Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Sat, 28 Nov 2020 17:03:16 +0100 Sat, 28 Nov 2020 17:03:16 +0100 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-4048 Thu, 19 Nov 2020 08:43:14 +0100 Was hinter Bauchschmerzen steckt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/was-hinter-bauchschmerzen-steckt.html Corona, Magen-Darm-Grippe oder Geschwür: Die AOK Stuttgart-Böblingen ordnet ein. Nach einer neuen Studie aus Kanada treten Magen-Darm-Beschwerden bei Corona-Patienten häufiger auf als bisher angenommen. Die im Fachjournal Abdominal Radiology veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass rund 18 Prozent aller Infizierten Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl, Übelkeit, Schmerzen oder Durchfall aufwiesen. Im Falle von 16 Prozent der Untersuchten waren diese Symptome sogar die einzigen Krankheitszeichen. Dies hieße, dass immerhin einer von sechs Corona-Patienten lediglich unter Magen-Darm-Beschwerden leidet und keine weiteren Beschwerden hat, so die die Forscher. Die Unterscheidung zwischen dieser Symptomatik und einer Magen-Darm-Grippe ist ohne weitere Untersuchung schwierig. Eine Gastroenteritis („Magen-Darm-Grippe“) geht in der Regel ebenfalls einher mit Erbrechen und Durchfall. Zumeist sind sie auf Bakterien oder Viren verantwortlich. Etwas leichter fällt die Abgrenzung zu Geschwüren, ordnet die AOK Stuttgart-Böblingen des Weiteren ein. Letztere werden auch nicht durch Viren hervorgerufen, sondern durch Bakterien. Auch hier treten Völlegefühl, Übelkeit und Schmerzen auf. Diese konzentrieren sich aber mehr auf den oberen Bauch; Erbrechen und Durchfall seien ebenfalls keine typischen Anzeichen. Allerdings kann Blut erbrochen werden. Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Männer sind, nach einer Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen, im Übrigen doppelt so häufig von der Erkrankung betroffen als Frauen – das gilt landesweit wie auch für die Stadt Stuttgart.

 

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news-4019 Mon, 09 Nov 2020 16:06:34 +0100 Landkreis Böblingen: Gesunde Männer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sindelfingen-gesunde-maenner.html Menschen im Landkreis Böblingen leiden seltener unter Erkältungskrankheiten als der Rest Baden-Württembergs. Vor allem Männer sind seltener krank. – Symptome häufig verwechselt mit Grippe – und Covid-19. „Männerschnupfen“ scheint im Landkreis Böblingen kein Thema zu sein: Durchgehend geringere Erkrankungszahlen als der Landesschnitt sind im gesamten Landkreis über die letzten Jahre zu beobachten“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Und bei den Männern sind diese Werte noch einmal geringer.“ Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertenzahlen.

 

Insgesamt waren zuletzt über 46.100 Menschen aus dem Landkreis von Erkältungen betroffen, davon knapp 21.800 Männer. „Letzteres entspricht einem Anteil von 29,2 Prozent der AOK-Versicherten im Landkreis. In den umliegenden Kreisen waren die Zahlen teilweise deutlich höher, etwa 35,5 Prozent im Stadtkreis Pforzheim, 31,3 Prozent im Enzkreis oder 30,9 Prozent in Stuttgart“, ergänzt Schöndorf. Der Landesschnitt liegt bei den Männern bei 30,4 Prozent. Doch auch insgesamt sind die Zahlen im Landkreis erfreulich moderat und liegen mit 29,5 Prozent unter dem Landesschnitt (30,6 Prozent). Dieser Eindruck sei auch keine Momentaufnahme – vielmehr lagen die Erkrankungszahlen bei den Männern in den letzten Jahren konstant unter den Baden-Württemberg-Werten (2015: 28,4 vs. 30,0 Prozent; 2016: 28,4 vs. 29,4 Prozent; 2017: 28,6 vs. 29,6 Prozent; 2018: 29,8 vs. 31, Prozent).

 

Bei einer Ansteckung sind insbesondere Kleinkinder und Männer wie Frauen im jungen Erwachsenenalter zwischen 20 und 30 Jahren besonders anfällig.  Der Anteil von an Erkältungen Erkrankten ist in der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen sieben Mal so hoch wie bei den 70- bis 74-Jährigen. Gerade für die letztgenannte Altersgruppe und generell für ältere Menschen sind die Unterscheidungen zwischen Erkältungssymptomen auf der einen Seite und Symptomen von Grippe oder Covid-19 auf der anderen Seite wichtig.

 

Schöndorf: „Eine Erkältung ist normalerweise deutlich harmloser als eine echte Grippe. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun. Auch wenn man sich mit einer Erkältung manchmal richtig krank fühlen kann, bekämpft das Immunsystem die Infektion gewöhnlich ohne Probleme von selbst. Eine echte Grippe oder Influenza verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden.“ Eine Grippe beginne im Allgemeinen auch nicht allmählich, sondern meist plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel und Gliederschmerzen.

 

Mit Blick auf Covid-19 ist die Unterscheidung noch schwieriger: In den ersten Tagen ist es für Betroffene kaum möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Beide könnten etwa mit Halsschmerzen und Husten einhergehen, und der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs oder Geschmackssinns könne auch bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen. Im Vergleich von Covid-19 und einer Erkältung existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen. Bei Covid-19 sind tendenziell starker trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, Begleiterscheinungen wie Kopf- und Glieder oder Bauchschmerzen eher selten. Im Zweifel solle der Arzt zunächst telefonisch kontaktiert werden.

 

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news-4009 Mon, 09 Nov 2020 11:53:37 +0100 Stuttgart: Durchatmen: Stuttgarter haben seltener Asthma als andere Städter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-durchatmen-stuttgarter-haben-seltener-asthma-als-andere-staedter.html Menschen in der Landeshauptstadt leiden seltener an Asthma bronchiale als die Einwohner aller anderen Großstädte ab 500.000 Einwohner in Deutschland. Das zeigt der neue Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Husten, pfeifende Atmung, Engegefühle in der Brust, Atemnot. Wer Asthma hat, kennt die Symptome. Die zweite Ausgabe des Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) widmet sich dem Asthma bronchiale als einer bedeutenden Volkskrankheit in Deutschland. Bundesweit werden 3,5 Millionen Menschen, das entspricht 4,2 Prozent der Bevölkerung, wegen Asthma medikamentös behandelt.

 

„Ein sehr interessantes Ergebnis sehen wir aus Stuttgarter Perspektive beim Vergleich der Großstädte“, so Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen. „Die als ´Feinstaubhochburg´ bekannte Landeshauptstadt hat die wenigsten Asthmapatienten aller deutschen Großstädte. Im Vergleich von Städten ab 500.000 Einwohner hat Stuttgart mit 3,7 Prozent den geringsten Anteil an Asthmapatienten.“ Das entspricht rund 23.000 Erkrankten. Im Vergleich mit den anderen fünf Landkreisen der Großregion Stuttgart stellt sich folgendes Bild dar: Böblingen 4,0 Prozent, Esslingen 3,8 Prozent, Göppingen 3,5 Prozent (niedrigster Wert), Ludwigsburg 4,2 Prozent (höchster Wert) und Rems-Murr 3,9 Prozent.

 

Nichtsdestoweniger zählt Luftverschmutzung zu den Risikofaktoren beim Verschlimmern und auch Entstehen von Asthma, insbesondere wenn Stickstoffoxid und Feinstaub in Verbindung auftreten. Einen Hinweis auf einen solchen Zusammenhang gibt auch ein Vergleich von städtischen mit ländlichen Regionen: „Städter leiden tendenziell häufiger an Asthma als Menschen, die auf dem Land leben“, so Schöndorf. Weitere Risikofaktoren sind allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. Auch Adipositas scheint in der Begünstigung der Erkrankung eine Rolle zu spielen.

 

Bei Menschen, die unter Asthma bronchiale leiden, sind die Atemwege chronisch entzündet und dadurch besonders empfindlich. Das bedeutet, dass sie auf bestimmte Reize sehr schnell und stark reagieren. Dabei kann zum Beispiel die Schleimhaut, die das Innere der Bronchien auskleidet, anschwellen und einen zähen Schleim produzieren. Zudem kann die Bronchialmuskulatur verkrampfen. Beides führt dazu, dass die Bronchien enger werden und die Atemluft nicht mehr so leicht ein- und ausströmen kann.

 

Doch selbst nach einer Diagnose von Asthma bronchiale haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Asthma ist eine Erkrankung, die sich in den allermeisten Fällen gut beherrschen lässt – durch eine konsequente medikamentöse Therapie und ein gutes Management der Erkrankung. Tatsächlich zeigt ein Blick auf verschiedene Gesundheitsstatistiken aus den letzten 20 Jahren, dass die Asthma-Therapie eine Erfolgsgeschichte ist – mit einem Rückgang der Asthma-Mortalität und der asthmabedingten Krankenhausaufenthalte bei gleichzeitig vermehrtem Einsatz der wichtigen Langzeitmedikation. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung. – Hinsichtlich Corona weisen erste Studienergebnisse darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann.

 

 

 

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news-4017 Mon, 09 Nov 2020 07:55:21 +0100 Landkreis Böblingen: Menschen im Landkreis Böblingen leiden häufiger unter Asthma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-menschen-im-landkreis-boeblingen-leiden-haeufiger-unter-asthma.html Die chronische Lungenkrankheit betrifft fast 16.000 Menschen im Landkreis. Das zeigt der neue Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Husten, pfeifende Atmung, Engegefühle in der Brust, Atemnot. Wer Asthma hat kennt die Symptome. Die zweite Ausgabe des Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) widmet sich dem Asthma bronchiale als einer der am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. In Baden-Württemberg werden 410.000 Menschen, das entspricht 3,7 Prozent der Bevölkerung, wegen Asthma medikamentös behandelt.

 

„Im Vergleich mit den baden-württembergischen Durchschnittswerten und den umliegenden Landkreisen ist die Anzahl der Betroffenen im Landkreis Böblingen als erhöht einzustufen“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen. Der Anteil der an Asthma Erkrankten beträgt 4,0 Prozent. Das entspricht in knapp 16.000 Betroffenen. Die Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen weisen für den Landkreis zudem seit Beginn der Auswertungen im Jahr 2014 steigende Zahlen bei den ambulanten und stationären Behandlungen unter den AOK-Versicherten auf. Die umliegenden Landkreise haben einen Durchschnittswert von knapp 3,8 Prozent Patientenanteile (LK Tübingen 3,1 Prozent, LK Freudenstadt 3,6 Prozent, SK Stuttgart 3,7 Prozent, LK Esslingen 3,8 Prozent, LK Calw und der Enzkreis mit je 3,9 Prozent, LK Reutlingen mit 4,0 Prozent und LK Ludwigsburg mit einem Höchstwert von 4,2 Prozent).

 

„Interessant ist, dass die als ´Feinstaubhochburg´ bekannte benachbarte Landeshauptstadt mit einem Anteil von 3,7 Prozent die wenigsten Asthmapatienten aller deutschen Großstädte hat“, ergänzt Schöndorf. Nichtsdestoweniger zählt Luftverschmutzung zu den Risikofaktoren beim Verschlimmern und auch Entstehen von Asthma, insbesondere wenn Stickstoffoxid und Feinstaub in Verbindung auftreten. Weitere Risikofaktoren sind allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch. Auch Adipositas scheint in der Begünstigung der Erkrankung eine Rolle zu spielen.

 

Bei Menschen, die unter Asthma bronchiale leiden, sind die Atemwege chronisch entzündet und dadurch besonders empfindlich. Das bedeutet, dass sie auf bestimmte Reize sehr schnell und stark reagieren. Dabei kann zum Beispiel die Schleimhaut, die das Innere der Bronchien auskleidet, anschwellen und einen zähen Schleim produzieren. Zudem kann die Bronchialmuskulatur verkrampfen. Beides führt dazu, dass die Bronchien enger werden und die Atemluft nicht mehr so leicht ein- und ausströmen kann.

 

Doch selbst nach einer Diagnose von Asthma bronchiale haben die Patientinnen und Patienten gute Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Asthma ist eine Erkrankung, die sich in den allermeisten Fällen gut beherrschen lässt – durch eine konsequente medikamentöse Therapie und ein gutes Management der Erkrankung. Tatsächlich zeigt ein Blick auf verschiedene Gesundheitsstatistiken aus den letzten 20 Jahren, dass die Asthma-Therapie eine Erfolgsgeschichte ist – mit einem Rückgang der Asthma-Mortalität und der asthmabedingten Krankenhausaufenthalte bei gleichzeitig vermehrtem Einsatz der wichtigen Langzeitmedikation. Das Behandlungsprogramm Curaplan Asthma bronchiale, das auch die AOK Baden-Württemberg anbietet, gewährleistet eine intensive Behandlung, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine differenzierte individualisierte Therapieplanung. – Hinsichtlich Corona weisen erste Studienergebnisse darauf hin, dass bei einem gut kontrollierten Asthma nicht von einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgegangen werden kann.

 

 

 

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news-3979 Mon, 02 Nov 2020 16:01:45 +0100 AOK Stuttgart-Böblingen: Corona-Anpassung bei Kundenberatung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-stuttgart-boeblingen-corona-anpassung-bei-kundenberatung.html Nach den von der Bundesregierung sowie den Ländern beschlossenen Einschränkungen aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen passt auch die AOK Stuttgart-Böblingen die Beratung für ihre Versicherten und Firmenkunden an. Die Beratung in den KundenCentern der AOK im Stadtkreis Stuttgart und im Landkreis Böblingen findet ab heute bis voraussichtlich 30. November nur nach telefonischer Terminvereinbarung statt. Zusätzlich beraten die Expertinnen und Experten am Telefon und online. Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen ist unter der Telefonnummer 07031 2610030, auf den Online-Kanälen und per App über das Online-Kundencenter »Meine AOK« erreichbar. Alle Kontaktdaten stehen auch auf www.aok.de/bw/corona-erreichbarkeit. Das Kurs- und Seminarangebot in den AOK-Gesundheitszentren wird bis Ende November zum Schutz der Kunden und Mitarbeitenden ebenfalls ausgesetzt. Das AOK-Rückenkonzept wird für aktuell stattfindende Maßnahmen vor dem Hintergrund der medizinischen Notwendigkeit unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften fortgesetzt.

 

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news-3825 Fri, 18 Sep 2020 11:14:08 +0200 Stuttgart: Erkältet (?) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-erkaeltet.html Der Sommer dreht noch einmal eine herrliche Runde, doch der Herbst mit seinen kühleren Temperaturen steht vor der Tür. Dann wird es, wie in jedem Jahr, zu Erkältungen kommen. In der Landeshauptstadt Stuttgart stieg die Zahl der ärztlichen Behandlungen wegen Erkältungskrankheiten in den letzten Jahren um über 20 Prozent an. Diesen Herbst wird viele Menschen auch die Frage umtreiben, inwiefern sie eine Erkältung von Covid-19 unterscheiden können. Starke saisonale Schwankungen, insbesondere Witterungseinflüsse, begünstigen das Entstehen von Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen. Deshalb steigen Ende des Sommers und im Herbst die Zahl der Erkrankten am stärksten. „‘Erkältung‘ ist der Oberbegriff für unterschiedliche Symptome, die durch eine Infektion der oberen Atemwege ausgelöst werden. Eine Erkältung entwickelt sich im Normalfall über einige Tage. Typische Beschwerden sind beispielsweise ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Bisweilen kann eine Erkältung auch mit leichtem Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen einhergehen“, weiß Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch, Fachbereichsleiterin Behandlungsmanagement bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen hat die Behandlungsstatistiken für die Landeshauptstadt ausgewertet. Die Zahl der ambulanten und stationären Behandlungen von Erkältungskrankheiten ging hier in den letzten Jahren stetig nach oben: waren 2014 insgesamt 56.743 AOK-Versicherte in Behandlung, so haben sich die Zahlen bis zum letzten Erhebungsjahr um fast 12.500 Behandlungen gesteigert (2018: 69.186 Erkrankte). „Die häufigste Form der Atemwegsbeschwerden ist der akute Schnupfen, der durch Rhinoviren ausgelöst wird. An zweiter Stelle stehen akute Mandelentzündungen, die sich in erster Linie durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machen. Interessant ist die Altersverteilung: Bei den Säuglingen sind acht von zehn jährlich erkältet, bei Kleinkindern sind rund 50 Prozent, in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen ein Drittel und bei den 70-Jährigen nur noch etwa neun Prozent“, so Sprecherin Dr. Elisabeth Schöndorf.

 

Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen und der Gefahr der Resistenzentwicklung bei falscher Anwendung nur bei Komplikationen wie beispielsweise einer Lungenentzündung eingesetzt werden. Präparate mit Zink, Vitamin C oder Echinacea-Extrakten werden zwar oft auch zur Behandlung einer Erkältung empfohlen, da sie das Immunsystem stärken könnten; eine zuverlässige Beurteilung der Vor- und Nachteile dieser Mittel ist derzeit allerdings nicht möglich, da teilweise nur wenige Studiendaten vorliegen oder die Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigen. Pflanzliche Arzneimittel wie bestimmte Extrakte aus Pelargonienwurzel, Primelwurzel, Thymian, Eukalyptus oder Efeublättern können möglicherweise den Husten etwas lindern.

 

AOK-Ärztin Dr. Trautrims-Michelitsch: „Das beste Mittel gegen Erkältungen ist, sich vor einer Ansteckung zu schützen. ‘Erkältungsviren‘ verbreiten sich – wie Coronaviren – vor allem über Tröpfchen: Beim Niesen oder Husten werden viele winzige virushaltige Tröpfchen in die Luft versprüht, die sich unter anderem auch auf Türklinken, Computer-Tastaturen oder Haltegriffen in der U-Bahn ablagern können. Beim Anfassen gelangen die Viren an die Hände und von dort leicht weiter an Nase oder Mund. Wer es vermeidet, sich ins Gesicht zu fassen, kann sein Erkältungsrisiko deshalb verringern. Sich außerdem häufig mit normaler Seife die Hände zu waschen, ist ein guter zusätzlicher Schutz auch gegen Grippe und Erkältungen.“ Auch die weiteren Corona-Empfehlungen – Abstand, Maske, Lüften – hülfen dabei, ebenfalls einer gewöhnlichen Erkältung vorzubeugen.

 

Zur Unterscheidung zwischen einer Erkältung und Covid-19-Symptomen ergänzt AOK-Ärztin Trautrims-Michelitsch: „In den ersten Tagen ist es für Betroffene nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Die Symptome zwischen den Erkrankungen sind teilweise unspezifisch, aber auch teils ähnlich. Beide können zum Beispiel mit Halsschmerzen und Husten einhergehen. Auch kann der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns auch bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen. Im Vergleich von Covid-19 und einer Erkältung existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen. Bei Covid-19 sind tendenziell starker trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, Begleiterscheinungen wie, Kopf- und Glieder- oder Bauchschmerzen eher selten.“

 

 

 

Empfehlenswert ist grundsätzlich eine Grippeschutzimpfung, die die AOK für ihre Versicherten übernimmt. Vor allem Senioren und Schwangere sollten vorsorgen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung insbesondere auch für chronisch Kranke, Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie Menschen, die im direktem Kundenkontakt arbeiten.

 

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news-3824 Fri, 18 Sep 2020 10:28:10 +0200 Kreis Böblingen: Erkältet (?) https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-erkaeltet.html Der Sommer dreht nochmal eine herrliche Runde, doch der Herbst mit seinen kühleren Temperaturen steht vor der Tür. Dann wird es, wie in jedem Jahr, zu Erkältungen kommen. Im Landkreis Böblingen stieg die Zahl ärztlichen Behandlungen wegen Erkältungskrankheiten in den letzten Jahren um über 25 Prozent an. Diesen Herbst wird viele Menschen auch die Frage umtreiben, wie sie eine Erkältung von Covid-19 unterscheiden können. Starke saisonale Schwankungen, insbesondere Witterungseinflüsse, begünstigen das Entstehen von Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen. Deshalb steigen Ende des Sommers und im Herbst die Zahl der Erkrankten am stärksten. „‘Erkältung‘ ist der Oberbegriff für unterschiedliche Symptome, die durch eine Infektion der oberen Atemwege ausgelöst werden. Eine Erkältung entwickelt sich im Normalfall über einige Tage. Typische Beschwerden sind beispielsweise ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Bisweilen kann eine Erkältung auch mit leichtem Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen einhergehen“, weiß Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch, Fachbereichsleiterin Behandlungsmanagement bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen hat die Zahlen speziell für den Landkreis Böblingen ausgewertet: „Die häufigste Form der Atemwegsbeschwerden ist hier der akute Schnupfen, der durch Rhinoviren ausgelöst wird. An zweiter Stelle stehen akute Mandelentzündungen, die sich in erster Linie durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machen. Auffallend ist die Altersverteilung: Bei den Säuglingen sind acht von zehn jährlich erkältet, bei Kleinkindern sind es rund die Hälfte, in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen ein Drittel und bei den 70-Jährigen nur noch etwa neun Prozent“, so Sprecherin Dr. Elisabeth Schöndorf.

 

Dabei ging die Zahl der ambulanten und stationären Behandlungen von Erkältungskrankheiten insgesamt in den letzten stetig nach oben: Waren 2014 insgesamt 37.193 AOK-Versicherte in Behandlung, so hatte die Zahlen sich bis zum letzten Erhebungsjahr um knapp 10.000 Behandlungen gesteigert (2018: 46.707 Behandlungen).

 

Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen und der Gefahr der Resistenzentwicklung bei falscher Anwendung nur bei Komplikationen wie beispielsweise einer Lungenentzündung eingesetzt werden, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Präparate mit Zink, Vitamin C oder Echinacea-Extrakten würden oft auch zur Behandlung einer Erkältung empfohlen, da sie das Immunsystem stärken könnten. Eine zuverlässige Beurteilung der Vor- und Nachteile dieser Mittel sei derzeit nicht möglich, da teilweise nur wenige Studiendaten vorlägen oder die Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigten. Pflanzliche Arzneimittel wie bestimmte Extrakte aus Pelargonienwurzel, Primelwurzel, Thymian, Eukalyptus oder Efeublättern könnten möglicherweise den Husten etwas lindern.

 

AOK-Ärztin Dr. Trautrims-Michelitsch: „Das beste Mittel gegen Erkältungen ist, sich vor einer Ansteckung zu schützen. ‘Erkältungsviren‘ verbreiten sich – wie Coronaviren – vor allem über Tröpfchen: Beim Niesen oder Husten werden viele winzige virushaltige Tröpfchen in die Luft versprüht, die sich unter anderem auch auf Türklinken, Computer-Tastaturen oder Haltegriffen in der U-Bahn ablagern können. Beim Anfassen gelangen die Viren an die Hände und von dort leicht weiter an Nase oder Mund. Wer es vermeidet, sich ins Gesicht zu fassen, kann sein Erkältungsrisiko deshalb verringern. Sich außerdem häufig mit normaler Seife die Hände zu waschen, ist ein guter zusätzlicher Schutz auch gegen Grippe und Erkältungen.“

 

Zur Unterscheidung zwischen einer Erkältung und Covid-19-Symptomen ergänzt AOK-Ärztin Trautrims-Michelitsch: „In den ersten Tagen ist es für Betroffene nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Die Symptome zwischen den Erkrankungen sind teilweise unspezifisch, aber auch teils ähnlich. Beide können zum Beispiel mit Halsschmerzen und Husten einhergehen. Auch kann der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns auch bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen. Im Vergleich von Covid-19 und einer Erkältung existieren auch keine typischen Symptom-Kombinationen. Bei Covid-19 sind tendenziell starker trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, Begleiterscheinungen wie, Kopf- und Glieder- oder Bauchschmerzen eher selten.“

 

Empfehlenswert ist grundsätzlich eine Grippeschutzimpfung, die die AOK für ihre Versicherten übernimmt. Vor allem Senioren und Schwangere sollten vorsorgen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung insbesondere auch für chronisch Kranke, Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie Menschen, die im direktem Kundenkontakt arbeiten.

 

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news-3820 Tue, 08 Sep 2020 09:35:35 +0200 Ausbildungsstart bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/ausbildungsstart-bei-der-aok-1.html Am ersten September haben 25 junge Menschen ihre Ausbildung bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen begonnen. Die größte Krankenkasse in der Region hat in diesem Jahr so viele Ausbildungsplätze besetzt wie nie zuvor. „21 neue Azubis haben sich für die klassische Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten entschieden. Zwei für Kaufleute für Dialogmarketing sowie zwei für den Studiengang Soziale Arbeit“, so Ausbildungsleiterin Sarah Kemmler. Ausbildungs- und Studienplätze gibt es bei der Gesundheitskasse auch für den Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“, sowie für den Studiengang „AOK-Betriebswirt/in“.

 

„Wir haben ein breites Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, da wir ein Unternehmen mit unterschiedlichsten Arbeitsfeldern sind. Davon profitieren unsere Azubis: Sie erhalten bei der Ausbildung vielfältige Einblicke und können später zwischen mehreren Tätigkeiten wählen“, betont Kemmler. Sie hatte übrigens selbst einmal als Auszubildende bei der AOK angefangen.

 

Wer bei der AOK eine Ausbildung beginnen möchte, sollte engagiert und kommunikativ sein. „Unsere Kunden sind so unterschiedlich wie ihre Anliegen. Und auf die gehen wir alle persönlich und direkt vor Ort ein“, so Sarah Kemmler. „Daher investieren wir viel Zeit in unsere Azubis. Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern ist unser hohes Niveau an Beratungs- und Servicequalität zu umzusetzen.“

 

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news-3818 Tue, 01 Sep 2020 09:41:53 +0200 Dienstjubiläum: 40 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/dienstjubilaeum-40-jahre-bei-der-aok-1.html Seit 40 Jahren arbeitet Petra Prosch für die AOK Stuttgart-Böblingen. Geschäftsführer Christian Kratzke würdigte die Jubilarin für ihre Arbeit und langjährige Treue zur Gesundheitskasse. „Ihr großes Verantwortungsbewusstsein, Ihre Fachkompetenz und Ihre absolute Zuverlässigkeit sind unverzichtbare Mosaiksteine für den Erfolg unserer Bezirksdirektion und damit auch für den Erfolg der AOK Baden-Württemberg“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

Nach ihrer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten begann Petra Prosch 1983 als Kundenberaterin bei der AOK in Sindelfingen. 1986 schloss sie eine zweijährige Weiterbildung mit dem AOK-Betriebswirt ab. Seitdem arbeitete die Sindelfingerin in verschiedenen Positionen und Abteilungen der AOK am Standort Sindelfingen.

 

„An meiner Arbeit gefällt mir besonders die Lösung rechtlich schwieriger Sachverhalte für unsere Kunden. Ich arbeite gerne in Sindelfingen und bin sehr glücklich, wenn ich zufriedene Kunden am Telefon lächeln höre“, so die Jubilarin. „Frau Proschs Erfahrung, ihre schnelle Auffassungsgabe und ihr Umgang mit Kunden und Kollegen ist ein Gewinn für unser Unternehmen“, betonte Kratzke bei der Jubiläumsfeier.

 

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news-3784 Thu, 13 Aug 2020 08:24:32 +0200 Dienstjubiläen: Vier mal 25 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/dienstjubilaeen-vier-mal-25-jahre-bei-der-aok.html Seit 25 Jahren beraten, betreuen und informieren Birgit Hofacker, Marion Derka, Yvonne Steegmüller und Gisela Lemke die Versicherten und Firmenkunden der AOK Stuttgart-Böblingen. Bei einer betriebsinternen Feier in Sindelfingen würdigte Geschäftsführer Christian Kratzke die Jubilarinnen für ihre Arbeit bei der Gesundheitskasse. „Ihr engagierter Einsatz in der Kundenbetreuung ist ein unverzichtbarer Mosaikstein für den Erfolg der AOK – denn Sie sind die Ansprechpartnerinnen für die Menschen vor Ort“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen und ergänzte: „Ihre Erfahrung und Ihre persönliche Zuwendung zu den Menschen ist ein Gewinn für unsere Kunden und unser Unternehmen. Ob im Beitragsmanagement, im Krankengeldbereich oder in der Pflege“.

 

Foto:

 

V.li.: Birgit Hofacker, Marion Derka, Yvonne Steegmüller, Gisela Lemke

 

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news-3768 Fri, 31 Jul 2020 08:24:30 +0200 Stuttgart: Vor allem Kindergarten- und jüngere Schulkinder leiden an Eiterflechte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-vor-allem-kindergarten-und-juengere-schulkinder-leiden-an-eiterflechte.html Die Impetigo contagiosa, auch „Eiterflechte“ oder „Schmierflechte“ genannt, ist eine hochinfektiöse bakterielle Hautkrankheit, die hauptsächlich bei Kindern und Neugeborenen auftritt. Im Jahr 2018 befanden sich 13.796 bei der AOK Baden-Württemberg Versicherte wegen Impetigo contagiosa in ärztlicher Behandlung. Die mit Abstand am stärksten betroffene Altersgruppe sind Kinder zwischen einem und neun Jahren.

„Das auffallendste Merkmal der Impetigo sind die `honiggelben´ Krusten auf rotem Grund“, so Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Es wird zwischen einer kleinblasigen und einer großblasigen Variante unterschieden. Beide Formen beginnen zunächst mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die mehr oder weniger groß sein können und anschließend platzen und verkrusten. Diese Krusten haben eine charakteristische gelbe Farbe. Üblicherweise besteht kein Juckreiz.“ Besonders im feuchtwarmen Sommerklima kann sich die Eiterflechte leicht ausbreiten.


Die Ursache der Erkrankung sind Bakterien, die sich in der Haut ausbreiten und das Gewebe zerstören. Meist werden Staphylokokken gefunden, insbesondere in der großblasigen Form, aber auch Streptokokken sind als Auslöser bekannt. „2018 befanden sich insgesamt 787 bei der AOK versicherte Stuttgarter wegen dieser Hauterkrankung in ärztlicher Behandlung“, erklärt Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen und ergänzt: „Die leicht rückläufigen Zahlen in der Landeshauptstadt entsprechen dabei dem landesweiten Trend“. (2017: 806; 2016: 837, 2015: 758; 2014: 830).


Die Erkrankung wird durch Schmierinfektion übertragen, also durch direkten Kontakt oder Gegenstände, und breitet sich daher in Gemeinschaftseinrichtung wie Schulen und Kindergärten, aber auch innerhalb der Familie unter Geschwistern aus. Neben Kindern sind besonders Menschen mit einer vorgeschädigten Haut empfänglich für die Bakterien. Auch hier haben hygienische Maßnahmen, wie bei Corona, einen wichtigen Stellenwert. Die Hautärztin der AOK: „Kratzen sollte unbedingt vermieden werden, da die Bakterien ansonsten weiterverbreitet werden (Schmierflechte). Hände sollten regelmäßig gewaschen, Kleidung und Handtücher sollten nur vom Betroffenen genutzt und nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika können die Hygienemaßnahmen unterstützen, sie sollten abhängig von Resistenzentwicklungen gewählt werden.“


Bei konsequenter Behandlung heilt die Impetigo contagiosa in der Regel folgenlos aus. Die Rötung verschwindet und die Krusten fallen ab. Selten greifen die Erreger auf tiefere Hautschichten und verursachen schwerwiegendere Entzündungen wie zum Beispiel ein Erysipel oder Zellulitis. Die Erkrankung ist aber so lange infektiös, bis die offenen, eitrigen Hautstellen abgeheilt sind. „Es bestehen übrigens besondere Regeln für Erkrankte in öffentlichen Einrichtungen laut § 34 Infektionsschutzgesetz, um eine Verbreitung der Impetigo zu verhindern. Die Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen müssen danach das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich benachrichtigen, wenn in ihrer Einrichtung betreute Personen oder Beschäftigte an Impetigo contagiosa erkrankt oder dessen verdächtig sind“, so AOK-Sprecherin Schöndorf.

 

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news-3767 Fri, 31 Jul 2020 08:20:47 +0200 Landkreis Böblingen: Vor allem Kindergarten- und jüngere Schulkinder leiden an Eiterflechte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-vor-allem-kindergarten-und-juengere-schulkinder-leiden-an-eiterflechte.html Die Impetigo contagiosa, auch „Eiterflechte“ oder „Schmierflechte“ genannt, ist eine hochinfektiöse bakterielle Hautkrankheit, die hauptsächlich bei Kindern und Neugeborenen auftritt. Im Jahr 2018 befanden sich 13.796 bei der AOK Baden-Württemberg Versicherte wegen Impetigo contagiosa in ärztlicher Behandlung. Die mit Abstand am stärksten betroffene Altersgruppe sind Kinder zwischen einem und neun Jahren.

„Das auffallendste Merkmal der Impetigo sind die `honiggelben´ Krusten auf rotem Grund“, so Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Es wird zwischen einer kleinblasigen und einer großblasigen Variante unterschieden. Beide Formen beginnen zunächst mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die mehr oder weniger groß sein können und anschließend platzen und verkrusten. Diese Krusten haben eine charakteristische gelbe Farbe. Üblicherweise besteht kein Juckreiz.“ Besonders im feuchtwarmen Sommerklima kann sich die Eiterflechte leicht ausbreiten.


Die Ursache der Erkrankung sind Bakterien, die sich in der Haut ausbreiten und das Gewebe zerstören. Meist werden Staphylokokken gefunden, insbesondere in der großblasigen Form, aber auch Streptokokken sind als Auslöser bekannt. „2018 befanden sich insgesamt 510 AOK-Versicherte im Landkreis Böblingen wegen dieser Hauterkrankung in ärztlicher Behandlung“, erklärt Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen und ergänzt: „Dabei sind die Zahlen im Landkreis die letzten Jahre entgegen dem landesweiten Trend gestiegen“ (2014: 427; 2015: 433; 2016: 471, 2017: 493).


Die Erkrankung wird durch Schmierinfektion übertragen, also durch direkten Kontakt oder Gegenstände, und breitet sich daher in Gemeinschaftseinrichtung wie Schulen und Kindergärten, aber auch innerhalb der Familie unter Geschwistern aus. Neben Kindern sind besonders Menschen mit einer vorgeschädigten Haut empfänglich für die Bakterien. Auch hier haben hygienische Maßnahmen, wie bei Corona, einen wichtigen Stellenwert. Die Hautärztin der AOK: „Kratzen sollte unbedingt vermieden werden, da die Bakterien ansonsten weiterverbreitet werden (Schmierflechte). Hände sollten regelmäßig gewaschen, Kleidung und Handtücher sollten nur vom Betroffenen genutzt und nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika können die Hygienemaßnahmen unterstützen, sie sollten abhängig von Resistenzentwicklungen gewählt werden.“


Bei konsequenter Behandlung heilt die Impetigo contagiosa in der Regel folgenlos aus. Die Rötung verschwindet und die Krusten fallen ab. Selten greifen die Erreger auf tiefere Hautschichten und verursachen schwerwiegendere Entzündungen wie zum Beispiel ein Erysipel oder Zellulitis. Die Erkrankung ist aber so lange infektiös, bis die offenen, eitrigen Hautstellen abgeheilt sind. „Es bestehen übrigens besondere Regeln für Erkrankte in öffentlichen Einrichtungen laut § 34 Infektionsschutzgesetz, um eine Verbreitung der Impetigo zu verhindern. Die Leitungen von Gemeinschafts-einrichtungen müssen danach das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich benachrichtigen, wenn in ihrer Einrichtung betreute Personen oder Beschäftigte an Impetigo contagiosa erkrankt oder dessen verdächtig sind“, so AOK-Sprecherin Schöndorf.

 

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news-3742 Fri, 10 Jul 2020 09:52:09 +0200 Stuttgart: Schäden durch Hitze https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-schaeden-durch-hitze.html Die meisten Menschen brauchen Sonne und frische Luft, um sich wohlzufühlen. Für die Gesundheit ist es jedoch auch wichtig, insbesondere im Sommer genügend zu trinken und sich im Schatten aufzuhalten. Denn Schatten ist der beste Sonnenschutz. Er kann die UV-Strahlung um 50 bis 95 % vermindern, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. „Die Hitze der Sommermonate kann zu Flüssigkeitsmangel, Sonnenbrand, Hitzekrämpfen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Hitzschlag führen“, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. 224 AOK-Versicherte aus dem Stadtkreis Stuttgart mussten im Sommer 2018 wegen eines Sonnenbrands, Hitzschlags, Sonnenstichs oder Hitzeermüdung einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen (2017: 228; 2016: 153; Hitzesommer 2015: 284; 2014: 107). Männer sind tendenziell etwas sorgloser bei Sonne und Hitze. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Das bestätigen in der Tendenz auch unsere Zahlen. Von den 224 Betroffenen waren es 121 Männer und 103 Frauen. Dabei erreicht die Krankheitshäufigkeit ihren Höhepunkt in der Altersgruppe der 20 bis 24- Jährigen.“

 

„Trotz vieler ungeklärter Fragen ist Sonnencreme ein wichtiges zusätzliches Hilfsmittel. Es gibt Situationen – etwa beim Wandern, Schwimmen oder Surfen –, bei denen es keinen Schatten gibt oder Kleidung allein nicht ausreicht. Auch beim Baden oder Wassersport ist man der Sonne besonders stark ausgesetzt, da Wasser die UV-Strahlen reflektiert. Es gibt vor UV-Licht schützende Schwimmkleidung, die insbesondere für Kinder wichtig ist“, rät Hautärztin Dr. Kirtschig. Lichtschutzmittel wie Sonnencreme oder Sonnenspray können Sonnenbrand verhindern, wenn man beachtet, wie lange sie wirken. Das macht sie wertvoll, denn Sonnenbrand tut weh, schädigt die Haut und wird mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko in Verbindung gebracht.

 

Die Expertin: „Bei Hitze ist es wichtig, die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 – 2 Litern zu erhöhen. Bei Gesunden kann dies auch mehr als ein zusätzlicher Liter sein. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“ Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen wenig

 

eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze werde dies noch problematischer, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken. Dr. Kirtschig: „Der Alkoholkonsum sollte unbedingt eingeschränkt werden, da er – bei Jung und Alt – zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt.“

 

Außerdem empfiehlt die Ärztin, die Wohnräume möglichst kühl zu halten und am Abend oder in der Früh gut durchzulüften. Tagsüber kann das Eindringen von Wärme durch Zuziehen der Vorhänge und Schließen von Fenstern und Türen weitestgehend verhindert werden. Das schütze an Tagen mit hohen Ozonwerten zusätzlich auch vor Beschwerden, die im Zusammenhang mit erhöhten Ozonwerten entstehen können wie zum Beispiel Husten oder auch Asthmaanfälle.

 

AOK-Sprecherin Dr. Schöndorf stellt fest: „Immer noch wird die Sonneneinstrahlung und die Sommerhitze unterschätzt. Die Behandlungszahlen erreichen ihre Höhepunkte immer in den heißen Jahren. Insgesamt befanden sich 4.924 Versicherte in Baden-Württemberg im Jahr 2018 wegen Schäden durch Hitze in Behandlung. Dabei können nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Denn nicht jeder sucht bei einem für Sommerkrankheiten typischen Symptom wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Benommenheit einen Arzt auf. Die Dunkelziffer ist deshalb vermutlich wesentlich höher.“

 

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news-3741 Fri, 10 Jul 2020 09:50:00 +0200 Landkreis Böblingen: Schäden durch Hitze https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-schaeden-durch-hitze.html Die meisten Menschen brauchen Sonne und frische Luft, um sich wohlzufühlen. Für die Gesundheit ist es jedoch auch wichtig, insbesondere im Sommer genügend zu trinken und sich im Schatten aufzuhalten. Denn Schatten ist der beste Sonnenschutz. Er kann die UV-Strahlung um 50 bis 95 % vermindern, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. „Die Hitze der Sommermonate kann zu Flüssigkeitsmangel, Sonnenbrand, Hitzekrämpfen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Hitzschlag führen“, erklärt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. 115 AOK-Versicherte aus dem Landkreis Böblingen mussten im Sommer 2018 wegen eines Sonnenbrands, Hitzschlags, Sonnenstichs oder Hitzeermüdung einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen (2017: 111; 2016: 87; Hitzesommer 2015: 138; 2014: 51). Männer sind tendenziell etwas sorgloser bei Sonne und Hitze. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Das bestätigen in der Tendenz auch unsere Zahlen. Von den 115 Betroffenen waren es 73 Männer und 42 Frauen. Dabei erreicht die Krankheitshäufigkeit ihren Höhepunkt in der Altersgruppe der 20 bis 24- Jährigen.“

 

„Trotz vieler ungeklärter Fragen ist Sonnencreme ein wichtiges zusätzliches Hilfsmittel. Es gibt Situationen – etwa beim Wandern, Schwimmen oder Surfen –, bei denen es keinen Schatten gibt oder Kleidung allein nicht ausreicht. Auch beim Baden oder Wassersport ist man der Sonne besonders stark ausgesetzt, da Wasser die UV-Strahlen reflektiert. Es gibt vor UV-Licht schützende Schwimmkleidung, die insbesondere für Kinder wichtig ist“, rät Hautärztin Dr. Kirtschig. Lichtschutzmittel wie Sonnencreme oder Sonnenspray können Sonnenbrand verhindern, wenn man beachtet, wie lange sie wirken. Das macht sie wertvoll, denn Sonnenbrand tut weh, schädigt die Haut und wird mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko in Verbindung gebracht.

 

 

Die Expertin: „Bei Hitze ist es wichtig, die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 – 2 Litern zu erhöhen. Bei Gesunden kann dies auch mehr als ein zusätzlicher Liter sein. Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“ Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen wenig eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze werde dies noch problematischer, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken. Dr. Kirtschig: „Der Alkoholkonsum sollte unbedingt eingeschränkt werden, da er – bei Jung und Alt – zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt.“

 

Außerdem empfiehlt die Ärztin, die Wohnräume möglichst kühl zu halten und am Abend oder in der Früh gut durchzulüften. Tagsüber kann das Eindringen von Wärme durch Zuziehen der Vorhänge und Schließen von Fenstern und Türen weitestgehend verhindert werden. Das schütze an Tagen mit hohen Ozonwerten zusätzlich auch vor Beschwerden, die im Zusammenhang mit erhöhten Ozonwerten entstehen können wie zum Beispiel Husten oder auch Asthmaanfälle.

 

AOK-Sprecherin Dr. Schöndorf stellt fest: „Immer noch wird die Sonneneinstrahlung und die Sommerhitze unterschätzt. Die Behandlungszahlen erreichen ihre Höhepunkte immer in den heißen Jahren. Insgesamt befanden sich 4.924 Versicherte in Baden-Württemberg im Jahr 2018 wegen Schäden durch Hitze in Behandlung. Dabei können nur Versicherte ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Denn nicht jeder sucht bei einem für Sommerkrankheiten typischen Symptom wie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Benommenheit einen Arzt auf. Die Dunkelziffer ist deshalb vermutlich wesentlich höher.“

 

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news-3714 Thu, 18 Jun 2020 09:47:26 +0200 Arztvernetzung zahlt sich jetzt aus https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/arztvernetzung-zahlt-sich-jetzt-aus.html Mit dem Start der elektronischen Arztvernetzung (eAV) im letzten Jahr wurde die Grundlage für einen digitalen Austausch von Informationen zwischen den teilnehmenden Arztpraxen geschaffen. Befunde und notwendige Behandlungsinformationen liegen schneller vor und tragen zu einer Reduzierung von Doppeluntersuchungen bei, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Bestandteile der elektronischen Arztvernetzung, die im Rahmen des Haus- und Facharztprogramms der AOK Baden-Württemberg eingeführt wurde, sind der elektronisch erstellte Arztbrief (eArztbrief), die elektronische Weiterleitung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und die Bereitstellung und Pflege patientenbezogener elektronischer Medikationsinformationen zu den Patienten (HAUSKOMET – Hausärztlich kontrollierte medikamentöse Therapie). „Durch die dadurch geschaffene Transparenz wird die Versorgung sicherer, beispielsweise weil Ärzte rechtzeitig in Kenntnis darüber gesetzt werden, welche Medikamente der Patient bereits erhält und dadurch unerwünschte Wechselwirkungen vermieden werden können“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Schöndorf: „Im nächsten Schritt wird die Anbindung der Krankenhäuser an diese Vernetzungslösung vorbereitet. Auf diese Weise können zukünftig auch Einweisungs- und Entlassbriefe elektronisch ausgetauscht werden. Wie hilfreich die Digitalisierung sein kann, zeigt uns die aktuelle Corona-Pandemie.“

 

Auch Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland, will die Vernetzung vorantreiben und zieht ein positives Fazit: „In den Hausarztpraxen wird die Vernetzung besser angenommen als in den Facharztpraxen. Das liegt bestimmt daran, dass die großen Hersteller von Arztinformationssystemen (AIS) erst jetzt mitmachen. Es ist trotzdem ein Erfolg, dass in der kurzen Zeit bereits über 1.000 Praxen an der eAV teilnehmen und die elektronische AU ist aktuell unser Highlight.“

 

Im Einzugsbereich der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen nehmen derzeit knapp 50 Haus- und 20 Fachärzte an der eAV teil.

 

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news-3708 Tue, 16 Jun 2020 08:48:25 +0200 Stuttgart: Wenn Sex schlimme Folgen hat https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wenn-sex-schlimme-folgen-hat.html Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Das macht Krankheiten wie Syphilis oder HIV-Infektionen aber nicht weniger gefährlich. Im Gegenteil: Nur Aufklärung und Vorsichts- maßnahmen schützen. In Stuttgart waren 2018 fast 2.000 AOK-Versicherte wegen Geschlechtskrankheiten in Behandlung – so viel wie in keinem anderen Stadt- und Landkreis in Baden-Württemberg, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen für die Landeshauptstadt zeigt ein seit Jahren hohes Niveau bei sexuell übertragbaren Krankheiten. Der Höhepunkt wurde 2017 erreicht, mit insgesamt 2.000 Fällen (2014: 1.849; 2015: 1.870; 2016: 1.909; 2017: 2.000; 2018: 1.941). In ganz Baden-Württemberg lagen die Behandlungszahlen im letzten Auswertungsjahr, 2018, bei knapp 20.800. Die Stuttgarter Zahlen machen also fast ein Zehntel der Gesamtinfektionen im Land aus.

 

„Gemeinsames Merkmal aller sexuell übertragbaren Krankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger bei sexuellem Kontakt. Ursache solcher Erkrankungen können unter anderem Bakterien sein wie zum Beispiel bei Chlamydien-Infektionen, Gonorrhö, im Volksmund auch Tripper genannt, oder Syphilis“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Auch Viren, beispielsweise bei HIV-Infektionen, einer Infektion mit Erregern aus der Familie der humanen Papilloma-Viren, Hepatitis B oder genitalem Herpes, Pilze und Parasiten, wie zum Beispiel Filzläuse, zählen zu den möglichen Krankheitserregern.

 

Laut AOK steigen die Betroffenenzahlen im frühen Erwachsenenalter stark an und erreichen bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren ihr Maximum. Mit zunehmendem Alter sinken die Erkrankungen dann kontinuierlich ab. Männer und Frauen sind beide etwa gleich häufig betroffen. Eine Ausnahme bildet nach AOK-Angaben die Altersgruppe der 15-24- jährigen – hier sind Frauen häufiger betroffen als gleichaltrige Männer. Dies kann zum Teil damit erklärt werden, dass die Erkrankungen bei Frauen häufiger entdeckt werden, da sie eher den Frauenarzt oder die Frauenärztin aufsuchen. „Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Zu den häufigsten Anzeichen einer solchen Erkrankung gehören Ausfluss, Geschwüre, Schwellungen der Leistengegend oder der Hoden und Unterbauchschmerzen“, so Knapstein. Beim Sex werden diese Krankheiten zum Teil sehr leicht übertragen. Manche von ihnen sind weitgehend harmlos. Andere können sogar lebensbedrohlich sein. Die AOK-Ärztin dazu: „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion die Ursache für Unfruchtbarkeit sein, Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder auch mit Hepatitis B können Krebserkrankungen zur Folge haben und eine nicht behandelte HIV-Infektion Aids. Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten ist es wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren.“

 

Kondome böten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Bei Verdacht auf eine Erkrankung sei es überaus wichtig, in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen.

 

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news-3709 Tue, 16 Jun 2020 08:47:26 +0200 Landkreis Böblingen: Wenn Sex schlimme Folgen hat https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-wenn-sex-schlimme-folgen-hat.html Ansteckende Krankheiten, die beim Sex übertragen werden, sind für viele ein Tabuthema. Das macht Krankheiten wie Syphilis oder HIV-Infektionen aber nicht weniger gefährlich. Im Gegenteil: Nur Aufklärung und Vorsichts- maßnahmen schützen. Im Landkreis Böblingen waren 2018 knapp 700 AOK-Versicherte wegen Geschlechtskrankheiten in Behandlung, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen für den Landkreis zeigt ein seit Jahren ähnlich hohes Niveau bei sexuell übertragbaren Krankheiten. Der Höhepunkt wurde 2018 erreicht, mit insgesamt 690 Fällen (2014: 619; 2015: 613; 2016: 675; 2017: 666). In ganz Baden-Württemberg lagen die Behandlungszahlen im letzten Auswertungsjahr, 2018, bei knapp 20.800.

 

„Gemeinsames Merkmal aller sexuell übertragbaren Krankheiten ist die Übertragung der Krankheitserreger bei sexuellem Kontakt. Ursache solcher Erkrankungen können unter anderem Bakterien sein wie zum Beispiel bei Chlamydien-Infektionen, Gonorrhö, im Volksmund auch Tripper genannt, oder Syphilis“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Auch Viren, beispielsweise bei HIV-Infektionen, einer Infektion mit Erregern aus der Familie der humanen Papilloma-Viren, Hepatitis B oder genitalem Herpes, Pilze und Parasiten, wie zum Beispiel Filzläuse, zählen zu den möglichen Krankheitserregern.

 

Laut AOK steigen die Betroffenenzahlen im frühen Erwachsenenalter stark an und erreichen bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren ihr Maximum. Mit zunehmendem Alter sinken die Erkrankungen dann kontinuierlich ab. Männer und Frauen sind beide etwa gleich häufig betroffen. Eine Ausnahme bildet nach AOK-Angaben die Altersgruppe der 15-24- jährigen – hier sind Frauen häufiger betroffen als gleichaltrige Männer. Dies kann zum Teil damit erklärt werden, dass die Erkrankungen bei Frauen häufiger entdeckt werden, da sie eher den Frauenarzt oder die Frauenärztin aufsuchen.

 

„Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt. Zu den häufigsten Anzeichen einer solchen Erkrankung gehören Ausfluss, Geschwüre, Schwellungen der Leistengegend oder der Hoden und Unterbauchschmerzen“, so Knapstein. Beim Sex werden diese Krankheiten zum Teil sehr leicht übertragen. Manche von ihnen sind weitgehend harmlos. Andere können sogar lebensbedrohlich sein. Die AOK-Ärztin dazu: „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion die Ursache für Unfruchtbarkeit sein, Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder auch mit Hepatitis B können Krebserkrankungen zur Folge haben und eine nicht behandelte HIV-Infektion Aids. Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten ist es wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren.“

 

Kondome böten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Bei Verdacht auf eine Erkrankung sei es überaus wichtig, in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen.

 

 

 

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news-3706 Tue, 09 Jun 2020 08:23:03 +0200 Landkreis Böblingen: Zahl chronisch Lungenkranker weiter gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-zahl-chronisch-lungenkranker-weiter-gesunken.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Im Landkreis Böblingen ist die Zahl der Erkrankungen nach 2017 auch 2018 weiter gesunken, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2018 waren in Baden-Württemberg 173.032 AOK-Versicherte betroffen. Im Landkreis Böblingen befanden sich deswegen im gleichen Jahr 5.685 AOK-versicherte Patienten (2017: 5.704; 2016: 5.749; 2015: 5.677) in Behandlung. Die meisten Betroffenen sind zwischen 75 und 79 Jahren, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung.

 

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine sogenannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. „Etwa 13 von 100 Menschen, die älter als 40 Jahre sind, haben in Deutschland die Diagnose chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch. Weltweit belegt COPD Platz 3 in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Laut Robert Koch-Institut scheinen verschiedene Grunderkrankungen oder bestimmte Faktoren das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 zu erhöhen. Dazu zählt das Institut ausdrücklich auch chronische Lungenerkrankungen wie COPD, sowie Rauchen und Übergewicht. Knapstein: „Wer einer solchen Risikogruppe angehört, sollte nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts eine größtmögliche Verringerung des Risikos einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus anstreben.“ Für sie gelte besondere Sorgfalt bei der Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln wie gründliches Händewaschen und Abstand halten zu anderen Menschen. Für diese Risikogruppe sei es besonders wichtig, wann immer möglich zu Hause zu bleiben und nur für Versorgungsgänge nach draußen zu gehen, grundsätzlich einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einzuhalten, nicht notwendige Reisen abzusagen oder zu verschieben, private Kontakte auf das Nötigste zu beschränken und statt dessen Telefon, Internet und andere technische Möglichkeiten zum persönlichen Austausch zu nutzen.

 

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD. „Heilung gibt es bei COPD keine. Wichtig ist vor allem, auf das Rauchen zu verzichten“, rät die AOK-Ärztin. Aber auch Passivrauchen, Staub oder Gase erhöhen das Risiko. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Infos unter: curaplanaktiv.bw.aok.de

 

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news-3705 Tue, 09 Jun 2020 08:21:00 +0200 Stuttgart: Zahl chronisch Lungenkranker weiter gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-zahl-chronisch-lungenkranker-weiter-gestiegen.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. In Stuttgart ist die Zahl der Erkrankungen nach 2017 auch 2018 weiter gestiegen, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2018 waren in Baden-Württemberg 173.032 AOK-Versicherte betroffen. Im Stadtkreis Stuttgart befanden sich deswegen im gleichen Jahr 8.900 AOK-versicherte Patienten (2017: 8.804; 2016: 8.645; 2015: 8.107; 2014: 7.824) in Behandlung – Tendenz steigend. Die meisten Betroffenen sind zwischen 75 und 79 Jahren, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung.

 

 

 

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine sogenannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. „Etwa 13 von 100 Menschen, die älter als 40 Jahre sind, haben in Deutschland die Diagnose chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch. Weltweit belegt COPD Platz 3 in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 


Laut Robert Koch-Institut scheinen verschiedene Grunderkrankungen oder bestimmte Faktoren das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 zu erhöhen. Dazu zählt das Institut ausdrücklich auch chronische Lungenerkrankungen wie COPD, sowie Rauchen und Übergewicht. Knapstein: „Wer einer solchen Risikogruppe angehört, sollte nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts eine größtmögliche Verringerung des Risikos einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus anstreben.“ Für sie gelte besondere Sorgfalt bei der Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln wie gründliches Händewaschen und Abstand halten zu anderen Menschen. Für diese Risikogruppe sei es besonders wichtig, wann immer möglich zu Hause zu bleiben und nur für Versorgungsgänge nach draußen zu gehen, grundsätzlich einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einzuhalten, nicht notwendige Reisen abzusagen oder zu verschieben, private Kontakte auf das Nötigste zu beschränken und statt dessen Telefon, Internet und andere technische Möglichkeiten zum persönlichen Austausch zu nutzen.

 

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD. „Heilung gibt es bei COPD keine. Wichtig ist vor allem, auf das Rauchen zu verzichten“, rät die AOK-Ärztin. Aber auch Passivrauchen, Staub oder Gase erhöhen das Risiko. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Alle Infos unter: curaplanaktiv.bw.aok.de 

 

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news-3667 Fri, 08 May 2020 08:00:39 +0200 Stuttgart: Was Allergiker jetzt wissen müssen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-was-allergiker-jetzt-wissen-muessen.html Als ob die Corona-Pandemie nicht schon genug wäre. Jetzt fliegen auch noch die Pollen durch die Luft. Deshalb müssen Asthmatiker und Allergiker besonders aufpassen. Nicht richtig behandelte oder medikamentös schlecht eingestellte Heuschnupfen- oder Asthma-Patienten können ein erhöhtes Risiko für eine Covid-19-Infektion haben. – Auch Asthmatiker können Sport treiben. In Zeiten des frühjährlichen Pollenflugs leiden viele Menschen am sogenannten Heuschnupfen. Diese Bezeichnung stammt übrigens aus dem 19. Jahrhundert und kommt daher, weil die allergischen Reaktionen ursprünglich bei Kontakt zu Gras und Heu beobachtet wurden. In der Landeshauptstadt verzeichnet die AOK Stuttgart-Böblingen eine Zunahme bei den Menschen, die sich wegen Heuschnupfen in ärztliche Behandlung begeben mussten. So stieg im Stadtkreis Stuttgart die Zahl der Behandlungsfälle wegen Heuschnupfen bei den AOK-Versicherten von rund 9.500 im Jahr 2014 auf knapp 11.400 im Jahr 2018. „Der allergische Schnupfen kann sich durch häufiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele Betroffene zudem schlapp und müde. Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken die Augen und die Augenlider sind geschwollen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Wer gegen Pollen allergisch sei, sollte an Tagen mit starkem Pollenflug beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. So blieben besonders „reizvolle“ Bettgenossen außen vor. Studien hätten zudem gezeigt, dass bei milden Beschwerden salzhaltige Nasensprays und Nasenspülungen Erleichterung schaffen. Dr. Knapstein: „Sind die Beschwerden stärker, reichen diese Präparate jedoch nicht aus. Sie können aber zusätzlich zu den verordneten Medikamenten genutzt werden, wodurch deren Dosis manchmal verringert werden kann.“ Durch Allergien, etwa gegen Pollen oder gegen Hausstaubmilben – kann auch Asthma ausgelöst werden. Auch hier erhöhten sich die Zahlen der Betroffenen in Stuttgart, laut AOK-Auswertung. So stiegen die Zahlen derjenigen, die sich wegen Asthma in ambulante oder stationäre Behandlung begaben, von knapp 9.200 im Jahr 2014 auf über 11.350 an. Asthma, lateinisch Asthma bronchiale, ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Typische Symptome sind: ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen, also das sogenannte Giemen, Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten, die anfallsweise auftreten.

 

Gerade in der aktuellen Situation ist regelmäßige Bewegung wichtig. Aber können Asthmatiker Sport treiben? "Betroffene denken häufig, sie müssten auf Bewegung und Sport verzichten. Zu Asthmaanfällen durch Sport kommt es meist dann, wenn das Asthma nicht gut kontrolliert oder die Belastung zu stark ist. Wenn man sich auf die Belastung vorbereitet, ist dieses Risiko eher gering. Wichtig ist, die Intensität der Bewegung an die eigene Fitness anzupassen und bei Anzeichen für Atembeschwerden eine Pause zu machen oder die Intensität der Belastung zu verringern. Außerdem wird empfohlen, sich vor dem Sport aufzuwärmen und die Belastung schrittweise zu steigern“, weiß AOK-Ärztin Knapstein und ergänzt: „Studien weisen darauf hin, dass Sport und Bewegung Asthmabeschwerden auf Dauer sogar verringern können."

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen weist weiterhin darauf hin, dass im Zusammenhang mit Heuschnupfen manchmal Beschwerden auftreten können, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich seien. Zwar stünden bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, also Niesattacken und laufende oder verstopfte Nase, sowie häufig auch Augenjucken im Vordergrund. Doch Heuschnupfen könne auch zu Covid-19-ähnlichen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen. Außerdem sei es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukomme. Dafür spreche, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftrete. Betroffenen werde empfohlen, sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt zu wenden, um mit ihm das weitere Vorgehen zu klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll sei. Dies gelte umso mehr, als nicht richtig behandelte oder medikamentös schlecht eingestellte Heuschnupfen- oder Asthma-Patienten zumindest theoretisch ein erhöhtes Risiko für eine Covid-19-Infektion haben können, da ihre Schleimhäute anfälliger sind. Die Schleimhaut des oberen Atemwegssystems besteht aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht mit den Flimmerhärchen wehrt Krankheitserreger, Schmutz und Staub ab. Die Flimmerhärchen befördern kleine Partikel aus der Lunge heraus. Bei Entzündungen wie Asthma oder Allergien schwillt die Schleimhaut an, die Flimmerhärchen erstarren. Dadurch, dass sie nicht mehr richtig arbeiten, können einzelne so genannte Epithelzellen in der nächsten Schleimhautschicht absterben. Und dadurch können Löcher in der Schleimhaut entstehen. Bei einer derart geschädigten Schleimhaut haben es Erreger, wie etwa Viren, leichter, einzudringen und Infektionen auszulösen.    

 

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news-3666 Fri, 08 May 2020 07:58:31 +0200 Landkreis Böblingen: Was Allergiker jetzt wissen müssen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-was-allergiker-jetzt-wissen-muessen.html Als ob die Corona-Pandemie nicht schon genug wäre. Jetzt fliegen auch noch die Pollen durch die Luft. Deshalb müssen Asthmatiker und Allergiker besonders aufpassen. Nicht richtig behandelte oder medikamentös schlecht eingestellte Heuschnupfen- oder Asthma-Patienten können ein erhöhtes Risiko für eine Covid-19-Infektion haben. – Auch Asthmatiker können Sport treiben. In Zeiten des frühjährlichen Pollenflugs leiden viele Menschen am sogenannten Heuschnupfen. Diese Bezeichnung stammt übrigens aus dem 19. Jahrhundert und kommt daher, weil die allergischen Reaktionen ursprünglich bei Kontakt zu Gras und Heu beobachtet wurden. Im Landkreis Böblingen verzeichnet die AOK Stuttgart-Böblingen eine leichte Zunahme bei den Menschen, die sich wegen Heuschnupfen in ärztliche Behandlung begeben mussten. So stieg im Landkreis die Zahl der Behandlungsfälle wegen Heuschnupfen bei den AOK-Versicherten von 8.363 im Jahr 2014 auf 9.052 im Jahr 2018. „Der allergische Schnupfen kann sich durch häufiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele Betroffene zudem schlapp und müde. Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken die Augen und die Augenlider sind geschwollen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Wer gegen Pollen allergisch sei, sollte an Tagen mit starkem Pollenflug beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen die Haare waschen. So blieben besonders „reizvolle“ Bettgenossen außen vor. Studien hätten zudem gezeigt, dass bei milden Beschwerden salzhaltige Nasensprays und Nasenspülungen Erleichterung schaffen. Dr. Knapstein: „Sind die Beschwerden stärker, reichen diese Präparate jedoch nicht aus. Sie können aber zusätzlich zu den verordneten Medikamenten genutzt werden, wodurch deren Dosis manchmal verringert werden kann.“

 

Durch Allergien, etwa gegen Pollen oder gegen Hausstaubmilben – kann auch Asthma ausgelöst werden. Auch hier erhöhten sich die Zahlen der Betroffenen im Kreis Böblingen, laut AOK-Auswertung. So stiegen die Zahlen derjenigen, die sich wegen Asthma in ambulante oder stationäre Behandlung begaben, von 7.830 im Jahr 2014 auf 8.766 an. Asthma, lateinisch Asthma bronchiale, ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege. Typische Symptome sind: ein pfeifendes Geräusch beim Ausatmen, also das sogenannte Giemen, Atemnot, Engegefühl der Brust und Husten, die anfallsweise auftreten.

 

Gerade in der aktuellen Situation ist regelmäßige Bewegung wichtig. Aber können Asthmatiker Sport treiben? "Betroffene denken häufig, sie müssten auf Bewegung und Sport verzichten. Zu Asthmaanfällen durch Sport kommt es meist dann, wenn das Asthma nicht gut kontrolliert oder die Belastung zu stark ist. Wenn man sich auf die Belastung vorbereitet, ist dieses Risiko eher gering. Wichtig ist, die Intensität der Bewegung an die eigene Fitness anzupassen und bei Anzeichen für Atembeschwerden eine Pause zu machen oder die Intensität der Belastung zu verringern. Außerdem wird empfohlen, sich vor dem Sport aufzuwärmen und die Belastung schrittweise zu steigern“, weiß AOK-Ärztin Knapstein und ergänzt: „Studien weisen darauf hin, dass Sport und Bewegung Asthmabeschwerden auf Dauer sogar verringern können."

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen weist weiterhin darauf hin, dass im Zusammenhang mit Heuschnupfen manchmal Beschwerden auftreten können, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich seien. Zwar stünden bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, also Niesattacken und laufende oder verstopfte Nase, sowie häufig auch Augenjucken im Vordergrund. Doch Heuschnupfen könne auch zu Covid-19-ähnlichen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen. Außerdem sei es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukomme. Dafür spreche, wenn zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auftrete. Betroffenen werde empfohlen, sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt zu wenden, um mit ihm das weitere Vorgehen zu klären, zum Beispiel auch, ob ein Covid-19-Test sinnvoll sei.

 

Dies gelte umso mehr, als nicht richtig behandelte oder medikamentös schlecht eingestellte Heuschnupfen- oder Asthma-Patienten zumindest theoretisch ein erhöhtes Risiko für eine Covid-19-Infektion haben können, da ihre Schleimhäute anfälliger sind. Die Schleimhaut des oberen Atemwegssystems besteht aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht mit den Flimmerhärchen wehrt Krankheitserreger, Schmutz und Staub ab. Die Flimmerhärchen befördern kleine Partikel aus der Lunge heraus. Bei Entzündungen wie Asthma oder Allergien schwillt die Schleimhaut an, die Flimmerhärchen erstarren. Dadurch, dass sie nicht mehr richtig arbeiten, können einzelne so genannte Epithelzellen in der nächsten Schleimhautschicht absterben. Und dadurch können Löcher in der Schleimhaut entstehen. Bei einer derart geschädigten Schleimhaut haben es Erreger, wie etwa Viren, leichter, einzudringen und Infektionen auszulösen.    

 

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news-3665 Thu, 07 May 2020 07:43:26 +0200 Risiko Übergewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/risiko-uebergewicht.html Hoher Zuckerkonsum fördert Übergewicht und Adipositas – die wiederum Risikofaktoren sind für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Starkes Übergewicht scheint nach neusten Untersuchungen auch das Risiko für schwere Krankheitsverläufe bei einer Co-vid-19-Infektion zu erhöhen. In Deutschland sind, laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung, rund ein Viertel aller Männer und Frauen adipös. Als übergewichtig gilt, wer einen Body Mass Index (BMI) von mehr als 25 hat. Adipös ist jemand mit einem BMI von mehr als 30. Der Index wird errechnet, indem man das Gewicht eines Menschen in Kilogramm durch das Quadrat seiner Körpergröße dividiert.

 

Übergewicht begünstigt chronische Erkrankungen, insbesondere Diabetes Typ 2. Diese Krankheit tritt in rund 90 Prozent aller Fälle im Rahmen eines starken Übergewichts (Adipositas) auf. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Im Vergleich zu einer normalgewichtigen Person mit einem BMI von 21 ist das Diabetesrisiko einer stark übergewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index von 35 um das 40-fache höher. Auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, steigt mit zunehmendem Übergewicht.“ An einem Schlaganfall sterben Deutschlandweit geschätzt 180.000 Menschen, diabetesbedingt gibt es jährlich schätzungsweise 175.000 Tote.

 

„Eine Ursache für die steigenden Zahlen im Bereich der Fettleibigkeit sehen wir, neben Bewegungsmangel, in einem steigenden Zuckerkonsum“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Erwachsene konsumieren laut Statista im Durchschnitt rund 35 Kilogramm Zucker pro Jahr. Der Tagesverbrauch liegt bei etwa 95 Gramm pro Person. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt maximal 50 Gramm oder 12 Teelöffel – ideal seien sogar nur 25 Gramm pro Tag. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland liegt damit fast doppelt so hoch wie die Empfehlung der WHO. Wie hoch der Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel schon in normalen Zeiten ist, zeigt auch eine Forsa-Befragung der Südwestkasse aus dem Jahr 2017: 89 Prozent der Befragten isst demnach mindestens einmal wöchentlich Süßigkeiten, Süßspeisen oder süßes Gebäck; fast die Hälfte (46 Prozent) sogar vier- bis sechsmal pro Woche oder täglich. Die Zahlen machen deutlich, wie schwer der Verzicht auf stark zuckerhaltige Lebensmittel fällt.

 

Dieser Konsum stieg in den letzten Wochen vermutlich sogar noch an. Das „süße Gift“ in Form von Schokolade, Gummibärchen, Kuchen oder „süßen Stückle“ schien unter den Bedingungen von Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen noch mehr zu locken: Laut Internationalem Süßwarenhandelsverband verzeichneten die Verkäufe von Süßwaren in den vergangenen Wochen „seit Corona“ ein zweistelliges Plus.

 

Schöndorf: „Es ist höchste Zeit, das gesamtgesellschaftliche und weltweit zunehmende Gesundheitsproblem von Übergewicht und Adipositas anzugehen.“ Die Besteuerung von Zucker und Lebensmitteln mit zugesetztem Zucker sei eine der Optionen, um das Ernährungsverhalten der Bevölkerung zu verbessern und Übergewicht präventiv zu begegnen. „Solche politischen Maßnahmen sind dringlich notwendig, um die epidemische Zunahme von Übergewicht und Adipositas sowie deren gesundheitsschädlichen Wirkungen unter Kontrolle zu bekommen.“

 

In die Liste der Krankheiten, die von starkem Übergewicht in negativer Art und Weise beeinflusst werden, könnte sich übrigens Covid-19 einreihen: Eine aktuelle New Yorker Studie zeigt auf, dass Adipositas diejenige chronische Erkrankung ist, die am stärksten mit einer schweren Covid-19-Infektion im Zusammenhang steht. Der negative Einfluss von Übergewicht sei dabei weitaus größer als etwa der von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar größer als Vorerkrankungen der Lungen, etwa COPD. Eine gesunde Lebensweise – gute Ernährung, Bewegung – kann also auch in der Prävention von schweren Erkrankungsverläufen in der aktuellen Pandemie helfen.

 

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news-3653 Tue, 05 May 2020 09:20:14 +0200 Böblingen/Sindelfingen: Süßes Gift https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-suesses-gift.html Kinder essen zu viel Zucker. Gerade Lebensmittel für die Jüngsten weisen einen übermäßigen Zuckeranteil auf. Dabei leiden auch im Landkreis Böblingen immer mehr Kinder unter krankhaftem Überge-wicht. Im Landkreis Böblingen stieg die Zahl der wegen Adipositas behandlungsbedürftigen Kinder zwischen 0 und 12 Jahren im Zeitraum von 2014 bis 2018 um 9,5 Prozent. Der Anteil stieg dabei bei den Mädchen mit 11,3 Prozent etwas stärker als bei den Jungen mit 9,0 Prozent. In absoluten Zahlen heißt das: Wurden 2014 noch 172 Kinder ambulant oder in Krankenhäusern aufgrund ihres starken Übergewichts behandelt, waren es 2018 schon 284. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer hier um einiges höher liegt, da in die Statistik nur diejenigen Kinder eingehen, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. Eine für Deutschland ausgelegte Studie des Robert Koch-Instituts hat ergeben, dass inzwischen jedes siebte Kind übergewichtig ist.

 

Wie ausgeprägt das Problem im Landkreis Böblingen ist, zeigt auch der Vergleich mit den landesweiten Zahlen: In Baden-Württemberg lag die mittlere jährliche Steigerung bei lediglich1,7 Prozent – im Landkreis Böblingen war sie mit knapp 10 Prozent mehr als fünfmal so hoch.

 

Warum die Zahlen gerade im Landkreis Böblingen so hoch sind, darüber könne auf Grundlage der Auswertung keine Aussage gemacht werden. „Eine grundsätzliche Ursache für die steigenden Zahlen sehen wir, neben Bewegungsmangel, in einem steigenden Zuckerkonsum“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Gerade in Lebensmitteln für Kinder, also etwa speziell auf Kinder zugeschnittene und vermarktete Müslis, Joghurts, Riegel und ähnlichem, findet sich häufig ein übermäßiger Zuckeranteil.“ Eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die der AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben hat, fand heraus, dass gerade Frühstückscerealien in Deutschland extrem überzuckert sind: „73 Prozent der untersuchten Müslis, Cornflakes und Co. überschritten beim Zuckergehalt die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Bei den speziell an Kinder gerichteten Cerealien lagen sogar 99 Prozent der gekauften Produkte über diesem Richtwert“, so Schöndorf.

 

Dazu kommt, dass Eltern häufig den Zuckergehalt der meisten Nahrungsmittel und Getränke unterschätzen, zum Teil sogar erheblich. „Das geht einem auch manchmal selbst so“, so Schöndorf. „Wer hat schon gleich vor Augen, dass etwa ein Liter Apfelsaft bis zu 30 Stück Würfelzucker aufweist?“ Doch die Vorbildrolle der Erwachsenen gegenüber Kindern ist nicht zu unterschätzen: In der Kindheit wird der Grundstein für lebenslange Gewohnheiten und somit auch für ernährungsbedingte Krankheiten gelegt. Umso wichtiger sei es für die Eltern, informiert zu sein und gesunde Verhaltensweisen vorzuleben.

 

Eine Maßnahme dafür, informierte Entscheidungen treffen zu können – und das auch in einer stressigen Einkaufssituation mit Kind, Kegel und unter Zeitdruck – sei die klare Ausweisung des Zuckergehalts auf den Produkten. Und auch die Einführung einer Zuckersteuer müsse diskutiert werden. Das Anfang April 2020 publizierte Cochrane Review zur Wirksamkeit einer Zuckersteuer und einer Steuer auf Lebensmittel mit zugesetztem Zucker legt die dringliche Notwendigkeit fundierter Untersuchungen in diesem Bereich dar. Schöndorf: „Diese vorläufigen Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die Besteuerung von Lebensmitteln mit zugesetztem Zucker eine Konsumreduktion bewirken kann. Es ist höchste Zeit, das zunehmende gesamtgesellschaftliche Gesundheitsproblem von Übergewicht und Adipositas anzugehen. Gerade auch, weil es immer mehr die jüngsten in unserer Gesellschaft betrifft.“

 

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news-3645 Wed, 29 Apr 2020 09:56:54 +0200 AOK-Chef über die Herausforderungen während Pandemie https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-chef-ueber-die-herausforderungen-waehrend-pandemie.html Die AOK Stuttgart-Böblingen hat 16 Kundencenter und vier Gesundheitszentren und Rückenstudios in Stuttgart und im Landkreis Böblingen. Die sind al-lerdings wie viele andere Geschäfte oder Behörden für den Publikumsverkehr seit Mitte März geschlossen. Wie aber werden jetzt die Mitglieder und Firmen betreut? Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, spricht darüber, wie Kundenbetreuung in Krisenzeiten aus Kassensicht funktioniert. Und was die AOK Stuttgart-Böblingen als Arbeitgeber für ihre 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tut. Auch die gesetzlichen Krankenkassen gehören während der aktuellen Corona-Pandemie zur systemrelevanten Infrastruktur: Krankenversicherungsschutz muss gewährleistet, Krankengeld ausgezahlt werden, Sozialversicherungsbeiträge müssen verwaltet, Pflegeleistungen bewilligt und Ärztehonorare ausgezahlt werden. Die Liste der Aufgaben, die eine Krankenkasse in Deutschland wahrnimmt, und die die AOK Stuttgart-Böblingen in der Region für über 400.000 Versicherte erbringt, ließe sich fortsetzen. Nicht selten sind Existenzen von einer raschen Lösung durch die Krankenkasse abhängig. Während die AOK in Baden-Württemberg in normalen Zeiten für große – auch räumliche – Kundennähe steht, muss die Beratung der Privat- und Firmenkunden derzeit „kontaktlos“ ablaufen.

 

 

 

Nah an den Menschen zu sein ist das Markenzeichen der AOK. Wie schaffen Sie das während einer Pandemie, Herr Kratzke?

 

„Hätten Sie zu Beginn des Jahres mit mir gewettet, dass wir mal unsere KundenCenter schließen würden, ich hätte alles dagegengesetzt. Aber es gab und gibt für uns in dieser Situation nur eine richtige Entscheidung, nämlich die Standorte zeitweise zu schließen. Gesundheitsschutz für Kunden und Mitarbeiter steht gerade für uns als Krankenkasse natürlich an erster Stelle. Aber Kundennähe hat nicht nur etwas mit räumlicher Nähe zu tun, sondern sehr wohl auch mit emotionaler Nähe. Und die hat mit dem Engagement der Mitarbeiter zu tun, mit Servicequalität und Kundenzufriedenheit. Persönlich und nah zu beraten, das gelingt uns auch per Telefon, Mail oder Post. Hoffentlich gut. Die Inanspruchnahme aktuell ist in bestimmten Bereichen überaus hoch. Was uns, was die Kolleginnen und Kollegen und mich dann umso mehr freut, ist es, wenn Kunden uns beispielsweise schreiben: ´Danke, dass Sie trotz der Krise Ihren Service leisten und erreichbar sind; oder einfach ´Gut, dass Sie da sind.´ Dabei hilft uns auch die Digitalisierung, vor allem unser Online-Kundencenter ‚Meine AOK‘, klar. Diese Zeit ermöglicht es uns eben auch, Neues auszuprobieren.“

 

 

 

Inwieweit?

 

„In der Gesundheitsförderung zum Beispiel. Die Präventionskurse werden voraussichtlich erst im Herbst wieder starten können. Aber bis dahin müssen unsere Versicherten nicht warten. Wir kontaktieren sie und geben Tipps fürs gesunde Kochen, geben Anregungen für Bewegungsübungen, die sie zu Hause oder im Freien machen können und bieten auch am Telefon Ernährungsberatungen an. Zusätzlich informieren wir über Live-Online-Coachings zur psychischen Gesundheit oder zur gesunden Ernährung. Gerade jetzt ist es wichtig, erst recht auf seine Gesundheit zu achten und sie zu stärken – die körperliche als auch die psychische Gesundheit. Aufzeigen, wie das gehen kann gehört auch zu unseren Aufgaben.“

 

 

 

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Personalplanung?

 

„Auch hier gibt der Gesundheitsschutz die Richtung vor. In den letzten Jahren haben schon über zehn Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überwiegend oder zeitweise von zu Hause ausgearbeitet. Somit haben wir schon Erfahrung und wissen, wie Homeoffice gut funktionieren kann. Durch die zusätzliche Bereitstellung von VPN-Leitungen und flexibel nutzbaren Laptops können mittlerweile sogar 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von unseren insgesamt über 800 von zu Hause aus arbeiten. Dadurch können wir für die etwa 500 Kolleginnen und Kollegen, die noch in unseren Häusern sind, einen Mindestabstand von zwei Metern garantieren. Wegen der Vielzahl der Anrufe haben wir unseren Telefonservice personell so verstärkt, dass keine Wartezeiten entstehen. In den Bereichen, wo nun ein erhöhter Beratungsbedarf besteht, zum Beispiel in der Pflege oder im Beitragsbereich, helfen Mitarbeiter aus anderen Bereichen aus. Es ist ein schönes Zeichen von Solidarität, dass Kolleginnen und Kollegen sich hier sogar eigeninitiativ melden und sagen: ´Bei mir fallen gerade Aufgaben weg – ich kann woanders unterstützen.´ In unserem Firmenkundenbereich beispielsweise hatten wir zeitweise 400 Anfragen pro Tag, die im Grunde taggleich beantwortet werden mussten.“

 

 

 

Wie geht es jetzt weiter?

 

„Wir dürfen vor allem die Geduld und die Disziplin nicht verlieren. Das Coronavirus wird uns ganz sicher noch eine Weile beschäftigen. Es wird also noch dauern, bis wir zur gewohnten Normalität zurückkommen, bis wir uns wieder gesund nah sein können. Die AOK wird jedenfalls alles Notwendige tun, um den Gesundheitsschutz für Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten und die Betreuung und Beratung sicherzustellen. Abstand, Hygiene und vielleicht auch das Tragen von Masken werden wichtige Punkte im Alltag bleiben. Ich denke aber, mit Bedacht und Augenmaß werden wir die Situation meistern. Und ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich sagen kann: ´Jetzt sind wir über den Berg!´“

 

 

 

 

 

Gesundheit im Netz:

 

Mit der kostenlosen AOK-AppMeine AOK“ können Versicherte der Gesundheitskasse die Krankmeldung oder andere Dokumente verschicken, Bilder für die neue Gesundheitskarte hochladen oder auch persönliche Daten wie Bankverbindung oder die Adresse ändern. Die App gibt es für die Betriebssysteme Android und iOS Online-Angebote und LiveOnline-Coachings aus den Bereichen Fitness, gesunde Ernährung und psychische Gesundheit:

 

Fitness

 

•          www.aok-rueckenaktiv.de

 

•          www.laufend-in-form.de/start.php

 

Gesunde Ernährung:

 

•          www.abnehmen-mit-genuss.de

 

•          Mit Köpfchen zum Wunschgewicht www.liveonlinecoaching.de/aokbw_ges

 

Psychische Gesundheit:

 

•          Lebe Balance: liveonlinecoaching.de/aokbw_ges

 

•          Online – Gelassen gehen Stress: aok.de/stress-im-griff

 

•          Der innere Schweinehund: 2.0:  www.liveonlinecoaching.de/aokbw_ges

 

•          Online-Selbstmanagementprogramm zur Unterstützung bei depressiven Symptomen: moodgym.de

 

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news-3611 Tue, 21 Apr 2020 11:35:20 +0200 Landkreis Böblingen: Drogenmissbrauch – Männer deutlich häufiger betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-drogenmissbrauch-maenner-deutlich-haeufiger-betroffen.html Drogen wirken auf die Psyche. Sie regen an oder beruhigen, können Ängste, Sorgen und Kummer dämpfen. Menschen, die psychisch besonders belastet sind oder nur wenige Strategien erlernt haben, mit belastenden Situationen und Stress umzugehen, haben ein höheres Risiko für eine Suchterkrankung. Auch seelische Verletzungen, wie mangelnde Fürsorge in Kindheit und Jugend oder Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, erhöhen das Risiko, abhängig zu werden, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. „Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf einer Fehlregulierung im Gehirn beruht. Drogen können positive Empfindungen auslösen, weshalb sich ein starkes Verlangen danach entwickeln kann. Der Betroffene verliert die Kontrolle über den Konsum. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Droge. Das führt dazu, dass eine immer größere Menge davon notwendig wird, um die gleiche Wirkung zu erzielen“, erläutert Susanne Steigüber, Leiterin des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Meist entwickle sich zunächst eine psychische Abhängigkeit, die dann oft später schleichend auch in eine körperliche Abhängigkeit übergehe. Es gäbe aber auch Drogen, die ausschließlich psychisch abhängig machen. Dazu zähle unter anderem Ecstasy.

 

1.147 Versicherte der AOK Stuttgart-Böblingen waren 2018 im Landkreis Böblingen wegen Drogenmissbrauchs in ärztlicher Behandlung, davon 738 Männer und 409 Frauen. „Von 2014 bis 2018 stieg der Anteil Betroffener im Kreis Böblingen um durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr. Dabei blieb der Anteil der betroffenen Frauen bei 0,0 Prozent, wohingegen der Anteil der Männer um 2,1 Prozent stieg und somit die Schere beim Drogenmissbrauch zwischen Männern und Frauen noch weiter auseinander geht“, so Susanne Steigüber. Wie die Zahlen der AOK belegen, hängt die Behandlungshäufigkeit stark vom Alter und Geschlecht ab. Während der Häufigkeitsgipfel um die 40 Jahre ganz überwiegend von Männern verursacht wird, kehrt sich das Geschlechterverhältnis mit Renteneintritt um. Steigüber: „In der Altersklasse der Hochbetagten sind dann Frauen wesentlich häufiger wegen Drogenmissbrauchs in Behandlung“.

 

Der Grundstein für eine spätere Suchterkrankung könne bereits in der Kindheit zu finden sein. Beziehungskrisen in Familien und auch Erziehungsstile, wenn also beispielsweise kaum Grenzen gesetzt werden oder im Gegenteil zu streng erzogen wird, können dazu beitragen. „Belastende Situationen unter anderem in der Schule, bei der Arbeit oder auch in der Freizeit werden ebenso als mögliche Risikofaktoren gesehen. Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Betroffenen genauso eine Rolle“, so Steigüber.

 

Es gibt aber auch Faktoren, die das Risiko für eine Suchterkrankung senken. Dazu zählen unter anderem ein gesundes Selbstwertgefühl, das von Eltern und anderen Bezugspersonen gestärkt werden kann. Eltern, die verantwortungsbewusst mit Alkohol, Nikotin und Medikamenten umgehen und das ihren Kindern auch vorleben. Eltern, die Kinder bestärken und unterstützen in ihrer Kompetenz, Probleme zu bewältigen, Konflikte zu lösen und Frust auch mal auszuhalten. „Dazu zählen auch Aktivitäten in der Freizeit, die Spaß machen und als erfüllend empfunden werden. Wichtig ist auch, Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, mit dem Druck der Gruppe – egal ob im ´echten Leben´ oder digital auf diversen Online-Plattformen – fertig zu werden und ihm auch Stand zu halten“, weiß die Leiterin des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Betroffene in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der biopsychosozialen Versorgung im Rahmen des FacharztProgramms (PNP-Vertrag) profitieren. Susanne Steigüber: „Diese Versorgung beinhaltet unter anderem eine vorausschauende Versorgung mit regelmäßiger Wiedervorstellung in der fachärztlichen Betreuung, eine kontinuierlich psychiatrisch unterstützende Gesprächstherapie, eine multidisziplinäre Versorgung, eine Beratung zum Lebensstil und zur Alltagsgestaltung sowie eine frühzeitige vertrauensvolle und vertrauliche Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst der AOK.“

 

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news-3610 Tue, 21 Apr 2020 11:32:35 +0200 Stuttgart: Drogenmissbrauch – Männer deutlich häufiger betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-drogenmissbrauch-maenner-deutlich-haeufiger-betroffen.html Drogen wirken auf die Psyche. Sie regen an oder beruhigen, können Ängste, Sorgen und Kummer dämpfen. Menschen, die psychisch besonders belastet sind oder nur wenige Strategien erlernt haben, mit belastenden Situationen und Stress umzugehen, haben ein höheres Risiko für eine Suchterkrankung. Auch seelische Verletzungen, wie mangelnde Fürsorge in Kindheit und Jugend oder Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, erhöhen das Risiko, abhängig zu werden, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. „Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf einer Fehlregulierung im Gehirn beruht. Drogen können positive Empfindungen auslösen, weshalb sich ein starkes Verlangen danach entwickeln kann. Der Betroffene verliert die Kontrolle über den Konsum. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Droge. Das führt dazu, dass eine immer größere Menge davon notwendig wird, um die gleiche Wirkung zu erzielen“, erläutert Susanne Steigüber, Leiterin des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Meist entwickle sich zunächst eine psychische Abhängigkeit, die dann oft später schleichend auch in eine körperliche Abhängigkeit übergehe. Es gäbe aber auch Drogen, die ausschließlich psychisch abhängig machen. Dazu zähle unter anderem Ecstasy.

 

2.729 Versicherte der AOK Stuttgart-Böblingen waren 2018 im Stadtkreis wegen Drogenmissbrauchs in ärztlicher Behandlung, davon 1.788 Männer und 941 Frauen. „Von 2014 bis 2018 stieg der Anteil Betroffener in Stuttgart um durchschnittlich ein Prozent pro Jahr. Dabei sank der Anteil der betroffenen Frauen um 0,7 Prozent, wohingegen der Anteil der Männer um 1,6 Prozent stieg und somit die Schere beim Drogenmissbrauch zwischen Männern und Frauen noch weiter auseinander geht“, so Susanne Steigüber. Wie die Zahlen der AOK belegen, hängt die Behandlungshäufigkeit stark vom Alter und Geschlecht ab. Während der Häufigkeitsgipfel um die 40 Jahre ganz überwiegend von Männern verursacht wird, kehrt sich das Geschlechterverhältnis mit Renteneintritt um. Steigüber: „In der Altersklasse der Hochbetagten sind dann Frauen wesentlich häufiger wegen Drogenmissbrauchs in Behandlung“.

 

Der Grundstein für eine spätere Suchterkrankung könne bereits in der Kindheit zu finden sein. Beziehungskrisen in Familien und auch Erziehungsstile, wenn also beispielsweise kaum Grenzen gesetzt werden oder im Gegenteil zu streng erzogen wird, können dazu beitragen. „Belastende Situationen unter anderem in der Schule, bei der Arbeit oder auch in der Freizeit werden ebenso als mögliche Risikofaktoren gesehen. Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Betroffenen genauso eine Rolle“, so Steigüber.

 

Es gibt aber auch Faktoren, die das Risiko für eine Suchterkrankung senken. Dazu zählen unter anderem ein gesundes Selbstwertgefühl, das von Eltern und anderen Bezugspersonen gestärkt werden kann. Eltern, die verantwortungsbewusst mit Alkohol, Nikotin und Medikamenten umgehen und das ihren Kindern auch vorleben. Eltern, die Kinder bestärken und unterstützen in ihrer Kompetenz, Probleme zu bewältigen, Konflikte zu lösen und Frust auch mal auszuhalten. „Dazu zählen auch Aktivitäten in der Freizeit, die Spaß machen und als erfüllend empfunden werden. Wichtig ist auch, Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, mit dem Druck der Gruppe – egal ob im ´echten Leben´ oder digital auf diversen Online-Plattformen – fertig zu werden und ihm auch Stand zu halten“, weiß die Leiterin des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Betroffene in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der biopsychosozialen Versorgung im Rahmen des FacharztProgramms (PNP-Vertrag) profitieren. Susanne Steigüber: „Diese Versorgung beinhaltet unter anderem eine vorausschauende Versorgung mit regelmäßiger Wiedervorstellung in der fachärztlichen Betreuung, eine kontinuierlich psychiatrisch unterstützende Gesprächstherapie, eine multidisziplinäre Versorgung, eine Beratung zum Lebensstil und zur Alltagsgestaltung sowie eine frühzeitige vertrauensvolle und vertrauliche Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst der AOK.“

 

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news-3574 Thu, 16 Apr 2020 09:23:40 +0200 Kreis Böblingen: Wieder mehr psychische Erkrankungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-wieder-mehr-psychische-erkrankungen.html Der Gesundheitsreport der AOK Stuttgart-Böblingen zu den Fehlzeiten von Erwerbspersonen zeigt für 2019 im Landkreis Böblingen nach Jahren positiver Entwicklung wieder einen Anstieg der psychischen Erkrankungen. Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen analysiert jedes Jahr die gesundheitlichen Entwicklungen der bei ihr versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Landkreis Böblingen und im Stadtkreis Stuttgart. Dieser hier ist vorerst der letzte, der einen Rückblick auf ein „normales“ Jahr ohne Corona gibt. „Der Gesundheitsreport im nächsten Jahr wird sich, mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, von bisherigen Statistiken unterscheiden“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Allgemeiner Krankenstand

 

Im Landkreis Böblingen lag der Krankenstand 2019 bei 4,9 Prozent. Damit ist er im Vergleich zum Jahr davor um 0,1 Prozent angestiegen. In Baden-Württemberg lag er 2019 bei 5,1 Prozent (2018: 5,2 Prozent), deutschlandweit sogar bei 5,4 Prozent (2018: 5,5 Prozent) [s. Anhang, Graphik 1]. Im Jahr 2019 kamen auf jedes AOK-Mitglied in den Betrieben im Landkreis Böblingen 17,8 Arbeitsunfähigkeitstage (2018: 17,7). Fast die Hälfte aller erfassten Arbeitnehmer hat sich im vergangenen Jahr überhaupt nicht krankschreiben lassen müssen (48 Prozent). Jeder, der arbeitsunfähig war, war dies im Schnitt 9,9 Tage lang. Grundlage der Auswertung sind die erfassten Krankheitstage und -diagnosen bei knapp 85.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern in den Betrieben des Landkreises.

 

Gründe für Arbeitsunfähigkeit und Arbeitszeitausfälle

 

Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen waren: Atemwegskrankheiten mit einem Anteil von 25,1 Prozent, Erkrankungen des Muskel- und Skelettapparates mit 15,1 Prozent, Erkrankungen des Verdauungstraktes mit 7,4 % und Verletzungen mit 6,1 Prozent [s. Anhang, Graphik 2]. Psychische Erkrankungen machten 2019 im Landkreis Böblingen zwar nur 4,8 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus. Jedoch „verantworten“ sie 11,7 Prozent aller Krankheitstage. Damit ist ihr Anteil um ganze 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Schnitt ist die Fehlzeit bei psychischen Erkrankungen, wie etwa Depressionen oder Burn-out-Syndrom, mehr als doppelt so hoch wie bei anderen Krankheiten.

 

Psychische Erkrankungen: Prävention jetzt wichtiger denn je

 

Woran der beobachtete Anstieg genau liegt, lässt sich anhand der erhobenen Daten selbst nicht bestimmen. Einschlägige Studien zum Thema benennen jedoch auch den Einfluss der Enttabuisierung psychischer Erkrankungen: Die Menschen gehen eher zum Arzt, der besser diagnostizieren und im Idealfall therapieren kann. In der Prävention von insbesondere depressiven Erkrankungen sei es „wichtig, Belastungen auch im beruflichen Umfeld zu reduzieren und die Ressourcen und den Umgang mit Stress bei jedem Einzelnen zu stärken", so Henry Markus, Psychologe bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Es gelte Schutzfaktoren, die ein jeder in sich trage, zu stärken – durch mehr Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Leben im Einklang mit den eigenen Werten – und durch soziale Kontakte. Dass letztere durch die Kontaktsperre zum Schutz vor Covid-19 erheblich eingeschränkt wurden, ist einerseits notwendig, um die Ausbreitung des Virus´ einzudämmen, für die psychische Gesundheit aber wird dies, ebenso wie die Angst vor dem Virus selbst oder wirtschaftliche Unsicherheit und Existenznot, negative Auswirkungen haben und lässt die Zunahme von depressiven Krankheitsbildern leider wahrscheinlicher werden“, so Schöndorf. „Ein medizinischer Fachbeitrag von Anfang des Monats zeigt Zusammenhänge auf und plädiert für umfassende Präventionsmaßnahmen. Digital verfügbare Hilfen und Präventionsprogramme, die wir empfehlen können, finden sich etwa auf lebe-balance.de oder moodgym.de.“

 

Krankenstand nach Branche

 

Mit Blick auf die Verteilung der Krankheitstage in den unterschiedlichen Berufen besteht die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen in jenen Branchen, in denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. „Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen im Landkreis sind Mitarbeiter in der Holzbe- und verarbeitung, in Polstereien sowie bei der Fahrzeuginnenausstattung und Arbeitnehmern in der Schweiß- und Verbindungstechnik“, sagt Schöndorf. Die wenigsten Krankmeldungen gab es in der Kosmetikbranche [s. Anhang, Graphik 3]. Die Zahl der Arbeitsunfälle – Wegeunfälle sind hier ausgenommen – ist im Baugewerbe mit 5,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle am höchsten, gefolgt von der Energie- und Wasserversorgung (4,2 Prozent) und des Verkehr- und Transportgewerbes (3,3 Prozent) [s. Anhang, Graphik 4].

 

Vergleiche nach Alter und Geschlecht und der Einfluss von Langzeit-AU-Fällen

 

Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 29 Jahren mit 3,6 Prozent (Frauen) und 3,4 Prozent (Männer) am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,0 (Frauen) bzw. 8,3 Prozent (Männer) [s. Anhang, Graphik 5]. Außerdem untermauert die Statistik, wie wichtig Programme und Unterstützung für Langzeiterkrankte sind: Der Anteil von Arbeitsunfähigkeitsfällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 3,6 Prozent. Diese Langzeiterkrankungen „verantworten“ jedoch 36,2 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Heißt: Knapp 4 Prozent der langzeiterkrankten Arbeitnehmer sind gesundheitlich so beeinträchtigt, dass ihre Arbeitsunfähigkeit fast 40 Prozent aller erfassten Krankheitstage ausmachen.

 

Digitale Angebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen arbeitet eng mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der Region zusammen und führt – in normalen Zeiten – vor Ort Kurse, Weiterbildungen und Sofortmaßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung durch. In der aktuellen Corona-Krise verlagert sich die Unterstützung für Unternehmen v.a. in den Bereich der digital wahrnehmbaren Angebote.

 

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news-3570 Thu, 16 Apr 2020 09:02:36 +0200 Stuttgart: Wieder mehr psychische Erkrankungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wieder-mehr-psychische-erkrankungen-1.html Der Gesundheitsreport der AOK Stuttgart-Böblingen zu den Fehlzeiten von Erwerbspersonen zeigt für 2019 im Stadtkreis Stuttgart nach Jahren positiver Entwicklung einen Anstieg der psychischen Erkrankungen. Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen analysiert jedes Jahr die gesundheitlichen Entwicklungen der bei ihr versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Stadtkreis Stuttgart und im Landkreis Böblingen. Dieser hier ist vorerst der letzte, der einen Rückblick auf ein „normales“ Jahr ohne Corona gibt. „Der Gesundheitsreport im nächsten Jahr wird sich, mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, von bisherigen Statistiken unterscheiden“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Allgemeiner Krankenstand

 

Der Krankenstand der AOK-Mitglieder in Betrieben in Stuttgart lag im Jahr 2019 bei 4,9 Prozent. Das entspricht dem Vorjahresniveau (2018). In Baden-Württemberg lag er 2019 bei 5,1 Prozent (2018: 5,2 Prozent), deutschlandweit sogar bei 5,4 Prozent (2018: 5,5 Prozent) [s. Anhang, Graphik 1]. Im Jahr 2019 kamen auf jedes AOK-Mitglied in den Stuttgarter Betrieben 17,8 Arbeitsunfähigkeitstage (2018: 18,0), damit sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,2 Prozent. Fast die Hälfte aller erfassten Arbeitnehmer hat sich im vergangenen Jahr überhaupt nicht krankschreiben lassen müssen (46 Prozent). Jeder, der arbeitsunfähig war, war dies im Schnitt 10,0 Kalendertage lang. Grundlage der Auswertung sind die erfassten Krankheitstage und -diagnosen bei 211.731 AOK-versicherten Arbeitnehmern in den Betrieben Stuttgarts.

 

Gründe für Arbeitsunfähigkeit und Arbeitszeitausfälle

 

Die Krankheitsarten mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen waren: Atemwegskrankheiten mit einem Anteil von 26,4 Prozent, Erkrankungen des Muskel- und Skelettapparates mit 14,0 Prozent, Erkrankungen des Verdauungstraktes mit 7,4 % und Verletzungen mit 5,4 Prozent [s. Anhang, Grafik 2]. Psychische Erkrankungen machten 2019 in Stuttgart zwar nur 5,3 Prozent (2018: 5,2 Prozent) aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus. Jedoch „verantworten“ sie 12,9 Prozent (2018: 12,3 Prozent) aller Krankheitstage. Im Schnitt ist die Fehlzeit bei psychischen Erkrankungen, wie etwa Depressionen oder Burn-out-Syndrom, mehr als doppelt so hoch wie bei anderen Krankheiten.

 

Psychische Erkrankungen: Prävention jetzt wichtiger denn je

 

Woran der beobachtete Anstieg genau liegt, lässt sich anhand der erhobenen Daten selbst nicht bestimmen. Einschlägige Studien zum Thema benennen jedoch auch den Einfluss der Enttabuisierung psychischer Erkrankungen: Die Menschen gehen eher zum Arzt, der besser diagnostizieren und im Idealfall therapieren kann. In der Prävention von insbesondere depressiven Erkrankungen sei es „wichtig, Belastungen auch im beruflichen Umfeld zu reduzieren und die Ressourcen und den Umgang mit Stress bei jedem Einzelnen zu stärken", so Henry Markus, Psychologe bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Es gelte Schutzfaktoren, die ein jeder in sich trage, zu stärken – durch mehr Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Leben im Einklang mit den eigenen Werten – und durch soziale Kontakte. Dass letztere durch die Kontaktsperre zum Schutz vor Covid-19 erheblich eingeschränkt wurden, ist einerseits notwendig, um die Ausbreitung des Virus´ einzudämmen, für die psychische Gesundheit aber wird dies, ebenso wie die Angst vor dem Virus selbst oder wirtschaftliche Unsicherheit und Existenznot, negative Auswirkungen haben und lässt die Zunahme von depressiven Krankheitsbildern leider wahrscheinlicher werden“, so Schöndorf. „Ein medizinischer Fachbeitrag von Anfang des Monats zeigt Zusammenhänge auf und plädiert für umfassende Präventionsmaßnahmen. Digital verfügbare Hilfen und Präventionsprogramme, die wir empfehlen können, finden sich etwa auf lebe-balance.de oder moodgym.de.“

 

Krankenstand nach Branche

 

Mit Blick auf die Verteilung der Krankheitstage in den unterschiedlichen Berufen besteht die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen in jenen Branchen, in denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. „Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen in Stuttgart sind Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft, bei den Servicefachkräften im Straßen- und Schienenverkehr sowie bei den Bus- und Straßenbahnfahrern“, sagt Schöndorf. Die wenigsten Krankmeldungen gab es in der Rechtsberatung, Rechtsprechung und Rechtsordnung [s. Anlage, Graphik 3]. Die Zahl der Arbeitsunfälle, Wegeunfälle sind hier ausgenommen, ist in der Land- und Forstwirtschaft mit 8,0 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle am höchsten, gefolgt vom Baugewerbe (4,0 Prozent) und vom Verkehrs- und Transportgewerbe (2,4 Prozent) [s. Anhang, Graphik 4].

 

Vergleiche nach Alter und Geschlecht und der Einfluss von Langzeit-AU-Fällen

 

Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit jeweils 3,2 Prozent am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,7 (Frauen) bzw. 7,9 Prozent (Männer) [s. Anhang, Graphik 5]. Außerdem untermauert die Statistik, wie wichtig Programme und Unterstützung für Langzeiterkrankte sind: Der Anteil von Arbeitsunfähigkeitsfällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 3,1 Prozent. Diese Langzeiterkrankungen „verantworten“ jedoch 35,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Heißt: Rund 3 Prozent der langzeiterkrankten Arbeitnehmer sind gesundheitlich so beeinträchtigt, dass ihre Arbeitsunfähigkeit über 35 Prozent aller erfassten Krankheitstage ausmachen.

 

Digitale Angebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen arbeitet eng mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der Region zusammen und führt – in normalen Zeiten – vor Ort Kurse, Weiterbildungen und Sofortmaßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung durch. In der aktuellen Corona-Krise verlagert sich die Unterstützung für Unternehmen v.a. in den Bereich der digital wahrnehmbaren Angebote.

 

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news-3567 Wed, 08 Apr 2020 08:54:16 +0200 AOK weiterhin gut erreichbar https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-weiterhin-gut-erreichbar.html Während ihre zahlreichen KundenCenter vor Ort wegen des Coronavirus´ geschlossen bleiben, baut die AOK Baden-Württemberg ihr Telefon-ServiceCenter und ihr Online-KundenCenter aus. Eine benutzerfreundliche App und Internetseite machen es leicht, bequem von zu Hause aus das „Krankenkassengeschäft“ zu erledigen. Die Handhabung von „Meine AOK“ ist, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung, einfach und sicher. Die AOK-KundenCenter sind seit März aus Sicherheitsgründen für Besucher geschlossen. „Telefonisch und online läuft entsprechend viel gerade“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Um die Kommunikation mit ihren Versicherten in der Corona-Krise zu erleichtern, hat die AOK in Stuttgart und im Landkreis Böblingen die Kapazitäten bei der telefonischen und Online-Beratung ausgebaut. Mit dem „Online-KundenCenter“ erweitert die Südwestkasse die Möglichkeiten und bietet neue Funktionalitäten.

 

Im persönlichen Postfach auf „Meine AOK“ können Kunden direkt Fragen stellen und Kundenberater haben die Möglichkeit, Dokumente mit den Versicherten auszutauschen und bereitzustellen. Digitale Anträge und Bescheinigungen, wie die Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung, der Antrag zur Aufnahme von Familienversicherten und die Beitragsbescheinigung für das Finanzamt, sind weitere Funktionen des Online-KundenCenters, die Versicherte häufig nutzen. Auch Dokumente, wie Krankmeldungen oder Anträge, können mit dem Smartphone fotografiert und bequem auf die Plattform hochgeladen werden. Der Upload eines Bildes oder die Bestellung einer neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind Funktionen, die ebenfalls gerne genutzt werden und inzwischen über alle Endgeräte zur Verfügung stehen. Seit April ist dies auch über die App mit dem Smartphone möglich.

 

Der Zugriff auf die sensiblen persönlichen Gesundheitsdaten ist passwortgeschützt und mit einer zertifizierten SSL-Verschlüsselung gesichert. Bevor man Zugang erhält, muss man ein sicheres Identifikationsverfahren durchlaufen. Wöchentlich registrieren sich aktuell rund 2.800 Versicherte neu über die Website www.meine.AOK.de oder die gleichnamige App, die kostenlos im Google Play Store sowie im App-Store von Apple verfügbar ist.

 

Auch die telefonische Erreichbarkeit für Versicherte und Firmenkunden unter der Rufnummer 07031 2610030 ist gewährleistet. „Wir haben unser zentrales Telefon-ServiceCenter in Sindelfingen personell so aufgestockt, dass das erhöhte Anrufaufkommen abgefangen werden kann“, erläutert die AOK-Sprecherin. Speziell für Fragen rund um das Corona-Virus und Covid-19 hat die AOK Baden-Württemberg unter der Nummer 0800 1050501 Experten im sogenannten AOK-MedTelefon eingesetzt.

