „Gesundheitsatlas Baden-Württemberg“ zu Asthma bronchiale steht zum kostenlosen Download zur Verfügung, die Langversion der landesweiten Pressemitteilung finden Sie im Presseportal der AOK Baden Württemberg.

     

    Hinweise an die Redaktionen:

     

    Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet. Erklärtes Ziel dieser Analysen ist es, den Akteuren vor Ort fundierte Informationen über das Krankheitsgeschehen in ihrer Region bereitzustellen. In die Analyse einbezogen wurden Patienten mit einer ärztlich dokumentierten Asthma-Diagnose oder einer Teilnahme am DMP Asthma, die zudem ein Asthma-spezifisches Medikament erhielten.

     

    Der Gesundheitsatlas für Baden-Württemberg bietet neben einem Vergleich der tatsächlichen Krankheitshäufigkeit auch eine Modellrechnung, die einen „fairen“ Vergleich zwischen den Regionen ermöglicht: Hierbei werden die Unterschiede herausgerechnet, die durch die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung in den einzelnen Kommunen des Landes entstehen. Insgesamt bleiben die regionalen Unterschiede bei der Krankheitshäufigkeit im fairen Vergleich bestehen, die Ergebnisse unterscheiden sich kaum.

     

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    news-4091 Wed, 09 Dec 2020 13:28:11 +0100 Gesundheitsatlas Asthma: Main-Tauber-Kreis deutlich über Landesschnitt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-asthma-main-tauber-kreis-deutlich-ueber-landesschnitt.html Der Landkreis mit den meisten Asthmapatienten in Baden-Württemberg ist der Main-Tauber-Kreis. Dort sind 5 Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung. Insgesamt leidet die baden-württembergische Bevölkerung seltener an Asthma bronchiale als die Einwohner der meisten anderen Bundesländer. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundes-weiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent. Interessant sind auch die Daten der Nachbar-Landkreise: Der Landkreis Schwäbisch Hall hat dagegen mit 3 Prozent die niedrigste Quote im Land, während der Hohenlohekreis (4,1%) und der Neckar-Odenwald-Kreis (4,6%) eine ähnlich hohe Zahl an Erkrankten präsentieren und auf den hinteren Plätzen des Rankings liegen.

     

    Zu den Risikofaktoren, die Asthma verursachen können, zählen allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. In ganz Baden-Württemberg waren 2018 410.000 Menschen an Asthma erkrankt. Tendenziell sind Großstädter dabei häufiger betroffen als die Menschen im ländlichen Raum. Möglicherweise lässt sich dies durch die Luftqualität erklären. Zugleich sind aber auch Alter und Geschlecht wichtige Einflussfaktoren.

     

    Selbst nach einer Diagnose von Asthma bronchiale haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung.

     

    Viele Präventionsmaßnahmen dienen sowohl als Primärprävention der Vorbeugung als auch in der Sekundärprävention dazu, ein bereits bestehendes Asthma positiv zu beeinflussen. „Der Fokus sollte auf dem Rauchverzicht liegen, aber auch falsche Ernährung und infolgedessen Übergewicht kann ein Asthma befördern“, sagt Jutta Ommer-Hohl, Fachbereichsleiterin Gesundheitsförderung bei der AOK Baden-Württemberg.

     

    Der „Gesundheitsatlas Baden-Württemberg“ zu Asthma bronchiale steht zum kostenlosen Download zur Verfügung, die Langversion der landesweiten Pressemitteilung finden Sie im Presseportal der AOK Baden Württemberg.

     

    Hinweise an die Redaktionen:

     

    Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet. Erklärtes Ziel dieser Analysen ist es, den Akteuren vor Ort fundierte Informationen über das Krankheitsgeschehen in ihrer Region bereitzustellen. In die Analyse einbezogen wurden Patienten mit einer ärztlich dokumentierten Asthma-Diagnose oder einer Teilnahme am DMP Asthma, die zudem ein Asthma-spezifisches Medikament erhielten.

     

    Der Gesundheitsatlas für Baden-Württemberg bietet neben einem Vergleich der tatsächlichen Krankheitshäufigkeit auch eine Modellrechnung, die einen „fairen“ Vergleich zwischen den Regionen ermöglicht: Hierbei werden die Unterschiede herausgerechnet, die durch die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung in den einzelnen Kommunen des Landes entstehen. Insgesamt bleiben die regionalen Unterschiede bei der Krankheitshäufigkeit im fairen Vergleich bestehen, die Ergebnisse unterscheiden sich kaum.

     

     

     

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    news-4082 Thu, 03 Dec 2020 12:03:04 +0100 AOK bietet Service für Arbeitgeber https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-bietet-service-fuer-arbeitgeber.html Digital statt vor Ort In diesem Jahr bietet die AOK, statt der gewohnten Vor-Ort-Seminare, vielfältige digitale Weiterbildungsmöglichkeiten für Arbeitgeber. Im Fachportal für Arbeitgeber der AOK Baden-Württemberg sind auf der Jahreswechsel-Sonderseite www.aok.de/fk/bw/jahreswechsel/ alle wichtigen Änderungen in der Sozialversicherung für 2021 digital mit Videos aufbereitet. Unter anderem finden sich dort Informationen zu „Kurzarbeit und Sozialversicherungsbeiträge“, „Neues Krankenkassenwahlrecht“ oder „Minijobs: Sonderregeln enden“. Auch die Anmeldung zu den Online-Seminaren „Trends und Tipps 2021“ ist dort möglich. Die Seminare finden im Dezember und Januar statt.

     

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    news-4081 Thu, 03 Dec 2020 11:43:02 +0100 Weihnachtsbäckerei mit Kindern entspannt erleben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/weihnachtsbaeckerei-mit-kindern-entspannt-erleben.html Hohenlohekreis. Die aktuellen Corona-Bestimmungen verhindern es, dass sich Kinder zum Spielen treffen. Auch der Besuch von Weihnachtsmärkten ist nicht möglich. Familien sind auf sich allein gestellt. Dies kann auch Chancen bieten. Das gemeinsame Tun und Erleben steht wieder mehr im Fokus. Hier kommt der Weihnachtsbäckerei besondere Bedeutung zu. „Kinder lieben es aktiv beteiligt zu sein. Sie wollen nicht nur zusehen, sondern auch mitmischen, abwiegen, ausrollen, ausstechen,“ weiß AOK Ernährungsfachkraft Annette Weiß aus Künzelsau. Die Diplom-Oecotrophologin verrät wie das Back-Event in der heimischen Küche zum Erfolg wird. Bevor die adventliche Backstube eröffnet wird, braucht es eine clevere Vorbereitung. "Denn Kinder wollen sofort loslegen", so Weiß. Wer jetzt erst alle Sachen zusammensucht, sorgt schon für die erste Enttäuschung. Daher sollten alle Zutaten bereits auf der Arbeitsfläche bereitstehen und verschlossene Packungen geöffnet sein. Wenn dabei gleich etwas daneben geht - alles halb so schlimm. Die Mini-Bäcker stecken idealerweise in einer coolen Schürze. "Damit gefallen sie sich besonders gut", sagt Annette Weiß.

     

    Wichtig ist außerdem eine kindgerechte Arbeitshöhe: entweder einen stabilen Fußhocker zum Draufstehen oder einen kleinen Tisch bereitstellen, damit die Kids besser an die Arbeitsfläche kommen. Wenn dann noch im Hintergrund die passende Musik läuft und ein Kinderpunsch als Getränk bereit steht, kann das Backfest losgehen.

     

    Annette Weiß: „Gut geeignet sind einfache Rezepte wie Ausstecherle, Kipferl oder Kugeln. Man sollte sich im Vorfeld auf zwei Sorten einigen, damit es nicht in Stress ausartet. Außerdem lässt die Ausdauer bei Kindern sehr schnell nach.“ Wer einen entspannten Backnachmittag erleben wolle, könne die Teige vorbereiten: das spart Zeit! Kinder wollen lieber Ausrollen, Ausstechen und die Plätzchen mit Streuseln verzieren, als Abwiegen und Kneten. Ältere Mädchen und Jungen können dagegen schon selbständiger arbeiten und unter Anleitung der Eltern die Teige herstellen.

     

     

     

    Zum Ausrollen der Teige Kinderwellhölzer oder kleine Flaschen verwenden. Eine Backunterlage oder ein Backbrett verhindert das Ankleben des Teiges an der Arbeitsfläche. Die Ausstechförmchen immer wieder in Mehl oder Puderzucker tauchen, damit der Teig nicht hängen bleibt. Zum Bepinseln der Plätzchen mit Eigelb, dieses in einer kleinen Schüssel mit etwas Milch verrühren. Für das Verzieren die Zutaten - wie Rosinen, Nüsse, Mandeln oder bunte Streusel - am besten in kleine Schüsseln füllen, damit die Kinder sich daran bedienen können.

     

     

     

    Und die Frage aller Fragen: Darf das Kind vom Teig naschen? "Natürlich, das gehört dazu", findet Weiß. "Schüssel ausschlecken muss sein. Das macht doch die Freude am Backen aus." Es ist für alle Beteiligten ein Höhepunkt, wenn die ersten Plätzchen noch ofenfrisch gemeinsam gekostet werden.

     

    Allerdings warnt die Expertin vor einem Back-Marathon: "Nicht mehr als eins, höchstens aber zwei Rezepte, sollten verwirklicht werden. Sind es mehr, wird es nicht mehr lustig." Wichtig sei auch, dass das Kind die Rezepte mit aussucht. Überhaupt: "Eltern sollten genug Zeit für das gemeinsame Backen mit Kindern einplanen. Mit Zeitdruck gelingt das nicht. Wer nur eine halbe Stunde Zeit hat, braucht gar nicht erst anfangen."

     

     

     

    Egal was da aus den verschiedenen Zutaten entsteht - Freude macht es allemal, wenn Groß und Klein zusammen in der Küche steht und werkelt. „Und so mancher von uns Großen erinnert sich dann wieder an seine eigene Kindheit als Weihnachtsbäcker,“ sagt Annette Weiß und fügt an: „Da man in diesem Jahr durch die Pandemie-Einschränkungen das Weihnachtsfest nur in kleinem Kreis feiern darf, ist es zusätzlich eine schöne Idee, Verwandten oder Freunden ein paar selbstgebackene Grüße zu schicken.“

     

     

     

    (Rezeptkasten)

     

     

     

    Als traditionelles Rezept, das auch mit Kindern immer gelingt und trotzdem lecker schmeckt, hat Annette Weiß Ausstecherle ausgewählt.

     

     

     

    Zutaten:

     

    125 Gramm Butter oder Margarine, 1 Esslöffel Zucker, 1 Eigelb, 200 g Mehl für den Teig und etwas Mehl zum Ausrollen.

     

    Zum Bestreichen der Plätzchen: 1 Eigelb, 2 EL Milch, 3-4 EL bunter Zucker oder Hagelzucker zum Bestreuen.

     

     

     

    Und so wird’s gemacht:

     

     

     

    Weiche Butter und Zucker schaumig rühren. Eigelb unterrühren. Mehl

     

    dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Kleine Kekse (z.B. Tierfiguren oder Weihnachtsmotive) ausstechen. Danach die Ausstecherle auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3 vorheizen.

     

    Zwischenzeitlich das Eigelb mit Milch verquirlen, die Kekse damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im Backofen 8-10 Minuten goldbraun backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen. Guten Appetit!

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

     

     

    Für Kinder ist die Weihnachtsbäckerei ein Höhepunkt in der Adventszeit. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4080 Thu, 03 Dec 2020 11:41:39 +0100 Weihnachtsbäckerei mit Kindern entspannt erleben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/weihnachtsbaeckerei-mit-kindern-entspannt-erleben-1.html Heilbronn. Die aktuellen Corona-Bestimmungen verhindern es, dass sich Kinder zum Spielen treffen. Auch der Besuch von Weihnachtsmärkten ist nicht möglich. Familien sind auf sich allein gestellt. Dies kann auch Chancen bieten. Das gemeinsame Tun und Erleben steht wieder mehr im Fokus. Hier kommt der Weihnachtsbäckerei besondere Bedeutung zu. „Kinder lieben es aktiv beteiligt zu sein. Sie wollen nicht nur zusehen, sondern auch mitmischen, abwiegen, ausrollen, ausstechen,“ weiß AOK Ernährungsfachkraft Iris Baumann aus Heilbronn. Die Diätassistentin verrät wie das Back-Event in der heimischen Küche zum Erfolg wird. Bevor die adventliche Backstube eröffnet wird, braucht es eine clevere Vorbereitung. "Denn Kinder wollen sofort loslegen", so Baumann. Wer jetzt erst alle Sachen zusammensucht, sorgt schon für die erste Enttäuschung. Daher sollten alle Zutaten bereits auf der Arbeitsfläche bereitstehen und verschlossene Packungen geöffnet sein. Wenn dabei gleich etwas daneben geht - alles halb so schlimm.

     

    Die Mini-Bäcker stecken idealerweise in einer coolen Schürze. "Damit gefallen sie sich besonders gut", so Iris Baumann. Wichtig sei eine kindgerechte Arbeitshöhe: entweder einen stabilen Fußhocker zum Draufstehen oder einen kleinen Tisch bereitstellen, damit die Kids besser an die Arbeitsfläche kommen. Wenn dann noch im Hintergrund die passende Musik läuft und ein Kinderpunsch als Getränk bereit steht, kann das Backfest losgehen.

     

    Iris Baumann: „Gut geeignet sind einfache Rezepte wie Ausstecherle, Kipferl oder Kugeln. Man sollte sich im Vorfeld auf zwei Sorten einigen, damit es nicht in Stress ausartet. Außerdem lässt die Ausdauer bei Kindern sehr schnell nach.“ Wer einen entspannten Backnachmittag erleben wolle, könne die Teige vorbereiten: das spart Zeit! Kinder wollen lieber Ausrollen, Ausstechen und die Plätzchen mit Streuseln verzieren, als Abwiegen und Kneten. Ältere Mädchen und Jungen können dagegen schon selbständiger arbeiten und unter Anleitung der Eltern die Teige herstellen.

     

     

     

    Zum Ausrollen der Teige Kinderwellhölzer oder kleine Flaschen verwenden. Eine Backunterlage oder ein Backbrett verhindert das Ankleben des Teiges an der Arbeitsfläche. Die Ausstechförmchen immer wieder in Mehl oder Puderzucker tauchen, damit der Teig nicht hängen bleibt. Zum Bepinseln der Plätzchen mit Eigelb, dieses in einer kleinen Schüssel mit etwas Milch verrühren. Für das Verzieren die Zutaten - wie Rosinen, Nüsse, Mandeln oder bunte Streusel - am besten in kleine Schüsseln füllen, damit die Kinder sich daran bedienen können.

     

     

     

    Und die Frage aller Fragen: Darf das Kind vom Teig naschen? "Natürlich, das gehört dazu", findet Baumann. "Schüssel ausschlecken muss sein. Das macht doch die Freude am Backen aus." Es ist für alle Beteiligten ein Höhepunkt, wenn die ersten Plätzchen noch ofenfrisch gemeinsam gekostet werden.

     

    Allerdings warnt die Expertin vor einem Back-Marathon: "Nicht mehr als eins, höchstens aber zwei Rezepte, sollten verwirklicht werden. Sind es mehr, wird es nicht mehr lustig." Wichtig sei auch, dass das Kind die Rezepte mit aussucht. Überhaupt: "Eltern sollten genug Zeit für das gemeinsame Backen mit Kindern einplanen. Mit Zeitdruck gelingt das nicht. Wer nur eine halbe Stunde Zeit hat, braucht gar nicht erst anfangen."

     

     

     

    Egal was da aus den verschiedenen Zutaten entsteht - Freude macht es allemal, wenn Groß und Klein zusammen in der Küche steht und werkelt. „Und so mancher von uns Großen erinnert sich dann wieder an seine eigene Kindheit als Weihnachtsbäcker,“ sagt Iris Baumann und fügt an: „Da man in diesem Jahr durch die Pandemie-Einschränkungen das Weihnachtsfest nur in kleinem Kreis feiern darf, ist es zusätzlich eine schöne Idee, Verwandten oder Freunden ein paar selbstgebackene Grüße zu schicken.“

     

     

     

    (Rezeptkasten)

     

     

     

    Als traditionelles Rezept, das auch mit Kindern immer gelingt und trotzdem lecker schmeckt, hat Iris Baumann Ausstecherle ausgewählt.

     

     

     

    Zutaten:

     

    125 Gramm Butter oder Margarine, 1 Esslöffel Zucker, 1 Eigelb, 200 g Mehl für den Teig und etwas Mehl zum Ausrollen.

     

    Zum Bestreichen der Plätzchen: 1 Eigelb, 2 EL Milch, 3-4 EL bunter Zucker oder Hagelzucker zum Bestreuen.

     

     

     

    Und so wird’s gemacht:

     

     

     

    Weiche Butter und Zucker schaumig rühren. Eigelb unterrühren. Mehl

     

    dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Kleine Kekse (z.B. Tierfiguren oder Weihnachtsmotive) ausstechen. Danach die Ausstecherle auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3 vorheizen.

     

    Zwischenzeitlich das Eigelb mit Milch verquirlen, die Kekse damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im Backofen 8-10 Minuten goldbraun backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen. Guten Appetit!

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

     

     

    Für Kinder ist die Weihnachtsbäckerei ein Höhepunkt in der Adventszeit. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4079 Thu, 03 Dec 2020 11:40:20 +0100 Weihnachtsbäckerei mit Kindern entspannt erleben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/weihnachtsbaeckerei-mit-kindern-entspannt-erleben-2.html Main-Tauber-Kreis. Die aktuellen Corona-Bestimmungen verhindern es, dass sich Kinder zum Spielen treffen. Auch der Besuch von Weihnachtsmärkten ist nicht möglich. Familien sind auf sich allein gestellt. Dies kann auch Chancen bieten. Das gemeinsame Tun und Erleben steht wieder mehr im Fokus. Hier kommt der Weihnachtsbäckerei besondere Bedeutung zu. „Kinder lieben es aktiv beteiligt zu sein. Sie wollen nicht nur zusehen, sondern auch mitmischen, abwiegen, ausrollen, ausstechen,“ weiß AOK Ernährungsfachkraft Ute Derleder aus Tauberbischofsheim. Die Diplom-Oecotrophologin verrät wie das Back-Event in der heimischen Küche zum Erfolg wird. Bevor die adventliche Backstube eröffnet wird, braucht es eine clevere Vorbereitung. "Denn Kinder wollen sofort loslegen", so Derleder. Wer jetzt erst alle Sachen zusammensucht, sorgt schon für die erste Enttäuschung. Daher sollten alle Zutaten bereits auf der Arbeitsfläche bereitstehen und verschlossene Packungen geöffnet sein. Wenn dabei gleich etwas daneben geht - alles halb so schlimm. Die Mini-Bäcker stecken idealerweise in einer coolen Schürze. "Damit gefallen sie sich besonders gut", sagt Ute Derleder.

     

    Wichtig ist außerdem eine kindgerechte Arbeitshöhe: entweder einen stabilen Fußhocker zum Draufstehen oder einen kleinen Tisch bereitstellen, damit die Kids besser an die Arbeitsfläche kommen. Wenn dann noch im Hintergrund die passende Musik läuft und ein Kinderpunsch als Getränk bereit steht, kann das Backfest losgehen.

     

    Ute Derleder: „Gut geeignet sind einfache Rezepte wie Ausstecherle, Kipferl oder Kugeln. Man sollte sich im Vorfeld auf zwei Sorten einigen, damit es nicht in Stress ausartet. Außerdem lässt die Ausdauer bei Kindern sehr schnell nach.“ Wer einen entspannten Backnachmittag erleben wolle, könne die Teige vorbereiten: das spart Zeit! Kinder wollen lieber Ausrollen, Ausstechen und die Plätzchen mit Streuseln verzieren, als Abwiegen und Kneten. Ältere Mädchen und Jungen können dagegen schon selbständiger arbeiten und unter Anleitung der Eltern die Teige herstellen.

     

     

     

    Zum Ausrollen der Teige Kinderwellhölzer oder kleine Flaschen verwenden. Eine Backunterlage oder ein Backbrett verhindert das Ankleben des Teiges an der Arbeitsfläche. Die Ausstechförmchen immer wieder in Mehl oder Puderzucker tauchen, damit der Teig nicht hängen bleibt. Zum Bepinseln der Plätzchen mit Eigelb, dieses in einer kleinen Schüssel mit etwas Milch verrühren. Für das Verzieren die Zutaten - wie Rosinen, Nüsse, Mandeln oder bunte Streusel - am besten in kleine Schüsseln füllen, damit die Kinder sich daran bedienen können.

     

     

     

    Und die Frage aller Fragen: Darf das Kind vom Teig naschen? "Natürlich, das gehört dazu", findet Derleder. "Schüssel ausschlecken muss sein. Das macht doch die Freude am Backen aus." Es ist für alle Beteiligten ein Höhepunkt, wenn die ersten Plätzchen noch ofenfrisch gemeinsam gekostet werden.

     

    Allerdings warnt die Expertin vor einem Back-Marathon: "Nicht mehr als eins, höchstens aber zwei Rezepte, sollten verwirklicht werden. Sind es mehr, wird es nicht mehr lustig." Wichtig sei auch, dass das Kind die Rezepte mit aussucht. Überhaupt: "Eltern sollten genug Zeit für das gemeinsame Backen mit Kindern einplanen. Mit Zeitdruck gelingt das nicht. Wer nur eine halbe Stunde Zeit hat, braucht gar nicht erst anfangen."

     

     

     

    Egal was da aus den verschiedenen Zutaten entsteht - Freude macht es allemal, wenn Groß und Klein zusammen in der Küche steht und werkelt. „Und so mancher von uns Großen erinnert sich dann wieder an seine eigene Kindheit als Weihnachtsbäcker,“ sagt Ute Derleder und fügt an: „Da man in diesem Jahr durch die Pandemie-Einschränkungen das Weihnachtsfest nur in kleinem Kreis feiern darf, ist es zusätzlich eine schöne Idee, Verwandten oder Freunden ein paar selbstgebackene Grüße zu schicken.“

     

     

     

    (Rezeptkasten)

     

     

     

    Als traditionelles Rezept, das auch mit Kindern immer gelingt und trotzdem lecker schmeckt, hat Ute Derleder Ausstecherle ausgewählt.

     

     

     

    Zutaten:

     

    125 Gramm Butter oder Margarine, 1 Esslöffel Zucker, 1 Eigelb, 200 g Mehl für den Teig und etwas Mehl zum Ausrollen.

     

    Zum Bestreichen der Plätzchen: 1 Eigelb, 2 EL Milch, 3-4 EL bunter Zucker oder Hagelzucker zum Bestreuen.

     

     

     

    Und so wird’s gemacht:

     

     

     

    Weiche Butter und Zucker schaumig rühren. Eigelb unterrühren. Mehl

     

    dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Kleine Kekse (z.B. Tierfiguren oder Weihnachtsmotive) ausstechen. Danach die Ausstecherle auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3 vorheizen.

     

    Zwischenzeitlich das Eigelb mit Milch verquirlen, die Kekse damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im Backofen 8-10 Minuten goldbraun backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen. Guten Appetit!

     

     

     

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    Für Kinder ist die Weihnachtsbäckerei ein Höhepunkt in der Adventszeit. Foto: AOK

     

     

     

     

     

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    news-4078 Thu, 03 Dec 2020 11:38:56 +0100 Weihnachtsbäckerei mit Kindern entspannt erleben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/weihnachtsbaeckerei-mit-kindern-entspannt-erleben-3.html Schwäbisch Hall. Die aktuellen Corona-Bestimmungen verhindern es, dass sich Kinder zum Spielen treffen. Auch der Besuch von Weihnachtsmärkten ist nicht möglich. Familien sind auf sich allein gestellt. Dies kann auch Chancen bieten. Das gemeinsame Tun und Erleben steht wieder mehr im Fokus. Hier kommt der Weihnachtsbäckerei besondere Bedeutung zu. „Kinder lieben es aktiv beteiligt zu sein. Sie wollen nicht nur zusehen, sondern auch mitmischen, abwiegen, ausrollen, ausstechen,“ weiß AOK Ernährungsfachkraft Elvira Föll aus Schwäbisch Hall. Die Diplom-Ingenieurin für Ernährungstechnik verrät wie das Back-Event in der heimischen Küche zum Erfolg wird. Bevor die adventliche Backstube eröffnet wird, braucht es eine clevere Vorbereitung. "Denn Kinder wollen sofort loslegen", so Föll. Wer jetzt erst alle Sachen zusammensucht, sorgt schon für die erste Enttäuschung. Daher sollten alle Zutaten bereits auf der Arbeitsfläche bereitstehen und verschlossene Packungen geöffnet sein. Wenn dabei gleich etwas daneben geht - alles halb so schlimm. Die Mini-Bäcker stecken idealerweise in einer coolen Schürze. "Damit gefallen sie sich besonders gut", sagt Elvira Föll.

     

    Wichtig ist außerdem eine kindgerechte Arbeitshöhe: entweder einen stabilen Fußhocker zum Draufstehen oder einen kleinen Tisch bereitstellen, damit die Kids besser an die Arbeitsfläche kommen. Wenn dann noch im Hintergrund die passende Musik läuft und ein Kinderpunsch als Getränk bereit steht, kann das Backfest losgehen.

     

    Elvira Föll: „Gut geeignet sind einfache Rezepte wie Ausstecherle, Kipferl oder Kugeln. Man sollte sich im Vorfeld auf zwei Sorten einigen, damit es nicht in Stress ausartet. Außerdem lässt die Ausdauer bei Kindern sehr schnell nach.“ Wer einen entspannten Backnachmittag erleben wolle, könne die Teige vorbereiten: das spart Zeit! Kinder wollen lieber Ausrollen, Ausstechen und die Plätzchen mit Streuseln verzieren, als Abwiegen und Kneten. Ältere Mädchen und Jungen können dagegen schon selbständiger arbeiten und unter Anleitung der Eltern die Teige herstellen.

     

     

     

    Zum Ausrollen der Teige Kinderwellhölzer oder kleine Flaschen verwenden. Eine Backunterlage oder ein Backbrett verhindert das Ankleben des Teiges an der Arbeitsfläche. Die Ausstechförmchen immer wieder in Mehl oder Puderzucker tauchen, damit der Teig nicht hängen bleibt. Zum Bepinseln der Plätzchen mit Eigelb, dieses in einer kleinen Schüssel mit etwas Milch verrühren. Für das Verzieren die Zutaten - wie Rosinen, Nüsse, Mandeln oder bunte Streusel - am besten in kleine Schüsseln füllen, damit die Kinder sich daran bedienen können.

     

     

     

    Und die Frage aller Fragen: Darf das Kind vom Teig naschen? "Natürlich, das gehört dazu", findet Föll. "Schüssel ausschlecken muss sein. Das macht doch die Freude am Backen aus." Es ist für alle Beteiligten ein Höhepunkt, wenn die ersten Plätzchen noch ofenfrisch gemeinsam gekostet werden.

     

    Allerdings warnt die Expertin vor einem Back-Marathon: "Nicht mehr als eins, höchstens aber zwei Rezepte, sollten verwirklicht werden. Sind es mehr, wird es nicht mehr lustig." Wichtig sei auch, dass das Kind die Rezepte mit aussucht. Überhaupt: "Eltern sollten genug Zeit für das gemeinsame Backen mit Kindern einplanen. Mit Zeitdruck gelingt das nicht. Wer nur eine halbe Stunde Zeit hat, braucht gar nicht erst anfangen."

     

     

     

    Egal was da aus den verschiedenen Zutaten entsteht - Freude macht es allemal, wenn Groß und Klein zusammen in der Küche steht und werkelt. „Und so mancher von uns Großen erinnert sich dann wieder an seine eigene Kindheit als Weihnachtsbäcker,“ sagt Elvira Föll und fügt an: „Da man in diesem Jahr durch die Pandemie-Einschränkungen das Weihnachtsfest nur in kleinem Kreis feiern darf, ist es zusätzlich eine schöne Idee, Verwandten oder Freunden ein paar selbstgebackene Grüße zu schicken.“

     

     

     

    (Rezeptkasten)

     

     

     

    Als traditionelles Rezept, das auch mit Kindern immer gelingt und trotzdem lecker schmeckt, hat Elvira Föll Ausstecherle ausgewählt.

     

     

     

    Zutaten:

     

    125 Gramm Butter oder Margarine, 1 Esslöffel Zucker, 1 Eigelb, 200 g Mehl für den Teig und etwas Mehl zum Ausrollen.

     

    Zum Bestreichen der Plätzchen: 1 Eigelb, 2 EL Milch, 3-4 EL bunter Zucker oder Hagelzucker zum Bestreuen.

     

     

     

    Und so wird’s gemacht:

     

     

     

    Weiche Butter und Zucker schaumig rühren. Eigelb unterrühren. Mehl

     

    dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Kleine Kekse (z.B. Tierfiguren oder Weihnachtsmotive) ausstechen. Danach die Ausstecherle auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Den Backofen auf 180°C, Umluft 160°C, Gas Stufe 3 vorheizen.

     

    Zwischenzeitlich das Eigelb mit Milch verquirlen, die Kekse damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Im Backofen 8-10 Minuten goldbraun backen. Auf Kuchengittern auskühlen lassen. Guten Appetit!

     

     

     

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    Für Kinder ist die Weihnachtsbäckerei ein Höhepunkt in der Adventszeit. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4077 Wed, 25 Nov 2020 11:35:48 +0100 Neuinfektionen mit Aids sind rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neuinfektionen-mit-aids-sind-ruecklaeufig.html Hohenlohekreis. Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben sich im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt 2.400 Personen mit HIV infiziert, in Baden-Württemberg waren es 360 - davon 239 AOK-Versicherte. Damit war gegenüber 2017 ein Rückgang bei den Neuinfektionen von rund vier Prozent zu verzeichnen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen Erfolge, wie die AOK Heilbronn-Franken zum Welt-Aids-Tag, dem 1.Dezember bekannt gibt. Wenig Veränderungen gab es in der Region bei den Bestandszahlen der HIV-infizierten AOK-Versicherten: 2015 waren im Hohenlohekreis 27 Personen an Aids erkrankt, 2016 waren es 31, 32 in 2017, 29 in 2018 und 29 in 2019. Im Fünfjahresschnitt  ist die Gesamtzahl der erkrankten AOK-Versicherten damit im Landkreis vergleichsweise stabil.

     

     

     

    Der Anteil von Menschen mit HIV, die eine antiretrovirale Behandlung erhalten, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und liegt inzwischen bei 93 Prozent. Bei 95 % der Behandelten ist die Behandlung erfolgreich, so dass die Behandelten nicht mehr infektiös sind. Die Empfehlung, Kondome zu benutzen, bleibt weiter ein Grundpfeiler der Prävention. Denn trotz der positiven Botschaft, dass immer weniger Menschen an AIDS sterben, ist die Erkrankung nicht heilbar und mit erheblichen Problemen verbunden. Deshalb ist es wichtig, dass das Bewusstsein für die Gefahren von AIDS nicht nachlasse.

     

     

     

    In Deutschland infizieren sich 90 von 100 Betroffenen bei Sexualkontakten. Ein weiterer häufiger Übertragungsweg ist der Nadeltausch bei Drogenabhängigen und die Verwendung von nicht sterilem Spritzenbesteck. Durch geschützten Geschlechtsverkehr könne man eine Ansteckung weitgehend vermeiden, so die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Generell sollte auch der Kontakt mit fremdem Blut – beispielsweis bei Verletzungen – vermieden werden“, erklärt die Medizinerin. Nicht übertragen lässt sich das Virus durch Umarmen, Händeschütteln oder Wangenküsse. Auch der Kontakt mit Schweiß und Tränen von Betroffenen sind ungefährlich.

     

     

     

    Laut RKI betrug die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland Ende 2018 rund 87.900 Personen. Von diesen sind etwa 10.600 Erkrankungen noch nicht diagnostiziert. „Wer von seiner Infektion nichts weiß, kann das Virus unbeabsichtigt weitergeben, außerdem ist bei Spätdiagnosen die Sterblichkeit höher“, unterstreicht Dr. Sabine Knapstein. Etwa jede dritte Neuinfektion wird erst mit einem fortgeschrittenen Immundefekt diagnostiziert. Im Jahr 2018 sind geschätzt 440 Menschen an HIV gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in den Achtzigerjahren schätzen die RKI-Wissenschaftler auf 29.200.

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

    Dank neuer Medikamente überlebt inzwischen ein Großteil der Aidspatienten die Infektion. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4076 Wed, 25 Nov 2020 11:34:04 +0100 Neuinfektionen mit Aids sind rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neuinfektionen-mit-aids-sind-ruecklaeufig-1.html Heilbronn. Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben sich im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt 2.400 Personen mit HIV infiziert, in Baden-Württemberg waren es 360 - davon 239 AOK-Versicherte. Damit war gegenüber 2017 ein Rückgang bei den Neuinfektionen von rund vier Prozent zu verzeichnen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen Erfolge, wie die AOK Heilbronn-Franken zum Welt-Aids-Tag, dem 1.Dezember bekannt gibt. Wenig Veränderungen gab es in der Region bei den Bestandszahlen der Aids-infizierten AOK-Versicherten: 2015 waren es im Stadtkreis Heilbronn 55 Personen, 65 in 2017 und 69 in 2019. Im Landkreis Heilbronn entwickelten sich die Zahlen der Betroffenen von 62 in 2015 über 65 in 2017 auf 69 in 2019. Im Fünfjahresschnitt ging damit im Stadtkreis Heilbronn eine jährliche Steigerung von 2,9 Prozent einher und im Landkreis Heilbronn von 0,3 Prozent.

     

     

     

    Der Anteil von Menschen mit HIV, die eine antiretrovirale Behandlung erhalten, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und liegt inzwischen bei 93 Prozent. Bei 95 % der Behandelten ist die Behandlung erfolgreich, so dass die Behandelten nicht mehr infektiös sind. Die Empfehlung, Kondome zu benutzen, bleibt weiter ein Grundpfeiler der Prävention. Denn trotz der positiven Botschaft, dass immer weniger Menschen an AIDS sterben, ist die Erkrankung nicht heilbar und mit erheblichen Problemen verbunden. Deshalb ist es wichtig, dass das Bewusstsein für die Gefahren von AIDS nicht nachlasse.

     

     

     

    In Deutschland infizieren sich 90 von 100 Betroffenen bei Sexualkontakten. Ein weiterer häufiger Übertragungsweg ist der Nadeltausch bei Drogenabhängigen und die Verwendung von nicht sterilem Spritzenbesteck. Durch geschützten Geschlechtsverkehr könne man eine Ansteckung weitgehend vermeiden, so die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Generell sollte auch der Kontakt mit fremdem Blut – beispielsweis bei Verletzungen – vermieden werden“, erklärt die Medizinerin. Nicht übertragen lässt sich das Virus durch Umarmen, Händeschütteln oder Wangenküsse. Auch der Kontakt mit Schweiß und Tränen von Betroffenen sind ungefährlich.

     

     

     

    Laut RKI betrug die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland Ende 2018 rund 87.900 Personen. Von diesen sind etwa 10.600 Erkrankungen noch nicht diagnostiziert. „Wer von seiner Infektion nichts weiß, kann das Virus unbeabsichtigt weitergeben, außerdem ist bei Spätdiagnosen die Sterblichkeit höher“, unterstreicht Dr. Sabine Knapstein. Etwa jede dritte Neuinfektion wird erst mit einem fortgeschrittenen Immundefekt diagnostiziert. Im Jahr 2018 sind geschätzt 440 Menschen an HIV gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in den Achtzigerjahren schätzen die RKI-Wissenschaftler auf 29.200.

     

     

     

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    Dank neuer Medikamente überlebt inzwischen ein Großteil der Aidspatienten die Infektion. Foto: AOK

     

     

     

     

     

     

     

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    news-4075 Wed, 25 Nov 2020 11:32:41 +0100 Neuinfektionen mit Aids sind rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neuinfektionen-mit-aids-sind-ruecklaeufig-2.html Main-Tauber-Kreis. Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben sich im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt 2.400 Personen mit HIV infiziert, in Baden-Württemberg waren es 360 - davon 239 AOK-Versicherte. Damit war gegenüber 2017 ein Rückgang bei den Neuinfektionen von rund vier Prozent zu verzeichnen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen Erfolge, wie die AOK Heilbronn-Franken zum Welt-Aids-Tag, dem 1.Dezember bekannt gibt. Wenig Veränderungen gab es in der Region bei den Bestandszahlen der HIV-infizierten AOK-Versicherten: 2015 waren im Main-Tauber-Kreis 24 Personen an Aids erkrankt, 2016 waren es 19, 21 in 2017, 23 in 2018 und 27 in 2019. Wenn man die deutlich gestiegenen Zahl von AOK-Versicherten 2015 bis 2019 in Betracht zieht, ging damit im Fünfjahresschnitt im Landkreis eine jährliche Reduzierung der Erkrankungsraten von 1,9 Prozent einher.

     

     

     

    Der Anteil von Menschen mit HIV, die eine antiretrovirale Behandlung erhalten, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und liegt inzwischen bei 93 Prozent. Bei 95 % der Behandelten ist die Behandlung erfolgreich, so dass die Behandelten nicht mehr infektiös sind. Die Empfehlung, Kondome zu benutzen, bleibt weiter ein Grundpfeiler der Prävention. Denn trotz der positiven Botschaft, dass immer weniger Menschen an AIDS sterben, ist die Erkrankung nicht heilbar und mit erheblichen Problemen verbunden. Deshalb ist es wichtig, dass das Bewusstsein für die Gefahren von AIDS nicht nachlasse.

     

     

     

    In Deutschland infizieren sich 90 von 100 Betroffenen bei Sexualkontakten. Ein weiterer häufiger Übertragungsweg ist der Nadeltausch bei Drogenabhängigen und die Verwendung von nicht sterilem Spritzenbesteck. Durch geschützten Geschlechtsverkehr könne man eine Ansteckung weitgehend vermeiden, so die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Generell sollte auch der Kontakt mit fremdem Blut – beispielsweise bei Verletzungen – vermieden werden“, erklärt die Medizinerin. Nicht übertragen lässt sich das Virus durch Umarmen, Händeschütteln oder Wangenküsse. Auch der Kontakt mit Schweiß und Tränen von Betroffenen sind ungefährlich.

     

     

     

    Laut RKI betrug die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland Ende 2018 rund 87.900 Personen. Von diesen sind etwa 10.600 Erkrankungen noch nicht diagnostiziert. „Wer von seiner Infektion nichts weiß, kann das Virus unbeabsichtigt weitergeben, außerdem ist bei Spätdiagnosen die Sterblichkeit höher“, unterstreicht Dr. Sabine Knapstein. Etwa jede dritte Neuinfektion wird erst mit einem fortgeschrittenen Immundefekt diagnostiziert. Im Jahr 2018 sind geschätzt 440 Menschen an HIV gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in den Achtzigerjahren schätzen die RKI-Wissenschaftler auf 29.200.

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

    Dank neuer Medikamente überlebt inzwischen ein Großteil der Aidspatienten die Infektion. Foto: AOK

     

     

     

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    news-4074 Wed, 25 Nov 2020 11:30:58 +0100 Neuinfektionen mit Aids sind rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neuinfektionen-mit-aids-sind-ruecklaeufig-3.html Schwäbisch Hall. Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben sich im Jahr 2018 in Deutschland insgesamt 2.400 Personen mit HIV infiziert, in Baden-Württemberg waren es 360 - davon 239 AOK-Versicherte. Damit war gegenüber 2017 ein Rückgang bei den Neuinfektionen von rund vier Prozent zu verzeichnen. Der Ausbau von zielgruppenspezifischen Testangeboten und ein früherer Behandlungsbeginn zeigen Erfolge, wie die AOK Heilbronn-Franken zum Welt-Aids-Tag, dem 1.Dezember bekannt gibt. Wenig Veränderungen gab es in der Region bei den Bestandszahlen der HIV-infizierten AOK-Versicherten: 2015 waren im Landkreis Schwäbisch Hall 47 Personen an Aids erkrankt, 2016 waren es 37, 43 in 2017, 41 in 2018 und 47 in 2019. Wenn man die deutlich gestiegene Zahl von AOK-Versicherten 2015 bis 2019 in Betracht zieht, so bedeutet dies im Fünfjahresschnitt im Landkreis eine jährliche Reduzierung der Erkrankungsraten von 1,9 Prozent.

     

     

     

    Der Anteil von Menschen mit HIV, die eine antiretrovirale Behandlung erhalten, hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und liegt inzwischen bei 93 Prozent. Bei 95 % der Behandelten ist die Behandlung erfolgreich, so dass die Behandelten nicht mehr infektiös sind. Die Empfehlung, Kondome zu benutzen, bleibt weiter ein Grundpfeiler der Prävention. Denn trotz der positiven Botschaft, dass immer weniger Menschen an AIDS sterben, ist die Erkrankung nicht heilbar und mit erheblichen Problemen verbunden. Deshalb ist es wichtig, dass das Bewusstsein für die Gefahren von AIDS nicht nachlasse.

     

     

     

    In Deutschland infizieren sich 90 von 100 Betroffenen bei Sexualkontakten. Ein weiterer häufiger Übertragungsweg ist der Nadeltausch bei Drogenabhängigen und die Verwendung von nicht sterilem Spritzenbesteck. Durch geschützten Geschlechtsverkehr könne man eine Ansteckung weitgehend vermeiden, so die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Generell sollte auch der Kontakt mit fremdem Blut – beispielsweis bei Verletzungen – vermieden werden“, erklärt die Medizinerin. Nicht übertragen lässt sich das Virus durch Umarmen, Händeschütteln oder Wangenküsse. Auch der Kontakt mit Schweiß und Tränen von Betroffenen sind ungefährlich.

     

     

     

    Laut RKI betrug die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland Ende 2018 rund 87.900 Personen. Von diesen sind etwa 10.600 Erkrankungen noch nicht diagnostiziert. „Wer von seiner Infektion nichts weiß, kann das Virus unbeabsichtigt weitergeben, außerdem ist bei Spätdiagnosen die Sterblichkeit höher“, unterstreicht Dr. Sabine Knapstein. Etwa jede dritte Neuinfektion wird erst mit einem fortgeschrittenen Immundefekt diagnostiziert. Im Jahr 2018 sind geschätzt 440 Menschen an HIV gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in den Achtzigerjahren schätzen die RKI-Wissenschaftler auf 29.200.

     

     

     

    (Bildunterzeile)

     

    Dank neuer Medikamente überlebt inzwischen ein Großteil der Aidspatienten die Infektion. Foto: AOK

     

     

     

     

     

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    news-4035 Tue, 17 Nov 2020 10:51:32 +0100 Herzvorträge digital https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/herzvortraege-digital.html „Das schwache Herz – Erkennung und Behandlung der Herzinsuf-fizienz“ ist das Thema der diesjährigen Herzvorträge in Heil-bronn. Betroffene und Angehörige erhalten Antworten auf viele Fragen rund ums Thema Herzerkrankungen. Ein Team von SLK-Kardiologen rund um Prof. Dr. med. Hennersdorf hält die Vorträ-ge am 26. November, um 18 Uhr. Aufgrund der Pandemie finden die Vorträge ausschließlich digital statt und können unter www.slk-kliniken.de/herzwochen-gb per Livestream angeschaut werden. Die Deutsche Herzstiftung, die SLK-Kliniken und die AOK Heilbronn-Franken laden dazu herzlich ein. Wie wichtig die Thematik ist, illustrieren die Zahlen der letzten Jahre. Im Jahr 2019 waren 20.818 AOK-Versicherte aus Heilbronn-Franken in ärztlicher Behandlung wegen Herzinsuffizienz, die Zahl stieg um durchschnittlich 5,6% in den Jahren 2015 bis 2019. Im Stadtkreis Heilbronn waren im vergangenen Jahr 1.821 AOK-Versicherte wegen einer Herzerkrankung beim Arzt, im Landkreis 5.850 und im Hohenlohekreis 4.820.

     

    Im Landkreis Schwäbisch Hall waren im vergangenen Jahr 4.332 AOK-Versicherte wegen einer Herzerkrankung beim Arzt, 2018 waren es 4.264 und 2017 4.227. Im Main-Tauber-Kreis waren im vergangenen Jahr 3.995 AOK-Versicherte wegen einer Herzerkrankung beim Arzt, 2018 waren es 3.986 und 2017 3.869. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie rund 43% der Menschen im Land versichert.

     

    „Es ist mir ein besonderes Anliegen, das Thema Herzschwäche bekannter zu machen, vor allem, da es keineswegs eine normale Alterserscheinung ist“, sagt Prof. Marcus Hennersdorf, Klinikdirektor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin am Klinikum am Gesundbrunnen, Heilbronn.

     

    Die Gesundheit und die optimale Versorgung ihrer Versicherten ist für die AOK eine Herzenssache. Die kostenfreien Fachvorträge im Rahmen der Herzwochen werden seit über 10 Jahren gemeinsam mit den SLK-Kliniken durchgeführt. Mit dem AOK-Curaplan-Programm „KHK – Koronare Herzkrankheiten“ bietet die Gesundheitskasse außerdem den Versicherten, die bereits erkrankt sind, ein fundiertes Betreuungsangebot. Ziel ist, durch eine optimale Behandlung die Lebensqualität auf Dauer zu verbessern. Beim Hausarzt können sich die Patienten für dieses kostenlose Programm einschreiben lassen. Weitere Infos gibt es auf www.aok-curaplan.de.

     

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    news-4034 Wed, 11 Nov 2020 17:20:26 +0100 50 Projekte mit Schulen, Kitas und Sportvereinen im Main-Tauber-Kreis - AOK Heilbronn-Franken bei der Prävention überdurchschnittlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/50-projekte-mit-schulen-kitas-und-sportvereinen-im-main-tauber-kreis-aok-heilbronn-franken-bei-de.html Auch im vergangenen Jahr unterstrich die AOK, warum sie sich „Die Gesundheitskasse“ nennen darf. Bei den Ausgaben für die Prävention lag sie mit 9,13 Euro weit über dem vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Wert von 7,52 Euro pro Versichertem. Das zeigt der aktuelle landesweite Präventionsbericht der AOK Baden-Württemberg. Rein rechnerisch investierte sie 2019 in der Region Heilbronn-Franken rund 3,8 Millionen Euro. Davon flossen rund 400.000 Euro in den Main-Tauber-Kreis. „Entscheidend ist aber nicht nur das finanzielle Engagement“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, „sondern dass wir in unseren sechs Gesundheitszentren der Region mit 70 Fachkräften vor Ort unsere Versicherten persönlich betreuen. Das bietet keiner unserer Wettbewerber.“

     

    Insgesamt 4.287 Versicherte nahmen an 340 Kursen für Bewegung, Entspannung und Ernährung teil. In den vier Rückenstudios wurden von 2.759 Personen insgesamt 44.375 Trainingseinheiten absolviert. Außerdem führten die Ernährungsberaterinnen 1.554 Einzel und 66 Gruppenberatungen durch. Im Main-Tauber-Kreis ist die AOK in Tauberbischofsheim mit einem Gesundheitszentrum inklusive Koch- und Rückenstudio vertreten.

     

    Die Vorsorgeexperten der AOK sind auch in Unternehmen sowie in Schulen, Kitas und Vereinen aktiv. Im Main-Tauber-Kreis wurden in 58 Betrieben 278 Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt. Die Palette reichte vom Gesundheitsberichten, über Gesundheitsseminaren für Beschäftigte bis hin zu Gesundheitstagen für die Unternehmen.

     

    50 Kooperationen gab es im Landkreis mit Kitas, Schulen und Sportvereinen. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unser Angebot einschränken, wir hoffen sehr, dass wir bald wieder in vollem Umfang unseren kompletten Service anbieten können. Wir sind und bleiben ein zuverlässiger Partner, wenn es um die Gesundheit unserer Versicherten geht,“ bekräftigt Michaela Lierheimer.

     

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    news-4032 Wed, 11 Nov 2020 17:17:19 +0100 42 Projekte mit Schulen, Kitas und Sportvereinen im Hohenlohekreis - AOK Heilbronn-Franken bei der Prävention überdurchschnittlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/42-projekte-mit-schulen-kitas-und-sportvereinen-im-hohenlohekreis-aok-heilbronn-franken-bei-der-p.html Auch im vergangenen Jahr unterstrich die AOK, warum sie sich „Die Gesundheitskasse“ nennen darf. Bei den Ausgaben für die Prävention lag sie mit 9,13 Euro weit über dem vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Wert von 7,52 Euro pro Versichertem. Das zeigt der aktuelle landesweite Präventionsbericht der AOK Baden-Württemberg. Rein rechnerisch investierte sie 2019 in der Region Heilbronn-Franken rund 3,8 Millionen Euro. Davon flossen knapp 590.000 Euro in den Hohenlohekreis. „Entscheidend ist aber nicht nur das finanzielle Engagement“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, „sondern dass wir in unseren sechs Gesundheitszentren der Region mit 70 Fachkräften vor Ort unsere Versicherten persönlich betreuen. Das bietet keiner unserer Wettbewerber.“

     

    Insgesamt 4.287 Versicherte nahmen an 340 Kursen für Bewegung, Entspannung und Ernährung teil. In den vier Rückenstudios wurden von 2.759 Personen insgesamt 44.375 Trainingseinheiten absolviert. Außerdem führten die Ernährungsberaterinnen 1.554 Einzel und 66 Gruppenberatungen durch. Im Hohenlohekreis ist die AOK in Öhringen mit einem Gesundheitszentrum inklusive Koch- und Rückenstudio vertreten, ein weiteres Gesundheitszentrum plus Kochstudio befindet sich in Künzelsau.

     

    Die Vorsorgeexperten der AOK sind auch in Unternehmen sowie in Schulen, Kitas und Vereinen aktiv. Im Hohenlohekreis wurden in 56 Betrieben 295 Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt. Die Palette reichte vom Gesundheitsberichten, über Gesundheitsseminaren für Beschäftigte bis hin zu Gesundheitstagen für die Unternehmen.

     

    42 Kooperationen gab es im Landkreis mit Kitas, Schulen und Sportvereinen. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unser Angebot einschränken, wir hoffen sehr, dass wir bald wieder in vollem Umfang unseren kompletten Service anbieten können. Wir sind und bleiben ein zuverlässiger Partner, wenn es um die Gesundheit unserer Versicherten geht,“ bekräftigt Michaela Lierheimer.

     

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    news-4031 Wed, 11 Nov 2020 17:16:52 +0100 56 Projekte mit Schulen, Kitas und Sportvereinen im Stadt- und Landkreis Heilbronn - AOK Heilbronn-Franken bei der Prävention überdurchschnittlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-heilbronn-franken-bei-der-praevention-ueberdurchschnittlich-56-projekte-mit-schulen-kitas-und-s.html Auch im vergangenen Jahr unterstrich die AOK, warum sie sich „Die Gesundheitskasse“ nennen darf. Bei den Ausgaben für die Prävention lag sie mit 9,13 Euro weit über dem vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Wert von 7,52 Euro pro Versichertem. Das zeigt der aktuelle landesweite Präventionsbericht der AOK Baden-Württemberg. Rein rechnerisch investierte sie damit 2019 in der Region Heilbronn-Franken rund 3,8 Millionen Euro. Davon flossen knapp 1,8 Millionen Euro in den Stadt- und Landkreis Heilbronn. „Entscheidend ist aber nicht nur das finanzielle Engagement“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, „sondern dass wir in unseren sechs Gesundheitszentren der Region mit 70 Fachkräften vor Ort unsere Versicherten persönlich betreuen. Das bietet keiner unserer Wettbewerber.“

     

    Insgesamt 4.287 Versicherte nahmen dort an 340 Kursen für Bewegung, Entspannung und Ernährung teil. In den vier Rückenstudios wurden von 2.759 Personen insgesamt 44.375 Trainingseinheiten absolviert. Außerdem führten die Ernährungsberaterinnen 1.554 Einzel und 66 Gruppenberatungen durch. Im Stadt- und Landkreis Heilbronn ist die AOK in der Heilbronner Happelstraße mit einem Gesundheitszentrum inklusive Koch- und Rückenstudio vertreten.

     

    Die Vorsorgeexperten der AOK sind auch in Unternehmen sowie in Schulen, Kitas und Vereinen aktiv. In Heilbronn und Umgebung wurden in 134 Betrieben 489 Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt. Die Palette reichte vom Gesundheitsberichten, über Gesundheitsseminaren für Beschäftigte bis hin zu Gesundheitstagen für die Unternehmen.

     

    56 Kooperationen gab es mit Kitas, Schulen und Sportvereinen. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unser Angebot einschränken, wir hoffen sehr, dass wir bald wieder in vollem Umfang unseren kompletten Service anbieten können. Wir sind und bleiben ein zuverlässiger Partner, wenn es um die Gesundheit unserer Versicherten geht,“ bekräftigt Michaela Lierheimer.

     

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    news-4033 Wed, 11 Nov 2020 17:16:30 +0100 48 Projekte mit Schulen, Kitas und Sportvereinen im Landkreis Schwäbisch Hall - AOK Heilbronn-Franken bei der Prävention überdurchschnittlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/48-projekte-mit-schulen-kitas-und-sportvereinen-im-landkreis-schwaebisch-hall-aok-heilbronn-franke.html Auch im vergangenen Jahr unterstrich die AOK, warum sie sich „Die Gesundheitskasse“ nennen darf. Bei den Ausgaben für die Prävention lag sie mit 9,13 Euro weit über dem vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Wert von 7,52 Euro pro Versichertem. Das zeigt der aktuelle landesweite Präventionsbericht der AOK Baden-Württemberg. Rein rechnerisch investierte sie 2019 in der Region Heilbronn-Franken rund 3,8 Millionen Euro. Davon flossen gut 1 Millionen Euro in den Landkreis Schwäbisch Hall. „Entscheidend ist aber nicht nur das finanzielle Engagement“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, „sondern dass wir in unseren sechs Gesundheitszentren der Region mit 70 Fachkräften vor Ort unsere Versicherten persönlich betreuen. Das bietet keiner unserer Wettbewerber.“

     

    Insgesamt 4.287 Versicherte nahmen an 340 Kursen für Bewegung, Entspannung und Ernährung teil. In den vier Rückenstudios wurden von 2.759 Personen insgesamt 44.375 Trainingseinheiten absolviert. Außerdem führten die Ernährungsberaterinnen 1.554 Einzel und 66 Gruppenberatungen durch. Im Landkreis Schwäbisch Hall ist die AOK in Schwäbisch Hall mit einem Gesundheitszentrum inklusive Koch- und Rückenstudio vertreten, außerdem finden im Gesundheitszentrum in Crailsheim Kurse statt.

     

    Die Vorsorgeexperten der AOK sind auch in Unternehmen sowie in Schulen, Kitas und Vereinen aktiv. Im Landkreis wurden in 119 Betrieben 536 Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durchgeführt. Die Palette reichte vom Gesundheitsberichten, über Gesundheitsseminaren für Beschäftigte bis hin zu Gesundheitstagen für die Unternehmen.

     

    48 Kooperationen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall mit Kitas, Schulen und Sportvereinen. „Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unser Angebot einschränken, wir hoffen sehr, dass wir bald wieder in vollem Umfang unseren kompletten Service anbieten können. Wir sind und bleiben ein zuverlässiger Partner, wenn es um die Gesundheit unserer Versicherten geht,“ bekräftigt Michaela Lierheimer.

     

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    news-4003 Mon, 09 Nov 2020 10:33:51 +0100 „Gesundheitsatlas Asthma“ mit Zahlen für den Hohenlohekreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-asthma-mit-zahlen-fuer-den-hohenlohekreis.html Hohenlohekreis auf landesweit viertletztem Platz Der Hohenlohekreis hat mit die meisten Asthmapatienten in Baden-Württemberg. Dort sind 4,1% Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung. Der benachbarte Main-Tauber-Kreis hat mit 5 Prozent sogar die höchste Quote im Land, der Landkreis Hall mit nur 3 Prozent die niedrigste. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis ist der Anteil der Asthmapatienten mit 4,6% sehr hoch. Der Landkreis Heilbronn bewegt sich dagegen mit 3,6% im Mittelfeld des Rankings für Baden-Württemberg. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundesweiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent.

     

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    news-4000 Mon, 09 Nov 2020 10:30:18 +0100 "Gesundheitsatlas Asthma" mit Zahlen für den Landkreis Hall https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-asthma-mit-zahlen-fuer-den-landkreis-hall.html Landkreis Hall hat landesweit am wenigsten Asthmapatienten Der Landkreis mit den wenigsten Asthmapatienten in Baden-Württemberg ist der Landkreis Hall. Dort sind nur 3 Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung. Die benachbarten Landkreise Main-Tauber-Kreis und Hohenlohekreis haben dagegen mit 5 Prozent bzw. 4,1 Prozent mit die höchsten Quoten im Land. Die anderen Nachbar-Landkreise Rems-Murr-Kreis (4,0%), Landkreis Heilbronn (3,6%) und Ostalbkreis (3,5%) bewegen sich im Mittelfeld des Rankings für Baden-Württemberg. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundesweiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent.

     

     

     

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    news-3999 Mon, 09 Nov 2020 10:28:43 +0100 "Gesundheitsatlas Asthma" mit Zahlen für den Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-asthma-mit-zahlen-fuer-den-main-tauber-kreis.html Main-Tauber-Kreis deutlich über Landesschnitt bei Asthmapatienten Der Landkreis mit den meisten Asthmapatienten in Baden-Württemberg ist der Main-Tauber-Kreis. Dort sind 5 Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung. Der baden-württembergischen Nachbar-Landkreis Schwäbisch Hall hat dagegen mit 3 Prozent die niedrigste Quote im Land, während der Hohenlohekreis (4,1%) und der Neckar-Odenwald-Kreis (4,6%) eine ähnlich hohe Zahl an Erkrankten präsentieren und auf den hinteren Plätzen des Rankings liegen. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundesweiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent.

     

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    news-3998 Mon, 09 Nov 2020 10:27:01 +0100 „Gesundheitsatlas Asthma“ mit Zahlen für Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/zumeldung-zur-landesweiten-pressemitteilung-gesundheitsatlas-asthma-mit-zahlen-fuer-stadt-und-land.html Heilbronn im Mittelfeld in Baden-Württemberg Im Stadtkreis Heilbronn sind 3,8 Prozent der Bevölkerung wegen einer Asthmaerkrankung in medizinischer Behandlung, im Landkreis Heilbronn 3,6 Prozent. Die beiden Kreise bewegen sich im Mittelfeld in Baden-Württemberg. Interessant sind auch die benachbarten Landkreise: der Neckar-Odenwald-Kreis, der Hohenlohekreis und der Landkreis Ludwigsburg haben mit 4,6%, 4,1% und 4,2 % mit die höchsten Quoten im Land, der Landkreis Hall mit nur 3 Prozent die niedrigste. Die weiteren Nachbarn, der Rems-Murr-Kreis, der Enzkreis, der Landkreis Karlsruhe und der Rhein-Neckar-Kreis befinden sich mit jeweils exakt 4% ebenfalls auf den mittleren Plätzen. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegt die Asthmahäufigkeit im bundesweiten Durchschnitt bei 4,2 Prozent, in Baden-Württemberg bei lediglich 3,7 Prozent.

     

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    news-3975 Fri, 30 Oct 2020 15:15:51 +0100 AOK Baden-Württemberg berät ab 2. November nach telefonischer Terminvereinbarung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-baden-wuerttemberg-beraet-ab-2-november-nach-telefonischer-terminvereinbarung-1.html Ab dem 2. November, voraussichtlich bis 30. November, schließt die AOK Baden-Württemberg aufgrund der aktuellen Corona-Situation alle ihre Kundencenter für den allgemeinen Publikumsverkehr. Termine für persönliche Beratungen sind jedoch nach telefonischer Vereinbarung nach wie vor möglich.
  • Im Hohenlohekreis ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar:
    AOK-Versicherte im Raum Künzelsau wählen die 07940 122 252, im Raum Öhringen die 07941 609 5344.
     
  • Im Landkreis Schwäbisch Hall ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar:
    AOK-Versicherte im Raum Gerabronn wählen die 07952 960130, im Raum Crailsheim die 07951 470147, im Raum Schwäbisch Hall die 0791757176, im Raum Gaildorf die 07971 9560-17.
  • Im Main-Tauber-Kreis ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar:
    AOK-Versicherte im Raum Wertheim wählen die 09342 940410, im Raum Tauberbischofsheim die 09341 940113, im Raum Bad Mergentheim die 07931 969 510.

  • Im Stadt- und Landkreis Heilbronn ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar:
    AOK-Versicherte im Stadtkreis wählen für das Kundencenter an der Allee die 07131 639337, für das Kundencenter in Böckingen die 07131 2719108. Im Landkreis hat das Kundencenter Weinsberg die Rufnummer 07134 980772, das KundenCenter Brackenheim die 07135 981215, das Kundencenter Eppingen die 07262 914313, das Kundencenter Bad Rappenau die 07264 914372 und das Kundencenter Neckarsulm die 07132 976072.

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    news-4044 Thu, 29 Oct 2020 15:19:31 +0100 Rückgang bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rueckgang-bei-magen-und-zwoelffingerdarmgeschwueren.html Heilbronn. Jährlich werden in Baden-Württemberg knapp 30.000 AOK-Versicherte wegen eines Geschwürs im Magen oder Zwölffingerdarm behandelt. Männer sind dabei etwa dreimal so häufig betroffen wie Frauen. Nachdem in den Industrieländern über Jahrzehnte ein Anstieg zu verzeichnen war, sind die Erkrankungsraten in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gesunken. Im Land von 2014 bis 2019 im Schnitt um 5,4 Prozent jährlich. Im Landkreis Heilbronn im gleichen Zeitraum um 4,5 Prozent pro Jahr und im Stadtkreis Heilbronn um 1 Prozent. Während 2015 im Landkreis Heilbronn noch 944 AOK-Versicherte deshalb zum Arzt gingen, waren es 2019 nur noch 844. Dr. Sabine Knapstein: „Kommt es zu einem Geschwür im Magen oder dem Zwölffingerdarm, sind meist mehrere Faktoren beteiligt. Eine besonders häufige Ursache ist die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das Enzyme bildet, die Zellen der Magenschleimhaut schädigen können.“ Eine solche Infektion werde meist bereits in der Kindheit erworben, zumeist macht sie sich aber erst nach dem 50. Lebensjahr bemerkbar.

     

     

     

    Krankheitsauslösende Faktoren können auch Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente sein. Dazu nicht-steroidale Antirheumatika wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder auch Ibuprofen. Problematisch sei es, wenn Schmerzmittel längere Zeit eingenommen würden oder in Kombination mit Kortison. „Wichtig zu wissen ist hier, dass die Einnahme von Kortison allein meist keine Geschwüre verursacht. Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate,“ erklärt Dr. Knapstein.

     

     

     

    Wenn ein Geschwür vorliegt, macht sich dieses oft durch Schmerzen im Oberbauch bemerkbar, die häufig unmittelbar nach Mahlzeiten auftreten. Bei etwa 20 Prozent der Erkrankten beginnen die Entzündungsherde zu bluten, was ernste Folgen haben kann. „Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig,“ so Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Wird bei diesem Eingriff eine Infektion nachgewiesen, stehe das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Rund 90 Prozent der Betroffenen könnten mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika geheilt werden. Geschwüre, die nach sechs Monaten nicht kuriert sind, werden operiert.

     

     

     

    Das Verhalten des Patienten spiele bei der Vorbeugung und während der Behandlung eine erhebliche Rolle. So helfe es, Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke zu meiden, welche die Magensaftproduktion stark anregen. Verzichten sollte man auf fette und scharfe Gerichte. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen tragen ebenfalls zur Genesung bei.

     

     

     

    Dr. Sabine Knapstein: „AOK-Versicherte, die am Haus- und FacharztProgramm teilnehmen, werden im Rahmen des Gastroenterologie-Vertrags auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens behandelt und ausführlich zum Lebensstil und zur Verminderung von Stress beraten.“

     

     

     

     

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    news-4043 Thu, 29 Oct 2020 15:18:25 +0100 Hohenlohe hat steigende Zahlen bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hohenlohe-hat-steigende-zahlen-bei-magen-und-zwoelffingerdarmgeschwueren.html Hohenlohekreis. Jährlich werden in Baden-Württemberg knapp 30.000 AOK-Versicherte wegen einem Geschwür im Magen oder Zwölffingerdarm behandelt. Männer sind dabei etwa dreimal so häufig betroffen wie Frauen. Nachdem in den Industrieländern über Jahrzehnte ein Anstieg zu verzeichnen war, sind die Erkrankungsraten in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gesunken. Im Land von 2014 bis 2019 im Schnitt um 5,4 Prozent jährlich. Im Hohenlohekreis erhöhten sie sich im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent pro Jahr. Während 2015 im Landkreis noch 621 AOK-Versicherte deshalb zum Arzt gingen, stieg die Zahl 2019 auf 694. Damit war der Hohenlohekreis eine der wenigen Regionen im Land mit einer Zunahme. Dr. Sabine Knapstein: „Kommt es zu einem Geschwür im Magen oder dem Zwölffingerdarm, sind meist mehrere Faktoren beteiligt. Eine besonders häufige Ursache ist die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das Enzyme bildet, die Zellen der Magenschleimhaut schädigen können.“ Eine solche Infektion werde meist bereits in der Kindheit erworben, zumeist macht sie sich aber erst nach dem 50. Lebensjahr bemerkbar.

     

     

     

    Krankheitsauslösende Faktoren können auch Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente sein. Dazu nicht-steroidale Antirheumatika wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder auch Ibuprofen. Problematisch sei es, wenn Schmerzmittel längere Zeit eingenommen würden oder in Kombination mit Kortison. „Wichtig zu wissen ist hier, dass die Einnahme von Kortison allein meist keine Geschwüre verursacht. Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate,“ erklärt Dr. Knapstein.

     

     

     

    Wenn ein Geschwür vorliegt, macht sich dieses oft durch Schmerzen im Oberbauch bemerkbar, die häufig unmittelbar nach Mahlzeiten auftreten. Bei etwa 20 Prozent der Erkrankten beginnen die Entzündungsherde zu bluten, was ernste Folgen haben kann. „Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig,“ so Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Wird bei diesem Eingriff eine Infektion nachgewiesen, stehe das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Rund 90 Prozent der Betroffenen könnten mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika geheilt werden. Geschwüre, die nach sechs Monaten nicht kuriert sind, werden operiert.

     

     

     

    Das Verhalten des Patienten spiele bei der Vorbeugung und während der Behandlung eine erhebliche Rolle. So helfe es, Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke zu meiden, welche die Magensaftproduktion stark anregen. Verzichten sollte man auf fette und scharfe Gerichte. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen tragen ebenfalls zur Genesung bei.

     

     

     

    Dr. Sabine Knapstein: „AOK-Versicherte, die am Haus- und FacharztProgramm teilnehmen, werden im Rahmen des Gastroenterologie-Vertrags auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens behandelt und ausführlich zum Lebensstil und zur Verminderung von Stress beraten.“

     

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    news-4042 Thu, 29 Oct 2020 15:17:11 +0100 Rückgang bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rueckgang-bei-magen-und-zwoelffingerdarmgeschwueren-1.html Main-Tauber-Kreis. Jährlich werden in Baden-Württemberg knapp 30.000 AOK-Versicherte wegen eines Geschwürs im Magen oder Zwölffingerdarm behandelt. Männer sind dabei etwa dreimal so häufig betroffen wie Frauen. Nachdem in den Industrieländern über Jahrzehnte ein Anstieg zu verzeichnen war, sind die Erkrankungsraten in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gesunken. Im Land von 2014 bis 2019 im Schnitt um 5,4 Prozent jährlich und im Main-Tauber-Kreis im gleichen Zeitraum um 8,2 Prozent pro Jahr. Während 2015 im Landkreis noch 446 AOK-Versicherte deshalb zum Arzt gingen, waren es 2017 nur noch 397 und 362 im Jahr 2019. Dr. Sabine Knapstein: „Kommt es zu einem Geschwür im Magen oder dem Zwölffingerdarm, sind meist mehrere Faktoren beteiligt. Eine besonders häufige Ursache ist die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das Enzyme bildet, die Zellen der Magenschleimhaut schädigen können.“ Eine solche Infektion werde meist bereits in der Kindheit erworben, zumeist macht sie sich aber erst nach dem 50. Lebensjahr bemerkbar.

     

     

     

    Krankheitsauslösende Faktoren können auch Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente sein. Dazu nicht-steroidale Antirheumatika wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder auch Ibuprofen. Problematisch sei es, wenn Schmerzmittel längere Zeit eingenommen würden oder in Kombination mit Kortison. „Wichtig zu wissen ist hier, dass die Einnahme von Kortison allein meist keine Geschwüre verursacht. Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate,“ erklärt Dr. Knapstein.

     

     

     

    Wenn ein Geschwür vorliegt, macht sich dieses oft durch Schmerzen im Oberbauch bemerkbar, die häufig unmittelbar nach Mahlzeiten auftreten. Bei etwa 20 Prozent der Erkrankten beginnen die Entzündungsherde zu bluten, was ernste Folgen haben kann. „Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig,“ so Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Wird bei diesem Eingriff eine Infektion nachgewiesen, stehe das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Rund 90 Prozent der Betroffenen könnten mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika geheilt werden. Geschwüre, die nach sechs Monaten nicht kuriert sind, werden operiert.

     

     

     

    Das Verhalten des Patienten spiele bei der Vorbeugung und während der Behandlung eine erhebliche Rolle. So helfe es, Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke zu meiden, welche die Magensaftproduktion stark anregen. Verzichten sollte man auf fette und scharfe Gerichte. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen tragen ebenfalls zur Genesung bei.

     

     

     

    Dr. Sabine Knapstein: „AOK-Versicherte, die am Haus- und FacharztProgramm teilnehmen, werden im Rahmen des Gastroenterologie-Vertrags auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens behandelt und ausführlich zum Lebensstil und zur Verminderung von Stress beraten.“

     

     

     

     

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    news-4041 Thu, 29 Oct 2020 15:15:32 +0100 Rückgang bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rueckgang-bei-magen-und-zwoelffingerdarmgeschwueren-2.html Schwäbisch Hall. Jährlich werden in Baden-Württemberg knapp 30.000 AOK-Versicherte wegen eines Geschwürs im Magen oder Zwölffingerdarm behandelt. Männer sind dabei etwa dreimal so häufig betroffen wie Frauen. Nachdem in den Industrieländern über Jahrzehnte ein Anstieg zu verzeichnen war, sind die Erkrankungsraten in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gesunken. Im Land von 2014 bis 2019 im Schnitt um 5,4 Prozent jährlich und im Landkreis Schwäbisch Hall im gleichen Zeitraum um 3,0 Prozent pro Jahr. Während 2015 im Landkreis noch 527 AOK-Versicherte deshalb zum Arzt gingen, waren es 2019 nur noch 491. Dr. Sabine Knapstein: „Kommt es zu einem Geschwür im Magen oder dem Zwölffingerdarm, sind meist mehrere Faktoren beteiligt. Eine besonders häufige Ursache ist die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das Enzyme bildet, die Zellen der Magenschleimhaut schädigen können.“ Eine solche Infektion werde meist bereits in der Kindheit erworben, zumeist macht sie sich aber erst nach dem 50. Lebensjahr bemerkbar.

     

     

     

    Krankheitsauslösende Faktoren können auch Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente sein. Dazu nicht-steroidale Antirheumatika wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder auch Ibuprofen. Problematisch sei es, wenn Schmerzmittel längere Zeit eingenommen würden oder in Kombination mit Kortison. „Wichtig zu wissen ist hier, dass die Einnahme von Kortison allein meist keine Geschwüre verursacht. Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate,“ erklärt Dr. Knapstein.

     

     

     

    Wenn ein Geschwür vorliegt, macht sich dieses oft durch Schmerzen im Oberbauch bemerkbar, die häufig unmittelbar nach Mahlzeiten auftreten. Bei etwa 20 Prozent der Erkrankten beginnen die Entzündungsherde zu bluten, was ernste Folgen haben kann. „Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig,“ so Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Wird bei diesem Eingriff eine Infektion nachgewiesen, stehe das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Rund 90 Prozent der Betroffenen könnten mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika geheilt werden. Geschwüre, die nach sechs Monaten nicht kuriert sind, werden operiert.

     

     

     

    Das Verhalten des Patienten spiele bei der Vorbeugung und während der Behandlung eine erhebliche Rolle. So helfe es, Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke zu meiden, welche die Magensaftproduktion stark anregen. Verzichten sollte man auf fette und scharfe Gerichte. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen tragen ebenfalls zur Genesung bei.

     

     

     

    Dr. Sabine Knapstein: „AOK-Versicherte, die am Haus- und FacharztProgramm teilnehmen, werden im Rahmen des Gastroenterologie-Vertrags auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens behandelt und ausführlich zum Lebensstil und zur Verminderung von Stress beraten.“

     

     

     

     

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    news-3994 Tue, 27 Oct 2020 13:42:14 +0100 Gesetzespaket zur Sozialgarantie kostet Versicherte und Arbeitgeber 600 Millionen Euro - AOK-Bezirksratsvorsitzende wenden sich in offenem Brief an Bundestagsabgeordnete der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesetzespaket-zur-sozialgarantie-kostet-versicherte-und-arbeitgeber-600-millionen-euro-aok-bezirks.html Rund 16 Milliarden Euro fehlen dem Gesundheitsfonds, aus dem die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ihre Zuweisungen erhalten. Um das Finanzloch zu schließen, will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn jetzt acht Milliarden Euro aus den Rücklagen der Krankenkassen entnehmen. „Allein die Mitglieder der AOK Baden-Württemberg und deren Arbeitgeber kostet das über 600 Millionen Euro“, warnen nun die Vorsitzenden des Bezirksrats der AOK Heilbronn-Franken, Marianne Kugler-Wendt und Rolf Blaettner.  

     

     

     

     

    In einem offenen Brief haben sich die Vertreter der Beitragszahler von Arbeitgeber- und Versichertenseite der Gesundheitskasse an Bundestagsabgeordnete der Region Heilbronn-Franken gewandt. Darin stellen sie fest: „Krankenkassen, die wie die AOK Baden-Württemberg im Sinne einer exzellenten Versorgung durch Qualität und Stabilität vorausschauend gewirtschaftet haben, dürfen für ihr verantwortungsvolles Handeln nicht bestraft werden!“

     

    Das geplante Gesetz schränke zudem die Möglichkeiten der Krankenkassen ein, die Höhe des Zusatzbeitrages eigenständig zu gestalten. Hier „droht ein ruinöser Preiswettbewerb zu Lasten der Qualität der Gesundheitsversorgung. Im Zuge dessen können manche Krankenkassen dann in finanzielle Schieflagen geraten“, warnen die Bezirksratsvorsitzenden der größten Krankenkasse der Region. Sie fordern stattdessen, dass die Bundesregierung die Sozialgarantie ordnungspolitisch sauber vollständig über einen höheren Bundeszuschuss finanziere.

     

    Problematisch sei außerdem die Reform des Risikostrukturausgleichs. Künftig werde so dem Gesundheitsstandort Baden-Württemberg weitere 450 Millionen Euro jährlich entzogen. Der Bund „benachteiligt das gut und effizient aufgestellte baden-württembergische Gesundheitswesen besonders stark“, kritisieren Kugler-Wendt und Blaettner.

     

    Am Donnerstag kommender Woche, dem 29. Oktober, wird das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) erstmals im Bundestag beraten. „Wir bitten Sie eindringlich um Ihr politisches Engagement und Ihre Unterstützung“, so der Apell der AOK-Bezirksratsvorsitzenden, „damit das Gesundheitssystem in Baden-Württemberg auch zukünftig auf diesem Niveau erhalten bleibt“.

     

     

     

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    news-3995 Fri, 23 Oct 2020 13:44:18 +0200 HAKRO Merlins und AOK verlängern Zusammenarbeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hakro-merlins-und-aok-verlaengern-zusammenarbeit.html Die HAKRO Merlins Crailsheim und die AOK setzen ihre Kooperation fort. Auch in den kommenden zwei Jahren unterstützt die Gesundheitskasse die Nachwuchsarbeit des Basketball-Bundesligisten bei der Gesundheitsförderung. Das Thema Ernährung rückt in den Mittelpunkt. „Sport begeistert und ist gut für ein gesundes Leben. Die Trendsportart Basketball ist ideal geeignet, um dies der jungen Generation in unserer Region zu vermitteln“, erklärt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. Martin Romig, Geschäftsführer der HAKRO Merlins unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz: „Wir haben nicht nur den Spitzensport vor Augen, sondern auch Verantwortung für die Kids über unsere Nachwuchsmannschaften hinaus.“ 

     

    Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird das Thema Ernährung sein. „Abwechslungsreich und ausgewogen zu essen und zu trinken ist für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen entscheidend. Außerdem wird die sportliche Leistungsfähigkeit maßgeblich beeinflusst“, weiß Michaela Lierheimer. Die in der Basketball-Bundesliga (JBBL & NBBL) spielenden Nachwuchsmannschaften der U 16 und U 19 werden das etwa in Koch-Workshops erleben können. Hinzu kommen Vorträge zum Thema, die auch für das erweiterte Umfeld offen sind. So sollen etwa die Eltern eingebunden werden.

     

    Das gemeinsame Engagement der AOK und der HAKRO Merlins runden Olympiaden für Kindergartenkinder ab. Sie durchlaufen dabei an einem Nachmittag mehrere Spielstationen und versuchen Bewegungsaufgaben zu lösen. „Es ist toll und motivierend“, so Martin Romig, „gemeinsam mit einem so kompetenten Partner wie der AOK Sport und Gesundheit zusammenzubringen. Das ist ein Benefit für alle.“

     

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    news-3963 Mon, 19 Oct 2020 17:17:37 +0200 Chiara Dolinsky ist neue Leiterin des AOK-Kundencenters Gerabronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/chiara-dolinsky-ist-neue-leiterin-des-aok-kundencenters-gerabronn-1.html Schon mit 23 Jahren in Führungsposition „Mein persönliches Ziel ist es, mit meinem Team in Gerabronn die individuellen Wünsche unserer Versicherten zu erkennen und unseren GESUNDNAH-Anspruch für die Menschen erlebbar zu machen“, sagt Chiara Dolinsky. Die erst 23-jährige hat die Nachfolge von Mirko Liebner als AOK-Kundencenter-Leiterin in Gerabronn angetreten. Gemeinsam mit ihren vier Fachkräften betreut Dolinsky rund 12.000 Versicherte. Der Einzugsbereich umfasst außer Gerabronn die Orte Blaufelden, Schrozberg, Langenburg, Rot am See und Kirchberg. Vor 5 Jahren startete Chiara Dolinsky bei der AOK. Seither hat sie im Eiltempo die beruflichen Stationen erfolgreich absolviert. Dazu zählten die Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten, das Studium zur AOK-Betriebswirtin sowie die Aufgaben als Kundenberaterin und Teamleiterin in den Kundencentern in Gerabronn und Crailsheim. “Chiara Dolinsky hat uns überzeugt. Trotz ihres jungen Alters ist sie bereits erfahren genug, ein Team zu führen und für einen optimalen Service vor Ort zu sorgen,“ sagt AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer.

