Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Sat, 28 Nov 2020 17:50:00 +0100 Sat, 28 Nov 2020 17:50:00 +0100 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-4065 Thu, 26 Nov 2020 13:36:05 +0100 Depression im Alter: Pandemie verstärkt das Leiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/depression-im-alter-pandemie-verstaerkt-das-leiden-2.html Wenn betagte Menschen schwermütig oder antriebslos wirken und sich völlig zurückziehen, können dies Symptome einer depressiven Erkrankung sein. Laut einer aktuellen AOK-Statistik sind 21,5 Prozent aller Versicherten ab 70 von dem psychischen Leiden betroffen. Doch wie lassen sich in Zeiten der Kontaktbeschränkung Anzeichen einer Depression von einem „Lockdown-Koller“ unterscheiden?

 

„Hier sind Betroffene, Angehörige und Pflegende besonders gefordert.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, sieht mit jeder Pandemiewelle auch eine Flut an psychischen Erkrankungen heranrollen. „Die durch COVID-19 verursachten Einschränkungen und Ängste können psychische Leiden auslösen oder verstärken. Eine Depression im Alter bleibt allerdings oft unerkannt – sie während der Corona-Pandemie zu diagnostizieren, kann sich aufgrund der reduzierten Kontaktmöglichkeiten doppelt schwierig gestalten.“ Für das Jahr 2019 zählte die AOK in der Stadt Baden-Baden 593 über 70-Jährige, die wegen einer Depression in Behandlung waren. „Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen“, vermutet Röcker. „Insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt, wo viele Menschen Arztbesuche meiden.“

 

Quarantäne und Kontaktverbot: Die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind für viele Menschen ein Härtetest. Dennoch „Wer einmal schlechte Laune oder ein paar Tage einen ,Durchhänger‘ hat, ist nicht gleich krank“, so Röcker. „Erst wenn Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Interessenslosigkeit nicht mehr aufzuhören drohen, wird das seelische Tief zur Depression.“ Weitere typische Beschwerden seien Konzentrationsstörungen, Selbstzweifel und eine starke Grübelneigung bis hin zu Suizidgedanken.

 

Erste Orientierung, ob man sich ärztlichen Rat suchen sollte, bietet ein Selbsttest unter www.deutsche-depressionshilfe.de. „Ein Arztbesuch wird dadurch nicht ersetzt“, betont Röcker. Doch wer versucht, die neun gestellten Fragen möglichst ehrlich und objektiv zu beantworten, kann vielleicht schon nach wenigen Klicks aufatmen. „Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung oder einer akuten Krise sollte allerdings immer umgehend ein Arzt oder Notarzt kontaktiert werden.“

 

Insgesamt liege die Prävalenz bei Frauen etwa doppelt so hoch wie bei Männern, und bei allen Versicherten über dem 70. Lebensjahr etwa doppelt so häufig wie bei jüngeren Altersgruppen. Schwere Depressionen im Alter seien grundsätzlich nicht häufiger als im jüngeren Erwachsenenalter, beruft sich Röcker auf eine Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts (DEGS). Allerdings seien leichtere Depressionen zwei bis drei Mal so häufig bei älteren Menschen zu finden.

 

Menschen, die angesichts der Kontaktbeschränkungen oder Quarantäneverpflichtungen an Einsamkeit leiden, empfiehlt Röcker soziale Kontakte telefonisch und digital zu pflegen, sich – wenn möglich – regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen, Alltagsstrukturen aufrechtzuerhalten und sich immer wieder neue Herausforderungen zu suchen wie etwa die Lektüre eines anspruchsvollen Buches. Wissenschaftlich geprüfte Online-Programme wie das kostenfreie  www.moodgym.de können interaktive Hilfe zur Selbsthilfe bieten und dabei unterstützen, die Zeit bis zum Beginn einer Therapie zu überbrücken.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-4064 Thu, 26 Nov 2020 13:30:47 +0100 Depression im Alter: Pandemie verstärkt das Leiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/depression-im-alter-pandemie-verstaerkt-das-leiden-1.html Wenn betagte Menschen schwermütig oder antriebslos wirken und sich völlig zurückziehen, können dies Symptome einer depressiven Erkrankung sein. Laut einer aktuellen AOK-Statistik sind 21,5 Prozent aller Versicherten ab 70 von dem psychischen Leiden betroffen. Doch wie lassen sich in Zeiten der Kontaktbeschränkung Anzeichen einer Depression von einem „Lockdown-Koller“ unterscheiden?

 

„Hier sind Betroffene, Angehörige und Pflegende besonders gefordert.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, sieht mit jeder Pandemiewelle auch eine Flut an psychischen Erkrankungen heranrollen. „Die durch COVID-19 verursachten Einschränkungen und Ängste können psychische Leiden auslösen oder verstärken. Eine Depression im Alter bleibt allerdings oft unerkannt – sie während der Corona-Pandemie zu diagnostizieren, kann sich aufgrund der reduzierten Kontaktmöglichkeiten doppelt schwierig gestalten.“ Für das Jahr 2019 zählte die AOK im Landkreis Rastatt 3.290 über 70-Jährige, die wegen einer Depression in Behandlung waren. „Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen“, vermutet Röcker. „Insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt, wo viele Menschen Arztbesuche meiden.“

 

Quarantäne und Kontaktverbot: Die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind für viele Menschen ein Härtetest. Dennoch „Wer einmal schlechte Laune oder ein paar Tage einen ,Durchhänger‘ hat, ist nicht gleich krank“, so Röcker. „Erst wenn Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Interessenslosigkeit nicht mehr aufzuhören drohen, wird das seelische Tief zur Depression.“ Weitere typische Beschwerden seien Konzentrationsstörungen, Selbstzweifel und eine starke Grübelneigung bis hin zu Suizidgedanken.

 

Erste Orientierung, ob man sich ärztlichen Rat suchen sollte, bietet ein Selbsttest unter www.deutsche-depressionshilfe.de. „Ein Arztbesuch wird dadurch nicht ersetzt“, betont Röcker. Doch wer versucht, die neun gestellten Fragen möglichst ehrlich und objektiv zu beantworten, kann vielleicht schon nach wenigen Klicks aufatmen. „Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung oder einer akuten Krise sollte allerdings immer umgehend ein Arzt oder Notarzt kontaktiert werden.“

 

Insgesamt liege die Prävalenz bei Frauen etwa doppelt so hoch wie bei Männern, und bei allen Versicherten über dem 70. Lebensjahr etwa doppelt so häufig wie bei jüngeren Altersgruppen. Schwere Depressionen im Alter seien grundsätzlich nicht häufiger als im jüngeren Erwachsenenalter, beruft sich Röcker auf eine Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts (DEGS). Allerdings seien leichtere Depressionen zwei bis drei Mal so häufig bei älteren Menschen zu finden.

 

Menschen, die angesichts der Kontaktbeschränkungen oder Quarantäneverpflichtungen an Einsamkeit leiden, empfiehlt Röcker soziale Kontakte telefonisch und digital zu pflegen, sich – wenn möglich – regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen, Alltagsstrukturen aufrechtzuerhalten und sich immer wieder neue Herausforderungen zu suchen wie etwa die Lektüre eines anspruchsvollen Buches. Wissenschaftlich geprüfte Online-Programme wie das kostenfreie  www.moodgym.de können interaktive Hilfe zur Selbsthilfe bieten und dabei unterstützen, die Zeit bis zum Beginn einer Therapie zu überbrücken.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

 

 

 

 

 

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news-4063 Thu, 26 Nov 2020 13:26:48 +0100 Depression im Alter: Pandemie verstärkt das Leiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/depression-im-alter-pandemie-verstaerkt-das-leiden.html Wenn betagte Menschen schwermütig oder antriebslos wirken und sich völlig zurückziehen, können dies Symptome einer depressiven Erkrankung sein. Laut einer aktuellen AOK-Statistik sind 21,5 Prozent aller Versicherten ab 70 von dem psychischen Leiden betroffen. Doch wie lassen sich in Zeiten der Kontaktbeschränkung Anzeichen einer Depression von einem „Lockdown-Koller“ unterscheiden?

 

„Hier sind Betroffene, Angehörige und Pflegende besonders gefordert.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, sieht mit jeder Pandemiewelle auch eine Flut an psychischen Erkrankungen heranrollen. „Die durch COVID-19 verursachten Einschränkungen und Ängste können psychische Leiden auslösen oder verstärken. Eine Depression im Alter bleibt allerdings oft unerkannt – sie während der Corona-Pandemie zu diagnostizieren, kann sich aufgrund der reduzierten Kontaktmöglichkeiten doppelt schwierig gestalten.“ Für das Jahr 2019 zählte die AOK in der Stadt Karlsruhe 2.295 über 70-Jährige, die wegen einer Depression in Behandlung waren, im Landkreis Karlsruhe waren es 5.306 Personen. „Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen“, vermutet Röcker. „Insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt, wo viele Menschen Arztbesuche meiden.“

 

Quarantäne und Kontaktverbot: Die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind für viele Menschen ein Härtetest. Dennoch „Wer einmal schlechte Laune oder ein paar Tage einen ,Durchhänger‘ hat, ist nicht gleich krank“, so Röcker. „Erst wenn Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Interessenslosigkeit nicht mehr aufzuhören drohen, wird das seelische Tief zur Depression.“ Weitere typische Beschwerden seien Konzentrationsstörungen, Selbstzweifel und eine starke Grübelneigung bis hin zu Suizidgedanken.

 

Erste Orientierung, ob man sich ärztlichen Rat suchen sollte, bietet ein Selbsttest unter www.deutsche-depressionshilfe.de. „Ein Arztbesuch wird dadurch nicht ersetzt“, betont Röcker. Doch wer versucht, die neun gestellten Fragen möglichst ehrlich und objektiv zu beantworten, kann vielleicht schon nach wenigen Klicks aufatmen. „Im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung oder einer akuten Krise sollte allerdings immer umgehend ein Arzt oder Notarzt kontaktiert werden.“

 

Insgesamt liege die Prävalenz bei Frauen etwa doppelt so hoch wie bei Männern, und bei allen Versicherten über dem 70. Lebensjahr etwa doppelt so häufig wie bei jüngeren Altersgruppen. Schwere Depressionen im Alter seien grundsätzlich nicht häufiger als im jüngeren Erwachsenenalter, beruft sich Röcker auf eine Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts (DEGS). Allerdings seien leichtere Depressionen zwei bis drei Mal so häufig bei älteren Menschen zu finden.

 

Menschen, die angesichts der Kontaktbeschränkungen oder Quarantäneverpflichtungen an Einsamkeit leiden, empfiehlt Röcker soziale Kontakte telefonisch und digital zu pflegen, sich – wenn möglich – regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen, Alltagsstrukturen aufrechtzuerhalten und sich immer wieder neue Herausforderungen zu suchen wie etwa die Lektüre eines anspruchsvollen Buches. Wissenschaftlich geprüfte Online-Programme wie das kostenfreie  www.moodgym.de können interaktive Hilfe zur Selbsthilfe bieten und dabei unterstützen, die Zeit bis zum Beginn einer Therapie zu überbrücken.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-4057 Tue, 24 Nov 2020 10:33:33 +0100 Aktuelles Baden-TV-Format „Talk im Schlachthof“: Klima & Gesundheit im Fokus https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aktuelles-baden-tv-format-talk-im-schlachthof-klima-gesundheit-im-fokus.html Immer heißere Sommer bedrohen die Gesundheit insbesondere von älteren Menschen, chronisch Kranken, Schwangeren und Kindern. Aber auch am Arbeitsplatz machen uns Hitzewellen zunehmend zu schaffen. Die veränderten Wetterbedingungen fördern die Verbreitung von Zecken und Pollen, Extremwetterereignisse sowie das Absterben von Wäldern. Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels werden für die AOK Baden-Württemberg eines der Megathemen des kommenden Jahrzehnts werden. „Regionaler Klimawandel: Ist unsere Gesundheit in Gefahr?“ lautete deshalb auch der Titel der 56-minütigen November-Ausgabe des „Talk im Schlachthof“. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Bretten, Andrea Schwarz (Bündnis 90/Die Grünen), und Dr. Hans Schipper, dem Leiter des Süddeutschen Klimabüros am KIT, diskutierte Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Anpassungsstrategien und die dringende Aufgabe, den Klimawandel zu stoppen. „Politik, Wissenschaft und Akteure im Gesundheitswesen müssen hier eine Allianz bilden“, formulierte Harald Röcker. Die Talk-Gäste waren sich einig: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Und bei beidem haben wir keine Zeit zu verlieren.

 

Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein regelmäßig den live produzierten „Talk im Schlachthof“ zu Fragen rund um unsere Gesundheit. Die Sendung wird vor Ort produziert – emotional, gemeinsam mit Experten und ganz nah am Zuschauer.Den spannenden „Talk im Schlachthof“ können Interessierte in der Baden-TV-Mediathek nachsehen.

 

www.baden-tv.com

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

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news-4056 Mon, 23 Nov 2020 15:06:59 +0100 Bundesweiter Vorlesetag 2020: AOK Mittlerer Oberrhein liest digital für Tulla-Realschule https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/bundesweiter-vorlesetag-2020-aok-mittlerer-oberrhein-liest-digital-fuer-tulla-realschule.html Am 20. November 2020 fand der Bundesweite Vorlesetag zum 17. Mal statt. Unter besonderen Bedingungen, aber nicht weniger schön, fanden auch in diesem Jahr im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages Vorlesestunden statt. Große und kleine ZuhörerInnen wurden virtuell unter dem Motto „Europa und die Welt“ auf eine Entdeckungsreise durch verschiedene Länder mitgenommen. Auch zwei fünfte Klassen der Tulla-Realschule in Karlsruhe.

 

Als digitales Vorleseevent lasen Linda Schwarz und Patrick Rousseau von der AOK Mittlerer Oberrhein den SchülerInnen Kurzgeschichten aus dem Buch „Rise up“ von Amanda Li vor. „Wir wurden per Videokonferenz den Klassenzimmern zugeschaltet und haben den Schülerinnen und Schülern außergewöhnliche Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Welt erzählt“, beschreibt Linda Schwarz den Ablauf. „Im Vorfeld waren wir ganz schön aufgeregt, vor allem wegen der Technik.“ Doch die Lesestunde verlief dank des tatkräftigen Einsatzes der IT-Fachkräfte Christian Pickermann und Uwe Krämer nahezu reibungslos.

 

„Es hat super viel Spaß gemacht, den Kindern vorzulesen. Wir haben versucht, die Schulstunde interaktiv zu gestalten – die Kinder mussten mitdenken und konnten eigene Geschichten erzählen. Zum Schluss haben sie uns verraten, was ihre Ziele sind – Profifußballer, Schriftstellerin und Tanzlehrerin waren beispielsweise die Vorhaben der Kids“, erzählt Patrick Rousseau.

 

Vorlesen ist wichtig

 

Kinder, die regelmäßig vorgelesen bekommen, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz, haben im Schnitt bessere Noten in der Schule und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten. Doch ein Drittel aller Eltern lesen ihrem Nachwuchs zu wenig oder gar nicht vor, wie die Vorlesestudie 2019 der Stiftung Lesen zeigt. Umso wichtiger also, den Kindern Spaß am Lesen zu vermitteln und sie in die Welt der Bücher eintauchen zu lassen. Deshalb wurde 2004 der Bundesweite Vorlesetag ins Leben gerufen, den die AOK Baden-Württemberg unterstützt. Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags Bücherfreunde und Promis anderen Menschen vor. Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

 

www.vorlesetag.de

 

Fotoquelle: Maria Weber/ Tulla-Realschule Karlsruhe

 

 

 

 

 

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news-4029 Mon, 16 Nov 2020 11:12:25 +0100 AOK informiert zum Thema Kinderkrankengeld: Kann ich zuhause bleiben, wenn mein Kind erkrankt ist? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-informiert-zum-thema-kinderkrankengeld-kann-ich-zuhause-bleiben-wenn-mein-kind-erkrankt-ist.html Zur Pflege eines erkrankten Kindes haben Eltern bis zum 31. Dezember 2020 einen verlängerten Anspruch auf das Kinderkrankengeld. Wenn ein krankes Kind betreut werden muss, erhalten Versicherte einer gesetzlichen Krankenversicherung Kinderkrankengeld. Der Arbeitgeber stellt das betreuende Elternteil in dieser Zeit unbezahlt von der Arbeit frei.

 

Gesetzliche Krankenkasse springt ein

 

„Wir zahlen in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Netto-Arbeitsentgelts“, erklärt Bärbel Makarov, Kundenberaterin der AOK Mittlerer Oberrhein im KundenCenter Waghäusel. „Wenn Eltern in den zwölf Monaten vor der Freistellung eine Einmalzahlung erhalten haben, sind es sogar 100 Prozent. Dabei kann es sich beispielsweise um Urlaubs- oder Weihnachtsgeld egal in welcher Höhe handeln.“ Das Krankengeld ist in der Höhe begrenzt. Maximal können im Jahr 2020 pro Tag 109,38 Euro ausgezahlt werden. Abgezogen werden lediglich die Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die Regelung gilt nicht nur für leibliche Eltern, sondern auch für Stief-, Pflege-, Adoptiv- und Großeltern. „Voraussetzung ist allerdings, dass sie für den Unterhalt des Kindes sorgen und es bei ihnen lebt“, so Makarov, die selbst Mutter zweier Kinder ist.

 

Bis Ende des Jahres verlängerter Anspruch

 

Aufgrund der Corona-Pandemie haben Eltern bis zum 31. Dezember 2020 einen verlängerten Anspruch auf das Kinderkrankengeld: insgesamt für 15 Tage statt wie bisher für zehn Arbeitstage. Bärbel Makarov weist darauf hin, dass es bei Alleinerziehenden ausnahmsweise bis zu 30 statt 20 Tage sind. Das gilt für jedes Kind unter 12 Jahren, um das sich gekümmert wird. Erkranken im Kalenderjahr mehr als zwei Kinder, stehen Eltern maximal 30 Tage statt wie bisher 20 zu, Alleinerziehende erhalten für maximal 70 anstelle von 50 Arbeitstage Kinderkrankengeld.

 

Voraussetzungen

 

„Um Kinderkrankengeld beziehen zu können, muss das betreuende Elternteil berufstätig sein und selbst Anspruch auf Krankengeld haben. Das Kind muss gesetzlich versichert sein. Zudem darf es im Haushalt keine andere Person geben, die das Kind pflegen kann“, erläutert Bärbel Makarov die Bedingungen. Erforderlich ist außerdem eine Bescheinigung vom Arzt, dass das Kind betreut werden muss.

 

Mehr Informationen unter: www.aok.de/leistungen-services

 

Fotoquelle: AOK-Mediendienst

 

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news-4020 Tue, 10 Nov 2020 16:18:56 +0100 Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein: „Die dritte Pandemiewelle ist die Welle der Psychischen Erkrankungen!“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/harald-roecker-geschaeftsfuehrer-der-aok-mittlerer-oberrhein-die-dritte-pandemiewelle-ist-die-welle.html Nach 50 Jahren Tätigkeit bei der AOK geht Harald Röcker in den Ruhestand. 15 Jahren lang leitete der gebürtige Stuttgarter die Bezirksdirektion Mittlerer Oberrhein. Ende November wird er seinen Posten als Geschäftsführer abgeben.

 

Harald Röckers langjährige Firmenzugehörigkeit und die aktuelle Problematik rund um Corona veranlasste Ulrich Konrad, ihn als Gesprächspartner in das KraichgauTV-Studio einzuladen.

 

In diesen fünf Dekaden Betriebszugehörigkeit hat Harald Röcker so Einiges erlebt. Auf die Corona-Pandemie hätte er getrost verzichten können. Umso schwerer fällt ihm der Abschied und desto weniger gefällt ihm die Tatsache, gerade in solch schweren Zeiten zu gehen.

 

Doch von 100 auf 0 Prozent möchte der knapp 66-Jährige seine Arbeit nicht niederlegen. „Ich möchte es meiner Frau nicht zumuten, mich sieben Tage am Stück zu ertragen“, erklärte Röcker im Interview.

 

Das ganze Interview steht unter:

 

landfunker.de/aok-chef-harald-roecker-die-dritte-pandemiewelle-ist-die-welle-der-psychischen-erkrankungen/

 

Screenshot: landfunker.de

 

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news-4011 Mon, 09 Nov 2020 11:59:17 +0100 Neuer Gesundheitsatlas Asthma bronchiale: Anteil der Asthmapatienten in Baden-Baden bei 4 Prozent https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/neuer-gesundheitsatlas-asthma-bronchiale-anteil-der-asthmapatienten-in-baden-baden-bei-4-prozent.html Der gerade veröffentlichte Gesundheitsatlas „Asthma bronchiale“ zählt für Baden-Württemberg 410.000 Asthmatiker. Die Prävalenz liegt damit bei 3,7 Prozent. Für die Stadt Baden-Baden ergibt sich eine Asthmahäufigkeit von 4 Prozent. Der niedrigste Anteil an Erkrankten findet sich mit 2,9 Prozent in Heidelberg. Mit 5 Prozent ist der Main-Tauber-Kreis am stärksten betroffen.

 

Korrigiert man die Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den einzelnen Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. „Auch hier liegt die Stadt Baden-Baden bei 4 Prozent“, entnimmt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, der Studie.

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den 401 Landkreisen und Städten Deutschlands transparent gemacht.

 

Die Analysen der zweiten Ausgabe fokussieren Asthmapatienten, die im Jahr 2018 eine medikamentöse Behandlung erhielten. Dies sind in Deutschland 3,5 Millionen Menschen, also 4,2 Prozent der Bevölkerung. „Die Studie liefert Grundlagen für die fundierte Einschätzung der regionalen Rahmenbedingungen und hilft damit den Akteuren vor Ort, geeignete Handlungsansätze zu identifizieren“, so Harald Röcker.

 

„In den letzten 20 Jahren sind die Sterblichkeit und Krankenhausfälle aufgrund von Asthma zurückgegangen. Das zeigt, dass Asthma mit guten Management- und Therapiestrategien weitgehend kontrolliert werden kann“, erklärt Röcker. „Allerdings weisen Auswertungen der Disease-Management-Programme noch auf Verbesserungspotential hin – etwa hinsichtlich der Nutzung von Schulungsangeboten.“

 

In der Stadt Baden-Baden waren im Jahr 2018 allein 736 AOK-Versicherte wegen der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung in Behandlung. Typische Symptome für Asthma sind: eine pfeifende Atmung – das sogenannte Giemen –, anfallsweise auftretende Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten.

 

Zur Entstehung der Asthmasymptomatik tragen maßgeblich eine genetische Veranlagung bei, aber auch Allergien, Übergewicht sowie die Exposition gegenüber Reizstoffen in der Luft wie etwa Tabakrauch, Chemikalien oder Luftverschmutzung. Während bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren zunächst Jungen deutlich häufiger von dem Leiden betroffen sind, so gleicht sich die Verteilung im jungen Erwachsenenalter an und kehrt sich das Geschlechterverhältnis mit zunehmendem Alter um.

 

„Rauchverzicht ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Um Asthma vorzubeugen, sind aber auch alle Maßnahmen zur Vermeidung von Übergewicht und Adipositas zu begrüßen“, empfiehlt Röcker. „Denn die Ergebnisse des Gesundheitsatlas zum Zusammenhang zwischen Asthma und Adipositas bestätigen Untersuchungen aus der wissenschaftlichen Literatur, wonach Übergewicht und Adipositas die Entstehung eines Asthmas begünstigen bzw. die Symptomatik verschlechtern können.“

 

gesundheitsatlas-deutschland.wido.bv.aok.de

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-4010 Mon, 09 Nov 2020 11:55:57 +0100 Neuer Gesundheitsatlas Asthma bronchiale: 3,7 Prozent aller Rastatter leiden an der Volkskrankheit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/neuer-gesundheitsatlas-asthma-bronchiale-37-prozent-aller-rastatter-leiden-an-der-volkskrankheit.html Der gerade veröffentlichte Gesundheitsatlas „Asthma bronchiale“ zählt für Baden-Württemberg 410.000 Asthmatiker. Die Prävalenz liegt damit bei 3,7 Prozent. Auch für den Landkreis Rastatt ergibt sich eine Asthmahäufigkeit von 3,7 Prozent. Der niedrigste Anteil an Erkrankten findet sich mit 2,9 Prozent in Heidelberg. Mit 5 Prozent ist der Main-Tauber-Kreis am stärksten betroffen.

 

Korrigiert man die Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den einzelnen Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. „Hier liegt der Landkreis Rastatt mit 3,6 Prozent knapp unter dem Landesdurchschnitt“, entnimmt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, der Studie.

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den 401 Landkreisen und Städten Deutschlands transparent gemacht.

 

Die Analysen der zweiten Ausgabe fokussieren Asthmapatienten, die im Jahr 2018 eine medikamentöse Behandlung erhielten. Dies sind in Deutschland 3,5 Millionen Menschen, also 4,2 Prozent der Bevölkerung. „Die Studie liefert Grundlagen für die fundierte Einschätzung der regionalen Rahmenbedingungen und hilft damit den Akteuren vor Ort, geeignete Handlungsansätze zu identifizieren“, so Harald Röcker.

 

„In den letzten 20 Jahren sind die Sterblichkeit und Krankenhausfälle aufgrund von Asthma zurückgegangen. Das zeigt, dass Asthma mit guten Management- und Therapiestrategien weitgehend kontrolliert werden kann“, erklärt Röcker. „Allerdings weisen Auswertungen der Disease-Management-Programme noch auf Verbesserungspotential hin – etwa hinsichtlich der Nutzung von Schulungsangeboten.“

 

Im Landkreis Rastatt waren im Jahr 2018 allein 4.119 AOK-Versicherte wegen der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung in Behandlung. Typische Symptome für Asthma sind: eine pfeifende Atmung – das sogenannte Giemen –, anfallsweise auftretende Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten.

 

Zur Entstehung der Asthmasymptomatik tragen maßgeblich eine genetische Veranlagung bei, aber auch Allergien, Übergewicht sowie die Exposition gegenüber Reizstoffen in der Luft wie etwa Tabakrauch, Chemikalien oder Luftverschmutzung. Während bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren zunächst Jungen deutlich häufiger von dem Leiden betroffen sind, so gleicht sich die Verteilung im jungen Erwachsenenalter an und kehrt sich das Geschlechterverhältnis mit zunehmendem Alter um.

 

„Rauchverzicht ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Um Asthma vorzubeugen, sind aber auch alle Maßnahmen zur Vermeidung von Übergewicht und Adipositas zu begrüßen“, empfiehlt Röcker. „Denn die Ergebnisse des Gesundheitsatlas zum Zusammenhang zwischen Asthma und Adipositas bestätigen Untersuchungen aus der wissenschaftlichen Literatur, wonach Übergewicht und Adipositas die Entstehung eines Asthmas begünstigen bzw. die Symptomatik verschlechtern können.“

 

gesundheitsatlas-deutschland.wido.bv.aok.de

 

 

 

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news-4008 Mon, 09 Nov 2020 11:53:07 +0100 Neuer Gesundheitsatlas Asthma bronchiale: Anteil der Asthmapatienten im Landkreis Karlsruhe bei 4 Prozent https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/neuer-gesundheitsatlas-asthma-bronchiale-anteil-der-asthmapatienten-im-landkreis-karlsruhe-bei-4-pr.html Der gerade veröffentlichte Gesundheitsatlas „Asthma bronchiale“ zählt für Baden-Württemberg 410.000 Asthmatiker. Die Prävalenz liegt damit bei 3,7 Prozent. Für den Landkreis Karlsruhe ergibt sich eine Asthmahäufigkeit von 4 Prozent. Der niedrigste Anteil an Erkrankten findet sich mit 2,9 Prozent in Heidelberg. Mit 5 Prozent ist der Main-Tauber-Kreis am stärksten betroffen.

 

Korrigiert man die Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den einzelnen Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. „Auch hier liegt der Landkreis Karlsruhe bei 4 Prozent“, entnimmt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, der Studie.

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den 401 Landkreisen und Städten Deutschlands transparent gemacht. Die Analysen der zweiten Ausgabe fokussieren Asthmapatienten, die im Jahr 2018 eine medikamentöse Behandlung erhielten. Dies sind in Deutschland 3,5 Millionen Menschen, also 4,2 Prozent der Bevölkerung. „Die Studie liefert Grundlagen für die fundierte Einschätzung der regionalen Rahmenbedingungen und hilft damit den Akteuren vor Ort, geeignete Handlungsansätze zu identifizieren“, so Harald Röcker.

 

„In den letzten 20 Jahren sind die Sterblichkeit und Krankenhausfälle aufgrund von Asthma zurückgegangen. Das zeigt, dass Asthma mit guten Management- und Therapiestrategien weitgehend kontrolliert werden kann“, erklärt Röcker. „Allerdings weisen Auswertungen der Disease-Management-Programme noch auf Verbesserungspotential hin – etwa hinsichtlich der Nutzung von Schulungsangeboten.“

 

Im Landkreis Karlsruhe waren im Jahr 2018 allein 8.273 AOK-Versicherte wegen der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung in Behandlung. Typische Symptome für Asthma sind: eine pfeifende Atmung – das sogenannte Giemen –, anfallsweise auftretende Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten.

 

Zur Entstehung der Asthmasymptomatik tragen maßgeblich eine genetische Veranlagung bei, aber auch Allergien, Übergewicht sowie die Exposition gegenüber Reizstoffen in der Luft wie etwa Tabakrauch, Chemikalien oder Luftverschmutzung. Während bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren zunächst Jungen deutlich häufiger von dem Leiden betroffen sind, so gleicht sich die Verteilung im jungen Erwachsenenalter an und kehrt sich das Geschlechterverhältnis mit zunehmendem Alter um.

 

„Rauchverzicht ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Um Asthma vorzubeugen, sind aber auch alle Maßnahmen zur Vermeidung von Übergewicht und Adipositas zu begrüßen“, empfiehlt Röcker. „Denn die Ergebnisse des Gesundheitsatlas zum Zusammenhang zwischen Asthma und Adipositas bestätigen Untersuchungen aus der wissenschaftlichen Literatur, wonach Übergewicht und Adipositas die Entstehung eines Asthmas begünstigen bzw. die Symptomatik verschlechtern können.“

 

gesundheitsatlas-deutschland.wido.bv.aok.de

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-4007 Mon, 09 Nov 2020 11:50:05 +0100 Neuer Gesundheitsatlas Asthma bronchiale: 3,5 Prozent aller Karlsruher leiden an der Volkskrankheit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/neuer-gesundheitsatlas-asthma-bronchiale-35-prozent-aller-karlsruher-leiden-an-der-volkskrankheit.html Der gerade veröffentlichte Gesundheitsatlas „Asthma bronchiale“ zählt für Baden-Württemberg 410.000 Asthmatiker. Die Prävalenz liegt damit bei 3,7 Prozent. Für die Stadt Karlsruhe ergibt sich eine Asthmahäufigkeit von 3,5 Prozent. Der niedrigste Anteil an Erkrankten findet sich mit 2,9 Prozent in Heidelberg. Mit 5 Prozent ist der Main-Tauber-Kreis am stärksten betroffen.

 

Korrigiert man die Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den einzelnen Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. „Hier liegt die Stadt Karlsruhe mit 3,7 Prozent exakt im Landesdurchschnitt“, entnimmt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, der Studie.

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den 401 Landkreisen und Städten Deutschlands transparent gemacht.

 

Die Analysen der zweiten Ausgabe fokussieren Asthmapatienten, die im Jahr 2018 eine medikamentöse Behandlung erhielten. Dies sind in Deutschland 3,5 Millionen Menschen, also 4,2 Prozent der Bevölkerung. „Die Studie liefert Grundlagen für die fundierte Einschätzung der regionalen Rahmenbedingungen und hilft damit den Akteuren vor Ort, geeignete Handlungsansätze zu identifizieren“, so Harald Röcker.

 

„In den letzten 20 Jahren sind die Sterblichkeit und Krankenhausfälle aufgrund von Asthma zurückgegangen. Das zeigt, dass Asthma mit guten Management- und Therapiestrategien weitgehend kontrolliert werden kann“, erklärt Röcker. „Allerdings weisen Auswertungen der Disease-Management-Programme noch auf Verbesserungspotential hin – etwa hinsichtlich der Nutzung von Schulungsangeboten.“

 

In der Stadt Karlsruhe waren im Jahr 2018 allein 4.194 AOK-Versicherte wegen der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung in Behandlung. Typische Symptome für Asthma sind: eine pfeifende Atmung – das sogenannte Giemen –, anfallsweise auftretende Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten.

 

Zur Entstehung der Asthmasymptomatik tragen maßgeblich eine genetische Veranlagung bei, aber auch Allergien, Übergewicht sowie die Exposition gegenüber Reizstoffen in der Luft wie etwa Tabakrauch, Chemikalien oder Luftverschmutzung. Während bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren zunächst Jungen deutlich häufiger von dem Leiden betroffen sind, so gleicht sich die Verteilung im jungen Erwachsenenalter an und kehrt sich das Geschlechterverhältnis mit zunehmendem Alter um.

 

„Rauchverzicht ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Um Asthma vorzubeugen, sind aber auch alle Maßnahmen zur Vermeidung von Übergewicht und Adipositas zu begrüßen“, empfiehlt Röcker. „Denn die Ergebnisse des Gesundheitsatlas zum Zusammenhang zwischen Asthma und Adipositas bestätigen Untersuchungen aus der wissenschaftlichen Literatur, wonach Übergewicht und Adipositas die Entstehung eines Asthmas begünstigen bzw. die Symptomatik verschlechtern können.“

 

gesundheitsatlas-deutschland.wido.bv.aok.de

 

 

 

 

 

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news-4004 Mon, 09 Nov 2020 10:59:44 +0100 Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen: Jobcenter Landkreis Rastatt und AOK Mittlerer Oberrhein kooperieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gesundheitsfoerderung-bei-arbeitslosen-jobcenter-landkreis-rastatt-und-aok-mittlerer-oberrhein-koope.html Das Jobcenter Landkreis Rastatt und die AOK Mittlerer Oberrhein nehmen als einer von 230 Standorten am bundesweiten Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ teil. Die beiden Geschäftsführer, Jürgen Walke und Harald Röcker, unterzeichneten jetzt die Kooperationsvereinbarung. „Gemeinsames Ziel ist es, die Lebensqualität von arbeitslosen Menschen zu erhöhen und die mögliche Wechselwirkung zwischen Arbeitslosigkeit und gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufzulösen“, erklärt Jobcenter-Geschäftsführer Jürgen Walke. Dies könne die Chance auf einen Wiedereinstieg in das Berufsleben erhöhen.

 

„Anhaltende Arbeitslosigkeit kann sich nachweislich auf die physische und psychische Gesundheit auswirken und so die berufliche Eingliederung erschweren. Hier gilt es, den Teufelskreis zwischen Armut und Krankheit zu durchbrechen“, so Harald Röcker von der AOK Mittlerer Oberrhein. „Wir werten das Projekt als sinnvolle Ergänzung zur regulären Vermittlungsdienstleistung, die wir als regional verankerte Krankenkasse gern unterstützen.“

 

Konkret wird die Verknüpfung von Arbeits- und Gesundheitsförderung wie folgt umgesetzt: Das Jobcenter informiert in sogenannten gesundheitsorientierten Beratungsgesprächen arbeitslose Menschen über Präventionsangebote und motiviert zur freiwilligen Teilnahme. Wer interessiert ist, kann die kostenlosen Präventionsangebote wahrnehmen. Die Kurse zu Themen wie Bewegung, Stressbewältigung, psychische Gesundheit und gesunde Ernährung werden je nach individuellem Bedarf von der AOK bereitgestellt.

 

Die krankenkassenseitige bundesweite Koordination, die Unterstützung der Standorte und die Betreuung der bundesweiten Evaluation übernimmt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3993 Thu, 05 Nov 2020 13:14:04 +0100 Vorlesen verbindet: AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt den bundesweiten Vorlesetag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/vorlesen-verbindet-aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-den-bundesweiten-vorlesetag.html Vorlesen hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen beispielsweise über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung. Zudem haben sie im Schnitt bessere Noten in der Schule und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten. Doch ein Drittel aller Eltern liest ihrem Nachwuchs zu wenig oder gar nicht vor, wie die Vorlesestudie 2019 der Stiftung Lesen zeigt. Ein Grund dafür ist, dass viele Eltern den Begriff des Vorlesens zu eng auffassen und denken, dass immer ein gedrucktes Buch mit viel Text dazugehört. Doch auch das Betrachten von Bilderbüchern im Babyalter gibt Impulse, die von Anfang an für die Entwicklung der Kinder wichtig sind. Beim gemeinsamen Lesen darf es also kreativ sein: Ob Bilderbücher für die ganz Kleinen, Wimmelbücher für die Neugierigen oder Comics für die Aufgeweckten – das alles fördert die Entwicklung der Kinder. Doch nicht nur die Kinder profitieren: Auch Eltern haben Spaß an schönen Geschichten – beispielsweise Märchen, die einen schon selbst im Kindesalter zum Träumen veranlasst haben. Zudem sorgt die gemeinsame Lesezeit für eine besonders enge Bindung zum Kind, dabei ist ganz egal, ob vor dem Schlafengehen oder nachmittags gemeinsam auf dem Sofa gelesen wird. Um auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam zu machen und den Spaß daran zu fördern, wurde im Jahr 2004 der Bundesweite Vorlesetag ins Leben gerufen. Am 20. November 2020 findet er diesmal unter dem Jahresthema „Europa und die Welt“ statt. Als Unterstützer des bundesweiten Vorlesetags möchte die AOK Mittlerer Oberrhein die Eltern in der Region zum gemeinsamen Lesen mit dem Nachwuchs ermutigen.

 

Weitere Informationen gibt es unter: vorlesetag.de

 

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news-3972 Thu, 29 Oct 2020 09:51:49 +0100 Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür: Männer deutlich häufiger betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/magen-und-zwoelffingerdarmgeschwuer-maenner-deutlich-haeufiger-betroffen.html Am 7. November ist Deutscher Magen-Darm-Tag Die Anzahl an Erkrankten von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren ist zwar leicht rückläufig, doch immer noch hoch. 2019 begaben sich in Baden-Württemberg 28.305 AOK-Versicherte in Behandlung. In der Region Mittlerer Oberrhein wurden 2.542 Versicherte aufgrund von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren behandelt.

 

Vor allem Männer sollten präventiv gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre angehen: Sie sind fünfzig Prozent häufiger betroffen als Frauen. Die Behandlungsprävalenz nimmt mit dem Alter stetig zu und ist der Gruppe >84-jährigen am höchsten.

 

Risikofaktoren für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren

 

Kommt es zu einem Geschwür im Magen oder dem Zwölffingerdarm, sind meist mehrere Faktoren beteiligt. Eine besonders häufige Ursache ist die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das Enzyme bildet, die Zellen der Magenschleimhaut schädigen können. Eine solche Infektion wird meist bereits in der Kindheit erworben. Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente sind ebenfalls oft Ursache von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden oder in Kombination mit Kortison. Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate. Begünstigend auf die Entstehung solcher Geschwüre wirken eine genetische Veranlagung zu einem empfindlichen Magen, psychosozialer Stress, der die Produktion von Magensäure erhöhen kann, und ein ungesunder Lebensstil, hier vor allem Rauchen sowie ein übermäßiger Konsum von Alkohol und Kaffee.

 

Symptome bei Geschwüren

 

Schmerzen im Oberbauch, die oft in direktem Zusammenhang mit den Mahlzeiten stehen, können auf ein Geschwür hinweisen. Verschwinden diese nach dem Essen für einige Stunden, deutet dies auf ein Magengeschwür hin. Treten sie in der Nacht bei leerem Magen auf, weist dies auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hin. Schmerzen, die sich vor allem direkt nach dem Essen bemerkbar machen, können Anzeichen für Geschwüre im Magenkörper sein.

 

Bei etwa 20 von 100 Betroffenen beginnt das Geschwür zu bluten, was ernsthafte Folgen haben kann. Dazu zählen beispielsweise Eisenmangel und Blutarmut, bei stärkeren Blutungen auch Teerstuhl und das Erbrechen von Blut. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Dies dient vor allem zur Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Ausschluss bösartiger Erkrankungen.

 

Behandlung und Prävention

 

Wird eine Helicobacter-pylori-Infektion nachgewiesen, steht das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Bei mehr als 90 von 100 Patienten kann mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika eine Heilung erzielt werden. Geschwüre, die nach sechs Monaten noch nicht abgeheilt sind, werden in der Regel operiert. Zur Behandlung eines Geschwürs und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens kann der Patient selbst durch sein Verhalten beitragen. So hilft es, Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke zu meiden, die die Magensaftproduktion stark anregen. Dazu zählen zum Beispiel fette und scharfe Gerichte. Zudem sollte mit dem Arzt abgeklärt werden, ob möglicherweise magenschädigende Medikamente abgesetzt werden können. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen können ebenfalls die Genesung und die Vorbeugung einer erneuten Erkrankung unterstützen. Werden Medikamente zur Therapie des Geschwürs verordnet, sollten diese für die Dauer der Behandlung regelmäßig eingenommen werden.

 

Infos zum Thema „Gesundheit für Magen, Darm und Co. gibt’s unter:

 

www.gastro-liga.de

 

((Foto: bitte als Quellenangabe „AOK-Mediendienst“ angeben.))

 

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news-3928 Fri, 09 Oct 2020 16:45:31 +0200 Gemeinsam gegen Suchtgefährdungen - AOK überreicht Spende an Landkreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gemeinsam-gegen-suchtgefaehrdungen-aok-ueberreicht-spende-an-landkreis.html Die AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt die Suchtpräventionsangebote des Landratsamt Rastatt mit einer Spende in Höhe von 7.840 Euro. Die AOK Mittlerer Oberrhein hat sich auch in diesem Jahr ihr Engagement im Kampf gegen Suchterkrankungen groß auf die Fahne geschrieben und unterstützt die Suchtpräventionsangebote des Landratsamt Rastatt bereits im elften Jahr mit einer Spende in Höhe von 7.840 Euro.

 

Geschäftsführer Harald Röcker bekräftigt bei der Scheckübergabe im Landratsamt, dass die „Kontinuität der Präventionsmaßnahmen enorm wichtig und jeder Jugendliche, der keine Suchtproblematik entwickelt, ein Gewinn ist“. Mit den Fördermitteln der Krankenkasse werden verschiedene und projektungebundene Suchtpräventionsmaßnahmen des Landkreises Rastatt finanziert. Dazu gehören Schulklassenworkshops, Vereinsschulungen, Elternabende, Projekttage, Kurse für Drogenkonsumenten und das Projekt „HaLT“, das mit Jugendschutzteams bei Festen und Veranstaltungen vor Ort ist. Bei diesem Projekt können beispielsweise Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, an einem zweitägigen „Risiko-Check Alkohol“ teilnehmen. Mit dieser Maßnahme haben sie dann die Möglichkeit, sich selbst zu überprüfen, wie es um ihr Trinkverhalten bestellt ist, um einschätzen zu können, ob die Grenze zur Alkoholsucht bereits überschritten ist. Nach Angaben der Kommunalen Suchtbeauftragten Gudrun Pelzer sind Erfolge längst schon zu verzeichnen. Die alkoholbedingten Krankenhauseinlieferungen von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind im Landkreis seit 2011 rückläufig. Waren es im Jahr 2008 noch 59 Kinder und Jugendliche, die ärztlich behandelt wurden, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf 19 alkoholbedingte Einlieferungen. Zudem haben sich seit 2011 insgesamt 128 Vereine zum „Jugendfreundlichen Verein“ zertifizieren lassen. Darunter Sport- und Fußballvereine, Fastnachtsvereine, Musikvereine und Institutionen wie Feuerwehr, DRK und DLRG. Ziel der Zertifizierung ist es, die Vereine bei der Umsetzung des Jugendschutzes im Vereinsalltag und bei Festen zu unterstützen und hinsichtlich des Jungendschutzes und der Fürsorgepflicht zu sensibilisieren. Die oftmals obligatorische Kiste Bier im Trikot nach einem Fußballspiel, in einer Mannschaft, in der Jugendliche unter 16 Jahren mitspielen, „passt nicht zusammen und ist unangebracht“, so Pelzer. Landrat-Stellvertreter Dr. Jörg Peter lobt bei der Scheckübergabe im Landratsamt das Engagement der AOK, die „damit gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und dem Landkreis dabei hilft, den Suchtproblematiken entgegenzuwirken“. Er merkt an, dass „die Sensibilität in den Vereinen in den vergangenen Jahren merkbar gestiegen ist“.

 

Über 60.000 Euro hat der Landkreis auch in diesem Jahr wieder in diese Präventionsmaßnahmen investiert. Da Kinder aus suchtbelasteten Familien oder mit psychisch kranken Eltern ein besonders hohes Risiko haben, selbst suchtkrank zu werden, finanziert der Landkreis obendrein seit Oktober vergangenen Jahres die Gruppe „Drachenreiter“ für Kinder von Eltern mit Suchtproblematiken, so Pelzer, und wirbt für ein weiteres Angebot der Fachstelle Sucht - den „Risiko-Check Drogen“. An diesen Kursen können Teenager teilnehmen, die Cannabis oder auch Amphetamine konsumieren. Dieser Kurs ist dazu gedacht, den eigenen Konsum zu reflektieren und den Heranwachsenden zu einem möglichst raschen Ausstieg zu verhelfen und Auswege aus der Sucht aufzuzeigen.

 

Die Kommunale Suchtbeauftragte wertet auch die gute Vernetzung und Kooperation der Fachstelle Sucht, Polizei, Schulsozialarbeit, Vereinen sowie der Städte und Gemeinden als Erfolg. Dieses Zusammenspiel der Akteure schaffe Rahmenbedingungen, die einen Missbrauch von Suchtmitteln erschweren und praktische Angebote zur Suchtprävention zum Einsatz bringen.

 

Bildunterschrift:

 

v.l.n.r.: Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Landrat-Stellvertreter Dr. Jörg Peter, Sozialdezernent Stefan Biehl und die Kommunale Suchtbeauftragte Gudrun Pelzer

 

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news-3911 Wed, 07 Oct 2020 09:21:28 +0200 Baden-TV „Talk im Schlachthof on Tour“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/baden-tv-talk-im-schlachthof-on-tour.html „Immunsystem-Booster – mit gesunder und regionaler Ernährung die Abwehrkräfte stärken“ Um sich im Herbst und Winter vor Erkältungskrankheiten oder auch Corona zu schützen, ist ein intaktes Immunsystem von großer Bedeutung. Deshalb beschäftigt sich der aktuelle „Talk im Schlachthof on Tour“ mit dem Thema „Immunsystem-Booster – mit gesunder und regionaler Ernährung die Abwehrkräfte stärken“.

 

Im Bulthaup Küchenstudio in Karlsruhe-Rüppurr tauschen sich die AOK-Ernährungsfachkraft Birgid Förderer, die Ernährungswissenschaftlerin vom Max-Rubner-Institut Dr. Ann Katrin Engelbert sowie Fußballtrainer Rainer Scharinger mit dem Moderator Andreas Eisinger über gesunde Ernährung aus. Das Koch-Ehepaar Rebecca und Mark Kipson vom Goldstück Kochstudio bereiten daneben drei gesunde, regionale und saisonale Gerichte für die Gäste zu.

 

Birgid Förderer hält nichts vom vollständigen Verzicht auf Schokolade, Pizza & Co: „Genuss ist wichtig – es kommt aber auf ein ausgewogenes Verhältnis an, um dem Körper eine solide Basis zur Immunabwehr zu bieten.“ Sogenannten „Superfoods“ stehen die Experten kritisch gegenüber: „Der Begriff Superfood suggeriert, dass ein bestimmtes Lebensmittel extrem gesund ist. Aber es kommt auf die Gesamtheit der Lebensmittel, die ich esse, an“, so Dr. Ann Katrin Engelbert im Gespräch.

 

Den „Talk im Schlachthof on Tour“ sowie die drei Kochrezepte finden Sie unter: www.baden-tv.com/talk-im-schlachthof-on-tour/

 

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news-3935 Tue, 06 Oct 2020 11:47:40 +0200 AOK fördert nachhaltige Arbeit der Suchtprävention https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-foerdert-nachhaltige-arbeit-der-suchtpraevention.html Bürgermeister Lenz dankt Geschäftsführer Röcker für Unterstützung Seit mehr als 25 Jahren fördert die AOK Mittlerer Oberrhein die Arbeit der städtischen Suchtprävention. In diesem Jahr war die Übergabe der dafür vorgesehenen Spende in Höhe von 7.840 Euro die letzte offizielle Mission, die Harald Röcker ins Karlsruher Rathaus führte. In wenigen Wochen geht der AOK-Geschäftsführer in Ruhestand. Doch die Förderung geht weiter. Seiner Gesundheitskasse sei es ein wichtiges Anliegen, „sinnvolle und nachhaltige Projekte zu unterstützen und bei der Neuentwicklung suchtpräventiver Angebote mitzuwirken“, betonte Röcker, als er jetzt den Scheck Bürgermeister Martin Lenz und der Beauftragten für Suchtprävention, Alexandra Kowaschik, überreichte.

 

 

 

Die besondere Bedeutung des nachhaltigen Ansatzes bei der Suchtprophylaxe in Sachen Alkohol, illegale Drogen, aber auch bei Spiele- und Medienkonsum unterstrich auch Lenz und freute sich darüber, mit der AOK „dabei einen verlässlichen Partner" zu haben. Auch Alexandra Kowaschik dankte für die Unterstützung „unserer Arbeit, bei der wir uns jedes Jahr neu erfinden.“ Kreative Projekte seien gefragt, um die Zielgruppen zu erreichen. Nach Präventionsworkshops unter dem Titel „Sucht in kleinen Dosen“ will sie jetzt ein Theaterprojekt für und mit Schülerinnen und Schülern der siebten und achten Klassen initiieren.

 

 

 

Bildunterschrift

 

PRÄVENTION UNTERSTÜTZEN: AOK-Geschäftsführer Harald Röcker (r.) überreichte den AOK-Scheck an Bürgermeister Martin Lenz und Alexandra Kowaschik. Foto: Stadt Karlsruhe

 

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news-3936 Mon, 05 Oct 2020 11:47:18 +0200 Karlsruhe: Weniger Krankschreibungen – dafür längere Arbeitsunfähigkeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/weniger-krankschreibungen-dafuer-laengere-arbeitsunfaehigkeiten.html AOK legt Fehlzeiten-Report für das 1. Halbjahr 2020 vor Wie wirkt sich das Covid-19-Infektionsgeschehen konkret auf die Fehlzeiten in der Stadt Karlsruhe aus? Erwartungsgemäß stieg der Krankenstand mit der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 an.

 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Krankenstand um 0,2 Prozent von 4,9 auf 5,1 Prozent zu. Das ist das Ergebnis einer Studie der AOK Mittlerer Oberrhein für die Stadt Karlsruhe, bei der Daten von 41.495 beitragspflichtigen Mitgliedern ausgewertet wurden. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr gemessen“, erläutert Christian Bikowski. Der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein weist darauf hin, dass der leicht gestiegene Krankenstand in der Fächerstadt deutlich unter dem landes- wie auch bundesweiten Durchschnitt von 5,7 Prozent liegt.

 

Auffällig ist, dass laut Statistik die Anzahl der Krankschreibungen den Vorjahreswert um 10,9 Prozent unterschritt. Dagegen stieg die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall von 10 auf 11,9 Kalendertage. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 19 Prozent. Bikowski erkennt hinter diesem Anstieg eine Vorsichtsmaßnahme: „In den ersten Monaten der Pandemie, als die Unsicherheit besonders hoch war, wurden Atteste im Zweifelsfall eher für einen längeren Zeitraum ausgestellt als für einen kürzeren.“

 

Die Daten zeigen, dass in den Monaten März und April deutlich mehr Menschen arbeitsunfähig waren als in den Vergleichsmonaten 2019. „In diesem Zeitraum wurden mehr Versicherte bei Atemwegserkrankungen – auch aus Vorsicht und zum Schutz ihrer Mitmenschen – krankgeschrieben“, so Bikowski. Zudem galt die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege bundesweit vom 9. März bis zum 31. Mai 2020. „Die Zahlen sprechen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Regelung“, ist Bikowski überzeugt. Denn nach dem saisonalen Anstieg sank der Krankenstand noch im Mai deutlich unter das Vorjahresniveau.

 

„28 Prozent aller Krankheitsursachen lagen in Krankheiten des Atmungssystems, es folgen mit 17 Prozent Muskel-Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 8 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen mit 7 Prozent“, benennt Christian Bikowski die vier Diagnosehauptgruppen, auf die die meisten Krankschreibungen zurückzuführen sind. „Auf den ersten Blick überrascht, dass Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar etwas weniger häufig diagnostiziert wurden“, so Bikowski. Hier zeige sich jedoch anschaulich, wie das Einhalten der Hygieneregeln und das Einschränken von sozialen Kontakten das Ausbreiten von Infektionskrankheiten verlangsamen kann.

 

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news-3938 Mon, 05 Oct 2020 11:47:05 +0200 Landkreis Karlsruhe: Weniger Krankschreibungen – dafür längere Arbeitsunfähigkeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/landkreis-karlsruhe-weniger-krankschreibungen-dafuer-laengere-arbeitsunfaehigkeiten.html AOK legt Fehlzeiten-Report für das 1. Halbjahr 2020 vor Wie wirkt sich das Covid-19-Infektionsgeschehen konkret auf die Fehlzeiten im Landkreis Karlsruhe aus? Erwartungsgemäß stieg der Krankenstand mit der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 an.

 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Krankenstand um 0,1 Prozent von 5,9 auf 6 Prozent zu. Das ist das Ergebnis einer Studie der AOK Mittlerer Oberrhein für den Landkreis Karlsruhe, bei der Daten von 81.892 beitragspflichtigen Mitgliedern ausgewertet wurden. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr gemessen“, erläutert Christian Bikowski. Der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein weist darauf hin, dass der leicht gestiegene Krankenstand im Landkreis deutlich über dem landes- wie auch bundesweiten Durchschnitt von 5,7 Prozent liegt.

 

Auffällig ist, dass laut Statistik die Anzahl der Krankschreibungen den Vorjahreswert um 10,2 Prozent unterschritt. Dagegen stieg die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall von 11,4 auf 13,1 Kalendertage. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 14,9 Prozent. Bikowski erkennt hinter diesem Anstieg eine Vorsichtsmaßnahme: „In den ersten Monaten der Pandemie, als die Unsicherheit besonders hoch war, wurden Atteste im Zweifelsfall eher für einen längeren Zeitraum ausgestellt als für einen kürzeren.“

 

Die Daten zeigen, dass in den Monaten März und April deutlich mehr Menschen arbeitsunfähig waren als in den Vergleichsmonaten 2019. „In diesem Zeitraum wurden mehr Versicherte bei Atemwegserkrankungen – auch aus Vorsicht und zum Schutz ihrer Mitmenschen – krankgeschrieben“, so Bikowski. Zudem galt die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege bundesweit vom 9. März bis zum 31. Mai 2020. „Die Zahlen sprechen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Regelung“, ist Bikowski überzeugt. Denn nach dem saisonalen Anstieg sank der Krankenstand noch im Mai deutlich unter das Vorjahresniveau.

