Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Fri, 27 Nov 2020 17:51:24 +0100 Fri, 27 Nov 2020 17:51:24 +0100 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-4028 Thu, 12 Nov 2020 15:02:27 +0100 AOK-RückenKonzept: Gezielt gegen den Schmerz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-rueckenkonzept-gezielt-gegen-den-schmerz.html Qualitätsbericht Prävention 2020: AOK-RückenKonzept reduziert Schmerzen und Kosten

Wer kennt ihn nicht – den Rückenschmerz. Eine Volkskrankheit - allein in Baden-Württemberg leiden über 700.000 AOK-Versicherte unter chronischen, unspezifischen Rückenschmerzen. Prävention, also Vorbeugen, lautet das Motto. Zu diesem Ergebnis kommt eine Evaluation der Präventionsmaßnahme AOK-RückenKonzept, die neben anderen Ergebnissen im Qualitätsbericht Prävention 2020 der AOK Baden-Württemberg aufgeführt wird. Die Evaluation bestätig, dass sich bei den Teilnehmern des Trainings alle Schmerz- und Funktionsparameter verbessern. Die Arbeitsunfähigkeitstage reduzieren sich um bis zu sieben Tagen und es kommt zu einer Senkung der Krankheitskosten.


Vorsorgemaßnahmen bei Versicherten gefragt

Bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg haben die Versicherten den Mehrwert der Stärkung des Rückens erkannt. "2019 besuchten 4.500 Teilnehmer das Rückenstudio der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Das AOK-RückenKonzept ist ein gutes Beispiel für gelungene Prävention", sagt Marc Digeser, Diplom-Sportpädagoge bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dies untermauern die Analysen des AOK-RückenKonzepts.


Maßgeschneidertes Training

Als Basis für einen maßgeschneiderten Trainingsplan erstellen AOK-Sportfachkräfte nach einem Eingangstest und ausführlichen Anamnese ein computerermitteltes Kraft- und Beweglichkeitsprofil der Wirbelsäule. Neben einem gerätegestützten Programm lernen die Versicherten Übungen zur Mobilisation und Kräftigung, die sie zu Hause machen können. Darüber hinaus erlernen sie ergonomische Verhaltensweisen sowie Arbeits- und Hebetechniken, die ein Fortschreiten der Rückenprobleme eindämmen oder verhindern sollen. Ein Abschlusstest dokumentiert schließlich, was das Training bewirkt hat. Um Kontinuität auch in Pandemiezeiten zu sichern, wird das Trainingsprogramm AOK-RückenKonzept auch aktuell fortgesetzt.

 

Hinweis für die Redaktionen

Das Evaluationsergebnis zum AOK-RückenKonzept sowie weitere Evaluationen verschiedener Präventionsmaßnahmen werden im Qualitätsbericht Prävention 2020 der AOK Baden-Württemberg aufgeführt.

 

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news-4021 Wed, 11 Nov 2020 14:59:26 +0100 Neue GESUNDNAH-Laufstrecke im Zentralbereich Villingen-Schwenningen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/neue-gesundnah-laufstrecke-im-zentralbereich-villingen-schwenningen.html Seit Kurzem bieten sich in Villingen-Schwenningen neue Möglichkeiten zur Bewegung an der frischen Luft: Die GESUNDNAH-Route - eine Bewegungsstrecke im Zentralbereich der beiden Stadtbezirke. Entstanden ist die GESUNDNAH-Route im Zuge eines kommunalen Gesundheitsförderungsprojektes der AOK – Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Villingen-Schwenningen.

 

Oberbürgermeister Jürgen Roth und Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg eröffneten am 11. November die Route.

 

Mit Bewegung fit bleiben

Ein möglichst breites Publikum für die Route zu erreichen, ist auch zentrales Anliegen der AOK – Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Menschen für Bewegung zu begeistern ist für uns als Gesundheitskasse ein zentrales Anliegen. Die neue GESUNDNAH-Route leistet dafür hier in der Region einen wichtigen Beitrag“, so Herrmann. „Die Idee, gemeinsam mit der Stadt eine Bewegungs-Route zu initiieren, hat uns daher sofort überzeugt: Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und hält mobil. Die neue Route ist ein tolles Angebot an der frischen Luft coronagerecht und individuell das Immunsystem zu stärken.“ Gerade in der aktuellen Pandemie-Situation ist dies besonders wichtig. Mit einer Länge von 8,5 Kilometern eignet sich die Strecke zur Bewegung jeglicher Art: Jogger, Nordic-Walker, Spaziergänger, Radfahrer oder Wanderer kommen hier auf ihre Kosten.

 

Strecke mit Aussicht

Die zentrale Lage und die Möglichkeit, den Streckenverlauf individuell anzupassen, stellen weitere wichtige Aspekte der Laufstrecke dar. Wem die Strecke zu kurz ist, kann sie durch eine 2,5 Kilometer lange Bonus-Route, die am Wildgehege Natzental vorbeiführt, verlängern. Auch eine Verkürzung ist über einen der vielen angrenzenden Feldwege problemlos möglich. Ein Highlight der Route ist der Aussichtsturm „Auf der Wanne", der eine Sicht über die ganze Stadt und den gesamten Schwarzwald-Baar-Kreis bietet. Fünf Übersichtstafeln markieren die Einstiege der Strecke an zentralen Punkten wie zum Beispiel dem Schwarzwald-Baar-Klinikum und dem Jugend- und Kulturzentrum Klosterhof. „Die Route im Zentralbereich ist für alle Einwohner von Villingen-Schwenningen gleichermaßen gut erreichbar und verbindet das badische mit dem württembergischen Stadtgebiet“, so Marissa Kopp, Marketingleitung der Wirtschaft und Tourismus Villingen-Schwenningen GmbH.

 

Offizielle Eröffnung für 2021 geplant

Ein großes Eröffnungsfest ist laut Ingo Marot, Leiter Produktmanagement/ Marketing und Gesundheitsförderung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, aufgrund von Corona jedoch erst für 2021 vorgesehen. Dieses soll am Jugend- und Kulturzentrum Klosterhof stattfinden. „Dazu wollen wir zahlreiche Vereine, Betriebssport- und Laufgruppen einladen“, so Marot. Damit werde die Strecke dann offiziell eingeweiht

 

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news-4014 Mon, 09 Nov 2020 13:40:53 +0100 Landkreis Rottweil: Weniger Asthma-Erkrankungen im ländlichen Raum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-rottweil-weniger-asthma-erkrankungen-im-laendlichen-raum.html Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aktuell erschienen. Im Landkreis Rottweil leiden 3,7 Prozent Menschen unter Asthma bronchiale. Dies entspricht dem Durchschnittswert in Baden-Württemberg, liegt jedoch deutlich unter dem bundesweiten Schnitt von 4,2 Prozent laut des aktuell erschienen Gesundheitsatlas Asthma des WIdO Instituts.

 

Möglicherweise spielt die Luftqualität eine Rolle. Die Tendenz zeigt, dass Großstädter häufiger betroffen sind als Menschen im ländlichen Raum. Auch Alter und Geschlecht gelten als Einflussfaktoren. Bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre sind zunächst Jungen deutlich häufiger von Asthma betroffen als Mädchen. Mit zunehmendem Alter tritt die Krankheit dagegen häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Am häufigsten sind im Südwesten Frauen in der Altersgruppe 70 bis 79 Jahre betroffen (6,3 Prozent). Es zeigt sich eine deutliche Verlagerung hin zu älteren Menschen. Zu den Risikofaktoren, die Asthma verursachen können, zählen allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. Weitere Gründe für die Alters- und Geschlechtsunterschiede könnten aber auch hormonelle Einflüsse sein. 

 

Ist die Diagnose Asthma bronchiale gestellt, haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung. Hinsichtlich Corona weisen erste Studienergebnisse darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann.

 

Viele Präventionsmaßnahmen dienen sowohl als Primärprävention der Vorbeugung als auch in der Sekundärprävention dazu, ein bereits bestehendes Asthma positiv zu beeinflussen. "Der Fokus liegt im Rauchverzicht", sagt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsfachkraft bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Aber auch eine gesunde Ernährung, um Übergewicht zu vermeiden und um das Immunsystem zu stärken unterstützt die Asthma-Therapie positiv. "Außerdem ist regelmäßige Bewegung an frischer Luft wichtig um die Atemmuskulatur zu kräftigen, die Fitness zu stärken und den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen“, so Zeller-Thorn.

 

Hinweise an die Redaktionen

 

Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet. Erklärtes Ziel dieser Analysen ist es, den Akteuren vor Ort fundierte Informationen über das Krankheitsgeschehen in ihrer Region bereitzustellen. In die Analyse einbezogen wurden Patienten mit einer ärztlich dokumentierten Asthma-Diagnose oder einer Teilnahme am DMP Asthma, die zudem ein Asthma-spezifisches Medikament erhielten.

 

Der Gesundheitsatlas für Baden-Württemberg bietet neben einem Vergleich der tatsächlichen Krankheitshäufigkeit auch eine Modellrechnung, die einen „fairen“ Vergleich zwischen den Regionen ermöglicht: Hierbei werden die Unterschiede herausgerechnet, die durch die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung in den einzelnen Kommunen des Landes entstehen. Insgesamt bleiben die regionalen Unterschiede bei der Krankheitshäufigkeit im fairen Vergleich bestehen, die Ergebnisse unterscheiden sich kaum.

 

 

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news-4013 Mon, 09 Nov 2020 13:40:38 +0100 Landkreis Tuttlingen: Weniger Asthma-Erkrankungen im ländlichen Raum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-tuttlingen-weniger-asthma-erkrankungen-im-laendlichen-raum.html Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aktuell erschienen. Im Landkreis Tuttlingen leiden weniger Menschen unter Asthma bronchiale (Asthma) als im Durchschnitt in Baden-Württemberg. Im Landkreis Tuttlingen leiden mit 3,5 Prozent weniger Menschen unter Asthma bronchiale (Asthma) als der Durchschnitt in Baden-Württemberg (3,7 Prozent). Deutlich darüber liegt der bundesweite Schnitt mit 4,2 Prozent laut des aktuell erschienen Gesundheitsatlas Asthma.

 

Möglicherweise spielt die Luftqualität eine Rolle. Die Tendenz zeigt, dass Großstädter häufiger betroffen sind als Menschen im ländlichen Raum. Auch Alter und Geschlecht gelten als Einflussfaktoren. Bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre sind zunächst Jungen deutlich häufiger von Asthma betroffen als Mädchen. Mit zunehmendem Alter tritt die Krankheit dagegen häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Am häufigsten sind im Südwesten Frauen in der Altersgruppe 70 bis 79 Jahre betroffen (6,3 Prozent). Es zeigt sich eine deutliche Verlagerung hin zu älteren Menschen. Zu den Risikofaktoren, die Asthma verursachen können, zählen allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. Weitere Gründe für die Alters- und Geschlechtsunterschiede könnten aber auch hormonelle Einflüsse sein.

 

Ist die Diagnose Asthma bronchiale gestellt, haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung. Hinsichtlich Corona weisen erste Studienergebnisse darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann.

 

Viele Präventionsmaßnahmen dienen sowohl als Primärprävention der Vorbeugung als auch in der Sekundärprävention dazu, ein bereits bestehendes Asthma positiv zu beeinflussen. "Der Fokus liegt im Rauchverzicht“, sagt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsfachkraft bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Tuttlingen. Aber auch eine gesunde Ernährung, um Übergewicht zu vermeiden und um das Immunsystem zu stärken unterstützt die Asthma-Therapie positiv. "Außerdem ist regelmäßige Bewegung an frischer Luft wichtig, um die Atemmuskulatur zu kräftigen, die Fitness zu stärken und den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen“, so Zeller-Thorn.

 

Hinweise an die Redaktionen

 

Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet. Erklärtes Ziel dieser Analysen ist es, den Akteuren vor Ort fundierte Informationen über das Krankheitsgeschehen in ihrer Region bereitzustellen. In die Analyse einbezogen wurden Patienten mit einer ärztlich dokumentierten Asthma-Diagnose oder einer Teilnahme am DMP Asthma, die zudem ein Asthma-spezifisches Medikament erhielten.

 

Der Gesundheitsatlas für Baden-Württemberg bietet neben einem Vergleich der tatsächlichen Krankheitshäufigkeit auch eine Modellrechnung, die einen „fairen“ Vergleich zwischen den Regionen ermöglicht: Hierbei werden die Unterschiede herausgerechnet, die durch die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung in den einzelnen Kommunen des Landes entstehen. Insgesamt bleiben die regionalen Unterschiede bei der Krankheitshäufigkeit im fairen Vergleich bestehen, die Ergebnisse unterscheiden sich kaum.

 

 

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news-4012 Mon, 09 Nov 2020 13:39:59 +0100 Schwarzwald-Baar-Kreis: Weniger Asthma-Erkrankungen im ländlichen Raum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-weniger-asthma-erkrankungen-im-laendlichen-raum.html Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) neu veröffentlicht. Im Schwarzwald-Baar Kreis leiden weniger Menschen unter Asthma bronchiale als im Durchschnitt. Im Schwarzwald-Baar Kreis leiden mit 3,6 Prozent weniger Menschen unter Asthma bronchiale (Asthma) als durchschnittlich in Baden-Württemberg (3,7 Prozent). Deutlich darüber liegt der bundesweite Schnitt mit 4,2 Prozent, laut des aktuell erschienen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO).

 

Möglicherweise spielt die Luftqualität eine Rolle. Die Tendenz zeigt, dass Großstädter häufiger betroffen sind als Menschen im ländlichen Raum. Auch Alter und Geschlecht gelten als Einflussfaktoren. Bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre sind zunächst Jungen deutlich häufiger von Asthma betroffen als Mädchen. Mit zunehmendem Alter tritt die Krankheit dagegen häufiger bei Frauen als bei Männern auf. Am häufigsten sind im Südwesten Frauen in der Altersgruppe 70 bis 79 Jahre betroffen (6,3 Prozent). Es zeigt sich eine deutliche Verlagerung hin zu älteren Menschen. Zu den Risikofaktoren, die Asthma verursachen können, zählen allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. Weitere Gründe für die Alters- und Geschlechtsunterschiede könnten aber auch hormonelle Einflüsse sein.

 

Ist die Diagnose Asthma bronchiale gestellt, haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf durch die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) positiv zu beeinflussen. Entscheidend ist – neben der Motivation für einen gesunden Lebensstil – eine strukturierte Therapie. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung. Hinsichtlich Corona weisen erste Studienergebnisse darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann.

 

Viele Präventionsmaßnahmen dienen sowohl als Primärprävention der Vorbeugung als auch in der Sekundärprävention dazu, ein bereits bestehendes Asthma positiv zu beeinflussen. „Der Fokus sollte auf dem Rauchverzicht liegen, aber auch falsche Ernährung und infolgedessen Übergewicht kann ein Asthma befördern“, sagt Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen. Außerdem sollten Asthmapatienten nicht auf sportliche Aktivitäten verzichten betont Fries-Spöcker, denn dies stärke Fitness und Belastbarkeit.

 

Hinweise an die Redaktionen

 

Für den Gesundheitsatlas wurde ein neuartiges Hochrechnungsverfahren verwendet, das für diesen Zweck vom Wissenschaftlichen Institut der AOK in Zusammenarbeit mit der Universität Trier entwickelt worden ist. Es erlaubt auf Basis der Abrechnungsdaten der AOK-Versicherten zuverlässige Aussagen zu Krankheitshäufigkeiten in der Gesamtbevölkerung bis auf die lokale Ebene. Unterschiede zwischen den AOK-Versicherten und der Gesamtbevölkerung in Bezug auf Alter, Geschlecht und Krankheitshäufigkeit werden dabei durch ein innovatives statistisches Verfahren herausgerechnet. Erklärtes Ziel dieser Analysen ist es, den Akteuren vor Ort fundierte Informationen über das Krankheitsgeschehen in ihrer Region bereitzustellen. In die Analyse einbezogen wurden Patienten mit einer ärztlich dokumentierten Asthma-Diagnose oder einer Teilnahme am DMP Asthma, die zudem ein Asthma-spezifisches Medikament erhielten.

 

Der Gesundheitsatlas für Baden-Württemberg bietet neben einem Vergleich der tatsächlichen Krankheitshäufigkeit auch eine Modellrechnung, die einen „fairen“ Vergleich zwischen den Regionen ermöglicht: Hierbei werden die Unterschiede herausgerechnet, die durch die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung in den einzelnen Kommunen des Landes entstehen. Insgesamt bleiben die regionalen Unterschiede bei der Krankheitshäufigkeit im fairen Vergleich bestehen, die Ergebnisse unterscheiden sich kaum.

 

 

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news-3986 Tue, 03 Nov 2020 14:49:04 +0100 Landkreis Rottweil - Magengeschwüre: Männer häufiger betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-rottweil-magengeschwuere-maenner-haeufiger-betroffen.html Wenn der Bauch nach dem Essen schmerzt – Anlässlich des Internationalen Magen-Darm Tages am 7. November möchte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für das Thema Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür sensibilisieren. Zwar ist die Anzahl an AOK-Versicherten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür im Kreis Schwarzwald-Baar-Heuberg 2019 mit 1.604 Versicherten im Verhältnis zum Vorjahr (1.637) leicht rückläufig, insgesamt gesehen jedoch immer noch hoch. Im Landkreis Rottweil zeigt sich ein leicht differenziertes Bild: Hier stagnieren die Zahlen 2019 mit 436 Betroffenen, 2018 waren es 432 Versicherte. Interessant ist, dass die Mehrzahl der Betroffenen älter als 50 Jahre ist, wobei die landesweite Verteilung deutlich mehr Männer (15.423) als Frauen (12.882) zeigt.

 

Auf das Bauchgefühl hören

Oft bleiben die ersten Anzeichen für eine Erkrankung über einen längeren Zeitraum unentdeckt vor allem dann, wenn die Beschwerden nicht eindeutig sind oder von den Betroffenen als wenig belastend wahrgenommen werden. „Schmerzen im Oberbauch, die oft in direktem Zusammenhang mit den Mahlzeiten stehen, können auf ein Geschwür hinweisen. Verschwinden diese nach dem Essen für einige Stunden, deutet dies auf ein Magengeschwür hin“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Treten sie in der Nacht bei leerem Magen auf, weist dies auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hin. Schmerzen, die sich vor allem direkt nach dem Essen bemerkbar machen, können Anzeichen für Geschwüre im Magenkörper sein.“

 

Arztbesuch nicht aufschieben

Dieser dient der Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Ausschluss bösartiger Erkrankungen. „Wird eine Helicobacter-pylori-Infektion nachgewiesen, steht das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Bei mehr als 90 von 100 Patienten kann mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika eine Heilung erzielt werden. Vermieden werden sollten Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke, die die Magensaftproduktion stark anregen. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen können ebenfalls die Genesung und die Vorbeugung einer erneuten Erkrankung unterstützen. 

 

Gut beraten

Interessierten bietet die AOK-liveonline Coachings rund um das Thema Gesundheit an. Kostenlos und bequem von zu Hause aus aok.de/bw/liveonline.

 

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news-3987 Tue, 03 Nov 2020 14:45:41 +0100 Landkreis Tuttlingen - Magengeschwüre: Männer häufiger betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-tuttlingen-magengeschwuere-maenner-haeufiger-betroffen.html Wenn der Bauch nach dem Essen schmerzt – Anlässlich des Internationalen Magen-Darm Tages am 7. November möchte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für das Thema Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür sensibilisieren. Zwar ist die Anzahl an AOK-Versicherten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür im Kreis Schwarzwald-Baar-Heuberg 2019 mit 1.604 Versicherten im Verhältnis zum Vorjahr (1.637) leicht rückläufig, insgesamt gesehen jedoch immer noch hoch. 2019 sind im Landkreis Tuttlingen 576 Betroffene zu verzeichnen. Interessant ist, dass die Mehrzahl der Betroffenen älter als 50 Jahre ist, wobei die Verteilung deutlich mehr Männer (15.423) als Frauen (12.882) zeigt.

 

Auf das Bauchgefühl hören

Oft bleiben die ersten Anzeichen für eine Erkrankung über einen längeren Zeitraum unentdeckt vor allem dann, wenn die Beschwerden nicht eindeutig sind oder von den Betroffenen als wenig belastend wahrgenommen werden. „Schmerzen im Oberbauch, die oft in direktem Zusammenhang mit den Mahlzeiten stehen, können auf ein Geschwür hinweisen. Verschwinden diese nach dem Essen für einige Stunden, deutet dies auf ein Magengeschwür hin“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Treten sie in der Nacht bei leerem Magen auf, weist dies auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hin. Schmerzen, die sich vor allem direkt nach dem Essen bemerkbar machen, können Anzeichen für Geschwüre im Magenkörper sein.“

 

Arztbesuch nicht aufschieben

Dieser dient der Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Ausschluss bösartiger Erkrankungen. „Wird eine Helicobacter-pylori-Infektion nachgewiesen, steht das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Bei mehr als 90 von 100 Patienten kann mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika eine Heilung erzielt werden. Vermieden werden sollten Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke, die die Magensaftproduktion stark anregen. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen können ebenfalls die Genesung und die Vorbeugung einer erneuten Erkrankung unterstützen.

 

Gut beraten

Interessierten bietet die AOK-liveonline Coachings rund um das Thema Gesundheit an. Kostenlos und bequem von zu Hause aus aok.de/bw/liveonline.

 

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news-3985 Tue, 03 Nov 2020 14:27:56 +0100 Schwarzwald-Baar Kreis - Magengeschwüre: Männer häufiger betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-magengeschwuere-maenner-haeufiger-betroffen.html Wenn der Bauch nach dem Essen schmerzt - Anlässlich des Internationalen Magen-Darm Tages am 7. November möchte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für das Thema Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür sensibilisieren. Zwar ist die Anzahl der Versicherten der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür 2019 mit 1.604 Versicherten im Verhältnis zum Vorjahr (1.637) leicht rückläufig, insgesamt gesehen ist sie jedoch immer noch hoch. Dies trifft auch für den Schwarzwald-Baar Kreis zu. 2019 waren hier 592 Versicherte betroffen, 2018 waren es noch 620 Personen. Interessant ist, dass die Mehrzahl der Betroffenen älter als 50 Jahre ist, wobei die Verteilung landesweit deutlich mehr Männer (15.423) als Frauen (12.882) zeigt.

 

Auf das Bauchgefühl hören 

Oft bleiben die ersten Anzeichen für eine Erkrankung über einen längeren Zeitraum unentdeckt vor allem dann, wenn die Beschwerden nicht eindeutig sind oder von den Betroffenen als wenig belastend wahrgenommen werden. „Schmerzen im Oberbauch, die oft in direktem Zusammenhang mit den Mahlzeiten stehen, können auf ein Geschwür hinweisen. Verschwinden diese nach dem Essen für einige Stunden, deutet dies auf ein Magengeschwür hin“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Treten sie in der Nacht bei leerem Magen auf, weist dies auf ein Zwölffingerdarmgeschwür hin. Schmerzen, die sich vor allem direkt nach dem Essen bemerkbar machen, können Anzeichen für Geschwüre im Magenkörper sein.“

 

Arztbesuch nicht aufschieben

Dieser dient vor allem zur Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Ausschluss bösartiger Erkrankungen. „Wird eine Helicobacter-pylori-Infektion nachgewiesen, steht das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Bei mehr als 90 von 100 Patienten kann mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika eine Heilung erzielt werden. Vermieden werden sollten Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke, die die Magensaftproduktion stark anregen. Das Reduzieren von Stress und regelmäßige Entspannungsübungen können ebenfalls die Genesung und die Vorbeugung einer erneuten Erkrankung unterstützen. 

 

Gut beraten

Interessierten bietet die AOK-liveonline Coachings rund um das Thema Gesundheit an. Kostenlos und bequem von zu Hause aok.de/bw/liveonline

 

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news-3988 Fri, 30 Oct 2020 09:55:05 +0100 Zu jeder Zeit: AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg weiterhin erreichbar https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-baden-wuerttemberg-beraet-ab-2-november-nach-telefonischer-terminvereinbarung-3.html Bis voraussichtlich 30. November findet die Beratung in den KundenCentern der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach telefonischer Terminvereinbarung statt. Unter der Telefonnummer 07721 9447804 sowie auf den Online-Kanälen und per App über das Online-Kundencenter »Meine AOK«  sind die AOK-Experten erreichbar. Alle Kontaktdaten stehen auf www.aok.de/bw/corona-erreichbarkeit.

 

"Wir sind verstärkt telefonisch und auf den Online-Kanälen für unsere Kundinnen und Kunden da“, unterstreicht Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. "Gerade in der aktuellen Situation ist es uns besonders wichtig, weiterhin persönlich mit unseren Versicherten in Kontakt zu bleiben. Denn auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten stehen wir ihnen bei allen Gesundheitsfragen zur Seite“, so der Geschäftsführer.

 

Zum Schutz der Kunden und Mitarbeitern wird das Kurs- und Seminarangebot in den AOK-Gesundheitszentren ebenfalls bis Ende November ausgesetzt. Das AOK-Rückenkonzept wird für aktuell stattfindende Maßnahmen vor dem Hintergrund der medizinischen Notwendigkeit unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften fortgesetzt.

 

 

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news-3934 Mon, 12 Oct 2020 11:01:53 +0200 Die Grippewelle rollt wieder an im Kreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/die-grippewelle-rollt-wieder-an-im-kreis-tuttlingen.html Wann handelt es sich eigentlich um eine Erkältung, wann um eine echte Grippe? Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg meldet insgesamt 77.762 Fälle von akuten, behandlungsbedürftigen Erkältungskrankheiten für das Jahr 2019. Das entspricht rund einem Drittel aller Versicherten. Im Landkreis Tuttlingen waren 25.246 Menschen betroffen. Wobei kleine Kinder doppelt so oft betroffen sind wie Erwachsene. „Häufig fängt eine Erkältung zum Beispiel mit Kratzen im Hals an, bald kann dann die Nase anfangen zu laufen und zuschwellen. Auch wenn man sich während einer Erkältung manchmal richtig krank fühlen kann, bekämpft das Immunsystem die Infektion gewöhnlich ohne Probleme von selbst“, erklärt Ärztin Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch, von der AOK Baden-Württemberg. „Eine Erkältung ist normalerweise deutlich harmloser als eine echte Grippe. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun, deren Ursache eine Infektion mit Influenza-Viren ist und viel stärkerer Beschwerden verursacht.“ Eine Grippe beginnt im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen“, so die AOK-Ärztin.

 

Grippeschutzimpfung empfohlen

 

Trotz der Corona-Pandemie spricht sich die Ständige Impfkommission (STIKO) weiterhin dafür aus, dass in Deutschland in erster Linie besonders gefährdete Personen gegen die Grippe geimpft werden sollten. Der Fokus in der Grippesaison 2020/2021 solle "klar auf Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe liegen", so das Expertengremium des Robert Koch-Instituts (RKI). Gerade Senioren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Ärzte und Pflegekräfte sollten sich impfen lassen, da diese mit vielen besonders gefährdeten Menschen Kontakt haben. Allerdings, so die Kommission, sei gerade ab einem Alter von 60 Jahren die Impfquote mit 35 Prozent bislang völlig unzureichend gewesen. Auch bei den Personen mit chronischen Grunderkrankungen haben sich trotz Empfehlung bislang nur 20 bis 50 Prozent immunisieren lassen. Für ihre Versicherten übernimmt die AOK die Grippeschutzimpfung.

 

Erkältung oder Corona

 

Die Abgrenzung von Erkältung und Corona ist schwieriger als bei der Grippe, da die Symptome beider Erkrankungen unspezifisch und teils ähnlich sind. Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie.

 

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news-3930 Mon, 12 Oct 2020 10:53:10 +0200 Die Grippewelle rollt wieder an im Kreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/die-grippewelle-rollt-wieder-an.html Wann handelt es sich eigentlich um eine Erkältung, wann um eine echte Grippe? Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg meldet insgesamt 77.762 Fälle von akuten, behandlungsbedürftigen Erkältungskrankheiten für das Jahr 2019. Das entspricht rund einem Drittel aller Versicherten. Im Landkreis Rottweil waren 22.487 Menschen betroffen. Wobei kleine Kinder doppelt so oft betroffen sind wie Erwachsene. „Häufig fängt eine Erkältung zum Beispiel mit Kratzen im Hals an, bald kann dann die Nase anfangen zu laufen und zuschwellen. Auch wenn man sich während einer Erkältung manchmal richtig krank fühlen kann, bekämpft das Immunsystem die Infektion gewöhnlich ohne Probleme von selbst“, erklärt Ärztin Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch, von der AOK Baden-Württemberg. „Eine Erkältung ist normalerweise deutlich harmloser als eine echte Grippe. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun, deren Ursache eine Infektion mit Influenza-Viren ist und viel stärkerer Beschwerden verursacht.“ Eine Grippe beginnt im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen“, so die AOK-Ärztin.

 

Grippeschutzimpfung empfohlen

 

Trotz der Corona-Pandemie spricht sich die Ständige Impfkommission (STIKO) weiterhin dafür aus, dass in Deutschland in erster Linie besonders gefährdete Personen gegen die Grippe geimpft werden sollten. Der Fokus in der Grippesaison 2020/2021 solle "klar auf Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe liegen", so das Expertengremium des Robert Koch-Instituts (RKI). Gerade Senioren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Ärzte und Pflegekräfte sollten sich impfen lassen, da diese mit vielen besonders gefährdeten Menschen Kontakt haben. Allerdings, so die Kommission, sei gerade ab einem Alter von 60 Jahren die Impfquote mit 35 Prozent bislang völlig unzureichend gewesen. Auch bei den Personen mit chronischen Grunderkrankungen haben sich trotz Empfehlung bislang nur 20 bis 50 Prozent immunisieren lassen. Für ihre Versicherten übernimmt die AOK die Grippeschutzimpfung.

 

Erkältung oder Corona

 

Die Abgrenzung von Erkältung und Corona ist schwieriger als bei der Grippe, da die Symptome beider Erkrankungen unspezifisch und teils ähnlich sind. Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie. Wie man sich vor Corona schützen kann? Maske tragen, Hygiene-Vorschriften einhalten und Abstand waren! „Bis ein wirksamer Impfstoff entwickelt ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht sind alle Menschen zu solidarischem Handeln aufgefordert,“ lautet der Appell der AOK-Experten.

 

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news-3933 Mon, 12 Oct 2020 10:52:50 +0200 Die Grippewelle rollt wieder an im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/die-grippewelle-rollt-wieder-an-1.html Wann handelt es sich eigentlich um eine Erkältung, wann um eine echte Grippe? Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg meldet insgesamt 77.762 Fälle von akuten, behandlungsbedürftigen Erkältungskrankheiten für das Jahr 2019. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren 30.029 Menschen betroffen. Wobei kleine Kinder doppelt so oft betroffen sind wie Erwachsene. „Häufig fängt eine Erkältung zum Beispiel mit Kratzen im Hals an, bald kann dann die Nase anfangen zu laufen und zuschwellen. Auch wenn man sich während einer Erkältung manchmal richtig krank fühlen kann, bekämpft das Immunsystem die Infektion gewöhnlich ohne Probleme von selbst“, erklärt Ärztin Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch, von der AOK Baden-Württemberg. „Eine Erkältung ist normalerweise deutlich harmloser als eine echte Grippe. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun, deren Ursache eine Infektion mit Influenza-Viren ist und viel stärkerer Beschwerden verursacht.“ Eine Grippe beginnt im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen“, so die AOK-Ärztin.

 

Grippeschutzimpfung empfohlen

 

Trotz der Corona-Pandemie spricht sich die Ständige Impfkommission (STIKO) weiterhin dafür aus, dass in Deutschland in erster Linie besonders gefährdete Personen gegen die Grippe geimpft werden sollten. Der Fokus in der Grippesaison 2020/2021 solle "klar auf Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe liegen", so das Expertengremium des Robert Koch-Instituts (RKI). Gerade Senioren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Ärzte und Pflegekräfte sollten sich impfen lassen, da diese mit vielen besonders gefährdeten Menschen Kontakt haben. Allerdings, so die Kommission, sei gerade ab einem Alter von 60 Jahren die Impfquote mit 35 Prozent bislang völlig unzureichend gewesen. Auch bei den Personen mit chronischen Grunderkrankungen haben sich trotz Empfehlung bislang nur 20 bis 50 Prozent immunisieren lassen. Für ihre Versicherten übernimmt die AOK die Grippeschutzimpfung.

 

Erkältung oder Corona

 

Die Abgrenzung von Erkältung und Corona ist schwieriger als bei der Grippe, da die Symptome beider Erkrankungen unspezifisch und teils ähnlich sind. Niesen kommt nach aktuellem Kenntnisstand bei Corona und auch bei einer Grippe nicht vor. Es ist also eher ein Anzeichen für eine Erkältung – oder saisonal auch für eine Allergie. Wie man sich vor Corona schützen kann? Maske tragen, Hygiene-Vorschriften einhalten und Abstand waren! „Bis ein wirksamer Impfstoff entwickelt ist und in ausreichender Menge zur Verfügung steht sind alle Menschen zu solidarischem Handeln aufgefordert,“ lautet der Appell der AOK-Experten.

 

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news-3812 Fri, 04 Sep 2020 10:09:55 +0200 Silberhochzeit mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/silberhochzeit-mit-der-aok-schwarzwald-baar-heuberg-2.html Dreimal 40-Jähriges und sechsmal „Silberhochzeit“ mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: Im Rahmen einer Feierstunde nahmen langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Glückwünsche vom stellvertretenden Geschäftsführer Harald Rettenmaier zu ihren 40- und 25-jährigen Betriebsjubiläen entgegen. Langjährige Mitarbeitende, ihre Erfahrung und ihr Können, sind das Rückgrat eines jeden Unternehmens. In einer Laudatio erinnerte Harald Rettenmaier an die berufliche Laufbahn der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „In den vergangenen 40 Jahren hat sich im Gesundheitswesen unwahrscheinlich viel verändert, was mit wachsenden und sich ändernden Aufgaben einherging. Diesen Veränderungsprozess haben Sie alle mit überaus großem Engagement zum Wohle unserer Kunden mitgestaltet. Auch Ihrer Kreativität und Kompetenz, Ihrer Treue und Loyalität, verdanken wir unsere Erfolgsgeschichte.“

 

 BU: Von hinten links: Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg gratulierte Marina Limberger, Tanja Molitor, Markus Kübler, Manuela Alber, (vorne von links) Melanie Rudnick, Andrea Speiser (40 Jahre) und Simone Seiler zu ihrem Dienstjubiläum. Nicht auf dem Bild: Roland Müller und Gabriele Diebow (40 Jahre)

 

 

 

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news-3802 Wed, 02 Sep 2020 10:58:08 +0200 14 neue Auszubildende bei der AOK - Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/14-neue-auszubildende-bei-der-aok-die-gesundheitskasse-schwarzwald-baar-heuberg.html Am 1.September fiel für 14 junge Leute der Startschuss zu ihrer Ausbildung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wir bieten unserem beruflichen Nachwuchs persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und vielfältige Perspektiven. Die Ausbildung bei der AOK ist sehr hochwertig“, erklärte Harry Kohlbecher, Personalleiter der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die jungen Auszubildenden machen ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte (Sofa), als Kaufleute im Dialogmarketing (KfD) oder im dualen Studium zum Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“. „Die Auszubildenden werden vom ersten Tag an in die Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens integriert. Sie übernehmen verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in verschiedenen Abteilungen, in die Sie Ihre Ideen und Stärken einfließen lassen können“, so Jasmin Springmann. Die schulische Ausbildung findet im AOK-eigenen Bildungszentrum in Untersteinbach sowie in der Berufsschule in Biberach statt. Nach der Ausbildung stehen den jungen Kollegen verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Abschluss als AOK-Betriebswirt inkl. Bachelor of Arts „Business Administration, Health Care Management“ – Ausbildung und Studium oder als AOK-Experte ehemals Fachberater offen.

 

„Wir brauchen engagierte junge Leute, die Freude daran haben, andere Menschen zu beraten und ihnen die bestmögliche Gesundheitsversorgung bereitzustellen“, betonte Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, während der Begrüßung.

 

Für das Jahr 2021 bietet die AOK-Die Gesundheitskasse noch Ausbildungsplätze an. Bewerbungen werden noch bis einschließlich 30. September 2020 entgegengenommen. Weitere Infos und online-Bewerbung unter www.aok-bw.de/karriere

 

Bildunterschrift: Die AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt 14 Berufsstarter (von links hintere Reihe): Janet Mora, Judith Zelenika, Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin, Luca Hezel, Lea Palilla, Amelie Kunz, Janine Merz, Personalmanagement, Vanessa Maier, Celine Weinzierle, Pia Wößner, Harry Kohlbecher, Personalleiter, Chiara Blau, Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer, Angelika Huber, (vordere Reihe von links) Jasmin Köppinger, Alina-Marie Guzina, Stella Schmidt, Bianca Obry.

 

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news-3801 Tue, 01 Sep 2020 11:06:09 +0200 Übergewicht bei Kindern: Risiken oft unterschätzt - Im Kreis Tuttlingen sind die Zahlen steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/uebergewicht-bei-kindern-risiken-oft-unterschaetzt-im-kreis-tuttlingen-sind-die-zahlen-steigend.html Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick oder krankhaft übergewichtig. Zu wenig Bewegung, zu viel Smartphone und Co. und zu fettreiche Ernährung: Viele werden die Pfunde auch im Alter nicht mehr los. Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg rät Eltern, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Die Zahl der wegen Adipositas behandlungsbedürftigen Kinder zwischen 0 und 12 Jahren, stieg im Zeitraum von 2014 bis 2018 um 5,5 Prozent. Der Anteil stieg dabei bei den Mädchen mit 7,6 Prozent stärker als bei den Jungen mit 6,2 Prozent. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. In absoluten Zahlen heißt das: Wurden 2014 noch 137 Kinder ambulant oder in Krankenhäusern aufgrund ihres starken Übergewichts behandelt, waren es 2018 schon 188. Die Vergleichswerte aus der Region und aus dem Ländle bestätigen den Trend. In Baden-Württemberg wurden 2018 10.870 Kinder gezählt (2014: 8.743). „In der AOK-Statistik können wir nur Kinder erfassen, die tatsächlich in Behandlung waren. Wir haben es sicher mit einer hohen Dunkelziffer zu tun“, schätzt Zeller-Thorn.

 

Kinder und Jugendliche sind heute immer weniger aktiv. Ein zusätzliches Problem: Jugendliche, die schon zu Übergewicht neigen, sitzen gerne stundenlang allein vor dem Fernseher oder Computer und naschen Fett- und Zuckerhaltiges. „Meine erste Empfehlung bei Gewichtsproblemen bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen ist immer: mehr Bewegung in den Alltag einbauen!“, so die Ernährungsexpertin. Eltern nehmen bei der Vorbeugung eine besonders wichtige Rolle ein. „Entdecken Sie als Eltern zusammen mit ihren Kindern den Spaß an Sport und Bewegung wieder. Wählen Sie Freizeitaktivitäten mit körperlicher Bewegung, die allen Freude bereitet. Und vor allem: Gehen Sie als Eltern voran!“ Dasselbe gelte auch für das Ess- und Trinkverhalten.

 

Die Ernährungsexpertinnen der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bieten Betroffenen ihre Unterstützung an. Sie beraten und unterstützen Eltern und ihre Kinder bei einer geeigneten und individuellen Ernährungsumstellung.

 

Angestrebt wird ein konsequenter und anhaltender Abbau von Übergewicht. Denn das Problem ist nicht in erster Linie das Abnehmen, sondern die dauerhafte Änderung des Essverhaltens und die Stabilisierung des Gewichts. Gelingt es im Kindesalter nicht, das Gewicht auf ein normales Niveau zu bringen, wird es im Erwachsenenalter umso schwerer.

 

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news-3799 Tue, 01 Sep 2020 11:05:48 +0200 Übergewicht bei Kindern: Risiken oft unterschätzt - Im Kreis Rottweil Tendenz rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/uebergewicht-bei-kindern-risiken-oft-unterschaetzt-im-kreis-rottweil-tendenz-ruecklaeufig.html Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick oder krankhaft übergewichtig. Zu wenig Bewegung, zu viel Smartphone und Co. und zu fettreiche Ernährung: Viele werden die Pfunde auch im Alter nicht mehr los. Laut einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren 2018 448 Kinder unter zwölf Jahren in den Kreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis wegen krankhaften Übergewichts (Adipositas) in ärztlicher Behandlung, rund 90 Kinder mehr als noch vor fünf Jahren. Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg rät Eltern, sich frühzeitig Hilfe zu holen.

 

Allein im Kreis Rottweil waren 2018 151 AOK-versicherte Kinder bis 12 Jahre wegen Adipositas – krankhaftem Übergewicht – in medizinischer Behandlung. Vier Jahre zuvor waren es 142 Jungen und Mädchen, die in etwa gleichermaßen betroffen sind. Die Vergleichswerte aus der Region und aus dem Ländle bestätigen den Trend. In Baden-Württemberg wurden 2018 10.870 Kinder gezählt (2014: 8.743). „In der AOK-Statistik können wir nur Kinder erfassen, die tatsächlich in Behandlung waren. Wir haben es sicher mit einer hohen Dunkelziffer zu tun“, schätzt Zeller-Thorn. Dabei ist die Tendenz im Kreis Rottweil leicht rückläufig: 2014 waren 1,8 Prozent der Kinder betroffen und im Jahr 2018 1,6 Prozent.

 

Kinder und Jugendliche sind heute immer weniger aktiv. Ein zusätzliches Problem: Jugendliche, die schon zu Übergewicht neigen, sitzen gerne stundenlang allein vor dem Fernseher oder Computer und naschen Fett- und Zuckerhaltiges. „Meine erste Empfehlung bei Gewichtsproblemen bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen ist immer: mehr Bewegung in den Alltag einbauen!“, so die Ernährungsexpertin. Eltern nehmen bei der Vorbeugung eine besonders wichtige Rolle ein. „Entdecken Sie als Eltern zusammen mit ihren Kindern den Spaß an Sport und Bewegung wieder. Wählen Sie Freizeitaktivitäten mit körperlicher Bewegung, die allen Freude bereitet. Und vor allem: Gehen Sie als Eltern voran!“ Dasselbe gelte auch für das Ess- und Trinkverhalten.

 

Die Ernährungsexpertinnen der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bieten Betroffenen ihre Unterstützung an. Sie beraten und unterstützen Eltern und ihre Kinder bei einer geeigneten und individuellen Ernährungsumstellung.

 

Angestrebt wird ein konsequenter und anhaltender Abbau von Übergewicht. Denn das Problem ist nicht in erster Linie das Abnehmen, sondern die dauerhafte Änderung des Essverhaltens und die Stabilisierung des Gewichts. Gelingt es im Kindesalter nicht, das Gewicht auf ein normales Niveau zu bringen, wird es im Erwachsenenalter umso schwerer.

 

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news-3800 Tue, 01 Sep 2020 11:05:24 +0200 Übergewicht bei Kindern: Risiken oft unterschätzt - Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind die Zahlen steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/uebergewicht-bei-kindern-risiken-oft-unterschaetzt-im-schwarzwald-baar-kreis-sind-die-zahlen-steige.html Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick oder krankhaft übergewichtig. Zu wenig Bewegung, zu viel Smartphone und Co. und zu fettreiche Ernährung: Viele werden die Pfunde auch im Alter nicht mehr los. Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg rät Eltern, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Die Zahl der wegen Adipositas behandlungsbedürftigen Kinder zwischen 0 und 12 Jahren, im Schwarzwald-Baar-Kreis, stieg im Zeitraum von 2014 bis 2018 um 7 Prozent. Der Anteil stieg dabei bei den Jungen mit 9,4 Prozent stärker als bei den Mädchen mit 4,1 Prozent. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. In absoluten Zahlen heißt das: Wurden 2014 noch 77 Kinder ambulant oder in Krankenhäusern aufgrund ihres starken Übergewichts behandelt, waren es 2018 schon 109. Die Vergleichswerte aus der Region und aus dem Ländle bestätigen den Trend. In Baden-Württemberg wurden 2018 10.870 Kinder gezählt (2014: 8.743). „In der AOK-Statistik können wir nur Kinder erfassen, die tatsächlich in Behandlung waren. Wir haben es sicher mit einer hohen Dunkelziffer zu tun“, schätzt Fries-Spöcker.

 

Kinder und Jugendliche sind heute immer weniger aktiv. Ein zusätzliches Problem: Jugendliche, die schon zu Übergewicht neigen, sitzen gerne stundenlang allein vor dem Fernseher oder Computer und naschen Fett- und Zuckerhaltiges. „Meine erste Empfehlung bei Gewichtsproblemen bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen ist immer: mehr Bewegung in den Alltag einbauen!“, so die Ernährungsexpertin. Eltern nehmen bei der Vorbeugung eine besonders wichtige Rolle ein. „Entdecken Sie als Eltern zusammen mit ihren Kindern den Spaß an Sport und Bewegung wieder. Wählen Sie Freizeitaktivitäten mit körperlicher Bewegung, die allen Freude bereitet. Und vor allem: Gehen Sie als Eltern voran!“ Dasselbe gelte auch für das Ess- und Trinkverhalten.

 

Die Ernährungsexpertinnen der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bieten Betroffenen ihre Unterstützung an. Sie beraten und unterstützen Eltern und ihre Kinder bei einer geeigneten und individuellen Ernährungsumstellung.

 

Angestrebt wird ein konsequenter und anhaltender Abbau von Übergewicht. Denn das Problem ist nicht in erster Linie das Abnehmen, sondern die dauerhafte Änderung des Essverhaltens und die Stabilisierung des Gewichts. Gelingt es im Kindesalter nicht, das Gewicht auf ein normales Niveau zu bringen, wird es im Erwachsenenalter umso schwerer.

 

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news-3796 Fri, 28 Aug 2020 12:54:04 +0200 Schwarzwald-Baar-Kreis: Psychische Erkrankungen nehmen bei Kindern und Jugendlichen zu - AOK rät zu Vorsorgeuntersuchungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-psychische-erkrankungen-nehmen-bei-kindern-und-jugendlichen-zu-aok-raet-zu.html Anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober möchte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für das Thema sensibilisieren und auf die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter hinweisen. Etwa jeder fünfte Junge bzw. jedes siebte Mädchen war laut der letzten Auswertung der AOK Baden-Württemberg wegen einer psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Landesweit sind Kinder zwischen fünf und neun Jahren am häufigsten betroffen. Mit zunehmendem Alter geht die Anzahl der ärztlichen Behandlung wegen psychischer Erkrankungen zurück. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren 2014 1.900 junge Versicherte betroffen, während es im Jahr 2018 bereits 2.277 Kinder und Jugendliche betraf.

 

„Das Risiko, dass psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter chronisch werden und die betroffenen Kinder und Jugendlichen Begleiterkrankungen entwickeln, ist hoch“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Zum Entstehen und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuelle lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. Je besser die persönliche Unterstützung im Umfeld ist, umso besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen und auch Ess-Störungen. „Weil bei Kindern und Jugendlichen die Grenzen nicht leicht zu erkennen sind, wann ein ärztlicher Beratungs- und Behandlungsbedarf entsteht, ist es wichtig, die Vorsorge-Untersuchungen beim Kinder- und Jugendarzt wahrzunehmen“, rät die AOK-Ärztin. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit werden betroffene Kinder und Jugendliche stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, insgesamt sogar stärker als durch körperliche Erkrankungen.

 

Doch längst nicht alle diese Kinder benötigen eine Behandlung. Ungefähr 6 von 100 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren haben eine behandlungsbedürftige psychische Störung. Zu den psychischen Erkrankungen zählen auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert, wie z.B. Lese- oder Rechtschreibschwäche, enthalten. Dies könnte die hohe Prävalenz im Grundschulalter erklären.

 

Infos zu den Kinder- und Jugend-Vorsorgeuntersuchungen finden Eltern unter: aok.de/familie

 

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news-3797 Fri, 28 Aug 2020 12:53:48 +0200 Kreis Rottweil: Psychische Erkrankungen nehmen bei Kindern und Jugendlichen zu - AOK rät zu Vorsorgeuntersuchungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kreis-rottweil-psychische-erkrankungen-nehmen-bei-kindern-und-jugendlichen-zu-aok-raet-zu-vorsorge.html Anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober möchte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für das Thema sensibilisieren und auf die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter hinweisen. Etwa jeder fünfte Junge bzw. jedes siebte Mädchen war laut der letzten Auswertung der AOK Baden-Württemberg wegen einer psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Landesweit sind Kinder zwischen fünf und neun Jahren am häufigsten betroffen. Mit zunehmendem Alter geht die Anzahl der ärztlichen Behandlung wegen psychischer Erkrankungen zurück. Im Kreis Rottweil waren 2014 1.709 junge Versicherte betroffen, während es im Jahr 2018 bereits 2.087 Kinder und Jugendliche betraf.

 

„Das Risiko, dass psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter chronisch werden und die betroffenen Kinder und Jugendlichen Begleiterkrankungen entwickeln, ist hoch“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Zum Entstehen und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuelle lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. Je besser die persönliche Unterstützung im Umfeld ist, umso besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen und auch Ess-Störungen. „Weil bei Kindern und Jugendlichen die Grenzen nicht leicht zu erkennen sind, wann ein ärztlicher Beratungs- und Behandlungsbedarf entsteht, ist es wichtig, die Vorsorge-Untersuchungen beim Kinder- und Jugendarzt wahrzunehmen“, rät die AOK-Ärztin. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit werden betroffene Kinder und Jugendliche stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, insgesamt sogar stärker als durch körperliche Erkrankungen.

 

Doch längst nicht alle diese Kinder benötigen eine Behandlung. Ungefähr 6 von 100 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren haben eine behandlungsbedürftige psychische Störung. Zu den psychischen Erkrankungen zählen auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert, wie z.B. Lese- oder Rechtschreibschwäche, enthalten. Dies könnte die hohe Prävalenz im Grundschulalter erklären.

 

Infos zu den Kinder- und Jugend-Vorsorgeuntersuchungen finden Eltern unter: aok.de/familie

 

 

 

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news-3798 Fri, 28 Aug 2020 12:53:29 +0200 Kreis Tuttlingen: Psychische Erkrankungen nehmen bei Kindern und Jugendlichen zu - AOK rät zu Vorsorgeuntersuchungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kreis-tuttlingen-psychische-erkrankungen-nehmen-bei-kindern-und-jugendlichen-zu-aok-raet-zu-vorsor.html Anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober möchte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für das Thema sensibilisieren und auf die Einhaltung der Vorsorge-Untersuchungen gerade auch im Jugendalter hinweisen. Etwa jeder fünfte Junge bzw. jedes siebte Mädchen war laut der letzten Auswertung der AOK Baden-Württemberg wegen einer psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Landesweit sind Kinder zwischen fünf und neun Jahren am häufigsten betroffen. Mit zunehmendem Alter geht die Anzahl der ärztlichen Behandlung wegen psychischer Erkrankungen zurück. Im Kreis Tuttlingen waren 2014 1.576 junge Versicherte betroffen, während es im Jahr 2018 bereits 2.123 Kinder und Jugendliche betraf.

 

 

 

„Das Risiko, dass psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter chronisch werden und die betroffenen Kinder und Jugendlichen Begleiterkrankungen entwickeln, ist hoch“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Zum Entstehen und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuelle lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. Je besser die persönliche Unterstützung im Umfeld ist, umso besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen und auch Ess-Störungen. „Weil bei Kindern und Jugendlichen die Grenzen nicht leicht zu erkennen sind, wann ein ärztlicher Beratungs- und Behandlungsbedarf entsteht, ist es wichtig, die Vorsorge-Untersuchungen beim Kinder- und Jugendarzt wahrzunehmen“, rät die AOK-Ärztin. Durch die Einschränkung ihrer psychischen Gesundheit werden betroffene Kinder und Jugendliche stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, insgesamt sogar stärker als durch körperliche Erkrankungen.

 

Doch längst nicht alle diese Kinder benötigen eine Behandlung. Ungefähr 6 von 100 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren haben eine behandlungsbedürftige psychische Störung. Zu den psychischen Erkrankungen zählen auch Entwicklungsstörungen, die wiederum häufige Erkrankungen mit geringem Krankheitswert, wie z.B. Lese- oder Rechtschreibschwäche, enthalten. Dies könnte die hohe Prävalenz im Grundschulalter erklären.

 

Infos zu den Kinder- und Jugend-Vorsorgeuntersuchungen finden Eltern unter: aok.de/familie

 

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news-3766 Thu, 30 Jul 2020 17:37:45 +0200 Prüfung bestanden – Zweimal die Traumnote 1,0 - Azubis der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg alle übernommen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/pruefung-bestanden-zweimal-die-traumnote-10-azubis-der-aok-schwarzwald-baar-heuberg-alle-uebernom.html Glücklich bestanden: 19 Azubis haben ihre Ausbildung bei der AOK – Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg abgeschlossen. Zwei Auszubildende erhielten die Traumnoten „sehr gut“. Alle Azubis wurden übernommen. Die Nachwuchskräfte absolvierten ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte (Sofa) und als Kaufleute im Dialogmarketing (KfD). „Die Auszubildenden wurden direkt in die Kundenberatung eingebunden und leben den starken AOK-Service, auf den wir so stolz sind“, sagte Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Von Anfang an seien sie in die Teams der Kundenberater in den AOK-KundenCentern und der Fachexperten in den AOK-CompetenceCentern integriert worden. „Mit Bravour haben alle ihre Prüfungen abgeschlossen und gezeigt, welche Talente in ihnen stecken“, so Klaus Herrmann, AOK-Geschäftsführer. Für den Start und die weitere Karriere bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg wünschte er alles Gute.

 

Noch freie Ausbildungsplätze:

 

Die AOK bietet jungen Menschen sichere und abwechslungsreiche Arbeitsplätze mit attraktiven und chancenreichen Entfaltungsmöglichkeiten. Wer interessiert ist, kann sich noch für den Ausbildungsbeginn 2021 bewerben. Informationen unter: aok.de/bw/karriere

 

BU: v.l.: Nicole Schößer, Annika Rieder, Ines Doser, Anna Eger, Ulrike Beck, Kim Spies, Jasmin Mauch, Sophia Licciardello, Melina Ginter, Endrit Shabani, Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin AOK und Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. (nicht auf dem Bild Sarah Keim, Rebecca Diesperger, Johanna Grüter, Johanna Epp, Louis Geppert, Louisa Kuner, Sybille Armbruster, Petra Mietz, Anett Weber)

 

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news-3765 Thu, 30 Jul 2020 11:15:50 +0200 AOK weiterhin stabil: Erstmals über 265.000 Versicherte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-weiterhin-stabil-erstmals-ueber-265000-versicherte.html Der Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg tagte im Kapuziner in Rottweil. Das Selbstverwaltungsgremium der AOK zeigte sich erfreut angesichts der Tatsache, dass sich die positive Versichertenentwicklung im Jahr 2020 mit einem neuen Höchststand fortsetze. So sei die Versichertenzahl seit Januar mit jetzt mehr als 265.000 auf Rekordhöhe. „Mit dieser Entwicklung sei die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg besser als der Landestrend. Dies bestätigt den seit Jahren an Qualität und Stabilität orientierten Kurs“, machte Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats, deutlich.

 

Mit Sorge betrachtete der Bezirksrat hingegen, dass die Auswirkungen der Pandemie noch nicht verlässlich zu beziffern seien. Die bereits vor Ausbruch der Pandemie beschlossenen Gesetze und geplanten Änderungen im Finanzausgleich der Kassen seien in Kombination sehr belastend für die Finanzen. Direkte Auswirkungen könne ein Entwurf des Bundesamtes für soziale Sicherung (BAS) zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben im Finanzausgleich der Krankenkassen haben. Eine Umsetzung hätte zur Folge, dass dem hervorragend aufgestellten Gesundheitssystem in Baden-Württemberg künftig im Vergleich zu heute jährlich ein hoher dreistelliger Millionenbetrag fehlen würde. „Die AOK steht trotz alledem auch künftig verlässlich für hohe Versorgungsqualität und stellt sich dem Wettbewerb um gute Versorgung auch unter erschwerten Bedingungen“, so Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

 

Weitere Themen seien das AOK-Umweltmanagement und Prävention in der Pflege gewesen. Seit 2013 entwickle die AOK Baden-Württemberg ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltprogramm. „Klimaschutz ist auch immer Gesundheitsschutz“, so Klaus Herrmann. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg habe schon seit 2013, als Beitrag zur Artenvielfalt, in verschiedenen KundenCentern Dachbegrünungen angelegt. Ein weiteres Thema war die Prävention in stationären Pflegeinrichtungen. „Die Pflege ist besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Deswegen unterstützt die AOK mit dem Programm PiP, Prävention in der Pflege, einen nachhaltigen Prozess in Pflegeeinrichtungen“, so Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ziel sei die Stärkung der Mitarbeitergesundheit und die Steigerung des Wohlbefindens und der Lebensqualität der Bewohner. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg seien bereits vier Einrichtungen, die am Programm PiP teilnehmen würden.

 

 

 

Die AOK Baden-Württemberg versichert über 4,5 Millionen Menschen im Land und verfügt über ein Haushaltsvolumen von über 18 Milliarden Euro.

 

 

 

Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de

 

AOK Baden-Württemberg

 

Bezirksdirektion

 

Schwarzwald-Baar-Heuberg

 

Pressestelle

 

Schwenninger Str. 1/2

 

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Telefon    07721 805 - 205

Telefax    07721 805 - 91205

 

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www.aok-bw-presse.de

 

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news-3763 Wed, 29 Jul 2020 13:49:52 +0200 Impetigo contagiosa: AOK informiert - Hautinfektion trifft oft Kinder im Kreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/impetigo-contagiosa-aok-informiert-hautinfektion-trifft-oft-kinder-im-kreis-tuttlingen.html Die Impetigo contagiosa ist eine hochansteckende bakterielle Hautkrankheit, die hauptsächlich bei Kindern und Neugeborenen auftritt. Sie wird auch „Eiterflechte“ oder „Schmierflechte“ genannt. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zählt die Krankenkasse jährlich an rund 700 Versicherte, die sich aufgrund der Hautinfektion in ärztliche Behandlung begeben. 2018 waren im Kreis Tuttlingen 248 junge Versicherte betroffen. Landesweit registriert die AOK Baden-Württemberg pro Jahr 13.000 bis 14.000 Erkrankungen. „Am stärksten betroffen sind Kindergarten- und Schulkinder im Alter von einem Jahr bis neun Jahren“, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK. „Jugendliche erkranken etwa ein Viertel und Erwachsene nur etwa ein Zehntel so häufig.“

 

Die hochinfektiöse Hautkrankheit, kann sich bei feuchter Wärme und mangelnder Hygiene epidemieartig ausbreiten. Das auffallendste Merkmal sind die gelben Krusten auf rotem Grund. Es wird zwischen einer klein- und einer großblasigen Ausprägung unterschieden. Beide Varianten beginnen mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die anschließend platzen und verkrusten.

 

Kinder erkranken aufgrund ihrer zarten Haut und einer erhöhten Anfälligkeit für kleine Verletzungen öfter an Impetigo contagiosa. Unter Geschwistern und in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen besteht zudem eine erhöhte Ansteckungsfähigkeit. Vor allem im Spätsommer kommt es immer wieder zu endemischen Ausbrüchen.

 

„Eine konsequente Hygiene ist bei der Behandlung ein absolutes Muss: Kratzen sollte unbedingt vermieden, Hände regelmäßig gewaschen und Fingernägel kurz geschnitten werden“ so die AOK-Ärztin. Kleidung und Handtücher sollten nur vom Betroffenen genutzt und nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt können desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika die Hygienemaßnahmen unterstützen.

 

Rat und Hilfe zum Thema „Kindergesundheit“ finden Eltern unter: aok.de/familie

 

Foto: Felice Douglas

 

 

 

Die AOK Baden-Württemberg versichert über 4,5 Millionen Menschen im Land und verfügt über ein Haushaltsvolumen von über 18 Milliarden Euro.

 

Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de

 

AOK Baden-Württemberg

 

Bezirksdirektion

 

Schwarzwald-Baar-Heuberg

 

Pressestelle

 

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78048 Villingen-Schwenningen

 

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Email        presse-aok-sbh@bw.aok.de

 

www.aok-bw-presse.de

 

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news-3761 Wed, 29 Jul 2020 13:49:32 +0200 Impetigo contagiosa: AOK informiert - Hautinfektion trifft oft Kinder im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/impetigo-contagiosa-aok-informiert-hautinfektion-trifft-oft-kinder-im-schwarzwald-baar-kreis.html Die Impetigo contagiosa ist eine hochansteckende bakterielle Hautkrankheit, die hauptsächlich bei Kindern und Neugeborenen auftritt. Sie wird auch „Eiterflechte“ oder „Schmierflechte“ genannt. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zählt die Krankenkasse jährlich rund 700 Versicherte, die sich aufgrund der Hautinfektion in ärztliche Behandlung begeben. 2018 waren im Schwarzwald-Baar-Kreis allein 249 junge Versicherte betroffen. Landesweit registriert die AOK Baden-Württemberg pro Jahr 13.000 bis 14.000 Erkrankungen. „Am stärksten betroffen sind Kindergarten- und Schulkinder im Alter von einem Jahr bis neun Jahren“, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK. „Jugendliche erkranken etwa ein Viertel und Erwachsene nur etwa ein Zehntel so häufig.“

 

Die hochinfektiöse Hautkrankheit, kann sich bei feuchter Wärme und mangelnder Hygiene epidemieartig ausbreiten. Das auffallendste Merkmal sind die gelben Krusten auf rotem Grund. Es wird zwischen einer klein- und einer großblasigen Ausprägung unterschieden. Beide Varianten beginnen mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die anschließend platzen und verkrusten.

 

Kinder erkranken aufgrund ihrer zarten Haut und einer erhöhten Anfälligkeit für kleine Verletzungen öfter an Impetigo contagiosa. Unter Geschwistern und in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen besteht zudem eine erhöhte Ansteckungsfähigkeit. Vor allem im Spätsommer kommt es immer wieder zu endemischen Ausbrüchen.

 

„Eine konsequente Hygiene ist bei der Behandlung ein absolutes Muss: Kratzen sollte unbedingt vermieden, Hände regelmäßig gewaschen und Fingernägel kurz geschnitten werden“ so die AOK-Ärztin. Kleidung und Handtücher sollten nur vom Betroffenen genutzt und nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt können desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika die Hygienemaßnahmen unterstützen.

 

Rat und Hilfe zum Thema „Kindergesundheit“ finden Eltern unter: aok.de/familie

 

Foto: „Felice Douglas"

 

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news-3762 Wed, 29 Jul 2020 13:49:10 +0200 Impetigo contagiosa: AOK informiert - Hautinfektion trifft oft Kinder im Kreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/impetigo-contagiosa-aok-informiert-hautinfektion-trifft-oft-kinder-im-kreis-rottweil.html Die Impetigo contagiosa ist eine hochansteckende bakterielle Hautkrankheit, die hauptsächlich bei Kindern und Neugeborenen auftritt. Sie wird auch „Eiterflechte“ oder „Schmierflechte“ genannt. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zählt die Krankenkasse jährlich an rund 700 Versicherte, die sich aufgrund der Hautinfektion in ärztliche Behandlung begeben. 2018 waren im Kreis Rottweil 189 junge Versicherte betroffen. Landesweit registriert die AOK Baden-Württemberg pro Jahr 13.000 bis 14.000 Erkrankungen. „Am stärksten betroffen sind Kindergarten- und Schulkinder im Alter von einem Jahr bis neun Jahren“, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK. „Jugendliche erkranken etwa ein Viertel und Erwachsene nur etwa ein Zehntel so häufig.“

 

Die hochinfektiöse Hautkrankheit, kann sich bei feuchter Wärme und mangelnder Hygiene epidemieartig ausbreiten. Das auffallendste Merkmal sind die gelben Krusten auf rotem Grund. Es wird zwischen einer klein- und einer großblasigen Ausprägung unterschieden. Beide Varianten beginnen mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die anschließend platzen und verkrusten.

 

Kinder erkranken aufgrund ihrer zarten Haut und einer erhöhten Anfälligkeit für kleine Verletzungen öfter an Impetigo contagiosa. Unter Geschwistern und in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen besteht zudem eine erhöhte Ansteckungsfähigkeit. Vor allem im Spätsommer kommt es immer wieder zu endemischen Ausbrüchen.

 

„Eine konsequente Hygiene ist bei der Behandlung ein absolutes Muss: Kratzen sollte unbedingt vermieden, Hände regelmäßig gewaschen und Fingernägel kurz geschnitten werden“ so die AOK-Ärztin. Kleidung und Handtücher sollten nur vom Betroffenen genutzt und nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt können desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika die Hygienemaßnahmen unterstützen.

 

Rat und Hilfe zum Thema „Kindergesundheit“ finden Eltern unter: aok.de/familie

 

Foto: „Felice Douglas"

 

Die AOK Baden-Württemberg versichert über 4,5 Millionen Menschen im Land und verfügt über ein Haushaltsvolumen von über 18 Milliarden Euro.

 

Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de

 

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news-3721 Wed, 01 Jul 2020 11:53:24 +0200 AOK: Extremsommer 2015 hinterließ im Schwarzwald-Baar-Kreis Spuren im Krankheitsgeschehen – bei Hitze auf Flüssigkeitszufuhr und Schatten achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-extremsommer-2015-hinterliess-im-schwarzwald-baar-kreis-spuren-im-krankheitsgeschehen-bei-hitz.html Die meisten Menschen brauchen Sonne und frische Luft, um sich wohlzufühlen. Für die Gesundheit ist im Sommer jedoch der Aufenthalt im Schatten besonders wichtig. Denn zu heißes Wetter und zu viel Sonne, kann sich in Kombination schädlich auf die Gesundheit auswirken. So hat sich der Extremsommer 2015 auch im Schwarzwald-Baar-Kreis in den Erkrankungszahlen niedergeschlagen, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer aktuellen Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet. Demnach seien damals 106 AOK-Versicherte im Landkreis wegen Hitzschlag und ähnlichen Hitzeschäden in Behandlung gewesen. Im Jahr zuvor, 2014, waren es lediglich rund 40 Betroffene im gesamten Landkreis, zuletzt, 2018, etwa 86 Personen. Die Zahl der Hitzschläge sei aber lediglich ein Indikator für von der Hitze verursachten Erkrankungen, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dazu dürfte noch eine hohe Dunkelziffer an Personen kommen, die keinen Arzt aufgesucht haben.

 

„Bei einer Hitzeperiode sollte man sehr auf sich achten“, rät Sabine Fröchte-Mink. Vernachlässige man das Trinken und setzt man seinen Körper zu viel Bewegung aus, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Bei einem Hitzschlag könne die Körpertemperatur nicht mehr richtig gesteuert werden. Sabine Fröchte-Mink: „Bei hoher körperlicher Belastung kann es dann zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag kann aber auch allmählich entstehen. Dann treten Appetitlosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall und Desorientierung während mehrerer Tage auf.“

 

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können laut AOK Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter 112 informieren.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gilt es, ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper zu vermeiden. „Eineinhalb bis zwei Liter ist die normale Trinkmenge. Bei einer Hitzewelle kann das aber auch mehr sein“, sagt die AOK-Expertin. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten allerdings die tägliche Trinkmenge besser mit dem Arzt besprechen. Obwohl eigentlich Ältere eher gefährdet seien, da bei ihnen oft das Durstgefühl verloren geht, waren auffällig viele junge Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren und hier insbesondere Männer am häufigsten wegen Hitzschlag und Co. in Behandlung. Das beruht wahrscheinlich darauf, dass junge Männer einen höheren Anteil an schwer körperlicher Arbeit im Freien haben.

 

Sabine Fröchte-Mink führt das auf ein risikoreicheres Gesundheitsverhalten zurück: „Auch Jüngere sollten ihre körperlichen Grenzen kennen und etwa beim Sport genügend Ruhepausen einlegen oder im Schwimmbad so viel wie möglich im Schatten bleiben. Außerdem gilt bei Hitze: kein Alkohol.“ Denn dieser führe zu Flüssigkeitsverlusten, bei Jung und Alt.

 

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news-3722 Wed, 01 Jul 2020 11:53:12 +0200 AOK: Extremsommer 2015 hinterließ im Kreis Rottweil Spuren im Krankheitsgeschehen – bei Hitze auf Flüssigkeitszufuhr und Schatten achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-extremsommer-2015-hinterliess-im-kreis-rottweil-spuren-im-krankheitsgeschehen-bei-hitze-auf-fl.html Die meisten Menschen brauchen Sonne und frische Luft, um sich wohlzufühlen. Für die Gesundheit ist im Sommer jedoch der Aufenthalt im Schatten besonders wichtig. Denn zu heißes Wetter und zu viel Sonne, kann sich in Kombination schädlich auf die Gesundheit auswirken. So hat sich der Extremsommer 2015 auch im Kreis Rottweil in den Erkrankungszahlen niedergeschlagen, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer aktuellen Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet. Demnach seien damals 88 AOK-Versicherte im Landkreis wegen Hitzschlag und ähnlichen Hitzeschäden in Behandlung gewesen. Im Jahr zuvor, 2014, waren es lediglich rund 28 Betroffene im gesamten Landkreis, zuletzt, 2018, etwa 61 Personen. Die Zahl der Hitzschläge sei aber lediglich ein Indikator für von der Hitze verursachten Erkrankungen, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dazu dürfte noch eine hohe Dunkelziffer an Personen kommen, die keinen Arzt aufgesucht haben.

 

„Bei einer Hitzeperiode sollte man sehr auf sich achten“, rät Sabine Fröchte-Mink. Vernachlässige man das Trinken und setzt man seinen Körper zu viel Bewegung aus, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Bei einem Hitzschlag könne die Körpertemperatur nicht mehr richtig gesteuert werden. Sabine Fröchte-Mink: „Bei hoher körperlicher Belastung kann es dann zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag kann aber auch allmählich entstehen. Dann treten Appetitlosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall und Desorientierung während mehrerer Tage auf.“

 

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können laut AOK Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter 112 informieren.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gilt es, ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper zu vermeiden. „Eineinhalb bis zwei Liter ist die normale Trinkmenge. Bei einer Hitzewelle kann das aber auch mehr sein“, sagt die AOK-Expertin. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten allerdings die tägliche Trinkmenge besser mit dem Arzt besprechen. Obwohl eigentlich Ältere eher gefährdet seien, da bei ihnen oft das Durstgefühl verloren geht, waren auffällig viele junge Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren und hier insbesondere Männer am häufigsten wegen Hitzschlag und Co. in Behandlung. Das beruht wahrscheinlich darauf, dass junge Männer einen höheren Anteil an schwer körperlicher Arbeit im Freien haben.

 

Sabine Fröchte-Mink führt das auf ein risikoreicheres Gesundheitsverhalten zurück: „Auch Jüngere sollten ihre körperlichen Grenzen kennen und etwa beim Sport genügend Ruhepausen einlegen oder im Schwimmbad so viel wie möglich im Schatten bleiben. Außerdem gilt bei Hitze: kein Alkohol.“ Denn dieser führe zu Flüssigkeitsverlusten, bei Jung und Alt.

 

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news-3723 Wed, 01 Jul 2020 11:53:04 +0200 AOK rät Sommererkrankungen nicht zu unterschätzen – bei Hitze auf Flüssigkeitszufuhr und Schatten achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-raet-sommererkrankungen-nicht-zu-unterschaetzen-bei-hitze-auf-fluessigkeitszufuhr-und-schatten-ac.html Die meisten Menschen brauchen Sonne und frische Luft, um sich wohlzufühlen. Für die Gesundheit ist im Sommer jedoch der Aufenthalt im Schatten besonders wichtig. Denn zu heißes Wetter und zu viel Sonne, kann sich in Kombination schädlich auf die Gesundheit auswirken, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer aktuellen Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet. Demnach seien 2014 lediglich rund 40 betroffene AOK-Versicherte im gesamten Landkreis Tuttlingen wegen Hitzschlag und ähnlichen Hitzeschäden in Behandlung gewesen. Im Sommer 2015 waren 90 Personen im Landkreis betroffen, 2017 99 und 2018 97. Die Zahl der Hitzschläge sei aber lediglich ein Indikator für von der Hitze verursachten Erkrankungen, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dazu dürfte noch eine hohe Dunkelziffer an Personen kommen, die keinen Arzt aufgesucht haben.

 

„Bei einer Hitzeperiode sollte man sehr auf sich achten“, rät Sabine Fröchte-Mink. Vernachlässige man das Trinken und setzt man seinen Körper zu viel Bewegung aus, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Bei einem Hitzschlag könne die Körpertemperatur nicht mehr richtig gesteuert werden. Sabine Fröchte-Mink: „Bei hoher körperlicher Belastung kann es dann zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag kann aber auch allmählich entstehen. Dann treten Appetitlosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall und Desorientierung während mehrerer Tage auf.“

 

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können laut AOK Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter 112 informieren.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gilt es, ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper zu vermeiden. „Eineinhalb bis zwei Liter ist die normale Trinkmenge. Bei einer Hitzewelle kann das aber auch mehr sein“, sagt die AOK-Expertin. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten allerdings die tägliche Trinkmenge besser mit dem Arzt besprechen. Obwohl eigentlich Ältere eher gefährdet seien, da bei ihnen oft das Durstgefühl verloren geht, waren auffällig viele junge Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren und hier insbesondere Männer am häufigsten wegen Hitzschlag und Co. in Behandlung. Das beruht wahrscheinlich darauf, dass junge Männer einen höheren Anteil an schwer körperlicher Arbeit im Freien haben.

 

Sabine Fröchte-Mink führt das auf ein risikoreicheres Gesundheitsverhalten zurück: „Auch Jüngere sollten ihre körperlichen Grenzen kennen und etwa beim Sport genügend Ruhepausen einlegen oder im Schwimmbad so viel wie möglich im Schatten bleiben. Außerdem gilt bei Hitze: kein Alkohol.“ Denn dieser führe zu Flüssigkeitsverlusten, bei Jung und Alt.

 

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news-3703 Wed, 10 Jun 2020 13:27:15 +0200 Wenn Sex böse Folgen hat - Steigende Zahlen bei Geschlechtskrankheiten im Kreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-sex-boese-folgen-hat-steigende-zahlen-bei-geschlechtskrankheiten-im-kreis-rottweil.html Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Die schönste Nebensache der Welt ist nicht ganz ungefährlich, wenn man den Partner nicht kennt oder keine Vorsichtsmaßnahmen trifft. Die vorhandenen Daten zu Geschlechtskrankheiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigen, dass diese Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch sind. Wie aus einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervorgeht, ist über die Jahre 2014 bis 2018, die Zahl der Geschlechtskrankheiten im Kreis Rottweil von 201 auf 233 gestiegen. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Altersgruppen von 20 bis 35 Jahren. In der Gruppe von 20 bis 24 Jahren sind die Frauen doppelt so häufig betroffen, wie die Männer. Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein von der AOK: „Gemeinsames Merkmal aller sexuell übertragbaren Krankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger bei sexuellem Kontakt. Ursache solcher Erkrankungen können unter anderem Bakterien sein wie zum Beispiel bei Chlamydien-Infektionen, Gonorrhö, im Volksmund auch Tripper genannt, oder Syphilis. Auch Viren, beispielsweise bei HIV-Infektionen, einer Infektion mit Erregern aus der Familie der humanen Papilloma-Viren, Hepatitis B oder genitalem Herpes, Pilze und Parasiten, wie zum Beispiel Filzläuse, zählen zu den möglichen Krankheitserregern.“ Bei den HIV-Infektionen gibt es einen rückläufigen Trend. In Baden-Württemberg sind die Fälle in dem Vierjahreszeitraum von 347 auf 297 zurückgegangen. Hiervon betroffen sind 81 Frauen und 216 Männer.

 

„Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Zu den häufigsten Anzeichen einer solchen Erkrankung gehören Ausfluss aus Harnröhre oder Scheide, genitale Geschwüre, Schwellungen der Leistengegend oder der Hoden und Unterbauchschmerzen“, so Knapstein. Beim Sex werden diese Krankheiten zum Teil sehr leicht übertragen. Manche von ihnen sind unangenehm, aber weitgehend harmlos. Andere hingegen können sogar lebensbedrohlich sein. Wenn Geschlechtskrankheiten aber frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln, auch wenn nicht alle komplett heilbar sind. Sabine Knapstein sagt dazu: „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion die Ursache für Unfruchtbarkeit sein, Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder auch mit Hepatitis B können Krebserkrankungen zur Folge haben und eine nicht behandelte HIV-Infektion AIDS. Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten ist es wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern erhöht das Risiko einer Infektion“ so Knapstein weiter. Wichtig, bei Verdacht auf eine Erkrankung, ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen. Gute Informationen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihren Seiten www.bzga.de/infomaterialien/hivsti-praevention oder zum Thema Sexualität in Zeiten von Corona unter dem Link www.liebesleben.de

 

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news-3702 Wed, 10 Jun 2020 13:23:41 +0200 Wenn Sex böse Folgen hat - Geschlechtskrankheiten im Kreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-sex-boese-folgen-hat-geschlechtskrankheiten-im-kreis-tuttlingen.html Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Die schönste Nebensache der Welt ist nicht ganz ungefährlich, wenn man den Partner nicht kennt oder keine Vorsichtsmaßnahmen trifft. Die vorhandenen Daten zu Geschlechtskrankheiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigen, dass diese Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch sind. Wie aus einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervorgeht, waren im Jahr 2014 252 Versicherte von einer Geschlechtskrankheit im Kreis Tuttlingen betroffen. Im Jahr 2015 ging die Zahl auf 278, während es in 2018 nur noch 256 Erkrankte waren. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Altersgruppen von 20 bis 35 Jahren. In der Gruppe von 20 bis 24 Jahren sind die Frauen doppelt so häufig betroffen, wie die Männer. Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein von der AOK: „Gemeinsames Merkmal aller sexuell übertragbaren Krankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger bei sexuellem Kontakt. Ursache solcher Erkrankungen können unter anderem Bakterien sein wie zum Beispiel bei Chlamydien-Infektionen, Gonorrhö, im Volksmund auch Tripper genannt, oder Syphilis. Auch Viren, beispielsweise bei HIV-Infektionen, einer Infektion mit Erregern aus der Familie der humanen Papilloma-Viren, Hepatitis B oder genitalem Herpes, Pilze und Parasiten, wie zum Beispiel Filzläuse, zählen zu den möglichen Krankheitserregern.“ Bei den HIV-Infektionen gibt es einen rückläufigen Trend. In Baden-Württemberg sind die Fälle in dem Vierjahreszeitraum von 347 auf 297 zurückgegangen. Hiervon betroffen sind 81 Frauen und 216 Männer.

 

„Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Zu den häufigsten Anzeichen einer solchen Erkrankung gehören Ausfluss aus Harnröhre oder Scheide, genitale Geschwüre, Schwellungen der Leistengegend oder der Hoden und Unterbauchschmerzen“, so Knapstein. Beim Sex werden diese Krankheiten zum Teil sehr leicht übertragen. Manche von ihnen sind unangenehm, aber weitgehend harmlos. Andere hingegen können sogar lebensbedrohlich sein. Wenn Geschlechtskrankheiten aber frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln, auch wenn nicht alle komplett heilbar sind. Sabine Knapstein sagt dazu: „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion die Ursache für Unfruchtbarkeit sein, Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder auch mit Hepatitis B können Krebserkrankungen zur Folge haben und eine nicht behandelte HIV-Infektion AIDS. Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten ist es wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern erhöht das Risiko einer Infektion“ so Knapstein weiter. Wichtig, bei Verdacht auf eine Erkrankung, ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen. Gute Informationen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihren Seiten www.bzga.de/infomaterialien/hivsti-praevention oder zum Thema Sexualität in Zeiten von Corona unter dem Link www.liebesleben.de

 

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news-3701 Wed, 10 Jun 2020 13:23:09 +0200 Wenn Sex böse Folgen hat - Geschlechtskrankheiten im Schwarzwald-Baar-Kreis steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-sex-boese-folgen-hat-geschlechtskrankheiten-im-schwarzwald-baar-kreis-steigend.html Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Die schönste Nebensache der Welt ist nicht ganz ungefährlich, wenn man den Partner nicht kennt oder keine Vorsichtsmaßnahmen trifft. Die vorhandenen Daten zu Geschlechtskrankheiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigen, dass diese Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch sind. Wie aus einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervorgeht, ist über die Jahre 2014 bis 2018, die Zahl der Geschlechtskrankheiten im Schwarzwald-Baar-Kreis von 252 auf 312 gestiegen. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Altersgruppen von 20 bis 35 Jahren. In der Gruppe von 20 bis 24 Jahren sind die Frauen doppelt so häufig betroffen, wie die Männer. Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein von der AOK: „Gemeinsames Merkmal aller sexuell übertragbaren Krankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger bei sexuellem Kontakt. Ursache solcher Erkrankungen können unter anderem Bakterien sein wie zum Beispiel bei Chlamydien-Infektionen, Gonorrhö, im Volksmund auch Tripper genannt, oder Syphilis. Auch Viren, beispielsweise bei HIV-Infektionen, einer Infektion mit Erregern aus der Familie der humanen Papilloma-Viren, Hepatitis B oder genitalem Herpes, Pilze und Parasiten, wie zum Beispiel Filzläuse, zählen zu den möglichen Krankheitserregern.“ Bei den HIV-Infektionen gibt es einen rückläufigen Trend. In Baden-Württemberg sind die Fälle in dem Vierjahreszeitraum von 347 auf 297 zurückgegangen. Hiervon betroffen sind 81 Frauen und 216 Männer.

 

„Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Zu den häufigsten Anzeichen einer solchen Erkrankung gehören Ausfluss aus Harnröhre oder Scheide, genitale Geschwüre, Schwellungen der Leistengegend oder der Hoden und Unterbauchschmerzen“, so Knapstein. Beim Sex werden diese Krankheiten zum Teil sehr leicht übertragen. Manche von ihnen sind unangenehm, aber weitgehend harmlos. Andere hingegen können sogar lebensbedrohlich sein. Wenn Geschlechtskrankheiten aber frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln, auch wenn nicht alle komplett heilbar sind. Sabine Knapstein sagt dazu: „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion die Ursache für Unfruchtbarkeit sein, Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder auch mit Hepatitis B können Krebserkrankungen zur Folge haben und eine nicht behandelte HIV-Infektion AIDS. Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten ist es wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern erhöht das Risiko einer Infektion“ so Knapstein weiter. Wichtig, bei Verdacht auf eine Erkrankung, ist in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen. Gute Informationen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihren Seiten www.bzga.de/infomaterialien/hivsti-praevention oder zum Thema Sexualität in Zeiten von Corona unter dem Link www.liebesleben.de

 

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news-3682 Wed, 27 May 2020 11:15:07 +0200 Lungenkrankheit COPD weit verbreitet - im Schwarzwald-Baar-Kreis sind die Zahlen rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/lungenkrankheit-copd-weit-verbreitet-im-schwarzwald-baar-kreis-sind-die-zahlen-ruecklaeufig.html Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf die weit verbreitete Chronisch-Obstruktive Lungenkrankheit (COPD) hin. „Es gibt eine Reihe verschiedener Risikofaktoren, die dazu beitragen können, dass eine COPD entsteht. Die häufigsten Ursachen in Deutschland sind Rauchen und Passivrauchen, auf die sich fast 90 von 100 Erkrankungsfälle zurückführen lassen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Weltweit belegt COPD Platz drei in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall. Laut Robert Koch-Institut scheinen verschiedene Grunderkrankungen oder bestimmte Faktoren das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 zu erhöhen. Dazu zählt das Institut ausdrücklich auch chronische Lungenerkrankungen wie COPD, sowie Rauchen und Übergewicht.

 

Allein im Schwarzwald-Baar-Kreis waren 2018 3.574 AOK-Versicherte wegen COPD in Behandlung. Das sind 3,8 Prozent der Versicherten, ähnlich viel wie der Durchschnitt Baden-Württembergs mit 3,9 Prozent.

 

COPD ist eine Erkrankung, deren Entstehung und Verlauf von verschiedenen Faktoren abhängt. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei eine chronische Entzündung im Bereich der kleinen Atemwege, also der Bronchien. Sind sie entzündet, verdicken sie sich und verschleimen. Daher rühren der hartnäckige Husten und der Auswurf.

 

„Für eine konsequente und langfristige Behandlung sind nicht-medikamentöse Maßnahmen von großer Bedeutung. Die wichtigste Maßnahme dabei ist der Rauchstopp. Weiterhin zählen dazu Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken, also Bakterien, die unter anderem Lungenentzündungen hervorrufen können. Patientenschulungen gehören ebenso dazu wie unter anderem auch Atemgymnastik zum Training der Atemmuskulatur, körperliche Bewegung zur Stärkung von Herz und Muskulatur. Bei sportlicher Aktivität schüttet der Körper Glückshormone aus, sogenannte Endorphine, die die Stimmung verbessern und helfen, die Zigarette schneller zu vergessen und gleichzeitig wird das seelische Wohlbefinden gefördert“, so die AOK-Ärztin.

 

AOK-Expertenforum Nichtrauchen – Forum für eine gesündere Lebensweise ohne Nikotin. Hier kann man sich mit anderen Nutzern zu allen Themen rund um das Rauchen austauschen. AOK-Experten antworten auf persönliche Fragen. www.aok.de/pk/uni/forum/nichtrauchen/

 

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news-3683 Wed, 27 May 2020 11:14:45 +0200 Lungenkrankheit COPD weit verbreitet - im Kreis Rottweil ist Zahl der Erkrankten leicht steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/lungenkrankheit-copd-weit-verbreitet-im-kreis-rottweil-ist-zahl-der-erkrankten-leicht-steigend.html Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf die weit verbreitete Chronisch-Obstruktive Lungenkrankheit (COPD) hin. „Es gibt eine Reihe verschiedener Risikofaktoren, die dazu beitragen können, dass eine COPD entsteht. Die häufigsten Ursachen in Deutschland sind Rauchen und Passivrauchen, auf die sich fast 90 von 100 Erkrankungsfälle zurückführen lassen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Weltweit belegt COPD Platz drei in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall. Laut Robert Koch-Institut scheinen verschiedene Grunderkrankungen oder bestimmte Faktoren das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 zu erhöhen. Dazu zählt das Institut ausdrücklich auch chronische Lungenerkrankungen wie COPD, sowie Rauchen und Übergewicht.

 

Allein im Kreis Rottweil waren 2018 2.449 AOK-Versicherte wegen COPD in Behandlung, im Jahr 2014 waren es 2.248. Das sind 3,1 Prozent der Versicherten, weniger wie der Durchschnitt Baden-Württembergs mit 3,9 Prozent.

 

COPD ist eine Erkrankung, deren Entstehung und Verlauf von verschiedenen Faktoren abhängt. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei eine chronische Entzündung im Bereich der kleinen Atemwege, also der Bronchien. Sind sie entzündet, verdicken sie sich und verschleimen. Daher rühren der hartnäckige Husten und der Auswurf.

 

„Für eine konsequente und langfristige Behandlung sind nicht-medikamentöse Maßnahmen von großer Bedeutung. Die wichtigste Maßnahme dabei ist der Rauchstopp. Weiterhin zählen dazu Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken, also Bakterien, die unter anderem Lungenentzündungen hervorrufen können. Patientenschulungen gehören ebenso dazu wie unter anderem auch Atemgymnastik zum Training der Atemmuskulatur, körperliche Bewegung zur Stärkung von Herz und Muskulatur. Bei sportlicher Aktivität schüttet der Körper Glückshormone aus, sogenannte Endorphine, die die Stimmung verbessern und helfen, die Zigarette schneller zu vergessen und gleichzeitig wird das seelische Wohlbefinden gefördert“, so die AOK-Ärztin.

 

AOK-Expertenforum Nichtrauchen – Forum für eine gesündere Lebensweise ohne Nikotin. Hier kann man sich mit anderen Nutzern zu allen Themen rund um das Rauchen austauschen. AOK-Experten antworten auf persönliche Fragen. www.aok.de/pk/uni/forum/nichtrauchen/

 

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news-3684 Wed, 27 May 2020 11:14:16 +0200 Lungenkrankheit COPD weit verbreitet - im Kreis Tuttlingen ist Zahl der Erkrankten steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/lungenkrankheit-copd-weit-verbreitet-im-kreis-tuttlingen-ist-zahl-der-erkrankten-steigend.html Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf die weit verbreitete Chronisch-Obstruktive Lungenkrankheit (COPD) hin. „Es gibt eine Reihe verschiedener Risikofaktoren, die dazu beitragen können, dass eine COPD entsteht. Die häufigsten Ursachen in Deutschland sind Rauchen und Passivrauchen, auf die sich fast 90 von 100 Erkrankungsfälle zurückführen lassen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Weltweit belegt COPD Platz drei in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall. Laut Robert Koch-Institut scheinen verschiedene Grunderkrankungen oder bestimmte Faktoren das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 zu erhöhen. Dazu zählt das Institut ausdrücklich auch chronische Lungenerkrankungen wie COPD, sowie Rauchen und Übergewicht.

 

Allein im Kreis Tuttlingen waren 2018 3.002 AOK-Versicherte wegen COPD in Behandlung, im Jahr 2014 waren es 2.752. Das sind 3,7 Prozent der Versicherten, ähnlich wie der Durchschnitt Baden-Württembergs mit 3,9 Prozent.

 

COPD ist eine Erkrankung, deren Entstehung und Verlauf von verschiedenen Faktoren abhängt. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei eine chronische Entzündung im Bereich der kleinen Atemwege, also der Bronchien. Sind sie entzündet, verdicken sie sich und verschleimen. Daher rühren der hartnäckige Husten und der Auswurf.

 

„Für eine konsequente und langfristige Behandlung sind nicht-medikamentöse Maßnahmen von großer Bedeutung. Die wichtigste Maßnahme dabei ist der Rauchstopp. Weiterhin zählen dazu Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken, also Bakterien, die unter anderem Lungenentzündungen hervorrufen können. Patientenschulungen gehören ebenso dazu wie unter anderem auch Atemgymnastik zum Training der Atemmuskulatur, körperliche Bewegung zur Stärkung von Herz und Muskulatur. Bei sportlicher Aktivität schüttet der Körper Glückshormone aus, sogenannte Endorphine, die die Stimmung verbessern und helfen, die Zigarette schneller zu vergessen und gleichzeitig wird das seelische Wohlbefinden gefördert“, so die AOK-Ärztin.

 

AOK-Expertenforum Nichtrauchen – Forum für eine gesündere Lebensweise ohne Nikotin. Hier kann man sich mit anderen Nutzern zu allen Themen rund um das Rauchen austauschen. AOK-Experten antworten auf persönliche Fragen. www.aok.de/pk/uni/forum/nichtrauchen/

 

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news-3680 Wed, 27 May 2020 08:56:39 +0200 AOK-KundenCenter bieten wieder persönliche Beratung vor Ort https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-kundencenter-bieten-wieder-persoenliche-beratung-vor-ort.html AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg öffnet schrittweise ihre Standorte in der Region Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet wieder persönliche Gespräche für ihre Versicherten in AOK-KundenCentern an. Die Beratungstermine werden im Vorfeld mit den Kundinnen und Kunden telefonisch vereinbart und in den einzelnen AOK-KundenCentern durchgeführt. „Seit wir wegen des Corona-Virus im März unsere Standorte vorsorglich zum Schutz unserer Versicherten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Publikumsverkehr geschlossen haben, waren wir verstärkt telefonisch und auf den Online-Kanälen für unsere Kunden da“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Am Telefon, über das Online-KundenCenter ‚Meine AOK‘, per App und andere Online-Kanäle waren wir für Versicherte und Firmenkunden immer da und haben auch in dieser außergewöhnlichen Situation sehr gut beraten. Jetzt freuen wir uns darauf, wieder sukzessive den Publikumsverkehr in unseren Standorten zu ermöglichen und für unsere Kunden vor Ort persönlich da sein zu können.“

 

Die persönlichen Beratungsgespräche in den Standorten können telefonisch mit den Kundenberaterinnen und -beratern der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg vereinbart werden. Versicherte finden unter aok.de/bw Informationen zu den geöffneten AOK-KundenCentern und die Kontaktdaten zur Terminvereinbarung. Zum Schutz der Kunden und der Mitarbeitenden der AOK Baden-Württemberg in Zeiten des Corona-Virus wird auf die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern geachtet. Zusätzlichen Infektionsschutz im Beratungsgespräch bieten transparente Plexiglasscheiben. Die Versicherten werden in Anlehnung an die Verordnung der Landesregierung gebeten, ihren Mund-Nasen-Schutz zum Termin mitzubringen.

 

Das Ziel, aktiv die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und somit die Gesundheit der Versicherten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, hat bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach wie vor höchste Priorität und ist Taktgeber für die stufenweise Öffnung der Standorte der Südwestkasse. In einem ersten Schritt werden persönliche Beratungstermine nach telefonischer Terminvereinbarung in ausgewählten Standorten der Bezirksdirektionen angeboten. Die Öffnung weiterer AOK-KundenCenter sowie der Betrieb der AOK-Gesundheitszentren und AOK-RückenStudios werden schrittweise folgen. So reagiert die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auch weiterhin flexibel auf regionale Gegebenheiten und sich verändernde Rahmenbedingungen.

 

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news-3664 Fri, 08 May 2020 15:32:01 +0200 Corona-Frust nicht versüßen: AOK-Analyse zu stark übergewichtigen Kindern im Kreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/corona-frust-nicht-versuessen-aok-analyse-zu-stark-uebergewichtigen-kindern-im-kreis-tuttlingen.html Kinder essen zu viel Zucker. Gerade Lebensmittel für die Jüngsten weisen einen übermäßigen Zuckeranteil auf. Dabei leiden auch im Kreis Tuttlingen immer mehr Kinder unter krankhaftem Übergewicht. Die Zahl der wegen Adipositas behandlungsbedürftigen Kinder zwischen 0 und 12 Jahren, stieg im Zeitraum von 2014 bis 2018 um 5,5 Prozent. Der Anteil stieg dabei bei den Mädchen mit 7,6 Prozent stärker als bei den Jungen mit 6,2 Prozent. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. In absoluten Zahlen heißt das: Wurden 2014 noch 137 Kinder ambulant oder in Krankenhäusern aufgrund ihres starken Übergewichts behandelt, waren es 2018 schon 188. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer hier um einiges höher liegt, da in die Statistik nur diejenigen Kinder eingehen, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Eine für Deutschland ausgelegte Studie des Robert Koch-Instituts hat ergeben, dass inzwischen jedes siebte Kind übergewichtig ist. Die Anzahl der adipösen Kinder, die wegen Fettleibigkeit ärztlich behandelt werden, steigt mit dem Alter. Während bei 0,9 Prozent der Ein- bis Vierjährigen eine Adipositas vorliegt, steigt sie bei den Fünf- bis Neunjährigen auf 2,2 Prozent und bei den Zehn- bis Zwölfjährigen auf 3,7 Prozent.

 

Katharina Lause, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Tuttlingen, warnt. „Die Risiken des oft verharmlosten „Babyspecks“ seien nicht zu unterschätzen. Starkes Übergewicht schon im Jugendalter kann zu Bluthochdruck, Diabetes, Leberschäden, Stoffwechselstörungen oder Gelenkproblemen führen.“ Hinzu kämen massive seelische Probleme verbunden mit einem höheren Risiko für Mobbing.

 

Gerade jetzt während der Corona-Krise greifen Groß und Klein vermehrt zu Süßigkeiten, da viele Menschen die meiste Zeit des Tages zu Hause verbringen. Laut Internationalem Süßwarenhandelsverband verzeichneten die Verkäufe von Süßwaren in den vergangenen Wochen ein zweistelliges Plus. „Zum vermehrten Naschen aus Langeweile oder Frust kommen der fehlende Sportunterricht und die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten“, gibt Lause zu bedenken. Kinder und Jugendliche mit Gewichtsproblemen benötigten während der Corona-Krise deshalb eine besonders intensive Unterstützung. „Gesunde Ernährung und Freude an Bewegung müssen einem Kind vorgelebt werden – am besten, die ganze Familie macht mit.“

 

Ein hoher Zuckerkonsum führe unter anderem zu Übergewicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Zufuhr an freiem Zucker auf 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr zu beschränken, was bei einem Erwachsenen maximal 50 Gramm oder 10 Teelöffeln entspricht. Bei Kindern die Hälfte: 25 Gramm Zucker pro Tag. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person – meist versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen.

 

 

 

 

 

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news-3663 Fri, 08 May 2020 15:09:50 +0200 Corona-Frust nicht versüßen: AOK-Analyse zu stark übergewichtigen Kindern im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/corona-frust-nicht-versuessen-aok-analyse-zu-stark-uebergewichtigen-kindern-im-schwarzwald-baar-kreis.html Kinder essen zu viel Zucker. Gerade Lebensmittel für die Jüngsten weisen einen übermäßigen Zuckeranteil auf. Dabei leiden auch im Schwarzwald-Baar-Kreis immer mehr Kinder unter krankhaftem Übergewicht. Die Zahl der wegen Adipositas behandlungsbedürftigen Kinder zwischen 0 und 12 Jahren, stieg im Zeitraum von 2014 bis 2018 um 7 Prozent. Der Anteil stieg dabei bei den Jungen mit 9,4 Prozent stärker als bei den Mädchen mit 4,1 Prozent. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. In absoluten Zahlen heißt das: Wurden 2014 noch 77 Kinder ambulant oder in Krankenhäusern aufgrund ihres starken Übergewichts behandelt, waren es 2018 schon 109. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer hier um einiges höher liegt, da in die Statistik nur diejenigen Kinder eingehen, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Eine für Deutschland ausgelegte Studie des Robert Koch-Instituts hat ergeben, dass inzwischen jedes siebte Kind übergewichtig ist. Die Anzahl der adipösen Kinder, die wegen Fettleibigkeit ärztlich behandelt werden, steigt mit dem Alter. Während bei 0,9 Prozent der Ein- bis Vierjährigen eine Adipositas vorliegt, steigt sie bei den Fünf- bis Neunjährigen auf 2,2 Prozent und bei den Zehn- bis Zwölfjährigen auf 3,7 Prozent.

 

Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen, warnt. „Die Risiken des oft verharmlosten „Babyspecks“ seien nicht zu unterschätzen. Starkes Übergewicht schon im Jugendalter kann zu Bluthochdruck, Diabetes, Leberschäden, Stoffwechselstörungen oder Gelenkproblemen führen.“ Hinzu kämen massive seelische Probleme verbunden mit einem höheren Risiko für Mobbing. Seit vielen Jahren berät die AOK-Expertin junge Menschen, die an Adipositas leiden.

 

Gerade jetzt während der Corona-Krise greifen Groß und Klein vermehrt zu Süßigkeiten, da viele Menschen die meiste Zeit des Tages zu Hause verbringen. Laut Internationalem Süßwarenhandelsverband verzeichneten die Verkäufe von Süßwaren in den vergangenen Wochen ein zweistelliges Plus. „Zum vermehrten Naschen aus Langeweile oder Frust kommen der fehlende Sportunterricht und die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten“, gibt Fries-Spöcker zu bedenken. Kinder und Jugendliche mit Gewichtsproblemen benötigten während der Corona-Krise deshalb eine besonders intensive Unterstützung. „Gesunde Ernährung und Freude an Bewegung müssen einem Kind vorgelebt werden – am besten, die ganze Familie macht mit.“

 

Zucker sei per se nicht schädlich. Zu viel Zucker führe jedoch zu Übergewicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, die Zufuhr an freiem Zucker auf 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr zu beschränken, was bei einem Erwachsenen maximal 50 Gramm oder 10 Teelöffeln entspricht. Bei Kindern die Hälfte: 25 Gramm Zucker pro Tag. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person – meist versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen.

 

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news-3660 Wed, 06 May 2020 16:24:25 +0200 Heuschnupfen und Asthma-Erkrankungen steigen im Kreis Tuttlingen an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/heuschnupfen-und-asthma-erkrankungen-steigen-im-kreis-tuttlingen-an.html Wer in diesen Tagen unter Atemwegsbeschwerden leidet, der sollte besonders achtgeben. Ist es nur ein Husten wegen Heuschupfen oder vielleicht doch ein Anzeichen für Asthma? Im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftreten, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken sowie häufig auch Augenjucken im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Beschwerden, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können. Außerdem ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Betroffene sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären.

 

Aus einem allergischen Husten kann sich schnell eine chronische Erkrankung entwickeln. Laut aktueller Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg steigt die Zahl der Asthma-Erkrankungen im Kreis Tuttlingen von Jahr zu Jahr leicht an. 2018 waren es rund 3.149 Versicherte, die unter Asthma litten; 2014 waren es noch 2.696. Eine Zunahme ist auch beim Heuschnupfen zu beobachten. Rund 3.274 AOK-Versicherte im Kreis plagten sich 2018 damit; 2014 waren es rund 2.959.

 

„Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege“, so AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Typische Symptome für Asthma sind ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen, Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten, die anfallsartig auftreten. Ein Anfall von Asthma bronchiale kann ausgelöst werden unter anderem durch Allergien beispielsweise gegen Pollen oder Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. „Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie beispielsweise Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten Umgebungen meiden, in denen geraucht wird“, so die AOK-Ärztin.

 

Es gibt Maßnahmen, um eine Asthmaerkrankung zu vermeiden. „Laut Studien sind etwa die Hälfte aller kindlichen Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko dafür lässt sich beispielsweise dadurch senken, dass man das Kind lange stillt und auf eine rauchfreie Umgebung achtet“, sagt Knapstein.

 

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news-3661 Wed, 06 May 2020 16:24:07 +0200 Heuschnupfen und Asthma-Erkrankungen steigen im Kreis Rottweil an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/heuschnupfen-und-asthma-erkrankungen-steigen-im-kreis-rottweil-an.html Wer in diesen Tagen unter Atemwegsbeschwerden leidet, der sollte besonders achtgeben. Ist es nur ein Husten wegen Heuschupfen oder vielleicht doch ein Anzeichen für Asthma? Im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftreten, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken sowie häufig auch Augenjucken im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Beschwerden, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können. Außerdem ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Betroffene sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären.

 

Aus einem allergischen Husten kann sich schnell eine chronische Erkrankung entwickeln. Laut aktueller Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg steigt die Zahl der Asthma-Erkrankungen im Kreis Rottweil von Jahr zu Jahr leicht an. 2018 waren es rund 3.837 Versicherte, die unter Asthma litten; 2017 waren es noch 3.776. Eine Zunahme ist auch beim Heuschnupfen zu beobachten. Rund 3.069 AOK-Versicherte im Kreis plagten sich 2018 damit; 2017 waren es rund 2.816.

 

„Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege“, so AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Typische Symptome für Asthma sind ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen, Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten, die anfallsartig auftreten. Ein Anfall von Asthma bronchiale kann ausgelöst werden unter anderem durch Allergien beispielsweise gegen Pollen oder Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. „Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie beispielsweise Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten Umgebungen meiden, in denen geraucht wird“, so die AOK-Ärztin.

 

Es gibt Maßnahmen, um eine Asthmaerkrankung zu vermeiden. „Laut Studien sind etwa die Hälfte aller kindlichen Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko dafür lässt sich beispielsweise dadurch senken, dass man das Kind lange stillt und auf eine rauchfreie Umgebung achtet“, sagt Knapstein.

 

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news-3662 Wed, 06 May 2020 16:23:45 +0200 Heuschnupfen und Asthma-Erkrankungen steigen im Schwarzwald-Baar-Kreis an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/heuschnupfen-und-asthma-erkrankungen-steigen-im-schwarzwald-baar-kreis-an.html Wer in diesen Tagen unter Atemwegsbeschwerden leidet, der sollte besonders achtgeben. Ist es nur ein Husten wegen Heuschupfen oder vielleicht doch ein Anzeichen für Asthma? Im Zusammenhang mit Heuschnupfen können manchmal Beschwerden auftreten, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, Niesattacken sowie häufig auch Augenjucken im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Beschwerden, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können. Außerdem ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dafür spricht, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftritt. Betroffene sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären.

 

Aus einem allergischen Husten kann sich schnell eine chronische Erkrankung entwickeln. Laut aktueller Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg steigt die Zahl der Asthma-Erkrankungen im Schwarzwald-Baar-Kreis von Jahr zu Jahr leicht an. 2018 waren es rund 4.793 Versicherte, die unter Asthma litten; 2014 waren es noch 3.987. Eine Zunahme ist auch beim Heuschnupfen zu beobachten. Rund 4.797 AOK-Versicherte im Kreis plagten sich 2018 damit; 2014 waren es rund 4.191.

 

„Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege“, so AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Typische Symptome für Asthma sind ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen, Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten, die anfallsartig auftreten. Ein Anfall von Asthma bronchiale kann ausgelöst werden unter anderem durch Allergien beispielsweise gegen Pollen oder Hausstaubmilben oder andere allergene Stoffe in der Umwelt. „Weitere mögliche Auslöser sind Infekte, Arzneimittel wie beispielsweise Schmerzmittel oder Betablocker, körperliche Anstrengung oder Kälte. Rauchen und Asthma vertragen sich nicht. Betroffene sollten Umgebungen meiden, in denen geraucht wird“, so die AOK-Ärztin.

 

Es gibt Maßnahmen, um eine Asthmaerkrankung zu vermeiden. „Laut Studien sind etwa die Hälfte aller kindlichen Asthmaerkrankungen vermeidbar. Das Risiko dafür lässt sich beispielsweise dadurch senken, dass man das Kind lange stillt und auf eine rauchfreie Umgebung achtet“, sagt Knapstein.

 

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news-3614 Wed, 22 Apr 2020 12:45:28 +0200 Mehr ärztliche Behandlungen wegen illegaler Drogen im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/mehr-aerztliche-behandlungen-wegen-illegaler-drogen-im-landkreis-rottweil.html Im Landkreis Rottweil werden immer mehr Menschen wegen Missbrauchs illegaler Drogen ambulant oder stationär behandelt. Das hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten ermittelt. Demnach ist der Anteil der Betroffenen innerhalb von fünf Jahren um 16 Prozent gestiegen. Auch in Baden-Württemberg ist die Zahl der wegen Drogenmissbrauchs Behandelten in diesem Zeitraum gestiegen, aber nur um rund sechs Prozent. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren nach AOK-Angaben im Jahr 2018 rund 1.200 Menschen wegen Konsums von Cannabis, Kokain, Amphetaminen, Heroin und Co. in Behandlung. Die Behandlungshäufigkeit steigt im frühen Erwachsenenalter stark an und erreicht bei den 35- bis 39-Jährigen einen Höhepunkt.

 

„Das gibt freilich nur die Spitze des Eisbergs beim Konsum von illegalen Drogen wieder, nämlich den Anteil derjenigen, die wegen eines massiven oder langjährigen Konsums schließlich in ärztlicher Behandlung landen“, meint Natalie Zimmerer. Die 31-Jährige leitet seit vergangenem Jahr das 15-köpfige Team des Sozialen Diensts bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und unterstützt unter anderem Menschen mit Suchterkrankungen. „29,5 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland haben in ihrem Leben schon einmal illegale Drogen zu sich genommen“, so die Sozialpädagogin, die sich auf aktuelle Zahlen der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht bezieht. Cannabis sei die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Acht Prozent aller 12- bis 17-Jährigen und mit sieben Prozent fast ebenso viele Erwachsene haben in den vergangenen zwölf Monaten Cannabis konsumiert. „Alle Drogen wirken auf die Psyche“, erklärt die AOK-Expertin. „Je nach Stoff wirken sie dämpfend bis aufputschend. In jedem Fall beeinträchtigen sie aber die seelische und körperliche Gesundheit und führen zu Süchten.“

 

Natalie Zimmerer: „Prävention ist das wichtigste Mittel gegen den Konsum von illegalen Drogen. Eine Kehrtwende ist möglich, das zeigt das Beispiel der legalen Droge Alkohol.“ Hier sei der Konsum bei Jugendlichen und die Zahl aller Behandlungen im Landkreis rückläufig.