 

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news-3716 Wed, 01 Apr 2020 11:21:36 +0200 AOK unterstützt Unternehmen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-unterstuetzt-unternehmen-1.html Die Auswirkungen des Coronavirus treffen die Wirtschaft hart, auch in der Region. In vielen Unternehmen muss die Arbeit eingestellt werden, in anderen fallen Mitarbeiter durch Krankheit oder Quarantäne aus. Durch fehlende Einnahmen geraten Betriebe in Liquiditätschwierigkeiten. Für 27.000 Arbeitgeber in der Region ist die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen Ansprechpartner für sozialversicherungs-rechtliche Fragen. Aktuell ermöglicht sie Unternehmen und Selbständigen auch Stundungen ihrer Sozialversicherungsbeiträge. Die Anfragen dazu haben sich in den letzten Tagen vervielfacht. Im Minutentakt klingelt das Telefon, die E-Mail-Postfächer sind prall gefüllt. Derzeit häufen sich bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen Anfragen von Firmen und Unternehmen, die in der aktuellen Krisensituation Rat zu sozialversicherungsrechtlichen Fragestellungen benötigen. Besonders häufig angefragt wird derzeit auch die Möglichkeit nach einer Stundung oder Ratenzahlung der Sozialversicherungsbeiträge: Seit einigen Tagen haben sich die Stundungsanträge vervielfacht.

 

„Seit Ende März sind rund 1.500 Stundungsanfragen bei uns eingegangen, mit weiter stark steigender Tendenz“, so die Geschäftsbereichsleiterin Versicherungs- und Beitragsmanagement Ulrike Hautke. „Auf Antrag können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für März bis April 2020 gestundet werden. Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht, auch Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Mahngebühren werden nicht berechnet“, versichert Hautke. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen die Entlastungsmöglichkeiten durch Kurzarbeitergeld und sonstige Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen, die als Schutzschirme aktuell von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden, nutzen.

 

„Um das aktuelle Volumen bearbeiten und die betroffenen Unternehmen schnellstmöglich informieren zu können, unterstützen uns auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Geschäftsbereichen unserer AOK. Die außergewöhnliche Situation derzeit erfordert schnelle und flexible Lösungen. Wir sind dafür glücklicherweise sehr gut aufgestellt.“tundungsantrag kann formlos gestellt werden. Die Arbeitgeber sollen sich dafür einfach an den Bereich Versicherungs- und Beitragsmanagement richten – per Telefon unter 0711 2069-1155, per Mail unter Firmenkunden-SBB@bw.aok.de, oder natürlich per Post. „Wir beantworten jede Anfrage, nach Möglichkeit noch am selben Tag“, so Hautke.

 

Sozialversicherungsbeiträge während Corona – Stundung möglich

 

Um die Folgen der Corona-Krise für Arbeitgeber abzufedern, hilft die AOK Unternehmen durch Stundungen und den Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

 

Kann ein Arbeitgeber aufgrund der aktuellen Situation seine Beiträge nicht zahlen, kann die AOK ab sofort und bis auf Weiteres auf die Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen verzichten. Außerdem können die Firmen beantragen, Beiträge zu stunden oder in Raten zu zahlen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen die Entlastungsmöglichkeiten durch Kurzarbeitergeld und sonstige Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen, die als Schutzschirme aktuell von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden, nutzen. Die dadurch den Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel sind nach entsprechender Gewährung auch für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge einschließlich der bis dahin gestundeten Beiträge zu verwenden. Auf Antrag des Arbeitgebers bei der AOK können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für März bis April 2020 gestundet werden. Stundungen werden längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Mai 2020 gewährt. Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht, auch Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Mahngebühren werden nicht berechnet.

 

Kurzarbeitergeld jetzt leichter zugänglich

 

Um die Folgen der Corona-Krise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer abzufedern, hat der Bundesrat im Eilverfahren einen leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld beschlossen. Die Regelungen sind befristet bis 31. Dezember 2021.

 

Der Bundesrat hat ein Gesetz erlassen, das die Bundesregierung per Verordnung zu verschiedenen Maßnahmen ermächtigt, die Arbeitgebern einen einfacheren Zugang zu Kurzarbeitergeld ermöglichen. Das so genannte "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" passt die bisherigen Regelungen zur Kurzarbeit an die aktuelle Krisen-Situation an. Es sieht folgende Maßnahmen vor, um Betriebe während der Corona-Krise kurzfristig zu unterstützen:

 

  • Wenn aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Diese Schwelle lag bisher bei 30 Prozent der Belegschaft.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergelds soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können. Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und ins Minus gefahren werden.
  • Auch Leiharbeitnehmer können nun auch Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, soll die Bundesagentur für Arbeit nun vollständig erstatten. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, Zeiten der Kurzarbeit stärker für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen.

    Diese Regelungen zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld werden rückwirkend zum 1. März 2020 umgesetzt. Sie sollen bis Ende 2021 gewährt werden. Arbeitgeber müssen die Details des Kurzarbeitergelds mit der Agentur für Arbeit klären.

 

Arbeitsentgelt während einer Quarantäne

 

Wenn Mitarbeiter wegen einer Quarantäne ihre Arbeit nicht leisten können, müssen Arbeitgeber meist nur den Verdienstausfall in Höhe des Nettoentgelts zahlen und haben Anspruch auf Erstattung.

 

Rechtlich ist während der Quarantäne zwischen Arbeitsentgelt und Entschädigung zu unterscheiden. Das Weiterzahlen des Arbeitsentgelts in solchen Fällen kann im Arbeitsvertrag ausgeschlossen werden (§ 616 BGB). Das ist in der Praxis sehr häufig der Fall. Wenn Arbeitgeber vertraglich nicht zur Fortzahlung der Vergütung verpflichtet sind, greift zum Schutz der Arbeitnehmer ein Entschädigungsanspruch, der im Infektionsschutzgesetz (§ 56 IfSG) geregelt ist. Danach zahlt der Arbeitgeber das Nettoarbeitsentgelt für die ersten sechs Wochen der Quarantäne weiter. Für die Zahlungen kann er eine Erstattung bei der im jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde beantragen. Entschädigungszahlungen sind nicht über das AAG-Verfahren erstattungsfähig. Sollte sich die Infektion mit dem Coronavirus bestätigen, erhält der Arbeitnehmer Entgeltfortzahlung für längstens sechs Wochen. Die Entschädigung während der Quarantäne wird aber nicht auf die Entgeltfortzahlung bei Krankheit angerechnet.

 

Weitere Informationen für Arbeitgeber finden sich unter www.aok.de/fk/sozialversicherung/corona-informationen-fuer-arbeitgeber/

 

 

 



 

 

 

 

 

 

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news-3558 Wed, 01 Apr 2020 08:38:30 +0200 AOK unterstützt Unternehmen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-unterstuetzt-unternehmen.html Die Auswirkungen des Coronavirus treffen die Wirtschaft hart, auch in der Region. In vielen Unternehmen muss die Arbeit eingestellt werden, in anderen fallen Mitarbeiter durch Krankheit oder Quarantäne aus. Durch fehlende Einnahmen geraten Betriebe in Liquiditätschwierigkeiten. Für 27.000 Arbeitgeber in der Region ist die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen Ansprechpartner für sozialversicherungs-rechtliche Fragen. Aktuell ermöglicht sie Unternehmen und Selbständigen auch Stundungen ihrer Sozialversicherungsbeiträge. Die Anfragen dazu haben sich in den letzten Tagen vervielfacht. Im Minutentakt klingelt das Telefon, die E-Mail-Postfächer sind prall gefüllt. Derzeit häufen sich bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen Anfragen von Firmen und Unternehmen, die in der aktuellen Krisensituation Rat zu sozialversicherungsrechtlichen Fragestellungen benötigen. Besonders häufig angefragt wird derzeit auch die Möglichkeit nach einer Stundung oder Ratenzahlung der Sozialversicherungsbeiträge: Seit einigen Tagen haben sich die Stundungsanträge vervielfacht.

 

„Seit Ende März sind rund 1.500 Stundungsanfragen bei uns eingegangen, mit weiter stark steigender Tendenz“, so die Geschäftsbereichsleiterin Versicherungs- und Beitragsmanagement Ulrike Hautke. „Auf Antrag können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für März bis April 2020 gestundet werden. Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht, auch Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Mahngebühren werden nicht berechnet“, versichert Hautke. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen die Entlastungsmöglichkeiten durch Kurzarbeitergeld und sonstige Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen, die als Schutzschirme aktuell von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden, nutzen.

 

„Um das aktuelle Volumen bearbeiten und die betroffenen Unternehmen schnellstmöglich informieren zu können, unterstützen uns auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Geschäftsbereichen unserer AOK. Die außergewöhnliche Situation derzeit erfordert schnelle und flexible Lösungen. Wir sind dafür glücklicherweise sehr gut aufgestellt.“

 

Der Stundungsantrag kann formlos gestellt werden. Die Arbeitgeber sollen sich dafür einfach an den Bereich Versicherungs- und Beitragsmanagement richten – per Telefon unter 0711 2069-1155, per Mail unter Firmenkunden-SBB@bw.aok.de, oder natürlich per Post. „Wir beantworten jede Anfrage, nach Möglichkeit noch am selben Tag“, so Hautke.

 

 

Sozialversicherungsbeiträge während Corona – Stundung möglich

 

Um die Folgen der Corona-Krise für Arbeitgeber abzufedern, hilft die AOK Unternehmen durch Stundungen und den Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

 

Kann ein Arbeitgeber aufgrund der aktuellen Situation seine Beiträge nicht zahlen, kann die AOK ab sofort und bis auf Weiteres auf die Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen verzichten. Außerdem können die Firmen beantragen, Beiträge zu stunden oder in Raten zu zahlen. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen die Entlastungsmöglichkeiten durch Kurzarbeitergeld und sonstige Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen, die als Schutzschirme aktuell von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden, nutzen. Die dadurch den Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel sind nach entsprechender Gewährung auch für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge einschließlich der bis dahin gestundeten Beiträge zu verwenden. Auf Antrag des Arbeitgebers bei der AOK können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für März bis April 2020 gestundet werden. Stundungen werden längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Mai 2020 gewährt. Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht, auch Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Mahngebühren werden nicht berechnet.

 

Kurzarbeitergeld jetzt leichter zugänglich

 

Um die Folgen der Corona-Krise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer abzufedern, hat der Bundesrat im Eilverfahren einen leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld beschlossen. Die Regelungen sind befristet bis 31. Dezember 2021.

 

Der Bundesrat hat ein Gesetz erlassen, das die Bundesregierung per Verordnung zu verschiedenen Maßnahmen ermächtigt, die Arbeitgebern einen einfacheren Zugang zu Kurzarbeitergeld ermöglichen. Das so genannte "Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld" passt die bisherigen Regelungen zur Kurzarbeit an die aktuelle Krisen-Situation an. Es sieht folgende Maßnahmen vor, um Betriebe während der Corona-Krise kurzfristig zu unterstützen:

 

  • Wenn aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Diese Schwelle lag bisher bei 30 Prozent der Belegschaft.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergelds soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können. Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und ins Minus gefahren werden.
  • Auch Leiharbeitnehmer können nun auch Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, soll die Bundesagentur für Arbeit nun vollständig erstatten. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, Zeiten der Kurzarbeit stärker für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen.

    Diese Regelungen zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld werden rückwirkend zum 1. März 2020 umgesetzt. Sie sollen bis Ende 2021 gewährt werden. Arbeitgeber müssen die Details des Kurzarbeitergelds mit der Agentur für Arbeit klären.

 

Arbeitsentgelt während einer Quarantäne

 

Wenn Mitarbeiter wegen einer Quarantäne ihre Arbeit nicht leisten können, müssen Arbeitgeber meist nur den Verdienstausfall in Höhe des Nettoentgelts zahlen und haben Anspruch auf Erstattung.

 

Rechtlich ist während der Quarantäne zwischen Arbeitsentgelt und Entschädigung zu unterscheiden. Das Weiterzahlen des Arbeitsentgelts in solchen Fällen kann im Arbeitsvertrag ausgeschlossen werden (§ 616 BGB). Das ist in der Praxis sehr häufig der Fall. Wenn Arbeitgeber vertraglich nicht zur Fortzahlung der Vergütung verpflichtet sind, greift zum Schutz der Arbeitnehmer ein Entschädigungsanspruch, der im Infektionsschutzgesetz (§ 56 IfSG) geregelt ist. Danach zahlt der Arbeitgeber das Nettoarbeitsentgelt für die ersten sechs Wochen der Quarantäne weiter. Für die Zahlungen kann er eine Erstattung bei der im jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde beantragen. Entschädigungszahlungen sind nicht über das AAG-Verfahren erstattungsfähig. Sollte sich die Infektion mit dem Coronavirus bestätigen, erhält der Arbeitnehmer Entgeltfortzahlung für längstens sechs Wochen. Die Entschädigung während der Quarantäne wird aber nicht auf die Entgeltfortzahlung bei Krankheit angerechnet.

 

Weitere Informationen für Arbeitgeber finden sich unter www.aok.de/fk/sozialversicherung/corona-informationen-fuer-arbeitgeber/

 

 

 



 

 

 

 

 

 

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news-3464 Fri, 20 Mar 2020 11:27:42 +0100 Plötzlich Homeoffice: Auch zuhause auf sich achten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/ploetzlich-homeoffice-auch-zuhause-auf-sich-achten-1.html Die momentane Situation mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus´verlangt uns allen vieles ab. In Baden-Württemberg sind seit dem 17. März alle Schulen und Kitas geschlossen und viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten, wo möglich, von zu Hause aus. Schließlich schützt die Arbeit daheim vor Ansteckung und reduziert zugleich Ausfallrisiken für den Betrieb. Doch auch auf diese neue Situation in den eigenen vier Wänden muss man sich erst einstellen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung Zahlreiche Beschäftigte arbeiten derzeit als Vorsichtsmaßnahme von zuhause aus – viele davon das erste Mal. „Das ist natürlich zunächst eine große Umstellung“, sagt Alfred Bauser, Gesundheitsexperte bei der AOK Stuttgart-Böblingen, der selbst Homeoffice-Erfahrung hat. „Plötzlich sitzt man allein vor dem Laptop, statt Kollegen hat man jetzt gegebenenfalls sogar die Kinder um sich herum.“ Um wirklich konzentriert arbeiten zu können, sollte man soweit möglich einen abgesonderten Arbeitsplatz in der Wohnung einrichten, damit die Bereiche für Freizeit und Arbeit räumlich etwas abgegrenzt sind. Dann sollte man sich selbst Regeln geben. Also: Arbeitszeiten festlegen, Aufgabenpakete bestimmen und Zeitpläne erstellen. „Klar ist aber auch, dass gerade in der jetzigen Ausnahmesituation das eine oder andere vielleicht nicht auf Anhieb so gut klappt, wie man es sich vorstellt. Das nimmt man am besten mit einer gewissen Gelassenheit hin, statt sich über etwas aufzuregen, was man ohnehin nicht ändern kann“, so Bauser.

 

Der AOK-Gesundheitsexperte weist in diesem Zusammenhang auf eine repräsentative AOK-Befragung unter 2.001 Beschäftigten aus dem vergangenen Jahr hin. Demnach sind viele Befragte mit Homeoffice-Arbeitsplatz mit ihrer Arbeit zufriedener und sehen Vorteile darin. Laut der Studie klagten aber auch 70 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice über gelegentliche Wut und Verärgerung – gegenüber 59 Prozent der Befragten ohne Heimarbeitsplatz. Bei Nervosität und Reizbarkeit waren es im Homeoffice 68 Prozent im Vergleich zu 53 Prozent.

 

Alfred Bauser empfiehlt auf ein paar kleine Dinge zu achten. Beim digitalen Arbeiten von zuhause aus schleiche sich manchmal ein unbewusster Abkapselungseffekt ein. Man schreibe sich beispielsweise vermehrt E-Mails statt zu telefonieren. „Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man lieber mal mit den Kollegen sprechen, auch wenn es nur am Telefon ist. Das allein baut in schwierigen Situationen schon Stress ab.“ Sein zweiter Tipp: Bewusst Pausen machen. „Da man ja eh‘ schon daheim ist, achtet man darauf nicht so. Aber auch Homeoffice ist richtige Arbeit und sollte immer zu festgelegten Zeitpunkten unterbrochen werden.“ Aus der ungewohnten Situation einen Vorteil machen, lautet das Stichwort: „Warum nicht einfach ein Fitnessprogramm für zu Hause in den Tagesplan integrieren oder mal eine kleine Runde draußen drehen? Das macht den Kopf frei von der Arbeit und man kann seinen inneren Akku wieder aufladen. Aber bitte nicht in der Gruppe und mit entsprechendem Abstand zu anderen Personen.“

 

Info:

 

Übungen für zu Hause: Auch wenn das Fitnessstudio zu hat, es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich auch zu Hause fit zu halten. Zum Beispiel mit Functional Fitness, ganz ohne Geräte. Anleitungen unter:

 

www.aok.de/bw-gesundnah/fitness-und-sport/functional-fitness

 

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news-3463 Thu, 19 Mar 2020 09:48:01 +0100 Stuttgart: Lebenswichtige Entgiftung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-lebenswichtige-entgiftung.html Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten des Stoffwechsels. Erkrankt die Niere, kann der Körper nicht mehr richtig „entgiften“ und auch das Immunsystem ist beeinträchtigt. Die Vermeidung weiterer nierenbelastender Risiken sowie eine stärkere Prävention von Erkrankungen sei entscheidend, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Niere filtert das Blut in kleinsten Blutgefäßen, die in etwa einer Million kleinen Knäueln angeordnet sind. Sie regulieren den Wasserhaushalt, beeinflussen unter anderem Blutdruck, Knochenstoffwechsel und Blutbildung. „Die Niere verfügt über ein verzweigtes Röhrensystem von mehreren Kilometern Länge, das sortiert: Gift- und Abfallstoffe werden mit dem Urin ausgeschieden; wertvolle Stoffe wie zum Beispiel Eiweiße, Salze und Wasser holt die Niere wieder zurück ins Blut. Wenn dieses System geschädigt wird oder gar versagt, wird es lebensbedrohlich“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer chronischen Nierenerkrankung beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Diabetes und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen. Dr. Knapstein: „Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten sind daher alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf diese Grunderkrankungen auswirken. Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht.“

 

Landesweit verzeichnet die AOK Baden-Württemberg einen Anstieg der Behandlungen wegen Niereninsuffizienz im Vergleichszeitraum von 2014 bis 2018 in Höhe von jährlich durchschnittlich 9 Prozent. Im Stadtkreis Stuttgart verzeichnet die AOK Stuttgart-Böblingen eine Steigerung der Behandlungsfälle im gleichen Zeitraum von lediglich 7,5 Prozent (Frauen 9,7 %, Männer 5,5 %). Die Gesamtzahl der Behandlungsfälle unter den AOK-Versicherten in Stuttgart im Jahr 2018 betrug 7.572, davon 3.790 Frauen und 3.782 Männer. (2017: 6.864; 2016: 6.130; 2015: 5.458; 2014: 5.152)

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, hat die AOK Baden-Württemberg mit MEDI Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen Facharzt-Vertrag geschlossen, der zum 1. April 2020 startet. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen erläutert: „Der Vertrag fördert gezielt die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt, auch Nephrologe genannt, in Abstimmung mit dem Hausarzt, um frühzeitiger dauerhafte Schädigungen zu erkennen und Spätfolgen zu vermindern. Im Vordergrund steht dabei das Vermeiden weiterer nierenbelastender Risiken.“

 

Mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus rät die AOK Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen auch zu umfassendem Impfschutz, beispielsweise gegen Influenzaviren.

 

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news-3462 Thu, 19 Mar 2020 09:45:15 +0100 Landkreis Böblingen: Lebenswichtige Entgiftung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-lebenswichtige-entgiftung.html Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete und reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten des Stoffwechsels. Erkrankt die Niere, kann der Körper nicht mehr richtig „entgiften“ und auch das Immunsystem ist beeinträchtigt. Im Landkreis Böblingen stiegen die Behandlungsfälle in den letzten Jahren im Vergleich zum Landesschnitt vergleichsweise stark an. Die Vermeidung weiterer nierenbelastender Risiken sowie eine stärkere Prävention von Erkrankungen sei entscheidend, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Niere filtert das Blut in kleinsten Blutgefäßen, die in etwa einer Million kleinen Knäueln angeordnet sind. Sie regulieren den Wasserhaushalt, beeinflussen unter anderem Blutdruck, Knochenstoffwechsel und Blutbildung. „Die Niere verfügt über ein verzweigtes Röhrensystem von mehreren Kilometern Länge, das sortiert: Gift- und Abfallstoffe werden mit dem Urin ausgeschieden; wertvolle Stoffe wie zum Beispiel Eiweiße, Salze und Wasser holt die Niere wieder zurück ins Blut. Wenn dieses System geschädigt wird oder gar versagt, wird es lebensbedrohlich“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer chronischen Nierenerkrankung beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Diabetes und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen. Dr. Knapstein: „Um einer Nierenschädigung vorzubeugen oder sie aufzuhalten sind daher alle Faktoren bedeutsam, die sich auch positiv auf diese Grunderkrankungen auswirken. Dazu zählen insbesondere Rauchstopp, eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und der Abbau von Übergewicht.“

 

Landesweit stieg die Zahl der Behandlungen wegen Niereninsuffizienz zwischen 2014 und 2018 jährlich um durchschnittlich 9 Prozent. Im Landkreis Böblingen verzeichnet die AOK Stuttgart-Böblingen eine Steigerung der Behandlungsfälle im gleichen Zeitraum von sogar 13 Prozent (Frauen 14,2 %, Männer 11,7 %). Die Gesamtzahl der Behandlungsfälle unter den AOK-Versicherten im Jahr 2018 im Landkreis betrug 7.159, davon 3.663 Frauen und 3.496 Männer (2017: 6.023; 2016: 5.520; 2015: 5.094; 2014: 4.422).

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, hat die AOK Baden-Württemberg mit MEDI Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen Facharzt-Vertrag geschlossen, der zum 1. April 2020 startet. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen erläutert: „Der Vertrag fördert gezielt die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt, auch Nephrologe genannt, in Abstimmung mit dem Hausarzt, um frühzeitiger dauerhafte Schädigungen zu erkennen und Spätfolgen zu vermindern. Im Vordergrund steht dabei das Vermeiden weiterer nierenbelastender Risiken.“

 

Mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus rät die AOK Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen auch zu umfassendem Impfschutz, beispielsweise gegen Influenzaviren.

 

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news-3454 Mon, 16 Mar 2020 11:30:00 +0100 Landkreis Böblingen: Gesundheit geht vor: AOK Baden-Württemberg schließt auch im Landkreis Böblingen vorsorglich alle KundenCenter // Südwestkasse konzentriert Kundenkontakte auf Telefon und Internet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-gesundheit-geht-vor-aok-baden-wuerttemberg-schliesst-auch-im-landkreis-boeblingen-vorsorgli.html Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließt die AOK Baden-Württemberg vorsorglich ab sofort ihre KundenCenter für die persönliche Kundenberatung. Im Landkreis Böblingen unterhält die größte Krankenkasse im Südwesten fünf KundenCenter (Böblingen, Herrenberg, Holzgerlingen, Leonberg, Sindelfingen). Auch das Gesundheitszentrum auf dem Flugfeld in Böblingen bleibt vorerst geschlossen. Die Versicherten werden verstärkt telefonisch und online betreut. Die Krankenkasse hat ihre Kapazitäten aufgestockt, um die persönliche Beratung auf diesen Kanälen weiterzuführen. Die Kontaktdaten, mit denen Versicherte weiterhin mit ihrer AOK Baden-Württemberg in Verbindung bleiben können, sind auf der Website www.aok.de/bw/ hinterlegt. Hier finden sich auch weiterführende Informationen zum Thema Coronavirus, etwa zu Fragen wie: Kann ich mit meinem Kind zu Hause bleiben, wenn Kita oder Schule geschlossen sind; wann muss ich in Quarantäne; bezahlt meine Krankenkasse mir einen Coronavirus-Test?

 

Die KundenCenter der AOK bleiben in ganz Baden-Württemberg vorerst bis zum 31. März 2020 geschlossen.

 

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news-3455 Mon, 16 Mar 2020 11:29:37 +0100 Stuttgart: Gesundheit geht vor: AOK Baden-Württemberg schließt auch in Stuttgart vorsorglich alle KundenCenter // Südwestkasse konzentriert Kundenkontakte auf Telefon und Internet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-gesundheit-geht-vor-aok-baden-wuerttemberg-schliesst-auch-in-stuttgart-vorsorglich-alle-ku.html Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, schließt die AOK Baden-Württemberg vorsorglich ab sofort ihre KundenCenter für den Publikumsverkehr. In Stuttgart unterhält die größte Krankenkasse im Südwesten acht KundenCenter (Berliner Platz/S-West, Bad Cannstatt, Degerloch, S-Ost, Untertürkheim, Vaihingen Weilimdorf, Zuffenhausen). Auch das Gesundheitszentrum am Berliner Platz bleibt vorerst geschlossen. Die Versicherten werden verstärkt telefonisch und online betreut. Die Krankenkasse hat ihre Kapazitäten aufgestockt, um die persönliche Beratung auf diesen Kanälen weiterzuführen. Die Kontaktdaten, mit denen Versicherte weiterhin mit ihrer AOK Baden-Württemberg in Verbindung bleiben können, sind auf der Website www.aok.de/bw/ hinterlegt. Hier finden sich auch weiterführende Informationen zum Thema Coronavirus, etwa zu Fragen wie: Kann ich mit meinem Kind zu Hause bleiben, wenn Kita oder Schule geschlossen sind; wann muss ich in Quarantäne; bezahlt meine Krankenkasse mir einen Coronavirus-Test?

 

Die KundenCenter der AOK bleiben in ganz Baden-Württemberg vorerst bis zum 31. März 2020 geschlossen.

 

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news-3439 Tue, 03 Mar 2020 09:33:21 +0100 Stuttgart: Vorsicht, Blasenentzündung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-vorsicht-blasenentzuendung.html Jede dritte Frau hat schon einmal erfahren, wie schmerzhaft eine Blasenentzündung sein kann. Typische Beschwerden sind unter anderem Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und manchmal auch Blut im Urin. Eine unkomplizierte Blasenentzündung lässt sich gut behandeln und heilt bei rechtzeitiger Therapie in der Regel ohne Folgen aus, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Dass Frauen besonders häufig an einer Blasenentzündung erkranken, liegt auch mit am Körperbau. Durch die kurze Harnröhre können Bakterien leicht aufsteigen. „Bei rund 80 von 100 Patienten wird die Entzündung von E. coli-Bakterien verursacht. Gelangen sie über die Harnröhre in die Harnblase, können sie sich dort stark vermehren und zu einer Entzündung führen. Aber auch andere Bakterien wie zum Beispiel Staphylokokken, seltener hingegen Viren und Pilze, können einen Harnwegsinfekt auslösen“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

Wichtig ist im Falle eines Falles viel zu trinken. Mindestens eineinhalb bis zwei Liter pro Tag, am besten Wasser oder Tee. So werden die Bakterien aus der Blase gespült und die Harnröhre gereinigt. Vorsicht geboten ist, wenn die Beschwerden regelmäßig und öfter als drei Mal im Jahr auftreten. In dem Fall sollte unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden. Wie die Behandlung einer Harnwegsentzündung aussieht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, unter anderem vom Schweregrad und möglicherweise vorliegenden Risikofaktoren. Dr. Knapstein: „Zur Behandlung stehen unter anderem Antibiotika, Schmerzmittel und krampflösende Medikamente zur Verfügung. Betroffene besprechen die für sie passende Therapie am besten mit ihrem behandelnden Arzt.“

 

2018 waren 106.189 Versicherte der AOK Baden-Württemberg, 87.749 Frauen und 8.440 Männer, wegen einer Blasenentzündung in ärztlicher Behandlung. Alleine in Stuttgart waren 5.992 Versicherte betroffen, davon 4.888 Frauen und 1.104 Männer. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Frauen sind viel häufiger von Blasenentzündungen betroffen als Männer. Bei Ihnen liegt die Behandlungshäufigkeit bei 3,86 %, während die der Männer nur bei 0,86 % liegt. Diese Differenz ist in jungen Jahren besonders ausgeprägt und schwindet mit dem Alter langsam wieder.“ Der Anteil Betroffener in Stuttgart ist zwischen 2014 und 2018 um durchschnittlich 1,9 % pro Jahr gesunken. (-1,6 % bei den Frauen, - 2,2 % bei den Männern).

 

Es gibt eine Reihe von Tipps für den Alltag zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen. Wissenschaftlich belegt ist deren Wirkung jedoch nicht. „Möglicherweise ist eine gute Intimhygiene hilfreich, wobei Intimsprays nicht notwendig sind. Empfohlen wird zudem, nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette zu gehen. Oft raten Ärzte, Füße und Unterleib warm zu halten sowie ganz allgemein die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken, zum Beispiel durch ausreichend Schlaf, regelmäßige körperliche Bewegung und Stressvermeidung“, so AOK-Ärztin Knapstein.

 

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news-3438 Tue, 03 Mar 2020 09:31:11 +0100 Kreis Böblingen: Vorsicht, Blasenentzündung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-vorsicht-blasenentzuendung.html Jede dritte Frau hat schon einmal erfahren, wie schmerzhaft eine Blasenentzündung sein kann. Typische Beschwerden sind unter anderem Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und manchmal auch Blut im Urin. Eine unkomplizierte Blasenentzündung lässt sich gut behandeln und heilt bei rechtzeitiger Therapie in der Regel ohne Folgen aus, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Dass Frauen besonders häufig an einer Blasenentzündung erkranken, liegt uch mit am Körperbau. Durch die kurze Harnröhre können Bakterien leicht aufsteigen. „Bei rund 80 von 100 Patienten wird die Entzündung von E. coli-Bakterien verursacht. Gelangen sie über die Harnröhre in die Harnblase, können sie sich dort stark vermehren und zu einer Entzündung führen. Aber auch andere Bakterien wie zum Beispiel Staphylokokken, seltener hingegen Viren und Pilze, können einen Harnwegsinfekt auslösen“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Wichtig ist im Falle eines Falles viel zu trinken. Mindestens eineinhalb bis zwei Liter pro Tag, am besten Wasser oder Tee. So werden die Bakterien aus der Blase gespült und die Harnröhre gereinigt. Vorsicht geboten ist, wenn die Beschwerden regelmäßig und öfter als drei Mal im Jahr auftreten. In dem Fall sollte unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden. Wie die Behandlung einer Harnwegsentzündung aussieht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, unter anderem vom Schweregrad und möglicherweise vorliegenden Risikofaktoren. Dr. Knapstein: „Zur Behandlung stehen unter anderem Antibiotika, Schmerzmittel und krampflösende Medikamente zur Verfügung. Betroffene besprechen die für sie passende Therapie am besten mit ihrem behandelnden Arzt.“

 

 

 

2018 waren 106.189 Versicherte der AOK Baden-Württemberg, 87.749 Frauen und 8.440 Männer, wegen einer Blasenentzündung in ärztlicher Behandlung. Alleine im Landkreis Böblingen waren 3.260 Versicherte betroffen, davon 2.794 Frauen und 466 Männer. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Frauen sind sehr viel häufiger von Blasenentzündungen betroffen als Männer. Bei Ihnen liegt die Behandlungshäufigkeit bei 3,86 %, während die der Männer nur bei 0,86 % liegt. Diese Differenz ist in jungen Jahren besonders ausgeprägt und schwindet mit dem Alter langsam wieder.“ Der Anteil Betroffener im Landkreis ist zwischen 2014 und 2018 um durchschnittlich 2,9 % pro Jahr gesunken. (-2,6 % bei den Frauen, - 2,3 % bei den Männern).

 

Es gibt eine Reihe von Tipps für den Alltag zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen. Wissenschaftlich belegt ist deren Wirkung jedoch nicht. „Möglicherweise ist eine gute Intimhygiene hilfreich, wobei Intimsprays nicht notwendig sind. Empfohlen wird zudem, nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette zu gehen. Oft raten Ärzte, Füße und Unterleib warm zu halten sowie ganz allgemein die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken, zum Beispiel durch ausreichend Schlaf, regelmäßige körperliche Bewegung und Stressvermeidung“, so AOK-Ärztin Knapstein.

 

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news-3429 Fri, 14 Feb 2020 08:47:14 +0100 Landkreis Böblingen: „Alkohol mitverursachend für 200 Folgekrankheiten“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-alkohol-mitverursachend-fuer-200-folgekrankheiten.html „Feuchtfröhlich“ wird es gern genannt, wenn der Alkohol fließt. Und das tut er vor allem zur Faschingszeit. „Unsere Statistiken verzeichnen Spitzenzeiten bei den so genannten alkoholbedingten Störungen: Silvester, Sommerferien- und die Faschingszeit“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Erfreulicherweise stellen diese Spitzenwerte immer mehr die Ausnahme dar. Der übergreifende Trend in der Region, so die AOK, sei erfreulicherweise ein Rückgang bei Alkoholvergiftungen und ähnlichen Diagnosen. Dies gelte sowohl altersgruppenübergreifend mit einem Minus von 4,8 Prozent, als auch speziell für die besonders gefährdete Gruppe der 15- bis 19-Jährigen. Die Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt, dass 2018 im Landkreis Böblingen fünf Prozent weniger 15 bis 19-Jährige nach Alkoholmissbrauch klinisch behandelt werden mussten (Frauen -4,3 Prozent; Männer -5,5 Prozent).

 

„Diese Entwicklung ist sehr positiv und wichtig. Denn: Das gesundheitsgefährdende Potential von Alkohol ist schlicht sehr hoch“, so Schöndorf. Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg, ergänzt: „Alkohol ist eine psychoaktive Substanz, die Abhängigkeit erzeugen kann. Gesundheitsschädlicher Alkoholkonsum wird laut Robert Koch-Institut als mitverursachend für mehr als 200 Krankheiten angesehen und zählt zu den fünf wesentlichen Risikofaktoren für Krankheiten, Beeinträchtigungen und Todesfälle weltweit.“

 

Die AOK-Stuttgart Böblingen unterstützt seit vielen Jahren den Suchtbeauftragten des Landkreises Böblingen, um verschiedene Projekte, vor allem an Schulen, mit zu ermöglichen.

 

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news-3428 Fri, 14 Feb 2020 08:43:24 +0100 Stuttgart: „Alkohol mitverursachend für 200 Folgekrankheiten“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-alkohol-mitverursachend-fuer-200-folgekrankheiten.html Die Gefahren, die von Alkohol für die Gesundheit, die eigene und die anderer ausgehen, sind gravierend. Gleichwohl werden die Krankenhäuser in Stuttgart in den kommenden Faschingstagen wieder einen Höchststand von alkoholbedingten Einlieferungen verzeichnen. „Feuchtfröhlich“ wird es gern genannt, wenn der Alkohol fließt. Und das tut er vor allem zur Faschingszeit. „Unsere Statistiken verzeichnen Spitzenzeiten bei den so genannten alkoholbedingten Störungen: Silvester, Sommerferien- und die Faschingszeit“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Erfreulicherweise stellen diese Spitzenwerte immer mehr die Ausnahme dar. Der übergreifende Trend in der Landeshauptstadt, so die AOK, sei erfreulicherweise ein Rückgang bei Alkoholvergiftungen und ähnlichen Diagnosen. Dies gelte sowohl altersgruppenübergreifend mit einem Minus von 4,8 Prozent, als auch speziell für die besonders gefährdete Gruppe der 15- bis 19-Jährigen. Die Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt, dass 2018 im Landkreis Böblingen fünf Prozent weniger 15 bis 19-Jährige nach Alkoholmissbrauch klinisch behandelt werden mussten (Frauen -4,3 Prozent; Männer -5,5 Prozent).

 

„Diese Entwicklung ist sehr positiv und wichtig. Denn: Das gesundheitsgefährdende Potential von Alkohol ist schlicht sehr hoch“, so Schöndorf. Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg, ergänzt: „Alkohol ist eine psychoaktive Substanz, die Abhängigkeit erzeugen kann. Gesundheitsschädlicher Alkoholkonsum wird laut Robert Koch-Institut als mitverursachend für mehr als 200 Krankheiten angesehen und zählt zu den fünf wesentlichen Risikofaktoren für Krankheiten, Beeinträchtigungen und Todesfälle weltweit.“

 

Die AOK-Stuttgart Böblingen unterstützt seit vielen Jahren die Suchtbeauftragte der Stadt Stuttgart, um verschiedene Projekte, vor allem an Schulen, mit zu ermöglichen.

 

 

 

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news-3425 Tue, 11 Feb 2020 09:37:52 +0100 „Wir wollen alles.“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/wir-wollen-alles.html Vor allem jüngere Menschen bevorzugen digitale Kontaktwege, auch den zur Krankenkasse. Eine benutzerfreundliche App und Internetseite machen es aber auch allen anderen leicht, bequem von zu Hause aus das „Krankenkassengeschäft“ zu erledigen. Die Handhabung von „Meine AOK“ ist, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung, einfach und sicher. Keine Zeit für einen Besuch im AOK-KundenCenter? „In diesem Fall ist die Gesundheitskasse für ihre Versicherten auch digital da“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Im Online-KundenCenter auf der Webseite aok-bw.de/meineaok oder über die „Meine AOK“-App haben Versicherte die Möglichkeit, schnell und sicher Anträge einzureichen, Bescheinigungen anzufordern oder Kontakt mit einem AOK-Mitarbeiter aufzunehmen. Schöndorf: „Damit bieten wir moderne Lösungen für eine schnelle und mobile Kommunikation und ersparen unseren Kunden Zeit, Aufwand und Portokosten.“ Darüber hinaus gibt die sogenannte AOK-Patienten-Quittung interessierten Versicherten unkompliziert einen Überblick über die eigenen Gesundheitskosten der vergangenen fünf Jahre. Das kann übrigens auch für die Steuererklärung nützlich sein. „Wir wollen alles und wir geben alles: Wir sind weiterhin vor Ort mit KundenCentern persönlich als Ansprechpartner für die Versicherten da und wir investieren in einen richtig guten Online-Service“, so die Sprecherin.

 

Der Zugriff auf die sensiblen persönlichen Gesundheitsdaten ist passwortgeschützt und mit einer zertifizierten SSL-Verschlüsselung gesichert. Bevor man Zugang erhält, muss man ein sicheres Identifikationsverfahren durchlaufen.

 

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news-3406 Tue, 28 Jan 2020 08:43:16 +0100 Kreis Böblingen: Zwei Drittel der Hochbetagten im Landkreis beziehen Pflegeleistungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-zwei-drittel-der-hochbetagten-im-landkreis-beziehen-pflegeleistungen.html Die Pflegeversicherung wird dieses Jahr 25 Jahre. 1995 wurde sie als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Ausgangspunkt war die eigentlich erfreuliche Entwicklung, dass die Menschen immer älter werden; doch damit auch häufiger pflegebedürftig. Die Sozialhilfe und die auszahlenden Kommunen konnten die steigenden Kosten hier nicht mehr auffangen und so führte der Gesetzgeber die bis dato nicht vorhandene fünfte Säule der Sozialversicherung ein. Der sich damals abzeichnende demographische Trend hat sich heute fest etabliert: Die Menschen werden immer älter. Auch im Landkreis Böblingen. „Gleichzeitig bleibt die Pflegeversicherung der richtige Ansatz, um die Herausforderungen des demographischen Wandels anzugehen – aber sie muss ständig angepasst und weiterentwickelt werden“, so Achim Abele, Leiter des CompetenceCenters Pflege bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist laut AOK-Statistik im Landkreis Böblingen in den letzten fünf Jahren deutlich angestiegen. So stieg die Anzahl der AOK-Versicherten im Landkreis von 7.077 im Jahr 2014 auf 9.204 in 2018 (2015: 7.665; 2016: 8.137; 2017: 8.689). Den größten Anteil machen Menschen ab einem Alter von 85 Jahren aus. Hier beziehen zwei von drei Versicherten Pflegeleistungen.

 

Achim Abele: „Pflegebedürftigkeit ist eine finanzielle, körperliche und auch eine seelische Belastung. Genau hier greifen die Leistungen und Mittel der sozialen Pflegeversicherung: Die Pflege wird dadurch insgesamt erleichtert und die pflegebedürftigen Menschen – und auch deren Angehörige – spürbar entlastet.  Es muss allerdings dringend geprüft werden, ob die Ausgestaltung der Pflegeversicherung mit den Versorgungswirklichkeiten im Hinblick auf Bedarfe, Bedürfnisse und Finanzierbarkeit noch übereinstimmt.“ Der Beitragssatz der Pflegeversicherung stieg zum 1. Januar 2017 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 bzw. 2,8 Prozent für Kinderlose sowie zum 1. Januar 2019 auf 3,05 bzw. 3,3 Prozent.

 

„Es gilt, zwei große Probleme zu lösen“, so der Leiter des CompetenceCenters der AOK Stuttgart-Böblingen: „Den Fachkräftemangel im Pflegebereich und die Finanzierung bei steigenden Pflegezahlen.“ Beim Fachkräftemangel gelte es, die Attraktivität der verantwortungsvollen Pflegeberufe zu stärken. Nach einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage antworteten auf die Frage, ob bei einer erneuten Berufswahl oder Umschulung ein Pflegeberuf in Frage käme, 93 Prozent der Befragten mit „nein, auf keinen Fall“ (54 Prozent) oder „wahrscheinlich nicht“ (39 Prozent). Die drei Hauptgründe dafür sind der Umfrage zufolge „die Bezahlung ist zu schlecht“ (62 Prozent), „die Arbeitsbedingungen sind schlecht“ (56 Prozent) und „die psychische Belastung ist zu hoch“ (54 Prozent).

 

Der so genannte Pflegenotstand ist zwischenzeitlich auch in der Politik angekommen und Maßnahmen wie etwa die Reform der Pflegeberufsausbildung, das so genannte Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz oder die Konzertierte Aktion Pflege von Bundesgesundheits-, -arbeits- und -sozialministerium wurden auf den Weg gebracht. Doch hier schließt sich das zweite Problem an: die Finanzierung – sowohl der neu beschlossenen Maßnahmen wie auch der konkreten Leistungskosten aus der Pflegeversicherung. Denn: Pflegebedingte Kosten – unabhängig davon, ob es um die Pflege zuhause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim geht – sind längst nicht mehr für alle Menschen zu finanzieren. „Pflege darf nicht zu Armut führen“, fordert Achim Abele. Daher sei eine strukturelle Neuaufstellung der Pflegeversicherung aufgrund der Entwicklungen dringend erforderlich.

 

Abele: „In der Pflegeversicherung ist bereits gefordert und seit Bestehen verankert, dass die pflegerische Versorgung der Bevölkerung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Es muss in Zukunft von allen Branchen eingefordert werden, genau diese Verantwortung tatsächlich konsequenter und auf weitere Branchen in zumutbarem Umfang mit zu verteilen. Alle sind in die Pflicht zu nehmen, so, wie es richtiger Weise bereits im Gesetz steht (§ 8 Abs. 3 SGB XI).“ 25 Jahre nach ihrer Einführung sei die Pflegeversicherung aufgrund der demografischen Entwicklungen und der daraus resultierenden Erfordernisse höchst komplex geworden. „Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert erfolgreich aufstellen zu können“, so der AOK-Fachmann, „ist die umfassende systematische Verzahnung mindestens der Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin weiter auszubauen und zu professionalisieren.“ Das sei eine Aufgabe für alle Akteure im Gesundheits- und Pflegewesen.

 

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news-3407 Tue, 28 Jan 2020 08:42:11 +0100 Stuttgart: Zwei Drittel der Hochbetagten in Stuttgart beziehen Pflegeleistungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-zwei-drittel-der-hochbetagten-in-stuttgart-beziehen-pflegeleistungen.html Die Pflegeversicherung wird dieses Jahr 25 Jahre. 1995 wurde sie als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung eingeführt. Ausgangspunkt war die eigentlich erfreuliche Entwicklung, dass die Menschen immer älter werden; doch damit auch häufiger pflegebedürftig. Die Sozialhilfe und die auszahlenden Kommunen konnten die steigenden Kosten hier nicht mehr auffangen und so führte der Gesetzgeber die bis dato nicht vorhandene fünfte Säule der Sozialversicherung ein. Der sich damals abzeichnende demographische Trend hat sich heute fest etabliert: Die Menschen werden immer älter. Auch in Stuttgart. „Gleichzeitig bleibt die Pflegeversicherung der richtige Ansatz, um die Herausforderungen des demographischen Wandels anzugehen – aber sie muss ständig angepasst und weiterentwickelt werden“, so Achim Abele, Leiter des CompetenceCenters Pflege bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist laut AOK-Statistik im Stadtkreis Stuttgart in den letzten fünf Jahren deutlich angestiegen. So stieg die Anzahl der AOK-Versicherten in der Landeshauptstadt von 8.103 im Jahr 2014 auf 11.175 in 2018 (2015: 8.627; 2016: 9.684; 2017: 10.462). Den größten Anteil machen Menschen ab einem Alter von 85 Jahren aus. Hier beziehen zwei von drei Versicherten Pflegeleistungen.

 

Achim Abele: „Pflegebedürftigkeit ist eine finanzielle, körperliche und auch eine seelische Belastung. Genau hier greifen die Leistungen und Mittel der sozialen Pflegeversicherung: Die Pflege wird dadurch insgesamt erleichtert und die pflegebedürftigen Menschen – und auch deren Angehörige – spürbar entlastet.  Es muss allerdings dringend geprüft werden, ob die Ausgestaltung der Pflegeversicherung mit den Versorgungswirklichkeiten im Hinblick auf Bedarfe, Bedürfnisse und Finanzierbarkeit noch übereinstimmt.“ Der Beitragssatz der Pflegeversicherung stieg zum 1. Januar 2017 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 bzw. 2,8 Prozent für Kinderlose sowie zum 1. Januar 2019 auf 3,05 bzw. 3,3 Prozent.

 

„Es gilt, zwei große Probleme zu lösen“, so der Leiter des CompetenceCenters der AOK Stuttgart-Böblingen: „Den Fachkräftemangel im Pflegebereich und die Finanzierung bei steigenden Pflegezahlen.“ Beim Fachkräftemangel gelte es, die Attraktivität der verantwortungsvollen Pflegeberufe zu stärken. Nach einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage antworteten auf die Frage, ob bei einer erneuten Berufswahl oder Umschulung ein Pflegeberuf in Frage käme, 93 Prozent der Befragten mit „nein, auf keinen Fall“ (54 Prozent) oder „wahrscheinlich nicht“ (39 Prozent). Die drei Hauptgründe dafür sind der Umfrage zufolge „die Bezahlung ist zu schlecht“ (62 Prozent), „die Arbeitsbedingungen sind schlecht“ (56 Prozent) und „die psychische Belastung ist zu hoch“ (54 Prozent).

 

Der so genannte Pflegenotstand ist zwischenzeitlich auch in der Politik angekommen und Maßnahmen wie etwa die Reform der Pflegeberufsausbildung, das so genannte Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz oder die Konzertierte Aktion Pflege von Bundesgesundheits-, -arbeits- und -sozialministerium wurden auf den Weg gebracht. Doch hier schließt sich das zweite Problem an: die Finanzierung – sowohl der neu beschlossenen Maßnahmen wie auch der konkreten Leistungskosten aus der Pflegeversicherung. Denn: Pflegebedingte Kosten – unabhängig davon, ob es um die Pflege zuhause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim geht – sind längst nicht mehr für alle Menschen zu finanzieren. „Pflege darf nicht zu Armut führen“, fordert Achim Abele. Daher sei eine strukturelle Neuaufstellung der Pflegeversicherung aufgrund der Entwicklungen dringend erforderlich.

 

Abele: „In der Pflegeversicherung ist bereits gefordert und seit Bestehen verankert, dass die pflegerische Versorgung der Bevölkerung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Es muss in Zukunft von allen Branchen eingefordert werden, genau diese Verantwortung tatsächlich konsequenter und auf weitere Branchen in zumutbarem Umfang mit zu verteilen. Alle sind in die Pflicht zu nehmen, so, wie es richtiger Weise bereits im Gesetz steht (§ 8 Abs. 3 SGB XI).“ 25 Jahre nach ihrer Einführung sei die Pflegeversicherung aufgrund der demografischen Entwicklungen und der daraus resultierenden Erfordernisse höchst komplex geworden. „Um die Versorgung insgesamt zukunftsorientiert erfolgreich aufstellen zu können“, so der AOK-Fachmann, „ist die umfassende systematische Verzahnung mindestens der Fachgebiete Prävention, Rehabilitation, Pflege und Medizin weiter auszubauen und zu professionalisieren.“ Das sei eine Aufgabe für alle Akteure im Gesundheits- und Pflegewesen.

 

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news-3383 Tue, 14 Jan 2020 10:39:36 +0100 Stuttgart: AOK: Ausdauersport ist „herzgesund“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-aok-ausdauersport-ist-herzgesund.html Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland seit Jahren Todesursache Nummer eins. Zwar weist Baden-Württemberg im Vergleich der Bundesländer zusammen mit Berlin und Hamburg die geringsten Sterbeziffern aus, aber auch in Stuttgart führen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Abstand die Statistik der Todesursachen an. Nach Angaben der AOK treten Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zwar hauptsächlich im höheren Alter auf, doch bleiben auch jüngere Jahrgänge nicht verschont: So wird im erwerbsfähigen Alter zwischen 25 und  65 Jahren jeder dritte Todesfall durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, davon die Hälfte durch eine Koronare Herzkrankheit (KHK). „Bei einer koronaren Herzkrankheit sind die großen Adern verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Deutlich verengte Gefäße können bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen auslösen. Wenn sich ein Koronargefäß plötzlich ganz verschließt, kann ein Herzinfarkt die Folge sein“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, und Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen ergänzt: „Im Stadtkreis Stuttgart befanden sich 12.650 unserer Versicherten wegen KHK in ambulanter oder stationärer Behandlung, das entspricht in etwa dem Niveau der letzten fünf Jahre“.

 

Auch die Behandlungsfälle beim Herzinfarkt im Jahr 2018 entspricht in Stuttgart mit 686 AOK-versicherten Patienten in etwa dem Niveau der Vorjahre (2014 – 2017). Die Risikofaktoren für eine Herzerkrankung sind in der Bevölkerung immer noch weit verbreitet. „Wir empfehlen deshalb, schon in jungen Jahren etwas für das Herz zu tun“, rät Schöndorf. Vor allem regelmäßige Bewegung und besonders Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Radfahren halten Herz und Kreislauf fit. Und in puncto Ernährung profitiert das Herz am meisten durch mediterrane Kost. Sie enthält einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln – Obst, Gemüse, Salat, Teigwaren und Brot – und bevorzugt mit Olivenöl und anderen pflanzlichen Ölen die für Blutfettwerte günstigen ungesättigten Fettsäuren. Nicht zuletzt sollte zu viel Stress und übermäßiger Alkoholgenuss gemieden und möglichst das Rauchen aufgegeben werden.

 

Patienten, die schon an einem Herz-Kreislauf-Leiden erkrankt sind, sei die Teilnahme am Chroniker-Programm (DMP) KHK dringend ans Herz zu legen, so die AOK - Sprecherin weiter. Eine vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss geförderte Evaluation des Facharztvertrages Kardiologie der AOK Baden-Württemberg zeigt in ihren aktuellen Ergebnissen bereits für einen Zeitraum von zwei Jahren signifikant höhere Überlebensraten für Versicherte mit chronischer Herzinsuffizienz (HI) und koronarer Herzkrankheit (KHK). Schöndorf: „Die Hochrechnung weist 267 vermiedene Todesfälle bei den selektivvertraglich Versicherten mit HI und 343 bei Versicherten mit KHK aus.“

 

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news-3382 Tue, 14 Jan 2020 10:36:46 +0100 Landkreis Böblingen: AOK: Ausdauersport ist „herzgesund“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-aok-ausdauersport-ist-herzgesund.html Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland seit Jahren Todesursache Nummer eins. Zwar weist Baden-Württemberg im Vergleich der Bundesländer zusammen mit Berlin und Hamburg die geringsten Sterbeziffern aus, aber auch im Landkreis Böblingen führen die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Abstand die Statistik der Todesursachen an. Nach Angaben der AOK treten Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zwar hauptsächlich im höheren Alter auf, doch bleiben auch jüngere Jahrgänge nicht verschont: So wird im erwerbsfähigen Alter zwischen 25 und  65 Jahren jeder dritte Todesfall durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht, davon die Hälfte durch eine Koronare Herzkrankheit (KHK). „Bei einer koronaren Herzkrankheit sind die großen Adern verengt, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Deutlich verengte Gefäße können bei körperlicher Anstrengung Kurzatmigkeit und Brustschmerzen auslösen. Wenn sich ein Koronargefäß plötzlich ganz verschließt, kann ein Herzinfarkt die Folge sein“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, und Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen ergänzt: „Im Landkreis Böblingen befanden sich 2018 9.447 unserer Versicherten wegen KHK in ambulanter oder stationärer Behandlung, das entspricht in etwa dem Niveau der letzten Jahre davor“.

 

Die Behandlungsfälle beim Herzinfarkt im Jahr 2018 hingegen steigerten sich im Kreis Böblingen mit 634 AOK-versicherten Patienten im Vergleich der Vorjahre (2014 – 2018) um 9,2 Prozent (12,2 % bei den Frauen, 8,1 % bei den Männern). Die Risikofaktoren für eine Herzerkrankung sind in der Bevölkerung immer noch weit verbreitet. „Wir empfehlen deshalb, schon in jungen Jahren etwas für das Herz zu tun“, rät Schöndorf. Vor allem regelmäßige Bewegung und besonders Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Radfahren halten Herz und Kreislauf fit. Und in puncto Ernährung profitiert das Herz am meisten durch mediterrane Kost. Sie enthält einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln – Obst, Gemüse, Salat, Teigwaren und Brot – und bevorzugt mit Olivenöl und anderen pflanzlichen Ölen die für Blutfettwerte günstigen ungesättigten Fettsäuren. Nicht zuletzt sollte zu viel Stress und übermäßiger Alkoholgenuss gemieden und möglichst das Rauchen aufgegeben werden.

 

Patienten, die schon an einem Herz-Kreislauf-Leiden erkrankt sind, sei die Teilnahme am Chroniker-Programm (DMP) KHK dringend ans Herz zu legen, so die AOK - Sprecherin weiter. Eine vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss geförderte Evaluation des Facharztvertrages Kardiologie der AOK Baden-Württemberg zeigt in ihren aktuellen Ergebnissen bereits für einen Zeitraum von zwei Jahren signifikant höhere Überlebensraten für Versicherte mit chronischer Herzinsuffizienz (HI) und koronarer Herzkrankheit (KHK). Schöndorf: „Die Hochrechnung weist 267 vermiedene Todesfälle bei den selektivvertraglich Versicherten mit HI und 343 bei Versicherten mit KHK aus.“

 

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news-3394 Mon, 04 Nov 2019 11:35:21 +0100 AOK Stuttgart-Böblingen begrüßt 400.000ste Versicherte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-stuttgart-boeblingen-begruesst-400000ste-versicherte.html AOK Stuttgart-Böblingen begrüßt 400.000ste Versicherte Die AOK Stuttgart-Böblingen wächst weiter. Mittlerweile zählt die mit Abstand größte Krankenkasse in der Region 400.000 Versicherte. Die „Rekord-Versicherte“ heißt Lisa Stegbauer, kommt aus Stuttgart und arbeitet in Leonberg. Dort begrüßte sie KundenCenter-Leiter Andreas Nowak mit einem Blumenstrauß. Zum Gratulieren kam auch AOK-Teamleiter Metin Tietjen vorbei, er ist Lisa Stegbauers persönlicher Ansprechpartner bei der Gesundheitskasse. „Ich kenne es aus meinem beruflichen Alltag, dass auch viele jungen Kunden – trotz Online-Zeiten – das persönliche Gespräch suchen und auch schätzen“, sagt die 22-Jährige, die bei der Kreissparkasse Böblingen arbeitet. „Bei mir selbst ist das ganz ähnlich, das gibt mir ein gutes Gefühl.“

 

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Von links: Andreas Nowak, Lisa Stegbauer, Metin Tietjen.

 

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news-3398 Tue, 29 Oct 2019 11:48:38 +0100 Kundenpreis für AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kundenpreis-fuer-aok-bezirksdirektion-stuttgart-boeblingen.html Die AOK -Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen ist für ihre herausragende Kundenorientierung ausgezeichnet worden und erhielt für die Beratung und Betreuung ihrer Kunden im Bereich „Zahngesundheit“ den Service-Award 2019. Bei einer landesweiten Veranstaltung in Stuttgart überreichte der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, den Preis an die Leiterin des CompetenceCenters „Zahngesundheit“ Maren Baumbusch.

 

Basis für die Auszeichnung sind ganzjährige Kundenbefragungen eines unabhängigen Marktforschungsinstituts, bei denen AOK-Versicherte über persönlich erlebte Beratungen und Kontakte unter dem Aspekt der Serviceorientierung berichten. „Das Team war schon mehrmals für den Preis nominiert und deswegen freue ich mich mit den Kolleginnen und Kollegen umso mehr, dass es jetzt geklappt hat“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

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news-3397 Thu, 24 Oct 2019 11:46:37 +0200 Glückspilz aus Holzgerlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/glueckspilz-aus-holzgerlingen.html Marc Schwenker aus Holzgerlingen gewann beim Online-Gewinnspiel des AOK-Magazins bleibgesund unter vielen tausend Einsendungen ein vom Hersteller FISCHER gesponsertes E-Bike. AOK-KundenCenter-Leiter Kay Amstadt übergab jetzt dem glücklichen Gewinner das Fahrrad. „Meine ganze Familie freut sich darauf, auch mal eine Runde drehen zu dürfen“. Mit dem Gewinn habe er absolut nicht gerechnet, sagt Marc Schwenker.

 

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Gewinner Marc Schwenker (li.) mit Kay Amstadt, Leiter des AOK-KundenCenters Holzgerlingen

 

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news-3396 Tue, 08 Oct 2019 11:41:42 +0200 Stuttgart: Gespaltener Geist https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-gespaltener-geist.html Menschen mit einer Schizophrenie, altgriechisch „gespaltener Geist“, durchleben akute Psychosen, also Phasen, in denen sie die Welt häufig völlig anders wahrnehmen als sie es unter normalen Umständen tun. Seit 2014 ist die Behandlungsprävalenz leicht gesunken, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Oftmals wird Schizophrenie mit der Vorstellung einer „gespaltenen Persönlichkeit“ verbunden. „Dies ist jedoch falsch und befördert Vorurteile gegenüber Menschen mit Schizophrenie“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg. „Zwar sind Wahrnehmung und Verhalten der Betroffenen streckenweise verändert, sie haben jedoch keine andersartige Persönlichkeit. Zudem sind die Beschwerden, die Ursachen und der Verlauf der Erkrankung oft sehr unterschiedlich.“

 

2018 waren landesweit 28.310 Versicherte der AOK Baden-Württemberg betroffen, 13.321 Frauen und 14.989 Männer. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Im Stadtkreis Stuttgart waren im Vergleichszeitraum 1.999 unserer Versicherten wegen dieser psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Krankheitshäufigkeit steigt ab 20 Jahren kontinuierlich bis zu einem Maximum in der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen und fällt dann wieder kontinuierlich ab.“ Insgesamt ist die Behandlungshäufigkeit auch in Stuttgart leicht gesunken. Die jährliche Veränderung lag von 2014 bis 2018 bei minus 2,1 Prozent.

 

Menschen mit Schizophrenie sterben im Schnitt etwa zehn Jahre früher als der Durchschnitt der Bevölkerung, das gilt vor allem für Menschen mit häufigen Rückfällen. Für die verringerte Lebenserwartung gibt es viele Gründe: Laut Statistik sind sie zum Beispiel häufiger suchtkrank. Zudem erkranken sie öfter an Infektionen, Herzkrankheiten oder Diabetes. Solche körperlichen Erkrankungen können Folge des Lebensstils, aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten gegen psychotische Beschwerden sein. Wenn eine Schizophrenie gut behandelt wird, steigt die Lebenserwartung. Dr. Knapstein: „Sehr wichtig ist deshalb die frühzeitige Diagnostik und die psychosoziale Vernetzung.“ Die Krankheit sei eine hohe Belastung für die Betroffenen.

 

Das Facharztprogramm für seelische Erkrankungen der AOK Baden-Württemberg sieht ein Hilfenetz einschließlich Schulungen von Angehörigen zur Unterstützung sowie zur Vermeidung von Rückfällen vor. Dabei arbeiten Hausarzt, Facharzt für Psychiatrie bzw. Experten für seelische Erkrankungen und auch Psychotherapeuten sowie der Soziale Dienst der AOK eng zusammen.

 

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news-3395 Tue, 08 Oct 2019 11:39:52 +0200 Landkreis Böblingen: Gespaltener Geist https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-gespaltener-geist.html Menschen mit einer Schizophrenie, altgriechisch „gespaltener Geist“, durchleben akute Psychosen, also Phasen, in denen sie die Welt häufig völlig anders wahrnehmen als sie es unter normalen Umständen tun. Seit 2014 ist die Behandlungsprävalenz leicht gesunken, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Oftmals wird Schizophrenie mit der Vorstellung einer „gespaltenen Persönlichkeit“ verbunden. „Dies ist jedoch falsch und befördert Vorurteile gegenüber Menschen mit Schizophrenie“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg. „Zwar sind Wahrnehmung und Verhalten der Betroffenen streckenweise verändert, sie haben jedoch keine andersartige Persönlichkeit. Zudem sind die Beschwerden, die Ursachen und der Verlauf der Erkrankung oft sehr unterschiedlich.“

 

2018 waren landesweit 28.310 Versicherte der AOK Baden-Württemberg betroffen, 13.321 Frauen und 14.989 Männer. Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Im Landkreis Böblingen waren im Vergleichszeitraum 770 unserer Versicherten wegen dieser psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Krankheitshäufigkeit steigt ab 20 Jahren kontinuierlich bis zu einem Maximum in der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen und fällt dann wieder kontinuierlich ab.“ Insgesamt ist die Behandlungshäufigkeit auch im Landkreis gesunken. Die jährliche Veränderung lag von 2014 bis 2018 bei minus 2,5 Prozent.

 

Menschen mit Schizophrenie sterben im Schnitt etwa zehn Jahre früher als der Durchschnitt der Bevölkerung, das gilt vor allem für Menschen mit häufigen Rückfällen. Für die verringerte Lebenserwartung gibt es viele Gründe: Laut Statistik sind sie zum Beispiel häufiger suchtkrank. Zudem erkranken sie öfter an Infektionen, Herzkrankheiten oder Diabetes. Solche körperlichen Erkrankungen können Folge des Lebensstils, aber auch Nebenwirkungen von Medikamenten gegen psychotische Beschwerden sein. Wenn eine Schizophrenie gut behandelt wird, steigt die Lebenserwartung. Dr. Knapstein: „Sehr wichtig ist deshalb die frühzeitige Diagnostik und die psychosoziale Vernetzung.“ Die Krankheit sei eine hohe Belastung für die Betroffenen.

 

Das Facharztprogramm für seelische Erkrankungen der AOK Baden-Württemberg sieht ein Hilfenetz einschließlich Schulungen von Angehörigen zur Unterstützung sowie zur Vermeidung von Rückfällen vor. Dabei arbeiten Hausarzt, Facharzt für Psychiatrie bzw. Experten für seelische Erkrankungen und auch Psychotherapeuten sowie der Soziale Dienst der AOK eng zusammen.

 

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news-3393 Mon, 09 Sep 2019 11:32:49 +0200 Stuttgart: Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-aufmerksamkeitsdefizit-und-hyperaktivitaet.html Kann ein Kind nicht ruhig sitzen, kann es sich nicht konzentrieren oder hat Schwierigkeiten in der Schule, kann das viele Ursachen haben. Es könnte auch hyperaktiv sein. Dieses Zappelphilipp-Syndrom bezeichnet die Medizin als ADHS – als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Nach einer Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen waren 2017 in Stuttgart 1.165 ihrer Versicherten wegen ADHS in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Zahlen steigen. „Eine ausgeprägte ADHS kann das Leben und den Alltag des Kindes, aber auch seiner Eltern und Geschwister, enorm beeinträchtigen. Da sich Kinder mit ADHS anders verhalten, als von ihnen erwartet wird, ecken sie oft an. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit. Durch die Konzentrationsschwäche fällt ihnen das Lernen oft schwer. Manche dieser Kinder haben auch ein auffälliges Sozialverhalten, Ängste oder Depressionen,“ so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg. „Dabei kommt ADHS relativ häufig vor: In Deutschland erhalten etwa fünf von 100 Kindern diese Diagnose – mit der sie oft lange zu kämpfen haben. Mehr als 50 von 100 Betroffenen haben zumindest teilweise noch mit ADHS-Symptomen zu tun, wenn sie erwachsen sind und ungefähr 15 von 100 erfüllen auch noch als Erwachsene die vollständigen ADHS-Diagnosekriterien.

 

„In Stuttgart nimmt seit 2013 die Behandlungshäufigkeit wegen ADHS zu. Zählte die AOK 2013 in den Reihen ihrer Versicherten noch 834 Betroffene, so kamen in den darauffolgenden Jahren jährlich rund 100 betroffene Versicherte im Stadtgebiet dazu. „Der Anstieg entspricht auch der Entwicklung in Baden-Württemberg“, erklärt AOK-Sprecherin Elisabeth Schöndorf. „Im Land waren 2013 rund 25.500 Versicherte in medizinischer Behandlung, vier Jahre später waren es deutlich über 32.000.“ Die Krankheitshäufigkeit sei bei den 10-14-Jährigen am höchsten. Generell wird bei Jungen, so die AOK-Statistik, mehr als doppelt so häufig wie bei Mädchen eine ADHS-Diagnose gestellt. Allerdings ist in den letzten Jahren in Stuttgart ein Rückgang der so genannten Diagnoseprävalenzen, also der Häufigkeit, mit der die Diagnose gestellt wird, bei Jungen zu beobachten.

 

Die Ursachen der ADHS sind nicht abschließend geklärt, vermutlich ist die Störung aber nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Knapstein: „Eine wichtige Rolle spielt die genetische Veranlagung. Untersuchungen zeigen auch, dass der Transport des Botenstoffs Dopamin an die Nervenzellen im Gehirn verändert ist – und zwar in den Bereichen, die unter anderem für die Gedächtnis- und Lernfunktion wichtig sind. Es gibt aber noch andere biologische Ursachen, die zur Entstehung einer ADHS beitragen.“ Die Ärztin ergänzt: „Manche Fachleute äußern Kritik daran, dass ADHS oft nur auf körperliche oder genetische Ursachen zurückgeführt wird. Sie sehen gesellschaftliche Veränderungen als ebenso wichtig an. So sollen ADHS-Symptome auch Folge der Reizüberflutung mit gleichzeitigem Bewegungsmangel, der starken Leistungsorientierung in modernen Gesellschaften sowie von veränderten Familienverhältnissen sein. Ob diese Theorien stimmen, ist bislang aber kaum durch verlässliche Studien untersucht.“

 

Im Umgang mit der Krankheit kommt den Eltern eine entscheidende Rolle zu. „Viele entwickeln mit der Zeit Strategien, um besser mit ADHS umzugehen“, erläutert Knapstein. Hilfreich seien klare Regeln und das Entwickeln von Routinen. Der Austausch mit anderen Eltern in Selbsthilfegruppen werde oft als hilfreich empfunden. Wichtig sei, sich immer wieder klar zu machen, dass das Verhalten des Kindes keine Absicht ist. Eltern von Kindern mit ADHS finden auch online Unterstützung. Der ADHS-Elterntrainer basiert auf dem Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten, das sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt hat. Seine Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht. Weitere Informationen unter adhs.aok.de

 

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news-3392 Mon, 09 Sep 2019 11:30:43 +0200 Landkreis Böblingen: Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-aufmerksamkeitsdefizit-und-hyperaktivitaet.html Kann ein Kind nicht ruhig sitzen, kann es sich nicht konzentrieren oder hat Schwierigkeiten in der Schule, kann das viele Ursachen haben. Es könnte auch hyperaktiv sein. Dieses Zappelphilipp-Syndrom bezeichnet die Medizin als ADHS – als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Nach einer Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen waren 2017 im Landkreis Böblingen 725 ihrer Versicherten wegen ADHS in ambulanter oder stationärer Behandlung. Die Zahlen steigen. „Eine ausgeprägte ADHS kann das Leben und den Alltag des Kindes, aber auch seiner Eltern und Geschwister, enorm beeinträchtigen. Da sich Kinder mit ADHS anders verhalten, als von ihnen erwartet wird, ecken sie oft an. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit. Durch die Konzentrationsschwäche fällt ihnen das Lernen oft schwer. Manche dieser Kinder haben auch ein auffälliges Sozialverhalten, Ängste oder Depressionen,“ so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg. „Dabei kommt ADHS relativ häufig vor: In Deutschland erhalten etwa fünf von 100 Kindern diese Diagnose – mit der sie oft lange zu kämpfen haben. Mehr als 50 von 100 Betroffenen haben zumindest teilweise noch mit ADHS-Symptomen zu tun, wenn sie erwachsen sind und ungefähr 15 von 100 erfüllen auch noch als Erwachsene die vollständigen ADHS-Diagnosekriterien.

 

„Im Kreis Böblingen nimmt seit 2013 die Behandlungshäufigkeit wegen ADHS zu. Zählte die AOK 2013 in den Reihen ihrer Versicherten noch 646 Betroffene, so kamen in den darauffolgenden Jahren jährlich rund 20 betroffene Versicherte im Stadtgebiet dazu. „Ein Anstieg ist auch in Baden-Württemberg zu beobachten“, erklärt AOK-Sprecherin Elisabeth Schöndorf. „Im Land waren 2013 rund 25.500 Versicherte in medizinischer Behandlung, vier Jahre später waren es deutlich über 32.000.“ Die Krankheitshäufigkeit sei bei den 10-14-Jährigen am höchsten. Generell wird bei Jungen, so die AOK-Statistik, mehr als doppelt so häufig wie bei Mädchen eine ADHS-Diagnose gestellt. Allerdings ist in den letzten Jahren im Landkreis ein Rückgang der so genannten Diagnoseprävalenzen, also der Häufigkeit, mit der die Diagnose gestellt wird, bei Jungen zu beobachten.

 

Die Ursachen der ADHS sind nicht abschließend geklärt, vermutlich ist die Störung aber nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen. Knapstein: „Eine wichtige Rolle spielt die genetische Veranlagung. Untersuchungen zeigen auch, dass der Transport des Botenstoffs Dopamin an die Nervenzellen im Gehirn verändert ist – und zwar in den Bereichen, die unter anderem für die Gedächtnis- und Lernfunktion wichtig sind. Es gibt aber noch andere biologische Ursachen, die zur Entstehung einer ADHS beitragen.“ Die Ärztin ergänzt: „Manche Fachleute äußern Kritik daran, dass ADHS oft nur auf körperliche oder genetische Ursachen zurückgeführt wird. Sie sehen gesellschaftliche Veränderungen als ebenso wichtig an. So sollen ADHS-Symptome auch Folge der Reizüberflutung mit gleichzeitigem Bewegungsmangel, der starken Leistungsorientierung in modernen Gesellschaften sowie von veränderten Familienverhältnissen sein. Ob diese Theorien stimmen, ist bislang aber kaum durch verlässliche Studien untersucht.“

 

Im Umgang mit der Krankheit kommt den Eltern eine entscheidende Rolle zu. „Viele entwickeln mit der Zeit Strategien, um besser mit ADHS umzugehen“, erläutert Knapstein. Hilfreich seien klare Regeln und das Entwickeln von Routinen. Der Austausch mit anderen Eltern in Selbsthilfegruppen werde oft als hilfreich empfunden. Wichtig sei, sich immer wieder klar zu machen, dass das Verhalten des Kindes keine Absicht ist. Eltern von Kindern mit ADHS finden auch online Unterstützung. Der ADHS-Elterntrainer basiert auf dem Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten, das sich seit vielen Jahren in der Praxis bewährt hat. Seine Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Arbeiten untersucht. Weitere Informationen unter adhs.aok.de

 

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news-3391 Fri, 23 Aug 2019 11:31:00 +0200 Stuttgart/Landkreis Böblingen: Eltern häufig keine Vorbilder mehr https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgartlandkreis-boeblingen-eltern-haeufig-keine-vorbilder-mehr.html Keine Zeit, schlechte Ernährung, zu wenig Bewegung: Eltern kommen ihrer Vorbildfunktion, gerade in punkto Gesundheit, nicht ausreichend nach. Gerade hat eine vom Discounter Lidl in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter Eltern ergeben, dass rund zehn Prozent der Grundschüler in Deutschland ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Hochgerechnet auf die rund 18.000 Grundschüler in Stuttgart und die rund 14.000 Grundschüler im Landkreis Böblingen finden sich 1.800 bzw. 1.400 Kinder in einer solchen Situation wieder. Die Studie zeigt außerdem, dass etwa fast genauso viel Kinder, neun Prozent – morgens allein frühstücken, ohne Eltern. Ein fehlendes Frühstück wirkt sich auch negativ auf die schulische Leistungsfähigkeit aus.

 

„Wie gut es Eltern gelingt, ihre Vorbildfunktion zu erfüllen und ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, hängt davon ab, welche zeitlichen, finanziellen, aber auch körperlichen und psychischen Ressourcen ihnen zur Verfügung stehen und welchen Belastungen sie selbst ausgesetzt sind“, erklärt Philipp Maurer, Leiter des Bereichs Gesundheitsförderung bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Zu diesem Schluss kommt auch die AOK-Familienstudie, zu der die Autoren fast 5000 Eltern mit Kindern im Alter von vier bis 14 Jahren befragt haben. Zwar gehe es Familien in Deutschland im Großen und Ganzen gut, aber viele Eltern hätten mit Zeitmangel, finanziellen Sorgen und Problemen in der Beziehung kämpfen. Maurer: „Stehen Eltern unter Druck, kann sich das auf das Familienleben, auf die eigene Gesundheit und auch auf die Gesundheit der Kinder auswirken.“ Bei der Umfrage gaben 27 Prozent der Befragten an, psychisch unter Druck zu stehen. Stark zugenommen haben Beziehungsprobleme. So gab jeder Fünfte an, Stress mit dem Partner zu haben. Bei der Umfrage 2014 klagten nur 14 Prozent der Eltern über partnerschaftliche Belastungen.

 

Hinzu kommt, dass tatsächlich mehr als die Hälfte der Eltern übergewichtig bis adipös sind – ein Indiz dafür, dass viele selbst nicht gelernt haben, wie man gesund bleibt und dies entsprechend weniger gut an ihren eigenen Nachwuchs weitergeben können. Nur 42 Prozent der Eltern hatten ein normales Gewicht.

 

Für jede dritte Familie gehört körperliche Aktivität nicht zum Alltag dazu. Dabei zeigen wissenschaftliche Studien ein einschlägiges Bild: Wer sich täglich bewegt, bleibt länger gesund, denkt schneller, ist gelassener und zufriedener. „Bei Bewegung müssen Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Kinder immer wieder neu für Bewegung begeistern“, ist Maurer überzeugt. Denn: „Bewegungsmangel bei Kindern war noch nie zuvor ein so großes Problem wie heute“. In Deutschland erreichen nur zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen die von der Weltgesundheitsorganisation geforderten mindestens 60 Minuten täglicher Aktivität. Im Durchschnitt bewegen sich die Kinder der befragten Eltern gerade einmal an 3,6 Tagen pro Woche. „Kinder verbringen zu viel Zeit am Bildschirm, sind also nicht körperlich aktiv“, bedauert der Leiter der Gesundheitsförderung bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Kinder bis sechs Jahre sollten höchstens eine halbe Stunde am Tag Medien nutzen, für Sieben- bis Zehnjährige gilt maximal 60 Minuten täglich. Doch das Ergebnis zeigt, dass acht von zehn Kindern die Medien intensiver nutzen als empfohlen.

 

 

 

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news-3390 Wed, 31 Jul 2019 11:12:39 +0200 Stuttgart: Schwangerschaftsdiabetes ist vermeidbar https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-schwangerschaftsdiabetes-ist-vermeidbar.html Schwangerschaftsdiabetes verursacht normalerweise keine Beschwerden. Deshalb kommt die Diagnose oft aus heiterem Himmel. Viele Frauen sorgen sich dann, ob sich ihr Kind gesund entwickelt. Meist helfen schon eine aus-gewogene, ballaststoffreiche Ernährung und tägliche Bewegung, den Blut-zuckerspiegel niedrig zu halten, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes sei fließend. Denn im Laufe der Schwangerschaft verändere sich der Stoffwechsel und Zucker werde nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen, so  Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich.“

 

Beim Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt, ist der Blutzucker der Mutter immer oder auch nur ungewöhnlich lange nach den Mahlzeiten erhöht. Die hohe Zuckermenge geht so direkt auf das Baby über, das dadurch überernährt wird. „Bei den meisten Frauen bleiben die Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft jedoch normal. Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft jedoch bestimmte Werte übersteigt, sprechen Fachleute von Gestationsdiabetes. Er wird laut Fachliteratur in Deutschland bei etwa 10 von 100 Frauen festgestellt. Die Tendenz ist jedoch steigend“, sagt Dr. Knapstein.

 

Diese Tendenz bestätigen die Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen. „Verzeichneten wir im Jahre 2013 noch 266 Frauen, die wegen einer Schwangerschaftsdiabetes in ambulanter oder stationärer Behandlung waren, steigerte sich die Zahl kontinuierlich auf zuletzt 362 betroffene Frauen im Stadtkreis Stuttgart“, stellt AOK-Sprecherin Dr. Elisabeth Schöndorf fest. Das entspreche einem Anteil von 15,7 Prozent der betroffenen Schwangeren an allen Schwangeren (2013: 14,0 Prozent).

 

Die beste Methode, einen Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist ein Zuckertest, der sogenannte Glukosetoleranztest. Der Test misst, wie der Körper auf eine größere Menge Glukose, auch Traubenzucker genannt, reagiert. Der Test wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche angeboten. Dr. Schöndorf: „Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. Die Kosten des Glukosetoleranztests wird von der AOK übernommen.“

 

Mit einer Lebensstiländerung könne Schwangerschaftsdiabetes aber vermieden werden, erklärt die Medizinerin Dr. Knapstein und empfiehlt: „Zur Vorbeugung eines Schwangerschaftsdiabetes kann eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen beitragen. Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst sollten daher Hauptbestandteile der Ernährung sein. Bei Getreideprodukten sollte Vollkorn bevorzugt werden. Und mehr Bewegung im Alltag hilft ebenfalls, den Blutzuckerspiegel zu senken.“

 

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news-3389 Wed, 31 Jul 2019 11:10:36 +0200 Landkreis Böblingen: Schwangerschaftsdiabetes ist vermeidbar https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-schwangerschaftsdiabetes-ist-vermeidbar.html Schwangerschaftsdiabetes verursacht normalerweise keine Beschwerden. Deshalb kommt die Diagnose oft aus heiterem Himmel. Viele Frauen sorgen sich dann, ob sich ihr Kind gesund entwickelt. Meist helfen schon eine aus-gewogene, ballaststoffreiche Ernährung und tägliche Bewegung, den Blut-zuckerspiegel niedrig zu halten, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes sei fließend. Denn im Laufe der Schwangerschaft verändere sich der Stoffwechsel und Zucker werde nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen, so  Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich.“

 

Beim Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt, ist der Blutzucker der Mutter immer oder auch nur ungewöhnlich lange nach den Mahlzeiten erhöht. Die hohe Zuckermenge geht so direkt auf das Baby über, das dadurch überernährt wird. „Bei den meisten Frauen bleiben die Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft jedoch normal. Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft jedoch bestimmte Werte übersteigt, sprechen Fachleute von Gestationsdiabetes. Er wird laut Fachliteratur in Deutschland bei etwa 10 von 100 Frauen festgestellt. Die Tendenz ist jedoch steigend“, sagt Dr. Knapstein.

 

Diese Tendenz bestätigen die Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen. „Verzeichneten wir im Jahre 2014 noch 172 Frauen, die wegen einer Schwangerschaftsdiabetes in ambulanter oder stationärer Behandlung waren, steigerte sich die Zahl kontinuierlich auf zuletzt 234 betroffene Frauen im Landkreis Böblingen“, stellt AOK-Sprecherin Dr. Elisabeth Schöndorf fest. Das entspreche einem Anteil von 14,7 Prozent der betroffenen Schwangeren an allen Schwangeren (2014: 14,5 Prozent).

 

Die beste Methode, einen Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist ein Zuckertest, der sogenannte Glukosetoleranztest. Der Test misst, wie der Körper auf eine größere Menge Glukose, auch Traubenzucker genannt, reagiert. Der Test wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche angeboten. Dr. Schöndorf: „Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. Die Kosten des Glukosetoleranztests wird von der AOK übernommen.“

 

Mit einer Lebensstiländerung könne Schwangerschaftsdiabetes aber vermieden werden, erklärt die Medizinerin Dr. Knapstein und empfiehlt: „Zur Vorbeugung eines Schwangerschaftsdiabetes kann eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen beitragen. Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst sollten daher Hauptbestandteile der Ernährung sein. Bei Getreideprodukten sollte Vollkorn bevorzugt werden. Und mehr Bewegung im Alltag hilft ebenfalls, den Blutzuckerspiegel zu senken.“

 

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news-3388 Fri, 14 Jun 2019 11:01:19 +0200 Stuttgart: Entzündeter Wurmfortsatz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-entzuendeter-wurmfortsatz.html Was umgangssprachlich als Blinddarmentzündung bezeichnet wird, ist genau genommen eine Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms, der sich am Anfang des Dickdarms befindet. Die Blinddarmentzündung ist die häufigste akute Darmkrankheit. Besonders oft tritt sie im Alter zwischen 10 und 30 Jahren auf, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine der häufigsten Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt. Denn nur in den wenigsten Fällen reicht auch eine Behandlung mit Antibiotika aus. „Der Wurmfortsatz hängt wie ein wurmartiges Anhängsel am Blinddarm und hat eine Länge von wenigen Zentimetern. Seine Funktion ist noch nicht vollständig geklärt, es wird unter anderem diskutiert, ob er Teil des körpereigenen Abwehrsystems ist“, so Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg, und ergänzt: „Bei einem entzündeten Blinddarm besteht die Gefahr, dass er aufplatzen kann. Dabei ergießt sich der mit Keimen überschwemmte Darminhalt in den Bauchraum. Das kann eine schwere und lebensgefährliche Bauchfellentzündung verursachen.“

 

Deshalb sollte man nicht abwarten, sondern frühzeitig einen Arzt aufsuchen, wenn stechende oder ziehende Schmerzen im Oberbauch oder auf Bauchnabelhöhe auftauchen. Diese Symptome werden oft auch zunächst als Magenbeschwerden fehlinterpretiert. Innerhalb weniger Stunden können weitere Symptome hinzukommen. Dr. Paulus: „In der Akutphase wandern die Schmerzen meist in den rechten Unterbauch und werden zunehmend stärker. Die Schmerzen können dabei auch auf die linke Unterbauchseite ausstrahlen oder den gesamten Bauchraum betreffen“. Fieber, Übelkeit und Erbrechen sind weitere Symptome einer akuten Blinddarmentzündung.

 

„343 Blinddarm-OP`s registrierten wir 2018 unter unseren Stuttgarter Versicherten“, sagt Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Die Zahl der Operationen ging im Vergleichszeitraum von 2014 bis 2018 im jährlichen Mittel um 6,6 Prozent zurück.“ (*Anmerkung: 2014: 383; 2015: 348; 2016: 308; 2017: 323). Laut dem Institut für Gesundheit und Sozialforschung (IGES) liege das vermutlich daran, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen von 2007 bis etwa 2012 zurückging. Eine komplikationslose Blinddarm-OP koste in Baden-Württemberg rund 3500 Euro.

 

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news-3387 Fri, 14 Jun 2019 10:59:32 +0200 Landkreis Böblingen: Entzündeter Wurmfortsatz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-entzuendeter-wurmfortsatz.html Was umgangssprachlich als Blinddarmentzündung bezeichnet wird, ist genau genommen eine Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms, der sich am Anfang des Dickdarms befindet. Die Blinddarmentzündung ist die häufigste akute Darmkrankheit. Besonders oft tritt sie im Alter zwischen 10 und 30 Jahren auf, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine der häufigsten Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt. Denn nur in den wenigsten Fällen reicht auch eine Behandlung mit Antibiotika aus. „Der Wurmfortsatz hängt wie ein wurmartiges Anhängsel am Blinddarm und hat eine Länge von wenigen Zentimetern. Seine Funktion ist noch nicht vollständig geklärt, es wird unter anderem diskutiert, ob er Teil des körpereigenen Abwehrsystems ist“, so Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg, und ergänzt: „Bei einem entzündeten Blinddarm besteht die Gefahr, dass er aufplatzen kann. Dabei ergießt sich der mit Keimen überschwemmte Darminhalt in den Bauchraum. Das kann eine schwere und lebensgefährliche Bauchfellentzündung verursachen.“

 

Deshalb sollte man nicht abwarten, sondern frühzeitig einen Arzt aufsuchen, wenn stechende oder ziehende Schmerzen im Oberbauch oder auf Bauchnabelhöhe auftauchen. Diese Symptome werden oft auch zunächst als Magenbeschwerden fehlinterpretiert. Innerhalb weniger Stunden können weitere Symptome hinzukommen. Dr. Paulus: „In der Akutphase wandern die Schmerzen meist in den rechten Unterbauch und werden zunehmend stärker. Die Schmerzen können dabei auch auf die linke Unterbauchseite ausstrahlen oder den gesamten Bauchraum betreffen“. Fieber, Übelkeit und Erbrechen sind weitere Symptome einer akuten Blinddarmentzündung.

 

„193 Blinddarm-OP`s registrierten wir 2018 unter unseren Versicherten im Landkreis Böblingen“, sagt Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Die Zahl der Operationen ging im Vergleichszeitraum von 2014 bis 2018 im jährlichen Mittel leicht zurück.“ (*Anmerkung: 2014: 212; 2015: 193; 2016: 179; 2017: 194). Laut dem Institut für Gesundheit und Sozialforschung (IGES) liege das vermutlich daran, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen von 2007 bis etwa 2012 zurückging. Eine komplikationslose Blinddarm-OP koste in Baden-Württemberg rund 3500 Euro.

 

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news-3385 Tue, 28 May 2019 10:54:19 +0200 Landkreis Böblingen: Diagnose: MS https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-diagnose-ms.html Die Multiple Sklerose, kurz auch als MS bezeichnet, ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und des Rücken- marks. Sie verläuft chronisch, meist in Schüben und zeigt bei jedem Erkrankten äußerst unterschiedliche Symptome, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. MS beginnt vorwiegend im jüngeren Erwachsenenalter, meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Weltweit sind etwa 2,5 Millionen Menschen erkrankt. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 240.000 MS-Erkrankte. Jährlich werden etwa 2.500 Menschen neu mit MS diagnostiziert, mit steigender Tendenz. „Auch im Landkreis Böblingen ist die Zahl der MS-Patienten seit 2013 kontinuierlich angestiegen“, erläutert Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen, und ergänzt: „Von 426 betroffenen AOK-Versicherten im Landkreis im Jahr 2013 stieg die Zahl bis auf 553 Betroffenen in 2017. Das entspricht einer mittleren jährlichen Steigerungsrate von vier Prozent.“ Frauen sind dabei zwei- bis dreimal so häufig in Behandlung wie Männer (2017 waren es 390 Frauen und 163 betroffene Männer).

 

Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg: „Multiple Sklerose ist eine chronische, nicht heilbare entzündliche Erkrankung. Dabei schädigt das eigene Immunsystem Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark. Dies kann zu sehr unterschiedlichen Symptomen führen, etwa Sehstörungen, Gefühlsstörungen, Müdigkeit, Schmerzen in Armen und Beinen, Lähmungserscheinungen, Schwindel oder Zittern.“ Eine medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose zielt darauf ab, die Entzündungsreaktion und die fehlgesteuerte Immunreaktion zu beeinflussen. Vorbeugen kann man der Entstehung von Begleiterkrankungen durch körperliche Aktivität. „Patienten sollten daher zum Sport motiviert werden, benötigen allerdings aufgrund der krankheitsspezifischen Besonderheiten auch eine individuelle Beratung“, rät der Mediziner. Multiple Sklerose-Patienten können grundsätzlich jede Sportart ausüben. Allerdings können sich im Verlauf der Erkrankung die körperlichen Voraussetzungen so verändern, dass bestimmte Sportarten nicht mehr praktiziert werden können.

 

„Der Facharzt-Vertrag `Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie` der AOK Baden-Württemberg fördert die biopsychosoziale Versorgung und berücksichtigt die körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren bei der Behandlung und unterstützt damit die Teilhabe am Leben“, so AOK-Sprecherin Schöndorf.

 

Im Rahmen des PNP-Vertrags könne auf Wunsch begleitend zur Therapie auch der Soziale Dienst der AOK eingebunden werden. Die bestens vernetzten und erfahrenen Sozialpädagogen unterstützen zum Beispiel beim Umgang mit der Erkrankung, beraten im Hinblick auf berufliche Perspektiven und begleiten Erkrankte und ihre Familien bei der Organisation von Rehabilitation und Nachsorge.

 

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news-3386 Fri, 17 May 2019 10:56:21 +0200 Stuttgart: Diagnose: MS https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-diagnose-ms.html Die Multiple Sklerose, kurz auch als MS bezeichnet, ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und des Rücken- marks. Sie verläuft chronisch, meist in Schüben und zeigt bei jedem Erkrankten äußerst unterschiedliche Symptome, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung MS beginnt vorwiegend im jüngeren Erwachsenenalter, meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Weltweit sind etwa 2,5 Millionen Menschen erkrankt. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesversicherungsamtes mehr als 240.000 MS-Erkrankte. Jährlich werden etwa 2.500 Menschen neu mit MS diagnostiziert, mit steigender Tendenz. „Auch im Stadtkreis Stuttgart ist die Zahl der MS-Patienten seit 2013 kontinuierlich angestiegen“, erläutert Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen, und ergänzt: „Von 544 betroffenen Stuttgarter AOK-Versicherten im Jahr 2013 stieg die Zahl bis auf 762 Betroffenen in 2017. Das entspricht einer mittleren jährlichen Steigerungsrate von fünf Prozent.“ Frauen sind dabei zwei- bis dreimal so häufig in Behandlung wie Männer (2017 waren es 537 Frauen und 225 betroffene Männer).

 

Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg: „Multiple Sklerose ist eine chronische, nicht heilbare entzündliche Erkrankung. Dabei schädigt das eigene Immunsystem Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark. Dies kann zu sehr unterschiedlichen Symptomen führen, etwa Sehstörungen, Gefühlsstörungen, Müdigkeit, Schmerzen in Armen und Beinen, Lähmungserscheinungen, Schwindel oder Zittern.“ Eine medikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose zielt darauf ab, die Entzündungsreaktion und die fehlgesteuerte Immunreaktion zu beeinflussen. Vorbeugen kann man der Entstehung von Begleiterkrankungen durch körperliche Aktivität. „Patienten sollten daher zum Sport motiviert werden, benötigen allerdings aufgrund der krankheitsspezifischen Besonderheiten auch eine individuelle Beratung“, rät der Mediziner. Multiple Sklerose-Patienten können grundsätzlich jede Sportart ausüben. Allerdings können sich im Verlauf der Erkrankung die körperlichen Voraussetzungen so verändern, dass bestimmte Sportarten nicht mehr praktiziert werden können.

 

„Der Facharzt-Vertrag `Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie` der AOK Baden-Württemberg fördert die biopsychosoziale Versorgung und berücksichtigt die körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren bei der Behandlung und unterstützt damit die Teilhabe am Leben“, so AOK-Sprecherin Schöndorf.

 

Im Rahmen des PNP-Vertrags könne auf Wunsch begleitend zur Therapie auch der Soziale Dienst der AOK eingebunden werden. Die bestens vernetzten und erfahrenen Sozialpädagogen unterstützen  zum Beispiel beim Umgang mit der Erkrankung, beraten im Hinblick auf berufliche Perspektiven und begleiten Erkrankte und ihre Familien bei der Organisation von Rehabilitation und Nachsorge.

 

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news-3384 Fri, 10 May 2019 10:50:21 +0200 Stuttgart: Jede Sekunde zählt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-jede-sekunde-zaehlt.html Jährlich erleiden in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall. In Stuttgart werden jährlich im Schnitt 500 Versicherte der AOK wegen eines Schlaganfalls stationär behandelt. Schnelle Hilfe ist in diesen Fällen überlebenswichtig, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung.

„Der Begriff Schlaganfall bezeichnet einen plötzlich auftretenden Ausfall von Gehirnfunktionen und ist ein Oberbegriff für die akute Schädigung von Hirnregionen. Diese Schädigung entsteht häufig durch einen Gefäßverschluss, also einen Hirninfarkt oder auch ischämischen Infarkt. Ursache kann zudem eine Hirnblutung sein. Dann spricht man von einem hämorrhagischen Infarkt“, erklärt Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg. Die Risikofaktoren, die das Entstehen eines Schlaganfalls begünstigen, sind weitgehend die gleichen wie die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren sind Erkrankungen wie Hypertonie, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und starkes Übergewicht sowie gesundheitsbeeinträchtigende Verhaltensweisen wie Rauchen, körperliche Inaktivität und ungesunde Ernährung. Zu den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren für Schlaganfall zählen unter anderem Alter, Geschlecht und genetische Veranlagung.


Laut AOK-Statistik wurden 2017 insgesamt 518 AOK-Versicherte aus Stuttgart wegen eines Schlaganfalls stationär behandelt (2016: 548). Davon 249 Frauen und 269 Männer (2016: 259 Frauen und 289 Männer). Dabei steigt die Erkrankungshäufigkeit ab einem Alter von etwa 45 Jahren kontinuierlich an. „Einen weiteren Risikoanstieg gibt es ab einem Alter von 75 Jahren und besonders stark gefährdet ist die Altersgruppe der Über-85-Jährigen“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Über alle Altersgruppen hinweg scheinen Männer etwas stärker gefährdet zu sein. Die akuten Beschwerden eines Schlaganfalls sind abhängig davon, welche Hirnregion betroffen und wie stark die Schädigung ist. Zu den typischen Beschwerden zählen eine plötzliche Lähmung in einer Körperhälfte oder -region, Gefühllosigkeit an Stellen des Körpers abhängig von der betroffenen Hirnregion, Sprach-, Hör- und Sehstörungen sowie heftiger Kopfschmerz, starker Schwindel und Bewusstlosigkeit.

 

„Das Gehirn reagiert sehr schnell auf einen Sauerstoffmangel. Deshalb gilt: Zeit ist Gehirn. Rufen Sie daher bei Anzeichen auf einen Schlaganfall sofort ärztliche Hilfe über die Notrufnummer 112“, rät Dr. Jan Paulus.

 

 

 

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news-2948 Thu, 25 Apr 2019 09:46:13 +0200 Landkreis Böblingen: Vorsicht, Allergie! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorsicht-allergie.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Asthma, Hautausschlag oder Magen- und Darmbeschwerden: Das sind die häufigsten Reaktionen auf die etwa 20.000 verschiedenen allergieauslösenden Stoffe. Auch im Landkreis Böblingen gibt es viele Betroffene, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Presseinformation. Während sich die meisten Menschen auf den Frühling freuen, unbeschwert die Katze kraulen und von Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen höchstens nur gelesen haben, beginnt jetzt für viele Menschen wieder eine lästige Leidenszeit. Und die Zahl der Allergiker steigt, wie auch das Weißbuch Allergie der Deutschen AllergieLiga e.V. auf Zahlenbasis des Robert-Koch-Instituts aufzeigt. Allergien kann man inzwischen als Volkskrankheit bezeichnen. Denn jeder vierte Erwachsene sowie etwa 16 Prozent der Kinder im Schulalter leiden bundesweit an einer Pollenallergie, vor allem an Heuschnupfen. „Zwei Diagnosen fielen im Landkreis Böblingen in den letzten Jahren besonders auf“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Das sind der allergische Schnupfen und das allergische Asthma.“

 

In größeren Städten nehmen Allergien generell zu. Ursache sind vor allem die hohen Feinstaubbelastungen in Städten. Das Kohlendioxid in der Luft kann zu einer höheren Konzentration der so genannten Allergene in den Pollen beitragen. Insgesamt sind bei allergisch bedingten Erkrankungen deutlich mehr Frauen als Männer betroffen bzw. lassen sich beim Arzt behandeln. Auch bei den Jugendlichen ist ein Anstieg zu verzeichnen. Die einschlägigen Krankheitsbilder konzentrieren sich vor allem bei den zehn- bis 24-Jährigen. Ab einem Alter von etwa 25 Jahren sinkt die Erkrankungsrate insgesamt wieder. „Leider bleiben bei Kindern und Jugendlichen Allergien oft zu lange unerkannt“, weiß die AOK-Sprecherin. Insgesamt sind rund 20.000 Allergieauslöser bekannt. „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden. Gut belegt ist auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Eine Erfolgsgarantie gibt es aber leider nicht.“ Mit einer frühen Diagnose und einer entsprechenden Behandlung jedoch lassen sich viele Allergien besser kontrollieren.

 

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news-2947 Thu, 25 Apr 2019 09:45:46 +0200 Stuttgart: Vorsicht, Allergie! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorsicht-allergie-1.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Asthma, Hautausschlag oder Magen- und Darmbeschwerden: Das sind die häufigsten Reaktionen auf die etwa 20.000 verschiedenen allergieauslösenden Stoffe. Auch in Stuttgart gibt es viele Betroffene, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Presseinformation. Während sich die meisten Menschen auf den Frühling freuen, unbeschwert die Katze kraulen und von Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen höchstens nur gelesen haben, beginnt jetzt für viele Menschen wieder eine lästige Leidenszeit. Und die Zahl der Allergiker steigt, wie auch das Weißbuch Allergie der Deutschen AllergieLiga e.V. auf Zahlenbasis des Robert-Koch-Instituts aufzeigt. Allergien kann man inzwischen als Volkskrankheit bezeichnen. Denn jeder vierte Erwachsene sowie etwa 16 Prozent der Kinder im Schulalter leiden bundesweit an einer Pollenallergie, vor allem an Heuschnupfen. „Zwei Diagnosen fielen auch in Stuttgart in den letzten Jahren besonders auf“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Das sind der allergische Schnupfen und das allergische Asthma.“

 

In größeren Städten nehmen Allergien generell zu. Ursache sind vor allem die hohen Feinstaubbelastungen in Städten. Das Kohlendioxid in der Luft kann zu einer höheren Konzentration der so genannten Allergene in den Pollen beitragen. Insgesamt sind bei allergisch bedingten Erkrankungen deutlich mehr Frauen als Männer betroffen bzw. lassen sich beim Arzt behandeln. Auch bei den Jugendlichen ist ein Anstieg zu verzeichnen. Die einschlägigen Krankheitsbilder konzentrieren sich vor allem bei den zehn- bis 24-Jährigen. Ab einem Alter von etwa 25 Jahren sinkt die Erkrankungsrate insgesamt wieder. „Leider bleiben bei Kindern und Jugendlichen Allergien oft zu lange unerkannt“, weiß die AOK-Sprecherin. Insgesamt sind rund 20.000 Allergieauslöser bekannt. „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden. Gut belegt ist auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Eine Erfolgsgarantie gibt es aber leider nicht.“ Mit einer frühen Diagnose und einer entsprechenden Behandlung jedoch lassen sich viele Allergien besser kontrollieren.

 

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news-2946 Fri, 12 Apr 2019 09:45:25 +0200 Landkreis Böblingen: Schmerzender Verschleiß https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/schmerzender-verschleiss.html Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung. In den letzten Jahren haben die Behandlungsfälle im Landkreis Böblingen zugenommen. Meistens sind Hände, Knie und Hüften betroffen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Nutzt sich der das Gelenk schützende und dämpfende Knorpel ab, kann er auch seine entlastende Funktion nicht mehr aufrechterhalten, die Knochen reiben bei Bewegung immer mehr direkt aneinander. Das Gelenk entzündet sich, schwillt an und schmerzt. Über 19.300 AOK-Versicherte waren 2017 allein im Landkreis Böblingen wegen Arthrose in ärztlicher Behandlung. Dabei lag der Anteil der Frauen mit 12.221 fast doppelt so hoch wie der der Männer (7.088). Seit 2013 hat die Behandlung von Arthrose im Landkreis jährlich um durchschnittlich um 3,5 % zugenommen. Landesweit sind über eine halbe Million Menschen von der schmerzhaften Erkrankung betroffen.

 

„Von Arthrose spricht man, wenn Gelenke durch Abnutzung geschädigt oder zerstört werden. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma“, erläutert Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg. Im Laufe ihres Lebens sind fast alle Menschen mehr oder weniger stark von der Krankheit betroffen, von den über 50-Jährigen bereits rund 80 Prozent. Übergewichtige und Frauen besitzen ein höheres Risiko. Arthrose kann im Grunde an allen Gelenken auftreten, am häufigsten jedoch an Hüft- und Kniegelenken, also die Gelenke, die viel Gewicht tragen müssen und ständigen Belastungen ausgesetzt sind. Eine Heilung ist nicht möglich, man kann aber die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.

 

Dr. Paulus: „Ein Mangel an körperlicher Aktivität kann dazu beitragen, dass der Knorpelabbau sich beschleunigt. Außerdem schwächt er die Muskeln, was die Beweglichkeit zusätzlich einschränkt. Deshalb ist eine regelmäßige und gelenkschonende körperliche Aktivität für Menschen mit Arthrose sehr wichtig, insbesondere wenn Knie oder Hüfte betroffen sind. Empfohlen werden vor allem Krafttraining, aber auch Ausdauer und Flexibilitätstraining. Dies wäre beispielsweise Gehen, Radfahren oder Schwimmen.“

 

In schweren Fällen jedoch muss das Gelenk durch eine Endoprothese, ein implantiertes Kunstgelenk, operativ ersetzt werden. Wer unsicher ist, ob ein solcher Eingriff notwendig und erfolgversprechend ist, kann sich eine ärztliche Zweitmeinung einholen. „Die AOK unterstützt den Patienten dabei, einen geeigneten Arzt zu finden und übernimmt die Kosten für die Beratung. Für diesen Service arbeiten wir mit kompetenten und qualifizierten Fachärzten und Experten zusammen. Hier können alle offenen Fragen besprochen werden und der Patient kann dann die Chancen und Risiken einer Operation besser einschätzen“, empfiehlt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

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news-2945 Fri, 12 Apr 2019 09:44:58 +0200 Stuttgart: Schmerzender Verschleiß https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/schmerzender-verschleiss-1.html Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung. In den letzten Jahren haben die Behandlungsfälle in Stuttgart zugenommen. Meistens sind Hände, Knie und Hüften betroffen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Nutzt sich der das Gelenk schützende und dämpfende Knorpel ab, kann er auch seine entlastende Funktion nicht mehr aufrechterhalten, die Knochen reiben bei Bewegung immer mehr direkt aneinander. Das Gelenk entzündet sich, schwillt an und schmerzt. Über 21.200 AOK-Versicherte waren 2017 allein in Stuttgart wegen Arthrose in ärztlicher Behandlung. Dabei lag der Anteil der Frauen mit 13.592 fast doppelt so hoch wie der der Männer (7.617). Seit 2013 hat die Behandlung von Arthrose in Stuttgart jährlich um durchschnittlich um 4,4 % zugenommen. Landesweit sind über eine halbe Million Menschen von der schmerzhaften Erkrankung betroffen.

 

„Von Arthrose spricht man, wenn Gelenke durch Abnutzung geschädigt oder zerstört werden. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma“, erläutert Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg. Im Laufe ihres Lebens sind fast alle Menschen mehr oder weniger stark von der Krankheit betroffen, von den über 50-Jährigen bereits rund 80 Prozent. Übergewichtige und Frauen besitzen ein höheres Risiko. Arthrose kann im Grunde an allen Gelenken auftreten, am häufigsten jedoch an Hüft- und Kniegelenken, also die Gelenke, die viel Gewicht tragen müssen und ständigen Belastungen ausgesetzt sind. Eine Heilung ist nicht möglich, man kann aber die Beschwerden lindern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Dr. Paulus: „Ein Mangel an körperlicher Aktivität kann dazu beitragen, dass der Knorpelabbau sich beschleunigt. Außerdem schwächt er die Muskeln, was die Beweglichkeit zusätzlich einschränkt. Deshalb ist eine regelmäßige und gelenkschonende körperliche Aktivität für Menschen mit Arthrose sehr wichtig, insbesondere wenn Knie oder Hüfte betroffen sind. Empfohlen werden vor allem Krafttraining, aber auch Ausdauer und Flexibilitätstraining. Dies wäre beispielsweise Gehen, Radfahren oder Schwimmen.“

 

In schweren Fällen jedoch muss das Gelenk durch eine Endoprothese, ein implantiertes Kunstgelenk, operativ ersetzt werden. Wer unsicher ist, ob ein solcher Eingriff notwendig und erfolgversprechend ist, kann sich eine ärztliche Zweitmeinung einholen. „Die AOK unterstützt den Patienten dabei, einen geeigneten Arzt zu finden und übernimmt die Kosten für die Beratung. Für diesen Service arbeiten wir mit kompetenten und qualifizierten Fachärzten und Experten zusammen. Hier können alle offenen Fragen besprochen werden und der Patient kann dann die Chancen und Risiken einer Operation besser einschätzen“, empfiehlt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

 

 

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news-2925 Tue, 02 Apr 2019 10:25:09 +0200 Kreis Böblingen: Vorsicht, Zecken! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorsicht-zecken.html Es beginnt die Zeit der Zeckenstiche. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Die AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt, sich vorsorglich impfen zu lassen. Außerdem sollte man sich nach dem Aufenthalt im Freien auf Zecken absuchen. Der Landkreis Böblingen zählt laut Robert-Koch-Institut zu den Risikogebieten. Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Sie rät zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss.