 

„26,4 Prozent aller Krankheitsursachen lagen in Krankheiten des Atmungssystems, es folgen mit 15,9 Prozent Muskel-Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 7,5 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen mit 6,3 Prozent“, benennt Christian Bikowski die vier Diagnosehauptgruppen, auf die die meisten Krankschreibungen zurückzuführen sind. „Auf den ersten Blick überrascht, dass Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar etwas weniger häufig diagnostiziert wurden“, so Bikowski. Hier zeige sich jedoch anschaulich, wie das Einhalten der Hygieneregeln und das Einschränken von sozialen Kontakten das Ausbreiten von Infektionskrankheiten verlangsamen kann.

 

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news-3937 Mon, 05 Oct 2020 11:46:53 +0200 Baden-Baden: Weniger Krankschreibungen – dafür längere Arbeitsunfähigkeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/weniger-krankschreibungen-dafuer-laengere-arbeitsunfaehigkeiten-1.html AOK legt Fehlzeiten-Report für das 1. Halbjahr 2020 vor Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Krankenstand um 0,2 Prozent von 5,1 auf 5,3 Prozent zu. Das ist das Ergebnis einer Studie der AOK Mittlerer Oberrhein für die Stadt Baden-Baden, bei der Daten von 8.731 beitragspflichtigen Mitgliedern ausgewertet wurden. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr gemessen“, erläutert Christian Bikowski. Der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein weist darauf hin, dass der leicht gestiegene Krankenstand in Baden-Baden deutlich unter dem landes- wie auch bundesweiten Durchschnitt von 5,7 Prozent liegt.

 

Auffällig ist, dass laut Statistik die Anzahl der Krankschreibungen den Vorjahreswert um 10,6 Prozent unterschritt. Dagegen stieg die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall von 10,7 auf 12,6 Kalendertage. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 17,8 Prozent. Bikowski erkennt hinter diesem Anstieg eine Vorsichtsmaßnahme: „In den ersten Monaten der Pandemie, als die Unsicherheit besonders hoch war, wurden Atteste im Zweifelsfall eher für einen längeren Zeitraum ausgestellt als für einen kürzeren.“

 

Die Daten zeigen, dass in den Monaten März und April deutlich mehr Menschen arbeitsunfähig waren als in den Vergleichsmonaten 2019. „In diesem Zeitraum wurden mehr Versicherte bei Atemwegserkrankungen – auch aus Vorsicht und zum Schutz ihrer Mitmenschen – krankgeschrieben“, so Bikowski. Zudem galt die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege bundesweit vom 9. März bis zum 31. Mai 2020. „Die Zahlen sprechen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Regelung“, ist Bikowski überzeugt. Denn nach dem saisonalen Anstieg sank der Krankenstand noch im Mai deutlich unter das Vorjahresniveau.

 

„26 Prozent aller Krankheitsursachen lagen in Krankheiten des Atmungssystems, es folgen mit 16,9 Prozent Muskel-Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 7 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen mit 5,8 Prozent“, benennt Christian Bikowski die vier Diagnosehauptgruppen, auf die die meisten Krankschreibungen zurückzuführen sind. „Auf den ersten Blick überrascht, dass Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar etwas weniger häufig diagnostiziert wurden“, so Bikowski. Hier zeige sich jedoch anschaulich, wie das Einhalten der Hygieneregeln und das Einschränken von sozialen Kontakten das Ausbreiten von Infektionskrankheiten verlangsamen kann.

 

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news-3939 Mon, 05 Oct 2020 11:46:45 +0200 Rastatt: Weniger Krankschreibungen – dafür längere Arbeitsunfähigkeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/rastatt-weniger-krankschreibungen-dafuer-laengere-arbeitsunfaehigkeiten.html AOK legt Fehlzeiten-Report für das 1. Halbjahr 2020 vor Wie wirkt sich das Covid-19-Infektionsgeschehen konkret auf die Fehlzeiten im Landkreis Rastatt aus? – Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum blieb der Krankenstand während der beginnenden Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 stabil bei 5,7 Prozent.

 

Das ist das Ergebnis einer Studie der AOK Mittlerer Oberrhein für den Landkreis Rastatt, bei der Daten von 38.262 beitragspflichtigen Mitgliedern ausgewertet wurden. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr gemessen“, erläutert Christian Bikowski. Der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein weist darauf hin, dass der Krankenstand im Landkreis genau dem landes- wie auch bundesweiten Durchschnitt von 5,7 Prozent entspricht.

 

Auffällig ist, dass laut Statistik die Anzahl der Krankschreibungen den Vorjahreswert um 12,1 Prozent unterschritt. Dagegen stieg die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall von 11,4 auf 13 Kalendertage. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 14 Prozent. Bikowski erkennt hinter diesem Anstieg eine Vorsichtsmaßnahme: „In den ersten Monaten der Pandemie, als die Unsicherheit besonders hoch war, wurden Atteste im Zweifelsfall eher für einen längeren Zeitraum ausgestellt als für einen kürzeren.“

 

Die Daten zeigen, dass im März deutlich mehr Menschen arbeitsunfähig waren als im Vergleichsmonat 2019. „In diesem Zeitraum wurden mehr Versicherte bei Atemwegserkrankungen – auch aus Vorsicht und zum Schutz ihrer Mitmenschen – krankgeschrieben“, so Bikowski. Zudem galt die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege bundesweit vom 9. März bis zum 31. Mai 2020. „Die Zahlen sprechen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Regelung“, ist Bikowski überzeugt. Denn nach dem saisonalen Anstieg sank der Krankenstand noch im Mai deutlich unter das Vorjahresniveau.

 

„25,2 Prozent aller Krankheitsursachen lagen in Krankheiten des Atmungssystems, es folgen mit 16,5 Prozent Muskel-Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 6,6 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen mit 5,7 Prozent“, benennt Christian Bikowski die vier Diagnosehauptgruppen, auf die die meisten Krankschreibungen zurückzuführen sind. „Auf den ersten Blick überrascht, dass Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar etwas weniger häufig diagnostiziert wurden“, so Bikowski. Hier zeige sich jedoch anschaulich, wie das Einhalten der Hygieneregeln und das Einschränken von sozialen Kontakten das Ausbreiten von Infektionskrankheiten verlangsamen kann.

 

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news-3906 Thu, 01 Oct 2020 11:55:21 +0200 AOK-Statistik für den Landkreis Rastatt: Psychische Auffälligkeiten bei 15 Prozent aller Minderjährigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-statistik-fuer-den-landkreis-rastatt-psychische-auffaelligkeiten-bei-15-prozent-aller-minderjaehri.html Die Prävalenz psychischer Erkrankungen unter Versicherten im Alter zwischen 0 und 17 Jahren ist im Landkreis Rastatt in den letzten Jahren kontinuierlich um rund vier Prozent angestiegen. Mit einer nachdenklich stimmenden Statistik möchte die AOK Mittlerer Oberrhein anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober für das Thema sensibilisieren und auf die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter hinweisen.

 

Im Landkreis Rastatt waren im Jahr 2018 15,1 Prozent aller minderjährigen AOK-Versicherten wegen einer psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Der Landesdurchschnitt lag mit 16,8 Prozent etwas höher. „Wir sprechen hier von 1.769 Kindern und Jugendlichen aus dem Landkreis, vier Jahre zuvor zählten wir 1.432 Betroffene“, veranschaulicht Harald Röcker den Anstieg. „Zu den psychischen Erkrankungen zählen auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert enthalten wie etwa Lese- oder Rechtschreibschwäche“, erläutert der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Dies könne die hohe Rate erklären, die in der Altersgruppe der Grundschüler teilweise sogar bis auf 30 Prozent ansteige.

 

„Fast die Hälfte aller psychischen Erkrankungen beginnen während der Pubertät, in drei von vier Fällen liegt der Krankheitsbeginn vor dem 25. Lebensjahr“, so Röcker. „Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen und auch Ess-Störungen. Weil bei Kindern und Jugendlichen die Grenzen nicht leicht zu erkennen sind, wann ein ärztlicher Beratungs- und Behandlungsbedarf entsteht, ist die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter beim Kinder- und Jugendarzt sehr wichtig.“ Laut AOK-Statistik waren im Jahr 2019 im Landkreis Rastatt außerdem 33,2 Prozent aller Erwachsenen wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3844 Mon, 28 Sep 2020 13:45:35 +0200 Eine prima Geste an Radfahrerinnen und Radler https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/eine-prima-geste-an-radfahrerinnen-und-radler.html Stadt, ADFC und AOK servierten Radlerfrühstück auf dem Friedrichsplatz Radeln geht immer. Und hat in Corona-Zeiten Rückenwind erhalten. Am Radzähler in der Erbprinzenstraße werden regelmäßig Werte von 8.000 Fahrten am Tag erreicht. Viele Gründe, zu Beginn der unwirtlicheren Jahreszeit mit einem Radlerfrühstück noch einmal für das Ganzjahresverkehrsmittel Werbung zu machen. Mit diesem überrascht und belohnt die Stadt zusammen mit ADFC und AOK Radfahrerinnen und Radfahrer für ihr vorbildliches Verhalten. Während das Frühstück für die Pedaltreterinnen und -treter üblicherweise zu Beginn der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC eingetaktet ist, wurde es dieses Jahr Corona bedingt kurz vor Ende des Aktionszeitraums (Ende September) gelegt.

 

Gemeinderats-Team unterstützte Aktion

 

"Mein Dank geht an alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind; ihnen überreiche ich gerne Brötchen. Das Radlerfrühstück ist eine gute Aktion, um unsere Radverkehrsförderung ins Bewusstsein zu bringen", betonte Bürgermeister Daniel Fluhrer, als er zusammen mit Engagierten aus dem Gemeinderat, der AOK und des ADFC am Donnerstagmorgen (24. September) am Friedrichsplatz das kleine Frühstück servierte. Radeln, na klar, ist das Motto von Friederike Reuz-Arujo da Silva, die als eine der ersten am "Service-Trupp" vorbeikam: "Ich fahre immer mit dem Rad zur Arbeit - von der Südweststadt in die Innenstadt. Es gibt ja gute Regenkleidung." Sie habe die "Vision einer autofreien Innenstadt", meinte sie.

 

"Von mir aus könnte die Stadt das jeden Tag machen"

 

"Es macht Freude zu sehen, wie viele Menschen dankbar sind für diese Anerkennung durch die Stadt", war sich das Gemeinderats-Team aus den Stadträten Michael Haug, Michael Zeh, Sven Maier, Karl-Heinz Jooß, Oliver Schnell, Tilman Pfannkuch sowie den Stadträtinnen Petra Lorenz und Mathilde Göttel einig – viele von ihnen sind häufig selbst mit dem Rad unterwegs. Und weil es einfach eine prima Geste an die Radfahrerinnen und Radfahrer ist, die auch zeigt, dass es geschätzt wird, wenn Menschen auch bei schlechtem Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahren, hatten sich einige schon öfter für Rad-Aktionen "einspannen" lassen. Und so Phillip Spannagel Freude gemacht: Das Ungewöhnliche an der Aktion sei, dass man sich "bei mir bedankt, dass ich mit dem Rad fahre". "Von mir aus könnte die Stadt das jeden Tag machen", lachte er. Hier hatten Tanja Dopf und Katrin Hillenbrand von ADFC gleich eine weitere Idee: Warum nicht einmal eine Frühstücks-Aktion an der Fahrradstation am Hauptbahnhof für die ganzen Pendler organisieren, die auch mit dem ÖPNV unterwegs sind?

 

"Karlsruhe macht sich als Fahrradstadt, hat aber noch einen langen Weg vor sich", verband Axel Schumacher beim "Frühstücks-Gespräch" sein Lob mit dem Wunsch, dass die Stadt bei der Radförderung einen langen Atem beweist.

 

Das Radlerfrühstück sei eine Maßnahme, um die Fahrradstadt Karlsruhe voran zu bringen, betonte Fluhrer. Mit solchen Kampagnen, aber auch vielfältigen Investitionen in die Infrastruktur sowie aktuell mit dem Lastenrad-Förderprogramm für Familien setze die Stadt "weitere Impulse für eine nachhaltige Mobilität". Zum Abschluss des Lastenrad-Programms hatte Bürgermeister Fluhrer vergangenen Montag die Familien auf dem Marktplatz mit ihren neuen Lastenrädern begrüßt, die Fördergelder erhalten haben - verbunden mit dem Dank an die "Pioniere der Verkehrswende".

 

Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" läuft noch bis 30. September

 

Für Bernhard Ibach, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, gehören die eigene Gesundheit und die Umwelt zu den "Rad-Gewinnern": "Radfahren ist gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig für Körper und Geist." Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärke das Immunsystem, nehme Rücksicht auf die Umwelt und fördere das seelische Wohlbefinden, ist er überzeugt.

 

Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" läuft noch bis 30. September. Auch die Stadt bewirbt sich seit vielen Jahren. Im Corona-Jahr zählen erstmals auch Fahrten rund ums "Home-Office".

 

 

 

Foto:

 

Zu den Allwetter-Radlerinnen gehört Marie-Yvonne Münk. Sie fährt jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Im Bild zudem von links: Tanja Dopf, Katrin Hillenbrand (ADFC), Bürgermeister Daniel Fluhrer sowie Bernhard Ibach (AOK Mittlerer Oberrhein)

 

 

 

Text/Foto: Stadt Karlsruhe

 

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news-3843 Mon, 28 Sep 2020 11:27:36 +0200 Im Namen der Fitness https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/im-namen-der-fitness.html Beim European Fitness Badge konnten Teilnehmer ihr Sportlevel testen Liegestütze, Walking und Planks – beim „European Fitness Badge“ kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in diesem Jahr ordentlich ins Schwitzen. Der European Fitness Badge ist ein europäisch einheitlicher Fitness-Test und ein Angebot vom Deutschen Walking Institut und dem Institut für Sport am KIT. Im Rahmen der Europäischen Woche des Sports und dem Motto #BeActive fand er in diesem Jahr unter strengen Hygienebedingungen im Veranstaltungssaal des KundenCenters der AOK Mittlerer Oberrhein statt. Die AOK Mittlerer Oberrhein präsentierte sich schon im vierten Jahr als überzeugter Unterstützer der Aktion.

 

Insgesamt 80 Personen nahmen am 22. und 23. September das Angebot wahr und pushten sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Betreut wurden sie von den Sportwissenschafts-Studenten des KIT. Die zwei Kilometer lange Walking-Strecke wurde im benachbarten Nymphengarten absolviert. Nach einer ausführlichen Testung der Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit, erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen ausführlichen Bericht über den eigenen Fitness-Zustand sowie eine individuelle Beratung – und zum Schluss natürlich das wohlverdiente Europäische Fitnessabzeichen.

 

((Foto: bitte als Quellenangabe „AOK Mittlerer Oberrhein“ angeben.))

 

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news-3835 Thu, 24 Sep 2020 11:09:14 +0200 Spatenstich zum AOK-Wald mit Minister Untersteller: Klimaschutz ist auch Gesundheitsschutz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/spatenstich-zum-aok-wald-mit-minister-untersteller-klimaschutz-ist-auch-gesundheitsschutz.html Jeder Baum zählt. Am 18. September fand in Karlsdorf-Neuthard der Spatenstich für den rund 10.000 Quadratmeter großen AOK-Wald statt. Möglich wurde der AOK-Wald durch das Engagement der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger, die im Rahmen der AOK Klima-Challenge durch kleine Alltagsaufgaben ihren CO2-Fußabdruck in den vergangenen Monaten gemeinsam um mehr als 177 Tonnen reduziert hatten. Insgesamt 5.000 Bäume legen den Grundstein für den AOK-Wald, der gemeinsam mit dem landeseigenen Forstbetrieb ForstBW gepflanzt wird. Der Spatenstich erfolgte im Rahmen der diesjährigen Nachhaltigkeitstage des Landes.

 

 

 

Dazu Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller: „Klimaschutz und Gesundheit hängen eng zusammen. Wälder binden CO2 und produzieren Sauerstoff – und sie erfüllen eine wichtige Funktion als Ort der Ruhe und Erholung. Die Idee, dass die AOK als Gesundheitskasse einen kleinen Wald pflanzen will, unterstütze ich deshalb gern. Die AOK setzt damit und mit ihrer ganzen Klima-Challenge ein Zeichen für Nachhaltigkeit.“ AOK-Vorstandschef Bauernfeind ergänzte: „Wir sehen bereits heute, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Baden-Württemberginnen und Baden-Württemberger hat.“ Auswertungen der größten Krankenkasse in Baden-Württemberg zeigten, dass sich 2019 mehr als doppelt so viele ihrer Versicherten mit Sonnenstich oder hitzebedingtem Kreislaufkollaps in ärztliche Behandlung begeben mussten als noch fünf Jahre zuvor.

 

Foto: Martin Stollberg 

 

(v.l.n.r.) Sven Weigt, Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard, Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein

 

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news-3838 Wed, 23 Sep 2020 16:03:00 +0200 AOK warnt: Erkältungs- und Grippesaison startet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-warnt-erkaeltungs-und-grippesaison-startet.html Frühzeitige Influenza-Impfung als wichtige Schutzmaßnahme Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit steigen auch die Zahlen der Erkältungskrankheiten. Dazu zählt sowohl der normalerweise harmlose grippale Infekt, als auch die Influenza (Grippe), die in der Regel einen deutlich schwereren Verlauf nimmt. Der Anstieg der Erkältungskrankheiten im Winter ist auf die schlechtere Luft in Innenräumen zurückzuführen, da diese die Schleimhäute austrocknet, die somit anfälliger für Viren und Bakterien werden.

 

Erkältungsviren verbreiten sich vor allem über Tröpfchen: Beim Niesen oder Husten werden viele winzige virushaltige Tröpfchen in die Luft versprüht, die sich unter anderem auch auf Türklinken, Computer-Tastaturen oder U-Bahn-Haltegriffen ablagern können. Beim Anfassen gelangen die Viren an die Hände und von dort leicht weiter an Nase oder Mund. „Ebenso wie für das Corona-Virus gelten für herkömmliche Erkältungskrankheiten die Regeln: regelmäßiges Lüften, Abstand halten, ausgiebiges Händewaschen und eine Alltagsmaske tragen“, weiß Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.

 

Gerade während Corona-Pandemie wichtig

 

Die Grippe- und Erkältungszahlen einzudämmen, ist in diesem Herbst und Winter von großer Bedeutung. „Wenn die Grippewelle mit einer zweiten Covid19-Welle zusammentrifft, droht eine massive Überlastung des Gesundheitssystems“, so Harald Röcker. Das würde bedeuten: noch mehr Testungen, belegte Krankenhausbetten und Intensivstationen sowie einen Anstieg an Personen in Quarantäne. Trotzdem mahnt Röcker: „Auch Personen, die momentan aufgrund der Corona-Pandemie Arztbesuche meiden, sollten sich bei Grippe-Symptomen in Behandlung begeben.“

 

Jetzt Termin für Grippeschutzimpfung machen

 

Ein wichtiges Hilfsmittel, um der Influenzawelle frühzeitig entgegenzuwirken, ist die Grippeschutzimpfung. „Vor allem gefährdete Personen sollten gegen die Grippe geimpft werden, da diese bei Risikogruppen einen schweren Verlauf nehmen kann“, so Harald Röcker. Bisher ist die Impfquote allerdings völlig unzureichend: In der Altersgruppe ab 60 Jahren liegt die Impfquote bei gerade mal 35 Prozent. Auch bei Personen mit chronischen Grunderkrankungen haben sich bislang nur 20 bis 50 Prozent immunisieren lassen. Für Pflegepersonal, Ärzte und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen ist die Impfung ebenfalls sinnvoll. „Die Kosten der Grippeschutzimpfung für die genannten Gruppen tragen selbstverständlich die Gesetzlichen Krankenversicherungen“, erklärt Harald Röcker.

 

Die Lage in der Region

 

In Baden-Württemberg haben sich im Jahr 2018 insgesamt 1.393.593 AOK-Versicherte wegen Erkältungskrankheiten ärztlich behandeln lassen. In der Region Mittlerer Oberrhein waren es 101.941 Versicherte. Kleine Kinder sind am stärksten betroffen: Sie erkranken doppelt so häufig wie Erwachsene. Da nicht jeder, der an einem grippalen Infekt erkrankt, einen Arzt aufsucht, liegt die Dunkelziffer deutlich höher. Auch im Fehlzeiten-Report der AOK Mittlerer Oberrhein des ersten Halbjahres 2020 zeigt sich die Tragweite von Erkältungskrankheiten: Mit 26,4 Prozent machen Atemwegserkrankungen den höchsten Anteil an Arbeitsunfähigkeitsfällen aus.

 

((Foto: bitte als Quellenangabe „AOK-Mediendienst“ angeben.))

 

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news-3836 Wed, 23 Sep 2020 11:14:38 +0200 AOK unterstützt kommunale Suchtprävention https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-unterstuetzt-kommunale-suchtpraevention-1.html Baden-Baden. Seit vielen Jahren unterstützt die AOK Mittlerer Oberrhein die Suchprävention im Stadtkreis Baden-Baden. Auch in diesem Jahr konnten Bürgermeister Roland Kaiser und der kommunale Suchtbeauftragte Tim Failing von AOK-Geschäftsführer Harald Röcker einen Scheck in Höhe von 7.640 Euro in Empfang nehmen.

 

 

 

Bürgermeister Kaiser dankte der AOK für die langjährige Zusammenarbeit. Der Beitrag komme dem Projekt „HaLT – Hart am Limit“ zugute. Das Alkoholpräventionsprogramm für Jugendliche sei seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein in der kommunalen Suchprävention. Die Unterstützung der AOK ermögliche es, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre weiter auszubauen.

 

 

 

Harald Röcker betonte das vielseitige Engagement der AOK in der Region und hob insbesondere die Bedeutung der Prävention hervor. Die Arbeit der vergangenen Jahre habe Erfolge erzielt. Dies würden unter anderem die rückläufigen Zahlen bei den alkoholbedingten Krankenhauseinlieferungen zeigen. Darüber hinaus lobte er, dass die Stadt die vergangenen Monate zur Überarbeitung der Webseite genutzt habe.

 

 

 

Abschließend erläuterte Tim Failing die anlaufende Förderphase II des Projekts „HaLT“ und die Corona-bedingten Veränderungen in der Suchprävention. Die Förderphase II umfasse unter anderem den Ausbau von Strukturen und Kooperationen, die Teilnahme an Schulungen sowie die Überarbeitung der Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

Die Angebote der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe seien in den vergangenen Monaten an die neuen Rahmenbedingungen angepasst worden. Hierbei habe auch die Berücksichtigung digitaler Möglichkeiten eine wichtige Rolle gespielt. Ein Bestandteil sei dabei auch die neue Webseite des es kommunalen Netzwerks für Suchtprävention und Suchthilfe Baden-Baden unter www.sucht-baden-baden.de/.

 

 

 

Foto: Pressestelle Stadt Baden-Baden

 

Bildunterschrift:

 

AOK-Geschäftsführer Harald Röcker übergibt den Scheck an den Kommunalen Suchtbeauftragten Tim Failing und Bürgermeister Roland Kaiser (von links).

 

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news-3839 Mon, 21 Sep 2020 10:06:59 +0200 Mit Herzblut für die Gesundheit in der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/mit-herzblut-fuer-die-gesundheit-in-der-region.html AOK Mittlerer Oberrhein Geschäftsführer Harald Röcker feiert sein 50-jähriges Firmenjubiläum Ein halbes Jahrhundert – so lange arbeitet Harald Röcker nun schon bei der AOK Baden-Württemberg. Angefangen hat der derzeitige Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein im Alter von 15 Jahren durch die Ausbildung zum Sozialversicherungsangestellten.

 

Die Anfänge in seiner Heimat, dem schwäbischen Schorndorf, sind nicht mit heute zu vergleichen: die Vergütung betrug 150 D-Mark, Ärmelschoner waren groß in Mode und die AOK-Versicherten erhielten Bargeld für jeden nicht eingelösten Krankenschein. Im Jahr 1976 legte Röcker die zweite Verwaltungsprüfung zum gehobenen Krankenkassendienst ab. 1991 folgte dann der erste große Schritt auf der Karriereleiter: Er übernahm die Position als stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ostalb in Aalen, wo er mit seiner Familie noch heute sesshaft ist. Im Jahr 2002 übernahm er die Geschäftsführung der AOK Heidenheim.

 

Seit 2005 Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein

 

Inzwischen 15 Jahre ist Harald Röcker nun der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Der Schritt war für ihn konsequent: „Ich wollte das, was ich als richtig empfinde, auch verwirklichen. Und wenn Sie das tun möchten, brauchen Sie eine gewisse Position.“ Die Familie stand von Anfang an hinter der Entscheidung – trotz der Pendelei zwischen Aalen und Karlsruhe. „Wir haben es schlicht versäumt, rechtzeitig umzuziehen“, erklärt er. Karlsruhe bezeichnet Röcker inzwischen als seine zweite Heimat und weiß die Vorteile von zwei Wohnsitzen zu schätzen: „Ich habe das Beste von beiden Regionen: Die längeren Sommer in Karlsruhe, dafür liegt in Aalen Schnee im Winter.“ Zu seiner Arbeit als Geschäftsführer sagt er: „Es gibt für mich keine schönere, anspruchsvollere Arbeit, wie der als Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.“

 

In der Region setzt sich Harald Röcker für eine gemeinsame, flächendeckende und effiziente Gesundheitsversorgung ein – deswegen ist er Mitglied in zahlreichen Gremien. „Das Engagement in den Gremien ermöglicht eine gute Vernetzung mit den anderen Partnern. Zusätzlich bekommt man ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen vor Ort“, so Röcker. Trotzdem besteht Verbesserungsbedarf. Röcker fordert: „Die Politik soll den Akteuren vor Ort mehr regionale Entscheidungskompetenzen zugestehen.“

 

Die AOK Mittlerer Oberrhein ist gut aufgestellt

 

Als eine der größten Herausforderungen in seiner Zeit als Geschäftsführer, benennt er die Fusion der AOK-Bezirksdirektion Mittlerer Oberrhein mit der Bezirksdirektion Mittelbaden im Jahr 2007. Von 200 000 Versicherten stieg die Mitgliederzahl auf 300 000. Heute betreut die AOK Mittlerer Oberrhein 354 014 Versicherte, worauf Harald Röcker sehr stolz ist: „Das haben wir aus eigener Kraft geschafft: Durch die harte Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Als wichtigen Erfolgsgarant sieht er die Regionalität der AOK Mittlerer Oberrhein „Wir, sprich die AOK, sind da, wo die Menschen leben, wohnen und arbeiten. Mit 20 KundenCentern vor Ort bieten wir ein flächendeckendes Netz.“ Doch auch ihm selbst ist der persönliche Kontakt zu den Versicherten eine Herzensangelegenheit: „Wenn mich ein Versicherter persönlich anschreibt, bekommt er auch eine Antwort von mir.“

 

Und dann kam Corona

 

Über das vergangene Jahr sagt Röcker offen: „Ich hätte dieses Jahr gerne etwas anderes gemacht als Corona.“ Er steht zu den Entscheidungen, die aufgrund der Pandemie getroffen wurden: „Die Maßnahmen waren aus der Perspektive und dem Wissen, das man zu dem Zeitpunkt hatte, angemessen. Zukünftig müssen wir schauen, was sich bewährt hat.“ Röcker appelliert: „Die Kosten für Covid19-Testungen tragen bislang Bund, Länder und die Gesetzlichen Krankenversicherungen. Es ist ärgerlich, dass die Privaten Krankenversicherungen nur gering an den Kosten beteiligt sind. Dies muss schnellstens geändert werden.“

 

Im November 2020 wird Harald Röcker seinen Ruhestand antreten. „Es hat mich zutiefst erfüllt, mich in dieser Zeit für die Gesundheit der Menschen in der Region einzusetzen, das Gesundheitswesen vor Ort mitzugestalten und eigene Präventionsangebote auf- und auszubauen“, resümiert Röcker. „Neben Qualität und Effizienz waren und sind die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, Solidarität, Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich für mich die Grundpfeiler unserer Gesundheitskasse“. Langweilig wird es ihm im Ruhestand nicht werden: „Einen Monat immer nur das gleiche – das wäre nichts für mich.“

 

((Foto: bitte als Quellenangabe „AOK Mittlerer Oberrhein“ angeben.))

 

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news-3792 Wed, 26 Aug 2020 17:01:53 +0200 AOK-Statistik für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe: Psychische Auffälligkeiten bei 20 Prozent aller Minderjährigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-statistik-fuer-den-stadt-und-landkreis-karlsruhe-psychische-auffaelligkeiten-bei-20-prozent-alle.html Die Prävalenz psychischer Erkrankungen unter Versicherten im Alter zwischen 0 und 17 Jahren ist im Stadt- und Landkreis Karlsruhe in den letzten Jahren im Schnitt um rund fünf Prozent angestiegen. Mit einer nachdenklich stimmenden Statistik möchte die AOK Mittlerer Oberrhein anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober für das Thema sensibilisieren und auf die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter hinweisen.

 

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe waren im Jahr 2018 rund 20 Prozent aller minderjährigen AOK-Versicherten wegen einer psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Der Landesdurchschnitt lag mit 16,8 Prozent deutlich niedriger. „Wir sprechen hier von 7.298 Kindern und Jugendlichen, vier Jahre zuvor zählten wir 5.941 Betroffene“, veranschaulicht Harald Röcker den Anstieg. „Zu den psychischen Erkrankungen zählen auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert enthalten wie etwa Lese- oder Rechtschreibschwäche“, erläutert der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Dies könne die hohe Rate erklären, die in der Altersgruppe der Grundschüler sogar teilweise bis auf 30 Prozent ansteige.

 

„Fast die Hälfte aller psychischen Erkrankungen beginnen während der Pubertät, in drei von vier Fällen liegt der Krankheitsbeginn vor dem 25. Lebensjahr“, so Röcker. „Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen und auch Ess-Störungen. Weil bei Kindern und Jugendlichen die Grenzen nicht leicht zu erkennen sind, wann ein ärztlicher Beratungs- und Behandlungsbedarf entsteht, ist die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter beim Kinder- und Jugendarzt sehr wichtig.“ Laut AOK-Statistik waren im Jahr 2019 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe außerdem rund 31 Prozent aller Erwachsenen wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung.

 

Infos zu den Kinder- und Jugend-Vorsorgeuntersuchungen finden Eltern unter: aok.de/familie

 

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news-3775 Mon, 10 Aug 2020 09:59:33 +0200 Kinderklassiker gesund kochen - AOK-Ernährungsberaterin aus Gernsbach verrät Rezeptvarianten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/kinderklassiker-gesund-kochen-aok-ernaehrungsberaterin-aus-gernsbach-verraet-rezeptvarianten.html Pfannkuchen, Fischstäbchen oder Spaghetti Bolognese: Was wir als Kinder schon geliebt haben, mag auch unser Nachwuchs „zum Fressen“ gerne. Dabei handelt es sich bei einigen Gerichten um wahre Dickmacher mit viel Fett oder Zucker. Beate Benning-Gross, Ernährungsberaterin bei der AOK Mittlerer Oberrhein, verrät Eltern, wie sich Kinderklassiker gesund nachkochen lassen. Pfannkuchen, Fischstäbchen oder Spaghetti Bolognese: Was wir als Kinder schon geliebt haben, mag auch unser Nachwuchs „zum Fressen“ gerne. Dabei handelt es sich bei einigen Gerichten um wahre Dickmacher mit viel Fett oder Zucker. Beate Benning-Gross, Ernährungsberaterin bei der AOK Mittlerer Oberrhein, verrät Eltern, wie sich Kinderklassiker gesund nachkochen lassen.

 

„Auf Pfannkuchen muss niemand verzichten – die Mischung aus Mehl, Eiern und Milch machen sie zu einer idealen Eiweißquelle“, beruhigt Benning-Gross. „Gesünder werden sie, wenn Sie Mehl Typ 1050 verwenden.“ Aber Achtung bei den Toppings: Gekaufte Nusscremes und Sirups machen die Pfannkuchen zu Kalorienbomben. „Stellen Sie lieber selbst einen Nussaufstrich her“, rät Benning-Gross. „Das geht ganz einfach: Zwei Esslöffel Haselnuss- oder Mandelmus mit einer Banane, 30 Gramm Quark und etwas Vanillearoma pürieren.“

 

Auch Fischstäbchen erfreuen sich bei Kindern großer Beliebtheit. Die Tiefkühlware ist meist vorfrittiert und beinhaltet viel Fett. Auch hier hat Beate Benning-Gross eine Alternative: „Zerkleinern Sie zuerst 150 Gramm Cornflakes sowie 50 Gramm Kürbiskerne und vermischen Sie beides. Wenden Sie ein Fischfilet nach Wahl erst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in der Cornflakes-Kürbiskern-Mischung.“

 

Der italienische Klassiker unter den Kinder-Leibspeisen sind Spaghetti Bolognese. Je nach Zubereitung landen auch hier viele Kalorien auf dem Teller. Dabei gibt es einige Tricks, die Pasta gesund und kalorienarm zuzubereiten: „Verwenden Sie anstatt Weizennudeln lieber Dinkel- oder Vollkornspaghetti“, rät Benning-Gross. „Eine noch gesündere Alternative sind Zucchini- oder Möhrenspaghetti, die mit einem Spiralschäler hergestellt werden.“ Die Ernährungsberaterin hat noch einen Tipp: „Probieren Sie doch mal, die Sauce mit Roten Linsen anstatt mit Hackfleisch zu kochen – die schmecken toll und enthalten viel Eiweiß sowie Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Folsäure und Magnesium.“

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

 

 

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news-3769 Fri, 31 Jul 2020 08:41:24 +0200 Sommerkrankheiten: Hitzeschlag, Sonnenstich und Co. vorbeugen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/sommerkrankheiten-hitzeschlag-sonnenstich-und-co-vorbeugen.html Baden-Württemberg startet in die Sommerferien. Endlich Zeit, ausgiebig das Wetter an der frischen Luft zu genießen. Doch Vorsicht: 2018 begaben sich in der Region Mittlerer Oberrhein 406 betroffene AOK-Versicherte wegen Sommerkrankheiten in Behandlung. Baden-Württemberg startet in die Sommerferien. Endlich Zeit, ausgiebig das Wetter an der frischen Luft zu genießen. Doch Vorsicht: 2018 begaben sich in der Region Mittlerer Oberrhein 406 betroffene AOK-Versicherte wegen Sommerkrankheiten in Behandlung. 

 

Zu solchen Sommerkrankheiten zählen beispielsweise Sonnenstich, Hitzeschlag, Hitzeermüdung oder Sonnenbrand. Laut dem Statistischem Landesamt gab es im Sommer 2019 in Baden-Württemberg knapp 1.500 Hitzetote, wobei die Dunkelziffer weitaus höher vermutet wird. „Die Häufigkeiten von Schäden durch Hitze folgen keinem einheitlichen Trend, sondern sind viel mehr bedingt durch die Wetterverhältnisse im Sommer der jeweiligen Jahre“, erklärt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.

 

Männliche Versicherte öfter in Behandlung

 

Männer sind besonders häufig betroffen: von den 406 AOK-Versicherten der Region Mittlerer Oberrhein, die sich aufgrund von Hitzekrankheiten in Behandlung gaben, waren 245 männlich und nur 161 weiblich. „Die hohe Fallzahl bei Männern ist vermutlich auf deren höheren Anteil an im Freien schwer körperlich Arbeitenden zurückzuführen“, so Harald Röcker.

 

Hitzeschäden vermeiden

 

Andrea Kistner-Speck, Ernährungsberaterin der AOK Mittlerer Oberrhein, rät dazu, bei Hitze die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 – 2 Litern auf einen weiteren zusätzlichen Liter zu erhöhen. Ältere Menschen leiden häufig unter einem verminderten Durstgefühl. Umgekehrt ist das Durstgefühl bei Kindern noch nicht vollständig ausgeprägt. „Das ist insbesondere bei Hitzewellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr: Verliert der Körper mehr als zehn Prozent seines Wassers, droht der Kreislauf zu versagen“, warnt die Ernährungsberaterin. Auch kranke Menschen sind bei Hitze besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken. Kistner-Speck mahnt: „Den Alkoholkonsum unbedingt einschränken, da er – bei Jung und Alt – zu vermehrtem Flüssigkeitsverlusten führt.“

 

Zusätzlich gilt Vorsicht vor direkter Sonneneinstrahlung. Vermeiden Sie längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengungen. Sie sollten im Freien deshalb möglichst immer einen Sonnenhut, am besten mit Nackenschutz, tragen, rät die AOK Mittlerer Oberrhein. Bei Ausflügen oder anderen Aktivitäten im Freien immer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und lichtdichte Kleidung tragen, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist. Kleinkinder und Senioren sollten die direkte Sonne meiden.

 

Bei Hitzenotfällen richtig handeln

 

Als Erste-Hilfe-Maßnahme beim Sonnenstich sollte der Betroffene aus der direkten Sonne geholt, an einen kühlen Ort gebracht werden und sein Oberkörper erhöht gelagert und sein Kopf mit nassen Tüchern gekühlt werden. Ebenfalls wichtig ist die wiederholte Kontrolle der Atmung und des Pulses. Ist der Betroffene bei Bewusstsein, sollte man ihm zu trinken geben. Im akuten Fall sollte der Notruf 112 gewählt werden.

 

Fotonachweis: AOK-Mediendienst

 

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news-3746 Tue, 21 Jul 2020 09:31:56 +0200 Impetigo contagiosa: AOK informiert über bakterielle Hautinfektion https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/impetigo-contagiosa-aok-informiert-ueber-bakterielle-hautinfektion.html Der Begriff „Impetigo contagiosa“ ist nur wenigen Eltern geläufig. „Und doch steckt hinter der lateinischen Bezeichnung die häufigste bakterielle Hautinfektion im Kindesalter“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.

Allein in der Region zählt die Krankenkasse jährlich rund 1.000 Versicherte, die sich aufgrund der Hautinfektion in ärztliche Behandlung begeben. Landesweit registriert die AOK Baden-Württemberg pro Jahr 13.000 bis 14.000 Erkrankungen. „Am stärksten betroffen sind Kindergarten- und Schulkinder im Alter von einem Jahr bis neun Jahren“, entnimmt Röcker einer aktuellen Statistik. „Jugendliche erkranken etwa ein Viertel und Erwachsene nur etwa ein Zehntel so häufig.“

Die hochinfektiöse Hautkrankheit, die sich bei feuchter Wärme und mangelnder Hygiene epidemieartig ausbreiten kann, wird im Volksmund oft Eiter- oder Schmierflechte genannt. Das auffallendste Merkmal sind die gelben Krusten auf rotem Grund. Es wird zwischen einer klein- und einer großblasigen Ausprägung unterschieden. Beide Varianten beginnen mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die anschließend platzen und verkrusten.

 

Die Ursache der Erkrankung sind Bakterien. Meist werden Staphylokokken gefunden, aber auch Streptokokken sind als Auslöser bekannt. Die Erkrankung wird meist durch Schmierinfektion übertragen, also durch direkten Kontakt oder Gegenstände. Bei konsequenter Behandlung heilt die Infektion in der Regel folgenlos aus.

 

Eine konsequente Hygiene ist bei der Behandlung ein absolutes Muss: Kratzen sollte unbedingt vermieden, Hände regelmäßig gewaschen und Fingernägel kurz geschnitten werden. Kleidung und Handtücher sollten nur vom Betroffenen genutzt und nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt können desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika die Hygienemaßnahmen unterstützen.

 

Rat und Hilfe zum Thema „Kindergesundheit“ finden Eltern unter: aok.de/familie

 

Foto: „Felice Douglas"

 

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news-3735 Mon, 06 Jul 2020 18:40:58 +0200 Baden-TV „Talk im Schlachthof“: „Betriebliches Gesundheitsmanagement – Gesundheitsprävention in der Arbeitswelt“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/baden-tv-talk-im-schlachthof-betriebliches-gesundheitsmanagement-gesundheitspraevention-in-der.html Im Jahr 2019 verzeichnete die AOK Mittlerer Oberrhein im Schnitt 19,6 Arbeitsfehltage pro Mitglied. Den größten Anteil der Fehltage machen Muskel- und Skeletterkrankungen aus. Doch auch psychische Erkrankungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Um Arbeitgeber für die Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter zu sensibilisieren und um die verschiedenen Maßnahmen des BGM-Teams der AOK vorzustellen, widmete sich eine Ausgabe des „Talk im Schlachthof“ dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“.

 

Talk- Gäste:

 

- Dr. med. Barbara Bierther-Hufnagel, Fachärztin für Arbeits- und Allgemeinmedizin und Geschäftsführerin des agm – Zentrum für Arbeitsmedizin, Prävention und Gesundheitsmanagement

 

- Francois Dugimont, Personalleiter der Baden-Badener Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH

 

- Dr.-Ing. Silvester Fuhrhop, Mitgründer und Geschäftsführer der corvolution GmbH

 

- Friedrich Schmidt, BGM-Koordinator AOK Mittlerer Oberrhein

 

Bereits im sechsten Jahr gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein das BadenTV-Format zu gesundheitspolitischen Themen mit. Der spannende Talk wurde am Donnerstag, dem 3.7.2020, um 18:30 Uhr auf Baden-TV ausgestrahlt. Interessierte finden die Aufzeichnung in der Mediathek: baden-tv.com

 

Foto: Linda Schwarz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-3719 Mon, 29 Jun 2020 16:56:35 +0200 AOK gibt Tipps: Gesunde Snacks für Freibad & Baggersee https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-gibt-tipps-gesunde-snacks-fuer-freibad-baggersee.html Endlich ist es soweit: Freibäder und Baggerseen haben wieder geöffnet. Damit die Ausflüge nicht zur regelmäßigen Kalorienfalle werden, verrät AOK Ernährungsberaterin Andrea Kistner-Speck gesunde und nahrhafte Snacks für den Freibadbesuch. Die Badesaison in Deutschland ist in vollem Gange: Nach Herzenslaune wird geplantscht, sich im kühlen Nass erfrischt und Bahnen gezogen. Das macht hungrig: Zum Schwimmausflug gehört daher für viele eine Tüte Pommes oder ein zuckerhaltiges Eis. Das sollte bei häufigen Badebesuchen allerdings nicht zur Gewohnheit werden.

 

Andrea Kistner-Speck ist Ernährungsberaterin bei der AOK Mittlerer Oberrhein und weiß, welche Nahrungsmittel für das unbeschwerte Schwimmen und Toben wirklich sinnvoll sind: „Wünschenswert sind immer solche Lebensmittel, die den Energiespeicher füllen und unseren Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgen.“ Das kann beispielsweise ein gesunder Burger sein: „Dafür wird das Burger-Brötchen aus Weißmehl gegen ein Vollkorn-Brötchen getauscht, dies ist sehr nährstoffreich und hält lange satt“, erklärt Kistner-Speck. Sie hat direkt noch einen Zubereitungs-Tipp: „Die Frikadelle lässt sich auch vegetarisch herstellen, zum Beispiel aus geraspeltem Gemüse, Ei und Haferflocken – der Sattmacher Nummer eins.“

 

Als kleiner Snack zwischendurch setzt Kistner-Speck auf wasserhaltige Gemüse- und Obstsorten, beispielweise Gurken, Tomaten oder Wassermelone. „Diese enthalten neben Vitaminen und Mineralstoffen auch noch wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem sorgen sie dafür, dass der Körper bei den heißen Temperaturen nicht dehydriert.“

 

Trotzdem lautet die Devise: Trinken nicht vergessen! Eineinhalb bis zwei Liter am Tag sollten es sein, rät die Ernährungsberaterin. „Bei der Getränkeauswahl ist außerdem auf den beigesetzten industriellen Zuckergehalt zu achten.“ Ausschließlich stilles Wasser muss es nicht unbedingt sein: „Wer sich viel bewegt und tobt, für den sind verdünnte Fruchtsäfte der ideale Durstlöscher. Sie liefern dem Körper alles, was beim Schwitzen verloren geht; neben Energie auch Mineralstoffe und Vitamine.“

 

Weitere Rezeptideen finden Sie unter: aok.de/bw-gesundnah

 

((Foto: bitte als Quellenangabe AOK-Mediendienst angeben))

 

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news-3704 Fri, 12 Jun 2020 10:18:13 +0200 HPV-Impfung senkt Krebsrate: AOK wirbt für höhere Impfquoten in der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/hpv-impfung-senkt-krebsrate-aok-wirbt-fuer-hoehere-impfquoten-in-der-region.html Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet: Die meisten Menschen stecken sich im Laufe ihres Lebens damit an. Seit 2007 gibt es für Mädchen zwischen neun und 14 Jahren eine Impfung gegen Humane Papillomviren. Die AOK Mittlerer Oberrhein weist darauf hin, dass auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) diese HPV-Impfung seit Ende 2018 auch für Jungen in diesem Alter angeboten wird. Deutschland ist eines der ersten europäischen Länder, die die HPV-Impfung für Jungen empfiehlt. „Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Die STIKO folgt damit der Impfempfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO“, so Harald Röcker. Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein begrüßt, dass die HPV-Impfquoten in den vergangenen Jahren in Deutschland langsam gestiegen sind. Doch zeichne sich ein erhebliches regionale Gefälle ab: „Während in den neuen Bundesländern Ende 2015 die Quote bei den 15-jährigen Mädchen bei 46,2 Prozent lag, hinkt Baden-Württemberg mit einer Quote von 22,7 Prozent als Vorletzter deutlich hinterher.“

 

Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind die Fallzahlen für AOK-Versicherte von 1.005 im Jahr 2014 auf 1.137 im Jahr 2018 gestiegen. Frauen sind meist häufiger betroffen als Männer. Infektionen mit humanen Papilloma-Viren sind eine häufige Ursache von Geschlechtskrankheiten. Diese Viren kommen nur beim Menschen vor und befallen Zellen der Haut und Schleimhaut. Übertragen werden sie vor allem durch sexuellen Kontakt. Eine Infektion mit HPV verläuft normalerweise unauffällig und heilt meist von selbst aus. Manche der Papillomviren, die sogenannten Hochrisiko-Typen können jedoch zu Zellveränderungen im Körper führen und das Risiko für bösartige Tumore vor allem am Gebärmutterhals und im Mund- und Rachenraum erhöhen.

 

Laut Robert Koch-Institut bekommen in Deutschland jedes Jahr etwa 8.000 Menschen aufgrund von HPV Krebs – etwa 6.250 Frauen und rund 1.600 Männer. Kondome können das Ansteckungsrisiko zwar verringern, aber nicht zuverlässig verhindern.

 

Durch die HPV-Impfung kommt es bei Mädchen und Frauen deutlich seltener zu Zellveränderungen am Gebärmutterhals. Damit sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Krebsvorstufe und dann zu Krebs kommt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Impfung langfristig zu einer Senkung der Krebsrate führen wird.

 

Die Impfung sollte möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen. Daher empfiehlt die STIKO, den Impfschutz gegen HPV im Alter von neun bis 14 Jahren aufzubauen. Wer nicht geimpft wurde, kann dies bis zum Alter von 17 Jahren nachholen. „Impfserien, die vor dem 18. Geburtstag begonnen werden, können auch nach dem 18. Geburtstag vollendet werden, auch wenn dann eigentlich kein Leistungsanspruch in der GKV mehr besteht“, informiert Röcker über eine Kulanzregelung, die ein Großteil der Krankenkassen anbietet. „Ziel ist eine hohe Durchimpfungsrate und ein angemessener Impfschutz.“ Die Impfungen sollten unter Berücksichtigung der empfohlenen Impfabstände spätestens einen Tag vor dem 19. Geburtstag abgeschlossen sein.

 

 

 

Fotonachweis: AOK-Mediendienst

 

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news-3694 Tue, 02 Jun 2020 15:37:53 +0200 Ausgetrickst: Zucker entwöhnen - Tipps von AOK-Ernährungsberaterin Nicole Scherer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ausgetrickst-zucker-entwoehnen-tipps-von-aok-ernaehrungsberaterin-nicole-scherer.html Laut Erhebungswelle 2 der KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland 15,4 Prozent der Kinder im Alter zwischen 3 und 17 Jahren übergewichtig. Doch Schleckermäulern den Zuckergenuss abzugewöhnen ist eine Herausforderung. AOK-Ernährungsexpertin Nicole Scherer hat Tipps für Klein und Groß. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Zufuhr an freiem Zucker bei einem Kind auf 25 Gramm zu beschränken. „Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland liegt jedoch deutlich höher – meist versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen“, warnt Nicole Scherer. „Die Devise lautet: Finger weg von stark verarbeiteten Lebensmitteln. Ein Naturjoghurt mit frischen Früchten ist leckerer und gesünder als die Zuckerfalle aus dem Supermarkt.“ Auch für „Schokoholics“ hat die Ernährungsberaterin der AOK Mittlerer Oberrhein einen Tipp: „Backkakao ist zuckerfrei und eignet sich hervorragend als Zugabe in die Frühstücksflocken. Ein Porridge aus Haferflocken, Milch, einem Teelöffel Backkakao und einer halben Banane ist gesund und befriedigt die Gelüste.“ Beim Backen rät Nicole Scherer: „Der Zucker kann durch pürierte Softdatteln oder ungesüßtes Apfelmus ersetzt werden.“ Vorsicht ist auch bei Getränken geboten: Ein kleines Glas Limonade kommt auf sechs Stück Würfelzucker. Wer zum Fruchtsaft greift, ist nicht besser dran – ein Glas Apfelsaft enthält ähnlich viel Zucker. „Stark verdünnte Fruchtsaft-Schorlen, ungesüßte Tees und Wasser sind die bessere Wahl. Mit frischen Früchten und frischer Minze können die Getränke aufgepeppt werden“, weiß Nicole Scherer. Und was ist mit der beliebten Eiscreme im Sommer? „Auf Eis muss niemand verzichten“, beruhigt die Ernährungsberaterin. „Die sogenannte ‚Nice-Cream‘ wird aus drei gefrorenen Bananen und 200 ml Kokosmilch hergestellt. Alles in den Mixer und schon hat man ein leckeres, cremiges und gesundes Eis – ganz ohne raffinierten Zucker.“

 

 

 

Kindgerecht erklärte „Zuckerfakten“ gibt’s unter aok.de/jolinchen

 

 

 

Foto: Quellenangabe „AOK-Mediendienst"

 

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news-3649 Tue, 05 May 2020 09:29:25 +0200 Corona-Frust nicht versüßen: AOK-Analyse zu stark übergewichtigen Kindern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/corona-frust-nicht-versuessen-aok-analyse-zu-stark-uebergewichtigen-kindern.html Die Anzahl der adipösen Kinder, die wegen Fettleibigkeit ärztlich behandelt werden, ist im Stadt- und Landkreis Karlsruhe seit einigen Jahren leicht rückläufig. Im Landkreis Karlsruhe fiel die Rate von 2,5 Prozent im Jahr 2014 auf 2,1 Prozent im Jahr 2018. Im Stadtkreis sank sie im gleichen Zeitraum von 3,2 auf 3,0 Prozent. Die Auswertung der AOK-Statistik zu Adipositas bei versicherten Kindern im Alter bis zu zwölf Jahren bestätigt damit auf regionaler Ebene die bundesweiten Ergebnisse der großen KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts. Dort war in der zweiten Erhebungswelle zwischen 2014 und 2017 festgehalten worden, dass sich die Übergewichts- und Adipositas-Raten bei Heranwachsenden in Deutschland „auf hohem Niveau stabilisiert haben“. Einen Grund zur Entwarnung sieht Beate Gut, Ernährungsberaterin bei der AOK Mitterer Oberrhein in Karlsruhe, dennoch nicht. „Trotz stagnierender Zahlen bedeutet dies, dass 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen 3 und 17 Jahren übergewichtig sind“, entnimmt Beate Gut der KiGGS-Erhebung.

 

Die Risiken des oft verharmlosten „Babyspecks“ seien nicht zu unterschätzen. „Starkes Übergewicht schon im Jugendalter kann zu Bluthochdruck, Diabetes, Leberschäden, Stoffwechselstörungen oder Gelenkproblemen führen“, gibt Beate Gut zu bedenken. Hinzu kämen massive seelische Probleme verbunden mit einem höheren Risiko für Mobbing. Seit zehn Jahren berät Gut 2- bis 17-Jährige, die an Adipositas leiden.

 

Gerade jetzt während der Corona-Krise greifen Groß und Klein vermehrt zu Süßigkeiten, da viele Menschen die meiste Zeit des Tages zu Hause verbringen. Laut Internationalem Süßwarenhandelsverband verzeichneten die Verkäufe von Süßwaren in den vergangenen Wochen ein zweistelliges Plus. „Zum vermehrten Naschen aus Langeweile oder Frust kommen der fehlende Sportunterricht und die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten“, gibt Beate Gut zu bedenken. Kinder und Jugendliche mit Gewichtsproblemen benötigten während der Corona-Krise deshalb eine besonders intensive Unterstützung. „Gesunde Ernährung und Freude an Bewegung müssen einem Kind vorgelebt werden – am besten, die ganze Familie macht mit.“

 

Zucker sei per se nicht schädlich. Zu viel Zucker führe jedoch zu Übergewicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Zufuhr an freiem Zucker auf 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr zu beschränken, was bei einem Erwachsenen maximal 50 Gramm oder 10 Teelöffeln entspricht. Bei Kindern die Hälfte:  25 Gramm Zucker pro Tag. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person – meist versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen.

 

Beate Gut rät deshalb, auf Fertigprodukte und Snacks möglichst zu verzichten und auch in Corona-Zeiten einen angepassten Zeitplan mit Ess- und Bewegungspausen einzuhalten. „Jetzt ist die ideale Gelegenheit gemeinsam einkaufen zu gehen und Mahlzeiten zuzubereiten. Schon kleine Kinder finden es spannend Lebensmittel anzufassen, zu probieren und zu kochen“, regt Gut an. „So zeigen Eltern ihrem Kind ganz nebenbei, was alles zu einer gesunden Ernährung gehört, und stärken gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Familie.“

 

Fotonachweis: AOK-Mediendienst

 

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news-3644 Thu, 30 Apr 2020 17:44:30 +0200 Welt-Asthma-Tag am 5. Mai 2020 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/welt-asthma-tag-am-5-mai-2020.html Anlässlich des Welt-Asthma-Tags am 5. Mai 2020 und in Anbetracht des Covid19-Virus, der für vorerkrankte Personen einen schwereren Verlauf nehmen kann und ähnliche Symptome wie Asthma aufweist, möchte die AOK Mittlerer Oberrhein für die Krankheit sensibilisieren. Die AOK Mittlerer Oberrhein verzeichnete im Jahr 2018 insgesamt 17.322 an Asthma erkrankte Versicherte - ein Anteil von 5,4 Prozent der AOK Versicherten in der Region. Auch in Anbetracht des Covid19-Virus, der bei vorerkrankten Personen einen schweren Verlauf nehmen kann, möchte die AOK zum Welt-Asthma-Tag am 5. Mai für die Krankheit sensibilisieren.