     

    Die Schrozbergerin ist fest in der Region verwurzelt. Viele Jahre engagierte sie sich als Cheerleaderin bei den Crailsheim Merlins. Herausragende Bedeutung hat für sie der persönliche Kontakt: „Die Zusammenarbeit mit Menschen ist für mich jeden Tag aufs Neue eine Bereicherung. Ich möchte, zusammen mit meinem Team, die bestmögliche medizinische Versorgung für unsere Kundinnen und Kunden erreichen“, so ihr Credo.

     

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    news-3958 Wed, 14 Oct 2020 16:55:33 +0200 AOK Heilbronn-Franken ist offizieller Gesundheitspartner der Gartenschau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-heilbronn-franken-ist-offizieller-gesundheitspartner-der-gartenschau.html Persönlich, menschlich und nah: Die AOK ist als Krankenkasse Ansprechpartner und Experte in Sachen Gesundheit – nicht nur vor Ort im Eppinger Kundencenter, sondern auch nächstes Jahr auf der Gartenschau Eppingen 2021. Eine entsprechende Vereinbarung zur Kooperation haben Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken, heute in Eppingen unterzeichnet. „Wir freuen uns sehr, dass mit der AOK Heilbronn-Franken die Themen Gesundheit, Ernährung, Bewegung und Entspannung einen besonderen Fokus auf der Gartenschau bekommen. Tagesgäste wie auch Dauerkartenbesitzer werden das vielseitige Angebot der AOK über den ganzen Durchführungszeitraum der Gartenschau erleben können“, betonte Oberbürgermeister Holaschke.

     

    Mit Sportkursen innerhalb der Reihe Fit im Park wie auch eigenen Veranstaltungen, Vorträgen und dem Mitwirken im Grünen Klassenzimmer zeigt die AOK das volle Spektrum an interessanten Gesundheitskursen für Jung und Alt. Zu den Höhepunkten dürften etwa die AOK-Kochshow zählen oder für Kita- und Grundschulkinder eine Jolinchen-Olympiade. „Als offizieller Gesundheitspartner der Gartenschau und Partner aus der Region werden wir uns mit attraktiven Beiträgen für eine erfolgreiche Gartenschau einbringen“, ist sich Michaela Lierheimer sicher.

     

    Bereits heute können sich Dauerkartenbesitzer vom Angebot der AOK überzeugen: im exklusiven Gutscheinheft der Gartenschau gibt es ein Sommer-Kräuterküche Rezeptbuch gratis zum herunterladen und ausprobieren.

     

     

     

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    news-3925 Thu, 08 Oct 2020 12:02:12 +0200 Einfache Erkältung oder doch Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/einfache-erkaeltung-oder-doch-covid-19.html Hohenlohekreis. Es wird Herbst, die Nase läuft und der Hals kratzt – eigentlich ganz normal. Doch was ist in Corona-Zeiten schon normal? Viele Menschen, die derzeit einen Schnupfen bekommen, sind verunsichert und befürchten eine Covid-19-Infektion. 66 Prozent der Erwachsenen hatten, so das Ergebnis einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI), im vergangenen Jahr eine Atemwegsinfektion. 2019 waren in Baden-Württemberg 1.381.590 AOK-Versicherte wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege in ärztlicher Behandlung. Im Hohenlohekreis waren es 17.155. Dies entspricht 27,7 Prozent aller Mitglieder. Die Differenz zur Umfrage des Robert-Koch-Instituts ist dem Umstand geschuldet, dass nur knapp die Hälfte der Betroffenen ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt. Im Landkreis war bei den Behandlungszahlen infolge Erkältung von 2014 bis 2018 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen: Von 14.652 im Jahr 2014, 15.688 im Jahr 2016, auf 17.705 im Jahr 2018, bevor 2019 wieder ein geringer Rückgang zu verzeichnen war. Die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen birgt wegen Corona ein erhebliches Potential für Verunsicherungen.

     

    Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählen Halsschmerzen, Schnupfen und Husten – wie bei einer Corona-Erkrankung. „Auch der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns kann bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen, weil die Nase verstopft ist,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein und ergänzt: „Leider existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen, die eine eindeutige Unterscheidung zulassen.“ Jedoch seien bei Covid-19 tendenziell starker, trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, während Begleiterscheinungen, wie Kopf- und Glieder- sowie Bauchschmerzen eher selten seien.

     

    Nach aktuellen Untersuchungen des RKI leiden von den Corona-Betroffenen 47 Prozent unter heftigem Husten ohne Auswurf, 40 Prozent haben Fieber, 21 Prozent Schnupfen, bei 15 Prozent sind der Geruchs- und Geschmackssinn gestört und 3 Prozent haben eine Lungenentzündung.

     

    Auch eine Unterscheidung zwischen Corona und Grippe ist kaum möglich, so Prof. Dr. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. "Als einigermaßen sicheren Hinweis für eine Grippe würde ich das schlagartige Krankheitsgefühl nennen, das Betroffene regelrecht überfällt. Sie fühlen sich wie von einem Baum erschlagen, können nicht mehr aufstehen und fühlen sich von einer Minute auf die andere schwerkrank, verdeutlicht der Virologe. Bei Corona oder einer Erkältung berichten Erkrankte tendenziell von einem langsameren Verlauf mit einer steigenden Intensität der Beschwerden.

     

    Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie. Dr. Sabine Knapstein: „Letztendlich Sicherheit, ob Corona, Grippe oder nur eine Erkältung vorliegt, bringt nur ein Test. Wenn erhöhtes Fieber auftritt, sollte man auch jeden Fall umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“

     

    Wie man sich vor Corona schützen kann? Maske tragen, Hygiene-Vorschriften einhalten und Abstand waren! „Bis ein wirksamer Impfstoff entwickelt ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht sind alle Menschen zu solidarischem Handeln aufgefordert,“ lautet der Appell der AOK-Experten.

     

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    Wenn die Nase läuft besteht häufig Angst vor einer Covid-19-Erkrankung. Foto: AOK

     

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    news-3924 Thu, 08 Oct 2020 12:00:58 +0200 Einfache Erkältung oder doch Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/einfache-erkaeltung-oder-doch-covid-19-1.html Main-Tauber-Kreis. Es wird Herbst, die Nase läuft und der Hals kratzt – eigentlich ganz normal. Doch was ist in Corona-Zeiten schon normal? Viele Menschen, die derzeit einen Schnupfen bekommen, sind verunsichert und befürchten eine Covid-19-Infektion. 66 Prozent der Erwachsenen hatten, so das Ergebnis einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI), im vergangenen Jahr eine Atemwegsinfektion. 2019 waren in Baden-Württemberg 1.381.590 AOK-Versicherte wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege in ärztlicher Behandlung. Im Main-Tauber-Kreis waren es 18.460. Dies entspricht 31,3 Prozent aller Versicherten. Die Differenz zu den Zahlen des RKI ergibt sich daraus, dass nur knapp die Hälfte der Betroffenen ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt.

     

    Im Landkreis war bei den Behandlungszahlen infolge Erkältung von 2014 bis 2019 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen: Von 13.457 im Jahr 2014, 15.720 im Jahr 2015, 16.096 im Jahr 2016, 17.118 im Jahr 2017 und 18.212 im Jahr 2018 auf 18.460 im vergangenen Jahr. Die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen birgt wegen Corona ein erhebliches Potential für Verunsicherungen.

     

    Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählen Halsschmerzen, Schnupfen und Husten – wie bei einer Corona-Erkrankung. „Auch der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns kann bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen, weil die Nase verstopft ist,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein und ergänzt: „Leider existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen, die eine eindeutige Unterscheidung zulassen.“ Jedoch seien bei Covid-19 tendenziell starker, trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, während Begleiterscheinungen, wie Kopf- und Glieder- sowie Bauchschmerzen eher selten seien.

     

    Nach aktuellen Untersuchungen des RKI leiden von den Corona-Betroffenen 47 Prozent unter heftigem Husten ohne Auswurf, 40 Prozent haben Fieber, 21 Prozent Schnupfen, bei 15 Prozent sind der Geruchs- und Geschmackssinn gestört und 3 Prozent haben eine Lungenentzündung.

     

    Auch eine Unterscheidung zwischen Corona und Grippe ist kaum möglich, so Prof. Dr. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. "Als einigermaßen sicheren Hinweis für eine Grippe würde ich das schlagartige Krankheitsgefühl nennen, das Betroffene regelrecht überfällt. Sie fühlen sich wie von einem Baum erschlagen, können nicht mehr aufstehen und fühlen sich von einer Minute auf die andere schwerkrank, verdeutlicht der Virologe. Bei Corona oder einer Erkältung berichten Erkrankte tendenziell von einem langsameren Verlauf mit einer steigenden Intensität der Beschwerden.

     

    Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie. Dr. Sabine Knapstein: „Letztendlich Sicherheit, ob Corona, Grippe oder nur eine Erkältung vorliegt, bringt nur ein Test. Wenn erhöhtes Fieber auftritt, sollte man auch jeden Fall umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“

     

    Wie man sich vor Corona schützen kann? Maske tragen, Hygiene-Vorschriften einhalten und Abstand waren! „Bis ein wirksamer Impfstoff entwickelt ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht sind alle Menschen zu solidarischem Handeln aufgefordert,“ lautet der Appell der AOK-Experten.

     

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    Wenn die Nase läuft besteht häufig Angst vor einer Covid-19-Erkrankung. Foto: AOK

     

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    news-3923 Thu, 08 Oct 2020 11:59:40 +0200 Einfache Erkältung oder doch Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/einfache-erkaeltung-oder-doch-covid-19-2.html Heilbronn. Es wird Herbst, die Nase läuft und der Hals kratzt – eigentlich ganz normal. Doch was ist in Corona-Zeiten schon normal? Viele Menschen, die derzeit einen Schnupfen bekommen, sind verunsichert und befürchten eine Covid-19-Infektion. 66 Prozent der Erwachsenen hatten, so das Ergebnis einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI), im vergangenen Jahr eine Atemwegsinfektion. 2019 waren in Baden-Württemberg 1.381.590 AOK-Versicherte wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege in ärztlicher Behandlung. Im Landkreis Heilbronn waren es 39.090 und im Stadtkreis Heilbronn 19.803. Dies entspricht 30,3 Prozent aller Versicherten. Die Differenz zu den Zahlen des RKI ergibt sich daraus, dass nur knapp die Hälfte der Betroffenen ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt. Die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen birgt wegen Corona ein erhebliches Potential für Verunsicherungen.

     

    Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählen Halsschmerzen, Schnupfen und Husten – wie bei einer Corona-Erkrankung. „Auch der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns kann bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen, weil die Nase verstopft ist,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein und ergänzt: „Leider existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen, die eine eindeutige Unterscheidung zulassen.“ Jedoch seien bei Covid-19 tendenziell starker, trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, während Begleiterscheinungen, wie Kopf- und Glieder- sowie Bauchschmerzen eher selten seien.

     

    Nach aktuellen Untersuchungen des RKI leiden von den Corona-Betroffenen 47 Prozent unter heftigem Husten ohne Auswurf, 40 Prozent haben Fieber, 21 Prozent Schnupfen, bei 15 Prozent sind der Geruchs- und Geschmackssinn gestört und 3 Prozent haben eine Lungenentzündung.

     

    Auch eine Unterscheidung zwischen Corona und Grippe ist kaum möglich, so Prof. Dr. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. "Als einigermaßen sicheren Hinweis für eine Grippe würde ich das schlagartige Krankheitsgefühl nennen, das Betroffene regelrecht überfällt. Sie fühlen sich wie von einem Baum erschlagen, können nicht mehr aufstehen und fühlen sich von einer Minute auf die andere schwerkrank, verdeutlicht der Virologe. Bei Corona oder einer Erkältung berichten Erkrankte tendenziell von einem langsameren Verlauf mit einer steigenden Intensität der Beschwerden.

     

    Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie. Dr. Sabine Knapstein: „Letztendlich Sicherheit, ob Corona, Grippe oder nur eine Erkältung vorliegt, bringt nur ein Test. Wenn erhöhtes Fieber auftritt, sollte man auch jeden Fall umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“

     

    Wie man sich vor Corona schützen kann? Maske tragen, Hygiene-Vorschriften einhalten und Abstand waren! „Bis ein wirksamer Impfstoff entwickelt ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht sind alle Menschen zu solidarischem Handeln aufgefordert,“ lautet der Appell der AOK-Experten.

     

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    Wenn die Nase läuft besteht häufig Angst vor einer Covid-19-Erkrankung. Foto: AOK

     

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    news-3922 Thu, 08 Oct 2020 11:58:19 +0200 Einfache Erkältung oder doch Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/einfache-erkaeltung-oder-doch-covid-19-3.html Schwäbisch Hall. Es wird Herbst, die Nase läuft und der Hals kratzt – eigentlich ganz normal. Doch was ist in Corona-Zeiten schon normal? Viele Menschen, die derzeit einen Schnupfen bekommen, sind verunsichert und befürchten eine Covid-19-Infektion. 66 Prozent der Erwachsenen hatten, so das Ergebnis einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI), im vergangenen Jahr eine Atemwegsinfektion. 2019 waren in Baden-Württemberg 1.381.590 AOK-Versicherte wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege in Behandlung. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 32.028. Dies entspricht 28,8 Prozent aller Mitglieder. Die Differenz zur Umfrage des Robert-Koch-Instituts ist dem Umstand geschuldet, dass nur knapp die Hälfte der Betroffenen ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt. Im Landkreis war bei den Behandlungszahlen infolge Erkältung von 2014 bis 2018 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen: Von 26.771 im Jahr 2014, 29.717 im Jahr 2015, 29.779 im Jahr 2016, 31.159 im Jahr 2017 auf 33.169 im Jahr 2018. Erst im Jahr 2019 gingen die Zahlen leicht zurück. Die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen birgt wegen Corona ein erhebliches Potential für Verunsicherungen.

     

    Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählen Halsschmerzen, Schnupfen und Husten – wie bei einer Corona-Erkrankung. „Auch der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns kann bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen, weil die Nase verstopft ist,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein und ergänzt: „Leider existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen, die eine eindeutige Unterscheidung zulassen.“ Jedoch seien bei Covid-19 tendenziell starker, trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, während Begleiterscheinungen, wie Kopf- und Glieder- sowie Bauchschmerzen eher selten seien.

     

    Nach aktuellen Untersuchungen der Robert-Koch-Instituts leiden von den Corona-Betroffenen 47 Prozent unter heftigem Husten ohne Auswurf, 40 Prozent haben Fieber, 21 Prozent Schnupfen, bei 15 Prozent sind der Geruchs- und Geschmackssinn gestört und 3 Prozent haben eine Lungenentzündung.

     

    Nach aktuellen Untersuchungen des RKI leiden von den Corona-Betroffenen 47 Prozent unter heftigem Husten ohne Auswurf, 40 Prozent haben Fieber, 21 Prozent Schnupfen, bei 15 Prozent sind der Geruchs- und Geschmackssinn gestört und 3 Prozent haben eine Lungenentzündung.

     

    Auch eine Unterscheidung zwischen Corona und Grippe ist kaum möglich, so Prof. Dr. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie. "Als einigermaßen sicheren Hinweis für eine Grippe würde ich das schlagartige Krankheitsgefühl nennen, das Betroffene regelrecht überfällt. Sie fühlen sich wie von einem Baum erschlagen, können nicht mehr aufstehen und fühlen sich von einer Minute auf die andere schwerkrank, verdeutlicht der Virologe. Bei Corona oder einer Erkältung berichten Erkrankte tendenziell von einem langsameren Verlauf mit einer steigenden Intensität der Beschwerden.

     

    Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie. Dr. Sabine Knapstein: „Letztendlich Sicherheit, ob Corona, Grippe oder nur eine Erkältung vorliegt, bringt nur ein Test. Wenn erhöhtes Fieber auftritt, sollte man auch jeden Fall umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“

     

    Wie man sich vor Corona schützen kann? Maske tragen, Hygiene-Vorschriften einhalten und Abstand waren! „Bis ein wirksamer Impfstoff entwickelt ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht sind alle Menschen zu solidarischem Handeln aufgefordert,“ lautet der Appell der AOK-Experten.

     

     (Bildunterzeile)

     

    Wenn die Nase läuft besteht häufig Angst vor einer Covid-19-Erkrankung. Foto: AOK

     

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    news-3898 Wed, 30 Sep 2020 14:34:17 +0200 Telefonaktion: Ausbildung 2021 bei der AOK Heilbronn-Franken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/telefonaktion-ausbildung-2021-bei-der-aok-heilbronn-franken.html Heilbronn. Eine Ausbildung bei der AOK, wäre das was für mich? Am Donnertag, 05.10.2020, beantworten die beiden AOK-Ausbildungsleiterinnen Andrea Förch und Kerstin Weidich von 9 bis 18 Uhr, unter der Telefonnummer 07131 639-540 alle Fragen zu den Karrierewegen bei der AOK Heilbronn-Franken. Infos über die Berufe bei der Gesundheitskasse gibt es auch unter www.aok.de/bw/karriere, wo Bewerbungsunterlagen für 2021 direkt hochgeladen werden können. ..

     

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    news-3894 Tue, 29 Sep 2020 14:25:04 +0200 Komatrinken: Anstieg von Krankenhausaufenthalten in Hohenlohe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/komatrinken-anstieg-von-krankenhausaufenthalten-in-hohenlohe.html Hohenlohekreis. Nachdem das Rauschtrinken über Jahre kontinuierlich rückläufig war, haben sich die Fallzahlen 2019 wieder erhöht: In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 4.783 AOK-Versicherte wegen Komatrinkens behandelt, 2019 waren es 4.803. Im Hohenlohekreis nahmen die alkoholbedingten Vergiftungen von 42 auf 49 zu. Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normalfall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen. Auch in der mittelfristigen Betrachtung hat der Hohenlohekreis negative Daten: So stiegen die Krankenhausfallraten von 2015 bis 2019 bei den Frauen um jährlich 8,4 Prozent und verringerten sich bei den Männern um lediglich 0,2 Prozent, landesweit hingegen war bei den Männern im gleichen Zeitraum ein Rückgang von 4,9 Prozent pro Jahr zu verzeichnen. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Krankenhauseinlieferungen von AOK-Versicherten nahmen in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent ab. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

     

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Fälle von Alkoholvergiftungen hier weniger werden zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

     

     

     

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    news-3895 Tue, 29 Sep 2020 14:24:43 +0200 Komatrinken: Anstieg von Krankenhausaufenthalten in Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/komatrinken-anstieg-von-krankenhausaufenthalten-in-heilbronn.html Heilbronn. Nachdem das Rauschtrinken über Jahre kontinuierlich rückläufig war, gab es 2019 wieder mehr Fälle: In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 4.783 AOK-Versicherte wegen Komatrinkens behandelt, 2019 waren es 4.803. Während in anderen Landkreisen teilweise weitere Rückgänge zu verzeichnen waren stiegen die alkoholbedingten Vergiftungen allein im Landkreis Heilbronn von 47 auf 56 und im Stadtkreis Heilbronn von 20 auf 44 an. Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normalfall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen. Im Landkreis Heilbronn erhöhten sich die Krankenhausfallraten von 2015 bis 2019 bei den Frauen um jährlich 22,1 Prozent und verringerten sich bei den Männern um 18,4 Prozent. Im Stadtkreis Heilbronn war bei den Frauen ein Anstieg von 49,2 Prozent festzustellen und bei den Männern um 0,2 Prozent. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Krankenhauseinlieferungen von AOK-Versicherten nahmen in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent ab. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

     

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Fälle von Alkoholvergiftungen hier weniger werden zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

     

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    news-3896 Tue, 29 Sep 2020 13:50:37 +0200 Komatrinken: Anstieg von Krankenhausaufenthalten in Schwäbisch Hall https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/komatrinken-anstieg-von-krankenhausaufenthalten-in-schwaebisch-hall.html Schwäbisch Hall. Nachdem das Rauschtrinken über Jahre kontinuierlich rückläufig war, haben sich die Fallzahlen 2019 wieder erhöht. In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 4.783 AOK-Versicherte wegen Komatrinkens behandelt, 2019 waren es 4.803. Während in anderen Landkreisen des Landes ein Rückgang zu verzeichnen war, stiegen allein im Landkreis Hall die alkoholbedingten Vergiftungen von 126 auf 159. Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normalfall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen. Zwar ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen bei AOK-Versicherten von 2014 bis 2018 landesweit bei den Männern jährlich um 4,9 Prozent und bei den Frauen um 5,2 Prozent gesunken. Doch die positive Nachricht bekommt bei näherem Hinsehen einen faden Beigeschmack: 2019 ist wieder ein deutlicher Anstieg festzustellen. In Hall gegenüber dem Vorjahr um 33 Fälle. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Krankenhauseinlieferungen von AOK-Versicherten nahmen in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent ab. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

     

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Fälle von Alkoholvergiftungen hier weniger werden zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

     

     

     

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    news-3897 Tue, 29 Sep 2020 13:50:02 +0200 Weniger Krankenhausaufenthalte wegen Komatrinken im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/weniger-krankenhausaufenthalte-wegen-komatrinken-im-main-tauber-kreis.html Main-Tauber-Kreis. Nachdem das Rauschtrinken in Baden-Württemberg über Jahre kontinuierlich rückläufig war, ist 2019 wieder eine Erhöhung der Fallzahlen festzustellen: 2018 wurden im Land insgesamt 4.783 AOK-Versicherte wegen Komatrinkens behandelt, 2019 waren es 4.803. Im Main-Tauber-Kreis ist dagegen ein leichter Rückgang der alkoholbedingten Vergiftungen von 132 auf 122 festzustellen. Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normalfall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen. Im Main-Tauber-Kreis verringerten sich die Krankenhausfallraten bei den AOK-Versicherten von 2015 bis 2019 bei den Frauen um jährlich 7,6 Prozent und stiegen bei den Männern um 1 Prozent. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Krankenhauseinlieferungen von AOK-Versicherten nahmen in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent ab. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

     

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Fälle von Alkoholvergiftungen hier weniger werden zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

     

     

     

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    news-3890 Wed, 16 Sep 2020 14:27:54 +0200 Alarmierender Anstieg von psychischen Erkrankungen bei Minderjährigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/alarmierender-anstieg-von-psychischen-erkrankungen-bei-minderjaehrigen-3.html Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 20 Prozent der Jungen und 14 Prozent der Mädchen sind psychisch krank. In Baden-Württemberg waren im Jahr 2018 insgesamt 124.970 AOK-Versicherte zwischen 0 und 17 Jahren deshalb in ärztlicher oder psychologischer Behandlung. Die Daten der AOK werden auch von der KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts bestätigt, die bei 20 Prozent der Jugendlichen psychische Auffälligkeiten festgestellt hat. In Baden-Württemberg stiegen die Behandlungszahlen zwischen 2014 und 2028 jährlich um 2,3 Prozent. Im Hohenlohekreis in diesem Zeitraum um 0,9 Prozent pro Jahr. Waren im Landkreis 2014 noch 1.699 AOK-versicherte Minderjährige wegen Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen beim Arzt, so erhöhte sich deren Zahl in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich: 1.726 im Jahr 2015, 1.728 im Jahr 2016, 1.784 im Jahr 2017 und 1.848 im Jahr 2018.

     

     

     

    „Psychische Störungen, wie zum Beispiel Depression oder Angststörungen, gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter,“ so AOK-Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Sabine Knapstein. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit würden Betroffene stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies wirke sich auch auf das körperliche Wohlbefinden sowie die schulische und berufliche Entwicklung negativ aus.

     

     

     

    Zu den häufigsten Diagnosen zählen Knapstein zufolge ADHS, soziale Verhaltens- und auch Ess-Störungen. Zur Entstehung und zum Verlauf tragen viele Umstände bei, insbesondere auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren.“ „Je besser die persönliche Unterstützung im unmittelbaren Umfeld ist, desto besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.“

     

     

     

    Die AOK Baden-Württemberg hat sich zusammen mit Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern deshalb darauf geeinigt, die seelische Gesundheit im Sinne des sogenannten biopsychosozialen Modells zu fördern und hat sie zu einem alltagsnahen Hilfenetz zusammengeführt.

     

    „Dadurch wird das ambulante Versorgungsangebot flexibler und kann intensiviert werden. Teil dieses Netzes sind auch die Sozialpädagoginnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eltern und Kinder erhalten Informationen über die Erkrankung und mögliche Therapien. Sie werden auch über Selbsthilfe und Hilfsstrategien beraten,“ erläutert Dr. Knapstein.

     

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    news-3891 Wed, 16 Sep 2020 14:27:04 +0200 Alarmierender Anstieg von psychischen Erkrankungen bei Minderjährigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/alarmierender-anstieg-von-psychischen-erkrankungen-bei-minderjaehrigen-2.html Main-Tauber-Kreis. Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 20 Prozent der Jungen und 14 Prozent der Mädchen sind psychisch krank. In Baden-Württemberg waren im Jahr 2018 insgesamt 124.970 AOK-Versicherte zwischen 0 und 17 Jahren deshalb in ärztlicher oder psychologischer Behandlung. Die Daten der AOK werden auch von der KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts bestätigt, die bei 20 Prozent der Jugendlichen psychische Auffälligkeiten festgestellt hat. In Baden-Württemberg stiegen die Behandlungszahlen zwischen 2014 und 2028 jährlich um 2,3 Prozent. Der Main-Tauber-Kreis hatte in diesem Zeitraum den gleichen Wert zu verzeichnen. Waren im Landkreis 2014 noch 1.421 AOK-versicherte Minderjährige wegen Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen beim Arzt, so erhöhte sich deren Zahl in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich: 1.540 im Jahr 2015, 1.603 im Jahr 2016, 1.730 im Jahr 2017 und 1.823 im Jahr 2018.

     

     

     

    „Psychische Störungen, wie zum Beispiel Depression oder Angststörungen, gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter,“ so AOK-Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Sabine Knapstein. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit würden Betroffene stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies wirke sich auch auf das körperliche Wohlbefinden sowie die schulische und berufliche Entwicklung negativ aus.

     

     

     

    Zu den häufigsten Diagnosen zählen Knapstein zufolge ADHS, soziale Verhaltens- und auch Ess-Störungen. Zur Entstehung und zum Verlauf tragen viele Umstände bei, insbesondere auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. „Je besser die persönliche Unterstützung im unmittelbaren Umfeld ist, desto besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.“

     

     

     

    Die AOK Baden-Württemberg hat sich zusammen mit Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern deshalb darauf geeinigt, die seelische Gesundheit im Sinne des sogenannten biopsychosozialen Modells zu fördern und hat die Versorgung zu einem alltagsnahen Hilfenetz zusammengeführt.

     

    „Dadurch wird das ambulante Versorgungsangebot flexibler und kann intensiviert werden. Teil davon sind auch die Sozialpädagoginnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eltern und Kinder erhalten Informationen über die Erkrankung und mögliche Therapien. Sie werden auch über Selbsthilfe und Hilfsstrategien beraten,“ erläutert Dr. Knapstein.

     

     

     

     

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    news-3892 Wed, 16 Sep 2020 14:26:36 +0200 Alarmierender Anstieg von psychischen Erkrankungen bei Minderjährigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/alarmierender-anstieg-von-psychischen-erkrankungen-bei-minderjaehrigen-1.html Schwäbisch Hall. Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 20 Prozent der Jungen und 14 Prozent der Mädchen sind psychisch krank. In Baden-Württemberg waren im Jahr 2018 insgesamt 124.970 AOK-Versicherte zwischen 0 und 17 Jahren deshalb in ärztlicher oder psychologischer Behandlung. Die Daten der AOK werden auch von der KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts bestätigt, die bei 20 Prozent der Jugendlichen psychische Auffälligkeiten festgestellt hat. In Baden-Württemberg stiegen die Behandlungszahlen zwischen 2014 und 2028 jährlich um 2,3 Prozent. Waren im Landkreis Hall 2015 noch 2.374 AOK-versicherte Minderjährige wegen Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen beim Arzt, so erhöhte sich deren Zahl in den Folgejahren kontinuierlich: 2.400 im Jahr 2016, 2.443 im Jahr 2017 und 2.621 im Jahr 2018.

     

     

     

    „Psychische Störungen, wie zum Beispiel Depression oder Angststörungen, gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter,“ so AOK-Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Sabine Knapstein. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit würden Betroffene stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies wirke sich auch auf das körperliche Wohlbefinden sowie die schulische und berufliche Entwicklung negativ aus.

     

     

     

    Zu den häufigsten Diagnosen zählen Knapstein zufolge ADHS, soziale Verhaltens- und auch Ess-Störungen. Zur Entstehung und zum Verlauf tragen viele Umstände bei, insbesondere auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. „Je besser die persönliche Unterstützung im unmittelbaren Umfeld ist, desto besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.“

     

     

     

    Die AOK Baden-Württemberg hat sich zusammen mit Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern deshalb darauf geeinigt, die seelische Gesundheit im Sinne des sogenannten biopsychosozialen Modells zu fördern und hat die Versorgung zu einem alltagsnahen Hilfenetz zusammengeführt.

     

    „Dadurch wird das ambulante Versorgungsangebot flexibler und kann intensiviert werden. Teil davon sind auch die Sozialpädagoginnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eltern und Kinder erhalten Informationen über die Erkrankung und mögliche Therapien. Sie werden auch über Selbsthilfe und Hilfsstrategien beraten,“ erläutert Dr. Knapstein.

     

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    news-3893 Wed, 16 Sep 2020 14:25:59 +0200 Alarmierender Anstieg von psychischen Erkrankungen bei Minderjährigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/alarmierender-anstieg-von-psychischen-erkrankungen-bei-minderjaehrigen.html Heilbronn. Die Zahlen sind erschreckend: Etwa 20 Prozent der Jungen und 14 Prozent der Mädchen sind psychisch krank. In Baden-Württemberg waren im Jahr 2018 insgesamt 124.970 AOK-Versicherte zwischen 0 und 17 Jahren deshalb in ärztlicher oder psychologischer Behandlung. Die Daten der AOK werden auch von der KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts bestätigt, die bei 20 Prozent der Jugendlichen psychische Auffälligkeiten festgestellt hat. In Baden-Württemberg stiegen die Behandlungszahlen zwischen 2014 und 2028 jährlich um 2,3 Prozent. Im Stadtkreis Heilbronn im gleichen Zeitraum um 6,0 Prozent pro Jahr und im Landkreis Heilbronn um 3,7 Prozent jährlich. Waren im Landkreis Heilbronn 2015 noch 2.713 AOK-versicherte Minderjährige wegen Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsstörungen beim Arzt, so erhöhte sich deren Zahl in den Folgejahren kontinuierlich: 2.809 im Jahr 2015, 2.852 im Jahr 2016, 3.159 im Jahr 2017 und 3.051 im Jahr 2018. Im Stadtkreis Heilbronn erhöhten sich die Behandlungen von 1.474 im Jahr 2014, 1.610 im Jahr 2015, 1.804 im Jahr 2016 und 1.931 im Jahr 2017 auf 2.125 im Jahr 2018.

     

     

     

    „Psychische Störungen, wie zum Beispiel Depression oder Angststörungen, gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter,“ so AOK-Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Sabine Knapstein. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit würden Betroffene stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dies wirke sich auch auf das körperliche Wohlbefinden sowie die schulische und berufliche Entwicklung negativ aus.

     

     

     

    Zu den häufigsten Diagnosen zählen Knapstein zufolge ADHS, soziale Verhaltens- und auch Ess-Störungen. Zur Entstehung und zum Verlauf tragen viele Umstände bei, insbesondere auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. „Je besser die persönliche Unterstützung im unmittelbaren Umfeld ist, desto besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.“

     

    Die AOK Baden-Württemberg hat sich zusammen mit Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern deshalb darauf geeinigt, die seelische Gesundheit im Sinne des sogenannten biopsychosozialen Modells zu fördern und die Hilfsangebote zu einem alltagsnahen Netz zusammengeführt.

     

    „Dadurch wird das ambulante Versorgungsangebot flexibler und kann intensiviert werden. Teil davon sind auch die Sozialpädagoginnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eltern und Kinder erhalten Informationen über die Erkrankung und mögliche Therapien. Sie werden auch über Selbsthilfe und Hilfsstrategien beraten,“ erläutert Dr. Knapstein.

     

     

     

     

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    news-3886 Wed, 09 Sep 2020 14:29:46 +0200 Immer mehr Kinder haben Übergewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-kinder-haben-uebergewicht.html Main-Tauber-Kreis. In einer repräsentativen Studie hat das Robert-Koch-Institut festgestellt, dass 15,4 Prozent der 3- bis 15-Jährigen erheblich übergewichtig sind. Der Anteil der adipös Erkrankten wird immer größer. Dies deckt sich mit den Zahlen der AOK Heilbronn-Franken. Im Main-Tauber-Kreis stiegen die Arztbesuche von Kindern, die wegen Gesundheitsproblemen aufgrund ihres Übergewichts behandelt wurden, von 112 im Jahr 2014 auf 169 im Jahr 2018. Im Fünfjahresschnitt war eine Steigerungsrate von 3,3 Prozent pro Jahr zu verzeichnen, wie die AOK zum Weltkindertag am 20. September bekannt gibt. Im Land Baden-Württemberg erhöhten sich die Behandlungszahlen bei den AOK-versicherten Jungen und Mädchen von 8.743 im Jahr 2014 auf 10.870 im Jahr 2018. Hier erhöhten sich die Arztbesuche um 1,7 Prozent pro Jahr. AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp: „Als übergewichtig gilt ein Kind, wenn es einen Body-Mass-Index oberhalb von 90 Prozent seiner Altersgruppe hat, als adipös, wenn dieser im Altersvergleich über 97 Prozent liegt. Der BMI dient zur Abschätzung des Körperfettanteils. Hierbei wird das Körpergewicht in ein Verhältnis zur Größe gesetzt.“

     

    Als „Dickmacher“ werden zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens - weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können“, so das RKI. Dies hat zahlreiche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes zur Folge.

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung“, verdeutlicht Ute Derleder, Ernährungsexpertin der AOK für den Main-Tauber-Kreis, und ergänzt: „Obgleich die Erbanlagen auch unsere Gewichtsentwicklung beeinflussen, sind diese nur selten für Adipositas im Kindes- und Jugendalter maßgeblich verantwortlich. Die Ursachen liegen vor allem in den Lebensbedingungen: Bewegungsmangel gekoppelt mit ungeeigneten Lebensmitteln.“

     

    Die Ernährungsfachkräfte der AOK bieten hilfesuchenden Eltern und Kindern professionelle Unterstützungsangebote zur Gewichtsreduktion. Sie beraten über eine zielführende Ernährungsumstellung und begleitente Sportangebote. Informationen gibt es in jedem KundenCenter der AOK Heilbronn-Franken und im Internet unter www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“, „Ernährung und Abnehmen“.

     

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    news-3887 Wed, 09 Sep 2020 14:29:22 +0200 Viele Kinder haben Übergewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/viele-kinder-haben-uebergewicht.html Hohenlohekreis. In einer repräsentativen Studie hat das Robert-Koch-Institut festgestellt, dass 15,4 Prozent der 3- bis 15-Jährigen erheblich übergewichtig sind. Der Anteil der adipös Erkrankten wird immer größer. Dies deckt sich mit den Zahlen der AOK Heilbronn-Franken. Im Hohenlohekreis stiegen die Arztbesuche von Kindern, die wegen Gesundheitsproblemen aufgrund ihres Übergewichts behandelt wurden, von 149 im Jahr 2015 auf 164 im Jahr 2018, wie die AOK zum Weltkindertag am 20. September bekannt gibt. Im Land Baden-Württemberg erhöhten sich die Behandlungszahlen bei den AOK-versicherten Jungen und Mädchen von 8.743 im Jahr 2014 auf 10.870 im Jahr 2018. AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp: „Als übergewichtig gilt ein Kind, wenn es einen Body-Mass-Index oberhalb von 90 Prozent seiner Altersgruppe hat, als adipös, wenn dieser im Altersvergleich über 97 Prozent liegt. Der BMI dient zur Abschätzung des Körperfettanteils. Hierbei wird das Körpergewicht in ein Verhältnis zur Größe gesetzt.“

     

    Als „Dickmacher“ werden zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung“ aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens - weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können“, so das RKI. Dies hat zahlreiche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes zur Folge.

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung“, verdeutlicht Annette Weiß, Ernährungsexpertin der AOK für den Hohenlohekreis, und ergänzt: „Obgleich die Erbanlagen auch unsere Gewichtsentwicklung beeinflussen, sind diese nur selten für Adipositas im Kindes- und Jugendalter maßgeblich verantwortlich. Die Ursachen liegen vor allem in den Lebensbedingungen: Bewegungsmangel gekoppelt mit ungeeigneten Lebensmitteln.“

     

    Die Ernährungsfachkräfte der AOK bieten hilfesuchenden Eltern und Kindern professionelle Unterstützungsangebote zur Gewichtsreduktion. Sie beraten über eine zielführende Ernährungsumstellung und begleitente Sportangebote. Informationen gibt es in jedem KundenCenter der AOK Heilbronn-Franken und im Internet unter www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“, „Ernährung und Abnehmen“.

     

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    news-3888 Wed, 09 Sep 2020 14:28:58 +0200 Immer mehr Kinder haben Übergewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-kinder-haben-uebergewicht-2.html Schwäbisch Hall. In einer repräsentativen Studie hat das Robert-Koch-Institut festgestellt, dass 15,4 Prozent der 3- bis 15-Jährigen erheblich übergewichtig sind. Der Anteil der adipös Erkrankten wird immer größer. Dies deckt sich mit den Zahlen der AOK Heilbronn-Franken. Im Landkreis Schwäbisch Hall stiegen die Arztbesuche von Kindern, die wegen Gesundheitsproblemen aufgrund ihres Übergewichts behandelt wurden, von 117 im Jahr 2014, über 121 im Jahr 2015, 124 im Jahr 2016, 135 im Jahr 2017 auf 169 im Jahr 2018. Dies bedeutet im Fünfjahresschnitt eine Steigerungsrate von 6,9 Prozent pro Jahr, wie die AOK zum Weltkindertag am 20. September bekannt gibt.  

     

    Im Land Baden-Württemberg erhöhten sich die Behandlungszahlen bei den AOK-versicherten Jungen und Mädchen von 8.743 im Jahr 2014 auf 10.870 im Jahr 2018. Hier war eine jährliche Steigerung von 1,7 Prozent zu verzeichnen. AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp: „Als übergewichtig gilt ein Kind, wenn es einen Body-Mass-Index oberhalb von 90 Prozent seiner Altersgruppe hat, als adipös, wenn dieser im Altersvergleich über 97 Prozent liegt. Der BMI dient zur Abschätzung des Körperfettanteils. Hierbei wird das Körpergewicht in ein Verhältnis zur Größe gesetzt.“

     

    Als „Dickmacher“ werden zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens - weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können“, so das RKI. Dies hat zahlreiche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes zur Folge.

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung“, verdeutlicht Elvira Föll, Ernährungsexpertin der AOK in Schwäbisch Hall, und ergänzt: „Obgleich die Erbanlagen auch unsere Gewichtsentwicklung beeinflussen, sind diese nur selten für Adipositas im Kindes- und Jugendalter maßgeblich verantwortlich. Die Ursachen liegen vor allem in den Lebensbedingungen: Bewegungsmangel gekoppelt mit ungeeigneten Lebensmitteln.“

     

    Die Ernährungsfachkräfte der AOK bieten hilfesuchenden Eltern und Kindern professionelle Unterstützungsangebote zur Gewichtsreduktion. Sie beraten über eine zielführende Ernährungsumstellung und begleitente Sportangebote. Informationen gibt es in jedem KundenCenter der AOK Heilbronn-Franken und im Internet unter www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“, „Ernährung und Abnehmen“.

     

     

     

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    news-3889 Wed, 09 Sep 2020 14:28:32 +0200 Immer mehr Kinder haben Übergewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-kinder-haben-uebergewicht-1.html Heilbronn. In einer repräsentativen Studie hat das Robert-Koch-Institut festgestellt, dass 15,4 Prozent der 3- bis 15-Jährigen erheblich übergewichtig sind. Der Anteil der adipös Erkrankten wird immer größer. Dies deckt sich mit den Zahlen der AOK Heilbronn-Franken. Im Landkreis Heilbronn stiegen die Arztbesuche von Kindern, die wegen Gesundheitsproblemen aufgrund ihres Übergewichts behandelt wurden, von 221 im Jahr 2014 auf 281 im Jahr 2018. Im Stadtkreis Heilbronn im gleichen Zeitraum von 200 auf 273. Dies bedeutet im Fünfjahresschnitt eine Steigerungsrate von 3,4 Prozent pro Jahr für den Landkreis und von 5,2 Prozent für den Stadtkreis Heilbronn, wie die AOK zum Weltkindertag am 20. September bekannt gibt. Im Land Baden-Württemberg erhöhten sich die Behandlungszahlen bei den AOK-versicherten Jungen und Mädchen von 8.743 im Jahr 2014 auf 10.870 im Jahr 2018. Hier war eine jährliche Steigerung von 1,7 Prozent zu verzeichnen. AOK-Arzt Dr. Hans-Peter Zipp: „Als übergewichtig gilt ein Kind, wenn es einen Body-Mass-Index oberhalb von 90 Prozent seiner Altersgruppe hat, als adipös, wenn dieser im Altersvergleich über 97 Prozent liegt. Der BMI dient zur Abschätzung des Körperfettanteils. Hierbei wird das Körpergewicht in ein Verhältnis zur Größe gesetzt.“

     

    Als „Dickmacher“ werden zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens - weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können“, so das RKI. Dies hat zahlreiche Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes zur Folge.

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung“, verdeutlicht Iris Baumann, Ernährungsexpertin der AOK in Heilbronn, und ergänzt: „Obgleich die Erbanlagen auch unsere Gewichtsentwicklung beeinflussen, sind diese nur selten für Adipositas im Kindes- und Jugendalter maßgeblich verantwortlich. Die Ursachen liegen vor allem in den Lebensbedingungen: Bewegungsmangel gekoppelt mit ungeeigneten Lebensmitteln.“

     

    Die Ernährungsfachkräfte der AOK bieten hilfesuchenden Eltern und Kindern professionelle Unterstützungsangebote zur Gewichtsreduktion. Sie beraten über eine zielführende Ernährungsumstellung und begleitente Sportangebote. Informationen gibt es in jedem KundenCenter der AOK Heilbronn-Franken und im Internet unter www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“, „Ernährung und Abnehmen“.

     

     

     

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    news-3885 Wed, 02 Sep 2020 13:48:33 +0200 Fit und gesund mit den Kursen der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/fit-und-gesund-mit-den-kursen-der-aok.html Das Gesundheitsprogramm der AOK für die Herbst- und Wintermonate liegt vor. Darin werden vielseitige Aktivitäten für ein aktives und entspanntes Leben im Alltag vorgestellt. . Auch in der aktuellen Situation können Kurse mit reduzierter Teilnehmerzahl und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden. Die rund 200 Kurse in der gesamten Region Heilbronn-Franken decken die Bereiche Entspannung, Bewegung und Ernährung ab. Ob „Clever Walking“ oder „Fit-Mix“, „Yoga“ oder „Trendküche: veggie, vegan und Co“, „Lebe Balance“ oder „Aktiv und genussvoll abnehmen“ – hier kann jeder das für sich passende Angebot finden. Alle Kurse sind für AOK-Mitglieder kostenfrei und werden von erfahrenen Präventionsfachkräften durchgeführt.

     

    Informationen über die einzelnen Kurse und das gesamte Programm findet man online unter www.aok.de/bw/gesundheitsangebote. Dort kann man sich auch direkt anmelden. Telefonische Anmeldungen sind ebenfalls möglich unter der Nummer 07131 – 38238-42.

     

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    news-3881 Thu, 27 Aug 2020 14:31:50 +0200 Krankenstand im Corona-Jahr 2020 leicht gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-corona-jahr-2020-leicht-gestiegen-1.html Schwäbisch Hall, 27. August 2020. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 kletterte er von 5,5 auf 5,7 Prozent. Der Landkreis Hall folgt dem Trend mit einem Anstieg von 5,3 auf 5,7 Prozent. Auffällig ist vor allem der saisonale Verlauf: in den Monaten März und April meldeten sich deutlich mehr Menschen in der Region krank, als in den Vergleichsmonaten 2019. Im März stieg der Anteil von 6,0 Prozent 2019 auf 8,1 Prozent 2020. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass sich Erkrankte vom 9. März bis 31. Mai 2020 bei leichten Atemwegsinfekten auch telefonisch vom Arzt eine Krankschreibung ausstellen lassen konnten. Begründete und verantwortungsvolle Vorsicht der Ärzte und der Versicherten trieb die Zahlen nach oben.

     

     

     

    Besonders interessant ist in diesem Jahr die Auswertung nach Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Erwartungsgemäß gibt es hier große regionale Unterschiede. So lag im Hohenlohekreis, der als Hotspot galt, der Anteil der AOK-versicherten Erwerbstätigen, denen (zwischen März und Mai 2020) eine Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit Covid-19 bescheinigt wurde, bei 2,1 Prozent. Im Landkreis Schwäbisch Hall lag die AU-Quote in Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose dagegen bei niedrigen 0,8%, aber immer noch höher als beispielsweise in Stadt- und Landkreis Heilbronn und dem Main-Tauber-Kreis mit einer Quote von jeweils 0,6%.

     

     

     

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 47,8 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 49,8 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 11,6 Kalendertagen, dieser regionale Wert entspricht exakt dem im Landkreis Schwäbisch Hall. Auf 100 Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 90,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Hall waren es 88,8. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert in der Region um 11 Prozent. 

     

     

     

    Gründe für die Krankheitstage waren, bezogen auf die AU-Tage, in 21,1 Prozent der Fälle orthopädische Beschwerden (2019: 22,4%), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 16 Prozent (2019: 14,5 %). Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,6 Prozent (gegenüber 10,5 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 8,8 Prozent (9,9 in 2018).

     

     

     

    Wenn man die Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet, zeigt sich jedoch eine etwas andere Verteilung. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,5 Prozent (2019: 25,6%) vor Muskeln und Skelett mit 15,4 Prozent (15,3%), Verdauung mit 7,0 Prozent (7,6%) und Verletzungen mit 5,9 Prozent (6,4%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    In den Branchen „Energie und Wasser“ sowie „Gesundheit- und Sozialwesen“ wurden mit je 6,6 Prozent die höchsten Krankenstände in der Region ermittelt, gefolgt von „Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung“ mit 6,4 Prozent sowie „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6,1 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent für die Land- und Forstwirtschaft festgestellt.

     

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    news-3882 Thu, 27 Aug 2020 14:31:29 +0200 Krankenstand im Corona-Jahr 2020 leicht gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-corona-jahr-2020-leicht-gestiegen.html Tauberbischofsheim, 27. August 2020. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 kletterte er von 5,5 auf 5,7 Prozent. Der Main-Tauber-Kreis folgt dem Trend mit einem Anstieg von 5,7 auf 5,9 Prozent. Auffällig ist vor allem der saisonale Verlauf: in den Monaten März und April meldeten sich deutlich mehr Menschen in der Region krank, als in den Vergleichsmonaten 2019. Im März stieg der Anteil von 6,0 Prozent 2019 auf 8,1 Prozent 2020. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass sich Erkrankte vom 9. März bis 31. Mai 2020 bei leichten Atemwegsinfekten auch telefonisch vom Arzt eine Krankschreibung ausstellen lassen konnten. Begründete und verantwortungsvolle Vorsicht der Ärzte und der Versicherten trieb die Zahlen nach oben.

     

     

     

    Besonders interessant ist in diesem Jahr die Auswertung nach Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Erwartungsgemäß gibt es hier große regionale Unterschiede. So lag im Hohenlohekreis, der als Hotspot galt, der Anteil der AOK-versicherten Erwerbstätigen, denen (zwischen März und Mai 2020) eine Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit Covid-19 bescheinigt wurde, bei 2,1 Prozent. Im Main-Tauber-Kreis lag die AU-Quote in Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose dagegen bei niedrigen 0,6%.

     

     

     

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 47,8 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 49,8 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 11,6 Kalendertagen, im Main-Tauber-Kreis bei 11,5 Kalendertagen. Auf 100 Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 90,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Main-Tauber-Kreis waren es 93,6. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert in der Region um 11 Prozent. 

     

     

     

    Gründe für die Krankheitstage waren, bezogen auf die AU-Tage, in 21,1 Prozent der Fälle orthopädische Beschwerden (2019: 22,4%), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 16 Prozent (2019: 14,5 %). Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,6 Prozent (gegenüber 10,5 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 8,8 Prozent (9,9 in 2018).

     

     

     

    Wenn man die Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet, zeigt sich jedoch eine etwas andere Verteilung. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,5 Prozent (2019: 25,6%) vor Muskeln und Skelett mit 15,4 Prozent (15,3%), Verdauung mit 7,0 Prozent (7,6%) und Verletzungen mit 5,9 Prozent (6,4%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    In den Branchen „Energie und Wasser“ sowie „Gesundheit- und Sozialwesen“ wurden mit je 6,6 Prozent die höchsten Krankenstände in der Region ermittelt, gefolgt von „Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung“ mit 6,4 Prozent sowie „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6,1 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent für die Land- und Forstwirtschaft festgestellt.

     

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    news-3883 Thu, 27 Aug 2020 14:31:05 +0200 Krankenstand im Corona-Jahr 2020 leicht gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-corona-jahr-2020-leicht-gestiegen-3.html Künzelsau, 27. August 2020. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 kletterte er von 5,5 auf 5,7 Prozent. Der Hohenlohekreis folgt dem Trend mit einem Anstieg von 5,6 auf 5,9 Prozent. Auffällig ist vor allem der saisonale Verlauf: in den Monaten März und April meldeten sich deutlich mehr Menschen in der Region krank, als in den Vergleichsmonaten 2019. Im März stieg der Anteil von 6,0 Prozent 2019 auf 8,1 Prozent 2020. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass sich Erkrankte vom 9. März bis 31. Mai 2020 bei leichten Atemwegsinfekten auch telefonisch vom Arzt eine Krankschreibung ausstellen lassen konnten. Begründete und verantwortungsvolle Vorsicht der Ärzte und der Versicherten trieb die Zahlen nach oben.

     

     

     

    Besonders interessant ist in diesem Jahr die Auswertung nach Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Erwartungsgemäß gibt es hier große regionale Unterschiede. So lag im Hohenlohekreis, der als Hotspot galt, der Anteil der AOK-versicherten Erwerbstätigen, denen (zwischen März und Mai 2020) eine Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit Covid-19 bescheinigt wurde, bei 2,1 Prozent. In Stadt- und Landkreis Heilbronn lag die AU-Quote in Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose dagegen bei gleichermaßen niedrigen 0,6%.

     

     

     

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 47,8 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 49,8 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 11,6 Kalendertagen, im Hohenlohekreis bei 11,7 Kalendertagen. Auf 100 Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 90,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Hohenlohekreis waren es 91,4. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert in der Region um 11 Prozent. 

     

     

     

    Gründe für die Krankheitstage waren, bezogen auf die AU-Tage, in 21,1 Prozent der Fälle orthopädische Beschwerden (2019: 22,4%), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 16 Prozent (2019: 14,5 %). Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,6 Prozent (gegenüber 10,5 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 8,8 Prozent (9,9 in 2018).

     

     

     

    Wenn man die Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet, zeigt sich jedoch eine etwas andere Verteilung. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,5 Prozent (2019: 25,6%) vor Muskeln und Skelett mit 15,4 Prozent (15,3%), Verdauung mit 7,0 Prozent (7,6%) und Verletzungen mit 5,9 Prozent (6,4%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    In den Branchen „Energie und Wasser“ sowie „Gesundheit- und Sozialwesen“ wurden mit je 6,6 Prozent die höchsten Krankenstände in der Region ermittelt, gefolgt von „Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung“ mit 6,4 Prozent sowie „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6,1 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent für die Land- und Forstwirtschaft festgestellt.

     

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    news-3884 Thu, 27 Aug 2020 14:30:26 +0200 Krankenstand im Corona-Jahr 2020 leicht gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-corona-jahr-2020-leicht-gestiegen-2.html Heilbronn, 27. August 2020. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 kletterte er von 5,5 auf 5,7 Prozent. Der Landkreis Heilbronn folgt dem Trend mit einem Anstieg von 5,5 auf 5,7 Prozent. In der Stadt Heilbronn sind die Zahlen etwas niedriger und stiegen nur von 5,5 auf 5,6 Prozent. Auffällig ist vor allem der saisonale Verlauf: in den Monaten März und April meldeten sich deutlich mehr Menschen in der Region krank, als in den Vergleichsmonaten 2019. Im März stieg der Anteil von 6,0 Prozent 2019 auf 8,1 Prozent 2020. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass sich Erkrankte vom 9. März bis 31. Mai 2020 bei leichten Atemwegsinfekten auch telefonisch vom Arzt eine Krankschreibung ausstellen lassen konnten. Begründete und verantwortungsvolle Vorsicht der Ärzte und der Versicherten trieb die Zahlen nach oben.

     

     

     

    Besonders interessant ist in diesem Jahr die Auswertung nach Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Erwartungsgemäß gibt es hier große regionale Unterschiede. So lag im Hohenlohekreis, der als Hotspot galt, der Anteil der AOK-versicherten Erwerbstätigen, denen (zwischen März und Mai 2020) eine Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit Covid-19 bescheinigt wurde, bei 2,1 Prozent. In Stadt- und Landkreis Heilbronn lag die AU-Quote in Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose dagegen bei gleichermaßen niedrigen 0,6%.

     

     

     

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 47,8 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 49,8 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 11,6 Kalendertagen, im Landkreis Heilbronn bei 11,8 Kalendertagen sowie im Stadtkreis Heilbronn bei 10,8 Kalendertagen. Auf 100 Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 90,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Heilbronn waren es 86,5, im Stadtkreis Heilbronn 95,4. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert in der Region um 11 Prozent. 

     

     

     

    Gründe für die Krankheitstage waren, bezogen auf die AU-Tage, in 21,1 Prozent der Fälle orthopädische Beschwerden (2019: 22,4%), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 16 Prozent (2019: 14,5 %). Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,6 Prozent (gegenüber 10,5 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 8,8 Prozent (9,9 in 2018).

     

     

     

    Wenn man die Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet, zeigt sich jedoch eine etwas andere Verteilung. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,5 Prozent (2019: 25,6%) vor Muskeln und Skelett mit 15,4 Prozent (15,3%), Verdauung mit 7,0 Prozent (7,6%) und Verletzungen mit 5,9 Prozent (6,4%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    In den Branchen „Energie und Wasser“ sowie „Gesundheit- und Sozialwesen“ wurden mit je 6,6 Prozent die höchsten Krankenstände in der Region ermittelt, gefolgt von „Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung“ mit 6,4 Prozent sowie „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6,1 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent für die Land- und Forstwirtschaft festgestellt.

     

     

     

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    news-3880 Fri, 21 Aug 2020 13:29:52 +0200 AOK und VdK: Versorgung ambulant gepflegter Menschen auch in Corona-Zeiten stabil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-und-vdk-versorgung-ambulant-gepflegter-menschen-auch-in-corona-zeiten-stabil.html Heilbronn-Franken, 21.8.2020. Die Einsamkeit der Pflegeheimbewohner in der Hochzeit der Corona-Pandemie ist breit thematisiert worden. Wie aber erlebten in Heilbronn-Franken die zuhause lebenden Pflegebedürftigen und die sie betreuenden Angehörigen diese Situation? Die AOK Heilbronn-Franken befragte die Betroffenen telefonisch. Das Ergebnis ist erfreulich. Gut 95 Prozent der Betroffenen konnte diese Phase der Corona-Pandemie ohne nennenswerte Versorgungslücken meistern. „Die hohe Motivation der pflegenden Angehörigen bewährt sich gerade in Krisenzeiten, das verdient großen Respekt“, erklärt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, der größten Pflegekasse der Region. Gut 2.700 Fälle der mit einem hohen Versorgungsbedarf verbundenen Pflegegrade 3 bis 5 kamen für die Befragung in Betracht. Von diesem Personenkreis konnten 1.671 Menschen erreicht werden. Wenn hier, wie während der Coronazeit geschehen, die Tagespflege oder die Kurzzeitpflege ausfiel, war das familiäre Umfeld besonders gefordert. Eine Berufstätigkeit neben der Pflege oder die notwendige Entlastung war dann nicht mehr möglich. Auch der kurzfristige Einsatz von Pflegediensten, wenn etwa pflegende Angehörige erkrankten, war in dieser Zeit nur schwer realisierbar.

     

     

     

    „Es war beruhigend zu erfahren, dass nur bei fünf Prozent Betroffenen überhaupt ein Beratungsbedarf sichtbar wurde“, erläutert die Geschäftsführerin. Bei insgesamt 86 Fällen, die eine weitere Betreuung durch den Sozialen Dienst der AOK nach sich zogen, ging es demnach wesentlich um rechtliche Fragen. Nur 12 Mal war die pflegerische Versorgung gefährdet. „Hier hat der Soziale Dienst der AOK dann die Betroffenen in der Versorgungsplanung unterstützt, um etwa kurzfristig einen Pflegeplatz in einer Rehaklinik zu organisieren oder doch einen ambulanten Dienst zu finden,“ berichtet Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Die gute Versorgungssituation der ambulanten Pflegegeldbezieher erklärt sie mit dem hohen Engagement des persönlichen Umfelds. Wer sich für die Pflege eines Angehörigen entscheide, tue dies bewusst. Damit einher gehe offensichtlich ein hoher Pragmatismus und ein großes Maß an Krisenfestigkeit. „Kurz, die Bereitschaft aus schwierigen Situationen das Beste zu machen, ist besonders ausgeprägt“, sagt die Geschäftsführerin. Typisch die Reaktion von vielen Angehörigen, die in Quarantäne oder Kurzarbeit waren oder aufgrund des Ausfalls der Tagespflege nicht mehr nebenher arbeiten konnten. Sie erklärten, dass sie das Mehr an Zeit für Ihre pflegebedürftigen Angehörigen als bereichernd erlebten.

     

     

     

    Die telefonische Nachfrage der AOK wurde von den Angerufenen durchweg positiv bewertet. Pflegende Angehörige seien oft auf sich allein gestellt und vernachlässigten ihre eigenen Bedürfnisse. Mit Ängsten und Sorgen, die in Corona-Zeiten noch größer waren, müssen sie häufig allein klarkommen, so Michaela Lierheimer. „Es war für sie entlastend, über ihre Situation berichten zu können und zu erfahren, dass sie sich bei Fragen oder Problemen an uns wenden können.“

     

     

     

    Frank Stroh, Vorstandsmitglied des VdK-Landesvorstands, kann die Ergebnisse der Befragung bestätigen. Auch in den Beratungsstellen des VdK gab es keine nennenswerten kritischen Rückmeldungen. Durch die Corona-Krise stehe die Pflege derzeit überall vor großen Herausforderungen. „Da ist es einfach gut und wichtig für sie, wenn die AOK sich in dieser schwierigen Zeit proaktiv um die Pflegenden kümmert,“ lobt Frank Stroh.

     

     

     

    Dennoch, so Frank Stroh, bleibe die Belastung für pflegende Angehörige enorm. Problematisch für die häusliche Pflege sei etwa, dass der MDK derzeit Anträge für die Einstufung in Pflegegrade und Leistungen der Pflegekasse nur nach Aktenlage und auf Basis von Telefonaten vornehmen könne. „Dieses Verfahren wird der besonderen Lage der Betroffenen nicht gerecht. Wir würden uns wünschen, dass möglichst bald wieder eine Begutachtung vor Ort erfolgt.“

     

     

     

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    news-3877 Tue, 18 Aug 2020 13:23:56 +0200 Neckarsulmer Sport-Union und AOK verlängern Sportkooperation https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neckarsulmer-sport-union-und-aok-verlaengern-sportkooperation.html Heilbronn, 18.8.2020. Die Neckarsulmer Sportunion und die AOK Heilbronn-Franken setzen ihre seit der Saison 2018/19 bestehende Sportkooperation fort. Als offizieller Gesundheitspartner der Neckarsulmer Sport-Union fördert die AOK in erster Linie die Jugendarbeit. Sie setzt aber auch auf das in der Handball-Bundesliga spielende Damenteam als Vorbild, um für einen gesunden Lebensstil zu werben. Ziel ist es, bereits im Kinder- und Jugendbereich der Neckarsulmer Sport-Union für eine gesunde Lebensführung zu begeistern. In den kommenden zwei Jahren wird die Gesundheitskasse unter anderem die NSU bei Handball-Jugendcamps, Handball-Grundschulaktionen unterstützen und bei Nachwuchsspielerinnen Leistungsdiagnostik und Functional-Fitness-Kurse durchführen.

     

     

     

    „Die Neckarsulmer Sportunion beweist seit Jahren, wie sie auf überzeugende Art und Weise Breiten- und Spitzensport miteinander vereint. Sie ist ein idealer Partner, um zu zeigen, wie wichtig Sport für die Gesundheit ist,“ erklärt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Auch Rolf Härdtner, Vorstandsvorsitzender der NSU unterstreicht den Wert der Zusammenarbeit. „Gerade in der jetzigen Corona-Pandemie, die auch den Sportvereinen viel an Sichtbarkeit geraubt hat, ist es gut zu wissen, dass unsere Partner zu uns stehen und wir weiter unsere gemeinsamen Ziele verfolgen können.“

     

     

     

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    news-3878 Thu, 13 Aug 2020 13:25:28 +0200 „Private Krankenkassen müssen sich an Corona-Kosten beteiligen!“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/private-krankenkassen-muessen-sich-an-corona-kosten-beteiligen.html Heilbronn, 13.8.2020. „In der Corona-Krise hat das deutsche Gesundheitssystem bislang seine Stärken bewiesen, aber auch seine Schwächen offenbart“, sagt Rainer Hinderer, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Der Heilbronner Abgeordnete moniert, dass die privaten Krankenversicherungen sich bislang nicht an der Finanzierung der Kosten der Corona-Pandemie beteiligen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlten derzeit die Rettungsschirme im Gesundheitswesen und übernähmen, so Rainer Hinderer „solidarisch vorbildlich Verantwortung für die Gesamtgesellschaft, das schlechte Gegenstück dazu liefern die privaten Kassen.“ Anlass für die deutliche Kritik war ein Gespräch mit Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Auf seiner Sommertour „Auf den Spuren der Pandemie – für die Zukunft lernen“ hatte sich der Gesundheitspolitiker über das Krisenmanagement der größten gesetzlichen Krankenkasse der Region informiert.

     

     

     

    Thema waren unter anderem die Kosten für die zusätzlichen Intensivbetten in den Kliniken, die Ausgleichszahlungen für Ärzte und Rehaeinrichtungen sowie für vorsorgliche Coronatests auch für Privatversicherte. Diese Ausgaben für gesamtgesellschaftliche Aufgaben tragen allein die gesetzlichen Krankenkassen. „Das ist ein ordnungspolitischer Fehler und außerdem ungerecht“, erläuterte Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Das Fazit Rainer Hinderers lautete: „Die gesetzlichen Kassen halten unseren Leistungsträgern, den Ärzten und Kliniken, finanziell und organisatorisch den Rücken frei. Sie sichern damit die Gesundheitsversorgung aller Menschen im Lande und beweisen Systemrelevanz“. Das könne man von den privaten Krankenversicherungen hingegen nicht behaupten. Sie müssten sich den Vorwurf gefallen lassen, „mit der Unterstützung von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, auch noch Vorteile aus der Krise zu ziehen“.

     

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    news-3872 Wed, 12 Aug 2020 14:33:57 +0200 Bakterielle Hauterkrankungen sind bei Kindern häufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/bakterielle-hauterkrankungen-sind-bei-kindern-haeufig-3.html Hohenlohekreis. Wenn die Haut juckt, sich kleine Eiterbläschen und Schorf bilden, dann ist häufig eine bakterielle Hauterkrankung daran schuld. Impetigo contagiosa, auch Borken- oder Grindflechte genannt, betrifft vor allem Kinder. Die Erkrankung ist hoch infektiös und wenn sie bei einem Kind im Kindergarten oder der Schule auftritt, ist schnell die ganze Gruppe betroffen. Im Hohenlohekreis waren im Jahr 2018 insgesamt 227 AOK-Versicherte betroffen. Landesweit waren es 13.796. Während in Baden-Württemberg die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um durchschnittlich 4,1 Prozent gefallen sind, stiegen sie im Hohenlohekreis pro Jahr im Schnitt um 0,3 Prozent. Waren 2014 im Kreis noch 212 Personen betroffen, so erhöhten sich die Zahlen 2016 auf 221 Erkrankte und 2018 auf 227. AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig: „Die Ansteckung erfolgt direkt durch Kontakt mit infizierten Personen oder indirekt durch Benutzung gleicher Gegenstände durch eine Schmierinfektion.“

     

    Meist dringen die Erreger in aufgekratzte oder verletzte Haut ein. Kinder mit Neurodermitis, Windpocken, Krätze oder einer geschwächten Immunabwehr sind daher besonders ansteckungsgefährdet – der Erreger kann bei ihnen leichter in den Körper eindringen. Die Zeit zwischen der Infektion mit Impetigo contagiosa und dem Auftreten der ersten Symptome beträgt zwei bis zehn Tage. Infizierte können so lange weitere Personen anstecken, wie die offenen und eitrigen Hautstellen noch nicht vollkommen abgeheilt sind.

     

    In der Regel beginnt eine Borkenflechte mit einer lokalen, juckenden Hautrötung im Mund-Nasen-Bereich. Daraufhin bilden sich auf der Haut kleine Bläschen und Pusteln. Diese sind mit Flüssigkeit oder Eiter gefüllt und platzen leicht auf. Der typische honiggelbe Schorf auf der Haut bildet sich durch dieses Aufplatzen. Er tritt typischerweise in Form asymmetrischer, scharf begrenzter und rot gesäumter Krusten auf. Diese schuppen sich im weiteren Verlauf und fallen schließlich von alleine ab.

     

    Die Bakterien werden durch direkten Kontakt übertragen, vor allem über verunreinigte Hände. Sie halten sich aber auch lange auf verunreinigten Handtüchern, Geschirr oder anderen Alltagsgegenständen.

     

    Wie bei anderen Krankheiten gilt auch bei Impetigo contagiosa: Therapie und Prognose sind umso besser, je früher die Erkrankung entdeckt und mit der Behandlung begonnen wird.

     

    „Zur Therapie der Impetigo contagiosa kommen zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht: In leichten Fällen kann ein örtlich anwendbares Antiseptikum die Bakterien abtöten und für einen schnellen Heilungsverlauf sorgen. In schweren Fällen reicht eine örtliche Antiseptikum-Behandlung nicht aus. Stattdessen wird ein Antibiotikum (meist Amoxicillin) verschrieben, das oral eingenommen wird,“ so Dr. Gudula Kirtschig. Um während der Therapie die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden, sei eine ausgeprägte Hygiene sehr wichtig: Nach jedem Kontakt mit Erkrankten die Hände gründlich mit Seife waschen: So werden die Bakterien abgetötet. Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen oder Kindergärten dürfen von Betroffenen erst nach vollständiger Abheilung wieder besucht werden.

     

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    news-3874 Wed, 12 Aug 2020 14:33:36 +0200 Bakterielle Hauterkrankungen sind bei Kindern häufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/bakterielle-hauterkrankungen-sind-bei-kindern-haeufig-1.html Schwäbisch Hall. Wenn die Haut juckt, sich kleine Eiterbläschen und Schorf bilden, dann ist häufig eine bakterielle Hauterkrankung daran schuld. Impetigo contagiosa, auch Borken- oder Grindflechte genannt, betrifft vor allem Kinder. Die Erkrankung ist hoch infektiös und wenn sie bei einem Kind im Kindergarten oder der Schule auftritt, ist schnell die ganze Gruppe betroffen. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren im Jahr 2018 insgesamt 348 AOK-Versicherte betroffen. Landesweit waren es 13.796. Während in Baden-Württemberg die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um durchschnittlich 4,1 Prozent gefallen sind, stiegen sie im Landkreis Hall pro Jahr im Schnitt um 0,6 Prozent. Waren 2014 im Landkreis noch 310 Personen betroffen, so erhöhten sich die Zahlen 2016 auf 312 Erkrankte und 2018 auf 348. AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig: „Die Ansteckung erfolgt direkt durch Kontakt mit infizierten Personen oder indirekt durch Benutzung gleicher Gegenstände durch eine Schmierinfektion.“

     

    Meist dringen die Erreger in aufgekratzte oder verletzte Haut ein. Kinder mit Neurodermitis, Windpocken, Krätze oder einer geschwächten Immunabwehr sind daher besonders ansteckungsgefährdet – der Erreger kann bei ihnen leichter in den Körper eindringen. Die Zeit zwischen der Infektion mit Impetigo contagiosa und dem Auftreten der ersten Symptome beträgt zwei bis zehn Tage. Infizierte können so lange weitere Personen anstecken, wie die offenen und eitrigen Hautstellen noch nicht vollkommen abgeheilt sind.

     

    In der Regel beginnt eine Borkenflechte mit einer lokalen, juckenden Hautrötung im Mund-Nasen-Bereich. Daraufhin bilden sich auf der Haut kleine Bläschen und Pusteln. Diese sind mit Flüssigkeit oder Eiter gefüllt und platzen leicht auf. Der typische honiggelbe Schorf auf der Haut bildet sich durch dieses Aufplatzen. Er tritt typischerweise in Form asymmetrischer, scharf begrenzter und rot gesäumter Krusten auf. Diese schuppen sich im weiteren Verlauf und fallen schließlich von alleine ab.

     

    Die Bakterien werden durch direkten Kontakt übertragen, vor allem über verunreinigte Hände. Sie halten sich aber auch lange auf verunreinigten Handtüchern, Geschirr oder anderen Alltagsgegenständen.

     

    Wie bei anderen Krankheiten gilt auch bei Impetigo contagiosa: Therapie und Prognose sind umso besser, je früher die Erkrankung entdeckt und mit der Behandlung begonnen wird.

     

    „Zur Therapie der Impetigo contagiosa kommen zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht: In leichten Fällen kann ein örtlich anwendbares Antiseptikum die Bakterien abtöten und für einen schnellen Heilungsverlauf sorgen. In schweren Fällen reicht eine örtliche Antiseptikum-Behandlung nicht aus. Stattdessen wird ein Antibiotikum (meist Amoxicillin) verschrieben, das oral eingenommen wird,“ so Dr. Gudula Kirtschig. Um während der Therapie die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden, sei eine ausgeprägte Hygiene sehr wichtig: Nach jedem Kontakt mit Erkrankten die Hände gründlich mit Seife waschen: So werden die Bakterien abgetötet. Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen oder Kindergärten dürfen von Betroffenen erst nach vollständiger Abheilung wieder besucht werden.

     

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    news-3873 Wed, 12 Aug 2020 14:33:12 +0200 Bakterielle Hauterkrankungen sind bei Kindern häufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/bakterielle-hauterkrankungen-sind-bei-kindern-haeufig-2.html Heilbronn. Wenn die Haut juckt, sich kleine Eiterbläschen und Schorf bilden, dann ist häufig eine bakterielle Hauterkrankung daran schuld. Impetigo contagiosa, auch Borken- oder Grindflechte genannt, betrifft vor allem Kinder. Die Erkrankung ist hoch infektiös und wenn sie bei einem Kind im Kindergarten oder der Schule auftritt, ist schnell die ganze Gruppe betroffen. Im Landkreis Heilbronn waren im Jahr 2018 insgesamt 350 AOK-Versicherte betroffen, im Stadtkreis Heilbronn waren es 215 und landesweit 13.796. Während in Baden-Württemberg die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um durchschnittlich 4,1 Prozent gefallen sind, verringerten sie sich im Stadtkreis Heilbronn um 9,6 Prozent und im Landkreis um 4,2 Prozent. AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig: „Die Ansteckung erfolgt direkt durch Kontakt mit infizierten Personen oder indirekt durch Benutzung gleicher Gegenstände durch eine Schmierinfektion.“

     

    Meist dringen die Erreger in aufgekratzte oder verletzte Haut ein. Kinder mit Neurodermitis, Windpocken, Krätze oder einer geschwächten Immunabwehr sind daher besonders ansteckungsgefährdet – der Erreger kann bei ihnen leichter in den Körper eindringen. Die Zeit zwischen der Infektion mit Impetigo contagiosa und dem Auftreten der ersten Symptome beträgt zwei bis zehn Tage. Infizierte können so lange weitere Personen anstecken, wie die offenen und eitrigen Hautstellen noch nicht vollkommen abgeheilt sind.

     

    In der Regel beginnt eine Borkenflechte mit einer lokalen, juckenden Hautrötung im Mund-Nasen-Bereich. Daraufhin bilden sich auf der Haut kleine Bläschen und Pusteln. Diese sind mit Flüssigkeit oder Eiter gefüllt und platzen leicht auf. Der typische honiggelbe Schorf auf der Haut bildet sich durch dieses Aufplatzen. Er tritt typischerweise in Form asymmetrischer, scharf begrenzter und rot gesäumter Krusten auf. Diese schuppen sich im weiteren Verlauf und fallen schließlich von alleine ab.

     

    Die Bakterien werden durch direkten Kontakt übertragen, vor allem über verunreinigte Hände. Sie halten sich aber auch lange auf verunreinigten Handtüchern, Geschirr oder anderen Alltagsgegenständen.

     

    Wie bei anderen Krankheiten gilt auch bei Impetigo contagiosa: Therapie und Prognose sind umso besser, je früher die Erkrankung entdeckt und mit der Behandlung begonnen wird.

     

    „Zur Therapie der Impetigo contagiosa kommen zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht: In leichten Fällen kann ein örtlich anwendbares Antiseptikum die Bakterien abtöten und für einen schnellen Heilungsverlauf sorgen. In schweren Fällen reicht eine örtliche Antiseptikum-Behandlung nicht aus. Stattdessen wird ein Antibiotikum (meist Amoxicillin) verschrieben, das oral eingenommen wird,“ so Dr. Gudula Kirtschig. Um während der Therapie die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden, sei eine ausgeprägte Hygiene sehr wichtig: Nach jedem Kontakt mit Erkrankten die Hände gründlich mit Seife waschen: So werden die Bakterien abgetötet. Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen oder Kindergärten dürfen von Betroffenen erst nach vollständiger Abheilung wieder besucht werden.

     

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    news-3875 Wed, 12 Aug 2020 14:32:25 +0200 Bakterielle Hauterkrankungen sind bei Kindern häufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/bakterielle-hauterkrankungen-sind-bei-kindern-haeufig.html Main-Tauber-Kreis. Wenn die Haut juckt, sich kleine Eiterbläschen und Schorf bilden, dann ist häufig eine bakterielle Hauterkrankung daran schuld. Impetigo contagiosa, auch Borken- oder Grindflechte genannt, betrifft vor allem Kinder. Die Erkrankung ist hoch infektiös und wenn sie bei einem Kind im Kindergarten oder der Schule auftritt, ist schnell die ganze Gruppe betroffen. Im Main-Tauber-Kreis waren im Jahr 2018 insgesamt 180 AOK-Versicherte betroffen. Landesweit waren es 13.796. Während in Baden-Württemberg die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um durchschnittlich 4,1 Prozent gefallen sind, stiegen sie im Main-Tauber-Kreis pro Jahr im Schnitt um 1,1 Prozent. Waren 2014 im Landkreis noch 155 Personen betroffen, so erhöhten sich die Zahlen 2016 auf 174 Erkrankte und 2018 auf 180. AOK-Ärztin Dr. Gudula Kirtschig: „Die Ansteckung erfolgt direkt durch Kontakt mit infizierten Personen oder indirekt durch Benutzung gleicher Gegenstände durch eine Schmierinfektion.“

     

    Meist dringen die Erreger in aufgekratzte oder verletzte Haut ein. Kinder mit Neurodermitis, Windpocken, Krätze oder einer geschwächten Immunabwehr sind daher besonders ansteckungsgefährdet – der Erreger kann bei ihnen leichter in den Körper eindringen. Die Zeit zwischen der Infektion mit Impetigo contagiosa und dem Auftreten der ersten Symptome beträgt zwei bis zehn Tage. Infizierte können so lange weitere Personen anstecken, wie die offenen und eitrigen Hautstellen noch nicht vollkommen abgeheilt sind.

     

    In der Regel beginnt eine Borkenflechte mit einer lokalen, juckenden Hautrötung im Mund-Nasen-Bereich. Daraufhin bilden sich auf der Haut kleine Bläschen und Pusteln. Diese sind mit Flüssigkeit oder Eiter gefüllt und platzen leicht auf. Der typische honiggelbe Schorf auf der Haut bildet sich durch dieses Aufplatzen. Er tritt typischerweise in Form asymmetrischer, scharf begrenzter und rot gesäumter Krusten auf. Diese schuppen sich im weiteren Verlauf und fallen schließlich von alleine ab.

     

    Die Bakterien werden durch direkten Kontakt übertragen, vor allem über verunreinigte Hände. Sie halten sich aber auch lange auf verunreinigten Handtüchern, Geschirr oder anderen Alltagsgegenständen.

     

    Wie bei anderen Krankheiten gilt auch bei Impetigo contagiosa: Therapie und Prognose sind umso besser, je früher die Erkrankung entdeckt und mit der Behandlung begonnen wird.

     

    „Zur Therapie der Impetigo contagiosa kommen zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht: In leichten Fällen kann ein örtlich anwendbares Antiseptikum die Bakterien abtöten und für einen schnellen Heilungsverlauf sorgen. In schweren Fällen reicht eine örtliche Antiseptikum-Behandlung nicht aus. Stattdessen wird ein Antibiotikum (meist Amoxicillin) verschrieben, das oral eingenommen wird,“ so Dr. Gudula Kirtschig. Um während der Therapie die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden, sei eine ausgeprägte Hygiene sehr wichtig: Nach jedem Kontakt mit Erkrankten die Hände gründlich mit Seife waschen: So werden die Bakterien abgetötet. Gemeinschaftseinrichtungen, wie Schulen oder Kindergärten dürfen von Betroffenen erst nach vollständiger Abheilung wieder besucht werden.

     

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    news-3876 Wed, 12 Aug 2020 13:21:55 +0200 AOK Bezirksrat wirbt für mehr Organspender https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-bezirksrat-wirbt-fuer-mehr-organspender.html Aufgrund einer Initiative aus den eigenen Reihen befasste sich der Bezirksrat der AOK Heilbronn-Franken bei seiner jüngsten Sitzung mit der Organspende. 2019 hofften darauf in Deutschland 9.271 Menschen. Ihre Wartezeit beträgt je nach Organ, Blutgruppe und Dringlichkeit zwischen sechs Monaten und sechs Jahren. Für eine schnellere Versorgung wären mehr Spender nötig. Der einfachste Weg dafür ist der Organspendeausweis. Wer damit seine Bereitschaft zur Spende bekundet, rettet möglicherweise Leben und erspart seinen Angehörigen schmerzhafte Überlegungen. Die Bezirksräte setzen sich nachdrücklich dafür ein, dass mehr Bürgerinnen und Bürger diese Möglichkeit nutzen. „Rund 84 Prozent der Menschen in Deutschland stehen der Organspende eher positiv gegenüber“, informierte Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion. Bedauerlicherweise hätten aktuell aber nur 39 Prozent ihre Bereitschaft zur Spende durch einen Organspendeausweis dokumentiert. So konnten 2019 nur von 932 Verstorbenen insgesamt 2.995 Organe entnommen und den schwer erkrankten Empfängern implantiert werden.