 

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news-3612 Wed, 22 Apr 2020 12:43:11 +0200 Rund 2.100 Menschen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wegen Drogenkonsums in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rund-2100-menschen-aus-dem-schwarzwald-baar-kreis-wegen-drogenkonsums-in-behandlung.html Rund 2.100 Menschen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis werden wegen Konsum illegaler Drogen ambulant oder stationär behandelt. Das geht aus einer Hochrechnung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten hervor. Demnach ist der Anteil der Betroffenen in den vergangenen fünf Jahren etwa gleichgeblieben. Anders in Baden-Württemberg insgesamt: hier ist die Zahl der wegen Konsum von Cannabis, Kokain, Amphetaminen, Heroin und Co. Behandelten in diesem Zeitraum um rund sechs Prozent gestiegen. Die Behandlungshäufigkeit steigt im frühen Erwachsenenalter stark an und erreicht bei den 40- bis 44-Jährigen einen Höhepunkt.

 

„Das gibt freilich nur die Spitze des Eisbergs beim Konsum von illegalen Drogen wieder, nämlich den Anteil derjenigen, die wegen eines massiven oder langjährigen Konsums schließlich in ärztlicher Behandlung landen“, meint Natalie Zimmerer. Die 31-Jährige leitet seit vergangenem Jahr das 15-köpfige Team des Sozialen Diensts bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und unterstützt unter anderem Menschen mit Suchterkrankungen. „29,5 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland haben in ihrem Leben schon einmal illegale Drogen zu sich genommen“, so die Sozialpädagogin, die sich auf aktuelle Zahlen der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht bezieht. Cannabis sei die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Acht Prozent aller 12- bis 17-Jährigen und mit sieben Prozent fast ebenso viele Erwachsene haben in den vergangenen zwölf Monaten Cannabis konsumiert. „Alle Drogen wirken auf die Psyche“, erklärt die AOK-Expertin. „Je nach Stoff wirken sie dämpfend bis aufputschend. In jedem Fall beeinträchtigen sie aber die seelische und körperliche Gesundheit und führen zu Süchten.“

 

Natalie Zimmerer: „Prävention ist das wichtigste Mittel gegen den Konsum von illegalen Drogen. Eine Kehrtwende ist möglich, das zeigt das Beispiel der legalen Droge Alkohol.“ Hier sei der Konsum bei Jugendlichen und die Zahl aller Behandlungen im Landkreis rückläufig.

 

Die AOK Baden-Württemberg versichert über 4,5 Millionen Menschen im Land und verfügt über ein Haushaltsvolumen von über 18 Milliarden Euro.

 

Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de

 

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news-3613 Wed, 22 Apr 2020 12:42:45 +0200 Mehr ärztliche Behandlungen wegen illegaler Drogen im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/mehr-aerztliche-behandlungen-wegen-illegaler-drogen-im-landkreis-tuttlingen.html Im Landkreis Tuttlingen werden immer mehr Menschen wegen Missbrauchs illegaler Drogen ambulant oder stationär behandelt. Das hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten ermittelt. Demnach ist der Anteil der Betroffenen innerhalb von fünf Jahren um 16 Prozent gestiegen. Auch in Baden-Württemberg ist die Zahl der wegen Drogenmissbrauchs Behandelten in diesem Zeitraum gestiegen, aber nur um rund sechs Prozent. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren nach AOK-Angaben im Jahr 2018 rund 1.100 Menschen wegen Konsums von Cannabis, Kokain, Amphetaminen, Heroin und Co. in Behandlung. Die Behandlungshäufigkeit steigt im frühen Erwachsenenalter stark an und erreicht bei den 35- bis 39-Jährigen einen Höhepunkt.

 

„Das gibt freilich nur die Spitze des Eisbergs beim Konsum von illegalen Drogen wieder, nämlich den Anteil derjenigen, die wegen eines massiven oder langjährigen Konsums schließlich in ärztlicher Behandlung landen“, meint Natalie Zimmerer. Die 31-Jährige leitet seit vergangenem Jahr das 15-köpfige Team des Sozialen Diensts bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und unterstützt unter anderem Menschen mit Suchterkrankungen. „29,5 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland haben in ihrem Leben schon einmal illegale Drogen zu sich genommen“, so die Sozialpädagogin, die sich auf aktuelle Zahlen der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht bezieht. Cannabis sei die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Acht Prozent aller 12- bis 17-Jährigen und mit sieben Prozent fast ebenso viele Erwachsene haben in den vergangenen zwölf Monaten Cannabis konsumiert. „Alle Drogen wirken auf die Psyche“, erklärt die AOK-Expertin. „Je nach Stoff wirken sie dämpfend bis aufputschend. In jedem Fall beeinträchtigen sie aber die seelische und körperliche Gesundheit und führen zu Süchten.“

 

Natalie Zimmerer: „Prävention ist das wichtigste Mittel gegen den Konsum von illegalen Drogen. Eine Kehrtwende ist möglich, das zeigt das Beispiel der legalen Droge Alkohol.“ Hier sei der Konsum bei Jugendlichen und die Zahl aller Behandlungen im Landkreis rückläufig.

 

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news-3553 Fri, 27 Mar 2020 10:22:53 +0100 Quarantäne, Kurzarbeit, Arbeitsunfähigkeit – Folgen für Arbeitnehmer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/quarantaene-kurzarbeit-arbeitsunfaehigkeit-folgen-fuer-arbeitnehmer.html Ein Virus verändert den Alltag: Arbeitnehmer müssen zuhause bleiben, die Zahl der Quarantänen nimmt zu. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat die wichtigsten Informationen für Arbeitnehmer zusammengefasst. Einige Arbeitgeber entscheiden sich aufgrund der bestehenden Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus innerhalb ihres Unternehmens dafür, ihre Niederlassungen zu schließen. So soll die Ansteckungsgefahr für jeden Einzelnen gesenkt werden. Ein anderer Fall ist es, wenn das Unternehmen wegen der einbrechenden Nachfrage Kurzarbeit anmeldet. Dann gibt es für die betroffenen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld als Leistung aus der Arbeitslosenversicherung, in der Regel rund 60 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts, mit Kindern im Haushalt rund 67 Prozent. So werden die Gehaltseinbußen aufgrund der kürzeren Arbeitszeit zumindest teilweise wieder ausgleichen.

 

Quarantäne

 

Wird bei einem Arbeitnehmer vorsorglich eine Quarantäne angeordnet – etwa wegen eines Kontakts mit einem Corona-Erkrankten –, braucht sich der Beschäftigte um sein Arbeitsentgelt keine Sorgen zu machen. Denn der Arbeitgeber muss den Betroffenen laut Infektionsschutzgesetz bis zu sechs Wochen lang in voller Höhe weiterbezahlen. Auf Antrag kann sich der Arbeitgeber diese Lohnkosten übrigens von der zuständigen Behörde erstatten lassen.

 

Stellt sich später heraus, dass sich der Arbeitnehmer tatsächlich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus eingefangen hat, liegt arbeitsrechtlich ein normaler Krankheitsfall vor und der behandelnde Arzt stellt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber und die Krankenkasse aus. Dann gilt: ab sofort leistet der Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlung, egal wie lange man vorher in Quarantäne war. Sollte der Arbeitnehmer noch länger krankgeschrieben sein, zahlt anschließend die Krankenkasse ein sogenanntes Krankengeld.

 

Genauso ist es auch, wenn die Quarantäne nicht nur vorsorglich angeordnet wird, sondern man wegen Krankheitssymptomen direkt krankgeschrieben und zusätzlich als Corona-Verdachtsfall in Quarantäne geschickt wird. Rein arbeitsrechtlich ist das ein normaler Krankheitsfall, also: bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung, danach gegebenenfalls Krankengeld.

 

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per Telefon

 

Was ist bei einer gewöhnlichen Erkältung zu beachten, die angesichts des noch immer kalten Wetters derzeit häufig vorkommt? Dann sollte man zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken und das Gesundheitssystem nicht weiter zu belasten. Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege, also einer gewöhnlichen Erkältung, erhalten jetzt nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis maximal 14 Tage. Sie müssen also nicht die Arztpraxen aufsuchen. Die elektronische Gesundheitskarte muss ebenfalls nicht vorgelegt werden. Dieses vereinfachte Verfahren haben Krankenkassen und Ärzte vorübergehend vereinbart, um unnötige Sozialkontakte zu vermeiden und Patienten und Gesundheitswesen zu entlasten.

 

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news-3475 Mon, 23 Mar 2020 13:04:55 +0100 Sonntag eine Stunde kürzer – Schlafstörungen im Schwarzwald-Baar-Kreis werden nicht weniger https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sonntag-eine-stunde-kuerzer-schlafstoerungen-im-schwarzwald-baar-kreis-werden-nicht-weniger.html Darauf ist auch in Pandemie-Zeiten Verlass: der Sonntag, 29. März wird auch im Schwarzwald-Baar-Kreis schneller vergehen. Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Schade“, meint Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hatte damals jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration bei Schularbeiten oder im Beruf und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist.“

 

Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen im Landkreis: 4.800 Versicherten haben eine behandlungsbedürftige Schlafstörung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind das insgesamt 10.400 Personen, also etwa fünf Prozent aller Menschen. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Betroffenen jährlich um drei Prozent gestiegen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

 

„Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Sabine Fröchte-Mink. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, derzeit aber bitte allein oder im Kreis der Familienmitglieder, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sabine Fröchte-Minks persönlicher Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein.“

 

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news-3474 Mon, 23 Mar 2020 13:03:15 +0100 Sonntag eine Stunde kürzer – Schlafstörungen im Landkreis Tuttlingen werden nicht weniger https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sonntag-eine-stunde-kuerzer-schlafstoerungen-im-landkreis-tuttlingen-werden-nicht-weniger.html Darauf ist auch in Pandemie-Zeiten Verlass: der Sonntag, 29. März wird auch im Landkreis Tuttlingen schneller vergehen. Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Schade“, meint Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hatte damals jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration bei Schularbeiten oder im Beruf und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist.“

 

Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen im Landkreis: 4.500 Versicherten haben eine behandlungsbedürftige Schlafstörung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind das insgesamt 7.600 Personen, also etwa fünf Prozent aller Menschen. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Betroffenen jährlich um vier Prozent gestiegen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

 

„Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Sabine Fröchte-Mink. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, derzeit aber bitte allein oder im Kreis der Familienmitglieder, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sabine Fröchte-Minks persönlicher Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein.“

 

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news-3472 Mon, 23 Mar 2020 13:00:27 +0100 Sonntag eine Stunde kürzer – Schlafstörungen im Landkreis Rottweil werden nicht weniger https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sonntag-eine-stunde-kuerzer-schlafstoerungen-im-landkreis-rottweil-werden-nicht-weniger.html Darauf ist auch in Pandemie-Zeiten Verlass: der Sonntag, 29. März wird auch im Landkreis Rottweil schneller vergehen. Um zwei Uhr nachts werden die Uhren um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. „Schade“, meint Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, „nicht nur wegen der bis zur nächsten Zeitumstellung von uns geborgten Stunde, sondern auch weil unser Körper mit einem Mini-Jetlag reagiert.“ Viele Menschen schlafen in den folgenden Tagen abends schlechter ein und kommen morgens schlechter aus dem Bett. Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2015 hatte damals jeder dritte Erwachsene in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche kämpfen sogar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten. Die Folgen: Müdigkeit, mangelnde Konzentration bei Schularbeiten oder im Beruf und schlechte Laune. „Vielen ist nicht bewusst, dass ein guter Schlaf die dritte Säule einer gesunden Lebensweise neben ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung ist.“

 

Dass beim Schlaf einiges im Argen liegt, zeigt die AOK-Auswertung der Versichertendiagnosen im Landkreis: 4.400 Versicherten haben eine behandlungsbedürftige Schlafstörung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind das insgesamt 7.600 Personen, also etwa sechs Prozent aller Menschen. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Betroffenen jährlich um vier Prozent gestiegen. Frauen und Männer kämpfen annähernd gleich häufig mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Hinzu kommt laut AOK eine hohe Dunkelziffer an Personen, die an Schlafstörungen leiden, aber nicht in ärztlicher Behandlung sind.

 

„Wer dauerhaft an Schlafstörungen leidet, sollte seinen Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Sabine Fröchte-Mink. Oft aber hat man immer mal wieder einen schlechten Schlaf. Was tun? „Ein abendlicher kurzer und gemächlicher Spaziergang, derzeit aber bitte allein oder im Kreis der Familienmitglieder, ruhige Musik hören oder ein Gespräch mit seinen Lieben hilft runterzukommen“, so die AOK-Präventionsexpertin. Wenn man dann doch mal nachts wach liegt, sollte man sich nicht unter Druck setzen. „Der Blick auf die Uhr ist der absolute Schlaf-Killer.“ Am besten sei es, an etwas Schönes zu denken oder sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren. „Wenn das nicht hilft, kann man auch aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen, beispielsweise lesen oder ein Fotoalbum ansehen.“ Sabine Fröchte-Minks persönlicher Tipp für die Zeitumstellung? „Ich versuche schon im Vorfeld früher ins Bett zu gehen und zeitiger aufzustehen. Dann komme ich besser in den neuen Rhythmus rein.“

 

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news-3458 Thu, 19 Mar 2020 14:52:32 +0100 Plötzlich Homeoffice: auch zuhause auf sich achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/ploetzlich-homeoffice-auch-zuhause-auf-sich-achten.html Zahlreiche Beschäftigte arbeiten derzeit als Vorsichtsmaßnahme von zuhause aus – viele davon das erste Mal. „Das ist natürlich erstmal eine große Umstellung“, sagt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die selbst Homeoffice-Erfahrung hat. „Plötzlich sitzt man allein vor dem Laptop, statt Kollegen hat man jetzt gegebenenfalls sogar die Kinder um sich herum.“ Um wirklich konzentriert arbeiten zu können, sollte man soweit möglich einen abgesonderten Arbeitsplatz in der Wohnung einrichten, damit die Bereiche für Freizeit und Arbeit räumlich etwas abgegrenzt sind. Dann sollte man sich selbst Regeln geben. Also: Arbeitszeiten festlegen, Aufgabenpakete bestimmen und Zeitpläne erstellen. „Klar ist aber auch, dass gerade in der jetzigen Ausnahmesituation das eine oder andere vielleicht nicht auf Anhieb so gut klappt, wie man es sich vorstellt. Das nimmt man am besten mit einer gewissen Gelassenheit hin, statt sich über etwas aufzuregen, was man ohnehin nicht ändern kann“, so die AOK-Gesundheitsexpertin.

 

Sie verweist auf eine repräsentative AOK-Befragung unter 2.001 Beschäftigten aus dem vergangenen Jahr. Demnach sind viele Befragte mit Homeoffice-Arbeitsplatz mit ihrer Arbeit zufriedener und sehen Vorteile darin. Laut der Studie klagten aber auch 70 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice über gelegentliche Wut und Verärgerung – gegenüber 59 Prozent der Befragten ohne Heimarbeitsplatz. Bei Nervosität und Reizbarkeit waren es im Homeoffice 68 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent.

 

Sabine Fröchte-Mink empfiehlt auf ein paar kleine Dinge zu achten. Beim digitalen Arbeiten von zuhause aus schleiche sich manchmal ein unbewusster Abkapselungseffekt ein. Man schreibe sich beispielsweise vermehrt E-Mails statt zu telefonieren. „Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man lieber mal mit den Kollegen sprechen, auch wenn es nur am Telefon ist. Das allein baut in schwierigen Situationen schon Stress ab.“ Ihr zweiter Tipp: Bewusst Pausen machen. „Da man ja eh‘ schon daheim ist, achtet man darauf nicht so. Aber auch Homeoffice ist richtige Arbeit und sollte immer zu festgelegten Zeitpunkten unterbrochen werden.“ Aus der ungewohnten Situation einen Vorteil machen, lautet das Stichwort: „Wann kann man schon mal in der Pause zuhause entspannen?“

 

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news-3444 Mon, 09 Mar 2020 11:13:38 +0100 Ungesunder Lebensstil geht im Schwarzwald-Baar-Kreis zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-im-schwarzwald-baar-kreis-zunehmend-an-die-nieren.html Im Schwarzwald-Baar-Kreis leiden knapp sechs Prozent der Bevölkerung an einer Niereninsuffizienz, also einer eingeschränkten Funktion der Nieren – Tendenz steigend: Binnen fünf Jahren ist die Häufigkeit dieser Erkrankung um mehr als ein Fünftel gestiegen. Dies teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Letzteres ist in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei rund 580 Menschen der Fall, die regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen müssen.

 

„Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinne an die Nieren gehen. Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

 

Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. PD Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen und in ihrer ständigen Höchstleistung zu unterstützen.“

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen Versorgungsvertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Damit werden frühzeitig dauerhafte Schädigungen erkannt und Spätfolgen vermindert. Auch in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt.

 

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news-3443 Mon, 09 Mar 2020 10:43:45 +0100 Ungesunder Lebensstil geht im Landkreis Tuttlingen zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-im-landkreis-tuttlingen-zunehmend-an-die-nieren.html Im Landkreis Tuttlingen leiden knapp fünf Prozent der Bevölkerung an einer Niereninsuffizienz, also einer eingeschränkten Funktion der Nieren – Tendenz steigend: Binnen fünf Jahren ist die Häufigkeit dieser Erkrankung um rund 30 Prozent gestiegen. Dies teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Letzteres ist in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei rund 580 Menschen der Fall, die regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen müssen.

 

„Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinne an die Nieren gehen. Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

 

Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. PD Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen und in ihrer ständigen Höchstleistung zu unterstützen.“

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen Versorgungsvertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Damit werden frühzeitig dauerhafte Schädigungen erkannt und Spätfolgen vermindert. Auch in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt.

 

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news-3442 Mon, 09 Mar 2020 10:36:43 +0100 Ungesunder Lebensstil geht im Landkreis Rottweil zunehmend an die Nieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/ungesunder-lebensstil-geht-im-landkreis-rottweil-zunehmend-an-die-nieren.html Im Landkreis Rottweil leiden gut sechs Prozent der Bevölkerung an einer Niereninsuffizienz, also einer eingeschränkten Funktion der Nieren – Tendenz steigend: Binnen fünf Jahren ist die Häufigkeit dieser Erkrankung um rund ein Fünftel gestiegen. Dies teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Nierentags am 12. März auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit. Hinzu komme laut AOK eine Dunkelziffer an Personen, die noch nicht in ärztlicher Behandlung sind. Denn Betroffene spüren eine chronische Erkrankung der Nieren oft erst, wenn es durch Folgeerkrankungen zu Beschwerden kommt oder die Nieren bereits versagen. Letzteres ist in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei rund 580 Menschen der Fall, die regelmäßig eine Dialyse, also eine maschinelle Blutreinigung durchführen lassen müssen.

 

„Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenerkrankung bei Erwachsenen sind Diabetes und Bluthochdruck.“ Die Nierenschädigung sei oft eine schleichende Folgeerkrankung. Ein ungesunder Lebensstil kann dann manchmal Jahrzehnte später im Wortsinne an die Nieren gehen. Folglich steigt das Erkrankungsrisiko mit dem Alter stark an. Beträgt die Erkrankungshäufigkeit laut AOK-Auswertung bei den 60- bis 64-Jährigen noch 4,9 Prozent, sind es bei den 75- bis 79-Jährigen bereits 18,5 Prozent, in höheren Altersgruppen deutlich mehr.

 

Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten seien alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auswirken. PD Dr. Sabine Knapstein: „Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht. Ein bewusster Lebensstil hilft, die Organe zu schonen und in ihrer ständigen Höchstleistung zu unterstützen.“

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, haben die AOK und der Arztverband MEDI in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen Versorgungsvertrag geschlossen, der zum 1. April startet. Er fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Damit werden frühzeitig dauerhafte Schädigungen erkannt und Spätfolgen vermindert. Auch in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg wird dieses Versorgungsprogramm umgesetzt.

 

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news-3415 Mon, 03 Feb 2020 12:44:22 +0100 Erkältungshöhepunkt im Landkreis Rottweil erwartet – an Fastnacht feiern die Viren Party https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkaeltungshoehepunkt-im-landkreis-rottweil-erwartet-an-fastnacht-feiern-die-viren-party.html Aktuell klettert die Zahl der Krankmeldungen deutlich nach oben: in der vergangenen Woche (27.-31.1.) wurden laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg landesweit sechs Prozent mehr Arbeitsunfähigkeitsmeldungen registriert als in der Woche zuvor. Laut Krankenkasse ist der Löwenanteil dieses Anstiegs auf Erkrankungen der Atemwege, also vornehmlich Erkältungen zurückzuführen. Rund 40.000 Menschen im Landkreis Rottweil, fast jeder dritte Einwohner, sind deswegen mindestens einmal jährlich beim Arzt, so die AOK auf Grundlage von Hochrechnungen ihrer Versichertendiagnosen. Besonders häufig wegen Erkältung und Co. beim Arzt sind Kinder – fast 70 Prozent der Ein- bis Vierjährigen sind deswegen mindestens einmal jährlich in Behandlung. Aber auch junge Erwachsene sind häufiger mit Husten und laufender Nase beim Arzt als ältere Semester: bei den 20- bis 24-Jährigen sind es 43 Prozent.

 

„Mit Viren kommt man ständig in Kontakt, das ist ganz normal“, meint Sabine Fröchte-Mink vom AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. „An Fastnacht erwarten wir aber den Saisonhöhepunkt für Erkältungen, weil dann viele Menschen zusammen sind und auch die Viren Party machen.“ Alkohol, wenig Schlaf und dünne Verkleidungen tragen das Ihre dazu bei. Man kann aber die Abwehr stärken, damit es einen nicht so schnell und nicht so heftig erwischt, so die Leiterin des Gesundheitsteams der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wer sich gesund ernährt, mit viel frischem Obst und Gemüse, ausreichend Ballaststoffe sowie genug Flüssigkeit, schützt sich vor Erkältungen. Auch ausreichend Bewegung ist wichtig, gerade auch bei Schmuddelwetter.“ Bei Alkohol rät Sabine Fröchte-Mink zur Vorsicht: „Mittlere bis große Mengen Alkohol schwächen laut Studien das Immunsystem, da die Abwehrzellen in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Auch deswegen sollte man beim Alkoholkonsum an Fastnacht nicht übertreiben.“

 

Wen die Erkältung trotzdem erwischt, der braucht Ruhe und etwas Geduld. Hausmittel wie Kräutertees oder Quarkwickel gegen Halsschmerzen können die Symptome lindern. Auch viel trinken ist wichtig, um Schleim in Bronchien und Nase zu verflüssigen. Oft ist das Schlimmste innerhalb von einer Woche überstanden. Bis die Erkältung ganz verschwunden ist, kann es auch schon mal etwas länger dauern. „Wenn Fieber über 39 Grad oder stärkere Schmerzen in den Ohren oder im Stirnbereich und unter den Augen dazukommen, sollte man aber zum Arzt gehen“, rät Sabine Fröchte-Mink.

 

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news-3413 Mon, 03 Feb 2020 12:43:57 +0100 Erkältungshöhepunkt im Schwarzwald-Baar-Kreis erwartet – an Fastnacht feiern die Viren Party https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkaeltungshoehepunkt-im-schwarzwald-baar-kreis-erwartet-an-fastnacht-feiern-die-viren-party.html Aktuell klettert die Zahl der Krankmeldungen deutlich nach oben: in der vergangenen Woche (27.-31.1.) wurden laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg landesweit sechs Prozent mehr Arbeitsunfähigkeitsmeldungen registriert als in der Woche zuvor. Laut Krankenkasse ist der Löwenanteil dieses Anstiegs auf Erkrankungen der Atemwege, also vornehmlich Erkältungen zurückzuführen. Rund 65.000 Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis, fast jeder dritte Einwohner, sind deswegen mindestens einmal jährlich beim Arzt, so die AOK auf Grundlage von Hochrechnungen ihrer Versichertendiagnosen. Besonders häufig wegen Erkältung und Co. beim Arzt sind Kinder – fast 70 Prozent der Ein- bis Vierjährigen sind deswegen mindestens einmal jährlich in Behandlung. Aber auch junge Erwachsene sind häufiger mit Husten und laufender Nase beim Arzt als ältere Semester: bei den 20- bis 24-Jährigen sind es 43 Prozent.

 

„Mit Viren kommt man ständig in Kontakt, das ist ganz normal“, meint Sabine Fröchte-Mink vom AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. „An Fastnacht erwarten wir aber den Saisonhöhepunkt für Erkältungen, weil dann viele Menschen zusammen sind und auch die Viren Party machen.“ Alkohol, wenig Schlaf und dünne Verkleidungen tragen das Ihre dazu bei. Man kann aber die Abwehr stärken, damit es einen nicht so schnell und nicht so heftig erwischt, so die Leiterin des Gesundheitsteams der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wer sich gesund ernährt, mit viel frischem Obst und Gemüse, ausreichend Ballaststoffe sowie genug Flüssigkeit, schützt sich vor Erkältungen. Auch ausreichend Bewegung ist wichtig, gerade auch bei Schmuddelwetter.“ Bei Alkohol rät Sabine Fröchte-Mink zur Vorsicht: „Mittlere bis große Mengen Alkohol schwächen laut Studien das Immunsystem, da die Abwehrzellen in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Auch deswegen sollte man beim Alkoholkonsum an Fastnacht nicht übertreiben.“

 

Wen die Erkältung trotzdem erwischt, der braucht Ruhe und etwas Geduld. Hausmittel wie Kräutertees oder Quarkwickel gegen Halsschmerzen können die Symptome lindern. Auch viel trinken ist wichtig, um Schleim in Bronchien und Nase zu verflüssigen. Oft ist das Schlimmste innerhalb von einer Woche überstanden. Bis die Erkältung ganz verschwunden ist, kann es auch schon mal etwas länger dauern. „Wenn Fieber über 39 Grad oder stärkere Schmerzen in den Ohren oder im Stirnbereich und unter den Augen dazukommen, sollte man aber zum Arzt gehen“, rät Sabine Fröchte-Mink.

 

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news-3414 Mon, 03 Feb 2020 12:35:33 +0100 Erkältungshöhepunkt im Landkreis Tuttlingen erwartet – an Fastnacht feiern die Viren Party https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkaeltungshoehepunkt-im-landkreis-tuttlingen-erwartet-an-fastnacht-feiern-die-viren-party.html Aktuell klettert die Zahl der Krankmeldungen deutlich nach oben: in der vergangenen Woche (27.-31.1.) wurden laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg landesweit sechs Prozent mehr Arbeitsunfähigkeitsmeldungen registriert als in der Woche zuvor. Laut Krankenkasse ist der Löwenanteil dieses Anstiegs auf Erkrankungen der Atemwege, also vornehmlich Erkältungen zurückzuführen. Rund 42.000 Menschen im Landkreis Tuttlingen, fast jeder dritte Einwohner, sind deswegen mindestens einmal jährlich beim Arzt, so die AOK auf Grundlage von Hochrechnungen ihrer Versichertendiagnosen. Besonders häufig wegen Erkältung und Co. beim Arzt sind Kinder – fast 70 Prozent der Ein- bis Vierjährigen sind deswegen mindestens einmal jährlich in Behandlung. Aber auch junge Erwachsene sind häufiger mit Husten und laufender Nase beim Arzt als ältere Semester: bei den 20- bis 24-Jährigen sind es 43 Prozent.

 

„Mit Viren kommt man ständig in Kontakt, das ist ganz normal“, meint Sabine Fröchte-Mink vom AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. „An Fastnacht erwarten wir aber den Saisonhöhepunkt für Erkältungen, weil dann viele Menschen zusammen sind und auch die Viren Party machen.“ Alkohol, wenig Schlaf und dünne Verkleidungen tragen das Ihre dazu bei. Man kann aber die Abwehr stärken, damit es einen nicht so schnell und nicht so heftig erwischt, so die Leiterin des Gesundheitsteams der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wer sich gesund ernährt, mit viel frischem Obst und Gemüse, ausreichend Ballaststoffe sowie genug Flüssigkeit, schützt sich vor Erkältungen. Auch ausreichend Bewegung ist wichtig, gerade auch bei Schmuddelwetter.“ Bei Alkohol rät Sabine Fröchte-Mink zur Vorsicht: „Mittlere bis große Mengen Alkohol schwächen laut Studien das Immunsystem, da die Abwehrzellen in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Auch deswegen sollte man beim Alkoholkonsum an Fastnacht nicht übertreiben.“

 

Wen die Erkältung trotzdem erwischt, der braucht Ruhe und etwas Geduld. Hausmittel wie Kräutertees oder Quarkwickel gegen Halsschmerzen können die Symptome lindern. Auch viel trinken ist wichtig, um Schleim in Bronchien und Nase zu verflüssigen. Oft ist das Schlimmste innerhalb von einer Woche überstanden. Bis die Erkältung ganz verschwunden ist, kann es auch schon mal etwas länger dauern. „Wenn Fieber über 39 Grad oder stärkere Schmerzen in den Ohren oder im Stirnbereich und unter den Augen dazukommen, sollte man aber zum Arzt gehen“, rät die Sabine Fröchte-Mink.

 

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news-3412 Fri, 31 Jan 2020 08:56:35 +0100 Fit und gesund in der Kita – Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher in Schramberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/fit-und-gesund-in-der-kita-fortbildung-fuer-erzieherinnen-und-erzieher-in-schramberg.html Gesunde Ernährung, viel Bewegung und emotionale Stabilität – das ist auch für Kindergartenkinder wichtig. Daher lädt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten und Kitas der Region zu einer Fortbildung ein. In einer zweitägigen kostenfreien Schulung erfahren die Teilnehmenden, wie man Drei- bis Sechsjährige im Kita-Alltag zu gesundheitsförderlichem Verhalten anregt, dabei die Eltern einbezieht und auch auf seine eigene Gesundheit als Erzieher/-in achtet.

 

Das Gesundheitsprogramm „JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita“ wurde von der AOK gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelt. AOK-JolinchenKids kommt bundesweit bereits in über 3.600 Kindertagesstätten zum Einsatz – davon 340 Einrichtungen in Baden-Württemberg. Das Programm besteht aus insgesamt fünf flexibel einsetzbaren Modulen: Bewegung, Ernährung, seelisches Wohlbefinden, Elternpartizipation und Erzieher/-innengesundheit.

 

Seminartermine: mittwochs, 4. und 11. März, jeweils von 9 bis 16 Uhr im AOK-KundenCenter Schramberg, Am Schlössle 2. Weitere Auskunft und Anmeldung bei Katharina Lause, Tel. 07461 900566-36, katharina.lause@bw.aok.de.

 

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news-3376 Fri, 03 Jan 2020 09:07:49 +0100 25 Jahre Soziale Pflegeversicherung – Pflegebedürftigkeit im Landkreis Tuttlingen steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/25-jahre-soziale-pflegeversicherung-pflegebeduerftigkeit-im-landkreis-tuttlingen-steigend.html Vor 25 Jahren, am 1. Januar 1995, wurde die Soziale Pflegeversicherung für die gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt. „Die Pflegeversicherung ist heute nicht mehr wegzudenken“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „In einer Gesellschaft des langen Lebens müssen wir Vorsorge dafür treffen, die Familien bei der Pflege von Angehörigen zu unterstützen. Solche Pflegestrukturen sind immer regionale Strukturen.“

 

Bei der mit Abstand größten Pflegekasse in der Region ist die Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen stark gestiegen. Zuletzt, 2018, waren 4.300 AOK-Versicherte im Landkreis Tuttlingen pflegebedürftig – ein Anstieg von 27 Prozent innerhalb von fünf Jahren. „Das lässt sich einerseits auf die Leistungsausweitung durch die Pflegereformen der vergangenen Jahre zurückführen, aber auch der demografische Wandel spielt eine immer stärkere Rolle“, so AOK-Chef Herrmann. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Alter stark an. Im Alter von über 85 Jahren erhalten zwei Drittel der Versicherten Pflegeleistungen.

 

Auch im Landkreis Tuttlingen ist die Familie der mit Abstand wichtigste „Pflegedienst“. Gut die Hälfte der Pflegebedürftigen im Landkreis wird ausschließlich von Angehörigen betreut, bei knapp einem Fünftel unterstützen zusätzlich ambulante Pflegedienste. Nur jeder vierte Betroffene wohnt in einem Pflegeheim. „Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung, um nicht selbst zu einem Pflegefall zu werden. Daher weisen wir in unserer Beratung auf die vielfältigen Hilfen wie die Reha für pflegende Angehörige oder zusätzliche Entlastungsleistungen hin“, so Klaus Herrmann. Um Familien und Betroffene besser zu unterstützen und das Pflegesystem fit für die Zukunft zu machen, müssten Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin enger miteinander verzahnt werden.

 

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news-3375 Fri, 03 Jan 2020 09:06:18 +0100 25 Jahre Soziale Pflegeversicherung – Pflegebedürftigkeit im Landkreis Rottweil steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/25-jahre-soziale-pflegeversicherung-pflegebeduerftigkeit-im-landkreis-rottweil-steigend.html Vor 25 Jahren, am 1. Januar 1995, wurde die Soziale Pflegeversicherung für die gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt. „Die Pflegeversicherung ist heute nicht mehr wegzudenken“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „In einer Gesellschaft des langen Lebens müssen wir Vorsorge dafür treffen, die Familien bei der Pflege von Angehörigen zu unterstützen. Solche Pflegestrukturen sind immer regionale Strukturen.“

 

Bei der mit Abstand größten Pflegekasse in der Region ist die Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen stark gestiegen. Zuletzt, 2018, waren 4.600 AOK-Versicherte im Landkreis Rottweil pflegebedürftig – ein Anstieg von 30 Prozent innerhalb von fünf Jahren. „Das lässt sich einerseits auf die Leistungsausweitung durch die Pflegereformen der vergangenen Jahre zurückführen, aber auch der demografische Wandel spielt eine immer stärkere Rolle“, so AOK-Chef Herrmann. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Alter stark an. Im Alter von über 85 Jahren erhalten zwei Drittel der Versicherten Pflegeleistungen.

 

Auch im Landkreis Rottweil ist die Familie der mit Abstand wichtigste „Pflegedienst“. Gut die Hälfte der Pflegebedürftigen im Landkreis wird ausschließlich von Angehörigen betreut, bei einem Fünftel unterstützen zusätzlich ambulante Pflegedienste. Nur jeder vierte Betroffene wohnt in einem Pflegeheim. „Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung, um nicht selbst zu einem Pflegefall zu werden. Daher weisen wir in unserer Beratung auf die vielfältigen Hilfen wie die Reha für pflegende Angehörige oder zusätzliche Entlastungsleistungen hin“, so Klaus Herrmann. Um Familien und Betroffene besser zu unterstützen und das Pflegesystem fit für die Zukunft zu machen, müssten Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin enger miteinander verzahnt werden.

 

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news-3374 Fri, 03 Jan 2020 09:04:46 +0100 25 Jahre Soziale Pflegeversicherung – Pflegebedürftigkeit im Schwarzwald-Baar-Kreis steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/25-jahre-soziale-pflegeversicherung-pflegebeduerftigkeit-im-schwarzwald-baar-kreis-steigend.html Vor 25 Jahren, am 1. Januar 1995, wurde die Soziale Pflegeversicherung für die gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt. „Die Pflegeversicherung ist heute nicht mehr wegzudenken“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „In einer Gesellschaft des langen Lebens müssen wir Vorsorge dafür treffen, die Familien bei der Pflege von Angehörigen zu unterstützen. Solche Pflegestrukturen sind immer regionale Strukturen.“

 

Bei der mit Abstand größten Pflegekasse in der Region ist die Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen stark gestiegen. Zuletzt, 2018, waren 5.600 AOK-Versicherte im Schwarzwald-Baar-Kreis pflegebedürftig – ein Anstieg von gut einem Viertel (26 Prozent) innerhalb von fünf Jahren. „Das lässt sich einerseits auf die Leistungsausweitung durch die Pflegereformen der vergangenen Jahre zurückführen, aber auch der demografische Wandel spielt eine immer stärkere Rolle“, so AOK-Chef Herrmann. Die Pflegebedürftigkeit steigt mit dem Alter stark an. Im Alter von über 85 Jahren erhalten zwei Drittel der Versicherten Pflegeleistungen.

 

Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis ist die Familie der mit Abstand wichtigste „Pflegedienst“. Über der Hälfte der Pflegebedürftigen im Landkreis wird ausschließlich von Angehörigen betreut, bei einem Fünftel unterstützen zusätzlich ambulante Pflegedienste. Lediglich ein gutes Viertel wohnt in einem Pflegeheim. „Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung, um nicht selbst zu einem Pflegefall zu werden. Daher weisen wir in unserer Beratung auf die vielfältigen Hilfen wie die Reha für pflegende Angehörige oder zusätzliche Entlastungsleistungen hin“, so Klaus Herrmann. Um Familien und Betroffene besser zu unterstützen und das Pflegesystem fit für die Zukunft zu machen, müssten Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin enger miteinander verzahnt werden.

 

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news-3373 Thu, 02 Jan 2020 10:35:02 +0100 AOK-Radtreff Rottweil gewinnt Stadtradeln und Jugendverkehrsschule freut sich mit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreff-rottweil-gewinnt-stadtradeln-und-jugendverkehrsschule-freut-sich-mit.html Der AOK-Radtreff des FV 08 Rottweil hat beim bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ im Landkreis Rottweil die meisten Kilometer erstrampelt. „Dass wir unter den 44 Teams im Landkreis an der Spitze liegen, war eine schöne Überraschung“, freut sich Bernhard Bühl, der gemeinsam mit seiner Frau Sonja den Radtreff leitet. Aber der Erfolg kam nicht von ungefähr: Die Organisatoren beim AOK-Radtreff haben kräftig die Werbetrommel dafür gerührt, im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen. Die 46 Teammitglieder brachten es so auf über 13.000 Kilometer, rund zehn Prozent der Gesamtkilometer im Wettbewerb des Landkreises. Damit sicherte sich das Team die Siegprämie von 400 Euro.

 

„Das Geld wollten wir für einen sozialen Zweck spenden“, erklärt Bernhard Bühl. „Da wir zu unseren wöchentlichen Touren vom Sportgelände des FV 08 starten, kamen wir schnell auf die Idee, die Prämie der benachbarten Jugendverkehrsschule zukommen zu lassen.“ Deren Leiter, Artur Rieger, 1. Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, kann sich nun über 17 hochwertige Radhelme in verschiedenen Größen freuen: „Wir hatten nur noch wenige einsatzfähige Helme für unsere Kinder- und Jugendarbeit. Darum ist die Spende des Radtreffs hochwillkommen.“ In der stationären und der mobilen Jugendverkehrsschule Rottweil absolvieren alle Grundschüler ein umfassendes Verkehrserziehungsprogramm mit mehreren Modulen. „Das ist eine tolle Sache, denn dabei werden die Kinder an das sichere Radfahren herangeführt – ein Herzensanliegen auch von uns“, so Bernhard Bühl.

 

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news-3372 Fri, 20 Dec 2019 13:42:20 +0100 Bezirksrat: Hausarztzentrierte Versorgung in der Region unter Zentralisierungsdruck – Neue Mitglieder im AOK-Selbstverwaltungsgremium https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bezirksrat-hausarztzentrierte-versorgung-in-der-region-unter-zentralisierungsdruck-neue-mitgliede.html Der Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg sieht das bundesweit als Vorreitermodell wirkende Hausarztzentrierte Versorgung in Baden-Württemberg gefährdet. „Wenn die aktuellen Pläne des Bundesgesundheitsministeriums umgesetzt werden, können wir in Baden-Württemberg unsere innovativen Versorgungsverträge nicht fortführen“, erklärte Arbeitgebervertreter Roland Eckhardt, alternierender Vorsitzender des AOK-Bezirksrats, in der jüngsten Sitzung des regionalen Selbstverwaltungsgremiums. Hintergrund ist der Entwurf des Kassenwettbewerb-Gesetzes, das derzeit im Bundestag beraten wird. Der Gesetzesentwurf beschneide die Krankenkassen in ihren Möglichkeiten, patientengerechte regionale Verträge zu vereinbaren. „Die Pläne schaden vor allem chronisch erkrankten Patientinnen und Patienten, für die wir koordinierte und sektorenübergreifende Behandlungspfade geschaffen haben“, so Roland Eckhardt.

 

Als Beispiel führt der Bezirksrat das Facharztprogramm Kardiologie in der Hausarztzentrierten Versorgung der AOK Baden-Württemberg und ihrer Partner Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg sowie weiterer Ärzteverbände an. Hier hat die AOK mit den Ärztepartnern bestimmte Behandlungsformen vereinbart. Der Behandlungsvertrag für Kardiologie führt nachweislich zu signifikant höhere Überlebensraten für Versicherte mit chronischer Herzinsuffizienz und koronarer Herzkrankheit. „Dieser Erfolg steht wegen der aktuellen Gesetzesplänen auf der Kippe“, sagt Oliver Böhme, alternierender Bezirksratsvorsitzender von der Versichertenseite. „Die von der Bundesebene ausgehenden Zentralisierungstendenzen engen den Spielraum für unsere alternative Regelversorgung mit über 260 teilnehmenden Ärzten und Psychotherapeuten und über 110.000 eingeschriebenen Versicherten in der Region drastisch ein.“

 

Der Bezirksrat hat zudem neue Mitglieder in seine Reihen aufgenommen: Rosmarie Glaw, Personalleiterin von S. Siedle & Söhne OHG in Furtwangen, und Markus Fink, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Schwarzwald-Hegau im Arbeitgeberverband Südwestmetall. Sie ersetzen die bisherigen Bezirksratsmitglieder Martin Hofferberth und Ralph Wurster, die die Region aus beruflichen Gründen verlassen haben. Als neue stellvertretende Mitglieder des Bezirksrats wurden Andreas Huber, Silke Liehner und Michael Waller aufgenommen.

 

Der Bezirksrat nahm außerdem den Bericht der AOK-Geschäftsführung zum ablaufenden Jahr entgegen. Über 264.000 Versicherte sind aktuell in der Region bei der AOK versichert – rund 4.000 Menschen mehr als im Vorjahr. „Das sind so viele wie noch nie zuvor in den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen“, freut sich Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Das sei auch ein Erfolg der innovativen Versorgungsgestaltung vor Ort.

 

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news-3358 Tue, 17 Dec 2019 15:51:46 +0100 Weihnachtszeit: besinnlich statt berauscht im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/weihnachtszeit-besinnlich-statt-betrunken.html Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, ein Glas Sekt oder Bier bei der betrieblichen Weihnachtsfeier und auch bei den Familientreffen an Weihnachten darf in der Regel ein Glas Wein nicht fehlen. Alkohol gehört in der Weihnachtszeit fast so dazu wie Geschenke und Christbaum. Gegen Alkoholkonsum ist grundsätzlich nichts einzuwenden, findet Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg – solange Alkohol nur gelegentlich und in Maßen konsumiert werde. „Im Landkreis Tuttlingen sind aber rund 280 Personen wegen Alkoholmissbrauchs in ärztlicher Behandlung, drei Viertel davon Männer. An die 130 Personen wurden 2018 wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, darunter rund 35 Jugendliche unter 20 Jahren. Dies teilt die AOK auf Grundlage einer Hochrechnung ihrer Versichertendiagnosen auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis mit.

 

Neben den saisonalen Schwerpunkten an Fastnacht und in der Sommerfestsaison sind traditionell die Zahlen auch im Dezember höher als in den Monaten zuvor, so die Präventionsexpertin. Die gute Nachricht: „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass beim Alkoholkonsum die Trendwende erreicht ist.“ Nach der AOK-Erhebung ist die Zahl der Personen, die sich wegen Alkoholproblemen behandeln lassen müssen, von 2014 bis 2018 landesweit jährlich um fünf Prozent gesunken.

 

Insbesondere Jugendliche verzichten sogar vollständig auf Alkohol. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben 37 von 100 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren noch nie Alkohol getrunken. Im Jahr 2001 hatten in dieser Altersgruppe lediglich 13 Prozent keine Alkoholerfahrung. „Der reifere Umgang mit Alkohol ist erfreulich“, findet Sabine Fröchte-Mink. „Denn Studien zeigen, dass Menschen, die einen problematischen Umgang mit Alkohol haben, damit oft schon in frühen Lebensjahren in Berührung gekommen sind. Der beste Schutz ist also, Trinken nicht als Strategie für Spaß in der Gruppe oder zum Entledigen von Sorgen zu erlernen.“

 

An Weihnachten und der Adventszeit gelte auch wie sonst: „Viel trinken ist nicht gleich viel Genuss. Damit aus der besinnlichen Weihnachtszeit keine berauschte Weihnachtszeit wird, sollte man sein Limit einhalten“, empfiehlt die AOK-Gesundheitsexpertin. Eltern und Verwandte müssen sich dabei bewusst sein, dass sie Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen sind.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt die Arbeit der kommunalen Suchtberatung. Wenn ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert wird, beraten Präventionsexperten zu Vorsorgemaßnahmen bei Alkoholmissbrauch.

 

 

 

 

 

 

 

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news-3361 Tue, 17 Dec 2019 10:08:18 +0100 Weihnachtszeit: besinnlich statt berauscht im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/weihnachtszeit-besinnlich-statt-berauscht.html Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, ein Glas Sekt oder Bier bei der betrieblichen Weihnachtsfeier und auch bei den Familientreffen an Weihnachten darf in der Regel ein Glas Wein nicht fehlen. Alkohol gehört in der Weihnachtszeit fast so dazu wie Geschenke und Christbaum. Gegen Alkoholkonsum ist grundsätzlich nichts einzuwenden, findet Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg – solange Alkohol nur gelegentlich und in Maßen konsumiert werde. „Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind rund 410 Personen wegen Alkoholmissbrauchs in ärztlicher Behandlung, rund drei Viertel davon Männer. An die 180 Personen wurden 2018 wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, darunter rund 40 Jugendliche unter 20 Jahren. Dies teilt die AOK auf Grundlage einer Hochrechnung ihrer Versichertendiagnosen auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis mit.

 

Neben den saisonalen Schwerpunkten an Fastnacht und in der Sommerfestsaison sind traditionell die Zahlen auch im Dezember höher als in den Monaten zuvor, so die Präventionsexpertin. Die gute Nachricht: „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass beim Alkoholkonsum die Trendwende erreicht ist.“ Nach der AOK-Erhebung ist die Zahl der Personen, die sich wegen Alkoholproblemen behandeln lassen müssen, von 2014 bis 2018 landesweit jährlich um fünf Prozent gesunken.

 

Insbesondere Jugendliche verzichten sogar vollständig auf Alkohol. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben 37 von 100 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren noch nie Alkohol getrunken. Im Jahr 2001 hatten in dieser Altersgruppe lediglich 13 Prozent keine Alkoholerfahrung. „Der reifere Umgang mit Alkohol ist erfreulich“, findet Sabine Fröchte-Mink. „Denn Studien zeigen, dass Menschen, die einen problematischen Umgang mit Alkohol haben, damit oft schon in frühen Lebensjahren in Berührung gekommen sind. Der beste Schutz ist also, Trinken nicht als Strategie für Spaß in der Gruppe oder zum Entledigen von Sorgen zu erlernen.“

 

An Weihnachten und der Adventszeit gelte auch wie sonst: „Viel trinken ist nicht gleich viel Genuss. Damit aus der besinnlichen Weihnachtszeit keine berauschende Weihnachtszeit wird, sollte man sein Limit einhalten“, empfiehlt die AOK-Gesundheitsexpertin. Eltern und Verwandte müssen sich dabei bewusst sein, dass sie Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen sind.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt die Arbeit der kommunalen Suchtberatung. Wenn ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert wird, beraten Präventionsexperten zu Vorsorgemaßnahmen bei Alkoholmissbrauch.

 

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news-3360 Tue, 17 Dec 2019 10:07:56 +0100 Weihnachtszeit: besinnlich statt berauscht im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/weihnachtszeit-besinnlich-statt-berauscht-im-landkreis-rottweil.html Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, ein Glas Sekt oder Bier bei der betrieblichen Weihnachtsfeier und auch bei den Familientreffen an Weihnachten darf in der Regel ein Glas Wein nicht fehlen. Alkohol gehört in der Weihnachtszeit fast so dazu wie Geschenke und Christbaum. Gegen Alkoholkonsum ist grundsätzlich nichts einzuwenden, findet Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg – solange Alkohol nur gelegentlich und in Maßen konsumiert werde. „Im Landkreis Rottweil sind rund 310 Personen wegen Alkoholmissbrauchs in ärztlicher Behandlung, drei Viertel davon Männer. Rund 160 Personen wurden 2018 wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, darunter rund 30 Jugendliche unter 20 Jahren. Dies teilt die AOK auf Grundlage einer Hochrechnung ihrer Versichertendiagnosen auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis mit.

 

Neben den saisonalen Schwerpunkten an Fastnacht und in der Sommerfestsaison sind traditionell die Zahlen auch im Dezember höher als in den Monaten zuvor, so die Präventionsexpertin. Die gute Nachricht: „Man kann mit Fug und Recht sagen, dass beim Alkoholkonsum die Trendwende erreicht ist.“ Nach der AOK-Erhebung ist die Zahl der Personen, die sich wegen Alkoholproblemen behandeln lassen müssen, von 2014 bis 2018 landesweit jährlich um fünf Prozent gesunken.

 

Insbesondere Jugendliche verzichten sogar vollständig auf Alkohol. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben 37 von 100 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren noch nie Alkohol getrunken. Im Jahr 2001 hatten in dieser Altersgruppe lediglich 13 Prozent keine Alkoholerfahrung. „Der reifere Umgang mit Alkohol ist erfreulich“, findet Sabine Fröchte-Mink. „Denn Studien zeigen, dass Menschen, die einen problematischen Umgang mit Alkohol haben, damit oft schon in frühen Lebensjahren in Berührung gekommen sind. Der beste Schutz ist also, Trinken nicht als Strategie für Spaß in der Gruppe oder zum Entledigen von Sorgen zu erlernen.“

 

An Weihnachten und der Adventszeit gelte auch wie sonst: „Viel trinken ist nicht gleich viel Genuss. Damit aus der besinnlichen Weihnachtszeit keine berauschende Weihnachtszeit wird, sollte man sein Limit einhalten“, empfiehlt die AOK-Gesundheitsexpertin. Eltern und Verwandte müssen sich dabei bewusst sein, dass sie Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen sind.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt die Arbeit der kommunalen Suchtberatung. Wenn ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert wird, beraten Präventionsexperten zu Vorsorgemaßnahmen bei Alkoholmissbrauch

 

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news-3352 Thu, 05 Dec 2019 09:10:25 +0100 Schwarzwaldhof in Blumberg als „Gesundes Unternehmen“ zertifiziert https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwaldhof-in-blumberg-als-gesundes-unternehmen-zertifiziert.html Der Schwarzwaldhof aus Blumberg ist jetzt von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit dem Siegel „Gesundes Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Es steht für nachhaltiges Gesundheitsmanagement. Der Schwarzwaldhof ist das erste Unternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und das dritte Unternehmen in ganz Baden-Württemberg, das sich für diese Auszeichnung qualifiziert hat. „Wir freuen uns, dass es geklappt hat, und gratulieren der Geschäftsführung und allen Beschäftigten. Besonders bedanke ich mich bei der Unternehmensleitung, die voll hinter diesem Qualitätsprozess steht und vorbildlich das Betriebliche Gesundheitsmanagement vorantreibt“, so Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, bei der Übergabe des Zertifikats.

 

„Gesunde Mitarbeiter fühlen sich wohl, sind fit, leistungsfähig und belastbar. Es lohnt sich, für das eigene Unternehmen, hierfür rechtzeitig die Weichen zu stellen“, so Andreas Göhring, Geschäftsbereichsleiter Produktion. „Wir betreiben das Betriebliche Gesundheitsmanagement nicht um eine Urkunde zu bekommen, sondern wir wollen das in unserem Unternehmen leben“, so Andreas Pöschel, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Marketing und Verwaltung. Der Schwarzwaldhof musste sich einem umfassenden Audit unterziehen. Das Audit wurde von einer externen Prüfstelle vor Ort durchgeführt: DQS, Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, ein Unternehmen, das unter anderem vom DIN (DIN-Normen) und dem Unternehmensverband VDMA getragen wird. Unter anderem wurde das Unternehmen darauf geprüft, ob das Betriebliche Gesundheitsmanagement, kurz BGM, systematisch umgesetzt wird, also ob ein im Unternehmen verankerter Prozess dazu vorhanden ist. Ebenfalls wurde die Mitarbeiterbeteiligung unter die Lupe genommen und geprüft, ob das BGM Teil der Unternehmensstrategie ist, Ressourcen dafür eingesetzt werden und ein BGM-Beauftragter in der Firma vorhanden ist. „Uns verbindet bereits eine langjährige Zusammenarbeit. Wir haben hier schon große Gesundheitstage durchgeführt, Gesundheitsberichte erstellt, Kurse in Yoga, Bewegung und Tabak-Raucherentwöhnung organisiert“, so Christoph Knapik, Sportwissenschaftler und BGM-Experte bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

 

Bildunterschrift von links:

 

Martina Gut, Personalabteilung Schwarzwaldhof,

 

Harald Rettenmaier, stellv. Geschäftsführer AOK, Andreas Pöschel, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Marketing und Verwaltung Schwarzwaldhof, Ivan Gojak, BGM EDEKA Südwest, Nadja Seßler, BGM Schwarzwaldhof, Georg Maier AOK, Andreas Göhring, Geschäftsbereichsleiter Produktion, Schwarzwaldhof, Ralf Willauer Betriebsratsvorsitzender Schwarzwaldhof, Alexandra Merz BGM-Beauftragte Schwarzwaldhof und Christoph Knapik, BGM-Experte AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg freuen sich über Auszeichnung „Gesundes Unternehmen“.

 

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news-3261 Tue, 19 Nov 2019 09:07:20 +0100 Digitalisierung und Gesundheit in Einklang bringen – AOK und Stadt planen Gesundheitsaktion in Villingen-Schwenningen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/digitalisierung-und-gesundheit-in-einklang-bringen-aok-und-stadt-planen-gesundheitsaktion-in-villi.html Die Welt wird immer digitaler, hochintelligente Systeme nehmen uns die Arbeit ab und die Menschen bewegen sich weniger. Laut einer Forsa-Befragung der AOK Baden-Württemberg aus dem vergangenen Jahr ist jeder Dritte im Südwesten seltener als einmal pro Woche (22 Prozent) oder nie (14 Prozent) sportlich aktiv. Gleichzeitig fühlen sich auch immer mehr Menschen einsam. Laut Bundesregierung stieg die sogenannte Einsamkeitsquote um rund 15 Prozent im Zeitraum von 2011 bis 2017. „Wir müssen unsere zunehmend digitaler und vernetzter werdende Lebenswelt und unsere Gesundheit in Einklang bringen“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Bewegung, gesunde Ernährung und Entschleunigung müssen wieder den richtigen Stellenwert im Leben einnehmen, soziale Kontakte dürfen in einer hoch individualisierten Gesellschaft nicht zu kurz kommen.“ Denn wer sich nicht einsam fühlt, ist nachgewiesenermaßen seelisch, aber auch körperlich gesünder. „Kurz gesagt: Gemeinschaft macht gesund“, so der AOK-Chef.

 

Darum will die AOK zusammen mit der Partnerkommune Villingen-Schwenningen neue Wege in der kommunalen Gesundheitsförderung gehen und im kommenden Frühjahr eine große Gesundheitsaktion starten. „Wir unterstützen die Aktion, weil wir gemeinsam alle Bevölkerungsgruppen erreichen können. So machen wir die Stadt zu einer gesundheitsbewussten Kommune“, so Jürgen Roth, Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen.

 

Dazu bauen die Partner ein Netzwerk vor Ort auf. Derzeit werden unter anderem Vereine vor Ort angesprochen, um gemeinsam mit den Aktionspartnern neue Angebote zu schaffen. Es sollen Gesundheits-Circles entstehen. Das sind Gruppen, die sich ihre eigenen Schwerpunkte in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung setzen und den konkreten Inhalt der regelmäßigen Aktivitäten selbst bestimmen. „Das ist für uns Neuland“, meint Klaus Herrmann. „Wir ergänzen so unser normales Kursprogramm in der Stadt und der Region um ein von den Teilnehmern mitbestimmtes Format.“ Die Gesundheitsangebote werden niedrigschwellig und in den Alltag einbaubar sein.

 

Der Startschuss für die Gesundheitsaktion beginnt mit dem „GESUNDNAH-Fest“ am Sonntag, 24. Mai auf dem Münsterplatz in VS-Villingen. Neben einer Live-Moderation und mehreren Kochshows sind auf der Bühne weitere Programmpunkte und zudem viele Mitmachaktionen rund ums Münster geplant. Unter anderem können die Besucher an einem Yoga-Workshop teilnehmen oder bei „Move & Mind“ erleben, was es heißt Kognition und Koordination zu kombinieren. An diesem Tag werden die teilnehmenden Vereine, sowie das regionale Angebot für Gesundheits-Circles rund um Bewegung, Ernährung und Entspannung vorgestellt, welche in den darauffolgenden Wochen stattfinden. Jürgen Roth: „Wir erwarten mehrere tausend Teilnehmer am Aktionstag und wollen, dass sich viele Menschen in den nachfolgenden Wochen an den Gesundheits-Circles beteiligen.

 

 

 

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news-3240 Tue, 12 Nov 2019 09:18:52 +0100 Bundesweite Herzwochen: jährlich rund 440 Herzinfarkte im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bundesweite-herzwochen-jaehrlich-rund-440-herzinfarkte-im-schwarzwald-baar-kreis.html 205 AOK-Versicherte aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis erlitten im vergangenen Jahr einen Herzinfarkt, zwei Drittel davon Männer. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren insgesamt rund 440 Personen betroffen. Das berichtet die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November. „Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzens plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, sodass es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe kommen kann. Ursache ist meist ein kleines Blutgerinnsel, das eines oder mehrere Herzkranzgefäße verschließt“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK. Das Herzinfarktrisiko steigt mit dem Alter. 2018 trat ein Herzinfarkt bei den 75- bis 79-jährigen AOK-Versicherten im Landkreis fast drei Mal so häufig auf wie bei den 55- bis 59-Jährigen. Wie in Baden-Württemberg insgesamt ist auch im Schwarzwald-Baar-Kreis die Zahl der Herzinfarkte rückläufig: im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahren um knapp fünf Prozent jährlich.

 

Bevor es zu einem Herzinfarkt kommt, besteht häufig schon über Jahre eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, in der Medizin als koronare Herzkrankheit, kurz KHK bekannt. Dabei sind die großen Adern bereits verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Symptome können bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen sein. „Einige Menschen haben jedoch vorher kaum Beschwerden – ihre Herzerkrankung fällt erst bei einem Infarkt auf“, so die AOK-Ärztin. Diagnostiziert wurde die koronare Herzkrankheit im vergangenen Jahr bei 5.300 AOK-Versicherten im Schwarzwald-Baar-Kreis. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis entspricht dies etwa 12.000 Menschen.

 

„Alle gesetzlich Versicherten mit KHK können an einem sogenannten strukturierten Behandlungsprogramm teilnehmen, auch als DMP bezeichnet“, sagt PD Dr. Sabine Knapstein. Zudem haben gesetzlich Krankenversicherte ab dem Alter von 35 alle drei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up, im Rahmen des AOK-Hausarztprogramms sogar jährlich. Diese Untersuchung soll frühzeitig auch Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkennen.

 

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news-3239 Tue, 12 Nov 2019 09:16:54 +0100 Bundesweite Herzwochen: jährlich rund 370 Herzinfarkte im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bundesweite-herzwochen-jaehrlich-rund-370-herzinfarkte-im-landkreis-tuttlingen.html 220 AOK-Versicherte aus dem Landkreis Tuttlingen erlitten im vergangenen Jahr einen Herzinfarkt, 61 Prozent davon Männer. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren insgesamt rund 370 Personen betroffen. Das berichtet die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November. „Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzens plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, sodass es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe kommen kann. Ursache ist meist ein kleines Blutgerinnsel, das eines oder mehrere Herzkranzgefäße verschließt“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK. Das Herzinfarktrisiko steigt mit dem Alter. 2018 trat ein Herzinfarkt bei den 70- bis 74-jährigen AOK-Versicherten im Landkreis doppelt so häufig auf wie bei den 50- bis 54-Jährigen. In Baden-Württemberg insgesamt ist die Zahl der Herzinfarkte leicht rückläufig. Im Landkreis Tuttlingen ist hier noch kein eindeutiger Trend zu erkennen.

 

Bevor es zu einem Herzinfarkt kommt, besteht häufig schon über Jahre eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, in der Medizin als koronare Herzkrankheit, kurz KHK bekannt. Dabei sind die großen Adern bereits verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Symptome können bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen sein. „Einige Menschen haben jedoch vorher kaum Beschwerden – ihre Herzerkrankung fällt erst bei einem Infarkt auf“, so die AOK-Ärztin. Diagnostiziert wurde die koronare Herzkrankheit im vergangenen Jahr bei 4.700 AOK-Versicherten im Landkreis Tuttlingen. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis entspricht dies etwa 8.100 Menschen.

 

„Alle gesetzlich Versicherten mit KHK können an einem sogenannten strukturierten Behandlungsprogramm teilnehmen, auch als DMP bezeichnet“, sagt PD Dr. Sabine Knapstein. Zudem haben gesetzlich Krankenversicherte ab dem Alter von 35 alle drei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up, im Rahmen des AOK-Hausarztprogramms sogar jährlich. Diese Untersuchung soll frühzeitig auch Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkennen.

 

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news-3238 Tue, 12 Nov 2019 09:10:30 +0100 Bundesweite Herzwochen: jährlich rund 350 Herzinfarkte im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bundesweite-herzwochen-jaehrlich-rund-350-herzinfarkte-im-landkreis-rottweil.html 202 AOK-Versicherte aus dem Landkreis Rottweil erlitten im vergangenen Jahr einen Herzinfarkt, 60 Prozent davon Männer. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren insgesamt rund 350 Personen betroffen. Das berichtet die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November. „Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzens plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, sodass es zu dauerhaften Schäden am Herzmuskelgewebe kommen kann. Ursache ist meist ein kleines Blutgerinnsel, das eines oder mehrere Herzkranzgefäße verschließt“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK. Das Herzinfarktrisiko steigt mit dem Alter. 2018 trat ein Herzinfarkt bei den 75- bis 79-jährigen AOK-Versicherten im Landkreis zweieinhalb Mal so häufig auf wie bei den 50- bis 54-Jährigen. In Baden-Württemberg insgesamt ist die Zahl der Herzinfarkte leicht rückläufig. Im Landkreis Rottweil ist hier noch kein eindeutiger Trend zu erkennen.

 

Bevor es zu einem Herzinfarkt kommt, besteht häufig schon über Jahre eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, in der Medizin als koronare Herzkrankheit, kurz KHK bekannt. Dabei sind die großen Adern bereits verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Symptome können bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen sein. „Einige Menschen haben jedoch vorher kaum Beschwerden – ihre Herzerkrankung fällt erst bei einem Infarkt auf“, so die AOK-Ärztin. Diagnostiziert wurde die koronare Herzkrankheit im vergangenen Jahr bei 4.500 AOK-Versicherten im Landkreis Rottweil. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis entspricht dies etwa 7.900 Menschen.

 

„Alle gesetzlich Versicherten mit KHK können an einem sogenannten strukturierten Behandlungsprogramm teilnehmen, auch als DMP bezeichnet“, sagt PD Dr. Sabine Knapstein. Zudem haben gesetzlich Krankenversicherte ab dem Alter von 35 alle drei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up, im Rahmen des AOK-Hausarztprogramms sogar jährlich. Diese Untersuchung soll frühzeitig auch Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkennen.

 

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news-3177 Mon, 04 Nov 2019 15:27:14 +0100 Diabetes-Epidemie: Landkreis Rottweil über Landesschnitt – Jeder kann aktiv werden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/diabetes-epidemie-landkreis-rottweil-ueber-landesschnitt-jeder-kann-aktiv-werden.html Noch in den 60er Jahren hatten deutlich weniger als ein Prozent der Deutschen Diabetes Typ 2; heute sind es 8,6 Prozent. Das bedeutet für Millionen Betroffene eine ständige Überwachung ihrer Blutwerte und ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen, zusätzlich ist es aber auch eine Belastung für die Solidargemeinschaft: die Behandlungskosten allein für die Primärerkrankung Diabetes Typ 2 betragen bundesweit 7,4 Milliarden Euro jährlich. Dies geht aus dem AOK-Gesundheitsatlas hervor, dessen Ergebnisse für die Region die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg nun vorgestellt hat. Demnach hat der Landkreis Rottweil den siebthöchsten Diabetikeranteil der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg: 8,5 Prozent sind im Kreis wegen Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung – knapp unter dem Bundesschnitt, aber mehr als im Durchschnitt Baden-Württembergs (7,9 Prozent). Den höchsten Diabetikeranteil in Baden-Württemberg hat der Neckar-Odenwald-Kreis (10,1 Prozent). Die wenigsten Diabetiker verzeichnet mit 4,8 Prozent Heidelberg.

 

Bei Diabetes Typ 2 sprechen die Körperzellen zunehmend schlechter auf das Hormon Insulin an, das den Zucker aus dem Blut ins Zellinnere schleusen soll, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dadurch können Blutgefäße und Nerven geschädigt werden. Die Ursachen für die Erkrankung seien komplex. Die genetische Veranlagung spiele eine Rolle. Außerdem steige das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, mit dem Alter. „Ein ganz wichtige Ursache sind auch Übergewicht und mangelnde Bewegung – und beides kann jeder selbst beeinflussen“, so die AOK-Expertin. „Die Diabetes-Epidemie können wir stoppen, indem wir uns mit einem hohen Anteil an Gemüse und ausgewähltem Obst ernähren und mit ausreichend körperlicher Bewegung den Stoffwechsel auf Trab bringen.“

 

Die Diabetes-Erkrankungsquote geht auch auf regionaler Ebene mit einem hohen Anteil an Adipositas, also starkem Übergewicht einher. Das kann die AOK in ihrem Gesundheitsatlas ebenfalls nachweisen. In Regionen mit niedrigem Anteil an stark übergewichtigen Menschen liegt die Diabetiker-Quote bei 7,2 Prozent, in Regionen mit hohem Anteil an Adipositas dagegen bei 11,5 Prozent. Gesellschaftspolitisch besonders brisant: einen ähnlichen Zusammenhang gibt es auch zwischen der sozioökonomischen Lage einer Region und dem jeweiligen Diabetikeranteil. Warum ist das so? Eine Rolle dürfte auch hier die Ernährung spielen, so Heidrun Zeller-Thorn: „In sozial benachteiligten Familien essen schon die Kinder häufiger als andere ungesund und leiden unter Übergewicht. Studien zeigen, dass dies auch bei Erwachsenen ähnlich ist.“

 

In beiden Kategorien, Anteil an Adipositas und sozioökonomische Lage, schneidet der Landkreis Rottweil laut AOK-Studien im bundesweiten Vergleich recht günstig ab: teilt man die Kreise in fünf gleichgroße Gruppen von den begünstigten bis zu den benachteiligten Regionen ein, gehört der Landkreis Rottweil deutschlandweit jeweils zu der zweitbesten Gruppe.

 

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news-3178 Mon, 04 Nov 2019 15:26:49 +0100 Diabetes-Epidemie: Schwarzwald-Baar-Kreis über Landesschnitt – Jeder kann aktiv werden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/diabetes-epidemie-schwarzwald-baar-kreis-ueber-landesschnitt-jeder-kann-aktiv-werden.html Noch in den 60er Jahren hatten deutlich weniger als ein Prozent der Deutschen Diabetes Typ 2; heute sind es 8,6 Prozent. Das bedeutet für Millionen Betroffene eine ständige Überwachung ihrer Blutwerte und ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen, zusätzlich ist es aber auch eine Belastung für die Solidargemeinschaft: die Behandlungskosten allein für die Primärerkrankung Diabetes Typ 2 betragen bundesweit 7,4 Milliarden Euro jährlich. Dies geht aus dem AOK-Gesundheitsatlas hervor, dessen Ergebnisse für die Region die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg nun vorgestellt hat. Demnach liegt der Schwarzwald-Baar-Kreis unter den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg beim Diabetikeranteil auf Rang 29: 8,0 Prozent sind im Kreis wegen Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung – deutlich unter dem Bundesschnitt, aber knapp über dem Durchschnitt Baden-Württembergs (7,9 Prozent). Auf dem letzten Platz in Baden-Württemberg liegt der Neckar-Odenwald-Kreis (10,1 Prozent). Die wenigsten Diabetiker verzeichnet mit 4,8 Prozent Heidelberg.

 

Bei Diabetes Typ 2 sprechen die Körperzellen zunehmend schlechter auf das Hormon Insulin an, das den Zucker aus dem Blut ins Zellinnere schleusen soll, erklärt Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dadurch können Blutgefäße und Nerven geschädigt werden. Die Ursachen für die Erkrankung seien komplex. Die genetische Veranlagung spiele eine Rolle. Außerdem steige das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, mit dem Alter. „Ein ganz wichtige Ursache sind auch Übergewicht und mangelnde Bewegung – und beides kann jeder selbst beeinflussen“, so die AOK-Expertin. „Die Diabetes-Epidemie können wir stoppen, indem wir uns mit einem hohen Anteil an Gemüse und ausgewähltem Obst ernähren und mit ausreichend körperlicher Bewegung den Stoffwechsel auf Trab bringen.“

 

Die Diabetes-Erkrankungsquote geht auch auf regionaler Ebene mit einem hohen Anteil an Adipositas, also starkem Übergewicht einher. Das kann die AOK in ihrem Gesundheitsatlas ebenfalls nachweisen. In Regionen mit niedrigem Anteil an stark übergewichtigen Menschen liegt die Diabetiker-Quote bei 7,2 Prozent, in Regionen mit hohem Anteil an Adipositas dagegen bei 11,5 Prozent. Gesellschaftspolitisch besonders brisant: einen ähnlichen Zusammenhang gibt es auch zwischen der sozioökonomischen Lage einer Region und dem jeweiligen Diabetikeranteil. Warum ist das so? Eine Rolle dürfte auch hier die Ernährung spielen, so Lydia Fries-Spöcker: „In sozial benachteiligten Familien essen schon die Kinder häufiger als andere ungesund und leiden unter Übergewicht. Studien zeigen, dass dies auch bei Erwachsenen ähnlich ist.“

 

In beiden Kategorien, Anteil an Adipositas und sozioökonomische Lage, schneidet der Schwarzwald-Baar-Kreis laut AOK-Studien im bundesweiten Vergleich recht günstig ab: teilt man die Kreise in fünf gleichgroße Gruppen von den begünstigten bis zu den benachteiligten Regionen ein, gehört der Schwarzwald-Baar-Kreis beim Anteil Adipositas deutschlandweit zur besten, beim sozioökonomischen Lage zur zweitbesten Gruppe.

 

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news-3179 Mon, 04 Nov 2019 15:25:43 +0100 Diabetes-Epidemie: Landkreis Tuttlingen unter Landesschnitt – Jeder kann aktiv werden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/diabetes-epidemie-landkreis-tuttlingen-unter-landesschnitt-jeder-kann-aktiv-werden.html Noch in den 60er Jahren hatten deutlich weniger als ein Prozent der Deutschen Diabetes Typ 2; heute sind es 8,6 Prozent. Das bedeutet für Millionen Betroffene eine ständige Überwachung ihrer Blutwerte und ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen, zusätzlich ist es aber auch eine Belastung für die Solidargemeinschaft: die Behandlungskosten allein für die Primärerkrankung Diabetes Typ 2 betragen bundesweit 7,4 Milliarden Euro jährlich. Dies geht aus dem AOK-Gesundheitsatlas hervor, dessen Ergebnisse für die Region die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg nun vorgestellt hat. Demnach liegt der Landkreis Tuttlingen unter den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg beim Diabetikeranteil auf Rang 22: 7,7 Prozent sind im Kreis wegen Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung – deutlich unter dem Bundesschnitt und auch knapp unter dem Durchschnitt Baden-Württembergs (7,9 Prozent). Auf dem letzten Platz in Baden-Württemberg liegt der Neckar-Odenwald-Kreis (10,1 Prozent). Die wenigsten Diabetiker verzeichnet mit 4,8 Prozent Heidelberg.

 

Bei Diabetes Typ 2 sprechen die Körperzellen zunehmend schlechter auf das Hormon Insulin an, das den Zucker aus dem Blut ins Zellinnere schleusen soll, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dadurch können Blutgefäße und Nerven geschädigt werden. Die Ursachen für die Erkrankung seien komplex. Die genetische Veranlagung spiele eine Rolle. Außerdem steige das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, mit dem Alter. „Eine ganz wichtige Ursache sind auch Übergewicht und mangelnde Bewegung – und beides kann jeder selbst beeinflussen“, so die AOK-Expertin. „Die Diabetes-Epidemie können wir stoppen, indem wir uns mit einem hohen Anteil an Gemüse und ausgewähltem Obst ernähren und mit ausreichend körperlicher Bewegung den Stoffwechsel auf Trab bringen.“

 

Die Diabetes-Erkrankungsquote geht auch auf regionaler Ebene mit einem hohen Anteil an Adipositas, also starkem Übergewicht einher. Das kann die AOK in ihrem Gesundheitsatlas ebenfalls nachweisen. In Regionen mit niedrigem Anteil an stark übergewichtigen Menschen liegt die Diabetiker-Quote bei 7,2 Prozent, in Regionen mit hohem Anteil an Adipositas dagegen bei 11,5 Prozent. Gesellschaftspolitisch besonders brisant: einen ähnlichen Zusammenhang gibt es auch zwischen der sozioökonomischen Lage einer Region und dem jeweiligen Diabetikeranteil. Warum ist das so? Eine Rolle dürfte auch hier die Ernährung spielen, so Heidrun Zeller-Thorn: „In sozial benachteiligten Familien essen schon die Kinder häufiger als andere ungesund und leiden unter Übergewicht. Studien zeigen, dass dies auch bei Erwachsenen ähnlich ist.“

 

In beiden Kategorien, Anteil Adipositas und sozioökonomische Lage, schneidet der Landkreis Tuttlingen laut AOK-Studien im bundesweiten Vergleich recht günstig ab: teilt man die Kreise in fünf gleichgroße Gruppen von den begünstigten bis zu den benachteiligten Regionen ein, gehört der Landkreis Tuttlingen deutschlandweit jeweils zu der zweitbesten Gruppe.

 

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news-3173 Mon, 04 Nov 2019 15:07:31 +0100 Mafell fördert die Gesundheit der Beschäftigten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/mafell-foerdert-die-gesundheit-der-beschaeftigten.html Die Mafell AG aus Oberndorf hat einen Gesundheitstag für ihre Mitarbeiter durchgeführt. „Präventionsexperten machten den Beschäftigten die Gesundheit in Schnupperübungen und Messstationen erlebbar“, so Rita Gürsching aus dem Personalwesen, die den Gesundheitstag zusammen mit Betriebsarzt Dr. Thilo Brillinger und der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg organisiert hat. „Mit dem Gesundheitstag unterstützen wir die Beschäftigten, damit sie möglichst lange bei guter Gesundheit in ihrem Beruf arbeiten können.“

 

Nach einem AOK-Impulsvortrag im März über wertvolle Informationen rund um den Rücken sowie wirkungsvolle Tipps und Übungen für den Rücken, einem AOK-Faszienkurs im April, einem AOK-Functionalfitness-Training im Juni, war der Gesundheitstag der diesjährige Höhepunkt des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bei Mafell.

 

„Egal ob man in der Produktion arbeitet oder vor dem PC sitzt, es kommt schnell zu einseitigen Belastungen“, sagte Sina Lang vom AOK-Präventionsteam. „Die Folge können Verspannungen der Halswirbelsäule sein. Mit ganz einfachen Übungen kann man etwas dagegen tun.

 

Beim Stress-Test konnten die Mitarbeiter erfahren, wie ihr Körper mit Stress umgeht. „Diesen Test fand ich besonders interessant“, so Jannika Wannenmacher, Industriekaufrau bei Mafell. Anna-Lena Frommer interessierte sich für den Biozoom. Damit wird der Anteil der Antioxidationen im Gewebe gemessen, die unter anderem das Herz-/Kreislaufsystem stärken. „Die Messung hat mir bewusst gemacht, dass ich auf meine Ernährung achten muss, vor allem auf Obst und Gemüse“, so die Auszubildende.

 

Bei den Mitarbeitern kam die AOK-Aktion gut an. Auch für Rita Gürsching ist klar, dass es weitergehen soll: „Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein dauerhaftes Thema bei uns. Der Aktionstag hat bei den Beschäftigten viele wertvolle Impulse gesetzt.“

 

Die Mafell AG stellt vor allem Zimmereimaschinen und Elektrowerkzeugen her. Mit rund 300 Beschäftigten gehört das Unternehmen zu den großen Arbeitgebern in Oberndorf.

 

Bildunterschrift: Rita Gürsching aus dem Personalwesen testet ihre Nackenbeweglichkeit.

 

 

 

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news-3163 Thu, 24 Oct 2019 16:41:00 +0200 Körperlich und mentale Fitness – AOK-Veranstaltung mit Simone Hauswald und Anke Faller in Angerhalle https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/koerperlich-und-mentale-fitness-aok-veranstaltung-mit-simone-hauswald-und-anke-faller-in-angerhalle.html Wer die ehemalige Biathletin und Olympiamedaillengewinnerin Simone Hauswald auf der Bühne erleben möchte, hat am Mittwoch, 6. November Gelegenheit dazu. Zusammen mit der Bewegungsexpertin Anke Faller wird sie auf Einladung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Möhringer Angerhalle zum Thema „Beweglich bleiben durch körperliche und mentale Fitness“ sprechen. Die beiden Sprecherinnen erklären, wie man im Alltag möglichst viel Bewegung einbaut und sein Bewegungstraining als Anfänger plant. Körper, Geist und Emotionen hängen zusammen – das ist die These von Simone Hauswald und Anke Faller, die sie in Möhringen vorstellen werden. Dazu gibt es kleine mentale Übungen, bei denen man die Auswirkungen auf Geist und Gefühle erleben kann.

 

„Die Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit, sie dient aber auch als Auftakt für den Diawalk des Runden Tisches Diabetes“, sagt Lisa Hezel vom veranstaltenden Sozialen Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wer in Bewegung bleibt, schützt sich vor Erkrankungen. Das gilt für alle, insbesondere auch für Menschen mit Stoffwechselerkrankungen.“

 

Im Anschluss an den Vortrag wird die Leiterin des AOK-Gesundheitsteams Sabine Fröchte-Mink eine kleine ergänzende Bewegungseinheit anbieten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Einlass mit Infoständen und einem kleinen Imbiss in der Angerhalle, in Tuttlingen-Möhringen ist um 17.30 Uhr. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr.

 

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news-3151 Tue, 15 Oct 2019 09:40:30 +0200 „Pflege geht auch Junge etwas an“: Karolin Hertfelder leitet Pflegekasse bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/pflege-geht-auch-junge-etwas-an-karolin-hertfelder-leitet-pflegekasse-bei-der-aok.html Karolin Hertfelder ist die jüngste Führungskraft der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die 26-Jährige hat nun die Leitung der Pflegekasse der AOK in der Region übernommen. Damit ist sie für die Beratung und die Versorgung von rund 13.600 Pflegebedürftigen in den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen sowie Leistungsausgaben in Höhe von rund 140 Millionen Euro jährlich verantwortlich.

 

 

 

Nach dem Abitur am Villinger Gymnasium am Hoptbühl ist sie als Auszubildende bei der AOK eingestiegen und hat sich anschließend zur AOK-Betriebswirtin weitergebildet. Seit 2015 ist sie im CompetenceCenter Pflege der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg tätig, dessen Leitung sie nun übernommen hat. Mit ihrem 32-köpfigen Team berät sie Betroffene und Angehörige zu allen Fragen der Pflegeversicherung. Dazu gehören etwa die Unterstützung beim Pflegeantrag, Beratung von Alternativen, wenn die häusliche Pflege kurzfristig nicht sichergestellt ist, oder Hilfen für pflegende Angehörige.

 

Ihr junges Alter sei kein Widerspruch zu ihrer beruflichen Tätigkeit, so die Villingerin. „Im Gegenteil. Pflege geht auch junge Menschen etwas an. Denn zwei Drittel der Pflegebedürftigen in der Region werden von der Familie betreut, zum Beispiel von Kindern oder Enkeln.“ Zudem solle man sich schon frühzeitig Gedanken zur eigenen Absicherung im Pflegefall machen, so die passionierte Theaterspielerin, die auch schon beim Villinger Sommertheater mitgewirkt hat.

 

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news-3146 Wed, 09 Oct 2019 10:05:23 +0200 Jetzt vor Grippe schützen im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/jetzt-vor-grippe-schuetzen-im-schwarzwald-baar-kreis.html Im vergangenen Jahr zählte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg über 2.300 an der Influenza-Grippe erkrankte Versicherte im Schwarzwald-Baar-Kreis. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis lag die Zahl der Grippekranken bei 5.100, ungefähr gleich viel wie im Vorjahr. Anders als eine einfache Erkältung wird die echte Grippe durch Influenza-Viren ausgelöst. Grippeviren schlagen rasch und heftig zu; man fühlt sich schnell sehr krank. „Zu den Beschwerden einer Influenza gehören unter anderem Fieber zwischen 38° C bis 40° C oder höher, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, starke Abgeschlagenheit und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK Baden-Württemberg.

 

Schutz gegen die Grippe biete eine Impfung. Da es ungefähr 14 Tage dauert, bis der Körper genügend Antikörper produziert hat und damit geschützt ist, sollte man sich noch vor der Grippesaison impfen lassen, also am besten im Herbst, rät die AOK-Ärztin. Die Ständige Impfkommission empfehle die jährliche Grippeimpfung für besonders gefährdete Personengruppe, bei denen ein Risiko für einen schwereren Verlauf besteht: Menschen ab 60 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes. Auch Beschäftigte in Kindergärten, Krankenhäusern und Pflegeheimen sollten sich impfen lassen – um sich selbst zu schützen, aber auch um die betreuten Kinder, Kranken oder Pflegebedürftigen nicht mit dem Virus anzustecken.

 

Die Influenza schlug im vergangenen Jahr in fast allen Altersgruppen zu. So waren 116 Fünf- bis Neunjährige an der Grippe erkrankt, aber auch 217 20- bis 24-Jährige und 206 50- bis 54-Jährige (jeweils AOK-Versicherte). Erst ab der Altersgruppe 65+ war die Erkrankungsquote deutlich niedriger. Hinzu komme allerdings laut AOK eine hohe Dunkelziffer.

 

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news-3145 Wed, 09 Oct 2019 10:04:15 +0200 Jetzt vor Grippe schützen im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/jetzt-vor-grippe-schuetzen-im-landkreis-tuttlingen.html Im vergangenen Jahr zählte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg über 1.300 an der Influenza-Grippe erkrankte Versicherte im Landkreis Tuttlingen. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis lag die Zahl der Grippekranken bei 2.200, 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Anders als eine einfache Erkältung wird die echte Grippe durch Influenza-Viren ausgelöst. Grippeviren schlagen rasch und heftig zu; man fühlt sich schnell sehr krank. „Zu den Beschwerden einer Influenza gehören unter anderem Fieber zwischen 38° C bis 40° C oder höher, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, starke Abgeschlagenheit und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK Baden-Württemberg.

 

Schutz gegen die Grippe biete eine Impfung. Da es ungefähr 14 Tage dauert, bis der Körper genügend Antikörper produziert hat und damit geschützt ist, sollte man sich noch vor der Grippesaison impfen lassen, also am besten im Herbst, rät die AOK-Ärztin. Die Ständige Impfkommission empfehle die jährliche Grippeimpfung für besonders gefährdete Personengruppen, bei denen ein Risiko für einen schwereren Verlauf besteht: Menschen ab 60 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes. Auch Beschäftigte in Kindergärten, Krankenhäusern und Pflegeheimen sollten sich impfen lassen – um sich selbst zu schützen, aber auch um die betreuten Kinder, Kranken oder Pflegebedürftigen nicht mit dem Virus anzustecken.

 

Die Influenza schlug im vergangenen Jahr in fast allen Altersgruppen zu. So waren 125 Fünf- bis Neunjährige an der Grippe erkrankt, aber auch 100 45- bis 49-Jährige (jeweils AOK-Versicherte). Erst ab der Altersgruppe 65+ war die Erkrankungsquote deutlich niedriger. Hinzu komme allerdings laut AOK eine hohe Dunkelziffer.

 

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news-3144 Wed, 09 Oct 2019 10:03:09 +0200 Jetzt vor Grippe schützen im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/jetzt-vor-grippe-schuetzen-im-landkreis-rottweil.html Im vergangenen Jahr zählte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg über 1.800 an der Influenza-Grippe erkrankte Versicherte im Landkreis Rottweil. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis lag die Zahl der Grippekranken bei 3.200, 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Anders als eine einfache Erkältung wird die echte Grippe durch Influenza-Viren ausgelöst. Grippeviren schlagen rasch und heftig zu; man fühlt sich schnell sehr krank. „Zu den Beschwerden einer Influenza gehören unter anderem Fieber zwischen 38° C bis 40° C oder höher, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, starke Abgeschlagenheit und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK Baden-Württemberg.

 

Schutz gegen die Grippe biete eine Impfung. Da es ungefähr 14 Tage dauert, bis der Körper genügend Antikörper produziert hat und damit geschützt ist, sollte man sich noch vor der Grippesaison impfen lassen, also am besten im Herbst, rät die AOK-Ärztin. Die Ständige Impfkommission empfehle die jährliche Grippeimpfung für besonders gefährdete Personengruppe, bei denen ein Risiko für einen schwereren Verlauf besteht: Menschen ab 60 Jahren und Personen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes. Auch Beschäftigte in Kindergärten, Krankenhäusern und Pflegeheimen sollten sich impfen lassen – um sich selbst zu schützen, aber auch um die betreuten Kinder, Kranken oder Pflegebedürftigen nicht mit dem Virus anzustecken.

 

Die Influenza schlug im vergangenen Jahr in fast allen Altersgruppen zu. So waren 114 Ein- bis Vierjährige an der Grippe erkrankt, aber auch 148 25- bis 29-Jährige (jeweils AOK-Versicherte). Erst ab der Altersgruppe 65+ war die Erkrankungsquote deutlich niedriger. Hinzu komme allerdings laut AOK eine hohe Dunkelziffer.

 

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news-3136 Tue, 01 Oct 2019 08:49:54 +0200 Wenn das Leben außer Kontrolle gerät: 850 Menschen mit Schizophrenie im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-das-leben-ausser-kontrolle-geraet-850-menschen-mit-schizophrenie-im-landkreis-rottweil.html Wer diese Krankheit hat, kann auffällige Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen entwickeln und trifft bei anderen oft auf Vorbehalte. Dabei ist der Leidensdruck hoch und professionelle Hilfe unumgänglich. Die Rede ist von Schizophrenie. 490 AOK-Versicherte im Landkreis Rottweil waren deswegen im vergangenen Jahr in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind das rund 850 Betroffene, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit am 10. Oktober mitteilt. Das entspricht sechs von 1.000 Menschen. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt bis zu einem Alter von 55 bis 59 Jahre stetig zu und fällt dann wieder ab.

 

„Eine Schizophrenie-Erkrankung verläuft häufig schubweise. Betroffene meinen dann beispielsweise Stimmen zu hören oder fühlen sich verfolgt“, erklärt Birgit Imdahl, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Rottweil. „Manchmal geht der Bezug zur Realität fast völlig verloren.“ Die emotionale Balance und das Sozialverhalten geraten dann völlig aus den Fugen und es komme zu mehr oder weniger ausgeprägten Denkstörungen, die zum Beispiel eine geordnete Tätigkeit nicht mehr ermöglichen. Die Erkrankten ziehen sich dann oft zurück aus Angst vor einer vermeintlichen Bedrohung oder werden durch ihren Wahn und eine jegliche Hilfe abwehrendes Verhalten für ihre Umgebung zur Belastung.

 

„Die Gründe für eine Schizophrenie kann man nicht genau benennen“, so die Rottweiler Psychiaterin, die 2. Vorsitzende des Berufsverbands deutscher Nervenärzte Baden-Württemberg ist. Genetische und neurobiologische Faktoren spielen eine wichtige Rolle, weitere psychosoziale Faktoren können das Erkrankungsrisiko zumindest verstärken. Birgit Imdahl: „Wenn eine Anlage zur Schizophrenie bereits vorliegt, können zum Beispiel Alkohol- und Drogenkonsum oder belastende Ereignisse wie Trennungen zum Ausbruch der Erkrankung beitragen.“

 

Manchmal bleibe es bei einem einmaligen psychotischen Schub. Die Symptome können aber auch mehrmals wiederkommen oder sogar chronisch werden. Die erste Akutphase ereigne sich meist im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Bei etwa 30 Prozent der Erkrankten bildet sich die Symptomatik vollständig, bei weiteren 30 Prozent mit bleibenden leichteren Beschwerden zurück. Ebenfalls etwa 30 Prozent der Erkrankungen führen früher oder später in eine Berentung.

 

Wichtig sei daher eine rasche Behandlung, meint die Psychiaterin, die sich aus diesem Grund für den entsprechenden Facharztvertrag zwischen AOK und dem Berufsverband der Nervenärzte sowie weiteren Partnern stark gemacht hat. Die üblichen Therapieverfahren seien antipsychotisch wirkende Medikamente und Psychotherapie. „Auch das soziale Umfeld sollte möglichst stabilisierend einwirken. Damit können die Betroffenen leichter wieder ein selbständiges Leben führen“, so die Ärztin.

 

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news-3137 Tue, 01 Oct 2019 08:49:44 +0200 Wenn das Leben außer Kontrolle gerät: 560 Menschen mit Schizophrenie im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-das-leben-ausser-kontrolle-geraet-560-menschen-mit-schizophrenie-im-landkreis-tuttlingen.html Wer diese Krankheit hat, kann auffällige Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen entwickeln und trifft bei anderen oft auf Vorbehalte. Dabei ist der Leidensdruck hoch und professionelle Hilfe unumgänglich. Die Rede ist von Schizophrenie. 330 AOK-Versicherte im Landkreis Tuttlingen waren deswegen im vergangenen Jahr in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind das rund 560 Betroffene, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit am 10. Oktober mitteilt. Das entspricht vier von 1.000 Menschen. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt bis zu einem Alter von 55 bis 59 Jahre stetig zu und fällt dann wieder ab.

 

„Eine Schizophrenie-Erkrankung verläuft häufig schubweise. Betroffene meinen dann beispielsweise Stimmen zu hören oder fühlen sich verfolgt“, erklärt Birgit Imdahl, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Rottweil. „Manchmal geht der Bezug zur Realität fast völlig verloren.“ Die emotionale Balance und das Sozialverhalten geraten dann völlig aus den Fugen und es komme zu mehr oder weniger ausgeprägten Denkstörungen, die zum Beispiel eine geordnete Tätigkeit nicht mehr ermöglichen. Die Erkrankten ziehen sich dann oft zurück aus Angst vor einer vermeintlichen Bedrohung oder werden durch ihren Wahn und eine jegliche Hilfe abwehrendes Verhalten für ihre Umgebung zur Belastung.

 

„Die Gründe für eine Schizophrenie kann man nicht genau benennen“, so die Rottweiler Psychiaterin, die 2. Vorsitzende des Berufsverbands deutscher Nervenärzte Baden-Württemberg ist. Genetische und neurobiologische Faktoren spielen eine wichtige Rolle, weitere psychosoziale Faktoren können das Erkrankungsrisiko zumindest verstärken. Birgit Imdahl: „Wenn eine Anlage zur Schizophrenie bereits vorliegt, können zum Beispiel Alkohol- und Drogenkonsum oder belastende Ereignisse wie Trennungen zum Ausbruch der Erkrankung beitragen.“

 

Manchmal bleibe es bei einem einmaligen psychotischen Schub. Die Symptome können aber auch mehrmals wiederkommen oder sogar chronisch werden. Die erste Akutphase ereigne sich meist im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Bei etwa 30 Prozent der Erkrankten bildet sich die Symptomatik vollständig, bei weiteren 30 Prozent mit bleibenden leichteren Beschwerden zurück. Ebenfalls etwa 30 Prozent der Erkrankungen führen früher oder später in eine Berentung.

 

Wichtig sei daher eine rasche Behandlung, meint die Psychiaterin, die sich aus diesem Grund für den entsprechenden Facharztvertrag zwischen AOK und dem Berufsverband der Nervenärzte sowie weiteren Partnern stark gemacht hat. Die üblichen Therapieverfahren seien antipsychotisch wirkende Medikamente und Psychotherapie. „Auch das soziale Umfeld sollte möglichst stabilisierend einwirken. Damit können die Betroffenen leichter wieder ein selbständiges Leben führen“, so die Ärztin.

 

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news-3138 Tue, 01 Oct 2019 08:49:14 +0200 Wenn das Leben außer Kontrolle gerät: 1.100 Menschen mit Schizophrenie im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-das-leben-ausser-kontrolle-geraet-1100-menschen-mit-schizophrenie-im-schwarzwald-baar-kreis.html Wer diese Krankheit hat, kann auffällige Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen entwickeln und trifft bei anderen oft auf Vorbehalte. Dabei ist der Leidensdruck hoch und professionelle Hilfe unumgänglich. Die Rede ist von Schizophrenie. 520 AOK-Versicherte im Schwarzwald-Baar-Kreis waren deswegen im vergangenen Jahr in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind das rund 1.100 Betroffene, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit am 10. Oktober mitteilt. Das entspricht sechs von 1.000 Menschen. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt bis zu einem Alter von 55 bis 59 Jahre stetig zu und fällt dann wieder ab.

 

„Eine Schizophrenie-Erkrankung verläuft häufig schubweise. Betroffene meinen dann beispielsweise Stimmen zu hören oder fühlen sich verfolgt“, erklärt Birgit Imdahl, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Rottweil. „Manchmal geht der Bezug zur Realität fast völlig verloren.“ Die emotionale Balance und das Sozialverhalten geraten dann völlig aus den Fugen und es komme zu mehr oder weniger ausgeprägten Denkstörungen, die zum Beispiel eine geordnete Tätigkeit nicht mehr ermöglichen. Die Erkrankten ziehen sich dann oft zurück aus Angst vor einer vermeintlichen Bedrohung oder werden durch ihren Wahn und eine jegliche Hilfe abwehrendes Verhalten für ihre Umgebung zur Belastung.

 

„Die Gründe für eine Schizophrenie kann man nicht genau benennen“, so die Rottweiler Psychiaterin, die 2. Vorsitzende des Berufsverbands deutscher Nervenärzte Baden-Württemberg ist. Genetische und neurobiologische Faktoren spielen eine wichtige Rolle, weitere psychosoziale Faktoren können das Erkrankungsrisiko zumindest verstärken. Birgit Imdahl: „Wenn eine Anlage zur Schizophrenie bereits vorliegt, können zum Beispiel Alkohol- und Drogenkonsum oder belastende Ereignisse wie Trennungen zum Ausbruch der Erkrankung beitragen.“

 

Manchmal bleibe es bei einem einmaligen psychotischen Schub. Die Symptome können aber auch mehrmals wiederkommen oder sogar chronisch werden. Die erste Akutphase ereigne sich meist im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Bei etwa 30 Prozent der Erkrankten bildet sich die Symptomatik vollständig, bei weiteren 30 Prozent mit bleibenden leichteren Beschwerden zurück. Ebenfalls etwa 30 Prozent der Erkrankungen führen früher oder später in eine Berentung.

 

Wichtig sei daher eine rasche Behandlung, meint die Psychiaterin, die sich aus diesem Grund für den entsprechenden Facharztvertrag zwischen AOK und dem Berufsverband der Nervenärzte sowie weiteren Partnern stark gemacht hat. Die üblichen Therapieverfahren seien antipsychotisch wirkende Medikamente und Psychotherapie. „Auch das soziale Umfeld sollte möglichst stabilisierend einwirken. Damit können die Betroffenen leichter wieder ein selbständiges Leben führen“, so die Ärztin.

 

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news-3125 Tue, 24 Sep 2019 08:59:05 +0200 Jung berät Alt: Manuel Gaus leitet Krankenversicherung der Rentner bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/jung-beraet-alt-manuel-gaus-leitet-krankenversicherung-der-rentner-bei-der-aok.html Wer in Rente geht, für den ändert sich einiges, darunter auch der Status in der Gesetzlichen Krankenversicherung: er wechselt in die sogenannte Krankenversicherung der Rentner (KVdR). Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat für diese Personengruppe ein eigenes CompetenceCenter mit Versicherungsexperten in Schramberg, das nun von Manuel Gaus geleitet wird. Der 29-Jährige hat nach dem Abitur seine Laufbahn bei der AOK 2011 als Auszubildender begonnen. In den vergangenen Jahren hat er sich zum AOK-Betriebswirt weitergebildet und war unter anderem im Firmenkundenbereich der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg tätig. Als Leiter des CompetenceCenter KVdR betreuen er und sein Team über 57.000 bei der AOK versicherte Rentnerinnen und Rentner in den Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen. Er ist damit einer der Jüngsten auf einer Führungsposition bei der AOK in der Region. „Dass ich als jüngerer Menschen beim Übergang vom Erwerbsleben in die Rente und darüber hinaus berate, macht den Job für mich ja gerade so spannend“, sagt Manuel Gaus. „Es sind oft sehr detaillierte Fragen, in denen ich und mein Team weiterhelfen können.“ So sei es zum Beispiel eine der Besonderheiten der KVdR, dass man als Pflichtversicherter auf bestimmte Einkünfte wie Mieteinnahmen oder Zinsen keine Krankenkassenbeiträge zu zahlen brauche.

 

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news-3118 Wed, 18 Sep 2019 11:46:50 +0200 AOK-Vortrag: Effizient und richtig laufen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-vortrag-effizient-und-richtig-laufen.html Wie trainiere ich effizient und erreiche schnellstmöglich mein selbstgestecktes Ziel? Diese Frage beantwortet Christian Burkhardt in seinem Vortrag am Dienstag, 24. September in der AOK. Der Bewegungsexperte des AOK-Gesundheitszentrums Villingen-Schwenningen klärt darüber auf, welches die richtige Laufintensität ist, wie man einen Trainingsplan erstellt und weshalb auch für Läufer Krafttraining wichtig ist.

 

Der Vortrag wird in Kooperation mit der LSG Schwarzwald-Marathon angeboten und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch Fortgeschrittene. Insbesondere wer beim Bräunlinger Schwarzwald-Marathon am 12. und 13. Oktober mitlaufen möchte, erfährt hier viele Tipps. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im AOK-KundenCenter VS-Villingen, Schwenninger Str. 1/2 statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich: Tel. 07721 99509-15 oder E-Mail anja.scheible@bw.aok.de.

 

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news-3115 Tue, 17 Sep 2019 15:17:56 +0200 Krankenstand im Schwarzwald-Baar-Kreis deutlich unter Bundesschnitt – Digitalisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/krankenstand-im-schwarzwald-baar-kreis-deutlich-unter-bundesschnitt-digitalisierung-stellt-unterne.html Im Durchschnitt war im ersten Halbjahr 2019 jeder Beschäftigte im Schwarzwald-Baar-Kreis 10,1 Tage krankgeschrieben. Dabei gingen 38 Prozent aller Fehltage auf das Konto von Langzeiterkrankungen mit mehr als sechs Wochen Dauer. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage von 49.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern im Landkreis ermittelt. Weiteres Ergebnis: Die Mitarbeiter in den hiesigen Firmen sind deutlich gesünder als im Bundesschnitt. Die Anzahl der Fehltage im Schwarzwald-Baar-Kreis liegt elf Prozent unter dem bundesdeutschen Wert.

 

 

 

Auffällig ist, dass psychische Erkrankungen mit 12 Prozent aller Krankheitstage fast so häufig zu Arbeitsausfällen führen wie Atemwegserkrankungen mit 15 Prozent, meint Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Wenn psychische Belastungen fast so viel Fehltage verursachen wie Erkältungen, muss gegengesteuert werden, im Interesse der Firmen, insbesondere aber auch der Betroffenen.“ Eine Ursache in den steigenden Arbeitsausfällen aufgrund von psychischen Erkrankungen sehen manche Beobachter in Trends wie Arbeitsverdichtung und zunehmenden Anforderungen an die persönliche Flexibilität. Zu den flexiblen Arbeitsformen gehört dank digitaler Vernetzungstechnik auch das Homeoffice. Laut dem Branchenverband Bitkom bieten bereits vier von zehn Unternehmen Homeoffice an. „Wir merken bei unserer Beratung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, dass viele Firmen in der Region den richtigen Umgang mit diesem Instrument suchen“, sagt AOK-Chef Herrmann. Zu dem subjektiven Befinden der Betroffenen hat die AOK eine bundesweite Studie erstellt, die heute (17.9.) veröffentlicht wurde.

 

 

 

Demnach sind viele Befragte mit Homeoffice-Arbeitsplatz mit ihrer Arbeit zufriedener und sehen Vorteile darin. Neben einer höheren Autonomie gehört für mehr als zwei Drittel (67 Prozent) dazu, dass sie zu Hause mehr Arbeit bewältigen können und drei Viertel (74 Prozent) schätzen daran, dass sie konzentrierter arbeiten können als am Arbeitsplatz. Dennoch fühlten sich laut der Befragung 73 Prozent der Befragten, die häufig im Homeoffice arbeiten, in den letzten vier Wochen erschöpft. Bei Beschäftigten, die ausschließlich im Büro tätig sind, waren es nur 66 Prozent. Über Wut und Verärgerung klagten 70 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice gegenüber 59 Prozent ohne Heimarbeitsplatz; bei Nervosität und Reizbarkeit waren es im Homeoffice 68 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent. Auch Lustlosigkeit, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen unterscheiden sich deutlich zwischen den beiden Gruppen. Fazit der Studie: Arbeiten im Homeoffice führt zu höherer Arbeitszufriedenheit, aber auch zu höheren psychischen Belastungen.

 

 

 

„Wahrscheinlich ist es bei vielen anderen Formen flexiblen Arbeitens ähnlich“, sagt Klaus Herrmann. „Die Digitalisierung bietet eben Chancen und zugleich Herausforderungen für Wirtschaft und Arbeitnehmer.“ Der Schlüssel liege darin, den betroffenen Beschäftigten Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung flexibler Arbeitsformen zu geben und als Arbeitgeber einen gesundheitsbewussten Umgang mit digitalen Tools zu fördern. „Am besten beleuchten beide Seiten gemeinsam die jeweilige persönliche Situation und treffen klare Vereinbarungen, wie man die Chancen gesundheitsgerechter, verantwortungsvoller Flexibilität nutzen kann. Dann bleibt man auch in der digitalen Arbeitswelt gesund.“ So verfährt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auch bei ihren eigenen über 550 Beschäftigten in der Region. Auch diese können beispielsweise in bestimmten Lebenssituationen teilweise von Zuhause aus arbeiten, etwa um Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

 

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news-3113 Tue, 17 Sep 2019 15:04:08 +0200 Krankenstand im Landkreis Rottweil deutlich unter Bundesschnitt – Digitalisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/krankenstand-im-landkreis-rottweil-deutlich-unter-bundesschnitt-digitalisierung-stellt-unternehmen.html Im Durchschnitt war im ersten Halbjahr 2019 jeder Beschäftigte im Landkreis Rottweil 9,5 Tage krankgeschrieben. Dabei gingen 36 Prozent aller Fehltage auf das Konto von Langzeiterkrankungen mit mehr als sechs Wochen Dauer. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage von 44.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern im Landkreis ermittelt. Weiteres Ergebnis: Die Mitarbeiter in den hiesigen Firmen sind deutlich gesünder als im Bundesschnitt. Die Anzahl der Fehltage im Landkreis Rottweil liegt sieben Prozent unter dem bundesdeutschen Wert.

 

Auffällig ist, dass psychische Erkrankungen mit 12 Prozent aller Krankheitstage fast so häufig zu Arbeitsausfällen führen wie Atemwegserkrankungen mit 15 Prozent, meint Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Wenn psychische Belastungen fast so viel Fehltage verursachen wie Erkältungen, muss gegengesteuert werden, im Interesse der Firmen, insbesondere aber auch der Betroffenen.“ Eine Ursache in den steigenden Arbeitsausfällen aufgrund von psychischen Erkrankungen sehen manche Beobachter in Trends wie Arbeitsverdichtung und zunehmenden Anforderungen an die persönliche Flexibilität. Zu den flexiblen Arbeitsformen gehört dank digitaler Vernetzungstechnik auch das Homeoffice. Laut dem Branchenverband Bitkom bieten bereits vier von zehn Unternehmen Homeoffice an. „Wir merken bei unserer Beratung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, dass viele Firmen in der Region den richtigen Umgang mit diesem Instrument suchen“, sagt AOK-Chef Herrmann. Zu dem subjektiven Befinden der Betroffenen hat die AOK eine bundesweite Studie erstellt, die heute (17.9.) veröffentlicht wurde.

 

Demnach sind viele Befragte mit Homeoffice-Arbeitsplatz mit ihrer Arbeit zufriedener und sehen Vorteile darin. Neben einer höheren Autonomie gehört für mehr als zwei Drittel (67 Prozent) dazu, dass sie zu Hause mehr Arbeit bewältigen können und drei Viertel (74 Prozent) schätzen daran, dass sie konzentrierter arbeiten können als am Arbeitsplatz. Dennoch fühlten sich laut der Befragung 73 Prozent der Befragten, die häufig im Homeoffice arbeiten, in den letzten vier Wochen erschöpft. Bei Beschäftigten, die ausschließlich im Büro tätig sind, waren es nur 66 Prozent. Über Wut und Verärgerung klagten 70 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice gegenüber 59 Prozent ohne Heimarbeitsplatz; bei Nervosität und Reizbarkeit waren es im Homeoffice 68 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent. Auch Lustlosigkeit, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen unterscheiden sich deutlich zwischen den beiden Gruppen. Fazit der Studie: Arbeiten im Homeoffice führt zu höherer Arbeitszufriedenheit, aber auch zu höheren psychischen Belastungen.

 

„Wahrscheinlich ist es bei vielen anderen Formen flexiblen Arbeitens ähnlich“, sagt Klaus Herrmann. „Die Digitalisierung bietet eben Chancen und zugleich Herausforderungen für Wirtschaft und Arbeitnehmer.“ Der Schlüssel liege darin, den betroffenen Beschäftigten Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung flexibler Arbeitsformen zu geben und als Arbeitgeber einen gesundheitsbewussten Umgang mit digitalen Tools zu fördern. „Am besten beleuchten beide Seiten gemeinsam die jeweilige persönliche Situation und treffen klare Vereinbarungen, wie man die Chancen gesundheitsgerechter, verantwortungsvoller Flexibilität nutzen kann. Dann bleibt man auch in der digitalen Arbeitswelt gesund.“ So verfährt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auch bei ihren eigenen über 550 Beschäftigten in der Region. Auch diese können beispielsweise in bestimmten Lebenssituationen teilweise von Zuhause aus arbeiten, etwa um Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

 

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news-3114 Tue, 17 Sep 2019 15:02:17 +0200 Krankenstand im Landkreis Tuttlingen deutlich unter Bundesschnitt – Digitalisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/krankenstand-im-landkreis-tuttlingen-deutlich-unter-bundesschnitt-digitalisierung-stellt-unternehm.html Im Durchschnitt war im ersten Halbjahr 2019 jeder Beschäftigte im Landkreis Rottweil 9,5 Tage krankgeschrieben. Dabei gingen 36 Prozent aller Fehltage auf das Konto von Langzeiterkrankungen mit mehr als sechs Wochen Dauer. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage von 44.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern im Landkreis ermittelt. Weiteres Ergebnis: Die Mitarbeiter in den hiesigen Firmen sind deutlich gesünder als im Bundesschnitt. Die Anzahl der Fehltage im Landkreis Rottweil liegt sieben Prozent unter dem bundesdeutschen Wert.