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Schöndorf: „Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene sollten dann sofort zum Arzt gehen“. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. „Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, weiß die AOK-Sprecherin. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien besonders wichtig, vor allem, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer.

 

Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt und sorgfältig desinfiziert wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen.

 

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news-2902 Fri, 15 Mar 2019 10:25:43 +0100 Stuttgart: AOK zieht um https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-zieht-um.html Die AOK-Mitarbeiterinnen in der Stuttgarter Kronenstraße ziehen an den Berliner Platz. Am um die Ecke liegenden Hauptstandort der AOK in Stuttgart stehen größere Räumlichkeiten und umfassendere Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung. „Im KundenCenter Berliner Platz bekommen unsere Versicherten qualitativ hochwertige Beratung und sie erhalten schnelle und direkte Hilfe, auch bei spezialisierten Themen“, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. Die AOK ist in der Landeshauptstadt mit insgesamt acht KundenCentern für ihre Versicherten da und berät noch persönlich vor Ort: Von Bad Cannstatt bis Vaihingen, von Degerloch bis Zuffenhausen, in Untertürkheim, Weilimdorf, in Stuttgart-Ost und natürlich in der Innenstadt. Dort war sie bislang sogar an zwei Adressen vertreten: einmal am Hauptstandort KundenCenter Berliner Platz und einmal am Zweitstandort in der Kronenstraße. Die sechs Mitarbeiterinnen werden von dort zum 30. April an den Berliner Platz ziehen.

 

„Das Gros der Kunden in der Stuttgarter Innenstadt geht zwischenzeitlich zu unserem größten KundenCenter, das wir vor knapp fünf Jahren neu eröffnet und erweitert haben“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen. „Am Berliner Platz können wir durch die hohe Personalstärke und die größeren räumlichen Möglichkeiten sehr viel mehr, umfassendere und vor allem auch spezialisierte Beratungen anbieten, die dort überaus stark nachgefragt werden“, ergänzt sein Stellvertreter Wolfgang Bauer.

 

Berliner Platz und Kronenstraße liegen nicht weit auseinander: „Die beiden trennt nur eine Stadtbahnhaltestelle“, weiß Bauer. Das KundenCenter Berliner Platz liegt direkt an den Haltestellen Berliner Platz/Hohe Straße und Berliner Platz/Liederhalle. Angefahren wird es von den Stadtbahnlinien U4, U11, U14 und U29 und von den Buslinien 41 und 43. Kostenpflichtige Parkplätze und drei Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe. Am Berliner Platz befindet sich außerdem das Gesundheitszentrum und das Rückenstudio der AOK.

 

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news-2901 Fri, 15 Mar 2019 09:44:55 +0100 Stuttgart: Wieder mehr psychische Erkrankungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wieder-mehr-psychische-erkrankungen.html Die Auswertung des Krankenstands der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt wieder einen Anstieg der psychischen Erkrankungen. So war 2018 mehr als jeder zwölfte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen. "Auffällig an der diesjährigen Auswertung der Krankenstände ist, dass die Ausfallzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen wieder zugenommen haben, von 11,9 auf 12,3 Prozent bezogen auf alle Arbeitsunfähigkeitstage“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Von Seiten unserer Versicherten bekommen wir häufig mit, dass es immer wieder die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie ist, die im Alltag für Zeitdruck und Stress sorgen – und die im schlimmsten Falle zu einer Erkrankung führen kann.“

 

Psychische Erkrankungen machten 2018 in Stuttgart zwar nur 5,2 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus. Aber: Sie verantworten 12,3 Prozent aller Krankheitstage. Tatsächlich dauern die Fehlzeiten bei psychischen Erkrankungen im Schnitt mehr als doppelt so lange wie bei anderen Krankheiten. Grundlage der Auswertung sind die erfassten Krankheitstage bei knapp 210.000 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Stuttgartern Betrieben.

 

Auch wenn vermutet werden kann, dass ein verändertes ärztliches Diagnoseverhalten, das in der Bevölkerung mit einem spürbar offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen einhergeht, diesen Anstieg mit verursacht, so können doch insbesondere die gestiegenen psychosozialen Belastungen am  Arbeitsplatz als Ursache benannt werden. "Auch vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse ist es wichtig, nicht nur die Belastungen im beruflichen Umfeld zu reduzieren, sondern auch die Ressourcen und den Umgang mit Stress bei jedem Einzelnen zu stärken", empfiehlt AOK-Psychologe Henry Markus, der bei der AOK Stuttgart-Böblingen verschiedene Entspannungskurse wie „Achtsam bewegt“ oder „Entspannt von Kopf bis Fuß“ leitet.

 

Insgesamt blieb der Krankenstand 2018 in der Stadt Stuttgart mit 4,9 Prozent auf demselben Niveau wie 2017 und damit weiterhin unter dem Landesschnitt (5,2 Prozent). Die Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems, worunter beispielsweise Rückenleiden fallen, führen bei den Krankheitstagen die Statistik mit 20,3 Prozent an, während Atemwegserkrankungen - unter anderem grippale Infekte – nur für 16,1 Prozent der Fehltage verantwortlich sind. Hier liegen psychische Störungen wie Burn-out-Syndrom oder Depressionen mit ihrem Anteil von 12,3 Prozent bereits an dritter Stelle.

 

Mit Blick auf die Verteilung der Krankheitstage in den unterschiedlichen Berufen besteht die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen in jenen Branchen, in denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. „Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen in Stuttgart sind Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft, in den Bus- und Straßenbahnbetrieben und Servicekräfte im Straßen- und Schienenverkehr“, sagt Schöndorf. Die Zahl der Arbeitsunfälle, Wegeunfälle sind hier ausgenommen, ist in der Baubranche mit 4,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle am höchsten, gefolgt vom Verkehr- und Transportgewerbe (2,5 Prozent). Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit 3,3 (Frauen) bzw. 3,4 Prozent (Männer) am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,6 (Frauen) bzw. 7,8 Prozent (Männer).

 

Für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen bietet die AOK Stuttgart-Böblingen sowohl Gesundheitskurse an, zum Beispiel in ihrem Rückenstudio und Gesundheitszentrum am Berliner Platz, aber auch Betriebliches Gesundheitsmanagement direkt in den Firmen. Dabei arbeitet sie eng mit den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern zusammen und führt Kurse, Weiterbildungen und Sofortmaßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung durch.

 

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news-2900 Fri, 15 Mar 2019 09:42:12 +0100 Landkreis Böblingen: Anteil psychischer Erkrankungen gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-anteil-psychischer-erkrankungen-gesunken.html Die Auswertung des Krankenstands der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt einen Rückgang der psychischen Erkrankungen im Landkreis Böblingen. Trotzdem war 2018 fast jeder elfte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen.  

 

"Auffällig an der diesjährigen Auswertung der Krankenstände ist, dass die Ausfallzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen entgegen des Landestrends abgenommen haben, von 11,8 auf 10,6 Prozent bezogen auf alle Arbeitsunfähigkeitstage“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Von Seiten unserer Versicherten bekommen wir immer noch mit, dass es meist die Doppelbelastung zwischen Beruf und Familie ist, die im Alltag für Zeitdruck und Stress sorgen – und die im schlimmsten Falle zu einer Erkrankung führen kann.“

 

Psychische Erkrankungen machten 2018 im Landkreis zwar nur 4,7 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus. Aber: Sie verantworten 10,6 Prozent aller Krankheitstage. Tatsächlich dauern die Fehlzeiten bei psychischen Erkrankungen im Schnitt mehr als doppelt so lange wie bei anderen Krankheiten. Grundlage der Auswertung sind die erfassten Krankheitstage bei 72.159 AOK-versicherten Arbeitnehmern in den Betrieben des Landkreises Böblingen.

 

Auch wenn vermutet werden kann, dass ein verändertes ärztliches Diagnoseverhalten, das in der Bevölkerung mit einem spürbar offeneren Umgang mit psychischen Erkrankungen einhergeht, diesen Anstieg mit verursacht, so können doch insbesondere die gestiegenen psychosozialen Belastungen am  Arbeitsplatz als Ursache benannt werden. "Auch vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse ist es wichtig, nicht nur die Belastungen im beruflichen Umfeld zu reduzieren, sondern auch die Ressourcen und den Umgang mit Stress bei jedem Einzelnen zu stärken", empfiehlt Diplom-Psychologe und AOK-Entspannungsexperte Henry Markus, der bei der AOK Stuttgart-Böblingen verschiedene Entspannungskurse wie „Achtsam bewegt“ oder „Entspannt von Kopf bis Fuß“ leitet.

 

Insgesamt ist der Krankenstand 2018 im Landkreis mit 4,8 Prozent im Vergleich zu 2017 mit 4,7 Prozent leicht gestiegen, liegt damit aber weiterhin unter dem Landesschnitt (5,2 Prozent). Die Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems, worunter beispielsweise Rückenleiden fallen, führen bei den Krankheitstagen die Statistik mit 20,6 Prozent an, während Atemwegserkrankungen – unter anderem grippale Infekte – nur für 15,5 Prozent der Fehltage verantwortlich sind. Hier liegen psychische Störungen wie Burn-out-Syndrom oder Depressionen mit ihrem Anteil von 10,6 Prozent bereits an dritter Stelle.

 

Mit Blick auf die Verteilung der Krankheitstage in den unterschiedlichen Berufen besteht die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen in jenen Branchen, in denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. „Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen im Landkreis Böblingen sind Mitarbeiter in der Farb- und Lackiertechnik, Steinmetze und Arbeitnehmer in der Haus- und Familienpflege“, sagt Schöndorf. Die Zahl der Arbeitsunfälle, Wegeunfälle sind hier ausgenommen, ist in der Baubranche mit 5,6 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle am höchsten, dicht gefolgt von den Entsorgungsbetrieben (5,3 Prozent). Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren mit je 3,4 Prozent am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit je 8,4 Prozent.

 

Für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen bietet die AOK Stuttgart-Böblingen sowohl Gesundheitskurse an, zum Beispiel in ihren Rückenstudios beim VFL Sindelfingen und im AOK-Gesundheitszentrum auf dem Flugfeld, aber auch Betriebliches Gesundheitsmanagement direkt in den Firmen. Dabei arbeitet sie eng mit den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern zusammen und führt Kurse, Weiterbildungen und Sofortmaßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung durch.

 

 

 

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news-2892 Thu, 14 Mar 2019 11:45:47 +0100 Stuttgart: Frauen haben häufiger Rücken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-frauen-haben-haeufiger-ruecken.html Fehlhaltungen, falsche Belastungen im Alltag und zu wenig Bewegung erhöhen das Risiko für das Auftreten von Rückenschmerzen. Laut Robert Koch-Institut lassen sich die Schmerzen bei rund 85 von 100 Betroffenen auf diese Ursachen zurückführen. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März. 2017 waren 52.762 AOK-Versicherte aus dem Stadtgebiet Stuttgart wegen Rückenbeschwerden in ärztlicher Behandlung, davon 30.735 Frauen (Männer: 22.027). „Das entspricht einem Anteil von 28,4 Prozent aller AOK-versicherten Frauen, bei den Männern weist die Auswertung einen Anteil von 21,2 Prozent auf“, sagt Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Unters Messer hingegen kamen in Stuttgart mehr Männer: 2017 wurden 131 Männer an einer Bandscheibe operiert, Frauen 114.

 

Die drei häufigsten Schmerzursachen sind laut AOK-Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Alfred Bauser eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht und zu wenig Bewegung. „Die Schmerzen sind die Folgen von zu wenig, zu einseitiger oder falscher Bewegung und untrainierter Bauch- und Rückenmuskulatur“ so Bauser. In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen sind seltener Auslöser für den Schmerz. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Privatleben oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. Der Sportwissenschaftler: „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel bei der Arbeit vor dem Bildschirm oder auf der Fahrt ins Büro, abends vor dem Fernseher oder beim Essen. Kleine Bewegungspausen zwischendurch und regelmäßiger Sport insbesondere nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht ihm zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen unterstützen wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements viele Firmen in der Region und geben Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt der Präventionsexperte. Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Alfred Bauser. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so der Experte.

 

Werden die Beschwerden zu groß, sind Haus- und Facharzt gefragt. AOK-Pressesprecherin Dr. Elisabeth Schöndorf: „Der Facharztvertrag Orthopädie, den die AOK Baden-Württemberg und die Bosch BKK zusammen mit MEDI und dem Hausärzteverband geschlossen hat, verzahnt die Versorgung zwischen Hausärzten und Orthopäden noch enger und bietet viele Vorteile für die Versicherten. Hier werden die Patienten über die Funktionsweise des Körpers informiert sowie umfassend zu einem rückengesunden Lebensstil beraten und motiviert. Außerdem wird bei der Behandlung das soziale Umfeld des Patienten und seine seelische Befindlichkeit berücksichtigt“.

 

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news-2890 Thu, 14 Mar 2019 11:45:29 +0100 Landkreis Böblingen: Frauen haben häufiger Rücken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-frauen-haben-haeufiger-ruecken.html Fehlhaltungen, falsche Belastungen im Alltag und zu wenig Bewegung erhöhen das Risiko für das Auftreten von Rückenschmerzen. Laut Robert Koch-Institut lassen sich die Schmerzen bei rund 85 von 100 Betroffenen auf diese Ursachen zurückführen. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März. 2017 waren 38.335 AOK-Versicherte aus dem Landkreis Böblingen wegen Rückenbeschwerden in ärztlicher Behandlung, davon 22.788 Frauen (Männer: 15.547). „Das entspricht einem Anteil von 28,5 Prozent aller im Landkreis AOK-versicherten Frauen, bei den Männern weist die Auswertung einen Anteil von 21,4 Prozent auf“, sagt Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Unters Messer hingegen kamen in Stuttgart mehr Männer: 2017 wurden 84 Männer an einer Bandscheibe operiert, Frauen 70.

 

Die drei häufigsten Schmerzursachen sind laut AOK-Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Alfred Bauser eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht und zu wenig Bewegung. „Die Schmerzen sind die Folgen von zu wenig, zu einseitiger oder falscher Bewegung und untrainierter Bauch- und Rückenmuskulatur“ so Bauser. In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen sind seltener Auslöser für den Schmerz. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Privatleben oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. Der Sportwissenschaftler: „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel bei der Arbeit vor dem Bildschirm oder auf der Fahrt ins Büro, abends vor dem Fernseher oder beim Essen. Kleine Bewegungspausen zwischendurch und regelmäßiger Sport insbesondere nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht ihm zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen unterstützen wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements viele Firmen in der Region und geben Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt der Präventionsexperte. Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Alfred Bauser. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so der Experte.

 

Werden die Beschwerden zu groß, sind Haus- und Facharzt gefragt. AOK-Pressesprecherin Dr. Elisabeth Schöndorf: „Der Facharztvertrag Orthopädie, den die AOK Baden-Württemberg und die Bosch BKK zusammen mit MEDI und dem Hausärzteverband geschlossen hat, verzahnt die Versorgung zwischen Hausärzten und Orthopäden noch enger und bietet viele Vorteile für die Versicherten. Hier werden die Patienten über die Funktionsweise des Körpers informiert sowie umfassend zu einem rückengesunden Lebensstil beraten und motiviert. Außerdem wird bei der Behandlung das soziale Umfeld des Patienten und seine seelische Befindlichkeit berücksichtigt“.

 

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news-2881 Wed, 06 Mar 2019 11:24:56 +0100 Kreis Böblingen: Weltfrauentag am 8. März _ Endometriose bleibt oft unbehandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-weltfrauentag-am-8-maerz-endometriose-bleibt-oft-unbehandelt.html Die wenig bekannte Krankheit Endometriose kann Ursache sein für einen unerfüllten Kinderwunsch. Nach Schätzungen sind zwischen 5 und 15 von 100 Frauen davon betroffen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen im so genannten gebärfähigen Alter, das heißt ab der ersten Regelblutung bis zur Menopause. Die Ursache für diese Erkrankung sind Ansiedlungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. „Endometriose kann vorkommen, ohne dass eine Frau davon etwas spürt. In diesen Fällen wird Endometriose häufig erst entdeckt bei der Diagnostik eines unerfüllten Kinderwunsches. Bei anderen verursacht diese chronische Erkrankung starke Schmerzen“, berichtet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

In Baden-Württemberg kletterte der Anteil der AOK-Versicherten, die wegen Endometriose in ambulanter oder stationärer Behandlung waren, von 10.751 im Jahr 2013 auf 13.811 im Jahr 2017. Auch im Landkreis Böblingen beobachtet die AOK Stuttgart-Böblingen eine deutliche Steigerung: 2017 wurden 547 AOK-versicherte Frauen wegen Endometriose medizinisch behandelt (2013: 444). Bislang lässt sich Endometriose nicht vollständig heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln. Wenn die Therapie auf die persönlichen Lebensumstände und die Ausprägung der Erkrankung abgestimmt ist, können viele Frauen recht gut mit der Erkrankung leben. Dies und das Wissen, dass es sich um eine gutartige Erkrankung handelt, bedeutet für die meisten Frauen eine große Entlastung.

 

 

 

„Mit der medikamentösen Therapie zur Schmerzlinderung kann bei bestehenden Beschwerden bereits vor der Diagnosesicherung begonnen werden“, führt Dr. Knapstein weiter aus. Das Wachstum der Endometriose-Herde bremsen können diese allerdings natürlich nicht. Hier kann der Arzt oder die Ärztin zu einer hormonellen Therapie beraten. Aber: „Oft tritt die Endometriose wieder auf, wenn die Hormonbehandlung beendet wird.“

 

Viele Frauen entscheiden sich für eine, zumeist minimalinvasive, Operation. „Ziel des Eingriffs ist es, möglichst alle Endometriose-Herde zu beseitigen. In der Regel lässt sich Endometriose mit einer Bauchspiegelung oder Laparoskopie behandeln.

 

 

 

 

 

Es kann aber auch mit einem herkömmlichen Bauchschnitt, einer sogenannten Laparotomie, operiert werden. Bei etwa 20 von 100 operierten Frauen bilden sich jedoch innerhalb von fünf Jahren nach dem Eingriff erneut Endometriose-Herde“, so die Ärztin.

 

Wie bei allen chronischen Krankheiten ist es wichtig, den eigenen Körper und seine Reaktionen kennenzulernen, um Wege zu finden, mit den Beschwerden umzugehen. Dr. Knapstein: „Gute Informationen und die Zusammenarbeit mit erfahrenen, unterstützenden Ärztinnen und Ärzten können dabei helfen.“ Bei Unsicherheiten sollten die betroffenen Frauen auch nicht zögern, sich eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. AOK-Versicherte können sich dafür auch direkt an ihre Krankenkasse wenden, die sie an erfahrene Gynäkologinnen und Gynäkologinnen zeitnah vermittelt.

 

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news-2880 Wed, 06 Mar 2019 11:24:34 +0100 Stuttgart: Weltfrauentag am 8. März _ Endometriose bleibt oft unbehandelt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-weltfrauentag-am-8-maerz-endometriose-bleibt-oft-unbehandelt.html Die wenig bekannte Krankheit Endometriose kann Ursache sein für einen unerfüllten Kinderwunsch. Nach Schätzungen sind zwischen 5 und 15 von 100 Frauen davon betroffen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen im so genannten gebärfähigen Alter, das heißt ab der ersten Regelblutung bis zur Menopause. Die Ursache für diese Erkrankung sind Ansiedlungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. „Endometriose kann vorkommen, ohne dass eine Frau davon etwas spürt. In diesen Fällen wird Endometriose häufig erst entdeckt bei der Diagnostik eines unerfüllten Kinderwunsches. Bei anderen verursacht diese chronische Erkrankung starke Schmerzen“, berichtet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

In Baden-Württemberg kletterte der Anteil der AOK-Versicherten, die wegen Endometriose in ambulanter oder stationärer Behandlung waren, von 10.751 im Jahr 2013 auf 13.811 im Jahr 2017. Auch in Stuttgart beobachtet die AOK Stuttgart-Böblingen eine deutliche Steigerung: 2017 wurden 802 AOK-versicherte Frauen wegen Endometriose medizinisch behandelt (2013: 624). Bislang lässt sich Endometriose nicht vollständig heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden zu behandeln. Wenn die Therapie auf die persönlichen Lebensumstände und die Ausprägung der Erkrankung abgestimmt ist, können viele Frauen recht gut mit der Erkrankung leben. Dies und das Wissen, dass es sich um eine gutartige Erkrankung handelt, bedeutet für die meisten Frauen eine große Entlastung.

 

„Mit der medikamentösen Therapie zur Schmerzlinderung kann bei bestehenden Beschwerden bereits vor der Diagnosesicherung begonnen werden“, führt Dr. Knapstein weiter aus. Das Wachstum der Endometriose-Herde bremsen können diese allerdings natürlich nicht. Hier kann der Arzt oder die Ärztin zu einer hormonellen Therapie beraten. Aber: „Oft tritt die Endometriose wieder auf, wenn die Hormonbehandlung beendet wird.“

 

Viele Frauen entscheiden sich für eine, zumeist minimalinvasive, Operation. „Ziel des Eingriffs ist es, möglichst alle Endometriose-Herde zu beseitigen. In der Regel lässt sich Endometriose mit einer Bauchspiegelung oder Laparoskopie behandeln.

 

Es kann aber auch mit einem herkömmlichen Bauchschnitt, einer sogenannten Laparotomie, operiert werden. Bei etwa 20 von 100 operierten Frauen bilden sich jedoch innerhalb von fünf Jahren nach dem Eingriff erneut Endometriose-Herde“, so die Ärztin.

 

Wie bei allen chronischen Krankheiten ist es wichtig, den eigenen Körper und seine Reaktionen kennenzulernen, um Wege zu finden, mit den Beschwerden umzugehen. Dr. Knapstein: „Gute Informationen und die Zusammenarbeit mit erfahrenen, unterstützenden Ärztinnen und Ärzten können dabei helfen.“ Bei Unsicherheiten sollten die betroffenen Frauen auch nicht zögern, sich eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. AOK-Versicherte können sich dafür auch direkt an ihre Krankenkasse wenden, die sie an erfahrene Gynäkologinnen und Gynäkologinnen zeitnah vermittelt.

 

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news-2879 Fri, 01 Mar 2019 08:05:08 +0100 AOK-KundenCenter Vaihingen zieht um https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-kundencenter-vaihingen-zieht-um.html Das AOK-KundenCenter-Team in Stuttgart-Vaihingen zieht im Juni in das Schillerhaus, unweit des alten AOK-Standorts. „Wir investieren hier in Vaihingen, weil wir nach wie vor auf kürzesten Wegen für unsere Versicherten erreichbar sein wollen und uns die Beratung von Mensch zu Mensch am Herzen liegt“, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. Im neuen KundenCenter können sich die AOK-Versicherten nun nicht nur auf helle, freundliche Räume mit separaten und diskreten Beratungszonen mit barrierefreiem Zugang freuen – sondern auch weiterhin auf individuelle und kompetente Beratung. KundenCenter-Leiterin Sandra Doerk: „Wir wollen natürlich, dass die Menschen nicht nur wegen der tollen neuen Räumlichkeiten zu uns kommen, sondern vor allem wegen unserer persönlichen Betreuung.“

 

Das neue KundenCenter der AOK befindet sich in zentraler Lage direkt bei der Stadtbahnhaltestelle Schillerplatz in der Möhringer Landstraße 5– 7. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch: 8.30 - 17.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 - 18.00 Uhr, Freitag: 8.30 - 16.00 Uhr. Telefon: 07031 2610030, Mail: aok.stuttgart-boeblingen@bw.aok.de. Homepage: www.aok-bw.de/sbb.

 

 

 

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news-2878 Fri, 01 Mar 2019 07:59:44 +0100 Tipps gegen den Faschingskater https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/tipps-gegen-den-faschingskater-1.html Der Kater nach dem Faschingswochenende oder am Aschermittwoch ist in den meisten Fällen die Folge eines großen Wasser- und Mineralstoffverlustes, der in der Regel auf einen hohen Alkoholkonsum am Vorabend zurückzuführen ist, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Alkohol führt meist zu Kopfschmerzen und Übelkeit und es gibt nur ein wirksames Mittel gegen den Kater: Auf Alkohol verzichten, zumindest weitgehend. Mit den folgenden Tipps lässt sich der Kater im besten Fall vermeiden oder – wenn es doch zu viel Alkohol war – zumindest zähmen.

 

Eine gute Basis:

Schon vor der Party eine gute Grundlage schaffen. Experten empfehlen, eine ausgewogene Mahlzeit vorher und immer wieder etwas Herzhaftes zwischendurch zu essen. Fetthaltige Speisen, wie Raclette oder Eintopf sorgen frühzeitig für eine solide Basis im Magen und verzögern im Körper die anschließende Aufnahme von Alkohol.

 

Viel Wasser trinken:

Da Alkohol dem Körper Wasser entzieht, sollte im Voraus und zwischen den alkoholhaltigen Getränken ausreichend Mineralwasser oder stilles Wasser getrunken werden. Und am besten auch nochmal vor dem Schlafen ein Glas Wasser trinken. So kann der Körper das Flüssigkeitsdefizit besser ausgleichen.

 

Zeit lassen beim Trinken:

Es dauert einige Zeit, bis sich der Alkohol bemerkbar macht. Deshalb ist es so gefährlich, in kurzer Zeit viel Alkohol zu trinken. Denn auch wenn man keinen Alkohol mehr zu sich nimmt steigt der Alkoholspiegel noch einige Zeit an.

 

Nicht durcheinander trinken:

Auch die Auswahl der Getränke ist wichtig: Hochprozentiges sollte man besser meiden. Süße alkoholhaltige Mix-Getränke verführen dazu, zu viel und zu schnell zu trinken. Auch damit sollte man also vorsichtig umgehen. Und noch ein Ratschlag: Nicht zu viele verschiedene Getränke nacheinander trinken. Offenbar scheint der Kater danach besonders ausgeprägt zu sein.

 

Frische Luft:

Ein Spaziergang an der frischen Lust bringt den Kreislauf in Schwung und wirkt Kopfschmerzen entgegen. Wer ein bisschen mehr machen möchte, kann zum Beispiel eine Radtour oder eine kleine Lauf- oder Walkingstrecke im Grünen absolvieren.

 

Wenn der Kater nicht zu zähmen ist:

Macht sich der Kater am Morgen danach trotzdem bemerkbar, braucht unser Körper Salz und ungesättigte Fettsäuren – auch wenn der Abbau des Alkohols dadurch nicht beeinflusst werden kann. Deshalb empfehlen sich als Frühstück gesalzene Brühe, der klassische Rollmops oder ein Rührei. Kohlenhydrate, beispielsweise Kartoffeln oder Nudeln, liefern Energie, um den Alkohol rasch abzubauen. Reichlich Tee und Wasser gleichen den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aus und beschleunigen die Entgiftung. Leckere Smoothies sind nicht nur vitamin- und mineralstoffreich – sie sorgen auch dafür, dass man schnell wieder sein Immunsystem aufbaut!

 

 

 

AOK-Power-Smoothie für den Aschermittwoch

 

Zutaten:         

 

1 Banane

 

1 Apfel

 

1 Handvoll Blattspinat (oder 50 g Tiefkühlspinat)

 

1 EL Kokosflocken

 

½ TL Rapsöl

 

100 ml naturtrüber Apfelsaft

 

100 ml Wasser

 

Zubereitung:   Obst schälen und klein schneiden, Spinat waschen. Anschließend alle Zutaten im Mixer pürieren.

 

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news-2856 Thu, 21 Feb 2019 07:55:32 +0100 Gelder für Selbsthilfeförderung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/gelder-fuer-selbsthilfefoerderung.html Für die finanzielle Unterstützung von gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen stehen wieder Fördermittel der Gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung. Antragsformulare sind auf der Internetseite der GKV-Gemeinschaftsförderung Baden-Württemberg unter www.gkv-selbsthilfefoerderung-bw.de eingestellt. Dort befindet sich auch der „Leitfaden zur Selbsthilfeförderung“, in dem die Voraussetzungen für eine Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen erläutert werden. Die Antragsunterlagen müssen bis zum 31.03.2019 an die Regionale Fördergemeinschaft Stuttgart Böblingen, c/o AOK Stuttgart-Böblingen, Frau Stefanie Rieger, Breitscheidstraße 18, 70176 Stuttgart gesendet werden. Für Fragen steht Stefanie Rieger unter 0711 2069-7134 gerne zur Verfügung.

 

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news-2832 Wed, 13 Feb 2019 12:37:36 +0100 Stuttgart: Magersucht: Immer mehr Männer betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-magersucht-immer-mehr-maenner-betroffen.html In Baden-Württemberg haben die allgemeinen Essstörungen seit 2013 jährlich um durchschnittlich 1,7 % zugenommen, die Behandlungen von Anorexia nervosa, umgangssprachlich Magersucht genannt, nahmen landesweit um 3,2 % pro Jahr zu – in Stuttgart beträgt hier die Steigerungsrate sogar 5,3 Prozent. Auffällig ist, dass immer mehr junge Männer von der Krankheit betroffen sind. Das ergibt eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen.

Es sind weiterhin vor allem Mädchen und Frauen, die unter einer Essstörung leiden: In Stuttgart ist ihr Anteil unter den behandelten Patienten fast fünfmal so hoch wie der Anteil der betroffenen Jungen und Männer. Aber: „Nicht nur Mädchen und junge Frauen sind von psychisch bedingten Essstörungen betroffen“, sagt Andrea Scholpp, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum am Berliner Platz. „In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass in Baden-Württemberg vor allem bei der Magersucht die Zunahme bei den männlichen Jugendlichen und jungen Männern deutlich höher ist als bei den Frauen.“ In Stuttgart ist die Zunahme sogar auffallend hoch: Von 2013 bis 2017 liegt die mittlere jährliche Steigerungsrate bei den jungen Männern mit Anorexie bei 23,9 Prozent; der landesweite Wert liegt bei 6,2 Prozent. Bei beiden Geschlechtern betrifft das Krankheitsbild der Magersucht vor allem die Altersgruppe der 15 bis 24-Jährigen. Allgemeine Essstörungen bleiben auch bei über 30-Jährigen akut: Die höchsten Behandlungszahlen beobachtet die AOK bei Frauen wie Männern in den Altersgruppen von 15 bis 39 Jahren.


„Auslöser für das Auftreten einer Essstörung können belastende Erlebnisse sein, wie etwa ein Verlust, eine Trennung, ein Umzug oder Mobbing. Auch körperliche Erkrankungen und der Beginn körperlicher Veränderungen in der Pubertät können eine Essstörung auslösen“, weiß Andrea Scholpp aus Gesprächen mit den Menschen, die zu ihr in die Ernährungsberatung kommen. In vielen Fällen versuchen die Betroffenen, ihr Gewicht durch selbst ausgelöstes Erbrechen, übertriebene körperlich-sportliche Aktivität, zeitweilige Hungerperioden, Abführmittel, Entwässerungspräparate, Appetitzügler oder Schilddrüsenmedikamente zu regulieren, was nicht selten zu körperlichen Folgeerkrankungen führt. Die Expertin weiter: „Werden Essstörungen frühzeitig erkannt und behandelt, sind die Aussichten auf eine vollständige Genesung besonders gut.“

 

Der Facharztvertrag Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, den die Krankenkassen Bosch BKK und AOK Baden-Württemberg zusammen mit MEDI Baden-Württemberg und ärztlichen und psychotherapeutischen Berufsverbänden ins Leben gerufen haben, fördere eine interdisziplinäre Versorgung durch Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten. Die individuelle Lebenssituation des Patienten wird dabei besonders berücksichtigt, heißt es in der Pressemitteilung der Gesundheitskasse.

 

Wesentlicher Aspekt sei hierbei die psychosoziale Hilfestellung durch die enge Vernetzung sozialer Einrichtungen, Reha-Angeboten und psychotherapeutisch-ärztlicher Versorgung bei Essstörungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den KundenCentern und im Sozialen Dienst der AOK helfen Eltern und Betroffenen vor Ort bei der Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner. Spezielle Fragen beantworten die AOK-Ernährungsberaterinnen oder das AOK-MedTelefon unter der kostenfreien Nummer 0800 10 50 501.

 

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news-2820 Fri, 01 Feb 2019 10:07:37 +0100 Kreis Böblingen: Nur wer nicht raucht, kann nicht daran sterben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-nur-wer-nicht-raucht-kann-nicht-daran-sterben.html Die unbequeme Wahrheit: Das Patentrezept zum Nichtraucher-Werden gibt es nicht: Der Weg weg vom blauen Dunst ist meist mühsam. Letztlich muss ihn jeder selbst gehen. Aber nicht ohne Unterstützung: Krankenkassen wie die AOK Stuttgart-Böblingen helfen dabei mit eigenen Kursen. Tabak war zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus der Neuen Welt importiert worden. Die "trockene Trunkenheit des Tabaks" und die "Sauferei des Nebels", wie das Rauchen anfangs bezeichnet wurde, begann jedoch erst im 17. Jahrhundert Mode zu werden. Das "Tabaktrinken" wurde bei geistiger Arbeit oder zur Entspannung eingesetzt. Man versprach sich dadurch eine verbesserte Konzentrationskraft und eine Schärfung der Gedanken. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man die Schädlichkeit des Rauchens und beklagte das rasche Ansteigen der Raucherquoten. In der Bundesrepublik Deutschland ist zwischen 1950 und 1975 die Zahl der jährlich konsumierten Zigaretten von rund 500 pro Person auf etwa 2000 angestiegen. Diese Zahlen halten sich seither auf diesem hohen Niveau nahezu konstant. Laut dem Statistischen Bundesamt rauchen übrigens rund 33% der Männer und etwa 27% aller Frauen, Frauen mit steigender Tendenz! Laut einer im Juni und Juli 2018 von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage rauchen die Baden-Württemberger durchschnittlich 14 Zigaretten oder Zigarillos pro Tag.

 

Dem Bericht der Drogenbeauftragten zufolge sterben bundesweit jährlich über 115.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das Zigarettenrauchen verursacht in der Bundesrepublik jährlich mehr Todesfälle als AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammen. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen geht der Trend zu orientalischen Wasserpfeifen, sogenannte Shishas, und zu elektronischen Inhalationsprodukten wie E-Zigaretten und E-Shishas, die aber ebenfalls gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Die Hoffnung der Politik, mit abschreckenden Bildern auf Tabakwaren, Raucher vom Rauchen abzubringen, wird durch die repräsentative Forsa-Studie zerschlagen. 90 Prozent der regelmäßigen Raucher gaben an, die Bilder eher nicht abschreckend zu finden“.

 

Das Wissen um gesundheitliche Folgen motiviert viele Raucher, den Tabakkonsum aufzugeben. Wie schwer dies ist, wissen die meisten aus eigener Erfahrung. „So versuchen laut einer Erhebung des Deutschen Krebsforschungszentrums 65 % der Raucherinnen und Raucher zum Teil mehrfach, das Rauchen aufzugeben, meist leider ohne Erfolg“, so Schöndorf. „Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich in jedem Alter“, ergänzt Hildegund Neu-Schaub, Gesundheitsexpertin und Leiterin der Rauchersprechstunde im AOK-Gesundheitszentrum auf dem Flugfeld. Nikotin hat ein hohes und nachhaltiges Abhängigkeitspotential. Deshalb reichen gute Vorsätze und ein starker Wille oft nicht aus. "Hilfreich ist eine gute Vorbereitung, eine effektive Methode, oder die Unterstützung einer Gruppe", sagt Neu-Schaub, die selbst schon viele heutige Nichtraucher auf ihrem Weg begleitet hat.


Infos zu Rauchersprechstunden und Kursen, die eine unterstützende Begleitung in ein nikotinfreies Leben bieten, gibt es bei der AOK unter 07031 30690-21.

 

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news-2819 Fri, 01 Feb 2019 10:05:22 +0100 Stuttgart: Nur wer nicht raucht, kann nicht daran sterben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-nur-wer-nicht-raucht-kann-nicht-daran-sterben.html Die unbequeme Wahrheit: Das Patentrezept zum Nichtraucher-Werden gibt es nicht: Der Weg weg vom blauen Dunst ist meist mühsam. Letztlich muss ihn jeder selbst gehen. Aber nicht ohne Unterstützung: Krankenkassen wie die AOK Stuttgart-Böblingen helfen dabei mit eigenen Kursen. Tabak war zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus der Neuen Welt importiert worden. Die "trockene Trunkenheit des Tabaks" und die "Sauferei des Nebels", wie das Rauchen anfangs bezeichnet wurde, begann jedoch erst im 17. Jahrhundert Mode zu werden. Das "Tabaktrinken" wurde bei geistiger Arbeit oder zur Entspannung eingesetzt. Man versprach sich dadurch eine verbesserte Konzentrationskraft und eine Schärfung der Gedanken. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man die Schädlichkeit des Rauchens und beklagte das rasche Ansteigen der Raucherquoten. In der Bundesrepublik Deutschland ist zwischen 1950 und 1975 die Zahl der jährlich konsumierten Zigaretten von rund 500 pro Person auf etwa 2000 angestiegen. Diese Zahlen halten sich seither auf diesem hohen Niveau nahezu konstant. Laut dem Statistischen Bundesamt rauchen übrigens rund 33% der Männer und 27% aller Frauen, Frauen mit steigender Tendenz! Laut einer im Juni und Juli 2018 von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage rauchen die Baden-Württemberger durchschnittlich 14 Zigaretten oder Zigarillos pro Tag.

 

Dem Bericht der Drogenbeauftragten zufolge sterben bundesweit jährlich über 115.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das Zigarettenrauchen verursacht in der Bundesrepublik jährlich mehr Todesfälle als AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammen. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen geht der Trend zu orientalischen Wasserpfeifen, sogenannte Shishas, und zu elektronischen Inhalationsprodukten wie E-Zigaretten und E-Shishas, die aber ebenfalls gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Die Hoffnung der Politik, mit abschreckenden Bildern auf Tabakwaren, Raucher vom Rauchen abzubringen, wird durch die repräsentative Forsa-Studie zerschlagen. 90 Prozent der regelmäßigen Raucher gaben an, die Bilder eher nicht abschreckend zu finden“.

 

Nicht nur jüngere Menschen kommen nur schwer vom Tabak los. Auch Ältere haben so ihre Probleme. „Etwa 25.000 Stuttgarterinnen und Stuttgarter im Alter von 50 Jahren und älter rauchen täglich, so die Hochrechnung, die im Rahmen des Stuttgarter Alterssurveys `Generation 50plus` im Jahre 2012 durchgeführt wurde. In der Altersgruppe ab 65 Jahren waren es noch mehr als 6.000“, so Schöndorf. Dass der Anteil der Raucher mit dem Alter abnimmt, liegt einerseits an der vorzeitigen Sterblichkeit der Raucher, andererseits aber auch daran, dass einige der Befragten in den Jahren zuvor mit dem Rauchen aufgehört hatten.

 

Das Wissen um gesundheitliche Folgen motiviert viele Raucher, den Tabakkonsum aufzugeben. Wie schwer dies ist, wissen die meisten aus eigener Erfahrung. „So versuchen laut einer Erhebung des Deutschen Krebsforschungszentrums 65 % der Raucherinnen und Raucher zum Teil mehrfach, das Rauchen aufzugeben, meist leider ohne Erfolg“, so Schöndorf. „Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich in jedem Alter“, ergänzt Dagmar Weisheit, Gesundheitsexpertin und Leiterin der Rauchersprechstunde im AOK Gesundheitszentrum am Berliner Platz. Nikotin hat ein hohes und nachhaltiges Abhängigkeitspotential. Deshalb reichen gute Vorsätze und ein starker Wille oft nicht aus. "Hilfreich ist eine gute Vorbereitung, eine effektive Methode, oder die Unterstützung einer Gruppe", sagt Weisheit, die selbst schon viele heutige Nichtraucher auf ihrem Weg begleitet hat.


Infos zu Rauchersprechstunden und Kursen, die eine unterstützende Begleitung in ein nikotinfreies Leben bieten, gibt es bei der AOK unter 0711 2069-5452.

 

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news-2815 Wed, 30 Jan 2019 09:38:53 +0100 Stuttgart: Im Winter erst recht: Ab nach draußen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-im-winter-erst-recht-ab-nach-draussen.html In den Wintermonaten wird unser Immunsystem durch lange Aufenthalte in stickigen oder überheizten Räumen stark belastet. Manchen schlägt die dunkle Jahreszeit auch aufs Gemüt. Sport im Freien wirkt hier als Reiztherapie, ähnlich wie Wechselduschen und kann gleichzeitig gegen Winterdepressionen helfen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Ein ausgedehnter Spaziergang auf dem Killesberg, ein sportlicher Dauerlauf im nächstgelegenen Wäldchen oder auch mit den Skiern auf der Piste: Erlaubt ist, was Spaß macht, vorausgesetzt die Wege sind einigermaßen gut ausgeleuchtet und es herrschen keine extremen Wetterbedingungen. „Auch in der kalten Jahreszeit tut Bewegung gut: Denn wer sich im Freien bewegt sorgt dafür, dass die Durchblutung in Händen, Füßen und in den Schleimhäuten von Nase und Rachenraum gesteigert wird“, weiß David Mahier, Bewegungsexperte bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

„Passend gekleidet ist Kälte kein Problem“, sagt Mahier, der im AOK-Gesundheitszentrum am Berliner Platz Versicherte zum Thema Bewegung berät. Atmungsaktive Wäsche und eine wasserabweisende Jacke sind ideal. Wichtig auch: Schuhe mit gutem Profil, Handschuhe und im Dunkeln Reflektorstreifen sowie eine Mütze – denn die meiste Wärme wird über den Kopf abgeleitet. Bei Minustemperaturen sollten Sportler durch die Nase atmen, um Infekten und Reizhusten vorzubeugen. „Sonst trocknen Hals und Rachen aus.“ Aber: Im Winter drohen nicht nur Erkältungen: Bei Glatteis nützt Walkern und Läufern allerdings das beste Schuhprofil nichts und etwa ab minus 20 Grad sollte man wissen, wie viel Anstrengung man sich trotz konsequenter Nasenatmung noch zumuten kann.

 

Wichtig ist, es erst einmal langsam angehen zu lassen. Dazu gehört auch, dass vor jeder sportlichen Aktivität das Aufwärmen selbstverständlich sein soll. David Mahier: „Damit Verletzungen vermieden werden, muss der Körper auf `Betriebstemperatur` gebracht werden. Ist der Kreislauf dann richtig in Schwung, kann man auf Gefahren besser reagieren und das Skivergnügen oder den Waldlauf in vollen Zügen genießen.“

 

Studien belegen außerdem, dass körperliche Bewegung, vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport Depressionen vorbeugen kann. Wenig oder fehlendes Licht, wie es im Winter nun einmal oft der Fall ist, kann dazu führen, dass der Körper zu wenig Vitamin D – und damit Serotonin - produziert und deshalb die Stimmung schwankt. „Regelmäßige Bewegung im Freien ist die ideale Vorbeugung gegen Infekte und getrübte Stimmung“, weiß der Experte der AOK Stuttgart-Böblingen. „Also: auch im Winter ab nach draußen!“

 

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news-2814 Wed, 30 Jan 2019 09:31:41 +0100 Kreis Böblingen: Im Winter erst recht: Ab nach draußen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-im-winter-erst-recht-ab-nach-draussen.html In den Wintermonaten wird unser Immunsystem durch lange Aufenthalte in stickigen oder überheizten Räumen stark belastet. Manchen schlägt die dunkle Jahreszeit auch aufs Gemüt. Sport im Freien wirkt hier als Reiztherapie, ähnlich wie Wechselduschen und kann gleichzeitig gegen Winterdepressionen helfen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung. Ein ausgedehnter Spaziergang, eine Wanderung durch den Schönbuch, ein sportlicher Dauerlauf im nahegelegenen Wäldchen oder auch mit den Skiern auf der Piste: Erlaubt ist, was Spaß macht, vorausgesetzt die Wege sind einigermaßen gut ausgeleuchtet und es herrschen keine extremen Wetterbedingungen. „Auch in der kalten Jahreszeit tut Bewegung gut: Denn wer sich im Freien bewegt sorgt dafür, dass die Durchblutung in Händen, Füßen und in den Schleimhäuten von Nase und Rachenraum gesteigert wird“, weiß Dagmar Kihl, Bewegungsexpertin bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

„Passend gekleidet ist Kälte kein Problem“, sagt Kihl, die im AOK-Gesundheitszentrum auf dem Flugfeld Versicherte zum Thema Bewegung berät. Atmungsaktive Wäsche und eine wasserabweisende Jacke sind ideal. Wichtig auch: Schuhe mit gutem Profil, Handschuhe und im Dunkeln Reflektorstreifen sowie eine Mütze – denn die meiste Wärme wird über den Kopf abgeleitet. Bei Minustemperaturen sollten Sportler durch die Nase atmen, um Infekten und Reizhusten vorzubeugen. „Sonst trocknen Hals und Rachen aus.“ Aber: Im Winter drohen nicht nur Erkältungen: Bei Glatteis nützt Walkern und Läufern allerdings das beste Schuhprofil nichts und etwa ab minus 20 Grad sollte man wissen, wie viel Anstrengung man sich trotz konsequenter Nasenatmung noch zumuten kann.

 

Wichtig ist, es erst einmal langsam angehen zu lassen. Dazu gehört auch, dass vor jeder sportlichen Aktivität das Aufwärmen selbstverständlich sein soll. Dagmar Kihl: „Damit Verletzungen vermieden werden, muss der Körper auf `Betriebstemperatur` gebracht werden. Ist der Kreislauf dann richtig in Schwung, kann man auf Gefahren besser reagieren und das Skivergnügen oder den Waldlauf in vollen Zügen genießen.“

 

Studien belegen außerdem, dass körperliche Bewegung, vor allem Jogging, Walking, aber auch Aerobic und Kraftsport Depressionen vorbeugen kann. Wenig oder fehlendes Licht, wie es im Winter nun einmal oft der Fall ist, kann dazu führen, dass der Körper zu wenig Vitamin D – und damit Serotonin - produziert und deshalb die Stimmung schwankt. „Regelmäßige Bewegung im Freien ist die ideale Vorbeugung gegen Infekte und getrübte Stimmung“, weiß die Expertin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Also: auch im Winter ab nach draußen!“

 

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news-2774 Thu, 20 Dec 2018 10:14:05 +0100 Stuttgart: Sprechende Medizin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-sprechende-medizin.html Vor 10 Jahren wurde vom Hausärzteverband, MEDI und der AOK Baden-Württemberg der bundesweit erste Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) unterzeichnet. Seitdem nehmen immer mehr Ärzte und Versicherte an dem Programm teil – auch in der Landeshauptstadt. Das Besondere: Die Ärzte werden fürs Zuhören und für das Sprechen mit ihren Patienten stärker entlohnt und können sich mehr Zeit für die Menschen nehmen. Eine Studie zeigt außerdem: HZV-Patienten leben länger. „Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist es gelungen, die HZV als alternative Regelversorgung zu verankern, die allen Beteiligten nutzt: den Patienten, der Ärzteschaft und uns und unserer Versichertengemeinschaft“, stellt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, fest. „Mit dem Hausärztevertrag wurde damals ein neuer Weg beschritten, der die ambulante Versorgung vor Ort nachhaltig gestärkt hat“, unterstreicht der Stuttgarter Hausarzt Dr. Emil-Dorin Scheffel, der von Anfang an bei dem Programmdabei ist.

 

Bei der AOK Stuttgart-Böblingen nutzen die HZV über 135.000 Versicherte, die sich an 330 Ärzte wenden können. In den Facharztverträgen sind 250 Mediziner aktiv, die sich um 60.000 Patienten kümmern. Landesweit nehmen 1,6 Millionen AOK-Versicherte am Hausärztevertrag teil. Auf Medizinerseite sind rund 5.000 Hausärzte inklusive Kinder- und Jugendärzte im Rahmen des Vertrages aktiv. Hinzu kommen knapp 2.500 Fachärzte der Bereiche Kardiologie, Gastroenterologie, Psychiatrie/Neurologie/ Psychotherapie (PNP), Orthopädie, Rheumatologie, Urologie und Diabetologie, die rund 640.000 AOK-Kunden im Facharztprogramm betreuen. Landesweit wie auch in Stuttgart stellt die Gruppe der über 50-Jährigen dabei die Mehrzahl der eingeschriebenen HZV-Versicherten dar. Die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung kämen damit vor allem denen zu Gute, die dies besonders benötigten, so AOK-Geschäftsführer Kratzke.

 

Im Praxisalltag bemerken die Versicherten die Vorteile der so genannten Selektiv- oder Direktverträge der AOK mit den Ärzten vor allem daran, dass der Arzt weniger unter Zeitdruck steht: „Ich kann mir so viel Zeit für den Patienten nehmen, wie er oder sie braucht – und bin nicht in ein starres Zeitkorsett gepresst“, erläutert Dr. Scheffel.

 

„Außerdem werde ich als Allgemeinmediziner durch die HZV gestärkt“, betont Dr. Scheffel. Als qualifizierter „Rundum-Versorger“ vor Ort behandle er nicht nur alle Patienten, sondern stehe als Koordinator im engen Austausch mit seinen Fachkolleginnen und -kollegen. „Ich habe so zum Nutzen meiner Patienten den Überblick und steuere damit die Behandlung.“ Dadurch werde Fehlmedikation sowie unnötige und belastende Doppeluntersuchungen vermieden. Außerdem seien die im HZV-Vertrag vorgesehenen engmaschigen Betreuungsmodule für die Gesundheit chronisch erkrankter Personen bedeutsam.

 

Diese Feststellung belegen Evaluationen der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg. HZV-Patienten mit koronaren Herzerkrankungen weisen pro Jahr 1.900 weniger Krankenhausaufenthalte und ca. 17.000 Krankenhaustage weniger aufgrund kürzerer Liegezeiten auf. Bei Diabetikern sind deutlich weniger schwerwiegende Komplikationen zu beobachten. Über einen Beobachtungszeitraum von sechs Jahren (2011 bis 2016) wurden ca. 4.000 schwerwiegende Komplikationen wie Amputation, Dialyse, Erblindung, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der HZV-Gruppe vermieden. Bei Betrachtung des Fünf-Jahres-Zeitraums 2012 bis 2016 zeigt sich, dass das Risiko zu versterben in der HZV geringer ist, als in der Regelversorgung. Das zugrundeliegende statistische Überlebenszeitmodell weist eine Zahl von knapp 1.700 verhinderten Todesfällen in der HZV – im Vergleich zur Regelversorgung – aus. AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke „übersetzt“: „Salopp könnte man sage: AOK-Versicherte leben länger. Tatsächlich ist das ein unglaublicher Erfolg unseres Ansatzes und eine Bestätigung des Modells ´Hausarzt als Lotse´.“

 

Die AOK-Versicherten im HZV profitieren außerdem von zusätzlichen Serviceleistungen. Dazu zählt die Begrenzung der Wartezeit, bei Bedarf für Berufstätige eine Abendsprechstunde, im Bedarfsfall die zeitnahe Vermittlung von Facharztterminen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, die Befreiung von Zuzahlungen und die Teilnahme am AOK- Facharztprogramm. Jährlich durchgeführte Umfragen unabhängiger Forschungsinstitute belegen die Attraktivität der HZV. Demnach sind 95 Prozent der Befragten sehr zufrieden und 90 Prozent würden den HZV-Vertrag weiterempfehlen. Hauptgründe sind für 89 Prozent die Koordination der Behandlung durch den Hausarzt, für 79 Prozent die bessere Zusammenarbeit der Ärzte und für 76 Prozent kurze Wartezeiten beim Hausarzt mit weniger als einer halben Stunde.

 

Die HZV stärkt überdies die Attraktivität des Hausarztberufes. „Die leistungsgerechte Honorierung in festen Eurobeträgen ohne Budgetierung sicherte vor zehn Jahren die wirtschaftliche Zukunft vieler Praxen und tut dies auch weiterhin. Sie bietet Planungssicherheit für Investitionen und laufende Kosten“, sagt Dr. Scheffel.

 

Obwohl der Hausarztvertrag für die AOK Baden-Württemberg mit hohen Ausgaben verbunden ist, lohnt er sich in der Endabrechnung. 2017 investierte die AOK Baden-Württemberg 618 Millionen Euro in die Hausarzt- und Facharztverträge. Die Gesundheitskasse hätte demnach im gleichen Zeitraum in der Regelversorgung rund 50 Millionen Euro mehr ausgegeben. „Die Investitionen sind sehr gut angelegtes Geld, weil sie vor allem der Gesundheit unserer Versicherten zu Gute kommen“, bilanziert Geschäftsführer Kratzke.

 

Aktuell wird die Hausarztzentrierte Versorgung vor allem in zwei Bereichen weiterentwickelt: Zum einen schließen die AOK Baden-Württemberg und ihre Partner bald Selektivverträge mit weiteren Facharztgruppen; 2019 werden die Bereiche Mit Nephrologie, Pulmologie und HNO mit aufgenommen. Zum anderen investieren sie in Digitalisierungsprojekte. Im Mittelpunkt stehen Erleichterungen bei oft zeitaufwendigen Abläufen: Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (E-AU) vereinfacht und beschleunigt die Verarbeitung, so dass zum Beispiel Krankengeld noch schneller an die langzeiterkrankten Versicherten überwiesen werden kann. Das elektronische Medikationsdossier (Hauskomet) zeigt allen an der Behandlung beteiligten und an der Vernetzung mitwirkenden Praxen die medikamentöse Therapie an, Änderungen oder Ergänzungen von Fachärzten würden angezeigt und protokolliert. Aktuell schon in der Pilotphase findet sich das Projekt „TeleDerm“, von dem Patientinnen und Patienten mit Hauterkrankungen oder -veränderungen profitieren. Insgesamt 50 Praxen, die an der Hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, beteiligen sich in den vier Landkreisen Böblingen, Calw, Rottweil und Zollernalb an TeleDerm. In der Hausarztpraxis wird unter Einhaltung des Datenschutzes die veränderte Hautstelle fotografiert und die Bilder übers Internet dem Hautarzt übermittelt. Innerhalb von 48 Stunden erhalten die Patientinnen und Patienten von ihrem Hausarzt eine Diagnose, auch die weitere Therapie wird in der Hausarztpraxis durchgeführt. „Solche Anwendungen werden in Zukunft die Versorgungsstrukturen in unserer Region ergänzen“, ist sich Geschäftsführer Christian Kratzke sicher. „Allerdings immer nur dort, wo sie einen Mehrwert liefern und die Versorgung sinnvoll ergänzen und unterstützen.“

 

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news-2775 Thu, 20 Dec 2018 10:13:48 +0100 Landkreis Böblingen: Sprechende Medizin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-sprechende-medizin.html Vor 10 Jahren wurde vom Hausärzteverband, MEDI und der AOK Baden-Württemberg der bundesweit erste Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) unterzeichnet. Seitdem nehmen immer mehr Ärzte und Versicherte an dem Programm teil – auch im Landkreis Böblingen. Das Besondere: Die Ärzte werden fürs Zuhören und für das Sprechen mit ihren Patienten stärker entlohnt und können sich mehr Zeit für die Menschen nehmen. Eine Studie zeigt außerdem: HZV-Patienten leben länger. „Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist es gelungen, die HZV als alternative Regelversorgung zu verankern, die allen Beteiligten nutzt: den Patienten, der Ärzteschaft und uns und unserer Versichertengemeinschaft“, stellt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, fest. „Mit dem Hausärztevertrag wurde damals ein neuer Weg beschritten, der die ambulante Versorgung vor Ort nachhaltig gestärkt hat.“

 

Bei der AOK Stuttgart-Böblingen nutzen die HZV über 135.000 Versicherte, die sich an 330 HZV-Ärzte wenden können. In den Facharztverträgen sind 250 Mediziner aktiv, die sich um 60.000 Patienten kümmern. Landesweit nehmen 1,6 Millionen AOK-Versicherte am Hausärztevertrag teil. Auf Medizinerseite sind rund 5.000 Hausärzte inklusive Kinder- und Jugendärzte im Rahmen des Vertrages aktiv. Hinzu kommen knapp 2.500 Fachärzte der Bereiche Kardiologie, Gastroenterologie, Psychiatrie/Neurologie/ Psychotherapie (PNP), Orthopädie, Rheumatologie, Urologie und Diabetologie, die rund 640.000 AOK-Kunden im Facharztprogramm betreuen. Landesweit wie auch im Landkreis Böblingen stellt die Gruppe der über 50-Jährigen dabei die Mehrzahl der eingeschriebenen HZV-Versicherten dar. Die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung kämen damit vor allem denen zu Gute, die dies besonders benötigten, so AOK-Geschäftsführer Kratzke. Denn: Bei den etwas Älteren steigt der Anteil derer mit chronischen und Mehrfacherkrankungen.

 

Von Beginn an, also seit 2008, bei der HZV dabei ist die Gemeinschaftspraxis von Dr. Cornelia Ikker-Spiecker und ihrem Mann Dr. Ulrich Ikker in Bondorf. Im Praxisalltag bemerken die Patienten von Frau Ikker-Spiecker die Vorteile der so genannten Direktverträge der AOK auch daran, dass sie weniger unter Zeitdruck steht: „Ich kann mir so viel Zeit für den Patienten nehmen, wie er oder sie braucht – und bin nicht in ein starres Zeitkorsett gepresst“, erläutert Dr. Ikker-Spiecker. Die viel gepriesene „sprechende Medizin“ wird so durch mehr Zeit für den Patienten und damit für mehr Gespräche ganz praktisch umgesetzt. Tatsächlich schaffen die HzV-Verträge für eingeschriebene Patienten auch die Möglichkeit für Spätsprechstunden-Termine – oder auch für ganz frühe Sprechstunden: „Wir bieten für HzV-Patienten auch schon Termine um 7 Uhr in der Früh an“, erklärt die Bondorfer Hausärztin. Damit kann den unterschiedlichen Lebenssituationen der Patienten besser entsprochen werden“, ergänzt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke.

 

„Der größte Vorteil der HzV für die Patienten liegt aber sicher in der verlässlichen steuernden Lotsenfunktion des Hausarztes“, so Dr. Ikker-Spiecker. „Bevor ein Patient, eine Patientin zum Facharzt geht, schaut er oder sie bei uns vorbei und wir überprüfen, um was für ein Problem es sich handelt – und vermitteln dann bei Bedarf gezielt weiter“, so die Ärztin. „Ein Beispiel:  Ein Patient ginge etwa mit Rückenschmerzen auf eigene Faust zum Orthopäden – obwohl sein Schmerz auf einem urologischen Problem basiert. So eine Sachlage können wir schnell feststellen. Dadurch vermeiden wir im Idealfall langwierige und frustrierende Gänge zu Fachärzten, die das Problem vielleicht gar nicht erkennen, da es schlicht nicht in ihren Bereich fällt. Ich habe so zum Nutzen meiner Patienten den Überblick und steuere die Behandlung.“

 

Die Lotsenfunktion des Hausarztes vermeide, so auch AOK-Chef Kratzke, Fehlmedikationen sowie unnötige und belastende Doppeluntersuchungen. Außerdem seien die im HZV-Vertrag vorgesehenen engmaschigen Betreuungsmodule für die Gesundheit chronisch erkrankter Personen bedeutsam. Diese Feststellung belegen Evaluationen der Universitäten Frankfurt/Main und Heidelberg. HZV-Patienten mit koronaren Herzerkrankungen weisen pro Jahr 1.900 weniger Krankenhausaufenthalte und ca. 17.000 Krankenhaustage weniger aufgrund kürzerer Liegezeiten auf. Bei Diabetikern sind deutlich weniger schwerwiegende Komplikationen zu beobachten. Über einen Beobachtungszeitraum von sechs Jahren (2011 bis 2016) wurden ca. 4.000 schwerwiegende Komplikationen wie Amputation, Dialyse, Erblindung, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der HZV-Gruppe vermieden. Bei Betrachtung des Fünf-Jahres-Zeitraums 2012 bis 2016 zeigt sich, dass das Risiko zu versterben in der HZV geringer ist, als in der Regelversorgung. Das zugrundeliegende statistische Überlebenszeitmodell weist eine Zahl von knapp 1.700 verhinderten Todesfällen in der HZV – im Vergleich zur Regelversorgung – aus. AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke „übersetzt“: „Salopp könnte man sagen: AOK-Versicherte leben länger. Tatsächlich ist das ein unglaublicher Erfolg unseres Ansatzes und eine Bestätigung des Lotsen-Modells.“

 

Die AOK-Versicherten im HZV profitieren außerdem von zusätzlichen Serviceleistungen. Dazu zählt die Begrenzung der Wartezeit, im Bedarfsfall die zeitnahe Vermittlung von Facharztterminen, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, die Befreiung von Zuzahlungen und die Teilnahme am AOK- Facharztprogramm. Jährlich durchgeführte Umfragen unabhängiger Forschungsinstitute belegen die Attraktivität der HZV. Demnach sind 95 Prozent der Befragten sehr zufrieden und 90 Prozent würden den HZV-Vertrag weiterempfehlen. Hauptgründe sind für 89 Prozent die Koordination der Behandlung durch den Hausarzt, für 79 Prozent die bessere Zusammenarbeit der Ärzte und für 76 Prozent kurze Wartezeiten beim Hausarzt mit weniger als einer halben Stunde.Die HZV stärkt überdies die Attraktivität des Hausarztberufes. „Die leistungsgerechte Honorierung in festen Eurobeträgen ohne Budgetierung sicherte vor zehn Jahren die wirtschaftliche Zukunft vieler Praxen und tut dies auch weiterhin. Sie bietet Planungssicherheit für Investitionen und laufende Kosten“, sagt AOK-Chef Christian Kratzke. Dr. Ikker-Spiecker ergänzt: „Wir haben in der HZV keine Deckelung hinsichtlich der Fallzahlen pro Quartal und keine Abstaffelungen. Außerdem haben wir weniger bürokratische Hürden in der Abrechnung – und gleichzeitig bekommen wir eine höhere Sicherheit bei unserer eigenen Bezahlung. Denn in der HZV wird eben mit Eurobeträgen gerechnet und nicht in einer Punkte-´Währung´, deren Wert schwankt.“

 

Obwohl der Hausarztvertrag für die AOK Baden-Württemberg mit hohen Ausgaben verbunden ist, lohnt er sich in der Endabrechnung. 2017 investierte die AOK Baden-Württemberg 618 Millionen Euro in die Hausarzt- und Facharztverträge. Die Gesundheitskasse hätte demnach im gleichen Zeitraum in der Regelversorgung rund 50 Millionen Euro mehr ausgegeben. „Die Investitionen sind sehr gut angelegtes Geld, weil sie vor allem der Gesundheit unserer Versicherten zu Gute kommen“, bilanziert Geschäftsführer Kratzke. Und auch die Versichertengemeinschaft insgesamt profitiere von dem wirtschaftlichen Modell, etwa durch stabile Zusatzbeiträge.

 

„Was ich als Ärztin der AOK und ihren HZV-Partnern gerne mit auf den Weg gebe“, so Dr. Ikker-Spiecker, „ist, dass sie auch in den nächsten zehn Jahren weiterhin am Ball bleiben und auf Herausforderungen in unserem Gesundheitswesen eingehen. Etwa wie man mit dem medizinischen Fortschritt in Form von immer neuen und besseren Laboruntersuchungen – und damit eben zusammenhängend mit steigenden Preisen – umgeht. Weiterhin am Ball bleiben sollten sie auch bei der Reduzierung der Medikamentenkosten durch ausgehandelte Rabattverträge. Das kommt auch den Patienten direkt zugute, genauso wie schnelle Terminvergaben bei den Fachärzten.“

 

Verträge mit weiteren Facharztgruppen sind derzeit in Planung: Mit Nephrologie, Pulmologie und HNO wird die Alternative Regelversorgung der Facharztverträge 2019 erweitert. Außerdem werden die durch den HZV vernetzten Haus- und Fachärzte zunächst mit drei IT-Anwendungen im ersten Quartal 2019 sukzessive digitale Strukturen aufbauen. Der elektronische Arztbrief wird erstmals klar definierte Informationen bei Überweisung und Rücküberweisung strukturiert und damit digital verarbeitbar in Echtzeit zur Verfügung stellen. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (E-AU) vereinfacht und beschleunigt die Verarbeitung, so dass zum Beispiel Krankengeld noch schneller an die langzeiterkrankten Versicherten überwiesen werden kann. Das elektronische Medikationsdossier (Hauskomet) zeigt allen an der Behandlung beteiligten und an der Vernetzung mitwirkenden Praxen die medikamentöse Therapie an, Änderungen oder Ergänzungen von Fachärzten würden angezeigt und protokolliert. „Das Thema Telemedizin wird uns in den kommenden Jahren immer stärker begleiten“, da sind sich Dr. Ikker-Spiecker und Christian Kratzke einig. „Gerade auch im Landkreis Böblingen beobachten wir eine abnehmende Arztdichte. Telemedizin kann hier einer von vielen Ansatzpunkten sein, um die Versorgung der Menschen zu sichern. Dabei eignen sich telemedizinischen Maßnahmen vor allem als Unterstützung bei Routineuntersuchungen“, so Kratzke. „Fest steht: Das persönliche Gespräch mit einer Ärztin wie Frau Dr. Ikker-Spieker ersetzen kann sie nicht.“

 

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news-2685 Wed, 28 Nov 2018 11:23:07 +0100 Dienstjubiläum: 25 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/dienstjubilaeum-25-jahre-bei-der-aok.html Seit 25 Jahren ist Ulrich Rossmanith als Angestellter für die AOK Stuttgart-Böblingen aktiv. Bei einer betriebsinternen Feier würdigte Geschäftsführer Christian Kratzke den Jubilar für seine Arbeit und langjährige Treue zur Gesundheitskasse.  

 

„Ihr engagierter Einsatz für unser Unternehmen ist ein unverzichtbarer Mosaikstein für den Erfolg unserer Bezirksdirektion und damit auch für den Erfolg der AOK Baden-Württemberg“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

Ulrich Rossmanith arbeitet seit dem Eintritt bei der AOK als Fachkraft für den Geschäftsbereich Versicherungs- und Beitragsmanagement in Sindelfingen. „Die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten bei der Gesundheitskasse sind für mich auch heute noch sehr interessant und abwechslungsreich“, so der Jubilar.

 

„Ihre Erfahrung und Ihre persönliche Zuwendung zu den Menschen ist ein Gewinn für unsere Kunden und unser Unternehmen“, betonte Kratzke bei der Jubiläumsfeier.

 

 

 

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news-2653 Fri, 16 Nov 2018 11:38:11 +0100 Kreis Böblingen: Zahl chronisch Lungenkranker leicht gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-zahl-chronisch-lungenkranker-leicht-gesunken.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Im Landkreis Böblingen ist die Zahl der Erkrankungen 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2017 waren in Baden-Württemberg 171.076 AOK-Versicherte betroffen. Im Landkreis Böblingen befanden sich deswegen im gleichen Jahr 5.707 AOK-versicherte Patienten (2016: 5749, 2015: 5.676, 2014: 5.514) in Behandlung. Die meisten Betroffenen sind zwischen 75 und 79 Jahren, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung anlässlich des Welt-COPD-Tages am 21. November 2018.

 

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine sogenannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. „Etwa 13 von 100 Menschen, die älter als 40 Jahre sind, haben in Deutschland die Diagnose chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch. Weltweit belegt COPD Platz 3 in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD. Aber auch Passivrauchen, Staub oder Gase erhöhen das Risiko. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Betroffene können sich informieren unter: curaplanaktiv.bw.aok.de  oder vor Ort in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-2654 Fri, 16 Nov 2018 11:37:06 +0100 Stuttgart: Zahl chronisch Lungenkranker steigt weiter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-zahl-chronisch-lungenkranker-steigt-weiter.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. In Stuttgart ist die Zahl der Erkrankungen auch 2017 weiter gestiegen, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2017 waren in Baden-Württemberg 171.076 AOK-Versicherte betroffen. Im Stadtkreis Stuttgart befanden sich deswegen im gleichen Jahr 8.838 AOK-versicherte Patienten (2016: 8.645, 2015: 8.107, 2014: 7.824) in Behandlung – Tendenz steigend. Die meisten Betroffenen sind zwischen 75 und 79 Jahren, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung anlässlich des Welt-COPD-Tages am 21. November 2018.

 

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine sogenannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. „Etwa 13 von 100 Menschen, die älter als 40 Jahre sind, haben in Deutschland die Diagnose chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch. Weltweit belegt COPD Platz 3 in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD. Aber auch Passivrauchen, Staub oder Gase erhöhen das Risiko. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Betroffene können sich informieren unter: curaplanaktiv.bw.aok.de  oder vor Ort in jedem AOK-KundenCenter.

 

 

 

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news-2655 Fri, 16 Nov 2018 09:54:51 +0100 Vorlesetag in der Lerchenrainschule: Zwei Drachen im Klassenzimmer https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorlesetag-in-der-lerchenrainschule-zwei-drachen-im-klassenzimmer.html Studien belegen: Vorlesestunden geben Geborgenheit, regen die Phantasie an und erweitern den Wortschatz. „Doch was am Schönsten daran ist: Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird“, erklärt Schulleiter Walter Schmid von der Lerchenrainschule. „Warum können Drachen Feuer spucken?“, wollen die Kinder wissen, als Samantha Rodrigues Lopes die Geschichte über den Drachen Kokosnuss und seinem Freund Oskar zu Ende gelesen hat. Die AOK-Auszubildende schmunzelt und versucht, die Frage der Sechs- und Siebenjährigen zu beantworten. „Das ist gar nicht so einfach, aber es ist so spannend zu hören, auf welche Gedanken die Kinder kommen“, sagt die Achtzehnjährige, die heute noch sehr gerne ihrer jüngeren Schwester vorliest. Am bundesweiten Vorlesetag, der dieses Jahr auf den 16. November fiel, waren insgesamt 12 Vorleser in der Lerchenrainschule. Darunter auch acht Auszubildende und Mitarbeiter der AOK, die für die 51 Erstklässler Geschichten aus deutschen und fremdsprachigen Büchern im Gepäck hatten.

 

„Wir lesen den Kindern täglich vor und erleben, wie gut es ihnen gefällt. Außerdem wirkt es sich positiv auf das soziale Einfühlungsvermögen und auf Leistungen und Verhalten der Kinder aus, deshalb möchten wir das Vorlesen zum Ritual werden lassen“, erklärt Walter Schmid. Der Vorlesetag ist ein Baustein im Leseförderungskonzept der Grundschule. Zum Konzept und damit auch zur Lesekultur der Schule gehören auch die ehrenamtlich engagierten Lesepaten, sowie die Lesezeit, die seit 2018 ganz neu in den Stundenplan integriert wurde.

 

Eine aktuelle Studie* stellte fest, dass tägliches Vorlesen den Kindern einen deutlichen Startvorteil beim Lesenlernen verschafft. Das belegen auch die Antworten der befragten Grundschüler. Mehr als die Hälfte der Schüler, denen wenig vorgelesen wurde, sind frustriert, weil ihnen das Lesenlernen zu lange dauert, so die Studie. „Vorlesen hilft Kindern und Jugendlichen bei ihrer sprachlichen Entwicklung und das wirkt sich auch auf ihren Erfolg in der Schule aus, deshalb unterstützt die AOK den Vorlesetag,“ so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, deren Azubis und Mitarbeiter sich jedes Jahr beim Vorlesetag engagieren. 

 

Die Stiftung Lesen, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Deutsche Bahn haben den Vorlesetag ins Leben gerufen. Die Aktion findet dieses Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt. Die AOK engagiert sich als Mitglied im Stifterrat der Stiftung Lesen verstärkt für die Förderung der Lesekompetenz.

 

*Ergebnisse der Vorlesestudie der Stiftung Lesen

 

Mehr Informationen zur bundesweiten Aktion gibt es im Internet unter www.vorlesetag.de

 

 

 

Landeshauptstadt Stuttgart                                          AOK Stuttgart-Böblingen

Schulverwaltungsamt                                                        Pressestelle

Lerchenrainschule                                                          Dr. Elisabeth Schöndorf   

Walter Schmid                                                                  Presselstr. 19                                     

Kelterstr. 52                                                                      70191 Stuttgart                                  

70199 Stuttgart                                                                Telefon 0711 2069-1025

Telefon 0711 6402083                                                                                                                                                                                                                                                                                               

 

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news-2630 Mon, 12 Nov 2018 09:04:39 +0100 Kreis Böblingen: Senioren in der Suchtfalle https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-senioren-in-der-suchtfalle.html Im fortgeschrittenen Alter ein Gläschen in Ehren – wer sollte das verwehren? Leider geht es immer häufiger um mehr als ein kleines Glas Wein oder Bier am Tag. Aktuelle Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen zeigen, dass die Behandlungshäufigkeit wegen Alkoholmissbrauchs bei den über 60-Jährigen im Landkreis Böblingen in den letzten fünf Jahren um 4,6 Prozent gestiegen ist. Auch eine aktuelle Forsa-Umfrage stellt fest, dass gerade ältere Menschen mehr Alkohol konsumieren. – Jeder zweite Baden-Württemberger ist für ein Werbeverbot für Alkoholika. Am häufigsten trinken die Älteren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Bier, das mit Abstand am meisten konsumierte alkoholische Getränk, wird von jeder fünften Person (20 Prozent) ab 60 Jahren mindestens drei Mal pro Woche konsumiert. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind das nur acht Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 16 Prozent.

 

Landesweit waren 2017 insgesamt 22.371 Versicherte der AOK Baden-Württemberg in der Altersklasse ab 60 Jahre wegen alkoholbedingten Störungen in ambulanter oder stationärer Behandlung. Im Landkreis Böblingen waren im vergangenen Jahr 783 Versicherte über 60 Jahren in Behandlung (561 Männer, 222 Frauen). „Unsere Auswertungen zeigen, dass Männer – außer in der Altersgruppe der 10 bis19-Jährigen – zwei bis vier Mal so häufig betroffen sind wie Frauen in der jeweiligen Altersgruppe“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Besonders groß sei diese „gender gap“ bei der Altersgruppe der 65 bis 69-Jährigen.

 

Die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen für den Landkreis Böblingen zeigt außerdem, dass die Behandlungshäufigkeit wegen Alkoholmissbrauchs bei den über 60-Jährigen in den letzten fünf Jahren nicht unerheblich gestiegen ist, um insgesamt 4,6 Prozent. Da nur Versicherte ermittelt werden können, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden, liegt die Dunkelziffer bei all diesen Statistiken vermutlich höher. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg auch, wie kritisch die Baden-Württemberger Alkoholwerbung sehen. Das Ergebnis hat eine klare Tendenz: Rund jeder zweite (49 Prozent) Baden-Württemberger findet, dass Werbung für alkoholische Getränke komplett verboten werden sollte. Gut jeder Dritte (35 Prozent) lehnt solch ein grundsätzliches Werbeverbot ab, 16 Prozent sind unentschlossen.

 

„Eine Alkoholabhängigkeit kann sich auch noch im höheren Alter entwickeln oder aber sich weiter verfestigen. Wer trinkt, um körperliche Beschwerden zu lindern oder negative Gefühle wie zum Beispiel Trauer, Einsamkeit oder Langeweile besser ertragen zu können, ist gefährdet. Darüber hinaus belastet Alkohol ganz allgemein den Organismus und mindert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit,“ erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Dazu kommt, laut AOK: Im Alter ändert sich die Reaktionsweise des Körpers auf Alkohol. Die Alkoholverträglichkeit nimmt im höheren Lebensalter ab, da mit steigendem Alter der Wasseranteil im Körper sinkt. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel. Auch die Leber braucht mit steigendem Alter länger, um den Alkohol abzubauen.

 

„Zwar spricht auch im Alter nichts gegen einen genuss- und maßvollen Umgang mit Alkohol“, betont die Ärztin Dr. Sabine Knapstein, „doch wenn der überschritten wird, bedeutet das einen herben Verlust an Lebensqualität – und letztlich, dass die Betroffenen früher als normal ihre Selbstständigkeit einbüßen.“ Helfen und beraten können bei Alkoholproblemen auch die Experten des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „Unsere Fachleute beraten Betroffene, aber auch Angehörige von suchtgefährdeten Menschen. Sie kennen die vorhandenen Netzwerke in Stuttgart und können zu entsprechenden Stellen vermitteln“, so Schöndorf. Untersuchungen zeigten im Übrigen, dass bei mindestens der Hälfte der Betroffenen schon eine Beratung durch den Hausarzt dazu führt, dass die Trinkmenge nachhaltig gesenkt wird.

 

„Fest steht: Es muss weiterhin Aufklärungsarbeit geleistet werden. Alkoholmissbrauch stellt nach wie vor ein großes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar“, betont Schöndorf.

 

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news-2629 Mon, 12 Nov 2018 09:01:05 +0100 Stuttgart: Sucht im Alter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-sucht-im-alter.html Im fortgeschrittenen Alter ein Gläschen in Ehren – wer sollte das verwehren? Leider geht es immer häufiger um mehr als ein kleines Glas Wein oder Bier am Tag. Im vergangenen Jahr wurden, laut einer Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen, fast 1.200 Menschen über 60 Jahre in Stuttgart wegen Alkoholmissbrauchs behandelt. Auch eine aktuelle Forsa-Umfrage stellt fest, dass gerade ältere Menschen mehr Alkohol konsumieren. – Jeder zweite Baden-Württemberger ist für ein Werbeverbot für Alkoholika. Am häufigsten trinken die Älteren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage in Baden-Württemberg im Auftrag der AOK. Bier, das mit Abstand am meisten konsumierte alkoholische Getränk, wird von jeder fünften Person (20 Prozent) ab 60 Jahren mindestens drei Mal pro Woche konsumiert. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind das nur acht Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 16 Prozent.

 

Landesweit waren 2017 insgesamt 22.371 Versicherte der AOK Baden-Württemberg in der Altersklasse ab 60 Jahre wegen alkoholbedingten Störungen in ambulanter oder stationärer Behandlung. In Stuttgart waren im vergangenen Jahr 1.194 Versicherte über 60 Jahren in Behandlung (310 Frauen, 884 Männer). „Unsere Auswertungen zeigen, dass Männer – außer in der Altersgruppe der 10 bis19-Jährigen – zwei bis vier Mal so häufig betroffen sind wie Frauen in der jeweiligen Altersgruppe“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Besonders groß sei diese „gender gap“ bei der Altersgruppe der 65 bis 69-Jährigen.

 

Die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen für das Stadtgebiet Stuttgart zeigt außerdem, dass die Behandlungshäufigkeit wegen Alkoholmissbrauchs bei den über 60-Jährigen in den letzten fünf Jahren leicht gestiegen ist, um insgesamt 2,3 Prozent. Da nur Versicherte ermittelt werden können, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden, liegt die Dunkelziffer bei all diesen Statistiken vermutlich höher. 

 

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg auch, wie kritisch die Baden-Württemberger Alkoholwerbung sehen. Das Ergebnis hat eine klare Tendenz: Rund jeder zweite (49 Prozent) Baden-Württemberger findet, dass Werbung für alkoholische Getränke komplett verboten werden sollte. Gut jeder Dritte (35 Prozent) lehnt solch ein grundsätzliches Werbeverbot ab, 16 Prozent sind unentschlossen.

 

„Eine Alkoholabhängigkeit kann sich auch noch im höheren Alter entwickeln oder aber sich weiter verfestigen. Wer trinkt, um körperliche Beschwerden zu lindern oder negative Gefühle wie zum Beispiel Trauer, Einsamkeit oder Langeweile besser ertragen zu können, ist gefährdet. Darüber hinaus belastet Alkohol ganz allgemein den Organismus und mindert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit,“ erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Dazu kommt, laut AOK: Im Alter ändert sich die Reaktionsweise des Körpers auf Alkohol. Die Alkoholverträglichkeit nimmt im höheren Lebensalter ab, da mit steigendem Alter der Wasseranteil im Körper sinkt. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel. Auch die Leber braucht mit steigendem Alter länger, um den Alkohol abzubauen.

 

„Zwar spricht auch im Alter nichts gegen einen genuss- und maßvollen Umgang mit Alkohol“, betont die Ärztin Dr. Sabine Knapstein, „doch wenn der überschritten wird, bedeutet das einen herben Verlust an Lebensqualität – und letztlich, dass die Betroffenen früher als normal ihre Selbstständigkeit einbüßen.“ Helfen und beraten können bei Alkoholproblemen auch die Experten des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „Unsere Fachleute beraten Betroffene, aber auch Angehörige von suchtgefährdeten Menschen. Sie kennen die vorhandenen Netzwerke in Stuttgart und können zu entsprechenden Stellen vermitteln“, so Schöndorf. Untersuchungen zeigten im Übrigen, dass bei mindestens der Hälfte der Betroffenen schon eine Beratung durch den Hausarzt dazu führt, dass die Trinkmenge nachhaltig gesenkt wird.

 

„Fest steht: Es muss weiterhin Aufklärungsarbeit geleistet werden. Alkoholmissbrauch stellt nach wie vor ein großes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar“, betont Schöndorf.

 

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news-2624 Fri, 09 Nov 2018 08:55:42 +0100 Stuttgart: Behandlungsfälle wegen Diabetes bei Frauen in Stuttgart gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-behandlungsfaelle-wegen-diabetes-bei-frauen-in-stuttgart-gestiegen.html Laut Robert-Koch-Institut hat etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland Diabetes. Und 90 von 100 Betroffenen haben Diabetes mellitus Typ II. Dieser Diabetes-Typ geht oft einher mit Übergewicht, ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung anlässlich des Welt-Diabetes-Tags am 14. November. „Im Vergleich zu einer normalgewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index – BMI – von 21 ist das Diabetesrisiko einer stark übergewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index von 35 um das 40-fache höher. Dieses Risiko wirkt sich auch schon in jungen Jahren aus. Deshalb muss mit Sorge registriert werden, dass in Deutschland heute schon rund 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren übergewichtig sind und weitere 800.000 an Adipositas leiden. Es kommt daher nicht unerwartet, dass der so genannte Altersdiabetes zunehmend auch schon bei Kindern und Jugendlichen auftritt“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Im Stadtgebiet Stuttgart stieg der Anteil der an Typ II erkrankten und bei der AOK versicherten Menschen von 2013 bis 2017 zwar insgesamt nur 0,4 Prozent. Allerdings steigerte sich dabei der Anteil der Frauen um 1 Prozent, der Anteil der Männer sank hingegen um 0,1 Prozent. 2017 waren unter den Stuttgarter AOK-Versicherten 20.077 wegen Diabetes Typ II in ärztlicher Behandlung, davon 10.241 Frauen und 9.836 Männer.  Ähnlich ist es beim Typ I Diabetes: Geschlechterunabhängig stieg die Zahl der Betroffenen um 0,2 Prozent, davon stieg der Anteil der Frauen um 0,7 Prozent, der Anteil der Männer sank dagegen um 0,1 Prozent. Unter den AOK-versicherten Stuttgartern waren im letzten Jahr 1.239 Menschen wegen Diabetes Typ I in ärztlicher Behandlung, davon 561 Frauen und 678 Männer.

 

Bei zu reichlichem Verzehr von Kohlenhydraten werden die Zellen mit einem ständigen hohen Überangebot an Zucker konfrontiert, das sie nicht verbrauchen. Auf Dauer werden sie „unempfindlich“ gegen Insulin, sie reagieren nicht mehr ausreichend auf dieses Hormon. In der Medizin wird das als Insulinresistenz bezeichnet. Dr. Knapstein: „Dieser Mechanismus zeigt auch die wichtige Rolle körperlicher Bewegung: Je mehr man sich bewegt, desto mehr Energie müssen die Zellen bereitstellen, d.h. desto mehr Zucker müssen sie verbrauchen. Viel Bewegung wirkt also blutzuckersenkend und erhält die Insulinempfindlichkeit der Zellen.“

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen hält zahlreiche Bewegungs- und Ernährungsangebote vor, die zu einer gesünderen Lebensweise anregen und damit das Diabetesrisiko senken können. Auch stehen AOK-Ernährungsberaterinnen zur individuellen Beratung zur Verfügung. Wenn sich bereits ein Diabetes entwickelt hat und damit meist nicht mehr rückgängig zu machen ist, kann man durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung zumindest Spätschäden und akute Episoden verhindern oder verringern.

 

Im Rahmen des DMP (Disease Management Programm) der AOK für Diabetiker können teilnehmende Versicherte spezielle AOK-Gesundheitsangebote für Diabetiker nutzen. Am strukturierten Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes Typ II, auch Disease-Management-Programm genannt, nehmen bei der AOK Baden-Württemberg rund 270.000 Menschen teil. „Untersuchungen zeigen, dass sich seit 2003 bei Teilnehmern dieses Programms die Zahl der Amputationen, Erblindungen und die Zahl der Patienten, die aufgrund ihrer diabetischen Nierenerkrankung neu auf Dialyse angewiesen sind, deutlich verringert hat.“, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke.

 

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news-2625 Fri, 09 Nov 2018 08:55:21 +0100 Kreis Böblingen: Behandlungsfälle wegen Diabetes Typ II im Landkreis Böblingen gleichbleibend hoch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-behandlungsfaelle-wegen-diabetes-typ-ii-im-landkreis-boeblingen-gleichbleibend-hoch.html Laut Robert-Koch-Institut hat etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland Diabetes. Und 90 von 100 Betroffenen haben Diabetes mellitus Typ II. Dieser Diabetes-Typ geht oft einher mit Übergewicht, ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel, so die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung anlässlich des Welt-Diabetes-Tags am 14. November. „Im Vergleich zu einer normalgewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index – BMI – von 21 ist das Diabetesrisiko einer stark übergewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index von 35 um das 40-fache höher. Dieses Risiko wirkt sich auch schon in jungen Jahren aus. Deshalb muss mit Sorge registriert werden, dass in Deutschland heute schon rund 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren übergewichtig sind und weitere 800.000 an Adipositas leiden. Es kommt daher nicht unerwartet, dass der so genannte Altersdiabetes zunehmend auch schon bei Kindern und Jugendlichen auftritt“, erläutert so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Im Landkreis Böblingen blieb die Zahl der am Typ II erkrankten und bei der AOK versicherten Menschen von 2013 bis 2017 zwar insgesamt auf nahezu dem gleichen Niveau. Allerdings ist der Anteil der Typ II-Diabetiker an allen im Kreis bei der AOK-Versicherten mit 9,9 Prozent immer noch sehr hoch. In Zahlen: 2017 waren unter den im Landkreis Böblingen AOK-Versicherten 15.219 wegen Diabetes Typ II in ärztlicher Behandlung, davon 7.942 Frauen und 7.277 Männer. Erfreulicher ist es beim Typ I Diabetes: Geschlechterunabhängig sank die Zahl der Betroffenen um 2,6 Prozent, davon sank der Anteil der Frauen um 1,4 Prozent, der Anteil der Männer um 3,6 Prozent. Unter den AOK-versicherten Menschen im Landkreis Böblingen waren im letzten Jahr 840 Menschen wegen Diabetes Typ I in ärztlicher Behandlung, davon 395 Frauen und 445 Männer.

 

Bei zu reichlichem Verzehr von Kohlenhydraten werden die Zellen mit einem ständigen hohen Überangebot an Zucker konfrontiert, das sie nicht verbrauchen. Auf Dauer werden sie „unempfindlich“ gegen Insulin, sie reagieren nicht mehr ausreichend auf dieses Hormon. In der Medizin wird das als Insulinresistenz bezeichnet. Dr. Knapstein: „Dieser Mechanismus zeigt auch die wichtige Rolle körperlicher Bewegung: Je mehr man sich bewegt, desto mehr Energie müssen die Zellen bereitstellen, d.h. desto mehr Zucker müssen sie verbrauchen. Viel Bewegung wirkt also blutzuckersenkend und erhält die Insulinempfindlichkeit der Zellen.“

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen hält zahlreiche Bewegungs- und Ernährungsangebote vor, die zu einer gesünderen Lebensweise anregen und damit das Diabetesrisiko senken können. Auch stehen AOK-Ernährungsberaterinnen zur individuellen Beratung zur Verfügung. Wenn sich bereits ein Diabetes entwickelt hat und damit meist nicht mehr rückgängig zu machen ist, kann man durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung zumindest Spätschäden und akute Episoden verhindern oder verringern.

 

Im Rahmen des DMP (Disease Management Programm) der AOK für Diabetiker können teilnehmende Versicherte spezielle AOK-Gesundheitsangebote für Diabetiker nutzen. Am strukturierten Behandlungsprogramm für Patienten mit Diabetes Typ 2, auch Disease-Management-Programm genannt, nehmen bei der AOK Baden-Württemberg rund 270.000 Menschen teil. „Untersuchungen zeigen, dass sich seit 2003 bei Teilnehmern dieses Programms die Zahl der Amputationen, Erblindungen und die Zahl der Patienten, die aufgrund ihrer diabetischen Nierenerkrankung neu auf Dialyse angewiesen sind, deutlich verringert hat.“, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke.

 

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news-2612 Tue, 30 Oct 2018 11:34:30 +0100 Stuttgart: Jeder Zehnte an Depression erkrankt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-jeder-zehnte-an-depression-erkrankt.html In Stuttgart befindet sich mehr als jeder Zehnte wegen einer Depression in ambulanter oder stationärer Behandlung. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen hervor. Die AOK rät zur frühzeitigen Abklärung beim Hausarzt. Für Angehörige gibt es ein neues Online-Hilfsangebot.

„Psychische Belastungen und Störungen zählen seit 20 Jahren zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeits-

platz – und das mit steigender Tendenz“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Landesweit hat sich die Zahl der Menschen mit depressiven Störungen zwischen den Jahren 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt.“ In Ländern mit mittlerem oder hohem Einkommen, zu denen auch Deutschland gehört, sind Depressionen für die meisten Krankschreibungen verantwortlich.

 

Im Stadtkreis Stuttgart wurden im letzten Jahr 24.692 AOK-versicherte Menschen wegen einer Depression ärztlich behandelt (2016: 25.411, 2015: 23.039, 2014: 22.157). „Dabei waren Frauen mehr als doppelt so häufig in Behandlung wie Männer“, erläutert Schöndorf die Auswertung (16.033 Frauen; 8.659 Männer). „Diese auffallend höhere Zahl kann teilweise wohl auch damit erklärt werden, dass Frauen eher zum Experten gehen und Männer, gerade bei stärker tabuisierten Krankheiten, den Gang zum Arzt vermeiden.“ Tendenziell steigt die Krankheitshäufigkeit mit zunehmendem Alter an und erreicht in der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen ihren zahlenmäßigen Höhepunkt. Der Anteil der betroffenen Versicherten an allen Versicherten nach Altersgruppen ist bei den über 84-Jährigen mit einem Anteil von 24,7 Prozent am höchsten.

 

Zu den Risikofaktoren einer Erkrankung – also das, was eine Depression wahrscheinlicher macht – zählen unter anderem depressive Störungen bei Familienangehörigen, aktuell belastende Lebenssituationen, andere Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Herzkrankheiten oder Krebs-erkrankungen, aber auch Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch und ein fehlendes soziales Netz. Die AOK-Sprecherin: „Anzeichen für eine Depression sollten vom Hausarzt aktiv erfragt werden. Viele Patienten berichten von sich aus zunächst von eher unspezifischen körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Abgeschlagenheit, diffusen Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder einem Druckgefühl in Hals und Brust. Der Arzt stellt dazu meist zwei Fragen: Hat sich der Betroffene im vergangenen Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Und: Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht? Ergeben sich aus den Antworten Hinweise auf eine Depression, folgen weitere Schritte zur Sicherung der Diagnose.“

 

Häufig belastet eine Depression nicht nur den Erkrankten, sondern auch seine Angehörigen, weil die Beschwerden dieser Erkrankung den gemeinsamen Alltag beeinflussen und die Angehörigen nicht wissen, wie sie helfen können. Um betroffene Familien zusätzlich zu unterstützen, bietet die AOK Baden-Württemberg ein neues Onlineprogramm an: den „Familiencoach Depression“. Er hilft Angehörigen, Partnern, Freunden und andere Bezugspersonen von erkrankten Erwachsenen, mit den typischen Beschwerden einer Depression wie gedrückter Stimmung, Interessensverlust, Freudlosigkeit und Antriebsmangel umzugehen. Der Online-Coach vermittelt ihnen Wissen über die Krankheit und deren Behandlung. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass dies die Belastung und das eigene Erkrankungsrisiko der Angehörigen senken und die Rückfallrate der Patienten reduzieren kann.

 

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news-2611 Tue, 30 Oct 2018 11:32:39 +0100 Kreis Böblingen: Jeder Zehnte an Depression erkrankt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-jeder-zehnte-an-depression-erkrankt.html Im Landkreis Böblingen befindet mehr als jeder Zehnte in ambulanter oder stationärer Behandlung wegen einer Depression. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen hervor. Die AOK rät zur frühzeitigen Abklärung beim Hausarzt. Für Angehörige gibt es ein neues Online-Hilfsangebot. „Psychische Belastungen und Störungen zählen seit 20 Jahren zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz – und das mit steigender Tendenz“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. „Landesweit hat sich die Zahl der Menschen mit depressiven Störungen zwischen den Jahren 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt.“ In Ländern mit mittlerem oder hohem Einkommen, zu denen auch Deutschland gehört, sind Depressionen für die meisten Krankschreibungen verantwortlich.

 

Im Landkreis Böblingen wurden im letzten Jahr insgesamt 16.806 AOK-versicherte  Menschen wegen einer Depression ärztlich behandelt (2016: 17.341, 2015: 16.691, 2014: 16.158). „Dabei waren Frauen mehr als doppelt so häufig in Behandlung wie Männer“, erläutert Schöndorf die Auswertung (11.260 Frauen; 5.546 Männer). „Diese auffallend höhere Zahl kann teilweise wohl auch damit erklärt werden, dass Frauen eher zum Experten gehen und Männer, gerade bei stärker tabuisierten Krankheiten, den Gang zum Arzt vermeiden.“ Tendenziell steigt die Krankheitshäufigkeit mit zunehmendem Alter an und erreicht in der Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen ihren zahlenmäßigen Höhepunkt. Der Anteil der betroffenen Versicherten an allen Versicherten nach Altersgruppen ist bei den über 84-Jährigen mit einem Anteil von 24,7 Prozent am höchsten.

 

Zu den Risikofaktoren einer Erkrankung – also das, was eine Depression wahrscheinlicher macht – zählen unter anderem depressive Störungen bei Familienangehörigen, aktuell belastende Lebenssituationen, andere Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Herzkrankheiten oder Krebs-erkrankungen, aber auch Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmissbrauch und ein fehlendes soziales Netz. Die AOK-Sprecherin: „Anzeichen für eine Depression sollten vom Hausarzt aktiv erfragt werden. Viele Patienten berichten von sich aus zunächst von eher unspezifischen körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Abgeschlagenheit, diffusen Kopfschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder einem Druckgefühl in Hals und Brust. Der Arzt stellt dazu meist zwei Fragen: Hat sich der Betroffene im vergangenen Monat häufig niedergeschlagen, bedrückt, traurig oder gar hoffnungslos gefühlt? Und: Hatte er in dieser Zeit deutlich weniger Freude an Dingen, die er sonst gerne macht? Ergeben sich aus den Antworten Hinweise auf eine Depression, folgen weitere Schritte zur Sicherung der Diagnose.“

 

Häufig belastet eine Depression nicht nur den Erkrankten, sondern auch seine Angehörigen, weil die Beschwerden dieser Erkrankung den gemeinsamen Alltag beeinflussen und die Angehörigen nicht wissen, wie sie helfen können. Um betroffene Familien zusätzlich zu unterstützen, bietet die AOK Baden-Württemberg ein neues Onlineprogramm an: den „Familiencoach Depression“. Er hilft Angehörigen, Partnern, Freunden und andere Bezugspersonen von erkrankten Erwachsenen, mit den typischen Beschwerden einer Depression wie gedrückter Stimmung, Interessensverlust, Freudlosigkeit und Antriebsmangel umzugehen. Der Online-Coach vermittelt ihnen Wissen über die Krankheit und deren Behandlung. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass dies die Belastung und das eigene Erkrankungsrisiko der Angehörigen senken und die Rückfallrate der Patienten reduzieren kann.

 

 

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news-2594 Fri, 19 Oct 2018 10:26:17 +0200 Erneuter Teilnehmerrekord für „Sport im Park“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/erneuter-teilnehmerrekord-fuer-sport-im-park.html Mit über 27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellte das kostenlose und unverbindliche Bewegungsprogramm „Sport im Park“ auch in dieser Saison einen neuen Rekord auf. Das Kooperationsprojekt des Amts für Sport und Bewegung, des Sportkreises Stuttgart und des neuen Partners AOK Stuttgart-Böblingen bot von Mai bis September Gelegenheit, sich bei über 70 verschiedenen Angeboten pro Woche auf Grünflächen im gesamten Stuttgarter Stadtgebiet an der frischen Luft zu bewegen. Die neunte Saison von Sport im Park steigerte die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres nochmal um 17 Prozent. 2017 bewegten sich rund 23.000 Menschen bei Sport im Park – kostenlos und mit viel Spaß. „‘Sport im Park‘ wächst kontinuierlich und entwickelte sich über die Jahre zu einem echten Schwergewicht im Stuttgarter Sport“, sagt Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport. „Dass 2018 erneut ein Teilnehmerrekord aufgestellt werden konnte, unterstreicht wieder die hervorragende Arbeit, die die Stuttgarter Vereine bei Sport im Park leisten“, lobt der Sportbürgermeister. „Sport im Park wird insbesondere bei jüngeren Menschen immer beliebter“, erklärt Schairer weiter. In den letzten vier Jahren sank das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 56 auf 46 Jahre.

 

„Ich danke den Übungsleitern unserer Vereine herzlich für ihr Engagement“, sagt Fred-Jürgen Stradinger, Präsident des Sportkreises Stuttgart. „Die erneut gestiegene Teilnehmerzahl zeigt, dass die hohe Qualität der Arbeit aller Vereine bei den Stuttgarterinnen und Stuttgartern sehr gut ankommt“, so der Sportkreispräsident weiter.

 

Seit Anfang 2018 ist die AOK Stuttgart-Böblingen erstmals Partner des Bewegungsprogramms. „Gesundheit braucht Nähe, für Bewegung braucht es Angebote vor Ort, im Stadtteil“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Und ‘Sport im Park‘ ist beides, gesund und nah. Dafür stehen auch wir als AOK und deshalb unterstützen wir das tolle Programm.“ Kratzke weiter: „Außerdem freut es mich richtig, dass wir in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt haben. Dies bekräftigt uns in unserer Entscheidung, ‚Sport im Park‘ auch weiterhin zu unterstützen. .“

 

Als Besuchermagnet stellten sich vor allem die Angebote auf dem Stuttgarter Killesberg heraus. Mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an einem einzigen Termin setze das Angebot „Functional Training“ im Tal der Rosen hier eine Bestmarke. Auch die vielfältigen Angebote für Kinder, Trendsportarten - z. B. Slacklining - und Yoga sowie die zahlreichen Tanzangebote waren immer gut besucht.

 

Weitere Informationen zu „Sport im Park“ erteilt das Amt für Sport und Bewegung, Sören Otto, Telefon 0711 216-59810, sowie unter www.stuttgart.de/sportimpark.

 

Foto: Thomas Wagner

www.miketraffic.com/LHS

 

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news-2582 Wed, 17 Oct 2018 09:38:11 +0200 Stuttgart: Frauen häufiger von Osteoporose betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-frauen-haeufiger-von-osteoporose-betroffen.html Sich bücken, etwas aufheben oder heftig niesen. Solche alltäglichen Belastungen hält nicht jeder Knochen aus und bricht. Diagnose: Osteoporose - auch Knochenschwund genannt. Und meistens betrifft es Frauen, wie die AOK-Stuttgart-Böblingen anlässlich des Welt-Osteoporosetags am 20. Oktober mitteilt. Zum Vergleich: 2017 waren im Stadtkreis Stuttgart 5.371 AOK-versicherte Frauen wegen Osteoporose in ärztlicher Behandlung, Männer waren es dagegen nur 771. „Da aber nicht alle Menschen zum Arzt gehen, ist die Dunkelziffer vermutlich höher. Ab dem 50. Lebensjahr steigt der Anteil der betroffenen Menschen deutlich an und gipfelt in der Altersgruppe der über 85-Jährigen“, erläutert Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen, die Auswertung der Gesundheitskasse. Erfreulich: Von 2013 bis 2017 sank die Zahl der an Osteoporose erkrankten AOK-Versicherten in Stuttgart um 0,8 Prozent.

 

Etwa bis zum 35. Lebensjahr wird mehr Knochengewebe aufgebaut als verloren geht. Danach verringert sich die Knochenmasse nach und nach. Ein solcher Knochenschwund ist also normal. Die Knochenmasse und Knochendichte kann sich aber durch verschiedene Einflüsse übermäßig verringern. „Risikofaktoren sind allgemein neben dem Alter und weibliches Geschlecht auch starker Zigaretten- und Alkoholkonsum, körperliche Inaktivität und Bewegungsmangel sowie Fehlernährung. Vor allem die Bereiche Wirbelsäule, Oberschenkelknochen und Handgelenke sind davon häufig betroffen“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Vorbeugen hilft. „Bereits in der Kindheit und in der Jugend können durch regelmäßigen Sport Muskeln und damit auch Knochen gestärkt werden. Sport erhöht die Knochenmasse und sind somit ein wichtiger Beitrag zur Osteo-

poroseprävention“‘, rät die AOK-Ärztin. „Aber auch Erwachsenen tut regelmäßige Bewegung in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung gut und sie können sich längerfristig über gesunde Knochen und weniger Knochenbrüche freuen“, weiß Knapstein.

 

Tipps zur Vorbeugung:

 

  • Ausreichend Kalzium: Der Mineralstoff kommt in vielen Milchprodukten vor. Pflanzliche Kalziumlieferanten sind Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen, Kichererbsen), Kohlarten (z. B. Brokkoli, Grünkohl), Nüsse, Rucola oder auch kalziumhaltiges Mineralwasser (über 150 mg Kalzium pro Liter).
  • Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle beim Knochenaufbau, denn ohne Vitamin D kann das vorhandene Kalzium nicht in den Knochen eingelagert werden. In den Sonnenmonaten produziert der Körper das Vitamin durch die Sonnenbestrahlung in ausreichender Menge in der Haut. In den Wintermonaten kann in Ausnahmefällen eine zusätzliche Vitamin-D-Einnahme erforderlich werden. Der Hausarzt kann einschätzen, ob dies sinnvoll ist.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Wurst- und Fleischwaren, sowie wenig Fertigprodukten. Der Verzicht auf Süßigkeiten und Limonade wirkt sich ebenfalls günstig auf die Gesunderhaltung der Knochen aus.
  • Regelmäßige Bewegung: Sportliche Aktivität hilft dabei, Kalzium in den Knochen einzulagern. Bei der Wahl der Sportart sollte darauf geachtet werden, dass Druck auf die Knochen ausgeübt wird. Geeignet sind Nordic Walking, Laufen, Radfahren oder Gymnastik und für sportlich Geübte Alpin-Skifahren.
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news-2580 Wed, 17 Oct 2018 09:37:54 +0200 Kreis Böblingen: Frauen häufiger von Osteoporose betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-frauen-haeufiger-von-osteoporose-betroffen.html Sich bücken, etwas aufheben oder heftig niesen. Solche alltäglichen Belastungen hält nicht jeder Knochen aus und bricht. Diagnose: Osteoporose - auch Knochenschwund genannt. Und meistens betrifft es Frauen, wie die AOK-Stuttgart-Böblingen anlässlich des Welt-Osteoporosetags am 20. Oktober mitteilt.  

 

Zum Vergleich: 2017 waren im Landkreis Böblingen 4.879 AOK-versicherte Frauen wegen Osteoporose in ärztlicher Behandlung, Männer waren es dagegen nur 634. „Da aber nicht alle Menschen zum Arzt gehen, ist die Dunkelziffer vermutlich höher. Ab dem 50. Lebensjahr steigt der Anteil der betroffenen Menschen deutlich an und gipfelt in der Altersgruppe der über 85-Jährigen“, erläutert Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen, die Auswertung der Gesundheitskasse. Erfreulich: Von 2013 bis 2017 sank die Zahl der an Osteoporose erkrankten AOK-Versicherten im Landkreis um 4,6 Prozent.