     

     

     

    „Aktuell versterben viele Menschen, weil sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ erhalten. Zu wenige Bürgerinnen und Bürger setzen sich“, so Michaela Lierheimer, „mit der Frage der Organspende auseinander.“ Der Deutsche Bundestag hat im Januar noch einmal bekräftigt, dass eine Organentnahme nur zulässig ist, wenn der Verstorbene seine Bereitschaft zur Organspende noch zu Lebzeiten dokumentiert hat. Ist dies nicht der Fall, müssen die nächsten Angehörigen entscheiden und dabei den mutmaßlichen Willen des Toten berücksichtigen.

     

     

     

    Europaweit gehört Deutschland zu den Ländern mit den wenigsten Spenden. Deshalb soll die Aufklärung intensiviert werden und ein bundesweites Online-Register potentieller Organspender eingerichtet werden. Die AOK informiert ihre Versicherten regelmäßig brieflich sowie durch Berichte in Kundenmagazinen und durch Broschüren. Unterstützung bei organisatorischen und medizinischen Fragen gibt es im AOK-Kundencenter und unter 0800 10 50 501 beim AOK-MED-Telefon. „Wer die Organspende begrüßt, sollte seine Haltung durch den Ausweis bekunden. Damit verbessern wir die Perspektiven der Menschen, die auf eine Transplantation angewiesen sind“, appellierte die derzeitige Vorsitzende des Bezirksrats Marianne Kugler-Wendt.

     

     

     

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    news-3871 Fri, 07 Aug 2020 13:11:03 +0200 Immunsystem stärken: 7 Tipps für bessere Abwehrkräfte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immunsystem-staerken-7-tipps-fuer-bessere-abwehrkraefte.html Starke Abwehrkräfte sind der beste Schutz gegen krankmachende Keime. Wie Sie Ihr Immunsystem stärken können, ohne viel Geld auszugeben, lesen Sie hier. In Baden-Württemberg wie in ganz Deutschland haben Erwachsene im Durchschnitt zwei bis vier Erkältungen pro Jahr. Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutzschild dagegen und gegen weitere Infektionskrankheiten. Aber Dauerstress, wenig Schlaf und Bewegungsmangel können unsere Abwehr schwächen. Deshalb ist ein gesunder Lebensstil hilfreich, um das ganze Jahr möglichst gut gegen Grippe, Erkältungen & Co. gewappnet zu sein. Wir haben sieben Tipps für Sie. So funktioniert das Immunsystem

     

    Kurz gesagt: Es ist ein ausgeklügeltes System zur körpereigenen Abwehr gegenüber Schadstoffen, Viren, Bakterien oder Pilzen. Man könnte es auch als „Körperpolizei“ bezeichnen, die uns vor Eindringlingen schützt. Das klappt leider nicht immer, aber ein starkes Immunsystem hilft dabei, weniger anfällig zu sein.

     

    Drei erstaunliche Zahlen über das Immunsystem:

     

    Das Knochenmark produziert pro Sekunde etwa eine Million weiße Blutkörperchen, die sogenannten Leukozyten. Diese natürlichen Antikörper machen zwar nur etwa ein Prozent aller Blutzellen aus, sind aber wesentlich für unsere Körperabwehr und schützen uns vor Viren und Co.

     

    Rund 80 Prozent der Immunzellen werden im Verdauungstrakt produziert.

     

    Das Lymphsystem, das dazu dient, uns gesund zu halten, hat eine Länge von 48 Kilometern. Das körpereigene Reinigungs- und Transportsystem ist unter anderem dafür da, Krankheitserreger hinaus zu befördern.

     

    Effektive Tipps, um seine Abwehrkräfte zu stärken

     

    1. Gönnen Sie Ihrem Körper sieben bis acht Stunden Schlaf, um Ihr Immunsystem zu stärken. Denn wer sich keine erholsame Nachtruhe gönnt, ist anfälliger für Bakterien und Viren.

     

    2. Bewegen Sie sich täglich an der frischen Luft. Sonnenlicht und Sauerstoff bringen Ihr Immunsystem dazu, vermehrt Abwehrzellen zu produzieren. Ziehen Sie draußen warme Socken an, denn kalte Füße schwächen die Immunabwehr.           AOK-Bewegungsfachkraft Barbara Aunitz empfiehlt alle zwei Tage einen                    30-minütigen Spaziergang. Auch Radfahren und Walking machen bei kühlen Temperaturen im Freien Spaß. Wenn es richtig Schnee hat sind Skilanglauf, Eislaufen und Rodeln tolle Alternativen.

     

    3.Trinken: 1,5 – 2 Liter täglich. Der Körper besteht zu ca. 50-60% aus Wasser und benötigt für seine täglichen Stoffwechselvorgänge ausreichend Flüssigkeit. Am besten geeignet ist Mineralwasser, ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees. Bei zuckerhaltigen Getränken wie Limonade und Saft sparsam sein, d. h. maximal ein Glas davon (200 ml) pro Tag.

     

    4. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Essen Sie täglich zwei Portionen Obst (ca. 250 g) und drei Portionen Gemüse (ca. 400 g). 25 g Nüsse können eine Portion Obst ersetzen. Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe für ein gestärktes Immunsystem. Damit versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen. Heimisches Kohlgemüse beispielsweise hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt. Am besten mit wenig Wasser kurz dünsten, damit die Nährstoffe möglichst gut erhalten bleiben. Um das Immunsystem zu stärken, muss man also nicht zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, wenn kein Mangel vorliegt.                         

     

    Weitere Tipps von AOK-Ernährungsfachkraft Elvira Föll:                                                     ► Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel aus heimischem Anbau.                                          ► Ballaststoffreiche Kost stärkt die Darmgesundheit und somit das gesamte Immunsystem. Besonders empfehlenswert sind Vollkornhaferflocken.                     ► Im Herbst und Winter gehören neben den Kohlgemüsen auch Knoblauch, Zitrusfrüchte, dunkle Beeren wie Heidel- und Brombeeren und rote Weintrauben auf den Speiseplan.

     

    5. Achten Sie auf die richtige Handhygiene. Waschen Sie regelmäßig gründlich die Hände und versuchen Sie, sich möglichst nicht ins Gesicht zu fassen. So unterbrechen Sie einen typischen Transportweg für Erreger. Ist kein Waschbecken in der Nähe, sind desinfizierende Handgele oder Desinfektionstücher eine Alternative.

     

    6. Dauerstress kann das Immunsystem schwächen. Wenn Anzeichen wie Kopfschmerzen, Verspannungen, kalte Füße und Hände, Zähneknirschen oder Verdauungsprobleme ohne erkennbare Ursache auftreten, sollten Sie dringend für mehr Entspannung und Ausgleich im Alltag sorgen. Zum Beispiel durch Meditation, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

     

    7. Verzichten Sie, wenn möglich, auf Zigaretten. Denn Rauchen schadet der Körperabwehr. So fanden US-amerikanische Forscher der University of Louisville heraus, dass ein Großteil der weißen Blutkörperchen, die sogenannten Neutrophilen, unter Nikotineinfluss nicht mehr richtig arbeiten kann. Für das Immunsystem spielen sie aber eine wichtige Rolle: Neutrophile spüren Bakterien auf und vernichten sie. Funktioniert das nicht mehr so gut, sind Betroffene anfälliger für Infektions-krankheiten.

     

     

     

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    news-3879 Thu, 06 Aug 2020 13:27:02 +0200 Moritz Johannes Kurschatke erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/moritz-johannes-kurschatke-erhaelt-kofranyi-preis.html Mit der Traumnote 1,0 hat Moritz Johannes Kurschatke an der Sibilla-Egen-Schule in Schwäbisch Hall die Abiturprüfung bestanden. Damit war der 19-Jährige aus Wüstenrot-Neuhütten auch der Jahrgangsbeste im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“. Dafür wurde er mit dem Ernst-Kofrányi-Preis ausgezeichnet, der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der AOK Baden-Württemberg verliehen wird. Die Auszeichnung erinnert an den Ernährungswissenschaftler Ernst Kofrányi, der die biologische Wertigkeit von Proteinen und Proteingemischen im menschlichen Körper entdeckte. Die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro überreichte ihm die Gaildorfer Kundencenter-Leiterin Sarah Romoser. Moritz Johannes Kurschatke bleibt dem Thema Gesundheit verbunden, er möchte demnächst ein Medizinstudium beginnen. Foto: AOK

     

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    news-3870 Mon, 03 Aug 2020 14:34:30 +0200 Schichtarbeit kann Schlafstörungen hervorrufen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schichtarbeit-kann-schlafstoerungen-hervorrufen.html Main-Tauber-Kreis. Sehr viele Menschen im Main-Tauber-Kreis arbeiten in wechselnden Tag- und Nachtschichten. „Das kann gesundheitliche Probleme bereiten“, meint Sandra Wittmann, Sporttherapeutin und Entspannungsfachkraft bei der AOK Heilbronn-Franken, „es fehlt der regelmäßige Schlafrhythmus, weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen haben nach Nachtschichten Einschlafprobleme. Im Jahr 2018 waren im Main-Tauber-Kreis 3.531 AOK-Versicherte wegen Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung. Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage nach Schichtwechsel Probleme, manche kämpfen sogar fortlaufend mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration bei der Arbeit und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist,“ so Sandra Wittmann.

     

    Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen für den Main-Tauber-Kreis: Die Zahl der Arztbesuche wegen Schlafstörungen stieg hier von 2.787 AOK-Versicherten im Jahr 2014 über 3206 in 2016 auf 3.531 im Jahr 2018. Insgesamt sind im Landkreis rund fünf Prozent der Menschen betroffen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

     

    „Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein kurzer und gemächlicher Spaziergang, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal wieder wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren.

     

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    news-3867 Fri, 31 Jul 2020 11:18:38 +0200 AOK Bezirksrat trifft sich zu erster Präsenzsitzung 2020 im Bildungscampus Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-bezirksrat-trifft-sich-zu-erster-praesenzsitzung-2020-im-bildungscampus-heilbronn.html Durch die Corona-Pandemie kamen auch die Sitzungen des AOK-Bezirksrats in Heilbronn-Franken zum Erliegen. Am 28. Juli kam das Selbstverwaltungs-Gremium zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Corona-Virus wieder zusammen und informierte sich im Forum des Bildungscampus Heilbronn über die aktuelle Gesundheitspolitik sowie die Situation der AOK während der Corona-Pandemie. Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken sowie ihr Stellvertreter Jürgen Heckmann stellten vor allem das Krisenmanagement der Gesundheitskasse inklusive Schließung und Wiedereröffnung der Kundencenter in der gesamten Region vor. Michaela Lierheimer betonte dabei, dass es „immer um den Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Kunden ging und auch noch immer geht.“ Die Menschen, die in die Kundencenter kämen, seien oftmals besonders schutzbedürftig, weshalb auch aktuell eine persönliche Kundenberatung nur unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln möglich sei. Die Corona-Krise habe gezeigt, dass eine große Krankenkasse wie die AOK Baden-Württemberg und deren reibungsloses Funktionieren in der Ausnahmesituation von größter Wichtigkeit sei. Durch die Abordnung von bis zu 50% der Mitarbeiter ins Home Office, die Umstellung auf ausschließlich telefonische Beratung in vielen Bereichen sowie das Überlegte und langsame Öffnen der Kundencenter und Gesundheitszentren seit Mai, sei es gelungen, die AOK bislang sehr gut durch die Krise zu führen. Marianne Kugler-Wendt, die aktuell den Vorsitz des Bezirksrats inne hat, schloß sich diesem Lob an: „Es ist beeindruckend, wie es die AOK durch schnelles und verantwortungsbewußtes Handeln, trotz der Komplexität vieler Prozesse, geschafft hat, stets handlungsfähig zu bleiben und ihre Aufgaben wahrnehmen konnte. Das war und ist ein wichtiger Beitrag dazu, unser Gesundheitssystem am Laufen zu halten.“  

     

     

     

    Jürgen Heckmann stellte anschließend dar, wie sich die Gesetze und Verordnungen aufgrund der Corona-Pandemie auswirken und wie die AOK mit Beitragsstundungen ihren Firmenkunden während der Krise helfen konnte. Auch die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf die GKV und den Gesundheitsfonds, die aktuell noch gar nicht vollständig abzuschätzen sind, kamen zur Sprache.

     

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    news-3869 Tue, 28 Jul 2020 11:22:40 +0200 Cedric Neuwirth erhält Konfrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/cedric-neuwirth-erhaelt-konfranyi-preis.html In einer Feierstunde im AOK-KundenCenter Bad Mergentheim wurde Cedric Neuwirth (2. v. links) aus Edelfingen für die beste Abitur-Leistung im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ an der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege, Erziehung Bad Mergentheim der Ernst-Konfrányi-Preis des Regierungspräsidiums Stuttgart und der AOK Baden-Württemberg überreicht. In der langen Geschichte dieser Auszeichnung war es das dritte Mal, dass in Bad Mergentheim ein Mann der Preisträger ist. Die Verleihung erinnert an den Ernährungswissenschaftler Ernst Konfrányi, der die biologische Wertigkeit von Proteinen und Proteingemischen im menschlichen Körper entdeckte. AOK-KundenCenterleiter Wolfgang Herz überreichte Cedric Neuwirth die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro. Es gratulierten (von links) Schulleiterin Anke Mund, Magdalena Rothengast (Koordinatorin für Gesundheitsförderung), Marlies Bauer (stellvertretende Schulleiterin) und Wolfgang Herz (AOK-KundenCenter-Leiter).

     

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    news-3868 Tue, 28 Jul 2020 11:20:55 +0200 Hannah Krauß mit Kofrányi-Preis ausgezeichnet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hannah-krauss-mit-kofranyi-preis-ausgezeichnet.html Heilbronn. Hannah Krauß aus Eppingen war bei der Abiturprüfung an der Christiane-Herzog-Schule in Heilbronn-Böckingen die Jahrgangsbeste im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“. Dafür wurde sie mit dem Ernst-Kofrányi-Preis gewürdigt, der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der AOK Baden-Württemberg verliehen wird. Die Auszeichnung erinnert an den Ernährungswissenschaftler Ernst Kofrányi, der die biologische Wertigkeit von Proteinen und Proteingemischen im menschlichen Körper entdeckte. Über die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro, überreicht vom Heilbronner KundenCenter-Leiter Thomas Weißmann, freute sich die Abiturientin sehr. Sie wird zunächst eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolvieren und plant anschließend ein Duales Studium. Foto: AOK

     

     

     

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    news-3863 Tue, 21 Jul 2020 14:37:06 +0200 Sommer, Sonne, Krankenhaus? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/sommer-sonne-krankenhaus-3.html Hohenlohekreis. Nachdem die Corona-Einschränkungen allmählich gelockert werden, freuen sich viele auf Aktivitäten im Freien, Badespaß und Sonnenbäder. Doch Hitze und UV-Strahlung bergen erhebliche Gefahren, wenn man keine Vorsorge trifft. Im Jahr 2018 waren im Hohenlohekreis 66 AOK-Versicherte wegen Erkrankungen, die sich auf Sonneneinwirkung oder hohe Temperaturen zurückführen lassen, beim Arzt oder im Krankenhaus. Von 2014 bis 2018 stiegen die Behandlungszahlen im Landkreis jährlich im Durchschnitt um 23,7 Prozent. Der Klimawandel sorgt für immer heisere Sommer und deutlich erhöhte Strahlenbelastung. Das Statistische Landesamt schätzt die Zahl der Todesfälle aufgrund hoher Temperaturen für das Jahr 2019 in Baden-Württemberg auf rund 1.700. Damit waren 6,3 Prozent der Sterbefälle in den Sommermonaten Juni, Juli und August des vergangenen Jahres durch Hitze mit verursacht. Im Land waren 2018 insgesamt 4.924 AOK-Versicherte wegen Hitzeschäden in Behandlung. Im 5-Jahres-Zeitraum stiegen die Werte hier jährlich um 23,7 Prozent. Die höchsten Fallzahlen finden sich bei den 20- bis 30-Jährigen – wobei Männer doppelt so häufig betroffen sind wie Frauen - da hier offensichtlich die geringste Vorsorge getroffen wird. Die Dunkelziffer der Erkrankungen dürfte erheblich höher sein, da oft auf Arztbesuche verzichtet wird.

     

     

     

    „Erste Hinweise auf einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kollaps aber auch Muskelkrämpfe, besonders in den Beinen, sein,“ erklärt Hautärztin Dr. Gudula Kirtschig und fügt an: „Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke, wie Apfelschorle. Gleichzeitig sollte man für zusätzliche Kühlung durch kalte Umschläge und Zufächeln von Luft sorgen.“

     

     

     

    Längere, direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf könne zu einem Sonnenstich führen. „Typische Beschwerden sind hier Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schwindel und Übelkeit, so die AOK-Ärztin. Als erste Maßnahme sollten Betroffenen aus der Sonne geholt und an einen kühlen Ort gebracht werden. Der Oberkörper sollte höher gelagert und der Kopf mit einem nassen Tuch gekühlt werden. Wichtig seien die wiederholte Kontrolle von Bewusstsein und Atmung. Gleichzeitig sollten die Patienten viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

     

     

     

    Bei einem akuten Hitzschlag in Verbindung mit körperlicher Belastung kann es schnell zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag könne sich auch schleichend entwickeln. Im Verlauf mehrerer Tage können Schwäche, Übelkeit, Durchfall oder Desorientierung auftreten. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessern, sollte der Rettungsdienst gerufen werden, damit keine Lebensgefahr entsteht.

     

     

     

    Die meisten Sommerkrankheiten würden sich durch entsprechende Vorsorge verhindern lassen, so die Ärztin. Dr. Kirtschig: „Bei Hitze ist es wichtig, die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis zwei Liter, um mindestens einen Liter zu erhöhen. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“

     

     

     

    Vorsicht ist insbesondere auch bei direkter Sonneneinstrahlung geboten. Im Freien sollte man einen Sonnenhut tragen und auf freie Hautflächen Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Dabei ist genau zu beachten, wie lange diese wirkt. Wichtig sei auch Kleidung, die für UV-Strahlung wenig durchlässig ist. Mit ungeschützter Haut holt man sich schnell einen schmerzhaften Sonnenbrand und steigert die Gefahr für Hautkrebs nachhaltig.

     

     

     

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    news-3864 Tue, 21 Jul 2020 14:36:38 +0200 Sommer, Sonne, Krankenhaus? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/sommer-sonne-krankenhaus-2.html Schwäbisch Hall. Nachdem die Corona-Einschränkungen allmählich gelockert werden, freuen sich viele auf Aktivitäten im Freien, Badespaß und Sonnenbäder. Doch Hitze und UV-Strahlung bergen erhebliche Gefahren, wenn man keine Vorsorge trifft. Im Jahr 2018 waren im Landkreis Hall 133 AOK-Versicherte wegen Erkrankungen, die sich auf Sonneneinwirkung oder hohe Temperaturen zurückführen lassen, beim Arzt oder im Krankenhaus. Von 2014 bis 2018 stiegen die Behandlungszahlen im Landkreis jährlich im Durchschnitt um 57,2 Prozent. Der Klimawandel sorgt für immer heisere Sommer und deutlich erhöhte Strahlenbelastung. Das Statistische Landesamt schätzt die Zahl der Todesfälle aufgrund hoher Temperaturen für das Jahr 2019 in Baden-Württemberg auf rund 1.700. Damit waren 6,3 Prozent der Sterbefälle in den Sommermonaten Juni, Juli und August des vergangenen Jahres durch Hitze mit verursacht. Im Land waren 2018 insgesamt 4.924 AOK-Versicherte wegen Hitzeschäden in Behandlung. Im 5-Jahres-Zeitraum stiegen die Werte hier jährlich um 23,7 Prozent. Die höchsten Fallzahlen finden sich bei den 20- bis 30-Jährigen – wobei Männer doppelt so häufig betroffen sind wie Frauen - da hier offensichtlich die geringste Vorsorge getroffen wird. Die Dunkelziffer der Erkrankungen dürfte erheblich höher sein, da oft auf Arztbesuche verzichtet wird.

     

     

     

    „Erste Hinweise auf einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kollaps aber auch Muskelkrämpfe, besonders in den Beinen, sein,“ erklärt Hautärztin Dr. Gudula Kirtschig und fügt an: „Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke, wie Apfelschorle. Gleichzeitig sollte man für zusätzliche Kühlung durch kalte Umschläge und Zufächeln von Luft sorgen.“

     

     

     

    Längere, direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf könne zu einem Sonnenstich führen. „Typische Beschwerden sind hier Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schwindel und Übelkeit, so die AOK-Ärztin. Als erste Maßnahme sollten Betroffenen aus der Sonne geholt und an einen kühlen Ort gebracht werden. Der Oberkörper sollte höher gelagert und der Kopf mit einem nassen Tuch gekühlt werden. Wichtig seien die wiederholte Kontrolle von Bewusstsein und Atmung. Gleichzeitig sollten die Patienten viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

     

     

     

    Bei einem akuten Hitzschlag in Verbindung mit körperlicher Belastung kann es schnell zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag könne sich auch schleichend entwickeln. Im Verlauf mehrerer Tage können Schwäche, Übelkeit, Durchfall oder Desorientierung auftreten. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessern, sollte der Rettungsdienst gerufen werden, damit keine Lebensgefahr entsteht.

     

     

     

    Die meisten Sommerkrankheiten würden sich durch entsprechende Vorsorge verhindern lassen, so die Ärztin. Dr. Kirtschig: „Bei Hitze ist es wichtig, die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis zwei Liter, um mindestens einen Liter zu erhöhen. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“

     

     

     

    Vorsicht ist insbesondere auch bei direkter Sonneneinstrahlung geboten. Im Freien sollte man einen Sonnenhut tragen und auf freie Hautflächen Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Dabei ist genau zu beachten, wie lange diese wirkt. Wichtig sei auch Kleidung, die für UV-Strahlung wenig durchlässig ist. Mit ungeschützter Haut holt man sich schnell einen schmerzhaften Sonnenbrand und steigert die Gefahr für Hautkrebs nachhaltig.

     

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    news-3865 Tue, 21 Jul 2020 14:35:47 +0200 Sommer, Sonne, Krankenhaus? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/sommer-sonne-krankenhaus-1.html Heilbronn. Nachdem die Corona-Einschränkungen allmählich gelockert werden, freuen sich viele auf Aktivitäten im Freien, Badespaß und Sonnenbäder. Doch Hitze und UV-Strahlung bergen erhebliche Gefahren, wenn man keine Vorsorge trifft. Im Jahr 2018 waren im Stadtkreis Heilbronn 68 AOK-Versicherte wegen Erkrankungen, die sich auf Sonneneinwirkung oder hohe Temperaturen zurückführen lassen, beim Arzt oder im Krankenhaus, im Landkreis Heilbronn waren es 154. Von 2014 bis 2018 stiegen die Behandlungszahlen im Landkreis jährlich im Durchschnitt um 35,6 Prozent und im Stadtkreis um 57,8 Prozent. Der Klimawandel sorgt für immer heisere Sommer und deutlich erhöhte Strahlenbelastung. Das Statistische Landesamt schätzt die Zahl der Todesfälle aufgrund hoher Temperaturen für das Jahr 2019 in Baden-Württemberg auf rund 1.700. Damit waren 6,3 Prozent der Sterbefälle in den Sommermonaten Juni, Juli und August des vergangenen Jahres durch Hitze mit verursacht. Im Land waren 2018 insgesamt 4.924 AOK-Versicherte wegen Hitzeschäden in Behandlung. Im 5-Jahres-Zeitraum stiegen die Werte hier jährlich im Durchschnitt um 23,7 Prozent. Die höchsten Fallzahlen finden sich bei den 20- bis 30-Jährigen – wobei Männer doppelt so häufig betroffen sind wie Frauen - da hier offensichtlich die geringste Vorsorge getroffen wird. Die Dunkelziffer der Erkrankungen dürfte erheblich höher sein, da oft auf Arztbesuche verzichtet wird.

     

     

     

    „Erste Hinweise auf einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kollaps aber auch Muskelkrämpfe, besonders in den Beinen, sein,“ erklärt Hautärztin Dr. Gudula Kirtschig und fügt an: „Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke, wie Apfelschorle. Gleichzeitig sollte man für zusätzliche Kühlung durch kalte Umschläge und Zufächeln von Luft sorgen.“

     

     

     

    Längere, direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf könne zu einem Sonnenstich führen. „Typische Beschwerden sind hier Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schwindel und Übelkeit, so die AOK-Ärztin. Als erste Maßnahme sollten Betroffenen aus der Sonne geholt und an einen kühlen Ort gebracht werden. Der Oberkörper sollte höher gelagert und der Kopf mit einem nassen Tuch gekühlt werden. Wichtig seien die wiederholte Kontrolle von Bewusstsein und Atmung. Gleichzeitig sollten die Patienten viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

     

     

     

    Bei einem akuten Hitzschlag in Verbindung mit körperlicher Belastung kann es schnell zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag könne sich auch schleichend entwickeln. Im Verlauf mehrerer Tage können Schwäche, Übelkeit, Durchfall oder Desorientierung auftreten. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessern, sollte der Rettungsdienst gerufen werden, damit keine Lebensgefahr entsteht.

     

     

     

    Die meisten Sommerkrankheiten würden sich durch entsprechende Vorsorge verhindern lassen, so die Ärztin. Dr. Kirtschig: „Bei Hitze ist es wichtig, die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis zwei Liter, um mindestens einen Liter zu erhöhen. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“

     

     

     

    Vorsicht ist insbesondere auch bei direkter Sonneneinstrahlung geboten. Im Freien sollte man einen Sonnenhut tragen und auf freie Hautflächen Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Dabei ist genau zu beachten, wie lange diese wirkt. Wichtig sei auch Kleidung, die für UV-Strahlung wenig durchlässig ist. Mit ungeschützter Haut holt man sich schnell einen schmerzhaften Sonnenbrand und steigert die Gefahr für Hautkrebs nachhaltig.

     

     

     

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    news-3866 Tue, 21 Jul 2020 14:35:16 +0200 Sommer, Sonne, Krankenhaus? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/sommer-sonne-krankenhaus.html Main-Tauber-Kreis. Nachdem die Corona-Einschränkungen allmählich gelockert werden, freuen sich viele auf Aktivitäten im Freien, Badespaß und Sonnenbäder. Doch Hitze und UV-Strahlung bergen erhebliche Gefahren, wenn man keine Vorsorge trifft. Im Jahr 2018 waren im Main-Tauber-Kreis 106 AOK-Versicherte wegen Erkrankungen, die sich auf Sonneneinwirkung oder hohe Temperaturen zurückführen lassen, beim Arzt oder im Krankenhaus. Von 2014 bis 2018 stiegen die Behandlungszahlen im Landkreis jährlich im Durchschnitt um 28,2 Prozent. Der Klimawandel sorgt für immer heisere Sommer und deutlich erhöhte Strahlenbelastung. Das Statistische Landesamt schätzt die Zahl der Todesfälle aufgrund hoher Temperaturen für das Jahr 2019 in Baden-Württemberg auf rund 1.700. Damit waren 6,3 Prozent der Sterbefälle in den Sommermonaten Juni, Juli und August des vergangenen Jahres durch Hitze mit verursacht. Im Land waren 2018 insgesamt 4.924 AOK-Versicherte wegen Hitzeschäden in Behandlung. Im 5-Jahres-Zeitraum stiegen die Werte hier jährlich um 23,7 Prozent. Die höchsten Fallzahlen finden sich bei den 20- bis 30-Jährigen – wobei Männer doppelt so häufig betroffen sind wie Frauen - da hier offensichtlich die geringste Vorsorge getroffen wird. Die Dunkelziffer der Erkrankungen dürfte erheblich höher sein, da oft auf Arztbesuche verzichtet wird.

     

     

     

    „Erste Hinweise auf einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kollaps aber auch Muskelkrämpfe, besonders in den Beinen, sein,“ erklärt Hautärztin Dr. Gudula Kirtschig und fügt an: „Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke, wie Apfelschorle. Gleichzeitig sollte man für zusätzliche Kühlung durch kalte Umschläge und Zufächeln von Luft sorgen.“

     

     

     

    Längere, direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf könne zu einem Sonnenstich führen. „Typische Beschwerden sind hier Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schwindel und Übelkeit, so die AOK-Ärztin. Als erste Maßnahme sollten Betroffenen aus der Sonne geholt und an einen kühlen Ort gebracht werden. Der Oberkörper sollte höher gelagert und der Kopf mit einem nassen Tuch gekühlt werden. Wichtig seien die wiederholte Kontrolle von Bewusstsein und Atmung. Gleichzeitig sollten die Patienten viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

     

     

     

    Bei einem akuten Hitzschlag in Verbindung mit körperlicher Belastung kann es schnell zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag könne sich auch schleichend entwickeln. Im Verlauf mehrerer Tage können Schwäche, Übelkeit, Durchfall oder Desorientierung auftreten. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessern, sollte der Rettungsdienst gerufen werden, damit keine Lebensgefahr entsteht.

     

     

     

    Die meisten Sommerkrankheiten würden sich durch entsprechende Vorsorge verhindern lassen, so die Ärztin. Dr. Kirtschig: „Bei Hitze ist es wichtig, die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis zwei Liter, um mindestens einen Liter zu erhöhen. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“

     

     

     

    Vorsicht ist insbesondere auch bei direkter Sonneneinstrahlung geboten. Im Freien sollte man einen Sonnenhut tragen und auf freie Hautflächen Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Dabei ist genau zu beachten, wie lange diese wirkt. Wichtig sei auch Kleidung, die für UV-Strahlung wenig durchlässig ist. Mit ungeschützter Haut holt man sich schnell einen schmerzhaften Sonnenbrand und steigert die Gefahr für Hautkrebs nachhaltig.

     

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    news-3861 Wed, 15 Jul 2020 11:04:03 +0200 Steigende Zahl von Geschlechtskrankheiten im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/steigende-zahl-von-geschlechtskrankheiten-im-main-tauber-kreis.html Main-Tauber-Kreis. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der AOK-Versicherten, die wegen einer Geschlechtskrankheit einen Arzt aufgesucht haben, im Main-Tauber-Kreis kontinuierlich gestiegen: Von 293 im Jahr 2014, über 296 im Jahr 2016, auf 340 im Jahr 2018. Für den Landkreis bedeutet dies, dass in der Fünf-Jahres-Betrachtung ein Anstieg von durchschnittlich 0,7 Prozent pro Jahr festzustellen ist, wie die AOK Heilbronn-Franken in ihrer neuesten Analyse bekannt gibt. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) stellt für ganz Deutschland fest, dass bei vielen Erregertypen mehr Behandlungen stattgefunden haben. Hier hat die Steigerungsrate von 2014 bis 2018 pro Jahr 1,2 Prozent betragen. Im gesamten Gebiet der AOK Heilbronn-Franken, mit den Landkreisen Main-Tauber, Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Heilbronn, stiegen die Patientenzahlen von 1.396 im Jahr 2014, über 1.454 im Jahr 2016 auf 1.667 im Jahr 2018. Berücksichtigt werden muss, dass die Dunkelziffer extrem hoch sein dürfte, da viele Betroffene aus Scham auf eine ärztliche Behandlung verzichten und so nicht in der Statistik erscheinen.

     

     

     

    Gründe für den Anstieg sehen die Experten in einem „weniger achtsamen Umgang mit den Folgen sexueller Kontakte.“ Die Hemmschwelle, auf präventive Maßnahmen wie Kondome zu verzichten, sei gesunken. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Gemeinsames Merkmal aller Geschlechtskrankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger durch sexuellen Kontakt.“ Laut RKI zählen in Deutschland unter anderem Infektionen mit Chlamydien, Herpes, Syphilis, Gonorrhö, Hepatitis B und HIV zu den bedeutsamsten Erkrankungen dieser Gruppe.

     

     

     

    „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit führen, Infektionen mit Hepatitis B oder Papilloma-Viren können Krebserkrankungen nach sich ziehen. Zusätzlich steigt die Gefahr für Mehrfachinfektionen. So haben HIV-Infizierte ein deutlich erhöhtes Risiko sich mit einer anderen Geschlechtskrankheit anzustecken,“ verdeutlicht Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Um eine Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten zu verhindern, sei es wichtig gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Dr. Knapstein: „Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine Erkrankung vor, sollten auch die Sexualpartner untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.“

     

    Umfassende Informationen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.bzga.de/infomaterialien/hivsti-prävention. Infos zu „Sexualität in Coronazeiten“ finden Sie unter folgendem Link: www.liebesleben.de/corona

     

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    news-3860 Wed, 15 Jul 2020 11:02:24 +0200 Steigende Zahl von Geschlechtskrankheiten in Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/steigende-zahl-von-geschlechtskrankheiten-in-heilbronn.html Heilbronn. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der AOK-Versicherten, die wegen einer Geschlechtskrankheit einen Arzt aufgesucht haben, in Heilbronn kontinuierlich gestiegen: Von 637 im Jahr 2014, über 699 im Jahr 2016, auf 771 im Jahr 2018. Für den Landkreis Heilbronn bedeutet dies, dass in der Fünf-Jahres-Betrachtung ein Anstieg von durchschnittlich 1,8 Prozent pro Jahr festzustellen ist, im Stadtkreis waren es 2,6 Prozent, wie die AOK Heilbronn-Franken in ihrer neuesten Analyse bekannt gibt. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) stellt für ganz Deutschland fest, dass bei vielen Erregertypen mehr Behandlungen stattgefunden haben. Hier hat die Steigerungsrate von 2014 bis 2018 pro Jahr 1,2 Prozent betragen. Im gesamten Gebiet der AOK Heilbronn-Franken, mit den Landkreisen Main-Tauber, Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Heilbronn, stiegen die Patientenzahlen von 1.396 im Jahr 2014, über 1.454 im Jahr 2016 auf 1.667 im Jahr 2018. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 20.783 AOK-Versicherte wegen einer sexuell übertragbaren Erkrankung behandelt. Berücksichtigt werden muss, dass die Dunkelziffer extrem hoch sein dürfte, da viele Betroffene aus Scham auf eine ärztliche Behandlung verzichten und so nicht in der Statistik erscheinen.

     

     

     

    Gründe für den Anstieg sehen die Experten in einem „weniger achtsamen Umgang mit den Folgen sexueller Kontakte.“ Die Hemmschwelle, auf präventive Maßnahmen wie Kondome zu verzichten, sei gesunken. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Gemeinsames Merkmal aller Geschlechtskrankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger durch sexuellen Kontakt.“ Laut RKI zählen in Deutschland unter anderem Infektionen mit Chlamydien, Herpes, Syphilis, Gonorrhö, Hepatitis B und HIV zu den bedeutsamsten Erkrankungen dieser Gruppe.

     

     

     

    „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit führen, Infektionen mit Hepatitis B oder Papilloma-Viren können Krebserkrankungen nach sich ziehen. Zusätzlich steigt die Gefahr für Mehrfachinfektionen. So haben HIV-Infizierte ein deutlich erhöhtes Risiko sich mit einer anderen Geschlechtskrankheit anzustecken,“ verdeutlicht Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Um eine Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten zu verhindern, sei es wichtig gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Dr. Knapstein: „Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine Erkrankung vor, sollten auch die Sexualpartner untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.“

     

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    news-3859 Wed, 15 Jul 2020 11:00:46 +0200 Steigende Zahl von Geschlechtskrankheiten im Hohenlohekreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/steigende-zahl-von-geschlechtskrankheiten-im-hohenlohekreis.html Hohenlohekreis. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der AOK-Versicherten, die wegen einer Geschlechtskrankheit einen Arzt aufgesucht haben, im Hohenlohekreis kontinuierlich gestiegen: Von 214 im Jahr 2014, auf 285 im Jahr 2018. Für den Landkreis bedeutet dies, dass in der Fünf-Jahres-Betrachtung ein Anstieg von durchschnittlich 4,9 Prozent pro Jahr festzustellen ist, wie die AOK Heilbronn-Franken in ihrer neuesten Analyse bekannt gibt. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) stellt für ganz Deutschland fest, dass bei vielen Erregertypen mehr Behandlungen stattgefunden haben. Hier hat die Steigerungsrate von 2014 bis 2018 pro Jahr 1,2 Prozent betragen. Im gesamten Gebiet der AOK Heilbronn-Franken, mit den Landkreisen Main-Tauber, Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Heilbronn, stiegen die Patientenzahlen von 1.396 im Jahr 2014, über 1.454 im Jahr 2016 auf 1.667 im Jahr 2018. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 20.783 AOK-Versicherte wegen einer sexuell übertragbaren Erkrankung behandelt. Berücksichtigt werden muss, dass die Dunkelziffer extrem hoch sein dürfte, da viele Betroffene aus Scham auf eine ärztliche Behandlung verzichten und so nicht in der Statistik erscheinen.

     

     

     

    Gründe für den Anstieg sehen die Experten in einem „weniger achtsamen Umgang mit den Folgen sexueller Kontakte.“ Die Hemmschwelle, auf präventive Maßnahmen wie Kondome zu verzichten, sei gesunken. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Gemeinsames Merkmal aller Geschlechtskrankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger durch sexuellen Kontakt.“ Laut RKI zählen in Deutschland unter anderem Infektionen mit Chlamydien, Herpes, Syphilis, Gonorrhö, Hepatitis B und HIV zu den bedeutsamsten Erkrankungen dieser Gruppe.

     

     

     

    „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit führen, Infektionen mit Hepatitis B oder Papilloma-Viren können Krebserkrankungen nach sich ziehen. Zusätzlich steigt die Gefahr für Mehrfachinfektionen. So haben HIV-Infizierte ein deutlich erhöhtes Risiko sich mit einer anderen Geschlechtskrankheit anzustecken,“ verdeutlicht Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Um eine Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten zu verhindern, sei es wichtig gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Dr. Knapstein: „Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine Erkrankung vor, sollten auch die Sexualpartner untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.“

     

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    news-3858 Wed, 15 Jul 2020 10:58:59 +0200 Steigende Zahl von Geschlechtskrankheiten im Landkreis Hall https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/steigende-zahl-von-geschlechtskrankheiten-im-landkreis-hall.html Schwäbisch Hall. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der AOK-Versicherten, die wegen einer Geschlechtskrankheit einen Arzt aufgesucht haben, im Landkreis Hall kontinuierlich gestiegen: Von 223 im Jahr 2014, über 246 im Jahr 2016, auf 285 im Jahr 2018. Für den Landkreis bedeutet dies, dass in der Fünf-Jahres-Betrachtung ein Anstieg von durchschnittlich 2 Prozent pro Jahr festzustellen ist, wie die AOK Heilbronn-Franken in ihrer neuesten Analyse bekannt gibt. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) stellt für ganz Deutschland fest, dass bei vielen Erregertypen mehr Behandlungen stattgefunden haben. Hier hat die Steigerungsrate von 2014 bis 2018 pro Jahr 1,2 Prozent betragen. Im gesamten Gebiet der AOK Heilbronn-Franken, mit den Landkreisen Main-Tauber, Hohenlohe, Schwäbisch Hall und Heilbronn, stiegen die Patientenzahlen von 1.396 im Jahr 2014, über 1.454 im Jahr 2016 auf 1.667 im Jahr 2018. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 20.783 AOK-Versicherte wegen einer sexuell übertragbaren Erkrankung behandelt. Berücksichtigt werden muss, dass die Dunkelziffer extrem hoch sein dürfte, da viele Betroffene aus Scham auf eine ärztliche Behandlung verzichten und so nicht in der Statistik erscheinen.

     

     

     

    Gründe für den Anstieg sehen die Experten in einem „weniger achtsamen Umgang mit den Folgen sexueller Kontakte.“ Die Hemmschwelle, auf präventive Maßnahmen wie Kondome zu verzichten, sei gesunken. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Gemeinsames Merkmal aller Geschlechtskrankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger durch sexuellen Kontakt.“ Laut RKI zählen in Deutschland unter anderem Infektionen mit Chlamydien, Herpes, Syphilis, Gonorrhö, Hepatitis B und HIV zu den bedeutsamsten Erkrankungen dieser Gruppe.

     

     

     

    „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit führen, Infektionen mit Hepatitis B oder Papilloma-Viren können Krebserkrankungen nach sich ziehen. Zusätzlich steigt die Gefahr für Mehrfachinfektionen. So haben HIV-Infizierte ein deutlich erhöhtes Risiko sich mit einer anderen Geschlechtskrankheit anzustecken,“ verdeutlicht Dr. Sabine Knapstein.

     

     

     

    Um eine Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten zu verhindern, sei es wichtig gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Dr. Knapstein: „Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine Erkrankung vor, sollten auch die Sexualpartner untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.“

     

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    news-3862 Thu, 02 Jul 2020 11:08:04 +0200 Ergonomie am Heimarbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ergonomie-am-heimarbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-2.html Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den Berufsalltag. Sehr viele Unternehmen im Landkreis haben ihre Beschäftigten ins Heimbüro beordert, um Ansteckungen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrecht halten zu können. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Sandra Wittmann, Bewegungs- und Entspannungsfachkraft im AOK-Gesundheitszentrum in Schwäbisch Hall. Etwa jeder zehnte Beschäftigte war im Jahr 2019, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre

     

    Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. Sandra Wittmann: „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu. Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird."

     

    Stundenlanges Sitzen, ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Probleme sorgen. „Häufig machen wir dabei

     

    einen runden Rücken, die Bauchmuskeln erschlaffen. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge", so die Bewegungsfachkraft.

     

    Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: „Verändern sie möglichst oft ihre Haltung und wechseln zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung, sagt Sandra Wittmann. Sinnvoll sei es auch, zwischendurch die Hände im Nacken zu verschränken, sich zu strecken und weit nach hinten zu lehnen. „Außerdem hilft es, alle 20 bis 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen."

     

    Die Tipps von Sandra Wittmann für den Heimarbeitsplatz:

     

    • Der Bürostuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche. Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Den Bürostuhl möglichst optimal auf die Körpergröße einstellen, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
    • Die Höhe des Schreibtisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden. Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen und die Oberschenkel nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein.
    • Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist.
    • Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.

     

     Zahlreiche weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

     

    www.aok.de/fk/bw/betriebliche-gesundheit/angebote-fuer-ihre-betrieblichegesundheit/bewegung/

     

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    news-3857 Thu, 02 Jul 2020 10:18:49 +0200 Lungenerkrankungen sind auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/lungenerkrankungen-sind-auf-dem-vormarsch.html Schwäbisch Hall. Durch die Corona-Epidemie werden viele andere Erkrankungen von der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen. Dabei sind insbesondere die Auswirkungen des Zusammentreffens von SARS-CoV-2-Viren mit Vorerkrankungen der Atemwege für die Betroffenen teilweise dramatisch. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht COPD - nach den koronaren Herzerkrankungen und Schlaganfall - an dritter Stelle der Erkrankungen, welche die meisten Todesfälle nach sich ziehen. Die Gefahren für COPD-Patienten haben sich durch die aktuelle Pandemie noch drastisch erhöht, wie die AOK Heilbronn-Franken mitteilt.

     

    In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 173.032 AOK-Versicherte wegen COPD behandelt, im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 3.270Hall. Die Zahlen verharren seit Jahren, annähernd gleichbleibend, auf einem sehr hohen Niveau.

     

    Experten des Robert-Koch-Instituts haben ermittelt, dass zwischen 80 und 90 Prozent der COPD-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich über Jahre hinweg. Typische Symptome sind Atemnot bei körperlicher Belastung - im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe – häufiges Husten, Auswurf, Geräusche beim Atmen wie Pfeifen und Brummen sowie verstärkte Beschwerden bei Erkältungen und Grippe. Die Betroffenen erleiden damit eine gravierende Einbuße an Lebensqualität.“

     

    Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist das Organ dauerhaft geschädigt und die Bronchien verengt. Dadurch bekommt der Körper bei fortgeschrittener COPD nicht mehr genügend Sauerstoff. Schon Alltagstätigkeiten reichen aus, um außer Atem zu geraten. Durch häufige Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, dauerhafte Medikation, Fehlzeiten im Beruf, Rehabilitationsmaßnahmen, Frühverrentungen und vorzeitige Todesfälle entstehen hohe Kosten für das Sozialsystem. Beim Zusammentreffen mit dem neuartigen Corona-Virus besteht akute Lebensgefahr.

     

    Die COPD-Erkrankungsrate nimmt mit dem Alter zu: In der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen sind etwa 0,8 Prozent aller Menschen betroffen, bei den 60- bis 64-Jährigen sind es bereits 8 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 12 Prozent. Experten schätzen die Zahl der nichterkannten Fälle noch wesentlich höher ein.

     

    „Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfälle mindern. Heilung gibt es keine. Wichtig ist vor allem, auf das Rauchen zu verzichten, dazu kann der Weltnichtrauchertag einen wichtigen Impuls geben“, erklärt Dr. Sabine Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken bieten zusammen mit Suchtberatungsstellen Nichtraucher-Kurse. Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung können mit dem AOK-Curaplan lernen, akute Atemnot zu vermeiden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Informationen gibt es in jedem AOK-Kundencenter und im Internet: www.aok.de/pk/bw/inhalt/curaplan-copd-3/

     

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    news-3856 Thu, 02 Jul 2020 10:17:23 +0200 Lungenerkrankungen sind auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/lungenerkrankungen-sind-auf-dem-vormarsch-1.html Heilbronn. Durch die Corona-Epidemie werden viele andere Erkrankungen von der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen. Dabei sind insbesondere die Auswirkungen des Zusammentreffens von SARS-CoV-2-Viren mit Vorerkrankungen der Atemwege für die Betroffenen teilweise dramatisch. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht COPD - nach den koronaren Herzerkrankungen und Schlaganfall - an dritter Stelle der Erkrankungen, welche die meisten Todesfälle nach sich ziehen. Die Gefahren für COPD-Patienten haben sich durch die aktuelle Pandemie noch drastisch erhöht, wie die AOK Heilbronn-Franken mitteilt.

     

    In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 173.032 AOK-Versicherte wegen COPD behandelt, im Landkreis HeilbronnHall waren es 5.074, im Stadtkreis Heilbronn 2.371. Die Zahlen verharren seit Jahren annähernd gleichbleibend auf einem sehr hohen Niveau.

     

    Experten des Robert-Koch-Instituts haben ermittelt, dass zwischen 80 und 90 Prozent der COPD-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich über Jahre hinweg. Typische Symptome sind Atemnot bei körperlicher Belastung - im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe – häufiges Husten, Auswurf, Geräusche beim Atmen wie Pfeifen und Brummen sowie verstärkte Beschwerden bei Erkältungen und Grippe. Die Betroffenen erleiden damit eine gravierende Einbuße an Lebensqualität.“

     

    Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist das Organ dauerhaft geschädigt und die Bronchien verengt. Dadurch bekommt der Körper bei fortgeschrittener COPD nicht mehr genügend Sauerstoff. Schon Alltagstätigkeiten reichen aus, um außer Atem zu geraten. Durch häufige Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, dauerhafte Medikation, Fehlzeiten im Beruf, Rehabilitationsmaßnahmen, Frühverrentungen und vorzeitige Todesfälle entstehen hohe Kosten für das Sozialsystem. Beim Zusammentreffen mit dem neuartigen Corona-Virus besteht akute Lebensgefahr.

     

    Die COPD-Erkrankungsrate nimmt mit dem Alter zu: In der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen sind etwa 0,8 Prozent aller Menschen betroffen, bei den 60- bis 64-Jährigen sind es bereits 8 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 12 Prozent. Experten schätzen die Zahl der nichterkannten Fälle noch wesentlich höher ein.

     

    „Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfälle mindern. Heilung gibt es keine. Wichtig ist vor allem, auf das Rauchen zu verzichten, dazu kann der Weltnichtrauchertag einen wichtigen Impuls geben“, erklärt Dr. Sabine Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken bieten zusammen mit Suchtberatungsstellen Nichtraucher-Kurse. Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung können mit dem AOK-Curaplan lernen, akute Atemnot zu vermeiden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Informationen gibt es in jedem AOK-Kundencenter und im Internet: www.aok.de/pk/bw/inhalt/curaplan-copd-3/

     

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    news-3855 Thu, 02 Jul 2020 10:13:22 +0200 Lungenerkrankungen sind auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/lungenerkrankungen-sind-auf-dem-vormarsch-2.html Main-Tauber-Kreis. Durch die Corona-Epidemie werden viele andere Erkrankungen von der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen. Dabei sind insbesondere die Auswirkungen des Zusammentreffens von SARS-CoV-2-Viren mit Vorerkrankungen der Atemwege für die Betroffenen teilweise dramatisch.  

     

    Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht COPD - nach den koronaren Herzerkrankungen und Schlaganfall - an dritter Stelle der Erkrankungen, welche die meisten Todesfälle nach sich ziehen. Die Gefahren für COPD-Patienten haben sich durch die aktuelle Pandemie noch drastisch erhöht, wie die AOK Heilbronn-Franken mitteilt.

     

    In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 173.032 AOK-Versicherte wegen COPD behandelt, im Main-Tauber-Kreis waren es 3.396Hall. Die Zahlen verharren seit Jahren, annähernd gleichbleibend, auf einem sehr hohen Niveau.

     

    Experten des Robert-Koch-Instituts haben ermittelt, dass zwischen 80 und 90 Prozent der COPD-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich über Jahre hinweg. Typische Symptome sind Atemnot bei körperlicher Belastung - im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe – häufiges Husten, Auswurf, Geräusche beim Atmen wie Pfeifen und Brummen sowie verstärkte Beschwerden bei Erkältungen und Grippe. Die Betroffenen erleiden damit eine gravierende Einbuße an Lebensqualität.“

     

    Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist das Organ dauerhaft geschädigt und die Bronchien verengt. Dadurch bekommt der Körper bei fortgeschrittener COPD nicht mehr genügend Sauerstoff. Schon Alltagstätigkeiten reichen aus, um außer Atem zu geraten. Durch häufige Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, dauerhafte Medikation, Fehlzeiten im Beruf, Rehabilitationsmaßnahmen, Frühverrentungen und vorzeitige Todesfälle entstehen hohe Kosten für das Sozialsystem. Beim Zusammentreffen mit dem neuartigen Corona-Virus besteht akute Lebensgefahr.

     

    Die COPD-Erkrankungsrate nimmt mit dem Alter zu: In der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen sind etwa 0,8 Prozent aller Menschen betroffen, bei den 60- bis 64-Jährigen sind es bereits 8 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 12 Prozent. Experten schätzen die Zahl der nichterkannten Fälle noch wesentlich höher ein.

     

    „Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfälle mindern. Heilung gibt es keine. Wichtig ist vor allem, auf das Rauchen zu verzichten, dazu kann der Weltnichtrauchertag einen wichtigen Impuls geben“, erklärt Dr. Sabine Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken bieten zusammen mit Suchtberatungsstellen Nichtraucher-Kurse. Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung können mit dem AOK-Curaplan lernen, akute Atemnot zu vermeiden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Informationen gibt es in jedem AOK-Kundencenter und im Internet: www.aok.de/pk/bw/inhalt/curaplan-copd-3/

     

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    news-3853 Thu, 02 Jul 2020 10:11:12 +0200 Lungenerkrankungen sind auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/lungenerkrankungen-sind-auf-dem-vormarsch-3.html Hohenlohe. Durch die Corona-Epidemie werden viele andere Erkrankungen von der Öffentlichkeit kaum noch wahrgenommen. Dabei sind insbesondere die Auswirkungen des Zusammentreffens von SARS-CoV-2-Viren mit Vorerkrankungen der Atemwege für die Betroffenen teilweise dramatisch. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht COPD - nach den koronaren Herzerkrankungen und Schlaganfall - an dritter Stelle der Erkrankungen, welche die meisten Todesfälle nach sich ziehen. Die Gefahren für COPD-Patienten haben sich durch die aktuelle Pandemie noch drastisch erhöht, wie die AOK Heilbronn-Franken mitteilt.

     

    In Baden-Württemberg wurden 2018 insgesamt 173.032 AOK-Versicherte wegen COPD behandelt, im HohenlohekreisHall waren es 5.074. Die Zahlen verharren seit Jahren, annähernd gleichbleibend, auf einem sehr hohen Niveau.

     

    Experten des Robert-Koch-Instituts haben ermittelt, dass zwischen 80 und 90 Prozent der COPD-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich über Jahre hinweg. Typische Symptome sind Atemnot bei körperlicher Belastung - im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe – häufiges Husten, Auswurf, Geräusche beim Atmen wie Pfeifen und Brummen sowie verstärkte Beschwerden bei Erkältungen und Grippe. Die Betroffenen erleiden damit eine gravierende Einbuße an Lebensqualität.“

     

    Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist das Organ dauerhaft geschädigt und die Bronchien verengt. Dadurch bekommt der Körper bei fortgeschrittener COPD nicht mehr genügend Sauerstoff. Schon Alltagstätigkeiten reichen aus, um außer Atem zu geraten. Durch häufige Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, dauerhafte Medikation, Fehlzeiten im Beruf, Rehabilitationsmaßnahmen, Frühverrentungen und vorzeitige Todesfälle entstehen hohe Kosten für das Sozialsystem. Beim Zusammentreffen mit dem neuartigen Corona-Virus besteht akute Lebensgefahr.

     

    Die COPD-Erkrankungsrate nimmt mit dem Alter zu: In der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen sind etwa 0,8 Prozent aller Menschen betroffen, bei den 60- bis 64-Jährigen sind es bereits 8 Prozent und bei den 80- bis 84-Jährigen 12 Prozent. Experten schätzen die Zahl der nichterkannten Fälle noch wesentlich höher ein.

     

    „Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfälle mindern. Heilung gibt es keine. Wichtig ist vor allem, auf das Rauchen zu verzichten, dazu kann der Weltnichtrauchertag einen wichtigen Impuls geben“, erklärt Dr. Sabine Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken bieten zusammen mit Suchtberatungsstellen Nichtraucher-Kurse. Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung können mit dem AOK-Curaplan lernen, akute Atemnot zu vermeiden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Informationen gibt es in jedem AOK-Kundencenter und im Internet: www.aok.de/pk/bw/inhalt/curaplan-copd-3/

     

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    news-3851 Tue, 19 May 2020 09:56:40 +0200 Harmloser Heuschnupfen oder Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/harmloser-heuschnupfen-oder-covid-19.html Heilbronn. Bei Heuschnupfen gibt es manchmal Beschwerden, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit allergischer Schnupfen, also Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Symptome, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Pollenallergien betreffen sehr viele Menschen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 deshalb 216.450 AOK-Versicherte behandelt, im Land- und Stadtkreis Heilbronn waren es 8.195. „Es ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber sich hinzugesellt. Erkrankte sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken hat in ihren aktuellen Erhebungen zur Behandlungshäufigkeit bei Pollenallergien in den vergangenen fünf Jahren ein Verharren auf sehr hohem Niveau festgestellt. Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Im Landkreis Heilbronn haben sich die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um 0,5 Prozent verringert, im Stadtkreis dagegen um 0,8 Prozent erhöht. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Pollen in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist im Frühling der Fall. In diesem Jahr haben die Allergiker wegen der Corona-Epidemie eine zusätzliche Belastung auszuhalten. Wer hustet oder niest, steht schnell unter Corona-Verdacht.“

     

    Allergischer Schnupfen mache sich oft durch häufiges Niesen und eine laufende Nase bemerkbar. Gehe er mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden könnten hinzukommen. Sind die Beschwerden stark ausgeprägt, können sich Folgeerkrankungen wie zum Beispiel eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. Viele Symptome sind auch bei einer Covid-19-Erkrankung zu finden.

     

    „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden“, verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

     

    Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

     

     

     

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    news-3850 Tue, 19 May 2020 09:54:51 +0200 Harmloser Heuschnupfen oder Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/harmloser-heuschnupfen-oder-covid-19-1.html Main-Tauber-Kreis. Bei Heuschnupfen gibt es manchmal Beschwerden, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit allergischer Schnupfen, also Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Symptome, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Pollenallergien betreffen sehr viele Menschen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 deshalb 216.450 AOK-Versicherte behandelt, im Main-Tauber-Kreis waren es 2.455 „Es ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber sich hinzugesellt. Erkrankte sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken hat in ihren aktuellen Erhebungen zur Behandlungshäufigkeit bei Pollenallergien in den vergangenen fünf Jahren ein Verharren auf sehr hohem Niveau festgestellt. Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Im Main-Tauber-Kreis haben sich die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um 0,5 Prozent erhöht. 2014 wurden hier 2.059 AOK-Versicherte deshalb behandelt, 2016 waren es 2.257 und 2018 2.455. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehören „Erkrankungen, wie Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Pollen in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist im Frühling der Fall. In diesem Jahr haben die Allergiker wegen der Corona-Epidemie eine zusätzliche Belastung auszuhalten. Wer hustet oder niest, steht schnell unter Corona-Verdacht.“

     

    Allergischer Schnupfen mache sich oft durch häufiges Niesen und eine laufende Nase bemerkbar. Gehe er mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden könnten hinzukommen. Sind die Beschwerden stark ausgeprägt, können sich Folgeerkrankungen wie zum Beispiel eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. Viele Symptome sind auch bei einer Covid-19-Erkrankung zu finden.

     

    „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden“, verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

     

    Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

     

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    news-3849 Tue, 19 May 2020 09:53:00 +0200 Harmloser Heuschnupfen oder Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/harmloser-heuschnupfen-oder-covid-19-2.html Schwäbisch Hall. Bei Heuschnupfen gibt es manchmal Beschwerden, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit allergischer Schnupfen, also Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Symptome, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Pollenallergien betreffen sehr viele Menschen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 deshalb 216.450 AOK-Versicherte behandelt, im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 7.862 „Es ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber sich hinzugesellt. Erkrankte sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken hat in ihren aktuellen Erhebungen zur Behandlungshäufigkeit bei Pollenallergien in den vergangenen fünf Jahren ein Verharren auf sehr hohem Niveau festgestellt. Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Im Landkreis Schwäbisch Hall haben sich die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um drei Prozent verringert. 2014 wurden hier 8.169 AOK-Versicherte deshalb behandelt, 2016 waren es 8.666 und 2018 7.862. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Pollen in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist im Frühling der Fall. In diesem Jahr haben die Allergiker wegen der Corona-Epidemie eine zusätzliche Belastung auszuhalten. Wer hustet oder niest, steht schnell unter Corona-Verdacht.“

     

    Allergischer Schnupfen mache sich oft durch häufiges Niesen und eine laufende Nase bemerkbar. Gehe er mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden könnten hinzukommen. Sind die Beschwerden stark ausgeprägt, können sich Folgeerkrankungen wie zum Beispiel eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. Viele Symptome sind auch bei einer Covid-19-Erkrankung zu finden.

     

    „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden“, verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

     

    Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

     

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    news-3848 Tue, 19 May 2020 09:50:20 +0200 Harmloser Heuschnupfen oder Covid-19? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/harmloser-heuschnupfen-oder-covid-19-3.html Hohenlohe. Bei Heuschnupfen gibt es manchmal Beschwerden, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Zwar stehen bei einer Pollenunverträglichkeit allergischer Schnupfen, also Niesattacken, Augenjucken und laufende Nase im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Symptome, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können.“ Pollenallergien betreffen sehr viele Menschen. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 deshalb 216.450 AOK-Versicherte behandelt, im Hohenlohekreis waren es 3.223. „Es ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber sich hinzugesellt. Erkrankte sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist,“ so Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Heilbronn-Franken hat in ihren aktuellen Erhebungen zur Behandlungshäufigkeit bei Pollenallergien in den vergangenen fünf Jahren ein Verharren auf sehr hohem Niveau festgestellt. Jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden unter Heuschnupfen. Im Hohenlohekreis haben sich die Behandlungszahlen von 2014 bis 2018 jährlich um 1,9 Prozent verringert. Im Jahr 2014 wurden hier 3.318 AOK-Versicherte wegen Pollenallergie behandelt, 2016 waren es 3.202 und 2018 3.223. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gehört „Heuschnupfen, zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Heranwachsenden“. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Pollenallergien zeigen sich die Symptome immer dann, wenn die jeweiligen Pollen in hoher Konzentration auftreten. Dies ist meist im Frühling der Fall. In diesem Jahr haben die Allergiker wegen der Corona-Epidemie eine zusätzliche Belastung auszuhalten. Wer hustet oder niest, steht schnell unter Corona-Verdacht.“

     

    Allergischer Schnupfen mache sich oft durch häufiges Niesen und eine laufende Nase bemerkbar. Gehe er mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden könnten hinzukommen. Sind die Beschwerden stark ausgeprägt, können sich Folgeerkrankungen wie zum Beispiel eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. Viele Symptome sind auch bei einer Covid-19-Erkrankung zu finden.

     

    „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden“, verdeutlicht Dr. Knapstein und ergänzt: „Bei starkem Pollenflug sollte man beim Fahren die Autofenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen.“ Hilfreich seien auch Pollenschutzgitter an den Wohnungsfenstern. Studien hätten gezeigt, dass das Inhalieren von ätherischen Dämpfen, salzhaltige Nasensprays, und –Spülungen Erleichterung verschaffen.

     

    Zur Behandlung könne eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Gut belegt sei auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Ziel ist es, das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen und den Verlauf der allergischen Erkrankung günstig zu beeinflussen. Hier muss immer ein Arzt zu Rate gezogen werden.

     

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    news-3673 Fri, 15 May 2020 12:21:47 +0200 Maskenpflicht problematisch für chronisch Erkrankte und Menschen mit Behinderung - Selbsthilfegruppen in Heilbronn-Franken bitten um mehr Rücksicht und Achtsamkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/maskenpflicht-problematisch-fuer-chronisch-erkrankte-und-menschen-mit-behinderung-selbsthilfegruppe.html Wenn der Ausbruch einer zweiten Infektionswelle verhindert werden soll, ist die Einhaltung der Gesundheits- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht notwendig. Daran lässt Waltraud Joachim, die bei der AOK Heilbronn-Franken die Selbsthilfegruppen der Region betreut, keinen Zweifel. Dennoch wirbt die Leiterin des Sozialen Dienstes der Gesundheitskasse um Verständnis für chronisch Erkrankte und Menschen mit Behinderung. „Dieser durch die Coronakrise ohnehin stark belastete Personenkreis ist auf unser Verständnis und unsere Rücksichtnahme angewiesen, wenn sie keine Masken tragen können oder sich nur eingeschränkt in der Öffentlichkeit verständigen können.“

     

    Beispielhaft dafür ist die Situation von Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen. Eine Maske sei recht und gut, um Mitmenschen zu schützen, berichtet Gabriele Sprich aus Neuenstadt am Kocher. „Ich selbst aber kann mich hierdurch nicht wirklich schützen. Durch die Maske auf der Nase entwickelt sich Feuchtigkeit und Bakterien entstehen. Meine ohnehin geschwächte Lunge wird so zusätzlich belastet.“

     

    Aufgrund ihrer Atemwegserkrankung muss die Sprecherin der Selbsthilfe-Gruppe „Lungenemphysem-COPD Neckar-Franken-Heilbronn“ oft husten, durch die Maske werde dieser Hustenreiz weiter gefördert. Dies führe, so Gabriele Sprich, zu Unsicherheiten bei ihren Mitmenschen. „Viele schauen mich erschrocken an und flüchten aus meinem Umfeld.“ Die Möglichkeit, sich von der Maskenpflicht befreien zu lassen, sei vielen Betroffenen unbekannt. „Häufig werde ich auch als Selbsthilfegruppenleiterin danach gefragt. Hierbei würde ich mir mehr Aufklärung wünschen, auch von Seiten der Ärzte.“

     

    Menschen mit Hörbehinderung hingegen hilft die Entbindung von der Maskenpflicht nicht. „Die Schwierigkeit für uns sind die Anderen, deren Maske uns das Ablesen bzw. Absehen vom Mund unmöglich macht“, erzählt Christian Hartmann, von der „Selbsthilfe Hörgeschädigter Heilbronn“. Cochlea Implantat-Träger sind darauf nicht zwingend angewiesen, weil sie mit dem Hilfsmittel hören können. Allerdings seien Masken und Trennscheiben schwierig, weil sie einen Teil des Schalls abhalten und die Akustik beeinträchtigten. „Bei Gesprächssituationen mit Hörbehinderten sind mehr Achtsamkeit und Ausnahmen erforderlich, indem man auf Abstand geht, die Maske abnimmt und so das Absehen ermöglicht. Es wäre schön, wenn die FAQ zur baden-württembergischen Corona-Verordnung entsprechend angepasst werden könnten“, fordert Christian Hartmann.

     

    Anders erleben Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen die Situation. „Es ist schwierig, dementen Personen die Maskenpflicht zu erklären, denn sie können die Situation nur schwer nachvollziehen. So entstehen natürlich bei ihnen Ängste und das stellt die betreuenden Familienmitglieder vor eine Herausforderung“, erzählt Dr. Angela Weiß von der Selbsthilfe-Gruppe „Angehörige von Menschen mit Demenz Bad Mergentheim“. „Hilfreich ist die Internetseite der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg. Sie bietet viele Artikel mit Ratschlägen und Tipps, um den Demenzkranken und ihren Angehörigen durch die Corona Situation zu helfen.“

     

    Menschen, denen Organe transplantiert wurden, verlangt die Corona-Krise besonders viel ab. „Wir gehören zur Hochrisikogruppe und nehmen die Schutzmaßnahmen besonders ernst. Viele Gruppenmitglieder gehen in Quarantäne und meiden Außenkontakte. Auch Angehörige verhalten sich vorsichtig, damit sie die Transplantierten nicht gefährden. Berufstätige versuchen mit dem Arbeitgeber Einsatzmöglichkeiten mit geringer Infektionsgefahr zu finden.“, erläutert der Gaildorfer Wilfried Hess von der Gruppe „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ Treffen und Seminare seien derzeit nicht möglich. Der Verband informiere aber per Post und E-Mail. Leider könne man frisch Transplantierte nicht in der Klinik aufsuchen und über ihre Fragen reden. Wilfried Hess: „Wir wissen leider nicht, wann wir diese wertvolle Unterstützung wieder anbieten können.“

     

    Der Soziale Dienst der AOK Heilbronn-Franken führt derzeit viele Gespräche mit chronisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen, so Waltraud Joachim: Gerade jetzt seien die Sorgen und Ängste der Menschen noch größer als sonst. „Sie sind dankbar, wenn wir für sie da sind, zuhören und ihnen Sicherheit vermitteln.“ Die Klagen über die Einschränkungen durch die Corona-Krise kennt auch Waltraud Joachim. „Wir sollten aber nicht die aus dem Auge verlieren, die gegenwärtig besonders gefährdet und noch isolierter und hilfloser sind.“

     

    • SHG Lungenemphysem-COPD Neckar-Franken-Heilbronn: www.lungenemphysem-copd.de
    • Lebertransplantierte Deutschland e.V. -  Kontaktgruppe HN-HOK-SHA, Tel: 07971 – 8112,: www.lebertransplantation.de
    • Schwerhörigenverein Heilbronn e.V.: civ-bawue.de
    • SHG für Angehörige von Menschen mit Demenz Bad Mergentheim: www.alzheimer-bw.de/
    • Selbsthilfekontaktstelle KIGS der AOK Heilbronn-Franken: Josephine Pape, Tel. 07131 639-546, E-Mail: josephine.pape@bw.aok.de

     

     

     

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    news-3852 Tue, 05 May 2020 10:08:45 +0200 AOK-Firmenlauf in Hall findet virtuell statt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-firmenlauf-in-hall-findet-virtuell-statt.html Schwäbisch Hall. Den für 2. Juli geplanten AOK-Firmenlauf in Schwäbisch Hall wird es wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht als Massenereignis geben. Trotzdem möchten die Veranstaltungspartner alle Laufbegeisterten der Region motivieren an den Start zu gehen: Zwischen dem 10. Juli und 2. August, in Form eines virtuellen Laufevents – jeder für sich, wann und wo er mag und trotzdem alle im Geist zusammen. Mit den Läufen beweisen die Teilnehmer Solidarität mit den Veranstaltern und den Sportverbänden. So funktioniert's:

     

    • Am 1. Juli öffnet das Meldeportal für den virtuellen AOK-Firmenlauf.
    • Die Läufer melden sich online an. 
    • Der Meldeschluss ist am Sonntag, den 2. August 2020. Bis Ende dieses Tages muss der Lauf auch absolviert und die Ergebnisse eingetragen sein.
    • Die Teilnahmegebühr beträgt 6,00 Euro (3,00 Euro gehen als Orga-Gebühr an den Badischen sowie den Württembergischen Leichtathletik-Verband, die restlichen 3,00 Euro gehen als Spende an einen vom Läufer gewählten Verein/Laufveranstalter aus Baden-Württemberg).
    • Im Anmeldeformular den Lauf in der Stadt auswählen, für den man an die Startlinie gehen möchte.
    • Einen Verein auswählen, für den man 3 Euro der Startgebühr spenden möchte.
    • Laufen oder Walken auf der persönlichen Lieblingsstrecke im Zeitraum der Virtual.BW-Running-Season vom 10. bis 02. August 2020 - ganz egal wo und wann, nur die Streckenlänge (5km) muss stimmen.
    • Die Teilnehmer suchen sich Kolleginnen oder Kollegen, Freunde, Familie oder Bekannte und starten als virtuelles Firmen-Team bei Virtual.BW-Running. Sie laufen allein, aber "trotzdem" als Team und tracken alles per App, Watch oder auch per Hand.
    • Nach dem Lauf wird die Zeit in die Ergebnisliste eingetragen. Bilder und Videos kann man posten: per Mail an info(@)bw-running.de

     

    Ergebnisse, Fotos, Videos und Posts gibt es unter dem Hashtag #bwrunning! Anmeldung und Informationen unter virtual.bw.running.de

     

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    news-3639 Thu, 30 Apr 2020 10:21:04 +0200 Leichter Rückgang bei Asthma-Patienten in der Region (Tauberbischofsheim) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/leichter-rueckgang-bei-asthma-patienten-in-der-region-tauberbischofsheim.html Welt-Asthma-Tag am 5. Mai 2018 waren im Main-Tauber-Kreis 5.391 Menschen wegen Asthma in Behandlung Atemnot, Husten und ein Engegefühl in der Brust. Was viele Menschen in diesen Tagen automatisch als Covid-19-Symptome abgespeichert haben, können auch typische Anzeichen von Asthma sein: eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. 2018 waren in Baden-Württemberg 232.626 AOK-Versicherte wegen Asthma in ärztlicher Behandlung, davon 5.391 im Main-Tauber-Kreis. Die Anzahl der Erkrankten nahm von Jahr zu Jahr leicht zu: 2014 waren es 4.966, ein Jahr später 5.010, 2016 dann 5.256 und 5.348 im Jahr 2017.

     

    An der Volkskrankheit Asthma leiden im Landesschnitt 5,2% aller AOK-Versicherten, im Main-Tauber-Kreis liegt deren Anteil allerdings bei 9,3% und damit deutlich über dem Schnitt. Die Zahl ist landesweit in den Jahren 2014 bis 2018 um durchschnittlich 0,4% pro Jahr gestiegen, sank jedoch entgegen dem Landestrend im Main-Tauber-Kreis um 2,7% in diesem Zeitraum. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    „Asthma-Anfälle können unter anderem durch Allergien ausgelöst werden, beispielsweise gegen Pollen, Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie zum Beispiel Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten daher Umgebungen meiden, in denen geraucht wird.“, führt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein aus.

     

    Die Vorbeugung gegen das Leiden beginnt schon in den ersten Lebensmonaten. Studien zufolge sind etwa die Hälfte aller kindlicher Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko sinkt deutlich durch längeres Stillen von Babys sowie durch das Achten auf eine rauchfreie Umgebung. Wer vermutet, dass er eine Asthmaerkrankung hat, sollte sich zunächst telefonisch an seinen Arzt wenden. Dieser wird entscheiden, welche Untersuchungen notwendig sind und ob, wenn beispielsweise zusätzlich Fieber auftritt, ein Covid-19-Test sinnvoll ist.

     

    Ein weiterer Hinweis der AOK-Medizinerin: Bewegung und Sport sind auch für Asthma-Patienten wesentlich. „Wichtig ist, die Intensität der Bewegung an die eigene Fitness anzupassen und die Belastung langsam zu steigern. Bei Anzeichen von Atembeschwerden soll man eine Pause machen. Studien weisen darauf hin, dass Sport und Bewegung Asthmabeschwerden auf Dauer sogar verringern können.“

     

    Für Menschen mit Asthma bronchiale bietet die AOK Baden-Württemberg ein spezielles, strukturiertes Behandlungsprogramm: AOK-Curaplan Asthma. Dieses gewährleistet eine optimale Behandlung durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine Asthma-Therapie, die sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sowie Patientenschulungen, die die Betroffenen zur aktiven Mitarbeit befähigen. 

     

     

    Weiteres Material: Auch im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftauchen, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken, verstopfte Nase oder Augenjucken im Vordergrund, aber auch asthmatische Beschwerden wie Husten oder Atemnot können auftreten. Die Daten dazu finden Sie unten bei "Dokumente" zum Download.

     

     

     

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    news-3638 Thu, 30 Apr 2020 10:03:14 +0200 Leichter Anstieg bei Asthma-Patienten in der Region (Künzelsau) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/leichter-anstieg-bei-asthma-patienten-in-der-region-kuenzelsau.html Welt-Asthma-Tag am 5. Mai 2018 waren im Hohenlohekreis 3.921 Menschen wegen Asthma in Behandlung Atemnot, Husten und ein Engegefühl in der Brust. Was viele Menschen in diesen Tagen automatisch als Covid-19-Symptome abgespeichert haben, können auch typische Anzeichen von Asthma sein: eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. 2018 waren in Baden-Württemberg 232.626 AOK-Versicherte wegen Asthma in ärztlicher Behandlung, davon 3.921 im Hohenlohekreis. Die Anzahl der Erkrankten nahm von Jahr zu Jahr leicht zu: 2014 waren es 3.459, ein Jahr später 3.507, 2016 dann 3.642 und 3.287 im Jahr 2017.

     

    An der Volkskrankheit Asthma leiden im Landesschnitt 5,2% aller AOK-Versicherten, im Hohenlohekreis liegt deren Anteil sogar bei 6,4% und damit deutlich über den Schnitt. Die Zahl ist landesweit in den Jahren 2014 bis 2018 um durchschnittlich 0,4% pro Jahr gestiegen. Im Hohenlohekreis legte der Anteil deutlicher zu und kletterte um 1,5% nach oben. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    „Asthma-Anfälle können unter anderem durch Allergien ausgelöst werden, beispielsweise gegen Pollen, Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie zum Beispiel Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten daher Umgebungen meiden, in denen geraucht wird.“, führt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein aus.

     

    Die Vorbeugung gegen das Leiden beginnt schon in den ersten Lebensmonaten. Studien zufolge sind etwa die Hälfte aller kindlicher Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko sinkt deutlich durch längeres Stillen von Babys sowie durch das Achten auf eine rauchfreie Umgebung. Wer vermutet, dass er eine Asthmaerkrankung hat, sollte sich zunächst telefonisch an seinen Arzt wenden. Dieser wird entscheiden, welche Untersuchungen notwendig sind und ob, wenn beispielsweise zusätzlich Fieber auftritt, ein Covid-19-Test sinnvoll ist.

     

    Ein weiterer Hinweis der AOK-Medizinerin: Bewegung und Sport sind auch für Asthma-Patienten wesentlich. „Wichtig ist, die Intensität der Bewegung an die eigene Fitness anzupassen und die Belastung langsam zu steigern. Bei Anzeichen von Atembeschwerden soll man eine Pause machen. Studien weisen darauf hin, dass Sport und Bewegung Asthmabeschwerden auf Dauer sogar verringern können.“

     

    Für Menschen mit Asthma bronchiale bietet die AOK Baden-Württemberg ein spezielles, strukturiertes Behandlungsprogramm: AOK-Curaplan Asthma. Dieses gewährleistet eine optimale Behandlung durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine Asthma-Therapie, die sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sowie Patientenschulungen, die die Betroffenen zur aktiven Mitarbeit befähigen. 

     

     

    Weiteres Material: Auch im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftauchen, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken, verstopfte Nase oder Augenjucken im Vordergrund, aber auch asthmatische Beschwerden wie Husten oder Atemnot können auftreten. Die Daten dazu finden Sie unten bei "Dokumente" zum Download.

     

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    news-3637 Thu, 30 Apr 2020 09:58:28 +0200 Leichter Anstieg bei Asthma-Patienten in der Region (Schwäbisch Hall) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/leichter-anstieg-bei-asthma-patienten-in-der-region-schwaebisch-hall.html Welt-Asthma-Tag am 5. Mai 2018 waren im Landkreis Schwäbisch Hall 3.955 Menschen wegen Asthma in Behandlung Atemnot, Husten und ein Engegefühl in der Brust. Was viele Menschen in diesen Tagen automatisch als Covid-19-Symptome abgespeichert haben, können auch typische Anzeichen von Asthma sein: eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. 2018 waren in Baden-Württemberg 232.626 AOK-Versicherte wegen Asthma in ärztlicher Behandlung, davon 3.955 im Landkreis Schwäbisch Hall. Die Anzahl der Erkrankten nahm von Jahr zu Jahr leicht zu: 2014 waren es 3.683, ein Jahr später 3.755, 2016 dann 3.856 sowie 3.894 im Jahr 2017.

     

    An der Volkskrankheit Asthma leiden im Landesschnitt 5,2% aller AOK-Versicherten, im Landkreis Schwäbisch Hall liegt deren Anteil allerdings bei 3,6% und damit deutlich unter dem Schnitt. Die Zahl ist landesweit in den Jahren 2014 bis 2018 um durchschnittlich 0,4% pro Jahr gestiegen, sank jedoch entgegen dem Landestrend im Landkreis Schwäbisch Hall um 1,4% in diesem Zeitraum. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    „Asthma-Anfälle können unter anderem durch Allergien ausgelöst werden, beispielsweise gegen Pollen, Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie zum Beispiel Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten daher Umgebungen meiden, in denen geraucht wird.“, führt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein aus.

     

    Die Vorbeugung gegen das Leiden beginnt schon in den ersten Lebensmonaten. Studien zufolge sind etwa die Hälfte aller kindlicher Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko sinkt deutlich durch längeres Stillen von Babys sowie durch das Achten auf eine rauchfreie Umgebung. Wer vermutet, dass er eine Asthmaerkrankung hat, sollte sich zunächst telefonisch an seinen Arzt wenden. Dieser wird entscheiden, welche Untersuchungen notwendig sind und ob, wenn beispielsweise zusätzlich Fieber auftritt, ein Covid-19-Test sinnvoll ist.