 

Auffällig ist, dass psychische Erkrankungen mit 12 Prozent aller Krankheitstage fast so häufig zu Arbeitsausfällen führen wie Atemwegserkrankungen mit 15 Prozent, meint Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Wenn psychische Belastungen fast so viel Fehltage verursachen wie Erkältungen, muss gegengesteuert werden, im Interesse der Firmen, insbesondere aber auch der Betroffenen.“ Eine Ursache in den steigenden Arbeitsausfällen aufgrund von psychischen Erkrankungen sehen manche Beobachter in Trends wie Arbeitsverdichtung und zunehmenden Anforderungen an die persönliche Flexibilität. Zu den flexiblen Arbeitsformen gehört dank digitaler Vernetzungstechnik auch das Homeoffice. Laut dem Branchenverband Bitkom bieten bereits vier von zehn Unternehmen Homeoffice an. „Wir merken bei unserer Beratung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, dass viele Firmen in der Region den richtigen Umgang mit diesem Instrument suchen“, sagt AOK-Chef Herrmann. Zu dem subjektiven Befinden der Betroffenen hat die AOK eine bundesweite Studie erstellt, die heute (17.9.) veröffentlicht wurde.

 

Demnach sind viele Befragte mit Homeoffice-Arbeitsplatz mit ihrer Arbeit zufriedener und sehen Vorteile darin. Neben einer höheren Autonomie gehört für mehr als zwei Drittel (67 Prozent) dazu, dass sie zu Hause mehr Arbeit bewältigen können und drei Viertel (74 Prozent) schätzen daran, dass sie konzentrierter arbeiten können als am Arbeitsplatz. Dennoch fühlten sich laut der Befragung 73 Prozent der Befragten, die häufig im Homeoffice arbeiten, in den letzten vier Wochen erschöpft. Bei Beschäftigten, die ausschließlich im Büro tätig sind, waren es nur 66 Prozent. Über Wut und Verärgerung klagten 70 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice gegenüber 59 Prozent ohne Heimarbeitsplatz; bei Nervosität und Reizbarkeit waren es im Homeoffice 68 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent. Auch Lustlosigkeit, Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen unterscheiden sich deutlich zwischen den beiden Gruppen. Fazit der Studie: Arbeiten im Homeoffice führt zu höherer Arbeitszufriedenheit, aber auch zu höheren psychischen Belastungen.

 

„Wahrscheinlich ist es bei vielen anderen Formen flexiblen Arbeitens ähnlich“, sagt Klaus Herrmann. „Die Digitalisierung bietet eben Chancen und zugleich Herausforderungen für Wirtschaft und Arbeitnehmer.“ Der Schlüssel liege darin, den betroffenen Beschäftigten Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung flexibler Arbeitsformen zu geben und als Arbeitgeber einen gesundheitsbewussten Umgang mit digitalen Tools zu fördern. „Am besten beleuchten beide Seiten gemeinsam die jeweilige persönliche Situation und treffen klare Vereinbarungen, wie man die Chancen gesundheitsgerechter, verantwortungsvoller Flexibilität nutzen kann. Dann bleibt man auch in der digitalen Arbeitswelt gesund.“ So verfährt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auch bei ihren eigenen über 550 Beschäftigten in der Region. Auch diese können beispielsweise in bestimmten Lebenssituationen teilweise von Zuhause aus arbeiten, etwa um Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

 

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news-3108 Fri, 13 Sep 2019 10:49:33 +0200 AOK-Vortrag: Fitnessfood für Freizeitsportler https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-vortrag-fitnessfood-fuer-freizeitsportler.html Freizeitsportler haben mehr Spaß mit der richtigen Ernährung. Das zeigt AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Zeller-Thorn bei ihrem Vortrag am Dienstag, 17. September um 18.30 Uhr in Villingen. Dabei erklärt sie, warum komplexe Kohlenhydrate besser sind als einfache, ob eine hohe Proteinzufuhr wirklich wichtig ist und wie viel mehr Sportler tatsächlich essen sollten.

 

Der Vortrag wird in Kooperation mit der LSG Schwarzwald-Marathon angeboten und richtet sich an alle, die in ihrer Freizeit Sport treiben oder dies in Zukunft tun wollen. Auch gesundheitsbewusste Sportler werden dabei das eine oder andere Aha-Erlebnis haben, verspricht die AOK.

 

Der Vortrag findet im AOK-KundenCenter VS-Villingen, Schwenninger Str. 1/2 statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich: Tel. 07721 99509-15 oder E-Mail anja.scheible@bw.aok.de.

 

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news-3102 Tue, 10 Sep 2019 09:49:52 +0200 Bis zu 50 Jahre bei der AOK – Jubilare geehrt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bis-zu-50-jahre-bei-der-aok-jubilare-geehrt.html In einer Feierstunde ehrte die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ihre langjährigen Mitarbeiter. Vier von ihnen können auf eine 40-jährige Tätigkeit bei der Gesundheitskasse zurückblicken: Joachim Huber, Geschäftsbereichsleiter Versorgungsmanagement, Hans-Joachim Pieronczyk, Leiter des AOK-KundenCenters Rottweil, Petra Schikora, AOK-KundenCenter Tuttlingen, und Roland Wiedmaier, CompetenceCenter Besondere Leistungen in Schramberg. Roswitha Schnitzer vom AOK-KundenCenter Spaichingen feierte ein ganz besonderes Jubiläum: sie hat ihre Ausbildung bei der AOK 1969 begonnen und ist nun 50 Jahre dabei.

 

Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, dankte den Jubilaren für ihre Treue: „Sie sind das Gesicht der AOK vor Ort und aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit eng mit den dort lebenden Menschen verbunden.“

 

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news-3101 Mon, 09 Sep 2019 12:50:28 +0200 AOK-Infoveranstaltung: Ernährung bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-infoveranstaltung-ernaehrung-bei-stoffwechselerkrankungen-wie-diabetes-und-bluthochdruck.html Die Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitliche Selbsthilfe (KIGS) der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg lädt am Dienstag, 17. September zu einer Infoveranstaltung in Rottweil ein. Der bekannte Ernährungsexperte und Buchautor Sven Bach wird zur richtigen Ernährung bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck sprechen. „Allein von Diabetes Typ 2 sind im Landkreis zehn Prozent der Menschen betroffen“, erklärt Lisa Hezel von der Selbsthilfekontaktstelle der AOK. „Die Ernährung hat eine enorme Auswirkung auf die Entstehung und den Verlauf von Stoffwechselerkrankungen. Je nach Stadium und Verlaufsform gelingt es beispielsweise vielen von Diabetes Typ 2 Betroffenen, die Erkrankung durch einen Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen.“

 

Wie das gehen kann, erklärt Diätassistent Sven Bach. Er gibt Antworten darauf, wie man trotz einer Stoffwechselerkrankung seinen Alltag gut meistern kann und wie man sich für Blutwerte im Normalbereich ernähren muss.

 

Der Vortrag findet im Sonnensaal des Kapuziners, Neutorstr. 4-6 statt. Saalöffnung mit Infoständen und einem kleinen gesunden Imbiss ist um 17.30 Uhr. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss können Fragen an den Referenten gerichtet werden. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

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news-3099 Tue, 03 Sep 2019 14:08:29 +0200 Masern: Region kratzt an der „Herdenimmunität“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/masern-region-kratzt-an-der-herdenimmunitaet.html Weltweit hat sich die Zahl der Maserninfektionen in der ersten Jahreshälfte 2019 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2018 verdoppelt. Das hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in der vergangenen Woche gemeldet. Grund genug für die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg dem Impfstatus in der Region zu untersuchen. Die Ständige Impfkommission STIKO des Robert-Koch-Instituts empfiehlt, die Grundimmunisierung gegen Masern mit einer zweimaligen Impfung innerhalb der ersten beiden Lebensjahre abzuschließen. Davon ist die Region aber weit entfernt, wie man am Beispiel der heute Acht- bis Neunjährigen nachvollziehen kann. Laut KV-Impfsurveillance wurden von den 2010 Geborenen, die im neuen Schuljahr überwiegend in der dritten Klasse sind, bei weitem nicht alle im empfohlenen Lebensalter zweifach geimpft. Im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden von dieser Altersgruppe lediglich 71 Prozent in den ersten beiden Lebensjahren zweifach geimpft, im Landkreis Tuttlingen 60 Prozent und im Landkreis Rottweil sogar nur 48 Prozent.

 

Immerhin: Die zweite Impfung wird oft nachgeholt. Bis zum Ende des sechsten Lebensjahrs, also überwiegend bis zur Einschulung, hatten 93 Prozent dieses Jahrgangs im Schwarzwald-Baar-Kreis den vollen Impfschutz, im Landkreis Tuttlingen 95 Prozent und im Landkreis Rottweil 94 Prozent. Vom Robert-Koch-Institut wird als generelle Masern-Impfquote 95 Prozent empfohlen. Dann kann sich das Virus nicht ausbreiten und die sogenannte Herdenimmunität ist sichergestellt. „Das ist nicht nur für den eigenen Schutz wichtig, sondern schützt etwa auch Neugeborene oder kranke Menschen mit noch nicht voll entwickeltem beziehungsweise schwachem Immunsystem“, meint Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Auch deswegen sollte man auf einen vollständigen Impfschutz gegen Masern achten und zwar rechtzeitig.“

 

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news-3098 Mon, 02 Sep 2019 16:46:10 +0200 15 neue Auszubildende bei der AOK - Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/15-neue-auszubildende-bei-der-aok-die-gesundheitskasse-schwarzwald-baar-heuberg.html Am 2.September fiel für 15 junge Leute der Startschuss zu ihrer Ausbildung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Die Ausbildung bei der AOK ist hochwertig. Wir bieten unserem beruflichen Nachwuchs persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und vielfältige Perspektiven“, erklärte Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die jungen Auszubildenden machen ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte (Sofa), als Kaufleute im Dialogmarketing (KfD) oder im dualen Studium zum Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“. „Alle Auszubildenden werden direkt in die Kundenberatung eingebunden und leben den starken AOK-Service, auf den wir so stolz sind“, sagte Jasmin Springmann. Von Anfang an seien sie in die Teams der Kundenberater in den AOK-KundenCentern und der Fachexperten in den AOK-CompetenceCentern integriert. Die schulische Ausbildung findet im AOK-eigenen Bildungszentrum in Untersteinbach sowie in der Berufsschule in Biberach statt. Nach der Ausbildung stehen den jungen Kollegen verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Abschluss als AOK-Betriebswirt inkl. Bachelor of Arts „Business Administration, Health Care Management“ – Ausbildung und Studium oder als AOK-Fachberater offen.

 

„Wir brauchen engagierte junge Leute, die Freude daran haben, andere Menschen zu beraten und ihnen die bestmögliche Gesundheitsversorgung bereitzustellen“, betonte Harald Rettenmaier, während der Begrüßung.

 

Für das Jahr 2020 bietet die AOK-Die Gesundheitskasse noch Ausbildungsplätze an. Bewerbungen werden noch bis einschließlich 30. September 2019 entgegengenommen. Weitere Infos und online-Bewerbung unter www.aok-bw.de/karriere

 

Bildunterschriften:

 

Bild 1: Azubi-Start_Theke: Die AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt 15 Berufsstarter (von links): Claudia Kraibühler, Personalmanagement, Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer, Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin, Sascha Seckinger, Nele Scherer, Anna Waldmann, Maren Schorpp, Jamal Alsoliman, Pauline Licht, Marie Münzer, Pauline Licht, Jana Kitzke, Jessica Weizel, Jaqueline Laichner, Robin Jentsch, Lea Weisser, und Jasmin Merz, Personalmanagement. Lins vorne sitzend: Sina-Marie Michallik und Gizemnur Özkan. Lars Zeitvogel ist nicht auf dem Bild.

 

Bild 2: Azubi_Start: Die AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt 15 Berufsstarter (von links stehend): Jasmin Merz, Personalmanagement, Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin, Robin Jentsch, Gizemnur Özkan, Sascha Seckinger, Nele Scherer, Pauline Licht, Maren Schorpp, Lea Weisser, Sina-Marie Michallik, Marie Münzer, Jaqueline Laichner, Jana Kitzke, Anna Waldmann, Jessica Weizel, Jamal Alsoliman, Claudia Kraibühler, Personalmanagement und Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer. Lars Zeitvogel ist nicht auf dem Bild.

 

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news-3093 Thu, 29 Aug 2019 10:56:08 +0200 Fit und gesund in der Kita – Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/fit-und-gesund-in-der-kita-fortbildung-fuer-erzieherinnen-und-erzieher.html Eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und das seelische Wohlbefinden sind wichtig für eine gute Gesundheit. Das trifft auch auf kleine Kinder zu. Daher lädt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten und Kitas der Region zu einer Fortbildung in Sachen Gesundheitsförderung ein. In einer zweitägigen Schulung erfahren die Teilnehmenden, wie man Drei- bis Sechsjährige im Kita-Alltag zu gesundheitsförderlichem Verhalten anregt, wie die Eltern dabei miteinbezogen werden und worauf es bei der eigenen Gesundheit als Erzieher/-in zu achten gilt. Das Gesundheitsprogramm „JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita“ wurde von der AOK gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelt.

 

Seminartermine: freitags, 20. und 27. September, jeweils von 14 bis 19 Uhr im AOK-Gesundheitzentrum Tuttlingen, Bahnhofstr. 17. Weitere Auskunft und Anmeldung bei Dirk Scherer, Tel. 07461

 

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news-3087 Tue, 27 Aug 2019 09:54:56 +0200 Bei fünf Prozent der 10- bis 14-Jährigen im Schwarzwald-Baar-Kreis ADHS – Zahl der Betroffenen steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bei-fuenf-prozent-der-10-bis-14-jaehrigen-im-schwarzwald-baar-kreis-adhs-zahl-der-betroffenen-steig.html Unaufmerksamkeit, Impulsivität und übermäßige Aktivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich, auch in der bald beginnenden Schulzeit. Wenn die Verhaltensschwierigkeiten allerdings ein Ausmaß annehmen, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet, kann ein Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS zugrunde liegen. „Betroffene haben oft Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie sich nicht gut konzentrieren können“, erklärt Sabine Fröchte-Mink vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Manche sind auch im Sozialverhalten auffällig und ecken oft an.“ Aufgrund einer ADHS können sich ebenfalls Ängste und Depressionen entwickeln.

 

Im Schwarzwald-Baar-Kreis zählt die AOK rund 730 Versicherte mit einer ADHS-Diagnose. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind dies laut Krankenkasse 1.600 Personen. Und es werden mehr: innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Diagnosen um elf Prozent gestiegen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von dieser Störung betroffen. Bei gut fünf Prozent der 10- bis 14-Jährigen im Landkreis wurde eine ADHS ärztlich festgestellt. Drei von vier betroffenen Kindern beziehungsweise Jugendlichen sind männlich.

 

„Bei einer leichten Form der ADHS kann unter Umständen bereits eine Elternschulung verbunden mit Selbsthilfeprogrammen ausreichen“, so AOK-Gesundheitsexpertin Sabine Fröchte-Mink. „Vor allem wenn es bei einer schwereren ADHS zu sozialen oder schulischen Problemen kommt, kann eine Familien- oder Verhaltenstherapie angezeigt sein.“ Welche Maßnahmen im sozialen Umfeld und in der Schule hilfreich sind, hänge aber immer von der individuellen Symptomatik der Betroffenen ab. Auch Medikamente werden bei schwerer ADHS eingesetzt. Neben dem Alter des Kindes wird dabei mitberücksichtigt, ob bereits eine Psychotherapie oder pädagogische Mittel ausprobiert wurden und wie Eltern und Kind die Vor- und Nachteile von ADHS-Medikamenten abwägen.

 

Eltern von betroffenen Kindern hören immer wieder Erziehungsratschläge von anderen Vätern und Müttern, ob gut gemeint oder nicht. „ADHS ist eine gesundheitliche Störung, die viele Ursachen hat und bei der eine genetische Veranlagung eine wichtige Rolle spielen kann. Die Kinder sind nicht etwa einfach ‚schlecht erzogen‘, wie viele Außenstehende fälschlicherweise annehmen“, so Sabine Fröchte-Mink.

 

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news-3086 Tue, 27 Aug 2019 09:53:40 +0200 Bei fünf Prozent der 10- bis 14-Jährigen im Landkreis Tuttlingen ADHS – Zahl der Betroffenen steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bei-fuenf-prozent-der-10-bis-14-jaehrigen-im-landkreis-tuttlingen-adhs-zahl-der-betroffenen-steigt.html Unaufmerksamkeit, Impulsivität und übermäßige Aktivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich, auch in der bald beginnenden Schulzeit. Wenn die Verhaltensschwierigkeiten allerdings ein Ausmaß annehmen, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet, kann ein Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS zugrunde liegen. „Betroffene haben oft Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie sich nicht gut konzentrieren können“, erklärt Sabine Fröchte-Mink vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Manche sind auch im Sozialverhalten auffällig und ecken oft an.“ Aufgrund einer ADHS können sich ebenfalls Ängste und Depressionen entwickeln.

 

Im Landkreis Tuttlingen zählt die AOK rund 650 Versicherte mit einer ADHS-Diagnose. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind dies laut Krankenkasse 1.100 Personen. Und es werden mehr: innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Diagnosen um 31 Prozent gestiegen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von dieser Störung betroffen. Bei gut fünf Prozent der 10- bis 14-Jährigen im Landkreis wurde eine ADHS ärztlich festgestellt. Vier von fünf betroffenen Kindern beziehungsweise Jugendlichen sind männlich.

 

„Bei einer leichten Form der ADHS kann unter Umständen bereits eine Elternschulung verbunden mit Selbsthilfeprogrammen ausreichen“, so AOK-Gesundheitsexpertin Sabine Fröchte-Mink. „Vor allem wenn es bei einer schwereren ADHS zu sozialen oder schulischen Problemen kommt, kann eine Familien- oder Verhaltenstherapie angezeigt sein.“ Welche Maßnahmen im sozialen Umfeld und in der Schule hilfreich sind, hänge aber immer von der individuellen Symptomatik der Betroffenen ab. Auch Medikamente werden bei schwerer ADHS eingesetzt. Neben dem Alter des Kindes wird dabei mitberücksichtigt, ob bereits eine Psychotherapie oder pädagogische Mittel ausprobiert wurden und wie Eltern und Kind die Vor- und Nachteile von ADHS-Medikamenten abwägen.

 

Eltern von betroffenen Kindern hören immer wieder Erziehungsratschläge von anderen Vätern und Müttern, ob gut gemeint oder nicht. „ADHS ist eine gesundheitliche Störung, die viele Ursachen hat und bei der eine genetische Veranlagung eine wichtige Rolle spielen kann. Die Kinder sind nicht etwa einfach ‚schlecht erzogen‘, wie viele Außenstehende fälschlicherweise annehmen“, so Sabine Fröchte-Mink.

 

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news-3085 Tue, 27 Aug 2019 09:50:07 +0200 Bei fünf Prozent der 10- bis 14-Jährigen im Landkreis Rottweil ADHS – Zahl der Betroffenen steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bei-fuenf-prozent-der-10-bis-14-jaehrigen-im-landkreis-rottweil-adhs-zahl-der-betroffenen-steigt.html Unaufmerksamkeit, Impulsivität und übermäßige Aktivität sind bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich nicht ungewöhnlich, auch in der bald beginnenden Schulzeit. Wenn die Verhaltensschwierigkeiten allerdings ein Ausmaß annehmen, das sich deutlich vom Verhalten Gleichaltriger unterscheidet, kann ein Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS zugrunde liegen. „Betroffene haben oft Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie sich nicht gut konzentrieren können“, erklärt Sabine Fröchte-Mink vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Manche sind auch im Sozialverhalten auffällig und ecken oft an.“ Aufgrund einer ADHS können sich ebenfalls Ängste und Depressionen entwickeln.

 

Im Landkreis Rottweil zählt die AOK rund 700 Versicherte mit einer ADHS-Diagnose. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis sind dies laut Krankenkasse 1.200 Personen. Und es werden mehr: innerhalb von fünf Jahren ist die Zahl der Diagnosen um 16 Prozent gestiegen. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von dieser Störung betroffen. Bei gut fünf Prozent der 10- bis 14-Jährigen im Landkreis wurde eine ADHS ärztlich festgestellt. Drei von vier betroffenen Kindern beziehungsweise Jugendlichen sind männlich.

 

„Bei einer leichten Form der ADHS kann unter Umständen bereits eine Elternschulung verbunden mit Selbsthilfeprogrammen ausreichen“, so AOK-Gesundheitsexpertin Sabine Fröchte-Mink. „Vor allem wenn es bei einer schwereren ADHS zu sozialen oder schulischen Problemen kommt, kann eine Familien- oder Verhaltenstherapie angezeigt sein.“ Welche Maßnahmen im sozialen Umfeld und in der Schule hilfreich sind, hänge aber immer von der individuellen Symptomatik der Betroffenen ab. Auch Medikamente werden bei schwerer ADHS eingesetzt. Neben dem Alter des Kindes wird dabei mitberücksichtigt, ob bereits eine Psychotherapie oder pädagogische Mittel ausprobiert wurden und wie Eltern und Kind die Vor- und Nachteile von ADHS-Medikamenten abwägen.

 

Eltern von betroffenen Kindern hören immer wieder Erziehungsratschläge von anderen Vätern und Müttern, ob gut gemeint oder nicht. „ADHS ist eine gesundheitliche Störung, die viele Ursachen hat und bei der eine genetische Veranlagung eine wichtige Rolle spielen kann. Die Kinder sind nicht etwa einfach ‚schlecht erzogen‘, wie viele Außenstehende fälschlicherweise annehmen“, so Sabine Fröchte-Mink.

 

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news-3083 Thu, 22 Aug 2019 14:10:40 +0200 Der Schwarzwald läuft https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/der-schwarzwald-laeuft.html Jetzt ist es Fakt: Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ist neuer offizieller Gesundheitspartner des LSG Schwarzwald-Marathons e.V. Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und Peter Futter, 2. Vorstand des LSG Schwarzwald-Marathon e.V. unterzeichneten den Kooperationsvertrag. Ziel der Kooperation ist es, Menschen in Bewegung zu bringen und langfristig hin zu einer gesunden Lebensweise zu unterstützen. Im Rahmen des LSG-Schwarzwald-Marathons in Bräunlingen will die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit verschiedenen Maßnahmen Läufer, Walker und Nordic-Walker in ihrer Vorbereitung unterstützen und optimal an das 10 Kilometer Ziel heranführen.

 

Die örtlichen kooperierenden AOK-Sportpartner (Lauftreffs) bieten Laufschulungen für Einsteiger, sowie regelmäßige Treffen zur Vorbereitung auf die Läufe an. „Wir freuen uns, mit der AOK einen Gesundheitspartner gefunden zu haben, der so hervorragend zu unserer Laufveranstaltung passt“, so Peter Futter. In Sachen Fitness und Gesundheit laufen Ausdauersportarten wie Joggen oder Walking vielen Trends immer noch den Rang ab. „Regelmäßige Bewegung beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor. So trage sie nach neuen Erkenntnissen nicht nur zum Schutz vor Depressionen oder Diabetes bei, sondern auch zur Linderung bei Beschwerden oder sogar zur besseren Heilung von Krankheiten. Deswegen unterstützen wir mit dem 10 Kilometer AOK-Lauf und 10 Kilometer AOK-Nordic Walking den Schwarzwald-Marathon in Bräunlingen mit unserem Experten-Know How in Sachen Gesundheit“, so Harald Rettenmaier, der selbst auch am AOK-Lauf teilnehmen wird. Die AOK-Experten werden am 12. Oktober mit einer Bio-Zoom-Messung vor Ort sein. Damit kann der Anteil von Antioxidantien bestimmt werden und der allgemeine Gesundheitszustand ermittelt werden.

 

Bild (AOK): Hanjo Kollmer, LGS Schwarzwald-Marathon e.V., Peter Futter, 2. Vorstand des LGS Schwarzwald-Marathon e.V, Dr. Dietmar Göbel, Sportwart des LGS Schwarzwald-Marathon e.V und Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg freuen sich über die Kooperation.

 

Die AOK Baden-Württemberg versichert über 4,4 Millionen Menschen im Land und verfügt über ein Haushaltsvolumen von über 18 Milliarden Euro.

 

Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de

 

 

 

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news-3082 Tue, 20 Aug 2019 10:36:44 +0200 Multiple Sklerose im Schwarzwald-Baar-Kreis: beginnt meist vor den mittleren Lebensjahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/multiple-sklerose-im-schwarzwald-baar-kreis-beginnt-meist-vor-den-mittleren-lebensjahren.html Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine chronische, nicht heilbare entzündliche Erkrankung. Im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden 2017 deswegen 311 AOK-Versicherte behandelt, wie die Krankenkasse in einer aktuellen Auswertung festgestellt hat. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis seien dies rund 670 Personen. 71 Prozent der Betroffenen sind Frauen. „Bei einer MS werden die Nervenscheiden, also die Schutzhüllen von Nervenbahnen, geschädigt oder aufgelöst. Sind die Markscheiden nicht mehr intakt, ist die Nervenleitung erschwert oder gar unmöglich. Größere Herde solcher Schädigungen können daher zu Funktionsstörungen führen“, erklärt Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg. Anzeichen dafür können Sehstörungen, Gefühlsstörungen und Schmerzen in Armen und Beinen bis hin zu Lähmungserscheinungen, Schwindel und Zittern sein.

 

Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr, selten vor der Pubertät oder nach dem 60. Lebensjahr, so Dr. Jan Paulus. Dies zeigt sich auch im Schwarzwald-Baar-Kreis, wo die Erkrankungshäufigkeit bis ins mittlere Lebensalter steigt. Insgesamt sind drei von tausend Menschen an MS erkrankt.

 

Bei den meisten Patienten verläuft die Erkrankung in Schüben, auf die mit Medikamenten reagiert wird. AOK-Arzt Jan Paulus: „Die medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose zielt darauf ab, die Entzündungsreaktion und die fehlgesteuerte Immunreaktion zu beeinflussen.“ Körperliche Aktivität könne der Entstehung von Begleiterkrankungen vorbeugen. Daher sollten Patienten in der Behandlung zum Sport motiviert werden, was zusätzlich sozialer Isolation vorbeuge. „MS wird entscheidend vom Lebensstil und von psychologischen Faktoren mit beeinflusst“, sagt Dr. Paulus.

 

Entscheidend für eine gelingende Bewältigung des Alltags mit MS ist laut AOK ein an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete individuelle Behandlung inklusive Physiotherapie, neuropsychologische Rehabilitationsangebote, Ergotherapie und Hilfsmittel. Die AOK hat zur umfassenden biopsychosozialen Versorgung das Facharztprogramm „Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie“ geschaffen, in dem körperliche, seelische und soziale Faktoren bei der Behandlung berücksichtigt werden.

 

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news-3081 Tue, 20 Aug 2019 10:34:48 +0200 Multiple Sklerose im Landkreis Tuttlingen: beginnt meist vor den mittleren Lebensjahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/multiple-sklerose-im-landkreis-tuttlingen-beginnt-meist-vor-den-mittleren-lebensjahren.html Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine chronische, nicht heilbare entzündliche Erkrankung. Im Landkreis Tuttlingen wurden 2017 deswegen 246 AOK-Versicherte behandelt, wie die Krankenkasse in einer aktuellen Auswertung festgestellt hat. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis seien dies rund 420 Personen. 69 Prozent der Betroffenen sind Frauen. „Bei einer MS werden die Nervenscheiden, also die Schutzhüllen von Nervenbahnen, geschädigt oder aufgelöst. Sind die Markscheiden nicht mehr intakt, ist die Nervenleitung erschwert oder gar unmöglich. Größere Herde solcher Schädigungen können daher zu Funktionsstörungen führen“, erklärt Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg. Anzeichen dafür können Sehstörungen, Gefühlsstörungen und Schmerzen in Armen und Beinen bis hin zu Lähmungserscheinungen, Schwindel und Zittern sein.

 

Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr, selten vor der Pubertät oder nach dem 60. Lebensjahr, so Dr. Jan Paulus. Dies zeigt sich auch im Landkreis Tuttlingen, wo die Erkrankungshäufigkeit bis ins mittlere Lebensalter steigt. Insgesamt sind drei von tausend Menschen an MS erkrankt.

 

Bei den meisten Patienten verläuft die Erkrankung in Schüben, auf die mit Medikamenten reagiert wird. AOK-Arzt Jan Paulus: „Die medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose zielt darauf ab, die Entzündungsreaktion und die fehlgesteuerte Immunreaktion zu beeinflussen.“ Körperliche Aktivität könne der Entstehung von Begleiterkrankungen vorbeugen. Daher sollten Patienten in der Behandlung zum Sport motiviert werden, was zusätzlich sozialer Isolation vorbeuge. „MS wird entscheidend vom Lebensstil und von psychologischen Faktoren mit beeinflusst“, sagt Dr. Paulus.

 

Entscheidend für eine gelingende Bewältigung des Alltags mit MS ist laut AOK ein an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete individuelle Behandlung inklusive Physiotherapie, neuropsychologische Rehabilitationsangebote, Ergotherapie und Hilfsmittel. Die AOK hat zur umfassenden biopsychosozialen Versorgung das Facharztprogramm „Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie“ geschaffen, in dem körperliche, seelische und soziale Faktoren bei der Behandlung berücksichtigt werden.

 

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news-3080 Tue, 20 Aug 2019 10:32:30 +0200 Multiple Sklerose im Landkreis Rottweil: beginnt meist vor den mittleren Lebensjahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/multiple-sklerose-im-landkreis-rottweil-beginnt-meist-vor-den-mittleren-lebensjahren.html Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine chronische, nicht heilbare entzündliche Erkrankung. Im Landkreis Rottweil wurden 2017 deswegen 244 AOK-Versicherte behandelt, wie die Krankenkasse in einer aktuellen Auswertung festgestellt hat. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis seien dies rund 430 Personen. 78 Prozent der Betroffenen sind Frauen. „Bei einer MS werden die Nervenscheiden, also die Schutzhüllen von Nervenbahnen, geschädigt oder aufgelöst. Sind die Markscheiden nicht mehr intakt, ist die Nervenleitung erschwert oder gar unmöglich. Größere Herde solcher Schädigungen können daher zu Funktionsstörungen führen“, erklärt Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg. Anzeichen dafür können Sehstörungen, Gefühlsstörungen und Schmerzen in Armen und Beinen bis hin zu Lähmungserscheinungen, Schwindel und Zittern sein.

 

Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr, selten vor der Pubertät oder nach dem 60. Lebensjahr, so Dr. Jan Paulus. Dies zeigt sich auch im Landkreis Rottweil, wo die Erkrankungshäufigkeit bis ins mittlere Lebensalter steigt. Insgesamt sind drei von tausend Menschen an MS erkrankt.

 

Bei den meisten Patienten verläuft die Erkrankung in Schüben, auf die mit Medikamenten reagiert wird. AOK-Arzt Jan Paulus: „Die medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose zielt darauf ab, die Entzündungsreaktion und die fehlgesteuerte Immunreaktion zu beeinflussen.“ Körperliche Aktivität könne der Entstehung von Begleiterkrankungen vorbeugen. Daher sollten Patienten in der Behandlung zum Sport motiviert werden, was zusätzlich sozialer Isolation vorbeuge. „MS wird entscheidend vom Lebensstil und von psychologischen Faktoren mit beeinflusst“, sagt Dr. Paulus.

 

Entscheidend für eine gelingende Bewältigung des Alltags mit MS ist laut AOK ein an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete individuelle Behandlung inklusive Physiotherapie, neuropsychologische Rehabilitationsangebote, Ergotherapie und Hilfsmittel. Die AOK hat zur umfassenden biopsychosozialen Versorgung das Facharztprogramm „Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie“ geschaffen, in dem körperliche, seelische und soziale Faktoren bei der Behandlung berücksichtigt werden.

 

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news-3075 Wed, 07 Aug 2019 11:15:09 +0200 Schon zwei Prozent Flüssigkeitsverlust schränken Leistungsfähigkeit ein – 2018 1.300 Personen stationär behandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schon-zwei-prozent-fluessigkeitsverlust-schraenken-leistungsfaehigkeit-ein-2018-1300-personen-statio.html Im vergangenen Jahr mit seinem ebenfalls heißen Sommer mussten im Landkreis Tuttlingen 780 AOK-Versicherte wegen zu wenig Flüssigkeit im Körper stationär behandelt werden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das über 1.300 Personen. „Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent stellen sich Einschränkungen bei der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit ein“, sagt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Denn Wasser braucht der Körper für die Verdauung, die Verwertung der Nährstoffe, das Immunsystem und die Wirkung von Hormonen.

 

Besonders gefährdet sind ältere Menschen. 70- bis 74-Jährige mussten im Landkreis etwa sieben Mal häufiger wegen Flüssigkeitsmangel behandelt werden als 50- bis 54-Jährige. „Im Alter geht das Durstgefühl zurück. Daher sind Ältere schnell im Defizit und müssen ganz besonders darauf achten, genug zu trinken“, erklärt AOK-Expertin Heidrun Zeller-Thorn. An heißen Tagen aber einfach mal auf Vorrat trinken gehe nicht, denn der Körper hat keinen Wasserspeicher, aus dem er sich bei Bedarf bedienen könnte. Wasser, das der Körper nicht benötigt, wird direkt wieder in die Ausscheidungskanäle gelenkt – man muss dringend seine Blase entleeren. „Man sollte daher in kleineren Portionen, aber regelmäßig trinken – mindestens eineinhalb bis zwei Liter am Tag, bei höheren Temperaturen und mehr Bewegung auch mehr.“

 

„Der beste Durstlöscher ist in jedem Fall Wasser“, so Heidrun Zeller-Thorn. „Auch ungesüßter Tee kann bedenkenlos getrunken werden. Vorsicht aber bei Limonaden und auch Säften. Diese enthalten oft viel Zucker, das löscht den Durst nicht, sondern erhöht sogar den Wasserbedarf.“ Der Grund: der Körper möchte die plötzlich erhöhte Zuckerkonzentration wieder verdünnen und benötigt dazu Flüssigkeit, was zu noch mehr Durst führt. Apfelsaft etwa enthält in der Regel gleich viel oder sogar mehr Zucker als Cola. Daher sollte er verdünnt werden; optimal sind zwei bis drei Teile Wasser auf einen Teil Saft.

 

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news-3074 Wed, 07 Aug 2019 11:14:53 +0200 Schon zwei Prozent Flüssigkeitsverlust schränken Leistungsfähigkeit ein – 2018 1.700 Personen stationär behandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schon-zwei-prozent-fluessigkeitsverlust-schraenken-leistungsfaehigkeit-ein-2018-1700-personen-statio.html Im vergangenen Jahr mit seinem ebenfalls heißen Sommer mussten im Landkreis Rottweil 960 AOK-Versicherte wegen zu wenig Flüssigkeit im Körper stationär behandelt werden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das über 1.700 Personen. „Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent stellen sich Einschränkungen bei der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit ein“, sagt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Denn Wasser braucht der Körper für die Verdauung, die Verwertung der Nährstoffe, das Immunsystem und die Wirkung von Hormonen.

 

Besonders gefährdet sind ältere Menschen. 70- bis 74-Jährige mussten im Landkreis etwa vier Mal häufiger wegen Flüssigkeitsmangel behandelt werden als 30- bis 34-Jährige. „Im Alter geht das Durstgefühl zurück. Daher sind Ältere schnell im Defizit und müssen ganz besonders darauf achten, genug zu trinken“, erklärt AOK-Expertin Heidrun Zeller-Thorn. An heißen Tagen aber einfach mal auf Vorrat trinken gehe nicht, denn der Körper hat keinen Wasserspeicher, aus dem er sich bei Bedarf bedienen könnte. Wasser, das der Körper nicht benötigt, wird direkt wieder in die Ausscheidungskanäle gelenkt – man muss dringend seine Blase entleeren. „Man sollte daher in kleineren Portionen, aber regelmäßig trinken – mindestens eineinhalb bis zwei Liter am Tag, bei höheren Temperaturen und mehr Bewegung auch mehr.“

 

„Der beste Durstlöscher ist in jedem Fall Wasser“, so Heidrun Zeller-Thorn. „Auch ungesüßter Tee kann bedenkenlos getrunken werden. Vorsicht aber bei Limonaden und auch Säften. Diese enthalten oft viel Zucker, das löscht den Durst nicht, sondern erhöht sogar den Wasserbedarf.“ Der Grund: der Körper möchte die plötzlich erhöhte Zuckerkonzentration wieder verdünnen und benötigt dazu Flüssigkeit, was zu noch mehr Durst führt. Apfelsaft etwa enthält in der Regel gleich viel oder sogar mehr Zucker als Cola. Daher sollte er verdünnt werden; optimal sind zwei bis drei Teile Wasser auf einen Teil Saft.

 

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news-3073 Wed, 07 Aug 2019 11:14:33 +0200 Schon zwei Prozent Flüssigkeitsverlust schränken Leistungsfähigkeit ein – 2018 1.700 Personen stationär behandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schon-zwei-prozent-fluessigkeitsverlust-schraenken-leistungsfaehigkeit-ein-2018-1700-personen-statio-1.html Im vergangenen Jahr mit seinem ebenfalls heißen Sommer mussten im Schwarzwald-Baar-Kreis 790 AOK-Versicherte wegen zu wenig Flüssigkeit im Körper stationär behandelt werden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das 1.700 Personen. „Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent stellen sich Einschränkungen bei der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit ein“, sagt Diplom-Oecotrophologin Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Denn Wasser braucht der Körper für die Verdauung, die Verwertung der Nährstoffe, das Immunsystem und die Wirkung von Hormonen.

 

Besonders gefährdet sind ältere Menschen. 70- bis 74-Jährige mussten im Schwarzwald-Baar-Kreis etwa sechs Mal häufiger wegen Flüssigkeitsmangel behandelt werden als 50- bis 54-Jährige. „Im Alter geht das Durstgefühl zurück. Daher sind Ältere schnell im Defizit und müssen ganz besonders darauf achten, genug zu trinken“, erklärt AOK-Expertin Lydia Fries-Spöcker. An heißen Tagen aber einfach mal auf Vorrat trinken gehe nicht, denn der Körper hat keinen Wasserspeicher, aus dem er sich bei Bedarf bedienen könnte. Wasser, das der Körper nicht benötigt, wird direkt wieder in die Ausscheidungskanäle gelenkt – man muss dringend seine Blase entleeren. „Man sollte daher in kleineren Portionen, aber regelmäßig trinken – mindestens eineinhalb bis zwei Liter am Tag, bei höheren Temperaturen und mehr Bewegung auch mehr.“

 

„Der beste Durstlöscher ist in jedem Fall Wasser“, so Lydia Fries-Spöcker. „Auch ungesüßter Tee kann bedenkenlos getrunken werden. Vorsicht aber bei Limonaden und auch Säften. Diese enthalten oft viel Zucker, das löscht den Durst nicht, sondern erhöht sogar den Wasserbedarf.“ Der Grund: der Körper möchte die plötzlich erhöhte Zuckerkonzentration wieder verdünnen und benötigt dazu Flüssigkeit, was zu noch mehr Durst führt. Apfelsaft etwa enthält in der Regel gleich viel oder sogar mehr Zucker als Cola. Daher sollte er verdünnt werden; optimal sind zwei bis drei Teile Wasser auf einen Teil Saft.

 

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news-3071 Tue, 06 Aug 2019 15:08:29 +0200 Wie gefährlich ist Schwangerschaftsdiabetes? Neun Prozent der Schwangeren im Schwarzwald-Baar-Kreis davon betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wie-gefaehrlich-ist-schwangerschaftsdiabetes-neun-prozent-der-schwangeren-im-schwarzwald-baar-kreis.html Durchschnittlich neun Prozent aller Schwangeren im Schwarzwald-Baar-Kreis waren in den vergangenen Jahren wegen Schwangerschaftsdiabetes in Behandlung. Das teilt die AOK mit, die dazu die Diagnosen ihrer Versicherten ausgewertet hat. „Pro Jahr sind 90 bis 110 AOK-versicherte Schwangere davon betroffen“, erklärt Nina Diana Nikolaus, Teamleiterin im AOK-KundenCenter Villingen. „Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis sind das jährlich etwa 230 Schwangere. Viele Frauen machen sich vor allem bei der ersten Schwangerschaft Sorgen wegen dieser Erkrankung.“

 

Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft bestimmte Werte übersteigt, sprechen Fachleute von Schwangerschaftsdiabetes. Er wird in Deutschland bei etwa 10 von 100 Frauen festgestellt. Die Tendenz ist laut AOK weiterhin steigend. „Erhöhte Blutzuckerwerte sind häufiger bei Frauen, die stark übergewichtig sind, schon einmal einen Schwangerschaftsdiabetes hatten oder nahe Verwandte mit Diabetes haben“, sagt AOK-Ärztin Sabine Knapstein zu den Risikofaktoren. Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes sei aber fließend. „Im Laufe der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel und Zucker wird nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen. Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich“, so die Ärztin der AOK. Meist lasse sich der erhöhte Blutzucker allein durch eine Umstellung der Ernährung ausreichend senken. Auch mehr Bewegung kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Nur in Sonderfällen müssten die Betroffenen Insulin spritzen oder Diabetesmedikamente nehmen.

 

Wie gefährlich ist ein Schwangerschaftsdiabetes? Sabine Knapstein: „Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. Diese geht mit einer erhöhten Eiweißausscheidung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden.“ Meist reiche laut AOK bereits eine Ernährungsumstellung zur Vermeidung von Komplikationen durch Schwangerschaftsdiabetes aus. Die weitaus meisten Betroffenen haben überdies eine ansonsten normale Schwangerschaft und bringen ein gesundes Kind zur Welt.

 

Schwangeren wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche ein Zuckertest angeboten, erklärt Nina Diana Nikolaus von der AOK in Villingen. Dieser sogenannte Glukosetoleranztest gebe schnell Aufklärung darüber, ob ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt. „Es ist wichtig, als werdende Mutter die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Die Kosten des Glukosetoleranztests werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, so Nina Diana Nikolaus.

 

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news-3070 Tue, 06 Aug 2019 15:08:18 +0200 Wie gefährlich ist Schwangerschaftsdiabetes? Neun Prozent der Schwangeren im Landkreis Rottweil davon betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wie-gefaehrlich-ist-schwangerschaftsdiabetes-neun-prozent-der-schwangeren-im-landkreis-rottweil-davo.html Durchschnittlich neun Prozent aller Schwangeren im Landkreis Rottweil waren in den vergangenen Jahren wegen Schwangerschaftsdiabetes in Behandlung. Das teilt die AOK mit, die dazu die Diagnosen ihrer Versicherten ausgewertet hat. „Pro Jahr sind zwischen 70 bis fast 100 AOK-versicherte Schwangere davon betroffen“, erklärt Mirjam Botta, die das AOK-Kundencenter Schramberg leitet. „Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis sind das jährlich etwa 150 Schwangere. Viele Frauen machen sich vor allem bei der ersten Schwangerschaft Sorgen wegen dieser Erkrankung.“

 

Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft bestimmte Werte übersteigt, sprechen Fachleute von Schwangerschaftsdiabetes. Er wird in Deutschland bei etwa 10 von 100 Frauen festgestellt. Die Tendenz ist laut AOK weiterhin steigend. „Erhöhte Blutzuckerwerte sind häufiger bei Frauen, die stark übergewichtig sind, schon einmal einen Schwangerschaftsdiabetes hatten oder nahe Verwandte mit Diabetes haben“, sagt AOK-Ärztin Sabine Knapstein zu den Risikofaktoren. Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes sei aber fließend. „Im Laufe der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel und Zucker wird nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen. Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich“, so die Ärztin der AOK. Meist lasse sich der erhöhte Blutzucker allein durch eine Umstellung der Ernährung ausreichend senken. Auch mehr Bewegung kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Nur in Sonderfällen müssten die Betroffenen Insulin spritzen oder Diabetesmedikamente nehmen.

 

Wie gefährlich ist ein Schwangerschaftsdiabetes? Sabine Knapstein: „Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. Diese geht mit einer erhöhten Eiweißausscheidung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden.“ Meist reiche laut AOK bereits eine Ernährungsumstellung zur Vermeidung von Komplikationen durch Schwangerschaftsdiabetes aus. Die weitaus meisten Betroffenen haben überdies eine ansonsten normale Schwangerschaft und bringen ein gesundes Kind zur Welt.

 

Schwangeren wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche ein Zuckertest angeboten, erklärt die Schramberger AOK-Chefin Mirjam Botta. Dieser sogenannte Glukosetoleranztest gebe schnell Aufklärung darüber, ob ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt. „Es ist wichtig, als werdende Mutter die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Die Kosten des Glukosetoleranztests werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, so Mirjam Botta.

 

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news-3072 Tue, 06 Aug 2019 15:07:58 +0200 Wie gefährlich ist Schwangerschaftsdiabetes? Neun Prozent der Schwangeren im Landkreis Tuttlingen davon betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wie-gefaehrlich-ist-schwangerschaftsdiabetes-neun-prozent-der-schwangeren-im-landkreis-tuttlingen-da.html Durchschnittlich neun Prozent aller Schwangeren im Landkreis Tuttlingen waren in den vergangenen Jahren wegen Schwangerschaftsdiabetes in Behandlung. Das teilt die AOK mit, die dazu die Diagnosen ihrer Versicherten ausgewertet hat. „Pro Jahr sind 60 bis 80 AOK-versicherte Schwangere davon betroffen“, erklärt Melanie Rudnick, die das AOK-Kundencenter Tuttlingen leitet. „Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis sind das jährlich etwa 120 Schwangere. Viele Frauen machen sich vor allem bei der ersten Schwangerschaft Sorgen wegen dieser Erkrankung.“

 

Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft bestimmte Werte übersteigt, sprechen Fachleute von Schwangerschaftsdiabetes. Er wird in Deutschland bei etwa 10 von 100 Frauen festgestellt. Die Tendenz ist laut AOK weiterhin steigend. „Erhöhte Blutzuckerwerte sind häufiger bei Frauen, die stark übergewichtig sind, schon einmal einen Schwangerschaftsdiabetes hatten oder nahe Verwandte mit Diabetes haben“, sagt AOK-Ärztin Sabine Knapstein zu den Risikofaktoren. Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes sei aber fließend. „Im Laufe der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel und Zucker wird nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen. Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich“, so die Ärztin der AOK. Meist lasse sich der erhöhte Blutzucker allein durch eine Umstellung der Ernährung ausreichend senken. Auch mehr Bewegung kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Nur in Sonderfällen müssten die Betroffenen Insulin spritzen oder Diabetesmedikamente nehmen.

 

Wie gefährlich ist ein Schwangerschaftsdiabetes? Sabine Knapstein: „Bei erhöhtem Blutzucker steigt das Risiko für eine seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. Diese geht mit einer erhöhten Eiweißausscheidung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden.“ Meist reiche laut AOK bereits eine Ernährungsumstellung zur Vermeidung von Komplikationen durch Schwangerschaftsdiabetes aus. Die weitaus meisten Betroffenen haben überdies eine ansonsten normale Schwangerschaft und bringen ein gesundes Kind zur Welt.

 

Schwangeren wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche ein Zuckertest angeboten, erklärt die Tuttlinger AOK-Chefin Melanie Rudnick. Dieser sogenannte Glukosetoleranztest gebe schnell Aufklärung darüber, ob ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt. „Es ist wichtig, als werdende Mutter die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Die Kosten des Glukosetoleranztests werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, so die dreifache Mutter.

 

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news-3062 Tue, 30 Jul 2019 08:53:08 +0200 AOK-Bezirksrat zu Besuch bei Bad Dürrheimer – Unterstützung in der Politik für Resolution https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bezirksrat-zu-besuch-bei-bad-duerrheimer-unterstuetzung-in-der-politik-fuer-resolution.html Der Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg war zu seiner Sommertagung beim Getränkehersteller Bad Dürrheimer Mineralbrunnen. Roland Eckhardt, Arbeitgebervertreter im Bezirksrat und dessen alternierender Vorsitzender, stellte in der Sitzung die Reaktionen der regionalen Politik auf die jüngste Initiative des Selbstverwaltungsgremiums der AOK vor: „Bundes- und Landtagsabgeordnete haben sich zustimmend zu unserer Forderung nach mehr regionaler Verantwortung und Gestaltung der Gesundheitsversorgung geäußert. Nun müssen die Pläne für eine weitere Zentralisierung im deutschen Gesundheitswesen vom Tisch.“ Der Bezirksrat hatte sich im Mai mit einer Resolution gegen das geplante Kassenwahl-Gesetz gewandt. Die AOK wehrt sich gegen die darin vorgesehene bundesweite Zwangsöffnung regionaler Krankenkassen und weitere Regelungen, die regionale Versorgungsverträge wie das AOK-Hausarztprogramm erschweren. Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender von der Versichertenseite, wies zudem auf die Bedeutung des Selbstverwaltungsprinzips hin: „Die Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber aus dem Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes auszuschließen, ist nicht hinnehmbar und verletzt ein Grundprinzip des deutschen Sozialversicherungswesens.“ Das Kassenwahl-Gesetz sieht vor, dass dieses Spitzen-Gremium nur noch mit hauptamtlichen Kassenvertreten besetzt sein soll.

 

Seine Tagung in Bad Dürrheim nutze der Bezirksrat auch, um sich über das gastgebende Unternehmen zu informieren. Ulrich Lössl, Geschäftsführer der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen, ging unter anderem auf die umfangreichen Qualitätskontrollen des Mineralwassers mit seinem spezifischen Gehalt an Mineralstoffen ein. Deren Wichtigkeit für die Ernährung erläuterte Diplom-Oecotrophologin Lydia Fries-Spöcker vom AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen in einem Fachvortrag. Bei einem Rundgang erhielten die Bezirksratsmitglieder Einblick in die Produktion. „Wir sind mit unseren Firmenkunden in einem engen Austausch“, so Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Beispielsweise beraten wir jährlich rund 200 Betriebe in der Region zu Fragen wie Ergonomie und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz.“ Auch sonst ist die AOK in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gut aufgestellt. Mit über 261.000 Versicherten gibt es ein neues Allzeithoch, konnte AOK-Chef Klaus Herrmann dem Bezirksrat berichten. Das neue AOK-KundenCenter in Furtwangen mit einem innovativen Kundenberatungskonzept habe zudem Pilotfunktion für weitere Investitionen in der Region.

 

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news-3041 Tue, 02 Jul 2019 16:54:28 +0200 Abschluss der AOK-RadtreffTourenwochen in Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/abschluss-der-aok-radtrefftourenwochen-in-tuttlingen.html Die letzte der insgesamt 13 Radtouren der AOK-RadtreffTourenwochen findet dieses Jahr in Tuttlingen statt. Am Sonntag, den 14. Juli lädt der örtliche AOK-Radtreff zu seiner Ausfahrt „Wo die Baar am schönsten ist“ ein. Über Immendingen und Zimmern führt die Tour ins malerische Amtenhauser Tal nach Öfingen. Weiter geht es über Oberbaldingen und die Immenhöfe nach Pfohren. Am Riedsee ist eine Mittagsrast geplant. Die Rückfahrt führt durch den Unterhölzer Wald nach Geisingen und über den Donauradweg zum Ausgangspunkt zurück.

 

„Mehrere hundert Freizeitradler haben in diesem Jahr bereits an den verschiedenen Radtouren durch die Region teilgenommen“, freut sich Aktionsleiter Dirk Scherer vom AOK-Gesundheitszentrum Tuttlingen. „Die Tuttlinger Tour ist die letzte Gelegenheit, die eine oder andere unbekannte Ecke in der Heimat kennenzulernen.“

 

Start ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Donauspitz, Stuttgarter Straße 52 in Tuttlingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos. Weitere Informationen zur Aktion bei der AOK oder unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben).

 

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news-3037 Fri, 28 Jun 2019 11:21:09 +0200 Infoveranstaltung Depression in Schramberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/infoveranstaltung-depression-in-schramberg.html Die Selbsthilfekontaktstelle KIGS der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg lädt am Dienstag, den 9. Juli zu einer Infoveranstaltung ins Schramberger Kino Subiaco ein. Thema des Infoabends sind Verläufe und Hilfe bei Depression. Der Autor und Betroffene Andy Feind wird aus seinem autobiografischen Buch vorlesen und zusammen mit Stefan Plaaß von der Depressions-Selbsthilfegruppe St. Georgen auf Fallgeschichten und Hilfsmöglichkeiten eingehen. Dr. Andrea Fetzner, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, erläutert die medizinischen und psychologischen Hintergründe dieser Erkrankung.

 

Depression kann laut AOK als ein Volksleiden eingestuft werden. Allein im Landkreis Rottweil gebe es rund 18.000 Betroffene, so Corinna Groß von der KIGS/AOK in Schramberg. Es sei wichtig, einen raschen Behandlungszugang für die Betroffenen sicherzustellen.

 

Die Vorträge beginnen um 19 Uhr, der Saal mit Infoständen von AOK und Selbsthilfegruppen sowie einem kleinen Imbiss ist ab 18 Uhr geöffnet.

 

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news-3027 Wed, 26 Jun 2019 13:57:25 +0200 Azubis übernehmen AOK-KundenCenter in Sulz und Oberndorf auf Zeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/azubis-uebernehmen-aok-kundencenter-in-sulz-und-oberndorf-auf-zeit.html Freie Hand – das hatten zehn Azubis und zwei AOK-Betriebswirtstudentinnen, als AOK-KundenCenterleiter Frank Bühler ihnen für zwei Wochen den Schlüssel für die AOK-KundenCenter in Sulz und Oberndorf übergab und der Nachwuchs das Zepter übernahm. Ein Schild im Eingangsbereich wies die Kundschaft auf das vorübergehende Azubi-KundenCenter hin. Zehn junge Menschen, alle im zweiten Ausbildungsjahr als angehende Sozialversicherungsfachangestellte, nahmen für zwei Wochen das gesamte Beratungsgeschäft von A wie Auslandskrankenschein bis Z wie Zuzahlungsbefreiung in die Hand.„Wir sind ein tolles Team und helfen uns gegenseitig, wenn einer mal nicht weiter weiß. Es macht Spaß, Dinge selbständig in die Praxis umzusetzen, die wir vorher in der Berufsschule oder von unseren Ausbildern gelernt haben“, so Anna Eger, Auszubildende im 2. Lehrjahr.

 

Selbst KundenCenterLeiter Frank Bühler räumte dafür seinen Schreibtisch und überließ Melina Reiser und Michelle Klatt, die gerade mitten in ihrem Studium zur Betriebswirtin stecken, seinen Stuhl. „Wenn schon Azubi-KundenCenter, dann richtig“, findet Frank Bühler. „Also kommt auch die Leitung in Nachwuchshände.“

 

„Wir wollen unsere Nachwuchskräfte schon früh mit Führungsaufgaben vertraut machen. Das funktioniert am besten, wenn man Verantwortung überträgt“, so Jasmin Springmann. Melina Reiser und Michelle Klat sollen so erste Führungserfahrungen sammeln. „Die Leitung eines AOK-KundenCenters ist etwas ganz Besonderes in meinem Studium. Ich kann mich im Umgang mit meinem Team und den Kunden weiterentwickeln und Führung leben und erfahren“, meint Melina Reiser. „Auch wenn es noch etwas ungewohnt ist für alles die Verantwortung zu tragen, macht es mir doch großen Spaß und ich kann mir gut vorstellen so etwas auch in Zukunft zu machen.“

 

Auch bei den Kunden kam das Projekt gut an. So wie bei einer Versicherten, die mit ihrem Kind im KundenCenter etwas zu erledigen hatte. „Ich finde es klasse, wie kompetent und souverän die Azubis das angehen und wie wertschätzend die AOK mit ihren Auszubildenden umgeht.“

 

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news-3026 Tue, 25 Jun 2019 15:26:29 +0200 Mit dem Rad zur Hochschule https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/mit-dem-rad-zur-hochschule.html Am Donnerstag, 27. Juni kann man sich vor dem Gebäude der Hochschule Furtwangen in Schwenningen, Jakob-Kienzle-Str. 17 von 11 bis 14 Uhr mit dem Smoothie-Bike seinen eigenen Smoothie mixen. „Mit der Aktion wollen wir dafür werben, mit dem Rad zur Hochschule zu kommen. Die zusätzliche Bewegung hält fit und macht einen klaren Kopf fürs Studium“, so Werner Reisbeck, Leiter des AOK-KundenCenters Schwenningen.

 

Studenten können noch bis Ende Juli an der bundesweiten Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Uni“ von ADFC und AOK teilnehmen. Wer an mindestens 20 Tagen zur Hochschule kommt und dies im Aktionskalender dokumentiert, kann viele Preise gewinnen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.mit-dem-rad-zur-uni.de.

 

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news-3023 Tue, 25 Jun 2019 12:35:14 +0200 Landkreis Tuttlingen: Extremsommer 2015 hinterließ Spuren im Krankheitsgeschehen – bei Hitze auf Flüssigkeitszufuhr und Schatten achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-tuttlingen-extremsommer-2015-hinterliess-spuren-im-krankheitsgeschehen-bei-hitze-auf-flue.html Sonnenschein und heißes Wetter – zu viel genossen, kann sich diese Kombination schädlich auf die Gesundheit auswirken. So hat sich der Extremsommer 2015 auch in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg in den Erkrankungszahlen niedergeschlagen, wie die AOK auf Grundlage einer aktuellen Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet. Demnach seien damals 284 AOK-Versicherten in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil und Schwarzwald-Baar wegen Hitzschlag und ähnlichen Hitzeschäden in Behandlung gewesen, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung dürften es insgesamt rund 560 Personen gewesen sein. Im Jahr zuvor, 2014, waren es hochgerechnet lediglich rund 220 Betroffene in der Region, zuletzt, 2017, knapp 470 Personen. Die Zahl der Hitzschläge sei aber lediglich ein Indikator für von der Hitze verursachten Erkrankungen, erklärt Marc Digeser vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dazu dürften beispielsweise Kreislaufstörungen kommen, die letztlich ebenfalls durch die Hitze bedingt sind, sowie eine hohe Dunkelziffer an Personen, die keinen Arzt aufgesucht haben.

 

„Auch in der jetzt begonnen Hitzeperiode sollte man auf sich achten“, rät Marc Digeser. Vernachlässige man das Trinken und setzt man seinen Körper zu viel Bewegung aus, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Bei einem Hitzschlag könne die Körpertemperatur nicht mehr richtig gesteuert werden. Marc Digeser: „Bei hoher körperlicher Belastung kann es dann zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag kann aber auch allmählich entstehen. Dann treten Appetitlosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall und Desorientierung während mehrerer Tage auf.“

 

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können laut AOK Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter 112 informieren.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gilt es, ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper zu vermeiden. „Eineinhalb bis zwei Liter ist die normale Trinkmenge. Bei einer Hitzewelle kann das aber auch mehr sein“, sagt der AOK-Experte. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten allerdings die tägliche Trinkmenge besser mit dem Arzt besprechen. Obwohl eigentlich Ältere eher gefährdet seien, da bei ihnen oft das Durstgefühl verloren geht, waren auffällig viele junge Menschen im Alter von 15 bis 24 wegen Hitzschlag und Co. in Behandlung. Hier gab es etwa drei- bis viermal so viele Hitzeopfer wie in den Altersgruppen ab 40. Marc Digeser führt das auf ein risikoreicheres Gesundheitsverhalten zurück: „Auch Jüngere sollten ihre körperlichen Grenzen kennen und etwa beim Sport genügend Ruhepausen einlegen oder im Schwimmbad so viel wie möglich im Schatten bleiben. Außerdem gilt bei Hitze: kein Alkohol.“ Denn dieser führe zu Flüssigkeitsverlusten, bei Jung und Alt.

 

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news-3022 Tue, 25 Jun 2019 12:33:30 +0200 Schwarzwald-Baar-Kreis: Extremsommer 2015 hinterließ Spuren im Krankheitsgeschehen – bei Hitze auf Flüssigkeitszufuhr und Schatten achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-extremsommer-2015-hinterliess-spuren-im-krankheitsgeschehen-bei-hitze-auf-f.html Sonnenschein und heißes Wetter – zu viel genossen, kann sich diese Kombination schädlich auf die Gesundheit auswirken. So hat sich der Extremsommer 2015 auch im Schwarzwald-Baar-Kreis in den Erkrankungszahlen niedergeschlagen, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer aktuellen Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet. Demnach seien damals 106 AOK-Versicherten im Landkreis wegen Hitzschlag und ähnlichen Hitzeschäden in Behandlung gewesen, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung dürften es insgesamt rund 230 Personen gewesen sein. Im Jahr zuvor, 2014, waren es hochgerechnet lediglich rund 90 Betroffene im gesamten Landkreis, zuletzt, 2017, etwa 200 Personen. Die Zahl der Hitzschläge sei aber lediglich ein Indikator für von der Hitze verursachten Erkrankungen, erklärt Marc Digeser vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dazu dürften beispielsweise Kreislaufstörungen kommen, die letztlich ebenfalls durch die Hitze bedingt sind, sowie eine hohe Dunkelziffer an Personen, die keinen Arzt aufgesucht haben.

 

„Auch in der jetzt begonnen Hitzeperiode sollte man auf sich achten“, rät Marc Digeser. Vernachlässige man das Trinken und setzt man seinen Körper zu viel Bewegung aus, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Bei einem Hitzschlag könne die Körpertemperatur nicht mehr richtig gesteuert werden. Marc Digeser: „Bei hoher körperlicher Belastung kann es dann zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag kann aber auch allmählich entstehen. Dann treten Appetitlosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall und Desorientierung während mehrerer Tage auf.“

 

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können laut AOK Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter 112 informieren.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gilt es, ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper zu vermeiden. „Eineinhalb bis zwei Liter ist die normale Trinkmenge. Bei einer Hitzewelle kann das aber auch mehr sein“, sagt der AOK-Experte. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten allerdings die tägliche Trinkmenge besser mit dem Arzt besprechen. Obwohl eigentlich Ältere eher gefährdet seien, da bei ihnen oft das Durstgefühl verloren geht, waren auffällig viele junge Menschen im Alter von 15 bis 24 wegen Hitzschlag und Co. in Behandlung. Hier gab es etwa drei- bis viermal so viele Hitzeopfer wie in den Altersgruppen ab 40. Marc Digeser führt das auf ein risikoreicheres Gesundheitsverhalten zurück: „Auch Jüngere sollten ihre körperlichen Grenzen kennen und etwa beim Sport genügend Ruhepausen einlegen oder im Schwimmbad so viel wie möglich im Schatten bleiben. Außerdem gilt bei Hitze: kein Alkohol.“ Denn dieser führe zu Flüssigkeitsverlusten, bei Jung und Alt.

 

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news-3021 Tue, 25 Jun 2019 12:31:44 +0200 Landkreis Rottweil: Extremsommer 2015 hinterließ Spuren im Krankheitsgeschehen – bei Hitze auf Flüssigkeitszufuhr und Schatten achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-rottweil-extremsommer-2015-hinterliess-spuren-im-krankheitsgeschehen-bei-hitze-auf-fluess.html Sonnenschein und heißes Wetter – zu viel genossen, kann sich diese Kombination schädlich auf die Gesundheit auswirken. So hat sich der Extremsommer 2015 auch im Landkreis Rottweil in den Erkrankungszahlen niedergeschlagen, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer aktuellen Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet. Demnach seien damals 88 AOK-Versicherten im Landkreis wegen Hitzschlag und ähnlichen Hitzeschäden in Behandlung gewesen, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung dürften es insgesamt rund 150 Personen gewesen sein. Im Jahr zuvor, 2014, waren es hochgerechnet lediglich rund 50 Betroffene im gesamten Landkreis, zuletzt, 2017, knapp 100 Personen. Die Zahl der Hitzschläge sei aber lediglich ein Indikator für von der Hitze verursachten Erkrankungen, erklärt Marc Digeser vom Gesundheitsteam der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dazu dürften beispielsweise Kreislaufstörungen kommen, die letztlich ebenfalls durch die Hitze bedingt sind, sowie eine hohe Dunkelziffer an Personen, die keinen Arzt aufgesucht haben.

 

„Auch in der jetzt begonnen Hitzeperiode sollte man auf sich achten“, rät Marc Digeser. Vernachlässige man das Trinken und setzt man seinen Körper zu viel Bewegung aus, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Bei einem Hitzschlag könne die Körpertemperatur nicht mehr richtig gesteuert werden. Marc Digeser: „Bei hoher körperlicher Belastung kann es dann zu einer Bewusstlosigkeit kommen. Ein Hitzschlag kann aber auch allmählich entstehen. Dann treten Appetitlosigkeit, Schwäche, Übelkeit, Durchfall und Desorientierung während mehrerer Tage auf.“

 

Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können laut AOK Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke - wie Apfelsaftschorle. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter 112 informieren.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gilt es, ausreichend zu trinken und direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper zu vermeiden. „Eineinhalb bis zwei Liter ist die normale Trinkmenge. Bei einer Hitzewelle kann das aber auch mehr sein“, sagt der AOK-Experte. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten allerdings die tägliche Trinkmenge besser mit dem Arzt besprechen. Obwohl eigentlich Ältere eher gefährdet seien, da bei ihnen oft das Durstgefühl verloren geht, waren auffällig viele junge Menschen im Alter von 15 bis 24 wegen Hitzschlag und Co. in Behandlung. Hier gab es etwa drei- bis viermal so viele Hitzeopfer wie in den Altersgruppen ab 40. Marc Digeser führt das auf ein risikoreicheres Gesundheitsverhalten zurück: „Auch Jüngere sollten ihre körperlichen Grenzen kennen und etwa beim Sport genügend Ruhepausen einlegen oder im Schwimmbad so viel wie möglich im Schatten bleiben. Außerdem gilt bei Hitze: kein Alkohol.“ Denn dieser führe zu Flüssigkeitsverlusten, bei Jung und Alt.

 

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news-3017 Mon, 24 Jun 2019 11:36:11 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen in Neuhausen mit zwei Fahrradfahrten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-in-neuhausen-mit-zwei-fahrradfahrten.html Gleich zwei Radtouren bietet der AOK-Radtreff Neuhausen am Sonntag, 7. Juli an. Dann heißt es für alle interessierten Radler entweder „Durch Täler zur Lochmühle“ zu fahren oder auf „Familientour zum Donaupark Tuttlingen“ zu gehen, so die Titel der beiden Radausflüge. Wer sich für die rund 60 Kilometer lange Tour zur Lochmühle entscheidet, fährt zunächst durch den Neuhauser Steinbruch nach Liptingen und von dort weiter über Emmingen zum Witthoh mit einer wunderschönen Aussicht über den Hegau, den Bodensee und die Alpen. Durch mehrere Täler geht es weiter bis zur Mittagsrast in der Lochmühle. Ausgeruht fahren die Radler nach Eckartsbrunn, wo ein ausgegrabener römischer Gutshof besichtigt werden kann. Von dort führt die Tour über Honstetten, Glashütte und Liptingen wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die Familientour ist mit 35 Kilometer deutlich kürzer. Hier geht es nach Nendingen entlang der Donau bis in den Donaupark Tuttlingen. In der Minigolfanlage wird eine Mittagsrast eingelegt und zu einer Partie Minigolf eingeladen. Zurück führt die Tour über den Hühnerhof nach Neuhausen.

 

Treffpunkt für beide Touren ist um 9.30 Uhr an der Ski- und Wanderhütte Neuhausen, An der langen Halde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos. Es besteht Helmpflicht. Im Anschluss an die Touren stehen an der Ski- und Wanderhütte Kaffee, Kuchen, Grillwurst und Getränke für die Teilnehmer bereit.

 

Ebenfalls am 7. Juli sind weitere Touren mit Startpunkten in Schramberg-Sulgen und Frittlingen geboten. Noch bis zum 14. Juli laden die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs sonntags alle interessierten Radfreunde zu verschiedenen Touren durch die Region ein. Weitere Informationen zur Aktion bei der AOK oder unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben).

 

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news-3016 Mon, 24 Jun 2019 10:54:38 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Frittlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-frittlingen.html In Bewegung kommen und Neues in der Region entdecken, das ist laut AOK-Geschäftsführer Klaus Herrmann das Motto der AOK-Radtreff-Tourenwochen. Nun kommen die Tourenwochen nach Frittlingen. „Sternwartentour Zollernalb“ heißt die vom örtlichen AOK-Radtreff geleitete Tour am Sonntag, 7. Juli. Mit dem Radel geht es von Frittlingen über Neufra nach Dietingen. An der Kapelle Hohkäppele wird ein kurzer Stopp eingelegt. Weiter geht es vorbei am Museum „Welt der Kristalle“ nach Böhringen und über Leidringen nach Brittheim zur Sternwarte Zollern-Alb, die aber nicht besichtigt werden kann. Nach einer Stärkung im Turmstüble geht es zurück über Leidringen, Dautmergen, Schömberg, Wilflingen nach Frittlingen ins Radlerheim, wo ein Ausklang in gemütlicher Runde stattfindet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Treffpunkt für die Tour ist um 9.30 Uhr am Radlerheim, Hasentorstraße 2 in Frittlingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos. Es besteht Helmpflicht.

 

Ebenfalls am 7. Juli sind weitere Touren mit Startpunkten in Schramberg-Sulgen und Neuhausen ob Eck geboten. Noch bis zum 14. Juli laden die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs sonntags alle interessierten Radfreunde zu verschiedenen Touren durch die Region ein. Weitere Informationen zur Aktion bei der AOK oder unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben).

 

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news-3015 Mon, 24 Jun 2019 10:21:05 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Sulgen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-sulgen.html In Bewegung kommen und Neues in der Region entdecken, das ist laut AOK-Geschäftsführer Klaus Herrmann das Motto der AOK-Radtreff-Tourenwochen. Nun kommen die Tourenwochen nach Sulgen. „Vom Albblick ins Neckartal“ heißt die vom örtlichen AOK-Radtreff geleitete Tour am Sonntag, 7. Juli. Auf ebener Strecke führt der Weg über Hochfeld, Bösingen bis Villingendorf abwärts zur Neckarburg. Nach einer kurzen Rast geht die Fahrt den Neckartalweg entlang bis Altoberndorf. Die kurze Steigung bis zur Gaststätte Stockbrunnen wird mit einer Mittagsrast belohnt. Zurück geht es durch Pfaffental nach Fluorn-Winzeln zum Flugplatz. Im Flugplatz-Restaurant findet der Abschluss statt, bevor die Teilnehmer über Aichhalden zum Ausgangspunkt zurückradeln.

 

Treffpunkt für die Tour ist um 9.30 Uhr am Probelokal des RV Edelweiß, Hardtstraße 16/1 in Schramberg-Sulgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos. Es besteht Helmpflicht.

 

Ebenfalls am 7. Juli sind weitere Touren mit Startpunkten in Frittlingen und Neuhausen ob Eck geboten. Noch bis zum 14. Juli laden die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs sonntags alle interessierten Radfreunde zu verschiedenen Touren durch die Region ein. Weitere Informationen zur Aktion bei der AOK oder unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben).

 

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news-3011 Wed, 19 Jun 2019 12:20:01 +0200 Blinddarmentzündungen im Landkreis Rottweil: besonders oft zwischen 10 und 29 Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/blinddarmentzuendungen-im-landkreis-rottweil-besonders-oft-zwischen-10-und-29-jahren.html 140 AOK-Versicherten im Landkreis Rottweil mussten im vergangenen Jahr wegen einer Blinddarmentzündung operiert werden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis gab es 2018 nach AOK-Angaben insgesamt rund 250 Betroffene. Die Häufigkeit des Eingriffs ist hier in den vergangenen Jahren weitgehend gleich geblieben. Was im Volksmund Blinddarmentzündung heißt, ist tatsächlich eine Entzündung des Wurmfortsatzes, ein wurmartiges Anhängsel am Blinddarm mit einer Länge von wenigen Zentimetern. Kommt es zu einem Verschluss der engen Mündung des Wurmfortsatzes, kann sich dieses kleine Stück Darm entzünden. „Die sogenannte Blinddarmentzündung ist die häufigste akute Darmkrankheit. Besonders oft tritt sie im Alter zwischen 10 und 29 Jahren auf“, erklärt AOK-Arzt Dr. Jan Paulus. Im Landkreis Rottweil fanden die Hälfte aller Blinddarm-OPs in dieser Altersklasse statt.

 

Mögliche Anzeichen für eine Blinddarmentzündung sind abgesehen von Bauchschmerzen auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Der Schmerz tritt meist zunächst rund um den Bauchnabel auf, verlagert sich mit der Zeit in den rechten Unterbauch. Diese Beschwerden können auftreten, müssen es jedoch nicht. Schmerzen im rechten Unterbauch können zudem auch durch andere Krankheiten ausgelöst werden. Beispielsweise kommen bei Frauen auch gynäkologische Ursachen in Betracht.

 

Dr. Paulus: „Die Diagnose beruht im Wesentlichen auf der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung. Sonographie und Laborbefunde können die Diagnostik noch ergänzen.“ Bei einem Verdacht auf eine Blinddarmentzündung sollte man sich in jedem Fall an einen Arzt wenden.

 

Eine akute Blinddarmentzündung wird in der Regel operiert. Beruhigend zu wissen: Bei einer Operation wird meist minimal-invasiv vorgegangen, so dass die kleinen Bauchschnitte kaum Narben hinterlassen. Falls eine milde Form der Blinddarmentzündung vorliegt, kann möglicherweis auch eine Behandlung mit Antibiotika ausreichen.

 

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news-3012 Wed, 19 Jun 2019 12:19:48 +0200 Blinddarmentzündungen im Schwarzwald-Baar-Kreis: besonders oft zwischen 10 und 29 Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/blinddarmentzuendungen-im-schwarzwald-baar-kreis-besonders-oft-zwischen-10-und-29-jahren.html 139 AOK-Versicherten im Schwarzwald-Baar-Kreis mussten im vergangenen Jahr wegen einer Blinddarmentzündung operiert werden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis gab es 2018 nach AOK-Angaben insgesamt rund 300 Betroffene. Die Häufigkeit des Eingriffs ist hier in den vergangenen Jahren weitgehend gleich geblieben. Was im Volksmund Blinddarmentzündung heißt, ist tatsächlich eine Entzündung des Wurmfortsatzes, ein wurmartiges Anhängsel am Blinddarm mit einer Länge von wenigen Zentimetern. Kommt es zu einem Verschluss der engen Mündung des Wurmfortsatzes, kann sich dieses kleine Stück Darm entzünden. „Die sogenannte Blinddarmentzündung ist die häufigste akute Darmkrankheit. Besonders oft tritt sie im Alter zwischen 10 und 29 Jahren auf“, erklärt AOK-Arzt Dr. Jan Paulus. Im Schwarzwald-Baar-Kreis fanden knapp 60 Prozent aller Blinddarm-OPs in dieser Altersklasse statt.

 

Mögliche Anzeichen für eine Blinddarmentzündung sind abgesehen von Bauchschmerzen auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Der Schmerz tritt meist zunächst rund um den Bauchnabel auf, verlagert sich mit der Zeit in den rechten Unterbauch. Diese Beschwerden können auftreten, müssen es jedoch nicht. Schmerzen im rechten Unterbauch können zudem auch durch andere Krankheiten ausgelöst werden. Beispielsweise kommen bei Frauen auch gynäkologische Ursachen in Betracht.

 

Dr. Paulus: „Die Diagnose beruht im Wesentlichen auf der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung. Sonographie und Laborbefunde können die Diagnostik noch ergänzen.“ Bei einem Verdacht auf eine Blinddarmentzündung sollte man sich in jedem Fall an einen Arzt wenden.

 

Eine akute Blinddarmentzündung wird in der Regel operiert. Beruhigend zu wissen: Bei einer Operation wird meist minimal-invasiv vorgegangen, so dass die kleinen Bauchschnitte kaum Narben hinterlassen. Falls eine milde Form der Blinddarmentzündung vorliegt, kann möglicherweis auch eine Behandlung mit Antibiotika ausreichen.

 

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news-3013 Wed, 19 Jun 2019 12:19:34 +0200 Blinddarmentzündungen im Landkreis Tuttlingen: besonders oft zwischen 10 und 29 Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/blinddarmentzuendungen-im-landkreis-tuttlingen-besonders-oft-zwischen-10-und-29-jahren.html 120 AOK-Versicherten im Landkreis Tuttlingen mussten im vergangenen Jahr wegen einer Blinddarmentzündung operiert werden. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis gab es 2018 nach AOK-Angaben insgesamt rund 200 Betroffene. Was im Volksmund Blinddarmentzündung heißt, ist tatsächlich eine Entzündung des Wurmfortsatzes, ein wurmartiges Anhängsel am Blinddarm mit einer Länge von wenigen Zentimetern. Kommt es zu einem Verschluss der engen Mündung des Wurmfortsatzes, kann sich dieses kleine Stück Darm entzünden. „Die sogenannte Blinddarmentzündung ist die häufigste akute Darmkrankheit. Besonders oft tritt sie im Alter zwischen 10 und 29 Jahren auf“, erklärt AOK-Arzt Dr. Jan Paulus. Im Landkreis Tuttlingen fanden über 40 Prozent aller Blinddarm-OPs in dieser Altersklasse statt.

 

Mögliche Anzeichen für eine Blinddarmentzündung sind abgesehen von Bauchschmerzen auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Der Schmerz tritt meist zunächst rund um den Bauchnabel auf, verlagert sich mit der Zeit in den rechten Unterbauch. Diese Beschwerden können auftreten, müssen es jedoch nicht. Schmerzen im rechten Unterbauch können zudem auch durch andere Krankheiten ausgelöst werden. Beispielsweise kommen bei Frauen auch gynäkologische Ursachen in Betracht.

 

Dr. Paulus: „Die Diagnose beruht im Wesentlichen auf der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung. Sonographie und Laborbefunde können die Diagnostik noch ergänzen.“ Bei einem Verdacht auf eine Blinddarmentzündung sollte man sich in jedem Fall an einen Arzt wenden.

 

Eine akute Blinddarmentzündung wird in der Regel operiert. Beruhigend zu wissen: Bei einer Operation wird meist minimal-invasiv vorgegangen, so dass die kleinen Bauchschnitte kaum Narben hinterlassen. Falls eine milde Form der Blinddarmentzündung vorliegt, kann möglicherweis auch eine Behandlung mit Antibiotika ausreichen.

 

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news-2991 Tue, 28 May 2019 12:52:58 +0200 Welt-MS-Tag am 30. Mai https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-ms-tag-am-30-mai.html Multiple Sklerose und ein gelingendes Leben müssen kein Widerspruch sein – darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-MS-Tages am 30. Mai hin. „Eine individuell an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete Behandlung inklusive Physiotherapie, neuropsychologische Rehabilitationsangebote, Ergotherapie und Hilfsmittel unterstützen bei der Bewältigung des Alltags“, so Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Multiple Sklerose ist in Deutschland die häufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter und wird meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren diagnostiziert. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 240.000 MS-Erkrankte. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zählte die AOK zuletzt 801 betroffene Versicherte (2017). Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung dürfte es etwa 1.500 an MS Erkrankte geben. Dabei handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Nervensystem durch meist schubförmig verlaufende entzündliche Reaktionen angegriffen wird und die dadurch hervorgerufenen bleibenden neurologischen Schäden zu körperlicher Behinderung führen.

 

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news-2979 Fri, 24 May 2019 14:05:18 +0200 AOK-Bezirksrat gegen gesundheitspolitischen Zentralismus – Selbstverwaltungsgremium zu Besuch bei KARL STORZ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bezirksrat-gegen-gesundheitspolitischen-zentralismus-selbstverwaltungsgremium-zu-besuch-bei-ka.html Der Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat beim Tuttlinger Endoskopehersteller Karl Storz seine Frühjahrssitzung abgehalten. Ein zentrales Thema war der vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Entwurf eines Kassenwahl-Gesetzes. „Die zwangsweise bundesweite Öffnung regionaler Krankenkassen lehnen wir klar ab. Wir brauchen nicht mehr Zentralismus im Gesundheitswesen, sondern einen Wettbewerb um die beste regionale Versorgungsgestaltung“, machte Roland Eckhardt, alternierender Bezirksratsvorsitzender von der Arbeitgeberseite, deutlich. „Mit der Hausarztzentrierten Versorgung haben wir in den vergangenen Jahren in der Region ein Beispiel dafür geschaffen, wie Fortschritt im Gesundheitswesen vor Ort und gemeinsam mit den Ärztepartnern gestaltet werden kann.“ Solche Lösungen erforderten mehr, nicht weniger regionale Gestaltungsfreiheit.

 

Auch die in diesem Gesetzentwurf formulierten Pläne zur Neuorganisation des GKV-Spitzenverbandes stießen im AOK-Bezirksrat auf Ablehnung. Geplant sei, dass der Verwaltungsrat dieses bundesweiten Verbandes zukünftig aus hauptamtlichen Vertretern der Krankenkassen zusammengesetzt sein soll. „Das steht völlig im Widerspruch zum Prinzip der Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen“, erklärte dazu Oliver Böhme, alternierender Bezirksratsvorsitzender von der Versichertenseite. „Diese Pläne dürfen nicht verwirklicht werden, da damit weiteren Eingriffen in die Selbstverwaltung Tor und Tür geöffnet werden.“

 

Seine Kritik am Kassenwahl-Gesetz hat der AOK-Bezirksrat in einer einstimmig angenommenen Resolution geäußert.

 

Die Tagung bei der KARL STORZ SE & Co. KG hat der Bezirksrat auch dazu genutzt, sich über das Unternehmen zu informieren. Zwischen AOK und dem Medizintechnikunternehmen KARL STORZ, einem der größten Arbeitgeber in Tuttlingen, ergaben sich viele gemeinsame Schnittstellen, was eine optimale Versorgung der Versicherten und Mitarbeiter anbelangt. „Uns vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, hilft uns, weitere Impulse für unsere Kooperation zu finden“, sagte Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

 

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news-2971 Tue, 14 May 2019 13:52:32 +0200 AOK-Livecooking in der Neckarhalle https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-livecooking-in-der-neckarhalle.html Dass sich Genuss und gesunde Ernährung nicht ausschließen müssen, bewiesen Profikoch Daniel Richter und die AOK-Ernährungsberaterin Heidrun Zeller-Thorn bei AOK-Kochshow in der vollbesetzten Neckarhalle in Schwenningen. „Genuss beginnt schon beim Kochen“, weiß der 32-jährige Daniel Richter, Meisterkoch der Meistervereinigung Gastronom. Zusammen mit AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Zeller-Thorn griff er zu Schürze und Kochlöffel. Das Kochduo wurde stellenweise komplettiert vom stellvertretenden Geschäftsführer der AOK, Harald Rettenmaier, und von Ellen-Margarete Riess, einer Kochbegeisterten aus dem Publikum.

 

Die Kochshow informierte die Zuschauer nicht nur, sondern unterhielt auch auf kurzweilige Art und Weise. Gemeinsam machte das Bühnen-Team vor mehr als 200 Besuchern in der Showküche Lust aufs Kochen und stellten neue Rezepte vor. Daniel Richter kreierte wieder eine leichte, aber raffinierte Speisenfolge, die auch in der eigenen Küche einfach zubereitet werden kann. Zur Vorspeise gab es Ceviche vom Saibling mit fruchtigem Salat vom Baby-Spinat, Kirschtomaten-Chutney und hausgemachtem Knäckebrot. Zur Hauptspeise wurde Spargel mit Kartoffelwaffeln und Roastbeef an Bärlauchbutter zubereitet. Zum Nachtisch gab es gebratene Erdbeeren mit grünem Pfeffer an Basilikum-Quarkcreme. Nach jedem Gang wurde den Zuschauern ein Probiererle serviert, so konnten sie sich selbst von dem Geschmack überzeugen.

 

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news-2957 Tue, 07 May 2019 10:09:39 +0200 AOK und ADFC starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-und-adfc-starten-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-3.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) eröffneten mit einer Fahrradtour die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. „Wer mit dem Rad zur Arbeit oder zur Hochschule fährt, schont den Geldbeutel und bewegt sich klimafreundlich fort. In der Region haben 350 Aktionsteilnehmer im vergangenen Jahr zusammen 120.000 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von etwa 25 Tonnen. Aufs Rad umzusteigen ist gelebter Klimaschutz“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Auch auf dem Weg zur Arbeit könne man das Auto einmal stehen lassen und mit dem Rad fahren oder eine Kombination aus Fahrrad und Öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Schon 30 Minuten Bewegung am stärkt das Herz-/Kreislaufsystem und schont die Gelenke. Das findet auch Steffen Lehr vom ADFC Schwarzwald-Baar: „Wir setzen uns gemeinsam mit den Kommunen dafür ein, dass es rund um Villingen-Schwenningen gute Radwege gibt. Weiterhin fordern wir einen Radwegeplan für Villingen-Schwenningen, der durchgängige Lösungen aufzeichnen kann“, betonte Lehr und verwies auf das Angebot des ADFC, auf Anfrage mit dem Rad gut zu fahrende Routen auszuarbeiten. Über vs@adfc-bw.de können Interessierte abfragen, wie sie, wenn kein Radweg vorhanden ist, am besten mit dem Fahrrad von A nach B kommen.

 

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine bundesweite Aktion von AOK und ADFC. Allein im vergangenen Jahr traten mehr als 350 Beschäftigte aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in die Pedale. Sie legten 120.000 Kilometer zurück und verbrauchten dabei über 3.300.000 Kilokalorien. Wer von Mai bis August an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann dabei attraktive Preise gewinnen. Mehr Infos unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

Bild (AOK): Angeführt von Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg (rechts) und dem ADFC-Kreisvorsitzenden Steffen Lehr wurde die gemeinsame Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ eingeläutet.

 

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news-2954 Mon, 06 May 2019 15:54:04 +0200 „Zeit ist Gehirn“ – beim Schlaganfall schnell reagieren - Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zeit-ist-gehirn-beim-schlaganfall-schnell-reagieren-rottweil.html 1.226 AOK-Versicherte erlitten im Fünf-Jahres-Zeitraum von 2013 bis 2017 im Landkreis Rottweil einen Schlaganfall und waren deswegen in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren dies laut AOK insgesamt über 2.100 Betroffene - etwa 430 pro Jahr. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai hin. Ein Schlaganfall ist ein plötzlich auftretender Ausfall von Gehirnfunktionen und bezeichnet die akute Schädigung von Hirnregionen aufgrund einer unterbrochenen Sauerstoffversorgung, so Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK: „Diese Schädigung entsteht häufig durch einen Gefäßverschluss, also einen Hirninfarkt oder auch ischämischen Infarkt. Ursache kann zudem eine Hirnblutung sein. Dann spricht man von einem hämorrhagischen Infarkt.“

 

Zu den typischen Beschwerden zählen eine plötzliche Lähmung in einer Körperhälfte oder -region, Gefühllosigkeit an Stellen des Körpers abhängig von der betroffenen Hirnregion, Sprach-, Hör- und Sehstörungen sowie heftiger Kopfschmerz, starker Schwindel und Bewusstlosigkeit. Jan Paulus: „Das Gehirn reagiert sehr schnell auf einen Sauerstoffmangel. Deshalb gilt: Zeit ist Gehirn.“ Bei Anzeichen eines Schlaganfalls muss sofort ärztliche Hilfe über die Notrufnummer 112 gerufen werden.

 

Das Schlaganfallrisiko steigt mit dem Alter an. Zuletzt hatten im Landkreis Rottweil beispielsweise drei Mal so viele 75- bis 79-Jährige einen Schlaganfall als 60- bis 64-Jährige. Auch wenn das Risiko mit dem Alter steigt: unbeeinflussbar ist es keineswegs. Die Faktoren, die das Entstehen eines Schlaganfalls begünstigen, sind weitgehend die gleichen wie die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärt Jan Paulus. „Schon eine Gewichtsabnahme bei bestehendem Übergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauersport sowie wenig Alkohol und Salz können den Blutdruck nachhaltig senken und damit zu einer entsprechenden Verringerung des Schlaganfallrisikos führen.“

 

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news-2955 Mon, 06 May 2019 15:52:21 +0200 „Zeit ist Gehirn“ – beim Schlaganfall schnell reagieren - Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zeit-ist-gehirn-beim-schlaganfall-schnell-reagieren-schwarzwald-baar-kreis.html 1.375 AOK-Versicherte erlitten im Fünf-Jahres-Zeitraum von 2013 bis 2017 im Schwarzwald-Baar-Kreis einen Schlaganfall und waren deswegen in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren dies laut AOK insgesamt fast 3.000 Betroffene - rund 600 pro Jahr. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai hin. Ein Schlaganfall ist ein plötzlich auftretender Ausfall von Gehirnfunktionen und bezeichnet die akute Schädigung von Hirnregionen aufgrund einer unterbrochenen Sauerstoffversorgung, so Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK: „Diese Schädigung entsteht häufig durch einen Gefäßverschluss, also einen Hirninfarkt oder auch ischämischen Infarkt. Ursache kann zudem eine Hirnblutung sein. Dann spricht man von einem hämorrhagischen Infarkt.“

 

Zu den typischen Beschwerden zählen eine plötzliche Lähmung in einer Körperhälfte oder -region, Gefühllosigkeit an Stellen des Körpers abhängig von der betroffenen Hirnregion, Sprach-, Hör- und Sehstörungen sowie heftiger Kopfschmerz, starker Schwindel und Bewusstlosigkeit. Jan Paulus: „Das Gehirn reagiert sehr schnell auf einen Sauerstoffmangel. Deshalb gilt: Zeit ist Gehirn.“ Bei Anzeichen eines Schlaganfalls muss sofort ärztliche Hilfe über die Notrufnummer 112 gerufen werden.

 

Das Schlaganfallrisiko steigt mit dem Alter an. Zuletzt hatten im Schwarzwald-Baar-Kreis beispielsweise drei Mal so viele 75- bis 79-Jährige einen Schlaganfall als 60- bis 64-Jährige. Auch wenn das Risiko mit dem Alter steigt: unbeeinflussbar ist es keineswegs. Die Faktoren, die das Entstehen eines Schlaganfalls begünstigen, sind weitgehend die gleichen wie die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärt Jan Paulus. „Schon eine Gewichtsabnahme bei bestehendem Übergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauersport sowie wenig Alkohol und Salz können den Blutdruck nachhaltig senken und damit zu einer entsprechenden Verringerung des Schlaganfallrisikos führen.“

 

 

 

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news-2956 Mon, 06 May 2019 15:49:56 +0200 „Zeit ist Gehirn“ – beim Schlaganfall schnell reagieren - Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zeit-ist-gehirn-beim-schlaganfall-schnell-reagieren-tuttlingen.html 1.149 AOK-Versicherte erlitten im Fünf-Jahres-Zeitraum von 2013 bis 2017 im Landkreis Tuttlingen einen Schlaganfall und waren deswegen in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis gab es laut AOK somit rund 1.900 Betroffene - etwa 390 pro Jahr. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai hin. Ein Schlaganfall ist ein plötzlich auftretender Ausfall von Gehirnfunktionen und bezeichnet die akute Schädigung von Hirnregionen aufgrund einer unterbrochenen Sauerstoffversorgung, so Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK: „Diese Schädigung entsteht häufig durch einen Gefäßverschluss, also einen Hirninfarkt oder auch ischämischen Infarkt. Ursache kann zudem eine Hirnblutung sein. Dann spricht man von einem hämorrhagischen Infarkt.“

 

Zu den typischen Beschwerden zählen eine plötzliche Lähmung in einer Körperhälfte oder -region, Gefühllosigkeit an Stellen des Körpers abhängig von der betroffenen Hirnregion, Sprach-, Hör- und Sehstörungen sowie heftiger Kopfschmerz, starker Schwindel und Bewusstlosigkeit. Jan Paulus: „Das Gehirn reagiert sehr schnell auf einen Sauerstoffmangel. Deshalb gilt: Zeit ist Gehirn.“ Bei Anzeichen eines Schlaganfalls muss sofort ärztliche Hilfe über die Notrufnummer 112 gerufen werden.

 

Das Schlaganfallrisiko steigt mit dem Alter an. Zuletzt hatten im Landkreis Tuttlingen beispielsweise mehr als vier Mal so viele 75- bis 79-Jährige einen Schlaganfall als 55- bis 59-Jährige. Auch wenn das Risiko mit dem Alter steigt: unbeeinflussbar ist es keineswegs. Die Faktoren, die das Entstehen eines Schlaganfalls begünstigen, sind weitgehend die gleichen wie die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärt Jan Paulus. „Schon eine Gewichtsabnahme bei bestehendem Übergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauersport sowie wenig Alkohol und Salz können den Blutdruck nachhaltig senken und damit zu einer entsprechenden Verringerung des Schlaganfallrisikos führen.“

 

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news-2949 Mon, 29 Apr 2019 13:26:28 +0200 Aktionstag Alkohol in Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aktionstag-alkohol-in-rottweil.html Am 18. Mai veranstalten die Fachstelle Sucht des bwlv, die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und das Gesundheitsamt Rottweil mit weiteren Partnern im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol einen Aktionstag in Rottweil. „Bei Alkohol ist der Übergang vom Genuss- zum Suchtmittel gleitend“, meint Anja Klingelhöfer von der Fachstelle Sucht. „Wir möchten mit unserer Aktion auf den richtigen Umgang damit aufmerksam machen.“ Dafür haben die Veranstalter einige Mitmachaktionen für ihren Infostand in der der Stadt organisiert. Es gibt unter anderem einen Rauschbrillenparcours, eine alkoholfreie Cocktailbar und Infostände von Selbsthilfegruppen. „Unser Aktionsmotto ist Alkohol – weniger ist besser“, erklärt Lisa Hezel von der Kontakt- und Informationsstelle gesundheitliche Selbsthilfe (KIGS) bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, „denn Alkohol hat schon in geringen Mengen direkte Auswirkungen auf das Gehirn und unsere Wahrnehmungsfähigkeit.“ Aber auch über die Suchtgefahren wird informiert. Deshalb nehmen Betroffene aus Stadt und Landkreis an der Aktion teil, nämlich die Frauenselbsthilfe Sucht, die Festigungsgruppe, der Freundeskreis Sucht, die Anonymen Alkoholiker und die Oberndorfer Selbsthilfegruppe Suchtkranker.

 

Das Team des Aktionstags ist von 10 bis voraussichtlich 16 Uhr auf dem Parkplatz des Culinara in der Nägelesgrabenstraße mit Informationen, Aktionen und für Gespräche anwesend.

 

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news-2937 Thu, 18 Apr 2019 13:20:31 +0200 Vor 25 Jahre Pflegeversicherung beschlossen – Pflegebedürftigkeit im Schwarzwald-Baar-Kreis weiter steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/vor-25-jahre-pflegeversicherung-beschlossen-pflegebeduerftigkeit-im-schwarzwald-baar-kreis-weiter-s.html Vor 25 Jahren, am 22. April 1994 hat der Bundestag die Einführung der sozialen Pflegeversicherung beschlossen. Eingeführt wurde die fünfte Säule der Sozialversicherung zum 1. Januar 1995. „Die Pflegeversicherung ist heute nicht mehr wegzudenken“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „In einer Gesellschaft des langen Lebens müssen wir Vorsorge dafür treffen, die Familien bei der Pflege von Angehörigen zu unterstützen. Solche Pflegestrukturen sind immer regionale Strukturen.“ Die Zahl der Pflegedienste ist im Schwarzwald-Baar-Kreis stark gewachsen. 2001 gab es laut AOK noch 14 ambulante Pflegedienste. Inzwischen sind es mit Stand 2019 29. Ähnlich stark ist das Wachstum bei den stationären Einrichtungen. Im gleichen Zeitraum ist hier die Zahl der Pflegeheime von 17 auf 30 gewachsen. Inzwischen sind rund 3.000 Personen in ambulanten Pflegediensten oder Pflegeheimen tätig.

 

Aber auch im Schwarzwald-Baar-Kreis ist die Familie der mit Abstand wichtigste „Pflegedienst“. Um über der Hälfte (53 Prozent) der gut 8.600 Pflegebedürftigen im Landkreis kümmern sich ausschließlich die Angehörigen, bei einem Fünftel unterstützen zusätzlich ambulante Pflegedienste. Lediglich ein gutes Viertel (27 Prozent) wird vollstationär betreut. „Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung, um nicht selbst zu einem Pflegefall zu werden. Daher weisen wir in unserer Beratung auf Hilfen wie die Reha für pflegende Angehörige hin“, so Klaus Herrmann. In einer aktuellen Analyse der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat sich herausgestellt, dass zusätzliche Entlastungsleistungen der Pflegeversicherung bislang nur in einem geringen Umfang genutzt werden. So kann ein monatlicher Betrag in Höhe von 125 Euro genutzt werden, um zum Beispiel den Besuch einer Sing- und Bastelgruppe, ein Bewegungsangebot, einen begleiteten Spaziergang oder die Begleitung zum Arzt oder zu einer Behörde durch einen Ehrenamtlichen zu unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass diese Leistung über einen zugelassenen Anbieter organisiert wird.

 

„Solche familienentlastende Angebote werden zunehmend wichtig“, meint Klaus Herrmann. „Denn die Zahl der Pflegebedürftigen wächst weiter stark an. 2018 betreuten wir in der Region 20 Prozent mehr Pflegebedürftige als zwei Jahre zuvor. Das lässt sich einerseits auf die Leistungsausweitung durch die jüngste Pflegereform zurückführen, aber auch der demografische Wandel wird eine immer stärkere Rolle spielen.“

 

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news-2934 Fri, 12 Apr 2019 16:15:02 +0200 Fit und gesund in der Kita – Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/fit-und-gesund-in-der-kita-fortbildung-fuer-erzieherinnen-und-erzieher-im-landkreis-rottweil.html Eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und das seelische Wohlbefinden sind wichtig für eine gute Gesundheit. Das trifft auch auf kleine Kinder zu. Daher lädt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten und Kitas der Region zu einer Fortbildung in Sachen Gesundheitsförderung ein. In einer zweitägigen Schulung erfahren die Teilnehmenden, wie man Drei- bis Sechsjährige im Kita-Alltag zu gesundheitsförderlichem Verhalten anregt, wie die Eltern dabei miteinbezogen werden und worauf es bei der eigenen Gesundheit als Erzieher/-in zu achten gilt.

 

Das Gesundheitsprogramm „JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita“ wurde von der AOK gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelt. AOK-JolinchenKids kommt bundesweit bereits in über 3.600 Kindertagesstätten zum Einsatz und erreicht rund 132.000 Familien – 340 Einrichtungen davon befinden sich in Baden-Württemberg. Das Programm besteht aus insgesamt fünf flexibel einsetzbaren Modulen: Bewegung, Ernährung, seelisches Wohlbefinden, Elternpartizipation und Erzieher/-innengesundheit.

 

Seminartermine: freitags, 17. und 24. Mai, jeweils von 14 bis 19 Uhr im AOK-KundenCenter Schramberg, Am Schlössle 2. Weitere Auskunft und Anmeldung bei Dirk Scherer, Tel. 07461

 

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news-2917 Tue, 02 Apr 2019 09:11:43 +0200 Donaueschingen hat Rücken – Beschäftigte in der Stadt im Schnitt 16 Tage krankgeschrieben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/donaueschingen-hat-ruecken-beschaeftigte-in-der-stadt-im-schnitt-16-tage-krankgeschrieben.html Der durchschnittliche Krankenstand in Donaueschinger Unternehmen betrug im vergangenen Jahr 4,4 Prozent und war damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von rund 7.200 erwerbstätigen AOK-Versicherten in der Stadt ermittelt. Der Krankenstand gibt den durchschnittlichen Anteil der krankgeschriebenen Beschäftigten an einem Kalendertag wieder. Er liegt laut AOK-Auswertung in Donaueschingen niedriger als im Landkreis (4,8 Prozent) und im Bundesschnitt (5,5 Prozent).

 

Im Durchschnitt waren die Beschäftigten in den Donaueschinger Unternehmen im vergangenen Jahr an 15,9 Tagen krankgeschrieben. „Dabei spielen Langzeiterkrankungen eine große Rolle“, erklärt Christoph Knapik, Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Arbeitsunfähigkeitsfälle von mehr als sechs Wochen machten zwar nur knapp vier Prozent von allen Fällen aus. Sie verursachten aber 40 Prozent aller Fehltage wegen Krankheit.“

 

Muskel-/Skeletterkrankungen waren für die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle verantwortlich. Deren Anteil an allen Fehltagen in der Stadt betrug 23 Prozent. Vor allem Rückenleiden sind für diesen hohen Anteil verantwortlich. Psychische Erkrankungen (14 Prozent), Erkrankungen der Atemwege (13 Prozent) und Verletzungen (11 Prozent) folgen mit Abstand auf den weiteren Plätzen. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung am Wirtschaftsstandort Donaueschingen auf rund 6 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

„Langes Sitzen am Computer ist Gift für unseren Rücken“, so Christoph Knapik. „Das gilt generell für immer die gleiche Körperhaltung ohne viel Abwechslung.“ Der Sportwissenschaftler empfiehlt beispielsweise Büroarbeitern Meetings einfach mal im Stehen abzuhalten. „Das macht die Sitzung außerdem effizienter“, meint er augenzwinkernd. In der Freizeit sollte man jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen. Zum Beispiel: Das Auto einmal stehen lassen und sich per pedes oder mit dem Rad fortbewegen: „27 Prozent der Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis waren im Jahr 2017 wegen Rückenleiden in ärztlicher Behandlung. Vorbeugen lohnt sich.“

 

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news-2919 Tue, 02 Apr 2019 09:11:35 +0200 Spaichingen hat Rücken – Krankenstand gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/spaichingen-hat-ruecken-krankenstand-gestiegen.html Der durchschnittliche Krankenstand in Spaichinger Unternehmen betrug im vergangenen Jahr 5,2 Prozent und ist damit gegenüber dem Vorjahr (4,9 Prozent) gestiegen. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von rund 4.700 erwerbstätigen AOK-Versicherten in der Stadt ermittelt. Der Krankenstand gibt den durchschnittlichen Anteil der krankgeschriebenen Beschäftigten an einem Kalendertag wieder. Er liegt laut AOK-Auswertung in Spaichingen gleichauf mit dem Durchschnitt im Landkreis, war aber niedriger als im Bundesschnitt (5,5 Prozent).

 

Im Schnitt waren die Beschäftigten in den Spaichinger Unternehmen im vergangenen Jahr an 19 Tagen krankgeschrieben. „Dabei spielen Langzeiterkrankungen eine große Rolle“, erklärt Christoph Knapik, Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Arbeitsunfähigkeitsfälle von mehr als sechs Wochen machten zwar nur gut drei Prozent von allen Fällen aus. Sie verursachten aber 40 Prozent aller Fehltage wegen Krankheit.“

 

Muskel-/Skeletterkrankungen waren für die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle verantwortlich. Deren Anteil an allen Fehltagen in der Stadt betrug 21 Prozent. Vor allem Rückenleiden sind für diesen hohen Anteil verantwortlich. Psychische Erkrankungen (13 Prozent), Erkrankungen der Atemwege (12 Prozent) und Verletzungen (11 Prozent) folgen mit Abstand auf den weiteren Plätzen. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung am Wirtschaftsstandort Spaichingen auf rund 4 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

„Langes Sitzen am Computer ist Gift für unseren Rücken“, so Christoph Knapik. „Das gilt generell für immer die gleiche Körperhaltung ohne viel Abwechslung.“ Der Sportwissenschaftler empfiehlt beispielsweise Büroarbeitern Meetings einfach mal im Stehen abzuhalten. „Das macht die Sitzung außerdem effizienter“, meint er augenzwinkernd. In der Freizeit sollte man jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen. Zum Beispiel: Das Auto einmal stehen lassen und sich per pedes oder mit dem Rad fortbewegen: „22 Prozent der Menschen im Landkreis Tuttlingen waren im Jahr 2017 wegen Rückenleiden in ärztlicher Behandlung. Vorbeugen lohnt sich.“

 

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news-2918 Tue, 02 Apr 2019 09:11:26 +0200 Schramberg hat Rücken – Krankenstand gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schramberg-hat-ruecken-krankenstand-gestiegen.html Der durchschnittliche Krankenstand in Schramberger Unternehmen betrug im vergangenen Jahr 4,8 Prozent und lag damit höher als im Jahr 2017 (4,6 Prozent). Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von gut 7.800 erwerbstätigen AOK-Versicherten in der Stadt ermittelt. Der Krankenstand gibt den durchschnittlichen Anteil der krankgeschriebenen Beschäftigten an einem Kalendertag wieder. Er liegt laut AOK-Auswertung in der Stadt ähnlich hoch wie im Landkreis Rottweil insgesamt (4,9 Prozent), aber deutlich niedriger als im Bundesschnitt (5,5 Prozent).

 

Im Durchschnitt waren die Beschäftigten in den Schramberger Unternehmen im vergangenen Jahr an 17,5 Tagen krankgeschrieben. „Einen hohen Einfluss haben Langzeiterkrankungen“, erklärt Myriam Garten, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Der Anteil der Krankschreibungsfälle von mehr als sechs Wochen Länge betrug zwar nur gut drei Prozent. Sie verursachten aber 37 Prozent aller Fehltage aufgrund von Krankheit.“

 

Muskel-/Skeletterkrankungen waren für die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle verantwortlich. Ihr Anteil an allen Fehltagen in der Stadt betrug 23 Prozent. Vor allem Rückenleiden sind für diesen hohen Anteil verantwortlich. Psychische Erkrankungen (15 Prozent), Erkrankungen der Atemwege (14 Prozent) und Verletzungen (10 Prozent) folgen mit Abstand auf den weiteren Plätzen. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung am Wirtschaftsstandort Schramberg auf rund 9 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

„Wenig Abwechslung bei der Körperhaltung, etwa langes Sitzen am Computer, beansprucht die Rückenmuskulatur stark“, so Myriam Garten. „Wir müssen die Haltung ändern, so oft es geht.“ Die studierte Gesundheitsförderin empfiehlt beispielsweise Meetings einfach mal im Stehen abzuhalten. „Das beugt auch überlangen Arbeitstreffen vor“, meint sie augenzwinkernd. In der Freizeit sollte man jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen. Zum Beispiel: Das Auto einmal stehen lassen und sich per pedes oder mit dem Rad fortbewegen: „Jeder Vierte im Landkreis war im Jahr 2017 wegen Rückenleiden beim Arzt. Wir sollten also unserem Kreuz deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken und zwar nicht erst, wenn es zwackt und zwickt.“

 

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news-2920 Tue, 02 Apr 2019 09:11:19 +0200 Furtwangen hat Rücken– Krankenstand gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/furtwangen-hat-ruecken-krankenstand-gestiegen.html Der durchschnittliche Krankenstand in Furtwangener Unternehmen betrug im vergangenen Jahr 4,5 Prozent und lag damit höher als im Jahr 2017 (4,3 Prozent). Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von über 3.000 erwerbstätigen AOK-Versicherten in der Stadt ermittelt. Der Krankenstand gibt den durchschnittlichen Anteil der krankgeschriebenen Beschäftigten an einem Kalendertag wieder. Er liegt laut AOK-Auswertung in Furtwangen niedriger als im Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt (4,8 Prozent) und auch deutlich niedriger als im Bundesschnitt (5,5 Prozent).

