Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Sat, 28 Nov 2020 00:42:11 +0100 Sat, 28 Nov 2020 00:42:11 +0100 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-1647 Thu, 06 Apr 2017 15:22:43 +0200 Mit dem Ballon über die Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/mit-dem-ballon-ueber-die-region.html Mit dem Rad zur Arbeit - Gewinnübergabe an Vorjahres-Teilnehmer Da war der Jubel groß bei den Vorjahres-Teilnehmern des DKFZ an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. Gleich zwei attraktive Preise und den großen Team-Preis, eine Ballonfahrt, konnten Klaus Fabian, AOK-Sportpädagoge und Koordinator der Aktion, und Myria Rohrbacher vom ADFC den Gewinnern übergeben.

 

 

 

Das Team „Las Mitochondrias“ von Alicia Roig-Merino und Barbara Vodicska hatte die Ballonfahrt des Event-Veranstalters Jochen Schweizer für vier Personen gewonnen. Wann und wo der Ballon startet, dürfen sie sich aussuchen.

 

DKFZ-Mitarbeiterin Iris Oezen freute sich über eine hochwertige Ortlieb-Radtasche. Stellvertretend für Marie-Christine Leroy-Schell nahm Iris Klewinghaus, Sicherheitsbeauftragte und Koordinatorin der Aktion beim DKFZ den Preis, ein Fahrrad-Sicherheitsschloss, entgegen.  „2016 haben sich 1.188 Radler an der Aktion beteiligt. Natürlich hoffen wir, dass es dieses Jahr wieder genauso viel, besser noch mehr werden“, sagte Fabian.

 

 

 

Am 1. Mai startet die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit 2017“. In der Zeit bis 31. August müssen die Teilnehmer an 20 Tagen zur Arbeit fahren. Die Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich. Auch Studenten können sich beteiligen. Beruf und Studium haben bei der Aktion den gleichen Stellenwert.

 

Infos und Anmeldung unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

 

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news-1644 Thu, 16 Mar 2017 15:11:44 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen steigt in der Kurpfalz um 11 Prozent – Familien für die Pflege unersetzlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/zahl-der-pflegebeduerftigen-steigt-in-der-kurpfalz-um-11-prozent-familien-fuer-die-pflege-unersetzli.html Die Zahl der Pflegebedürftigen in der Kurpfalz ist zwischen 2013 und 2016 von 35.365 auf 39.271 angestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 11 Prozent und liegt über dem Landesschnitt von 9,9 Prozent. Gleichzeitig stellen durch das Pflegestärkungsgesetz II, das seit Januar in Kraft ist, immer mehr AOK-Versicherte einen Antrag an die Pflegeversicherung. Die Zahl der Anträge stieg in der Region im Januar 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent. Zahl der Pflegebedürftigen steigt in der Kurpfalz um 11 Prozent – Familien für die Pflege unersetzlich

 

 

 

Neues Gesetz führt seit Jahresbeginn zu stark steigender Zahl von Pflegeanträgen

 

 

 

Die Zahl der Pflegebedürftigen in der Kurpfalz ist zwischen 2013 und 2016 von 35.365 auf 39.271 angestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 11 Prozent und liegt über dem Landesschnitt von 9,9 Prozent. Gleichzeitig stellen durch das Pflegestärkungsgesetz II, das seit Januar in Kraft ist, immer mehr AOK-Versicherte einen Antrag an die Pflegeversicherung. Die Zahl der Anträge stieg in der Region im Januar 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent.

 

 

 

Die Zahl der Pflegebedürftigen in der Kurpfalz ist innerhalb weniger Jahre um 11 Prozent gestiegen. Das zeigen die neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes für das Jahr 2016, die der AOK vorliegen.

 

Gleichzeitig steigt auch die Zahl derjenigen stark an, die bei der AOK Rhein-Neckar-Odenwald einen Antrag für die Pflegeversicherung stellen. Waren es im Januar des Vorjahres noch 520 Anträge, stieg die Zahl im Januar 2017 auf 944. Grund dafür ist nicht nur die steigende Zahl an Pflegebedürftigen, sondern auch das neue Pflegestärkungsgesetz II, das zu Jahresbeginn in Kraft getreten ist. Es beinhaltet neben der Neuaufteilung in fünf Pflegegrade (vorher drei Pflegestufen) auch erweiterte Leistungen.

 

„Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. „Was dabei von den Familien geleistet wird, ist enorm.“ In der Kurpfalz werden fast drei Viertel (74,3 Prozent) der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, was ohne die Familienangehörigen nicht möglich wäre. Über die Hälfte der Pflegebedürftigen werden sogar ausschließlich von Angehörigen oder weiteren nahestehenden Personen gepflegt. Lediglich gut ein Viertel (25,7 Prozent) wird in Pflegeeinrichtungen betreut.

 

„Das Thema Pflege wird für unsere Gesellschaft immer wichtiger. Bereits jetzt hat fast jeder Dritte in Baden-Württemberg eigene Pflegeerfahrung“, so Strobel. Diese Zahl ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK. Demnach sind elf Prozent der Baden-Württemberger aktuell in die Pflege eines nahestehenden Menschen eingebunden. Weitere 21 Prozent haben früher schon einmal gepflegt.

 

 

 

Dieser Einsatz wird mit einer Reihe von Leistungen der Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Kuren für pflegende Angehörige von der AOK unterstützt. „Wir stellen in unseren Beratungen fest, dass pflegeunterstützende Angebote oft gar nicht bekannt sind. Deshalb setzt die AOK in komplexen Fällen speziell ausgebildete Pflegeberater ein, um die Situation bei den Pflegebedürftigen daheim zu analysieren und dann konkrete Unterstützungsvorschläge machen“, sagt der AOK-Geschäftsführer.

 

 

 

Die Möglichkeit zur Beratung gibt es in einem der 23 AOK Kunden-Center in der Region, telefonisch unter 0621 97609972 oder per eMail an aok.rhein-neckar-odenwald@bw.aok.de

 

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news-1645 Thu, 09 Mar 2017 15:15:32 +0100 Krankenstand in der Kurpfalz leicht gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/krankenstand-in-der-kurpfalz-leicht-gesunken.html AOK Rhein-Neckar-Odenwald stellt ihren Gesundheitsbericht für das vergangene Jahr vor Dem Südwesten geht es besser. Bundesweit zählt die AOK einen Krankenstand von 5,3 Prozent, in Baden-Württemberg liegt er bei 5 Prozent. Die Kurpfalz liegt mit 5,6 Prozent leicht darüber, allerdings ist der Krankenstand im Vergleich zum Jahr 2015 um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Das zeigt die aktuelle Fehlzeiten-Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Den höchsten Krankenstand in der Kurpfalz verzeichnete im Jahr 2016 die Branche Energie/Wasser/Entsorgung mit 7,6 Prozent. Am wenigsten fehlten Beschäftigte im Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft mit 3,6 Prozent. Im Durchschnitt dauert eine einzelne Krankschreibung in der Kurpfalz 11,2 Kalendertage. 55,7 Prozent der Mitglieder war mindestens einmal krank geschrieben (2015: 56,5 Prozent). Im Jahr 2016 kamen auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben in der Kurpfalz 20,4 Arbeitsunfähigkeitstage, das sind im Vergleich zum Vorjahr 2,9 Prozent weniger. „Die AOK – Die Gesundheitskasse Rhein-Neckar-Odenwald betreut 405.000 Versicherte in der Region. Damit ist die AOK die mitgliederstärkste Krankenkasse in der Kurpfalz“, betont Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald.

 

 

 

Die häufigste Ursache für das Fernbleiben vom Arbeitsplatz waren 2016 wie schon im Jahr davor Atemwegserkrankungen mit 24,6 Prozent, gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen mit 15,5 Prozent, Erkrankungen des Verdauungssystems mit 8,5 Prozent und sonstigen Verletzungen mit 6,6 Prozent.

 

 

 

Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten im Rhein-Neckar-Kreis zwar nur 5,2 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, waren aber für 11,8 Prozent aller Fehltage verantwortlich. Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit depressiven Störungen in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. „Das bedeutet, dass Betroffene mit depressiven Störungen oft lange ausfallen. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Unternehmen für das Thema „Psychische Gesundheit“ zu sensibilisieren“, so Stefan Strobel. Die AOK hat dafür in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim das Präventionsprogramm „Lebe Balance“ entwickelt, das bei der Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit hilft.

 

 

 

Die AOK-Statistik zeigt zudem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit 3,5 Prozent und 3,7 Prozent  am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei beiden Geschlechtern zwischen 60 und 64 Jahren mit 10,3 Prozent (Frauen) und 10,5 Prozent (Männer).

 

 

 

Mit den Gesundheitsangeboten und Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt die AOK Rhein-Neckar-Odenwald die Unternehmen in der Region dabei, die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. „Zudem bieten wir unseren Versicherten zahlreiche Kurse aus den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung an“, so Geschäftsführer Strobel. Individuelle Beratung gibt es direkt in den 23 Kunden-Centern in der Region oder unter www.aok-bw.de/rhein-neckar-odenwald

 

 

 

Anmerkung für die Redaktion:

 

Datenbasis der Auswertung sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsunfälle, die der AOK im Jahr 2016 gemeldet wurden. Im Zusammenhang mit Schwangerschaften, Kinderkrankengeldfällen sowie Kuren auftretende Fehlzeiten wurden nicht berücksichtigt. Die Auswertung nimmt Bezug auf das Kalenderjahr. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tage Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

 

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news-1646 Wed, 22 Feb 2017 15:18:47 +0100 Biss mit Tücken – jetzt gegen FSME impfen lassen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/biss-mit-tuecken-jetzt-gegen-fsme-impfen-lassen.html Statistik: Nur jeder Fünfte im Neckar-Odenwald-Kreis ist gegen FSME geimpft Kaum locken die ersten Sonnenstrahlen ins Freie, ist sie wieder aktiv: die Zecke. Mit ihrem Biss können die Zecken gefährliche Krankheiten übertragen wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Lyme-Borreliose. Laut Statistik mussten zuletzt 378 Versicherte im Neckar-Odenwald-Kreis wegen Borreliose behandelt werden.

 

Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen FSME-Viren eine Impfung. Die Region gehört laut Robert-Koch-Institut zu den FSME-Risikogebieten in Deutschland. Da es keine Therapiemöglichkeiten gibt, empfehlen die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) und die AOK Rhein-Neckar-Odenwald allen, die sich häufig in der Natur aufhalten, eine FSME-Schutzimpfung. Diese wird von den Krankenkassen bezahlt.

 

Landesweit lassen sich nur 20,8 Prozent der Versicherten gegen FSME, die eine Gehirnhaut- oder Rückenmarkentzündung zur Folge haben kann, impfen. Im Neckar-Odenwald-Kreis ist die Impfquote mit 21,1 Prozent nur leicht höher. Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, empfiehlt gerade älteren Menschen, die sich viel in der Natur aufhalten, eine Impfung und besondere Aufmerksamkeit: „Insbesondere ältere Männer mit zusätzlichen Herz-Kreislauf-Problemen sollten sich bei Gartenarbeiten oder nach einem Aufenthalt in der Natur stets sorgfältig auf Zecken absuchen. Gerade diese Gruppe unterschätzt oder verdrängt gerne das Risiko und ist dann lebensbedrohlich betroffen.“ Laut Knapstein kann es bei einer Infektion durch ein FSME-Virus zu grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber und Kopfschmerzen kommen. Bei einer Mehrzahl der Betroffenen heilt die Krankheit ohne bleibende Schäden wieder aus, ist aber das zentrale Nervensystem oder das Rückenmark betroffen, kann es zu bleibenden Schäden kommen.

 

Da zwei Drittel aller FSME-Fälle in den Monaten Juni bis August auftreten und zwei Impfungen zeitlich versetzt verabreicht werden müssen, ist im Februar oder März die richtige Zeit, sich impfen zu lassen. Nur so kann der Schutz in den Sommermonaten auch in diesem Jahr gewährleistet werden. So lassen sich der Campingausflug, die Fahrradtour oder die Gartenarbeit noch besser genießen.

 

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news-1521 Thu, 22 Dec 2016 13:33:31 +0100 AOK Rhein-Neckar-Odenwald begrüßt 400.000ste Versicherte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/aok-rhein-neckar-odenwald-begruesst-400000ste-versicherte.html Überraschung für Sabine Siegele aus Aglasterhausen. Sie ist die 400.000ste Versicherte der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Susanne Engelhardt, Leiterin des AOK-Kundencenters Mosbach, und Joachim Bader, Leiter des AOK-Bereiches Markt, gratulierten und überreichten ihr einen Blumenstrauß und einen Genussgutschein für Zwei. Überraschung für Sabine Siegele aus Aglasterhausen. Sie ist die 400.000ste Versicherte der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Susanne Engelhardt, Leiterin des AOK-Kundencenters Mosbach, und Joachim Bader, Leiter des AOK-Bereiches Markt, gratulierten und überreichten ihr einen Blumenstrauß und einen Genussgutschein für Zwei.

 

Siegele freute sich sehr und war angetan vom modernen Umbau des AOK-Kundencenters. Die helle und freundliche Atmosphäre beeindruckte sie.

 

„Wir investieren vor Ort“, erklärte Joachim Bader. „Mit der Modernisierung schaffen wir Arbeitsplätze, die eine freundliche und diskrete Beratung noch besser möglich machen.“

 

Die AOK bleibt in der Region Rhein-Neckar-Odenwald stabil auf Wachstumskurs. Ihr vertrauen in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis soviel Versicherte wie keiner anderen Krankenkasse. Allein im Jahr 2016 schenkten 20.000 neue Versicherte der Gesundheitskasse ihr Vertrauen. „Für uns ist Regionalität besonders wichtig, deshalb ruhen wir uns nicht auf dieser erfreulichen Entwicklung aus, sondern verbessern weiter die persönliche Beratungskompetenz, um unserem Leitspruch „GESUNDNAH“ gerecht zu werden“, sagte Bader.

