Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Fri, 27 Nov 2020 18:52:10 +0100 Fri, 27 Nov 2020 18:52:10 +0100 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-4066 Fri, 27 Nov 2020 10:28:03 +0100 Ü70 leidet unter Altersdepression https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/ue70-leidet-unter-altersdepression.html Fast jeder vierte 70-Jährige in Behandlung – Doppelt so viele Frauen betroffen, Männer holen doppelt so schnell auf – Coronajahr 2020 noch nicht berücksichtigt Mit der dunklen Jahreszeit nehmen auch die dunklen Gedanken überhand. Selbstzweifel, langes Grübeln bis hin zu lebensmüden Gedanken lassen den Alltag zur Qual werden. Die soziale Isolation durch die Corona-Einschränkungen dürfte bei vielen Betroffenen ihr Übriges tun. „Besonders gefährdet, an einer Depression im Alter zu erkranken, sind Frauen sowie Menschen ohne vertrauensvolle persönliche Beziehungen und Bewohner von Pflegeheimen.“ weiß Dr. med. Dipl.-Psych. Alexandra Isaksson, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bei der AOK Baden-Württemberg. „Depressive Störungen sind die häufigste psychische Störung im Alter und gehen noch stärker als in jüngeren Altersgruppen mit einem erhöhten Suizidrisiko einher.“

 

Laut einer aktuellen Statistik der AOK ist die Zahl der an Altersdepression erkrankten Versicherten in den letzten fünf Jahren stetig um durchschnittlich 2,4 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr mussten in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb knapp 13.000 Seniorinnen und Senioren wegen einer Depression ärztlich behandelt werden. Das sind 23 Prozent der AOK-Versicherten in der analysierten Altersgruppe. Damit liegt die Region etwas über dem Landesschnitt von 21,5 Prozent. In ganz Baden-Württemberg zählte die Kasse bei den über 70-Jährigen 145.949 behandelte Fälle. Davon waren 105.897 Frauen und 40.052 Männer.

 

Im Zollernalbkreis waren es sogar 28,4 Prozent der über Siebzigjährigen, die im Jahr 2019 wegen Depressionen stationäre oder ambulante Hilfe in Anspruch nahmen. In Zahlen waren das 5.179 Fälle. Dagegen liegt der Anteil in den Nachbarkreisen auf einem niedrigeren Niveau: In Tübingen erfasste die AOK 2.739 Depressionsdiagnosen, was 21,1 Prozent der über 70-Jährigen bedeutet. Im Landkreis Reutlingen waren es mit 4.881 Fällen sogar nur 20,0 Prozent der betagteren Versicherten. In allen drei Kreisen fällt auf – und damit folgt die Region dem landesweiten Trend – dass Frauen zwar doppelt so häufig von Altersdepression betroffen sind, bei Männern die mittlere jährliche Steigerungsrate jedoch deutlich höher ist als die bei den Frauen. Im Landkreis Reutlingen etwa kommen jedes Jahr mit 4,7 Prozent fast doppelt so viele männliche als weibliche Betroffene hinzu (2,9 Prozent). 

 

Die AOK-Fachärztin rät, im Falle eines Verdachts auf eine depressive Störung umgehend einen Arzt – den Hausarzt oder einen Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin oder einen Nervenarzt – aufzusuchen. Denn auch im Alter sei eine Depression gut behandelbar. „Aber auch die Betroffenen selbst können etwas dafür tun, um einer depressiven Symptomatik entgegenzuwirken“, so Dr. med. Dipl.-Psych. Alexandra Isaksson weiter. „Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtig, eine geregelte Tagesstruktur beizubehalten bzw. aufzubauen und in Bewegung zu bleiben.“ Das Wichtigste sei, nicht allein in der aussichtslos erscheinenden Situation zu bleiben, sondern sich trotz oft vorhandenen Scham- und Schuldgefühlen einer anderen Person anzuvertrauen.

 

AOK-Versicherte haben die Möglichkeit, sich über ihren Hausarzt in das sogenannte AOK-FacharztProgramm einzuschreiben, über welches ihnen eine zeitnahe psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung sowie auch Unterstützung durch den sozialen Dienst der AOK vermittelt werden kann. Bei fachlichen Fragen und zu Anlaufstellen in der Nähe hilft die Deutsche Depressionshilfe weiter unter der Telefonnummer 0800 / 33 44 533. Für Ratsuchende steht auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter den Telefonnummern 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222 zur Verfügung.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Ermittelt wurden Zahlen von AOK-Versicherten von 2015 bis 2019 zur Behandlungsprävalenz von Depressionen im Alter ab 70 Jahren. Als erkrankt gelten Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit mindestens zwei gesicherten ambulanten Diagnosen im Untersuchungsjahr.

 

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news-4030 Fri, 13 Nov 2020 11:43:44 +0100 AOK-KundenCenter in der Poststraße: Richtige Entscheidung in Coronazeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-kundencenter-in-der-poststrasse-richtige-entscheidung-in-coronazeiten.html Mit dem Umzug der Geschäftsstelle in den Neubau der Kreissparkasse vor knapp einem Jahr bekannte sich die AOK zum Standort Rottenburg. Diskretere Beratung und mehr Wohlfühlatmosphäre waren damals die Hauptgründe. Mit der Pandemie kam ein wichtiger Grund hinzu: mehr Platz für Abstand. Seit Anfang Februar 2020 empfängt das AOK-KundenCenter seine Versicherten in der Poststr. 26-28 in Rottenburg. „Die neuen Räume sind moderner, heller, und bewirken sowohl für unsere Kunden, als auch für die Mitarbeiter eine Wohlfühlatmosphäre, die wir in der Form am alten Standort nicht bieten konnten“, erklärt KundenCenter-Leiter Rainer Ott. Hauptargument für den Umzug sei damals gewesen, dass die Raumgestaltung im Neubau eine diskrete, persönliche Beratung der Kunden ermöglichte, was in den alten Räumen gar nicht oder nur bedingt möglich gewesen sei, so Ott. „Genau das ist jedoch seit der Corona-Pandemie das allerwichtigste. Im aktuellen Teil-Lockdown führen wir persönliche Beratungen nach Terminvereinbarung durch, in separaten Beratungszimmern. Das ist nur hier am neuen Standort so möglich.“

 

Das Feedback der Kunden sei entsprechend durchweg positiv. Geschätzt würden die besseren Parkmöglichkeiten, das moderne Ambiente und die gegebene Diskretion. Rainer Ott und sein siebenköpfiges Team sind Ansprechpartner für 24.000 AOK-Versicherte in und um Rottenburg. Vor Corona bewältigte das Team weit über tausend persönliche Kundenkontakte im Monat. „Das musste im März beim ersten Lockdown auf telefonische Beratung oder online umorganisiert werden“, berichtet der AOK-KundenCenter-Leiter. Im jetzigen Teil-Lockdown seien persönliche Beratungen nach Terminvereinbarung möglich.

 

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news-4015 Mon, 09 Nov 2020 12:46:06 +0100 Gesundheitsatlas Asthma: In der Neckar-Alb-Region leiden Menschen seltener an Asthma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/gesundheitsatlas-asthma-in-der-neckar-alb-region-leiden-menschen-seltener-an-asthma.html Was den Anteil der Menschen mit chronisch-entzündliche Atemwegserkrankungen betrifft, bestechen die Landkreise Tübingen und Zollernalb mit Spitzenwerten im Vergleich zu anderen Kreisen in Baden-Württemberg. In Reutlingen dagegen gibt es mehr Asthmapatienten als im Landesdurchschnitt. In Baden-Württemberg waren 2018 410.000 Menschen an Asthma bronchiale erkrankt, insgesamt 3,5 Millionen Menschen in ganz Deutschland. Laut dem aktuell veröffentlichten Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) macht das einen Anteil von 3,7 Prozent auf Landesebene und einen Anteil von 4,2 Prozent auf Bundesebene aus. Auf Kreisebene lässt sich für die Region folgendes Ranking ablesen: Mit einem Anteil von 3,0 Prozent an Asthmapatienten kommt der Landkreis Tübingen auf einen beachtlichen 2. Rang von 44 Kreisen in Baden-Württemberg. Nur in Heidelberg leiden weniger Menschen an Asthma (2,9 Prozent, Rang 1). Mit einer Asthmahäufigkeit von 3,5 Prozent liegt der Zollernalbkreis auf Rang 9. Abgeschlagen mit einem Patientenanteil von 4,0 Prozent reiht sich Reutlingen im hinteren Drittel auf Rang 34 ein.

 

Zu den Risikofaktoren für Asthma bronchiale gehören allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich sowie das permanente Ausgesetztsein gegenüber Reizstoffen in der Luft, wie etwa Tabakrauch, Chemikalien oder Luftverschmutzung. Die Ergebnisse des Gesundheitsatlas des WIdO zeigen, dass auch Übergewicht und Adipositas die Entstehung von Asthma begünstigen bzw. die Symptomatik von Asthma verschlechtern. Hinsichtlich Corona wird nach aktuellem Wissensstand davon ausgegangen, dass Asthmapatienten kein erhöhtes Risiko haben, sich mit dem Virus zu infizieren. Darüber hinaus weisen erste Studienergebnisse darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann.

 

Des Weiteren zeigt die Untersuchung den Zusammenhang zwischen sozialer und materieller Benachteiligung (Deprivation) und dem Auftreten von Asthma bronchiale auf. Grundsätzlich sei zu erkennen, dass sozial benachteiligte Schichten eine höhere Asthmaprävalenz haben. Allerdings waren Allergien – ebenso ein wichtiger Risikofaktor für Asthma – bei Personen mit höherem sozioökonomischem Status häufiger. „Leider lässt sich das vergleichsweise schlechte Abschneiden des Kreises Reutlingen nur bedingt durch diese Einflussfaktoren erklären“, so die Pressesprecherin der AOK-Neckar-Alb Eveline Blank. Reutlingen weise beim Thema soziale Benachteiligung mit der Kennzahl 1 von 5 die niedrigste Deprivation aus, was demnach ein Hinweis auf viele Allergiker und damit auch auf mehr Asthmapatienten sein könnte. „Gleichzeitig hat der Kreis mit 1 von 5 den besten Wert bei der Adipositashäufigkeit.“, erklärt Blank weiter. Auch Tübingen habe sowohl den niedrigsten Deprivationswert als auch die geringste Adipositashäufigkeit. Dem Zollernalbkreis wurde mit der Kennzahl 2 eine leicht höhere Adipositashäufigkeit attestiert. Bezüglich der sozialen und materiellen Benachteiligung wird dem Kreis ebenso wie seinen Nachbarkreisen die Kennzahl 1 zugeordnet.

 

Asthma führt zu anfallartig auftretender Verengung der Atemwege. Betroffene empfinden bei einem Asthmaanfall akute Atemnot und Brustenge, begleitet von Husten und einem charakteristischen, pfeifenden Atemgeräusch, das auf die Verengung der Bronchien hinweist. In jungen Jahren bis 14 sind zunächst Jungen deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Im jungen Erwachsenenalter sind beide Geschlechter gleich häufig an Asthma erkrankt. Mit zunehmendem Alter dreht sich das Geschlechterverhältnis zu Ungunsten des weiblichen Geschlechts um. Gründe für die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind vermutlich anatomischer Natur. Bei Jungen sind die Bronchien häufig enger als bei Mädchen. Im Erwachsenenalter sind die Bronchiendurchmesser dann bei Männern größer als bei Frauen. Weitere Gründe für die Alters- und Geschlechtsunterschiede könnten aber auch hormonelle Einflüsse sein. Tendenziell sind Großstädter häufiger betroffen als die Menschen im ländlichen Raum. Möglicherweise lässt sich das durch die Luftqualität erklären.

 

Selbst nach einer Diagnose von Asthma bronchiale haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Mit dem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wird die Gesundheitssituation aller Einwohnerinnen und Einwohner in den mehr als 400 Landkreisen und Städten Deutschlands transparent gemacht. Er bietet einen umfassenden Einblick in die Häufigkeit, regionale Verteilungsmuster, Hintergründe und Präventionsmöglichkeiten bedeutender Krankheiten.

 

Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet.

 

Im Gesundheitsatlas wird der German Index of Socioeconomic Deprivation (GISD) des Robert Koch-Instituts angewandt (Kroll et al. 2017), der die Dimension Beruf, Bildung und Einkommen beinhaltet.

 

Der „Gesundheitsatlas Deutschland“ zu Asthma bronchiale steht zum kostenlosen Download zur Verfügung unter gesundheitsatlas-deutschland.wido.bv.aok.de

 

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news-3973 Thu, 29 Oct 2020 12:10:12 +0100 Weniger Geschwüre in Magen und Darm https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/weniger-geschwuere-in-magen-und-darm.html Magen-Darm-Tag am 7. November 2020: Laut einer aktuellen Statistik der AOK ist die Zahl der Behandlungen in Neckar-Alb stetig gesunken. Die Kasse warnt jedoch vor übermäßiger Einnahme an freiverkäuflichen Schmerzmitteln und Magensäureblockern. Jährlich erkranken 50 von 100.000 Menschen in Deutschland an einem Magengeschwür. Die meisten sind älter als 50 Jahre, Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Beim Zwölffingerdarmgeschwür sind es sogar 150 von 100.000 Menschen, die die Diagnose erhalten. Männer erkranken dreimal häufiger als Frauen. In der Region Neckar-Alb verzeichnete die AOK unter ihren Versicherten 2.273 Fälle in 2019, die wegen eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs ärztlich behandelt wurden. Vor fünf Jahren waren es 2.371 Betroffene. Mit den rückläufigen Zahlen liegt die Region im allgemeinen Trend in Industriestaaten.

 

Einzig im Landkreis Tübingen zählte die Kasse eine leichte Erhöhung von 453 im Jahr 2015 auf 461 Betroffene im Jahr 2019. Allerdings liegen die Fallzahlen hier auf einem insgesamt sehr viel niedrigerem Niveau als in den Nachbarlandkreisen. Im Landkreis Reutlingen etwa wurden vergangenes Jahr 942 AOK-Versicherte wegen eines Magen- oder Darmgeschwürs behandelt, gegenüber 978 Fällen im Jahr 2015. Im Zollernalbkreis waren es im Jahr 2019 870 Betroffene gegenüber 940 im Jahr 2015.

 

Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren handelt es sich um abgegrenzte entzündliche Defekte in der Schleimhaut, die in tiefere Schichten der Magen- bzw. der Darmwand hineinreichen. An der Entstehung eines Geschwürs sind meist mehrere Faktoren beteiligt. Eine besonders häufige Ursache ist eine Entzündung mit dem Bakterium Helicobacter pylori, die schon im Kindesalter erworben wird. Begünstigend auf die Entstehung solcher Geschwüre wirken aber auch eine genetische Veranlagung zu empfindlichem Magen, psychosozialer Stress, der die Produktion von Magensäure erhöhen kann, und ein ungesunder Lebensstil, hier vor allem das Rauchen sowie ein übermäßiger Konsum von Alkohol und Kaffee.

 

Freiverkäufliche Medikamente können Geschwüre verursachen

 

„Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente, sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder auch Ibuprofen, sind ebenfalls oft Ursache von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren.“ erklärt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein, und warnt ausdrücklich vor der unbedachten Einnahme solcher Mittel, die ohne Rezept in den Apotheken zugänglich sind. Vor allem, wenn die Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum oder in Kombination mit Kortison eingenommen würden, könne das Geschwüre verursachen. „Wichtig zu wissen ist hier, dass die Einnahme von Kortison allein meist nicht zu Geschwüren führt. Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate.“

 

Die Ärztin rät, bei Symptomen wie Schmerzen im Oberbauch, die oft in direktem Zusammenhang mit den Mahlzeiten stehen, ärztlich abklären zu lassen. Treten Schmerzen nachts bei leerem Magen auf, weist dies auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hin. Schmerzen, die sich vor allem direkt nach dem Essen bemerkbar machen, können Anzeichen für Geschwüre im Magen sein. „Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Dies dient vor allem zur Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Ausschluss bösartiger Erkrankungen.“, so Dr. Knapstein.

 

AOK-Versicherte, die am Haus- und Facharzt-Programm teilnehmen, haben bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine kostenlose Vorsorgedarmspiegelung, sowohl Männer als auch Frauen. Regulär haben Frauen erst ab 55 Jahren darauf Anspruch. Die AOK bietet zudem allen Versicherten Gesundheitskurse an, zum Beispiel mit Blick auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und zum Erlernen von Entspannungsmethoden.

 

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news-3830 Tue, 22 Sep 2020 11:53:50 +0200 Erkältungen auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/erkaeltungen-auf-dem-vormarsch.html Jeder Dritte wegen einer Erkältung beim Arzt – Abgrenzung zu Corona schwierig – Antibiotika helfen nicht Die Zahl der Behandlungen in der Region steigt jährlich um 2,9 Prozent, wie eine aktuelle Statistik der AOK zeigt. Im Zollernalbkreis mussten zuletzt knapp 34.000 AOK-Versicherte wegen einer Erkältung stationär oder ambulant behandelt werden. Im Jahr 2014 waren es noch 26.594 Versicherte, die wegen eines grippalen Infektes den Arzt aufsuchten. In ganz Baden-Württemberg wurden beinahe 1,4 Millionen Betroffene gezählt, was 32 Prozent aller Versicherten der AOK ausmacht.