 

Im Durchschnitt waren die Beschäftigten in den Furtwangener Unternehmen im vergangenen Jahr an 16,4 Tagen krankgeschrieben. „Einen hohen Einfluss haben Langzeiterkrankungen“, erklärt Myriam Garten, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Der Anteil der Krankschreibungsfälle von mehr als sechs Wochen Länge an allen Krankschreibungen betrug zwar nur knapp vier Prozent. Sie verursachten aber 40 Prozent aller Fehltage aufgrund von Krankheit.“

 

Muskel-/Skeletterkrankungen waren für die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle verantwortlich. Ihr Anteil an allen Fehltagen in der Stadt betrug 18 Prozent. Vor allem Rückenleiden sind für diesen hohen Anteil verantwortlich. Erkrankungen der Atemwege (15 Prozent), Verletzungen (12 Prozent) und psychische Erkrankungen (ebenfalls 12 Prozent) folgen mit Abstand auf den weiteren Plätzen. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung am Wirtschaftsstandort Furtwangen auf rund 2,6 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

„Wenig Abwechslung bei der Körperhaltung, etwa langes Sitzen am Computer, beansprucht die Rückenmuskulatur stark“, so Myriam Garten. „Wir müssen die Haltung ändern, so oft es geht.“ Die studierte Gesundheitsförderin empfiehlt beispielsweise Meetings einfach mal im Stehen abzuhalten. „Das beugt auch überlangen Arbeitstreffen vor“, meint sie augenzwinkernd. In der Freizeit sollte man jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen. Zum Beispiel: Das Auto einmal stehen lassen und sich per pedes oder mit dem Rad fortbewegen: „27 Prozent im Landkreis waren im Jahr 2017 wegen Rückenleiden beim Arzt. Wir sollten also unserem Kreuz deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken und zwar nicht erst, wenn es zwackt und zwickt.“

 

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news-2921 Tue, 02 Apr 2019 09:11:07 +0200 Oberndorf hat Rücken– Beschäftigte im Schnitt 20 Tage krankgeschrieben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/oberndorf-hat-ruecken-beschaeftigte-im-schnitt-20-tage-krankgeschrieben.html Der durchschnittliche Krankenstand in Oberndorfer Unternehmen betrug im vergangenen Jahr 5,4 Prozent und war damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von gut 5.100 erwerbstätigen AOK-Versicherten in der Stadt ermittelt. Der Krankenstand gibt den durchschnittlichen Anteil der krankgeschriebenen Beschäftigten an einem Kalendertag wieder. Er lag laut AOK-Auswertung in der Stadt höher als im Landkreis Rottweil insgesamt (4,9 Prozent), aber leicht niedriger als im Bundesschnitt (5,5 Prozent).

 

Im Durchschnitt waren die Beschäftigten in den Oberndorfer Unternehmen im vergangenen Jahr an 19,7 Tagen krankgeschrieben. „Einen hohen Einfluss haben Langzeiterkrankungen“, erklärt Myriam Garten, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Der Anteil der Krankschreibungsfälle von mehr als sechs Wochen Länge betrug zwar nur vier Prozent. Sie verursachten aber 44 Prozent aller Fehltage aufgrund von Krankheit.“

 

Muskel-/Skeletterkrankungen waren für die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle verantwortlich. Ihr Anteil an allen Fehltagen in der Stadt betrug 20 Prozent. Vor allem Rückenleiden sind für diesen hohen Anteil verantwortlich. Psychische Erkrankungen (14 Prozent), Erkrankungen der Atemwege (13 Prozent) und Verletzungen (9 Prozent) folgen mit Abstand auf den weiteren Plätzen. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung am Wirtschaftsstandort Oberndorf auf rund 5 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

„Wenig Abwechslung bei der Körperhaltung, etwa langes Sitzen am Computer, beansprucht die Rückenmuskulatur stark“, so Myriam Garten. „Wir müssen die Haltung ändern, so oft es geht.“ Die studierte Gesundheitsförderin empfiehlt beispielsweise Meetings einfach mal im Stehen abzuhalten. „Das beugt auch überlangen Arbeitstreffen vor“, meint sie augenzwinkernd. In der Freizeit sollte man jede Gelegenheit zur Bewegung nutzen. Zum Beispiel: Das Auto einmal stehen lassen und sich per pedes oder mit dem Rad fortbewegen: „Jeder Vierte im Landkreis war im Jahr 2017 wegen Rückenleiden beim Arzt. Wir sollten also unserem Kreuz deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken und zwar nicht erst, wenn es zwackt und zwickt.“

 

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news-2906 Fri, 22 Mar 2019 15:14:00 +0100 AOK-Radtreffs starten im Landkreis Tuttlingen wieder https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreffs-starten-im-landkreis-tuttlingen-wieder.html Bewegung an der frischen Luft und unterwegs viel zu entdecken – das gibt es bei den AOK-Radtreffs im Landkreis Tuttlingen. Diese starten im April in die neue Saison. „Man kommt mit dem Rad relativ weit herum und kann gleichzeitig die schönen Ecken in der Landschaft ganz bewusst wahrnehmen. Und natürlich tut man seiner Gesundheit etwas Gutes“, sagt AOK-Gesundheitsexperte Dirk Scherer, der die AOK-Radtreffs in der Region betreut.

 

Radfahren stärkt laut AOK das Herz-/Kreislaufsystem und ist gelenkschonend. „Beim Radfahren lastet das Hauptgewicht des Körpers nicht auf den Kniegelenken. Gleichzeitig wird der Gelenkknorpel durch die Bewegung beim Radeln mit mehr Gelenkflüssigkeit versorgt“, sagt der AOK-Präventionsexperte. Radfahren gelte neben Schwimmen als eine der Sportarten, die nach Absprache mit dem Arzt selbst bei (Knie-)Arthrose zu empfehlen sind. Allein im Landkreis Tuttlingen waren wegen Arthrose zuletzt 9.600 AOK-Versicherte pro Jahr deswegen in ärztlicher Behandlung, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren es jährlich über 16.200 Menschen.

 

Um die Gelenke möglichst weitgehend zu schonen, sollten Lenker und Sattel in der richtigen Höhe eingestellt sein. „Dabei helfen die AOK-Radtreff-Leiter“, meint Dirk Scherer. Zudem werde auf das individuelle Leistungsniveau Rücksicht genommen, so dass keiner zurückbleibt und man die Aktivität in der Gemeinschaft genießen kann.

 

Die Radtouren finden in der Regel wöchentlich statt. Neue Mitradler sind jederzeit willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Hier die Starttermine mit den Treffpunkten:

 

Frittlingen, Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr, Radlerheim, Hasentorstraße 2

 

Tuttlingen, Dienstag, 2. April, Freizeitgruppe 17 Uhr und Aktivengruppe 18 Uhr, Poststeg am Donauspitz

 

Neuhausen, Donnerstag, 25. April, 18.30 Uhr, Parkplatz Hornburgschule, Blumenstraße 14

 

Spaichingen, Classic-Gruppen, Montag, 1. April, 18.30 Uhr, Mountainbike-Gruppe, Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr, Seniorengruppe, Donnerstag, 11. April, 14 Uhr, Treffpunkt jeweils RSV-Heim/Arena, Am Unterbach 14

 

Weitere Informationen zu Ansprechpartnern unter www.aok.de/bw/fit-und-aktiv

 

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news-2905 Fri, 22 Mar 2019 10:42:31 +0100 AOK-Radtreffs starten im Schwarzwald-Baar-Kreis wieder https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreffs-starten-im-schwarzwald-baar-kreis-wieder.html Bewegung an der frischen Luft und unterwegs viel zu entdecken – das gibt es bei den AOK-Radtreffs im Schwarzwald-Baar-Kreis. Diese starten im April in die neue Saison. „Man kommt mit dem Rad relativ weit herum und kann gleichzeitig die schönen Ecken in der Landschaft ganz bewusst wahrnehmen. Und natürlich tut man seiner Gesundheit etwas Gutes“, sagt AOK-Gesundheitsexperte Dirk Scherer, der die AOK-Radtreffs in der Region betreut.

 

Radfahren stärkt laut AOK das Herz-/Kreislaufsystem und ist gelenkschonend. „Beim Radfahren lastet das Hauptgewicht des Körpers nicht auf den Kniegelenken. Gleichzeitig wird der Gelenkknorpel durch die Bewegung beim Radeln mit mehr Gelenkflüssigkeit versorgt“, sagt der AOK-Präventionsexperte. Radfahren gelte neben Schwimmen als eine der Sportarten, die nach Absprache mit dem Arzt selbst bei (Knie-)Arthrose zu empfehlen sind. Allein im Schwarzwald-Baar-Kreis waren wegen Arthrose zuletzt 13.300 AOK-Versicherte pro Jahr deswegen in ärztlicher Behandlung, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren es jährlich rund 28.700 Menschen.

 

Um die Gelenke möglichst weitgehend zu schonen, sollten Lenker und Sattel in der richtigen Höhe eingestellt sein. „Dabei helfen die AOK-Radtreff-Leiter“, meint Dirk Scherer. Zudem werde auf das individuelle Leistungsniveau Rücksicht genommen, so dass keiner zurückbleibt und man die Aktivität in der Gemeinschaft genießen kann.

 

Die Radtouren finden in der Regel wöchentlich statt. Neue Mitradler sind jederzeit willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Hier die Starttermine mit den Treffpunkten in der näheren Umgebung:

 

Deißlingen, Donnerstags-Gruppe, 4. April, 18.30 Uhr und Dienstags-Gruppe, 30. April, 14.00 Uhr, Rathaus, Kehlhof 1

 

Niedereschach, Gruppe Montagsradler, Montag, 8. April, 13.30 Uhr, Parkplatz an der Eschachhalle, Im Schliet

 

Hobbyfahrer Rennrad, Mittwoch, 3. April, 17.30 Uhr (ab Mai 18.00 Uhr), Kulturfabrik, Steigstraße 2, an der Brücke zum Rathaus

 

Mountainbike-Gruppe, Donnerstag, 25. April, 16 Uhr, Kulturfabrik, Steigstraße 2, an der Brücke zum Rathaus

 

Schwenningen, Mittwoch, 3. April, 18.00 Uhr, Natzental-Wanderparkplatz an der Wasenstraße

 

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news-2904 Fri, 22 Mar 2019 09:48:38 +0100 AOK-Radtreffs starten im Landkreis Rottweil wieder https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreffs-starten-im-landkreis-rottweil-wieder.html Bewegung an der frischen Luft und unterwegs viel zu entdecken – das gibt es bei den AOK-Radtreffs im Landkreis Rottweil. Diese starten im April in die neue Saison. „Man kommt mit dem Rad relativ weit herum und kann gleichzeitig die schönen Ecken in der Landschaft ganz bewusst wahrnehmen. Und natürlich tut man seiner Gesundheit etwas Gutes“, sagt AOK-Gesundheitsexperte Dirk Scherer, der die AOK-Radtreffs in der Region betreut.

 

Radfahren stärkt laut AOK das Herz-/Kreislaufsystem und ist gelenkschonend. „Beim Radfahren lastet das Hauptgewicht des Körpers nicht auf den Kniegelenken. Gleichzeitig wird der Gelenkknorpel durch die Bewegung beim Radeln mit mehr Gelenkflüssigkeit versorgt“, sagt der AOK-Präventionsexperte. Radfahren gelte neben Schwimmen als eine der Sportarten, die nach Absprache mit dem Arzt selbst bei (Knie-)Arthrose zu empfehlen sind. Allein im Landkreis Rottweil waren wegen Arthrose zuletzt 10.500 AOK-Versicherte pro Jahr deswegen in ärztlicher Behandlung, hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das über 18.000 Menschen.

 

Um die Gelenke möglichst weitgehend zu schonen, sollten Lenker und Sattel in der richtigen Höhe eingestellt sein. „Dabei helfen die AOK-Radtreff-Leiter“, meint Dirk Scherer. Zudem werde auf das individuelle Leistungsniveau Rücksicht genommen, so dass keiner zurückbleibt und man die Aktivität in der Gemeinschaft genießen kann.

 

Die Radtouren finden in der Regel wöchentlich statt. Neue Mitradler sind jederzeit willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Hier die Starttermine mit den Treffpunkten:

 

Beffendorf: Mittwoch, 10. April, 18 Uhr, Turn- und Festhalle Beffendorf, Bitzenwiesen 4

 

Deißlingen, Donnerstags-Gruppe, 4. April, 18.30 Uhr und Dienstags-Gruppe, 30. April, 14.00 Uhr, Rathaus, Kehlhof 1

 

Fluorn, Freitag, 5. April, 18.00 Uhr, BayWa, Raiffeisenstraße 3

 

Rottweil, Montag, 8. April, 17.30 Uhr, Parkplatz der Kreisverkehrswacht, Stadionstraße 40

 

Sulgen, Mittwoch, 24. April, 18 Uhr, Probelokal, Hardtstraße 16/1

 

Waldmössingen, Mittwoch, 24. April, 18.30 Uhr, Ortsverwaltung, Seedorfer Str. 1

 

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news-2899 Mon, 18 Mar 2019 14:49:34 +0100 Die Zecken sind los – 400 Borreliose-Fälle im Jahr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/die-zecken-sind-los-400-borreliose-faelle-im-jahr.html Die Zecken sind wieder unterwegs. Darauf weist Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, hin: „Bei steigenden Temperaturen werden die Spinnentiere wieder aktiver. So geht es auch uns Menschen und unerwünschte Begegnungen mit Zecken werden wieder wahrscheinlicher.“ Die kleinen Blutsauger bergen zwei unterschiedliche Gesundheitsrisiken: die durch Viren übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, sowie die durch Bakterien versursachte Borreliose.

 

Im vergangenen Jahr gab es im Schwarzwald-Baar-Kreis laut AOK sechs Fälle von FSME. 2017 wurden vier Fälle gemeldet, 2016 waren es zwei. Symptome dieser Entzündung von Gehirn und Hirnhaut ähneln einer Grippe mit Fieber und Kopfschmerzen, können aber auch ausbleiben. Sabine Fröchte-Mink rät gemäß den Empfehlungen des RKI zur Vorsorgeimpfung. „Insbesondere Kinder und Personen, die sich viel im Freien aufhalten, sollten sich impfen lassen. Dann muss man sich keine Sorgen machen“, so die Gesundheitsexpertin.

 

Weit häufiger als FSME ist die Infektionskrankheit Borreliose. Im Schnitt sind rund 170 AOK-Versicherte davon im Landkreis jährlich betroffen. Im aktuellsten auswertbaren Jahr 2017 wurde bei 187 AOK-Versicherte eine Borreliose festgestellt – bisheriger Höchststand. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren das gut 400 Menschen. Wichtigste Kennzeichen einer Infektion ist die sogenannte Wanderröte. Das ist ein roter Ring um die Einstichstelle, der erst einige Tage oder sogar Wochen nach dem Stich auftritt und langsam nach außen wandert. „Dass die betroffene Hautstelle direkt nach dem Stich juckt und eine Zeit lang gerötet ist, ist aber eine normale Reaktion. Hat man jedoch den Verdacht einer Wanderröte, sollte man zur Abklärung den Hausarzt aufsuchen“, empfiehlt Sabine Fröchte-Mink. Die Infektion lasse sich gut behandeln. In der Regel werden Antibiotika dazu eingesetzt. Da es bei Borreliose keine Impfung gibt, sollte man vorbeugend nach einem Aufenthalt im hohen Gras oder Gebüsch seinen Körper auf Zecken absuchen. Zecken finden sich besonders häufig an Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge, Bauchnabel, Genitalbereich oder Kniekehlen, aber auch auf der Haut unter dem Hosenbund. Mit einer Zeckenkarte können sie meist leicht entfernt werden.

 

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news-2885 Tue, 12 Mar 2019 09:41:35 +0100 Rückenreport für den Landkreis Tuttlingen: 22 Prozent der Bevölkerung in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rueckenreport-fuer-den-landkreis-tuttlingen-22-prozent-der-bevoelkerung-in-behandlung.html Der Landkreis Tuttlingen hat „Rücken“: Ein knappes Viertel (22,2 Prozent) der Bevölkerung war deswegen 2017 beim Arzt. Dies geht aus dem Rückenreport der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervor, den die Krankenkasse zum Tag der Rückengesundheit am 15. März veröffentlicht hat. „Unsere Lebensweise – viel Sitzen, wenig Bewegung – verlangt dem Rücken einiges ab“, erklärt Tobias Croonenbroeck, Gesundheitsexperte bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wir müssen unserem Körper mehr Abwechslung verschaffen, sonst haben wir es über kurz oder lang im Kreuz.“ Hinzu kommen Schäden durch falsche Körperhaltung, etwa beim Tragen schwerer Gegenstände. Dies alles führt dazu, dass im Jahr 2017 17.500 AOK-Versicherte oder laut AOK-Hochrechnung rund 30.000 Personen im gesamten Landkreis mit Rückenschmerzen beim Arzt waren. Grundsätzlich sind alle Altersstufen betroffen, bei den 30- bis 34-Jährigen beispielsweise 14 Prozent. Die Häufigkeit steigt bis etwa 60 Jahre an. Bei den 60- bis 64-Jährigen waren 38 Prozent deswegen in Behandlung. Insgesamt sind Frauen deutlich häufiger wegen Rückenschmerzen beim Arzt: im Durchschnitt der vergangenen Jahre betrug der Frauenanteil an allen Rückenpatienten im Landkreis 59 Prozent.

 

Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung für die Betroffenen verursachen Rückenleiden auch wirtschaftliche Einbußen im Landkreis: „Muskel- und Skelett-Erkrankungen, also in der Mehrzahl Rückenleiden, waren im vergangenen Jahr für 20,4 Prozent aller krankheitsbedingten Fehltage in den Unternehmen verantwortlich. Damit lagen sie deutlich an der Spitze, vor Atemwegserkrankungen mit 13,5 Prozent und psychischen Erkrankungen mit 12,4 Prozent“, so Tobias Croonenbroeck, der mit seinem Team auch die Firmen in der Region beim betrieblichen Gesundheitsmanagement berät. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden für 2018 aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung im gesamten Landkreis auf rund 43 Millionen Euro.

 

Gegen Rückenschmerzen kann jeder aktiv werden, so AOK-Experte Tobias Croonenbroeck: „Der Rücken dankt einem jede Abwechslung, die er von der starren Sitz- oder Stehhaltung bekommen kann. So kann man beim Telefonieren aufstehen oder mal zu einem Kollegen laufen statt ihn anzurufen. In der Freizeit hilft es, bei kurzen Wegstrecken mal das Auto stehenzulassen und zu laufen oder zwischendurch einfach eine Runde um den Block zu drehen.“ Wenn man die Schmerzen aber nicht selbst in den Griff bekommt oder sie stärker sind, rät Croonenbroeck dazu, unbedingt ärztlichen Rat einzuholen. Der Hausarzt kann entscheiden, welche Therapien eingeleitet werden müssen. Zu einer medizinischen Behandlung gehört aus Sicht der AOK auch eine Beratung, was man selbst in seinem Gesundheitsverhalten ändern kann, um die lästigen Schmerzen loszuwerden. Dies geschieht im AOK-FacharztProgramm, an dem sich im Landkreis bereits sieben Orthopäden beteiligen.

 

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news-2884 Tue, 12 Mar 2019 09:32:40 +0100 Rückenreport für den Schwarzwald-Baar-Kreis: 27 Prozent der Bevölkerung in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rueckenreport-fuer-den-schwarzwald-baar-kreis-27-prozent-der-bevoelkerung-in-behandlung.html Der Schwarzwald-Baar-Kreis hat „Rücken“: 27 Prozent der Bevölkerung war deswegen 2017 beim Arzt. Dies geht aus dem Rückenreport der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervor, den die Krankenkasse zum Tag der Rückengesundheit am 15. März veröffentlicht hat. „Unsere Lebensweise – viel Sitzen, wenig Bewegung – verlangt dem Rücken einiges ab“, erklärt Tobias Croonenbroeck, Gesundheitsexperte bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wir müssen unserem Körper mehr Abwechslung verschaffen, sonst haben wir es über kurz oder lang im Kreuz.“ Hinzu kommen Schäden durch falsche Körperhaltung, etwa beim Tragen schwerer Gegenstände. Dies alles führt dazu, dass im Jahr 2017 24.500 AOK-Versicherte oder laut AOK-Hochrechnung rund 53.000 Personen im gesamten Landkreis mit Rückenschmerzen beim Arzt waren. Grundsätzlich sind alle Altersstufen betroffen, bei den 30- bis 34-Jährigen beispielsweise 15 Prozent. Die Häufigkeit steigt bis etwa 60 Jahre an. Bei den 60- bis 64-Jährigen waren 46 Prozent deswegen in Behandlung. Insgesamt sind Frauen deutlich häufiger wegen Rückenschmerzen beim Arzt: im Durchschnitt der vergangenen Jahre betrug der Frauenanteil an allen Rückenpatienten im Landkreis 60 Prozent.

 

Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung für die Betroffenen verursachen Rückenleiden auch wirtschaftliche Einbußen im Landkreis: „Muskel- und Skelett-Erkrankungen, also in der Mehrzahl Rückenleiden, waren im vergangenen Jahr für 21,2 Prozent aller krankheitsbedingten Fehltage in den Unternehmen verantwortlich. Damit lagen sie deutlich an der Spitze, vor Atemwegserkrankungen mit 13,7 Prozent und psychischen Erkrankungen mit 12,8 Prozent“, so Tobias Croonenbroeck, der mit seinem Team auch die Firmen in der Region beim betrieblichen Gesundheitsmanagement berät. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden für 2018 aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung im gesamten Landkreis auf rund 58 Millionen Euro.

 

Gegen Rückenschmerzen kann jeder aktiv werden, so AOK-Experte Tobias Croonenbroeck: „Der Rücken dankt einem jede Abwechslung, die er von der starren Sitz- oder Stehhaltung bekommen kann. So kann man beim Telefonieren aufstehen oder mal zu einem Kollegen laufen statt ihn anzurufen. In der Freizeit hilft es, bei kurzen Wegstrecken mal das Auto stehenzulassen und zu laufen oder zwischendurch einfach eine Runde um den Block zu drehen.“ Wenn man die Schmerzen aber nicht selbst in den Griff bekommt oder sie stärker sind, rät Croonenbroeck dazu, unbedingt ärztlichen Rat einzuholen. Der Hausarzt kann entscheiden, welche Therapien eingeleitet werden müssen. Zu einer medizinischen Behandlung gehört aus Sicht der AOK auch eine Beratung, was man selbst in seinem Gesundheitsverhalten ändern kann, um die lästigen Schmerzen loszuwerden. Dies geschieht im AOK-FacharztProgramm, an dem sich im Landkreis bereits sieben Orthopäden beteiligen.

 

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news-2883 Tue, 12 Mar 2019 09:20:32 +0100 Rückenreport für den Landkreis Rottweil: Ein Viertel der Bevölkerung in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rueckenreport-fuer-den-landkreis-rottweil-ein-viertel-der-bevoelkerung-in-behandlung.html Der Landkreis Rottweil hat „Rücken“: Ein Viertel der Bevölkerung war deswegen 2017 beim Arzt. Dies geht aus dem Rückenreport der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervor, den die Krankenkasse zum Tag der Rückengesundheit am 15. März veröffentlicht hat. „Unsere Lebensweise – viel Sitzen, wenig Bewegung – verlangt dem Rücken einiges ab“, erklärt Tobias Croonenbroeck, Gesundheitsexperte bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wir müssen unserem Körper mehr Abwechslung verschaffen, sonst haben wir es über kurz oder lang im Kreuz.“ Hinzu kommen Schäden durch falsche Körperhaltung, etwa beim Tragen schwerer Gegenstände. Dies alles führt dazu, dass im Jahr 2017 19.100 AOK-Versicherte oder laut AOK-Hochrechnung rund 33.000 Personen im gesamten Landkreis mit Rückenschmerzen beim Arzt waren. Grundsätzlich sind alle Altersstufen betroffen, bei den 30- bis 34-Jährigen beispielsweise 15 Prozent. Die Häufigkeit steigt bis etwa 60 Jahre an. Bei den 60- bis 64-Jährigen waren 41 Prozent deswegen in Behandlung. Insgesamt sind Frauen deutlich häufiger wegen Rückenschmerzen beim Arzt: im Durchschnitt der vergangenen Jahre betrug der Frauenanteil an allen Rückenpatienten im Landkreis 59 Prozent.

 

Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung für die Betroffenen verursachen Rückenleiden auch wirtschaftliche Einbußen im Landkreis: „Muskel- und Skelett-Erkrankungen, also in der Mehrzahl Rückenleiden, waren im vergangenen Jahr für 21,0 Prozent aller krankheitsbedingten Fehltage in den Unternehmen verantwortlich. Damit lagen sie deutlich an der Spitze, vor psychischen Erkrankungen mit 13,7 Prozent und Atemwegserkrankungen mit 13,5 Prozent“, so Tobias Croonenbroeck, der mit seinem Team auch die Firmen in der Region beim betrieblichen Gesundheitsmanagement berät. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg schätzt den Schaden für 2018 aufgrund von Muskel- und Skeletterkrankungen durch den Ausfall an Bruttowertschöpfung im gesamten Landkreis auf rund 38 Millionen Euro.

 

Gegen Rückenschmerzen kann jeder aktiv werden, so AOK-Experte Tobias Croonenbroeck: „Der Rücken dankt einem jede Abwechslung, die er von der starren Sitz- oder Stehhaltung bekommen kann. So kann man beim Telefonieren aufstehen oder mal zu einem Kollegen laufen statt ihn anzurufen. In der Freizeit hilft es, bei kurzen Wegstrecken mal das Auto stehenzulassen und zu laufen oder zwischendurch einfach eine Runde um den Block zu drehen.“ Wenn man die Schmerzen aber nicht selbst in den Griff bekommt oder sie stärker sind, rät Croonenbroeck dazu, unbedingt ärztlichen Rat einzuholen. Der Hausarzt kann entscheiden, welche Therapien eingeleitet werden müssen. Zu einer medizinischen Behandlung gehört aus Sicht der AOK auch eine Beratung, was man selbst in seinem Gesundheitsverhalten ändern kann, um die lästigen Schmerzen loszuwerden. Dies geschieht im AOK-FacharztProgramm, an dem sich im Landkreis bereits neun Orthopäden beteiligen.

 

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news-2874 Fri, 08 Mar 2019 10:05:55 +0100 Fit und gesund in der Kita – Fortbildung für Erzieherinnen und Erzieher im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/fit-und-gesund-in-der-kita-fortbildung-fuer-erzieherinnen-und-erzieher-im-schwarzwald-baar-kreis.html Eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und das seelische Wohlbefinden sind wichtig für eine gute Gesundheit. Das trifft auch auf kleine Kinder zu. Daher lädt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten und Kitas der Region zu einer Fortbildung in Sachen Gesundheitsförderung ein. In einer zweitägigen Schulung erfahren die Teilnehmenden, wie man Drei- bis Sechsjährige im Kita-Alltag zu gesundheitsförderlichem Verhalten anregt, wie die Eltern dabei miteinbezogen werden und worauf es bei der eigenen Gesundheit als Erzieher/-in zu achten gilt. Das Gesundheitsprogramm „JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita“ wurde von der AOK gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelt.

 

Seminartermine: freitags, 29. März und 5. April, jeweils von 14 bis 19 Uhr im AOK-Gesundheitzentrum Villingen-Schwenningen, Klinikstr. 3. Weitere Auskunft und Anmeldung bei Dirk Scherer, Tel. 07461 900566-25, dirk.scherer@bw.aok.de.

 

 

 

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news-2861 Wed, 27 Feb 2019 10:53:54 +0100 Endometriose – häufige Unterleibserkrankung bei Frauen im Landkreis Tuttlingen weiter steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/endometriose-haeufige-unterleibserkrankung-bei-frauen-im-landkreis-tuttlingen-weiter-steigend.html Eine Endometriose beschert Frauen oft starke Schmerzen, ausgelöst durch Ansiedlungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Und sie gilt als eine der möglichen Ursachen für Kinderlosigkeit. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März hin. Im Landkreis Tuttlingen zählte die AOK im Jahr 2017 177 Versicherte, die wegen Endometriose in ambulanter oder stationärer Behandlung waren. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren das rund 300 Frauen – Tendenz steigend.

 

Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Schätzungen zufolge sind in diesem Alter von 100 Frauen fünf bis 15 davon betroffen. In Baden-Württemberg kletterte die Anzahl der Frauen, die wegen Endometriose medizinisch versorgt wurden, von knapp 10.800 im Jahr 2013 auf über 13.800 Versicherte im Jahr 2017. Auch im Landkreis Tuttlingen beobachtet die AOK eine Steigerung. „Seit 2013 ist die Anzahl der Betroffenen um elf Prozent gestiegen“, erklärt Melanie Rudnick, Leiterin des AOK-KundenCenters in Tuttlingen. Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen, danach sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Endometriose zu erkranken, deutlich.

 

„Endometriose wird oft erst bei der Diagnostik eines unerfüllten Kinderwunsches entdeckt“, erklärt AOK-Ärztin Sabine Knapstein. „Bei etwa jeder zweiten Frau mit Fruchtbarkeitsstörung wird eine Endometriose festgestellt“. Das Hauptsymptom sind Unterleibsschmerzen. Sie treten oft zusammen mit der Regelblutung oder während und nach dem Geschlechtsverkehr auf. Die Schmerzen werden oft krampfartig erlebt und können von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall begleitet sein. „Vor allem jungen Frauen mit starken Beschwerden fällt es dann oft schwer, ein positives Verhältnis zum eigenen Körper zu entwickeln. Das Sexualleben und damit die Lebensqualität können dadurch stark beeinträchtigt werden.“

 

Bislang lässt sich Endometriose nicht vollständig heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln, macht Knapstein Mut. Oft ist eine Behandlung möglich, die die Schmerzen lindert oder ganz verschwinden lässt. „Dies und das Wissen, dass es sich um eine gutartige Erkrankung handelt, bedeutet für die meisten Frauen eine große Entlastung“. Hormone können das Wachstum der Endometriose-Herde bremsen. Auch eine Operation ist möglich. Diese kann auch die Chance auf eine Schwangerschaft verbessern.

 

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news-2860 Wed, 27 Feb 2019 10:53:44 +0100 Endometriose – häufige Unterleibserkrankung bei Frauen im Schwarzwald-Baar-Kreis weiter steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/endometriose-haeufige-unterleibserkrankung-bei-frauen-im-schwarzwald-baar-kreis-weiter-steigend.html Eine Endometriose beschert Frauen oft starke Schmerzen, ausgelöst durch Ansiedlungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März hin. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März hin. Und sie gilt als eine der möglichen Ursachen für Kinderlosigkeit. Im Schwarzwald-Baar-Kreis zählte die AOK im Jahr 2017 220 Versicherte, die wegen Endometriose in ambulanter oder stationärer Behandlung waren. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren das rund 480 Frauen – Tendenz steigend.

 

Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Schätzungen zufolge sind in diesem Alter von 100 Frauen fünf bis 15 davon betroffen. In Baden-Württemberg kletterte die Anzahl der Frauen, die wegen Endometriose medizinisch versorgt wurden, von knapp 10.800 im Jahr 2013 auf über 13.800 Versicherte im Jahr 2017. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis beobachtet die AOK eine deutliche Steigerung. „Seit 2013 ist die Anzahl der Betroffenen um sechs Prozent pro Jahr gestiegen“, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen, danach sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Endometriose zu erkranken, deutlich.

 

„Endometriose wird oft erst bei der Diagnostik eines unerfüllten Kinderwunsches entdeckt“, erklärt AOK-Ärztin Sabine Knapstein. „Bei etwa jeder zweiten Frau mit Fruchtbarkeitsstörung wird eine Endometriose festgestellt“. Das Hauptsymptom sind Unterleibsschmerzen. Sie treten oft zusammen mit der Regelblutung oder während und nach dem Geschlechtsverkehr auf. Die Schmerzen werden oft krampfartig erlebt und können von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall begleitet sein. „Vor allem jungen Frauen mit starken Beschwerden fällt es dann oft schwer, ein positives Verhältnis zum eigenen Körper zu entwickeln. Das Sexualleben und damit die Lebensqualität können dadurch stark beeinträchtigt werden.“

 

Bislang lässt sich Endometriose nicht vollständig heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln, macht Knapstein Mut. Oft ist eine Behandlung möglich, die die Schmerzen lindert oder ganz verschwinden lässt. „Dies und das Wissen, dass es sich um eine gutartige Erkrankung handelt, bedeutet für die meisten Frauen eine große Entlastung“. Hormone können das Wachstum der Endometriose-Herde bremsen. Auch eine Operation ist möglich. Diese kann auch die Chance auf eine Schwangerschaft verbessern.

 

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news-2859 Wed, 27 Feb 2019 10:53:34 +0100 Endometriose – häufige Unterleibserkrankung bei Frauen im Landkreis Rottweil weiter steigend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/endometriose-haeufige-unterleibserkrankung-bei-frauen-im-landkreis-rottweil-weiter-steigend.html Eine Endometriose beschert Frauen oft starke Schmerzen, ausgelöst durch Ansiedlungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Und sie gilt als eine der möglichen Ursachen für Kinderlosigkeit. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März hin. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März hin. Im Landkreis Rottweil zählte die AOK im Jahr 2017 171 Versicherte, die wegen Endometriose in ambulanter oder stationärer Behandlung waren. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Landkreis waren das rund 300 Frauen – Tendenz steigend.

 

Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Schätzungen zufolge sind in diesem Alter von 100 Frauen fünf bis 15 davon betroffen. In Baden-Württemberg kletterte die Anzahl der Frauen, die wegen Endometriose medizinisch versorgt wurden, von knapp 10.800 im Jahr 2013 auf über 13.800 Versicherte im Jahr 2017. Auch im Landkreis Rottweil beobachtet die AOK eine deutliche Steigerung. „Seit 2013 ist die Anzahl der Betroffenen um sieben Prozent pro Jahr gestiegen“, erklärt Mirjam Botta, Leiterin AOK-KundenCenters in Schramberg. Frauen zwischen 35 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen, danach sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Endometriose zu erkranken, deutlich.

 

„Endometriose wird oft erst bei der Diagnostik eines unerfüllten Kinderwunsches entdeckt“, erklärt AOK-Ärztin Sabine Knapstein. „Bei etwa jeder zweiten Frau mit Fruchtbarkeitsstörung wird eine Endometriose festgestellt“. Das Hauptsymptom sind Unterleibsschmerzen. Sie treten oft zusammen mit der Regelblutung oder während und nach dem Geschlechtsverkehr auf. Die Schmerzen werden oft krampfartig erlebt und können von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall begleitet sein. „Vor allem jungen Frauen mit starken Beschwerden fällt es dann oft schwer, ein positives Verhältnis zum eigenen Körper zu entwickeln. Das Sexualleben und damit die Lebensqualität können dadurch stark beeinträchtigt werden.“

 

Bislang lässt sich Endometriose nicht vollständig heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln, macht Knapstein Mut. Oft ist eine Behandlung möglich, die die Schmerzen lindert oder ganz verschwinden lässt. „Dies und das Wissen, dass es sich um eine gutartige Erkrankung handelt, bedeutet für die meisten Frauen eine große Entlastung“. Hormone können das Wachstum der Endometriose-Herde bremsen. Auch eine Operation ist möglich. Diese kann auch die Chance auf eine Schwangerschaft verbessern.

 

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news-2804 Mon, 21 Jan 2019 10:13:12 +0100 Krankenstand in der Region 2018 bei 4,8 Prozent https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/krankenstand-in-der-region-2018-bei-48-prozent.html Der Krankenstand in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg betrug 2018 nach aktuellen Zahlen der AOK 4,8 Prozent. Damit liegt der Krankenstand deutlich unter dem Schnitt Baden-Württembergs. Denn im Land waren die Beschäftigten durchschnittlich an 5,1 Prozent der Tage im Jahr krankgeschrieben. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg verzeichnete 2018 pro Mitglied 17,5 Fehltage (Baden-Württemberg: 18,6 Fehltage). Gegenüber dem Vorjahr ist der Krankenstand in der Region unverändert geblieben.

 

„Besonders häufig sind in den Wintermonaten Erkrankungen des Atmungssystems, vor allem Erkältungen“, sagt Christoph Knapik, Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Diese sind der Hauptgrund für eine Krankschreibung.“ Berücksichtigt man die Dauer der Krankschreibung, verursachen sie mit einem Anteil von 13,7 Prozent immer noch die zweitmeisten Fehltage. Nur Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sind mit 21,0 Prozent für noch mehr Fehltage verantwortlich, da diese Erkrankungen meist länger dauern. Auf Platz drei liegen mit 12,7 Prozent psychische Störungen.

 

„Ein Tipp fürs Büro, genauso wie für die eigene Wohnung: regelmäßig durchlüften. Das befördert Viren heraus und frische Luft hinein. So wird auch die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht. Denn trockene Heizungsluft reizt die Schleimhäute. Diese nehmen dann Erreger schneller auf“, erklärt Christoph Knapik.

 

 

 

Anmerkung für die Redaktionen:

 

Der Analyse liegen die Daten von rund 140.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis zugrunde.

 

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news-2765 Wed, 26 Dec 2018 11:13:52 +0100 17.000 Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis wegen starken Übergewichts in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/17000-menschen-im-schwarzwald-baar-kreis-wegen-starken-uebergewichts-in-behandlung.html Laut Robert Koch-Institut sind in Deutschland etwa 24 Prozent aller Männer und Frauen stark übergewichtig. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis ist Übergewicht und Adipositas weit verbreitet. Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren 2017 im Landkreis rund 7.800 AOK-Versicherte wegen Adipositas in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das knapp 17.000 Menschen oder acht Prozent der Bevölkerung. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer von Personen, die noch nicht in Behandlung sind.

 

Übergewicht ist weit verbreitet. Da ist es kein Wunder, dass nach der kalorienreichen Weihnachtszeit sich viele als Vorsatz für das neue Jahr vornehmen, die Pfunde purzeln zu lassen. Aber: „Das Abnehmen selbst ist oft kein allzu großes Problem“, sagt Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. „Die eigentliche Herausforderung ist, das angestrebte Gewicht dauerhaft zu halten. Wenn man die Risikofaktoren für Übergewicht kennt, kann man seinen Lebensstil aber gezielt ändern.“ Für Übergewicht gebe es im Wesentlichen zwei Gründe: „Wir nehmen schlichtweg mehr Energie zu uns, als wir verbrauchen. Denn wir arbeiten im Sitzen, wir fahren im Sitzen zur Arbeit, wir verbringen den Großteil unserer Freizeit sitzend. Harte körperliche Arbeit oder lange Strecken mit Muskelkraft zurückzulegen ist heute nicht mehr gefordert.“

 

Grund Nummer zwei: „Nahrungsmittel sind quasi unbegrenzt verfügbar und enthalten oft zu viel Zucker.“ Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK greifen 23 Prozent der Baden-Württemberger fast täglich zu Süßigkeiten und weitere 27 Prozent naschen drei- bis fünfmal pro Woche. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, als Erwachsener nicht mehr als maximal 50 Gramm freien Zucker zu sich zu nehmen. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person – oft versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen.

 

„Bei starkem Übergewicht, insbesondere Adipositas können noch weitere Ursachen hinzukommen“, meint AOK-Expertin Lydia Fries-Spöcker. Von starkem Übergewicht oder Adipositas spricht man, wenn der Körper-Massen-Index, kurz BMI, über 30 liegt. Die Anzahl der Personen, die deswegen in Behandlung waren, ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen, nämlich um durchschnittlich gut drei Prozent jährlich. Erstmal ist 2017 ein Rückgang zu verzeichnen – um fast vier Prozent. Allerdings sei es laut AOK zu früh, dies als nachhaltige Trendumkehr zu bewerten. Im Schwarzwald-Baar-Kreis sind 60 Prozent der betroffenen Frauen.

 

„Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, wenn man es nicht schafft, Übergewicht loszuwerden“, empfiehlt die Diplom-Oecotrophologin. Auch die AOK unterstütze auf dem Weg zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung, etwa mit Gesundheitskursen.

 

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news-2764 Wed, 26 Dec 2018 11:05:48 +0100 12.000 Menschen im Landkreis Tuttlingen wegen starken Übergewichts in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/12000-menschen-im-landkreis-tuttlingen-wegen-starken-uebergewichts-in-behandlung.html Laut Robert Koch-Institut sind in Deutschland etwa 24 Prozent aller Männer und Frauen stark übergewichtig. Auch im Landkreis Tuttlingen ist Übergewicht und Adipositas weit verbreitet. Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren 2017 im Landkreis rund 7.240 AOK-Versicherte wegen Adipositas in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das gut 12.000 Menschen oder neun Prozent der Bevölkerung. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer von Personen, die noch nicht in Behandlung sind.

 

Übergewicht ist weit verbreitet. Da ist es kein Wunder, dass nach der kalorienreichen Weihnachtszeit sich viele als Vorsatz für das neue Jahr vornehmen, die Pfunde purzeln zu lassen. Aber: „Das Abnehmen selbst ist oft kein allzu großes Problem“, sagt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin im AOK-Gesundheitszentrum Tuttlingen. „Die eigentliche Herausforderung ist, das angestrebte Gewicht dauerhaft zu halten. Wenn man die Risikofaktoren für Übergewicht kennt, kann man seinen Lebensstil aber gezielt ändern.“ Für Übergewicht gebe es im Wesentlichen zwei Gründe: „Wir nehmen schlichtweg mehr Energie zu uns, als wir verbrauchen. Denn wir arbeiten im Sitzen, wir fahren im Sitzen zur Arbeit, wir verbringen den Großteil unserer Freizeit sitzend. Harte körperliche Arbeit oder lange Strecken mit Muskelkraft zurückzulegen ist heute nicht mehr gefordert.“

 

Grund Nummer zwei: „Nahrungsmittel sind quasi unbegrenzt verfügbar und enthalten oft zu viel Zucker.“ Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK greifen 23 Prozent der Baden-Württemberger fast täglich zu Süßigkeiten und weitere 27 Prozent naschen drei- bis fünfmal pro Woche. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, als Erwachsener nicht mehr als maximal 50 Gramm freien Zucker zu sich zu nehmen. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person – oft versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen.

 

„Bei starkem Übergewicht, insbesondere Adipositas können noch weitere Ursachen hinzukommen“, meint AOK-Expertin Heidrun Zeller-Thorn. Von starkem Übergewicht oder Adipositas spricht man, wenn der Körper-Massen-Index, kurz BMI, über 30 liegt. Die Anzahl der Personen, die deswegen in Behandlung waren, ist in den vergangenen Jahren konstant kräftig gestiegen, nämlich um durchschnittlich fünf Prozent jährlich. Erstmal ist 2017 ein leichter Rückgang zu verzeichnen – um ein Prozent. Allerdings sei es laut AOK zu früh, dies als nachhaltige Trendumkehr zu bewerten. Im Landkreis Tuttlingen sind 58 Prozent der betroffenen Frauen.

 

„Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, wenn man es nicht schafft, Übergewicht loszuwerden“, empfiehlt Heidrun Zeller-Thorn. Auch die AOK unterstütze auf dem Weg zu einer dauerhaften Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung, etwa mit Gesundheitskursen.

 

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news-2763 Wed, 26 Dec 2018 10:54:14 +0100 12.000 Menschen im Landkreis Rottweil wegen starken Übergewichts in Behandlung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/12000-menschen-im-landkreis-rottweil-wegen-starken-uebergewichts-in-behandlung.html Laut Robert Koch-Institut sind in Deutschland etwa 24 Prozent aller Männer und Frauen stark übergewichtig. Auch im Landkreis Rottweil ist Übergewicht und Adipositas weit verbreitet. Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren 2017 im Landkreis 6.830 AOK-Versicherte wegen Adipositas in Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung im Kreis waren das knapp 12.000 Menschen oder fast neun Prozent der Bevölkerung. Hinzu komme laut AOK eine hohe Dunkelziffer von Personen, die noch nicht in Behandlung sind.

 

Übergewicht ist weit verbreitet. Da ist  es kein Wunder, dass nach der kalorienreichen Weihnachtszeit sich viele als Vorsatz für das neue Jahr vornehmen, die Pfunde purzeln zu lassen. Aber: „Das Abnehmen selbst ist oft kein allzu großes Problem“, sagt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg im Landkreis Rottweil. „Die eigentliche Herausforderung ist, das angestrebte Gewicht dauerhaft zu halten. Wenn man die Risikofaktoren für Übergewicht kennt, kann man seinen Lebensstil aber gezielt ändern.“ Für Übergewicht gebe es im Wesentlichen zwei Gründe: „Wir nehmen schlichtweg mehr Energie zu uns, als wir verbrauchen. Denn wir arbeiten im Sitzen, wir fahren im Sitzen zur Arbeit, wir verbringen den Großteil unserer Freizeit sitzend. Harte körperliche Arbeit oder lange Strecken mit Muskelkraft zurückzulegen ist heute nicht mehr gefordert.“

 

Grund Nummer zwei: „Nahrungsmittel sind quasi unbegrenzt verfügbar und enthalten oft zu viel Zucker.“ Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK greifen 23 Prozent der Baden-Württemberger fast täglich zu Süßigkeiten und weitere 27 Prozent naschen drei- bis fünfmal pro Woche. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, als Erwachsener nicht mehr als maximal 50 Gramm freien Zucker zu sich zu nehmen. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person – oft versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Tiefkühlpizza, Säften oder Saucen.

 

„Bei starkem Übergewicht, insbesondere Adipositas können noch weitere Ursachen hinzukommen“, meint AOK-Expertin Heidrun Zeller-Thorn. Von starkem Übergewicht oder Adipositas spricht man, wenn der Körper-Massen-Index, kurz BMI, über 30 liegt. Die Anzahl der Personen, die deswegen in Behandlung waren, ist in den vergangenen Jahren konstant gestiegen, nämlich um durchschnittlich drei Prozent jährlich. Erstmal ist 2017 ein Rückgang zu verzeichnen – um vier Prozent. Allerdings sei es laut AOK zu früh, dies als nachhaltige Trendumkehr zu bewerten. Im Landkreis Rottweil sind 60 Prozent der betroffenen Frauen.

 

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news-2762 Fri, 21 Dec 2018 12:11:13 +0100 AOK-Bezirksrat zu telemedizinischem Pilotprojekt in der Region – Beitragssatz wird gesenkt – Neuer Versichertenhöchststand https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bezirksrat-zu-telemedizinischem-pilotprojekt-in-der-region-beitragssatz-wird-gesenkt-neuer-v.html Zwei Themen bestimmten die Tagesordnung in der Sitzung des AOK-Bezirksrats: zum einen die aktuelle Entwicklung der Versichertenzahl, zum anderen TeleDerm. Über dieses telemedizinische Projekt informierte sich das Selbstverwaltungsgremium der AOK. „Ich setze jetzt das digitale Auflichtmikroskop auf Ihren Oberarm“, sagt Simon Beuerle zu Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender des AOK-Bezirksrats von der Versichertenseite. „Damit erstelle ich jetzt ein hochauflösendes Bild, das direkt in die Programmsoftware eingebunden wird.“ Simon Beuerle arbeitet bei der AOK Baden-Württemberg im Referat Versorgungsprojekte eHealth mit und erläutert den Bezirksratsmitgliedern, welche Vorteile die telemedizinische Anwendung TeleDerm für die Versicherten hat.

 

Die Patienten können zunächst zum Hausarzt gehen, wenn sie ihre Haut auf Erkrankungen untersuchen lassen möchten, so Simon Beuerle. Bei einem unklaren Befund kann der Hausarzt einen Dermatologen per Telekonzil um eine Einschätzung bitten. „Die Idee ist sehr überzeugend“, meint Oliver Böhme. „Wir statten dadurch den Hausarzt mit den neusten Möglichkeiten aus, damit er seine Funktion als erste Anlaufstelle im Gesundheitswesen effizient wahrnehmen kann.“ Außerdem könne so gerade in ländlichen Regionen ein zeitnaher Zugang zur hautärztlichen Versorgung sichergestellt werden.

 

AOK-Experte Simon Beuerle erklärt, wie es weitergeht: „Das Bild kann nun mit weiteren Diagnosedaten von der Praxis verschlüsselt zum angeschlossenen Hautarzt geschickt werden. Innerhalb von 48 Stunden entscheidet der Dermatologe, ob er Entwarnung gibt oder eine fachärztliche Untersuchung notwendig ist.“ Der Hausarzt empfiehlt dann dem Patienten, wie es weitergeht.

 

Wie Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, erklärt, beteiligen sich rund 50 Hausarztpraxen in den Landkreisen Calw, Böblingen, Zollern-Alb und Rottweil im Rahmen der Hausarztzentrierten Versorgung der AOK an dem Vorhaben. Das Telemedizin-Pilotprojekt, das die AOK gemeinsam mit dem Uniklinikum Tübingen durchführt, werde im kommenden Jahr wissenschaftlich evaluiert.

 

Roland Eckhardt, alternierender Bezirksratsvorsitzender auf Arbeitgeberseite, gab in der Bezirksratssitzung außerdem die aktuelle Versichertenentwicklung bekannt: „Es sind erstmals über 260.000 Menschen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei der AOK versichert. Dieser neue Höchststand ergibt sich aus unserer Strategie, konsequent auf Servicequalität und innovative Leistungen zu setzen.“

 

Ab dem 1. Januar 2019 gilt zudem ein neuer, niedrigerer Beitragssatz für die AOK-Versicherten, die rund 53 Prozent der Bevölkerung in der Region ausmachen. Eckhardt: „Wir senken den Beitragssatz um 0,1 Prozentpunkte auf dann 15,5 Prozent. Dadurch entlasten wir die Beitragszahler allein in der Region im nächsten Jahr um über 5 Millionen Euro.“ Außerdem verbessere die AOK die Versorgung ihrer Versicherten mit zusätzlichen Leistungen. Beispielsweise schafft die AOK Baden-Württemberg für ihre Versicherten mit Pflegegrad 1 einen Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung für zwölf Wochen – eine Leistung, die keine andere gesetzliche Krankenkasse in Deutschland bietet.

 

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news-2678 Wed, 21 Nov 2018 11:37:01 +0100 10 Jahre Hausarztzentrierte Versorgung im Landkreis Rottweil - Ärzte und AOK ziehen eine positive Bilanz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/10-jahre-hausarztzentrierte-versorgung-im-landkreis-rottweil-aerzte-und-aok-ziehen-eine-positive-bi.html Vor zehn Jahren wurde von den Arztzusammenschlüssen Hausärzteverband und MEDI-Verbund sowie der AOK Baden-Württemberg der bundesweit erste Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) eingeführt. Damit wurde der Hausarzt als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem etabliert. Landesweit nehmen 1,6 Millionen AOK-Versicherte am Hausärztevertrag teil. Auf Medizinerseite sind rund 5.000 Hausärzte inklusive Kinder- und Jugendärzte sowie knapp 2.500 Fachärzte aktiv. „Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist es gelungen, die hausarztzentrierte Versorgung als alternative Regelversorgung im Landkreis zu verankern“, stellt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Schwarzwald-Baar-Heuberg, fest. „Mit dem Hausärztevertrag wurde erfolgreich ein neuer Weg beschritten, der die ambulante Versorgung vor Ort nachhaltig stärkt“, unterstreicht Markus Common, Hausarzt in Hüfingen und Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg.

 

Im Landkreis Rottweil nutzen die HZV 30.300 AOK-Versicherte, die sich an 54 Hausärzte wenden können. Hinzu kommen 29 Fachärzte der Bereiche Kardiologie, Gastroenterologie, Psychiatrie/Neurologie/ Psychotherapie, Orthopädie, Urologie und Diabetologie. „Der Anteil von fast zwei Dritteln aktiven HZV-Ärzten in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist mit Abstand Spitze im Regierungsbezirk Freiburg. Gleiches gilt für die Teilnahmequote von über 40 Prozent unserer Versicherten“ so AOK-Chef Klaus Herrmann. Die Gruppe der über 50-Jährigen stellten überdies die Mehrzahl der eingeschriebenen HZV-Versicherten dar. Die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung kämen damit vor allem denen zu Gute, die diese besonders benötigten.

 

„Durch die Hausarztzentrierte Versorgung werde ich als Allgemeinmediziner gestärkt“, betont Markus Common. Als qualifizierter „Rundum-Versorger“ vor Ort behandle er nicht nur alle Patienten, sondern stehe als Koordinator auch im engen Austausch mit den behandelnden Fachärzten. „Ich habe so zum Nutzen meiner Patienten den Überblick und steuere damit die Behandlung“, erklärt Common. Dadurch werde die Fehlmedikation sowie unnötige und belastende Doppeluntersuchungen vermieden. Außerdem seien die im HZV-Vertrag vorgesehenen engmaschigen Betreuungsmodule für die Gesundheit chronisch erkrankter Personen bedeutsam.

 

Diese Feststellung belegen die im Oktober veröffentlichte Evaluationen der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg. Beispielsweise weisen HZV-Patienten mit koronaren Herzerkrankungen pro Jahr 1.900 weniger Krankenhausaufenthalte auf. Bei Diabetikern sind deutlich weniger schwerwiegende Komplikationen zu beobachten. Im Untersuchungszeitraum von sechs Jahren wurden ca. 4.000 schwerwiegende Komplikationen wie Amputation, Dialyse, Erblindung, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der HZV-Gruppe vermieden. Bei Betrachtung des Fünf-Jahres-Zeitraums 2012 bis 2016 zeigt sich für Professor Joachim Szecsenyi von der Uni Heidelberg, dass das Risiko zu versterben in der HZV geringer ist als in der Regelversorgung. Das zugrundeliegende statistische Überlebenszeitmodell weist eine Zahl von knapp 1.700 verhinderten Todesfällen in der HZV aus.

 

Auch die Ärzte profitieren. „Die leistungsgerechte Honorierung in festen Eurobeträgen ohne Budgetierung sichert die wirtschaftliche Zukunft unserer Praxen und bietet Planungssicherheit für Investitionen und laufende Kosten“, sagt Hausarzt Markus Common. Und mit der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis - der VERAH- steht die HZV für moderne, teamorientierte Praxisstrukturen. Denn die VERAH entlastet die Mediziner etwa bei der Versorgung der älteren und multimorbiden Patienten. Sie führt Hausbesuche durch und übernimmt medizinische Tätigkeiten, die nicht zwingend vom Arzt erbracht werden müssen. „HZV-Praxen sind“, so Common, „für die Übernahme durch den ärztlichen Nachwuchs erheblich attraktiver und damit auch ein Mittel gegen den Hausärztemangel im ländlichen Raum.“

 

Die HZV entwickelt sich im Übrigen weiter: Mit Nephrologie, Pulmologie und HNO wird die alternative Regelversorgung auf der Facharztschiene im kommenden Jahr erweitert. Außerdem werden die durch den HZV vernetzten Haus- und Fachärzte zunächst mit drei IT-Anwendungen im ersten Quartal 2019 sukzessive digitale Strukturen aufbauen. Der elektronische Arztbrief wird erstmals klar definierte Informationen bei Überweisung und Rücküberweisung strukturiert und damit digital verarbeitbar in Echtzeit zur Verfügung stellen. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (E-AU) vereinfacht und beschleunigt die Verarbeitung, so dass zum Beispiel Krankengeld noch schneller an die langzeiterkrankten Versicherten überwiesen werden kann. Das elektronische Medikationsdossier (Hauskomet) zeigt allen an der Behandlung beteiligten und an der Vernetzung mitwirkenden Praxen die medikamentöse Therapie an, Änderungen oder Ergänzungen von Fachärzten würden angezeigt und protokolliert.

 

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news-2677 Wed, 21 Nov 2018 11:14:49 +0100 10 Jahre Hausarztzentrierte Versorgung im Landkreis Tuttlingen - Ärzte und AOK ziehen eine positive Bilanz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/10-jahre-hausarztzentrierte-versorgung-im-landkreis-tuttlingen-aerzte-und-aok-ziehen-eine-positive.html Vor zehn Jahren wurde von den Arztzusammenschlüssen Hausärzteverband und MEDI-Verbund sowie der AOK Baden-Württemberg der bundesweit erste Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) eingeführt. Damit wurde der Hausarzt als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem etabliert. Landesweit nehmen 1,6 Millionen AOK-Versicherte am Hausärztevertrag teil. Auf Medizinerseite sind rund 5.000 Hausärzte inklusive Kinder- und Jugendärzte sowie knapp 2.500 Fachärzte aktiv. „Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist es gelungen, die hausarztzentrierte Versorgung als alternative Regelversorgung im Landkreis zu verankern“, stellt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Schwarzwald-Baar-Heuberg, fest. „Mit dem Hausärztevertrag wurde erfolgreich ein neuer Weg beschritten, der die ambulante Versorgung vor Ort nachhaltig stärkt“, unterstreicht Markus Common, Hausarzt in Hüfingen und Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg.

 

Im Landkreis Tuttlingen nutzen die HZV 38.600 AOK-Versicherte, die sich an über 50 Hausärzte wenden können. Hinzu kommen 23 Fachärzte der Bereiche Kardiologie, Gastroenterologie, Psychiatrie/Neurologie/ Psychotherapie, Orthopädie, Urologie und Diabetologie. „Der Anteil von fast zwei Dritteln aktiven HZV-Ärzten in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist mit Abstand Spitze im Regierungsbezirk Freiburg. Gleiches gilt für die Teilnahmequote von über 40 Prozent unserer Versicherten“ so AOK-Chef Klaus Herrmann. Die Gruppe der über 50-Jährigen stellten überdies die Mehrzahl der eingeschriebenen HZV-Versicherten dar. Die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung kämen damit vor allem denen zu Gute, die diese besonders benötigten.

 

„Durch die Hausarztzentrierte Versorgung werde ich als Allgemeinmediziner gestärkt“, betont Markus Common. Als qualifizierter „Rundum-Versorger“ vor Ort behandle er nicht nur alle Patienten, sondern stehe als Koordinator auch im engen Austausch mit den behandelnden Fachärzten. „Ich habe so zum Nutzen meiner Patienten den Überblick und steuere damit die Behandlung“, erklärt Common. Dadurch werde die Fehlmedikation sowie unnötige und belastende Doppeluntersuchungen vermieden. Außerdem seien die im HZV-Vertrag vorgesehenen engmaschigen Betreuungsmodule für die Gesundheit chronisch erkrankter Personen bedeutsam.

 

Diese Feststellung belegen die im Oktober veröffentlichte Evaluationen der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg. Beispielsweise weisen HZV-Patienten mit koronaren Herzerkrankungen pro Jahr 1.900 weniger Krankenhausaufenthalte auf. Bei Diabetikern sind deutlich weniger schwerwiegende Komplikationen zu beobachten. Im Untersuchungszeitraum von sechs Jahren wurden ca. 4.000 schwerwiegende Komplikationen wie Amputation, Dialyse, Erblindung, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der HZV-Gruppe vermieden. Bei Betrachtung des Fünf-Jahres-Zeitraums 2012 bis 2016 zeigt sich für Professor Joachim Szecsenyi von der Uni Heidelberg, dass das Risiko zu versterben in der HZV geringer ist als in der Regelversorgung. Das zugrundeliegende statistische Überlebenszeitmodell weist eine Zahl von knapp 1.700 verhinderten Todesfällen in der HZV aus.

 

Auch die Ärzte profitieren. „Die leistungsgerechte Honorierung in festen Eurobeträgen ohne Budgetierung sichert die wirtschaftliche Zukunft unserer Praxen und bietet Planungssicherheit für Investitionen und laufende Kosten“, sagt Hausarzt Markus Common. Und mit der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis - der VERAH- steht die HZV für moderne, teamorientierte Praxisstrukturen. Denn die VERAH entlastet die Mediziner etwa bei der Versorgung der älteren und multimorbiden Patienten. Sie führt Hausbesuche durch und übernimmt medizinische Tätigkeiten, die nicht zwingend vom Arzt erbracht werden müssen. „HZV-Praxen sind“, so Common, „für die Übernahme durch den ärztlichen Nachwuchs erheblich attraktiver und damit auch ein Mittel gegen den Hausärztemangel im ländlichen Raum.“

 

Die HZV entwickelt sich im Übrigen weiter: Mit Nephrologie, Pulmologie und HNO wird die alternative Regelversorgung auf der Facharztschiene im kommenden Jahr erweitert. Außerdem werden die durch den HZV vernetzten Haus- und Fachärzte zunächst mit drei IT-Anwendungen im ersten Quartal 2019 sukzessive digitale Strukturen aufbauen. Der elektronische Arztbrief wird erstmals klar definierte Informationen bei Überweisung und Rücküberweisung strukturiert und damit digital verarbeitbar in Echtzeit zur Verfügung stellen. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (E-AU) vereinfacht und beschleunigt die Verarbeitung, so dass zum Beispiel Krankengeld noch schneller an die langzeiterkrankten Versicherten überwiesen werden kann. Das elektronische Medikationsdossier (Hauskomet) zeigt allen an der Behandlung beteiligten und an der Vernetzung mitwirkenden Praxen die medikamentöse Therapie an, Änderungen oder Ergänzungen von Fachärzten würden angezeigt und protokolliert.

 

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news-2676 Wed, 21 Nov 2018 10:47:55 +0100 10 Jahre Hausarztzentrierte Versorgung im Schwarzwald-Baar-Kreis - Ärzte und AOK ziehen eine positive Bilanz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/10-jahre-hausarztzentrierte-versorgung-im-schwarzwald-baar-kreis-aerzte-und-aok-ziehen-eine-positiv.html Vor zehn Jahren wurde von den Arztzusammenschlüssen Hausärzteverband und MEDI-Verbund sowie der AOK Baden-Württemberg der bundesweit erste Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) eingeführt. Damit wurde der Hausarzt als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem etabliert. Landesweit nehmen 1,6 Millionen AOK-Versicherte am Hausärztevertrag teil. Auf Medizinerseite sind rund 5.000 Hausärzte inklusive Kinder- und Jugendärzte sowie knapp 2.500 Fachärzte aktiv. „Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist es gelungen, die hausarztzentrierte Versorgung als alternative Regelversorgung im Landkreis zu verankern“, stellt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Bezirksdirektion Schwarzwald-Baar-Heuberg, fest. „Mit dem Hausärztevertrag wurde erfolgreich ein neuer Weg beschritten, der die ambulante Versorgung vor Ort nachhaltig stärkt“, unterstreicht Markus Common, Hausarzt in Hüfingen und Vorstandsmitglied des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg.

 

Im Schwarzwald-Baar-Kreis nutzen die HZV 33.500 AOK-Versicherte, die sich an über 70 Hausärzte wenden können. Hinzu kommen 34 Fachärzte der Bereiche Kardiologie, Gastroenterologie, Psychiatrie/Neurologie/ Psychotherapie, Orthopädie, Urologie und Diabetologie. „Der Anteil von fast zwei Dritteln aktiven HZV-Ärzten in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist mit Abstand Spitze im Regierungsbezirk Freiburg. Gleiches gilt für die Teilnahmequote von über 40 Prozent unserer Versicherten“ so AOK-Chef Klaus Herrmann. Die Gruppe der über 50-Jährigen stellten überdies die Mehrzahl der eingeschriebenen HZV-Versicherten dar. Die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung kämen damit vor allem denen zu Gute, die diese besonders benötigten.

 

„Durch die Hausarztzentrierte Versorgung werde ich als Allgemeinmediziner gestärkt“, betont Markus Common. Als qualifizierter „Rundum-Versorger“ vor Ort behandle er nicht nur alle Patienten, sondern stehe als Koordinator auch im engen Austausch mit den behandelnden Fachärzten. „Ich habe so zum Nutzen meiner Patienten den Überblick und steuere damit die Behandlung“, erklärt Common. Dadurch werde die Fehlmedikation sowie unnötige und belastende Doppeluntersuchungen vermieden. Außerdem seien die im HZV-Vertrag vorgesehenen engmaschigen Betreuungsmodule für die Gesundheit chronisch erkrankter Personen bedeutsam.

 

Diese Feststellung belegen die im Oktober veröffentlichte Evaluationen der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg. Beispielsweise weisen HZV-Patienten mit koronaren Herzerkrankungen pro Jahr 1.900 weniger Krankenhausaufenthalte auf. Bei Diabetikern sind deutlich weniger schwerwiegende Komplikationen zu beobachten. Im Untersuchungszeitraum von sechs Jahren wurden ca. 4.000 schwerwiegende Komplikationen wie Amputation, Dialyse, Erblindung, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der HZV-Gruppe vermieden. Bei Betrachtung des Fünf-Jahres-Zeitraums 2012 bis 2016 zeigt sich für Professor Joachim Szecsenyi von der Uni Heidelberg, dass das Risiko zu versterben in der HZV geringer ist als in der Regelversorgung. Das zugrundeliegende statistische Überlebenszeitmodell weist eine Zahl von knapp 1.700 verhinderten Todesfällen in der HZV aus.

 

Auch die Ärzte profitieren. „Die leistungsgerechte Honorierung in festen Eurobeträgen ohne Budgetierung sichert die wirtschaftliche Zukunft unserer Praxen und bietet Planungssicherheit für Investitionen und laufende Kosten“, sagt Hausarzt Markus Common. Und mit der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis - der VERAH- steht die HZV für moderne, teamorientierte Praxisstrukturen. Denn die VERAH entlastet die Mediziner etwa bei der Versorgung der älteren und multimorbiden Patienten. Sie führt Hausbesuche durch und übernimmt medizinische Tätigkeiten, die nicht zwingend vom Arzt erbracht werden müssen. „HZV-Praxen sind“, so Common, „für die Übernahme durch den ärztlichen Nachwuchs erheblich attraktiver und damit auch ein Mittel gegen den Hausärztemangel im ländlichen Raum.“

 

Die HZV entwickelt sich im Übrigen weiter: Mit Nephrologie, Pulmologie und HNO wird die alternative Regelversorgung auf der Facharztschiene im kommenden Jahr erweitert. Außerdem werden die durch den HZV vernetzten Haus- und Fachärzte zunächst mit drei IT-Anwendungen im ersten Quartal 2019 sukzessive digitale Strukturen aufbauen. Der elektronische Arztbrief wird erstmals klar definierte Informationen bei Überweisung und Rücküberweisung strukturiert und damit digital verarbeitbar in Echtzeit zur Verfügung stellen. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (E-AU) vereinfacht und beschleunigt die Verarbeitung, so dass zum Beispiel Krankengeld noch schneller an die langzeiterkrankten Versicherten überwiesen werden kann. Das elektronische Medikationsdossier (Hauskomet) zeigt allen an der Behandlung beteiligten und an der Vernetzung mitwirkenden Praxen die medikamentöse Therapie an, Änderungen oder Ergänzungen von Fachärzten würden angezeigt und protokolliert.

 

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news-2639 Fri, 16 Nov 2018 10:04:25 +0100 Vorlesetag im Katholischen Kindergarten Zimmern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/vorlesetag-im-katholischen-kindergarten-zimmern.html Am Freitag, 16. November, stand der bundesweite Vorlesetag unter dem Zeichen: Natur und Umwelt. Über 160.000 Vorleserinnen und Vorleser nahmen in ganz Deutschland daran teil. Darunter waren auch Mitarbeiter der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg – von Führungskräften bis zum Azubi –, um Kindergartenkinder für das Vorlesen zu begeistern. Im Katholischen Kindergarten, Am Adolph-Kolping-Platz Zimmern, las Hans-Joachim Pieronczyk, AOK-KundenCenterleiter in Rottweil, gemeinsam mit der Auszubildenden Annika Rieder aus dem Buch „Tierisch was los bei Paul & Papa“ vor. In dem Buch steht der Umgang mit Tieren und der Natur im Vordergrund. Paul hat allerhand Fragen an seinen Papa. Warum zum Beispiel wird es den Fischen im Wasser eigentlich nie kalt? Papa hat natürlich eine Antwort parat. Bei vielen anderen spannenden Fragen kommen die beiden gemeinsam der Lösung auf die Spur.

 

„Das Vorlesen ist gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit von großer Bedeutung. Sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen, bindet und schafft Geborgenheit zwischen Eltern und Kind. Kinder tauchen in ihrer Fantasie in Geschichtenwelten ein und kommen zur Ruhe.

 

Sie hören den Worten des Erwachsenen bewusst zu, teilen sich mit – erweitern ihren Wortschatz“, so Janine Maier, Kindergartenleiterin.

 

Rund 50 Kinder lauschten aufmerksam der Geschichte. „Die Kinder waren toll bei der Sache“, so Vorleser Hans-Joachim Pieronczyk, „wir unterstützen den Vorlesetag um die Kinder so früh wie möglich ans Lesen heranzuführen. Eltern können das zusätzlich fördern, indem sie ihren Kindern regelmäßig vorlesen.“

 

Laut AOK nahmen 2017 in Baden-Württemberg 2,4 Prozent der Ein- bis Vierjährigen, 10,5 Prozent der Fünf- bis Neunjährigen und 2,3 Prozent der Zehn- bis Vierzehnjährigen eine logopädische Behandlung in Anspruch.

 

Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der ZEIT. Die AOK beteiligt sich seit 2009 an der Aktion. Die AOK Baden-Württemberg organisierte rund 100 Vorleseaktionen.

 

BU: Hans-Joachim Pieronczyk, AOK-KundenCenterleiter in Rottweil und Auszubildende Annika Rieder lasen den Kindern aus dem Buch „Tierisch was los bei Paul & Papa“ vor.

 

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news-2640 Fri, 16 Nov 2018 10:02:41 +0100 Vorlesetag in Trossingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/vorlesetag-in-trossingen.html Am Freitag, 16. November, stand der bundesweite Vorlesetag unter dem Zeichen: Natur und Umwelt. Über 160.000 Vorleserinnen und Vorleser nahmen in ganz Deutschland daran teil. Darunter waren auch Mitarbeiter der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg – von Führungskräften bis zum Azubi –, um Kindergartenkinder für das Vorlesen zu begeistern. Im Beate-Paulus-Kindergarten in Trossingen und bei den „Little Giants“ in der Kinderkrippe der Rehaklinik Bethel in Trossingen las Lilli Friesen, Kundenberaterin von der AOK in Trossingen, gemeinsam mit der AOK-Auszubildenden Sophie Licciardello vor.

 

Insgesamt freuten sich rund 70 Kinder über die Vorleseeinheit. „Regelmäßiges Vorlesen trägt viel dazu bei, dass Kinder gut lesen und schreiben lernen, selbstbewusst werden und gesund aufwachsen. Deshalb unterstützt die AOK den Vorlesetag“, sagt Lilli Friesen von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wir möchten die Kinder schon früh ans Lesen heranführen. Eltern können das fördern, indem sie ihren Kindern regelmäßig vorlesen“, so Melitta Orner, Kindergartenleiterin im Beate-Paulus Kindergarten.

 

„Kinder lieben es, wenn ihre Väter oder Mütter ihnen vorlesen – seien es komische, ernste, alltägliche, abenteuerliche oder gruselige Geschichten. Solche Vorlesestunden geben Geborgenheit, regen die Fantasie an und erweitern den Wortschatz“, weiß Elmira Rufe, Kindergartenleiterin der Little Giants.

 

Laut AOK nahmen 2017 in Baden-Württemberg 2,4 Prozent der Ein- bis Vierjährigen, 10,5 Prozent der Fünf- bis Neunjährigen und 2,3 Prozent der Zehn- bis Vierzehnjährigen eine logopädische Behandlung in Anspruch.

 

Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der ZEIT. Die AOK beteiligt sich seit 2009 an der Aktion. Die AOK Baden-Württemberg organisierte rund 100 Vorleseaktionen.

 

BU: Lilli Friesen, AOK-Kundenberaterin in Trossingen und Auszubildende Sophie Licciardello lasen den Kindern aus dem Buch „Ein Garten für alle“ vor.

 

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news-2641 Fri, 16 Nov 2018 10:02:30 +0100 Vorlesetag im Kindergarten Oberndorf Boll https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/vorlesetag-im-kindergarten-oberndorf-boll.html Am Freitag, 16. November, stand der bundesweite Vorlesetag dieses Mal unter dem Motto „Natur und Umwelt“. Über 160.000 Vorleserinnen und Vorleser nahmen in ganz Deutschland daran teil. Auch der Evangelischen Kindergarten Boll nahm an der Aktion teil. Eine Mutter hatte den Kindergarten auf die Vorleseaktion der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aufmerksam gemacht und angefragt ob die AOK-Mitarbeiter in dem Kindergarten vorlesen würden. Frank Bühler, Leiter des AOK-KundenCenters Oberndorf kam der Einladung sehr gerne, gemeinsam mit der Auszubildenden Chiara Ackermann nach.

 

Sie lasen aus dem Buch „Aufgeräumt“ vor. In dem Buch steht der Umgang mit der Natur im Vordergrund. Ein putzwütiger Dachs erlebt allerhand Abenteuer und lernt viel über die Natur hinzu.

 

Rund 20 Kinder und Jolinchen, das AOK-Maskottchen, lauschten aufmerksam der Geschichte. „Den Kindern hat das gut gefallen, sie waren toll bei der Sache“, so Vorleser Frank Bühler, „wir unterstützen es die Kinder so früh wie möglich ans Lesen heranzuführen. Eltern können das fördern, indem sie ihren Kindern regelmäßig vorlesen.“

 

„Kinder lieben es, wenn ihre Väter oder Mütter ihnen vorlesen – seien es komische, ernste, alltägliche, abenteuerliche oder gruselige Geschichten. Solche Vorlesestunden geben Geborgenheit, regen die Fantasie an und erweitern den Wortschatz“, so Isolde Kübler, Kindergartenleiterin.

 

Laut AOK nahmen 2017 in Baden-Württemberg 2,4 Prozent der Ein- bis Vierjährigen, 10,5 Prozent der Fünf- bis Neunjährigen und 2,3 Prozent der Zehn- bis Vierzehnjährigen eine logopädische Behandlung in Anspruch.

 

Der bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Aktion der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn, der ZEIT und der AOK.

 

BU: Frank Bühler, Leiter des AOK-KundenCenters Oberndorf, und die AOK-Auszubildende Chiara Ackermann lasen den Kindern aus dem Buch „Aufgeräumt“ vor.

 

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news-2619 Thu, 08 Nov 2018 15:26:25 +0100 Alkoholmissbrauch im Schwarzwald-Baar-Kreis: eine Altersgruppe ist besonders gefährdet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/alkoholmissbrauch-im-schwarzwald-baar-kreis-eine-altersgruppe-ist-besonders-gefaehrdet.html Am häufigsten trinken die Älteren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Bier, das mit Abstand am meisten konsumierte alkoholische Getränk, wird von jeder fünften Person (20 Prozent) ab 60 Jahren mindestens drei Mal pro Woche konsumiert. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind das nur acht Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 16 Prozent. Chronisch Kranke haben sogar einen leicht erhöhten Bierkonsum, trotz gegebenenfalls möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten. Von ihnen greifen 15 Prozent mindestens drei Mal wöchentlich zur Bierflasche, von Menschen ohne chronische Krankheiten 13 Prozent.

 

„Alkoholmissbrauch beginnt bereits, wenn man trinkt, um körperliche Beschwerden zu lindern oder um Trauer, Einsamkeit oder Langeweile besser ertragen zu können“, sagt Giuseppe Palilla. Er leitet bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg den Sozialen Dienst und berät mit seinem Team Menschen in schwierigen Lebenslagen, auch in Verbindung mit Suchtproblemen. „In unserer Beratungspraxis erleben wir, dass ältere Menschen ihren Alkoholkonsum zudem eher verstecken. Jüngere neigen dazu, beim gelegentlichen Alkoholkonsum sichtbar über die Stränge zu schlagen. Senioren haben dagegen einen regelmäßigeren Alkoholkonsum, der ganz allmählich entgleisen kann. Beim Eintritt in die Rente entfällt mit dem Berufsleben zudem eine soziale Situation, die auf das Trinkverhalten regulierend einwirkt.“

 

Im Schwarzwald-Baar-Kreis ist laut AOK-Auswertung der Anteil der Über-60-Jährigen mit einer ärztlich festgestellten psychischen oder Verhaltensstörung aufgrund Alkoholmissbrauchs in den vergangenen fünf Jahren um acht Prozent gestiegen. Über 500 AOK-Versicherte ab 60 Jahre waren 2017 wegen einer alkoholbedingten Störung in ärztlicher Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung waren das rund 1.000 Personen. Mit einem Vollrausch in eine Klinik eingeliefert werden jährlich über 60 Senioren im Landkreis.

 

„Ältere Menschen mit alkoholbezogenen Störungen kommen oft spät oder gar nicht in ärztliche Behandlung“, erklärt AOK-Experte Palilla. „Viele verleugnen ihr Alkoholproblem und gehen wegen anderer Beschwerden wie Verletzungen oder Magen-Darm-Beschwerden zum Arzt.“ Der Übergang von einem riskanten Alkoholkonsum zu einer Abhängigkeit entwickele sich über einen längeren Zeitraum. Es gebe aber Warnsignale so Palilla: „Man sollte sich beraten lassen, wenn man ohne Alkohol unruhig wird oder nicht einschlafen kann oder wenn man sich für seinen Alkoholkonsum schämt und deshalb mit Angehörigen in Streit gerät oder man seine Interessen zugunsten des Trinkens vernachlässigt.“ Untersuchungen haben gezeigt, dass bei mindestens der Hälfte der Betroffenen schon eine Beratung durch den Hausarzt dazu führt, dass die Trinkmenge nachhaltig gesenkt wird.

 

Ohnehin gelte für ältere Menschen, beim Alkoholkonsum besonders vorsichtig zu sein. Mit zunehmendem Alter verträgt man laut AOK weniger Alkohol. Das liege unter anderem daran, dass der Wasseranteil im Körper sinkt. Dadurch verteile sich die gleiche Menge getrunkenen Alkohols bei älteren Menschen auf weniger Körperflüssigkeit und führe zu einem höheren Alkoholpegel. Auch die Leber brauche mit steigendem Alter länger, um den Alkohol abzubauen.

 

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news-2618 Thu, 08 Nov 2018 15:11:10 +0100 Alkoholmissbrauch im Landkreis Tuttlingen: eine Altersgruppe ist besonders gefährdet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/alkoholmissbrauch-im-landkreis-tuttlingen-eine-altersgruppe-ist-besonders-gefaehrdet.html Am häufigsten trinken die Älteren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Bier, das mit Abstand am meisten konsumierte alkoholische Getränk, wird von jeder fünften Person (20 Prozent) ab 60 Jahren mindestens drei Mal pro Woche konsumiert. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind das nur acht Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 16 Prozent. Chronisch Kranke haben sogar einen leicht erhöhten Bierkonsum, trotz gegebenenfalls möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten. Von ihnen greifen 15 Prozent mindestens drei Mal wöchentlich zur Bierflasche, von Menschen ohne chronische Krankheiten 13 Prozent.

 

„Alkoholmissbrauch beginnt bereits, wenn man trinkt, um körperliche Beschwerden zu lindern oder um Trauer, Einsamkeit oder Langeweile besser ertragen zu können“, sagt Giuseppe Palilla. Er leitet bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg den Sozialen Dienst und berät mit seinem Team Menschen in schwierigen Lebenslagen, auch in Verbindung mit Suchtproblemen. „In unserer Beratungspraxis erleben wir, dass ältere Menschen ihren Alkoholkonsum zudem eher verstecken. Jüngere neigen dazu, beim gelegentlichen Alkoholkonsum sichtbar über die Stränge zu schlagen. Senioren haben dagegen einen regelmäßigeren Alkoholkonsum, der ganz allmählich entgleisen kann. Beim Eintritt in die Rente entfällt mit dem Berufsleben zudem eine soziale Situation, die auf das Trinkverhalten regulierend einwirkt.“

 

Im Landkreis Tuttlingen waren im vergangenen Jahr fast 400 AOK-Versicherte ab 60 Jahre wegen einer alkoholbedingten Störung in ärztlicher Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung waren das rund 700 Personen, was 2,3 Prozent aller Seniorinnen und Senioren entspricht. Mit einem Vollrausch in eine Klinik eingeliefert werden jährlich rund 50 Senioren im Landkreis.

 

„Ältere Menschen mit alkoholbezogenen Störungen kommen oft spät oder gar nicht in ärztliche Behandlung“, erklärt AOK-Experte Palilla. „Viele verleugnen ihr Alkoholproblem und gehen wegen anderer Beschwerden wie Verletzungen oder Magen-Darm-Beschwerden zum Arzt.“ Der Übergang von einem riskanten Alkoholkonsum zu einer Abhängigkeit entwickele sich über einen längeren Zeitraum. Es gebe aber Warnsignale so Palilla: „Man sollte sich beraten lassen, wenn man ohne Alkohol unruhig wird oder nicht einschlafen kann oder wenn man sich für seinen Alkoholkonsum schämt und deshalb mit Angehörigen in Streit gerät oder man seine Interessen zugunsten des Trinkens vernachlässigt.“ Untersuchungen haben gezeigt, dass bei mindestens der Hälfte der Betroffenen schon eine Beratung durch den Hausarzt dazu führt, dass die Trinkmenge nachhaltig gesenkt wird.

 

Ohnehin gelte für ältere Menschen, beim Alkoholkonsum besonders vorsichtig zu sein. Mit zunehmendem Alter verträgt man laut AOK weniger Alkohol. Das liege unter anderem daran, dass der Wasseranteil im Körper sinkt. Dadurch verteile sich die gleiche Menge getrunkenen Alkohols bei älteren Menschen auf weniger Körperflüssigkeit und führe zu einem höheren Alkoholpegel. Auch die Leber brauche mit steigendem Alter länger, um den Alkohol abzubauen.

 

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news-2615 Wed, 07 Nov 2018 13:22:01 +0100 Alkoholmissbrauch im Landkreis Rottweil: eine Altersgruppe ist besonders gefährdet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/alkoholmissbrauch-im-landkreis-rottweil-eine-altersgruppe-ist-besonders-gefaehrdet.html Am häufigsten trinken die Älteren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Bier, das mit Abstand am meisten konsumierte alkoholische Getränk, wird von jeder fünften Person (20 Prozent) ab 60 Jahren mindestens drei Mal pro Woche konsumiert. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind das nur acht Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 16 Prozent. Chronisch Kranke haben sogar einen leicht erhöhten Bierkonsum, trotz gegebenenfalls möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten. Von ihnen greifen 15 Prozent mindestens drei Mal wöchentlich zur Bierflasche, von Menschen ohne chronische Krankheiten 13 Prozent.

 

„Alkoholmissbrauch beginnt bereits, wenn man trinkt, um körperliche Beschwerden zu lindern oder um Trauer, Einsamkeit oder Langeweile besser ertragen zu können“, sagt Giuseppe Palilla. Er leitet bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg den Sozialen Dienst und berät mit seinem Team Menschen in schwierigen Lebenslagen, auch in Verbindung mit Suchtproblemen. „In unserer Beratungspraxis erleben wir, dass ältere Menschen ihren Alkoholkonsum zudem eher verstecken. Jüngere neigen dazu, beim gelegentlichen Alkoholkonsum sichtbar über die Stränge zu schlagen. Senioren haben dagegen einen regelmäßigeren Alkoholkonsum, der ganz allmählich entgleisen kann. Beim Eintritt in die Rente entfällt mit dem Berufsleben zudem eine soziale Situation, die auf das Trinkverhalten regulierend einwirkt.“

 

Im Landkreis Rottweil ist laut AOK-Auswertung der Anteil der Über-60-Jährigen mit einer ärztlich festgestellten psychischen oder Verhaltensstörung aufgrund Alkoholmissbrauchs in den Jahren 2013 bis 2016 um über sechs Prozent gestiegen. Erst im vergangenen Jahr ist die Zahl der Betroffenen wieder leicht zurückgegangen. Rund 400 AOK-Versicherte ab 60 Jahre waren 2017 wegen einer alkoholbedingten Störung in ärztlicher Behandlung. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung waren das rund 700 Personen. Mit einem Vollrausch in eine Klinik eingeliefert werden jährlich rund 50 Senioren im Landkreis.

 

„Ältere Menschen mit alkoholbezogenen Störungen kommen oft spät oder gar nicht in ärztliche Behandlung“, erklärt AOK-Experte Palilla. „Viele verleugnen ihr Alkoholproblem und gehen wegen anderer Beschwerden wie Verletzungen oder Magen-Darm-Beschwerden zum Arzt.“ Der Übergang von einem riskanten Alkoholkonsum zu einer Abhängigkeit entwickele sich über einen längeren Zeitraum. Es gebe aber Warnsignale so Palilla: „Man sollte sich beraten lassen, wenn man ohne Alkohol unruhig wird oder nicht einschlafen kann oder wenn man sich für seinen Alkoholkonsum schämt und deshalb mit Angehörigen in Streit gerät oder man seine Interessen zugunsten des Trinkens vernachlässigt.“ Untersuchungen haben gezeigt, dass bei mindestens der Hälfte der Betroffenen schon eine Beratung durch den Hausarzt dazu führt, dass die Trinkmenge nachhaltig gesenkt wird.

 

Ohnehin gelte für ältere Menschen, beim Alkoholkonsum besonders vorsichtig zu sein. Mit zunehmendem Alter verträgt man laut AOK weniger Alkohol. Das liege unter anderem daran, dass der Wasseranteil im Körper sinkt. Dadurch verteile sich die gleiche Menge getrunkenen Alkohols bei älteren Menschen auf weniger Körperflüssigkeit und führe zu einem höheren Alkoholpegel. Auch die Leber brauche mit steigendem Alter länger, um den Alkohol abzubauen.

 

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news-2613 Tue, 06 Nov 2018 10:59:52 +0100 Jetzt noch anmelden zum Nichtraucherwettbewerb an Schulen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/jetzt-noch-anmelden-zum-nichtraucherwettbewerb-an-schulen.html Bis zum 17. November sind noch Anmeldungen für „Be Smart – Don’t Start“ möglich, dem Programm für rauchfreie Schulklassen. Im vergangenen Schuljahr nahmen bundesweit fast 7.000 Klassen daran teil. Be Smart richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht. Die Klasse entscheidet sich dafür, das ganze Schuljahr über rauchfrei zu bleiben und berichtet regelmäßig über ihre Aktivitäten. Unter den erfolgreichen Klassen werden zahlreiche Preise verlost. Wer einen Kreativbeitrag einreicht, nimmt an einem zusätzlichen Wettbewerb teil.

 

„Nicht-Rauchen ist cool, das sollte man so früh wie möglich erfahren“, meint Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Präventionsteams der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Denn so lassen sich viele Krankheiten im späteren Leben vermeiden.“ Ein Beispiel dafür sei COPD, die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung. Neun Prozent der 65- bis 69-Jährigen sind in der Region laut AOK-Auswertung daran erkrankt. Weltweit belegt COPD Platz drei in der Liste der Todesursachen. Rauchen gilt als wichtigster Risikofaktor für diese Erkrankung.

 

Be Smart – Don’t Start wird unter anderem gefördert durch die Deutsche Krebshilfe e.V., die AOK, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Lungenstiftung. Infos und Anmeldungen unter www.besmart.info.

 

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news-2590 Fri, 19 Oct 2018 13:22:34 +0200 Präventionsaktion „Püppchen“ zur Vorbeugung von Essstörungen in Villingendorf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/praeventionsaktion-pueppchen-zur-vorbeugung-von-essstoerungen-in-villingendorf.html Die Präventionsaktion „Püppchen“ im Landkreis Rottweil ist nun auch nach Villingendorf gekommen. An der Grund- und Werkrealschule wurde das Theaterstück zur Vorbeugung von Essstörungen aufgeführt. „Eine gesunde Haltung zur Ernährung und zum eigenen Körperbild ist ein wichtiges Thema beim Erwachsenwerden. Deswegen beteiligen wir uns mit Klassen der Werkrealschulstufe an dieser kreisweiten Aktion“, sagt Schulrektor Rainer Kropp-Kurta. Neben der Aufführung des Theaterstücks gebe es auch eine Nachbesprechung mit den Darstellern in den beteiligten Klassen. Das sei wichtig, um das Gesehene zu verarbeiten und zu vertiefen. Das ist auch den beiden Schauspielerinnen Monika Wieder und Sarah Gros ein wichtiges Anliegen. „Wir wollen das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken. Sie sollen ermutigt werden, mit Problemen aktiv umzugehen,“ so Monika Wieder.

 

 

 

Laut Ingo Marot, Leiter der Gesundheitsförderung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, stößt die Präventionsaktion auf großes Interesse: „Nach jetziger Planung werden 35 Klassen der Klassenstufen fünf bis sieben im Landkreis an der Aktion teilnehmen. Es freut uns, dass wir hier gemeinsam eine breite Präventionsaktion auf die Beine stellen konnten.“

 

 

 

Über die große Resonanz freut sich auch das Rottweiler Gesundheitsamt. „Essstörungen sind schwere Erkrankungen, die vom sozialen Umfeld oft sehr spät erkannt werden“, erklärt Claudia Stahl, Mitarbeiterin der Präventionsabteilung im Gesundheitsamt. „Eine Bulimie etwa, also Ess-Brechsucht, sieht man den Betroffenen nicht sofort an.“ Sie löse aber ebenfalls wie die Magersucht schwerwiegende gesundheitliche Schäden aus, ganz abgesehen von den damit verbundenen seelischen Leiden. „Daher ist es ganz wichtig, dass wir Essstörungen bereits im Vorfeld entgegenwirken.“

 

 

 

Laut AOK sind rund 400 Personen aus dem Landkreis wegen einer Essstörung in ärztlicher oder psychologischer Behandlung. Hinzu komme noch eine hohe Dunkelziffer von Betroffenen, die noch keine professionelle Unterstützung erhalte.

 

 

 

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news-2571 Fri, 12 Oct 2018 10:58:15 +0200 Der Landkreis Rottweil hat „Rücken“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/der-landkreis-rottweil-hat-ruecken.html Muskel- und Skeletterkrankungen waren in den ersten sechs Monaten 2018 für 20 Prozent der Fehltage von Arbeitnehmern im Landkreis Rottweil verantwortlich – so viel wie keine andere Erkrankungsgruppe. Das geht aus dem Gesundheitsbericht der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für die Region hervor, die dazu die Diagnosen von 38.000 AOK-Mitgliedern im Landkreis ausgewertet hat. „Dahinter verbergen sich vor allem Rückenleiden“, erklärt Tobias Croonenbroeck von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Der Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement berät die Unternehmen in der Region, wie sie die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern können. „Von Rückenschmerzen betroffen sind nicht nur Beschäftigte, die schwere Lasten heben müssen wie in Bauberufen oder in der Pflege von Menschen. Gerade auch klassische Büroarbeiter laufen Gefahr, früher oder später ein Rückenleiden zu bekommen, wenn sie nicht gegensteuern.“ Möglichst viel Bewegung in den Arbeitsalltag einbauen, sei die Lösung, so Croonenbroeck. Er empfiehlt, beim Telefonieren aufzustehen, eher mal zu einem Kollegen zu laufen statt ihn anzurufen und den Drucker nicht direkt im Büro, sondern ein paar Meter weiter aufzustellen. „Der Rücken dankt einem jede Abwechslung, die er von der starren Sitzhaltung bekommen kann“, sagt der AOK-Experte.

 

Daneben haben im vergangenen Halbjahr auch Atemwegserkrankungen, also vor allem Erkältungen, den Arbeitnehmern im Landkreis zu schaffen gemacht. So hat der Krankenstand bereits im Februar ihren Höhepunkt erreicht und lag um 56 Prozent höher als im Mai, dem Monat mit den geringsten krankheitsbedingten Ausfällen. Insgesamt betrug in Betrieben im Landkreis Rottweil im ersten Halbjahr 2018 der Krankenstand der AOK-Mitglieder, also der Anteil der Tage mit Krankschreibung an allen Kalendertagen, 5,2 Prozent. Dies entspricht dem Niveau im Vorjahreszeitraum. Besonders zu Buche schlugen dabei Langzeiterkrankungen mit mehr als sechs Wochen. Diese machten nur knapp vier Prozent der Krankschreibungen aus, verursachten aber 38 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 10 Kalendertagen, knapp die Hälfte der Arbeitnehmer (49 Prozent) war in den ersten sechs Monaten des Jahres mindestens einmal krankgeschrieben. Nach Muskel- und Skeletterkrankungen und Atemwegserkrankungen lagen psychische Erkrankungen auf dem dritten Platz der am meisten Arbeitsunfähigkeitstage verursachenden Krankheitsarten.

 

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news-2543 Fri, 28 Sep 2018 13:36:11 +0200 So depressiv ist der Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/so-depressiv-ist-der-schwarzwald-baar-kreis.html Elf Prozent der Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis litten im vergangenen Jahr an einer Depression. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Europäischen Tags der Depression am 1. Oktober hin. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung des Landkreises sind rund 22.000 Personen an einer Depression erkrankt, davon rund zwei Drittel Frauen. Im vergangenen Jahr ist der Anteil der an einer Depression Erkrankten aber erstmals seit Langem wieder leicht zurückgegangen, nämlich um sechs Prozent gegenüber 2016.

 

„Es ist zu früh, um zu beurteilen, ob das eine Trendwende ist“, ordnet Klaus Jeitner, Leiter des AOK-KundenCenters in VS-Villingen, die Ergebnisse ein. Der Anstieg der Diagnose Depression sei in der Vergangenheit sehr hoch gewesen. „Die Ursachen dafür sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielt, dass die Menschen inzwischen offener dafür sind, mit ihren psychischen Belastungen ärztliche Hilfe zu holen. Gleichzeitig sind auch Ärzte zunehmend für psychische Erkrankungen und die psychischen Ursachen von körperlichen Erkrankungen sensibilisiert.“ So werden nun auch Depressionen erkannt, die früher in die Dunkelziffer eingingen. Ein Indiz, dass die Behandlung inzwischen eher erfolgt, ist auch die annähernde Halbierung der Zahl der Suizide seit Anfang der 80er Jahre, die zumindest teilweise von schweren Depressionen mitverursacht sein können. Der Anstieg der Diagnosezahlen bei Depressionen gehe vor allem auf Erkrankungen leichterer und mittlerer Schweregrade zurück.

 

Anzeichen für eine Depression sollten vom Hausarzt aktiv erfragt werden, meint Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Denn viele Patienten berichten von sich aus zunächst von eher unspezifischen körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Abgeschlagenheit, diffusen Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder einem Druckgefühl in Hals und Brust. Der Arzt stellt dazu meist zwei Fragen: Hat sich der Betroffene im vergangenen Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Und: Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht? Ergeben sich aus den Antworten Hinweise auf eine Depression, folgen weitere Schritte zur Sicherung der Diagnose.“

 

Dass die Menschen offener dafür sind, ihre psychischen Belastungen zuzugeben und Rat zu suchen, ist positiv“, so AOK-KundenCenter-Leiter Jeitner. Aber man müsse noch mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass man sich vorbeugend gegen Depressionen schützen könne. „Wie man vielen körperlichen Erkrankungen vorbeugen kann, wissen die meisten: ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung. Dass man auch seine seelischen Abwehrkräfte gegen stressbedingte psychische Erkrankungen trainieren kann, ist vielen Menschen dagegen noch nicht richtig bewusst.“ Achtsamkeitsbasierte Trainingsprogramme haben sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Aber auch hier könne Sport helfen. Dr. Knapstein: „Studien weisen darauf hin, dass körperliche Bewegung Depressionen vorbeugen kann. Untersucht wurden vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport.“

 

 

 

 

 

Hinweis für die Redaktionen:

 

Das Online-Trainingsprogramm „MoodGym“ der AOK kann Menschen mit depressiven Beschwerden dabei unterstützen, an der Behandlung mitzuarbeiten. Das Selbstmanagement-Programm leitet den Nutzer dazu an, negative Gedankenmuster zu erkennen und bewusst durch neue zu ersetzen. Dadurch kann sich auch das Befinden zum Positiven verändern. Das Programm kann begleitend zum Einsatz kommen, aber eine Therapie nicht ersetzen. Weitere Informationen: www.moodgym.de.

 

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news-2542 Fri, 28 Sep 2018 13:10:22 +0200 So depressiv ist der Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/so-depressiv-ist-der-landkreis-tuttlingen.html Innerhalb von nur zwei Jahren (2014 bis 2016) ist der Anteil der an Depression Erkrankten im Landkreis Tuttlingen um rund 13 Prozent gestiegen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Europäischen Tags der Depression am 1. Oktober hin. Im vergangenen Jahr ist der Anteil aber erstmals seit Langem wieder leicht zurückgegangen. „Es ist zu früh, um zu beurteilen, ob das eine Trendwende ist“, ordnet Gerhard Fontius, Leiter der AOK-KundenCenter in Spaichingen, Trossingen und Wehingen, die Ergebnisse ein. „Immer noch waren im vergangenen Jahr 11 Prozent unserer Versicherten von einer Depression betroffen.“ Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung liegt die Gesamtzahl der Betroffenen im Landkreis laut AOK bei rund 15.000 Personen.

 

Der Anstieg der Diagnose Depression sei in der Vergangenheit sehr stark gewesen, so Fontius. „Die Ursachen dafür sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielt, dass die Menschen inzwischen offener dafür sind, mit ihren psychischen Belastungen ärztliche Hilfe zu holen. Gleichzeitig sind auch Ärzte zunehmend für psychische Erkrankungen und die psychischen Ursachen von körperlichen Erkrankungen sensibilisiert.“ So werden nun auch Depressionen eher erkannt, die früher in die Dunkelziffer eingingen. Ein Indiz, dass die Behandlung inzwischen zügiger erfolgt, ist auch die annähernde Halbierung der Zahl der Suizide seit Anfang der 80er Jahre, die zumindest teilweise von schweren Depressionen mitverursacht sein können. Der Anstieg der Diagnosezahlen bei Depressionen gehe vor allem auf Erkrankungen leichterer und mittlerer Schweregrade zurück.

 

Anzeichen für eine Depression sollten vom Hausarzt aktiv erfragt werden, meint Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Denn viele Patienten berichten von sich aus zunächst von eher unspezifischen körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Abgeschlagenheit, diffusen Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder einem Druckgefühl in Hals und Brust. Der Arzt stellt dazu meist zwei Fragen: Hat sich der Betroffene im vergangenen Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Und: Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht? Ergeben sich aus den Antworten Hinweise auf eine Depression, folgen weitere Schritte zur Sicherung der Diagnose.“

 

„Dass die Menschen offener dafür sind, ihre psychischen Belastungen zuzugeben und Rat zu suchen, ist positiv“, so AOK-KundenCenter-Leiter Fontius. Aber man müsse noch mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass man sich vorbeugend gegen Depressionen schützen könne. „Wie man vielen körperlichen Erkrankungen vorbeugen kann, wissen die meisten: ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung. Dass man auch seine seelischen Abwehrkräfte gegen stressbedingte psychische Erkrankungen trainieren kann, ist vielen Menschen dagegen noch nicht richtig bewusst.“ Achtsamkeitsbasierte Trainingsprogramme haben sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Aber auch hier könne Sport helfen. Dr. Knapstein: „Studien weisen darauf hin, dass körperliche Bewegung Depressionen vorbeugen kann. Untersucht wurden vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport.“

 

 

 

Hinweis für die Redaktionen:

 

Das Online-Trainingsprogramm „MoodGym“ der AOK kann Menschen mit depressiven Beschwerden dabei unterstützen, an der Behandlung mitzuarbeiten. Das Selbstmanagement-Programm leitet den Nutzer dazu an, negative Gedankenmuster zu erkennen und bewusst durch neue zu ersetzen. Dadurch kann sich auch das Befinden zum Positiven verändern. Das Programm kann begleitend zum Einsatz kommen, aber eine Therapie nicht ersetzen. Weitere Informationen: www.moodgym.de.

 

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news-2541 Fri, 28 Sep 2018 12:58:17 +0200 So depressiv ist der Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/so-depressiv-ist-der-landkreis-rottweil.html Innerhalb von nur zwei Jahren (2014 bis 2016) ist der Anteil der an Depression Erkrankten im Landkreis Rottweil um acht Prozent gestiegen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass des Europäischen Tags der Depression am 1. Oktober hin. Im vergangenen Jahr ist der Anteil aber erstmals seit Langem wieder leicht zurückgegangen. „Es ist zu früh, um zu beurteilen, ob das eine Trendwende ist“, ordnet Mirjam Botta, Leiterin des AOK-KundenCenters in Schramberg, die Ergebnisse ein. „Immer noch waren im vergangenen Jahr 13,3 Prozent der Versicherten von einer Depression betroffen. Das ist der vierthöchste Wert der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg.“ Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung liegt die Gesamtzahl der Betroffenen im Landkreis laut AOK bei rund 18.000 Personen.

 

Der Anstieg der Diagnose Depression sei in der Vergangenheit sehr hoch gewesen, so Mirjam Botta. „Die Ursachen dafür sind vielfältig. Eine wichtige Rolle spielt, dass die Menschen inzwischen offener dafür sind, mit ihren psychischen Belastungen ärztliche Hilfe zu holen. Gleichzeitig sind auch Ärzte zunehmend für psychische Erkrankungen und die psychischen Ursachen von körperlichen Erkrankungen sensibilisiert.“ So werden nun auch Depressionen eher erkannt, die früher in die Dunkelziffer eingingen. Ein Indiz, dass die Behandlung inzwischen zügiger erfolgt, ist auch die annähernde Halbierung der Zahl der Suizide seit Anfang der 80er Jahre, die zumindest teilweise von schweren Depressionen mitverursacht sein können. Der Anstieg der Diagnosezahlen bei Depressionen gehe vor allem auf Erkrankungen leichterer und mittlerer Schweregrade zurück.

 

Anzeichen für eine Depression sollten vom Hausarzt aktiv erfragt werden, meint Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Denn viele Patienten berichten von sich aus zunächst von eher unspezifischen körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Abgeschlagenheit, diffusen Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder einem Druckgefühl in Hals und Brust. Der Arzt stellt dazu meist zwei Fragen: Hat sich der Betroffene im vergangenen Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Und: Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht? Ergeben sich aus den Antworten Hinweise auf eine Depression, folgen weitere Schritte zur Sicherung der Diagnose.“

 

„Dass die Menschen offener dafür sind, ihre psychischen Belastungen zuzugeben und Rat zu suchen, ist positiv“, so die Schramberger AOK-KundenCenter-Leiterin. Aber man müsse noch mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass man sich vorbeugend gegen Depressionen schützen kann. „Wie man vielen körperlichen Erkrankungen vorbeugen kann, wissen die meisten: ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung. Dass man auch seine seelischen Abwehrkräfte gegen stressbedingte psychische Erkrankungen trainieren kann, ist vielen Menschen dagegen noch nicht richtig bewusst.“ Achtsamkeitsbasierte Trainingsprogramme haben sich in den vergangenen Jahren als sehr erfolgreich erwiesen. Aber auch hier könne Sport helfen. Dr. Knapstein: „Studien weisen darauf hin, dass körperliche Bewegung Depressionen vorbeugen kann. Untersucht wurden vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport.“

 

 

 

Hinweis für die Redaktionen:

 

Das Online-Trainingsprogramm „MoodGym“ der AOK kann Menschen mit depressiven Beschwerden dabei unterstützen, an der Behandlung mitzuarbeiten. Das Selbstmanagement-Programm leitet den Nutzer dazu an, negative Gedankenmuster zu erkennen und bewusst durch neue zu ersetzen. Dadurch kann sich auch das Befinden zum Positiven verändern. Das Programm kann begleitend zum Einsatz kommen, aber eine Therapie nicht ersetzen. Weitere Informationen: www.moodgym.de.

 

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news-2534 Wed, 26 Sep 2018 11:05:32 +0200 Neue Leiterin im AOK-KundenCenter Schramberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/neue-leiterin-im-aok-kundencenter-schramberg.html Einen Wechsel gibt es in der Leitung im AOK-KundenCenter in Schramberg. Mirjam Botta löst die bisherige AOK-KundenCenter-Leiterin Dolores Gaus ab, die nun ein landesweites Projekt der AOK Baden-Württemberg leitet. Einen Wechsel gibt es in der Leitung im AOK-KundenCenter in Schramberg. Mirjam Botta löst die bisherige AOK-KundenCenter-Leiterin Dolores Gaus ab, die nun ein landesweites Projekt der AOK Baden-Württemberg leitet. Mirjam Botta übernimmt zusammen mit ihrem 20-köpfigen Team die Betreuung von rund 23.000 AOK-Versicherten in Schramberg und den umliegenden Gemeinden.

 

Mirjam Botta startete 2001 mit ihrer Ausbildung und dem darauffolgendem Studium zur AOK-Betriebswirtin die Karriere bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Unser Job in der Kundenberatung ist sehr vielfältig. Das reicht von Gesundheitsvorsorge über Pflegefragen bis zur Unterstützung bei längerer Krankheit“, sagt die 37-Jährige. „Wir bekommen viel Dankbarkeit zurück, wenn wir den Menschen helfen konnten – gerade wenn die Lebenssituation nicht einfach ist.“ KundenCenter-Leiterin sei daher ihr „Traumjob“, so Mirjam Botta.

 

Auch in Schramberg seien die Versichertenzahlen weiter stark steigend, sagt Dietmar Clade, als Geschäftsbereichsleiter Markt für die 17 KundenCenter der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg verantwortlich. „In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der AOK-Versicherten in Schramberg und Umgebung um knapp 2.000 Personen gestiegen. Der Job von Frau Botta und ihrem Team ist also nicht nur spannend und persönlich erfüllend, sondern auch zukunftssicher.“

 

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news-2502 Wed, 12 Sep 2018 12:44:55 +0200 Demenz: Zahl der Erkrankungen im Landkreis Rottweil geht leicht zurück https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/demenz-zahl-der-erkrankungen-im-landkreis-rottweil-geht-leicht-zurueck-krankheitsausbruch-im-alter.html Nachdem in der Vergangenheit die Zahl der Demenzerkrankungen gestiegen war, ist diese Entwicklung nun zu einem Halt gekommen. Zuletzt ging die Zahl der Erkrankten sogar leicht zurück. Dies erklärt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September. Demnach sind rund 1.600 AOK-Versicherte im Landkreis Rottweil an Demenz erkrankt. Auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet ergibt das rund 3.000 Personen mit dieser Diagnose. Nach den aktuellsten Zahlen sind im Jahr 2016 knapp 400 AOK-Versicherte neu an Demenz erkrankt. Zwei Jahre zuvor waren es noch rund 450 Menschen. Einen ähnlichen leichten Rückgang lässt sich auch in Baden-Württemberg insgesamt feststellen. Dies liegt laut AOK daran, dass das Erkrankungsrisiko zumindest in den hochindustrialisierten Ländern seit einigen Jahren sinkt, wie wissenschaftliche Studien zeigen.

 

Insgesamt sind 2,1 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an Demenz erkrankt. Das Risiko einer Erkrankung hängt stark vom Alter ab. Der Anteil der an Demenz erkrankten Versicherten steigt ab der Altersgruppe 45-49 Jahre (0,1 Prozent in dieser Altersgruppe betroffen) stark und kontinuierlich bis zur Altersgruppe der über 85-Jährigen an (28 Prozent betroffen). Im mittleren Lebensalter sind Demenzen vergleichsweise selten. Weniger als zwei Prozent aller Erkrankten sind unter 65 Jahren und die meisten Erkrankten haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet.

 

„Es gibt unterschiedliche Demenzformen“, erklärt Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigste ist die Alzheimer-Demenz. Als mögliche Ursache werden genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse und Stoffwechselstörungen im Gehirn diskutiert.“

 

Wenn man feststellt, dass man auffallend vergesslich geworden ist, viele kleine Fehler im Alltag macht, sich in der gewohnten Umgebung nicht mehr so gut orientieren kann und das Interesse an Dingen verliert, die früher Freude gemacht haben, sollte man sich vom Hausarzt gründlich untersuchen lassen, so Dr. Knapstein. „Das können Anzeichen für eine Demenz sein, aber auch für eine Depression.“ Für eine optimale Versorgung sei es wichtig, dass Hausarzt und Facharzt gut vernetzt sind. Dafür schaffe die AOK Baden-Württemberg mit dem FacharztProgramm die Rahmenbedingungen. Unterstützung biete zudem der Soziale Dienst der AOK.