 

Etwa bis zum 35. Lebensjahr wird mehr Knochengewebe aufgebaut als verloren geht. Danach verringert sich die Knochenmasse nach und nach. Ein solcher Knochenschwund ist also normal. Die Knochenmasse und Knochendichte kann sich aber durch verschiedene Einflüsse übermäßig verringern. „Risikofaktoren sind neben dem Alter und weibliches Geschlecht auch starker Zigaretten- und Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Fehlernährung. Vor allem die Bereiche Wirbelsäule, Oberschenkelknochen und Handgelenke sind davon häufig betroffen“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Vorbeugen hilft. „Bereits in der Kindheit und in der Jugend können durch regelmäßigen Sport Muskeln und damit auch Knochen gestärkt werden. Sport erhöht die Knochenmasse und ist somit ein wichtiger Beitrag zur

Osteoporoseprävention“, rät die AOK-Ärztin. „Aber auch Erwachsenen tut regelmäßige Bewegung in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung gut und sie können sich längerfristig über gesunde Knochen und weniger Knochenbrüche freuen“, weiß Knapstein.

 

Tipps zur Vorbeugung:

 

  • Ausreichend Kalzium: Der Mineralstoff kommt in vielen Milchprodukten vor. Pflanzliche Kalziumlieferanten sind Hülsenfrüchte (z. B. Bohnen, Kichererbsen), Kohlarten (z. B. Brokkoli, Grünkohl), Nüsse, Rucola oder auch kalziumhaltiges Mineralwasser (über 150 mg Kalzium pro Liter).
  • Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle beim Knochenaufbau, denn ohne Vitamin D kann das vorhandene Kalzium nicht in den Knochen eingelagert werden. In den Sonnenmonaten produziert der Körper das Vitamin durch die Sonnenbestrahlung in ausreichender Menge in der Haut. In den Wintermonaten kann in Ausnahmefällen eine zusätzliche Vitamin-D-Einnahme erforderlich werden. Der Hausarzt kann einschätzen, ob dies sinnvoll ist.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Wurst- und Fleischwaren, sowie wenig Fertigprodukten. Der Verzicht auf Süßigkeiten und Limonade wirkt sich ebenfalls günstig auf die Gesunderhaltung der Knochen aus.
  • Regelmäßige Bewegung: Sportliche Aktivität hilft dabei, Kalzium in den Knochen einzulagern. Bei der Wahl der Sportart sollte darauf geachtet werden, dass Druck auf die Knochen ausgeübt wird. Geeignet sind Nordic Walking, Laufen, Radfahren oder Gymnastik und für sportlich Geübte Alpin-Skifahren.
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news-2562 Tue, 09 Oct 2018 10:34:38 +0200 Die AOK bewegt: Holzgerlinger gewinnt E-Bike https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/die-aok-bewegt-holzgerlinger-gewinnt-e-bike.html Gerade aus dem Urlaub zurück, erhielt Matthias Reiher aus Holzgerlingen die Gewinnbenachrichtigung: Er machte mit beim landesweiten Gewinnspiel der AOK-Mitgliederzeitschrift „bleib gesund“ und ist einer der glücklichen Gewinner eines City-E-Bikes.. AOK-KundenCenter-Leiter Kay Amstadt übergab das E-Bike in Holzgerlingen. „Meine Partnerin und ich wollten uns sowieso ein E-Bike kaufen. Das kommt  jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt“, freute sich Glückspilz Matthias Reiher, der gerne flott vorankommen will, ohne dabei die Umwelt zu belasten, und damit gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tut.

 

 

 

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news-2555 Fri, 05 Oct 2018 09:26:57 +0200 Kreis Böblingen: Wenn die Erinnerung schwindet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-wenn-die-erinnerung-schwindet.html Vergessene Namen, verschwitzte Termine und manchmal auch der stehengelassene Topf auf dem Herd: Das passiert vielen von uns. Aber Menschen mit Demenz vergessen nicht nur den Topf auf dem Herd, sondern auch, dass sie gerade am Kochen sind, so Henry Markus, Diplom-Psychologe bei der AOK Stuttgart-Böblingen.  

 

Nahezu jeder kennt jemanden in der Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis, der von Demenz betroffen ist „Demenz wird als Oberbegriff für unterschiedliche Krankheiten verwendet, von denen die bekannteste und häufigste Alzheimer ist“, so AOK-Experte Henry Markus. „Man spricht dann von einer Demenz, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten unter einer Gedächtnisstörung kombiniert mit der Beeinträchtigung mindestens einer weiteren Hirnleistung leidet, die zu deutlichen Störungen im Alltagsleben führt. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen beeinträchtigt sein.“

 

 

 

Mehr Menschen im Landkreis von Demenz betroffen

 

Insgesamt 3.186 AOK-versicherte Menschen waren 2016 im Landkreis Böblingen von der Krankheit betroffen. 2014 waren es noch 3.017. Wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen weiter zeigt, steigt der Anteil der an Demenz erkrankten Versicherten ab der Gruppe der 45 bis 49-Jährigen stark und dann kontinuierlich bis zur Altersgruppe der über 85-Jährigen. Bei den unter 80-Jährigen sind Männer häufiger betroffen, bei den über 80-Jährigen sind es die Frauen. „Im mittleren Lebensalter sind Demenzen vergleichsweise selten. Weniger als 2 Prozent der Erkrankten sind unter 65 Jahren“, erklärt der Psychologe.

 

 

 

Die richtige Behandlung

 

Heilbar ist die Erkrankung bislang nicht. Aber das Wissen darüber, wie eine Demenz behandelt werden kann, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Für eine optimale Versorgung der Betroffenen ist es dabei wichtig, dass Hausärzte und Fachärzte gut vernetzt sind. Die Rahmenbedingungen dazu bietet die AOK mit ihrem Haus- und Facharztprogramm; hier wird die Behandlung optimal koordiniert. Bei letzterer werden häufig medikamentöse, nicht-medikamentöse und psychosoziale Maßnahmen kombiniert.

 

Unterstützung für Erkrankte und ihre Angehörigen bietet auch der Soziale Dienst der AOK Stuttgart-Böblingen – etwa mit Beratungen zu ganz praktischen Fragen der Alltagsorganisation.  

 

 

 

Vorbeugung kann gelingen

 

„Regelmäßige körperliche Bewegung, ein geistig aktives Leben mit immer neuen Anregungen fürs Gehirn und die Pflege sozialer Kontakte mit Angehörigen und Freunden, kann Demenz vorbeugen. Mediterrane Kost wird ebenfalls empfohlen, weil sie Übergewicht und einigen Krankheiten vorbeugt, die das Risiko für eine Demenz erhöhen“, empfiehlt Psychologe Markus von der AOK.

 

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news-2554 Fri, 05 Oct 2018 09:01:15 +0200 Stuttgart: Wenn die Erinnerung schwindet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wenn-die-erinnerung-schwindet.html Vergessene Namen, verschwitzte Termine und manchmal auch der stehengelassene Topf auf dem Herd: Das passiert vielen von uns. Aber Menschen mit Demenz vergessen nicht nur den Topf auf dem Herd, sondern auch, dass sie gerade am Kochen sind, so Henry Markus, Diplom-Psychologe bei der AOK Stuttgart-Böblingen.  

 

Nahezu jeder kennt jemanden in der Verwandtschaft oder im Bekanntenkreis, der von Demenz betroffen ist „Demenz wird als Oberbegriff für unterschiedliche Krankheiten verwendet, von denen die bekannteste und häufigste Alzheimer ist“, so AOK-Experte Henry Markus. „Man spricht dann von einer Demenz, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten unter einer Gedächtnisstörung kombiniert mit der Beeinträchtigung mindestens einer weiteren Hirnleistung leidet, die zu deutlichen Störungen im Alltagsleben führt. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen beeinträchtigt sein.“

 

 

 

Mehr Menschen in Stuttgart von Demenz betroffen

 

Insgesamt 3.990 AOK-versicherte Menschen waren 2016 im Stadtkreis Stuttgart von der Krankheit betroffen. 2014 waren es noch 3.631. Wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen weiter zeigt, steigt der Anteil der an Demenz erkrankten Versicherten ab der Gruppe der 45 bis 49-Jährigen stark und dann kontinuierlich bis zur Altersgruppe der über 85-Jährigen. Bei den unter 80-Jährigen sind Männer häufiger betroffen, bei den über 80-Jährigen sind es die Frauen. „Im mittleren Lebensalter sind Demenzen vergleichsweise selten. Weniger als 2 Prozent der Erkrankten sind unter 65 Jahren“, erklärt der Psychologe.

 

 

 

Die richtige Behandlung

 

Heilbar ist die Erkrankung bislang nicht. Aber das Wissen darüber, wie eine Demenz behandelt werden kann, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Für eine optimale Versorgung der Betroffenen ist es dabei wichtig, dass Hausärzte und Fachärzte gut vernetzt sind. Die Rahmenbedingungen dazu bietet die AOK mit ihrem Haus- und Facharztprogramm; hier wird die Behandlung optimal koordiniert. Bei letzterer werden häufig medikamentöse, nicht-medikamentöse und psychosoziale Maßnahmen kombiniert.

 

Unterstützung für Erkrankte und ihre Angehörigen bietet auch der Soziale Dienst der AOK Stuttgart-Böblingen – etwa mit Beratungen zu ganz praktischen Fragen der Alltagsorganisation.  

 

 

 

Vorbeugung kann gelingen

 

„Regelmäßige körperliche Bewegung, ein geistig aktives Leben mit immer neuen Anregungen fürs Gehirn und die Pflege sozialer Kontakte mit Angehörigen und Freunden, kann Demenz vorbeugen. Mediterrane Kost wird ebenfalls empfohlen, weil sie Übergewicht und einigen Krankheiten vorbeugt, die das Risiko für eine Demenz erhöhen“, empfiehlt Psychologe Markus von der AOK.

 

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news-2528 Fri, 21 Sep 2018 10:35:44 +0200 Abiturientin erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/abiturientin-erhaelt-kofranyi-preis-1.html Carla Jankowiak ist die Beste: Im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ an der Mildred-Scheel-Schule in Böblingen hat die Abiturientin mit der besten Leistung abgeschlossen und dafür den Kofrányi-Preis der AOK Baden-Württemberg erhalten. Der mit einem Büchergutschein im Wert von 125 Euro dotierte Preis wurde ihr von Jürgen Ehmann, Leiter des Böblinger AOK-KundenCenters, überreicht . „Den Gutschein kann ich sehr gut fürs Studium gebrauchen“, freut sich die 19-jährige Preisträgerin, die vor dem Studienbeginn im nächsten Jahr jetzt erst mal eine Zeitlang jobben will.  

 

Seit 1998 verleiht die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Oberschulämtern den Kofrányi-Preis an den ernährungswissenschaft-lichen Gymnasien. Die jeweils besten Abschlüsse im Fach „Ernährungslehre“ werden ausgezeichnet. Der Preis ist benannt nach Ernst Kofrányi (1908–1989), Entdecker der biologischen Wertigkeit von Proteinen, wie zum Beispiel Enzyme, im menschlichen Körper.

 

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news-2529 Fri, 21 Sep 2018 10:35:26 +0200 Abiturientin erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/abiturientin-erhaelt-kofranyi-preis.html Elli Erbach ist die Beste: Im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ an der Hedwig-Dohm-Schule in Stuttgart hat die Abiturientin mit der besten Leistung abgeschlossen und dafür den Kofrányi-Preis der AOK Baden-Württemberg erhalten. Der mit einem Büchergutschein im Wert von 125 Euro dotierte Preis wurde ihr von Außendienstmitarbeiter Christoph Peter überreicht. „Den Gutschein kann ich sehr gut fürs Studium gebrauchen“, freut sich die 19-jährige Preisträgerin.

 

Seit 1998 verleiht die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Oberschulämtern den Kofrányi-Preis an den ernährungswissenschaft-lichen Gymnasien. Die jeweils besten Abschlüsse im Fach „Ernährungslehre“ werden ausgezeichnet. Der Preis ist benannt nach Ernst Kofrányi (1908–1989), Entdecker der biologischen Wertigkeit von Proteinen, wie zum Beispiel Enzyme, im menschlichen Körper.

 

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news-2505 Tue, 11 Sep 2018 10:18:05 +0200 15. Stuttgarter AOK-Gesundheitstag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/15-stuttgarter-aok-gesundheitstag.html Ärzte und AOK informieren am 15. September im Rathaus über chronische Erkrankungen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen drei Vorträge zu Diabetes, Herzerkrankungen sowie konservative Maßnahmen bei Beschwerden und die prothetische Versorgung der Extremitäten. Der AOK-Gesundheitstag gibt Diabetikern und Herz-Kreislaufkranken die Möglichkeit zur jährlichen Fortbildung in Sachen eigener Gesundheit. Denn fest steht: Wer einen aktiven Lebensstil pflegt und ein großes Grundwissen über seine Erkrankung und deren Therapie hat, lebt besser und gesünder.

 

"Auch 2018 konnten wir für die Vorträge wieder namhafte Mediziner aus unserer Region für den Gesundheitstag gewinnen", freut sich Dr. Markus Klett, Vorsitzender der Stuttgarter Ärzteschaft und MEDI-Vorstandsmitglied, der den Gesundheitstag mit organisiert. Bei der Veranstaltung am Samstag berichten sie Neues aus Praxis und Forschung und geben den Besuchern hilfreiche Tipps und Ratschläge. Abgerundet wird der Tag durch leichte Bewegungs- und Entspannungsübungen.

 

"Für Diabetiker und Herz-Kreislaufkranke sind Informationen und neue Erkenntnisse über die Erkrankung genau so wichtig wie die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung", so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Werner Wölfle, Stuttgarts Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, ist Schirmherr der Veranstaltung.

 

Der Besuch des Gesundheitstages ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Samstag, 15. September 2018, 10 Uhr (Einlass 9:30 Uhr);

Rathaus Stadt Stuttgart (Großer Sitzungssaal, Foyer).

 

Informationen auch unter: www.aok-bw.de/sbb

 

 

 

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news-2500 Tue, 04 Sep 2018 10:47:38 +0200 Ausbildungsstart bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/ausbildungsstart-bei-der-aok.html Am 3. September haben 22 junge Menschen ihre Ausbildung bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen begonnen. Damit hat die größte Krankenkasse in der Region auch in diesem Jahr alle ihre Ausbildungsplätze besetzt. „Ich wollte schon immer in einem Beruf arbeiten, bei dem ich viel mit Menschen zu tun habe.“ Livia Haßler aus Gärtringen hat am 3. September ihre Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten angetreten. Damit ist die 16-Jährige eine von 22 neuen Auszubildenden und Studierenden bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart Böblingen. Auch Fadi Oweidat und Samer Salloum, die aus Syrien geflohen sind, sind unter den Auszubildenden. Sie haben vor kurzem ihre einjährige Einstiegsqualifizierung erfolgreich abgeschlossen und starten jetzt mit der Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Insgesamt bildet die AOK in Stuttgart und im Landkreis Böblingen derzeit 59 junge Menschen aus.

 

„Die meisten Azubis haben wir weiterhin bei der klassischen Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Aber auch bei unserem Ausbildungsberuf Kauffrau beziehungsweise Kaufmann für Dialogmarketing haben wir steigende Bewerberzahlen“, so Rosa Moreira da Cruz, Leiterin Personalmanagement. Ausbildungs- und Studienplätze gibt es bei der Gesundheitskasse auch für den Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“, sowie für den Studiengang „AOK-Betriebswirt/in“.

 

„Wir haben ein breites Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, da wir ein Unternehmen mit unterschiedlichsten Arbeitsfeldern sind. Davon profitieren unsere Azubis: Sie erhalten bei der Ausbildung vielfältige Einblicke und können später zwischen mehreren Tätigkeiten wählen“, betont Ausbildungsleiter Michael Perkovic. Er hatte übrigens selbst einmal als Auszubildender bei der AOK angefangen.

 

Wer bei der AOK eine Ausbildung beginnen möchte, sollte engagiert und kommunikativ sein. „Unsere Kunden sind so unterschiedlich wie ihre Anliegen. Und auf die gehen wir alle persönlich und direkt vor Ort ein“, so Perkovic. „Daher investieren wir viel Zeit in unsere Azubis. Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern ist unser hohes Niveau an Beratungs- und Servicequalität zu umzusetzen. “

 

Die 22 Berufsstarter erwarten verantwortungsvolle und spannende Aufgaben. „Wir betreuen 400.000 Versicherte und sind damit Marktführer der gesetzlichen Krankenkassen in der Region“, weiß Personalchefin Moreira da Cruz. Im Gegensatz zu anderen Kassen legt die AOK weiterhin großen Wert auf Beratung vor Ort und ist und in Stuttgart und im Landkreis Böblingen an 20 Standorten vertreten. „Diese lokale Verwurzelung vermitteln wir auch unseren Auszubildenden“, so Cruz. Und die wissen, dass sie eine gesicherte berufliche Zukunft bei einem fairen und verlässlichen Arbeitgeber erwartet.

 

 

 

BU: Ausbildungsleiter Michael Perkovic, Personalchefin Rosa Moreira da Cruz und Ausbildungsassistentin Jasmin Vorpahl (1.-3.v.l.) begleiten die Berufsstarter bei ihrer Ausbildung.

 

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news-2498 Tue, 21 Aug 2018 09:41:34 +0200 Stuttgart: Stadt der späten Mütter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-stadt-der-spaeten-muetter.html In Stuttgart wird mehr als jedes vierte Kind von einer Frau über 35 geboren. 2017 lag der Anteil der Ü35-Mütter bei 26,3 Prozent und war einer der höchsten in Baden-Württemberg. Damit setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort, wie eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Vorweg: Ein Blick in die Geschichte verdeutlicht, dass ältere Schwangere kein besonderes Merkmal der heutigen Zeit sind. In der Vergangenheit waren vor allem religiöse Einstellungen oder fehlende Mittel zur Empfängnisverhütung die Ursache dafür, dass Frauen bis zu den Wechseljahren Kinder bekamen. Auch nach überstandenen Notzeiten waren späte Schwangerschaften keine Seltenheit – zum Beispiel nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

 

In den letzten Jahren steigen allerdings in nahezu allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen die Zahlen der Frauen, die ihren Kinderwunsch bzw. den Kinderwunsch als Paar zunehmend in einem höheren Alter realisieren wollen und auch können. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stark gestiegen und liegt aktuell bei rund 30 Jahren. Während noch in den 1990er Jahren die 25- bis 29-jährigen Frauen die meisten Kinder bekamen, findet sich heute die höchste Geburtenhäufigkeit in der Altersgruppe der 30- bis 34-jährigen Frauen. So das statistische Bundesamt. Übrigens: Das Alter der Männer bei der Geburt ihrer Kind wird in Deutschland nicht systematisch erhoben.

 

In Stuttgart liegt der Anteil der Frauen, die mit über 35 Jahren Mutter werden,  AOK-Daten zufolge bei 26,3 Prozent. Zum Vergleich: Der Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 22,4 Prozent. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort (2016: 27,3 Prozent, 2015: 27,3 Prozent, 2014: 26,6 Prozent, 2013: 25,7 Prozent). Auch die Zahl der über 40-jährigen Frauen, die ein Kind bekommt, steigt. Ihr Anteil lag in Stuttgart 2017 bei 5,9 Prozent (2016: 6,2 Prozent, 2015: 5,1 Prozent, 2014: 5,9 Prozent, 2013: 5,3 Prozent). Nur in Freiburg werden mehr Kinder von Frauen über 40 Jahren geboren. Damit sind die „späten Mütter“ auch mitverantwortlich für den starken Geburtenzuwachs in der Landeshauptstadt: 2016 war der geburtenstärkste Jahrgang seit fast 50 Jahren.

 

Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass immer mehr Frauen sich über die Geburt eines Kindes freuen können. Gerade auch, wenn die Hoffnung darauf vielleicht schon geschwunden war. Dabei gelten Schwangerschaften ab 35 als so genannte Risikoschwangerschaften. Das sagt allerdings noch nichts über den Einzelfall aus: Wichtig ist, dass gerade Frauen, die bei einer Schwangerschaft nicht mehr unter 35 sind, wissen, dass sie auf etwas mehr Vorsorge achten. Rein statistisch treten hier nämlich häufiger Komplikationen wie zum Beispiel Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, Thrombosen oder Präeklampsien auf. Auch nimmt mit steigendem Alter schlicht die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Erkrankung zu. Das kann eine Schwangerschaft negativ beeinflussen - muss es aber nicht. Wichtig ist, dass man sich engmaschig von der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt untersuchen lässt. Stuft der Arzt die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft ein, erfolgen neben der regelmäßigen Vorsorge zusätzliche Untersuchungen. Diese zusätzlichen Untersuchungen werden von uns als Kostenträger übernommen.  Außerdem gut zu wissen: „Frauen, die gesund in ihre Schwangerschaft starten und sich gesundheitsbewusst verhalten, haben nahezu die gleiche statistische Chance auf ein gesundes Baby wie jüngere Frauen ohne weitere medizinische Risiken“, betont auch AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Frauen in einem Alter ab 35 Jahren mit Kinderwunsch sollten sich von ihrem Frauenarzt umfassend über altersabhängige Risiken für Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren lassen. Und sie sollten ausführlich dazu beraten werden, was sie selbst aktiv für einen optimalen Verlauf der Schwangerschaft tun können“, verdeutlicht die Ärztin.

 

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news-2499 Tue, 21 Aug 2018 09:41:18 +0200 Späte Schwangerschaften nehmen zu im Landkreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/spaete-schwangerschaften-nehmen-zu-im-landkreis.html Im Landkreis Böblingen wird mehr als jedes vierte Kind von einer Frau über 35 geboren. Damit setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort, wie eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Vorweg: Ein Blick in die Geschichte verdeutlicht, dass ältere Schwangere kein besonderes Merkmal der heutigen Zeit sind. In der Vergangenheit waren vor allem religiöse Einstellungen oder fehlende Mittel zur Empfängnisverhütung die Ursache dafür, dass Frauen bis zu den Wechseljahren Kinder bekamen. Auch nach überstandenen Notzeiten waren späte Schwangerschaften keine Seltenheit – zum Beispiel nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

 

Allerdings steigen in nahezu allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen die Zahlen der Frauen, die ihren Kinderwunsch bzw. den Kinderwunsch als Paar zunehmend in einem höheren Alter realisieren. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stark gestiegen und liegt aktuell bei rund 30 Jahren. Während noch in den 1990er Jahren die 25- bis 29-jährigen Frauen die meisten Kinder bekamen, findet sich heute die höchste Geburtenhäufigkeit in der Altersgruppe der 30- bis 34-jährigen Frauen. So das statistische Bundesamt. Übrigens: Das Alter der Männer bei der Geburt ihrer Kind wird in Deutschland nicht systematisch erhoben.

 

Im Landkreis Böblingen liegt der Anteil der Frauen, die mit über 35 Jahren Mütter werden, AOK-Daten zufolge bei 25,7 Prozent. Zum Vergleich: Der Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg liegt bei 22,4 Prozent. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort (2016: 22 Prozent, 2015: 23,8 Prozent, 2014: 21,8 Prozent, 2013: 21,6 Prozent). Auch die Zahl der über 40-jährigen Frauen, die ein Kind bekommt, steigt. Ihr Anteil lag im Landkreis 2017 bei 4,8 Prozent (2016: 4,3 Prozent, 2015: 4,6 Prozent, 2014: 3,8 Prozent, 2013: 3,9 Prozent). Der Durchschnitt der über 40-jährigen Frauen, die ein Kind bekommen, lag landesweit 2017 bei 4,3 Prozent.

 

Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass immer mehr Frauen sich über die Geburt eines Kindes freuen können. Gerade auch, wenn die Hoffnung darauf vielleicht schon geschwunden war. Dabei gelten Schwangerschaften ab 35 als so genannte Risikoschwangerschaften. Das sagt allerdings noch nichts über den Einzelfall aus: Wichtig ist, dass gerade Frauen, die bei einer Schwangerschaft nicht mehr unter 35 sind, wissen, dass sie auf etwas mehr Vorsorge achten. Rein statistisch treten hier nämlich häufiger Komplikationen wie zum Beispiel Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, Thrombosen oder Präeklampsien auf. Auch nimmt mit steigendem Alter schlicht die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Erkrankung zu. Das kann eine Schwangerschaft negativ beeinflussen - muss es aber nicht. Wichtig ist, dass man sich engmaschig von der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt untersuchen lässt. Stuft der Arzt die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft ein, erfolgen neben der regelmäßigen Vorsorge zusätzliche Untersuchungen. Diese zusätzlichen Untersuchungen werden von uns als Kostenträger übernommen.  Außerdem gut zu wissen: „Frauen, die gesund in ihre Schwangerschaft starten und sich gesundheitsbewusst verhalten, haben nahezu die gleiche statistische Chance auf ein gesundes Baby wie jüngere Frauen ohne weitere medizinische Risiken“, betont auch AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Frauen in einem Alter ab 35 Jahren mit Kinderwunsch sollten sich von ihrem Frauenarzt umfassend über altersabhängige Risiken für Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren lassen. Und sie sollten ausführlich dazu beraten werden, was sie selbst aktiv für einen optimalen Verlauf der Schwangerschaft tun können“, verdeutlicht die Ärztin.

 

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news-2457 Fri, 10 Aug 2018 10:10:19 +0200 Stuttgart: Fit durch Spätsommer, Herbst und Winter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-fit-durch-spaetsommer-herbst-und-winter-1.html Vielfältige Kurse rund um die Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und psychischer Gesundheit. Jetzt Anmeldestart.

Die AOK-Gesundheitsangebote Herbst/Winter sind ab sofort erhältlich: für alle, die entspannter, fitter und gesünder werden wollen. Insgesamt bietet die AOK Stuttgart-Böblingen mehr als 100 unterschiedliche Kurse an, vom „Starken Rücken“ über die „AOK-Kochwerkstatt“ bis zu Entspannungstechniken und den achtsamen Umgang mit der seelischen Gesundheit.

 

 

„Wenn im Spätsommer und Herbst die Tage kürzer werden, können Interessierte auch in der „dunklen“ Jahreszeit zu einem gesünderen Lebensstil finden. Dazu zählt eine gesunde Ernährung, genauso wie regelmäßige Bewegung und Entspannungsphasen“, so AOK-Sportwissenschaftler Alfred Bauser. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Gesundheitskasse im zweiten Halbjahr bei der Rückengesundheit unter dem Motto „Mit starkem Rücken durch den Alltag“.

 

 

 

Ganz wichtig ist auch das Thema der alltäglichen Balance: „Wer Stress- und Belastungssituationen erkennt, kann sich bewusst daraus ausklinken. Außerdem kann man in den Kursen erfahren, wie wichtig sportliche Betätigung für den physischen und psychischen Ausgleich bei Stresssituationen ist“, rät Gesundheitsexperte Bauser, und ergänzt: „Ganz nach unserem Motto

GESUNDNAH finden die Kurse vor Ort in Stuttgart statt – gut erreichbar für jeden, der sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will.“

 

 

 

Alle Kurse, Termine und Ansprechpartner sind im neuen Programmheft zu finden. Die Broschüre gibt es kostenlos in jedem AOK-KundenCenter. Die Teilnahme ist für AOK-Versicherte kostenlos. Infos zu den Gesundheitsangeboten und zur Kursbuchung auch unter: www.aok-bw.de/gesundheitsangebote

 

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news-2456 Fri, 10 Aug 2018 07:29:57 +0200 Landkreis Böblingen: Fit durch Spätsommer, Herbst und Winter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-landkreis-boeblingen.html Vielfältige Kurse rund um die Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und psychischer Gesundheit. Jetzt Anmeldestart. Die AOK-Gesundheitsangebote Herbst/Winter sind ab sofort erhältlich: für alle, die entspannter, fitter und gesünder werden wollen. Insgesamt bietet die AOK Stuttgart-Böblingen mehr als 100 unterschiedliche Kurse an, vom „Starken Rücken“ über die „AOK-Kochwerkstatt“ bis zu Entspannungstechniken und den achtsamen Umgang mit der seelischen Gesundheit.

 

„Wenn im Spätsommer und Herbst die Tage kürzer werden, können Interessierte auch in der „dunklen“ Jahreszeit zu einem gesünderen Lebensstil finden. Dazu zählt eine gesunde Ernährung, genauso wie regelmäßige Bewegung und Entspannungsphasen“, so AOK-Sportwissenschaftler Alfred Bauser. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Gesundheitskasse im zweiten Halbjahr bei der Rückengesundheit unter dem Motto „Mit starkem Rücken durch den Alltag“.

 

Ganz wichtig ist auch das Thema der alltäglichen Balance: „Wer Stress- und Belastungssituationen erkennt, kann sich bewusst daraus ausklinken. Außerdem kann man in den Kursen erfahren, wie wichtig sportliche Betätigung für den physischen und psychischen Ausgleich bei Stresssituationen ist“, rät Gesundheitsexperte Bauser, und ergänzt:: „Ganz nach unserem Motto

GESUNDNAH finden die Kurse vor Ort im Landkreis Böblingen statt – gut erreichbar für jeden, der sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will.“

 

 

 

Alle Kurse, Termine und Ansprechpartner sind im neuen Programmheft zu finden. Die Broschüre gibt es kostenlos in jedem AOK-KundenCenter. Die Teilnahme ist für AOK-Versicherte kostenlos. Infos zu den Gesundheitsangeboten und zur Kursbuchung auch unter: www.aok-bw.de/gesundheitsangebote

 

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news-2435 Fri, 03 Aug 2018 10:56:04 +0200 25 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/25-jahre-bei-der-aok-1.html Seit 25 Jahren kümmert sich Maria Bannert bei der AOK Stuttgart-Böblingen am Standort Sindelfingen um Ordnung und Sauberkeit. Teamleiterin Gudrun Bothe würdigte die Jubilarin für ihre Arbeit und langjährige Treue zur Gesundheitskasse. „Ihre Arbeit im Internen Service ist ein unverzichtbarer Mosaikstein für den Erfolg unserer Bezirksdirektion und damit auch für den Erfolg der AOK Baden-Württemberg“, bekräftigte die Teamchefin auch im Namen der Geschäftsführung.

 

Maria Bannert ist seit August 1993 „eine der guten Feen“ des Hauses Sindelfingen, so Gudrun Bothe. Immer pünktlich und immer gründlich,

so kenne man die stets freundliche Sindelfingerin. In der kleinen Feierstunde überbrachte auch die Personalratsvorsitzende der AOK Stuttgart-Böblingen, Renate Treitz, Glückwünsche und ein kleines Präsent im Namen der gesamten Belegschaft.

 

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news-2439 Fri, 03 Aug 2018 09:11:31 +0200 Sommer, Sonne und Sicherheit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sommer-sonne-und-sicherheit.html Für viele gehört zum Sommer auch die Urlaubs- und Reisezeit. Mit ins Urlaubsgepäck gehört dabei auch die elektronische Gesundheitskarte – zumindest bei Reisen ins europäische Ausland. Nur für manche Länder, wie für die Türkei oder Bosnien, gibt es spezielle Abkommen und sogenannte Auslandskrankenscheine.

Dennoch ist bei Auslandsreisen -und vor allem bei Reisen außerhalb Europas- unbedingt empfehlenswert, die gesetzlich festgelegten Leistungen seiner Krankenkasse mit einer Reise-Krankenversicherung zu ergänzen. „Nicht alle medizinischen Behandlungen oder Medikamente werden im Ausland in gleicher Weise übernommen wie in Deutschland“, so Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen, und ergänzt: „Der Anspruch auf die Leistung richtet sich nach den Vorschriften des europäischen Urlaubslandes. Außerhalb Europas, mit Ausnahme von Tunesien, deckt nur eine private Zusatzversicherung anfallende Krankheitskosten ab.“

 

 

Dafür bietet die AOK Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner Allianz verschiedene, auf die individuellen Verhältnisse zugeschnittene Reise-Krankenversicherungen an. Von Kurzreisen für Alleinstehende, über Familienreisen bis zu Langreisen. Mehr Infos zu den Reise-Krankenversicherungen gibt es in jedem AOK-KundenCenter und im Internet. Unter aok-bw.de/zusatzversicherungen kann der Versicherungsschutz auch gleich online abgeschlossen werden.

 

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news-2425 Mon, 30 Jul 2018 07:37:12 +0200 Stuttgart: Tipp für heiße Tage: Kühle Vitaminbombe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-tipp-fuer-heisse-tage-kuehle-vitaminbombe.html „Fünf am Tag. So viele Portionen Obst und Gemüse sollte man essen“, sagt AOK-Ernährungsberaterin Andrea Scholpp. Gar nicht so einfach für jemanden, der mitten im Alltag steckt. Da kommt ein Smoothie – abgeleitet vom englischen Wort „smooth“, übersetzt „glatt“, „geschmeidig“ oder „weich“ – scheinbar wie gerufen. Gesundheit „to go“ sozusagen. Deshalb eignen sich die pürierten Drinks als Zwischenmahlzeit oder als schneller Energiespender. „Am gesündesten sind Smoothies natürlich selbstgemacht. Sie enthalten viel mehr Vitamine als die Fertigprodukte aus dem Kühlregal. Und Selbstmixen ist gar nicht so schwer“, weiß die Ernährungsexpertin der AOK Stuttgart-Böblingen. Gekühlt mit Eis oder direkt aus dem Kühlschrank wird der Smoothie zur gesunden Erfrischung an heißen Tagen. Typischerweise bestehen die Vitaminbomben aus püriertem Fruchtfleisch. Die zerkleinerten Obstanteile sind es auch, die sie so sämig machen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass möglichst viele gesunde Inhaltsstoffe ins Getränk kommen. Zinser verwendet deshalb vom Apfel auch die Schale – da stecken besonders viele Vitamine drin. Dann sollte man allerdings Bio-Ware verwenden. Besonders im Trend sind derzeit Green Smoothies. Sie enthalten zusätzlich – wie der Name schon sagt – viel Grün. Hier gilt als Faustregel für Einsteiger: 70 Prozent Obst mit 30 Prozent Gemüse mixen. So schmeckt der Smoothie auch in Grün lecker. „Fortgeschrittene“ können den Gemüseanteil steigern. „Im sämigen Getränk verpackt, mögen das gesunde Gemüse selbst Rohkostmuffel wie Kinder oder Männer“, verrät Andrea Scholpp und schmunzelt.

 

 

 

Beim Mixen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So kombiniert Scholpp zum Beispiel Äpfel mit frischer Salatgurke oder Avocado. Gut passen auch Salat, Grünkohl-Blätter oder Kräuter aus dem Garten – ganz nach Saison. Wer’s mag, kann ein paar Tropfen Leinöl untermischen. Das bringt Geschmack und ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper wichtig sind. Vor allem die grünen Smoothies schmecken oft bitter oder zu sehr nach Kräutern, etwa wenn man die Blattrippen von Kohlblättern verarbeitet. Diese Note lässt sich am besten mit süßen Früchten wie Bananen und Orangen ausbalancieren. Enthält der Smoothie Obst, das sich braun verfärbt, kann man einen Teelöffel Zitronensaft dazugeben. So sieht der Obst-Gemüse-Mix auch am nächsten Tag noch lecker aus. „Doch Vorsicht“, rät die Ernährungsexpertin der Gesundheitskasse, die frischen Drinks haben es in sich. 100 ml enthalten im Schnitt rund 60 kcal. Deshalb sollte man sie nicht als Durstlöscher trinken.“ Smoothies sind vielmehr eine gesunde kleine Mahlzeit, sozusagen eine Alternative zum Biss in den Apfel.

 

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news-2424 Mon, 30 Jul 2018 07:36:44 +0200 Kreis Böblingen: Tipp für heiße Tage: Kühle Vitaminbombe https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-tipp-fuer-heisse-tage-kuehle-vitaminbombe.html „Fünf am Tag. So viele Portionen Obst und Gemüse sollte man essen“, sagt AOK-Ernährungsberaterin Stefanie Zinser. Gar nicht so einfach für jemanden, der mitten im Alltag steckt. Da kommt ein Smoothie – abgeleitet vom englischen Wort „smooth“, übersetzt „glatt“, „geschmeidig“ oder „weich“ – scheinbar wie gerufen. Gesundheit „to go“ sozusagen. Deshalb eignen sich die pürierten Drinks als Zwischenmahlzeit oder als schneller Energiespender. „Am gesündesten sind Smoothies natürlich selbstgemacht. Sie enthalten viel mehr Vitamine als die Fertigprodukte aus dem Kühlregal. Und Selbstmixen ist gar nicht so schwer“, weiß die Ernährungsexpertin der AOK Stuttgart-Böblingen. Gekühlt mit Eis oder direkt aus dem Kühlschrank wird der Smoothie zur gesunden Erfrischung an heißen Tagen. Typischerweise bestehen die Vitaminbomben aus püriertem Fruchtfleisch. Die zerkleinerten Obstanteile sind es auch, die sie so sämig machen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass möglichst viele gesunde Inhaltsstoffe ins Getränk kommen. Zinser verwendet deshalb vom Apfel auch die Schale – da stecken besonders viele Vitamine drin. Dann sollte man allerdings Bio-Ware verwenden. Besonders im Trend sind derzeit Green Smoothies. Sie enthalten zusätzlich – wie der Name schon sagt – viel Grün. Hier gilt als Faustregel für Einsteiger: 70 Prozent Obst mit 30 Prozent Gemüse mixen. So schmeckt der Smoothie auch in Grün lecker. „Fortgeschrittene“ können den Gemüseanteil steigern. „Im sämigen Getränk verpackt, mögen das gesunde Gemüse selbst Rohkostmuffel wie Kinder oder Männer“, verrät Stefanie Zinser und schmunzelt.

 

Beim Mixen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So kombiniert Zinser zum Beispiel Äpfel mit frischer Salatgurke oder Avocado. Gut passen auch Salat, Grünkohl-Blätter oder Kräuter aus dem Garten – ganz nach Saison. Wer’s mag, kann ein paar Tropfen Leinöl untermischen. Das bringt Geschmack und ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper wichtig sind. Vor allem die grünen Smoothies schmecken oft bitter oder zu sehr nach Kräutern, etwa wenn man die Blattrippen von Kohlblättern verarbeitet. Diese Note lässt sich am besten mit süßen Früchten wie Bananen und Orangen ausbalancieren. Enthält der Smoothie Obst, das sich braun verfärbt, kann man einen Teelöffel Zitronensaft dazugeben. So sieht der Obst-Gemüse-Mix auch am nächsten Tag noch lecker aus. „Doch Vorsicht“, rät die Ernährungsexpertin der Gesundheitskasse, die frischen Drinks haben es in sich. 100 ml enthalten im Schnitt rund 60 kcal. Deshalb sollte man sie nicht als Durstlöscher trinken.“ Smoothies sind vielmehr eine gesunde kleine Mahlzeit, sozusagen eine Alternative zum Biss in den Apfel.

 

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news-2366 Fri, 06 Jul 2018 09:37:27 +0200 Kreis Böblingen: Vorsicht Strahlen! Schnellere Krebsvorsorge dank Telemedizin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-vorsicht-strahlen-schnellere-krebsvorsorge-dank-telemedizin.html Langes Sonnenbaden, die UV-Strahlung und die dünner werdende Ozonschicht führen zu einer Zunahme von Hautkrebserkrankungen. Die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später. Vorsorge hilft Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Seit dem 1. Juli testet die AOK die digitale Vernetzung zwischen Haus- und Hautarzt. Menschen mit Hauterkrankungen oder -veränderungen sollen hiervon profitieren. "Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, nimmt bei den Hautkrebserkrankungen am stärksten zu", so Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Nicht zu unterschätzen ist auch der weiße oder helle Hautkrebs“. Er ist zwar nicht so gefährlich wie der schwarze Hautkrebs, weil er nur eine geringe Neigung zur Bildung von Tochtergeschwülsten hat, ist aber die häufigste Krebsart überhaupt. Der AOK Stuttgart-Böblingen zufolge steige die Anzahl der Neuerkrankungen insgesamt mit zunehmenden Alter, besonders betroffen sei die Altersgruppe der 74-79-jährigen, Frauen etwas häufiger als Männer.

 

Das Hauptrisiko ist die Summe der Sonnenbrände, vor allem im Kindesalter. Deshalb rät die Hautärztin allen Eltern: "Kinder müssen hauptsächlich in der Zeit von 11 bis 15 Uhr vor der Sonne geschützt werden. Und Babys bitte im ersten Lebensjahr möglichst niemals direktem Sonnenlicht aussetzen." Die Haut kann sich nur eine bestimmte Zeit selbst schützen. Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF) können diese Zeit verlängern. Die Höhe des LSF richtet sich nach der Empfindlichkeit der Haut. Es sollten nur solche Sonnenschutzmittel verwendet werden, die vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützen. „Die Creme sollte bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit der Lichtschutzfaktor seine volle Wirkung entfalten kann. Besonderen Schutz brauchen Stirn oder Kopf bei Männern mit wenig oder dünnem Haar, Augen, Ohren, Nasenrücken, Kinn, Nacken und Schultern, Brüste, Rücken, Gesäß und Fußrücken“, weiß die Expertin.

 

Dr. Kirtschig: "Jeder Sonnenbrand erhöht die Hautkrebsgefahr. Die Haut vergisst nichts und meldet sich mit bösartigen Veränderungen oft erst nach 20 oder 30 Jahren. Ich empfehle deshalb eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge". Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen ergänzt: „Unsere Zahlen zeigen, dass nur jeder Dritte die Hautkrebsvorsorge, das sogenannte Hautkrebsscreening, in Anspruch nimmt. Dabei können AOK-Versicherte diese Leistung schon ab dem 20. Lebensjahr und alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die Kombination macht`s. Der richtige Sonnenschutz und eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge, dann steht einem sonnigen Vergnügen nichts mehr im Wege“.

 

Ganz aktuell untersucht die AOK Baden-Württemberg den Wert der telemedizinischen Diagnostik bei Hauterkrankungen mit dem Projekt „TeleDerm“. Das Verfahren ist einfach: Der Hausarzt fotografiert die erkrankte Hautstelle des Patienten und übermittelt das Bild mit ergänzenden Befunden und einem softwaregestützten Fragebogen via Internet an bestimmte Hautärzte. Die übermittelten Fotos und Informationen werden von den Dermatologen gesichtet und bewertet. Die Diagnose wird dann zusammen mit Empfehlungen innerhalb von ein bis zwei Tagen über das System an den Hausarzt zurückgemeldet. „Wir versprechen uns durch diese Technik eine schnellere Behandlung unserer Versicherten, während gleichzeitig die Versorgungsebenen zwischen Haus- und Facharzt stärker vernetzt und somit verbessert werden“, so Babel.

 

“TeleDerm“ wird von der Abteilung Allgemeinmedizin der Universität Tübingen mit Unterstützung der AOK Baden-Württemberg durchgeführt. Elf Hausarztpraxen aus dem Landkreis Böblingen sind an dem Projekt beteiligt.

 

 

 

 

 

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news-2367 Fri, 06 Jul 2018 09:37:14 +0200 Stuttgart: Vorsicht Strahlen! Schnellere Krebsvorsorge dank Telemedizin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-vorsicht-strahlen-schnellere-krebsvorsorge-dank-telemedizin.html Langes Sonnenbaden, die UV-Strahlung und die dünner werdende Ozonschicht führen zu einer Zunahme von Hautkrebserkrankungen. Die Erkrankung selbst zeigt sich jedoch häufig erst viele Jahre später. Vorsorge hilft Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Seit dem 1. Juli testet die AOK die digitale Vernetzung zwischen Haus- und Hautarzt. Menschen mit Hauterkrankungen oder -veränderungen sollen hiervon profitieren. "Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, nimmt bei den Hautkrebserkrankungen am stärksten zu", so Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Nicht zu unterschätzen ist auch der weiße oder helle Hautkrebs“. Er ist zwar nicht so gefährlich wie der schwarze Hautkrebs, weil er nur eine geringe Neigung zur Bildung von Tochtergeschwülsten hat, ist aber die häufigste Krebsart überhaupt. Der AOK Stuttgart-Böblingen zufolge steige die Anzahl der Neuerkrankungen insgesamt mit zunehmenden Alter, besonders betroffen sei die Altersgruppe der 74-79-jährigen, Frauen etwas häufiger als Männer.

 

Das Hauptrisiko ist die Summe der Sonnenbrände, vor allem im Kindesalter. Deshalb rät die Hautärztin allen Eltern: "Kinder müssen hauptsächlich in der Zeit von 11 bis 15 Uhr vor der Sonne geschützt werden. Und Babys bitte im ersten Lebensjahr möglichst niemals direktem Sonnenlicht aussetzen." Die Haut kann sich nur eine bestimmte Zeit selbst schützen. Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF) können diese Zeit verlängern. Die Höhe des LSF richtet sich nach der Empfindlichkeit der Haut. Es sollten nur solche Sonnenschutzmittel verwendet werden, die vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützen. „Die Creme sollte bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit der Lichtschutzfaktor seine volle Wirkung entfalten kann. Besonderen Schutz brauchen Stirn oder Kopf bei Männern mit wenig oder dünnem Haar, Augen, Ohren, Nasenrücken, Kinn, Nacken und Schultern, Brüste, Rücken, Gesäß und Fußrücken“, weiß die Expertin.

 

Dr. Kirtschig: "Jeder Sonnenbrand erhöht die Hautkrebsgefahr. Die Haut vergisst nichts und meldet sich mit bösartigen Veränderungen oft erst nach 20 oder 30 Jahren. Ich empfehle deshalb eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge". Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen ergänzt: „Unsere Zahlen zeigen, dass nur jeder Dritte die Hautkrebsvorsorge, das sogenannte Hautkrebsscreening, in Anspruch nimmt. Dabei können AOK-Versicherte diese Leistung schon ab dem 20. Lebensjahr und alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Die Kombination macht`s. Der richtige Sonnenschutz und eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge, dann steht einem sonnigen Vergnügen nichts mehr im Wege“.

 

Ganz aktuell untersucht die AOK Baden-Württemberg den Wert der telemedizinischen Diagnostik bei Hauterkrankungen mit dem Projekt „TeleDerm“. Das Verfahren ist einfach: Der Hausarzt fotografiert die erkrankte Hautstelle des Patienten und übermittelt das Bild mit ergänzenden Befunden und einem softwaregestützten Fragebogen via Internet an bestimmte Hautärzte. Die übermittelten Fotos und Informationen werden von den Dermatologen gesichtet und bewertet. Die Diagnose wird dann zusammen mit Empfehlungen innerhalb von ein bis zwei Tagen über das System an den Hausarzt zurückgemeldet. „Wir versprechen uns durch diese Technik eine schnellere Behandlung unserer Versicherten, während gleichzeitig die Versorgungsebenen zwischen Haus- und Facharzt stärker vernetzt und somit verbessert werden“, so Babel.

 

“TeleDerm“ wird von der Abteilung Allgemeinmedizin der Universität Tübingen mit Unterstützung der AOK Baden-Württemberg durchgeführt. Elf Hausarztpraxen aus dem Landkreis Böblingen sind an dem Projekt beteiligt.

 

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news-2352 Thu, 28 Jun 2018 08:50:32 +0200 Kreis Böblingen: Übergewicht häufig Ursache für Diabetes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-uebergewicht-haeufig-ursache-fuer-diabetes.html Im Landkreis Böblingen sind rund 4.500 AOK-Versicherte wegen Übergewicht und Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung. Aber nicht alle Betroffene gehen zum Arzt, deshalb ist die Dunkelziffer vermutlich deutlich höher. Die Deutschen sind Spitzenreiter, denn: Deutschland liegt im europäischen Vergleich bei Adipositas auf Platz 1. Das belegen auch die Daten des Robert Koch-Instituts. Demnach sind etwa 24 Prozent aller Männer und Frauen stark übergewichtig. Bei den Kindern und Jugendlichen sind bundesweit etwa sechs Prozent fettleibig, also adipös. Die Häufigkeit starken Übergewichts hat in den letzten Jahrzehnten in allen Altersgruppen zugenommen.

 

„Wir arbeiten im Sitzen, wir legen den Weg zur Arbeit überwiegend im Sitzen zurück und wir verbringen einen großen Teil unserer Freizeit im Sitzen. Das macht es zunehmend schwieriger, die Kalorienaufnahme und den Kalorienverbrauch im Alltag auszugleichen“, erklärt Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Gleichzeitig stehen uns jederzeit, überall und nahezu unbegrenzt Nahrungsmittel zur Verfügung“, so die Medizinerin. Ihr Fazit: Mit dem Anstieg von Überernährung und Bewegungsmangel in der Gesellschaft steige auch die Zahl der Typ-2-Diabetiker deutlich an.  

 

Auch im Landkreis Böblingen gibt es immer mehr übergewichtige Typ2-Diabetiker. Das zeigen die Auswertungen der AOK Stuttgart-Böblingen: Von 4.121 Betroffenen in 2014, 4.213 in 2015, 4.347 in 2016, stieg die Zahl auf aktuell rund 4.500 AOK-versicherte Menschen, die sich ärztlich behandeln lassen müssen. Etwa 80 von 100 Typ-2-Diabetikern sind laut AOK übergewichtig. Hohe Insulinspiegel setzen die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren herab und damit die Wirksamkeit des Insulins. Dadurch muss der Körper die Insulinproduktion weiter steigern. AOK-Ernährungsberaterin Stefanie Zinser empfiehlt: „Bauen Betroffene Übergewicht ab, sinken die Insulinspiegel wieder, was dazu beiträgt, dass die Insulinrezeptoren wieder empfindlicher auf das Insulin reagieren und die Dichte der Insulinrezeptoren wieder zunimmt. Das kann dazu führen, dass sich der Zuckerstoffwechsel wieder normalisiert.“

 

Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, wenn Menschen es nicht schaffen, alleine abzunehmen. Praktische Tipps und professionelle Unterstützung gibt es auch bei der AOK, beispielsweise bei einer persönlichen Beratung durch Ernährungswissenschaftler, in Ernährungskursen und auch mit speziellen Konzepten für Kinder und Jugendliche. „Wer sich gesund ernährt und Bewegung in seinen Alltag integriert, nimmt ab und kann das gewünschte Gewicht auch halten. So tut man sich etwas Gutes und spürt es wortwörtlich am eigenen Leib,“ so AOK-Expertin Stefanie Zinser.

 

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news-2351 Thu, 28 Jun 2018 08:48:13 +0200 Stuttgart: Übergewicht häufig Ursache für Diabetes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-uebergewicht-haeufig-ursache-fuer-diabetes.html In Stuttgart befinden sich rund 6.000 AOK-Versicherte wegen Übergewicht und Diabetes Typ 2 in ärztlicher Behandlung. Aber nicht alle Betroffene gehen zum Arzt. Die Dunkelziffer der Erkrankten ist deshalb vermutlich deutlich höher. Die Deutschen sind Spitzenreiter, denn: Deutschland liegt im europäischen Vergleich bei Adipositas auf Platz 1. Das belegen auch die Daten des Robert Koch-Instituts. Demnach sind etwa 24 Prozent aller Männer und Frauen stark übergewichtig. Bei den Kindern und Jugendlichen sind bundesweit etwa sechs Prozent fettleibig, also adipös. Die Häufigkeit starken Übergewichts hat in den letzten Jahrzehnten in allen Altersgruppen zugenommen.

 

„Wir arbeiten im Sitzen, wir legen den Weg zur Arbeit überwiegend im Sitzen zurück und wir verbringen einen großen Teil unserer Freizeit im Sitzen. Das macht es zunehmend schwieriger, die Kalorienaufnahme und den Kalorienverbrauch im Alltag auszugleichen“, erklärt Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Gleichzeitig stehen uns jederzeit, überall und nahezu unbegrenzt Nahrungsmittel zur Verfügung“, so die Medizinerin. Ihr Fazit: Mit dem Anstieg von Überernährung und Bewegungsmangel in der Gesellschaft steige auch die Zahl der Typ-2-Diabetiker deutlich an.  

 

Auch in Stuttgart gibt es immer mehr übergewichtige Typ2-Diabetiker. Das zeigen die Auswertungen der AOK Stuttgart-Böblingen: Von 5.309 Betroffenen in 2014, 5.436 in 2015, 5.891 in 2016, stieg die Zahl auf aktuell rund 6.000 AOK-versicherte Menschen, die sich ärztlich behandeln lassen müssen. Etwa 80 von 100 Typ-2-Diabetikern sind laut AOK übergewichtig. Hohe Insulinspiegel setzen die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren herab und damit die Wirksamkeit des Insulins. Dadurch muss der Körper die Insulinproduktion weiter steigern. AOK-Ernährungsberaterin Andrea Scholpp empfiehlt: „Bauen Betroffene Übergewicht ab, sinken die Insulinspiegel wieder, was dazu beiträgt, dass die Insulinrezeptoren wieder empfindlicher auf das Insulin reagieren und die Dichte der Insulinrezeptoren wieder zunimmt. Das kann dazu führen, dass sich der Zuckerstoffwechsel wieder normalisiert.“

 

Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle, wenn Menschen es nicht schaffen, alleine abzunehmen. Praktische Tipps und professionelle Unterstützung gibt es auch bei der AOK, beispielsweise bei einer persönlichen Beratung durch Ernährungswissenschaftler, in Ernährungskursen und auch mit speziellen Konzepten für Kinder und Jugendliche. „Wer sich gesund ernährt und Bewegung in seinen Alltag integriert, nimmt ab und kann das gewünschte Gewicht auch halten. So tut man sich etwas Gutes und spürt es wortwörtlich am eigenen Leib,“ so AOK-Expertin Andrea Scholpp.

 

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news-2343 Fri, 22 Jun 2018 10:48:10 +0200 Sieger in Uniform https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sieger-in-uniform.html Simon Landmesser, Andrè Cornelsen und Michael Papke, Polizeikommissare der Bundespolizeidirektion Stuttgart mit Dienstsitz in Böblingen und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, haben bei der der AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitgemacht und bei der Monatsverlosung den Hauptreis gewonnen. Die drei Sieger in Uniform freuten sich über ein JobRad von Canyon im Wert von 1.300 Euro. Michael Frank, Produktmanager bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, übergab dem Trio in Sindelfingen das Modell Commuter 5.0, das mit dem German Design Award 2016 ausgezeichnet wurde. „Unsere Bundespolizeidirektion macht bei der Aktion natürlich mit und ich selbst fahre täglich von Holzgerlingen zu meiner Dienststelle nach Böblingen. Mit dem Twitterposting wollten wir eigentlich nur zeigen, dass auch wir als Polizei bei der Aktion dabei sind. Dass wir dann noch einen Hauptpreis gewinnen, damit haben wir natürlich nicht gerechnet“, freut sich Simon Landmesser.

 

Bildunterschrift: „V.li.n.re.: Andrè Cornelsen, Michael Papke, Simon Landmesser und Michael Frank.“

 

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news-2334 Wed, 20 Jun 2018 07:53:38 +0200 Starke Kids am Start https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/starke-kids-am-start-2.html AOK unterstützt die Kinderwettbewerbe beim Stuttgart-Lauf am 23. Juni Am Samstag, dem AOK Kids-Day, dreht sich alles um die Kinder. Der erste Startschuss fällt am Samstag um 14.00 Uhr für den AOK Jolinchen-Lauf. Auf einer Strecke über 700 m gehen die ganz jungen Nachwuchstalente – Jahrgang 2011 und jünger – an den Start und laufen mit Jolinchen, dem flauschigen Kinder-Maskottchen der AOK, um die Wette.

 

Ab 14.40 Uhr startet für die etwas größeren Kids der AOK Minimarathon. Bei insgesamt sieben Läufen gibt es unterschiedliche Distanzen für unterschiedliche Altersgruppen. Beeindruckend: Bei dem AOK-Minimarathon gehen Jahr für Jahr mehr als 5.000 Nachwuchsathleten zwischen sechs und 15 Jahren an den Start. Im Anschluss daran startet der AOK Handbike-Minimarathon. Handbikes sind rollstuhlähnliche Fahrzeuge mit drei Rädern – die jede Menge Kraft in den Armen erfordern. Der rasante Wettbewerb geht über 2,15 km und startet um 15.10 Uhr. Krönender Abschluss ist der AOK Kids Inline-Lauf ab 16.50 Uhr mit verschiedenen Streckenlängen und ebenfalls für verschiedene Altersklassen.

 

Und wem Laufen, Handbiken und Inline-Skaten nicht reichen: Die AOK baut am Kids-Day wieder ihren „Spidertower“ auf. An dieser Kinderkletterwand können sich die Kids auch in der Vertikalen austoben. Und natürlich ist die Gesundheitskasse während der gesamten Veranstaltung mit einem Informationsstand rund um die Themen Sport, Bewegung und Gesundheit vor Ort.

 

„Sport beugt Gesundheitsrisiken vor und macht stark fürs Leben“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Deswegen unterstützt die Gesundheitskasse auch in diesem Jahr wieder die traditionellen Kinderwettbewerbe beim Stuttgart-Lauf. „Es ist einfach ein tolles Bild hier dabei zu sein und zu erleben, wie Tausende Kinder und Jugendliche bei den unterschiedlichen Läufen starten sind und so viel Spaß“, freut sich der Geschäftsführer.

 

Weitere Informationen, Anfahrts- und Streckenbeschreibungen sowie Anmeldung unter www.stuttgart-lauf.de

 

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news-2329 Mon, 18 Jun 2018 10:08:30 +0200 Stuttgart: AOK sammelt alte Handys https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-aok-sammelt-alte-handys.html Die AOK Baden-Württemberg beteiligt sich im Rahmen der Nachhaltigkeitstage an der Handy-Sammel- und Recycling-Aktion des Landes Baden-Württemberg. Die Aktion geht bis zum 20. Juli. Allein in Deutschland liegen über 100 Millionen Mobiltelefone ungenutzt herum und mit ihnen 876 Tonnen Kupfer, 382 Tonnen Kobalt, 26 Tonnen Silber, 2,4 Tonnen Gold und 0,8 Tonnen Palladium – wertvolle Stoffe, die durch Recycling zurück in den Produktionskreislauf gelangen könnten.

 

Bis zum 20. Juli können deshalb alte Handys oder Tablets in den AOK-KundenCentern im Stadtkreis Stuttgart abgegeben werden. Die Geräte werden anschließend umweltfreundlich recycelt, der Erlös kommt verschiedenen Umweltschutzprojekten zu Gute. „Wir wollen nicht nur über Umweltschutz reden, sondern auch zu bewusstem und nachhaltigem Handeln anregen“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, die Hintergründe des Engagements.

 

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news-2330 Mon, 18 Jun 2018 10:08:14 +0200 Landkreis Böblingen: AOK sammelt alte Handys https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-aok-sammelt-alte-handys.html Die AOK Baden-Württemberg beteiligt sich im Rahmen der Nachhaltigkeitstage an der Handy-Sammel- und Recycling-Aktion des Landes Baden-Württemberg. Die Aktion geht bis zum 20. Juli. Allein in Deutschland liegen über 100 Millionen Mobiltelefone ungenutzt herum und mit ihnen 876 Tonnen Kupfer, 382 Tonnen Kobalt, 26 Tonnen Silber, 2,4 Tonnen Gold und 0,8 Tonnen Palladium – wertvolle Stoffe, die durch Recycling zurück in den Produktionskreislauf gelangen könnten.

 

Bis zum 20. Juli können deshalb alte Handys oder Tablets in den AOK-KundenCentern im Landkreis Böblingen abgegeben werden. Die Geräte werden anschließend umweltfreundlich recycelt, der Erlös kommt verschiedenen Umweltschutzprojekten zu Gute. „Wir wollen nicht nur über Umweltschutz reden, sondern auch zu bewusstem und nachhaltigem Handeln anregen“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, die Hintergründe des Engagements.

 

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news-2326 Fri, 15 Jun 2018 11:00:03 +0200 Bestens vorbereitet für den Mercaden Stadtlauf mit Tipps und speziellem Trainingsplan https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/bestens-vorbereitet-fuer-den-mercaden-stadtlauf-mit-tipps-und-speziellem-trainingsplan.html AOK-Gesundheitsexperte Frederik Weihing und Laufprofi Axel Stahl bereiten die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums Böblingen für den Mercaden Stadtlauf am 22. Juli vor. Am Montag lag für 70 Sechstklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) der Fokus ganz auf dem Sport: Vorbereitung auf den Mercaden Stadtlauf stand am Nachmittag auf ihrem Stundenplan. Unterstützung gab es dabei vom Maichinger Ex-Triathlet Axel Stahl sowie Frederik Weihing, Sportwissenschaftler bei der AOK Stuttgart-Böblingen, die den Jugendlichen einen Trainingsplan mitbrachten. Dieser zeigt, wie die Schülerinnen und Schüler innerhalb der nächsten sechs Wochen ihre Leistung steigern können, um dann bestens vorbereitet bei den Schülerläufen des Böblinger Stadtlaufs teilzunehmen.

 

Initiiert wurde die Laufvorbereitung von Carsten Wohnsdorf, dem Vorsitzenden des Fördervereins des OHG: „Wir organisieren das 'Team OHG' beim Böblinger Stadtlauf jetzt schon zum sechsten Mal und bringen beim Juniorlauf und über die 10km-Strecke möglichst viele Schülerinnen, Schüler, Ehemalige und Eltern an den Start. Das ist eine gute Sache für die Schulgemeinschaft. Ein tolles Erlebnis, und wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr die Fachschaft Sport mit den 6. Klassen, diesmal mit Unterstützung der AOK, wieder bei den Schülerläufen dabei sind“. Frederik Weihing ergänzt: „Unser Ziel ist, dass alle gut vorbereitet beim Mercaden Stadtlauf starten und Spaß am Laufen haben – und das möglichst auch nach dem 22. Juli.“

 

 

 

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news-2327 Thu, 14 Jun 2018 11:35:18 +0200 Vorbereitet für den Flugfeld-Firmenlauf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorbereitet-fuer-den-flugfeld-firmenlauf.html Gesundheits-Check bei EDAG in Sindelfingen: Die AOK Stuttgart-Böblingen und Event Service Stahl bereiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Tipps und Trainingsplan für den Flugfeld-Firmenlauf am 19. September vor. Das steht fest: Ein EDAG-Laufteam wird beim Flugfeld-Firmenlauf wieder mit am Start sein. Am Dienstag konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Entwicklungsdienstleisters beim Gesundheitstag am Firmenstandort Sindelfingen die Voraussetzungen dafür prüfen lassen. An speziellen Geräten, wie zum Beispiel dem Cardio-Scan, konnten sie ihre Herzleistung checken lassen. Anhand der gewonnenen Daten wurden individuelle Trainingspläne erstellt und besprochen. Darüber hinaus gab es für die Läufer Tipps vom Maichinger Laufprofi Axel Stahl und von AOK-Bewegungsexperte Frederik Weihing.

 

"Laufsport ist gesund. Das ist klar. Aber wir laufen vor allem mit, weil wir gemeinsam als Team laufen. Der gemeinsame Spaß und das Miteinander abseits des Tagesgeschäfts ist uns besonders wichtig“, so Herbert Ninaus, Geschäftsbereichsleiter und EDAG-Standortleiter. Im letzten Jahr starteten rund 100 EDAG-Beschäftige beim Firmenlauf. „Unser Ziel ist, dass alle gut vorbereitet sind und Spaß am Laufen haben“, so Weihing von der Gesundheitskasse.

 

Bildunterschrift: Nina Gengenbach, Assistentin des Geschäftsbereichs- und Standortleiters, am Cardio-Scan.

 

 

 

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news-2310 Fri, 08 Jun 2018 10:12:24 +0200 Einladung zur Podiumsdiskussion: Alt werden, gesund bleiben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/einladung-zur-podiumsdiskussion-alt-werden-gesund-bleiben.html Wie kann es gelingen, gesund zu altern, und was können Betriebe schon heute für ihre Mitarbeiter tun? Darüber diskutieren Experten aus der Praxis in der Podiumsdiskussion am 12. Juni in der Stadthalle Sindelfingen.  

 

Zu den zentralen Fragen des Abends wird auch gehören, was Alter und Altern für die Arbeitswelt und für die Menschen bedeutet. Welche Möglichkeiten das Betriebliche Gesundheitsmanagement den Betrieben und den Beschäftigten bietet und wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen, wird ebenfalls thematisiert. „Wir möchten natürlich auch über die Lage vor Ort sprechen und ob die Unternehmen gut aufgestellt sind“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Antworten gibt es darauf von den Experten auf dem Podium: Barbara Graf, Betriebsrätin, Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH, Thomas Jeggle, Leiter der Stelle für Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz der Stadt Sindelfingen, Harry Kibele, Sportmanager VfL Sindelfingen, Dr. Günther Limberg, Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Kardiologie, Gastroenterologie und Prävention und Dagmar Weisheit, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK.

 

Infos und Anmeldung:

 

„Alt werden, gesund bleiben – Vorsorge beginnt im Betrieb“ aus der Gesprächsreihe „Gesundheit im Gespräch“ findet statt am Dienstag, den 12. Juni 2018 um 18:30 Uhr, im Konferenzraum der Stadthalle Sindelfingen. Moderation: Hans-Jörg Zürn, Verlagsleiter der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung.

 

Der Eintritt ist frei. Anmeldung bei Heddi Busch, Telefon: 07031 617-1560, Mail: heddi.busch@bw.aok.de

 

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news-2312 Fri, 08 Jun 2018 09:45:01 +0200 Mercaden Stadtlauf Böblingen und Flugfeld Firmenlauf: Bestens vorbereitet mit Tipps, Tests und Trainingsplan https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/mercaden-stadtlauf-boeblingen-und-flugfeld-firmenlauf-bestens-vorbereitet-mit-tipps-tests-und-train.html Die AOK Stuttgart-Böblingen und Event Service Stahl bereiten die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums Böblingen für den Mercaden Stadtlauf und die Mitarbeiter der Firma EDAG in Sindelfingen für den Flugfeld Firmenlauf vor. Am Montag liegt für 50 bis 70 Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums der Fokus ganz auf den Sport: Vorbereitung auf den Mercaden Stadtlauf Böblingen steht um 14 Uhr auf ihrem Stundenplan. Unterstützung gibt es hier von Axel Stahl und Frederik Weihing, Sportwissenschaftler bei der AOK Stuttgart-Böblingen, die den Jugendlichen einen Trainingsplan mitbringen. Dieser zeigt ihnen, wie sie innerhalb der nächsten sechs Wochen ihre Leistung steigern können, um dann bestens vorbereitet bei den Schülerläufen am 22. Juli teilzunehmen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EDAG Engineering trainieren für den Flugfeld Firmenlauf im 19. September. Am Dienstag gibt es für sie wertvolle und wichtige Lauf- und Ernährungs-Tipps von den beiden Bewegungsspezialisten Stahl und Weihing. Darüberhinaus testen die AOK-Gesundheitsfachleute an speziellen Geräten, wie fit die Läufer sind. Anschließend gibt es ein exklusives Lauftraining mit Axel Stahl.

 

Unser Ziel ist, dass alle gut vorbereitet an den Start gehen und Spaß am Laufen haben“, so Weihing.

 

 

 

 

 

 

 

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news-2309 Thu, 07 Jun 2018 09:58:05 +0200 Stuttgart: Schlaflos in Stuttgart https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-schlaflos-in-stuttgart.html Bis zu 20 von 100 Menschen haben Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen. Vor allem Frauen und ältere Menschen leiden häufig an Schlafstörungen und chronischen Schlafproblemen. Immer mehr Betroffene zählt die AOK Stuttgart-Böblingen auch in Stuttgart. Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können bei Schlaflosigkeit helfen. Schlaf ist wichtig für Körper und Seele, denn während wir schlafen werden im Körper wichtige Prozesse reguliert und gesteuert: Gehirnverbindungen erneuern sich und das Immunsystem wird gestärkt. „Darüber hinaus erhöht ausreichender Schlaf das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit, Lern- und Gedächtnisprozesse sowie das emotionale Befinden“, erklärt Dr. Knap-stein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Doch Schlafstörungen nehmen immer mehr zu. Laut einer 2017 von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage* leidet über ein Drittel (38 Prozent) der Bevölkerung „ab und an“ unter Schlafproblemen. Jeder Zehnte sagt, er oder sie habe „häufig“ Probleme beim Ein- und Durchschlafen, jeder Fünfundzwanzigste „sehr häufig“.

 

Auch im Stadtkreis Stuttgart suchen deswegen immer mehr Menschen den Arzt auf. Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Unter unseren Versicherten waren 2016 in Stuttgart 9.081 aufgrund von Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung, 2012 waren es nur 6.356 Personen. Das ist eine Steigerung von fast 43 Prozent.“

 

Sinkende Konzentrationsfähigkeit, Gereiztheit, Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit, so wirkt sich Schlafmangel aus. Schlafen Menschen über lange Zeit zu wenig, haben sie ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. „Umgekehrt können aber bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenkrankheiten, Schilddrüsenerkrankungen oder auch psychische Krankheiten Ursache chronischer Schlafstörungen sein“, erklärt Dr. Knapstein und rät Menschen, die regelmäßig schlecht schlafen, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

 

Liegen keine organischen Erkrankungen vor, fördere eine gesunde Lebensweise einen guten Schlaf, erklärt die Medizinerin und empfiehlt: „Regelmäßige Bewegung wirkt positiv auf die Schlafqualität. Entspannungstechniken wie zum Beispiel autogenes Training oder progressive Muskelentspannung müssen zwar zunächst erlernt werden, sind aber langfristig ebenfalls sehr erfolgversprechend.“

 

Wer sich mehr bewegen oder Entspannungstechniken erlernen will, findet bei der AOK Stuttgart-Böblingen geeignete Kursangebote. Infos unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote, oder telefonisch unter 0711 2069-5452.

 

 

 

Wissenswertes zum gesunden Schlaf:

 

  • Einen guten und erholsamen Schlaf hat, wer leicht einschläft, während der Nacht nicht wieder ganz wach wird, nicht zu früh aufwacht und sich morgens erholt fühlt.
  • Die Schlafdauer hängt unter anderem vom Alter ab. Kinder ab sechs Jahre schlafen in der Regel etwa neun Stunden pro Nacht, Erwachsene ungefähr sieben Stunden und über 80-Jährige nur noch etwa sechs Stunden. Das sind jedoch nur Durchschnittswerte – manche Menschen brauchen mehr, andere weniger Schlaf, um sich wohlzufühlen.
  • Kleinkinder brauchen viel mehr Schlaf als ältere Kinder und Erwachsene. Erst wenn sie etwa fünf Jahre alt sind, haben die meisten Kinder den Schlafrhythmus eines Erwachsenen: Sie sind tagsüber wach und schlafen die ganze Nacht durch.


    Fünf Tipps für eine geruhsame Nacht:

  • Auf Alkohol verzichten: Alkohol gilt als eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Viele Menschen schlafen zwar schneller ein, wenn sie Alkohol getrunken haben, aber der Schlaf ist dann viel weniger erholsam.
  • Abends lieber leicht Verdauliches essen statt üppige oder scharf gewürzte Mahlzeiten zu sich nehmen. 
  • Vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke wie zum Beispiel Kaffee oder Cola und keine anderen anregenden Mittel zu sich nehmen. Auch manche Medikamente enthalten Koffein und können die Schlafqualität einschränken.
  • Regelmäßige körperliche Bewegung wirkt in der Regel positiv auf die Schlafqualität. Aber: Nicht kurz vor dem Schlafengehen trainieren.
  • Ein fester Zeitplan und klare Gewohnheiten unterstützen den Schlaf-Wach-Rhythmus. So sollte man möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen.
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news-2308 Thu, 07 Jun 2018 09:55:54 +0200 Kreis Böblingen:Schlaflos im Landkreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingenschlaflos-im-landkreis.html Bis zu 20 von 100 Menschen haben Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen. Vor allem Frauen und ältere Menschen leiden häufig an Schlafstörungen und chronischen Schlafproblemen. Immer mehr Betroffene zählt die AOK Stuttgart-Böblingen auch im Landkreis Böblingen. Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können bei Schlaflosigkeit helfen. Schlaf ist wichtig für Körper und Seele, denn während wir schlafen werden im Körper wichtige Prozesse reguliert und gesteuert: Gehirnverbindungen erneuern sich und das Immunsystem wird gestärkt. „Darüber hinaus erhöht ausreichender Schlaf das Leistungsvermögen, die Aufmerksamkeit, Lern- und Gedächtnisprozesse sowie das emotionale Befinden“, erklärt Dr. Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Doch Schlafstörungen nehmen immer mehr zu. Laut einer 2017 von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage* leidet über ein Drittel (38 Prozent) der Bevölkerung „ab und an“ unter Schlafproblemen. Jeder Zehnte sagt, er oder sie habe „häufig“ Probleme beim Ein- und Durchschlafen, jeder Fünfundzwanzigste „sehr häufig“.

 

Auch im Landkreis suchen deswegen immer mehr Menschen den Arzt auf. Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Unter unseren Versicherten waren 2016 im Landkreis Böblingen 5.939 aufgrund von Schlafstörungen in ärztlicher Behandlung, 2012 waren es nur 4.474 Personen. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerung pro Jahr um mehr als sieben Prozent.“

 

Sinkende Konzentrationsfähigkeit, Gereiztheit, Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit, so wirkt sich Schlafmangel aus. Schlafen Menschen über lange Zeit zu wenig, haben sie ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. „Umgekehrt können aber bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenkrankheiten, Schilddrüsenerkrankungen oder auch psychische Krankheiten Ursache chronischer Schlafstörungen sein“, erklärt Dr. Knapstein und rät Menschen, die regelmäßig schlecht schlafen, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

 

Liegen keine organischen Erkrankungen vor, fördere eine gesunde Lebensweise einen guten Schlaf, erklärt die Medizinerin und empfiehlt: „Regelmäßige Bewegung wirkt positiv auf die Schlafqualität. Entspannungstechniken wie zum Beispiel autogenes Training oder progressive Muskelentspannung müssen zwar zunächst erlernt werden, sind aber langfristig ebenfalls sehr erfolgversprechend.“

 

Wer sich mehr bewegen oder Entspannungstechniken erlernen will, findet bei der AOK Stuttgart-Böblingen geeignete Kursangebote. Infos unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote, oder telefonisch unter 0711 2069-5452.

 

 

 

Wissenswertes zum gesunden Schlaf:

 

  • Einen guten und erholsamen Schlaf hat, wer leicht einschläft, während der Nacht nicht wieder ganz wach wird, nicht zu früh aufwacht und sich morgens erholt fühlt.
  • Die Schlafdauer hängt unter anderem vom Alter ab. Kinder ab sechs Jahre schlafen in der Regel etwa neun Stunden pro Nacht, Erwachsene ungefähr sieben Stunden und über 80-Jährige nur noch etwa sechs Stunden. Das sind jedoch nur Durchschnittswerte – manche Menschen brauchen mehr, andere weniger Schlaf, um sich wohlzufühlen.
  • Kleinkinder brauchen viel mehr Schlaf als ältere Kinder und Erwachsene. Erst wenn sie etwa fünf Jahre alt sind, haben die meisten Kinder den Schlafrhythmus eines Erwachsenen: Sie sind tagsüber wach und schlafen die ganze Nacht durch.


    Fünf Tipps für eine geruhsame Nacht:

  • Auf Alkohol verzichten: Alkohol gilt als eine der häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Viele Menschen schlafen zwar schneller ein, wenn sie Alkohol getrunken haben, aber der Schlaf ist dann viel weniger erholsam.
  • Abends lieber leicht Verdauliches essen statt üppige oder scharf gewürzte Mahlzeiten zu sich nehmen.  
  • Vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke wie zum Beispiel Kaffee oder Cola und keine anderen anregenden Mittel zu sich nehmen. Auch manche Medikamente enthalten Koffein und können die Schlafqualität einschränken.
  • Regelmäßige körperliche Bewegung wirkt in der Regel positiv auf die Schlafqualität. Aber: Nicht kurz vor dem Schlafengehen trainieren.
  • Ein fester Zeitplan und klare Gewohnheiten unterstützen den Schlaf-Wach-Rhythmus. So sollte man möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen.
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news-2293 Mon, 28 May 2018 09:51:48 +0200 Kreis Böblingen: Blauer Dunst begünstigt Rheuma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-blauer-dunst-beguenstigt-rheuma.html Raucher haben ein um 40 Prozent höheres Risiko an rheumatoider Arthritis zu erkranken als Nichtraucher. In der Bevölkerung wissen das aber die wenigsten. Im Landkreis Böblingen sind die rheumatischen Erkrankungen auf dem Vormarsch. Der Weg zum Nichtraucher lohne sich, so die AOK Stuttgart-Böblingen zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. Die Tatsache, dass Nikotin auch rheumatische Erkrankungen negativ beeinflusst, ist in der Bevölkerung kaum bekannt. „Rauchen zählt zu den Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der rheumatoiden Arthritis. Zudem haben Patienten mit rheumatoider Arthritis ein dreifach erhöhtes Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Eine weitere häufige Todesursache bei diesen Patienten seien Schlaganfälle. Auch das Risiko für diese Erkrankungen werde durch das Rauchen erhöht, erklärt die Ärztin.

 

In Deutschland sind schätzungsweise zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung und 15.000 Kinder und Jugendliche von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Im Landkreis Böblingen stieg die Zahl der AOK-Versicherten, die sich wegen einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkries in ärztlicher Behandlung befanden, von 6.036 im Jahr 2014 auf 6.426 im Jahr 2016. Dabei konnten nur die Versicherten im Landkreis ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden; die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher.


Eine frühe Diagnose und Therapieeinleitung sind von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Erkrankung. „Bei Rheumatikern, die nicht rauchen, wirken Rheumamedikamente besser als bei Rauchern. Rheumakranke Raucher brauchen daher mehr Medikamente. Studien belegen auch, dass die Zerstörung der erkrankten Gelenke bei Rauchern aggressiver verläuft als bei Nichtrauchern“, so Dr. Knapstein und ergänzt: „Experten gehen davon aus, dass eine von fünf Erkrankungen an rheumatoider Arthritis verhindert werden könnte, wenn nicht geraucht würde. Die Ärztin empfiehlt: „Wer mit dem Rauchen aufhört kann dazu beitragen, dass die Krankheit weniger schwer verläuft und Therapien besser wirken. Das ist für die Betroffenen ein Plus an Lebensqualität“

 

 

 

Fest steht: „Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich immer und in jedem Alter“, so Dagmar Weisheit, Gesundheitsexpertin und Leiterin der Rauchersprechstunde bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Nikotin hat ein hohes und nachhaltiges Abhängigkeitspotential. Deshalb reichen gute Vorsätze und ein starker Wille oft nicht aus. "Hilfreich ist eine gute Vorbereitung, eine effektive Methode, oder die Unterstützung einer Gruppe", sagt Weisheit.


Infos zu Rauchersprechstunden und Kursen, die eine unterstützende Begleitung in ein nikotinfreies Leben bieten, gibt es bei der AOK Stuttgart-Böblingen unter 0711 2069-5452.

 

 

 

Ergänzende Infos zum rheumatischen Erkrankungen:

 

  • Der Begriff "entzündlich-rheumatische Erkrankungen" bezeichnet eine Gruppe sehr unterschiedlicher, oft chronisch verlaufender Krankheiten. Bei diesen Erkrankungen greift das Immunsystem eigenes Körpergewebe an. Fachleute sprechen daher von einer Autoimmunerkrankung. Die entzündlichen Reaktionen betreffen vor allem den Bewegungsapparat, können aber auch innere Organe wie Herz und Niere schädigen. Beispiele für solche Erkrankungen sind die rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und der systemische Lupus erythematodes.
  • Bei fortgeschrittenem Rheuma können schon einfache Tätigkeiten schwerfallen. Dazu zählen zum Beispiel Körperpflege, das Essen mit Messer und Gabel oder das Schließen von Knöpfen.
  • Viele Betroffene haben starke Schmerzen, schwere körperliche Funktionseinschränkungen und einen schlechten allgemeinen Gesundheitszustand. Das schränkt die Lebensqualität ein.“

     

     

    Ergänzende Infos zum Thema Rauchen:

  • Tabak ist schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus der Neuen Welt zu uns nach Europa importiert worden. Doch erst im 17. Jahrhundert begann die "Sauferei des Nebels", wie das Rauchen anfangs bezeichnet wurde, erst Mode zu werden. Das "Tabaktrinken" wurde bei geistiger Arbeit oder zur Entspannung eingesetzt. Man versprach sich dadurch eine verbesserte Konzentrationskraft und eine Schärfung der Gedanken.
  • Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man die Schädlichkeit des Rauchens und beklagte das rasche Ansteigen der Raucherquoten. In der Bundesrepublik Deutschland ist zwischen 1950 und 1975 die Zahl der jährlich konsumierten Zigaretten von rund 500 pro Person auf etwa 2000 angestiegen. Diese Zahlen halten sich nahezu konstant auf diesem hohen Niveau.
  • Laut dem Statistischen Bundesamt rauchen übrigens 33% der Männer und 27% aller Frauen, Frauen mit steigender Tendenz.
  • Dem Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zufolge sterben bundesweit jährlich rund 115.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das Zigarettenrauchen verursacht jährlich mehr Todesfälle als AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammengenommen.
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news-2292 Mon, 28 May 2018 09:40:04 +0200 Stuttgart: Blauer Dunst begünstigt Rheuma https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-blauer-dunst-beguenstigt-rheuma.html Raucher haben ein um 40 Prozent höheres Risiko an rheumatoider Arthritis zu erkranken als Nichtraucher. In der Bevölkerung wissen das aber die wenigsten. Im Stadtkreis Stuttgart sind die rheumatischen Erkrankungen auf dem Vormarsch. Der Weg zum Nichtraucher lohne sich, so die AOK Stuttgart-Böblingen zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. Die Tatsache, dass Nikotin auch rheumatische Erkrankungen negativ beeinflusst, ist in der Bevölkerung kaum bekannt. „Rauchen zählt zu den Risikofaktoren für einen schweren Verlauf der rheumatoiden Arthritis. Zudem haben Patienten mit rheumatoider Arthritis ein dreifach erhöhtes Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Eine weitere häufige Todesursache bei diesen Patienten seien Schlaganfälle. Auch das Risiko für diese Erkrankungen werde durch das Rauchen erhöht, erklärt die Ärztin.

 

In Deutschland sind schätzungsweise zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung und 15.000 Kinder und Jugendliche von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. In Stuttgart stieg die Zahl der AOK-Versicherten, die sich wegen einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis in ärztlicher Behandlung befanden, von 7.076 im Jahr 2014 auf 7.270 im Jahr 2016. Dabei konnten nur die Versicherten im Landkreis ermittelt werden, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden; die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher.


Eine frühe Diagnose und Therapieeinleitung sind von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Erkrankung. „Bei Rheumatikern, die nicht rauchen, wirken Rheumamedikamente besser als bei Rauchern. Rheumakranke Raucher brauchen daher mehr Medikamente. Studien belegen auch, dass die Zerstörung der erkrankten Gelenke bei Rauchern aggressiver verläuft als bei Nichtrauchern“, so Dr. Knapstein und ergänzt: „Experten gehen davon aus, dass eine von fünf Erkrankungen an rheumatoider Arthritis verhindert werden könnte, wenn nicht geraucht würde. Die Ärztin empfiehlt: „Wer mit dem Rauchen aufhört kann dazu beitragen, dass die Krankheit weniger schwer verläuft und Therapien besser wirken. Das ist für die Betroffenen ein Plus an Lebensqualität“

 

Fest steht: „Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich immer und in jedem Alter“, so Dagmar Weisheit, Gesundheitsexpertin und Leiterin der Rauchersprechstunde bei der

 

AOK Stuttgart-Böblingen. Nikotin hat ein hohes und nachhaltiges Abhängigkeitspotential. Deshalb reichen gute Vorsätze und ein starker Wille oft nicht aus. "Hilfreich ist eine gute Vorbereitung, eine effektive Methode, oder die Unterstützung einer Gruppe", sagt Weisheit.


Infos zu Rauchersprechstunden und Kursen, die eine unterstützende Begleitung in ein nikotinfreies Leben bieten, gibt es bei der AOK Stuttgart-Böblingen unter 0711 2069-5452.

 

 

 

Ergänzende Infos zum rheumatischen Erkrankungen:

 

  • Der Begriff "entzündlich-rheumatische Erkrankungen" bezeichnet eine Gruppe sehr unterschiedlicher, oft chronisch verlaufender Krankheiten. Bei diesen Erkrankungen greift das Immunsystem eigenes Körpergewebe an. Fachleute sprechen daher von einer Autoimmunerkrankung. Die entzündlichen Reaktionen betreffen vor allem den Bewegungsapparat, können aber auch innere Organe wie Herz und Niere schädigen. Beispiele für solche Erkrankungen sind die rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und der systemische Lupus erythematodes.
  • Bei fortgeschrittenem Rheuma können schon einfache Tätigkeiten schwerfallen. Dazu zählen zum Beispiel Körperpflege, das Essen mit Messer und Gabel oder das Schließen von Knöpfen.
  • Viele Betroffene haben starke Schmerzen, schwere körperliche Funktionseinschränkungen und einen schlechten allgemeinen Gesundheitszustand. Das schränkt die Lebensqualität ein.“

     

     

    Ergänzende Infos zum Thema Rauchen:

  • Tabak ist schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus der Neuen Welt zu uns nach Europa importiert worden. Doch erst im 17. Jahrhundert begann die "Sauferei des Nebels", wie das Rauchen anfangs bezeichnet wurde, erst Mode zu werden. Das "Tabaktrinken" wurde bei geistiger Arbeit oder zur Entspannung eingesetzt. Man versprach sich dadurch eine verbesserte Konzentrationskraft und eine Schärfung der Gedanken.
  • Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man die Schädlichkeit des Rauchens und beklagte das rasche Ansteigen der Raucherquoten. In der Bundesrepublik Deutschland ist zwischen 1950 und 1975 die Zahl der jährlich konsumierten Zigaretten von rund 500 pro Person auf etwa 2000 angestiegen. Diese Zahlen halten sich nahezu konstant auf diesem hohen Niveau.
  • Laut dem Statistischen Bundesamt rauchen übrigens 33% der Männer und 27% aller Frauen, Frauen mit steigender Tendenz.
  • Dem Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zufolge sterben bundesweit jährlich rund 115.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das Zigarettenrauchen verursacht jährlich mehr Todesfälle als AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Suizide zusammengenommen.
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news-2248 Tue, 15 May 2018 11:48:05 +0200 Stuttgart: Parkinson: Jeder Dritte hält Diagnose geheim https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-parkinson-jeder-dritte-haelt-diagnose-geheim.html Mehr als eine viertel Million Menschen sind bundesweit von Parkinson betroffen. Nach Schätzungen der Deutschen Parkinson Vereinigung könnte die Zahl sogar bei deutlich über 300.000 liegen. Damit ist Parkinson eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Von den mehr als 22.000 betroffenen Versicherten der AOK Baden-Württemberg leben über 900 Menschen mit dieser Diagnose in Stuttgart. Die Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson

 

oder Schüttellähmung genannt, ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die im Laufe der Zeit die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen stark einschränkt. Sie tritt meist bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr auf. Dazu Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Laut Rochester Epidemiology Project ist Morbus Parkinson im Verlauf des 30-jährigen Beobachtungszeitraums häufiger geworden. Die Zunahme liegt bei 24 Prozent pro Jahrzehnt. Die zunehmende Häufigkeit betrifft vor allem Männer.“

 

 

 

Das zeigt auch die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen. Die Anzahl der AOK-versicherten Frauen mit Parkinson in Stuttgart blieb im Auswertungszeitraum von 2012 bis 2016 zwischen 461 und 467 Betroffenen nahezu gleich, bei den Männern hingegen steigerte sich die Anzahl der Betroffenen von 406 im Jahr 2012 auf 460 in 2016.

 

 

 

„Die ersten Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung werden häufig nicht wahrgenommen oder als normale Alterserscheinungen gesehen. Dazu zählt beispielsweise der oft nachlassende Geruchssinn, Verstopfung, Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen, aber auch das Nachlassen der Feinmotorik und des Rhythmusgefühls. Die Beschwerden treten oft zunächst auf einer Körperseite auf“, so Dr. Knapstein und rät: „Die korrekte Diagnose hat für die Beratung des Patienten und die Einleitung einer sinnvollen Therapie weitreichende Konsequenzen. Da die ersten Anzeichen oft nicht sehr spezifisch sind, sollte beim Verdacht auf Parkinson frühzeitig ein Spezialist, also ein Neurologe mit Erfahrung in der Betreuung von Parkinson-Patienten, einbezogen werden.“

 

 

 

Um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, ist eine frühzeitige Diagnose und das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. „Hier bietet das eng verzahnte AOK-Hausarzt und -FacharztProgramm Vorteile. Der behandelnde Arzt hat mehr Zeit für die individuelle Behandlung und eine ausführlichere Beratung“, berichtet Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, und Dr. Sabine Knapstein ergänzt: „Zudem erhalten Parkinson-Patienten mit häufigen Begleiterkrankungen wie Depressionen bei der Teilnahme am FacharztProgramm schneller Zugang zu psychiatrischer Behandlung.“

 

 

 

 

 

Ergänzende Infos:

 

 

Sieben Fakten

 

  • Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, gehen häufig zögerlich mit immer kleiner werdenden Schritten. Ihnen fällt es schwer in Bewegung zu kommen, also den ersten Schritt zu machen. Sind sie einmal in Bewegung, fällt es ihnen häufig schwer, diese wieder zu stoppen. Die Arme schwingen beim Gehen nicht mehr mit.
     
  • Die Feinmotorik nimmt ebenso ab wie die Mimik, weshalb Betroffene bei fortschreitender Erkrankung einen zunehmend maskenhaften Gesichtsausdruck haben.
     
  • Ebenfalls typisch ist leises und monotones Sprechen.
     
  • Die meisten Menschen mit dieser Erkrankung zittern, was sich insbesondere an den Händen beobachten lässt. Dadurch wird auch die Schrift kleiner und undeutlicher. Vor allem Arme, Beine und Hals können steif sein und ihre Muskulatur angespannt. Das kann auch zu Muskelschmerzen führen.
     
  • Zusätzlich treten häufig Konzentrationsstörungen und Depressionen auf sowie Kreislauf-, Blasen- und Verdauungsstörungen.
     
  • Studien zeigen, dass sich Sport und Bewegungstraining positiv auf verschiedene Aspekte der Parkinson-Erkrankung auswirkt. Dazu zählen Psyche und Depressivität, Schmerzen, Kraft, Gleichgewicht, Gangmuster und -geschwindigkeit sowie Aktivitäten des täglichen Lebens.
     
  • Besonders geeignet für Parkinson-Patienten sind unter anderem Nordic Walking, Walking, Radfahren, Tanzen, konventionelle Gymnastik, Tai-Chi, QiGong, Laufbandtraining und andere gerätegestützte Trainingsformen.

 


 

 

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news-2243 Tue, 15 May 2018 10:31:31 +0200 Landkreis Böblingen: Stress bei Kindern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-stress-bei-kindern.html Die erfreuliche Nachricht zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai ist: Familien sind im Trend! Im vergangenen Jahr gab es unter den AOK-Versicherten im Landkreis Böblingen 1554 Neugeborene. Im Vergleich dazu waren es 2010 nur 1064. Das entspricht einer Steigerung um über 46 Prozent (46,05) in den letzten acht Jahren.

Die Kehrseite aber ist: Immer mehr Familien können die Zeit mit ihren Kindern nicht mehr richtig genießen, der Alltag lässt kaum mehr ruhige Phasen zu. So befinden sich nach den Ferien Kinder und Eltern schon wieder mitten im Alltagsstress bei dem es gilt, den eigenen Job, die Betreuung des Kindes, Haushalt, Jobs im Sportverein, Geburtstagsfeiern oder die Erkrankung des Kindes zu managen.

 

 

Der Stress ist längst auch in den Kinderzimmern angekommen. Kinder spüren elterlichen Stress und müssen lernen, mit diesen Situationen umzugehen. Ob sich dieser Stress negativ auf die Gesundheit des Kindes auswirkt, hängt von den jeweiligen Umständen ab, wie zum Beispiel der Anlass für den Stress und wie lange er andauert, sowie davon, wie die Eltern auf ihren Stress reagieren. „Kinder sollten den Stress der Eltern keinesfalls als Katastrophe erleben, sondern von den Eltern motiviert und unterstützt werden, Belastungen zu bewältigen,“ erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

Wenn ein Kind ADHS oder ähnliche Verhaltensauffälligkeiten hat, sind Eltern häufiger Auseinandersetzungen und Konflikten mit Kind und Partner ausgesetzt. Das ist belastend und kann den Stress verstärken – besonders betroffen sind hier die Alleinerziehenden. Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Die Zahl der sich wegen hyperkinetischen Störungen, vor allem wegen ADHS, in Behandlung befindenden Kinder im Alter zwischen 5 und 19 Jahren, hat sich in den letzten Jahren erhöht, und zwar von 469 in 2014, 478 in 2015 auf 496 im Jahre 2016“. Die Steigerungsrate ist dabei mit Vorsicht zu betrachten, da nur AOK-Versicherte ermittelt werden können, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. „Die Dunkelziffer dürfte deshalb wesentlich höher sein“, so Babel.

 

 

 

Das Ziel aller Familien sollte sein, den Alltag zu entschleunigen. Ein strukturierter Tagesablauf, der Eltern und Kindern Freiräume zur Entspannung schafft, sowie ein maßvolles Freizeitprogramm sind ein guter Ausgleich zu festen Terminen. Dr. Zipp empfiehlt: „Durch Ruhe und Rituale, wie z.B. gemeinsames Mittagessen oder Vorlesen beim zu Bett gehen können Eltern ihren Kindern weitergehende Orientierung und Unterstützung in Stresssituationen bieten.“

 

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news-2242 Tue, 15 May 2018 10:29:42 +0200 Stuttgart: Stress bei Kindern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-stress-bei-kindern.html Die erfreuliche Nachricht zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai 2018 ist: Familien sind im Trend. 2017 gab es unter den AOK-Versicherten in Stuttgart 2163 Neugeborene. Im Vergleich dazu waren es 2010 nur 1670. Das entspricht einer Steigerung um knapp 30 Prozent (29,52) in den letzten acht Jahren.

Die Kehrseite aber ist: Immer mehr Familien können die Zeit mit ihren Kindern nicht mehr richtig genießen, der Alltag lässt kaum mehr ruhige Phasen zu. So befinden sich nach den Ferien Kinder und Eltern schon wieder mitten im Alltagsstress bei dem es gilt, den eigenen Job, die Betreuung des Kindes, Haushalt, Jobs im Sportverein, Geburtstagsfeiern oder die Erkrankung des Kindes zu managen.

 

 

Der Stress ist längst auch in den Kinderzimmern angekommen. Kinder spüren elterlichen Stress und müssen lernen, mit diesen Situationen umzugehen. Ob sich dieser Stress negativ auf die Gesundheit des Kindes auswirkt, hängt von den jeweiligen Umständen ab, wie zum Beispiel der Anlass für den Stress und wie lange er andauert, sowie davon, wie die Eltern auf ihren Stress reagieren. „Kinder sollten den Stress der Eltern keinesfalls als Katastrophe erleben, sondern von den Eltern motiviert und unterstützt werden, Belastungen zu bewältigen,“ erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

Wenn ein Kind ADHS oder ähnliche Verhaltensauffälligkeiten hat, sind Eltern häufiger Auseinandersetzungen und Konflikten mit Kind und Partner ausgesetzt. Das ist belastend und kann den Stress verstärken – besonders betroffen sind hier die Alleinerziehenden. Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen: „Die Zahl der sich wegen hyperkinetischen Störungen, vor allem wegen ADHS, in Behandlung befindenden Kinder im Alter zwischen 5 und 19 Jahren, hat sich in den letzten Jahren erhöht, und zwar von 633 in 2014, auf 742 im Jahre 2016“. Die Steigerungsrate ist dabei mit Vorsicht zu betrachten, da nur AOK-Versicherte ermittelt werden können, die sich tatsächlich in ärztlicher Behandlung befanden. „Die Dunkelziffer dürfte deshalb wesentlich höher sein“, so Babel.

 

 

 

Das Ziel aller Familien sollte sein, den Alltag zu entschleunigen. Ein strukturierter Tagesablauf, der Eltern und Kindern Freiräume zur Entspannung schafft, sowie ein maßvolles Freizeitprogramm sind ein guter Ausgleich zu festen Terminen. Dr. Zipp empfiehlt: „Durch Ruhe und Rituale, wie z.B. gemeinsames Mittagessen oder Vorlesen beim zu Bett gehen können Eltern ihren Kindern weitergehende Orientierung und Unterstützung in Stresssituationen bieten.“

 

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news-2249 Tue, 15 May 2018 09:50:28 +0200 Kreis Böblingen: Parkinson: Jeder Dritte hält Diagnose geheim https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-parkinson-jeder-dritte-haelt-diagnose-geheim.html Mehr als eine viertel Million Menschen sind bundesweit von Morbus Parkinson betroffen. Nach Schätzungen der Deutschen Parkinson Vereinigung könnte die Zahl sogar bei deutlich über 300.000 liegen. Damit ist Parkinson eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Von den mehr als 22.000 betroffenen Versicherten der AOK Baden-Württemberg leben über 670 Menschen mit dieser Diagnose im Landkreis Böblingen. Die Parkinson-Krankheit, auch Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt, ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die im Laufe der Zeit die Bewegungsfähigkeit der Betroffenen stark einschränkt. Sie tritt meist bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr auf. Dazu Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg: „Laut Rochester Epidemiology Project ist Morbus Parkinson im Verlauf des 30-jährigen Beobachtungszeitraums häufiger geworden. Die Zunahme liegt bei 24 Prozent pro Jahrzehnt. Die zunehmende Häufigkeit betrifft vor allem Männer.“

 

Das zeigt auch die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen. Die Anzahl der AOK-versicherten Frauen mit Parkinson im Landkreis Böblingen nahm im Auswertungszeitraum (2012 bis 2016) von 373 auf 335 Betroffenen sogar ab, bei den Männern hingegen steigerte sich die Anzahl der Betroffenen von 319 im Jahr 2012 auf 339 in 2016.

 

„Die ersten Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung werden häufig nicht wahrgenommen oder als normale Alterserscheinungen gesehen. Dazu zählt beispielsweise der oft nachlassende Geruchssinn, Verstopfung, Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen, aber auch das Nachlassen der Feinmotorik und des Rhythmusgefühls. Die Beschwerden treten oft zunächst auf einer Körperseite auf“, so Dr. Knapstein und rät: „Die korrekte Diagnose hat für die Beratung des Patienten und die Einleitung einer sinnvollen Therapie weitreichende Konsequenzen. Da die ersten Anzeichen oft nicht sehr spezifisch sind, sollte beim Verdacht auf Parkinson frühzeitig ein Spezialist, also ein Neurologe mit Erfahrung in der Betreuung von Parkinson-Patienten, einbezogen werden.“

 

Um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, ist eine frühzeitige Diagnose und das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. „Hier bietet das eng verzahnte AOK-Hausarzt und -FacharztProgramm Vorteile. Der behandelnde Arzt hat mehr Zeit für die individuelle Behandlung und eine ausführlichere Beratung, beispielsweise für eigenverantwortliche Bewegungsprogramme“, berichtet Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, und Dr. Sabine Knapstein ergänzt: „Zudem erhalten Parkinson-Patienten mit häufigen Begleiterkrankungen wie Depressionen bei der Teilnahme am FacharztProgramm schneller Zugang zu psychiatrischer Behandlung“.

 

Ergänzende Infos:

 

 

Sieben Fakten

 

  • Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, gehen häufig zögerlich mit immer kleiner werdenden Schritten. Ihnen fällt es schwer in Bewegung zu kommen, also den ersten Schritt zu machen. Sind sie einmal in Bewegung, fällt es ihnen häufig schwer, diese wieder zu stoppen. Die Arme schwingen beim Gehen nicht mehr mit.
     
  • Die Feinmotorik nimmt ebenso ab wie die Mimik, weshalb Betroffene bei fortschreitender Erkrankung einen zunehmend maskenhaften Gesichtsausdruck haben.
     
  • Ebenfalls typisch ist leises und monotones Sprechen.
     
  • Die meisten Menschen mit dieser Erkrankung zittern, was sich insbesondere an den Händen beobachten lässt. Dadurch wird auch die Schrift kleiner und undeutlicher. Vor allem Arme, Beine und Hals können steif sein und ihre Muskulatur angespannt. Das kann auch zu Muskelschmerzen führen.
     
  • Zusätzlich treten häufig Konzentrationsstörungen und Depressionen auf sowie Kreislauf-, Blasen- und Verdauungsstörungen.
     
  • Studien zeigen, dass sich Sport und Bewegungstraining positiv auf verschiedene Aspekte der Parkinson-Erkrankung auswirkt. Dazu zählen Psyche und Depressivität, Schmerzen, Kraft, Gleichgewicht, Gangmuster und -geschwindigkeit sowie Aktivitäten des täglichen Lebens.
     
  • Besonders geeignet für Parkinson-Patienten sind unter anderem Nordic Walking, Walking, Radfahren, Tanzen, konventionelle Gymnastik, Tai-Chi, QiGong, Laufbandtraining und andere gerätegestützte Trainingsformen.

 

 

 

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news-2231 Wed, 02 May 2018 10:06:00 +0200 Im Vollrausch in die Klinik: Mehr alkoholbedingte Einweisungen in Stuttgart https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/im-vollrausch-in-die-klinik-mehr-alkoholbedingte-einweisungen-in-stuttgart.html Eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt, dass 2017 in Stuttgart wieder mehr Menschen nach Alkoholmissbrauch klinisch behandelt werden mussten. Gestiegen sind auch die Krankenhauseinweisungen Jugendlicher. „Die gute Nachricht ist, dass wir auf Landesebene gesehen eine deutliche Abnahme alkoholbedingter Störungen verzeichnen können“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass sich der Aufwärtstrend seit 2015 im Stadtkreis Stuttgart fortgesetzt habe. „Seit 2015 zählen wir wieder mehr Behandlungen in den Stuttgarter Krankenhäusern“, so Kratzke. Insgesamt beobachtete die AOK Stuttgart-Böblingen im vergangenen Jahr 1.267 Fälle von alkoholbedingten Störungen in Stuttgart, die im Krankenhaus endeten, sowie 488 wegen akutem Alkoholmissbrauch (Komatrinken). 2016 waren es 1.246 (plus akut: 496) nach 1.223 Fällen im Jahr 2015 (plus akut: 433). Männer verursachen dabei weiterhin deutlich mehr Fälle als Frauen: 2017 waren in Stuttgart 966 Männer gegenüber 301 Frauen betroffen.

 

Bei der besonders gefährdeten Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen, die rund ein Fünftel aller verzeichneten Fälle ausmachen, zählte die AOK im letzten Jahr 37 Krankenhausbehandlungen – im Vergleich zum Vorjahr sind die Einweisungen Jugendlicher gestiegen (31 in 2016).

 

„Alkohol ist eine psychoaktive Substanz, die Abhängigkeit erzeugen kann. Gesundheitsschädlicher Alkoholkonsum wird laut Robert Koch-Institut als mitverursachend für mehr als 200 Krankheiten angesehen und zählt zu den fünf wesentlichen Risikofaktoren für Krankheiten, Beeinträchtigungen und Todesfälle weltweit“, warnt Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg.

 

„Jeder einzelne Fall von Alkoholmissbrauch, den wir verzeichnen, ist natürlich einer zu viel“, betont Kratzke. Ein „Risikofaktor“ scheint dabei gutes Wetter zu sein: Steigen die Temperaturen, steigen die Krankenhauseinweisungen. „Für viele sind das Frühjahr und der Sommer die schönste Zeit des Jahres – aber es ist neben Silvester und der Faschingszeit leider auch die Zeit, in der insbesondere die meisten Jugendlichen wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wir hoffen aber sehr, dass sich der positive Trend im Land auch auf Stuttgart überträgt“, so der AOK-Chef. 

 

Die AOK-Stuttgart Böblingen unterstützt seit vielen Jahren die Suchtbeauftragte der Stadt Stuttgart, um verschieden Projekte, vor allem an Schulen, voranbringen zu können.

 

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news-2230 Wed, 02 May 2018 10:05:46 +0200 Im Vollrausch in die Klinik: Mehr alkoholbedingte Einweisungen im Kreis Böblingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/im-vollrausch-in-die-klinik-mehr-alkoholbedingte-einweisungen-im-kreis-boeblingen.html Eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt, dass 2017 im Landkreis Böblingen wieder mehr Menschen nach Alkoholmissbrauch klinisch behandelt werden mussten. „Die gute Nachricht ist, dass wir auf Landesebene gesehen eine deutliche Abnahme alkoholbedingter Störungen verzeichnen können, und das erfreulicherweise auf Landkreisebene auch bei den 15- bis 19-Jährigen im Landkreis Böblingen“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass sich der Abwärtstrend seit 2015 im Landkreis Böblingen insgesamt nicht fortgesetzt habe. „2016 hatten wir mit 531 Behandlungen in den Krankenhäusern im Landkreis 53 weniger gezählt als im Jahr 2015. Leider lagen wir im letzten Jahr wieder bei 561 Krankenhausfällen“, so Kratzke. Insgesamt – Landkreis Böblingen und Stadtkreis Stuttgart - beobachtete die AOK Stuttgart-Böblingen im vergangenen Jahr 1828 Fälle von alkoholbedingten Störungen, die im Krankenhaus endeten, sowie 661 Fälle wegen akutem Alkoholmissbrauch (Komatrinken). Männer verursachen dabei weiterhin deutlich mehr Fälle als Frauen: 2017 waren im Landkreis Böblingen 381 Männer gegenüber 180 Frauen betroffen.