 

Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Psychotherapeutin und Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, erklärt die Symptome, Auslöser und wie Betroffene reagieren können. "Asthma, lateinisch Asthma bronchiale, ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege“, so die Expertin. „Typische Symptome für Asthma sind: ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen, also das sogenannte Giemen, Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten, die anfallsweise auftreten.“ Beschwerden, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können. Wenn zusätzlich zu den Symptomen Fieber dazukommt, sollten sich Betroffene an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen abklären, zum Beispiel ob ein Covid-19-Test sinnvoll ist.

 

Die Situation in der Region

 

In der Region Mittlerer Oberrhein waren 2018 insgesamt 17.322 AOK-Versicherte wegen Asthma in Behandlung. Dabei waren mehr Frauen (9.812) als Männer (7.510) betroffen. Im Landkreis Karlsruhe haben sich 8.273 AOK-Versicherte wegen Asthma behandeln lassen, im Stadtkreis waren es 4.194. In der Alterskurve zeigt sich, dass Kinder im Alter von 5 – 14 häufiger betroffen sind – vor allem die Jungen. Ein zweiter Höhepunkt tritt in der Altersgruppe 60 – 74 Jahre auf. Hier kehrt sich das Geschlechterverhältnis allerdings um, und es sind deutlich mehr Frauen als Männer betroffen.

 

Risiko für Asthmatiker

 

Gerade momentan sind Asthmatiker besonders gefährdet – nicht nur wegen Covid-19: „Ein Anfall von Asthma bronchiale kann unter anderem durch Allergien ausgelöst werden beispielsweise gegen Pollen oder Hausstaubmilben“, so Dr. Sabine Knapstein. „Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie beispielsweise Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte.“ Sie warnt: „Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten Umgebungen meiden, in denen geraucht wird."

 

Asthma vermeiden

 

Laut Studien ist etwa die Hälfte aller kindlichen Asthmaerkrankungen vermeidbar. „Das Risiko dafür lässt sich beispielsweise dadurch senken, dass man das Kind lange stillt und auf eine rauchfreie Umgebung achtet“, rät Dr. Sabine Knapstein. Bei typischen Anzeichen sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob eine asthmatische Erkrankung vorliegen könnte – beispielsweise durch einen Lungenfunktionstest.

 

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news-3641 Thu, 30 Apr 2020 15:49:18 +0200 AOK-Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ startet im Juni https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-mitmachaktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-startet-im-juni.html Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wurden der Aktionszeitraum und die Mitmach-Regeln angepasst. Seit mehr als 19 Jahren heißt es im Sommer: „Mit dem Rad zur Arbeit“. Dieses Jahr wird die gemeinsame Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) allerdings etwas anders aussehen: Aufgrund der Corona-Pandemie startet die Aktion nicht wie sonst im Mai, sondern einen Monat später im Juni und wird dafür bis in den Herbst hinein verlängert.

 

Der Berufsalltag hat sich in den vergangenen Monaten bei vielen verändert, daher zählen diesmal auch Fahrten rund ums Homeoffice. Wer an mindestens 20 Tagen mitradelt, nimmt automatisch an der Verlosung toller Preise teil.

 

„Radfahren ist gerade in Zeiten von COVID-19 wichtig für Körper und Geist: Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärkt das Immunsystem, trainiert die Atemwege, kurbelt den Fettstoffwechsel an, nimmt Rücksicht auf die Umwelt und fördert das seelische Wohlbefinden“, weiß Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Im Gegensatz zum öffentlichen Nahverkehr besteht kaum Ansteckungsgefahr mit bakteriellen oder viralen Infektionen.

 

Die Anmeldung auf der Aktions-Homepage ist kostenlos. Nach der Registrierung erhält jeder Teilnehmer seinen „Aktionskalender“ im Login-Bereich. Hier werden alle Aktivtage eingepflegt – auch Teilstrecken ins Büro oder den Betrieb zählen. Der Aktionskalender steht unter www.mdrza.de bereit. Obwohl die Aktion erst im Juni startet, zählen auch die Mai-Fahrten bereits mit, wenn es zum Schluss darum geht, das Aktionsziel von 20 Fahrten mit dem Rad zu erreichen. Also: Losradeln und mitmachen!

 

((Foto: bitte als Quellenangabe AOK-Mediendienst angeben))

 

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news-3559 Thu, 02 Apr 2020 11:46:01 +0200 Corona-bedingte Änderungen auf einen Blick: Quarantäne, Kurzarbeit, Arbeitsunfähigkeit – Folgen für Arbeitnehmer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/corona-bedingte-aenderungen-auf-einen-blick-quarantaene-kurzarbeit-arbeitsunfaehigkeit-folgen-fuer.html Ein Virus stellt das Berufsleben auf den Kopf: Arbeitnehmer müssen zuhause bleiben, die Zahl der Quarantänen nimmt zu. Die AOK Mittlerer Oberrhein beantwortet häufige Fragen rund um die aktuelle Ausnahmesituation. Mein Chef macht das Unternehmen dicht – habe ich jetzt noch Anspruch auf Lohn?

 

Zwangspause: Einige Arbeitgeber entscheiden sich aufgrund der bestehenden Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus innerhalb ihres Unternehmens dafür, ihre Niederlassungen zu schließen. So soll die Ansteckungsgefahr für jeden Einzelnen gesenkt werden. Kommt es zu einer solchen Vorsichtsmaßnahme, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Gehälter weiterzuzahlen. Wenn dem so ist, dürfen Arbeitnehmer also wie vereinbart der Arbeit fernbleiben, ohne Konsequenzen zu fürchten.

 

Kurzarbeit: Ein anderer Fall ist es, wenn das Unternehmen wegen der einbrechenden Nachfrage Kurzarbeit anmeldet. Dann gibt es für die betroffenen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld als Leistung aus der Arbeitslosenversicherung, in der Regel rund 60 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts, mit Kindern im Haushalt rund 67 Prozent. So werden die Gehaltseinbußen aufgrund der kürzeren Arbeitszeit zumindest teilweise wieder ausgegleichen.

 

 

 

Ich befürchte, mit dem Virus in Kontakt gekommen zu sein. Wird mein Lohn fortgezahlt, wenn ich vorsorglich daheimbleibe?

 

Eigenmächtig pausieren: Vorsicht – wenn Beschäftigte selbst entscheiden, der Arbeit fernzubleiben, also ohne Anordnung des Gesundheitsamtes und ohne festgestellte Arbeitsunfähigkeit, dann entfällt sowohl der Anspruch auf Entgeltfortzahlung als auch auf Krankengeld.

 

Quarantäne: Anders sieht es aus, wenn bei einem Arbeitnehmer vorsorglich eine Quarantäne angeordnet wird – etwa wegen eines Kontakts mit einem Corona-Erkrankten. In diesem Fall braucht sich der Beschäftigte um sein Arbeitsentgelt keine Sorgen zu machen. Denn der Arbeitgeber muss den Betroffenen laut Infektionsschutzgesetz bis zu sechs Wochen lang in voller Höhe weiterbezahlen. Auf Antrag kann sich der Arbeitgeber diese Lohnkosten übrigens von der zuständigen Behörde erstatten lassen.

 

 

 

Während der Quarantäne zeigen sich bei mir Corona-Symptome. Brauche ich jetzt zusätzlich eine Krankmeldung?

 

Corona-Verdachtsfall: Ja, wenn sich beim Arbeitnehmer Symptome entwickeln, beispielsweise Husten und Fieber, ist trotz Quarantäne eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich. Genauso ist es auch, wenn die Quarantäne nicht nur vorsorglich angeordnet wird, sondern man wegen Krankheitssymptomen direkt krankgeschrieben und zusätzlich als Corona-Verdachtsfall in Quarantäne geschickt wird. Rein arbeitsrechtlich ist das ein normaler Krankheitsfall, also: bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung, danach gegebenenfalls Krankengeld.

 

Bestätigte Corona-Erkrankung: Stellt sich heraus, dass sich der Arbeitnehmer tatsächlich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus eingefangen hat, liegt arbeitsrechtlich ein regulärer Krankheitsfall vor und der behandelnde Arzt stellt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber und die Krankenkasse aus. Dann gilt: ab sofort leistet der Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlung, egal wie lange man vorher in Quarantäne war. Sollte der Arbeitnehmer noch länger krankgeschrieben sein, zahlt anschließend die Krankenkasse ein sogenanntes Krankengeld.

 

 

 

Ich habe gelesen, dass ich mich zurzeit telefonisch krankschreiben lassen kann. Was gilt es dabei zu beachten?

 

Regelung zur erleichterten Krankschreibung bei Erkältungen: Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege, also einer gewöhnlichen Erkältung, erhalten jetzt nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis maximal 14 Tage. Sie müssen also nicht die Arztpraxen aufsuchen. Die elektronische Gesundheitskarte muss ebenfalls nicht vorgelegt werden. Dieses vereinfachte Verfahren haben Krankenkassen und Ärzte vorübergehend vereinbart, um unnötige Sozialkontakte zu vermeiden und Patienten und Gesundheitswesen zu entlasten. Die neue Vereinbarung ist aktuell bis zum 23. Juni befristet.

 

 

 

Gibt es weitere Erleichterungen für Patienten in der aktuellen Situation?

 

Arzneimittel: Die Verordnung von Arzneimitteln durch Arztpraxen ist auch nach telefonischer Anamnese möglich.

 

Heilmittel-Versorgung: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben die gesetzlichen Krankenkassen die Regeln für die Versorgung mit Heilmitteln gelockert, um Patienten, Arztpraxen und Therapeuten zu entlasten. Die Ausnahme-Regelungen betreffen Verordnungen von Physiotherapie, Ergotherapie, Sprach-, Sprech und Stimmtherapie, Podologie sowie Ernährungstherapie. Bei Heilmittel-Verordnungen, die nach dem 18. Februar 2020 ausgestellt worden sind, muss die Behandlung nach den neuen Regelungen nicht mehr innerhalb von 14 Tagen (bzw. 28 Tagen im Falle von Podologie und Ernährungstherapie) beginnen. Außerdem kann die Behandlung für einen längeren Zeitraum unterbrochen werden, wenn zum Beispiel der Patient wegen der Coronavirus-Pandemie seine Termine nicht wahrnehmen kann oder will oder wenn der Therapeut nicht zur Verfügung steht. Normalerweise dürfen zwischen den Behandlungsterminen nur 14 Tage liegen. Jetzt verzichten die Krankenkassen darauf, die Einhaltung dieser Frist zu prüfen. Dies gilt für alle Rezepte, bei denen die letzte Behandlung vor der Unterbrechung nach dem 17. Februar erfolgte.

 

Die neuen Regeln gelten zunächst bis zum 30. April 2020 (???) für Verordnungen aller Haus-, Fach- und Zahnärzte.

 

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news-3482 Tue, 24 Mar 2020 13:28:38 +0100 Immer mehr psychische Erkrankungen: AOK-Gesundheitsbericht 2019 für Baden-Baden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/immer-mehr-psychische-erkrankungen-aok-gesundheitsbericht-2019-fuer-baden-baden.html Auf das ganze Jahr 2019 hochgerechnet waren AOK-versicherte Beschäftigte aus Baden-Baden im Mittel 18,3 Tage krank. Die durchschnittliche Dauer pro Krankschreibung betrug dabei 11 Tage. Laut gerade erschienenem AOK-Report liegt die Krankheitsdauer im Land pro Fall im Schnitt bei 10,6 Kalendertagen. Untersucht wurden 44 Kreise und kreisfreie Städte in Baden-Württemberg. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist der Krankenstand in Baden-Baden stabil geblieben: Mit 5 Prozent liegt diese Kennzahl exakt auf Vorjahresniveau. Auch der baden-württembergische Landesschnitt mit 5,2 Prozent hat sich nicht bewegt. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Fehltage im Kalenderjahr angegeben“, erläutert Christian Bikowski. „Mit 5 Prozent erfreut sich die Stadt eines vergleichsweise niedrigen Krankenstandes“, kommentiert der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein die Auswertung. „Und das obwohl die Kurstadt die älteste Bevölkerung im Land aufweist.“

 

Die vier Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Krankheitsfällen in der Stadt waren Atemwegserkrankungen (23,8 Prozent), Muskel- und Skeletterkrankungen (17,4 Prozent), Erkrankungen der Verdauungsorgane (7,9 Prozent) und Verletzungen (6,3 Prozent). Setzt man die Krankheitsarten jedoch in Relation mit den jeweiligen Gesamt-Fehlzeiten, ergibt sich eine neue Rangfolge: „Muskel- und Skeletterkrankungen führen zu 23,4 Prozent aller Fehltage“, schlüsselt Bikowski auf. „Psychische Erkrankungen stehen hier mit 15 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von Atemwegserkrankungen (11,7 Prozent) und Verletzungen (10,1 Prozent).“

 

„Die Fehltage bei psychischen Erkrankungen haben 2019 erneut zugelegt“, beobachtet Bikowski. „Im Jahr 2006 konnten wir in der Region Mittlerer Oberrhein 8,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf psychische Leiden zurückführen. Danach stiegen die Zahlen erst mal an. In den vergangenen vier Jahren stagnierte der Aufwärtstrend, der jetzt wieder zulegt – in der Stadt Baden-Baden liegen wir nun bei 15 Prozent. Hier nimmt die Kurstadt eine der Spitzenpositionen ein.“ Hinter dieser Auffälligkeit vermutet Bikowski eine Sensibilisierung von Seiten der Ärzte wie auch der Betroffenen und Angehörigen für die Thematik. „Aber auch die Schnelllebigkeit in unseren Arbeitswelten und die zunehmende Komplexität auch bei einfachen Tätigkeiten können mit der Auslöser für psychische Erkrankungen sein“, so Bikowski. „Nicht jeder kommt mit der Flut an Veränderungen zurecht.“

 

Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle sind von kurzer Dauer. „70,6 Prozent aller Krankschreibungen umfassen maximal sieben Tage“, entnimmt Bikowski der Statistik für Baden-Baden. „Nur bei 3,5 Prozent aller Krankmeldungen handelt es sich um Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen. Diese allerdings verursachen 39,9 Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten.“

 

Der aktuelle Gesundheitsbericht 2019 basiert auf Krankheitsdaten von 196.067 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK Mittlerer Oberrhein, davon leben 10.779 in der Stadt Baden-Baden. Der größte Teil der AOK-Mitglieder im ausgewählten Bereich war in den Branchen Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe und Handel beschäftigt.

 

Fotonachweis: BilderBox.com

 

 

 

 

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news-3481 Tue, 24 Mar 2020 13:26:00 +0100 „Rücken“ verursacht die meisten Fehltage: AOK-Gesundheitsbericht 2019 für den Landkreis Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ruecken-verursacht-die-meisten-fehltage-aok-gesundheitsbericht-2019-fuer-den-landkreis-rastatt.html Auf das ganze Jahr 2019 hochgerechnet waren AOK-versicherte Beschäftigte aus dem Landkreis Rastatt im Mittel 20,2 Tage krank. Die durchschnittliche Dauer pro Krankschreibung betrug dabei 11,9 Tage. Diesen landesweiten Höchstwert, der nur von Lörrach mit 12,2 Tagen getoppt wird, teilt sich der Landkreis Rastatt mit dem Landkreis Karlsruhe. Laut gerade erschienenem AOK-Report liegt die Krankheitsdauer in Baden-Württemberg ansonsten pro Fall im Schnitt bei 10,6 Kalendertagen. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist der Krankenstand im Landkreis leicht gesunken: Mit 5,5 Prozent liegt diese Kennzahl leicht unter dem Vorjahresniveau von 5,6 Prozent. Der baden-württembergische Landesschnitt ist mit 5,2 Prozent stabil geblieben. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Fehltage im Kalenderjahr angegeben“, erläutert Christian Bikowski. „Dass der Krankenstand hier im Landkreis Rastatt eher hoch liegt, dürfte der Demographie geschuldet sein“, vermutet der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein. „Denn der Krankenstand steigt ganz klar mit dem Alter an. Und im ländlichen Bereich arbeiten und wohnen mehr ältere Menschen.“

 

Die vier Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Krankheitsfällen im Landkreis waren Atemwegserkrankungen (23,2 Prozent), Muskel- und Skeletterkrankungen (17,2 Prozent), Erkrankungen der Verdauungsorgane (7,1 Prozent) und Verletzungen (6,5 Prozent). Setzt man die Krankheitsarten jedoch in Relation mit den jeweiligen Gesamt-Fehlzeiten, ergibt sich eine neue Rangfolge: „Muskel- und Skeletterkrankungen führen zu 24,2 Prozent aller Fehltage“, schlüsselt Bikowski auf. „Atemwegserkrankungen und psychischen Erkrankungen teilen sich hier den zweiten Platz mit jeweils 11,2 Prozent dicht gefolgt von Verletzungen (10,6 Prozent).“ Betroffen sind vor allem Beschäftigte mit körperlich stark belastenden Tätigkeiten und ältere Menschen. „Präventionsangebote können die körperliche Belastbarkeit und Beweglichkeit der Beschäftigten verbessern und somit die Fehlzeiten sowie die Zahl der Neuerkrankungen verringern“, lautet die Erfahrung von Bikowski, der darauf hinweist, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Unternehmen dabei unterstützen, entsprechende Angebote zu etablieren.

 

„Die Fehltage bei psychischen Erkrankungen haben 2019 erneut zugelegt“, beobachtet Bikowski. „Im Jahr 2006 konnten wir in der Region Mittlerer Oberrhein 8,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf psychische Leiden zurückführen. Danach stiegen die Zahlen erst mal an. In den vergangenen vier Jahren stagnierte der Aufwärtstrend, der jetzt wieder zulegt – im Landkreis Rastatt liegen wir nun bei 11,2 Prozent.“

 

Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle sind von kurzer Dauer. „67,4 Prozent aller Krankschreibungen umfassen maximal sieben Tage“, entnimmt Bikowski der Statistik für den Landkreis Rastatt. „Nur bei 4,4 Prozent aller Krankmeldungen handelt es sich um Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen. Diese allerdings verursachen 43,6 Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten.“

 

Der aktuelle Gesundheitsbericht 2019 basiert auf Krankheitsdaten von 196.067 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK Mittlerer Oberrhein, davon leben 46.375 im Landkreis Rastatt. Der größte Teil der AOK-Mitglieder im ausgewählten Bereich war in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistungen und Handel beschäftigt.

 

Fotonachweis: BilderBox.com

 

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news-3480 Tue, 24 Mar 2020 13:22:14 +0100 Niedriger Krankenstand in der Stadt: AOK-Gesundheitsbericht 2019 für Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/niedriger-krankenstand-in-der-stadt-aok-gesundheitsbericht-2019-fuer-karlsruhe.html Auf das ganze Jahr 2019 hochgerechnet waren AOK-versicherte Beschäftigte aus Karlsruhe im Mittel 17,3 Tage krank. Die durchschnittliche Dauer pro Krankschreibung betrug dabei 10,5 Tage. Laut gerade erschienenem AOK-Report liegt die Krankheitsdauer im Land pro Fall im Schnitt bei 10,6 Kalendertagen. Untersucht wurden 44 Kreise und kreisfreie Städte in Baden-Württemberg. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist der Krankenstand in der Stadt stabil geblieben: Mit 4,8 Prozent liegt diese Kennzahl exakt auf Vorjahresniveau. Auch der baden-württembergische Landesschnitt mit 5,2 Prozent hat sich nicht bewegt. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Fehltage im Kalenderjahr angegeben“, erläutert Christian Bikowski. „Mit 4,8 Prozent erfreut sich die Stadt seit Jahren eines vergleichsweise niedrigen Krankenstandes“, kommentiert der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein die Auswertung. „Der Landkreis Karlsruhe liegt mit 5,7 Prozent deutlich darüber.“ Junge Menschen ziehe es eher in größere Städte, die folglich eine gesündere Altersstruktur und einen niedrigeren Krankenstand aufweisen.

 

Die vier Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Krankheitsfällen in der Stadt waren Atemwegserkrankungen (25,9 Prozent), Muskel- und Skeletterkrankungen (14,5 Prozent), Erkrankungen der Verdauungsorgane (8 Prozent) und Verletzungen (5,8 Prozent). Setzt man die Krankheitsarten jedoch in Relation mit den jeweiligen Gesamt-Fehlzeiten, ergibt sich eine neue Rangfolge: „Muskel- und Skeletterkrankungen führen zu 21 Prozent aller Fehltage“, schlüsselt Bikowski auf. „Atemwegserkrankungen stehen hier mit 14,1 Prozent an zweiter Stelle, dicht gefolgt von psychischen Erkrankungen (12,2 Prozent) und Verletzungen (9,6 Prozent).“ Betroffen sind vor allem Beschäftigte mit körperlich stark belastenden Tätigkeiten und ältere Menschen. „Präventionsangebote können die körperliche Belastbarkeit und Beweglichkeit der Beschäftigten verbessern und somit die Fehlzeiten sowie die Zahl der Neuerkrankungen verringern“, lautet die Erfahrung von Bikowski, der darauf hinweist, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Unternehmen dabei unterstützen, entsprechende Angebote zu etablieren.

 

„Die Fehltage bei psychischen Erkrankungen haben 2019 erneut zugelegt“, beobachtet Bikowski. „Im Jahr 2006 konnten wir in der Region Mittlerer Oberrhein 8,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf psychische Leiden zurückführen. Danach stiegen die Zahlen erst mal an. In den vergangenen vier Jahren stagnierte der Aufwärtstrend, der jetzt wieder zulegt – in der Stadt Karlsruhe liegen wir nun bei 12,2 Prozent.“ Hinter dieser Auffälligkeit vermutet Bikowski eine Sensibilisierung von Seiten der Ärzte wie auch der Betroffenen und Angehörigen für die Thematik. „Aber auch die Schnelllebigkeit in unseren Arbeitswelten und die zunehmende Komplexität auch bei einfachen Tätigkeiten können mit der Auslöser für psychische Erkrankungen sein“, so Bikowski. „Nicht jeder kommt mit der Flut an Veränderungen zurecht.“ Insbesondere im Dienstleistungssektor, etwa im Pflegebereich oder in Call-Centern seien Beschäftigte oft Stresssituationen ausgesetzt.

 

Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle sind von kurzer Dauer. „70,2 Prozent aller Krankschreibungen umfassen maximal sieben Tage“, entnimmt Bikowski der Statistik für Karlsruhe. „Nur bei 3,4 Prozent aller Krankmeldungen handelt es sich um Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen. Diese allerdings verursachen 38,3 Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten.“

 

Der aktuelle Gesundheitsbericht 2019 basiert auf Krankheitsdaten von 196.067 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK Mittlerer Oberrhein, davon leben 50.004 in der Stadt Karlsruhe. Der größte Teil der AOK-Mitglieder im ausgewählten Bereich war in den Branchen Dienstleistungen, Handel und Gesundheits- und Sozialwesen beschäftigt.

 

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news-3461 Thu, 19 Mar 2020 15:50:41 +0100 „Rücken“ verursacht die meisten Fehltage: AOK-Gesundheitsbericht 2019 für den Landkreis Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ruecken-verursacht-die-meisten-fehltage-aok-gesundheitsbericht-2019-fuer-den-landkreis-karlsruhe.html Auf das ganze Jahr 2019 hochgerechnet waren AOK-versicherte Beschäftigte aus dem Landkreis Karlsruhe im Mittel 20,7 Tage krank. Die durchschnittliche Dauer pro Krankschreibung betrug dabei 11,9 Tage. Diesen landesweiten Höchstwert, der nur von Lörrach mit 12,2 Tagen getoppt wird, teilt sich der Landkreis Karlsruhe mit dem Landkreis Rastatt. Laut gerade erschienenem AOK-Report liegt die Krankheitsdauer in Baden-Württemberg ansonsten pro Fall im Schnitt bei 10,6 Kalendertagen. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist der Krankenstand im Landkreis stabil geblieben: Mit 5,7 Prozent liegt diese Kennzahl exakt auf Vorjahresniveau. Auch der baden-württembergische Landesschnitt mit 5,2 Prozent hat sich nicht bewegt. „Mit dem Krankenstand wird der Anteil der im Auswertungszeitraum angefallenen Fehltage im Kalenderjahr angegeben“, erläutert Christian Bikowski. Einen höheren Krankenstand als der Landkreis Karlsruhe verzeichnen nur Heidenheim, Mannheim, der Neckar-Odenwald- und der Rhein-Neckar-Kreis. „Dass der Krankenstand hier im Landkreis Karlsruhe regelmäßig eine Spitzenposition einnimmt, dürfte der Demographie geschuldet sein“, vermutet der Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein. „Denn der Krankenstand steigt ganz klar mit dem Alter an. Und im ländlichen Bereich arbeiten mehr ältere Menschen.“

 

Die vier Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Krankheitsfällen im Landkreis waren Atemwegserkrankungen (24,1 Prozent), Muskel- und Skeletterkrankungen (15,9 Prozent), Erkrankungen der Verdauungsorgane (8,4 Prozent) und Verletzungen (6,8 Prozent). Setzt man die Krankheitsarten jedoch in Relation mit den jeweiligen Gesamt-Fehlzeiten, ergibt sich eine neue Rangfolge: „Muskel- und Skeletterkrankungen führen zu 23,8 Prozent aller Fehltage“, schlüsselt Bikowski auf. „Atemwegserkrankungen stehen hier mit 12 Prozent an zweiter Stelle, dicht gefolgt von psychischen Erkrankungen (11,6 Prozent) und Verletzungen (11 Prozent).“ Betroffen sind vor allem Beschäftigte mit körperlich stark belastenden Tätigkeiten und ältere Menschen. „Präventionsangebote können die körperliche Belastbarkeit und Beweglichkeit der Beschäftigten verbessern und somit die Fehlzeiten sowie die Zahl der Neuerkrankungen verringern“, lautet die Erfahrung von Bikowski, der darauf hinweist, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Unternehmen dabei unterstützen, entsprechende Angebote zu etablieren.

 

„Die Fehltage bei psychischen Erkrankungen haben 2019 erneut zugelegt“, beobachtet Bikowski. „Im Jahr 2006 konnten wir in der Region Mittlerer Oberrhein 8,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage auf psychische Leiden zurückführen. Danach stiegen die Zahlen erst mal an. In den vergangenen vier Jahren stagnierte der Aufwärtstrend, der jetzt wieder zulegt – im Landkreis liegen wir nun bei 11,6 Prozent.“

 

Die meisten Arbeitsunfähigkeitsfälle sind von kurzer Dauer. „67,3 Prozent aller Krankschreibungen umfassen maximal sieben Tage“, entnimmt Bikowski der Statistik. „Nur bei 4,1 Prozent aller Krankmeldungen handelt es sich um Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen. Diese allerdings verursachen 42 Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten.“

 

Der aktuelle Gesundheitsbericht 2019 basiert auf Krankheitsdaten von 196.067 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK Mittlerer Oberrhein, davon leben 88.908 im Landkreis Karlsruhe. Der größte Teil der AOK-Mitglieder im ausgewählten Bereich war in den Branchen Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe und Handel beschäftigt.

 

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news-3450 Wed, 11 Mar 2020 10:52:35 +0100 12. März: Welt-Nierentag - Zunahme an Nierenleiden im Landkreis Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/12-maerz-welt-nierentag-zunahme-an-nierenleiden-im-landkreis-rastatt.html Im Landkreis Rastatt werden 4,5 Prozent der Bevölkerung wegen einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI) behandelt, also einer dauerhaft eingeschränkten Funktion der Nieren. Eine aktuelle AOK-Statistik bestätigt die ansteigende globale Belastung durch CNI: Auch im Landkreis Rastatt nahm die Häufigkeit dieser Erkrankung in den vergangenen Jahren zu – um über zwei Prozent jährlich. Dies teilt die AOK Mittlerer Oberrhein anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Die Studie beziffert 3.375 Versicherte im Landkreis Rastatt, die sich im Jahr 2018 wegen CNI in Behandlung befanden – 2014 waren es noch 2.939 gewesen.

 

„Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind“, ergänzt Geschäftsführer Harald Röcker. „Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen.“ Dann müssen Betroffene regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen. Vergangene Woche zählte der Krankenkassenchef in seiner Bezirksdirektion 513 Dialysepatienten.

 

Die Diagnose und Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz korreliert stark mit dem Alter: Bei den über 85-Jährigen ist jeder Dritte betroffen. Da die Nierenfunktion im Alter natürlicherweise abnimmt, werden frühe Stadien von CNI oft nicht als krankhaft wahrgenommen. „Entscheidend ist, dass durch eine rechtzeitige Diagnose und frühzeitige Behandlung CNI verhindert und das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden kann“, so Harald Röcker.

 

Der Welt-Nierentag soll das Bewusstsein schärfen, die eigenen Nieren zu schützen, und Wissen über das oftmals vernachlässigte Organ vermitteln. „Unsere Nieren reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt Harald Röcker. „Gift- und Abfallstoffe werden mit dem Urin ausgeschieden, wertvolle Stoffe wie Eiweiße, Salze und Waser holt die Niere zurück ins Blut.“ Wenn dieses System geschädigt wird oder gar versagt, wird es lebensgefährlich.“ Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer CNI beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Zuckerkrankheit, also Diabetes, und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3449 Wed, 11 Mar 2020 10:51:29 +0100 12. März: Welt-Nierentag - Zunahme an Nierenleiden im Landkreis Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/12-maerz-welt-nierentag-zunahme-an-nierenleiden-im-landkreis-karlsruhe.html Im Landkreis Karlsruhe werden 4,8 Prozent der Bevölkerung wegen einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI) behandelt, also einer dauerhaft eingeschränkten Funktion der Nieren. Eine aktuelle AOK-Statistik bestätigt die ansteigende globale Belastung durch CNI: Auch im Landkreis Karlsruhe nahm die Häufigkeit dieser Erkrankung in den vergangenen Jahren zu – um rund acht Prozent jährlich. Dies teilt die AOK Mittlerer Oberrhein anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Die Studie beziffert 6.903 Versicherte im Landkreis Karlsruhe, die sich im Jahr 2018 wegen CNI in Behandlung befanden – 2014 waren es noch 4.987 gewesen.

 

„Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind“, ergänzt Geschäftsführer Harald Röcker. „Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen.“ Dann müssen Betroffene regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen. Vergangene Woche zählte der Krankenkassenchef in seiner Bezirksdirektion 513 Dialysepatienten.

 

Die Diagnose und Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz korreliert stark mit dem Alter: Bei den über 85-Jährigen ist jeder Dritte betroffen. Da die Nierenfunktion im Alter natürlicherweise abnimmt, werden frühe Stadien von CNI oft nicht als krankhaft wahrgenommen. „Entscheidend ist, dass durch eine rechtzeitige Diagnose und frühzeitige Behandlung CNI verhindert und das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden kann“, so Harald Röcker.

 

Der Welt-Nierentag soll das Bewusstsein schärfen, die eigenen Nieren zu schützen, und Wissen über das oftmals vernachlässigte Organ vermitteln. „Unsere Nieren reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt Harald Röcker. „Gift- und Abfallstoffe werden mit dem Urin ausgeschieden, wertvolle Stoffe wie Eiweiße, Salze und Waser holt die Niere zurück ins Blut.“ Wenn dieses System geschädigt wird oder gar versagt, wird es lebensgefährlich.“ Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer CNI beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Zuckerkrankheit, also Diabetes, und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3451 Wed, 11 Mar 2020 10:50:58 +0100 12. März: Welt-Nierentag - Zunahme an Nierenleiden im Stadtkreis Baden-Baden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/12-maerz-welt-nierentag-zunahme-an-nierenleiden-im-stadtkreis-baden-baden.html Im Stadtkreis Baden-Baden werden 3,9 Prozent der Bevölkerung wegen einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI) behandelt, also einer dauerhaft eingeschränkten Funktion der Nieren. Eine aktuelle AOK-Statistik bestätigt die ansteigende globale Belastung durch CNI: Auch im Stadtkreis Baden-Baden nahm die Häufigkeit dieser Erkrankung in den vergangenen Jahren zu – um rund drei Prozent jährlich. Dies teilt die AOK Mittlerer Oberrhein anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Die Studie beziffert 647 Versicherte im Stadtkreis Baden-Baden, die sich im Jahr 2018 wegen CNI in Behandlung befanden – 2014 waren es noch 586 gewesen. 

 

„Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind“, ergänzt Geschäftsführer Harald Röcker. „Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen.“ Dann müssen Betroffene regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen. Vergangene Woche zählte der Krankenkassenchef in seiner Bezirksdirektion 513 Dialysepatienten.

 

Die Diagnose und Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz korreliert stark mit dem Alter: Bei den über 85-Jährigen ist jeder Dritte betrof-fen. Da die Nierenfunktion im Alter natürlicherweise abnimmt, werden frühe Stadien von CNI oft nicht als krankhaft wahrgenommen. „Entscheidend ist, dass durch eine rechtzeitige Diagnose und frühzeitige Behandlung CNI verhindert und das Fortschreiten der Erkrankung verzö-gert werden kann“, so Harald Röcker. 

 

Der Welt-Nierentag soll das Bewusstsein schärfen, die eigenen Nieren zu schützen, und Wissen über das oftmals vernachlässigte Organ vermit-eln. „Unsere Nieren reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt Harald Röcker. „Gift- und Abfallstoffe werden mit dem Urin ausgeschieden, wertvolle Stoffe wie Eiweiße, Salze und Waser holt die Niere zurück ins Blut.“ Wenn dieses System geschädigt wird oder gar versagt, wird es lebensgefährlich.“ Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer CNI beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Zuckerkrankheit, also Diabetes, und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen.

 

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3448 Wed, 11 Mar 2020 10:40:11 +0100 12. März: Welt-Nierentag - Zunahme an Nierenleiden im Stadtkreis Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/12-maerz-welt-nierentag-zunahme-an-nierenleiden-im-stadtkreis-karlsruhe.html Im Stadtkreis Karlsruhe werden 3,3 Prozent der Bevölkerung wegen einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI) behandelt, also einer dauerhaft eingeschränkten Funktion der Nieren. Eine aktuelle AOK-Statistik bestätigt die ansteigende globale Belastung durch CNI: Auch im Stadtkreis Karlsruhe nahm die Häufigkeit dieser Erkrankung in den vergangenen Jahren zu – um über fünf Prozent jährlich. Dies teilt die AOK Mittlerer Oberrhein anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Die Studie beziffert 2.621 Versicherte im Stadtkreis Karlsruhe, die sich im Jahr 2018 wegen CNI in Behandlung befanden – 2014 waren es noch 2.107 gewesen.

 

„Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind“, ergänzt Geschäftsführer Harald Röcker. „Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen.“ Dann müssen Betroffene regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen. Vergangene Woche zählte der Krankenkassenchef in seiner Bezirksdirektion 513 Dialysepatienten.

 

Die Diagnose und Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz korreliert stark mit dem Alter: Bei den über 85-Jährigen ist jeder Dritte betroffen. Da die Nierenfunktion im Alter natürlicherweise abnimmt, werden frühe Stadien von CNI oft nicht als krankhaft wahrgenommen. „Entscheidend ist, dass durch eine rechtzeitige Diagnose und frühzeitige Behandlung CNI verhindert und das Fortschreiten der Erkrankung verzögert werden kann“, so Harald Röcker.

 

Der Welt-Nierentag soll das Bewusstsein schärfen, die eigenen Nieren zu schützen, und Wissen über das oftmals vernachlässigte Organ vermitteln. „Unsere Nieren reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt Harald Röcker. „Gift- und Abfallstoffe werden mit dem Urin ausgeschieden, wertvolle Stoffe wie Eiweiße, Salze und Waser holt die Niere zurück ins Blut.“ Wenn dieses System geschädigt wird oder gar versagt, wird es lebensgefährlich.“ Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer CNI beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Zuckerkrankheit, also Diabetes, und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3447 Thu, 05 Mar 2020 16:41:51 +0100 Absage „Family on Ice” in der Eislaufhalle des Baden-Airpark https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/absage-family-on-ice-in-der-eislaufhalle-des-baden-airpark.html Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die AOK Mittlerer Oberrhein entschieden, den ESC-Familientag am 8. März abzusagen, um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen. „Es ist uns sehr wichtig, dass wir alle besonnen reagieren und handeln“, erklärt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, zum Umgang mit dem Coronavirus.  „Da bei der Veranstaltung erfahrungsgemäß viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und sich beim gemeinsamen Schlittschuhfahren Berührungen nicht vermeiden lassen, möchten wir mit der Absage der Veranstaltung zu einer Risikominimierung beitragen.“

 

Das Event wird voraussichtlich im Herbst nachgeholt.

 

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news-3426 Tue, 18 Feb 2020 15:23:26 +0100 Gelebte Inklusion: „Family on Ice” in der Eislaufhalle des Baden-Airpark https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gelebte-inklusion-family-on-ice-in-der-eislaufhalle-des-baden-airpark.html Am Sonntag, den 8. März öffnet die Eislaufhalle im Baden-Airpark zum siebten Mal ihre Pforten für Groß und Klein, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, Kufen-Profis und Rutsch-Neulinge. ESC Hügelsheim 09 e.V. und AOK Mittlerer Oberrhein laden von 10 bis 18:30 Uhr zum Familientag mit Showprogramm ein. Der Eintritt ist frei. „Wir erwarten wieder bis zu 2.000 Gäste.“ Rainer Weinbrecht, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim ESC Hügelsheim, freut sich auf das bunte Treiben auf dem Eis und verrät: „Am Nachmittag werden ERC Waldbronn und ESC Hügelsheim mit einer neuen Eisshow überraschen.“

 

„Eislaufen ist eine jahrhundertealte Tradition, die sich leicht erlernen lässt und keine teure Ausrüstung erfordert. Schon die ersten wackeligen Rutschversuche sind eine echte Gaudi“, begründet Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein sein Engagement. „Wer beim Publikumslauf und bei der Eisdisco ausgelassen übers Eis gleitet, hat Spaß, erlebt Gemeinschaft und tut somit aktiv etwas für seine Gesundheit.“

 

Weinbrecht und Röcker sind sich einig, dass der Inklusionscharakter des Events maßgeblich zur Motivation der beiden Initiatoren ESC und AOK beiträgt, den Familientag immer wieder von Neuem auszugestalten. „Was 2014 als traditionelles Eisvergnügen begann, hat sich zu einem einzigartigen regionalen Highlight entwickelt“, zieht Röcker Bilanz.

 

„Die Lebenshilfe Baden-Baden/Bühl/Achern hat sich schon für den Publikumslauf ,Wir sind eins‘ angemeldet, bei dem sich alle Menschen mit und ohne Handicap auf der speziell präparierten Eisfläche tummeln können.“ Über die Jahre ist zwischen Weinbrecht und der Lebenshilfe ein enger Kontakt gewachsen. „Ob im Rolli, Schlitten oder im Schlauchboot – bei uns hat jeder die Möglichkeit, Eislauf auszuprobieren, zu fühlen und erleben“, beschreibt Weinbrecht das für ihn wunderbare und emotionale Ereignis, wenn alle Gäste vereint und mit leuchtenden Augen übers Eis wuseln.

 

Schlittschuhe können in der Eisarena gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.

 

 

 

 

 

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news-3421 Thu, 06 Feb 2020 16:13:56 +0100 Stadt- und Landkreis Karlsruhe: Anzahl und Anteil der Pflegebedürftigen steigen an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/stadt-und-landkreis-karlsruhe-anzahl-und-anteil-der-pflegebeduerftigen-steigen-an.html Waren im Jahr 2014 im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 12.529 AOK-Versicherten pflegebedürftig, so stieg ihre Anzahl im Jahr 2018 auf 15.469 – davon 9.618 Frauen und 5.851 Männer. Der Anteil der Pflegebedürftigen stieg im Stadtkreis von 5,5 Prozent in 2014 auf 6,1 Prozent in 2018 und bildet damit fast genau den Landesdurchschnitt ab, der im gleichen Zeitraum von 5,3 auf 6,1 Prozent stieg. Im Landkreis Karlsruhe dagegen erhöhte sich der Anteil der Pflegebedürftigen innerhalb dieser vier Jahr von 6,4 auf 7,2 Prozent. „In den vergangenen fünf Jahren nahm der Anteil der Pflegebedürftigen im Mittel um 5 Prozent jährlich zu. Landesweit ist die Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen bei der AOK Baden-Württemberg von über 212.000 im Jahr 2014 auf rund 270.000 im Jahr 2018 gewachsen“, veranschaulicht Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, den steigenden Bedarf an Pflegeleistungen. In jüngeren Jahren sind Männer anteilig etwas häufiger betroffen, ab 75 Jahren sind dann mehr Frauen pflegebedürftig. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Alter exponentiell an. Im Alter von über 85 Jahren beziehen zwei von drei Versicherten Pflegeleistungen.

 

Die Regionaldatenbank Deutschland bestätigt den Trend, den die aktuelle AOK-Erhebung für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe erfasst: So beziffert die amtliche Pflegestatistik die Anzahl aller Pflegebedürftigen für alle Pflegekassen in dieser Region für das Jahr 2017 mit insgesamt 27.468 Personen – 5.518 Pflegebedürftige mehr als im Jahr 2013.

 

Um den vielfältigen und steigenden Anforderungen in der Pflege gerecht zu werden, verstärkt Harald Röcker sein Pflege-Team um speziell im Pflege-Recht geschulte Mitarbeiter.

 

„Die Ursachen für die dramatischen Entwicklungen im Bereich der Pflege liegen vornehmlich im demographischen Wandel, in einer höheren Lebenserwartung ebenso wie in einer deutlich spürbaren Leistungsausweitung durch die Pflegereformen der vergangenen Jahre“, erläutert Harald Röcker. „Das 25-jährige Bestehen der Pflegeversicherung, die 1995 eingeführt wurde, ist ein guter Zeitpunkt, diese fünfte Säule unserer Sozialversicherung auf ihre Tragfähigkeit hin zu überprüfen“, regt er mit Blick auf die Politik an. „Die Pflegeversicherung ist aufgrund der sich ständig verändernden Erfordernisse höchst komplex geworden. Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert aufstellen zu können, ist die umfassende systematische Verzahnung der ambulanten und stationären Sektoren weiter auszubauen – insbesondere die Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin. Gleichzeitig aber ist es erforderlich, die Handhabbarkeit durch die Reduktion der Komplexität zu garantieren.“

 

„Drei Viertel aller Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg wurden Ende 2017 zu Hause gepflegt – das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 1999“, zitiert Harald Röcker das Statistische Landesamt Baden-Württemberg und wertet Pflege als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Die individuellen Bedürfnisse der Menschen müssen unsere Antriebsfeder für Innovation sein. Die Angebots-, Wohn- und Versorgungsstruktur muss sich entsprechend den Bedarfen der Menschen entwickeln. Damit wächst unsere gemeinsame Verantwortung, die Angebotsstrukturen in den Kommunen und Quartieren systematisch zu vernetzen.“

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3420 Thu, 06 Feb 2020 16:11:26 +0100 Stadtkreis Baden-Baden: Anzahl und Anteil der Pflegebedürftigen steigen überdurchschnittlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/stadtkreis-baden-baden-anzahl-und-anteil-der-pflegebeduerftigen-steigen-ueberdurchschnittlich.html Waren im Jahr 2014 im Stadtkreis Baden-Baden 7 Prozent aller AOK-Versicherten pflegebedürftig, so stieg deren Anteil 2018 auf 7,7 Prozent – 1.292 Personen, davon 848 Frauen und 444 Männer. Die Region hebt sich damit deutlich vom Landesdurchschnitt ab, der im gleichen Zeitraum von 5,3 auf 6,1 Prozent stieg. „In den vergangenen fünf Jahren nahm der Anteil der Pflegebedürftigen im Mittel um 5 Prozent jährlich zu. Landesweit ist die Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen bei der AOK Baden-Württemberg von über 212.000 im Jahr 2014 auf rund 270.000 im Jahr 2018 gewachsen“, veranschaulicht Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, den steigenden Bedarf an Pflegeleistungen. In jüngeren Jahren sind Männer anteilig etwas häufiger betroffen, ab 75 Jahren sind dann mehr Frauen pflegebedürftig. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Alter exponentiell an. Im Alter von über 85 Jahren beziehen zwei von drei Versicherten Pflegeleistungen.

 

Die Regionaldatenbank Deutschland bestätigt den Trend, den die aktuelle AOK-Erhebung für den Stadtkreis Baden-Baden erfasst: So beziffert die amtliche Pflegestatistik die Anzahl aller Pflegebedürftigen für alle Pflegekassen in dieser Region für das Jahr 2017 mit insgesamt 2.377 Personen – 499 Pflegebedürftige mehr als im Jahr 2013.

 

Um den vielfältigen und steigenden Anforderungen in der Pflege gerecht zu werden, verstärkt Harald Röcker sein Pflege-Team um speziell im Pflege-Recht geschulte Mitarbeiter.

 

„Die Ursachen für die dramatischen Entwicklungen im Bereich der Pflege liegen vornehmlich im demographischen Wandel, in einer höheren Lebenserwartung ebenso wie in einer deutlich spürbaren Leistungsausweitung durch die Pflegereformen der vergangenen Jahre“, erläutert Harald Röcker. „Das 25-jährige Bestehen der Pflegeversicherung, die 1995 eingeführt wurde, ist ein guter Zeitpunkt, diese fünfte Säule unserer Sozialversicherung auf ihre Tragfähigkeit hin zu überprüfen“, regt er mit Blick auf die Politik an. „Die Pflegeversicherung ist aufgrund der sich ständig verändernden Erfordernisse höchst komplex geworden. Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert aufstellen zu können, ist die umfassende systematische Verzahnung der ambulanten und stationären Sektoren weiter auszubauen – insbesondere die Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin. Gleichzeitig aber ist es erforderlich, die Handhabbarkeit durch die Reduktion der Komplexität zu garantieren.“

 

„Drei Viertel aller Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg wurden Ende 2017 zu Hause gepflegt – das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 1999“, zitiert Harald Röcker das Statistische Landesamt Baden-Württemberg und wertet Pflege als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Die individuellen Bedürfnisse der Menschen müssen unsere Antriebsfeder für Innovation sein. Die Angebots-, Wohn- und Versorgungsstruktur muss sich entsprechend den Bedarfen der Menschen entwickeln. Damit wächst unsere gemeinsame Verantwortung, die Angebotsstrukturen in den Kommunen und Quartieren systematisch zu vernetzen.“

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3419 Thu, 06 Feb 2020 16:09:13 +0100 Landkreis Rastatt: Anzahl und Anteil der Pflegebedürftigen steigen überdurchschnittlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/landkreis-rastatt-anzahl-und-anteil-der-pflegebeduerftigen-steigen-ueberdurchschnittlich.html Waren im Jahr 2014 im Landkreis Rastatt 6,8 Prozent aller AOK-Versicherten pflegebedürftig, so stieg deren Anteil 2018 auf 7,9 Prozent – 5.981 Personen, davon 3.750 Frauen und 2.231 Männer. Die Region hebt sich damit deutlich vom Landesdurchschnitt ab, der im gleichen Zeitraum von 5,3 auf 6,1 Prozent stieg. „In den vergangenen fünf Jahren nahm der Anteil der Pflegebedürftigen im Mittel um 5 Prozent jährlich zu. Landesweit ist die Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen bei der AOK Baden-Württemberg von über 212.000 im Jahr 2014 auf rund 270.000 im Jahr 2018 gewachsen“, veranschaulicht Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, den steigenden Bedarf an Pflegeleistungen. In jüngeren Jahren sind Männer anteilig etwas häufiger betroffen, ab 75 Jahren sind dann mehr Frauen pflegebedürftig. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Alter exponentiell an. Im Alter von über 85 Jahren beziehen zwei von drei Versicherten Pflegeleistungen.

 

Die Regionaldatenbank Deutschland bestätigt den Trend, den die aktuelle AOK-Erhebung für den Landkreis Rastatt erfasst: So beziffert die amtliche Pflegestatistik die Anzahl aller Pflegebedürftigen für alle Pflegekassen in dieser Region für das Jahr 2017 mit insgesamt 9.097 Personen – 2.584 Pflegebedürftige mehr als im Jahr 2013.

 

Um den vielfältigen und steigenden Anforderungen in der Pflege gerecht zu werden, verstärkt Harald Röcker sein Pflege-Team um speziell im Pflege-Recht geschulte Mitarbeiter.

 

"Die Ursachen für die dramatischen Entwicklungen im Bereich der Pflege liegen vornehmlich im demographischen Wandel, in einer höheren Lebenserwartung ebenso wie in einer deutlich spürbaren Leistungsausweitung durch die Pflegereformen der vergangenen Jahre“, erläutert Harald Röcker. „Das 25-jährige Bestehen der Pflegeversicherung, die 1995 eingeführt wurde, ist ein guter Zeitpunkt, diese fünfte Säule unserer Sozialversicherung auf ihre Tragfähigkeit hin zu überprüfen“, regt er mit Blick auf die Politik an. „Die Pflegeversicherung ist aufgrund der sich ständig verändernden Erfordernisse höchst komplex geworden. Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert aufstellen zu können, ist die umfassende systematische Verzahnung der ambulanten und stationären Sektoren weiter auszubauen – insbesondere die Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin. Gleichzeitig aber ist es erforderlich, die Handhabbarkeit durch die Reduktion der Komplexität zu garantieren.“

 

„Drei Viertel aller Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg wurden Ende 2017 zu Hause gepflegt – das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 1999“, zitiert Harald Röcker das Statistische Landesamt Baden-Württemberg und wertet Pflege als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. „Die individuellen Bedürfnisse der Menschen müssen unsere Antriebsfeder für Innovation sein. Die Angebots-, Wohn- und Versorgungsstruktur muss sich entsprechend den Bedarfen der Menschen entwickeln. Damit wächst unsere gemeinsame Verantwortung, die Angebotsstrukturen in den Kommunen und Quartieren systematisch zu vernetzen.“

 

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news-3402 Mon, 20 Jan 2020 13:06:26 +0100 Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz (GKV-FKG): Alternative Regelversorgung in Gefahr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/fairer-kassenwettbewerb-gesetz-gkv-fkg-alternative-regelversorgung-in-gefahr.html Das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorangetriebene „Gesetz für einen fairen GKV-Kassenwettbewerb“ soll im Februar abschließend beraten werden. Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, nimmt eine der geplanten Gesetzesänderungen unter die Lupe. Der 1994 eingeführte und 2009 ergänzte morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) steht auf dem Prüfstand. Er soll dafür sorgen, dass aus bestehenden Unterschieden in der Versichertenstruktur zwischen den Krankenkassen keine ungleichen Wettbewerbschancen resultieren.

 

Röcker unterstützt explizit das Ziel des Gesetzgebers den Morbi-RSA weiterzuentwickeln und seine Manipulationsresistenz zu stärken. „Es soll keine gesonderte Vergütung für die Dokumentation spezifischer Behandlungsdiagnosen ohne entsprechenden Leistungsbezug geben.“

 

Mit dem neuen Gesetz sollen nun aber generell Verträge zwischen Ärzten und Krankenkassen für unzulässig erklärt werden, in denen bestimmte Diagnosen als Voraussetzung für Vergütungen genannt werden. Ein solches Kopplungsverbot von Vergütungen und Diagnosen wertet Röcker als unverhältnismäßig und kontraproduktiv: „Die Fokussierung bestimmter Leistungen und Vergütungen auf konkrete Erkrankungen anhand spezifischer Diagnosen innerhalb der Haus- und Facharztverträge ist notwendig, damit Ressourcen gezielt und bedarfsgerecht gelenkt werden können.“

 

Röcker fordert deshalb von der Politik, dass sie den Krankenkassen weiterhin die notwendigen Gestaltungsspielräume gewährt, um sinnvolle Versorgungsverträge mit ihren Vertragspartnern schließen zu können.

 

Die Allianz deutscher Ärzteverbände hatte sich bereits im September 2019 in einer Resolution gegen ein Verbot von spezifischen Behandlungsdiagnosen als Voraussetzung für Leistungsvergütungen ausgesprochen.

 

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news-3366 Thu, 19 Dec 2019 11:16:28 +0100 Alkoholmissbrauch rückläufig: Weniger Krankenhausfälle in Baden-Baden und Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/alkoholmissbrauch-ruecklaeufig-weniger-krankenhausfaelle-in-baden-baden-und-rastatt.html Im vergangenen Jahr wurden im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt 205 AOK-Versicherte wegen einer alkoholbedingten Störung stationär behandelt. Vor fünf Jahren waren es noch 253 Patienten. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher ausfallen. „Doch die Veränderungen sind insgesamt positiv zu bewerten“, kommentiert Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, eine aktuelle Statistik der Krankenkasse. Etwa 0,25 Prozent aller Versicherten begaben sich 2018 wegen einer alkoholbedingten Störung in ein Krankenhaus oder in die Psychiatrie. „Hier liegen Baden-Baden und Rastatt genau im Landesdurchschnitt“, entnimmt Röcker den Zahlen. Nach wie vor greifen dreimal so viel Männer wie Frauen exzessiv zur Flasche. „Lediglich in der Altersgruppe der 10 bis 14-Jährigen dominieren die Mädchen“, benennt er die Ausnahme.

 

Trotz des stabilen Trends kann Röcker keinen Grund zur Entwarnung erkennen: „Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Sekt und Cocktails an Silvester. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern ist Alkohol als Genussmittel kulturell fest verankert. Ein Umdenken erfordert deshalb eine zielgerichtete Suchtprävention, die frühzeitig ansetzt und langfristig angelegt ist.“ Röcker weist darauf hin, dass Jugendliche bei übermäßigem Alkoholkonsum besonders anfällig für gravierende gesundheitliche Schäden sind. „Ihr Körper kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, weshalb schon geringe Mengen zu schweren Schäden und Vergiftungen führen können.“ Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist bei jungen Männern im Alter zwischen 15 und 29 Jahren jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen, bei Frauen dieser Altersgruppe jeder zehnte. Die AOK sieht es deshalb als Daueraufgabe an, die Suchtprophylaxe in der Region finanziell wie auch personell zu unterstützen.