 

 

 

Kleine Kinder waren dabei am stärksten betroffen. Hier befanden sich im Jahresverlauf zwei von drei Kindern in Behandlung. Mit zunehmendem Alter sinkt die Behandlungsprävalenz. Mit Mitte 60 gehen die wenigsten wegen Erkältungssymptomen zum Arzt. Beide Geschlechter sind in allen Altersklassen gleichermaßen betroffen.

 

 

 

Erkältung, Grippe oder Corona?

 

 

 

„Erkältung“ ist der Oberbegriff für unterschiedliche Symptome, die durch eine Infektion der oberen Atemwege ausgelöst werden. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun. Eine Erkältung entwickelt sich im Normalfall über einige Tage. Typische Beschwerden sind unter anderem ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen.

 

 

 

„Gelegentlich werden Erkältung und Grippe verwechselt. Eine echte Grippe oder Influenza verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden. Sie wird von ganz anderen Virustypen verursacht und ist seltener als eine einfache Erkältung“ erläutert die AOK-Ärztin Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch. „Eine Grippe beginnt im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen.“

 

 

 

Schwieriger dagegen ist, eine Erkältung von Corona abzugrenzen. „In den ersten Tagen ist es für Betroffene nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Die Symptome zwischen den Erkrankungen sind teilweise unspezifisch, aber auch teil ähnlich. Beide können zum Beispiel mit Halsschmerzen und Husten einhergehen. Auch kann der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns auch bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen“, so Dr. Trautrims-Michelitsch.

 

 

 

Antibiotika helfen bei Erkältung nicht

 

 

 

In den meisten Fällen klingt die Erkältung nach einer bis zwei Wochen von selbst wieder ab. Eine Behandlung mit Medikamenten ist in der Regel nicht nötig, sie können gegebenenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Dr. Trautrims-Michelitsch: „Das ist durchaus sinnvoll, z.B. durch die Verwendung von abschwellenden Nasentropfen bei einer verstopften Nase, um ein Übergreifen auf das Mittelohr zu verhindern und die Nasennebenhöhlen freizuhalten oder auch durch die Einnahme von NSAR bei Hals- oder Kopfschmerzen.“ Die Ärztin warnt jedoch vor der unnötigen Einnahme von Antibiotika. Da Erkältungen meist durch Viren ausgelöst werden, seien Antibiotika bei einer einfachen Erkältung nicht sinnvoll.

 

 

 

„Tatsächlich können Antibiotika nur Infektionen bekämpfen, die durch Bakterien verursacht werden. Gegen Viren sind sie machtlos und können daher auch gegen Erkältungen nichts ausrichten. Studien bestätigen, dass Antibiotika die Dauer einer einfachen Erkältung nicht verkürzen. Allerdings haben sie häufig Nebenwirkungen: Etwa eine von 10 Personen muss mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Hautausschlägen rechnen“, so die Ärztin. Antibiotika müssten mit Bedacht eingenommen werden, ansonsten führe ihr übermäßiger Einsatz gegen harmlose Krankheiten dazu, dass Bakterien mit der Zeit resistent würden. Bei ernsthafteren Infektionen wirken die Mittel dann unter Umständen nicht mehr.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion

 

 

 

Die AOK-Statistik bezieht sich auf Zahlen zur Behandlungsprävalenz in den Jahren 2014 bis 2018 zu akuten Infektionen der oberen Atemwege. Berücksichtigt wurden nur Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit einer gesicherten ambulanten Diagnose im Untersuchungsjahr.

 

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news-3829 Tue, 22 Sep 2020 11:51:36 +0200 Erkältungen auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/erkaeltungen-auf-dem-vormarsch-1.html Jeder Dritte wegen einer Erkältung beim Arzt – Abgrenzung zu Corona schwierig – Antibiotika helfen nicht Die Zahl der Behandlungen in der Region steigt jährlich um 2,9 Prozent, wie eine aktuelle Statistik der AOK zeigt. Im Kreis Reutlingen mussten zuletzt knapp 45.000 Versicherte wegen einer Erkältung stationär oder ambulant behandelt werden. Im Jahr 2014 waren es noch 35.523 Versicherte, die wegen eines grippalen Infektes den Arzt aufsuchten. In ganz Baden-Württemberg waren es beinahe 1,4 Millionen Betroffene, was 32 Prozent aller Versicherten der AOK ausmacht.

 

Kleine Kinder waren dabei am stärksten betroffen. Hier befanden sich im Jahresverlauf zwei von drei Kindern in Behandlung. Mit zunehmendem Alter sinkt die Behandlungsprävalenz. Mit Mitte 60 gehen die wenigsten wegen Erkältungssymptomen zum Arzt. Geschlechter sind in allen Altersklassen gleichermaßen betroffen.

 

Erkältung, Grippe oder Corona?

 

„Erkältung“ ist der Oberbegriff für unterschiedliche Symptome, die durch eine Infektion der oberen Atemwege ausgelöst werden. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun. Eine Erkältung entwickelt sich im Normalfall über einige Tage. Typische Beschwerden sind unter anderem ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. „Gelegentlich werden Erkältung und Grippe verwechselt. Eine echte Grippe oder Influenza verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden. Sie wird von ganz anderen Virustypen verursacht und ist seltener als eine einfache Erkältung“ erläutert die AOK-Ärztin Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch. „Eine Grippe beginnt im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen.“

 

Schwieriger dagegen ist, eine Erkältung von Corona abzugrenzen. „In den ersten Tagen ist es für Betroffene nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Die Symptome zwischen den Erkrankungen sind teilweise unspezifisch, aber auch teil ähnlich. Beide können zum Beispiel mit Halsschmerzen und Husten einhergehen. Auch kann der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns auch bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen“, so Dr. Trautrims-Michelitsch.

 

Antibiotika helfen bei Erkältung nicht

 

In den meisten Fällen klingt die Erkältung nach einer bis zwei Wochen von selbst wieder ab. Eine Behandlung mit Medikamenten ist in der Regel nicht nötig, sie können gegebenenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Dr. Trautrims-Michelitsch: „Das ist durchaus sinnvoll, z.B. durch die Verwendung von abschwellenden Nasentropfen bei einer verstopften Nase, um ein Übergreifen auf das Mittelohr zu verhindern und die Nasennebenhöhlen freizuhalten oder auch durch die Einnahme von NSAR bei Hals- oder Kopfschmerzen.“ Die Ärztin warnt jedoch vor der unnötigen Einnahme von Antibiotika. Da Erkältungen meist durch Viren ausgelöst werden, seien Antibiotika bei einer einfachen Erkältung nicht sinnvoll.

 

„Tatsächlich können Antibiotika nur Infektionen bekämpfen, die durch Bakterien verursacht werden. Gegen Viren sind sie machtlos und können daher auch gegen Erkältungen nichts ausrichten. Studien bestätigen, dass Antibiotika die Dauer einer einfachen Erkältung nicht verkürzen. Allerdings haben sie häufig Nebenwirkungen: Etwa eine von 10 Personen muss mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Hautausschlägen rechnen“, so die Ärztin. Antibiotika müssten mit Bedacht eingenommen werden, ansonsten führe ihr übermäßiger Einsatz gegen harmlose Krankheiten dazu, dass Bakterien mit der Zeit resistent würden. Bei ernsthafteren Infektionen wirken die Mittel dann unter Umständen nicht mehr.

 

Hinweis an die Redaktion

 

Die AOK-Statistik bezieht sich auf Zahlen zur Behandlungsprävalenz in den Jahren 2014 bis 2018 zu akuten Infektionen der oberen Atemwege. Berücksichtigt wurden nur Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit einer gesicherten ambulanten Diagnose im Untersuchungsjahr.

 

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news-3831 Tue, 22 Sep 2020 09:29:25 +0200 Erkältungen auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/erkaeltungen-auf-dem-vormarsch-2.html Jeder Dritte wegen einer Erkältung beim Arzt – Abgrenzung zu Corona schwierig – Antibiotika helfen nicht Die Zahl der Behandlungen in der Region steigt jährlich um 2,5 Prozent, wie eine aktuelle Statistik der AOK zeigt. Im Kreis Tübingen mussten zuletzt 27.062 AOK-Versicherte wegen einer Erkältung stationär oder ambulant behandelt werden. Im Jahr 2014 waren es noch knapp 21.000 Versicherte, die wegen eines grippalen Infektes den Arzt aufsuchten. In ganz Baden-Württemberg waren es beinahe 1,4 Millionen Betroffene, was 32 Prozent aller Versicherten der AOK ausmacht.

 

 

 

Kleine Kinder waren dabei am stärksten betroffen. Hier befanden sich im Jahresverlauf zwei von drei Kindern in Behandlung. Mit zunehmendem Alter sinkt die Behandlungsprävalenz. Mit Mitte 60 gehen die wenigsten wegen Erkältungssymptomen zum Arzt. Beide Geschlechter sind in allen Altersklassen gleichermaßen betroffen.

 

 

 

Erkältung, Grippe oder Corona?

 

 

 

„Erkältung“ ist der Oberbegriff für unterschiedliche Symptome, die durch eine Infektion der oberen Atemwege ausgelöst werden. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun. Eine Erkältung entwickelt sich im Normalfall über einige Tage. Typische Beschwerden sind unter anderem ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. „Gelegentlich werden Erkältung und Grippe verwechselt. Eine echte Grippe oder Influenza verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden. Sie wird von ganz anderen Virustypen verursacht und ist seltener als eine einfache Erkältung“ erläutert die AOK-Ärztin Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch. „Eine Grippe beginnt im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen.“

 

 

 

Schwieriger dagegen ist, eine Erkältung von Corona abzugrenzen. „In den ersten Tagen ist es für Betroffene nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Die Symptome zwischen den Erkrankungen sind teilweise unspezifisch, aber auch teil ähnlich. Beide können zum Beispiel mit Halsschmerzen und Husten einhergehen. Auch kann der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns auch bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen“, so Dr. Trautrims-Michelitsch.

 

 

 

Antibiotika helfen bei Erkältung nicht

 

 

 

In den meisten Fällen klingt die Erkältung nach einer bis zwei Wochen von selbst wieder ab. Eine Behandlung mit Medikamenten ist in der Regel nicht nötig, sie können gegebenenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Dr. Trautrims-Michelitsch: „Das ist durchaus sinnvoll, z.B. durch die Verwendung von abschwellenden Nasentropfen bei einer verstopften Nase, um ein Übergreifen auf das Mittelohr zu verhindern und die Nasennebenhöhlen freizuhalten oder auch durch die Einnahme von NSAR bei Hals- oder Kopfschmerzen.“ Die Ärztin warnt jedoch vor der unnötigen Einnahme von Antibiotika. Da Erkältungen meist durch Viren ausgelöst werden, seien Antibiotika bei einer einfachen Erkältung nicht sinnvoll.

 

 

 

„Tatsächlich können Antibiotika nur Infektionen bekämpfen, die durch Bakterien verursacht werden. Gegen Viren sind sie machtlos und können daher auch gegen Erkältungen nichts ausrichten. Studien bestätigen, dass Antibiotika die Dauer einer einfachen Erkältung nicht verkürzen. Allerdings haben sie häufig Nebenwirkungen: Etwa eine von 10 Personen muss mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Hautausschlägen rechnen“, so die Ärztin. Antibiotika müssten mit Bedacht eingenommen werden, ansonsten führe ihr übermäßiger Einsatz gegen harmlose Krankheiten dazu, dass Bakterien mit der Zeit resistent würden. Bei ernsthafteren Infektionen wirken die Mittel dann unter Umständen nicht mehr.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion

 

 

 

Die AOK-Statistik bezieht sich auf Zahlen zur Behandlungsprävalenz in den Jahren 2014 bis 2018 zu akuten Infektionen der oberen Atemwege. Berücksichtigt wurden nur Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit einer gesicherten ambulanten Diagnose im Untersuchungsjahr.

 

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news-3817 Mon, 14 Sep 2020 09:40:54 +0200 Psychische Erkrankungen bei Kindern steigen – Grundschüler stark betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/psychische-erkrankungen-bei-kindern-steigen-grundschueler-stark-betroffen.html Jeder fünfte Junge beziehungsweise jedes siebte Mädchen war laut einer aktuellen Auswertung der AOK in ärztlicher Behandlung. Die Kasse rät Eltern, die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt unbedingt wahrzunehmen. Zuletzt wurden in der Region 3.551 Minderjährige wegen einer psychischen Erkrankung behandelt, fünf Jahre davor waren es noch 2.981 junge Versicherte. Damit stieg die Behandlungsprävalenz im Landkreis Reutlingen durchschnittlich um 2,3 Prozent pro Jahr, was genau dem landesweiten Trend entspricht. Insgesamt befanden sich in Baden-Württemberg im Jahr 2018 124.970 Kinder und Jugendliche wegen psychischer Krankheiten in stationärer oder ambulanter Behandlung, davon 74.492 Jungen und 50.468 Mädchen. Das sind 17 Prozent aller Minderjährigen.

 

 

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen oder Ess-Störungen. Aber auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert wie etwa eine Lese- oder Rechtschreibschwäche enthalten, werden zu den psychischen Erkrankungen gezählt. Dies könnte den hohen Anteil der Betroffenen im Grundschulalter, nämlich 30% der Jungen und 20% der Mädchen, erklären. Mit zunehmendem Alter geht die Behandlungsprävalenz dann wieder zurück.

 

 

 

„Zur Entstehung und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK. Oft sei es bei Kindern und Jugendlichen sehr schwer zu erkennen, wann eine ärztliche Beratung oder Behandlung notwendig wird. Deshalb sei es sehr wichtig, die regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen beim Kinder- und auch später beim Jugendarzt einzuhalten.

 

 

 

Seitens der AOK habe man sich zu dem Thema mit Hausärzten, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern darauf geeinigt, die Versorgung auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen zu einem alltagsnahen Hilfenetz zusammenzuführen. „Teil dieses Netzes sind auch SozialpädagogInnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich und vertrauensvoll mit Rat und Tat zur Seite stehen.“, ergänzt die AOK-Ärztin.

 

 

 

Ansprechpartner des Sozialen Dienstes der AOK Neckar-Alb vor Ort ist zu dem Thema Heike Baltes, Telefon: 07121 209-335.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Die Auswertung bezieht sich auf Zahlen zur Behandlungsprävalenz in den Jahren 2014 bis 2018 zu psychischen Erkrankungen von AOK-Versicherten im Alter zwischen 0 und 17 Jahren. Es konnten nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Als erkrankt gelten Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit zwei gesicherten ambulanten Diagnosen im Untersuchungsjahr.

 

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news-3816 Mon, 14 Sep 2020 09:37:54 +0200 Psychische Erkrankungen bei Kindern steigen – Grundschüler stark betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/psychische-erkrankungen-bei-kindern-steigen-grundschueler-stark-betroffen-1.html Jeder fünfte Junge beziehungsweise jedes siebte Mädchen war laut einer aktuellen Auswertung der AOK in ärztlicher Behandlung. Die Kasse rät Eltern, die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt unbedingt wahrzunehmen. Zollernalbkreis. Zuletzt wurden in der Region 3.031 Minderjährige wegen einer psychischen Erkrankung behandelt, fünf Jahre davor waren es noch 2.287 junge Versicherte. Damit stieg die Behandlungsprävalenz im Zollernalbkreis durchschnittlich um 4,9 Prozent pro Jahr, mehr als doppelt so schnell wie auf Landeseben mit durchschnittlich 2,3 Prozent pro Jahr. Insgesamt befanden sich in Baden-Württemberg im Jahr 2018 124.970 Kinder und Jugendliche wegen psychischer Krankheiten in stationärer oder ambulanter Behandlung, davon 74.492 Jungen und 50.468 Mädchen. Das entspricht 17 Prozent aller Minderjährigen.

 

 

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen oder Ess-Störungen. Aber auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert wie etwa eine Lese- oder Rechtschreibschwäche enthalten, werden zu den psychischen Erkrankungen gezählt. Dies könnte den hohen Anteil der Betroffenen im Grundschulalter, nämlich 30% der Jungen und 20% der Mädchen, erklären. Mit zunehmendem Alter geht die Behandlungsprävalenz dann wieder zurück.

 

 

 

„Zur Entstehung und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK. Oft sei es bei Kindern und Jugendlichen sehr schwer zu erkennen, wann eine ärztliche Beratung oder Behandlung notwendig wird. Deshalb sei es sehr wichtig, die regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen beim Kinder- und auch später beim Jugendarzt einzuhalten. Seitens der AOK habe man sich zu dem Thema mit Hausärzten, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern darauf geeinigt, die Versorgung auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen zu einem alltagsnahen Hilfenetz zusammenzuführen. „Teil dieses Netzes sind auch SozialpädagogInnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich und vertrauensvoll mit Rat und Tat zur Seite stehen.“, ergänzt die AOK-Ärztin.

 

 

 

Ansprechpartner des Sozialen Dienstes der AOK Neckar-Alb vor Ort ist zu dem Thema Isabella Manos, Telefon: 07433 262-2715.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Die Auswertung bezieht sich auf Zahlen zur Behandlungsprävalenz in den Jahren 2014 bis 2018 zu psychischen Erkrankungen von AOK-Versicherten im Alter zwischen 0 und 17 Jahren. Es konnten nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Als erkrankt gelten Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit zwei gesicherten ambulanten Diagnosen im Untersuchungsjahr.