     

    Ein weiterer Hinweis der AOK-Medizinerin: Bewegung und Sport sind auch für Asthma-Patienten wesentlich. „Wichtig ist, die Intensität der Bewegung an die eigene Fitness anzupassen und die Belastung langsam zu steigern. Bei Anzeichen von Atembeschwerden soll man eine Pause machen. Studien weisen darauf hin, dass Sport und Bewegung Asthmabeschwerden auf Dauer sogar verringern können.“

     

    Für Menschen mit Asthma bronchiale bietet die AOK Baden-Württemberg ein spezielles, strukturiertes Behandlungsprogramm: AOK-Curaplan Asthma. Dieses gewährleistet eine optimale Behandlung durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine Asthma-Therapie, die sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sowie Patientenschulungen, die die Betroffenen zur aktiven Mitarbeit befähigen. 

     

     

    Weiteres Material: Auch im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftauchen, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken, verstopfte Nase oder Augenjucken im Vordergrund, aber auch asthmatische Beschwerden wie Husten oder Atemnot können auftreten. Die Daten dazu finden Sie unten bei "Dokumente" zum Download.

     

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    news-3636 Thu, 30 Apr 2020 09:55:08 +0200 Leichter Anstieg bei Asthma-Patienten in der Region (Heilbronn) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/leichter-anstieg-bei-asthma-patienten-in-der-region.html Welt-Asthma-Tag am 5. Mai 2018 waren in Heilbronn 10.961 Menschen wegen Asthma in Behandlung Atemnot, Husten und ein Engegefühl in der Brust. Was viele Menschen in diesen Tagen automatisch als Covid-19-Symptome abgespeichert haben, können auch typische Anzeichen von Asthma sein: eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. 2018 waren in Baden-Württemberg 232.626 AOK-Versicherte wegen Asthma in ärztlicher Behandlung, davon 3.306 in Stadt- und 7.655 im Landkreis Heilbronn. Die Anzahl der Erkrankten nahm von Jahr zu Jahr leicht zu: 2014 waren es 2.788 in Stadt- und 6.896 im Landkreis, ein Jahr später 2.943 und 7.160, 2016 dann 3.084 bzw. 7.109 sowie 3.228 und 7.313 im Jahr 2017.

     

    An der Volkskrankheit Asthma leiden im Landesschnitt 5,2% aller AOK-Versicherten, im Stadtkreis Heilbronn liegt deren Anteil bei 5,6%, im Landkreis Heilbronn sogar bei 6,1% und damit deutlich über den Schnitt. Die Zahl ist landesweit in den Jahren 2014 bis 2018 um durchschnittlich 0,4% pro Jahr gestiegen, das entspricht auch genau dem Anstieg im Landkreis Heilbronn. In der Stadt Heilbronn legte der Anteil deutlicher zu und kletterte um 1,2% nach oben. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    „Asthma-Anfälle können unter anderem durch Allergien ausgelöst werden, beispielsweise gegen Pollen, Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie zum Beispiel Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten daher Umgebungen meiden, in denen geraucht wird.“, führt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein aus.

     

    Die Vorbeugung gegen das Leiden beginnt schon in den ersten Lebensmonaten. Studien zufolge sind etwa die Hälfte aller kindlicher Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko sinkt deutlich durch längeres Stillen von Babys sowie durch das Achten auf eine rauchfreie Umgebung. Wer vermutet, dass er eine Asthmaerkrankung hat, sollte sich zunächst telefonisch an seinen Arzt wenden. Dieser wird entscheiden, welche Untersuchungen notwendig sind und ob, wenn beispielsweise zusätzlich Fieber auftritt, ein Covid-19-Test sinnvoll ist.

     

    Ein weiterer Hinweis der AOK-Medizinerin: Bewegung und Sport sind auch für Asthma-Patienten wesentlich. „Wichtig ist, die Intensität der Bewegung an die eigene Fitness anzupassen und die Belastung langsam zu steigern. Bei Anzeichen von Atembeschwerden soll man eine Pause machen. Studien weisen darauf hin, dass Sport und Bewegung Asthmabeschwerden auf Dauer sogar verringern können.“

     

    Für Menschen mit Asthma bronchiale bietet die AOK Baden-Württemberg ein spezielles, strukturiertes Behandlungsprogramm: AOK-Curaplan Asthma. Dieses gewährleistet eine optimale Behandlung durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine Asthma-Therapie, die sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sowie Patientenschulungen, die die Betroffenen zur aktiven Mitarbeit befähigen. 

     

     

    Weiteres Material: Auch im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftauchen, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken, verstopfte Nase oder Augenjucken im Vordergrund, aber auch asthmatische Beschwerden wie Husten oder Atemnot können auftreten. Die Daten dazu finden Sie unten bei "Dokumente" zum Download.

     

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    news-3635 Fri, 24 Apr 2020 09:49:24 +0200 Die besten Anti-Stress-Übungen für zu Hause https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/die-besten-anti-stress-uebungen-fuer-zu-hause.html Ängste, Sorgen, Unsicherheit in Bezug auf die Gesundheit und den Arbeitsplatz – in Corona-Zeiten fühlen sich viele Menschen überfordert. Die Pandemie belastet nicht nur wirtschaftlich, sondern auch psychisch. AOK Entspannungs-Fachkraft Sandra Wittmann hilft dabei, wieder mehr Gelassenheit in den Alltag zu bringen – mit einfachen Anti-Stress-Übungen für zu Hause. Der Ausbruch des neuen, unbekannten Virus erzeugt Furcht. Wenn auch noch der gewohnte Tagesablauf und die sozialen Kontakte wegbrechen, stört dies das seelische Wohlbefinden erheblich. Auf Dauer ist das ungesund. Ständige Anspannung kann zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden führen.

     

    „Darum ist es wichtig, auf die Notbremse zu treten und für Entspannungsmomente zu sorgen. Das gibt dem chaotischen Alltag wieder Struktur und ermöglicht, in Ausnahmesituationen gelassener zu bleiben,“ sagt AOK-Expertin Sandra Wittmann und fügt an: „Durch die vielen negativen, bedrückenden Überlegungen bewegen wir uns in eine Abwärtsspirale, die wir durch positive Gedanken, sogenannte „Ablenker“, stoppen können. Dies können beispielsweise das Hören des Lieblingshits oder Blumengießen sein. Stress wird so bewusst ausgeblendet –die Erregung gedämpft.“

     

    Doch wie gelingt effektiver Stressabbau zu Hause, wo der Platz eingeschränkt ist? „Dafür muss man nicht im Park joggen gehen – es gibt zahlreiche Tricks, um auch in den eigenen vier Wänden die innere Balance zu finden“, so die AOK-Yoga-Lehrerin. Die Expertin hat vier einfache Übungen zusammengestellt, die bei Anspannung wirken. Und sie unterstützen nicht nur akut, sondern auch vorbeugend, um dem Stress Lebewohl zu sagen.

     

    Baum für die Balance

     

    Bei nervöser Unruhe hilft ein Yoga-Klassiker: der Baum. Hinstellen, Gewicht auf einen Fuß verlagern. Das andere Bein anwinkeln mit der Sohle gegen das Standbein drücken. Für Anfänger reicht der Unterschenkel. Arme nach oben. Diese Stellung trainiert Muskulatur und Gleichgewicht. Zudem fördert sie die Konzentration auf sich und den eigenen Körper.

     

    Boxen gibt mentale Kraft

     

    Stress geht immer mit unterschwelliger Aggression einher. Warum den Druck nicht ablassen? In ein Kissen zu boxen wirkt befreiend und lässt Frust verpuffen. So geht’s: Kissen fest in einer Hand halten, die andere Hand ballen. Nun aus der Schulter heraus ins Kissen boxen. Die Schlagfrequenz steigern. Bei jedem Stoß kräftig ausatmen. Seite wechseln.

     

    Anti-Stress-Nerv aktivieren

     

    Der Atem ist der Schlüssel für Gelassenheit. Mit der Bauchatmung etwa stimuliert man den sogenannten Vagus-Nerv. Dadurch sinken die Stresshormone im Körper sofort. So geht’s: Im Schneidersitz 5–7 Sekunden tief durch die Nase Luft holen. Der Bauch wölbt sich. Atem kurz anhalten, 6–8 Sekunden tief durch den Mund ausströmen lassen. Der Bauch senkt sich. Luft kurz anhalten. Wichtig ist, dass das Ausatmen länger dauert als das Einatmen. Fünf- bis zehnmal wiederholen.

     

    Anspannung wegdrücken

     

    Laut Shiatsu steckt der Körper voller Energie-Punkte. Hier lassen sich durch Fingerdruck Blockaden lösen und Stress abbauen. Ein zentraler Punkt ist die „Talsenke”. Er liegt am Handrücken auf der weichen Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger. Daumen der anderen Hand darauf legen, die Stelle zehn Sekunden lang drücken. Dann zwei Sekunden lockerlassen. Rhythmus viermal wiederholen. Seite wechseln.

     

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    news-3607 Wed, 15 Apr 2020 11:32:38 +0200 Drogenmissbrauch nimmt in der Region kontinuierlich zu (Heilbronn) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/drogenmissbrauch-nimmt-in-der-region-kontinuierlich-zu-heilbronn.html 2018 wurden in Heilbronn 2.051 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittelsucht behandelt Wer gedacht hätte, dass der Konsum harter Drogen rückläufig sei, der wird durch eine aktuelle Statistik der AOK Heilbronn-Franken eines Besseren belehrt: Die Krankenhausbehandlungen wegen Drogenmissbrauchs stiegen bei AOK-Versicherten im Landkreis Heilbronn in den Jahren 2014 bis 2018 jährlich um 1,6 Prozent. Im Landesschnitt waren es 1,4 Prozent.

     

    In absoluten Zahlen waren es im Landkreis Heilbronn 1.030 Fälle im Jahr 2014, 1.126 im Jahr 2016 und 1.192 im Jahr 2018. Im Stadtkreis Heilbronn erhöhten sich die Behandlungen im gleichen Zeitraum von 762 über 845 auf 859. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 43.818 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittel-Missbrauchs behandelt, davon 27.865 Männer und 15.952 Frauen. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    Bei der Altersverteilung fällt auf, dass die Zahl der Drogenfälle zwischen 15 und 40 Jahren fortlaufend größer wird und sich danach deutlich verringert.

     

    Der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht verdeutlicht, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist: Bei Befragungen haben rund acht Prozent der Bevölkerung zugegeben regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren. Die Abweichung zu den AOK-Daten beruht darauf, dass sich nur ein Bruchteil der Drogenkonsumenten in ärztliche Behandlung begibt. Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erhalten derzeit 79.400 Menschen in Deutschland eine Substitutionstherapie. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 1.398 drogenbedingte Todesfälle polizeilich registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist damit ein Anstieg um 9,6 % zu verzeichnen (2018: 1.276 Drogentote).

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf Fehlregulierungen im Gehirn beruht. Drogen können positive Empfindungen auslösen, weshalb sich ein starkes Verlangen danach entwickeln kann. Der Betroffene verliert die Kontrolle über den Konsum, Gehirn und Organe werden geschädigt. Meist entwickelt sich zunächst eine psychische Abhängigkeit, die schleichend in eine körperliche übergeht.“

     

    Häufig werde der Grundstein für Suchterkrankungen bereits in der Kindheit gelegt. Beispielsweise durch Beziehungskrisen in Familien oder belastende Situationen. „Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Konsumenten ebenfalls eine Rolle,“ so Dr. Knapstein. Betroffene sollten unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Unterstützung bieten die Drogenberatungsstellen der Landratsämter. Patienten in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der biopsychosozialen Versorgung im Rahmen des AOK-Facharztvertrages PNP (Psychiatrie/Neurologie/Psychotherapie) profitieren. Diese beinhaltet regelmäßige fachärztliche Betreuung, unterstützende Gesprächstherapie sowie Beratung zu Lebensstil und Alltagsgestaltung durch den Sozialen Dienst der AOK.

     

    • Infos im Internet: aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/ 
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    news-3606 Wed, 15 Apr 2020 11:23:11 +0200 Drogenmissbrauch nimmt in der Region kontinuierlich zu (Schwäbisch Hall) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/drogenmissbrauch-nimmt-in-der-region-kontinuierlich-zu-schwaebisch-hall.html 2018 wurden im Landkreis Hall 796 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittelsucht behandelt Wer gedacht hätte, dass der Konsum harter Drogen rückläufig sei, der wird durch eine aktuelle Statistik der AOK Heilbronn-Franken eines Besseren belehrt: Die Krankenhausbehandlungen wegen Drogenmissbrauchs stiegen bei AOK-Versicherten im Landkreis Schwäbisch Hall in den Jahren 2014 bis 2018 jährlich um 1,1 Prozent. Im Landesschnitt waren es 1,4 Prozent.

     

    In absoluten Zahlen waren es im Landkreis 691 Fälle im Jahr 2014, 757 im Jahr 2016 und 796 im Jahr 2018. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 43.818 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittel-Missbrauchs behandelt, davon 27.865 Männer und 15.952 Frauen. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    Bei der Altersverteilung fällt auf, dass die Zahl der Drogenfälle zwischen 15 und 40 Jahren fortlaufend größer wird und sich danach deutlich verringert.

     

    Der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht verdeutlicht, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist: Bei Befragungen haben rund acht Prozent der Bevölkerung zugegeben regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren. Die Abweichung zu den AOK-Daten beruht darauf, dass sich nur ein Bruchteil der Drogenkonsumenten in ärztliche Behandlung begibt. Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erhalten derzeit 79.400 Menschen in Deutschland eine Substitutionstherapie. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 1.398 drogenbedingte Todesfälle polizeilich registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist damit ein Anstieg um 9,6 % zu verzeichnen (2018: 1.276 Drogentote).

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf Fehlregulierungen im Gehirn beruht. Drogen können positive Empfindungen auslösen, weshalb sich ein starkes Verlangen danach entwickeln kann. Der Betroffene verliert die Kontrolle über den Konsum, Gehirn und Organe werden geschädigt. Meist entwickelt sich zunächst eine psychische Abhängigkeit, die schleichend in eine körperliche übergeht.“

     

    Häufig werde der Grundstein für Suchterkrankungen bereits in der Kindheit gelegt. Beispielsweise durch Beziehungskrisen in Familien oder belastende Situationen. „Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Konsumenten ebenfalls eine Rolle,“ so Dr. Knapstein. Betroffene sollten unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Unterstützung bieten die Drogenberatungsstellen der Landratsämter. Patienten in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der biopsychosozialen Versorgung im Rahmen des AOK-Facharztvertrages PNP (Psychiatrie/Neurologie/Psychotherapie) profitieren. Diese beinhaltet regelmäßige fachärztliche Betreuung, unterstützende Gesprächstherapie sowie Beratung zu Lebensstil und Alltagsgestaltung durch den Sozialen Dienst der AOK.

     

    • Infos im Internet: aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/ 
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    news-3605 Wed, 15 Apr 2020 11:21:08 +0200 Drogenmissbrauch nimmt in der Region kontinuierlich zu (Tauberbischofsheim) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/drogenmissbrauch-nimmt-in-der-region-kontinuierlich-zu-tauberbischofsheim.html 2018 wurden im Main-Tauber-Kreis 528 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittelsucht behandelt Wer gedacht hätte, dass der Konsum harter Drogen rückläufig sei, der wird durch eine aktuelle Statistik der AOK Heilbronn-Franken eines Besseren belehrt: Die Krankenhausbehandlungen wegen Drogenmissbrauchs stiegen bei AOK-Versicherten im Main-Tauber-Kreis in den Jahren 2014 bis 2018 jährlich um 0,3 Prozent. Im Landesschnitt waren es 1,4 Prozent.

     

    In absoluten Zahlen waren es im Landkreis 468 Fälle im Jahr 2014, 482 im Jahr 2016 und 528 im Jahr 2018. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 43.818 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittel-Missbrauchs behandelt, davon 27.865 Männer und 15.952 Frauen. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    Bei der Altersverteilung fällt auf, dass die Zahl der Drogenfälle zwischen 15 und 40 Jahren fortlaufend größer wird und sich danach deutlich verringert.

     

    Der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht verdeutlicht, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist: Bei Befragungen haben rund acht Prozent der Bevölkerung zugegeben regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren. Die Abweichung zu den AOK-Daten beruht darauf, dass sich nur ein Bruchteil der Drogenkonsumenten in ärztliche Behandlung begibt. Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erhalten derzeit 79.400 Menschen in Deutschland eine Substitutionstherapie. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 1.398 drogenbedingte Todesfälle polizeilich registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist damit ein Anstieg um 9,6 % zu verzeichnen (2018: 1.276 Drogentote).

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf Fehlregulierungen im Gehirn beruht. Drogen können positive Empfindungen auslösen, weshalb sich ein starkes Verlangen danach entwickeln kann. Der Betroffene verliert die Kontrolle über den Konsum, Gehirn und Organe werden geschädigt. Meist entwickelt sich zunächst eine psychische Abhängigkeit, die schleichend in eine körperliche übergeht.“

     

    Häufig werde der Grundstein für Suchterkrankungen bereits in der Kindheit gelegt. Beispielsweise durch Beziehungskrisen in Familien oder belastende Situationen. „Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Konsumenten ebenfalls eine Rolle,“ so Dr. Knapstein. Betroffene sollten unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Unterstützung bieten die Drogenberatungsstellen der Landratsämter. Patienten in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der biopsychosozialen Versorgung im Rahmen des AOK-Facharztvertrages PNP (Psychiatrie/Neurologie/Psychotherapie) profitieren. Diese beinhaltet regelmäßige fachärztliche Betreuung, unterstützende Gesprächstherapie sowie Beratung zu Lebensstil und Alltagsgestaltung durch den Sozialen Dienst der AOK.

     

    Infos im Internet: aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/ 

     

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    news-3604 Wed, 15 Apr 2020 11:20:54 +0200 Drogenmissbrauch nimmt in der Region kontinuierlich zu (Künzelsau) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/drogenmissbrauch-nimmt-in-der-region-kontinuierlich-zu-kuenzelsau.html 2018 wurden im Hohenlohekreis 592 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittelsucht behandelt Wer gedacht hätte, dass der Konsum harter Drogen rückläufig sei, der wird durch eine aktuelle Statistik der AOK Heilbronn-Franken eines Besseren belehrt: Die Krankenhausbehandlungen wegen Drogenmissbrauchs stiegen bei AOK-Versicherten im Hohenlohekreis in den Jahren 2014 bis 2018 jährlich um 3,3 Prozent. Im Landesschnitt waren es 1,4 Prozent.

     

    In absoluten Zahlen waren es im Landkreis 493 Fälle im Jahr 2014, 535 im Jahr 2015, 561 im Jahr 2016, 581 im Jahr 2017 und 592 im Jahr 2018. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2018 insgesamt 43.818 AOK-Versicherte wegen Betäubungsmittel-Missbrauchs behandelt, davon 27.865 Männer und 15.952 Frauen. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von über 45 Prozent in Baden-Württemberg mit Abstand die meisten Menschen versichert.

     

    Bei der Altersverteilung fällt auf, dass die Zahl der Drogenfälle zwischen 15 und 40 Jahren fortlaufend größer wird und sich danach deutlich verringert.

     

    Der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht verdeutlicht, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist: Bei Befragungen haben rund acht Prozent der Bevölkerung zugegeben regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren. Die Abweichung zu den AOK-Daten beruht darauf, dass sich nur ein Bruchteil der Drogenkonsumenten in ärztliche Behandlung begibt. Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erhalten derzeit 79.400 Menschen in Deutschland eine Substitutionstherapie. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 1.398 drogenbedingte Todesfälle polizeilich registriert. Gegenüber dem Vorjahr ist damit ein Anstieg um 9,6 % zu verzeichnen (2018: 1.276 Drogentote).

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf Fehlregulierungen im Gehirn beruht. Drogen können positive Empfindungen auslösen, weshalb sich ein starkes Verlangen danach entwickeln kann. Der Betroffene verliert die Kontrolle über den Konsum, Gehirn und Organe werden geschädigt. Meist entwickelt sich zunächst eine psychische Abhängigkeit, die schleichend in eine körperliche übergeht.“

     

    Häufig werde der Grundstein für Suchterkrankungen bereits in der Kindheit gelegt. Beispielsweise durch Beziehungskrisen in Familien oder belastende Situationen. „Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Konsumenten ebenfalls eine Rolle,“ so Dr. Knapstein. Betroffene sollten unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Unterstützung bieten die Drogenberatungsstellen der Landratsämter. Patienten in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der biopsychosozialen Versorgung im Rahmen des AOK-Facharztvertrages PNP (Psychiatrie/Neurologie/Psychotherapie) profitieren. Diese beinhaltet regelmäßige fachärztliche Betreuung, unterstützende Gesprächstherapie sowie Beratung zu Lebensstil und Alltagsgestaltung durch den Sozialen Dienst der AOK.

     

    • Infos im Internet: aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/ 
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    news-3596 Fri, 10 Apr 2020 14:37:20 +0200 Entspannter Krisen-Alltag in den eigenen vier Wänden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/entspannter-krisen-alltag-in-den-eigenen-vier-waenden.html Tipps für Stress-Abbau in Familien von AOK-Expertin Sandra Wittmann Viele Menschen halten sich vorbildlich an die Regeln zur Bewältigung der Corona-Krise: Nur die notwendigsten Sozialkontakte und zu Hause bleiben. Bisher ist kein Ende der verordneten Isolation abzusehen. So mancher Familie fällt allmählich die Decke auf den Kopf! Welche negativen Auswirkungen räumliche Enge haben kann, und wie man diesen begegnet, erläutert Sandra Wittmann, Yoga-Lehrerin und Bewegungsfachkraft der AOK Heilbronn-Franken und schildert eine typische Situation.

     

    Papa sitzt am Esszimmertisch in seinem neuen Homeoffice und versucht sich auf die Ausarbeitung einer Kalkulation zu konzentrieren. Mama erledigt nach der ersten Telefonkonferenz des Tages mit Schulkind Lukas im Wohnzimmer die Online-Schulaufgaben der zweiten Klasse. Und die vierjährige Lena singt währenddessen ihrer Puppe im Flur den neuesten Kinder-Hit vor – lautstark – damit es auch alle gut hören können. Seit fast drei Wochen ist das Leben der Familie im Wesentlichen auf 90 Quadratmeter begrenzt. Die Enge sorgt zunehmend für Spannungen. Vielen Menschen wird das in Corona-Zeiten nur allzu bekannt vorkommen.

     

    AOK-Entspannungsexpertin Sandra Wittmann: „Durch die Kontaktsperren der Pandemie sind Konflikte vorprogrammiert. Um diesen entgegen zu wirken, helfen Entspannungsübungen für die ganze Familie. Einzelne Techniken können Kinder und Erwachsene gemeinsam ausüben. Das macht Spaß und sorgt für Abwechslung.“ Für Kinder ab vier Jahre besonders gut geeignet sei die progressive Muskelentspannung. Die Übungen können spielerisch durchgeführt werden und stellen eine Folge von An- und Entspannung verschiedener Muskeln dar. Die Herzschlagrate und der Blutdruck werden gesenkt, Gedanken und Gefühle kommen zur Ruhe. Zwei- bis dreimal pro Tag jeweils fünf bis zehn Minuten reichen völlig aus.

     

    Ein Übungsbeispiel von Sandra Wittmann: „Alle sitzen bequem auf einem Stuhl und schließen die Augen. Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. Nun zuerst die linke Hand zur Faust ballen und diese Spannung 10 Sekunden anhalten. Dann wird die Hand geöffnet und bleibt 30 Sekunden lang ruhig liegen. Nun wird die Entspannungsübung mit der rechten Hand gemacht. Wesentlich ist es, das Gefühl der Entspannung bewusst wahrzunehmen. Anschließend wir die An- und Entspannung mit anderen Muskelgruppen des Körpers durchgeführt.“ Ein nützliche Internetseite dazu: www.aok.de/pk/bw/inhalt/progressive-muskelentspannung.

     

    Für kleinere Kinder sei als Entspannungsmethode meditativer Tanz perfekt, da hier Ruhe mit Bewegung verbunden wird.  Kinder und Erwachsene bewegen sich mit einfachen Gebärden und wiederkehrenden Tanzschritten zu ruhiger Musik.

     

    Auch die Atem-Übungen des Yoga sind hervorragend geeignet Stress abzubauen. AOK-Yoga-Lehrerin Wittmann: „Die Kinder lernen tief in den Bauch zu atmen und sich dadurch zu beruhigen. Der Sauerstoff kann so in jedes Körperteil strömen und es mit Energie versorgen.“ Wichtig sei es, richtig auszuatmen, damit der verbrauchte Sauerstoff nicht in der Lunge bleibt. Um Atemübungen bewusst und konzentriert anzuwenden, sollte ein Kind mindestens 7 Jahre alt sein.

     

    Ein Übungsvorschlag von Sandra Wittmann: „Alle legen sich bequem auf den Rücken und lassen die Hände ruhig auf dem Bauch liegen. Nun tief in den Bauch einatmen und dabei spüren, wie dieser sich hebt. Beim Ausatmen die Luft durch die Nase entweichen lassen. Wenn man das Gefühl hat, die gesamte verbrauchte Luft ausgeatmet zu haben, stößt man mit einem lauten „ho, ho, ho“ die Restluft aus. Nun sind die Lungen wirklich von verbrauchter Luft befreit, und der neue Atemzug bringt frischen Sauerstoff in den Körper. Führen Sie Ihr Kind langsam und behutsam an Entspannungsübungen heran und steigern Sie die Zeiten nur langsam,“ rät die Entspannungsexpertin. Infos und Übungen zum Yoga gibt es im Internet: www.aok.de/pk/bw/inhalt/yoga-einklang-von-koerper-geist-und-seele-7

     

     

     

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    news-3594 Thu, 09 Apr 2020 14:33:13 +0200 Kompetente Informationen für Firmen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/kompetente-informationen-fuer-firmen.html Die Corona-Krise ist für Unternehmen mit einem ungeheuren Informationsbedarf verbunden, da fast täglich Neuregelungen im Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht den Betriebsalltag belasten. Hilfe bieten AOK-Online-Seminare für Arbeitgeber, Personal- und Steuerberaterbüros. Kompakte Texte und Videos ermöglichen einen Überblick zu den aktuellen Änderungen in den Bereichen „Sozialversicherung“ und „Betriebliche Gesundheit“. Themen sind unter anderem: „Minijobs – Auswirkungen des Sozialschutzpakets“, „Coronavirus und Kurzarbeit“ oder das „Fachkräfteeinwanderungsgesetz 2020“. Die AOK-Online-Seminare beantworten Fragen zu Urlaub und Kurzarbeit, beispielsweise wieviel Urlaub aus 2020 abzubauen ist, bevor mit Kurzarbeit gestartet werden kann, den Voraussetzungen für Kurzarbeit und wie diese zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu vereinbaren ist. Die AOK-Online-Seminare und Videos stehen kostenlos im Internet zur Verfügung: www.aok.de/fk/online-seminare-als-video/

     

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    news-3593 Fri, 03 Apr 2020 14:31:23 +0200 AOK-Gesundheitscoach per Telefon https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-gesundheitscoach-per-telefon.html Motivation zu mehr Bewegung und Entspannung durch AOK-Fachkräfte Zahlreiche Beschäftigte arbeiten derzeit wegen des Corona-Virus als Vorsichtsmaßnahme von zuhause aus – die meisten davon das erste Mal. Fitness-Studios und Sportvereine sind geschlossen, soziale Kontakte stark eingeschränkt. Sport allein zuhause? Wie soll das gehen, fragen sich viele, vor allem, wenn neben Kinderbetreuung und Arbeit kein großes Zeitfenster mehr bleibt. Stress, Konflikte und negative Stimmung in den Familien bleiben daher in dieser Ausnahmesituation nicht aus. Die AOK Heilbronn-Franken bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma und findet Lösungen für alle: runter von der Couch und raus aus dem (neuen) Alltagstrott! Das macht den Kopf frei und gute Laune folgt garantiert.

     

    Das Internet bietet eine schier endlose Anzahl von Tipps und Informationen zur Bewegung, Entspannung und Stressbewältigung. Aus dieser Fülle jedoch die beste Option für seine individuelle Situation zu finden, kostet Zeit und Geduld. Kompetente Beratung? Fehlanzeige! Die AOK Heilbronn-Franken füllt ab sofort genau diese Lücke: qualifizierte Fachkräfte sind unter der Nummer 07131 3823842 erreichbar und beantworten individuell Fragen zur persönlichen Situation. So lassen sich Ansätze zu Bewegung und Entspannung und für mehr Balance im Alltag finden. Online-Angebote der AOK sowie ergänzende Tipps per Post oder E-Mail runden das Gesundheitspaket ab. Mit dieser kostenfreien Telefonberatung sind unsere Bewegungs- und Entspannungs-ExpertInnen in dieser herausfordernden Zeit für alle Menschen in der Region da.

     

    Die Service-Zeiten sind ab sofort und bis 30. April: montags und mittwochs von 09:00-11:00 Uhr, dienstags und donnerstags 15:00-17:00 Uhr. Außerdem kann per Mail an gesundheitscoach-hnf@bw.aok.de ein individueller Beratungstermin vereinbart werden.

     

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    news-3595 Fri, 27 Mar 2020 14:35:09 +0100 Krankschreibung in Zeiten von Corona https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankschreibung-in-zeiten-von-corona.html Ein kleiner Virus legt die gesamte Welt lahm. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Menschen sind gewaltig. Mit täglich neuen steigenden Infiziertenzahlen und Restriktionen steigt auch die Angst der Menschen. Immer mehr werden in Quarantäne geschickt oder müssen auf Weisung des Arbeitgebers zuhause bleiben. Dann kommen quälende Fragen. Eine davon ist, wer zahlt mir die Zeit in der Quarantäne oder die Ausfallzeit beim Arbeitgeber. Sebastian Mittelbach, Leiter des ComepetenceCenters Firmenkunden bei der AOK Heilbronn-Franken gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen. Entsteht ein Lohnfortzahlungsanspruch, wenn jemand wegen des Verdachts auf den Virus von der Arbeit fernbliebt?

     

    Wenn jemand ohne Anordnung des Gesundheitsamtes und ohne festgestellte Arbeitsunfähigkeit der Arbeit fernbleibt, gibt es weder Entgeltfortzahlung noch Krankengeld. Bei einer vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne (im Krankenhaus oder zu Hause) bekommt ein Arbeitnehmer in den ersten sechs Wochen eine Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls und danach in Höhe des Krankengeldes (§ 56 Infektionsschutzgesetz). Den Verdienstausfall zahlt in der Regel der Arbeitgeber und bekommt diesen auf Antrag vom Gesundheitsamt erstattet.

     

    Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei Verdacht auf Corona?

     

    Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus wird Betroffenen häufig empfohlen, zu Hause zu bleiben. Die Gesundheitsämter ordnen mitunter eine Quarantäne an. Auch Arbeitgeber schicken zunehmend Mitarbeiter nach Hause, die unmittelbaren oder mittelbaren Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Hier gilt der Leitsatz: Keine Krankschreibung ohne Krankheit!

     

    Nur, wenn der Betroffene tatsächlich krank ist, stellt der Arzt eine AU-Bescheinigung aus. Bei Arbeitsunfähigkeit ist trotz Quarantäne eine AU-Bescheinigung erforderlich, wenn der Patient Symptome (z.B. Husten, Fieber) zeigt. Hat er keine Symptome wird auch keine AU-Bescheinigung ausgestellt.

     

    Gibt es Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankmeldung), auch wenn Sie nicht von einem Arzt untersucht wurden?

     

    Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit bis maximal 14 Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verständigt.

     

    Die Regelung gilt für Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Diese Vereinbarung gilt ab sofort und zunächst für vier Wochen.

     

    Wer zahlt im Falle einer Coronavirus-Infektion das Gehalt weiter? Arbeitgeber oder Krankenkasse?

     

    Im Fall der Arbeitsunfähigkeit durch Infektion mit dem Coronavirus: Es liegt arbeitsrechtlich ein normaler Krankheitsfall vor. Damit gelten auch die üblichen gesetzlichen Regeln zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Für die ersten 6 Wochen der Arbeitsunfähigkeit leistet der Arbeitgeber Entgeltfortzahlung, anschließend die Krankenkasse Krankengeld. Viele Arbeitgeber (Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten) erhalten einen großen Teil dieser in den ersten sechs Wochen zu leistenden Entgeltfortzahlung auf Antrag von der jeweiligen Krankenkasse wieder erstattet (Entgeltfortzahlungsversicherung).

     

    Im Fall der angeordneten Quarantäne (wegen Infektion oder Verdacht auf Infektion): Auch hier erhält der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber für maximal sechs Wochen eine Entgeltfortzahlung. Nach § 56 Infektionsschutzgesetz bekommt der Arbeitgeber die Aufwendungen für maximal sechs Wochen Entgeltzahlung erstattet.

     

    Wer zahlt das Gehalt, wenn der Arbeitgeber die Zwangspause anordnet?

     

    Wenn der Arbeitgeber sich entscheidet, seine Arbeitnehmer nicht arbeiten zu lassen, muss er das Gehalt weiterzahlen. Hier liegt ein Fall des sogenannten Annahmeverzugs nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vor.

     

    Für Fragen erreichen Sie das ServiceCenter der AOK Heilbronn-Franken unter 07941 2079148. 

     

     

     

     

     

     

     

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    news-3603 Thu, 26 Mar 2020 10:47:18 +0100 Schlafstörungen durch Zeitumstellung (Schwäbisch Hall) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafstoerungen-durch-zeitumstellung-schwaebisch-hall.html Am 29. März wird an der Uhr gedreht Jeder Dritte hat Probleme mit neuem Rhythmus Der Sonntag, 29. März, wird auch im Landkreis Hall schneller vergehen: Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Das kann gesundheitliche Probleme bereiten“, meint Sandra Wittmann, Sporttherapeutin und Entspannungsfachkraft bei der AOK Heilbronn-Franken, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch, weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Im Jahr 2018 waren im Landkreis Schwäbisch Hall 3.739 AOK-Versicherte wegen Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung.

     

    Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration in der Schule oder bei der Arbeit und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist,“ so Sandra Wittmann.

     

    Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen für den Landkreis Schwäbisch Hall: Die Zahl der Arztbesuche wegen Schlafstörungen stieg hier von 3.050 AOK-Versicherten im Jahr 2014 über 3.368 in 2016 auf 3.739 im Jahr 2018. Insgesamt sind im Landkreis rund fünf Prozent der Menschen betroffen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

     

    „Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sandra Wittmanns Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein." 

     

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    news-3602 Thu, 26 Mar 2020 10:45:08 +0100 Schlafstörungen durch Zeitumstellung (Tauberbischofsheim) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafstoerungen-durch-zeitumstellung-tauberbischofsheim.html Am 29. März wird an der Uhr gedreht Jeder Dritte hat Probleme mit neuem Rhythmus Der Sonntag, 29. März, wird auch im Main-Tauber-Kreis schneller vergehen: Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Das kann gesundheitliche Probleme bereiten“, meint Sandra Wittmann, Sporttherapeutin und Entspannungsfachkraft bei der AOK Heilbronn-Franken, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch, weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Im Jahr 2018 waren im Main-Tauber-Kreis 3.531 AOK-Versicherte wegen Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung.

     

    Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration in der Schule oder bei der Arbeit und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist,“ so Sandra Wittmann.

     

    Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen für den Main-Tauber-Kreis: Die Zahl der Arztbesuche wegen Schlafstörungen stieg hier von 2.787 AOK-Versicherten im Jahr 2014 über 3206 in 2016 auf 3.531 im Jahr 2018. Insgesamt sind im Landkreis rund fünf Prozent der Menschen betroffen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

     

    „Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sandra Wittmanns Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein." 

     

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    news-3601 Thu, 26 Mar 2020 10:41:42 +0100 Schlafstörungen durch Zeitumstellung (Künzelsau) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafstoerungen-durch-zeitumstellung-kuenzelsau.html Am 29. März wird an der Uhr gedreht Jeder Dritte hat Probleme mit neuem Rhythmus Der Sonntag, 29. März, wird auch im Hohenlohekreis schneller vergehen: Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Das kann gesundheitliche Probleme bereiten“, meint Sandra Wittmann, Sporttherapeutin und Entspannungsfachkraft bei der AOK Heilbronn-Franken, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch, weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Im Jahr 2018 waren im Hohenlohekreis 2.816 AOK-Versicherte wegen Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung.

     

    Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration in der Schule oder bei der Arbeit und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist,“ so Sandra Wittmann.

     

    Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen für den Hohenlohekreis: Die Zahl der Arztbesuche wegen Schlafstörungen stieg hier von 2.436 AOK-Versicherten im Jahr 2014 über 2.548 in 2016 auf 2.816 im Jahr 2018. Insgesamt sind im Landkreis rund fünf Prozent der Menschen betroffen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

     

    „Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sandra Wittmanns Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein." 

     

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    news-3600 Thu, 26 Mar 2020 10:28:11 +0100 Schlafstörungen durch Zeitumstellung (Heilbronn) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/schlafstoerungen-durch-zeitumstellung-heilbronn.html Am 29. März wird an der Uhr gedreht Jeder Dritte hat Probleme mit neuem Rhythmus Der Sonntag, 29. März, wird auch in Heilbronn schneller vergehen: Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Das kann gesundheitliche Probleme bereiten“, meint Sandra Wittmann, Sporttherapeutin und Entspannungsfachkraft bei der AOK Heilbronn-Franken, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch, weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Im Jahr 2018 waren im Stadtkreis Heilbronn 2.313 AOK-Versicherte wegen Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung, im Landkreis Heilbronn waren es 5.151.

     

    Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration in der Schule oder bei der Arbeit und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist,“ so Sandra Wittmann.

     

    Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen für den Stadt- und Landkreis Heilbronn: Die Zahl der Arztbesuche wegen Schlafstörungen stieg hier von 6.341 AOK-Versicherten im Jahr 2014 über 6.863 in 2016 auf 7.464 im Jahr 2018. Insgesamt sind rund fünf Prozent der Menschen betroffen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

     

    „Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Entspannungsexpertin Sandra Wittmann. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sandra Wittmanns Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein." 

     

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    news-3548 Wed, 25 Mar 2020 12:34:53 +0100 Im Frühjahr häufen sich Blasenentzündungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/im-fruehjahr-haeufen-sich-blasenentzuendungen.html Ein stechender Schmerz beim Wasserlassen, Krämpfe im Unterleib und ein erhöhter Harndrang – die Blasenentzündung, medizinisch Zystitis genannt, ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten mit unangenehmen Symptomen. Während Männer eher selten betroffen sind, leidet im Schnitt jede zweite Frau einmal im Leben an einer Blasenentzündung. Die muss manchmal mit Antibiotika behandelt werden. Soweit muss es aber nicht kommen. Landesweit wurden 2018 insgesamt 106.189 AOK-Versicherte – 87.749 Frauen und 18.440 Männer - wegen Zystitis behandelt. Davon kamen 2.798 aus dem Landkreis Heilbronn und 1.165 aus der kreisfreien Stadt. Vermutlich ist die Dunkelziffer sehr hoch, da die meisten Betroffenen auf einen Arztbesuch verzichten. „Wenn man sich bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling im Freien auf noch kalte Oberflächen setzt, kann bei empfindlichen Menschen das Risiko einer Blasenentzündung steigen“, verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die zentrale Ursache für Harnwegsinfekte ist aber nicht die Kälte selbst, sondern Bakterien, die den Weg in die Harnröhre finden und sich bis in die Blase vermehren. Bei Frauen haben es die Keime besonders einfach. Denn bei ihnen ist die Harnröhre mit drei bis fünf Zentimetern im Durchschnitt fünfmal kürzer als die von Männern. Dadurch können Bakterien, meistens aus der Darmflora, leichter in die Blase geraten. Setzen sie sich hier fest, beginnt der Körper, sie zu bekämpfen. Die Folge: Die Blasenwand entzündet sich und schwillt an.

     

     

     

    Je früher man eine Blasenentzündung erkennt, desto effektiver kann man den Krankheitsverlauf abmildern. Anzeichen sind oft brennende und stechende Schmerzen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang mit geringen Urinmengen. Bei einem milderen Verlauf helfen pflanzliche Mittel wie etwa Kapuzinerkresse. „Außerdem sollte man darauf achten, ausreichend zu trinken, also bei normaler Temperatur und Aktivität gut eineinhalb Liter am Tag. So kann sich die Blase regelmäßig entleeren und die Harnröhre wird durchgespült“, erklärt Dr. Sabine Knapstein. Oft raten Ärzte zudem, Füße und Unterleib warm zu halten sowie die Abwehrkräfte des Körpers durch ausreichend Schlaf zu stärken.

     

     

     

    Extra viel zu trinken, helfe aber nicht. Denn dadurch werden körpereigene Substanzen im Urin wie bestimmte Proteine zu stark verdünnt. Diese und weitere Substanzen bekämpfen die bakterielle Entzündung. Das alles kann aber nicht immer einen schwereren Krankheitsverlauf verhindern. „Spätestens, wenn die Schmerzen sehr stark sind oder man Fieber bekommt, sollte man zum Hausarzt gehen“, empfiehlt die AOK-Expertin. „Er entscheidet, ob eine medikamentöse Behandlung, unter Umständen sogar mit Antibiotika notwendig ist.“ Unbehandelt kann sich aus einer Blasen- eine Nierenbeckenentzündung entwickeln. Typische Beschwerden sind Schmerzen seitlich am unteren Rücken und oft auch Fieber.

     

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    news-3547 Wed, 25 Mar 2020 12:33:54 +0100 Im Frühjahr häufen sich Blasenentzündungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/im-fruehjahr-haeufen-sich-blasenentzuendungen-1.html Ein stechender Schmerz beim Wasserlassen, Krämpfe im Unterleib und ein erhöhter Harndrang – die Blasenentzündung, medizinisch Zystitis genannt, ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten mit unangenehmen Symptomen. Während Männer eher selten betroffen sind, leidet im Schnitt jede zweite Frau einmal im Leben an einer Blasenentzündung. Die muss manchmal mit Antibiotika behandelt werden. Soweit muss es aber nicht kommen. Landesweit wurden 2018 insgesamt 106.189 AOK-Versicherte – 87.749 Frauen und 18.440 Männer - wegen Zystitis behandelt, davon kamen 2.088 aus dem Hohenlohekreis. Vermutlich ist die Dunkelziffer sehr hoch, da die meisten Betroffenen auf einen Arztbesuch verzichten. „Wenn man sich bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling im Freien auf noch kalte Oberflächen setzt, kann bei empfindlichen Menschen das Risiko einer Blasenentzündung steigen“, verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die zentrale Ursache für Harnwegsinfekte ist aber nicht die Kälte selbst, sondern Bakterien, die den Weg in die Harnröhre finden und sich bis in die Blase vermehren. Bei Frauen haben es die Keime besonders einfach. Denn bei ihnen ist die Harnröhre mit drei bis fünf Zentimetern im Durchschnitt fünfmal kürzer als die von Männern. Dadurch können Bakterien, meistens aus der Darmflora, leichter in die Blase geraten. Setzen sie sich hier fest, beginnt der Körper, sie zu bekämpfen. Die Folge: Die Blasenwand entzündet sich und schwillt an.

     

     

     

    Je früher man eine Blasenentzündung erkennt, desto effektiver kann man den Krankheitsverlauf abmildern. Anzeichen sind oft brennende und stechende Schmerzen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang mit geringen Urinmengen. Bei einem milderen Verlauf helfen pflanzliche Mittel wie etwa Kapuzinerkresse. „Außerdem sollte man darauf achten, ausreichend zu trinken, also bei normaler Temperatur und Aktivität gut eineinhalb Liter am Tag. So kann sich die Blase regelmäßig entleeren und die Harnröhre wird durchgespült“, erklärt Dr. Sabine Knapstein. Oft raten Ärzte zudem, Füße und Unterleib warm zu halten sowie die Abwehrkräfte des Körpers durch ausreichend Schlaf zu stärken.

     

     

     

    Extra viel zu trinken, helfe aber nicht. Denn dadurch werden körpereigene Substanzen im Urin wie bestimmte Proteine zu stark verdünnt. Diese und weitere Substanzen bekämpfen die bakterielle Entzündung. Das alles kann aber nicht immer einen schwereren Krankheitsverlauf verhindern. „Spätestens, wenn die Schmerzen sehr stark sind oder man Fieber bekommt, sollte man zum Hausarzt gehen“, empfiehlt die AOK-Expertin. „Er entscheidet, ob eine medikamentöse Behandlung, unter Umständen sogar mit Antibiotika notwendig ist.“ Unbehandelt kann sich aus einer Blasen- eine Nierenbeckenentzündung entwickeln. Typische Beschwerden sind Schmerzen seitlich am unteren Rücken und oft auch Fieber.

     

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    news-3546 Wed, 25 Mar 2020 12:32:47 +0100 Im Frühjahr häufen sich Blasenentzündungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/im-fruehjahr-haeufen-sich-blasenentzuendungen-2.html Ein stechender Schmerz beim Wasserlassen, Krämpfe im Unterleib und ein erhöhter Harndrang – die Blasenentzündung, medizinisch Zystitis genannt, ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten mit unangenehmen Symptomen. Während Männer eher selten betroffen sind, leidet im Schnitt jede zweite Frau einmal im Leben an einer Blasenentzündung. Die muss manchmal mit Antibiotika behandelt werden. Soweit muss es aber nicht kommen. Landesweit wurden 2018 insgesamt 106.189 AOK-Versicherte – 87.749 Frauen und 18.440 Männer - wegen Zystitis behandelt, davon kamen 1.824 aus dem Main-Tauber-Kreis. Vermutlich ist die Dunkelziffer sehr hoch, da die meisten Betroffenen auf einen Arztbesuch verzichten. „Wenn man sich bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling im Freien auf noch kalte Oberflächen setzt, kann bei empfindlichen Menschen das Risiko einer Blasenentzündung steigen“, verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die zentrale Ursache für Harnwegsinfekte ist aber nicht die Kälte selbst, sondern Bakterien, die den Weg in die Harnröhre finden und sich bis in die Blase vermehren. Bei Frauen haben es die Keime besonders einfach. Denn bei ihnen ist die Harnröhre mit drei bis fünf Zentimetern im Durchschnitt fünfmal kürzer als die von Männern. Dadurch können Bakterien, meistens aus der Darmflora, leichter in die Blase geraten. Setzen sie sich hier fest, beginnt der Körper, sie zu bekämpfen. Die Folge: Die Blasenwand entzündet sich und schwillt an.

     

     

     

    Je früher man eine Blasenentzündung erkennt, desto effektiver kann man den Krankheitsverlauf abmildern. Anzeichen sind oft brennende und stechende Schmerzen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang mit geringen Urinmengen. Bei einem milderen Verlauf helfen pflanzliche Mittel wie etwa Kapuzinerkresse. „Außerdem sollte man darauf achten, ausreichend zu trinken, also bei normaler Temperatur und Aktivität gut eineinhalb Liter am Tag. So kann sich die Blase regelmäßig entleeren und die Harnröhre wird durchgespült“, erklärt Dr. Sabine Knapstein. Oft raten Ärzte zudem, Füße und Unterleib warm zu halten sowie die Abwehrkräfte des Körpers durch ausreichend Schlaf zu stärken.

     

     

     

    Extra viel zu trinken, helfe aber nicht. Denn dadurch werden körpereigene Substanzen im Urin wie bestimmte Proteine zu stark verdünnt. Diese und weitere Substanzen bekämpfen die bakterielle Entzündung. Das alles kann aber nicht immer einen schwereren Krankheitsverlauf verhindern. „Spätestens, wenn die Schmerzen sehr stark sind oder man Fieber bekommt, sollte man zum Hausarzt gehen“, empfiehlt die AOK-Expertin. „Er entscheidet, ob eine medikamentöse Behandlung, unter Umständen sogar mit Antibiotika notwendig ist.“ Unbehandelt kann sich aus einer Blasen- eine Nierenbeckenentzündung entwickeln. Typische Beschwerden sind Schmerzen seitlich am unteren Rücken und oft auch Fieber.

     

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    news-3545 Wed, 25 Mar 2020 12:31:34 +0100 Im Frühjahr häufen sich Blasenentzündungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/im-fruehjahr-haeufen-sich-blasenentzuendungen-3.html Schwäbisch Hall. Ein stechender Schmerz beim Wasserlassen, Krämpfe im Unterleib und ein erhöhter Harndrang – die Blasenentzündung, medizinisch Zystitis genannt, ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten mit unangenehmen Symptomen. Während Männer eher selten betroffen sind, leidet im Schnitt jede zweite Frau einmal im Leben an einer Blasenentzündung. Die muss manchmal mit Antibiotika behandelt werden. Soweit muss es aber nicht kommen. Landesweit wurden 2018 insgesamt 106.189 AOK-Versicherte – 87.749 Frauen und 18.440 Männer - wegen Zystitis behandelt, davon kamen 2.029 aus dem Landkreis Schwäbisch Hall. Vermutlich ist die Dunkelziffer sehr hoch, da die meisten Betroffenen auf einen Arztbesuch verzichten. „Wenn man sich bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling im Freien auf noch kalte Oberflächen setzt, kann bei empfindlichen Menschen das Risiko einer Blasenentzündung steigen“, verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die zentrale Ursache für Harnwegsinfekte ist aber nicht die Kälte selbst, sondern Bakterien, die den Weg in die Harnröhre finden und sich bis in die Blase vermehren. Bei Frauen haben es die Keime besonders einfach. Denn bei ihnen ist die Harnröhre mit drei bis fünf Zentimetern im Durchschnitt fünfmal kürzer als die von Männern. Dadurch können Bakterien, meistens aus der Darmflora, leichter in die Blase geraten. Setzen sie sich hier fest, beginnt der Körper, sie zu bekämpfen. Die Folge: Die Blasenwand entzündet sich und schwillt an.

     

     

     

    Je früher man eine Blasenentzündung erkennt, desto effektiver kann man den Krankheitsverlauf abmildern. Anzeichen sind oft brennende und stechende Schmerzen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang mit geringen Urinmengen. Bei einem milderen Verlauf helfen pflanzliche Mittel wie etwa Kapuzinerkresse. „Außerdem sollte man darauf achten, ausreichend zu trinken, also bei normaler Temperatur und Aktivität gut eineinhalb Liter am Tag. So kann sich die Blase regelmäßig entleeren und die Harnröhre wird durchgespült“, erklärt Dr. Sabine Knapstein. Oft raten Ärzte zudem, Füße und Unterleib warm zu halten sowie die Abwehrkräfte des Körpers durch ausreichend Schlaf zu stärken.

     

     

     

    Extra viel zu trinken, helfe aber nicht. Denn dadurch werden körpereigene Substanzen im Urin wie bestimmte Proteine zu stark verdünnt. Diese und weitere Substanzen bekämpfen die bakterielle Entzündung. Das alles kann aber nicht immer einen schwereren Krankheitsverlauf verhindern. „Spätestens, wenn die Schmerzen sehr stark sind oder man Fieber bekommt, sollte man zum Hausarzt gehen“, empfiehlt die AOK-Expertin. „Er entscheidet, ob eine medikamentöse Behandlung, unter Umständen sogar mit Antibiotika notwendig ist.“ Unbehandelt kann sich aus einer Blasen- eine Nierenbeckenentzündung entwickeln. Typische Beschwerden sind Schmerzen seitlich am unteren Rücken und oft auch Fieber.

     

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    news-3592 Tue, 24 Mar 2020 14:28:36 +0100 Gesunde und schnelle Küche daheim (Tauberbischofsheim) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesunde-und-schnelle-kueche-daheim-tauberbischofsheim.html Die aktuelle Situation ist für viele Menschen neu: Familien sind die komplette Zeit daheim, Kinder haben weder Schule noch Kindergarten und auch die mittägliche Essensversorgung durch Mensa oder Kantine fällt aus. Jeden Tag ein gesundes Mittagessen zuzubereiten, stellt viele Eltern vor eine ungewohnte Herausforderung. Ute Derleder, AOK-Ernährungsexpertin für den Main-Tauber-Kreis gibt Tipps zum schnellen und gesunden Kochen wie auch zum planvollen Einkaufen. „Am allerwichtigsten gerade finde ich es, den Druck herauszunehmen und die unsichere Gesamtsituation nicht noch für alle stressiger zu machen“, so Ute Derleder. Es sei völlig in Ordnung auch mal auf schnelle Tiefkühlkost zurückzugreifen, wenn beide Eltern sich im Home Office zwischen Telefonkonferenzen, Kinderbetreuung und dem Kontrollieren und Vermitteln von Schulaufgaben aufreiben. Und es spreche nichts dagegen, ab und zu weiterhin den Lieblingsitaliener zu unterstützen, der die Pizza an die Haustür liefere. Diese könne man ja aufteilen und mit einem bunten leckeren Salat aufwerten.

     

    „Mit einem Essensplan sind gesunde und leckere Mahlzeiten in dieser Zeit gut machbar“, weiß sie. Die Einkaufsliste ermögliche es, Besorgungen im Supermarkt auf einmal pro Woche zu beschränken und damit unnötige Sozialkontakte zu vermeiden. „Setzen Sie sich mit der ganzen Familie in Ruhe zusammen und sammeln die Essenswünsche.“ Beliebte Klassiker der Kinderküche sind keineswegs tabu. Pfannkuchen oder Nudeln mit Tomatensauce könne man immer mit Gemüse oder Salat ergänzen. Viele Kinder kennen das auch aus der Kita nicht anders. „Erbsen, Karotten oder auch Gurkensalat mit einem milden Dressing stehen bei Kindern hoch im Kurs“, so die Diätassistentin.

     

    Eine gesunde Ernährung sollte gerade in diesen Zeiten das Immunsystem stärken. Jeden Tag sollten daher fünfmal Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Karotten, Kohlrabi, Kürbis, Lauch oder Kohl sind über mehrere Tage haltbar. „Dazu zwei bis dreimal Fleisch oder Geflügel, einmal pro Woche Fisch, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte, also etwa Joghurt oder Käse. Getreide und Getreideprodukte gehören mehrmals am Tag ebenso dazu, optimalerweise in der Vollkornvariante,“ erklärt Ute Derleder.

     

    Bei der Zubereitung gilt, eine Portion entspricht immer der Größe der eigenen Hand. Fette sollte man nur in kleinen Mengen verwenden, am besten hochwertige Öle. Süßigkeiten sollten auch im neuen Alltag zuhause die Ausnahme bleiben. „Wobei es natürlich ein toller Zeitvertreib sein kann, gemeinsam mit den Kindern gesunde Kekse zu backen. Ohnehin ist es eine echte Chance für alle, die Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten einzubeziehen.  Schneiden, schnippeln, in den Töpfen rühren, das gefällt ihnen.“

     

    Ältere Kinder und Jugendliche können auch leichte Gerichte nach Rezept zubereiten und die Familie so unterstützen. „Hierbei denke ich an zum Beispiel an Kartoffeln mit Ofengemüse, Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei oder Fleischküchle. „Von Letzteren kann man gut eine größere Portion zubereiten und in den folgenden Tagen mit unterschiedlichen und abwechslungsreichen Beilagen servieren“, unterstreicht Ute Derleder. Auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln lassen sich gut in größerer Menge kochen. Sie können einmal als Beilage und ein weiteres Mal als Auflauf, in gebratener Form, als Bratling oder auch mal als Salat für abends zubereitet werden. „Vorkochen spart Zeit, gerade wenn man im Home Office zwischen Schreibtisch, Kinderbetreuung und sonstigen Haushaltspflichten hin und her pendelt.“

     

    Bildunterzeile: Kochen statt Schule. Kinder helfen in der Küche mit.

     

    oder

     

    So schmeckt es Kindern: Gemüsesticks sind gesund und lecker.

    Bilder frei verwendbar, Copyright: AOK Mediendienst

     

    Hier ein Rezeptvorschlag für „Lustige Curry-Hackbällchen“:

     

    Für 25 Stück brauchst Du:

     

    1 Zwiebel

     

    500 g Rinderhackfleisch

     

    1 Ei

     

    1 EL Paniermehl

     

    1 Bund fein gehackte Petersilie

     

    1 TL Currypulver

     

    Jodsalz

     

    Pfeffer

     

    1 EL Rapsöl

     

    gefüllte Oliven, Gurken, Cocktailtomaten und/oder Ananasstücke

     

    Zahnstocher

     

    Und so wird’s gemacht:

     

    Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Hackfleisch mit den Zwiebelwürfeln, dem Ei, Paniermehl, Petersilie und den Gewürzen mischen und zu einem Teig verarbeiten. Mit feuchten Händen kleine Bällchen formen.

     

    Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin etwa 5 Minuten goldbraun braten.

     

    Auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.

     

    Die Bällchen mit verschiedenen Zutaten wie gefüllten Oliven, Ananastücken, Gurken oder Cocktailtomaten auf Spieße stecken.

    Guten Appetit!

     

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    news-3591 Tue, 24 Mar 2020 14:26:26 +0100 Gesunde und schnelle Küche daheim (Schwäbisch Hall) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesunde-und-schnelle-kueche-daheim-schwaebisch-hall.html Die aktuelle Situation ist für viele Menschen neu: Familien sind die komplette Zeit daheim, Kinder haben weder Schule noch Kindergarten und auch die mittägliche Essensversorgung durch Mensa oder Kantine fällt aus. Jeden Tag ein gesundes Mittagessen zuzubereiten, stellt viele Eltern vor eine ungewohnte Herausforderung. Elvira Föll, AOK-Ernährungsexpertin für den Landkreis Schwäbisch Hall gibt Tipps zum schnellen und gesunden Kochen wie auch zum planvollen Einkaufen. „Am allerwichtigsten gerade finde ich es, den Druck herauszunehmen und die unsichere Gesamtsituation nicht noch für alle stressiger zu machen“, so Elvira Föll. Es sei völlig in Ordnung auch mal auf schnelle Tiefkühlkost zurückzugreifen, wenn beide Eltern sich im Home Office zwischen Telefonkonferenzen, Kinderbetreuung und dem Kontrollieren und Vermitteln von Schulaufgaben aufreiben. Und es spreche nichts dagegen, ab und zu weiterhin den Lieblingsitaliener zu unterstützen, der die Pizza an die Haustür liefere. Diese könne man ja aufteilen und mit einem bunten leckeren Salat aufwerten.

     

    „Mit einem Essensplan sind gesunde und leckere Mahlzeiten in dieser Zeit gut machbar“, weiß sie. Die Einkaufsliste ermögliche es, Besorgungen im Supermarkt auf ein Mal pro Woche zu beschränken und damit unnötige Sozialkontakte zu vermeiden. „Setzen Sie sich mit der ganzen Familie in Ruhe zusammen und sammeln die Essenswünsche.“ Beliebte Klassiker der Kinderküche sind keineswegs tabu. Pfannkuchen oder Nudeln mit Tomatensauce könne man immer mit Gemüse oder Salat ergänzen. Viele Kinder kennen das auch aus der Kita nicht anders. „Erbsen, Karotten oder auch Gurkensalat mit einem milden Dressing stehen bei Kindern hoch im Kurs“, so die Diätassistentin.

     

    Eine gesunde Ernährung sollte gerade in diesen Zeiten das Immunsystem stärken. Jeden Tag sollten daher fünfmal Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Karotten, Kohlrabi, Kürbis, Lauch oder Kohl sind über mehrere Tage haltbar. „Dazu zwei bis dreimal Fleisch oder Geflügel, einmal pro Woche Fisch, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte, also etwa Joghurt oder Käse. Getreide und Getreideprodukte gehören mehrmals am Tag ebenso dazu, optimalerweise in der Vollkornvariante,“ erklärt Elvira Föll.

     

    Bei der Zubereitung gilt, eine Portion entspricht immer der Größe der eigenen Hand. Fette sollte man nur in kleinen Mengen verwenden, am besten hochwertige Öle. Süßigkeiten sollten auch im neuen Alltag zuhause die Ausnahme bleiben. „Wobei es natürlich ein toller Zeitvertreib sein kann, gemeinsam mit den Kindern gesunde Kekse zu backen. Ohnehin ist es eine echte Chance für alle, die Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten einzubeziehen.  Schneiden, schnippeln, in den Töpfen rühren, das gefällt ihnen.“

     

    Ältere Kinder und Jugendliche können auch leichte Gerichte nach Rezept zubereiten und die Familie so unterstützen. „Hierbei denke ich an zum Beispiel an Kartoffeln mit Ofengemüse, Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei oder Fleischküchle. „Von Letzteren kann man gut eine größere Portion zubereiten und in den folgenden Tagen mit unterschiedlichen und abwechslungsreichen Beilagen servieren“, unterstreicht Elvira Föll. Auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln lassen sich gut in größerer Menge kochen. Sie können einmal als Beilage und ein weiteres Mal als Auflauf, in gebratener Form, als Bratling oder auch mal als Salat für abends zubereitet werden. „Vorkochen spart Zeit, gerade wenn man im Home Office zwischen Schreibtisch, Kinderbetreuung und sonstigen Haushaltspflichten hin und her pendelt.“

     

    Bildunterzeile: Kochen statt Schule. Kinder helfen in der Küche mit.

     

    oder

     

    So schmeckt es Kindern: Gemüsesticks sind gesund und lecker.

    Bilder frei verwendbar, Copyright: AOK Mediendienst

     

    Hier ein Rezeptvorschlag für „Lustige Curry-Hackbällchen“:

     

    Für 25 Stück brauchst Du:

     

    1 Zwiebel

     

    500 g Rinderhackfleisch

     

    1 Ei

     

    1 EL Paniermehl

     

    1 Bund fein gehackte Petersilie

     

    1 TL Currypulver

     

    Jodsalz

     

    Pfeffer

     

    1 EL Rapsöl

     

    gefüllte Oliven, Gurken, Cocktailtomaten und/oder Ananasstücke

     

    Zahnstocher

     

    Und so wird’s gemacht:

     

    Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Hackfleisch mit den Zwiebelwürfeln, dem Ei, Paniermehl, Petersilie und den Gewürzen mischen und zu einem Teig verarbeiten. Mit feuchten Händen kleine Bällchen formen.

     

    Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin etwa 5 Minuten goldbraun braten.

     

    Auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.

     

    Die Bällchen mit verschiedenen Zutaten wie gefüllten Oliven, Ananastücken, Gurken oder Cocktailtomaten auf Spieße stecken.

    Gute Appetit!

     

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    news-3590 Tue, 24 Mar 2020 14:23:40 +0100 Gesunde und schnelle Küche daheim (Künzelsau) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesunde-und-schnelle-kueche-daheim-kuenzelsau.html Die aktuelle Situation ist für viele Menschen neu: Familien sind die komplette Zeit daheim, Kinder haben weder Schule noch Kindergarten und auch die mittägliche Essensversorgung durch Mensa oder Kantine fällt aus. Jeden Tag ein gesundes Mittagessen zuzubereiten, stellt viele Eltern vor eine ungewohnte Herausforderung. Annette Weiß, AOK-Ernährungsberaterin für den Hohenlohekreis, gibt Tipps zum schnellen und gesunden Kochen wie auch zum planvollen Einkaufen. „Am allerwichtigsten gerade finde ich es, den Druck herauszunehmen und die unsichere Gesamtsituation nicht noch für alle stressiger zu machen“, so Annette Weiß. Es sei völlig in Ordnung auch mal auf schnelle Tiefkühlkost zurückzugreifen, wenn beide Eltern sich im Home Office zwischen Telefonkonferenzen, Kinderbetreuung und dem Kontrollieren und Vermitteln von Schulaufgaben aufreiben. Und es spreche nichts dagegen, ab und zu weiterhin den Lieblingsitaliener zu unterstützen, der die Pizza an die Haustür liefere. Diese könne man ja aufteilen und mit einem bunten leckeren Salat aufwerten.

     

    „Mit einem Essensplan sind gesunde und leckere Mahlzeiten in dieser Zeit gut machbar“, weiß sie. Die Einkaufsliste ermögliche es, Besorgungen im Supermarkt auf einmal pro Woche zu beschränken und damit unnötige Sozialkontakte zu vermeiden. „Setzen Sie sich mit der ganzen Familie in Ruhe zusammen und sammeln die Essenswünsche.“ Beliebte Klassiker der Kinderküche sind keineswegs tabu. Pfannkuchen oder Nudeln mit Tomatensauce könne man immer mit Gemüse oder Salat ergänzen. Viele Kinder kennen das auch aus der Kita nicht anders. „Erbsen, Karotten oder auch Gurkensalat mit einem milden Dressing stehen bei Kindern hoch im Kurs“, so die Ernährungsberaterin.

     

    Eine gesunde Ernährung sollte gerade in diesen Zeiten das Immunsystem stärken. Jeden Tag sollten daher fünfmal Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Karotten, Kohlrabi, Kürbis, Lauch oder Kohl sind über mehrere Tage haltbar. „Dazu zwei bis dreimal Fleisch oder Geflügel, einmal pro Woche Fisch, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte, also etwa Joghurt oder Käse. Getreide und Getreideprodukte gehören mehrmals am Tag ebenso dazu, optimalerweise in der Vollkornvariante,“ erklärt Annette Weiß.

     

    Bei der Zubereitung gilt, eine Portion entspricht immer der Größe der eigenen Hand. Fette sollte man nur in kleinen Mengen verwenden, am besten hochwertige Öle. Süßigkeiten sollten auch im neuen Alltag zuhause die Ausnahme bleiben. „Wobei es natürlich ein toller Zeitvertreib sein kann, gemeinsam mit den Kindern gesunde Kekse zu backen. Ohnehin ist es eine echte Chance für alle, die Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten einzubeziehen.  Schneiden, schnippeln, in den Töpfen rühren, das gefällt ihnen.“

     

    Ältere Kinder und Jugendliche können auch leichte Gerichte nach Rezept zubereiten und die Familie so unterstützen. „Hierbei denke ich an zum Beispiel an Kartoffeln mit Ofengemüse, Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei oder Fleischküchle. „Von Letzteren kann man gut eine größere Portion zubereiten und in den folgenden Tagen mit unterschiedlichen und abwechslungsreichen Beilagen servieren“, unterstreicht Annette Weiß. Auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln lassen sich gut in größerer Menge kochen. Sie können einmal als Beilage und ein weiteres Mal als Auflauf, in gebratener Form, als Bratling oder auch mal als Salat für abends zubereitet werden. „Vorkochen spart Zeit, gerade wenn man im Home Office zwischen Schreibtisch, Kinderbetreuung und sonstigen Haushaltspflichten hin und her pendelt.“

     

    Bildunterzeile: Kochen statt Schule. Kinder helfen in der Küche mit.

     

    oder

     

    So schmeckt es Kindern: Gemüsesticks sind gesund und lecker.

    Bilder frei verwendbar, Copyright: AOK Mediendienst

     

    Hier ein Rezeptvorschlag für „Lustige Curry-Hackbällchen“:

     

    Für 25 Stück brauchst Du:

     

    1 Zwiebel

     

    500 g Rinderhackfleisch

     

    1 Ei

     

    1 EL Paniermehl

     

    1 Bund fein gehackte Petersilie

     

    1 TL Currypulver

     

    Jodsalz

     

    Pfeffer

     

    1 EL Rapsöl

     

    gefüllte Oliven, Gurken, Cocktailtomaten und/oder Ananasstücke

     

    Zahnstocher

     

    Und so wird’s gemacht:

     

    Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Hackfleisch mit den Zwiebelwürfeln, dem Ei, Paniermehl, Petersilie und den Gewürzen mischen und zu einem Teig verarbeiten. Mit feuchten Händen kleine Bällchen formen.

     

    Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin etwa 5 Minuten goldbraun braten.

     

    Auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.

     

    Die Bällchen mit verschiedenen Zutaten wie gefüllten Oliven, Ananastücken, Gurken oder Cocktailtomaten auf Spieße stecken.

    Guten Appetit!

     

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    news-3589 Tue, 24 Mar 2020 14:21:19 +0100 Gesunde und schnelle Küche daheim (Heilbronn) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesunde-und-schnelle-kueche-daheim.html Die aktuelle Situation ist für viele Menschen neu: Familien sind die komplette Zeit daheim, Kinder haben weder Schule noch Kindergarten und auch die mittägliche Essensversorgung durch Mensa oder Kantine fällt aus. Jeden Tag ein gesundes Mittagessen zuzubereiten, stellt viele Eltern vor eine ungewohnte Herausforderung. Die Heilbronner AOK-Ernährungsberaterin Iris Baumann gibt Tipps zum schnellen und gesunden Kochen wie auch zum planvollen Einkaufen. „Am allerwichtigsten gerade finde ich es, den Druck herauszunehmen und die unsichere Gesamtsituation nicht noch für alle stressiger zu machen“, so Iris Baumann. Es sei völlig in Ordnung auch mal auf schnelle Tiefkühlkost zurückzugreifen, wenn beide Eltern sich im Home Office zwischen Telefonkonferenzen, Kinderbetreuung und dem Kontrollieren und Vermitteln von Schulaufgaben aufreiben. Und es spreche nichts dagegen, ab und zu weiterhin den Lieblingsitaliener zu unterstützen, der die Pizza an die Haustür liefere. Diese könne man ja aufteilen und mit einem bunten leckeren Salat aufwerten.

     

    „Mit einem Essensplan sind gesunde und leckere Mahlzeiten in dieser Zeit gut machbar“, weiß sie. Die Einkaufsliste ermögliche es, Besorgungen im Supermarkt auf einmal pro Woche zu beschränken und damit unnötige Sozialkontakte zu vermeiden. „Setzen Sie sich mit der ganzen Familie in Ruhe zusammen und sammeln die Essenswünsche.“ Beliebte Klassiker der Kinderküche sind keineswegs tabu. Pfannkuchen oder Nudeln mit Tomatensauce könne man immer mit Gemüse oder Salat ergänzen. Viele Kinder kennen das auch aus der Kita nicht anders. „Erbsen, Karotten oder auch Gurkensalat mit einem milden Dressing stehen bei Kindern hoch im Kurs“, so die Ernährungsberaterin.

     

    Eine gesunde Ernährung sollte gerade in diesen Zeiten das Immunsystem stärken. Jeden Tag sollten daher fünfmal Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Karotten, Kohlrabi, Kürbis, Lauch oder Kohl sind über mehrere Tage haltbar. „Dazu zwei bis dreimal Fleisch oder Geflügel, einmal pro Woche Fisch, täglich drei Portionen Milch und Milchprodukte, also etwa Joghurt oder Käse. Getreide und Getreideprodukte gehören mehrmals am Tag ebenso dazu, optimalerweise in der Vollkornvariante,“ erklärt Iris Baumann.

     

    Bei der Zubereitung gilt, eine Portion entspricht immer der Größe der eigenen Hand. Fette sollte man nur in kleinen Mengen verwenden, am besten hochwertige Öle. Süßigkeiten sollten auch im neuen Alltag zuhause die Ausnahme bleiben. „Wobei es natürlich ein toller Zeitvertreib sein kann, gemeinsam mit den Kindern gesunde Kekse zu backen. Ohnehin ist es eine echte Chance für alle, die Kinder in die Zubereitung der Mahlzeiten einzubeziehen.  Schneiden, schnippeln, in den Töpfen rühren, das gefällt ihnen.“

     

    Ältere Kinder und Jugendliche können auch leichte Gerichte nach Rezept zubereiten und die Familie so unterstützen. „Hierbei denke ich an zum Beispiel an Kartoffeln mit Ofengemüse, Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei oder Fleischküchle. „Von Letzteren kann man gut eine größere Portion zubereiten und in den folgenden Tagen mit unterschiedlichen und abwechslungsreichen Beilagen servieren“, unterstreicht Iris Baumann. Auch Reis, Nudeln oder Kartoffeln lassen sich gut in größerer Menge kochen. Sie können einmal als Beilage und ein weiteres Mal als Auflauf, in gebratener Form, als Bratling oder auch mal als Salat für abends zubereitet werden. „Vorkochen spart Zeit, gerade wenn man im Home Office zwischen Schreibtisch, Kinderbetreuung und sonstigen Haushaltspflichten hin und her pendelt.“

     

    Bildunterzeile: Kochen statt Schule. Kind hilft beim Backen.

     

    oder

     

    So schmeckt es Kindern: Gemüsesticks sind gesund und lecker.

    Bilder frei verwendbar, Copyright: AOK Mediendienst

     

     

     

    Hier ein Rezeptvorschlag für „Lustige Curry-Hackbällchen“:

     

    Für 25 Stück brauchst Du:

     

     

     

    1 Zwiebel

     

    500 g Rinderhackfleisch

     

    1 Ei

     

    1 EL Paniermehl

     

    1 Bund fein gehackte Petersilie

     

    1 TL Currypulver

     

    Jodsalz

     

    Pfeffer

     

    1 EL Rapsöl

     

    gefüllte Oliven, Gurken, Cocktailtomaten und/oder Ananasstücke

     

    Zahnstocher

     

    Und so wird’s gemacht:

     

    Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Hackfleisch mit den Zwiebelwürfeln, dem Ei, Paniermehl, Petersilie und den Gewürzen mischen und zu einem Teig verarbeiten. Mit feuchten Händen kleine Bällchen formen.

     

    Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin etwa 5 Minuten goldbraun braten.

     

    Auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen.

     

    Die Bällchen mit verschiedenen Zutaten wie gefüllten Oliven, Ananastücken, Gurken oder Cocktailtomaten auf Spieße stecken.

    Guten Appetit!

     

     

     

     

     

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    news-3599 Fri, 20 Mar 2020 09:52:05 +0100 Ergonomie am Heimarbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (Künzelsau) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ergonomie-am-heimarbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-kuenzelsau.html In der Corona-Krise arbeiten viele zu Hause Tipps der AOK für die richtige Haltung Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den Berufsalltag. Sehr viele Unternehmen im Landkreis haben ihre Beschäftigten ins Heimbüro beordert, um Ansteckungen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrecht halten zu können. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Sebastian Wörner, Fachkraft im AOK-Rückenstudio Künzelsau.

     

    Etwa jeder zehnte Beschäftigte war im Jahr 2019, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. Sebastian Wörner: „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu. Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird."

     

    Stundenlanges Sitzen, ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Probleme sorgen. „Häufig machen wir dabei einen runden Rücken, die Bauchmuskeln erschlaffen. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge", so die Bewegungsfachkraft.

     

    Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: „Verändern sie möglichst oft ihre Haltung und wechseln zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung, sagt Sebastian Wörner. Sinnvoll sei es auch, zwischendurch die Hände im Nacken zu verschränken, sich zu strecken und weit nach hinten zu lehnen. „Außerdem hilft es, alle 20 bis 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen."

     

    Die Tipps von Sebastian Wörner für den Heimarbeitsplatz:

     

    •  Der Bürostuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche.
    • Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Den Bürostuhl möglichst optimal auf die Körpergröße einstellen, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
    • Die Höhe des Schreibtisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden.
    •  Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen und die Oberschenkel nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein.
    • Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist.
    • Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.
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    news-3598 Fri, 20 Mar 2020 09:46:40 +0100 Ergonomie am Heimarbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (Tauberbischofsheim) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ergonomie-am-heimarbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-tauberbischofsheim.html In der Corona-Krise arbeiten viele zu Hause Tipps der AOK für die richtige Haltung Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den Berufsalltag. Sehr viele Unternehmen im Landkreis haben ihre Beschäftigten ins Heimbüro beordert, um Ansteckungen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrecht halten zu können. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Daniela Branke, Fachkraft im AOK-Rückenstudio Tauberbischofsheim.

     

    Etwa jeder zehnte Beschäftigte war im Jahr 2019, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. Daniela Branke: „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu. Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird."

     

    Stundenlanges Sitzen, ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Probleme sorgen. „Häufig machen wir dabei einen runden Rücken, die Bauchmuskeln erschlaffen. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge", so die Bewegungsfachkraft.

     

    Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: „Verändern sie möglichst oft ihre Haltung und wechseln zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung, sagt Daniela Branke. Sinnvoll sei es auch, zwischendurch die Hände im Nacken zu verschränken, sich zu strecken und weit nach hinten zu lehnen. „Außerdem hilft es, alle 20 bis 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen."

     

    Die Tipps von Daniela Branke für den Heimarbeitsplatz:

     

    •  Der Bürostuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche. Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Den Bürostuhl möglichst optimal auf die Körpergröße einstellen, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
    • Die Höhe des Schreibtisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden. 
    • Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen und die Oberschenkel nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein.
    •  Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist.
    • Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.
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    news-3597 Fri, 20 Mar 2020 09:30:27 +0100 Ergonomie am Heimarbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (Schwäbisch Hall) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ergonomie-am-heimarbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-schwaebisch-hall.html In der Corona-Krise arbeiten viele zu Hause Tipps der AOK für die richtige Haltung Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den

     

    Berufsalltag. Sehr viele Unternehmen im Landkreis haben ihre Beschäftigten ins Heimbüro beordert, um Ansteckungen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrecht halten zu können. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Andrea Aretz, Fachkraft im AOK-Rückenstudio Schwäbisch Hall.

     

    Etwa jeder zehnte Beschäftigte war im Jahr 2019, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre

     

    Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. Andrea Aretz: „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu. Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird."

     

    Stundenlanges Sitzen, ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Probleme sorgen. „Häufig machen wir dabei einen runden Rücken, die Bauchmuskeln erschlaffen. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge", so die Bewegungsfachkraft.

     

    Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: „Verändern sie möglichst oft ihre Haltung und wechseln zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung, sagt Anja Aretz. Sinnvoll sei es auch, zwischendurch die Hände im Nacken zu verschränken, sich zu strecken und weit nach hinten zu lehnen. „Außerdem hilft es, alle 20 bis 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen."

     

    Die Tipps von Andrea Aretz für den Heimarbeitsplatz:

     

    •  Der Bürostuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche. Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Den Bürostuhl möglichst optimal auf die Körpergröße einstellen, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
    • Die Höhe des Schreibtisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden.
    •  Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen und die Oberschenkel nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein. 
    • Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist.
    • Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.
      •  Zahlreiche weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
        www.aok.de/fk/bw/betriebliche-gesundheit/angebote-fuer-ihre-betrieblichegesundheit/bewegung/

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    news-3588 Fri, 20 Mar 2020 09:26:31 +0100 Ergonomie am Heimarbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen (Heilbronn) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ergonomie-am-heimarbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen.html In der Corona-Krise arbeiten viele zu Hause . Tipps der AOK für die richtige Haltung. Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den Berufsalltag. Sehr viele Unternehmen im Landkreis haben ihre Beschäftigten ins Heimbüro beordert, um Ansteckungen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrecht halten zu können. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Petra Bayer, Fachkraft im AOK-Rückenstudio Heilbronn.

     

    Nach Angaben des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO) war im Jahr 2019 etwa jeder zehnte Beschäftigte wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. Petra Bayer: „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu. Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird. Ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Rückenprobleme sorgen.“

     

    Stundenlanges Sitzen und damit verbundener Bewegungsmangel sind für die Wirbelsäule von Nachteil: Im Sitzen erschlaffen die Bauchmuskeln. Eine häufige Sitzhaltung ist ein runder Rücken. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Mangelnde Bewegung durch Sitzen führt zu einer einseitigen Belastung und zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge.

     

    „Um Beschwerden vorzubeugen, ist auf entspannte und aufrechte Sitzhaltung zu achten“, so die AOK-Rückenfachkraft. Ein Bildschirmarbeitsplatz sollte auch zu Hause nach ergonomischen Gesichtspunkten eingerichtet sein, um Haltungsschäden vorzubeugen. Wichtig ist es auch, oft die Sitzhaltung zu wechseln - das entlastet den Rücken und beugt muskulären Dysbalancen vor.