 

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news-1522 Thu, 15 Dec 2016 13:33:39 +0100 Jeder Zweite im Land startet mit guten Vorsätzen in das neue Jahr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/jeder-zweite-im-land-startet-mit-guten-vorsaetzen-in-das-neue-jahr.html Rund die Hälfte aller Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger startet mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Das zeigt die aktuelle produkt+markt-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg. Knapp die Hälfte der Befragten hat sich vorgenommen, mit guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten. Rund jeder Vierte (27%) hat auch bereits konkrete Vorsätze gefasst. Personen zwischen 18 und 45 Jahren nehmen sich für das Jahr 2017 häufiger gute Vorsätze vor als die ältere Gruppe von 46 bis 65 Jahren (51% zu 44%). Männer und Frauen starten gleich häufig mit Vorsätzen ins neue Jahr (48% zu 48%). Gesundheitsthemen stehen im Mittelpunkt der guten Vorsätze. Ganz oben auf der Liste: Sport treiben und das Gewicht reduzieren. Mehr Sport und weniger Gewicht stehen bei den Zielen ganz oben

 

 

 

Rund die Hälfte aller Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger startet mit guten Vorsätzen in das neue Jahr. Das zeigt die aktuelle produkt+markt-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg. Knapp die Hälfte der Befragten hat sich vorgenommen, mit guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten. Rund jeder Vierte (27%) hat auch bereits konkrete Vorsätze gefasst. Personen zwischen 18 und 45 Jahren nehmen sich für das Jahr 2017 häufiger gute Vorsätze vor als die ältere Gruppe von 46 bis 65 Jahren (51% zu 44%). Männer und Frauen starten gleich häufig mit Vorsätzen ins neue Jahr (48% zu 48%). Gesundheitsthemen stehen im Mittelpunkt der guten Vorsätze. Ganz oben auf der Liste: Sport treiben und das Gewicht reduzieren.

 

 

 

Die guten Vorsätze zum Jahreswechsel sind ein Klassiker. Immerhin die Hälfte Befragten (48 %). In der Altersgruppe zwischen 18 und 45 Jahren sind es sogar etwas mehr (51%). Ganz oben auf der Liste steht mehr Sport zu treiben (55%) und das Gewicht zu reduzieren (54%). Insgesamt mehr für die Gesundheit zu tun (49%) und sich gesünder zu ernähren (45%) folgt. Wie sehr bei den guten Vorsätzen die Gesundheit im Mittelpunkt steht zeigen auch die weiteren Plätze: sich weniger Stress zumuten (38%) und mit dem Rauchen aufhören (16%) belegen die Plätze fünf und sechs.

 

Die überwiegende Mehrheit (60%) fasst zumindest hin und wieder Vorsätze. Knapp jeder Fünfte (18%) tut dies sogar konsequent fast jedes Jahr. Die schlechte Nachricht: Häufig halten die guten Vorsätze nicht besonders lange. Jeder Fünfte (19%) hält die Vorsätze nur wenige Tage ein. Dies trifft häufiger auf Frauen als auf Männer zu (23% zu 15%). Lediglich jeder Vierte hält seine guten Vorsätze länger als ein halbes Jahr ein.

 

PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin kennt den Grund für dieses Umsetzungsproblem: „Jeder von uns weiß, wie schwierig es ist, Gewohnheiten zu verändern. Um aber Bewegung oder gesunde Ernährung dauerhaft in unseren Alltag einzubauen, ist es sinnvoll, daraus eine starke Gewohnheit zu machen. Denn etwas 45 Prozent unseres Handelns läuft nach Gewohnheiten ab.“

 

 

 

Tipps und Unterstützung für die Umsetzung der guten Vorsätze gibt es bei der AOK in der Region Rhein-Neckar-Odenwald. Die zweimal jährlich erscheinenden Gesundheitsangebote umfassen Sport- und Bewegungskurse ebenso wie Ernährungskurse und Entspannungsangebote. Die AOK-Gesundheitsangebote gibt es in den 23 Kunden-Center in der Region Rhein-Neckar-Odenwald oder unter bw.aok.de/inhalt/gesundheitsangebote-vor-ort

 

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news-1523 Tue, 15 Nov 2016 16:15:48 +0100 Über 400.000 Versicherte vertrauen jetzt der AOK Rhein-Neckar-Odenwald https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/ueber-400000-versicherte-vertrauen-jetzt-der-aok-rhein-neckar-odenwald.html Die AOK bleibt in der Region Rhein-Neckar-Odenwald stabil auf Wachstumskurs und zählt seit November nun mehr als 400.000 Versicherte. Damit vertrauen der AOK in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis soviel Versicherte wie keiner anderen Krankenkasse. Allein im Jahr 2016 schenkten 20.000 neue Versicherte der Gesundheitskasse ihr Vertrauen. Wachstum durch Regionalität und Kundenorientierung

 

 

 

Die AOK bleibt in der Region Rhein-Neckar-Odenwald stabil auf Wachstumskurs und zählt seit November nun mehr als 400.000 Versicherte. Damit vertrauen der AOK in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis soviel Versicherte wie keiner anderen Krankenkasse. Allein im Jahr 2016 schenkten 20.000 neue Versicherte der Gesundheitskasse ihr Vertrauen.

 

 

 

„Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald ist genau dort, wo die Menschen leben und arbeiten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in unseren 23 regionalen Kunden-Centern nah an unseren Versicherten dran und kümmern sich zuverlässig um deren Gesundheit, Versicherung und Versorgung. In Kombination mit unseren Angeboten im betrieblichen Gesundheitsmanagement und dem stabilen unterdurchschnittlichen Beitragssatz ist das unser Erfolgskonzept“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Alleine im vergangenen Jahr zählte die AOK in der Region mehr als 500.000 Kundenkontakte. „Bei uns stehen die Versicherten im Mittelpunkt, das kommt bei den Menschen vor Ort gut an“, so Strobel.

 

„Für uns ist die Regionalität besonders wichtig, deshalb ruhen wir uns nicht auf dieser erfreulichen Entwicklung aus, sondern verbessern weiter die persönliche Beratungskompetenz, um unserem Leitspruch „GESUNDNAH“ gerecht zu werden“, sagt der Geschäftsführer. Dies beinhaltet nicht nur besondere Versorgungsangebote wie die Hausarzt- und Facharztverträge, sondern auch die Investition in die Kunden-Center, um eine optimale Beratungsatmosphäre herzustellen.

 

Derzeit besteht eine große Herausforderung in der Pflege-Beratung, da das Pflegestärkungsgesetz II ab 1. Januar 2017 zahlreiche Veränderungen für Pflegende und ihre Angehörigen mit sich bringt. Unter anderem werden aus den drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Dabei werden die Leistungen vom Gesetzgeber deutlich erweitert. Damit kann die Pflege individueller gestaltet werden. Davon profitieren die 22.000 AOK-Versicherten in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis, die aktuell durch Pflegeleistungen unterstützt werden.

 

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news-1524 Fri, 28 Oct 2016 16:16:02 +0200 Mit dem Hausarztvertrag leben Patienten gesünder https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/mit-dem-hausarztvertrag-leben-patienten-gesuender-3.html Als bundesweit erste Krankenkasse setzt die AOK Baden-Württemberg seit 2008 gemeinsam mit dem Medi-Verbund Baden-Württemberg und dem Deutschen Hausärzteverband die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) um. Das Hausarztprogramm wird von Beginn an wissenschaftlich begleitet. In der nun vorliegenden dritten Studie wurde erneut bestätigt: Im Hausarztvertrag eingeschriebene Patienten, die beispielsweise an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, werden medizinisch besser versorgt. Diese Einschätzung teilen auch Hausärzte aus der Region. Mediziner aus dem Neckar-Odenwald-Kreis empfehlen hausarztzentrierte Versorgung

 

Als bundesweit erste Krankenkasse setzt die AOK Baden-Württemberg seit 2008 gemeinsam mit dem Medi-Verbund Baden-Württemberg und dem Deutschen Hausärzteverband die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) um. Das Hausarztprogramm wird von Beginn an wissenschaftlich begleitet. In der nun vorliegenden dritten Studie wurde erneut bestätigt: Im Hausarztvertrag eingeschriebene Patienten, die beispielsweise an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, werden medizinisch besser versorgt. Diese Einschätzung teilen auch Hausärzte aus der Region.

 

Drei davon sind Dr. Kurt und Kirsten Häfner sowie Dr. Andreas Schmitt von der internistisch-hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Buchen. An der HZV begrüßen sie insbesondere die zentrale Lotsenfunktion des Hausarztes, der die Behandlung seiner Patienten koordiniert: „Es entsteht eine viel engere Bindung zum Arzt, die Informationen von den Fachärzten fließen an mich zurück und ich kann die Therapie in die richtigen Bahnen lenken,“ sagt Dr. Andreas Schmitt. Ein weiterer Vorteil sei außerdem, dass die Patienten vor überflüssigen Doppel- und Dreifachuntersuchungen bewahrt würden.

 

Dr. Kurt Häfner gehörte zu den ersten Unterzeichnern des Hausarztvertrages im Neckar-Odenwald-Kreis. Ausdrücklich lobt er den Wert des Hausarztprogramms für Diabetes- und Herzpatienten. „Die HZV sieht bei chronisch erkrankten Menschen regelmäßige Prüfungsintervalle vor. Bei Patienten im Hausarzt-Modell werden alle Befunde in der Hausarztpraxis zusammengeführt. Dadurch merken wir schneller, wenn Werte nicht stimmen, können rascher eingreifen und schwerere Erkrankungen verhindern.“ Gleiches gelte für die Medikation „Wenn die von verschiedenen Fachärzten verordnete Verschreibung von Medikamenten nicht zentral durch den Hausarzt überprüft wird, werden Wechselwirkungen oft nicht berücksichtigt, sprich die Gesundheit der Patienten wird gefährdet.“

 

Ein weiterer Vorteil der HZV ist aus Sicht der Mediziner die Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis, kurz VERAH genannt. Die speziell ausgebildeten Fachkräfte entlasten die Ärzte durch Übernahme von Routine-Hausbesuchen. Verbände wechseln, Blutdruck messen, Blutabnahme oder die Überprüfung der Medikation gehören zu ihren Aufgaben. „Aufgrund der regelmäßigen Besuche der VERAH bauen unsere Patienten zu ihr ein besonderes Vertrauensverhältnis auf und fühlen sich besser versorgt“, betont Kirsten Häfner. Das Gute sei, dass er sich so auf die wesentlichen ärztlichen Tätigkeiten in der Praxis konzentrieren könne.

 

1.500 Patienten der Gemeinschaftspraxis sind im Hausarztvertrag eingeschrieben. „Für das wirtschaftliche Überleben unserer Praxis im ländlichen Raum ist die HZV unverzichtbar“, stellt Dr. Kurt Häfner klar. Aufgrund der fest vereinbarten pauschalen Vergütung für jeden HZV-Patienten bestehe Planungssicherheit. Auf das nicht kalkulierbare Honorarsystem der Kassenärztlichen Vereinigung könne man hingegen nicht bauen. „Der Hausarztvertrag liefert die Basis für Investitionen in medizinische Geräte und kommt damit indirekt auch wieder der Gesundheit der Menschen zu Gute.“

 

Kritiker aus den Reihen der Ärzte monieren, durch den Hausarztvertrag werde die Machtposition der Krankenkassen zu Lasten der Ärzte gestärkt. Dies kann Dr. Kurt Häfner nicht nachvollziehen. Das Gegenteil sei richtig, denn durch die pauschale Vergütung genieße er eine größere Therapiefreiheit. „Im Hausarztvertrag bekomme ich Leistungen honoriert, die ich ansonsten nicht abrechnen kann.“ Dass beim Hausarztvertrag der Gesundheitskasse der Verwaltungsaufwand geringer ist und er überdies besser honoriert wird, ist für ihn ein zusätzliches Plus: „Ich schätze die unbürokratischen und wesentlich kürzeren Wege. Über den Hausärzteverband und MEDI komme ich schneller zu notwendigen Informationen als in der Regelversorgung.“

 

Im Neckar-Odenwald-Kreis nehmen 48 Mediziner am Hausarztvertrag teil, die 29 VERAHs beschäftigen. „Der hohe Beteiligungsgrad zeigt, wie attraktiv diese Versorgungsform aus ärztlicher Sicht ist“, erklärt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Die hausarztzentrierte Versorgung wird aber auch von den Teilnehmern geschätzt. Über 107.000 AOK-Versicherte haben sich in der Region Rhein-Neckar-Odenwald dafür entschieden. Das Hausarztprogramm sei vor allem für ältere Menschen attraktiv. „Wer mehrfach erkrankt ist, weiß es zu schätzen“, so Stefan Strobel, „wenn er in seinem Hausarzt einen kompetenten Steuermann durch das Gesundheitssystem hat.“

 

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news-1525 Wed, 12 Oct 2016 16:18:12 +0200 Umfrage: Verbraucher küren Mannheimer Service-Könige - AOK bei Krankenversicherern wie im Vorjahr vorne https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/umfrage-verbraucher-kueren-mannheimer-service-koenige-aok-bei-krankenversicherern-wie-im-vorjahr-vo.html Der Umfragedienst DEUTSCHLAND TEST hat die Servicequalität von Dienstleistern in 40 deutschen Städten getestet. Kunden wurde nach ihrem Serviceempfinden in unterschiedlichen Branchen befragt. Das Besondere: Es waren keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Vielmehr benannten die Befragten in einem Freitextfeld ihren jeweiligen Favoriten. Insgesamt wurden mehr als 300.000 Stimmen ausgewertet. In Mannheim hat die AOK die besten Werte in der Branche der Krankenversicherer, wie das Magazin Focus in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Damit konnte die Gesundheitskasse ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Welche Firma bietet in welcher Stadt einen besonders guten Kundenservice an? Dieser Frage ging eine Verbraucherumfrage auch in Mannheim auf den Grund.