 

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news-3815 Mon, 14 Sep 2020 09:35:54 +0200 Psychische Erkrankungen bei Kindern steigen – Grundschüler stark betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/psychische-erkrankungen-bei-kindern-steigen-grundschueler-stark-betroffen-2.html Jeder fünfte Junge beziehungsweise jedes siebte Mädchen war laut einer aktuellen Auswertung der AOK in ärztlicher Behandlung. Die Kasse rät Eltern, die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt unbedingt wahrzunehmen. Zuletzt wurden in der Region 2.318 Minderjährige wegen einer psychischen Erkrankung behandelt, fünf Jahre davor waren es noch 1.970 junge Versicherte. Damit stieg die Behandlungsprävalenz im Landkreis Tübingen moderat um durchschnittlich 1,3 Prozent pro Jahr. Im Vergleich dazu liegt die Steigerungsrate an Betroffenen im Landkreis Reutlingen jährlich bei 2,3 Prozent und im Zollernalbkreis sogar bei jährlich 4,9 Prozent. Insgesamt befanden sich in Baden-Württemberg im Jahr 2018 124.970 Kinder und Jugendliche wegen psychischer Krankheiten in stationärer oder ambulanter Behandlung, davon 74.492 Jungen und 50.468 Mädchen. Das entspricht 17 Prozent aller Minderjährigen.

 

 

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen ADHS, soziale Verhaltensstörungen oder Ess-Störungen. Aber auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert wie etwa eine Lese- oder Rechtschreibschwäche enthalten, werden zu den psychischen Erkrankungen gezählt. Dies könnte den hohen Anteil der Betroffenen im Grundschulalter, nämlich 30% der Jungen und 20% der Mädchen, erklären. Mit zunehmendem Alter geht die Behandlungsprävalenz dann wieder zurück.

 

 

 

„Zur Entstehung und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK. Oft sei es bei Kindern und Jugendlichen sehr schwer zu erkennen, wann eine ärztliche Beratung oder Behandlung notwendig wird. Deshalb sei es sehr wichtig, die regelmäßigen Vorsorge-Untersuchungen beim Kinder- und auch später beim Jugendarzt einzuhalten. Seitens der AOK habe man sich zu dem Thema mit Hausärzten, Kinder- und Jugendärzten, Psychotherapeuten und Psychiatern darauf geeinigt, die Versorgung auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Fachbereichen zu einem alltagsnahen Hilfenetz zusammenzuführen. „Teil dieses Netzes sind auch SozialpädagogInnen des Sozialen Dienstes der AOK, die den Betroffenen und ihren Familien vertraulich und vertrauensvoll mit Rat und Tat zur Seite stehen.“, ergänzt die AOK-Ärztin.

 

 

 

Ansprechpartner des Sozialen Dienstes der AOK Neckar-Alb vor Ort ist zu dem Thema Gustav Spiegelberg, Telefon: 07071 914-402.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Die Auswertung bezieht sich auf Zahlen zur Behandlungsprävalenz in den Jahren 2014 bis 2018 zu psychischen Erkrankungen von AOK-Versicherten im Alter zwischen 0 und 17 Jahren. Es konnten nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Als erkrankt gelten Versicherte mit einer stationären Haupt- oder Nebendiagnose oder mit zwei gesicherten ambulanten Diagnosen im Untersuchungsjahr.

 

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news-3811 Thu, 03 Sep 2020 14:03:19 +0200 AOK erneut „attraktivster Arbeitgeber“ – 16 neue Auszubildende in der Region gestartet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-erneut-attraktivster-arbeitgeber-16-neue-auszubildende-in-der-region-gestartet.html Zum dritten Mal in Folge ist die AOK von Schülerinnen und Schülern auf Platz 1 in der Branche Versicherung gewählt worden. Im Gesamtranking des Schülerbarometers trendence 2020 landete die Kasse auf Rang 13 von 120 Unternehmen, darunter Daimler oder das Deutsche Rote Kreuz. In die Tat umgesetzt haben diese Ansicht 16 Auszubildende aus den Landkreisen Tübingen (5), Reutlingen (6) und dem Zollernalbkreis (5). Sie haben ihre Ausbildung zur/m Sozialversicherungsfachangestellten am 1. September bei der AOK Neckar-Alb begonnen.

 

 

 

Am Anfang der Ausbildung steht eine Einführungswoche, in der sich zunächst die Geschäftsführung der AOK-Neckaralb vorstellt. Bei einer Tour durch die AOK-Geschäftsstellen lernen die Berufsanfänger ihre künftigen Arbeitsplätze kennen. Aber auch Mode-Regelungen sind Thema der Einführungswoche. Die schulische Ausbildung findet im AOK-eigenen Bildungszentrum in Pfedelbach-Untersteinbach bei Heilbronn sowie in der Berufsschule statt.

 

 

 

„Wir setzen auf motivierte, engagierte junge Menschen, die verstehen, dass der Kunde bei uns im Mittelpunkt steht und wir alles für seine gesundheitliche Versorgung tun”, betont Ausbildungsleiterin Alwina Schleinin. Die Ausbildung sei für die AOK Neckar-Alb die Basis für Qualität und Erfolg. Junge Leute erhielten eine Vielfalt von Einstiegschancen, individuellen Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven.

 

 

 

 

 

Neben dem Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten bildet die AOK auch zur Kauffrau / zum Kaufmann für Dialogmarketing aus und qualifiziert weiter zum Betriebswirt. Außerdem ermöglicht sie das Studium zur/m Bachelor of Arts „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ in Kooperation mit der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen.

 

 

 

Für das Jahr 2021 sind noch Plätze frei. Ausführliche Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten und online bewerben unter www.aokarriere.de

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Das Berliner Institut trendence befragt Schülerinnen und Schüler seit Jahren regelmäßig nach ihrem Wunsch-Arbeitgeber. Insgesamt wurden rund 20.000 Schülerinnen und Schüler bundesweit repräsentativ im Zeitraum von Oktober 2019 bis Februar 2020 zu ihren Berufsplänen befragt.

 

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news-3791 Wed, 26 Aug 2020 10:51:27 +0200 Übergewichtige Kinder werden meist übergewichtige Erwachsene https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/uebergewichtige-kinder-werden-meist-uebergewichtige-erwachsene.html Die Zahl adipöser Kinder steigt in der Region jährlich an. Die AOK-Gesundheitsexpertin Dr. Ute Streicher ermahnt Eltern, sich frühzeitig Hilfe zu holen. 679 Kinder unter 12 Jahren waren in den Kreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb wegen krankhaften Übergewichts (Adipositas) in ärztlicher Behandlung, 80 Kinder mehr als noch vor 5 Jahren. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK für das Jahr 2018 hervor. Jungen und Mädchen waren dabei gleichermaßen betroffen. Als übergewichtig gilt ein Kind, wenn es einen Body-Mass-Index (BMI) oberhalb von 90 Prozent seiner Altersgruppe hat, als adipös, wenn der BMI im Altersvergleich sogar über 97 Prozent liegt.

 

 

 

Die AOK-Statistik zeigt, dass vor allem der Zollernalbkreis mit einer jährlichen Steigerung von 7,1 Prozent negativ auffällt gegenüber der gesamten Neckar-Alb-Region mit lediglich 0,9 Prozent jährlicher Steigerung. In ganz Baden-Württemberg registriert die Kasse im Durchschnitt 1,7 Prozent mehr Behandlungsfälle im Jahr. „Das macht mir Sorge“, sagt Dr. Ute Streicher, die als Gesundheitsexpertin schon Jahrzehnte im Dienst der AOK steht. „Meine Kollegen und ich können betroffenen Kindern und deren Eltern helfen. Der Kinder- und Jugendarzt beziehungsweise Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, um das Thema Übergewicht oder Adipositas anzupacken. Dieser beurteilt die Gesundheitsgefährdung und leitet die erforderlichen weiteren Maßnahmen ein. Wir als AOK können dann mit Beratungen oder speziellen Kursen hinsichtlich einer individuell geeigneten und zielführenden Ernährungsumstellung oder Lebensstiländerung weiterhelfen.“

 

 

 

Obgleich die Erbanlagen auch die Gewichtsentwicklung beeinflussen, sind diese nur selten für Übergewicht oder Adipositas im Kindes- und Jugendalter maßgeblich verantwortlich. Entscheidend für die Gewichtsentwicklung eines Kindes sind die Ernährung und die Bewegung. „Ein ungeeignetes Lebensmittelangebot wie zu fettiges oder zu süßes Essen, der Einfluss von Werbung, zu viel Fernseh- und Medienkonsum, zu wenig Freizeitbewegung oder auch unbewusstes Essen während Mediennutzung sind alles Ursachen des Übergewichtes. Eltern dafür zu sensibilisieren ist unter anderem Aufgabe unserer Beratung“, so die Gesundheitsexpertin weiter.

 

 

 

Angestrebt wird ein konsequenter und anhaltender Abbau von Übergewicht. Denn das Problem ist nicht in erster Linie das Abnehmen, sondern die dauerhafte Änderung des Essverhaltens und die Stabilisierung des Gewichts. Gelingt es im Kindesalter nicht, das Gewicht auf ein normales Niveau zu bringen, wird es im Erwachsenenalter umso schwerer. Schätzungen zufolge werden 75 Prozent der Kinder, die im Alter von etwa 11 Jahren als übergewichtig gelten, im Erwachsenenalter sogar adipös.

 

 

 

„Meine erste Empfehlung bei Gewichtsproblemen bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen ist immer: mehr Bewegung in den Alltag einbauen!“, sagt Dr. Ute Streicher. „Nicht überall mit dem Auto die Kinder hinfahren, kürzere Wege öfters zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Entdecken Sie als Eltern zusammen mit ihren Kindern den Spaß an Sport und Bewegung wieder. Wählen Sie Freizeitaktivitäten mit körperlicher Bewegung, die allen Freude bereitet. Und vor allem: Gehen Sie als Eltern voran!“. Dasselbe gelte auch für das Ess- und Trinkverhalten.

 

 

 

Anlaufstellen für Betroffene sind die AOK-Gesundheitszentren

 

in Bad Urach: 07121 209-181

 

in Balingen: 07433 262-1301

 

in Reutlingen: 07121 209-214

 

in Tübingen: 07071 79529-15.

 

 

 

Kindgerechte Informationen zu dem Thema von Jolinchen, dem grünen Drachenkind der AOK, finden sich unter www.aok.de/pk/bw/familie/jolinchen/

 

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news-3787 Thu, 20 Aug 2020 12:47:32 +0200 Hochansteckende Hautkrankheit – vor allem Kinder betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/hochansteckende-hautkrankheit-vor-allem-kinder-betroffen.html Im Spätsommer bei feuchtwarmen Temperaturen fühlen sie sich am wohlsten: Bakterien, die „Impetigo contagiosa“ verursachen. Als „Eiterflechte“ oder „Borkenflechte“ unter Eltern gefürchtet, ist sie eine der am häufigsten auftretenden Hauterkrankungen bei Kindern. Eine aktuelle Auswertung der AOK zeigt, dass allein in der Region Neckar-Alb jährlich knapp 1000 Erkrankungen auftreten. Im Kreis Reutlingen wurden im Jahr 2018 genau 373 Versicherte, im Kreis Tübingen 269 Versicherte und im Zollernalbkreis 231 Versicherte ärztlich behandelt, darunter vor allem Kinder.

 

 

 

Die jährliche Inzidenz von Impetigo contagiosa beträgt europaweit 20 Fälle pro 1.000 Einwohner. In der Region liegt die Anzahl der neu auftretenden Infektionen sogar höher, bei 31 je 1.000 pro Jahr. Am häufigsten betroffen sind KITA- oder Kindergartenkinder und jüngere Schulkinder, aber auch Neugeborene. Diese erkranken aufgrund ihrer zarten Haut und der erhöhten Anfälligkeit für kleine Verletzungen. Die hochansteckende Hautkrankheit kann sich in Gemeinschaftseinrichtungen bei feuchter Wärme und mangelnder Hygiene epidemieartig ausbreiten. Gerade im Spätsommer kann es zu vermehrten Ausbrüchen kommen.

 

 

 

Ursache der Erkrankung sind Bakterien, Staphylokokken oder auch Streptokokken, die sich durch Schmierinfektion, also durch direkten Kontakt oder über kontaminierte Gegenstände verbreiten. Auffallendstes Merkmal sind die honiggelben Krusten auf roten Grund. Es beginnt mit roten Flecken vor allem im Gesicht, auf denen sich schnell mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen bilden. Diese platzen dann und verkrusten.

 

 

 

Bei konsequenter Behandlung lässt sich die Infektion in der Regel gut und ohne Folgen behandeln. Dabei muss konsequent auf Hygiene geachtet werden, um die Ansteckung gerade unter Geschwistern oder in Kindergärten zu unterbinden: Kein Kratzen, regelmäßiges Händewaschen und am besten die Fingernägel kurz schneiden. Kleidung und Handtücher sollten ausschließlich vom Betroffenen genutzt werden und danach möglichst heiß gewaschen werden, um die Bakterien abzutöten. Der behandelnde Arzt kann zur Unterstützung der Hygienemaßnahmen desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika verschreiben.

 

 

 

Die Erkrankung ist solange ansteckend, bis die offenen, eitrigen Hautstellen abgeheilt sind. Um eine Verbreitung zu verhindern, bestehen nach dem Infektionsschutzgesetz besondere Regeln für öffentliche Einrichtungen. Erkrankte Kinder etwa dürfen keine Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, bis der behandelnde Arzt bestätigt, dass die Ansteckungsgefahr gebannt ist. Außerdem müssen die Einrichtungen entsprechende Infektionen an das zuständige Gesundheitsamt melden.

 

Rat und Hilfe zum Thema „Kindergesundheit“ finden Eltern unter www.aok.de/familie

 

Foto: Felice Douglas

 

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news-3554 Fri, 27 Mar 2020 13:05:40 +0100 Zeitumstellung am Sonntag – Schlafstörungen in der Region nehmen weiter zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/zeitumstellung-am-sonntag-schlafstoerungen-in-der-region-nehmen-weiter-zu.html Der 29. März wird auch im Zollernalbkreis schneller vergehen, wenn die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. „Schade“, meint Dr. Ute Streicher, Gesundheitsexpertin bei der AOK Neckar-Alb... Der 29. März wird auch im Zollernalbkreis schneller vergehen, wenn die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. „Schade“, meint Dr. Ute Streicher, Gesundheitsexpertin bei der AOK Neckar-Alb, „nicht nur wegen der von uns geborgten Stunde bis zur nächsten Zeitumstellung, sondern auch weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hat jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist.“

 

 

 

Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt auch eine aktuelle AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen im Landkreis: 7.071 Versicherten haben eine behandlungsbedürftige Schlafstörung. Damit liegt der Zollernalbkreis mit 6,6 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt von 4,6 Prozent der Versicherten. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung in der Region sind das insgesamt 12.406 Personen, also ebenfalls 6,6 Prozent aller Menschen. Dagegen sind es in den Nachbarkreisen Reutlingen und Tübingen nur 3,8 bzw. 3,2 Prozent der Gesamtbevölkerung.

 

 

 

In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Betroffenen im Zollernalbkreis jährlich um vier Prozent gestiegen, im Jahr 2018 gab es über 1.000 Betroffene mehr als 2014. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

 

 

 

„Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Dr. Ute Streicher. Bei sporadisch auftretendem, schlechtem Schlaf rät die Gesundheitsexpertin: „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen.“ Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Was die Zeitumstellung betrifft, hat Dr. Ute Streicher folgenden Tipp: „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein."

 

 

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

 

 

Ermittelt wurden Zahlen zur Behandlungsprävalenz im Zeitraum 2014 bis 2018 zu Schlafstörungen von AOK-Versicherten. Es konnten nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden, die Dunkelziffer ist vermutlich höher.

 

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news-3487 Thu, 26 Mar 2020 13:19:04 +0100 Patientensicherheit steht bei Arzneimittelversorgung an erster Stelle https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/patientensicherheit-steht-bei-arzneimittelversorgung-an-erster-stelle.html Die Corona-Pandemie stellt die Akteure im Gesundheitssystem vor ungewohnte Herausforderungen. Nach der Lockerung der Rabattverträge bezuschusst die AOK nun die Botendienste der Apotheker in Baden-Württemberg. Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb,  ist sicher, dass die Apotheken vor Ort auch in Zeiten der Corona-Krise ein verlässlicher Partner für die Menschen in der Region bleiben. Das gelte es nach Möglichkeit zu unterstützen.  Mindestens einen Wochenbedarf im Voraus halte jede Apotheke vor, und täglich werden sie zudem neu beliefert. Sollte es in Ausnahmesituationen vorkommen, dass der Wochenbedarf eines bestimmten Präparats in sehr kurzer Zeit abgegeben ist, bedeute das für betroffene Patienten kein Versorgungsproblem. Um ihnen in diesem Fall einen zweiten Weg in die Apotheke zu ersparen, dürfe der Apotheker ein alternatives Präparat aushändigen, so Knoll mit Bezug auf Vereinbarungen zwischen der AOK und dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV).