 

Landesweit wurden 2018 10.939 AOK-Versicherte aufgrund schädlichem Alkoholkonsum stationär behandelt, davon 4.772 wegen einer Alkoholvergiftung. Dabei sticht die Altersgruppe der 15 bis 19-Jährigen mit 883 Betroffenen heraus, von denen 846, also fast alle, an einer Vergiftung litten. Zum Vergleich: Die größte Altersgruppe von Betroffenen umfasst mit 1.424 Versicherten die 50 bis 54-Jährigen, von denen 419 mit einer Vergiftung in die Klinik eingeliefert wurden. 

 

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news-3365 Thu, 19 Dec 2019 11:14:24 +0100 Alkoholmissbrauch rückläufig: Weniger Krankenhausfälle im Stadt- und Landkreis Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/alkoholmissbrauch-ruecklaeufig-weniger-krankenhausfaelle-im-stadt-und-landkreis-karlsruhe.html Im vergangenen Jahr wurden im Stadt- und Landkreis Karlsruhe 514 AOK-Versicherte wegen einer alkoholbedingten Störung stationär behandelt. Vor fünf Jahren waren es noch 601 Patienten. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher ausfallen. „Doch die Veränderungen sind insgesamt positiv zu bewerten“, kommentiert Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, eine aktuelle Statistik der Krankenkasse. Etwa 0,25 Prozent aller Versicherten begaben sich 2018 wegen einer alkoholbedingten Störung landesweit in ein Krankenhaus oder in die Psychiatrie. „Hier liegt die Stadt mit 0,3 Prozent ein Tick über und der Landkreis mit 0,2 Prozent leicht unter dem Landesdurchschnitt“, entnimmt Röcker den Zahlen. Nach wie vor greifen dreimal so viel Männer wie Frauen exzessiv zur Flasche. „Lediglich in der Altersgruppe der 10 bis 14-Jährigen dominieren die Mädchen“, benennt er die Ausnahme.

 

Trotz des stabilen Trends kann Röcker keinen Grund zur Entwarnung erkennen: „Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Sekt und Cocktails an Silvester. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern ist Alkohol als Genussmittel kulturell fest verankert. Ein Umdenken erfordert deshalb eine zielgerichtete Suchtprävention, die frühzeitig ansetzt und langfristig angelegt ist.“ Röcker weist darauf hin, dass Jugendliche bei übermäßigem Alkoholkonsum besonders anfällig für gravierende gesundheitliche Schäden sind. „Ihr Körper kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, weshalb schon geringe Mengen zu schweren Schäden und Vergiftungen führen können.“ Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist bei jungen Männern im Alter zwischen 15 und 29 Jahren jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen, bei Frauen dieser Altersgruppe jeder zehnte. Die AOK sieht es deshalb als Daueraufgabe an, die Suchtprophylaxe in der Region finanziell wie auch personell zu unterstützen.

 

Landesweit wurden 2018 10.939 AOK-Versicherte aufgrund schädlichem Alkoholkonsum stationär behandelt, davon 4.772 wegen einer Alkoholvergiftung. Dabei sticht die Altersgruppe der 15 bis 19-Jährigen mit 883 Betroffenen heraus, von denen 846, also fast alle, an einer Vergiftung litten. Zum Vergleich: Die größte Altersgruppe von Betroffenen umfasst mit 1.424 Versicherten die 50 bis 54-Jährigen, von denen 419 mit einer Vergiftung in die Klinik eingeliefert wurden. 

 

Fotonachweis: AOK-Mediendienst

 

 

 

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news-3327 Thu, 28 Nov 2019 11:52:12 +0100 AOK knackt 350.000-Marke: Zahl der Versicherten steigt weiter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-knackt-350000-marke-zahl-der-versicherten-steigt-weiter.html In den vergangenen zwölf Monaten hat die AOK 4.401 neue Kunden hinzugewonnen und zählt nun genau 350.187 Versicherte. Davon leben rund 20.000 Personen im Stadtkreis Baden-Baden, über 80.000 im Landkreis Rastatt und knapp 250.000 im Land- und Stadtkreis Karlsruhe. „Unsere Philosophie, vor Ort schnell und persönlich erreichbar zu sein, entspricht den Bedürfnissen vieler Menschen.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, begründet den seit einem Jahrzehnt ungebrochenen Wachstumskurs mit dem dichten Netz an Standorten, die sich über die gesamte Region verteilen. Auch das qualitativ hohe Versorgungsniveau, das in den vergangenen zehn Jahren durch Haus- und Facharztverträge aufgebaut wurde, trage maßgeblich zum überdurchschnittlichen Erfolg bei.

 

 

 

„Aufgrund vielfältiger gesetzlicher Änderungen in der jüngeren Vergangenheit sind die Leistungsansprüche in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung komplexer denn je geworden. Die Menschen erwarten eine hohe Beratungskompetenz an einem Ort“, kommentiert Röcker aktuelle Marktforschungsstudien der AOK Baden-Württemberg. „Sie wünschen sich, dass ihre Anliegen schnell bearbeitet und sofort abschließend und höchst individuell von ihrem persönlichen Ansprechpartner gelöst und entschieden werden.“

 

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news-3302 Wed, 20 Nov 2019 18:15:19 +0100 Baden-TV „Talk im Schlachthof“: „Impfen? – Ja, bitte!“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/baden-tv-talk-im-schlachthof-impfen-ja-bitte.html Im Ländle liegt die Impfbereitschaft deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Dass die zum Schutz der gesamten Bevölkerung notwendigen Durchimpfungsraten häufig verfehlt werden, liegt jedoch nicht nur an Impfverweigerern. Bei vielen Kindern und Erwachsenen werden Auffrischungsimpfungen schlichtweg versäumt. In der Karlsruher Gaststätte „Im Schlachthof“ diskutierten Experten vor laufender Kamera, warum das Thema Impfen so emotional besetzt ist und wie mit gezielter Aufklärung und Ansprache, Verunsicherungen und Falschinformationen begegnet werden kann. Im Mittelpunkt standen neben dem gerade verabschiedete Masernschutzgesetz die Impfungen gegen Keuchhusten, Humane-Papillomaviren (HPV) sowie Influenza.

 

Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein regelmäßig das live produzierte Format „Talk im Schlachthof“ zu gesundheitspolitischen Themen. Der Beitrag „Impfen? – Ja, bitte!“  kann in der Baden-TV-Mediathek nachgesehen werden. Suchwort: "Impfpflicht"

 

baden-tv.com

 

Foto (v.l.n.r.)

 

  • Andreas Eisinger, Moderator Baden TV
  • MdB Gabriele Katzmarek, Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für industrielle Gesundheitswirtschaft, Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit
  • Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein
  • Dr. Matthias Kuch, Oberarzt in der Kinder- und Jugendmedizin am Städtischen Klinikum Karlsruhe
  • Dr. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz im Landratsamt Karlsruhe

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

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news-3301 Tue, 19 Nov 2019 17:14:42 +0100 Vorlesung mit Prof. Dr. Jokus Osterhase: AOK-KundenCenter-Leiterin Katja Seiler & Klinikclown lesen in Balger Kinderklinik https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/vorlesung-mit-prof-dr-jokus-osterhase-aok-kundencenter-leiterin-katja-seiler-klinikclown-lesen.html Gebannt hängen die Kinder an den Lippen von Katja Seiler. Vier kleine Patienten und neun Kinder des Kindergartens St. Felix haben sich an diesem Freitagvormittag im Spielzimmer der Kinderklinik eingefunden. Mucksmäuschenstill sitzen sie im Kreis auf Holzstühlchen, während die Leiterin des KundenCenters Baden-Baden aus den Lieblingsbüchern ihrer eigenen Kinder vorliest. „Regelmäßiges Vorlesen trägt viel dazu bei, dass Kinder gut lesen und schreiben lernen, selbstbewusst werden und gesund aufwachsen. Deshalb unterstützt die AOK Mittlerer Oberrhein den bundesweiten Vorlesetag, der jedes Jahr am dritten Freitag im November stattfindet“, so Katja Seiler. In ganz Deutschland ziehen an diesem Tag Bücherfreunde und Promis Kinder mit Geschichten in ihren Bann, etwa in Kindergärten, Schulen oder Kliniken. Das Vorlesefest, eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung, wurde 2004 ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Vorlesens hinzuweisen und den Spaß daran zu fördern.

 

Dass Vorlesen Freude bereitet, zeigt ein Blick in die leuchtenden Augen der kleinen Zuhörer, die zwischendurch immer wieder in ausgelassenes Gelächter ausbrechen und bei der Reise in die Bücherwelt alles um sich herum vergessen.

 

Auch das Motto „Sport und Bewegung“ passt in diesem Jahr perfekt – hat der Vorlesetag für die Kindergartenkinder doch mit einem Spaziergang ins Klinikum begonnen. Während Katja Seiler eine zweite Geschichte vorliest, bewacht Professor Dr. Osterhase einen Berg Butterbrezeln und Getränke. Denn Zuhören macht bekanntlich hungrig und durstig. Nach dem willkommenen Imbiss und einer dritten Lese- und Klamaukrunde mit dem Professor klingt der Vormittag aus.

 

Zum Abschied erhalten Kindergarten, Kinderklinik und die kleinen Patienten noch ein Buchpräsent. Die Vorlesebücher „Ben und Herr Bergmann räumen auf“, „Das rote Ding“ und „Ich und der Anfang der Welt“ hat der Thienemann-Esslinger-Verlag der AOK dazu freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

 

 

 

 

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news-3213 Fri, 08 Nov 2019 10:11:46 +0100 Jeden Tag eine Geschichte: Am 15. November ist bundesweiter Vorlesetag – auch in Karlsruhe finden Aktionen statt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/jeden-tag-eine-geschichte-am-15-november-ist-bundesweiter-vorlesetag-auch-in-karlsruhe-finden-ak.html Vorlesen hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Die AOK Mittlerer Oberrhein engagiert sich deshalb seit Jahren für den bundesweiten Vorlesetag. Auch in diesem Jahr wird wieder in Kitas, Schulen und einer Kinderklinik vorgelesen. Das Vorlesefest ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Es wurde 2004 ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Vorlesens hinzuweisen und den Spaß daran zu fördern. Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen Bücherfreunde und Promis anderen Menschen vor.

 

Einer Statistik der AOK Baden-Württemberg zufolge nahmen im Jahr 2018 34.513 Kinder vorübergehend eine logopädische Therapie in Anspruch. Hier kann Vorlesen unterstützend wirken. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen oft über einen größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung. Sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen. Die Leseinitiative der AOK Mittlerer Oberrhein findet am 15. November in folgenden Einrichtungen statt:

 

  • Tulla Realschule Karlsruhe
  • Pestalozzischule Karlsruhe Durlach
  • Grundschule Menzingen
  • Balger Klinik, Spielzimmer der Klinik für Kinder und Jugendliche
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news-3210 Thu, 07 Nov 2019 10:00:03 +0100 Gemeinsam Bücherwelten entdecken: Am 15. November ist bundesweiter Vorlesetag – auch im Balger Klinikum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gemeinsam-buecherwelten-entdecken-am-15-november-ist-bundesweiter-vorlesetag-auch-im-balger-klini.html Es ist mucksmäuschenstill im Spielzimmer der Balger Kinderklinik am Klinikum Mittelbaden. Die rund ein Dutzend Kinder des Balger Kindergartens und einige kleine Patienten lauschen konzentriert den Abenteuern von „Kalle Körnchen“. Unterbrochen wird Vorleserin Katja Seiler dabei nur von einer Person: Klinikclown Professor Jokus Osterhase, Facharzt für Kuscheltiere, bringt Klein und Groß immer wieder zum Kichern ... Seit 2013 unterstützt die AOK den bundesweiten Vorlesetag. Auch in diesem Jahr wird wieder in Kitas, Schulen und der Kinderklinik vorgelesen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gespannt die Kinder zuhören, lachen oder Grimassen ziehen, wenn die Geschichten sie berühren. Lesen ist so wichtig, denn wer sich vorlesen lässt, wird neugierig, entwickelt Fantasie und will selbst lesen lernen.“ Als zweifache Mutter weiß AOK-KundenCenter-Leiterin Katja Seiler, wie wesentlich Vorlesen für die Entwicklung von Kindern ist.

 

Das Vorlesefest ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Es wurde 2004 ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Vorlesens hinzuweisen und den Spaß daran zu fördern. Jedes Jahr am dritten Freitag im November lesen Bücherfreunde und Promis anderen Menschen vor.

 

Einer Statistik der AOK Baden-Württemberg zufolge nahmen im Jahr 2018 34.513 Kinder vorübergehend eine logopädische Therapie in Anspruch. Hier kann Vorlesen unterstützend wirken. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen oft über einen größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung. Sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen.

 

Die Leseinitiative der AOK Mittlerer Oberrhein findet am 15. November in folgenden Einrichtungen statt:

 

  • Balger Klinik, Spielzimmer der Klinik für Kinder und Jugendliche, Station 3E, es nimmt Teil der Balger Kindergarten und Klinikclown Professor Osterhase
  • Tulla Realschule Karlsruhe
  • Pestalozzischule Karlsruhe Durlach
  • Grundschule Menzingen

 

Die Vorlesestunde im Klinikum Mittelbaden findet im Spielzimmer der Balger Kinderklinik auf Station 3E statt. Katja Seiler, Leiterin des AOK-KundenCenters in Baden-Baden, liest den kleinen Patienten und Besuchern aus den Büchern „Ben und Herr Bergmann räumen auf“, „Das rote Ding“ und „Ich und der Anfang der Welt“ aus dem Thienemann-Esslinger-Verlag vor. Tatkräftig unterstützt wird sie hierbei von Klinikclown Professor Dr. Osterhase. Wie in den vergangenen Jahren kommt der Balger Kindergarten wieder mit zur Vorlesestunde.

 

Mehr Infos zur bundesweiten Aktion gibt es im Internet unter www.vorlesetag.de

 

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news-3182 Tue, 05 Nov 2019 16:24:13 +0100 Bundesweite Herzwochen 2019: Experten referieren zum Thema „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/bundesweite-herzwochen-2019-experten-referieren-zum-thema-bedrohliche-herzrhythmusstoerungen.html Die mit Abstand häufigste Ursache von plötzlichem Herztod ist die koronare Herzkrankheit (KHK). Allein im Stadtkreis Karlsruhe zählte die AOK im vergangenen Jahr 5.124 betroffene Versicherte. Unter dem Motto „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ bietet das Arzt-Patienten-Forum des Städtischen Klinikums Karlsruhe in Kooperation mit der AOK Mittlerer Oberrhein Betroffenen die Möglichkeit, sich kompetent über wichtige Fragestellungen zu informieren. Spezialisten beleuchten die Ursachen des plötzlichen Herztods und erklären, was im Notfall zu tun ist. Die Einpflanzung und das Leben mit einem Defibrillator werden besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Möglichkeiten einer Katheterablation. Moderiert wird die Informationsveranstaltung von Prof. Dr. med. Claus Schmitt.

 

Das Forum findet im Rahmen der bundesweiten Herzwochen im November statt. „Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und ein ungesunder Lebensstil durch Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel können KHK verursachen.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, ermutigt jeden, selbst etwas gegen das Risiko zu tun. Wer bereits erkrankt ist, könne seine Lebensqualität dank modernster Diagnostik- und Behandlungsoptionen verbessern.

 

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 14. November 2019 um 18 Uhr im Städtischen Klinikum Karlsruhe in der Moltkestraße 90 im Veranstaltungssaal in Haus R statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

www.klinikum-karlsruhe.de

 

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news-3175 Mon, 04 Nov 2019 12:21:01 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes Typ 2: Rastatter erkranken seltener https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-typ-2-rastatter-erkranken-seltener.html Mit 7,5 Prozent weist der Landkreis Rastatt faktisch einen überdurchschnittlich niedrigen Diabetikeranteil in der Wohnbevölkerung auf. Rastatt liegt damit auf Rang 17 von 44 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg. Korrigiert man Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. Hier steigt Rastatt mit einem Typ-2-Diabetikeranteil von 7,3 Prozent sogar auf Rang 15.

 

„Im Ländle liegt die Typ-2-Diabeteshäufigkeit im fairen Vergleich mit 8,2 Prozent moderat unter dem bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent“, nennt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, eines der Kernergebnisse des gerade veröffentlichten „Gesundheitsatlas Diabetes mellitus Typ 2“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Studie schaffe Transparenz über Ursachen, Verbreitung und Folgen der Erkrankung. „Wir beobachten ein gewisses Stadt-Land-Gefälle und deutliche regionale Unterschiede“, lautet ein weiteres Resultat. Chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 müsse man deshalb mit einem auf regionaler Ebene abgestimmten Handeln begegnen.

 

„2018 zählten wir im Landkreis Rastatt 8.818 an Diabetes Typ 2 erkrankte Versicherte.“ Dass die Anzahl der Betroffenen dabei seit einigen Jahren stagniere, der Anteil der betroffenen Versicherten sogar sachte sinke, wertet Röcker als ein Zeichen von gelungener Aufklärungs- und Präventionsarbeit sowie steigendem Gesundheitsbewusstsein.

 

Adipositas gilt als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung der „Zuckerkrankheit“. Der Weltdiabetestag am 14. November sei deshalb ein geeigneter Anlass, „Menschen in Bewegung zu bringen“. Mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung lasse sich Diabetes Typ 2 meist verhindern und bei Betroffenen der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

 

Hinweise an die Redaktion:

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den mehr als 400 Landkreisen und Städten Deutschlands zum Thema Typ-2-Diabetes transparent gemacht. Er soll damit Grundlagen liefern für die fundierte Einschätzung der Rahmenbedingungen vor Ort, damit Handlungsansätze abgeleitet werden können, um den Herausforderungen im Zusammenhang mit dieser Volkskrankheit zu begegnen. Denn schließlich werden vor Ort in den Kommunen die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben geschaffen.

 

 

 

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news-3172 Mon, 04 Nov 2019 12:18:52 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes Typ 2: Karlsruher erkranken seltener https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-typ-2-karlsruher-erkranken-seltener.html Mit 6,6 Prozent weist der Stadtkreis Karlsruhe faktisch einen der niedrigsten Diabetikeranteile in der Wohnbevölkerung auf. Die Großstadt liegt damit auf Rang 6 von 44 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg. Korrigiert man Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. Hier rutscht Karlsruhe mit einem Typ-2-Diabetikeranteil von 7,1 Prozent zwar leicht ab auf Rang 11, gehört aber nach wie vor zu den Regionen mit niedriger Diabetes-2-Rate.

 

„Im Ländle liegt die Typ-2-Diabeteshäufigkeit im fairen Vergleich mit 8,2 Prozent moderat unter dem bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent“, nennt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, eines der Kernergebnisse des gerade veröffentlichten „Gesundheitsatlas Diabetes mellitus Typ 2“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Studie schaffe Transparenz über Ursachen, Verbreitung und Folgen der Erkrankung. „Wir beobachten ein gewisses Stadt-Land-Gefälle und deutliche regionale Unterschiede“, lautet ein weiteres Resultat. Chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 müsse man deshalb mit einem auf regionaler Ebene abgestimmten Handeln begegnen.

 

„2018 zählten wir im Stadtkreis Karlsruhe 7.735 an Diabetes Typ 2 erkrankte Versicherte.“ Dass die Anzahl der Betroffenen dabei seit einigen Jahren stagniere, der Anteil der betroffenen Versicherten sogar sachte sinke, wertet Röcker als ein Zeichen von gelungener Aufklärungs- und Präventionsarbeit sowie steigendem Gesundheitsbewusstsein.

 

Adipositas gilt als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung der „Zuckerkrankheit“. Der Weltdiabetestag am 14. November sei deshalb ein geeigneter Anlass, „Menschen in Bewegung zu bringen“. Mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung lasse sich Diabetes Typ 2 meist verhindern und bei Betroffenen der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

 

Hinweise an die Redaktion:

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den mehr als 400 Landkreisen und Städten Deutschlands zum Thema Typ-2-Diabetes transparent gemacht. Er soll damit Grundlagen liefern für die fundierte Einschätzung der Rahmenbedingungen vor Ort, damit Handlungsansätze abgeleitet werden können, um den Herausforderungen im Zusammenhang mit dieser Volkskrankheit zu begegnen. Denn schließlich werden vor Ort in den Kommunen die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben geschaffen.

 

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news-3174 Mon, 04 Nov 2019 12:17:58 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes Typ 2: Landkreis Karlsruhe überproportional von Volkskrankheit betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-typ-2-landkreis-karlsruhe-ueberproportional-von-volkskrankheit-betroffen.html Mit 8,8 Prozent weist der Landkreis Karlsruhe faktisch einen der höchsten Diabetikeranteile in der Wohnbevölkerung auf. Die Region liegt damit auf Rang 42 von 44 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg. Korrigiert man Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. Hier klettert der Landkreis mit einem Typ-2-Diabetikeranteil von 8,5 Prozent zwar auf Rang 40, gehört dabei aber nach wie vor zu den Regionen mit höchster Diabetes-2-Rate.

 

„Im Ländle liegt die Typ-2-Diabeteshäufigkeit ansonsten im fairen Vergleich mit 8,2 Prozent moderat unter dem bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent“, nennt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, eines der Kernergebnisse des gerade veröffentlichten „Gesundheitsatlas Diabetes mellitus Typ 2“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Studie schaffe Transparenz über Ursachen, Verbreitung und Folgen der Erkrankung. „Wir beobachten ein gewisses Stadt-Land-Gefälle und deutliche regionale Unterschiede“, lautet ein weiteres Resultat. Chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 müsse man deshalb mit einem auf regionaler Ebene abgestimmten Handeln begegnen.

 

„2018 zählten wir im Landkreis Karlsruhe 17.329 an Diabetes Typ 2 erkrankte Versicherte.“ Die Anzahl der Betroffenen stagniere dabei seit einigen Jahren, der Anteil der betroffenen Versicherten sinke sogar sachte. Angesichts der hohen Diabetes-Prävalenz sei dies allerdings nur ein schwacher Trost, so Röcker, der auf nachhaltige Präventions- und Aufklärungsarbeit vor Ort setzt.

 

Adipositas gilt als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung der „Zuckerkrankheit“. Der Weltdiabetestag am 14. November sei deshalb ein geeigneter Anlass, „Menschen in Bewegung zu bringen“. Mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung lasse sich Diabetes Typ 2 meist verhindern und bei Betroffenen der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

 

Hinweise an die Redaktion:

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den mehr als 400 Landkreisen und Städten Deutschlands zum Thema Typ-2-Diabetes transparent gemacht. Er soll damit Grundlagen liefern für die fundierte Einschätzung der Rahmenbedingungen vor Ort, damit Handlungsansätze abgeleitet werden können, um den Herausforderungen im Zusammenhang mit dieser Volkskrankheit zu begegnen. Denn schließlich werden vor Ort in den Kommunen die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben geschaffen.

 

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news-3176 Mon, 04 Nov 2019 12:17:40 +0100 Gesundheitsatlas Diabetes Typ 2: Baden-Badener erkranken seltener https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gesundheitsatlas-diabetes-typ-2-baden-badener-erkranken-seltener.html Mit 8,6 Prozent weist der Stadtkreis Baden-Baden faktisch einen der höchsten Diabetikeranteile in der Wohnbevölkerung auf. Baden-Baden liegt damit auf Rang 39 von 44 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg. Korrigiert man jedoch Verzerrungen, die aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Geschlechtsstrukturen in den Regionen zustande kommen, ergibt sich der so genannte „faire Vergleich“. Hier klettert Baden-Baden mit einem Typ-2-Diabetikeranteil von 7,0 Prozent auf Rang 10 und gehört damit zu den Regionen mit niedriger Diabetes-2-Rate.

 

„Im Ländle liegt die Typ-2-Diabeteshäufigkeit im fairen Vergleich mit 8,2 Prozent moderat unter dem bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent“, nennt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, eines der Kernergebnisse des gerade veröffentlichten „Gesundheitsatlas Diabetes mellitus Typ 2“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Studie schaffe Transparenz über Ursachen, Verbreitung und Folgen der Erkrankung. „Wir beobachten ein gewisses Stadt-Land-Gefälle und deutliche regionale Unterschiede“, lautet ein weiteres Resultat. Chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 müsse man deshalb mit einem auf regionaler Ebene abgestimmten Handeln begegnen.

 

„2018 zählten wir im Stadtkreis Baden-Baden 1.652 an Diabetes Typ 2 erkrankte Versicherte.“ Dass die Anzahl der Betroffenen dabei seit einigen Jahren stagniere, der Anteil der betroffenen Versicherten sogar sachte sinke, wertet Röcker als ein Zeichen von gelungener Aufklärungs- und Präventionsarbeit sowie steigendem Gesundheitsbewusstsein.

 

Adipositas gilt als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung der „Zuckerkrankheit“. Der Weltdiabetestag am 14. November sei deshalb ein geeigneter Anlass, „Menschen in Bewegung zu bringen“. Mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung lasse sich Diabetes Typ 2 meist verhindern und bei Betroffenen der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

 

Hinweise an die Redaktion:

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohner in den mehr als 400 Landkreisen und Städten Deutschlands zum Thema Typ-2-Diabetes transparent gemacht. Er soll damit Grundlagen liefern für die fundierte Einschätzung der Rahmenbedingungen vor Ort, damit Handlungsansätze abgeleitet werden können, um den Herausforderungen im Zusammenhang mit dieser Volkskrankheit zu begegnen. Denn schließlich werden vor Ort in den Kommunen die Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben geschaffen.

 

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news-3152 Tue, 15 Oct 2019 14:50:49 +0200 Krätzmilben auf dem Vormarsch: „Aufmerksam sein und offen darüber sprechen“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/kraetzmilben-auf-dem-vormarsch-aufmerksam-sein-und-offen-darueber-sprechen.html Plötzlich quält nachts unerträglicher Juckreiz. Auf der Haut bilden sich kleine rote Pusteln, die sich durch Aufkratzen entzünden können. – Skabies, im Volksmund besser als Krätze bekannt, stellt zwar keine ernste Gefahr für die Gesundheit dar, ist dafür aber umso lästiger und höchst ansteckend dazu. In der Region breiten sich die winzigen, zu den Spinnentieren gehörenden Parasiten derzeit epidemieartig aus. „Zeitweise ist jeder zehnte meiner Patienten betroffen“, beschreibt Dr. Susanne Saha von den Karlsruher „Hautärzten am Marktplatz“ das Ausmaß des Übels. Und die AOK Mittlerer Oberrhein untermauert den Anstieg mit einer aktuellen Statistik, die 1.650 Skabies-Fälle für das Jahr 2018 dokumentiert – fünf Mal so viele wie 2014. „Das entspricht einer jährlichen Steigerung von rund 50 Prozent“, informiert die Pressestelle der AOK Mittlerer Oberrhein über die unangenehme Entwicklung im Land- und Stadtkreis Karlsruhe, im Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden.

 

Die Gründe für die explosive Ausbreitung sind vielfältig: Skabies wird oft mit anderen Krankheiten verwechselt, Betroffene gehen aus Unwissenheit oder Scham erst spät zum Arzt oder führen die Behandlung nicht sorgfältig und korrekt durch. „Umso wichtiger ist es, offen und ohne Tabus über die lästigen Parasiten zu reden. Nur so lässt sich ihre Verbreitung eindämmen“, sind sich Hautärztin, AOK Mittlerer Oberrhein und Gesundheitsamt der Stadt und des Landkreises Karlsruhe einig. Gemeinsam haben sie sich deshalb an die BNN gewendet mit dem Ziel „Skabies aus der Tabuzone zu holen, für die Hautkrankheit zu sensibilisieren und darüber aufzuklären.“ Jegliche Stigmatisierung sei fehl am Platz. „Denn Skabies kann jeden treffen.“

 

„Skabiesmilben graben Gänge in die menschliche Haut, um dort ihre Eier abzulegen und sich zu vermehren“, erklärt Dr. Saha die Entstehung der Krankheit. Die Milben befallen gern die Zwischenräume von Fingern und Zehen, Achseln, Ellbogen und den Genitalbereich. „Bei Säuglingen und Kleinkindern können auch der behaarte Kopf, das Gesicht sowie Hand- und Fußflächen betroffen sein“, ergänzt die Hautärztin. „Immungeschwächte sowie Kinder und Senioren sind besonders gefährdet. Insbesondere bei Senioren ist die Haut dünn und dadurch weniger widerstandsfähig.“ Die Übertragung erfolgt durch intensiven Körperkontakt, etwa im familiären oder beruflichen Umfeld oder beim zeitnahen Benutzen derselben Wäschestücke, Spielzeuge und Gegenstände. Das Tückische: Befallene können ansteckend sein, bevor die Infektion sichtbar ist – und das kann zwei bis acht Wochen dauern. So kann sich die Milbe rasant im Verborgenen verbreiten. In Familien beispielsweise sind oft nach kurzer Zeit alle Mitglieder befallen.

 

Wohin wendet man sich im Verdachtsfall? – „Privatpersonen sollten vertrauensvoll und ohne zu zögern einen Haut- oder Hausarzt aufsuchen“, rät Dr. Saha. Anhand der geschilderten Symptome und einer Lupenuntersuchung kann dieser meist sofort eine sichere Diagnose stellen. Einrichtungen erhalten vom Gesundheitsamt kompetente und schnelle Unterstützung.

 

Dem Arzt stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die er an die jeweilige Situation anpasst. „Die Kosten für die Medikamente werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen“, informiert die AOK Mittlerer Oberrhein und weist darauf hin, dass die Präparate äußerst sorgfältig und konsequent nach Anweisung des Arztes angewendet werden müssen. Ganz wichtig: Sämtliche Personen, die im Haushalt des Betroffenen leben, sowie enge Kontaktpersonen müssen unbedingt zeitgleich mitbehandelt werden. Denn das Überleben einer einzigen weiblichen Milbe kann zu einer erneuten Erkrankung führen. Erschwerend beim Kampf gegen die Skabiesmilbe kommt hinzu, dass sich die Tierchen resistent gegen Desinfektionsmittel erweisen. Unerlässlich ist deshalb das gewissenhafte Befolgen von geeigneten Hygienemaßnahmen.

 

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news-3147 Wed, 09 Oct 2019 13:15:32 +0200 Früherkennung rettet Leben: Medizinexperten referieren zum Thema Brustkrebs https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/frueherkennung-rettet-leben-medizinexperten-referieren-zum-thema-brustkrebs.html Der Oktober ist Brustkrebsmonat. Mit Aktionen und Projekten soll die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Denn jährlich erkranken in Deutschland etwa 70 000 Frauen neu an Brustkrebs. „Kann ich mich vor Brustkrebs schützen – Prävention und Früherkennung“ lautet denn auch der Titel eines Arzt-Patienten-Forums des Städtischen Klinikums Karlsruhe in Kooperation mit der AOK Mittlerer Ober-rhein. Dr. Antonia Ruf-Dördelmann, Leiterin des Brustzentrums am Städtischen Klinikum, moderiert die Veranstaltung und erklärt, was Frauen selbst zur Prävention tun können und wie Brustkrebs erkannt wird. Je eher Brustkrebs entdeckt wird, desto besser ist er heilbar. Eine Mammographie bietet die Chance, Tumore frühzeitig zu entdecken. Dr. Margit Deinzer, Programmverantwortliche Ärztin Mammographie Screening Karlsruhe, informiert über das Programm, das Leben retten kann. Im Mittelpunkt des Beitrags von Dr. Narcisa Fanea, Oberärztin Radiologie, steht die neue bildgebende Methode in der Brustdiagnostik am Klinikum Karlsruhe.

 

Erhält eine Frau einen positiven Mammographie-Befund, ist das meist ein Schock für die Betroffene. Sie steht plötzlich vor vielen Entscheidungen, die sie allein kaum meistern kann. In dieser belastenden Lebenssituation ist eine umfassende persönliche Beratung und Begleitung umso wichtiger: „Welches soziale Netz trägt mich nach der Diagnosestellung?“ – Dieser Fragestellung widmen sich Loraine Burkart und Sarah Geßler, Psychoonkologinnen beim Sozialen Dienst der AOK Mittlerer Oberrhein.

 

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 um 18 Uhr im Städtischen Klinikum Karlsruhe in der Moltkestraße 90 im Veranstaltungssaal in Haus R statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

www.aok-bw.de/veranstaltungen

 

www.klinikum-karlsruhe.de

 

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news-3140 Tue, 01 Oct 2019 13:44:51 +0200 „#BeActive – Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bewegt Menschen“: AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt EU-Projekt „European Fitness Badge“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/beactive-das-karlsruher-institut-fuer-technologie-kit-bewegt-menschen-aok-mittlerer-oberrhein.html Das Institut für Sport und Sportwissenschaft beteiligte sich dieses Jahr gemeinsam mit dem Netzwerk Gesundheit am KIT an der „Europäischen Woche des Sports“ und setzte damit ein Zeichen für ein aktiveres und gesünderes Europa. Vom 25. – 28. 9.2019 lud das Sportinstitut alle Interessierten ein, am Europäischen Fitness Abzeichen (EFB) teilzunehmen. Die Europäische Woche des Sports erinnerte mit dem Motto #BeActive jeden einzelnen daran, sich mehr zu bewegen. Der Deutsche Turner-Bund koordinierte die Kampagne in Deutschland und war auch Projektkoordinator des EU-Projekts „European Fitness Badge“ – Europäisches Fitness Abzeichen. Dies wurde von Prof. Dr. Klaus Bös am KIT mitentwickelt und nun schon zum dritten Mal am KIT im Rahmen der Europäischen Woche des Sports angeboten. Die AOK Mittlere Oberrhein präsentierte sich auch schon im dritten Jahr als überzeugter Unterstützer der Aktion am Sportinstitut.

 

„Das EFB gibt ein individuelles Feedback über den persönlichen Fitness-Status und ist eine tolle Gelegenheit, in ein bewegtes Leben zu starten. Der Test macht den Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und Gesundheit erlebbar. Und er macht richtig Spaß. Damit passt er perfekt zu einem unserer Grundanliegen: Menschen in Bewegung bringen“, lautet die Erfahrung von Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.

 

In diesem Jahr nahmen insgesamt 130 Personen zwischen 22 und 80 Jahren am EFB Testprofil 2 teil. Sehr gut kam der Walking Test als „Outdoor-Test“ an, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Walking Institut durchgeführt wurde. In Kooperation mit der AOK Mittlerer Oberrhein und dem Netzwerk Gesundheit des KIT konnte die Testung in diesem Jahr zusätzlich KIT-intern durchgeführt und somit 44 Angehörige (Mitarbeiter und Studierende) des KIT zum EFB motiviert werden.

 

Foto:KIT

 

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news-3130 Thu, 26 Sep 2019 12:45:43 +0200 Die nächste Grippewelle kommt bestimmt: Impfung bleibt wichtigste Schutzmaßnahme https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/die-naechste-grippewelle-kommt-bestimmt-impfung-bleibt-wichtigste-schutzmassnahme.html 1.992 Fälle von Influenza zählte das Robert-Koch-Institut im vergangenen Saisonjahr für die Gebietseinheit Karlsruhe, zu der auch Baden-Baden und der Landkreis Rastatt gehören. Im Saisonjahr 2017/18 hatte die schwere Grippewelle 3.270 Personen erfasst.(*) Trotzdem wird die Influenza-Impfung nur noch von gut einem Drittel der Personen über 60 Jahren in Anspruch genommen. Die AOK Mittlerer Oberrhein möchte deshalb auf die in Deutschland zu niedrigen Impfquoten in den empfohlenen Zielgruppen hinweisen. „Jetzt kann mit den Impfungen gegen die saisonale Influenza begonnen werden“, weist Geschäftsführer Harald Röcker auf den idealen Zeitpunkt hin. „Die Stammzusammensetzung der Influenza-Impfstoffe ist mittlerweile für die Saison 2019/20 angepasst worden. Die genaue Zusammensetzung wurde wie in jedem Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt.“ Chargenweise erfolge nun die Prüfung und Freigabe der hergestellten Influenza-Impfstoffe durch das Paul-Ehrlich-Institut, die aktuell in den Handel gelangen und angewendet werden können.

 

Zu den vom Robert-Koch-Institut genannten Risikogruppen, denen auch Röcker eine Impfung empfiehlt, gehören über 60-jährige, chronisch Erkrankte, Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, Ärzte und Pflegekräfte sowie Beschäftigte, die an ihrem Arbeitsplatz mit vielen Menschen in Kontakt kommen.

 

Einen vollständigen Schutz vor der Influenza gebe es nicht. „Die Impfung ist trotzdem sinnvoll, da die Erkrankung bei geimpften Personen milder, also mit weniger Komplikationen verläuft“, rät Röcker. Etwa zwei Wochen nach der Impfung könne mit ausreichendem Schutz gerechnet werden. Die Dauer der Immunität betrage in der Regel sechs bis zwölf Monate, so dass es innerhalb einer Saison keiner Auffrischung bedarf. „Eine Impfung ist aber auch noch um die Jahreswende zu empfehlen“, so Röcker, „schließlich ist nie genau vorhersehbar, wann eine Grippewelle anrollt oder wie lange sie andauert.“

 

(*) Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, survstat.rki.de, Abfragedatum: 25.09.2019

 

Die Verwendung von Daten aus der SurvStat@RKI 2.0-Anwendung ist außer zu werblichen Zwecken gestattet, jedoch nur unter Quellenangabe.

 

Weitere Infos unter: rki.de/influenza

 

 

 

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news-3129 Tue, 24 Sep 2019 14:31:38 +0200 Krankenstand leicht rückläufig: AOK Mittlerer Oberrhein verzeichnet mehr psychische Leiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/krankenstand-leicht-ruecklaeufig-aok-mittlerer-oberrhein-verzeichnet-mehr-psychische-leiden.html Im Schnitt war in der Region Mittlerer Oberrhein im ersten Halbjahr 2019 jeder Beschäftigte 10,1 Tage krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sank diese Kennzahl um 2 Prozent. Einen Tick gefallen ist auch der Krankenstand: von 5,7 auf 5,6 Prozent, im Stadtkreis Karlsruhe sogar auf 5,3 Prozent (Landkreis Karlsruhe: 5,8; Rastatt: 5,7; Baden-Baden: 5,7). Die Region liegt damit exakt im bundesweiten Schnitt. Psychische Erkrankungen nehmen dagegen wieder leicht zu. „25,8 Prozent aller Krankheitsursachen lagen in Krankheiten des Atmungssystems, es folgen mit 15,5 Prozent Muskel-Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 7,7 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen mit 6,3 Prozent“, benennt Christian Bikowski, AOK-Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement, die vier Diagnosehauptgruppen, auf die die meisten Krankschreibungen zurückzuführen sind.

 

„Psychische Leiden machen zwar nur 5,1 Prozent aller Krankheitsfälle aus, verursachen jedoch 11,2 Prozent aller Fehltage – Tendenz steigend“, weist Bikowski auf eine bedenkliche Entwicklung hin. „Psychische Belastungen wie Arbeitsverdichtung, Zeitdruck und Multitasking nehmen kontinuierlich zu.“

 

Bemerkenswert ist, dass nur ein kleiner Anteil aller Arbeitsunfähigkeitsfälle, nämlich 4,3 Prozent, für Langzeiterkrankungen von mehr als 6 Wochen verantwortlich ist und damit 40 Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten verursacht.

 

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news-3089 Wed, 28 Aug 2019 11:09:11 +0200 Mit Schuleintritt steigen ADHS-Diagnosen: Jungen häufiger und früher betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/mit-schuleintritt-steigen-adhs-diagnosen-jungen-haeufiger-und-frueher-betroffen.html Der Befund kann das ganze Familienleben durcheinanderwirbeln: Erkrankt ein Kind an der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), gelangen Eltern schnell an ihre Grenzen. Im Land- und Stadtkreis Karlsruhe zählte die AOK 2.184 betroffene Versicherte für das Jahr 2017, im Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden 529 Fälle. ADHS gehört zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. „Während in der Altersgruppe der Ein- bis Vierjährigen gerade mal 0,3 Prozent aller Kinder von ADHS betroffen sind, verzehnfacht sich die Häufigkeit in der Gruppe der Fünf- bis Neunjährigen“, beschreibt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, die auffällige AOK-Statistik. „In der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen steigt die Krankheitshäufigkeit sogar bis 5 Prozent an, während sich die Rate für die älteren Altersgruppen dann schnell der Null nähert.“

 

„ADHS wird am häufigsten nach dem Schuleintritt erstmalig erkannt“, erklärt Röcker den steilen Diagnose-Anstieg. „Die drei ADHS-Kernsymptome Unaufmerksamkeit, motorische Unruhe und Impulsivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich“, räumt er ein. Mit Schulbeginn und den damit verbundenen Anforderungen zeige sich jedoch, dass diese Merkmale bei betroffenen Kindern ein Ausmaß annehmen, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet. Jungen erhielten die Diagnose früher und mehr als doppelt so häufig, weil bei ihnen die leichter zu beobachtende Hypermotorik ausgeprägter sei.

 

Doch was tun, wenn der Verdacht auf ADHS im Raum steht? „Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt und eine körperliche Untersuchung sind wichtig, um andere mögliche Ursachen für das auffällige Verhalten des Kindes auszuschließen“, rät Röcker. So können auch Schlafstörungen, Sehfehler, Schwerhörigkeit oder eine Schilddrüsenüberfunktion für Konzentrationsschwierigkeiten, Schulprobleme oder Hyperaktivität verantwortlich sein. „Die Ursachen der ADHS sind nicht abschließend geklärt, vermutlich ist die Störung aber nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Eine wichtige Rolle spielt die genetische Veranlagung. Untersuchungen zeigen auch, dass der Transport des Botenstoffs Dopamin an die Nervenzellen im Gehirn verändert ist.“

 

Wie geht man mit kindlichen Wutanfällen um? Wie können Eltern ihr ADHS-Kind im Alltag am besten unterstützen? Was können Eltern für sich selbst tun? Antworten gibt der „ADHS-Elterntrainer“. Das online-Programm ist kostenfrei, bedarf keiner Registrierung und richtet sich nicht nur an Mütter und Väter von Kindern mit ADHS, sondern auch an andere Familien in ähnlich schweren Erziehungssituationen. Das Angebot der AOK wurde in Kooperation mit dem ADHS-Experten Professor Manfred Döpfner vom Uniklinikum Köln entwickelt und ist für alle Interessierten frei zugänglich.

 

www.adhs-elterntrainer.de

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3079 Thu, 15 Aug 2019 08:49:33 +0200 Zweiter Pieks fehlt oft: AOK analysiert Masern-Impfquote in der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/zweiter-pieks-fehlt-oft-aok-analysiert-masern-impfquote-in-der-region.html Dass die zum Schutz der gesamten Bevölkerung notwendige Durchimpfungsrate von mindestens 95 Prozent verfehlt wird, liegt nicht nur an Impfverweigerern. Bei vielen Kindern wurde die zweite Impfung schlichtweg versäumt. Das zeigt der Blick auf die Masern-Impfquote bei 2011 geborenen AOK-Versicherten aus der Region. So erhielten im Landkreis Rastatt 98,20 Prozent und im Land- und Stadtkreis Karlsruhe immerhin 96,97 Prozent aller Kinder die Masern-Erstimpfung. Nur der Stadtkreis Baden-Baden liegt hier mit 95,16 Prozent unter dem Landesdurchschnitt von 96,94 Prozent.

 

„Für einen vollständigen Impfschutz ist jedoch die zweite Impfung entscheidend“, klärt Harald Röcker auf. Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein befürwortet ausdrücklich die von der Koalition geplante Einführung einer Impfpflicht. „Bei der zweiten Impfung zeigt unsere lokale Statistik bedenkliche Ergebnisse.“ Konkret bedeutet dies: Während im Land- und Stadtkreis Karlsruhe bei 91,29 Prozent und im Landkreis Rastatt 90,72 Prozent aller Kinder die Grundimmunisierung abgeschlossen ist, belegt der Stadtkreis Baden-Baden mit alarmierenden 82,26 Prozent den vorletzten Platz unter allen Land- und Stadtkreisen in Baden-Württemberg – der Landesdurchschnitt liegt hier bei 89,77 Prozent. Zum Schutz der gesamten Bevölkerung müssten jedoch mindestens 95 Prozent der Kinder und Erwachsenen gegen Masern immunisiert sein. Man spricht dann von Herdenimmunität.

 

Angesichts der wieder ansteigenden Masernfällen weltweit, appelliert die AOK an alle Eltern, den Impfstatus ihrer Kinder zu prüfen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut empfiehlt, die Grundimmunisierung gegen Masern mit einer zweimaligen Impfung bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr abzuschließen. Zwar können die Impfungen bis zum vollendeten 17. Lebensjahr nachgeholt werden. Nach dem Einschulungsalter erfolgen jedoch bedeutend weniger Impfungen. Für alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden und noch gar nicht oder nur einmal in der Kindheit gegen Masern geimpft wurden oder deren Impfstatus unklar ist, empfiehlt die STIKO generell eine einmalige Impfung gegen Masern.

 

Fotonachweis: AOK-Mediendienst

 

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news-3078 Wed, 14 Aug 2019 17:43:41 +0200 Herbstliches Frühstück: Gesund Schlemmen mit der ganzen Familie https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/herbstliches-fruehstueck-gesund-schlemmen-mit-der-ganzen-familie.html Dass der ausgewogene, bewusste und gemeinsame Genuss am Frühstückstisch besonders wichtig für einen guten Start in den Tag ist, davon können sich die Besucherinnen und Besucher beim „AOK-Familienfrühstück“ im Rahmen von „SWR1 Pfännle“ an vier September-Sonntagen selbst überzeugen. Veranstaltungsorte sind dieses Jahr Bretten (8.9.), Überlingen (15.9.), Villingen-Schwenningen (22.9.) und Fellbach (29.9.). Der Pfännle-Sonntag findet in Bretten in der Stadtparkhalle statt. Hier präsentieren AOK-Ernährungsfachkräfte von 9:30 bis 12:30 Uhr gemeinsam mit dem American Football Team „TV Bretten Black Panthers“ und örtlichen Partnern vielfältige Frühstücksleckereien aus regionalen und saisonalen Produkten. Diese können nach Herzenslust probiert werden. Ob nussige Frischkäsekugeln, pfiffiges Kürbismus, Korntaler mit Dip, hausgemachte Marmelade mit herbstlichem Kastanienbrot oder knuspernder Früchtejoghurt: Beim AOK-Familienfrühstück ist für jeden etwas dabei. Man darf sich also überraschen lassen, wie ein gesunder Start in den Tag aussehen – und auch schmecken kann. Zum Abschluss des AOK-Familienfrühstücks gibt es gegen 13:00 Uhr auf der Bühne ein Interview und ein Zuschauerquiz mit AOK-Ernährungsberaterin Birgid Förderer zum Thema „Powerfood vom Feld und von der Obstwiese“.

 

„Mit dem Familienfrühstück möchten wir heimische Anbauer und Erzeuger unterstützen. Denn die heimische Landwirtschaft fördert letztlich eine gesunde Lebensweise“, begründet die Ernährungsberaterin die Aktion. „Außerdem fördert gemeinsames Essen ein gesundes Aufwachsen der Kinder und stärkt den Familienzusammenhalt.“

 

Weitere Infos gibt es unter www.swr1.de/pfaennle

 

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news-3077 Tue, 13 Aug 2019 10:39:29 +0200 Mehr Schwangere von Diabetes betroffen: Mit gesundem Lebensstil vorbeugen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/mehr-schwangere-von-diabetes-betroffen-mit-gesundem-lebensstil-vorbeugen.html Bei 277 AOK-versicherten schwangeren Frauen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe wurde im Jahr 2017 ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Laut AOK-Statistik ist dies der höchste Wert im Fünf-Jahres-Vergleich. Waren es 2013 noch 166 Schwangere mit Gestationsdiabetes, so der medizinische Fachausdruck, so waren es 2015 bereits 206 Frauen. In Baden-Württemberg entspricht die Quote 13,3 Prozent aller Frauen, die 2017 ein Kind zur Welt brachten. Die Tendenz ist weiterhin steigend. In der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen ist der Anteil der Betroffenen an allen Schwangeren mit 33 Prozent am höchsten.

 

Die Störung des Zuckerstoffwechsels verursacht nur selten Beschwerden. Unbehandelt kann ein Gestationsdiabetes jedoch ernste Folgen haben. Ein Schwangerschaftsdiabetes lässt sich mit einem Glukosetoleranztest, der meistens zwischen 24. und 27. Schwangerschaftswoche erfolgt, nachweisen. Die Kosten für den Test werden von den Krankenkassen übernommen.

 

„Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel nimmt das Risiko für bestimmte seltene Geburtskomplikationen etwas zu“, informiert Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Eine typische Folge des unentdeckten Schwangerschaftsdiabetes kann ein sehr großes Baby sein. Meist lässt sich das Risiko durch eine Ernährungsumstellung wieder senken.

 

Die meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes bringen ein gesundes Kind zur Welt. Allerdings: Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine andere seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. Diese geht mit einer erhöhten Eiweißausschüttung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden.

 

Fit zu sein, ist besonders während einer Schwangerschaft wichtig. Denn ein gesunder Lebensstil und eine angemessene Gewichtszunahme wirken sich positiv auf die Entwicklung des Kindes aus. Zur Vorbeugung eines Schwangerschaftsdiabetes sowie zur Behandlung bei einer milden Verlaufsform kann eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen beitragen. Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst sollten daher Hauptbestandteile der Ernährung sein. Bei Getreideprodukten sollte Vollkorn bevorzugt werden. Meiden sollten Betroffene hingegen Lebensmittel mit schnell wirksamem Zucker wie beispielsweise mit Zucker gesüßte Getränke und Softdrinks, Süßigkeiten und Süßspeisen, Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren wie etwa Wurst, fetter Käse und andere Milchprodukte mit hohem Fettgehalt sowie stark gesalzene Lebensmittel wie Fertiggerichte, Salzgebäck oder Chips.

 

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news-3058 Fri, 19 Jul 2019 19:55:47 +0200 Neuer Infostand jsKarlsruhe: AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt Suchtprophylaxe mit 7.840 Euro https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/neuer-infostand-jskarlsruhe-aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-suchtprophylaxe-mit-7840-euro.html „Das Fest“ ist der ideale Ort, um auf junge Menschen zuzugehen. Alexandra Kowaschik, Suchtpräventions-Beauftragte der Stadt Karlsruhe, nutzte die Gelegenheit, um den neuen interaktiven Info-Stand des Projekts „Jugendschutz Karlsruhe“ einzuweihen. In entspannter Atmosphäre konnten sich Fest-Besucher beraten lassen, spielerisch ihr Wissen testen oder per Rauschbrille erfahren, wie Alkohol die Wahrnehmung verändert. Zur Eröffnung überreichte Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Bürgermeister Martin Lenz einen symbolischen Scheck über 7.840 Euro. Die Krankenkasse unterstützt die Suchtprophylaxe der Stadt Karlsruhe seit über 25 Jahren mit diesem Betrag.

 

„In Deutschland und den meisten europäischen Ländern ist Alkohol als Genussmittel kulturell fest verankert. Ein Umdenken erfordert deshalb eine zielgerichtete Suchtprävention, die frühzeitig ansetzt und langfristig angelegt ist“, so Röcker, der darauf hinweist, dass Jugendliche bei übermäßigem Alkoholkonsum besonders anfällig für gravierende gesundheitliche Schäden sind. „Ihr Körper kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, weshalb schon geringe Mengen zu schweren Schäden und Vergiftungen führen können.“

 

Nach dem Fest ist der jsKarlsruhe-Stand am Donnerstag, 25. Juli, im ECE-Center zu finden.

 

Foto: AOK Mittlerer Oberrhein Geschäftsführer Harald Röcker, Beauftragte für Suchtprävention Alexandra Kowaschik und Bürgermeister Martin Lenz

 

 

 

 

 

 

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news-3052 Thu, 11 Jul 2019 12:25:12 +0200 AOK-Bezirksrat beschließt Resolution gegen Kassenwahl-Gesetz: Selbstverwaltungsgremium tagt in Dualer Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-bezirksrat-beschliesst-resolution-gegen-kassenwahl-gesetz-selbstverwaltungsgremium-tagt-in-duale.html Seine jüngste Sitzung zu aktuellen gesundheitspolitischen Fragen hielt der Bezirksrat der AOK Mittlerer Oberrhein in den Räumlichkeiten der DHBW ab. Ein Schwerpunkt lag auf dem von Gesundheitsminister Spahn vorgelegten Entwurf eines Kassenwahl-Gesetzes. „Die zwangsweise bundesweite Öffnung regionaler Krankenkassen lehnen wir ab. Wir brauchen nicht mehr Zentralismus im Gesundheitswesen, sondern einen Wettbewerb um die beste regionale Versorgungsgestaltung“, betont Günter Schmidtke, Bezirksratsvorsitzender. Mit dem neuen Gesetz verlieren die Länder ihren Gestaltungsspielraum, Berlin dagegen gewinnt an Einfluss. Auch die im Gesetzentwurf formulierten Pläne zur Neuorganisation des GKV-Spitzenverbandes stießen im AOK-Bezirksrat auf Ablehnung. Geplant sei, dass der Verwaltungsrat dieses bundesweiten Verbandes zukünftig aus hauptamtlichen Vertretern der Krankenkassen zusammengesetzt sein soll.  „Das steht im Widerspruch zum Prinzip der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen“, erklärte Markus Blümle, alternierender Bezirksratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter. „Diese Pläne dürfen nicht verwirklicht werden, da damit weiteren Eingriffen in die Selbstverwaltung Tür und Tor geöffnet werden.“ Spahns Vorhaben stünde damit exakt im Gegensatz zum Koalitionsvertrag, der eine Stärkung der Selbstverwaltung vorsieht. Seine Kritik am Kassenwahl-Gesetz hat der AOK-Bezirksrat in einer einstimmig angenommenen Resolution dargelegt und an hiesige Bundestags- und Landtagsabgeordnete verschickt.

 

Der Bezirksrat hatte die DHBW als Tagungsort gewählt, um sich über das vielerorts noch unbekannte Berufsbild des Physician Assistant (PA) zu informieren. Das Studienangebot richtet sich an Bewerber, die bereits über eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf verfügen, und qualifiziert zur Übernahme delegierbarer ärztlicher Tätigkeiten. Angesichts der demografischen Entwicklung sowie des Fachkräftemangels wurde das Berufsbild im anglo-amerikanischen Sprachraum seit den 1960er Jahren etabliert und eröffnet nun auch bei uns neue Perspektiven in der ärztlichen Versorgung. Auf der Agenda stand zudem ein detaillierter Einblick in die Ausgestaltung des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei Schaeffler Automotive Bühl GnbH & Co. KG.

 

„Wir verstehen uns als direkte Ansprechpartner für die Fragen und Bedürfnisse der Versicherten und Arbeitgeber vor Ort, wir hinterfragen Weichenstellungen und möchten geschäftspolitische Entscheidungen mitgestalten“, fasst Günter Schmidtke das Selbstverständnis des Bezirksrats zusammen.