 

Der Umfragedienst DEUTSCHLAND TEST hat die Servicequalität von Dienstleistern in 40 deutschen Städten getestet. Kunden wurde nach ihrem Serviceempfinden in unterschiedlichen Branchen befragt. Das Besondere: Es waren keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Vielmehr benannten die Befragten in einem Freitextfeld ihren jeweiligen Favoriten. Insgesamt wurden mehr als 300.000 Stimmen ausgewertet. In Mannheim hat die AOK die besten Werte in der Branche der Krankenversicherer, wie das Magazin Focus in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Damit konnte die Gesundheitskasse ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

 

Längst verstehen sich Krankenkassen als moderne Dienstleistungsunternehmen. Die Qualität von Service und Beratung wird im Wettbewerb immer wichtiger. Besonders gut bekommt das die Krankenkasse AOK hin: Die Gesundheitskasse belegt in der Quadratestadt den ersten Platz bei der Verbraucherumfrage. „Regionale Präsenz und ein persönlicher Kontakt sorgen offenbar für ein positives Serviceerlebnis“, so das Fazit der Autoren.

 

„Gesundheit und Nähe sind unsere Kernthemen, sie gehören zusammen“, bestätigt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald mit Hauptsitz in Mannheim. „Wir sind genau dort, wo Menschen leben und arbeiten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nah bei den Versicherten und kümmern sich sicher und zuverlässig um deren Gesundheit, Versicherung und Versorgung.“ Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald ist alleine in Mannheim an vier Standorten vertreten: Mannheim-Innenstadt, Neckarstadt, Waldhof und Neckarau. „Daher kennen wir die Strukturen und die Gesundheitspartner vor Ort sehr gut – und können damit unseren Versicherten ganz konkret und individuell weiterhelfen“, erklärt Stefan Strobel.

 

Insgesamt zählt die AOK-Bezirksdirektion Rhein-Neckar-Odenwald knapp 400.000 Versicherte. Davon betreuen die Mannheimer AOK-KundenCenter über 130.000 Versicherte. Tendenz steigend. „Auf dieser erfreulichen Entwicklung oder auf Umfrageergebnissen ruhen wir uns aber keinesfalls aus, sondern wir wollen unsere persönliche Beratungskompetenz ständig verbessern und weiterhin auf kürzesten Wegen vor Ort für die Menschen erreichbar sein“, sagt Strobel.

 

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news-1526 Tue, 06 Sep 2016 16:16:33 +0200 Wenn die "Wunderwaffe" stumpf wird https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/wenn-die-wunderwaffe-stumpf-wird.html 600 bis 700 Tonnen Antibiotika werden in der Humanmedizin in Deutschland jährlich verbraucht. Rund 85 Prozent davon entfallen auf die Verordnung niedergelassener Ärzte, werden also ambulant verschrieben. Doch die „Wunderwaffe“ gegen viele Infektionen droht ihre Wirkung zu verlieren. Der Grund: Antibiotikaresistenzen nehmen wegen falscher Anwendung zu. Dieses Problem gehört laut der Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit. Wenn Medikamente ihre Wirkung verlieren, können Krankheiten wieder gefährlich werden, die schon lange als besiegt galten. Zudem treten aufgrund des häufigen Antibiotika-Einsatzes vermehrt Bakterien auf, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen – sogenannte multiresistente Keime. Besonders betroffen sind Krankenhäuser. Im badischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar wurde im vergangenen Jahr 120.073 AOK-Versicherten bei ambulanten Behandlungen Antibiotika verordnet. 600 bis 700 Tonnen Antibiotika werden in der Humanmedizin in Deutschland jährlich verbraucht. Rund 85 Prozent davon entfallen auf die Verordnung niedergelassener Ärzte, werden also ambulant verschrieben. Doch die „Wunderwaffe“ gegen viele Infektionen droht ihre Wirkung zu verlieren. Der Grund: Antibiotikaresistenzen nehmen wegen falscher Anwendung zu. Dieses Problem gehört laut der Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit. Wenn Medikamente ihre Wirkung verlieren, können Krankheiten wieder gefährlich werden, die schon lange als besiegt galten. Zudem treten aufgrund des häufigen Antibiotika-Einsatzes vermehrt Bakterien auf, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen – sogenannte multiresistente Keime. Besonders betroffen sind Krankenhäuser. Im badischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar wurde im vergangenen Jahr 120.073 AOK-Versicherten bei ambulanten Behandlungen Antibiotika verordnet.

 

 

 

Um die „Wunderwaffe“ Antibiotika im Kampf gegen bakterielle Infektionen nicht stumpf werden zu lassen, sind für AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein vor allem zwei Dinge wichtig: „Einerseits muss konsequent auf die medizinische Notwendigkeit geachtet werden und andererseits auf die richtige Anwendung“.

 

Zu frühes Absetzen eines Antibiotikums ist dabei ebenso gefährlich wie die zu häufige Verordnung des Medikaments. Im ersten Fall besteht das Problem, „dass der Unwissende sich selbst unterdosiert und damit seine Mikroben mit nicht tödlichen Mengen des Medikaments resistent macht. Diese Gefahr besteht, da die Beschwerden bei der Behandlung oft schnell nachlassen“, so Dr. Knapstein. Auch die richtige Einnahme ist wichtig. Grundsätzlich sollten Antibiotika mit Wasser eingenommen werden. Säfte, Milchprodukte und Alkohol können die Wirkstoffe beeinflussen und so zu einer Unterdosierung führen.

 

Ebenso entstehen Resistenzen aufgrund des häufigen Einsatzes von Antibiotika bei bakteriell bedingten Erkrankungen, obwohl die körpereigene Immunabwehr oft genug alleine damit fertig wird und es ausreichen würde, zum Beispiel nur die Schmerzen zu behandeln. Eine weitere Gefahr ist der zu häufige Einsatz von sogenannten Breitbandantibiotika, welche die Entstehung von resistenten Keimen fördern. „Bei Verordnung von Antibiotika lohnt es sich daher beim Arzt nachzufragen, ob keine anderen Behandlungsoptionen denkbar sind“, so Dr. Knapstein.

 

In Baden-Württemberg wurden 2015 für fast 1,3 Millionen Patienten rund 21,2 Millionen Antibiotika-Tagesdosen verordnet. Damit hat fast jeder Dritte (32,06 Prozent) AOK-Versicherte im Land mindestens einmal ein solches Medikament genommen. Im badischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar lag der Anteil bei 36,48 Prozent und damit über dem Landesschnitt.

 

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news-1527 Fri, 12 Aug 2016 16:16:47 +0200 Ungewollt kinderlos https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/ungewollt-kinderlos.html In Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis steigen die Behandlungszahlen wegen ungewollter Kinderlosigkeit. Vor allem 30- bis 39-Jährige suchen mit dem Ziel einer künstlichen Befruchtung einen Arzt auf, wenn es mit dem Wunschbaby nicht klappt. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald unterstützt viele Maßnahmen – auch über die gesetzlich vorgegebenen Rahmen hinaus Zahl der Behandlungen bei Männern und Frauen steigt/AOK zahlt 75 Prozent der Kosten für die künstliche Befruchtung – auch bei weiblichen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften

 

 

 

In Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis steigen die Behandlungszahlen wegen ungewollter Kinderlosigkeit. Vor allem 30- bis 39-Jährige suchen mit dem Ziel einer künstlichen Befruchtung einen Arzt auf, wenn es mit dem Wunschbaby nicht klappt. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald unterstützt viele Maßnahmen – auch über die gesetzlich vorgegebenen Rahmen hinaus

 

 

 

Immer mehr Frauen und Männer verschieben aufgrund beruflicher Ziele oder anderer Hindernisse ihren Kinderwunsch auf die Zeit nach dem Berufseinstieg, einem weiteren Karriereschritt oder der beruflichen Etablierung. Der Kinderwunsch ist da, aber der Zeitpunkt verschiebt sich. Mit zunehmendem Alter sinken jedoch die Chancen, schwanger zu werden oder ein Kind zu zeugen. Wenn die Familiengründung zum geplanten Zeitpunkt nicht gelingt ist nicht nur die Enttäuschung groß. Vielmehr steigt auch der psychische Druck. Aus gewollt kinderlosen Paaren können so ungewollt kinderlose werden. Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald: „Wenn eine Schwangerschaft trotz regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehr ausbleibt, ist eine ärztlich Untersuchung sinnvoll. Bei ungewollter Kinderlosigkeit werden dabei immer sowohl Frau als auch Mann untersucht. Bei Frauen ist dafür der Frauenarzt zuständig, bei den Männern der Urologe.“

 

Eine aktuelle Auswertung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zeigt, dass die Zahl der ungewollt Kinderlosen seit 2008 landesweit jährlich um durchschnittlich 7,7 Prozent gestiegen ist. In Baden-Württemberg ließen sich zuletzt 6388 AOK-Versicherte wegen ungewollter Kinderlosigkeit behandeln. Der höchste Anteil Betroffener wird in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren erreicht – dem Alter in dem zunehmend mehr Menschen erstmals Eltern werden. In der Region sehen die Zahle wie folgt aus:

 

In Mannheim haben im letzten Jahr 158 Personen eine entsprechende Behandlung durchführen lassen, darunter 71 Frauen (2013: 62) und 87 Männer (2013: 69).

 

Im Rhein-Neckar-Kreis waren 207 Personen in ärztlicher Behandlung, darunter 98 Frauen (2013: 79) und 109 Männer (2013: 94).

 

In Heidelberg waren es insgesamt 49 Betroffene, davon 26 Frauen (2013: 17) und 23 Männer (2013: 20).

 

Ärztliche Unterstützung beim Wunsch nach Nachwuchs gab es im Neckar-Odenwald-Kreis bei 77 Personen. Davon waren 37 Frauen (2013: 29) und 40 Männer (2013: 35).

 

 

 

Die positive Bilanz: Bei dem überwiegenden Teil führt die künstliche Befruchtung nach einem oder mehreren Behandlungszyklen zur Schwangerschaft. Krankenkassen übernehmen in der Regel 50 Prozent der Kosten bei maximal drei Versuchen, um eine Schwangerschaft künstlich herbeizuführen. Anspruch haben Frauen bis 40 Jahre und Männer bis zum 50. Lebensjahr. Die AOK hat ihr Angebot zuletzt erweitert. So zahlt die Gesundheitskasse bei den ersten drei Versuchen 75 Prozent der Behandlungskosten. Das gilt übrigens nicht nur für heterosexuelle Paare, sondern auch für weibliche gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.

 

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news-1528 Fri, 29 Jul 2016 16:17:00 +0200 Sommer, Sonne, Stiche https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/sommer-sonne-stiche.html Der Stich einer Biene, Wespe oder Hornisse ist zwar schmerzhaft, aber für die meisten Menschen harmlos. Sogar lebensgefährlich kann er aber für Insektengiftallergiker sein. Laut einer Auswertung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald ist besonders im Rhein-Neckar-Kreis Vorsicht geboten. Aber auch in Mannheim, Heidelberg und dem Neckar-Odenwald-Kreis stieg die Zahl der Betroffenen zuletzt. Besonders für Kinder und Allergiker ist Vorsicht geboten

 

 

 

Der Stich einer Biene, Wespe oder Hornisse ist zwar schmerzhaft, aber für die meisten Menschen harmlos. Sogar lebensgefährlich kann er aber für Insektengiftallergiker sein. Laut einer Auswertung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald ist besonders im Rhein-Neckar-Kreis Vorsicht geboten. Aber auch in Mannheim, Heidelberg und dem Neckar-Odenwald-Kreis stieg die Zahl der Betroffenen zuletzt.

 

 

 

Endlich Sommer. Zeit, um mit den Freunden ins Freibad zu gehen, auf dem Balkon zu sitzen oder im Freien zu picknicken. Leider kommt mit den warmen Tagen und Nächten auch das große Summen und Krabbeln. Wer weiß, dass er auf Insektengift besonders empfindlich oder gar allergisch reagiert, sollte ganz besonders auf die Tierchen achten.

 

Nach einer aktuellen AOK-Statistik werden in Baden-Württemberg pro Jahr durchschnittlich 23.000 Menschen wegen eines Insektenstiches ärztlich behandelt. Kinder in der Altersgruppe zwischen fünf und neun Jahren waren dabei zuletzt mit 2.039 Fällen am häufigsten in Behandlung. Das liegt auch daran, dass die Eltern bei einer entsprechenden Schwellung der betroffenen Gliedmaßen ihres Kindes eher einen Arzt aufsuchen als wenn sie selbst gestochen würden. In ländlichen Regionen ist die Behandlungszahl höher als in der Stadt, wie die Auswertung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zeigt.

 

In Mannheim waren zuletzt 548 Personen betroffen, darunter 326 Frauen. Die durchschnittliche Zunahme der Behandlungen pro Jahr liegt bei 3,6% pro Jahr.

 

In Heidelberg liegt die Steigerung mit durchschnittlich 4,5% pro Jahr sogar noch höher. Zuletzt waren in der Universitätsstadt 178 Versicherte (103 Frauen) betroffen.

 

Im Neckar-Odenwald-Kreis liegt die Steigerung bei 1,2% pro Jahr. Betroffen waren 372 Personen (203 Frauen).