 

 

 

Aktuell leisten die Rabattverträge einen wichtigen Beitrag, um die Versorgung der Apotheken und somit der Versicherten auch weiterhin zu gewährleisten. Denn in Apotheken sind primär rabattierte Arzneimittel vorrätig. „Kein Patient soll aber öfter als nötig in die Apotheke müssen“, betont der AOK-Geschäftsführer.

 

 

 

Kann die verordnete Packungsgröße aufgrund einer Nichtverfügbarkeit nur durch die Abgabe mehrerer kleiner Packungen erreicht werden, so gibt die Apotheke diese ab und der Versicherte zahlt nur die Zuzahlung der verordneten Packung.

 

 

 

Ferner hat die AOK Baden-Württemberg dem LAV angeboten, temporär die den Apotheken entstehenden Aufwände für die Erbringung von Botendiensten zu übernehmen. Hierfür wird pro beliefertem Patienten eine Vergütung von 2 Euro gewährt. Dafür wurde von der Kasse eigens ein Sonderkennzeichen für die Abrechnung eingerichtet. Hintergrund ist, dass Apotheken derzeit vermehrt Botendienste für erkrankte Patienten anbieten, um diesen den Weg in die Apotheke zu ersparen und so das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

 

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news-3479 Mon, 23 Mar 2020 14:13:40 +0100 Plötzlich Homeoffice https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/ploetzlich-homeoffice.html In Zeiten der Corona-Pandemie sind Beschäftigte zunehmend angehalten, im Homeoffice zu arbeiten. Eine völlig neue Situation, für die gilt: auch zu Hause auf sich achten! Zahlreiche Beschäftigte arbeiten derzeit als Vorsichtsmaßnahme von zuhause aus – viele davon das erste Mal. „Das ist zunächst natürlich eine große Umstellung“, sagt Alisa Hartmann, Sportwissenschaftlerin im Gesundheitsteam der AOK Neckar-Alb. „Plötzlich sitzt man allein vor dem Laptop – womöglich eher auf der Esszimmerbank als auf einem Bürostuhl, statt Kollegen hat man jetzt gegebenenfalls die Kinder um sich herum.“ Um wirklich konzentriert arbeiten zu können, sollte man soweit möglich einen abgesonderten Arbeitsplatz in der Wohnung einrichten, damit die Bereiche für Freizeit und Arbeit räumlich etwas abgegrenzt sind. Dann sollte man sich selbst Regeln geben. Also: Arbeitszeiten festlegen, Aufgabenpakete und Zeitpläne erstellen und vor allem an die Pausen denken. „Klar ist auch, dass gerade in der jetzigen Ausnahmesituation das eine oder andere vielleicht nicht auf Anhieb so gut klappt, wie man es sich vorstellt. Das nimmt man am besten mit einer gewissen Gelassenheit hin, statt sich über etwas aufzuregen, was man ohnehin nicht ändern kann“, so die AOK-Gesundheitsexpertin.

 

 

 

Alisa Hartmann empfiehlt, auf ein paar kleine Dinge zu achten. Beim digitalen Arbeiten von zuhause aus schleiche sich manchmal ein unbewusster Abkapselungseffekt ein. Man schreibe sich beispielsweise vermehrt E-Mails statt zu telefonieren. „Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man lieber mal mit den Kollegen sprechen, auch wenn es nur am Telefon ist. Das allein baut in schwierigen Situationen schon Stress ab.“

 

 

 

Ihr zweiter Tipp: Bewusst Pausen machen, und zwar am besten in jeder Stunde. Besonders wichtig seien diese Pausen, um einen Ausgleich zur sitzenden Tätigkeit zu schaffen und dadurch die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Dauersitzens zu mildern. „Da man ja eh‘ schon daheim ist, achtet man darauf nicht so. Aber gerade im Homeoffice erhöhen sich die Sitzzeiten und auch die Wege sind kürzer:  vom Schreibtisch zum Esszimmertisch aufs Sofa.“ Deshalb schlägt die gelernte Sportwissenschaftlerin vor: Jede Stunde kurz aufstehen, dem Körper etwas Gutes tun, sich strecken, sich etwas zu trinken holen oder kleine Übungen machen. „Und warum nicht einfach mal eine kleine Runde draußen drehen? Das macht den Kopf frei und man kann seinen inneren Akku wieder aufladen“.

 

 

 

Zwei Übungen mit Alisa Hartmann

 

Übung 1 "Rückneigen":

 

Hüftbreiter, aufrechter Stand, Arme nach oben strecken; Oberkörper nach hinten neigen und Becken nach vorne drücken, bis eine Dehnung zu spüren ist – Gesäßmuskulatur dabei anspannen. Übungsdauer: 3 x 20 Sekunden.

 

Übung 2 "Gesäßmuskulatur dehnen":

 

Leicht in die Knie gehen, den Oberkörper etwas nach vorne neigen. Rechtes Bein vom Boden abheben und den rechten Fuß auf das linke Knie ablegen. Rechtes Knie mit der Hand nach unten drücken, bis eine Dehnung spürbar ist. Zur Stabilität kann man sich mit einem Arm an der Wand abstützen. Übungsdauer: 2 x 20 Sekunden je Seite.

 

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news-3467 Thu, 12 Mar 2020 11:08:59 +0100 Neuer Höchststand bei Krankmeldungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/neuer-hoechststand-bei-krankmeldungen-1.html Laut AOK-Statistik erreichen die krankheitsbedingten Fehlzeiten bei Arbeitnehmern im Zollernalbkreis einen neuen Höhepunkt. Die Zahl der Beschäftigten in einer Langzeitarbeitsunfähigkeit ist zwar gesunken, dafür waren diese länger krank. Der Krankenstand der im Zollernalbkreis beschäftigten Arbeitnehmer, die bei der AOK Neckar-Alb versichert sind, ist im Jahr 2019 auf 5,4 Prozent gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht. Im Vorjahr waren die Beschäftigten an 5,3 Prozent aller Kalendertage krankgeschrieben. Damit liegt die Region gleichauf mit  dem Bund, auf Landesebene jedoch über dem Durchschnitt von 5,1 Prozent. Betrachtet man die letzten zehn Jahre, sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten in der Region kontinuierlich um insgesamt einen Prozentpunkt von 4,4 Prozent im Jahr 2009 auf nunmehr 5,4 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse hervor.

 

 

 

Auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben der Region kamen im Jahr 2019 durchschnittlich 19,8 krankheitsbedingte Fehltage, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall 11,5 Kalendertage, was eine Steigerung von 1,8 Prozent gegenüber 2018 ausmacht.

 

 

 

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle), die länger als sechs Wochen krankgeschrieben waren, ist im vergangenen Jahr zwar leicht gesunken (4,1 Prozent in 2019 gegenüber 4,2 Prozent in 2018). Diese Langzeiterkrankungen verursachten jedoch einen längeren Beschäftigungsausfall (43,7 Prozent aller AU-Tage gegenüber 42,0 Prozent im Vorjahr). Demnach fehlten Beschäftigte im Langzeitbereich krankheitsbedingt im Durchschnitt ein dreiviertel Jahr lang.

 

 

 

Vergleicht man alle Krankheitsarten, die zu Arbeitsausfällen führten, blieb die Reihenfolge sowohl bei der Häufigkeit als auch bei der Dauer unverändert, mit leichten anteiligen Veränderungen. Mit einem Anteil von 24,6 Prozent liegen die Atemwegserkrankungen nach wie vor vorne, wenn es um die Häufigkeit der Fälle geht. Betrachtet man jedoch die Dauer der Krankschreibungen, führen die Muskel- und Skeletterkrankungen mit 21,4 Prozent die Liste an, gefolgt von den Atemwegserkrankungen (11,8 Prozent) und den psychischen Beschwerden (12,6 Prozent).

 

 

 

Im Branchenvergleich fehlten die Beschäftigten im Verkehrs- und Transportgewerbe krankheitsbedingt am häufigsten, nämlich an 6,2 Prozent aller Kalendertage. Am geringsten fiel laut AOK-Statistik der Krankenstand mit 3,1 Prozent bei den Banken und Versicherungen aus.

 

 

 

Betrachtet man die Entwicklung der Krankenstände nach Alter und Geschlecht fällt auf, dass die ganz jungen Arbeitnehmer zwischen 15 und 19 Jahren die geringsten Fehltage haben. Zunehmende Fehltage haben Beschäftigte ab einem Alter von 40 Jahren, sowohl Männer als auch Frauen. Ab 55 Jahren führen dann die Männer die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage an, bis zu einem Spitzenwert von 9,6 Prozent im Alter von 64 Jahren.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

 

 

Grundlage für den Gesundheitsreport sind Krankheitsdaten aus dem Jahr 2019 von 52.439 im Zollernalbkreis beschäftigen AOK-Mitgliedern. Ausgewertet wurden diese vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO).

 

Berücksichtig wurden nur durch eine ärztliche Bescheinigung gemeldete Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle). Als AU-Tage gelten Kalendertage, also auch Samstage, Sonntage und Feiertage. Fehlzeiten aufgrund von Kuren und Krankengeldfälle wurden ebenso berücksichtigt.

 

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news-3469 Wed, 11 Mar 2020 11:20:50 +0100 Ungesunder Lebensstil geht zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-zunehmend-an-die-nieren.html Zum Welt-Nierentag am 12. März: Der Anteil der Betroffenen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Frauen sind stärker betroffen als Männer. Die Zahl der Menschen in der Region, die an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Nach aktuellen Zahlen der AOK befanden sich im Jahr 2018 im Zollernalbkreis 6.247 Versicherte wegen chronischer Niereninsuffizienz in Behandlung, was einem Anteil von 5,9 Prozent aller Versicherten entspricht. 2014 waren es noch 4.271 Betroffene. Damit stieg deren Zahl jedes Jahr um durchschnittlich 8,4 Prozent. Der Zollernalbkreis liegt damit knapp unter der mittleren jährlichen Veränderung in ganz Baden-Württemberg von 9 Prozent.

 

 

 

Hinzu komme laut AOK eine Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Die Anzahl der Dialysepatienten beläuft sich aktuell in ganz Neckar-Alb auf 355.

 

 

 

„Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer chronischen Nierenerkrankung beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Diabetes und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen“, erläutert PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. Ein ungesunder Lebensstil schädige oft schleichend den Organismus und könne dann Jahrzehnte später zur Entstehung chronischer Krankheiten wie etwa Niereninsuffizienz führen. Die Ärztin rät: „Abbau von Übergewicht, Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, eine gute Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte und eine sichere Arzneimitteltherapie können dazu beitragen, die Nieren bestmöglich zu schützen.“

 

 

 

Frauen sind häufiger von Niereninsuffizienz betroffen als Männer, sie machen im Schnitt 55 Prozent der Betroffenen aus. Das Erkrankungsrisiko sowohl bei Frauen als auch bei Männern steigt mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Statistik bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent. Ab einem Alter von 85 Jahren ist bereits jeder dritte Versicherte von einer eingeschränkten Nierenfunktion betroffen (knapp 34 Prozent).

 

 

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, haben die AOK Baden-Württemberg und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) einen Versorgungsvertrag geschlossen, der auch in der Region Neckar-Alb zum 1. April startet. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Regelversorgung ist die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt, um frühzeitig dauerhafte Schädigungen zu erkennen und Spätfolgen zu vermindern.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

 

 

Ermittelt wurden Zahlen zur Behandlungsprävalenz im Zeitraum 2014 bis 2018 zur Niereninsuffizienz. Es konnten nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden, die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Da die Nierenfunktion im Alter natürlicherweise abnimmt, werden die frühen Stadien der Niereninsuffizienz ggf. nicht als krankhaft wahrgenommen und entsprechend nicht kodiert, was besonders bei diesen zu einer hohen Dunkelziffer führt.

 

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news-3468 Wed, 11 Mar 2020 11:19:19 +0100 Ungesunder Lebensstil geht zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-zunehmend-an-die-nieren-1.html Zum Welt-Nierentag am 12. März: Der Anteil der Betroffenen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Frauen sind stärker betroffen als Männer. Die Zahl der Menschen in der Region, die an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Nach aktuellen Zahlen der AOK befanden sich im Jahr 2018 im Landkreis Tübingen 2.828 Versicherte wegen chronischer Niereninsuffizienz in Behandlung, was einem Anteil von 3,3 Prozent aller Versicherten entspricht. 2014 waren es noch 2.022 Betroffene. Damit stieg deren Zahl im Landkreis Tübingen durchschnittlich jedes Jahr um 7,8 Prozent. Tübingen liegt damit unter der mittleren jährlichen Veränderung in ganz Baden-Württemberg von 9 Prozent.

 

 

 

Im Landkreis Reutlingen waren 8.661 Versicherte wegen einer chronischen Niereninsuffizienz in Behandlung und damit 5,9 Prozent aller Versicherten. Fünf Jahre zuvor waren es noch 5.288 Betroffene. Somit stieg im Landkreis Reutlingen die Zahl jährlich um 14,4 Prozent an und liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt. 

 

 

 

Hinzu komme laut AOK eine Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Die Anzahl der Dialysepatienten beläuft sich aktuell in ganz Neckar-Alb auf 355.

 

 

 

„Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer chronischen Nierenerkrankung beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Diabetes und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen“, erläutert PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. Ein ungesunder Lebensstil schädige oft schleichend den Organismus und könne dann Jahrzehnte später zur Entstehung chronischer Krankheiten wie etwa Niereninsuffizienz führen. Die Ärztin rät: „Abbau von Übergewicht, Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, eine gute Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte und eine sichere Arzneimitteltherapie können dazu beitragen, die Nieren bestmöglich zu schützen.“

 

 

 

Frauen sind häufiger von Niereninsuffizienz betroffen als Männer, sie machen im Schnitt 55 Prozent der Betroffenen aus. Das Erkrankungsrisiko sowohl bei Frauen als auch bei Männern steigt mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Statistik bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent. Ab einem Alter von 85 Jahren ist bereits jeder dritte Versicherte von einer eingeschränkten Nierenfunktion betroffen (knapp 34 Prozent).

 

 

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, haben die AOK Baden-Württemberg und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) einen Versorgungsvertrag geschlossen, der auch in der Region Neckar-Alb zum 1. April startet. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Regelversorgung ist die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt, um frühzeitig dauerhafte Schädigungen zu erkennen und Spätfolgen zu vermindern.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

 

 

Ermittelt wurden Zahlen zur Behandlungsprävalenz im Zeitraum 2014 bis 2018 zur Niereninsuffizienz. Es konnten nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden, die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Da die Nierenfunktion im Alter natürlicherweise abnimmt, werden die frühen Stadien der Niereninsuffizienz ggf. nicht als krankhaft wahrgenommen und entsprechend nicht kodiert, was besonders bei diesen zu einer hohen Dunkelziffer führt.

 

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news-3466 Wed, 11 Mar 2020 11:06:42 +0100 Krankenstand bleibt auf hohem Niveau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/krankenstand-bleibt-auf-hohem-niveau.html Der Krankenstand der im Landkreis Reutlingen beschäftigten Arbeitnehmer, die bei der AOK Neckar-Alb versichert sind, verharrt im Jahr 2019 auf dem gleichen Höchststand des Vorjahres. Der Krankenstand der im Landkreis Reutlingen beschäftigten Arbeitnehmer, die bei der AOK Neckar-Alb versichert sind, verharrt im Jahr 2019 auf dem gleichen Höchststand des Vorjahres. Demnach waren die Beschäftigten auch im vergangenen Jahr an 5,1 Prozent der möglichen Arbeitstage krankgeschrieben. Auf Landesebene liegt die Region im Trend, auf Bundesebene sogar unter dem Durchschnitt (5,4 Prozent). Betrachtet man die letzten zehn Jahre, sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten in der Region kontinuierlich von 4,3 Prozent im Jahr 2009 auf nunmehr 5,1 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse hervor.

 

 

 

Auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben der Region kamen im Jahr 2019 durchschnittlich 18,7 krankheitsbedingte Fehltage, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall 10,2 Kalendertage, was eine Steigerung von 1,0 Prozent gegenüber 2018 ausmacht.

 

 

 

Ebenso ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle), die länger als sechs Wochen krankgeschrieben waren, im vergangenen Jahr gestiegen (3,2 Prozent gegenüber 3,0 Prozent in 2018). Diese Langzeiterkrankungen verursachten auch einen längeren Beschäftigungsausfall (38,3 Prozent aller AU-Tage gegenüber 36,6 Prozent im Vorjahr). Demnach fehlten Beschäftigte im Langzeitbereich krankheitsbedingt im Durchschnitt ein dreiviertel Jahr lang.

 

 

 

Vergleicht man alle Krankheitsarten, die zu Arbeitsausfällen führten, blieb die Reihenfolge sowohl bei der Häufigkeit als auch bei der Dauer unverändert, mit leichten anteiligen Veränderungen. Mit einem Anteil von 26,2 Prozent liegen die Atemwegserkrankungen nach wie vor vorne, wenn es um die Häufigkeit der Fälle geht. Betrachtet man jedoch die Dauer der Krankschreibungen, führen die Muskel- und Skeletterkrankungen mit 22,1 Prozent die Liste an (2018 waren es noch 21,8 Prozent), gefolgt von den Atemwegserkrankungen (14,1 Prozent; deutlicher Rückgang von 15,8  Prozent in 2018) und den psychischen Beschwerden (11,3 Prozent; Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

 

 

 

In der Branche Energie/Wasser/Entsorgung/Bergbau fehlten die beschäftigten AOK-Mitglieder am häufigsten, nämlich an 6,5 Prozent der möglichen Arbeitstage. Am geringsten fiel laut AOK-Statistik der Krankenstand mit 3,2 Prozent bei den Banken und Versicherungen aus.  