 

Bei der besonders gefährdeten Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen, die rund ein Fünftel aller verzeichneten Fälle ausmachen, ist die Zahl im Landkreis Böblingen im Vergleich zum Vorjahr mit 26 Krankenhausbehandlungen gesunken (35 in 2016).

 

„Alkohol ist eine psychoaktive Substanz, die Abhängigkeit erzeugen kann. Gesundheitsschädlicher Alkoholkonsum wird laut Robert Koch-Institut als mitverursachend für mehr als 200 Krankheiten angesehen und zählt zu den fünf wesentlichen Risikofaktoren für Krankheiten, Beeinträchtigungen und Todesfälle weltweit“, warnt Dr. Jan Paulus, Arzt bei der AOK Baden-Württemberg.

 

„Jeder einzelne Fall von Alkoholmissbrauch, den wir verzeichnen, ist natürlich einer zu viel“, betont Kratzke. Ein „Risikofaktor“ scheint dabei gutes Wetter zu sein: Steigen die Temperaturen, steigen die Krankenhauseinweisungen. „Für viele sind das Frühjahr und der Sommer die schönste Zeit des Jahres – aber es ist neben Silvester und der Faschingszeit leider auch die Zeit, in der insbesondere die meisten Jugendlichen wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wir hoffen aber sehr, dass sich der positive Trend auf Landesebene insgesamt auch auf den Landkreis Böblingen überträgt“, so der AOK-Chef. 

 

Die AOK-Stuttgart Böblingen unterstützt seit vielen Jahren den Suchtbeauftragten des Landkreises Böblingen, um verschieden Projekte, vor allem an Schulen, voranbringen zu können.

 

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news-2218 Wed, 25 Apr 2018 11:06:59 +0200 „Sport im Park“-Saisonauftakt im Höhenpark Killesberg https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sport-im-park-saisonauftakt-im-hoehenpark-killesberg.html Dr. Martin Schairer, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, eröffnet gemeinsam mit Sportkreispräsident Fred-Jürgen Stradinger und Alfred Bauser, Themenfeldmanager Gesundheitsförderung AOK Stuttgart-Böblingen, am Sonntag, 29. April, auf der Wiese im „Tal der Rosen“, Höhenpark Killesberg, die „Sport im Park“-Saison unter dem Motto „Gemeinsam aktiv durch den Sommer“. Das offene und kostenlose Bewegungsprogramm startet ab 2. Mai auf rund 50 Grünflächen mit rund 70 Sportterminen pro Woche in die neue Saison. Sportliches Programm des Auftakts ist Functional Fitness, dazu gibt es Angebote für Kinder.

 

„Das ‚Sport im Park‘-Programm 2018 macht seinem Motto ‚Gemeinsam aktiv durch den Sommer‘ alle Ehre“, sagt Dr. Martin Schairer. „Denn die Stuttgarter Sportvereine, die den Großteil der ‚Sport im Park‘-Angebote umsetzen, haben vier Familienangebote im Programm, bei denen jeweils ein Kindersportangebot und ein Angebot für Erwachsene parallel stattfinden“, erklärt er. „Zudem gibt es neun weitere Sportangebote für Kinder und ein inklusives Sportangebot – einen Lauftreff, bei dem sich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam bewegen. Zum ‚Sport im Park‘-Saisonauftakt lade ich alle bewegungsbegeisterten Stuttgarterinnen und Stuttgarter herzlich ein.“ Wie der Saisonauftakt, sind alle Angebote für Untrainierte und Sportliche geeignet, dauern zirka eine Stunde und finden bei jedem Wetter statt – kostenlos und unverbindlich.

 

Der Sportkreis Stuttgart, dessen 300 Vereine zahlreiche der qualifizierten Übungsleiter bei „Sport im Park“ stellen, schätzt die Aktivität seiner Vereine. „Die Bewegungsangebote auf den Grünflächen zeigen die starke Aktivität und Qualität der Sportvereine in den Stadtbezirken“, sagt Fred-Jürgen Stradinger. „Den Übungsleitern unserer Vereine danke ich herzlich für ihr Engagement. Man sieht, dass die hohe Qualität ihrer Arbeit bei den Stuttgartern sehr gut ankommt, und ich hoffe darauf, dass viele Teilnehmer auch den Weg in die Regelangebote der Vereine finden.“

 

2018 ist erstmals die AOK Stuttgart-Böblingen Partner bei „Sport im Park“. „‘Sport im Park‘ ist gesund und nah, genau wie die AOK, deshalb unterstützen wir das Bewegungsprogramm“, sagt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. „Wir freuen uns, dass die Unterstützung direkt den Stuttgarter Sportvereinen zu Gute kommt, die ein offenes Sportangebot für alle Menschen in der Landeshauptstadt umsetzen.“ Sportbürgermeister Martin Schairer ergänzt: „Die Kooperation mit der AOK lag auf der Hand, denn die AOK und die Stadt haben das gleiche Ziel – die Stuttgarterinnen und Stuttgarter mehr zu bewegen.“

 

Ermöglicht wird die Unterstützung der AOK Stuttgart-Böblingen durch das Präventionsgesetz: Über einen Kooperationsvertrag stellt die AOK für präventive Maßnahmen finanzielle Mittel bereit. Auch im Bereich Bewegungsförderung für Kinder arbeiten die AOK Stuttgart-Böblingen und die Landeshauptstadt erfolgreich zusammen. Im vergangenen Jahr waren von Mai bis September über 23.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei „Sport im Park“ aktiv.

 

Das „Sport im Park“-Programm findet sich unter www.stuttgart.de/sportimpark

 

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news-2198 Fri, 13 Apr 2018 11:36:53 +0200 Run up & 20. AOK-StäffelesWalk: Eröffnung der Lauf- und Walkingsaison beim TV Cannstatt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/run-up-20-aok-staeffeleswalk-eroeffnung-der-lauf-und-walkingsaison-beim-tv-cannstatt.html Am Samstag, 14. April laden die AOK – Die Gesundheitskasse Stuttgart-Böblingen und die Landeshauptstadt Stuttgart zum „Run up & AOK-StäffelesWalk 2018“, der landesweiten Laufsaisoneröffnung, ein. Gastgeber ist in diesem Jahr der TV Cannstatt e. V. Auf dessen Vereinsgelände Am Schnarrenberg 10 fällt nach einer gemeinsamen Aufwärmgymnastik um 14 Uhr der Startschuss für die neue Lauf- und Walkingsaison. Zum Saisonstart und 20. Geburtstag des AOK-Stäffeles Walks werden rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. „Beim Run up & AOK-StäffelesWalk geht es nicht um sportliche Höchstleistungen“, sagt Dr. Martin Schairer, der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport. „Die Veranstaltung ist vielmehr eine Gelegenheit, sich gemeinsam draußen an der frischen Luft zu bewegen. Dabei entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die schönsten Seiten der Landeshauptstadt immer wieder aufs Neue“, erklärt der Sportbürgermeister. Der „Run up & AOK-StäffelesWalk“ wird im Rahmen einer Kooperation des Amts für Sport und Bewegung der Landeshauptstadt Stuttgart und der AOK Stuttgart-Böblingen veranstaltet. „Gemeinsam möchten die Landeshauptstadt und die AOK die Stuttgarterinnen und Stuttgarter bewegen“, sagt Christian Kratzke, der Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Egal ob Anfänger oder fortgeschrittener Läufer oder Walker, egal ob mit Stäffele oder ohne – beim Run up und StäffelesWalk ist für alle die richtige Strecke mit dabei,“ so Kratzke weiter.

 

 

 

Auf der ausgeschilderten „StäffelesWalk“-Strecke starten verschiedene Leistungsgruppen: Eine Running-Gruppe, für alle ambitionierten Läuferinnen und Läufer und, natürlich, mehrere Walkinggruppen für zügige, durchschnittlich schnelle und gemütliche Walkerinnen und Walker. Alle Teilnehmer, denen die neun Kilometer der „StäffelesWalk“-Strecke zu lang sind, können stattdessen einen Spazierrundgang mit fünf Kilometern Länge in Angriff nehmen. Highlights der Strecke 2018 sind die malerischen Blicke auf das Neckartal und die Ruine Engelburg im Stadtbezirk Mühlhausen.

 

 

 

Der „Run up“ bietet eine Streckenführung ohne Stäffele und startet ebenfalls beim TV Cannstatt. Auch die Run up-Gruppen sind nach unterschiedlichen Leistungsniveaus für Lauf-Einsteiger und Lauf-Profis aufgeteilt, die Streckenlänge beträgt rund sieben Kilometer. Geführt werden alle Run up & AOK-StäffelesWalk- Gruppen von erfahrenen Walking- und Lauftreffleitern.

 

 

 

Im Anschluss an den Lauf erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein gemütlicher Ausklang auf dem Vereinsgelände des TV Cannstatt. Alle, die auf die Strecke gegangen sind, erhalten einen Rabattgutschein für den Getränkestand des Vereins. AOK-Versicherte bekommen für ihre aktive Teilnahme an der Saisoneröffnung zudem 300 ProFit Punkte gutgeschrieben. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

Die Anzahl der Parkplätze am Veranstaltungsort ist begrenzt. Aus diesem Grund wird die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen: Stadtbahnlinie U12 nach Remseck zur Haltestelle Hallschlag, von dort weiter mit der Buslinie 52 Borkumstraße (Neuwirtshaussiedlung) bis zur Haltestelle Schnarrenberg.

 

 

 

 

 

Weitere Informationen und der Flyer zur Veranstaltung finden sich unter www.stuttgart.de/laufen.

 

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news-2194 Mon, 09 Apr 2018 15:50:49 +0200 Krankenstand im Landkreis Böblingen erneut gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/krankenstand-im-landkreis-boeblingen-erneut-gesunken.html AOK Stuttgart-Böblingen wertet Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. Der Krankenstand betrug im Kreis Böblingen im Jahr 2017 4,7 Prozent, nach 4,8 Prozent in 2016 und 4,9 Prozent in 2015. Bundesweit liegt die Quote bei 5,3 Prozent. Die Erkältungswelle zu Beginn des Jahres 2015 forderte ihren Tribut. Deshalb lag der Krankenstand vor drei Jahren etwas höher als 2016 und 2017. Das zeigt eine Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen, die dazu die Krankschreibungen ihrer Versicherten in den Betrieben des Landkreises Böblingen auswertete. Der Krankenstand gibt an, wie hoch der Anteil der arbeitsunfähig kranken Beschäftigten aller versicherten Arbeitnehmer ist. Bundesweit liegt dieser Wert aller AOK-versicherten Arbeitnehmer mit 5,3 Prozent um 0,6 Prozentpunkte höher als im Landkreis.

 

Ebenfalls leicht gesunken sind die Arbeitsunfähigkeitstage je Krankheitsfall. Im Jahr 2017 kamen auf jedes AOK-Mitglied in den Betrieben im Kreis Böblingen 17,3 Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 1,4 Prozent. Der Anteil der Mitglieder, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug 55,2 Prozent. Im Jahr 2016 lag dieser Wert bei 56,1 Prozent.

 

Wie schon 2015 und 2016 waren auch 2017 Atemwegserkrankungen, jetzt mit einem Anteil von 26,7 Prozent, die Krankheitsart mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen. Gefolgt von Muskel-Skeletterkrankungen mit 15,0 Prozent, Verdauung mit 7,6 Prozent und Verletzungen mit 6,4 Prozent.

 

Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Betrieben des Landkreises zwar nur 4,9 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus (2016: 4,7 Prozent) – waren aber für fast 12 Prozent (11,8) aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. „Übersetzt heißt das: Wer von einer solchen Erkrankung betroffen ist, fällt meist lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Firmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, dessen Kasse für diese lange tabuisierten Krankheiten das Präventionsprogramm „Lebe Balance“ entwickelt hat.

 

Während der Anteil der Ausfälle wegen psychischen Störungen im Jahr 2015 noch bei etwas über 10 Prozent lag, stieg dieser Wert in darauffolgenden beiden Kalenderjahren um knapp zwei Prozentpunkte an. Kratzke: „Psychische Belastungen und Störungen nehmen immer mehr zu. Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit psychischen Störungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt“.

 

„Die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen haben Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen im Kreis Böblingen sind Platz- und Gerätewarte, Mitarbeiter in der Holzver- und -bearbeitung und Mitarbeiter im Straßen- und Asphaltbau“, sagt der AOK-Chef. Die Zahl der Arbeitsunfälle (ohne Wegeunfälle) ist in der Land- und Forstwirtschaft mit 9,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfällen am höchsten, gefolgt vom Baugewerbe (5,8 %). Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit 3,4 (Frauen) bzw. 3,2 Prozent (Männer) am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,4 (Frauen) bzw. 8,6 Prozent (Männer).

 

Mit ihren vielen Versicherten und Firmenkunden trägt die AOK Stuttgart-Böblingen einen erheblichen Anteil der Verantwortung für die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Betrieben der Region. „Es geht darum, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Menschen zu reduzieren und die Gesundheit auch direkt am Arbeitsplatz zu fördern“, sagt Christian Kratzke. Ein besonderes Augenmerk richtet die AOK Stuttgart-Böblingen auf die Prävention. Kratzke: „Dafür bieten wir für unsere Versicherten vor Ort viele unterschiedliche Kurse und individuelle Beratungen an, gehen aber auch in die Betriebe selbst und entwickeln mit ihnen gemeinsam Konzepte für mehr Gesundheit“.

 

 

 

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news-2195 Mon, 09 Apr 2018 15:50:07 +0200 Krankenstand in Stuttgart erneut gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/krankenstand-in-stuttgart-erneut-gesunken.html AOK Stuttgart-Böblingen wertet Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. Der Krankenstand betrug im Stadtkreis Stuttgart im letzten Jahr 4,9 Prozent, nach 5,0 Prozent in 2016 und 5,1 Prozent in 2015. Bundesweit liegt die Quote bei 5,3 Prozent. Die Erkältungswelle zu Beginn des Jahres 2015 forderte ihren Tribut. Deshalb lag der Krankenstand vor drei Jahren etwas höher als 2016 und 2017. Das zeigt eine Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen, die dazu die Krankschreibungen ihrer Versicherten in den Betrieben im Stadtkreis Stuttgart auswertete. Der Krankenstand gibt an, wie hoch der Anteil der arbeitsunfähig kranken Beschäftigten aller versicherten Arbeitnehmer ist. Bundesweit liegt dieser Wert aller AOK-versicherten Arbeitnehmer mit 5,3 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher als im Stadtkreis Stuttgart.

 

Ebenfalls leicht gesunken sind die Arbeitsunfähigkeitstage je Krankheitsfall. Im Jahr 2017 kamen auf jedes AOK-Mitglied in den Betrieben in Stuttgart 17,9 Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 1,6 Prozent. Der Anteil der Mitglieder, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug 54,4 Prozent. Im Jahr 2016 lag dieser Wert bei 55,3 Prozent.

 

Wie schon 2015 und 2016 waren auch 2017 Atemwegserkrankungen, jetzt mit einem Anteil von 26,1 Prozent, die Krankheitsart mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen. Gefolgt von Muskel-Skeletterkrankungen mit 14,8 Prozent, Verdauung mit 7,8 Prozent und Verletzungen mit 6,3 Prozent.

 

Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Betrieben des Stadtkreises zwar nur 5,1 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus (2016: 5,2 Prozent) – waren aber für fast 12 Prozent (11,9) aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. „Übersetzt heißt das: Wer von einer solchen Erkrankung betroffen ist, fällt meist lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Firmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, dessen Kasse für diese lange tabuisierten Krankheiten das Präventionsprogramm „Lebe Balance“ entwickelt hat.

 

Während der Anteil der Ausfälle wegen psychischen Störungen im Jahr 2015 noch bei etwas über 10 Prozent lag, stieg dieser Wert in darauffolgenden beiden Kalenderjahren um knapp zwei Prozentpunkte an. Kratzke: „Psychische Belastungen und Störungen nehmen immer mehr zu. Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit psychischen Störungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt“.

 

„Die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen haben Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen in Stuttgart sind Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft, im technischen Luftverkehrsbetrieb und in den Bus- und Straßenbahnbetrieben“, sagt der AOK-Chef. Die Zahl der Arbeitsunfälle (ohne Wegeunfälle) ist in der Land- und Forstwirtschaft mit 9,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfällen am höchsten, gefolgt vom Baugewerbe (6,6 %). Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit 3,2 (Frauen) bzw. 3,3 Prozent (Männer) am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,3 (Frauen) bzw. 8,1 Prozent (Männer).

 

Mit ihren vielen Versicherten und Firmenkunden trägt die AOK Stuttgart-Böblingen einen erheblichen Anteil der Verantwortung für die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Betrieben der Region. „Es geht darum, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Menschen zu reduzieren und die Gesundheit auch direkt am Arbeitsplatz zu fördern“, sagt Christian Kratzke. Ein besonderes Augenmerk richtet die AOK Stuttgart-Böblingen auf die Prävention. Kratzke: „Dafür bieten wir für unsere Versicherten vor Ort viele unterschiedliche Kurse und individuelle Beratungen an, gehen aber auch in die Betriebe selbst und entwickeln mit ihnen gemeinsam Konzepte für mehr Gesundheit“.

 

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news-2189 Wed, 28 Mar 2018 11:05:39 +0200 Stuttgart: Sauer auf zu viel Süßes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-sauer-auf-zu-viel-suesses.html Spätestens an Ostern heißt es wieder Vorsicht: Zuckeralarm. Selbst Lebensmittel mit gesundem Image sind häufig sehr süß. Dazu gehören auch Müsli, Joghurt oder Smoothies. Denn rund 80 Prozent aller Lebensmittel enthalten zusätzlichen Zucker.  

 

Verarbeitete Lebensmittel enthalten häufig Zucker als preiswerten, geschmacksverstärkenden Zusatz. Allerdings haben es Verbraucher oft schwer, das zu erkennen. Zuckerangaben auf Verpackungen sind häufig irreführend oder fehlen ganz. „Das ist problematisch, denn den meisten Zucker nehmen wir über fertige Lebensmittel zu uns. Zucker steckt nämlich nicht nur in Süßigkeiten oder Cola, sondern auch in salzigen, pikanten und sauren Lebensmitteln wie Suppen, Feinkostsalaten oder Tee. Auch Ketchup oder sogar Essig können größere Mengen enthalten“, sagt die Stuttgarter AOK-Ernährungsexpertin Heidrun Steinebronn.

 

 

 

Heute gelten bis zu zwei Drittel der Männer und rund die Hälfte der Frauen als übergewichtig. Und auch bei den Jüngeren ist dieser Negativ-Trend angekommen. Etwa zwei Millionen Kinder und Jugendliche tragen bereits an der Last zu vieler Pfunde.* Die Werbung verleiht vielen Nahrungsmitteln ein gesundes Image. Und das hat Folgen. Fehlernährung und Übergewicht bergen ein hohes Risiko z.B. für Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und hinter diesen Volkskrankheiten stehen nicht nur viele, zum Teil schwere Einzelschicksale, sie belasten auch den Gesundheitsetat. So schätzen Experten die Kosten ernährungsbedingter Krankheiten auf über 70 Milliarden Euro jährlich. **

 

 

Aber nicht nur das Erkrankungsrisiko zählt. Ernährung hat auch einen erheblichen Einfluss darauf, wie gut – oder schlecht – wir uns im Alltag fühlen. Dazu AOK-Ernährungsberaterin Heidrun Steinebronn: „Bei Fehl- oder Mangelernährung, einem Zuwenig an lebenswichtigen Nährstoffen wie Mineralstoffen und Vitaminen kann auch der Stoffwechsel nicht optimal funktionieren, er drückt unser körperliches und geistiges Energieniveau. Man fühlt sich schlapp und kraftlos, bewegt sich deshalb auch weniger, was die Stoffwechsellage zusätzlich verschlechtert. Außerdem hungert der Körper sozusagen innerlich, weil er trotz üppigen Nahrungsangebotes wichtige Stoffe nicht in ausreichenden Mengen erhält“.

 

 

 

Wer fit sein will, muss also das Richtige essen – und sich ausreichend bewegen. Viele AOK-Angebote verknüpfen deshalb den Ernährungs- und Bewegungsaspekt. Mit den AOK-Gesundheitsexperten können aber auch persönliche Beratungsgespräche vereinbart werden. Infos und Anmeldung unter 0711 2069-5451.

 

 

 

*Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

** Quelle: „Gesundheit und Gesellschaft“, Ausgabe 1/2016

 

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news-2188 Wed, 28 Mar 2018 10:57:46 +0200 Kreis Böblingen: Sauer auf zu viel Süßes https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-sauer-auf-zu-viel-suesses.html Spätestens an Ostern heißt es wieder Vorsicht: Zuckeralarm. Selbst Lebensmittel mit gesundem Image sind häufig sehr süß. Dazu gehören auch Müsli, Joghurt oder Smoothies. Rund 80 Prozent aller Lebensmittel enthalten zusätzlichen Zucker. Verarbeitete Lebensmittel enthalten häufig Zucker als preiswerten, geschmacksverstärkenden Zusatz. Allerdings haben es Verbraucher oft schwer, das zu erkennen. Zuckerangaben auf Verpackungen sind häufig irreführend oder fehlen ganz. „Das ist problematisch, denn den meisten Zucker nehmen wir über fertige Lebensmittel zu uns. Zucker steckt nämlich nicht nur in Süßigkeiten oder Cola, sondern auch in salzigen, pikanten und sauren Lebensmitteln wie Suppen, Feinkostsalaten oder Tee. Auch Ketchup oder sogar Essig können größere Mengen enthalten“, sagt die Böblinger AOK-Ernährungsexpertin Gisela Löffler.

 

 

 

Heute gelten bis zu zwei Drittel der Männer und rund die Hälfte der Frauen als übergewichtig. Und auch bei den Jüngeren ist dieser Negativ-Trend angekommen. Etwa 2 Millionen Kinder und Jugendliche tragen bereits an der Last zu vieler Pfunde*.

 

Die Werbung verleiht vielen Nahrungsmitteln ein gesundes Image. Und das hat Folgen. „Fehlernährung und Übergewicht bergen ein hohes Risiko z.B. für Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und hinter diesen Volkskrankheiten stehen nicht nur viele, zum Teil schwere Einzelschicksale, sie belasten auch den Gesundheitsetat. So schätzen Experten die Kosten ernährungsbedingter Krankheiten auf über 70 Milliarden Euro jährlich**.

 

 

Aber nicht nur das Erkrankungsrisiko zählt. Ernährung hat auch einen erheblichen Einfluss darauf, wie gut – oder schlecht – wir uns im Alltag fühlen. Dazu AOK-Ernährungsberaterin Gisela Löffler: „Bei Fehl- oder Mangelernährung, einem Zuwenig an lebenswichtigen Nährstoffen wie Mineralstoffen und Vitaminen kann auch der Stoffwechsel nicht optimal funktionieren, er drückt unser körperliches und geistiges Energieniveau. Man fühlt sich schlapp und kraftlos, bewegt sich deshalb auch weniger, was die Stoffwechsellage zusätzlich verschlechtert. Außerdem hungert der Körper sozusagen innerlich, weil er trotz üppigen Nahrungsangebotes wichtige Stoffe nicht in ausreichenden Mengen erhält“.

Wer fit sein will, muss also das Richtige essen – und sich ausreichend bewegen. Viele AOK-Angebote verknüpfen deshalb Ernährung und Bewegung. Mit den AOK-Gesundheitsexperten können zu dazu auch persönliche Beratungsgespräche vereinbart werden. Infos und Anmeldung unter 0711 2069-5451.

 

 

 

*Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

**Quelle: „Gesundheit und Gesellschaft“, Ausgabe 1/2016

 

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news-2167 Fri, 23 Mar 2018 08:34:31 +0100 Kreis Böblingen: Vorsicht: Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-vorsicht-zecken.html Es ist die Zeit der Zeckenstiche. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Die AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt Impfung und nach dem Aufenthalt im Freien die Kontrolle.  

 

Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Er rät zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. Laut Robert-Koch-Institut wurden 2017 acht FSME-Fälle im Landkreis Böblingen festgestellt (2016: einer. 2015: fünf).

 

 

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte 730 Borreliose-Erkrankungen in 2016, davon 355 im Landkreis Böblingen. 2015 waren es hier insgesamt 582 Behandlungsfälle, davon im Landkreis 277. Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte wesentlich höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

 

 

„Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, weiß Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien besonders wichtig, vor allem, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt und sorgfältig desinfiziert wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. „Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene sollten dann sofort zum Arzt gehen“, rät der AOK-Chef.

 

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news-2166 Fri, 23 Mar 2018 08:32:37 +0100 Stuttgart: Vorsicht: Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-vorsicht-zecken.html Es ist die Zeit der Zeckenstiche. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Die AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt Impfung und Kontrolle nach Aufenthalt im Freien.  

 

Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Er rät zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. Laut Robert-Koch-Institut wurden 2017 drei FSME-Fälle in Stuttgart festgestellt (2016: vier).

 

 

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte 2016 730 Borreliose-Erkrankungen, davon 375 in Stuttgart. 2015 waren es hier insgesamt 582 Behandlungsfälle, davon in Stuttgart 306. Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte wesentlich höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

 

 

„Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, weiß Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt und sorgfältig desinfiziert wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. „Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene sollten dann sofort zum Arzt gehen“, rät der AOK-Chef.

 

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news-2139 Wed, 14 Mar 2018 11:59:11 +0100 Stuttgart: Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-das-kreuz-mit-dem-kreuz-2.html Bis zu 85 Prozent der Bevölkerung haben zumindest gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt oder seinen Rücken bei körperlicher Arbeit stark und einseitig belastet, leidet häufig unter den Schmerzen. Bewegung und Entspannung können helfen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung zum Tag der Rückengesundheit am 15. März.

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten im Beruf, und das gilt auch für die Stadt Stuttgart: 17 Prozent der bei der AOK Stuttgart-Böblingen versicherten Stuttgarter waren 2016 mindestens ein Mal wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Das waren insgesamt 33.781 versicherte Arbeitnehmer. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 27.394. Besonders häufig davon betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen – und hier insbesondere die Männer. Landesweit waren 2016 insgesamt 660.791 versicherte Arbeitnehmer wegen Rückenbeschwerden in Behandlung.


Dabei kommen zum individuellen Leid auch noch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Schätzungen zufolge liegen die medizinischen Ausgaben bundesweit zwischen 10 und 20 Milliarden jährlich, hinzu kommen durch Ausfalltage Produktionsausfälle von 80 bis 90 Milliarden.

 

Die drei häufigsten Schmerzursachen sind laut AOK-Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Alfred Bauser eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht und zu wenig Bewegung. „Die Schmerzen sind die Folgen von zu wenig, zu einseitiger oder falscher Bewegung und untrainierter Bauch- und Rückenmuskulatur“ so Bauser.

 

In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen sind seltener Auslöser für den Schmerz. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Privatleben oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. Der Sportwissenschaftler: „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel bei der Arbeit vor dem Bildschirm oder auf der Fahrt ins Büro, abends vor dem Fernseher oder beim Essen.. Kleine Bewegungspausen zwischendurch und regelmäßiger Sport insbesondere nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht ihm zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen unterstützen wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements viele Firmen in der Region und geben Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt der Präventionsexperte.

 

Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Alfred Bauser. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so der Experte.

 

Für den Muskelaufbau ist ein Gerätetraining ratsam. In den vier Rückenstudios der AOK Stuttgart-Böblingen wurden 2017 über 36.000 Übungseinheiten absolviert. Die Mischung aus dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischem Verhaltenstraining ist auf Nachhaltigkeit angelegt. In Stuttgart befinden sich die AOK-Rückenstudios im SpOrt in Bad Cannstatt und im AOK-Gesundheitszentrum Berliner Platz.

 

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news-2138 Wed, 14 Mar 2018 11:58:39 +0100 Kreis Böblingen: Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-das-kreuz-mit-dem-kreuz-1.html Bis zu 85 Prozent der Bevölkerung haben zumindest gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt oder seinen Rücken bei körperlicher Arbeit stark und einseitig belastet, leidet häufig unter den Schmerzen. Bewegung und Entspannung können helfen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung zum Tag der Rückengesundheit am 15. März. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten im Beruf, und das gilt auch für den Landkreis Böblingen:16,3 Prozent der bei der AOK Stuttgart-Böblingen Versicherten im Landkreis waren 2016 mindestens ein Mal wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Das waren insgesamt 23.675 versicherte Arbeitnehmer. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 21.437. Besonders häufig davon betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen – und hier insbesondere die Männer. Landesweit waren 2016 insgesamt 660.791 versicherte Arbeitnehmer wegen Rückenbeschwerden in Behandlung.

 

Dabei kommen zum individuellen Leid auch noch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Schätzungen zufolge liegen die medizinischen Ausgaben bundesweit zwischen 10 und 20 Milliarden jährlich, hinzu kommen durch Ausfalltage Produktionsausfälle von 80 bis 90 Milliarden.

 

Die drei häufigsten Schmerzursachen sind laut AOK-Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Alfred Bauser eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht und zu wenig Bewegung. „Die Schmerzen sind die Folgen von zu wenig, zu einseitiger oder falscher Bewegung und untrainierter Bauch- und Rückenmuskulatur“ so Bauser.

In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen sind seltener Auslöser für den Schmerz. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Privatleben oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. Der Sportwissenschaftler: „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel bei der Arbeit vor dem Bildschirm oder auf der Fahrt ins Büro, abends vor dem Fernseher oder beim Essen. Kleine Bewegungspausen zwischendurch und regelmäßiger Sport insbesondere nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht ihm zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen unterstützen wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements viele Firmen in der Region und geben Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt der Präventionsexperte.

 

Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Alfred Bauser. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so der Experte.

 

Für den Muskelaufbau ist ein Gerätetraining ratsam. In den vier Rückenstudios der AOK Stuttgart-Böblingen wurden 2017 rund 36.000 Übungseinheiten absolviert. Die Mischung aus dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischem Verhaltenstraining ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Im Landkreis Böblingen befinden sich die AOK-Rückenstudios im Gesundheitszentrum Flugfeld und in der Sportwelt des VFL Sindelfingen beim Glaspalast.

 

 

 

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news-2126 Tue, 06 Mar 2018 08:29:04 +0100 Kreis Böblingen: Schützt Essen vor Krebs? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-schuetzt-essen-vor-krebs.html Es gibt eine riesige Auswahl an Lebensmittel und jeder kann sich frei entscheiden, was er isst und wie er sich ernährt. Doch welchen Einfluss hat das was und wie wir essen auf unsere Gesundheit? „Einen sehr großen“, behauptet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, anlässlich des Tages der gesunden Ernährung am 7. März. „Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass rund 30 von 100 Krebsfällen in den westlichen Ländern auf einen ungesunden Lebensstil, insbesondere auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, zurückzuführen sind. Körpergewicht, Bewegung und Ernährung beeinflussen das Risiko für die Krebsarten, die in Deutschland am häufigsten sind, wie etwa Brustkrebs, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, oder Darmkrebs. Übergewicht ist dabei ein wesentlicher Risikofaktor“, stellt Knapstein fest.

 

Im Kreis Böblingen ist die Anzahl neu an Brustkrebs erkrankter AOK-versicherten Frauen von 247 Fällen im Jahr 2015 auf 264 Fälle in 2016 gestiegen. Darmkrebs wurde bei den AOK-Versicherten im Landkreis im selben Zeitraum in 162 (2015) und 189 Fällen (2016) festgestellt.

 

Die Ärztin: „Auch die Zusammensetzung der Ernährung beeinflusst das Krebsrisiko. So zählen Fachleute beispielsweise ballaststoffreiches Getreide sowie Obst und Gemüse zu den risikosenkenden Lebensmitteln. Rotes Fleisch und Fleischerzeugnisse wie Wurst oder Schinken stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Als gesichert gilt der schädigende Effekt von Alkohol. Das Trinken von Alkohol ist an der Entstehung von Mundhöhlenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Lebertumoren und Dick- und Enddarmkrebs sowie von Brustkrebs bei Frauen beteiligt.“

 

Zu Ernährungsexpertin Hildegund Neu-Schaub kommen schon seit Jahren die Menschen zur individuellen Ernährungsberatung ins Gesundheitszentrum der AOK Stuttgart-Böblingen in Sindelfingen und jetzt auf dem Flugfeld. Die Ernährungsberaterin empfiehlt: „Eine abwechslungsreiche Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist, eignet sich am besten, um das Krebsrisiko zu senken. Inzwischen weiß man auch, dass nicht nur zählt, was man isst: Auch die Energiebilanz und das Körpergewicht spielen eine große Rolle. Deshalb lässt sich eine gesunde Ernährung, die vor Krebs schützt, nicht von körperlicher Bewegung trennen“. Dr. Sabine Knapstein ergänzt: „Es gibt bislang keine Beweise dafür, dass einzelne Inhaltsstoffe oder Lebensmittel eine Krebserkrankung verhindern können. Einseitige Diäten aber, die auf ganz bestimmte Lebensmittel oder Nährstoffe setzen — sei es eine einzelne Gemüseart, ein besonderer Tee oder der Verzicht auf Kohlenhydrate — können mehr Schaden anrichten als dass sie nützen. Denn: Gezielte Krebsdiäten sind das genaue Gegenteil der gesunden Vielfalt und Ausgewogenheit, zu der Ernährungsexperten heute raten.“

 

Regelmäßige und rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen können das Erkrankungsrisiko um bis zu 90 Prozent senken. „Die Darmspiegelung ist das beste und sicherste Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs“, weiß Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Die Darmspiegelung ermöglicht es, Tumoren bereits in einem frühen Stadium zu erkennen. Außerdem können auch potenzielle Darmkrebsvorstufen, sogenannte Polypen, erkannt und direkt bei der Untersuchung entfernt werden. „Die Früherkennung von Darmkrebs erhöht die Heilungschancen drastisch. Deshalb informieren wir unsere Versicherten aktiv über das Thema Darmkrebs und die Früherkennungsmöglichkeiten“, betont der 57-Jährige, der selbst regelmäßig zur Vorsorge geht. „Fest steht: Ab dem 55. Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko deutlich an.“ Zusätzlich können Frauen ab dem Alter von 30 Jahren regelmäßig verschiedene Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen.

 

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news-2125 Tue, 06 Mar 2018 08:26:27 +0100 Stuttgart: Schützt Essen vor Krebs? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-schuetzt-essen-vor-krebs.html Es gibt eine riesige Auswahl an Lebensmittel und jeder kann sich frei entscheiden, was er isst und wie er sich ernährt. Doch welchen Einfluss hat das was und wie wir essen auf unsere Gesundheit? „Einen sehr großen“, behauptet Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg, anlässlich des Tages der gesunden Ernährung am 7. März. „Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass rund 30 von 100 Krebsfällen in den westlichen Ländern auf einen ungesunden Lebensstil, insbesondere auf die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, zurückzuführen sind. Körpergewicht, Bewegung und Ernährung beeinflussen das Risiko für die Krebsarten, die in Deutschland am häufigsten sind, wie etwa Brustkrebs, insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren, oder Darmkrebs. Übergewicht ist dabei ein wesentlicher Risikofaktor“, stellt Knapstein fest.

 

In Stuttgart ist die Anzahl neu an Brustkrebs erkrankter AOK-versicherten Frauen in den letzten Jahren nahezu gleichbleibend. Nach 281 Neuerkrankungen in 2014 und 246 in 2015, wurden im Jahre 2016 in 277 Fällen Brustkrebs diagnostiziert. Darmkrebs wurde bei den AOK-Versicherten in Stuttgart im selben Zeitraum in 208 (2014), 200 (2015) und in 2016 in 217 Fällen festgestellt.

 

 

 

Die Ärztin: „Auch die Zusammensetzung der Ernährung beeinflusst das Krebsrisiko. So zählen Fachleute beispielsweise ballaststoffreiches Getreide sowie Obst und Gemüse zu den risikosenkenden Lebensmitteln. Rotes Fleisch und Fleischerzeugnisse wie Wurst oder Schinken stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Als gesichert gilt der schädigende Effekt von Alkohol. Das Trinken von Alkohol ist an der Entstehung von Mundhöhlenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Lebertumoren und Dick- und Enddarmkrebs sowie von Brustkrebs bei Frauen beteiligt.“

 

Zu Ernährungsexpertin Andrea Scholpp kommen schon seit Jahren die Menschen zur individuellen Ernährungsberatung ins Gesundheitszentrum der AOK Stuttgart-Böblingen am Berliner Platz. Die Oecotrophologin empfiehlt: „Eine abwechslungsreiche Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist, eignet sich am besten, um das Krebsrisiko zu senken. Inzwischen weiß man auch, dass nicht nur zählt, was man isst: Auch die Energiebilanz und das Körpergewicht spielen eine große Rolle. Deshalb lässt sich eine gesunde Ernährung, die vor Krebs schützt, nicht von körperlicher Bewegung trennen“. Dr. Sabine Knapstein ergänzt: „Es gibt bislang keine Beweise dafür, dass einzelne Inhaltsstoffe oder Lebensmittel eine Krebserkrankung verhindern können. Einseitige Diäten aber, die auf ganz bestimmte Lebensmittel oder Nährstoffe setzen — sei es eine einzelne Gemüseart, ein besonderer Tee oder der Verzicht auf Kohlenhydrate — können mehr Schaden anrichten als dass sie nützen. Denn: Gezielte Krebsdiäten sind das genaue Gegenteil der gesunden Vielfalt und Ausgewogenheit, zu der Ernährungsexperten heute raten.“

 

 

 

Regelmäßige und rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen können das Erkrankungsrisiko um bis zu 90 Prozent senken. „Die Darmspiegelung ist das beste und sicherste Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs“, weiß Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Die Darmspiegelung ermöglicht es, Tumoren bereits in einem frühen Stadium zu erkennen. Außerdem können auch potenzielle Darmkrebsvorstufen, sogenannte Polypen, erkannt und direkt bei der Untersuchung entfernt werden. „Die Früherkennung von Darmkrebs erhöht die Heilungschancen drastisch. Deshalb informieren wir unsere Versicherten aktiv über das Thema Darmkrebs und die Früherkennungsmöglichkeiten“, betont der 57-Jährige, der selbst regelmäßig zur Vorsorge geht. „Fest steht: Ab dem 55. Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko deutlich an.“ Zusätzlich können Frauen ab dem Alter von 30 Jahren regelmäßig verschiedene Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen.

 

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news-2115 Fri, 23 Feb 2018 11:59:48 +0100 AOK bringt Bewegung in die Schule – Tipps von MTV-Turnerin Elisabeth Seitz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-bringt-bewegung-in-die-schule-tipps-von-mtv-turnerin-elisabeth-seitz.html Übergewicht macht zwar nicht automatisch krank, es kann sich jedoch sehr nachteilig auf die körperliche und seelische Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken. Dagegen will die AOK Stuttgart-Böblingen in Kooperation mit dem Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Bad Cannstatt und dem MTV Stuttgart etwas tun.  

 

Am Gottlieb-Daimler-Gymnasium in Bad Cannstatt war heute der Auftakt für ein landesweites AOK-Bewegungsprojekt für Schulen. Fünft- und Sechsklässler traten in einer Challenge gegeneinander an und bewiesen beim „Seit-Hopper“, „Power-Lauf“ und „Mucki-Biege“ wieviel Kraft und Ausdauer in ihnen stecken und wie gut ihre Koordinationsfähigkeit ist. Elisabeth Seitz, mehrfache Deutsche Meisterin und Olympia-Teilnehmerin, begleitete den AOK-Fitnesstest und zeigte den Schülern aus insgesamt sechs Klassen, wie man Leistung und Spaß an der Bewegung bestens kombinieren kann. „Man kann den Kindern ansehen, wie viel Spaß und Freude sie an der Bewegung heute haben – und genau das ist der richtige Ansatz“, so Seitz während des Wettbewerbs in der Turnhalle des Gottlieb-Daimler-Gymasiums.

 

Mit Sportangeboten in den Pausen, bewegtem Unterricht, einem jährlich stattfindenden Sport- und Gesundheitstag und außergewöhnlichen Sportarten hat das Gottlieb-Daimler-Gymnasium im Jahr 2015 das Zertifikat „Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ erhalten. Doch Schulleiterin Verena König ist damit allein noch nicht zufrieden: “Das Zertifikat sehe ich als eine Verpflichtung, ständig in Bewegung zu bleiben und ich freue mich sehr, dass der Auftakt für das landesweite Projekt heute an unserer Schule stattfand“.

 

Nur etwas mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren ist täglich mindestens 60 Minuten körperlich aktiv und erfüllt damit die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO.* Deshalb hat sich die Gesundheitskasse zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern. „Wer Sport treibt, ist nicht nur körperlich und geistig fit – Sport vermittelt auch Erfolgserlebnisse, die für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig sind,“ so Frederik Weihing, Gesundheitsexperte bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Der AOK-Fitnesstest wurde zusammen mit der Sporthochschule Köln entwickelt.

 

*Quelle: Robert-Koch-Institut

 

Anmerkung für die Redaktion:

 

AOK-Fitnesstest: Ziel ist die Mobilisierung von Schülerinnen und Schülern durch einen Fitness-Check und einen individuellen Trainingsplan. Parallel dazu können die Übungen des Fitness-Checks natürlich auch problemlos zu Hause durchgeführt werden. Der Fitness-Check kann per Mail an frederik.weihing@bw.aok.de angefordert werden.

 

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news-2080 Wed, 31 Jan 2018 11:19:42 +0100 Neue alte Spitze im AOK-Bezirksrat https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/neue-alte-spitze-im-aok-bezirksrat.html Herbert Hilger und Bernhard Löffler wurden in ihren Ämtern als alternierende Vorsitzende des Bezirksrats der AOK Stuttgart-Böblingen bestätigt. Der neu gewählte Bezirksrat der AOK Stuttgart-Böblingen ist letzten Montag am AOK-Standort in Sindelfingen zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Der ehemalige Geschäftsführer der Bezirksgruppe Stuttgart des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall und Vertreter der Arbeitgeber, Herbert Hilger, wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt und für dieses Jahr zum Vorsitzenden bestimmt. „Mein Ziel ist es, weiterhin gut mit der Arbeitnehmerseite und der Geschäftsführung zusammen zu arbeiten“, so Hilger unmittelbar nach der Abstimmung. „Und Stärke beweisen, indem man gemeinsam zu einer einheitlichen Meinung und Lösung kommt“.

 

Auch Bernhard Löffler, Regionalgeschäftsführer der DGB-Region Nordwürttemberg und Vertreter der Arbeitnehmer, wurde einstimmig wiedergewählt und wird stellvertretender Vorsitzender des AOK-Gremiums. Außerdem wurde die Besetzung des Koordinierungs- und des Widerspruchsausschusses festgelegt, in denen Widersprüche der Versicherten gegen Entscheidungen der Gesundheitskasse behandelt werden.

 

Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen gratulierte den beiden Vorsitzenden: „Das Ergebnis ist ein großer Vertrauensbeweis und steht für Verlässlichkeit und Kontinuität. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen für weitere fünf Jahre“. Außerdem begrüßte er 20 neue Versicherten- und Arbeitgebervertreter und wünschte ihnen eine erfolgreiche Arbeit und ein gutes Miteinander zum Wohle der Menschen in der Region.

 

Kratzke ehrte und verabschiedete auch fünf langjährige Bezirksratsmitglieder, Wolfgang Schuch, Carsten Claus, Paul Zechmeister, Roland Leopold und Harald Gauß (siehe Foto von links) und dankte ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement. Er überreichte ihnen Urkunden und die Ehrennadel der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Der 30-köpfige Bezirksrat der AOK Stuttgart-Böblingen besteht aus jeweils 15 Versicherten- und Arbeitgebervertretern aus Stuttgart und dem Landkreis Böblingen. Sie vertreten die Interessen der Beitragszahler und setzen sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei gleichzeitig wirtschaftlicher Mittelverwendung ein. Der AOK-Bezirksrat hat zudem ein Vorschlagsrecht bei der Wahl der Geschäftsführung und gestaltet auch aktiv die KundenCenter-Politik mit.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen ist eine der größten Bezirksdirektionen der AOK Baden-Württemberg. Zirka 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen über 394.000 Versicherte und 23.000 Firmenkunden.

 

Foto 1: v.li. Christian Kratzke, Herbert Hilger, Bernhard Löffler, Wolfgang Bauer

 

Foto 2: v.li. Wolfgang Schuch, Christian Kratzke, Carsten Claus, Paul Zechmeister, Roland Leopold, Harald Gauß, Wolfgang Bauer

 

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news-2063 Wed, 24 Jan 2018 09:23:59 +0100 Kreis Böblingen: Krank durchs Pendeln https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-krank-durchs-pendeln.html Die Zahl der Berufspendler steigt. Doch je länger die Pendelstrecke und die Pendelzeit sind, desto höher ist das Risiko für Stress und Erkrankung.  

 

 

 

Arbeits- und Wohnort driften immer weiter auseinander, wie eine Auswertung des Bundesamts für Bevölkerungsentwicklung zeigt. „Doch gerade die Distanz ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Auswirkungen des Pendelns auf die Gesundheit geht“, erklärt Diplom-Psychologe Henry Markus von der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Rund 80.000 Menschen, die in einem anderen Kreis wohnen, pendelten laut Statistischen Landesamt im Jahr 2015 in den Landkreis Böblingen ein, Tendenz weiter steigend. Aber diese Mobilität hat seinen Preis: Beschäftige, die 30 Minuten und länger von zu Hause bis zur Arbeit brauchen, empfinden das Pendeln häufiger als Belastung als Arbeitnehmer mit kürzeren Wegen. Das geht aus einer aktuellen von der AOK in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage hervor. 505 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg wurden im Zeitraum vom 24.10. bis 13.11. befragt. AOK-Experte Markus: „Uns interessierte, wie viel Zeit die Menschen brauchen, um von zu Hause an den Arbeitsplatz zu kommen und wie sehr sie sich dadurch belastet fühlen“.

 

Danach fühlt sich fast jeder fünfte befragte Erwerbstätige (17 Prozent) durch den Arbeitsweg stark belastet, 21 Prozent fühlen sich durch den Zeitaufwand, den er oder sie in den Arbeitsweg investieren muss, im Freizeitverhalten stark eingeschränkt. „Es bleibt weniger Zeit für Sport oder Hobbies. Aber auch Familie und Freunde kommen wegen des Arbeitsweges oft zu kurz“, erklärt Markus.

 

Ein Zusammenhang besteht außerdem zwischen der Länge der Pendelstrecke bzw. -zeit und der Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Viele leiden unter typischen Stress-Symptomen wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche. Aber auch Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen sowie Müdigkeit sind häufige Beschwerdekomplexe. Besonders negative Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden hat Mobilität, wenn sie als Zwang empfunden wird – etwa, um womöglich drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Henry Markus: „Wer dem Pendeln positive Seiten abgewinnen kann und den Weg zur Arbeit als selbstbestimmt empfindet, fühlt sich deutlich weniger belastet als jemand, der nur mit Widerwillen pendelt“.

 

Deshalb sei es wichtig, den Alltag gut zu organisieren – vor allem, wenn man Beruf, Hobby und Familie unter einen Hut kriegen will. Neben einer guten Organisation sei es aber ganz wesentlich, mit Stress umgehen zu können – und das sei erlernbar, erklärt der Diplom-Psychologe, denn: „Mit dem AOK-Präventionsprogramm ‚Lebe Balance‘ kann jeder seine psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken – das ist eine wichtige Grundeigenschaft um gegen Stress resistenter zu sein. Geschickt genutzt kann das Pendeln sogar dazu beitragen, zwischen dem ‚Hin und Her‘ zur Ruhe – eben in Balance – zu kommen.“

 

 

 

Mehr Infos zu „Lebe Balance“ und zu Kursen vor Ort unter: www.lebe-balance.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-2064 Wed, 24 Jan 2018 09:06:00 +0100 Stuttgart: Krank durchs Pendeln https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-krank-durchs-pendeln.html Die Zahl der Berufspendler steigt. Doch je länger die Pendelstrecke und die Pendelzeit sind, desto höher ist das Risiko für Stress und Erkrankung. Arbeits- und Wohnort driften immer weiter auseinander, wie eine Auswertung des Bundesamts für Bevölkerungsentwicklung zeigt. „Doch gerade die Distanz ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Auswirkungen des Pendelns auf die Gesundheit geht“, erklärt Diplom-Psychologe Henry Markus von der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

253.000 Menschen, die außerhalb Stuttgarts wohnen, pendelten laut Statistischem Landesamt im Jahr 2015 in die Landeshauptstadt Stuttgart ein, Tendenz weiter steigend. Aber diese Mobilität hat seinen Preis: Beschäftige, die 30 Minuten und länger von zu Hause bis zur Arbeit brauchen, empfinden das Pendeln häufiger als Belastung als Arbeitnehmer mit kürzeren Wegen. Das geht aus einer aktuellen von der AOK in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage hervor. 505 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg wurden im Zeitraum vom 24.10. bis 13.11. befragt. AOK-Experte Markus: „Uns interessierte, wie viel Zeit die Menschen brauchen, um von zu Hause an den Arbeitsplatz zu kommen und wie sehr sie sich dadurch belastet fühlen“.

 

Danach fühlt sich fast jeder fünfte befragte Erwerbstätige (17 Prozent) durch den Arbeitsweg stark belastet, 21 Prozent fühlen sich durch den Zeitaufwand, den er oder sie in den Arbeitsweg investieren muss, im Freizeitverhalten stark eingeschränkt. „Es bleibt weniger Zeit für Sport oder Hobbies. Aber auch Familie und Freunde kommen wegen des Arbeitsweges oft zu kurz“, erklärt Markus.

 

Ein Zusammenhang besteht außerdem zwischen der Länge der Pendelstrecke bzw. -zeit und der Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Viele leiden unter typischen Stress-Symptomen wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche. Aber auch Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen sowie Müdigkeit sind häufige Beschwerdekomplexe. Besonders negative Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden hat Mobilität, wenn sie als Zwang empfunden wird – etwa, um womöglich drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Henry Markus: „Wer dem Pendeln positive Seiten abgewinnen kann und den Weg zur Arbeit als selbstbestimmt empfindet, fühlt sich deutlich weniger belastet als jemand, der nur mit Widerwillen pendelt“.

 

Deshalb sei es wichtig, den Alltag gut zu organisieren – vor allem, wenn man Beruf, Hobby und Familie unter einen Hut kriegen will. Neben einer guten Organisation sei es aber ganz wesentlich, mit Stress umgehen zu können – und das sei erlernbar, erklärt der Diplom-Psychologe, denn: „Mit dem AOK-Präventionsprogramm ‚Lebe Balance‘ kann jeder seine psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken – das ist eine wichtige Grundeigenschaft um gegen Stress resistenter zu sein. Geschickt genutzt kann das Pendeln sogar dazu beitragen, zwischen dem ‚Hin und Her‘ zur Ruhe – eben in Balance – zu kommen.“

 

 

 

Mehr Infos zu „Lebe Balance“ und zu Kursen vor Ort unter: www.lebe-balance.de

 

 

 

 

 

 

 

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news-2029 Fri, 15 Dec 2017 10:09:14 +0100 Kreis Böblingen: Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-das-kreuz-mit-dem-kreuz.html Bis zu 85 Prozent der Bevölkerung haben zumindest gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt oder seinen Rücken bei körperlicher Arbeit stark und einseitig belastet, leidet häufig unter den Schmerzen. Bewegung und Entspannung können helfen. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten im Beruf, und das gilt auch für den Landkreis Böblingen:16,3 Prozent der bei der AOK Stuttgart-Böblingen Versicherten im Landkreis waren letztes Jahr mindestens ein Mal wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Das waren insgesamt 23.675 Versicherte. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 21.437. Besonders häufig davon betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen – und hier insbesondere die Männer. Landesweit waren 2016 insgesamt 660.791 Versicherte wegen Rückenbeschwerden in Behandlung. Dabei kommen zum individuellen Leid auch noch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Schätzungen zufolge liegen die medizinischen Kosten bundesweit zwischen 10 und 20 Milliarden jährlich, hinzu kommen durch Ausfalltage Produktionsausfälle von 80 bis 90 Milliarden.

 

Die Top 3 der Schmerzursachen sind laut AOK-Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Alfred Bauser eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht und zu wenig Bewegung. „Die Ursachen für Rückenprobleme liegen meistens in zu schwachen Muskeln oder verkürzten, unelastischen Bändern. Das ist das Ergebnis von zu wenig, zu einseitiger oder falscher Bewegung und untrainierter Bauch- und Rückenmuskulatur“ so Bauser.

 

In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Noch viel seltener sind rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen schuld. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Privatbereich oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. Der Sportwissenschaftler: „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel vor dem Bildschirm im Büro. Kleine Bewegungspausen zwischendurch oder nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht dem Rücken zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen geben wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für viele Firmen in der Region Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt der Präventionsexperte.

 

Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Alfred Bauser. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so der Experte.

 

Für den Muskelaufbau ist ein Gerätetraining ratsam. In den vier Rückenstudios der AOK Stuttgart-Böblingen wurden im laufenden Jahr bis jetzt rund 36.000 Übungseinheiten absolviert. Die Mischung aus dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischem Verhaltenstraining ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Im Landkreis Böblingen befinden sich die AOK-Rückenstudios im Gesundheitszentrum Flugfeld Böblingen und in der Sportwelt des VFL Sindelfingen beim Glaspalast.

 

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news-2028 Fri, 15 Dec 2017 10:06:29 +0100 Stuttgart: Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-das-kreuz-mit-dem-kreuz-1.html Bis zu 85 Prozent der Bevölkerung haben zumindest gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt oder seinen Rücken bei körperlicher Arbeit stark und einseitig belastet, leidet häufig unter den Schmerzen. Bewegung und Entspannung können helfen. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten im Beruf, und das gilt auch für die Stadt Stuttgart: 17 Prozent der bei der AOK Stuttgart-Böblingen versicherten Stuttgarter waren letztes Jahr mindestens ein Mal wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Das waren insgesamt 33.781 Versicherte. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 27.394. Besonders häufig davon betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen – und hier insbesondere die Männer. Landesweit waren 2016 insgesamt 660.791 Versicherte wegen Rückenbeschwerden in Behandlung. Dabei kommen zum individuellen Leid auch noch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Schätzungen zufolge liegen die medizinischen Kosten bundesweit zwischen 10 und 20 Milliarden jährlich, hinzu kommen durch Ausfalltage Produktionsausfälle von 80 bis 90 Milliarden.

 

Die Top 3 der Schmerzursachen sind laut AOK-Gesundheitsexperte und Sportwissenschaftler Alfred Bauser eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht und zu wenig Bewegung. „Die Ursachen für Rückenprobleme liegen meistens in zu schwachen Muskeln oder verkürzten, unelastischen Bändern. Das ist das Ergebnis von zu wenig, zu einseitiger oder falscher Bewegung und untrainierter Bauch- und Rückenmuskulatur“ so Bauser.

 

In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Noch viel seltener sind rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen schuld. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Probleme im Privatbereich oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. Der Sportwissenschaftler: „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel vor dem Bildschirm im Büro. Kleine Bewegungspausen zwischendurch oder nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht dem Rücken zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen geben wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für viele Firmen in der Region Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt der Präventionsexperte.

 

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news-2027 Fri, 08 Dec 2017 10:02:14 +0100 Kreis Böblingen: Wenn es juckt und kratzt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-wenn-es-juckt-und-kratzt.html Ist die Haut gerötet, trocken, schuppig und juckt sehr stark, stellt der Hautarzt meist die Diagnose Neurodermitis. Dabei ist fast jeder zweite Patient unter 25 Jahre alt. Besonders betroffen sind die 1 – 4 Jährigen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Die Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Sie entsteht zum einen durch Umweltfaktoren und ist andererseits anlagebedingt. Die Haut der Betroffenen ist überempfindlich und neigt zur Bildung von Hautausschlägen (Ekzeme), sie ist entzündet und es kommt zu Juckreiz, Nässen, Schuppung und Verkrustung. Betroffene kratzen sich dann oft so stark, dass es weh tut.

 

2.478 der AOK-Versicherten im Landkreis Böblingen waren 2016 wegen Neurodermitis in ärztlicher Behandlung (2012: 2.037), das entspricht einer mittleren jährlichen Steigerungsrate von 5,3 Prozent (Frauen: 5,0 %, Männer 5,9 %). Dabei sind 48 Prozent aller Betroffenen unter 25 Jahre alt, in der besonders betroffenen Altersgruppe der 1 – 4 Jährigen leiden 6,8 Prozent unter Neurodermitis. „Durch den Juckreiz und die sichtbaren Hautausschläge kann Neurodermitis die Psyche und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Deshalb ist eine gute Hautpflege, Medikamente und das Vermeiden von Reizstoffen sehr wichtig“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Denn dies könne die Beschwerden meistens so weit lindern, dass ein weitgehend normales Leben möglich sei.

 

Das Risiko für Neurodermitis wird durch eine familiäre Veranlagung deutlich erhöht. Aber auch andere Faktoren können zur Entstehung beitragen. Etwa 30 bis 40 Prozent aller Menschen mit Neurodermitis haben eine allergische Form der Erkrankung. Diese Patienten reagieren beispielsweise auf Hausstaubmilben, Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel wie Milch, Eier, Nüsse oder Fisch. Aber auch raue Textilien, Zigarettenrauch oder starke Hitze oder Kälte können allergische Hautreaktionen hervorrufen.


Wie die Zahlen belegen, ist die Erkrankung in den letzten Jahren häufiger geworden, was sich alleine durch Vererbung nur schwer erklären lässt.

Dr. Knapstein: „Es wird daher vermutet, dass auch Umweltverschmutzung oder die immer bessere Hygiene eine Rolle spielen“. Vorbeugende Maßnahmen, für die in Studien nachgewiesen wäre, dass sie vor Neurodermitis schützen können, gibt es bis nicht. Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung gibt es lediglich für Nahrungszusätze mit probiotischen Bakterien.  

 

Hinweis für die Redaktion:

 

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news-2026 Fri, 08 Dec 2017 10:00:03 +0100 Stuttgart: Wenn es juckt und kratzt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wenn-es-juckt-und-kratzt.html Ist die Haut gerötet, trocken, schuppig und juckt sehr stark, stellt der Hautarzt meist die Diagnose Neurodermitis. Dabei ist fast jeder zweite Patient unter 25 Jahre alt. Besonders betroffen sind die 1 – 4 Jährigen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Die Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Sie entsteht zum einen durch Umweltfaktoren und ist andererseits anlagebedingt. Die Haut der Betroffenen ist überempfindlich und neigt zur Bildung von Hautausschlägen (Ekzeme), sie ist entzündet und es kommt zu Juckreiz, Nässen, Schuppung und Verkrustung. Betroffene kratzen sich dann oft so stark, dass es weh tut.

 

3.276 der AOK-Versicherten in Stuttgart waren 2016 wegen Neurodermitis in ärztlicher Behandlung (2012: 2.699), das entspricht einer mittleren jährlichen Steigerungsrate von 3,7 Prozent (Frauen: 3,3 %, Männer 4,3 %). Dabei sind 48 Prozent aller Betroffenen unter 25 Jahre alt, in der besonders betroffenen Altersgruppe der 1 – 4 Jährigen leiden 6,8 Prozent unter Neurodermitis. „Durch den Juckreiz und die sichtbaren Hautausschläge kann Neurodermitis die Psyche und die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Deshalb ist eine gute Hautpflege, Medikamente und das Vermeiden von Reizstoffen sehr wichtig“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Denn dies könne die Beschwerden meistens so weit lindern, dass ein weitgehend normales Leben möglich sei.

 

Das Risiko für Neurodermitis wird durch eine familiäre Veranlagung deutlich erhöht. Aber auch andere Faktoren können zur Entstehung beitragen. Etwa 30 bis 40 Prozent aller Menschen mit Neurodermitis haben eine allergische Form der Erkrankung. Diese Patienten reagieren beispielsweise auf Hausstaubmilben, Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel wie Milch, Eier, Nüsse oder Fisch. Aber auch raue Textilien, Zigarettenrauch oder starke Hitze oder Kälte können allergische Hautreaktionen hervorrufen.


Wie die Zahlen belegen, ist die Erkrankung in den letzten Jahren häufiger geworden, was sich alleine durch Vererbung nur schwer erklären lässt.

Dr. Knapstein: „Es wird daher vermutet, dass auch Umweltverschmutzung oder die immer bessere Hygiene eine Rolle spielen“. Vorbeugende Maßnahmen, für die in Studien nachgewiesen wäre, dass sie vor Neurodermitis schützen können, gibt es bis nicht. Hinweise auf eine vorbeugende Wirkung gibt es lediglich für Nahrungszusätze mit probiotischen Bakterien.  

 

Hinweis für die Redaktion:

 

 

 

 

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news-2025 Thu, 07 Dec 2017 13:21:41 +0100 Bester Service in Stuttgart https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/bester-service-in-stuttgart.html Im sogenannten Service-König-Test von Focus-Money wurde die AOK Stuttgart-Böblingen, Bezirksdirektion der AOK Baden-Württemberg, in der Landeshauptstadt Stuttgart Service-Sieger in der Kategorie Krankenkassen. Das Ranking basiert auf einem bundesweiten Online-Panel in den 40 größten Städten, in dem Verbraucher nach ihrem Serviceempfinden gefragt wurden. „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis. Es zeigt, dass wir mit unserer Philosophie „GESUNDNAH“ richtig liegen. Persönliche Betreuung und konkrete Angebote vor Ort – an zehn Standorten alleine in Stuttgart – sind die beste Grundlage für ein positives Serviceerlebnis“, freut sich Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

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news-1976 Tue, 21 Nov 2017 13:33:17 +0100 Landkreis Böblingen: Wenn das Essen zur Qual wird https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-wenn-das-essen-zur-qual-wird.html Die Nahrungsmittelunverträglichkeit nimmt stark zu, auch im Landkreis Böblingen. Die Anzahl der Menschen, die unter Laktoseintoleranz und Zöliakie leiden, hat in den letzten Jahren sowohl bei Frauen als auch bei Männern zugenommen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Gutes Essen ist nicht nur notwendiger Brennstoff für den Körper, sondern auch Genuss und wichtig für das Wohlbefinden. Für immer mehr Menschen in der Region hat der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel jedoch schmerzhafte Folgen. Das zeigen die Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

 

 

Nicht nur Milchprodukte können zu Symptomen wie Blähungen und Durchfällen, Kopfschmerzen oder Schwindel führen. Auch das Eiweiß Gluten, das in Getreidearten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Hafer vorkommt, kann zu Beschwerden führen. „Grund dafür ist oft eine chronische Entzündung des Dünndarms, die auf einer Überempfindlichkeit der Darmschleimhaut gegenüber Gluten beruht“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Die Zahl der Betroffenen in der Region hat sich in den letzten zehn Jahren stark erhöht. Im Landkreis Böblingen waren 2007 insgesamt 96 Versicherte der Gesundheitskasse betroffen (2012: 173), im Jahr 2016 waren es bereits 226. Einzige Therapie bei einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist eine glutenfreie Ernährung. Dabei bieten sich Hirse, Mais oder Sojabohnen als glutenfreie Alternativen an.

 


Deutlich häufiger als die Zöliakie traten zuletzt Fälle von Laktoseintoleranz auf. Hier kann der Körper den Milchzucker aus der Nahrung nicht verdauen. Der Grund liegt in der fehlenden oder zumindest verminderten Produktion von Laktase, einem Enzym, welches bei der Verdauung eine wichtige Rolle spielt. Mussten sich im Jahr 2012 noch 876 AOK-Versicherte im Landkreis Böblingen in ambulante oder stationäre ärztliche Behandlung begeben, waren es 2016 schon 1.380 Personen. Dabei sind Männer und Frauen unterschiedlich stark betroffen: Im Landkreis sind Männer häufiger erkrankt (11,4 Prozent) als Frauen (10 Prozent). Am häufigsten diagnostiziert wird Laktoseintoleranz in den Alterstruppen von 25 bis 29 Jahren und von 50 bis 54 Jahren.

 

 

 

Immer mehr Menschen mit Laktoseintoleranz kommen zu Diplom-Oecotrophologin Stefanie Zinser in die Ernährungsberatung: „Einzige Therapie ist eine Ernährungsumstellung. In Fertiggerichten, Wurstaufschnitt oder Konserven ist beispielsweise sehr oft Laktose enthalten. Stattdessen sollten Sojamilch, roher Schinken oder Pflanzenöle verwendet werden“, empfiehlt die Ernährungsexpertin der AOK Stuttgart-Böblingen. Mit einer qualifizierten Beratung fällt Betroffenen eine Ernährungsumstellung, die zur kompletten Beschwerdefreiheit führen kann, meist leichter. Die gute Nachricht: Laktoseintoleranz ist keine Krankheit, sondern eine Unverträglichkeit. Sie birgt keine weiteren Risiken, sofern Betroffene auf eine ausgewogene Ernährung achten. „Menschen, die eine Milchzuckerunverträglichkeit feststellen, müssen nicht immer komplett auf Milchprodukte verzichten. Oft genügt es, weniger davon zu essen. Temperatur, Zeitpunkt und Konsistenz spielen eine Rolle; Flüssiges wird schlechter vertragen als feste Speisen“, sagt Stefanie Zinser. Sollte man gar keinen Milchzucker vertragen, findet man eine breite Palette an laktosefreien Lebensmitteln im Kühlregal.

 

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news-1975 Tue, 21 Nov 2017 13:31:33 +0100 Stuttgart: Wenn das Essen zur Qual wird https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wenn-das-essen-zur-qual-wird.html Die Nahrungsmittelunverträglichkeit nimmt stark zu, auch im Stadtkreis Stuttgart. Die Anzahl der Menschen, die unter Laktoseintoleranz und Zöliakie leiden, hat in den letzten Jahren sowohl bei Frauen als auch bei Männern zugenommen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Gutes Essen ist nicht nur notwendiger Brennstoff für den Körper, sondern auch Genuss und wichtig für das Wohlbefinden. Für immer mehr Menschen in der Region hat der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel jedoch schmerzhafte Folgen. Das zeigen die Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

 

 

Nicht nur Milchprodukte können zu Symptomen wie Blähungen und Durchfällen, Kopfschmerzen oder Schwindel führen. Auch das Eiweiß Gluten, das in Getreidearten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Hafer vorkommt, kann zu Beschwerden führen. „Grund dafür ist oft eine chronische Entzündung des Dünndarms, die auf einer Überempfindlichkeit der Darmschleimhaut gegenüber Gluten beruht“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Die Zahl der Betroffenen in der Region hat sich in den letzten zehn Jahren stark erhöht. Im Stadtkreis Stuttgart waren 2007 insgesamt 78 Versicherte betroffen (2012: 145), im Jahr 2016 waren es bereits 258. Einzige Therapie bei einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist eine glutenfreie Ernährung. Dabei bieten sich Hirse, Mais oder Sojabohnen als glutenfreie Alternativen an.

 


Deutlich häufiger als die Zöliakie traten zuletzt Fälle von Laktoseintoleranz auf. Hier kann der Körper den Milchzucker aus der Nahrung nicht verdauen. Der Grund liegt in der fehlenden oder zumindest verminderten Produktion von Laktase, einem Enzym, welches bei der Verdauung eine wichtige Rolle spielt. Mussten sich im Jahr 2012 noch 950 AOK-Versicherte in Stuttgart in ambulante oder stationäre ärztliche Behandlung begeben, waren es 2016 schon 1.548 Personen. Dabei sind Männer und Frauen unterschiedlich stark betroffen: In Stuttgart sind Frauen häufiger erkrankt (10,1 Prozent) als Männer (8,9 Prozent). Am häufigsten diagnostiziert wird Laktoseintoleranz in den Alterstruppen von 25 bis 29 Jahren und von 50 bis 54 Jahren.

 

 

 

Immer mehr Menschen mit Laktoseintoleranz kommen zu Diplom-Oecotrophologin Andrea Scholpp in die Ernährungsberatung: „Einzige Therapie ist eine Ernährungsumstellung. In Fertiggerichten, Wurstaufschnitt oder Konserven ist beispielsweise sehr oft Laktose enthalten. Stattdessen sollten Sojamilch, roher Schinken oder Pflanzenöle verwendet werden“, empfiehlt die Ernährungsexpertin der AOK Stuttgart-Böblingen. Mit einer qualifizierten Beratung fällt Betroffenen eine Ernährungsumstellung, die zur kompletten Beschwerdefreiheit führen kann, meist leichter. Die gute Nachricht: Laktoseintoleranz ist keine Krankheit, sondern eine Unverträglichkeit. Sie birgt keine weiteren Risiken, sofern Betroffene auf eine ausgewogene Ernährung achten. „Menschen, die eine Milchzuckerunverträglichkeit feststellen, müssen nicht immer komplett auf Milchprodukte verzichten. Oft genügt es, weniger davon zu essen. Temperatur, Zeitpunkt und Konsistenz spielen eine Rolle; Flüssiges wird schlechter vertragen als feste Speisen“, sagt Andrea Scholpp. Sollte man gar keinen Milchzucker vertragen, findet man eine breite Palette an laktosefreien Lebensmitteln im Kühlregal.

 

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news-1972 Fri, 17 Nov 2017 12:00:46 +0100 Vorlesetag in der Lerchenrainschule https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorlesetag-in-der-lerchenrainschule.html „Eine Kuh geht auf Reisen“ Ob komische, ernste, abenteuerliche oder gruselige Geschichten – Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Vorlesestunden geben Geborgenheit, regen die Fantasie an und erweitern den Wortschatz. Am bundesweiten Vorlesetag haben AOK-Mitarbeiterinnen Kindern in der Lerchenrainschule im Stuttgarter Stadtteil Heslach vorgelesen.

 

„Regelmäßiges Vorlesen trägt dazu bei, dass Kinder gut lesen und schreiben lernen, selbstbewusst werden und gesund aufwachsen. Deshalb unterstützt die AOK den Vorlesetag an der Lerchenrainschule“, erläutert Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Dadurch bietet sie den Pädagoginnen eine wertvolle Ergänzung in der Umsetzung des schulischen Lesekonzepts. Neben den regelmäßigen Lesezeiten zuhause sind die ehrenamtlich engagierten Lesepaten ein wesentlicher Bestandteil der Lesekultur an der Schule. Trotzdem verweist die bundesweite Studie „Vorlesen in Deutschland“ darauf, dass viele Kinder nur selten in den Genuss gemütlicher Vorlesestunden kommen. 42 Prozent der Familien mit Kindern im Alter bis zehn Jahre lesen ihrem Nachwuchs nicht regelmäßig vor. Diesen Kindern fehlt eine wichtige Unterstützung für ihre sprachliche Entwicklung, die sich auch auf ihren Erfolg in der Schule auswirken kann.

 

Am 17. November 2017 haben Babel und weitere AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Erstklässlern aus dem Buch „Eine Kuh geht aus Reisen“, des deutsch-bulgarischen Kinderbuchautors Dimiter Inkiow vorgelesen. Ganz gespannt haben die Siebenjährigen auch den Geschichten der  Kinderbuchautoren Andreas H. Schmachtl und Astrid Lindgren gelauscht. Die Klassenlehrerinnen Nina Aicham und Ellen Majer freuten sich über das Engagement. „Wir lesen den Kindern täglich vor und erleben, wie gut es ihnen gefällt. Denn wenn das Vorlesen zum Ritual wird, wirkt es sich positiv auf das soziale Einfühlungsvermögen und das Verhalten der Kinder aus“.

 

Die Stiftung Lesen, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Deutsche Bahn haben den Vorlesetag ins Leben gerufen. Die Aktion findet dieses Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Die AOK engagiert sich als Mitglied im Stifterrat der Stiftung Lesen verstärkt für die Förderung der Lesekompetenz.

 

Mehr Informationen zur bundesweiten Aktion gibt es im Internet unter www.vorlesetag.de

 

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news-1964 Wed, 15 Nov 2017 10:39:24 +0100 Kreis Böblingen: Zahl chronisch Lungenkranker steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-zahl-chronisch-lungenkranker-steigt.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Auch im Landkreis Böblingen steigt die Zahl der Erkrankungen, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2016 waren in Baden-Württemberg 169.310 AOK-Versicherte betroffen. Im Landkreis Böblingen sind im gleichen Jahr 5.752 Patienten (2015: 5.677, 2014: 5.515, 2013: 5.449) deshalb in Behandlung gewesen – Tendenz steigend. Die meisten Betroffenen sind zwischen 75 und 79 Jahren, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung anlässlich des Welt-COPD-Tages am 15. November 2017.

 

 

 

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine so genannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. „Laut WHO steht die chronische Lungenerkrankung COPD weltweit an vierter Stelle der Erkrankungen, die die meisten Todesfälle nach sich ziehen und an sechster Stelle innerhalb Deutschlands“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als

 

auch für eine COPD. Aber auch Passivrauchen, Staub oder Gase erhöhen das Risiko. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Betroffene können sich informieren unter: curaplanaktiv.bw.aok.de  oder vor Ort in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1963 Wed, 15 Nov 2017 10:37:10 +0100 Stuttgart: Zahl chronisch Lungenkranker steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-zahl-chronisch-lungenkranker-steigt-1.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Auch in Stuttgart steigt die Zahl der Erkrankungen, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2016 waren in Baden-Württemberg 169.310 AOK-Versicherte betroffen. Im Stadtkreis Stuttgart sind im gleichen Jahr 8.652 Patienten (2015: 8.108, 2014: 7.825, 2013: 7.454) deshalb in Behandlung gewesen – Tendenz steigend. Die meisten Betroffenen sind zwischen 75 und 79 Jahren, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung anlässlich des Welt-COPD-Tages am 15. November 2017.

 

 

 

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine so genannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. „Laut WHO steht die chronische Lungenerkrankung COPD weltweit an vierter Stelle der Erkrankungen, die die meisten Todesfälle nach sich ziehen und an sechster Stelle innerhalb Deutschlands“, so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD. Aber auch Passivrauchen, Staub oder Gase erhöhen das Risiko. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Betroffene können sich informieren unter: curaplanaktiv.bw.aok.de  oder vor Ort in jedem AOK-KundenCenter.

 

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news-1962 Fri, 10 Nov 2017 10:25:28 +0100 Landkreis Böblingen: Alkoholabhängigkeit im Alter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-alkoholabhaengigkeit-im-alter.html Alter schützt nicht vor den Gefahren des Alkohols, im Gegenteil: Die Alkoholverträglichkeit nimmt im höheren Lebensalter ab. Im Landkreis Böblingen wurden im letzten Jahr 211 AOK-Versicherte, die älter als 50 waren wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelt. Davon 159 Männer. In 2016 waren 19.435 Versicherte der AOK Baden-Württemberg wegen alkoholbedingten Störungen in stationärer Behandlung. Davon wiederum waren fast die Hälfte (8.499 oder 44%) über 50 Jahre. „Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass Männer – außer in der Altersgruppe der 10 bis19-Jährigen – zwei bis vier Mal häufiger betroffen sind als Frauen in der jeweiligen Altersgruppe“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen und ergänzt: „Auffällig ist, dass bei beiden Geschlechtern die Altersgruppe der 50 bis 54-Jährigen am häufigsten betroffen ist.“

 

 

 

Im Alter ändert sich die Reaktionsweise des Körpers auf Alkohol. Die Alkoholverträglichkeit nimmt im höheren Lebensalter ab, da mit steigendem Alter der Wasseranteil im Körper sinkt. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel.

 

 

 

„Nicht selten ist bei der Altersgruppe aufgrund chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Herzschwäche oder Arteriosklerose die regelmäßige Einnahme von Medikamenten erforderlich. Dabei kann es zwischen den Wirkstoffen vieler Medikamente und Alkohol zu gesundheitsschädigenden und sogar gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Besonders problematisch ist die Kombination von Alkohol und psychisch wirksamen Medikamenten wie Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva. Sobald ein Medikament eingenommen wird, sollte durch ärztliche Rückfrage geklärt werden, ob dennoch Alkohol getrunken werden darf“, rät Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Helfen und beraten können hier auch die Experten des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „Unsere Fachleute beraten Betroffene, aber auch Angehörige von suchtgefährdeten Menschen. Sie kennen die vorhandenen Netzwerke und können zu entsprechenden Stellen vermitteln“, so AOK-Chef Kratzke.

 

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news-1961 Fri, 10 Nov 2017 10:21:35 +0100 Stuttgart: Alkoholabhängigkeit im Alter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-alkoholabhaengigkeit-im-alter.html Alter schützt nicht vor den Gefahren des Alkohols, im Gegenteil: Die Alkoholverträglichkeit nimmt im höheren Lebensalter ab. Im Stadtkreis Stuttgart wurden im letzten Jahr 599 AOK-Versicherte, die älter als 50 waren wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelt. Davon 488 Männer. In 2016 waren 19.435 Versicherte der AOK Baden-Württemberg wegen alkoholbedingten Störungen in stationärer Behandlung. Davon wiederum waren fast die Hälfte (8.499 oder 44%) über 50 Jahre. „Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass Männer – außer in der Altersgruppe der 10 bis19-Jährigen – zwei bis vier Mal häufiger betroffen sind als Frauen in der jeweiligen Altersgruppe“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen und ergänzt: „Auffällig ist, dass bei beiden Geschlechtern die Altersgruppe der 50 bis 54-Jährigen am häufigsten betroffen ist.“

 

 

 

Im Alter ändert sich die Reaktionsweise des Körpers auf Alkohol. Die Alkoholverträglichkeit nimmt im höheren Lebensalter ab, da mit steigendem Alter der Wasseranteil im Körper sinkt. Die gleiche Menge getrunkenen Alkohols verteilt sich bei älteren Menschen deshalb auf weniger Körperflüssigkeit und führt zu einem höheren Alkoholpegel.

 

 

 

„Nicht selten ist bei der Altersgruppe aufgrund chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Herzschwäche oder Arteriosklerose die regelmäßige Einnahme von Medikamenten erforderlich. Dabei kann es zwischen den Wirkstoffen vieler Medikamente und Alkohol zu gesundheitsschädigenden und sogar gefährlichen Wechselwirkungen kommen. Besonders problematisch ist die Kombination von Alkohol und psychisch wirksamen Medikamenten wie Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva. Sobald ein Medikament eingenommen wird, sollte durch ärztliche Rückfrage geklärt werden, ob dennoch Alkohol getrunken werden darf“, rät Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Helfen und beraten können hier auch die Experten des Sozialen Dienstes bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „Unsere Fachleute beraten Betroffene, aber auch Angehörige von suchtgefährdeten Menschen. Sie kennen die vorhandenen Netzwerke und können zu entsprechenden Stellen vermitteln“, so AOK-Chef Kratzke.

 

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news-1935 Mon, 06 Nov 2017 10:27:49 +0100 Stuttgart: Nein zu Tabak und Nikotin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-nein-zu-tabak-und-nikotin.html Rauchfrei-Wettbewerb motiviert Schüler Auch wenn die Zahl der Raucherinnen und Raucher abnimmt – für Entwarnung gibt es keinen Grund. Allein 2016 gingen mehr als 75 Millionen Zigaretten über deutsche Ladentheken. Im gleichen Zeitraum investierte die Tabakindustrie über 196 Millionen in Werbung, die ihren Absatz stützen oder stärken soll.

 

Deshalb richtet sich das Präventionsprogramm Be smart – Don´t start an diejenigen, die am besten gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen sollen: die Schülerinnen und Schüler der baden-württembergischen Mittelklassen. Im Rahmen des Wettbewerbs entscheiden sich die Klassen, gemeinsam „Nein“ zu Tabak und Nikotin zu sagen. Diejenigen, die ab dem 13. November 2017 fünf Monate durchhalten, haben die Chance, eine Klassenreise zu gewinnen. Die Anmeldung endet am 11. November 2017.

 

Auch etwa 25.000 Stuttgarterinnen und Stuttgarter im Alter von 50 Jahren und älter rauchen täglich, so die Hochrechnung, die die Landeshauptstadt im Rahmen des Stuttgarter Alterssurveys „Generation 50plus“ im Jahre 2012 durchgeführt hat. „Angesichts der gravierenden Folgen, die das Rauchen für den Einzelnen und die Gesellschaft im Gesamten hat, engagiert sich die AOK Baden-Württemberg, Raucher und Nichtraucher zu erreichen und zu einem rauchfreien Leben zu motivieren“, erklärt Dagmar Weisheit, Gesundheitsexpertin und Leiterin der Rauchersprechstunde bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Be smart – Don´t start“: www.besmart.info

 

 

 

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news-1934 Mon, 06 Nov 2017 10:25:42 +0100 Kreis Böblingen: Nein zu Tabak und Nikotin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-nein-zu-tabak-und-nikotin.html Rauchfrei-Wettbewerb motiviert Schüler Auch wenn die Zahl der Raucherinnen und Raucher abnimmt – für Entwarnung gibt es keinen Grund. Allein 2016 gingen mehr als 75 Millionen Zigaretten über deutsche Ladentheken. Im gleichen Zeitraum investierte die Tabakindustrie über 196 Millionen in Werbung, die ihren Absatz stützen oder stärken soll.

 

 

 

Deshalb richtet sich das Präventionsprogramm Be smart – Don´t start an diejenigen, die am besten gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen sollen: die Schülerinnen und Schüler der baden-württembergischen Mittelklassen. Im Rahmen des Wettbewerbs entscheiden sich die Klassen, gemeinsam „Nein“ zu Tabak und Nikotin zu sagen. Diejenigen, die ab dem 13. November 2017 fünf Monate durchhalten, haben die Chance, eine Klassenreise zu gewinnen. Die Anmeldung endet am 11. November 2017.

 

 

 

26,9 Prozent der erwachsenen Männer und 18,8 Prozent der erwachsenen Frauen in Baden-Württemberg rauchen laut dem Deutschen Tabakatlas 2015. „Angesichts der gravierenden Folgen, die das Rauchen für den Einzelnen und die Gesellschaft im Gesamten hat, engagiert sich die AOK Baden-Württemberg, Raucher und Nichtraucher zu erreichen und zu einem rauchfreien Leben zu motivieren“, erklärt Dagmar Weisheit, Gesundheitsexpertin und Leiterin der Rauchersprechstunde bei der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Be smart – Don´t start“: www.besmart.info

 

 

 

 

 

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news-1933 Thu, 02 Nov 2017 10:17:31 +0100 Stuttgart: Angststörungen nehmen beängstigend zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-angststoerungen-nehmen-beaengstigend-zu.html Die Anzahl Versicherter, die sich in Stuttgart wegen Angststörungen in Behandlung befanden, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Im Stadtkreis Stuttgart leiden immer mehr Menschen unter Angststörungen: Im Jahr 2016 befanden sich unter den AOK-versicherten Stuttgarterinnen und Stuttgartern 8.212 Personen (2012: 6.076) in ärztlicher Behandlung. Die tatsächliche Anzahl dürfte allerdings wesentlich höher sein, weil viele unter Angststörungen leiden, aber keinen Arzt aufsuchen. Und die Zahlen steigen seit Jahren. So beträgt die mittlere jährliche Steigerungsrate der Jahre 2012 bis 2016 im Stadtkreis Stuttgart 5,7 Prozent. Frauen sind unter den Betroffenen weiterhin häufiger (2016: 5.358) vertreten als Männer (2016: 2.854). Die Krankheitshäufigkeit steigt geschlechterunabhängig mit dem Alter an und erreicht in der Altersgruppe der 60-64Jährigen ihren Höhepunkt.

 

 

 

Angst ist ein normales Gefühl, das uns vor gefährlichen Situationen schützt. Angst versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, damit er schnell reagieren kann. „Wir reagieren mit Flucht oder Angriff. Das war hauptsächlich bei unseren Vorfahren wichtig. Aber auch in unserer Zeit gibt es viele Lebensumstände, die Ängste auslösen können: Sorgen um Menschen, die uns lieb sind, um Geld- oder Arbeitsplatzverlust, Sorgen um Krankheiten“, weiß Dr. Markus Klett, Vorsitzender der Ärzteschaft in Stuttgart.  Bei Menschen, die an einer Angststörung erkrankt sind, tritt die Angst auch in Situationen auf, die gar keine Gefahr darstellen. Die Angst nimmt überhand, Betroffene können sie nicht mehr kontrollieren. Dr. Klett: „Angststörungen sind verbreiteter als man denkt, sie können in schweren Fällen das alltägliche Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen und zu Arbeitsunfähigkeit führen“. Bei Patienten mit einer diagnostizierten Angststörung treten häufig auch Depressionen und Suchterkrankungen auf.

 

 

 

„Patienten, die am Haus- und FacharztProgramm der AOK Baden-Württemberg teilnehmen, können davon profitieren, dass sie schneller einen Termin beim Facharzt erhalten. Und bei Bedarf berät sie der Soziale Dienst der AOK mit dem Ziel, die Lebenssituation zu stabilisieren und die Lebensqualität wieder herzustellen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

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news-1932 Mon, 30 Oct 2017 10:17:16 +0100 Kreis Böblingen: Angststörungen nehmen beängstigend zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-angststoerungen-nehmen-beaengstigend-zu.html Die Anzahl der Menschen, die sich im Landkreis Böblingen wegen Angststörungen in Behandlung befanden, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Im Landkreis Böblingen leiden immer mehr Menschen unter Angststörungen: Im Jahr 2016 befanden sich unter den AOK-Versicherten im Landkreis Böblingen 5.412 Personen (2012: 3.976) in ärztlicher Behandlung. Die tatsächliche Anzahl dürfte allerdings wesentlich höher sein, weil viele unter Angststörungen leiden, aber keinen Arzt aufsuchen. Und die Zahlen steigen seit Jahren. So beträgt die mittlere jährliche Steigerungsrate der Jahre 2012 bis 2016 im Kreis Böblingen 6,8 Prozent. Frauen sind unter den Betroffenen weiterhin häufiger (2016: 3.603) vertreten als Männer (2016: 1.809). Die Krankheitshäufigkeit steigt geschlechterunabhängig mit dem Alter an und erreicht in der Altersgruppe der 60-64Jährigen ihren Höhepunkt.

 

 

 

Angst ist ein normales Gefühl, das uns vor gefährlichen Situationen schützt. Angst versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, damit er schnell reagieren kann. „Wir reagieren mit Flucht oder Angriff. Das war hauptsächlich bei unseren Vorfahren wichtig. Aber auch in unserer Zeit gibt es viele Lebensumstände, die Ängste auslösen können: Sorgen um Menschen, die uns lieb sind, um Geld- oder Arbeitsplatzverlust, Sorgen um Krankheiten“, weiß Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Bei Menschen, die an einer Angststörung erkrankt sind, tritt die Angst auch in Situationen auf, die gar keine Gefahr darstellen. Die Angst nimmt überhand, Betroffene können sie nicht mehr kontrollieren. Dr. Knapstein: „Angststörungen sind verbreiteter als man denkt, sie können in schweren Fällen das alltägliche Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen und zu Arbeitsunfähigkeit führen“. Bei Patienten mit einer diagnostizierten Angststörung treten häufig auch Depressionen und Suchterkrankungen auf.

 

 

 

„Patienten, die am Haus- und FacharztProgramm der AOK Baden-Württemberg teilnehmen, können davon profitieren, dass sie schneller einen Termin beim Facharzt erhalten. Und bei Bedarf berät sie der Soziale Dienst der AOK mit dem Ziel, die Lebenssituation zu stabilisieren und die Lebensqualität wieder herzustellen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

 

 

 

 

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news-1889 Mon, 09 Oct 2017 12:26:46 +0200 Stadtgespräch Gesundheit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stadtgespraech-gesundheit.html AOK: Podiumsdiskussion zum Thema Pflege Seit Beginn dieses Jahres greifen die neuen Pflegegesetze. Verbesserungen bei Demenzkranken und Pflegegrade statt Pflegestufen sind die wesentlichen Änderungen. Aber kommen die Neuerungen und versprochenen Verbesserungen auch bei den Menschen an? Über die bisherigen Erfahrungen, bleibende Herausforderungen und die Lage vor Ort diskutieren und berichten Experten und Betroffene aus Politik und Praxis am Mittwoch, den 11. Oktober um 18:30 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart. Der Eintritt ist frei.

 

Die AOK-Bezirksdirektion veranstaltet nun schon im dritten Jahr die Diskussionsrunde „Stadtgespräch Gesundheit“. Bei dieser Veranstaltungsreihe  spricht der AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke gemeinsam mit anderen Experten aus Politik und Praxis über Themen, die die Menschen vor Ort bewegen. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung sind die Auswirkungen der Pflegereform für die Stuttgarterinnen und Stuttgarter.

 

Podiumsgäste sind:

 

• Sabine Bergmann-Dietz,

Geschäftsführerin des Eigenbetriebs Leben und Wohnen

 

• Maren Claus, pflegt ihren Sohn

 

• Tina Laubengeiger,

Leitung des Fachbereiches Pflege, MDK Baden-Württemberg

 

• Brigitte Lösch,

Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Vorsitzende des Ausschusses für Kultus, Jugend & Sport

 

• Karin Maag,

Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages

 

• Werner Wölfle, Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, Landeshauptstadt Stuttgart

 

• Christian Kratzke, Geschäftsführer, AOK Stuttgart-Böblingen

 

Moderiert wird die Diskussionsrunde wieder von Carolin Klinger und Martin Haar von der Gemeinschaftsredaktion der Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung.

 

Wann & Wo:  11.10.2017, 18:30 Uhr

                       im „Glashaus“, Theaterhaus Stuttgart, Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart

 

Anmeldung:   Per Mail an heddi.busch@bw.aok.de; telefonisch unter 07031 617-1560.

 

                       Der Eintritt ist frei.

 

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news-1863 Mon, 25 Sep 2017 12:27:09 +0200 14. Stuttgarter AOK-Gesundheitstag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/14-stuttgarter-aok-gesundheitstag.html Ärzte und AOK informieren am 30. September im Rathaus über chronische Erkrankungen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen vier Vorträge zu Diabetes, Schilddrüse, künstlichem Gelenkersatz und zum AOK-HüftKnieProgramm. Der AOK-Gesundheitstag gibt Diabetikern und Herz-Kreislaufkranken die Möglichkeit zur jährlichen Fortbildung in Sachen eigener Gesundheit. Denn fest steht: Wer einen aktiven Lebensstil pflegt und ein großes Grundwissen über seine Erkrankung und deren Therapie hat, lebt besser und gesünder.

 

"Auch 2017 konnten wir für die Vorträge wieder namhafte Mediziner aus unserer Region für den Gesundheitstag gewinnen", freut sich Dr. Markus Klett, Vorsitzender der Stuttgarter Ärzteschaft und MEDI-Vorstandsmitglied, der den Gesundheitstag mit organisiert. Bei der Veranstaltung am Samstag berichten sie Neues aus Praxis und Forschung und geben den Besuchern hilfreiche Tipps und Ratschläge.

 

"Für Diabetiker und Herz-Kreislaufkranke sind Informationen und neue Erkenntnisse über die Erkrankung genau so wichtig wie die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung", so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Werner Wölfle, Stuttgarts Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration, ist Schirmherr der Veranstaltung.

 


Der Besuch des Gesundheitstages ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Samstag, 30.09.2017, 10 Uhr (Einlass 9:30 Uhr); Rathaus Stadt Stuttgart (Großer

 

Sitzungssaal, Foyer).

 

Informationen auch unter: www.aok-bw.de/sbb

 

 

 

Hinweis für die Redaktion:

 

Den Programmablauf finden Sie im Veranstaltungsflyer im Anhang.

 

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news-1855 Tue, 19 Sep 2017 12:27:38 +0200 Dienstjubiläen: Zwei mal 25 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/dienstjubilaeen-zwei-mal-25-jahre-bei-der-aok.html Seit 25 Jahren beraten, betreuen und informieren Martina Wüscht und Alexandra Popp die Versicherten der AOK Stuttgart-Böblingen. Bei einer betriebsinternen Feier würdigte Geschäftsführer Christian Kratzke die beiden Jubilarinnen für ihre Arbeit bei der Gesundheitskasse. „Ihr engagierter Einsatz in der Kundenbetreuung ist ein unverzichtbarer Mosaikstein für den Erfolg der AOK – denn Sie sind der Ansprechpartner für die Menschen vor Ort“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

Alexandra Popp startete nach Ihrer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten im Jahre 1994 im KundenCenter Leonberg und beriet die Kunden in allen Leistungsfragen. Nach der Elternzeit arbeitet die zweifache Mutter seit nunmehr elf Jahren im CompetenceCenter Pflege in Sindelfingen. Alexandra Popp: „Der direkte Kontakt mit den Menschen hat mir an meinem Job immer schon am besten gefallen. Bei allen Gesundheitsthemen – und erst recht beim Thema Pflege – ist der persönliche Kontakt zu den Menschen wichtig und wertvoll.“

 

Martina Wüscht arbeitete nach ihrem Studium zur AOK-Betriebswirtin ab 1995 als Krankengeldfallmanagerin im AOK-Kundencenter in Sindelfingen. Seit 2008 betreut sie zusammen mit ihrer Kollegin Alexandra Popp Kunden im CompetenceCenter Pflege, ebenfalls im Hause Sindelfingen. „Die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben und Tätigkeiten bei der Gesundheitskasse sind für mich auch heute noch sehr interessant und abwechslungsreich“, sagt Martina Wüscht.

 

„Ihre Erfahrung und Ihre persönliche Zuwendung zu den Menschen ist ein Gewinn für unsere Kunden und unser Unternehmen“, betonte Kratzke bei der Jubiläumsfeier.

 

Foto:

 

V.li.: Christian Kratzke, Martina Wüscht, Alexandra Popp

 

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news-1838 Wed, 06 Sep 2017 11:00:05 +0200 AOK begrüßt 25 Berufsstarter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-begruesst-25-berufsstarter.html 25 junge Menschen haben am 1. September ihre Ausbildung bei AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen begonnen. „Ich wollte schon immer in einem Beruf arbeiten, bei dem ich viel mit Menschen zu tun habe.“ Benjamin Yas, hat am 1. September seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten angetreten. Damit ist der 17-Jährige einer von 25 neuen Auszubildenden und Studierenden bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart Böblingen.

 

„Die meisten Azubis haben wir weiterhin bei der klassischen Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Aber auch bei unserem Ausbildungsberuf Kauffrau beziehungsweise Kaufmann für Dialogmarketing haben wir steigende Bewerberzahlen“, so Rosa Moreira da Cruz, Leiterin Personalmanagement bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen. Ausbildungs- und Studienplätze gibt es bei der Gesundheitskasse auch für den Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ sowie für den Studiengang „AOK-Betriebswirt/in“.

 

„Wir haben ein breites Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, da wir ein Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern sind. Davon profitieren unsere Azubis. Denn sie erhalten während ihrer Ausbildung vielfältige Einblicke und können später zwischen mehreren Tätigkeiten wählen“, so Ausbildungsleiterin Olga Heinz. Sie hat übrigens selbst einmal als Auszubildende bei der AOK angefangen.

 

Wer bei der AOK eine Ausbildung beginnen möchte, sollte engagiert und kommunikativ sein. „Unsere Kunden sind so unterschiedlich wie ihre Anliegen. Und auf die gehen wir persönlich und direkt vor Ort ein“, so Olga Heinz. „Daher investieren wir viel Zeit in unsere Auszubildenden. Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir unser hohes Niveau an Beratungs- und Servicequalität sichern und steigern.“

 

Bei der größten Krankenkasse in der Region erwarten die 25 Berufsstarter verantwortungsvolle und spannende Aufgaben. „Wir betreuen 390.000 Versicherte und sind Partner vieler Weltfirmen“, weiß Personalchefin Moreira da Cruz. „Vor allem aber bieten wir den jungen Menschen eine gesicherte berufliche Zukunft bei einem fairen und verlässlichen Arbeitgeber.“

 

 

 

Bildunterschrift:

 

Personalleiterin Rosa Moreira da Cruz (Dritte von rechts), Ausbildungsleiterin Olga Heinz (ganz rechts), Assistentin Jasmin Vorpahl (ganz links) mit den 25 Berufsstartern der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

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news-1832 Mon, 04 Sep 2017 15:53:00 +0200 Kreis Böblingen: „Wir brauchen mehr Gestaltungsspielraum“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/kreis-boeblingen-wir-brauchen-mehr-gestaltungsspielraum.html Die AOK Stuttgart-Böblingen appelliert an die künftige Bundesregierung und fordert einen Qualitäts- statt eines reinen Preiswettbewerbs. „Unsere Gesellschaft des langen Lebens braucht verbesserte, integrierende Strukturen, um Lebensqualität in guter Gesundheit zu erhalten“, fordert Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Damit meint er zum Beispiel eine bessere Vernetzung der Ärzte, Kliniken, Pflegeheime und -dienste sowie Physiotherapeuten vor Ort untereinander. Kratzke weiter: „Wir wollen einen Wettbewerb um die beste Versorgung in der Region, also nah bei den Menschen, und nicht nur einen Wettbewerb um den Preis“.

 

Dass ein solches Miteinander in der Region Stuttgart-Böblingen funktionieren kann, zeigen die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) – bei der die Rolle des Hausarztes in seiner Lotsenfunktion gestärkt wird – und die darauf aufbauenden Facharztverträge* der AOK Baden-Württemberg. Hier werden Gestaltungsspielräume genutzt, um eine echte alternative Regelversorgung zu etablieren. „Es bleibt mehr Zeit für den Patienten und durch die Vernetzung mit den Fachärzten können die Ärzte die Behandlung besser koordinieren“, so der Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Insgesamt nehmen rund 186.000 Versicherte der AOK Stuttgart-Böblingen am Haus- und Facharztprogramm teil.  Im Landkreis Böblingen sind aktuell über 55.400 AOK-Versicherte im Hausarztprogramm (bei 142 Ärzten) eingeschrieben und mehr als 20.800 AOK-Versicherte am Facharztprogramm* (bei 62 Fachärzten und Psychotherapeuten).

 

Die AOK fordert von der neuen Bundesregierung deutliche Impulse für mehr Wettbewerb und hier vor allem weitere Gestaltungsspielräume für die Vertragspartner. Das betrifft auch den Krankenhaussektor. Christian Kratzke: „Wenn wir dort ebenfalls Selektivverträge abschließen könnten, würde dies zu einem verstärkten Qualitätswettbewerb und zukunftsfähigen Strukturen führen“. Denn nicht jedes Krankenhaus ist für jede Behandlung optimal ausgerüstet. Studien belegen, dass ein signifikant geringeres Sterberisiko in Kliniken besteht, die eine fachlich festgelegte Mindestmenge an Operationen pro Jahr erreichen.

 

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news-1831 Mon, 04 Sep 2017 15:51:19 +0200 Stuttgart: „Wir brauchen mehr Gestaltungsspielraum“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wir-brauchen-mehr-gestaltungsspielraum.html Die AOK Stuttgart-Böblingen appelliert an die künftige Bundesregierung und fordert einen Qualitäts- statt eines reinen Preiswettbewerbs. „Unsere Gesellschaft des langen Lebens braucht verbesserte, integrierende Strukturen, um Lebensqualität in guter Gesundheit zu erhalten“, fordert Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Damit meint er zum Beispiel eine bessere Vernetzung der Ärzte, Kliniken, Pflegeheime und -dienste sowie Physiotherapeuten vor Ort untereinander. Kratzke weiter: „Wir wollen einen Wettbewerb um die beste Versorgung in der Region, also nah bei den Menschen, und nicht nur einen Wettbewerb um den Preis“.

 

Dass ein solches Miteinander in der Region Stuttgart-Böblingen funktionieren kann, zeigen die Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) bei der die Rolle des Hausarztes in seiner Lotsenfunktion gestärkt wird – und die darauf aufbauenden Facharztverträge* der AOK Baden-Württemberg. Hier werden Gestaltungsspielräume genutzt, um eine echte alternative Regelversorgung zu etablieren. „Es bleibt mehr Zeit für den Patienten und durch die Vernetzung mit den Fachärzten können die Ärzte die Behandlung besser koordinieren“, so der Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Insgesamt nehmen rund 186.000 Versicherte der AOK Stuttgart-Böblingen am Haus- und Facharztprogramm teil. Im Stadtkreis Stuttgart sind aktuell über 73.000 AOK-Versicherte im Hausarztprogramm (bei 189 Ärzten) eingeschrieben und mehr als 36.000 AOK-Versicherte am Facharztprogramm* (bei 173 Fachärzten und Psychotherapeuten).

 

Die AOK fordert von der neuen Bundesregierung deutliche Impulse für mehr Wettbewerb und hier vor allem weitere Gestaltungsspielräume für die Vertragspartner. Das betrifft auch den Krankenhaussektor. Christian Kratzke: „Wenn wir dort ebenfalls Selektivverträge abschließen könnten, würde dies zu einem verstärkten Qualitätswettbewerb und zukunftsfähigen Strukturen führen“. Denn nicht jedes Krankenhaus ist für jede Behandlung optimal ausgerüstet. Studien belegen, dass ein signifikant geringeres Sterberisiko in Kliniken besteht, die eine fachlich festgelegte Mindestmenge an Operationen pro Jahr erreichen.

 

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news-1830 Fri, 01 Sep 2017 12:28:10 +0200 Dienstjubiläum: 40 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/dienstjubilaeum-40-jahre-bei-der-aok.html Seit 40 Jahren ist Ingrid Spreiter als Angestellte für die AOK Stuttgart-Böblingen aktiv. Geschäftsführer Christian Kratzke würdigte die Jubilarin für ihre Arbeit und langjährige Treue zur Gesundheitskasse. „Ihr großes Verantwortungsbewusstsein und Ihre absolute Zuverlässigkeit sind unverzichtbare Mosaiksteine für den Erfolg unserer Bezirksdirektion und damit auch für den Erfolg der AOK Baden-Württemberg“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

Nach ihrer Ausbildung als Bürogehilfin begann Ingrid Spreiter 1979 in der Innenrevision bei der AOK in Stuttgart. Ihr organisatorisches Geschick konnte sie ab 1997 als Sekretärin im Geschäftsbereich Versorgungsmanagement und seit 2013 als Sekretärin und Sachbearbeiterin in der Stabsstelle Widersprüche unter Beweis stellen.

 

„An meiner Arbeit gefällt mir besonders der Umgang mit Menschen. Ich arbeite gerne in Sindelfingen und bin sehr glücklich, wenn ich zufriedene Kunden am Telefon lächeln höre“, so die Jubilarin.

 

„Frau Spreiters Erfahrung und Ihre persönliche Zuwendung zu Kunden und Kollegen ist ein Gewinn für unser Unternehmen“, betonte Kratzke bei der Jubiläumsfeier.

 

 

 

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news-1820 Tue, 22 Aug 2017 10:11:45 +0200 Stuttgart: Zusätzlicher Informationskanal zur betrieblichen Gesundheitsförderung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-zusaetzlicher-informationskanal-zur-betrieblichen-gesundheitsfoerderung.html Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Unternehmen, gerade in so einer wirtschaftsstarken Region wie die Region Stuttgart. Jetzt werden kleine und mittlere Unternehmen noch intensiver über Angebote und Möglichkeiten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung informiert, so die AOK Stuttgart-Böblingen. „Ziel ist es, die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken und krankheitsbedingte Fehlzeiten zu verringern“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Dazu hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit fünf anderen Krankenkassen und deren Verbänden die „Regionale Koordinierungsstelle Betriebliche Gesundheitsförderung Baden-Württemberg“ (kurz: „Regionale BGF-Koordinierungsstelle“) gegründet. So soll insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten ein niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung eröffnet werden.

 

Herzstück der Koordinierungsstelle ist ein internetbasiertes Informationsportal (www.bgf-koordinierungsstelle.de), das einerseits allgemeine Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie den entsprechenden Leistungen der Krankenkassen bereit stellt, und das andererseits interessierten Unternehmen eine konkrete Beratung durch Experten der Krankenkassen vermittelt. Jedes anfragende Unternehmen erhält innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung und kann sich anschließend nach einem standardisierten Verfahren individuell beraten lassen.

 

„Wir arbeiten mit unterschiedlichsten Unternehmen hier in Stuttgart zusammen, von kleinen und mittelständischen Betrieben bis zu den großen Weltfirmen, die in unserem sehr wirtschaftsstarken Raum sitzen“, erklärt Kratzke. Und gerade weil die AOK unterschiedlichste Betriebe im Bereich des Gesundheitsmanagements unterstützt, hat sie dafür unterschiedlichste Programme und Maßnahmen entwickelt. Der AOK-Chef weiter: „Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie beschäftigen über zwei Millionen Menschen im Land. Mehr als jeder fünfte Fehltag der AOK-versicherten Arbeitnehmer in Baden-Württemberg geht im Jahr 2016 auf Muskel- und Skeletterkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen, zurück, jeder zehnte auf psychische Leiden“. In beiden Bereichen könne betriebliche Gesundheitsförderung dazu beitragen, Fehlzeiten zu verringern oder sogar ganz zu verhindern.

 

„Besonders in Zeiten, in denen der Stress am Arbeitsplatz und Ausfallzeiten wegen Depressionen und psychischen Erkrankungen immer weiter steigen, ist eine strukturierte Gesundheitsförderung im Betrieb unerlässlich“, weiß Kratzke. Immer mehr Arbeitsunfähigkeitstage sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. „Dabei kann schon eine geringe Investition in die Betriebliche Gesundheitsförderung die hohen Folgekosten aufgrund langer Ausfallzeiten entscheidend minimieren“. Die AOK Stuttgart-Böblingen unterstütze Betriebe dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren und abzubauen. Auf Wunsch werden betriebsbezogene Analysen zum Krankenstand im Unternehmen durchgeführt und anschließend spezifisch zugeschnittene Maßnahmenpakete entwickelt.  