     

    Die Tipps von Petra Bayer für den Heimarbeitsplatz:

     

    • Der Bürostuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche. Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Den Bürostuhl möglichst optimal auf die Körpergröße einstellen, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
    • Die Höhe des Schreibtisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden.
    • Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen und die Oberschenkel nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein.
    • Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist.
    • Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.
    • Zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung wechseln. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen.
    • Zwischendurch die Hände im Nacken verschränken, sich strecken und weit nach hinten lehnen. Dies ist als Gegenbewegung zur Beugung nach vorn sinnvoll.
    • Alle 20 bis 30 Minuten aufstehen und sich bewegen.
    • Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: Wer möglichst oft seine Haltung verändert, kann Verspannungen und Fehlhaltungen vorbeugen. Oft zwischen Stehen, Sitzen und Bewegen wechseln und die Haltung variieren.
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    news-3552 Wed, 18 Mar 2020 12:43:58 +0100 Telefonische Erreichbarkeit der AOK-Kundencenter im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/telefonische-erreichbarkeit-der-aok-kundencenter-im-main-tauber-kreis.html Aufgrund der Corona-Krise hat die AOK Baden-Württemberg derzeit alle Kundencenter vorerst bis zum 31.März für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Gesundheitskasse betreut die Versicherten verstärkt telefonisch und hat ihre Kapazitäten aufgestockt. Ziel sei es, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, aktiv dazu beizutragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Im Main-Tauber-Kreis ist die Gesundheitskasse vor Ort telefonisch unter folgenden Rufnummern erreichbar. AOK-Versicherte im Raum Wertheim wählen die 09342 940410, im Raum Tauberbischofsheim die 09341 940113, im Raum Bad Mergentheim die 07931 969 510. Weitere Kontaktdaten, mit denen die Versicherte mit der AOK Baden-Württemberg in Verbindung bleiben können, sind auf der Website www.aok.de/bw/ hinterlegt.

     

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    news-3551 Wed, 18 Mar 2020 12:41:19 +0100 Telefonische Erreichbarkeit der AOK-Kundencenter im Stadt- und Landkreis Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/telefonische-erreichbarkeit-der-aok-kundencenter-im-stadt-und-landkreis-heilbronn.html Aufgrund der Corona-Krise hat die AOK Baden-Württemberg alle Kundencenter vorerst bis zum 31.März für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Gesundheitskasse betreut die Versicherten verstärkt telefonisch und hat ihre Kapazitäten aufgestockt. Ziel sei es, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, aktiv dazu beizutragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen. AOK-Versicherte im Stadtkreis wählen für das Kundencenter an der Alle die 07131 639337, für das Kundencenter in Böckingen die 07131 2719108. Im Landkreis hat das Kundencenter Weinsberg die Rufnummer 07134 980772, das KundenCenter Brackenheim die 07135 981215, das Kundencenter Eppingen die 07262 914327, das Kundencenter Bad Rappenau die 07264 914319 und das Kundencenter Neckarsulm die 07132 976072.

     

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    news-3550 Mon, 16 Mar 2020 12:38:55 +0100 AOK-Modellprojekt fördert sieben Pflegeheime in Heilbronn-Franken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-modellprojekt-foerdert-sieben-pflegeheime-in-heilbronn-franken.html Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. In Heilbronn-Franken lag der Krankenstand bei ihnen im vergangenen Jahr mit 7,3 Prozent über dem Durchschnitt von 5,4 Prozent der übrigen Beschäftigten. Gleiches gilt für die Dauer je Krankheitsfall. Pflegekräfte fallen mit 13,1 Tagen je Krankheitsfall knapp drei Tage länger aus als andere Arbeitnehmer. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte besondere Anstrengungen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Einrichtungen der Region sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von Pflegeeinrichtungen.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“

     

     

     

    Zu den Heimen, die diese Bedingungen erfüllen konnten, gehören die Residenz „Pro Seniore“ und die Richard-Drautz-Stiftung in Heilbronn, das Haus Zabergäu in Brackenheim (LK Heilbronn), im Landkreis Schwäbisch Hall das Rottaler Senioren- und Pflegeheim in Oberrot sowie der Crailsheimer Diakoneo Seniorenpark am Kreuzberg, im Hohenlohekreis das Seniorenstift Ingelfingen und im Main-Tauber-Kreis das Johann-Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim.

     

     

     

    Für Nneka Chukwu-Brecht, Leiterin des Heilbronner Pflegeheims „Pro Seniore“ „ist das Projekt richtungsweisend. Es ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung.“ Von den Vorteilen ist auch André Krauß, Leiter des Crailsheimer Diakoneo Seniorenparks überzeugt: „Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln.“

     

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    news-3549 Fri, 13 Mar 2020 12:37:00 +0100 „GESUNDNAH-Fest“ in Crailsheim am 18. April abgesagt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundnah-fest-in-crailsheim-am-18-april-abgesagt.html Crailsheim. Aufgrund des Corona-Virus hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn empfohlen, Veranstaltungen mit über 1.000 Personen bis auf weiteres abzusagen. Daraufhin hat die Landesregierung Baden-Württemberg eine entsprechende Verordnung erlassen. Die AOK Baden-Württemberg folgt dem Erlass der Landesregierung und sagt die Gesundheitsförderungskampagne „Entdecke das WIR in DIR“ und die damit verbundenen 14 Auftaktfeste im Land für das Jahr 2020 ab. „Es ist bedauerlich, dass wir damit das GESUNDNAH-Fest am 18. April in Crailsheim absagen müssen“, erklärt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. „Aber die Gesundheit der Menschen in der Region ist uns wichtiger und die Verantwortung dafür hat Vorrang vor allen anderen Erwägungen.“ Das Gesamtkonzept der Kampagne sei zeitunabhängig. Die GESUNDNAH-Feste sowie weiterführende Angebote würden bis auf weiteres verschoben. Ein neuer Termin werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben. „Unser Dank gilt all unseren regionalen Partnern, die zusammen mit uns das Fest gestalten und bereichern wollten, die sich mit uns das Ziel gesetzt hatten, die Bürgerinnen und Bürger für einen gesunden Lebensstil zu begeistern. Ich hoffe, dass wir in absehbarer Zeit diese vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen können,“ so Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Crailsheims Sozialbürgermeister Jörg Steuler erklärte: „Die Initiative der AOK haben wir von Anfang an begrüßt und unterstützt. Dass unter den gegenwärtigen Umständen das Fest nicht durchführbar ist, kann jeder nachvollziehen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der AOK bei nächster Gelegenheit einen neuen Anlauf zu nehmen.“

     

     

     

    Die AOK Baden-Württemberg wollte  mit der Kampagne „Entdecke das WIR in DIR“ die Gesundheitsförderung und Prävention in den Regionen des Landes nachhaltig verankern. Die Vernetzung und der Wissenstransfer zwischen den Akteurinnen und Akteuren der kommunalen Gesundheitsförderung sollten gefördert werden. Gemeinsam im starken regionalen Gesundheitsnetzwerk wollte die AOK Baden-Württemberg so auch neue Zielgruppen für gesundes Leben begeistern.

     

     

     

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    news-3544 Wed, 11 Mar 2020 12:29:41 +0100 Geringfügig mehr Krankschreibungen im Hohenlohekreis 2019 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/geringfuegig-mehr-krankschreibungen-im-hohenlohekreis-2019.html Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2019 mit 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018 gleichgeblieben. Im Hohenlohekreis stiegen die Fehlzeiten leicht von 5,4 Prozent im Jahr 2018 auf 5,5 Prozent im Jahr 2019. Anfang des Jahres 2019 fiel die Grippewelle geringer aus als 2018. Dafür aber gab es mehr Krankmeldungen von August bis Dezember. Dies war ursächlich für das stabile aber vergleichsweise hohe Krankheitsaufkommen. Dies dürfte 2020 noch zulegen, da der Corona-Virus Covid 19 seine Spuren hinterlassen dürfte. Die Zahlen der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2019 insgesamt 59,4 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert bei 60 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall belief sich im Hohenlohekreis auf 10,5 Kalendertage und war damit um 1 Prozent höher als 2018. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2019 insgesamt 191,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Hohenlohekreis waren es 191,3. Die Zahl der Krankschreibungen übertraf den Vorjahreswert hier um 1,2 Prozent. 

     

     

     

    Auslöser für die Krankheitstage waren mit 22,9 Prozent orthopädische Beschwerden (2018: 21,2 %), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 12,8 Prozent (2018: 17,4 Prozent), psychischen Erkrankungen mit 10,9 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr) und Verletzungen mit 10,3 Prozent (9,7 in 2018). Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 23,9 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,9 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,8 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,7 Prozent (6,5%).

     

     

     

    Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,4 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Verarbeitenden Gewerbe“ mit 5,9 Prozent, dem „Gesundheits- und Sozialwesen“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,8 Prozent sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ (5,7 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2019 die „schleifende Metallverarbeitung“ (im Durchschnitt 30,2 Fehltage) vor „Farb- und Lacktechnik“ sowie „Straßen und Asphaltbau“ (je 30 Fehltage) und „Platz- und Gerätewarte“ (29,8 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 7,2 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt. Die Zahlen des Jahres 2020 werden ganz entscheidend von der Ausbreitung des Corona-Virus abhängen. Fachleute gehen derzeit von einer Pandemie aus, die eine gravierende Erhöhung der Arbeitsunfähigkeitstage zur Folge haben dürfte.

     

     

     

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    news-3543 Wed, 11 Mar 2020 12:28:46 +0100 Krankenstand war 2019 auf dem gleichen Niveau wie 2018 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-war-2019-auf-dem-gleichen-niveau-wie-2018.html Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2019 mit 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018 gleichgeblieben. Auch im Landkreis Schwäbisch Hall blieben die Fehlzeiten unverändert bei 5,2 Prozent. Anfang des Jahres 2019 fiel die Grippewelle geringer aus als 2018. Dafür aber gab es mehr Krankmeldungen von August bis Dezember. Dies war ursächlich für das stabile aber vergleichsweise hohe Krankheitsaufkommen. Dies dürfte 2020 noch zulegen, da der Corona-Virus Covid 19 seine Spuren hinterlassen dürfte. Die Zahlen der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2019 insgesamt 59,4 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert bei 60 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall belief sich im Landkreis Hall auf 10,3 Kalendertage und war damit um 2 Prozent höher als 2018. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2019 insgesamt 191,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 184,8. Die Zahl der Krankschreibungen blieb hier konstant. 

     

     

     

    Auslöser für die Krankheitstage waren mit 22,9 Prozent orthopädische Beschwerden (2018: 21,2 %), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 12,8 Prozent (2018: 17,4 Prozent), psychischen Erkrankungen mit 10,9 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr) und Verletzungen mit 10,3 Prozent (9,7 in 2018). Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 23,9 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,9 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,8 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,7 Prozent (6,5%).

     

     

     

    Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,4 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Verarbeitenden Gewerbe“ mit 5,9 Prozent, dem „Gesundheits- und Sozialwesen“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,8 Prozent sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ (5,7 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2019 die „schleifende Metallverarbeitung“ (im Durchschnitt 30,2 Fehltage) vor „Farb- und Lacktechnik“ sowie „Straßen und Asphaltbau“ (je 30 Fehltage) und „Platz- und Gerätewarte“ (29,8 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 7,2 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt. Die Zahlen des Jahres 2020 werden ganz entscheidend von der Ausbreitung des Corona-Virus abhängen. Fachleute gehen derzeit von einer Pandemie aus, die eine gravierende Erhöhung der Arbeitsunfähigkeitstage zur Folge haben dürfte.

     

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    news-3542 Wed, 11 Mar 2020 12:27:37 +0100 Krankenstand war 2019 auf dem gleichen Niveau wie 2018 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-war-2019-auf-dem-gleichen-niveau-wie-2018-1.html Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2019 mit 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018 gleichgeblieben. Im Landkreis Heilbronn erhöhten sich die Fehlzeiten geringfügig von 5,3 auf 5,4 Prozent und in der kreisfreien Stadt verringerten sie sich von 5,6 auf 5,3 Prozent. Anfang des Jahres 2019 fiel die Grippewelle geringer aus als 2018. Dafür aber gab es mehr Krankmeldungen von August bis Dezember. Dies war ursächlich für das stabile aber vergleichsweise hohe Krankheitsaufkommen. Dies dürfte 2020 noch zulegen, da der Corona-Virus Covid 19 seine Spuren hinterlassen dürfte. Die Zahlen der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2019 insgesamt 59,4 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert bei 60 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall belief sich im Landkreis Heilbronn auf 10,5 Kalendertage und war damit um 1,9 Prozent höher als 2018. Im Stadtkreis sanken die Fehlzeiten um 4,1 Prozent auf 9,4 Kalendertage. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2019 insgesamt 191,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Heilbronn waren es 185,7 und im Stadtkreis 208,2. 

     

     

     

    Auslöser für die Krankheitstage waren mit 22,9 Prozent orthopädische Beschwerden (2018: 21,2 %), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 12,8 Prozent (2018: 17,4 Prozent), psychischen Erkrankungen mit 10,9 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr) und Verletzungen mit 10,3 Prozent (9,7 in 2018). Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 23,9 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,9 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,8 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,7 Prozent (6,5%).

     

     

     

    Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,4 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Verarbeitenden Gewerbe“ mit 5,9 Prozent, dem „Gesundheits- und Sozialwesen“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,8 Prozent sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ (5,7 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2019 die „schleifende Metallverarbeitung“ (im Durchschnitt 30,2 Fehltage) vor „Farb- und Lacktechnik“ sowie „Straßen und Asphaltbau“ (je 30 Fehltage) und „Platz- und Gerätewarte“ (29,8 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 7,2 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt. Die Zahlen des Jahres 2020 werden ganz entscheidend von der Ausbreitung des Corona-Virus abhängen. Fachleute gehen derzeit von einer Pandemie aus, die eine gravierende Erhöhung der Arbeitsunfähigkeitstage zur Folge haben dürfte.

     

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    news-3541 Wed, 11 Mar 2020 12:26:34 +0100 Mehr Krankschreibungen im Main-Tauber-Kreis 2019 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/mehr-krankschreibungen-im-main-tauber-kreis-2019.html Der Krankenstand bei AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist im Jahr 2019 mit 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018 gleichgeblieben. Im Main-Tauber-Kreis stiegen die Fehlzeiten von 5,5 Prozent im Jahr 2018 auf 5,7 Prozent im Jahr 2019. Anfang des Jahres 2019 fiel die Grippewelle geringer aus als 2018. Dafür aber gab es mehr Krankmeldungen von August bis Dezember. Dies war ursächlich für das stabile aber vergleichsweise hohe Krankheitsaufkommen. Dies dürfte 2020 noch zulegen, da der Corona-Virus Covid 19 seine Spuren hinterlassen dürfte. Die Zahlen der AOK Heilbronn-Franken gelten als besonders repräsentativ, da sie mit einem Versichertenanteil von rund 47 Prozent die bei weitem größte Krankenkasse der Region ist. Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug im Jahr 2019 insgesamt 59,4 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert bei 60 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Main-Tauber-Kreis bei 10,5 Kalendertagen und war damit um 2,9 Prozent höher als im Vorjahr. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im Jahr 2019 insgesamt 191,2 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Main-Tauber-Kreis waren es 198,7. Die Zahl der Krankschreibungen übertraf den Vorjahreswert im Main-Tauber-Kreis um 2,6 Prozent. 

     

     

     

    Auslöser für die Krankheitstage waren mit 22,9 Prozent orthopädische Beschwerden (2018: 21,2 %), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 12,8 Prozent (2018: 17,4 Prozent), psychischen Erkrankungen mit 10,9 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr) und Verletzungen mit 10,3 Prozent (9,7 in 2018). Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 23,9 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,9 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,8 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,7 Prozent (6,5%).

     

     

     

    Die Branche „Energie/Wasser/Entsorgung“ hatte mit 6,4 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt vom „Verarbeitenden Gewerbe“ mit 5,9 Prozent, dem „Gesundheits- und Sozialwesen“ und „Verkehr und Transport“ (mit jeweils 5,8 Prozent sowie der „Öffentlichen Verwaltung“ (5,7 Prozent). Der niedrigste Wert wurde mit 3,4 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Die Berufsgruppen mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen waren im Jahr 2019 die „schleifende Metallverarbeitung“ (im Durchschnitt 30,2 Fehltage) vor „Farb- und Lacktechnik“ sowie „Straßen und Asphaltbau“ (je 30 Fehltage) und „Platz- und Gerätewarte“ (29,8 Fehltage). Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 7,2 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt. Die Zahlen des Jahres 2020 werden ganz entscheidend von der Ausbreitung des Corona-Virus abhängen. Fachleute gehen derzeit von einer Pandemie aus, die eine gravierende Erhöhung der Arbeitsunfähigkeitstage zur Folge haben dürfte.

     

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    news-3540 Thu, 05 Mar 2020 12:11:48 +0100 Ungesunder Lebensstil geht zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-zunehmend-an-die-nieren-2.html Schwäbisch Hall. Im Landkreis Schwäbisch Hall leiden 4 Prozent der AOK-Versicherten an einer Niereninsuffizienz - also einer eingeschränkten Funktion der Nieren. Tendenz stark steigend: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Patientenzahlen um jährlich 6,5 Prozent erhöht. Dies teilt die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Im Jahr 2014 waren im Landkreis Schwäbisch Hall 3.192 AOK-Versicherte von einer Nierenfunktionsstörung betroffen, 2016 waren es 3.932 und 2018 dann 4.402. Landesweit wurden 2018 insgesamt 204.094 AOK-Versicherte deshalb behandelt.

     

    „Diese Daten sind alarmierend! Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck. Wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung sind Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinn an die Nieren gehen.

     

    Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

     

    Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen.“

     

    Damit Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich unterstützt werden können, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen neuen Facharzt-Vertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Dauerhafte Schädigungen können so frühzeitig erkannt und Spätfolgen vermindert werden. Gefördert wird darüber hinaus eine angepasste Arzneimitteltherapie. Auch in der Region Heilbronn-Franken wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem AOK-KundenCenter.

     

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    news-3539 Thu, 05 Mar 2020 12:10:38 +0100 Ungesunder Lebensstil geht zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-zunehmend-an-die-nieren-3.html Main-Tauber-Kreis. 6,5 Prozent der AOK-Versicherten im Main-Tauber-Kreis leiden an einer Niereninsuffizienz - also einer eingeschränkten Funktion der Nieren. Tendenz stark steigend: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Patientenzahlen hier um jährlich 10,9 Prozent erhöht. Dies teilt die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Im Jahr 2014 waren im Main-Tauber-Kreis 2.456 AOK-Versicherte von einer Nierenfunktionsstörung betroffen, 2016 waren es 3.239 und 2018 dann 3.719. Landesweit wurden 2018 insgesamt 204.094 AOK-Versicherte deshalb behandelt.

     

    „Diese Daten sind alarmierend! Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck. Wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung sind Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinn an die Nieren gehen.

     

    Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

     

    Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen.“

     

    Damit Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich unterstützt werden können, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen neuen Facharzt-Vertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Dauerhafte Schädigungen können so frühzeitig erkannt und Spätfolgen vermindert werden. Gefördert wird darüber hinaus eine angepasste Arzneimitteltherapie. Auch in der Region Heilbronn-Franken wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem AOK-KundenCenter.

     

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    news-3538 Thu, 05 Mar 2020 12:09:34 +0100 Ungesunder Lebensstil geht zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-zunehmend-an-die-nieren-4.html Hohnlohekreis. 7,4 Prozent der AOK-Versicherten im Hohenlohekreis leiden an einer Niereninsuffizienz - also einer eingeschränkten Funktion der Nieren. Tendenz stark steigend: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Patientenzahlen hier um jährlich 9,6 Prozent erhöht. Dies teilt die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Im Jahr 2014 waren im Hohnlohekreis 3.166 AOK-Versicherte von einer Nierenfunktionsstörung betroffen, 2016 waren es 3.695 und 2018 dann 4.510. Landesweit wurden 2018 insgesamt 204.094 AOK-Versicherte deshalb behandelt.

     

    „Diese Daten sind alarmierend! Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck. Wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung sind Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinn an die Nieren gehen.

     

    Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

     

    Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen.“

     

    Damit Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich unterstützt werden können, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen neuen Facharzt-Vertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Dauerhafte Schädigungen können so frühzeitig erkannt und Spätfolgen vermindert werden. Gefördert wird darüber hinaus eine angepasste Arzneimitteltherapie. Auch in der Region Heilbronn-Franken wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem AOK-KundenCenter.

     

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    news-3537 Thu, 05 Mar 2020 12:08:11 +0100 Ungesunder Lebensstil geht zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-zunehmend-an-die-nieren-5.html Heilbronn. Im Stadtkreis Heilbronn leiden 5,3 Prozent der AOK-Versicherten an einer Niereninsuffizienz - also einer eingeschränkten Funktion der Nieren - im Landkreis Heilbronn sind es 4,4 Prozent. Tendenz stark steigend: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Patientenzahlen um jährlich 8,1 Prozent im Stadtkreis und 11,8 Prozent im Landkreis Heilbronn erhöht. Dies teilt die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Im Jahr 2014 waren im Stadtkreis Heilbronn 1.805 AOK-Versicherte von einer Nierenfunktionsstörung betroffen, 2016 waren es 2.068 und 2018 dann 2.530. Im Landkreis Heilbronn entwickelten sich die Patientenzahlen im gleichen Zeitraum von 4.485 über 5.446 auf 6.684. Im Jahr 2018 waren landesweit 204.094 AOK-Versicherte betroffen.

     

    „Diese Daten sind alarmierend! Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck. Wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung sind Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinn an die Nieren gehen.

     

    Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

     

    Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen.“

     

    Damit Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich unterstützt werden können, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen neuen Facharzt-Vertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Dauerhafte Schädigungen können so frühzeitig erkannt und Spätfolgen vermindert werden. Gefördert wird darüber hinaus eine angepasste Arzneimitteltherapie. Auch in der Region Heilbronn-Franken wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem AOK-KundenCenter.

     

     

     

     

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    news-3536 Mon, 02 Mar 2020 12:05:15 +0100 Übergewicht macht häufig krank https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/uebergewicht-macht-haeufig-krank-2.html Heilbronn. Zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland sind nach aktuellen Studien des Robert-Koch-Instituts (RKI) übergewichtig. Damit steigt das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Iris Baumann, AOK-Ernährungsexpertin für die Region Heilbronn, erläutert zum „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März, Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und Körpergewicht. Die Diätassistentin bietet kompetente Tipps zur Gewichtsreduktion in der Fastenzeit. Iris Baumann: „Übergewicht und Adipositas sind häufig die Ursachen für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Typ 2-Diabetes oder orthopädische Erkrankungen. Wesentlich für das Körpergewicht ist die Energiebilanz. Diese wird im Wesentlichen durch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten bestimmt. Einerseits wird dem Körper über die Nahrung Energie zugeführt, andererseits wird Energie durch jegliche Art von Bewegung verbraucht.“

     

    Sehr bedenklich sei, dass immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig und adipös werden. Laut Robert-Koch-Institut ist dies bei 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen 3 und 15 Jahren der Fall. Als Hauptursachen werden „zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung“ aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens -weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können,“ so das RKI

     

     

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung,“ verdeutlicht Iris Baumann. Studien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) belegen, dass die Bevölkerung im Durchschnitt deutlich zu viel Energie über Fette und Eiweiß zu sich nimmt und der Anteil von komplexen Kohlenhydraten - vor allem von Getreideprodukten, Nudeln und Reis – sowie Obst und Gemüse, wesentlich zu niedrig ist.

     

     

     

    Iris Baumann: „Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist eine nachhaltige Ernährungsumstellung unumgänglich.“ Dabei sollte auf eine ausgewogene Nahrungsaufnahme im Sinne der DGE-Richtlinien geachtet werden. Dafür hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zehn einfache Regeln aufgestellt: Vielseitig essen, mehrmals am Tag vollwertige Getreideprodukte und reichlich Kartoffeln, fünf Mal am Tag Gemüse und Obst, täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen, wenig Fett und fettreiche Lebensmittel,  Zucker und Salz in geringen Maßen, reichlich Flüssigkeit und „nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen, damit Sie ein Sättigungsgefühl verspüren können.“

     

    Für professionelle Hilfe bei der Gewichtsreduktion stehen die Fachkräfte der AOK Heilbronn-Franken zur Verfügung. Kurse der Gesundheitskasse zeigen vor Ort, wie eine Ernährungsumstellung gelingt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem KundenCenter.

     

    • Informationen im Internet: www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“

     

     

     

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    news-3535 Mon, 02 Mar 2020 12:04:14 +0100 Übergewicht macht häufig krank https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/uebergewicht-macht-haeufig-krank-3.html Hohenlohekreis. Zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland sind nach aktuellen Studien des Robert-Koch-Instituts (RKI) übergewichtig. Damit steigt das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Annette Weiß, AOK-Ernährungsexpertin für den Hohenlohekreis, erläutert zum „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März, Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und Körpergewicht. Die Diätassistentin bietet kompetente Tipps zur Gewichtsreduktion in der Fastenzeit. Annette Weiß: „Übergewicht und Adipositas sind häufig die Ursachen für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Typ 2-Diabetes oder orthopädische Erkrankungen. Wesentlich für das Körpergewicht ist die Energiebilanz. Diese wird im Wesentlichen durch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten bestimmt. Einerseits wird dem Körper über die Nahrung Energie zugeführt, andererseits wird Energie durch jegliche Art von Bewegung verbraucht.“

     

    Sehr bedenklich sei, dass immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig und adipös werden. Laut Robert-Koch-Institut ist dies bei 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen 3 und 15 Jahren der Fall. Als Hauptursachen werden „zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung“ aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens -weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können,“ so das RKI

     

     

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung,“ verdeutlicht Annette Weiß. Studien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) belegen, dass die Bevölkerung im Durchschnitt deutlich zu viel Energie über Fette und Eiweiß zu sich nimmt und der Anteil von komplexen Kohlenhydraten - vor allem von Getreideprodukten, Nudeln und Reis – sowie Obst und Gemüse, wesentlich zu niedrig ist.

     

     

     

    Annette Weiß: „Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist eine nachhaltige Ernährungsumstellung unumgänglich.“ Dabei sollte auf eine ausgewogene Nahrungsaufnahme im Sinne der DGE-Richtlinien geachtet werden. Dafür hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zehn einfache Regeln aufgestellt: Vielseitig essen, mehrmals am Tag vollwertige Getreideprodukte und reichlich Kartoffeln, fünf Mal am Tag Gemüse und Obst, täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen, wenig Fett und fettreiche Lebensmittel,  Zucker und Salz in geringen Maßen, reichlich Flüssigkeit und „nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen, damit Sie ein Sättigungsgefühl verspüren können.“

     

    Für professionelle Hilfe bei der Gewichtsreduktion stehen die Fachkräfte der AOK Heilbronn-Franken zur Verfügung. Kurse der Gesundheitskasse zeigen vor Ort, wie eine Ernährungsumstellung gelingt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem KundenCenter.

     

    • Informationen im Internet: www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“
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    news-3534 Mon, 02 Mar 2020 12:02:56 +0100 Übergewicht macht häufig krank https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/uebergewicht-macht-haeufig-krank.html Main-Tauber-Kreis. Zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland sind nach aktuellen Studien des Robert-Koch-Instituts (RKI) übergewichtig. Damit steigt das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Ute Derleder, AOK-Ernährungsexpertin für den Main-Tauber-Kreis, erläutert zum „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März, Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und Körpergewicht. Die Diätassistentin bietet kompetente Tipps zur Gewichtsreduktion in der Fastenzeit. Ute Derleder: „Übergewicht und Adipositas sind häufig die Ursachen für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Typ 2-Diabetes oder orthopädische Erkrankungen. Wesentlich für das Körpergewicht ist die Energiebilanz. Diese wird im Wesentlichen durch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten bestimmt. Einerseits wird dem Körper über die Nahrung Energie zugeführt, andererseits wird Energie durch jegliche Art von Bewegung verbraucht.“

     

    Sehr bedenklich sei, dass immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig und adipös werden. Laut Robert-Koch-Institut ist dies bei 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen 3 und 15 Jahren der Fall. Als Hauptursachen werden „zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung“ aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens -weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können,“ so das RKI

     

     

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung,“ verdeutlicht Ute Derleder. Studien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) belegen, dass die Bevölkerung im Durchschnitt deutlich zu viel Energie über Fette und Eiweiß zu sich nimmt und der Anteil von komplexen Kohlenhydraten - vor allem von Getreideprodukten, Nudeln und Reis – sowie Obst und Gemüse, wesentlich zu niedrig ist.

     

     

     

    Ute Derleder: „Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist eine nachhaltige Ernährungsumstellung unumgänglich.“ Dabei sollte auf eine ausgewogene Nahrungsaufnahme im Sinne der DGE-Richtlinien geachtet werden. Dafür hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zehn einfache Regeln aufgestellt: Vielseitig essen, mehrmals am Tag vollwertige Getreideprodukte und reichlich Kartoffeln, fünf Mal am Tag Gemüse und Obst, täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen, wenig Fett und fettreiche Lebensmittel,  Zucker und Salz in geringen Maßen, reichlich Flüssigkeit und „nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen, damit Sie ein Sättigungsgefühl verspüren können.“

     

    Für professionelle Hilfe bei der Gewichtsreduktion stehen die Fachkräfte der AOK Heilbronn-Franken zur Verfügung. Kurse der Gesundheitskasse zeigen vor Ort, wie eine Ernährungsumstellung gelingt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem KundenCenter.

     

    • Informationen im Internet: www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“

     

     

     

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    news-3533 Mon, 02 Mar 2020 11:53:10 +0100 Übergewicht macht häufig krank https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/uebergewicht-macht-haeufig-krank-1.html Schwäbisch Hall. Zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland sind nach aktuellen Studien des Robert-Koch-Instituts (RKI) übergewichtig. Damit steigt das Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Elvira Föll, AOK-Ernährungsexpertin für den Landkreis Schwäbisch Hall, erläutert zum „Tag der gesunden Ernährung“ am 7. März, Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und Körpergewicht. Die Diätassistentin bietet kompetente Tipps zur Gewichtsreduktion in der Fastenzeit. Elvira Föll: „Übergewicht und Adipositas sind häufig die Ursachen für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Typ 2-Diabetes oder orthopädische Erkrankungen. Wesentlich für das Körpergewicht ist die Energiebilanz. Diese wird im Wesentlichen durch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten bestimmt. Einerseits wird dem Körper über die Nahrung Energie zugeführt, andererseits wird Energie durch jegliche Art von Bewegung verbraucht.“

     

    Sehr bedenklich sei, dass immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig und adipös werden. Laut Robert-Koch-Institut ist dies bei 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen 3 und 15 Jahren der Fall. Als Hauptursachen werden „zu viel hoch-kalorische Nahrung, wie Fast Food oder Süßigkeiten, und zu wenig Bewegung“ aufgeführt. „Die Änderung des Freizeitverhaltens -weg von sportlichen Aktivitäten hin zu stundenlangem Fernsehen und Computerspielen - führt früh zu massiven Gewichtsproblemen, die sich im Erwachsenenleben fortsetzen können,“ so das RKI

     

     

     

    Hohe Energiezufuhr bei geringem Verbrauch bewirkt, dass diese in Form von Fett abgelagert wird. „Bei der Gewichtsreduktion stehen deshalb langfristige Strategien im Mittelpunkt: Veränderung des Ernährungsverhaltens und Steigerung des Energieverbrauchs durch körperliche Bewegung,“ verdeutlicht Elvira Föll. Studien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) belegen, dass die Bevölkerung im Durchschnitt deutlich zu viel Energie über Fette und Eiweiß zu sich nimmt und der Anteil von komplexen Kohlenhydraten - vor allem von Getreideprodukten, Nudeln und Reis – sowie Obst und Gemüse, wesentlich zu niedrig ist.

     

     

     

    Elvira Föll: „Für eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist eine nachhaltige Ernährungsumstellung unumgänglich.“ Dabei sollte auf eine ausgewogene Nahrungsaufnahme im Sinne der DGE-Richtlinien geachtet werden. Dafür hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zehn einfache Regeln aufgestellt: Vielseitig essen, mehrmals am Tag vollwertige Getreideprodukte und reichlich Kartoffeln, fünf Mal am Tag Gemüse und Obst, täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen, wenig Fett und fettreiche Lebensmittel,  Zucker und Salz in geringen Maßen, reichlich Flüssigkeit und „nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen, damit Sie ein Sättigungsgefühl verspüren können.“

     

    Für professionelle Hilfe bei der Gewichtsreduktion stehen die Fachkräfte der AOK Heilbronn-Franken zur Verfügung. Kurse der Gesundheitskasse zeigen vor Ort, wie eine Ernährungsumstellung gelingt. Informationen erhalten Hilfesuchende in jedem KundenCenter.

     

    • Informationen im Internet: www.aok.de, Rubrik „Gesundes Leben“

     

     

     

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    news-3529 Fri, 28 Feb 2020 11:42:24 +0100 Seminarprogramm für Arbeitgeber https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/seminarprogramm-fuer-arbeitgeber.html Fortlaufende Weiterbildung im Sozialversicherungsrecht ist erfor-derlich. In ihren Seminaren bringt die AOK Arbeitgeber und Perso-nalverantwortliche auf den neusten Stand. In Heilbronn, Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim bietet die AOK 2020 ein umfangreiches Schulungsprogramm an.

     

     

     

    Erstes Thema ist „Minijobs“ im März, gefolgt vom „Grundseminar für das Personalbüro“ im April (weitere Termine im Oktober). Speziell an Azubis bei der Prüfungsvorbereitung richtet sich „Fit für die Prüfung“ im Mai. Rund um die Beschäftigung von „Studenten, Praktikanten und Schülern“ geht es im gleichnamigen Seminar im Juni, rechtzeitig vor den Sommer- und Semesterferien. Das „AOK-Praxisseminar“ schließt im September das Programm ab, bevor zum Jahresende mit einem Ausblick auf 2021 wieder die Jahreswechselseminare anstehen.

     

     

     

    Genaue Termine sowie mehr Informationen zu den Inhalten gibt es in allen AOK-Kundencentern oder unter www.aok.de/fk/bw/seminare. Hier ist auch ab sofort eine unkomplizierte Anmeldung möglich. 

     

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    news-3528 Thu, 27 Feb 2020 11:40:38 +0100 Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/praevention-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner-1.html Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie unterstützt mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Einrichtungen der Region sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Im Main-Tauber-Kreis startet PiP im Johann-Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim. Bei der Vertragsunterzeichnung bezeichneten Heimleiterin Roswitha Brenner und der stv. AOK-Geschäftsführer Jürgen Heckmann das Konzept als „richtungsweisend“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘, das Pflegekräften und Bewohnern zu Gute kommt, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Jürgen Heckmann bei der Vertragsunterzeichnung. „Dieses Projekt ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung. Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln,“ betonte Roswitha Brenner.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Jürgen Heckmann: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Das Johann-Benedikt-Bembé-Stift hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Wir sind davon überzeugt“, so Roswitha Brenner, „dass wir mit PiP etwas anstoßen, das sowohl unseren Bewohnern als auch unseren Pflegekräften gut tun wird.“

     

     

     

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    news-3531 Wed, 26 Feb 2020 11:49:52 +0100 Gesundheits-Check am Arbeitsplatz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheits-check-am-arbeitsplatz.html Niederstetten. Arbeit und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Körperliche und psychische Belastungen können krankmachen. Dies haben auch die Verantwortlichen der MHZ Hachtel GmbH & Co. KG erkannt und etablierten im Betrieb in Niederstetten Angebote zur Gesundheitsförderung. Neben Rückenfit- und Yoga-Kursen bietet das führende Unternehmen für Sonnenschutz- und Beschattungstechnik mit Unterstützung der AOK Heilbronn-Franken auch Gesundheitstage an. Günter Wagner liegt an diesem Dienstagmorgen mit geschlossenen Augen auf dem Rücken auf einer bequemen Bank. Seine Arme und Beine werden von AOK-Bewegungsfachkraft Sonja Goll vorsichtig gebeugt und gestreckt, um mit einem kleinen Apparat die Beweglichkeit zu testen. Mit der Mobee-Fit-Analyse lässt sich genau ermitteln, bei welchen Muskelgruppen Handlungsbedarf besteht.

     

    „Ich hatte meine Fitness vollkommen anders eingeschätzt und Defizite im Fuß- und Hüftbereich vermutet. Stattdessen muss ich meine Nackenmuskeln stärken“, ist er verblüfft. Aus den Messdaten werden individuelle Trainingstipps entwickelt. Günter Wagner lobt das Engagement seines Arbeitgebers für die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter als „absolut vorbildlich“.

     

    Zeitgleich sitzt Georg Hofmann mit geschlossenen Augen auf einem Stuhl in einem Nebenraum. Er atmet betont ruhig. Arme und Beine sind mit Elektroden versehen, von denen Kabel zu einem Cardio-Scan-Gerät führen. Die Auswertung der Messergebnisse zeigt AOK-Fachkraft Heidi Kammerer, ob Herzprobleme vorliegen und die angeschlossene Person unter akutem Stress leidet. Auch aus diesen Daten werden individuelle Tipps entwickelt.

     

    Eine weitere Station zur Ermittlung des persönlichen Gesundheitszustands ist die Back-Check-Messung. Eugen Koch gibt alles: Mit voller Kraft drückt er seinen Rücken gegen eine weich ummantelte Messplatte. Sein Körper ist in ein futuristisches Metallgestell mit Elektroden und Computersteuerung eingespannt. „Fester! Da geht noch mehr“, wird er von AOK-Sportpädagogin Barbara Aunitz angefeuert. Mit der Back-Check-Messung ermittelt sie die Maximalkraft von Bauch- und Rückenmuskulatur. Die Testergebnisse werden verglichen, muskuläre Defizite ermittelt. Barbara Aunitz analysiert die Daten und erstellt individuelle Trainingsempfehlungen. „Ich muss mehr für meinen Rücken tun und die Muskulatur stärken“, ist das Fazit von Eugen Koch.

     

    An diesem Tag ermöglichen fünf AOK-Spezialisten rund 80 Beschäftigten einen umfassenden Gesundheits-Check. Von einer Analyse der Herzgesundheit, über Anti-Stress-Training, Hinweise für mehr Bewegung im Alltag bis zu Ernährungstipps reichen die Themenfelder.

     

    Für Werkleiter Peter Stirmlinger ist die „betriebliche Gesundheitsförderung eine Herzensangelegenheit des Familienunternehmens MHZ. Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützen wir unsere Mitarbeiter am wirkungsvollsten,“ ist er überzeugt. Die körperliche Bestandsaufnahme trage dazu bei „das Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu schärfen und Eigenverantwortung zu übernehmen. Davon profitieren alle – die Mitarbeiter, weil sie sich mehr um ihre eigene Gesundheit kümmern und das Unternehmen, da gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter entscheidende Erfolgsfaktoren für das Unternehmen sind.“ Auch Dieter Böhm, Bereichsleiter Entwicklung und Komponentenfertigung im Werk, sieht „eine Win-Win-Situation durch das Angebot. Wenn ich direkt am Arbeitsplatz eine Bestandsaufnahme meiner Gesundheit erstellt bekomme, dann nutze ich dies. So werden Hemmschwellen abgebaut. Wir motivieren für ein gesundheitsbewusstes Leben, denn die Mitarbeiter sind unser höchstes Gut“, so Böhm. 

     

    Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass den Unternehmen durch Krankheitsausfälle bundesweit jährlich Kosten von rund 129 Milliarden Euro entstehen.

     

    Dabei sind laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zwischen 30 und 40 Prozent der Arbeitsunfähigkeitszeiten durch eigene Maßnahmen von Unternehmen vermeidbar. Diese Chance wird immer mehr Betriebsverantwortlichen bewusst. Sie wenden sich an die AOK, die seit 1997 das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) anbietet. BGM-Koordinatorin Liane Pöhlmann und ihr Team kommen in die Unternehmen. Sie identifizieren arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und beseitigen sie mit maßgeschneiderten Programmen.

     

    • Informationen über das Betriebliche Gesundheitsmanagement der AOK Heilbronn-Franken im Internet: www.aok-bw.de, Rubrik „Firmenkunden“, Button „Gesundheit“.

     

     

     

     

     

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    news-3532 Thu, 20 Feb 2020 11:51:06 +0100 Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/praevention-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner-2.html Heilbronn-Böckingen. Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie unterstützt mit dem Modellvorhaben sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner. Mit dem Haus der Richard-Drautz-Stiftung in der Bruchsaler Straße profitiert in Heilbronn-Böckingen ein zweites Seniorenheim von der Förderung der Gesundheitskasse. Jürgen Heckmann, stellvertretender AOK-Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken, Heimleiterin Elisabeth Palinkas und Helmut Kraiß, Vorstand der Richard-Drautz-Stiftung, waren sich bei der Vertragsunterzeichnung einig. Mit PiP werden „neue Wege“ in der Gesundheitsförderung beschritten. „Der umfassende Ansatz des Programms ‚Prävention in der Pflege‘ nimmt gleichermaßen das Wohl der Menschen, die hier arbeiten als auch derjenigen, die hier wohnen in den Blick,“, betonte Jürgen Heckmann. „Wir werden die Gesundheitsförderung in unserem Haus weiter ausbauen und verbessern. Dabei kommt uns die hohe Kompetenz der AOK zu Gute,“ unterstrich Elisabeth Palinkas.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Jürgen Heckmann: „Wenn Gesundheitsförderung in den Strukturen der Einrichtung ein solides Fundament hat, wird sie nachhaltig erfolgreich sein.“ Das Sontheimer Pflegeheim kommt diesen Voraussetzungen gerne nach: „Mit PiP steigern wir die Qualität in der Prävention in unserem Haus weiter“, so Elisabeth Palinkas, „Bewohner wie Pflegekräfte werden das zu schätzen wissen.“

     

     

     

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    news-3527 Wed, 19 Feb 2020 11:39:28 +0100 Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/praevention-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner-3.html Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Pflegeeinrichtungen in der Region Heilbronn-Franken sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner. Im Landkreis Heilbronn startet PiP im Haus Zabergäu in Brackenheim. Heimleiterin Lilli Haldenwanger und Jürgen Heckmann, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken bewerteten das Vorhaben bei der Vertragsunterzeichnung als „innovativ und nachhaltig“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘ verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Jürgen Heckmann. „Mit diesem Projekt können wir die Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung weiter ausbauen und verbessern. Das ausgezeichnete Präventions-Know-how der Gesundheitskasse bildet dafür ein wesentliches Fundament,“ betonte Lilli Haldenwanger.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Jürgen Heckmann: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Das Brackenheimer Pflegeheim hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Mit PiP“, so Lilli Haldenwanger, „können wir die ohnehin hohe Qualität der Gesundheitsförderung in unserem Haus weiter ausbauen. Bewohner wie Pflegekräften werden davon profitieren.“

     

     

     

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    news-3526 Mon, 17 Feb 2020 11:38:17 +0100 Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/praevention-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner-4.html Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Pflegeeinrichtungen Heilbronn-Frankens sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von. Im Altkreis Schwäbisch-Hall startet PiP im Rottaler Senioren- und Pflegeheim in Oberrot. Bei der Vertragsunterzeichnung bezeichneten Heimleiter Bernd Schulze und der stv. Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken Jürgen Heckmann das Konzept als „richtungsweisend“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘, das Pflegekräften und Bewohnern zu Gute kommt, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Jürgen Heckmann bei der Vertragsunterzeichnung. „Dieses Projekt ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung. Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln,“ betonte Bernd Schulze.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Jürgen Heckmann: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Das Rottaler Senioren- und Pflegeheim hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Wir sind davon überzeugt“, so Bernd Schulze, „dass wir mit PiP etwas anstoßen, das sowohl unseren Bewohnern als auch unseren Pflegekräften gut tun wird.“

     

     

     

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    news-3530 Wed, 12 Feb 2020 11:48:12 +0100 Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/praevention-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner-5.html Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Pflegeeinrichtungen in der Region Heilbronn-Franken sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner. In Crailsheim startet PiP im Diakoneo Seniorenpark am Kreuzberg. Bei der Vertragsunterzeichnung bezeichneten Heimleiter André Krauß und der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken, Jürgen Heckmann, das Konzept als „richtungsweisend“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘ verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Jürgen Heckmann bei der Vertragsunterzeichnung. „Dieses Projekt ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung. Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln,“ betonte André Krauß.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Jürgen Heckmann: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Das Crailsheimer Pflegeheim hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Wir sind davon überzeugt“, so André Krauß, „dass wir mit PiP etwas anstoßen, das sowohl unseren Bewohnern als auch unseren Pflegekräften gut tun wird.“

     

     

     

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    news-3525 Thu, 06 Feb 2020 11:35:15 +0100 Gemeinsam für die Gesundheit aktiv werden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gemeinsam-fuer-die-gesundheit-aktiv-werden.html Heilbronn-Franken/Crailsheim. Aktuelle Studien des Robert-Koch-Instituts belegen: Einsamkeit macht krank. Zusätzlich wird nachgewiesen, dass Gemeinschaft dazu motiviert aktiv zu werden. Diese Erkenntnisse haben die AOK dazu bewogen eine Großveranstaltung zu organisieren, die Menschen zusammenbringt. Gemeinsam können sie für ihr Wohlbefinden tätig werden und dabei jede Menge Spaß haben. Das GESUNDNAH-Fest für die Region Heilbronn-Franken findet am Samstag, 18. April, zwischen 11 und 17 Uhr auf zahlreichen Plätzen in Crailsheim statt. Hintergrund ist folgender: Unsere Welt wird immer digitaler, hochintelligente Systeme nehmen uns die Arbeit ab und die Menschen bewegen sich weniger. Laut einer Forsa-Befragung der AOK Baden-Württemberg aus dem vergangenen Jahr ist jeder Dritte im Südwesten seltener als einmal pro Woche (22 Prozent) oder nie (14 Prozent) sportlich aktiv. „Dabei ist regelmäßige Bewegung eine der Grundvoraussetzungen, um gesund zu bleiben, gerade in Zeiten der digitalen Transformation, in denen neben Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung auch die soziale Vereinsamung ein immer größer werdendes Problem ist“, so Michela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken.

     

     

     

    Gleichzeitig nimmt die Zahl der Singlehaushalte in Deutschland fortlaufend zu. So leben lauf GfK-Bevölkerungsstrukturdaten im Stadtkreis Heilbronn 41,74 Prozent aller Einwohner allein in einer Wohnung, im Landkreis Heilbronn sind es 33,07, im Hohenlohekreis 32,84, im Landkreis Hall 33,64 und im Main-Tauber-Kreis 34,98. Weltweit steige die Zahl der Menschen, die sich einsam fühlen. Experten sprechen von einer „Einsamkeits-Epidemie“ in Industriestaaten.

     

     

     

    „In Deutschland fühlen sich laut einer Erhebung aus dem Jahr 2017 ganze 12 Prozent der Menschen häufig oder ständig einsam. „Studien belegen, dass Einsamkeit das Risiko für chronischen Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Demenz und einen frühen Tod erhöht. Einsamkeit ist hinsichtlich der Gesamtmortalität so schädlich wie Rauchen oder Adipositas“, verdeutlicht Lierheimer und fügt an: „Gemeinsam ist es einfacher, gesund zu sein und zu bleiben. gerade in Zeiten der digitalen Transformation, in denen neben Bewegungsmangel und unausgewogener Ernährung auch die soziale Vereinsamung ein immer größer werdendes Problem ist.“ (das ist das gleiche Zitat wie oben!)

     

     

     

    Die AOK Baden-Württemberg will als „Gesundheitskasse“ mit dem Projekt neue Wege gehen in der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention. Die zivilgesellschaftlichen Akteure und kommunalen Ämter vor Ort sollen involviert werden. „Nur gemeinsam im starken regionalen Netzwerk erreichen wir auch neue Zielgruppen. Die Angebote sollen die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger erhöhen, vor der Haustür stattfinden und in den Alltag einbaubar sein. Unser Kampagnenmotto „Entdecke das WIR in DIR“ greift dabei das Thema Zusammenhalt auf“, sagt Michaela Lierheimer. Menschen eingebettet in soziale Beziehungen hätten eine längere Lebenserwartung, seien produktiver und glücklicher.

     

    „Zusammen mit anderen wird regelmäßiger Sport gemacht, die Diät durchgehalten, eine neue Gewohnheit etabliert, die Angst vor Unbekanntem oder Anderem überwunden und vieles mehr. Es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen das Wir zählt. Je technischer die Welt um uns wird, umso dringender sollten wir auch laut wissenschaftlicher Studien das menschliche Miteinander nicht aus den Augen verlieren“, so die AOK-Chefin.

     

     

     

    Am Aktionstag werden rund 1.500 Besucher erwartet. Neben einer Live-Moderation und einer Kochshow sind auch Befragungen von Prominenten und verschiedene Mitmachaktionen geplant. Unter anderem können die Besucher an einem Yoga-Workshop teilnehmen oder beim Brainwalking erleben, was es heißt Kognition und Koordination zu kombinieren. An diesem Tag werden die teilnehmenden Vereine, sowie das regionale Angebot für Mitmachaktionen rund um Bewegung, Ernährung und Entspannung vorgestellt, welche in den darauffolgenden Wochen in und um Crailsheim stattfinden. Nach dem Auftakt am 18. April 2020 sind alle Bürgerinnen und Bürger der Region Heilbronn-Franken eingeladen bis zum 30. Juli 2020 an den Mitmach-Aktionen von „Entdecke das WIR in DIR“ kostenlos teilzunehmen.

     

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    news-3524 Mon, 03 Feb 2020 11:34:07 +0100 Gesundheitskasse fördert Suchthilfe im Landkreis Schwäbisch Hall https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitskasse-foerdert-suchthilfe-im-landkreis-schwaebisch-hall.html Über eine finanzielle Förderung für die Suchthilfe im Landkreis Schwäbisch Hall in Höhe von 7.640 Euro darf sich Landrat Gerhard Bauer freuen. Überbringer des Schecks war Jürgen Heckmann, stellvertretender Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken: „Diesen Einsatz für den Landkreis Schwäbisch Hall schätzen wir sehr. Die Bekämpfung und Verhinderung von Suchterkrankungen und ihren sozialen Folgen gelingt nur auf breiter Basis mit guten Partnern“, bedankte sich der Landrat. „Wir möchten mit unserer jährlichen finanziellen Unterstützung dazu beitragen, dass die Suchtprävention im Landkreis Schwäbisch Hall weiterhin ihre gute Arbeit fortsetzen kann“, erklärte Jürgen Heckmann. Ein niedrigschwelliger Zugang zu einem qualifizierten Hilfeangebot und die Chance, eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zu den Betroffenen zu entwickeln, um weitergehende Hilfeleistungen zu ermöglichen, sind für den stellvertretenden Geschäftsführer unverzichtbare Voraussetzungen: „Die persönlichen und engagierten Ansprechpartner sind für Menschen mit Suchtproblemen ganz wichtig, der Landkreis Schwäbisch Hall steht dafür. Das entspricht auch unserem Ansatz, den Menschen vor Ort nah zu sein.“

     

    Für Landrat Gerhard Bauer ist ein weiterer Punkt wichtig: „Suchtprävention braucht einen langen Atem. Die AOK ist ein Garant dafür, seit Jahren ist sie unser bewährter und verlässlicher Partner bei unserem Einsatz gegen die Sucht- und Drogenproblematik.“ Vorbeugen ist besser als Heilen“ lautet die Devise. Insbesondere junge Menschen sollen bei speziell konzipierten Präventionsveranstaltungen so über die Mechanismen aufgeklärt werden, die zu einer Suchterkrankung führen können. In interaktiven Einheiten sollen sie dabei zum einen sich selbst und ihr eigenes Handeln reflektieren; andrerseits sollen sie auch in die Lage versetzt werden, positiv und präventiv auf ihr Umfeld einzuwirken.

     

    Vor diesem Hintergrund finden durch die finanzielle Förderung der AOK in zahlreichen Firmen und Schulen Seminare für Auszubildende oder Schüler statt. In der Regel wirken betroffene Personen bei den Programmen mit. Das bereichert die Veranstaltungen außerordentlich und stößt bei den Teilnehmenden auf sehr großes Interesse.

     

    Häufig suchen in der Zeit danach einzelne Azubis oder Schüler dann von sich aus Kontakt zur Jugend- Sucht- Beratungsstelle des Landkreises, um über ihre eigene Problematik zu sprechen. Diese Beratungsgespräche sind selbstverständlich kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht.

     

    Die Jugend- Sucht- Beratung ist erreichbar unter 0791-7557920; für Menschen ab 28 Jahren ist die Diakonie zuständig, erreichbar unter 0791-94674213

     

     

     

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    news-3523 Fri, 31 Jan 2020 11:32:23 +0100 Ärztliche Zweitmeinung hilft Patienten bei Entscheidungsfindung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aerztliche-zweitmeinung-hilft-patienten-bei-entscheidungsfindung.html Heilbronn-Franken. Wer mit einer lebensverändernden Diagnose konfrontiert wird, ist unsicher – vor allem bei der Frage nach der optimalen Behandlungsmethode. In diesem Fall hilft die AOK schnell und unkompliziert. In der Region Heilbronn-Franken nahmen im vergangenen Jahr 50 AOK-Versicherte die Möglichkeit der ärztlichen Zweitmeinung in Anspruch. In Baden-Württemberg waren es 458 spezielle Beratungen. Die AOK Baden-Württemberg war vor elf Jahren die erste gesetzliche Krankenkasse, die eine ärztliche Zweitmeinung ermöglicht hat. In folgenden medizinischen Fachgebieten stehen Experten für Zweitmeinungen zur Verfügung: Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurochirurgie, Onkologie, Urologie, Kardiologie, Herzchirurgie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe.

     

    Mehr als 11.000 Hilfsersuchen gingen bisher an die medizinischen Spezialisten im Land. Die häufigsten Anfragen waren der Orthopädie zuzuordnen. Hier waren 52 Prozent der Zweitmeinungen abweichend vom Erstbefund. In der Wirbelsäulenchirurgie wurde in 57 Prozent der Fälle anstelle eines operativen Eingriffs zu einer konservativen Behandlung geraten. Dagegen wurden im Bereich Onkologie (Krebserkrankungen) 79 Prozent der empfohlenen Therapien bestätigt.

     

    „Die enge Zusammenarbeit mit hochrangigen Ärzten ermöglicht es uns, innovative Lösungen zu finden, die teilweise weit über die gesetzlichen Leistungen hinaus gehen und den Bedürfnissen der Einzelnen, gerade bei schwierigen gesundheitlichen Fragestellungen, gerecht werden,“ erläutert Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken.

     

    Die Beweggründe für den Wunsch nach einer zweiten ärztlichen Expertise sind sehr individuell. Sie betreffen etwa Ängste, wenn eine lebensbedrohende Erkrankung diagnostiziert wird. „Unsere Versicherten können sich jederzeit an ein KundenCenter in ihrer Nähe wenden. Innerhalb von wenigen Tagen kümmern wir uns um einen Termin bei einem Spezialisten. Dieser beurteilt den Erstbefund nochmals, erläutert diesen den Betroffenen in einem persönlichen Gespräch und bespricht die Behandlungsmöglichkeiten“, unterstreicht Michaela Lierheimer.

     

    In der Region Heilbronn-Franken können Termine bei vier Spezialisten der SLK-Kliniken vermittelt werden, nämlich bei Prof. Dr. med. Michael Haake, dem Ärztlichen Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Schmerztherapie im Klinikum am Plattenwald Bad Friedrichshall. Im Klinikum Gesundbrunnen in Heilbronn sind die Experten Prof. Dr. med. Wolfgang Linhart, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Prof. Dr. med. Oliver W. Sakowitz, Ärztlicher Direktor des Neurochirurgischen Zentrums Ludwigsburg-Heilbronn und bei Prof. Dr. med. Reinhard Hackenberg, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. In Schwäbisch Hall steht Prof. Dr. med. Andreas Rempen, der Chefarzt der Frauenklinik im Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall ebenfalls für Fragen rund um Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung.

     

    Weitere Infos zu Experten außerhalb der Region in den Fachgebieten Herzchirurgie, Kardiologie, Onkologie, Allgemein- und Viszeralchirugie sowie Urologie online unter: aok-bw.de/zweitmeinung.

     

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    news-3522 Tue, 28 Jan 2020 11:30:51 +0100 GESUNDNAH-Fest am 18. April in der Crailsheimer Innenstadt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundnah-fest-am-18-april-in-der-crailsheimer-innenstadt.html Crailsheim 31.1.2020. „Gesund zu leben, fällt in der Gemeinschaft leichter – und es macht mehr Spaß!“ Dieses Bekenntnis setzen die AOK Heilbronn-Franken und die Stadt Crailsheim praktisch um. Unter dem Motto „Entdecke das WIR in DIR“ findet am 18. April von 11 bis 17 Uhr in der Crailsheimer Innenstadt das GESUNDNAH-Fest statt. Sechs pralle Stunden Bühnenprogramm mit Minikochshows, Talkrunden, Musik und interessanten Gästen sorgen für spannende Unterhaltung. Auf den Plätzen der Crailsheimer City gibt es unzählige Mitmach-Angebote. Sie reichen von Yoga über praktische Ernährungstipps in der Ernährungslounge, einem Fitness Parcours des Schwäbischen Turnerbundes bis hin zum Thema „Urban-Gardening“. Das Fest auf dem Marktplatz, dem Schweinemarktplatz und im Spitalpark ist der Auftakt für eine mehrwöchige Präventionskampagne, die Sportvereine und andere Akteure wie die VHS und die AOK durchführen. Teilnehmen kann jeder, der gemeinsam mit anderen etwas für seine Gesundheit tun möchte.

     

     

     

    „Ganz gleich, ob es um Ernährung, Bewegung oder Entspannung geht – manchmal reicht es schon, an kleinen Stellschrauben zu drehen, um die Basis für ein gesundes Leben zu schaffen. Und das fällt vielen leichter, wenn wir uns dabei gegenseitig helfen und motivieren“, erläutert Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, die Philosophie des Projekts. „Wir wollen mit dem Fest und den nachfolgenden kostenlosen Mitmachangeboten Anstöße für eine gesunde Lebensführung geben“.

     

     

     

    Das GESUNDNAH-Fest in Crailsheim ist Startschuss für weitere 13 gleichnamige Feste in ganz Baden-Württemberg. „Die Sportstadt Crailsheim ist stolz darauf, als erste Kommune gemeinsam mit dem starken Partner AOK ein landesweites Zeichen für ein gesundes Miteinander setzen zu können“, unterstreicht Sozialbürgermeister Jörg Steuler. „Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am 18. April mitfeiern und die nachfolgenden Fitness, Entspannungs- und Ernährungsangebote aktiv nutzen.“

     

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    news-3521 Thu, 23 Jan 2020 11:26:54 +0100 Starker Anstieg der Pflegebedürftigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starker-anstieg-der-pflegebeduerftigkeit-3.html Heilbronn. Sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Pflegebedürftigen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Bei den AOK-Versicherten in Baden-Württemberg um jährlich 5 Prozent, im Stadtkreis Heilbronn um 5,2 Prozent und im Landkreis Heilbronn um 4,5 Prozent. Dies ergaben aktuelle Erhebungen der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken zum 25-jährigen Bestehen der sozialen Pflegeversicherung. Wesentliche Ursachen für die kontinuierliche Erhöhung sind der demografische Wandel und die höhere Lebenserwartung. Die Pflegebedürftigkeit nimmt exponentiell mit dem Alter zu. Bei den Hochbetagten ab einem Alter von 85 Jahren beziehen zwei von drei AOK-Versicherten Pflegeleistungen. In Baden-Württemberg kletterte die Zahl der AOK-versicherten Pflegeleistungsempfänger von 212.078 im Jahr 2014 über 234.758 im Jahr 2016 auf 269.612 im Jahr 2018. Im Landkreis Heilbronn im gleichen Zeitraum von 6.147 über 6.438 auf 7.347 und im Stadtkreis Heilbronn von 2.687 über 3.057 auf 3.433. Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtzahl der AOK-Versicherten ist in den Jahren 2014 bis 2018 von 5,3 auf 6,1 Prozent angestiegen.

     

    „Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung schaffen spürbare Erleichterung von den Belastungen, die durch eine Pflegebedürftigkeit sowohl für den betroffenen Menschen selbst, als auch für seine Angehörigen entstehen. Im Vergleich zum Jahr 1995 haben sich die Rahmenbedingungen jedoch geändert. Daher muss geprüft werden, ob die Pflegeversicherung den heutigen Bedürfnissen noch gerecht wird und ob das Finanzierungsmodell noch tragfähig ist,“ fordert Michela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken.

     

    Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert erfolgreich aufstellen zu können, sei eine weitere systematische Verzahnung der Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin notwendig. Gleichzeitig sei es erforderlich, die überbordende Bürokratie abzubauen, verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    „So erfolgreich die Pflegeversicherung bisher war: Eine strukturelle Neuaufstellung ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen dringend erforderlich. Die pflegebedingten Kosten müssen für alle Menschen finanzierbar sein – unabhängig davon. Ob sie zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim wohnen. Pflege darf nicht zu Armut führen“, so Michaela Lierheimer.

     

    Für Fragen und Hilfestellungen rund um die Pflege stehen den Versicherten bei der AOK Heilbronn-Franken 234 Fachkräfte zur Verfügung, davon 164 in den KundenCentern vor Ort, 40 im CompetenceCenter Pflege und 30 im Sozialen Dienst. Im Jahr 2018 wurden hier 32.380 persönliche Beratungen durchgeführt.

     

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    news-3520 Thu, 23 Jan 2020 11:25:45 +0100 Starker Anstieg der Pflegebedürftigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starker-anstieg-der-pflegebeduerftigkeit.html Main-Tauber-Kreis. Sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Pflegebedürftigen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen: Bei den AOK-Versicherten in Baden-Württemberg um jährlich 5 Prozent und im Main-Tauber-Kreis um 4,6 Prozent. Dies ergaben aktuelle Erhebungen der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken nach zum 25-jährigen Bestehen der sozialen Pflegeversicherung. Wesentliche Ursachen für die kontinuierliche Erhöhung sind der demografische Wandel und die höhere Lebenserwartung. Die Pflegebedürftigkeit nimmt exponentiell mit dem Alter zu. Bei den Hochbetagten ab einem Alter von 85 Jahren beziehen zwei von drei AOK-Versicherten Pflegeleistungen. In Baden-Württemberg kletterte die Zahl der AOK-versicherten Pflegeleistungsempfänger von 212.078 im Jahr 2014 über 234.758 im Jahr 2016 auf 269.612 im Jahr 2018. Im Main-Tauber-Kreis im gleichen Zeitraum von 3.152 über 3.466 auf 3.970. Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtzahl der AOK-Versicherten ist in den Jahren 2014 bis 2018 von 5,3 auf 6,1 Prozent angestiegen.

     

    „Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung schaffen spürbare Erleichterung von den Belastungen, die durch eine Pflegebedürftigkeit sowohl für den betroffenen Menschen selbst, als auch für seine Angehörigen entstehen. Im Vergleich zum Jahr 1995 haben sich die Rahmenbedingungen jedoch geändert. Daher muss geprüft werden, ob die Pflegeversicherung den heutigen Bedürfnissen noch gerecht wird und ob das Finanzierungsmodell noch tragfähig ist,“ fordert Michela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken.

     

    Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert erfolgreich aufstellen zu können, sei eine weitere systematische Verzahnung der Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin notwendig. Gleichzeitig sei es erforderlich, die überbordende Bürokratie abzubauen, verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    „So erfolgreich die Pflegeversicherung bisher war: Eine strukturelle Neuaufstellung ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen dringend erforderlich. Die pflegebedingten Kosten müssen für alle Menschen finanzierbar sein – unabhängig davon. Ob sie zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim wohnen. Pflege darf nicht zu Armut führen“, so Michaela Lierheimer.

     

    Für Fragen und Hilfestellungen rund um die Pflege stehen den Versicherten bei der AOK Heilbronn-Franken 234 Fachkräfte zur Verfügung, davon 164 in den KundenCentern vor Ort, 40 im CompetenceCenter Pflege und 30 im Sozialen Dienst. Im Jahr 2018 wurden hier 32.380 persönliche Beratungen durchgeführt.

     

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    news-3519 Thu, 23 Jan 2020 11:24:19 +0100 Starker Anstieg der Pflegebedürftigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starker-anstieg-der-pflegebeduerftigkeit-1.html Schwäbisch Hall. Sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Pflegebedürftigen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen: Bei den AOK-Versicherten in Baden-Württemberg um jährlich 5 Prozent und im Landkreis Schwäbisch Hall um 3,7 Prozent. Dies ergaben aktuelle Erhebungen der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken zum 25-jährigen Bestehen der sozialen Pflegeversicherung. Wesentliche Ursachen für die kontinuierliche Erhöhung sind der demografische Wandel und die höhere Lebenserwartung. Die Pflegebedürftigkeit nimmt exponentiell mit dem Alter zu. Bei den Hochbetagten ab einem Alter von 85 Jahren beziehen zwei von drei AOK-Versicherten Pflegeleistungen. In Baden-Württemberg kletterte die Zahl der AOK-versicherten Pflegeleistungsempfänger von 212.078 im Jahr 2014 über 234.758 im Jahr 2016 auf 269.612 im Jahr 2018. Im Landkreis Schwäbisch Hall im gleichen Zeitraum von 4.723 über 5.114 auf 5.895. Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtzahl der AOK-Versicherten ist in den Jahren 2014 bis 2018 von 5,3 auf 6,1 Prozent angestiegen.

     

    „Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung schaffen spürbare Erleichterung von den Belastungen, die durch eine Pflegebedürftigkeit sowohl für den betroffenen Menschen selbst, als auch für seine Angehörigen entstehen. Im Vergleich zum Jahr 1995 haben sich die Rahmenbedingungen jedoch geändert. Daher muss geprüft werden, ob die Pflegeversicherung den heutigen Bedürfnissen noch gerecht wird und ob das Finanzierungsmodell noch tragfähig ist,“ fordert Michela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken.

     

    Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert erfolgreich aufstellen zu können, sei eine weitere systematische Verzahnung der Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin notwendig. Gleichzeitig sei es erforderlich, die überbordende Bürokratie abzubauen, verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    „So erfolgreich die Pflegeversicherung bisher war: Eine strukturelle Neuaufstellung ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen dringend erforderlich. Die pflegebedingten Kosten müssen für alle Menschen finanzierbar sein – unabhängig davon. Ob sie zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim wohnen. Pflege darf nicht zu Armut führen“, so Michaela Lierheimer.

     

    Für Fragen und Hilfestellungen rund um die Pflege stehen den Versicherten bei der AOK Heilbronn-Franken 234 Fachkräfte zur Verfügung, davon 164 in den KundenCentern vor Ort, 40 im CompetenceCenter Pflege und 30 im Sozialen Dienst. Im Jahr 2018 wurden hier 32.380 persönliche Beratungen durchgeführt.

     

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    news-3518 Thu, 23 Jan 2020 11:23:14 +0100 Starker Anstieg der Pflegebedürftigkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starker-anstieg-der-pflegebeduerftigkeit-2.html Hohenlohekreis. Sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Pflegebedürftigen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen: Bei den AOK-Versicherten in Baden-Württemberg um jährlich 5 Prozent und im Hohenlohekreis um 5,2 Prozent. Dies ergaben aktuelle Erhebungen der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken zum 25-jährigen Bestehen der sozialen Pflegeversicherung. Wesentliche Ursachen für die kontinuierliche Erhöhung sind der demografische Wandel und die höhere Lebenserwartung. Die Pflegebedürftigkeit nimmt exponentiell mit dem Alter zu. Bei den Hochbetagten ab einem Alter von 85 Jahren beziehen zwei von drei AOK-Versicherten Pflegeleistungen. In Baden-Württemberg kletterte die Zahl der AOK-versicherten Pflegeleistungsempfänger von 212.078 im Jahr 2014 über 234.758 im Jahr 2016 auf 269.612 im Jahr 2018. Im Hohenlohekreis im gleichen Zeitraum von 2.831 über 3.055 auf 3.516. Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Gesamtzahl der AOK-Versicherten ist in den Jahren 2014 bis 2018 von 5,3 auf 6,1 Prozent angestiegen.

     

    „Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung schaffen spürbare Erleichterung von den Belastungen, die durch eine Pflegebedürftigkeit sowohl für den betroffenen Menschen selbst, als auch für seine Angehörigen entstehen. Im Vergleich zum Jahr 1995 haben sich die Rahmenbedingungen jedoch geändert. Daher muss geprüft werden, ob die Pflegeversicherung den heutigen Bedürfnissen noch gerecht wird und ob das Finanzierungsmodell noch tragfähig ist,“ fordert Michela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken.

     

    Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert erfolgreich aufstellen zu können, sei eine weitere systematische Verzahnung der Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin notwendig. Gleichzeitig sei es erforderlich, die überbordende Bürokratie abzubauen, verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    „So erfolgreich die Pflegeversicherung bisher war: Eine strukturelle Neuaufstellung ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen dringend erforderlich. Die pflegebedingten Kosten müssen für alle Menschen finanzierbar sein – unabhängig davon. Ob sie zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim wohnen. Pflege darf nicht zu Armut führen“, so Michaela Lierheimer.

     

    Für Fragen und Hilfestellungen rund um die Pflege stehen den Versicherten bei der AOK Heilbronn-Franken 234 Fachkräfte zur Verfügung, davon 164 in den KundenCentern vor Ort, 40 im CompetenceCenter Pflege und 30 im Sozialen Dienst. Im Jahr 2018 wurden hier 32.380 persönliche Beratungen durchgeführt.

     

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    news-3517 Wed, 15 Jan 2020 11:21:51 +0100 Sarah Romoser ist neue Leiterin des AOK-Kundencenters Gaildorf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/sarah-romoser-ist-neue-leiterin-des-aok-kundencenters-gaildorf.html Gaildorf. „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem AOK-Team in Gaildorf, unsere Kunden durch Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit jeden Tag aufs Neue zu begeistern“, sagt Sarah Romoser. Ende letzten Jahres hat sie die Nachfolge von Manfred Schmierer als AOK-Kundencenter-Leiterin in Gaildorf angetreten. Gemeinsam mit ihren sechs Fachkräften betreut Romoser rund 17.000 Versicherte. Der Einzugsbereich umfasst außer Gaildorf die Orte Oberrot, Fichtenberg, Sulzbach-Laufen und Obersontheim. „Die Nähe zu unseren Kunden ist mir sehr wichtig, um zu wissen, was sie bewegt und so individuell schnelle und optimale Lösungen für alle zu finden“, verspricht sie. Seit 12 Jahren arbeitet Sarah Romoser bei der AOK und kennt sich nach einem Studium der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen, einem berufsbegleitenden Master-Studium sowie beruflichen Stationen in den Bereichen Sozialer Dienst und Reha bestens im Gesundheitssystem aus. Herausragende Bedeutung hat für sie der persönliche Kontakt: „Ich arbeite gerne mit Menschen und übe meinen Beruf mit großer Leidenschaft aus. Mein Anspruch ist es daher, mich mit meinem Team für die bestmögliche Gesundheitsförderung und medizinische Versorgung unserer Versicherten einzusetzen“, so ihr Credo.

     

     

     

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    news-3516 Wed, 15 Jan 2020 11:18:53 +0100 Karriere beim Marktführer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/karriere-beim-marktfuehrer-1.html Gesundheit hat Zukunft. Motivierte Schulabgänger mit Mittlerer Reife oder Abitur, die einen interessanten Arbeitsplatz suchen, sind bei der AOK Heilbronn-Franken an der richtigen Adresse. Wer bei der Gesundheitskasse beginnt, hat eine Entscheidung mit Perspektive getroffen: Neben einem sicheren Arbeitsplatz bietet die größte Krankenversicherung in Baden-Württemberg viele Weiterbildungsmöglichkeiten und beste Aufstiegschancen in Führungspositionen. Mit rund 4,5 Millionen Versicherten und einem Marktanteil von über 45 Prozent ist die AOK Baden-Württemberg der unumstrittene Markführer unter den Krankenversicherungen und „DIE Wachstumskasse“ im Land. Dabei setzt die AOK auf talentierte, engagierte und zielstrebige junge Menschen. Eine starke Gemeinschaft schafft Sicherheit, auch für die Mitarbeiter und die, die es noch werden wollen. In Heilbronn-Franken sorgen rund 1000 „AOK´ler“ in 17 KundenCentern vor Ort dafür, dass die Versicherten rundum gut versorgt sind.

     

    Zum Angebotsspektrum gehören nicht nur der Sozialversicherungsfachangestellte, der Kaufmann für Dialogmarketing oder der Bachelor für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen, sondern auch der AOK-Betriebswirt inklusive des Bachelor „Health Care Management“.

     

     

     

    Alica Schwerdtfeger ist im zweiten Ausbildungsjahr zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK Heilbronn-Franken. Diese macht ihr von Beginn an Spaß. „Bisher habe ich keine Sekunde bereut,“ berichtet die 21-Jährige, die vor ihrer Bewerbung die Mittlere Reife abgelegt und eine Ausbildung zur Sporttherapeutin absolviert hatte. Als wichtige Voraussetzungen für Erfolg in ihrem Arbeitsfeld nennt sie: „Soziale Kompetenz, Begeisterungs- und Kommunikationsfähigkeit sowie Empathie. Man braucht viel Einfühlungsvermögen für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.“

     

    Alica Schwerdtfeger ist von den Karrieremöglichkeiten bei der Gesundheitskasse begeistert: „Die AOK ist ein großer Arbeitgeber und kann seinen Mitarbeitern sehr viel bieten. Die Ausbildung ist abwechslungsreich, praxis- und kundenorientiert. Gleichzeitig kann ich eigenständig arbeiten und werde hervorragend gefordert und gefördert – ich habe meinen Traumjob gefunden.“

     

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    news-3515 Fri, 10 Jan 2020 11:17:43 +0100 Krankenhäuser im Main-Tauber-Kreis erfüllen Mindestmengen-Standards bei Operationen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenhaeuser-im-main-tauber-kreis-erfuellen-mindestmengen-standards-bei-operationen.html Main-Tauber-Kreis. Bei komplizierten, planbaren Operationen mit hohem Risiko-Potential für die Patienten, müssen Krankenhäuser bestimmte Fallzahlen vorweisen, um den Eingriff durchführen zu dürfen. Ziel der sogenannten Mindestmengenregelung ist es, eine gute Behandlungsqualität zu gewährleisten und Komplikationen durch Gelegenheitschirurgie zu vermeiden. Ab 2020 werden die Kliniken auf die Einhaltung der Vorgaben überprüft, dies betrifft auch die Einrichtungen der Region. Derzeit hat der Gesetzgeber Mindestmengen für sieben komplexe Behandlungsfelder festgelegt: Die Implantation von künstlichen Kniegelenken (Krankenhäuser müssen mindestens 50 solcher Operationen pro Jahr durchführen), die Transplantation von Lebern (20), von Nieren (25) und von Stammzellen (25), komplexe OPs an der Speiseröhre (10) und der Bauchspeicheldrüse (10) sowie für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14 Leistungsfälle pro Jahr).

     

     

     

    „Mit einer Online-Karte, die alle Kliniken aufführt, welche die Mindestmengen-Anforderungen einhalten, gibt die AOK den Patienten Orientierung“, so die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, Michaela Lierheimer. Die Mindestmengen-Vorgaben bei komplexen Eingriffen an der Speiseröhre erfüllt in der Region das SLK-Klinikum am Gesundbrunnen in Heilbronn. Bei komplizierten Bauchspeicheldrüsen OPs werden die Vorgaben vom Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim eingehalten. Für die Implantation von künstlichen Kniegelenken stehen das Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim, die Rotkreuzklinik in Wertheim und das Krankenhaus Tauberbischofsheim zur Verfügung. Die Anforderungen für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1250 Gramm erfüllen das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall und das SLK-Klinikum Heilbronn.

     

     

     

    „Krankenhäuser, die auf der Karte fehlen, dürfen die jeweilige Behandlung nicht durchführen und können sie infolgedessen auch nicht mit der AOK abrechnen“, betont Lierheimer. Die AOK erneuert aus Anlass der Veröffentlichung der Online- Karte ihre Forderung nach einer Ausweitung der derzeitigen Mindestmengen-Regelungen: „Studienergebnisse zeigen, dass die bestehenden Mindestmengen angehoben werden sollten, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Außerdem sollten neue Mindestmengen für weitere Behandlungen eingeführt werden“, so Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Dies gilt zum Beispiel für Operationen bei Brustkrebs oder Darmkrebs, aber auch für Hüftprothesen-Implantationen. „Hier operieren immer noch zu viele Kliniken mit zu wenig Routine und zu geringen Fallzahlen,“ betont Lierheimer. Die Folgen für die betroffenen Patienten reichen Studien zufolge von häufigeren Komplikationen bis zu erhöhten Sterblichkeitsraten.

     

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    news-3514 Fri, 10 Jan 2020 11:16:36 +0100 Regionale Krankenhäuser erfüllen strenge Mindestmengen-Standards bei Operationen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/regionale-krankenhaeuser-erfuellen-strenge-mindestmengen-standards-bei-operationen.html Hohenlohe/Heilbronn. Bei komplizierten, planbaren Operationen mit hohem Risiko-Potential für die Patienten, müssen Krankenhäuser bestimmte Fallzahlen vorweisen, um den Eingriff durchführen zu dürfen. Ziel der sogenannten Mindestmengenregelung ist es, eine gute Behandlungsqualität zu gewährleisten und Komplikationen durch Gelegenheitschirurgie zu vermeiden. Ab 2020 werden die Kliniken auf die Einhaltung der Vorgaben überprüft, dies betrifft auch die Einrichtungen der Region. Derzeit hat der Gesetzgeber Mindestmengen für sieben komplexe Behandlungsfelder festgelegt: Die Implantation von künstlichen Kniegelenken (Krankenhäuser müssen mindestens 50 solcher Operationen pro Jahr durchführen), die Transplantation von Lebern (20), von Nieren (25) und von Stammzellen (25), komplexe OPs an der Speiseröhre (10) und der Bauchspeicheldrüse (10) sowie für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14 Leistungsfälle pro Jahr).

     

     

     

    „Mit einer Online-Karte, die alle Kliniken aufführt, welche die Mindestmengen-Anforderungen einhalten, gibt die AOK den Patienten Orientierung“, so die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, Michaela Lierheimer. Die Mindestmengen-Vorgaben bei komplexen Eingriffen an der Speiseröhre erfüllt in der Region das SLK-Klinikum am Gesundbrunnen in Heilbronn. Bei komplizierten Bauchspeicheldrüsen OPs werden die Vorgaben ebenfalls vom SLK-Klinikum Heilbronn eingehalten. Für die Implantation von künstlichen Kniegelenken stehen das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall, das Krankenhaus Plattenwald in Bad Friedrichshall und das Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim zur Verfügung. Die Anforderungen für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1250 Gramm erfüllen das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall und das SLK Klinikum in Heilbronn.