 

Bei den meisten Demenzformen können nur die Symptome behandelt werden, nicht die Ursache. Umso wichtiger sei hier die Vorbeugung, so die AOK-Ärztin: „Studien zeigen, dass das Risiko für eine Demenz davon abhängig ist, wie stark sich Menschen in früheren Lebensphasen geistig und körperlich gefordert haben. Das menschliche Gehirn braucht Reize, um leistungsfähig zu bleiben. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die sich körperlich und geistig fit halten, seltener an Demenz erkranken.“

 

Zudem erhöhen Übergewicht, Tabakkonsum, aber auch Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen das Risiko, später an einer Demenz zu erkranken. Dr. Knapstein: „Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut beziehungsweise mit dem Rauchen aufhört, kann das Risiko für eine Demenzerkrankung senken. Auch eine frühzeitige und konsequente Behandlung der genannten Erkrankungen beeinflusst das Demenzrisiko positiv.“

 

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news-2503 Wed, 12 Sep 2018 12:44:30 +0200 Demenz: Zahl der Erkrankungen im Schwarzwald-Baar-Kreis sinkt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/demenz-zahl-der-erkrankungen-im-schwarzwald-baar-kreis-sinkt-krankheitsausbruch-im-alter-ursache.html Nachdem in der Vergangenheit die Zahl der Demenzerkrankungen gestiegen war, ist diese Entwicklung nun zu einem Halt gekommen. Zuletzt ging die Zahl der Erkrankten sogar leicht zurück. Dies erklärt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September. Demnach sind rund 2.100 AOK-Versicherte im Schwarzwald-Baar-Kreis an Demenz erkrankt. Auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet ergibt das rund 4.000 Personen mit dieser Diagnose. Nach den aktuellsten Zahlen sind im Jahr 2016 580 AOK-Versicherte neu an Demenz erkrankt. Zwei Jahre zuvor waren es noch rund 740 Menschen. Auch für Baden-Württemberg insgesamt lässt sich ein Rückgang feststellen. Dies liegt laut AOK daran, dass das Erkrankungsrisiko zumindest in den hochindustrialisierten Ländern seit einigen Jahren sinkt, wie wissenschaftliche Studien zeigen.

 

Insgesamt sind 2,4 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an Demenz erkrankt. Das Risiko einer Erkrankung hängt stark vom Alter ab. Der Anteil der an Demenz erkrankten Versicherten steigt ab der Altersgruppe 45-49 Jahre (0,1 Prozent in dieser Altersgruppe betroffen) stark und kontinuierlich bis zur Altersgruppe der über 85-Jährigen an (28 Prozent betroffen). Im mittleren Lebensalter sind Demenzen vergleichsweise selten. Weniger als zwei Prozent aller Erkrankten sind unter 65 Jahren und die meisten Erkrankten haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet.

 

„Es gibt unterschiedliche Demenzformen“, erklärt Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigste ist die Alzheimer-Demenz. Als mögliche Ursache werden genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse und Stoffwechselstörungen im Gehirn diskutiert.“

 

Wenn man feststellt, dass man auffallend vergesslich geworden ist, viele kleine Fehler im Alltag macht, sich in der gewohnten Umgebung nicht mehr so gut orientieren kann und das Interesse an Dingen verliert, die früher Freude gemacht haben, sollte man sich vom Hausarzt gründlich untersuchen lassen, so Dr. Knapstein. Das können Anzeichen für eine Demenz sein, aber auch für eine Depression.“ Für eine optimale Versorgung sei es wichtig, dass Hausarzt und Facharzt gut vernetzt sind. Dafür schaffe die AOK Baden-Württemberg mit dem Facharztprogramm die Rahmenbedingungen. Unterstützung biete zudem der Soziale Dienst der AOK.

 

Bei den meisten Demenzformen können nur die Symptome behandelt werden, nicht die Ursache. Umso wichtiger sei hier die Vorbeugung, so die AOK-Ärztin: „Studien zeigen, dass das Risiko für eine Demenz davon abhängig ist, wie stark sich Menschen in früheren Lebensphasen geistig und körperlich gefordert haben. Das menschliche Gehirn braucht Reize, um leistungsfähig zu bleiben. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die sich körperlich und geistig fit halten, seltener an Demenz erkranken.“

 

Zudem erhöhen Übergewicht, Tabakkonsum, aber auch Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen das Risiko, später an einer Demenz zu erkranken. Dr. Knapstein: „Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut beziehungsweise mit dem Rauchen aufhört, kann das Risiko für eine Demenzerkrankung senken. Auch eine frühzeitige und konsequente Behandlung der genannten Erkrankungen beeinflusst das Demenzrisiko positiv.“

 

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news-2504 Wed, 12 Sep 2018 12:44:19 +0200 Demenz: Zahl der Erkrankungen im Landkreis Tuttlingen geht zurück https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/demenz-zahl-der-erkrankungen-im-landkreis-tuttlingen-geht-zurueck-krankheitsausbruch-im-alter-urs.html Nachdem in der Vergangenheit die Zahl der Demenzerkrankungen gestiegen war, ist diese Entwicklung nun zu einem Halt gekommen. Zuletzt ging die Zahl der Erkrankten sogar leicht zurück. Dies erklärt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September. Demnach sind rund 1.330 AOK-Versicherte im Landkreis Tuttlingen an Demenz erkrankt. Auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet ergibt das rund 2.500 Personen mit dieser Diagnose. Nach den aktuellsten Zahlen sind im Jahr 2016 380 AOK-Versicherte neu an Demenz erkrankt. Zwei Jahre zuvor waren es noch rund 490 Menschen. Auch für Baden-Württemberg insgesamt lässt sich ein Rückgang feststellen. Dies liegt laut AOK daran, dass das Erkrankungsrisiko zumindest in den hochindustrialisierten Ländern seit einigen Jahren sinkt, wie wissenschaftliche Studien zeigen.

 

Insgesamt sind 1,7 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an Demenz erkrankt. Das Risiko einer Erkrankung hängt stark vom Alter ab. Der Anteil der an Demenz erkrankten Versicherten steigt ab der Altersgruppe 45-49 Jahre (0,1 Prozent in dieser Altersgruppe betroffen) stark und kontinuierlich bis zur Altersgruppe der über 85-Jährigen an (28 Prozent betroffen). Im mittleren Lebensalter sind Demenzen vergleichsweise selten. Weniger als zwei Prozent aller Erkrankten sind unter 65 Jahren und die meisten Erkrankten haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet.

 

„Es gibt unterschiedliche Demenzformen“, erklärt Privatdozentin Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Die häufigste ist die Alzheimer-Demenz. Als mögliche Ursache werden genetische Veranlagung, Umwelteinflüsse und Stoffwechselstörungen im Gehirn diskutiert.“

 

Wenn man feststellt, dass man auffallend vergesslich geworden ist, viele kleine Fehler im Alltag macht, sich in der gewohnten Umgebung nicht mehr so gut orientieren kann und das Interesse an Dingen verliert, die früher Freude gemacht haben, sollte man sich vom Hausarzt gründlich untersuchen lassen, so Dr. Knapstein. „Das können Anzeichen für eine Demenz sein, aber auch für eine Depression.“ Für eine optimale Versorgung sei es wichtig, dass Hausarzt und Facharzt gut vernetzt sind. Dafür schaffe die AOK Baden-Württemberg mit dem FacharztProgramm die Rahmenbedingungen. Unterstützung biete zudem der Soziale Dienst der AOK.

 

Bei den meisten Demenzformen können nur die Symptome behandelt werden, nicht die Ursache. Umso wichtiger sei hier die Vorbeugung, so die AOK-Ärztin: „Studien zeigen, dass das Risiko für eine Demenz davon abhängig ist, wie stark sich Menschen in früheren Lebensphasen geistig und körperlich gefordert haben. Das menschliche Gehirn braucht Reize, um leistungsfähig zu bleiben. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die sich körperlich und geistig fit halten, seltener an Demenz erkranken.“

 

Zudem erhöhen Übergewicht, Tabakkonsum, aber auch Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen das Risiko, später an einer Demenz zu erkranken. Dr. Knapstein: „Wer daher bestehendes Übergewicht abbaut beziehungsweise mit dem Rauchen aufhört, kann das Risiko für eine Demenzerkrankung senken. Auch eine frühzeitige und konsequente Behandlung der genannten Erkrankungen beeinflusst das Demenzrisiko positiv.“

 

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news-2488 Mon, 03 Sep 2018 16:45:06 +0200 16 neue Auszubildende bei der AOK - Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/16-neue-auszubildende-bei-der-aok-die-gesundheitskasse-schwarzwald-baar-heuberg.html Am 3.September fiel für 16 junge Leute der Startschuss zu ihrer Ausbildung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Die Ausbildung bei der AOK ist hochwertig. Wir bieten unserem beruflichen Nachwuchs persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und vielfältige Perspektiven“, erklärte Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die jungen Auszubildenden machen ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte (Sofa), als Kaufleute im Dialogmarketing (KfD) oder im dualen Studium zum Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“. „Alle Auszubildenden werden direkt in die Kundenberatung eingebunden und leben den starken AOK-Service, auf den wir so stolz sind“, sagte Jasmin Springmann. Von Anfang an seien sie in die Teams der Kundenberater in den AOK-KundenCentern und der Fachexperten in den AOK-CompetenceCentern integriert. Die schulische Ausbildung findet im AOK-eigenen Bildungszentrum im Hohenlohe-Kreis sowie in der Berufsschule in Biberach statt. Nach der Ausbildung stehen den jungen Kollegen verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Abschluss als AOK-Betriebswirte oder AOK-Fachberater offen.

 

„Wir brauchen engagierte junge Leute, die Freude daran haben, andere Menschen zu beraten und ihnen die bestmögliche Gesundheitsversorgung bereitzustellen“, betonte Harald Rettenmaier, Stellv. Geschäftsführer bei AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, während der Begrüßung. „Dieser Spirit ist das Besondere bei unserer Arbeit."

 

Für das Jahr 2019 sucht die AOK-Die Gesundheitskasse noch Auszubildende. Bewerbungen werden noch bis einschließlich 30. September 2018 entgegengenommen. Weitere Infos und online-Bewerbung unter www.aok-bw.de/sbh.

 

Bildunterschriften:

 

Bild 1: Neue Azubis_2018_7843: Die AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt 16 Berufsstarter (von links): Diana Funfack, Personalmanagement, Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer, Lois Klein, Laura Wühler, Louisa Kuner, Sophia Liccairdello, (sitzend) Jennifer Schenk, Benita Meister, Francine Thieme, Katia Al Kayed, Alina Steurer, Annika Rieder, (stehend) Ilayda Öztürk, Marc Wasinger, Chiara Ackermann, Laura Sciarra, Jasmin Mauch, Louis Geppert, Janine Merz, Mitarbeiterin Personalmanagement, Ausbilderin Jasmin Springmann und Barbara Ewoldt (nicht auf dem Bild).

 

Bild 2: Neue Azubis_2018_7832: Die AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt 16 Berufsstarter (von links stehend): Diana Funfack, Personalmanagement, Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer, Alina Steurer, Lois Klein, Laura Wühler, Marc Wasinger, Francine Thieme, Ilayda Öztürk, Katia Al Kayed, Laura Sciarra, Ausbilderin Jasmin Springmann, Janine Merz, Mitarbeiterin Personalmanagement, (vorne sitzend) Sophia Liccairdello, Jennifer Schenk, Benita Meister, (auf der Theke sitzend) Louisa Kuner, Chiara Ackermann, Louis Geppert, Jasmin Mauch, Annika Rieder und Barbara Ewold (nicht auf dem Bild).

 

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news-2484 Tue, 28 Aug 2018 13:21:41 +0200 Parkinson-Erkrankungen nehmen langfristig zu im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/parkinson-erkrankungen-nehmen-langfristig-zu-im-landkreis-tuttlingen.html Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der vor allem die Beweglichkeit und der Bewegungsablauf gestört sind. Der Krankheitsbeginn liegt typischerweise zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Schätzungen zu-folge leben im Jahr 2016 in Deutschland zwischen 250.000 und 280.000 Menschen mit Parkinson, davon 1.314 AOK-Versicherte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, wie die Gesundheitskasse bekannt gibt. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei einer Parkinson-Erkrankung werden Nervenzellen des Gehirns geschädigt, die für die Produktion des Nervenbotenstoffs Dopamin zuständig sind. Typische Symptome sind Zittern, versteifte Muskeln, instabile Körperhaltung und verlangsamte Bewegungen. Der Gang wird kleinschrittig, die Stimme leiser und monoton“. Im frühen Stadium sei eine Diagnose oft schwierig. Erste Hinweise können eine Verkleinerung der Handschrift, ein gestörtes Riechvermögen, starke Muskelverspannungen, Schwierigkeiten bei Alltagstätigkeiten wie Zähneputzen, Zuknöpfen oder Computerarbeiten sein.

 

 

 

Da in den westlichen Industrieländern die Lebenserwartung ständig steigt und die Parkinson-Krankheit gehäuft im höheren Alter auftritt, muss in den nächsten Jahren mit einer zunehmenden Anzahl von Betroffenen gerechnet werden. Studien gehen davon aus, dass sich die Zahl der Patienten bis zum Jahr 2030 verdoppelt. Im Kreis Tuttlingen erkrankten 2012 181 Männer und 203 Frauen an Parkinson. 2016 wurden bei 213 Frauen und 220 Männern die Diagnose Parkinson gestellt. Auch wenn Parkinson bislang nicht heilbar ist: Mit einer frühzeitigen Therapie lässt sich die Lebensqualität deutlich steigern. Diese setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen – einer davon ist der Einsatz von Medikamenten. „Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Botenstoffe im Gehirn wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen“, verdeutlicht Dr. Knapstein und setzt fort: „Von größter Bedeutung ist es, die medikamentöse Therapie durch Sport zu ergänzen“. Ziel sei es unter anderem, Beweglichkeit, Stabilität und Reaktionsfähigkeit zu trainieren. Besonders geeignet für Parkinson-Patienten sind Nordic Walking, Radfahren, Tanzen, Gymnastik, Thai-Chi und Qigong. Die AOK bietet zahlreiche Gesundheitskurse an.

 

Um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, seien eine frühzeitige Diagnose und das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. Hier bietet das AOK-Hausarzt und -Facharzt-Programm Vorteile. „Der behandelnde Arzt hat mehr Zeit für die Behandlung und Beratung. Zudem erhalten Parkinson-Patienten mit häufigen Begleiterkrankungen wie Depressionen schneller Zugang zu psychiatrischer Behandlung“, erläutert Knapstein.

 

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news-2482 Tue, 28 Aug 2018 13:21:26 +0200 Parkinson-Erkrankungen nehmen langfristig zu im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/parkinson-erkrankungen-nehmen-langfristig-zu-im-schwarzwald-baar-kreis.html Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der vor allem die Beweglichkeit und der Bewegungsablauf gestört sind. Der Krankheitsbeginn liegt typischerweise zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Schätzungen zu-folge leben im Jahr 2016 in Deutschland zwischen 250.000 und 280.000 Menschen mit Parkinson, davon 1.314 AOK-Versicherte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, wie die Gesundheitskasse bekannt gibt. Da in den westlichen Industrieländern die Lebenserwartung ständig steigt und die Parkinson-Krankheit gehäuft im höheren Alter auftritt, muss in den nächsten Jahren mit einer zunehmenden Anzahl von Betroffenen gerechnet werden. Studien gehen davon aus, dass sich die Zahl der Patienten bis zum Jahr 2030 verdoppelt. Im Schwarzwald-Baar-Kreis erkrankten 2012 212 Männer und 280 Frauen an Parkinson. Während die Diagnose bei den Männern 2016 auf 233 stieg, sank sie bei den Frauen auf 259. Auch wenn Parkinson bislang nicht heilbar ist: Mit einer frühzeitigen Therapie lässt sich die Lebensqualität deutlich steigern. Diese setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen – einer davon ist der Einsatz von Medikamenten. „Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Botenstoffe im Gehirn wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen“, verdeutlicht Dr. Knapstein und setzt fort: „Von größter Bedeutung ist es, die medikamentöse Therapie durch Sport zu ergänzen“. Ziel sei es unter anderem, Beweglichkeit, Stabilität und Reaktionsfähigkeit zu trainieren. Besonders geeignet für Parkinson-Patienten sind Nordic Walking, Radfahren, Tanzen, Gymnastik, Thai-Chi und Qigong. Die AOK bietet zahlreiche Gesundheitskurse an.

 

Um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, seien eine frühzeitige Diagnose und das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. Hier bietet das AOK-Hausarzt und -Facharzt-Programm Vorteile. „Der behandelnde Arzt hat mehr Zeit für die Behandlung und Beratung. Zudem erhalten Parkinson-Patienten mit häufigen Begleiterkrankungen wie Depressionen schneller Zugang zu psychiatrischer Behandlung“, erläutert Knapstein.

 

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news-2483 Tue, 28 Aug 2018 13:21:11 +0200 Parkinson-Erkrankungen nehmen langfristig zu im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/parkinson-erkrankungen-nehmen-langfristig-zu-im-landkreis-rottweil.html Parkinson ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der vor allem die Beweglichkeit und der Bewegungsablauf gestört sind. Der Krankheitsbeginn liegt typischerweise zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr. Schätzungen zu-folge leben im Jahr 2016 in Deutschland zwischen 250.000 und 280.000 Menschen mit Parkinson, davon 1.314 AOK-Versicherte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, wie die Gesundheitskasse bekannt gibt. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Bei einer Parkinson-Erkrankung werden Nervenzellen des Gehirns geschädigt, die für die Produktion des Nervenbotenstoffs Dopamin zuständig sind. Typische Symptome sind Zittern, versteifte Muskeln, instabile Körperhaltung und verlangsamte Bewegungen. Der Gang wird kleinschrittig, die Stimme leiser und monoton“. Im frühen Stadium sei eine Diagnose oft schwierig. Erste Hinweise können eine Verkleinerung der Handschrift, ein gestörtes Riechvermögen, starke Muskelverspannungen, Schwierigkeiten bei Alltagstätigkeiten wie Zähneputzen, Zuknöpfen oder Computerarbeiten sein.

 

 

 

Da in den westlichen Industrieländern die Lebenserwartung ständig steigt und die Parkinson-Krankheit gehäuft im höheren Alter auftritt, muss in den nächsten Jahren mit einer zunehmenden Anzahl von Betroffenen gerechnet werden. Studien gehen davon aus, dass sich die Zahl der Patienten bis zum Jahr 2030 verdoppelt. Im Kreis Rottweil erkrankten 2012 189 Männer und 232 Frauen an Parkinson. 2016 wurden bei 203 Frauen und 186 Männern die Diagnose Parkinson gestellt. Auch wenn Parkinson bislang nicht heilbar ist: Mit einer frühzeitigen Therapie lässt sich die Lebensqualität deutlich steigern. Diese setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen – einer davon ist der Einsatz von Medikamenten. „Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Botenstoffe im Gehirn wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen“, verdeutlicht Dr. Knapstein und setzt fort: „Von größter Bedeutung ist es, die medikamentöse Therapie durch Sport zu ergänzen“. Ziel sei es unter anderem, Beweglichkeit, Stabilität und Reaktionsfähigkeit zu trainieren. Besonders geeignet für Parkinson-Patienten sind Nordic Walking, Radfahren, Tanzen, Gymnastik, Thai-Chi und Qigong. Die AOK bietet zahlreiche Gesundheitskurse an.

 

Um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, seien eine frühzeitige Diagnose und das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. Hier bietet das AOK-Hausarzt und -Facharzt-Programm Vorteile. „Der behandelnde Arzt hat mehr Zeit für die Behandlung und Beratung. Zudem erhalten Parkinson-Patienten mit häufigen Begleiterkrankungen wie Depressionen schneller Zugang zu psychiatrischer Behandlung“, erläutert Knapstein.

 

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news-2468 Fri, 17 Aug 2018 14:52:47 +0200 Immer häufiger im Schwarzwald-Baar-Kreis: schwanger über 35 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/immer-haeufiger-im-schwarzwald-baar-kreis-schwanger-ueber-35.html Schauspielerin Brigitte Nielsen hat vor einigen Wochen im Alter von 54 Jahren ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren hierzulande von Jahr zu Jahr älter. Schauspielerin Brigitte Nielsen hat vor einigen Wochen im Alter von 54 Jahren ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren hierzulande von Jahr zu Jahr älter.

 

Bei 17 Prozent der Geburten im Schwarzwald-Baar-Kreis ist die Mutter 35 oder älter. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage ihrer Versicherten ermittelt, die in der Region über die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Gut zwei Prozent der Mütter sind bei der Geburt ihres Kindes sogar 40 Jahre oder älter.

 

Damit fällt der Landkreis in der AOK-Statistik auf. Denn nirgendwo in Baden-Württemberg ist der Anteil der Geburten bei Frauen ab 35 an allen Geburten im Landkreis niedriger. Dennoch steigt auch im Schwarzwald-Baar-Kreis der Anteil der Geburten ab 35 an allen Geburten seit Jahren kontinuierlich. Er liegt im Schwarzwald-Baar-Kreis aktuell um sieben Prozent höher als noch vor fünf Jahren. Wenig überraschend, findet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „In allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen erfüllen Frauen ihren Kinderwunsch zunehmend in einem höheren Alter. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stetig gestiegen.“ Das durchschnittliche Alter der Mutter bei der Geburt des ersten ehelich geborenen Kindes ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 1991 und 2014 von 26,9 Jahren auf 30,4 Jahre angestiegen.

 

Schwangerschaften werden bei Erstgebärenden zwar bereits ab 35 Jahren grundsätzlich als Risikoschwangerschaften eingestuft, aber das bedeutet laut AOK nicht automatisch ein höheres tatsächliches Risiko für Mutter und Kind. Das Alter der Frau allein entscheidet in den wenigsten Fällen darüber, ob eine Schwangerschaft risikoreich verläuft oder nicht. Erst ab dem 40. Lebensjahr, so die meisten Studien, nehmen klinisch relevante Risiken zu.

 

Ältere Schwangere sind, so Dr. Knapstein, oft besonders gesundheitsbewusst. „Frauen, die sich ihren Kinderwunsch absichtlich spät erfüllen, nehmen in der Regel früh und regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teil und entscheiden sich bewusst für einen gesunden Lebensstil, sie ernähren sich also überwiegend gesund, verzichten weitgehend auf Alkohol und Nikotin, bewegen sich regelmäßig, legen genügend Ruhepausen ein und gönnen sich ausreichend Schlaf. Außerdem sind sie häufig psychisch und emotional besser auf die Schwangerschaft und die Kindererziehung vorbereitet.“

 

Der Höhepunkt der Fruchtbarkeit liegt bei Frauen um das 20. Lebensjahr. Mit steigendem Alter nimmt also die Wahrscheinlichkeit schnell und unproblematisch schwanger zu werden ab. Aber Frauen leben heutzutage gesünder als noch vor 50 Jahren, weil sie sich besser ernähren, sich ausreichend bewegen können und weil sie besser vor Infektionen geschützt sind. Außerdem haben ältere Schwangere oft schon mindestens ein Kind und sind damit auch erfahren. „Daher sind sie oft ruhiger und entspannter als jüngere“, so Dr. Knapstein. „Und sie sind meist gut informiert.“ Wie in jedem Alter sollten sich jedoch gerade Frauen über 35 Jahren bei ihrem Frauenarzt umfassend über alle altersabhängigen Risiken hinsichtlich Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren und später dann regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrnehmen.

 

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news-2467 Fri, 17 Aug 2018 14:51:23 +0200 Immer häufiger im Landkreis Tuttlingen: schwanger über 35 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/immer-haeufiger-im-landkreis-tuttlingen-schwanger-ueber-35.html Schauspielerin Brigitte Nielsen hat vor einigen Wochen im Alter von 54 Jahren ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren hierzulande von Jahr zu Jahr älter. Schauspielerin Brigitte Nielsen hat vor einigen Wochen im Alter von 54 Jahren ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren hierzulande von Jahr zu Jahr älter.

 

Bereits bei mehr als jeder fünften Geburt (22 Prozent) im Landkreis Tuttlingen ist die Mutter 35 oder älter. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage ihrer Versicherten ermittelt, die im Landkreis über die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Fünf Prozent der Mütter sind bei der Geburt ihres Kindes sogar 40 Jahre oder älter. Mit diesen Zahlen bewegt sich der Landkreis im Landesschnitt.

 

Der Anteil der Geburten bei Frauen ab 35 an allen Geburten steigt seit Jahren kontinuierlich. Er liegt im Landkreis Tuttlingen aktuell um neun Prozent höher als noch vor fünf Jahren. Wenig überraschend, findet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „In allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen erfüllen Frauen ihren Kinderwunsch zunehmend in einem höheren Alter. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stetig gestiegen.“ Das durchschnittliche Alter der Mutter bei der Geburt des ersten ehelich geborenen Kindes ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 1991 und 2014 von 26,9 Jahren auf 30,4 Jahre angestiegen.

 

Schwangerschaften werden bei Erstgebärenden zwar bereits ab 35 Jahren grundsätzlich als Risikoschwangerschaften eingestuft, aber das bedeutet laut AOK nicht automatisch ein höheres tatsächliches Risiko für Mutter und Kind. Das Alter der Frau allein entscheidet in den wenigsten Fällen darüber, ob eine Schwangerschaft risikoreich verläuft oder nicht. Erst ab dem 40. Lebensjahr, so die meisten Studien, nehmen klinisch relevante Risiken zu.

 

Ältere Schwangere sind, so Dr. Knapstein, oft besonders gesundheitsbewusst. „Frauen, die sich ihren Kinderwunsch absichtlich spät erfüllen, nehmen in der Regel früh und regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teil und entscheiden sich bewusst für einen gesunden Lebensstil, sie ernähren sich also überwiegend gesund, verzichten weitgehend auf Alkohol und Nikotin, bewegen sich regelmäßig, legen genügend Ruhepausen ein und gönnen sich ausreichend Schlaf. Außerdem sind sie häufig psychisch und emotional besser auf die Schwangerschaft und die Kindererziehung vorbereitet.“

 

Der Höhepunkt der Fruchtbarkeit liegt bei Frauen um das 20. Lebensjahr. Mit steigendem Alter nimmt also die Wahrscheinlichkeit schnell und unproblematisch schwanger zu werden ab. Aber Frauen leben heutzutage gesünder als noch vor 50 Jahren, weil sie sich besser ernähren, sich ausreichend bewegen können und weil sie besser vor Infektionen geschützt sind. Außerdem haben ältere Schwangere oft schon mindestens ein Kind und sind damit auch erfahren. „Daher sind sie oft ruhiger und entspannter als jüngere“, so Dr. Knapstein. „Und sie sind meist gut informiert.“ Wie in jedem Alter sollten sich jedoch gerade Frauen über 35 Jahren bei ihrem Frauenarzt umfassend über alle altersabhängigen Risiken hinsichtlich Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren und später dann regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrnehmen.

 

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news-2466 Fri, 17 Aug 2018 14:47:59 +0200 Immer häufiger im Landkreis Rottweil: schwanger über 35 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/immer-haeufiger-im-landkreis-rottweil-schwanger-ueber-35.html Schauspielerin Brigitte Nielsen hat vor einigen Wochen im Alter von 54 Jahren ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren hierzulande von Jahr zu Jahr älter. Schauspielerin Brigitte Nielsen hat vor einigen Wochen im Alter von 54 Jahren ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren hierzulande von Jahr zu Jahr älter.

 

Bereits bei mehr als jeder fünften Geburt (22 Prozent) im Landkreis Rottweil ist die Mutter 35 oder älter. Dies hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage ihrer Versicherten ermittelt, die im Landkreis über die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Fünf Prozent der Mütter sind bei der Geburt ihres Kindes sogar 40 Jahre oder älter. Mit diesen Zahlen bewegt sich der Landkreis im Landesschnitt.

 

Der Anteil der Geburten bei Frauen ab 35 an allen Geburten steigt seit Jahren kontinuierlich. Er liegt im Landkreis Rottweil aktuell um 15 Prozent höher als noch vor fünf Jahren. Wenig überraschend, findet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „In allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen erfüllen Frauen ihren Kinderwunsch zunehmend in einem höheren Alter. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stetig gestiegen.“ Das durchschnittliche Alter der Mutter bei der Geburt des ersten ehelich geborenen Kindes ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 1991 und 2014 von 26,9 Jahren auf 30,4 Jahre angestiegen.

 

Schwangerschaften werden bei Erstgebärenden zwar bereits ab 35 Jahren grundsätzlich als Risikoschwangerschaften eingestuft, aber das bedeutet laut AOK nicht automatisch ein höheres tatsächliches Risiko für Mutter und Kind. Das Alter der Frau allein entscheidet in den wenigsten Fällen darüber, ob eine Schwangerschaft risikoreich verläuft oder nicht. Erst ab dem 40. Lebensjahr, so die meisten Studien, nehmen klinisch relevante Risiken zu.

 

Ältere Schwangere sind, so Dr. Knapstein, oft besonders gesundheitsbewusst. „Frauen, die sich ihren Kinderwunsch absichtlich spät erfüllen, nehmen in der Regel früh und regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teil und entscheiden sich bewusst für einen gesunden Lebensstil, sie ernähren sich also überwiegend gesund, verzichten weitgehend auf Alkohol und Nikotin, bewegen sich regelmäßig, legen genügend Ruhepausen ein und gönnen sich ausreichend Schlaf. Außerdem sind sie häufig psychisch und emotional besser auf die Schwangerschaft und die Kindererziehung vorbereitet.“

 

Der Höhepunkt der Fruchtbarkeit liegt bei Frauen um das 20. Lebensjahr. Mit steigendem Alter nimmt also die Wahrscheinlichkeit schnell und unproblematisch schwanger zu werden ab. Aber Frauen leben heutzutage gesünder als noch vor 50 Jahren, weil sie sich besser ernähren, sich ausreichend bewegen können und weil sie besser vor Infektionen geschützt sind. Außerdem haben ältere Schwangere oft schon mindestens ein Kind und sind damit auch erfahren. „Daher sind sie oft ruhiger und entspannter als jüngere“, so Dr. Knapstein. „Und sie sind meist gut informiert.“ Wie in jedem Alter sollten sich jedoch gerade Frauen über 35 Jahren bei ihrem Frauenarzt umfassend über alle altersabhängigen Risiken hinsichtlich Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren und später dann regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrnehmen.

 

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news-2459 Wed, 15 Aug 2018 12:18:30 +0200 Prävention von Essstörungen an Schulen im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/praevention-von-essstoerungen-an-schulen-im-landkreis-rottweil.html Im bald beginnenden Schuljahr startet eine breit angelegte Präventionsaktion zu Essstörungen im Landkreis Rottweil. Das Gesundheitsamt des Landkreises und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bringen gemeinsam das Präventionstheater „Püppchen“ an die weiterführenden Schulen. „Eine Essstörung ist eine schwerwiegende Erkrankung“, erklärt Claudia Stahl, Mitarbeiterin der Präventionsabteilung vom Gesundheitsamt. „Das gilt natürlich für Magersucht, aber auch für andere Formen von Essstörungen wie etwa Bulimie, also Ess-Brechsucht.“ Diese werde oft nicht so schnell erkannt, löse aber ebenfalls schwerwiegende gesundheitliche Schäden aus, von den seelischen Folgen ganz abgesehen. „Das soziale Umfeld nimmt eine Essstörung oft erst sehr spät wahr. Die Betroffenen versuchen ihr Essverhalten zu verbergen.“

 

Ingo Marot, Leiter der Gesundheitsförderung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg weist auf den starken Anstieg der an einer Essstörung Erkrankten in den vergangenen Jahren hin: „Wir haben bei unseren Versicherten im Landkreis Rottweil einen Anstieg um 85 Prozent im Zeitraum von 2008 bis 2016 festgestellt.“ Zuletzt zählte die AOK 203 Betroffene, davon 54 an Anorexie, also Magersucht Erkrankte. Rund die Hälfte der Bevölkerung sei bei der AOK versichert, so dass man die Gesamtzahl der an Essstörungen Erkrankten im Landkreis auf rund 400 Personen schätzen könne, so der AOK-Experte. Hinzu käme noch eine hohe Dunkelziffer, da nicht alle Betroffenen in ärztlicher Behandlung seien.

 

Besonders auffällig sei der starke Anstieg der Erkrankungen beim Übertritt von der Altersgruppe der unter 15-Jährigen zu den 15- bis 19-Jährigen. Vorsorgemaßnahmen müssen daher bereits in einem frühen Lebensalter einsetzen. Aus diesem Grund haben die beiden Partner mit dem Präventionstheater „Püppchen“ einschließlich einer theaterpädagogischen Nachbereitung im Klassenverband die fünften bis siebten Klassen an allen weiterführenden Schulen im Landkreis im Blick.

 

Das Theaterstück „Püppchen“ haben die beiden Schauspielerinnen Monika Wieder und Sarah Gros vom Schauspielensemble Sakramo 3D selbst geschrieben. „Das Stück erzählt spannend und sensibel die Geschichte von zwei Mädchen, die ohne davon zu wissen einen ähnlichen Weg gewählt haben mit ihren Problemen umzugehen“, erläutert Monika Wieder den Inhalt. Dennoch entwickeln sich die beiden Charaktere im Verlauf des Stücks in unterschiedliche Richtungen. Es bleibe aber nicht nur bei der Theateraufführung selbst, erklärt ihre Kollegin Sarah Gros: „Das Gesehene wird anschließend im Klassenverband aufgearbeitet. Dabei wollen wir das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken. Sie sollen ermutigt werden, mit Problemen aktiv umzugehen.“

 

Das Projekt wurde kürzlich Vertretern der Schulsozialarbeit im Landkreis vorgestellt. „Wir hatten bereits an diesem Termin 14 feste Zusagen von Schulen für die Präventionsaktion. Das ist eine sehr gute Resonanz und zeigt, dass wir mit dem Thema richtigliegen“, so Ingo Marot. Auch Claudia Stahl freut sich über das hohe Interesse: „Wir wollen dieses Thema nachhaltig im Landkreis verankern. Geplant ist unter anderem die Bildung einer Selbsthilfegruppe.“

 

Bild (AOK): Auf einer Infoveranstaltung für Schulvertreter im Landratsamt Rottweil wurde das Präventionstheater „Püppchen“ vorgestellt.

 

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news-2438 Sun, 05 Aug 2018 11:17:12 +0200 Sommer, Sonne, Sonnencreme – AOK: jährlich rund 45 Neuerkrankungen an Hautkrebs im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sommer-sonne-sonnencreme-aok-jaehrlich-rund-45-neuerkrankungen-an-hautkrebs-im-landkreis-tuttlin.html Der Landkreis ächzt unter den hohen Temperaturen. Viele Menschen zieht es daher zum Beispiel ins Freibad, wo es sich gut aushalten lässt. Zuviel Sonne hat aber auch ihre Schattenseiten. Denn rund 45 Versicherte erkranken im Landkreis Tuttlingen jedes Jahr neu an Hautkrebs, teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit, bei der gut die Hälfte der Bevölkerung krankenversichert ist. Viel Sonne ist der bedeutendste Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung, die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später.“ Das schlägt sich auch in der AOK-Auswertung nieder: die Zahl der neu entdeckten Hautkrebserkrankungen steigt mit dem Alter. So sei die Erkrankungsrate in der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen etwa doppelt so hoch wie bei den 35- bis 39-Jährigen. Bis zum Alter von 64 Jahren seien Frauen etwas häufiger betroffen, in späteren Lebensjahren werde bei Männern dagegen deutlich öfter ein Hautkrebs entdeckt als bei Frauen.

 

Jeder kann sich selbst gegen Hautkrebs schützen, so die AOK-Dermatologin: „Es sollte Sonnencreme mit mindestens Faktor 30 verwendet werden, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Empfehlenswert ist es, sich bereits 30 Minuten vorher eincremen, bevor man in die Sonne geht. Besser als Sonnenschutzcreme sind jedoch der Aufenthalt im Schatten und das Tragen von Kleidung, die vor UV-Strahlen schützt, wenn man sich längere Zeit in der Sonne aufhalten möchte.“

 

Hautkrebs sicher erkennen kann nur der Arzt, weil sich die Hautkrebsarten ganz unterschiedlich bemerkbar machen. Denn Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs, sagt Dr. Gudula Kirtschig: „Viele denken bei Hautkrebs automatisch an den schwarzen Hautkrebs, das bösartige Melanom. Die Bezeichnung schwarzer Hautkrebs hat er, weil er häufig einem dunklen Muttermal oder Leberfleck ähnelt. Er ist längst nicht so häufig wie der sogenannte weiße Hautkrebs, aber manche Melanome können besonders gefährlich werden.“ Beim häufigeren weißen Hautkrebs sei es ebenfalls schwer, zwischen einem Hauttumor und gewöhnlichen Hautflecken zu unterscheiden.

 

Die AOK empfiehlt regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge zu gehen. Diese wird von dafür qualifizierten Hausärzten oder Dermatologen durchgeführt. Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung, im AOK-HausarztProgramm bereits ab 20 Jahren.

 

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news-2437 Sun, 05 Aug 2018 11:15:16 +0200 Sommer, Sonne, Sonnencreme – AOK: jährlich rund 60 Neuerkrankungen an Hautkrebs im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sommer-sonne-sonnencreme-aok-jaehrlich-rund-60-neuerkrankungen-an-hautkrebs-im-schwarzwald-baar.html Der Landkreis ächzt unter den hohen Temperaturen. Viele Menschen zieht es daher zum Beispiel ins Freibad, wo es sich gut aushalten lässt. Zuviel Sonne hat aber auch ihre Schattenseiten. Denn rund 60 Versicherte erkranken im Schwarzwald-Baar-Kreis jedes Jahr neu an Hautkrebs, teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit, bei der gut die Hälfte der Bevölkerung krankenversichert ist. Viel Sonne ist der bedeutendste Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung, die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später.“ Das schlägt sich auch in der AOK-Auswertung nieder: die Zahl der neu entdeckten Hautkrebserkrankungen steigt mit dem Alter. So sei die Erkrankungsrate in der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen etwa doppelt so hoch wie bei den 35- bis 39-Jährigen. Bis zum Alter von 64 Jahren seien Frauen etwas häufiger betroffen, in späteren Lebensjahren werde bei Männern dagegen deutlich öfter ein Hautkrebs entdeckt als bei Frauen.

 

Jeder kann sich selbst gegen Hautkrebs schützen, so die AOK-Dermatologin: „Es sollte Sonnencreme mit mindestens Faktor 30 verwendet werden, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Empfehlenswert ist es, sich bereits 30 Minuten vorher eincremen, bevor man in die Sonne geht. Besser als Sonnenschutzcreme sind jedoch der Aufenthalt im Schatten und das Tragen von Kleidung, die vor UV-Strahlen schützt, wenn man sich längere Zeit in der Sonne aufhalten möchte.“

 

Hautkrebs sicher erkennen kann nur der Arzt, weil sich die Hautkrebsarten ganz unterschiedlich bemerkbar machen. Denn Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs, sagt Dr. Gudula Kirtschig: „Viele denken bei Hautkrebs automatisch an den schwarzen Hautkrebs, das bösartige Melanom. Die Bezeichnung schwarzer Hautkrebs hat er, weil er häufig einem dunklen Muttermal oder Leberfleck ähnelt. Er ist längst nicht so häufig wie der sogenannte weiße Hautkrebs, aber manche Melanome können besonders gefährlich werden.“ Beim häufigeren weißen Hautkrebs sei es ebenfalls schwer, zwischen einem Hauttumor und gewöhnlichen Hautflecken zu unterscheiden.

 

Die AOK empfiehlt regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge zu gehen. Diese wird von dafür qualifizierten Hausärzten oder Dermatologen durchgeführt. Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung, im AOK-HausarztProgramm bereits ab 20 Jahren.

 

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news-2436 Sun, 05 Aug 2018 11:13:48 +0200 Sommer, Sonne, Sonnencreme – AOK: jährlich rund 60 Neuerkrankungen an Hautkrebs im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sommer-sonne-sonnencreme-aok-jaehrlich-rund-60-neuerkrankungen-an-hautkrebs-im-landkreis-rottwei.html Der Landkreis ächzt unter den hohen Temperaturen. Viele Menschen zieht es daher zum Beispiel ins Freibad, wo es sich gut aushalten lässt. Zuviel Sonne hat aber auch ihre Schattenseiten. Denn rund 60 Versicherte erkranken im Landkreis Rottweil jedes Jahr neu an Hautkrebs, teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit, bei der gut die Hälfte der Bevölkerung krankenversichert ist. Viel Sonne ist der bedeutendste Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung, die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später.“ Das schlägt sich auch in der AOK-Auswertung nieder: die Zahl der neu entdeckten Hautkrebserkrankungen steigt mit dem Alter. So sei die Erkrankungsrate in der Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen etwa doppelt so hoch wie bei den 35- bis 39-Jährigen. Bis zum Alter von 64 Jahren seien Frauen etwas häufiger betroffen, in späteren Lebensjahren werde bei Männern dagegen deutlich öfter ein Hautkrebs entdeckt als bei Frauen.

 

Jeder kann sich selbst gegen Hautkrebs schützen, so die AOK-Dermatologin: „Es sollte Sonnencreme mit mindestens Faktor 30 verwendet werden, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Empfehlenswert ist es, sich bereits 30 Minuten vorher eincremen, bevor man in die Sonne geht. Besser als Sonnenschutzcreme sind jedoch der Aufenthalt im Schatten und das Tragen von Kleidung, die vor UV-Strahlen schützt, wenn man sich längere Zeit in der Sonne aufhalten möchte.“

 

Hautkrebs sicher erkennen kann nur der Arzt, weil sich die Hautkrebsarten ganz unterschiedlich bemerkbar machen. Denn Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs, sagt Dr. Gudula Kirtschig: „Viele denken bei Hautkrebs automatisch an den schwarzen Hautkrebs, das bösartige Melanom. Die Bezeichnung schwarzer Hautkrebs hat er, weil er häufig einem dunklen Muttermal oder Leberfleck ähnelt. Er ist längst nicht so häufig wie der sogenannte weiße Hautkrebs, aber manche Melanome können besonders gefährlich werden.“ Beim häufigeren weißen Hautkrebs sei es ebenfalls schwer, zwischen einem Hauttumor und gewöhnlichen Hautflecken zu unterscheiden.

 

Die AOK empfiehlt regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge zu gehen. Diese wird von dafür qualifizierten Hausärzten oder Dermatologen durchgeführt. Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung, im AOK-HausarztProgramm bereits ab 20 Jahren.

 

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news-2434 Fri, 03 Aug 2018 09:05:08 +0200 AOK-Bezirksrat im Hammerwerk Fridingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bezirksrat-im-hammerwerk-fridingen.html Der Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg besuchte das Hammerwerk Fridingen. Der Geschäftsführer Holger Müller stellte dem AOK-Selbstverwaltungsgremium die aktuelle Entwicklung des stahlverarbeitenden Unternehmens vor und führte durch die Produktion. Die Mitglieder des AOK-Bezirksrats konnten sich so vor Ort einen Eindruck von der Tätigkeit des Unternehmens verschaffen. AOK und das Hammerwerk Fridingen verbindet eine Zusammenarbeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

 

„Für das Thema Gesundheit aktiviert man Menschen am besten direkt in ihrer Lebenswelt, also auch am Arbeitsplatz“, sagte Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats von der Versichertenseite. „Ich begrüße es daher, dass das Hammerwerk die Kompetenz der AOK für Gesundheitsberatungen und -aktionen in Anspruch nimmt.“

 

In der anschließenden Tagung des AOK-Gremiums stellte Roland Eckhardt, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats von der Arbeitgeberseite, die gegenwärtige Lage der Gesundheitskasse dar. Demnach halte der Versichertenzuwachs bei der AOK unvermindert an. „Die AOK-Versichertengemeinschaft in der Region ist allein im ersten Halbjahr 2018 um rund 4.000 Menschen gewachsen. Das ist eine sehr gute Entwicklung und belegt, dass die AOK mit ihrer dauerhaft starken Verankerung vor Ort, individueller Beratung und ihrem Ansatz der gesundheitlichen Prävention richtigliegt“, erklärte Eckhardt.

 

Im seinem Bericht an das Selbstverwaltungsgremium ging Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, auf die Umsetzung des sogenannten Sofortprogramms Pflege der Bundesregierung ein. Durch das nun vom Bundeskabinett verabschiedete Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz sollen bundesweit 13.000 neue Stellen für Altenpflegerinnen und Altenpfleger in stationären Pflegeeinrichtungen geschaffen werden. Herrmann: „Die Situation muss für Pflegekräfte spürbar besser werden. Daher müssen die für den Stellenaufbau verwendeten umfangreichen Mittel aus der Krankenversicherung auch tatsächlich in der Pflege ankommen.“ Auf den entsprechenden Nachweis sei bei der Umsetzung des Gesetzesvorhabens zu achten, so der AOK-Chef. Eine besondere Herausforderung sei es, die zusätzlich geschaffenen Stellen zu besetzen. In der Alten- und Krankenpflege sind laut AOK bundesweit derzeit rund 35.000 Stellen für Fachkräfte und Helfer unbesetzt.

 

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news-2433 Thu, 02 Aug 2018 10:33:50 +0200 Silberhochzeit mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/silberhochzeit-mit-der-aok-schwarzwald-baar-heuberg-1.html Einmal 40-Jähriges und sechsmal „Silberhochzeit“ mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: Im Rahmen einer Feierstunde konnten langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Glückwünsche von Geschäftsführer Klaus Herrmann zu ihren 40- und 25-jährigen Betriebsjubiläen entgegen-nehmen. Klaus Herrmann erinnerte in einer Laudatio an die berufliche Laufbahn der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „In den vergangenen 40 Jahren hat sich das Gesundheitswesen rasant entwickelt, was mit wachsenden und sich ändernden Aufgaben einherging. Diesen Veränderungsprozess haben Sie alle mit überaus großem Engagement zum Wohle unserer Kunden mitgestaltet.“

 

BU: Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg gratulierte Martina Heizmann, Bettina Eidinger, Gerhard Held (40 Jahre), Jürgen Rexer, Petra Müller sowie Carmen Herzog (alle 25 Jahre) zu ihrem Dienstjubiläum. Nicht auf dem Bild: Barbara Neff (25 Jahre)

 

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news-2429 Wed, 01 Aug 2018 10:49:00 +0200 Jetzt 100.000 Teilnehmer an der Hausarztzentrierten Versorgung in der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/jetzt-100000-teilnehmer-an-der-hausarztzentrierten-versorgung-in-der-region.html In den vergangenen zehn Jahren ist in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) stetig gewachsen. Seit einem Jahrzehnt gibt es die alternative Regelversorgung von AOK Baden-Württemberg und den Ärzteverbänden Hausärzteverband und MEDIVERBUND bereits. Nun wurde die 100.000er Marke erreicht: Susanne Schlenker aus St. Georgen ist die hunderttausendste Versicherte, die sich in diese besondere Versorgungsform eingeschrieben hat. Sie wird von Dr. Johannes Probst betreut, der seine Praxis in der Bergstadt gemeinsam mit seiner Frau Dr. Charlotte Probst und Hertha Maria Potschaske betreibt.

 

„Die Nachricht war eine schöne Überraschung“, freut sich die St. Georgenerin. „Ich habe mich in die Hausarztzentrierte Versorgung eingeschrieben, weil so eine enge Betreuung durch den Hausarzt sichergestellt ist. Das finde ich einfach beruhigend.“

 

Die Versicherten können freiwillig an diesem Programm teilnehmen. Sie binden sich dadurch für die Dauer von mindestens zwölf Monaten an den gewählten Hausarzt und suchen bei gesundheitlichen Beschwerden grundsätzlich immer zuerst diesen auf. Im Gegenzug übernimmt der Hausarzt für den Versicherten die Lotsenfunktion und koordiniert die gegebenenfalls notwendigen fachärztlichen oder stationären Behandlungen. Außerdem ist der Hausarzt über Befunde und Therapien des Versicherten immer im Bilde und behält den Behandlungsfortschritt im Auge.

 

„Ich kann dadurch meine Rolle als Hausarzt voll erfüllen“, erklärt Dr. Johannes Probst. „Es kommt nicht zu unkoordinierten Mehrfachbehandlungen oder zur Verordnung von Medikamenten, die sich wechselseitig ausschließen. Außerdem habe ich mehr Zeit für meine ärztlichen Aufgaben, da der Verwaltungsaufwand in der Hausarztzentrierten Versorgung niedrig gehalten ist.“

 

Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, weist auf die Vorteile der engmaschigeren Betreuung hin: „Dadurch kommt es nachweislich zu einer besseren Versorgung. Wenn etwa eine chronische Krankheit vorliegt, ergeben sich aufgrund der hausärztlichen Kontrollen weniger Einweisungen in das Krankenhaus wegen eines akuten Krankheitsschubs als außerhalb dieses Programms.“

 

Die HZV stärke auch die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum. „Durch die Stärkung der Rolle von Hausärzten als Gesundheitslotsen wird dieser Beruf auch für den Medizinernachwuchs noch attraktiver“, so Herrmann. Zudem stehen in der HZV mit den Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis, kurz VERAH, speziell weitergebildete Fachkräfte zur Verfügung. Diese können den Praxisinhaber in seiner Tätigkeit entlasten, etwa indem sie routinemäßige Hausbesuche übernehmen und dabei unter anderem Blutwerte prüfen und die Medikation überprüfen. „Das VERAH-Konzept und die Hausarztzentrierte Versorgung insgesamt tragen auch dazu bei, dass die Praxen interessant für Nachfolger werden. Ich mache mir daher wenig Sorgen um die Zukunft unserer Praxis“, sagt Dr. Probst.

 

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news-2417 Tue, 31 Jul 2018 14:32:12 +0200 Telemedizin-Projekt von AOK und Uniklinikum Tübingen im Landkreis Rottweil gestartet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/telemedizin-projekt-von-aok-und-uniklinikum-tue-bingen-im-landkreis-rottweil-gestartet.html Eine schnelle Auskunft durch einen Facharzt bei einem unklaren Hautbefund beim Hausarzt – das testet die AOK nun im Pilotprojekt TeleDerm. Es soll Versicherten eine schnelle, fundierte Meinung eines Facharztes liefern. „Falls der Hausarzt einen dermatologischen Befund nicht abschließend beurteilen kann, macht er Fotos von den betroffenen Stellen und schickt sie zusammen mit einem Fragebogen an den Facharzt – alles über eine sichere Datenverbindung“, wie Michaela Sieber vom Arztpartner-Service der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg erklärt. „So bekommen die Patienten eine schnelle Rückmeldung und müssen nicht auf einen Termin beim Hautarzt warten.“

 

Dr. Peter-Michael Ilg ist einer von zehn Hausärzten im Landkreis Rottweil, die an dem Modellprojekt teilnehmen. „TeleDerm ist ein sehr sinnvolles Projekt, das mich von Anfang an interessiert hat“, so der Rottweiler Hausarzt. „Bei den Patienten kommt die Vorgehensweise sehr gut an.“

 

Der Ablauf in der Praxis ist einfach: Entdeckt der Hausarzt eine Hautveränderung, die er nicht einordnen kann, kommt das Dermatoskop zum Einsatz, das wie ein dicker Marker-Stift aussieht. Das Gerät wird auf die Haut gehalten und erzeugt hochauflösendes Bildmaterial, das dann gemeinsam mit Anamnese, Alter, Pseudonym und Geschlecht des Patienten per Praxisverwaltungssystem über eine gesicherte Internetverbindung zum Hautarzt übertragen wird. Dieser gibt dem Hausarzt innerhalb von 48 Stunden eine Einschätzung zu dem Befund und teilt mit, ob eine fachärztliche Behandlung notwendig ist. Der Hausarzt kann dabei auch Rückfragen stellen. So erfolgt ein schneller Informationsaustausch zwischen Haus- und Facharzt. Die Telemedizin eröffnet dadurch neue Möglichkeiten, die medizinische Versorgung insbesondere auf dem Land zu verbessern.

 

„TeleDerm ist grundsätzlich offen für viele dermatologische Beschwerden“, so AOK-Expertin Michaela Sieber. „Die Abklärung von Befunden im Rahmen der Hautkrebsvorsorge ist nur eines der möglichen Anwendungsfelder. Über den Einsatz des sogenannten Telekonzils entscheidet der Hausarzt.“

 

Die AOK Baden-Württemberg hat das Telemedizin-Pilotprojekt gemeinsam mit dem Uniklinikum Tübingen und weiteren Partnern entwickelt. TeleDerm läuft bis 30. Juni 2019 im Landkreis Rottweil in zehn Praxen im Rahmen des AOK-HausarztProgramms. Insgesamt sind 50 Hausarztpraxen in den Kreisen Calw, Böblingen, Zollern-Alb und Rottweil beteiligt. Nach dem Ende der Praxisphase werden die teilnehmenden Ärzte, Patienten und die medizinischen Fachangestellten zu ihren Erfahrungen befragt. Außerdem werden die entstandenen Prozessdaten analysiert. Die Ludwig-Maximilian-Universität München wird das Projekt evaluieren. Finanziell gefördert wird TeleDerm durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses. Das Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen ist die projektführende Institution.

 

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news-2421 Mon, 30 Jul 2018 14:21:49 +0200 AOK: 14 Auszubildende beenden ihre Lehre mit hervorragenden Leistungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-14-auszubildende-beenden-ihre-lehre-mit-hervorragenden-leistungen.html Geschafft: mit dem Bestehen der Abschlussprüfung haben 14 junge Leute ihre Ausbildung bei der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg beendet. Die Gesundheitskasse übernimmt alle Azubis und bietet neue Ausbildungsplätze für 2019 an. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ist stolz auf ihre Auszubildenden. Fast alle haben mit hervorragenden Ergebnissen ihre Prüfungen bestanden. „Die Karriereleiter steht Ihnen nach oben hin offen. Die AOK bietet Ihnen viele Perspektiven, Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten“, so Klaus Herrmann Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bei einer Feierstunde. „Wir freuen uns nicht nur über die hervorragenden Abschlussnoten, die jungen Kolleginnen und Kollegen werden für unser Unternehmen eine echte Bereicherung sein“, so Herrmann. Vorausgegangen war für die Sozialversicherungsfachangestellten (Sofas) und Kaufleute für Dialogmarketing (KFD) eine Regelausbildungszeit von drei Jahren. „Während der Ausbildung war „Learning-by-doing“ ein Schwerpunkt. Die Sofas berieten Kunden und stellten Serviceleistungen vor. Sie lernten aktiv, wie das Geschäft hinter den Kulissen organisiert wurde“, so Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin, „und die KFDler wurden in der Zeit mehr für den Vertrieb ausgebildet. Von Anfang an waren sie in die Teams der regionalen AOK-KundenCenter und CompetenceCenter integriert.“ Die schulische Ausbildung fand im AOK-eigenen Bildungszentrum in Pfedelbach-Untersteinbach sowie in der Berufsschule in Biberach/Riss statt.

 

„Wegen unseres starken Wachstums bieten wir auch wieder für das Jahr 2019 viele Ausbildungsplätze in der Region an“, unterstreicht AOK-Geschäftsführer Klaus Herrmann.

 

Bewerbungen für die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten und zu Kaufleuten für Dialogmarketing nimmt die AOK noch bis zum 30. September im Internet (www.aok-bw.de/karriere ) entgegen.

 

BU: (von links) Klaus Herrmann, Geschäftsführer AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg, Ausbildungsleiterin Jasmin Springmann, Alexandra Limberger, Jessica Nestel, Isabella Schuler, Merve Sari, Ana-Magdalena Schillinger, Martina Schmid und Kevin Hadzalic freuen sich über die bestandene Ausbildung. Auf dem Bild fehlen: Erik Krutsch, Chiara Leonardi, Laura Garcia Bernal, Samina Warraich, Lisa Hoffmann, Lisa Tasch und Annika Arnold.

 

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news-2400 Fri, 20 Jul 2018 14:37:00 +0200 Zusätzlichen Entlastungsleistungen der Pflegeversicherung werden kaum in Anspruch genommen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zusaetzlichen-entlastungsleistungen-der-pflegeversi-cherung-werden-kaum-in-anspruch-genommen.html Den Pflegebedürftigen stehen durch die gesetzliche Pflegeversicherung der AOK zusätzliche Entlastungsleistungen in Höhe von 125 EUR monatlich zur Verfügung. Genutzt werden kann dieser Betrag zum Beispiel für den Besuch einer Sing- und Bastelgruppe, für ein Bewegungsangebot, einen begleiteten Spaziergang durch einen Ehrenamtlichen, für die Begleitung zum Arzt oder zu einer Behörde durch einen Ehrenamtlichen und vieles andere. Bei den Angeboten muss es sich um Leistungen eines Vertragspartners der AOK oder um Angebote, die vom Landratsamt anerkannt sind, handeln.

 

Ob und weshalb die Zusatzleistungen nur in geringem Umfang angenommen werden, erarbeitete Liliya Strunska in ihrer Bachelorarbeit „Beratung Pflegebedürftiger Menschen – Analyse der Inanspruchnahme von zusätzlichen Entlastungsleistungen“ für die Hochschule Furtwangen bei der Pflegekasse der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Ergebnisse stellte Liliya Strunska Vertretern der AOK-Pflegekasse und den Vertretern der Hilfe zur Pflege des Landratsamtes Schwarzwald-Baar vor. „Ich freue mich sehr darüber, dass Liliya Strunska dieses Thema für ihre Bachelorarbeit gewählt hat. Es ist wichtig, dass die Entlastungsleistungen mehr Aufmerksamkeit bekommen“, so Ariane Moosmann vom Landratsamt.

 

Über 60 Prozent der Pflegebedürftigen nutzen die zusätzlichen Entlastungsleistungen nicht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Leistungsqualität zufriedenstellend ist, dass die mangelnde Nutzung jedoch auf eine unzureichende Bekanntheit zurückzuführen ist.

 

Gründe für eine geringe Inanspruchnahme sind, dass weniger als 60 Prozent der Befragten die Leistungen bekannt und nur 40 Prozent davon Gebrauch machen. Betroffene, welche die Leistungen kennen, jedoch nicht nutzen, geben an, dass keine fremde Hilfe erwünscht sei (11,8 Prozent), ein Mangel an Informationen zur Nutzung besteht (10,8 Prozent) oder dass kein Bedarf an den Leistungen vorhanden ist (6,5 Prozent). Dass kein passendes Angebot besteht, wurde nur vereinzelnd genannt (3,2 Prozent).

 

Weitere Daten wurden zu den Wünschen und dem Bedarf der Betroffenen erhoben. Die Mehrheit der Probanden war mit den bestehenden Leistungen zufrieden. Knapp ein Drittel gab an, dass der Umfang der bestehenden Leistungsangebote durch mehr Personal sowie durch höhere Beträge ausgebaut werden sollte. Knapp 10 Prozent wünschen sich, dass die Leistungen auch von Privatpersonen erbracht werden können.

 

Eine wesentliche Erkenntnis war, dass Maßnahmen zur weiteren Bekanntmachung der Leistungen erforderlich sind. Das kann durch die Erstellung und Verteilung weiterer Informationsbroschüren und einer höheren und individuelleren Beratung erfolgen. Denn nur wer die Leistungen kennt, kann auch davon profitieren. Um die Leistungen für die Betroffenen bedarfsgerechter zu gestalten, ist die Kooperation der einzelnen Akteure wie der AOK-Pflegekasse, dem Landratsamt und den Leistungsanbietern untereinander nötig.

 

Dazu diente die erste Besprechung mit der AOK-Pflegekasse und dem Pflegestützpunkt des Landratsamtes Schwarzwald-Baar. Weitere Schritte zur Bekanntheitssteigerung der zusätzlichen Entlastungsleistungen und einer Erhöhung der Leistungsinanspruchnahme sollen folgen.

 

Bild 1 (AOK): Gemeinsam möchten die Vertreter der AOK-Pflegekasse und des Pflegestützpunktes des Landratsamtes Schwarzwald-Baar den Bekanntheitsgrad der Entlastungsleistungen erhöhen. Von links nach rechts: Simone Moosmann, Jürgen Schweizer, Ariane Moosmann, Liliya Strunsk (AOK), Joachim Huber (AOK), Frank Irion (AOK)

 

Bild 2 (AOK): Liliya Strunska, Studentin an der Hochschule Furtwangen und Ariane Moosmann vom Landratsamt, Anerkennungsstelle für Unterstützungsangebote, möchten den Bekanntheitsgrad der Entlastungsleistungen erhöhen.

 

 

 

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news-2371 Mon, 09 Jul 2018 10:18:52 +0200 85 Prozent schlafen gut – Schlafstörungen nehmen im Schwarzwald-Baar-Kreis aber zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/85-prozent-schlafen-gut-schlafstoerungen-nehmen-im-schwarzwald-baar-kreis-aber-zu.html 85 Prozent der Baden-Württemberger haben laut eigenem Bekunden in der Regel einen erholsamen Schlaf. Dies geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg hervor. Aber etwa jeder zweite Befragte (52 Prozent) hat schon einmal Schwierigkeiten gehabt, abends einzuschlafen. „Wer über einen Zeitraum von mehr als vier Wochen hinweg wöchentlich mehr als drei Nächten schlecht schläft, könnte eine chronische Schlafstörung entwickeln“, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. 4.430 betroffene AOK-Versicherte aus dem Landkreis Schwarzwald-Baar waren 2016 wegen der sogenannten Insomnie in ärztlicher Behandlung. Durchschnittlich stieg die Anzahl der Betroffenen seit 2012 um 3,9 Prozent jährlich. Damit liegt der Landkreis leicht unter dem statistischen Trend Baden-Württembergs (4,8 Prozent jährliche Steigerung).

 

„Für einen erholsamen Schlaf kann man mit ein paar Verhaltensregeln Vorsorge treffen“, so die AOK-Gesundheitsexpertin. Möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und zur gleichen Zeit aufzustehen, kann helfen. Grundsätzlich sollte man jedoch erst dann ins Bett gehen, wenn man sich müde fühlt.

 

„Auch regelmäßige körperliche Bewegung tagsüber, nicht erst kurz vor dem Schlafengehen, wirkt in der Regel positiv auf die Schlafqualität“, sagt Fröchte-Mink. „Außerdem verzichtet man abends am besten auf allzu üppiges oder scharfes Essen.“ Sehr hilfreich seien auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Diese müssen zwar zunächst erlernt werden, seien aber langfristig sehr erfolgversprechend.

 

Von Alkohol als Einschlafhilfe hält Fröchte-Mink gar nichts: „Viele Menschen schlafen zwar schneller ein, wenn sie Alkohol getrunken haben, aber der Schlaf ist dann viel weniger erholsam. Alkohol gilt sogar als eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen.“

 

Die AOK rät, bei chronischen Schlafstörungen durch den Arzt abklären zu lassen, ob eine körperliche oder psychische Erkrankung zugrunde liegt. Beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Depressionen können mit Schlafstörungen einhergehen. Wird die Grunderkrankung behandelt, verbessert sich in der Regel auch der Schlaf wieder.

 

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news-2370 Mon, 09 Jul 2018 10:10:25 +0200 85 Prozent schlafen gut – Schlafstörungen nehmen im Landkreis Tuttlingen aber zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/85-prozent-schlafen-gut-schlafstoerungen-nehmen-im-landkreis-tuttlingen-aber-zu.html 85 Prozent der Baden-Württemberger haben laut eigenem Bekunden in der Regel einen erholsamen Schlaf. Dies geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg hervor. Aber etwa jeder zweite Befragte (52 Prozent) hat schon einmal Schwierigkeiten gehabt, abends einzuschlafen. „Wer über einen Zeitraum von mehr als vier Wochen hinweg wöchentlich mehr als drei Nächten schlecht schläft, könnte eine chronische Schlafstörung entwickeln“, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. 4.100 betroffene AOK-Versicherte aus dem Landkreis Tuttlingen waren 2016 wegen der sogenannten Insomnie in ärztlicher Behandlung. Durchschnittlich stieg die Anzahl der Betroffenen seit 2012 um 7,5 Prozent jährlich. Diese Steigerung liegt deutlich über dem baden-württembergischen Trend (4,8 Prozent jährliche Steigerung). Gegenwärtig sind im Landkreis nach den aktuellsten Zahlen 5,4 Prozent der AOK-Versicherten von Schlafstörungen betroffen, im Land 4,5 Prozent.

 

„Für einen erholsamen Schlaf kann man mit ein paar Verhaltensregeln Vorsorge treffen“, so die AOK-Gesundheitsexpertin. Möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und zur gleichen Zeit aufzustehen, kann helfen. Grundsätzlich sollte man jedoch erst dann ins Bett gehen, wenn man sich müde fühlt.

 

„Auch regelmäßige körperliche Bewegung tagsüber, nicht erst kurz vor dem Schlafengehen, wirkt in der Regel positiv auf die Schlafqualität“, sagt Fröchte-Mink. „Außerdem verzichtet man abends am besten auf allzu üppiges oder scharfes Essen.“ Sehr hilfreich seien auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Diese müssen zwar zunächst erlernt werden, seien aber langfristig sehr erfolgversprechend.

 

Von Alkohol als Einschlafhilfe hält Fröchte-Mink gar nichts: „Viele Menschen schlafen zwar schneller ein, wenn sie Alkohol getrunken haben, aber der Schlaf ist dann viel weniger erholsam. Alkohol gilt sogar als eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen.“

 

Die AOK rät, bei chronischen Schlafstörungen durch den Arzt abklären zu lassen, ob eine körperliche oder psychische Erkrankung zugrunde liegt. Beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Depressionen können mit Schlafstörungen einhergehen. Wird die Grunderkrankung behandelt, verbessert sich in der Regel auch der Schlaf wieder.

 

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news-2369 Mon, 09 Jul 2018 10:00:45 +0200 85 Prozent schlafen gut – Schlafstörungen nehmen im Landkreis Rottweil aber zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/85-prozent-schlafen-gut-schlafstoerungen-nehmen-im-landkreis-rottweil-aber-zu.html 85 Prozent der Baden-Württemberger haben laut eigenem Bekunden in der Regel einen erholsamen Schlaf. Dies geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg hervor. Aber etwa jeder zweite Befragte (52 Prozent) hat schon einmal Schwierigkeiten gehabt, abends einzuschlafen. „Wer über einen Zeitraum von mehr als vier Wochen hinweg wöchentlich mehr als drei Nächten schlecht schläft, könnte eine chronische Schlafstörung entwickeln“, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Leiterin des Gesundheitsteams bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. 4.030 betroffene AOK-Versicherte aus dem Landkreis Rottweil waren 2016 wegen der sogenannten Insomnie in ärztlicher Behandlung. Durchschnittlich stieg die Anzahl der Betroffenen seit 2012 um 4,4 Prozent jährlich. Damit liegt die Region nur leicht unter dem statistischen Trend Baden-Württembergs (4,8 Prozent jährliche Steigerung).

 

„Für einen erholsamen Schlaf kann man mit ein paar Verhaltensregeln Vorsorge treffen“, so die AOK-Gesundheitsexpertin. Möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und zur gleichen Zeit aufzustehen, kann helfen. Grundsätzlich sollte man jedoch erst dann ins Bett gehen, wenn man sich müde fühlt.

 

„Auch regelmäßige körperliche Bewegung tagsüber, nicht erst kurz vor dem Schlafengehen, wirkt in der Regel positiv auf die Schlafqualität“, sagt Fröchte-Mink. „Außerdem verzichtet man abends am besten auf allzu üppiges oder scharfes Essen.“ Sehr hilfreich seien auch Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Diese müssen zwar zunächst erlernt werden, seien aber langfristig sehr erfolgversprechend.

 

Von Alkohol als Einschlafhilfe hält Fröchte-Mink gar nichts: „Viele Menschen schlafen zwar schneller ein, wenn sie Alkohol getrunken haben, aber der Schlaf ist dann viel weniger erholsam. Alkohol gilt sogar als eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen.“

 

Die AOK rät, bei chronischen Schlafstörungen durch den Arzt abklären zu lassen, ob eine körperliche oder psychische Erkrankung zugrunde liegt. Beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder Depressionen können mit Schlafstörungen einhergehen. Wird die Grunderkrankung behandelt, verbessert sich in der Regel auch der Schlaf wieder.

 

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news-2333 Tue, 19 Jun 2018 16:53:55 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen in VS-Schwenningen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-in-vs-schwenningen.html Schwenningen ist am 8. Juli die letzte Station der AOK-RadtreffTourenwochen, der regionalen Fahrradaktion für die Öffentlichkeit. Der dortige AOK-Radtreff und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg laden zur Tour „Sportlich durch den Schwarzwald“ ein. Von Schwenningen nach Villingen an der Brigach entlang geht es zur Feldnermühle, dann weiter zur Romäusquelle und über Maria Tann nach Unterkirnach. Eine Rastmöglichkeit gibt es am Drachenbrunnen in Neuhäusle, wo sich jeder mit kühlem Quellwasser erfrischen kann. Über Vöhrenbach und den Bregtalradweg fahren die Teilnehmer nach Hammereisenbach und über den Jakobusweg nach Wolterdingen. „Übern Berg“ führt die Tour nach Brigachtal, Zollhaus zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die Tour ist knapp 70 Kilometer lang und für Touren-, Mountain- oder E-Bikes, nicht aber für Rennräder geeignet. Auch junge Mitfahrer ab 14 Jahren sind willkommen. Der Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Autohaus Hils, Villinger Str. 147. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos.

 

Am gleichen Tag gibt es im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen auch die Tour „Auf den Spuren ehemaliger Schwarzwald-Mühlen“ des AOK-Radtreffs Sulgen. Weitere Infos mit allen Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2332 Tue, 19 Jun 2018 16:08:44 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen in Sulgen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-in-sulgen.html Sulgen ist am 8. Juli die letzte Station der AOK-RadtreffTourenwochen, der regionalen Fahrradaktion für die Öffentlichkeit. Der dortige AOK-Radtreff und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg laden zur Tour „Auf den Spuren ehemaliger Schwarzwald-Mühlen“ ein. Der Weg führt über Hardt vorbei an der Mühllehen-Mühle über Schoren zur Stockburgmühle. Von dort fahren die Teilnehmer an der malerischen Groppermühle vorbei zum Breitbrunnen. Nach einer Pause geht es weiter nach Unterkirnach zur Schaumühle Kirnachmühle. Mit etwas Steigung verläuft die Fahrt weiter zur Mittagsrast im Gasthaus Auerhahn inmitten ausgedehnter Wälder. Der Rückweg führt durch das Villinger Kurgebiet und über Mönchweiler und Burgberg.

 

Die Tour ist ca. 55 Kilometer lang und für Touren-, Mountain- oder E-Bikes, nicht aber für Rennräder geeignet. Der Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Probelokal des RV Edelweiß, Hardtstraße 16/1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos.

 

Am gleichen Tag gibt es im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen auch die Tour „Sportlich durch den Schwarzwald“ des AOK-Radtreffs Schwenningen. Weitere Infos mit allen Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2325 Thu, 14 Jun 2018 15:01:02 +0200 Handy-Sammel- und Recycling-Aktion: Jetzt bei der AOK bis zum 20. Juli alte Handys abgeben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/handy-sammel-und-recycling-aktion-jetzt-bei-der-aok-bis-zum-20-juli-alte-handys-abgeben.html Seit einigen Tagen kann man bei der AOK sein altes Handy zum Recyceln abgeben. Bislang kamen 34 Mobiltelefone zusammen, darunter die von Karolin Hertfelder und Wolfgang Bräuning. Die beiden AOK-Mitarbeiter gingen mit gutem Beispiel voran und führen ihre privaten Handys einem umweltfreundlichen Recycling zu. Handy-Sammelboxen stehen zu diesem Zweck ab sofort bis zum 20. Juli in den AOK-KundenCentern in Donaueschingen, Rottweil, Schramberg, Spaichingen, Tuttlingen, VS-Villingen und in den AOK-Gesundheitszentren in Tuttlingen und Villingen-Schwenningen für die Öffentlichkeit bereit. Neben der AOK sammeln noch weitere Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen in ganz Baden-Württemberg im Rahmen der Aktion „Mach mit! – Die Handy-Aktion“ alte Mobiltelefone. Denn allein in Deutschland liegen über 100 Millionen Handys ungenutzt herum und mit ihnen 876 Tonnen Kupfer, 382 Tonnen Kobalt, 26 Tonnen Silber und 2,4 Tonnen Gold – wertvolle Stoffe, die durch Recycling zurück in den Produktionskreislauf gelangen könnten. Die gesammelten Mobiltelefone werden einem geordneten Recycling zugeführt. Der Erlös fließt in nachhaltige Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika. Alle Infos zur landesweiten Handy-Sammel-Aktion gibt es unter handy-aktion.de.

 

 

 

BU: Karolin Hertfelder, Teamleiterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg im CompetenceCenter Pflege, und Wolfgang Bräuning, Teamleiter bei der AOK in der Häuslichen Krankenpflege, geben ihre alten Handys ab.

 

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news-2314 Tue, 12 Jun 2018 13:13:37 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Waldmössingen – zwei Ausfahrten für Freizeit- und Rennradfahrer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-waldmoessingen-zwei-ausfahrten-fuer-freizeit-und-rennrad.html Bis zum 8. Juli gibt es im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen an jedem Sonntag mehrere Radtouren in der Region. Am 24. Juni laden der AOK-Radtreff Waldmössingen und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg alle Freizeitradler zu zwei Radtouren ab Waldmössingen ein. Die Radtour verläuft von Waldmössingen aus ohne größere Höhenunterschiede in Richtung Loßburg, dann durch das schöne Schnaitertal und das Glatttal abschüssig bis Hopfau. Von dort aus steigt die Strecke im schattigen Wald nach Weiden an und führt zurück nach Waldmössingen. Die Tour ist 55 Kilometer lang und auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

 

Die zweite Tour ist eine 90 Kilometer lange, anspruchsvolle Rennrad-Tour. Es geht von Waldmössingen aus nach Sulz über Renfrizhausen auf den Kirchberg zum dortigen idyllisch gelegenen ehemaligen Dominikanerinnenkloster Kirchberg. Nach der Abfahrt führt die Strecke über dem schön in einer leichten Talmulde gelegenen Gruol in Richtung Neukirch, Rottweil und Bösingen zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die Treffpunkte für beide Touren sind um 9.30 Uhr am Radlerhaus, Kastellstraße 17 in Waldmössingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos.

 

Am gleichen Tag sind die AOK-RadtreffTourenwochen auch in Tuttlingen. Der dortige AOK-Radtreff fährt „Durchs Hinterland nach Radolfzell“. Weitere Infos mit allen Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2315 Tue, 12 Jun 2018 13:12:01 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Deißlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-deisslingen.html Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen am 1. Juli nach Deißlingen. Der AOK-Radtreff Deißlingen und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg laden alle Freizeitradler zur „Baar-Schleife“ ein. Die ca. 75 Kilometer lange Fahrradtour führt über das Schwenninger Zollhaus auf der Römerstraße nach Donaueschingen. Über den gut ausgebauten Donauradweg geht es weiter bis Geisingen, wo die Radler den wunderbaren Ausblick auf den Wartenberg genießen können. Auf der Hochfläche der Baar geht die Tour über Unter- und Oberbaldingen, Tuningen und Mühlhausen zum Neckartal-Radweg Richtung Deißlingen. Zum Abschluss findet im Vereinsheim ein gemütliches Grillfest statt.

 

Der Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am RV Vereinsheim, Bittelbrunnenstraße 5 in Deißlingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Tour ist kostenlos und auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

 

Am gleichen Tag gibt es im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen auch drei Touren ab Neuhausen ob Eck. Weiter geht es am 8. Juli mit Touren von Sulgen und Schwenningen aus. Weitere Infos mit allen Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2311 Fri, 08 Jun 2018 13:14:19 +0200 AOK-Radtreffs laden zu den Tourenwochen in der Region ein - auch im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreffs-laden-zu-den-tourenwochen-in-der-region-ein-auch-im-landkreis-tuttlingen.html Bis zum 8. Juli haben die Radler in der Region die große Auswahl. Denn die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs bieten insgesamt 16 geführte Radtouren für alle interessierten Freizeitradler an. „Alle Touren sind von erfahrenen Radtreffleitern vor Ort ausgewählt und führen zu landschaftlichen, kulturellen oder sportlichen Höhepunkten“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Jeder ist herzlich eingeladen, sich eine passende Tour auszuwählen und am Wochenende eine schöne und gesunde Aktivität zu erleben.“

 

An jedem Sonntag stehen gleich mehrere Radtouren zur Auswahl, am 17. Juni beispielsweise die beiden Touren des AOK-Radtreffs Spaichingen. Die Tour I ist „Eine Radreise zu den Türmen der Umgebung“. Vorbei an Aussichts-, Stadt- und Museumstürmen geht es bis zum ThyssenKrupp-Testturm auf dem Berner Feld. Insgesamt werden ca. 50 Kilometer zurückgelegt. Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren sind bei dieser Tour ebenfalls herzlich willkommen.

 

Sportlich Ambitioniertere kommen bei der „Mountainbike-Tour durch die Region“ auf ihre Kosten. Die 55 km lange Rundtour mit 1.700 anspruchsvollen Höhenmetern führt über Berg und Tal durch die Natur in Richtung Tuttlingen.

 

Treffpunkt für beide Touren ist um 9.30 Uhr beim RVS-Heim/ARENA, Unterbach 14 in Spaichingen.

 

Weiter geht es am 24. Juni unter anderem mit der Tour „Durchs Hinterland nach Radolfzell“, die vom AOK-Radtreff Tuttlingen vorbereitet wurde. Die Teilnehmer fahren bis an den Bodensee bei Radolfzell. Treffpunkt zur insgesamt 80 Kilometer langen Tour ist um 9.30 Uhr am Poststeg am Donau-Parkplatz beim TuWass.

 

Am 1. Juli bietet der AOK-Radtreff Neuhausen gleich drei Touren an. Bei der Familientour „Pack die Badehose ein“ sind auch kleinere Kinder herzlich willkommen. Auf insgesamt 25 Kilometern wird ins Thalheimer Naturbad gefahren. Bei der Mountainbike-Tour „Expedition Donautal“ werden geübte Uphill-Fahrer gefordert. Die große Trekking-Tour „Durch Naturschutzgebiete ins Stockacher Bergland“ führt auf insgesamt 70 Kilometern unter anderem durchs Naturschutzgebiet Schwackenreuter Seen und am Rande des Linzgaus bis zum Schloss Hohenfels.

 

Treffpunkt für alle drei Touren ist um 9.30 Uhr an der Ski- und Wanderhütte in Neuhausen ob Eck.

 

Für die gesamten AOK-RadtreffTourenwochen gilt: eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Infos mit allen Tourenbeschreibungen gibt es unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2304 Tue, 05 Jun 2018 14:32:53 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-rottweil.html Der AOK-Radtreff Rottweil und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg laden im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen alle interessierten Freizeitradler zu einer Radtour am 17. Juni ab Rottweil ein. „Auf zum Sunthauser See“ heißt es mit dem Rottweiler Radtreff. Von der Stadthalle in Rottweil führt die ca. 56 Kilometer lange Route über den Primtalradweg bis Aldingen. Nach einem Richtungswechsel über Schura und Tuningen erreichen die Radler den idyllisch gelegenen Sunthauser See, der eine willkommene Abkühlung für die Füße bietet. Nach der dortigen Mittagsrast geht es weiter zum Salinensee in Bad Dürrheim. Vorbei am Neckarursprung in Schwenningen fährt man über gemütliche Feld- und Waldwegen durch Deißlingen zurück zum Startpunkt. Der Treffpunkt ist 9.30 Uhr an der Stadthalle Rottweil, Stadionstr. 40, 78628 Rottweil. Die Tour wird empfohlen für erwachsene Freizeitradler.

 

Vom 10. Juni bis 8. Juli gibt es an jedem Sonntag mehrere Radtouren in der Region. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen der AOK-RadtreffTourenwochen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

 

 

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news-2305 Tue, 05 Jun 2018 13:14:45 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Beffendorf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-beffendorf.html Der AOK-Radtreff Beffendorf und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg laden im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen alle interessierten Freizeitradler zu zwei Radtouren am 17. Juni ab Beffendorf ein. Die erste Tour geht „Auf nach Romsgrund“. Die landschaftlich reizvolle Tour verläuft vom Schwarzwaldrand hinein in den Wald. Bergauf und bergab geht es durch idyllische Orte wie Salzenweiler, Sterneck, Unter- und Oberbrändi. Von dort geht es über Romsgrund zurück nach Beffendorf, wo die Tour mit Speis und Trank im Vereinsheim des Radfahrvereins ausklingt. Die Tour ist ca. 50 Kilometer lang und wird für E-Bikes empfohlen.

 

Die zweite Tour führt „Auf die „Dornhaner Platte“. Die landschaftlich ebenfalls sehr reizvolle Tour verläuft oberhalb von Neckar-, Glatt- und Heimbachtal. Von Beffendorf aus radelt man auf dem Oberaichhofweg nach Lindenhof und weiter über Hochmössingen nach Weiden zum Blumentäle. Weiter geht es am Rande von Dornhan nach Gundelshausen zum Oberhart. Zurück in Beffendorf kann man bei Speis und Trank am Vereinsheim des Radfahrvereins die Tour ausklingen lassen. Treffpunkt für beide Touren ist um 9.30 Uhr am Parkplatz der Turn- und Sporthalle, Bitzenwiesen 4 in Oberndorf-Beffendorf. Die Tourenlänge beträgt ca. 35 Kilometer.

 

Vom 10. Juni bis 8. Juli gibt es an jedem Sonntag mehrere Radtouren in der Region. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen der AOK-RadtreffTourenwochen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2294 Fri, 01 Jun 2018 13:15:11 +0200 AOK-Radtreffs laden zu den Tourenwochen in der Region ein - Start in Niedereschach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreffs-laden-zu-den-tourenwochen-in-der-region-ein-start-in-niedereschach.html An fünf Sonntagen im Juni und Juli haben die Radler in der Region die große Auswahl. Denn die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs bieten insgesamt 16 geführte Radtouren für alle interessierten Freizeitradler an. „Alle Touren sind von erfahrenen Radtreffleitern vor Ort ausgewählt und führen zu landschaftlichen, kulturellen oder sportlichen Höhepunkten“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Jeder ist herzlich eingeladen, sich eine passende Tour auszuwählen und am Wochenende eine schöne und gesunde Aktivität zu erleben.“

 

Die AOK-RadtreffTourenwochen beginnen am Sonntag, 10. Juni und gehen bis zum 8. Juli. Los geht es am ersten Sonntag mit der Tour „Von der Eschach über den Glasbach zur Brigach und zurück“ des AOK-Radtreffs Niedereschach. Über Schabenhausen führt die 60 Kilometer lange, sportliche Tour nach Burgberg. Die Teilnehmer radeln an alten Höfen und Mühlen vorbei, darunter die Nonnenmühle, die Schlossmühle und die Mühllehen-Mühle. Das romantische obere Glasbachtal hinter sich gelassen, führt die Tour vom Talgrund steil bergauf nach Buchenberg und weiter zum Klosterweiher, der zum Verweilen einlädt. Anschließend geht es immer leicht bergab, der Brigach entlang durch das landschaftlich reizvolle Groppertal bis nach Villingen und zurück nach Niedereschach. Dort können alle bei einer gemütlichen Schlusseinkehr die Tour ausklingen lassen. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz „Im Schliet“ an der Eschachhalle.

 

Am gleichen Tag startet auch die Tour „Am Rande des Zollernalbkreises“ von Frittlingen aus. Die Radtour führt über Wilfingen und Schörzingen am Schömberger Stausee vorbei bis Erzingen. Von dort genießt man eine tolle Aussicht bis zur Burg Hohenzollern. Treffpunkt für die 61 Kilometer lange Tour ist um 9.30 Uhr am Radlerheim in der Frittlinger Hasentorstraße 2.

 

An den darauffolgenden Sonntagen gibt es Radtouren ab Schwenningen, Deißlingen, Spaichingen, Rottweil und vielen weiteren Orten in der Region. Alle Touren starten jeweils sonntags um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können sich einfach am Treffpunkt einfinden. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen gibt es unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2303 Fri, 01 Jun 2018 13:14:58 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen machen Station in Spaichingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-machen-station-in-spaichingen.html Der AOK-Radtreff Spaichingen und die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg laden alle interessierten Freizeitradler zu zwei Radtouren am 17. Juni ab Spaichingen ein. Die Tour I ist „Eine Radreise zu den Türmen der Umgebung“. Vom Rande der Schwäbischen Alb führt die Tour nach Denkingen und weiter auf schönen Radwegen unter dem Lemberg mit dem markanten Aussichtsturm nach Wilflingen. Leicht ansteigend geht es zur KZ-Gedenkstätte Eckerwald, wo eine kurze Stille-Pause eingelegt wird. Weiter geht es nach Schörzingen, um im Gasthof zum Löwen Mittagsrast zu halten. Gut gestärkt führt der Weg weiter durch das Riemental zum Linsenbergweiher bei Göllsdorf. Schon grüßt der ThyssenKrupp-Testturm vom Berner Feld her und lädt zu einer Turmfahrt mit grandiosem Panoramablick ein. Der Rückweg verläuft über die historische Stadt Rottweil mit ihren vielen Türmen, vorbei an den Türmen des Salinenmuseums durch das Primtal nach Spaichingen zurück. Insgesamt ist werden ca. 50 Kilometer zurückgelegt, Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren sind ebenfalls herzlich willkommen.

 

 

 

Sportlich Ambitioniertere kommen bei der Tour II auf ihre Kosten: „Mountainbike-Tour durch die Region“. Die 55 km lange Rundtour mit 1.700 anspruchsvollen Höhenmetern führt zunächst über geschotterte Wege am Waldrand Richtung Tuttlingen, bevor mit der Weilheimer Steige der erste knackige Anstieg des Tages ansteht. Eine Verschnaufpause bietet die Abfahrt durch das Lange Tal nach Wurmlingen. Weiter geht es über Nendingen ins Ursental. Über den Anstieg zur Aggenhausener Kapelle führt die Tour dann durch Mahlstetten hinab ins Lippachtal. Der nächste Anstieg geht hinauf ins Schäfertal. Über Böttingen und die Höhen des Heubergs führt die Tour auf den Dreifaltigkeitsberg nach Spaichingen zurück. Einkehrmöglichkeit am Ende der Tour auf dem Dreifaltigkeitsberg.

 

 

 

Treffpunkt für beide Touren ist um 9.30 Uhr RVS-Heim/ARENA,

 

Unterbach 14 in Spaichingen. Interessierte können sich einfach dort einfinden. Am gleichen Tag finden von Beffendorf aus die beiden Radtouren „Auf nach Romsgrund“ und „Auf der Dornhaner Platte“ statt sowie von Rottweil aus die Tour „Auf zum Sunthauser See“. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2286 Mon, 28 May 2018 13:15:32 +0200 Niedereschach eröffnet die AOK-Radtreff-Tourenwochen im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/niedereschach-eroeffnet-die-aok-radtreff-tourenwochen-im-schwarzwald-baar-kreis.html Der AOK-Radtreff Niedereschach lädt alle interessierten Freizeitradler zur Tour „Von der Eschach über den Glasbach zur Brigach und zurück“ am Sonntag, 10. Juni ein. Damit werden im Landkreis die AOK-Radtreff-Tourenwochen eröffnet, die bis zum 8. Juli dauern und jeden Sonntag mehrere Radtouren durch die Region bieten. Die Radtour führt über Schabenhausen nach Burgberg. Vorbei geht‘s an alten Höfen und Mühlen, darunter der Nonnenmühle, Schlossmühle und der Mühllehen-Mühle. Vom romantischen oberen Glasbachtal geht es weiter zum Klosterweiher, der zum Verweilen einlädt. Anschließend geht es immer leicht bergab, der Brigach entlang durch das landschaftlich reizvolle Groppertal bis nach Villingen und zurück nach Niedereschach. Im Anschluss sind alle zu einer gemütlichen Schlusseinkehr eingeladen. Die Tour ist ca. 60 Kilometer lang.

 

Treffpunkt: 9.30 Uhr am Parkplatz “Im Schliet“ an der Eschachhalle.

 

Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2274 Mon, 28 May 2018 11:52:12 +0200 Rauchen befeuert Rheuma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rauchen-befeuert-rheuma-2.html Rauchen schadet der Gesundheit, das weiß heute jeder. Aber, dass Nikotin auch rheumatische Erkrankungen negativ beeinflusst, ist kaum bekannt. Raucher haben ein um 40 Prozent höheres Erkrankungsrisiko als Nichtraucher. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass zum Welt-Nichtrauchertag hin. „Man geht davon aus, dass eine von fünf Erkrankungen an rheumatoider Arthritis verhindert werden könnte, wenn nicht geraucht würde“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg waren in 2016 über 110.000 Frauen und 72.000 Männer von einer rheumatischen Erkrankung betroffen, insgesamt 183.000 AOK-Versicherte.

 

Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren allein 3.976 Menschen betroffen, die wegen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung waren. „Bei diesen Erkrankungen, beispielsweise rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew, die Verknöcherung der Wirbelsäule, greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an. Fachleute sprechen daher von einer Autoimmunerkrankung. Die entzündlichen Reaktionen betreffen vor allem den Bewegungsapparat, können aber auch innere Organe wie Herz und Niere schädigen“, so Knapstein.

 

Bei Rheumatikern, die nicht rauchen, wirken Rheumamedikamente besser als bei Rauchern. Rheumakranke Raucher brauchen daher mehr Medikamente. Studien belegen auch, dass die Zerstörung der erkrankten Gelenke bei Rauchern aggressiver verläuft als bei Nichtrauchern.Rauchverzicht als wichtiger Faktor der Vorbeugung der rheumatoiden Arthritis ist noch viel zu wenig im Bewusstsein der Ärzte und damit noch viel weniger im Blick der Patienten. Deshalb ist im Rahmen des Facharztprogramms der AOK Baden-Württemberg vorgesehen, dass die teilnehmenden Ärzte ihre Patienten dazu ausführlich beraten und auch bei einem geplanten Rauchverzicht unterstützen“, so die Ärztin.

 

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news-2276 Mon, 28 May 2018 11:51:46 +0200 Rauchen befeuert Rheuma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rauchen-befeuert-rheuma-1.html Rauchen schadet der Gesundheit, das weiß heute jeder. Aber, dass Nikotin auch rheumatische Erkrankungen negativ beeinflusst, ist kaum bekannt. Raucher haben ein um 40 Prozent höheres Erkrankungsrisiko als Nichtraucher. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass zum Welt-Nichtrauchertag hin. „Man geht davon aus, dass eine von fünf Erkrankungen an rheumatoider Arthritis verhindert werden könnte, wenn nicht geraucht würde“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg waren in 2016 über 110.000 Frauen und 72.000 Männer von einer rheumatischen Erkrankung betroffen, insgesamt 183.000 AOK-Versicherte.

 

In der Region Tuttlingen waren allein 3.024 Menschen betroffen, die wegen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung waren. „Bei diesen Erkrankungen, beispielsweise rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew, die Verknöcherung der Wirbelsäule, greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an. Fachleute sprechen daher von einer Autoimmunerkrankung. Die entzündlichen Reaktionen betreffen vor allem den Bewegungsapparat, können aber auch innere Organe wie Herz und Niere schädigen“, so Knapstein.

 

Bei Rheumatikern, die nicht rauchen, wirken Rheumamedikamente besser als bei Rauchern. Rheumakranke Raucher brauchen daher mehr Medikamente. Studien belegen auch, dass die Zerstörung der erkrankten Gelenke bei Rauchern aggressiver verläuft als bei Nichtrauchern.Rauchverzicht als wichtiger Faktor der Vorbeugung der rheumatoiden Arthritis ist noch viel zu wenig im Bewusstsein der Ärzte und damit noch viel weniger im Blick der Patienten. Deshalb ist im Rahmen des Facharztprogramms der AOK Baden-Württemberg vorgesehen, dass die teilnehmenden Ärzte ihre Patienten dazu ausführlich beraten und auch bei einem geplanten Rauchverzicht unterstützen“, so die Ärztin.

 

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news-2275 Mon, 28 May 2018 11:51:18 +0200 Rauchen befeuert Rheuma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/rauchen-befeuert-rheuma.html Rauchen schadet der Gesundheit, das weiß heute jeder. Aber, dass Nikotin auch rheumatische Erkrankungen negativ beeinflusst, ist kaum bekannt. Raucher haben ein um 40 Prozent höheres Erkrankungsrisiko als Nichtraucher. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg aus Anlass zum Welt-Nichtrauchertag hin. „Man geht davon aus, dass eine von fünf Erkrankungen an rheumatoider Arthritis verhindert werden könnte, wenn nicht geraucht würde“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin der AOK Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg waren in 2016 über 110.000 Frauen und 72.000 Männer von einer rheumatischen Erkrankung betroffen, insgesamt 183.000 AOK-Versicherte.

 

In der Region Rottweil waren allein 3.253 Menschen betroffen, die wegen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung waren. „Bei diesen Erkrankungen, beispielsweise rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew, die Verknöcherung der Wirbelsäule, greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe an. Fachleute sprechen daher von einer Autoimmunerkrankung. Die entzündlichen Reaktionen betreffen vor allem den Bewegungsapparat, können aber auch innere Organe wie Herz und Niere schädigen“, so Knapstein.

 

Bei Rheumatikern, die nicht rauchen, wirken Rheumamedikamente besser als bei Rauchern. Rheumakranke Raucher brauchen daher mehr Medikamente. Studien belegen auch, dass die Zerstörung der erkrankten Gelenke bei Rauchern aggressiver verläuft als bei Nichtrauchern.Rauchverzicht als wichtiger Faktor der Vorbeugung der rheumatoiden Arthritis ist noch viel zu wenig im Bewusstsein der Ärzte und damit noch viel weniger im Blick der Patienten. Deshalb ist im Rahmen des Facharztprogramms der AOK Baden-Württemberg vorgesehen, dass die teilnehmenden Ärzte ihre Patienten dazu ausführlich beraten und auch bei einem geplanten Rauchverzicht unterstützen“, so die Ärztin.

 

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news-2285 Mon, 28 May 2018 09:48:45 +0200 Frittlingen erste Station der AOK-Radtreff-Tourenwochen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/frittlingen-erste-station-der-aok-radtreff-tourenwochen.html Der AOK-Radtreff Frittlingen lädt alle interessierten Freizeitradler zur Tour „Am Rande des Zollernalbkreis“ am Sonntag, 10. Juni ein. Damit werden im Landkreis die AOK-Radtreff-Tourenwochen eröffnet, die bis zum 8. Juli dauern und jeden Sonntag mehrere Radtouren durch die Region bieten. Die Radtour führt von Frittlingen über Wilfingen und Schörzingen am Schömberger Stausee vorbei bis Erzingen. Von dort genießt man eine tolle Aussicht bis zur Burg Hohenzollern. Die Mittagsrast findet in Geislingen statt. Durch die Natur mit verschiedenen tollen Plätzen geht es wieder zurück nach Frittlingen. Alle Teilnehmer sind herzlich zu einem gemeinsamen Abschluss im Radlerheim eingeladen.

 

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Frittlinger Radlerheim. Interessierte können sich einfach am Treffpunkt einfinden. Am gleichen Tag findet von Niedereschach aus die Tour „Von der Eschach über den Glasbach zur Brigach und zurück“ statt. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2284 Mon, 28 May 2018 09:48:28 +0200 AOK-Radtreffs laden zu den Tourenwochen in der Region ein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreffs-laden-zu-den-tourenwochen-in-der-region-ein.html An fünf Sonntagen im Juni und Juli haben die Radler in der Region nun die große Auswahl. Denn die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs bieten insgesamt 16 geführte Radtouren für alle interessierten Freizeitradler an. „Jede Tour ist von erfahrenen Radtreffleitern vor Ort ausgewählt und enthält landschaftliche, kulturelle oder sportliche Höhepunkte“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Jeder ist herzlich eingeladen, sich eine passende Tour auszuwählen und am Wochenende eine schöne und gesunde Aktivität zu erleben.“

 

Die AOK-RadtreffTourenwochen beginnen am Sonntag, 10. Juni und gehen bis zum 8. Juli. Los geht es am ersten Sonntag mit der Tour „Von der Eschach über den Glasbach zur Brigach und zurück“ von Niedereschach aus sowie der Tour „Am Rande des Zollernalbkreises“ mit Startpunkt Frittlingen.

 

Am 17. Juni starten unter anderen die AOK-Radtreffs Beffendorf und Rottweil. Die Beffendorfer Radler bieten gleich zwei Ausfahrten an. Bei der 50 Kilometer langen Tour „Auf nach Romsgrund“ für E-Bikes geht es hinein in den Schwarzwald. Bergauf und bergab fahren die Teilnehmer durch idyllische Orte wie Salzenweiler, Sterneck sowie Unter- und Oberbrändi. Von dort geht es über Romsgrund zurück nach Beffendorf. Die landschaftlich ebenfalls sehr reizvolle Tour „Auf der „Dornhaner Platte“ verläuft oberhalb von Neckar-, Glatt- und Heimbachtal. Zunächst geht es auf dem Oberaichhofweg nach Lindenhof und weiter nach Weiden zum Blumentäle. An Dornhan vorbei fährt die Gruppe nach Gundelshausen zum Oberhart. Die familienfreundliche, leichte Tour ist 35 Kilometer lang. Beide Touren starten um 9.30 Uhr am Parkplatz der Turn- und Sporthalle Beffendorf, Bitzenwiesen 4.

 

Am gleichen Tag heißt es in Rottweil „Auf zum Sunthauser See“. Auf der 56 Kilometer langen Tour führt der Rottweiler AOK-Radtreff über den Primtalradweg bis Aldingen. Nach einem Richtungswechsel über Schura und Tuningen erreicht die Radgruppe den idyllisch gelegenen Sunthauser See, der eine willkommene Abkühlung für die Füße bietet. Nach der dortigen Mittagsrast geht es weiter zum Salinensee von Bad Dürrheim. Vorbei am Neckarursprung in Schwenningen fährt man über gemütliche Feld- und Waldwege durch Deißlingen zurück zum Startpunkt. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr in an der Rottweiler Stadthalle, Stadionstr. 40.

 

Alle Radtouren starten jeweils sonntags um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können sich einfach am Treffpunkt einfinden. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/veranstaltungen (PLZ eingeben) oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2255 Wed, 16 May 2018 09:33:33 +0200 Schwarzwald-Baar-Kreis: Europäischer Adipositas-Tag – Zusammenhang zwischen Diabetes und Adipositas https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-europaeischer-adipositas-tag-zusammenhang-zwischen-diabetes-und-adipositas.html Nach Daten des Robert Koch-Instituts haben etwa 24 Prozent aller Deutschen einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 und sind damit stark übergewichtig. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Europäischen Adipositas-Tags am 19. Mai mit und weist auf den Zusammenhang zwischen starkem Übergewicht und der Volkskrankheit Diabetes Typ 2 hin. Nach einer aktuellen AOK-Auswertung waren 2016 im Schwarzwald-Baar-Kreis 2.919 Versicherte mit der Doppeldiagnose Adipositas und Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung. Da in der Region etwa jeder Zweite AOK-versichert ist, dürfte die Gesamtzahl aller Betroffenen rund doppelt so hoch sein.

 

Was hinter diesem Zusammenhang steckt, weiß Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Übergewicht und Bewegungsmangel sind die entscheidenden Risikofaktoren für die Entstehung von Typ-2-Diabetes. Weitere Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen können, sind eine Ernährung, die viel Fett und Zucker, aber wenig Ballaststoffe enthält, Rauchen oder ein genetisch erhöhtes Risiko.“ Etwa 80 von 100 Typ-2-Diabetikern seien übergewichtig. Der hohe Insulinspiegel bei Übergewicht setzt die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren herab und damit die Wirksamkeit des Insulins. Dadurch muss der Körper die Insulinproduktion weiter steigern. Bauen Betroffene Übergewicht ab, sinkt der Insulinspiegel wieder. Das trägt dazu bei, dass die Insulinrezeptoren wieder empfindlicher auf das Insulin reagieren und die Dichte der Insulinrezeptoren wieder zunimmt. So kann sich der Zuckerstoffwechsel wieder normalisieren. „Manche Betroffenen schaffen es, ihre Erkrankung allein mit solchen Verhaltensänderungen in den Griff zu bekommen“, so die AOK-Ernährungsexpertin. „Wer der Entstehung von Typ-2-Diabetes vorbeugen möchte, kann selbst aktiv werden. Die wichtigsten Maßnahmen betreffen den Lebensstil. Mittelmeerkost und regelmäßige Bewegung beugen Übergewicht vor oder helfen dabei, es wieder loszuwerden.“

 

Die Anzahl der Betroffenen mit der Doppeldiagnose Adipositas und Diabetes Typ 2 stieg in den letzten Jahren im Landkreis um durchschnittlich ein Prozent jährlich, bei Männern sogar um zwei Prozent. Der höchste Anteil wird laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Altersgruppe zwischen 70 und 74 Jahren erreicht. Allerdings seien auch zunehmend jüngere Altersgruppen vom Diabetes-Risikofaktor Übergewicht betroffen. Auch etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind adipös. Starkes Übergewicht hat in den letzten Jahrzehnten in allen Altersgruppen zugenommen. „Ob Kinder und Jugendliche übergewichtig werden, hängt unter anderem davon ab, was und wie viel sie essen und trinken. Limonade, Colagetränke und Säfte enthalten viel Zucker und dadurch viele Kalorien. Süßigkeiten und Snacks zwischendurch treiben die Kalorienzufuhr ebenfalls nach oben“, so Heidrun Zeller-Thorn. Kinder lernen von ihren Vorbildern. Ihr Ess- und Trinkverhalten schauen sie sich vor allem von der Familie ab. Darum sollten Eltern als Vorbilder wirken, wobei sich der natürliche Bewegungsdrang von Kindern nutzen lässt.

 

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news-2254 Wed, 16 May 2018 09:31:01 +0200 Landkreis Tuttlingen: Europäischer Adipositas-Tag – Zusammenhang Diabetes und Adipositas https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-tuttlingen-europaeischer-adipositas-tag-zusammenhang-diabetes-und-adipositas.html Nach Daten des Robert Koch-Instituts haben etwa 24 Prozent aller Deutschen einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 und sind damit stark übergewichtig. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Europäischen Adipositas-Tags am 19. Mai mit und weist auf den Zusammenhang zwischen starkem Übergewicht und der Volkskrankheit Diabetes Typ 2 hin. Nach einer aktuellen AOK-Auswertung waren 2016 im Landkreis Tuttlingen 2.440 Versicherte mit der Doppeldiagnose Adipositas und Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung. Da im Landkreis etwa die Hälfte der Bevölkerung AOK-versichert ist, dürfte die Gesamtzahl aller Betroffenen rund doppelt so hoch sein.

 

Was hinter diesem Zusammenhang steckt, weiß Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Übergewicht und Bewegungsmangel sind die entscheidenden Risikofaktoren für die Entstehung von Typ-2-Diabetes. Weitere Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen können, sind eine Ernährung, die viel Fett und Zucker, aber wenig Ballaststoffe enthält, Rauchen oder ein genetisch erhöhtes Risiko.“ Etwa 80 von 100 Typ-2-Diabetikern seien übergewichtig. Der hohe Insulinspiegel bei Übergewicht setzt die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren herab und damit die Wirksamkeit des Insulins. Dadurch muss der Körper die Insulinproduktion weiter steigern. Bauen Betroffene Übergewicht ab, sinkt der Insulinspiegel wieder. Das trägt dazu bei, dass die Insulinrezeptoren wieder empfindlicher auf das Insulin reagieren und die Dichte der Insulinrezeptoren wieder zunimmt. So kann sich der Zuckerstoffwechsel wieder normalisieren. „Manche Betroffenen schaffen es, ihre Erkrankung allein mit solchen Verhaltensänderungen in den Griff zu bekommen“, so die AOK-Ernährungsexpertin. „Wer der Entstehung von Typ-2-Diabetes vorbeugen möchte, kann selbst aktiv werden. Die wichtigsten Maßnahmen betreffen den Lebensstil. Mittelmeerkost und regelmäßige Bewegung beugen Übergewicht vor oder helfen dabei, es wieder loszuwerden.“

 

Die Anzahl der Betroffenen mit der Doppeldiagnose Adipositas und Diabetes Typ 2 stieg in den letzten Jahren im Landkreis um durchschnittlich 3,6 Prozent jährlich. Der höchste Anteil wird laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Altersgruppe zwischen 70 und 74 Jahren erreicht. Allerdings seien auch zunehmend jüngere Altersgruppen vom Diabetes-Risikofaktor Übergewicht betroffen. Auch etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind adipös. Starkes Übergewicht hat in den letzten Jahrzehnten in allen Altersgruppen zugenommen. „Ob Kinder und Jugendliche übergewichtig werden, hängt unter anderem davon ab, was und wie viel sie essen und trinken. Limonade, Colagetränke und Säfte enthalten viel Zucker und dadurch viele Kalorien. Süßigkeiten und Snacks zwischendurch treiben die Kalorienzufuhr ebenfalls nach oben“, so Heidrun Zeller-Thorn. Kinder lernen von ihren Vorbildern. Ihr Ess- und Trinkverhalten schauen sie sich vor allem von der Familie ab. Darum sollten Eltern als Vorbilder wirken, wobei sich der natürliche Bewegungsdrang von Kindern nutzen lässt.

 

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news-2253 Wed, 16 May 2018 09:29:17 +0200 Landkreis Rottweil: Europäischer Adipositas-Tag – Zusammenhang zwischen Diabetes und Adipositas https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-rottweil-europaeischer-adipositas-tag-zusammenhang-zwischen-diabetes-und-adipositas.html Nach Daten des Robert Koch-Instituts haben etwa 24 Prozent aller Deutschen einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 und sind damit stark übergewichtig. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Europäischen Adipositas-Tags am 19. Mai mit und weist auf den Zusammenhang zwischen starkem Übergewicht und der Volkskrankheit Diabetes Typ 2 hin. Nach einer aktuellen AOK-Auswertung waren 2016 im Landkreis Rottweil 2.545 Versicherte mit der Doppeldiagnose Adipositas und Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung. Da im Landkreis etwa die Hälfte der Bevölkerung AOK-versichert ist, dürfte die Gesamtzahl aller Betroffenen rund doppelt so hoch sein.

 

Was hinter diesem Zusammenhang steckt, weiß Barbara Wilhelm, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Übergewicht und Bewegungsmangel sind die entscheidenden Risikofaktoren für die Entstehung von Typ-2-Diabetes. Weitere Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen können, sind eine Ernährung, die viel Fett und Zucker, aber wenig Ballaststoffe enthält, Rauchen oder ein genetisch erhöhtes Risiko.“ Etwa 80 von 100 Typ-2-Diabetikern seien übergewichtig. Der hohe Insulinspiegel bei Übergewicht setzt die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren herab und damit die Wirksamkeit des Insulins. Dadurch muss der Körper die Insulinproduktion weiter steigern. Bauen Betroffene Übergewicht ab, sinkt der Insulinspiegel wieder. Das trägt dazu bei, dass die Insulinrezeptoren wieder empfindlicher auf das Insulin reagieren und die Dichte der Insulinrezeptoren wieder zunimmt. So kann sich der Zuckerstoffwechsel wieder normalisieren. „Manche Betroffenen schaffen es, ihre Erkrankung allein mit solchen Verhaltensänderungen in den Griff zu bekommen“, so die AOK-Ernährungsexpertin. „Wer der Entstehung von Typ-2-Diabetes vorbeugen möchte, kann selbst aktiv werden. Die wichtigsten Maßnahmen betreffen den Lebensstil. Mittelmeerkost und regelmäßige Bewegung beugen Übergewicht vor oder helfen dabei, es wieder loszuwerden.“

 

Die Anzahl der Betroffenen mit der Doppeldiagnose Adipositas und Diabetes Typ 2 stieg in den letzten Jahren im Landkreis um durchschnittlich 2 Prozent jährlich. Der höchste Anteil wird laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in der Altersgruppe zwischen 70 und 74 Jahren erreicht. Allerdings seien auch zunehmend jüngere Altersgruppen vom Diabetes-Risikofaktor Übergewicht betroffen. Auch etwa sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind adipös. Starkes Übergewicht hat in den letzten Jahrzehnten in allen Altersgruppen zugenommen. „Ob Kinder und Jugendliche übergewichtig werden, hängt unter anderem davon ab, was und wie viel sie essen und trinken. Limonade, Colagetränke und Säfte enthalten viel Zucker und dadurch viele Kalorien. Süßigkeiten und Snacks zwischendurch treiben die Kalorienzufuhr ebenfalls nach oben“, so Barbara Wilhelm. Kinder lernen von ihren Vorbildern. Ihr Ess- und Trinkverhalten schauen sie sich vor allem von der Familie ab. Darum sollten Eltern als Vorbilder wirken, wobei sich der natürliche Bewegungsdrang von Kindern nutzen lässt.