 

Hintergrundinfo für die Redaktion:

 

Der AOK-Bezirksrat vertritt aktiv die Interessen aller Beitragszahler und setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei gleichzeitig wirtschaftlicher Verwendung der Mittel auf regionaler Ebene ein. Das Gremium wird alle sechs Jahre durch die Sozialwahlen neu gewählt. Den Vorsitz übernimmt ein Arbeitgeber- oder ein Versichertenvertreter im jährlichen Wechsel.

 

 

 

Foto: Günter Schmidtke, Bezirksratsvorsitzender (r.), und Markus Blümle, alternierender Bezirksratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter (l.)

 

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news-3051 Thu, 11 Jul 2019 09:31:43 +0200 Fit for sun https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/fit-for-sun.html Wie schütze ich mich wirksam vor Hitzschlag und Sonnenbrand? Ist Sport im Hochsommer gefährlich? Und wie viel sollte man bei Temperaturen über 30 Grad trinken? Im Jahr 2017 waren 4.451 Versicherte der AOK Baden-Württemberg mit der Diagnose „Schäden durch Hitze und Sonnenlicht“ in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die AOK Mittlerer Oberrhein zählte 310 Betroffene. – Grund genug, dem Thema „Gesundheit im Sommer“ beim „Talk im Schlachthof“ eine eigene Sendung zu widmen. Bereits im fünften Jahr gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein das Baden TV-Format zu Gesundheitsthemen mit. Einen Schwerpunkt legte Moderator Andreas Eisinger auf die Prävention von Hautkrebs. Allein in der Region Mittlerer Oberrhein zählte die AOK im Jahr 2017 707 Fälle von Hautkrebs – jährlich werden es etwa 5 Prozent mehr.

 

Der Dreh fand zum zweiten Mal am Küchenblock statt. Neben Geschäftsführer Harald Röcker schnippelten, raspelten und rührten die Karlsruher Fachärztin für Allgemeinmedizin Wencke Winand und der Karlsruher Leichtathlet Pascal Kleyer, Deutscher Meister über 800 Meter, U 23. Unter der Leitung der Kochschule „goldstück“ verwöhnte das Trio seine Gäste mit einer Gurken-Erbsen-Kaltschale, Rind im Kräutermantel, gebackenem Kartoffelsalat und gestreuselten Beeren mit Himbeersorbet.

 

Die Sendung wird in der Erstausstrahlung am Mittwoch, den 17.7.2019 um 18:30 Uhr und als Wiederholung um 21:30 Uhr bei Baden TV zu sehen sein. Danach besteht die Möglichkeit, den Beitrag in der Mediathek unter baden-tv.com/kategorie/talk-im-schlachthof/ anzuschauen.

 

Wer Lust zum Nachkochen bekommen hat, findet hier auch alle Rezepte zum Download.

 

 

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

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news-3040 Tue, 02 Jul 2019 11:22:12 +0200 Blinddarm - ohne geht’s auch: Diagnose bei Kindern oft erschwert https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/blinddarm-ohne-gehts-auch-diagnose-bei-kindern-oft-erschwert.html „461 Mal wurde AOK-Versicherten in der Region Mittlerer Oberrhein der Blinddarm entfernt“, zitiert Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein die Statistik 2018. Die Krankheitshäufigkeit steigt bis zur Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen leicht an, geht dann aber stetig zurück. Was im Volksmund Blinddarmentzündung heißt, ist tatsächlich eine Entzündung des Wurmfortsatzes, von Medizinern auch Appendix vermiformis genannt. Kommt es zu einem Verschluss der engen Mündung des Wurmfortsatzes, kann sich dieses kleine Stück Darm entzünden. Das Risiko, im Laufe des Lebens an einer solchen Entzündung – einer Appendizitis – zu erkranken, liegt bei etwa sieben Prozent.

 

Eine ballaststoffreiche Kost kann die Gefahr einer Blinddarmentzündung möglicherweise vermindern. Gezielt vorbeugen lässt sich einer Appendizitis jedoch nicht. „Man kann sich den Wurmfortsatz als eine Art Sackgasse vorstellen“, beschreibt Röcker den Darmanhang. „Deshalb sammeln sich dort leicht Speisereste, Kotsteine oder Kerne an, die eine Entzündung verursachen können.“ Häufige Ursachen für eine Entzündung können auch das Abknicken des Wurmfortsatzes oder ein Infekt sein.

 

„Die Funktion des wenige Zentimeter langen Wurmfortsatzes ist noch nicht vollständig geklärt, es wird unter anderem diskutiert, ob er Teil des körpereigenen Abwehrsystems ist“, erklärt der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. „Bei einem entzündeten Blinddarm besteht die Gefahr, dass er aufplatzen kann. Das kann eine schwere und lebensgefährliche Bauchfellentzündung verursachen“, warnt er und rät im Verdachtsfall umgehend einen Arzt aufzusuchen.

 

Mögliche Anzeichen für eine Blinddarmentzündung sind abgesehen von Bauchschmerzen auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Der Schmerz tritt meist zunächst rund um den Bauchnabel auf, verlagert sich mit der Zeit in den rechten Unterbauch. Ein weiterer Hinweis ist ein deutlicher Unterschied der Körpertemperatur, wenn man sie einmal in der Achselhöhle und einmal rektal misst. Diese Beschwerden können auftreten, müssen es jedoch nicht. Schmerzen im rechten Unterbauch können auch durch andere Krankheiten ausgelöst werden. Bei Frauen kommen zudem gynäkologische Ursachen in Betracht. Bei Kindern ist die Diagnose zusätzlich erschwert, weil sie ihre Beschwerden häufig noch nicht so genau beschreiben können und Schmerzen oft ganz allgemein als Bauchschmerzen benennen. „Die Diagnose der akuten Appendizitis beruht im Wesentlichen auf der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung. Sonographie und Laborbefunde können die Diagnostik ergänzen“, erläutert Harald Röcker.

 

Im Zweifelsfall wird der Appendix operativ entfernt. Dank minimal-invasiver Chirurgie erinnern heute in der Regel nur noch kleine Narben an die Operation.

 

((Foto)) AOK-Mediendienst

 

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news-3029 Tue, 25 Jun 2019 17:35:44 +0200 Überraschungs-Frühstück für Radler: AOK, ADFC und Stadt starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ueberraschungs-fruehstueck-fuer-radler-aok-adfc-und-stadt-starten-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit.html – Auf Radfahrer, die am Dienstag, den 9. Juli zwischen 7 und 9 Uhr vor dem Baden-Badener Festspielhaus Zwischenstation machen, warten Brezeln und frisches Obst. Mit dem morgendlichen Verwöhnprogramm möchten die Stadt, ADFC und AOK gemeinsam auf die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) aufmerksam machen. „Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Alle, die bis zum 31. August 2019 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen, nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil, wie etwa E-Bikes, Fahrradzubehör oder Ballonfahrten“, erklärt Bernhard Ibach die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt unter. www.mdrza.de.

 

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Margret Mergen, dem Ersten Bürgermeister Alexander Uhlig sowie Vertretern des ADFC hilft der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein auch in diesem Jahr wieder beim Verteilen von Obst und Brezeln an vorbeifahrende Radler.

 

„Mit der Aktion möchten wir mehr Bewusstsein für Gesundheit schaffen und Menschen zu mehr Bewegung im Alltag motivieren“, so Bernhard Ibach. Tägliches Radeln stärke die Gesundheit, schone den Geldbeutel und zugleich unsere Umwelt. „Die gleichmäßigen Bewegungen entspannen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung.“ Im vergangenen Sommer beteiligten sich in ganz Baden-Württemberg 10.321 Radler an der Aktion, die zusammen über 4.000.000 Kilometer erstrampelten. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 750.000 kg. Für Studierende gibt es die Aktion „Mit dem Rad zur Uni“ – das extra Fitness-Workout im Studi-Alltag unter www.mdrzu.de.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-3014 Wed, 19 Jun 2019 12:11:39 +0200 Ausbildungsmesse Mittelbaden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ausbildungsmesse-mittelbaden-1.html Mit der Ausbildungsmesse Mittelbaden schreiben die Sparkasse Rastatt-Gernsbach und die AOK Mittlerer Oberrhein gemeinsam Erfolgsgeschichte: Als starke regionale Unternehmen organisieren sie die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr zum 20. Mal. Am Freitag, 12. Juli 2019 präsentieren 64 Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistung und öffentlichem Dienst sowie Institutionen und Schulen rund 190 verschiedene Berufsbilder in der BadnerHalle Rastatt. 46 der Firmen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung. Für die offizielle Eröffnung der Ausbildungsmesse um 9 Uhr haben sich der Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, Hans Jürgen Pütsch, sowie der Landrat für den Landkreis Rastatt, Toni Huber, angekündigt. Anlässlich des 20jährigen Jubiläums wird der offizielle Empfang dieses Jahr im Restaurant Café Pagodenburg in der Kapellenstr. 34, neben der BadnerHalle stattfinden.

 

Während es zu Anfangszeiten der Messe mehr Bewerber als Ausbildungsplätze gab, hat sich das Blatt im Laufe der Jahre gewendet: Heute gehen der Wirtschaft die Nachwuchskräfte aus. Unternehmen müssen um gute Auszubildende werben. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Standplätzen in der BadnerHalle, die wieder komplett belegt ist. Als neue Aussteller begrüßen wir dieses Jahr den dm-drogerie markt GmbH & Co. KG, das Haus Edelberg (Seniorenzentrum in Bietigheim), die EDEKA Südwest Fleisch GmbH sowie die Firma KÖNIG METALL GmbH & Co. KG. Es mussten über 30 interessierte Unternehmen aus Kapazitätsgründen abgelehnt werden, diese stehen auf der Warteliste für die kommenden Jahre. Regionalität bleibt ein Kriterium für die Auswahl der Aussteller: Ziel ist es, die jungen Menschen mit ihrer Arbeitskraft in der Region zu behalten.

 

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung gewinnen Ausbildungsmessen an Bedeutung. Während das Internet mit einer Flut an Informationen trumpft, bietet die Messe die exklusive Möglichkeit, an einem Ort die ganze regionale Arbeitswelt zu entdecken. Schülerinnen und Schüler können im individuellen Gespräch Berufswunsch und Realität abgleichen und erste persönliche Kontakte knüpfen. Der unschlagbare Vorteil von Berufsmessen besteht darin, dass sich eine Bandbreite an Berufs-Alternativen im direkten Vergleich betrachten lassen. Der nachhaltige Erfolg von Ausbildungsmessen beruht auch darauf, dass beide Seiten – Jugendliche und Unternehmen – eine solche Plattform gleichermaßen schätzen. Viele der jungen Menschen, die über die Messe ihren Wunschberuf gefunden haben, engagieren sich jetzt selbst als Verantwortliche für den Bereich Ausbildung.

 

Wie in den vergangenen Jahren haben die Messe-Veranstalter auch 2019 eine Vortragsveranstaltung für die Ausbilder der teilnehmenden Firmen sowie für ausbildungsverantwortliche Lehrer der weiterführenden Schulen organisiert: Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Baden/Rastatt, die Sparkasse Rastatt-Gernsbach und die AOK – Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein laden gemeinsam von 14.00 bis 15.00 Uhr in das Café „Pagodenburg“ ein. Dieses Jahr sprechen Barbara Fischer, Rektorin, und Andrea Kreuzer, Lehrerin (beide an der Merkurschule Gaggenau), zum Thema „Schülerpraktika und Umgang mit neuen Zeugnisformaten“ (Der Lernentwicklungsbericht) sowie Simone Buchmüller, Teamleiterin Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Rastatt, zum Thema „Ausbildungsmarkt und Neuerungen“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Für die Bewirtung – Kaffee und Kuchen – ist gesorgt.

 

Am Infostand Nummer 7 können sowohl Firmen, die an der Ausbildungsmesse teilnehmen, wie auch Nichtteilnehmer, auf freie Ausbildungs- und Praktikantenplätze aufmerksam machen.

 

Im Vorfeld wurden die weiterführenden Schulen der Region Rastatt eingeladen, mit ihren Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsmesse zu besuchen. Erfahrungsgemäß nutzen nicht nur Schulabgänger die Messe. Bereits Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse suchen hier nach einer ersten Orientierung. Öffnungszeiten und Messetermin wurden den Bedürfnissen der Schulen angepasst. Die Besucherzahlen bleiben mit etwa 2.000 Personen seit Jahren stabil. Während vormittags speziell für Schüler viele Impulse gesetzt werden, besuchen nachmittags traditionell viele Eltern die Messe.

 

Ausbildungsmesse Mittelbaden

 

Freitag, 12. Juli 2019

 

8 – 16 Uhr BadnerHalle Rastatt

 

Infos unter: www.ausbildungsmesse-mittelbaden.de

 

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news-3010 Tue, 18 Jun 2019 16:34:55 +0200 „Dreh‘n wir eine Runde?“ – Lauf-Tipps für Profis und Einsteiger: Spitzensportler Arne Gabius zu Gast in Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/drehn-wir-eine-runde-lauf-tipps-fuer-profis-und-einsteiger-spitzensportler-arne-gabius-zu-gast.html Am Mittwoch, den 10. Juli, lädt die AOK alle passionierten Läufer und solche, die es werden wollen, zu einem Vortrag rund ums Thema Laufen ein. „Als Referent konnten wir den Stuttgarter Profiläufer Arne Gabius gewinnen“, verrät Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Mittel- und Langstreckenläufer Gabius ist seit 2015 Inhaber des Deutschen Rekords über die Marathondistanz. Ob Kilometerfresser oder Gelegenheitsläufer – mit seinen Tipps, dem profunden Wissen und lebendigen Wettkampf- und Reiseberichten will der 38-jährige Arzt seine Zuhörer fürs Laufen begeistern. Gabius, der als Berufssportler laufend um die Welt reist, wird Bilder von seinem Training in Kenia zeigen, über Motivation, persönliche Ziele und Trainingspläne sprechen. Auch das Thema Ernährung wird bei dem bekennenden Vegetarier nicht zu kurz kommen.

 

Der kostenfreie Vortrag beginnt um 19 Uhr im Veranstaltungssaal der AOK Mittlerer Oberrhein, Kriegsstraße 41 in Karlsruhe. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Da die Sitzplätze auf 80 begrenzt sind, wird um Voranmeldung gebeten: ute.of@bw.aok.de

 

Foto: privat

 

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news-2974 Tue, 18 Jun 2019 16:32:10 +0200 Teamgeist erleben: „Start frei!“ zum 5. AOK-Firmenlauf in Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/teamgeist-erleben-start-frei-zum-5-aok-firmenlauf-in-rastatt.html Am Mittwoch, den 17. Juli, findet der AOK-Firmenlauf in Rastatt statt. Eine gute Gelegenheit, um sich jenseits der gewohnten Arbeitsumgebung zusammen zu bewegen, mit Mitstreitern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Denn in der Gruppe macht das Laufen gleich noch mehr Spaß. Ob Gelegenheitsläufer, Kilometerfresser oder Walker: Die etwa sechs Kilometer lange und ebene Strecke verläuft entlang der Wiesen und Felder Rastatts und kann von allen Lauffreunden bezwungen werden. Das Rahmenprogramm startet am Nachmittag auf dem Sportgelände des Rastatter SC/DJK, Seestraße 2. Nach der Aufwärmgymnastik fällt der Startschuss um 18:30 Uhr.

 

„Durch den Wandel in unserem Alltag und zunehmend sitzende Tätigkeiten in der Arbeitswelt bewegen sich Menschen heute immer weniger. Umso wichtiger ist es, dass wir uns in unserer Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig bewegen. Gerade Ausdauersport wie das Laufen stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Die Folge: Laufen hilft nicht nur, das Gewicht und den Blutdruck zu regulieren, es kann vielmehr auch Diabetes, Gefäßerkrankungen oder Depressionen vorbeugen“, begründet Harald Röcker, warum die AOK Baden-Württemberg die Firmenlaufserie der Baden-Württembergischen Leichtathletik-Verbände unterstützt.

 

„Dabei ist Joggen herrlich unkompliziert und kostet kaum etwas: Geeignete Bekleidung, eine abwechslungsreiche Laufstrecke und zwei bis drei Mal pro Woche 30 bis 60 Minuten Zeit genügen“, hält der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein fest. Nicht Bestzeit oder Gewinner stehen beim Firmenlauf im Vordergrund. Dafür zähle der Teamgeist umso mehr. „Dazu der Spaß und die Freude an der Bewegung“, ergänzt Harald Röcker und rät: „Ein mehrwöchiges Vortraining wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern fördert auch das Betriebsklima.“

 

Beim AOK-Firmenlauf gibt es Männer-, Frauen- und Mixed-Teams, bestehend aus jeweils 4 Personen. Die Reihenfolge entsteht durch Zeitaddition nach Zieleinlauf. Zusätzlich sind beim AOK Firmenlauf Rastatt auch Einzelmeldungen möglich. Die Siegerehrungen finden direkt im Anschluss an den Lauf auf dem Eventgelände statt. Danach lädt die AOK Mittlerer Oberrhein zur After-Run-Party ein. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

 

Weitere Termine, Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.bw-running.de

 

Foto: BLV

 

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news-2989 Wed, 12 Jun 2019 17:30:35 +0200 Lauf-Klassiker: Baden-Marathon in Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/lauf-klassiker-baden-marathon-in-karlsruhe.html Ob Drittel-Marathon, Halb-Marathon oder die Königsdistanz von 42,195 Kilometer – beim 38. Fiducia & GAD Baden-Marathon am 22. September findet jeder die passende Strecke. Wer die sportliche Herausforderung lieber mit Kollegen oder Freunden meistern möchte, wählt einfach die Team-Marathon-Variante. Hier stehen Teamgeist und Spaß am Laufen an erster Stelle. Alle Teilnehmer passieren auf der schnellen und flachen Strecke das Karlsruher Schloss und sehenswerte Teile der Fächerstadt. Das stimmungsvolle Ziel mit reichhaltiger Läuferversorgung findet sich im Carl-Kaufmann Stadion mit dem „Runner‘s Heaven“.  

 

Die AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt das Laufevent als Gesundheitspartner.

 

News, Tipps, Termine und Anmeldemodalitäten finden Interessierte unter

 

aktuell.badenmarathon.de

 

facebook.com/BadenMarathon

 

instagram.com/badenmarathon/ 

 

 

 

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news-2983 Tue, 28 May 2019 11:20:15 +0200 Unberechenbare Erkrankung: Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/unberechenbare-erkrankung-welt-multiple-sklerose-tag-am-30-mai-1.html „KEINER SIEHT´S. EINE(R) SPÜRT´S: Multiple Sklerose – vieles ist unsichtbar" lautet das Motto zum Welt-MS-Tag. „Noch ist MS unheilbar, doch die Therapiemöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren erweitert“, macht Harald Röcker Mut. Die Unberechenbarkeit der Erkrankung sei für Betroffene besonders belastend. Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein zählt in seiner Bezirksdirektion aktuell 810 an Multipler Sklerose erkrankte Versicherte. Multiple Sklerose ist in Deutschland die häufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter und wird meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 240.000 MS-Erkrankte. Jährlich werden ca. 2.500 Menschen neu mit MS diagnostiziert. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Nervensystem durch meist schubförmig verlaufende entzündliche Reaktionen angegriffen wird und die dadurch hervorgerufenen bleibenden neurologischen Schäden zu körperlicher Behinderung führen.

 

Sehstörungen, extreme Müdigkeit, Muskelschwäche oder Lähmungen, Sprechstörungen, Schwindel oder Blasenschwäche: Kaum eine Erkrankung geht mit so vielfältigen Symptomen einher wie MS. Wann welche Beschwerden auftreten, ob sie bleiben oder gehen, ob und wann neue hinzutreten, kann niemand vorhersehen. „Neben einer frühen Diagnose mit individuell angepasster medikamentöser Therapie sollte der Patient ausführlich zu Unterstützungsorganisationen, Rehabilitationseinrichtungen und einem gesundheitsförderlichen Lebensstil beraten werden“, so Röcker. „Eine an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete Behandlung inklusive Physiotherapie, neuropsychologische Rehabilitationsangebote, Ergotherapie und Hilfsmittel unterstützen bei der Bewältigung des Alltags.“

 

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news-2938 Wed, 22 May 2019 09:34:29 +0200 Unterwegs in die Zukunft: Ausbildungsmesse Baden-Baden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/unterwegs-in-die-zukunft-ausbildungsmesse-baden-baden-1.html Die Berufsstartermesse der AOK Mittlerer Oberrhein und der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau hat sich in der Region zu einer verlässlichen Institution etabliert. Auch 2019 können Schulabgänger in Baden-Baden wieder Berufsluft schnuppern. Am Donnerstag, 6. Juni öffnen sich die Türen des Baden-Badener Kongresshauses von 11 bis 17 Uhr für junge Menschen, die sich beruflich orientieren möchten. „Schulabgänger, Eltern und Lehrer haben die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit Firmenchefs, Ausbildungsleitern und Azubis auszutauschen. An zahlreichen Ständen können alte und neue Berufsbilder entdeckt werden. Vielleicht wird im persönlichen Gespräch sogar ein Schnupperpraktikum vereinbart“, beschreibt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, das Erfolgskonzept der Veranstaltung. Zum mittlerweile 19. Mal organisiert die Gesundheitskasse das jährliche Forum gemeinsam mit der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau.

 

Für den Ausbildungsbeginn 1. September 2020 sucht das über 730 Mitarbeiter starke Team der AOK Mittlerer Oberrhein wieder Auszubildende als Sozialversicherungsangestellte und als Kauffrau/-mann für Dialogmarketing. Außerdem gibt es freie Plätze für den Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ und zur Berufsqualifizierung AOK-Betriebswirt/in inkl. Bachelor of Arts (B.A.) „Business Administration, Health Care Management“.

 

Nähere Infos gibt‘s unter www.ausbildungsmesse-baden-baden.de

 

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news-2942 Tue, 21 May 2019 17:46:02 +0200 Überraschungs-Frühstück für Radler in Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ueberraschungs-fruehstueck-fuer-radler-in-rastatt.html AOK, ADFC und Stadt starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ Auf Radfahrer, die am Dienstag, den 21. Mai zwischen 7 und 9 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus Zwischenstation machen, warten belegte Vollkornbrötchen und Äpfel. Mit dem morgendlichen Verwöhnprogramm möchten die Stadt, ADFC und AOK gemeinsam auf die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) aufmerksam machen.

 

 

 

„Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Alle, die bis zum 31. August 2019 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen, nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil, wie etwa E-Bikes, Fahrradzubehör oder Ballonfahrten“, erklärt Bernhard Ibach die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt unter. www.mdrza.de.

 

 

 

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Vertretern der Stadt und des ADFC hilft der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein auch in diesem Jahr wieder beim Verteilen von Obst und Brötchen an vorbeifahrende Radler. Für Neugierige und Müsli-Fans steht ein so genanntes Mühlenfahrrad bereit: Wer kräftig in die Pedale tritt, treibt das aufgesetzte Mahlwerk an und kann sich ein gesundes ballaststoffreiches Getreideflocken-Frühstück frisch erstrampeln.

 

 

 

„Mit der Aktion möchten wir mehr Bewusstsein für Gesundheit schaffen und Menschen zu mehr Bewegung im Alltag motivieren“, so Bernhard Ibach. Tägliches Radeln stärke die Gesundheit, schone den Geldbeutel und zugleich unsere Umwelt. „Die gleichmäßigen Bewegungen entspannen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung.“ Im vergangenen Sommer beteiligten sich in ganz Baden-Württemberg 10.321 Radler an der Aktion, die zusammen über 4.000.000 Kilometer erstrampelten. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 750.000 kg. Für Studierende gibt es die Aktion „Mit dem Rad zur Uni“ – das extra Fitness-Workout im Studi-Alltag unter www.mdrzu.de.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-2943 Wed, 24 Apr 2019 14:44:49 +0200 Aktiv gegen Gelenkbeschwerden: Zwölf Prozent aller Versicherten betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aktiv-gegen-gelenkbeschwerden-zwoelf-prozent-aller-versicherten-betroffen.html Arthrose verursacht Schmerzen und schränkt die Lebensqualität ein. „An dem fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels, für den es bisher keine Heilung gibt, leiden 41.672 unserer Versicherten“, zitiert Harald Röcker eine aktuelle Statistik. Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein erklärt die jährliche Zunahme der Erkrankung um drei Prozent mit der immer älter werdenden Bevölkerung. Das Risiko an Arthrose zu erkranken, steigt eindeutig mit dem Alter an“, so Röcker. „Daneben spielen Übergewicht, Verletzungen, einseitige Belastungen, Überbeanspruchung, Entwicklungsstörungen und genetische Faktoren eine Rolle.“ Schreitet die Krankheit fort, können mit der Zeit auch angrenzende Knochen, Muskeln und Bänder geschädigt werden. Am häufigsten betroffen sind die Gelenke an Knie, Hüfte sowie Schulter und Fingern. Bewegungsmangel kann dazu beitragen, dass sich der Knorpelabbau beschleunigt. Außerdem schwächt er die Muskeln, was die Beweglichkeit zusätzlich einschränkt.

 

„Umso wichtiger ist es, Schmerzen zu reduzieren und Mobilität zu verbessern“, weiß Röcker. „Für Arthrose-Patienten ist eine regelmäßige und zugleich gelenkschonende körperliche Aktivität empfehlenswert.“ Er rät zu Krafttraining, aber auch zu Ausdauer- und Flexibilitätstraining wie etwa Gehen, Radfahren oder Schwimmen. Mit einer ausgewogenen Ernährung und achtsamer Bewegung im Alltag lasse sich der weltweit am häufigsten verbreiteten Gelenkerkrankung vorbeugen, denn: „Übergewicht ist Gift für unsere Gelenke.“

 

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news-2931 Tue, 23 Apr 2019 14:00:49 +0200 Erlebniswelt Zoo: DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V., AOK Mittlerer Oberrhein und City Initiative Karlsruhe feiern DRK-Familientag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/erlebniswelt-zoo-drk-kreisverband-karlsruhe-ev-aok-mittlerer-oberrhein-und-city-initiative-karls.html Faszinierende Raubkatzen bestaunen. Flauschige Zwergesel kraulen. Vorwitzige Nasenbären beobachten. Am Samstag, den 11. Mai ist es soweit: Inmitten der exotischen Tier- und Pflanzenwelt des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe feiert der DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. gemeinsam mit der AOK Mittlerer Oberrhein und der City Initiative Karlsruhe (CIK) ab 10 Uhr den großen DRK-Familientag. Neben den tierischen Stars sorgen regionale Bands und zahlreiche Mitmachaktionen für Stimmung, Spaß und gute Laune. Abwechslungsreiche Aktionsstände sind an diesem Tag im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe aufgebaut. Beim Entenangeln können viele tolle Preise gefischt werden, am Stand der AOK können sich Besucher beim Geschicklichkeitsspiel „Speed-Stacking“ messen. Auch auf der Seebühne wird ein buntes Programm geboten. Künstlerinnen und Künstler der Musikschule Annavio, die junge Band Evia, die DRK-Seniorentanzgruppe, die Flying Legs und die 3 Kings haben am 11. Mai ihren großen Auftritt. Bei einer großen Rallye durch den Zoo müssen verschiedene Aufgaben gelöst werden. Der erste Platz sind vier Freikarten für einen unvergesslichen Tag im Europapark Rust!

 

Gegen Vorlage der AOK-Versichertenkarte, des DRK- oder CIK-Mitgliedausweises erhalten Zoobesucher kostenlosen Eintritt.

 

karlsruhe.de/b3/freizeit/zoo.de

 

weltrotkreuztag.de

 

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news-2941 Tue, 23 Apr 2019 13:58:10 +0200 Auftaktveranstaltung "Mit dem Rad zur Arbeit" in Gaggenau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/auftaktveranstaltung-mit-dem-rad-zur-arbeit-in-gaggenau.html Auf Radfahrer, die am Dienstag, den 14. Mai zwischen 6 und 9 Uhr am Bahn-hofsvorplatz beim Gänsebrunnen Zwischenstation machen, warten belegte Voll-kornbrötchen und Äpfel. Mit dem morgendlichen Verwöhnprogramm möchten die Stadt, ADFC und AOK gemeinsam auf die Kampagne „Mit dem Rad zur Ar-beit“ (MdRzA) aufmerksam machen. „Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Alle, die bis zum 31. August 2019 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen, nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil, wie etwa E-Bikes, Fahrradzubehör oder Ballonfahrten“, erklärt Bernhard Ibach die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt unter. www.mdrza.de.

 

 

 

Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Pfeiffer, Vertretern der Stadt und des ADFC hilft der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein auch in diesem Jahr wieder beim Verteilen von Obst und Brötchen an vorbeifahrende Radler.

 

 

 

„Mit der Aktion möchten wir mehr Bewusstsein für Gesundheit schaffen und Menschen zu mehr Bewegung im Alltag motivieren“, so Bernhard Ibach. Tägliches Radeln stärke die Gesundheit, schone den Geldbeutel und zugleich unsere Umwelt. „Die gleichmäßigen Bewegungen entspannen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung.“ Im vergangenen Sommer beteiligten sich in ganz Baden-Württemberg 10.321 Radler an der Aktion, die zusammen über 4.000.000 Kilometer erstrampelten. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 750.000 kg. Für Studierende gibt es die Aktion „Mit dem Rad zur Uni“ – das extra Fitness-Workout im Studi-Alltag unter www.mdrzu.de.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-2940 Tue, 23 Apr 2019 13:56:01 +0200 Karlsruhe: Radlerfrühstück auf dem Friedrichsplatz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/karlsruhe-radlerfruehstueck-auf-dem-friedrichsplatz.html AOK, ADFC und Stadt starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ Auf Radfahrer, die am Donnerstag, den 9. Mai zwischen 7 und 9 Uhr am Friedrichsplatz Zwischenstation machen, warten ein heißer Kaffee und belegte Vollkornbrötchen. Mit dem morgendlichen Verwöhnprogramm möchten die Stadt, ADFC und AOK gemeinsam auf die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) aufmerksam machen.

 

 

 

„Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Alle, die bis zum 31. August 2019 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen, nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil, wie etwa E-Bikes, Fahrradzubehör oder Ballonfahrten“, erklärt Bernhard Ibach die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt unter. www.mdrza.de.

 

 

 

Gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Fluhrer, Vertretern der Stadt und des ADFC Kreisverbands Karlsruhe hilft der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein beim Verteilen von Obst und Brötchen an vorbeifahrende Radler.

 

 

 

„Mit der Aktion möchten wir mehr Bewusstsein für Gesundheit schaffen und Menschen zu mehr Bewegung im Alltag motivieren“, so Bernhard Ibach. Tägliches Radeln stärke die Gesundheit, schone den Geldbeutel und zugleich unsere Umwelt. „Die gleichmäßigen Bewegungen entspannen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung.“ Im vergangenen Sommer beteiligten sich in ganz Baden-Württemberg 10.321 Radler an der Aktion, die zusammen über 4.000.000 Kilometer erstrampelten. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 750.000 kg. Für Studierende gibt es die Aktion „Mit dem Rad zur Uni“ – das extra Fitness-Workout im Studi-Alltag unter www.mdrzu.de.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-2939 Tue, 23 Apr 2019 13:53:13 +0200 Drittes Überraschungs-Frühstück für Radler in Bühl: AOK, ADFC und Stadt starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/drittes-ueberraschungs-fruehstueck-fuer-radler-in-buehl-aok-adfc-und-stadt-starten-aktion-mit-dem-rad.html Auf Radfahrer, die am Dienstag, den 7. Mai zwischen 6 und 9 Uhr am Bühler Bahnhof Halt machen, warten belegte Vollkornbrötchen und Äpfel. Mit dem morgendlichen Verwöhnprogramm möchten die Stadt, ADFC und AOK gemein-sam auf die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) aufmerksam machen. „Machen Sie den Weg zur Arbeit mit MdRzA zu ihrem persönlichen Fitnessprogramm. Alle, die bis zum 31. August 2019 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen, nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil, wie etwa E-Bikes, Fahrradzubehör oder Ballonfahrten“, erklärt Bernhard Ibach die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt unter. www.mdrza.de.

 

 

 

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Hubert Schnurr, Vertretern der Stadt und des ADFC Kreisverbands Baden-Baden/Bühl/Rastatt hilft der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein auch in diesem Jahr wieder beim Verteilen von Obst und Brötchen an vorbeifahrende Radler.

 

 

 

„Mit der Aktion möchten wir mehr Bewusstsein für Gesundheit schaffen und Menschen zu mehr Bewegung im Alltag motivieren“, so Bernhard Ibach. Tägliches Radeln stärke die Gesundheit, schone den Geldbeutel und zugleich unsere Umwelt. „Die gleichmäßigen Bewegungen entspannen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung.“ Im vergangenen Sommer beteiligten sich in ganz Baden-Württemberg 10.321 Radler an der Aktion, die zusammen über 4.000.000 Kilometer erstrampelten. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 750.000 kg. Für Studierende gibt es die Aktion „Mit dem Rad zur Uni“ – das extra Fitness-Workout im Studi-Alltag unter www.mdrzu.de.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-2930 Wed, 10 Apr 2019 12:00:07 +0200 Arbeitsweg statt Fitnessstudio: Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/arbeitsweg-statt-fitnessstudio-mitmachaktion-mit-dem-rad-zur-arbeit.html Am 1. Mai fällt der Startschuss zur Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, einer Initiative der AOK, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der Deutschen Verkehrswacht und der Radsportverbände in Baden-Württemberg: Zum 14. Mal lassen auch in diesem Jahr Berufstätige in der Region Mittlerer Oberrhein während der Sommermonate das Auto stehen und radeln zur Arbeit. Alle, die bis zum 31. August an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen, nehmen automatisch an der Verlosung zahlreicher Preise teil, wie etwa E-Bikes, Fahrradzubehör oder Ballonfahrten. Bei Pendlern zählt auch der Weg zur Bushaltestelle oder zum Bahnhof. Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt unter www.mdrza.de. Nach der Registrierung erhält jeder Teilnehmer seinen „Aktionskalender“ im Loginbereich. Hier werden alle Aktivtage eingepflegt. Kolleginnen und Kollegen können zur gegenseitigen Motivation auch ein virtuelles Team bilden. Es radelt natürlich weiterhin jeder seine eigene Strecke. Falls kein Team zustande kommt, kann als Einzelteilnehmer geradelt werden.

 

Die gesundheitsfördernden Effekte des Fahrradfahrens liegen auf der Hand: „Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, schont die Gelenke und verbrennt Fett“, erklärt Sabine Himmelstein, Koordinatorin der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ bei der AOK Mittlerer Oberrhein. „Die gleichmäßigen Bewegungen entspannen und bauen Stress ab. Tageslicht und frische Luft wirken zudem positiv auf die Psyche und verbessern die Stimmung.“

 

Wer sich an der frischen Luft bewegt, kurbelt zudem sein Immunsystem an, spart Sprit und schont die Umwelt. Im vergangenen Sommer beteiligten sich 1.544 Radler aus der Region Mittlerer Oberrhein an dem Projekt. Insgesamt legten sie rund 600.000 Kilometer zurück“, berichtet Sabine Himmelstein. In ganz Baden-Württemberg waren es 10.321 Radler, die zusammen über 4.000.000 Kilometer erstrampelten. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 750.000 kg.

 

www.mdrza.de

 

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news-2928 Mon, 08 Apr 2019 17:54:18 +0200 Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/das-kreuz-mit-dem-kreuz.html Im Jahr 2017 waren 1.090.709 Versicherte der AOK Baden-Württemberg wegen Rückenleiden in ambulanter oder stationärer Behandlung. In der Region Mittlerer Oberrhein waren 82.809 Versicherte betroffen. Dies entspricht rund 25 Prozent aller Versicherten. Grund genug dem Thema „Rücken“ beim „Talk im Schlachthof“ eine eigene Sendung zu widmen. Bereits im fünften Jahr sind wir nun Mitgestalter des BadenTV-Formats zu gesundheitspolitischen Themen.

 

Fehlhaltungen, falsche Belastungen im Alltag und zu wenig Bewegung erhöhen das Risiko für das Auftreten von Rückenschmerzen. Laut Robert Koch-Institut lassen sich die Schmerzen bei rund 85 von 100 Betroffenen auf diese Ursachen zurückführen. Wer einmal Rückenschmerzen hatte, hat ein erhöhtes Risiko, irgendwann wieder darunter zu leiden. Regelmäßige körperliche Bewegung kann Rückenschmerzen vorbeugen und die Behandlung unterstützen.

 

Der spannende Talk wird am Mittwoch, 10. April um 18:30 und 21:30 auf Baden-TV ausgestrahlt. Danach finden Interessierte ihn in der Mediathek: baden-tv.com

 

((Foto)) Nina Weber-Kunt

 

v.l.n.r.

 

Moderator Andreas Eisinger

 

Dr. Manuela Achterling, Fachärztin für Neurochirurgie des Städt. Klinikums Karlsruhe GmbH und selbst Betroffene

 

Dr. Johannes Flechtenmacher, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Präsident des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V.

 

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Spetzger, Klinikdirektor Neurochirurgie und Medizinischer Geschäftsführer des Städt. Klinikums Karlsruhe GmbH

 

Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein

 

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news-2891 Thu, 14 Mar 2019 11:26:46 +0100 Grippewelle prägt Arbeitsunfähigkeitskennzahlen 2018: AOK Mittlerer Oberrhein verzeichnet erhöhten Krankenstand https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/grippewelle-praegt-arbeitsunfaehigkeitskennzahlen-2018-aok-mittlerer-oberrhein-verzeichnet-erhoehten-k.html Während der Krankenstand in den vergangenen Jahren jeweils um 0,1 Prozent stieg oder stagnierte, erhöhte er sich von 5,3 Prozent in 2017 auf 5,5 Prozent in 2018 um das Doppelte und liegt damit um 0,3 Prozent über dem Landesdurchschnitt. „Hinter jedem Zehntel-Prozentpunkt stecken rund 75.000 Fehltage bei uns in der Region Mittlerer Oberrhein“, veranschaulicht Carlo Petruzzi, was kleinste Veränderungen beim Krankenstand bedeuten. „Mit dieser Kennzahl wird der Anteil der im ausgewerteten Kalenderjahr angefallenen Fehltage beschrieben“, so der AOK-Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

 

Dass der gestiegene Krankenstand eindeutig der Grippewelle zuzuordnen ist, erkennt man am saisonalen Verlauf: So lag er im März 2018 mit 6,9 Prozent deutlich über den 5,7 Prozent des Vorjahres. Zudem stieg der Anteil an Fehltagen wegen Atemwegserkrankungen von 13,1 Prozent im Vorjahr auf 14 Prozent im Jahr 2018, während die anderen Hauptkrankheitsursachen kaum Veränderungen aufwiesen. Um gegen eine erneute Grippewelle gewappnet zu sein, habe man in dieser Saison gemeinsam mit den Unternehmen verstärkt auf die Möglichkeit der Grippeimpfung hingewiesen, so Petruzzi.

 

Auch wenn sich im Jahr 2018 mehr Arbeitnehmer krankmeldeten als im Jahr zuvor und jeweils insgesamt 20 Tage fehlten, so betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall wie im Vorjahr 11,5 Kalendertage. „Über ein Viertel aller Krankheitsursachen lag in Krankheiten des Atmungssystems, es folgen mit 15,7 Prozent Muskel-Skeletterkrankungen, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 8 Prozent und Verletzungen und Vergiftungen mit 6,6 Prozent“, benennt Petruzzi die vier Diagnosehauptgruppen, auf die die meisten Krankschreibungen zurückzuführen sind.

 

Den deutlichsten Anstieg des Krankenstandes zeigt die AOK-Statistik in den beiden Branchen „Baugewerbe“ (von 5,4 Prozent im Jahr 2017 auf 5,9 Prozent im Jahr 2018) sowie „Erziehung und Unterricht“ (4,5 auf 5 Prozent).

 

Auffällig ist, dass über 40 Prozent aller krankheitsbedingten Fehlzeiten auf Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen zurückgehen, die allerdings nur 3,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle ausmachen. „Solche Langzeiterkrankungen sind meist chronisch bedingt und bestehen am häufigsten in psychischen Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen sowie Muskel- und Skeletterkrankungen“, erläutert Petruzzi. „Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz beobachten wir vermehrt als Folge von verstärktem Zeitdruck, Störungen am Arbeitsplatz und zunehmender Komplexität der Aufgaben. Zu den Hauptursachen für Rückenbeschwerden zählen Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und einseitige Belastungen im Alltag und im Beruf. “ Die AOK engagiere sich deshalb vor Ort gemeinsam mit Unternehmen und Mitarbeitern, im Rahmen von Betrieblichem Gesundheitsmanagement arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu reduzieren.

 

Bei der AOK beobachte man, dass der allgemeine Krankenstand seit etwa zehn Jahren kontinuierlich ansteigt. Diese Tendenz interpretiert Petruzzi mit der stabilen Konjunkturlage: „Wenn Arbeitnehmer in Krisenzeiten um ihren Arbeitsplatz fürchten, gehen sie oftmals trotz Erkrankung zur Arbeit.“ Auffällig zeigt sich auch der Unterschied im Krankenstand zwischen Landkreis (5,7 Prozent) und Stadt Karlsruhe (5,2 Prozent). Die Ursachen für dieses Gefälle vermutet Petruzzi unter anderem im Zuzug von jungen Menschen in größere Städte wie Karlsruhe. „Junge Menschen haben im Durchschnitt weniger Fehltage.“

 

Der aktuelle Gesundheitsbericht 2018 basiert auf Krankheitsdaten von 205.459 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK Mittlerer Oberrhein.

 

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news-2830 Mon, 11 Feb 2019 12:18:03 +0100 Zu Gast im Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/zu-gast-im-mammographie-screening-zentrum-karlsruhe.html Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein besuchen Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein besuchen Mammographie Screening Zentrum Karlsruhe

 

 

 

 

 

Der Soziale Dienst der AOK pflegt regelmäßig Kontakte zu Netzwerkpartnern, um eine gute Versorgungsstruktur und Zusammenarbeit für unsere Versicherte zu gewährleisten. Somit leisteten wir der Einladung zum Kennenlernen des Mammographie Screening Zentrums in Karlsruhe sehr gerne Folge.

 

 

 

Als programmverantwortliche Ärztin erläuterte Frau Dr. Margit Deinzer den Ablauf des Mammographie Screenings. Es wurde auch darüber gesprochen, wie eine Frau behandelt und betreut wird, bei der nach der Untersuchung ein Befund festgestellt wurde. 

 

 

 

Dies ist ebenfalls der Ansatzpunkt für den Sozialen Dienst der AOK, der unter anderem an Brustkrebs erkrankte Frauen während der Behandlung begleiten kann, Fragen klärt und im Rahmen psychoonkologischer Unterstützung mit den betroffenen Frauen gemeinsam Wege findet, um die Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten.

 

 

 

Dann folgte der „praktische“ Teil. Im Untersuchungsraum wurde am Röntgengerät demonstriert, wie Mammographiebilder entstehen. Dadurch konnten viele Informationen weitergegeben und interessante Einblicke in die Arbeit vermittelt werden. Durch den Besuch wurde anschaulich verdeutlicht, wie wichtig es ist, der Einladung zur Mammographie nachzugehen und sich für sich selbst und damit für eine Vorsorge zu entscheiden.

 

 

 

Der Soziale Dienst der AOK unterstützt damit gerne die bundesweite Kampagne #gibachtaufdich des Mammographie Screening Programms. Ziel ist es, Frauen zu ermutigen an der Vorsorgeuntersuchung teilzunehmen.

 

 

 

Herzlichen Dank für die Einladung und die nette Zusammenarbeit. Schön, dass wir bei Ihnen sein durften.

 

 

 

Die Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes der AOK Mittlerer Oberrhein

 

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news-2823 Fri, 01 Feb 2019 13:12:07 +0100 26. März: AOK-Kochshow in der Reithalle Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/26-maerz-aok-kochshow-in-der-reithalle-rastatt.html Ganz nah dran am Meisterkoch. Am Dienstag, 26. März von 19 - 20:30 Uhr lädt die AOK Mittlerer Oberrhein in Kooperation mit der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg e.V. zur AOK-Kochshow in die Reithalle Rastatt ein. Schauen Sie Gourmetkoch Andreas Schäuble vom "Bergfriedel" in Bühlertal über die Schulter und lassen Sie sich zu neuen, gesunden kulinarischen Kreationen inspirieren. Was genau gekocht wird, bleibt geheim. Lassen Sie sich überraschen! Eine AOK-Ernährungsexpertin begleitet das Event mit Tipps und Anregungen rund um das Thema regionale und saisonale Küche. Der Eintritt ist kostenfrei. Einlass ab 18 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten unter 0721 3711-171.

 

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news-2810 Wed, 23 Jan 2019 12:37:06 +0100 Wenn die Waage den Alltag dominiert: Essstörungen werden extremer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/wenn-die-waage-den-alltag-dominiert-essstoerungen-werden-extremer.html Von Anorexia nervosa, umgangssprachlich „Magersucht“, über die „Ess-Brechsucht“ Bulimia nervosa bis hin zur „Esssucht“ genannten Binge-Eating-Disorder – eine Essstörung kann viele Gesichter haben. Auch Mischformen tauchen vermehrt auf. „Immer mehr Menschen leiden an solchen Verhaltensstörungen rund um das Essen mit oft schweren Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit. Zugleich werden die Ausprägungen ausgefallener wie auch radikaler“, beobachtet Ruth Müller, die sich 2007 zur Fachberaterin für Essstörungen ausbilden ließ.

 

 

 

Damals unterstützte die Ernährungsberaterin bei der AOK Mittlerer Oberrhein monatlich zwei bis vier Betroffene in Einzelberatungen dabei, schrittweise ein gesundes Essverhalten zu erlernen. Mittlerweile berät sie dreimal so viele Menschen – meist über Monate hinweg. Die Nachfrage sei enorm. In der Region stieg zwischen 2013 und 2017 die Zahl der Behandlungsfälle von Essstörungen im Allgemeinen um 9 Prozent – so eine aktuelle Studie der AOK Mittlerer Oberrhein. Die Steigerungsrate bei Magersucht betrug im gleichen Zeitraum sogar 15 Prozent. Für das Jahr 2017 bedeutet das konkret: 803 Versicherte waren wegen einer Essstörung in ambulanter oder stationärer Behandlung, davon litten 172 an Magersucht. Landesweit zählte die AOK über 13.000 an einer Essstörung erkrankte Versicherte, darunter 3.000 Anorexia-Patienten. Tatsächlich dürfte die Dunkelziffer jedoch weit höher liegen, da viele Betroffene nicht in ärztlicher Behandlung sind.

 

„In den Medien erleben wir ein uniformiertes Schönheitsideal – was da nicht reinpasst, wird wegretuschiert“, beschreibt Ruth Müller einen der Hauptgründe für die beängstigende Entwicklung. „Durch Hungern und OPs versuchen Frauen und auch immer mehr Männer solchen unrealistischen Idealen oder Promi-Vorbildern zu entsprechen.“ Auffällig sei, dass die Ausprägungen immer extremer werden: Bei Magersüchtigen etwa gehe der BMI weiter herunter. Müller erlebe, dass nomalgewichtige Frauen sich bereits mit Anfang 20 Fett absaugen ließen oder nach einer Schwangerschaft direkt in eine Magersucht rutschen. „Hinter Suchterkrankungen liegen oft auch seelische Schwierigkeiten, die Essstörung ist dann wie ein stummer Protest oder Hilferuf.“

 

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts zeigte: Bei etwa einem Fünftel aller 11- bis 17-Jährigen in Deutschlang liegt ein Verdacht auf eine Essstörung vor. „Wenn ein Kind seine Figur stark verändert, nicht mehr an gemeinsamen Mahlzeiten teilnimmt oder danach regelmäßig die Toilette aufsucht, könnten dies erste Alarmzeichen einer Essstörung sein.“ Ebenso, wenn Kinder sich stark mit Essen beschäftigen, beispielsweise für andere kochen, selbst aber nichts oder kaum essen. Ruth Müller rät Eltern in solchen Fällen, sofort professionelle Hilfe zu suchen: „Wer denkt, eine solche Störung geht von allein wieder weg, der irrt.“ Aus ihrer langjährigen Beratungstätigkeit weiß sie: „Je früher eine Behandlung einsetzt, desto größere Heilungschancen bestehen.“ Dies ist umso wichtiger, als solche chronischen Erkrankungen im Extremfall lebensbedrohlich werden können.

 

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news-2790 Mon, 14 Jan 2019 16:18:07 +0100 Dezentralität beschert AOK deutliche Zuwächse: 778 Mitarbeiter betreuen rund 345.000 Versicherte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/dezentralitaet-beschert-aok-deutliche-zuwaechse-778-mitarbeiter-betreuen-rund-345000-versicherte.html Zum 9. Mal in Folge steigert die AOK Mittlerer Oberrhein ihre Versichertenzahl: Im abgelaufenen Jahr 2018 stieg die Zahl der Versicherten um 9.019 auf 344.813. Das entspricht einem Plus von 2,7 Prozent und einem Marktanteil von 33 Prozent. Gleichzeitig sank der Beitragssatz zum Jahresanfang um 0,1 auf 15,5 Prozent. „Die gute Entwicklung spiegelt sich bei uns im Personal-Aufbau wider“, freut sich Geschäftsführer Harald Röcker. 32 neue Kolleginnen und Kollegen habe man 2018 bei der Bezirksdirektion Mittlerer Oberrhein eingestellt. Das nun 778 Personen starke Team kümmere sich an insgesamt 21 Standorten um die Kunden. „Unserer Philosophie, vor Ort schnell und persönlich erreichbar zu sein und dabei kompetent zu beraten, bleiben wir treu“, begründet Röcker kontinuierliche Investitionen in die regionalen Versorgungsstrukturen. Man setze bewusst auf Dezentralität und Präsenz auch in der Fläche.

 

„Der niedrigere Beitragssatz zusammen mit der wieder eingeführten paritätischen Beitragsfinanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber entlastet die Versicherten spürbar“, so Röcker.

 

„Auch 2019 wird die AOK Baden-Württemberg ihre Gestaltungsspielräume nutzen, um die Versorgung der Versicherten zu verbessern“, berichtet Harald Röcker. „So werden beispielsweise unsere Versicherten mit Pflegegrad 1 für zwölf Wochen einen Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung haben – eine Leistung, die sonst keine gesetzliche Krankenkasse in Deutschland bietet."

 

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news-2743 Thu, 13 Dec 2018 15:19:06 +0100 10 Jahre Hausarztzentrierte Versorgung in der Region: MdL Jonas Weber im Gespräch mit Vertretern von AOK und Ärzteschaft https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/10-jahre-hausarztzentrierte-versorgung-in-der-region-mdl-jonas-weber-im-gespraech-mit-vertretern-von.html Vor 10 Jahren wurde vom Hausärzteverband, MEDI und der AOK Baden-Württemberg der bundesweit erste Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) unterzeichnet. Damit wurde der Hausarzt als Lotse im Gesundheitssystem etabliert. Über die Erfahrungen informierte sich der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Jonas Weber im Gespräch mit Martin Holzapfel aus Rastatt, Facharzt für Allgemein-, Sport- und Notfallmedizin und Regionalvorsitzender MEDI-Nordbaden, und Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein.

 

„Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist es gelungen, die HZV als alternative Regelversorgung zu verankern, die allen Beteiligten nutzt: unseren Versicherten, der Ärzteschaft und der AOK“, stellte Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Mittlerer Oberrhein, gegenüber dem Abgeordneten Jonas Weber fest. „Mit dem Hausarztvertrag wurde erfolgreich ein neuer Weg beschritten, der die ambulante Versorgung vor Ort nachhaltig stärkt“, unterstrich Martin Holzapfel

 

In Region Mittlerer Oberrhein beteiligen sich 325 Hausärzte, die fast 90.000 AOK-Patienten behandeln. Die Gruppe der über 50-Jährigen stellt überdies die Mehrzahl der eingeschriebenen HZV-Versicherten.

 

„Durch die HZV werde ich als Allgemeinmediziner gestärkt“, betonte Martin Holzapfel. Als qualifizierter „Rundum-Versorger“ vor Ort behandle er nicht nur alle Patienten, sondern stehe als Koordinator im engen Austausch mit seinen Fachkolleginnen und -kollegen. „Ich habe so zum Nutzen meiner Patienten den Überblick und steuere damit die Behandlung“, erklärte er.

 

 

 

Mit der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH) stehe die HZV für moderne, teamorientierte Praxisstrukturen. Denn die VERAH entlaste die Mediziner etwa bei der Versorgung der älteren und wenig mobilen Patienten. Bei Herrn Holzapfel macht Monika Kühn die Hausbesuche und übernimmt medizinische Tätigkeiten, die nicht zwingend vom Arzt durchgeführt werden müssen. „HZV-Praxen sind, „so Martin Holzapfel, „für die Übernahme durch den ärztlichen Nachwuchs erheblich attraktiver und damit auch ein Mittel gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum.“

 

„Jede Initiative, die für Ärzte attraktiv ist, sich außerhalb von Städten niederzulassen, ist begrüßenswert. Wir brauchen auch Hausärzte in der Fläche“, bekräftigte Jonas Weber.

 

„Die zusätzliche Verantwortung macht mir viel Spaß. Beim Versorgen der Patienten mache ich mir immer auch ein Bild über die Gesamtsituation. Wenn etwa lose Teppiche zum Stolpern einladen, mache ich auf die Sturzgefahr aufmerksam“, erzählte Monika Kühnel aus der praktischen Erfahrung.

 

Der Einsatz der "Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis" (VERAH) wird immer wichtiger, um das Versorgungsproblem einer älter werdenden Gesellschaft in der Hausarztpraxis lösen zu können. Der große Vorteil der VERAHs sei es, dass sie aus der Praxis heraus für die Bedürfnisse eines Hausarztes entstanden sind, um ihn zu entlasten.

 

Der Abgeordnete Weber unterstrich die Bedeutung dieser ergänzenden medizinischen Versorgung, die auch außerhalb des AOK-Hausarztvertrags bei anderen Ärzten durch die nichtärztliche Praxis-Assistentin (NäPa) erfolge.

 

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news-2742 Thu, 13 Dec 2018 09:05:36 +0100 Suchtprävention: Stadt plant Projekte für 2019 - AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt Suchtprophylaxe seit über 25 Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/suchtpraevention-stadt-plant-projekte-fuer-2019-aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-suchtprophylaxe.html Suchtpräventionstage im April, Theatertage zum Thema Sucht sowie aktive Alkoholprävention auf Großveranstaltungen … Für das Jahr 2019 hat sich Alexandra Kowaschik, Suchtpräventions-Beauftragte der Stadt Karlsruhe, viel vorgenommen. Da kam der symbolische Scheck über 7.840 Euro genau richtig, den Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Bürgermeister Martin Lenz überreichte. „Diese Zusammenarbeit ist eine lohnenswerte Investition: Kontinuierliche Präventionsarbeit vor Ort, insbesondere in Schulen, ist uns ein wichtiges Anliegen, damit junge Menschen erst gar kein Suchtverhalten entwickeln. Prävention ist eine Daueraufgabe. Uns ist es wichtig, die bestehenden Angebote zu sichern und bei der Neuentwicklung suchtpräventiver Maßnahmen mitzuwirken.“

 

Dass sich nachhaltige Prävention auszahlt, belegt die AOK-Statistik, nach der im Stadtkreis Karlsruhe Fälle von Komatrinken leicht rückläufig sind.