     

     

     

    „Krankenhäuser, die auf der Karte fehlen, dürfen die jeweilige Behandlung nicht durchführen und können sie infolgedessen auch nicht mit der AOK abrechnen“, betont Lierheimer. Die AOK erneuert aus Anlass der Veröffentlichung der Online- Karte ihre Forderung nach einer Ausweitung der derzeitigen Mindestmengen-Regelungen: „Studienergebnisse zeigen, dass die bestehenden Mindestmengen angehoben werden sollten, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Außerdem sollten neue Mindestmengen für weitere Behandlungen eingeführt werden“, so Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Dies gilt zum Beispiel für Operationen bei Brustkrebs oder Darmkrebs, aber auch für Hüftprothesen-Implantationen. „Hier operieren immer noch zu viele Kliniken mit zu wenig Routine und zu geringen Fallzahlen, betont die AOK-Chefin. Die Folgen für die betroffenen Patienten reichen laut Studien von häufigeren Komplikationen bis zu erhöhten Sterblichkeitsraten.

     

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    news-3513 Fri, 10 Jan 2020 11:15:12 +0100 Diakonie-Klinikum Hall erfüllt strenge Mindestmengen-Standards bei Operationen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/diakonie-klinikum-hall-erfuellt-strenge-mindestmengen-standards-bei-operationen.html Schwäbisch Hall. Bei komplizierten, planbaren Operationen mit hohem Risiko-Potential für die Patienten, müssen Krankenhäuser bestimmte Fallzahlen vorweisen, um den Eingriff durchführen zu dürfen. Ziel der sogenannten Mindestmengenregelung ist es, eine gute Behandlungsqualität zu gewährleisten und Komplikationen durch Gelegenheitschirurgie zu vermeiden. Ab 2020 werden die Kliniken auf die Einhaltung der Vorgaben überprüft, dies betrifft auch die Einrichtungen der Region. Derzeit hat der Gesetzgeber Mindestmengen für sieben komplexe Behandlungsfelder festgelegt: Die Implantation von künstlichen Kniegelenken (Krankenhäuser müssen mindestens 50 solcher Operationen pro Jahr durchführen), die Transplantation von Lebern (20), von Nieren (25) und von Stammzellen (25), komplexe OPs an der Speiseröhre (10) und der Bauchspeicheldrüse (10) sowie für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14 Leistungsfälle pro Jahr).

     

     

     

    „Mit einer Online-Karte, die alle Kliniken aufführt, welche die Mindestmengen-Anforderungen einhalten, gibt die AOK den Patienten Orientierung“, so die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, Michaela Lierheimer. Die Mindestmengen-Vorgaben bei komplexen Eingriffen an der Speiseröhre erfüllt in der Region das SLK-Klinikum am Gesundbrunnen in Heilbronn. Bei komplizierten Bauchspeicheldrüsen OPs werden die Vorgaben im Landkreis Schwäbisch Hall vom Diakonie-Klinikum Schwäbisch eingehalten. Für die Implantation von künstlichen Kniegelenken stehen ebenfalls das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall sowie das Kreis-Klinikum in Crailsheim zur Verfügung. Die Anforderungen für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1250 Gramm erfüllt das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall.

     

     

     

    „Krankenhäuser, die auf der Karte fehlen, dürfen die jeweilige Behandlung nicht durchführen und können sie infolgedessen auch nicht mit der AOK abrechnen“, betont Lierheimer. Die AOK erneuert aus Anlass der Veröffentlichung der Online- Karte ihre Forderung nach einer Ausweitung der derzeitigen Mindestmengen-Regelungen: „Studienergebnisse zeigen, dass die bestehenden Mindestmengen angehoben werden sollten, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Außerdem sollten neue Mindestmengen für weitere Behandlungen eingeführt werden“, so Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Dies gilt zum Beispiel für Operationen bei Brustkrebs oder Darmkrebs, aber auch für Hüftprothesen-Implantationen. „Hier operieren immer noch zu viele Kliniken mit zu wenig Routine und zu geringen Fallzahlen;“ so Lierheimer. Die Folgen für die betroffenen Patienten reichen Studien zufolge von häufigeren Komplikationen bis zu erhöhten Sterblichkeitsraten.

     

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    news-3512 Fri, 10 Jan 2020 11:13:55 +0100 SLK-Kliniken erfüllen strenge Mindestmengen-Standards bei Operationen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/slk-kliniken-erfuellen-strenge-mindestmengen-standards-bei-operationen.html Heilbronn. Bei komplizierten, planbaren Operationen mit hohem Risiko-Potential für die Patienten, müssen Krankenhäuser bestimmte Fallzahlen vorweisen, um den Eingriff durchführen zu dürfen. Ziel der sogenannten Mindestmengenregelung ist es, eine gute Behandlungsqualität zu gewährleisten und Komplikationen durch Gelegenheitschirurgie zu vermeiden. Ab 2020 werden die Kliniken auf die Einhaltung der Vorgaben überprüft, dies betrifft auch die Einrichtungen der Region. Derzeit hat der Gesetzgeber Mindestmengen für sieben komplexe Behandlungsfelder festgelegt: Die Implantation von künstlichen Kniegelenken (Krankenhäuser müssen mindestens 50 solcher Operationen pro Jahr durchführen), die Transplantation von Lebern (20), von Nieren (25) und von Stammzellen (25), komplexe OPs an der Speiseröhre (10) und der Bauchspeicheldrüse (10) sowie für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm (14 Leistungsfälle pro Jahr).

     

     

     

    „Mit einer Online-Karte, die alle Kliniken aufführt, welche die Mindestmengen-Anforderungen einhalten, gibt die AOK den Patienten Orientierung“, so die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, Michaela Lierheimer. Das SLK-Klinikum am Gesundbrunnen in Heilbronn erfüllt die Mindestmengen-Vorgaben bei komplexen Eingriffen an der Speiseröhre und der Bauchspeicheldrüse sowie der Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1250 Gramm. Das Krankenhaus Plattenwald in Bad Friedrichshall und die Vulpius-Klinik in Bad Rappenau entsprechen den Anforderungen für Kniegelenks-Implantationen.

     

     

     

    „Krankenhäuser, die auf der Karte fehlen, dürfen die jeweilige Behandlung nicht durchführen und können sie infolgedessen auch nicht mit der AOK abrechnen“, betont Lierheimer. Die AOK erneuert aus Anlass der Veröffentlichung der Online- Karte ihre Forderung nach einer Ausweitung der derzeitigen Mindestmengen-Regelungen: „Studienergebnisse zeigen, dass die bestehenden Mindestmengen angehoben werden sollten, um die Patientensicherheit weiter zu erhöhen. Außerdem sollten neue Mindestmengen für weitere Behandlungen eingeführt werden“, so Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Dies gilt zum Beispiel für Operationen bei Brustkrebs oder Darmkrebs, aber auch für Hüftprothesen-Implantationen. „Hier operieren immer noch zu viele Kliniken mit zu wenig Routine und zu geringen Fallzahlen,“ So Lierheimer. Die Folgen für die betroffenen Patienten reichen Studien zufolge von häufigeren Komplikationen bis zu erhöhten Sterblichkeitsraten.

     

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    news-3509 Thu, 19 Dec 2019 10:55:16 +0100 Modellprojekt der AOK fördert Prävention in der Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/modellprojekt-der-aok-foerdert-praevention-in-der-pflege.html Heilbronn-Sontheim. Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte besondere Anstrengungen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Einrichtungen der Region sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von Pflegeeinrichtungen. In Heilbronn startet PiP im Pflegeheim „Pro Seniore Residenz“ in Sontheim. Bei der Vertragsunterzeichnung am Freitag bezeichneten Residenzleiterin Nneka Chukwu-Brecht und AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer das Konzept als „richtungsweisend“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘, das Pflegekräften und Bewohnern zu Gute kommt, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Michaela Lierheimer bei der Vertragsunterzeichnung.

     

     

     

    „Dieses Projekt ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung. Was das Projekt sehr besonders und für uns ansprechend macht, ist, dass es die Gesundheit der Beschäftigten und der Heimbewohner gleichermaßen im Blick hat. Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln,“ betonte Residenzleiterin Nneka Chukwu-Brecht.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Michaela Lierheimer: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Die „Pro Seniore Residenz“ hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Wir sind davon überzeugt“, so Nneka Chukwu-Brecht, „dass wir mit PiP unsere gesundheitsfördernden Maßnahmen, auf ein stabiles und vor allem nachhaltiges Fundament stellen werden – zum Wohle unserer Bewohner und Mitarbeitenden.“

     

     

     

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    news-3511 Wed, 18 Dec 2019 10:58:24 +0100 Beitragssatz der AOK Baden-Württemberg bleibt 2020 stabil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/beitragssatz-der-aok-baden-wuerttemberg-bleibt-2020-stabil.html Eine gute Nachricht für alle AOK-Versicherten in Baden-Württemberg: Die Gesundheitskasse hält ihren Beitragssatz für das kommende Jahr konstant bei 15,5 Prozent. Der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz der Landes-AOK bleibt 2020 mit 0,9 Prozent stabil und liegt damit deutlich unter dem vom Bundesministerium für Gesundheit bekanntgegebenen rechnerischen Zusatzbeitragssatz von 1,1 Prozent. Neben dem geplanten Beitragssatz gab die AOK auch die aktuellen Versichertenzahlen bekannt. Sowohl im Land als auch in der Region ist weiterhin stetiges Wachstum zu verzeichnen. In Baden-Württemberg waren zum 1. Dezember 2019 insgesamt 4,502 Millionen Menschen bei der Gesundheitskasse versichert. Dies sind 74.000 Versicherte mehr als im Januar 2019. Damit versichert die AOK Baden-Württemberg mehr Menschen als je zuvor. In Heilbronn-Franken erhöhte sich die Versichertenzahl zum Stichtag 1. Dezember 2019 auf 437.178, was einer Steigerung von gut 7.000 Mitgliedern gegenüber dem 1. Dezember 2018 entspricht.

     

     

     

    Für Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, ist solides Wirtschaften, das auf Stabilität und Qualität ausgerichtet ist, der Grund für den andauernden erfolgreichen Wachstumskurs. Dadurch könne auch der Zusatzbeitrag konstant gehalten werden. „Die AOK investiert auch in Zukunft jeden erwirtschafteten Euro in die Versorgung und verbessert weiter die Strukturen für ihre Versicherten“, so die AOK-Chefin.

     

     

     

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    news-3510 Wed, 18 Dec 2019 10:56:49 +0100 Prävention für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/praevention-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner.html Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte besondere Anstrengungen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg geht mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie fördert mit dem Modellvorhaben in sieben ausgewählten Einrichtungen der Region sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Im Hohenlohekreis startet PiP im Seniorenstift Ingelfingen in der Josef-Rilling-Straße. Bei der Vertragsunterzeichnung am Freitag bezeichneten Heimleiterin Heidi Kiemele-Koffler und AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer das Konzept als „richtungsweisend“. „Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘, das Pflegekräften und Bewohnern zu Gute kommt, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Michaela Lierheimer bei der Vertragsunterzeichnung. „Dieses Projekt ermöglicht eine neue Qualität und Quantität der Gesundheitsförderung in unserer Einrichtung. Wir nutzen das hervorragende Präventions-Know-how der AOK und schulen gleichzeitig unser Team für nachhaltiges gesundheitsbewusstes Handeln,“ betonte Heidi Kiemele-Koffler.

     

     

     

    Voraussetzung für die Teilnahme an PiP ist, dass die Pflegeheime einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Dabei werden die Einrichtungen durch ein AOK-Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt. Dazu Michaela Lierheimer: „Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein.“ Das Seniorenstift Ingelfingen hat diese Bedingungen gerne erfüllt: „Wir sind davon überzeugt“, so Heidi Kiemele-Koffler, „dass wir mit PiP etwas anstoßen, das sowohl unseren Bewohnern als auch unseren Pflegekräften gut tun wird.“

     

     

     

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    news-3508 Tue, 17 Dec 2019 10:51:59 +0100 Genuss ohne Reue ist möglich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/genuss-ohne-reue-ist-moeglich.html Schwäbisch Hall. Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind eine beliebte Gelegenheit, um sich mit der Familie oder Freunden bei einem leckeren Essen zu treffen. Traditionelle Gerichte wie die Weihnachtsgans stehen dabei hoch im Kurs, sind aber häufig leider mit vielen Kalorien verbunden. Spätestens nach den Feiertagen folgt für viele beim Blick auf die Waage regelmäßig der Schock: Wieder ein paar Pfund mehr auf den Rippen. Elvira Föll ist Diplom-Ingenieurin für Ernährungstechnik und berät für die AOK Heilbronn-Franken Menschen im Landkreis Hall. „Schlemmen ohne schlechtes Gewissen ist kein Problem“, verspricht die Fachfrau und bietet die passenden Informationen. Elvira Föll: „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, auf den Weihnachtsmärkten und in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen leckeren Versuchungen füllen. In der Adventszeit verführen uns Plätzchen und Glühwein, Punsch oder anderen kalorienhaltigen Heißgetränke. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten.“

     

    Beim Plätzchenbacken empfiehlt es sich Rezepturen mit weniger Zucker und Fett zu verwenden. Birkenzucker, der weniger Kalorien als Haushaltszucker habe, sei eine Alternative. Wer Einkaufen geht, dem helfe es, die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen oder Pfefferminzbonbons zu lutschen, hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ rät Elvira Föll.

     

    Grundsätzlich sollte man nicht mit leerem Magen auf die Weihnachtsmärkte gehen. „Das schnelle Essen im Stehen birgt die Gefahr, das Sättigungssignal nicht wahrnehmen zu können. Denn dieses meldet sich erst nach 20 Minuten. Also bewusst und langsam die Gerichte genießen und gut kauen“, verdeutlicht die Ernährungsfachfrau. Als kalorienarmer Ersatz für süßen Glühwein eigne sich Früchtepunsch oder Glühmost.

     

    Für die Feiertage biete es sich an, ein fettärmeres Essen anzubieten. Elvira Föll: „Bei der Auswahl der Speisen muss gesund und lecker kein Widerspruch sein.“ Folgende Komponenten sollten im Festmenü enthalten sein: Vollkornprodukte: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Früchte, Gemüse und Salate der Saison. Hier auf Saisongemüse aus der Region achten: es ist preisgünstig, wird reif geerntet und ist deshalb besonders geschmackvoll. Außerdem legt es keine aufwendigen Transportwege zurück und muss keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont.

     

    Der Wochenmarkt oder lokale Hofladen biete eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen seien hier Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch empfehle sich ein magerer Seefisch wie Kabeljau. Bei der Auswahl der Zutaten solle man auf Abwechslung achten: besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne etwas mit Fisch oder etwas Vegetarisches sein. Eine schonende und fettarme Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Elvira Föll: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, fettarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge mit den Gästen an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

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    news-3507 Tue, 17 Dec 2019 10:50:51 +0100 Genuss ohne Reue ist möglich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/genuss-ohne-reue-ist-moeglich-1.html Heilbronn. Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind eine beliebte Gelegenheit, um sich mit der Familie oder Freunden bei einem leckeren Essen zu treffen. Traditionelle Gerichte wie die Weihnachtsgans stehen dabei hoch im Kurs, sind aber häufig leider mit vielen Kalorien verbunden. Spätestens nach den Feiertagen folgt für viele beim Blick auf die Waage regelmäßig der Schock: Wieder ein paar Pfund mehr auf den Rippen. Iris Baumann ist Diätassistentin und berät für die AOK Menschen in der Region Heilbronn im Bereich gesunde Ernährung. „Schlemmen ohne schlechtes Gewissen ist kein Problem“, verspricht die Fachfrau und bietet die passenden Informationen. Iris Baumann: „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, auf den Weihnachtsmärkten und in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen leckeren Versuchungen füllen. In der Adventszeit verführen uns Plätzchen und Glühwein, Punsch oder anderen kalorienhaltigen Heißgetränke. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten.“

     

    Beim Plätzchenbacken sollte man Rezepturen mit weniger Zucker und Fett verwenden. Birkenzucker, der weniger Kalorien als Haushaltszucker habe, sei eine Alternative. Wer Einkaufen geht, dem helfe es, die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen oder Pfefferminzbonbons zu lutschen, hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ rät Iris Baumann.

     

    Grundsätzlich sollte man nicht mit leerem Magen auf die Weihnachtsmärkte gehen. „Das schnelle Essen im Stehen birgt die Gefahr, das Sättigungssignal nicht wahrnehmen zu können. Denn dieses meldet sich erst nach 20 Minuten. Also bewusst und langsam die Gerichte genießen und gut kauen“, verdeutlicht die Ernährungsfachfrau. Als kalorienarmer Ersatz für süßen Glühwein eigne sich Früchtepunsch oder Glühmost.

     

    Für die Feiertage biete es sich an, ein fettärmeres Essen anzubieten. Iris Baumann: „Bei der Auswahl der Speisen muss gesund und lecker kein Widerspruch sein.“ Folgende Komponenten sollten im Festmenü enthalten sein: Vollkornprodukte: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Früchte, Gemüse und Salate der Saison. Hier auf Saisongemüse aus der Region achten: es ist preisgünstig, wird reif geerntet und ist deshalb besonders geschmackvoll. Außerdem legt es keine aufwendigen Transportwege zurück und muss keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont.

     

    Der Wochenmarkt oder lokale Hofladen biete eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl sollte auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichtet werden. Alternativen seien hier Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch empfehle sich ein magerer Seefisch wie Kabeljau. Bei der Auswahl der Zutaten immer auf Abwechslung achten: besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne etwas mit Fisch oder etwas Vegetarisches sein. Eine schonende und fettarme Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Iris Baumann: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, fettarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge mit den Gästen an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

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    news-3506 Tue, 17 Dec 2019 10:49:40 +0100 Genuss ohne Reue ist möglich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/genuss-ohne-reue-ist-moeglich-2.html Hohenlohe. Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind eine beliebte Gelegenheit, um sich mit der Familie oder Freunden bei einem leckeren Essen zu treffen. Traditionelle Gerichte wie die Weihnachtsgans stehen dabei hoch im Kurs, sind aber häufig leider mit viel Kalorien verbunden. Spätestens nach den Feiertagen folgt für viele beim Blick auf die Waage regelmäßig der Schock: Wieder ein paar Pfund mehr auf den Rippen. Annette Weiß ist Diplom-Oecotrophologin und berät für die AOK Heilbronn-Franken Menschen in Hohenlohe im Bereich gesunde Ernährung. „Schlemmen ohne schlechtes Gewissen ist kein Problem“, verspricht die Fachfrau und bietet die passenden Informationen. Annette Weiß: „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, auf den Weihnachtsmärkten und in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen leckeren Versuchungen füllen. In der Adventszeit verführen uns Plätzchen und Glühwein, Punsch oder anderen kalorienhaltigen Heißgetränke. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten.“  

     

    Beim Plätzchenbacken empfiehlt es sich Rezepturen mit weniger Zucker und Fett verwenden. Birkenzucker, der weniger Kalorien als Haushaltszucker habe, sei eine Alternative. Wer Einkaufen geht, dem helfe es, die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen oder Pfefferminzbonbons zu lutschen, hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ rät Annette Weiß.

     

    Grundsätzlich sollte man nicht mit leerem Magen auf die Weihnachtsmärkte gehen. „Das schnelle Essen im Stehen birgt die Gefahr, das Sättigungssignal nicht wahrnehmen zu können. Denn dieses meldet sich erst nach 20 Minuten. Also bewusst und langsam die Gerichte genießen und gut kauen“, verdeutlicht die Ernährungsfachfrau. Als kalorienarmer Ersatz für süßen Glühwein eigne sich Früchtepunsch oder Glühmost.

     

    Für die Feiertage biete es sich an, ein fettärmeres Essen anzubieten. Annette Weiß: „Bei der Auswahl der Speisen muss gesund und lecker kein Widerspruch sein.“ Folgende Komponenten sollten im Festmenü enthalten sein: Vollkornprodukte: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Früchte, Gemüse und Salate der Saison. Hier auf Saisongemüse aus der Region achten: es ist preisgünstig, wird reif geerntet und ist deshalb besonders geschmackvoll. Außerdem legt es keine aufwendigen Transportwege zurück und muss keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont.

     

    Der Wochenmarkt oder lokale Hofladen biete eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl besser auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen seien hier Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch empfehle sich ein magerer Seefisch wie Kabeljau. Bei der Auswahl der Zutaten solle man auf Abwechslung achten: besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne etwas mit Fisch oder etwas Vegetarisches sein. Eine schonende und fettarme Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Annette Weiß: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, fettarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge mit den Gästen an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

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    news-3505 Tue, 17 Dec 2019 10:48:30 +0100 Genuss ohne Reue ist möglich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/genuss-ohne-reue-ist-moeglich-3.html Main-Tauber-Kreis. Die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel sind eine beliebte Gelegenheit, um sich mit der Familie oder Freunden bei einem leckeren Essen zu treffen. Traditionelle Gerichte wie die Weihnachtsgans stehen dabei hoch im Kurs, sind aber häufig leider mit viel Kalorien verbunden. Spätestens nach den Feiertagen folgt für viele beim Blick auf die Waage regelmäßig der Schock: Wieder ein paar Pfund mehr auf den Rippen. Ute Derleder ist Diplom-Oecotrophologin und berät für die AOK Heilbronn-Franken Menschen des Main-Tauber-Kreises im Bereich gesunde Ernährung. „Schlemmen ohne schlechtes Gewissen ist kein Problem“, verspricht die Fachfrau und bietet die passenden Informationen. Ute Derleder: „Kalorien- und Fettfallen lauern nicht nur beim Festessen, sondern auch schon in der Vorweihnachtszeit, auf den Weihnachtsmärkten und in den Discountern, die bereits ab September ihre Regale mit Lebkuchen und anderen leckeren Versuchungen füllen. In der Adventszeit verführen uns Plätzchen und Glühwein, Punsch oder anderen kalorienhaltigen Heißgetränke. Überflüssige Kalorien lassen sich relativ leicht sparen. Es lohnt sich in den meisten Fällen einfach nach einer figurfreundlichen, fett- und zuckerarmen Alternative Ausschau zu halten.“

     

    Beim Plätzchenbacken empfiehlt es sich Rezepturen mit weniger Zucker und Fett zu verwenden. Birkenzucker, der weniger Kalorien als Haushaltszucker habe, sei eine Alternative. Wer Einkaufen geht, dem helfe es, die Nährwertangaben der Leckereien zu studieren, um sich bewusst zu machen, wie lange man trainieren muss, um diese Zusatzkalorien wieder loszuwerden. „Vor dem Einkauf etwas zu essen oder Pfefferminzbonbons zu lutschen, hilft, den Versuchungen besser zu widerstehen,“ rät Ute Derleder.

     

    Grundsätzlich sollte man nicht mit leerem Magen auf die Weihnachtsmärkte gehen. „Das schnelle Essen im Stehen birgt die Gefahr, das Sättigungssignal nicht wahrnehmen zu können. Denn dieses meldet sich erst nach 20 Minuten. Also bewusst und langsam die Gerichte genießen und gut kauen“, verdeutlicht die Ernährungsfachfrau. Als kalorienarmer Ersatz für süßen Glühwein eigne sich Früchtepunsch oder Glühmost.

     

    Für die Feiertage biete es sich an, ein fettärmeres Essen anzubieten. Ute Derleder: „Bei der Auswahl der Speisen muss gesund und lecker kein Widerspruch sein.“ Folgende Komponenten sollten im Festmenü enthalten sein: Vollkornprodukte: sie schmecken nicht nur herzhafter, sondern machen auch satt. Früchte, Gemüse und Salate der Saison. Hier auf Saisongemüse aus der Region achten: es ist preisgünstig, wird reif geerntet und ist deshalb besonders geschmackvoll. Außerdem legt es keine aufwendigen Transportwege zurück und muss keine langen Lagerzeiten überstehen. Wertgebende Inhaltsstoffe - vor allem die empfindlichen Vitamine – bleiben so weitgehend erhalten und die Umwelt wird geschont.

     

    Der Wochenmarkt oder lokale Hofladen biete eine große Auswahl an Produkten direkt aus der Region. Frische, Geschmack und Qualität sind hier garantiert.

     

    Bei der Fleischauswahl auf sehr fettreiche Fleischarten wie Gans und Ente verzichten. Alternativen seien hier Pute, Hähnchen, mageres Schweine- oder Rindfleisch sowie Wild. Bei Fisch empfehle sich ein magerer Seefisch wie Kabeljau. Bei der Auswahl der Zutaten solle man auf Abwechslung achten: besteht der Hauptgang aus einem Fleischgericht, darf es zur Vorspeise gerne etwas mit Fisch oder etwas Vegetarisches sein. Eine schonende und fettarme Zubereitung wie Dämpfen, in Folie/Bratschlauch oder im Römertopf, spart Kalorien und schont zugleich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

     

    Als leichte Desserts eignen sich fettarme Milchprodukte. Beispielsweise ein selbstgemachtes Joghurteis mit pürierten Beeren oder ein frischer Obstsalat mit einer leckeren Joghurt-Quarkcreme. Ute Derleder: „Entscheidend für Genuss ohne Reue ist neben der Auswahl leckerer, fettarmer Rezepte, die Achtsamkeit beim Essen: durch bewusstes Genießen lernt man, die Mahlzeiten mit allen Sinnen wahrzunehmen und auf das eigene Körpergefühl und seine inneren Signale zu achten. So stellt sich ein positives Essverhalten automatisch ein und man hat den maximalen Genuss!“

     

    Abschließend rät die AOK-Ernährungsfachfrau: Die Feiertage sollte man möglichst mit viel Bewegung verbinden. Ausgiebige Spaziergänge mit den Gästen an der frischen Luft fördern die Verdauung, versorgen uns mit Sauerstoff und bauen Kalorien ab. Außerdem gilt – wie so oft: In Maßen ist alles erlaubt und macht auch nicht dick.“

     

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    news-3503 Tue, 10 Dec 2019 10:33:51 +0100 Trotz rückläufiger Fallzahlen bleibt Alkoholmissbrauch ein Problem https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/trotz-ruecklaeufiger-fallzahlen-bleibt-alkoholmissbrauch-ein-problem.html Heilbronn. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Bier, Wein und Schnaps bei der Betriebsfeier zum Jahresende: Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normal-fall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen. Die gute Nachricht: In Baden-Württemberg sinkt die Zahl der Per-sonen, die wegen Alkoholmissbrauch in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, seit Jahren und auch in Heilbronn macht sich dieser Trend bemerkbar. So ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen bei AOK-Versicherten von 2014 bis 2018 landesweit bei den Männern jährlich um 4,9 Prozent und bei den Frauen um 5,2 Prozent gesunken. Im Landkreis Heilbronn sanken die Krankenhausfallraten im gleichen Zeitraum bei den Frauen um jährlich 8,3 Prozent und bei den Männern um 3,3 Prozent. Im Stadtkreis Heilbronn war beim Komatrinken von Männern ein jährliches Minus von 5,3 Prozent und bei den Frauen von 9,2 Prozent zu verzeichnen.

     

     

     

    Im Landkreis Heilbronn mussten im vergangenen Jahr 206 AOK-versicherte Personen wegen übermäßigen Alkoholgenusses stationär behandelt werden. Im Jahr 2017 waren es hier 246 Alkoholkranke, 217 in 2016 und 256 in 2015. Im Stadtkreis Heilbronn entwickelten sich die Zahlen bei Alkoholbehandlungen von AOK-Versicherten wie folgt: 147 in 2018, 137 in 2017, 155 in 2016 und 165 in 2015. Die Erhebung der AOK gilt als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind die Entwicklungsdaten auch beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Behandlungszahlen von AOK-Versicherten sanken in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Zahlen seit fünf Jahren rückläufig sind, zeigt dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dr. Knapstein: „Alkoholmissbrauch stellt nach wie vor eines der gravierendsten Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft dar.

     

     

     

    „Die AOK Heilbronn-Franken fördert deshalb die präventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen finanziell. Wird ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, wird sofort ein Suchtbeauftragter informiert. Dieser kontaktiert den Patienten und leitet Präventionsmaßnahmen ein“, verdeutlicht die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken Michaela Lierheimer.

     

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    news-3502 Tue, 10 Dec 2019 10:32:32 +0100 Trotz rückläufiger Fallzahlen bleibt Alkoholmissbrauch ein Problem https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/trotz-ruecklaeufiger-fallzahlen-bleibt-alkoholmissbrauch-ein-problem-1.html Hohenlohe. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Bier, Wein und Schnaps bei der Betriebsfeier zum Jahresende: Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normal-fall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen. Die gute Nachricht: In Baden-Württemberg sinkt die Zahl der Per-sonen, die wegen Alkoholmissbrauch in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, seit Jahren. So ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen bei AOK-Versicherten von 2014 bis 2018 landesweit bei den Männern jährlich um 4,9 Prozent und bei den Frauen um 5,2 Prozent gesunken. Im Hohenlohekreis sanken die Krankenhausfallraten im gleichen Zeitraum bei den Frauen um jährlich 1,6 Prozent und bei den Männern um 1,1 Prozent.

     

     

     

    Im Landkreis mussten im vergangenen Jahr 133 AOK-versicherte Personen wegen übermäßigen Alkoholgenusses stationär behandelt werden. Im Jahr 2017 waren es hier 132 Alkoholkranke, 2016 insgesamt 144 und 2015 noch 132. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Behandlungszahlen von AOK-Versicherten sanken in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Zahlen seit fünf Jahren rückläufig sind, zeigt dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dr. Knapstein: „Alkoholmissbrauch stellt nach wie vor eines der

     

     

     

    „Die AOK Heilbronn-Franken fördert deshalb die präventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen finanziell. Wird ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, wird sofort ein Suchtbeauftragter informiert. Dieser kontaktiert den Patienten und leitet Präventionsmaßnahmen ein“, verdeutlicht die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken Michaela Lierheimer.

     

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    news-3501 Tue, 10 Dec 2019 10:31:08 +0100 Trotz rückläufiger Fallzahlen bleibt Alkoholmissbrauch ein Problem https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/trotz-ruecklaeufiger-fallzahlen-bleibt-alkoholmissbrauch-ein-problem-2.html Schwäbisch Hall. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Bier, Wein und Schnaps bei der Betriebsfeier zum Jahresende: Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Nor-malfall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Al-kohol zurückzuführen. Die gute Nachricht: In Baden-Württemberg sinkt die Zahl der Personen, die wegen Alkoholmissbrauch in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, seit Jahren. So ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen bei AOK-Versicherten von 2014 bis 2018 landesweit bei den Männern jährlich um 4,9 Prozent und bei den Frauen um 5,2 Prozent gesunken. Im Landkreis Schwäbisch Hall stiegen die Krankenhausfallraten im gleichen Zeitraum bei den Frauen um 0,9 Prozent und sanken bei den Männern um 2,5 Prozent.

     

     

     

    Im vergangenen Jahr mussten hier 271 AOK-versicherte Personen wegen übermäßigen Alkoholgenusses stationär behandelt werden. Im Jahr 2017 waren es 295 Alkoholkranke, 2016 insgesamt 301 und 2015 noch 294. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind auch die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Behandlungszahlen von AOK-Versicherten in Krankenhäusern sanken in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Zahlen seit fünf Jahren rückläufig sind, zeigt dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dr. Knapstein: „Alkoholmissbrauch stellt nach wie vor eines der gravierendsten Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft dar.

     

     

     

    „Die AOK Heilbronn-Franken fördert deshalb die präventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen finanziell. Wird ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, wird sofort ein Suchtbeauftragter informiert. Dieser kontaktiert den Patienten und leitet Präventionsmaßnahmen ein“, verdeutlicht die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken Michaela Lierheimer.

     

     

     

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    news-3500 Tue, 10 Dec 2019 10:29:57 +0100 Weiter hohe Fallzahlen von Alkoholmissbrauch im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/weiter-hohe-fallzahlen-von-alkoholmissbrauch-im-main-tauber-kreis.html Main-Tauber-Kreis. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Bier, Wein und Schnaps bei der Betriebsfeier zum Jahresende: Alkoholkonsum ist für viele Menschen der Normalfall. Regelmäßiger Genuss bedingt jedoch erhebliche Gesundheitsschäden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist bei jungen Männern jeder vierte Todesfall auf Al-kohol zurückzuführen. Die gute Nachricht: In Baden-Württemberg sinkt die Zahl der Personen, die wegen Alkoholmissbrauch in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, seit Jahren. Im Main-Tauber-Kreis verharren die Behandlungszahlen da-gegen auf einem hohen Niveau. So ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen bei AOK-Versicherten von 2014 bis 2018 landesweit bei den Männern jährlich um 4,9 Prozent und bei den Frauen um 5,2 Prozent gesunken. Im Main-Tauber-Kreis stiegen die Krankenhausfallraten im gleichen Zeitraum bei den Männern um 0,5 Prozent und sanken bei den Frauen um 5,9 Prozent. Hier mussten im vergangenen Jahr 187 AOK-versicherte Personen - wegen übermäßigen Alkoholgenusses stationär behandelt werden. Im Jahr 2017 waren es 158 Alkoholkranke, 2016 insgesamt 182 und 2015 noch 173. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Positiv sind auch die Entwicklungsdaten beim Komatrinken von Jugendlichen: Die Behandlungszahlen von AOK-Versicherten in Krankenhäusern sanken in den vergangenen fünf Jahren jährlich um 5 Prozent. Ein riskanter Alkoholkonsum ist laut Robert-Koch-Institut noch bei knapp 16 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren festzustellen, regelmäßiges Rauschtrinken bei 11,5 Prozent.

     

     

     

    Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe im Jahr 2011 landesweit noch 1.366 Krankenhausbehandlungen bei AOK-versicherten Jugendlichen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seitdem kontinuierlich: Auf 994 im Jahr 2014, 994 im Jahr 2016 und 844 stationäre Behandlungen im Jahr 2018. In der Region Heilbronn-Franken wurden im vergangenen Jahr 91 Jugendliche – 42 Frauen und 49 Männer – wegen Komatrinkens im Krankenhaus behandelt.

     

     

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Zahlen bei Kindern und Jugendlichen seit fünf Jahren rückläufig sind, zeigt dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen und Schulen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“ Trotz der positiven Entwicklung müsse noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dr. Knapstein: „Alkoholmissbrauch stellt nach wie vor eines der gravierendsten Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft dar.

     

     

     

    „Die AOK Heilbronn-Franken fördert deshalb die präventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in den Stadt- und Landkreisen finanziell. Wird ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, wird sofort ein Suchtbeauftragter informiert. Dieser kontaktiert den Patienten und leitet Präventionsmaßnahmen ein“, verdeutlicht die Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken Michaela Lierheimer.

     

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    news-3504 Fri, 06 Dec 2019 10:47:08 +0100 Neue AOK-Gesundheitskurse Frühjahr 2020 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neue-aok-gesundheitskurse-fruehjahr-2020.html Heilbronn-Franken, 4. Dezember 2019 – Wer jetzt schon planen möchte, wie er fit ins Frühjahr startet, sollte sich unbedingt das AOK Gesundheitsprogramm fürs erste Halbjahr 2020 besorgen. Darin werden vielseitige Aktivitäten für ein gesundes und entspanntes Leben im modernen Alltag vorgestellt. Es kann jetzt wieder in allen KundenCentern der Region abgeholt oder online unter aok-bw.de/gesundheitsangebote aufgerufen werden. Dort kann man sich auch direkt anmelden.

     

     

     

    Rund 250 Kurse in der gesamten Region Heilbronn-Franken decken die Bereiche Entspannung, Bewegung und Ernährung ab. Ob „Clever Walking“ oder „Faszientraining“, „Essen nach den Jahreszeiten“ oder „Achtsam und genussvoll essen“, „Lebe Balance“ oder „Yoga“ – hier kann jeder das für sich passende Angebot finden. Alle Kurse sind für AOK-Mitglieder kostenfrei und werden von erfahrenen Präventionsfachkräften durchgeführt. In Heilbronn finden viele Kurse im neuen AOK-Gesundheitszentrum Rathenauplatz in der Happelstraße 8 statt.

     

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    news-3499 Wed, 04 Dec 2019 10:28:33 +0100 Fitness für Pflegekräfte und Heimbewohner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/fitness-fuer-pflegekraefte-und-heimbewohner.html Heilbronn. Pflegekräfte sind in ihrem Beruf vielfach gefordert. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt deshalb Pflegeeinrichtungen intensiv in der Gesundheitsförderung. „In einer immer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir mehr und körperlich fitte Pflegekräfte. Wir sollten sie daher dabei unterstützen, dass sie ihre wichtige und anspruchsvolle Arbeit bei guter Gesundheit verrichten können“, sagt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Bei der jüngsten Sitzung des AOK-Bezirksrats informierte die Leiterin der AOK-Gesundheitsförderung, Katja Lehnert, über das breite Engagement der Gesundheitskasse. 47 Pflegeeinrichtungen wurden in diesem Jahr bereits mit 107 Präventionsmaßnahmen begleitet. Dazu zählten etwa Gesundheitsberichte, Altersstrukturanalysen, Mitarbeiterbefragungen, Seminare und Gesundheitstage.

     

     

     

    Noch einen Schritt weiter geht die AOK als einzige Krankenkasse in Baden-Württemberg mit dem landesweiten Vorhaben „Prävention in der Pflege“ (PiP). Das Modellprojekt wendet sich nicht nur an die Pflegekräfte, sondern auch an die Heimbewohner ausgewählter großer Pflegeheime. Ziel ist, dort nachhaltige gesundheitsförderliche Strukturen aufzubauen und das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden der Bewohner und Mitarbeiter zu steigern. Dabei werden die Einrichtungen durch ein unternehmensweites Expertenteam zwei Jahre lang unterstützt.

     

     

     

    Pflegeheime, die ein solches Präventionsprogramm etablieren wollen, müssen ihrerseits einen Mitarbeiter mit einem Stellenanteil von 20 Prozent für die Aufgabe eines Gesundheitsmanagers freistellen und einen Arbeitskreis Gesundheit im Unternehmen einrichten. Mit bis zu sieben großen Pflegeheimen soll PiP in Heilbronn-Franken umgesetzt werden. Die ersten Gespräche laufen bereits. „Unser Angebot wird sehr positiv aufgenommen Geschäftsführungen und Beschäftigte sind äußerst dankbar für unsere Initiative“, berichtete Katja Lehnert.

     

     

     

    Für die Bezirksratsvorsitzende Marianne Kugler-Wendt sind diese Rückmeldungen „kein Wunder“, denn: „Keine andere Kasse im Lande hat in der Gesundheitsförderung ein so großes fachliches Know How wie die AOK Baden-Württemberg. Hinzu kommen die genauen Kenntnisse der Menschen und Verhältnisse vor Ort. Das spüren und honorieren die Beteiligten.“

     

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    news-3494 Mon, 02 Dec 2019 10:19:03 +0100 "Hinterm Horizont geht's weiter" https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/hinterm-horizont-gehts-weiter.html Main-Tauber-Kreis. Rudi Wartha aus Lauda ist nierenkrank. Nach langen Jahren der Dialyse erhielt der AOK-Versicherte im Jahr 2010 eine Spenderniere. Jetzt lebt das Udo-Lindenberg-Double seinen Bühnentraum und engagiert sich gleichzeitig für die Deutsche Nierenstiftung. Wartha hat eine zermürbende Wartezeit auf eine Spenderniere durchlitten und findet die geplante Gesetzesänderung hin zur Widerspruchsregelung bei der Organspende als „dringend notwendig und längst überfällig.“ Udo-Hut, Udo-Sonnenbrille, Udo-Anzug. Dazu die unverwechselbare, schnoddrige Stimme, laszive Bewegungen und flotte Sprüche – Udo Lindenberg live. Oder doch nicht?!? Auf der Bühne tänzelt eigentlich Rudi Wartha, alias Panik-Pate, so sein Künstlername. Kaum zu unterscheiden vom Original. Er ist so gut, dass er inzwischen mit dem großen Meister immer wieder gemeinsam auf der Bühne stehen darf.

     

    Wer Wartha rocken sieht und hört, wird kaum vermuten, dass er nicht gesund ist. Er blickt auf eine lange Leidensgeschichte zurück, an deren glücklichen Ende eine neue Niere und ein neues Leben standen. Es begann 1999, als er bei einer Jugendfreizeit der KJG Lauda zusammenbrach. Schon längere Zeit hatte er sich müde und schlapp gefühlt. Bei einem Nierenfunktionstest im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim wurde eine Niereninsuffizienz diagnostiziert.

     

    „Das war ein unglaublicher Schock. Vier Jahre konnte ich die Dialyse durch spezielle Ernährung hinauszögern“, erinnert sich Rudi Wartha. Wenig Eiweiß, Kalzium, Phosphat und Natrium. Das funktionierte bis 2003. Dann hat die Niere versagt. Eine Notfalldialyse rettete sein Leben. Doch eines war klar: Damit hatte sich der Alltag grundlegend geändert.

     

    Trotzdem erkämpfte sich Rudi Wartha mit Unterstützung der Nephrologischen Schwerpunktklinik im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim durch Anwendung der Bauchfelldialyse die notwendige Freiheit. Mit dem „Panik-Mobil“, einem alten VW-Bus, tourte er Lindenberg hinterher, bei dessen Konzerten er häufig mit zum Programm gehört. „Ich habe morgens im Hotel dialysiert, mittags im VW-Bus auf der Autobahn, dann nach dem Soundcheck und nachts um zwei Uhr, wenn ich wieder im Hotel war.“ In der Zwischenzeit war er Teil der Udo-Show.

     

    Vier Jahre ging es Rudi Wartha mit der Baufelldialyse gut. Dann gab es nur noch die Blutwäsche als Option, bei der die Patienten alle zwei Tage in ein Dialysezentrum kommen müssen, um für sechs Stunden an spezielle Apparate angeschlossen zu werden. Der Panik-Pate ließ sich auch davon nicht unterkriegen. Bei den Lindenberg-Touren lernte er Dialysezentren in ganz Deutschland kennen – und stand weiter mit seinem Idol auf der Bühne.

     

    Im November 2010 kam die erlösende Nachricht: Das Transplantationszentrum in Heidelberg meldete, dass eine passende Spenderniere zur Verfügung steht. Am nächsten Morgen wurde transplantiert. Zunächst gab es Komplikationen mit dem neuen Organ und auch die Medikamente zeitigten erhebliche Nebenwirkungen.

     

    Die neue Niere hat die Lebensqualität von Rudi Wartha trotzdem nachhaltig verbessert. Mit seinen Auftritten als Panik-Pate setzt er sich auch für die Deutsche Nierenstiftung ein und wirbt für die Organspende. Er hält Vorträge in Schulen und engagiert sich auch für die Udo-Lindenberg-Stiftung, die soziale und humanitäre Projekte unterstützt.

     

    „Wir brauchen die Widerspruchslösung,“ appelliert er. Denn es gebe viel zu wenig Spenderorgane für eine viel zu lange Warteliste. Jeden Tag würden drei Patienten sterben, weil nicht genügend Spenderorgane verfügbar sind. „Solange die Politiker hier keine Abhilfe schaffen, machen sie sich mitschuldig am Tod dieser Menschen,“ sagt Rudi Wartha und gibt zu bedenken: „Krank werden kann jeder. Eine Organtransplantation ist für schwerkranke Menschen oft die einzige Möglichkeit auf Lebensrettung oder Linderung eines schweren Leidens.“

     

    Während mehr als 10.000 Patienten in Deutschland auf ein lebensnotwendiges Organ warten, hat die Zahl der Spender in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen – mit einem Tiefststand im Jahr 2017, als gerade einmal 797 Personen Organe spendeten. Bisher gilt in Deutschland die sogenannte Entscheidungsregelung. Nur, wer sich bewusst zu Lebzeiten zu einer Organspende bekennt, kann Spender werden.

     

    Eine Widerspruchsregelung hingegen würde jeden automatisch zum potentiellen Organspender machen, sofern er oder seine Angehörigen nicht widersprechen. In 21 europäischen Ländern wird die Widerspruchslösung bereits mit großem Erfolg angewandt. Erhebliche Bedenken wegen „Einschnitte in die Entscheidungshoheit des Einzelnen“ haben die Kirchen, Ethiker und Angehörigenverbände. Wie die Entscheidung im Bundestag ausfällt wird sich in den nächsten Wochen Tagen zeigen.

     

    • Wer mehr über den Rudi Wartha und seine Auftritte erfahren möchte sollte seine Facebook-Seite“Panik-Pate Rudi Wartha“ besuchen. Infos zur Organspende und Ausdruck des Spenderausweises unter: www.organspende-info.de. Organspendeausweise können auch in jedem AOK-KundenCenter abgeholt werden.
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    news-3498 Wed, 27 Nov 2019 10:25:18 +0100 Rückgang bei Brustkrebs-Neuerkrankungen in Schwäbisch Hall https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rueckgang-bei-brustkrebs-neuerkrankungen-in-schwaebisch-hall.html Schwäbisch Hall. Brustkrebs ist mit 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen der industrialisierten Welt. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Jüngere Frauen sind nur selten betroffen, erst ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko. In Deutschland gibt es rund 69.000 Neuerkrankungen pro Jahr. In der Region Heilbronn-Franken wurde das Mammakarzinom im Jahr 2018 bei 392 und im Landkreis Schwäbisch Hall bei 79 AOK-versicherten Frauen neu diagnostiziert. Etwa ein Viertel der Patientinnen verstirbt daran. Die Zahl der Sterbefälle sinkt bundesweit seit einigen Jahren. Das Mammakarzinom ist heute erfolgreicher behandelbar als früher – mit gezielteren und oft weniger belastenden Methoden. Im Landkreis Hall verringerte sich die Erkrankungsrate von 2014 bis 2018 jedes Jahr um durchschnittlich 2,1 Prozent, wie die AOK Heilbronn-Franken in einer aktuellen Studie festgestellt hat.

     

    Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Früherkennung. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Wird er in einem frühen Stadium diagnostiziert, verbessern sich die Heilungschancen erheblich. Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauenärzten leisten dazu einen wichtigen Beitrag und werden von der AOK in vollem Umfang bezahlt“.  Ab einem Alter von 30 Jahren tastet der Gynäkologe einmal jährlich Brust und Achselhöhlen ab und achtet auf Veränderungen. Von 50 bis 69 Jahren erhalten Frauen alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening in einer zertifizierten Einrichtung.

     

    Wenn eine Brustkrebserkrankung auftritt, benötigen die Betroffenen umfassende persönliche Unterstützung und Informationen. Dafür stehen den Patientinnen bei der AOK Heilbronn-Franken spezielle Brustkrebsberaterinnen zur Seite. Diese haben neben ihrer Grundqualifikation als staatlich anerkannte Sozialpädagogin die Zusatzqualifikation als Psychoonkologin absolviert.

     

    Für den Landkreis Schwäbisch Hall ist dies Martina Heiner-Wieber, Telefon: 0791 757-216, E-Mail: martina.wieber@bw.aok.de. Die Fachkraft bietet Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, berät zu sozialrechtlichen Fragen, informiert über Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten, begleitet während der Behandlung und zeigt Möglichkeiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation auf.

     

    Weiteren Rückhalt können Patientinnen bei den zahlreichen Selbsthilfegruppen nach Krebs erfahren. Hier tauschen sich Frauen über Erfahrungen mit der Erkrankung, der Therapie und den Ärzten aus. Außerdem informieren Selbsthilfeeinrichtungen die Öffentlichkeit, fördern die Aufklärung und setzen sich für die Belange ihrer Mitglieder ein. Im Landkreis sind Selbsthilfegruppen in Schwäbisch Hall und Crailsheim organisiert.

     

    • Informationen über MammaCare-Kurse, Ansprechpartner und Hilfestellungen vor Ort im Internet unter www.aok.de. Die Selbsthilfekoordinatorin der AOK Heilbronn-Franken, Barbara Welle, informiert über die Selbsthilfegruppen der Region sowie deren Treffs und Termine: Telefon 07131 639-374, E-Mail: barbara.welle@bw.aok.de
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    news-3497 Wed, 27 Nov 2019 10:24:00 +0100 Deutlicher Rückgang bei Brustkrebs-Neuerkrankungen in Hohenlohe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/deutlicher-rueckgang-bei-brustkrebs-neuerkrankungen-in-hohenlohe.html Hohenlohe. Brustkrebs ist mit 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen der industrialisierten Welt. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Jüngere Frauen sind nur selten betroffen, erst ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko. In Deutschland gibt es rund 69.000 Neuerkrankungen pro Jahr. In der Region Heilbronn-Franken wurde das Mammakarzinom im Jahr 2018 bei 392 und im Hohenlohekreis bei 138 Frauen neu diagnostiziert. Etwa ein Viertel der Patientinnen verstirbt daran. Die Zahl der Sterbefälle sinkt bundesweit seit einigen Jahren. Das Mammakarzinom ist heute erfolgreicher behandelbar als früher – mit gezielteren und oft weniger belastenden Methoden. Im Hohenlohekreis verringerte sich die Erkrankungsrate von 2014 bis 2018 jedes Jahr um durchschnittlich 10,7 Prozent, wie die AOK Heilbronn-Franken in einer aktuellen Studie festgestellt hat. Dies ist gegenüber einem durchschnittlichen Rückgang von 4,8 Prozent im Land bemerkenswert.

     

    Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Früherkennung. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Wird er in einem frühen Stadium diagnostiziert, verbessern sich die Heilungschancen erheblich. Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauenärzten leisten dazu einen wichtigen Beitrag und werden von der AOK in vollem Umfang bezahlt“. Ab einem Alter von 30 Jahren tastet der Gynäkologe einmal jährlich Brust und Achselhöhlen ab und achtet auf Veränderungen. Von 50 bis 69 Jahren erhalten Frauen alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening in einer zertifizierten Einrichtung.

     

    Wenn eine Brustkrebserkrankung auftritt, benötigen die Betroffenen umfassende persönliche Unterstützung und Informationen. Dafür stehen den Patientinnen bei der AOK Heilbronn-Franken spezielle Brustkrebsberaterinnen zur Seite. Diese haben neben ihrer Grundqualifikation als staatlich anerkannte Sozialpädagogin die Zusatzqualifikation als Psychoonkologin absolviert.

     

    Für den Hohenlohekreis ist dies Martina Heiner-Wieber, Telefon: 0791 757-216, E-Mail: martina.wieber@bw.aok.de. Sie bietet Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, berät zu sozialrechtlichen Fragen, informiert über Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten, begleitet während der Behandlung und zeigt Möglichkeiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation auf.

     

    Weiteren Rückhalt können Patientinnen bei den zahlreichen Selbsthilfegruppen nach Krebs erfahren. Hier tauschen sich Frauen über Erfahrungen mit der Erkrankung, der Therapie und den Ärzten aus. In Hohenlohe sind Selbsthilfegruppen in Künzelsau du Öhringen organisiert.

     

    • Die Selbsthilfekoordinatorin der AOK Heilbronn-Franken, Barbara Welle, informiert über die Selbsthilfegruppen der Region sowie deren Treffs und Termine: Telefon 07131 639-374, E-Mail: barbara.welle@bw.aok.de,
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    news-3496 Wed, 27 Nov 2019 10:22:23 +0100 Rückgang bei Brustkrebs-Neuerkrankungen in Heilbronn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rueckgang-bei-brustkrebs-neuerkrankungen-in-heilbronn.html Heilbronn. Brustkrebs ist mit 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen der industrialisierten Welt. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Jüngere Frauen sind nur selten betroffen, erst ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko. In Deutschland gibt es rund 69.000 Neuerkrankungen pro Jahr. In der Region Heilbronn-Franken wurde das Mammakarzinom im Jahr 2018 bei 392, im Stadtkreis Heilbronn bei 51 und im Landkreis Heilbronn bei 138 AOK-versicherten Frauen neu diagnostiziert. Etwa ein Viertel der Patientinnen verstirbt daran. Die Zahl der Sterbefälle sinkt bundesweit seit einigen Jahren. Das Mammakarzinom ist heute erfolgreicher behandelbar als früher – mit gezielteren und oft weniger belastenden Methoden. Im Stadtkreis Heilbronn verringerte sich die Erkrankungsrate von 2014 bis 2018 jedes Jahr um durchschnittlich 7 Prozent und im Landkreis Heilbronn um 1,5 Prozent, wie die AOK Heilbronn-Franken in einer aktuellen Studie festgestellt hat.

     

    Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Früherkennung. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Wird er in einem frühen Stadium diagnostiziert, verbessern sich die Heilungschancen erheblich. Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauenärzten leisten dazu einen wichtigen Beitrag und werden von der AOK in vollem Umfang bezahlt“. Ab einem Alter von 30 Jahren tastet der Gynäkologe einmal jährlich Brust und Achselhöhlen ab und achtet auf Veränderungen. Von 50 bis 69 Jahren erhalten Frauen alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening in einer zertifizierten Einrichtung.

     

    Wenn eine Brustkrebserkrankung auftritt, benötigen die Betroffenen umfassende persönliche Unterstützung und Informationen. Dafür stehen den Patientinnen bei der AOK Heilbronn-Franken spezielle Brustkrebsberaterinnen zur Seite. Diese haben neben ihrer Grundqualifikation als staatlich anerkannte Sozialpädagogin die Zusatzqualifikation als Psychoonkologin absolviert.

     

    Für Heilbronn ist dies Barbara Welle. Sie bietet Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, berät zu sozialrechtlichen Fragen, informiert über Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten, begleitet während der Behandlung und zeigt Möglichkeiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation auf.

     

    Weiteren Rückhalt können Patientinnen bei den zahlreichen Selbsthilfegruppen nach Krebs erfahren. Hier tauschen sich Frauen über Erfahrungen mit der Erkrankung, der Therapie und den Ärzten aus. In der Region Heilbronn sind Selbsthilfegruppen in Bad Friedrichshall, Heilbronn, Neckarsulm und Brackenheim organisiert.

     

    • Die Brustkrebsberaterin und Selbsthilfekoordinatorin der AOK Heilbronn-Franken, Barbara Welle, informiert über die Selbsthilfegruppen der Region sowie deren Treffs und Termine: Telefon 07131 639-374, E-Mail: barbara.welle@bw.aok.de,
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    news-3495 Wed, 27 Nov 2019 10:20:47 +0100 Rückgang bei Brustkrebs-Neuerkrankungen im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/rueckgang-bei-brustkrebs-neuerkrankungen-im-main-tauber-kreis.html Main-Tauber-Kreis. Brustkrebs ist mit 30,5 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen der industrialisierten Welt. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Jüngere Frauen sind nur selten betroffen, erst ab dem 40. und besonders ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko. In Deutschland gibt es rund 69.000 Neuerkrankungen pro Jahr. In der Region Heilbronn-Franken wurde das Mammakarzinom im Jahr 2018 bei 392 und im Main-Tauber-Kreis bei 66 AOK-versicherten Frauen neu diagnostiziert. Etwa ein Viertel der Patientinnen verstirbt daran. Die Zahl der Sterbefälle sinkt bundesweit seit einigen Jahren. Das Mammakarzinom ist heute erfolgreicher behandelbar als früher – mit gezielteren und oft weniger belastenden Methoden. Im Main-Tauber-Kreis verringerte sich die Erkrankungsrate von 2014 bis 2018 jedes Jahr um durchschnittlich 5,2 Prozent, wie die AOK Heilbronn-Franken in einer aktuellen Studie festgestellt hat.

     

    Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die Früherkennung. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Wird er in einem frühen Stadium diagnostiziert, verbessern sich die Heilungschancen erheblich. Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauenärzten leisten dazu einen wichtigen Beitrag und werden von der AOK in vollem Umfang bezahlt“. Ab einem Alter von 30 Jahren tastet der Gynäkologe einmal jährlich Brust und Achselhöhlen ab und achtet auf Veränderungen. Von 50 bis 69 Jahren erhalten Frauen alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening in einer zertifizierten Einrichtung.

     

    Wenn eine Brustkrebserkrankung auftritt, benötigen die Betroffenen umfassende persönliche Unterstützung und Informationen. Dafür stehen den Patientinnen bei der AOK Heilbronn-Franken spezielle Brustkrebsberaterinnen zur Seite. Diese haben neben ihrer Grundqualifikation als staatlich anerkannte Sozialpädagogin die Zusatzqualifikation als Psychoonkologin absolviert.

     

    Für den Main-Tauber-Kreis ist dies Barbara Welle. Sie bietet Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, berät zu sozialrechtlichen Fragen, informiert über Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten, begleitet während der Behandlung und zeigt Möglichkeiten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation auf.

     

    Weiteren Rückhalt können Patientinnen bei den zahlreichen Selbsthilfegruppen nach Krebs erfahren. Hier tauschen sich Frauen über Erfahrungen mit der Erkrankung, der Therapie und den Ärzten aus. Im Main-Tauber-Kreis sind dies Selbsthilfegruppen in Tauberbischofsheim, Wertheim und Bad Mergentheim.

     

    • Die Brustkrebsberaterin und Selbsthilfekoordinatorin der AOK Heilbronn-Franken, Barbara Welle, informiert über die Selbsthilfegruppen der Region sowie deren Treffs und Termine: Telefon 07131 639-374, E-Mail: barbara.welle@bw.aok.de,

     

    (Bildunterzeile)

     

    Mammographie-Screening und andere Früherkennungsmethoden helfen Brustkrebs frühzeitig zu erkennen und verbessern die Heilungschancen nachhaltig. Foto: AOK

     

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    news-3493 Mon, 18 Nov 2019 10:15:35 +0100 Heilbronner Bewegungspass – Stadt Heilbronn und AOK kooperieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/heilbronner-bewegungspass-stadt-heilbronn-und-aok-kooperieren.html Stadt Heilbronn und AOK kooperieren mit dem Ziel, Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Bewegung gilt als zentraler Baustein für die gesunde Entwicklung jedes Kindes. Kinder sind von Geburt an neugierige, selbsttätige Menschen mit ausgeprägtem Bewegungs- und Entdeckungsdrang. Finden sie optimale Entfaltungsmöglichkeiten zum Spielen, Toben, Klettern und Balancieren, entwickeln sie dabei Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Doch leider haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur die Bewegungsmöglichkeiten verändert, auch die motorischen Fähigkeiten der Kinder entwickeln sich nachteilig. In unserer bewegungsarmen Gesellschaft kommt deshalb vor allem den Kindertagesstätten, aber auch den Grundschulen, als familienergänzende Einrichtungen und moderne Lebenswerkstätten viel mehr als früher die Aufgabe zu, Kindern ein breites Spektrum an Bewegungs- und Körpererfahrungen zu bieten. In Kindertagesstätten und Grundschulen kann das Bewegungsverhalten der Kinder bereits in sehr frühem Alter positiv ergänzt, ausgeglichen und erweitert werden.

     

    Entscheidend ist, wie Kindern im Sinne einer ganzheitlichen Förderung ausreichende Bewegungsanlässe und –erlebnisse ermöglicht werden oder wie sie zu mehr Bewegung motiviert werden.

     

    Die Stadt Heilbronn hat bereits im Jahr 2015 das sportartübergreifende Konzept „bewegt wachsen in Heilbronn“ in Kooperation mit dem Standverband für Sport und der Heilbronner Bürgerstiftung eingeführt. Die AOK Heilbronn-Franken engagiert sich als Gesundheitskasse regelmäßig mit zahlreichen Präventionsangeboten im Bereich Bewegung und Ernährung. Stadt und AOK haben nun im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die intensive Vernetzung und Zusammenarbeit auf lokaler Ebene bekräftigt. Beiderseitiges Ziel ist die flächendeckende Einführung und Verbreitung des Bewegungspasses im Stadtkreis Heilbronn.

     

    Der Bewegungspass will Bildungseinrichtungen, Erzieherinnen und Erziehern, Pädagogen und Eltern Ideen liefern, wie Bewegung in der Kindertagesstätte und in der Grundschule sinnvoll erprobt, positiv erlebt und umgesetzt werden kann. Dabei sollen die zahlreich vorgestellten Übungen viel Raum für kreative Praxisanregungen zulassen.

     

    Der Bewegungspass ordnet verschiedenen Tieren Bewegungsabläufe zu, die von den Kindern ausprobiert und geübt werden sollen. Als kleinen Anreiz erhalten die Kinder für jede Übung einen Drachensticker. Sobald 36 Drachensticker gesammelt sind, erhalten die Kinder einen Gutschein über ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft in einem am Projekt beteiligten Sportverein ihrer Wahl.

     

    „Die Einführung des Heilbronner Bewegungspasses ist ein weiterer konsequenter Schritt, mit dem die Stadt Heilbronn ihrem Ziel, allen Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, ein Stück näherkommen wird. Ein bewegter Alltag im Kindesalter legt den Grundstein für ein späteres aktives und bewegtes Leben. Die Kooperation mit der AOK Heilbronn-Franken stellt eine ideale Partnerschaft dar, über die wir uns sehr freuen – so Bürgermeisterin Agnes Christner“.

     

    „Wenn Kinder frühzeitig lernen, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist und wie gut sie schmeckt, wenn Kinder frühzeitig erleben, wie schön es ist, Sport zu treiben, dann ermöglichen wir eine gesunde und abwechslungsreiche Kindheit und legen die Basis für ein gesundes Leben überhaupt. Der Bewegungspass bietet allerbeste Voraussetzungen dafür, ergänzt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin AOK Heilbronn-Franken.“

     

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    news-3294 Sat, 09 Nov 2019 14:23:27 +0100 Gesundheitsgefahren durch zu geringe Masernimpfquote https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsgefahren-durch-zu-geringe-masernimpfquote.html Heilbronn/Hohenlohe. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und haben häufig Komplikationen bis hin zu tödlichen Hirnhautentzündungen zur Folge. Für das Jahr 2019 wurden in Deutschland bis Mitte Juni bereits 429 Fälle gemeldet. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts waren 2017 weniger als 93 Prozent der Schulanfänger im Bund zweimal gegen Masern geimpft. Eine neue Untersuchung der AOK Baden-Württemberg zeigt auf, dass die Impflücken bei Kindern und Jugendlichen deutlich größer sind als bisher angenommen. Nach Analysen waren im Jahr 2017 bundesweit 166.000 Zweijährige ohne ausreichenden Masernschutz. Um die aktuelle Durchimpfungsrate der AOK-Versicherten in den verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg zu erheben, wurden die Masernimpfungen bei im Jahr 2011 geborenen Kindern (mit einem Alter von 8 Jahren im Jahr 2019) ausgewertet. Im betrachteten Jahrgang konnte die für eine Herdenimmunität notwendige Durchimpfungsrate von über 95 Prozent weder insgesamt in Baden-Württemberg – hier waren des 89,77 Prozent - und auch in keinem einzigen Landkreis erreicht werden. In Stadt- und Landkreis Heilbronn haben 91,5 Prozent der achtjährigen AOK-Versicherten eine ausreichende Immunisierung und im Hohenlohekreis sind es sogar nur 84,49 Prozent. Dies ist landesweit einer der schlechtesten Werte.

     

    Trotz aller Aufklärungskampagnen sind die Impflücken bei Masern also weiterhin groß. Nicht geimpft zu sein bedeutet nicht nur erhebliche Gefahren für das körperliche Wohlergehen der betroffenen Person, sondern auch ein Risiko für andere Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht geimpft werden können.

     

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung gegen Masern mit einer zweimaligen Impfung bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr abzuschließen. Zwar kann die Immunisierung bis zum vollendeten 17. Lebensjahr nachgeholt werden. Nach dem Einschulungsalter erfolgen jedoch bedeutend weniger Impfungen.

     

    „Die aktuellen Erhebungen machen deutlich, dass deutschlandweit - aber auch insbesondere in unserer Region – noch immer zu wenige Kinder geimpft werden,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein.

     

    Aus diesem Grund wird am 14. und 15. November im Bundestag ein Gesetz zur Impfpflicht beraten, das noch im Dezember im Bundesrat bestätigt werden soll. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule beide, von der Ständigen Impfkommission empfohlenen, Masernimpfungen bis zum 31. Juli 2021 im Impfausweis vorweisen müssen. Gleiches gilt für Personal in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen, wie Pflegeheime oder Krankenhäuser.

     

    Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, begehen künftig eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Bußgeld kann auch gegen Kindertagesstätten oder Schulen verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen.

     

    Um die Impfpflicht lückenlos umzusetzen, sieht der Entwurf vor, dass künftig alle Ärzte Schutzimpfungen durchführen können. Außerdem wird der Öffentliche Gesundheitsdienst wieder verstärkt Reihenschutzimpfungen durchführen.

     

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    news-3296 Fri, 08 Nov 2019 14:26:02 +0100 Gesundheitsgefahren durch zu geringe Masernimpfquote https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsgefahren-durch-zu-geringe-masernimpfquote-1.html Schwäbisch Hall. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und haben häufig Komplikationen bis hin zu tödlichen Hirnhautentzündungen zur Folge. Für das Jahr 2019 wurden in Deutschland bis Mitte Juni bereits 429 Fälle gemeldet. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts waren 2017 weniger als 93 Prozent der Schulanfänger im Bund zweimal gegen Masern geimpft. Eine neue Untersuchung der AOK Baden-Württemberg zeigt auf, dass die Impflücken bei Kindern und Jugendlichen deutlich größer sind als bisher angenommen. Nach Analysen waren im Jahr 2017 bundesweit 166.000 Zweijährige ohne ausreichenden Masernschutz. Um die aktuelle Durchimpfungsrate der AOK-Versicherten in den verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg zu erheben, wurden die Masernimpfungen bei im Jahr 2011 geborenen Kindern (mit einem Alter von 8 Jahren im Jahr 2019) ausgewertet. Im betrachteten Jahrgang konnte die für eine Herdenimmunität notwendige Durchimpfungsrate von über 95 Prozent weder insgesamt in Baden-Württemberg und auch in keinem einzigen Landkreis erreicht werden. Im Landkreis Schwäbisch Hall haben nur 88,01 Prozent der achtjährigen AOK-Versicherten eine zweite Masernimpfung. Landesweit sind es 89,77 Prozent.

     

    Trotz aller Aufklärungskampagnen sind die Impflücken bei Masern also weiterhin groß. Nicht geimpft zu sein bedeutet nicht nur erhebliche Gefahren für das körperliche Wohlergehen der betroffenen Person, sondern auch ein Risiko für andere Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht geimpft werden können.

     

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung gegen Masern mit einer zweimaligen Impfung bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr abzuschließen. Zwar kann die Immunisierung bis zum vollendeten 17. Lebensjahr nachgeholt werden. Nach dem Einschulungsalter erfolgen jedoch bedeutend weniger Impfungen.

     

    „Die aktuellen Erhebungen machen deutlich, dass deutschlandweit - aber auch insbesondere in unserer Region – noch immer zu wenige Kinder geimpft werden,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein.

     

    Aus diesem Grund wird am 14. und 15. November im Bundestag ein Gesetz zur Impfpflicht beraten, das noch im Dezember im Bundesrat bestätigt werden soll. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule beide, von der Ständigen Impfkommission empfohlenen, Masernimpfungen bis zum 31. Juli 2021 im Impfausweis vorweisen müssen. Gleiches gilt für Personal in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen, wie Pflegeheime oder Krankenhäuser.

     

    Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, begehen künftig eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Bußgeld kann auch gegen Kindertagesstätten oder Schulen verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen.

     

    Um die Impfpflicht lückenlos umzusetzen, sieht der Entwurf vor, dass künftig alle Ärzte Schutzimpfungen durchführen können. Außerdem wird der Öffentliche Gesundheitsdienst wieder verstärkt Reihenschutzimpfungen durchführen.

     

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    news-3295 Fri, 08 Nov 2019 14:24:47 +0100 Gesundheitsgefahren durch zu geringe Masernimpfquote https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsgefahren-durch-zu-geringe-masernimpfquote-2.html Main-Tauber-Kreis. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und haben häufig Komplikationen bis hin zu tödlichen Hirnhautentzündungen zur Folge. Für das Jahr 2019 wurden in Deutschland bis Mitte Juni bereits 429 Fälle gemeldet. Nach Daten des Robert-Koch-Instituts waren 2017 weniger als 93 Prozent der Schulanfänger im Bund zweimal gegen Masern geimpft. Eine neue Untersuchung der AOK Baden-Württemberg zeigt auf, dass die Impflücken bei Kindern und Jugendlichen deutlich größer sind als bisher angenommen. Nach Analysen waren im Jahr 2017 bundesweit 166.000 Zweijährige ohne ausreichenden Masernschutz. Um die aktuelle Durchimpfungsrate der AOK-Versicherten in den verschiedenen Landkreisen in Baden-Württemberg zu erheben, wurden die Masernimpfungen bei im Jahr 2011 geborenen Kindern (mit einem Alter von 8 Jahren im Jahr 2019) ausgewertet. Im betrachteten Jahrgang konnte die für eine Herdenimmunität notwendige Durchimpfungsrate von über 95 Prozent weder insgesamt in Baden-Württemberg und auch in keinem einzigen Landkreis erreicht werden. Im Main-Tauber-Kreis haben 92,5 Prozent der achtjährigen AOK-Versicherten eine zweite Masernimpfung. Landesweit sind es sogar nur 89,77 Prozent.

     

    Trotz aller Aufklärungskampagnen sind die Impflücken bei Masern also weiterhin groß. Nicht geimpft zu sein bedeutet nicht nur erhebliche Gefahren für das körperliche Wohlergehen der betroffenen Person, sondern auch ein Risiko für andere Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht geimpft werden können.

     

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt, die Grundimmunisierung gegen Masern mit einer zweimaligen Impfung bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr abzuschließen. Zwar kann die Immunisierung bis zum vollendeten 17. Lebensjahr nachgeholt werden. Nach dem Einschulungsalter erfolgen jedoch bedeutend weniger Impfungen.

     

    „Die aktuellen Erhebungen machen deutlich, dass deutschlandweit - aber auch insbesondere in unserer Region – noch immer zu wenige Kinder geimpft werden,“ verdeutlicht AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein.

     

    Aus diesem Grund wird am 14. und 15. November im Bundestag ein Gesetz zur Impfpflicht beraten, das noch im Dezember im Bundesrat bestätigt werden soll. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule beide, von der Ständigen Impfkommission empfohlenen, Masernimpfungen bis zum 31. Juli 2021 im Impfausweis vorweisen müssen. Gleiches gilt für Personal in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen, wie Pflegeheime oder Krankenhäuser.

     

    Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, begehen künftig eine Ordnungswidrigkeit und müssen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Bußgeld kann auch gegen Kindertagesstätten oder Schulen verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen.

     

    Um die Impfpflicht lückenlos umzusetzen, sieht der Entwurf vor, dass künftig alle Ärzte Schutzimpfungen durchführen können. Außerdem wird der Öffentliche Gesundheitsdienst wieder verstärkt Reihenschutzimpfungen durchführen.

     

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    news-3293 Thu, 07 Nov 2019 14:21:03 +0100 Herzerkrankungen verharren im Main-Tauber-Kreis auf hohem Niveau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/herzerkrankungen-verharren-im-main-tauber-kreis-auf-hohem-niveau.html Main-Tauber-Kreis. Mehr als 6 Prozent der Bevölkerung leiden an einer koronaren Herzerkrankung. Im Jahr 2018 wurden in Baden-Württemberg 273.976 AOK-Versicherte deshalb ärztlich behandelt. Im Main-Tauber-Kreis waren es 4.251. Im Fünfjahreszeitraum von 2014 bis 2018 ist ein geringfügiger jährlicher Rückgang von 0,4 Prozent festzustellen. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei einer koronaren Herzerkrankung (KHK) sind die großen Adern verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Dies kann bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen auslösen. Wenn sich ein Koronargefäß plötzlich ganz verschließt, kann ein Herzinfarkt die Folge sein.“ Das Robert-Koch-Institut meldet für Deutschland etwa 280.000 Herzinfarkte pro Jahr. Nach Auskunft der Deutschen Herzstiftung sind jährlich rund 65.000 Todesfälle infolge plötzlichen Herzstillstands zu verzeichnen.

     

    Dr. Knapstein: „Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzens plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, so dass es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe und -Stillstand kommen kann. Hier zählt jede Minute, um lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können und Folgeschäden zu begrenzen. Bei einem Verdacht sollten sofort über den Notruf 112 Arzt und Rettungswagen gerufen werden.“ Als Ursache entstehe der Herzinfarkt oft aus Ablagerungen in den Blutgefäßen. Als Hauptrisikofaktoren gelten Tabakkonsum, körperliche Inaktivität, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck.

     

    Dr. Sabine Knapstein: „Anhand von Risikokalkulatoren lässt sich heutzutage das persönliche 10-Jahres-Risiko relativ gut abschätzen.“ Für die Vorbeugung und Behandlung sei ein gesunder Lebensstil maßgeblich für den Erfolg: Gewichtsreduktion, Beendigung des Rauchens, fettarme und ballaststoffreiche Ernährung, aktive Stressbewältigung und regelmäßige Bewegung.

     

    „Alle gesetzlich Versicherten mit KHK haben die Möglichkeit an einem strukturierten Behandlungsprogramm teilzunehmen. Diese Programme verbessern die Lebensqualität der Teilnehmer nachhaltig und verringern das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Aktuelle Studien haben belegt, dass Teilnehmer am AOK-Facharztvertrag Kardiologie in Baden-Württemberg deutlich weniger Todesfälle zu verzeichnen haben,“ so Dr. Sabine Knapstein. Die Hochrechnung weist 267 vermiedene Todesfälle bei Patienten mit einem Herzinfarkt und 343 bei KHK-Patienten aus.

     

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    news-3292 Thu, 07 Nov 2019 14:19:54 +0100 Herzerkrankungen verharren im Landkreis Hall auf hohem Niveau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/herzerkrankungen-verharren-im-landkreis-hall-auf-hohem-niveau.html Schwäbisch Hall. Mehr als 6 Prozent der Bevölkerung leiden an einer koronaren Herzerkrankung. Im Jahr 2018 wurden in Baden-Württemberg 273.976 AOK-Versicherte deshalb ärztlich behandelt. Im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 5.413. Im Fünfjahreszeitraum von 2014 bis 2018 ist ein geringfügiger jährlicher Rückgang von 0,4 Prozent festzustellen. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei einer koronaren Herzerkrankung (KHK) sind die großen Adern verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Dies kann bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen auslösen. Wenn sich ein Koronargefäß plötzlich ganz verschließt, kann ein Herzinfarkt die Folge sein.“ Das Robert-Koch-Institut meldet für Deutschland etwa 280.000 Herzinfarkte pro Jahr. Nach Auskunft der Deutschen Herzstiftung sind jährlich rund 65.000 Todesfälle infolge plötzlichen Herzstillstands zu verzeichnen.

     

    Dr. Knapstein: „Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzens plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, so dass es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe und -Stillstand kommen kann. Hier zählt jede Minute, um lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können und Folgeschäden zu begrenzen. Bei einem Verdacht sollten sofort über den Notruf 112 Arzt und Rettungswagen gerufen werden.“ Als Ursache entstehe der Herzinfarkt oft aus Ablagerungen in den Blutgefäßen. Als Hauptrisikofaktoren gelten Tabakkonsum, körperliche Inaktivität, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck.

     

    Dr. Sabine Knapstein: „Anhand von Risikokalkulatoren lässt sich heutzutage das persönliche 10-Jahres-Risiko relativ gut abschätzen.“ Für die Vorbeugung und Behandlung sei ein gesunder Lebensstil maßgeblich für den Erfolg: Gewichtsreduktion, Beendigung des Rauchens, fettarme und ballaststoffreiche Ernährung, aktive Stressbewältigung und regelmäßige Bewegung.

     

    „Alle gesetzlich Versicherten mit KHK haben die Möglichkeit an einem strukturierten Behandlungsprogramm teilzunehmen. Diese Programme verbessern die Lebensqualität der Teilnehmer nachhaltig und verringern das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Aktuelle Studien haben belegt, dass Teilnehmer am AOK-Facharztvertrag Kardiologie in Baden-Württemberg deutlich weniger Todesfälle zu verzeichnen haben,“ so Dr. Knapstein. Die Hochrechnung weist 267 vermiedene Todesfälle bei Patienten mit einem Herzinfarkt und 343 bei KHK-Patienten aus.

     

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    news-3290 Tue, 05 Nov 2019 14:16:16 +0100 Talente sichten und Gesundheit fördern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/talente-sichten-und-gesundheit-foerdern-1.html Crailsheim. Basketball hat bei Kindern und Jugendlichen rund um Crailsheim einen un-glaublich hohen Stellenwert. Dies ist neben den attraktiven Bundesligaspielen der Mer-lins vor allem dem Engagement des Vereins in der Nachwuchsförderung zu verdanken. Spitzensport braucht Partner. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt die Merlins als offizieller Gesundheitssponsor. Die besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Kinder- und Jugendbereich. Beim aktuellen dreitägigen Merlins-Herbst-Feriencamp beteiligten sich 75 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Die AOK Heilbronn-Franken war als Kooperationspartner aktiv und vermittelte den Kindern durch Sportwissenschaftlerin Stefanie Höttges und Ernährungsfachkraft Cornelia Frost Grundlagen der gesunden Ernährung und Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und der Gewinnung von Körperenergie.

     

    „Das ist eine echte Erfolgsgeschichte“, freut sich Merlins-Jugendkoordinator Benjamin Schweigert über die Zusammenarbeit mit der AOK. Die Kooperation begann im Januar 2015 mit dem Merlins@School-Projekt. „Wir sind nah bei den Menschen und unterstützen den Spitzensport, wenn sich die Chance bietet, damit auch den Breitensport zu fördern“, erläutert Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken.

     

    „Wir haben hier eine Win-Win-Situation für den Verein, die Kinder und die AOK“, verdeutlicht Benjamin Schweigert. „Das Engagement für die Fitness und Bewegung von Kindern und Jugendlichen passt zu uns als Gesundheitskasse“, ergänzt Michaela Lierheimer.

     

    Das Merlins@school-Feriencamp findet inzwischen dreimal pro Jahr statt. Das nächste Mal in den Fastnachtsferien 2020. Die Mädchen und Jungen des aktuellen Camps kommen aus einem Umkreis von gut 50 Kilometern. „Da sind aber nicht nur im positiven Sinne Basketball-Verrückte dabei, sondern auch viele Anfänger, die von ihren Freunden gehört haben, dass die drei Tage so richtig Vergnügen machen“, verdeutlicht Schweigert. Der Verein hat für das Camp hervorragend ausgebildete Trainer und Betreuer zur Verfügung gestellt.

     

    Von morgens bis abends wird gedribbelt, geworfen, Technik gepaukt und Spielverständnis vermittelt. „Wir haben als sinnvolle Ergänzung des Programms die AOK als Partner mit ins Boot geholt. So erhalten die Kinder wichtige Impulse und Anregungen für ein verbessertes Gesundheitsbewusstsein,“ verdeutlicht Jugendkoordinator Schweigert. In Kleingruppen von zehn bis fünfzehn Kids vermitteln die AOK-Fachkräfte „Ernährungsgrundlagen für junge Sportler.“

     

    Merlins und AOK haben ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Schulsport und Feriencamps in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut. Michaela Lierheimer: „Durch das Projekt kann der Verein nicht nur Talente sichten, er bekämpft insbesondere erfolgreich die Bewegungsarmut von Schülern und deshalb unterstützt die AOK Heilbronn-Franken dieses Konzept“. Auch wenn die großen Träume vom Profi-Basketball sich für viele der jungen Spieler nicht erfüllen werden, Gewinner sind sie alle.