 

 

 

Betrachtet man die Entwicklung der Krankenstände nach Alter und Geschlecht fällt auf, dass Arbeitnehmer zwischen 30 und 34 Jahren die geringsten Fehltage haben. Zunehmende Fehltage haben Beschäftigte ab einem Alter von 45 Jahren, zunächst die Frauen mehr. Ab 50 Jahren führen dann die Männer die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Landkreis an: Im Alter von 64 Jahren erreichen die Männer beim Krankenstand den Spitzenwert von 10,0 Prozent.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

 

 

Grundlage für den Gesundheitsreport sind die Krankheitsdaten aus dem Jahr 2019 von 77.729 im Landkreis Reutlingen beschäftigen AOK-Mitgliedern. Ausgewertet wurden diese vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO).

 

Berücksichtig wurden nur durch eine ärztliche Bescheinigung gemeldete Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle). Als AU-Tage gelten Kalendertage, also auch Samstage, Sonntage und Feiertage. Fehlzeiten aufgrund von Kuren und Krankengeldfälle wurden ebenso berücksichtigt.

 

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news-3465 Wed, 11 Mar 2020 11:02:06 +0100 Neuer Höchststand bei Krankmeldungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/neuer-hoechststand-bei-krankmeldungen.html Laut AOK-Statistik erreichen die krankheitsbedingten Fehlzeiten bei Tübinger Arbeitnehmern einen neuen Höhepunkt. Die Zahl der Beschäftigten in einer Langzeitarbeitsunfähigkeit ist zwar gesunken, dafür waren diese länger krank. Der Krankenstand der im Landkreis Tübingen beschäftigten Arbeitnehmer, die bei der AOK Neckar-Alb versichert sind, ist im Jahr 2019 auf 5,1 Prozent gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht. Im Vorjahr waren die Beschäftigten an 5,0 Prozent der möglichen Arbeitstage krankgeschrieben. Auf Landesebene liegt die Region im Trend, auf Bundesebene sogar unter dem Durchschnitt (5,4 Prozent). Betrachtet man die letzten zehn Jahre, sind die krankheitsbedingten Fehlzeiten in der Region kontinuierlich um insgesamt einen Prozentpunkt von 4,1 Prozent im Jahr 2009 auf nunmehr 5,1 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse hervor.

 

 

 

Auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben der Region kamen im Jahr 2019 durchschnittlich 18,6 krankheitsbedingte Fehltage, 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall 10,7 Kalendertage, was eine Steigerung von 1,9 Prozent gegenüber 2018 ausmacht.

 

 

 

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle), die länger als sechs Wochen krankgeschrieben waren, ist im vergangenen Jahr zwar gesunken (3,4 Prozent in 2019 gegenüber 3,5 Prozent in 2018). Diese Langzeiterkrankungen verursachten jedoch einen längeren Beschäftigungsausfall (39,8 Prozent aller AU-Tage gegenüber 39,0 Prozent im Vorjahr). Demnach fehlten Beschäftigte im Langzeitbereich krankheitsbedingt im Durchschnitt ein dreiviertel Jahr lang.

 

 

 

Vergleicht man alle Krankheitsarten, die zu Arbeitsausfällen führten, blieb die Reihenfolge sowohl bei der Häufigkeit als auch bei der Dauer unverändert, mit leichten anteiligen Veränderungen. Mit einem Anteil von 26,2 Prozent liegen die Atemwegserkrankungen nach wie vor vorne, wenn es um die Häufigkeit der Fälle geht. Betrachtet man jedoch die Dauer der Krankschreibungen, führen die Muskel- und Skeletterkrankungen mit 21,5 Prozent die Liste an, gefolgt von den Atemwegserkrankungen (13,4 Prozent) und den psychischen Beschwerden (12,6 Prozent).

 

 

 

Im Branchenvergleich fehlten die Beschäftigten im Verkehrs-, Transport- und Baugewerbe krankheitsbedingt am häufigsten, nämlich an 7,0 Prozent der möglichen Arbeitstage. Am geringsten fiel laut AOK-Statistik der Krankenstand mit 3,9 Prozent bei den Dienstleistungen aus.

 

 

 

Betrachtet man die Entwicklung der Krankenstände nach Alter und Geschlecht fällt auf, dass Arbeitnehmer zwischen 35 und 39 Jahren die geringsten Fehltage haben, Frauen sogar in einem längeren Zeitraum (zwischen 30 und 39 Jahren). Zunehmende Fehltage haben Beschäftigte ab einem Alter von 45 Jahren, sowohl Männer als auch Frauen. Ab 55 Jahren jedoch sind es dann vor allem die Männer, die krankheitsbedingte Fehlzeiten haben: Im Alter von 64 Jahren erreichen die Männer beim Krankenstand den Spitzenwert von 11,1 Prozent.

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

 

 

Grundlage für den Gesundheitsreport sind Krankheitsdaten aus dem Jahr 2019 von 45.912 im Landkreis Tübingen beschäftigen AOK-Mitgliedern. Ausgewertet wurden diese vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO).

 

Berücksichtig wurden nur durch eine ärztliche Bescheinigung gemeldete Arbeitsunfähigkeitsfälle (AU-Fälle). Als AU-Tage gelten Kalendertage, also auch Samstage, Sonntage und Feiertage. Fehlzeiten aufgrund von Kuren und Krankengeldfälle wurden ebenso berücksichtigt.

 

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news-3440 Wed, 04 Mar 2020 11:24:26 +0100 Gemeinsam ist gesünder https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/gemeinsam-ist-gesuender.html Studien belegen, dass Einsamkeit krank macht. Mit der Kampagne „Entdecke das WIR in DIR“ setzt die AOK ein strukturiertes Gesundheitsprogramm entgegen. Im Verbund mit Kommunen und Vereinen finden als Auftakt „GESUNDNAH-Feste“ statt, eines von 14 auch in der Region Neckar-Alb. Das Gefühl von Einsamkeit kennt fast jeder. In den vergangenen fünf Jahren hatten 80 Prozent der 18- bis 69-jährigen Baden-Württemberger schon einmal dieses Gefühl. Jeder Zweite davon fühlt sich alleine nicht so gut oder leidet sogar unter dem Alleinsein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der AOK.

 

 

 

Frauen kennen das Gefühl, einsam zu sein, besser als Männer. Die Hälfte aller befragten Frauen gab an, sich manchmal oder häufig einsam zu fühlen, bei den Männern waren es nur 39 Prozent. Bei den Singles ist das Einsamkeitsgefühl bei 61 Prozent bekannt. Auffallendes Phänomen dabei ist, dass dieses Gefühl mit steigendem Alter nicht zunimmt. Mit 60 Prozent am stärksten ist es unter den 18 bis 29-Jährigen verbreitet, dagegen nur bei 35 Prozent der 60 bis 69-Jährigen.

 

 

 

„Der Faktor Einsamkeit ist - was die Ursachen für Zivilisationskrankheiten wie etwa Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Diabetes oder Depressionen betrifft – neu und verlangt unsere Aufmerksamkeit. Hier gilt es, präventiv die Einsamkeit dort zu bekämpfen, wo die Menschen sind: vor Ort, in ihren Heimatkommunen“ sagt Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb. Menschen eingebettet in soziale Beziehungen hätten eine längere Lebenserwartung, seien produktiver und glücklicher.

 

 

 

Gemeinsam sei es einfacher, gesund zu sein und zu bleiben. „Gemeinsam mit anderen wird regelmäßiger Sport gemacht, die Diät durchgehalten, eine neue Gewohnheit etabliert, die Angst vor Unbekanntem oder Anderem überwunden und vieles mehr. Es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen das Wir zählt. Je technischer die Welt um uns wird, umso dringender sollten wir das menschliche Miteinander nicht aus den Augen verlieren“, so Knoll weiter.

 

 

 

Dass Gemeinsamkeit vor Einsamkeit schützt, bestätigt aus die forsa-Umfrage. Darüber hinaus überwiegt bei den Befragten der Wunsch, Neues zusammen mit anderen auszuprobieren: 68 Prozent würden zum Beispiel eine neue Sportart oder ein neues Hobby lieber zusammen mit anderen ausprobieren.

 

 

 

Als erste Krankenkasse setzt die AOK mit der Kampagne „Entdecke das WIR in DIR“ der Einsamkeit ein strukturiertes Programm zur kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention entgegen. Die kommunalen Ämter und Vereine vor Ort sollen involviert werden. „Die Angebote sollen die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger erhöhen, vor der Haustür stattfinden und in den Alltag einbaubar sein. Unsere Kampagne „Entdecke das WIR in DIR“ zielt darauf ab, die eigene Gesundheit durch gemeinsame Aktivitäten zu erhalten“, betont Klaus Knoll.

 

 

 

Für die Region Neckar-Alb konnte die Stadt Albstadt als Partnerkommune gewonnen werden. Startpunkt der Kampagne bildet das „GESUNDNAH-Fest“ am 10. Mai 2020 rund um den Bürgerturmplatz, zu dem mehrere Tausend Besucher erwartet werden. Neben einer Live-Moderation und mehreren Mini-Kochshows sind weitere Mitmachaktionen aus Sport, Bewegung, Ernährung und Entspannung geplant.  Nach dem Auftakt am 10. Mai 2020 sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, bis zum 30.07.2020 an insgesamt 40 Gruppenangebote mitzuwirken.

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis an die Redaktion:

 

Im Auftrag der AOK Baden-Württemberg hat das Meinungsforschungsinstitut forsa vom 7. Bis 25. Januar 2020 insgesamt 2005 Online-Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Internetnutzer im Alter von 18 bis 69 Jahren in Baden-Württemberg.

 

Einsamkeit erhöht nachweislich das Risiko für chronischen Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Demenz und einen frühen Tod. Laut eines Schreibens der Bundesregierung (Drucksache 19/10456) sei Einsamkeit in Bezug auf die Gesamtmortalität so schädlich wie Rauchen und Adipositas.

 

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news-3408 Wed, 29 Jan 2020 10:33:05 +0100 AOK bezieht neue Räume https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-bezieht-neue-raeume.html Der Umzug der Geschäftsstelle in den Neubau der Kreissparkasse ist ein Bekenntnis der AOK zum Standort Rottenburg. Diskretere Beratung und mehr Wohlfühlatmosphäre waren die Hauptgründe. Ab dem 3. Februar 2020 empfängt das AOK-KundenCenter seine Versicherten in der Poststr. 26-28 in Rottenburg. Die neuen Räumlichkeiten befinden sich direkt neben dem Bahnhof und in Fußnähe zum Marktplatz. Der Neubau der Sparkasse, in den sich die Kasse eingemietet hat, liegt verkehrsgünstiger und bietet Kunden und Besuchern mehr Parkmöglichkeiten. Davor war das KundenCenter in der Fußgängerzone untergebracht. Die AOK ist in Rottenburg die einzige gesetzliche Krankenkasse mit einer Geschäftsstelle vor Ort.

 

„Die neuen Räume sind moderner, heller, und bewirken sowohl für unsere Kunden, als auch für die Mitarbeiter eine Wohlfühlatmosphäre, die wir in der Form am alten Standort nicht bieten konnten“, erklärt KundenCenter-Leiter Rainer Ott. Hauptargument für den Umzug sei jedoch gewesen, dass die Raumgestaltung im Neubau eine diskrete Beratung der Kunden ermögliche, was in den alten Räumen gar nicht oder nur bedingt möglich gewesen sei, so Ott weiter.

 

Am Umzugstag, dem 31. Januar 2020, bleibt die Geschäftsstelle geschlossen. An einem Tag der offenen Tür am 14. März 2020 wird der gesamte Neubau mit einem großen Rahmenprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

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news-3405 Mon, 27 Jan 2020 15:51:14 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen steigt deutlich an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/zahl-der-pflegebeduerftigen-steigt-deutlich-an.html 25 Jahre Pflegeversicherung. Die AOK zieht Bilanz: Pflege geht alle an und betrifft immer mehr Versicherte. Sowohl die Anzahl als auch der Anteil der Pflegebedürftigen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Nach aktuellen Zahlen der AOK Baden-Württemberg erhielten im Jahr 2018 knapp 270.000 Versicherte Pflegeleistungen, was einem Anteil von 6,1 Prozent aller Versicherten entspricht. Dabei erhöhte sich deren Zahl seit 2014 stetig um jährlich 5 Prozent.

 

Den höchsten Anteil haben die Hochbetagten. Ab einem Alter von 85 Jahren sind zwei von drei Versicherten pflegebedürftig. Die Statistik zeigt darüber hinaus, dass in jüngeren Jahren Männer etwas häufiger betroffen sind, ab einem Alter von 75 Jahren dann die Frauen.

 

Im Kreis Neckar-Alb ist der Anteil der Pflegebedürftigen leicht höher als auf Landesebene. Hier nahmen 6,2 Prozent der AOK-Kunden Pflegeleistungen in irgendeiner Form in Anspruch. Im Landkreis Tübingen waren dies im Jahr 2018 5.164 Versicherte gegenüber 3.856 in Jahr 2014. Denselben anteiligen Anstieg offenbart die Statistik im Landkreis Reutlingen: 8.879 Pflegebedürftige in 2018 gegenüber 6.562 in 2014. Den höchsten Anteil mit 6,5 Prozent verzeichnet der Zollernalbkreis. Hier bezogen aufgrund der Pflegeversicherung 6.875 Versicherte entsprechende Leistungen im Jahr 2018, 2014 waren es lediglich 5.207 Versicherte.

 

Die Pflegeversicherung wurde 1995 als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt und ist im SGB XI geregelt. Versicherungspflichtig ist jede Person, die Mitglied der gesetzlichen sowie einer privaten Krankenversicherung ist.

 

Pflegeberufe unattraktiv

 

Eine Mehrheit der Bevölkerung beschäftigt sich mit dem Thema Pflege, nur wenige würden jedoch Pflegeberufe wählen. Zu diesem Ergebnis kam eine Forsa-Studie, die die AOK in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden im Sommer 2018 1.011 Internetnutzer in Baden-Württemberg im Alter von 18 bis 75 Jahren.

 

Danach pflegen 17 Prozent der Befragten selbst einen Angehörigen oder eine andere ihnen nahestehende Person. Darüber hinaus attestiert die Studie den Befragten eine hohe Bereitschaft, einen nahen Angehörigen selbst zu pflegen. Vorausgesetzt, sie wohnen in der Nähe und erhalten regelmäßige Unterstützung durch einen mobilen Pflegedienst, wollen 82 Prozent nahe Angehörige im Bedarfsfall selbst pflegen. 15 Prozent dagegen können sich dies gar nicht vorstellen.

 

Studienteilnehmer im Alter zwischen 18 bis 60 Jahren, die noch nicht in der professionellen Pflege gearbeitet haben, wurden anschließend befragt, ob für sie eine Ausbildung oder Umschulung in diesem Bereich in Frage käme. Lediglich 5 Prozent würden den Pflegeberuf in Erwägung ziehen, für die überwiegende Mehrheit von 93 Prozent dagegen käme dies nicht in Betracht. Als Gründe hierfür wurde die schlechte Bezahlung, die als schlecht empfundenen Arbeitsbedingungen und die hohe psychische Belastung genannt.

 

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news-3381 Fri, 27 Dec 2019 14:32:36 +0100 Komatrinken an Silvester https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/komatrinken-an-silvester.html AOK veröffentlicht Daten zu Komatrinken und Vergiftungen. Trotz rückläufiger Fallzahlen warnt die Kasse vor Alkoholmissbrauch. Insgesamt 74 Versicherte aus dem Kreis Tübingen mussten im vergangenen Jahr wegen übermäßigem Alkoholgenuss im Krankenhaus behandelt werden. 2014 waren es noch 89 Fälle. Das geht aus einer Statistik der AOK hervor, die die Kasse aktuell veröffentlicht hat. Damit liegt die Region mit jährlich 5,7 Prozent weniger Behandlungen im landesweit positiven Trend. Im Vergleich hatte etwa der Landkreis Reutlingen mit 124 Fällen im Jahr 2018 zwar auch sinkende Krankenhausbehandlungen zu verzeichnen, dennoch waren dies fast doppelt so viele Versicherte wie in Tübingen. Das sogenannte „Komatrinken“ hat in ganz Baden-Württemberg unter den Versicherten um jährlich 6,4 Prozent abgenommen.

 

Dennoch warnt die Kasse vor übermäßigem Alkoholkonsum, gerade an Feiertagen wie Silvester. Das Rauschtrinken sei ein gesundheitlich besonders riskantes Trinkverhalten, das akute Schäden wie Alkoholvergiftungen verursachen könne bis hin zu Todesfolgen. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist bei jungen Männern zwischen 15 und 29 Jahren jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen.