 

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news-2247 Tue, 15 May 2018 13:45:48 +0200 AOK-Bewerbungstraining an der Realschule in Trossingen ist sehr beliebt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bewerbungstraining-an-der-realschule-in-trossingen-ist-sehr-beliebt.html Die Realschule Trossingen bot Ihren Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 zwei Nachmittage Bewerbungstraining an. Experten der AOK erklärten dabei den Teilnehmern, auf was es bei der Berufswahl zu achten gilt und worauf man bei der Bewerbung und dem Vorstellungsgespräch ankommt. „Dieses Angebot wird immer beliebter“, freut sich Claudia Vollkammer, Lehrerin an der Realschule und dort für das Bewerbertraining zuständig. „In diesem Jahr haben sich 55 Schülerinnen und Schüler angemeldet – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr und damit neuer Rekord.“

 

Artur Seidens von der AOK in Trossingen ist viel in regionalen Unternehmen unterwegs und führt regelmäßig Bewerbertrainings an Schulen durch. „Es ist wichtig, sich darüber klar zu werden, welcher Beruf zu einem passt“, so der AOK-Experte. „Das sagen mir Personaler immer wieder und ich vermittle das den Schülerinnen und Schülern. Man muss sich also ganz gezielt mit seinen eigenen Stärken und Interessen auseinandersetzen.“ Ob man beispielweise eher technisch interessiert sei oder mehr Spaß am Umgang mit Menschen habe, sollte sich auch in der Berufswahl niederschlagen.

 

Beim Bewerbertraining geht es aber auch um ganz praktische Dinge: Wie muss die Bewerbung aussehen, was kommt in den Lebenslauf und wie läuft ein Bewerbungsgespräch ab? „Wenn man sich auf das persönliche Vorstellungsgespräch gezielt vorbereitet, hinterlässt man einen kompetenten Eindruck“, so Artur Seidens. Er war in Begleitung von Noel Bianchi, Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr zum Kaufmann für Dialogmarketing bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Aus erster Hand können die Schülerinnen und Schüler so erfahren, wie es in der Praxis abläuft: „Mein Tipp ist, sich nicht zu verstellen, sondern sich authentisch zeigen. Das hilft dem Gegenüber zu erkennen, was man für ein Typ ist, und macht es auch für den Bewerber einfacher.“

 

Die Teilnehmer konnten selbst Bewerbungsgespräche mit den AOK-Experten als „Personalchefs“ durchspielen und so im Rollenspiel eigene wertvolle Erfahrungen sammeln. „Die praxisnahe Gestaltung des Bewerbertrainings macht dieses für die Schüler besonders attraktiv“, meint Claudia Vollkammer. „So können unsere Schüler schon einmal Bewerbungsluft schnuppern und sind auf die Berufssuche vorbereitet.“

 

BU: Noel Bianchi, Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr, bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, erklärt den Schülern, wie wichtig der erste Eindruck ist.

 

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news-2245 Fri, 11 May 2018 14:38:54 +0200 Gegen Blutsauger schützen – Schwarzwald-Baar-Kreis ist FSME-Risikogebiet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/gegen-blutsauger-schuetzen-schwarzwald-baar-kreis-ist-fsme-risikogebiet.html Im Frühjahr werden die Zecken aktiv. Durch ihren Stich können FSME oder Borreliose auf den Menschen übertragen werden, wenn das Spinnentier mit Krankheitserregern infiziert ist. Bei FSME handelt es sich um die Frühsommer-Meningoenzephalitis, also eine Hirnhautentzündung, die sich aber auch zu einer Entzündung des zentralen Nervensystems ausweiten kann. Auch der Schwarzwald-Baar-Kreis zählt wie fast ganz Baden-Württemberg zum FSME-Risikogebiet, weiß Edgar Zeifang, Leiter der AOK-KundenCenter in Furtwangen, St. Georgen und Triberg. Im vergangenen Jahr gab es im Landkreis vier gemeldete FSME-Fälle, im Jahr zuvor waren es zwei. Der AOK-Leiter im Schwarzwald rät gemäß den Empfehlungen des RKI zur Vorsorgeimpfung. „Insbesondere Kinder und Personen, die sich viel im Freien aufhalten, sollten sich impfen lassen“, so Edgar Zeifang.

 

„Kommt es zu einer Infektion mit dem FSME-Virus, kann es zu grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber oder Kopfschmerzen kommen“, erklärt Dr. Simon Dally, Biologe bei der AOK Baden-Württemberg. Bei einer Mehrzahl der Betroffenen heile die FSME ohne Folgen aus, ist aber das zentrale Nervensystem oder das Rückenmark betroffen, könne es zu bleibenden Schäden kommen.

 

 

 

Borreliose ist häufiger, aber oft leichter zu behandeln

 

Anders als FSME wird Borreliose nicht durch Viren ausgelöst, sondern durch Bakterien. „Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren 2016 allein 172 AOK-Versicherte deswegen in Behandlung, Höchststand in den vergangenen fünf Jahren“, sagt Edgar Zeifang. Eine Impfung gegen Borreliose gebe es nicht. AOK-Experte Simon Dally: „Hat eine Zecke gestochen, sollte sie so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder Zeckenkarte entfernt und die Wunde sorgfältig desinfiziert werden, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Dabei sollte die Zecke möglichst nicht gedreht werden und nicht mit Öl oder ähnlichem beträufelt werden.“

 

Ein Kennzeichen für eine Borreliose-Infektion sei die sogenannte Wanderröte, so Dally: „Sie tritt einige Tage, manchmal auch erst einige Wochen nach einem Zeckenstich auf. Diese deutliche ringförmige Hautrötung ist oft im Zentrum blasser als am Rand. Der rote Ring wandert dann allmählich nach außen. Tritt dies ein, sollte der Hausarzt zur Abklärung aufgesucht werden.“ Behandelt werde Borreliose in der Regel mit Antibiotika. Meist heile sie komplett aus. Ohne Antibiotikabehandlung sei das Risiko für einen schweren Verlauf erhöht.

 

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news-2244 Fri, 11 May 2018 12:49:04 +0200 Gegen Blutsauger schützen - Landkreis Rottweil ist FSME-Risikogebiet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/gegen-blutsauger-schuetzen-landkreis-rottweil-ist-fsme-risikogebiet.html Mit dem Frühjahr werden die Zecken aktiv. Durch ihren Stich können FSME oder Borreliose auf den Menschen übertragen werden, wenn das Spinnentier mit Krankheitserregern infiziert ist. Bei FSME handelt es sich um die Frühsommer-Meningoenzephalitis, also eine Hirnhautentzündung, die sich aber auch zu einer Entzündung des zentralen Nervensystems ausweiten kann. Auch der Landkreis Rottweil zählt wie fast ganz Baden-Württemberg zum FSME-Risikogebiet, weiß Hans-Joachim Pieronczyk, Leiter des AOK-KundenCenters in Rottweil. Im vergangenen Jahr gab es im Landkreis zehn gemeldete FSME-Fälle – Höchststand in den vergangenen zehn Jahren. Der Rottweiler AOK-Leiter rät gemäß den Empfehlungen des RKI zur Vorsorgeimpfung. „Insbesondere Kinder und Personen, die sich viel im Freien aufhalten, sollten sich impfen lassen“, so Hans-Joachim Pieronczyk.

 

„Kommt es zu einer Infektion mit dem FSME-Virus, kann es zu grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber oder Kopfschmerzen kommen“, erklärt Dr. Simon Dally, Biologe bei der AOK Baden-Württemberg. Bei einer Mehrzahl der Betroffenen heile die FSME ohne Folgen aus, ist aber das zentrale Nervensystem oder das Rückenmark betroffen, könne es zu bleibenden Schäden kommen.

 

Borreliose ist häufiger, aber oft leichter zu behandeln

 

Anders als FSME wird Borreliose nicht durch Viren ausgelöst, sondern durch Bakterien. „Im Landkreis Rottweil waren 2016 allein 295 AOK-Versicherte deswegen in Behandlung“, sagt Hans-Joachim Pieronczyk. Eine Impfung gegen Borreliose gebe es nicht. AOK-Experte Simon Dally: „Hat eine Zecke gestochen, sollte sie so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder Zeckenkarte entfernt und die Wunde sorgfältig desinfiziert werden, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Dabei sollte die Zecke möglichst nicht gedreht werden und nicht mit Öl oder ähnlichem beträufelt werden.“

 

Ein Kennzeichen für eine Borreliose-Infektion sei die sogenannte Wanderröte, so Dally: „Sie tritt einige Tage, manchmal auch erst einige Wochen nach einem Zeckenstich auf. Diese deutliche ringförmige Hautrötung ist oft im Zentrum blasser als am Rand. Der rote Ring wandert dann allmählich nach außen. Tritt dies ein, sollte der Hausarzt zur Abklärung aufgesucht werden.“ Behandelt werde Borreliose in der Regel mit Antibiotika. Meist heile sie komplett aus. Ohne Antibiotikabehandlung sei das Risiko für einen schweren Verlauf erhöht.

 

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news-2235 Fri, 04 May 2018 09:03:37 +0200 Landkreis Rottweil: Trinken bis ins Koma – Jugendliche besonders gefährdet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-rottweil-trinken-bis-ins-koma-jugendliche-besonders-gefaehrdet.html Wie aus einer jetzt von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg vorgelegten Statistik auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten hervorgeht, gab es im zurückliegenden Jahr in Baden-Württemberg fast 19.000 Krankenhausfälle wegen alkoholbedingter Störungen. Seit einigen Jahren sinkt diese Zahl allerdings, in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt jährlich um 4,6 Prozent. Auch im Landkreis Rottweil gab es seit 2013 laut AOK einen rückläufigen Trend. Allerdings ist 2017 die Zahl der Menschen, die wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung waren, erstmals wieder gestiegen, nämlich auf 312 Personen, 49 mehr als im Vorjahr. Davon wurden 116 Personen wegen eines akuten Rauschs in eine Klinik eingeliefert. Auch bei diesem sogenannten „Komatrinken“ kam es nach einem langjährigen Rückgang der Fallzahlen 2017 erstmals wieder zu einem Anstieg. Allerdings wurde das hohe Ausgangsniveau von 2013 (135 Fälle) noch nicht erreicht.

 

Am häufigsten tritt Komatrinken bei der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen auf. Die Quote der Betroffenen innerhalb der jeweiligen Altersgruppe ist bei 15- bis 19-Jährigen fast doppelt so hoch wie bei 20- bis 24-Jährigen. Außerdem auffällig: es sind in dieser jüngeren Altersgruppe fast gleich viele junge Frauen wie Männer betroffen. In den höheren Altersgruppen sind es deutlich mehr Männer, die im Vollrausch in eine Klinik kommen.

 

„Die Entwicklung zeigt, dass wir weiterhin präventiv gegen Alkoholmissbrauch tätig sein müssen“, sagt Giuseppe Palilla. Er leitet bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg den Sozialen Dienst und unterstützt gemeinsam mit seinem Team von 16 Sozialpädagoginnen und -pädagogen in der Region auch Versicherte mit Suchterkrankungen. „Der langfristige Trend weist sicherlich nach unten, aber die Prävention von Alkoholmissbrauch bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Trinken bis zum Rausch stellt insbesondere bei Jugendlichen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko dar. Jugendliche, die besonders früh mit dem Alkoholtrinken anfangen, haben auch ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben einen problematischen Umgang mit Alkohol oder sogar eine Abhängigkeit zu entwickeln.“ Aus diesem Grund fördert die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg seit Jahren Präventionsprojekte der kommunalen Suchtbeauftragten.

 

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news-2236 Fri, 04 May 2018 09:03:26 +0200 Landkreis Tuttlingen: Trinken bis ins Koma – Jugendliche besonders gefährdet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/landkreis-tuttlingen-trinken-bis-ins-koma-jugendliche-besonders-gefaehrdet.html Wie aus einer jetzt von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg vorgelegten Statistik auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten hervorgeht, gab es im zurückliegenden Jahr in Baden-Württemberg fast 19.000 Krankenhausfälle wegen alkoholbedingter Störungen. Seit einigen Jahren sinkt diese Zahl allerdings, in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt jährlich um 4,6 Prozent. Auch im Landkreis Tuttlingen gab es seit 2013 laut AOK einen rückläufigen Trend. Allerdings stagnierte 2017 die Zahl der Menschen, die wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung waren, gegenüber dem Vorjahr, nämlich bei 239 Personen. Davon wurden 100 Personen wegen eines akuten Rauschs in eine Klinik eingeliefert. Auch bei diesem sogenannten „Komatrinken“ kam es nach einem langjährigen Rückgang der Fallzahlen 2017 faktisch zu einer Stagnation (2016: 101 Personen). Allerdings blieben die Fallzahlen deutlich unter dem Ausgangsniveau von 2013 (132 Personen).

 

Am häufigsten tritt Komatrinken bei der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen auf. Im vergangenen Jahr wurden 28 junge Menschen aus dem Landkreis Tuttlingen in diesem Alter betrunken in eine Klinik eingeliefert. Die Quote der Betroffenen innerhalb der jeweiligen Altersgruppe ist bei 15- bis 19-Jährigen fast doppelt so hoch wie bei 20- bis 24-Jährigen. Außerdem auffällig: es sind in dieser jüngeren Altersgruppe fast gleich viele junge Frauen wie Männer betroffen. In den höheren Altersgruppen sind es deutlich mehr Männer, die im Vollrausch in eine Klinik kommen.

 

„Die Entwicklung zeigt, dass wir weiterhin präventiv gegen Alkoholmissbrauch tätig sein müssen“, sagt Giuseppe Palilla. Er leitet bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg den Sozialen Dienst und unterstützt gemeinsam mit seinem Team von 16 Sozialpädagoginnen und -pädagogen in der Region auch Versicherte mit Suchterkrankungen. „Der langfristige Trend weist sicherlich nach unten, aber die Prävention von Alkoholmissbrauch bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Trinken bis zum Rausch stellt insbesondere bei Jugendlichen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko dar. Jugendliche, die besonders früh mit dem Alkoholtrinken anfangen, haben auch ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben einen problematischen Umgang mit Alkohol oder sogar eine Abhängigkeit zu entwickeln.“ Aus diesem Grund fördert die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg seit Jahren Präventionsprojekte der kommunalen Suchtbeauftragten.

 

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news-2237 Fri, 04 May 2018 09:03:15 +0200 Schwarzwald-Baar-Kreis: Trinken bis ins Koma – Jugendliche besonders gefährdet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-trinken-bis-ins-koma-jugendliche-besonders-gefaehrdet.html Wie aus einer jetzt von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg vorgelegten Statistik auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten hervorgeht, gab es im zurückliegenden Jahr in Baden-Württemberg fast 19.000 Krankenhausfälle wegen alkoholbedingter Störungen. Seit einigen Jahren sinkt diese Zahl allerdings, in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt jährlich um 4,6 Prozent. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis gab es seit 2013 laut AOK einen rückläufigen Trend. Allerdings ist 2017 die Zahl der Menschen, die wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung waren, wieder gestiegen, nämlich auf 305 Personen, 31 mehr als im Vorjahr. Davon wurden 115 Personen wegen eines akuten Rauschs in eine Klinik eingeliefert. Auch bei diesem sogenannten „Komatrinken“ kam es nach einem langjährigen Rückgang der Fallzahlen 2017 erstmals wieder zu einem Anstieg. Allerdings wurde das hohe Ausgangsniveau von 2013 (137 Fälle) noch nicht erreicht.

 

Am häufigsten tritt Komatrinken bei der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen auf. Im vergangenen Jahr wurden 21 junge Menschen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis in diesem Alter betrunken in eine Klinik eingeliefert. Die Quote der Betroffenen innerhalb der jeweiligen Altersgruppe ist bei 15- bis 19-Jährigen fast doppelt so hoch wie bei 20- bis 24-Jährigen. Außerdem auffällig: es sind in dieser jüngeren Altersgruppe fast gleich viele junge Frauen wie Männer betroffen. In den höheren Altersgruppen sind es deutlich mehr Männer, die im Vollrausch in eine Klinik kommen.

 

„Die Entwicklung zeigt, dass wir weiterhin präventiv gegen Alkoholmissbrauch tätig sein müssen“, sagt Giuseppe Palilla. Er leitet bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg den Sozialen Dienst und unterstützt gemeinsam mit seinem Team von 14 Sozialpädagoginnen und -pädagogen in der Region auch Versicherte mit Suchterkrankungen. „Der langfristige Trend weist sicherlich nach unten, aber die Prävention von Alkoholmissbrauch bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Trinken bis zum Rausch stellt insbesondere bei Jugendlichen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko dar. Jugendliche, die besonders früh mit dem Alkoholtrinken anfangen, haben auch ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben einen problematischen Umgang mit Alkohol oder sogar eine Abhängigkeit zu entwickeln.“ Aus diesem Grund fördert die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg seit Jahren Präventionsprojekte der kommunalen Suchtbeauftragten.

 

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news-2232 Thu, 03 May 2018 13:06:41 +0200 Unterricht mal anders https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/unterricht-mal-anders.html Kinder sollen gesund aufwachsen und sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln, die ihr Leben aktiv gestalten, ohne Sucht und Gewalt. Das sind die Ziele des bundesweiten Gesundheitsprogramms Klasse2000. Die Leintalgrundschule in Frittlingen beteiligt sich mit Unterstützung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Firma Neher nun daran. Für die Erstklässler ist es immer ein ganz besonderer Tag, wenn die Gesundheitsförderin von Klasse2000, Marina Angladagis, in die Klasse kommt. Da ist der Unterricht ganz anders - da gilt es plötzlich gemeinsame Abenteuer zu bestehen und ganz viel über den eigenen Körper, die Knochen, Gelenke und Muskeln zu erfahren. Die Sympathiefiguren KLARO und KLARA sind Gesundheitsforscher und begleiten die Kinder dabei, von der ersten bis zur vierten Klasse. „Das Gesundheitsförderungsprogramm tut den Kindern richtig gut, da geht es mal nur um sie selbst. Sie erfahren dabei viel über ihren eigenen Körper, die Gesundheit und Ernährung“, so die Klassenlehrerin Katharina Schöck.

 

Zwei- bis dreimal pro Schuljahr werden die Kinder so in Gesundheitsthemen eingeführt, die die Lehrkräfte anschließend vertiefen. „Spielerisch erfahren die Kinder, wie wichtig es ist, gesund und lecker zu essen, sich regelmäßig zu bewegen und zu entspannen, Probleme und Konflikte gewaltfrei zu lösen, Tabak und Alkohol kritisch zu beurteilen und auch bei Gruppendruck Nein sagen zu können“, so Katharina Lause, AOK-Ernährungsexpertin im Tuttlinger AOK-Gesundheitszentrum und Klasse2000-Beauftragte.

 

Das Präventionsprogramm Klasse2000 wurde 1991 von Experten aus Medizin und Pädagogik entwickelt und wird ständig aktualisiert.

 

www.klasse2000.de

 

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news-2226 Mon, 30 Apr 2018 12:16:47 +0200 AOK und ADFC starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-und-adfc-starten-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-2.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) haben die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ gestartet. „Wir wollen in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man für viele Fahrten das Fahrrad anstelle des Autos nutzen kann. Man tut damit seiner Gesundheit etwas Gutes“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Schon 30 Minuten Bewegung am Tag stärken die Gesundheit nachhaltig.

 

„Fahrradfahren ist außerdem umweltfreundlich und geldsparend und deswegen eine gute Alternative zum Auto“, so Steffen Lehr, vom ADFC. Auch auf dem Weg zur Arbeit könne man das Auto einmal stehen lassen und mit dem Rad fahren oder eine Kombination aus Fahrrad und Öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen.

 

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine bundesweite Aktion von AOK und ADFC. Allein im vergangenen Jahr traten mehr als 350 Beschäftigte aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in die Pedale. Sie legten 142.470 Kilometer zurück und verbrauchten dabei über 3.300.000 Kilokalorien. Wer von Mai bis August an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann attraktive Preise gewinnen. Mehr Infos unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

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news-2221 Fri, 27 Apr 2018 10:59:28 +0200 AOK und ADFC starten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-und-adfc-starten-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-1.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) haben die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit einer Fahrradtour eingeläutet. „Wir wollen in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man für viele Fahrten das Fahrrad anstelle des Autos nutzen kann. Man tut damit der Umwelt etwas Gutes, aber auch seiner eigenen Gesundheit“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Auch auf dem Weg zur Arbeit könne man das Auto einmal stehen lassen und mit dem Rad fahren oder eine Kombination aus Fahrrad und Öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Schon 30 Minuten Bewegung am Tag stärken die Gesundheit nachhaltig.

 

Das findet auch Wolfram Fackler vom ADFC Schwarzwald-Baar: „Wir setzen uns gemeinsam mit den Kommunen dafür ein, dass es rund um Villingen-Schwenningen gute Radwege gibt. Die kann man beispielsweise nutzen, wenn man im einen Stadtbezirk lebt, aber in einem anderen arbeitet.“ Auch aus den umliegenden Gemeinden könne man so leicht in die Doppelstadt zum Arbeitsplatz kommen.

 

Das Landratsamt Schwarzwald-Baar beteiligte sich ebenfalls am Aktions-Auftakt. Wilfried Borho, Leiter des Kommunal- und Rechnungsprüfungsamts wies auf die neue landkreisweite Radbeschilderung hin.

 

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine bundesweite Aktion von AOK und ADFC. Allein im vergangenen Jahr traten mehr als 350 Beschäftigte aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in die Pedale. Sie legten 142.470 Kilometer zurück und verbrauchten dabei über 3.300.000 Kilokalorien. Wer von Mai bis August an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann dabei attraktive Preise gewinnen. Mehr Infos unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

 

 

Bild (AOK): AOK und ADFC haben gemeinsam die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ eingeläutet.

 

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news-2223 Fri, 27 Apr 2018 10:13:34 +0200 Spaziertreffs in Tuttlingen gestartet – Mitläufer gesucht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/spaziertreffs-in-tuttlingen-gestartet-mitlaeufer-gesucht.html Zwei neue Tuttlinger Spaziertreffs sind gestartet. Bei Sonnenschein machten sich die Gruppen auf den rund einstündigen Weg durch das Stadtgebiet, um in Gemeinschaft von Gleichgesinnten entspannt spazieren zu gehen. Die Organisatoren suchen noch weitere Interessierten. Wer mitgehen will, kann sich ohne Anmeldung am Treffpunkt einfinden. Der Spaziergang findet bei jeder Witterung statt.

 

Die Spaziertreffs werden organisiert von der städtischen Seniorenarbeit in Kooperation mit dem DRK, der AOK und dem Mehrgenerationenhaus. „Regelmäßige Bewegung in Gemeinschaft hilft, fit zu bleiben und das Leben bis ins hohe Alter zu genießen“, meint Katharina Lause, Präventionsexpertin vom AOK-Gesundheitszentrum Tuttlingen.

 

Treffpunkte der neuen Spaziertreffs in Tuttlingen:

 

dienstags, 14.00 Uhr, Brunnen am Fruchtkasten

 

donnerstags, 10.00 Uhr, Sängersteg gegenüber Stadtgarten

 

Dieser Spaziertreff besteht bereits seit einiger Zeit, freut sich aber ebenfalls über neue Mitläufer:

 

sonntags, 14.00 Uhr, Alte Milchzentrale/Donaumarkt in der Liptinger Straße

 

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news-2214 Fri, 20 Apr 2018 11:01:32 +0200 Livecooking in der Angerhalle in Möhringen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/livecooking-in-der-angerhalle-in-moehringen.html Dass sich Genuss und gesunde Ernährung nicht ausschließen müssen, bewiesen Profikoch Daniel Richter und die AOK-Ernährungsberaterin Heidrun Zeller-Thorn bei AOK-Kochshow in der vollbesetzten Möhringer Angerhalle. „Genuss beginnt schon beim Kochen“, weiß der 31-jährige Daniel Richter, Meisterkoch der Meistervereinigung und Koch im Öschberghof in Donaueschingen. Zusammen mit AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Zeller-Thorn griff er zu Schürze und Kochlöffel. Gemeinsam machten sie vor 200 Besuchern in der Showküche Lust aufs Kochen und stellten neue Rezepte vor. Nach jedem gekochten Gang wurde den Zuschauern ein Probiererle serviert, so konnten sie sich selbst von dem Geschmack überzeugen. Das Team bewies außerdem, dass gemeinsames Kochen mit und für Freunde sehr viel Spaß machen kann. Daniel Richter kreierte wieder eine leichte Speisenfolge, die auch in der eigenen Küche einfach zubereitet werden kann. Die Kochshow informierte die Zuschauer nicht nur, sondern unterhielt auch auf kurzweilige Art und Weise. Und so gaben die beiden Küchenprofis mit Kochgehilfe Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, immer wieder die eine oder andere lustige Anekdote sowie manches Küchengeheimnis zum Besten.

 

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news-2213 Wed, 18 Apr 2018 12:26:13 +0200 AOK und ADFC laden zur Radtour ein – Auftakt der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-und-adfc-laden-zur-radtour-ein-auftakt-der-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Kreisgruppe Schwarzwald-Baar laden alle Interessierten am kommenden Donnerstag zu einer Rundfahrt von Villingen nach Schwenningen und zurück ein. Auch auf dem Weg zur Arbeit könne man bei steigenden Temperaturen das Auto einmal stehen lassen und mit dem Rad fahren oder eine Kombination aus Fahrrad und Öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Schon 30 Minuten Bewegung am Tag stärken die Gesundheit nachhaltig.

 

 

 

Das findet auch Steffen Lehr vom ADFC Schwarzwald-Baar: „Wir setzen uns gemeinsam mit den Kommunen dafür ein, dass es rund um Villingen-Schwenningen gute Radwege gibt. Die kann man beispielsweise nutzen, wenn man im einen Stadtbezirk lebt, aber im anderen arbeitet.“ Auch aus den umliegenden Gemeinden könne man so leicht in die Doppelstadt zum Arbeitsplatz kommen.

 

Auch der Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Klaus Herrmann, wird mitradeln. „Wir wollen in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man für viele Fahrten das Fahrrad anstelle des Autos nutzen kann. Man tut damit der Umwelt etwas Gutes, aber auch seiner eigenen Gesundheit“, so der AOK-Chef.

 

Die Tour startet am kommenden Donnerstag, 26. April um 17 Uhr an der AOK in Villingen, Schwenninger Str. 1/2. Die Fahrt nach Schwenningen und zurück auf einem Rundkurs dauert ca. eineinhalb Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neben AOK und ADFC fahren auch Vertreter des Landkreises und der Stadt Villingen-Schwenningen mit.

 

 

 

Die Fahrt ist der regionale Auftakt der bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. Wer von Mai bis August an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann dabei attraktive Preise gewinnen. Mehr Infos unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

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news-2175 Wed, 28 Mar 2018 09:27:30 +0200 Die Arbeitnehmer in Schramberg sind gesünder als anderswo – Mehr Fehltage wegen der Psyche als wegen Erkältungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/die-arbeitnehmer-in-schramberg-sind-gesuender-als-anderswo-mehr-fehltage-wegen-der-psyche-als-wegen.html Der Krankenstand in den Unternehmen in Schramberg lag laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg im vergangenen Jahr bei 4,6 Prozent. Damit ist der Krankenstand in Schramberger Betrieben etwas niedriger als im Landkreis Rottweil (4,9 Prozent) und deutlich niedriger als im Bundesschnitt (5,3 Prozent). Die Auswertung beruht auf ärztlichen Diagnosen der AOK-Mitglieder, die weit über 60 Prozent der rund 11.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Schramberg ausmachen.

 

Erkrankungen des Muskel-/Skelettsystems waren mit 22,3 Prozent für die meisten Fehltage in den hiesigen Unternehmen verantwortlich. Auf Platz zwei folgen mit 13,8 Prozent psychische Erkrankungen, noch vor Atemwegserkrankungen (12,9 Prozent) und Verletzungen (9,9 Prozent).

 

„Der Anstieg bei psychischen Erkrankungen ist ein Trend der vergangenen Jahre“, erklärt Myriam Garten. Die AOK-Expertin berät mit ihren Kollegen jährlich rund 200 Betriebe in der Region und ist schwerpunktmäßig in Firmen im Landkreis Rottweil und in angrenzenden Gebieten des Schwarzwald-Baar-Kreises in Sachen Betriebliches Gesundheitsmanagement tätig. „Ein Grund für den Anstieg sind Anpassungsstörungen, die durch die raschen Veränderungen im Berufsleben, aber auch im Privatleben ausgelöst werden. Außerdem zeigen die Ärzte eine höhere Sensibilisierung für die psychischen Beschwerden der Patienten und die Menschen suchen bei psychischen Belastungen heute eher ärztliche Hilfe.“ Was beispielsweise früher als rein körperlicher Rückenschmerz diagnostiziert wäre, werde heute auch als Folge einer psychischen Belastungssituation erkannt.

 

Gesundheitliche Prävention im Betrieb müsse ebenfalls den ganzen Menschen in den Blick nehmen, so die AOK-Expertin, also nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Unter anderem komme Führungskräften eine wesentliche Rolle in der Prävention von psychischen Erkrankungen zu. Sie sollten Belastungen bei Beschäftigten erkennen und darauf angemessen reagieren. Aber auch jeder einzelne könne für seine psychische Gesundheit aktiv werden. Garten: „Psychische Erkrankungen entstehen unter anderem, wenn Stressbelastungen dauerhaft anhalten und man nicht damit umzugehen weiß. Dabei kann man seine Stressresistenz trainieren wie einen Muskel. Wissenschaftlich fundierte Achtsamkeitstrainings sind hier sehr erfolgsversprechend.“

 

 

 

Anmerkung für die Redaktionen:

 

Der Krankenstand gilt als wichtigster Indikator für Fehltage aufgrund Krankschreibungen im Betrieb. Er gibt den Anteil der Krankheitstage am Kalenderjahr pro Beschäftigtem wieder. Die Auswertungen beruhen auf den Daten aus dem Jahr 2017 zu 7.420 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK in Unternehmen in der Stadt Schramberg.

 

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news-2174 Tue, 27 Mar 2018 14:57:40 +0200 Die Arbeitnehmer in Donaueschingen sind gesünder als anderswo – Mehr Fehltage wegen Psyche als wegen Erkältungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/die-arbeitnehmer-in-donaueschingen-sind-gesuender-als-anderswo-mehr-fehltage-wegen-psyche-als-wegen.html Der Krankenstand in den Unternehmen in Donaueschingen lag laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg im vergangenen Jahr bei 4,4 Prozent. Damit ist der Krankenstand in Donaueschinger Betrieben etwas niedriger als im Schwarzwald-Baar-Kreis (4,6 Prozent) und deutlich niedriger als im Bundesschnitt (5,3 Prozent). Die Auswertung beruht auf ärztlichen Diagnosen der AOK-Mitglieder, die weit über 60 Prozent der rund 10.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt Donaueschingen ausmachen.

 

Erkrankungen des Muskel-/Skelettsystems waren mit 22,6 Prozent für die meisten Fehltage in den hiesigen Unternehmen verantwortlich. Auf Platz zwei folgen mit 13,0 Prozent psychische Erkrankungen, noch vor Verletzungen (12,6 Prozent) und Atemwegserkrankungen (11,3 Prozent).

 

„Der Anstieg bei psychischen Erkrankungen ist ein Trend der vergangenen Jahre“, erklärt Sabine Fröchte-Mink. Die AOK-Expertin berät mit ihren Kollegen jährlich rund 200 Betriebe in der Region und ist schwerpunktmäßig in Firmen im Donaueschinger Raum in Sachen Betriebliches Gesundheitsmanagement tätig. „Ein Grund für den Anstieg sind Anpassungsstörungen, die durch die raschen Veränderungen im Berufsleben, aber auch im Privatleben ausgelöst werden. Außerdem zeigen die Ärzte eine höhere Sensibilisierung für die psychischen Beschwerden der Patienten und die Menschen suchen bei psychischen Belastungen heute eher ärztliche Hilfe.“ Was beispielsweise früher als rein körperlicher Rückenschmerz diagnostiziert wäre, werde heute auch als Folge einer psychischen Belastungssituation erkannt.

 

Gesundheitliche Prävention im Betrieb müsse ebenfalls den ganzen Menschen in den Blick nehmen, so die AOK-Expertin, also nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Unter anderem komme Führungskräften eine wesentliche Rolle in der Prävention von psychischen Erkrankungen zu. Sie müssen Belastungen bei Beschäftigten erkennen und darauf reagieren. Aber auch jeder einzelne könne für seine psychische Gesundheit aktiv werden. Fröchte-Mink: „Psychische Erkrankungen entstehen unter anderem, wenn Stressbelastungen dauerhaft anhalten und man nicht damit umzugehen weiß. Dabei kann man seine Stressresistenz trainieren wie einen Muskel. Wissenschaftlich fundierte Achtsamkeitstrainings sind hier sehr erfolgsversprechend.“

 

 

 

Anmerkung für die Redaktionen:

 

Der Krankenstand gilt als wichtigster Indikator für Fehltage aufgrund Krankschreibungen im Betrieb. Er gibt den Anteil der Krankheitstage am Kalenderjahr pro Beschäftigtem wieder. Die Auswertungen beruhen auf den Daten aus dem Jahr 2017 zu 6.471 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK in Unternehmen in der Stadt Donaueschingen.

 

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news-2130 Fri, 09 Mar 2018 11:58:50 +0100 Tag der Rückengesundheit am 15. März – Anstieg bei Rückenleiden im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/tag-der-rueckengesundheit-am-15-maerz-anstieg-bei-rueckenleiden-im-schwarzwald-baar-kreis.html Rückenleiden sind im Schwarzwald-Baar-Kreis seit Jahren auf dem Vormarsch, darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März hin. Nach einer aktuellen Auswertung waren 23.800 AOK-Versicherte im Jahr 2016 deswegen in ärztlicher Behandlung. Dies entspricht über einem Viertel aller Versicherten (27 Prozent) im Schwarzwald-Baar-Kreis. Seit 2012 ist die Zahl der Behandlungsbedürftigen um elf Prozent gestiegen. Auch die Wirtschaft im Landkreis ächze unter den durch Rückenleiden verursachten Fehltagen ihrer Beschäftigten. Im vergangenen Jahr waren 22 Prozent aller Arbeitsausfälle hier auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurückzuführen, wozu insbesondere Rückenleiden zählen. Da gut die Hälfte der Menschen in der Region bei der AOK versichert sind, könne man diese Ergebnisse auch auf die Gesamtbevölkerung übertragen, so die Krankenkasse. Allerdings sei mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, da nicht jeder Betroffene einen Arzt aufsuche.

 

„Rückenleiden sind inzwischen eine Volkskrankheit – hervorgerufen durch falsches Gesundheitsverhalten in Alltag und Beruf“, sagt Myriam Garten. Die AOK-GesundheitsExpertin betreut viele Unternehmen in der Region in Sachen betriebliches Gesundheitsmanagement. Mit ein paar kleinen Verhaltensänderungen könne man der Fehlbelastung aber entgegenwirken, damit Erkrankungen gar nicht erst entstehen. Garten: „Wer schwer tragen muss, sollte die Last möglichst nah am Körper führen. Beim Anheben sollte man keinen runden Rücken machen. Stattdessen die Knie beugen und die Last mit geradem Rücken anheben. So erledigt die Beinmuskulatur die Hauptarbeit und nicht die Wirbelsäule.“

 

Wer am Schreibtisch arbeitet, sollte öfter die Sitzposition wechseln und alle 30 Minuten kurz aufstehen. Auch sollte man nicht mit krummem Rücken oder übereinandergeschlagenen Beinen sitzen. „Das sieht bequem aus, belastet aber die Bandscheiben“, erklärt Garten. Diese seien wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie zum Beispiel Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. „Im Stehen oder Sitzen werden die Bandscheiben hingegen förmlich ausgetrocknet.“

 

Ist der Rückenschmerz akut, rät die AOK-Expertin zu Wärme. Wichtig sei, dass der Patient schnell wieder in Bewegung kommt, um so an der Ursache des Schmerzes ansetzen zu können. Ein Teufelskreis aus Schmerzen und Schonung dürfe möglichst nicht entstehen. Eine entsprechende Diagnostik erfolge über den Arzt, dieser bestimmt dann auch die weiteren Therapiemöglichkeiten.

 

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news-2129 Fri, 09 Mar 2018 11:48:27 +0100 Tag der Rückengesundheit am 15. März – Anstieg bei Rückenleiden im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/tag-der-rueckengesundheit-am-15-maerz-anstieg-bei-rueckenleiden-im-landkreis-rottweil.html Rückenleiden sind im Landkreis Rottweil seit Jahren auf dem Vormarsch, darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März hin. 18.700 AOK-Versicherte waren nach der aktuellen Auswertung im Jahr 2016 deswegen in ärztlicher Behandlung. Dies entspricht genau einem Viertel aller Versicherten im Landkreis Rottweil. Jedes Jahr werden es knapp drei Prozent mehr, die wegen Rückenschmerzen in Behandlung sind. Dabei ist der Anstieg, der auf die Bevölkerungsalterung zurückzuführen ist, bereits herausgerechnet. Seit 2012 beläuft sich der Anstieg der Behandlungsbedürftigen auf 16 Prozent. Da gut die Hälfte der Menschen im Landkreis bei der AOK versichert sind, könne man diese Ergebnisse auch auf die Gesamtbevölkerung übertragen, so die Krankenkasse. Allerdings sei mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, da nicht jeder Betroffene einen Arzt aufsuche.

 

„Rückenleiden sind inzwischen eine Volkskrankheit – hervorgerufen durch falsche Belastungen in Alltag und Beruf“, sagt Myriam Garten. Die AOK-Gesundheitsexpertin betreut viele Unternehmen in der Region in Sachen betriebliche Gesundheitsmanagement. Mit ein paar kleinen Verhaltensänderungen könne man der Fehlbelastung aber entgegenwirken, damit Erkrankungen gar nicht erst entstehen. Garten: „Wer schwer tragen muss, sollte die Last möglichst nah am Körper führen. Beim Anheben sollte man keinen runden Rücken machen. Stattdessen die Knie beugen und die Last mit geradem Rücken anheben. So erledigt die Beinmuskulatur die Hauptarbeit und nicht die Wirbelsäule.“

 

Wer am Schreibtisch arbeitet, sollte öfter die Sitzposition wechseln und alle 30 Minuten kurz aufstehen. Auch sollte man nicht mit krummem Rücken oder übereinandergeschlagenen Beinen sitzen. „Das sieht bequem aus, belastet aber die Bandscheiben“, erklärt Garten. Diese seien wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie zum Beispiel Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. „Im Stehen oder Sitzen werden die Bandscheiben hingegen förmlich ausgetrocknet.“

 

Ist der Rückenschmerz akut, rät die AOK-Expertin zu Wärme. Wichtig sei, dass der Patient schnell wieder in Bewegung kommt, um so an der Ursache des Schmerzes ansetzen zu können. Ein Teufelskreis aus Schmerzen und Schonung dürfe möglichst nicht entstehen. Eine entsprechende Diagnostik erfolge über den Arzt, dieser bestimmt dann auch die weiteren Therapiemöglichkeiten.

 

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news-2128 Fri, 09 Mar 2018 11:28:06 +0100 Tag der Rückengesundheit am 15. März – Anstieg bei Rückenleiden im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/tag-der-rueckengesundheit-am-15-maerz-anstieg-bei-rueckenleiden-im-landkreis-tuttlingen.html Rückenleiden sind im Landkreis Tuttlingen auf dem Vormarsch, darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März hin. Nach einer aktuellen Auswertung waren 17.200 AOK-Versicherte im Jahr 2016 deswegen in ärztlicher Behandlung. Dies entspricht fast einem Viertel aller Versicherten im Landkreis Tuttlingen (23 Prozent). Jedes Jahr werden es gut drei Prozent mehr, die wegen Rückenschmerzen in Behandlung sind. Seit 2012 beläuft sich der Anstieg der Behandlungsbedürftigen auf insgesamt 20 Prozent. Auch die Wirtschaft im Landkreis ächze unter den durch Rückenleiden verursachten Fehltagen ihrer Beschäftigten. Ein Fünftel aller Arbeitsausfälle im vergangenen Jahr waren hier auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurückzuführen, wozu insbesondere Rückenleiden zählen. Da gut die Hälfte der Menschen im Landkreis bei der AOK versichert sind, könne man diese Ergebnisse auch auf die Gesamtbevölkerung übertragen, so die Krankenkasse. Allerdings sei mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, da nicht jeder Betroffene einen Arzt aufsuche.

 

„Rückenleiden sind inzwischen eine Volkskrankheit – hervorgerufen durch falsches Gesundheitsverhalten in Alltag und Beruf“, sagt Tobias Croonenbroeck. Der AOK-Gesundheitsexperte betreut viele Unternehmen in der Region in Sachen betriebliche Gesundheitsförderung. Mit ein paar kleinen Verhaltensänderungen könne man der Fehlbelastung aber entgegenwirken, damit Erkrankungen gar nicht erst entstehen. Croonenbroeck: „Wer schwer tragen muss, sollte die Last möglichst nah am Körper führen. Beim Anheben sollte man keinen runden Rücken machen. Stattdessen die Knie beugen und die Last mit geradem Rücken anheben. So erledigen die Beine die Hauptarbeit und nicht die Wirbelsäule.“

 

Wer am Schreibtisch arbeitet, sollte öfter die Sitzposition wechseln und alle 30 Minuten kurz aufstehen. Auch sollte man nicht mit krummem Rücken oder übereinandergeschlagenen Beinen sitzen. „Das sieht bequem aus, belastet aber die Bandscheiben“, erklärt Croonenbroeck. Diese seien wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie zum Beispiel Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. „Im Stehen oder Sitzen werden die Bandscheiben hingegen förmlich ausgetrocknet.“

 

Ist der Rückenschmerz akut, rät der AOK-Experte zu Wärme. Wichtig sei, dass der Patient schnell wieder in Bewegung kommt, um so an der Ursache des Schmerzes ansetzen zu können. Ein Teufelskreis aus Schmerzen und Schonung dürfe möglichst nicht entstehen. Eine entsprechende Diagnostik erfolge über den Arzt, dieser bestimmt dann auch die weiteren Therapiemöglichkeiten.

 

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news-2118 Fri, 02 Mar 2018 14:48:03 +0100 Landkreis Tuttlingen: Tag der gesunden Ernährung – richtiges Essen kann Krebsrisiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/tag-der-gesunden-ernaehrung-richtiges-essen-kann-krebsrisiko-senken-1.html Die Internationale Krebsforschungsagentur hat einen Zusammenhang zwischen steigendem Körpergewicht und dem Risiko für mindestens 13 Krebsarten festgestellt. Die Ernährung spielt also auch bei der Vorbeugung von Krebs eine wichtige Rolle. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März hin. „Körpergewicht, mangelnde Bewegung und Ernährung beeinflussen das Risiko für die häufigsten Krebsarten wie etwa Brustkrebs, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, oder Darmkrebs. Übergewicht ist dagegen ein wesentlicher Risikofaktor“, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Tuttlingen. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass rund 30 von 100 Krebsfällen in den westlichen Ländern auf einen ungesunden Lebensstil, insbesondere auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, zurückzuführen sind.

 

Allein im Landkreis Tuttlingen gibt es jährlich zwischen 80 und 100 neue diagnostizierte Fälle von Brustkrebs unter AOK-Versicherten. Leicht höher sind die Zahlen bei Darmkrebs. Hier lag die Anzahl der Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren zwischen 90 und 100 jährlich, 2016 waren es 94 neue Erkrankungen. Im Schnitt sind Frauen und Männer gleich häufig betroffen. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, kann man jeweils von einer etwa doppelt so hohen Anzahl von Neuerkrankungen in der Gesamtbevölkerung des Landkreises ausgehen.

 

Laut AOK-Expertin Heidrun Zeller-Thorn geht man davon aus, dass Entzündungsprozesse im Gewebe sowie Veränderungen im Hormonstoffwechsel für die Krebsentstehung eine Rolle spielen: „Überschüssige Kalorien speichert der Körper in Form von Fett. Dabei ist das Bauchfett besonders gefährlich. Denn es gibt Botenstoffe an seine Umgebung ab, sogenannte Zytokine. Sie lösen Entzündungsreaktionen aus und verringern die Wirkung von Insulin. Einige dieser Botenstoffe bringen andere Zellen unter anderem dazu, sich häufiger zu teilen. Sie können auch das Tumorwachstum begünstigen.“ Zudem bleibt der Zucker wegen der gestörten Insulinwirkung im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt. Der dauerhaft hohe Insulinspiegel und die Wachstumsfaktoren können die Regulation der Zellteilung stören und damit die Entstehung von Krebs begünstigen. Wird das Fett nicht bald verbraucht, gerät der Stoffwechsel dauerhaft in Schieflage. Bei Menschen mit Übergewicht produziert der Körper mehr Insulin als bei Normalgewichtigen. „Außerdem bilden Fettzellen das Sexualhormon Östrogen. Östrogene können das Wachstum hormonabhängiger Krebszellen in der Brust und in der Gebärmutter stimulieren“, so Zeller-Thorn.

 

Was bedeutet das für die Ernährung? Zeller-Thorn: „Fachleute zählen beispielsweise ballaststoffreiches Getreide sowie Obst und Gemüse zu den risikosenkenden Lebensmitteln. Man muss nicht gerade zum Vegetarier werden, wenn es um die Vorbeugung von Darmkrebs geht. Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchte sollten allerdings einen größeren Anteil an der Ernährung haben als rotes Fleisch, Wurst oder Geräuchertes und Salzfleisch.“

 

Selbstverständlich komme Krebs jedoch nicht allein von einer falschen Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung. Familiäres Risiko und damit die genetische Veranlagung spielen eine große Rolle. Dennoch gelte: Achten mehr Menschen auf einen gesünderen Lebensstil, dann sinkt die Zahl der Krebserkrankungen.

 

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news-2120 Fri, 02 Mar 2018 14:47:49 +0100 Schwarzwald-Baar-Kreis: Tag der gesunden Ernährung – richtiges Essen kann Krebsrisiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/schwarzwald-baar-kreis-tag-der-gesunden-ernaehrung-richtiges-essen-kann-krebsrisiko-senken.html Die Internationale Krebsforschungsagentur hat einen Zusammenhang zwischen steigendem Körpergewicht und dem Risiko für mindestens 13 Krebsarten festgestellt. Die Ernährung spielt also auch bei der Vorbeugung von Krebs eine wichtige Rolle. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März hin. „Körpergewicht, mangelnde Bewegung und Ernährung beeinflussen das Risiko für die häufigsten Krebsarten wie etwa Brustkrebs, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, oder Darmkrebs. Übergewicht ist dagegen ein wesentlicher Risikofaktor“, erklärt Lydia Fries-Spöcker, Diplom-Oecotrophologin und Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass rund 30 von 100 Krebsfällen in den westlichen Ländern auf einen ungesunden Lebensstil, insbesondere auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, zurückzuführen sind.

 

Allein im Schwarzwald-Baar-Kreis gibt es jährlich rund 110 neue diagnostizierte Fälle von Brustkrebs unter AOK-Versicherten. Höher sind die Zahlen bei Darmkrebs. Hier lag die Zahl der Neuerkrankungen in den vergangenen Jahren bei etwa 420 jährlich. Der Anteil von Frauen an allen Betroffenen ist mit 52 Prozent leicht höher als der Anteil der Männer. Da rund die Hälfte der Bevölkerung in der Region bei der AOK versichert ist, kann man jeweils von einer etwa doppelt so hohen Anzahl von Neuerkrankungen in der Gesamtbevölkerung des Landkreises ausgehen.

 

Laut AOK-Expertin Lydia Fries-Spöcker geht man davon aus, dass Entzündungsprozesse im Gewebe sowie Veränderungen im Hormonstoffwechsel für die Krebsentstehung eine Rolle spielen: „Überschüssige Kalorien speichert der Körper in Form von Fett. Dabei ist das Bauchfett besonders gefährlich. Denn es gibt Botenstoffe an seine Umgebung ab, sogenannte Zytokine. Sie lösen Entzündungsreaktionen aus und verringern die Wirkung von Insulin. Einige dieser Botenstoffe bringen andere Zellen unter anderem dazu, sich häufiger zu teilen. Sie können auch das Tumorwachstum begünstigen.“ Zudem bleibt der Zucker wegen der gestörten Insulinwirkung im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt. Der dauerhaft hohe Insulinspiegel und die Wachstumsfaktoren können die Regulation der Zellteilung stören und damit die Entstehung von Krebs begünstigen. Wird das Fett nicht bald verbraucht, gerät der Stoffwechsel dauerhaft in Schieflage. Bei Menschen mit Übergewicht produziert der Körper mehr Insulin als bei Normalgewichtigen. „Außerdem bilden Fettzellen das Sexualhormon Östrogen. Östrogene können das Wachstum hormonabhängiger Krebszellen in der Brust und in der Gebärmutter stimulieren“, so die Diplom-Oecotrophologin.

 

Was bedeutet das für die Ernährung? Fries-Spöcker: „Fachleute zählen beispielsweise ballaststoffreiches Getreide sowie Obst und Gemüse zu den risikosenkenden Lebensmitteln. Man muss nicht gerade zum Vegetarier werden, wenn es um die Vorbeugung von Darmkrebs geht. Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchte sollten allerdings einen größeren Anteil an der Ernährung haben als rotes Fleisch, Wurst oder Geräuchertes und Salzfleisch.“

 

Selbstverständlich komme Krebs jedoch nicht allein von einer falschen Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung. Familiäres Risiko und damit die genetische Veranlagung spielen eine große Rolle. Dennoch gelte: Achten mehr Menschen auf einen gesünderen Lebensstil, dann sinkt die Zahl der Krebserkrankungen.

 

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news-2116 Thu, 01 Mar 2018 14:48:16 +0100 Landkreis Rottweil: Tag der gesunden Ernährung – richtiges Essen kann Krebsrisiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/tag-der-gesunden-ernaehrung-richtiges-essen-kann-krebsrisiko-senken.html Die Ernährung spielt auch bei der Vorbeugung von Krebs eine wichtige Rolle. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März hin. „Körpergewicht, Bewegung und Ernährung beeinflussen das Risiko für die häufigsten Krebsarten wie etwa Brustkrebs, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, oder Darmkrebs. Übergewicht ist dagegen ein wesentlicher Risikofaktor“, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, AOK-Ernährungsexpertin für den Landkreis Rottweil. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass rund 30 von 100 Krebsfällen in den westlichen Ländern auf einen ungesunden Lebensstil, insbesondere auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, zurückzuführen sind.

 

Allein im Landkreis Rottweil gibt es jährlich durchschnittlich 95 neue diagnostizierte Fälle von Brustkrebs unter AOK-Versicherten. Noch höher sind die Zahlen bei Darmkrebs. Hier gab es in den vergangenen Jahren stets über 100 Neuerkrankungen pro Jahr, 2016 waren es 105 neue Erkrankungen. Im Schnitt sind 60 Prozent der Betroffenen Frauen. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, kann man jeweils von einer etwa doppelt so hohen Anzahl von Neuerkrankungen in der Gesamtbevölkerung des Landkreises ausgehen.

 

Laut AOK-Expertin Heidrun Zeller-Thorn geht man davon aus, dass Entzündungsprozesse im Gewebe sowie Veränderungen im Hormonstoffwechsel für die Krebsentstehung eine Rolle spielen: „Überschüssige Kalorien speichert der Körper in Form von Fett. Dabei ist das Bauchfett besonders gefährlich. Denn es gibt Botenstoffe an seine Umgebung ab, sogenannte Zytokine. Sie lösen Entzündungsreaktionen aus und verringern die Wirkung von Insulin. Einige dieser Botenstoffe bringen andere Zellen unter anderem dazu, sich häufiger zu teilen. Sie können auch das Tumorwachstum begünstigen.“ Zudem bleibt der Zucker wegen der gestörten Insulinwirkung im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt. Der dauerhaft hohe Insulinspiegel und die Wachstumsfaktoren können die Regulation der Zellteilung stören und damit die Entstehung von Krebs begünstigen. Gerade Menschen mit Übergewicht sind gefährdet, da ihr Körper mehr Insulin produziert als Normalgewichtige. „Außerdem bilden Fettzellen das Sexualhormon Östrogen. Östrogene können das Wachstum hormonabhängiger Krebszellen in der Brust und in der Gebärmutter stimulieren“, so Zeller-Thorn.

 

Was bedeutet das für die Ernährung? Zeller-Thorn: „Fachleute zählen beispielsweise ballaststoffreiches Getreide sowie Obst und Gemüse zu den risikosenkenden Lebensmitteln. Man muss nicht gerade zum Vegetarier werden, wenn es um die Vorbeugung von Darmkrebs geht. Gemüse, Obst, Vollkorn und Hülsenfrüchte sollten allerdings einen größeren Anteil an der Ernährung haben als rotes Fleisch, Wurst oder Geräuchertes und Salzfleisch.“

 

Selbstverständlich komme Krebs jedoch nicht allein von einer falschen Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung. Familiäres Risiko und damit die genetische Veranlagung spielen eine große Rolle. Dennoch gelte: Achten mehr Menschen auf einen gesünderen Lebensstil, dann sinkt die Zahl der Krebserkrankungen.

 

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news-2106 Thu, 15 Feb 2018 16:06:20 +0100 AOK-Kochshow kommt nach Möhringen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-kochshow-kommt-nach-moehringen.html „Ein Frühling zum Genießen“ ist das Thema bei der großen Kochshow der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dabei bekommt der in der Region bekannte Koch Daniel Richter tatkräftige Unterstützung von der AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Zeller-Thorn. Beide wollen in der Showküche in der Angerhalle in Tuttlingen-Möhringen Lust aufs Kochen machen und neue Rezepte vorstellen. Das Duo zeigt, dass gemeinsames Kochen mit und für Freunde sehr viel Spaß machen kann. Daniel Richter hat eine leichte innovative Speisenfolge kreiert, die auch in der eigenen Küche einfach zubereitet werden kann. Die Kochshow will aber nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Und so werden die beiden Profis immer wieder die eine oder andere Anekdote sowie das eine oder andere Küchengeheimnis zum Besten geben.

 

Die AOK-Kochshow findet am Dienstag, den 17. April um 18.30 Uhr in der Angerhalle, Tuttlingen-Möhringen statt. Eine Anmeldung steht allen offen, die Teilnahme ist kostenlos. Aktuell sind noch wenige Restplätze zu vergeben. Anmeldungen nimmt die AOK unter Telefon 07721 99 50 9 -15 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote entgegen.

 

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news-2096 Mon, 12 Feb 2018 15:04:41 +0100 Wenn es juckt und kratzt - Neurodermitis im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-es-juckt-und-kratzt-neurodermitis-im-schwarzwald-baar-kreis.html Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung und gehört zu den häufigsten Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren 2016 nach einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 2.540 AOK-Versicherte davon betroffen. Das entspricht einem Anteil von 2,9 Prozent an allen Versicherten. Im Landkreis Rottweil war dieser Anteil mit 2,8 Prozent ähnlich, im Landkreis Tuttlingen dagegen niedriger (1,8 Prozent). In der gesamten Region sind aber immer mehr Menschen deswegen in ärztlicher Behandlung. Im Schnitt der vergangenen Jahre ist die Zahl der Betroffenen um rund neun Prozent jährlich gestiegen.

 

In der Winterzeit leiden viele Menschen mit Neurodermitis besonders unter ihren Beschwerden. Gründe sind die kalte Luft im Freien und die trockene Heizungsluft in der Wohnung. „In der Regel geht Neurodermitis mit starkem Juckreiz, trockener, schuppiger und geröteter Haut einher. Die Krankheit tritt mehrheitlich bereits in den ersten beiden Lebensjahren erstmals auf, verläuft schubweise und hat ein vom Lebensalter der Betroffenen abhängiges Erscheinungsbild. Mit zunehmendem Alter klingen die Symptome oftmals ab“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK.

 

In der Region ist fast jeder zweite Betroffene (45 Prozent) unter 25 Jahre alt. Besonders häufig erkrankt sind Ein- bis Vierjährige. In dieser Altersgruppe sind über sieben Prozent wegen Neurodermitis in Behandlung. Bei den Zehn- bis 14-Jährigen sind es noch über vier Prozent.

 

Das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, ist zu einem großen Teil erblich bedingt. „Vorbeugende Maßnahmen, für die in Studien nachgewiesen wäre, dass sie vor Neurodermitis schützen können, gibt es bisher nicht. Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung gibt es lediglich für Nahrungszusätze mit probiotischen Bakterien“, berichtet die AOK-Medizinerin. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren häufiger geworden. Daher wird vermutet, dass neben Vererbung auch Umweltverschmutzung oder die immer bessere Hygiene eine Rolle spielen.

 

„Eine gute Hautpflege, Medikamente und das Vermeiden von Reizstoffen und anderen Auslösern können die Beschwerden meistens soweit lindern, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist“, so PD Dr. Knapstein. Linderung verschafft Kindern und Jugendlichen auch ein Neurodermitis-Overall. Damit kann verhindert werden, dass man sich im Schlaf blutig kratzt. Der Overall wird vom Arzt verordnet.

 

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news-2095 Mon, 12 Feb 2018 15:03:05 +0100 Wenn es juckt und kratzt - Neurodermitis im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-es-juckt-und-kratzt-neurodermitis-im-landkreis-tuttlingen.html Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung und gehört zu den häufigsten Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. Im Landkreis Tuttlingen waren 2016 nach einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 1.354 AOK-Versicherte davon betroffen. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent an allen Versicherten. Im Schwarzwald-Baar-Kreis und im Landkreis Rottweil war dieser Anteil mit 2,9 bzw. 2,8 Prozent deutlich höher. In der gesamten Region sind aber immer mehr Menschen deswegen in ärztlicher Behandlung. Im Schnitt der vergangenen Jahre ist die Zahl der Betroffenen um rund neun Prozent jährlich gestiegen.

 

In der Winterzeit leiden viele Menschen mit Neurodermitis besonders unter ihren Beschwerden. Gründe sind die kalte Luft im Freien und die trockene Heizungsluft in der Wohnung. „In der Regel geht Neurodermitis mit starkem Juckreiz, trockener, schuppiger und geröteter Haut einher. Die Krankheit tritt mehrheitlich bereits in den ersten beiden Lebensjahren erstmals auf, verläuft schubweise und hat ein vom Lebensalter der Betroffenen abhängiges Erscheinungsbild. Mit zunehmendem Alter klingen die Symptome oftmals ab“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK.

 

In der Region ist fast jeder zweite Betroffene (45 Prozent) unter 25 Jahre alt. Besonders häufig erkrankt sind Ein- bis Vierjährige. In dieser Altersgruppe sind über sieben Prozent wegen Neurodermitis in Behandlung. Bei den Zehn- bis 14-Jährigen sind es noch über vier Prozent.

 

Das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, ist zu einem großen Teil erblich bedingt. „Vorbeugende Maßnahmen, für die in Studien nachgewiesen wäre, dass sie vor Neurodermitis schützen können, gibt es bisher nicht. Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung gibt es lediglich für Nahrungszusätze mit probiotischen Bakterien“, berichtet die AOK-Medizinerin. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren häufiger geworden. Daher wird vermutet, dass neben Vererbung auch Umweltverschmutzung oder die immer bessere Hygiene eine Rolle spielen.

 

„Eine gute Hautpflege, Medikamente und das Vermeiden von Reizstoffen und anderen Auslösern können die Beschwerden meistens soweit lindern, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist“, so PD Dr. Knapstein. Linderung verschafft Kindern und Jugendlichen auch ein Neurodermitis-Overall. Damit kann verhindert werden, dass man sich im Schlaf blutig kratzt. Der Overall wird vom Arzt verordnet.

 

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news-2094 Mon, 12 Feb 2018 15:01:06 +0100 Wenn es juckt und kratzt - Neurodermitis im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-es-juckt-und-kratzt-neurodermitis-im-landkreis-rottweil.html Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung und gehört zu den häufigsten Krankheiten im Kindes- und Jugendalter. Im Landkreis Rottweil waren 2016 nach einer Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 2.079 AOK-Versicherte davon betroffen. Das entspricht einem Anteil von 2,8 Prozent an allen Versicherten. Im Schwarzwald-Baar-Kreis war dieser Anteil mit 2,9 Prozent ähnlich, im Landkreis Tuttlingen dagegen niedriger (1,8 Prozent). In der gesamten Region sind aber immer mehr Menschen deswegen in ärztlicher Behandlung. Im Schnitt der vergangenen Jahre ist die Zahl der Betroffenen um rund neun Prozent jährlich gestiegen.

 

In der Winterzeit leiden viele Menschen mit Neurodermitis besonders unter ihren Beschwerden. Gründe sind die kalte Luft im Freien und die trockene Heizungsluft in der Wohnung. „In der Regel geht Neurodermitis mit starkem Juckreiz, trockener, schuppiger und geröteter Haut einher. Die Krankheit tritt mehrheitlich bereits in den ersten beiden Lebensjahren erstmals auf, verläuft schubweise und hat ein vom Lebensalter der Betroffenen abhängiges Erscheinungsbild. Mit zunehmendem Alter klingen die Symptome oftmals ab“, erklärt PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK.

 

In der Region ist fast jeder zweite Betroffene (45 Prozent) unter 25 Jahre alt. Besonders häufig erkrankt sind Ein- bis Vierjährige. In dieser Altersgruppe sind über sieben Prozent wegen Neurodermitis in Behandlung. Bei den Zehn- bis 14-Jährigen sind es noch über vier Prozent.

 

Das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, ist zu einem großen Teil erblich bedingt. „Vorbeugende Maßnahmen, für die in Studien nachgewiesen wäre, dass sie vor Neurodermitis schützen können, gibt es bisher nicht. Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung gibt es lediglich für Nahrungszusätze mit probiotischen Bakterien“, berichtet die AOK-Medizinerin. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren häufiger geworden. Daher wird vermutet, dass neben Vererbung auch Umweltverschmutzung oder die immer bessere Hygiene eine Rolle spielen.

 

„Eine gute Hautpflege, Medikamente und das Vermeiden von Reizstoffen und anderen Auslösern können die Beschwerden meistens soweit lindern, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist“, so PD Dr. Knapstein. Linderung verschafft Kindern und Jugendlichen auch ein Neurodermitis-Overall. Damit kann verhindert werden, dass man sich im Schlaf blutig kratzt. Der Overall wird vom Arzt verordnet.

 

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news-2093 Thu, 08 Feb 2018 11:02:58 +0100 Neuer AOK-Bezirksrat https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/neuer-aok-bezirksrat.html Der neu gewählte Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ist zu der konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Neu im Gremium als Mitglieder sind für die Versichertenseite Regina Baier aus Hüfingen, Michael Baumann aus Epfendorf, Roman Buer und Clemens Colli aus Villingen-Schwenningen, Ottmar Hamma aus Fridingen sowie Berthold Riester aus Tuttlingen. Neue Bezirksratsmitglieder für die Arbeitgeberseite sind Dietmar Eulberg von der Chiron-Werke GmbH & Co. KG aus Tuttlingen sowie Werner Hausmann von der Wieland-Werke AG aus Villingen-Schwenningen.

 

Kontinuität gibt es an der Spitze. Oliver Böhme als Vertreter der Versicherten und Roland Eckhardt als Vertreter der Arbeitgeber wurden erneut zu den Vorsitzenden des Bezirksrats gewählt. Die beiden alternierenden Vorsitzenden wechseln sich in der Leitung des AOK-Bezirksrats ab. Im laufenden Jahr übernimmt Oliver Böhme diese Aufgabe. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement der Bezirksräte: „Als Mitglied im Bezirksrat übernehmen Sie Verantwortung für die Versicherten und ihre Versorgung in allen Belangen der Gesundheit.“

 

Neben der Begrüßung der neuen Mitglieder wurden auch die Mitglieder des bisherigen Bezirksrats verabschiedet, die in der neuen Periode nicht mehr zu diesem Gremium gehören. Für ihre langjährige Mitarbeit wurden sie mit der Ehrennadel der AOK-Selbstverwaltung in Gold beziehungsweise Silber geehrt. „Im Namen der Versichertengemeinschaft und der Arbeitgeber in der Region danken wir Ihnen für Ihr Engagement. Es ist auch Ihr Verdienst, dass die AOK regional so stark verankert ist“, so Roland Eckhardt.

 

Auf der konstituierenden Sitzung des neuen Bezirksrats wurde zudem die Entwicklung des AOK-HausarztProgramms beraten. Inzwischen haben sich in der Region rund 100.000 Menschen für diese alternative Regelversorgung entschieden. Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, stellte die Evaluation des Beratungsunternehmens Prognos vor. Demnach geben die Versicherten als Hauptgrund für die Teilnahme am AOK-HausarztProgramm an, dass der Hausarzt nach der Einschreibung des Patienten die Koordination der medizinischen Versorgung übernimmt (88 Prozent). Außerdem gibt die große Mehrheit der Versicherten an, durch die Teilnahme schneller und problemloser Termine beim Hausarzt zu bekommen (63 Prozent).

 

Der Bezirksrat der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg setzt sich aus jeweils 14 Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber zusammen. Das Gremium vertritt die Interessen der Beitragszahler und bestimmt wesentliche Entscheidungen der AOK mit. Der Bezirksrat wird immer für sechs Jahre gewählt.

 

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news-2072 Mon, 29 Jan 2018 15:05:00 +0100 Leichter Rückgang des Krankenstands in der Region – psychische Leiden rücken mehr in den Fokus https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/leichter-rueckgang-des-krankenstands-in-der-region-psychische-leiden-ruecken-mehr-in-den-fokus.html Der Krankenstand in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist nach aktuellen Zahlen der AOK im Vergleich zu den Vorjahren leicht gesunken. Der Krankenstand im Jahr 2017 war mit 4,7 Prozent um 0,1 Prozentpunkte niedriger als in den Jahren 2016 und 2015 (jeweils 4,8 Prozent). Innerhalb Baden-Württembergs gehört die Region damit zu den Gebieten mit den gesündesten Beschäftigten. Zum Vergleich: der durchschnittliche Krankenstand im Südwesten betrug im vergangenen Jahr 5,0 Prozent.

 

Die krankheitsbedingten Fehltage ergeben sich vor allem aus Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (21,8 Prozent), Krankheiten des Atmungssystems (12,9 Prozent), psychischen Störungen (12,4 Prozent) sowie Verletzungen (10,6 Prozent). Während die Zahlen für Atemwegserkrankungen und Verletzungen in der Region nahezu unverändert geblieben sind, belegt die aktuelle Auswertung bei den Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (zum Beispiel Rückenschmerzen, sonstige Bandscheibenschäden und Schulterläsionen) einen leichten Rückgang. Anders bei den krankheitsbedingten Fehltagen, die auf psychische Störungen zurückzuführen sind: hier ist der Anteil an den Fehltagen in den letzten Jahren stetig leicht angestiegen.

 

„Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gehört das Thema Psyche unbedingt auf die Agenda“, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Gesundheitsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. „Psychische Probleme offen anzusprechen, kann das Entstehen von seelischen Erkrankungen vermeiden.“ Gerade im Erwerbsleben müssten beispielsweise Belastungsstörungen vorurteilsfrei in den Blick genommen werden. Denn oft spiele der richtige Umgang mit Stress im Job eine wichtige Rolle. „Man kann seine psychische Widerstandsfähigkeit ähnlich wie einen Muskel trainieren. Wer regelmäßig trainiert, seine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu richten, stärkt seine Psyche“, so die Expertin. Es gebe leicht zu erlernende Übungen für dieses sogenannte Achtsamkeitstraining.

 

Unternehmen in der Region reagieren laut AOK bereits und unterstützen ihre Beschäftigten nicht nur mit Präventionsangeboten für die körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit. Die AOK bietet im Rahmen ihres Angebots für Firmen entsprechende Seminare für deren Mitarbeiter und Führungskräfte an.

 

 

 

Anmerkung für die Redaktionen:

 

Der Analyse liegen die Daten von rund 130.000 AOK-versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zugrunde. Der Krankenstand gibt den Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr an.

 

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news-2041 Tue, 16 Jan 2018 13:36:14 +0100 Immer mehr Berufspendler im Landkreis Rottweil – Stress vermeiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/immer-mehr-berufspendler-im-landkreis-rottweil-stress-vermeiden.html Die Arbeitsmarktlage im Landkreis ist gut. Eine Folge davon ist, dass das Berufspendeln in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Nach aktuell veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2016 kamen 15.700 Menschen täglich von außerhalb zum Arbeiten in den Landkreis Rottweil. 2008 waren es erst 12.600 Einpendler. Das entspricht einem Anstieg von ungefähr einem Viertel (24 Prozent). Umgekehrt pendeln 18.300 Personen von hier zu einem Arbeitsplatz außerhalb des Landkreises (2008: 15.100; + 22 Prozent). Größter Anziehungspunkt für Pendler sowohl von außerhalb als auch innerhalb des Landkreises ist Rottweil mit täglich 8.200 Einpendlern aus anderen Städten und Gemeinden sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landkreises. In Rottweil hat sich die Zahl der Einpendler binnen acht Jahren um sechs Prozent erhöht. Von den größeren Städten und Gemeinden hat Schramberg am meisten Einpendler im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Hier kommen auf 100 Einwohner 34 Einpendler, in Rottweil auf 100 Einwohner 33 Einpendler.

 

Aufgrund dieser zunehmenden beruflichen Mobilität hat die AOK eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg in Auftrag gegeben. „Wir wollten wissen, wie lange die Menschen zur Arbeit unterwegs sind und welche Belastungen sich daraus ergeben“, erklärt Hans-Joachim Pieronczyk, KundenCenter-Leiter der AOK in Rottweil. Für knapp ein Viertel (24 Prozent) beträgt die benötigte Zeit 30 Minuten bis eine Stunde und knapp jeder Zehnte (8 Prozent) hat sogar einen Arbeitsweg von über einer Stunde. Transportmittel Nummer eins ist das Auto, das gut zwei Drittel der Pendler (67 Prozent) benutzen. Nur zwölf Prozent kommen mit dem öffentlichen Nahverkehr oder Regional- und Fernzug zur Arbeit.

 

Die Pendelei geht nicht an jedem spurlos vorüber. 17 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich durch ihren Arbeitsweg stark belastet fühlen, weitere 23 Prozent fühlen sich zumindest schwach belastet. Über ein Drittel fühlen sich durch den Zeitaufwand in ihrem Freizeitverhalten eingeschränkt oder beklagen, dass Familie und Freunde zu kurz kommen. Körperliche Beschwerden wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche – also typische Stresssymptome, führen sechs Prozent an. Immerhin drei Viertel der Befragten (73 Prozent) geben keine negativen Auswirkungen an, wenn es um ihren Arbeitsweg geht.

 

„Wir wissen durch frühere Untersuchungen von uns, dass mit der Länge des Anfahrtsweges psychische Beschwerden wie Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit zunehmen und es zu vermehrten Fehltagen kommt“, so Hans-Joachim Pieronczyk. Aber: „Berufliche Mobilität hat nicht zwingend negative Folgen für Psyche und Körper. Belastungsstörungen treten seltener auf, wenn Pendeln eine freiwillige Entscheidung ist und man es als Teil seines Lebensstils akzeptiert. Dann können Flexibilität bei der Zeiteinteilung, Handlungsspielraum bei der Aufgabenbewältigung und soziale Unterstützung durch Kollegen die längeren Anfahrtswege erträglicher machen.“

 

Auch in der Forsa-Umfrage spiegelt sich der Wunsch nach pragmatischen Lösungen wider. Von den Befragten, die sich durch den Arbeitsweg belastet fühlen, können sich 27 Prozent vorstellen, von zuhause zu arbeiten und 18 Prozent eine Fahrgemeinschaft zu gründen. Für 13 Prozent kommt jedoch ein Umzug in Betracht, für immerhin 12 Prozent auch der Wechsel des Arbeitgebers.

 

Um mit den Auswirkungen von Stress besser umgehen zu können empfiehlt der AOK-KundenCenter-Leiter Training zur Stärkung der psychischen Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. „Man kann seine Fähigkeit zur Stressbewältigung nämlich trainieren wie einen Muskel. Schon kleine Veränderungen haben große Auswirkungen.“

 

Quelle: Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg durchgeführt. Zwischen dem 24. Oktober und 13. November 2017 wurden insgesamt 505 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg anhand von computergestützten Telefoninterviews (CATI) befragt.

 

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news-2040 Tue, 16 Jan 2018 13:19:33 +0100 Immer mehr Berufspendler im Schwarzwald-Baar-Kreis – Stress vermeiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/immer-mehr-berufspendler-im-schwarzwald-baar-kreis-stress-vermeiden.html Die Arbeitsmarktlage im Landkreis ist gut. Eine Folge davon ist, dass das Berufspendeln in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Nach aktuell veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2016 kamen 18.800 Menschen täglich von außerhalb zum Arbeiten in den Schwarzwald-Baar-Kreis. 2008 waren es erst 15.200 Einpendler. Das entspricht einem Anstieg von ungefähr einem Viertel (24 Prozent). Umgekehrt pendeln 18.300 Personen von hier zu einem Arbeitsplatz außerhalb des Landkreises (2008: 14.100; + 29 Prozent). Größter Anziehungspunkt für Pendler sowohl von außerhalb als auch innerhalb des Landkreises ist Villingen-Schwenningen mit täglich 20.200 Einpendlern aus anderen Städten und Gemeinden. Hier hat sich die Zahl der Einpendler binnen acht Jahren um 14 Prozent erhöht. Von den größeren Städten und Gemeinden am meisten Einpendler im Verhältnis zur Einwohnerzahl haben im Landkreis Donaueschingen und Bräunlingen. Hier kommen auf 100 Einwohner 31 beziehungsweise 30 Einpendler, in Villingen-Schwenningen auf 100 Einwohner dagegen nur 24 Einpendler.

 

Aufgrund dieser zunehmenden beruflichen Mobilität hat die AOK eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg in Auftrag gegeben. „Wir wollten wissen, wie lange die Menschen zur Arbeit unterwegs sind und welche Belastungen sich daraus ergeben“, erklärt Werner Reisbeck, KundenCenter-Leiter der AOK in VS-Schwenningen. Für knapp ein Viertel (24 Prozent) beträgt die benötigte Zeit 30 Minuten bis eine Stunde und knapp jeder Zehnte (8 Prozent) hat sogar einen Arbeitsweg von über einer Stunde. Transportmittel Nummer eins ist das Auto, das gut zwei Drittel der Pendler (67 Prozent) benutzen. Nur zwölf Prozent kommen mit dem öffentlichen Nahverkehr oder Regional- und Fernzug zur Arbeit.

 

Die Pendelei geht nicht an jedem spurlos vorüber. 17 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich durch ihren Arbeitsweg stark belastet fühlen, weitere 23 Prozent fühlen sich zumindest schwach belastet. Über ein Drittel fühlen sich durch den Zeitaufwand in ihrem Freizeitverhalten eingeschränkt oder beklagen, dass Familie und Freunde zu kurz kommen. Körperliche Beschwerden wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche – also typische Stresssymptome, führen sechs Prozent an. Immerhin drei Viertel der Befragten (73 Prozent) geben keine negativen Auswirkungen an, wenn es um ihren Arbeitsweg geht.

 

„Wir wissen durch frühere Untersuchungen von uns, dass mit der Länge des Anfahrtsweges psychische Beschwerden wie Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit zunehmen und es zu vermehrten Fehltagen kommt“, so Werner Reisbeck. Aber: „Berufliche Mobilität hat nicht zwingend negative Folgen für Psyche und Körper. Belastungsstörungen treten seltener auf, wenn Pendeln eine freiwillige Entscheidung ist und man es als Teil seines Lebensstils akzeptiert. Dann können Flexibilität bei der Zeiteinteilung, Handlungsspielraum bei der Aufgabenbewältigung und soziale Unterstützung durch Kollegen die längeren Anfahrtswege erträglicher machen.“

 

Auch in der Forsa-Umfrage spiegelt sich der Wunsch nach pragmatischen Lösungen wider. Von den Befragten, die sich durch den Arbeitsweg belastet fühlen, können sich 27 Prozent vorstellen, von zuhause zu arbeiten und 18 Prozent eine Fahrgemeinschaft zu gründen. Für 13 Prozent kommt jedoch ein Umzug in Betracht, für immerhin 12 Prozent auch der Wechsel des Arbeitgebers.

 

Um mit den Auswirkungen von Stress besser umgehen zu können empfiehlt der AOK-KundenCenter-Leiter Training zur Stärkung der psychischen Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. „Man kann seine Fähigkeit zur Stressbewältigung nämlich trainieren wie einen Muskel. Schon kleine Veränderungen haben große Auswirkungen.“

 

Quelle: Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg durchgeführt. Zwischen dem 24. Oktober und 13. November 2017 wurden insgesamt 505 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg anhand von computergestützten Telefoninterviews (CATI) befragt.

 

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news-2038 Fri, 12 Jan 2018 15:40:16 +0100 Immer mehr Berufspendler im Landkreis Tuttlingen – Stress muss nicht sein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/immer-mehr-berufspendler-im-landkreis-tuttlingen-stress-muss-nicht-sein.html Die Wirtschaft im Landkreis brummt. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Eine Folge davon ist, dass das Berufspendeln in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat. Nach aktuell veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2016 kamen 17.200 Menschen täglich von außerhalb zum Arbeiten in den Landkreis Tuttlingen. 2008 waren es erst 12.600 Einpendler. Umgekehrt pendeln mehr als 12.300 Personen von hier zu einem Arbeitsplatz außerhalb des Landkreises (2008: 10.000). Größter Anziehungspunkt für Pendler sowohl von außerhalb als auch innerhalb des Landkreises ist Tuttlingen mit täglich 15.300 Einpendlern aus anderen Städten und Gemeinden. Hier hat sich die Zahl der Einpendler binnen acht Jahren um fast ein Viertel (23 Prozent) erhöht. Im Vergleich zu anderen großen Städten in der Region wie Villingen-Schwenningen (+14 Prozent) oder Rottweil (+6 Prozent) ist die Entwicklung in Tuttlingen deutlich überdurchschnittlich. Am meisten Einpendler im Landkreis gemessen an der Einwohnerzahl hat noch vor Tuttlingen Gosheim. Hier kommen auf 100 Einwohner 56 Einpendler, in Tuttlingen auf 100 Einwohner 44 Einpendler.

 

Aufgrund dieser zunehmenden beruflichen Mobilität hat die AOK eine Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg in Auftrag gegeben. „Wir wollten wissen, wie lange die Menschen zur Arbeit unterwegs sind und welche Belastungen sich daraus ergeben“, erklärt Melanie Rudnick, KundenCenter-Leiterin der AOK in Tuttlingen. Für knapp ein Viertel (24 Prozent) beträgt die benötigte Zeit 30 Minuten bis eine Stunde und knapp jeder Zehnte (8 Prozent) hat sogar einen Arbeitsweg von über einer Stunde. Transportmittel Nummer eins ist das Auto, das gut zwei Drittel der Pendler (67 Prozent) benutzen. Nur zwölf Prozent kommen mit dem öffentlichen Nahverkehr oder Regional- und Fernzug zur Arbeit.

 

Die Pendelei geht nicht an jedem spurlos vorüber. 17 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich durch ihren Arbeitsweg stark belastet fühlen, weitere 23 Prozent fühlen sich zumindest schwach belastet. Über ein Drittel fühlen sich durch den Zeitaufwand in ihrem Freizeitverhalten eingeschränkt oder beklagen, dass Familie und Freunde zu kurz kommen. Körperliche Beschwerden wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche – also typische Stresssymptome, führen sechs Prozent an. Immerhin gut die Hälfte der Befragten (55 Prozent) verspürt gar keine Belastung, wenn es um ihren Arbeitsweg geht.

 

„Wir wissen durch frühere Untersuchungen von uns, dass mit der Länge des Anfahrtsweges psychische Beschwerden wie Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit zunehmen und es zu vermehrten Fehltagen kommt“, so Melanie Rudnick. Aber: „Berufliche Mobilität hat nicht zwingend negative Folgen für Psyche und Körper. Belastungsstörungen treten seltener auf, wenn Pendeln eine freiwillige Entscheidung ist und man es als Teil seines Lebensstils akzeptiert. Dann können Flexibilität bei der Zeiteinteilung, Handlungsspielraum bei der Aufgabenbewältigung und soziale Unterstützung durch Kollegen die längeren Anfahrtswege erträglicher machen.“

 

Auch in der Forsa-Umfrage spiegelt sich der Wunsch nach pragmatischen Lösungen, aber auch nach einer Änderung der Situation wider. Von den Befragten, die sich durch den Arbeitsweg belastet fühlen, können sich 27 Prozent vorstellen, von zuhause aus zu arbeiten und 18 Prozent eine Fahrgemeinschaft zu gründen. Für 13 Prozent kommt jedoch ein Umzug in Betracht, für immerhin 12 Prozent auch der Wechsel des Arbeitgebers.

 

Um mit den Auswirkungen von Stress besser umgehen zu können, empfiehlt die AOK-KundenCenter-Leiterin Training zur Stärkung der psychischen Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. „Man kann seine Fähigkeit zur Stressbewältigung nämlich trainieren wie einen Muskel. Schon kleine Veränderungen haben große Auswirkungen.“ Sie verweist auf das „Lebe Balance“-Programm der AOK für mehr psychische Widerstandsfähigkeit.

 

Quelle: Die repräsentative Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg durchgeführt. Zwischen dem 24. Oktober und 13. November 2017 wurden insgesamt 505 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg anhand von computergestützten Telefoninterviews (CATI) befragt.

 

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news-2021 Wed, 27 Dec 2017 16:33:30 +0100 Nahrungsmittelunverträglichkeit im Schwarzwald-Baar-Kreis: Wenn der Bauch rumort https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/nahrungsmittelunvertraeglichkeit-im-schwarzwald-baar-kreis-wenn-der-bauch-rumort.html Warme Milch mit Schokolade oder Plätzchen – immer mehr Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis verzichten auf solche Genüsse. Der Grund: Nahrungsmittelunverträglichkeit. Bei Laktoseintoleranz, also der Unverträglichkeit von Milch und Milchprodukten, gab es laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in den vergangenen fünf Jahren eine Steigerung von 16 Prozent. Dies geht aus einer Auswertung von Diagnosedaten der AOK-Versicherten im Landkreis hervor. Im vergangenen Jahr waren deswegen fast 1.300 Menschen in ärztlicher Behandlung, 71 Prozent davon Frauen.

 

„Der Anstieg der Fallzahlen kann man zum Teil darauf zurückführen, dass Betroffene, aber auch Ärzte sensibler für das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten geworden sind“, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Daher werden Erkrankungen inzwischen schneller erkannt. „Anzeichen für Laktoseintoleranz sind unter anderem ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl, Unterbauchschmerzen, Durchfall bis hin zu Übelkeit und Erbrechen und manchmal auch Verstopfung“, so die AOK-Ernährungsexpertin Zeller-Thorn. „Die Beschwerden treten auf, kurz nachdem man Milch oder Milchprodukte zu sich genommen hat.“ Welche Laktosemenge Beschwerden auslösen kann, sei von Person zu Person unterschiedlich und müsse individuell ausprobiert werden. Eine Laktoseintoleranz könne nicht geheilt werden. „Wenn man seine Ernährung anpasst, kann man beschwerdefrei leben. Wichtig ist aber, ausreichend Kalzium zu sich zu nehmen. Beispielsweise mit laktosefreier Milch ist das sichergestellt.“

 

Eine weitere Nahrungsmittelunverträglichkeit ist Zöliakie, also die Unverträglichkeit von Gluten. Gluten ist laut AOK ein Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt, beispielsweise in Weizen, Dinkel und Roggen. Von dieser Erkrankung sind weniger Menschen betroffen als von Laktoseintoleranz, allerdings steigen auch hier die Fallzahlen an. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren 2016 insgesamt 119 AOK-Versicherte wegen Zöliakie in Behandlung. Fünf Jahre zuvor waren es erst 83 Personen.

 

Die Symptome können je nach Alter sehr unterschiedlich sein. „Kleine Kinder bekommen oft einen aufgeblähten Bauch und Durchfall, wenn sie zum ersten Mal Getreideprodukte essen“, sagt Zeller-Thorn. Bei älteren Kindern und Erwachsenen seien die Beschwerden viel schwächer ausgeprägt und gleichzeitig vielfältiger. Bei ihnen können beispielsweise Durchfall, starke Erschöpfung, eine verminderte Knochendichte und Eisenmangel, aber auch Depressionen, Unfruchtbarkeit oder Gelenkschmerzen auf eine Zöliakie hinweisen. Die Glutenunverträglichkeit bestehe in der Regel lebenslang. „Mit einer glutenfreien Ernährung kann mit die Zöliakie in den Griff bekommen und beschwerdefrei leben“, so die AOK-Expertin.

 

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news-2020 Wed, 27 Dec 2017 16:33:12 +0100 Nahrungsmittelunverträglichkeit im Landkreis Rottweil: Wenn der Bauch rumort https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/nahrungsmittelunvertraeglichkeit-im-landkreis-rottweil-wenn-der-bauch-rumort.html Warme Milch mit Schokolade oder Plätzchen – immer mehr Menschen im Landkreis Rottweil verzichten auf solche Genüsse. Der Grund: Nahrungsmittelunverträglichkeit. Bei Laktoseintoleranz, also der Unverträglichkeit von Milch und Milchprodukten, gab es laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in den vergangenen fünf Jahren eine Steigerung von acht Prozent pro Jahr. Dies geht aus einer Auswertung von Diagnosedaten der AOK-Versicherten im Landkreis hervor. Im vergangenen Jahr waren deswegen fast 900 Menschen in ärztlicher Behandlung, 70 Prozent davon Frauen.

 

„Der Anstieg der Fallzahlen kann man zum Teil darauf zurückführen, dass Betroffene, aber auch Ärzte sensibler für das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten geworden sind“, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Daher werden Erkrankungen inzwischen schneller erkannt. „Anzeichen für Laktoseintoleranz sind unter anderem ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl, Unterbauchschmerzen, Durchfall bis hin zu Übelkeit und Erbrechen und manchmal auch Verstopfung“, so die AOK-Ernährungsexpertin Zeller-Thorn. „Die Beschwerden treten auf, kurz nachdem man Milch oder Milchprodukte zu sich genommen hat.“ Welche Laktosemenge Beschwerden auslösen kann, sei von Person zu Person unterschiedlich und müsse individuell ausprobiert werden. Eine Laktoseintoleranz könne nicht geheilt werden. „Wenn man seine Ernährung anpasst, kann man beschwerdefrei leben. Wichtig ist aber, ausreichend Kalzium zu sich zu nehmen. Beispielsweise mit laktosefreier Milch ist das sichergestellt.“

 

Eine weitere Nahrungsmittelunverträglichkeit ist Zöliakie, also die Unverträglichkeit von Gluten. Gluten ist laut AOK ein Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt, beispielsweise in Weizen, Dinkel und Roggen. Von dieser Erkrankung sind weniger Menschen betroffen als von Laktoseintoleranz, allerdings steigen auch hier die Fallzahlen an. Im Landkreis Rottweil waren 2016 88 AOK-Versicherte wegen Zöliakie in Behandlung. Fünf Jahre zuvor waren es erst 53 Personen.

 

Die Symptome können je nach Alter sehr unterschiedlich sein. „Kleine Kinder bekommen oft einen aufgeblähten Bauch und Durchfall, wenn sie zum ersten Mal Getreideprodukte essen“, sagt Zeller-Thorn. Bei älteren Kindern und Erwachsenen seien die Beschwerden viel schwächer ausgeprägt und gleichzeitig vielfältiger. Bei ihnen können beispielsweise Durchfall, starke Erschöpfung, eine verminderte Knochendichte und Eisenmangel, aber auch Depressionen, Unfruchtbarkeit oder Gelenkschmerzen auf eine Zöliakie hinweisen. Die Glutenunverträglichkeit bestehe in der Regel lebenslang. „Mit einer glutenfreien Ernährung kann mit die Zöliakie in den Griff bekommen und beschwerdefrei leben“, so die AOK-Expertin.

 

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news-2022 Wed, 27 Dec 2017 16:32:47 +0100 Nahrungsmittelunverträglichkeit im Landkreis Tuttlingen: Wenn der Bauch rumort https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/nahrungsmittelunvertraeglichkeit-im-landkreis-tuttlingen-wenn-der-bauch-rumort.html Warme Milch mit Schokolade oder Plätzchen – immer mehr Menschen im Landkreis Tuttlingen verzichten auf solche Genüsse. Der Grund: Nahrungsmittelunverträglichkeit. Bei Laktoseintoleranz, also der Unverträglichkeit von Milch und Milchprodukten, gab es laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg in den vergangenen fünf Jahren eine Steigerung von 14 Prozent pro Jahr. Dies geht aus einer Auswertung von Diagnosedaten der AOK-Versicherten im Landkreis hervor. Im vergangenen Jahr waren deswegen fast 620 Menschen in ärztlicher Behandlung, 72 Prozent davon Frauen.

 

„Der Anstieg der Fallzahlen kann man zum Teil darauf zurückführen, dass Betroffene, aber auch Ärzte sensibler für das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten geworden sind“, erklärt Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Daher werden Erkrankungen inzwischen schneller erkannt. „Anzeichen für Laktoseintoleranz sind unter anderem ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl, Unterbauchschmerzen, Durchfall bis hin zu Übelkeit und Erbrechen und manchmal auch Verstopfung“, so die AOK-Ernährungsexpertin Zeller-Thorn. „Die Beschwerden treten auf, kurz nachdem man Milch oder Milchprodukte zu sich genommen hat.“ Welche Laktosemenge Beschwerden auslösen kann, sei von Person zu Person unterschiedlich und müsse individuell ausprobiert werden. Eine Laktoseintoleranz könne nicht geheilt werden. „Wenn man seine Ernährung anpasst, kann man beschwerdefrei leben. Wichtig ist aber, ausreichend Kalzium zu sich zu nehmen. Beispielsweise mit laktosefreier Milch ist das sichergestellt.“

 

Eine weitere Nahrungsmittelunverträglichkeit ist Zöliakie, also die Unverträglichkeit von Gluten. Gluten ist laut AOK ein Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt, beispielsweise in Weizen, Dinkel und Roggen. Von dieser Erkrankung sind weniger Menschen betroffen als von Laktoseintoleranz, allerdings steigen auch hier die Fallzahlen an. Im Landkreis Tuttlingen waren 2016 87 AOK-Versicherte wegen Zöliakie in Behandlung. Fünf Jahre zuvor waren es erst 58 Personen.

 

Die Symptome können je nach Alter sehr unterschiedlich sein. „Kleine Kinder bekommen oft einen aufgeblähten Bauch und Durchfall, wenn sie zum ersten Mal Getreideprodukte essen“, sagt Zeller-Thorn. Bei älteren Kindern und Erwachsenen seien die Beschwerden viel schwächer ausgeprägt und gleichzeitig vielfältiger. Bei ihnen können beispielsweise Durchfall, starke Erschöpfung, eine verminderte Knochendichte und Eisenmangel, aber auch Depressionen, Unfruchtbarkeit oder Gelenkschmerzen auf eine Zöliakie hinweisen. Die Glutenunverträglichkeit bestehe in der Regel lebenslang. „Mit einer glutenfreien Ernährung kann mit die Zöliakie in den Griff bekommen und beschwerdefrei leben“, so die AOK-Expertin.

 

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news-2004 Sat, 09 Dec 2017 11:46:37 +0100 AOK knackt Viertelmillion-Versicherten-Grenze – Bezirksrat besorgt über Rückgang der Organspenden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-knackt-viertelmillion-versicherten-grenze-bezirksrat-besorgt-ueber-rueckgang-der-organspenden.html Bei der Jahresabschlusssitzung des AOK-Bezirksrats gab es einen historischen Rekord zu würdigen: Mit einem Versichertenstand von aktuell über 252.000 Menschen wurde im ablaufenden Jahr die Viertelmilliongrenze in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg überschritten. „Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg befindet sich seit vielen Jahren auf einem stabilen Wachstumskurs. Allein im Jahr 2017 ist die AOK bislang um 7.300 Menschen gewachsen, das ist ebenfalls der Höchstwert im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre“, bewertete Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender des AOK-Bezirksrats von der Versichertenseite, die Entwicklung.

 

Im Rückgang begriffen ist dagegen die Anzahl der Organspender in Deutschland. Zu diesem Thema hat der Bezirksrat als externen Experten Dr. med. Ramazan Celik zur Sitzung eingeladen. Der Mediziner ist Funktionsoberarzt in der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Landkreis Tuttlingen und der dortige Transplantationsbeauftragte. Im vergangenen Jahr gab es laut Deutscher Stiftung Organtransplantation in Baden-Württemberg lediglich 97 Organspender, in ganz Deutschland waren es 857 Spender. Ihnen gegenüber standen deutschlandweit 10.128 Menschen auf der Warteliste für ein Organ. Im Südwesten ging ähnlich wie im Bundestrend die Organspendequote zurück: von 2007 bis 2015 um 19,8 Prozent. Als einen der Gründe machte Dr. Celik neben dem geringen Aufklärungsgrad in der Bevölkerung zum Thema Organspende die zurückliegenden Manipulationen bei Patientendaten auf der Warteliste an vereinzelten Kliniken aus. Inzwischen liege Deutschland bei Organspenden auf dem vorletzten Platz in Europa.

 

„Wir wollen, dass sich die Menschen mit der Frage einer Organspende beschäftigen können und ihre ganz persönliche Entscheidung dafür oder dagegen treffen“, meinte Roland Eckhardt, alternierender Bezirksratsvorsitzender von der Arbeitgeberseite. „Seine Entscheidung für oder gegen eine Spende hält man am besten in einem Organspendeausweis fest. Damit erspart man auch seinen Angehörigen, diese Entscheidung im Sinne des Verstorbenen in einer sehr schwierigen Situation treffen zu müssen.“

 

Die AOK wirkt dem Trend mit Informationsmaßnahmen entgegen. So erhielten nun alle Versicherten einen Blanko-Organspendeausweis sowie Informationen zum Thema. „Man kann sich auf unseren AOK-KundenCentern einen Infoflyer mit Organspendeausweis direkt abholen“, so Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Er selbst habe wie andere die Entscheidung bereits für sich getroffen und trage einen Organspendeausweis.

 

 

 

Hinweis an die Redaktionen:

 

Unter www.aok-bw.de/organspende ist neben allgemeinen Informationen zum Thema Organspende auch eine Online-Entscheidungshilfe abrufbar. Für Fragen zu diesem Thema hat die AOK eine kostenlose 24-h-Hotline eingerichtet: 0800 10 50 501.

 

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news-1993 Thu, 30 Nov 2017 10:04:41 +0100 AOK und Volkshochschule Sulz vereinbaren Partnerschaft https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-und-volkshochschule-sulz-vereinbaren-partnerschaft.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Volkshochschule Sulz arbeiten in Sachen Gesundheitsvorsorge künftig noch enger zusammen. Beide Seiten schlossen nun einen weitgehenden Kooperationsvertrag ab. „Wir festigen damit für unsere Versicherten in Sulz ein flächendeckendes und wohnortnahes Angebot an Präventionskursen“, begründet Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, den Schritt. AOK-Versicherte erhalten Zuschüsse für Gesundheitskurse in den Bereichen Entspannung sowie Bewegung.

 

Auch Sven Grabowski, Leiter der Volkshochschule Sulz, freut sich über die enge Zusammenarbeit: „Damit ist sichergestellt, dass AOK-Versicherte, die bei der VHS Bewegungsangebote wie Pilates oder Rückentraining oder Entspannungskurse wie Yoga besuchen, einen Großteil der Kosten von der AOK zurückerstattet bekommen. Das schafft Attraktivität für unsere Kurse.“ Anmeldungen zu den VHS-Angeboten nimmt weiterhin ausschließlich die Volkshochschule entgegen. „Die AOK berät auch direkt vor Ort in ihrem Sulzer KundenCenter bei der Kostenerstattung“, sagt Ingo Marot, Leiter Produktmanagement, Marketing und Gesundheitsförderung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Die Erstattung wird zügig und unbürokratisch vorgenommen.“ Da nach Angaben der AOK mehr als die Hälfte der Menschen im Landkreis bei der AOK versichert sind, profitiert ein Großteil der Bevölkerung von der Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern.

 

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news-1944 Thu, 09 Nov 2017 11:23:00 +0100 Lungenkrankheit im Schwarzwald-Baar-Kreis weit verbreitet – Welt-COPD-Tag am 15. November https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/lungenkrankheit-im-schwarzwald-baar-kreis-weit-verbreitet-welt-copd-tag-am-15-november.html Anlässlich des Welt-COPD-Tags am 15. November weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf die Chronisch-Obstruktive Lungenkrankheit hin (englisch chronic obstructive pulmonary disease). „COPD geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. In Deutschland ist es die sechsthäufigste Todesursache.

 

Allein im Schwarzwald-Baar-Kreis sind 3.500 AOK-Versicherte wegen COPD in Behandlung. Das sind genau vier Prozent der Versicherten, gleich viel wie im Durchschnitt Baden-Württembergs. Da rund die Hälfte der Menschen in der Region bei der AOK versichert sind, ist dieser Anteil auch für die hiesige Gesamtbevölkerung repräsentativ. Männer sind mit einem Anteil von 52 Prozent an allen Erkrankten etwas häufiger betroffen als Frauen.

 

„Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist die Lunge dauerhaft geschädigt und die Atemwege sind verengt“, so Ärztin Sabine Knapstein. „Dadurch bekommt man bei fortgeschrittener COPD nur schwer genügend Luft. Schon Alltagstätigkeiten können dann ausreichen, um außer Atem zu geraten – wie Treppensteigen, Gartenarbeit oder ein Spaziergang.“

 

Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Lebensalter. In den Altersgruppen ab 65 Jahren sind laut AOK-Auswertung über zehn Prozent der Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis betroffen. „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Beschwerden wie hartnäckiger Husten werden anfangs oft für ‚normalen‘ Raucherhusten, eine Bronchitis oder Asthma gehalten“, so Knapstein. Dass eine fortschreitende Erkrankung dahintersteckt, werde häufig erst erkannt, wenn bereits stärkere Beschwerden spürbar sind. Viele Betroffene seien dann älter als 60 Jahre.

 

Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu bremsen. Wichtig ist vor allem, aufs Rauchen zu verzichten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfällen vorbeugen. Patientenschulungen helfen, mit der Erkrankung umzugehen.

 

Die AOK setzt beim Risikofaktor Nr. 1, dem Rauchen, auf Prävention in jungen Jahren. Daher unterstützt die Gesundheitskasse die Nichtraucheraktion „be smart – don’t start“ an Schulen. In Baden-Württemberg nahmen im vergangenen Schuljahr 630 Klassen an der Präventionsaktion teil und verpflichteten sich dabei freiwillig zum Nichtrauchen.

 

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news-1943 Thu, 09 Nov 2017 11:13:51 +0100 Lungenerkrankung im Landkreis Rottweil weit verbreitet – Welt-COPD-Tag am 15. November https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/lungenerkrankung-im-landkreis-rottweil-weit-verbreitet-welt-copd-tag-am-15-november.html Anlässlich des Welt-COPD-Tags am 15. November weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf die Chronisch-Obstruktive Lungenkrankheit hin (englisch chronic obstructive pulmonary disease). „COPD geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. In Deutschland ist es die sechsthäufigste Todesursache.

 

Allein im Landkreis Rottweil waren im vergangenen Jahr 2.330 AOK-Versicherte wegen COPD in Behandlung. Das sind 3,2 Prozent der Versicherten. Da rund die Hälfte der Menschen im Landkreis bei der AOK versichert sind, ist dieser Anteil auch für die Gesamtbevölkerung repräsentativ. Männer machen 58 Prozent der Betroffenen aus. Innerhalb von fünf Jahren ist die Erkrankungshäufigkeit um drei Prozent gestiegen.

 

„Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist die Lunge dauerhaft geschädigt und die Atemwege sind verengt“, so Ärztin Sabine Knapstein. „Dadurch bekommt man bei fortgeschrittener COPD nur schwer genügend Luft. Schon Alltagstätigkeiten können dann ausreichen, um außer Atem zu geraten – wie Treppensteigen, Gartenarbeit oder ein Spaziergang.“

 

Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Lebensalter. Bei den 65- bis 69-Jährigen etwa sind laut AOK-Auswertung bereits acht Prozent der Menschen im Landkreis Rottweil betroffen. „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Beschwerden wie hartnäckiger Husten werden anfangs oft für ‚normalen‘ Raucherhusten, eine Bronchitis oder Asthma gehalten“, so Knapstein. Dass eine fortschreitende Erkrankung dahintersteckt, werde häufig erst erkannt, wenn bereits stärkere Beschwerden spürbar sind. Viele Betroffene seien dann älter als 60 Jahre.

 

Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu bremsen. Wichtig ist vor allem, aufs Rauchen zu verzichten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfällen vorbeugen. Patientenschulungen helfen, mit der Erkrankung umzugehen.

 

Die AOK setzt beim Risikofaktor Nr. 1, dem Rauchen, auf Prävention in jungen Jahren. Daher unterstützt die Gesundheitskasse die Nichtraucheraktion „be smart – don’t start“ an Schulen. In Baden-Württemberg nahmen im vergangenen Schuljahr 630 Klassen an der Präventionsaktion teil und verpflichteten sich dabei freiwillig zum Nichtrauchen.

 

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news-1945 Thu, 09 Nov 2017 11:12:57 +0100 Welt-COPD-Tag am 15. November – Im Landkreis Tuttlingen stärkster Anstieg der Lungenkrankheit im Land https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-copd-tag-am-15-november-im-landkreis-tuttlingen-staerkster-anstieg-der-lungenkrankheit-im-lan.html Anlässlich des Welt-COPD-Tags am 15. November weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf die Chronisch-Obstruktive Lungenkrankheit hin (englisch chronic obstructive pulmonary disease). „COPD geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. In Deutschland ist es die sechsthäufigste Todesursache.

 

Allein im Landkreis Tuttlingen waren im vergangenen Jahr 2.860 AOK-Versicherte wegen COPD in Behandlung. Männer sind mit einem Anteil von 54 Prozent an allen Erkrankten etwas häufiger betroffen als Frauen. Innerhalb von fünf Jahren ist die gesamte Erkrankungshäufigkeit um 21 Prozent gestiegen. Dies ist der höchste Anstieg unter allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg. Allerdings liegt der Anteil der Betroffenen an der Gesamtbevölkerung mit 3,8 Prozent noch unter dem Landeschnitt von 4,0 Prozent.

 

„Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist die Lunge dauerhaft geschädigt und die Atemwege sind verengt“, so Ärztin Sabine Knapstein. „Dadurch bekommt man bei fortgeschrittener COPD nur schwer genügend Luft. Schon Alltagstätigkeiten können dann ausreichen, um außer Atem zu geraten – wie Treppensteigen, Gartenarbeit oder ein Spaziergang.“

 

Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Lebensalter. Bei den 65- bis 69-Jährigen etwa sind laut AOK-Auswertung bereits neun Prozent der Menschen im Landkreis Tuttlingen betroffen. „Eine COPD entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Beschwerden wie hartnäckiger Husten werden anfangs oft für ‚normalen‘ Raucherhusten, eine Bronchitis oder Asthma gehalten“, so Knapstein. Dass eine fortschreitende Erkrankung dahintersteckt, werde häufig erst erkannt, wenn bereits stärkere Beschwerden spürbar sind. Viele Betroffene seien dann älter als 60 Jahre.

 

Die Behandlung der COPD zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu bremsen. Wichtig ist vor allem, aufs Rauchen zu verzichten. Medikamente können die Beschwerden lindern und Atemnot-Anfällen vorbeugen. Patientenschulungen helfen, mit der Erkrankung umzugehen.

 

Die AOK setzt beim Risikofaktor Nr. 1, dem Rauchen, auf Prävention in jungen Jahren. Daher unterstützt die Gesundheitskasse die Nichtraucheraktion „be smart – don’t start“ an Schulen. In Baden-Württemberg nahmen im vergangenen Schuljahr 630 Klassen an der Präventionsaktion teil und verpflichteten sich dabei freiwillig zum Nichtrauchen.

 

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news-1931 Fri, 27 Oct 2017 15:41:15 +0200 Wenn die Angst außer Kontrolle gerät – Angststörungen im Landkreis Tuttlingen nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-die-angst-ausser-kontrolle-geraet-angststoerungen-im-landkreis-tuttlingen-nehmen-zu.html Im Landkreis ist die Zahl der Menschen mit einer ärztlich diagnostizierten Angststörung seit 2012 um acht Prozent jährlich gestiegen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer Auswertung von Versichertendiagnosen hin. 2.170 AOK-Versicherte im Landkreis hatten nach Angaben der Krankenkasse im vergangenen Jahr eine Angststörung. Dies entspricht 2,9 Prozent aller Versicherten, wobei Frauen fast doppelt so häufig betroffen waren als Männer. Allerdings ist die Steigerung bei Männern besonders hoch.

 

Laut Melanie Rudnick, Leiterin des AOK-KundenCenters Tuttlingen, kann der Anstieg der Fallzahlen teilweise auf einen offeneren Umgang mit psychischen Problemen zurückzuführen sein: „Das Thema ist nicht mehr so mit Tabus behaftet wie früher. Die Menschen suchen zunehmend professionelle Hilfe. Das sollten sie auch tun, denn ein aktiver Umgang damit ist besser als die Probleme zu verdrängen.“ Ähnlich sieht das auch Birgit Imdahl, Landesvorsitzende des Berufsverbands deutscher Nervenärzte und Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Rottweil, denn Angststörungen schränken den Alltag der Betroffenen oft stark ein: „Betroffene entwickeln eine Angst vor der Angst und vermeiden systematisch bestimmte Situationen.“ Das gelte etwa für Menschen, die an Panikattacken leiden. Imdahl: „Betroffene werden plötzlich von Schweißausbrüchen, Herzrasen, Atemnot und Todesangst überfallen. Dies kann an Orten mit vielen Menschen, etwa im Bus, Kino oder Geschäft, aber auch auf freien Plätzen geschehen.“ Auch die sogenannte generalisierte Angststörung, also ein ständiges Gefühl von Besorgtheit und Anspannung, sowie Phobien, also Ängste vor bestimmten Gegenständen oder Situationen wie Spinnen oder dem Fliegen, können erhebliche Auswirkungen im Alltag mit sich bringen.

 

Die Ursachen für Angststörungen seien in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren zu suchen. „Wenn eine genetische Veranlagung vorliegt und dann noch weitere Auslöser hinzukommen wie andauernder Stress oder kritische Lebensereignisse, kann sich eine Angststörung entwickeln.“ Auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale stellen Risikofaktoren da.