     

     

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    news-3289 Mon, 04 Nov 2019 14:14:56 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes: Baden-Württemberger seltener „zuckerkrank“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-baden-wuerttemberger-seltener-zuckerkrank-1.html Schwäbisch Hall, 04.11.2019 Wer in Baden-Württemberg lebt, hat bessere Chancen, von dem meist erst im Alter auftretenden Diabetes mellitus Typ 2 verschont zu bleiben. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Diabetes des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) schneidet unter den Flächenländern nur Schleswig-Holstein besser ab, wo 7,3 Prozent der Bevölkerung mit der Diagnose Diabetes 2 leben. In Baden-Württemberg sind es 7,9 Prozent, bundesweit aber 8,6 Prozent der Menschen. Das Statistische Bundesamt weist für 2015 Krankheitskosten für Diabetes mellitus in Höhe von 7,4 Milliarden Euro aus. Geringfügig unter dem Landesschnitt bewegen sich die Erkrankungsraten im Landkreis Schwäbisch Hall: 7,5 Prozent der Bevölkerung hat hier Diabetes-Typ-2.  Insgesamt sind 14.715 Einwohner betroffen. Von 44 Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg belegt der Landkreis Hall Platz 18 und rangiert im oberen Mittelfeld der Scala. Die Erkrankung verläuft chronisch und hat gravierende negative Folgen für die Lebensqualität der Patienten. Häufig treten diabetesbedingte Komplikationen wie Nierenschädigungen, Erblindungen oder Amputationen auf. Auch Herzinfarkte und Schlaganfälle können die Folge sein.

     

     

     

    Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es Zusammenhänge zwischen Diabetes-2-Erkrankungen und den sozioökonomischen Merkmalen einer Region oder der lokalen Häufigkeit von Übergewicht gibt. Auch können die Forscher ein gewisses Stadt-Land-Gefälle nachweisen. „Der Gesundheitsatlas lässt den Schluss zu, dass das soziale Umfeld entscheidenden Einfluss auf den Lebensstil und die damit einhergehenden Ess- und Bewegungsgewohnheiten hat und so auch das Diabetes-2-Risiko mitbestimmt“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. „Je besser es uns also gelingt, beispielsweise durch Präventionsmaßnahmen Vorbilder für Kinder, Nachbarn oder Arbeitskollegen zu schaffen, desto eher werden wir als Gesellschaft den Diabetes 2 besiegen können,“ verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    Selbst nach einer Diagnose von Typ-2-Diabetes haben die Betroffenen gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. „Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie, bei der die Patientinnen und Patienten und alle beteiligten Ärzte Hand in Hand arbeiten,“ so Lierheimer. Beleg dafür sei das Haus- und Facharztprogramm, das die AOK Baden-Württemberg seit 2009 mit ihren Partnern MEDI und Hausärzteverband Baden-Württemberg kontinuierlich entwickelt.

     

    Michaela Lierheimer: „Unabhängige Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Diabetiker, die am AOK-Haus- und Facharztprogramm teilnehmen, im Zeitraum von sechs Jahren vor rund 4.000 schweren Komplikationen wie Amputationen

    oder Schlaganfällen bewahrt werden konnten.“ Die AOK Heilbronn-Franken bietet in der Region zahlreiche spezielle Curaplan-Kurse für Patienten mit chronischen Erkrankungen an, die insbesondere auch auf die Bedürfnisse von Diabetikern zugeschnitten sind. Informationen bieten die KundenCenter vor Ort.

     

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    news-3288 Mon, 04 Nov 2019 14:13:52 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes: Baden-Württemberger seltener „zuckerkrank“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-baden-wuerttemberger-seltener-zuckerkrank-2.html Main-Tauber-Kreis, 04.11.2019 Wer in Baden-Württemberg lebt, hat bessere Chancen, von dem meist erst im Alter auftretenden Diabetes mellitus Typ 2 verschont zu bleiben. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Diabetes des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) schneidet unter den Flächenländern nur Schleswig-Holstein besser ab, wo 7,3 Prozent der Bevölkerung mit der Diagnose Diabetes 2 leben. In Baden-Württemberg sind es 7,9 Prozent, bundesweit aber 8,6 Prozent der Menschen. Deutlich höher sind die Erkrankungsraten im Main-Tauber-Kreis: 11.511 Menschen leiden hier unter Diabetes-Typ-2. Das sind 8,7 Prozent der Bevölkerung. Von 44 Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg belegt der Landkreis Platz 40 und rangiert am unteren Ende der Scala. Die Erkrankung verläuft chronisch und hat gravierende negative Folgen für die Lebensqualität der Patienten. Häufig treten diabetesbedingte Komplikationen wie Nierenschädigungen, Erblindungen oder Amputationen auf. Auch Herzinfarkte und Schlaganfälle können die Folge sein. Das Statistische Bundesamt weist für 2015 Krankheitskosten für Diabetes mellitus in Höhe von 7,4 Milliarden Euro aus.

     

     

     

    Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es Zusammenhänge zwischen Diabetes-2-Erkrankungen und den sozioökonomischen Merkmalen einer Region oder der lokalen Häufigkeit von Übergewicht gibt. Auch können die Forscher ein gewisses Stadt-Land-Gefälle nachweisen. „Der Gesundheitsatlas lässt den Schluss zu, dass das soziale Umfeld entscheidenden Einfluss auf den Lebensstil und die damit einhergehenden Ess- und Bewegungsgewohnheiten hat und so auch das Diabetes-2-Risiko mitbestimmt“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. „Je besser es uns also gelingt, beispielsweise durch Präventionsmaßnahmen Vorbilder für Kinder, Nachbarn oder Arbeitskollegen zu schaffen, desto eher werden wir als Gesellschaft den Diabetes 2 besiegen können,“ verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    Selbst nach einer Diagnose von Typ-2-Diabetes haben die Betroffenen gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. „Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie, bei der die Patientinnen und Patienten und alle beteiligten Ärzte Hand in Hand arbeiten,“ so Lierheimer. Beleg dafür sei das Haus- und Facharztprogramm, das die AOK Baden-Württemberg seit 2009 mit ihren Partnern MEDI und Hausärzteverband Baden-Württemberg kontinuierlich entwickelt.

     

    Michaela Lierheimer: „Unabhängige Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Diabetiker, die am AOK-Haus- und Facharztprogramm teilnehmen, im Zeitraum von sechs Jahren vor rund 4.000 schweren Komplikationen wie Amputationen

    oder Schlaganfällen bewahrt werden konnten.“ Die AOK Heilbronn-Franken bietet in der Region zahlreiche spezielle Curaplan-Kurse für Patienten mit chronischen Erkrankungen an, die insbesondere auch auf die Bedürfnisse von Diabetikern zugeschnitten sind. Informationen bieten die KundenCenter vor Ort.

     

     

     

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    news-3287 Mon, 04 Nov 2019 14:12:43 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes: Baden-Württemberger seltener „zuckerkrank“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-baden-wuerttemberger-seltener-zuckerkrank-3.html Heilbronn/Hohenlohe, 04.11.2019 Wer in Baden-Württemberg lebt, hat bessere Chancen, von dem meist erst im Alter auftretenden Diabetes mellitus Typ 2 verschont zu bleiben. Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Diabetes des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) schneidet unter den Flächenländern nur Schleswig-Holstein besser ab, wo 7,3 Prozent der Bevölkerung mit der Diagnose Diabetes 2 leben. In Baden-Württemberg sind es 7,9 Prozent, bundesweit aber 8,6 Prozent der Menschen. Etwas anders dagegen sieht es in der Region Heilbronn und Hohenlohe aus: Von 44 Kreisen und kreisfreien Städten belegt die Stadt Heilbronn mit 9.856 Diabetes-Typ-2-Patienten und einer Erkrankungsrate der Bevölkerung von 7,9 Prozent Platz 32, der Landkreis Heilbronn liegt mit rund 28.000 Patienten – dies sind 8,5 Prozent der Bevölkerung - auf Platz 41 und der Hohenlohekreis mit 9.895 Betroffenen und 8,8 Prozent auf dem vorletzten Platz 43 und ist damit einer der Landkreise mit der höchsten Diabetes-Häufigkeit in Baden-Württemberg. Die Erkrankung verläuft chronisch und hat gravierende negative Folgen für die Lebensqualität der Patienten. Häufig treten diabetesbedingte Komplikationen wie Nierenschädigungen, Erblindungen oder Amputationen auf. Auch Herzinfarkte und Schlaganfälle können die Folge sein. Das Statistische Bundesamt weist für 2015 Krankheitskosten für Diabetes mellitus in Höhe von 7,4 Milliarden Euro aus.

     

     

     

    Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es Zusammenhänge zwischen Diabetes-2-Erkrankungen und den sozioökonomischen Merkmalen einer Region oder der lokalen Häufigkeit von Übergewicht gibt. Auch können die Forscher ein gewisses Stadt-Land-Gefälle nachweisen. „Der Gesundheitsatlas lässt den Schluss zu, dass das soziale Umfeld entscheidenden Einfluss auf den Lebensstil und die damit einhergehenden Ess- und Bewegungsgewohnheiten hat und so auch das Diabetes-2-Risiko mitbestimmt“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. „Je besser es uns also gelingt, beispielsweise durch Präventionsmaßnahmen Vorbilder für Kinder, Nachbarn oder Arbeitskollegen zu schaffen, desto eher werden wir als Gesellschaft den Diabetes 2 besiegen können,“ verdeutlicht die AOK-Chefin.

     

    Selbst nach einer Diagnose von Typ-2-Diabetes haben die Betroffenen gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. „Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie, bei der die Patientinnen und Patienten und alle beteiligten Ärzte Hand in Hand arbeiten,“ so Lierheimer. Beleg dafür sei das Haus- und Facharztprogramm, das die AOK Baden-Württemberg seit 2009 mit ihren Partnern MEDI und Hausärzteverband Baden-Württemberg kontinuierlich entwickelt.

     

    Michaela Lierheimer: „Unabhängige Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Diabetiker, die am AOK-Haus- und Facharztprogramm teilnehmen, im Zeitraum von sechs Jahren vor rund 4.000 schweren Komplikationen wie Amputationen

    oder Schlaganfällen bewahrt werden konnten.“ Die AOK Heilbronn-Franken bietet in der Region zahlreiche spezielle Curaplan-Kurse für Patienten mit chronischen Erkrankungen an, die insbesondere auch auf die Bedürfnisse von Diabetikern zugeschnitten sind. Informationen bieten die KundenCenter vor Ort.

     

     

     

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    news-3291 Fri, 01 Nov 2019 14:18:34 +0100 Herzerkrankungen verharren in Heilbronn-Franken auf hohem Niveau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/herzerkrankungen-verharren-in-heilbronn-franken-auf-hohem-niveau.html Heilbronn/Hohenlohe. Mehr als 6 Prozent der Bevölkerung leiden an einer koronaren Herzerkrankung. Im Jahr 2018 wurden in Baden-Württemberg 273.976 AOK-Versicherte deshalb ärztlich behandelt. Im Landkreis Heilbronn waren es 7.467, im Stadtkreis Heilbronn 3.347 und im Hohenlohekreis 4.275. Im Fünfjahreszeitraum von 2014 bis 2018 ist ein geringfügiger jährlicher Rückgang von 0,4 Prozent festzustellen. festzustellen.

     

    AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei einer koronaren Herzerkrankung (KHK) sind die großen Adern verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Dies kann bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen auslösen. Wenn sich ein Koronargefäß plötzlich ganz verschließt, kann ein Herzinfarkt die Folge sein.“ Im Vorjahr waren im Stadtkreis Heilbronn 158 AOK-Versicherte davon betroffen, im Landkreis Heilbronn waren es 297 und im Hohenlohekreis 174. Das Robert-Koch-Institut meldet für Deutschland etwa 280.000 Herzinfarkte pro Jahr. Nach Auskunft der Deutschen Herzstiftung sind jährlich rund 65.000 Todesfälle infolge plötzlichen Herzstillstands zu verzeichnen.

     

    Dr. Knapstein: „Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzens plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, so dass es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe und -Stillstand kommen kann. Hier zählt jede Minute, um lebensrettende Maßnahmen einleiten zu können und Folgeschäden zu begrenzen. Bei einem Verdacht sollten sofort über den Notruf 112 Arzt und Rettungswagen gerufen werden.“ Als Ursache entstehe der Herzinfarkt oft aus Ablagerungen in den Blutgefäßen. Als Hauptrisikofaktoren gelten Tabakkonsum, körperliche Inaktivität, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck.

     

    Dr. Sabine Knapstein: „Anhand von Risikokalkulatoren lässt sich heutzutage das persönliche 10-Jahres-Risiko relativ gut abschätzen.“ Für die Vorbeugung und Behandlung sei ein gesunder Lebensstil maßgeblich für den Erfolg: Gewichtsreduktion, Beendigung des Rauchens, fettarme und ballaststoffreiche Ernährung, aktive Stressbewältigung und regelmäßige Bewegung.

     

    „Alle gesetzlich Versicherten mit KHK haben die Möglichkeit an einem strukturierten Behandlungsprogramm teilzunehmen. Diese Programme verbessern die Lebensqualität der Teilnehmer nachhaltig und verringern das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Aktuelle Studien haben belegt, dass Teilnehmer am AOK-Facharztvertrag Kardiologie in Baden-Württemberg deutlich weniger Todesfälle zu verzeichnen haben,“ so Dr. Sabine Knapstein. Die Hochrechnung weist 267 vermiedene Todesfälle bei Patienten mit einem Herzinfarkt und 343 bei KHK-Patienten aus.

     

    Wann Herzrhythmusstörungen gefährlich sind und wie man sich vor dem plötzlichen Herztod schützen kann, darüber informieren Prof. Dr, Marcus Hennegriff und weitere Herzspezialisten am Montag, 4. November, um 19 Uhr, im Franziska-Schwarz-Hörsaal des SLK-Klinikums am Gesundbrunnen in Heilbronn. Anmeldung bei der AOK unter der Telefonnummer 07941 2079-148.

     

     

     

     

     

     

     

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    news-3286 Thu, 31 Oct 2019 14:10:41 +0100 Stadt Heilbronn und AOK kooperieren mit dem Ziel, Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/stadt-heilbronn-und-aok-kooperieren-mit-dem-ziel-kindern-ein-gesundes-aufwachsen-zu-ermoeglichen.html Bewegung gilt als zentraler Baustein für die gesunde Entwicklung jedes Kindes. Kinder sind von Geburt an neugierige, selbsttätige Menschen mit ausgeprägtem Bewegungs- und Entdeckungsdrang. Finden sie optimale Entfaltungsmöglichkeiten zum Spielen, Toben, Klettern und Balancieren, entwickeln sie dabei Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Doch leider haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur die Bewegungsmöglichkeiten verändert, auch die motorischen Fähigkeiten der Kinder entwickeln sich nachteilig. In unserer bewegungsarmen Gesellschaft kommt deshalb vor allem den Kindertagesstätten, aber auch den Grundschulen, als familienergänzende Einrichtungen und moderne Lebenswerkstätten viel mehr als früher die Aufgabe zu, Kindern ein breites Spektrum an Bewegungs- und Körpererfahrungen zu bieten. In Kindertagesstätten und Grundschulen kann das Bewegungsverhalten der Kinder bereits in sehr frühem Alter positiv ergänzt, ausgeglichen und erweitert werden.

     

    Entscheidend ist, wie Kindern im Sinne einer ganzheitlichen Förderung ausreichende Bewegungsanlässe und –erlebnisse ermöglicht werden oder wie sie zu mehr Bewegung motiviert werden.

     

    Die Stadt Heilbronn hat bereits im Jahr 2015 das sportartübergreifende Konzept „bewegt wachsen in Heilbronn“ in Kooperation mit dem Standverband für Sport und der Heilbronner Bürgerstiftung eingeführt. Die AOK Heilbronn-Franken engagiert sich als Gesundheitskasse regelmäßig mit zahlreichen Präventionsangeboten im Bereich Bewegung und Ernährung. Stadt und AOK haben nun im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die intensive Vernetzung und Zusammenarbeit auf lokaler Ebene bekräftigt. Beiderseitiges Ziel ist die flächendeckende Einführung und Verbreitung des Bewegungspasses im Stadtkreis Heilbronn.

     

    Der Bewegungspass will Bildungseinrichtungen, Erzieherinnen und Erziehern, Pädagogen und Eltern Ideen liefern, wie Bewegung in der Kindertagesstätte und in der Grundschule sinnvoll erprobt, positiv erlebt und umgesetzt werden kann. Dabei sollen die zahlreich vorgestellten Übungen viel Raum für kreative Praxisanregungen zulassen.

     

    Der Bewegungspass ordnet verschiedenen Tieren Bewegungsabläufe zu, die von den Kindern ausprobiert und geübt werden sollen. Als kleinen Anreiz erhalten die Kinder für jede Übung einen Drachensticker. Sobald 32 Drachensticker gesammelt sind, erhalten die Kinder einen Gutschein über ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft in einem am Projekt beteiligten Sportverein ihrer Wahl.

     

    „Die Einführung des Heilbronner Bewegungspasses ist ein weiterer konsequenter Schritt, mit dem die Stadt Heilbronn ihrem Ziel, allen Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, ein Stück näherkommen wird. Ein bewegter Alltag im Kindesalter legt den Grundstein für ein späteres aktives und bewegtes Leben. Die Kooperation mit der AOK Heilbronn-Franken stellt eine ideale Partnerschaft dar, über die wir uns sehr freuen – so Bürgermeisterin Agnes Christner“.

     

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    news-3280 Mon, 28 Oct 2019 14:01:00 +0100 Grippewelle rollte im vergangenen Jahr über die Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/grippewelle-rollte-im-vergangenen-jahr-ueber-die-region.html Heilbronn-Hohenlohe. Selten haben die Influenza-Viren so stark zugeschlagen wie in der Grippe-Saison 2017/18. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts starben in Deutschland etwa 25.100 Menschen daran. "Das ist die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren", betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die Zahlen des RKI werden auch durch die Daten der AOK Heilbronn-Franken für die Region bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Heilbronn 2.885 AOK-Versicherte wegen Grippe behandelt, im Stadtkreis Heilbronn 2.404 und im Hohenlohekreis 1.842. Dies waren etwa 30 Prozent mehr als im Jahr 2017. Eine zentrale Größe bei der Beurteilung der Krankheitslast ist auch die Zahl der Arztbesuche, die der Influenza zugeschrieben werden. Für die Saison 2018/19 sind das rund 3,8 Millionen Arzttermine. Die geringste Zahl gab es mit rund 800.000 in der Saison 2013/14, den höchsten Wert in der ungewöhnlich starken Grippesaison 2017/18 mit neun Millionen. Die jährliche Influenzawelle hat in Deutschland in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen.

     

    „Eine Grippe ist oft durch einen plötzlichen Ausbruch mit Fieber, Muskel- oder Kopfschmerzen gekennzeichnet. Häufig kommt etwas später ein trockener Reizhusten dazu,“ so AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Bei Verdacht sei es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Dies gilt vor allem, wenn bereits andere Krankheiten bestehen. Dr. Knapstein: „Eine Grippe wird durch Viren ausgelöst, die sich schnell vermehren und das Abwehrsystem des Körpers braucht einige Zeit, bis genügend Antikörper gebildet sind.

     

    Die wichtigste Schutzmaßnahme ist trotz der von Saison zu Saison unterschiedlichen Wirksamkeit die Impfung. "Es gibt keine andere Impfung in Deutschland, mit der sich mehr Leben retten lässt", unterstreicht RKI-Präsident Wieler. Dr. Sabine Knapstein rät außerdem zu gründlichem Händewaschen mit Seife und zu Erkrankten Abstand zu halten.

     

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippe-Impfung für alle Personen ab 60 Jahren, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. „Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. Damit dies rechtzeitig wirkt, wird empfohlen, sich im Oktober oder November impfen zu lassen,“ erklärt Dr. Sabine Knapstein. Die AOK Baden-Württemberg übernimmt die Kosten der Grippeschutzimpfung.

     

    Weitere Informationen zur Grippe-Impfung finden sich auf den Internetseiten www.aok.de/pk/bw/inhalt/impfen-alle-leistungen-2/

     

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    news-3279 Mon, 28 Oct 2019 13:59:38 +0100 Grippewelle rollte im vergangenen Jahr über die Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/grippewelle-rollte-im-vergangenen-jahr-ueber-die-region-1.html Schwäbisch Hall. Selten haben die Influenza-Viren so stark zugeschlagen wie in der Grippe-Saison 2017/18. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts starben in Deutschland etwa 25.100 Menschen daran. "Das ist die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren", betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die Zahlen des RKI werden auch durch die Daten der AOK Heilbronn-Franken für den Landkreis Schwäbisch Hall bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden hier 2.618 AOK-Versicherte wegen Grippe behandelt. Dies waren etwa 30 Prozent mehr als im Jahr 2017. Eine zentrale Größe bei der Beurteilung der Krankheitslast ist auch die Zahl der Arztbesuche, die der Influenza zugeschrieben werden. Für die Saison 2018/19 sind das rund 3,8 Millionen Arzttermine. Die geringste Zahl gab es mit rund 800.000 in der Saison 2013/14, den höchsten Wert in der ungewöhnlich starken Grippesaison 2017/18 mit neun Millionen. Die jährliche Influenzawelle hat in Deutschland in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen.

     

    „Eine Grippe ist oft durch einen plötzlichen Ausbruch mit Fieber, Muskel- oder Kopfschmerzen gekennzeichnet. Häufig kommt etwas später ein trockener Reizhusten dazu,“ so AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Bei Verdacht sei es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Dies gilt vor allem, wenn bereits andere Krankheiten bestehen. Dr. Knapstein: „Eine Grippe wird durch Viren ausgelöst, die sich schnell vermehren und das Abwehrsystem des Körpers braucht einige Zeit, bis genügend Antikörper gebildet sind.

     

    Die wichtigste Schutzmaßnahme ist trotz der von Saison zu Saison unterschiedlichen Wirksamkeit die Impfung. "Es gibt keine andere Impfung in Deutschland, mit der sich mehr Leben retten lässt", unterstreicht RKI-Präsident Wieler. Dr. Sabine Knapstein rät außerdem zu gründlichem Händewaschen mit Seife und zu Erkrankten zu halten.

     

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippe-Impfung für alle Personen ab 60 Jahren, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. „Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. Damit dies rechtzeitig wirkt, wird empfohlen, sich im Oktober oder November impfen zu lassen,“ erklärt Dr. Sabine Knapstein. Die AOK Baden-Württemberg übernimmt die Kosten der Grippeschutzimpfung.

     

    Weitere Informationen zur Grippe-Impfung finden sich auf den Internetseiten www.aok.de/pk/bw/inhalt/impfen-alle-leistungen-2/

     

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    news-3278 Mon, 28 Oct 2019 13:54:36 +0100 Grippewelle rollte im vergangenen Jahr über die Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/grippewelle-rollte-im-vergangenen-jahr-ueber-die-region-2.html Main-Tauber-Kreis. Selten haben die Influenza-Viren so stark zugeschlagen wie in der Grippe-Saison 2017/18. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts starben in Deutschland etwa 25.100 Menschen daran. "Das ist die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren", betont Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts werden auch durch die Daten der AOK Heilbronn-Franken für den Main-Tauber-Kreis bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden hier 2.020 AOK-Versicherte wegen Grippe behandelt. Dies waren etwa 25 Prozent mehr als in den Vorjahren. Eine zentrale Größe bei der Beurteilung der Krankheitslast ist auch die Zahl der Arzttermine, die der Influenza zugeschrieben werden. Für die Saison 2018/19 sind das rund 3,8 Millionen. Die geringste Zahl gab es mit rund 800.000 in der Saison 2013/14, den höchsten Wert in der ungewöhnlich starken Grippesaison 2017/18 mit neun Millionen. Die jährliche Influenzawelle hat in Deutschland in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen.

     

    „Eine Grippe ist oft durch einen plötzlichen Ausbruch mit Fieber, Muskel- oder Kopfschmerzen gekennzeichnet. Häufig kommt etwas später ein trockener Reizhusten dazu,“ so AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Bei Verdacht sei es ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Dies gilt vor allem, wenn bereits andere Krankheiten bestehen. Dr. Knapstein: „Eine Grippe wird durch Viren ausgelöst, die sich schnell vermehren und das Abwehrsystem des Körpers braucht einige Zeit, bis genügend Antikörper gebildet sind.

     

    Die wichtigste Schutzmaßnahme ist trotz der von Saison zu Saison unterschiedlichen Wirksamkeit die Impfung. "Es gibt keine andere Impfung in Deutschland, mit der sich mehr Leben retten lässt", unterstreicht RKI-Präsident Wieler. Dr. Sabine Knapstein rät außerdem zu gründlichem Händewaschen mit Seife und zu Erkrankten Abstand zu halten.

     

    Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippe-Impfung für alle Personen ab 60 Jahren, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. „Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. Damit dies rechtzeitig wirkt, wird empfohlen, sich im Oktober oder November impfen zu lassen,“ erklärt Dr. Sabine Knapstein. Die AOK Baden-Württemberg übernimmt die Kosten der Grippeschutzimpfung.

     

    Weitere Informationen zur Grippe-Impfung finden sich auf den Internetseiten www.aok.de/pk/bw/inhalt/impfen-alle-leistungen-2/

     

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    news-3285 Mon, 21 Oct 2019 14:09:22 +0200 Krankenhausnavigator: Wieder Spitzenplätze für Kliniken der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenhausnavigator-wieder-spitzenplaetze-fuer-kliniken-der-region.html Heilbronn, 21.10.2019. Patienten, bei denen eine Operation notwendig ist, fragen sich häufig, welches Krankenhaus in der Nähe bestmögliche Voraussetzungen für den Eingriff bietet. Die Qualität bestimmter Operationsverfahren ist bei einzelnen Kliniken sehr unterschiedlich. Einige Einrichtungen der Region Heilbronn/Hohenlohe und Umgebung weisen überdurchschnittliche Werte auf. Das zeigt die aktualisierte Version des AOK-Krankenhausnavigators. Dieser basiert auf Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, das Operationen und ihre Ergebnisqualität der vergangenen Jahre auswertete. Um mögliche Komplikationen zu erfassen, wurde dabei der Zeitraum eines Jahres nach der Operation berücksichtigt.

     

     

     

    Das Klinikum am Gesundbrunnen in Heilbronn erhielt Höchstnoten in den Bereichen Gallenblasenentfernung, Hüftgelenkersatz bei Oberschenkelbruch, Blinddarmentfernung und OPs bei Leistenbruch. Bei Leistenhernie und Gallenblasenentfernung ist auch die Privatklinik am Rathenauplatz Heilbronn top. Bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata, dem benignen Prostatasyndrom, schnitt hingegen die Heilbronner Urologische Klinik am Lerchenberg als einzige sehr gut ab.

     

     

     

    Beim Eingriff für einen Therapeutischen Herzkatheter ist man am Plattenwald-Klinikum in Bad Friedrichshall bestens versorgt. Gleiches gilt dort für Patienten, die unter Arthrose leiden und ein neues Kniegelenk benötigen. Diese Operationen am Knie- und am Hüftgelenk, auch bei Oberschenkelhalsbruch, werden außerdem sehr erfolgreich in den Vulpius-Kliniken in Bad Rappenau durchgeführt. Bei zwei dieser Indikationen ist zudem die GRN-Klinik in Sinsheim empfehlenswert. Letztere bekam auch Bestwerte bei der Entfernung der Gallenblase.

     

     

     

    Im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen sind Patienten beim Hüftgelenkersatz aufgrund eines Oberschenkelbruchs gut aufgehoben. Das Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim erhielt gleich in fünf Wertungsfeldern Bestnoten: Für Eingriffe bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata, dem benignen Prostatasyndrom, bei Hüft- und Kniegelenksersatz wegen Arthrose sowie im Bereich Hüftgelenksersatz wegen Oberschenkelhalsbruch und dem Wechsel des Hüftgelenkersatzes.

     

     

     

    Die ausführlichen Informationen zu den Ergebnissen der Kliniken der Region können unter weisse-liste.krankenhaus.aok.de eingesehen werden. Im AOK-Krankenhausnavigator kennzeichnen Bäumchen-Symbole auf einen Blick die Bewertung: Überdurchschnittlich gut bewertete Einrichtungen erhalten drei Bäumchen, während gute bzw. weniger gut bewertete Einrichtungen zwei oder lediglich ein Bäumchen erhalten.

     

     

     

    Zur Messung der Qualität verwendet die AOK bundesweit seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Diese Routinedaten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, wenn sie eine Behandlung in Rechnung stellen. Einen Teil dieser Daten wertet das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) für bestimmte Krankheitsbilder in anonymisierter Form aus und analysiert Art und Anzahl der aufgetretenen Komplikationen während und auch nach dem Krankenhausaufenthalt von Patienten.

     

     

     

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    news-3284 Mon, 21 Oct 2019 14:08:12 +0200 Krankenhausnavigator: Wieder Spitzenplätze für Kliniken der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenhausnavigator-wieder-spitzenplaetze-fuer-kliniken-der-region-1.html Landkreis Schwäbisch Hall, 21.10.2019. Patienten, bei denen eine Operation notwendig ist, fragen sich häufig, welches Krankenhaus in der Nähe bestmögliche Voraussetzungen für den Eingriff bietet. Die Qualität bestimmter Operationsverfahren ist bei einzelnen Kliniken sehr unterschiedlich, wobei einige Einrichtungen in der Region Schwäbisch Hall und den angrenzenden Landkreisen überdurchschnittliche Werte aufweisen. Das zeigt die aktualisierte Version des AOK-Krankenhausnavigators. Dieser basiert auf Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, das Operationen und ihre Ergebnisqualität der vergangenen Jahre auswertete. Um mögliche Komplikationen zu erfassen, wurde dabei der Zeitraum eines Jahres nach der Operation berücksichtigt.

     

     

     

    Das Kreisklinikum in Crailsheim hat gleich in vier Feldern Spitzenwerte in der Qualitätsbeurteilung: Bei den Indikationen Hüftgelenkersatz aufgrund eines Oberschenkelbruchs, Kniegelenksersatz wegen Arthrose, Gallenblasenentfernung und bei Leistenbruch-Operationen.

     

     

     

    Das Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall ist bei den Blinddarmentfernungen und Hüftgelenkersatz aufgrund Oberschenkelhalsbruchs hervorragend aufgestellt. Wer einen Therapeutischen Herzkatheter benötigt trifft mit den SLK Kliniken am Plattenwald in Bad Friedrichshall eine gute Wahl. Bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata, dem benignen Prostatasyndrom, schnitten hingegen die Heilbronner Urologische Klinik am Lerchenberg und das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim als einzige sehr gut ab. Das Caritas-Krankenhaus hat auch beim Wechsel des Hüftgelenkersatzes Bestnoten.

     

     

     

    Die ausführlichen Informationen zu den Ergebnissen der Kliniken der Region können unter weisse-liste.krankenhaus.aok.de eingesehen werden. Im AOK-Krankenhausnavigator kennzeichnen Bäumchen-Symbole auf einen Blick die Bewertung: Überdurchschnittlich gut bewertete Einrichtungen erhalten drei Bäumchen, während gute bzw. weniger gut bewertete Einrichtungen zwei oder lediglich ein Bäumchen erhalten.

     

     

     

    Zur Messung der Qualität verwendet die AOK bundesweit seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Diese Routinedaten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, wenn sie eine Behandlung in Rechnung stellen. Einen Teil dieser Daten wertet das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) für bestimmte Krankheitsbilder in anonymisierter Form aus und analysiert Art und Anzahl der aufgetretenen Komplikationen während und auch nach dem Krankenhausaufenthalt von Patienten.

     

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    news-3283 Mon, 21 Oct 2019 14:06:47 +0200 Krankenhausnavigator: Wieder Spitzenplätze für Kliniken der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenhausnavigator-wieder-spitzenplaetze-fuer-kliniken-der-region-2.html Main-Tauber-Kreis, 21.10.2019. Patienten, bei denen eine Operation notwendig ist, fragen sich häufig, welches Krankenhaus in der Nähe bestmögliche Voraussetzungen für den Eingriff bietet. Die Qualität bestimmter Operationsverfahren ist bei einzelnen Kliniken sehr unterschiedlich, wobei die Einrichtungen im Main-Tauber-Kreis überdurchschnittliche Werte aufweisen. Das zeigt die aktualisierte Version des AOK-Krankenhausnavigators. Dieser basiert auf Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, das Operationen und ihre Ergebnisqualität der vergangenen Jahre auswertete. Um mögliche Komplikationen zu erfassen, wurde dabei der Zeitraum eines Jahres nach der Operation berücksichtigt.

     

     

     

    Das Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim erhielt gleich in fünf Wertungsfeldern Bestnoten: Für Eingriffe bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata, dem benignen Prostatasyndrom, bei Hüft- und Kniegelenksersatz wegen Arthrose sowie im Bereich Hüftgelenksersatz wegen Oberschenkelhalsbruch und dem Wechsel des Hüftgelenkersatzes. Der Hüftgelenkersatz bei Arthrose wird auch in der Rotkreuz-Klinik in Wertheim hervorragend ausgeführt. Dieses Krankenhaus hat außerdem bei der Gallenblasenentfernung Bestwerte.

     

     

     

    Die ausführlichen Informationen zu den Ergebnissen der Kliniken der Region und in den angrenzenden Landkreisen, auch in Bayern und Hessen, können unter weisse-liste.krankenhaus.aok.de eingesehen werden. Im AOK-Krankenhausnavigator kennzeichnen Bäumchen-Symbole auf einen Blick die Bewertung: Überdurchschnittlich gut bewertete Einrichtungen erhalten drei Bäumchen, während gute bzw. weniger gut bewertete Einrichtungen zwei oder lediglich ein Bäumchen erhalten.

     

     

     

    Zur Messung der Qualität verwendet die AOK bundesweit seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Diese Routinedaten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, wenn sie eine Behandlung in Rechnung stellen. Einen Teil dieser Daten wertet das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) für bestimmte Krankheitsbilder in anonymisierter Form aus und analysiert Art und Anzahl der aufgetretenen Komplikationen während und auch nach dem Krankenhausaufenthalt von Patienten.

     

     

     

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    news-3282 Fri, 18 Oct 2019 14:05:08 +0200 Karriere beim Marktführer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/karriere-beim-marktfuehrer.html Gesundheit hat Zukunft. Motivierte Schulabgänger mit Mittlerer Reife oder Abitur, die einen interessanten Ausbildungsplatz suchen, sind bei der AOK Heilbronn-Franken an der richtigen Adresse. Wer bei der Gesundheitskasse beginnt, hat eine Entscheidung mit Perspektive getroffen: Mit rund 4,5 Millionen Versicherten und einem Marktanteil von über 45 Prozent ist die AOK Baden-Württemberg der unumstrittene Markführer unter den Krankenversicherungen und „DIE Wachstumskasse“ im Land. Dabei setzt die AOK auf talentierte, engagierte und zielstrebige junge Menschen. Eine starke Gemeinschaft schafft Sicherheit, auch für die Mitarbeiter und die, die es noch werden wollen. In Heilbronn-Franken sorgen rund 1000 „AOK´ler“ in 17 KundenCentern vor Ort dafür, dass die Versicherten rundum gut versorgt sind Egal ob Ausbildung oder duales Studium, beides ist bei der AOK praxisorientiert, abwechslungsreich und qualifiziert für eine erfolgreiche Karriere.

     

     

     

    Neben einem sicheren Arbeitsplatz bietet die größte Krankenversicherung in Baden-Württemberg viele Weiterbildungsmöglichkeiten und beste Aufstiegschancen in Führungspositionen. Die Mitarbeiter der Gesundheitskasse sollen sich ausprobieren, neue Stärken entdecken und Möglichkeiten zur Förderung ihres Potentials nutzen.

     

     

     

    „Die neuen Azubis und Studenten erwartet eine vielseitige Einführung direkt in den Teams. „Learning by doing“ ist ein Schwerpunkt des Konzeptes“, erläutert Ausbildungsleiterin Andrea Förch und ergänzt: „Um Erfolg zu haben sind Einsatzbereitschaft, Durchhaltevermögen und eine offene Persönlichkeit wichtig, denn unsere Mitglieder wollen bestmöglich informiert werden.“

     

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    news-3277 Wed, 16 Oct 2019 13:52:19 +0200 Bedrohliche Herzrhythmusstörungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/bedrohliche-herzrhythmusstoerungen.html Heilbronn, 16. Oktober 2019 – Wenn das Herz außer Takt gerät und nicht regelmäßig schlägt, verunsichert das Betroffene wie Angehörige gleichermaßen. Was kann man bei Herzrhythmus-störungen tun? Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herz-tod? Antworten gibt Kardiologe Prof. Dr. med. Marcus Henners-dorf am 4. November, um 19 Uhr bei einem Herzvortrag im Franziska-Schwarz-Hörsaal im SLK-Klinikum am Gesundbrun-nen. Die Deutsche Herzstiftung, die SLK-Kliniken und die AOK Heilbronn-Franken laden dazu herzlich ein. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Parkplätze sind vorhanden. Anmeldung erforderlich unter der AOK Telefonnummer 07941-20 79 148.

     

     

     

    Prävention steht bei der Gesundheitskasse an erster Stelle. Die Gesundheit und die optimale Versorgung ihrer Versicherten ist für die AOK eine Herzenssache. Die kostenfreien Fachvorträge im Rahmen der Herzwochen werden seit über 10 Jahren gemeinsam mit den SLK-Kliniken durchgeführt. Mit dem AOK-Curaplan-Programm „KHK – Koronare Herzkrankheiten“ bietet die Gesundheitskasse außerdem den Versicherten, die bereits erkrankt sind, ein fundiertes Betreuungsangebot. Ziel ist, durch eine optimale Behandlung die Lebensqualität auf Dauer zu verbessern. Beim Hausarzt können sich die Patienten für dieses kostenlose Programm einschreiben lassen. Weitere Infos gibt es auf www.aok-curaplan.de.

     

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    news-3153 Tue, 15 Oct 2019 12:30:02 +0200 Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum stärken - Bundestagsabgeordnete Nina Warken und AOK-Geschäftsführerin Michaela Lierheimer im Gespräch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitsversorgung-im-laendlichen-raum-staerken-bundestagsabgeordnete-nina-warken-und-aok-geschaef.html Der Erhalt einer guten Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum Baden-Württembergs muss auch in Zukunft Ziel der Gesundheitspolitik sein. Dies war das gemeinsame Fazit eines Gesprächs der Bundestagsabgeordneten Nina Warken und der Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken Michaela Lierheimer. Zentrales Thema dabei war das Faire-Kassen-Wahl-Gesetz (GKV-FKG) von Gesundheitsminister Jens Spahn. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass sich bislang nur regional ausgerichtete Kassen, wie etwa die AOK Baden-Württemberg, künftig bundesweit öffnen müssen. „Bislang sind wir mit 230 Kundencentern flächendeckend im Land vertreten und damit auch im ländlichen Raum gut erreichbar aus dem sich unsere Wettbewerber zurückgezogen haben. Wenn wir bundesweit vor Ort sein müssten, wäre diese Präsenz in den ländlichen Regionen in Frage gestellt“, erläuterte Michael Lierheimer.

     

    Zur Debatte steht auch das Erfolgsrezept der AOK Baden-Württemberg, die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV). Dieses ermöglicht eine bessere ambulante Versorgung und sichert zugleich den Erhalt von Hausarztpraxen im ländlichen Raum. „Praxen, die im HZV eingeschrieben sind, finden leichter einen Nachfolger“, weiß die Geschäftsführerin. Das GKV-FKG gefährdet aber die weitere Entwicklung der alternativen Regelversorgung, denn bundesweit wäre diese nicht ohne weiteres umsetzbar.

     

    Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken brachte positive Nachrichten aus Berlin mit. „Die bundesweite Öffnung bislang regional tätiger Kassen ist in dem vom Bundeskabinett kürzlich verabschiedeten Gesetzentwurf nicht mehr enthalten“, berichtete sie. Gesundheitsminister Spahn werde sich auf die Reform des Risiko-Struktur-Ausgleichs konzentrieren, der die faire Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds an die Krankenkassen regelt. „Die Reformschritte, die für die gerechte Verteilung der Finanzmittel zwischen den Kassen, also dem sog. Morbi-RSA, sorgen sollen, halte ich für wichtig und gut“, so Warken.

     

    „Das ist eine gute Entwicklung“, freute sich Michaela Lierheimer. Eine große Problematik sei aber weiterhin, dass Finanzmitteln aus dem ländlichen Räumen Baden-Württembergs in Ballungsräume, wie etwa in Nordrhein-Westfalen verlagert werden sollten. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass in Metropolen überflüssige Krankenhäuser, zu unserem Nachteil subventioniert werden sollen.“  

     

    Im Südwesten seien, so Lierheimer, die Menschen im bundesweiten Vergleich besser versorgt und gesünder, weil hier die verantwortlichen Akteure im Gesundheitsbereich vor Ort gut zusammenarbeiteten. Nina Warken dazu: „Wir haben hier im Lande in der Vergangenheit viele richtige gesundheitspolitische Entscheidungen getroffen. Die Qualität der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum darf keinesfalls geschwächt werden, dafür werde ich mich im nun beginnenden parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren einsetzen.“

     

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    news-3281 Tue, 08 Oct 2019 14:02:50 +0200 Grundschüler aus Wolpertshausen am Kochtopf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/grundschueler-aus-wolpertshausen-am-kochtopf.html Wolpertshausen, 9. Oktober 2019. Hochkonzentriert stehen elf Viertklässler der Grundschule Wolpertshausen in der Küche des „Goldenen Ochsen“ von Thomas Bühler in Cröffelbach. Sie machen mit beim zweiten Schlemmerbanden-Projekt in der Region Hall. Die Kinder bereiten beim ersten Kochworkshop unter Anleitung von Chefkoch Thomas Bühler, Hauswirtschaftsmeisterin Ingrid Groh und AOK-Ernährungsfachkraft Magdalena Rothengast ein leckeres Menü aus regionalen Zutaten zu. Thomas Bühler ist begeistert, welche Vorkenntnisse die Schüler bereits mitbringen. Kein Wunder, haben sie doch bereits mehrmals unter der Leitung von Ingrid Groh, die das Projekt seitens der Schule betreut, in der Schulküche gekocht. Trotzdem müssen heute die Messer noch eingeführt werden. Denn jedes Kind erhält ein Messerset mit Profiküchenmessern, die richtig scharf sind. „Da ist aber der Finger schnell weg“, stellen Emil und Andreas fest, die heute zum ersten Mal so ein großes Messer in der Hand haben.

     

    Ziel des Projekts Schlemmerbande ist, Kindern die Begeisterung für das Kochen vermitteln und ihnen klar machen, wie wichtig frische und regionale Produkte für eine gesunde Küche sind. Darüber hinaus bietet der Blick in die Profiküche einen guten Eindruck von der Arbeitswelt der Gastronomen. Das gemeinsame Vorhaben der Meistervereinigung Gastronom, der AOK Baden-Württemberg und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz steht unter der Schirmherrschaft von Gerlinde Kretschmann, Ehefrau von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

     

    Fast ein ganzes Schuljahr wird sich die Schlemmerbande regelmäßig mittwochs treffen, um gemeinsam zu kochen oder Märkte und Erzeuger zu besuchen. Besuche in der Gewürzmanufaktur, im Regionalmarkt und in der Bäckerei Kretzschmar sind geplant. Außerdem werden die Schüler von Hauswirtschaftsmeisterin Ingrid Groh und der Projektbeauftragten der AOK Heilbronn-Franken, Magdalena Rothengast, in die Grundlagen gesunder Ernährung und Lebensmittelhygiene eingeführt.

     

    Die Kochworkshops in Cröffelbach sind dabei natürlich ein Highlight für die Kinder, die gebannt zuschauen, wie fix und sicher Thomas Bühler mit seinen Werkzeugen hantiert. Ganz selbstverständlich werden die Schülerinnen und Schüler in alle Abläufe einbezogen. Joana und Julia, Zwillinge, die aus Rumänien stammen und seit vier Jahren die Grundschule Wolpertshausen besuchen, berichten stolz: „Zuhause helfen wir oft beim Kochen, das macht wirklich Spaß.“  

     

    Schulleiterin Brigitte Gronbach ist glücklich, dass sie die Leitperspektive des Bildungsplanes „Prävention und Gesundheit“ mit der Schlemmerbande gut in die Realität umsetzen kann. „An unserer Schule, weiß man, was gesunde Ernährung ist“, sagt sie stolz. Dass sich der Aufwand durchaus lohnt und die Schlemmerbande Erfolg zeigt melden die Eltern der Schüler immer wieder an die Schule zurück. Es ist erstaunlich wie groß das Interesse der Kinder ist. Lukas verzichtet an den Mittwochen, an denen die Schlemmerbande stattfindet, sogar auf sein Fußballtraining.

     

    Der Höhepunkt, so erzählt das Organisationsteam, wird das Eventkochen bei der Gewerbeschau im Mai 2020 sein, sowie das Menükochen für die Eltern. „Da können die Schüler dann richtig zeigen, was sie bei mir gelernt haben“, meint Chefkoch Andreas Bühler. Er ist überzeugt, dass sich seine Kochschützlinge gut in der Öffentlichkeit präsentieren werden.

     

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    news-3276 Tue, 08 Oct 2019 13:49:14 +0200 Psychische Erkrankungen werden häufig unterschätzt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/psychische-erkrankungen-werden-haeufig-unterschaetzt.html Main-Tauber-Kreis. Im Jahr 2018 waren 28.310 Versicherte der AOK Baden-Württemberg wegen Schizophrenie in ambulanter oder stationärer Behandlung, davon 353 im Main-Tauber-Kreis. Problematisch ist, dass diese Erkrankung oft nicht oder sehr spät erkannt wird und auch die Angehörigen erheblich unter den Auswirkungen leiden. Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass bei einem von 100 Menschen im Laufe des Lebens Schizophrenie diagnostiziert wird, so die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit, am 10. Oktober. „Menschen mit einer Schizophrenie durchleben Phasen, in denen sie die Welt häufig anders wahrnehmen, als sie es unter normalen Umständen tun. Dann hören sie Stimmen, fühlen sich verfolgt oder von anderen Individuen massiv beeinflusst,“ erläutert AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die Psychotherapeutin verdeutlicht: „Dabei können Betroffene der Bezug zur Realität fast vollständig verlieren.“

     

    In den meisten Fällen treten solche Psychosen in vorübergehenden Phasen auf. Dr. Knapstein: „Es gibt Betroffene, die eine psychotische Phase nur wenige Male erleben. Andere haben dauerhafte Beschwerden und brauchen viel Unterstützung.“

     

    Akute Psychosen deuten sich in der Regel Wochen und Monate vorher an. Die Betroffenen spüren, dass sich etwas verändert. Sie sind ruhelos und angespannt, schlafen schlecht und haben Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Möglich sind auch leichte Halluzinationen und das Gefühl, von anderen ständig beobachtet zu werden.

     

    „Die Gründe für eine Schizophrenie sind bisher ungeklärt. Bewiesen ist, dass die genetische Veranlagung zu einem höheren Risiko führen kann. Auch Veränderungen im Gehirn, traumatische Erfahrungen, Schlafstörungen oder Drogenkonsum können eine Psychose begünstigen“, so Psychotherapeutin Knapstein.

     

    Oft würden Betroffene nicht erkennen, dass sie eine akute Psychose haben und lehnen die Behandlung ab. „Dabei sind eine frühzeitige Diagnostik und Therapie ungeheuer wichtig, um nachhaltig helfen zu können. Es gilt, so früh wie möglich den Hausarzt, Facharzt für Psychiatrie oder andere Experten für seelische Erkrankungen zu Rate zu ziehen, um psychotische Phasen zu überwinden und im Alltag wieder zurechtzukommen,“ rät Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Baden-Württemberg bietet mit ihrem Facharztprogramm Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie umfassende Hilfestellungen. Infos im Internet:

     

    www.aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/

     

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    news-3274 Tue, 08 Oct 2019 13:48:04 +0200 Psychische Erkrankungen werden häufig unterschätzt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/psychische-erkrankungen-werden-haeufig-unterschaetzt-1.html Heilbronn/Hohenlohe. Im Jahr 2018 waren 28.310 Versicherte der AOK Baden-Württemberg wegen Schizophrenie in ambulanter oder stationärer Behandlung, davon 376 im Hohenlohekreis, 548 im Stadtkreis Heilbronn und 713 im Landkreis Heilbronn. Problematisch ist, dass diese Erkrankung oft nicht oder sehr spät erkannt wird und auch die Angehörigen erheblich unter den Auswirkungen leiden. Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass bei einem von 100 Menschen im Laufe des Lebens Schizophrenie diagnostiziert wird, so die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit, am 10. Oktober. „Menschen mit einer Schizophrenie durchleben Phasen, in denen sie die Welt häufig anders wahrnehmen, als sie es unter normalen Umständen tun. Dann hören sie Stimmen, fühlen sich verfolgt oder von anderen Individuen massiv beeinflusst,“ erläutert AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die Psychotherapeutin verdeutlicht: „Dabei können Betroffene der Bezug zur Realität fast vollständig verlieren.“

     

    In den meisten Fällen treten solche Psychosen in vorübergehenden Phasen auf. Dr. Knapstein: „Es gibt Betroffene, die eine psychotische Phase nur wenige Male erleben. Andere haben dauerhafte Beschwerden und brauchen viel Unterstützung.“

     

    Akute Psychosen deuten sich in der Regel Wochen und Monate vorher an. Die Betroffenen spüren, dass sich etwas verändert. Sie sind ruhelos und angespannt, schlafen schlecht und haben Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Möglich sind auch leichte Halluzinationen und das Gefühl, von anderen ständig beobachtet zu werden.

     

    „Die Gründe für eine Schizophrenie sind bisher ungeklärt. Bewiesen ist, dass die genetische Veranlagung zu einem höheren Risiko führen kann. Auch Veränderungen im Gehirn, traumatische Erfahrungen, Schlafstörungen oder Drogenkonsum können eine Psychose begünstigen“, so Psychotherapeutin Knapstein.

     

    Oft würden Betroffene nicht erkennen, dass sie eine akute Psychose haben und lehnen die Behandlung ab. „Dabei sind eine frühzeitige Diagnostik und Therapie ungeheuer wichtig, um nachhaltig helfen zu können. Es gilt, so früh wie möglich den Hausarzt, Facharzt für Psychiatrie oder andere Experten für seelische Erkrankungen zu Rate zu ziehen, um psychotische Phasen zu überwinden und im Alltag wieder zurechtzukommen,“ rät Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Baden-Württemberg bietet mit ihrem Facharztprogramm Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie umfassende Hilfestellungen. Infos im Internet:

     

    www.aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/

     

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    news-3275 Tue, 08 Oct 2019 13:47:37 +0200 Psychische Erkrankungen werden häufig unterschätzt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/psychische-erkrankungen-werden-haeufig-unterschaetzt-2.html Schwäbisch Hall. Im Jahr 2018 waren 28.310 Versicherte der AOK Baden-Württemberg wegen Schizophrenie in ambulanter oder stationärer Behandlung, davon 699 im Landkreis Hall. Problematisch ist, dass diese Erkrankung oft nicht oder sehr spät erkannt wird und auch die Angehörigen erheblich unter den Auswirkungen leiden. Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass bei einem von 100 Menschen im Laufe des Lebens Schizophrenie diagnostiziert wird, so die AOK Heilbronn-Franken anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit, am 10. Oktober. „Menschen mit einer Schizophrenie durchleben Phasen, in denen sie die Welt häufig anders wahrnehmen, als sie es unter normalen Umständen tun. Dann hören sie Stimmen, fühlen sich verfolgt oder von anderen Individuen massiv beeinflusst,“ erläutert AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Die Psychotherapeutin verdeutlicht: „Dabei können Betroffene der Bezug zur Realität fast vollständig verlieren.“

     

    In den meisten Fällen treten solche Psychosen in vorübergehenden Phasen auf. Dr. Knapstein: „Es gibt Betroffene, die eine psychotische Phase nur wenige Male erleben. Andere haben dauerhafte Beschwerden und brauchen viel Unterstützung.“

     

    Akute Psychosen deuten sich in der Regel Wochen und Monate vorher an. Die Betroffenen spüren, dass sich etwas verändert. Sie sind ruhelos und angespannt, schlafen schlecht und haben Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Möglich sind auch leichte Halluzinationen und das Gefühl, von anderen ständig beobachtet zu werden.

     

    „Die Gründe für eine Schizophrenie sind bisher ungeklärt. Bewiesen ist, dass die genetische Veranlagung zu einem höheren Risiko führen kann. Auch Veränderungen im Gehirn, traumatische Erfahrungen, Schlafstörungen oder Drogenkonsum können eine Psychose begünstigen“, so Psychotherapeutin Knapstein.

     

    Oft würden Betroffene nicht erkennen, dass sie eine akute Psychose haben und lehnen die Behandlung ab. „Dabei sind eine frühzeitige Diagnostik und Therapie ungeheuer wichtig, um nachhaltig helfen zu können. Es gilt, so früh wie möglich den Hausarzt, Facharzt für Psychiatrie oder andere Experten für seelische Erkrankungen zu Rate zu ziehen, um psychotische Phasen zu überwinden und im Alltag wieder zurechtzukommen,“ rät Dr. Knapstein.

     

    Die AOK Baden-Württemberg bietet mit ihrem Facharztprogramm Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie umfassende Hilfestellungen. Infos im Internet:

     

    www.aok.de/pk/bw/inhalt/aok-facharztprogramm/

     

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    news-3272 Tue, 08 Oct 2019 13:34:13 +0200 AOK macht Unternehmer und Personaler fit für den Jahreswechsel https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-macht-unternehmer-und-personaler-fit-fuer-den-jahreswechsel.html Heilbronn-Franken, 8. Oktober 2019. Unternehmer, Mitarbeiter in den Per-sonalabteilungen sowie Steuerberater müssen jedes Jahr aufs Neue auf aktuelle Entwicklungen in der Sozialversicherung reagieren. In den Jah-reswechselseminaren werden die wichtigsten Neuerungen kompetent und leicht verständlich vermittelt. Experten der AOK Heilbronn-Franken gehen dort auf die veränderte Rechtslage ein.  

     

    Ab 3. Dezember informiert die AOK Heilbronn-Franken in den Seminaren „Trends & Tipps 2020“ über Änderungen in den Bereichen Versicherungsrecht, Beitragsrecht und Melderecht. Behandelt werden das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sowie die Auswirkungen des neuen Jahressteuergesetzes auf das Beitragsrecht. Außerdem erhalten die Teilnehmer Informationen zu den Themen Minijobs, neue Meldeschlüssel, die Bewertung von Kantinenmahlzeiten und Entsendungen in Europa (A1-Verfahren). Auch die Auswirkungen des neuen Gesetzes gegen illegale Beschäftigungen und Sozialleistungsmissbrauch auf das Meldeverfahren werden angesprochen.

     

     

     

    Um die Anfahrt für die Teilnehmer so kurz wie möglich zu halten, finden die rund 50 Seminare an zahlreichen Orten in der Region Heilbronn-Franken statt. Freie Plätze gibt es noch bei allen Terminen. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung unter www.aok-business.de/bw/seminare

     

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    news-3271 Mon, 30 Sep 2019 14:08:35 +0200 Arbeitsplätze gesundheitsbewusst gestalten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/arbeitsplaetze-gesundheitsbewusst-gestalten.html Arbeit und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Lärm, langes Sitzen, schlechte Beleuchtung oder auch psychische Belastungen im Betrieb können krank machen. Das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Viele Firmen der Region fördern deshalb aktiv die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Die Kernfragestellung ist: Wie müssen Gebäude, Arbeitsplätze und -abläufe gestaltet sein, damit Mitarbeiter langfristig motiviert, gesund und leistungsfähig bleiben? Laut AOK-Statistik sind seit 2006 die krankheitsbedingten Ausfalltage je Versichertem um ein Drittel angestiegen. Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich im ersten Halbjahr 2019 einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug in Heilbronn-Franken 49,8 Prozent. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 9,8 Kalendertagen. Die Bertelsmann Stiftung errechnete 75 Milliarden Euro Verlust pro Jahr für die deutsche Volkswirtschaft durch krankheitsbedingte Fehltage und Fehlleistungen.

     

    Während Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) in vielen Unternehmen schon seit Jahren umgesetzt werden, rückt nun auch die gesundheitliche Optimierung bei Neubauten von Firmengebäuden und der Ausstattung von Büroräumen in den Fokus.

     

    Liane Pöhlmann, BGM-Koordinatorin der AOK Heilbronn-Franken: „Im modernen, nachhaltigen Büro ist nicht die Entlastung, sondern im Gegenteil mehr Bewegung das Gebot für die Konzeption und Planung gesunder Büroarbeitswelten.“

     

    Die Förderung körperlicher Aktivitäten durch entsprechend gestaltete Raumprogramme, hat direkte, positive Auswirkungen auf die physiologische und psychologische Mitarbeitergesundheit sowie die betriebliche Performance.

     

     

     

    Das beginnt bei mehr Bewegung am Schreibtisch – etwa durch dreidimensionale Bürostühle - führt über Besprechungen und Telefonieren im Stehen sowie körperliche Aktivierung bei Workshops und Seminaren bis zur beschränkten Aufzugsnutzung. Dies alles sollte bei der Planung von Gewerbeimmobilien berücksichtigt werden.

     

    Ein wesentlicher Teil der Fehlzeiten ist Rückenproblemen geschuldet. Deshalb ist die Ergonomie bei der gesundheitsorientierten Gestaltung von Büroräumen ein zentraler Baustein. Liane Pöhlmann: „Bürostühle sollten dynamisches Sitzen – einen fließenden Wechsel zwischen vorderer, mittlerer und hinterer Sitzposition – ermöglichten. Die Rückenlehne sollte den gesamten Rücken stützen, aber nach hinten verstellbar sein.

     

    Die Sitzhöhe so einstellen, dass im Kniegelenk ein rechter Winkel entsteht, wenn beide Füße auf dem Boden stehen. Die Sitzhöhe sollte verstellbar sein (42-53 cm). Bei Bedarf kann eine Fußstütze verwendet werden.

     

    Bein- und Fußraum sollten frei sein, um Beine und Füße je nach Tätigkeit und Belieben in eine andere Position bringen zu können.  Der Tisch sollte auf Höhe der Ellenbogen eingestellt werden. Der Oberarm entspannt nach unten hängen. Im Ellenbogengelenk entsteht ein 90° Winkel. Die Aufstellung des Bildschirms sollte sich nach dem Benutzer richten. Die oberste lesbare Zeile sollte unterhalb der waagrechten Blickline sein. Der Abstand zwischen Auge und Bildschirm sollte 50-100 cm betragen“.

     

    Bei der Beschaffung von neuen Büromöbeln sollten diese ergonomischen Grundvoraussetzungen berücksichtigt werden. Ganz wesentlich sei jedoch: „Ergonomisches Sitzen kann Bewegung nicht ersetzen!“ Hier setzen neuartige Sitzkonzepte an, die häufige und vielfältige Bewegungen fördern. Im Verständnis von Bürogebäuden als Bewegungsräumen liegt einer der wichtigsten Schlüssel für motivierende und nachhaltige Gesundheitsförderung.

     

    Bei der Bauplanung von Unternehmen sollten aber auch innovative Lichtkonzepte, Klimatechnik und Gesundheitsbelastungen durch toxische Schadstoffe berücksichtigt werden – alle dies wirkt unmittelbar auf das Wohlbefinden der Beschäftigten ein.

     

     

     

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    news-3273 Fri, 27 Sep 2019 13:35:59 +0200 TSV Goldbach eröffnet AOK-Treff FußballGirls https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/tsv-goldbach-eroeffnet-aok-treff-fussballgirls.html Crailsheim/Goldbach, 27.09.2019. Für fußballinteressierte Mäd-chen im Raum Crailsheim gibt es eine neue Adresse. Der TSV Goldbach bietet in Kooperation mit der AOK Heilbronn-Franken und dem Württembergischen Fußballverband (WFV) einen AOK-Treff FußballGirls. „Der Treff ist nicht allein für Interessierte aus dem Ort, sondern für alle Mädchen zwischen acht und 16 Jahren aus dem Umland offen,“ erläutert Ronald Bosse vom TSV Goldbach. Wer seine Fähigkeiten verbessern und gemeinsam mit Gleichgesinnten Fußball spielen wolle, sei hier gut aufgehoben. Die ersten fünf Trainingseinheiten werden von Peter Lanig, Schulungsleiter des Württembergischen Fußballverbandes geleitet, danach übernimmt das Trainerduo Jessica und Ronald Bosse. „Unser Trainerteam wird je nach Anzahl der Mädchen verstärkt“, kündigt Ronald Bosse zudem an.

     

     

     

    Niko Schwarz, Bezirksjugendleiter des WFV, freut sich sehr, dass der Mädchenfußball in der Region wieder gestärkt wird „Der AOK-Treff Fußballgirls eröffnet die Chance, unverbindlich erste Erfahrungen im Fußball zu sammeln, ohne sich gleich an einen Verein zu binden“, betont er. „Kinder haben heute immer weniger Gelegenheit, sich zu bewegen und sich auszutoben. Der FußballTreff ist eine gute Möglichkeit der Bewegungsarmut entgegen zu wirken“, betont Stefanie Höttges, die bei der AOK Heilbronn-Franken die Zusammenarbeit mit dem Verein betreut.

     

     

     

    Der TSV Goldbach erhält von der Gesundheitskasse eine komplette Trainingsausstattung mit Trikots, Bällen und Toren. „Die Unterstützung der AOK zur Förderung des Breitensports sind vorbildlich“, freut sich Ronald Bosse. Training der Fußballgirls ist ab sofort dienstags und donnerstags zwischen 17:30 und 19 Uhr im Goldbacher Waldstadion. Ab Donnerstag, 7. November findet es in der Karlsberghalle statt, die Trainingszeiten sind die gleichen wie draußen. Weitere Infos geben Jessica und Ronald Bosse per Mail: goldbach.maedchenfussball@googlemail.com.

     

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    news-3270 Wed, 25 Sep 2019 14:07:00 +0200 Gesundheitskasse fördert Suchthilfe im Main-Tauber-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitskasse-foerdert-suchthilfe-im-main-tauber-kreis.html Über eine finanzielle Förderung für die Suchthilfe im Main-Tauber-Kreis in Höhe von 7.640 Euro darf sich der Landrat des Main-Tauber-Kreises Reinhard Frank freuen. Überbringer des Schecks war Jürgen Heckmann, stellvertretender Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken: „Diesen Einsatz für den Main-Tauber-Kreis schätzen wir sehr. Die Bekämpfung und Verhinderung von Suchterkrankungen und ihren sozialen Folgen gelingt nur auf breiter Basis mit guten Partnern“, bedankte sich der Landrat. „Wir möchten mit unserer jährlichen finanziellen Unterstützung dazu beitragen, dass die Suchtprävention im Main-Tauber-Kreis weiterhin ihre gute Arbeit fortsetzen kann“, unterstreicht Jürgen Heckmann. Ein niedrigschwelliger Zugang zu einem qualifizierten Hilfeangebot und die Chance, eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zu den Betroffenen zu entwickeln, um weitergehende Hilfeleistungen zu ermöglichen, sind für den stellvertretenden Geschäftsführer unverzichtbare Voraussetzungen: „Die persönlichen und engagierten Ansprechpartner sind für Menschen mit Suchtproblemen ganz wichtig, der Main-Tauber-Kreis steht dafür. Das entspricht auch unserem Ansatz, den Menschen vor Ort nah zu sein.“

     

    Für Landrat Reinhard Frank ist ein weiterer Punkt wichtig: „Suchtprävention braucht einen langen Atem. Die AOK ist ein Garant dafür, seit Jahren ist sie unser bewährter und verlässlicher Partner bei unserem Einsatz gegen die Sucht- und Drogenproblematik.“

     

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    news-3269 Thu, 19 Sep 2019 14:05:12 +0200 Immer mehr Kinder leiden an ADHS https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-kinder-leiden-an-adhs.html Heilbronn/Hohenlohe. Hyperaktive Kinder können nicht ruhig sitzen, sich schlecht konzentrieren und haben Schwierigkeiten in der Schule. Dieses „Zappelphilipp-Syndrom“ bezeichnet die Medizin als ADHS – als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Nach einer Auswertung der AOK Heilbronn-Franken waren 2017 im Landkreis Heilbronn 855, im Stadtkreis Heilbronn 321 und im Hohenlohekreis 481 ihrer Versicherten wegen ADHS in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Zahlen steigen in allen drei Kreisen deutlich an. Ermittelte die AOK 2013 in Heilbronn-Franken noch 2.533 Versicherte mit ADHS, so erhöhte sich die Menge der Betroffenen bis 2015 auf 2.985 und 2017 auf 3.224. In Stadt- und Landkreis Heilbronn von 923 in 2013 über 1.076 in 2015 auf 1.176 in 2017. Im Hohenlohekreis kletterten die Zahlen von 408 (2013), auf 474 (2015) und 481 (2017). Bezogen auf den Zeitraum 2013 bis 2017 entspricht dies einer mittleren jährlichen Veränderung von 3,7 Prozent Im Stadtkreis Heilbronn, 5 Prozent im Landkreis Heilbronn und 3,8 Prozent im Hohenlohekreis. Jungen sind fast dreimal so oft betroffen wie Mädchen.

     

     

     

    „Der Anstieg entspricht auch der Entwicklung in Baden-Württemberg“, erklärt Dr. Sabine Knapstein. „Im Ländle waren 2013 rund 25.500 Versicherte in medizinischer Behandlung, vier Jahre später waren es deutlich über 32.000. „Die Krankheitshäufigkeit ist bei den 10-14-Jährigen am höchsten“, so die AOK-Ärztin. „In Deutschland erhalten etwa fünf von 100 Kindern diese Diagnose“.

     

     

     

    „Auch wenn Außenstehende das manchmal anders beurteilen - ADHS ist nicht die Folge von erzieherischem Versagen“, verdeutlicht Dr. Sabine Knapstein. „Vielmehr ist es in erster Linie eine genetisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns“. Unaufmerksamkeit, Impulsivität und übermäßige Aktivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Bei ADHS nehmen sie allerdings ein Ausmaß an, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet.

     

     

     

    „Eine ausgeprägte ADHS kann das Leben und den Alltag des Kindes, aber auch seiner Eltern und Geschwister massiv beeinträchtigen“, weiß Dr. Knapstein. „Die Kinder verhalten sich anders, als von ihnen erwartet wird. Deshalb ecken sie oft an, verhalten sich trotzig und geraten mit Gleichaltrigen in Konflikt“, erklärt die Medizinerin Auffälligkeiten. „Auch Probleme in der Schule, zum Beispiel in der Lese- und Rechtschreibfähigkeit oder Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung können die Folge sein“. Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt und eine körperliche Untersuchung seien wichtig, um andere Ursachen für das auffällige Verhalten auszuschließen.

     

     

     

    Wie stark eine ADHS ausgeprägt ist und welche Verhaltensweisen besonders auffallen, kann sehr unterschiedlich sein. Während manche Kinder besonders impulsiv und hyperaktiv sind, überwiegt bei anderen Kindern eher die Unaufmerksamkeit. Welche Hilfen geeignet sind, hängt davon ab, wie alt das Kind ist, ob es eher unaufmerksam oder hyperaktiv ist und welche Lebensbereiche besonders beeinträchtig sind. Bei einer leichten ADHS kann möglicherweise eine aufklärende Elternschulung ausreichen, bei ausgeprägteren Formen könnte eine medikamentöse Therapie die Symptome lindern.

     

     

     

    Eltern von Kindern mit ADHS finden auch online Unterstützung. Der ADHS-Elterntrainer basiert auf einem Therapieprogramm, das sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt. Seine Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht.

     

    Weitere Informationen unter www.adhs.aok.de

     

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    news-3268 Thu, 19 Sep 2019 14:04:02 +0200 Immer mehr Kinder leiden an ADHS https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-kinder-leiden-an-adhs-1.html Main-Tauber-Kreis. Hyperaktive Kinder können nicht ruhig sitzen, sich schlecht konzentrieren und haben Schwierigkeiten in der Schule. Dieses „Zappelphilipp-Syndrom“ bezeichnet die Medizin als ADHS – als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Nach einer Auswertung der AOK Heilbronn-Franken waren 2017 im Main-Tauber-Kreis 511 ihrer Versicherten wegen ADHS in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Menge der Diagnosen erhöhte sich in den vergangenen Jahren deutlich.  

     

    Ermittelte die AOK 2013 in Heilbronn-Franken noch 2.533 Versicherte mit ADHS, so stieg die Zahl bis 2015 auf 2.985 und 2017 auf 3.224. Im Main-Tauber-Kreis von 362 im Jahr 2013, 429 (2014), 456 (2015), 491 (2016) auf 511 im Jahr 2017. Bezogen auf diesen Fünf-Jahres-Zeitraum entspricht dies einer mittleren jährlichen Veränderung von 7,5 Prozent Plus im Main-Tauber-Kreis. Jungen sind fast dreimal so oft betroffen wie Mädchen.

     

     

     

    „Der Anstieg entspricht auch der Entwicklung in Baden-Württemberg“, erklärt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Im Ländle waren 2013 rund 25.500 Versicherte in medizinischer Behandlung, vier Jahre später waren es deutlich über 32.000“. „Die Krankheitshäufigkeit ist bei den 10-14-Jährigen am höchsten“, so Dr. Kanpstein. „In Deutschland erhalten etwa fünf von 100 Kindern diese Diagnose“.

     

     

     

    „Auch wenn Außenstehende das manchmal anders beurteilen - ADHS ist nicht die Folge von erzieherischem Versagen“, verdeutlicht die AOK-Ärztin. „Vielmehr ist es in erster Linie eine genetisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns“. Unaufmerksamkeit, Impulsivität und übermäßige Aktivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Bei ADHS nehmen sie allerdings ein Ausmaß an, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet.

     

     

     

    „Eine ausgeprägte ADHS kann das Leben und den Alltag des Kindes, aber auch seiner Eltern und Geschwister massiv beeinträchtigen“, weiß Dr. Knapstein. „Die Kinder verhalten sich anders, als von ihnen erwartet wird. Deshalb ecken sie oft an, verhalten sich trotzig und geraten mit Gleichaltrigen in Konflikt“, erklärt die Medizinerin Auffälligkeiten. „Auch Probleme in der Schule, zum Beispiel in der Lese- und Rechtschreibfähigkeit oder Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung können die Folge sein“. Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt und eine körperliche Untersuchung seien wichtig, um andere Ursachen für das auffällige Verhalten auszuschließen.

     

     

     

    Wie stark eine ADHS ausgeprägt ist und welche Verhaltensweisen besonders auffallen, kann sehr unterschiedlich sein. Während manche Kinder besonders impulsiv und hyperaktiv sind, überwiegt bei anderen Kindern eher die Unaufmerksamkeit. Welche Hilfen geeignet sind, hängt davon ab, wie alt das Kind ist, ob es eher unaufmerksam oder hyperaktiv ist und welche Lebensbereiche besonders beeinträchtig sind. Bei einer leichten ADHS kann möglicherweise eine aufklärende Elternschulung ausreichen, bei ausgeprägteren Formen könnte eine medikamentöse Therapie die Symptome lindern.

     

     

     

    Eltern von Kindern mit ADHS finden auch online Unterstützung. Der ADHS-Elterntrainer basiert auf einem Therapieprogramm, das sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt. Seine Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht.

     

    Weitere Informationen unter www.adhs.aok.de

     

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    news-3267 Thu, 19 Sep 2019 14:02:42 +0200 Immer mehr Kinder leiden an ADHS https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/immer-mehr-kinder-leiden-an-adhs-2.html Schwäbisch Hall. Hyperaktive Kinder können nicht ruhig sitzen, sich schlecht konzentrieren und haben Schwierigkeiten in der Schule. Dieses „Zappelphilipp-Syndrom“ bezeichnet die Medizin als ADHS – als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Nach einer Auswertung der AOK Heilbronn-Franken waren 2017 im Landkreis Schwäbisch Hall 1.056 ihrer Versicherten wegen ADHS in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Zahlen erhöhten sich in den vergangenen Jahren deutlich. Ermittelte die AOK 2013 in Heilbronn-Franken noch 2.533 Versicherte mit ADHS, so vergrößerte sich die Menge der Betroffenen bis 2015 auf 2.985 und 2017 auf 3.224. Im Landkreis Schwäbisch Hall von 840 im Jahr 2013, 929 (2014), 979 (2015), 994 (2016) auf 1.056 im Jahr 2017. Bezogen auf diesen Fünf-Jahres-Zeitraum entspricht dies einer mittleren jährlichen Veränderung von 4,9 Prozent Plus im Landkreis Hall. Jungen sind fast dreimal so oft betroffen wie Mädchen.

     

     

     

    „Der Anstieg entspricht auch der Entwicklung in Baden-Württemberg“, erklärt Dr. Sabine Knapstein. „Im Ländle waren 2013 rund 25.500 Versicherte in medizinischer Behandlung, vier Jahre später waren es deutlich über 32.000. Die Krankheitshäufigkeit ist bei den 10-14-Jährigen am höchsten“, so die AOK-Ärztin. „In Deutschland erhalten etwa fünf von 100 Kindern diese Diagnose“.

     

     

     

    „Auch wenn Außenstehende das manchmal anders beurteilen - ADHS ist nicht die Folge von erzieherischem Versagen“, verdeutlicht Dr. Knapstein. „Vielmehr ist es in erster Linie eine genetisch bedingte Funktionsstörung des Gehirns“. Unaufmerksamkeit, Impulsivität und übermäßige Aktivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Bei ADHS nehmen sie allerdings ein Ausmaß an, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet.

     

     

     

    „Eine ausgeprägte ADHS kann das Leben und den Alltag des Kindes, aber auch seiner Eltern und Geschwister massiv beeinträchtigen“, weiß Dr. Knapstein. „Die Kinder verhalten sich anders, als von ihnen erwartet wird. Deshalb ecken sie oft an, verhalten sich trotzig und geraten mit Gleichaltrigen in Konflikt“, erklärt die Medizinerin Auffälligkeiten. „Auch Probleme in der Schule, zum Beispiel in der Lese- und Rechtschreibfähigkeit oder Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung können die Folge sein“. Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt und eine körperliche Untersuchung seien wichtig, um andere Ursachen für das auffällige Verhalten auszuschließen.

     

     

     

    Wie stark eine ADHS ausgeprägt ist und welche Verhaltensweisen besonders auffallen, kann sehr unterschiedlich sein. Während manche Kinder besonders impulsiv und hyperaktiv sind, überwiegt bei anderen Kindern eher die Unaufmerksamkeit. Welche Hilfen geeignet sind, hängt davon ab, wie alt das Kind ist, ob es eher unaufmerksam oder hyperaktiv ist und welche Lebensbereiche besonders beeinträchtig sind. Bei einer leichten ADHS kann möglicherweise eine aufklärende Elternschulung ausreichen, bei ausgeprägteren Formen könnte eine medikamentöse Therapie die Symptome lindern.

     

     

     

    Eltern von Kindern mit ADHS finden auch online Unterstützung. Der ADHS-Elterntrainer basiert auf einem Therapieprogramm, das sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt. Seine Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht.

     

    Weitere Informationen unter www.adhs.aok.de

     

     

     

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    news-3266 Fri, 06 Sep 2019 14:00:18 +0200 Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-vergleich-zum-vorjahr-gesunken.html Heilbronn/Hohenlohe, 6. September 2019. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2019 leicht gesunken. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 ging er von 5,7 auf 5,5 Prozent zurück. Im Landkreis Heilbronn verringerten sich die Fehlzeiten im gleichen Umfang von 5,7 Prozent auf aktuell 5,5 Prozent. Im Stadtkreis nahmen sie im selben Zeitraum von 5,9 Prozent auf 5,5 Prozent ab. Der Hohenlohekreis verzeichnete ebenfalls ein geringes Minus von 5,7 auf 5,6 Prozent. Ursächlich für die Entwicklung war, dass die Grippewelle Anfang des Jahres weniger heftig ausgefallen ist, als im Vorjahr. Trotzdem wurde im Grippemonat Februar mit 6,7 Prozent der höchste Wert bei den Fehlzeiten erreicht.

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 49,8 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert noch bei 51,1 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 9,8 Kalendertagen, im Landkreis Heilbronn bei 10 Kalendertagen, im Stadtkreis Heilbronn bei 9,1 und im Hohenlohekreis von 10 Kalendertagen. Auf 100 Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 101,6 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Heilbronn waren es 99,1, im Stadtkreis Heilbronn110,2 und im Hohenlohekreis 101,7. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert in der Region um 2,5 Prozent. 

     

     

     

    Ursachen für die Krankheitstage waren in 22,4 Prozent der Fälle (2018: 21,2 %) orthopädische Beschwerden, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 14,5 Prozent (2018: 17,4 Prozent) der Fälle. Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,5 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 9,9 Prozent (9,7 in 2018).

     

     

     

    Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,6 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,3 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,6 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,4 Prozent (6,5%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Die Branche „Energie und Wasser“ hatte mit 6,5 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt von „Gesundheits- und Sozialwesen“, „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,6 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Nach Berufsgruppen untergliedert lagen die Angestellten in industriellen Gießereien mit 19,3 Fehltagen pro AOK-Versichertem im 1. Halbjahr 2019 vor „Papier- und Verpackungstechnik“ mit 15,7 Tagen und „Asphalt- und Straßenbau“ mit 15,3 Tagen. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 3,7 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt.

     

     

     

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    news-3265 Fri, 06 Sep 2019 13:58:55 +0200 Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-vergleich-zum-vorjahr-gesunken-1.html Schwäbisch Hall, 6. September 2019. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2019 leicht gesunken. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 ging er von 5,7 auf 5,5 Prozent zurück. Im Landkreis Schwäbisch Hall verringerten sich die Fehlzeiten im gleichen Umfang von 5,5 Prozent auf aktuell 5,3 Prozent. Ursächlich für die Entwicklung war, dass die Grippewelle Anfang des Jahres weniger heftig ausgefallen ist, als im Vorjahr. Trotzdem wurde im Grippemonat Februar mit 6,7 Prozent der höchste Wert bei den Fehlzeiten erreicht.

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 49,8 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert noch bei 51,1 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Landkreis Hall bei 9,8 Kalendertagen und war damit um 1 Prozent geringer als im Vorjahr. Auf 100 Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 101,6 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Landkreis Schwäbisch Hall waren es 98,9. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert im Landkreis Schwäbisch Hall um 2,8 Prozent. 

     

     

     

    Ursachen für die Krankheitstage waren in 22,4 Prozent der Fälle (2018: 21,2 %) orthopädische Beschwerden, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 14,5 Prozent (2018: 17,4 Prozent) der Fälle. Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,5 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 9,9 Prozent (9,7 in 2018).

     

     

     

    Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,6 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,3 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,6 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,4 Prozent (6,5%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Die Branche „Energie und Wasser“ hatte mit 6,5 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt von „Gesundheits- und Sozialwesen“, „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,6 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Nach Berufsgruppen untergliedert lagen die Angestellten in industriellen Gießereien mit 19,3 Fehltagen pro AOK-Versichertem im 1. Halbjahr 2019 vor „Papier- und Verpackungstechnik“ mit 15,7 Tagen und „Asphalt- und Straßenbau“ mit 15,3 Tagen. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 3,7 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt.