 

Für die AOK-Statistik konnten nur Zahlen von Versicherten herangezogen werden, die sich zwischen 2014 und 2018 tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Die Dunkelziffer könnte demnach höher sein. Außerdem wurden nur stationäre Diagnosen mit einbezogen, ambulante Behandlungen konnten aufgrund unvollständiger Diagnosen ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Die Erhebung gilt als repräsentativ, da die AOK Baden-Württemberg mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

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news-3380 Fri, 27 Dec 2019 14:30:47 +0100 Komatrinken an Silvester https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/komatrinken-an-silvester-1.html AOK veröffentlicht Daten zu Komatrinken und Vergiftungen. Trotz rückläufiger Fallzahlen warnt die Kasse vor Alkoholmissbrauch. Insgesamt 142 Versicherte aus dem Zollernalbkreis mussten im vergangenen Jahr wegen übermäßigem Alkoholgenuss im Krankenhaus behandelt werden. 2014 waren es noch 166 Fälle. Das geht aus einer Statistik der AOK hervor, die die Kasse aktuell veröffentlicht hat. Damit liegt die Region mit jährlich 5,2 Prozent weniger Behandlungen im landesweit positiven Trend. Das sogenannte „Komatrinken“ hat in ganz Baden-Württemberg unter den Versicherten sogar um jährlich 6,4 Prozent abgenommen.

 

Dennoch warnt die Kasse vor übermäßigem Alkoholkonsum, gerade an Feiertagen wie Silvester, wo das Komatrinken Konjunktur hat. Das Rauschtrinken sei ein gesundheitlich besonders riskantes Trinkverhalten, das akute Schäden wie Alkoholvergiftungen verursachen könne bis hin zu Todesfolgen. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist bei jungen Männern zwischen 15 und 29 Jahren jeder vierte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen.

 

Für die AOK-Statistik konnten nur Zahlen von Versicherten herangezogen werden, die sich zwischen 2014 und 2018 tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Die Dunkelziffer könnte demnach höher sein. Außerdem wurden nur stationäre Diagnosen mit einbezogen, ambulante Behandlungen konnten aufgrund unvollständiger Diagnosen ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Die Erhebung gilt als repräsentativ, da die AOK Baden-Württemberg mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

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news-3330 Fri, 29 Nov 2019 15:57:48 +0100 AOK Neckar-Alb ehrt langjährige Mitarbeiter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-neckar-alb-ehrt-langjaehrige-mitarbeiter.html Auf ein viertel Jahrhundert im Dienste der AOK konnten 5 Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter zurückblicken. AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll und sein Stellvertreter Martin Hummel gratulierten im Rahmen einer Feierstunde den Dienstjubilaren. In seiner Festrede bedankte sich Klaus Knoll bei den Jubilaren und hob das große Engagement jedes Einzelnen hervor. „Die zahlreichen Dienstjubiläen jedes Jahr belegen die Identifikation der AOK-Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Gerade in einer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, dass ein Unternehmen wie die AOK auf die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter bauen kann. Persönliche Nähe und langjährige Beziehungen zu den Versicherten sind ein wichtiges Merkmal unseres Unternehmens.“ Zusammen mit seinem Stellvertreter Martin Hummel ließen sie die vergangenen Jahre mit einigen Highlights und Anekdoten Revue passieren. Anschließend überreichten Knoll und Hummel im Beisein des Personalrats die Jubiläumsurkunden und ein besonderes Geschenk. Sie bedankten sich bei den Jubilaren für ihre langjährige Treue und engagierte Tätigkeit. Für 25 Jahre wurden Viola Gekeler, Elisabeth Weeger, Frank Staiger, Ingrid Holl, Sandra Kaya, Stefan Kloker und Hiam Var geehrt.

 

Bild: Klaus Knoll, Geschäftsführer AOK Neckar-Alb (links) und sein Stellvertreter Martin Hummel (rechts) mit den Jubilaren (v.l.) Viola Gekeler, Elisabeth Weeger, Frank Staiger, Ingrid Holl, Sandra Kaya, Stefan Kloker und Hiam Var.

 

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news-3332 Fri, 29 Nov 2019 15:57:04 +0100 AOK Neckar-Alb ehrt langjährige Mitarbeiter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-neckar-alb-ehrt-langjaehrige-mitarbeiter-1.html Auf ein viertel Jahrhundert im Dienste der AOK konnten 3 Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter zurückblicken. AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll und sein Stellvertreter Martin Hummel gratulierten im Rahmen einer Feierstunde den Dienstjubilaren. In seiner Festrede bedankte sich Klaus Knoll bei den Jubilaren und hob das große Engagement jedes Einzelnen hervor. „Die zahlreichen Dienstjubiläen jedes Jahr belegen die Identifikation der AOK-Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen. Gerade in einer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, dass ein Unternehmen wie die AOK auf die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter bauen kann. Persönliche Nähe und langjährige Beziehungen zu den Versicherten sind ein wichtiges Merkmal unseres Unternehmens.“ Zusammen mit seinem Stellvertreter Martin Hummel ließen sie die vergangenen Jahre mit einigen Highlights und Anekdoten Revue passieren. Anschließend überreichten Knoll und Hummel im Beisein des Personalrats die Jubiläumsurkunden und ein besonderes Geschenk. Sie bedankten sich bei den Jubilaren für ihre langjährige Treue und engagierte Tätigkeit. Für 25 Jahre wurden Susanne Haag, Nadine Schöller, Susanne Maier und Harald Schädle geehrt.

 

Bild: Klaus Knoll, Geschäftsführer AOK Neckar-Alb (links) und sein Stellvertreter Martin Hummel (rechts) mit den Jubilaren (v.l.) Harald Schädle, Susanne Haag, Nadine Schöller und Susanne Maier.

 

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news-1875 Tue, 19 Sep 2017 10:15:34 +0200 Stöckles-Cup in Trochtelfingen – Laufspaß mit Stöcken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/stoeckles-cup-in-trochtelfingen-laufspass-mit-stoecken.html Bereits zum dreizehnten Mal startet der erfolgreiche Genusslauf über die schöne und abwechslungsreiche Albhochfläche. Der Stöckles-Cup gehört zu den beliebtesten und größten Nordic-Walking-Läufen in der Region. Am Sonntag, 8. Oktober starten die Läufer in Trochtelfingen auf eine der drei ausgeschilderten Strecken. Mitmachen kann jeder, der die Ausdauer für eine der drei Strecken – rund acht, zwölf und sechzehn Kilometer – hat. Die Leichtathletikabteilung des TSV Trochtelfingen organisiert den Stöckles-Cup und wird unterstützt vom Nudelhersteller ALB-GOLD, tommi’s sportshop, der AOK Neckar-Alb und weiteren Partnern. „Start und Ziel ist bei tommi’s sportshop im Industriegebiet in Trochtelfingen. Von dort aus geht es durch welliges Gelände über Feld- und Waldwege die zum Großteil geschottert und der Rest asphaltiert sind. Die drei Strecken werden dieses Jahr erneut von Jörg Sommerfeld und Daniel Holder mit Pfeilen ausgeschildert.“, beschreibt Daniel Holder, Hauptverantwortlicher von den Leichtathleten des TSV Trochtelfingen. „Wer sich die Strecken im Vorfeld anschauen oder direkt auf sein Smartphone laden möchte findet hierzu Karten, Profile und GPX-Daten auf www.stoeckles-cup.de“, so Holder weiter. Vor Ort werden Leihstöcke zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Wie jedes Jahr können die Teilnehmer ihre Startzeit zwischen 10 und 11.30 Uhr individuell wählen. Um 9.45 bringt AOK-Sportfachkraft Stefanie Prunkl mit einer flotten Aufwärmgymnastik die Besucher in Schwung. Um die Akkus auch während des Laufes aufzuladen, gibt es, auf der Strecke und im Ziel, Erfrischungs- und Verpflegungsstationen mit Mineralwasser der Firma Ensinger. Und natürlich erhalten alle Teilnehmer auch im Ziel wieder das Stöckles-Cup-T-Shirt, das bei vielen schon Kultstatus hat.

 

 

 

„Es ist toll, dass sich bereits im Vorfeld viele Stammläufer aber auch neue Gruppen und Einzelläufer angemeldet haben.“, freut sich Christine Vöhringer vom Mitveranstalter und diesjährigen Gastgeber tommi’s sportshop. „Nordic Walking ist ein idealer Ausgleichssport für jedermann. Mich begeistert, dass der Stöckles-Cup für jeden geeignet ist, der die Ausdauer für eine der drei Strecken hat. Es geht hierbei nicht um Wettbewerb, sondern um Spaß an der Bewegung und Gesundheit. Das Dabeisein und Gemeinschaftserlebnis stehen im Vordergrund“, erklärt AOK-Sportfachkraft Stefanie Prunkl das Konzept der Veranstaltung. „Natürlich kann man aber auch was gewinnen. Die drei Gruppen, mit den längsten Gesamtstrecken, erhalten Pokale und Nudelpakete. Darüber hinaus werden ab 14 Uhr unter allen anwesenden Teilnehmern tolle Preise verlost.“, so Prunkl weiter. Unter anderem gibt es ein Genusswanderevent von Müllerschön Erlebniswanderungen und einen gemeinsamen Volleyballspielbesuch beim Bundesligisten TV Rottenbug zu gewinnen aber auch hochwertige Preise von LEKI wie Nordic-Walking-Stöcke und vieles mehr wechseln am Nachmittag die Besitzer. Die teilnehmerstärkste Gruppe erhält den begehrten Wanderpokal. Es lohnt sich also nach Zieleinlauf auf dem Gelände zu bleiben, sich beim Essen- und Kuchenstand des TSV zu stärken, beim Glücksrad tolle Preise zu gewinnen oder bei der AOK-Apfelausstellung alles über das gesunde Kraftpaket zu erfahren.

 

 

 

Anmelden zum Stöckles-Cup

 

Wer dabei sein will, sollte sich bis Dienstag, 4. Oktober unter www.stoeckles-cup.de oder direkt beim ALB-GOLD Kundenzentrum oder in tommi’s sportshop voranmelden. Einfach die Anmeldeformulare vor Ort ausfüllen, abgeben und das Startgeld überweisen (bei Voranmeldung: 9 Euro, Kinder bis Jahrgang 2005 Jahre sind frei). Bei Gruppenanmeldungen ab 10 Personen beträgt das Startgeld 7 Euro pro Person. Nachmeldungen (Nachmeldegebühr: + 2 Euro) sind am 08. Oktober vor Ort von 8-10 Uhr möglich.

 

 

 

Mehr Infos unter www.stoeckles-cup.de

 

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news-1880 Wed, 13 Sep 2017 10:29:52 +0200 CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Dohnt besucht AOK in Bad Urach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/cdu-bundestagsabgeordneter-michael-dohnt-besucht-aok-in-bad-urach.html Eine der größten Herausforderungen der zukünftigen Gesundheitspolitik wird die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sein. Da sind sich MdB Michael Dohnt, AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll und sein Stellvertreter Martin Hummel einig. Die regionalen Zahlen belegen, dass in den nächsten fünf Jahren zahlreiche Ärzte in den Ruhestand gehen und mit Sicherheit nicht überall ein Nachfolger gefunden werden kann. MdB Dohnt informierte sich bei seinem Besuch über die aktuelle Gesundheitssituation vor Ort. Thematisiert wurde zunächst die Hausarztproblematik. Man war sich einig, dass weitere Anreize und Entlastungen geschaffen werden müssen, damit sich Ärzte in ländlichen Regionen niederlassen. Ein beispielhaftes Projekt, um dem Hausärztemangel im ländlichen Raum entgegenzuwirken, ist das geplante Ärztehaus in Bernloch. Solche medizinischen Versorgungszentren haben den Vorteil, dass z.B. auch Ärztinnen in Teilzeit arbeiten und somit Beruf und Familie besser vereinbaren können. Eine zukunftstaugliche Lösung sieht Knoll in der Digitalsierung. Sie bietet eine enorme Chance, die ärztliche Versorgung vornehmlich in strukturschwachen Gebieten zu verbessern bzw. zu ergänzen. Knoll: „Damit könnte den Versicherten ein schneller und unkomplizierter Zugang zur ärztlichen Versorgung, trotz weiter Distanzen, ermöglicht werden, natürlich immer unter Beachtung von Datenschutz und Datensicherheit.“

 

 

 

Auch beim Rettungsdienst gibt es aktuell zu wenige Notärzte. Knoll:„Ich bin heil froh, dass wir für den Notarztstandort Trochtelfingen eine Lösung gefunden haben.“

 

In diesem Zusammenhang weist Knoll darauf hin, dass künftig ein umfassend ausgebildeter Notfallsanitäter bei Notfällen – auch ohne den Notarzt - die Patienten kompetent versorgen könnte. Für die verbesserte Versorgung der Patienten durch den Einsatz der Notfallsanitäter investieren die Krankenkassen über den Zeitraum 2014 bis 2020 über 190 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung. Die Übertragung von Notfallkompetenzen erfordere allerdings noch Anpassungen des Heilkunde-, des Heilpraktiker- und des Arzneimittelgesetzes.

 

 

 

Zur Umsetzung des Präventionsgesetzes informierte Martin Hummel den Bundestagsabgeordneten. Bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist die AOK in immer mehr Betrieben in der Region präsent und unterstützt diese durch Beratung und praktische Maßnahmen, wie Arbeitssituationsanalysen, Ergonomie-Workshops, Gesundheitstage oder auch Seminare zum Thema psychische Gesundheit. Als Initiatorin oder als Unterstützerin bietet die AOK auch eine Fülle von Angeboten und Maßnahmen in nichtbetrieblichen Lebenswelten wie Kindergarten, Schule, Verein und Kommune. Dohnt brachte bei den Präventionsangeboten einen eigenen Ansatz ein und sicherte im Falle seiner Wiederwahl zu, weitere Gespräche mit den Gesundheitsakteuren vor Ort zu führen.

 

 

 

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news-1872 Wed, 06 Sep 2017 10:23:33 +0200 AOK Neckar-Alb investiert in Zukunft https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-neckar-alb-investiert-in-zukunft.html 17 junge Menschen starteten Anfang September ihre Ausbildung bei der AOK Neckar-Alb. Nun sammeln die 17 Berufsanfänger erste praktische Erfahrungen in der Kundenberatung bei den KundenCentern der AOK Neckar-Alb. Von Anfang an lernen sie ihre künftigen Arbeitsplätze und die neuen Kollegen kennen. Daneben findet die schulische Ausbildung im AOK-eigenen Bildungszentrum in Pfedelbach-Untersteinbach sowie in der Berufsschule statt.

 

„Wir brauchen talentierte und engagierte junge Menschen, die verstehen, dass der Kunde bei uns im Mittelpunkt steht und wir alles für seine gesundheitliche Versorgung tun”, betont Ausbildungsleiterin Stefanie Schmidt. Die Ausbildung ist für die AOK Neckar-Alb die Basis für Qualität und Erfolg. So bietet die Gesundheitskasse eine Vielfalt von Einstiegschancen, individuellen Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven. Für das Jahr 2018 sucht die AOK - Die Gesundheitskasse noch Auszubildende. Sie können sich informieren oder online bewerben unter www.aokarriere.de. Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der AOK Neckar-Alb geben die Ausbildungsleiterinnen Stefanie Schmidt und Alwina Schleinin unter Telefon 07071 914-408.

 

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news-1879 Thu, 31 Aug 2017 10:27:04 +0200 „AOK-Familienfrühstück“ beim „SWR1 Pfännle“ 2017 in Rottenburg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-familienfruehstueck-beim-swr1-pfaennle-2017-in-rottenburg.html Was gibt es Besseres, als mit einem gesunden Frühstück in den Tag zu starten? Wichtig ist, dass die Mahlzeit am Morgen ausgewogen ist und ausreichend Energie liefert, um die Reserven wieder aufzutanken. Zuckerhaltige Produkte sollten dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen. Doch die Realität sieht anders aus, wie eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der AOK Baden-Württemberg herausgefunden hat. Bei jedem Zweiten im Südwesten (49 Prozent) gibt es zum Frühstück unter der Woche üblicherweise Brot oder Brötchen mit süßem Belag, also z. B. mit Honig, Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme. Mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger, die morgens Cerealien frühstücken, essen Müsli, Cornflakes oder Haferflocken in gesüßter Form.

 

 

 

Dass der ausgewogene und bewusste Genuss am Frühstückstisch besonders wichtig für die Tagesform ist, davon können sich die Besucherinnen und Besucher beim „AOK-Familienfrühstück“ im Rahmen von „SWR1 Pfännle“ am 10. September in Rottenburg selbst überzeugen. Das Frühstück beginnt um 09.30 Uhr in der Zehntscheuer Rottenburg. Hier präsentieren AOK-Ernährungsfachkräfte zusammen mit den Landfrauen des Kreisverbands Tübingen vielfältige Frühstücksleckereien aus regionalen Zutaten , wie z.B. hausgemachte Dinkel- und Körnerbrötchen, verschiedene Marmeladen, eine abwechslungsreiche Wurst- und Käseauswahl, Dinkelwaffeln uvm. Das Frühstück wird in Buffetform angeboten und von den Landfrauen zubereitet. AOK Versicherte erhalten einen Preisvorteil von 2,50 Euro bei Vorlage der Versichertenkarte.