 

 

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

v.l.n.r. Bürgermeister Martin Lenz, Beauftragte für Suchtprävention Alexandra Kowaschik, AOK Mittlerer Oberrhein Geschäftsführer Harald Röcker

 

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news-2741 Wed, 12 Dec 2018 09:07:33 +0100 Matthias Holtmann - "Mein Leben mit Parkinson" https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/matthias-holtmann-mein-leben-mit-parkinson.html Matthias Holtmann, der Erfinder der SWR-Show "Pop und Poesie", berichtete im vollbesetzten TOLLHAUS von seinen Erfahrungen mit der Krankheit Parkinson. Bereits 1,5 Stunden vor Veranstaltungsbeginn strömen die Besucher am 28.11. ins Tollhaus. Obwohl die Veranstaltung nur wenige Tage vorher vom kleinen in den großen Saal umgebucht worden war, reicht die Bestuhlung für 500 Personen immer noch nicht. Schnell müssen weitere Sitzplätze aufgebaut werden, bevor Keyboarder Randy Lee Kay zum Einlass am Flügel spielt.

 

Mit einer Mischung aus medizinischer Expertise, sehr intimen Erzählungen und einer professionellen Moderation informieren die drei Protagonisten auf der Bühne über „Parkinson – die unbekannte Krankheit“. Im Mittelpunkt steht Radiolegende Matthias Holtmann, der mit schonungsloser Offenheit, aber auch Witz und Selbstironie von seiner Erkrankung spricht. Man hört, spürt, sieht Parkinson. Das berührt und macht betroffen. Trotzdem darf gelacht und mitgesungen werden, wenn Holtmann zum Mikro greift. Holtmanns Bericht wird von seinem Neurologen Dr. Klaus Schreiber mit sachlichen Infos über Parkinson ergänzt. Mit Charme und Einfühlungsvermögen für das Thema führt SWR-Moderatorin Stefanie Anhalt durch den Abend, die musikalischen Einlagen liefert Holtmann selbst.

 

Im Publikum sitzen viele Parkinson-Patienten und Angehörige, die Dr. Schreiber und Matthias Holtmann im Anschluss unzählige Frage stellen oder sich an den Ständen der Selbsthilfegruppen vernetzen. Das neuartige Veranstaltungsformat der AOK erweist sich als toller Erfolg. Mit der Kombination aus emotionalem Ansatz, fundierter Information und dezenten Showelementen können viele Menschen erreicht und für Parkinson sensibilisiert werden.

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

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news-2681 Thu, 22 Nov 2018 15:16:40 +0100 AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt Suchtprophylaxe im Landkreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-suchtprophylaxe-im-landkreis.html Auf die AOK Mittlerer Oberrhein kann sich die Kommunale Suchtbeauftragte des Landkreises, Gudrun Pelzer, verlassen. Seit 2010 gibt es alljährlich eine großzügige Spende zur Unterstützung der Maßnahmen in der Sucht-prophylaxe. Landrat Jürgen Bäuerle freute sich über das vorweihnachtliche Geschenk in Form eines symbolischen Schecks über 7.840 Euro, den Geschäftsführer Harald Röcker im Landratsamt überreichte. Der AOK-Chef betonte, dass der regelmäßige Zuschuss dazu beitragen soll, den Drogenkonsum bei Jugendlichen zu verhindern und bereits gefährdeten jungen Menschen zu helfen. Prävention sei eine Daueraufgabe und es sei wichtig, die bestehenden Angebote zu sichern und bei der Neuentwicklung suchtpräventiver Maßnahmen mitzuwirken.

 

Gudrun Pelzer und Sozialdezernent Stefan Biehl berichteten von zahlreichen Veranstaltungen jährlich, die das Bewusstsein in der Bevölkerung stärken, das Netz der Suchtprävention weiter ausbauen und Jugendliche und Eltern für die Gefahren sensibilisieren sollen.

 

Rund eine halbe Million Euro investiert der Landkreis alljährlich in den Kampf gegen die Sucht. Gemeinsam mit der Fachstelle Sucht, der Polizei, Schulsozialarbeitern, Vereinen und Kommunen werden Fortbildungen in Schulen und für Vereine organisiert, Workshops, Elternabende, Seminare und Kurse angeboten.  Besonders erfolgreich ist das Projekt „Hart am Limit (HaLT)“ gegen Alkoholmissbrauch. Schon 111 Vereine haben sich der Aktion angeschlossen und es sich zur Aufgabe gemacht, bei Festen und Veranstaltungen übermäßigen Alkoholkonsum von jungen Menschen zu bekämpfen. Die Suchtbeauftragte Gudrun Pelzer freut sich über erste Erfolge, die sich in einem Rückgang der alkoholbedingten Einlieferungen von Kindern unter 18 Jahren in Krankenhäusern zeige. Während es 2008 noch 59 Fälle waren, wurden 2018 36 Einlieferungen registriert. „Jeder Fall ist einer zu viel“, sagte Landrat Jürgen bei der Scheckübergabe und betonte, dass die AOK eine von ganz wenigen Krankenkassen ist, die mit einer regelmäßigen Spende die Suchtberatung unterstützt und damit gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Unser Bild zeigt v.l.n.r: AOK-Geschäftsführer Harald Röcker, Suchtbeauftragte Gudrun Pelzer, Landrat Jürgen Bäuerle und Sozialdezernent Stefan Biehl.   

 

Text/Foto: LRA Rastatt

 

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news-2660 Tue, 20 Nov 2018 09:31:46 +0100 Spannung, Neugierde und leuchtende Augen: AOK-Vorlesestunde in der Balger Kinderklinik https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/spannung-neugierde-und-leuchtende-augen-aok-vorlesestunde-in-der-balger-kinderklinik.html Die Vorleseaktion im Spielzimmer der Balger Kinderklinik ist mittlerweile zu einer liebgewonnenen Tradition geworden: Nicht nur die Kinder des Balger Kindergartens fiebern dem Ausflug in die Klinik entgegen. Auch ihre Erzieherinnen, das Krankenhauspersonal sowie einige kleine Patienten samt Eltern freuen sich auf die jährliche Vormittagsaktion im Spätherbst. Sehr aufmerksam und diszipliniert im Stuhlkreis sitzend lauschte dann auch das Dutzend kleiner Zuhörerinnen und Zuhörer Katja Seiler, die ihnen Geschichten von „Kalle Körnchen“ vorlas. Unterbrochen wurde die Vorleserin dabei nur von einer Person … Klinikclown Professor Jokus Osterhase. Der Facharzt für Kuscheltiere war höchstpersönlich zur Vorlesestunde gekommen, um Klein und Groß zum Lachen, Kichern und Losprusten zu bringen. Aber auch um selbst vorzulesen: vom kleinen Nashorn, das davon träumte, die große weite Welt zu sehen.

 

„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gespannt die Kinder zuhören, lachen oder Grimassen ziehen, wenn die Geschichten sie berühren. Lesen ist zudem so wichtig, denn wer sich vorlesen lässt, wird neugierig, entwickelt Fantasie und will selbst lesen lernen“, freute sich Katja Seiler am Ende des Vormittags, während die Kinder sich bei Butterbrezeln, Wasser und Apfelsaft-Schorle stärkten.

 

Als Abschiedsgeschenk bastelte „Professor Osterhase“ jedem Kind ein Luftballonhund- oder -schwert. Im Namen der AOK Mittlerer Oberrhein überreichte Katja Seiler Kindergarten und Kinderklinik je ein Bücherpaket aus dem Thienemann-Esslinger Verlag.

 

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news-2637 Thu, 15 Nov 2018 09:06:04 +0100 Unheilbares Lungenleiden nimmt rapide zu: Am 21. November ist Welt-COPD-Tag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/unheilbares-lungenleiden-nimmt-rapide-zu-am-21-november-ist-welt-copd-tag.html „Mindestens zwölf Prozent der über 40-Jährigen haben in Deutschland die Diagnose chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD. Weltweit belegt COPD Platz drei in der Liste der Todesursachen.“ Anlässlich des Welt-COPD-Tags am 21. November möchte Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein auf die heimliche Volkskrankheit aufmerksam machen, unter der allein in der Region rund 13.000 AOK-Versicherte leiden. Landesweit zählte die AOK im Jahr 2017 171.076 Erkrankte. Die Anzahl der Betroffenen steigt kontinuierlich. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa vier Millionen Deutsche an COPD erkrankt sind. Zu den klassischen Symptomen zählen Husten, Auswurf und Atemnot. „Bei fast neun von zehn COPD-Patienten ist jahrelanger Tabakkonsum die Hauptursache der Erkrankung”, klärt Harald Röcker über die Krankheit auf, die sich langsam über Jahre hinweg entwickelt. Als weitere Ursachen gelten Passiv-Rauchen sowie die allgemeine Luftverschmutzung. „Beschwerden wir hartnäckiger Husten werden oft für Raucherhusten, eine Bronchitis oder Asthma gehalten“, beschreibt der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein das Tückische. „Bei fortgeschrittener COPD bekommen die Betroffenen nur schwer genügend Luft.“ Die Lunge sei zu diesem Zeitpunkt dauerhaft geschädigt, die Bronchien verengt. Schon Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen, Gartenarbeit oder ein Spaziergang reichten dann aus, um außer Atem zu geraten.

 

Die Therapiemöglichkeiten sind derzeit begrenzt und zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zu bremsen. Bei Rauchern sei deshalb die wirkungsvollste therapeutische Maßnahme, sich sofort vom Glimmstängel zu trennen. Mit gezielter Atemgymnastik hätten Betroffene die Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern.

 

Bildnachweis: AOK-Mediendienst

 

 

 

 

 

 

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news-2622 Mon, 12 Nov 2018 08:34:26 +0100 Jeder 9. Grundschüler erhält Logopädie-Verordnung: AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt Vorlesetag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/jeder-9-grundschueler-erhaelt-logopaedie-verordnung-aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-vorlesetag.html Vorlesen ist gesund. „Denn Vorlesen fördert Kreativität. Vorlesen vermittelt Wissen. Vorlesen schafft Nähe und Geborgenheit“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Auch in diesem Jahr unterstützt die Gesundheitskasse den bundesweiten Vorlesetag am 16. November. AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lesen in Kitas, Grundschulen aus der Region und der Balger Kinderklinik vor. „Mit unserem Engagement wollen wir ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen“, erklärt Harald Röcker. „Der Vorlesetag ist für uns eine liebgewonnene Tradition geworden, ein jährliches Highlight für die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen und die kooperierenden Kindergärten und Schulen sowie das Klinikum Mittelbaden.“

 

Kinder mit Vorleseerfahrung verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige, denen nicht vorgelesen wurde, sie haben im Schnitt eine größere Lesemotivation und bessere Noten. Mit regelmäßigem Vorlesen unterstützen Eltern deshalb nicht nur die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder, sondern auch deren schulischen Erfolg. Einer Statistik der AOK Baden-Württemberg zufolge nahmen im Jahr 2017 21.012 Kinder, das entspricht rund elf Prozent aller Fünf- bis Neunjährigen, vorübergehend eine logopädische Therapie in Anspruch.

 

„Wer Lesen kann, ist besser in der Lage, sich über eine gesunde Lebensführung zu informieren“, ist Harald Röcker überzeugt. Denn Bildung und Gesundheit sind untrennbar miteinander verknüpft.“ Experten empfehlen, bereits während des ersten Lebensjahres mit dem regelmäßigen Vorlesen zu beginnen. Bei den ganz Kleinen steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt, die positive emotionale Erfahrung macht das Vorlesen zum Gewinn für die ganze Familie.

 

Die Leseinitiative der AOK Mittlerer Oberrhein findet am 16. November in folgenden Einrichtungen statt:

 

  • Balger Klinik, Spielzimmer der Klinik für Kinder und Jugendliche, Station 3E
  • Kindergarten Der gute Hirte, Bruchsal
  • Pestalozzischule Karlsruhe Durlach
  • Grundschule Menzingen

 

Die Vorlesestunde im Klinikum Mittelbaden findet um 10 Uhr im Spielzimmer der Balger Kinderklinik auf Station 3E statt. Katja Seiler, Leiterin des AOK-KundenCenters in Baden-Baden, liest den kleinen Patienten und Besuchern aus den Büchern „Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann kommt groß raus“ und “ Kleines Nashorn, wo fährst du hin?“ aus dem Thienemann-Esslinger-Verlag vor. Tatkräftig unterstützt wird sie hierbei von Klinikclown Professor Dr. Osterhase. Wie jedes Jahr kommt der Balger Kindergarten mit zur Vorlesestunde. Chefarzt Markus Kratz und Erzieherin Carmen Grötz freuen sich über zahlreiche Zuhörer. Zum Abschluss hat Professor Osterhase noch eine kleine Überraschung zum Mitnehmen für jedes Kind.

 

 

 

 

 

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news-2598 Tue, 06 Nov 2018 12:00:49 +0100 Frauengesundheit im Focus: Baden-TV „Talk im Schlachthof“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/frauengesundheit-im-focus-baden-tv-talk-im-schlachthof.html Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser und schonender ist er heilbar. Eine Mammographie bietet die Chance, Tumore frühzeitig zu erkennen. Was genau passiert bei der Untersuchung? Und was geschieht, wenn ein Knoten entdeckt wird? Wie betreut die AOK Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind? Was sind die Vorteile der Behandlung in einem zertifizierten Brustzentrum? Inwieweit sind die Heilungschancen bei einer Früherkennung besser? – Beim „Talk im Schlachthof“ zum Thema „Mammographie-Screening“ diskutierten Experten sowie eine Betroffene über ein Programm, das Leben retten kann:

 

  • Dr. Margit Deinzer, Radiologin und Strahlentherapeutin, Leiterin des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms am Standort Karlsruhe
  • Prof. Dr. med. Jürgen Wacker, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bruchsal
  • Saskia Hillert, Sozialpädagogin und Psychoonkologin, Teamleiterin im Sozialen Dienst der AOK Mittlerer Oberrhein
  • Eine Betroffene, die anderen erkrankten Frauen Mut machen möchte

 

Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein regelmäßig den live produzierten „Talk im Schlachthof“ zu Fragen rund um unsere Gesundheit. Die Sendung wird vor Ort produziert, vor Live-Publikum – emotional, gemeinsam mit Experten und ganz nah am Zuschauer.

 

Den aktuellen „Talk im Schlachthof“ zum Thema „Mammographie-Screening: Ein Programm, das Leben retten kann“ können Interessierte in der Baden-TV-Mediathek nachsehen.

 

www.baden-tv.com

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

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news-2597 Mon, 01 Oct 2018 09:03:30 +0200 Kontinuierliche Finanzierung ist wichtig: AOK Mittlerer Oberrhein fördert Suchtprophylaxe mit 7.640 Euro https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/kontinuierliche-finanzierung-ist-wichtig-aok-mittlerer-oberrhein-foerdert-suchtprophylaxe-mit-7640.html „Alkoholabhängigkeit bleibt das größte Suchtproblem in Deutschland. Das so genannte Rauschtrinken bei Jugendlichen stellt dabei ein besonderes Risiko dar. Der noch nicht ausgereifte Körper kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, weshalb schon geringe Mengen zu schweren Schäden und Vergiftungen führen können.“ Für Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, ist Prävention eine Daueraufgabe. Erneut überreichte er Baden-Badens Bürgermeister Roland Kaiser deshalb einen symbolischen Spendenscheck über 7.640 Euro. Die AOK unterstützt seit Anfang der neunziger Jahre die Förderung der Beauftragten für Suchtprophylaxe der Landkreise und Städte. „Wir setzen die Summe für Projekte zur Suchtprävention sowie für gezielte Programme gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen ein“, erklärt Harald Röcker. Bürgermeister Roland Kaiser bedankt sich im Namen der Stadt Baden-Baden für die regelmäßige und großzügige Förderung.

 

Zahlen belegen, wie wichtig Suchtprävention ist. Laut dem Landesstatistikamt Baden-Württemberg sind alkohol- und drogenbedingte Krankenhausaufenthalte von 13- bis 19-Jährigen seit 2010 zwar rückläufig, aber bei Drogen wird ein leicht steigender Trend festgestellt.

 

Karin Marek-Heister, Kommunale Suchtbeauftragte der Stadt Baden-Baden, erläuterte, dass Prävention nur dann erfolgreich sein könne, wenn ein Gesamtkonzept das Zusammenspiel von Verhaltensprävention, also der persönliche Umgang mit Suchtmitteln, und Verhältnisprävention, etwa gesetzliche Rahmenbedingungen zum Umgang mit Suchtmitteln, regle. Als praktisches Beispiel eines gelungenen Gesamtkonzeptes nannte sie das bundesweit bekannte Projekt HaLT im Bereich Alkohol und Jugendschutz, das seit 2009 auch in Baden-Baden umgesetzt wird. Hier zeige sich, dass Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Suchtprävention in Kooperation mit den zuständigen Ämtern und der Polizei sinnvoll und effektiv sei.

 

Mit einem Blumenstrauß dankte Harald Röcker Karin Marek-Heister für die gute langjährige Zusammenarbeit. Im Februar 2019 wird sie ihre Tätigkeit als Kommunale Suchtbeauftragte beenden.

 

Foto: Nina Weber-Kunt

 

 

 

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news-2537 Thu, 27 Sep 2018 10:54:24 +0200 Die Mischung macht’s: Gesundheitspolitischer TV-Talk mit der AOK Mittlerer Oberrhein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/die-mischung-machts-gesundheitspolitischer-tv-talk-mit-der-aok-mittlerer-oberrhein.html Wie bereitet man gesundheitspolitische Themen anschaulich auf? Wie lädt man Menschen ein mitzudiskutieren? Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein regelmäßig den live produzierten „Talk im Schlachthof“ zu Fragen rund um unsere Gesundheit. Nun haben der Regionalsender und die Krankenkasse das Format frisch aufgemixt: Der Dreh zum jüngsten Beitrag „Hausarztversorgung auf dem Land“ fand erstmals am Küchenblock statt. Hier diskutierten die Talk-Gäste und kochten gleichzeitig. Rote-Beete-Humus, Kürbis-Orangen-Suppe, geschmorte Rinderbrust, Schokokuchen. Klingt lecker. Und dass die Gerichte auch so schmeckten, dafür sorgten die Profis der Kochschule „goldstück“.

 

 

 

Den aktuellen „Talk im Schlachthof“ sowie alle bisherigen Beiträge können Interessierte in der Baden-TV-Mediathek nachsehen. Wer Appetit bekommen hat und Lust zum Nachkochen, findet hier auch die Rezepte zum Download.

 

www-baden-tv.com

 

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news-2536 Thu, 27 Sep 2018 08:45:39 +0200 Krankenstand laut AOK-Halbjahresstatistik erhöht: Mit Grippeschutzimpfung Influenzawelle vorbeugen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/krankenstand-laut-aok-halbjahresstatistik-erhoeht-mit-grippeschutzimpfung-influenzawelle-vorbeugen.html „Die außergewöhnlich schwere Grippewelle im vergangenen Winter ließ den Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf 5,7 Prozent klettern“, kommentiert Christian Bikowski den aktuellen Gesundheitsbericht der AOK Mittlerer Oberrhein für das erste Halbjahr 2018. Der Koordinator für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein hebt hier Atemwegserkrankungen als die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit hervor: Verglichen mit dem Vorjahr stieg ihr Anteil von 26 Prozent im Vorjahr auf 28,4 Prozent. Betrachtet man den Krankenstand im saisonalen Verlauf, so finden sich in jedem ersten Halbjahr Spitzen in den Monaten Februar und März. „In diesem Jahr schoss der Krankenstand auf 7,2 Prozent im Februar und 6,9 Prozent im März, bevor sich die Kurve im April dem Vorjahresniveau anglich“, beziffert Bikowski den Höhepunkt der Grippewelle.

 

 

 

Damit im kommenden Winter nicht erneut eine Grippewelle über die Region rollt und ganze Abteilungen leerfegt, berät Bikowski Unternehmen in Sachen Prävention: „Wir sensibilisieren für die Grippeschutzimpfung.“ Zu den typischen Risikogruppen, denen er eine Impfung empfiehlt, gehören unter anderem über 60-Jährige, chronisch Erkrankte, Ärzte und Pflegekräfte sowie Beschäftigte, die an ihrem Arbeitsplatz mit vielen Menschen in Kontakt kommen. „Daneben gilt richtige Handhygiene als effektivster Ansteckungsschutz, also gründliches Einseifen, Waschen und Trocknen“, so Bikowski. „Besteht akute Ansteckungsgefahr, sollte man ganz aufs Händeschütteln verzichten.“

 

 

 

In der Region Mittlerer Oberrhein meldeten sich im ersten Halbjahr 2018 47,1 Prozent aller AOK-Versicherte mindestens einmal krank – ein Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. „Das entspricht durchschnittlich 10,3 Fehltagen pro Versichertem“, veranschaulicht Bikowski. Die Zahlen basieren auf den Daten von 174.716 AOK-versicherten Arbeitnehmern aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe, der Stadt Baden-Baden und dem Landkreis Rastatt. Mit einem Marktanteil von 32 Prozent kann die AOK-Statistik als repräsentativ gelten.

 

 

 

„Der hiesige Krankenstand von 5,7 Prozent entspricht exakt dem Bundesdurchschnitt und liegt etwas über dem Landesdurchschnitt von 5,4 Prozent“, erläutert Bikowski.

 

 

 

„Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitsfälle mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 3,9 Prozent“, hebt Bikowski eine bemerkenswerte Zahl hervor, denn: „Diese Langzeiterkrankungen verursachen 37,1 Prozent aller Fehltage. Sie sind von entscheidender Bedeutung für das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den Betrieben und erfordern besonderer Aufmerksamkeit beim betrieblichen Gesundheitsmanagement.“

 

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news-2487 Mon, 03 Sep 2018 14:23:21 +0200 Wildkräuter-Frühstück: Gesund Schlemmen mit der ganzen Familie https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/wildkraeuter-fruehstueck-gesund-schlemmen-mit-der-ganzen-familie.html Dass der ausgewogene, bewusste und gemeinsame Genuss am Frühstückstisch besonders wichtig für einen guten Start in den Tag ist, davon können sich die Besucherinnen und Besucher beim „AOK-Familienfrühstück“ im Rahmen von „SWR1 Pfännle“ an vier September-Sonntagen selbst überzeugen. Veranstaltungsorte sind dieses Jahr Haslach im Kinzigtal (9.9.), Karlsruhe-Durlach (16.9.), Schorndorf (23.9.) und Heilbronn (30.9.). Der Pfännle-Sonntag findet in Karlsruhe-Durlach vor der Karlsburg statt. Hier präsentieren AOK-Ernährungsfachkräfte und Frauen der SpVgg 1910 Durlach Aue von 9:30 bis 12:30 Uhr im Schlosspark neben dem Spielplatz zusammen mit örtlichen Partnern vielfältige Frühstücksleckereien aus regionalen Produkten. Diese können nach Herzenslust probiert werden. Ob kerniger Kürbis- oder Wildkräuteraufstrich, Imker-Honig, Schwarzwälder Schinken, frisches Bauernbrot, Dinkelwaffeln mit frischen Beeren, Wildkräuterkugeln oder Mozzarella-Tomaten-Spieße mit Wildkräuterpesto: Beim AOK-Familienfrühstück, das in diesem Herbst unter dem Motto „Wildkräuter“ steht, ist für jeden etwas dabei. Man darf sich also überraschen lassen, wie ein gesunder Start in den Tag aussehen – und auch schmecken kann.

 

Für Kinder ist ein Mal- und Spieltisch vorhanden.

 

Ein Frühstücksteller kostet 7 Euro. (AOK-Versicherte erhalten bei Vorlage der Versichertenkarte einen Rabatt von 2 Euro.)

 

Zum Abschluss des AOK-Familienfrühstücks gibt es gegen 13:00 Uhr auf der Bühne ein Interview und ein Zuschauerquiz mit AOK-Ernährungsberaterin Ruth Müller zum Thema „Snacks“.

 

„Mit dem AOK-Familienfrühstück möchten wir heimische Anbauer und Erzeuger unterstützen. Denn die heimische Landwirtschaft fördert letztlich eine gesunde Lebensweise“, begründet Ruth Müller die Aktion. „Außerdem fördert gemeinsames Essen ein gesundes Aufwachsen der Kinder und stärkt den Familienzusammenhalt.“ 

 

Nachmittags verwöhnen Frauen der Chorgemeinschaft Liederkranz Durlach 1844 e. V. die Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchenspezialitäten.

 

Weitere Infos gibt es unter www.aok-bw.de und www.swr1.de/pfaennle

 

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news-2480 Fri, 24 Aug 2018 16:17:00 +0200 „offerta 2018“ (27.10 – 4.11): Gesundheit erleben mit der AOK Mittlerer Oberrhein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/offerta-2018-2710-411-gesundheit-erleben-mit-der-aok-mittlerer-oberrhein.html Kann ich auf einer rotierenden Plattform die Balance halten? Stimmen mein biologisches und mein wahres Alter überein? Wie gut ist mein Zeitgefühl? – Auf der Karlsruher Verbrauchermesse „offerta 2018“ (27.10 – 4.11) lädt die AOK Mittlerer Oberrhein zu einem kleinen Gesundheits-Test ein. In Halle 3, die sich dem Thema „Leben und Wohnen“ widmet, können Interessierte an Stand N81 überprüfen, wie fit sie in Sachen Koordination und Konzentration sind. Wer möchte, kann seinen Antioxidantien-Wert bestimmen lassen: Mit einem Haut-Scanner messen AOK-Fachkräfte die Konzentration der chemischen Verbindung, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützt.

 

Neben einer individuellen Beratung besteht für Messebesucher auch die Möglichkeit, vor Ort einen Gutschein gegen ein kleines Überraschungsgeschenk einzutauschen.

 

Gegen Vorlage des Versichertenausweises erhalten AOK-Mitglieder einen Rabatt von 2,00 Euro auf den regulären Messe-Eintrittspreis.

 

www.offerta.info

 

 

 

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news-2479 Fri, 24 Aug 2018 16:05:55 +0200 Lauf-Fieber in Karlsruhe: Fiducia & GAD Baden-Marathon am 23. September https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/lauf-fieber-in-karlsruhe-fiducia-gad-baden-marathon-am-23-september.html Die AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt das regionale Laufevent mit bis zu 10.000 Teilnehmern als Gesundheitspartner. Neuer Streckenverlauf Das Sportevent hat Tradition in der Region: Beim 37. Fiducia & GAD Baden-Marathon am 23. September in Karlsruhe findet jeder die passende Distanz. Neben Halb- und Marathon wird der Team-Marathon für Unternehmen und private Gruppen angeboten. Hier absolvieren je vier Personen als Staffel die klassische Marathonstrecke in Teiletappen von zweimal 13 und 8 Kilometern. Die neue, attraktive Strecke passiert die Innenstadt und das Karlsruher Schloss und mündet in das stimmungsvolle Carl-Kaufmann-Stadion.

 

Start ist 9:30 Uhr vor der Europahalle. Um 13 Uhr startet der Drittel-Marathon auf dem Gelände des PSK-Geländes und um 13:30 Uhr der Inklusionslauf „Zu zweit ein starkes Team“ vor dem Schloss.

 

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.businessteammarathon.de und badenmarathon.de

 

Foto/Quelle: Marathon Karlsruhe e.V.

 

 

 

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news-2478 Wed, 22 Aug 2018 13:36:25 +0200 AOK und Landkreis Karlsruhe setzen Zusammenarbeit in der Suchtprävention fort: Geschäftsführer Harald Röcker überreicht Scheck https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-und-landkreis-karlsruhe-setzen-zusammenarbeit-in-der-suchtpraevention-fort-geschaeftsfuehrer-haral.html Der Landkreis Karlsruhe und die AOK Mittlerer Oberrhein betreiben seit Jahrzehnten gemeinsam erfolgreich Suchtprävention. „Es ist eine gesellschaftliche Verpflichtung, der sich die AOK als eine von nur zwei gesetzlichen Krankenkassen stellt und wir wissen die engagierte und professionelle Arbeit des Landkreises sehr zu schätzen“, begründete Harald Röcker die Unterstützung der AOK, als er am Mittwoch, 22. August, einen Scheck über 7.640 Euro an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel überreichte. „Wir stehen zur Verantwortung insbesondere gegenüber den jungen Menschen und arbeiten mit dem Landkreis Karlsruhe vertrauensvoll zusammen“, so Harald Röcker.

 

 

 

Alkoholabhängigkeit bleibe das größte Suchtproblem in Deutschland. Das so genannte Rauschtrinken bei Jugendlichen stelle dabei ein besonderes Risiko dar. Der noch nicht ausgereifte Körper könne den Alkohol nur sehr langsam abbauen, weshalb schon geringe Mengen zu schweren Schäden und Vergiftungen führen könnten. Für Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, ist Prävention deshalb eine Daueraufgabe.

 

 

 

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel freute sich über den Beitrag der AOK, die als langjähriger Kooperationspartner eine zentrale Rolle in der Suchtpräventionsarbeit einnimmt. „Neben dieser dauerhaften Förderung ist die AOK stets bereit, sich auch bei neuen Projekten zusätzlich finanziell und personell einzubringen“. Als Beispiel nannte er das Projekt „Kein Alkohol in der Schwangerschaft“, das die Suchtbeauftragte des Landkreises Karlsruhe, Melanie Anthoni, im vergangenen Jahr gemeinsamen mit weiteren Akteuren entwickelt hat, um die verheerenden Auswirkungen von Alkohol in der Schwangerschaft in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die zukünftige Elterngeneration zu sensibilisieren. Alle Schulen im Landkreis Karlsruhe können dieses Thema in Form von Workshops, Vorträgen oder Unterrichtseinheiten aufgreifen, die von den Projektpartnern kostenfrei angeboten werden.

 

 

 

Die AOK hat zudem mit seiner Projektförderung im Jahr 2017 das bewährte und zertifizierte Programm „Azubi für Jugendschutz“ – eine Initiative um kommunale Nachwuchsexperten zum Jugendschutz und zur Suchtvorbeugung auszubilden finanziell unterstützt. Dieses Jahr wurden wieder 22 Auszubildende aus 10 Landkreiskommunen ausgebildet. Insgesamt sind seit 2015 nun 100 Personen in insgesamt 16 Landkreiskommunen tätig um den Jugendschutz vor Ort zu unterstützen.

 

 

 

Der präventive Ansatz ist immer dann besonders erfolgreich, wenn er auf Augenhöhe stattfindet. Seit Jahren sind bei Veranstaltungen wie Straßenfesten oder Faschingsumzügen Jugendschutzteams vor Ort, die sich innerhalb ihrer eigenen Altersgruppe aktiv für ein suchtmittelfreies Miteinander einsetzen, über die Gefahren und Folgen von Missbrauch aufklären und sensibilisiert dafür sind, Anzeichen von Auffälligkeiten und Missbrauch zu erkennen. Dieses Vorgehen nach dem sogenannten Peer-Ansatz wird der Landkreis Karlsruhe auch in der schulischen Suchtprävention intensiv weiterverfolgen und dabei die AOK als Partner an seiner Seite wissen, versicherten Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Geschäftsführer Harald Röcker.

 

 

 

Bildtext: Über den von Geschäftsführer Harald Röcker (Bild links) mitgebrachten Scheck für Projekte in der Suchtprävention freuten sich die Suchtbeauftragte Melanie Anthoni und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel

 

 

 

Foto: Pressestelle Landratsamt Karlsruhe

 

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news-2376 Wed, 11 Jul 2018 14:43:29 +0200 Der Teamgeist zählt: „Start frei!“ zum 4. AOK-Firmenlauf in Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/der-teamgeist-zaehlt-start-frei-zum-4-aok-firmenlauf-in-rastatt.html Am Mittwoch, 18. Juli, findet der AOK-Firmenlauf in Rastatt statt. Eine gute Gelegenheit, um sich zusammen zu bewegen, mit Mitstreitern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Denn in der Gruppe macht das Laufen gleich noch mehr Spaß. Ob Gelegenheitsläufer, Kilometerfresser oder Walker: Die etwa sechs Kilometer lange und ebene Strecke verläuft entlang der Wiesen und Felder Rastatts und kann von allen Lauffreunden bezwungen werden. Das Rahmenprogramm startet am Nachmittag auf dem Sportgelände des Rastatter SC/DJK. Nach der Aufwärmgymnastik fällt der Startschuss um 18:30 Uhr.

 

 

 

„Durch den Wandel in unserem Alltag und zunehmend sitzende Tätigkeiten in der Arbeitswelt bewegen sich Menschen heute immer weniger. Umso wichtiger ist es, dass wir uns in unserer Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig bewegen. Gerade Ausdauersport wie das Laufen stärkt das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. Die Folge: Laufen hilft nicht nur, das Gewicht und den Blutdruck zu regulieren, es kann vielmehr auch Diabetes, Gefäßerkrankungen oder Depressionen vorbeugen“, begründet Harald Röcker, warum die AOK Baden-Württemberg die Firmenlaufserie der Baden-Württembergischen Leichtathletik-Verbände unterstützt. „Dabei ist Joggen herrlich unkompliziert und kostet kaum etwas: Geeignete Beinkleidung, eine abwechslungsreiche Laufstrecke und zwei bis drei Mal pro Woche 30 bis 60 Minuten Zeit genügen“, hält der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein fest.

 

 

 

Nicht Bestzeiten oder Gewinner stehen beim Firmenlauf im Vordergrund. Dafür zähle der Teamgeist umso mehr. „Dazu der Spaß und die Freude an der Bewegung“, ergänzt Harald Röcker und motiviert zum Mitmachen: „Ein mehrwöchiges Vortraining wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern fördert auch das Betriebsklima.“

 

 

 

Ein Unternehmen, Amt, Behörde, Club oder Verein kann beliebig viele Starterinnen und Starter zum AOK Firmenlauf Rastatt anmelden. Es gibt Männer- und Frauenteams jeweils bestehend aus vier Personen. Die Reihenfolge entsteht durch Zeitaddition nach Zieleinlauf. Zusätzlich sind beim AOK Firmenlauf Rastatt auch Einzelmeldungen möglich. Die Siegerehrungen finden direkt im Anschluss an den Lauf auf dem Eventgelände statt. Danach lädt die AOK Mittlerer Oberrhein zur After-Run-Party ein. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

 

 

 

Weitere Termine, Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.bw-running.de

 

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news-2375 Wed, 11 Jul 2018 09:40:12 +0200 Ausbildungsmesse Mittelbaden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ausbildungsmesse-mittelbaden.html Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten erfreut sich die Ausbildungsmesse Mittelbaden großer Beliebtheit: Am Freitag, 13. Juli 2018 präsentieren von 8 bis 16 Uhr 62 regionale Betriebe, Innungen und Schulen auf Initiative der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und der AOK Mittlerer Oberrhein rund 160 Berufsbilder in der BadnerHalle Rastatt. 42 der Firmen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung. Für die offizielle Eröffnung der Ausbildungsmesse um 9 Uhr haben sich der Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, Hans Jürgen Pütsch, sowie der Landrat für den Landkreis Rastatt, Jürgen Bäuerle, angekündigt.

 

 

 

 

 

Der hohe Stellenwert, den die Veranstaltung in der Region genießt, zeigt sich in der immer größer werdenden Zahl an Unternehmen, die sich um eine Teilnahme bewerben: In diesem Jahr mussten über 25 Interessenten aus Platzgründen abgewiesen werden, da die BadnerHalle wieder komplett belegt ist. Die hohe Nachfrage für Standplätze spiegelt auch den wachsenden Fachkräftemangel wider. Dank stabiler Mehreinnahmen an Standgebühren in den vergangenen Jahren hatte sich ein Überschuss gebildet, so dass für das Jahr 2018 die Standgebühren sogar reduziert werden konnten. Bei der Auswahl der Firmen wird besonders auf die Verbundenheit zur Region geachtet.

 

 

 

Zeitgeist und Digitalisierung lassen unsere Welt immer schnelllebiger werden. Über unzählige Internet-Plattformen werden junge Menschen mit Berufs- und Karriere-Infos überflutet. Hier setzt die Ausbildungsmesse bewusst ergänzend an: An Ständen, in Gesprächen und Mitmach-Aktionen können sich Jugendliche praxisnah orientieren und Berufsbilder konkret erleben. Messebesucher profitieren von der Gelegenheit, sich an nur einem Ort einen Überblick über das große regionale Berufs-Spektrum zu verschaffen und die in Deutschland einzigartige Möglichkeit der dualen Ausbildung kennenzulernen. Unternehmen und Ausbildungsplatzsuchende können sich in einem lockeren Rahmen persönlich begegnen und erste Kontakte knüpfen.

 

 

 

Zum dritten Mal in Folge haben die Messe-Veranstalter wieder ein Fachreferat für die Ausbilder der teilnehmenden Firmen sowie für ausbildungsverantwortliche Lehrer der weiterführenden Schulen organisiert: Im Café „Pagodenburg“ spricht Peter Minrath, Referent im Geschäftsbereich Ausbildung und Weiterbildung von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, von 14 bis 15 Uhr zum Thema „Berufliche Bildung im Wandel: Generation Y und Z sowie die Digitalisierung in der Ausbildung“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Für die Bewirtung – Kaffee und Kuchen – ist gesorgt.

 

 

 

Am Infostand Nummer 7 können sowohl Firmen, die an der Ausbildungsmesse teilnehmen, wie auch Nichtteilnehmer, auf freie Ausbildungs- und Praktikantenplätze aufmerksam machen.

 

 

 

Im Vorfeld wurden die weiterführenden Schulen der Region Rastatt eingeladen, mit ihren Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsmesse zu besuchen. Erfahrungsgemäß nutzen nicht nur Schulabgänger die Messe. Bereits Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse suchen hier nach einer ersten Orientierung. Öffnungszeiten und Messetermin wurden den Bedürfnissen der Schulen angepasst. Die Besucherzahlen bleiben mit etwa 2.000 Personen seit Jahren stabil. Während vormittags speziell für Schüler viele Impulse gesetzt werden, besuchen nachmittags traditionell viele Eltern die Messe.

 

 

 

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news-2291 Wed, 30 May 2018 15:56:47 +0200 Unterwegs in die Zukunft: Ausbildungsmesse Baden-Baden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/unterwegs-in-die-zukunft-ausbildungsmesse-baden-baden.html Die Berufsstartermesse der AOK Mittlerer Oberrhein und der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau hat sich in der Region zu einer verlässlichen Institution etabliert. Auch 2018 können Schulabgänger in Baden-Baden wieder Berufsluft schnuppern. Am 7. Juni öffnen sich die Türen des Baden-Badener Kongresshauses von 11 bis 17 Uhr für junge Menschen, die sich beruflich orientieren möchten. „Schulabgänger, Eltern und Lehrer haben die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit Firmenchefs, Ausbildungsleitern und Azubis auszutauschen. An zahlreichen Ständen können alte und neue Berufsbilder entdeckt werden. Vielleicht wird im persönlichen Gespräch sogar ein Schnupperpraktikum vereinbart“, beschreibt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, das Erfolgskonzept der Veranstaltung. Zum mittlerweile 18. Mal organisiert die Gesundheitskasse das jährliche Forum gemeinsam mit der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau.

 

Für den Ausbildungsbeginn 1. September 2019 sucht das über 730 Mitarbeiter starke Team der AOK Mittlerer Oberrhein wieder Auszubildende als Sozialversicherungsangestellte und als Kauffrau/-mann für Dialogmarketing. Außerdem gibt es freie Plätze für den Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ und zur Berufsqualifizierung AOK-Betriebswirt/in.

 

Nähere Infos gibt‘s unter www.ausbildungsmesse-baden-baden.de

 

Foto: Janina Fortmann

 

 

 

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news-2256 Thu, 17 May 2018 13:36:51 +0200 Baden-TV „Talk im Schlachthof: Leben mit Demenz“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/baden-tv-talk-im-schlachthof-leben-mit-demenz.html Etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland leiden laut Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) an Demenz. Allein die AOK Mittlerer Oberrhein zählt knapp 8.000 an Demenz erkrankte Versicherte. Tendenz steigend. Zählt man die vielen Angehörigen und Pflegenden dazu, vervielfältigt sich die Zahl der Menschen, die von Demenz betroffen und mitbetroffen sind. „Demenz ist ein gesellschafts- und generationsübergreifendes sowie gesundheitspolitisches Thema, das uns in Zukunft noch intensiver beschäftigen wird“, fasst Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein zusammen und formuliert zwei Fragen, die sich viele Menschen stellen: „Kann man Demenz umgehen? Und was kann der einzelne tun, um sein Demenz-Risiko zu umgehen?“

 

In der Karlsruher Gaststätte „Im Schlachthof“ diskutierten Experten und betroffene Angehörige vor laufender Kamera, wie sie mit der sich verändernden Persönlichkeit von Demenz-Erkrankten umgehen, welche Entlastungsmöglichkeiten sie nutzen, warum sie sich mehr Vernetzung und Unterstützung wünschen und wie man sein Demenz-Risiko senken kann:

 

  • Dr. Brigitte Metz, Chefärztin des geriatrischen Zentrums Karlsruhe am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr
  • Sigrun Schneider, Leiterin Tagespflege der Kirchlichen Sozialstation Ettlingen e.V.
  • Norbert Schmidt, VdK Vorsitzender der KV Karlsruhe und betroffener Angehöriger
  • Dr. Petra Lücke, Vorsitzende der AG „Gesund älter werden“ der kommunalen Gesundheitskonferenz im Landkreis Karlsruhe, betroffene Angehörige und Leiterin des Gesundheits-Teams der AOK Mittlerer Oberrhein

 

Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein regelmäßig das live produzierte Format „Talk im Schlachthof“ zu gesundheitspolitischen Themen. Den informativen Beitrag „Demenz“ können Interessierte in der Baden-TV-Mediathek nachsehen.

 

baden-tv.com

 

 

 

Foto: Baden TV GmbH

 

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news-2238 Fri, 04 May 2018 16:28:52 +0200 Tierisches Vergnügen am 12. Mai: DRK-Familientag im Zoologischen Stadtgarten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/tierisches-vergnuegen-am-12-mai-drk-familientag-im-zoologischen-stadtgarten.html Bastelangebote, Zoo-Rallye, Musikprogramm und Mitmachaktionen: Am Samstag, den 12. Mai, verwandelt sich der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe in eine bunte Erlebniswelt. Denn ab 10:00 Uhr feiert das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Karlsruhe e.V. gemeinsam mit der AOK Mittlerer Oberrhein und der City Initiative Karlsruhe (CIK) den großen DRK-Familientag. Die AOK ist mit einem Stand dabei – lassen Sie sich überraschen! Auf der Seebühne sorgen unter anderem die Band „3 Kings“, der Tenor Jens Skibbe und das Duo „Desafinados“ für musikalische Unterhaltung. Ein weiteres Highlight ist der Maskottchen-Tanzkurs.

 

 

 

Auch die tierischen Bewohner des Zoos wie zum Beispiel die Elefanten Rani, Jenny und Lina freuen sich auf die Besucher. Rund 2.000 Tiere gibt es im Exotenhaus zu entdecken. Hier lebt auch das Zootier des Jahres 2018: die Scharnierschildkröte. Das Exotenhaus ist das zweit­größte dieser Art in einem deutschen Zoo. Wer eine kleine Pause braucht, lässt sich von der Gondoletta über den Schwanensee schippern.

 

 

 

Gegen Vorlage der AOK-Versichertenkarte, des DRK- und CIK-Mitgliedsausweises erhalten Zoobesucher kostenlosen Eintritt.

 

 

 

Weitere Informationen zum DRK-Familientag finden Sie unter www.weltrotkreuztag.de

 

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news-2227 Thu, 03 May 2018 09:59:30 +0200 Arbeitsweg als Fitnessstrecke: „Mit dem Rad zur Arbeit“ – immer mehr Karlsruher satteln um https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/arbeitsweg-als-fitnessstrecke-mit-dem-rad-zur-arbeit-immer-mehr-karlsruher-satteln-um.html Heißer Kaffee und belegte Vollkornbrötchen. Am Donnerstag, den 3. Mai von 7 bis 9 Uhr konnten sich Radler auf dem Friedrichsplatz mit einem kleinen Frühstück verwöhnen lassen. Die morgendliche Überraschung hat in der Fächerstadt mittlerweile Tradition. Mit dem Radlerfrühstück werben Stadtverwaltung, ADFC und AOK gemeinsam für die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“. „Wer von Mai bis August an mindestens 20 Tagen zur Arbeit radelt, kann einen der zahlreichen Einzel- oder Teampreise gewinnen“, erklärt Bernhard Ibach die Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und verweist auf den Online-Aktionsbogen unter mit-dem-rad-zur-arbeit-de. „Anmelden dauert höchstens drei Minuten.“ Der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein verteilte belegte Brötchen und Kaffee an vorbeifahrende Radler. Unterstützt wurde er von Bürgermeister Dr. Alfred Käuflein und Christian Büttner, Vorsitzender des ADFC-Kreisverbandes Karlsruhe, sowie Stadträtinnen und Stadträte des Karlsruher Gemeinderates.

 

 

 

Mit der Aktion wolle man dem Rad als Fortbewegungsmittel noch mehr Rückenwind verleihen. „Es ist das leiseste, gesündeste und innerorts sogar schnellste Verkehrsmittel“, fasst Ibach die Vorzüge zusammen. 2017 nahmen 1.731 Radler aus der Region an der Aktion teil. „500 mehr als im Vorjahr“, freut er sich über den Erfolg von „Mit dem Rad zur Arbeit“: „Zusammen haben die Teilnehmer 763.138 Kilometer zurückgelegt.“ Den großen Zuspruch wolle man gern erneut steigern. Denn Radfahren sei nicht nur ökonomisch und ökologisch sinnvoll, sondern stärke auch Fitness, Widerstandskräfte und Psyche. „Auf dem Rad lässt sich der Arbeitstag entspannt beginnen oder ausklingen. Umweltbewusstsein und Gesundheit gehören einfach zusammen.“

 

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news-2225 Fri, 27 Apr 2018 18:47:29 +0200 Fachtag "(Mit) Demenz umgehen": Gesundheitskonferenz für den Landkreis Karlsruhe mit Impulsen und Erfahrungsaustausch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/fachtag-mit-demenz-umgehen-gesundheitskonferenz-fuer-den-landkreis-karlsruhe-mit-impulsen-und-e.html Die Gesundheitskonferenz für den Landkreis Karlsruhe versteht sich als Netzwerk mit dem Ziel, dass verschiedene Organisationen und Einrichtungen im Gesundheitsbereich sowie Kommunen zusammenarbeiten. In diesem Rahmen werden in vier Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen sowohl für aktuelle als auch künftige Entwicklungen gemeinsame Handlungsstrategien und präventive Maßnahmen erarbeitet. Immer mehr Menschen und ihre Angehörigen sind von Demenzerkrankungen betroffen und so befasst sich die Arbeitsgruppe „Gesund älter werden“ schon länger mit diesem Schwerpunktthema. Mit dem Ziel, ein gemeinsames Bewusstsein für demenzfreundliche Kommunen zu entwickeln, waren Akteure und Multiplikatoren zu einem Fachtag „(Mit) Demenz leben“ am Donnerstag, 26. April, eingeladen. Knut Bühler, Erster Landesbeamter des Landkreises Karlsruhe und Vorsitzender des Lenkungskreises der Gesundheitskonferenz, freute sich über die große Teilnehmerzahl: Die Bürgerinnen und Bürger hätten offensichtlich erkannt, wie wichtig es sei, bei Demenz aktiv zu werden. „Demenzerkrankungen vorzubeugen, Pflegestrukturen aufzubauen und Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige anzubieten ist eine große Herausforderung, für die es keine schnellen Lösungen gibt. Gleichwohl gibt es in vielen Kommunen bereits entsprechende Netzwerke und Unterstützungsmöglichkeiten, die wir auf- und ausbauen wollen. Uns ist im Rahmen der Gesundheitskonferenz wichtig, einen Fokus auf die Kommune zu legen, denn sie ist der Lebensraum, in dem sich Menschen mit und ohne Demenz täglich – auch außerhalb der Familie – begegnen“, führte Knut Bühler in seiner Begrüßung aus. „Ein demenzfreundliches Bewusstsein zu schaffen, heißt, Erkrankten und Angehörigen soziale Teilhabe zu ermöglichen, ein für Demenz sensibilisiertes Umfeld zu schaffen und die Krankheit zu entstigmatisieren“, erläuterte er die Ziele.

 

 

 

Mit der AOK Mittlerer Oberrhein, in deren Räumen die Veranstaltung stattfand, weiß der Landkreis einen engagierten Partner an seiner Seite. „Demenz ist ein gesellschafts- und generationsübergreifendes sowie gesundheitspolitisches Thema, mit dem wir uns in Zukunft noch stärker beschäftigen werden. Ziel ist es, die Erkrankten in die Gesellschaft zu integrieren“ bekräftigte Geschäftsführer Harald Röcker die gemeinsame Zielsetzung. „Die AOK Mittlerer Oberrhein verzeichnet knapp 8.000 an Demenz erkrankte Versicherte. Mit betroffen sind auch unzählige Angehörige und Pflegende. Die Zunahme der Erkrankung erklärt sich mit unserer steigenden Lebenserwartung und dem erhöhten Risiko für Demenz bei zunehmendem Alter. Die AOK Mittlerer Oberrhein möchte für eine offenere Haltung gegenüber Betroffenen sensibilisieren und auf die Möglichkeiten der Prävention hinweisen. Wir möchten aber auch die Angehörigen und Pflegenden stärker in den Fokus rücken: Es ist wichtig, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen und Entlastungsmöglichkeiten nutzen, um Überforderung zu vermeiden“, so Harald Röcker.

 

 

 

„Mit gezielter Prävention lässt sich das Demenz-Risiko verringern. Menschen, die sich regelmäßig bewegen, ausgewogen und gesund ernähren, geistig fit halten und soziale Kontakte pflegen, erkranken seltener an Demenz. Zu den Risikofaktoren gehören vor allem chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhtes LDL-Cholesterin, Übergewicht und Rauchen. Bei vorliegender Demenz kann mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung der Alltag entspannter gestaltet werden. Durch gezielte Übungen können Betroffene Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn trainieren, um möglichst lange ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. In den Alltag integrierte Bewegung kann die häusliche Pflegesituation entspannen – sowohl für Pflegebedürftige als auch für Pflegende. Bewegung fördert unter anderem auch die Versorgung des Gehirns mit mehr Sauerstoff und wirkt sich deshalb positiv auf die Gehirnfunktion aus. Mit den letzten Pflegereformen und durch die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs werden Demenzkranke besser berücksichtigt und rücken damit auch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit“, lautete das Fazit von AOK-Geschäftsführer Harald Röcker.

 

 

 

Dr. Petra Lücke, AOK Mittlerer Oberrhein, ist Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Gesund älter werden“ der Gesundheitskonferenz. Aus ihrer Sicht sind ein breit gefächertes und regional vernetztes Angebot sowie neue Versorgungsformen erforderlich, um den individuellen Bedürfnissen der Demenzerkrankten gerecht zu werden. „Die meisten Menschen möchten auch mit einer dementiellen Erkrankung im gewohnten Wohnumfeld leben. Ziel muss deshalb sein, die Betroffenen beim Erhalt ihrer Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu unterstützen. Es geht um ein fürsorgliches, soziales Miteinander – um eine neue Konvivialität, zu der wir alle einen Beitrag leisten müssen“, ermunterte sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

 

 

Dr. Brigitte Metz, Chefärztin am geriatrischen Zentrum Karlsruhe im Diakonissenkrankenhaus gab in ihrem Impulsvortrag Einblicke zu Demenz aus geriatrischer Sicht. In den anschließenden Workshops wurden die Themen „Caremanagement und Demenz“ sowie „Fit im Alter durch Musik und Bewegung“ vorgestellt und diskutiert. Walzbachtal und Pfinztal berichteten von ihren Erfahrungen als „demenzfreundliche Gemeinden“.

 

 

 

Bildtext: Mit dem Schwerpunktthema Demenzerkrankung beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Gesund älter werden“ der Gesundheitskonferenz für den Landkreis Karlsruhe und lud zu einem Fachtag ein.

 

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news-2200 Thu, 12 Apr 2018 14:46:27 +0200 Die Mobilitätswende vorantreiben: Fahrrad und Füße im Mittelpunkt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/die-mobilitaetswende-vorantreiben-fahrrad-und-fuesse-im-mittelpunkt.html „Ein Auto stört, auch wenn es nicht fährt.“ Bei der Eröffnung des Mobilitäts-Aktionstag auf dem Gelände der AOK Mittlerer Oberrhein bezog Bürgermeister Michael Obert klare Stellung. Kostenlose Fahrrad-Checks und -Codierungen, Elektroautos, Falt- und Lastenräder, Pedelecs, Bike-Sharing. Dazu jede Menge Infos und individuelle Beratung. An zahlreichen Ständen testeten die Besucher, wie sich der Weg zur Arbeit gesund und umweltfreundlich gestalten lässt. In der „5-Minuten-Stadt“ Karlsruhe könne man von der Stadtmitte aus alle wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Einrichtungen fußläufig erreichen. Fünf bis sieben Kilometer weite Strecken bewältige man am schnellsten mit dem Rad. „Wir basteln uns unsere Wege mit verschiedenen Verkehrsmitteln zusammen“, lautete deshalb der Ansatz des Schirmherrn.

 

„Gerade kurze Wege eignen sich, um Bewegung in den Alltag zu bringen“, so die Überzeugung von Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Auf dem Rad etwa lasse sich der Weg zwischen Haustür und Arbeitsplatz ganz einfach zur täglichen Sporteinheit umfunktionieren. Mit dem Mobilitäts-Aktionstag wolle man auch zeigen, dass Umweltbewusstsein und Gesundheit einfach zusammengehören.

 

Dass man in Karlsruhe auf dem Rad die Nase vorn hat, bestätigte auch Henning Bergmann vom ACE-Projekt „Gute Wege zur guten Arbeit“, das Teil der Klimaschutzinitiative ist und vom Bundesumweltministerium gefördert wird. „Karlsruhe besitzt eine top Fahrrad-Infrastruktur“, so Henning, der mit Bahn und Faltrad zu seinen deutschlandweiten Einsatzorten reist. Im Rahmen des Projekts unterstützt er Unternehmen wie die AOK Mittlerer Oberrhein bei der Ausrichtung von Aktionstagen. „Gemeinsam mit den Menschen und je nach regionalen Gegebenheiten stoßen wir Veränderungen an.“ In der Verbindung von unternehmensgenutztem und privaten Car-Sharing sieht er noch viel Potenzial.