     

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    news-3264 Fri, 06 Sep 2019 13:46:51 +0200 Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/krankenstand-im-vergleich-zum-vorjahr-gesunken-2.html Main-Tauber-Kreis, 6. September 2019. Der Krankenstand der AOK-Versicherten in der Region Heilbronn-Franken ist in den ersten sechs Monaten 2019 leicht gesunken. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 ging er von 5,7 auf 5,5 Prozent zurück. Im Main-Tauber-Kreis verharrten die Fehlzeiten wie 2018 bei 5,7 Prozent. Ursächlich für die Gesamtentwicklung war, dass die Grippewelle Anfang des Jahres weniger heftig ausgefallen ist, als im Vorjahr. Trotzdem wurde im Grippemonat Februar mit 6,7 Prozent der höchste Wert bei den Fehlzeiten erreicht.

    Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 49,8 Prozent. Im Jahr 2018 lag dieser Wert noch bei 51,1 Prozent.

    Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag im Main-Tauber-Kreis bei 10 Kalendertagen und war damit um 3,1 Prozent höher als im Vorjahr. Auf 100 AOK-Versicherte in Heilbronn-Franken kamen im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 101,6 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen, im Main-Tauber-Kreis waren es 104,2. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt den Vorjahreswert im Main-Tauber-Kreis um 2,5 Prozent. 

     

     

     

    Ursachen für die Krankheitstage waren in 22,4 Prozent der Fälle (2018: 21,2 %) orthopädische Beschwerden, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 14,5 Prozent (2018: 17,4 Prozent) der Fälle. Auf Rang drei lag unverändert der Diagnosebereich Psyche mit 10,5 Prozent (gegenüber 10 Prozent im Vorjahr), gefolgt von Verletzungen mit 9,9 Prozent (9,7 in 2018).

     

     

     

    Eine etwas andere Verteilung zeigt sich in Heilbronn-Franken, wenn man Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet. Hier rangierten Beschwerden der Atemwege mit 25,6 Prozent (2018: 27,9%) vor Muskeln und Skelett mit 15,3 Prozent (14,2%), Verdauung mit 7,6 Prozent (7,3%) und Verletzungen mit 6,4 Prozent (6,5%). Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit rund 45 Prozent aller Versicherten die größte Krankenkasse des Landes ist.

     

     

     

    Die Branche „Energie und Wasser“ hatte mit 6,5 Prozent den höchsten Krankenstand in der Region, gefolgt von „Gesundheits- und Sozialwesen“, „Verkehr und Transport“ und dem verarbeitenden Gewerbe mit jeweils 6 Prozent. Der niedrigste Wert wurde mit 3,6 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft ermittelt.

     

     

     

    Nach Berufsgruppen untergliedert lagen die Angestellten in industriellen Gießereien mit 19,3 Fehltagen pro AOK-Versichertem im 1. Halbjahr 2019 vor „Papier- und Verpackungstechnik“ mit 15,7 Tagen und „Asphalt- und Straßenbau“ mit 15,3 Tagen. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage wurden mit jeweils 3,7 Tagen in der Softwareentwicklung ermittelt.

     

     

     

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    news-3263 Wed, 04 Sep 2019 13:45:18 +0200 Ausbildung mit Perspektive https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ausbildung-mit-perspektive.html Es gibt viele gute Gründe bei der AOK zu arbeiten: abwechslungsreiche Aufgaben, flexible Arbeitszeiten und ausge¬zeichnete Karrierechancen. Dabei setzt die Gesundheitskasse – zum Erhalt und zum Ausbau ihrer führenden Marktposition – auf talentierte, engagierte und zielstrebige junge Menschen. Eine starke Gemeinschaft schafft Sicherheit, auch für die Mitarbeiter und die, die es noch werden wollen. In Heilbronn-Franken sorgen rund 1.000 „AOK‘ler“ dafür, dass die Versicherten rundum gut versorgt sind. Gemeinsam mit den Auszubildenden in 17 AOK-KundenCentern vor Ort.

     

    Motivierte Schulabgänger mit Mittlerer Reife oder Abitur, die sich für einen interessanten Arbeitsplatz interessieren, sind deshalb bei der AOK Heilbronn-Franken an der richtigen Adresse. Wer eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der AOK Heilbronn-Franken beginnt, hat eine Entscheidung mit Perspektive getroffen: Beides ist praxisorientiert, abwechslungsreich und qualifiziert für eine erfolgreiche Karriere.  Neben einem sicheren Arbeitsplatz bietet der Marktführer in Baden-Württemberg viele Weiterbildungsmöglichkeiten und beste Aufstiegschancen in Führungspositionen. Die Mitarbeiter der AOK sollen sich ausprobieren, neue Stärken entdecken und Möglichkeiten zur Förderung ihres Potenzials nutzen.

     

    „Die neuen Azubis und Studenten erwartet eine vielseitige Einführung direkt in den Teams. „Learning by doing“ ist ein Schwerpunkt des Konzeptes“, erläutert Ausbildungsleiterin Andrea Förch und ergänzt: „Um Erfolg zu haben sind Einsatzbereitschaft, Durchhaltevermögen und eine offene Persönlichkeit wichtig, denn unsere Mitglieder wollen bestmöglich informiert werden.“

     

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    news-3262 Tue, 27 Aug 2019 13:42:44 +0200 Zwei Wochen lang in voller Verantwortung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/zwei-wochen-lang-in-voller-verantwortung.html Heilbronn, 29.8.2019. Zwei Wochen lang, vom 19. bis zum 30. August, übernahmen 18 Auszubildende und fünf AOK-Betriebswirtstudentinnen der AOK Heilbronn-Franken das Kundencenter in der Ludwigsburger Straße in Heilbronn-Böckingen. Sie ersetzten in dieser Zeit das reguläre Mitarbeiterteam, das Urlaub machte oder an anderen Standorten einge-setzt wurde. Azubis und angehende AOK-Betriebswirte standen in dieser Zeit in voller Verantwortung und werden so auf ihre spätere Rolle als Sozialversicherungsfachangestellte bzw. als Führungskräfte vorbereitet. Der Nachwuchs übernimmt in einem begrenzten Zeitraum von bis zu fünf Tagen all die Aufgaben, die zum Alltag eines AOK Kundencenters gehören. Die Auszubildenden können nicht auf die Kolleginnen und Kollegen mit langer Berufserfahrung zugehen und um Hilfe bitten, sondern müssen gemeinsam den richtigen Weg für die Kunden finden. „Und dabei sollen Sie auch das hohe Niveau des AOK-Kundenservices bieten, das zum Selbstverständnis der AOK gehört,“ sagt Jürgen Heckmann, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken.

     

     

     

    In der Bezirksdirektion Heilbronn Franken wird das Modell Azubi-Kundencenter erstmals durchgeführt. In anderen Bezirksdirektionen des Landes war die Resonanz insbesondere der Auszubildenden sehr positiv. „Sie berichten, dass sie in anderen Kundencentern nicht immer eigenständige Beratungen durchführen können. Die Hemmungen vor Kundengesprächen konnten durch das Azubi-KC abgebaut werden und Unsicherheiten genommen werden“, erläutern Kerstin Weidich und Andrea Förch, Ausbildungsleiterinnen der AOK Heilbronn-Franken.

     

     

     

    Ein weiteres Ziel des Projekts ist, dass die Auszubildenden ein größeres Verantwortungsbewusstsein und eine bessere Fehlerkultur erlernen. Konkret bedeutet das, so Jürgen Heckmann, „transparent zu handeln, eigene mögliche Fehler zu erkennen und entsprechend zu handeln. Unsere Entscheidungen betreffen Menschen und das kostbarste, was sie besitzen, ihre Gesundheit, das muss uns immer bewusst sein“.

     

     

     

    Die angehende Betriebswirtin Tina-Kristin Breite übernahm in der ersten Woche die Stelle der Kundencenter-Leiterin und fühlte sich sehr wohl in ihrer Rolle. „Es ehrt einen, dass die AOK uns das zutraut und uns so eine verantwortungsvolle Aufgabe übergeben hat. Außerdem macht es wirklich Spaß zu sehen, wie sich die Azubis in nur einer Woche entwickeln, sich im Team unterstützen, Freude an den Beratungen haben und Erfolge feiern“, fasst Tina-Kristin Breite die Erfahrungen zusammen.

     

     

     

    Für Jessica Daminger, Auszubildende im 2.Ausbildungsjahr, war die Erfahrung rundum positiv: „Ich habe in der Woche im Azubi-KC unheimlich viel gelernt. Das Fachwissen, das wir in der Ausbildung vermittelt bekommen, ist eben das eine, aber die Beratungen können wir nur in der Praxis lernen.“ Und ihr Kollege Leonard Hesse, der gerade sein 1. Ausbildungsjahr beendet, meinte, dass es sich zwar anfangs sehr seltsam anfühlte, alles selbständig zu machen, er aber schnell merkte, dass „es für jedes Problem eine Lösung gibt.“

     

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    news-3260 Thu, 15 Aug 2019 11:47:43 +0200 Gute Infrastruktur für Rehapatienten in Heilbronn-Franken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gute-infrastruktur-fuer-rehapatienten-in-heilbronn-franken.html Bad Mergentheim/Heilbronn. Bei der AOK-Bezirksratssitzung in Bad Mergentheim waren die Aktivitäten der Gesundheitskasse im Rehabilitations-Bereich ein Schwerpunkt. Im Blick waren einerseits die Angebote für die Versicherten und andererseits die Zusammenarbeit mit den Reha-Standorten in der Region. „Die AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken ist ein wichtiger Faktor für ein gutes Reha-Angebot in der Region“, lautete das Fazit des alternierenden Bezirksratsvorsitzenden Rolf Blaettner. Einleitend informierte Kurdirektorin Katrin Löbbecke über den Standort Bad Mergentheim, eines von vier staatlichen Kurbädern in Baden-Württemberg. Seit 2012 verzeichnet die Kurstadt stetig ansteigende Besucherzahlen. Mit 149.776 Gästen verbuchte man 2018 ein Plus von 4,93 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um 1,61 Prozent legte das Wachstum bei 715.745 Übernachtungen zu. Im Durchschnitt blieben Besucher 4,8 Tage in der Stadt.

     

     

     

    Zuversichtlich blickt die Kurdirektorin auf die Zukunft des Standorts und die 3.160 Arbeitsplätze, die von den Bereichen Kur, Gesundheit und Touristik abhängig sind. Diverse Institutionen haben der Bad Mergentheim ihre Gütesiegel für exzellenten Service und eine nachhaltige Ausrichtung verliehen. Focus Money etwa gab die Wertung „Top Kurort 2019“. Den Ärztemangel spüren die Heilbäder bundesweit, denn Badeärzte sind rar, teilweise gar nicht mehr vor Ort. Nicht aber in Bad Mergentheim, wo eine Medizinerin und ein Mediziner dafür gewonnen werden konnten, ihre Zusatzqualifikation als Badearzt zu erwerben. „In einer immer älter werdenden Gesellschaft wird der Bedarf nach Rehabilitationsangeboten steigen. Bad Mergentheim ist dafür gerüstet“, so Katrin Löbbecke.

     

     

     

    Die AOK Heilbronn-Franken trägt ihren Teil zur Stärkung der Kurstädte in Heilbronn-Franken bei. Rund 17,5 Millionen Euro gab sie im vergangenen Jahr für die Rehabilitation ihrer Versicherten aus. Von 4.604 stationären Rehabilitationsfällen wurden 60 Prozent in der Region versorgt. 15 Prozent entfielen auf die früher zur AOK gehörenden cts-Kliniken, weitere 25 Prozent auf die angrenzenden Regionen im Lande und in Bayern. „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit den regionalen Reha-Anbietern weiter zu festigen,“ erläuterte der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken Jürgen Heckmann.

     

     

     

    Zwei neue Angebote hat die Gesundheitskasse für ihre Versicherten parat. Zum einen gibt es neuerdings Reha-Berater. Diese sollen gezielt den Bedarf der AOK-Kunden erkennen, zu den Leistungsangeboten und -möglichkeiten anderer Reha-Träger informieren, Teilhabepläne erstellen und so eine individuell angepasste Versorgung ermöglichen. Außerdem denkt die AOK an die pflegenden Angehörigen, die oft an ihre Belastungsgrenzen kommen. Der Gesetzgeber sieht für sie nur alle vier Jahre eine stationäre Rehamaßnahme vor. Die AOK Baden-Württemberg gewährt diese bereits nach zwei Jahren.

     

     

     

    Der Bezirksrat begrüßte das Engagement der AOK-Bezirksdirektion für die heimischen Kur- und Rehastandorte. „Die Wertschöpfung bleibt in der Region und die Arbeitsplätze werden gesichert“, lobt der alternierende Vorsitzende und Vertreter der Arbeitgeberseite Rolf Blaettner. „Die AOK als regionaler Akteur vereinbart mit den hiesigen Rehaträgern bedarfsgerechte Lösungen für unsere Versicherten. Die wissen das zu schätzen, denn die allermeisten bevorzugen heimatnahe Rehaaufenthalte“, unterstreicht Marianne Kugler-Wendt, derzeitige stellvertretende Vorsitzende für die Versichertenvertreter im Gremium. 

     

     

     

     

     

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    news-3259 Thu, 08 Aug 2019 11:40:34 +0200 Starke Zunahme von Schwangerschaftsdiabetes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starke-zunahme-von-schwangerschaftsdiabetes.html Main-Tauber-Kreis. Bei 73 AOK-versicherten werdenden Müttern im Main-Tauber-Kreis wurde im Jahr 2017 eine Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Dies sei laut einer Presseinformation der AOK Heilbronn-Franken im Fünf-Jahres-Vergleich der höchste Wert. „Jahr für Jahr sind mehr Frauen betroffen“, verdeutlicht Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. Waren es 2013 noch 38 AOK-Versicherte mit einer Gestationsdiabetes, so der medizinische Fachausdruck, stieg die Zahl 2015 bereits auf 49 Versicherte, auf 65 in 2016 und 73 in 2017, die ambulant oder stationär versorgt wurden. In Baden-Württemberg entspricht die Quote 13,3 Prozent aller Frauen, die 2017 ein Kind zur Welt brachten. Im Main-Tauber-Kreis lag der Anteil mit 12,1 Prozent unter dem Landeswert. In der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen ist der Anteil der Betroffenen an allen Schwangeren mit 33 Prozent am höchsten.

     

    „Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel nimmt das Risiko für bestimmte Geburtskomplikationen etwas zu“, erklärt die AOK-Ärztin Sabine Knapstein. „Meist lässt sich das Gefährdungspotential durch eine Ernährungsumstellung wieder senken“. Die meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes bringen ein gesundes Kind zur Welt. Allerdings: Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine andere seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. „Dies geht mit einer erhöhten Eiweißausschüttung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden“.

     

    Mit einem Zuckertest kann eine Schwangerschaftsdiabetes nachgewiesen werden. Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. „Die Kosten für den Text übernehmen die Kassen. Werdende Mütter, die sich regelmäßig bewegen und ausgewogen ernähren bekommen seltener diese Diagnose, als Schwangere mit Übergewicht oder solchen, die hydratreich essen“, so Dr. Knapstein. Meist lasse sich der erhöhte Blutzucker alleine schon durch eine Veränderung der Essgewohnheiten ändern. Die AOK empfiehlt hierzu eine spezielle Ernährungsberatung.

     

     

     

    Manche Schwangere haben anhaltend so hohe Zuckerwerte, dass sie Insulin spritzen müssen. „Betroffene sollten mit Zucker gesüßte Getränke und Softdrinks, Süßigkeiten und Süßspeisen meiden. Auch Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren wie zum Beispiel Wurst, fetter Käse und andere Milchprodukte mit hohem Fettgehalt sowie stark gesalzene Lebensmittel wie Fertiggerichte Salzgebäck oder Chips sollten aus dem Speiseplan gestrichen werden“, rät die Ärztin.

     

    Für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die bei der AOK Baden-Württemberg versichert sind, könne die Teilnahme am Facharztprogramm Diabetologie von Nutzen sein. Darin ist eine enge Abstimmung zwischen Haus- und Frauenarzt sowie Diabetologen vorgesehen. Mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und intensiver Beratung zur gesundheitsfördernden Ernährung und Bewegung wird der Diabetes entgegengewirkt.

     

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    news-3258 Thu, 08 Aug 2019 11:39:25 +0200 Starke Zunahme von Schwangerschaftsdiabetes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starke-zunahme-von-schwangerschaftsdiabetes-1.html Schwäbisch Hall. Bei 128 AOK-versicherten werdenden Müttern wurde im Jahr 2017 im Landkreis Hall eine Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Dies sei laut einer Presseinformation der AOK Heilbronn-Franken im Fünf-Jahres-Vergleich der höchste Wert. „Jahr für Jahr sind mehr Frauen betroffen“, verdeutlicht Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. Waren es 2013 in Hall noch 74 AOK-Versicherte mit einer Gestationsdiabetes, so der medizinische Fachausdruck, erhöhte sich die Zahl im Jahr 2015 auf 113, 126 im Jahr 2016 und 128 in 2017, die ambulant oder stationär versorgt wurden. In Baden-Württemberg entspricht die Quote 13,3 Prozent aller Frauen, die 2017 ein Kind zur Welt brachten. Im Landkreis Schwäbisch Hall lag der Anteil mit 8,5 Prozent allerdings deutlich unter dem Landeswert. In der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen ist der Anteil der Betroffenen an allen Schwangeren mit 33 Prozent am höchsten.

     

     

     

     „Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel nimmt das Risiko für bestimmte Geburtskomplikationen etwas zu“, erklärt die AOK-Ärztin Sabine Knapstein. „Meist lässt sich das Gefährdungspotential durch eine Ernährungsumstellung wieder senken“. Die meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes bringen ein gesundes Kind zur Welt. Allerdings: Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine andere seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. „Dies geht mit einer erhöhten Eiweißausschüttung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden“.

     

    Mit einem Zuckertest kann eine Schwangerschaftsdiabetes nachgewiesen werden. Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. „Die Kosten für den Test übernehmen die Kassen. Werdende Mütter, die sich regelmäßig bewegen und ausgewogen ernähren bekommen seltener diese Diagnose, als Schwangere mit Übergewicht oder solchen, die hydratreich essen“, so Dr. Knapstein. Meist lasse sich der erhöhte Blutzucker alleine schon durch eine Veränderung der Essgewohnheiten ändern. Die AOK empfiehlt hierzu eine spezielle Ernährungsberatung.

     

     

     

    Manche Schwangere haben anhaltend so hohe Zuckerwerte, dass sie Insulin spritzen müssen. „Betroffene sollten mit Zucker gesüßte Getränke und Softdrinks, Süßigkeiten und Süßspeisen meiden. Auch Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren wie zum Beispiel Wurst, fetter Käse und andere Milchprodukte mit hohem Fettgehalt sowie stark gesalzene Lebensmittel wie Fertiggerichte Salzgebäck oder Chips sollten aus dem Speiseplan gestrichen werden“, rät die Ärztin.

     

    Für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die bei der AOK Baden-Württemberg versichert sind, könne die Teilnahme am Facharztprogramm Diabetologie von Nutzen sein. Darin ist eine enge Abstimmung zwischen Haus- und Frauenarzt sowie Diabetologen vorgesehen. Mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und intensiver Beratung zur gesundheitsfördernden Ernährung und Bewegung wird der Diabetes entgegengewirkt.

     

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    news-3257 Thu, 08 Aug 2019 11:38:04 +0200 Starke Zunahme von Schwangerschaftsdiabetes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/starke-zunahme-von-schwangerschaftsdiabetes-2.html Heilbronn/Hohenlohe. Bei 274 AOK-versicherten werdenden Müttern im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie 145 im Hohenlohekreis, wurde im Jahr 2017 eine Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Dies seien laut einer Presseinformation der AOK Heilbronn-Franken im Fünf-Jahres-Vergleich die höchsten Werte. „Jahr für Jahr sind mehr Frauen betroffen“, verdeutlicht Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken. Im Jahr 2013 wurden im Stadtkreis Heilbronn 72 AOK-Versicherte mit einer Gestationsdiabetes, so der medizinische Fachausdruck, ambulant oder stationär versorgt, im Landkreis Heilbronn waren es 110 und im Hohenlohekreis 65. Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Behandlungen im Stadtkreis Heilbronn auf 92, im Landkreis Heilbronn auf 165 und im Hohenlohekreis auf 113. 

     

     

     

    In Baden-Württemberg hatten im Jahr 2017 13,3 Prozent aller Frauen, die ein Kind zur Welt brachten, Schwangerschaftsdiabetes. Im Stadtkreis Heilbronn lag der Anteil bei 16,4 Prozent, im Landkreis Heilbronn bei 9,9 Prozent und im Hohenlohekreis bei 15,6 Prozent. In der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen ist die Quote der Betroffenen an allen Schwangeren mit 33 Prozent am höchsten.

     

     

     

    „Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel nimmt das Risiko für bestimmte Geburtskomplikationen etwas zu“, erklärt die AOK-Ärztin Sabine Knapstein. „Meist lässt sich das Gefährdungspotential durch eine Ernährungsumstellung wieder senken“. Die meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes bringen ein gesundes Kind zur Welt. Allerdings: Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine andere seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. „Dies geht mit einer erhöhten Eiweißausschüttung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden“.

     

    Mit einem Zuckertest kann eine Schwangerschaftsdiabetes nachgewiesen werden. Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. „Die Kosten für den Test werden von den Kassen übernommen. Werdende Mütter, die sich regelmäßig bewegen und ausgewogen ernähren, bekommen seltener diese Diagnose, als Schwangere mit Übergewicht oder solchen, die hydratreich essen“, so Dr. Knapstein. Meist lasse sich der erhöhte Blutzucker alleine schon durch eine Veränderung der Essgewohnheiten ändern. Die AOK empfiehlt hierzu eine spezielle Ernährungsberatung.

     

     

     

    Manche Schwangere haben anhaltend so hohe Zuckerwerte, dass sie Insulin spritzen müssen. „Betroffene sollten mit Zucker gesüßte Getränke und Softdrinks, Süßigkeiten und Süßspeisen meiden. Auch Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren wie zum Beispiel Wurst, fetter Käse und andere Milchprodukte mit hohem Fettgehalt sowie stark gesalzene Lebensmittel wie Fertiggerichte Salzgebäck oder Chips sollten aus dem Speiseplan gestrichen werden“, rät die Ärztin.

     

    Für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die bei der AOK Baden-Württemberg versichert sind, könne die Teilnahme am Facharztprogramm Diabetologie von Nutzen sein. Darin ist eine enge Abstimmung zwischen Haus- und Frauenarzt sowie Diabetologen vorgesehen. Mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen und intensiver Beratung zur gesundheitsfördernden Ernährung und Bewegung wird der Diabetes entgegengewirkt.

     

     

     

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    news-3256 Mon, 05 Aug 2019 11:36:02 +0200 Jubiläum für „AOK-Urgestein“ Wolfgang Herz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jubilaeum-fuer-aok-urgestein-wolfgang-herz.html Bad Mergentheim/Heilbronn. Wolfang Herz ist ein „Macher mit Herz und Verstand, der sich um die AOK und die Region Bad Mergentheim verdient gemacht hat“, dies betonten die Redner bei der Feierstunde zum Dienstjubiläum in Heilbronn. Seit 40 Jahren engagiert sich Herz in der Kurstadt für die AOK-Versicherten der Region. Darüber hinaus hat er im Stadtrat und zahlreichen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten herausragenden Einsatz bewiesen. Wolfgang Herz begann seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten 1979 bei der damaligen AOK Main-Tauber-Kreis. Nach dem Abschluss folgten zahlreiche Fortbildungen, mit denen ein stetiger Aufstieg im Unternehmen einher ging. Bei allen Tätigkeiten von Herz offenbarten sich seine Führungskompetenz und sein Organisationstalent. So wurde ihm im Februar 2001 die Leitung der damaligen Geschäftsstelle Bad Mergentheim übertragen. „Damit ging für Sie ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Sie traten in die Fußstapfen Ihres Vaters, der auch lange Jahre die Verantwortung in Bad Mergentheim getragen hatte“, sagte die Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Heilbronn-Franken, Michaela Lierheimer, in ihrer Laudatio. Herz sei damit der dienstälteste Kundencenterleiter der Bezirksdirektion.

     

    „Diese Aufgabe füllen Sie mit Leib und Seele aus. Sie identifizieren sich in hohem Maße mit dem Unternehmen, der Region und den Menschen, die hier leben“, sagte Lierheimer in ihrer Festrede und ergänzte: „Wolfgang Herz hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Kolleginnen, Kollegen und Versicherten. Er geht als Vorbild voran und ist sich nie zu schade, auch in der Kundenberatung auszuhelfen oder schwierige Leistungsentscheidungen oder Beschwerden verantwortlich zu übernehmen. Diese Empathie bringt er auch für unsere Kunden auf. Das Wort Einfühlungsvermögen muss man ihm nicht erklären, er lebt es.“

     

    Mit seiner Arbeit und vorbildlichem Engagement habe Wolfgang Herz einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass sich die AOK zum führenden Krankenversicherungsunternehmen des Landes entwickelt hat. Er sei ein ausgezeichneter Netzwerker und wisse dies bestmöglich zu nutzen, verdeutlichte Lierheimer und bedankte sich im Namen des Unternehmens.

     

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    news-3254 Fri, 02 Aug 2019 11:32:55 +0200 Mauricio Knackfuß erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/mauricio-knackfuss-erhaelt-kofranyi-preis.html Schwäbisch Hall. Mauricio Knackfuß aus Fichtenau war bei der Abiturprüfung an der Sibilla-Egen-Schule der Jahrgangsbeste im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“. Dafür wurde er mit dem Ernst-Kofrányi-Preis gewürdigt, der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der AOK Baden-Württemberg verliehen wird. Die Auszeichnung erinnert an den Ernährungswissenschaftler Ernst Kofrányi, der die biologische Wertigkeit von Proteinen und Proteingemischen im menschlichen Körper entdeckte. Über die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro, überreicht vom Haller AOK-Kundencenter-Leiter Eugen Hägele, freute sich der Abiturient sehr.

     

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    news-3255 Thu, 01 Aug 2019 11:34:26 +0200 Sonnenbaden – aber richtig! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/sonnenbaden-aber-richtig.html Schwäbisch Hall. Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Diese häufige Kombination sollte man unbedingt vermeiden, rät der Crailsheimer AOK-KundenCenter-Leiter Gerd Müller, denn: „Die Haut vergisst nichts. Jede Schädigung summiert sich auf einem körperlichen Konto und kann irgendwann zu Hautkrebs führen“, so Müller. Allein in diesem Jahr erkranken in Deutschland 25 000 Menschen am sogenannten Schwarzen Melanom, prognostiziert das Robert Koch-Institut. Im Landkreis Hall werden es etwa 210 Neuerkrankungen werden. Was die Ursachen sind und wie man dies vermeiden kann, erläutert der AOK-Fachmann.  

     

    Sonnenanbeter gehen ein besonders hohes Risiko ein, denn die ultraviolette (UV-) Strahlung der Sonne gilt als der wichtigste Auslöser für Krebs. Sie zerstört Hautzellen. Dies gilt insbesondere für Menschen, die sich häufiger einem Sonnenbrand aussetzen. Gerd Müller: „Dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine Verbrennung der Haut.“ Als Reaktion folgt eine Entzündung der tieferen Hautschichten, begleitet von Rötung, Schwellung, Juckreiz und Schmerzen.  

     

     

     

    Wer die Mittagshitze meidet, reduziert das Sonnenbrandrisiko enorm. „Zwischen 11 und 15 Uhr treffen 75 Prozent der schädigenden UV-B-Strahlen auf die Erde“, weiß Müller. Schutz im Freien bietet die richtige Kombination aus Creme und Kleidung. Je dichter und dunkler die Textilien sind, desto besser verhindern sie das Durchkommen der Sonnenstrahlen. „Ein weißes T-Shirt hat etwa einen Lichtschutzfaktor (LSF) von fünf, ein schwarzes dagegen einen LSF von 15“, berichtet Gerd Müller.

     

     

     

    Wer zusätzlich zur Kleidung noch cremt, der ist sonnensicher unterwegs. Sonnencremes vermeiden Sonnenbrände - aber nur wenn sie korrekt angewendet werden. Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen viel zu wenig Sonnencreme auftragen. Sie verwenden nur ein Viertel bis die Hälfte der wirksamen Dosis.

     

    Die chemischen Filter absorbieren energiereiche Strahlung und machen sie unschädlich für die Haut - allerdings erst nach 30 Minuten Einwirkzeit. Wer schwimmen geht, sollte immer wasserabweisende Cremes verwenden und nach dem Gang ins Wasser eine neue Schicht auftragen.

     

    Der Lichtschutzfaktor einer Sonnenmilch verrät, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut durch die Creme verlängert. Zum Beispiel kann ein heller Hauttyp mit einer Eigenschutzzeit von zehn Minuten mit LSF 25 25-mal länger in die Sonne. Für Erwachsene wird ein LSF von mindestens 20 empfohlen. Bei Kindern unter zwei Jahren sollte Faktor 50 verwendet werden. Entgegen landläufiger Annahme kann auch ein extrem hoher Lichtschutzfaktor die Strahlung nicht unbegrenzt abblocken.

     

    Natürliche Bräunung bietet nur einen geringen Schutz vor Sonnenschäden, wie unter anderem eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz gezeigt hat. Arbeiter, die sich ab März an die Sonne gewöhnten, hatten am Ende des Sommers einen Schutz erreicht, der einer Sonnencreme mit Faktor 1,5 entsprach. „Generell ist der körpereigene Sonnenschutz abhängig vom Hauttyp“, weiß AOK-KundenCenter-Leiter Müller. „Helle Hauttypen haben eine Schutzzeit von maximal zehn Minuten, dunklere bis zu 30 Minuten“. Wer diese Tipps berücksichtigt, kann ohne Reue den Sommer genießen.

     

     

     

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    news-3253 Thu, 01 Aug 2019 11:31:33 +0200 Bundesgesundheitsminister Spahn gefährdet regionale Versorgungsstrukturen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/bundesgesundheitsminister-spahn-gefaehrdet-regionale-versorgungsstrukturen.html Heilbronn. Für die Gesundheitsversorgung in der Region ist die AOK Heilbronn-Franken unverzichtbar. Das sieht auch die Bevölkerung so. 2018 kamen 10.571 neue Kunden zur Gesundheits-kasse, die mit knapp 430.000 Versicherten einen Marktanteil von 48 Prozent aufweist. „Fast jeder zweite ist bei uns versichert, weil er die schnelle Erreichbarkeit der persönlichen Ansprech-partner vor Ort schätzt“, sagt Michaela Lierheimer, die Ge-schäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Doch der Service und Beitrag für die regionale Gesundheitsversorgung ist gefähr-det. Der Kabinettsentwurf für das „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht die bundesweite Zwangsöffnung der AOK Baden-Württemberg vor. „Auch im zweiten Jahr hintereinander lagen wir mit einem Versichertenwachstum von 2,52 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 2,47 Prozent,“ freut sich die Geschäftsführerin. Der Main-Tauber-Kreis verbuchte mit 3,1 Prozent den größten Anstieg, das bedeutete ein Plus von 1.908 Neuzugängen bei insgesamt 63.632 Versicherten zum Jahresanfang 2019. In absoluten Zahlen wurde im Stadt- und Landkreis Heilbronn mit 5.077 neuen Kunden - 2,7% - die größte Zunahme erreicht. 190.244 Menschen besitzen dort die grüne Versichertenkarte der Gesundheitskasse. Im Landkreis Schwäbisch Hall betreute man am Jahresende 2.263 mehr Kunden. Das sind 2,1 Prozent mehr und insgesamt 111.880 Personen. Im Hohenlohekreis kletterte die Versichertenanzahl um 1.322 auf 63.597. Das entsprach ebenfalls einer Steigerung von 2,1 Prozent.

     

     

     

    Ein Grund für die ungebrochene Anziehungskraft der AOK Baden-Württemberg ist auch die solide Finanzpolitik. 2018 konnte bei Einnahmen von insgesamt 14,1 Milliarden und Ausgaben von 13,9 Milliarden Euro noch einmal ein Plus von diesmal 219 Millionen Euro erzielt werden. Folglich wurde auch der Beitragssatz der AOK Baden-Württemberg um 0,1 auf 15,5 Prozent gesenkt. „Als größte Bezirksdirektion im Lande haben wir durch ein gutes Ausgabenmanagement dazu einen wesentlichen Beitrag geleistet“, bilanziert die Geschäftsführerin.

     

     

     

    Für die wichtigste Qualität der Gesundheitskasse hält Michaela Lierheimer aber das Versorgungsangebot und den damit verbundenen Service. „Derzeit sind wir mit 17 Kundencentern in der Region flächendeckend für die Menschen da. Unsere knapp 1.000 Mitarbeiter hatten im letzten Jahr etwa 600.000 Kontakte zu unseren Versicherten, davon 370.000 persönliche Beratungen.“ Die Wettbewerber kommen hingegen nur auf durchschnittlich drei Anlaufstationen in den größeren Städten. „Man übertreibt nicht, wenn man feststellt, dass nur die AOK im ländlichen Raum für die Menschen da ist“, betont die Geschäftsführerin.

     

     

     

    Am Anfang eines umfassenden Versorgungsangebots steht die gesundheitsvorsorge. Der Richtwert des Präventionsgesetzes sieht 7,34 Euro je Versicherten vor. Die AOK Baden-Württemberg ging mit 8,15 Euro je Versicherten darüber hinaus. Hinzu kamen 3,15 Euro je Versicherten für die behandlungsunterstützende Gesundheitsförderung (BuG).[1] Knapp 4,9 Millionen Euro gab man in Heilbronn-Franken dafür aus. 70 Mitarbeiter sind in sechs Gesundheitszentren mit fünf Kochstudios und vier Rückenstudios aktiv. Sie ermöglichten das Gesundheitsprogramm mit Kursen zur Ernährung, Bewegung und Entspannung, die Maßnahmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement, in Kitas, Schulen und Vereinen.

     

     

     

    Unverändert stabil ist die Entwicklung bei den Haus- und Facharztverträgen in der Region Heilbronn-Franken. Aktuell nehmen 424 Allgemeinmediziner an der Hausarztzentrierten Versorgung der AOK teil und betreuen rund 207.000 Patienten. „Unser Premiumprodukt nützt nicht nur unseren Versicherten, sondern stärkt die ambulante Versorgung insbesondere im ländlichen Raum. Das transparente Honorierungsmodell gewährt den Hausärzten Finanzierungs- und Planungssicherheit“, sagt Michaela Lierheimer. In den Facharztverträgen sind 204 Ärzte eingeschrieben, die sich um knapp 86.000 Patienten kümmern. Hier soll das Angebot ausgeweitet werden. Aktuell werden Facharztverträge für die Nieren- und Lungenheilkunde (Nephrologie und Pneumologie) sowie HNO entwickelt, die noch in diesem Jahr starten sollen.

     

     

     

    Ihren Beitrag für eine stabile Versorgung leistet die AOK Heilbronn-Franken auch im stationären Bereich. Die Ausgaben beliefen sich auf gut 379 Millionen Euro. Davon entfielen etwa 189 Millionen auf den Stadt- und Landkreis Heilbronn und den Hohenlohekreis, rund 73 Millionen auf den Landkreis Schwäbisch Hall und gut 58 Millionen auf den Main-Tauber-Kreis. An externe Kliniken außerhalb der Region flossen fast 59 Millionen Euro.

     

     

     

    Immer mehr Menschen werden pflegebedürftig. Bezogen am 31. Dezember 2017 noch 19.866 Menschen Leistungen aus der Pflegekasse der AOK Heilbronn-Franken, waren es ein Jahr später 22.012 Personen. Mit 40 Prozent sind die meisten Pflegebedürftigen im Pflegegrad 2, gefolgt von 30 Prozent im Pflegegrad 3. „Das Antragsaufkommen ist hoch, aber es gelingt uns, die Anträge zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung zeitnah zu entscheiden“, berichtet Michaela Lierheimer. Weiterhin angespannt ist die Personalsituation in den Pflegeheimen und bei den ambulanten Pflegediensten. Und auch die auskömmliche Finanzierung der Pflegeversicherung bleibt offen. „Diese Diskussion wird absehbar wieder an Fahrt aufnehmen“, ist sich die Geschäftsführerin sicher.

     

     

     

    Ungebrochen hoch ist der Beratungsbedarf der Betroffenen. Der Soziale Dienst der AOK führte im letzten Jahr 830 qualifizierte Pflegeberatungen durch. Zusätzlich dazu gab es noch knapp 32.400 weitere Beratungen zum Thema Pflege in den Kundencentern. „Hier zeigt sich die gute Zusammenarbeit mit den fünf kommunalen Pflegestützpunkten in der Region. Wir sind ein unentbehrlicher Bestandteil der Pflegeberatung. Durch uns werden die Beratungsstellen der Landkreise wesentlich entlastet“, unterstreicht Michaela Lierheimer.

     

     

     

    Doch die Rolle der AOK Baden-Württemberg als Garant für eine ortsnah funktionierende Gesundheitsversorgung ist gefährdet. Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU, hat unlängst den Referentenentwurf für das Faire-Kassenwahl-Gesetz vorgelegt. Ziel ist die Weiterentwicklung des Risiko-Struktur-Ausgleichs (RSA) und des Organisationsrechts der Krankenkassen.[2] Ein Vorschlag des Ministers ist, dass sich die bislang auf die Bundesländer ausgerichteten regionalen Krankenkassen bundesweit öffnen müssen. Dies beträfe die elf auf Länderebene geöffneten AOKs wie auch die Innungskrankenkassen. Damit sollen die regionalen Kassen der Länderaufsicht entzogen und dem Bundesversicherungsamt unterstellt werden.

     

     

     

    Für Michaela Lierheimer ist dieser Plan des Ministers ein Angriff auf die Selbstverwaltung der Krankenkassen und die regional strukturierte Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg. Mit den Haus- und Facharztverträgen, die die AOK Baden-Württemberg mit den Ärzteverbänden im Land aushandelte, habe man bundesweit Neuland betreten und die ambulante Versorgung zum Nutzen von Patienten und Ärzten weiterentwickelt. „Die Möglichkeiten, solche Versorgungsmodelle gemeinsam mit den Partnern vor Ort zu entwickeln und umzusetzen, werden beeinträchtigt, wenn wir uns bundesweit ausrichten müssen.“

     

     

     

    Ein weiterer Kritikpunkt ist der erhebliche Mittelabfluss, der mit dem Metropolenzuschlag verbunden wäre. Dieser würde Gelder aus tendenziell unterversorgten ländlichen Räumen in tendenziell schon überversorgte urbane Räume umleiten. Rund 500 Millionen Euro dürften den Krankenkassen in Baden-Württemberg fehlen. „Der Unterschied in der medizinischen Versorgung zwischen Stadt und Land wird noch größer – und das obwohl bereits jetzt in ländlichen Räumen ein erhöhter Bedarf an Versorgungsangeboten erkennbar ist“, kritisiert die Geschäftsführerin.

     

     

     

    Gut, dass sich gegen den Vorschlag des Bundesgesundheitsministers eine breite Front gebildet hat. Die beiden Koalitionspartner auf Bundesebene, SPD und CSU haben eine Absage erteilt, gleichfalls parteiübergreifend alle Ministerpräsidenten und Gesundheitsminister der Länder. Zahlreiche Abgeordnete aus der Region haben sich ebenfalls gegen das GKV-FKG positioniert. Genauso wichtig sei aber auch, dass sich die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und die Krankenhausgesellschaft Baden-Württemberg gegen das Gesetz aussprächen. „Bei allen relevanten Gesundheitsdaten, seien es Kosten, Krankheits- oder Pflegequoten, steht Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich besser da. Der Gesetzesentwurf, der einer bewährten regional aufgestellten Gesundheitsversorgung finanziell und organisatorisch die Grundlage entzieht, muss dringend überarbeitet werden“, fordert Michaela Lierheimer.

     

     

     

    [1] BuG greift, wenn schon gesundheitliche Probleme vom Arzt erkannt werden, z.B im orthopädischen Bereich, im Bereich Ernährung oder andere chronischen Erkrankungen. Angebote der AOK sind etwa das AOK-Rückentraining oder das AOK-Hüft-Knie-Programm, Einzelberatungen und spezielle Angebote für Versicherte mit chronischen Krankheiten durch AOK-Curaplan.

     

    [2] Durch den RSA werden über den Gesundheitsfonds die Einnahmen aller Gesetzlichen Krankenversicherungen unter den Kassen aufgeteilt. Grundlage dafür sind unter anderem die unterschiedlichen Gesundheitsrisiken der Versichertenklientel der Kassen.

     

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    news-3251 Wed, 31 Jul 2019 11:25:48 +0200 AOK-Bezirksrat stellt sich gegen Gesetzentwurf von Jens Spahn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-bezirksrat-stellt-sich-gegen-gesetzentwurf-von-jens-spahn.html Heilbronn/Bad Mergentheim. Der Bezirksrat der AOK Heilbronn Franken hat bei seiner Sitzung in Bad Mergentheim gegen das „Faire-Kassenwahl-Gesetz“ von Gesundheitsminister Jens Spahn klar Position bezogen. Einstimmig verabschiedeten die Vertreter der Versicherten- und der Arbeitgeberseite eine Resolu-tion gegen den Referentenentwurf. Das Gremium „lehnt eine weitere Zentralisierung im Gesundheitswesen und den damit verbundenen Angriff auf bewährte regionale Gesundheitsversor-gung entschieden ab“. Der Vorschlag des Gesundheitsministers sei „völlig inakzeptabel“ und eine „grundlegende Überarbeitung des Gesetzesentwurfs“ erforderlich. „Wir brauchen einen Wettbewerb um die beste regionale Versorgungsgestaltung, nicht mehr Zentralismus im Gesundheitswesen“, unterstrich Rolf Blaettner alternierender Bezirksratsvorsitzender von der Arbeitgeberseite. Mit den gemeinsam mit MEDI und dem Hausärzteverband geschlossenen Haus- und Facharztverträgen habe die AOK Baden-Württemberg gezeigt, wie eine bessere ambulante Versorgung vor Ort gemeinsam mit den Ärztepartnern gestaltet werden kann. „Eine bundesweite Zwangsöffnung der bislang regional agierenden Krankenkassen würde die Spielräume für solche Lösungen zerstören.“

     

     

     

    Auch die in diesem Gesetzentwurf formulierten Pläne zur Neuorganisation des GKV-Spitzenverbandes stießen im AOK-Bezirksrat auf Ablehnung. Geplant ist, dass der Verwaltungsrat des bundesweiten Verbandes zukünftig aus hauptamtlichen Vertretern der Krankenkassen zusammengesetzt wird. „Das steht völlig im Widerspruch zum Prinzip der demokratischen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen“, kritisierte Marianne Kugler-Wendt als derzeit stellvertretende Bezirksratsvorsitzende für die Versichertenseite. „Dieser Gesetzesentwurf darf nicht Realität werden, denn damit werden weiteren Eingriffen in die Selbstverwaltung Tür und Tor geöffnet.“

     

     

     

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    news-3250 Tue, 30 Jul 2019 11:23:59 +0200 Ausweitung von Zahn-Medizinischen Versorgungszentren in Heilbronn-Franken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/ausweitung-von-zahn-medizinischen-versorgungszentren-in-heilbronn-franken.html Heilbronn/Bad Mergentheim. Die Kassenzahnärztliche Vereinigung in Baden-Württemberg (KZV BW) sieht die Zunahme von Zahn-Medizinischen Versorgungszentren (Z-MVZ) im Lande kritisch. Wie aber beurteilt die AOK Baden-Württemberg diese Entwicklung? Zu dieser Frage aus dem AOK-Bezirksrat informierte Michaela Lierheimer Geschäftsführerin, der AOK Heilbronn-Franken bei der jüngsten Sitzung des Gremiums. Demnach sieht die Gesundheitskasse Chancen und Risiken. Der Trend ist unverkennbar. In ganz Baden-Württemberg entstehen immer mehr zahnmedizinische MVZ. Gab es 2017 erst 55 Z-MVZ, waren es ein Jahr später bereits 80. Aktuell sind es sogar schon 133. Neun davon gibt es in der Region Heilbronn-Franken. Sieben Z-MVZ bieten ihre Leistungen im Stadt- und Landkreis Heilbronn an, je eines gibt es im Main-Tauber-Kreis und im Landkreis Schwäbisch Hall. Hintergrund für die Zunahme ist, dass Investoren und Private-Equity-Fonds die Z-MVZ als lohnendes Invest erkannt haben. Ihr Ziel ist der Aufbau von Dentalkettenstrukturen.

     

     

     

    Die KZV BW fürchtet, dass die in den Z-MVZ angestellten Zahnärzte in ihrer freien und unabhängigen Berufsausübung und in ihren Therapieentscheidungen eingeschränkt sind. „Die AOK teilt die Sorge der KZV BW sieht aber auch grundsätzlich positive Chancen für unsere Versicherten“, teilte Michaela Lierheimer mit. Die Zusammenarbeit mehrerer Zahnärzte in Z-MVZ sei ein fester Bestandteil der zahnärztlichen Versorgung. Dies böte die Möglichkeit einer fächerübergreifenden Versorgung. Ärztliche Nachwuchskräfte bekämen außerdem die Gelegenheit zu familienfreundlichen Bedingungen ihrem Beruf nachgehen zu können.

     

     

     

    Problematisch sei allerdings, dass beim Einstieg von Finanz-Investoren finanzielle Interessen im Vordergrund stehen könnten. Insbesondere seien in Einzelfällen die Eigentümer schwer nachvollziehbar. „Aktuell gibt es keine Transparenz bei den Strukturen, wir halten daher die Einführung eines Z-MVZ-Melderegisters für erforderlich“, erläuterte die Geschäftsführerin.

     

     

     

    Die kritische Perspektive ergänzten weitere Berichte aus dem Gremium. So seien in Z-MVZ überzogene Diagnosen gestellt worden, in Einzelfällen mehr Zähne als nötig gezogen worden. „Die Patienten sollten uns informieren, wenn Sie den Verdacht haben, falsch behandelt worden zu sein. Außerdem sollten sie die Beratung durch unsere Competencecenter für Zahngesundheit nutzen und Behandlungspläne prüfen lassen“, erklärte Michaela Lierheimer. Zugleich aber unterstrich sie das Votum des Bezirksratsvorsitzenden Rolf Blaettner zu: „Die Verbindung von medizinischen Leistungen und Gewinnorientierung kann problematisch sein. Eine pauschale Verurteilung von Z-MVZ aber ist falsch, man muss jeweils genau hinsehen.“

     

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    news-3252 Mon, 29 Jul 2019 11:28:03 +0200 Kopforthesen für Säuglinge werden künftig erstattet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/kopforthesen-fuer-saeuglinge-werden-kuenftig-erstattet.html Heilbronn/Bad Mergentheim. „Wir waren erfolgreich, man sieht, steter Tropfen höhlt den Stein“, verkündete Rolf Blaettner bei der jüngsten Sitzung des Bezirksrats der AOK Heilbronn-Franken in Bad Mergentheim. Anlass für die Freude des Bezirksratsvorsitzenden ist eine Satzungsänderung der AOK Baden-Württemberg. Diese gestattet jetzt die Erstattung von Kopforthesen zur Behandlung einer Schädelasymmetrie bei Säuglingen. Bislang hatte die Gesundheitskasse keine rechtliche Grundlage, um die Korrekturhilfen bei frühkindlichen Schädeldeformationen zu erstatten. Die Problematik war mehrfach in den Widerspruchsausschüssen der AOK Heilbronn-Franken offenbar geworden. Daraufhin hatte der AOK-Bezirksrat den Verwaltungsrat der AOK Baden-Württemberg zu einer Satzungsänderung aufgefordert.

     

     

     

    Die Initiative der beiden alternierenden Vorsitzenden des Bezirksrats, Rolf Blaettner und Marianne Kugler-Wendt, schien zunächst aufgrund rechtlicher Bedenken vergeblich. Nachdem sich aber die rechtliche Beurteilung änderte, hat der Verwaltungsrat die Kopforthesen in den Leistungskatalog der Gesundheitskasse aufgenommen. Besonders erfreulich aus Sicht von Rolf Blaettner ist: „Die AOK handelt kundenfreundlich. Die Satzungsänderung zur Erstattung von Kopforthesen gilt rückwirkend zum 1. Januar 2019.“

     

     

     

     

     

     

     

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    news-3248 Mon, 29 Jul 2019 11:15:43 +0200 Lernen und erforschen, was gesund ist https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/lernen-und-erforschen-was-gesund-ist.html Bad Mergentheim. Viele Kinder bewegen sich nicht mehr in ausreichendem Maße. Computerspiele, Internetnutzung und Fernsehen verführen die Kinder und Jugendlichen stattdessen lieber zu Hause auf dem Sofa zu sitzen. Kommt dann noch eine einseitige Ernährung mit zu viel Fett und Zucker als Inhaltsstoffen hinzu, ist es nicht mehr weit bis sie übergewichtig werden. Dies wiederum führt zu Folgeerkrankungen wie beispielsweise Diabetes. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen sind die Eduard-Mörike-Gemeinschaftsschule Bad Mergentheim und die AOK nun mit ScienceKids eine langfristige Kooperation eingegangen. ScienceKids ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kultusministeriums und der AOK Baden-Württemberg für die Primar- und Sekundarstufe. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten wurden Lernmaterialien entwickelt, die sich passgenau in den Lehrplan der Schulen einfügen lassen und von Pädagogen kostenlos genutzt werden können. Das ScienceKids-Konzept wurde mit zahlreichen hochrangigen Preisen ausgezeichnet. Unter Einbindung der Fachschaften Biologie, Sport, Alltagskultur-Ernährung-Soziales sowie des Präventionslehrers erarbeitetet die Schule zusammen mit Magdalena Rothengast von der AOK ein tragfähiges Präventionskonzept.

     

    Bei ScienceKids werden die Bereiche Ernährung, Bewegung und auch das seelische Wohlbefinden im Unterricht aufgegriffen und kindgerecht vermittelt. Darüber hinaus bringt sich die AOK in besonderem Maße durch Aktionen ein. In den Projekttagen, die dieses Jahr erstmals für die Lerngruppen 5 und 6 unter dem thematischen Aspekt Ernährung-Bewegung- Umgang mit Stress standen, wurden auch zwei Workshops durch AOK Mitarbeiterinnen angeboten. „Die ScienceKids-Materialien sind wissenschaftlich aufbereitet, so dass wir Lehrer damit ausgezeichnet arbeiten können. Das Erfolgsgeheimnis des Projektes ist: Kinder dürfen selbst ausprobieren und so Erkenntnisse gewinnen, die im Gedächtnis haften bleiben. Theorie und Praxis verbinden sich handlungsorientiert und alltagsnah zu einer perfekten Einheit“, so Schulleiterin Nicole Floeder. Der Aktionstag stelle das eigene Erleben der Schüler und die Aneignung persönlicher Erfahrungen in den Vordergrund.

     

    Die AOK-Fachkräfte geben Tipps und Anregungen, bleiben aber immer dezent im Hintergrund. Die Schule hatte die Projekttage so organisiert, dass alle Kinder der verschiedenen Lerngruppen jeden Tag an einem wechselnden Thema arbeiteten, so dass alle Lernpartner alle drei Aspekte des Projekts Science Kids durchliefen.

     

    Die eingegangene Kooperation mit der AOK stellt aber nur einen Baustein der Gesundheitserziehung an der Eduard-Mörike-Schule dar, u.a. führt die Schule ein gesundes Frühstück durch, in der Mittagspause werden Sportangebote durch Lernbegleiter gemacht, an einem Wasserspender können die Kinder kostenlos ihre Wasserflaschen mit gekühltem Wasser auffüllen. Schon lange sind Limonaden oder Energiedrinks an der Schule verboten. In der Cafeteria gibt es stets ein vegetarisches Gericht und als Profilfach startet die Gemeinschaftsschule kommendes Schuljahr mit dem Fach Sport. Damit wird die präventive Gesundheitsförderung zu einem Markenzeichen der Schule.

     

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    news-3249 Fri, 26 Jul 2019 11:17:33 +0200 Stehende Ovationen für Matthias Holtmann SWR-Radiomoderator und Dr. Klaus Schreiber informieren über Parkinson https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/stehende-ovationen-fuer-matthias-holtmann-swr-radiomoderator-und-dr-klaus-schreib.html Heilbronn, 26.7.2019. „Vielen Dank für Ihren Mut, über die Krankheit zu sprechen und aufzuklären.“ Dieses Lob einer Zuhörerin entsprach dem langanhaltenden Beifall, den Radiomoderator Matthias Holtmann und sein Arzt Dr. Klaus Schreiber im vollbesetzten Maybach-Saal der Heilbronner Harmonie erhielten. Beide sprachen über Parkinson. Matthias Holtmann aus der Perspektive des Patienten, der Neurologe Klaus Schreiber bekleidete den medizinischen Part. Matthias Holtmann, Erfinder der Sendung „Pop und Poesie“ ist seit 2006 an Parkinson erkrankt. Nachdem er dies zunächst nicht wahrhaben wollte, entschloss er sich in die Offensive zu gehen. „Ich spürte sehr bald, dass Parkinson im Bewusstsein und in der Wahrnehmung durch die Gesellschaft negativ besetzt ist. Das Kognitive, das Denken, das Gedächtnis sind nicht betroffen. Trotzdem schauen einen die Leute an, als ob man bekloppt wäre. Ich beschloss aber sehr bald, mich nicht zu verstecken und mir nicht die Lebensfreude verderben zu lassen.“

     

     

     

    Vitalität demonstrierte Matthias Holtmann bei dem von der AOK, dem MEDI Ärzteverbund und dem Hausärzteverband organisierten Abend mehrfach. Zum einen durch schlagfertige Pointen auf Fragen von Stefanie Anhalt, die unterhaltsam und fachkundig durch den Abend führte. Durch gezielte Nachfragen sorgte die Moderatorin dafür, dass komplizierte Sachverhalte verständlich beantwortet wurden und die verschiedenen Aspekte der Krankheit Parkinson beleuchtet wurden.

     

     

     

    Seinen Willen, mit der Krankheit aktiv leben zu wollen, demonstrierte Matthias Holtmann zudem musikalisch. Gemeinsam mit seinem langjährigen Pianisten Randy Lee Kay beeindruckte er mit zwei gekonnten und humorvollen Gesangseinlagen. Sex, Schokolade und Rock’n Roll seien immer noch seine Leidenschaft verriet der 69-Jährige augenzwinkernd.

     

     

     

    Sein behandelnder Neurologe Dr. Klaus Schreiber attestierte seinem Patienten eine gute Verfassung. Ihm gelinge es gut, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Verantwortlich dafür sei einerseits das intensive Sportprogramm Holtmanns, zum anderen sei das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. „Hier bietet das eng verzahnte, von der AOK, MEDI und dem Hausärzteverband entwickelte Hausarzt und -FacharztProgramm Vorteile“, betonte der Mediziner.

     

     

     

    Das Lob freute Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken. Sie hatte eingangs die Kapitänin des US-amerikanischem Frauenfußballweltmeisters, Megan Rapinoe, zitiert, die bei den Siegesfeiern in New York jüngst die Menschen an ihre „Verantwortung“ erinnert hatte, die „Welt zu einem besseren Ort zu machen“. Matthias Holtmann sei ein Beispiel dafür, wie ein Mensch trotz eines schwierigen Schicksals versuche, die Welt etwas besser zu machen. „Er zeigt wie man mit einer schweren Erkrankung ein gutes, erfülltes und kreatives Leben führen kann.“

     

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    news-3247 Wed, 24 Jul 2019 11:14:17 +0200 Stark und gesund in der Grundschule https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/stark-und-gesund-in-der-grundschule.html Kinder sollen gesund groß werden, zu starken Persönlichkeiten heranwachsen und die Herausforderungen des Lebens meistern können. Dafür engagiert sich die AOK Heilbronn-Franken zusammen mit dem Lions Club Tauberbischofsheim, indem sie unter anderem den Schüler/innen der Turmbergschule in Königshofen die Teilnahme am Unterrichtsprogramm Klasse2000 ermöglichen. Von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse2000 das „1 x 1 des gesunden Lebens“. Dazu gehören gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung genauso wie gewaltfreie Konfliktlösung, kritisches Denken und Nein-Sagen zu Alkohol und Zigaretten. Ein besonderer Höhepunkt für die Kinder sind die Stunden der Klasse2000-Gesundheitsförderer, die zwei- bis dreimal pro Schuljahr neue Themen in den Unterricht einführen, 12 weitere Stunden halten die Lehrkräfte.

     

    „Die Gesundheit unserer Kinder ist uns ein großes Anliegen. Klasse2000 bringt ihnen wichtige Themen spielerisch und mit viel Spaß näher – und das in einem Alter, in dem viele Weichen für das spätere Leben gestellt werden“, berichtet die Schulleiterin Frau Ott, die sich sehr über die Unterstützung freut.

     

     

     

    Der Lions Club ist von dem Programm und seiner Wirkung überzeugt: „Je früher gesundheitsfördernde Verhaltensweisen erlernt werden, desto selbstverständlicher werden sie in den Alltag eingebaut und verhindern spätere Gesundheitsprobleme. Mit Klasse2000 steht ein erprobtes und erfolgreiches Programm zur Verfügung, das einen wirksamen Beitrag zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention leistet. Dass Klasse2000 wirkt, belegt eine wissenschaftliche Studie: Auch noch am Ende der 7. Klasse kommen Rauchen und Rauschtrinken bei ihnen deutlich seltener vor als bei Jugendlichen, die nicht am Programm teilgenommen haben.

     

     

     

    Im September 2018 wurde Klasse2000 für „herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen“ zum Problem des Metabolischen Syndroms mit dem Gesundheitspreis der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgezeichnet. Die Jury begründete den Preis mit dem guten Konzept, der großen Verbreitung und der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit des Programms.

     

     

     

    Seit 1991 hat Klasse2000 über 1,6 Millionen Kinder erreicht - mehr als jedes andere Präventionsprogramm in der Grundschule. Träger von Klasse2000 ist ein gemeinnütziger Verein. Das Programm wird durch Spenden und Fördergelder in Form von Patenschaften für einzelne Klassen finanziert (220 € pro Klasse und Schuljahr). Wichtigster Partner sind die Lions Clubs in Deutschland, die das Programm langfristig durch Patenschaften und die Suche nach weiteren Unterstützern fördern.

     

    Seit einigen Jahren unterstützt auch die AOK Heilbronn-Franken das Programm Klasse 2000. „Wer frühzeitig lernt, wie man seinen Alltag gesund gestalten kann, lebt gesünder. Für uns als Gesundheitskasse ist daher dieses Engagement gemeinsam mit den Lions Clubs ein gelungenes Projekt“, erklärt Klaus Burger, Leiter des AOK Kundencenters in Tauberbischofsheim. Die AOK beteiligt sich an den Kosten mit 110€ pro Klasse . Die restlichen 110€ müssen von einem weiteren Paten kommen. Dies sind häufig die Lions Clubs. Aber auch andere Institutionen oder Privatpersonen können als Co-Paten fungieren.

     

    Neben der Turmbergschule in unterstützt der Lions Club Tauberbischofsheim zusammen mit der AOK Klassen an der Christian-Morgenstern-Grundschule in Tauberbischofsheim und der Welzbach-Grundschule in Wenkheim.

     

     

     

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    news-3246 Fri, 19 Jul 2019 11:11:54 +0200 AOK fördert Teamplayer der Spvgg Satteldorf-Gröningen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-foerdert-teamplayer-der-spvgg-satteldorf-groeningen.html Satteldorf. Kinder in Bewegung bringen und Freude an Sport wecken: In den Teamplayer-Stunden der Spielvereinigung Gröningen-Satteldorf sind mehr als 150 Kids aktiv. Die AOK Heilbronn-Franken unterstützt das vorbildliche Konzept mit einer Fördersumme von 6.000 Euro sowie beratend und organisatorisch. In einer Feierstunde überreichten der Crailsheimer AOK-Kundencenter-Leiter Gerd Müller und AOK-Sportwissenschaftlerin Stefanie Höttges an den Projektverantwortlichen der Spvgg, Volker Ehrmann, einen Scheck. Die Spvgg. veranstaltet mit Hilfe der AOK 16 Teamplayer-Angebote in Kitas und Grundschulen sowie sechs freie Gruppen rund um Satteldorf. Wertevermittlung steht dabei ganz oben. Regeln zu vermitteln sei wichtig, aber noch viel wichtiger sei es, Werte vorzuleben und an die Hand zu geben, sagte Volker Ehrmann, der stellvertretende Vorsitzende und sportliche Leiter des Vereins.

     

    Der Grundgedanke des Projekts Teamplayer ist die Verbindung zwischen sozialem Verhalten, Engagement und Gesundheit. In der Gruppe als Teamplayer gesund zu leben und gesund zu bleiben sind dabei herausragende Bestandteile, ebenso wie Verantwortung für sich selbst und für Teammitglieder zu übernehmen. „Die Kinder lernen spielerisch sportübergreifende Basiskompetenzen, ihr Sozialverhalten wird geschult, und die Koordination verbessert“, verdeutlicht AOK-Sportfachkraft Steffanie Höttges, die die Angebote der Partnervereine für die Gesundheitskasse betreut.

     

    Bereits im Kindergarten sollte dem Bewegungsmangel entgegengewirkt werden. „Den Kindern Spaß an Bewegung zu vermitteln und vor allem passende Bewegungsangebote zu bieten ist gerade im Zeitalter der Digitalisierung elementar,“ verdeutlichte Ehrmann. In den beteiligten Schulen und Kindergärten finden deshalb verbindlich zusätzliche Bewegungseinheiten statt, in denen allgemeine Grundlagen geschult werden. Der Umgang mit verschiedenen Bällen soll den Kindern Spaß vermitteln, um sie nicht einseitig in eine Sportart zu treiben. Auch die Laufschule vermittelt Spaß an der Bewegung.

     

    Geplant sind zusätzliche Angebote für Auszubildende und Berufstätige und ein Gesundheitstag für die gesamte Kommune. „Ziel ist es, dass bereits vorhandene Angebot aufzuzeigen und einen möglichen Bedarf zu ermitteln,“ so Volker Ehrmann. Für ihn ist es besonders wichtig, dass auch Kinder mit Behinderungen daran teilnehmen können. „Bewegung ist lernen für das Leben“, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende und lobt die „überragende Zusammenarbeit mit der AOK, die uns organisatorisch unterstützt, mit ihren Fachkräften berät und zusätzlich finanzielle Hilfe leistet, so dass wir Geräte und Materialien anschaffen können.“

     

    Zusätzliche Infos unter www.der-Ausbildungsverein.de

     

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    news-3245 Thu, 18 Jul 2019 11:08:58 +0200 Jennifer Wehrbach erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jennifer-wehrbach-erhaelt-kofranyi-preis.html Heilbronn. Jennifer Wehrbach aus Jagsthausen war bei der Abiturprüfung an der Christiane-Herzog-Schule in Heilbronn-Böckingen die Jahrgangsbeste im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“. Dafür wurde sie mit dem Ernst-Kofrányi-Preis gewürdigt, der vom Regierungspräsidium Stuttgart und der AOK Baden-Württemberg verliehen wird. Die Auszeichnung erinnert an den Ernährungswissenschaftler Ernst Kofrányi, der die biologische Wertigkeit von Proteinen und Proteingemischen im menschlichen Körper entdeckte. Über die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro, überreicht von KundenCenter-Leiter Thomas Weißmann, freute sich die Abiturientin sehr.

     

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    news-3244 Thu, 18 Jul 2019 11:07:21 +0200 Jan-Philipp Hein erhält Konfrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/jan-philipp-hein-erhaelt-konfranyi-preis.html Bad Mergentheim. In einer Feierstunde im AOK-KundenCenter Bad Mergentheim wurde Jan-Philipp Hein aus Weikersheim für die beste Abitur-Leistung im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ an der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege, Erziehung Bad Mergentheim der Ernst-Konfrányi-Preis des Regierungspräsidiums Stuttgart und der AOK Baden-Württemberg überreicht. In der langen Geschichte dieser Auszeichnung war es das zweite Mal, dass in Bad Mergentheim ein Mann der Preisträger ist. Die Verleihung erinnert an den Ernährungswissenschaftler Ernst Konfrányi, der die biologische Wertigkeit von Proteinen und Proteingemischen im menschlichen Körper entdeckte. AOK-KundenCenterleiter Wolfgang Herz überreichte Janis Husch die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro. Es gratulierten Anke Mund, Schulleiterin, Wolfgang Herz, AOK-KundenCenterleiter, Marlies Bauer, stellvertretende Schulleiterin und Magdalena Rothengast, Dipl. Oecotrophologin und Koordinatorin für Gesundheitsförderung in Lebenswelten.

     

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    news-3243 Mon, 15 Jul 2019 11:05:19 +0200 Gesundheitstipps am Arbeitsplatz Die Bausparkasse Schwäbisch Hall investiert in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/gesundheitstipps-am-arbeitsplatz-die-bausparkasse-schwaebisch-hall-investiert-in-die-gesundheit-ihre-1.html Schwäbisch Hall. Arbeit und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Körperliche und psychische Belastungen können krankmachen. Dies haben auch die Verantwortlichen der Bausparkasse Schwäbisch Hall erkannt und etablierten ein umfassendes Programm zur Gesundheitsförderung. Neben zahlreichen Sport- und Entspannungsangeboten bietet das Unternehmen mit Unterstützung der AOK Heilbronn-Franken auch Gesundheitstage an. Ursula Hespelt liegt an diesem Dienstagmorgen mit geschlossenen Augen auf einer bequemen Bank in einem Raum der Haller Firmenzentrale. Ihre Arme und Beine werden von AOK-Bewegungsfachkraft Barbara Aunitz vorsichtig gebeugt und gestreckt, um mit einem kleinen Apparat die Beweglichkeit zu testen. Mit der Mobee-Fit-Analyse lässt sich genau ermitteln, bei welchen Muskelgruppen Handlungsbedarf besteht.

     

    „Ich hatte meine Fitness vollkommen anders eingeschätzt und Defizite im Fuß- und Hüftbereich vermutet. Stattdessen muss ich meine Nackenmuskeln stärken“, ist Ursula Hespelt verblüfft. Aus den Messdaten werden individuelle Trainingstipps entwickelt. Die gelernte Krankenschwester ist im Gesundheitsservice der Bausparkasse beschäftigt und lobt das Engagement ihres Arbeitgebers in diesem Bereich als „absolut vorbildlich“.

     

    Auch Nils Feuchter und Robin Lutz sind von dem Gesundheitstag begeistert. „Wir Azubis veranstalten in diesem Jahr gemeinsam mit der AOK die Schritte-Zähl-Challenge“, erläutert Feuchter am Stand der Auszubildenden. Ziel ist es in 66 Tagen 400 Kilometer zurückzulegen. Dafür sind 10.000 Schritte pro Tag erforderlich. Gezählt wird mit Handy-Apps. Inzwischen haben sich die Azubis von fünf weiteren Unternehmen aus Hall dem Projekt angeschlossen und messen sich darin, wer die weiteste Strecke zurücklegt. Die besten Gruppen erhalten Preise.

     

    „Wer sich darauf einlässt lernt viel über Bewegung und wird motiviert mehr zu tun“, verdeutlicht Robin Lutz. Neben den „Schrittezählern“ ist der Stand der Betriebssportgemeinschaft. Die Möglichkeiten aktiv zu werden, reichen von Dart über Golf, Fußball, Rückengymnastik, Kegeln, Schach und Tennis bis zu Volleyball und Wandern. Mehr als 300 Aktive sorgen dafür, dass Bewegung in die Bausparkasse gekommen ist. BSG-Vorsitzender Xavier Xemaire: „Im Mittelpunkt steht ganz klar der Spaß, aber gemeinsame Aktivitäten schweißen natürlich auch zusammen. Gleichzeitig sind wir alle für die Gesundheit aktiv – was kann es Schöneres geben als diese Mischung!“

     

    Etwa 300 Mitarbeiter nutzen an diesem Tag die Möglichkeit für eine gesundheitliche Bestandaufnahme mit Unterstützung der AOK Heilbronn-Franken. Uzma Losert, Leiterin des Gesundheitsmanagements der Bausparkasse: „Wir organisieren für unsere Beschäftigten vielseitige und weitreichende Unterstützungsangebote zur Prävention, Rehabilitation und Intervention. Diese passen wir regelmäßig bedarfsbezogen an. Dabei zeigt uns unter anderem der jährliche AOK-Gesundheitsbericht auf, wo Handlungsbedarfe bestehen.“

     

    Für Betriebsärztin Dr. Evelyn Großmann tragen die Gesundheitsangebote und -tage dazu bei „das Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu schärfen und Eigenverantwortung zu übernehmen. Davon profitieren alle – die Mitarbeiter, weil sie sich mehr um ihre Gesundheit kümmern und das Unternehmen, weil gesunde Mitarbeiter leistungsfähiger sind und weniger krankheitsbedingt fehlen.“

     

     

     

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    news-3236 Wed, 10 Jul 2019 11:02:44 +0200 Neue AOK-Gesundheitskurse Herbst 2019 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/neue-aok-gesundheitskurse-herbst-2019.html Das Gesundheitsprogramm der AOK für die Herbst- und Wintermonate liegt vor. Darin werden vielseitige Aktivitäten für ein gesundes und entspanntes Leben im modernen Alltag vorgestellt. Es kann jetzt wieder in den KundenCentern der Gesundheitskasse abgeholt werden oder online unter http://aok-bw.de/gesundheitsangebote aufgerufen werden. Dort kann man sich auch direkt anmelden. Über 200 Kurse in der gesamten Region Heilbronn-Franken decken die Bereiche Entspannung, Bewegung und Ernährung ab. Ob „Yoga“ oder „Fit-Mix“, „Ernährung im Sport“ oder „Genußvoll durch die Feiertage“, „Lebe Balance“ oder „Achtsam bewegt“ – hier kann jeder das für sich passende Angebot finden. Alle Kurse sind für AOK-Mitglieder kostenfrei und werden von erfahrenen Präventionsfachkräften durchgeführt.

     

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    news-3237 Wed, 03 Jul 2019 11:04:10 +0200 Allianz und AOK auf Heilbronner Abendmarkt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/allianz-und-aok-auf-heilbronner-abendmarkt.html Heilbronn, 3. Juli 2019 – Bei herrlichem Sommerwetter ist es ein Genuss den Heilbronner Abendmarkt zu besuchen. Am 18. Juli von 16 bis 21 Uhr informieren die AOK Heilbronn-Franken und die Allianz Versicherung zu den Themen Gesundheits- und Pflegevorsorge, Gesundheitsangebote und gesunde Ernährung. Besucher können an einem Gewinnspiel teilnehmen, verlost wird ein Abend mit einem Profi-Koch, der die Gewinner zuhause bekocht. Wie wichtig eine gesunde Ernährung ist, liegt auf der Hand. Wer sich gesund und vielseitig ernährt, Sport treibt und dem Stress im Alltag auch mit Entspannungsphasen begegnet, schafft die besten Voraussetzungen für ein gesundes langes Leben. „Unsere Gesundheitskurse sowie unser Engagement in Kooperation mit Schulen, Kindergärten, Vereinen, Firmen und vielen anderen Institutionen zeigen uns Tag für Tag welch positive Auswirkung Prävention auf die Gesundheit unserer Versicherten hat“, so Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken.

     

     

     

    Daniel Bahr, Vorstand der Allianz Privaten Krankenversicherung, betont, wie wichtig es ist, sich mit der Pflege und einer guten Vorsorge auseinanderzusetzen. Denn die meisten Menschen träfen nach wie vor kaum Vorkehrungen für den Ernstfall: Obwohl statistisch gesehen drei von vier Frauen und jeder zweite Mann damit rechnen müssen, einmal pflegebedürftig zu werden, haben weniger als vier Prozent der Deutschen eine Pflegezusatzversicherung. Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt jedoch nur einen Teil aller Kosten, die im Pflegefall auf Betroffene und ihre Familien zukommen. „Wer sich sein Leben so gestalten möchte, wie es zu ihm oder ihr passt, muss das meiste aus eigener Tasche bezahlen“, warnt Daniel Bahr. „Tägliche Unterstützung oder mobil zu bleiben, kann schnell teuer werden.“  

     

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    news-3242 Wed, 03 Jul 2019 11:03:33 +0200 Von Külsheim mit dem Rad durchs schöne Taubertal https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/von-kuelsheim-mit-dem-rad-durchs-schoene-taubertal.html Külsheim. Für Sport- und Freizeitradler ist der Termin am 14. Juli ein Muss. Der AOK-Radsonntag in Kooperation mit dem Radsportverein 1896 Külsheim bietet wie-der zwei wunderbare Touren durch das Taubertal. Mit der Familie oder Freunden kann man gemeinsam aktiv sein und dabei eine herrliche Landschaft genießen. Der Freizeittsportklassiker lockt seit Jahren hunderte begeisterte Radler zum Sportgelän-de Külsheim. Startzeit ist zwischen 9 und 12 Uhr. Das Familienangebot hat eine Länge von 30 Kilometern und führt von Külsheim über den Meßhof, Sonderriet, Nassig, Dörlesberg und Hundheim zurück zum Startpunkt. Für sportliche „Freizeitradler“ ist die 50 Kilometer lange Strecke über den Meßhof, Sonderriet, Nassig, Wessental, Boxtal, Mondfeld, Wertheim, und Bronnbach zurück nach Külsheim. Die Teilnahme für alle Touren ist kostenfrei.

     

    Ein besonderer Service sind die von der AOK organisierten Verpflegungspunkte in Nasssig und Wertheim, an denen Obst und Getränke ausgegeben werden. Erstmals werden Startnummern vergeben und jeder zehnte Radfahrer erhält ein Präsent. Der Radsportverein 1896 Külsheim bewirtet am Sportgelände mit Getränken, Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Anmeldung ist vor dem Start. Der Radsonntag - ein schönes Erlebnis für die ganze Familie!

     

     

     

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    news-3230 Wed, 03 Jul 2019 10:51:28 +0200 Info-Veranstaltung zum Tabuthema Parkinson https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/info-veranstaltung-zum-tabuthema-parkinson.html Heilbronn. Mehr als eine viertel Million Menschen sind bundesweit von Parkinson betroffen. Rund 22.000 Versicherte der AOK Baden-Württemberg leben derzeit mit dieser Diagnose. Tendenz steigend. Dennoch ist Parkinson in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt und eine Tabukrankheit. Der Künstler und SWR-Moderator Matthias Holtmann hält sich nicht daran. Er spricht offen über seine Erkrankung. Am 24. Juli ist Matthias Holtmann in der Heilbronner Harmonie zu Gast. Ab 19 Uhr informiert er gemeinsam mit seinem behandelnden Arzt Dr. Klaus Schreiber über das Thema. „Es ist mir ein Anliegen, Ängste zu nehmen und aufzuklären, denn man stirbt mit Parkinson, aber nicht wegen Parkinson,“ sagt der Erfinder der SWR-Show „Pop und Poesie“. Holtmann wird über sein Leben mit der Krankheit sprechen und auch viele pointierte Anekdoten parat haben. Der Neurologe Dr. Schreiber berichtet, wie man Parkinson erkennen kann, die Therapiemöglichkeiten und was es bei der Behandlung zu beachten gilt. Er wird auch das zugehörige AOK-Facharzt-Programm erläutern, das er empfiehlt. SWR-Moderatorin Stefanie Anhalt begleitet den Abend. Den musikalischen Part bestreitet Holtmann mit seinem langjährigen Keyboard-Partner Randy Lee Kay („the blue band“) selbst.

     

     

     

    Die Veranstaltung wird von der AOK Baden-Württemberg, MEDI und dem Hausärzteverband mit dem Ziel durchgeführt, diese Krankheit besser bekannt zu machen. Die Besucher erwartet ein Format mit einer unterhaltsamen Mischung aus fundierten Informationen, authentischen Erfahrungsberichten und Musik. Der Eintritt am Mittwoch, 24. Juli 2019, im Maybach-Saal der Harmonie Heilbronn ist frei. Einlass ist um 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Anmeldung unter 07941 2079 148 oder per Email unter aok.heilbronn-franken@bw.aok.de. Anmeldungen werden nach ihrer Reihenfolge berücksichtigt, bis der Saal ausgebucht ist.

     

     

     

     

     

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    news-3234 Mon, 01 Jul 2019 10:59:03 +0200 AOK-Firmenlauf mit neuem Teilnehmerrekord https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/heilbronn-franken/lesen/aok-firmenlauf-mit-neuem-teilnehmerrekord.html Schwäbisch Hall. Der AOK-Firmenlauf stößt bei den Unternehmen in der Region auf immer größeres Interesse. „Knapp 700 Läufer sind am Start in Schwäbisch Hall - Teilnehmerrekord!“, berichtet Alexander Hübner der Organisator von „BW-Running – Die Firmenlaufserie der Baden-Württembergischen Leichtathletik-Verbände“. Spätestens jetzt ist klar, dass das Ereignis zu einem wichtigen Termin im Freizeitsportkalender der Stadt geworden ist. Schwäbisch Halls Oberbürgermeister Herman-Josef Pelgrim gibt am 4. Juli um 18:30 den Startschuss im Optima-Sportpark. Die Teilnehmer erwartet außer dem attraktiven 5 Kilometer langen Zwei-Runden-Kurs und perfekten Rahmenbedingungen vor allem eine tolle Atmosphäre und Stimmung. Online sind keine Anmeldungen mehr möglich, da die Startnummern bereits im Druck sind. Nachmelden können Kurzentschlossene noch am 4. Juli. ab 14 Uhr zum Preis von 19 Euro pro Person ausschließlich per Barzahlung in den Räumlichkeiten des OPTIMA Sportparks.

     

     

     

    „Wir freuen uns sehr, dass der AOK Firmenlauf weiterhin wächst und unter den Haller Firmen beliebter wird. Er ist wirklich ein tolles Lauferlebnis in der Stadt geworden und die Firmen freuen sich schon lange im Voraus auf den gemeinsamen Laufabend“, erklärt Schwäbisch Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim. Diese Einschätzung teilt der Titelsponsor AOK: „Die entspannte und fröhliche Atmosphäre beim Lauf vermittelt in idealer Form, wie bereichernd Bewegung für unsere Gesundheit ist“, erklärt Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken.

     

     

     

    Es ist Aufgabe der Gesundheitskasse, in allen gesellschaftlichen Bereichen über eine gesunde Lebensweise zu informieren und für sie zu werben. Allein in Heilbronn-Franken ist sie mit rund 70 Fachleuten in Schulen, Vereinen und Unternehmen mit ihren Programmen und ihrem Know-How präsent. „Das Laufevent ist ein schönes Ereignis, das unser Engagement in Sachen Gesundheit für die Menschen in der Region unterstreicht“, so Michaela Lierheimer.

     

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    news-3235 Fri, 28 Jun 2019 11:01:08 +0200 Gesundheitstipps am Arbeitsplatz Die Bausparkasse Schwäbisch