 

Die höchste Zahl meldet der Rhein-Neckar-Kreis. Er liegt von allen Kreisen landesweit auf Platz sechs. Betroffen waren 805 Personen (469 Frauen). Allerdings ging die Behandlungshäufigkeit, entgegen dem Trend, zurück. Jährlich um durchschnittlich 2,9%.

 

 

 

Wird ein normal empfindlicher Mensch gestochen, ist meist nur eine schmerzhafte, juckend-rötliche Schwellung um die Einstichstelle herum zu sehen, die in der Regel nach ein paar Stunden wieder abklingt. Immer gefährlich ist ein Wespen- oder Bienenstich in den Mund- oder Rachenraum. Dazu kann es kommen, wenn das Insekt auf dem Essen oder im Getränk übersehen wird. „Besonders im Freien ist beim Essen oder Trinken Vorsicht geboten, speziell bei Kindern. Ansonsten sind Insektenstiche lästig, sie schmerzen und jucken, sind aber Gott sei Dank meist nicht schlimm“, weiß PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Die betroffene Stelle kann mit einem kühlen und feuchten Umschlag behandelt werden. Zudem gibt es Salben für die Behandlung der Einstichstelle.“

 

 

 

Anders aber verhält es sich, wenn eine Person allergisch auf Insektenstiche reagiert. Wespen- und Bienenstiche haben das größte allergene Potenzial, können also am ehesten allergische Reaktionen auslösen. Knapstein: „Schwillt der betroffene Körperteil nach einem Stich stark an, empfehle ich umgehend einen Arzt aufzusuchen. Bei zusätzlicher Atemnot, Schwindel oder starkem Herzklopfen, sollte ein Notarzt verständigt werden.“

 

 

 

Bei einer diagnostizierten Allergie kann der Arzt eine entsprechende Therapie, die so genannte Hyposensibilisierung gegen Wespen- oder Bienenstiche, verordnen. „Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen“, so Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald.

 

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news-1529 Mon, 06 Jun 2016 16:17:13 +0200 Komatrinken immer weniger angesagt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/komatrinken-immer-weniger-angesagt.html Steigende Temperaturen, zahlreiche Feste und auch die Fußball-Europameisterschaft werfen ihre Schatten voraus – in den nächsten Wochen gibt es viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Das Feiern und Feste nicht zwangsläufig im Vollrausch enden müssen, wird aber offenbar immer mehr Menschen bewusst. So ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen im Jahr 2015 gegenüber dem Mittelwert von 2007 bis 2014 in Baden-Württemberg bei den Männern um 21,9 Prozent und bei den Frauen um 10,2 Prozent gesunken. Auch in der Kurpfalz ist die Zahl derer, die wegen Alkoholexzessen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, ebenfalls rückläufig. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 43 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist. Zahlen der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zeigen rückläufige Krankenhauseinweisungen

 

 

 

Steigende Temperaturen, zahlreiche Feste und auch die Fußball-Europameisterschaft werfen ihre Schatten voraus – in den nächsten Wochen gibt es viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Das Feiern und Feste nicht zwangsläufig im Vollrausch enden müssen, wird aber offenbar immer mehr Menschen bewusst. So ist die Fallrate der Krankenhausbehandlungen im Jahr 2015 gegenüber dem Mittelwert von 2007 bis 2014 in Baden-Württemberg bei den Männern um 21,9 Prozent und bei den Frauen um 10,2 Prozent gesunken. Auch in der Kurpfalz ist die Zahl derer, die wegen Alkoholexzessen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, ebenfalls rückläufig. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da sie mit einem Marktanteil von 43 Prozent die größte Krankenkasse des Landes ist.

 

 

 

In Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis mussten im vergangenen Jahr 108 Frauen und 297 Männer wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden. Vergleicht man diese Zahlen mit denen der vergangenen Jahre, so zeigt sich, dass sie rückläufig sind. Im Jahr 2014 waren es noch 129 Frauen und 351 Männer, 2013: 145 Frauen und 360 Männer. Erfreulich ist, dass bei der lange Zeit besonders gefährdeten Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. Während auf dem Höhepunkt der Welle des Komatrinkens bei dieser Altersgruppe in 2011 landesweit noch 1366 Krankenhausbehandlungen zu verzeichnen waren, fiel hier die Zahl seither kontinuierlich (2015: 942). Auch im Neckar-Odenwald-Kreis hatte das Komatrinken von Jugendlichen im Jahr 2011 seinen negativen Höhepunkt.

 

AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Dass die Zahlen seit mehr als vier Jahren rückläufig sind, zeigt dass die Präventionsmaßnahmen der Suchtberatungsstellen greifen. Jugendliche trinken seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“

 

Trotz dieser positiven Signale gibt die AOK keine Entwarnung: Gerade an den Schulen bleibt die Prävention wichtig, schließlich stellt Alkoholmissbrauch nach wie vor eines der gravierendsten Gesundheitsprobleme unserer Gesellschaft dar. Das Komasaufen schadet zudem nicht nur der Gesundheit, sondern kostet die Gesellschaft auch eine Menge Geld. Die Behandlungskosten dafür beliefen sich für die AOK Baden-Württemberg landesweit im Jahr 2015 auf mehr als 5,8 Millionen Euro. Nicht eingerechnet sind dabei die volkswirtschaftlichen Kosten, die aufgrund der langfristigen Folgen des Alkoholkonsums entstehen. Diese belaufen sich nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung auf über 26 Milliarden Euro.

 

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news-1530 Wed, 24 Feb 2016 16:17:27 +0100 Der traurige Mann https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/der-traurige-mann.html Wenn die Freude am Leben verloren geht, die Arbeit immer schwerer fällt und Freunde und Familie vernachlässigt werden, sind das deutliche Zeichen einer depressiven Phase. Diese Diagnose erhalten noch immer fast doppelt so viele Frauen wie Männer – doch das vermeintlich starke Geschlecht holt stark auf. In Mannheim und Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis registriert die AOK deutlich höhere Zuwachsraten bei Männern mit der Diagnose Depression. Die Zahlen der AOK gelten als besonders repräsentativ, da gut 43 Prozent aller gesetzlichen Krankenversicherten bei ihr versichert sind. Diagnose Depression: Höhere Zuwachsraten bei Männern

 


Wenn die Freude am Leben verloren geht, die Arbeit immer schwerer fällt und Freunde und Familie vernachlässigt werden, sind das deutliche Zeichen einer depressiven Phase. Diese Diagnose erhalten noch immer fast doppelt so viele Frauen wie Männer – doch das vermeintlich starke Geschlecht holt stark auf. In Mannheim und Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis registriert die AOK deutlich höhere Zuwachsraten bei Männern mit der Diagnose Depression. Die Zahlen der AOK gelten als besonders repräsentativ, da gut 43 Prozent aller gesetzlichen Krankenversicherten bei ihr versichert sind.

 

 

14.151 männliche AOK Versicherte in der Region Rhein-Neckar-Odenwald ließen sich zuletzt wegen einer Depression behandeln (Zahlen der Kreise siehe Grafik am Textende): Das ist mit einem Anteil von 9 Prozent der männlichen Versicherten rund jeder Elfte. 2008 waren es noch 9.207 Männer (Anteil 6,3 Prozent). In nur sieben Jahren sind es also in der Region gut 53 Prozent mehr geworden. Frauen begeben sich zwar immer noch deutlich häufiger in Behandlung – zuletzt war es jede siebte AOK-Versicherte (14,2 Prozent) –, die Zuwachsrate ist bei ihnen jedoch nur halb so hoch.

 

„Studien zeigen, dass Frauen ihre Verzweiflung, Hilfsbedürftigkeit und Depressivität besser formulieren können als Männer“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. „Für Männer ist eine Depression häufig noch immer ein Zeichen von Schwäche und Versagen“, ergänzt Strobel. Die vermehrte Behandlung männlicher Patienten könne jedoch darauf hindeuten, dass es hier langsam zu Verhaltensänderungen komme.

 

Die Zahl der diagnostizierten Depressionen bei Männern steigt mit dem Alter: Das erste Hoch verzeichnet die AOK bei den Anfang-60-Jährigen. Ab 75 steigt die Kurve rapide und erreicht den Höhepunkt mit 16 Prozent aller Betroffenen bei der Generation 85 plus. „Der bevorstehende Ruhestand bereitet gerade Männern oft Probleme, da der Beruf für sie eine große Bedeutung hat“, erläutert der AOK-Geschäftsführer. Im höheren Alter sei Multimorbidität, also das Zusammenkommen mehrerer Krankheiten, was die Lebensqualität massiv einschränke, oft ein Auslöser für eine Depression.

 

Ein Grund für die häufiger gestellten Diagnosen kann auch eine stärkere Präsenz des Themas Depression in der Öffentlichkeit sein. Zudem sind die Ärzte stärker sensibilisiert. Da sie wissen, dass Männer ungern Hilfe annehmen, sprechen sie sie inzwischen anders an und testen sie aktiv auf Depression. Die genauen Ursachen für Depressionen sind allerdings noch immer nicht abschließend geklärt. Biologische Vorgänge, psychische Faktoren, die persönliche Situation und besondere Ereignisse im Leben spielen hier zusammen. Stress, Einsamkeit, Lichtmangel, Erkrankungen und Medikamente oder Abhängigkeiten wirken begünstigend.

 

Bei einer Depression ist es wichtig, dass man schnell ärztliche Hilfe sucht, damit das Leiden nicht chronisch wird. „Die AOK Baden-Württemberg hat für ihre Versicherten mit den sogenannten Facharzt-Verträgen eine gute Verzahnung von Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten erreicht. Damit“, so Stefan Strobel, „erhalten Betroffene schnelleren Zugang zu einer geeigneten Behandlung als üblich, garantiert innerhalb von zwei Wochen.“

 

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news-1531 Fri, 19 Feb 2016 16:17:55 +0100 Stress durch lange Arbeitswege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/stress-durch-lange-arbeitswege.html Die Zahl der Berufspendler im Rhein-Neckar-Kreis steigt. Hatten 2008 noch rund 97.800 Menschen aus dem Rhein-Neckar-Kreis einen Arbeitsplatz außerhalb des Kreises, so waren es 2014 schon rund 109.600. Das entspricht einer Steigerung von rund 12 Prozent in nur sechs Jahren. Ebenso pendeln rund 62.000 Beschäftigte täglich von außen in den Rhein-Neckar-Kreis. Je länger der Arbeitsweg, desto gestresster sind Berufspendler

 

Die Zahl der Berufspendler im Rhein-Neckar-Kreis steigt. Hatten 2008 noch rund 97.800 Menschen aus dem Rhein-Neckar-Kreis einen Arbeitsplatz außerhalb des Kreises, so waren es 2014 schon rund 109.600. Das entspricht einer Steigerung von rund 12 Prozent in nur sechs Jahren. Ebenso pendeln rund 62.000 Beschäftigte täglich von außen in den Rhein-Neckar-Kreis.

 

„Ziel der Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg war, herauszufinden, welche Auswirkungen das Berufspendeln auf die Menschen hat“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Rhein-Neckar-Odenwald. Das Ergebnis zeigt: Lange Arbeitswege bedeuten mehr Stress und weniger Zeit für Familie und Hobbys.

 

Die Forsa-Umfrage ergab, dass 64 Prozent der befragten Baden-Württemberger weniger als 30 Minuten Fahrzeit zu ihrer Arbeitsstelle benötigen. Bei 25 Prozent beträgt die Wegstrecke bis zu einer Stunde und bei vier Prozent der Befragten über eine Stunde. Die übrigen Angesprochenen gaben an, zu Hause zu arbeiten.

 

„Die Strecke, die sie täglich mit PKW, Bus oder Bahn zurücklegen führt bei zwölf Prozent der Befragten zu einer starken Belastung. Dabei zeigt sich, dass die Belastung mit einem langen Weg zur Arbeit steigt“, so Strobel. Ein Viertel fühlt sich laut der Studie mittel bis schwach belastet. 18 Prozent der Befragten fühlen sich durch den Zeitaufwand, den sie in ihren Arbeitsweg investieren müssen, in ihrem Freizeitverhalten eingeschränkt. Pendlern, die lange Wege zurücklegen müssen, bleibt somit weniger Zeit für Sport und Hobbys. Auch beklagt jeder Zehnte, dass Familie und Freunde aufgrund des Pendelns zu kurz kommen.

 

Jeder Zwanzigste Befragte klagt durch den Stress auf dem Weg zur Arbeit sogar über körperliche Beschwerden, also Stresssymptome wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche. Diese Alarmzeichen dürften nach Worten von Geschäftsführer Strobel nicht ignoriert werden. Außerdem ist der richtige Umgang mit unvermeidlichem Stress erlernbar. „Jeder kann mit einigen gezielten Maßnahmen und Übungen seine psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken. Die AOK hilft mit ihren Lebe Balance-Kursen dabei“, so Strobel. Informationen dazu gibt es in jedem AOK-Kundencenter im Rhein-Neckar-Kreis.

 

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news-1532 Fri, 19 Feb 2016 16:17:43 +0100 Stress durch lange Arbeitswege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/stress-durch-lange-arbeitswege-1.html Die Zahl der Berufspendler im Neckar-Odenwald-Kreis steigt. Hatten 2008 noch rund 17.900 Menschen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis einen Arbeitsplatz außerhalb des Kreises, so waren es 2014 schon rund 19.600. Das entspricht einer Steigerung von rund 10 Prozent in nur sechs Jahren. Ebenso pendeln rund 8.800 Beschäftigte täglich von außen in den Neckar-Odenwald-Kreis. Je länger der Arbeitsweg, desto gestresster sind Berufspendler

 

Die Zahl der Berufspendler im Neckar-Odenwald-Kreis steigt. Hatten 2008 noch rund 17.900 Menschen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis einen Arbeitsplatz außerhalb des Kreises, so waren es 2014 schon rund 19.600. Das entspricht einer Steigerung von rund 10 Prozent in nur sechs Jahren. Ebenso pendeln rund 8.800 Beschäftigte täglich von außen in den Neckar-Odenwald-Kreis.