 

Zum Abschluss des AOK-Familienfrühstücks gibt es um ca. 12.35 Uhr auf der Bühne ein Interview mit der AOK-Ernährungsberaterin Dr. Ute Streicher  zum Thema Zuckerfallen im Alltag, ergänzt u. a. mit Tipps zu zuckerbewusstem Essen.

 

Ab 13.30 Uhr bieten die Landfrauen in der Zehntscheuer ein reichhaltiges Kuchenbuffet an.

 

 

 

Weitere Infos gibt es unter www.aok-bw.de und www.swr1.de/pfaennle

 

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news-1871 Thu, 31 Aug 2017 09:49:38 +0200 Migräne plagt immer mehr Menschen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/migraene-plagt-immer-mehr-menschen.html Die AOK Neckar-Alb registriert immer mehr Patienten in der Region, die unter Migräne leiden. 2015 waren insgesamt 9516 Versicherte wegen Migräne in Behandlung. Innerhalb der letzten fünf Jahre bedeutet das eine Steigerung um fast 20 Prozent. Die Dunkelziffer dürfte noch wesentlich höher sein, da nicht alle Betroffenen zum Arzt gehen Gut drei Viertel aller Betroffenen sind Frauen. Dennoch hat In den letzten fünf Jahren die Zahl der Migräneerkrankungen bei Männern stärker zugenommen als bei Frauen. „Man geht davon aus, dass innerhalb eines Jahres rund sechs Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen an Migräne und deren Symptome leiden", so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. Laut Knapstein sind Kennzeichen einer Migräne wiederkehrende einseitige Kopfschmerzattacken, die mäßig bis stark ausgeprägt sind und als pulsierend, pochend oder hämmernd beschrieben werden. Die Schmerzen verstärken sich häufig bei körperlicher Aktivität. Migräneattacken können zusammen mit Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit auftreten. Genaue Ursachen sind nicht bekannt, es gibt jedoch eine genetische Veranlagung dafür. Zu den Auslösern einer Migräne zählen unter anderem hormonelle Schwankungen, aber auch  Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung, das Auslassen von Mahlzeiten und Blutzuckerschwankungen. Auch können Migräneattacken einsetzen, wenn zum Beispiel zu wenig getrunken wurde. Um Migräneanfälle zu verhindern, sollten Betroffene auf die Auslöser achten und sie möglichst meiden. Auf jeden Fall wirken Maßnahmen wie eine geregelte Lebensweise und Ausdauersport vorbeugend. Auch Entspannungsübungen, wie zum Beispiel autogenes Training, helfen ebenso wie Ruhe und Schlaf. Schmerzmittel wie Paracetamol oder Aspirin in richtiger Dosierung können bei leichten Attacken hilfreich sein. Werden Schmerz- oder Migränemittel jedoch zu häufig eingesetzt, kann dies zu chronischen Kopfschmerzen führen. Deshalb sollten sich Patienten zur geeigneten Migränebehandlung individuell von ihrem Arzt beraten lassen. So kann die beste Form der Therapie gefunden werde.

 

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news-1876 Thu, 03 Aug 2017 10:17:26 +0200 Infektion durch Zeckenstiche https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/infektion-durch-zeckenstiche.html Zecken sind äußerst lästige Gesellen. Es ist gut, wenn man sich die kleinen Biester vom Leib halten kann, denn die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken ist in der Region Neckar-Alb hoch. Insgesamt 913 AOK-Versicherte sind 2015 an Borreliose erkrankt. Im Landkreis Reutlingen waren es 354, im Kreis Tübingen 287 und im Zollernalbkreis 272 Fälle. Mit einem Marktanteil von über 50 Prozent gelten die Zahlen der AOK Neckar-Alb als repräsentativ. Hauptsächlich in der warmen Jahreszeit sind zecken sehr aktiv. Zu den Krankheiten, die durch Zeckenstiche übertragen werden können, gehören die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose.

 

Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung. Sie wird in Risikogebieten vor allem für Personen, die sich viel im Freien aufhalten, empfohlen. Die Kosten einer Impfung werden von den Krankenkassen übernommen. Der Anteil AOK-Versicherter in der Region Neckar-Alb, die derzeit gegen FSME geimpft sind, beträgt 20,6 Prozent. Die landesweite Impfquote für Baden-Württemberg im Jahr 2016 wird laut RKI mit 21,6% angegeben.

 

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news-1874 Mon, 12 Jun 2017 10:12:42 +0200 Diagnose Hautkrebs https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/diagnose-hautkrebs.html In der Region Neckar-Alb sind 2015 laut einer Auswertung der AOK insgesamt 282 Versicherte neu an Hautkrebs erkrankt, davon 70 im Zollernalbkreis. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den letzten Jahren nahezu gleich geblieben. Die Auswertung zeigt, dass der Anteil Versicherter, die neu an Hautkrebs erkranken, mit zunehmendem Alter deutlich ansteigt. Frauen sind in jüngeren Jahren, Männer hingegen in höherem Alter häufiger betroffen. Sonne macht schön braun, wirkt wie ein Outdoor-Magnet und ist ein echter Stimmungsmacher. Schnell werden an Sonnen- und Hitzetagen die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken unterschätzt. Übermäßige Sonneneinstrahlung führt nicht nur zu einem Sonnenbrand. Sie fördert auch die Entstehung von Hautkrebs. „Man bräunt übrigens auch im Schatten, weil auch dort bis zu 50 Prozent der Strahlung ankommt“ warnt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Deshalb ist es sinnvoll, sich einzucremen, auch wenn man sich im Schatten aufhält.

 

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland und ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung. Die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später. „Vorsorge hilft Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Wenn er früh erkannt wird, ist Hautkrebs in der Regel heilbar“ berichtet Dr. Knapstein. Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening haben AOK-Versicherte bereits ab dem Alter von 20 Jahren.

 

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news-1877 Fri, 12 May 2017 10:19:59 +0200 Weniger Komatrinker https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/weniger-komatrinker.html Der AOK zufolge nahm die Zahl der Komatrinker im Kreis Tübingen leicht ab. Im vergangenen Jahr wurden 94 AOK-Versicherte Personen wegen akuter Alkoholvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Im Kreis Tübingen verringerten sich die Behandlungszahlen bei den Frauen von 32 in 2015 auf 28 in 2016, bei den Männern von 69 auf 66 Krankenhauseinlieferungen. Die höchste Fallzahl findet man in der Altersgruppe von 50-54 Jahren. Setzt man die Anzahl der Fälle von Alkoholmissbrauch ins Verhältnis zu den Einwohnerzahlen des Landkreises, liegt der Kreis Tübingen deutlich unter dem Durchschnitt von Baden-Württemberg. In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre hat das Phänomen „Komatrinken“ bei den Männern abgenommen, bei den Frauen gab es einen leichten Anstieg.

 

 

 

Seit dem Jahr 2008 wertet die AOK Neckar-Alb die Daten ihrer Versicherten aus. Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb: „Komatrinken ist zwar kein Massenphänomen. Trotz leicht rückläufiger Gesamtzahlen stellt der Alkoholmissbrauch in all seinen Formen nach wie vor ein gravierendes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar. Deshalb unterstützt die AOK Neckar-Alb seit Jahren die suchtpräventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in der Region. Zusätzlich berät der Soziale Dienst der AOK präventiv bei Gefahr von Alkoholmissbrauch.“ Landesweit hat die AOK im letzten Jahr knapp sechs Millionen Euro für die alkoholbedingten Krankenhausweinweisungen ausgegeben.

 

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news-1869 Thu, 11 May 2017 09:45:15 +0200 Erneut weniger Komatrinker https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/erneut-weniger-komatrinker.html Der AOK zufolge nahm die Zahl der Komatrinker im Zollernalbkreis nur leicht ab. Im vergangenen Jahr wurden 194 AOK-Versicherte Personen wegen akuter Alkoholvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Im Zollernalbkreis verringerten sich die Behandlungszahlen bei den Frauen von 62 in 2015 auf 50 in 2016. Bei den Männern stiegen sie im selben Zeitraum um 7 auf 144 Krankenhauseinlieferungen. Die höchste Fallzahl findet man in der Altersgruppe von 50-54 Jahren. Setzt man die Anzahl der Fälle von Alkoholmissbrauch ins Verhältnis zu den Einwohnerzahlen des Landkreises, liegt der Zollernalbkreis über dem Durchschnitt von Baden-Württemberg. In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre hat das Phänomen „Komatrinken“ bei den Frauen abgenommen, bei den Männern gab es einen leichten Anstieg.

 

 

 

Seit dem Jahr 2008 wertet die AOK Neckar-Alb die Daten ihrer Versicherten aus. Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb: „Komatrinken ist zwar kein Massenphänomen. Trotz leicht rückläufiger Gesamtzahlen stellt der Alkoholmissbrauch in all seinen Formen nach wie vor ein gravierendes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar. Deshalb unterstützt die AOK Neckar-Alb seit Jahren die suchtpräventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in der Region. Zusätzlich berät der Soziale Dienst der AOK präventiv bei Gefahr von Alkoholmissbrauch.“ Landesweit hat die AOK im letzten Jahr knapp sechs Millionen Euro für die alkoholbedingten Krankenhausweinweisungen ausgegeben.

 

 

 

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news-1878 Fri, 05 May 2017 10:23:11 +0200 Azubis leiteten AOK-KundenCenter in Haigerloch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/azubis-leiteten-aok-kundencenter-in-haigerloch.html Das AOK-KundenCenter in Haigerloch war für eine Woche ganz in der Hand von Auszubildenden. Die jungen Leute haben den kompletten Kundenservice der Krankenkasse übernommen, um sich in der Praxis auszuprobieren. „Die praktische Ausbildung steht bei uns ganz vorne und wir wollen sie so intensiv wie möglich gestalten“, begründet Ausbildungsleiterin Stefanie Schmidt die Aktion. Insgesamt nahmen neun Auszubildende aus unterschiedlichen Lehrjahren und drei Betriebswirtstudenten an der Aktion teil. Sie waren für jegliche Kundenberatung sowie die Sachbearbeitung und Telefonate zuständig. Begleitet wurden sie jeweils von einem Betriebswirtstudenten, der in dieser Zeit die Rolle des Leiters übernahm. Nach den Beratungen wurden die Kunden über die Azubi- Woche informiert und auch befragt. Sie zeigten sich begeistert, dass den Auszubildenden vom Arbeitgeber mehr Verantwortung übertragen wird. Die eigentlichen Mitarbeiter arbeiteten in dieser Zeit an anderen Standorten.

 

 

 

 

 

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news-1653 Thu, 06 Apr 2017 13:54:46 +0200 AOK Neckar-Alb verzeichnet erfolgreichstes Jahr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-neckar-alb-verzeichnet-erfolgreichstes-jahr.html Mehr als jeder zweite Neckar-Älbler ist bei der AOK krankenversichert. Im vergangenen Jahr gewann die Krankenkasse über 11.000 Kunden hinzu. Im Gegensatz zu vielen anderen Krankenkassen, die ihre Geschäftsstellen schließen, bleibt die AOK vor Ort und investiert in ihre KundenCenter. Der Bezirksrat der AOK-Neckar-Alb ist mit den Botschaften von AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll sehr zufrieden. Von Januar bis Dezember 2016 hat die Krankenkasse 11.630 Versicherte hinzugewonnen. Damit ist die AOK eigenen Angaben zufolge für aktuell 357.213 Menschen in den Kreisen Reutlingen und Tübingen sowie dem Zollernalbkreis zuständig.

 

 

 

Um auch künftig optimalen Service zu bieten, wurde 2016 in die KundenCenter in Pfullingen, Mössingen und Bad Urach investiert. In Balingen und Reutlingen entstehen aktuell neue Gesundheitszentren für die Versicherten. Über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die Versicherten in 16 AOK-KundenCentern. Verteilt über die gesamte Region, beraten sie vor Ort und kümmern sich persönlich mit hoher Kompetenz um die gesundheitlichen Fragen, Sorgen und Nöte der Kunden. Klaus Knoll: „Die Menschen brauchen uns vor Ort wenn sie in belastenden Lebenssituationen sind. Allein durch das neue Pflegestärkungsgesetz (PSGII) ist der Beratungsbedarf um 78 Prozent auf aktuell 7898 Pflegeberatungen gestiegen. Gegenüber 2016 haben sich die Pflegeanträge fast verdoppelt. Dies belegt, wie wichtig die Nähe zu unseren Versicherten ist, auch im digitalen Zeitalter. So können wir uns aktiv und schnell für deren Gesundheit und die ihrer Familien einsetzen.“ Finanziell steht die Gesundheitskasse gut da. So hat die AOK Neckar-Alb im zurückliegenden Geschäftsjahr alle wichtigen Planziele erreicht oder übertroffen. Eine ähnliche Tendenz ist auch im ersten Quartal 2017 zu erkennen.

 

 

 

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news-1658 Tue, 28 Mar 2017 14:10:09 +0200 Pollen fliegen immer früher https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/pollen-fliegen-immer-frueher.html Heute schon genießt? Kann sein dass es Heuschnupfen ist. Über 17.000 AOK-Versicherte waren 2015 in der Region Neckar-Alb wegen Heuschnupfen in ärztlicher Behandlung. Die Zahl der Betroffenen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Jeder vierte Erwachsene sowie 15% der Kinder im Schulalter leiden bundesweit an einer Pollenallergie. Die Auswertungen der AOK belegen, dass auch im Zollernalbkreis jedes Jahr mehr Menschen darunter leiden. 2011 waren im Zollernalbkreis 4394 Versicherte bei einem Arzt in Behandlung, 2015 waren es 5092 Menschen. Betrachtet man die Altersstruktur der Versicherten ist auffällig, dass bis zum 20. Lebensjahr das männliche Geschlecht häufiger betroffen ist, danach sind es die Frauen, die bei Heuschnupfen häufiger in ärztlicher Behandlung sind. In der Auswertung sind die Menschen, die den direkten Weg in die Apotheke wählen und sich mit Arzneimitteln eindecken, ohne einen Arzt aufzusuchen, nicht enthalten.

 

 

 

Allergischer Schnupfen kann sich durch häufiges Niesen, durch eine laufende Nase, aber auch durch eine verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele zudem schlapp und müde. Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen und die Augenlider sind geschwollen Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten. Eine konsequente Behandlung der Pollenallergie ist wichtig, da sich aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln kann.

 

 

 

AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein rät: „Wer gegen Pollen allergisch ist, kann an Tagen mit starkem Pollenflug beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Studien haben zudem gezeigt, dass bei milden Beschwerden salzhaltige Nasensprays und Nasenspülungen Erleichterung schaffen. Sind die Beschwerden stärker, reichen diese Präparate nicht aus. Sie können jedoch auch zusätzlich zu den verordneten Medikamenten genutzt werden, wodurch deren Dosis manchmal verringert werden kann.“

 

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news-1868 Tue, 28 Mar 2017 09:41:58 +0200 AOK und Geislingen 21 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-und-geislingen-21.html Fast auf den Tag genau vor 15 Jahren mobilisierte der Sportmediziner Thomas Wessinghage mit seinem AOK-Vortrag in der Balinger Stadthalle die "Massen" erstmals zum laufen. Wessinghages Argumente waren ebenso überzeugend wie motivierend. Wer will schließlich nicht "zwanzig Jahre vierzig bleiben" oder gar "vierzig Jahre zwanzig"? Gesunde Bewegung sei hierfür das A & O. Die Botschaft, ganz im Sinne der AOK, kam bei den Menschen an. Die nachfolgenden AOK-Vorträge mit Thomas Wessinghage sorgten für volle Hallen, auch in Geislingen, wo Wessinghage es sich nicht nehmen ließ, selbst beim Halbmarathon mitzulaufen. In den folgenden Jahren gelang es der AOK, weitere Mediziner- und Sportgrößen für den schon traditionellen Läufervortrag am Vorabend der Laufveranstaltung Geislingen 21 zu gewinnen.

 

„Laufen -Es gibt kaum eine bessere, wirksamere Möglichkeit, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel in Schwung zu bringen und auf diesem Wege dafür zu sorgen, nicht zu Millionen von Mitbürgern zu zählen, die unter Zivilisationskrankheiten leiden und die ihre gesundheitlichen Einschränkungen mit einem steigenden Medikamentenkonsum zu lösen versuchen" sagt Erwin Graf, Pressesprecher der AOK. Rückblickend erinnert er sich gerne an die Anfänge der Veranstaltung. Ziel war es von Beginn an die ganze Familie und nicht nur die „Laufprofis“ mit der Veranstaltung anzusprechen. Unter Anleitung ausgebildeter AOK-Sportfachkräfte fanden vorbereitende Nordic-Walking- und Laufkurse für Jedermann statt, Laufgruppen wurden gegründet. Die bis heute erfolgreiche AOK-Kids-Cup-Laufserie startete in Geislingen und ist nach wie vor bei den Kindern in der Region Neckar-Alb sehr beliebt.