 

Angststörungen lassen sich laut Birgit Imdahl in der Regel gut behandeln. Über Verhaltenstherapien, gegebenenfalls unterstützt durch eine medikamentöse Behandlung, bekommen Betroffene ihre Ängste wieder in den Griff. AOK-KundenCenter-Leiterin Melanie Rudnick weist auf das AOK-Facharztprogramm hin: „Damit klappt der frühzeitige Einstieg in eine psychotherapeutische Behandlung auf Vermittlung des Hausarztes.“ Auch Birgit Imdahl sieht darin Vorteile: „Krankenhausaufenthalte oder ein Aufgeben der beruflichen Tätigkeit können so vermieden werden.“

 

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news-1930 Fri, 27 Oct 2017 15:36:00 +0200 Wenn die Angst außer Kontrolle gerät – Angststörungen im Schwarzwald-Baar-Kreis nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-die-angst-ausser-kontrolle-geraet-angststoerungen-im-schwarzwald-baar-kreis-nehmen-zu.html Im Landkreis ist die Zahl der Menschen mit einer ärztlich diagnostizierten Angststörung seit 2012 um über fünf Prozent jährlich gestiegen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer Auswertung von Versichertendiagnosen hin. 4.050 AOK-Versicherte im Landkreis hatten nach Angaben der Krankenkasse im vergangenen Jahr eine Angststörung. Dies entspricht 4,6 Prozent aller Versicherten, wobei Frauen etwa doppelt so häufig betroffen waren als Männer. Allerdings ist die Steigerung bei Männern besonders hoch.

 

Laut Werner Reisbeck, Leiter des AOK-KundenCenters Schwenningen, kann der Anstieg der Fallzahlen teilweise auf einen offeneren Umgang mit psychischen Problemen zurückzuführen sein: „Das Thema ist nicht mehr so mit Tabus behaftet wie früher. Die Menschen suchen zunehmend professionelle Hilfe. Das sollten sie auch tun, denn ein aktiver Umgang damit ist besser als die Probleme zu verdrängen.“ Ähnlich sieht das auch Birgit Imdahl, Landesvorsitzende des Berufsverbands deutscher Nervenärzte und Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Rottweil, denn Angststörungen schränken den Alltag der Betroffenen oft stark ein: „Betroffene entwickeln eine Angst vor der Angst und vermeiden systematisch bestimmte Situationen.“ Das gelte etwa für Menschen, die an Panikattacken leiden. Imdahl: „Betroffene werden plötzlich von Schweißausbrüchen, Herzrasen, Atemnot und Todesangst überfallen. Dies kann an Orten mit vielen Menschen, etwa im Bus, Kino oder Geschäft, aber auch auf freien Plätzen geschehen.“ Auch die sogenannte generalisierte Angststörung, also ein ständiges Gefühl von Besorgtheit und Anspannung, sowie Phobien, also Ängste vor bestimmten Gegenständen oder Situationen wie Spinnen oder dem Fliegen, können erhebliche Auswirkungen im Alltag mit sich bringen.

 

Die Ursachen für Angststörungen seien in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren zu suchen. „Wenn eine genetische Veranlagung vorliegt und dann noch weitere Auslöser hinzukommen wie andauernder Stress oder kritische Lebensereignisse, kann sich eine Angststörung entwickeln.“ Auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale stellen Risikofaktoren da.

 

Angststörungen lassen sich laut Birgit Imdahl in der Regel gut behandeln. Über Verhaltenstherapien, gegebenenfalls unterstützt durch eine medikamentöse Behandlung, bekommen Betroffene ihre Ängste wieder in den Griff. AOK-KundenCenter-Leiter Werner Reisbeck weist auf das AOK-Facharztprogramm hin: „Damit klappt der frühzeitige Einstieg in eine psychotherapeutische Behandlung auf Vermittlung des Hausarztes.“ Auch Birgit Imdahl sieht darin Vorteile: „Krankenhausaufenthalte oder ein Aufgeben der beruflichen Tätigkeit können so vermieden werden."

 

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news-1929 Fri, 27 Oct 2017 15:21:19 +0200 Wenn die Angst außer Kontrolle gerät – Angststörungen im Landkreis Rottweil nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/wenn-die-angst-ausser-kontrolle-geraet-angststoerungen-im-landkreis-rottweil-nehmen-zu.html Im Landkreis ist die Zahl der Menschen mit einer ärztlich diagnostizierten Angststörung in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr gestiegen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage einer Auswertung von Versichertendiagnosen hin. 2.560 AOK-Versicherte im Landkreis hatten nach Angaben der Krankenkasse im vergangenen Jahr eine Angststörung. Dies entspricht 3,5 Prozent aller Versicherten, wobei Frauen etwa doppelt so häufig betroffen waren als Männer. Allerdings ist die Steigerung bei Männern besonders hoch.

 

Laut Dolores Gaus, Leiterin des AOK-KundenCenters Schramberg, kann der Anstieg der Fallzahlen teilweise auf einen offeneren Umgang mit psychischen Problemen zurückzuführen sein: „Das Thema ist nicht mehr so mit Tabus behaftet wie früher. Die Menschen suchen zunehmend professionelle Hilfe. Das sollten sie auch tun, denn ein aktiver Umgang damit ist besser als die Probleme zu verdrängen.“ Ähnlich sieht das auch Birgit Imdahl, Landesvorsitzende des Berufsverbands deutscher Nervenärzte und Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Rottweil, denn Angststörungen schränken den Alltag der Betroffenen oft stark ein: „Betroffene entwickeln eine Angst vor der Angst und vermeiden systematisch bestimmte Situationen.“ Das gelte etwa für Menschen, die an Panikattacken leiden. Imdahl: „Betroffene werden plötzlich von Schweißausbrüchen, Herzrasen, Atemnot und Todesangst überfallen. Dies kann an Orten mit vielen Menschen, etwa im Bus, Kino oder Geschäft, aber auch auf freien Plätzen geschehen.“ Auch die sogenannte generalisierte Angststörung, also ein ständiges Gefühl von Besorgtheit und Anspannung, sowie Phobien, also Ängste vor bestimmten Gegenständen oder Situationen wie Spinnen oder dem Fliegen, können erhebliche Auswirkungen im Alltag mit sich bringen.

 

Die Ursachen für Angststörungen seien in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren zu suchen. „Wenn eine genetische Veranlagung vorliegt und dann noch weitere Auslöser hinzukommen wie andauernder Stress oder kritische Lebensereignisse, kann sich eine Angststörung entwickeln.“ Auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale stellen Risikofaktoren da.

 

Angststörungen lassen sich laut Birgit Imdahl in der Regel gut behandeln. Über Verhaltenstherapien, gegebenenfalls unterstützt durch eine medikamentöse Behandlung, bekommen Betroffene ihre Ängste wieder in den Griff. AOK-KundenCenter-Leiterin Dolores Gaus weist auf das AOK-Facharztprogramm hin: „Damit klappt der frühzeitige Einstieg in eine psychotherapeutische Behandlung auf Vermittlung des Hausarztes.“ Auch Birgit Imdahl sieht darin Vorteile: „Krankenhausaufenthalte oder ein Aufgeben der beruflichen Tätigkeit können so vermieden werden.“

 

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news-1893 Mon, 16 Oct 2017 15:22:38 +0200 Bundestagsabgeordneter Dr. Marcel Klinge (FDP) im Dialog mit der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/bundestagsabgeordneter-dr-marcel-klinge-fdp-im-dialog-mit-der-aok.html Landarztproblematik und Digitalisierung im Gesundheitswesen – das waren die Themen beim Besuch des frischgewählten Bundestagsabgeordneten Dr. Marcel Klinge (FDP) bei der AOK-Bezirksdirektion Schwarzwald-Baar-Heuberg. Marcel Klinge machte deutlich, dass angesichts des hohen Durchschnittsalters der Hausärzte von allen Akteuren innovative Lösungen gefragt sind. Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, verwies auf die Hausarztzentrierte Versorgung: „Dieses besondere Versorgungsmodell stärkt den Hausarzt und schafft beispielsweise durch die Versorgungsassistentin VERAH Entlastung für die Praxisinhaber.“

 

Der FDP-Politiker sprach sich zudem dafür aus, die Chancen der Digitalisierung auch im Gesundheitswesen zu nutzen: „Gerade im ländlichen Bereich müssen wir technologische Innovationen nutzen, um die medizinische Versorgung zu sichern.“ Damit stieß er bei der AOK auf Zustimmung. AOK-Chef Herrmann stellte den Modellversuch Telederm vor, den AOK, Ärzte und weitere Kooperationspartner derzeit im Landkreis Rottweil vorbereiten. Dabei sollen ab kommendem Jahr durch digitale Techniken in Hausarztpraxen Befunde zu Hautkrankheiten direkt mit Hautärzten abgeklärt werden.

 

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news-1891 Tue, 10 Oct 2017 15:16:03 +0200 Eine Viertelmillion Menschen vertrauen jetzt der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/eine-viertelmillion-menschen-vertrauen-jetzt-der-aok-schwarzwald-baar-heuberg.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat die Schwelle von 250.000 Versicherten in der Region überschritten. Damit ist die Krankenkasse erstmals für über eine Viertelmillion Menschen in den drei Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen Ansprechpartner in Sachen gesundheitliche Versorgung und Prävention. „Wir sind dankbar für das Vertrauen der Menschen in uns“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Das bedeutet für uns Verantwortung, die wir tagtäglich leben.“

 

Allein seit Jahresbeginn sind nach AOK-Angaben rund 6.000 Versicherte dazugekommen. Das Wachstum sei nicht unbegründet, so Geschäftsführer Herrmann: „Bei uns steht Qualität im Mittelpunkt. Zum einen haben wir in der gesundheitlichen Prävention und der medizinischen Versorgung Angebote auf höchstem Niveau. Dazu zählen auch unsere AOK-Gesundheitszentren und unser AOK-HausarztProgramm. Zum anderen legen wir sehr viel Wert auf einen Topservice.“ Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg sei bei Kundenbefragungen in Sachen Service und Qualität seit 2011 stets unter den besten AOK-Bezirken in Baden-Württemberg und drei Mal an der Spitze gestanden.

 

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news-1856 Thu, 21 Sep 2017 11:47:48 +0200 Versteckte Sucht – Alkoholmissbrauch im Alter im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/versteckte-sucht-alkoholmissbrauch-im-alter-im-landkreis-rottweil.html „Alkoholmissbrauch im Alter ist oft weniger auffällig als bei Jugendlichen. Während übermäßiges Trinken bei Jugendlichen eher in der Öffentlichkeit stattfindet, ziehen sich Ältere mit Alkoholproblemen mehr zurück.“ Das sagt Natalie Zimmerer vom Sozialen Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sie unterstützt mit ihren Kolleginnen und Kollegen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Dazu gehören auch Personen mit Süchten oder einem riskanten Umgang mit Genussmittel. „In meiner Arbeit erlebe ich, dass Alkoholmissbrauch auch im Alter vorkommt. Während bei Jugendlichen oft Unbekümmertheit und Unwissen zu Fehlern im Umgang mit Alkohol führen, trinken Ältere eher aufgrund von Vereinsamung und Niedergeschlagenheit. Aber auch körperliche Leiden sollen damit erträglicher gemacht werden.“

 

Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren im vergangenen Jahr im Landkreis Rottweil 98 Versicherte ab 50 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung. Die Fälle reichten von akuter Alkoholvergiftung bis zur Alkoholsucht. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, dürfte im Landkreis die Gesamtzahl der in einem Krankenhaus Behandelten bei rund 200 liegen. Männer sind deutlich häufiger betroffen. Sie machten im Durchschnitt der vergangenen Jahre etwa drei Viertel aus. In ganz Baden-Württemberg waren letztes Jahr rund 19.400 AOK-Versicherte ab 50 wegen Alkoholprobleme in stationärer Behandlung. „Grundsätzlich muss man eine hohe Dunkelziffer von Personen berücksichtigen, die sich nicht stationär behandeln lassen und auch nicht mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen. Menschen mit Alkoholproblemen lassen sich häufig aufgrund von Schamgefühlen erst nach einer langen Leidensgeschichte behandeln“, so AOK-Expertin Zimmerer.

 

Alkoholmissbrauch habe im Alter oft andere Gründe als in der Jugend. Alkohol habe bei Älteren auch andere körperliche Auswirkungen: „Mit steigendem Alter sinkt der Wasseranteil im Körper. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel.“ Zudem brauche die Leber länger für den Abbau des Alkohols als in jungen Jahren. Mengen, die früher problemlos vertragen wurden, können deshalb zu Trunkenheit führen. Auch die Nerven im Gehirn werden laut AOK feinfühliger gegenüber Alkohol. Daher weisen ältere Menschen selbst bei sinkenden Trinkmengen eine erhöhte Schädigung des zentralen Nervensystems auf. Die Alkoholverträglichkeit nehme im höheren Lebensalter also ab.

 

„Besonders vorsichtig sollte sein, wer aufgrund chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Herzschwäche oder Arteriosklerose regelmäßig Medikamente einnimmt. Hier kann es zu gesundheitsschädigenden und sogar gefährlichen Wechselwirkungen kommen“, erklärt Natalie Zimmerer. Besonders problematisch sei die Kombination von Alkohol und psychisch wirksamen Medikamenten wie Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva. „Deshalb mein dringender Rat: sobald ein Medikament eingenommen wird, sollte durch den Arzt geklärt werden, ob dennoch Alkohol getrunken werden darf. Das gilt auch für freiverkäufliche Mittel.“

 

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news-1857 Thu, 21 Sep 2017 11:47:33 +0200 Versteckte Sucht – Alkoholmissbrauch im Alter im Scharzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/versteckte-sucht-alkoholmissbrauch-im-alter-im-scharzwald-baar-kreis.html „Alkoholmissbrauch im Alter ist oft weniger auffällig als bei Jugendlichen. Während übermäßiges Trinken bei Jugendlichen eher in der Öffentlichkeit stattfindet, ziehen sich Ältere mit Alkoholproblemen mehr zurück.“ Das sagt Natalie Zimmerer vom Sozialen Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sie unterstützt mit ihren Kolleginnen und Kollegen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Dazu gehören auch Personen mit Süchten oder einem riskanten Umgang mit Genussmittel. „In meiner Arbeit erlebe ich, dass Alkoholmissbrauch auch im Alter vorkommt. Während bei Jugendlichen oft Unbekümmertheit und Unwissen zu Fehlern im Umgang mit Alkohol führen, trinken Ältere eher aufgrund von Vereinsamung und Niedergeschlagenheit. Aber auch körperliche Leiden sollen damit erträglicher gemacht werden.“

 

Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren im vergangenen Jahr im Schwarzwald-Baar-Kreis 140 Versicherte ab 50 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung. Die Fälle reichten von akuter Alkoholvergiftung bis zur Alkoholsucht. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, dürfte die Gesamtzahl der in einem Krankenhaus Behandelten bei rund 280 liegen. Männer sind deutlich häufiger betroffen. Sie machten im Durchschnitt der vergangenen Jahre gut 70 Prozent aus. In ganz Baden-Württemberg waren letztes Jahr rund 19.400 AOK-Versicherte ab 50 wegen Alkoholprobleme in stationärer Behandlung. „Grundsätzlich muss man eine hohe Dunkelziffer von Personen berücksichtigen, die sich nicht stationär behandeln lassen und auch nicht mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen. Menschen mit Alkoholproblemen lassen sich häufig aufgrund von Schamgefühlen erst nach einer langen Leidensgeschichte behandeln“, so AOK-Expertin Zimmerer.

 

Alkoholmissbrauch habe im Alter oft andere Gründe als in der Jugend. Alkohol habe bei Älteren auch andere körperliche Auswirkungen: „Mit steigendem Alter sinkt der Wasseranteil im Körper. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel.“ Zudem brauche die Leber länger für den Abbau des Alkohols als in jungen Jahren. Mengen, die früher problemlos vertragen wurden, können deshalb zu Trunkenheit führen. Auch die Nerven im Gehirn werden laut AOK feinfühliger gegenüber Alkohol. Daher weisen ältere Menschen selbst bei sinkenden Trinkmengen eine erhöhte Schädigung des zentralen Nervensystems auf. Die Alkoholverträglichkeit nehme im höheren Lebensalter also ab.

 

„Besonders vorsichtig sollte sein, wer aufgrund chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Herzschwäche oder Arteriosklerose regelmäßig Medikamente einnimmt. Hier kann es zu gesundheitsschädigenden und sogar gefährlichen Wechselwirkungen kommen“, erklärt Natalie Zimmerer. Besonders problematisch sei die Kombination von Alkohol und psychisch wirksamen Medikamenten wie Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva. „Deshalb mein dringender Rat: sobald ein Medikament eingenommen wird, sollte durch den Arzt geklärt werden, ob dennoch Alkohol getrunken werden darf. Das gilt auch für freiverkäufliche Mittel.“

 

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news-1858 Thu, 21 Sep 2017 11:47:15 +0200 Versteckte Sucht – Alkoholmissbrauch im Alter im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/versteckte-sucht-alkoholmissbrauch-im-alter-im-landkreis-tuttlingen.html „Alkoholmissbrauch im Alter ist oft weniger auffällig als bei Jugendlichen. Während übermäßiges Trinken bei Jugendlichen eher in der Öffentlichkeit stattfindet, ziehen sich Ältere mit Alkoholproblemen mehr zurück.“ Das sagt Natalie Zimmerer vom Sozialen Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sie unterstützt mit ihren Kolleginnen und Kollegen Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Dazu gehören auch Personen mit Süchten oder einem riskanten Umgang mit Genussmittel. „In meiner Arbeit erlebe ich, dass Alkoholmissbrauch auch im Alter vorkommt. Während bei Jugendlichen oft Unbekümmertheit und Unwissen zu Fehlern im Umgang mit Alkohol führen, trinken Ältere eher aufgrund von Vereinsamung und Niedergeschlagenheit. Aber auch körperliche Leiden sollen damit erträglicher gemacht werden.“

 

Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg waren im vergangenen Jahr im Landkreis Tuttlingen 120 Versicherte ab 50 Jahren wegen Alkoholmissbrauchs stationär in Behandlung. Das ist der zweithöchste Wert im Untersuchungszeitraum ab 2008. Nur 2012 waren es mit 136 Betroffenen noch mehr. Die Fälle reichten von akuter Alkoholvergiftung bis zur Alkoholsucht. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, dürfte die Gesamtzahl der in einem Krankenhaus Behandelten im vergangenen Jahr bei rund 240 gelegen sein. Männer sind deutlich häufiger betroffen. Sie machten im Durchschnitt der vergangenen Jahre über 80 Prozent aus. In ganz Baden-Württemberg waren letztes Jahr rund 19.400 AOK-Versicherte ab 50 wegen Alkoholprobleme in stationärer Behandlung. „Grundsätzlich muss man eine hohe Dunkelziffer von Personen berücksichtigen, die sich nicht stationär behandeln lassen und auch nicht mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen. Menschen mit Alkoholproblemen lassen sich häufig aufgrund von Schamgefühlen erst nach einer langen Leidensgeschichte behandeln“, so AOK-Expertin Zimmerer.

 

Alkoholmissbrauch habe im Alter oft andere Gründe als in der Jugend. Alkohol habe bei Älteren auch andere körperliche Auswirkungen: „Mit steigendem Alter sinkt der Wasseranteil im Körper. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel.“ Zudem brauche die Leber länger für den Abbau des Alkohols als in jungen Jahren. Mengen, die früher problemlos vertragen wurden, können deshalb zu Trunkenheit führen. Auch die Nerven im Gehirn werden laut AOK feinfühliger gegenüber Alkohol. Daher weisen ältere Menschen selbst bei sinkenden Trinkmengen eine erhöhte Schädigung des zentralen Nervensystems auf. Die Alkoholverträglichkeit nehme im höheren Lebensalter also ab.

 

„Besonders vorsichtig sollte sein, wer aufgrund chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Herzschwäche oder Arteriosklerose regelmäßig Medikamente einnimmt. Hier kann es zu gesundheitsschädigenden und sogar gefährlichen Wechselwirkungen kommen“, erklärt Natalie Zimmerer. Besonders problematisch sei die Kombination von Alkohol und psychisch wirksamen Medikamenten wie Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva. „Deshalb mein dringender Rat: sobald ein Medikament eingenommen wird, sollte durch den Arzt geklärt werden, ob dennoch Alkohol getrunken werden darf. Das gilt auch für freiverkäufliche Mittel.“

 

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news-1829 Mon, 04 Sep 2017 10:59:54 +0200 Präventionsaktion zu Essstörungen an Schulen im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/praeventionsaktion-zu-essstoerungen-an-schulen-im-schwarzwald-baar-kreis.html Im bald beginnenden neuen Schuljahr startet eine breit angelegte Präventionsaktion zu Essstörungen im Landkreis.  

 

20 Schulen im Landkreis planen eine Aufführungen des Präventionstheaters „Püppchen“ mit insgesamt knapp 100 Nachbereitungen im Klassenverband. „Diese Resonanz ist überwältigend“, sagt Ingo Marot, Leiter der Gesundheitsförderung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Wir bringen gemeinsam mit unseren Partnern ein Thema auf die Tagesordnung, das in den Schulen auf sehr großes Interesse stößt. Essstörungen sind ein wichtiges Gesundheitsthema.“

 

Dies spiegle sich auch in den Diagnosedaten der Versicherten wider und sei auch ein Grund für die AOK gewesen, diese Präventionsaktion zu initiieren. Innerhalb von acht Jahren hat sich laut AOK die Zahl der Betroffenen im Landkreis um 34 Prozent erhöht. Schon 263 AOK-Versicherte waren im zuletzt jährlich deswegen in Behandlung. Da die AOK rund die Hälfte der Bevölkerung in der Region versichert, dürfte die Anzahl aller Betroffenen im Landkreis tatsächlich doppelt so hoch sein. Außerdem sei von einer beträchtlichen Dunkelziffer auszugehen, da nicht in jedem Fall ärztliche Hilfe aufgesucht wird.

 

Weitere Projektpartner sind das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis/Gesundheitsamt, das Staatliche Schulamt Donaueschingen, die Träger der Schulsozialarbeit sowie die Luisenklinik in Bad Dürrheim. Dr. Jochen Früh, Leiter des Gesundheitsamtes des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis weist auf die gesundheitlichen Folgen von Essstörungen hin: „Oft ist bekannt, welche mitunter fatalen Folgen eine Magersucht nach sich ziehen kann. Aber auch andere Formen von Essstörungen wie etwa Bulimie, also Ess-Brechsucht, lösen schwerwiegende gesundheitliche Schäden aus. Diese Erkrankungen sind äußerlich ohne weiteren Anhaltspunkte nicht sichtbar und werden daher vom sozialen Umfeld erst spät erkannt.“

 

Das Theaterstück „Püppchen“ haben die beiden Schauspielerinnen Monika Wieder und Sarah Gros vom Schauspielensemble Sakramo 3D selbst geschrieben. „Das Stück erzählt spannend und sensibel die Geschichte von zwei Mädchen, die ohne davon zu wissen einen ähnlichen Weg gewählt haben mit ihren Problemen umzugehen“, erläutert Monika Wieder den Inhalt. Es bleibe aber nicht nur beim Stück selbst, erklärt ihre Kollegin Sarah Gros: „Das Gesehene wird anschließend im Klassenverband aufgearbeitet. Dabei wollen wir das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken. Sie sollen ermutigt werden, mit Problemen aktiv umzugehen.“

 

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news-1827 Fri, 01 Sep 2017 10:41:29 +0200 19 neue Auszubildende bei der AOK - Die Gesundheitskasse Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/19-neue-auszubildende-bei-der-aok-die-gesundheitskasse-schwarzwald-baar-heuberg.html Am 1.September fiel für 19 junge Leute der Startschuss zu ihrer Ausbildung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, so viele wie noch nie. „Die Ausbildung bei der AOK ist hochwertig. Wir bieten unserem beruflichen Nachwuchs persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und vielfältige Perspektiven“, erklärte Harry Kohlbecher, Personalleiter der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

 

Die jungen Auszubildenden machen ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte (Sofa), als Kaufleute im Dialogmarketing (KfD) oder im dualen Studium zum Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“. Neu in diesem Jahr ist, dass zwei Geflüchtete zunächst für ein einjähriges Praktikum zusammen mit den Azubis starten. „Alle Auszubildenden werden direkt in die Kundenberatung eingebunden und leben den starken AOK-Service, auf den wir so stolz sind“, sagte Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Von Anfang an seien sie in die Teams der Kundenberater in den AOK-KundenCentern und der Fachexperten in den AOK-CompetenceCentern integriert. Die schulische Ausbildung findet im AOK-eigenen Bildungszentrum im Hohenlohe-Kreis sowie in der Berufsschule in Biberach statt. Nach der Ausbildung stehen den jungen Kollegen verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten wie beispielsweise der Abschluss als AOK-Betriebswirte oder AOK-Fachberater offen.

 

„Wir brauchen engagierte junge Leute, die Freude daran haben, andere Menschen zu beraten und ihnen die bestmögliche Gesundheitsversorgung bereitzustellen“, betonte Joachim Huber, Leiter Versorgungsmanagement bei AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, während der Begrüßung. „Dieser Spirit ist das Besondere bei unserer Arbeit."

 

Für das Jahr 2018 sucht die AOK-Die Gesundheitskasse noch Auszubildende. Bewerbungen werden noch bis einschließlich 30. September 2017 entgegengenommen. Weitere Infos und online-Bewerbung unter www.aok-bw.de/sbh.

 

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news-1807 Tue, 15 Aug 2017 11:03:17 +0200 AOK legt Agenda Gesundheit zur Bundestagswahl vor https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-legt-agenda-gesundheit-zur-bundestagswahl-vor.html 60 Prozent der Menschen in Deutschland wollen, dass ihre Krankenkasse mehr Möglichkeiten erhält, die gesundheitliche Versorgung zu gestalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS im Vorfeld der Bundestagswahl im Auftrag der AOK Baden-Württemberg. „Durch unsere Direktverträge mit den Ärzten haben wir eine alternative ambulante Arztversorgung aufgebaut. Daran beteiligen sich in der Region bereits über 240 Ärzte und Psychotherapeuten sowie fast 100.000 Versicherte“, so der Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Klaus Herrmann. „Wir brauchen aber noch mehr regionale Gestaltungsmöglichkeiten. Was im ambulanten Bereich schon hervorragend funktioniert, wollen wir auch auf den stationären Bereich übertragen. Für umfassende Qualitätsverträge mit Krankenhäusern benötigen wir viel mehr Freiraum durch den Gesetzgeber“, so der AOK-Chef in Hinblick auf die kommende Bundestagswahl.

 

Auch das weite Feld der Digitalisierung im Gesundheitswesen braucht laut AOK mehr politischen Mut und vor allem klare, verbindliche Rahmenbedingungen, die Handlungsdruck auslösen. „E-Health ist für das Gesundheitswesen eine ähnlich bedeutsame Entwicklung wie E-Mobilität in der Autowirtschaft“, so AOK-Chef Herrmann. „Besonders in ländlichen Regionen kann dies neben einem weiterhin dichten Ärztenetz eine Ergänzung sein, um einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Medizinern herzustellen.“ Ein Beispiel dafür sei auch der Modellversuch Telederm, den Ärzte, AOK und weitere Kooperationspartner derzeit im Landkreis Rottweil vorbereiten. Dabei sollen ab kommendem Jahr durch digitale Techniken in Hausarztpraxen Befunde zu Hautkrankheiten direkt mit Hautärzten abgeklärt werden. Unterstützt wird das Projekt durch den bundesweiten Innovationsfonds für neue Versorgungsformen.

 

Bild (AOK): Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg

 

Hinweis an die Redaktionen:

 

Die „Agenda Gesundheit“ steht im Mediaportal der AOK Baden-Württemberg zum Download bereit: aok-bw-presse.de/agenda2017/

 

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news-1804 Tue, 08 Aug 2017 10:14:06 +0200 Silberhochzeit mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/silberhochzeit-mit-der-aok-schwarzwald-baar-heuberg.html Zweimal 40-Jähriges und elfmal „Silberhochzeit“ mit der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: Betriebsjubiläen bei der Gesundheitskasse sind Zeichen einer gesunden Altersstruktur. Im Rahmen einer Feierstunde konnten dreizehn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Glückwünsche von Geschäftsführer Klaus Herrmann zu ihren 40- und 25-jährigem Betriebsjubiläen entgegennehmen.

 

Klaus Herrmann erinnerte in einer Laudatio an die berufliche Laufbahn der erfahrenen und zuverlässigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Innerhalb von 40 Jahren und einem Vierteljahrhundert haben sich Deutschland und auch die AOK verändert. „Diesen Veränderungsprozess haben Sie alle mit überaus großem Engagement zum Wohle unserer Kunden mitgestaltet, denn Sie geben der AOK über Jahre ein Gesicht“, so Geschäftsführer Klaus Herrmann.

 

BU: Klaus Herrmann (von rechts) gratulierte Regina Stier (40 Jahre), Daniela Ohnmacht (25 Jahre), Ute Hipp (25 Jahre) und Martin Decker (40 Jahre) zu ihrem Dienstjubiläum. Nicht auf dem Bild: Mirjam Hilzinger, Stefan Brase, Wolfgang Haas, Thomas Herrmann, Frank Merkt, Andrea Doering, Birgit Jessel-Bauer, Sonja Les, Tanja Moosmann.

 

 

 

 

 

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news-1799 Thu, 03 Aug 2017 09:57:23 +0200 AOK-Bezirksrat zu Gast bei KERN-LIEBERS https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bezirksrat-zu-gast-bei-kern-liebers.html Der AOK-Bezirksrat war zu Gast beim Schramberger Unternehmen KERN-LIEBERS. Das 28-köpfige Gremium wurde vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Udo Schnell begrüßt und nahm an einer Führung durch das Werk teil. Der AOK-Bezirksrat war zu Gast beim Schramberger Unternehmen KERN-LIEBERS. Das 28-köpfige Gremium wurde vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Udo Schnell begrüßt und nahm an einer Führung durch das Werk teil. „Wir tauschen uns regelmäßig mit der regionalen Wirtschaft aus“, so Roland Eckhardt, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats von der Arbeitgeberseite. „AOK-Experten unterstützen viele Unternehmen in der Region beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement.“ Zudem betreue die AOK in den drei Landkreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen insgesamt 9.800 Firmenkunden in Belangen der Sozialversicherung.

 

In der Sitzung des Gremiums bei KERN LIEBERS stellte der alternierende Vorsitzende von der Versichertenseite, Oliver Böhme, die aktuelle Versichertenentwicklung vor: „Der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort. Derzeit sind über 249.000 Menschen bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg versichert, fast 9.000 mehr als im Vorjahresmonat.“ Böhme führte den Erfolg auf den Service und das Leistungsangebot der Krankenkasse zurück.

 

Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, forderte im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl von der Politik mehr Handlungsspielraum beim Thema Versorgungsleistungen: „Wir wollen mehr regionale Gestaltungsmöglichkeiten, damit sich der Wettbewerb um die beste Versorgungsqualität für unsere Versicherten voll entfalten kann.“ In der Hausarztzentrierten Versorgung sei die AOK Baden-Württemberg diesen Weg schon gegangen. „Dass es im ambulanten Bereich gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten hervorragend funktioniert, haben wir gezeigt. Für umfassende Qualitätsverträge auch mit Krankenhäusern benötigen wir viel mehr Freiraum durch den Gesetzgeber“, so AOK-Chef Herrmann.

 

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news-1798 Wed, 02 Aug 2017 12:14:15 +0200 AOK: 13 Auszubildende beenden ihre Lehre mit her-vorragenden Leistungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-13-auszubildende-beenden-ihre-lehre-mit-her-vorragenden-leistungen.html Geschafft: mit dem Bestehen der Abschlussprüfung haben 13 junge Leute ihre Ausbildung bei der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg beendet. Die Gesundheitskasse übernimmt alle Azubis und bietet neue Ausbildungsplätze für 2018 an. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ist stolz auf ihre Auszubildenden. Fast alle haben mit hervorragenden Ergebnissen ihre Prüfungen bestanden. „Die Karriereleiter steht Ihnen nach oben hin offen. Die AOK bietet Ihnen viele Perspektiven, Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten“, so Klaus Herrmann Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg bei einer Feierstunde. „Wir freuen uns nicht nur über die hervorragende Abschlussnoten, die jungen Kolleginnen und Kollegen werden für unser Unternehmen eine echte Bereicherung sein“, so Herrmann. Vorausgegangen war für die zehn Sozialversicherungsfachangestellten (Sofas) und drei Kaufleute für Dialogmarketing (KFD) eine Regelausbildungszeit von drei Jahren. „Während der Ausbildung war „Learning-by-doing“ ein Schwerpunkt. Die Sofas berieten Kunden und stellten Serviceleistungen vor. Sie lernten aktiv, wie das Geschäft hinter den Kulissen organisiert wurde“, so Jasmin Springmann, Ausbildungsleiterin, „und die KFDler wurden in der Zeit mehr für den Vertrieb ausgebildet. Von Anfang an waren sie in die Teams der regionalen AOK-KundenCenter und CompetenceCenter integriert.“ Die schulische Ausbildung fand im AOK-eigenen Bildungszentrum in Pfedelbach-Untersteinbach sowie in der Berufsschule in Biberach/Riss statt.

 

„Wegen unseres starken Wachstums bieten wir auch wieder für das Jahr 2018 viele Ausbildungsplätze in der Region an“, unterstreicht AOK-Geschäftsführer Klaus Herrmann.

 

Bewerbungen für die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten und zu Kaufleuten für Dialogmarketing nimmt die AOK noch bis zum 30. September im Internet (www.aok-bw.de/karriere ) entgegen.

 

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news-1797 Tue, 01 Aug 2017 14:26:38 +0200 Starker Anstieg bei Migränen im Landkreis Tuttlingen – Betroffene sollten Auslöser vermeiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/starker-anstieg-bei-migraenen-im-landkreis-tuttlingen-betroffene-sollten-ausloeser-vermeiden.html Die Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigt: immer mehr Menschen im Landkreis Tuttlingen sind von Migräne betroffen. 2.119 AOK-Versicherte waren nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Jahr 2015 deswegen in Behandlung. Das ist eine Steigerung um 44 Prozent binnen fünf Jahren. Kein Vorurteil, sondern Fakt ist, dass Frauen häufiger unter Migräne leiden. Sie machen im Landkreis 80 Prozent aller Betroffenen aus. Am stärksten betroffen sind Frauen im Alter von 45 bis 54 Jahren. In dieser Altersgruppe leiden acht Prozent aller Frauen an Migräne. Männer sind zwar weniger betroffen, bei ihnen stiegen die Migräneerkrankungen aber besonders stark: um 61 Prozent im Fünf-Jahres-Zeitraum.

 

Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein, da nicht alle Betroffenen zum Arzt gehen. „Man geht davon aus, dass innerhalb eines Jahres rund 6 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen an Migräne und deren Symptome leiden“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. Migräne-Anfälle kommen oft ohne Vorwarnung und können rasch unerträglich werden. Die Kopfschmerzattacken gehen bisweilen einher mit Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. „Genaue Ursachen sind nicht bekannt, es gibt jedoch eine genetische Veranlagung dafür“, erklärt die AOK-Ärztin. „Zu den Auslösern einer Migräne zählen unter anderem hormonelle Schwankungen, aber auch Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung, das Auslassen von Mahlzeiten und Blutzuckerschwankungen. Auch können Migräneattacken einsetzen, wenn zum Beispiel zu wenig getrunken wurde.“

 

Um Migräneanfälle zu verhindern, sollten Betroffene auf die Auslöser achten und sie möglichst meiden. Auf jeden Fall wirken Maßnahmen wie eine geregelte Lebensweise und Ausdauersport vorbeugend. Auch Entspannungsübungen, wie zum Beispiel autogenes Training, helfen ebenso wie Ruhe und Schlaf. Schmerzmittel wie Paracetamol oder Aspirin in richtiger Dosierung können bei leichten Attacken hilfreich sein. Werden Schmerz- oder Migränemittel jedoch zu häufig eingesetzt, kann dies zu chronischen Kopfschmerzen führen.

 

„Zur geeigneten Migränebehandlung sollten Patienten sich individuell von ihrem Arzt beraten lassen. So kann die beste Form der Therapie gefunden werden“, empfiehlt Dr. Knapstein.

 

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news-1796 Tue, 01 Aug 2017 14:25:13 +0200 Anstieg bei Migränen im Schwarzwald-Baar-Kreis – Betroffene sollten Auslöser vermeiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/anstieg-bei-migraenen-im-schwarzwald-baar-kreis-betroffene-sollten-ausloeser-vermeiden.html Die Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigt: immer mehr Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis sind von Migräne betroffen. 2.868 AOK-Versicherte waren nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Jahr 2015 deswegen in Behandlung. Das ist eine Steigerung um 20 Prozent binnen fünf Jahren. Kein Vorurteil, sondern Fakt ist, dass Frauen häufiger unter Migräne leiden. Sie machen im Landkreis gut drei Viertel aller Betroffenen aus. Am stärksten betroffen sind Frauen im Alter von 35 bis 54 Jahren. In dieser Altersgruppe leiden acht Prozent aller Frauen an Migräne. Männer sind zwar weniger betroffen, bei ihnen stiegen die Migräneerkrankungen aber stärker: um 24 Prozent im Fünf-Jahres-Zeitraum.

 

Die Dunkelziffer dürfte noch wesentlich höher sein, da nicht alle Betroffenen zum Arzt gehen. „Man geht davon aus, dass innerhalb eines Jahres rund 6 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen an Migräne und deren Symptome leiden“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. Migräne-Anfälle kommen oft ohne Vorwarnung und können rasch unerträglich werden. Die Kopfschmerzattacken gehen bisweilen einher mit Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. „Genaue Ursachen sind nicht bekannt, es gibt jedoch eine genetische Veranlagung dafür“, erklärt die AOK-Ärztin. „Zu den Auslösern einer Migräne zählen unter anderem hormonelle Schwankungen, aber auch Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung, das Auslassen von Mahlzeiten und Blutzuckerschwankungen. Auch können Migräneattacken einsetzen, wenn zum Beispiel zu wenig getrunken wurde.“

 

Um Migräneanfälle zu verhindern, sollten Betroffene auf die Auslöser achten und sie möglichst meiden. Auf jeden Fall wirken Maßnahmen wie eine geregelte Lebensweise und Ausdauersport vorbeugend. Auch Entspannungsübungen, wie zum Beispiel autogenes Training, helfen ebenso wie Ruhe und Schlaf. Schmerzmittel wie Paracetamol oder Aspirin in richtiger Dosierung können bei leichten Attacken hilfreich sein. Werden Schmerz- oder Migränemittel jedoch zu häufig eingesetzt, kann dies zu chronischen Kopfschmerzen führen.

 

„Zur geeigneten Migränebehandlung sollten Patienten sich individuell von ihrem Arzt beraten lassen. So kann die beste Form der Therapie gefunden werden“, empfiehlt Dr. Knapstein.

 

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news-1795 Tue, 01 Aug 2017 14:23:45 +0200 Anstieg bei Migränen im Landkreis Rottweil – Betroffene sollten Auslöser vermeiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/anstieg-bei-migraenen-im-landkreis-rottweil-betroffene-sollten-ausloeser-vermeiden.html Die Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zeigt: immer mehr Menschen im Landkreis Rottweil sind von Migräne betroffen. 1.733 AOK-Versicherte waren nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen im Jahr 2015 deswegen in Behandlung. Das ist eine Steigerung um 20 Prozent binnen fünf Jahren. Kein Vorurteil, sondern Fakt ist, dass Frauen häufiger unter Migräne leiden. Sie machen im Landkreis gut drei Viertel aller Betroffenen aus. Am stärksten betroffen sind Frauen im Alter von 40 bis 54 Jahren. In dieser Altersgruppe leiden sechs Prozent aller Frauen an Migräne. Männer sind zwar weniger betroffen, bei ihnen stiegen die Migräneerkrankungen  aber besonders stark: um 31 Prozent im Fünf-Jahres-Zeitraum.

 

Die Dunkelziffer dürfte noch wesentlich höher sein, da nicht alle Betroffenen zum Arzt gehen. „Man geht davon aus, dass innerhalb eines Jahres rund 6 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen an Migräne und deren Symptome leiden“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. Migräne-Anfälle kommen oft ohne Vorwarnung und können rasch unerträglich werden. Die Kopfschmerzattacken gehen bisweilen einher mit Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. „Genaue Ursachen sind nicht bekannt, es gibt jedoch eine genetische Veranlagung dafür“, erklärt die AOK-Ärztin. „Zu den Auslösern einer Migräne zählen unter anderem hormonelle Schwankungen, aber auch Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung, das Auslassen von Mahlzeiten und Blutzuckerschwankungen. Auch können Migräneattacken einsetzen, wenn zum Beispiel zu wenig getrunken wurde.“

 

Um Migräneanfälle zu verhindern, sollten Betroffene auf die Auslöser achten und sie möglichst meiden. Auf jeden Fall wirken Maßnahmen wie eine geregelte Lebensweise und Ausdauersport vorbeugend. Auch Entspannungsübungen, wie zum Beispiel autogenes Training, helfen ebenso wie Ruhe und Schlaf. Schmerzmittel wie Paracetamol oder Aspirin in richtiger Dosierung können bei leichten Attacken hilfreich sein. Werden Schmerz- oder Migränemittel jedoch zu häufig eingesetzt, kann dies zu chronischen Kopfschmerzen führen.

 

„Zur geeigneten Migränebehandlung sollten Patienten sich individuell von ihrem Arzt beraten lassen. So kann die beste Form der Therapie gefunden werden“, empfiehlt Dr. Knapstein.

 

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news-1790 Thu, 27 Jul 2017 13:03:56 +0200 Spaziertreff Sulgen unterwegs – Angebot für Senioren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/spaziertreff-sulgen-unterwegs-angebot-fuer-senioren.html Einige Spaziergänger ließen sich vom Nieselregen nicht abhalten und kamen zum Start des Spaziertreffs Sulgen. Das neue wöchentliche Angebot des Gesundheitsamts des Landkreises wird von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt. „Ich laufe sehr gerne und möchte auch einmal neue Leute kennenlernen“, sagte der Teilnehmer Heinz Günther. „Aktiv bleiben geht am besten in Gemeinschaft mit anderen“, meinte auch Daniel Peter vom Gesundheitsamt. Er leitet abwechselnd mit weiteren Kollegen den Spaziertreff, bis sich eine feste Gruppe gebildet hat. Gesundheitsamt und AOK rufen weitere Interessierte dazu auf, sich am Spaziertreff zu beteiligen.

 

Treffpunkt ist immer am Donnerstagvormittag um 10.30 Uhr am Gasthaus Paradies, Deisenhof 1 auf dem Sulgen. Der begleitete Spaziergang dauert ungefähr eine Stunde und führt über leichte Wege durch die nähere Umgebung. 

 

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news-1785 Fri, 21 Jul 2017 11:44:28 +0200 AOK und Realschule besiegeln Partnerschaft https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-und-realschule-besiegeln-partnerschaft.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ist nun offizieller Bildungspartner der Realschule Mühlheim. „Damit steht ein starker Partner aus dem Gesundheitsbereich an unserer Seite, der die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsvorbereitung unterstützt“, meinte Schulleiter Rainer Abbt bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

 

Die Bildungspartnerschaft umfasst verschiedene Bausteine. So wird der AOK-Experte Markus Frech regelmäßig Bewerbungstrainings in den Schulklassen durchführen. Dabei erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet und worauf es beim Gespräch selbst ankommt. Außerdem gibt es nebenbei Tipps für die richtigen Umgangsformen in der Arbeitswelt. „Dieses Training kommt bei den jungen Leuten immer sehr gut an“, sagte Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Interessierte dürfen bei der AOK aber auch Berufsluft schnuppern. Rettenmaier: „Wir reservieren für die Realschule Mühlheim nun Praktikumsplätze bei der AOK in Tuttlingen. Dort können die Praktikanten eine Woche lang den beruflichen Alltag bei uns kennenlernen.“ Daneben beteiligt sich die AOK am Berufe-Forum der Realschule. Bei dieser jährlichen Veranstaltung stellen regionale Firmen und weiterführende Bildungseinrichtungen Schülern und Eltern ihre betrieblichen und schulischen Ausbildungsangebote vor.

 

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news-1783 Wed, 19 Jul 2017 17:31:40 +0200 Präventionsaktion zu Essstörungen im Schwarzwald-Baar-Kreis – Netzwerkpartner bringen Theaterstück „Püppchen“ an Schulen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/praeventionsaktion-zu-essstoerungen-im-schwarzwald-baar-kreis-netzwerkpartner-bringen-theaterstueck.html Die Fünft- bis Achtklässler an den Schulen im Landkreis sollen präventiv für das Thema Essstörungen sensibilisiert werden. Das ist das Ziel der Kooperationspartner AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis/Gesundheitsamt, Staatliches Schulamt Donaueschingen, die Träger der Schulsozialarbeit sowie der Luisenklinik in Bad Dürrheim. Dazu wird den weiterführenden Schulen angeboten, das Theaterstück „Püppchen“ des Schauspielensembles Sakramo 3D an die Schule zu holen. „Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper und zum Essen zu entwickeln“, so Ingo Marot, Leiter der Gesundheitsförderung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Präventionstheater ist ideal, um Kinder und Jugendliche auf diese Themen anzusprechen.“

 

Dr. Jochen Früh, Leiter des Gesundheitsamtes des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis weist auf die gesundheitlichen Folgen von Essstörungen hin: „Oft ist bekannt, welche mitunter fatalen Folgen eine Magersucht nach sich ziehen kann. Aber auch andere Formen von Essstörungen wie etwa Bulimie, also Ess-Brechsucht, lösen schwerwiegende gesundheitliche Schäden aus. Diese Erkrankungen sind äußerlich ohne weiteren Anhaltspunkte nicht sichtbar und werden daher vom sozialen Umfeld erst spät erkannt.“

 

Monika Wieder und Sarah Gros vom Theaterensembles Sakramo 3D gehen mit ihrem selbstgeschriebenen Stück „Püppchen“ an die Schulen. „Das Stück erzählt spannend und sensibel die Geschichte von zwei Mädchen, die ohne davon zu wissen einen ähnlichen Weg gewählt haben mit ihren Problemen umzugehen“, erläutert Monika Wieder den Inhalt. Es bleibe aber nicht nur beim Stück selbst, erklärt ihre Kollegin Sarah Gros NF: „Das Gesehene wird anschließend im Klassenverband aufgearbeitet. Dabei wollen wir das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken. Sie sollen ermutigt werden, mit Problemen aktiv umzugehen.“

 

Um den aus der Präventionsaktion entstehenden Beratungsbedarf abzudecken, bietet die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (BEKJ) des Landratsamts eine erste Anlaufstelle für Betroffene sowie ihre Eltern und Lehrer. Auch die Bad Dürrheimer Luisenklinik, die unter anderem auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert ist, wird Sondersprechstunden für Lehrer anbieten. Außerdem wird die Gründung einer Selbsthilfegruppe angestrebt.

 

Laut AOK waren im Jahr 2015 263 ihrer Versicherten im Schwarzwald-Baar-Kreis wegen Essstörungen in Behandlung, davon waren 84 Prozent weiblich. Innerhalb von acht Jahren hat sich die Zahl aller Betroffenen um 34 Prozent erhöht. An Anorexie, also Magersucht, litten im Jahr 2015 60 AOK-Versicherte im Landkreis, davon 32 Personen unter 30 Jahren. Da die AOK rund die Hälfte der Bevölkerung in der Region versichert, dürfte die Anzahl aller Betroffenen im Landkreis jeweils doppelt so hoch sein.

 

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news-1782 Wed, 19 Jul 2017 16:50:05 +0200 Neues Angebot für Senioren in Oberndorf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/neues-angebot-fuer-senioren-in-oberndorf.html Zum Auftakt des neuen Spaziertreffs in Oberndorf kamen zwölf Interessierte zum gemeinsamen Spaziergang durch Oberndorf und die Umgebung. . „Wir sind neu hier in Oberndorf und freuen uns über dieses Angebot, so lernen wir Land und Leute kennen“, so eine Teilnehmerin. Das wöchentliche Angebot wird vom Gesundheitsamt des Landkreises organisiert und von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt. „Wir freuen uns, dass heute so viele Interessierte zum ersten Spaziertreff gekommen sind. Wir möchten die Menschen in Oberndorf unterstützen, bis ins hohe Alter aktiv und mobil zu bleiben. Und dies geht am besten in Gemeinschaft mit anderen“, so Daniel Peter und Sarina Muchow vom Gesundheitsamt. Die AOK unterstützt das Angebot. „Ein schöner ausgedehnter Spaziergang verschafft Bewegung und ist gesund“, erklärte Elke Rauls von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Jeder einzelne Schritt wirkt sich positiv auf Körper und Seele aus.“

 

 

 

Treffpunkt ist wetterunabhängig immer mittwochvormittags um 10 Uhr am Narrenbrunnen auf dem Schuhmarktplatz. Der begleitete Spaziergang dauert ungefähr eine Stunde und führt über leicht begehbare Wege durch die nähere Umgebung.

 

 

 

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news-1778 Mon, 17 Jul 2017 10:58:30 +0200 AOK: Sonnenbrand nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Jahr rund 70 neue Hautkrebsfälle im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-sonnenbrand-nicht-auf-die-leichte-schulter-nehmen-im-jahr-rund-70-neue-hautkrebsfaelle-im-schw.html Wer am Wochenende im Freibad zu lange ungeschützt in der Sonne liegt, bekommt ihn: Sonnenbrand. Den sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko später einmal an Hautkrebs zu erkranken. „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung, die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später“, erklärt Marc Digeser, Leiter des AOK-Gesundheitszentrums in Villingen-Schwenningen.

 

Bundesweit erkranken laut Robert-Koch-Institut im Schnitt über 21.000 Menschen neu pro Jahr an einem bösartigen Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Allein im Schwarzwald-Baar-Kreis waren im Jahr 2015 deswegen 268 AOK-Versicherte in Behandlung, 60 Prozent davon Frauen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin, bei der rund die Hälfte der Menschen in der Region versichert ist. Rund 70 Neuerkrankungen bei AOK-Versicherten kommen jedes Jahr dazu. Dabei kann man Hautkrebs ganz einfach vorbeugen. „Generell sollte man die Haut vor Verbrennungen durch starke Sonneneinstrahlung schützen, ein Sonnenbrand sollte grundsätzlich vermieden werden“, so Digeser. Es solle Sonnencreme mit mindestens Faktor 30 verwendet werden, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Bereits 30 Minuten bevor man in die Sonne geht, müsse man sich eincremen.

 

Die Krankenkassen übernehmen ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre ein so genanntes Hautkrebs­Screening bei einem dafür qualifizierten Haus- oder Hautarzt. Wer am AOK-HausarztProgramm teilnimmt, hat bereits ab 20 Jahren Anspruch auf das Hautkrebs-Screening. Dabei untersucht der Arzt die Haut von Kopf bis Fuß und entnimmt bei Auffälligkeiten eine Gewebeprobe zur weiteren Abklärung. „Vorsorge hilft, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen“, sagt AOK-Präventionsexperte Digeser. „Wenn er früh erkannt wird, ist Hautkrebs in der Regel heilbar.“

 

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news-1777 Mon, 17 Jul 2017 10:57:09 +0200 AOK: Sonnenbrand nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Jahr rund 50 neue Hautkrebsfälle im Landkreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-sonnenbrand-nicht-auf-die-leichte-schulter-nehmen-im-jahr-rund-50-neue-hautkrebsfaelle-im-land.html Wer am Wochenende im Freibad zu lange ungeschützt in der Sonne liegt, bekommt ihn: Sonnenbrand. Den sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko später einmal an Hautkrebs zu erkranken. „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung, die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später“, erklärt Dirk Scherer, Leiter des AOK-Gesundheitszentrums in Tuttlingen.

 

Bundesweit erkranken laut Robert-Koch-Institut im Schnitt über 21.000 Menschen neu pro Jahr an einem bösartigen Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Allein im Landkreis Tuttlingen waren im Jahr 2015 deswegen 219 AOK-Versicherte in Behandlung, rund 57 Prozent davon Frauen. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin, bei der rund die Hälfte der Menschen im Landkreis versichert ist. Rund 50 Neuerkrankungen bei AOK-Versicherten kommen jedes Jahr dazu. Dabei kann man Hautkrebs ganz einfach vorbeugen. „Generell sollte man die Haut vor Verbrennungen durch starke Sonneneinstrahlung schützen, ein Sonnenbrand sollte grundsätzlich vermieden werden“, so Scherer. Es solle Sonnencreme mit mindestens Faktor 30 verwendet werden, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Bereits 30 Minuten bevor man in die Sonne geht, müsse man sich eincremen.

 

Die Krankenkassen übernehmen ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre ein so genanntes Hautkrebs­Screening bei einem dafür qualifizierten Haus- oder Hautarzt. Wer am AOK-HausarztProgramm teilnimmt, hat bereits ab 20 Jahren Anspruch auf das Hautkrebs-Screening. Dabei untersucht der Arzt die Haut von Kopf bis Fuß und entnimmt bei Auffälligkeiten eine Gewebeprobe zur weiteren Abklärung. „Vorsorge hilft, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen“, sagt AOK-Präventionsexperte Dirk Scherer. „Wenn er früh erkannt wird, ist Hautkrebs in der Regel heilbar.“

 

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news-1776 Mon, 17 Jul 2017 10:55:33 +0200 AOK: Sonnenbrand nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Jahr rund 60 neue Hautkrebsfälle im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-sonnenbrand-nicht-auf-die-leichte-schulter-nehmen-im-jahr-rund-60-neue-hautkrebsfaelle-im-land.html Wer am Wochenende im Freibad zu lange ungeschützt in der Sonne liegt, bekommt ihn: Sonnenbrand. Den sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko später einmal an Hautkrebs zu erkranken. „Hautkrebs ist oft die Folge von zu intensiver UV-Strahlung, die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später“, erklärt Marc Digeser, Präventionsexperte bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

 

Bundesweit erkranken laut Robert-Koch-Institut im Schnitt rund 21.000 Menschen neu pro Jahr an einem bösartigen Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Allein im Landkreis Rottweil waren im Jahr 2015 deswegen 203 AOK-Versicherte in Behandlung. Darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin, bei der rund die Hälfte der Menschen im Landkreis versichert ist. Männer und Frauen waren etwa gleich häufig von Hautkrebs betroffen. Rund 60 Neuerkrankungen bei AOK-Versicherten kommen jedes Jahr dazu. Dabei kann man Hautkrebs ganz einfach vorbeugen. „Generell sollte man die Haut vor Verbrennungen durch starke Sonneneinstrahlung schützen, ein Sonnenbrand sollte grundsätzlich vermieden werden“, so Digeser. Es solle Sonnencreme mit mindestens Faktor 30 verwendet werden, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. Bereits 30 Minuten bevor man in die Sonne geht, müsse man sich eincremen.

 

Die Krankenkassen übernehmen ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre ein so genanntes Hautkrebs­Screening bei einem dafür qualifizierten Haus- oder Hautarzt. Wer am AOK-HausarztProgramm teilnimmt, hat bereits ab 20 Jahren Anspruch auf das Hautkrebs-Screening. Dabei untersucht der Arzt die Haut von Kopf bis Fuß und entnimmt bei Auffälligkeiten eine Gewebeprobe zur weiteren Abklärung. „Vorsorge hilft, Hautkrebs frühzeitig zu erkennen“, sagt AOK-Präventionsexperte Marc Digeser. „Wenn er früh erkannt wird, ist Hautkrebs in der Regel heilbar.“

 

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news-1775 Thu, 13 Jul 2017 13:32:28 +0200 Kinder in Bewegung bringen – AOK, Turnverein und Stadt St. Georgen vereinbaren Kooperation https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kinder-in-bewegung-bringen-aok-turnverein-und-stadt-st-georgen-vereinbaren-kooperation.html AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Turnverein 1863 St. Georgen und die Stadt St. Georgen unterzeichneten heute eine Gesundheitspartnerschaft. Im Rahmen des Projekts „Bewegte Kommune – Kindergärten St. Georgen“ arbeiten die drei Partner zusammen, um Kinder und Eltern für mehr Bewegung und einen gesunden Lebensstil zu aktivieren. „Für das Einüben einer aktiven, gesunden Lebensweise gilt: je früher, desto besser“, erklärte Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Darum ist es wichtig, bereits im Kindergartenalter anzusetzen.“

 

Die Kinder der beteiligten fünf Kindergärten nehmen im Alter von vier und fünf Jahren mit Zustimmung der Eltern am Kinderturntest PLUS der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg teil. Der Test wird von Übungsleitern des Turnvereins St. Georgen durchgeführt. „Wir machen den Test auf spielerische Art und Weise. Aufgrund der Ergebnisse können wir die Eltern aber sehr genau beraten, wie man die Kinder gezielt fördern kann“, so Gerhard Mengesdorf, Vorsitzender des Turnvereins. „Nach einem Jahr können die Kinder dann wieder am Turntest teilnehmen. So kann die Entwicklung im Auge behalten werden.“ Außerdem führen die Übungsleiter eine wöchentliche Turnstunde im Kindergarten durch. Auch die Bewegungsräume in den Kindergärten werden unter Anleitung von Experten optimal eingerichtet.

 

Weiterer Bestandteil der Gesundheitsaktion ist das AOK-Präventionsprogramm JolinchenKids. Dazu schult eine Expertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg die Erzieherinnen, wie sie kindgerecht Wissen über gesunde Ernährung vermitteln können und wie Bewegung in den Kindergartenalltag eingebaut werden kann. So erleben die Kinder gemeinsam mit Jolinchen spannende Abenteuer im Gesund-und-lecker-Land, im Fitmach-Dschungel und auf der Insel Fühl-mich-gut.

 

Bürgermeister Michael Rieger freute sich über die Kooperation: „Wir haben uns in St. Georgen mit dem Projekt ‚Bewegte Kommune‘ gesundheitliche Vorsorge auf die Fahnen geschrieben. Das Engagement des Turnvereins dafür ist vorbildlich. Gemeinsam mit der AOK als weiterem starken Partner legen wir bei den Kindern die Grundlage für ein aktives, gesundes Leben.“

 

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news-1801 Thu, 06 Jul 2017 13:27:08 +0200 Sozialministerium, Grüne, AOK und Ärzte im Austausch über hausärztliche Versorgung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/sozialministerium-gruene-aok-und-aerzte-im-austausch-ueber-hausaerztliche-versorgung.html Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, und Martina Braun, Grünen-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Villingen-Schwenningen, kamen zu einem Austausch über die ärztliche Versorgung auf dem Land mit Vertretern von AOK und Ärzteschaft in der Praxis der Sunthausener Hausärztin Dr. Karin Todoroff zusammen. Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, und Martina Braun, Grünen-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Villingen-Schwenningen, kamen zu einem Austausch über die ärztliche Versorgung auf dem Land mit Vertretern von AOK und Ärzteschaft in der Praxis der Sunthausener Hausärztin Dr. Karin Todoroff zusammen. Besonders im ländlichen Bereich müssen jetzt die Weichen für die zukünftige Versorgung gestellt werden, zumal hier der Anteil der Hausärzte im Alter von 60 Jahren und mehr noch über dem Landesschnitt von 35 Prozent liege, erklärte Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Um die medizinische Versorgung für Patienten und Ärzte attraktiv zu gestalten, haben wir daher unter anderem gemeinsam mit den Ärzten die Hausarztzentrierte Versorgung auf den Weg gebracht.“ Dabei werde der Hausarzt für den Patienten zum Lotsen durch das Gesundheitssystem und koordiniere auch fachärztliche und stationäre Behandlungen. Gerade in ländlichen Bereichen können auch die Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis, kurz VERAHs, etwa bei Hausbesuchen Entlastung schaffen. Das gesamte Versorgungsmodell bedeute eine Stärkung der Allgemeinmediziner, meinte Markus Common, Hausarzt in Hüfingen und Mitglied im Vorstand des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg: „Wir Hausärzte sorgen dafür, dass die Patienten die richtige medizinische Behandlung erhalten. In der Hausarztzentrierten Versorgung haben wir dabei deutlich weniger administrativen Aufwand und damit auch mehr Zeit für die Patienten.“ Laut Dr. Todoroff können diese Rahmenbedingungen dazu beitragen, dass sich junge Mediziner für eine Niederlassung als Hausarzt entscheiden: „Dadurch steigt die Attraktivität der Allgemeinmedizin. Zudem ist eine Praxis, die das gesamte Instrumentarium der Hausarztzentrierten Versorgung nutzt, auch sehr interessant für eine Übernahme durch einen möglichen Nachfolger.“

 

Aus Sicht von Staatsssekretärin Mielich sind die Verträge zur Hausarztzentrierten Versorgung eine Möglichkeit unter mehreren, die Anreize für junge MedizinerInnen, sich in ländlichen Regionen niederzulassen, zu stärken. Das Land fördert die Niederlassung im Rahmen des Landärzteprogramms mit bis zu 30.000 Euro. Auch Kommunen entwickeln zunehmend attraktive Rahmenbedingungen.

 

Die Zukunft liegt nach Auffassung der Staatssekretärin in der Bildung interprofessioneller Versorgungsteams. „Damit kann die gesundheitliche Versorgung gerade im ländlichen Raum auf breite Füße gestellt und gesichert werden.“

 

„Die Gesundheitsversorgung auf dem Land ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge“, ergänzt die grüne Landtagsabgeordnete für den Schwarzwald-Baar-Kreis, Martina Braun, bei dem Gesprächstermin. „Hieran wird auf Landesebene viel und aktiv gearbeitet. Es geht darum mit allen Akteuren gute Konzepte zu entwickeln, die wir dann als grün-geführte Landesregierung mit dem Sozialministerium versuchen.“

 

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news-1731 Tue, 20 Jun 2017 14:18:00 +0200 Über den Witthoh zum Bodensee - AOK-RadtreffTourenwochen in Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/ueber-den-witthoh-zum-bodensee-aok-radtrefftourenwochen-in-tuttlingen.html Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Tuttlingen. Der örtliche AOK-Radtreff lädt alle Radbegeisterten zur Tour „Über den Witthoh zum Bodensee“ am Sonntag, den 2. Juli ein. Die 71 Kilometer lange Fahrt führt über das Rabental auf den Witthoh zur Aussichtplattform für Hegau, Bodensee und mit etwas Glück die Alpen. Weiter geht es vorbei an den Pestkreuzen bei Emmingen durch das Wasserburger Tal nach Eigeltingen. Über Schloss Langenstein und Wahlwies erreicht die Gruppe Ludwigshafen. Dort wird am Bodensee Mittagsrast gemacht. Die Rückfahrt führt über Stockach, Heudorf und durch den Wald nach Liptingen. Von dort aus nimmt die Gruppe den Radweg zurück zum Ausgangspunkt.

 

Die Tour startet um 9.30 Uhr am Poststeg beim Donau-Parkplatz in TuWass-Nähe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Zeitgleich finden zum Abschluss der AOK-RadtreffTourenwochen weitere Radtouren in der Region statt. Der AOK-Radtreff Rottweil lädt ein zur „Kapellentour zwischen Eschach und Neckar“. Der AOK-Radtreff Schramberg Sulgen ist unterwegs „Von Sulgen zum Eckhof und zurück“.

 

Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1733 Tue, 20 Jun 2017 13:10:17 +0200 Radtour „Von Sulgen zum Eckhof und zurück“ - AOK-Radtreff lädt ein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/radtour-von-sulgen-zum-eckhof-und-zurueck-aok-radtreff-laedt-ein.html Die AOK-RadtreffTourenwochen machen in Sulgen Station. Der örtliche AOK-Radtreff bietet allen Radbegeisterten die Tour „Von Sulgen zum Eckhof und zurück“ am Sonntag, den 2. Juli an. Start der 57 Kilometer langen Tour ist um 9.30 Uhr am Probelokal RV Edelweiß, Hardstraße 16/1.

 

Über Schönbronn, Locherhof, Lackendorf führt die Tour nach Stetten, Zimmern, Hausen, Oberrotenstein. Ziel ist der Eckhof bei Rottweil-Bühlingen an der Eschach. Hier wird gemeinsam eine Mittagsrast eingelegt. Zurück geht es wieder über Bettlinsbad, Oberrotenstein, Pflummholz, Hausen, Zimmern, Hochwald und Dunningen nach Sulgen.

 

Zeitgleich finden zum Abschluss der AOK-RadtreffTourenwochen weitere Radtouren in der Region statt. Der AOK-Radtreff Rottweil ist auf der „Kapellentour zwischen Eschach und Neckar“ unterwegs. Der AOK Radtreff Tuttlingen lädt zur Tour „Über den Witthoh zum Bodensee“ ein.

 

Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

Bild (AOK): Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Sulgen.

 

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news-1732 Tue, 20 Jun 2017 13:08:39 +0200 Kapellentour zwischen Eschach und Neckar - AOK-RadtreffTourenwochen in Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kapellentour-zwischen-eschach-und-neckar-aok-radtrefftourenwochen-in-rottweil.html Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Rottweil. Der örtliche AOK-Radtreff lädt alle Radbegeisterten zur „Kapellentour zwischen Eschach und Neckar“ am Sonntag, den 2. Juli ein. Start der 43 Kilometer langen Tour ist um 9.30 Uhr an der Stadthalle Rottweil, Stadionstraße 40.

 

Von dort führt die Route zur neu renovierten Scherers-Kapelle (erbaut 1765) und dann nach Villingendorf zur kleinen Oswaldkapelle (1672) in der Ortsmitte. Auf schönen Radwegen radelt die Gruppe über Herrenzimmern zur beliebten Marienkapelle (1987) auf dem Herrenbühlhof in Bösingen. Im Anschluss geht es nach Seedorf zur Agathakapelle (1602). Nach einer Mittagsrast führt die Route auf den aussichtsreichen Dunninger Kapf und zur jungen St. Christopherus-Kapelle (2009) und dann weiter zur St. Margareta-Kapelle (1720) auf dem Hochwald. Die Rückfahrt verläuft auf dem neuen Radweg in Richtung Zimmern und dann übers INKOM nach Rottweil zurück.

 

Zeitgleich finden zum Abschluss der AOK-RadtreffTourenwochen weitere Radtouren in der Region statt. Der AOK-Radtreff Sulgen ist unterwegs „Von Sulgen zum Eckhof und zurück“. Der AOK Radtreff Tuttlingen lädt zur Tour „Über den Witthoh zum Bodensee“ ein.

 

Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1725 Fri, 16 Jun 2017 09:44:05 +0200 Gesundheitliche Unterstützung für Unternehmen – Tagung des AOK-Bezirksrat https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/gesundheitliche-unterstuetzung-fuer-unternehmen-tagung-des-aok-bezirksrat.html In seiner jüngsten Sitzung nahm der Bezirksrat der Schwarzwald-Baar-Heuberg die neuen AOK-Angebot für das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Augenschein. „Mit dieser Gerätegeneration lassen sich in Firmen Gesundheitsmessungen durchführen, die in der Region neu sind“, sagte Roland Eckhardt, alternierender Vorsitzender des AOK-Bezirksrats von der Arbeitgeberseite. „Es ist erfreulich, dass die Unternehmen von diesem neuen Angebot bereits Gebrauch machen.“ Sabine Fröchte-Mink, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement im AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen, stellte unter anderem die Messung des individuellen Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos durch eine spezielle gerätegestützte Blutdruckmessung vor. Auch die genaue Zusammensetzung des Körpergewebes wird nun bei den Beschäftigten in den Firmen von der AOK gemessen. Damit können beispielsweise die Anteile der Muskel- und Fettmassen am Gesamtkörper bestimmt werden. So lassen sich Rückschlüsse auf das individuelle Gesundheitsverhalten ziehen. Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats von der Arbeitnehmerseite, befürwortete die Investition der AOK in das Betriebliche Gesundheitsmanagement ebenfalls: „Zielgenaue Gesundheitsanalysen helfen, Erkrankungsrisiken frühzeitig zu erkennen und Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.“ Die AOK führe jährlich in rund 200 Unternehmen in der Region Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements durch.

 

Die starke regionale Verankerung sei auch Grund für den anhaltenden Zustrom zur AOK, so Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Er stellte dem Gremium die Versichertenentwicklung dar. Demnach waren im Mai rund 248.000 Menschen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bei der AOK versichert, fast 9.000 mehr als im Vorjahresmonat. „Die Entwicklung zeigt, dass wir mit unserer Kombination an Leistungen für gesundheitliche Vorsorge und Behandlung bei den Menschen punkten. Wir freuen uns, dass uns so viele ihr Vertrauen schenken“, so Herrmann.

 

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news-1721 Wed, 14 Jun 2017 13:05:07 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen in Spaichingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-in-spaichingen.html Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Spaichingen. Der örtliche AOK-Radtreff bietet am Sonntag, den 25. Juni für alle Radbegeisterten zwei Touren an. Auf der 57 Kilometer langen „Spritztour ins Donaubikeland“ geht es durch Wald und Feld leicht hoch nach Schura, dann abwärts an Durchhausen vorbei nach Talheim. Dort kann das „Ochsenbeckenhaus“, ein reich gestaltetes Fachwerkhaus im Renaissance-Stil, bewundert werden. Die nächste Herausforderung ist Öfingen, mit 831 Höhenmetern der Tourgipfel des Tages. Es darf natürlich auch geschoben werden. Eine herrliche Aussicht auf den Fürstenberg und den Schwarzwald belohnt die Strapazen des Anstieges. Flott bergab geht es ins Ippinger Tal zur Mittagsrast in die Flamme in Bachzimmern, ein echter Geheimtipp. Weiter zum beliebten Donauradweg an der Donauversickerung vorbei nach Tuttlingen und Wurmlingen. Hier kann ein gut konserviertes römisches Bad besichtigt werden. Durch das Faulenbachtal führt die Tour zurück nach Spaichingen.

 

Wer eine sportliche Herausforderung sucht, ist bei der „100 Kilometer-Rennradtour über Donautal und Heuberg“ richtig. Über Tuttlingen geht es zunächst das Rabental hinauf zum Witthoh. Dort gibt es mit etwas Glück Alpenblick. Dann weiter über Liptingen nach Beuron ins Donautal. Auf dem Rückweg nach Spaichingen werden die Heubergsteige von Hausen im Tal und der Martinsberg bei Nusplingen bezwungen.

 

Beide Touren beginnen um 9.30 Uhr an der RVS-Arena in Spaichingen, Am Unterbach 14. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Am gleichen Tag gibt es im Rahmen der AOK-RadtreffTourenwochen weitere Radfahrten von Deißlingen und Oberndorf-Beffendorf aus. Im Landkreis Tuttlingen geht es weiter am 2. Juli mit der Tour „Über den Witthoh zum Bodensee“ des AOK-Radtreffs Tuttlingen. Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1719 Tue, 13 Jun 2017 13:08:14 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Deißlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-kommen-nach-deisslingen.html Die AOK-RadtreffTourenwochen machen auch in Deißlingen Station. Der örtliche AOK-Radtreff bietet am Sonntag, den 25. Juni für die Öffentlichkeit die Tour „In großem Bogen um den Hohenkarpfen“. Die 55 Kilometer lange Ausfahrt führt am Rande der Musikstadt Trossingen vorbei über Durchhausen und Seitingen-Oberflacht nach Wurmlingen. Unterwegs breiten sich wunderbare Aussichten auf den Zeugenberg Hohenkarpfen. Unterhalb des Steilabfalls der Schwäbischen Alb geht es auf schönen Radwegen über Rietheim, Spaichingen und Neufra zurück nach Deißlingen. Wer mag, ist dort zum Abschluss herzlich zu einem gemütlichen Grillfest eingeladen.

 

Die Tour beginnt um 9.30 Uhr am Vereinsheim in Deißlingen, Bittebrunnenstraße 5. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Am gleichen Tag gibt es außerdem noch je zwei Radfahrten von Spaichingen und Beffendorf aus. Die AOK-RadtreffTourenwochen dauern bis zum 2. Juli. Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1716 Mon, 12 Jun 2017 13:10:41 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen: zwei Fahrradfahrten von Waldmössingen aus https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-zwei-fahrradfahrten-von-waldmoessingen-aus.html Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Waldmössingen. Der örtliche AOK-Radtreff bietet am Sonntag, den 18. Juni gleich zwei Radfahrten. Die 48 Kilometer lange Ausfahrt „Bauer sucht Frau - Rundtour zu den Vierundzwanzig Höfen“ führt über Rötenberg, nach Reutin und in einer Schleife über Vierundzwanzig Höfe hinunter nach Betzweiler. Zurück geht es über Dornhan, an Höchmössingen vorbei zum Ausganspunkt. Die landschaftlich reizvolle Tour verläuft größtenteils auf verkehrsarmen landwirtschaftlichen Verbindungswegen mit tollem Panoramablick auf die Schwäbische Alb und in den Schwarzwald.

 

Etwas sportlicher zur Sache geht es bei der 100 Kilometer langen Rennrad-Tour „Zwischen Kinzig und Neckar“. Die Tour verläuft von Waldmössingen aus über Schenkenzell und Reinerzau nach Loßburg hinunter ins Glatttal. In Sulz wird das Neckartal gequert. Auf der anderen Talseite radelt man über Bochingen, Epfendorf zurück zum Ausgangspunkt. Die anspruchsvolle Ausfahrt auf wenig befahrenen, ruhigen Landstraßen eignet sich für gut trainierte Tourenfahrer.

 

Beide Touren beginnen um 9.30 Uhr an der Ortsverwaltung Waldmössingen, Seedorfer Str. 1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Am gleichen Tag gibt es außerdem noch drei Radfahrten von Neuhausen ob Eck aus. Im Landkreis Rottweil geht es am Sonntag, den 25. Juni weiter mit Touren der AOK-Radtreffs Deißlingen und Beffendorf. Die AOK-RadtreffTourenwochen dauern bis zum 2. Juli. Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1717 Mon, 12 Jun 2017 13:07:44 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Beffendorf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-kommen-nach-beffendorf.html Die AOK-RadtreffTourenwochen machen am Sonntag, den 25. Juni Station in Beffendorf. Der örtliche AOK-Radtreff bietet an diesem Tag gleich zwei Radfahrten. Bei der Tour I „Wo die Flieger fliegen bis zum Lienberg“ geht es durch Winzeln und Staffelbach zum Flugplatz. „Dort werden wir eine kleine Pause einlegen, bei der man sich die Anlage anschauen kann. Danach fahren wir weiter zum Lienberg bei Aichhalden“, sagt Imanuel Späth, Leiter des AOK-Radtreffs Beffendorf. Diese familienfreundliche Tour mit wenigen Steigungen ist 42 Kilometer lang. Die zweite Tour „Rund um den Thyssenkrupp-Testturm“ ist 55 Kilometer lang und nur für E-Bike und Pedelec-Fahrer gedacht. Damit reagiert der Radtreff auf die wachsende Nachfrage nach Angeboten für diese Zielgruppe. Über Altoberndorf führt die reizvolle Route zunächst durch das Schlosstäle. Dann geht es an Böhringen vorbei bis zum Berner Feld. Dort wird der Testturm besichtigt.

 

Beide Touren beginnen um 9.30 Uhr. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus Beffendorf, Bitzenwiesen 4. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

„Am gleichen Tag gibt es noch weitere Touren von Deißlingen und Spaichingen aus“, erklärt Dirk Scherer. Der AOK-Präventionsexperte betreut die AOK-Radtreffs. „Das gehört zum Veranstaltungskonzept: die Heimat einfach einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen.“ Noch bis zum 2. Juli werden an jedem Sonntag verschiedene Radtouren in der Region angeboten, darunter auch von den AOK-Radtreffs Rottweil und Sulgen.

 

„Wer mitradelt, wird für seine Gesundheit aktiv und erlebt interessante, überraschende Touren“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Unterwegs werden landschaftliche oder kulturelle Höhepunkte angesteuert. Wir werden den Teilnehmern ein wirklich schönes Erlebnis bieten.“

 

Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1715 Mon, 12 Jun 2017 13:04:47 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen: drei Fahrradfahrten mit Startpunkt Neuhausen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-drei-fahrradfahrten-mit-startpunkt-neuhausen.html Die AOK-RadtreffTourenwochen kommen nach Neuhausen. Der örtliche AOK-Radtreff bietet am Sonntag, den 18. Juni gleich drei Radfahrten. Ein Erlebnis für die ganze Familie ist die mit 20 Kilometer recht kurze „Zeitreise von den Heeresfliegern bis zum Southside“. Es geht zunächst zum Gewerbepark Takeoff. Nach Besichtigung des Towers auf dem dortigen Flugfeld fahren die Teilnehmer über den Hirschkopf mit der Möglichkeit zur Einkehr zurück nach Neuhausen.

 

Etwas sportlicher zur Sache geht es bei der 40 Kilometer langen „Witthoh-Tour“ für Mountainbikefahrer. Die Route führt kreuz und quer über den Witthoh, über schöne Trails nach Möhringen und von dort zurück nach Neuhausen.

 

Die Trecking-Tour „Auf zum Zielfinger See“ ist mit 70 Kilometern die längste an diesem Tag. Auf überwiegend asphaltierten Wegen geht es in den Nachbarlandkreis Sigmaringen nach Altheim, Engelswies, Ablach zum idyllischen Zielfinger-See. Zurück fährt die Gruppe über Göggingen und Meßkirch.

 

Alle drei Touren beginnen um 9.30 Uhr am Parkplatz Homburghalle, Blumenstraße 14, Neuhausen ob Eck und bieten die Möglichkeit zur Mittagsrast. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Touren sind die Teilnehmer herzlich eingeladen zu einem gemeinsamen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in der Neuhauser Skihütte.

 

Am gleichen Tag gibt es außerdem noch zwei Radfahrten vom Schramberger Stadtteil Waldmössingen aus. Im Landkreis Tuttlingen geht es am Sonntag, den 25. Juni weiter mit zwei Touren des AOK-Radtreffs Spaichingen. Die AOK-RadtreffTourenwochen dauern bis zum 2. Juli. Alle Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1711 Wed, 07 Jun 2017 13:47:12 +0200 Zeckensaison hat begonnen im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zeckensaison-hat-begonnen-im-schwarzwald-baar-kreis.html Sie sind klein und unscheinbar. Sie lauern im Unterholz, auf Gräsern und kleinen Büschen: Zecken. Der Stich der blutsaugenden Parasiten ist schmerzlos und wird meist gar nicht bemerkt. Fast ganz Süddeutschland zählt zu Zecken-Risikogebieten. So wird die Zecke dem Menschen selbst gar nicht gefährlich. Doch sie übertragen gefährliche Krankheitserreger wie die von Bakterien ausgelöste Lyme-Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

 

Dr. Tobias Kühn Forstamtsleiter der Stadt Villingen-Schwenningen kennt die Not mit den Zecken. 46 Zeckenbisse sind von den Forst-Mitarbeitern letztes Jahr gemeldet worden. Er selbst ist erst einmal von einer Zecke befallen worden und zog sich dabei direkt eine Borreliose zu. Die Anzahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter an. Ausnahme bilden die Fünf- bis Neunjährigen, unter denen der Anteil bereits über dem der Zehn-bis14-Jährigen liegt. Ab dem 80. Lebensjahr fällt der Anteil der Betroffenen wieder ab.

 

„Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung, sie wird in Risikogebieten vor allem für Personen, die sich viel im Freien aufhalten, empfohlen“, so Klaus Jeitner, AOK-KundenCenterleiter, in VS-Villingen. Im Jahr 2015 erkrankten im Schwarzwald-Baar-Kreis 149 Personen an einer Borreliose, während 2011 nur 136 Menschen betroffen waren. 30,3 Prozent der Versicherten der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ließen sich im Zeitraum 2011 bis 2015 gegen FSME impfen. Die Fallzahlen sind über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2010 bis 2016 sehr gering und von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Betroffen sind vor allem Personen ab dem 45. Lebensjahr und männlich. Die im Jahr 2016 betroffenen Männer waren meist um die 60 Jahre. Bei Frauen war die Häufigkeit in der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen. „In hohem Gras aufgelesen, spazieren Zecken so lange über die Haut, bis sie eine weiche Stelle gefunden haben, zum Beispiel zwischen den Beinen, unter den Achselhöhlen, in den Kniekehlen oder am Haaransatz. Lange Hosen, hohe Schuhe und Socken können die Zecken davon abhalten, direkt auf den Körper zu gelangen. Und helle Kleidung erleichtert die Suche nach dort herumkrabbelnden Zecken. Wer zu Hause gleich einen kurzen Ganzkörpercheck macht, hat in jedem Fall gut vorgebeugt“, so der Forstamtsleiter im Gespräch mit dem AOK-KundenCenterleiter Jeitner.

 

Im Fall der Fälle wird die Zecke mit einer spitzen Pinzette langsam ziehend entfernt und die Wunde desinfiziert. Dies heißt immer noch nicht, dass man sich infiziert haben muss. Selbst in Risikogebieten überträgt nur etwa jede zehnte Zecke den Virus der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME). Diese Erkrankung kann zu Hirnhautentzündung und anderen gefährlichen Folgeschäden führen. Grippeähnliche Erscheinungen ein bis zwei Wochen nach dem Biss sollten ein Grund sein, den Arzt aufzusuchen. Klaus Jeitner weiß: „Eine Impfung kann dem vorbeugen und die Ständige Impfkommission des Robert- Koch-Instituts empfiehlt sie für Bewohner und Reisende in FSME-Risikogebieten. Nicht jede Infektion nach Zeckenbiss muss übrigens FSME sein. Bildet sich um die Bissstelle binnen einer Woche ein roter Kreis, dürfte es sich um eine durch Bakterien verursachte Borreliose handeln, die der Arzt mit Antibiotika behandelt.“

 

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news-1710 Wed, 07 Jun 2017 13:45:04 +0200 Zeckensaison hat begonnen im Kreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zeckensaison-hat-begonnen-im-kreis-rottweil.html Sie sind klein und unscheinbar. Sie lauern im Unterholz, auf Gräsern und kleinen Büschen: Zecken. Der Stich der blutsaugenden Parasiten ist schmerzlos und wird meist gar nicht bemerkt. Fast ganz Süddeutschland zählt zu Zecken-Risikogebieten. So wird die Zecke dem Menschen selbst gar nicht gefährlich. Doch sie übertragen gefährliche Krankheitserreger wie die von Bakterien ausgelöste Lyme-Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

 

Dr. Tobias Kühn Forstamtsleiter der Stadt Villingen-Schwenningen kennt die Not mit den Zecken. 46 Zeckenbisse sind von den Forst-Mitarbeitern letztes Jahr gemeldet worden. Er selbst ist erst einmal von einer Zecke befallen worden und zog sich dabei direkt eine Borreliose zu. Die Anzahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter an. Ausnahme bilden die Fünf- bis Neunjährigen, unter denen der Anteil bereits über dem der Zehn-bis14-Jährigen liegt. Ab dem 80. Lebensjahr fällt der Anteil der Betroffenen wieder ab.

 

„Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung, sie wird in Risikogebieten vor allem für Personen, die sich viel im Freien aufhalten, empfohlen“, so Hans-Joachim Pieronczyk, AOK-KundenCenterleiter, in Rottweil. Im Jahr 2015 erkrankten im Kreis Rottweil 237 Personen an einer Borreliose, während 2011 noch 301 Menschen betroffen waren. 30,3 Prozent der Versicherten der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ließen sich im Zeitraum 2011 bis 2015 gegen FSME impfen. Die Fallzahlen sind über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2010 bis 2016 sehr gering und von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Betroffen sind vor allem Personen ab dem 45. Lebensjahr und männlich. Die im Jahr 2016 betroffenen Männer waren meist um die 60 Jahre. Bei Frauen war die Häufigkeit in der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen. „In hohem Gras aufgelesen, spazieren Zecken so lange über die Haut, bis sie eine weiche Stelle gefunden haben, zum Beispiel zwischen den Beinen, unter den Achselhöhlen, in den Kniekehlen oder am Haaransatz. Lange Hosen, hohe Schuhe und Socken können die Zecken davon abhalten, direkt auf den Körper zu gelangen. Und helle Kleidung erleichtert die Suche nach dort herumkrabbelnden Zecken. Wer zu Hause gleich einen kurzen Ganzkörpercheck macht, hat in jedem Fall gut vorgebeugt“, so der Forstamtsleiter.

 

Im Fall der Fälle wird die Zecke mit einer spitzen Pinzette langsam ziehend entfernt und die Wunde desinfiziert. Dies heißt immer noch nicht, dass man sich infiziert haben muss. Selbst in Risikogebieten überträgt nur etwa jede zehnte Zecke den Virus der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME). Diese Erkrankung kann zu Hirnhautentzündung und anderen gefährlichen Folgeschäden führen. Grippeähnliche Erscheinungen ein bis zwei Wochen nach dem Biss sollten ein Grund sein, den Arzt aufzusuchen. Hans-Joachim Pieronczyk weiß: „Eine Impfung kann dem vorbeugen und die Ständige Impfkommission des Robert- Koch-Instituts empfiehlt sie für Bewohner und Reisende in FSME-Risikogebieten. Nicht jede Infektion nach Zeckenbiss muss übrigens FSME sein. Bildet sich um die Bissstelle binnen einer Woche ein roter Kreis, dürfte es sich um eine durch Bakterien verursachte Borreliose handeln, die der Arzt mit Antibiotika behandelt.“

 

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news-1712 Wed, 07 Jun 2017 13:44:34 +0200 Zeckensaison hat begonnen im Kreis Tuttlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zeckensaison-hat-begonnen-im-kreis-tuttlingen.html Sie sind klein und unscheinbar. Sie lauern im Unterholz, auf Gräsern und kleinen Büschen: Zecken. Der Stich der blutsaugenden Parasiten ist schmerzlos und wird meist gar nicht bemerkt. Fast ganz Süddeutschland zählt zu Zecken-Risikogebieten. So wird die Zecke dem Menschen selbst gar nicht gefährlich. Doch sie übertragen gefährliche Krankheitserreger wie die von Bakterien ausgelöste Lyme-Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

 

Dr. Tobias Kühn Forstamtsleiter der Stadt Villingen-Schwenningen kennt die Not mit den Zecken. 46 Zeckenbisse sind von den Forst-Mitarbeitern letztes Jahr gemeldet worden. Er selbst ist erst einmal von einer Zecke befallen worden und zog sich dabei direkt eine Borreliose zu. Die Anzahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter an. Ausnahme bilden die Fünf- bis Neunjährigen, unter denen der Anteil bereits über dem der Zehn-bis14-Jährigen liegt. Ab dem 80. Lebensjahr fällt der Anteil der Betroffenen wieder ab.

 

„Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung, sie wird in Risikogebieten vor allem für Personen, die sich viel im Freien aufhalten, empfohlen“, so Wolfgang Schwarz, stellvertretender AOK-KundenCenterleiter, in Tuttlingen. Im Jahr 2015 erkrankten im Kreis Tuttlingen 152 Personen an einer Borreliose, während 2011 noch 158 Menschen betroffen waren. 30,3 Prozent der Versicherten der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ließen sich im Zeitraum 2011 bis 2015 gegen FSME impfen. Die Fallzahlen sind über den gesamten Betrachtungszeitraum von 2010 bis 2016 sehr gering und von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Betroffen sind vor allem Personen ab dem 45. Lebensjahr und männlich. Die im Jahr 2016 betroffenen Männer waren meist um die 60 Jahre. Bei Frauen war die Häufigkeit in der Altersgruppe der 45 bis 49-Jährigen. „In hohem Gras aufgelesen, spazieren Zecken so lange über die Haut, bis sie eine weiche Stelle gefunden haben, zum Beispiel zwischen den Beinen, unter den Achselhöhlen, in den Kniekehlen oder am Haaransatz. Lange Hosen, hohe Schuhe und Socken können die Zecken davon abhalten, direkt auf den Körper zu gelangen. Und helle Kleidung erleichtert die Suche nach dort herumkrabbelnden Zecken. Wer zu Hause gleich einen kurzen Ganzkörpercheck macht, hat in jedem Fall gut vorgebeugt“, so der Forstamtsleiter.

 

Im Fall der Fälle wird die Zecke mit einer spitzen Pinzette langsam ziehend entfernt und die Wunde desinfiziert. Dies heißt immer noch nicht, dass man sich infiziert haben muss. Selbst in Risikogebieten überträgt nur etwa jede zehnte Zecke den Virus der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME). Diese Erkrankung kann zu Hirnhautentzündung und anderen gefährlichen Folgeschäden führen. Grippeähnliche Erscheinungen ein bis zwei Wochen nach dem Biss sollten ein Grund sein, den Arzt aufzusuchen. Wolfgang Schwarz weiß: „Eine Impfung kann dem vorbeugen und die Ständige Impfkommission des Robert- Koch-Instituts empfiehlt sie für Bewohner und Reisende in FSME-Risikogebieten. Nicht jede Infektion nach Zeckenbiss muss übrigens FSME sein. Bildet sich um die Bissstelle binnen einer Woche ein roter Kreis, dürfte es sich um eine durch Bakterien verursachte Borreliose handeln, die der Arzt mit Antibiotika behandelt.“

 

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news-1706 Thu, 01 Jun 2017 13:09:56 +0200 Mit dem Rad die Heimat erkunden – AOK-RadtreffTourenwochen starten im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/mit-dem-rad-die-heimat-erkunden-aok-radtrefftourenwochen-starten-im-schwarzwald-baar-kreis.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs laden ein zu 16 Radtouren in der Region im Juni und Juli. Die AOK-RadtreffTourenwochen beginnen am Sonntag, 11. Juni und umfassen insgesamt vier Sonntage bis zum 2. Juli. „Wer mitradelt, wird für seine Gesundheit aktiv und erlebt interessante, überraschende Touren“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Unterwegs werden landschaftliche oder kulturelle Höhepunkte angesteuert. Wir werden den Teilnehmern ein wirklich schönes Erlebnis bieten.“

 

Alle Radtouren werden von erfahrenen AOK-Radtreffleitern geführt. Einer davon ist Hans-Peter Beier vom AOK-Radtreff Schwenningen. Er bietet am 11. Juni die Radtour „Durch das schöne Groppertal“ an. „Wir fahren auf einer abwechslungsreichen Strecke über die Feldner Mühle ins Groppertal. Beim Großbauer Linde, einem echten Geheimtipp inmitten von Wald und Wiesen, legen wir eine erste Rast ein.“ Über Furtwangen und den Bergradweg geht es über Wolterdingen, Tannheim, und Villingen wieder zurück nach Schwenningen. „Die Tour ist für Mountainbike und Trekkingräder geeignet und hat durchaus einen sportlichen Charakter“, so der AOK-Radtreffleiter. „E-Bike-Fahrer sind  auch willkommen.“ Start der 60 Kilometer-Tour ist um 9.30 Uhr beim Autohaus Hils in Schwenningen.

 

Mountainbike- und Trekkingradfahrer kommen zur gleichen Uhrzeit auch beim AOK-Radtreff Niedereschach auf ihre Kosten. "Vom Eschachtal zum Neckartal" lautet der Titel der 50 Kilometer langen Tour, an der ebenfalls E-Bike-Fahrer teilnehmen können. Start ist an der Eschachhalle in Niedereschach. Über Weiler, Mariazell und Locherhof fährt die Gruppe nach Dunningen. Durch eine sehr reizvolle Landschaft führt der Weg weiter bis nach Bösingen. Danach geht es steil bergab in das urwüchsige Neckartal nach Talhausen und am Fluss entlang bis zur Neckarburg. Danach folgt ein steiler Anstieg in Richtung Rottweil. Unterwegs geht es an dem Gelände des zukünftigen Zentralgefängnisses vorbei. Zurück in Niedereschach wird, wer will, mit einer zünftigen Einkehr belohnt.

 

Am gleichen Tag gibt es außerdem noch eine Tour von Frittlingen aus. „Wir möchten, dass jeder seine passende Tour findet“, sagt AOK-Chef Herrmann. Neben Touren für sportlich ambitioniertere gebe es Familientouren, die auch für Kinder geeignet seien. Die meisten Touren richten sich aber an Freizeitradler. Herrmann: „Jeder ist eingeladen mitzufahren.“

 

Alle Radtouren starten jeweils sonntags um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können sich einfach am Treffpunkt einfinden. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1707 Thu, 01 Jun 2017 13:07:22 +0200 AOK-RadtreffTourenwochen starten im Landkreis Tuttlingen – los geht es mit dem AOK-Radtreff Frittlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtrefftourenwochen-starten-im-landkreis-tuttlingen-los-geht-es-mit-dem-aok-radtreff-frittlin.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs laden ein zu 16 Radtouren in der Region im Juni und Juli. Die AOK-RadtreffTourenwochen beginnen am Sonntag, 11. Juni und dauern insgesamt vier Sonntage bis zum 2. Juli. „Wer mitradelt, wird für seine Gesundheit aktiv und erlebt interessante, überraschende Touren“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Unterwegs werden landschaftliche oder kulturelle Höhepunkte angesteuert. Wir werden den Teilnehmern ein wirklich schönes Erlebnis bieten.“

 

Los geht es am 11. Juni im Landkreis Tuttlingen beim AOK-Radtreff Frittlingen mit der Tour „Mit dem Rad auf Heuberghöhen“. Die landschaftliche schöne und abwechslungsreiche Strecke führt um 9.30 Uhr vom Radlerheim in der Hasentorstraße 2 über Wilfingen den Berg hinauf nach Gosheim. Diejenigen, die Steigungen nicht so mögen, können auch erst in Gosheim am Parkplatz Lemberg dazustoßen. Ab da geht es meist eben über Wehingen, Reichenbach und Egesheim nach Nusplingen. Von dort fährt die Gruppe nach Oberdigesheim in den Gasthof Grottental, wo sich alle gemeinsam für die Weiterfahrt stärken können. Weiter geht es nach Tieringen, dann bergab nach Hausen am Tann und über Schörzingen zurück nach Frittlingen zu einem Abschluss im Radlerheim. Radfahrer, die erst ab Parkplatz Lemberg in Gosheim einsteigen, werden nach der Tour in Fahrgemeinschaften zu ihren Autos gebracht.

 

Am gleichen Tag gibt es außerdem noch Touren von VS-Schwenningen und Niedereschach aus. Im Landkreis Tuttlingen geht es am Sonntag, den 18. Juni weiter mit drei verschiedenen Touren des AOK-Radtreffs Neuhausen. Auch die AOK-Radtreffs in Spaichingen und Tuttlingen sind bei den AOK-RadtreffTourenwochen dabei. „Wir möchten, dass jeder seine passende Tour findet“, sagt AOK-Chef Herrmann. Neben Touren für sportlich ambitioniertere gebe es Familientouren, die auch für Kinder geeignet sein. Die meisten Touren richten sich aber an Freizeitradler. Herrmann: „Jeder ist eingeladen mitzufahren.“

 

Alle Radtouren starten jeweils sonntags um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können sich einfach am Treffpunkt einfinden. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1705 Wed, 31 May 2017 08:52:55 +0200 Mit dem Rad die Heimat erkunden – AOK-RadtreffTourenwochen starten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/mit-dem-rad-die-heimat-erkunden-aok-radtrefftourenwochen-starten.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die AOK-Radtreffs laden ein zu 16 attraktiven Radtouren in der Region im Juni und Juli. Die AOK-RadtreffTourenwochen beginnen am Sonntag, 11. Juni und dauern insgesamt vier Sonntage bis zum 2. Juli. „Wer mitradelt, wird für seine Gesundheit aktiv und erlebt interessante, überraschende Touren“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK-Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Unterwegs werden landschaftliche oder kulturelle Höhepunkte angesteuert. Wir werden den Teilnehmern ein wirklich schönes Erlebnis bieten.“ Alle Radtouren werden von erfahrenen AOK-Radtreffleitern geführt. Einer davon ist Imanuel Späth vom AOK-Radtreff Beffendorf. Von Beffendorf aus werden am 25. Juni gleich zwei Radtouren angeboten. Bei der Tour I „Wo die Flieger fliegen bis zum Lienberg“ geht es durch Winzeln und Staffelbach zum Flugplatz. „Dort werden wir eine kleine Pause einlegen, bei der man sich die Anlage anschauen kann. Danach fahren wir weiter zum Lienberg bei Aichhalden“, so Späth. Diese familienfreundliche Tour mit wenigen Steigungen ist 42 Kilometer lang. Die zweite Tour des AOK-Radtreffs Beffendorf „Rund um den Thyssenkrupp-Testturm“ ist 55 Kilometer lang und nur für E-Bike und Pedelec-Fahrer gedacht. Damit reagiert der Radtreff auf die wachsende Nachfrage nach Angeboten für diese Zielgruppe. Über Altoberndorf führt die reizvolle Route zunächst durch das Schlosstäle. Dann geht es an Böhringen vorbei bis zum Berner Feld. Dort wird der Teststurm besichtigt.

 

„Am gleichen Tag gibt es noch weitere Touren von Deißlingen und Spaichingen aus“, erklärt Dirk Scherer. Der AOK-Präventionsexperte betreut die AOK-Radtreffs. „Das gehört zum Veranstaltungskonzept: die Heimat einfach einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen.“ Oft gebe es Stellen, die man noch gar nicht kennt. Das bestätigen auch Sonja und Bernhard Bühl vom AOK-Radtreff Rottweil. Sie laden am 2. Juli zur „Kapellentour zwischen Eschach und Neckar“ ein. „Es gibt viele Kleinode zu entdecken. Wir fahren zur neu renovierten Scherers-Kapelle und dann weiter nach Villingendorf zur kleinen Oswaldkapelle aus dem 17. Jahrhundert“, so Sonja Bühl. Neben dem ältesten kleinen Gottesthaus der Tour, der Agathakapelle bei Seedorf aus dem Jahr 1602, fahren die Teilnehmer unter anderem auch zur jungen St. Christopherus-Kapelle von 2009 bei Dunningen. „Diese 43 Kilometer lange Radtour ist leicht zu bewältigen, da wir meist auf Radwegen fahren“, meint Bernhard Bühl. „Darum können hier auch sehr gut Familien mit Kindern ab zwölf Jahren mitfahren.“

 

„Wir möchten, dass jeder seine passende Tour findet“, sagt AOK-Chef Herrmann. „Neben gemütlichen Familientouren gibt es zum Beispiel auch eine 100 Kilometer-Rennradtour oder eine Mountainbiketour für die sportlich Ambitionierten.“ Die meisten Touren richten sich aber an Freizeitradler. Herrmann: „Jeder ist eingeladen mitzufahren.“

 

Alle Radtouren starten jeweils sonntags um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können sich einfach am Treffpunkt einfinden. Weitere Infos mit Startpunkten und Tourenbeschreibungen unter www.aok-bw.de/sbh, Rubrik „Gesundnah erleben“ oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

Bild (AOK): Laden zu den AOK-RadtreffTourenwochen ein (von links): Dirk Scherer, Präventionsexperte bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Imanuel Späth vom AOK-Radtreff Beffendorf, Sonja Bühl und Bernhard Bühl vom AOK-Radtreff Rottweil, Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

 

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news-1693 Fri, 19 May 2017 09:00:11 +0200 Komatrinken im Schwarzwald-Baar-Kreis nimmt ab https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/komatrinken-im-schwarzwald-baar-kreis-nimmt-ab.html Im Mai beginnt vielerorts die Freiluft-Festsaison. Beispielsweise Christi Himmelfahrt, der sogenannte „Vatertag“ bietet wieder Gelegenheit zum geselligen Zusammensein. Dass beim gemeinsamen Feiern inzwischen verantwortlicher mit Alkohol umgegangen wird, darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. Die AOK hat die Diagnosedaten ihrer Versicherten ausgewertet. 80 Personen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, davon ein Drittel Frauen mussten im vergangenen Jahr wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das sind so wenige wie noch nie im ausgewerteten Zeitraum der vergangenen neun Jahre. Bei den Frauen lag 2016 die Einlieferungsrate wegen akuten Alkoholmissbrauchs 38 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2015, bei den Männern sogar 57 Prozent darunter. Damit übertrifft der Landkreis den ebenfalls rückläufigen Landestrend bei weitem. Denn in Baden-Württemberg lag die Einlieferungsrate wegen Alkoholvergiftung bei den Frauen nur zehn Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, bei den Männern 23 Prozent. Aktuell hat der Schwarzwald-Baar-Kreis von den 44 Stadt- und Landkreisen im Land die drittniedrigste Einlieferungsrate.

 

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis einschließlich 19 Jahren hat die AOK ein ähnliches Bild verzeichnet. Mit 19 Personen wurde 2016 ebenfalls der niedrigste Wert im Auswertungszeitraum festgestellt. Gemessen an der Größe der jeweiligen Altersgruppe haben allerdings die 15- bis 19-Jährigen nach wie vor das höchste Risiko einer Alkoholvergiftung.

 

„Dass die Zahlen in den letzten Jahren rückläufig sind, zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen greifen“, meint PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Jugendliche trinken heute seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“

 

Gleichwohl sei laut AOK jeder Fall einer zu viel. Denn: „Der rauschhafte Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter kann der Alkohol nur sehr langsam abgebaut werden, daher können bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen“, so die Medizinerin.

 

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news-1691 Fri, 19 May 2017 08:59:24 +0200 Komatrinken im Landkreis Rottweil nimmt ab https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/komatrinken-im-landkreis-rottweil-nimmt-ab.html Im Mai beginnt vielerorts die Freiluft-Festsaison. Beispielsweise Christi Himmelfahrt, der sogenannte „Vatertag“ bietet wieder Gelegenheit zum geselligen Zusammensein. Dass beim gemeinsamen Feiern inzwischen verantwortlicher mit Alkohol umgegangen wird, darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. Die AOK hat die Diagnosedaten ihrer Versicherten ausgewertet. 93 Personen aus dem Landkreis Rottweil, davon ein Drittel Frauen mussten im vergangenen Jahr wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das sind 14 Menschen weniger als im Vorjahr. Bei den Frauen lag im vergangenen Jahr die Einlieferungsrate wegen akuten Alkoholmissbrauchs 22 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2015, bei den Männern sogar 27 Prozent darunter. Damit übertrifft der Landkreis den Landestrend. Denn in Baden-Württemberg lag die Einlieferungsrate bei den Frauen nur zehn Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, bei den Männern 23 Prozent.

 

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis einschließlich 19 Jahren hat die AOK dagegen mit 15 Personen einen Anstieg gegenüber 2015 (10 Personen) verzeichnet. Allerdings sind die aktuellen Zahlen noch deutlich entfernt von denen der Vergangenheit. Bis 2013 wurden jährlich mehr als 20 Jugendliche im Vollrausch in die Klinik eingewiesen, auf dem Höchststand des Phänomens „Komatrinken“ im Jahr 2010 sogar 35 junge Menschen.

 

„Dass die Zahlen in den letzten Jahren rückläufig sind, zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen greifen“, meint PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Jugendliche trinken heute seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“

 

Gleichwohl sei laut AOK jeder Fall einer zu viel. Denn: „Der rauschhafte Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter kann der Alkohol nur sehr langsam abgebaut werden, daher können bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen“, so die Medizinerin.

 

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news-1694 Fri, 19 May 2017 08:59:09 +0200 Komatrinken im Landkreis Tuttlingen rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/komatrinken-im-landkreis-tuttlingen-ruecklaeufig.html Im Mai beginnt vielerorts die Freiluft-Festsaison. Beispielsweise Christi Himmelfahrt, der sogenannte „Vatertag“ bietet wieder Gelegenheit zum geselligen Zusammensein. Dass beim gemeinsamen Feiern inzwischen verantwortlicher mit Alkohol umgegangen wird, darauf weist die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hin. Die AOK hat die Diagnosedaten ihrer Versicherten ausgewertet. 105 Personen aus dem Landkreis Tuttlingen, davon knapp ein Viertel Frauen mussten im vergangenen Jahr wegen einer akuten Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das sind so wenige wie noch nie im ausgewerteten Zeitraum der vergangenen neun Jahre. Bei den Männern lag 2016 die Einlieferungsrate wegen akuten Alkoholmissbrauchs ein Viertel unter dem Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2015, bei den Frauen sogar ein Drittel darunter. Damit übertrifft der Landkreis den ebenfalls rückläufigen Landestrend. Denn in Baden-Württemberg lag die Einlieferungsrate wegen Alkoholvergiftung bei den Frauen nur zehn Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, bei den Männern 23 Prozent.

 

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis einschließlich 19 Jahren ist das Bild laut AOK ähnlich. Hier wurde 2013 mit 40 eingelieferten Jugendlichen der Höchststand des Phänomens „Komatrinken“ im Landkreis gemessen. Danach ging es kräftig bergab bis auf 16 Jugendliche 2015. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl wieder auf 25 Personen, ist damit aber noch unter dem Schnitt früherer Jahre.

 

„Dass die Zahlen in den letzten Jahren rückläufig sind, zeigt, dass die Präventionsmaßnahmen greifen“, meint PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Jugendliche trinken heute seltener Alkohol und das Einstiegsalter verschiebt sich nach hinten.“

 

Gleichwohl sei laut AOK jeder Fall einer zu viel. Denn: „Der rauschhafte Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter kann der Alkohol nur sehr langsam abgebaut werden, daher können bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen“, so die Medizinerin.

 

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news-1687 Mon, 15 May 2017 12:45:44 +0200 Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist im Landkreis Rottweil gestartet – bis 31. August Kilometer sammeln https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-ist-im-landkreis-rottweil-gestartet-bis-31-august-kilometer-samme.html Die AOK hat gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) die bundesweite Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ gestartet. „Ich empfehle, das Auto einfach einmal stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren“, erklärt Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Das bringt Bewegung in den Alltag und ist gesund.“

 

Die Aktion soll Berufstätige dazu motivieren, auf das Fahrrad umzusteigen. Interessierte können sich kostenlos anmelden. Bis Ende August werden dann alle zurückgelegten Fahrradkilometer online oder auf dem Aktionsflyer protokolliert. Ziel ist es, so oft wie möglich auf dem Weg zur Arbeit das Rad zu nutzen, mindestens aber an 20 Tagen innerhalb des Aktionszeitraums. Unter allen Teilnehmern werden zahlreiche von Sponsoren zur Verfügung gestellte Preise verlost. Im vergangenen Jahr haben über 250 Menschen aus der Region an der Aktion teilgenommen.

 

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten in jedem AOK-KundenCenter oder unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

Bild: Harald Rettenmaier (vorne), Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, bei der diesjährigen Auftaktfahrt zur AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

 

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news-1683 Tue, 09 May 2017 12:05:02 +0200 Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ im Landkreis Tuttlingen ist gestartet – bis 31. August Kilometer sammeln https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-im-landkreis-tuttlingen-ist-gestartet-bis-31-august-kilometer-sam.html „Radfahren bringt den Alltag in Bewegung und die Gesundheit in Schwung“, sagt Melanie Rudnick, Leiterin des AOK-KundenCenters in Tuttlingen. Deshalb organisiert die AOK zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Jeder kann sich ab sofort kostenlos anmelden. Bis Ende August werden dann alle zurückgelegten Fahrradkilometer online protokolliert. Ziel ist es, so oft wie möglich auf dem Weg zur Arbeit das Rad zu nutzen, mindestens aber an 20 Tagen innerhalb des Aktionszeitraums. Unter allen Teilnehmern werden zahlreiche von Sponsoren zur Verfügung gestellte Preise verlost. „Im vergangenen Jahr haben über 250 Menschen aus der Region an der Aktion teilgenommen. Wir wollen, dass es dieses Jahr noch mehr werden“, so Melanie Rudnick.

 

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

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news-1673 Tue, 02 May 2017 09:57:02 +0200 Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ eingeläutet – bis 31. August Kilometer sammeln https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-eingelaeutet-bis-31-august-kilometer-sammeln.html Am heutigen Dienstag haben AOK und ADFC mit einer Fahrt von Villingen nach Schwenningen die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg eingeläutet. Erstmals bei der Auftaktfahrt dabei waren auch Mitarbeiter des Schwarzwald-Baar-Klinikums. „Ich empfehle, das Auto einfach einmal stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren“, erklärte Harald Rettenmaier, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Das bringt Bewegung in den Alltag und ist gesund.“ Die AOK organisiert die Aktion zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), Kreisverband Schwarzwald-Baar. „Fahrradfahren ist außerdem umweltfreundlich und geldsparend und deswegen eine gute Alternative zum Auto“, so Steffen Lehr, Sprecher des ADFC-Kreisverbands.