 

„Ziel der Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg war, herauszufinden, welche Auswirkungen das Berufspendeln auf die Menschen hat“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Rhein-Neckar-Odenwald. Das Ergebnis zeigt: Lange Arbeitswege bedeuten mehr Stress und weniger Zeit für Familie und Hobbys.

 

Die Forsa-Umfrage ergab, dass 64 Prozent der befragten Baden-Württemberger weniger als 30 Minuten Fahrzeit zu ihrer Arbeitsstelle benötigen. Bei 25 Prozent beträgt die Wegstrecke bis zu einer Stunde und bei vier Prozent der Befragten über eine Stunde. Die übrigen Angesprochenen gaben an, zu Hause zu arbeiten.

 

„Die Strecke, die sie täglich mit PKW, Bus oder Bahn zurücklegen führt bei zwölf Prozent der Befragten zu einer starken Belastung. Dabei zeigt sich, dass die Belastung mit einem langen Weg zur Arbeit steigt“, so Strobel. Ein Viertel fühlt sich laut der Studie mittel bis schwach belastet. 18 Prozent der Befragten fühlen sich durch den Zeitaufwand, den sie in ihren Arbeitsweg investieren müssen, in ihrem Freizeitverhalten eingeschränkt. Pendlern, die lange Wege zurücklegen müssen, bleibt somit weniger Zeit für Sport und Hobbys. Auch beklagt jeder Zehnte, dass Familie und Freunde aufgrund des Pendelns zu kurz kommen.

 

Jeder Zwanzigste Befragte klagt durch den Stress auf dem Weg zur Arbeit sogar über körperliche Beschwerden, also Stresssymptome wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche. Diese Alarmzeichen dürften nach Worten von Geschäftsführer Strobel nicht ignoriert werden. Außerdem ist der richtige Umgang mit unvermeidlichem Stress erlernbar. „Jeder kann mit einigen gezielten Maßnahmen und Übungen seine psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken. Die AOK hilft mit ihren Lebe Balance-Kursen dabei“, so Strobel. Informationen dazu gibt es in jedem AOK-Kundencenter im Neckar-Odenwald-Kreis.

 

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news-1183 Tue, 26 May 2015 00:00:00 +0200 AOK-Radsonntag und Lebendiger Neckar locken am 21. Juni mit vielen Ständen und Aktionen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/aok-radsonntag-und-lebendiger-neckar-locken-am-21-juni-mit-vielen-staenden-und-aktionen.html Als Radfest für Groß und Klein erwartet der AOK-Radsonntag, der am 21. Juni 2015 gemeinsam mit dem „Lebendigen Neckar“ zwischen Mannheim und Eberbach stattfindet, die Teilnehmer. In den letzten Jahren hat sich die Aktion zu einem regionalen Großereignis entwickelt und Zehntausende von Menschen angelockt. Die AOK lädt in diesem Jahr zum 22. Mal zum landesweiten Radsonntag ein, dem größten Ereignis für Freunde des Radbreitensports im Land. Er ist die ideale Gelegenheit für einen Ausflug mit der Familie und Freunden. Das Ziel: Ganz ohne Stress in die Pedale treten, etwas für die Gesundheit tun und Landschaft und Attraktionen entlang des Neckars genießen. Den Neckar erleben

AOK-Radsonntag und Lebendiger Neckar locken am 21. Juni mit vielen Ständen und Aktionen

Als Radfest für Groß und Klein erwartet der AOK-Radsonntag, der am 21. Juni 2015 gemeinsam mit dem „Lebendigen Neckar“ zwischen Mannheim und Eberbach stattfindet, die Teilnehmer. In den letzten Jahren hat sich die Aktion zu einem regionalen Großereignis entwickelt und Zehntausende von Menschen angelockt. Die AOK lädt in diesem Jahr zum 22. Mal zum landesweiten Radsonntag ein, dem größten Ereignis für Freunde des Radbreitensports im Land. Er ist die ideale Gelegenheit für einen Ausflug mit der Familie und Freunden. Das Ziel: Ganz ohne Stress in die Pedale treten, etwas für die Gesundheit tun und Landschaft und Attraktionen entlang des Neckars genießen.

„Den AOK-Radsonntag haben wir immer als großes „Familienfest auf Rädern“ verstanden“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Die Verbindung mit dem „Lebendigen Neckar“ macht den AOK-Radsonntag noch attraktiver und sorgt dafür, dass die Teilnehmerzahl in der Region seit Jahren landesweit die höchste ist.

In Heidelberg lädt die Gesundheitskasse auf der Neckarwiese nahe der Theodor-Heuss-Brücke in den AOK Wellness Garten ein. Hier können sich die Teilnehmer mit frischem Obst stärken und dabei auf gemütlichen Sonnenliegen rasten. Um die müden Radlerbeine kümmert sich ein mobiles Massageteam, damit es nach einer Pause weitergehen kann. Das ist besonders interessant für die Teilnehmer, die in Eberbach flussaufwärts weiter in Richtung Mosbach und Heilbronn radeln wollen. Zwischen Mosbach und Heilbronn findet der AOK-Radsonntag zusammen mit der Aktion „Natürlich mobil“ auf über 40 Kilometer seine Fortsetzung. Das bedeutet, dass es an diesem Tag zwischen Mannheim und Heilbronn über 100 autofreie Kilometer mit dem Fahrrad zu entdecken gibt.

Als weiteres Highlight findet entlang des Flusses eine „Neckar-Rallye“ statt. Bei dieser Gemeinschaftsaktion der Kommunen und der AOK Rhein-Neckar-Odenwald winken allen Teilnehmern attraktive Preise. Zum Mitmachen müssen mindestens zwei der acht Stempelstellen entlang der Strecke besucht werden. Hauptgewinn ist ein Trekkingbike.

Das Veranstaltungsprogramm, die Strecke, die Stempelstellen der Neckar-Rallye und weitere nützliche Informationen sind unter www.lebendigerneckar.de zu finden.

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news-1184 Thu, 21 May 2015 00:00:00 +0200 2014 weniger Komatrinker in der Metropolregion Rhein-Neckar https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/2014-weniger-komatrinker-in-der-metropolregion-rhein-neckar.html Vatertag, Frühlings- und Maifeste – im Wonnemonat gibt es viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Deshalb kam es im Mai vergangenen Jahres landesweit zu den zweitmeisten alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen. Mehr gab es nur im Fastnachtsmonat Februar. Das Feiern und Feste nicht zwangsläufig im Vollrausch enden müssen, wird aber offenbar immer mehr Menschen bewusst. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen von Personen, die in der Metropolregion wegen akuter Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, rückläufig. Hinweis für die Redaktionen: Wir stellen Ihnen auf Nachfrage die Zahlen für Mannheim, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis gerne zur Verfügung. 2014 weniger Komatrinker in der Metropolregion Rhein-Neckar

Präventionsmaßnahmen greifen

Vatertag, Frühlings- und Maifeste – im Wonnemonat gibt es viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Deshalb kam es im Mai vergangenen Jahres landesweit zu den zweitmeisten alkoholbedingten Krankenhauseinweisungen. Mehr gab es nur im Fastnachtsmonat Februar. Das Feiern und Feste nicht zwangsläufig im Vollrausch enden müssen, wird aber offenbar immer mehr Menschen bewusst. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen von Personen, die in der Metropolregion wegen akuter Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, rückläufig.

In Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar- und dem Neckar-Odenwald-Kreis mussten im vergangenen Jahr 140 Frauen und 340 Männer wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden. Vergleicht man diese Zahlen mit denen des Jahres 2013, so zeigt sich, dass die Zahlen bei den Frauen leicht gestiegen sind, bei den Männern sind sie dagegen gesunken. Im Jahr 2013 waren 376 Männer betroffen. Das entspricht einem Rückgang von 2013 auf 2014 um rund 10 Prozent. Besonders erfreulich ist die rückläufige Zahl in der Altersgruppe von 15 – 19 Jahren. Im vergangenen Jahr waren 26 Mädchen und 35 Jungen in diesem Alter betroffen. Das ist jeweils die niedrigste Zahl seit 2010.

Die Zahlen zeigen auch, dass fast jeder fünfte Betroffene ein „Wiederholungstäter“ ist und nicht zum ersten Mal wegen eines Vollrauschs im Krankenhaus behandelt wird. Solche Zahlen weisen darauf hin, dass eine Alkoholabhängigkeit vorliegt, diese Menschen also an der Alkohol-Krankheit leiden. Besonders betroffen in dabei die Altersgruppe von 50-54 Jahren.

Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald: „Wir unterstützen seit über 20 Jahren regionale Projekte zur Aufklärung und Prävention. Die Arbeit von Kommunen, Polizei, Krankenkassen und privaten Einrichtungen trägt in den letzten Jahren erkennbar Früchte.“ Aus Sicht der AOK ist es besonders wichtig bereits früh mit der Aufklärungsarbeit zu beginnen. „Die Schulen sind hierfür von entscheidender Bedeutung“, so Strobel.

Alkoholmissbrauch schadet nicht nur der Gesundheit der Betroffenen, es kostet die Gesellschaft auch eine Menge Geld. Die Behandlungskosten dafür beliefen sich für die AOK landesweit im Jahr 2014 auf mehr als 6,4 Millionen Euro.

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news-1185 Thu, 07 May 2015 00:00:00 +0200 1099 Schlaganfälle im vergangenen Jahr in der Region stationär behandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/1099-schlaganfaelle-im-vergangenen-jahr-in-der-region-stationaer-behandelt.html Anlässlich des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall (10.05.2015) zeigt eine Auswertung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, dass im Jahr 2014 insgesamt 1099 Schlaganfälle bei AOK-Versicherten in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis stationär behandelt wurden. Obwohl ein Schlaganfall – wie der Name schon sagt – meist „schlagartig“ auftritt, gibt es alarmierende Symptome, die häufig schon Stunden bis Wochen zuvor auftauchen. So können unter anderem Lähmungen, plötzliche Sprach- oder Sehstörungen auftreten. Um Folgeschäden zu verhindern, zählt bei der Behandlung jede Minute. Durch Prävention kann das Schlaganfall-Risiko aber deutlich gemindert werden. Hinweis für die Redaktionen: Es liegen auch Zahlen für die Städte Mannheim und Heidelberg sowie den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis vor.  1099 Schlaganfälle im vergangenen Jahr in der Region stationär behandelt

Alarmierende Symptome unbedingt beachten

Anlässlich des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall (10.05.2015) zeigt eine Auswertung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, dass im Jahr 2014 insgesamt 1099 Schlaganfälle bei AOK-Versicherten in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis stationär behandelt wurden. Obwohl ein Schlaganfall – wie der Name schon sagt – meist „schlagartig“ auftritt, gibt es alarmierende Symptome, die häufig schon Stunden bis Wochen zuvor auftauchen. So können unter anderem Lähmungen, plötzliche Sprach- oder Sehstörungen auftreten. Um Folgeschäden zu verhindern, zählt bei der Behandlung jede Minute. Durch Prävention kann das Schlaganfall-Risiko aber deutlich gemindert werden.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 5,5 Millionen Menschen an einem Schlaganfall. In Deutschland sind es nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rund 270.000 Menschen. Es handelt sich um die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für bleibende Behinderungen im Erwachsenenalter (Robert-Koch-Institut).

In der Metropolregion entfielen im vergangenen Jahr 574 Fälle auf Frauen und 525 Fälle auf Männer. Bereinigt man die Zahlen aber um die Verschiebungen aufgrund der Alters- und Geschlechterstruktur der Versicherten, zeigt sich, dass statistisch Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Die Anzahl von Schlaganfällen wird bundesweit in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich weiter ansteigen. Hintergrund ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung. So waren bei der AOK Baden-Württemberg die betroffenen Frauen im Durchschnitt 78 und die Männer 71 Jahre alt (2014).

„Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn ausgelöst. Dadurch entsteht ein Sauerstoffmangel, in dessen Folge Nervenzellen absterben. Die Hirnfunktionen und damit die Steuerung des Körpers werden stark beeinträchtigt“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Bewusstseinsstörungen, halbseitige Lähmungen und Ausfallerscheinungen des Sprech- oder Sehvermögens können die Folge sein.“

„Die rasche Akutversorgung in spezialisierten Krankenhausabteilungen (Stroke Units) hat die Sterblichkeit sowie das Risiko bleibender Behinderungen durch einen Schlaganfall gesenkt“, so Knapstein. Dafür müssten die Symptome aber rechtzeitig erkannt und eine sofortige medizinische Notfallversorgung in Anspruch genommen werden. In der Region verfügen das Universitätsklinikum Heidelberg und das Universitätsklinikum Mannheim über eine solche Spezialstation.

Präventive Maßnahmen können das Schlaganfall-Risiko jedoch deutlich verringern. „Eine gesunde Lebensweise ist die beste Vorbeugung: Regelmäßige Bewegung, Nikotinverzicht sowie eine fettreduzierte, cholesterinarme und ballaststoffreiche Ernährung“, so Knapstein. „Der Blutdruck sollte regelmäßig vom Hausarzt überprüft und bei Bedarf behandelt werden, ebenso Herzrhythmusstörungen.“ Auch Stress und Übergewicht sollten vermieden werden.

Mit dem Facharztvertrag für Psychotherapie, Neurologie und Psychiatrie bietet die AOK Baden-Württemberg eine bessere Versorgung für Schlaganfallpatienten. Neben umfassender medizinischer Betreuung erhalten die Betroffenen auch psychosoziale Unterstützung. Diese interdisziplinäre Versorgung ist besonders bei neurologischen Ausfällen wichtig.