 

Wieso die AOK Geislingen 21 von Anfang an unterstützt erläutert Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb. „Unseren Auftrag als Gesundheitskasse nehmen wir ernst. Die AOK investiert von allen Kassenarten am stärksten in Prävention. Das ist gut für die Versicherten, weil es ihnen besser geht. Auch die AOK profitiert. Gesunde Versicherte verursachen noch immer die wenigsten Ausgaben. Wichtig ist mir aber auch, dass man „nicht nur Geld in die Hand nimmt“, sondern schaut, welche Projekte angenommen und in unserem Sinne erfolgreich sind. Dazu zählt Geislingen 21.“

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news-1659 Tue, 14 Mar 2017 14:13:34 +0100 Gaumenkino in Albstadt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/gaumenkino-in-albstadt.html Die AOK-KochShow kommt am 21. März 2017, 19 Uhr, in die Festhalle Albstadt. Hier sind Profis am Werk und lassen sich über die Schulter und in die Töpfe schauen. Ähnlich wie bei den bekannten TV-Kochshows, bereitet Spitzenkoch Simon Tress, Küchenchef im familieneigenen Biohotel-Restaurant „Rose“ in Hayingen-Ehestetten live auf der Bühne, ein mehrgängiges Menü zu. Für das Menu werden nur wenige Zutaten benötigt, so dass es sich auch zu Hause einfach nachkochen läßt.

 

Unterstützt wird Tress von prominenten Persönlichkeiten. Bernadette Boden, Kanzlerin der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Andreas Hoppe, Schauspieler und AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll werden Simon Tress auf der Kochbühne zur Seite stehen. Wahrlich keine leichte Aufgabe für die Promis.

 

Während der AOK-KochShow erfahren die Besucher viel Wissenswertes über lokale Produkte, wie schmackhaft sie sind und dass Bio nicht immer teuer sein muss. Hinter der Bühne wird das Menu für alle Besucher mit gekocht. In der Pause und nach der Veranstaltung serviert ein 20-köpfiges Team die „Versucherle“. Eintrittskarten sind kostenfrei erhältlich. Die Plätze sind begrenzt!

 

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news-1654 Thu, 23 Feb 2017 13:58:18 +0100 Nähe zu den Menschen ist das, was zählt. https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/naehe-zu-den-menschen-ist-das-was-zaehlt.html Leistungsstark und nah bei den Menschen - keine Krankenkasse im Land ist so für ihre Kunden da wie die AOK. Im Gegensatz zu vielen anderen Krankenkassen, die ihre Geschäftsstellen schließen, fühlen wir uns den Menschen in der Region sehr verpflichtet - und das mit einem top attraktiven Beitragssatz, der weiterhin unter dem Bundesdurchschnitt aller Krankenkassen liegt. Um gesund zu bleiben – oder zu werden –, muss es mit der Krankenversicherung einfach laufen. Das geht nur, wenn die beteiligten Menschen einander verstehen. Am besten passiert das vor Ort und nicht in weit entfernt liegenden Zentralen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitskasse sind da, wenn deren Rat und Hilfe benötigt wird, und zwar ganz in der Nähe. So betreuen über 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Versicherten im Landkreis Reutlingen. In sieben AOK-KundenCentern, verteilt auf den gesamten Landkreis, beraten sie vor Ort und kümmern sich persönlich mit hoher Kompetenz um die gesundheitlichen Fragen, Sorgen und Nöte der Kunden.

 

 

 

Zwischenzeitlich vertrauen über 145.000 Versicherte – also nahezu jede zweite Frau und jeder zweite Mann im Landkreis Reutlingen – der Gesundheitskasse. Und es werden immer mehr! Allein in den letzten zwölf Monaten sind in dieser Region erneut fünftausend neue AOK-Kunden hinzugekommen.

 

 

 

Diesen Erfolg begründet Klaus Knoll , Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb, mit der besonderen Wertschätzung gegenüber den Menschen die jeden Tag zur AOK kommen: „Die Menschen brauchen uns, wenn sie in belastenden Lebenssituationen sind. Sei es bei Krankheit oder etwa wenn sie einen Angehörigen pflegen. Die Nähe zu unseren Versicherten ermöglicht es, uns aktiv und schnell für deren Gesundheit und die ihrer Familien einzusetzen. Wir  tun alles dafür, dass unsere Versicherten optimal  betreut und versorgt werden. Egal was andere tun, die AOK bleibt vor Ort und bietet ihren Versicherten weiterhin Leistungen und Service mit höchster Qualität.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-1657 Tue, 10 Jan 2017 14:07:07 +0100 Winterzeit ist Erkältungszeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/winterzeit-ist-erkaeltungszeit.html In der kalten Jahreszeit sind Erkältungskrankheiten für viele Menschen ein häufiger Begleiter. Eine Auswertung der AOK Neckar-Alb belegt, dass fast jeder Dritte davon betroffen ist. Im Säuglings- und Kindesalter ist die Zahl Betroffener am höchsten und nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. Insgesamt 39.675 Fälle von akuten behandlungsbedürftigen Erkältungskrankheiten verzeichnete die AOK Neckar-Alb für den Kreis Reutlingen im Jahr 2015. Damit lag der Kreis leicht unter dem Durchschnitt aller AOK-Versicherten in Baden-Württemberg. Die Erkältungen verliefen meist harmlos und klangen oft innerhalb einer Woche ab. Zu den typischen Symptomen zählten Halsschmerzen, Schnupfen und Husten, seltener auch erhöhte Temperatur oder Fieber.

 

Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK Baden-Württemberg : „In Einzelfällen, wie zum Beispiel bei Menschen, die Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems erhalten, und Kleinkindern, kann auch eine Erkältung zu schweren Komplikationen führen.“ Dr. Zipp rät: „Wer sich selbst schützen möchte, sollte es vermeiden, Gegenstände mit bloßen Händen anzufassen, die von vielen Menschen benutzt werden, wie zum Beispiel Türklinken oder Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allem Händewaschen, genügend Schlaf und ausgewogene Ernährung beugen vor. Auch wer häufig an die frische Luft geht, mehrmals am Tag die Wohnung gut lüftet und engen Kontakt zu anderen Menschen meidet, kann Erkältungen vorbeugen.“ Laut Dr. Zipp wirkt die Behandlung bei einer Erkältung nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern. Meist empfiehlt der Arzt dafür Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Viele andere Behandlungen sind nicht gut untersucht oder haben keinen nachgewiesenen Nutzen. Dazu zählen im Übrigen auch Hausmittel wie Hühnerbrühe und Kräutertees, frei verkäufliche Produkte wie Vitaminpräparate oder auch der Tipp, viel zu trinken. Wer erkältet ist, sollte sich Ruhe und ausreichend Schlaf gönnen.

 

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news-1655 Mon, 09 Jan 2017 14:02:27 +0100 AOK KundenCenter in Burladingen unter neuer Leitung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/aok-kundencenter-in-burladingen-unter-neuer-leitung.html Jonathan Paul leitet ab 2017 das AOK-KundenCenter in der Hauptstrasse 55 in Burladingen. Er löst damit Marc Mikeler ab, der zur AOK Ulm-Biberach wechselt.  

 

Jonathan Paul betreut zusammen mit vier Kollegen knapp 7.000 Versicherte in der Region um Burladingen. Viel Wert legt der 28-jährige auf die individuelle Beratung. Ausreichende Erfahrung sammelte er in den letzten Jahren bei der AOK in Hechingen, wo er als Teamleiter im Bereich Privatkunden tätig war.

 

 

 

"Ich werde die erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers fortsetzen. Natürlich habe ich die eine oder andere neue Idee, die ich umsetzen möchte. Dabei ist mein oberstes Ziel, unsere Versicherten, Arbeitgeber und Vertragspartner vor Ort mehr als zufrieden zu stellen." so Paul,  dessen Hobbies Joggen, Volleyball spielen und Musik sind

 

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news-1656 Wed, 04 Jan 2017 14:05:11 +0100 Der neue Selbsthilfewegweiser Neckar-Alb ist da https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/der-neue-selbsthilfewegweiser-neckar-alb-ist-da.html Ab sofort steht den Bürgern in der Region Neckar-Alb die neue Broschüre „Selbsthilfegruppen“ kostenlos zur Verfügung. Die Broschüre ist ein Wegweiser für Interessierte und stellt die Vielfalt der Selbsthilfegruppen in der Region Neckar-Alb dar. Neben interessanten und hilfreichen Hintergrundinformationen beinhaltet dieser alle Kontaktdaten der regionalen Selbsthilfegruppen. „Ziel dieser Broschüre ist es, interessierte Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Selbsthilfegruppen in unserer Region zu informieren und die wertvolle Arbeit der vielen ehrenamtlich aktiven Selbsthilfegruppen zu unterstützen“ berichtet Sigrun Schröder von der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitsbezogene Selbsthilfe der AOK Neckar-Alb. Selbsthilfegruppen sehen ihre Aufgabe darin, sich zu einem gemeinsamen Thema - häufig auch zu einer chronischen Krankheit - zusammenzutun und sich nach dem Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe“ gegenseitig zu unterstützen. Sie bieten Hilfe von Betroffenen für Betroffene an. Viele Mitglieder dieser Gruppen berichten, wie gut es tut zu erleben, dass man mit dem Thema nicht alleine ist. Gemeinsam geht vieles besser.

 

Die Broschüre ist in Kooperation der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitsbezogenen Selbsthilfe der AOK Neckar-Alb mit dem Forum der Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Reutlingen, der Selbsthilfeunterstützungsstelle des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes, Regionalgeschäftsstelle Reutlingen, der Kontaktstelle für Selbsthilfe im SOZIALFORUM Tübingen e.V., dem Landratsamt Zollernalbkreis, Stabstelle Inklusion und der Kooperationsberatung für Ärzte und Selbsthilfegruppen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) entstanden. Interessierte können die neue Broschüre telefonisch (07125 1502-710) oder per E-Mail sigrun.schroeder@bw.aok.de bestellen.

 

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news-1016 Fri, 19 Jun 2015 00:00:00 +0200 Diabetes-Typ-2-Erkrankungen nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/diabetes-typ-2-erkrankungen-nehmen-zu.html Der Anteil der Bevölkerung, die an Diabetes-Typ 2 leidet, nimmt zu. Die Zahlen stimmen nachdenklich: 10,51 Prozent aller AOK-Versicherten in Baden-Württemberg waren im Jahr 2013 wegen Diabetes-Typ-2 in ambulanter oder stationärer Behandlung. Dies entspricht 412 837 Personen. In der Region Neckar-Alb waren es 32.371 Personen (10,45 Prozent). Im Zeitraum 2011 bis 2013 (Auswertungszeitraum) ist der Anteil der Versicherten auch in der Region konstant gestiegen. Im Kreis Reutlingen von 13.104 (9,82%) auf 13.464 (9,97%)Versicherte, im Kreis Tübingen von 7.196 (9,39%) auf 7.473 (9,57%) Versicherte und im Zollernalbkreis von 10.938 (11,66%) auf 11.434 (11,84%) Versicherte. Die Zahlen gelten als repräsentativ, da nahezu jeder Zweite in der Region AOK-versichert ist.

Oft bleibt die Krankheit über einen längeren Zeitraum unentdeckt, da Anfangs kaum Beschwerden auftreten. In vielen Fällen wird Diabetes erst festgestellt, wenn Folgeerkrankungen, wie z.B. ein Herzinfarkt verursacht wurde. Der Anteil der Betroffenen steigt mit dem Alter. So leiden von den 80- bis 84-Jährigen gut 35 Prozent an Diabetes. "Auslöser für Diabetes-Typ-II sind häufig mangelnde Bewegung, Übergewicht und ungesunde Ernährung", sagt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Eine Lebensstiländerung, z.B. durch Gewichtsreduktion, ausreichende Bewegung oder gesunde Ernährung kann einer Erkrankung vorbeugen bzw. den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.“

Anzeichen für die Erkrankung sind starker Harndrang, ständiger Durst, Müdigkeit, Gereiztheit und häufige Stimmungsschwankungen. Bei Kindern kann auch eine vermehrte Anfälligkeit für Infektionen ein Indiz sein.

Im Vergleich zu den Typ-2-Diabetikern ist die Rate der Typ-1-Diabetiker mit 0,6% relativ gering und in der Region leicht rückläufig.

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news-1018 Fri, 15 May 2015 00:00:00 +0200 Große Resonanz bei AOK-Unternehmerforum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/grosse-resonanz-bei-aok-unternehmerforum.html Geht die innere Balance eines Menschen in der Arbeitswelt verloren, wird es teuer für das Unternehmen. Firmenchefs und Führungskräfte haben deshalb großes Interesse an Methoden der Prävention. Die starke Resonanz zeigte eindrücklich, wie sehr der Veranstalter mit diesem Thema den Nerv der heutigen Arbeitswelt getroffen hat. AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll begrüßte über 150 Besucher und leitete über auf die Referentin des Abends Lisa Lyssenko. Der Vortrag der Freiburger Diplom-Psychologin zum Thema „Gesunde Mitarbeiter – Gesunde Unternehmen“ stand im Mittelpunkt des Abends. In charmant-kurzweiliger, gleichzeitig aber auch wissenschaftlich fundierter Form zeigte die Referentin die zunehmend belastenden Entwicklungen für Menschen in der Arbeitswelt auf. Mehr und mehr Kopfarbeit, attraktive, gleichzeitig auch verantwortungsvolle Aufgabenfelder belasten heute die Menschen in ganz anderer Weise als früher die vor allem körperlichen Arbeiten. Hinzu kommen die parallel einhergehenden Reizüberflutungen moderner Kommunikationstechnologien. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sei auch deshalb ein deutlicher Anstieg psychischer Erkrankungen zu beobachten. Diese psychischen Erkrankungen sind, weil vielfach langwierig (im Durchschnitt 25,9 Krankheitstage), teuer für Unternehmen und Krankenkassen.

Psychische Gesundheit lässt sich ebenso wie die körperliche trainieren, betonte Lyssenko. Stichwort: Entspannungsübungen. Sie lud die Zuhörer zum mitmachen ein. „Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit, hören Sie einfach nur auf Ihren Atem, lassen Sie Ihre Gedanken schweifen – fangen Sie sie aber auch immer wieder ein und hören Sie auf Ihren Atem.“ Im Saal der Reutlinger Stadthalle herrschte absolute Stille. Die Zuhörer waren vom Ergebnis der Übung beeindruckt. Diese „achtsame Haltung“ zu erlernen sind Inhalte des aktuellen AOK-Programms „Lebe Balance“, an dem neben der Referentin mit Prof. Dr. Martin Bohus (einer der führenden Experten im Bereich Psychotherapieforschung) und Prof. Dr. Mathias Berger (einer der führenden Forscher auf den Gebieten Depression, Burnout und Schlafstörungen) mitgewirkt haben.

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news-1019 Wed, 06 May 2015 00:00:00 +0200 287 Schlaganfälle in Krankenhäusern behandelt - AOK Neckar-Alb: Alarmierende Symptome unbedingt beachten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/neckar-alb/lesen/287-schlaganfaelle-in-krankenhaeusern-behandelt-aok-neckar-alb-alarmierende-symptome-unbedingt-beac.html Anlässlich des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall (10.05.2015) zeigt eine Auswertung der AOK Neckar-Alb, dass im Jahr 2014 insgesamt 287 Schlaganfälle bei AOK-Versicherten aus dem Zollernalbkreis in Krankenhäusern behandelt wurden. Obwohl ein Schlaganfall – wie der Name schon sagt –meist „schlagartig“ auftritt, gibt es alarmierende Symptome, die häufig schon Stunden bis Wochen zuvor auftauchen. So können unter anderem Lähmungen, plötzliche Sprach- oder Sehstörungen auftreten. Um Folgeschäden zu verhindern, zählt bei der Behandlung jede Minute. Durch Prävention kann das Schlaganfall-Risiko aber deutlich gemindert werden. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 5,5 Millionen Menschen an einem Schlaganfall. In Deutschland sind es nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rund 270.000 Menschen. Es handelt sich nach Herzinfarkt und Krebs um die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für bleibende Behinderungen im Erwachsenenalter (Robert-Koch-Institut).

„Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn ausgelöst. Dadurch entsteht ein Sauerstoffmangel, in dessen Folge Nervenzellen absterben. Die Hirnfunktionen und damit die Steuerung des Körpers werden stark beeinträchtigt“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Bewusstseinsstörungen, halbseitige Lähmungen und Ausfallerscheinungen des Sprech- oder Sehvermögens können die Folge sein.“

„Die rasche Akutversorgung in spezialisierten Krankenhausabteilungen (Stroke Units) hat die Sterblichkeit sowie das Risiko bleibender Behinderungen durch einen Schlaganfall gesenkt“, so Knapstein. Dafür müssten die Symptome aber rechtzeitig erkannt und eine sofortige medizinische Notfallversorgung in Anspruch genommen werden.

Die Anzahl von Schlaganfällen wird in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich weiter ansteigen. Hintergrund ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung. Präventive Maßnahmen können das Schlaganfall-Risiko jedoch deutlich verringern. So ist eine gesunde Lebensweise die beste Vorbeugung. Auch Stress und Übergewicht sollten vermieden werden.

 

Anmerkung für die Redaktionen:

  Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 3,9 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 13 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de     AOK Baden-Württemberg Pressestelle Presselstr. 19 70191 Stuttgart Telefon 0711 2593 - 229 Telefax 0711 2593 - 100 Email presse@bw.aok.de www.aok-bw-presse.de  
   

Am 10. Mai 1999 rief die Deutsche Schlaganfall-Hilfe erstmalig den bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall" aus.

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