 

 

 

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news-2179 Wed, 28 Mar 2018 16:13:24 +0200 Stressfrei und umweltfreundlich zur Arbeit: AOK lädt zum Mobilitäts-Aktionstag ein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/stressfrei-und-umweltfreundlich-zur-arbeit-aok-laedt-zum-mobilitaets-aktionstag-ein.html Der Pendlerstrom nach Karlsruhe wächst. Mit ihm die Belastungen für Mensch und Umwelt. Doch wie lassen sich Arbeitswege in die Fächerstadt gesund und entspannt gestalten? Die AOK Mittlerer Oberrhein geht dieser Frage am 12. April nach und veranstaltet auf ihrem Parkplatzgelände in der Kriegsstraße 41 in Karlsruhe einen Mobilitäts-Aktionstag für ihre Belegschaft, aber auch für benachbarte Unternehmen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Schirmherr des Mitmach-Tags ist Bürgermeister Michael Obert. Neben Vorträgen, Infoständen und Beratungen steht vor allem das praktische Ausprobieren, Informieren und Vernetzen im Mittelpunkt. Für 2015 zählte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg für die Stadt Karlsruhe 100.571 innergemeindliche Pendler, 111.423 Einpendler und 44.451 Auspendler. „Stau, Stress, Zeitmangel – Pendeln fordert Beschäftigte, Unternehmen, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen. Dabei gibt es gute Alternativen wie Bus, Bahn, Fahrrad oder Fahrgemeinschaften.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Mittlerer Oberrhein, weiß dass der tägliche Weg zur Arbeit eine enorme Zusatzbelastung bedeuten kann. Mit dem Mobilitäts-Aktionstag möchte Röcker Menschen anregen, über ihren Arbeitsweg nachzudenken. „Lernen Sie am 12. April die ganze Bandbreite gesunder, günstiger und nachhaltiger Mobilität kennen. Kommen Sie zu uns und machen Sie mit“, lädt er nicht nur seine Mitarbeiter am Standort, sondern bewusst auch alle Pendler und Karlsruher ein. „Es reicht nicht, wenn Einzelne neue Wege gehen. Wir müssen gemeinsam umdenken.“

 

Die Veranstaltung wird um 9:15 Uhr auf dem AOK-Parkplatzgelände von Bürgermeister Michael Obert eröffnet. Danach können Besucher Pedelecs, Falt- und Lastenräder Probe fahren, einen Fahrrad-Airbag kennenlernen oder sich über Bikesharing informieren. Radfahrer können ihren Drahtesel kostenlos checken lassen oder auf einem Fahrradsimulator ihre Reaktionsgeschwindigkeit testen. Am Stand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Karlsruhe werde Räder kostenlos codiert (Voranmeldung per E-Mail an gute-wege@ace.de). Wer überprüfen möchte, ob der aktuelle Arbeitsweg tatsächlich der Beste ist, kann sich individuell und verkehrsmittelübergreifend vom Projekt „Gute Wege“ des ACE Auto Club Europa beraten lassen. Daneben stehen Elektroautos zur Begutachtung bereit. Interessierte können sich zum Thema Elektromobilität im Alltag beraten lassen oder erfahren, wie sich zuhause Strom tanken lässt.

 

Die AOK richtet den Mobilitäts-Aktionstag mit Unterstützung des Projekts „Gute Wege zur guten Arbeit“ des ACE aus. Das Projekt mit dem Ziel, Arbeits- und Dienstwege von Beschäftigten effizient und nachhaltig zu gestalten, ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Der Aktionstag soll zeigen, dass sich gerade kurze Wege eignen, um Bewegung in den Alltag zu bringen. „Ziel von betrieblichem Mobilitätsmanagement ist es, Beschäftigte zum Umstieg von Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder Fahrgemeinschaften zu motivieren“, erläutert Henning Bergmann vom ACE-Team „Gute Wege“. Die Alternativen zum eigenen Auto werden attraktiver gestaltet und Hemmnisse, die ihrer Nutzung entgegenstehen, abgebaut. Dabei geht es auch um die sinnvolle Kombination der einzelnen Verkehrsmittel. Bergmann veranschaulicht, wie das in der Praxis aussehen kann: „Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern bezuschusste Jobtickets, bauen Duschen und Umkleidekabinen für Fahrradfahrer oder richten Mitfahrbörsen im Intranet ein.“ Bisherige Projekte zeigten, dass solche Anreize wirken. „Die Beschäftigten profitieren von günstigeren und schnelleren Arbeitswegen und fördern die eigene Gesundheit“, ist Röcker überzeugt und verdeutlicht: „Bereits 30 Minuten moderater körperlicher Aktivität am Tag – wie etwa Radfahren – senken das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Diabetes deutlich.“ Als tägliche Portion Sport zwischen Haustür und Arbeitsplatz lasse sich das Fahrrad prima in den Berufsalltag integrieren. „Den Mobilitäts-Aktionstag verstehen wir als weiteren Baustein in unserem Engagement für das Fahrradfahren und das Umweltprogramm greenAOK“, so Röcker. Daneben richtet die AOK seit Jahren gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner ADFC die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ aus und wurde kürzlich erneut als eines von 20 Unternehmen in Baden-Württemberg als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zertifiziert. „In Sachen Radfahren möchten wir eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Das wünscht sich Röcker auch für das betriebliche Mobilitätsmanagement. Die benachbarten Unternehmens-Chefs lädt er ein mit den Worten: „Indem wir unseren Beschäftigten ermöglichen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und auf Alternativen einzulassen, tragen wir gemeinsam bei zu Klimaschutz und Verkehrsentlastung und schützen gleichermaßen die physische und psychische Gesundheit der Menschen in Karlsruhe.“

 

Foto Copyright: „ACE Auto Club Europa“

 

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news-2123 Tue, 06 Mar 2018 14:47:01 +0100 Emotionen auf dem Eis – AOK-Familientag: Inklusion bewegt unsere Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/emotionen-auf-dem-eis-aok-familientag-inklusion-bewegt-unsere-region.html Zum fünften Mal hatte die AOK Mittlerer Oberrhein zum Familientag in den Baden-Airpark geladen. Gemeinsam mit dem ESC Hügelsheim und der Lebenshilfe Baden-Baden Bühl Achern gab es am letzten Sonntag im Februar den ganzen Tag über die Möglichkeit, Faszination Eislauf zu erleben. Die ehrenamtlichen Helfer hatten ordentlich zu tun, um die rund 1.500 Gäste den ganzen Tag optimal zu betreuen und verpflegen. Alles drehte sich um Spiel, Spaß und Bewegung auf dem Eis. Bereits am Vormittag war die Eisfläche beim „Publikumslauf für jedermann“ voll belegt. Bei der „Eis-Disco für die ganze Familie“ tummelten sich Groß und Klein in der Arena. Das Nachmittagsprogramm wurde durch eine Eis-Show des EHC Waldbronn und des ESC Hügelsheim eröffnet. Rund 600 Zuschauer waren von den Darbietungen der Kinder und Jugendlichen begeistert. Das Programm war von den Trainerinnen Helga Seiler, Sophie Baier, Monika Fassbinder und Sonja Adalbert zusammengestellt und in den vergangenen Wochen einstudiert worden. Alle Mitwirkenden blieben gleich auf dem Eis und begleiteten den Höhepunkt dieses Tages unter dem Motto „Eislaufen für alle – mit und ohne Handicap“. Denn die Verantwortlichen hatten in diesem Jahr den Fokus noch stärker auf Inklusion und damit auf Begegnungen von Menschen mit und ohne Handicap gelegt. Die Lebenshilfe-Botschaft „WIR SIND EINS“ wurde wunderbar Realität. Rund 100 Menschen mit Handicap, ob mit Rollstuhl oder auf dem Schlitten, feierten gemeinsam mit Eltern und Kindern ohne Behinderung eine emotionale Party bei poppiger Musik. Bernd Michéle von der AOK Mittlerer Oberrhein, Harald Unser, Geschäftsführer der Lebenshilfe, und Christian Lemke, Mitglied der Geschäftsführung, sowie Rainer Weinbrecht, Marketing ESC Hügelsheim, waren von den Reaktionen der vielen Gäste auf diese Aktion begeistert.  

 

In diesem Jahr wurde das Angebot noch einmal erweitert: Zu den Rollstühlen kamen Holzschlitten auf das Eis. So konnten viele Kinder mit aufs Eis, die bisher noch nicht die Möglichkeit hatten, in der Eis-Arena ihre Runden zu drehen. Peter Seywald, erster Vorsitzender des ESC Hügelsheim: „Unser Verein wird sich auch zukünftig noch mehr dem Thema Inklusion widmen.“ Bereits zur nächsten Saison plant der ESC Projekte zu diesem aktuellen und bedeutenden Thema. Der AOK-Familientag soll im nächsten Jahr auf jeden Fall in die sechste Auflage gehen und das wiederum auch unter dem Motto „Inklusion bewegt unsere Region“.

 

 

 

Text und Foto: ESC Hügelsheim

 

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news-2108 Mon, 19 Feb 2018 17:46:55 +0100 Jetzt FSME-Impfschutz aufbauen: Zecken-Gefahr oft unterschätzt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/jetzt-fsme-impfschutz-aufbauen-zecken-gefahr-oft-unterschaetzt.html Die Region Mittlerer Oberrhein gehört zu den FSME- und Borreliose-Risikogebieten. Die AOK verzeichnet hier seit Jahren nur vereinzelt Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Bei Borreliose handelt es sich dagegen um eine weit verbreitete Krankheit: So zählte die AOK Mittlerer Oberrhein im Jahr 2016 1.410 Versicherte, die wegen Borreliose behandelt werden mussten. In der AOK-Landesstatistik steht die Region damit an zweiter Stelle. Dem Robert Koch Institut wurden für das Jahr 2016 bundesweit 348 FSME-Erkrankungen übermittelt, 2017 waren es 480. 120 der Fälle entfielen 2016 auf Baden-Württemberg, im Jahr 2017 zählte man 180 Infektionen landesweit.(*) Vergleichsweise wenige Zecken sind mit FSME infiziert. Doch ihr Stich ist tückisch. Denn die Viruserkrankung ist nicht behandelbar und kann zu einer lebensgefährlichen Hirnhautentzündung führen. „Da das Virus sofort nach dem Stich übertragen wird, kann eine Ansteckung auch bei schneller Zeckenentfernung erfolgen“, klärt Wencke Winand auf. Die Karlsruher Fachärztin für Allgemeinmedizin empfiehlt die Impfung Erwachsenen, die sich in Risikogebieten aufhalten. Bei Kleinkindern sollte die Entscheidung in Rücksprache mit dem Kinderarzt getroffen werden. „Einerseits besteht bei Kindern ein höheres Risiko, gestochen zu werden, da sie gern im Gras und Gestrüpp spielen. Andererseits verläuft FSME bei Kindern meist leichter als bei Jugendlichen und Erwachsenen“, differenziert die Ärztin. „Die beiden in Deutschland zugelassenen Impfstoffe können ab dem ersten Geburtstag verabreicht werden.“

 

 

 

„Alle gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten der FSME-Impfung für Versicherte, die in Risikogebieten wohnen“, informiert Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Die Grundimmunisierung erfolgt mit 3 Injektionen innerhalb eines Jahres. Auffrischungsimpfungen sind je nach Alter alle 3 bis 5 Jahre nötig. „Wer im Sommer einen guten Schutz besitzen möchte, sollte sich spätestens jetzt impfen lassen“, empfiehlt Harald Röcker.

 

 

 

Gegen Borreliose existiert dagegen kein Impfstoff. Die bakterielle Infektion kann zwar mit Antibiotika behandelt werden, doch bleibt sie oft lange Zeit unerkannt. Unbehandelt kann sie schwere Langzeitschäden auslösen, etwa an den Nerven oder Gelenken. „Im Gegensatz zu FSME-Viren wandern die Borrelien erst Stunden nach dem Stich in den Organismus des Wirts“, erklärt Wencke Winand und rät: „Nach einem Aufenthalt im Freien sollte man Körper und Kleidung gründlich nach Zecken absuchen, um einer Ansteckung vorzubeugen.“ Bevorzugte Stichstellen befinden sich am Haaransatz, an den Ohren, am Hals, unter den Achseln, in den Ellenbeugen und Kniekehlen, im Bauchnabel und Genitalbereich.

 

 

 

„Das Vorkommen von Borrelien in Zecken schwankt sowohl regional als auch kleinräumig sehr stark und kann bis zu 30 Prozent betragen. In Deutschland tragen 5,8 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer Antikörper und haben somit mindestens eine Infektion durchgemacht“, zitiert Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, das Robert Koch Institut.

 

 

 

Als häufigste Komplikation nach einem Zeckenstich bezeichnet Wencke Winand „Lokalinfektionen, wenn Bakterien in das Stich-Loch dringen“. Stichstellen sollten deshalb stets sorgfältig desinfiziert werden. Bewährt habe sich Jodsalbe, die man mit einem Pflaster über Nacht auf die Stich-Stelle aufbringt. „Erste Irritationen sind meist harmlos. Bildet sich nach einer oder mehreren Wochen eine Rötung ringförmig um die Stichstelle – die so genannte Wanderröte – kann dies auf eine Borreliose-Infektion deuten.“ Ein Arzt sollte nun unbedingt zu Rate gezogen werden.

 

 

 

Beim Entfernen der Zecke mit einer Pinzette, einer Zeckenzange oder -karte sei es wichtig, das Tier vorsichtig heraus zu hebeln, ohne es zu quetschen. „Sonst gibt die Zecke unter Stress vermehrt und schneller Speichel oder Darminhalt ab und Krankheitserreger können beschleunigt übertragen werden“, klärt Wencke Winand auf und warnt vor der Verwendung von Klebstoff, Öl oder Nagellack beim Zeckenentfernen. Auch dies erhöhe das Infektionsrisiko.

 

Mehr Infos gibt’s unter: www.rki.de/zecken

 

 

 

(*) Quelle: survstat.rki.de, Abfragedatum 19.2.2018

 

Fotonachweis: www.zecken.de

 

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news-2083 Mon, 05 Feb 2018 14:48:07 +0100 Familientag in der Eis-Arena: AOK und ESC Hügelsheim laden zum Schlittschuhlauf ein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/familientag-in-der-eis-arena-aok-und-esc-huegelsheim-laden-zum-schlittschuhlauf-ein.html Family on Ice …lautet das Motto des großen Aktionstags in der Eissporthalle im Baden-Airpark. Für viele Familien ist dieses Event zum Jahresbeginn bereits eine feste Größe im Terminkalender. „Der Besucherandrang und die Atmosphäre voller Begeisterung übertreffen unsere Erwartungen jedes Jahr aufs Neue“, freut sich Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Zum fünften Mal nun lädt der ESC Hügelsheim 09 e.V. gemeinsam mit der AOK am Sonntag, den 25. Februar von 10 bis 18:30 Uhr zu einem coolen und abwechslungsreichen Programm nach Rheinmünster ein. An diesem Tag dreht sich alles um Spiel, Spaß und Bewegung für die ganze Familie: „Beim Publikumslauf können Eltern, Großeltern, Kinder und Freunde auf Schlittschuhen ausgelassen übers Eis gleiten, entspannt die Gemeinschaft genießen und somit aktiv etwas für ihre Gesundheit tun“, begründet Harald Röcker das Engagement der AOK am Baden-Airpark. Die Eisdisco lockt Anfänger und Könner gleichermaßen zum Tanzen und Rocken auf Kufen ein. Ein ganz besonderes Highlight ist die Aktion „Wir sind eins“ – der beliebte Publikumslauf, bei dem sich Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam auf dem Eis tummeln. Dafür wird eigens die Eisfläche entsprechend präpariert, so dass Rollifahrer mit Begleitung – auch ohne Schlittschuhe – aufs Eis können. Freuen Sie sich auch auf die grandiose Eisshow des ERC Waldbronn & ESC Hügelsheim.

 

Wer sich nicht aufs Eis traut oder zwischendurch nach Abwechslung sucht, kann sich am AOK-Stand über maßgeschneiderte Gesundheitsangebote sowie die vielfältigen Sport-, Ernährungs- und Entspannungskurse des größten Krankenversicherers in der Region informieren. Am Stand erhältliche Gutscheine können gegen ein kleines Überraschungsgeschenk eingetauscht werden.

 

Schlittschuhe können in der Eisarena gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.

 

Der Eintritt ist frei!

 

Aktuelle Infos zum Tagesablauf gibt’s unter: aok-bw.de/veranstaltungen oder esc-huegelsheim09.de

 

 

 

Bildnachweis: Frank Vetter

 

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news-2079 Thu, 01 Feb 2018 14:48:19 +0100 Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“: 4-köpfiges LuK-Team gewinnt Ballonfahrt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/mitmach-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-4-koepfiges-luk-team-gewinnt-ballonfahrt.html 2011 nahmen Mitarbeiter der Firma LuK erstmals an der Fahrrad-Veranstaltung teil. Nachdem bereits 2012 ein Team des Bühler Unternehmens einen Preis gewonnen hatte, freute sich nach Abschluss der Saison 2017 erneut ein radbegeistertes LuK-Quartett über einen tollen Gewinn. Den Gutschein für eine Ballonfahrt für vier Personen überreichte Bernhard Ibach, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, den glücklichen Teampreis-Gewinnern der Aktion „Mit dem Rad zu Arbeit“ Jana Lay, Carla Schürmann, Christoph Echsler und Ralf Hundsdörfer.

 

 

 

 „Das Auto mal stehen zu lassen und stattdessen das Rad zu nehmen, schont nicht nur die Umwelt, sondern fördert auch die Gesundheit“, brachte Bernhard Ibach den Kerngedanken der Aktion auf den Punkt. Studien belegen, dass bereits 30 aktive Minuten am Tag Herz und Kreislauf stärken, das allgemeine Wohlbefinden verbessern und Stress schneller verfliegen lassen. Seit mehr als 16 Jahren überzeugt die Idee hinter der kostenlosen Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und der AOK: Statt die knappe Freizeit zu beschneiden, wird die aus gesundheitlicher Sicht „verlorene“ Pendelzeit in der Bewegungsbilanz aktiviert – auf dem Fahrrad.

 

 

 

1.731 Teilnehmer aus der Region Mittlerer Oberrhein machten im vergangenen Sommer ihren Arbeitsweg zur Fitness-Strecke, davon 27 Mitarbeiter des Bühler Unternehmens LuK. Rund 500 mehr als im Jahr 2016. Sie radelten allein oder gemeinsam – 110 Teams hatten sich gebildet. Insgesamt radelten die Teilnehmer über 750.000 Kilometer im Aktionszeitraum von 1. Mai bis 31. August 2017. In Baden-Württemberg radelten insgesamt 11.775 Personen 5.253.597 Kilometer, was einer CO2-Ersparnis von knapp 1.000.000 kg entspricht.

 

 

 

Auch im Jahr 2018 fällt am 1. Mai wieder der Startschuss für die Mitmach-Aktion: Wer im Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August 2018 an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, nimmt automatisch an der Verlosung toller, von Sponsoren zur Verfügung gestellter Preise teil. Einfach registrieren und losradeln. Für alle, denen das zu lange dauert, lockt schon vom 15. Januar bis 31. März das Vorab-Gewinnspiel „Aktiv durch die Winterpause!“

 

 

 

www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

 

 

 

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news-2074 Tue, 30 Jan 2018 15:56:41 +0100 Neuer AOK-Bezirksrat konstituiert sich: Markus A. Blümle zum alternierenden Vorsitzenden gewählt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/neuer-aok-bezirksrat-konstituiert-sich-markus-a-bluemle-zum-alternierenden-vorsitzenden-gewaehlt.html In seiner ersten konstituierenden Sitzung bestimmte der neu gewählte Bezirksrat der AOK Mittlerer Oberrhein Markus A. Blümle, Personaldirektor der E.G.O.-Gruppe, als Vertreter der Arbeitgeber. Alternierender Vorsitzender und erneuter Versicherten-Vertreter ist Günter Schmidtke, Geschäftsführer (1. Bevollmächtigter) der IG Metall Karlsruhe. Im Geschäftsjahr 2018 steht Markus A. Blümle an der Spitze des ehrenamtlichen Selbstverwaltungsgremiums der AOK Mittlerer Oberrhein mit jeweils 15 Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Diplom-Betriebswirt tritt die Nachfolge von Götz Bierling an, der nach 33 Jahren Engagement bei der AOK verabschiedet wurde.

 

 

 

Der AOK-Bezirksrat vertritt aktiv die Interessen aller Beitragszahler und setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei gleichzeitig wirtschaftlicher Verwendung der Mittel auf regionaler Ebene ein. Das Gremium wird alle sechs Jahre durch die Sozialwahlen neu gewählt. Den Vorsitz übernimmt ein Arbeitgeber- oder ein Versichertenvertreter im jährlichen Wechsel.

 

 

 

„Zukunftsfähige Finanzierung, sektorenübergreifende und flächendeckende Versorgung, Investitionen in Krankenhäuser und neue Technologien, Digitalisierung, Personalausstattung und Bezahlstrukturen – in der gesetzlichen Krankenversicherung stehen wir vor vielen Herausforderungen. Wichtige geschäftspolitische Entscheidungen der AOK vor Ort möchten wir mitgestalten“, beschreibt Markus A. Blümle den Arbeitsauftrag des Bezirksrats, den Günter Schmidtke ergänzt: „Wir verstehen uns als direkte Ansprechpartner für die Fragen und Bedürfnisse der Versicherten und Arbeitgeber vor Ort.“

 

 

 

Nach über drei Jahrzenten ehrenamtlicher Tätigkeit bei der AOK verabschiedete sich Rechtsanwalt Götz Bierling: „Mich hat der sachliche Austausch fasziniert. Die konstruktive Atmosphäre, bei der alle an einem Strang ziehen – egal aus welchem ,Lager‘ man stammt.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, würdigte den ehemaligen Geschäftsführer der Südwestmetall, Bezirksgruppe Karlsruhe als „engagierten Selbstverwalter und konstruktiv kritischen Vertreter, der die sozialen Aspekte von Entscheidungen und Weichenstellungen stets auf den Prüfstand gestellt hat.“

 

 

 

 

 

Foto: (v.l.n.r.) Arbeitgeber-Vertreter Markus A. Blümle, AOK-Mittlerer Oberrhein Geschäftsführer Harald Röcker, Arbeitnehmer-Vertreter Günter Schmidtke

 

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news-2042 Wed, 17 Jan 2018 12:28:00 +0100 AOK Mittlerer Oberrhein investiert in Versorgung: Neues Gesundheitszentrum in Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-mittlerer-oberrhein-investiert-in-versorgung-neues-gesundheitszentrum-in-rastatt.html Die AOK Mittlerer Oberrhein bleibt Wachstumskasse: „Das Unternehmen zählt derzeit über 337.000 Versicherte. Allein im Jahr 2017 konnten wir über 11.000 neue Versicherte begrüßen“, wartet Geschäftsführer Harald Röcker mit hervorragenden Zahlen auf. Als Erfolgsfaktoren für die Steigerung nennt er „unsere regionale Präsenz, persönlichen Kontakt und die guten Versorgungsprogramme.“ Auch im Landkreis Rastatt (70.228 Versicherte) und im Stadtkreis Baden-Baden (18.969) zeichnet sich eine positive Entwicklung ab: „Zählt man noch die 8.705 Versicherten aus dem Elsass dazu, die in Deutschland arbeiten, knacken wir hier bald die 100.000er-Marke“, freut sich Harald Röcker über einen Zugewinn von knapp 3.000 Versicherten im vergangenen Jahr. Die AOK Mittlerer Oberrhein beschäftigt derzeit 744 Mitarbeiter, davon arbeiten 113 am Standort Rastatt. Die Bezirksdirektion zählt zu den größten der 14 Direktionen unter dem Dach der AOK Baden-Württemberg. Um sich im persönlichen Gespräch mit Führungskräften und Mitarbeitern auszutauschen, besuchte Dr. Christopher Hermann, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, das Kundencenter Rastatt.

 

 

 

„Damit wir die Menschen in der Region wohnortnah versorgen können, pflegen wir ein Netz aus 21 Kundencentern. Daneben bauen wir unsere drei großen Standorte – Bruchsal, Karlsruhe und Rastatt – sukzessive aus“, beschreibt Bezirksdirektions-Chef Harald Röcker seine Grundphilosophie. In Rastatt steht die Erweiterung und Sanierung des AOK-Verwaltungsgebäudes in der Friedrich-Ebert-Straße kurz vor dem Abschluss. „Für die Renovierung des Kundencenters haben wir uns entschieden, um die Betreuung der Menschen vor Ort zeitgemäß und nach den neuesten Gesichtspunkten vornehmen zu können“, berichtet Harald Röcker. Im Neubau wurden ein Seminarraum für Schulaktionen, ein Raum für Bewegungsangebote, ein modernes Kochstudio, ein Rückenstudio sowie Platz für circa 30 Arbeitsplätze geschaffen. Neben der Kundenbetreuung, so Harald Röcker, gewinne die Prävention zunehmend an Bedeutung. Gesundheitskurse werden ab Ende Februar im neuen Gesundheitszentrum stattfinden. Die offizielle Eröffnung erfolgt im Frühjahr.

 

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news-1996 Fri, 01 Dec 2017 16:34:24 +0100 AOK Mittlerer Oberrhein vergrößert sich - neue Räumlichkeiten in Oberderdingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-mittlerer-oberrhein-vergroessert-sich-neue-raeumlichkeiten-in-oberderdingen.html Am 4. Dezember bezieht das AOK-Kundencenter Oberderdingen Räumlichkeiten im neuen Gesundheitszentrum in der Schillerstraße 7. „Wir sind regelrecht aus den Nähten geplatzt“, beschreibt Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, die Situation am alten Standort in der Flehinger Straße. Das neue Kundencenter bietet dagegen 152 lichtdurchflutete Quadratmeter mit barrierefreiem Zugang und barrierefreier Beratungsmöglichkeit.

 

„Beim Service setzen wir auf regionale Präsenz und persönlichen Kontakt“, betont Geschäftsführer Harald Röcker das Unternehmens-Credo der AOK Mittlerer Oberrhein. Dass Menschen räumliche und menschliche Nähe schätzen, belegt der ungebremste Wachstumskurs des Unternehmens, das mittlerweile mehr als 335.000 Versicherte zählt. „In Oberderdingen sind wir auf derzeit über 7.800 Versicherte gewachsen und möchten den Standort bewusst stärken“, so Harald Röcker. „Im neuen Kundencenter erwartet sie eine hervorragende Parkplatzsituation und alle Synergieeffekte, die das Gesundheitszentrum Oberderdingen bietet.“

 

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news-1981 Thu, 23 Nov 2017 09:34:40 +0100 Eintauchen ins Reich der Fantasie: AOK-Vorlesestunde in der Balger Kinderklinik https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/eintauchen-ins-reich-der-fantasie-aok-vorlesestunde-in-der-balger-kinderklinik.html Gemeinsam mit Klinikclown „Professor Osterhase“ bescherte Oliver Gilpert, Leiter des AOK-Kundencenters Baden-Baden, Kindergartenkindern und kleinen Patienten in der Balger Kinderklinik einen unvergesslichen Vormittag. Es ist mucksmäuschenstill im Spielzimmer der Balger Kinderklinik am Klinikum Mittelbaden. Die rund ein Dutzend Kinder des Balger Kindergartens und einige kleine Patienten samt Eltern, Erzieherinnen und Krankenhauspersonal lauschen gespannt den Abenteuern der „kleinen Hexe“. Mit der Vorleseaktion an diesem Vormittag nimmt Oliver Gilpert seine kleinen Zuhörer mit auf eine Reise ins Land der Fantasie.

 

„Der Bundesweite Vorlesetag, der seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November stattfindet, ist für uns eine schöne Möglichkeit, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen“, begründet der dreifache Vater und begeisterte Vorleser seinen Einsatz. „Denn Vorlesen macht Spaß, stark und schlau. Es beugt Sprachentwicklungs-Störungen vor, fördert das Hörverständnis und die Eltern-Kind-Beziehung.“

 

Und beim Vorlesen kann gelacht werden: ausgelassen, laut, herzhaft – und immer wieder und wieder. Dafür sorgt Klinikclown „Professor Osterhase“, der mit seinen möglichst unmöglichen Einfällen auch die Erwachsenen zum unentwegten Kichern verführt.

 

Der Appetit der kleinen Zuhörer auf ganze vier Bücher wird nur kurz durch den kleinen Hunger auf leckere Dambedeis – Hefegebäck-Männchen – unterbrochen. Dazu Wasser oder Apfelsaftschorle, und schon findet man sich erneut zum Vorlesekreis ein…

 

Zum Abschluss bastelt „Professor Osterhase“ jedem Kind flugs ein Luftballontier- oder -schwert. Im Namen der AOK Mittlerer Oberrhein überreicht Oliver Gilpert Kindergarten und Kinderklinik je ein Bücherpaket aus dem Thienemann-Esslinger Verlag. Der Vorlesevormittag ist zu Ende und man verabschiedet sich… bis zum nächsten Jahr!

 


Foto: Nina Weber-Kunt

 

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news-1974 Tue, 21 Nov 2017 12:07:03 +0100 Baden-TV „Talk im Schlachthof: Essstörungen – was steckt dahinter? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/baden-tv-talk-im-schlachthof-essstoerungen-was-steckt-dahinter.html Die Zahl der AOK-Versicherten in der Region Mittlerer Oberrhein, die wegen einer Essstörung ambulant oder stationär in Behandlung waren, ist in den vergangenen Jahren gestiegen: 680 waren es im Jahr 2012, fast 800 im Jahr 2016. Ausstrahlung der Sendung am Mittwoch, den 22. November um 18:30 Uhr und 21:30 Uhr bei Baden-TV.

 

Magersucht, Ess-Brech-Sucht, der Zwang gesund zu essen, Essattacken, Muskelsucht … Essstörungen können vielfältig ausgeprägt sein. In der Karlsruher Gaststätte "Im Schlachthof" diskutierten drei Experten vor laufender Kamera Ursachen, Alarmsignale und Behandlungsmöglichkeiten dieser Suchterkrankungen: Prof. Dr. Michael Berner, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Städtischen Klinikum Karlsruhe, Ruth Müller, Ernährungsexpertin bei der AOK Mittlerer Oberrhein, sowie Dr. Martina Rapp, Psychologische Psychotherapeutin bei der Diakonie Suchthilfe Mittelbaden. Mit dabei auf dem Podium: eine junge Studentin, die offen über ihre Erkrankung sprach, um aufzuklären und Betroffenen Mut zu machen.

 

Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein regelmäßig das live produzierte Format „Talk im Schlachthof“ zu gesundheitspolitischen Themen. Den informativen Beitrag „Essstörungen“ können Interessierte nach der Ausstrahlung in der Baden-TV-Mediathek nachsehen.

 

baden-tv.com

 

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news-1956 Tue, 14 Nov 2017 15:22:43 +0100 Wenn das Atmen schwer fällt: Am 15. November ist Welt-COPD-Tag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/wenn-das-atmen-schwer-faellt-am-15-november-ist-welt-copd-tag.html „COPD steht laut WHO weltweit an vierter Stelle der Erkrankungen, welche die meisten Todesfälle nach sich ziehen, an sechster Stelle innerhalb Deutschlands.“ Anlässlich des Welt-COPD-Tag am 15. November möchte die AOK Mittlerer Oberrhein auf die so genannte chronisch obstruktive Lungenerkrankung aufmerksam machen, unter der allein in der Region rund 13.000 AOK-Versicherte leiden. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa vier Millionen Deutsche an COPD erkrankt sind. Zu den klassischen Symptomen zählen Husten, Auswurf und Atemnot. „Hauptursache für COPD ist Tabakkonsum”, klärt Harald Röcker über die Krankheit auf, die sich langsam über Jahre hinweg entwickelt. „Beschwerden wir hartnäckiger Husten werden oft für Raucherhusten, eine Bronchitis oder Asthma gehalten“, beschreibt der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein das Tückische. „Bei fortgeschrittener COPD bekommen die Betroffenen nur schwer genügend Luft.“ Die Lunge sei zu diesem Zeitpunkt dauerhaft geschädigt, die Bronchien verengt. Schon Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen, Gartenarbeit oder ein Spaziergang reichten dann aus, um außer Atem zu geraten. Bei Rauchern sei die wirkungsvollste therapeutische Maßnahme, sich sofort vom Glimmstägel zu trennen. Mit gezielter Atemgymnastik hätten Betroffene die Möglichkeit, ihre Lebensqualität zu verbessern.

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

 


 

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news-1952 Mon, 13 Nov 2017 12:26:41 +0100 Familienfreundlicher Service-Sieger: AOK Mittlerer Oberrhein erhält Auszeichnungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/familienfreundlicher-service-sieger-aok-mittlerer-oberrhein-erhaelt-auszeichnungen.html „Beim Service setzen wir auf regionale Präsenz und persönlichen Kontakt“, umschreibt Geschäftsführer Harald Röcker das Unternehmens-Credo der AOK Mittlerer Oberrhein. Der Erfolg gibt ihm Recht: In einer DEUTSCHLAND-TEST-Umfrage für die Zeitschrift „Focus Money“ kürten die Befragten die Kasse in Karlsruhe zum „Service-König“ für die Branche „Krankenkassen“. Dass die AOK Mittlerer Oberrhein in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt über 10.000 neue Versicherte begrüßen durfte, belegt den ungebremsten Wachstumskurs des Unternehmens, das mittlerweile mehr als 333.000 Versicherte zählt.

 

„Während sich viele Versicherungs-Unternehmen aus der Fläche zurückziehen, pflegen wir unser Netz aus 21 Kundencentern. Die Umfrage bestätigt unseren Kurs“, freut sich Harald Röcker über die Auszeichnung in der „Focus Money“-Ausgabe vom 21. Oktober. „Wenn es um exzellenten Service geht, schätzen Verbraucher räumliche und menschliche Nähe.“

 

Als Aufsichtsratsvorsitzende der regionalen Wirtschaftsförderung (WFG) Bruchsal verlieh Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick dem AOK-Kundencenter Bruchsal kürzlich eine weitere Auszeichnung – das Prädikat „Familienfreundlich in der Wirtschaftsregion Bruchsal“.

 

„Um Personalpolitik familienfreundlich zu gestalten, möchten wir so nah wie möglich an den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Beschäftigten sein“, erklärt Harald Röcker. In Berlin erhielt die AOK Baden-Württemberg dieses Jahr zum dritten Mal das Zertifikat „audit berufundfamilie“.

 

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news-1946 Thu, 09 Nov 2017 11:32:08 +0100 Mit der "kleinen Hexe" ins Reich der Fantasie: AOK Mittlerer Oberrhein beteiligt sich am bundesweiten Vorlesetag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/mit-der-kleinen-hexe-ins-reich-der-fantasie-aok-mittlerer-oberrhein-beteiligt-sich-am-bundesweite.html Lesen macht Spaß. Lesen macht stark. Lesen macht schlau. Drei gute Gründe für die AOK Mittlerer Oberrhein sich am 14. Bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen, der am Freitag, den 17. November stattfindet. Er gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands: Im vergangenen Jahr lasen über 135.000 Bücherfreunde und Promis anderen Menschen vor – in KiTas, Bibliotheken oder Pflegeheimen. „Eltern können viel tun, um ihre Kinder beim Spracherwerb zu unterstützen und somit einer Sprachentwicklungs-Störung vorzubeugen“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. „Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung, sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.“ Mit folgenden Aktionen, bei denen AOK-Mitarbeiter aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen, möchte die AOK Mittlerer Oberrhein Lust auf (Vor-)Lesen machen:

 

•    17.11. 10 Uhr Balger Klinik, Spielzimmer der Klinik für Kinder und Jugendliche, Station 3E, es nimmt Teil der Balger Kindergarten

•    17.11. Vormittag, Pestalozzischule Karlsruhe Durlach

•    17.11. Vormittag, Ev. Kindergarten Sulzfeld

•    17.11. Vormittag, Kindergarten Der gute Hirte, Bruchsal

 

Den Kindergärten überreicht die AOK je das das Buch „Die kleine Hexe – Ausflug mit Abraxas“ – eine Geschichte nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler – und ein Bücherpaket aus dem Thienemann-Esslinger Verlag.

 

Mehr Infos zur bundesweiten Aktion gibt es im Internet unter www.vorlesetag.de

 

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news-1938 Mon, 06 Nov 2017 17:35:34 +0100 Mit Vorlesen fördern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/mit-vorlesen-foerdern.html Lesen macht Spaß. Lesen macht stark. Lesen macht schlau. Drei gute Gründe für die AOK Mittlerer Oberrhein sich – gemeinsam mit dem Klinikum Mittelbaden - am 14. Bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen. Am Freitag, den 17. November, um 10 Uhr, liest Oliver Gilpert, Leiter des AOK-Kunden Centers Baden-Baden, aus dem Buch „Die kleine Hexe – Ausflug mit Abraxas“ den kleinen Patienten und Besuchern vor. Tatkräftig unterstützt wird er hierbei von Klinikclown Professor Osterhase. Die Vorlesestunde findet im Spielzimmer der Balger Kinderklinik auf Station 3E statt.

 

Chefarzt Markus Kratz und Erzieherin Carmen Grötz freuen sich über zahlreiche Zuhörer. Zum Abschluss hat Professor Osterhase noch eine kleine Überraschung zum Mitnehmen für jedes Kind. Oliver Gilpert wird ein Bücherpaket mit Kinderbüchern aus dem Thienemann-Esslinger-Verlag überreichen.

 

„Eltern können viel tun, um ihre Kinder beim Spracherwerb zu unterstützen und somit einer Sprachentwicklungs-Störung vorzubeugen“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. „Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung, sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.“

 

Weitere Infos gibt es unter: vorlesetag.de

 

 

 

Bildnachweis: „Stiftung Lesen“

 

 

 

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news-1896 Tue, 17 Oct 2017 16:39:39 +0200 „Wer nicht rastet, der nicht rostet“: AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt Projekt „Gesundheit zum Mitmachen“ seit 25 Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/wer-nicht-rastet-der-nicht-rostet-aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-projekt-gesundheit-zum-mi.html „Gesundes Altern. Höhere Lebensqualität bei längerer Lebensdauer: Wer lebenslang in Bewegung bleibt, genießt deutliche Vorteile in Sachen Gesundheit“, fasst Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, die Überzeugung der Gesundheitskasse zusammen. Die in Deutschland einzigartige Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“ bestätigt und begleitet den Ansatz der AOK, Menschen in jeder Lebensphase mit Fitnessangeboten aktiv und individuell zu unterstützen. „Mit dem Projekt können wir uns für die Bevölkerung vor Ort in Bad Schönborn im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts einsetzen“, freut sich Harald Röcker über die kontinuierliche Kooperation mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Gemeinde Bad Schönborn. Das Engagement entspreche der Unternehmensphilosophie, laut der sich die AOK regional verankert und verpflichtet sehe. „Und wir nutzen die Möglichkeit, die Ergebnisse der Studie zeitnah in den Bereich Gesundheitsförderung einfließen zu lassen.“

 

 

 

Die Untersuchung hat vor allem folgende Ziele: Eine wissenschaftliche Langzeitstudie zu den Wechselbeziehungen von Aktivität, Fitness und Gesundheit umzusetzen und Transferbausteine der bewegungsorientierenden Gesundheitsförderung für andere Gemeinden zu entwickeln. Das Untersuchungskonzept von „Gesundheit zum Mitmachen“ ist ganzheitlich angelegt, sodass sich möglichst alle Einflussfaktoren auf die Gesundheit der Teilnehmenden erfassen und auswerten lassen. Diese Vorgehensweise ermöglicht es, sowohl soziale, gesundheitliche und persönliche als auch umweltbedingte Ursachen für den jeweiligen Fitness- und Gesundheitszustand zu bestimmen und daraus Verbesserungsmöglichkeiten der persönlichen Lebenswelt abzuleiten.

 

 

 

Durch den Wandel in unserem Alltag und zunehmend sitzende Tätigkeiten in der Arbeitswelt bewegen sich Menschen heute immer weniger. Bewegungsmangel erhöht jedoch das Gesundheitsrisiko für Übergewicht und Adipositas, Diabetes Typ 2, Herz- und Kreislaufkrankheiten, Bluthochdruck sowie psychische Leiden. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung und die Bevölkerung überaltert. „Unser Anliegen ist es deshalb, Menschen in Bewegung zu bringen, sie mit passenden Angeboten abzuholen und für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren – und das ein Leben lang“, lautet Harald Röckers Motivation. Die Studie „Gesundheit zum Mitmachen“ liefere der AOK Mittlerer Oberrhein dabei auf wissenschaftlicher Basis Erkenntnisse und Impulse. „Diese möchten wir nutzen, um unsere Angebote und Maßnahmen in der Gesundheitsförderung entsprechend der sich verändernden Bedürfnisse zu gestalten und Kapazitäten auszubauen“, so Harald Röcker. Die Tatsache, dass es sich bei dem Projekt um eine Langzeitstudie handelt, garantiere dabei Nachhaltigkeit. Eine Studie über einen solchen langen Zeitraum mit einer Bevölkerungsgruppe vor Ort sei einzigartig im Gegensatz zu der Vielzahl von Studien, die lediglich Momentaufnahmen liefern.

 

Weitere Informationen: www.gesundheit-zum-mitmachen.de

 

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news-1864 Mon, 25 Sep 2017 14:50:17 +0200 Einmal grünes Blut – immer grünes Blut: Ausgelassene Stimmung beim Grillfest der Ehemaligen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/einmal-gruenes-blut-immer-gruenes-blut-ausgelassene-stimmung-beim-grillfest-der-ehemaligen.html Wer jahrelang Seite an Seite gearbeitet hat, freut sich auch jenseits des Berufslebens auf ein Wiedersehen. Das trifft zumindest auf viele ehemalige AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu. Im September trafen sich rund 70 AOK-Seniorinnen und -Senioren zum gemütlichen Beisammensein. Die Verbundenheit zum Unternehmen war deutlich zu spüren. Statt Kaffee und Kuchen stand Gegrilltes und Salat auf dem Speiseplan. Das kam bei den Gästen gut an. Trotz eines Nachmittags, der im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel ... … denn pünktlich mit dem Anwerfen des Grills im Hof des Karlsruher AOK-KundenCenters öffnete Petrus seine Schleusen und schüttete kübelweise Wasser über die Karlsruher Innenstadt. Doch das tat der tollen Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil. Spontan schnappten sich aktive AOK-Mitarbeiter Schirme und standen Spalier auf dem Weg zum Grill. So erreichten alle Anwesenden trockenen Hauptes das Zelt mit dem Grill, wo sie sich Hähnchen, Rind, Lamm oder Schwein auf den Teller legen ließen.

 

 

 

Gutes Essen und Trinken war allerdings nicht das Einzige, was den Ehemaligen präsentiert wurde. Zu Beginn informierte Geschäftsführer Harald Röcker über die momentane Situation der AOK Mittlerer Oberrhein, die gut aufgestellt und getreu dem Titel seines Vortrags „politisch engagiert, unternehmerisch erfolgreich, menschlich nah“ sei. Zudem griff er aktuelle Themen auf. Das höhere Renteneintrittsalter von 67 Jahren erfordere eine Umgestaltung der Krankenversicherung und des Reha-Bereichs. Für „die Gesellschaft des langen Lebens“ müssten neue Präventions-, Reha- und Pflegekonzepte erarbeitet werden, die nicht nur an das Lebensalter angepasst seien, sondern auch die individuelle Lebensqualität sicherstellten. Und Richtung Politik formulierte er: „Die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung wäre wichtig“.

 

 

 

Abschließend setzte Harald Röcker die Gäste über den Stand der Sanierung des Gebäudes in Rastatt ins Bild. Mit Blick auf die Kosten, die bei einer solchen Baumaßnahme anfallen, endete er mit den Worten: „Sie können beruhigt sein, ihre Pensionen sind gesichert.“ Ein guter Schlusspunkt, um sich entspannt den Köstlichkeiten vom Grill zuzuwenden.           

 

Text und Fotos: Ina Rau

 

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news-1859 Thu, 21 Sep 2017 14:55:35 +0200 AOK im Dialog mit Bundestagskandidatin Gabriele Katzmarek (SPD): Pflege – medizinische und gesellschaftspolitische Herausforderung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-bundestagskandidatin-gabriele-katzmarek-spd-pflege-medizinische-und-gesellsch.html „Baden. Berlin. Verbinden.“ – Gabriele Katzmareks Motto passt zum Anliegen von Harald Röcker. Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein möchte vor Ort für gesundheitspolitische Themen sensibilisieren. Sein Ziel: Auch in der Bundeshauptstadt soll man spüren, was die Menschen in der Region beschäftigt. Um die Bedingungen und Gestaltungsspielräume eines zukunftsfesten Gesundheitswesens auszuloten, traf er sich mit der sozialdemokratischen Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Rastatt im dortigen AOK-KundenCenter zum persönlichen Gespräch. „Parallel zu unserer sich wandelnden und älter werdenden Gesellschaft braucht auch der Bereich Pflege eine sukzessive Weiterentwicklung“, definierte Harald Röcker die gesellschafts- und generationsübergreifende Herkulesaufgabe der Zukunft. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II erhielten mehr Menschen Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung und mehr Pflegende unterstützende Angebote sowie Leistungen zur sozialen Sicherung. Perspektivisch fehle es jedoch an Fachkräften im Pflegebereich, die Anzahl der Pflegeplätze werde steigen und „pflegende Angehörige müssen noch besser abgesichert und vor Überforderung geschützt werden“, so Harald Röcker.

 

 

 

Ein grundlegender Handlungsbedarf besteht für ihn in der besseren Verzahnung von ambulantem und stationärem Bereich. Prävention, Reha, ambulante und stationäre Pflege müssten optimal verbunden werden, „damit Menschen so lange wie möglich daheim leben können.“

 

 

 

Um dieses Bestreben zu verwirklichen, „brauchen wir verschiedene individuell kombinierbare Ansätze“, lautete Gabriele Katzmareks Überzeugung angesichts einer überalternden Gesellschaft. „Es wird nicht die eine Lösung geben.“ Sie sprach sich für neue Wohnformen aus, etwa Modelle für Paare, bei denen ein Partner pflegebedürftig ist, und für sogenannte „alltagsunterstützende Assistenzsysteme“ wie Bewegungsmelder, Hausnotrufgeräte oder in der Wohnung installierte Sensoren. Harald Röcker bestätigte, dass man in Modellprojekten gute Erfahrungen mit digitaler Technik gemacht habe, die Pflege und das Leben mit Einschränkungen erleichtere. „Wichtig ist dabei, dass die Assistenzsysteme auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten und auf die Beteiligten abgestimmt sind“, betonte auch er den Wunsch nach individuellen Lösungen.

 

 

 

In ihrer Forderung nach einer Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge waren sich Gabriele Katzmarek und Harald Röcker einig. Die offenen Beitragsrechnungen vieler Solo-Selbstständigen bezeichnete Harald Röcker als „großes Problem für die Betroffenen wie auch für die gesetzlichen Krankenkassen“. Hier müsse über eine neue Regelung nachgedacht werden. Darüber hinaus wünsche er sich für die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die gleichen Wettbewerbsbedingungen. Gabriele Katzmarek sprach die Probleme vieler älteren Privatversicherter an, stetig steigende Beiträge zu finanzieren. Sie tritt ein für eine Bürgerversicherung im Gesundheitswesen.

 

 

 

Für beide Gesprächspartner spielt der Hausarzt eine zentrale Rolle bei der ambulanten Versorgung. Für Gabriele Katzmarek ist seine Lotsenfunktion sowie das Vertrauensverhältnis zwischen Hausarzt und Patient Voraussetzung für eine „ganzheitliche Betrachtung“. Auch Harald Röcker setzt sich weiterhin für eine Stärkung und Aufwertung des Hausarztberufs ein. Mit speziellen Hausarztverträgen gestalte die AOK Baden-Württemberg den Beruf für Ärzte attraktiver und die Versorgung für den Patienten besser. „Sie profitieren von einer zeitintensiveren und qualitätsgesicherten Betreuung sowie einer optimierten Vernetzung mit Fachärzten“, konkretisiert Harald Röcker die Vorteile.

 

 

 

 

 

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news-1849 Thu, 14 Sep 2017 14:56:00 +0200 AOK im Dialog mit Bundestagskandidat Werner Zieger (Linke):„Rückkehr zur paritätischen Finanzierung“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-bundestagskandidat-werner-zieger-linkerueckkehr-zur-paritaetischen-finanzierung.html Gesundheitspolitik spielt im aktuellen Wahlkampf eine untergeordnete Rolle. Obwohl viele Themen wie etwa die Sorge um eine flächendeckende ambulante und stationäre Versorgung oder die Diskussion um den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln Dauerbrenner sind – insbesondere im ländlichen Raum. Welche Antworten halten die einzelnen Parteien auf gesundheitspolitische Fragen der Bürger bereit? – Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, hat Wahlprogramme analysiert und Bundestagskandidaten zum persönlichen Gespräch eingeladen. Mit Werner Zieger, Bundestagskandidat der Linken für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, traf er sich im AOK-KundenCenter Bruchsal zum offenen und kontroversen Austausch. Der solidarische Grundgedanke, auf dem unser Krankenversicherungssystem basiert, muss wieder gefestigt werden“, betonte Harald Röcker eingangs. Er teilte Werner Ziegers Forderung, die paritätische Finanzierung wiederherzustellen: „Die Krankenkassenbeiträge sollen zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden“. Beitragserhöhungen dürften nicht allein zu Lasten der Versicherten gehen.

 

 

 

Dem Wunsch Werner Ziegers nach mehr staatlicher Regelung „ohne Profitgedanke“ und Vereinheitlichung in der Krankenkassenlandschaft setzte Harald Röcker entgegen: „Die Bevölkerung will Auswahl und Individualität.“ Im Gegenzug forderte er von der Politik die gleichen Wettbewerbsbedingungen zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung: „Wir brauchen mehr Gestaltungsspielraum für Selektivverträge, besonders auch im stationären Bereich, für mehr Qualität – anstelle von reinem Preiswettbewerb.“ Die Grundphilosophie der AOK, mit Kundencentern in der Fläche zu bleiben, habe sich hier bewährt: „Bei ernsten Erkrankungen, Pflegefällen oder beim Ausfüllen von Anträgen schätzen viele Versicherte die persönliche Unterstützung und Zuwendung durch meine Mitarbeiter.“

 

 

 

Werner Zieger lehnte den Versandhandel mit Arzneimitteln ab. Damit solle auch die persönliche Beratung und wohnortnahe Versorgung gestärkt werden. Aus der Sicht von Harald Röcker gehören Versandapotheken jedoch zur Arzneimittelversorgung im 21. Jahrhundert dazu. „Letztendlich macht der Versandhandel nur einen kleinen Marktanteil aus. Im Gegenzug gewährleistet er gerade im ländlichen Bereich Menschen einen unkomplizierten Zugang zu Medikamenten.“

 

 

 

Weitere Spannungsfelder in der Diskussion waren die Frage nach der Eigenverantwortung der Menschen in unserem Gesundheitssystem, die Ausgestaltung einer besser verzahnten ambulanten und stationären Versorgung sowie die Bedeutung von Rabatt- und Selektivverträgen.

 

 

 

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news-1848 Wed, 13 Sep 2017 14:56:19 +0200 AOK im Dialog mit Sylvia Kotting-Uhl, Bundestagskandidatin der Grünen: „Solidaritätsprinzip stärken“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-sylvia-kotting-uhl-bundestagskandidatin-der-gruenen-solidaritaetsprinzip-staerken.html Eine rasante Innovationsentwicklung in der Medizin, eine steigende Nachfrage nach Pflegeleistungen und ein sich wandelndes Gesundheitsverständnis: Wie kann unser Gesundheitssystem allen Anforderungen gerecht werden und trotzdem bezahlbar bleiben? Und wie lässt es sich vor Ort zukunftssicher ausgestalten? Um zu diskutieren, was die Menschen in Karlsruhe bewegt, und um die eigenen Positionen abzugleichen, trafen sich der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Harald Röcker, und Sylvia Kotting-Uhl, Bundestagskandidatin der Grünen für den Wahlkreis Karlsruhe, zum gesundheitspolitischen Gespräch. „Pflegebedürftigkeit kann jeden von uns treffen. Davor haben viele Menschen Angst.“ Als Bundestagsabgeordnete und -kandidatin ist Sylvia Kotting-Uhl viel in der Region unterwegs. Aber auch im Ausland, wie etwa Japan, wo sie sich in Pflegeeinrichtungen umgesehen hat. „In Japan, wo sich ein vergleichbarer demografischer Wandel vollzieht wie bei uns, werden Roboter eingesetzt, um pflegebedürftige Menschen zu unterhalten“, lautete ihre Beobachtung. Doch: Wäre ein solches Szenario bei uns vorstellbar? – Wohl kaum, waren sich die Politikerin und Harald Röcker einig. Wünschenswert sei vielmehr eine Entlastung des Personals durch Technik und Digitalisierung, so dass dem Pflegepersonal mehr Zeit für menschliche Zuwendung bleibe. Übereinstimmung herrschte auch in der Forderung nach einer besseren Bezahlung im Pflegeberuf und dessen Aufwertung. „Im geriatrischen Bereich sind wir mit den Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn sowie dem Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr gut aufgestellt, und der ambulante Bereich wurde mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz weiter ausgebaut“, zog Harald Röcker eine positive Bilanz für die Region. Jetzt gelte es, ambulante und stationäre Versorgung besser zu verzahnen.

 

 

 

Bei der Frage nach der Finanzierung sprachen sich sowohl Sylvia Kotting-Uhl als auch Harald Röcker für eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung aus, bei der zukünftig auch Aktiengewinne und Kapitaleinkünfte eingezogen werden sollen. Das heutige Instrument der Zusatzbeiträge „ist überholt und kündigt das Solidaritätsprinzip auf“, hielt Sylvia Kotting-Uhl fest. Dringender Handlungsbedarf bestehe bei der Gruppe der Solo-Selbstständigen, bemerkten beide angesichts der wachsenden Beitragsschulden in der gesetzlichen Krankenkasse. Da der größte Teil des Schuldenbergs auf Selbstständige entfalle, meist Solo-Selbstständige mit eher niedrigem Einkommen, müsse der derzeit geltende Mindestbeitrag neu diskutiert werden. Sylvia Kotting-Uhl vertrat das Ziel der Bürgerversicherung, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger mit allen Einkünften, auch Kapitaleinkünften, beteiligen. „Die Kassen stehen dann bei den Angeboten im Wettbewerb, die heutige Rosinenpickerei der Privaten gibt es nicht mehr.“

 

 

 

Die Forderung der Grünen nach einer besseren Notfallversorgung begrüßte Harald Röcker ausdrücklich. Die Notfallaufnahmen der Krankenhäuser seien oft überlaufen, auch mit Fällen die besser beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst aufgehoben wären. Hier fehle oftmals ein System zur gezielten Steuerung.