Anmerkung für die Redaktionen:

Am 10. Mai 1999 rief die Deutsche Schlaganfall-Hilfe erstmalig den bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall" aus. Kliniken, Ärzte und Selbsthilfegruppen führen zum diesjährigen Aktionstag wieder mehr als 80 Veranstaltungen durch.

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news-1186 Tue, 14 Apr 2015 00:00:00 +0200 Präsenz vor Ort gestärkt: Das AOK Kunden Center in Schwetzingen zieht um https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/praesenz-vor-ort-gestaerkt-das-aok-kunden-center-in-schwetzingen-zieht-um.html Mehr Leistung. Mehr Service. Mehr Nähe. Das sind die Merkmale, die AOK-Kunden in Schwetzingen und Umgebung von der Gesundheitskasse erwarten. Dazu gehört auch, dass die AOK die Versicherten in ansprechenden und zeitgemäßen Räumlichkeiten berät und empfängt. Um das neue Beratungskonzept auch in Schwetzingen umzusetzen, hat die AOK neue Büros im 1. Obergeschoss des Sparkassen-Neubaus in der Wildemannstraße 4 bezogen. Auf rund 480 qm betreuen Kunden-Center Leiterin Isabell Villhauer und ihre 16 Kolleginnen und Kollegen die Kunden in allen Fragen rund um das Thema Gesundheit.   Präsenz vor Ort gestärkt: Das AOK Kunden Center in Schwetzingen zieht um

AOK-Mitarbeiter sind ab 16. April im Sparkassen-Neubau in der Wildemannstraße 4 für die Kunden da

Mehr Leistung. Mehr Service. Mehr Nähe. Das sind die Merkmale, die AOK-Kunden in Schwetzingen und Umgebung von der Gesundheitskasse erwarten. Dazu gehört auch, dass die AOK die Versicherten in ansprechenden und zeitgemäßen Räumlichkeiten berät und empfängt. Um das neue Beratungskonzept auch in Schwetzingen umzusetzen, hat die AOK neue Büros im 1. Obergeschoss des Sparkassen-Neubaus in der Wildemannstraße 4 bezogen. Auf rund 480 qm betreuen Kunden-Center Leiterin Isabell Villhauer und ihre 16 Kolleginnen und Kollegen die Kunden in allen Fragen rund um das Thema Gesundheit.

„Unsere neuen Räume sind offen und einladend. Trotzdem werden Diskretion und individuelle Beratung durch unser neues Raumkonzept groß geschrieben“, freut sich Isabell Villhauer kurz vor der Eröffnung der neuen AOK-Vertretung im Herzen Schwetzingens. „Wir sind mehr als eine Krankenkasse, sondern gehören zu Stadt dazu und bringen uns durch Kooperationen mit Vereinen und Schulen in das öffentliche Leben ein“, so Villhauer weiter.

„Die Investition in Schwetzingen macht deutlich, wie wichtig uns die Nähe zu den Kunden und die regionale Präsenz sind“, unterstreicht Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Er lobt die Arbeit der Mitarbeiter vor Ort und dankt den Kunden, die während des Umzugs kleinere Einschränkungen ohne Klagen in Kauf genommen hätten. „Umso schöner ist es, ab dem 16. April in den neuen Räumen zu sein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Investition hat sich gelohnt“, so Strobel.

Die AOK bietet persönlichen Service und sichert Arbeitsplätze in der Region. Als größte Krankenkasse in Baden-Württemberg und dem Rhein-Neckar-Kreis betreut die AOK über 3,9 Millionen Versicherte im Land, 378.000 in der Region und knapp 18.000 davon im Kunden Center Schwetzingen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Mittwoch zwischen 8.30 und 17 Uhr, donnerstags von 8.30 Uhr bis 18 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 16 Uhr betreut. Außerhalb der Öffnungszeiten steht zudem das AOK-Service Telefon unter 0621 97609972 zur Verfügung.

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news-1187 Mon, 30 Mar 2015 00:00:00 +0200 Radeln lohnt sich: "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC geht auch 2015 wieder an den Start https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/radeln-lohnt-sich-mit-dem-rad-zur-arbeit-von-aok-und-adfc-geht-auch-2015-wieder-an-den-start.html Mit dem Rad zur Arbeit“, so heißt die gemeinsame Aktion, die der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und die AOK Baden-Württemberg jährlich ausrichten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In ganz Baden-Württemberg traten 2014 über 7.000 Teilnehmer in die Pedale und legten knapp 3 Millionen Kilometer zurück. Radeln lohnt sich:

„Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC geht auch 2015 wieder an den Start

„Mit dem Rad zur Arbeit“, so heißt die gemeinsame Aktion, die der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und die AOK Baden-Württemberg jährlich ausrichten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In ganz Baden-Württemberg traten 2014 über 7.000 Teilnehmer in die Pedale und legten knapp 3 Millionen Kilometer zurück.

Den größten Anteil steuerten die knapp 1400 teilnehmenden Radler in der Region Rhein-Neckar-Odenwald bei. Sie legten 507.000 Kilometer zurück. Das entspricht mehr als zwölf Erdumrundungen. Damit sparten sie fast 100.000 kg CO2 ein. Über 11 Millionen kcal wurden zudem auf dieser Strecke verbraucht. Ein Gewinn für die Umwelt und die Gesundheit.

„Wir sind begeistert von diesem tollen Ergebnis und der Beteiligung in der Region. Mit der Aktion leisten die Teilnehmer einen Beitrag zum Klimaschutz und machen gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden“, freut sich Klaus Fabian, AOK-Koordinator der Aktion. In die Pedale zu treten lohnt sich also nicht nur für die Umwelt und die Gesundheit.

Wer 2015 dabei sein möchte, kann sich online registrieren und sich rechtzeitig an den Start erinnern lassen. Weitere Informationen gibt es unter: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

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news-1188 Fri, 13 Mar 2015 00:00:00 +0100 Die Pollen fliegen wieder: Heuschnupfenfälle nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/die-pollen-fliegen-wieder-heuschnupfenfaelle-nehmen-zu.html Die Pollen fliegen wieder: Heuschnupfenfälle nehmen zu Zahl der Allergie-Behandlungen in den letzten Jahren steigt Rhein-Neckar-Odenwald. Es wird wärmer und der Frühling steht vor der Tür. Die ersten Pollen sind schon unterwegs. Weitere werden folgen. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald hat die Zahl der Allergie-Behandlungen der letzten Jahre ausgewertet. Diese zeigen: Die Zahl der Behandlungen steigt. Vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind betroffen. Information für Pressevertreter: Auf Anfrage erhalten Sie auch die Zahlen für Mannheim, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis. Tel. 0621 1768397 oder alexander.foehr@bw.aok.de Die Pollen fliegen wieder: Heuschnupfenfälle nehmen zu

Zahl der Allergie-Behandlungen in den letzten Jahren steigt

Rhein-Neckar-Odenwald. Es wird wärmer und der Frühling steht vor der Tür. Die ersten Pollen sind schon unterwegs. Weitere werden folgen. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald hat die Zahl der Allergie-Behandlungen der letzten Jahre ausgewertet. Diese zeigen: Die Zahl der Behandlungen steigt. Vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind betroffen.

Drei Diagnosen hat die AOK Rhein-Neckar-Odenwald betrachtet. Den allergischen Schnupfen, den sogenannten Heuschnupfen, die allergische Bindehautentzündung und das allergische Asthma. Die Zahlen der letzten sechs Jahre zeigen, dass die Behandlungen zunehmen. „Am besten ist es, die Auslöser zu vermeiden, wenn das möglich ist“, sagt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Er empfiehlt Betroffenen den regelmäßigen Blick in den Pollenflugkalender und bei starken Beschwerden das Gespräch mit dem Facharzt. Im badischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es derzeit 106 Allergologen. „Mit einer frühen Diagnose und einer gezielten Behandlung können die Betroffenen, gerade Kindesalter, spürbare Entlastung erfahren“, so Strobel.

Bei Heuschnupfen stieg die Zahl von 11.443 Fällen in der Region Rhein-Neckar-Odenwald im Jahr 2008 auf zuletzt 14.416 Fälle (Anstieg von 26 Prozent). Die Behandlungsschwerpunkte liegen bei den Altersgruppen zwischen 15 und 24 sowie 40 und 49 Jahren. Bis zu einem Alter von 19 Jahren sind mehr Männer als Frauen betroffen. In allen anderen Altersgruppen sind mehr Frauen in Behandlung.

Auch die allergische Bindehautentzündung wird häufiger diagnostiziert. Von 3.371 Fällen im Jahr 2008 auf 3.786 Fälle (Anstieg von 12 Prozent). Den höchsten Anteil haben dabei Kinder und Jugendliche von 5 bis 19 Jahren. Bis zu dieser Altersgrenze sind, wie beim Heuschnupfen, mehr Männer als Frauen betroffen. Dieses Verhältnis wendet sich ab dem Alter von 20 Jahren und Frauen werden deutlich häufiger behandelt als Männer.

Noch höher fällt die Steigerung beim allergischen Asthma aus. Von 5.692 Fällen ging es hoch auf 8.149 Fälle (Anstieg von 43 Prozent). Die größte Häufigkeit gibt es bei dieser Diagnose in den Altersgruppen von 15 bis 24 Jahren und von 40 bis 54 Jahren. Danach sinken die Zahlen. Bis zu einem Alter von 24 Jahren sind deutlich mehr Männer betroffen als Frauen, danach kehrt sich das Verhältnis um.

Allerdings geht die AOK von einer noch höheren Betroffenenrate aus. „Wir können nur die Versicherten erfassen, die sich ärztlich behandeln lassen“, so Strobel. Wer sich zum Beispiel nur in der Apotheke mit Antihistaminika versorgt, taucht in der Statistik nicht auf. Doch auch bei diesem Medikamentengruppe sind die Ausgaben der AOK Baden-Württemberg in den letzten Jahren deutlich angestiegen: zwischen 2012 und 2014 um 16 Prozent.

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news-1189 Fri, 20 Feb 2015 00:00:00 +0100 "Lebe Balance"-Symposium für Betriebe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/lebe-balance-symposium-fuer-betriebe.html „Lebe Balance“-Symposium für Betriebe Psychische Widerstandskraft stärken Buchen. Sechzig Unternehmensvertreter aus der regionalen Wirtschaft waren auf Einladung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zum Symposium „Lebe Balance im Betrieb“ in das AOK KundenCenter Buchen gekommen. Dabei ging es um die Vorbeugung psychischer Erkrankungen bei Beschäftigten. „Lebe Balance“-Symposium für Betriebe

Psychische Widerstandskraft stärken

Buchen. Sechzig Unternehmensvertreter aus der regionalen Wirtschaft waren auf Einladung der AOK Rhein-Neckar-Odenwald zum Symposium „Lebe Balance im Betrieb“ in das AOK KundenCenter Buchen gekommen. Dabei ging es um die Vorbeugung psychischer Erkrankungen bei Beschäftigten.

AOK-Projektkoordinatorin Katja Wilbert begrüßte die Gäste und führte durch das Programm. Geschäftsführer Stefan Strobel wies auf die Bedeutung des Themas in Zeiten wachsender Belastungen in Alltag und Beruf hin. „Psychische Erkrankungen stehen an der Spitze der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Tendenz steigend“, sagte er. „Mit dem großen Präventionsprogramm „Lebe Balance“, das die AOK Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Team rund um die Professoren Dr. Martin Bohus und Dr. Mathias Berger entwickelt hat, bieten wir Handlungsmöglichkeiten im privaten wie auch im betrieblichen Bereich.“

Dipl.-Psychologin Lisa Lyssenko, Mitglied des Wissenschaftsteams, das das„Lebe Balance-Konzept“ exklusiv für die AOK entwickelt hat, stellte in ihrem Referat die Methoden vor, die jeder Einzelne zur Stärkung seiner psychischen Gesundheit nutzen kann. Ebenso wurden die Rollen von betrieblichen Organisationsstrukturen und Führungskräfteverhalten bei der Entstehung von psychischen Erkrankungen erörtert. „Wir setzen mit ‚Lebe Balance‘ zu einem frühen Zeitpunkt an, bevor der Mensch krank wird“, beschrieb Lyssenko das Konzept des Programms.

„Lebe Balance“ unterstützt gesunde Menschen dabei, die Herausforderungen des Alltags besser zu meistern und gestärkt durchs Leben zu gehen. „Wir haben das Programm in den vergangenen Monaten speziell für den Einsatz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) von Unternehmen fortgeschrieben“, so Lyssenko.

Als Teilnehmer aus der betrieblichen Praxis waren Werner Koch, Personalleiter Johannes-Diakonie, und Ute Steinbrück, Leiterin des Bildungsinstituts für Gesundheits- und Krankenpflege der Neckar-Odenwald-Kliniken, auf dem Podium dabei. Beide betonten, wie wichtig die psychische Widerstandskraft ist, um mit Stressfaktoren umgehen zu können. Auf eine lange Zusammenarbeit im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit der AOK blickt die Johannes-Diakonie zurück. „Seit 1996 erstellt die AOK für uns Gesundheitsberichte. Sie ist die einzige Krankenkasse die konkrete und nachhaltige Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten im Betrieb anbietet“, sagte der Personalleiter.

In der anschließenden regen Diskussionsrunde nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, einzelne Aspekte des Themas zu vertiefen.