 

 

 

Mit dabei war auch Dr. Rupert Kubon, Oberbürgersmeister von Stadt Villingen-Schwenningen, sowie Wilfried Borho, Leiter des Kommunal- und Rechnungsprüfungsamtes des Schwarzwald-Baar-Kreises. Neu war in diesem Jahr, dass am Schwarzwald-Baar-Klinikum Halt gemacht wurde und dort weitere Personen zur Radtour dazustießen. Mitarbeiter des Klinikums beteiligen sich regelmäßig an der Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“.

 

 

 

Mit der Auftaktfahrt wollen AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), Kreisverband Schwarzwald-Baar auf die bundesweite Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ aufmerksam machen. Die Aktion soll Berufstätige dazu motivieren, auf das Fahrrad umzusteigen. Jeder kann sich kostenlos anmelden. Zwischen Mai und August werden dann alle zurückgelegten Fahrradkilometer online protokolliert. Ziel ist es, so oft wie möglich auf dem Weg zur Arbeit das Rad zu nutzen, mindestens aber an 20 Tagen innerhalb des Aktionszeitraums. Teilnehmer von der gleichen Firma bilden ein Team. Unter allen Teilnehmern werden zahlreiche von Sponsoren zur Verfügung gestellte Preise verlost. Im vergangenen Jahr haben über 250 Menschen aus der Region an der Aktion teilgenommen.

 

 

 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit und unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

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news-1664 Wed, 26 Apr 2017 14:09:07 +0200 Auftaktfahrt für Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ am 2. Mai um Villingen-Schwenningen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/auftaktfahrt-fuer-aktion-mit-dem-rad-zur-arbeit-am-2-mai-um-villingen-schwenningen.html Am Dienstag, 2. Mai läuten AOK und ADFC mit einer Rundfahrt um VS-Schwenningen ihre jährliche Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ein. Die Veranstalter laden alle interessierten Hobbyradler zu dieser Tour ein. Start ist um 17.30 Uhr an der AOK in VS-Villingen, Schwenninger Str. 1/2. Von dort aus fahren die Teilnehmer zum Schwarzwald-Baar-Klinikum, wo Interessierte um 18.00 Uhr ebenfalls dazustoßen können. Dann geht es auf einer 21 Kilometer langen Rundfahrt um VS-Schwenningen herum.

 

Mit der Auftaktfahrt wollen AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), Kreisverband Schwarzwald-Baar auf die bundesweite Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ aufmerksam machen. Die Aktion soll Berufstätige dazu motivieren, auf das Fahrrad umzusteigen. Jeder kann sich kostenlos anmelden. Zwischen Mai und August werden dann alle zurückgelegten Fahrradkilometer online protokolliert. Ziel ist es, so oft wie möglich auf dem Weg zur Arbeit das Rad zu nutzen, mindestens aber an 20 Tagen innerhalb des Aktionszeitraums. Unter allen Teilnehmern werden zahlreiche von Sponsoren zur Verfügung gestellte Preise verlost. Im vergangenen Jahr haben über 250 Menschen aus der Region an der Aktion teilgenommen.

 

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit und unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

 

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news-1660 Fri, 21 Apr 2017 11:58:31 +0200 Reizende Zeiten – wenn die Pollen fliegen - Allergiesaison hat begonnen – Anstieg im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/reizende-zeiten-wenn-die-pollen-fliegen-allergiesaison-hat-begonnen-anstieg-im-schwarzwald-baa.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Niesattacken, das können Anzeichen für eine Allergie sein. Die ersten Pollen, die sogenannten Frühblüher fliegen schon seit Januar Februar und lösen bei vielen Menschen einen Heuschnupfen oder allergischen Schnupfen aus. Dieser kann sich durch häufiges Niesen, durch eine laufende Nase, aber auch durch eine verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele zudem schlapp und müde. Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen und die Augenlider sind geschwollen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat dazu die aktuellsten verfügbaren Daten ausgewertet. Datengrundlage sind über 247.000 Versicherte, was rund der Hälfte der Bevölkerung in der Region entspricht. „Im Schwarzwald-Baar-Kreis wurden 2015 über 4.000 Versicherte wegen Heuschnupfen ärztlich behandelt“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Dies entspricht rund 5 Prozent aller Versicherten im Schwarzwald-Baar-Kreis.“ Die Anzahl der Menschen mit der Diagnose Heuschnupfen steigt im Schwarzwald-Baar-Kreis seit 2011 durchschnittlich um rund 3 Prozent jährlich.

 

 

 

„Noch stärker als Heuschnupfen nimmt im Schwarzwald-Baar-Kreis allergisches Asthma zu“, sagt AOK-Geschäftsführer Herrmann. Rund 2.000 AOK-Versicherte waren im Jahr 2015 deswegen in ärztlicher Behandlung. Seit 2011 hat die Zahl der Betroffenen im Durchschnitt um rund 6 Prozent jährlich zugenommen.

 

„Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems“, erklärt die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Wer gegen Pollen allergisch ist, kann an Tagen mit starkem Pollenflug beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Studien haben zudem gezeigt, dass bei milden Beschwerden salzhaltige Nasensprays und Nasenspülungen Erleichterung schaffen. Sind die Beschwerden stärker, reichen diese Präparate jedoch nicht aus. Sie können jedoch auch zusätzlich zu den verordneten Medikamenten genutzt werden, wodurch deren Dosis manchmal verringert werden kann.“ Dabei helfe oft ein Blick in den Pollenflugkalender.

 

„Bei Kindern bleiben Allergien oft zu lange unerkannt. Je früher man aber die richtige Diagnose stellt und eine Behandlung einleitet, desto besser lassen sich viele Allergien beeinflussen“, sagt Medizinerin Knapstein. „Bei kleinen Kindern sollte man daher bei entsprechenden Symptomen frühzeitig den Haus- oder Kinderarzt aufsuchen.“ Vor allem Mädchen und Jungen, die auf bestimmte Pollen oder auf Hausstaubmilben mit allergischem Schnupfen reagieren, sind mit Blick auf Asthma besonders gefährdet. Mehr als jedes dritte Kind mit Heuschnupfen entwickelt im Laufe der Zeit allergisches Asthma.

 

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news-1662 Fri, 21 Apr 2017 11:57:37 +0200 Reizende Zeiten – wenn die Pollen fliegen - Allergiesaison hat begonnen – im Kreis Rottweil Anstieg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/reizende-zeiten-wenn-die-pollen-fliegen-allergiesaison-hat-begonnen-im-kreis-rottweil-anstieg.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Niesattacken, das können Anzeichen für eine Allergie sein. Die ersten Pollen, die sogenannten Frühblüher fliegen schon seit Januar Februar und lösen bei vielen Menschen einen Heuschnupfen oder allergischen Schnupfen aus. Dieser kann sich durch häufiges Niesen, durch eine laufende Nase, aber auch durch eine verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele zudem schlapp und müde. Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen und die Augenlider sind geschwollen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat dazu die aktuellsten verfügbaren Daten ausgewertet. Datengrundlage sind über 247.000 Versicherte, was rund der Hälfte der Bevölkerung in der Region entspricht. „Im Kreis Rottweil wurden 2015 rund 2.900 Versicherte wegen Heuschnupfen ärztlich behandelt“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Dies entspricht 4 Prozent aller Versicherten im Kreis Rottweil.“ Die Anzahl der Menschen mit der Diagnose Heuschnupfen steigt im Kreis Rottweil seit 2011 durchschnittlich um rund 2 Prozent jährlich.

 

 

 

„Noch stärker als Heuschnupfen nimmt allergisches Asthma zu“, sagt AOK-Geschäftsführer Herrmann. Rund 1.400 AOK-Versicherte waren im Jahr 2015 deswegen im Kreis Rottweil in ärztlicher Behandlung. Seit 2011 hat die Zahl der Betroffenen im Durchschnitt um rund 2 Prozent jährlich zugenommen.

 

„Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems“, erklärt die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Wer gegen Pollen allergisch ist, kann an Tagen mit starkem Pollenflug beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Studien haben zudem gezeigt, dass bei milden Beschwerden salzhaltige Nasensprays und Nasenspülungen Erleichterung schaffen. Sind die Beschwerden stärker, reichen diese Präparate jedoch nicht aus. Sie können jedoch auch zusätzlich zu den verordneten Medikamenten genutzt werden, wodurch deren Dosis manchmal verringert werden kann.“ Dabei helfe oft ein Blick in den Pollenflugkalender.

 

„Bei Kindern bleiben Allergien oft zu lange unerkannt. Je früher man aber die richtige Diagnose stellt und eine Behandlung einleitet, desto besser lassen sich viele Allergien beeinflussen“, sagt Medizinerin Knapstein. „Bei kleinen Kindern sollte man daher bei entsprechenden Symptomen frühzeitig den Haus- oder Kinderarzt aufsuchen.“ Vor allem Mädchen und Jungen, die auf bestimmte Pollen oder auf Hausstaubmilben mit allergischem Schnupfen reagieren, sind mit Blick auf Asthma besonders gefährdet. Mehr als jedes dritte Kind mit Heuschnupfen entwickelt im Laufe der Zeit allergisches Asthma.

 

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news-1661 Fri, 21 Apr 2017 11:56:58 +0200 Reizende Zeiten – wenn die Pollen fliegen - Allergiesaison hat begonnen – im Kreis Tuttlingen Anstieg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/reizende-zeiten-wenn-die-pollen-fliegen-allergiesaison-hat-begonnen-im-kreis-tuttlingen-anstie.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Niesattacken, das können Anzeichen für eine Allergie sein. Die ersten Pollen, die sogenannten Frühblüher fliegen schon seit Januar Februar und lösen bei vielen Menschen einen Heuschnupfen oder allergischen Schnupfen aus. Dieser kann sich durch häufiges Niesen, durch eine laufende Nase, aber auch durch eine verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele zudem schlapp und müde. Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken zudem die Augen und die Augenlider sind geschwollen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat dazu die aktuellsten verfügbaren Daten ausgewertet. Datengrundlage sind über 247.000 Versicherte, was rund der Hälfte der Bevölkerung in der Region entspricht. „Im Kreis Tuttlingen wurden 2015 rund 3.000 Versicherte wegen Heuschnupfen ärztlich behandelt“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Dies entspricht ca. 4 Prozent aller Versicherten im Kreis Tuttlingen.“ Die Anzahl der Menschen mit der Diagnose Heuschnupfen steigt im Kreis Tuttlingen seit 2011 durchschnittlich um rund 2 Prozent jährlich.

 

 

 

„Noch stärker als Heuschnupfen nimmt allergisches Asthma zu“, sagt AOK-Geschäftsführer Herrmann. Rund 2.200 AOK-Versicherte waren im Kreis Tuttlingen im Jahr 2015 deswegen in ärztlicher Behandlung. Seit 2011 hat die Zahl der Betroffenen im Durchschnitt um 5,7 Prozent jährlich zugenommen.

 

„Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems“, erklärt die AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Wer gegen Pollen allergisch ist, kann an Tagen mit starkem Pollenflug beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. Studien haben zudem gezeigt, dass bei milden Beschwerden salzhaltige Nasensprays und Nasenspülungen Erleichterung schaffen. Sind die Beschwerden stärker, reichen diese Präparate jedoch nicht aus. Sie können jedoch auch zusätzlich zu den verordneten Medikamenten genutzt werden, wodurch deren Dosis manchmal verringert werden kann.“ Dabei helfe oft ein Blick in den Pollenflugkalender.

 

„Bei Kindern bleiben Allergien oft zu lange unerkannt. Je früher man aber die richtige Diagnose stellt und eine Behandlung einleitet, desto besser lassen sich viele Allergien beeinflussen“, sagt Medizinerin Knapstein. „Bei kleinen Kindern sollte man daher bei entsprechenden Symptomen frühzeitig den Haus- oder Kinderarzt aufsuchen.“ Vor allem Mädchen und Jungen, die auf bestimmte Pollen oder auf Hausstaubmilben mit allergischem Schnupfen reagieren, sind mit Blick auf Asthma besonders gefährdet. Mehr als jedes dritte Kind mit Heuschnupfen entwickelt im Laufe der Zeit allergisches Asthma.

 

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news-1650 Wed, 12 Apr 2017 09:27:38 +0200 Viele haben sie, kaum einer spricht darüber – Anzahl der Hämorrhoiden-Behandlungen im Schwarzwald-Baar-Kreis gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/viele-haben-sie-kaum-einer-spricht-darueber-anzahl-der-haemorrhoiden-behandlungen-im-schwarzwald-ba.html Juckender Po, Schmerzen, Blut im Stuhl – meist stecken vergrößerte Hämorrhoiden dahinter. Auch wenn kaum einer darüber spricht: die Beschwerden sind weit verbreitet. Geschätzt wird, dass bis zu 70 von 100 Erwachsenen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen sind, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mitteilt. Im Schwarzwald-Baar-Kreis ließen sich 2015 1.618 AOK-Versicherte deswegen ärztlich behandeln, 13 Prozent mehr als noch 2013. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, ist die Zahl der Behandlungsfälle im Landkreis etwa doppelt so hoch. Insgesamt ließen sich zuletzt 19 von 1.000 Menschen binnen eines Jahres wegen Hämorrhoidalbeschwerden behandeln.

 

Die Dunkelziffer dürfte laut AOK wesentlicher höher sein. Vielen Menschen sei es nämlich zu peinlich, wegen ihrer Beschwerden zum Arzt zu gehen, meint Lydia Fries-Spöcker, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Stattdessen wird versucht, selbst mit den Beschwerden zurande zu kommen, bis es nicht mehr geht. Daher sollten Hämorrhoidalleiden aus der Tabuzone geholt werden. Schließlich gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen in Industrienationen.“ Die Diplom-Oecotrophologin empfiehlt, den Mut aufzubringen und die Symptome ärztlich untersuchen zu lassen. Nur dann können die Beschwerden wirkungsvoll behandelt werden, bevor es zu einer Verschlimmerung kommt. Auch müssten andere, schwerwiegendere Krankheiten diagnostisch ausgeschlossen werden.

 

Was demnach viele nicht wissen: Jeder hat Hämorrhoiden. Es sind gut durchblutete Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms. Zusammen mit dem Schließmuskel ermöglichen sie die Kontrolle der Darmentleerung, so Fries-Spöcker. Sind die Hämorroiden vergrößert, können sie Beschwerden verursachen, man spreche dann vom Hämorrhoidalleiden. Ursache der Vergrößerung sei die faserarme und fettreiche Ernährung, wie sie heutzutage in den reicheren Ländern vorherrsche. Das führe zu Verstopfungen und Dehnung  – und in der Folge zur Vergrößerung des Gewebes am After. „Genügend trinken und sich ballaststoffreich ernähren sind eine wirksame Vorbeugung gegen Verstopfung. Daher sollten Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte auf den Speiseplan. Sehr wirksam gegen Verstopfung ist auch regelmäßige körperliche Bewegung.“

 

Auch die richtige Analhygiene helfe, Beschwerden zu lindern und eine zusätzliche Reizung der Hämorrhoiden zu verhindern, klärt Fries-Spöcker auf: „Nach dem Stuhlgang sollte man die Analregion am besten mit leicht angefeuchtetem Toilettenpapier reinigen und danach abtrocknen.“

 

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news-1636 Wed, 29 Mar 2017 11:47:50 +0200 Viele haben es, kaum einer spricht darüber – Anzahl der Hämorrhoiden-Behandlungen im Landkreis Tuttlingen gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/viele-haben-es-kaum-einer-spricht-darueber-anzahl-der-haemorrhoiden-behandlungen-im-landkreis-tuttl.html Juckender Po, Schmerzen, Blut im Stuhl – meist stecken vergrößerte Hämorrhoiden dahinter. Auch wenn kaum einer darüber spricht: die Beschwerden sind weit verbreitet. Geschätzt wird, dass bis zu 70 von 100 Erwachsenen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen sind, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mitteilt. Im Landkreis Tuttlingen ließen sich 2015 638 AOK-Versicherte deswegen ärztlich behandeln, 27 Prozent mehr als noch 2013. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, ist die Zahl der Behandlungsfälle im Landkreis etwa doppelt so hoch. Insgesamt ließen sich zuletzt neun von 1.000 Menschen binnen eines Jahres wegen Hämorrhoidalbeschwerden behandeln.

 

Die Dunkelziffer dürfte laut AOK wesentlicher höher sein. Vielen Menschen sei es nämlich zu peinlich, wegen ihrer Beschwerden zum Arzt zu gehen, meint Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Stattdessen wird versucht, selbst mit den Beschwerden zurande zu kommen, bis es nicht mehr geht. Daher sollten Hämorrhoidalleiden aus der Tabuzone geholt werden. Schließlich gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen in Industrienationen.“ Die AOK-Expertin empfiehlt, den Mut aufzubringen und die Symptome ärztlich untersuchen zu lassen. Nur dann können die Beschwerden wirkungsvoll behandelt werden, bevor es zu einer Verschlimmerung kommt. Auch müssten andere, schwerwiegendere Krankheiten diagnostisch ausgeschlossen werden.

 

Was demnach viele nicht wissen: Jeder hat Hämorrhoiden. Es sind gut durchblutete Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms. Zusammen mit dem Schließmuskel ermöglichen sie die Kontrolle der Darmentleerung, so Zeller-Thorn. Sind die Hämorrhoiden vergrößert, können sie Beschwerden verursachen, man spreche dann vom Hämorrhoidalleiden. Ursache der Vergrößerung sei die faserarme und fettreiche Ernährung, wie sie heutzutage in den reicheren Ländern vorherrsche. Das führe zu Verstopfungen und Dehnung  – und in der Folge zur Vergrößerung des Gewebes am After. „Genügend trinken und sich ballaststoffreich ernähren sind eine wirksame Vorbeugung gegen Verstopfung. Daher sollten Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte auf den Speiseplan. Sehr wirksam gegen Verstopfung ist auch regelmäßige körperliche Bewegung.“

 

Auch die richtige Analhygiene helfe, Beschwerden zu lindern und eine zusätzliche Reizung der Hämorrhoiden zu verhindern, klärt Zeller-Thorn auf: „Nach dem Stuhlgang sollte man die Analregion am besten mit leicht angefeuchtetem Toilettenpapier reinigen und danach abtrocknen.“ Übertriebene Hygiene könne die Beschwerden aber auch verstärken. Feuchtes Toilettenpapier und Waschlotionen enthalten häufig Stoffe, die die Haut reizen und allergische Reaktionen hervorrufen können.

 

Bild (AOK): Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsexpertin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg

 

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news-1635 Wed, 29 Mar 2017 11:36:34 +0200 Viele haben es, kaum einer spricht darüber – Anzahl der Hämorrhoiden-Behandlungen im Landkreis Rottweil gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/viele-haben-es-kaum-einer-spricht-darueber-anzahl-der-haemorrhoiden-behandlungen-im-landkreis-rottw.html Juckender Po, Schmerzen, Blut im Stuhl – meist stecken vergrößerte Hämorrhoiden dahinter. Auch wenn kaum einer darüber spricht: die Beschwerden sind weit verbreitet. Geschätzt wird, dass bis zu 70 von 100 Erwachsenen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen sind, wie die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mitteilt. Im Landkreis Rottweil ließen sich 2015 1.100 AOK-Versicherte deswegen ärztlich behandeln, elf Prozent mehr als noch 2013. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, ist die Zahl der Behandlungsfälle im Landkreis etwa doppelt so hoch. Insgesamt ließen sich zuletzt 15 von 1.000 Menschen binnen eines Jahres wegen Hämorrhoidalbeschwerden behandeln.

 

Die Dunkelziffer dürfte laut AOK wesentlicher höher sein. Vielen Menschen sei es nämlich zu peinlich, wegen ihrer Beschwerden zum Arzt zu gehen, meint Heidrun Zeller-Thorn, Ernährungsberaterin bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Stattdessen wird versucht, selbst mit den Beschwerden zurande zu kommen, bis es nicht mehr geht. Daher sollten Hämorrhoidalleiden aus der Tabuzone geholt werden. Schließlich gehören sie zu den häufigsten Erkrankungen in Industrienationen.“ Die AOK-Expertin empfiehlt, den Mut aufzubringen und die Symptome ärztlich untersuchen zu lassen. Nur dann können die Beschwerden wirkungsvoll behandelt werden, bevor es zu einer Verschlimmerung kommt. Auch müssten andere, schwerwiegendere Krankheiten diagnostisch ausgeschlossen werden.

 

Was demnach viele nicht wissen: Jeder hat Hämorrhoiden. Es sind gut durchblutete Gefäßpolster am Ausgang des Enddarms. Zusammen mit dem Schließmuskel ermöglichen sie die Kontrolle der Darmentleerung, so Zeller-Thorn. Sind die Hämorrhoiden vergrößert, können sie Beschwerden verursachen, man spreche dann vom Hämorrhoidalleiden. Ursache der Vergrößerung sei die faserarme und fettreiche Ernährung, wie sie heutzutage in den reicheren Ländern vorherrsche. Das führe zu Verstopfungen und Dehnung – und in der Folge zur Vergrößerung des Gewebes am After. „Genügend trinken und sich ballaststoffreich ernähren sind eine wirksame Vorbeugung gegen Verstopfung. Daher sollten Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte auf den Speiseplan. Sehr wirksam gegen Verstopfung ist auch regelmäßige körperliche Bewegung.“

 

Auch die richtige Analhygiene helfe, Beschwerden zu lindern und eine zusätzliche Reizung der Hämorrhoiden zu verhindern, klärt Zeller-Thorn auf: „Nach dem Stuhlgang sollte man die Analregion am besten mit leicht angefeuchtetem Toilettenpapier reinigen und danach abtrocknen.“ Übertriebene Hygiene könne die Beschwerden aber auch verstärken. Feuchtes Toilettenpapier und Waschlotionen enthalten häufig Stoffe, die die Haut reizen und allergische Reaktionen hervorrufen können.

 

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news-1621 Tue, 21 Mar 2017 11:03:28 +0100 Arbeitsunfähigkeit: Schwarzwald-Baar-Kreis gesünder als der Bundesdurchschnitt – Fehlzeiten in Betrieben wegen psychischer Erkrankungen gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/arbeitsunfaehigkeit-schwarzwald-baar-kreis-gesuender-als-der-bundesdurchschnitt-fehlzeiten-in-betri.html Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Schwarzwald-Baar-Kreis waren im vergangenen Jahr seltener krank als im Bundesdurchschnitt. Dies ergibt eine aktuelle Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg über die krankheitsbedingten Fehlzeiten der bei der Krankenkasse versicherten Mitglieder. „Beschäftigte im Schwarzwald-Baar-Kreis hatten rund elf Prozent weniger Krankheitstage als im deutschen Durchschnitt“, erklärt Sabine Fröchte-Mink, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. 44 Prozent der Beschäftigten im Landkreis waren 2016 sogar nie krankgeschrieben.

 

Der Krankenstand im Landkreis ist mit 4,7 Prozent nur leicht höher als im Vorjahr (4,6 Prozent). Allerdings gibt es teilweise deutliche Verschiebungen bei den Krankheitsgruppen. So ist die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen sechs Prozent geringer als im Vorjahr. „Das lag vor allem am relativ milden Winter Anfang 2016. Zu spüren war dies besonders im Februar, als die Zahl der Krankheitstage 14 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums blieben“, so AOK-Expertin Fröchte-Mink.

 

Anders sieht es bei Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen aus. Diese haben laut AOK im vergangenen Jahr um neun Prozent zugenommen. Das sei besonders bedenklich, meint Fröchte-Mink: „Eine Erkältung geht mehr oder weniger schnell vorbei, psychische Erkrankungen haben aber oft einen längeren Verlauf.“ Das zeigt sich auch im Landkreis: Psychische Leiden machen laut AOK nur fünf Prozent aller Krankschreibungen aus, sind aber für zwölf Prozent aller Fehltage verantwortlich. Lässt sich etwas gegen diesen Trend tun? Ja, sagt die AOK-Expertin: „Viele finden das überraschend, aber man kann seine psychische Widerstandsfähigkeit gegen Stressbelastungen trainieren. So wie man beispielsweise als Produktionsmitarbeiter lernt, schwere Gegenstände rückenschonend zu heben, genauso kann man sich auch Techniken zum Umgang mit psychischen Belastungen aneignen. Selbstachtsamkeit heißt die Strategie.“ Damit können stressbedingte psychische Erkrankungen vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen.

 

Viele Unternehmen reagieren bereits und unterstützen ihre Beschäftigten nicht nur mit Präventionsangeboten für die körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit, so Fröchte-Mink: „Führungskräfte nehmen dabei eine entscheidende Rolle ein. Denn bei ersten konkreten Anzeichen einer gesundheitsgefährdenden psychischen Überlastung greift die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und damit auch der Führungskraft.“ Zusammen mit dem Mitarbeiter sollte die Führungskraft nach Lösungen suchen. „Wir unterstützen die Unternehmen im Landkreis daher nicht nur mit Stressbewältigungs-Seminaren für Beschäftigte, sondern auch speziell für Führungskräfte.“

 

Die Auswertungen zum Krankenstand beruhen auf 47.530 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK im Schwarzwald-Baar-Kreis. Insgesamt ist über die Hälfte der Bevölkerung in der Region bei der AOK versichert. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt jährlich fast 200 Betriebe beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

 

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news-1622 Fri, 17 Mar 2017 11:11:37 +0100 Arbeitsunfähigkeit: Landkreis Rottweil gesünder als der Durchschnitt – psychische Erkrankungen steigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/arbeitsunfaehigkeit-landkreis-rottweil-gesuender-als-der-durchschnitt-psychische-erkrankungen-steig.html Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Landkreis Rottweil waren im vergangenen Jahr seltener krank als im Bundesdurchschnitt. Dies ergibt eine aktuelle Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg über die krankheitsbedingten Fehlzeiten der bei der Krankenkasse versicherten Beschäftigten. „In den Betrieben im Landkreis Rottweil gab es rund zehn Prozent weniger Arbeitsausfälle wegen Krankheit als im deutschen Durchschnitt“, erklärt Myriam Garten, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. 42 Prozent der Beschäftigten im Landkreis waren 2016 sogar nie krankgeschrieben.

 

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Krankenstand im Landkreis nicht verändert und liegt weiterhin bei 4,8 Prozent. Allerdings gibt es teilweise deutliche Verschiebungen bei den Krankheitsgruppen. So ist die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen sechs Prozent geringer als im Vorjahr. „Das lag vor allem am relativ milden Winter Anfang 2016. Zu spüren war dies besonders im Februar, als die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den Betrieben fast ein Fünftel unter denen des Vorjahreszeitraums blieben“, so AOK-Expertin Garten.

 

Anders sieht es bei Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen aus. Diese haben laut AOK im vergangenen Jahr um sieben Prozent zugenommen. Das sei besonders bedenklich, meint Garten: „Eine Erkältung geht mehr oder weniger schnell vorbei, psychische Erkrankungen haben aber oft einen längeren Verlauf.“ Das zeigt sich auch im Landkreis: Psychische Leiden machen laut AOK nur fünf Prozent aller Krankschreibungen aus, sind aber für zwölf Prozent aller Fehltage verantwortlich. Lässt sich etwas gegen diesen Trend tun? Ja, sagt die AOK-Expertin: „Viele finden das überraschend, aber man kann seine psychische Widerstandsfähigkeit gegen Stressbelastungen trainieren. So wie man beispielsweise als Produktionsmitarbeiter lernt, schwere Gegenstände rückenschonend zu heben, genauso kann man sich auch Techniken zum Umgang mit psychischen Belastungen aneignen. Selbstachtsamkeit heißt die Strategie.“ Damit können stressbedingte psychische Erkrankungen vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen.

 

Viele Unternehmen reagieren bereits und unterstützen ihre Beschäftigten nicht nur mit Präventionsangeboten für die körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit, so Garten: „Führungskräfte nehmen dabei eine entscheidende Rolle ein. Denn bei ersten konkreten Anzeichen einer gesundheitsgefährdenden psychischen Überlastung greift die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und damit auch der Führungskraft.“ Zusammen mit dem Mitarbeiter sollte die Führungskraft nach Lösungen suchen. „Wir unterstützen die Unternehmen im Landkreis daher nicht nur mit Stressbewältigungs-Seminaren für Beschäftigte, sondern auch speziell für Führungskräfte.“

 

Die Auswertungen zum Krankenstand beruhen auf 37.993 beitragspflichtigen Mitgliedern der AOK im Landkreis Rottweil. Insgesamt ist über die Hälfte der Bevölkerung im Landkreis bei der AOK versichert. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt jährlich fast 200 Betriebe in der Region beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

 

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news-1615 Thu, 16 Mar 2017 10:32:33 +0100 AOK-Radtreff VS-Schwenningen startet in die Saison https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-radtreff-vs-schwenningen-startet-in-die-saison.html Der AOK-Radtreff VS-Schwenningen startet am 19. April wieder wöchentlich mittwochs in die Saison. Gestartet wird um 18 Uhr am Natzental-Wanderparkplatz in VS- Schwenningen. Unter der Leitung von Hans-Peter Beier bereiten sich Radbegeisterte aller Altersgruppen einmal wöchentlich auf eine schöne Radsaison vor, unter Anderem auf die alljährlich im Juni und Juli stattfindenden AOK-Radtreff-Tourenwochen. Durch das gemeinsame sportliche Ziel verbessert sich dabei Schritt für Schritt die Fitness und Gesundheit. Die wöchentlichen Touren am Mittwoch sind unterschiedlich schwierig und zwischen 20 und 40 Kilometer lang. Zum großen Teil verlaufen die Strecken auf asphaltierten Rad- und Wirtschaftswegen, teilweise auch auf Schotter- oder Waldwegen. Alle, die gerne radeln und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen, sind herzlich dazu eingeladen, mittwochs mitzufahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von einer Mitgliedschaft im Radsportverein. Während der Ausfahrt erhalten die Teilnehmer auf Wunsch nützliche Hinweise zu Sitzposition oder Trittfrequenz auf dem Rad. Alle Teilnehmer werden gebeten, einen Helm für Ihre Sicherheit zu tragen. Der AOK-Radtreff freut sich, gemeinsam mit Radsportfreunden eine Saison voller sportlicher Höhepunkte zu erleben und hofft auch in diesem Jahr auf eine rege Teilnahme.

 

Weitere Infos im Internet unter: bw.aok.de/inhalt/regionale-sportpartner

 

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news-1614 Wed, 15 Mar 2017 16:48:06 +0100 40 Prozent waren 2016 nie krankgemeldet - Menschen im Landkreis geht es besser https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/40-prozent-waren-2016-nie-krankgemeldet-menschen-im-landkreis-geht-es-besser.html Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Landkreis Tuttlingen waren im vergangenen Jahr seltener krank als im Jahr zuvor. Dies ergibt eine aktuelle Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg über die krankheitsbedingten Fehlzeiten der bei der Krankenkasse versicherten Beschäftigten. Demnach ging die Anzahl der Fehltage wegen Krankheit in Betrieben im Landkreis 2016 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Eine Ursache dafür war laut Tobias Croonenbroeck, Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, unter anderem der verhältnismäßig milde Winter: „Atemwegserkrankungen machen etwa ein Viertel aller Krankheitsfälle aus. Im vergangen Jahr ist die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitsfälle wegen Erkältungen und Co. um 11 Prozent gegenüber 2015 gesunken.“ Das sei vor allem in den Monaten Februar und März zu spüren gewesen, als die krankheitsbedingten Fehlzeiten in den Betrieben teilweise ein Fünftel niedriger waren als im Vorjahr.

 

„Auch im Vergleich zum Bundesschnitt steht der Landkreis gut da“, erklärt AOK-Experte Croonenbroeck. „In den hiesigen Betrieben gibt es rund zehn Prozent weniger Arbeitsausfälle wegen Krankheit als im Bundesdurchschnitt.“ 40 Prozent der Beschäftigten im Landkreis waren 2016 sogar nie krankgeschrieben.

 

Allerdings schlagen vor allem Langzeiterkrankungen zu Buche. Arbeitsunfähigkeiten von 15 Tagen und mehr machen laut AOK nur 11 Prozent aller Krankschreibungen aus, sind aber für 58 Prozent aller Fehltage verantwortlich. „Während eine Erkältung mehr oder weniger schnell wieder vorbeigeht, kann das etwa bei Muskel- und Skeletterkrankungen anders aussehen“, sagt Croonenbroeck. Hinter dieser Krankheitsgruppe, die die meisten Fehltage versursacht, stehen oft Rückenleiden. Hier sind die Krankschreibungen im Landkreis entgegen dem Trend auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr geblieben. „Bei unserer Beratung in den Firmen ist die Wirbelsäule oft Thema Nummer eins. Denn bei Arbeiten mit körperlichem Einsatz etwa in der Produktion kann es zu einseitigen Beanspruchungen kommen.“ Damit keine Schäden entstehen, empfiehlt der Gesundheitsexperte rückengerechtes Tragen und Heben und einen Ausgleich zwischendurch. „Wie das geht, kann man ganz leicht lernen. Hier bewirken schon kleine Veränderungen, dass man dauerhaft gesund bleibt.“

 

Bei Bürojobs sei es ganz ähnlich: „Den ganzen Tag nur Sitzen verlangt Höchstleistungen von der Wirbelsäule und der Rücken- und Nackenmuskulatur. Tipps, wie im Stehen telefonieren oder mal zum Kollegen um die Ecke laufen, statt ihn anzurufen, mögen simpel erscheinen, sind aber extrem hilfreich.“ Bei den Arbeitgebern im Landkreis stößt die AOK damit auf offene Ohren. „Die Firmen haben erkannt, dass Gesundheitsangebote ein Mittel sind, um nicht nur den Krankenstand zu senken, sondern auch Mitarbeiter langfristig an sich zu binden.“

 

Die Auswertungen beruhen auf 42.181 beitragspflichtige Mitglieder der AOK im Landkreis Tuttlingen. Insgesamt ist über die Hälfte der Bevölkerung im Landkreis bei der AOK versichert. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt jährlich fast 200 Betrieben in der Region beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

 

Bild (AOK): Tobias Croonenbroeck, Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg

 

Symbolbild (Pixelio/Tim Reckmann): Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

 

Grafik (AOK): Arbeitsunfähigkeitsfälle und -tage nach Krankheitsarten, Landkreis Tuttlingen, AOK-Mitglieder, 2016

 

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news-1613 Tue, 14 Mar 2017 10:16:50 +0100 AOK-Kochshow kommt nach VS-Villingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-kochshow-kommt-nach-vs-villingen-1.html Dass sich Genuss und gesunde Ernährung nicht ausschließen müssen, beweisen Profikoch Daniel Richter und die AOK-Ernährungsberaterin Heidrun Zeller-Thorn bei der AOK-Kochshow in VS-Villingen 21. März. „Genuss beginnt schon beim Kochen“, weiß der 30-jährige Daniel Richter, Meisterkoch der Meistervereinigung und Koch im Brigachtaler Löwen. Zusammen mit AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Zeller-Thorn greift er zu Schürze und Kochlöffel. Gemeinsam wollen sie in der Showküche in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen Lust aufs Kochen machen und neue Rezepte vorstellen. Das Team zeigt auch, dass gemeinsames Kochen mit und für Freunde sehr viel Spaß machen kann. Daniel Richter hat eine leichte Speisenfolge kreiert, die auch in der eigenen Küche einfach zubereitet werden kann. Die Kochshow will aber nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Und so werden die beiden Profis immer wieder die eine oder andere Anekdote sowie manches Küchengeheimnis zum Besten geben.

 

 

 

Der Profikoch

 

Daniel Richter stand schon das erste Mal mit zwölf Jahren als Praktikant im Hotel Diegner in Villingen mit in der Küche. „Kochen war schon immer mein Traum, von klein auf. Es ist bis heute meine Passion“, so der gebürtige Villinger. Im Hotel Bosse in Villingen hat er sein Handwerk von der Pieke auf erlernt, parallel entwickelte er sich bei verschiedenen Sterneköchen weiter. Ihn reizen die Freiheit und die Kreativität in seinem Beruf. Den Drang immer wieder etwas Neues auszuprobieren oder aber altbekannten Gerichten die eigene Handschrift zu geben lebt er in der Küche aus. Am liebsten arbeitet er mit regionalen Produkten von Bauern vor Ort und verfeinert diese mit etwas exotischen Gewürzen.

 

AOK-Kochshow

 

Termin: 21. März 2017

 

Ort: Neue Tonhalle

 

Beginn: 18.30 Uhr

 

Einlass: 18 Uhr

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Vorherige Anmeldung bei der AOK erforderlich: Telefon 07721 99 50 9 -15 oder online unter www.aok-bw.de/sbh  > Gesundes Leben --> Kursangebote oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1581 Wed, 15 Feb 2017 14:56:03 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen steigt im Landkreis um 7 Prozent – Familien für Pflege unersetzlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zahl-der-pflegebeduerftigen-steigt-im-landkreis-um-7-prozent-familien-fuer-pflege-unersetzlich.html Die Zahl der Pflegebedürftigen ist im Schwarzwald-Baar-Kreis zwischen 2013 und 2015 um 660 Personen von 6.012 auf 6.672 angestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 11 Prozent und liegt über dem Landesschnitt von 9,9 Prozent. Grundlage sind Erhebungen des statistischen Landesamtes, die zum Stichtag 15.12.2015 erhoben wurden und der AOK jetzt vorliegen.

 

„Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter zunehmen“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Was dabei von den Familien geleistet wird, ist enorm.“ Im Landkreis werden rund drei Viertel (73 Prozent) der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, was ohne Familienangehörige nicht möglich wäre. Über die Hälfte der Pflegebedürftigen werden sogar ausschließlich von Angehörigen oder weiteren nahestehenden Personen gepflegt. Lediglich rund ein Viertel (27 Prozent) wird in Pflegeeinrichtungen betreut. Herrmann: „Das Thema Pflege wird in unserem Alltag immer wichtiger. Bereits jetzt hat fast jeder Dritte in Baden-Württemberg eigene Pflegeerfahrung.“ Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK. Demnach sind elf Prozent der Baden-Württemberger aktuell in die Pflege eines nahestehenden Menschen eingebunden. Weitere 21 Prozent haben früher schon einmal gepflegt.

 

Dieser Einsatz wird mit einer Reihe von Leistungen wie etwa Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Kuren für pflegende Angehörige unterstützt. „Wir stellen in unseren Beratungen fest, dass pflegeunterstützende Angebote oft gar nicht bekannt sind. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich ausführlich informieren zu lassen“, rät der AOK-Chef.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg betreut in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar derzeit 12.030 Versicherte, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Insgesamt betrugen die Ausgaben der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 2015 für Leistungen der Pflegeversicherung fast 100 Millionen Euro.

 

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news-1579 Wed, 15 Feb 2017 14:42:58 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen steigt im Landkreis um 13 Prozent – Familien für Pflege unersetzlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zahl-der-pflegebeduerftigen-steigt-im-landkreis-um-13-prozent-familien-fuer-pflege-unersetzlich.html Die Zahl der Pflegebedürftigen ist im Landkreis Rottweil zwischen 2013 und 2015 um 515 Personen von 3.946 auf 4.461 angestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 13 Prozent und liegt über dem Landesschnitt von 9,9 Prozent. Grundlage sind Erhebungen des statistischen Landesamtes, die zum Stichtag 15.12.2015 erhoben wurden und der AOK jetzt vorliegen.

 

„Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter zunehmen“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Was dabei von den Familien geleistet wird, ist enorm.“ Im Landkreis werden rund drei Viertel (74 Prozent) der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, was ohne Familienangehörige nicht möglich wäre. Über die Hälfte der Pflegebedürftigen werden sogar ausschließlich von Angehörigen oder weiteren nahestehenden Personen gepflegt. Lediglich ein Viertel (26 Prozent) wird in Pflegeeinrichtungen betreut. Herrmann: „Das Thema Pflege wird in unserem Alltag immer wichtiger. Bereits jetzt hat fast jeder Dritte in Baden-Württemberg eigene Pflegeerfahrung.“ Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK. Demnach sind elf Prozent der Baden-Württemberger aktuell in die Pflege eines nahestehenden Menschen eingebunden. Weitere 21 Prozent haben früher schon einmal gepflegt.

 

Dieser Einsatz wird mit einer Reihe von Leistungen wie etwa Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Kuren für pflegende Angehörige unterstützt. „Wir stellen in unseren Beratungen fest, dass pflegeunterstützende Angebote oft gar nicht bekannt sind. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich ausführlich informieren zu lassen“, rät der AOK-Chef.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg betreut in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar derzeit 12.030 Versicherte, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Insgesamt betrugen die Ausgaben der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 2015 für Leistungen der Pflegeversicherung fast 100 Millionen Euro.

 

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news-1580 Wed, 15 Feb 2017 08:48:20 +0100 Zahl der Pflegebedürftigen steigt im Landkreis um 11 Prozent – Familien für Pflege unersetzlich https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/zahl-der-pflegebeduerftigen-steigt-im-landkreis-um-11-prozent-familien-fuer-pflege-unersetzlich.html Die Zahl der Pflegebedürftigen ist im Schwarzwald-Baar-Kreis zwischen 2013 und 2015 um 660 Personen von 6.012 auf 6.672 angestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 11 Prozent und liegt über dem Landesschnitt von 9,9 Prozent. Grundlage sind Erhebungen des statistischen Landesamtes, die zum Stichtag 15.12.2015 erhoben wurden und der AOK jetzt vorliegen.

 

„Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter zunehmen“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Was dabei von den Familien geleistet wird, ist enorm.“ Im Landkreis werden rund zwei Drittel (68 Prozent) der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, was ohne Familienangehörige nicht möglich wäre. Über die Hälfte der Pflegebedürftigen werden sogar ausschließlich von Angehörigen oder weiteren nahestehenden Personen gepflegt. Lediglich rund ein Drittel (32 Prozent) wird in Pflegeeinrichtungen betreut. Herrmann: „Das Thema Pflege wird in unserem Alltag immer wichtiger. Bereits jetzt hat fast jeder Dritte in Baden-Württemberg eigene Pflegeerfahrung.“ Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK. Demnach sind elf Prozent der Baden-Württemberger aktuell in die Pflege eines nahestehenden Menschen eingebunden. Weitere 21 Prozent haben früher schon einmal gepflegt.

 

Dieser Einsatz wird mit einer Reihe von Leistungen wie etwa Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Kuren für pflegende Angehörige unterstützt. „Wir stellen in unseren Beratungen fest, dass pflegeunterstützende Angebote oft gar nicht bekannt sind. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich ausführlich informieren zu lassen“, rät der AOK-Chef.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg betreut in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar derzeit 12.030 Versicherte, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Insgesamt betrugen die Ausgaben der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 2015 für Leistungen der Pflegeversicherung fast 100 Millionen Euro.

 

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news-1553 Mon, 23 Jan 2017 12:20:05 +0100 Erkältungen lassen sich schlecht behandeln, aber gut vorbeugen – fast ein Fünftel der kleinen Kinder leidet mindestens einmal jährlich an Mittelohrentzündung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkaeltungen-lassen-sich-schlecht-behandeln-aber-gut-vorbeugen-fast-ein-fuenftel-der-kleinen-kinder.html „In der kalten Jahreszeit haben Erkältungsviren Hochsaison“, sagt Werner Reisbeck, Leiter des AOK-KundenCenters VS-Schwenningen. „Das spüren viele Menschen. Etwa 31 Prozent der Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis war 2015 wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege beim Arzt.“ Dazu zählen unter anderem Schnupfen, Entzündungen des Halses und „Grippaler Infekt“. Erkältungen seien sehr häufig, besonders bei Kindern. „Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind sechs bis zehn Erkältungen pro Jahr aus der Schule oder dem Kindergarten mit nach Hause bringt“, so der dreifache Vater. Über 74 Prozent der Kinder im Alter bis zu vier Jahren waren im Landkreis deswegen beim Arzt, bei den Fünf- bis Neunjährigen immer noch 58 Prozent.

 

„Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern“, erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK. Bei Erkältungen empfehle der Arzt daher oft Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Vor Atemwegsinfekten schützen vor allem Händewaschen, genügend Schlaf und ausgewogene Ernährung. Auch wer häufig an die frische Luft geht und sich viel bewegt, kann Erkältungen vorbeugen, so der Kinderarzt.

 

Vor allem Kinder haben im Winter auch mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und tritt nur selten bei Erwachsenen auf. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren davon 17 Prozent der Ein- bis Vierjährigen betroffen.

 

„Jedes Kind mit Ohrenschmerzen sollte zur Schmerzlinderung im ersten Schritt ein Schmerzmedikament erhalten“, erklärt Kinderarzt Dr. Zipp. „Nicht immer ist ein Antibiotikum erforderlich. Bei Kindern im Alter ab zwei Jahren mit einer unkomplizierten akuten Mittelohrentzündung kann zunächst auch abgewartet werden“. Zusätzlich können warme Kompressen oder Zwiebelsäckchen die Beschwerden lindern, empfiehlt Werner Reisbeck: „Das sind bewährte Hausmittel. Bei meinen Kindern hilft es oft.“ Bessern sich die Beschwerden bei einer Mittelohrentzündung ohne Antibiotikatherapie nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen oder verschlimmern sie sich sogar, sollte laut AOK eine Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet werden.

 

Zum Thema Mittelohrentzündung bietet die AOK eine Entscheidungshilfe für Eltern: portale.aok.de/entscheidungshilfe-mittelohr/

 

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news-1548 Wed, 18 Jan 2017 09:52:57 +0100 Erkältungen lassen sich schlecht behandeln, aber gut vorbeugen - ein Fünftel der kleinen Kinder leidet mindestens einmal jährlich an Mittelohrentzündung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkaeltungen-lassen-sich-schlecht-behandeln-aber-gut-vorbeugen-ein-fuenftel-der-kleinen-kinder-leid.html „In der kalten Jahreszeit haben Erkältungsviren Hochsaison“, sagt Melanie Rudnick, Leiterin des AOK-KundenCenters Tuttlingen. „Das spüren viele Menschen. Rund ein Drittel der Menschen im Landkreis Tuttlingen war 2015 wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege beim Arzt.“ Dazu zählen unter anderem Schnupfen, Entzündungen des Halses und „Grippaler Infekt“. Erkältungen seien sehr häufig, besonders bei Kindern. „Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind sechs bis zehn Erkältungen pro Jahr aus der Schule oder dem Kindergarten mit nach Hause bringt“, so die dreifache Mutter. Über 60 Prozent der Kinder im Alter bis zu vier Jahren waren im Landkreis deswegen beim Arzt, bei den Fünf- bis Neunjährigen immer noch über die Hälfte.

 

„Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern“, erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK. Bei Erkältungen empfehle der Arzt daher oft Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Vor Atemwegsinfekten schützen vor allem Händewaschen, genügend Schlaf und ausgewogene Ernährung. Auch wer häufig an die frische Luft geht und sich viel bewegt, kann Erkältungen vorbeugen, so der Kinderarzt.

 

Vor allem Kinder haben im Winter auch mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und tritt nur selten bei Erwachsenen auf. Im Landkreis Tuttlingen waren davon 20 Prozent der Ein- bis Vierjährigen betroffen.

 

„Jedes Kind mit Ohrenschmerzen sollte zur Schmerzlinderung im ersten Schritt ein Schmerzmedikament erhalten“, erklärt Kinderarzt Dr. Zipp. „Nicht immer ist ein Antibiotikum erforderlich. Bei Kindern im Alter ab zwei Jahren mit einer unkomplizierten akuten Mittelohrentzündung kann zunächst auch abgewartet werden“. Zusätzlich können warme Kompressen oder Zwiebelsäckchen die Beschwerden lindern, empfiehlt Melanie Rudnick: „Das sind bewährte Hausmittel. Bei meinen Kindern hilft es oft.“ Bessern sich die Beschwerden bei einer Mittelohrentzündung ohne Antibiotikatherapie nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen oder verschlimmern sie sich sogar, sollte laut AOK eine Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet werden.

 

Zum Thema Mittelohrentzündung bietet die AOK eine Entscheidungshilfe für Eltern: portale.aok.de/entscheidungshilfe-mittelohr/

 

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news-1547 Wed, 18 Jan 2017 09:46:48 +0100 Erkältungen lassen sich schlecht behandeln, aber gut vorbeugen - ein Viertel der kleinen Kinder leidet mindestens einmal jährlich an Mittelohrentzündung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkaeltungen-lassen-sich-schlecht-behandeln-aber-gut-vorbeugen-ein-viertel-der-kleinen-kinder-leid.html „In der kalten Jahreszeit haben Erkältungsviren Hochsaison“, sagt Dolores Gaus, Leiterin des AOK-KundenCenters Schramberg. „Das spüren viele Menschen. Rund 27 Prozent der Menschen im Landkreis Rottweil war 2015 wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege beim Arzt.“ Dazu zählen unter anderem Schnupfen, Entzündungen des Halses und „Grippaler Infekt“. Erkältungen seien sehr häufig, besonders bei Kindern. „Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind sechs bis zehn Erkältungen pro Jahr aus der Schule oder dem Kindergarten mit nach Hause bringt“, so die dreifache Mutter. Fast zwei Drittel der Kinder im Alter bis zu vier Jahren waren im Landkreis deswegen beim Arzt, bei den Fünf- bis Neunjährigen immer noch knapp die Hälfte.

 

„Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern“, erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK. Bei Erkältungen empfehle der Arzt daher oft Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Vor Atemwegsinfekten schützen vor allem Händewaschen, genügend Schlaf und ausgewogene Ernährung. Auch wer häufig an die frische Luft geht und sich viel bewegt, kann Erkältungen vorbeugen, so der Kinderarzt.

 

Vor allem Kinder haben im Winter auch mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und tritt nur selten bei Erwachsenen auf. Im Landkreis Rottweil waren davon 24 Prozent der Ein- bis Vierjährigen betroffen.

 

„Jedes Kind mit Ohrenschmerzen sollte zur Schmerzlinderung im ersten Schritt ein Schmerzmedikament erhalten“, erklärt Kinderarzt Dr. Zipp. „Nicht immer ist ein Antibiotikum erforderlich. Bei Kindern im Alter ab zwei Jahren mit einer unkomplizierten akuten Mittelohrentzündung kann zunächst auch abgewartet werden“. Zusätzlich können warme Kompressen oder Zwiebelsäckchen die Beschwerden lindern, empfiehlt Dolores Gaus: „Das sind bewährte Hausmittel. Bei meinen Kindern hilft es oft.“ Bessern sich die Beschwerden bei einer Mittelohrentzündung ohne Antibiotikatherapie nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen oder verschlimmern sie sich sogar, sollte laut AOK eine Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet werden.

 

Zum Thema Mittelohrentzündung bietet die AOK eine Entscheidungshilfe für Eltern: portale.aok.de/entscheidungshilfe-mittelohr/

 

Bild (Fotolia/Dmytro Panchenko): Besonders Kinder leiden in der kalten Jahreszeit an Mittelohrentzündungen.

 

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news-1535 Tue, 10 Jan 2017 13:30:50 +0100 AOK-Kochshow kommt nach VS-Villingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-kochshow-kommt-nach-vs-villingen.html Dass sich Genuss und gesunde Ernährung nicht ausschließen müssen, beweisen Profikoch Daniel Richter und die AOK-Ernährungsberaterin Heidrun Zeller-Thorn bei der AOK-Kochshow in VS-Villingen 21. März. „Genuss beginnt schon beim Kochen“, weiß der 30-jährige Daniel Richter, Meisterkoch der Meistervereinigung und Koch im Brigachtaler Löwen. Zusammen mit AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Zeller-Thorn greift er zu Schürze und Kochlöffel. Gemeinsam wollen sie in der Showküche in der Neuen Tonhalle in VS-Villingen Lust aufs Kochen machen und neue Rezepte vorstellen. Das Team zeigt auch, dass gemeinsames Kochen mit und für Freunde sehr viel Spaß machen kann. Daniel Richter hat eine leichte Speisenfolge kreiert, die auch in der eigenen Küche einfach zubereitet werden kann. Die Kochshow will aber nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Und so werden die beiden Profis immer wieder die eine oder andere Anekdote sowie manches Küchengeheimnis zum Besten geben.

 

 

 

Der Profikoch

 

Daniel Richter stand schon das erste Mal mit zwölf Jahren als Praktikant im Hotel Diegner in Villingen mit in der Küche. „Kochen war schon immer mein Traum, von klein auf. Es ist bis heute meine Passion“, so der gebürtige Villinger. Im Hotel Bosse in Villingen hat er sein Handwerk von der Pieke auf erlernt, parallel entwickelte er sich bei verschiedenen Sterneköchen weiter. Ihn reizen die Freiheit und die Kreativität in seinem Beruf. Den Drang immer wieder etwas Neues auszuprobieren oder aber altbekannten Gerichten die eigene Handschrift zu geben lebt er in der Küche aus. Am liebsten arbeitet er mit regionalen Produkten von Bauern vor Ort und verfeinert diese mit etwas exotischen Gewürzen.

 

AOK-Kochshow

 

Termin: 21. März 2017

 

Ort: Neue Tonhalle

 

Beginn: 18.30 Uhr

 

Einlass: 18 Uhr

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Vorherige Anmeldung bei der AOK erforderlich: Telefon 07721 99 50 9 -15 oder online unter www.aok-bw.de/sbh  > Gesundes Leben --> Kursangebote oder in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1494 Thu, 29 Dec 2016 13:30:39 +0100 Pflegereform startet zum Jahresbeginn https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/pflegereform-startet-zum-jahresbeginn.html Verbesserte Leistungen für Versicherte – Zahl der Pflegebedürftigen wird in der Region weiter steigen Mit Beginn des neuen Jahres tritt die größte Reform der Pflegeversicherung seit ihrem Bestehen in Kraft. „Die Reform bedeutet eine Hinwendung zur Kompetenzorientierung“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Die Pflegebedürftigkeit orientiert sich nicht mehr daran, wie viel Zeit ein Mensch am Tag wegen körperlicher Einschränkungen an Hilfe benötigt. Stattdessen steht jetzt im Vordergrund, wie selbstständig der Alltag bewältigt werden kann und welche Unterstützung dafür notwendig ist.“ Daher erhalten mit dem neuen Gesetz Menschen mit geistigen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen einen gleichberechtigten Zugang zu Leistungen der Pflegeversicherung. So werden bei der Einschätzung der Pflegebedürftigkeit unter anderem auch kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie psychische Problemlagen berücksichtigt.

 

„Die neue Bewertungssystematik ist insbesondere für Menschen mit nur geringen körperlichen Einschränkungen von Bedeutung, wie etwa bei bestimmten Ausprägungen von Demenz. Bundesweit rechnet man mit insgesamt einer halben Million neuen Leistungsbeziehern“, so Herrmann.

 

Nicht nur der Kreis der Leistungsberechtigten erweitert sich. Auch für Menschen, die bislang bereits Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten haben, gibt es Verbesserungen. Die bisherigen drei Pflegestufen werden abgeschafft. Zum 1. Januar werden stattdessen fünf Pflegegrade eingeführt. Die AOK hat bereits alle betroffenen Versicherten informiert. Herrmann: „Für die Versicherten gilt: Niemand wird schlechter gestellt. Im Gegenteil, die finanziellen Leistungen werden in vielen Fällen höher ausfallen.“ Ein Beispiel der AOK: Bei Vorliegen der Pflegestufe II betrug im Regelfall die Geldleistung bislang 458 Euro monatlich. Mit 1. Januar ist diese Personengruppe in Pflegegrad 3 eingestuft. Die Geldleistung beträgt nun 545 Euro monatlich.

 

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg betreut in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar derzeit rund 12.030 Versicherte, die Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Davon sind 63 Prozent weiblich. Insgesamt betrugen die Ausgaben der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg 2015 für Leistungen der Pflegeversicherung fast 100 Millionen Euro.

 

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wird die Anzahl der Pflegebedürftigen in der Region ausgehend von 2013 bis 2030 um fast ein Drittel steigen. „Pflege ist ein Zukunftsthema und betrifft viele Menschen“, meint Herrmann. „Größter Pflegedienst sind die Angehörigen, die sich um die pflegebedürftigen Partner oder Eltern kümmern. In der Region wird rund die Hälfte der Pflegebedürftigen ausschließlich von Angehörigen gepflegt.“ Dieser Einsatz wird mit einer Reihe von Leistungen wie etwa Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege oder Kuren für pflegende Angehörige unterstützt. „Wir stellen in unseren Beratungen fest, dass pflegeunterstützenden Angebote oft gar nicht bekannt sind. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich ausführlich informieren zu lassen.“

 

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news-1495 Tue, 27 Dec 2016 13:30:33 +0100 Umfrage: Mehr Sport und weniger Gewicht sind die beliebtesten Vorsätze fürs neue Jahr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/umfrage-mehr-sport-und-weniger-gewicht-sind-die-beliebtesten-vorsaetze-fuers-neue-jahr.html Was nehmen sich die Menschen für das neue Jahr vor? Und sind die guten Vorsätze schon kurz nach Silvester wieder in Vergessenheit geraten? Die AOK ging diesen Fragen auf den Grund und gab beim Meinungsforschungsinstitut produkt+markt eine Umfrage in Auftrag. Knapp die Hälfte der Bevölkerung in Baden-Württemberg hat sich vorgenommen, mit guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten. Etwa jeder Vierte hat auch schon ganz konkrete Vorstellungen. Meist geht es dabei um die Gesundheit. Über die Hälfte der Menschen mit festen Vorsätzen wollen sich vermehrt sportlich betätigen (55 Prozent). Fast gleichauf (54 Prozent) liegt der Wunsch, künftig weniger Gewicht auf die Wage zu bringen. Dabei setzen jüngere Befragte bis 45 Jahre eher auf sportliche Aktivitäten, während ältere Befragte eher eine Gewichtsreduktion anvisieren.

 

Häufig hielten diese Vorsätze allerdings nicht besonders lange, wie die AOK herausgefunden hat. Jeder Fünfte hielt in der Vergangenheit die Vorsätze nur wenige Tage ein. Vor allem Frauen erinnern sich ungern an das, was sie sich vorgenommen hatten. Aber immerhin: ein Viertel der Befragten hält seine guten Vorsätze länger als ein halbes Jahr oder grundsätzlich ein.

 

„Man sollte seine Ziele so konkret wie möglich fassen. Vorsätze wie ‚Ich will mich mehr bewegen‘ sind meist zum Scheitern verurteilt“, weiß Ingo Marot, Leiter Produktmanagement, Marketing und Gesundheitsförderung bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Man sollte sich genau überlegen, wann, wo und wie oft man trainieren oder gesund essen will. Am besten legt man sich vorab Strategien zurecht, wie man absehbare Hindernisse und Einwände umschiffen kann.“ Um Bewegung oder gesunde Ernährung dauerhaft in den Alltag einzubauen, sollte man daraus eine starke Gewohnheit machen, so Marot. Denn etwa 45 Prozent des menschlichen Handelns laufe nach Gewohnheiten ab. „Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, mit einer Veränderung des eigenen Lebensstils zu beginnen“.

 

Mit ihren Gesundheitsangeboten unterstützt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg die Menschen in der Region, ihre guten Vorsätze für das kommenden Jahr umzusetzen. Das neue Programmheft mit Kursen ab Januar für Bewegung, gesunde Ernährung und Stressbewältigung gibt es in jedem AOK-KundenCenter vor Ort. Alle Infos und Anmeldemöglichkeiten zu den Kursen auch im Internet unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote oder telefonisch unter 07721 99509-15.

 

Bildunterschrift: Vorsatz Nummer eins für das neue Jahr ist mehr Bewegung (Bild: Maridav – Fotolia)

 

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news-1498 Tue, 13 Dec 2016 13:30:27 +0100 AOK-Bezirksrat befürwortet regionales Projekt zu Konflikten am Arbeitsplatz – Erstmals über die Hälfte in der Region bei der AOK versichert https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-bezirksrat-befuerwortet-regionales-projekt-zu-konflikten-am-arbeitsplatz-erstmals-ueber-die-haelf.html Auf seiner letzten Sitzung im laufenden Jahr hat der AOK-Bezirksrat das neue Programm „CibUm – Coaching im beruflichen Umfeld“ beraten. „Belastungen und Konflikte am Arbeitsplatz führend zunehmend zu psychischen Erkrankungen, auch bei uns in der Region“, sagt Oliver Böhme, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats von der Versichertenseite. „Die Betroffenen müssen wir daher gezielt unterstützen.“ Das CibUm-Programm wurde von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg für Versicherte entwickelt, die etwa wegen zunehmenden Arbeitsbelastungen oder konfliktbeladenen Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten immer wieder oder länger erkrankt sind. CibUm wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. „Bei unserem Coaching klären wir ganz individuell mit den Betroffenen, wie sie mit der Arbeitssituation umgehen können. Oft kommen die Menschen dann zu Lösungsideen, die sie vorher nicht gesehen haben“, erklärt Cibum-Coach Edith Schellhammer von der „Wirkstatt für nachhaltige Gesundheit am Arbeitsplatz“. Das Programm befindet sich in der Testphase und ist stark frequentiert. Besonders wichtig sei, dass bei diesem Programm eine Nachsorgephase vorgesehen ist, meint Stefanie Gilly vom Sozialen Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Es wird sehr geschätzt, dass auch nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz ein unabhängiger und diskreter Ansprechpartner da ist.“

 

Das neue, rein ambulante Coaching-Programm CibUm baut auf ein ähnliches Programm der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg mit stationären Bestandteilen auf. Hier wurden dem AOK-Bezirksrat die Evaluationsergebnisse durch Dr. Matthias Nübling von der Gesellschaft für empirische Beratung vorgestellt. „Den Menschen geht es durch das AOK-Programm mit individueller Begleitung deutlich besser als bei herkömmlichen Verfahren“, freut sich Roland Eckhardt, alternierender Bezirksratsvorsitzender von der Arbeitgeberseite. „Mit dem innovativen Konzept kann vielen Menschen passgenauer geholfen werden als bei standardisierten Angeboten.“

 

Auf der Bezirksratssitzung gab Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, bekannt, dass der Anteil der AOK-Versicherten in der Region im Laufe des Jahres die 50 Prozent-Marke überschritten hat. „243.700 Menschen vertrauen uns bei Belangen rund um ihre Gesundheit, 7.500 mehr als zu Jahresbeginn. Das ist historischer Höchststand seit Bestehen unserer Bezirksdirektion.“ Nach AOK-Angaben sind nun genau 50,4 Prozent der Bevölkerung in den drei Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar AOK-versichert.

 

Bildunterschrift (v.l.): Roland Eckhardt, alternierender AOK-Bezirksratsvorsitzender von der Arbeitgeberseite, Oliver Böhme, alternierender AOK-Bezirksratsvorsitzender von der Versichertenseite, Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Diplom-Psychologe Heinrich Behringer, CibUm-Projektleiter, Stefanie Gilly, Sozialer Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Edith Schellhammer, CibUm-Coach, Wirkstatt für nachhaltige Gesundheit am Arbeitsplatz, Simone Steiniger-Schimkatt, CibUm-Coach, Praxis für Coaching und Mediation, Harald Rettenmaier, Stv. Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dr. Matthias Nübling, Gesellschaft für Empirische Beratung

 

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news-1497 Fri, 02 Dec 2016 13:30:14 +0100 Erkrankungen an Depression steigen im Schwarzwald-Baar-Kreis an – Psyche lässt sich trainieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkrankungen-an-depression-steigen-im-schwarzwald-baar-kreis-an-psyche-laesst-sich-trainieren.html Bei rund 10.040 AOK-Versicherten im Schwarzwald-Baar-Kreis haben Ärzte im Jahr 2015 eine Depression diagnostiziert. Fünf Jahre zuvor waren es 8.050 Personen. Zur Einordnung: In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert. Besonders stark ist die Anzahl der betroffenen Männer gestiegen, nämlich um 36 Prozent seit 2011. Frauen sind aber nach wie vor häufiger betroffen. Ihr Anteil an allen depressiv Erkrankten betrug im vergangenen Jahr 69 Prozent. Das Erkrankungsrisiko steigt zunächst mit dem Lebensalter an. In der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen im Schwarzwald-Baar-Kreis ist der Anteil der Depressiven am höchsten. In den noch höheren Altersgruppen sinkt die Diagnosehäufigkeit wieder etwas. Es betrifft aber keineswegs nur ältere Menschen. Zehn Prozent aller Betroffenen sind unter 35 Jahre alt. Das sind rund 1.020 Personen.

 

„Psychische Belastungen gehören zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz“, erklärt Heinrich Hebling, Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement und Stressbewältigung im AOK-Gesundheitszentrum Villingen-Schwenningen. Im Schwarzwald-Baar-Kreis waren laut AOK psychische Erkrankungen im ersten Halbjahr 2016 die dritthäufigste Ursache für Krankheitstage, direkt nach Atemwegserkrankungen. „Dass man seinen Körper durch Bewegungstraining gegen viele Erkrankungen abhärten kann, wissen die meisten Leute. Dass man auch seine Psyche etwa mit einfachen Achtsamkeitsübungen gegen Belastungssituationen trainieren kann, ist für viele dagegen neu“, so AOK-Experte Hebling. Studien weisen darauf hin, dass auch körperliche Bewegung Depressionen vorbeugen kann. Untersucht wurden vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport.

 

Wer vermutet, an Depression zu leiden, sollte sich zunächst an den Hausarzt wenden. Hebling: „Der Hausarzt kann eine Diagnose erstellen. Denn eine Depression ist nicht immer leicht zu erkennen: Viele Patienten berichten zunächst von Schlaflosigkeit, diffusen Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder Gedächtnisstörungen.“ Oft führen die Antworten auf zwei Fragen den Arzt auf die richtige Spur: Hat sich der Betroffene im letzten Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht?

 

Bei einer leichten depressiven Episode kann mit dem Beginn der Behandlung zunächst auch abgewartet werden, wenn man davon ausgehen kann, dass sich die Symptome auch ohne Behandlung zurückbilden, erklärt Hebling. „Allerdings sollte innerhalb der folgenden beiden Wochen geprüft werden, wie sich die Beschwerden entwickeln. In dieser Zeit sollte man regelmäßig mit seinem Hausarzt besprechen, wie man sich fühlt und was man selbst tun kann. Daher sollte der Patient auch mit Blick auf seinen Lebensstil beraten werden.“ Falls notwendig wird eine Behandlung durch einen Facharzt oder Psychotherapeuten eingeleitet. Im AOK-FacharztProgramm haben AOK-Versicherte Anspruch auf einen zeitnahen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten.

 

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news-1496 Fri, 02 Dec 2016 12:34:55 +0100 Erkrankungen an Depression steigen im Landkreis Rottweil - Psyche lässt sich trainieren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/erkrankungen-an-depression-steigen-im-landkreis-rottweil-psyche-laesst-sich-trainieren.html Bei rund 9.440 AOK-Versicherten im Landkreis Rottweil haben Ärzte im Jahr 2015 eine Depression diagnostiziert. Fünf Jahre zuvor waren es 7.420 Personen. Zur Einordnung: Im Landkreis Rottweil ist etwa die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert. Besonders stark ist die Anzahl der betroffenen Männer gestiegen, nämlich um 42 Prozent seit 2011. Frauen sind aber nach wie vor häufiger betroffen. Ihr Anteil an allen depressiv Erkrankten betrug im vergangenen Jahr 69 Prozent. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Lebensalter an. Es betrifft aber keineswegs nur ältere Menschen. Zehn Prozent aller Betroffenen sind unter 35 Jahre alt. Das sind rund 950 Personen.

 

„Psychische Belastungen gehören zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz“, erklärt Myriam Garten, AOK-Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement im Landkreis Rottweil. Im Landkreis Rottweil waren laut AOK psychische Erkrankungen im ersten Halbjahr 2016 die dritthäufigste Ursache für Krankheitstage, direkt nach Atemwegserkrankungen. „Dass man seinen Körper durch Bewegungstraining gegen viele Erkrankungen abhärten kann, wissen die meisten Leute. Dass man auch seine Psyche etwa mit einfachen Achtsamkeitsübungen gegen Belastungssituationen trainieren kann, ist für viele dagegen neu“, so AOK-Expertin Garten. Studien weisen darauf hin, dass auch körperliche Bewegung Depressionen vorbeugen kann. Untersucht wurden vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport.

 

Wer vermutet, an Depression zu leiden, sollte sich zunächst an den Hausarzt wenden. Garten: „Der Hausarzt kann eine Diagnose erstellen. Denn eine Depression ist nicht immer leicht zu erkennen: Viele Patienten berichten zunächst von Schlaflosigkeit, diffusen Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder Gedächtnisstörungen.“ Oft führen die Antworten auf zwei Fragen den Arzt auf die richtige Spur: Hat sich der Betroffene im letzten Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht?

 

Bei einer leichten depressiven Episode kann mit dem Beginn der Behandlung zunächst auch abgewartet werden, wenn man davon ausgehen kann, dass sich die Symptome auch ohne Behandlung zurückbilden, erklärt Garten. „Allerdings sollte innerhalb der folgenden beiden Wochen geprüft werden, wie sich die Beschwerden entwickeln. In dieser Zeit sollte man regelmäßig mit seinem Hausarzt besprechen, wie man sich fühlt und was man selbst tun kann. Daher sollte der Patient auch mit Blick auf seinen Lebensstil beraten werden.“ Falls notwendig wird eine Behandlung durch einen Facharzt oder Psychotherapeuten eingeleitet. Im AOK-FacharztProgramm haben AOK-Versicherte Anspruch auf einen zeitnahen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten.

 

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news-1197 Tue, 22 Nov 2016 14:46:05 +0100 Kleiner Piks große Wirkung-Vorbeugende Spritze schützt vor Influenzaerkrankung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kleiner-piks-grosse-wirkung-vorbeugende-spritze-schuetzt-vor-influenzaerkrankung.html Die Influenzaerkrankung, oft als Grippe bezeichnet, hat bei nasskaltem, herbstlichem Wetter Hochsaison, wenn die Immunabwehr ohnehin schon geschwächt ist. „Am besten sorgt man vor und lässt sich gegen Influenza impfen“, rät Klaus Jeitner, Leiter des AOK-KundenCenters Villingen. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfehle standardmäßig Influenza-Impfungen bei Senioren ab 60 Jahren. Auch Schwangeren werde ab Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels zur Impfung geraten. „Außerdem sollten sich Menschen jeden Alters mit einer geschwächten Immunabwehr wie etwa chronisch Kranke durch eine Impfung schützen“, so Jeitner.

 

Die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis schwankt stark von Jahr zu Jahr. So war 2015 ein „Grippe-Jahr“: Die Anzahl der Betroffenen war mehr als doppelt so hoch wie im Jahr davor, wie die AOK auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten mitteilt. Insgesamt waren rund 2.670 AOK-Versicherte aus dem Landkreis im vergangenen Jahr deswegen beim Arzt. Dies entsprach 3,1 Prozent der Versicherten. Zum Vergleich: 2014 waren es etwa 1.180 Personen.

 

Die freiwillige Impfung gegen Influenza ist nach wie vor die wirksamste Form der Grippevorbeugung. Das zeigt die AOK-Faktenbox, eine Patienteninformation zu medizinischen Fragen, die auf www.aok-bw.de/faktenboxen veröffentlicht ist. Die AOK Baden-Württemberg übernimmt die Kosten für die Schutzimpfung.

 

Bildunterschrift: Klaus Jeitner, Leiter des AOK-KundenCenters Villingen

 

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news-1198 Tue, 22 Nov 2016 13:31:44 +0100 Kleiner Piks große Wirkung-Vorbeugende Spritze schützt vor Influenzaerkrankung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kleiner-piks-grosse-wirkung-vorbeugende-spritze-schuetzt-vor-influenzaerkrankung-1.html Die Influenzaerkrankung, oft als Grippe bezeichnet, hat bei nasskaltem, herbstlichem Wetter Hochsaison, wenn die Immunabwehr ohnehin schon geschwächt ist. „Am besten sorgt man vor und lässt sich gegen Influenza impfen“, rät Melanie Rudnick, Leiterin des Tuttlinger AOK-KundenCenters. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfehle standardmäßig Influenza-Impfungen bei Senioren ab 60 Jahren. Auch Schwangeren werde ab Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels zur Impfung geraten. „Außerdem sollten sich Menschen jeden Alters mit einer geschwächten Immunabwehr wie etwa chronisch Kranke durch eine Impfung schützen“, so Rudnick.

 

Die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen im Landkreis Tuttlingen schwankt stark von Jahr zu Jahr. So war 2015 ein „Grippe-Jahr“: Die Anzahl der Betroffenen war fast doppelt so hoch wie im Jahr davor, wie die AOK auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten mitteilt. Insgesamt waren rund 1.420 AOK-Versicherte aus dem Landkreis im vergangenen Jahr deswegen beim Arzt. Dies entsprach knapp zwei Prozent der Versicherten. Zum Vergleich: 2014 waren es etwa 770 Personen, was gut einem Prozent der Versicherten entsprach.

 

Die freiwillige Impfung gegen Influenza ist nach wie vor die wirksamste Form der Grippevorbeugung. Das zeigt die AOK-Faktenbox, eine Patienteninformation zu medizinischen Fragen, die auf www.aok-bw.de/faktenboxen veröffentlicht ist. Die AOK Baden-Württemberg übernimmt die Kosten für die Schutzimpfung.

 

Bildunterschrift: Melanie Rudnick, Leiterin des AOK-KundenCenters Tuttlingen

 

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news-1196 Tue, 22 Nov 2016 13:31:35 +0100 Kleiner Piks große Wirkung - Vorbeugende Spritze schützt vor Influenzaerkrankung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/kleiner-piks-grosse-wirkung-vorbeugende-spritze-schuetzt-vor-influenzaerkrankung-2.html Die Influenzaerkrankung, oft als Grippe bezeichnet, hat bei nasskaltem, herbstlichem Wetter Hochsaison, wenn die Immunabwehr ohnehin schon geschwächt ist. „Am besten sorgt man vor und lässt sich gegen Influenza impfen“, rät Dolores Gaus, Leiterin des Schramberger AOK-KundenCenters. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfehle standardmäßig Influenza-Impfungen bei Senioren ab 60 Jahren. Auch Schwangeren werde ab Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels zur Impfung geraten. „Außerdem sollten sich Menschen jeden Alters mit einer geschwächten Immunabwehr wie etwa chronisch Kranke durch eine Impfung schützen“, so Gaus.

 

Die Zahl der an Grippe erkrankten Menschen im Landkreis Rottweil schwankt stark von Jahr zu Jahr. So war 2015 ein „Grippe-Jahr“: Die Anzahl der Betroffenen war um 71 Prozent höher als im Jahr davor, wie die AOK auf Grundlage der Diagnosen ihrer Versicherten mitteilt. Insgesamt waren rund 1.880 AOK-Versicherte aus dem Landkreis im vergangenen Jahr deswegen beim Arzt. Dies entsprach 2,6 Prozent der Versicherten. Zum Vergleich: 2014 waren es etwa 1.100 Personen.

 

Die freiwillige Impfung gegen Influenza ist nach wie vor die wirksamste Form der Grippevorbeugung. Das zeigt die AOK-Faktenbox, eine Patienteninformation zu medizinischen Fragen, die auf www.aok-bw.de/faktenboxen veröffentlicht ist. Die AOK Baden-Württemberg übernimmt die Kosten für die Schutzimpfung.

 

Bildunterschrift: Dolores Gaus, Leiterin des AOK-KundenCenters Schramberg

 

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news-1199 Mon, 14 Nov 2016 00:00:00 +0100 Welt-Diabetestag am 14. November – AOK: Mit Bewegung und gesunde Ernährung Erkrankungsrisiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-diabetestag-am-14-november-aok-mit-bewegung-und-gesunde-ernaehrung-erkrankungsrisiko-senken.html Über 7.600 AOK-Versicherte im Landkreis Tuttlingen sind wegen Diabetes in ärztlicher Behandlung, davon 94 Prozent wegen Diabetes Typ 2. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Diabetestags am 14. November mit. Da rund die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, ist die Gesamtzahl der Betroffenen im Landkreis etwa doppelt so hoch. Es gibt eine leicht steigende Tendenz. Altersstandardisiert ist die Anzahl der Betroffenen im Landkreis in den vergangenen fünf Jahren um 0,6 Prozent gestiegen. Allerdings sind knapp zehn Prozent der Menschen im Landkreis Tuttlingen von Diabetes Typ 2 betroffen. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter. Bei den 60- bis 64-Jährigen ist der Anteil bereits etwa doppelt so hoch. Wegen der deutschlandweit hohen Verbreitung wird oft von einer „Volkskrankheit“ gesprochen.

„Dieser Diabetes-Typ geht oft einher mit Übergewicht, ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Wer auf Normalgewicht achtet, sich ausreichend bewegt und sich an der traditionellen Mittelmeerkost orientiert, beugt Diabetes vor.“ Viele Patienten mit Diabetes Typ 2 profitieren von mehr Bewegung und einer Gewichtsabnahme. Das verbessert die Wirkung des Insulins und senkt den Blutzuckerspiegel. Bei manchen Betroffenen reicht das schon aus, um ihre Erkrankung und die damit verknüpften Risiken in den Griff zu bekommen, sagt die AOK-Ärztin.

Am strukturierten Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes Typ 2, auch Disease-Management-Programm (DMP) genannt, nehmen bundesweit über 4 Millionen Diabetiker teil, allein bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg sind es rund 16.100. Untersuchungen zeigen, dass sich seit 2003 bei Teilnehmern dieses Programms die Zahl schwerwiegender Komplikationen wie diabetische Nierenerkrankungen deutlich verringert hat.

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news-1200 Fri, 11 Nov 2016 00:00:00 +0100 Welt-Diabetestag am 14. November – AOK: Mit Bewegung und gesunder Ernährung Erkrankungsrisiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-diabetestag-am-14-november-aok-mit-bewegung-und-gesunder-ernaehrung-erkrankungsrisiko-senken.html Rund 9.700 AOK-Versicherte im Schwarzwald-Baar-Kreis sind wegen Diabetes in ärztlicher Behandlung, davon 93 Prozent wegen Diabetes Typ 2. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Diabetestags am 14. November mit. Da rund die Hälfte der Bevölkerung in der Region bei der AOK versichert ist, ist die Gesamtzahl der Betroffenen im Landkreis etwa doppelt so hoch. Gut zehn Prozent der Menschen im Schwarzwald-Baar-Kreis sind von Diabetes Typ 2 betroffen. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter. Bei den 60- bis 64-Jährigen ist der Anteil bereits etwa doppelt so hoch. Wegen der deutschlandweit hohen Verbreitung wird oft von einer „Volkskrankheit“ gesprochen.

„Dieser Diabetes-Typ geht oft einher mit Übergewicht, ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Wer auf Normalgewicht achtet, sich ausreichend bewegt und sich an der traditionellen Mittelmeerkost orientiert, beugt Diabetes vor.“ Viele Patienten mit Diabetes Typ 2 profitieren von mehr Bewegung und einer Gewichtsabnahme. Das verbessert die Wirkung des Insulins und senkt den Blutzuckerspiegel. Bei manchen Betroffenen reicht das schon aus, um ihre Erkrankung und die damit verknüpften Risiken in den Griff zu bekommen, sagt die AOK-Ärztin.

Am strukturierten Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes Typ 2, auch Disease-Management-Programm (DMP) genannt, nehmen bundesweit über 4 Millionen Diabetiker teil, allein bei der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg sind es rund 16.100. Untersuchungen zeigen, dass sich seit 2003 bei Teilnehmern dieses Programms die Zahl schwerwiegender Komplikationen wie diabetische Nierenerkrankungen deutlich verringert hat.

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news-1201 Wed, 02 Nov 2016 13:32:01 +0100 Beste AOK-Bezirksdirektion in Baden-Württemberg – AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg erhält Auszeichnung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/beste-aok-bezirksdirektion-in-baden-wuerttemberg-aok-schwarzwald-baar-heuberg-erhaelt-auszeichnung.html Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg wurde als „Beste AOK-Bezirksdirektion 2016“ ausgezeichnet. Auf einer Veranstaltung in Pforzheim nahmen Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, und sein Stellvertreter Harald Rettenmaier die Auszeichnung aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden der Landes-AOK, Dr. Christopher Hermann, entgegen. „Dieses Feedback durch unsere Kunden macht mich und die inzwischen über 550 AOK-Kolleginnen und -Kollegen in der Region ungemein froh“, erklärt AOK-Geschäftsführer Herrmann. „Das bestätigt unsere Anstrengungen für bestmöglichen Service und Beratung vor Ort.“

 

Ein externes Marktforschungsinstitut hat landesweit AOK-Versicherte nach ihren Erfahrungen mit der Beratung durch die AOK befragt, allein in der Region fast 2.000 Personen. Bewertet wurden Servicezufriedenheit und Qualität der Beratungsabläufe bei der Kundenberatung.

 

„Unsere Leistungen in der Kundenbetreuung vor Ort spiegeln sich auch in der Versichertenentwicklung wieder“, ist sich Herrmann sicher. Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg ist seit Jahresbeginn um rund 7.200 Versicherte gewachsen und betreut nun etwa 243.000 Menschen in der Region – so viele wie noch nie seit Bestehen der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. „Während viele andere Krankenkassen in den vergangenen Monaten Standorte in der Region geschlossen haben, können wir dank des Vertrauens unserer Kunden weiter in den Service vor Ort investieren,“ so AOK-Chef Herrmann.

 

Bildunterschrift (von links):

 

Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, Siegmar Nesch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, Claudia Kraibühler, Servicemanagerin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Harald Rettenmaier, Stellvertretender Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, und Britta Wiegand, Moderatorin des Hessischen Rundfunks bei der Preisverleihung in Pforzheim.

 

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news-1202 Thu, 29 Sep 2016 00:00:00 +0200 AOK: Essstörungen im Schwarzwald-Baar-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-essstoerungen-im-schwarzwald-baar-kreis.html Schwarzwald-Baar-Kreis, 29. September 2016 – Je schlanker, desto schöner – dieses verzerrte Körperbild wird in Mode und Werbung oftmals als Schönheitsideal vorgegaukelt. Doch der Schlankheitswahn kann krank machen, beispielsweise wenn man den natürlichen Umgang mit dem Essen verliert. Genau das kommt in der Region laut einer aktuellen Studie der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der aktuellsten auswertbaren Diagnosen ihrer Versicherten immer häufiger vor. Insgesamt 256 Menschen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis waren 2014 wegen Essstörungen in ärztlicher Behandlung. Da rund die Hälfte der Menschen in der Region bei der AOK versichert ist, dürfte die Gesamtzahl etwa doppelt so hoch sein. Im Jahr 2008 waren laut AOK-Statistik noch 197 Personen in Behandlung, also rund ein Viertel weniger. Frauen machten im Landkreis zuletzt 82 Prozent der von Essstörungen Betroffenen aus. Besonders betroffen sind die jüngeren Altersgruppen ab 15 Jahre bis 29 Jahre. In den folgenden Altersgruppen sind die Erkrankungshäufigkeiten geringer.

„Eltern fühlen sich oft hilflos und überfordert, wenn ihr Kind erkrankt“, sagt Anja Krämer-Pflanz von der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche für den Schwarzwald-Baar-Kreis (BEKJ) in Villingen-Schwenningen. „Ein erster Schritt kann sein, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Hier erhalten Eltern Tipps und Informationen, wie sie mit der schwierigen Situation umgehen können.“ Da Essstörungen oft lange anhalten, sei es wichtig, frühzeitig zu reagieren. Das gelte auch für die Bulimie, also Ess-Brech-Sucht, die leichter versteckt werden kann, da sie oft nicht mit großen Gewichtsveränderungen einhergeht. „Auch hier bestehen dennoch sehr hohe Gesundheitsrisiken, die den Betroffenen und ihrem Umfeld oft nicht bewusst sind. Je früher die Betroffenen sich Hilfe holen, desto besser, denn die Gefahr einer Chronifizierung ist hoch“, so Psychologin Krämer-Pflanz.

Zu den Essstörungen gehört auch die Anorexia nervosa, besser bekannt als Magersucht. „Mit Diäten kann es anfangen, irgendwann verselbständigt sich der Wunsch abzunehmen. Wenn Kinder in kurzer Zeit zu viel abnehmen und nicht mehr aufhören können, müssen die Eltern unbedingt reagieren“, rät Krämer-Pflanz. Anteilsmäßig am meisten betroffen sind laut AOK 15- bis 19-Jährige. In dieser Altersgruppe sind im Landkreis von 1.000 Mädchen vier deswegen in Behandlung. Insgesamt hatten im Schwarzwald-Baar-Kreis 2014 56 AOK-Versicherte die Diagnose Magersucht. „Gelingt es, Vertrauen aufzubauen, öffnen sich Jugendliche für eine Behandlung. Insbesondere bei schwerwiegenden Krankheitsverläufen ist ein stationärer Aufenthalt angebracht, bei dem wieder ein gesundes Essverhalten eingeübt werden kann.“

  Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 4 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 14 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de  
   
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news-1203 Fri, 16 Sep 2016 00:00:00 +0200 Welt-Alzheimertag am 21. September – AOK: Durch körperliche und geistige Aktivitäten Risiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-alzheimertag-am-21-september-aok-durch-koerperliche-und-geistige-aktivitaeten-risiko-senken.html In der Altersgruppe der 75- bis 79-Jährigen sind im Landkreis sieben Prozent von einer Demenz betroffen, bei den 80- bis 84-Jährigen bereits 15 Prozent. Wichtig ist aber, bei Vergesslichkeit, Verhaltensänderungen und Orientierungsproblemen nicht voreilig auf eine Demenz zu schließen, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK: „Die Diagnose Demenz wird auf der Basis von wissenschaftlich geprüften Tests und Untersuchungen anhand der typischen Symptome gestellt. Die Diagnose sollte erst gestellt werden, wenn andere Ursachen unwahrscheinlich sind und die Symptome länger als ein halbes Jahr andauern. Dazu müssen eine Reihe von Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen, ausgeschlossen werden.“

Man könne das Demenzrisiko durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise senken, so die Medizinerin von der AOK. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem ein erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen, Diabetes, Depression und wenig soziale Kontakte. „Körperliche Bewegung, insbesondere Tanzen, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Getreide, Nüssen, Olivenöl, mehr Fisch statt Fleisch und mäßiger Alkoholkonsum beugen Demenz ebenso vor wie rege geistige Aktivitäten, zum Beispiel das Erlernen einer Sprache oder eines Instruments.“

Liegt eine Erkrankung vor, ist es laut AOK Ziel einer Behandlung, die Alltagskompetenz und damit auch die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten und psychische Beschwerden zu lindern. Die Angehörigen sollten immer mit einbezogen sein, insbesondere mit Blick darauf, wie sie entlastet werden können. Zur Behandlung gehören unter anderem auch Bewegungsprogramme, die Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht trainieren, Gedächtnisübungen, das Trainieren alltäglicher Tätigkeiten wie zum Beispiel das Zähneputzen oder auch Kaffee kochen. „Studien zeigen, dass Menschen mit Demenz, die an Bewegungsprogrammen teilnehmen, länger mobil bleiben können“, so Dr. Knapstein.

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news-1204 Fri, 16 Sep 2016 00:00:00 +0200 Welt-Alzheimertag am 21. September – AOK: Durch körperliche und geistige Aktivitäten Erkrankungen vorbeugen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-alzheimertag-am-21-september-aok-durch-koerperliche-und-geistige-aktivitaeten-erkrankungen-vo.html Innerhalb von sieben Jahren ist die Anzahl der Demenzerkrankten im Schwarzwald-Baar-Kreis um 14 Prozent gestiegen. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September mit. Die Krankenkasse hat dazu die Diagnosen ihrer Versicherten in den Jahren 2008 bis 2014 ausgewertet. Demnach hatten zuletzt rund 2.100 AOK-Versicherte im Landkreis eine Demenzerkrankung, meistens ausgelöst durch die Alzheimer-Krankheit. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter. In der Altersgruppe der 75- bis 79-Jährigen sind im Landkreis knapp acht Prozent von einer Demenz betroffen, bei den 80- bis 84-Jährigen bereits rund 14 Prozent. Wichtig ist aber, bei Vergesslichkeit, Verhaltensänderungen und Orientierungsprobleme nicht voreilig auf eine Demenz zu schließen, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK: „Die Diagnose Demenz wird auf der Basis von wissenschaftlich geprüften Tests und Untersuchungen anhand der typischen Symptome gestellt. Die Diagnose sollte erst gestellt werden, wenn andere Ursachen unwahrscheinlich sind und die Symptome länger als ein halbes Jahr andauern. Dazu müssen eine Reihe von Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen, ausgeschlossen werden.“

Man könne das Demenzrisiko durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise senken, so die Medizinerin von der AOK. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem ein erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen, Diabetes, Depression und wenig soziale Kontakte. „Körperliche Bewegung, insbesondere Tanzen, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Getreide, Nüssen, Olivenöl, mehr Fisch statt Fleisch und mäßiger Alkoholkonsum beugen Demenz ebenso vor wie rege geistige Aktivitäten, zum Beispiel das Erlernen einer Sprache oder eines Instruments.“

Liegt eine Erkrankung vor, ist es laut AOK Ziel einer Behandlung, die Alltagskompetenz und damit auch die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten und psychische Beschwerden zu lindern. Die Angehörigen sollten immer mit einbezogen sein, insbesondere mit Blick darauf, wie sie entlastet werden können. Zur Behandlung gehören unter anderem auch Bewegungsprogramme, die Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht trainieren, Gedächtnisübungen, das Trainieren alltäglicher Tätigkeiten wie zum Beispiel das Zähneputzen oder auch Kaffee kochen. „Studien zeigen, dass Menschen mit Demenz, die an Bewegungsprogrammen teilnehmen, länger mobil bleiben können“, so Dr. Knapstein.

Bildunterschrift: Bewegungsprogramme werden bei der Behandlung von Demenz eingesetzt.

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news-1205 Fri, 16 Sep 2016 00:00:00 +0200 Welt-Alzheimertag am 21. September – AOK: Durch körperliche und geistige Aktivitäten Risiko senken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/welt-alzheimertag-am-21-september-aok-durch-koerperliche-und-geistige-aktivitaeten-risiko-senken-1.html Knapp 1.400 AOK-Versicherte im Landkreis Tuttlingen sind an Demenz erkrankt, meistens ausgelöst durch die Alzheimer-Krankheit. Das teilt die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September mit. Da etwa die Hälfte der Bevölkerung bei der AOK versichert ist, ist die Gesamtzahl der Betroffenen im Landkreis etwa doppelt so hoch. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter. In der Altersgruppe der 75- bis 79-Jährigen sind im Landkreis über fünf Prozent von einer Demenz betroffen, bei den 80- bis 84-Jährigen bereits rund 12 Prozent. Wichtig ist aber, bei Vergesslichkeit, Verhaltensänderungen und Orientierungsproblemen nicht voreilig auf eine Demenz zu schließen, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK: „Die Diagnose Demenz wird auf der Basis von wissenschaftlich geprüften Tests und Untersuchungen anhand der typischen Symptome gestellt. Die Diagnose sollte erst gestellt werden, wenn andere Ursachen unwahrscheinlich sind und die Symptome länger als ein halbes Jahr andauern. Dazu müssen eine Reihe von Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen, ausgeschlossen werden.“

Man könne das Demenzrisiko durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise senken, so die Medizinerin von der AOK. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem ein erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen, Diabetes, Depression und wenig soziale Kontakte. „Körperliche Bewegung, insbesondere Tanzen, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Getreide, Nüssen, Olivenöl, mehr Fisch statt Fleisch und mäßiger Alkoholkonsum beugen Demenz ebenso vor wie rege geistige Aktivitäten, zum Beispiel das Erlernen einer Sprache oder eines Instruments.“

Liegt eine Erkrankung vor, ist es laut AOK Ziel einer Behandlung, die Alltagskompetenz und damit auch die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten und psychische Beschwerden zu lindern. Die Angehörigen sollten immer mit einbezogen sein, insbesondere mit Blick darauf, wie sie entlastet werden können. Zur Behandlung gehören unter anderem auch Bewegungsprogramme, die Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht trainieren, Gedächtnisübungen, das Trainieren alltäglicher Tätigkeiten wie zum Beispiel das Zähneputzen oder auch Kaffee kochen. „Studien zeigen, dass Menschen mit Demenz, die an Bewegungsprogrammen teilnehmen, länger mobil bleiben können“, so Dr. Knapstein.

Bildunterschrift: Bewegungsprogramme werden bei der Behandlung von Demenz eingesetzt.

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news-1206 Thu, 08 Sep 2016 00:00:00 +0200 AOK: Essstörungen im Landkreis Rottweil nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-essstoerungen-im-landkreis-rottweil-nehmen-zu.html Landkreis Rottweil, 8. September 2016 – Je schlanker, desto schöner – dieses verzerrte Körperbild wird in Mode und Werbung oftmals als Schönheitsideal vorgegaukelt. Doch der Schlankheitswahn kann krank machen, beispielsweise wenn man den natürlichen Umgang mir Ernährung verliert. Genau das kommt in der Region laut einer aktuellen Studie der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der aktuellsten auswertbaren Diagnosen ihrer Versicherten immer häufiger vor. Ziemlich genau jeder zweite im Landkreis ist bei der AOK versichert. Insgesamt 192 AOK-Versicherte aus dem Landkreis Rottweil waren 2014 wegen Essstörungen in ärztlicher Behandlung. Im Jahr 2008 waren es noch 110 Personen. Seitdem ist die Zahl um durchschnittlich acht Prozent pro Jahr gestiegen. Frauen machten im Landkreis zuletzt 84 Prozent der von Essstörungen Betroffenen aus. Bei Männern gibt es jedoch besonders hohe Steigerungsraten. Innerhalb von sieben Jahren hat sich hier die Anzahl der behandelten Personen mehr als verdreifacht. Bei beiden Geschlechtern sind die jüngeren Altersgruppen ab 15 Jahre bis 29 Jahre besonders betroffen. In den folgenden Altersgruppen sind die Erkrankungshäufigkeiten geringer.

Zu den Essstörungen gehört auch Anorexia nervosa, besser bekannt als Magersucht. „Magersucht kommt vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor, wobei Frauen häufiger davon betroffen sind als Männer“, erklärt Birgit Imdahl, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Sozialmedizin in Rottweil sowie Landesvorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater in Baden-Württemberg. Anteilsmäßig am meisten betroffen sind 15- bis 19-Jährige. In dieser Altersgruppe sind im Landkreis von 1.000 Mädchen vier deswegen in Behandlung. Insgesamt hatten im Landkreis Rottweil 2014 47 AOK-Versicherte die Diagnose Magersucht, etwas weniger als beim bisherigen Höchststand im Jahr 2013 mit 52 Personen. Bei Magersucht kommt es zu einem starken Gewichtsverlust, den die Betroffenen selbst herbeiführen. „Zum Krankheitsbild gehören eine permanente Beschäftigung mit dem Gewicht und eine Angst vor Gewichtszunahme. Gleichzeitig wird der eigene Körper verzerrt wahrgenommen und extremes Untergewicht nicht als solches erkannt“, erklärt Imdahl. „

  Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 4 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 14 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de  
   

Betroffenen kann durch eine Psychotherapie geholfen werden.“ Unabhängig von der individuellen Heilung müsse man Essstörungen aber dadurch begegnen, dass man einem unrealistischen Körperbild in der Gesellschaft entgegen tritt, meint Psychiaterin Imdahl. „Wir sollten aufhören, den Körper als Objekt und überschlanke Körper als ideal darzustellen. Ein normaler gesunder Mensch sieht anders aus.“ Außerdem müssen die Betroffenen laut der Expertin über die Folgen für ihren hungernden Körper informiert werden. Dazu gehören schwere Organschäden wie Nierenversagen und Knochenabbau. Auch Abbau der Hirnsubstanz mit Konzentrationsstörungen und körperlicher Schwäche können Folgen schwerer und chronischer Magersucht sein.

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news-1207 Thu, 08 Sep 2016 00:00:00 +0200 AOK: Essstörungen im Landkreis Tuttlingen nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-essstoerungen-im-landkreis-tuttlingen-nehmen-zu.html Landkreis Tuttlingen, 8. September 2016 – Je schlanker, desto schöner – dieses verzerrte Körperbild wird in Mode und Werbung oftmals als Schönheitsideal vorgegaukelt. Doch der Schlankheitswahn kann krank machen, beispielsweise wenn man den natürlichen Umgang mir Ernährung verliert. Genau das kommt in der Region laut einer aktuellen Studie der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg auf Grundlage der aktuellsten auswertbaren Diagnosen ihrer Versicherten immer häufiger vor. Ziemlich genau jeder zweite im Landkreis ist bei der AOK versichert. Insgesamt 167 AOK-Versicherte aus dem Landkreis Tuttlingen waren 2014 wegen Essstörungen in ärztlicher Behandlung. Im Jahr 2008 waren es noch 84 Personen, also etwa halb so viele. Frauen machten im Landkreis zuletzt 83 Prozent der von Essstörungen Betroffenen aus. Besonders betroffen sind die jüngeren Altersgruppen ab 15 Jahre bis 29 Jahre. In den folgenden Altersgruppen sind die Erkrankungshäufigkeiten geringer.

Zu den Essstörungen gehört auch Anorexia nervosa, besser bekannt als Magersucht. „Magersucht kommt vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor, wobei Frauen häufiger davon betroffen sind als Männer“, erklärt Birgit Imdahl, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Sozialmedizin in Rottweil sowie Landesvorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater in Baden-Württemberg. Anteilsmäßig am meisten betroffen sind 15- bis 19-Jährige. In dieser Altersgruppe sind im Landkreis von 1.000 Mädchen vier deswegen in Behandlung. Insgesamt hatten im Landkreis Tuttlingen 2014 36 AOK-Versicherte die Diagnose Magersucht, das ist der bisherige Höchststand.

„Zum Krankheitsbild gehören eine permanente Beschäftigung mit dem Gewicht und eine Angst vor Gewichtszunahme. Gleichzeitig wird der eigene Körper verzerrt wahrgenommen und extremes Untergewicht nicht als solches erkannt“, erklärt Imdahl. „

  Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 4 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 14 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de        
   

Betroffenen kann durch eine Psychotherapie geholfen werden.“ Unabhängig von der individuellen Heilung müsse man Essstörungen aber dadurch begegnen, dass man einem unrealistischen Körperbild in der Gesellschaft entgegen tritt, meint Psychiaterin Imdahl. „Wir sollten aufhören, den Körper als Objekt und überschlanke Körper als ideal darzustellen. Ein normaler gesunder Mensch sieht anders aus.“ Außerdem müssen die Betroffenen laut der Expertin über die Folgen für ihren hungernden Körper informiert werden. Dazu gehören schwere Organschäden wie Nierenversagen und Knochenabbau. Auch Abbau der Hirnsubstanz mit Konzentrationsstörungen und körperlicher Schwäche können Folgen schwerer und chronischer Magersucht sein.

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news-1208 Fri, 19 Aug 2016 00:00:00 +0200 AOK: Fast ein Drittel pro Jahr nimmt Antibiotika – Resistenzen können vermieden werden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/aok-fast-ein-drittel-pro-jahr-nimmt-antibiotika-resistenzen-koennen-vermieden-werden.html Schwarzwald-Baar-Heuberg, 19. August 2016 – Die weltweite Zunahme von Antibiotika-Resistenzen gehört nach Einschätzung der WHO zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit. Es gibt immer mehr Bakterien, gegen die Antibiotika nicht mehr wirksam sind – sogenannte multiresistente Keime. . Mit verantwortlich dafür kann ein ungezielter Einsatz von Antibiotika sein. Laut AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg wurden in der Region 2015 rund jedem Dritten ein Antibiotikum verschrieben: im Landkreis Rottweil 33 Prozent, im Schwarzwald-Baar-Kreis 32 Prozent und im Landkreis Tuttlingen 31 Prozent der Versicherten. In der gesamten Region ist die Verschreibungsquote bis 2013 gestiegen und seit diesem Höchststand von über 34 Prozent immerhin wieder leicht gesunken.

„Viele Menschen meinen, dass Antibiotika gegen Erkältungskrankheiten wirken“, erklärt Markus Common, Hausarzt in Hüfingen und Bezirksvorsitzender Südbaden des Hausärzteverbands. „Dabei sind die Ursache meistens Viren und gegen die sind Antibiotika völlig wirkungslos.“ Die Ärzte müssen hier bei den Patienten Aufklärungsarbeit leisten. Dies treffe auch bei Erkrankungen zu, die von Bakterien verursacht werden, wie Mittelohrentzündungen oder Blasenentzündungen. „Nicht immer muss hier ein Antibiotikum eingesetzt werden, da die Immunabwehr die Entzündung erfolgreich bekämpft. In diesen Fällen reicht es aus, die Symptome wie zum Beispiel Schmerzen zu lindern.“

Auch die Patienten können mithelfen, die Ausbildung von Antibiotikaresistenzen zu verringern, so der Hausarzt: „Ganz wichtig ist es, die Medikamente wirklich so lange einzunehmen, wie der Arzt es empfohlen hat. Die Literatur sagt aber auch, dass ein Antibiotikum spätestens drei Tage nach Fieberfreiheit abgesetzt werden muss, denn auch dies ist ein erheblicher Faktor zur Förderung von Resistenzen. Diese erhöhte Resistenz wird an die nachfolgenden Bakteriengenerationen vererbt. Schließlich bleibt das Medikament gegen den so entstandenen Bakterientyp wirkungslos. Ein weiteres gravierendes Problem zur Förderung der Antibiotikaresistenzen beim Menschen ist jedoch die Antibiotikagabe in der Massentierzucht. Hier kann jeder Einzelne, als Verbraucher, einen Beitrag dazu leisten die Resistenzen zu minimieren“, so Common.

Auch sogenannte Breitbandantibiotika, die gleichzeitig viele verschiedene Keime bekämpfen, können laut AOK die Entstehung resistenter Keime fördern. Der Arzt ist daher gefordert, aus der Vielfalt der Antibiotika ganz bewusst und kritisch das auf die jeweilige Infektion abgestimmte auszuwählen. Ärzte, die an der Hausarztzentrierten Versorgung von Hausärzteverband und der AOK Baden-Württemberg teilnehmen, bilden sich im Rahmen der Qualitätssicherung zu diesem Thema gezielt fort.

Zur Einordnung: Die AOK Baden-Württemberg hat 2015 21,2 Millionen Tagesdosen bei ihren 4 Millionen Versicherten gezählt. Frauen erhalten etwas häufiger (35 Prozent) als Männer (28 Prozent) Antibiotika.

  Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 4 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 14 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de     www.aok-bw.de/sbh  
   
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news-1209 Wed, 17 Aug 2016 00:00:00 +0200 Neue Leiterin des AOK-RückenKonzepts Rottweil: Auch dem Rücken Urlaub gönnen – Arbeitsunfähigkeit wegen Rückenschmerzen im Landkreis Rottweil https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/neue-leiterin-des-aok-rueckenkonzepts-rottweil-auch-dem-ruecken-urlaub-goennen-arbeitsunfaehigkeit-we.html Landkreis Rottweil, 17. August 2016 – In den Sommerferien sollte man auch seinem Rücken Urlaub gönnen, meint Gabriele Morgan-Rauschenberger, seit 1. Juli Leiterin des AOK-RückenKonzepts in Rottweil: „Erwerbspersonen sind sehr häufig von Rückenschmerzen betroffen, vor allem wenn sie ihre Arbeit überwiegend im Sitzen durchführen oder ihren Rücken einseitig belasten.“ .“ Rund zwölf Prozent der AOK-versicherten Beschäftigten im Landkreis Rottweil waren im vergangenen Jahr mindestens ein Mal mit Rückenschmerzen krankgeschrieben. Männer waren mit über 13 Prozent häufiger betroffen als Frauen mit gut zehn Prozent. Diese Werte waren in den vergangenen Jahren weitgehend konstant. Besonders betroffen sind Beschäftigte ab 35 Jahre mit leicht steigender Tendenz bis zum Renteneintritt. Da rund die Hälfte der Bevölkerung im Landkreis bei der AOK versichert ist, gelten die Zahlen dieser Krankenkasse als repräsentativ.

„Bei rund 85 von 100 Betroffenen sind falsche, einseitige Belastungen und zu wenig Bewegung die Ursachen der Rückenschmerzen“, sagt AOK-Expertin Morgan-Rauschenberger. Bewegung und Entspannung sei meist die beste Medizin und damit ließe sich im Urlaub ausgezeichnet beginnen: „Muskeln und Bandscheiben werden durch Bewegung gestärkt und die Durchblutung angekurbelt. Bandscheiben sind wie ein Schwamm. Im Stehen oder Sitzen werden die Bandscheiben durch die konstante Belastung quasi ausgetrocknet.“ Heißt das, dass man im Urlaub immer in Bewegung sein muss? Nein, meint Morgan-Rauschenberger: „Entspannung kann Verspannungen in den Muskeln mildern. Auch der Bandscheibe tut neben Bewegung Entspannung gut. Ähnlich wie bei rhythmischen Bewegungen wie zum Beispiel Laufen oder Gehen saugt sich im Liegen der Kern der Bandscheibe mit Nährflüssigkeit voll. Der Urlaub ist der ideale Zeitpunkt, um aktiver zu sein und sich gleichzeitig Entspannungspausen zu gönnen.“ Dabei sollte es aber nicht bleiben, empfiehlt die AOK-Expertin: „Wer einmal Rückenschmerzen hatte, hat ein erhöhtes Risiko, irgendwann wieder davon geplagt zu werden. Viele Betroffene kennen das: Im Urlaub geht es dem Rücken meistens besser. Man sollte das als Anreiz nutzen, um dauerhaft mehr Bewegung in den Alltag einzubauen und auf Entspannungspausen zu achten.“

Das AOK-RückenKonzept ist ein wissenschaftlich fundiertes Trainingsprogramm für die Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur an speziell entwickelten Trainingsgeräten. Trainieren können AOK-Versicherte auf Grundlage einer ärztlichen Präventionsempfehlung.

  Die AOK Baden-Württemberg versichert mehr als 4 Millionen Menschen im Land und zahlt mehr als 14 Milliarden Euro pro Jahr an Leistungen in der Kranken- und Pflegeversicherung. Informationen zur AOK Baden-Württemberg unter: www.aok-bw.de      
   

Bildunterschrift: Gabriele Morgan-Rauschenberger, neue Leiterin des AOK-RückenKonzepts in Rottweil, empfiehlt im Urlaub für den Rücken aktiv zu werden.

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news-1210 Tue, 16 Aug 2016 00:00:00 +0200 SWR1 Pfännle startet in Bad Dürrheim – AOK lädt zum Familienfrühstück ein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/schwarzwald-baar-heuberg/lesen/swr1-pfaennle-startet-in-bad-duerrheim-aok-laedt-zum-familienfruehstueck-ein.html SWR1 Pfännle, das Event rund um regionales Essen, tourt im September durch Baden-Württemberg. Erste Station ist am Sonntag, den 11. September in Bad Dürrheim. In einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm dreht sich dann alles um kulinarische Köstlichkeiten mit regionalen Zutaten. Noch bevor die örtlichen Gastronomen ihre Spezialitäten fertig zubereitet haben, kann ab 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr das AOK-Familienfrühstück im AOK-Zelt probiert und genossen werden. „Der gemeinsame kulinarische Genuss am Frühstückstisch ist besonders wichtig für das gesunde Aufwachsen der Kinder“, sagt Barbara Wilhelm, Ernährungsexpertin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die AOK präsentiert beim Familienfrühstück die unterschiedlichsten Frühstücksleckereien aus regionalen Produkten. Diese können nach Herzenslust probiert werden. Zum Abschluss des AOK-Familienfrühstücks gibt es um 11.30 Uhr auf der Bühne ein Interview mit der AOK-Ernährungsberaterin zum Thema „Tipps mit Biss – der Familientisch als Mittelpunkt“.

„Am besten schmeckt es zusammen mit der Familie oder mit Freunden“, meint Wilhelm, „und das ganze bringt noch Pluspunkte fürs Wohlbefinden und Zufriedenheitsgefühl.“ Eine Umfrage im Rahmen der AOK-Familienstudie aus dem vergangenen Jahr habe ergeben, dass zwar 81 Prozent der Eltern gemeinsam