 

 

 

Der Krankenstand betrug 2016 im Stadtkreis Stuttgart 4,9 %.

 

2016 kamen auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben in Stuttgart 18,1 Arbeitsunfähigkeitstage.

 

Im Stadtkreis Stuttgart waren 2016 Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 26,4 Prozent die Krankheitsart mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen, gefolgt von Muskel-Skeletterkrankungen mit 14,3 Prozent, Verdauung mit 8,2 Prozent und Verletzungen mit 5,7 Prozent.

 

Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Stuttgarter Betrieben zwar nur 5,2 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus – waren aber für mehr als ein 12 Prozent (12,4) aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich.

 

Die höchste Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen haben Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffene Berufsgruppe in Stuttgart ist die Abfallwirtschaft. Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren mit 3,4 und 3,3 Prozent am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen mit 8,1 Prozent zwischen 60 und 64 Jahren, bei Männern zwischen 55 und 59 mit 7,7 Prozent.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen betreut über 22.000 Firmenkunden und rund 390.000 Versicherte.

 

Ansprechpartner Betriebliche Gesundheitsförderung: Nicola Paratalidis, Telefon: 0711 2069-5414, Email: nicola.paratalidis@bw.aok.de

 

 

 

Fotos  (Quelle: AOK)

 

Mit dem Thera-Band können auch am Arbeitsplatz Kräftigungs-Übungen durchgeführt werden

 

Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen

 

 

 

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news-1819 Tue, 22 Aug 2017 10:11:22 +0200 Böblingen/Sindelfingen: Zusätzlicher Beratungskanal zur betrieblichen Gesundheitsförderung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-zusaetzlicher-beratungskanal-zur-betrieblichen-gesundheitsfoerderung.html Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Unternehmen, gerade in so einer wirtschaftsstarken Region wie dem Landkreis Böblingen. Jetzt werden kleine und mittlere Unternehmen noch intensiver über Angebote und Möglichkeiten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung informiert, so die AOK Stuttgart-Böblingen. „Ziel ist es, die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken und krankheitsbedingte Fehlzeiten zu verringern“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Dazu hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit fünf anderen Krankenkassen und deren Verbänden die „Regionale Koordinierungsstelle Betriebliche Gesundheitsförderung Baden-Württemberg“ (kurz: „Regionale BGF-Koordinierungsstelle“) gegründet. So soll insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten ein niedrigschwelliger Zugang zu Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung eröffnet werden.

 

Herzstück der Koordinierungsstelle ist ein internetbasiertes Informationsportal (www.bgf-koordinierungsstelle.de), das einerseits allgemeine Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie den entsprechenden Leistungen der Krankenkassen bereit stellt, und das andererseits interessierten Unternehmen eine konkrete Beratung durch Experten der Krankenkassen vermittelt. Jedes anfragende Unternehmen erhält innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung und kann sich anschließend nach einem standardisierten Verfahren individuell beraten lassen.

 

„Wir arbeiten mit unterschiedlichsten Unternehmen hier in der Region zusammen, von kleinen und mittelständischen Betrieben bis zu den großen Weltfirmen, die in unserem sehr wirtschaftsstarken Gebiet sitzen“, erklärt Kratzke. Und gerade weil die AOK unterschiedlichste Betriebe im Bereich des Gesundheitsmanagements unterstützt, hat sie dafür unterschiedlichste Programme und Maßnahmen entwickelt. Der AOK-Chef weiter: „Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie beschäftigen über zwei Millionen Menschen im Land. Mehr als jeder fünfte Fehltag der AOK-versicherten Arbeitnehmer in Baden-Württemberg geht im Jahr 2016 auf Muskel- und Skeletterkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen, zurück, jeder zehnte auf psychische Leiden“. In beiden Bereichen könne betriebliche Gesundheitsförderung dazu beitragen, Fehlzeiten zu verringern oder sogar ganz zu verhindern.

 

„Besonders in Zeiten, in denen der Stress am Arbeitsplatz und Ausfallzeiten wegen Depressionen und psychischen Erkrankungen immer weiter steigen, ist eine strukturierte Gesundheitsförderung im Betrieb unerlässlich“, weiß Kratzke. Immer mehr Arbeitsunfähigkeitstage sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. „Dabei kann schon eine geringe Investition in die Betriebliche Gesundheitsförderung die hohen Folgekosten aufgrund langer Ausfallzeiten entscheidend minimieren“. Die AOK Stuttgart-Böblingen unterstütze Betriebe dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren und abzubauen. Auf Wunsch werden betriebsbezogene Analysen zum Krankenstand im Unternehmen durchgeführt und anschließend spezifisch zugeschnittene Maßnahmenpakete entwickelt.  

 

  • Der Krankenstand betrug 2016 im Landkreis Böblingen 4,8 %.
  • 2016 kamen auf jedes AOK-Mitglied in den Betrieben im Kreis Böblingen 17,5 Arbeitsunfähigkeitstage.
  • 2016 waren im Kreis Böblingen Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 26,1 Prozent die Krankheitsart mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen, gefolgt von Muskel-Skeletterkrankungen mit 15,2 Prozent, Verdauung mit 8,1 Prozent und Verletzungen mit 6,3 Prozent.
  • Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Betrieben des Landkreises zwar nur 4,7 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus – waren aber für mehr als ein 11 Prozent (11,6) aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich.
  • Die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen haben Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen im Kreis Böblingen sind Angestellte in der Haus- und Familienpflege und im Maurerhandwerk.
  • Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit 3,3 Prozent am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,1 bzw. 8,2 Prozent.
  • Die AOK Stuttgart-Böblingen betreut über 22.000 Firmenkunden und rund 390.000 Versicherte. Sie ist Marktführerin in der Region.
  • Ansprechpartner Betriebliche Gesundheitsförderung: Nicola Paratalidis, Telefon: 0711 2069-5414, E-Mail: nicola.paratalidis@bw.aok.de

 

 

 

Fotos  (Quelle: AOK)

 

Mit dem Thera-Band können auch am Arbeitsplatz Kräftigungsübungen durchgeführt werden.

 

Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen

 

 

 

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news-1813 Tue, 15 Aug 2017 10:42:00 +0200 Stuttgart: Migräne-Attacken auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-migraene-attacken-auf-dem-vormarsch.html Zahl der Migräne-Patienten in Stuttgart nach AOK-Angaben deutlich gestiegen. Starke Kopfschmerzen plagen vor allem Frauen. Migräne ist mehr als nur ein Kopfschmerz. Blitze im Kopf, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen gehören zu den Begleiterscheinungen der Erkrankung, an der immer mehr Menschen leiden. Das zeigen aktuelle Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen. Im Stadtkreis Stuttgart waren im Jahr 2015 insgesamt 5.361 Versicherte der AOK wegen Migräne in ambulanter oder stationärer Behandlung, 2011 waren es noch 4.417 Menschen. Landesweit zählte die AOK im Jahr 2015 knapp 120.000 Patienten.

 

Seit 2011 stieg die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an. Die mittlere jährliche Steigerungsrate der Jahre 2011 bis 2015 beträgt bei den AOK-versicherten Frauen in Stuttgart 3,3 Prozent, bei den Männern sogar 5,1 Prozent.  Dabei gibt es bei diesem Krankheitsbild vermutlich noch eine beträchtliche Dunkelziffer. Denn viele Erkrankte gehen erst gar nicht zum Arzt. Hinzu kommt, dass Migräne zuweilen auch nicht als solche erkannt wird.

 

Von den Kopfschmerzattacken am häufigsten betroffen ist die Altersgruppen der 20- bis 24-Jährigen und bei Frauen zudem die Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen. Die Zahlen der AOK zeigen weiterhin, dass Frauen viermal so häufig unter Migräne leiden wie Männer.

 

„Die genauen Ursachen von Migräne sind immer noch nicht bekannt“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Fachärztin für Psychotherapie  bei der AOK Baden-Württemberg. Zu den Auslösern zählen unter anderem hormonelle Schwankungen, Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung und Blutzuckerschwankungen. Auch wenn zu wenig getrunken wurde, können Migräneattacken einsetzen.

 

Neben Ruhe und Schlaf hilft manchen Menschen auch Koffein, also eine Tasse Kaffee oder ein Espresso, weiß Knapstein. Dazu solle man viel Wasser trinken, am besten ohne Kohlensäure. Auch Schmerzmittel wie Paracetamol oder Aspirin in richtiger Dosierung können bei leichten Attacken helfen. „Patienten sollten sich aber immer individuell von ihrem Arzt beraten lassen. So kann die beste Form der Therapie gefunden werden“, ergänzt die AOK-Expertin.

 

 

 

Foto: Anne Faden

 

Bildunterschrift: „Stress und Schlafmangel sind typische Auslöser von Migräneattacken“

 

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news-1812 Tue, 15 Aug 2017 10:39:52 +0200 Böblingen/Sindelfingen: Migräne-Attacken auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-migraene-attacken-auf-dem-vormarsch.html Zahl der Migräne-Patienten im Landkreis nach AOK-Angaben deutlich gestiegen. Starke Kopfschmerzen plagen vor allem Frauen. Migräne ist mehr als nur ein Kopfschmerz. Blitze im Kopf, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen gehören zu den Begleiterscheinungen der Erkrankung, an der immer mehr Menschen leiden. Das zeigen aktuelle Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen. Im Landkreis Böblingen waren im Jahr 2015 insgesamt 4.105 Versicherte der AOK wegen Migräne in ambulanter oder stationärer Behandlung, 2011 waren es noch 3.370 Menschen. Landesweit zählte die AOK im Jahr 2015 knapp 120.000 Patienten.

 

Seit 2011 stieg die Zahl der Betroffenen kontinuierlich an. Die mittlere jährliche Steigerungsrate der Jahre 2011 bis 2015 beträgt bei den AOK-versicherten Frauen im Landkreis Böblingen 4,1 Prozent, bei den Männern sogar 5,0 Prozent.  Dabei gibt es bei diesem Krankheitsbild vermutlich noch eine beträchtliche Dunkelziffer. Denn viele Erkrankte gehen erst gar nicht zum Arzt. Hinzu kommt, dass Migräne zuweilen auch nicht als solche erkannt wird.

 

Von den Kopfschmerzattacken am häufigsten betroffen ist die Altersgruppen der 20- bis 24-Jährigen und bei Frauen zudem die Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen. Die Zahlen der AOK zeigen weiterhin, dass Frauen viermal so häufig unter Migräne leiden wie Männer.

 

„Die genauen Ursachen von Migräne sind immer noch nicht bekannt“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Fachärztin für Psychotherapie  bei der AOK Baden-Württemberg. Zu den Auslösern zählen unter anderem hormonelle Schwankungen, Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung und Blutzuckerschwankungen. Auch wenn zu wenig getrunken wurde, können Migräneattacken einsetzen.

 

Neben Ruhe und Schlaf hilft manchen Menschen auch Koffein, also eine Tasse Kaffee oder ein Espresso, weiß Knapstein. Dazu solle man viel Wasser trinken, am besten ohne Kohlensäure. Auch Schmerzmittel wie Paracetamol oder Aspirin in richtiger Dosierung können bei leichten Attacken helfen. „Patienten sollten sich aber immer individuell von ihrem Arzt beraten lassen. So kann die beste Form der Therapie gefunden werden“, ergänzt die AOK-Expertin.

 

 

 

Foto: Anne Faden

 

Bildunterschrift: „Stress und Schlafmangel sind typische Auslöser von Migräneattacken“

 

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news-1814 Fri, 11 Aug 2017 10:59:28 +0200 Medikamente richtig entsorgen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/medikamente-richtig-entsorgen.html Auch Arzneimittel haben ein Verfallsdatum. Die AOK erklärt, wie man Medikamente richtig entsorgt. Die AOK Baden-Württemberg und das Umweltministerium Baden-Württemberg setzen sich in einer Werbeaktion für den verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheit und Umwelt bei Arzneimitteln ein. Denn oft werden abgelaufene Medikamente falsch entsorgt: Nicht aufgebrauchte Tabletten, Kapseln, Salben, Säfte oder Tropfen gehören in den Restmüll. Über die Restmülltonne werden Arzneimittelreste verbrannt und sicher entsorgt. Auf diese Weise wird die Umwelt vor unnötigen Belastungen durch medizinische und pharmazeutische Wirkstoffe bewahrt.

 

„Wichtig für eine umweltbewusste Entsorgung von alten Medikamenten ist vor allem, dass sie nicht über die Toilette oder das Waschbecken entsorgen werden. Das belastet den Wasserkreislauf“, betont Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. Seit dem 1. Juni 2005 wird in Deutschland der Hausmüll in Müllverbrennungsanlagen verbrannt oder mechanisch-biologisch vorbehandelt, bevor er in Deponien gelagert wird. Dadurch werden die Schadstoffe, die sich in abgelaufenen Medikamenten befinden können, weitgehend zerstört oder inaktiviert. Wird der Müll anschließend deponiert, stellen eventuell vorhandene Arzneimittelreste keine Gefahr für das Grundwasser dar.

 

Das Ablaufdatum kennzeichnet die Haltbarkeit von Medikamenten. Wassiliki Babel dazu: „In der Packungsbeilage finden Sie Hinweise darauf, in welchem Zeitraum Sie das Arzneimittel nach der Öffnung aufbrauchen beziehungsweise entsorgen sollten. Hier steht auch, wie Sie das jeweilige Medikament am besten aufbewahren“. Durch unsachgemäße Lagerung können Arzneimittel verderben. Daran erkennt man verdorbene Medikamente:

 

  • Gele, Cremes, Salben oder Zäpfchen haben sich verflüssigt oder verfärbt
  • Tabletten zeigen Verfärbungen oder Risse
  • Verpackungen sind aufgebläht
  • Medikamente riechen streng
  • Tropfen, Säfte oder Injektionspräparate sind flockig oder eingetrübt

 

„Im Zweifelsfall sollte man in seiner Apotheke nachfragen, ob das Medikament noch verwenden werden kann“, so die Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

 

 

Foto „Tabletten“: Pixabay

 

 

 

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news-1811 Tue, 08 Aug 2017 10:36:32 +0200 Stuttgart: Süßes Gift Zucker? Auf die Menge kommt es an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-suesses-gift-zucker-auf-die-menge-kommt-es-an.html Eine erhöhte Zuckeraufnahme kann ebenso wie ein hoher Fettkonsum zu Übergewicht führen, das ein Risikofaktor für ernst zu nehmende Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall ist, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer aktuellen Pressemitteilung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt deshalb in ihrer 2015 aktualisierten Richtlinie zum Zuckerverzehr, die Zufuhr an freiem Zucker auf 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr zu beschränken. Das entspricht bei einem Erwachsenen maximal 50 Gramm oder 12 Teelöffeln – ideal seien sogar nur 25 Gramm pro Tag. Unter freiem Zucker werden Glucose, Fructose und Disaccharide wie etwa Haushaltszucker verstanden, die unseren Lebensmitteln zugesetzt werden. Auch der natürliche in Honig, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten enthaltene Zucker zählt dazu. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt durchschnittlich 90 Gramm pro Person und liegt damit fast doppelt so hoch wie die Empfehlung der WHO.

 

Zucker ist per se nicht schädlich. Er bildet einen Baustein für die Energiezufuhr, die jeder Mensch braucht. „Es kommt auf die richtige Menge an, die man zu sich nimmt“, sagt Andrea Scholpp, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Stuttgart, Berliner Platz. „Die Dosis macht das Gift.“ Die Lebensmittelindustrie müsse den Zuckergehalt klar erkennbar auf ihren Produkten ausweisen, damit Verbraucher sich einfacher über ihren Zuckerkonsum informieren und gegebenenfalls auf zuckerärmere Lebensmittel zurückgreifen könnten. In einem 150-Gramm-Becher Fruchtjoghurt stecken je nach Verarbeitung circa 20 Gramm, also zwei Esslöffel. Auch Apfel- und Orangensaft können pro Liter bis zu 30 Stück Würfelzucker aufweisen.

 

Eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg zeigt, dass die Verbraucher gesüßte Lebensmittel und „Zuckerbomben“ in hohem Maße zu sich nehmen. 89 Prozent der Befragten isst mindestens einmal wöchentlich Süßigkeiten, Süßspeisen oder süßes Gebäck; fast die Hälfte (46 Prozent) sogar vier- bis sechsmal pro Woche oder täglich. Auch wenn Mineral- und Leitungswasser sowie Kaffee die am häufigsten getrunkenen alkoholfreien Getränke sind, gaben 60 Prozent der Umfrageteilnehmer an, zumindest gelegentlich auf Saftschorle zurückzugreifen. Bei Säften mit 50 Prozent, Cola-Getränken mit 44 Prozent und Limonaden mit 30 Prozent ist die Konsumhäufigkeit niedriger – der Zuckergehalt der Getränke dafür umso höher.

 

Süßer Belag dominiert insbesondere am Wochenende am Frühstückstisch, wenn 72 Prozent – im Vergleich zu 49 Prozent unter der Woche – Brot und Brötchen mit Marmelade, Honig oder Nussnougatcreme bestreichen. Auch von den 38 Prozent, die wochentags Cerealien wie Müsli und Haferflocken frühstücken und denen häufig ein besonders hohes Ernährungsbewusstsein attestiert wird, essen 53 Prozent lieber eine bereits beim Kauf zuckerhaltige Variante oder süßen selbst nach. Allgemein bevorzugen Männer eher gesüßte Lebensmittel als Frauen. Mit 20 beziehungsweise 18 Prozent werden Kaffee und Tee übrigens nur selten mit Zucker gesüßt.

 

„Neben der Lebensmittelindustrie zur ausreichenden Kennzeichnung von Zucker steht auch jede Verbraucherin und jeder Verbraucher in der Verantwortung, weniger zuckerreiche Lebensmittel zu konsumieren“ so die Forderung der AOK-Expertin.

 

Bild 1 (Pixabay): Zucker ist ein Baustein der menschlichen Energiezufuhr, oft nimmt man aber viel zu viel davon zu sich.

 

Bild 2 (AOK): Zuckerwürfel in Limonade

 

Bild 3 (AOK): Diplom-Oecotrophologin Andrea Scholpp, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Stuttgart, Berliner Platz.

 

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news-1810 Tue, 08 Aug 2017 10:32:53 +0200 Böblingen/Sindelfingen: Süßes Gift Zucker? Auf die Menge kommt es an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-suesses-gift-zucker-auf-die-menge-kommt-es-an.html Eine erhöhte Zuckeraufnahme kann ebenso wie ein hoher Fettkonsum zu Übergewicht führen, das ein Risikofaktor für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall ist, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer aktuellen Pressemitteilung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt deshalb in ihrer 2015 aktualisierten Richtlinie zum Zuckerverzehr, die Zufuhr an freiem Zucker auf 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr zu beschränken. Das entspricht bei einem Erwachsenen maximal 50 Gramm oder 12 Teelöffeln – ideal seien sogar nur 25 Gramm pro Tag. Unter freiem Zucker werden Glucose, Fructose und Disaccharide wie etwa Haushaltszucker verstanden, die unseren Lebensmitteln zugesetzt werden. Auch der natürliche in Honig, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten enthaltene Zucker zählt dazu. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt durchschnittlich 90 Gramm pro Person und liegt damit fast doppelt so hoch wie die Empfehlung der WHO.

 

Zucker ist per se nicht schädlich. Er bildet einen Baustein für die Energiezufuhr, die jeder Mensch braucht. „Es kommt auf die richtige Menge an, die man zu sich nimmt“, sagt Hildegund Neu-Schaub, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Flugfeld Böblingen. „Die Dosis macht das Gift.“ Die Lebensmittelindustrie müsse den Zuckergehalt klar erkennbar auf ihren Produkten ausweisen, damit Verbraucher sich einfacher über ihren Zuckerkonsum informieren und gegebenenfalls auf zuckerärmere Lebensmittel zurückgreifen könnten. In einem 150-Gramm-Becher Fruchtjoghurt stecken je nach Verarbeitung circa 20 Gramm, also zwei Esslöffel. Auch Apfel- und Orangensaft können pro Liter bis zu 30 Stück Würfelzucker aufweisen.

 

Eine aktuelle Forsa-Umfrage der AOK Baden-Württemberg zeigt, dass die Verbraucher gesüßte Lebensmittel und „Zuckerbomben“ in hohem Maße zu sich nehmen. 89 Prozent der Befragten isst mindestens einmal wöchentlich Süßigkeiten, Süßspeisen oder süßes Gebäck; fast die Hälfte (46 Prozent) sogar vier- bis sechsmal pro Woche oder täglich. Auch wenn Mineral- und Leitungswasser sowie Kaffee die am häufigsten getrunkenen alkoholfreien Getränke sind, gaben 60 Prozent der Umfrageteilnehmer an, zumindest gelegentlich auf Saftschorle zurückzugreifen. Bei Säften mit 50 Prozent, Cola-Getränken mit 44 Prozent und Limonaden mit 30 Prozent ist die Konsumhäufigkeit niedriger – der Zuckergehalt der Getränke dafür umso höher.

 

Süßer Belag dominiert insbesondere am Wochenende am Frühstückstisch, wenn 72 Prozent – im Vergleich zu 49 Prozent unter der Woche – Brot und Brötchen mit Marmelade, Honig oder Nussnougatcreme bestreichen. Auch von den 38 Prozent, die wochentags Cerealien wie Müsli und Haferflocken frühstücken und denen häufig ein besonders hohes Ernährungsbewusstsein attestiert wird, essen 53 Prozent lieber eine bereits beim Kauf zuckerhaltige Variante oder süßen selbst nach. Allgemein bevorzugen Männer eher gesüßte Lebensmittel als Frauen. Mit 20 beziehungsweise 18 Prozent werden Kaffee und Tee übrigens nur selten mit Zucker gesüßt.

 

„Neben der Lebensmittelindustrie zur ausreichenden Kennzeichnung von Zucker steht auch jede Verbraucherin und jeder Verbraucher in der Verantwortung, weniger zuckerreiche Lebensmittel zu konsumieren“ so die Forderung der AOK-Expertin.

 

Bild 1 (Pixabay): Zucker ist ein Baustein der menschlichen Energiezufuhr, oft nimmt man aber viel zu viel davon zu sich.

 

Bild 2 (AOK): Zuckerwürfel in Limonade

 

Bild 3 (AOK): Hildegund-Neu-Schaub, Ernährungsexpertin im AOK-Gesundheitszentrum Flugfeld Böblingen

 

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news-1809 Thu, 03 Aug 2017 10:21:10 +0200 Hochsensibilität bei KiTa-Kindern: Haus der Familie und AOK sensibilisieren Fachkräfte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/hochsensibilitaet-bei-kita-kindern-haus-der-familie-und-aok-sensibilisieren-fachkraefte.html Hochsensibilität bei Kita-Kindern ist ein komplexes Themenfeld. Pädagogische Fachkräfte hierfür zu schulen war das Ziel der achtmonatigen Kooperation zwischen dem Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. und der AOK Stuttgart-Böblingen, die jetzt erfolgreich abgeschlossen wurde. Woran erkennt man Hochsensibilität bei Kindern und wie können diese Kinder bestens unterstützt werden? Diese Fragen wurden an Fortbildungen, Gesprächskreisen und Modulen erörtert. Neben theoretischen Informationen galt es im Projekt, den Erfahrungsraum KiTa aus Sicht eines hochsensiblen Kindes zu erfassen, um dann konkrete Handlungsschritte für die Praxis zu entwickeln. Weitere Themenfelder konzentrierten sich auf bestimmte Abläufe im Kitaalltag und stellte diese den Bedürfnissen hochsensibler Kinder entgegen. Wie eine Fachkraft ihre Kolleginnen und Kollegen und die Eltern integrieren kann, bildete einen weiteren Schwerpunkt des Veranstaltungskonzepts.

 

„Hochsensible Kinder stellen Erzieherinnen und Erzieher immer wieder vor neuen Herausforderungen“, erklärt Projektleiterin Eva Schaber vom Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen. Auch festgefügte Meinungen galt es zu hinterfragen während gleichzeitig die Wichtigkeit des Faktors Zeit im Projekt thematisiert wurde. „Hochsensible Kinder fordern genau dies ein, Zeit sich auf Neues einzulassen, Zeit Eindrücke zu verarbeiten, Zeit im Umgang mit anderen großen und kleinen Menschen. Denn wenn man sich Zeit nimmt, profitiert die ganze Gruppe“, so Eva Schaber, Politologin M.A. und Pädagogin, die zusammen mit Isa Schönberger, Diplom-Sozialpädagogin und Yogalehrerin, die Veranstaltungen durchgeführt hat.

 

Zu den theoretischen Inputs lieferte das AOK-Programm „Jolinchen-Kids“ wichtige Impulse für die Umsetzung in der Praxis. Untergliedert in einzelne Module und mit unterschiedlichen Medien unterstützt Jolinchen-Kids die Erzieherinnen und Erzieher, die Bedeutung von „Auszeiten“ und bewusst eingeplanten Ruhezeiten im KiTa-Alltag erlebbar zu gestalten. Das Programm ist so konzipiert, dass es ohne großen Mehraufwand in der Kita eingesetzt werden kann. „Hochsensible Kinder sollen von klein auf erfahren, wie gut solche Pausen tun und wie leicht es gelingen kann, den reizgefluteten Körper in eine gute Grundentspannung zu bringen“, erklärt Andrea Scholpp, Diplom-Oecotrophologin und AOK-Gesundheitsexpertin, die Zielsetzung von Jolinchen-Kids.

 

Insgesamt nahmen am Projekt „Hochsensibilität bei KiTa-Kindern“ 56 Einrichtungen und 77 pädagogische Fachkräfte aus Stuttgart und dem Landkreis Böblingen teil.

 

Weitere Informationen zu pädagogischen Themen gibt es im Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. bei Eva Schaber, Telefon 07031 7637612, E-Mail schaber@hdf-sindelfingen.de sowie unter: www.hdf-sindelfingen.de

 

Weitere Informationen zum AOK-Programm Jolinchen-Kids gibt es bei der AOK Stuttgart-Böblingen, Andrea Scholpp, Telefon 0711/2069-5435, E-Mail andrea.scholpp@bw.aok.de oder unter: www.jolinchenkids.de

 

 

 

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news-1774 Thu, 13 Jul 2017 13:28:42 +0200 Auftakttraining zum 6. Flugfeld Firmenlauf – https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/auftakttraining-zum-6-flugfeld-firmenlauf.html AOK und Event Service Stahl stellen Trainingsplan vor und geben Lauftipps. Ein Firmenlauf ist für viele Laufanfänger der erste Wettkampf mit Startnummer, Zeitnahmen und Teamwertung. Mit ein bisschen Vorbereitung kann man entspannt mitlaufen, und das Teamerlebnis mit den Kollegen genießen, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Richtig lang sind Firmenläufe nicht, schließlich soll jeder mitmachen können. Doch ganz ohne Vorbereitung sollte man dennoch nicht an den Start für einen solchen fünf bis sechs Kilometer langen Lauf gehen. Der 6. Flugfeld Firmenlauf beginnt daher mit Infos und Tipps zum Vorbereitungstraining auf Firmenläufe durch Laufprofi Axel Stahl. Unterstützt wird er dabei durch Sportwissenschaftler und AOK-Bewegungsexperte Alfred Bauser. Stahl und Bauser stellen dabei auch den neuen Trainingsplan für den 6. Flugfeld Firmenlauf am 20. September vor. „Unser Ziel ist, dass sich die Läufer entspannt vorbereiten und langfristig Spaß am Laufen haben“, so Bauser von der Gesundheitskasse.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen und Event Service Stahl laden ein zum Auftakttraining am 18. Juli um 18.00 Uhr. Treffpunkt ist das AOK-Gesundheitszentrum Flugfeld, Konrad-Zuse-Straße 14, 71034 Böblingen (im Medicum). Duschmöglichkeiten sind im AOK-Gesundheitszentrum vorhanden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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news-1773 Wed, 12 Jul 2017 11:00:35 +0200 Tabuthema Parkinson: Jeder Dritte hält Diagnose geheim https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/tabuthema-parkinson-jeder-dritte-haelt-diagnose-geheim.html Entertainer Matthias Holtmann spricht über seine Erkrankung Emotionale Erfahrungsberichte, medizinisches Expertenwissen und musikalische Unterhaltung – die 250 Zuschauer erlebten gestern Abend (11.07.2017) zum Thema Parkinson die gelungene Premiere eines neuen Veranstaltungsformats im Rahmen des AOK-Hausarzt und -FacharztProgramms. Im Mittelpunkt des Abends im Kleinen Kursaal in Bad Cannstatt stand der aus Funk und Fernsehen bekannte Matthias Holtmann, der im Gespräch mit seinem behandelnden Arzt Dr. Klaus Schreiber und Moderatorin Stefanie Anhalt sehr persönlich und mutig über seine Erkrankung sprach.

 

Mehr als eine viertel Million Menschen sind bundesweit von Morbus Parkinson betroffen. Nach Schätzungen der Deutschen Parkinson Vereinigung könnte die Zahl sogar bei deutlich über 300.000 liegen. Damit ist Parkinson die zweithäufigste neurologische Erkrankung in Deutschland. Rund 22.000 Versicherte der AOK Baden-Württemberg leben derzeit mit dieser Diagnose. Tendenz steigend. Dennoch ist Parkinson in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt und eine Tabukrankheit.

 

Dass dies so ist, liegt auch an den Erkrankten selbst, wie das Beispiel Matthias Holtmann zeigt: Bewegend schilderte er, wie er Symptome zunächst verdrängte, dann schön redete, sogar zum Alkohol griff und erst, als Freunde ihn nachdrücklich dazu aufgefordert hatten, einen Mediziner aufsuchte. Im Gespräch mit seinem behandelnden Arzt, dem Stuttgarter Neurologen Dr. Klaus Schreiber, wurde deutlich, dass ein solches Verhalten beim Beginn der Erkrankung fast schon typisch ist: „Die Meisten glauben erst einmal nicht an die Diagnose und wollen sie nicht wahrhaben“, so Schreiber. Laut einer britischen Studie (2016) hält mehr als ein Drittel die Erkrankung geheim – sei es, weil sie keinen Weg finden, darüber zu sprechen, sei es, dass sie ihre Diagnose nicht akzeptieren oder Ausgrenzung und Stigmatisierung befürchten. Und der Erfinder der SWR-Show „Pop und Poesie“, Matthias Holtmann, unterstreicht sein Motiv nun öffentlich darüber zu sprechen: „Es ist mir ein Anliegen, Ängste zu nehmen und aufzuklären, denn man stirbt mit Parkinson, aber nicht wegen Parkinson.“

 

Veranstalter waren die drei Vertragspartner des AOK-Hausarzt und -FacharztProgramms. Neben der AOK sind dies der Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Matthias Holtmann wollen sie mit dem neuen Veranstaltungsformat mehr Betroffene erreichen und die Öffentlichkeit verstärkt über die Krankheit aufklären. Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, sagt stellvertretend für die Veranstalter: „Wir sind Matthias Holtmann sehr dankbar für seine Offenheit. Der Abend hat gezeigt, dass eine Behandlung, die den ganzen Patienten in den Blick nimmt, Voraussetzung dafür ist, mit der Krankheit besser zu leben und über viele Jahre eine hohe Lebensqualität zu erhalten. Das ist ein Ziel, das wir uns mit den vor neun Jahren gestarteten Haus- und Facharztverträgen in Baden-Württemberg gesetzt haben, und das noch deutlich mehr Parkinson-Patienten zugutekommen soll.“

 

Obwohl Parkinson nicht geheilt werden kann, böten medikamentöse Therapie und begleitende Maßnahmen gute Möglichkeiten, den Krankheitsfortschritt zu verzögern und bei den Symptomen deutliche Verbesserungen zu erzielen, so Dr. Schreiber, der auch Mitglied bei MEDI Baden-Württemberg ist. Um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, seien eine frühzeitige Diagnose und das strukturierte Zusammenspiel zwischen Hausarzt und Facharzt sehr wichtig. Hier biete das eng verzahnte AOK-Hausarzt und -FacharztProgramm Vorteile. Der behandelnde Arzt habe mehr Zeit für die individuelle Behandlung und eine ausführlichere Beratung, beispielsweise für eigenverantwortliche Bewegungsprogramme, berichtete Dr. Schreiber: „Zudem erhalten Parkinson-Patienten mit häufigen Begleiterkrankungen wie Depressionen schneller Zugang zu psychiatrischer Behandlung“.

 

Bewegend und lehrreich sei die Veranstaltung gewesen, so das Fazit der Besucher, die sich in persönlichen Gesprächen sowie an Ständen der Vertragspartner und der Deutschen Parkinson Vereinigung weitergehend informieren konnten.

 

 

 

Kontakt (Pressestellen):

 

AOK Baden-Württemberg - Telefon: 0711 2593-229

MEDI Baden-Württemberg - Telefon: 0711 806079-223

Hausärzteverband Baden-Württemberg – Telefon: 0172 20 10 390

 

 

 

Bildunterschrift:

 

Teilnehmer und Vertragspartner des AOK-Hausarzt- und FacharztProgramms anlässlich der Veranstaltung

 

„Parkinson – die unbekannte Krankheit“

 

v.l.n.r. Randy Lee Kay, Musiker, Dr. Thomas Heyer, Vorstandsmitglied Hausärzteverband Baden-Württemberg; Matthias Holtmann; Stefanie Anhalt, Moderatorin; Dr. Klaus Schreiber, behandelnder Neurologe von Matthias Holtmann aus Stuttgart; Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg und MEDI GENO Deutschland; Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender AOK Baden-Württemberg

 

Fotos: Thomas Kienzle

 

 

 

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news-1767 Fri, 07 Jul 2017 15:54:42 +0200 25 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/25-jahre-bei-der-aok.html Seit 25 Jahren ist Nursen Köhn als Angestellte für die AOK Stuttgart-Böblingen aktiv. Geschäftsführer Christian Kratzke würdigte die Jubilarin für ihre Arbeit und langjährige Treue zur Gesundheitskasse. „Ihr engagierter Einsatz für unser Unternehmen ist ein unverzichtbarer Mosaikstein für den Erfolg unserer Bezirksdirektion und damit auch für den Erfolg der AOK Baden-Württemberg“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

Nach ihrer Ausbildung als Zahnarzthelferin begann Nursen Köhn im Juli 1992 bei der AOK in Stuttgart als Assistentin in der Kundenberatung. Das gefiel ihr so sehr, dass sie im Jahre 2000 noch die Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten dranhängte. Nach der Ausbildung arbeitete sie in verschiedenen Fachabteilungen, bis sie Mutter wurde. Nach der Elternzeit startete die Jubilarin wieder als Kundenberaterin in Stuttgart und arbeitet jetzt seit 2016 im AOK-KundenCenter in Böblingen.

 

„An meiner Arbeit gefällt mir besonders die Nähe zu den Menschen. Ich arbeite gern in Böblingen und bin sehr glücklich, wenn meine Kunden mit einem zufriedenen Lächeln unser Kundencenter verlassen“, so die Maichingerin.

 

„Frau Köhns Erfahrung und Ihre persönliche Zuwendung zu den Menschen ist ein Gewinn für unsere Kunden und unser Unternehmen“, betonte Kratzke bei der Jubiläumsfeier.

 

 

 

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news-1761 Tue, 04 Jul 2017 11:09:13 +0200 Stuttgart: Fit durch Spätsommer, Herbst und Winter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-fit-durch-spaetsommer-herbst-und-winter.html Vielfältige Kurse rund um die Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und psychischer Gesundheit. Jetzt Anmeldestart. Die AOK-Gesundheitsangebote Herbst/Winter sind ab sofort erhältlich: für alle, die entspannter, fitter und gesünder werden wollen. Insgesamt bietet die AOK Stuttgart-Böblingen mehr als 100 unterschiedliche Kurse an, vom starken Rücken über die AOK-Kochwerkstatt bis zu Entspannungstechniken und den achtsamen Umgang mit der seelischen Gesundheit.

 

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, können Interessierte auch in der „dunklen“ Jahreszeit zu einem gesünderen Lebensstil finden. Dazu zählt eine gesunde Ernährung, genauso wie regelmäßige Bewegung und Entspannungsphasen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Gesundheitskasse im zweiten  Halbjahr bei der Rückengesundheit unter dem Motto „Mit starkem Rücken durch den Alltag“.

 

Ganz wichtig ist das auch das Thema der alltäglichen Balance: „Wer Stress- und Belastungssituationen erkennt, kann sich bewusst daraus ausklinken. Außerdem kann man in den Kursen erfahren, wie wichtig sportliche Betätigung für den physischen und psychischen Ausgleich bei Stresssituationen ist“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Der AOK-Chef weiter: „Ganz nach unserem Motto GESUNDNAH finden die Kurse vor Ort im Stadtgebiet Stuttgart statt – gut erreichbar für jeden, der sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will.“

 

Alle Kurse, Termine und Ansprechpartner sind im neuen Programmheft zu finden. Die Broschüre gibt es kostenlos in jedem AOK-KundenCenter. Die Teilnahme ist für AOK-Versicherte kostenlos. Infos zu den Gesundheitsangeboten und zur Kursbuchung auch unter: www.aok-bw.de/gesundheitsangebote

 

 

 

 

 

 

 

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news-1762 Tue, 04 Jul 2017 11:07:43 +0200 Landkreis Böblingen: Fit durch Spätsommer, Herbst und Winter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-fit-durch-spaetsommer-herbst-und-winter.html Vielfältige Kurse rund um die Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und psychischer Gesundheit. Jetzt Anmeldestart. Die AOK-Gesundheitsangebote Herbst/Winter sind ab sofort erhältlich: für alle, die entspannter, fitter und gesünder werden wollen. Insgesamt bietet die AOK Stuttgart-Böblingen mehr als 100 unterschiedliche Kurse an, vom starken Rücken über die AOK-Kochwerkstatt bis zu Entspannungstechniken und den achtsamen Umgang mit der seelischen Gesundheit.

 

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, können Interessierte auch in der „dunklen“ Jahreszeit zu einem gesünderen Lebensstil finden. Dazu zählt eine gesunde Ernährung, genauso wie regelmäßige Bewegung und Entspannungsphasen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Gesundheitskasse im zweiten  Halbjahr bei der Rückengesundheit unter dem Motto „Mit starkem Rücken durch den Alltag“.

 

Ganz wichtig ist das auch das Thema der alltäglichen Balance: „Wer Stress- und Belastungssituationen erkennt, kann sich bewusst daraus ausklinken. Außerdem kann man in den Kursen erfahren, wie wichtig sportliche Betätigung für den physischen und psychischen Ausgleich bei Stresssituationen ist“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Der AOK-Chef weiter: „Ganz nach unserem Motto GESUNDNAH finden die Kurse vor Ort im Landkreis Böblingen statt – gut erreichbar für jeden, der sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will.“

 

Alle Kurse, Termine und Ansprechpartner sind im neuen Programmheft zu finden. Die Broschüre gibt es kostenlos in jedem AOK-KundenCenter. Die Teilnahme ist für AOK-Versicherte kostenlos. Infos zu den Gesundheitsangeboten und zur Kursbuchung auch unter: www.aok-bw.de/gesundheitsangebote

 

 

 

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news-1760 Mon, 03 Jul 2017 11:02:12 +0200 AOK ist Gesundheitspartner des MTV Stuttgart https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-ist-gesundheitspartner-des-mtv-stuttgart.html Die AOK ist seit dem 1. Juli 2017 (Saisonbeginn 2017) offizieller Gesundheitspartner des MTV Stuttgart. Im Rahmen dieser Partnerschaft fördert die AOK in erster Linie die Jugendarbeit. Die Bundesliga-Turnerinnen Tabea Alt, Carina Kröll, Emelie Petz und Kim Ruoff unterstützen die Kooperation. Mit dem Ziel, eine gesunde Lebensführung und die Begeisterung für den Sport frühzeitig im Kinder- und Jugendbereich des MTV Stuttgart zu etablieren, ist die AOK ab der Saison 2017 offizieller Gesundheitspartner des größten Stuttgarter Sportvereins. „Die Philosophie der AOK in der Gesundheitsförderung deckt sich in weiten Teilen mit den Grundkonzepten des MTV Stuttgart. Außerdem bringt die AOK eine jahrzehntelange Erfahrung im Themenbereich der Prävention mit – das sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Partnerschaft“, so Dr. Karsten Ewald, Geschäftsführer des MTV Stuttgart.

 

Bei der Vertragsunterzeichnung am Freitag erklärten die beiden Partner die Schwerpunkte ihrer Zusammenarbeit: Neben speziellen Gesundheitswochen und -tagen, Vorträgen, sowie Gesundheitswettbewerben in der Kindersportschule und der Fußball-Akademie des MTV, sollen sowohl die Kinder und Jugendlichen, als auch deren Eltern für Gesundheitsthemen sensibilisiert werden. „Und mit dem MTV Stuttgart haben wir einen starken und verlässlichen Partner gefunden, der die Präventionsziele der Gesundheitskasse unterstützt“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, und ergänzt: „Und da Vorbilder bestens geeignet sind, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern, freuen wir uns sehr, dass die DTB-Nachwuchstalente Tabea Alt, Carina Kröll, Emelie Petz und Kim Ruoff mit dabei sind.“ Die vier erfolgreichen Turnerinnen haben ihre Spitzensportkarriere bei einem Verein begonnen. Über das Turnen kommen viele Kinder zum Sport, denn in dieser Sparte werden alle wichtigen Grundlagen für alle weiteren Sportarten vermittelt.

 

Die gesundheitliche Chancengleichheit, der demographische Wandel, Inklusion, Integration, das Ehrenamt aber auch ein gesunder Lebensstil – das sind gesamtgesellschaftliche Themen, die auch vor Sportverbänden und ihren Sportvereine nicht halt machen, stellte Dr. Ewald im AOK-Gesundheitszentrum in Stuttgart fest. „Im Gegenteil, hier bietet sich eine Plattform, um die Themen anzugehen und aktiv mitzugestalten“, erklärt der Geschäftsführer. „Die Zusammenarbeit mit der Gesundheitskasse eröffnet die Möglichkeit, viele Menschen zu einem gesunden Lebensstil hin zu motivieren – und das ohne erhobenen Zeigefinger.“

 

Die Gesundheitspartnerschaft läuft zunächst bis 31.12.2019.

 

Weitere Zitate:

 

„Kindern und Jugendlichen einen gesunden Lebensstil zu vermitteln gelingt am besten, indem man es vorlebt. Das ist, was überzeugt.“  Tabea Alt

 

„Gesundheit darf und soll Spaß machen – das gelingt am besten im Verein!“ Kim Ruoff 

 

„Es ist stark, hier als Vorbild zu agieren und zeigen zu können, dass Sport Spaß macht und dass sich Erfolge am schönsten gemeinsam feiern lassen!“ Carina Kröll 

 

Wir sind hier gerne Vorbilder für Kinder und Jugendliche und wollen zeigen, dass man Spaß an der Bewegung und am Sport haben kann.“ Emelie Petz

 

 

 

Bildunterschrift: Kim Ruoff, Alfred Bauser, AOK-Teamleiter Bewegung, Tabea Alt, Dr. Karsten Ewald, Geschäftsführer MTV Stuttgart, Emelie Petz, Alexander Sikler, Leiter AOK-Gesundheitsförderung, Carina Kröll, Christian Kratzke, Geschäftsführer AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Bildunterschrift: Die Turnerinnen Emelie Petz, Kim Ruoff, Tabea Alt und Carina Kröll

 

 

 

 

 

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news-1752 Mon, 26 Jun 2017 11:09:50 +0200 Stuttgart: Gefahr durch Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-gefahr-durch-zecken-2.html Es ist die Zeit der Zeckenstiche. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Ärzte informieren zu Borreliose und Fibromyalgie am 2. Juli in der Schwabenlandhalle in Fellbach. Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Er rät zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. „Die Impfung wird in Risikogebieten wie dem unserem dringend empfohlen und von uns übernommen.“ Die Impfquote im Stadtkreis Stuttgart und Landkreis Böblingen liegt laut AOK-Statistik mit 21,9 Prozent etwas über dem Baden-Württemberg-Schnitt (21,6 Prozent).

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte 2015 582 Borreliose-Erkrankungen, davon 306 in Stuttgart. 2014 waren es hier noch 298 Behandlungsfälle. Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte wesentlich höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

„Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, weiß Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. „Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene sollten dann sofort zum Arzt gehen“, rät der AOK-Chef.

 

Ute Fischer, Vorsitzende der Patientenorganisation Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. lädt zum Patiententag „Borreliose und Fibromyalgie“ am 2. Juli in die Schwabenlandhalle nach Fellbach ein. Vorträge von Ärzten und viele Informationen zu den Erkrankungen gibt es für die Besucher – auch zum Borreliose-Labortest. „Ein positiver Antikörper-Test beweist keine Borreliose, ein negativer schließt sie nicht aus. Entscheidend sind die Symptome“, warnt Ute Fischer.

 

Veranstaltung:

 

Patiententag „Borreliose und Fibromyalgie“

 

Sonntag, 2. Juli 2017

 

In der Schwabenlandhalle

 

Tainer Str. 7

 

70734 Fellbach

 

Von 10 bis 17 Uhr – Eintritt frei!

 

www.borreliose-bund.de

 

 

 

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news-1753 Mon, 26 Jun 2017 11:09:32 +0200 Sindelfingen/Böblingen: Gefahr durch Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sindelfingenboeblingen-gefahr-durch-zecken.html Es ist die Zeit der Zeckenstiche. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Die AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt Impfung und Kontrolle nach Aufenthalt im Freien. Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Er rät zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. „Die Impfung wird in Risikogebieten wie dem unserem dringend empfohlen und von uns übernommen.“ Die Impfquote Landkreis Böblingen liegt laut AOK-Statistik mit 21,9 Prozent etwas über dem Baden-Württemberg-Schnitt (21,6 Prozent).

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte 2015 582 Borreliose-Erkrankungen, davon 276 im Landkreis Böblingen. 2014 waren es hier 303 Behandlungsfälle. Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte wesentlich höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

„Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, weiß Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. „Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene sollten dann sofort zum Arzt gehen“, rät der AOK-Chef.

 

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news-1747 Thu, 22 Jun 2017 11:03:42 +0200 Starke Kids am Start https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/starke-kids-am-start-1.html AOK unterstützt auch 2017 die Kinderwettbewerbe beim 24. Stuttgart-Lauf „Sport beugt Gesundheitsrisiken vor und macht stark fürs Leben“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Und am allerbesten ist es, wenn Sport und Spaß zusammenkommen und die Kinder  dadurch schon frühzeitig für einem gesunden Lebensstil begeistert werden. So wie am AOK-Kids-Day beim Stuttgart-Lauf.“

 

Am Samstag, dem AOK Kids-Day, dreht sich alles um die Kinder. „Die Veranstaltung ist eine tolle Gelegenheit für Kinder und Jugendliche, gemeinsam den Spaß am Sport zu entdecken“, so Kratzke. „Deshalb unterstützen wir auch in diesem Jahr wieder die Wettbewerbe für die jungen Läufer.“

 

Der erste Startschuss fällt am Samstag, den 24. Juni um 14.00 Uhr für den AOK Jolinchen-Lauf. Auf einer Strecke über 700 m gehen die ganz jungen Nachwuchstalente – Jahrgang 2010 und jünger – an den Start und laufen, manche auch auf dem Arm der Eltern, mit Jolinchen, dem flauschigen Kinder-Maskottchen der AOK, um die Wette.  Ab 14.40 Uhr startet für die etwas größeren Kids der AOK Minimarathon. Bei insgesamt sieben Läufen gibt es unterschiedliche Distanzen für unterschiedliche Altersgruppen. Beeindruckend: Bei dem AOK Minimarathon gehen Jahr für Jahr mehr als 5.000 Teilnehmer zwischen sechs und 15 Jahren an den Start.

 

Um 15.10 Uhr startet der AOK Handbike-Minimarathon. Handbikes sind rollstuhlähnliche dreirädrige Fahrzeuge – die jede Menge Kraft in den Armen erfordern. Die rasante Fahrt geht  über 2,15 km. Krönender Abschluss ist der AOK-Kids-Inline-Wettbewerb ab 16.50 Uhr mit verschiedenen Streckenlängen und ebenfalls für verschiedene Altersklassen.

 

„Es ist einfach ein tolles Bild, wenn Tausende Kinder am Start sind und so viel Spaß haben“, freut sich der AOK-Geschäftsführer. „Es ist aber auch klasse, was Eltern und Lehrer hier leisten und wie sie die Jungs und Mädchen bei den Wettbewerben unterstützen“, betont er.

 

Damit die Läuferinnen und Läufer auch einen gesunden Start hinlegen können, sorgt die AOK zudem für das Warm-up. Kratzke: „Für die kleineren Läufer übernimmt das unser Jolinchen, für die größeren Läufer am Samstag und auch am Sonntag übernehmen das unsere Sportfachkräfte aus den AOK-Gesundheitszentren.“

 

Die AOK – Die Gesundheitskasse ist außerdem auch in diesem Jahr wieder offizieller Partner des AOK-Staffel-Halbmarathons „Drei gewinnen“. Hier teilen sich drei Läufer die Halbmarathon-Distanz von rund 21 Kilometern auf. „Und am Ende freuen sich alle über den gemeinsamen Erfolg“, ist sich Kratzke sicher. Und wem Laufen, Handbiken und Inline-Skaten nicht reichen: Die AOK baut am Kids-Day wieder ihren „Spidertower“ auf. An dieser Kinderkletterwand können sich die Kids auch in der Vertikalen austoben. Und natürlich ist die Gesundheitskasse während der gesamten Veranstaltung mit einem Informationsstand rund um die Themen Sport, Bewegung und Gesundheit vor Ort.

 

Weitere Informationen, Anfahrts- und Streckenbeschreibungen sowie Anmeldung unter www.stuttgart-lauf.de

 

 

 

        

 

 

 

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news-1748 Thu, 22 Jun 2017 11:01:37 +0200 Gesundes Grillvergnügen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/gesundes-grillvergnuegen.html Klaus Dieterich und Stefanie Zinser machen mit der AOK-Kochshow Station im Kriesten Garten in Leonberg. Die Besucher können sich wieder ein bisschen wie im Schlaraffenland fühlen. Denn bei der siebten AOK-Kochshow am 29. Juni um 19 Uhr im Kristen Garten in Leonberg darf nicht nur geschaut, sondern auch probiert werden.

 

Auf dem Speiseplan stehen – ganz unter dem Motto „Gesundes Grillvergnügen mit Genuss“ – verschiedene Pflanzerl vom Grill mit Quinoasalat, Flanksteak mit Coleslaw und gegrillten Kartoffeln`, und als dritter Gang Mousse mit karamellisierten Nektarinen.

 

Am großen Kochshow-Grill wird Kochprofi Klaus Dieterich von der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg e.V. stehen. Gemeinsam mit einem Team, das im Hintergrund die Kochlöffel schwingt, wird Dieterich live ein ebenso leckeres wie gesundes Menü zubereiten. „Unsere Gerichte bringen viele Vitalstoffe auf den Teller, die Körper und Geist gut tun“, so der 58-Jährige. Die Kochshow steht damit auch ganz im Zeichen von Lebe Balance, des AOK-Programms für Entspannung und psychische Gesundheit. „Sich wohlfühlen hat viel mit richtiger und vor allem gesunder Ernährung zu tun“, betont Dieterich.

 

„Dass jeder mitessen kann ist definitiv ein Vorteil gegenüber TV-Kochsendungen“, erklärt Stefanie Zinser, die in diesem Jahr das fünfte Mal die Kochshow moderiert. Die Oecotrophoplogin und AOK-Ernährungsfachkraft verrät hilfreiche Kniffe für die Zubereitung, informiert zu verschiedenen Inhaltsstoffen und hat wertvolle Ernährungstipps parat.

 

Kooperationspartner der AOK-Kochshow sind EDEKA Südwest, die Bäckerei Zachert, das PLENUM Heckengäu, Bauernhofeis Müller und die Metzgerei Heinkele. Sie alle laden vor Beginn der eigentlichen Kochshow zwischen 18 und 19 Uhr zum Spaziergang ein auf einer „Gesundheits- und Genießerstraße“ – mit Infoständen, mit vielen regionalen Produkten und freiem Eintritt.

 

 

 

AOK-Kochshow

 

Kriesten Garten, Im Mahdental 6, 71229 Leonberg.

Beginn: 19 Uhr (bis ca. 21:45 Uhr)

Einlass: 18 Uhr

 

Anmeldungen bitte bei der AOK Stuttgart-Böblingen unter 07031 3069022.

 

 

Kurzvita Stefanie Zinser (47)

 

Diplom-Oecotrophologin

Verheiratet, drei Kinder

Seit 1996 für die AOK tätig

Hobbies: joggen, kochen, Inliner, Hörbücher

 

 

Kurzvita Klaus Dietrich (58)

 

Konditorlehre

Kochlehre

Koch auf der Sea Cloud, dem damals größten Passagiersegelschiff der Welt

Chef de Partie-Tournand im Hilton International, London

Verschiedenen leitende Positionen in der Karibik

Chefkoch bei der Südwestdeutschen Landesbank Stuttgart

Seit 1997 Gastro-Leiter bei der Allianz Deutschland AG, Stuttgart

 

 

 

Rezept aus der „Kräuterküche“ von AOK- Ernährungsexpertin Stefanie Zinser:

 

 

 

Gegrillte Zucchini mit Dill-Dip für Ca. 4 Portionen

 

2 Zucchini längs in Scheiben

 

3 gehackte Knoblauchzehen

 

2-3 EL Olivenöl

 

1 TL Salz, sal e peperocino, Pfeffer, Chili

 

2 EL Balsamico bianco

 

 

 

Vor dem Servieren:      

 

frische gehackter Rucola und Parmesan Zucchini mit dem Knoblauch und dem Öl,

 

Balsamico und Gewürzen vermischen und in zwei Portionen auf den Grill verteilen

 

und 15 min grillen. Zwischendurch das Gemüse wenden. Anschließend das Gemüse

 

nochmals abschmecken und mit etwas Balsamico besprühen und mit Parmesan bestreuen.

 

 

 

Dill-Dip

 

125 g Saure Sahne 10 % Fett

 

3 EL Schmand

 

Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Prise Zucker

 

½ Bund Dill grob gezupft

 

Alles mischen und abschmecken

 

 

 

Tipps von

 

AOK- Ernährungsexpertin Stefanie Zinser:

 

Küchenkräuter einkaufen

 

  • Beim Einkaufen sollte in erster Linie auf die Frische der Küchenkräuter geachtet werden. Egal ob Bundware oder Küchenkräuter im Topf: Die Kräuter sollten beim Kauf keine vertrockneten Spitzen oder gelbliche Blätter aufweisen.
  • Die richtige Aufbewahrung der Küchenkräuter ist ebenfalls wichtig. Kräuterbunde mit Wasser benetzen, in einen verschließbaren Plastikbeutel geben und im Kühlschrank lagern. So halten frische Küchenkräuter zirka eine Woche.

 

Aufbewahrung von Gewürzen

 

  • Grundsätzlich sollten Gewürze dunkel, trocken und luftabgeschlossen aufbewahrt werden. Eine Lagerung in hellen Gläsern rund um den Herd ist zwar praktisch, jedoch führen Licht und Wärme innerhalb kurzer Zeit zum Verlust wichtiger Aromen.
  • Ungemahlene Gewürze halten sich deutlich länger als gemahlene, bei denen die freigesetzten ätherischen Öle zum Teil durch die Verpackung diffundieren oder zerfallen. Aromatisch gesehen sollten gemahlene Gewürze innerhalb eines halben Jahres verbraucht werden. Übrigens: Das Haltbarkeitsdatum auf dem Etikett bezieht nur auf die ungeöffnete Packung.
  • Gewürze wie Pfeffer und Muskatnuss verlieren gemahlen innerhalb weniger Stunden die meisten ihrer Aromen, weswegen man sie ausschließlich frisch gemahlen verwenden sollte.

 

Grilltipp

 

  • Ob Thüringer, Oberländer oder die Stuttgarter Rote: Würste und dünnes Fleisch müssen nur kurz auf den Grill deshalb kann dieses Grillgut auf dem Gasgrill schnell und schonend gebrutzelt werden. Ein dickes Steak schmeckt aber besten, wenn es auf dem Holzkohlegrill zubereitet wurde. Im Vergleich zur Wurst ist die Grillzeit beim Fleisch länger. Durch die längere Grillzeit kann das Fleisch die Grillaromen der Holzkohle aufnehmen. Schöner Nebeneffekt: Die Kohle sorgt auch für eine schöne Kruste.

 

 

 

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news-1714 Thu, 08 Jun 2017 12:20:18 +0200 Jetzt richtig trinken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/jetzt-richtig-trinken.html Sommer, Sonne, Badelaune. Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen werden über den Schweiß große Mengen an Wasser und Mineralsalzen ausgeschieden. Dies muss dem Körper wieder zugeführt werden, so Andrea Scholpp, Ernährungsexpertin bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Um gut über die Hitze zu kommen ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Ohne Flüssigkeit geht im menschlichen Körper überhaupt nichts, denn sie hat einige wichtige Aufgaben in unserem Körper zu erfüllen. „Sie dient als Baustoff, Lösungs-, Transport-, und Kühlmittel. Nur mit ausreichender Flüssigkeit können die Nieren richtig durchgespült werden und sorgenfrei arbeiten“, weiß Andrea Scholpp, Diplom-Oecotrophologin bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Fehlt Flüssigkeit, wird nicht mehr genug Urin ausgeschieden und die Schadstoffe bleiben im Blut. Sind die Wasserreserven des Körpers aufgebraucht, holt er sich die Flüssigkeit aus dem Blut und dem Gewebe. Die Folgen sind Muskelkrämpfe, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, nachlassende Konzentration und Leistungsfähigkeit oder auch Durchblutungsstörungen.

 

Die meisten Menschen trinken zu wenig. Stress, Alltagsgewohnheiten, kein oder im Alter nachlassendes Durstgefühl, sind meist die Gründe dafür. Mindestens anderthalb bis zwei Liter pro Tag lautet die Empfehlung der Experten. „Durst ist nicht unbedingt ein guter Ratgeber, da bei auftretendem Durstgefühl bereits ein Flüssigkeitsdefizit im Körper vorliegt“, erläutert Andrea Scholpp. Um einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt gewährleisten zu können, sind Wasser, Mineralwasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sowie mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte (Verhältnis Wasser zu Saft: mindestens 2:1) gute Lieferanten. Solche Getränke löschen den Durst gut im Gegensatz zu Limonaden, Softdrinks oder gar Alkohol. „Mein Tipp für den Alltag: Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag, im Sommer und während des Sports entsprechend mehr. Meiden Sie eiskalte Getränke und trinken Sie langsam, da zu schnelles Trinken und die Aufnahme von großen und kalten Flüssigkeitsmengen zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt führen können“, so die AOK-Ernährungsexpertin.

 


Zusatzinformation zum Thema Wasser:

 

Ist Wasser gleich Wasser?

 

Wasser ist der absolute Favorit, wenn es darum geht den Durst zu löschen. Es enthält keine Kalorien und liefert viele Mineralstoffe. Aber Wasser ist nicht gleich Wasser. Unterschieden wird zwischen Trink-, Mineral-, Quell- und Tafelwasser.

 

Trinkwasser ist das, was aus dem Wasserhahn kommt. Die Zusammensetzung ist von Region zu Region unterschiedlich und kann bei den örtlichen Stadtwerken nachgefragt werden.

 

Mineralwasser ist Regenwasser, das über lange Zeit durch zahlreiche Risse und Spalten in die Tiefe gesickert ist. Voraussetzung für die Bezeichnung Mineralwasser ist ein bestimmter Mindestgehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Wird diese Forderung nicht erfüllt, darf ein natürlich gewonnenes Wasser Quellwasser genannt werden.

 

Im Gegensatz dazu stellt Tafelwasser kein natürlich gewonnenes Wasser dar, es ist eine Mischung aus Trink- und verschiedenen Mineralstoff- oder Kohlesäurezusätzen.

 

Heilwasser ist im Unterschied zu Mineralwasser kein Lebens- sondern ein Arzneimittel. Seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen und durch die amtliche Zulassung bestätigt. Die Inhaltsstoffe, die Anwendungsgebiete und Dosierungsanleitungen sind auf dem Etikett ersichtlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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news-1678 Thu, 04 May 2017 15:56:47 +0200 Fast jeder vierte Grundschüler mit psychischen Auffälligkeiten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/fast-jeder-vierte-grundschueler-mit-psychischen-auffaelligkeiten-1.html AOK Baden-Württemberg unterstützt Präventionsprogramm Klasse2000 an Grundschulen Ab dem Schuljahr 2016/2017 unterstütze die AOK Baden-Württemberg rund 250 Grundschulklassen bei der Teilnahme am Präventionsprogramm Klasse2000. Dazu schlossen die AOK Baden-Württemberg, Klasse2000 und die Lions Clubs jetzt eine Vereinbarung. Die Auftaktveranstaltung fand am 4. Mai in der Friedrich-Silcher-Grundschule in Renningen-Malmsheim statt. „Klasse2000“ behandelt die wichtigsten Themen der Gesundheitsförderung – gesund essen und trinken, Bewegung und Entspannung gehören genauso dazu wie die gewaltfreie Lösung von Konflikten und das Nein-sagen zu Alkohol und Zigaretten.

 

Psychische Erkrankungen sind längst ein Volksleiden. Die KiGGS-Studie, für die das Robert-Koch-Institut mehr als 10.000 Eltern befragte, zeigt: Dies gilt auch schon für die Jüngsten. Demnach leidet in Deutschland fast jedes vierte Kind (23,1 Prozent) zwischen sieben und zehn Jahren unter psychischen Auffälligkeiten wie Ängsten oder Wutanfällen. „Je früher und besser wir Kindern helfen, eine gefestigte Persönlichkeit zu entwickeln, desto größer sehen wir die Chancen auf psychische Gesundheit im Jugendlichen- und Erwachsenenalter“, erklärt Jutta Ommer-Hohl, Fachbereichsleiterin Gesundheitsförderung der AOK Baden-Württemberg. „Auch die Anfälligkeit für Suchtverhalten sinkt damit.“ Die AOK Baden-Württemberg verstärke daher ihre Präventionsbemühungen in diesem Bereich und ergänze sie um eine neue Initiative für die Primarstufe. Ab dem Schuljahr 2016/2017 unterstütze sie rund 250 Grundschulklassen in ganz Baden-Württemberg bei der Teilnahme am Präventionsprogramm Klasse2000. Dazu schlossen die AOK Baden-Württemberg, Klasse2000 und die Lions Clubs jetzt eine Vereinbarung.

 

„Eine Evaluation unseres Programms unter hessischen Schülern zeigt, dass Klasse2000 Kinder erfolgreich dabei unterstützt, im Sinn ihrer Gesundheit auch einmal ‚Nein‘ zu sagen“, meint Thomas Duprée, Geschäftsführer des Vereins Programm Klasse2000. In der siebten Klasse hätten die ehemaligen Klasse2000-Kinder nur halb so oft Erfahrungen mit Rauschtrinken (21 Prozent gegenüber 48 Prozent) und hatten deutlich seltener schon einmal geraucht (8 Prozent gegenüber 20 Prozent) als Jugendliche, die nicht an dem Programm teilgenommen hatten.

 

Peter Schwaebe, Distrikt-Governor Süd-Mitte der Lions Clubs, zeigt sich von Klasse2000 ebenfalls überzeugt: „Klasse2000 ist ein erwiesenermaßen wirksames und an der Schule gut umsetzbares Programm, das den Kindern viel Spaß macht.“ Die Lions Clubs in Deutschland unterstützen Klasse2000 seit über zwanzig Jahren durch Patenschaften und ihre persönlichen Netzwerke.

 

Gesundheitsförderung für Schülerinnen und Schüler ist seit langem ein wichtiges Thema für die AOK Baden-Württemberg. Erst im Februar 2017 stellte sie die neuen „ScienceKids: Gesundheit entdecken“ Lehr- und Lernmaterialien zum „Seelischen Wohlbefinden“ für die Sekundarstufe I vor. „ScienceKids“ wird seit 2006 zusammen mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg sowie dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik umgesetzt. Die Lehr- und Lernmaterialien sind für die Klassenstufen 1 bis 10 entwickelt und dem aktuellen Bildungsplan angepasst.

 

Über Klasse 2000

 

Das Präventionsprogramm Klasse2000 fördert die Gesundheits- und Lebenskompetenzen von Kindern. Es vermittelt ihnen Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben. „Kinder sind voller Wissensdrang und haben Spaß an einem aktiven und gesunden Leben. Diese positive Haltung will Klasse2000 frühzeitig unterstützen. Mit altersgerechten Arbeitsheften, Plakaten und Spielen führt das Präventionsprogramm die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe spielerisch an die Themen Gesund essen & trinken, Bewegen & entspannen, Sich selbst mögen & Freunde haben, Probleme & Konflikte lösen und Kritisch-denken & Nein-Sagen heran.

 

 

 

 

 

Lions Clubs

 

Lions Clubs International gehört zu den weltweit größten Service-Organisationen und verfolgt unter dem Motto “We serve” gemeinnützige und wohltätige Zwecke. Die Mitglieder der bundesweit über 1.400

 

Lions Clubs setzen sich ehrenamtlich für soziale und kulturelle Projekte ein – lokal wie international. Mit ihren Jugendprogrammen fördern die Lions Clubs in Deutschland die Lebenskompetenzen junger Menschen in Kindergarten, Schule und Ausbildung.

 

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news-1670 Thu, 27 Apr 2017 13:05:42 +0200 Im Vollrausch in die Klinik – immer mehr jugendliche Komatrinker im Landkreis Böblingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/im-vollrausch-in-die-klinik-immer-mehr-jugendliche-komatrinker-im-landkreis-boeblingen.html Der Negativtrend der letzten Jahre hat sich bei den 15- bis 19-Jährigen fortgesetzt. Die diesjährige Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zählt bei den Jugendlichen im Landkreis 35 Krankenhauseinweisungen nach Alkoholmissbrauch – 16 Missbrauchsfälle mehr als im Vorjahr. Steigende Temperaturen, Stadtfeste, Vater- und Feiertage - jetzt gibt es wieder viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Leider enden sie viel zu häufig im Vollrausch.

 

„Die altersunabhängigen Zahlen  sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Das ist eine sehr gute Nachricht“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Insgesamt beobachtete die AOK Stuttgart-Böblingen im vergangenen Jahr im Landkreis 173 Fälle von akutem Alkoholmissbrauch, der im Krankenhaus endete. Der Mittelwert der Jahre 2008 bis 2015 liegt bei 211 Einweisungen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass sich der seit 2008 anhaltende Abnahmetrend bei der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen  im vergangenen Jahr nicht weiter fortgesetzt habe. „Im Vergleich zu 2015 mit 19 Einweisungen haben wir in 2016 mit 35 wieder mehr Behandlungen in den Böblinger Krankenhäusern gezählt“, so Kratzke. Männer verursachen dabei weiterhin deutlich mehr Fälle als Frauen: 2016 waren im Landkreis Böblingen 108 Männer gegenüber 65 Frauen betroffen.

 

„Der rauschhafte Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter kann der Alkohol nur sehr langsam abgebaut werden, daher können bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen“, warnt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

„Jeder einzelne Fall von Alkoholmissbrauch, den wir verzeichnen, ist einer zu viel“, betont der AOK-Chef. Ein „Risikofaktor“ scheint dabei gutes Wetter zu sein: Steigen die Temperaturen, steigen die Krankenhauseinweisungen. Kratzke:  „Für viele sind das Frühjahr und der Sommer die schönste Zeit des Jahres – aber es ist neben Silvester und der Faschingszeit leider auch die Zeit, in der insbesondere die meisten Jugendlichen wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Daher hoffen wir sehr, dass sich der positive Trend der Jahre 2008 bis 2014 wieder fortsetzt und Komatrinken bald kein Thema mehr ist“. 

 

 

 

Alkoholkonsum bei Jugendlichen: Das erste Glas Alkohol wird laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) meist mit etwa 15 Jahren getrunken. Viele, die Alkohol einmal probiert haben, gehen künftig verantwortungsvoll damit um. Bei anderen nimmt der Alkoholkonsum jedoch riskante Ausmaße an. Generell neigen Jungen eher zum Rauschtrinken als gleichaltrige Mädchen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern verstärkt sich mit zunehmendem Alter: Ab dem 18. Lebensjahr trinkt etwa die Hälfte der Männer regelmäßig mehr als fünf Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit, während dies nur etwa ein Drittel der Frauen tun.

 

Auswirkungen: Da die körperliche Entwicklung in diesem Alter noch nicht abgeschlossen ist, stellt Alkohol eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung für Kinder und Jugendliche dar. Die Leber kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, bereits geringe Mengen führen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen. Am stärksten gefährdet ist das Gehirn, da dessen Reifung meist erst mit dem 17. Lebensjahr abgeschlossen ist. Durch einen hohen Konsum können zudem die Pubertät und das Knochenwachstum verzögert werden. Auch die Persönlichkeitsentwicklung ist negativen Einflüssen ausgesetzt.

 

 

 

Datengrundlage / Anmerkung für die Redaktionen

 

  • Daten von Versicherten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen
  • Auswertungszeitraum: 2008 bis 2016

    Selektionskriterium: alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol - Akute Intoxikation [akuter Rausch]“

     

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news-1669 Thu, 27 Apr 2017 13:00:29 +0200 Im Vollrausch in die Klinik – immer mehr jugendliche Komatrinker in Stuttgart https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/im-vollrausch-in-die-klinik-immer-mehr-jugendliche-komatrinker-in-stuttgart.html Weiterer Knick im Positivtrend der letzten Jahre: Eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zählt in Stuttgart auch 2016 wieder mehr Krankenhauseinweisungen nach Alkoholmissbrauch. Steigende Temperaturen, Feste in den Stadtteilen, Vater- und Feiertage - jetzt gibt es wieder viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Leider enden sie viel zu häufig im Vollrausch.

 

„Die gute Nachricht ist, dass wir zum Glück weit entfernt sind von den Zahlen von 2008. Damals erreichten die Einlieferungen ins Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs in Stuttgart mit 736 Patienten ihren traurigen Höhepunkt“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass sich der seit 2008 bis 2014 anhaltende Abnahmetrend auch im vergangenen Jahr nicht weiter fortgesetzt habe. „Im Vergleich zu 2015 und vor allem zu 2014 haben wir  wieder mehr Behandlungen in den Stuttgarter Krankenhäusern gezählt“, so Kratzke. Insgesamt beobachtete die AOK Stuttgart-Böblingen im vergangenen Jahr 468 Fälle von akutem Alkoholmissbrauch, der im Krankenhaus endete. 2015 waren es 432, im Jahr 2014 nur 412 Fälle. Männer verursachen dabei weiterhin deutlich mehr Fälle als Frauen: 2016 waren in Stuttgart 354 Männer gegenüber 114 Frauen betroffen.

 

Bei der besonders gefährdeten Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen, die ein Fünftel aller verzeichneten Fälle ausmachen, ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mit 31 Krankenhausbehandlungen gestiegen (25 in 2016). Das Verhältnis der Geschlechter über alle Altersgruppen hinweg beträgt 1 zu 2,37, d.h. auf eine Patientin kommen knapp 2,4 Patienten. In der Altersgruppe 15 bis 19 Jahre nähern sich die Werte an, hier beträgt das Verhältnis lediglich 1 zu 1,5.

 

„Der rauschhafte Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich. In diesem Alter kann der Alkohol nur sehr langsam abgebaut werden, daher können bereits geringe Mengen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen“, warnt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

„Jeder einzelne Fall von Alkoholmissbrauch, den wir verzeichnen, ist natürlich einer zu viel“, betont Kratzke. Ein „Risikofaktor“ scheint dabei gutes Wetter zu sein: Steigen die Temperaturen, steigen die  Krankenhauseinweisungen. „Für viele sind das Frühjahr und der Sommer die schönste Zeit des Jahres – aber es ist neben Silvester und der Faschingszeit leider auch die Zeit, in der insbesondere die meisten Jugendlichen wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Daher hoffen wir sehr, dass sich der positive Trend der Jahre 2008 bis 2014 wieder fortsetzt und Komatrinken bald kein Thema mehr ist“, so der AOK-Chef. 

 

Alkoholkonsum bei Jugendlichen: Das erste Glas Alkohol wird laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) meist mit etwa 15 Jahren getrunken. Viele, die Alkohol einmal probiert haben, gehen künftig verantwortungsvoll damit um. Bei anderen nimmt der Alkoholkonsum jedoch riskante Ausmaße an. Generell neigen Jungen eher zum Rauschtrinken als gleichaltrige Mädchen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern verstärkt sich mit zunehmendem Alter: Ab dem 18. Lebensjahr trinkt etwa die Hälfte der Männer regelmäßig mehr als fünf Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit, während dies nur etwa ein Drittel der Frauen tun.

 

Auswirkungen: Da die körperliche Entwicklung in diesem Alter noch nicht abgeschlossen ist, stellt Alkohol eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung für Kinder und Jugendliche dar. Die Leber kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, bereits geringe Mengen führen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen. Am stärksten gefährdet ist das Gehirn, da dessen Reifung meist erst mit dem 17. Lebensjahr abgeschlossen ist. Durch einen hohen Konsum können zudem die Pubertät und das Knochenwachstum verzögert werden. Auch die Persönlichkeitsentwicklung ist negativen Einflüssen ausgesetzt.

 

Datengrundlage / Anmerkung für die Redaktionen

 

  • Daten von Versicherten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen
  • Auswertungszeitraum: 2008 bis 2016

    Selektionskriterium: alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol - Akute Intoxikation [akuter Rausch]“

     

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news-1668 Mon, 24 Apr 2017 09:00:18 +0200 Deutliches Ost-West-Gefälle bei Inanspruchnahme von Kinderpflegekrankengeld. https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/deutliches-ost-west-gefaelle-bei-inanspruchnahme-von-kinderpflegekrankengeld.html Landeshauptstadt Stuttgart liegt unter bundesweiten Durchschnitt. Immer mehr berufstätige Eltern in Deutschland nutzen die Möglichkeit, während der Pflege ihres kranken Kindes finanzielle Unterstützung von der Krankenkasse zu erhalten. Aber nur 1,7 Prozent der AOK-Mitglieder in Stuttgart nahmen diese Leistung 2016 in Anspruch, weit unter dem Bundesdurchschnitt von 2,8 Prozent. Die Zahlen, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) vor kurzem veröffentlichte, zeigen deutliche regionale Unterschiede. So wird in Ostdeutschland häufiger Kinderpflegekrankengeld beantragt als im Westen. "Mütter in den neuen Bundesländern kehren nach der Geburt ihrer Kinder früher in den Beruf zurück als in den alten Bundesländern und sind insgesamt häufiger Vollzeit erwerbstätig", so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, Kinderpflegekrankengeld in Anspruch nehmen zu müssen. Der Anteil der AOK-Mitglieder mit Kinderpflegekrankengeld ist in den vergangenen Jahren bundesweit um 47 % gestiegen.

 

Die Zahlen zeigen große regionale Unterschiede bei der Inanspruchnahme von Kinderpflegekrankengeld. Besonders in den großen Städten im Osten Deutschlands liegt der Anteil deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 2,8 %. In den größten Städten Ostdeutschlands nahmen im Schnitt 6,9 % aller Beschäftigten mindestens einmal im Jahr Kinderpflegekrankengeld in Anspruch, in den westlichen großen Städten waren es hingegen durchschnittlich 1,6 %. In der Landeshauptstadt Stuttgart nehmen im Durchschnitt 1,7 % der AOK-Mitglieder Kinderkrankengeld in Anspruch. Damit liegt Stuttgart deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

 

Kinderkrankengeldfälle zeichnen sich laut WIdO durch kurze Fehlzeiten aus. AOK-Chef Kratzke: „Eltern sind durchschnittlich 2,3 Tage je Krankheitsfall abwesend. In knapp

82 Prozent der Fälle werden drei Tage nicht überschritten. Insofern decken sich unsere regionalen Zahlen mit den bundesweiten“.

 

Nach wie vor sind es zwar vor allem Mütter, die ihr krankes Kind pflegen. Jedoch steigt der Anteil der Männer, die Pflegekrankengeld beanspruchen, seit 2012 kontinuierlich an: Von 25 % auf fast 29 % im Jahr 2016.

 

Hinweis für die Redaktion:

 

Faktenbox zum Thema Kinderpflegekrankengeld: Kinderpflegekrankengeld-Fakten

 

Grafik Städteranking: Städteranking

 

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news-1638 Tue, 28 Mar 2017 09:27:47 +0200 Essstörungen – In Stuttgart immer mehr junge Männer betroffen AOK: Eltern sollten Essverhalten ihrer Kinder beobachten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/essstoerungen-in-stuttgart-immer-mehr-junge-maenner-betroffen-aok-eltern-sollten-essverhalten-ihrer.html Essstörungen sind auf dem Vormarsch. In Baden-Württemberg haben die allgemeinen Essstörungen seit 2011 jährlich um durchschnittlich 3,7% zugenommen, Anorexia nervosa, umgangssprachlich Magersucht genannt, nahm hingegen durchschnittlich um 6,3% pro Jahr zu. Bei den Essstörungen war die Zunahme bei Männern deutlich höher als bei Frauen, vor allem in Stuttgart. Das ergab eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen. „Nicht nur Mädchen und junge Frauen sind von psychisch bedingten Essstörungen betroffen“, sagt Hildegund Neu-Schaub, Ernährungsexpertin bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass auch immer mehr männliche Jugendliche und junge Männer an Essstörungen leiden.“ Zwar ist die allgemeine Steigerungsrate bei den Essstörungen im Stadtkreis Stuttgart mit insgesamt 2 Prozent niedriger als der Landesdurchschnitt, aber dafür ist die Steigerungsrate bei den Männer von 2011 bis 2015 mit 7,3 Prozent sehr auffällig (Frauen 1,2 Prozent). Trotzdem liegt der Anteil betroffener Mädchen und Frauen mit Essstörungen in Stuttgart weit über dem der betroffenen Jungen und Männer, nämlich über vier Mal so hoch. Die Essstörungen konzentrieren sich dabei auf Frauen und Männer im Alter von 15 bis 34 Jahren, die Magersucht tritt vor allem in der Altersgruppe der 15 bis 19-Jährigen auf. Bei den Stuttgarter AOK-Versicherten stieg hier der Anteil der behandlungsbedürftigen Frauen von 2011 bis 2015 um 3,6 Prozent, bei den Männern um 3,9 Prozent.

 

Als Ursache sieht die AOK-Ernährungsberaterin unter anderem die durch die Medien vermittelten Schönheitsideale, die oft nichts mehr mit einem gesunden Körpergewicht zu tun haben. „In dem Eifer, ihren Idolen nachzustreben oder Schönheitsideale zu erfüllen, rutschen einige Jugendliche in die lebensgefährliche Magersucht ab“, so Hildegund Neu-Schaub. Es gibt verschiedene Anzeichen der Krankheit, die oft ganz harmlos beginnt. Eltern sollten deshalb das Essverhalten ihrer Kinder beobachten. Wer Auffälligkeiten bemerke, wie beispielsweise wenn Kinder bewusst wichtige Mahlzeiten immer wieder ausfallen lassen, sollte professionelle Hilfe suchen. „Weitere typische Anzeichen für Magersucht sind eine permanente Angst vor Gewichtszunahme, auffällige Essrituale wie sehr langsames essen oder eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Extremes Untergewicht wird vom Betroffenen nicht als solches erkannt. Und ab einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18 sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden“, empfiehlt die Expertin.

 

Die AOK-KundenCenter helfen Eltern und Betroffenen vor Ort bei der Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner. Spezielle Fragen beantworten die AOK-Ernährungsberaterinnen oder das AOK-MedTelefon unter der kostenfreien Nummer 0800 10 50 501.

 

Hinweis für die Redaktion:

 

Der Body-Mass-Index berechnet sich nach folgender Formel:

 

Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat.

 

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news-1639 Mon, 27 Mar 2017 09:30:50 +0200 Essstörungen – Im Landkreis Böblingen immer mehr junge Frauen betroffen AOK: Eltern sollten Essverhalten ihrer Kinder beobachten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/essstoerungen-im-landkreis-boeblingen-immer-mehr-junge-frauen-betroffen-aok-eltern-sollten-essverha.html Essstörungen sind auf dem Vormarsch. In Baden-Württemberg haben die allgemeinen Essstörungen seit 2011 jährlich um durchschnittlich 3,7% zugenommen, Anorexia nervosa, umgangssprachlich Magersucht genannt, nahm hingegen durchschnittlich um 6,3% pro Jahr zu. Bei der Magersucht war die Steigerungsrate mit 10,1 Prozent deutlich höher. Das ergab eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen. „Nicht nur Mädchen und junge Frauen sind von psychisch bedingten Essstörungen betroffen“, sagt Hildegund Neu-Schaub, Ernährungsexpertin bei der AOK Stuttgart-Böblingen. „In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass auch immer mehr männliche Jugendliche und junge Männer an Essstörungen leiden.“ Im Landkreis Böblingen ist der Anteil der Frauen mit Essstörungen aber immer noch überdurchschnittlich hoch. So ist die allgemeine Steigerungsrate bei den Essstörungen im Landkreis mit insgesamt 3,4 Prozent etwas niedriger als der Landesdurchschnitt, aber dafür ist die Steigerungsrate bei den Frauen von 2011 bis 2015 mit 4,6 Prozent im Vergleich zu den Männern mit 0,5 Prozent sehr auffällig. Der Anteil betroffener Mädchen und Frauen mit Essstörungen im Landkreis ist über vier Mal so hoch wie der Anteil der betroffenen Jungen und Männer. Die Essstörungen konzentrieren sich dabei auf Frauen und Männer im Alter von 15 bis 34 Jahren, die Magersucht tritt vor allem in der Altersgruppe der 15 bis 19-Jährigen auf. Bei den weiblichen AOK-Versicherten im Landkreis stieg hier der Anteil der behandlungsbedürftigen Frauen von 2011 bis 2015 um 10,9 Prozent, bei den Männern um 11,7 Prozent (gesamt: 10,1 Prozent).

 

Als Ursache sieht die AOK-Ernährungsberaterin unter anderem die durch die Medien vermittelten Schönheitsideale, die oft nichts mehr mit einem gesunden Körpergewicht zu tun haben. „In dem Eifer, ihren Idolen nachzustreben oder Schönheitsideale zu erfüllen, rutschen einige Jugendliche in die lebensgefährliche Magersucht ab“, so Hildegund Neu-Schaub. Es gibt verschiedene Anzeichen der Krankheit, die oft ganz harmlos beginnt. Eltern sollten deshalb das Essverhalten ihrer Kinder beobachten. Wer Auffälligkeiten bemerke, wie beispielsweise wenn Kinder bewusst wichtige Mahlzeiten immer wieder ausfallen lassen, sollte professionelle Hilfe suchen. „Weitere typische Anzeichen für Magersucht sind eine permanente Angst vor Gewichtszunahme, auffällige Essrituale wie sehr langsames essen oder eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Extremes Untergewicht wird vom Betroffenen nicht als solches erkannt. Und ab einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 18 sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden“, empfiehlt die Expertin.

 

Die AOK-KundenCenter helfen Eltern und Betroffenen vor Ort bei der Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner. Spezielle Fragen beantworten die AOK-Ernährungsberaterinnen oder das AOK-MedTelefon unter der kostenfreien Nummer 0800 10 50 501.

 

Hinweis für die Redaktion:

 

Der Body-Mass-Index berechnet sich nach folgender Formel:

 

Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat.

 

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news-1629 Fri, 24 Mar 2017 11:15:21 +0100 Handy im Bett: Viele surfen vor dem Schlafengehen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/handy-im-bett-viele-surfen-vor-dem-schlafengehen.html Die Mehrheit der Baden-Württemberger nutzt einer Studie zufolge noch kurz vorm Schlafengehen Laptop oder Handy. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg hervor. Demnach nutzen zwei Drittel der Erwachsenen abends Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. 44 Prozent davon nutzen das Gerät sogar noch bis kurz vorm Schlafengehen und 23 Prozent nehmen es direkt mit ins Bett. Jüngere Leute tun es häufiger und Frauen öfter als Männer. Für die Studie wurden im Februar 502 Erwachsene telefonisch befragt.

 

Ein weiteres Ergebnis: Jeder Zweite hat ab und zu oder sogar oft Probleme beim Einschlafen. 61 Prozent haben auch mal Schwierigkeiten, durchzuschlafen. „Sind die Ein- und Durchschlafprobleme äußeren Umständen geschuldet, helfen oft kleine Veränderungen des Lebensstils“, sagt Henry Markus, Diplom-Psychologe bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Er warnt: „Wer abends PC, Tablet oder Smartphone nutzt, fühlt sich meist morgens weniger ausgeruht mit entsprechenden Folgen für Schule und Beruf“. Es gibt aber auch gute Nachrichten: 58 Prozent der Befragten kommen auf die empfohlenen sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Und mit 85 Prozent hält die Mehrheit ihren Schlaf für erholsam.

 

Redaktionelle Hinweise

 

  • Für die Studie wurden vom 13. bis 22. Februar 502 Erwachsene in Baden-Württemberg telefonisch vom Forsa-Institut befragt. Folgende Fragen werden in der Meldung thematisiert:
  • - „Wie lange schlafen Sie im Durchschnitt pro Nacht: Weniger als 5 Stunden - 5 bis 6 Stunden - 7 bis 8 Stunden - 9 bis 10 Stunden - oder länger?“
  • - „Wie häufig haben Sie Schwierigkeiten damit, abends einzuschlafen: Sehr häufig - häufig - ab und zu - oder nie?“
  • - „Wie häufig haben Sie Schwierigkeiten damit, durchzuschlafen: Sehr häufig - häufig - ab und zu - oder nie?“
  • - „Würden Sie sagen, dass Ihr Schlaf in der Regel sehr erholsam - erholsam - weniger erholsam - oder überhaupt nicht erholsam ist?“
  • - „Nutzen Sie abends einen Computer, ein Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone?“ und: „Nutzen Sie dieses Gerät bis kurz vorm ins Bett gehen - oder sogar noch im Bett - oder schalten Sie es schon 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen aus?“
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news-1620 Mon, 20 Mar 2017 10:07:17 +0100 Fit in die Sommerzeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/fit-in-die-sommerzeit.html Bald ist es wieder so weit. Am Sonntag, den 26. März werden die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Viele Menschen leiden unter der seit 1980 geltenden Zeitumstellung. Aber man kann das Mini-Jetlag überwinden, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Die Sommerzeit wird seit Jahren kritisiert: Sie bringe den Biorhythmus durcheinander, erzeuge Müdigkeit und Schlafstörungen und habe kaum positive Effekte. Ursprünglich wurde die Sommerzeit eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und Energie zu sparen. Stattdessen erleben viele Menschen besonders bei der Umstellung auf die Sommerzeit einen Mini-Jetlag: Sie kommen morgens schlechter aus dem Bett, kämpfen abends mit Einschlafproblemen und sind bei der Arbeit müde und unkonzentriert.

 

Wie schnell sich die Menschen an den neuen Rhythmus gewöhnen, ist individuell unterschiedlich. Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage aus dem Jahre 2015 hat jeder dritte Erwachsen in Baden-Württemberg die ersten Tage Probleme, manche haben gar wochenlang mit Umstellungsschwierigkeiten zu kämpfen. Die Zahlen sind jedoch eindeutig: Die Krankenquote liegt nach der Umstellung auf die Sommerzeit deutlich höher als üblich. Henry Markus, Diplom-Psychologe bei der AOK Stuttgart-Böblingen dazu: „Der Wechsel von Hell und Dunkel steuert die Ausschüttung von Hormonen, die für Vitalität oder für Müdigkeit und Schlappheit sorgen. Dieser biologische Rhythmus ist sehr empfindlich. Wird es plötzlich deutlich später hell und dunkel, kann sich der Körper nicht darauf einstellen und schüttet Schlafhormone wie Melatonin auch dann aus, wenn man eigentlich aktiv sein müsste. Die Folge: Schlappheit, Müdigkeit oder Schlafstörungen“.

 

Hilfreich ist es, schrittweise auf die Zeitumstellung hinzuarbeiten. Henry Markus: „Wer zum Beispiel eine flexible Arbeitszeit hat, könnte bereits eine Woche vor der Umstellung eine halbe Stunde eher zur Arbeit kommen und dafür eine halbe Stunde früher Feierabend machen. Dadurch hat der Körper die Gelegenheit, sich schrittweise an den neuen Rhythmus zu gewöhnen – und die Zeitumstellung fällt kaum noch auf“. Auch viel Bewegung an der frischen Luft hilft bei Schlafproblemen. Wichtig dabei ist, möglichst viel Tageslicht abzubekommen. „Eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung und mindestens anderthalb Liter Wasser täglich trinken helfen dem Körper, die Zeitumstellung besser zu verkraften. “, empfiehlt der AOK-Experte.

 

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news-1618 Fri, 17 Mar 2017 11:11:48 +0100 Stuttgart: Allergien so verbreitet wie nie https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-allergien-so-verbreitet-wie-nie.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Asthma, Hautausschlag oder Magen- und Darmbeschwerden: Das sind die häufigsten allergischen Reaktionen auf die etwa 20.000 verschiedenen allergieauslösenden Stoffe. Die Stuttgarter sind davon immer stärker betroffen. Darauf weist eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen hin. Während sich die meisten Menschen auf den Frühling freuen, unbeschwert die Katze kraulen, und von Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen höchstens nur gelesen haben, beginnt für Allergiker speziell im Frühling wieder eine besondere Leidenszeit. Und die Zahl der Betroffenen steigt, wie eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt.

 

Allergien kann man inzwischen als Volkskrankheit bezeichnen. Denn jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden bundesweit an einer Pollenallergie (Heuschnupfen). „Wir haben uns für Stuttgart einmal zwei Diagnosen genauer angeschaut“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Das sind der allergische Schnupfen, verursacht beispielsweise durch Pollen oder Tierhaare, und allergisches Asthma.“

Im Vergleich der 44 baden-württembergischen Stadt- und Landkreise weist Stuttgart die zweithöchsten Behandlungszahlen beim so genannten Heuschnupfen auf und verzeichnet zudem hohe Steigerungsraten: Ließen sich 2012 rund 8.350 AOK-Versicherte in Stuttgart deswegen bei einem Arzt behandeln, waren es 2015 bereits 9.953. Auch der Anteil derer zu, die an allergischem Asthma leiden, stieg nicht unerheblich: 5.194 AOK-Versicherte waren vor Ort im Jahr 2015 deswegen in ärztlicher Behandlung. Im Vergleichsjahr 2012 waren es noch 4.079. Damit hat die Zahl der Betroffenen im Vergleichszeitraum um über 27% zugenommen. Die AOK geht insgesamt sogar von einer deutlich höheren Betroffenenrate aus. „Wir können nur die Erkrankten erfassen, die auch tatsächlich in ärztlicher Behandlung waren“, erklärt Kratzke.

 

In Großstädten nehmen Allergien generell zu. Ursache sind vor allem die hohen Feinstaubbelastungen. Stuttgart ist da bekanntermaßen keine Ausnahme – im Gegenteil. Das Kohlendioxid in der Luft kann zu einer höheren Konzentration der so genannten Allergene in den Pollen beitragen. Insgesamt sind bei allergisch bedingten Erkrankungen deutlich mehr Frauen als Männer betroffen. Auffällig ist laut AOK Stuttgart-Böblingen außerdem, dass im Jugendalter ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen ist. Die einschlägigen Krankheitsbilder konzentrieren sich vor allem bei den Zehn- bis 24-Jährigen. Ab einem Alter von etwa 25 Jahren sinkt die Erkrankungsrate insgesamt wieder. „Leider bleiben bei Kindern Allergien oft zu lange unerkannt“, weiß der AOK-Chef. Insgesamt sind rund 20.000 Allergieauslöser bekannt. „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden. Gut belegt ist auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Eine Erfolgsgarantie gibt es aber leider nicht.““ erklärt Kratzke. Mit einer frühen Diagnose und einer entsprechenden Behandlung jedoch lassen sich viele Allergien besser kontrollieren.

 

Info: Allergien

 

Eine Allergie entsteht, wenn unser Körper an sich harmlose Stoffe abwehrt und eine Überreaktion des Immunsystems zur Folge hat: Der Organismus produziert übermäßig viele Antikörper und Botenstoffe wie Histamin. Dies führt dann zu den typischen Symptomen einer allergischen Reaktion, wie Hautjucken und -ausschlag, Verengung der Atemwege, gereizte Augen und eine laufende Nase. Dabei kann unser Immunsystem auf alles Mögliche reagieren. Der allergische Schnupfen bzw. die allergische Rhinitis kann über einen bestimmten Zeitraum, also z. B. saisonal zur Pollenflugzeit, oder auch ständig auftreten. In der durchgehenden, ganzjährigen Form wird der allergische Schnupfen meist durch Hausstaubmilben, Tierhaare oder

 

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news-1619 Fri, 17 Mar 2017 11:10:32 +0100 Böblingen/Sindelfingen: Allergien so verbreitet wie nie https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-allergien-so-verbreitet-wie-nie.html Gereizte Augen, eine laufende Nase, Asthma, Hautausschlag oder Magen- und Darmbeschwerden: Das sind die häufigsten Reaktionen auf die etwa 20.000 verschiedenen allergieauslösenden Stoffe. Auch im Landkreis Böblingen gibt es immer mehr Betroffene. Darauf weist eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen hin. Während sich die meisten Menschen auf den Frühling freuen, unbeschwert die Katze kraulen und von Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen höchstens nur gelesen haben, beginnt für viele Menschen  im Frühling wieder eine lästige Leidenszeit. Und die Zahl der Allergiker steigt, wie eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt.

 

Allergien kann man inzwischen als Volkskrankheit bezeichnen. Denn jeder vierte Erwachsene sowie 15 Prozent der Kinder im Schulalter leiden bundesweit an einer Pollenallergie (Heuschnupfen). „Wir haben uns für den Landkreis Böblingen einmal zwei Diagnosen genauer angeschaut“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Das sind der allergische Schnupfen  und das allergisches Asthma.“

Im Vergleich der 44 baden-württembergischen Stadt- und Landkreise weist der Kreis Böblingen die fünfthöchsten Behandlungszahlen beim Heuschnupfen auf und verzeichnet erhebliche Steigerungsraten: Ließen sich 2011 über 7.800 AOK-Versicherte im Landkreis deswegen bei einem Arzt behandeln, waren es 2015 bereits 8.285. Auch die Anzahl der Menschen, die an allergischem Asthma leiden, stieg deutlich an: 3.644 AOK-Versicherte waren vor Ort im Jahr 2015 deswegen in ärztlicher Behandlung. Im Vergleichsjahr 2011 waren es noch 3.274. Damit hat die Zahl der Allergiker im Vergleichszeitraum um über 11% zugenommen. Die AOK geht insgesamt sogar von einer deutlich höheren Betroffenenrate aus. „Wir können nur die Erkrankten erfassen, die auch tatsächlich in ärztlicher Behandlung waren“, erklärt Kratzke.

 

In größeren Städten nehmen Allergien generell zu. Ursache sind vor allem die hohen Feinstaubbelastungen in Städten. Das Kohlendioxid in der Luft kann zu einer höheren Konzentration der so genannten Allergene in den Pollen beitragen.  Insgesamt sind bei allergisch bedingten Erkrankungen deutlich mehr Frauen als Männer betroffen. Auffällig ist laut AOK Stuttgart-Böblingen außerdem, dass im Jugendalter ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen ist. Die einschlägigen Krankheitsbilder konzentrieren sich vor allem bei den zehn- bis 24-Jährigen. Ab einem Alter von etwa 25 Jahren sinkt die Erkrankungsrate insgesamt wieder. „Leider bleiben bei Kindern und Jugendlichen Allergien oft zu lange unerkannt“, weiß der AOK-Chef. Insgesamt sind rund 20.000 Allergieauslöser bekannt. „Wichtig zur Vorbeugung ist es, die Allergene zu meiden. Gut belegt ist auch die Wirksamkeit der spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt. Eine Erfolgsgarantie gibt es aber leider nicht“, erklärt Kratzke. Mit einer frühen Diagnose und einer entsprechenden Behandlung jedoch lassen sich viele Allergien besser kontrollieren.

 

Info: Allergien

 

Eine Allergie entsteht, wenn unser Körper an sich harmlose Stoffe abwehrt und eine Überreaktion des Immunsystems zur Folge hat: Der Organismus produziert übermäßig viele Antikörper und Botenstoffe wie Histamin. Dies führt dann zu den typischen Symptomen einer allergischen Reaktion, wie Hautjucken und -ausschlag, Verengung der Atemwege, gereizte Augen und eine laufende Nase. Dabei kann unser Immunsystem auf alles Mögliche reagieren. Der allergische Schnupfen bzw. die allergische Rhinitis kann über einen bestimmten Zeitraum, also z. B. saisonal zur Pollenflugzeit, oder auch ständig auftreten. In der durchgehenden, ganzjährigen Form wird der allergische Schnupfen meist durch Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilzsporen ausgelöst. Auch Parfüm, kalte Luft, Abgase oder Chemikalien kommen als Auslöser infrage.

 

 

 

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news-1611 Fri, 10 Mar 2017 11:12:55 +0100 Stuttgart: Langes Leben verpflichtet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-langes-leben-verpflichtet.html Stuttgarts Bevölkerung wird immer älter, kulturell vielfältiger und lebt zunehmend in Ein-Personen-Haushalten. Dadurch ändern sich auch die sozialen und gesellschaftlichen Strukturen gravierend. Das Pflegestärkungsgesetz (PSG II), das seit Jahresbeginn in Kraft ist, bringt viele Neuerungen im Bereich der Pflege, nicht zuletzt auch durch den Druck, der vom demografischen Wandel ausgeht, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung. Die Bevölkerung altert und schrumpft. Nach einer Hochrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg steigt die Zahl der Pflegebedürftigen von 278.295 im Jahre 2011 auf 381.000 in 2030. Das ist eine Steigerung um 37 Prozent. Bei der AOK Stuttgart-Böblingen stieg die Zahl der pflegebedürftigen Versicherten von 9.300 im Jahre 2007 auf 16.300 im Jahr 2016, davon 9.000 Versicherte im Stadtkreis Stuttgart. Alleine im letzten Quartal 2016 (Oktober bis Dezember) wurden bei der Gesundheitskasse über 7.000 Pflegeanträge gestellt.

 

Ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene: Der Druck auf die gewachsenen politischen und sozialen Strukturen steigt. Aus Sicht der AOK Stuttgart-Böblingen geht das PSG II auf die Auswirkungen des demografischen Wandels im Hinblick auf die Pflege ein und soll absehbare Entwicklungen abfedern. Dazu gehört auch die Entlastung der nicht professionell tätigen Pflegepersonen, insbesondere bei der Versorgung durch eigene Kinder. Eine im Auftrag der AOK Baden-Württemberg durchgeführte Befragung ergab, dass Pflegende hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. An der Spitze stehen emotionale Betroffenheit (73 %), gefolgt von Gereiztheit (63 %), Müdigkeit (56 %) und dem Gefühl, allein zu sein (48 %).

 

Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen dazu: „Wer pflegt, darf selbst nicht zum Pflegefall werden. Das Pflegestärkungsgesetz schafft Anreize und Entlastung für die familiäre Pflege, auch die soziale Absicherung wird verbessert. Pflegende Angehörige können bei Krankheit oder Urlaub sechs statt bisher vier Wochen lang eine Vertretung nehmen. Und für die sogenannte Verhinderungspflege stehen bis zu 1612 Euro im Jahr zur Verfügung.“ Wer kurzfristig die Pflege eines Angehörigen übernehmen muss, könne bis zu zehn Tage Auszeit vom Beruf nehmen. Außerdem bestehe ein Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld.

 

Gleichzeitig steige der Bedarf an professionellen Pflegekräften. Bis 2030 schätzt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg einen Mehrbedarf an Pflegekräften um nahezu das Doppelte (45 Prozent). Durch das Gesetz sollen deshalb die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung verbessert werden.

 

Gerade vor diesem Hintergrund plädiert der AOK-Chef dafür, die bundesweite Reform der Pflegeausbildung noch vor der Bundestagswahl zu verabschieden. Kratzke: „Es ist sehr bedauerlich, dass der bereits vorliegende Gesetzentwurf in der parlamentarischen Warteschleife hängt und die schwarz-rote Regierungskoalition sich nicht einigen kann. Wenn wir eine menschenwürdige Pflege haben wollen, brauchen wir dringend mehr ausgebildete Pflegekräfte.“

 

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news-1610 Fri, 10 Mar 2017 11:12:21 +0100 Böblingen/Sindelfingen: Langes Leben verpflichtet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-langes-leben-verpflichtet.html Die Bevölkerung im Landkreis Böblingen wird immer älter, kulturell vielfältiger und lebt zunehmend in Ein-Personen-Haushalten. Dadurch ändern sich auch die sozialen und gesellschaftlichen Strukturen gravierend. Das Pflegestärkungsgesetz (PSG II), das seit Jahresbeginn in Kraft ist, bringt viele Neuerungen im Bereich der Pflege, nicht zuletzt auch durch den Druck, der vom demografischen Wandel ausgeht, so die AOK Stuttgart-Böblingen in ihrer Pressemitteilung.

Die Bevölkerung altert und schrumpft. So wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung im Landkreis Böblingen im Jahr 2030 voraussichtlich von 41,8 Jahre in 2008 auf 46,4 Jahre steigen. Nach einer Hochrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg steigt die Zahl der Pflegebedürftigen von 278.295 im Jahre 2011 auf 381.000 im Jahr 2030. Das ist eine Steigerung um 37 Prozent. Bei der AOK Stuttgart-Böblingen stieg die Zahl der pflegebedürftigen Versicherten von 9.300 im Jahre 2007 auf 16.300 im Jahr 2016, davon 7.300 Versicherte im Landkreis Böblingen. Alleine im letzten Quartal 2016 (Oktober bis Dezember) wurden bei der Gesundheitskasse über 7.000 Pflegeanträge gestellt.


Ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene: Der Druck auf die gewachsenen politischen und sozialen Strukturen steigt. Aus Sicht der AOK Stuttgart-Böblingen geht das PSG II auf die Auswirkungen des demografischen Wandels mit Blick auf die Pflege ein und soll absehbare Entwicklungen abfedern. Dazu gehört auch die Entlastung der nicht professionell tätigen Pflegepersonen, insbesondere bei der Versorgung durch eigene Kinder. Eine im Auftrag der AOK Baden-Württemberg durchgeführte Befragung ergab, dass Pflegende hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. An der Spitze stehen emotionale Betroffenheit (73 %), gefolgt von Gereiztheit (63 %), Müdigkeit (56 %) und dem Gefühl, allein zu sein (48 %).

 

Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen dazu: „Wer pflegt, darf selbst nicht zum Pflegefall werden. Das Pflegestärkungsgesetz schafft Anreize und Entlastung für die familiäre Pflege, auch die soziale Absicherung wird verbessert. Pflegende Angehörige können bei Krankheit oder Urlaub sechs statt bisher vier Wochen lang eine Vertretung nehmen. Und für die sogenannte Verhinderungspflege stehen bis zu 1612 Euro im Jahr zur Verfügung.“ Wer kurzfristig die Pflege eines Angehörigen übernehmen muss, könne bis zu zehn Tage Auszeit vom Beruf nehmen. Außerdem bestehe ein Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld.

 

Gleichzeitig steige der Bedarf an professionellen Pflegekräften. Bis 2030 schätzt das Statistische Landesamt Baden-Württemberg einen Mehrbedarf an Pflegekräften um nahezu das Doppelte (45 Prozent). Durch das Gesetz sollen deshalb die

 

Arbeitsbedingungen und die Entlohnung verbessert werden. Gerade vor diesem Hintergrund plädiert Kratzke dafür, die bundesweite Reform der Pflegeausbildung noch vor der Bundestagswahl zu verabschieden. „Es ist sehr bedauerlich, dass der bereits vorliegende Gesetzentwurf in der parlamentarischen Warteschleife hängt und die schwarz-rote Regierungskoalition sich nicht einigen kann. Wenn wir eine menschenwürdige Pflege haben wollen, brauchen wir dringend mehr ausgebildete Pflegekräfte.“

 

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news-1603 Mon, 06 Mar 2017 12:25:24 +0100 Krankenstand in Stuttgart leicht gesunken: Psychische Belastungen und Störungen nehmen immer mehr zu. https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/krankenstand-in-stuttgart-leicht-gesunken-psychische-belastungen-und-stoerungen-nehmen-immer-mehr-zu.html AOK Stuttgart-Böblingen wertet Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. Der Krankenstand betrug in Stuttgart im letzten Jahr 4,9 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als 2015. Die Erkältungswelle zu Beginn des Jahres 2015 forderte ihren Tribut. Deshalb lag der Krankenstand vor zwei Jahren etwas höher als 2016. Das zeigt eine Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen, die dazu die Krankschreibungen ihrer Versicherten in Stuttgarter Betrieben auswertete. Der Krankenstand gibt an, wie hoch der Anteil der kranken Beschäftigten in der gesamten Belegschaft ist. Bundesweit liegt dieser Wert mit 5,3 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher als in der Landeshauptstadt.