Unternehmen, die sich für das „Lebe Balance“-Konzept interessieren, können sich bei der Projektkoordinatorin Katja Wilbert melden, Telefon 0621 176-8433 oder per E-Mail unter katja.wilbert@bw.aok.de

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news-1190 Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100 Zahl der Migräneerkrankungen nimmt kontinuierlich zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/zahl-der-migraeneerkrankungen-nimmt-kontinuierlich-zu.html Jährliche Steigerung in Mannheim 3,9 Prozent / neue Zahlen der AOK Mannheim. Migräne ist mehr als nur ein Kopfschmerz. Blitze im Kopf, Sehstörungen, Übelkeit gehören zu den Begleiterscheinungen dieser Erkrankung, die sogar als Schwerbehinderung anerkannt ist und an der immer mehr Menschen leiden, wie aktuelle Zahlen der AOK zeigen. Von 2007 bis 2013 hat die Zahl der ärztlichen Behandlungen mit der Diagnose „Migräne“ bei Versicherten der AOK Baden-Württemberg um 21,9 Prozent auf 159.512 zugenommen. 1.300 Fälle mussten stationär behandelt werden. Die Region Rhein-Neckar-Odenwald verzeichnete im vergangenen Jahr mit 15.306 Betroffenen den höchsten Wert aller Regionen im Land. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da fast jeder zweite im Südwesten bei der Gesundheitskasse krankenversichert ist. Information für Pressevertreter: Auf Anfrage erhalten Sie auch die Zahlen für die gesamte Region Rhein-Neckar-Odenwald, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis. Tel. 0621 1768397 oder alexander.foehr@bw.aok.de Zahl der Migräneerkrankungen nimmt kontinuierlich zu

Jährliche Steigerung in Mannheim 3,9 Prozent / neue Zahlen der AOK

Mannheim. Migräne ist mehr als nur ein Kopfschmerz. Blitze im Kopf, Sehstörungen, Übelkeit gehören zu den Begleiterscheinungen dieser Erkrankung, die sogar als Schwerbehinderung anerkannt ist und an der immer mehr Menschen leiden, wie aktuelle Zahlen der AOK zeigen.Von 2007 bis 2013 hat die Zahl der ärztlichen Behandlungen mit der Diagnose „Migräne“ bei Versicherten der AOK Baden-Württemberg um 21,9 Prozent auf 159.512 zugenommen. 1.300 Fälle mussten stationär behandelt werden.Die Region Rhein-Neckar-Odenwald verzeichnete im vergangenen Jahr mit 15.306 Betroffenen den höchsten Wert aller Regionen im Land. Die Zahlen der AOK gelten als repräsentativ, da fast jeder zweite im Südwesten bei der Gesundheitskasse krankenversichert ist.

Die stetige Zunahme während der vergangenen sieben Jahre ist signifikant. In Mannheim stieg die Zahl der Migräne-Patienten von 3.618 (im Jahr 2007) über 3.922 (im Jahr 2010) auf 4.552 (2013). Dies entspricht einer jährlichen Steigerungsrate um 3,9 Prozent. „Da viele Menschen bei Kopfschmerzen nicht zum Arzt gehen und Migräne damit nicht erkannt wird, ist die Dunkelziffer der Betroffenen noch wesentlich höher einzuschätzen“, verdeutlicht Lucia Gnant, Vorsitzende der Migräne-Liga Deutschland. Sie und andere Experten schätzen die Zahl der Betroffenen auf zehn Prozent der Bevölkerung.

Zwei-Drittel der Migräne-Betroffenen sind Frauen, 12 Prozent Kinder und Jugendliche. Nur 30 Prozent lassen sich ärztlich behandeln. Pro Jahr fehlen Patienten wegen Migräne 17 Tage am Arbeitsplatz. Bei der Altersverteilung fällt auf, dass im Alter von 35 bis 45 Jahren die größte Gefahr für Migräneattacken besteht, betroffen sind aber alle Altersstufen.

Genaue Ursachen sind nicht bekannt, jedoch sind Stress und Schlafmangel häufige Auslöser. „Unter der Woche stehen wir unter Strom, am Wochenende ist der Stress weg und die Migräne kommt“, weiß Gnant. Um Migräneanfälle zu verhindern, sollten Betroffene die Auslöser möglichst meiden. Ausdauersport und Entspannungsübungen wirken vorbeugend. Zur Migränebehandlung sollten Patienten sich vom Hausarzt beraten lassen, um die beste Form der Therapie zu finden.

Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald unterstützt Migräne-Selbsthilfegruppen. Informationen bietet AOK-Selbsthilfe-Koordinatorin Renate Janssen-Tavhelidse, Telefon 06221 529-5653. Infos im Internet: www.migraeneliga.de.

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news-1191 Tue, 13 Jan 2015 00:00:00 +0100 Rote Karte für die Stoppuhr in der Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/rote-karte-fuer-die-stoppuhr-in-der-pflege-1.html Rote Karte für die Stoppuhr in der Pflege AOK-Prognose: Bis 2030 sind in Mannheim über 1.600 zusätzliche Pflegekräfte notwendig Deutschland altert, der demografische Wandel ist in vollem Gange. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren auch in Mannheim stark ansteigen. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald hat auf Basis von Zahlen des Statistischen Landesamts und eigener Daten konkrete Zahlen für die Stadt Mannheim hochgerechnet. Demnach werden allein in der zweitgrößten Stadt des Landes bis zum Jahr 2030 etwa 1.635 Pflegekräfte mehr als heute benötigt. Für diese Entwicklung gerüstet zu sein, sieht die AOK als gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, der sich Bund, Länder und Kommunen stellen müssen. Die AOK schlägt dafür mehrere Maßnahmen vor. Information für Pressevertreter: Auf Anfrage erhalten Sie auch die Zahlen für die gesamte Region Rhein-Neckar-Odenwald, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis. Tel. 0621 1768397 oder alexander.foehr@bw.aok.de Rote Karte für die Stoppuhr in der Pflege

AOK-Prognose: Bis 2030 sind in Mannheim über 1.600 zusätzliche Pflegekräfte notwendig

Deutschland altert, der demografische Wandel ist in vollem Gange. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren auch in Mannheim stark ansteigen. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald hat auf Basis von Zahlen des Statistischen Landesamts und eigener Daten konkrete Zahlen für die Stadt Mannheim hochgerechnet. Demnach werden allein in der zweitgrößten Stadt des Landes bis zum Jahr 2030 etwa 1.635 Pflegekräfte mehr als heute benötigt. Für diese Entwicklung gerüstet zu sein, sieht die AOK als gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, der sich Bund, Länder und Kommunen stellen müssen. Die AOK schlägt dafür mehrere Maßnahmen vor.

Bis zum Jahr 2030 rechnet das Statistische Landesamt für Baden-Württemberg mit einem Bedarf von 54.000 zusätzlichen Pflegekräften. Grund ist die wachsende Zahl an Pflegebedürftigen bei gleichzeitigem Rückgang von pflegenden Angehörigen. Die AOK Rhein-Neckar-Odenwald hat eine Prognose für Mannheim errechnet. Demnach steigt die Zahl der Pflegegeldempfänger, die in der Familie betreut werden, von 2011 bis 2030 um 31 Prozent (2030: ca. 5.610). Die Zahl der ambulant gepflegten Personen in Mannheim, also der Personen, die durch einen Pflegedienst betreut werden, wird indes um 52 Prozent (2030: ca. 2.200) steigen, die Anzahl der Pflegeheimbewohner um 54 Prozent (2030: ca. 4.300). Aus diesen Zahlen errechnet die AOK in Mannheim einen Mehrbedarf von 1.635 professionellen Pflegekräften.

„Wir müssen den Pflegeberuf attraktiver machen und uns darum kümmern, dass die gesamtgesellschaftliche Anerkennung wächst“, ist Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, überzeugt. Denn Pflegekräfte übernehmen immer mehr und anspruchsvollere Aufgaben und müssen daher weiter qualifiziert werden. Ziel muss es aus Sicht der AOK sein, die Strukturen so zu gestalten, dass ein selbstbestimmtes Leben im Alter so lange wie möglich aufrecht erhalten werden kann. „Dazu müssen wir über neue integrative Versorgungsmodelle nachdenken. Wichtig ist es dafür die ambulante Pflege weiterzuentwickeln und das Zuhause älterer Menschen als Gesundheitsstandort in den Blick zu nehmen“, so Strobel. Der Soziale Dienst der AOK berät bereits heute Betroffene im Rahmen der qualifizierten Pflegeberatung, die von der Feststellung und systematischen Erfassung des Hilfebedarfs über die Erstellung eines individuellen Versorgungsplans mit allen erforderlichen Leistungen bis hin zur Begleitung der Durchführung dieses Plans reicht. Auch eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist notwendig, sodass die Pflege in der Familie in möglichst vielen Fällen bewerkstelligt werden kann.

Die AOK hält es zudem für notwendig, den Pflegebedürftigkeitsbegriff neu zu definieren. Ziel sollte es sein, den Zeitaufwand nicht mehr mit der Stoppuhr für einzelne Maßnahmen zu bemessen, sondern individuell daran auszurichten, was der Betroffene noch kann und was er zusätzlich braucht. Die Festlegungen im Koalitionsvertrag der Großen Koalition hinsichtlich der geplanten Pflegereform zeigen hierbei in die richtige Richtung. Die AOK Baden-Württemberg beteiligt sich bereits heute aktiv an der Erprobung einer neuen Begutachtungssystematik.

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news-1192 Wed, 17 Dec 2014 00:00:00 +0100 Rhein-Neckar-Odenwald: Über 15.000 AOK-Versicherte leiden an Herzschwäche https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/rhein-neckar-odenwald-ueber-15000-aok-versicherte-leiden-an-herzschwaeche.html Rhein-Neckar-Odenwald: Über 15.000 AOK-Versicherte leiden an Herzschwäche Rund 1,8 Mio Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz, oft einfach als Herzschwäche bezeichnet. In der Region Rhein-Neckar-Odenwald sind im Jahr 2013 über 15.000 Versicherte daran erkrankt. Dabei sind die Männer stärker betroffen als die Frauen. Die Zahl der erkrankten Versicherten steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Während die Diagnose Herzinsuffizienz bei jungen Menschen kaum eine Rolle spielt, so ist ab dem 85. Lebensjahr jeder dritte davon betroffen. Information für Pressevertreter: Auf Anfrage erhalten Sie auch die Zahlen für Mannheim, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis. Tel. 0621 1768397 oder alexander.foehr@bw.aok.de Rhein-Neckar-Odenwald: Über 15.000 AOK-Versicherte leiden an Herzschwäche

Rund 1,8 Mio Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzinsuffizienz, oft einfach als Herzschwäche bezeichnet. In der Region Rhein-Neckar-Odenwald sind im Jahr 2013 über 15.000 Versicherte daran erkrankt. Dabei sind die Männer stärker betroffen als die Frauen. Die Zahl der erkrankten Versicherten steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Während die Diagnose Herzinsuffizienz bei jungen Menschen kaum eine Rolle spielt, so ist ab dem 85. Lebensjahr jeder dritte davon betroffen.

Fast 2000 Versicherte mussten sich in Mannheim, Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis in stationäre Behandlung begeben. „Das ist die höchste Quote in Baden-Württemberg“ erklärt Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald.

Für die stationäre Behandlung wegen Herzinsuffizienz ihrer Versicherten in der Region Rhein-Neckar-Odenwald gab die AOK im Jahr 2013 über 10,1 Millionen Euro aus. Die durchschnittlichen Kosten von stationären Behandlungen belaufen sich in Baden-Württemberg auf 5000 Euro pro Versichertem. Bei einer Herzinsuffizienz handelt es sich um eine mangelnde Pumpleistung des Herzens. Bei einem Vorwärtsversagen reicht die Pumpleistung nicht aus, um den Körper mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Bei einem Rückwärtsversagen kommt es zu einem Rückstau des Blutes. Das kann zu Wassereinlagerungen in der Lunge oder in den Beinen führen. Herzinsuffizienz kann zu Atemnot etwas beim Treppensteigen, zu einer verminderten Leistungsfähigkeit oder auch zu Herzrhythmusstörungen führen. Eine gesunde Lebensführung mit ausreichender Bewegung, eine gesunde fettarme Ernährung, mäßiger Alkoholkonsum, Reduzierung von Übergewicht und der Verzicht auf Nikotin können das Risiko vermindern. Und wenn die Diagnose einmal gestellt ist: Gezielte Vorbeugung und eine Veränderung der Lebensgewohnheiten können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. „Wichtig bei dieser Erkrankung, die die Lebensqualität vieler Menschen deutlich einschränkt, ist es, dass man regelmäßig zur Kontrolluntersuchung geht“, empfiehlt AOK-Geschäftsführer Strobel.