 

Weitere Themen waren eine flächendeckende Hausarztversorgung, Chancen und Risiken der Telemedizin und Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie die Weiterentwicklung des sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) auf wissenschaftlicher Basis, um einen fairen Wettbewerb zu garantieren.

 

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news-1845 Tue, 12 Sep 2017 14:56:38 +0200 AOK im Dialog mit Bundestagskandidat Patrick Diebold (SPD): „Kein Zweiklassensystem im Wartezimmer“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-bundestagskandidat-patrick-diebold-spd-kein-zweiklassensystem-im-wartezimmer.html Gesundheit betrifft jeden von uns. Doch welche Themen genau beschäftigen die Menschen in unserer Region? Im Karlsruher AOK-KundenCenter empfing Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, den sozialdemokratischen Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Karlsruhe-Land, Patrick Diebold, zum offenen Austausch. Man war sich einig: Aufgrund von sich stetig verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen bleibt Gesundheitspolitik eine Herausforderung, der es sich in allen Facetten zu stellen gilt. „In Gesprächen erlebe ich immer wieder, dass sich Bürgerinnen und Bürger Sorgen um die hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich machen“, lautet  die Erfahrung von Patrick Diebold. Seine Partei fordert mehr Hausärzte, denn diese sind die erste Anlaufstelle im Krankheitsfall. Für Harald Röcker besitzen Hausärzte eine wichtige Lotsenfunktion im System, den Hausarztberuf gelte es deshalb zu stärken. Mit speziellen Hausarztverträgen gestalte die AOK Baden-Württemberg den Beruf für Ärzte attraktiver und die Versorgung für den Patienten besser. „Sie profitieren von einer zeitintensiveren und qualitätsgesicherten Betreuung sowie einer optimierten Vernetzung mit Fachärzten“, konkretisiert Harald Röcker die Vorteile.

 

 

 

„Viele Menschen empfinden es als ungerecht, dass Privatversicherte bevorzugt behandelt werden.“ Mit diesem Eindruck eines Zweiklassensystems wird Patrick Diebold häufig konfrontiert. Die SPD strebt deshalb eine Bürgerversicherung an, in die auch Beamte, Politiker und Selbstständige einzahlen und in die auch bisher privat Versicherte wechseln können. „Gebt uns die gleichen Voraussetzungen – also die freie Wahl der Krankenkasse für die gesamte Bevölkerung –, dann stellen wir uns dem Wettbewerb“, lautet Harald Röckers Forderung an die Politik.

 

 

 

Einstimmigkeit herrschte bei der Frage nach der Rückkehr zu einer paritätischen Finanzierung, bei der die Krankenkassenbeiträge zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen werden. Der Zusatzbeitrag, den momentan die Versicherten allein stemmen, soll abgeschafft werden. „Das Solidarprinzip darf nicht verloren gehen“, erinnerte Harald Röcker an einen Grundpfeiler der gesetzlichen Krankenversicherung. „Derzeit werden nur die Versicherten mit den steigenden Kosten für medizinischen Fortschritt und demografischen Wandel belastet. “ Harald Röcker begrüßte das Vorhaben der Sozialdemokraten, die Beitragsbemessung von Selbstständigen einkommensabhängig zu gestalten und so die Beiträge bei geringem Einkommen zu senken.

 

 

 

Weitere Diskussionspunkte waren die Pflegeversicherung, der Beitrag für Selbstständige, die Notfallversorgung vor Ort, die Entwicklung in der regionalen Krankenhauslandschaft sowie Telemedizin als Chance, Versorgung insbesondere im ländlichen Bereich, weiterzuentwickeln.

 

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news-1846 Tue, 12 Sep 2017 09:16:50 +0200 Präventionsangebote vermehrt angefragt - AOK legt Halbjahresstatistik vor: Krankenstand stabil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/praeventionsangebote-vermehrt-angefragt-aok-legt-halbjahresstatistik-vor-krankenstand-stabil.html „Der Krankenstand der AOK-Versicherten liegt im ersten Halbjahr 2017 mit 5,5 Prozent exakt auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2016“, fasst Carlo Petruzzi den aktuellen Gesundheitsbericht zusammen. Der Koordinator für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein vermutet, dass sich der Krankenstand auch bedingt durch die gute Konjunkturlage nun auf einem leicht erhöhten Niveau eingependelt hat, nachdem er 2007 den historischen Tiefststand erreicht hatte und danach kontinuierlich gestiegen war. Mit der Größe „Krankenstand“ wird die verlorene Arbeitszeit im Vergleich zur Gesamtarbeitszeit definiert. „Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin betrugen die Kosten durch Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2015 etwa 113 Milliarden Euro“, veranschaulicht Petruzzi die Kosten von krankheitsbedingten Fehlzeiten, die für die Unternehmen und deren Mitarbeiter zudem besondere organisatorische, soziale und persönliche Belastungen zur Folge haben können. „Der hiesige Krankenstand von 5,5 Prozent ist identisch mit dem Bundesdurchschnitt und entspricht 9,9 Fehltagen pro Versichertem“, stellt Petruzzi fest. „Lediglich der isolierte Wert der Stadt Karlsruhe fällt mit einem Schnitt von nur 5,1 Prozent positiv aus dem Rahmen.“

 

 

 

Laut AOK-Statistik meldete sich im ersten Halbjahr 2017 mit 45,7 Prozent der Versicherten knapp die Hälfte ein- oder mehrmals krank. Die durchschnittliche Krankheitsdauer betrug dabei 11 Kalendertage. Die Branche „Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung“ verzeichnete mit  6,7 Prozent den höchsten Krankenstand, der Wirtschaftszweig „Land- und Forstwirtschaft“ mit 3,6 Prozent  den niedrigsten. Der größte Rückgang des Krankenstandes war bei „Banken/Versicherungen“ zu beobachten: von 4,7 Prozent im Vorjahr auf 4,1 Prozent aktuell.

 

 

 

Die Zahlen basieren auf Daten von 165.272 AOK-versicherten Arbeitnehmern aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe, der Stadt Baden-Baden und dem Landkreis Rastatt. Aufgrund des hohen Marktanteils von 32 Prozent kann die von der AOK Mittlerer Oberrhein vorgelegte Statistik als repräsentativ gelten.

 

 

 

Die häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit lagen, vergleichbar dem Vorjahr, bei Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 26 Prozent, gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen (15,8 Prozent), Verdauungserkrankungen (8 Prozent) und Verletzungen (6,6 Prozent). Bezogen auf die absolute Zahl der Fehltage ergibt sich ein verändertes Bild: Hier stehen psychische Erkrankungen mit 10,4 Prozent in der Statistik an dritter Stelle hinter Atemwegserkrankungen mit 14,9 Prozent und dem Spitzenreiter  Muskel- und Skeletterkrankungen mit 22,9 Prozent aller Fehltage.

 

In den Jahren 2010 bis 2015 war der Krankenstand im durchschnitt jährlich um 0,1 Prozent gestiegen. „Seit vergangenem Jahr beobachten wir eine Stabilisierung.“ Parallel verzeichnet Petruzzi ein steigendes Interesse im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement: „Immer mehr Unternehmen, mittlerweile auch viele kleine Betriebe, fordern unsere Unterstützung bei der Analyse ihrer Fehlzeiten-Statistik an und erarbeiten mit uns maßgeschneiderte Präventionskonzepte.“ 2016 habe die AOK Mittlerer Oberrhein mit rund 300 Maßnahmen wie Beratungen, Gesundheitstagen, Ernährungs-, Bewegungs- oder Nichtraucherkursen etwa 45.000 Arbeitnehmer in 150 Betrieben in der Region erreicht. „Sowohl von Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerseite spüren wir insbesondere seit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes am 1. Januar 2016 eine deutliche Sensibilisierung in Sachen Gesundheitsbewusstsein“, so Petruzzi.

 

 

 

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news-1844 Mon, 11 Sep 2017 14:56:54 +0200 AOK im Dialog mit Bundestagskandidat Norbert Masson (Linke): „Gute Versorgung muss nicht teuer sein, sondern abgestimmt“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-bundestagskandidat-norbert-masson-linke-gute-versorgung-muss-nicht-teuer-sein.html Welche Positionen vertreten die einzelnen Parteien zur Gesundheitspolitik? Und welche Botschaften möchte die AOK Mittlerer Oberrhein, stellvertretend für ihre über 330.000 Versicherten, den regionalen Bundestagskandidaten mit auf den Weg nach Berlin geben? – Harald Röcker, Geschäftsführer der Gesundheitskasse, hat die Wahlprogramme der einzelnen Parteien studiert und zum persönlichen Gespräch eingeladen. Mit Norbert Masson, Bundestagskandidat der Linken für den Wahlkreis Rastatt, traf er sich im dortigen AOK-KundenCenter, um sich über gemeinsame und abweichende Standpunkte offen auszutauschen. „Ich möchte mich vor Ort umfassend über Fachthemen informieren“, begrüßte Norbert Masson die Möglichkeit zur Diskussion. Für ihn wie auch für Harald Röcker stellen der Solidaritätsgedanke sowie eine paritätische Finanzierung die Grundpfeiler der gesetzlichen Krankenversicherung dar. Einer Abschaffung von Selektivverträgen konnte Harald Röcker nicht zustimmen: „Die Rückmeldungen zur  hausarztzentrierten Versorgung und der darauf aufbauenden Fachärzteverträge der AOK Baden-Württemberg sind positiv.“ Diese erlauben eine attraktivere Vergütung der Ärzte, während die Patienten von einer zeitintensiveren und qualitätsgesicherten Betreuung profitierten. Das komme insbesondere chronisch Kranken zugute. Der Lotse Hausarzt führe zu gut 40 Prozent weniger unkoordinierten Facharztkontakten als in der Regelversorgung. So vermeide man unnötige Doppeluntersuchungen.

 

Die Forderung der Linken nach einer Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Leistungen umfasst und  keinen Eigenanteil beinhaltet, wie auch die Forderung nach einer Erhöhung des Pflegepersonals um 100.000 Pflegekräfte konnte Harald Röcker nachvollziehen, wertete sie jedoch als „unrealistische Herausforderung in der Finanzierung“. Für ihn stand vielmehr im Vordergrund, die Verzahnung im ambulanten und stationären Bereich voranzutreiben: „Wir möchten den Menschen ermöglichen, so lange wie möglich daheim zu leben.“

 

 

 

Norbert Masson war es ein Anliegen, sich für eine bessere Finanzierung von Zahnersatz einzusetzen. „Der Sozialstatus darf nicht im Mund erkennbar sein“, waren sich die Gesprächspartner einig. „Um die derzeit geltende Festbetragsregelung weiterzuentwickeln, muss man zunächst neue Standards festlegen und die Leistungen anpassen“, stellte Harald Röcker fest. „Wir wollen mit dem Fortschritt gehen, doch das Teuerste ist nicht immer das Beste.“

 

 

 

Weitere Themen waren eine zukunftssichere Hausarztversorgung in der Region, Telemedizin und Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie der Versandhandel mit Arzneimitteln

 

 

 

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news-1842 Thu, 07 Sep 2017 14:57:07 +0200 AOK im Dialog mit Dr. Danyal Bayaz, Bundestagskandidat der Grünen: Telemedizin und Digitalisierung als Chance https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-dr-danyal-bayaz-bundestagskandidat-der-gruenen-telemedizin-und-digitalisierung-a.html Wie lassen sich Prävention, Pflege und Reha besser verknüpfen? Was wird aus der elektronischen Gesundheitskarte? Wie können wir unser Gesundheitssystem gerecht und zukunftsfähig finanzieren? – Um die Positionen von Bündnis 90/Die Grünen und die Forderungen der AOK an die Politik zu diskutieren, trafen sich der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Harald Röcker, und Dr. Danyal Bayaz, Bundestagskandidat der Grünen für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, zum gesundheitspolitischen Gespräch im Bruchsaler AOK-KundenCenter. „Ein selbstbestimmter Datenzugang und höchstmöglicher Datenschutz – denn Datenschutz ist ein hohes Gut“, formulierte Dr. Danyal Bayaz die Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Digitalisierung im Gesundheitswesen. Einig war man sich auch, dass auf dieser Baustelle dringend Handlungsbedarf bestehe: „Wir dürfen uns nicht ausbremsen lassen, sondern den Digitalisierungsprozess aktiv und mit Augenmaß gestalten, sonst übernehmen private Konzerne diesen Markt“, gab Harald Röcker zu bedenken. Hier bestehe noch viel Aufklärungsbedarf und Überzeugungsarbeit. Denn die Vorteile lägen auf der Hand:  Durch eine optimale digitale Koordination aller Beteiligten könne einerseits Versorgung erleichtert und beschleunigt werden, andererseits würden Doppeluntersuchungen oder Fehlmedikationen verhindert. Konkret diskutierten Dr. Danyal Bayaz und Harald Röcker die Möglichkeit, datenschutzkonform einen Notfalldatensatz, Medikationsplan oder Arztbrief auf der elektronischen Gesundheitskarte zu speichern. Dr. Bayaz zeigte sich entsprechenden Modellprojekten offen, die es gemeinsam zu steuern gelte.

 

 

 

Harald Röcker befürwortete den Ausbau der Telemedizin durch die Lockerung des Fernbehandlungsverbots. „Speziell in strukturschwachen Gebieten könnten Sprechstunden per Bildschirm den Versicherten einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu einem Arzt ermöglichen“, lautete sein Vorschlag für ein weiteres Modellprojekt. Dabei sei Telemedizin nie als Ersatz für regionale Versorgung zu sehen, sondern stets als eine Ergänzung.

 

 

 

Nachdem das zweite Pflegestärkungsgesetz zum 1. Januar 2017 einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt hatte, „gilt es nun abzuwarten, wie sich das in der Praxis auswirkt“, so Harald Röcker, der begrüßte, dass jetzt auch ein besonderes Augenmerk auf der besseren Einstufung von Menschen mit Demenz liegt. Beide Gesprächspartner bekräftigten, dass der Ausbau von ambulanten Wohn- und Pflegeformen vorangetrieben werden müsse. Ihre Positionen deckten sich auch in der Forderung nach einer paritätischen Finanzieren der Versichertenbeiträge unter Einbeziehung von weiteren Kapitaleinkünften.

 

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news-1835 Wed, 06 Sep 2017 14:57:18 +0200 AOK im Dialog mit Bundestagskandidat Olav Gutting (CDU): Medizinische Versorgung zukunftssicher gestalten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-im-dialog-mit-bundestagskandidat-olav-gutting-cdu-medizinische-versorgung-zukunftssicher-gest.html „In der Hausarzt- wie auch der Krankenhausversorgung bewegen wir uns in der Region auf einem guten Niveau“, zeichnet Harald Röcker ein positives Stimmungsbild. Angesichts des demografischen Wandels, sich verändernden Bedürfnissen und Strukturen in der Ärzte- und Krankenhauslandschaft bedürfe es jedoch einer politischen Diskussion, wie sich das Gesundheitswesen weiterentwickeln soll. Der Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein hat deshalb alle Bun-destagskandidaten aus dem Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen eingeladen, sich mit ihm über Chancen und Risiken des Gesund-heitssystems auszutauschen. Den Auftakt der Gesprächsreihe bildete der Besuch des Bundestagsabgeordneten Olav Gutting (CDU) im Bruchsaler AOK-KundenCenter. Für beide Gesprächspartner stand die Sicherstellung einer flächendeckenden ambulanten Versorgung im Mittelpunkt. „Gerade im ländlichen Bereich bleibt dies in den nächsten Jahren eine Herausforderung“, betonte Harald Röcker und plädierte für zukunftsgerechtere Praxiskonzepte wie etwa medizinische Versorgungszentren, Gemeinschafts- oder Partnerpraxen. „Solche Modelle entsprechen dem Wunsch vieler Ärztinnen und Ärzte, das wirtschaftliche Risiko nicht allein tragen zu wollen oder am Praxisstandort wohnen zu müssen.“

 

 

 

Konsens bestand auch darin, dass bei einer drohenden Praxisschließung, insbesondere in Kleinstgemeinden, eine frühzeitige Vernetzung aller Beteiligten erfolgen müsse, um die Suche nach einem Nachfolger zu unterstützen. Mit speziellen Hausarztverträgen stärke die AOK die Lotsenfunktion des Hausarztes aktiv und gestalte den Beruf zugleich attraktiver.

 

 

 

Telemedizin wertete Olav Gutting als „superwichtiges Thema“. Er sei auch persönlich bereit, ein solches Angebot zu nutzen, so der Abgeordnete. „Hier sollten wir neue Versorgungsmodelle ausprobieren“, forderte Harald Röcker mehr Öffnung in diesem Feld. „Als zusätzliche Möglichkeit der Diagnostik oder Therapie kann Telemedizin die Versorgung im ländlichen Bereich erleichtern.“

 

 

 

Im Bereich der Krankenhausversorgung wünschte sich Harald Röcker von der Politik mehr Spielraum für Qualitätswettbewerb. „Mit den stationären Angeboten in Bruchsal und Bretten sind wir in der Region gut aufgestellt“, fasste er die Krankenhauslandschaft zusammen. „Für die Zukunft brauchen wir mehr Evidenzbasierung und Nutzenbewertung von Leistungen und Produkten.“

 

 

 

Weitere Diskussionspunkte waren die Notfallversorgung, die bessere Verzahnung von Prävention, Pflege und Reha, die Finanzierung des Gesundheitssystems sowie Digitalisierung als Chance in der Versorgung.

 

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news-1836 Wed, 06 Sep 2017 14:53:35 +0200 AOK unterstützt kommunale Suchtprävention https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/aok-unterstuetzt-kommunale-suchtpraevention.html Mit 7640 Euro unterstützt die AOK das kommunale Netzwerk für Suchtprävention und Suchthilfe. Bürgermeister Michael Geggus dankte bei einem Pressetermin dem Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Harald Röcker, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sucht sei ein großes Problem und jeder Euro in der Prävention zahle sich mehrfach aus. Dem pflichtete Röcker bei: „Wenn nur einem Jugendlichen geholfen ist, hat sich der Einsatz schon gelohnt.“ Der AOK-Geschäftsführer erläuterte die vielen Facetten der Sucht, die von Spiel- und Computersucht bis hin zu legalen und illegalen Drogen sowie Essstörungen reichen. Suchthilfemaßnahmen seien von besonderer Bedeutung und aus diesem Grund sagte er auch für die kommenden zehn Jahre Unterstützung zu. Dabei sei das Finanzielle nur eine Seite.

 

 

 

Die praktischen Aspekte dürften nicht unterschätzt werden. Die Partner unterhalten seit Jahren einen regen Informationsaustausch und unterstützen sich auch gegenseitig mit Personal. Die städtische Suchtbeauftragte Karin Marek-Heister dankte Röcker für die langjährige Unterstützung. Sie betonte, dass die Stadt gut aufgestellt sei und gab einen Einblick in die Arbeitsweise in der Suchthilfe. Der Fokus sei nicht mehr nur auf den Klienten alleine gerichtet, sondern das gesamte Umfeld stehe im Blickpunkt.

 

 

 

Das kommunale Netzwerk für Suchtprävention und Suchthilfe besteht seit 2008 und ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Sucht-Einrichtungen, Ärzten und Selbsthilfegruppen. Ziel des Netzwerks ist es die Suchtkrankenhilfe im Stadtkreis bedarfsgerecht, wohnortnah und möglichst niedrigschwellig weiterzuentwickeln.

 

 

 

Mit Hilfe der AOK werden mehrere Präventionsmaßnahmen im Jugendbereich durchgeführt. An der Nichtraucherkampagne für Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“, nahmen im letzten Schuljahr 15 Schulklassen teil. Das Projekt „HaLT – Hart am Limit“ widmet sich der Alkoholprävention. Dabei wurden 2016 zehn Briefe an Eltern verschickt, deren Kinder mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Darüber hinaus sind Jugendschutzteams im Einsatz und Vereinsschulungen werden angeboten. Illegale Drogen thematisiert die Kampagne „Choose your way“. 2016 wurden fünf Workshops in Schulklassen durchgeführt und ein Kurzinterventionsprogramm „RisikoCheckDrogen“ mit 50 Teilnehmern für Erstkonsumenten bis 20 Jahren organisiert.

 

 

 

 

 

Foto: Michael Geggus mit Karin Marek-Heister und Harald Röcker beim Pressetermin (von links).

 

Text und Foto:

 

Jonas Schneider

 

Referat der Oberbürgermeisterin

Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus * Marktplatz 2

76530 Baden-Baden

 

 

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news-1818 Thu, 24 Aug 2017 16:30:31 +0200 Risiko Hautkrebs wird unterschätzt: AOK ruft zum Screening auf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/risiko-hautkrebs-wird-unterschaetzt-aok-ruft-zum-screening-auf.html „Auch in unseren Breiten halten sich in diesen sonnenintensiven Tagen immer noch zu viele Menschen ungeschützt im Freien auf“, so die Beobachtung von Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. „Doch unsere Haut vergisst nichts. Zu viel und zu starke UV-Strahlung ist oft die Ursache für Hautkrebs.“ Da Hautkrebs frühzeitig erkannt jedoch gut heilbar ist, rät er dringend, jedes zweite Jahr ein Hautkrebs-Screening wahrzunehmen. Der kostenlose Haut-Check, der allen gesetzlich Versicherten ab dem 35. Lebensalter zusteht, kann Leben retten. Denn das Tückische am Hautkrebs ist, dass er zunächst keine Beschwerden verursacht. Doch: „Nur etwa ein Viertel aller Anspruchsberechtigten nutzt das Früherkennungs-Angebot“, bezieht sich Harald Röcker auf den vom Robert Koch Institut vorgelegten „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“.

 

 

 

Mit dem Alter steigt das Hautkrebs-Risiko. „Wer sich schon in jungen Jahren beim Hautkrebsscreening mit seinem individuellen Hautkrebsrisiko auseinandersetzt, wird achtsamer mit seiner Haut umgehen“, begründet Harald Röcker, warum die AOK Baden-Württemberg die Kosten für das Hautkrebs-Screening für ihre Versicherten bereits ab dem Alter von 20 Jahren übernimmt.

 

 

 

In der Region Mittlerer Oberrhein sind im Jahr 2015 laut einer Auswertung der AOK insgesamt 242 Versicherte neu an der gefährlichen Form des Hautkrebses, dem malignen Melanom, erkrankt. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen Jahren nahezu gleich geblieben. Zum Vergleich: In Deutschland erkranken laut Robert Koch Institut derzeit jährlich etwa 21.400 Menschen am malignen Melanom, das umgangssprachlich auch als „schwarzer Hautkrebs“ bezeichnet wird.

 

 

 

„Da besteht noch viel Aufklärungsbedarf.“ Harald Röcker erinnert an die ABCD-Regel, nach der man seine Pigmentmale beobachten sollte: Wenn ein Mal unregelmäßig geformt ist (A = Asymmetrie), seine Grenzen am Rand unscharf, verwaschen oder unregelmäßig sind (B = Begrenzung), es nicht einheitlich gefärbt ist oder die Färbung verändert (C = Colour) oder sein Durchmesser (= D) zwei Millimeter überschreitet, sollte man unbedingt einen Arzt konsultieren.

 

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news-1816 Thu, 24 Aug 2017 14:51:59 +0200 Suchtprophylaxe für Schwangere und Jugendliche: AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt Projekte des Landkreises Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/suchtprophylaxe-fuer-schwangere-und-jugendliche-aok-mittlerer-oberrhein-unterstuetzt-projekte-des-la.html „Alkohol in der Schwangerschaft ist in Deutschland noch immer einer der häufigsten Gründe für nicht genetisch bedingte körperliche, geistige und/oder psychische Behinderungen. Es ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen, junge Menschen und die künftige Elterngeneration zum Thema Alkoholmissbrauch zu informieren, aufzuklären und zu sensibilisieren.“ Mit diesen Worten überreichte Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, einen Scheck in Höhe von 3.500 Euro an Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Mit dem Geld wird im Rahmen des Präventionsprojekts „Kein Alkohol in der Schwangerschaft – Verantwortung von Anfang an“ eine Ausstellungsreihe gefördert, die sich an alle Schulen im Landkreis Karlsruhe richtet. Begleitend werden den Schulen vom Landratsamt Karlsruhe kostenfreie Workshops, Seminare und Unterrichtseinheiten mit Fachreferenten angeboten.

 

„Suchtprävention, die gezielt in den Schulen ansetzt, hat sich bewährt, ebenso wie das Verfolgen einer breit angelegten kommunalen Strategie“, begründet Harald Röcker die enge und erfolgreiche Vernetzung mit dem Landratsamt. Die Gesundheitskasse hat deshalb die Arbeit der kommunalen Suchtberatung des Landkreises im Jahr 2017 erneut mit rund 7.600 Euro bezuschusst.

 

Darüber hinaus habe man gerade dem Förderantrag für die Initiative „Wegschauen ist keine Lösung“ zugestimmt, um hier das Projekt „Azubis für den Jugendschutz“ mit weiteren 3.500 Euro zu unterstützen: Im Rahmen einer dreiteiligen Ausbildungseinheit werden Auszubildende aus den Kommunen und privaten Betrieben in die Belange der Suchtvorbeugung und des Jugendschutzes eingeführt, um danach als wertvolle Multiplikatoren zu wirken. „Kontinuierliche und aktive Präventionsarbeit vor Ort ist unerlässlich, damit junge Menschen erst gar nicht in Suchtverhalten rutschen“, so Harald Röcker.

 

„Ich bin dankbar, dass die AOK Mittlerer Oberrhein unsere Arbeit unterstützt und das nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich. Nur so können wir langfristig angelegte Präventionsarbeit gestalten, die Erfolge zeigt. In diesem Jahr fördert die AOK Mittlerer Oberrhein die Aktivitäten des Landkreises mit rund 14.600 Euro,“ betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel am vergangenen Mittwoch. „Die Kampagne „Wegschauen ist keine Lösung“ im Landkreis Karlsruhe bildet unseren Schwerpunkt. Alkoholprävention ist aber nur eines der Handlungsfelder in der kommunalen Suchtprävention, Essstörungen bei Jugendlichen oder Spielsucht, um zwei Beispiele zu nennen, sind weitere Herausforderungen, mit denen wir in der Praxis konfrontiert werden,“ so der Landrat weiter.

 

Bildtext (v.l.n.r.): Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel bei der Übergabe der Fördermittel, die Projekten wie „Wegschauen ist keine Lösung“ zu Gute kommen.

 

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news-1808 Wed, 16 Aug 2017 16:08:41 +0200 Prävention ist Daueraufgabe: AOK Mittlerer Oberrhein fördert Suchtarbeit in Karlsruhe mit 7640 Euro https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/praevention-ist-daueraufgabe-aok-mittlerer-oberrhein-foerdert-suchtarbeit-in-karlsruhe-mit-7640-euro.html Seit über 25 Jahren kooperieren die Stadt Karlsruhe und die AOK Mittlerer Oberrhein erfolgreich im Bereich der lokalen Suchtprävention. 2017 unterstützt die Gesundheitskasse diese wichtige Arbeit erneut mit 7640 Euro. Die Förderung dient der Finanzierung nachhaltiger Projekte zur Suchtvermeidung speziell bei Jugendlichen und der Neuentwicklung suchtpräventiver Maßnahmen.  

 

„Gemeinsam mit der Stadt in Sachen Prävention Vorreiter sein“, formulierte Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, bei der Scheckübergabe sein Anliegen. „Die Risikogruppe der Jugendlichen braucht unseren besonderen Schutz. Prävention muss hier frühzeitig ansetzen und zielgruppengerecht erfolgen“, begründet er seinen Fokus. Dies beinhalte Präventionsarbeit in Schulen wie auch das Sensibilisieren von Erwachsenen im Umgang mit Alkohol sowie das Einhalten des Jugendschutzgesetzes.

 

 

 

In diesem Zusammenhang bedauerte Harald Röcker, dass das in Baden-Württemberg seit 2010 geltende nächtliche Alkoholverkaufsverbot für Supermärkte und Tankstellen fallen wird. „Das könnte in seiner Konsequenz zu einer Zunahme des Phänomens Komatrinken führen“, befürchtet er. Rauschhafter Alkoholkonsum sei in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter könne der Alkohol nur langsam abgebaut werden und bereits geringe Mengen können zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen. „Wir bleiben ständig dran“, versprach er finanzielle Absicherung auch für die Zukunft, „damit junge Menschen erst gar kein Suchtverhalten entwickeln.“

 

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news-1805 Tue, 08 Aug 2017 11:07:45 +0200 BadenTV "Talk im Schlachthof": Das Fahrrad - Fortbewegungsmittel der Zukunft? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/badentv-talk-im-schlachthof-das-fahrrad-fortbewegungsmittel-der-zukunft.html Wie schafft man es, mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern? Welche Rahmenbedingungen müssen dafür erfüllt sein? Welche Herausforderungen kommen auf Städte und Gemeinden zu, wenn es immer mehr Räder gibt? Darüber diskutierten im Juli Christian Büttner, Vorsitzender des ADFC Karlsruhe, Marian Hoffmann, Triathlet und akademischer Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie, Baubürgermeister der Stadt Karlsruhe Michael Obert sowie Friedrich Schmidt, Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Mittlerer Oberrhein, live in der Gaststätte "Im Schlachthof".

 

Gemeinsam mit Baden-TV gestaltet die AOK Mittlerer Oberrhein seit drei Jahren das live im Schlachthof produzierte Format „Talk im Schlachthof“ zu gesundheitspolitischen Themen. Zielsetzung des Engagements ist die Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für gesundheitspolitische Themen aber auch die Stärkung von Gesundheitskompetenz durch Information und kritische Präsentation. Wer die Talks anschauen möchte, findet sie in der Mediathek von Baden-TV.

 

baden-tv.com/mediathek/talk-im-schlachthof-rund-ums-rad-teil-1/

 

baden-tv.com/mediathek/talk-im-schlachthof-rund-ums-rad-teil-2/

 

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news-1768 Fri, 07 Jul 2017 13:00:19 +0200 Kinderturn-Welt im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe: Große Geburtstagsfeier am 22. Juli https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/kinderturn-welt-im-zoologischen-stadtgarten-karlsruhe-grosse-geburtstagsfeier-am-22-juli.html Seit einem Jahr gibt es die sechs Bewegungsareale der Kinderturn-Welt im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. „Sie sind für unsere jungen Besucher ein echter Hit. Den Kindern gefällt es super“, betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Den einjährigen Geburtstag feiern die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg und die Partner der Kinderturn-Welt mit einem großen Familientag am Samstag, 22. Juli. Mit vor Ort: Die AOK Baden-Württemberg. An Ästen hangeln wie ein Katta, die beliebten Lemuren aus Madagskar, oder rennen wie ein Alpaka: Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe können Kinder die Tiere nicht nur anschauen, sondern auch gemeinsam mit ihnen und nach ihrem Vorbild turnen und viel Neues über ihre Lebensräume und Bewegungsformen erfahren. Das Angebot kommt an:  Mehr als 100.000 Reisehefte, die die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise durch die Kinderturn-Welt begleiten, wurden bereits ausgeben.

 

Familientag zum einjährigen Bestehen

 

Mit vielfältigen Mitmachaktionen und Informationsständen feiern die Partner der Kinderturn-Welt am 22. Juli das einjährige Bestehen mit einem großen Familientag: Die AOK Baden-Württemberg, der Badische Turner-Bund, die EnBW Energie Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG sowie die Zoofreunde Karlsruhe sind ebenso mit dabei wie der Zoologische Stadtgarten und die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg als gemeinsame Initiatoren der Kinderturn-Welt.

 

Die AOK Baden-Württemberg lädt alle Familien dazu ein, gemeinsam den ersten Geburtstag der Kinderturn-Welt zu feiern und die Bewegungsareale zu entdecken.

 

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news-1765 Thu, 06 Jul 2017 14:54:00 +0200 Gemeinsam ins Ziel: Beim AOK-Firmenlauf in Rastatt zählt Teamgeist https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gemeinsam-ins-ziel-beim-aok-firmenlauf-in-rastatt-zaehlt-teamgeist.html Am Donnerstag, den 13. Juli, findet der dritte AOK-Firmenlauf in Rastatt statt. Eine gute Gelegenheit, um sich zusammen zu bewegen, mit Mitstreitern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Motivieren Sie Ihre Kollegen, denn in der Gruppe macht das Laufen gleich noch mehr Spaß. Ob Gelegenheitsläufer, Kilometerfresser oder Walker: Die etwa sechs Kilometer lange und ebene Strecke, die entlang der Wiesen und Felder Rastatts verläuft, kann von allen Lauffreunden bezwungen werden. Das Rahmenprogramm startet am Nachmittag auf dem Sportgelände des Rastatter SC/DJK. Nach kurzer, gemeinsamer Aufwärmgymnastik fällt der Startschuss um 18:30 Uhr. Im Anschluss sorgt DJ Christian Weick bei der After-Run-Party und der Siegerehrung für gute Stimmung. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. AOK-Versicherte sparen 2 Euro bei der Startgebühr.

 

 

 

Weitere Termine, Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung unter aok-bw.de/firmenlauf und bw-running.de

 

Bildnachweis: AOK Mittlerer Oberrhein

 

 

 

 

 

 

 

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news-1763 Tue, 04 Jul 2017 11:02:56 +0200 Gut vorbereitet Richtung Zukunft https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/gut-vorbereitet-richtung-zukunft.html Ausbildungsmessen sind eine ideale Plattform, um sich beruflich zu orientieren. Gemeinsam mit der Sparkasse Rastatt-Gernsbach organisiert die AOK Mittlerer Oberrhein auch am 14. Juli wieder die Ausbildungsmesse Mittelbaden. Sie ist zu einer Tradition geworden: die Ausbildungsmesse Mittelbaden, die am 14. Juli 2017 zum 18. Mal ihre Türen in der BadnerHalle Rastatt öffnet. Von 8 bis 16 Uhr stellen 65 regionale Betriebe, Innungen und Schulen auf Initiative der Sparkasse Rastatt-Gernsbach und der AOK Mittlerer Oberrhein über 160 Ausbildungsberufe vor.

 

In einer Zeit, in der qualifizierter und motivierter Nachwuchs gefragter ist denn je, stellt die Ausbildungsmesse Mittelbaden eine Investition in die Zukunft der Region dar. Die nach wie vor ungebrochene Nachfrage von Seiten der Unternehmen nach einer Teilnahme an der Messe bestätigt dies: Die Halle ist erneut komplett ausgebucht, es existiert eine Warteliste von rund 20 Interessenten.

 

Als neue Unternehmen begrüßen wir die Hofmann GmbH (Entsorgung) aus Rastatt, die Gross Energietechnik GmbH aus Muggensturm, die STAHL Metall und Medizintechnik GmbH aus Rastatt sowie den DRK Kreisverband Rastatt e.V. Bei der Auswahl der Firmen wird besonders auf die Verbundenheit zur Region geachtet.

 

Mit der Ausbildungsmesse schaffen die Initiatoren für die heimische Wirtschaft sowie für die Schülerinnen und Schüler in der Region eine Plattform zum lebendigen Austausch. Gerade im Zeitalter des Internets stellt die Messe für Ausbildungsplatzsuchende wie auch Ausbilder eine Alternative dar, sich ein realistisches Bild voneinander zu machen und sich persönlich in einem lockeren Rahmen kennenzulernen. Neben spannenden Einblicken in die Aufgabenbereiche der einzelnen Berufe und Studiengänge erhalten die Schülerinnen und Schüler auch durch viele Mitmach-Aktionen an den Ständen eine erste Orientierung, ob der angestrebte Beruf zu ihnen passt.

 

Nachdem der im Vorjahr erstmalig angebotene Vortrag für Ausbilder auf große Resonanz gestoßen war, haben die Veranstalter für diese Messe wieder ein Fachreferat organisiert: Im Café „Pagodenburg“ spricht Peter Minrath, Referent im Geschäftsbereich Ausbildung und Weiterbildung von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, von 14 bis 15 Uhr  zum Thema „Berufliche Bildung – Analysen, Trends und Perspektiven“.

 

Als Neuerung wurde in diesem Jahr die Restplatzbörse in eine „Jobwall“ umgestaltet. Teilnehmende Unternehmer wie auch Nichtteilnehmer profitieren hier von der Möglichkeit, auf freie Ausbildungs- und Praktikantenplätze aufmerksam zu machen.

 

Im Vorfeld wurden die weiterführenden Schulen der Region Rastatt eingeladen, mit ihren Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsmesse zu besuchen. Erfahrungsgemäß nutzen nicht nur Schulabgänger die Messe. Bereits Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse suchen hier nach einer ersten Orientierung. Öffnungszeiten und Messetermin wurden den Bedürfnissen der Schulen angepasst.

 

Nach ersten Rückmeldungen rechnen die Veranstalter erneut mit etwa 2.000 Besuchern. Die Ausbildungsmesse Mittelbaden in Rastatt ist auch in diesem Jahr die zentrale Informationsplattform für den Einstieg ins Berufsleben.

 

Ausbildungsmesse Mittelbaden

 

Freitag, 14. Juli 2017

 

8 – 16 Uhr

 

BadnerHalle Rastatt

 

ausbildungsmesse-mittelbaden.de

 

 

 

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news-1759 Mon, 03 Jul 2017 14:54:23 +0200 Marathonluft schnuppern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/marathonluft-schnuppern.html Sie haben Lust auf Marathon-Feeling, möchten jedoch nicht die ge-samten 42,195 Kilometer laufen? – Egal ob erfahrener Wettkämpfer oder Laufeinsteiger, Chef oder Azubi: Beim BusinessTeamMarathon stehen Teamgeist und Spaß am Laufen an erster Stelle. Je vier Personen absolvieren als Staffel die klassische Marathonstrecke in Teiletappen von 15, 9, 12 und 6 Kilometern. Als Ausdauersportart stärkt Laufen den Organismus und hilft Stress abzubauen. Die AOK Mittlerer Oberrhein engagiert sich deshalb als Gesundheitspartner für den beliebten Firmenlauf, der im Rahmen des Fiducia & GAD Baden-Marathon am 17. September in Karlsruhe ausgerichtet wird.

 

 

 

Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung bis zum 31. August finden sich unter www.businessteammarathon.de

 

 

 

Fotonachweis: Marathon Karlsruhe e.V.

 

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news-1730 Tue, 20 Jun 2017 17:57:42 +0200 Ab aufs Rad: Große Mitmachaktion und Verlosung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ab-aufs-rad-grosse-mitmachaktion-und-verlosung.html Am 1. Mai fiel der Startschuss für „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA), die gemeinsame Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). 200 Jahre ist es her, dass Karl Freiherr von Drais aus Karlsruhe das Fahrrad erfand. Draisine nannte er die lenkbare Laufmaschine aus Holz. Heute ist das Fahrrad als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. In Deutschland fährt bereits jeder Sechste mit dem Rad zur Arbeit. An der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligten sich im vergangenen Jahr 1.226 Radler in der Region: Am Start waren 89 Teams, die insgesamt 453.950 Kilometer fuhren. Das entspricht in etwa einer Ersparnis von 90.000 Kilogramm CO2 und einem Verbrauch von 10 Millionen Kilokalorien. Eine tolle Leistung! Aber da geht noch mehr. Deshalb findet auch in diesem Jahr im Rahmen von MdRzA wieder ein Radlerfrühstück in Bruchsal statt. Bei der gemeinsamen Aktion der Stadt Bruchsal, dem ADFC und der AOK werden am Donnerstag, den 22. Juni von 6:30 Uhr bis 9 Uhr am Bahnhofsvorplatz frische Brezeln und Obst ausgegeben. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Berhard Ibach, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, Britta Brandstätter vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club sowie Gemeinderätinnen und Gemeinderäte helfen beim Verteilen.

 

 

 

Die AOK Mittlerer Oberrhein möchte mit der Aktion noch mehr Menschen dafür begeistern, das Auto stehen zu lassen. „Denn die Vorteile liegen auf der Hand“, findet Bernhard Ibach, stellvertretender Geschäftsführer der Gesundheitskasse: „Bereits 30 Minuten Fahrradfahren pro Tag senken das Krankheitsrisiko und stärken das Wohlbefinden aktiv. Wer sich regelmäßig bei Wind und Wetter bewegt, kurbelt zudem sein Immunsystem an, spart teuren Sprit und schont die Umwelt.“ Und das ist noch nicht alles. Auch auf die Psyche wirkt sich der Sport positiv aus. Die beim Radeln ausgeschütteten Endorphine sorgen für gute Laune, und man hat die Möglichkeit, angestauten Stress und Ärger einfach weg zu strampeln. So kommt man entspannter am Ziel an.

 

 

 

Mitmachen ist ganz einfach: Jeder, der im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August 2017 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt, nimmt automatisch an der Verlosung toller Preise teil. Bei Pendlern zählt auch der Weg zur Bushaltestelle oder zum Bahnhof. Anmelden können sich Einzelpersonen oder Teams aus maximal vier Kollegen online auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Jeder Teilnehmer erhält bei der Registrierung einen Aktionskalender, in dem er die Tage markiert, an denen er das Fahrrad benutzt hat. 2016 gewannen bundesweit 154.000 aktive Radler Sachpreise im Wert von über 200.000 Euro. Sie legten dabei insgesamt 31,4 Millionen Kilometer zurück, wodurch etwa 6,1 Millionen Kilogramm CO2 eingespart werden konnten. Also: Losradeln und mitmachen!

 

 

 

Aktuelle Termine und weitere Infos gibt es unter aok-bw.de/mor, Aktionen/Veranstaltungen und mit-dem-rad-zur-arbeit.de

 

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news-1724 Wed, 14 Jun 2017 17:12:17 +0200 Geringe FSME-Impfquote in der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/geringe-fsme-impfquote-in-der-region.html Die unscheinbaren Krabbler lauern nicht nur in Waldgebieten. Auch in Gärten, Parks und städtischen Grünanlagen befinden sich Zecken auf dem Vormarsch. Mit Ausnahme von Heilbronn gehört ganz Baden-Württemberg zu den FSME-Risikogebieten. Laut einer aktuellen Statistik der AOK Mittlerer Oberrhein schützen sich in der Region weniger als 20 Prozent aller Versicherten durch eine entsprechende Impfung. „Alle gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten der Zecken-Impfung für Versicherte, die in Risikogebieten wohnen.“ Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, rät zu dem kleinen Pieks. Denn hinter den vier Buchstaben FSME verbirgt sich die Viruserkrankung Frühsommer-Meningoenzephalitis, die durch Zeckenstiche übertragen werden und  zu einer Hirnhautentzündung führen kann.  Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten zeckenexponiert sind.  Mit einer FSME-Impfquote von 19,2 Prozent liegt die AOK Mittlerer Oberrhein als Bezirksdirektion unter dem AOK-Landesdurchschnitt, der 22,3 Prozent beträgt. Zum Vergleich: In der AOK-Bezirksdirektion Nordschwarzwald findet sich die höchste Impfquote mit 31 Prozent.

 

 

 

Das Absuchen des Körpers nach Zecken bietet zur Verhütung von FSME keinen zuverlässigen Schutz: „Denn die Viren werden gleich zu Beginn des Blutsaugens auf den Menschen übertragen“, klärt Harald Röcker auf. Den zuverlässigsten Schutz biete deshalb die Schutzimpfung.  „In der Regel sind drei Impfungen notwendig, um den vollen Impfschutz zu erreichen. Eine Auffrischungsimpfung wird nach drei bis fünf Jahren empfohlen“, erläutert er das Impfschema und verweist auf die Annahme des Robert Koch Instituts, nach der ein hoher Anteil der auftretenden FSME-Erkrankungen durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in Risikogebieten mit besonders hoher FSME-Inzidenz verhindert werden könnte.

 

 

 

Nach einem Aufenthalt in Risikogebieten sollte man Körper und Kleidung dennoch sorgfältig auf Zecken untersuchen: Etwa 24 Stunden nach Beginn des Saugakts können Borrelien von Zecken auf den Menschen übertragen werden. Diese Bakterien sind Auslöser der sogenannten Lyme-Borreliose, einer Infektionskrankheit. „1236 Versicherte begaben sich deshalb 2015 bei uns in der Region in ärztliche Behandlung“, so Harald Röcker, rund zwei Drittel stammen aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe.“ Sprays bieten nur für wenige Stunden einen gewissen Schutz. Als Präventionsmaßnahme nennt er geschlossene Schuhe, lange Hosen und Ärmel. „Steckt man Hosenbeine zudem in die Socken, ist die Zecke gezwungen, auf der Kleidung noch oben zu laufen. Auf hellen Farben entdeckt man sie leichter.“ Daheim ist dann eine Ganzkörpervisite angesagt: Zecken bevorzugen Stichstellen wie etwa Haaransatz, Ohren, Achseln, Hals, Ellenbeuge, Nabel, Genitalbereich oder Kniekehlen. Hat eine Zecke gestochen, sollte sie so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder Zeckenkarte nach Anleitung entfernt werden.

 

 

 

Weitere Informationen zum Infektionsschutz bietet das Epidemiologische Bulletin des RKI:

 

www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2017/Ausgaben/17_17.pdf

 

 

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-1713 Thu, 08 Jun 2017 16:53:24 +0200 BadenTV "Talk im Schlachthof": Gesundheitspolitik im Jahr der Bundestagswahl https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/badentv-talk-im-schlachthof-gesundheitspolitik-im-jahr-der-bundestagswahl.html Die Bundestagskandidaten Axel E. Fischer, MdB (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl, MdB (Bündnis 90 / Die Grünen) sowie die ausscheidende Bundestagsabgeordnete Karin Binder (Die Linke) und Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, diskutierten live in der Gaststätte "Im Schlachthof" Kernfragen der aktuellen Gesundheitspolitik. Wer zahlt künftig für unsere Gesundheit? Und wie weit müssen wir fahren, um gesund zu werden? - Wer den spannenden Talk rund um Finanzierung und Qualität im Gesundheitswesen anschauen möchte, findet den Beitrag jetzt in der Mediathek von Baden-TV.

 

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news-1702 Tue, 30 May 2017 18:54:04 +0200 Weniger Komatrinker im Stadtkreis Baden-Baden / Landkreis Rastatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/weniger-komatrinker-im-stadtkreis-baden-baden-landkreis-rastatt.html Im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt nimmt die Zahl der Komatrinker seit einigen Jahren im Durchschnitt leicht ab: 179 AOK-Versicherte wurden im vergangenen Jahr wegen akuter Alkoholvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Damit zählte man zwar 11 Fälle mehr als 2015, ausschlaggebend ist jedoch die Langzeit-Entwicklung. Zum Vergleich: Der Mittelwert der Jahre 2008 bis 2015 betrug 189 Fälle in der Region. „Die Tendenz ist eindeutig positiv. Und wir freuen uns über diese Entwicklung, die es aufrechtzuerhalten gilt“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Seit Jahrzehnten unterstützt die Gesundheitskasse die Suchtprophylaxe in der Region gezielt sowohl finanziell wie auch personell. „Nachhaltige Präventionsarbeit, insbesondere in Schulen, ist uns ein wichtiges Anliegen, damit junge Menschen erst gar kein Suchtverhalten entwickeln“, lautet die Überzeugung von Harald Röcker. Denn rauschhafter Alkoholkonsum sei in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter könne der Alkohol nur langsam abgebaut werden und bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen.

 

 

 

Doch ausgerechnet bei Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren findet man die höchste Fallzahl – wenn auch eindeutig rückläufig: Landesweit umfasste diese Altersgruppe im vergangenen Jahr 992 Personen. 2011 waren es noch 1.366 Jugendliche gewesen.

 

 

 

Die zweitgrößte Gruppe von betroffenen Versicherten umfasste 2016 mit 713 Versicherten landesweit die 50- bis 54-Jährigen. Insgesamt brachte Alkoholmissbrauch in Baden-Württemberg 6.645 Menschen im vergangenen Jahr in die Klinik, mehr als Zweidrittel waren Männer. Im Jahr 2011 hatte die Diagnose „Alkoholvergiftung“ mit 7.910 Fällen ihren Höchststand erreicht.

 

 

 

Landesweit gab die AOK Baden-Württemberg ca. sechs Millionen Euro für alkoholbedingte Krankenhauseinweisungen aus. Knapp elf Prozent der Ausgaben entfielen dabei auf die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen.

 

Ihre Zahlen sieht die AOK als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 43 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

 

 

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news-1699 Mon, 22 May 2017 16:38:45 +0200 Komatrinker auf Rückzug - positiver Trend im Stadt- und Landkreis Karlsruhe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/komatrinker-auf-rueckzug-positiver-trend-im-stadt-und-landkreis-karlsruhe.html Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe nimmt die Zahl der Komatrinker seit einigen Jahren kontinuierlich ab: 280 AOK-Versicherte wurden im vergangenen Jahr wegen akuter Alkoholvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenom-men. Zum Vergleich: Der Mittelwert der Jahre 2008 bis 2015 betrug 341 Fälle in der Region. „Die Tendenz ist eindeutig positiv. Und wir freuen uns über diese Entwicklung, die es aufrechtzuerhalten gilt“, so Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein. Seit Jahrzehnten unterstützt die Gesundheitskasse die Suchtprophylaxe in der Region finanziell wie auch personell. „Nachhaltige Präventionsarbeit vor Ort, insbesondere in Schulen, ist uns ein wichtiges Anliegen, damit junge Menschen erst gar kein Suchtverhalten entwickeln“, lautet die Überzeugung von Harald Röcker. Denn rauschhafter Alkoholkonsum sei in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter könne der Alkohol nur langsam abgebaut werden und bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen.

 

 

 

Doch ausgerechnet bei Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren findet man die höchste Fallzahl – wenn auch eindeutig rückläufig: Landesweit umfasste diese Altersgruppe im vergangenen Jahr 992 Personen. 2011 waren es noch 1.366 Jugendliche gewesen. Ein Blick in die aktuelle regionale Statistik der AOK Mittlerer Oberrhein zum Phänomen „Komatrinken“ bestätigt, dass die kontinuierliche Suchtprävention in der Region gerade bei den 15- bis 19-Jährigen greift: Während der Mittelwert für diese Altersgruppe in den vergangenen Jahren im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bei 22 bzw. 24 Fällen lag, sank er 2016 in beiden Regionen jeweils unter 20.

 

 

 

Die zweitgrößte Gruppe von betroffenen Versicherten umfasste 2016 mit 713 Versicherten landesweit die 50- bis 54-Jährigen. Insgesamt brachte Alkoholmissbrauch in Baden-Württemberg 6.645 Menschen im vergangenen Jahr in die Klinik, mehr als Zweidrittel waren Männer. Im Jahr 2011 hatte die Diagnose „Alkoholvergiftung“ mit 7.910 Fällen ihren Höchststand erreicht.

 

 

 

Landesweit gab die AOK Baden-Württemberg ca. sechs Millionen Euro für alkoholbedingte Krankenhauseinweisungen aus. Knapp elf Prozent der Ausgaben entfielen dabei auf die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen.

 

 

 

Ihre Zahlen sieht die AOK als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 43 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

 

 

Foto: AOK-Mediendienst

 

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news-1689 Wed, 17 May 2017 17:57:22 +0200 Ab aufs Rad - große Mitmachaktion und Verlosung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/mittlerer-oberrhein/lesen/ab-aufs-rad-grosse-mitmachaktion-und-verlosung-1.html Am 1. Mai fiel der Startschuss für „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA), die gemeinsame Mitmachaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). 200 Jahre ist es her, dass Karl Freiherr von Drais aus Karlsruhe das Fahrrad erfand. Draisine nannte er die lenkbare Laufmaschine aus Holz. Heute ist das Fahrrad als Verkehrsmittel nicht mehr wegzudenken. In Deutschland fährt bereits jeder Sechste mit dem Rad zur Arbeit. An der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligten sich im vergangenen Jahr 1226 Radler in der Region: Am Start waren 89 Teams, die insgesamt 453.950 Kilometer fuhren. Das entspricht in etwa einer Ersparnis von 90.000 Kilogramm CO2 und einem Verbrauch von 10 Millionen Kilokalorien. Eine tolle Leistung! Aber da geht noch mehr. Deshalb findet in diesem Jahr im Rahmen von MdRzA ein Radlerfrühstück in Baden-Baden statt. Bei der gemeinsamen Aktion der Stadt Baden-Baden, dem ADFC und der AOK werden am Freitag, den 19. Mai von 6:30 bis 9 Uhr vor dem Festspielhaus frische Brezeln und Obst ausgegeben. Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Bernhard Ibach, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, und Ralph Neininger vom ADFC helfen beim Verteilen.

 

 

 

Die AOK Mittlerer Oberrhein möchte mit der Aktion noch mehr Menschen dafür begeistern, das Auto stehen zu lassen. „Denn die Vorteile liegen auf der Hand“, findet Bernhard Ibach, stellvertretender Geschäftsführer der Gesundheitskasse: „Bereits 30 Minuten Fahrradfahren pro Tag senken das Krankheitsrisiko und stärken das Wohlbefinden aktiv. Wer sich regelmäßig bei Wind und Wetter bewegt, kurbelt zudem sein Immunsystem an, spart teuren Sprit und schont die Umwelt.“ Und das ist noch nicht alles. Auch auf die Psyche wirkt sich der Sport positiv aus. Die beim Radeln ausgeschütteten Endorphine sorgen für gute Laune, und man hat die Möglichkeit, angestauten Stress und Ärger einfach weg zu strampeln. So kommt man entspannter am Ziel an.

 

 

 

Mitmachen ist ganz einfach: Jeder, der im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis zum 31. August 2017 an mindestens 20 Tagen die Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt, nimmt automatisch an der Verlosung toller Preise teil. Bei Pendlern zählt auch der Weg zur Bushaltestelle oder zum Bahnhof. Anmelden können sich Einzelpersonen oder Teams aus maximal vier Kollegen online auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Jeder Teilnehmer erhält bei der Registrierung einen Aktionskalender, in dem er die Tage markiert, an denen er das Fahrrad benutzt hat. 2016 gewannen bundesweit 154.000 aktive Radler Sachpreise im Wert von über 200.000 Euro. Sie legten dabei insgesamt 31,4 Millionen Kilometer zurück, wodurch etwa 6,1 Millionen Kilogramm CO2 eingespart werden konnten. Also: Losradeln und mitmachen!

 

 

 

Aktuelle Termine und weitere Infos gibt es unter aok-bw.de/mor, Aktionen/Veranstaltungen und mit-dem-rad-zur-arbeit.de

 

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