 

Ebenfalls leicht gesunken sind die Arbeitsunfähigkeitstage je Krankheitsfall: Waren es 2015 noch 10,3 Ausfalltage je Fall, so waren die Arbeitnehmer 2016 mit 10,2 Tagen im Schnitt etwas seltener krankgeschrieben. Im Jahr 2016 kamen auf jedes AOK-Mitglied in Betrieben in Stuttgart 18,1 Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 1,5 Prozent. Der Anteil der Mitglieder, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 55,6 Prozent. Im Jahr 2015 lag dieser Wert bei 56,2 Prozent.

 

Wie schon 2015 waren auch 2016 Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 26,4 Prozent die Krankheitsart mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen, gefolgt von Muskel-Skeletterkrankungen mit 14,3 Prozent, Verdauung mit 8,2 Prozent und Verletzungen mit 5,7 Prozent.

 

Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Stuttgarter Betrieben zwar nur 5,2 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus – waren aber für mehr als ein 12 Prozent (12,4) aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich (2015: 11,1 Prozent). Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit depressiven Störungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt. „Übersetzt heißt das: Wer von einer solchen Erkrankung betroffen ist, fällt meist lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Firmen für das Thema ‚Psychische Gesundheit‘ zu sensibilisieren“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, dessen Kasse für diese lange tabuisierten Krankheiten ein eigenes Präventionsprogramm entwickelt hat.

 

„Die höchste Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen haben Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffene Berufsgruppe in Stuttgart ist, wie schon in den Vorjahren, die Abfallwirtschaft“, sagt der AOK-Chef. Bezogen auf die AU-Tage waren die vier wichtigsten Krankheitsarten Muskel/Skelett mit 21,2 %, Atemwege mit 15,2 Prozent, Psyche mit 12,4 Prozent und Verletzungen mit 8,9 Prozent.

 

Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren mit 3,4 und 3,3 Prozent am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen mit 8,1 Prozent zwischen 60 und 64 Jahren, bei Männern zwischen 55 und 59 mit 7,7 Prozent.

 

Mit ihren vielen Versicherten und Firmenkunden trägt die AOK Stuttgart-Böblingen einen erheblichen Anteil der Verantwortung für die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Betrieben der Region. „Es geht darum, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Menschen zu reduzieren und die Gesundheit auch direkt am Arbeitsplatz zu fördern“, sagt Christian Kratzke. Ein besonderes Augenmerk richtet die AOK Stuttgart-Böblingen auf die Prävention. Kratzke weiter: „Dafür bieten wir für unsere Versicherten vor Ort viele unterschiedliche Kurse aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, Entspannung und psychische Gesundheit an. Ebenso richtig und wichtig sind jedoch auch die individuellen Beratungen und dass wir aber auch in die Betriebe  gehen und mit ihnen gemeinsam Konzepte entwickeln, die die Gesundheit der Beschäftigten fokussieren“.

 

Anmerkung für die Redaktionen:

 

Datenbasis  der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK im Jahr 2016 gemeldet wurden. Im Zusammenhang mit Schwangerschaften, Kinderkrankengeldfällen sowie Kuren auftretende Fehlzeiten wurden nicht berücksichtigt. Die Auswertung nimmt Bezug auf das Kalenderjahr. Die Arbeitsunfähigkeitszeiten werden so erfasst, wie sie auf den Krankmeldungen angegeben sind. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen versichert insgesamt 384.500 Menschen, davon 236.600 im Stadtkreis Stuttgart.

 

Anlagen:

 

AU-Berichts (Alter/Geschlecht)

 

AU-Berichts (AU-Fälle nach Krankheitsarten)

 

 

 

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news-1604 Mon, 06 Mar 2017 12:22:40 +0100 Krankenstand im Landkreis Böblingen leicht gesunken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/krankenstand-im-landkreis-boeblingen-leicht-gesunken.html AOK Stuttgart-Böblingen wertet Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. Der Krankenstand betrug im Kreis Böblingen im Jahr 2016 4,8 Prozent, 0,1 Prozentpunkte weniger als 2015. Die Erkältungswelle zu Beginn des Jahres 2015 forderte ihren Tribut. Deshalb lag der Krankenstand vor zwei Jahren etwas höher als 2016. Das zeigt eine Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen, die dazu die Krankschreibungen ihrer Versicherten in den Betrieben des Landkreises Böblingen auswertete. Der Krankenstand gibt an, wie hoch der Anteil der kranken Beschäftigten in der gesamten Belegschaft ist. Bundesweit liegt dieser Wert mit 5,3 Prozent um 0,5 Prozentpunkte höher als im Landkreis.

 

Ebenfalls leicht gesunken sind die Arbeitsunfähigkeitstage je Krankheitsfall: Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 10,0 Kalendertagen. Dies entspricht einer Veränderung von minus 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2016 kamen auf jedes AOK-Mitglied in den Betrieben im Kreis Böblingen 17,5 Arbeitsunfähigkeitstage. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 2,6 Prozent. Der Anteil der Mitglieder, die sich einmal oder mehrfach krank meldeten, betrug 56,1 Prozent. Im Jahr 2015 lag dieser Wert bei 57,0 Prozent.

 

Wie schon 2015 waren auch 2016 Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 26,1 Prozent die Krankheitsart mit den höchsten Anteilen an allen Arbeitsunfähigkeitsfällen, gefolgt von Muskel-Skeletterkrankungen mit 15,2 Prozent, Verdauung mit 8,1 Prozent und Verletzungen mit 6,3 Prozent.

 

Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Betrieben des Landkreises zwar nur 4,7 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus – waren aber für mehr als ein 11 Prozent (11,6) aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. „Übersetzt heißt das: Wer von einer solchen Erkrankung betroffen ist, fällt meist lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Firmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, dessen Kasse für diese lange tabuisierten Krankheiten ein eigenes Präventionsprogramm entwickelt hat.

 

Während der Anteil der Ausfälle wegen psychischen Störungen im Jahr 2015 noch bei etwas über 10 Prozent lag, stieg dieser Wert im abgelaufenen Kalenderjahr um über einen Prozentpunkt an. Kratzke: „Psychische Belastungen und Störungen nehmen immer mehr zu. Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit depressiven Störungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt“.

 

„Die höchste Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen haben Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffenen Berufsgruppen im Kreis Böblingen sind Angestellte in der Haus- und Familienpflege und im Maurerhandwerk“, sagt der AOK-Chef.

 

Die AOK-Statistik zeigt außerdem, dass Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 34 Jahren mit 3,3 Prozent am seltensten arbeitsunfähig sind. Am höchsten ist der Krankenstand bei Frauen und Männern zwischen 60 und 64 Jahren, mit 8,1 bzw. 8,2 Prozent.

 

Mit ihren vielen Versicherten und Firmenkunden trägt die AOK Stuttgart-Böblingen einen erheblichen Anteil der Verantwortung für die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Betrieben der Region. „Es geht darum, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Menschen zu reduzieren und die Gesundheit auch direkt am Arbeitsplatz zu fördern“, sagt Christian Kratzke. Ein besonderes Augenmerk richtet die AOK Stuttgart-Böblingen auf die Prävention. Kratzke: „Dafür bieten wir für unsere Versicherten vor Ort viele unterschiedliche Kurse und individuelle Beratungen an, gehen aber auch in die Betriebe selbst und entwickeln mit ihnen gemeinsam Konzepte für mehr Gesundheit“.

 

Anmerkung für die Redaktionen:

 

Datenbasis  der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK im Jahr 2016 gemeldet wurden. Im Zusammenhang mit Schwangerschaften, Kinderkrankengeldfällen sowie Kuren auftretende Fehlzeiten wurden nicht berücksichtigt. Die Auswertung nimmt Bezug auf das Kalenderjahr. Die Arbeitsunfähigkeitszeiten werden so erfasst, wie sie auf den Krankmeldungen angegeben sind. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen versichert insgesamt 384.500 Menschen, davon 147.900 im Landkreis Böblingen.

 

Anlagen:

 

AU-Berichts (Alter/Geschlecht)

 

AU-Berichts (AU-Fälle nach Krankheitsarten)

 

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news-1598 Fri, 03 Mar 2017 11:24:50 +0100 AOK auch in der Gesundheitsförderung hervorragend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-auch-in-der-gesundheitsfoerderung-hervorragend.html Im aktuellen Focus Money rangiert die AOK Baden-Württemberg im Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen wieder in der deutschlandweiten Spitzengruppe. Unübertroffen ist die AOK Baden-Württemberg in den Bereichen Service, Gesundheitsförderung und alternative Regelversorgung. In der Ausgabe 7/2017 honoriert Focus Money auch die besonders hohe Dichte der AOK-KundenCenter und die qualitativ hochwertige Beratung, die Versicherte der Südwest-AOK telefonisch erhalten. Die Angebote der AOK Baden-Württemberg im Gesundheitsmanagement für Schulen, Kindergärten und Betrieben sind laut Focus Money ebenso weit überdurchschnittlich wie die Kursangebote und Kurszuschüsse, die sich an den einzelnen Versicherten richten. Besonders herausgehoben werden zudem die Leistungen, von denen die Teilnehmer des von der AOK Baden-Württemberg initiierten Haus- und Facharztprogramms profitieren.

 

„Wir sind stolz, dass wir im Stadtgebiet Stuttgart und im Landkreis Böblingen mit den kürzesten Wegen zu unseren KundenCentern und unseren umfangreichen Präventionsangeboten zum Unternehmenserfolg der AOK Baden-Württemberg beitragen können“, freut sich Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. In einer gesonderten Umfrage bewerteten die Kunden der AOK Stuttgart-Böblingen die beiden neuen und modernen Gesundheitszentren am Berliner Platz in Stuttgart und auf dem Flugfeld in Böblingen mit `hervorragend`. Auch die vier Rückenstudios schneiden in der Bewertung sehr gut ab, hier loben die Versicherten der Gesundheitskasse die persönliche Betreuung und den individuellen Trainingsplan.

 

„Wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern uns weiterhin für die Gesundheit und optimale Betreuung unserer Versicherten vor Ort einsetzen“, verspricht Kratzke. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben der AOK Stuttgart-Böblingen im Bereich Prävention im Jahr 2016 auf über 3,8 Millionen Euro (3.879.524,05 EUR).

 

Anmerkung für die Redaktion:

 

Seit 2016 sollen die gesetzlichen Krankenkassen 7,00 Euro pro Versicherten für Präventionsleistungen ausgeben (Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention - PrävG). Die AOK Stuttgart-Böblingen investierte 2016 in die Gesundheitsförderung weit aus mehr, nämlich 10,30 Euro je Versicherten.

 

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news-1597 Mon, 27 Feb 2017 16:02:02 +0100 AOK Stuttgart-Böblingen erhält Unternehmerpreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-stuttgart-boeblingen-erhaelt-unternehmerpreis.html Für integratives Engagement in der Flüchtlingsarbeit wurde die AOK Stuttgart-Böblingen vom Landratsamt Böblingen ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises übernahm der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration Manfred Lucha. Rosa Moreira da Cruz, Personalleiterin bei der AOK Stuttgart-Böblingen: „Unsere Mitarbeiter sind ein Spiegel der Gesellschaft, deshalb haben wir schon immer Menschen unterschiedlicher Nationen beschäftigt und haben nur gute Erfahrungen damit gemacht“. Drei jungen Menschen, die aus Syrien flüchten mussten, ermöglichte die AOK Stuttgart-Böblingen ein Einstiegsqualifizierungsjahr mit der Aussicht, anschließend eine Ausbildung zu absolvieren. Ayman Hourieh ist einer davon. Der 20-Jährige musste 2015 aus seiner Heimatstadt Damaskus fliehen und wohnt in Sindelfingen. „Ich fühle mich sehr wohl in Deutschland, die Menschen sind hilfsbereit und nett zu mir. Und ich kann hier ohne Angst leben. Außerdem habe ich viele Möglichkeiten, mich für die Zukunft weiter zu bilden. Dazu hat mir die AOK Stuttgart-Böblingen eine Chance gegeben. Ich darf hier eine Berufsqualifizierung machen – dafür bin ich sehr dankbar“, freut sich der junge Syrer.

 

Ayman Hourieh im AOK-KundenCenter Sindelfingen

 

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news-1585 Wed, 22 Feb 2017 13:14:43 +0100 Zahl der Fehltage leicht gesunken. Rückenleiden und psychische Störungen nehmen zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/zahl-der-fehltage-leicht-gesunken-rueckenleiden-und-psychische-stoerungen-nehmen-zu.html Der Krankenstand in Stuttgart und im Landkreis Böblingen lag im Jahr 2016 bei fünf Prozent (2015: 5,1 Prozent) und ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Dies ergab eine aktuelle Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen über die krankheitsbedingten Fehlzeiten ihrer versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ursächlich für diese Entwicklung ist der Rückgang von Erkrankungen des Atmungssystems. Rückenleiden und Erkrankungen aufgrund von psychischen Belastungen sind dahingegen leicht gestiegen. Mit 12,1 Prozent ist der Anteil der psychischen Störungen weiterhin hoch und belegen vor den Verletzungen mit 9,3 Prozent den dritten Platz bei den Krankheiten, die als häufigste Ursache einer Arbeitsunfähigkeit angegeben werden. Während der Anteil der Ausfälle von psychischen Störungen im Jahr 2015 noch bei 11,1 Prozent lag, stieg dieser Wert im abgelaufenen Kalenderjahr um einen Prozentpunkt an. Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, stellt fest: „Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurück geht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit depressiven Störungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt“.

 

Der Anteil der Erkrankungen des Atmungssystems, also vor allem Erkältungskrankheiten, lag mit 15 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) etwas unter dem des vergangenen Jahres (15,8 Prozent). Besonders häufig wurden dabei „Akute Infektionen der oberen Atemwege“ und „Akute Bronchitis“ diagnostiziert. „Der vergleichsweise milde Winter mit nahezu ausgeglichener Niederschlagsbilanz hat den Menschen nicht so sehr zugesetzt wie die langen, grauen und vor allem feuchten Winter der Jahre zuvor“, sagt die Ärztin und Psychotherapeutin bei der größten Südwestkasse, Dr. Sabine Knapstein. Die Erkältungskrankheiten liegen als Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit an zweiter Stelle hinter den „Muskel- und Skeletterkrankungen“, worunter insbesondere Rückenerkrankungen zu verstehen sind. Diese schlagen bei den AOK-Versicherten mit 21,9 Prozent aller AU-Tage zu Buche und haben im Vergleich zu 2015 (20,5 Prozent) einen leichten Anstieg erfahren.

 

Anmerkung für die Redaktionen: Der Krankenstand beschreibt die Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr. So bedeutet dies für 2016, dass im Durchschnitt jedes AOK-Mitglied in Stuttgart und im Landkreis rund 18 Tage (5 Prozent der 365 Tage) arbeitsunfähig war. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Arbeitsunfähigkeitstage sind auf die vier beschriebenen Krankheitsarten zurückzuführen.

 

 

 

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news-1582 Fri, 17 Feb 2017 11:13:52 +0100 Böblingen/Sindelfingen: Wenn es juckt und brennt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-wenn-es-juckt-und-brennt.html Über das Thema Hämorrhoiden spricht niemand gerne – und doch haben viele Menschen Probleme damit. Geschätzt wird, dass bis zu 70 von 100 Erwachsenen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen sind. Ursache ist die typische faserarme und fettreiche westliche Ernährung. Darauf weist die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung hin. 81.918 Versicherte der AOK Baden-Württemberg waren im Jahr 2015 wegen einer Hämorrhoidalerkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Alleine im Landkreis Böblingen waren es 2.988 Männer und Frauen. Insgesamt sind davon rund 1,5 Prozent aller Versicherten der AOK Stuttgart-Böblingen betroffen. Die Dunkelziffer ist aber vermutlich deutlich höher, da das Thema immer noch für viele tabu ist, und sie deshalb keinen Arzt aufsuchen.

 

Hämorrhoiden sind Schwellkörper, die in der Schleimhaut des Analkanals ein dichtes Gefäßpolster bilden. Sie helfen, den Darm nach außen abzudichten und verhindern so, dass bei bestimmten Körperaktionen, wie zum Beispiel Hüpfen oder Niesen, ungewollt Stuhl abgeht.Krankhaft werden Hämorrhoiden erst dann, wenn sich in diesem Gefäßpolster das Blut staut, nicht mehr ungestört abfließen kann und sich die Hämorrhoiden dadurch vergrößern. Dann machen sich Beschwerden wie Nässen, Jucken oder Brennen bemerkbar“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Insgesamt sind etwas mehr Männer (1,7%) als Frauen (1,4%) betroffen. „Hämorrhoidalleiden sind eine Erkrankung des Alters. Beschwerden vor dem 35. Lebensjahr sind eher selten. Am stärksten betroffen ist hier die Altersgruppe der 75 bis 84-Jährigen“, sagt Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Typisches Zeichen für Hämorriden ist eine schmerzlose Blutung, die sich meist durch eine hellrote Färbung auf dem Toilettenpapier oder in der Toilettenschüssel bemerkbar macht. „Bei solchen Blutungen sollte jedoch immer eine Darmkrebserkrankung ausgeschlossen werden“, empfiehlt Dr. Knapstein. Viel trinken und eine ballaststoffreiche Ernährung beuge Verstopfung und dadurch notwendiges Pressen beim Toilettengang wirksam vor.

 

 

AOK-Sprecherin Wassiliki Babel: „Wer Unterstützung oder Anregungen für eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung sucht, kann sich bei den AOK-Ernährungsexperten persönlich beraten lassen. Oder sich gleich online für einen Koch- oder Ernährungskurs anmelden“.

 

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news-1583 Fri, 17 Feb 2017 11:13:31 +0100 Stuttgart: Wenn es juckt und brennt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-wenn-es-juckt-und-brennt.html Über das Thema Hämorrhoiden spricht niemand gerne – und doch haben viele Menschen Probleme damit. Geschätzt wird, dass bis zu 70 von 100 Erwachsenen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal davon betroffen sind. Ursache ist die typische faserarme und fettreiche westliche Ernährung. Darauf weist die AOK Stuttgart-Böblingen in einer Pressemitteilung hin. 81.918 Versicherte der AOK Baden-Württemberg waren im Jahr 2015 wegen einer Hämorrhoidalerkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Alleine im Stadtkreis Stuttgart waren es 4.504. Insgesamt sind davon rund 1,5 Prozent aller Versicherten der AOK Stuttgart-Böblingen betroffen. Die Dunkelziffer ist aber vermutlich deutlich höher, da das Thema immer noch für viele tabu ist, und sie deshalb keinen Arzt aufsuchen.

 

Hämorrhoiden sind Schwellkörper, die in der Schleimhaut des Analkanals ein dichtes Gefäßpolster bilden. Sie helfen, den Darm nach außen abzudichten und verhindern so, dass bei bestimmten Körperaktionen, wie zum Beispiel Hüpfen oder Niesen, ungewollt Stuhl abgeht.Krankhaft werden Hämorrhoiden erst dann, wenn sich in diesem Gefäßpolster das Blut staut, nicht mehr ungestört abfließen kann und sich die Hämorrhoiden dadurch vergrößern. Dann machen sich Beschwerden wie Nässen, Jucken oder Brennen bemerkbar“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Insgesamt sind etwas mehr Männer (1,7%) als Frauen (1,4%) betroffen. „Hämorrhoidalleiden sind eine Erkrankung des Alters. Beschwerden vor dem 35. Lebensjahr sind eher selten. Am stärksten ist hier die Altersgruppe der 75 bis

84-Jährigen“, sagt Wassiliki Babel, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Typisches Zeichen für Hämorriden ist eine schmerzlose Blutung, die sich meist durch eine hellrote Färbung auf dem Toilettenpapier oder in der Toilettenschüssel bemerkbar macht. „Bei solchen Blutungen sollte jedoch immer eine Darmkrebserkrankung ausgeschlossen werden“, empfiehlt Dr. Knapstein. Viel trinken und eine ballaststoffreiche Ernährung beuge Verstopfung und dadurch notwendiges Pressen beim Toilettengang wirksam vor.

 

 

AOK-Sprecherin Wassiliki Babel: „Wer Unterstützung oder Anregungen für eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung sucht, kann sich bei den AOK-Ernährungsexperten persönlich beraten lassen. Oder sich gleich online für einen Koch- oder Ernährungskurs anmelden“.

 

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news-1563 Fri, 27 Jan 2017 11:14:43 +0100 Stuttgart: Händeschütteln meiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-haendeschuetteln-meiden.html Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, gesellen sich Schnupfen und Halsschmerzen in der kalten Jahreszeit gerne dazu. 2015 waren in Baden-Württemberg über 1,2 Millionen AOK-Versicherte wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege in ärztlicher Behandlung. Die Gesundheitskasse empfiehlt die Grippeschutz-Impfung und übernimmt für ihre Versicherten die Kosten. Im Jahr 2015 waren 61.967 Versicherte der AOK Stuttgart-Böblingen wegen einer Erkältung in ärztlicher Behandlung – das sind mehr Menschen, als noch im Jahr zuvor (Stadtkreis Stuttgart: 56.746 im Jahr 2014). Starke saisonale Schwankungen – insbesondere Witterungseinflüsse – begünstigen das Entstehen von Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen. Deshalb steigt im Herbst die Zahl der Erkrankten am stärksten. Auffallend ist die Altersverteilung: Bei den Säuglingen sind rund 82 Prozent jährlich erkältet, bei Kleinkindern sind es 52 Prozent, in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen 33 Prozent und bei den 70-Jährigen nur noch etwa neun Prozent. Grundlage der Statistik ist eine Auswertung von Versichertendaten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, die über 40 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in der Region betreut.

 

Die häufigste Form der Atemwegsbeschwerden ist der akute Schnupfen, der durch Rhinoviren ausgelöst wird. An zweiter Stelle stehen akute Mandelentzündungen, die sich in erster Linie durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machen.

Vorbeugen ist im Grund recht simpel, weiß Allgemeinmediziner und Vorsitzender der Ärzteschaft Stuttgart, Dr. Markus Klett: „Es gibt drei Regeln, wie man den unsichtbaren Erregern entgehen kann. Erstens: Alkohol und Nikotin meiden, denn sie stehen an erster Stelle der Immunsystem-Schwächer. Zweitens: Große Menschenmassen umgehen, da hier durch die sogenannte Tröpfcheninfektion Viren übertragen werden können. Drittens: Die Kleidung der Außentemperatur anpassen. Außerdem sollte jeder auch an die anderen denken und in die Armbeuge husten oder nießen, um niemand unnötig anzustecken. Und grundsätzlich gilt: Das Händeschütteln in dieser Zeit möglichst vermeiden“.

Die zusätzliche Einnahme von Vitaminpräparaten, zum Beispiel Vitamin C, bringe keinen erwiesenen Nutzen, zumindest dann, wenn man sich ausgewogen ernährt *

 

Und wenn es einen doch erwischt hat: „Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern. Meist empfiehlt der Arzt dafür Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Auch Hausmittel, wie zum Beispiel die selbstgemachte Hühnersuppe oder ein wohlig-warmes Erkältungsbad sind durchaus sinnvoll, weil sie nicht schädlich sind und die Erkältung erträglicher machen“, rät der Experte.

 

Empfehlenswert ist aktuell außerdem eine Grippeschutzimpfung, die die AOK und auch andere gesetzliche Krankenkassen übernehmen Vor allem Schwangere sollten vorsorgen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung auch für chronisch Kranke, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, sowie Menschen mit viel zwischenmenschlichem Kontakt, wie etwa medizinisches Personal.

 

*Anmerkung für die Redaktion: Siehe Anhänge: Faktenbox als PDF

 

Tipps von Dr. Markus Klett:

 

Wasser wirkt Wunder bei jeder Erkältung, denn durch Fieber kommt es zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust, außerdem trocknen die gereizten Schleimhäute aus, viel trinken ist daher Pflicht bei jeder Erkältung.

 

  • Bei einer Erkältung empfiehlt sich auch zu gurgeln und zu inhalieren, denn dadurch bekommen die Schleimhäute wieder Feuchtigkeit, das hilft ihnen sich selbst zu regenerieren. Vor allem Salzwasser eignet sich gut, da es hygroskopische Wirkung hat, also Wasser anzieht.
  • Wundermittel Hühnersuppe: Ihre Inhaltsstoffe wirken antibakteriell und hemmen Infekte der oberen Atemwege. Die heiße Suppe erhöht außerdem die Körpertemperatur und lindert Gliederschmerzen. Nur die selbst gekochte Hühnersuppe hilft wirklich, Fertigprodukte haben nach wissenschaftlicher Erkenntnis einen viel schwächeren Effekt.
  • Echinancin bei Erkältung: Die wissenschaftliche Erkenntnisse sind umstritten und nicht nachgewiesen, aber auch nicht schädlich.
  • Von einem „heißen Grog“ sollte man während des Auskurierens lieber die Finger lassen. Alkohol ist bei einer Erkältung eher kontraproduktiv. Man hat Hochprozentiges früher als Betäubungsmittel eingesetzt und auch, um betrunken die Schmerzen bei einer Erkältung leichter zu ertragen. Wer also seine Erkältung durch einen Kater nicht noch verschlimmern will, sollte sich statt Rum lieber Kräutersaft einflößen.
  • Bei einer Erkältung nicht in die Sauna! Sonst droht ein Kreislaufkollaps. Auch bei einem Erkältungsbad wird’s schon wohlig warm. Das Entspannen im Duft ätherischer Öle bietet Erholung. Bei Fieber sollte das Wasser nicht mehr als 38 Grad warm sein.

 

 

 

 

 

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news-1564 Fri, 27 Jan 2017 11:14:20 +0100 Böblingen-Sindelfingen: Händeschütteln meiden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingen-sindelfingen-haendeschuetteln-meiden.html Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, gesellen sich Schnupfen und Halsschmerzen in der kalten Jahreszeit gerne dazu. 2015 waren in Baden-Württemberg über 1,2 Millionen AOK-Versicherte wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege in ärztlicher Behandlung. Die Gesundheitskasse empfiehlt die Grippeschutz-Impfung und übernimmt für ihre Versicherten die Kosten. Im Jahr 2015 waren im Landkreis Böblingen 41.191 Versicherte der AOK Stuttgart-Böblingen wegen einer Erkältung in ärztlicher Behandlung – das sind mehr Menschen, als noch im Jahr zuvor (Kreis Böblingen 37.180 im Jahr 2014). Starke saisonale Schwankungen – insbesondere Witterungseinflüsse – begünstigen das Entstehen von Schnupfen, Husten oder Halsschmerzen. Deshalb steigt im Herbst die Zahl der Erkrankten am stärksten. Auffallend ist die Altersverteilung: Bei den Säuglingen sind rund 82 Prozent jährlich erkältet, bei Kleinkindern sind es 52 Prozent, in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen 33 Prozent und bei den 70-Jährigen nur noch etwa neun Prozent. Grundlage der Statistik ist eine Auswertung von Versichertendaten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, die über 40 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in der Region betreut.

 

Die häufigste Form der Atemwegsbeschwerden ist der akute Schnupfen, der durch Rhinoviren ausgelöst wird. An zweiter Stelle stehen akute Mandelentzündungen, die sich in erster Linie durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machen.

Vorbeugen ist im Grund recht simpel, weiß Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK Baden-Württemberg: „Es gibt drei Regeln, wie man den unsichtbaren Erregern entgehen kann. Erstens: Alkohol und Nikotin meiden, denn sie stehen an erster Stelle der Immunsystem-Schwächer. Zweitens: Große Menschenmassen umgehen, da hier durch die sogenannte Tröpfcheninfektion Viren übertragen werden können. Drittens: Die Kleidung der Außentemperatur anpassen. Außerdem sollte jeder auch an die anderen denken und in die Armbeuge husten oder nießen, um niemand unnötig anzustecken. Und grundsätzlich gilt: Das Händeschütteln und Gegenstände mit bloßen Händen anzufassen, die von vielen Menschen benutzt werden, wie zum Beispiel Türklinken oder Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln, sollte in dieser Zeit möglichst vermieden werden.“

 

Und wenn es einen doch erwischt hat: „„Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern. Meist empfiehlt der Arzt dafür Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Viele andere Behandlungen sind nicht gut untersucht oder haben keinen nachgewiesenen Nutzen“, rät der Experte.

 

Die zusätzliche Einnahme von Vitaminpräparaten, zum Beispiel Vitamin C, bringe keinen erwiesenen Nutzen, zumindest dann, wenn man sich ausgewogen ernährt *

 

Empfehlenswert ist aktuell außerdem eine Grippeschutzimpfung, die die AOK und auch andere gesetzliche Krankenkassen übernehmen Vor allem Schwangere sollten vorsorgen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung auch für chronisch Kranke, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, sowie Menschen mit viel zwischenmenschlichem Kontakt, wie etwa medizinisches Personal.

 

*Anmerkung für die Redaktion: Siehe Anhänge: Faktenbox als PDF

 

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news-1538 Wed, 11 Jan 2017 13:15:12 +0100 Beitragsfreiheit für Waisenrentner https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/beitragsfreiheit-fuer-waisenrentner.html Seit dem 01.01.2017 können sich Voll- oder Halbwaisenrentner in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei versichern. Die Neuregelungen gelten für Waisen, die Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Damit zahlen seit Jahresbeginn Waisenrentner, die bisher in der Krankenversicherung der Rentner beitragspflichtig versichert waren, aus ihrer Rente keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung mehr – einschließlich des Zusatzbeitrages sowie des Beitrags zur sozialen Pflegeversicherung. Die Rentenversicherung hat die Beitragsberechnungen zum 1. Januar 2017 automatisch angepasst. „Das bedeutet, dass die Rentenversicherung weiterhin ihren Beitragsanteil abführt, doch der Eigenanteil der Waisen entfällt. Das ist eine gute Nachricht für die 1.500 Waisenrentner, die bei der AOK Stuttgart-Böblingen versichert sind“, freut sich Geschäftsführer Christian Kratzke. Die betroffenen Mitglieder der Gesundheitskasse wurden bereits informiert.

 

Die Neuregelung gilt auch für Waisenrentner, die bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichert sind. Auch sie können unter bestimmten Voraussetzungen von dieser Regelung profitieren. Weitere Infos dazu erhalten Interessierte bei AOK-Versicherungsexpertin Karin Stern unter 07031 617-8501.

 

 

 

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news-1533 Wed, 04 Jan 2017 13:15:18 +0100 AOK auf Erfolgskurs https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-auf-erfolgskurs.html Das Jahresergebnis 2016 der AOK kann sich sehen lassen. Geschäftsführer Christian Kratzke freut sich über steigende Mitgliederzahlen und über die stabile Finanzsituation. Die Ampeln bei der AOK Stuttgart-Böblingen stehen auf grün – mehr als 383.000 Versicherte zählte die Gesundheitskasse zum Jahresende. „Somit sind 2016 über 13.000 Menschen zur AOK Stuttgart-Böblingen gewechselt“, freut sich Christian Kratzke. Die positive Mitgliederentwicklung spiegelt auch den landesweiten Trend wider. So verzeichnete die AOK Baden-Württemberg im vergangenen Jahr einen Zuwachs von fast 153.000 Versicherten.

 

Der Beitragssatz der AOK Baden-Württemberg bleibt in 2017 unverändert bei 15,6 Prozent und liegt damit auch unter dem Bundesdurchschnitt. Auch mit der Finanzsituation und dem Überschuss der AOK Baden-Württemberg von über 114 Millionen Euro ist Kratzke sehr zufrieden „Das Versprechen ‘GESUNDNAH‘ gilt natürlich auch 2017. Darunter verstehen wir die bestmögliche Versorgung unserer Versicherten bei ortsnaher Betreuung in unseren KundenCentern“, so der AOK-Chef. Seit das Pflegestärkungsgesetz zu Jahresbeginn in Kraft getreten ist, gelte das Versprechen umso mehr. Schon im Dezember zeichnete sich ab, dass die persönliche Betreuung den Menschen sehr wichtig ist: Allein zum Thema Pflege zählte die AOK Stuttgart-Böblingen im Durchschnitt 400 Anrufe täglich. Hinzu kommen noch die Beratungen auf den KundenCentern. Kratzke: „Wir werden die betroffenen Menschen und deren Angehörige auch weiterhin regelmäßig und gezielt informieren“.

 

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news-1500 Thu, 29 Dec 2016 16:09:13 +0100 Wechsel in der Geschäftsführung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/wechsel-in-der-geschaeftsfuehrung.html Der Vize-Chef der AOK Stuttgart-Böblingen, Norbert Völkerath, geht nach 41 Jahren in den Ruhestand. Nachfolger wird der 52-jährige Wolfgang Bauer.  

 

Nach vielen Stationen und Aufgaben bei der Gesundheitskasse verabschiedete Geschäftsführer Christian Kratzke seinen Stellvertreter Norbert Völkerath in den Ruhestand und dankte ihm für seine herausragende Arbeit. „Es war eine interessante, spannende und für mich sehr schöne Zeit“, erklärt Völkerath zum Abschied. Der Fachmann für Verhandlungsmanagement im Krankenhausbereich und Rettungsdienst freut sich schon auf das Mehr an Zeit für Familie und Sport. So ganz kann er es aber doch nicht lassen: Im Bildungszentrum der AOK Baden-Württemberg wird er weiterhin unterrichten.

 

 

Nachfolger ab 01. Januar wird Wolfgang Bauer. Der Vater von zwei Söhnen ist ein AOK-Gewächs und lernte den Job „von der Pike auf“. Er absolvierte die Aus- und Fortbildung sowie verschiedene weiterführende Qualifizierungen im Führungsmanagement. Zuletzt war Wolfgang Bauer stellvertretender Geschäftsführer bei der AOK Nordschwarzwald. „Ich freue mich auf die Arbeit mit den Menschen in der Landeshauptstadt und im Landkreis Böblingen. Ich werde mich, wie auch schon mein Vorgänger, für die Gesundheit und für eine optimale Betreuung unserer Versicherten vor Ort einsetzen“, so der frischgebackene AOK-Vize.

 

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news-1499 Tue, 27 Dec 2016 15:38:00 +0100 Auf dem Wunschzettel: Mehr Sport und weniger Gewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/auf-dem-wunschzettel-mehr-sport-und-weniger-gewicht-1.html Für gute Vorsätze ist es nie zu spät. Das wissen wir alle nur zu gut. Doch was nehmen sich die Menschen eigentlich vor? Und sind diese schon kurz nach Silvester wieder in Vergessenheit geraten? Die AOK ging diesen Fragen auf den Grund und gab bei produkt+markt eine Umfrage in Auftrag. Knapp die Hälfte der Bevölkerung in Baden-Württemberg hat sich der Umfrage zufolge vorgenommen, mit guten Vorsätzen in das neue Jahr zu starten. Rund 25 Prozent haben auch schon ganz konkrete Vorstellungen. Meist geht es dabei um die Gesundheit. Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gab an, sich vermehrt sportlich betätigen zu wollen, dicht gefolgt vom Wunsch, künftig weniger Gewicht auf die Waage zu bringen. Dabei setzen jüngere Befragte bis 45 Jahre verstärkt auf sportliche Aktivitäten, während die Älteren eher abnehmen wollen.

 

Häufig halten diese Vorsätze allerdings nicht besonders lange, wie die Studie im Auftrag der AOK ergab. Jeder Fünfte hält die Vorsätze nur wenige Tage durch. Vor allem Frauen erinnern sich ungern an das, was sie sich vorgenommen hatten. Aber immerhin: Fast jede Vierte hält ihre guten Vorsätze mindestens ein halbes Jahr oder gar dauerhaft ein.

 

„Wer eine anhaltende Veränderung anstrebt, sollte seine Ziele so konkret wie möglich fassen. Vorsätze wie ‚Ich will mich mehr bewegen‘ sind meist zum Scheitern verurteilt“, weiß Cornelia Langenbeck, Leiterin des Bereichs Gesundheitsförderung bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Laut Weltgesundheitsorganisation verursachen Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und chronische Lungenerkrankungen in Europa rund 80 Prozent aller Todesfälle. „Viele dieser Krankheiten sind auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen. Mit Bewegung, Halten des Normalgewichts und ausgewogener Ernährung kann jeder selbst viel zur Vorbeugung beitragen“, erklärt die Gesundheitsexpertin. Das Schöne daran: Es ist nie zu spät, etwas für seine Gesundheit zu tun. „Der Jahreswechsel ist ein guter Zeitpunkt, mit einer Veränderung des eigenen Lebensstils zu beginnen“. Dabei können auch die AOK-Gesundheitsangebote helfen. Im Rahmen der Gesundheitsförderung bietet die Gesundheitskasse verschiedene Bewegungs- oder Kochkurse in der Region an.

Alle Kurse und Termine unter www.aok-bw.de/sbb .

 

 

 

 

 

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news-1486 Tue, 20 Dec 2016 11:15:29 +0100 Sindelfingen/Böblingen: Hoher Beratungsbedarf zur ‚neuen‘ Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sindelfingenboeblingen-hoher-beratungsbedarf-zur-neuen-pflege.html Die Pflegeversicherung wird 2017 auf ein neues Fundament gestellt. Kernstücke der Reform sind ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit und die Einführung von fünf Pflegegraden. AOK Stuttgart-Böblingen richtet ein Pflege-Telefon ein und informiert auf Veranstaltungen zu den Neuerungen.  

 

Ob und wie selbstständig sich der Pflegebedürftige selbst versorgen kann, das ist nun für die Einstufung in die neuen Pflegegrade von Bedeutung. Neben der körperlichen Verfassung spielen auch geistige Fähigkeiten oder auffällige Verhaltensweisen eine Rolle. „Somit erhalten auch zahlreiche Menschen mit Demenz einen Zugang zu Pflegeleistungen“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, die wesentlichen Eckpunkte der neuen Begutachtungsmethode.

 

Über 190.000 Pflegebedürftige in Baden-Württemberg und rund 17.000 Menschen im Landkreis Böblingen und Stuttgart hat die AOK im September angeschrieben und über die Neuerungen zum 01.01.2017 informiert. (davon Kreis Böblingen 6.500)

 

Dass der Beratungsbedarf zum Pflegestärkungsgesetz groß ist, zeigt neben den persönlichen Beratungen in den AOK-KundenCentern auch die stark gestiegene Anzahl der Telefonanrufe. Christian Kratzke: „Die Menschen noch sehr verunsichert. Allein bis Mitte Dezember zählten wir im Durchschnitt 400 Anrufe täglich“.

 

Häufig werde nach dem Besitzstandschutz in der vollstationären Pflege gefragt. Dies bedeutet, dass niemand höhere Eigenanteile an pflegebedingten Aufwendungen im Vergleich zu 2016 zahlen muss. Die Gesundheitskasse werde die betroffenen Versicherten in den nächsten Wochen gezielt informieren, erklärt der AOK-Chef.

 

182 Mitarbeiter hat die Gesundheitskasse speziell zum neuen Pflegegesetz geschult und weiterqualifiziert. „Die ‚neue‘ Pflege geht uns alle an. Deshalb informieren wir als größte Krankenkasse in der Region die Menschen über sämtliche Neuerungen, die die zweite Reform mit sich bringt“, so Kratzke. Dazu hat die AOK auch ein Pflegetelefon eingerichtet und berät in speziellen Veranstaltungen vor Ort persönlich und individuell.

 

 

 

Pflegetelefon:

 

Am 22. und 23. Dezember von 08:30 Uhr bis 16 Uhr beantworten Pflegeexperten Fragen zu den Neuerungen der Pflegereform unter der Rufnummer 07031 617-7310.

 

Pflegeveranstaltungen vor Ort:

 

Termine und Veranstaltungsorte unter www.aok-bw.de/sbb

 

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news-1485 Tue, 20 Dec 2016 11:15:04 +0100 Stuttgart: Hoher Beratungsbedarf zur ‚neuen‘ Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-hoher-beratungsbedarf-zur-neuen-pflege.html Die Pflegeversicherung wird 2017 auf ein neues Fundament gestellt. Kernstücke der Reform sind ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit und die Einführung von fünf Pflegegraden. AOK Stuttgart-Böblingen richtet ein Pflege-Telefon ein und informiert auf Veranstaltungen zu den Neuerungen. Ob und wie selbstständig sich der Pflegebedürftige selbst versorgen kann, das ist nun für die Einstufung in die neuen Pflegegrade von Bedeutung. Neben der körperlichen Verfassung spielen auch geistige Fähigkeiten oder auffällige Verhaltensweisen eine Rolle. „Somit erhalten auch zahlreiche Menschen mit Demenz einen Zugang zu Pflegeleistungen“, erklärt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, die wesentlichen Eckpunkte der neuen Begutachtungsmethode.

 

Über 190.000 Pflegebedürftige in Baden-Württemberg und rund 17.000 Menschen in Stuttgart und im Landkreis Böblingen hat die AOK im September angeschrieben und über die Neuerungen zum 01.01.2017 informiert. (davon Stuttgart 10.500)

 

Dass der Beratungsbedarf zum Pflegestärkungsgesetz groß ist, zeigt neben den persönlichen Beratungen in den AOK-KundenCentern auch die stark gestiegene Anzahl der Telefonanrufe. Christian Kratzke: „Die Menschen noch sehr verunsichert. Allein bis Mitte Dezember zählten wir im Durchschnitt 400 Anrufe täglich“.

 

Häufig werde nach dem Besitzstandschutz in der vollstationären Pflege gefragt. Dies bedeutet, dass niemand höhere Eigenanteile an pflegebedingten Aufwendungen im Vergleich zu 2016 zahlen muss. Die Gesundheitskasse werde die betroffenen Versicherten in den nächsten Wochen gezielt informieren, erklärt der AOK-Chef.

 

182 Mitarbeiter hat die Gesundheitskasse speziell zum neuen Pflegegesetz geschult und weiterqualifiziert. „Die ‚neue‘ Pflege geht uns alle an. Deshalb informieren wir als größte Krankenkasse in der Region die Menschen über sämtliche Neuerungen, die die zweite Reform mit sich bringt“, so Kratzke. Dazu hat die AOK auch ein Pflegetelefon eingerichtet und berät in speziellen Veranstaltungen vor Ort persönlich und individuell.

 

 

 

Pflegetelefon:

 

Am 22. und 23. Dezember von 08:30 Uhr bis 16 Uhr beantworten Pflegeexperten Fragen zu den Neuerungen der Pflegereform unter der Rufnummer 07031 617-7310.

 

Pflegeveranstaltungen vor Ort:

 

Termine und Veranstaltungsorte unter www.aok-bw.de/sbb

 

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news-1322 Wed, 14 Dec 2016 11:16:08 +0100 Böblingen: Informationsveranstaltung Die ‚neue‘ Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingen-informationsveranstaltung-die-neue-pflege.html Die Pflegeversicherung wird zum 1. Januar 2017 auf ein neues Fundament gestellt. Im Mittelpunkt stehen ein neues Verständnis von Pflegebedürftigkeit und die Einführung von fünf Pflegegraden. Zur Pflegereform und was sie für die Menschen bedeutet, informiert die AOK Stuttgart-Böblingen am 15.12.2016 um 16 Uhr im Amber Hotel Leonberg. „Die ‚neue‘ Pflege geht uns alle an. Deshalb wollen wir als größte Krankenkasse in der Region die Menschen über die Neuerungen informieren, die die zweite Pflegereform mit sich bringt“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Kernstück der Pflegereform ist ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit. Für die Einstufung in die Pflegegrade wird mit einer neuen Begutachtungsmethode festgestellt, wie selbstständig sich der Pflegebedürftige versorgen kann. Neben der körperlichen Verfassung spielen hier auch geistige Fähigkeiten oder auffällige Verhaltensweisen eine Rolle. Somit erhalten auch zahlreiche Menschen mit Demenz einen Zugang zu Pflegeleistungen.

 

Veranstaltungsort: Amber Hotel Leonberg, Römerstr.102, 71229 Leonberg. Anmeldung bei Alexandra Czech, Telefon 0711 2069-5424 oder per E-Mail an: alexandra.czech@bw.aok.de

 

Weitere Termine unter: www.aok-bw.de/sbb

 

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news-1324 Thu, 01 Dec 2016 11:16:57 +0100 Böblingen: Informationsveranstaltung Die ‚neue‘ Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingen-informationsveranstaltung-die-neue-pflege-1.html Die Pflegeversicherung wird zum 1. Januar 2017 auf ein neues Fundament gestellt. Im Mittelpunkt stehen ein neues Verständnis von Pflegebedürftigkeit und die Einführung von fünf Pflegegraden. Zur Pflegereform und was sie für die Menschen bedeutet, informiert die AOK Stuttgart-Böblingen am 05.12.2016 um 14 Uhr im Haus der Berater in Holzgerlingen. „Die ‚neue‘ Pflege geht uns alle an. Deshalb wollen wir als größte Krankenkasse in der Region die Menschen über die Neuerungen informieren, die die zweite Pflegereform mit sich bringt“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Kernstück der Pflegereform ist ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit. Für die Einstufung in die Pflegegrade wird mit einer neuen Begutachtungsmethode festgestellt, wie selbstständig sich der Pflegebedürftige versorgen kann. Neben der körperlichen Verfassung spielen hier auch geistige Fähigkeiten oder auffällige Verhaltensweisen eine Rolle. Somit erhalten auch zahlreiche Menschen mit Demenz einen Zugang zu Pflegeleistungen.

 

Veranstaltungsort: Haus der Berater, Böblinger Straße 86, 71088 Holzgerlingen. Anmeldung bei Alexandra Czech, Telefon 0711 2069-5424 oder per E-Mail an: alexandra.czech@bw.aok.de

 

Weitere Termine unter: www.aok-bw.de/sbb

 

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news-1323 Thu, 01 Dec 2016 11:16:29 +0100 Stuttgart: Informationsveranstaltung Die ‚neue‘ Pflege https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-informationsveranstaltung-die-neue-pflege.html Die Pflegeversicherung wird zum 1. Januar 2017 auf ein neues Fundament gestellt. Im Mittelpunkt stehen ein neues Verständnis von Pflegebedürftigkeit und die Einführung von fünf Pflegegraden. Zur Pflegereform und was sie für die Menschen bedeutet, informiert die AOK Stuttgart-Böblingen am 01.12.2016 um 18 Uhr im KundenCenter am Berliner Platz. „Die ‚neue‘ Pflege geht uns alle an. Deshalb wollen wir als größte Krankenkasse in der Region die Menschen über die Neuerungen informieren, die die zweite Pflegereform mit sich bringt“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Kernstück der Pflegereform ist ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit. Für die Einstufung in die Pflegegrade wird mit einer neuen Begutachtungsmethode festgestellt, wie selbstständig sich der Pflegebedürftige versorgen kann. Neben der körperlichen Verfassung spielen hier auch geistige Fähigkeiten oder auffällige Verhaltensweisen eine Rolle. Somit erhalten auch zahlreiche Menschen mit Demenz einen Zugang zu Pflegeleistungen.

 

Veranstaltungsort: AOK-KundenCenter Berliner Platz, Breitscheidstr. 18, 70176 Stuttgart. Infos bei Alexandra Czech, Telefon 0711 2069-5424 oder per E-Mail an: alexandra.czech@bw.aok.de

 

Weitere Termine unter: www.aok-bw.de/sbb

 

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news-1325 Fri, 18 Nov 2016 13:17:43 +0100 Vorlesetag am 18. November 2016 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/vorlesetag-am-18-november-2016.html Freude am Lesen vermitteln: Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Sindelfingen-Böblingen und die AOK machen mit Ob komische, ernste, abenteuerliche oder gruselige Geschichten – Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Vorlesestunden geben Geborgenheit, regen die Fantasie an und erweitern den Wortschatz. Am bundesweiten Vorlesetag haben AOK-Mitarbeiterinnen Kindern in der Kinderklinik in Böblingen vorgelesen.

 

Viele Kinder kommen nur selten in den Genuss gemütlicher Vorlesestunden. 42 Prozent der Familien mit Kindern im Alter bis zehn Jahre lesen ihrem Nachwuchs nicht regelmäßig vor; das hat die bundesweite Studie „Vorlesen in Deutschland“ gezeigt. Diesen Kindern fehlt eine wichtige Unterstützung für ihre sprachliche Entwicklung, die sich auch auf ihren Erfolg in der Schule auswirken kann. „Regelmäßiges Vorlesen trägt dazu bei, dass Kinder gut lesen und schreiben lernen, selbstbewusst werden und gesund aufwachsen. Deshalb unterstützt die AOK den Vorlesetag“, erläutert Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen.

 

Am 18. November 2016 haben Mitarbeiterinnen der AOK Kindern in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Sindelfingen-Böblingen vorgelesen – im Spielzimmer oder direkt am Bett. Auch Miriam Bernhard, Krankenhausdirektorin der Kliniken Böblingen, freut sich über das Engagement der Gesundheitskasse. „Denn regelmäßiges Vorlesen prägt das soziale Einfühlungsvermögen und Verhalten von Kindern positiv“.

 

Die AOK engagiert sich als Mitglied im Stifterrat der Stiftung Lesen verstärkt für die Förderung der Lesekompetenz. Die Stiftung Lesen, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Deutsche Bahn haben den Vorlesetag ins Leben gerufen. Die Aktion findet dieses Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt.

 

è Mehr Informationen zur bundesweiten Aktion gibt es im Internet unter www.vorlesetag.de

 

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news-1326 Tue, 08 Nov 2016 12:26:16 +0100 Auszeichnungen für AOK Stuttgart-Böblingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/auszeichnungen-fuer-aok-stuttgart-boeblingen.html Klasse Kasse. Bei unternehmensweiten Kundenumfragen erhielt die AOK Stuttgart-Böblingen Bestnoten von ihren Versicherten. Beim landesweiten AOK-Tag in Pforzheim wurden die Bezirksdirektionen mit den besten Kundenbewertungen ausgezeichnet. Die Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen schaffte es in drei Kategorien auf die vordersten Plätze. „Dieses Feedback unserer Kunden zeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen hervorragende Arbeit leisten, das stimmt mich sehr froh und macht mich stolz“, erklärte Geschäftsführer Christian Kratzke. Die Auszeichnung, den Service-Award für den ersten Platz in der Kundenbetreuung im Sozialen Dienst, nahm Kratzke vom Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, entgegen. Darüberhinaus gratulierte Dr. Hermann auch zum ersten Platz bei der Steigerung der Kundenzufriedenheitswerte sowie zum zweiten Platz für die Betreuung und Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörgen im CompetenceCenter Pflege.

 

Von Mensch zu Mensch: Die AOK Stuttgart-Böblingen betreut über 379.000 Menschen in Stuttgart und im Landkreis Böblingen in 16 KundenCentern und insgesamt sechs Gesundheitszentren und Rückenstudios.

 

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news-1327 Mon, 07 Nov 2016 15:38:28 +0100 Neues AOK-Gesundheitszentrum ab 9. November auf dem Flugfeld https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/neues-aok-gesundheitszentrum-ab-9-november-auf-dem-flugfeld.html Im neuen AOK-Gesundheitszentrum in der Konrad-Zuse-Straße 14 ist auf über 1.000 Quadratmetern alles unter einem Dach: Bewegungs- und Entspannungskurse, ein AOK-KochStudio, ein großes AOK-RückenStudio und auch Raum für persönliche Beratungsgespräche. „Wir investieren in die Gesundheit unserer Versicherten, und zwar dort, wo sie uns auf kürzesten Wegen erreichen, also direkt vor Ort“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Ob Pilates, Functional Fitness, Beckenboden, Sanftes Rückentraining oder das spezielle „Hüft-Knie-Programm: ‚Für jeden das Richtige‘ lautet das Motto bei den Bewegungskursen, die vormittags, nachmittags und in den Abendstunden statt finden.

 

Wie man schnell und gezielt zur Ruhe kommen kann, dass lernt man in speziellen Entspannungskursen, wie zum Beispiel „Autogenes Training“, „Progressive Muskelentspannung“ oder „Hatha-Yoga“. Die AOK-Präventionsexperten helfen, Stress-Situationen zu analysieren und zeigen verschiedenen Entspannungsmethoden auf. Außerdem gibt es in den Seminarräumen des neuen Gesundheitszentrums auch Angebote zu den Themenschwerpunkten „Lebe Balance“ oder „Rauchen? Ohne mich!“.

 

Das AOK-KochStudio steht großen und kleinen Köchinnen und Köchen zur Verfügung. „Hier wird gekocht und gegessen, was gesund ist und gut schmeckt“, erklärt Stefanie Zinser. Sie ist eine von vier Ernährungsexpertinnen im neuen Gesundheitszentrum, die zu Kursen, wie z. B. „Gesund genießen“ oder „Leichte Festtagsküche“ einladen. Im AOK-Kochstudio finden auch spezielle Kochkurse für Kinder statt. Für eine ganz individuelle Ernährungsberatung kann auch ein persönliches Beratungsgespräch mit den Ernährungsexpertinnen vereinbart werden.

 

Das neue AOK-RückenStudio erstreckt sich auf über 220 Quadratmeter und ist die größte Trainingsfläche im neuen Gesundheitszentrum. An vier speziell entwickelten Trainingsgeräten werden Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur trainiert. So werden Muskeln aufgebaut und der Rücken längerfristig gestärkt. Im AOK-RückenStudio können jährlich zirka 800 Versicherte trainieren, das sind umgerechnet über 13.000 Trainingseinheiten.

 

Für AOK-Versicherte ist das Angebot im AOK-Gesundheitszentrum kostenfrei. Ansprechpartnerin bei den Gesundheitskursen ist Svenja Stäbler,  Telefon-Nummer 07031 30690-32, E-Mail: BBLGesundheitszentrum@bw.aok.de

 

AOK-Gesundheitszentrum Flugfeld, im medium (im vierten Obergeschoss)

 

Konrad-Zuse-Str. 14, 71034 Böblingen.

 

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news-1329 Fri, 30 Sep 2016 11:24:24 +0200 Stuttgart: Spagat zwischen Pflege und Beruf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-spagat-zwischen-pflege-und-beruf.html Rund 30 Prozent der Menschen in der Region haben bereits einen Angehörigen gepflegt. In anderen Worten: Jeder Dritte hat schon Erfahrungen mit dem Thema Pflege gemacht. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts für die AOK Baden-Württemberg. Die Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts ergab zudem, dass Pflegende hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Sie stehen nachts auf, wenn der Pflegebedürftige ruft, helfen beim Essen, beim Anziehen, beim Waschen. Dabei müssen sie mit ansehen, wie der geliebte Mensch immer mehr abbaut. Pflegende Angehörige sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders stark ist die Beanspruchung bei Pflegenden, die gleichzeitig auch noch berufstätig sind. Auch wenn sie sich ganz bewusst dafür entschieden haben, ihre Mutter oder ihren Vater zu Hause, neben ihrem Job zu betreuen: Die zeitliche und auch emotionale Belastung wirkt sich auf ihre Gesundheit aus.

 

„Zu den psychischen Belastungen tritt häufig noch eine starke körperliche Beanspruchung, wie zum Beispiel beim Umlagern des Pflegebedürftigen, hinzu“, erklärt Achim Abele. „Die Pflege eines Angehörigen darf nicht zur alles bestimmenden Erfahrung werden, es besteht die Gefahr, dass man daran kaputt geht.“ Der 47-Jährige weiß, worüber er spricht, denn als Leiter des CompetenceCenters Pflege der AOK Stuttgart-Böblingen ist er gemeinsam mit 28 Kollegen für gut 16.000 Pflegebedürftige verantwortlich.

 

Der häufigste Grund für das Engagement der Pflegenden ist bei vielen gleich, nämlich die enge Beziehung zum Pflegebedürftigen. Das bestätigt die aktuelle Forsa-Umfrage zum Thema Pflege im Auftrag der AOK Baden-Württemberg. Diese Angabe machten 84 Prozent der Befragten. Dabei handeln 52 Prozent aus Pflichtgefühl, 48 Prozent entsprechen dem Wunsch der verwandten Person.

 

Doch diese Motive sind nicht immer ausreichend, um den Spagat von Pflege und Beruf zu bewältigen. „Die fehlende Anerkennung durch das private und berufliche Umfeld ist für viele ein großes Problem“, weiß die Sozialpädagogin Susanne Steigüber, die den Sozialen Dienst der AOK Stuttgart-Böblingen leitet. Wenn die Herausforderung zur Überforderung wird, nimmt die Anfälligkeit für Krankheiten zu, sind depressive und gereizte Stimmungslagen und Schlaflosigkeit typisch.

 

In diesen Fällen steht zum Beispiel der Soziale Dienst der AOK Stuttgart-Böblingen den Betroffenen zur Seite. Die hier tätigen Sozialpädagogen sind qualifizierte Pflegeberater. Sie besuchen die Betroffenen in ihrem häuslichen Umfeld und beraten in rechtlichen und finanziellen Fragen, geben Orientierung bei schwierigen Entscheidungen und zeigen Entlastungangebote auf. Sie sind außerdem gut vernetzt in der Region und wissen, welche weiteren Organisationen und Einrichtungen Hilfen anbieten. Eine stundenweise Unterbringung in einer Einrichtung für Tagespflege etwa oder eine Haushaltshilfe können Freiräume schaffen. Gemeinsam mit allen Betroffenen entwickeln sie Lösungen. „Pflegende Angehörige müssen lernen selbstfürsorglich zu sein, nicht alles allein schultern zu wollen und Entlastungsangebote auch anzunehmen“, erklärt Susanne Steigüber.

 

Es muss allerdings gar nicht erst soweit kommen, unterstreicht Achim Abele. „Modelle wie etwa die Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege, damit pflegende Angehörige auch mal Urlaub von der Pflege nehmen können, sollten öfter genutzt werden“, rät der AOK-Pflegeexperte. Wenn die Pflege erstmals organisiert werden muss, besteht seiner Erfahrung nach ein intensiver Kontakt zur Pflegeversicherung und ihren Fachleuten. In den Jahren danach wird die Beratung sehr viel seltener genutzt. „Gerade dann aber, wenn man Pflege und Beruf länger schultert, sollte man sich bei uns Rat holen“, so Abele, „damit die Doppelbelastung nicht zur Überlastung wird.“

 

Die Doppelbelastung pflegender Angehöriger hat augenscheinlich auch ganz unmittelbare Folgen für Arbeitgeber und Wirtschaft: In Betrieben mit einem Durchschnittsalter über 40 Jahre sind mittlerweile mindestens 10 bis 15 Prozent der Belegschaft betroffen, sie pflegen bereits Angehörige. Und diese Pflegenden müssen neben ihrem Job durchschnittlich 25 Stunden pro Woche für die Betreuung ihres Angehörigen aufwenden.

 

Der demographische Wandel wird diese Entwicklungen in Zukunft weiter verschärfen. Denn die Anzahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen. Die Stadt Stuttgart zählte bei der letzten Erhebung 2013 insgesamt 13.609 Pflegebedürftige – zum Vergleich: 2003 waren es noch 10.407 (Quelle: Statistisches Landesamt). „Umso wichtiger ist es, zum Thema Pflege informiert zu sein“, betonen Steigüber und Abele.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen bietet umfassende Beratung zum Thema an. Weitere Informationen unter 0800 10 50 501 (AOK-MedTelefon), unter aok-bw.de/pflege und in jedem KundenCenter: Die AOK ist in Stuttgart persönlich vor Ort am Berliner Platz, in der Kronenstraße, in Bad Cannstatt und in Untertürkheim, in Stuttgart-Ost, in Degerloch und in Vaihingen, in Weilimdorf und Zuffenhausen.

 

Anmerkungen für die Redaktionen

 

Nachstehend eine kurze Erläuterung der erwähnten Entlastungsmöglichkeiten. Die Angaben beziehen auf die Situation ab dem 1. Januar 2017.

 

Tages- und Nachtpflege: Kann häusliche Pflege nicht ausreichend sichergestellt werden, haben Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege. Teilstationäre Pflege kann so die häusliche Pflege stärken und ergänzen und die Pflegeperson entlasten.

 

Verhinderungspflege: Kann die Pflegeperson den Pflegebedürftigen wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen vorübergehend nicht selbst betreuen, übernimmt die Pflegeversicherung die nachgewiesenen Kosten bis zu einer Höhe von 1.612 Euro für eine notwendige Verhinderungspflege bis zu sechs Wochen lang im Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist und vor der erstmaligen Verhinderung bereits sechs Wochen lang in der häuslichen Umgebung gepflegt wurde.

 

Kurzzeitpflege: Reichen zweitweise die häusliche Pflege oder die Aufnahme in eine Einrichtung der Tages- und Nachtpflege nicht aus, können Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 vorrübergehend in eine vollstationäre Einrichtung aufgenommen werden. Kurzzeitpflege kann bis zu acht Wochen und bis zu einem Wert von 1.612 Euro beansprucht werden.

 

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news-1328 Fri, 30 Sep 2016 11:23:58 +0200 Sindelfingen: Spagat zwischen Pflege und Beruf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sindelfingen-spagat-zwischen-pflege-und-beruf.html Rund 30 Prozent der Menschen in der Region haben bereits einen Angehörigen gepflegt. In anderen Worten: Jeder Dritte hat schon Erfahrungen mit dem Thema Pflege gemacht. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts für die AOK Baden-Württemberg. Die Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts ergab zudem, dass Pflegende hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Sie stehen nachts auf, wenn der Pflegebedürftige ruft, helfen beim Essen, beim Anziehen, beim Waschen. Dabei müssen sie mit ansehen, wie der geliebte Mensch immer mehr abbaut. Pflegende Angehörige sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Besonders stark ist die Beanspruchung bei Pflegenden, die gleichzeitig auch noch berufstätig sind. Auch wenn sie sich ganz bewusst dafür entschieden haben, ihre Mutter oder ihren Vater zu Hause, neben ihrem Job zu betreuen: Die zeitliche und auch emotionale Belastung wirkt sich auf ihre Gesundheit aus.

 

“Zu den psychischen Belastungen tritt häufig noch eine starke körperliche Beanspruchung, wie zum Beispiel beim Umlagern des Pflegebedürftigen, hinzu“, erklärt Achim Abele. „Die Pflege eines Angehörigen darf nicht zur alles bestimmenden Erfahrung werden, es besteht die Gefahr, dass man daran kaputt geht.“ Der 47-Jährige weiß, worüber er spricht, denn als Leiter des CompetenceCenters Pflege der AOK Stuttgart-Böblingen ist er gemeinsam mit rund 28 Kollegen für gut 16.000 Pflegebedürftige verantwortlich.

 

Der häufigste Grund für das Engagement der Pflegenden ist bei vielen gleich, nämlich die enge Beziehung zum Pflegebedürftigen. Das bestätigt die aktuelle Forsa-Umfrage zum Thema Pflege im Auftrag der AOK Baden-Württemberg. Diese Angabe machten 84 Prozent der Befragten. Dabei handeln 52 Prozent aus Pflichtgefühl, 48 Prozent entsprechen dem Wunsch der verwandten Person.

 

Doch diese Motive sind nicht immer ausreichend, um den Spagat von Pflege und Beruf zu bewältigen. „Die fehlende Anerkennung durch das private und berufliche Umfeld ist für viele ein großes Problem“, weiß die Sozialpädagogin Susanne Steigüber, die den Sozialen Dienst der AOK Stuttgart-Böblingen leitet. Wenn die Herausforderung zur Überforderung wird, nimmt die Anfälligkeit für Krankheiten zu, sind depressive und gereizte Stimmungslagen und Schlaflosigkeit typisch.

 

In diesen Fällen steht der Soziale Dienst der AOK Stuttgart-Böblingen den Betroffenen zur Seite. Die hier tätigen Sozialpädagogen sind qualifizierte Pflegeberater. Sie besuchen die Betroffenen in ihrem häuslichen Umfeld und beraten in rechtlichen und finanziellen Fragen, geben Orientierung bei schwierigen Entscheidungen und zeigen Entlastungangebote auf. Sie sind außerdem gut vernetzt in der Region und wissen, welche weiteren Organisationen und Einrichtungen Hilfen anbieten. Eine stundenweise Unterbringung in einer Einrichtung für Tagespflege etwa oder eine Haushaltshilfe können Freiräume schaffen. Gemeinsam mit allen Betroffenen entwickeln sie Lösungen. „Pflegende Angehörige müssen lernen selbstfürsorglich zu sein, nicht alles allein schultern zu wollen und Entlastungsangebote auch anzunehmen“, erklärt Susanne Steigüber.

 

Es muss allerdings gar nicht erst soweit kommen, unterstreicht Achim Abele. „Modelle wie etwa die Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege, damit pflegende Angehörige auch mal Urlaub von der Pflege nehmen können, sollten öfter genutzt werden“, rät der AOK-Pflegeexperte. Wenn die Pflege erstmals organisiert werden muss, besteht seiner Erfahrung nach ein intensiver Kontakt zur Pflegeversicherung und ihren Fachleuten. In den Jahren danach wird die Beratung sehr viel seltener genutzt. „Gerade dann aber, wenn man Pflege und Beruf länger schultert, sollte man sich bei uns Rat holen“, so Abele, „damit die Doppelbelastung nicht zur Überlastung wird.“

 

Die Doppelbelastung pflegender Angehöriger hat augenscheinlich auch ganz unmittelbare Folgen für Arbeitgeber und Wirtschaft: In Betrieben mit einem Durchschnittsalter über 40 Jahre sind mittlerweile mindestens 10 bis 15 Prozent der Belegschaft betroffen, sie pflegen bereits Angehörige. Und diese Pflegenden müssen neben ihrem Job durchschnittlich 25 Stunden pro Woche für die Betreuung ihres Angehörigen aufwenden.

 

Der demographische Wandel wird diese Entwicklungen in Zukunft weiter verschärfen. Denn die Anzahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen. Der Landkreis Böblingen zählte bei der letzten Erhebung 8.839 Pflegebedürftige – zum Vergleich: 2003 waren es noch 5.303. „Umso wichtiger ist es, informiert zu sein“, betonen Steigüber und Abele.

 

Eine Möglichkeit sich zum Thema Pflege zu informieren bieten die AOK Stuttgart-Böblingen und die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung bei der Veranstaltung „Pflege im Gespräch“ am 28. Oktober 2016 um 19 Uhr in der Kongresshalle in Böblingen. Sie steht allen Interessierten offen. Anmeldung und weitere Informationen per Mail an heddi.busch@bw.aok.de und telefonisch unter 07031 617-1570. Die Plätze sind begrenzt.

 

Anmerkungen für die Redaktionen

 

Nachstehend eine kurze Erläuterung der erwähnten Entlastungsmöglichkeiten. Die Angaben beziehen auf die Situation ab dem 1. Januar 2017

 

Tages- und Nachtpflege: Kann häusliche Pflege nicht ausreichend sichergestellt werden, haben Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege. Teilstationäre Pflege kann so die häusliche Pflege stärken und ergänzen und die Pflegeperson entlasten.

 

Verhinderungspflege: Kann die Pflegeperson den Pflegebedürftigen wegen Urlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen vorübergehend nicht selbst betreuen, übernimmt die Pflegeversicherung die nachgewiesenen Kosten bis zu einer Höhe von 1.612 Euro für eine notwendige Verhinderungspflege bis zu sechs Wochen lang im Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist und vor der erstmaligen Verhinderung bereits sechs Wochen lang in der häuslichen Umgebung gepflegt wurde.

 

Kurzzeitpflege: Reichen zweitweise die häusliche Pflege oder die Aufnahme in eine Einrichtung der Tages- und Nachtpflege nicht aus, können Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 vorrübergehend in eine vollstationäre Einrichtung aufgenommen werden. Kurzzeitpflege kann bis zu acht Wochen und bis zu einem Wert von 1.612 Euro beansprucht werden.

 

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news-1331 Wed, 28 Sep 2016 15:39:14 +0200 Stuttgart: Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-das-kreuz-mit-dem-kreuz.html Bis zu 85 Prozent der Bevölkerung haben zumindest gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt oder seinen Rücken bei körperlicher Arbeit stark und einseitig belastet, leidet häufig unter den Schmerzen. Bewegung und Entspannung können helfen. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten im Beruf, und das gilt auch für die Stadt Stuttgart: Knapp 14 Prozent der bei der AOK Stuttgart-Böblingen versicherten Beschäftigten in der Landeshauptstadt waren letztes Jahr mindestens ein Mal wegen Rückenschmerzen krank geschrieben. Das waren insgesamt 10.600 Versicherte. Zum Vergleich: 2014 waren es noch 10.467, 2013 insgesamt 9.395 Versicherte. Besonders häufig davon betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen – und hier insbesondere die Männer. Landesweit waren 2015 insgesamt 213.564 beschäftigte Versicherte wegen Rückenbeschwerden mindestens einen Tag arbeitsunfähig krank.

 

Dabei kommen zum individuellen Leid auch noch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Schätzungen zufolge liegen die medizinischen Kosten bundesweit zwischen 10 und 20 Milliarden jährlich, hinzu kommen durch die Ausfalltage Produktionsausfälle von 80 bis 90 Milliarden. Im Stuttgarter Stadtkreis beliefen sich die Ausfallfalltage auf insgesamt 23.579 im Jahr 2015 (2014: 23.153; 2013: 20.038). Doch was sind die Ursachen der „Volkskrankheit Rücken“?

 

Die Top 3 der Schmerzursachen sind, laut AOK-Gesundheitsexpertin und Sportwissenschaftlerin Cornelia Langenbeck, eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht, und außerdem zu wenig Bewegung. Die Ursachen für Rückenprobleme liegen meistens in zu schwachen Muskeln oder verkürzten, unelastischen Bändern. Das ist das Ergebnis von zu wenig, zu einseitiger oder „falscher“ Bewegung und untrainierter Rückenmuskulatur. In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Noch viel seltener sind rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen schuld. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel vor dem Bildschirm im Büro. Kleine Bewegungspausen zwischendurch oder nach Feierabend helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht dem Rücken zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“, so Langenbeck.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen geben wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für viele Firmen in der Region Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt die Präventionsexpertin.

 

Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Cornelia Langenbeck. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so die Expertin.

 

Für den Muskelaufbau ist ein Gerätetraining ratsam. In den vier Rückenstudios der AOK Stuttgart-Böblingen wurden im vergangenen Jahr über 35.000 Übungseinheiten absolviert. „Bei unserer letzten Zufriedenheitsauswertung für unsere Bewegungskurse zwischen Juni und August hatten wir eine Weiterempfehlungsrate von 100 Prozent“, so Langenbeck. „Ich denke, die Menschen sind schätzen vor allem, dass die Angebote sehr gezielt sind und dass sie selbst an den Geräten individuell betreut und begleitet werden.“ Die Mischung aus dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischem Verhaltenstraining ist auf Nachhaltigkeit angelegt. In Stuttgart finden sich die AOK-Rückenstudios im SpOrt in Bad Cannstatt und im AOK-Gesundheitszentrum Berliner Platz (Anmeldung und Terminvergabe unter Telefon 0711 2069-5450 oder per E-Mail: rueckenkonzept-stuttgart@bw.aok.de; für AOK-Versicherte kostenfrei).

 

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news-1330 Wed, 28 Sep 2016 15:38:51 +0200 Böblingen/Sindelfingen: Das Kreuz mit dem Kreuz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-das-kreuz-mit-dem-kreuz.html Bis zu 85 Prozent der Bevölkerung haben zumindest gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt oder seinen Rücken bei körperlicher Arbeit stark und einseitig belastet, leidet häufig unter den Schmerzen. Bewegung und Entspannung können helfen. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten im Beruf, und das gilt auch für den Landkreis Böblingen: Rund 13 Prozent der bei der AOK Stuttgart-Böblingen versicherten Beschäftigten im Landkreis waren letztes Jahr mindestens ein Mal wegen Rückenschmerzen krank geschrieben. Das waren insgesamt 7.632 Versicherte und damit 130 mehr als noch im 2014. Auch die Zahl der stationären Behandlungsfälle wegen Rückenleiden steigt seit Jahren. Besonders häufig davon betroffen ist die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen. Landesweit waren 2015 insgesamt 213.564 beschäftigte Versicherte wegen Rückenbeschwerden mindestens einen Tag arbeitsunfähig krank.

 

Dabei kommen zum individuellen Leid auch noch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Schätzungen zufolge liegen die medizinischen Kosten bundesweit zwischen 10 und 20 Milliarden jährlich, hinzu kommen durch die Ausfalltage Produktionsausfälle von 80 bis 90 Milliarden. Im Landkreis Böblingen beliefen sich die Ausfallfalltage auf insgesamt 17.686. Doch was sind die Ursachen der „Volkskrankheit Rücken“?

 

Die Top 3 der Schmerzursachen sind, laut AOK-Gesundheitsexpertin und Sportwissenschaftlerin Cornelia Langenbeck, eine schwache Muskulatur, Stress, der mit Verspannungen einhergeht, und außerdem zu wenig Bewegung. Die Ursachen für Rückenprobleme liegen meistens in zu schwachen Muskeln oder verkürzten, unelastischen Bändern. Das ist das Ergebnis von zu wenig, zu einseitiger oder „falscher“ Bewegung und untrainierter Rückenmuskulatur. In weniger als 20 Prozent aller Fälle entstehen Rückenschmerzen dadurch, dass sich Bandscheiben oder Wirbel krankhaft verändert haben. Noch viel seltener sind rheumatische Erkrankungen, Infektionskrankheiten oder poröse Knochen schuld. Die Ursache für Rückenschmerzen kann aber auch in der Psyche liegen. Stress am Arbeitsplatz, Streit mit dem Partner oder andere seelische Belastungen können bewirken, dass sich im Körper Spannung aufbaut. Muskeln verkrampfen dann und üben Druck auf Nervenbahnen aus. Ein Teufelskreis aus Stress, Verspannung und Schmerzen kann entstehen. Das Erlernen und Üben von Entspannungstechniken hilft, ihn zu durchbrechen. Und nicht zuletzt ist ein bewegungsarmer Alltag Gift für den Rücken. „Wir sitzen heute durchschnittlich fast zwölf Stunden pro Tag, zum Beispiel vor dem Bildschirm im Büro. Kleine Bewegungspausen zwischendurch oder nach Feierabend – oder gerade jetzt in der Urlaubszeit – helfen dem Rücken. Denn vor allem Bewegungsarmut macht dem Rücken zu schaffen – nicht das Sitzen an sich“, so Langenbeck.

 

Bei Bürotätigkeiten kann ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz helfen: Oft reicht schon die richtige Einstellung der Büromöbel, um den Rücken weniger zu belasten. „Deswegen geben wir auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für viele Firmen in der Region Hilfen für einen rückengerechten Arbeitsplatz“, ergänzt die Präventionsexpertin.

 

Rückenschmerzen gehören zu den Schmerzerkrankungen, die sehr schnell chronisch werden können. Treten Rückenschmerzen wiederholt auf, ist es deshalb höchste Zeit, aktiv etwas dagegen zu tun. „Auf keinen Fall sollte man sich bei Rückenschmerzen – außer in der akuten Phase – schonen“, betont Cornelia Langenbeck. „Damit fördert man die bereits vorhandene Tendenz der Rückenmuskulatur, schwächer zu werden und sich weiter zu verspannen“. Bandscheiben funktionieren dabei wie ein Schwamm. Im Liegen und bei rhythmischen Bewegungen wie Laufen oder Gehen saugt sich ihr Kern mit Nährflüssigkeit voll. Im Stehen oder Sitzen hingegen werden die förmlich ausgetrocknet. „Im Büroalltag ist es wichtig, öfter die Position zu wechseln. Also mal vorlehnen, mal zurück, zum Telefonieren aufstehen und ähnliches“, so die Expertin.

 

Für den Muskelaufbau ist ein Gerätetraining ratsam. In den vier Rückenstudios der AOK Stuttgart-Böblingen wurden im vergangenen Jahr über 35.000 Übungseinheiten absolviert. „Bei unserer letzten Zufriedenheitsauswertung für unsere Bewegungskurse zwischen Juni und August hatten wir eine Weiterempfehlungsrate von 100 Prozent“, so Langenbeck. „Ich denke, die Menschen sind schätzen vor allem, dass die Angebote sehr gezielt sind und dass sie selbst an den Geräten individuell betreut und begleitet werden.“ Die Mischung aus dynamischem Krafttraining, funktionsgymnastischen Übungen, Stretching und ergonomischem Verhaltenstraining ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Im Landkreis Böblingen finden sich die Rückenstudios in der Sportwelt des VFL-Sindelfingen und ab November auch auf dem Flugfeld zwischen Böblingen und Sindelfingen im neuen AOK-Gesundheitszentrum.

 

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news-1332 Fri, 16 Sep 2016 13:20:17 +0200 13. Stuttgarter AOK-Gesundheitstag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/13-stuttgarter-aok-gesundheitstag.html Stuttgarter Ärzte und AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen informieren am 24.09.2016 im Rathaus zu chronischen Erkrankungen Für Diabetiker und Herz-Kreislauferkrankte sind regelmäßige Information und Wissen zur Erkrankung wichtig. Denn fest steht: Wer einen aktiven Lebensstil pflegt und ein großes Grundwissen über seine Erkrankung und deren Therapie hat, lebt besser und gesünder. Der 13. Stuttgarter AOK-Gesundheitstag gibt chronisch kranken Diabetikern und Herz-Kreislauferkrankten die Möglichkeit zur jährlichen Fortbildung in Sachen eigener Gesundheit.

 

"Auch 2016 konnten wir für die Vorträge wieder namhafte Stuttgarter Ärzte für unseren Gesundheitstag gewinnen", freut sich der Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, Christian Kratzke. Bei der Veranstaltung am Samstag, dem 24. September berichten sie Neues aus Praxis und Forschung - und geben den Besuchern hilfreiche Tipps und Ratschläge.

 

"Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stuttgarter Ärzteschaft, Dr. Markus Klett, haben wir ein, wie ich denke, tolles, informatives Programm zusammengestellt", so Kratzke. "Und ich freue mich natürlich, dass in diesem Jahr Bürgermeister Werner Wölfle die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat." Informationsstände und Mitmachangebote von AOK und Gesundheitspartnern ergänzen das Programm.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Rathaus stehen in diesem Jahr vier Vorträge zu Herz („Was tun, wenn das Herz stolpert?“), Bauch („Wen´s rumort und spannt“), Bewegung („Ein rollender Stein setzt kein Moos an“) und Diabetes („Was gibt es Neues für Diabetiker?“).

 

Der Besuch des Gesundheitstages ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Samstag, 24.09.2016, 09.30 Uhr; Rathaus Stadt Stuttgart (Großer Sitzungssaal, Foyer).

 

Weitere Informationen unter www.aok-bw.de/sbb.

 

Hinweis für die Redaktionen:

 

Den Programmablauf finden Sie im Veranstaltungsflyer im Anhang.

 

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news-1333 Thu, 15 Sep 2016 15:39:44 +0200 Neue KundenCenter-Leitung bei AOK in Weilimdorf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/neue-kundencenter-leitung-bei-aok-in-weilimdorf.html Maike Obst führt die AOK-Geschäftsstelle am Fuße der Solitude Das AOK-KundenCenter in der Pforzheimer Str. 371a steht unter neuer Leitung. Die Sozialversicherungsexpertin Maike Obst lenkt jetzt die Geschicke der AOK in Weilimdorf. Die 26-Jährige freut sich auf ihre neuen Aufgaben „an einem tollen Standort“, wie sie sagt. Gemeinsam mit ihren 17 Mitarbeiterinnen betreut Obst über 21.500 Versicherte aus Weilimdorf und Feuerbach. Obst ist gelernte Sozialversicherungsfachangestellte und leitete zuletzt die AOK-Geschäftsstelle in Stuttgart-Untertürkheim.

 

Die AOK-Mitarbeiter in Weilimdorf sind auf kürzesten Wegen vor Ort erreichbar. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch: 8.30 - 17.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 - 18.00 Uhr und Freitag: 8.30 - 16.00 Uhr.

 

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news-1334 Wed, 14 Sep 2016 15:40:08 +0200 AOK-KundenCenter Untertürkheim mit neuer Leiterin https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-kundencenter-untertuerkheim-mit-neuer-leiterin.html Das AOK-KundenCenter in der Augsburger Str. 384 steht unter neuer Leitung. Die Sozialversicherungsexpertin Daniela Rittlinger lenkt jetzt die Geschicke der AOK in Untertürkheim. Die 28-Jährige, die aus Heidelberg stammt, freut sich auf ihre neuen Aufgaben: „Was mich besonders am Standort Untertürkheim begeistert ist die zentrale Lage im Stadtteil. Wir sind schnell und einfach für unsere Versicherten erreichbar, sodass wir immer ´gesundnah´ am Kunden sind. Dadurch entsteht eine angenehme familiäre Atmosphäre zwischen AOK-Mitarbeitern und Versicherten.“

 

Gemeinsam mit ihren sechs Mitarbeiterinnen betreut Frau Rittlinger knapp 19.000 Versicherte in Untertürkheim, Obertürkheim, in Wangen, Hedelfingen und Luginsland. Frau Rittlinger ist gelernte Sozialversicherungsfachangestellte und war zuletzt als KundenCenterleiterin in Ladenburg im Rhein-Neckar-Kreis tätig.

 

Die AOK-Mitarbeiter in Untertürkheim sind auf kürzesten Wegen vor Ort erreichbar. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch: 8.30 - 17.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 - 18.00 Uhr und Freitag: 8.30 - 16.00 Uhr.

 

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news-1335 Mon, 12 Sep 2016 13:21:11 +0200 Start für AOK-Azubis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/start-fuer-aok-azubis-1.html 22 junge Menschen haben am 1. September 2016 ihre Ausbildung bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen begonnen. Genau 416 Bewerbungen gingen auf dem Schreibtisch von Olga Heinz ein. „Davon haben wir jetzt die besten 22 ausgewählt“, so die Ausbildungsleiterin der AOK Stuttgart-Böblingen. Für 16 Sozialversicherungsfachangestellte, fünf Kaufleute für Dialogmarketing und eine Studentin „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ beginnt jetzt bei der Gesundheitskasse der Start ins Berufsleben.

 

„Wir haben ein breites Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, da wir ein Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern sind. Davon profitieren unsere Azubis. Denn sie erhalten während ihrer Ausbildung Einblick in viele verschiedene Tätigkeiten Einblicke und können später zwischen mehreren Bereichen wählen“, erklärt Ausbildungsleiterin Olga Heinz. „Das macht uns als Arbeitgeber sicher attraktiv.“ Sie hat übrigens selbst einmal als Auszubildende zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK angefangen.

 

Bei der größten Krankenkasse in der Region, die knapp 380.000 Versicherte betreut, erwarten die Auszubildenden verantwortungsvolle und spannende Aufgaben. Wer bei der AOK eine Ausbildung beginnen möchte, sollte engagiert und kommunikativ sein. „Denn Gesundheit und Nähe ist bei uns nicht nur ein Werbespruch, sondern ein Versprechen an unsere Versicherten.“ Daher investiert die AOK Stuttgart-Böblingen viel Zeit in ihre Auszubildenden. „Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir die Verlässlichkeit und Beratungsqualität bieten und weiter steigern, die unsere Versicherten von uns gewohnt sind“, betont die Personalerin. Die AOK Stuttgart-Böblingen bildet derzeit insgesamt über 80 Auszubildende und Studierende aus.

 

Bildunterschrift: Ausbildungsleiterin Olga Heinz (ganz links) mit den Berufsstartern.

 

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news-1336 Fri, 26 Aug 2016 15:40:37 +0200 Zwei mal 25 Jahre bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/zwei-mal-25-jahre-bei-der-aok.html Seit 25 Jahren sind Irene Nagel und Alexandra Stierlin als Angestellte für die AOK Stuttgart-Böblingen aktiv. Bei einer betriebsinternen Feier würdigte Geschäftsführer Christian Kratzke die beiden Jubilarinnen für ihre Arbeit und langjährige Treue zur Gesundheitskasse. „Ihr engagierter Einsatz für unser Unternehmen ist ein unverzichtbarer Mosaikstein für den Erfolg unserer Bezirksdirektion und damit auch für den Erfolg der AOK Baden-Württemberg“, bekräftigte der Chef der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

 

Irene Nagel arbeitete nach ihrer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten und anschließenden Fortbildung zur AOK-Betriebswirtin zunächst mehrere Jahre im Vertrieb und Marketing, bis sie für eine weitere Ausbildung zur Hauptverwaltung der AOK Baden-Württemberg wechselte. 1995 zog es sie wieder nach Sindelfingen, wo sie sich zunächst um die Mitversicherung von Familienangehörigen kümmerte. Seit 2013 arbeitet sie als Fachkraft für die Krankenversicherung der Rentner. „Die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten bei der Gesundheitskasse sind für mich auch heute noch sehr interessant und abwechslungsreich“, sagt Irene Nagel.

 

Alexandra Stierlin aus Bondorf startete nach Ihrer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten im KundenCenter Sindelfingen und beriet die Kunden in allen Leistungsfragen. Seit nunmehr dreizehn Jahren arbeitet sie im telefonischen DirektService und ist somit eine der ersten Ansprechpartnerinnen für die AOK-Versicherten. Stierlin: „Der direkte Kontakt mit den Menschen hat mir immer schon am besten gefallen an meinem Job.“

 

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news-1337 Fri, 26 Aug 2016 13:21:23 +0200 Antibiotika-Resistenzen: Wenn Medikamente nicht mehr wirken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/antibiotika-resistenzen-wenn-medikamente-nicht-mehr-wirken.html Die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen gehört nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit. Denn wenn diese ihre Wirkung gegen Infektionskrankheiten verlieren, besteht die Möglichkeit, dass eigentlich schon besiegt geglaubte Krankheiten wieder so gefährlich werden wie vor dem Antibiotika-Zeitalter. Auch in Stuttgart ist die Verschreibungsquote hoch, das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen. Die teils massive Verordnung von Antibiotika steht immer wieder in der Kritik. Denn: Der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika führt dazu, dass Bakterien zunehmend widerstandsfähig gegen die Medikamente werden, so dass diese nicht mehr wirken. Bereits heute sterben laut WHO jährlich rund 700.000 Menschen an den Folgen einer Antibiotika-Resistenz, in Deutschland sind es mindestens 10.000.

 

Allein im Stadtkreis Stuttgart haben im vergangenen Jahr 64.785 Versicherte Antibiotika verschrieben bekommen – das ist mehr als jeder dritte bei der AOK Versicherte (33,5 Prozent). In der Großregion Stuttgart ist dies der höchste Wert. Zum Vergleich: Ein Ludwigsburg beträgt die Verordnungsquote 32,5 Prozent, in Böblingen 32,2 Prozent, im Landkreis Rems-Murr 31,9 Prozent und in Esslingen und Göppingen lediglich 30,6 bzw. 30,7 Prozent. Die höchste Verordnungsquote in Baden-Württemberg weißt eine andere Großstadt auf: Im Stadtkreis Mannheim wurden fast 40 Prozent der Versicherten im vergangenen Jahr mit Antibiotika behandelt. Landesweit wurden 2015 insgesamt 1,3 Millionen Versicherten 21,2 Millionen Tagesdosen verschrieben.

 

„Antibiotika sind ein Segen. Aber wir dürfen die ´Wunderwaffe´ eben nicht stumpf werden lassen“, warnt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. Leider träten zunehmend Bakterien auf, bei denen ein Antibiotikum nicht mehr hilft – die so genannten resistenten Keime, die insbesondere immer wieder in Krankenhäusern auftreten. Daher ist dieser Trend als positiv zu werten: Bereits im zweiten Jahr in Folge nimmt die Zahl der Verschreibungen in der Landeshauptstadt ab, um 0,4 Prozent gegenüber 2014 und sogar um 2,2% zwischen 2013 und 2014. Dieser Rückgang entspricht einer allgemeinen landesweiten Entwicklung. Letztere führt die AOK Stuttgart-Böblingen auch auf die zunehmende Sensibilisierung für das Thema zurück. „Wichtig ist der gezielte Einsatz von Antibiotika in Fällen, in denen sie wirklich nötig sind, sowie die richtige Anwendung“, betont Kratzke.

 

Laut AOK gibt es drei Probleme bei der Verordnung von Antibiotika: eine zu häufige Verordnung – oft wird das Immunsystem mit den Bakterien selbst fertig –, eine zu häufige Verordnung von so genannten Reserveantibiotika – die eigentlich nur und erst dann zum Einsatz kommen sollten, wenn herkömmliche Antibiotika versagen –, und ein zu frühes Absetzen des Medikaments. Wenn der Patient das verordnete Antibiotikum zu früh absetzt, können sich noch Bakterien im Körper befinden, die bis dahin dem Medikament widerstanden haben. Schon 1945 äußerte der Entdecker des Penicillins, der Brite Alexander Fleming, die Befürchtung, dass irgendwann die Gefahr bestehe, „dass der Unwissende sich selbst unterdosiert und damit seine Mikroben mit nicht tödlichen Mengen des Medikaments resistent macht.“ Denn: Gerade die Bakterien mit erhöhter natürlicher Widerstandskraft überleben und vermehren sich. Gegen diese neuen Bakterien bleibt das Medikament schließlich wirkungslos. Außerdem hält sich hartnäckig die Annahme, dass Antibiotika wirksam gegen Erkältungskrankheiten sind. Dabei werden diese in der Regel durch Viren ausgelöst, Antibiotika sind dagegen völlig wirkungslos, der Einsatz hier also nicht sinnvoll.

 

Fest steht: „Antibiotika sollte man nur dann einnehmen, wenn sie wirklich notwendig sind. Patienten können ruhig bei Ihrem Arzt nachfragen, warum er oder sie ihnen ein Antibiotikum verordnet und ob es eventuell auch noch andere Behandlungsoptionen gibt“, so der AOK-Geschäftsführer. Ganz klar ist: „Bei einer schweren bakteriellen Infektion wie beispielweise bei Lungenentzündungen oder Gehirnhautentzündungen sind Antibiotika notwendig“, betont Kratzke.

 

Tipps der AOK rund um die Antibiotika-Einnahme:

 

  • „Wägen Sie auch die Vor- und Nachteile einer Antibiotika-Behandlung sorgfältig ab. Denn sie können auch Nebenwirkungen zur Folge haben, beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden, allergische Reaktionen, Übelkeit und Pilzinfektionen.“
  • „Nehmen Sie Antibiotika über den vom Arzt festgelegten Zeitraum ein. Auch wenn die Beschwerden aufgrund der Behandlung oft rasch besser werden, sind die Erreger zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht alle abgetötet. Die Einnahme sollte je nach Erkrankung meist über mehrere Tage, manchmal auch einige Wochen erfolgen. Das beugt der Resistenzbildung vor.“
  • „Sollten doch einmal einige Tabletten übrigbleiben, wenden Sie diese bitte nicht auf eigene Faust bei einer anderen Erkrankung an und geben Sie diese auch nicht an andere Menschen weiter. Stattdessen sollten Antibiotika-Reste nach Therapieende im Hausmüll oder über die Apotheke entsorgt werden. Geben Sie Arzneimittel-Reste niemals in die Toilette oder den Ausguss.“
  • „Beachten Sie die Angaben im Beipackzettel: Nehmen Sie Antibiotika am besten mit Wasser ein. Säfte, Milchprodukte oder Alkohol können die Aufnahme einiger Wirkstoffe im Körper beeinflussen und so zu einer Unterdosierung führen. Beim Verzehr von Milchprodukten – dazu gehören auch Joghurt, Käse und Quark – sollte nach der Einnahme ein zeitlicher Abstand von bis zu drei Stunden eingehalten werden.“
  • „Informieren Sie Ihren Arzt über andere Medikamente, die Sie einnehmen: Antibiotika können zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr behandelnder Arzt weiß, welche Medikamente Sie derzeit einnehmen. Das gilt auch für frei verkäufliche Arzneien oder Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Kalzium).“

 

Anmerkung für die Redaktionen: Die AOK Stuttgart-Böblingen ist die größte gesetzliche Krankenkasse in der Region und betreut über 40 Prozent der gesetzlich versicherten Menschen im Stadtkreis Stuttgart und im Landkreis Böblingen. Die Daten verfügen damit über einen repräsentativen Wert.

 

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news-1338 Mon, 22 Aug 2016 13:21:42 +0200 Antibiotika: Gezielter Einsatz für bessere Wirksamkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/antibiotika-gezielter-einsatz-fuer-bessere-wirksamkeit.html Die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen gehört nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit. Denn wenn diese ihre Wirkung gegen Infektionskrankheiten verlieren, besteht die Möglichkeit, dass eigentlich schon besiegt geglaubte Krankheiten wieder so gefährlich werden wie vor dem Antibiotika-Zeitalter. Auch im Landkreis ist die Verschreibungsquote hoch, das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen. Die teils massive Verordnung von Antibiotika steht immer wieder in der Kritik. Denn: Der unsachgemäße Einsatz von Antibiotika führt dazu, dass Bakterien zunehmend widerstandsfähig gegen die Medikamente werden, so dass diese nicht mehr wirken. Bereits heute sterben laut WHO jährlich rund 700.000 Menschen an den Folgen einer Antibiotika-Resistenz, in Deutschland sind es mindestens 10.000.

 

Allein im Landkreis Böblingen haben im vergangenen Jahr 46.038 Versicherte Antibiotika verschrieben bekommen – das ist mehr als jeder dritte Versicherte. Versicherte (32,2 Prozent). Zum Vergleich: Die höchste Verordnungsquote in Baden-Württemberg weißt der Stadtkreis Mannheim auf (39,8 Prozent), die geringste der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (27,5). Landesweit wurden 2015 insgesamt 1,3 Millionen Versicherten 21,2 Millionen Tagesdosen verschrieben.

 

„Antibiotika sind ein Segen. Aber wir dürfen die ´Wunderwaffe´ eben nicht stumpf werden lassen“, warnt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. Leider träten zunehmend Bakterien auf, bei denen ein Antibiotikum nicht mehr hilft – die so genannten resistenten Keime, die insbesondere immer wieder in Krankenhäusern auftreten.

 

Daher ist dieser Trend als positiv zu werten: Bereits im zweiten Jahr in Folge nimmt die Zahl der Verschreibungen im Landkreis ab (um 0,4 Prozent gegenüber 2014 und um 2,5% gegenüber 2013). Dieser Rückgang entspricht einer allgemeinen landesweiten Entwicklung. Letztere führt die AOK Stuttgart-Böblingen auch auf die zunehmende Sensibilisierung für das Thema zurück. „Wichtig ist der gezielte Einsatz von Antibiotika in Fällen, in denen sie wirklich nötig sind, sowie die richtige Anwendung“, betont Kratzke.

 

Laut AOK gibt es drei Probleme bei der Verordnung von Antibiotika: eine zu häufige Verordnung – oft wird das Immunsystem mit den Bakterien selbst fertig –, eine zu häufige Verordnung von so genannten Reserveantibiotika – die eigentlich nur und erst dann zum Einsatz kommen sollten, wenn herkömmliche Antibiotika versagen –, und ein zu frühes Absetzen des Medikaments . Wenn der Patient das verordnete Antibiotikum zu früh absetzt, können sich noch Bakterien im Körper befinden, die bis dahin dem Medikament widerstanden haben. Gerade die Bakterien mit erhöhter natürlicher Widerstandskraft überleben und vermehren sich. Diese Eigenschaft können sie bei der Teilung an die neu entstehenden Bakterien weitergeben. Gegen diese Bakterien bleibt das Medikament schließlich wirkungslos. Außerdem hält sich hartnäckig die Annahme, dass Antibiotika wirksam gegen Erkältungskrankheiten sind. Dabei werden diese in der Regel durch Viren ausgelöst, Antibiotika sind dagegen völlig wirkungslos, der Einsatz hier also nicht sinnvoll.

 

Fest steht: „Nehmen Sie Antibiotika nur dann ein, wenn sie wirklich notwendig sind: Fragen Sie ruhig bei Ihrem Arzt nach, warum er Ihnen ein Antibiotikum verordnet und ob es eventuell auch noch andere Behandlungsoptionen gibt“, so der AOK-Geschäftsführer. Ganz klar ist: „Bei einer schweren bakteriellen Infektion wie beispielweise bei Lungenentzündungen oder Gehirnhautentzündungen sind Antibiotika notwendig“, betont Kratzke.

 

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news-1339 Mon, 08 Aug 2016 15:41:03 +0200 Leonberger Abiturientin erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/leonberger-abiturientin-erhaelt-kofranyi-preis.html Isabell Widmaier ist die Beste: Im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ an der Hedwig-Dohm-Schule in Stuttgart hat die Abiturientin mit der besten Leistung abgeschlossen und dafür den Kofrányi-Preis der AOK Baden-Württemberg erhalten. Der mit einem Büchergutschein im Wert von 125 Euro dotierte Preis wurde ihr von Andreas Nowak überreicht, Leiter des Leonberger AOK-KundenCenters. „Den Gutschein kann ich sehr gut fürs Studium gebrauchen“, freut sich die junge Leonbergerin, die den Studiengang Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim im Blick hat.

 

Seit 1998 verleiht die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Oberschulämtern den Kofrányi-Preis an den ernährungswissenschaftlichen Gymnasien. Die jeweils besten Abschlüsse im Fach „Ernährungslehre“ werden ausgezeichnet. Der Preis ist benannt nach Ernst Kofrányi (1908–1989), Entdecker der biologischen Wertigkeit von Proteinen, wie zum Beispiel Enzyme, im menschlichen Körper.

 

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news-1340 Tue, 02 Aug 2016 15:41:22 +0200 Dagersheimer Schülerin erhält Kofrányi-Preis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/dagersheimer-schuelerin-erhaelt-kofranyi-preis.html Leiter des Böblinger AOK-KundenCenters überreicht gesundheitswissenschaftlichen Preis an Svenja Hammer, Schülerin der Mildred-Scheel-Schule. „Mit einer gesunden Ernährung können viele Krankheiten verhindert werden“, betont Svenja Hammer bei der Preisverleihung durch KundenCenter-Leiter Jürgen Ehmann im Rahmen ihres Abiballs. Die junge Abiturientin weiß, wovon sie spricht, denn sie hat für die beste Schülerleistung im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ an der Mildred-Scheel-Schule in Böblingen den Kofrányi-Preis erhalten. Die Auszeichnung ist neben einer Urkunde auch mit einem Büchergutschein im Wert von 125 Euro dotiert. „Den Gutschein kann ich sehr gut fürs Studium gebrauchen“, freut sich die 19-Jährige aus Dagersheim, die als Studienziel den Master für Ernährungswissenschaft hat.

 

Seit 1998 verleiht die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Oberschulämtern den Kofrányi-Preis an den ernährungswissenschaftlichen Gymnasien. Der Preis ist benannt nach Ernst Kofrányi (1908–1989), Entdecker der biologischen Wertigkeit von Proteinen, wie zum Beispiel Enzyme, im menschlichen Körper.

 

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news-1341 Tue, 26 Jul 2016 00:00:00 +0200 Sommer, Sonne, Stiche https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sommer-sonne-stiche-1.html Der Stich einer Biene, Wespe oder Hornisse ist zwar schmerzhaft, aber für die meisten Menschen harmlos. Gefährlich, ja sogar lebensgefährlich, kann er aber für Insektengiftallergiker sein. Laut einer Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen ist besonders im Landkreis Böblingen Vorsicht geboten. Endlich ist Sommer. Zeit, um mit Freunden ins Freibad zu gehen, auf dem Balkon zu lesen oder im Freien zu picknicken. Leider kommt mit den warmen Tagen auch das große Summen und Krabbeln. Wer weiß, dass er auf Insektengift allergisch reagiert, sollte ganz besonders auf die Tierchen achten.

Nach einer aktuellen AOK-Statistik werden in Baden-Württemberg pro Jahr durchschnittlich 23.000 Menschen wegen eines Insektenstiches ärztlich behandelt. Kinder in der Altersgruppe zwischen 5 und 9 Jahren waren dabei im Jahre 2014 mit 2.039 Fällen am häufigsten in Behandlung. Das liegt auch daran, dass die besorgten Eltern bei einer entsprechenden Schwellung der betroffenen Gliedmaßen ihres Kindes eher einen Arzt aufsuchen – eher als wenn sie selbst gestochen würden. In ländlichen Regionen ist die Behandlungszahl höher als in der Stadt, wie die Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt. Im Stadtkreis Stuttgart ging die Zahl der Behandlungsfälle wegen Insektenstichen seit 2008 um durchschnittlich 0,8 Prozent jährlich zurück. Zuletzt waren 622 Menschen in der Landeshauptstadt deswegen in Behandlung; größere Städte wie Mannheim oder Karlsruhe weisen ähnlich geringe Werte auf. Im Landkreis Böblingen hingegen stiegen die Behandlungsfälle im Vergleichszeitraum um 1,9 Prozent. Im Vergleich aller Landkreise in Baden-Württemberg nimmt der Landkreis Böblingen im Jahr 2014 mit 905 Behandlungsfällen sogar den dritten Platz ein, nach Ludwigsburg (936 Fälle) und Esslingen (1.173 Fälle).

Wird ein normal empfindlicher Mensch gestochen, ist meist nur eine schmerzhafte, juckend-rötliche Schwellung um die Einstichstelle herum zu sehen, die in der Regel nach ein paar Stunden wieder abklingt. Immer gefährlich ist ein Wespen- oder Bienenstich in den Mund- oder Rachenraum. Dies kann passieren, wenn das Insekt im Essen oder im Getränk übersehen wird. „Besonders im Freien ist beim Essen oder Trinken besondere Vorsicht geboten, speziell bei Kindern. Ansonsten sind Insektenstiche lästig, sie schmerzen und jucken, sind aber Gott sei Dank meist nicht schlimm“, weiß PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Die betroffene Stelle kann mit einem kühlen und feuchten Umschlag behandelt werden, und es gibt auch Salben für die Behandlung der Einstichstelle.“

Anders aber verhält es sich, wenn jemand allergisch auf Insektenstiche reagiert, Wespen- und Bienenstiche haben hier das größte allergene Potenzial, können also am ehesten allergische Reaktionen auslösen. Knapstein: „Schwillt der betroffene Körperteil nach einem Stich stark an, empfehle ich umgehend ein Arzt aufzusuchen. Bei zusätzlicher Atemnot, Schwindel oder starkem Herzklopfen, sollte ein Notarzt gerufen werden.“

Bei einer diagnostizierten Allergie kann der Arzt eine entsprechende Therapie die sogenannte Hyposensibilisierung gegen Wespen- oder Bienenstiche, verordnen. „Diese Kosten werden von den Krankenkassen übernommen“, so Dr. Elisabeth Schöndorf, Pressesprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen.

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news-1342 Fri, 22 Jul 2016 11:22:31 +0200 Stuttgart: Ungewollt kinderlos https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-ungewollt-kinderlos.html Im Stadtgebiet Stuttgart steigen die Behandlungszahlen wegen ungewollter Kinderlosigkeit. Vor allem 30- bis 39-Jährige suchen einen Arzt auf, wenn es mit dem Wunschbaby nicht klappt. Die AOK Stuttgart-Böblingen unterstützt viele Maßnahmen – über den vorgegebenen Rahmen hinaus. Besonders Frauen und Männer mit hoher Qualifikation verschieben ihren Kinderwunsch oft auf die Zeit nach dem Berufseinstieg oder der beruflichen Etablierung. Sie wollen ein Kind, aber eben erst später. Jedoch sinken mit zunehmendem Alter die Chancen, schwanger zu werden oder ein Kind zu zeugen. Wenn die Familiengründung zum dann geplanten Zeitpunkt nicht gelingt, ist das eine große Enttäuschung. Ehemals gewollt Kinderlose werden dann zu ungewollt Kinderlosen.

 

Eine aktuelle Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt, dass die Zahl der ungewollt Kinderlosen seit 2008 jährlich um durchschnittlich 7,7 Prozent im Land gestiegen ist. In ganz Baden-Württemberg ließen sich zuletzt 6.388 AOK-Versicherte deswegen behandeln. Der höchste Anteil Betroffener wird in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren erreicht. Im Stadtkreis Stuttgart haben im Jahr 2014 insgesamt 388 AOK-Versicherte eine Behandlung wegen unerfüllten Kinderwunschs durchführen lassen, davon 198 Frauen und 190 Männer. Dabei stellt die AOK Stuttgart-Böblingen für die letzten Jahre eine deutlich steigende Tendenz fest: Allein zwischen 2013 und 2014 hat sich die Zahl der Behandlungen in der Landeshauptstadt um 71 (2013: 317) und damit rund 18 Prozent erhöht.

 

Kündigt sich nach über einem Jahr trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr kein Kind an, kann eine Fruchtbarkeitsstörung vorliegen. „Dann ist es sinnvoll, gemeinsam mit einem Arzt nach den Ursachen zu suchen“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Statistisch gesehen verteilen sich Fruchtbarkeitsstörungen gleichmäßig auf Frau und Mann. Bei Frauen kommt es vor allem zu Störungen bei der Eireifung und der Gelbkörperphase, beim Eitransport im Eileiter oder an der Gebärmutter. Bei Männern kommt es zu Störungen der Samenzellbildung oder beim Transport der Spermien. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern kommen neben Entzündungen der Fortpflanzungsorgane und immunologischen Gründen auch seelische Ursachen oder Sexualstörungen des Paares in Frage.