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news-1193 Wed, 19 Nov 2014 00:00:00 +0100 Vorlesetag 2014: Lesekompetenz von Kindern durch Vorlesen fördern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/vorlesetag-2014-lesekompetenz-von-kindern-durch-vorlesen-foerdern.html Vorlesetag 2014: Lesekompetenz von Kindern durch Vorlesen fördern AOK-Mitarbeiter sind in der ganzen Region dabei Wenn Kindern vorgelesen wird, fördert das ihre Motivation, selbst lesen zu können. Angesichts von 7,5 Mio. Analphabeten in Deutschland hat es sich die Stiftung Lesen mit ihrem jährlichen Vorlesetag zur Aufgabe gemacht, die Lesekompetenz zu fördern. Zum ersten Mal beteiligt sich die AOK Rhein-Neckar-Odenwald übermorgen, am 21. November 2014, in der gesamten Rhein-Neckar-Region an der Aktion. Vorlesetag 2014: Lesekompetenz von Kindern durch Vorlesen fördern

AOK-Mitarbeiter sind in der ganzen Region dabei

Wenn Kindern vorgelesen wird, fördert das ihre Motivation, selbst lesen zu können. Angesichts von 7,5 Mio. Analphabeten in Deutschland hat es sich die Stiftung Lesen mit ihrem jährlichen Vorlesetag zur Aufgabe gemacht, die Lesekompetenz zu fördern. Zum ersten Mal beteiligt sich die AOK Rhein-Neckar-Odenwald übermorgen, am 21. November 2014, in der gesamten Rhein-Neckar-Region an der Aktion.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Kitas Geschichten vorlesen, unter anderem das Buch „Die Schnecke und der Buckelwal“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler. Es vereint die Themen Freundschaft, Fernweh, Gefahr und Rettung in einer zauberhaften Geschichte. Nathalie Roncone, Kunden-Center Leiterin der AOK Rhein-Neckar-Odenwald in Neckargemünd, ist mit von der Partie: „Ich habe als Kind Vorlesestunden geliebt, deshalb habe ich mich auch gleich gemeldet alsmein Arbeitgeber mich gefragt hat, ob ich beim Vorlesetag mitmache. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man nicht lesen kann.“

Wie sie werden er an diesem Vormittag mehrere AOK-Mitarbeiter in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis ihre Schreibtische gegen einen Platz im Kindergarten tauschen und aus einem Buch vorlesen. „Dass Kinder nicht ohne Lesekompetenz die Schule verlassen, liegt der AOK sehr am Herzen“, sagt Geschäftsführer Stefan Strobel im Vorfeld der Leseaktion.“ Denn wer Lesen kann, ist besser in der Lage, sich über eine gesunde Lebensführung zu informieren.“ Er verweist damit auch auf die nachgewiesene Beziehung zwischen Bildung und Gesundheitszukunftschancen. Mitmachen beim Vorlesetag kann jeder. Wer sich auf die Schnelle noch beteiligen will, kann auf der Homepage des bundesweiten Vorlesetags www.vorlesetag.de Institutionen finden, die sich für diesen Tag einen Vorleser für ihre Kinder und Jugendlichen wünschen. Und dann einfach nach einer kurzen Anmeldung mit einem Buch unter dem Arm dort hingehen.

Diese AOK-Mitarbeiter sind an folgenden Orten dabei:

Weinheim, Kindergarten Waid, Svenja Tomaskowitz

Gaiberg, Kindergarten Gänseblümchen, Nathalie Roncone

Eberbach, Kita St. Elisabeth, Sophia Schwellinger

Sandhausen, Anne-Frank-Kindergarten, Frank Weinelt

MA-Neckarstadt, St. Bonifazius Kindergarten, Christian Janesch

MA-Waldhof, Kath. Kindergarten St. Marien, Peter Neubauer

HD-Emmertsgrund, Medienzentrum Bürgerhaus, Alexander Föhr

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news-1194 Tue, 04 Nov 2014 00:00:00 +0100 Erkältungszeit im Anmarsch: Fast jeder Dritte in der Region wird behandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/erkaeltungszeit-im-anmarsch-fast-jeder-dritte-in-der-region-wird-behandelt.html Erkältungszeit im Anmarsch Fast jeder Dritte in der Region wird behandelt Noch vor wenigen Tagen waren die Plätze in Parks, Straßencafés, und Biergärten begehrt und gut besucht. Ein goldener Oktober ist zu Ende gegangen. In den nächsten Tagen werden sich die Temperaturen aber merklich nach unten entwickeln. Das milde Wetter hat sich laut Meteorologen bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Das ungemütliche und wechselhafte Herbstwetter, das folgt, begünstigt Erkältungskrankheiten. Die Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion waren davon im letzten Jahr stark betroffen, wie AOK-Zahlen zeigen. Information für Pressevertreter: Auf Anfrage erhalten Sie auch die Zahlen für Mannheim, Heidelberg, den Rhein-Neckar-Kreis sowie den Neckar-Odenwald-Kreis. Tel. 0621 1768397 oder alexander.foehr@bw.aok.de Erkältungszeit im Anmarsch

Fast jeder Dritte in der Region wird behandelt

Noch vor wenigen Tagen waren die Plätze in Parks, Straßencafés, und Biergärten begehrt und gut besucht. Ein goldener Oktober ist zu Ende gegangen. In den nächsten Tagen werden sich die Temperaturen aber merklich nach unten entwickeln. Das milde Wetter hat sich laut Meteorologen bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Das ungemütliche und wechselhafte Herbstwetter, das folgt, begünstigt Erkältungskrankheiten. Die Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion waren davon im letzten Jahr stark betroffen, wie AOK-Zahlen zeigen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) geht laut neuester Prognosen aufgrund des so genannten El Niño-Ereignisses von einem kalten Winter aus. „Bei kaltem Schmuddelwetter in den Wintermonaten können wir anhand der uns vorliegenden Zahlen der letzten Jahren von einer deutlichen Steigerung bei den akuten Infektionen der oberen Atemwege ausgehen“, so der Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald. Welche Folgen das hat zeigen die Zahlen aus dem Winter 2012/13, der ebenfalls trüb und der sonnenärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung war.

Im ersten Quartal 2013 waren rund zweieinhalb Mal mehr Versicherte Betroffen als im dritten Quartal 2013. Nach den Zahlen der AOK Rhein-Neckar-Odenwald waren im vergangenen Jahr im Rhein-Neckar-Kreis, dem Neckar-Odenwald-Kreis, Mannheim und Heidelberg 121.600 Versicherte wegen Infektionen der oberen Atemwege in ambulanter oder stationärer Behandlung. „Das sind pro 1000 Versicherte 327 erkrankte Personen, also etwas weniger als ein Drittel“, verdeutlicht Strobel das Ausmaß. Frauen (335 pro 1000 Versicherte) sind dabei etwas häufiger betroffen als Männer (318 pro 1000 Versicherte). Auch die Zahlen in den Städten und Kreisen unterscheiden sich. Mannheim war am stärksten betroffen (365 pro 1000 Versicherte), dahinter folgen der Rhein-Neckar-Kreis (316 pro 1000 Versicherte), der Neckar-Odenwald-Kreis (306 pro 1000) und Heidelberg (297 von 1000). Dabei dürfte die tatsächliche Häufigkeit sogar noch höher sein, da erfahrungsgemäß nicht alle Betroffenen zum Arzt gehen und die Statistik nur die Erkrankungen mit Arztbesuch umfasst. Die Zahlen von 2013 sind die höchsten in den letzten Jahren. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 war nur ein Viertel betroffen.

Während rund 80 Prozent aller Säuglinge behandelt werden, nimmt die Zahl ab dem fünften Lebensjahr stark ab. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind noch rund 40 Prozent betroffen, in der Altersgruppe ab 75 Jahren werden hingegen nur noch 10 Prozent behandelt.

Zur Gruppe der akuten Infekte der oberen Atemwege gehören Erkrankungen wie der grippale Infekt, akute Entzündungen von Hals und Rachen, Erkältungsschnupfen, akute Mandelentzündung, Erkältungsschnupfen und akuten Nasennebenhöhlenentzündung.

„Um die Abwehrkräfte zu stärken, sollte man ausreichend trinken, viel frisches Obst und Gemüse essen uns sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen. Regelmäßiges Händewaschen sollte sowieso selbstverständlich sein“, rät Strobel. Wenn Schmerzen bei der Atmung auftreten, rät er dazu, einen Arzt aufzusuchen. Auch bei Fieber über 38.5 Grad Celsius, das länger als einen Tag anhält, oder bei kurzfristig sehr hohem Fieber – über 40,5 Grad Celsius – sollte man unbedingt zum Arzt, so der AOK-Geschäftsführer.

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news-1195 Thu, 23 Oct 2014 00:00:00 +0200 AOK-Krankenhausnavigator mit neuen Zahlen: Mehrere Krankenhäuser in der Region mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/rhein-neckar-odenwald/lesen/aok-krankenhausnavigator-mit-neuen-zahlen-mehrere-krankenhaeuser-in-der-region-mit-ueberdurchschnittl.html AOK-Krankenhausnavigator mit neuen Zahlen Mehrere Krankenhäuser in der Region mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen Die AOK hat ihren Krankenhausnavigator aktualisiert und erweitert: Ab sofort kann sich jeder auf dem Online-Portal über die Qualität der Kliniken bei Entfernung des Blinddarms informieren. Außerdem wurden die Klinikergebnisse zu allen anderen bewerteten Operationen wie unter anderem der Gallenblasenentfernung, der Operation von Oberschenkelbrüchen oder dem Einsetzen eines therapeutischen Herzkatheters auf den neusten Stand gebracht. „Patienten können vor einem planbaren Eingriff die Behandlungsqualität von Klinken vergleichen und einweisende Ärzte haben hier eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Empfehlung eines Krankenhauses. Zudem freuen wir uns, dass viele Kliniken die Ergebnisse unserer Datenauswertungen schon seit Jahren für ihre Qualitätssicherung“, sagt der Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, Stefan Strobel. AOK-Krankenhausnavigator mit neuen Zahlen

Mehrere Krankenhäuser in der Region mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen

Die AOK hat ihren Krankenhausnavigator aktualisiert und erweitert: Ab sofort kann sich jeder auf dem Online-Portal über die Qualität der Kliniken bei Entfernung des Blinddarms informieren. Außerdem wurden die Klinikergebnisse zu allen anderen bewerteten Operationen wie unter anderem der Gallenblasenentfernung, der Operation von Oberschenkelbrüchen oder dem Einsetzen eines therapeutischen Herzkatheters auf den neusten Stand gebracht. „Patienten können vor einem planbaren Eingriff die Behandlungsqualität von Klinken vergleichen und einweisende Ärzte haben hier eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Empfehlung eines Krankenhauses. Zudem freuen wir uns, dass viele Kliniken die Ergebnisse unserer Datenauswertungen schon seit Jahren für ihre Qualitätssicherung“, sagt der Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald, Stefan Strobel.

Bei Operationen wie der Entfernung des Blinddarms, gibt es oftmals genug zeitlichen Vorlauf, um sich auf www.aok.de/krankenhausnavigator zu informieren. „Diese Möglichkeit sollten Patienten auch in unserer Region nutzen“, sagt Strobel. Es handele sich zwar um einen Routineeingriff, der in Deutschland jedes Jahr knapp 140.000 Mal durchgeführt werde, trotzdem könne es dabei zu Komplikationen kommen.

Insgesamt traten bei 5,69 Prozent der behandelten Patienten nach der OP Komplikationen auf (jeder 18. Patient). So kam es zu ungeplanten Folgeeingriffen innerhalb von 90 Tagen (bei 3,63 Prozent der Patienten) oder es traten Komplikationen auf (bei 4,16 Prozent der Patienten), wie ein Wiederaufreißen der Wunde, Infektionen oder eine Blutvergiftung. Der Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) liegen Daten von 103.000 AOK-Versicherten zugrunde, die von 2010 bis 2012 in 946 Kliniken operiert wurden.

Erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen den Kliniken

„Besonders bemerkenswert sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Kliniken“, erklärte Prof. Hans-Joachim Meyer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, und zugleich Mitglied des Panels „Bauchchirurgie“, das die wissenschaftlichen Indikatoren erarbeitet hat, um die Qualität der Blinddarm-OPs zu messen. Im besten Viertel der Kliniken liegt der Anteil der Patienten mit Komplikationen unter 3,23 Prozent (jeder 31. Patient), während das Viertel der Kliniken mit den schlechtesten Ergebnissen eine Komplikationsrate von 7,88 Prozent aufweist (jeder 13. Patient). In den schlechten Kliniken waren damit mehr als doppelt so viele Patienten von Komplikationen betroffen wie im besten Viertel.

Zur Messung der Qualität verwendet die AOK seit 2010 das Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Der AOK-Krankenhausnavigator enthält bereits Klinikbewertungen zu planbaren Operationen an Hüft- und Kniegelenken, dem Einsetzen eines therapeutischen Herzkatheters (PCI) bei Patienten ohne Herzinfarkt und der Entfernung der Gallenblase. Für diese Operationen wurden die Ergebnisse im Krankenhausnavigator jetzt aktualisiert. Patienten können sich für jeden dieser Eingriffe eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei “AOK-Bäumchen“ für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten.

Das QSR-Verfahren ermöglicht eine Langzeitbetrachtung von Behandlungsergebnissen, die auch über den eigentlichen Krankenhausaufenthalt hinausgeht. Neben den Daten aller Krankenhäuser bezieht sie ebenso die der ambulanten Versorgung mit ein. Während das Wissen der Krankenhäuser über die Qualität der Therapie mit dem Verlassen der Klinik endet, kann die AOK auch spätere Komplikationen sichtbar machen, die an anderer Stelle behandelt wurden.

Mehrere Krankenhäuser in der Region schneiden überdurchschnittlich gut ab

Stefan Strobel stellt fest, dass viele Krankenhäuser in der Region überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielen und damit ihrem guten Ruf auch messbar gerecht werden. In Mannheim überzeugt das Theresienkrankenhaus (TKH) mit sehr guten Ergebnissen bei der Operation von Oberschenkelbrüchen und Operationen von Hüftarthrose (drei Bäumchen). In Heidelberg machen das Universitätsklinikum, das St. Josefskrankenhaus und das Krankenhaus Salem dem international guten Ruf Heidelbergs als Klinikstandort der Spitzenklasse alle Ehre und erhalten mehrfach Spitzenwertungen (unter anderem Gallenblasenentfernung und Blinddarm). Aber auch kleinere Kliniken in der Region wissen zu überzeugen. So erzielen die Neckar-Odenwald-Kliniken in Mosbach in drei Kategorien sehr gute Ergebnisse. Auch die GRN-Kliniken in Weinheim, Sinsheim, Schwetzingen und Eberbach erzielen mehrfach die höchste Wertung von drei Bäumchen.

„Das Ergebnis zeigt, dass sich bei planbaren Operationen das Vergleichen lohnt. Viele Kliniken in der Region können zufrieden auf die Ergebnisse blicken, liegen sie doch oft über dem Bundesdurchschnitt. Das sind insbesondere für die Patientinnen und Patienten in der Region erfreuliche Zahlen“, so Strobel abschließend.

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