 

„Bei ungewollter Kinderlosigkeit werden immer Frau und Mann untersucht“, so Kratzke. Die medizinischen Untersuchungen finden für die Frau beim Frauenarzt, für den Mann beim Urologen stat. Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass eine künstliche Befruchtung erforderlich ist, kann er an Spezialpraxen bzw. Zentren für Reproduktionsmedizin weitervermitteln. „Beim überwiegenden Teil der Paare führt die künstliche Befruchtung nach einem oder mehreren Behandlungszyklen zur ersehnten Schwangerschaft“, erläutert Kratzke. Die AOK Baden-Württemberg zahlt bei den ersten drei Versuchen ihrer Versicherten drei Viertel der Behandlungskosten. Das sind 25 Prozent mehr als vorgeschrieben und gilt auch für weibliche gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. Außerdem übernimmt die Gesundheitskasse 75 Prozent der Kosten für verschreibungspflichtige Arzneimittel, die vom Arzt im Rahmen der Behandlung zur Herbeiführung einer Schwangerschaft verordnet werden und die dafür zugelassen sind. „Damit wollen wir Paare, die unter ungewollter Kinderlosigkeit meist sehr leiden, auf ihrem Weg zum Wunschbaby besonders unterstützen“, unterstreicht Kratzke. „Wichtig ist mir, dass die Betroffenen wissen, dass sie dabei nicht alleine stehen. Als AOK unterstützen wir unsere Versicherten in dieser Lebenssituation – mit Expertise, Rat und Kostenübernahmen.“

 

Allerdings gibt es auch Paare, bei denen die Fortpflanzungsmedizin nicht weiterhelfen kann. Diese Paare bleiben kinderlos und sind leider gezwungen, ihr Lebenskonzept zu ändern. „Diese Menschen setzten große Hoffnungen in die Behandlung. Wenn mehrere Versuche scheitern, ist die Enttäuschung und Verzweiflung oft entsprechend groß. In dieser Situation kann es hilfreich sein, sich von einem Psychologen beraten zu lassen oder den Austausch in einer Selbsthilfegruppe zu suchen. Auch hier helfen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter“, betont Kratzke.

 

Anmerkung und weiterführende Informationen

 

Datengrundlage:

 

Versichertendaten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen; die AOK hat einen Marktanteil von über 40 Prozent bei den gesetzlich Krankenversicherten im Stadtkreis Stuttgart.

 

Leistung:

 

Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass eine künstliche Befruchtung erforderlich ist, die Erfolgschancen ausreichend sind und weder für die werdende Mutter noch für das Kind besondere gesundheitliche Risiken durch die Schwangerschaft zu erwarten sind, übernimmt die AOK Baden-Württemberg bei verheirateten Paaren für die ersten drei Versuche 75 Prozent der Kosten. Das sind 25 Prozent mehr als gesetzlich vorgesehen. Voraussetzungen dafür sind: Die Frau ist älter als 25 Jahre und der Mann zwischen 25 und 50 Jahre alt und beide sind bei der AOK Baden-Württemberg versichert. Außerdem müssen die Samen- und Eizellen der Ehepartner verwendet werden. Für gleichgeschlechtliche weibliche Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz gilt analog die Kostenbeteiligung in Höhe von 75 Prozent für die ersten drei Versuche – sofern beide Frauen unter krankheitsbedingter Kinderlosigkeit leiden.

 

An der Insemination nach hormoneller Stimulation, der In-vitro-Fertilisation (IVF) und der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) beteiligt sich die AOK bis zu dreimal, an der Insemination im Spontanzyklus ohne Hormonbehandlung bis zu achtmal. Das gilt auch für Medikamente, die in diesem Zusammenhang verordnet werden und dafür zugelassen sind.

 

Vor Beginn einer Behandlung ist eine medizinische und psychosoziale Beratung eines Arztes, der die Behandlung selbst nicht durchführt, zwingend erforderlich. Dieser Arzt stellt auch die Überweisung an die Einrichtung aus, die die Behandlung vornimmt. Die behandelnde Einrichtung erstellt dann einen Behandlungsplan für die künstliche Befruchtung, der vor Behandlungsbeginn bei der AOK eingereicht wird.

 

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news-1343 Wed, 13 Jul 2016 11:22:04 +0200 Böblingen/Sindelfingen: Ungewollt kinderlos https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-ungewollt-kinderlos.html Im Landkreis Böblingen steigen die Behandlungszahlen wegen Kinderlosigkeit. Vor allem 30- bis 39-Jährige suchen einen Arzt auf, wenn es mit dem Wunschbaby nicht klappt. Die AOK Stuttgart-Böblingen unterstützt viele Maßnahmen – über den vorgegebenen Rahmen hinaus. Besonders Frauen und Männer mit hoher Qualifikation verschieben ihren Kinderwunsch oft auf die Zeit nach dem Berufseinstieg oder der beruflichen Etablierung. Sie wollen ein Kind, aber eben erst später. Jedoch sinken mit zunehmendem Alter die Chancen, schwanger zu werden oder ein Kind zu zeugen. Wenn die Familiengründung zum dann geplanten Zeitpunkt nicht gelingt, ist das eine große Enttäuschung. Ehemals gewollt Kinderlose werden dann zu ungewollt Kinderlosen.

 

Eine aktuelle Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt, dass die Zahl der ungewollt Kinderlosen seit 2008 jährlich um durchschnittlich 7,7 Prozent im Land gestiegen ist. In ganz Baden-Württemberg ließen sich zuletzt 6.388 AOK-Versicherte deswegen behandeln. Der höchste Anteil Betroffener wird in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren erreicht. Im Landkreis Böblingen haben im Jahr 2014 263 AOK-Versicherte eine Behandlung wegen unerfüllten Kinderwunschs durchführen lassen, davon 137 Frauen und 126 Männer. Dabei stellt die AOK Stuttgart-Böblingen für die letzten Jahre eine deutlich steigende Tendenz fest: Allein zwischen 2013 und 2014 hat sich die Zahl der Behandlungen im Landkreis um 83 erhöht (2013: 180).

 

Kündigt sich nach über einem Jahr trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr kein Kind an, kann eine Fruchtbarkeitsstörung vorliegen. „Dann ist es sinnvoll, gemeinsam mit einem Arzt nach den Ursachen zu suchen“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Bei ungewollter Kinderlosigkeit werden Frau und Mann untersucht, auch wenn sich noch immer mehr Frauen „zuständig fühlen“ und den Spezialisten aufsuchen. Statistisch gesehen verteilen sich Fruchtbarkeitsstörungen gleichmäßig auf Frau und Mann. Bei Frauen kommt es vor allem zu Störungen bei der Eireifung und der Gelbkörperphase, beim Eitransport im Eileiter oder an der Gebärmutter. Bei Männern kommt es zu Störungen der Samenzellbildung oder beim Transport der Spermien. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern kommen neben Entzündungen der Fortpflanzungsorgane und immunologischen Gründen auch seelische Ursachen oder Sexualstörungen des Paares in Frage.

 

„Bei ungewollter Kinderlosigkeit werden immer Frau und Mann untersucht“, so Kratzke. Die medizinischen Untersuchungen finden für die Frau beim Frauenarzt, für den Mann beim Urologen stat. Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass eine künstliche Befruchtung erforderlich ist, kann er an Spezialpraxen bzw. Zentren für Reproduktionsmedizin weitervermitteln. „Beim überwiegenden Teil der Paare führt die künstliche Befruchtung nach einem oder mehreren Behandlungszyklen zur ersehnten Schwangerschaft“, erläutert Kratzke. Die AOK Baden-Württemberg zahlt bei den ersten drei Versuchen ihrer Versicherten drei Viertel der Behandlungskosten. Das sind 25 Prozent mehr als vorgeschrieben und gilt auch für weibliche gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. Außerdem übernimmt die Gesundheitskasse 75 Prozent der Kosten für verschreibungspflichtige Arzneimittel, die vom Arzt im Rahmen der Behandlung zur Herbeiführung einer Schwangerschaft verordnet werden und die dafür zugelassen sind. „Damit wollen wir Paare, die unter ungewollter Kinderlosigkeit meist sehr leiden, auf ihrem Weg zum Wunschbaby besonders unterstützen“, unterstreicht Kratzke. „Wichtig ist mir, dass die Betroffenen wissen, dass sie dabei nicht alleine stehen. Als AOK unterstützen wir unsere Versicherten in dieser Lebenssituation – mit Expertise, Rat und Kostenübernahmen.“

 

Allerdings gibt es auch Paare, bei denen die Fortpflanzungsmedizin nicht weiterhelfen kann. Diese Paare bleiben kinderlos und sind leider gezwungen, ihr Lebenskonzept zu ändern. „Diese Menschen setzten große Hoffnungen in die Behandlung. Wenn mehrere Versuche scheitern, ist die Enttäuschung und Verzweiflung oft entsprechend groß. In dieser Situation kann es hilfreich sein, sich von einem Psychologen beraten zu lassen oder den Austausch in einer Selbsthilfegruppe zu suchen. Auch hier helfen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter“, betont Kratzke.

 

Anmerkung und weiterführende Informationen

 

Datengrundlage:

 

Versichertendaten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen; die AOK hat einen Marktanteil von knapp 50 Prozent aller gesetzlich Versicherten im Landkreis Böblingen.

 

Leistung:

 

Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass eine künstliche Befruchtung erforderlich ist, die Erfolgschancen ausreichend sind und weder für die werdende Mutter noch für das Kind besondere gesundheitliche Risiken durch die Schwangerschaft zu erwarten sind, übernimmt die AOK Baden-Württemberg bei verheirateten Paaren für die ersten drei Versuche 75 Prozent der Kosten. Das sind 25 Prozent mehr als gesetzlich vorgesehen. Voraussetzungen dafür sind: Die Frau ist älter als 25 Jahre und der Mann zwischen 25 und 50 Jahre alt und beide sind bei der AOK Baden-Württemberg versichert. Außerdem müssen die Samen- und Eizellen der Ehepartner verwendet werden. Für gleichgeschlechtliche weibliche Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz gilt analog die Kostenbeteiligung in Höhe von 75 Prozent für die ersten drei Versuche – sofern beide Frauen unter krankheitsbedingter Kinderlosigkeit leiden.

 

An der Insemination nach hormoneller Stimulation, der In-vitro-Fertilisation (IVF) und der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) beteiligt sich die AOK bis zu dreimal, an der Insemination im Spontanzyklus ohne Hormonbehandlung bis zu achtmal. Das gilt auch für Medikamente, die in diesem Zusammenhang verordnet werden und dafür zugelassen sind.

 

Vor Beginn einer Behandlung ist eine medizinische und psychosoziale Beratung eines Arztes, der die Behandlung selbst nicht durchführt, zwingend erforderlich. Dieser Arzt stellt auch die Überweisung an die Einrichtung aus, die die Behandlung vornimmt. Die behandelnde Einrichtung erstellt dann einen Behandlungsplan für die künstliche Befruchtung, der vor Behandlungsbeginn bei der AOK eingereicht wird.

 

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news-1344 Wed, 01 Jun 2016 11:18:55 +0200 „Will ich Organspender sein?“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/will-ich-organspender-sein.html Immer weniger Menschen antworten auf diese Frage mit ja. Waren es 2009 bundesweit noch 14,9 Spender pro einer Million Einwohner, sind es 2014 nur noch 10,7. Mit nur 9,0 Spendern pro einer Million Einwohner bildet Baden-Württemberg das Schlusslicht unter den Bundesländern. Am 04. Juni ist Tag der Organspende. „Dass in Deutschland jährlich etwa 1.000 Menschen sterben, weil sie vergeblich auf die rettende Organspende warteten, zeigt, wie dringlich dieses Thema ist“, so Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Es ist uns ein Anliegen, die Menschen gut und umfassend zu diesem Thema zu informieren. So dass sich jeder aktiv für oder auch gegen eine Organspende entscheiden kann. Dafür stellen wir viele Informationen und Hilfen bereit.“

 

Das seit 2012 bestehende Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz sieht vor, dass sich jeder und jede bewusst mit dem Thema Organspende auseinander setzt – und die eigene Entscheidung auch auf dem Organspendeausweis dokumentiert. Denn einer der Hauptgründe des Mangels an Spenderorganen liegt darin, dass viel zu wenige Menschen ihre Bereitschaft zur Organspende auch schriftlich festhalten. Die Bereitschaft zur Organspende in der deutschen Bevölkerung ist dabei grundsätzlich nicht gering. Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stehen 80 Prozent der Befragten einer Organ- und Gewebespende positiv gegenüber. Einen Spendeausweis besitzen jedoch nur 35 Prozent der Befragten.

 

Kratzke: Mit ausgefülltem Organspendeausweis kann man auch seine Angehörigen davor bewahren, in einer emotionalen Ausnahmesituation eine solche Entscheidung fällen zu müssen.“ Der Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in einem Organspendeausweis auch die Entnahme bestimmter Organe ausgeschlossen werden darf und dass die Spendebereitschaft jederzeit widerrufen werden kann.

 

Organspendeausweise können unter aok-bw.de, Rubrik „Medizin & Versorgung“ direkt heruntergeladen werden. Außerdem sind sie vor Ort in den KundenCentern der AOK Stuttgart-Böblingen erhältlich und sie können bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation angefordert werden. Zudem liegen Organspendeausweise in vielen Apotheken, Krankenhäusern und Arztpraxen aus.

 

Ausführliche Informationen und Entscheidungshilfen gibt es unter www.aok-bw.de/organspende oder telefonisch beim AOK-MedTelefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 10 50 501. Die Hotline ist 24 Stunden täglich erreichbar – auch am Wochenende.

 

Anlage 1: Faktenbox „Organspende“

 

Anlage 2: Diagramm „Ablauf einer Organspende“

 

Datenquelle: BZgA

 

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news-1345 Tue, 10 May 2016 11:20:45 +0200 Komatrinken bei Jugendlichen nicht mehr angesagt – AOK-Statistik zeigt erfreulichen Trend https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/komatrinken-bei-jugendlichen-nicht-mehr-angesagt-aok-statistik-zeigt-erfreulichen-trend.html Aktuelle Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zeigt rückläufige Krankenhauseinweisungen. Steigende Temperaturen, Feiertage und viele Maifeste in den Gemeinden - jetzt gibt es wieder viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Dass dies bei Jugendlichen nicht zwangsläufig im Vollrausch enden muss, ist im Landkreis Böblingen ein erfreulicher anhaltender Trend.

 

„Die Zahlen bei der besonders gefährdeten Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen, die weiterhin ein Fünftel aller verzeichneten Fälle ausmachen, sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Das ist eine sehr gute Nachricht“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. In der Tat gingen insbesondere die Zahlen bei den männlichen Jugendlichen auf ein Rekordtief zurück: Mit elf Krankenhausbehandlungen beobachtete die AOK den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2007 (2007: 30; 2008: 35; 2009: 40: 2010: 27; 2011: 30; 2012: 27; 2013: 36; 2014: 20). Bei den Mädchen zählte die AOK im Jahr 2015 insgesamt acht Einweisungen – und damit auch nur knapp ein Drittel des Vorjahreswertes (2007: 11; 2008: 20; 2009: 7; 2010: 19; 2011: 14: 2012: 18; 2013: 24; 2014: 22).

 

Dass die Zahlen seit mehr als vier Jahren rückläufig sind, zeige, dass viele Präventionsmaßnahmen greifen. Dabei unterstütze die AOK Stuttgart-Böblingen unter anderem seit Jahren auch die Jugendarbeit des Kommunalen Suchtbeauftragten des Landkreises.

 

„Wir hoffen sehr, dass sich dieser erfreuliche Trend auch in diesem Jahr über die Zeit der Outdoor-Feste fortsetzt“, so der AOK-Chef. Leider scheint gutes Wetter immer eine Art ´Risikofaktor´ zu sein: Je mehr die Temperaturen steigen, desto mehr Fälle von akutem Alkoholmissbrauch verzeichnete die AOK in den letzten Jahren. „Für viele sind das Frühjahr und der Sommer die schönste Zeit des Jahres – aber es ist neben der Faschingszeit leider auch die Zeit, in der die meisten Jugendlichen wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Ziel muss sein, dass Komatrinken irgendwann kein Thema mehr ist“, so Kratzke. „Denn jeder einzelne Fall, den wir zählen, ist einer zu viel.“

 

Suchtpotential Jugend

 

Einstiegsdroge Alcopops: Wodka Lemon aus der Tube, knallroter Breezer mit Beeren und Rum oder prickelnder Slammer mit Tequila: Alcopops sind in. In den süßen Mixturen aus Aroma und Zucker geht der Alkohol praktisch baden: Immerhin zwei Schnapsgläser harter Sprit mit durchschnittlich 5,0 bis 6,0 Vol.-% reinem Alkohol sind je Flasche enthalten. Mit diesen alkohol- und farbstoffhaltigen Limonadengetränken entstand eine neue Generation von Alkoholkonsumenten. Die Gefahr dieser Drinks: Aufgrund des hohen Zuckeranteils und der Kohlensäure gelangt der Alkohol schnell ins Blut und wirkt somit besonders kurzzeitig. Geschmack und optische Aufmachung vermitteln zusätzlich den harmlosen Produktcharakter eines Limonadengetränkes. Dadurch wird der Alkoholgehalt oftmals weit unterschätzt – mit fatalen Folgen.

 

Alkoholkonsum bei Jugendlichen: Das erste Glas Alkohol wird laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) meist mit etwa 15 Jahren getrunken. Viele, die Alkohol einmal probiert haben, gehen künftig verantwortungsvoll damit um. Bei anderen nimmt der Alkoholkonsum jedoch riskante Ausmaße an. Generell neigen Jungen eher zum Rauschtrinken als gleichaltrige Mädchen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern verstärkt sich mit zunehmendem Alter: Ab dem 18. Lebensjahr trinkt etwa die Hälfte der Männer regelmäßig mehr als fünf Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit, während dies nur etwa ein Drittel der Frauen tun.

 

Auswirkungen: Da die körperliche Entwicklung in diesem Alter noch nicht abgeschlossen ist, stellt Alkohol eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung für Kinder und Jugendliche dar. Die Leber kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, bereits geringe Mengen führen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen. Am stärksten gefährdet ist das Gehirn, da die Reifung dessen meist erst mit dem 17. Lebensjahr abgeschlossen ist. Durch einen hohen Konsum können zudem die Pubertät und das Knochenwachstum verzögert werden. Auch die Persönlichkeitsentwicklung ist negativen Einflüssen ausgesetzt

 

Anmerkung für die Redaktionen

 

Datengrundlage:

 

  • Daten von Versicherten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen
  • Auswertungszeitraum: 2007 bis 2015
  • Selektionskriterium: alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol - Akute Intoxikation [akuter Rausch]“
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news-1346 Wed, 04 May 2016 11:21:08 +0200 Trinken bis der Arzt kommt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/trinken-bis-der-arzt-kommt.html Knick im Positivtrend der letzten Jahre: Eine Auswertung der AOK Stuttgart-Böblingen zählt in Stuttgart wieder mehr Krankenhauseinweisungen nach Alkoholmissbrauch. Steigende Temperaturen, Feste in den Stadtteilen, Vater- und Feiertage - jetzt gibt es wieder viele Gelegenheiten für ein gemütliches Beisammensein in geselliger Runde. Leider enden sie viel zu häufig im Vollrausch.

 

„Die gute Nachricht ist, dass wir zum Glück weit entfernt sind von den Zahlen von 2008. Damals erreichten die Einlieferungen ins Krankenhaus wegen Alkoholmissbrauchs in Stuttgart mit 736 Patienten ihren traurigen Höhepunkt“, sagt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass sich der seit 2008 anhaltende Abnahmetrend im vergangenen Jahr nicht weiter fortgesetzt habe. „Im Vergleich zu 2014 haben wir 2015 wieder mehr Behandlungen in den Stuttgarter Krankenhäusern gezählt“, so Kratzke. Insgesamt beobachtete die AOK Stuttgart-Böblingen im vergangenen Jahr 432 Fälle von akutem Alkoholmissbrauch, der im Krankenhaus endete. Männer verursachen dabei weiterhin deutlich mehr Fälle als Frauen: 2015 waren 334 Männer gegenüber 98 Frauen betroffen. In Baden-Württemberg zählte die AOK insgesamt 6.564 Krankenhausbehandlungen.

 

Bei der besonders gefährdeten Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen, die ein Fünftel aller verzeichneten Fälle ausmachen, ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mit 25 Krankenhausbehandlungen exakt gleich geblieben. Dabei haben die Jungen, anders als im Vorjahr, die Mädchen wieder „überholt“ (2015: 11 Mädchen, 14 Jungen; 2014: 15 Mädchen, 10 Jungen). Das Verhältnis der Geschlechter über alle Altersgruppen hinweg beträgt 1 zu 2,4, d.h. auf eine Patientin kommen 2,4 Patienten. In der Altersgruppe 15-19 Jahre nähern sich die Werte an, wie auch schon in den vergangenen Jahren, und das Verhältnis beträgt lediglich 1 zu 1,2.

 

Der hohe Alkoholkonsum bleibt weiterhin ein großes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft. Eine aktuell veröffentlichte Statistik der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen meldet einen „unverändert sehr hohen Pro-Kopf-Konsum“ von Alkohol. Dieser lag zuletzt bei 9,6 Liter Reinalkohol. Außerdem wiesen fast 4,2 Prozent der Bevölkerung eine „alkoholbezogene Störung“ auf, sind also von Alkoholmissbrauch oder Alkoholsucht betroffen.

 

„Jeder einzelne Fall von Alkoholmissbrauch, den wir verzeichnen, ist im Grunde einer zu viel“, betont Kratzke. Ein „Risikofaktor“ scheint dabei gutes Wetter zu sein: Steigen die Temperaturen, steigen die Krankenhauseinweisungen. Kratzke: „Für viele sind das Frühjahr und der Sommer die schönste Zeit des Jahres – aber es ist neben der Faschingszeit leider auch die Zeit, in der insbesondere die meisten Jugendlichen wegen Alkoholmissbrauch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Daher hoffen wir sehr, dass 2015 nur eine Ausnahme war und sich der positive Trend der letzten Jahre wieder fortsetzt und Komatrinken irgendwann gar kein Thema mehr ist“, so der AOK-Chef.

 

Alkoholkonsum bei Jugendlichen: Das erste Glas Alkohol wird laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) meist mit etwa 15 Jahren getrunken. Viele, die Alkohol einmal probiert haben, gehen künftig verantwortungsvoll damit um. Bei anderen nimmt der Alkoholkonsum jedoch riskante Ausmaße an. Generell neigen Jungen eher zum Rauschtrinken als gleichaltrige Mädchen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern verstärkt sich mit zunehmendem Alter: Ab dem 18. Lebensjahr trinkt etwa die Hälfte der Männer regelmäßig mehr als fünf Gläser Alkohol bei einer Gelegenheit, während dies nur etwa ein Drittel der Frauen tun.

 

Auswirkungen: Da die körperliche Entwicklung in diesem Alter noch nicht abgeschlossen ist, stellt Alkohol eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung für Kinder und Jugendliche dar. Die Leber kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, bereits geringe Mengen führen zu schweren Schädigungen und Vergiftungen. Am stärksten gefährdet ist das Gehirn, da dessen Reifung meist erst mit dem 17. Lebensjahr abgeschlossen ist. Durch einen hohen Konsum können zudem die Pubertät und das Knochenwachstum verzögert werden. Auch die Persönlichkeitsentwicklung ist negativen Einflüssen ausgesetzt

 

Datengrundlage / Anmerkung für die Redaktionen

 

  • Daten von Versicherten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen
  • Auswertungszeitraum: 2007 bis 2015Selektionskriterium: alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol - Akute Intoxikation [akuter Rausch]“
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news-1347 Fri, 29 Apr 2016 00:00:00 +0200 Weilimdorf: AOK-KundenCenter wird renoviert https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/weilimdorf-aok-kundencenter-wird-renoviert.html Wegen Renovierungs- und Umbauarbeiten bleibt das AOK-KundenCenter in Stuttgart-Weilimdorf vom 6. bis zum 27. Mai 2016 geschlossen. Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen modernisiert ihr KundenCenter in Weilimdorf. Neben einem neuen Anstrich stehen vor allem Umbaumaßnahmen im Informations- und Wartebereich sowie bei den Beratungsräumen im Mittelpunkt. „Wir haben hohe Ansprüche an eine diskrete Kundenbetreuung. In den neuen Räumlichkeiten werden wir das bestens umsetzen können“, sagt Thomas Traber, Leiter des AOK-KundenCenters in Weilimdorf.

Während der Umbauzeit wird eine Kundenberatung vor Ort nicht möglich sein, das KundenCenter bleibt vom 6. bis zum 27. Mai geschlossen. Traber: „Versicherte, die in dieser Zeit eine persönliche Beratung wünschen, können sich natürlich jederzeit an eines unser anderen AOK-KundenCenter in Stuttgart oder im Kreis Böblingen wenden.“ Das von Weilimdorf am nächsten gelegene AOK-KundenCenter ist die Filiale in Zuffenhausen (Unterländer Straße 46, 70435 Stuttgart). Telefonisch erreichbar sind die Krankenkassenmitarbeiter unter der AOK-DirektService-Nummer 07031 2610030.

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news-1348 Fri, 15 Apr 2016 11:34:03 +0200 Run up & AOK-StäffelesWalk 2016 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/run-up-aok-staeffeleswalk-2016.html Eröffnung der Lauf- und Walkingsaison beim TB Cannstatt Am Samstag, 23. April laden die AOK – Die Gesundheitskasse Stuttgart-Böblingen und die Landeshauptstadt Stuttgart zum „Run up & AOK-StäffelesWalk 2016“, der landesweiten Laufsaisoneröffnung, ein. Der Run up und der StäffelesWalk werden im Rahmen einer Kooperation des Amts für Sport und Bewegung der Landeshauptstadt Stuttgart und der AOK Stuttgart-Böblingen veranstaltet. Gastgeber ist in diesem Jahr der Turnerbund Bad Cannstatt (TBC). Auf dessen Vereinsgelände am Emil-Kiemlen-Weg 51 fällt, nach einer gemeinsamen Aufwärmgymnastik, um 14 Uhr der Startschuss für die diesjährige Lauf- und Walkingsaison. Zum Saisonstart werden rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

 

„Beim Run up & AOK-StäffelesWalk steht nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund. Den Bürgerinnen und Bürgern wird zum Frühlingsanfang die Möglichkeit geboten, an der frischen Luft und vor allem gemeinsam Spaß an Sport und Bewegung zu haben“, sagt Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport. „Aus diesem Grund können Läuferinnen und Läufer sowie die Nordic Walking-Fans aus einer Vielzahl an verschiedenen Streckenlängen, Bewegungsarten und Geschwindigkeiten auswählen“, ergänzt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke.

 

Im Rahmen des AOK-StäffelesWalk führt die abwechslungsreiche, neun Kilometer lange Strecke in diesem Jahr vom Vereinsgelände des TBC am Römerkastell entlang, durch den schönen Travertinpark, vorbei am Robert-Bosch-Krankenhaus und über den Aussichtsturm Burgholzhof zurück zum TBC. Auf der sportlichen Entdeckungstour bieten sich dabei immer neue Blickwinkel auf die Stadt der Stäffele. Auf der ausgeschilderten Strecke starten verschiedene Leistungsgruppen: Eine Running-Gruppe für alle ambitionierten Läuferinnen und Läufer und mehrere Walkinggruppen für zügige, durchschnittlich schnelle und gemütliche Walkerinnen und Walker.

 

Der Run up bietet eine Streckenführung ohne Stäffele und startet ebenfalls auf dem Gelände des TBC. Auch die Run up-Gruppen sind nach unterschiedlichen Leistungsniveaus für Lauf-Einsteiger und Lauf-Profis aufgeteilt, die Streckenlänge beträgt fünf bzw. sieben Kilometer. Geführt werden alle Run up- & AOK-StäffelesWalk- Gruppen von erfahrenen Walking- und Lauftreffleitern.

 

Im Anschluss an den Lauf erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein gemütlicher Ausklang auf dem Vereinsgelände des TBC. Alle, die auf die Strecke gegangen sind, erhalten einen Rabattgutschein für den Getränkestand des Vereins. AOK-Versicherte bekommen für ihre aktive Teilnahme an der Saisoneröffnung zudem 300 ProFit Punkte gutgeschrieben.

 

Die Anzahl der Parkplätze in der Umgebung ist begrenzt. Aus diesem Grund wir die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Von der Haltestelle Riethmüllerhaus (Stadtbahnlinie U12), sind es 300 m Fußweg bis zum Vereinsgelände.

 

Weitere Informationen und der Flyer zur Veranstaltung finden sich unter www.stuttgart.de/laufen.

 

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news-1349 Tue, 12 Apr 2016 11:32:29 +0200 10.000 gesunde Rücken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/10000-gesunde-ruecken.html Die AOK Stuttgart-Böblingen empfing letzte Woche in Sindelfingen die 10.000ste Kursteilnehmerin im AOK-Rückenstudio Prävention und Gesundheitsförderung zu den Menschen vor Ort zu bringen, ebenso unkompliziert wie wirksam: Dem hat sich die AOK Stuttgart-Böblingen verschrieben. Ein Beispiel dafür sind die drei eigenen AOK-Rückenstudios im Landkreis Böblingen und in Stuttgart, in denen alleine im Jahr 2015 über 2.500 Menschen trainiert haben. An den speziellen Studio-Geräten haben sie dabei mehr als 35.000 Trainingseinheiten absolviert.

 

Jetzt konnte der Leiter des AOK-Rückenstudios in Sindelfingen, Michael Lebsanft (Foto), die 10.000ste Teilnehmerin begrüßen. Die demnächst 23-jährige Leonbergerin Marina Schöllkopf (Foto) freute sich sehr über den Blumenstrauß und die Gutscheine für die Mineraltherme Böblingen – um sich nach dem Training umso besser zu erholen. Doch am meisten freut sie sich darüber, dass es ihrem Rücken bereits nach einigen Trainingseinheiten wieder sehr viel besser geht.

 

Das AOK-Rückenstudio findet sich in der „Sportwelt“ des VfL Sindelfingen 1862 e.V. (Rudolf-Harbig-Strasse 8, 71063 Sindelfingen). Weitere Informationen unter www.sportwelt-sindelfingen.de/sportangebote_ruecken.php und www.aok-bw.de/sbb.

 

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news-1350 Thu, 24 Mar 2016 11:21:29 +0100 Stuttgart: Gefahr durch Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-gefahr-durch-zecken.html Die Zeit der Zeckenbisse beginnt. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. / Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. / AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt Impfung und Kontrolle nach Aufenthalt im Freien. / Impfquote in Stuttgart niedriger als im Landesschnitt. Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern wie dem ausklingenden sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Er rät zu Beginn der Zeckensaison zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. „Die Impfung wird in Risikogebieten wie unserem dringend empfohlen und von uns übernommen.“ Die Impfquote im Stadtkreis Stuttgart liegt laut AOK-Statistik mit 19,75 Prozent etwas unter dem Baden-Württemberg-Schnitt (20,8 Prozent). Zuletzt registrierte die AOK in der Landeshauptstadt zwei Behandlungsfälle; landesweit kam es zu 34 Erkrankungen. Betroffen sind vor allem ältere und männliche Versicherte.

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte zuletzt 600 Borreliose-Erkrankungen, davon 298 in Stuttgart. 2013 waren es hier noch 337 Behandlungsfälle. Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, rät Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene müssen dann sofort zum Arzt gehen. In der warmen Jahreszeit steigt die Infektionsgefahr.

 

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news-1351 Wed, 23 Mar 2016 11:21:04 +0100 Böblingen/Sindelfingen: Fehltage nehmen abermals zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/boeblingensindelfingen-fehltage-nehmen-abermals-zu.html AOK Stuttgart-Böblingen wertet Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. Erkältungswelle traf Beschäftigte im Landkreis Böblingen 2015 stark. Der Krankenstand in den Betrieben im Landkreis Böblingen lag 2015 bei 4,9 Prozent. Er ist damit erneut leicht angestiegen (2014: 4,7 Prozent; 2013: 4,6 Prozent). Das zeigt eine Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen, die dazu die Fehlzeiten ihrer Versicherten in den Betrieben im Landkreis Böblingen auswertete. Trotz dieser Zunahme weist der Landkreis Böblingen durchgehend geringere Krankenstände auf als die anderen Stadt- und Landkreise der Region Stuttgart (Esslingen 5,1 Prozent; Göppingen 5,5 Prozent; Ludwigsburg 5,5 Prozent; Rems-Murr-Kreis 5,1 Prozent; Stuttgart 5,0 Prozent).

 

Landesweit liegt der Wert bei 5,1 Prozent. Der Krankenstand gibt an, wie hoch der Anteil der kranken Beschäftigten in der gesamten Belegschaft ist.

 

Für den Anstieg der Fehlzeiten im vergangenen Jahr sind insbesondere Atemwegserkrankungen verantwortlich, die um rund 11 Prozent zugenommen haben. Fast jeder Dritte war aufgrund dieser Diagnose mindestens ein Mal im vergangenen Jahr krankgeschrieben (27,1 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle). „Besonders die akuten Infektionen der oberen Atemwege, also die klassische Erkältung, haben die Zahlen nach oben getrieben“, sagt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. 2015 ist die Erkältungswelle vor allem in den ersten drei Monaten des Jahres aufgetreten. Speziell im Februar gab es besonders viele Krankschreibungen – der Krankenstand lag in diesem Monat deutlich über dem Vorjahreswert (siehe Abbildung 1).

 

Die anderen häufigen Gründe für den Arbeitsausfall waren Muskel- und Skeletterkrankungen, wie zum Beispiel Rückenbeschwerden, die 14,9 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle ausmachten, gefolgt von Magen-Darm-Erkrankungen (8,2 Prozent) und Verletzungen (6,5 Prozent). Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Betrieben der Region nur 4,9 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus – waren aber für mehr als ein Zehntel aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. „Übersetzt heißt das: Wer von einer solchen Erkrankung betroffen ist, fällt meist lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Firmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, so Kratzke, dessen Krankenkasse für diese lange tabuisierten Krankheiten ein eigenes Präventionsprogramm entwickelt hat (weitere Informationen dazu unter lebe-balance.de).

 

Zwischen den Geschlechtern zeigten sich kaum Unterschiede im Fehlzeitengeschehen. Bei den Männern betrug der Krankenstand 4,99 Prozent, bei den Frauen 5,06 Prozent.

 

Im Jahr 2015 waren insgesamt 57 Prozent aller betrachteten Arbeitnehmer mindestens einmal krankgeschrieben. Im Jahr 2014 lag dieser Wert bei 55,4 Prozent. In knapp vier Prozent der AU-Fälle fehlten die Betroffenen mehr als sechs Wochen. Diese Langzeitfälle verursachten gleichzeitig fast 37 Prozent aller Fehltage.

 

Krankheitsbedingte Fehlzeiten sind für Betriebe und Verwaltungen, für die Versichertengemeinschaft und die Volkswirtschaft insgesamt mit erheblichen Kosten verbunden. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin betrugen die volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit zuletzt rund 90 Mrd. Euro jährlich. Neben diesen finanziellen Aufwendungen haben Fehlzeiten vor allem auch für die Mitarbeiter selbst soziale und persönliche Belastungen zur Folge.

 

Mit ihren vielen Versicherten und Firmenkunden trägt die AOK Stuttgart-Böblingen einen großen Anteil der Verantwortung für die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Betrieben der Region. „Es geht darum, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Menschen zu reduzieren und die Gesundheit auch direkt am Arbeitsplatz zu fördern“, sagt Christian Kratzke. Ein besonderes Augenmerk richtet die AOK Stuttgart-Böblingen auf die Prävention. Kratzke: „Dafür bieten wir für unsere Versicherten vor Ort viele unterschiedliche Kurse und individuelle Beratungen an, gehen aber auch in die Betriebe selbst und entwickeln mit ihnen gemeinsam Konzepte für mehr Gesundheit.“

 

Anmerkung für die Redaktionen

 

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK im Jahr 2015 gemeldet wurden. Im Zusammenhang mit Schwangerschaften, Kinderkrankengeldfällen sowie Kuren auftretende Fehlzeiten wurden nicht berücksichtigt. Die Auswertung nimmt Bezug auf das Kalenderjahr. Die Arbeitsunfähigkeitszeiten werden so erfasst, wie sie auf den Krankmeldungen angegeben sind. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

 

Weitere Daten stehen auf Anfrage zur Verfügung.

 

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news-1353 Fri, 18 Mar 2016 11:20:25 +0100 Stuttgart: Fehltage steigen abermals an https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-fehltage-steigen-abermals-an.html AOK Stuttgart-Böblingen wertet Arbeitsunfähigkeitszeiten aus. / Erkältungswelle überrollte Stuttgarter Beschäftigte 2015. Der Krankenstand in Stuttgarter Betrieben lag 2015 bei 5,0 Prozent. Er ist damit erneut leicht angestiegen (2014: 4,9 Prozent; 2013: 4,6 Prozent). Das zeigt eine Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen, die dazu die Krankschreibungen ihrer Versicherten in Stuttgarter Betrieben auswertete. Landesweit liegt der Wert bei 5,1 Prozent. Der Krankenstand gibt an, wie hoch der Anteil der kranken Beschäftigten in der gesamten Belegschaft ist.

 

Für die Zunahme der Fehlzeiten im vergangenen Jahr sind insbesondere Atemwegserkrankungen verantwortlich, die um rund 15 Prozent zugenommen haben. Fast jeder Dritte war aufgrund dieser Diagnose mindestens ein Mal im vergangenen Jahr krankgeschrieben (27,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle). „Besonders die akuten Infektionen der oberen Atemwege, also die klassische Erkältung, haben die Zahlen nach oben getrieben“, sagt AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. 2015 ist die Erkältungswelle vor allem in den ersten drei Monaten des Jahres aufgetreten. Speziell im Februar gab es besonders viele Krankschreibungen – der Krankenstand lag in diesem Monat deutlich über dem Vorjahreswert (siehe Abbildung 1).

 

Auffällig ist in der aktuellen Auswertung auch, wie lange die Beschäftigten wegen Erkältungen und Infekten krank geschrieben waren. Eine akute Entzündung heilt bei entsprechender Therapie – zum Beispiel mit abschwellenden Medikamenten – nach etwa ein bis zwei Wochen ab; im vergangenen Jahr war ein Arbeitnehmer mit einer Atemwegsinfektion im Schnitt 6,8 Tage außer Gefecht gesetzt.

 

Die anderen häufigen Gründe für den Arbeitsausfall waren Muskel- und Skeletterkrankungen, wie zum Beispiel Rückenbeschwerden, die 14,2 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle ausmachten, gefolgt von Magen-Darm-Erkrankungen (8,2 Prozent) und Verletzungen bzw. Arbeitsunfällen (5,9 Prozent). Psychische Erkrankungen machten bei den Beschäftigten in den Stuttgarter Betrieben nur 5,0 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit aus – waren aber für mehr als ein Zehntel aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich. „Übersetzt heißt das: Wer von einer solchen Erkrankung betroffen ist, fällt meist lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Firmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, so Kratzke, dessen Kasse für diese lange tabuisierten Krankheiten ein eigenes Präventionsprogramm entwickelt hat.

 

Besonders häufig krankgeschrieben sind Versicherte in Berufen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht. Die am stärksten betroffene Berufsgruppe in Stuttgart ist, wie schon im Vorjahr, die Abfallwirtschaft. Bei den folgenden Berufsgruppen gab es eine Verschiebung: Lagen 2014 noch die Bus- und Straßenbahnfahrern auf Platz zwei, beobachtet die AOK für 2015 eine starke Zunahme der Krankschreibungen bei den Servicefachkräften im Straßen- und Schienenverkehr, die nunmehr am zweitstärksten von krankheitsbedingten Arbeitsausfällen betroffen waren. Ihnen folgen die Arbeitnehmer im Bereich Farb- und Lacktechnik.

 

Über alle Berufsgruppen hinweg waren im Jahr 2015 insgesamt 56,2 Prozent aller betrachteten Arbeitnehmer mindestens einmal krankgeschrieben. Im Jahr 2014 lag dieser Wert bei 54,3 Prozent. In rund drei Prozent der AU-Fälle fehlten die Betroffenen mehr als sechs Wochen. Diese Langzeitfälle verursachten jedoch fast 35 Prozent aller Fehltage.

 

Krankheitsbedingte Fehlzeiten sind für Betriebe und Verwaltungen, für die Versichertengemeinschaft und die Volkswirtschaft insgesamt mit erheblichen Kosten verbunden. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin betrugen die volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit zuletzt rund 90 Mrd. Euro jährlich. Neben diesen finanziellen Aufwendungen haben Fehlzeiten vor allem auch für die Mitarbeiter selbst soziale und persönliche Belastungen zur Folge.

 

Mit ihren vielen Versicherten und Firmenkunden trägt die AOK Stuttgart-Böblingen einen großen Anteil der Verantwortung für die Gesundheit der Arbeitnehmer in den Betrieben der Region. „Es geht darum, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren für die Menschen zu reduzieren und die Gesundheit auch direkt am Arbeitsplatz zu fördern“, sagt Christian Kratzke. Ein besonderes Augenmerk richtet die AOK Stuttgart-Böblingen auf die Prävention. Kratzke: „Dafür bieten wir für unsere Versicherten vor Ort viele unterschiedliche Kurse und individuelle Beratungen an, gehen aber auch in die Betriebe selbst und entwickeln mit ihnen gemeinsam Konzepte für mehr Gesundheit.“

 

Anmerkung für die Redaktionen

 

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK im Jahr 2015 gemeldet wurden. Im Zusammenhang mit Schwangerschaften, Kinderkrankengeldfällen sowie Kuren auftretende Fehlzeiten wurden nicht berücksichtigt. Die Auswertung nimmt Bezug auf das Kalenderjahr. Die Arbeitsunfähigkeitszeiten werden so erfasst, wie sie auf den Krankmeldungen angegeben sind. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

 

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news-1352 Fri, 18 Mar 2016 11:19:57 +0100 Sindelfingen/Böblingen: Gefahr durch Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sindelfingenboeblingen-gefahr-durch-zecken-1.html Die Zeit der Zeckenbisse beginnt. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. / Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. / AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt Impfung und Kontrolle nach Aufenthalt im Freien. / Impfquote im Landkreis Böblingen höher als in vielen anderen Landesteilen. Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Nach milden Wintern wie dem ausklingenden sind die Zecken-Populationen immer besonders groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. Er rät zu Beginn der Zeckensaison zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes, der regelmäßig aufgefrischt werden muss. „Die Impfung wird in Risikogebieten wie unserem dringend empfohlen und von uns übernommen.“ Positiv: Die Impfquote der AOK-Versicherten im Landkreis Böblingen liegt mit 23,86 Prozent über dem Landesschnitt (20,8 Prozent). Zuletzt registrierte die AOK im Kreis einen Erkrankungsfall; landesweit kam es zu 34 Erkrankungen.

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte zuletzt 600 Borreliose-Erkrankungen, davon 302 im Landkreis Böblingen. Damit sank die Zahl der Behandlungsfälle auf den niedrigsten Wert in sieben Jahren. Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

„Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, rät Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene müssen dann sofort zum Arzt gehen.

 

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news-1354 Thu, 17 Mar 2016 11:36:50 +0100 Sein dürfen, wie man ist https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sein-duerfen-wie-man-ist.html Ein Fünftel aller Menschen gilt als hochsensibel. Gleichzeitig ist wenig über das Phänomen Hochsensibilität bekannt. Gerade betroffene Kinder sind auf Verstehen und Verständnis angewiesen, um sich gesund entwickeln zu können. Dafür starten das Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. und die AOK Stuttgart-Böblingen jetzt ein Pilotprojekt. Gemeinsame Pressemitteilung Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. und AOK Stuttgart-Böblingen. Es gibt Kinder, die nachdenklicher und gleichzeitig mitfühlender wirken als ihre Altersgenossen, die „feinere Antennen“ haben, aber auch eine größere Empfindlichkeit gegenüber Stress. „Als ´irgendwie anders´ beschreiben Eltern oder Erzieher diese Kinder oft“, weiß Eva Schaber von der Familienbildungsstätte Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. Viele sind introvertiert und schüchtern – doch nicht auf alle Hochsensiblen trifft diese Beschreibung zu, viele sind auch kommunikationsfreudig und offen. Doch allen gemeinsam ist, dass sie Reize, Eindrücke, Gefühle anders, intensiver verarbeiten und dafür häufiger mehr Zeit brauchen. Auch die Möglichkeit zum Rückzug ist für sie wichtig. Allzu schnell werden diese Kinder deswegen dann als Außenseiter oder auch als „unsozial“ wahrgenommen.

 

Hochsensible Kleinkinder gewöhnen sich häufig auch eher schlecht in der KiTa ein, sind zurückgezogen oder weinen schnell scheinbar grundlos. Auch Feste oder der Besuch in einem Freizeitpark können die Reizverarbeitung im Gehirn eines betroffenen Kindes an Grenzen bringen. Die Reizüberflutung muss dann irgendwann abgebaut werden, doch die Ursache von zum Beispiel scheinbar grundlosem Weinen, ist für Eltern oder Betreuer dann nicht gleich erkennbar.

 

Oftmals machten sich Eltern wegen des Verhaltens ihrer Kinder Sorgen, berichtet Schaber. „Hochsensible Kinder fallen in einer Gruppe grundsätzlich auf. Aber: Hochsensible Jungen und Mädchen sind keine ´Problemkinder´“, betont Eva Schaber vom Leitungsteam des Hauses der Familie. Vielmehr liegt es an Eltern und auch an den Erzieherinnen und Erziehern in den Kindertagesstätten, richtig mit ihnen umzugehen und ihre eigene Wahrnehmung zu akzeptieren und kennenzulernen.

 

Zumal Hochsensibilität nicht nur besondere Bedürfnisse, sondern auch besondere Fähigkeiten mit sich bringt. Zum Beispiel sind viele betroffene Kinder sehr begeisterungsfähig und wissbegierig, verstehen Dinge schneller und in einem größeren Zusammenhang und zeigen ein hohes Maß an Empathie.

 

„Außerdem machen wir oft die Beobachtung, dass hochsensible Kinder in vertrauter Umgebung, bei vertrauten Menschen völlig aufblühen und gar nicht mehr schüchtern wirken“, so Schaber. „Umso wichtiger ist es, dabei zu helfen, das Verhalten des Kindes zu verstehen“, ergänzt Cornelia Langenbeck, die bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen den Bereich Prävention und Gesundheitsförderung leitet.

 

Um zum Thema Hochsensibilität Wissen zu vermitteln und zu schulen, starten das Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. und die AOK Stuttgart-Böblingen jetzt ein Pilotprojekt. „Damit wollen wir die Gesundheit der betroffenen Kinder fördern und Aufklärungsarbeit leisten“, erklärt Langenbeck. „Denn jedes Kind soll so sein dürfen, wie es ist.“ Die Idee zum Projekt entstand im Resilienzzentrum der Familienbildungsstätte und wurde nach gemeinsamen Überlegungen der AOK Stuttgart-Böblingen und des Hauses der Familie konzeptionell erweitert. Das Pilotprojekt richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher an Kindertagesstätten in Stuttgart und im Landkreis Böblingen und läuft bis Februar 2017.

 

Im Mittelpunkt des Projekts stehen das Aufklären über Hochsensibilität – mit dem Ziel, diese nicht als Krankheit zu deuten – und das Beraten im präventiven Sinne. Erzieherinnen und Erzieher bzw. die KiTas bekommen Fortbildungen und Gesprächskreise zum Thema Hochsensibilität angeboten, die auch die Bedeutung des nachhaltigen Entspannens gerade im Kindesalter thematisieren. Letztere gilt im Übrigen auch für nicht-hochsensible Kinder. Die AOK kann dabei auf viele Erfahrungswerte aus ihrem Programm JolinchenKids zurückgreifen, das sie zusammen mit Wissenschaftlern aus Gesundheitsforschung und -psychologie entwickelt hat: Module für Entspannung und für das seelische Wohlbefinden von Kindern kommen zum Einsatz, die sich für die Durchführung in KiTas eignen. „Die Übungen stärken die Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit der Kinder in Situationen, die sie als stressbeladen empfinden“, erklärt Langenbeck.

 

Isabelle Schönberger und Eva Schaber vom Resilienzzentrum Sindelfingen im Haus der Familie organisieren in Kooperation mit der AOK Stuttgart-Böblingen ab März 2016 für die interessierten KiTas Fortbildungen und Gesprächskreise.

 

Bei Fragen zum Projekt oder allgemein zum Thema Hochsensibilität: Mail an info@hdf-sindelfingen.de

 

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news-1355 Wed, 16 Mar 2016 11:19:21 +0100 Stuttgart: Gefahr durch Zecken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-gefahr-durch-zecken-1.html Die Zeit der Zeckenbisse beginnt. Dadurch können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. / Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. / AOK Stuttgart-Böblingen empfiehlt Impfung und Kontrolle nach Aufenthalt im Freien. / Impfquote bei Stuttgartern ausbaufähig. Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Die von ihnen übertragenen Krankheiten können gefährlich werden. Die AOK Stuttgart-Böblingen rät zu Beginn der Zeckensaison zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes: Alle drei Jahre muss die Impfung aufgefrischt werden. Die Impfquote der AOK-Versicherten im Stadtkreis Stuttgart liegt mit 19,75 Prozent leicht unter dem Landesschnitt (20,8 Prozent).

 

Zwar sind 2014 unter den AOK-Versicherten in der Region nur sieben FSME-Fälle aufgetreten, doch nach milden Wintern wie dem ausklingenden sind die Zecken-Populationen immer groß. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. „Die gute Nachricht ist: Gegen FSME kann man sich impfen lassen“, betont Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Die Impfung wird in Risikogebieten wie unserem dringend empfohlen und von uns übernommen.“

 

Keinen Impfstoff hingegen gibt es bei der Borreliose. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten. Die AOK Stuttgart-Böblingen zählte zuletzt 600 Borreliose-Erkrankungen, davon 298 im Stadtgebiet Stuttgart. Die Zahl der Behandlungsfälle wegen Borreliose in Stuttgart war zuletzt leicht rückläufig (2013: 337 Fälle). Allerdings: Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte höher liegen; Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

„Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, rät Kratzke. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist. Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Übrigens: Beim Auftragen von Insektenschutzmitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene müssen dann sofort zum Arzt gehen.

 

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news-1356 Fri, 26 Feb 2016 11:23:23 +0100 Hilfe für Pflegende https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/hilfe-fuer-pflegende.html Mit der Pflege eines hilfebedürftigen Menschen ändert sich häufig auch das Leben der Pflegenden. Die neuen Aufgaben können für sie sehr belastend werden. Umso wichtiger ist es, dass auch sie auf Unterstützung zurückgreifen können. Die Krankenkasse AOK hat dafür spezielle Programme entwickelt, auf die die Menschen in der Region zugreifen können. Damit Pflegebedürftige im gewohnten häuslichen Umfeld verbleiben können, nehmen pflegende Angehörige oft enorme physische und psychische Belastungen auf sich. “Zu den psychischen Belastungen tritt häufig noch eine starke körperliche Beanspruchung, wie zum Beispiel beim Umlagern des Pflegebedürftigen, hinzu“, erklärt Achim Abele, Leiter des CompetenceCenters Pflege bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen. Eine AOK-Erhebung zeigt: Pflegende sind häufiger als Nicht-Pflegende betroffen von Schlafstörungen und Rückenschmerzen und geben an, „nervös und gereizt“, „erschöpft und ausgebrannt“ und „gestresst“ zu sein.

 

Pflegende Angehörige müssen Enormes leisten. Doch dazu bräuchten sie viel mehr Beratung und Begleitung, Schulung, Entlastung und auch Anerkennung und Wertschätzung. Pflegende stellen sich und ihre Bedürfnisse oft hinten an und kennen oftmals auch gar nicht die Unterstützungsmöglichkeiten, auf die sie zugreifen können. Deswegen hat die AOK ein umfassendes Unterstützungspaket ´Hilfen für Pflegende´ geschnürt“, berichtet Abele. Dazu gehörten ambulante Gesundheitsangebote wie Rückentraining und Entspannungskurse, Beratung durch AOK-Fachkräfte, Ersatzpflege während der Inanspruchnahme der AOK-Angebote, psychosoziale Unterstützung, zum Beispiel in „Gesprächskreisen für Pflegende“ sowie Vorsorgekuren in eigenen AOK-Kliniken. Solche speziellen Kuren für Pflegende bieten bislang nur wenige Krankenkassen. „Diejenigen, die zu Hause pflegen, dürfen nicht auf sich allein gestellt sein. Dafür sorgen wir und schaffen die entsprechende Infrastruktur. Als größte Krankenkasse in Land und Region können wir Versorgung aktiv mitgestalten“, erklärt Abele die Möglichkeiten der AOK Baden-Württemberg.

 

Ein wichtiger Baustein sind hier die Vorsorgeprogramme für pflegende Angehörige in eigenen AOK-Kliniken, zum Beispiel in der Klinik Schloßberg in Bad Liebenzell oder der Klinik Korbmattfelsenhof in Baden-Baden. Drei Wochen lang werden die Teilnehmer hier von Fachpersonal psychologisch betreut, nehmen teil an Angehörigenschulungen und Themengesprächskreisen, z.B. über Demenz, erlernen Techniken zur Entspannung und Stressbewältigung oder verbessern durch Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik ihre körperliche Konstitution. Sie können übrigens auch einen Internetführerschein erwerben, damit es ihnen möglich ist, nachhaltig Kommunikation und soziale Kontakte aufrecht zu erhalten oder sich besser in Selbsthilfegruppen oder anderen Gemeinschaften zu organisieren. Während die Angehörigen bei der Kur sind, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie sich in dieser Zeit um die Pflegebedürftigen zuhause gekümmert wird: entweder in Form einer Kurzzeitpflege in einer entsprechenden Einrichtung oder die Verhinderungspflege zu Hause. Was angezeigt und geeignet ist, ist von Fall zu Fall verschieden. „Dazu sollten sich Betroffene einfach bei uns informieren“, rät Abele.

 

Die AOK hat als außerdem als einzige Krankenkasse in Baden-Württemberg einen Sozialen Dienst eingerichtet. Allein bei der Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen kümmern zehn Diplom-Sozialpädagogen sich insbesondere um schwierigen Pflege- und Lebenssituationen. Denn: Hinter jedem Pflegefall steckt ein Mensch, der trotz Krankheit im Alltag zurechtkommen will. Abele: „Das wollen wir möglich machen. Auf Wunsch arbeiten wir eng mit Ärzten, Pflegediensten, Therapeuten, Ehrenamtlichen und Kostenträgern zusammen. So entwickeln wir eine individuelle Lösungen für die Menschen und ihre ganz eigenen Lebenssituationen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie in jedem AOK-KundenCenter und unter www.aok.de/pflege.

 

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news-1357 Wed, 24 Feb 2016 11:29:48 +0100 Wer länger pendelt ist kränker https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/wer-laenger-pendelt-ist-kraenker.html Sindelfingen mit steigendem Pendleraufkommen / Auswirkungen auf Gesundheit der Arbeitnehmer Die aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds zeigt, dass die Zahlen der Berufspendler in den letzten zehn Jahren bundesweit stark gestiegen sind. Die Stadt Sindelfingen gehört zu Städten mit den höchsten Pendlerzahlen in ganz Baden-Württemberg. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen der zunehmenden Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Flexibilität und Mobilität sind Voraussetzungen des modernen Arbeitsmarkts. Immer mehr Menschen nehmen lange Fahrten zwischen ihrem Zuhause und ihrem Arbeitsplatz auf sich. Die Gründe sind vielfältig: etwa ein neuer Job, der mit einem längeren Anfahrtsweg verbunden ist, ein Firmenumzug oder ein Beruf, der wie bei Außendienstmitarbeitern grundsätzlich Mobilität erfordert. Jeder Zweite hat bereits Erfahrungen mit berufsbedingter Mobilität. Laut statistischem Landesamt ist die Zahl der Berufspendler in den zurückliegenden zehn Jahren auch im Landkreis Böblingen kontinuierlich gestiegen. Allein die Stadt Sindelfingen verzeichnet pro Tag 46.648 Berufseinpendler in die Stadt (2013). Im Jahr 2006 waren es noch 45.588. Im Landkreis ist Sindelfingen damit die Stadt mit den meisten Einpendlern. Aber auch die Zahl der Berufsauspendler, also der Menschen, die außerhalb der Stadtgrenze ihre Arbeitsstelle haben, erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 10.651 auf 12.540 (Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg; gefunden auf der Webseite „Informationsmanagement und Statistik“ der Stadt Sindelfingen). Im landesweiten Vergleich gehört Sindelfingen zu denjenigen Orten in Baden-Württemberg mit dem höchsten Pendlersaldo.

 

Arbeits- und Wohnort der Pendler driften dabei immer weiter auseinander, wie auch eine aktuelle Auswertung des Bundesamts für Bevölkerungsentwicklung zeigt. Der Arbeitsort liegt also tendenziell immer weiter vom Wohnort entfernt. „Doch gerade die Distanz ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Auswirkungen des Pendelns auf die Gesundheit geht“, sagt Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. In einer aktuellen von der AOK in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage berichten Befragte, die 30 Minuten und länger von zu Hause zur Arbeit brauchen, häufiger von einem Gefühl der Belastung durch das Pendeln als Arbeitnehmer mit kürzeren Wegen.

 

Die Mehrheit der befragten Erwerbstätigen in Baden-Württemberg, nämlich 64 Prozent, ist bis zu 30 Minuten unterwegs zum Arbeitsplatz. 25 Prozent brauchen zwischen 30 und 60 Minuten, und vier Prozent der Befragten haben einen Arbeitsweg von über einer Stunde. Ein Zusammenhang besteht außerdem zwischen der Länge der Pendelstrecke bzw. -zeit und der Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung stellt zudem fest, dass der Anteil der langen Pendelzeiten in den letzten Jahren zugenommen hat. Dieser Trend – und damit derjenige Faktor, der das größte Risiko für die Gesundheit der Pendler darstellt – wird sich in Zukunft wohl fortsetzen.

 

Jeder fünfte der von Forsa befragten Erwerbstätigen fühlt sich durch den Zeitaufwand, den er oder sie in den Arbeitsweg investieren muss, im Freizeitverhalten stark eingeschränkt. Es bleibt weniger Zeit für Sport oder Hobbies. Aber auch Familie und Freunde kämen wegen des Arbeitsweges oft zu kurz. Gerade in Ausnahmesituationen, etwa, wenn das Kind plötzlich krank wird, ist es für Pendler schwierig, alle Anforderungen an sie unter einen Hut zu bekommen.

 

Die Folge sind wiederum gesundheitliche Beschwerden: Viele leiden unter typischen Stress-Symptomen wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche. Aber auch Nacken-Schulter- und Rückenschmerzen sowie Müdigkeit sind häufige Beschwerdekomplexe. Besonders negative Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden hat Mobilität, wenn sie als Zwang empfunden wird - etwa, um drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Wer wiederum dem Pendeln positive Seiten abgewinnen kann, gut organisiert ist und sich ein gutes soziales Netzwerk aufgebaut hat, fühlt sich deutlich weniger belastet als jemand, der nur mit Widerwillen pendelt.

 

Der richtige Umgang mit manchmal unvermeidbarem Stress sei aber erlernbar, meint Schöndorf. „Jeder kann mit einfachen Mitteln seine psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken.“ Die AOK bietet hier auch gezielt Kurse an, mit deren Hilfe man die eigenen Schutzfaktoren, wie zum Beispiel Achtsamkeit und ein gutes soziales Netzwerk, stärken kann. Nicht zuletzt sind bei dem Thema auch die Arbeitgeber gefragt – etwa wenn es darum geht, Möglichkeiten zu schaffen, Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Entlastend kann es zum Beispiel sein, wenn man ab und zu von zu Hause aus arbeiten kann und sich an diesem Tag das Pendeln erspart. Auch diese Flexibilität wird Bestandteil der künftigen Arbeitswelt sein.

 

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news-1358 Fri, 19 Feb 2016 11:29:18 +0100 Mehr Berufspendler in Stuttgart / Wer länger pendelt ist kränker https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/mehr-berufspendler-in-stuttgart-wer-laenger-pendelt-ist-kraenker.html Die aktuelle Studie des Deutschen Gewerkschaftsbunds zeigt, dass die Zahlen der Berufspendler in den letzten zehn Jahren bundesweit stark gestiegen sind. Auch in Stuttgart lässt sich diese Entwicklung beobachten: Die Zahl der Ein- und der Auspendler steigt. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen der zunehmenden Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Flexibilität und Mobilität sind Voraussetzungen des modernen Arbeitsmarkts. Immer mehr Menschen nehmen lange Fahrten zwischen ihrem Zuhause und ihrem Arbeitsplatz auf sich. Die Gründe sind vielfältig: etwa ein neuer Job, der mit einem langen Anfahrtsweg verbunden ist, ein Firmenumzug oder ein Beruf, der wie bei Außendienstmitarbeitern grundsätzlich Mobilität erfordert. Jeder Zweite hat bereits Erfahrungen mit berufsbedingter Mobilität. Auch in Stuttgart geht die Zahl der Pendler nach oben: Während im Jahr 2008 noch 210.735 Menschen täglich in die Landeshauptstadt zum Arbeiten einpendelten, waren es im Jahr 2014 schon 228.653 (Quelle: Statistisches Amt Stadt Stuttgart). Die Zahl der Auspendler, also Stuttgarter, die außerhalb der Stadtgrenze ihre Arbeitsstelle haben, erhöhte sich in diesem Zeitraum von 64.603 auf 78.136.

 

Arbeits- und Wohnort driften dabei immer weiter auseinander, wie auch eine aktuelle Auswertung des Bundesamts für Bevölkerungsentwicklung zeigt. „Doch gerade die Distanz ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Auswirkungen des Pendelns auf die Gesundheit geht“, sagt Elisabeth Schöndorf, Sprecherin der AOK Stuttgart-Böblingen. In einer aktuellen von der AOK in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage berichten Befragte, die 30 Minuten und länger von zu Hause zur Arbeit brauchen, häufiger von einem Gefühl der Belastung durch das Pendeln als Arbeitnehmer mit kürzeren Wegen. Die Mehrheit der befragten Erwerbstätigen in Baden-Württemberg, nämlich 64 Prozent, ist bis zu 30 Minuten unterwegs zum Arbeitsplatz. 25 Prozent brauchen zwischen 30 und 60 Minuten, und vier Prozent der Befragten haben einen Arbeitsweg von über einer Stunde. Ein Zusammenhang besteht außerdem zwischen der Länge der Pendelstrecke bzw. -zeit und der Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen. Eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung stellt zudem fest, dass der Anteil der langen Pendelzeiten in den letzten Jahren zugenommen hat. Dieser Trend – und damit derjenige Faktor, der das größte Risiko für die Gesundheit der Pendler darstellt – wird sich in Zukunft wohl fortsetzen.

 

Jeder fünfte der von Forsa befragten Erwerbstätigen fühlt sich durch den Zeitaufwand, den er oder sie in den Arbeitsweg investieren muss, im Freizeitverhalten stark eingeschränkt. Es bleibt weniger Zeit für Sport oder Hobbies. Aber auch Familie und Freunde kämen wegen des Arbeitsweges oft zu kurz. Gerade in Ausnahmesituationen, etwa, wenn das Kind plötzlich krank wird, ist es für Pendler schwierig, alle Anforderungen an sie unter einen Hut zu bekommen.

 

Die Folge sind wiederum gesundheitliche Beschwerden: Viele leiden unter typischen Stress-Symptomen wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche. Aber auch Nacken-Schulter- und Rückenschmerzen sowie Müdigkeit sind häufige Beschwerdekomplexe. Besonders negative Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden hat Mobilität, wenn sie als Zwang empfunden wird - etwa, um drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden; wer wiederum dem Pendeln positive Seiten abgewinnen kann, gut organisiert ist und sich ein gutes soziales Netzwerk aufgebaut hat, fühlt sich deutlich weniger belastet als jemand, der nur mit Widerwillen pendelt.

 

Der richtige Umgang mit manchmal unvermeidbarem Stress sei aber erlernbar, meint Schöndorf. „Jeder kann mit einfachen Mitteln seine psychische Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken.“ Die AOK bietet dafür auch konkret Kurse an, mit deren Hilfe man die eigenen Schutzfaktoren, wie zum Beispiel Achtsamkeit und ein gutes soziales Netzwerk, stärken kann. Nicht zuletzt sind bei dem Thema auch die Arbeitgeber gefragt – etwa wenn es darum geht, Möglichkeiten zu schaffen, Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Entlastend kann es zum Beispiel sein, wenn man ab und zu von zu Hause aus arbeiten kann und sich an diesem Tag das Pendeln erspart. Auch diese Flexibilität wird Bestandteil der künftigen Arbeitswelt sein.

 

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news-1359 Mon, 08 Feb 2016 11:28:52 +0100 „Fasten hat etwas Befreiendes“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/fasten-hat-etwas-befreiendes.html Seit Jahrtausenden legt der menschliche Körper jede überschüssige Kalorie als Fettreserve ab; er „spart“ für schlechte Zeiten. Die gut gemeinte Erfindung der Natur passt jedoch nicht mehr zu unseren heutigen Lebensumständen. Nahrung im Überfluss und wenig Bewegung machen die Menschen dick. Die Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt, ist für viele Anlass, ihr Gewicht zu reduzieren. „Als Nachfahren der Jäger und Sammler kämpfen wir heute nicht gegen den Hunger, sondern gegen das Übergewicht“, sagt Andrea Scholpp, Diplom-Oecotrophologin bei der AOK Stuttgart-Böblingen. Bundesweit bringen 62 Prozent der erwachsenen Männer und 43 Prozent der Frauen zu viel auf die Waage, mit steigender Tendenz. Deshalb nehmen viele die Fastenzeit auch zum Anlass, ihr Gewicht zu reduzieren. Das Fasten hat eine lange Tradition und wird in vielen religiösen Gemeinschaften praktiziert. „In Deutschland ist vor allem die Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bekannt. Aber auch für nichtreligiöse Menschen kann der bewusste Verzicht etwas Befreiendes haben“, so Scholpp. Fasten kann bedeuten, auf Genuss- oder bestimmte Lebensmittel zu verzichten, aber auch Angewohnheiten bewusst zu ändern oder darauf zu verzichten. So wird die Fastenzeit beispielsweise auch für eine Auszeit in Sachen Süßigkeiten, Rauchen oder Smartphone genutzt.

 

Wenn sich das Fasten nur auf bestimmte Handlungen oder Genussmittel beschränkt, kann es grundsätzlich von jedem durchgeführt werden und verursacht keine gesundheitlichen Probleme. Anders ist es beim Heilfasten. Hier wird weitestgehend auf feste Nahrung verzichtet. Je nach Art wird nur Wasser, Brühe und/oder Saft aufgenommen. Doch um langfristig abzunehmen ist Heilfasten nicht unbedingt der richtige Ansatz. „Man verliert während des Fastens zwar an Gewicht, aber dadurch, dass der Stoffwechsel umgestellt ist, kommt es meist zum Jojo-Effekt. In der Regel wird das Ursprungsgewicht nach dem Fasten daher relativ bald wieder erreicht, sofern nicht eine Ernährungsumstellung erfolgt“, sagt Andrea Scholpp von der AOK Stuttgart-Böblingen. Und wer zu lange heilfastet, kann Mangelerscheinungen und Nährstoffdefizite bekommen. „Heilfasten sollten immer nur gesunde Erwachsene und das auch nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Hausarzt“, so die AOK-Ernährungsexpertin.

 

Ein ganz wesentlicher Punkt für gesundes und dauerhaftes Abnehmen ist nach wie vor regelmäßige Bewegung. „Bei dem Gedanken braucht niemand weiche Knie zu bekommen“, meint die AOK-Ernährungsexpertin. „Drei flotte Spaziergänge pro Woche über mindestens 20 Minuten helfen da schon kräftig in der Bilanz.“ Jede zusätzliche Aktivität, ob im Haushalt oder im Garten, auf dem Weg zur Arbeit oder im Büro, verbraucht Energie. Scholpp: „´Erschweren´ Sie sich bewusst das Leben. Steigen Sie eine Haltestelle früher aus und gehen Sie den Rest zu Fuß. Verzichten Sie auf den Aufzug und nehmen Sie die Treppe.“

 

Allgemein gilt, dass eine abwechslungsreiche Ernährung zusammen mit körperlicher und geistiger Aktivität die besten Maßnahmen für einen ausgeglichenen Lebensstil sind. „Unsere Präventionsaufgabe sehen wir als ´Gesundheitskasse´ darin, den Menschen den Zugang zu mehr Gesundheit ganz einfach zu machen“, so Scholpp. „Daher bieten wir unseren Versicherten Sport- und Abnehmkurse, aber auch Ernährungsberatungen kostenfrei und auf kürzesten Wegen, in Wohnortnähe an.“

 

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news-1360 Wed, 03 Feb 2016 11:22:26 +0100 Komatrinken nicht nur Problem bei Jugendlichen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/komatrinken-nicht-nur-problem-bei-jugendlichen.html AOK: „Exzessiver Alkoholkonsum ist ein gesamtgesellschaftliches Problem.“ / Hohe Fallzahlen bei 45- bis 54-Jährigen. / Zu Fasching wieder viele Krankenhauseinlieferungen befürchtet. Alkohol und Feiern gehören für viele Narren zusammen. Diese toxische Liaison endet für viele im Krankenhaus. Zur Faschingszeit zählt die AOK Stuttgart-Böblingen in ihren Auswertungen regelmäßig die meisten Krankenhauseinlieferungen aufgrund Alkoholmissbrauchs.

 

Im zuletzt ausgewerteten Jahr 2014 wurden im Landkreis Böblingen insgesamt 139 Männer und 69 Frauen wegen „akuter Intoxikation“ durch Alkohol in den Krankenhäusern in der Region behandelt. Landesweit gab es über 7.100 Fälle. In der am stärksten betroffenen Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen kam es zu insgesamt 42 Einlieferungen (22 Mädchen; 20 Jungen). Auffällig ist hier, dass erstmals mehr Mädchen als Jungen behandelt werden mussten. Insgesamt stellt die AOK Stuttgart-Böblingen allerdings einen rückläufigen Trend im Vergleich zum Vorjahr fest.

 

„Trotz erfreulicher, rückläufiger Gesamtzahlen bei Krankenhauseinweisungen durch Komatrinken stellt der Alkoholmissbrauch in all seinen Formen nach wie vor ein gravierendes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar“, betont AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. Auch ist das so genannte Komasaufen kein alleinig jugendspezifisches Problem. Zwar ist die am stärksten betroffene Gruppe weiterhin die der 15- bis 19-Jährigen. Doch die Altersgruppen, bei denen die AOK die zweit- bzw. dritthäufigsten Krankenhauseinlieferungen zählen, sind die 50- bis 54-Jährigen bzw. die 45-49-Jährigen. Schaut man sich diese Gruppen noch genauer an, zeigt sich: Hier finden sich auch die meisten „Wiederholungstäter“; rund 20% der Betroffenen wurde schon mehr als ein Mal im Krankenhaus wegen psychischer Störungen aufgrund von Alkoholmissbrauch behandelt. Vermutlich ist hier bei vielen von einer Abhängigkeit auszugehen, die sich in wiederkehrenden „Komatrink-Episoden“ äußert.

 

Umso wichtiger sind umfassende Präventions- und Behandlungsprogramme. Solche Maßnahmen fördert die AOK ganz konkret, wie zum Beispiel gemeinsam mit dem Landkreis Böblingen bei dem Aufklärungsprojekt „Red Box“ an Schulen oder aber im Therapiebereich mit dem Facharztvertrag Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie, der u.a. schnelle und intensive Therapien bei Alkoholsucht bietet.

 

Laut AOK-Statistik kosteten die Krankenhausbehandlungen aufgrund Alkoholmissbrauchs die Versichertengemeinschaft im Land zuletzt 6,4 Millionen Euro jährlich.

 

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news-1361 Thu, 21 Jan 2016 00:00:00 +0100 Selbsthilfe im Gesundheitswesen immer wichtiger https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/selbsthilfe-im-gesundheitswesen-immer-wichtiger.html Die Regionale Fördergemeinschaft Stuttgart-Böblingen unterstützte im vergangenen Jahr so viele Gruppen wie noch nie. Insgesamt belief sich die Förderung auf eine Summe von 110.366,91 Euro. Insgesamt wurden 152 Selbsthilfegruppen gefördert. Besonders hervorzuheben ist dabei die gute Kooperation innerhalb der Regionalen Fördergemeinschaft Stuttgart-Böblingen zwischen den einzelnen Krankenkassen und der Selbsthilfekontaktstelle KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V.) in Stuttgart sowie dem Kontaktbüro für Selbsthilfegruppen beim Gesundheitsamt in Böblingen. „Die enge Vernetzung zwischen den Kontaktstellen und den Krankenkassen ist und bleibt auch für das Jahr 2016 außerordentlich wichtig, um möglichst viele gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen erreichen zu können“, erklärte Stefanie Pleick, AOK-Mitarbeiterin und Federführerin der Regionalen Fördergemeinschaft Stuttgart-Böblingen.

Wichtig für alle, die eine Förderung beantragen möchten: Im Jahr 2016 werden sich die Antragsformulare für die Pauschalförderung der Selbsthilfegruppen verändern. Die neuen Formulare werden in den kommenden Wochen wie gewohnt online unter www.kiss-stuttgart.de zur Verfügung gestellt sowie durch die Kontaktstellen in gedruckter Form heraus gegeben.

Die Vergabesitzung für die örtlichen gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen in der Förderregion Stuttgart-Böblingen findet im Mai 2016 statt. Anträge können noch bis zum 31.03.2016 bei der Regionalen Fördergemeinschaft Stuttgart-Böblingen, c/o AOK – Die Gesundheitskasse, Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, Breitscheidstraße 18, 70176 Stuttgart, gestellt werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Regionalen Fördergemeinschaft der Krankenkassen in der Region Stuttgart-Böblingen

Mitglieder:

  • AOK Stuttgart-Böblingen, Bezirksdirektion der AOK Baden-Württemberg
  • Landesverband der Betriebskrankenkassen Baden-Württemberg
  • IKK classic
  • Knappschaft/ Bahn/ See
  • Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten, Gartenbau
  • Vdek Landesvertretung durch die Techniker Krankenkasse
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news-1362 Tue, 05 Jan 2016 11:25:45 +0100 Depressionen bei Männern: Diagnosen nehmen stark zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/depressionen-bei-maennern-diagnosen-nehmen-stark-zu.html Die Anzahl Versicherter, die sich im Kreis Böblingen wegen einer Depression in Behandlung befinden, ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Dabei verzeichnet die AOK Stuttgart-Böblingen bei den Männern in einer aktuellen Statistik einen wesentlich höheren Anstieg als bei Frauen. Im Landkreis Böblingen leiden immer mehr Menschen unter einer Depression: Im Jahr 2014 waren im Landkreis unter den AOK-Versicherten 16.201 Personen in ärztlicher Behandlung. Dabei steigen die Zahlen seit Jahren. Frauen sind bei den Betroffenen etwa doppelt so häufig (2014: 11.097 Personen) vertreten als Männer (2014: 5.104 Personen). Auffällig ist jedoch, dass der Anstieg bei den Männern deutlich höher ist: Seit 2008 ist die Betroffenenzahl um 2.229 und damit um mehr als 77 Prozent gestiegen. Das entspricht einer jährlichen Zunahmerate von durchschnittlich 9,1 Prozent. Bei den Frauen lag die Zunahme nur bei durchschnittlich 6,1 Prozent jährlich.

 

Psychische Krankheiten, wie eine depressive Verstimmung, sind häufig die Folge einer allgemeinen Dauerbelastung. Komplexe Anforderungen in Beruf und Alltag, Zeitdruck und immer höhere Technisierung können dazu beitragen, sich dem Alltag nicht mehr gewachsen zu fühlen.

 

Ein Erklärung für die häufigere Diagnosestellung gerade bei Männern kann in einem veränderten Umgang mit der Erkrankung selbst liegen: „Die Ärzte sind heute stärker sensibilisiert und testen häufiger auch Männer bei dem Verdacht auf eine Depression. Und sie wissen, dass sie Männer anders ansprechen müssen als Frauen“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Knapstein: „Studien zeigen, dass Frauen ihre Depressivität, Verzweiflung und Hilfsbedürftigkeit besser darstellen können als Männer und auch grundsätzlich andere Persönlichkeitsmuster bestehen. So zeigen Männer häufiger Aggressivität und Substanzmissbrauch.“ Die ‚männliche Depression‘ zeichne sich häufig auch dadurch aus, dass Hilfe nicht gut angenommen werden könne. Rückzug, Feindseligkeit, zum Teil berufliches Überengagement, Abstreiten von Traurigkeit und Kummer können hinzukommen.

 

Über beide Geschlechter am stärksten betroffen sind Menschen zwischen 50 und 64 Jahren. Danach sinken die Behandlungszahlen wieder. Allerdings steigen sie wieder auffallend bei den 75-79-Jährigen. Eine Erklärung liegt hier in der Zunahme anderer Krankheiten („Multimorbidität“). Sie kann ein entscheidender Faktor für die Entstehung einer Depression sein, da sie die eigene Lebensqualität deutlich einschränken können.

 

Als nahe stehende Person kann man in solch einer Situation helfen, indem man den Betroffenen im aktiven Umgang mit der Erkrankung unterstützt und Hilfe zum Beispiel beim Arztbesuch anbietet.

 

„Die eigentliche, biologische Ursache einer Depression liegt in einer Funktionsstörung des Nervensystems“, so Dr. Knapstein. „Es fehlen Botenstoffe, die für unser Wohlbefinden und unsere Lebensenergie verantwortlich sind.“ Dieses Ungleichgewicht beeinträchtigt die Funktion der betroffenen Nervenzellen. Sie sind aus dem Gleichgewicht.

 

Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen ergänzt: „Eine depressive Erkrankung ist etwas anderes, als einfach nur traurig oder verstimmt zu sein. Anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Interesselosigkeit sind typische Symptome. Die Freude am Leben geht verloren, die Arbeit oder das Lernen fallen schwer, Freunde und Familie werden vernachlässigt.“ Die AOK empfiehlt daher, bei Symptomen den Arzt ihres oder seines Vertrauens aufzusuchen. Er kann sie auch an einen geeigneten Facharzt überweisen. „Die AOK Baden-Württemberg hat dazu mit weiteren Partnern einen Facharztvertrag für die Bereiche Psychotherapie, Neurologie und Psychiatrie abgeschlossen.“ Diese Vereinbarung ermöglicht den teilnehmenden Patienten eine hohe Behandlungsqualität und schnelle Termine. „Damit reagieren wir auf den zunehmenden Versorgungsbedarf aufgrund psychischer Erkrankungen.“ Teilnehmende Ärzte finden sich auf medi-arztsuche.de .

 

Aber auch vorbeugen lässt sich psychischen Erkrankungen: Zur gezielten Prävention und zur Stärkung der „psychischen Abwehrkräfte“ bietet die AOK Stuttgart-Böblingen vor Ort das Seminar „Lebe Balance“ an. Weitere Informationen zu Behandlung und Prävention psychischer Erkrankungen unter aok-bw.de/sbb und in jedem AOK-KundenCenter, die weiterhin vor Ort sind.

 

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news-1363 Wed, 30 Dec 2015 11:24:32 +0100 Veranstaltung: PFLEGE IM GESPRÄCH https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/veranstaltung-pflege-im-gespraech.html „PFLEGE IM GESPRÄCH ist ein ganz besonderes Gesprächs- und Informationsformat, das wir am 18. Januar in zwei KundenCentern direkt vor Ort unseren Versicherten und allen interessierten Stuttgarterinnen und Stuttgartern anbieten“, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke. „An diesem Tag bringen wir Bürger, Krankenkasse und Politik miteinander ins Gespräch und erklären aktuelle Entwicklungen im Bereich Pflege. Denn das Thema betrifft uns alle“, betont Gesundheitspolitikerin Karin Maag. Das Pflegestärkungsgesetz II tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft. Damit fällt der Startschuss für umfassende Änderungen in der Pflegeversicherung. Bei PFLEGE IM GESPRÄCH informiert die AOK Stuttgart-Böblingen gemeinsam mit der Stuttgarter Bundestagsabgeordneten Karin Maag über aktuelle Änderungen und gesundheitspolitische Entwicklungen. „Ich freue mich sehr, dass wir für die Veranstaltung Karin Maag gewinnen konnten“, betont Kratzke. Die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages und hat die Pflegereform mitgestaltet.

 

Neben Karin Maag und Christian Kratzke stehen der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen, Norbert Völkerath, und Achim Abele, Leiter des CompetenceCenters Pflege, als Gesprächspartner zur Verfügung.

 

PFLEGE IM GESPRÄCH findet am Montag, den 18. Januar 2016 an zwei Standorten statt: von 11.00 bis 12.00 Uhr im AOK-KundenCenter Berliner Platz, Breitscheidstraße 18, 70176 Stuttgart und von 13.00 bis 14.00 Uhr im AOK-KundenCenter Bad Cannstatt, Brunnenstr. 47B, 70372 Stuttgart.

 

Aufgrund der großen Nachfrage und der begrenzten räumlichen Kapazitäten ist eine Anmeldung mittlerweile leider nicht mehr möglich.

 

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news-1364 Thu, 10 Dec 2015 00:00:00 +0100 Wenn die Schilddrüse außer Kontrolle ist https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/wenn-die-schilddruese-ausser-kontrolle-ist.html Schon kleine Fehlfunktionen der Schilddrüse können Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen. Etwa einer von drei Erwachsenen erkrankt an der Schilddrüse – oft ohne es zu wissen. Im Landkreis Böblingen sind über 25.000 Menschen betroffen. Zunahme von Schilddrüsenunterfunktionen seit 2007 um durchschnittlich 11,4 Prozent pro Jahr. Eine gesunde Schilddrüse hat in etwa die Größe einer Walnuss und die Form eines Schmetterlings. Sie ist ein kleines, normalerweise nicht mehr als 25 g schweres Organ, das unterhalb des Kehlkopfs der Luftröhre anliegt. Die Aufgabe der Schilddrüse ist die Produktion und Freisetzung zweier lebenswichtiger Hormone. „Diese Hormone bestimmen entscheidend die Stoffwechsellage des Organismus und beeinflussen zahlreiche Körperfunktionen“, so PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Dazu gehören unter anderem der Energieverbrauch, die Regulation der Körperwärme, die Aktivität von Nerven, Muskeln, Herz, Kreislauf, Magen und Darm, das seelische Wohlbefinden, die Sexualität sowie, insbesondere bei Kindern, die körperliche und geistige Entwicklung. Doch bei immer mehr Menschen stellen Ärzte fest, dass die Schilddrüse außer Kontrolle ist.

Grundsätzlich kann die Funktion der Schilddrüse auf zwei Arten gestört sein: Bei einer Überfunktion (Hyperthyreose) produziert sie zu viele Hormone – bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) zu wenige. Beide Erkrankungen können zu einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropfbildung) führen. Auch bei normaler Funktion kann sie sich als Reaktion auf einen Jodmangel in der Nahrung vergrößern.

An Erkrankungen der Schilddrüse leiden im Landkreis Böblingen 25.057 Menschen (2013). 2007 waren es noch 19.587 Betroffene. 11.300 davon leiden an einer Schilddrüsenunterfunktion (2007: 5.802). Letzere tritt häufiger bei Frauen auf: Fast 80 Prozent der Betroffenen im Landkreis sind Frauen, so die Statistik der AOK Stuttgart-Böblingen. Seit 2007 hat die Zahl der im Landkreis Böblingen erfassten Schilddrüsenunterfunktionen um durchschnittlich 11,4 Prozent pro Jahr zugenommen. Der Anteil der erkrankten Personen steigt mit zunehmendem Alter bis zur Altersgruppe der 75-79-Jährigen an; danach nimmt er wieder ab.

Viele Patienten mit einer Unterfunktion sind extrem kälteempfindlich, fühlen sich müde und antriebsschwach, oder nehmen zu, obwohl sie ihre Essgewohnheiten nicht verändert haben. „Die Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sind oft so unspezifisch, dass sie häufig gar nicht als Krankheitszeichen wahrgenommen werden“, sagt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. „Und kaum jemandem ist bewusst, dass eine Schilddrüsenunterfunktion auch die Ursache für Unfruchtbarkeit und dem Nachlassen sexueller Lust sein kann. Gerade junge Frauen, die trotz Kinderwunschs nicht schwanger werden und die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion an sich beobachten, sollten daher die Funktion ihrer Schilddrüse überprüfen lassen.“

Eine mögliche Ursache für eine Fehlfunktion der Schilddrüse ist Jodmangel. „Wir empfehlen, auf eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung zu achten, täglich Milch und Milchprodukte sowie mit Jodsalz hergestelltes Brot und Backwaren zu verzehren“, so Dr. Knapstein. Auch Seefisch sei ein exzellenter Jodlieferant und sollte mindestens ein Mal wöchentlich auf den Speiseplan stehen. 150 Gramm Kabeljau decke bereits den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen.

Zu dem wichtigen Ernährungsaspekt bei Schilddrüsenerkrankungen bietet die AOK Stuttgart-Böblingen spezielle Ernährungsberatungen und Kochkurse vor Ort an. Weitere Informationen und Terminvereinbarungen unter 0711 2069-5452 oder online unter www.aok-bw.de/sbb.

Anmerkung für die Redaktionen:

Die Angaben beruhen auf einer Auswertung von Daten von Versicherten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen. Für weitere Daten und Statistiken können Sie sich gerne uns wenden.

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news-1365 Thu, 19 Nov 2015 00:00:00 +0100 Gegen die Sucht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/gegen-die-sucht.html AOK Stuttgart-Böblingen unterstützt Suchtprävention im Landkreis Sucht hat viele Gesichter. Neben Alkohol- und Drogenmissbrauch gehören Spielsucht, Ess-Störungen und Internet-Abhängigkeit

dazu. Besonders verführbar sind Jugendliche. Die AOK Stuttgart-Böblingen unterstützt den Landkreis Böblingen daher seit Jahren im Bereich der lokalen Suchtprävention. Die Gesundheitskasse fördert die Arbeit des Suchtbeauftragten des Kreises wieder mit 7640 Euro.

"In der Suchtprävention vor Ort leistet der Landkreis entscheidende Arbeit vor Ort, die wir unterstützen", sagte der Leiter der Gesundheitsförderung der AOK Stuttgart-Böblingen, Alexander Sikler, bei der Scheckübergabe an den Suchtbeauftragten des Kreises, Jörg Litzenburger, in Sindelfingen. „Die kommunale Suchtprävention ist eine wichtige Aufgabe des Landkreises Böblingen und wir sind deshalb für die verlässliche Unterstützung durch die AOK besonders dankbar“, betont Litzenburger anlässlich der Scheckübergabe. Die Förderung fließt in Suchtvermeidungsprojekte für Jugendliche, wie zum Beispiel das Projekt „Red Box“, das an Schulen Aufklärungsarbeit leistet.

Bildnterschrift: Alexander Sikler (rechts) von der AOK Stuttgart-Böblingen übergibt Jörg Litzenburger, Suchtbeauftragter des Landkreises, den Scheck über die Fördergelder.

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news-1367 Thu, 12 Nov 2015 11:18:40 +0100 Sindelfingen: Weltdiabetestag 2015 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sindelfingen-weltdiabetestag-2015.html Diabetes im Landkreis Böblingen: Höhere Steigerungsrate bei Männern AOK Stuttgart-Böblingen: Riskant ist vor allem Übergewicht – Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung beugen vor Schätzungen zufolge leiden in Deutschland bis zu 10 Millionen Menschen an Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes oder „Zuckerkrankheit“). Im Landkreis Böblingen sind es 10,5 Prozent der bei der AOK Versicherten, das sind 14.842 Menschen. Experten rechnen damit, dass die Häufigkeit dieser Erkrankung überproportional zur Alterung der Bevölkerung steigen wird, da ihre Entstehung in engem Zusammenhang mit unserem modernen Lebensstil steht. Darauf weist die AOK – Die Gesundheitskasse Stuttgart-Böblingenzum Weltdiabetestag 2015 hin. Der Weltdiabetestag steht unter dem Motto: „Diabetes gemeinsam managen.“

 

Im Landkreis Böblingen stieg der Anteil der am Typ 2 erkrankten und bei der AOK versicherten Menschen von 2011 bis 2014 um 1,5 Prozent. Dabei steigerte sich der Anteil der Männer um 1,9 Prozent, der Anteil der Frauen nur um 1,2 Prozent.

 

Überernährung und Bewegungsarmut führen auf Dauer zwangsläufig zu Übergewicht. Und Diabetes Typ 2 tritt in rund 90 Prozent aller Fälle im Rahmen eines starken Übergewichts (Adipositas) auf. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Im Vergleich zu einer normalgewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index – BMI – von 21 ist das Diabetesrisiko einer stark übergewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index von 35 um das 40-fache höher. Dieses Risiko wirkt sich auch schon in jungen Jahren aus. Deshalb muss mit Sorge registriert werden, dass in Deutschland heute schon rund 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren übergewichtig sind und weitere 800.000 an Adipositas leiden. Es kommt daher nicht unerwartet, dass der so genannte Altersdiabetes zunehmend auch schon bei Kindern und Jugendlichen auftritt.“

 

Bei zu reichlichem Verzehr von Kohlenhydraten werden die Zellen mit einem ständigen hohen Überangebot an Zucker konfrontiert, das sie nicht verbrauchen. Auf Dauer werden sie „unempfindlich“ gegen Insulin, d.h. sie reagieren nicht mehr ausreichend auf dieses Hormon. In der Medizin wird das als Insulinresistenz bezeichnet. Dr. Knapstein: „Dieser Mechanismus zeigt auch die wichtige Rolle körperlicher Bewegung: Je mehr man sich bewegt, desto mehr Energie müssen die Zellen bereitstellen, d.h. desto mehr Zucker müssen sie verbrauchen. Viel Bewegung wirkt also blutzuckersenkend und erhält die Insulinempfindlichkeit der Zellen.“

 

Diabetes schädigt Gefäße und Nerven und gehört deshalb u.a. zu den wichtigsten Ursachen von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Rund 40 Prozent aller Neuerblindungen lassen sich auf Diabetes zurückführen, rund 30.000 Diabetiker erleiden eine Amputation an Fuß oder Bein und jeder fünfte Fall von chronischem Nierenversagen ist auf Diabetes Typ 2 zurückzuführen. Dabei kann jeder sein Diabetesrisiko durch verhältnismäßig geringen Einsatz deutlich senken.

 

„Ich empfehle mehr Bewegung im Alltag – Treppe statt Aufzug, kleine Strecken, wie beispielsweise die letzte Bus- oder Straßenbahnstation zu Fuß zurücklegen. Außerdem sollte man möglichst dreimal pro Woche einen längeren Spaziergang machen oder eine halbe Stunde joggen. Damit kann man sein ‚Bewegungssoll’ zwanglos und ohne größeren Zeitaufwand erreichen“, so Dr. Knapstein. In puncto Ernährung ist eine maßvolle Fettzufuhr von nicht mehr als 30 Gramm pro Tag empfehlenswert sowie eine ballaststoffreiche Ernährung – Vollkornprodukte, Gemüse, Obst – und ggf. Gewichtabnahme, außerdem den Verzicht auf die Zigarette und Maßhalten beim Alkohol.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen hält zahlreiche Bewegungs- und Ernährungsangebote vor, die zu einer gesünderen Lebensweise anregen und damit das Diabetesrisiko senken können. Auch stehen AOK-Ernährungsberaterinnen zur individuellen Beratung zur Verfügung. Wenn sich bereits ein Diabetes entwickelt hat und damit meist nicht mehr rückgängig zu machen ist, kann man durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung zumindest so genannte Spätschäden und akute Episoden verhindern oder verringern. Im Rahmen des DMP (Disease Management Programm) der AOK für Diabetiker können teilnehmende Versicherte spezielle AOK-Gesundheitsangebote für Diabetiker nutzen: Die Teilnahme an den im AOK-Curaplan angebotenen Seminaren "Vierfach mehr Lebensqualität" sei, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke, ein wichtiger Schritt für einen leichteren Umgang mit der Erkrankung und mehr Lebensqualität. AOK-Infotelefon: 0711 2069-5452.

 

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news-1366 Thu, 12 Nov 2015 11:18:14 +0100 Stuttgart: Weltdiabetestag 2015 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-weltdiabetestag-2015.html Diabetes im Stadtgebiet Stuttgart: Höhere Steigerungsrate bei Frauen AOK Stuttgart-Böblingen: Riskant ist vor allem Übergewicht – Bewegung und ballaststoffreiche Ernährung beugen vor Schätzungen zufolge leiden in Deutschland bis zu 10 Millionen Menschen an Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes oder „Zuckerkrankheit“). In Stuttgart zählte die AOK zuletzt 18.501 Betroffene. Experten rechnen damit, dass die Häufigkeit dieser Erkrankung überproportional zur Alterung der Bevölkerung steigen wird, da ihre Entstehung in engem Zusammenhang mit unserem modernen Lebensstil steht. Darauf weist die AOK – die Gesundheitskasse Stuttgart-Böblingenzum Weltdiabetestag 2015 hin. Der Weltdiabetestag steht unter dem Motto: „Diabetes gemeinsam managen.“

 

Im Stadtgebiet Stuttgart stieg der Anteil der am Typ 2 erkrankten und bei der AOK versicherten Menschen von 2011 bis 2014 um 2,6 Prozent. Dabei steigerte sich der Anteil der Frauen um 2,9 Prozent, der Anteil der Männer nur um 2,4 Prozent.

 

Überernährung und Bewegungsarmut führen auf Dauer zwangsläufig zu Übergewicht. Und Diabetes Typ 2 tritt in rund 90 Prozent aller Fälle im Rahmen eines starken Übergewichts (Adipositas) auf. AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein: „Im Vergleich zu einer normalgewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index – BMI – von 21 ist das Diabetesrisiko einer stark übergewichtigen Person mit einem Body-Mass-Index von 35 um das 40-fache höher. Dieses Risiko wirkt sich auch schon in jungen Jahren aus. Deshalb muss mit Sorge registriert werden, dass in Deutschland heute schon rund 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 17 Jahren übergewichtig sind und weitere 800.000 an Adipositas leiden. Es kommt daher nicht unerwartet, dass der so genannte Altersdiabetes zunehmend auch schon bei Kindern und Jugendlichen auftritt.“

 

Bei zu reichlichem Verzehr von Kohlenhydraten werden die Zellen mit einem ständigen hohen Überangebot an Zucker konfrontiert, das sie nicht verbrauchen. Auf Dauer werden sie „unempfindlich“ gegen Insulin, d.h. sie reagieren nicht mehr ausreichend auf dieses Hormon. In der Medizin wird das als Insulinresistenz bezeichnet. Dr. Knapstein: „Dieser Mechanismus zeigt auch die wichtige Rolle körperlicher Bewegung: Je mehr man sich bewegt, desto mehr Energie müssen die Zellen bereitstellen, d.h. desto mehr Zucker müssen sie verbrauchen. Viel Bewegung wirkt also blutzuckersenkend und erhält die Insulinempfindlichkeit der Zellen.“

 

Diabetes schädigt Gefäße und Nerven und gehört deshalb u.a. zu den wichtigsten Ursachen von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Rund 40 Prozent aller Neuerblindungen lassen sich auf Diabetes zurückführen, rund 30.000 Diabetiker erleiden eine Amputation an Fuß oder Bein und jeder fünfte Fall von chronischem Nierenversagen ist auf Diabetes Typ 2 zurückzuführen. Dabei kann jeder sein Diabetesrisiko durch verhältnismäßig geringen Einsatz deutlich senken. „Ich empfehle mehr Bewegung im Alltag – Treppe statt Aufzug, kleine Strecken, wie beispielsweise die letzte Bus- oder Straßenbahnstation zu Fuß zurücklegen. Außerdem sollte man möglichst dreimal pro Woche einen längeren Spaziergang machen oder eine halbe Stunde joggen. Damit kann man sein ‚Bewegungssoll’ zwanglos und ohne größeren Zeitaufwand erreichen“, so Dr. Knapstein. In puncto Ernährung ist eine maßvolle Fettzufuhr von nicht mehr als 30 Gramm pro Tag empfehlenswert sowie eine ballaststoffreiche Ernährung – Vollkornprodukte, Gemüse, Obst –, außerdem den Verzicht auf die Zigarette und Maßhalten beim Alkohol.

 

Die AOK Stuttgart-Böblingen hält zahlreiche Bewegungs- und Ernährungsangebote vor, die zu einer gesünderen Lebensweise anregen und damit das Diabetesrisiko senken können. Auch stehen AOK-Ernährungsberaterinnen zur individuellen Beratung zur Verfügung. Wenn sich bereits ein Diabetes entwickelt hat und damit meist nicht mehr rückgängig zu machen ist, kann man durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung zumindest sog. Spätschäden und akute Episoden verhindern oder verringern. Im Rahmen des DMP (Disease Management Programm) der AOK für Diabetiker können teilnehmende Versicherte spezielle AOK-Gesundheitsangebote für Diabetiker nutzen: Die Teilnahme an den im AOK-Curaplan angebotenen Seminaren "Vierfach mehr Lebensqualität" sei, so AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke, ein wichtiger Schritt für einen leichteren Umgang mit der Erkrankung und mehr Lebensqualität. AOK-Infotelefon: 0711 2069-5452.

 

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news-1368 Fri, 30 Oct 2015 00:00:00 +0100 Gesund durch die Schnupfen-Saison https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/gesund-durch-die-schnupfen-saison.html Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, gesellen sich Schnupfen und Halsschmerzen in der kalten Jahreszeit gerne dazu. Im Vorjahr waren in Baden-Württemberg rund 1,1 Millionen AOK-Versicherte deswegen in ärztlicher Behandlung, im Stadtkreis Stuttgart waren es 56.986, im Landkreis Böblingen 37.188. Das entspricht rund 30 Prozent aller Versicherten. Dabei könnten einfache Vorsorgemaßnahmen häufig Abhilfe schaffen.

Die gute Nachricht ist: In der Region waren 2014 insgesamt weniger Menschen wegen einer Erkältung in ärztlicher Behandlung als noch im Jahr zuvor (Stuttgart: 60.553 im Jahr 2013, Landkreis Böblingen: 40.491 im Jahr 2013). Es herrschen jedoch starke saisonale Schwankungen, die insbesondere von Witterungseinflüssen bestimmt werden – mit rapider Zunahme im Herbst. Auffallend ist die Altersverteilung der Erkrankungen: Bei den Säuglingen sind rund 85 Prozent jährlich erkältet, bei Kleinkindern sind es 53 Prozent, in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen 34 Prozent und bei den 70-Jährigen nur noch 9,4 Prozent. Grundlage der Statistik ist eine Auswertung von Versichertendaten der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, die über 40 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in der Region betreut.

Die häufigste Form der Atemwegsbeschwerden ist der akute Schnupfen, der durch Rhinoviren ausgelöst wird. An zweiter Stelle stehen akute Mandelentzündungen, die sich vor allem durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden bemerkbar machen. Sich zu schützen ist im Grund recht simpel. „Häufiges und ausreichend langes Händewaschen, genügend Trinken, raus an die frische Luft und mit einer ausgewogenen Ernährung für genügend Vitamine und Spurenelemente sorgen“, empfiehlt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein. Als ideale Raumtemperatur empfiehlt sie 20 bis 22 Grad Celsius – also nicht überheizen.

Und wenn es einen doch erwischt hat: „Bei einer Erkältung sollten Betroffene ihrem Körper keine Anstrengungen zumuten. Außerdem schaffen bei einem Schnupfen abschwellende Nasensprays Linderung. Bei kurzfristig hohem Fieber über 40 Grad oder mehrtägigem Fieber über 38,5 Grad Celsius sollte ein Arzt aufgesucht werden“, rät Knapstein. Leichtere Formen der Angina können durch viel Flüssigkeit und Medikamente kurzzeitig selbst behandelt werden. Klar ist aber auch: Klingen die Symptome nicht ab, sollte auch hier unbedingt ein Arzt kontaktiert werden.

Sinnvoll ist aktuell außerdem eine Grippeschutzimpfung. Experten erwarten die nächste Grippewelle für den Jahreswechsel und raten jetzt zur Impfung. Vor allem Schwangere sollten vorsorgen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung auch für chronisch Kranke, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, sowie Menschen mit viel zwischenmenschlichem Kontakt, wie etwa medizinisches Personal.

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news-1369 Fri, 23 Oct 2015 00:00:00 +0200 Sport im Verein tut Kindern gut https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/sport-im-verein-tut-kindern-gut.html AOK unterstützt die Arbeit von Sportvereinen in der Region Sportvereine bieten Kindern schon früh die vielfältigsten Möglichkeiten, sich auszuprobieren und so auch ihre Lieblingssportart zu finden. Eine tolle Arbeit für den Vereinssport leisten Corinna Wolf, Bettina Sting und Claudia Tischer. Die drei Sportlerinnen aus den Vereinen VfL Herrenberg, TSV Kuppingen und TV Gültstein haben es in diesem Jahr sogar geschafft, das Gau-Kinderturnfest wieder nach Herrenberg zu holen. Das größte Breitensportereignis für Kinder in der Region war ein Höhepunkt des Sportjahres 2015.

Doch auch jenseits von solchen Großveranstaltungen, in der täglichen Arbeit mit den Kindern, leisten die Vereine Wertvolles. Die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen unterstützt sie dabei. „Bewegung und Prävention haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Und die Gesundheit der Kinder liegt uns besonders am Herzen. Deshalb unterstützen wir die Arbeit der Sportvereine hier bei uns in der Region“, so Armin Mahrla, Leiter des AOK-KundenCenters in Herrenberg. Die Förderung in Höhe von 520 Euro kommt direkt den jungen Sportlern zugute.

Bildunterschrift: AOK-KundenCenter-Leiter Armin Mahrla mit Corinna Wolf, Bettina Sting und Claudia Tischer, die sich über die Förderung in Höhe von 520 Euro freuten.

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news-1370 Mon, 19 Oct 2015 00:00:00 +0200 Neuer Leiter für AOK-Geschäftsstelle in Zuffenhausen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/neuer-leiter-fuer-aok-geschaeftsstelle-in-zuffenhausen.html Sebastian Esenwein wird zum 01. November 2015 die Leitung des AOK-KundenCenters in Zuffenhausen übernehmen. Der 32-Jährige freut sich auf seine Aufgabe: „Das KundenCenter Zuffenhausen war gleich nach dem Abschluss meiner Ausbildung 2006 der erste prägende Einsatzort für mich. Daher freue ich mich, wieder ´heim´ zu kommen.“ In Zuffenhausen wird er mit seinem Team über 25.400 Versicherte betreuen. Esenwein ist gelernter Sozialversicherungsfachangestellter und AOK-Betriebswirt. Zuletzt leitete er die AOK-Geschäftsstelle in Stuttgart-Ost.

Die bisherige KundenCenter-Leiterin Elke Siebert übernimmt zum 1. November eine neue Führungsaufgabe im Leistungsbereich der Krankenkasse. „Ein Auge lacht, das andere weint“, sagt die Stuttgarterin. „Denn die letzten sieben Jahre vergingen wie im Flug. Es war eine spannende und tolle Zeit. Dafür möchte ich mich auch bei unseren Kunden bedanken.“

Die AOK ist in Zuffenhausen auf kürzesten Wegen in der zentral gelegenen Unterländer Straße erreichbar (Unterländer Str. 46, 70435 Stuttgart). Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch: 8.30 - 17.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 - 18.00 Uhr und Freitag: 8.30 - 16.00 Uhr.

Bildunterschrift: Sebastian Esenwein, Leiter AOK-KundenCenter Zuffenhausen

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news-1371 Thu, 24 Sep 2015 00:00:00 +0200 Umfrage: Verbraucher küren Stuttgarter Service-Könige https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/umfrage-verbraucher-kueren-stuttgarter-service-koenige.html Welche Firma bietet in welcher Stadt einen besonders guten Kundenservice an? Dieser Frage ging eine Verbraucherumfrage auch in Stuttgart auf den Grund. / AOK bei Krankenversicherern vorne. Der Umfragedienst DEUTSCHLAND TEST hat die Servicequalität von Dienstleistern in 40 deutschen Städten getestet. Kunden wurde nach ihrem Serviceempfinden in unterschiedlichen Branchen befragt. Das Besondere: Es waren keine Antwortmöglichkeiten bzw. keine Firmennamen vorgegeben. Vielmehr benannten die Befragten ihren jeweiligen Favoriten. Insgesamt wurden mehr als 300.000 Stimmen ausgewertet. In Stuttgart hat die AOK die besten Werte in der Branche der Krankenversicherer, wie das Magazin Focus in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Längst verstehen sich Krankenkassen als moderne Dienstleistungsunternehmen. Die Qualität von Service und Beratung wird im Wettbewerb immer wichtiger. Besonders gut bekommt das die Krankenkasse AOK hin: Die „Gesundheitskasse“ belegt in der Landeshauptstadt den ersten Platz bei der Verbraucherumfrage. „Regionale Präsenz und ein persönlicher Kontakt sorgen offenbar für ein positives Serviceerlebnis“, so das Fazit der Autoren.

„Gesundheit und Nähe sind unsere Kernthemen, sie gehören zusammen“, bestätigt Christian Kratzke, Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen. „Wir sind genau dort, wo Menschen leben und arbeiten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nah an unseren Versicherten dran und kümmern sich sicher und zuverlässig um deren Gesundheit, Versicherung und Versorgung.“ Die AOK Stuttgart-Böblingen ist alleine in der Landeshauptstadt an elf Standorten vertreten, von Bad Cannstatt bis Zuffenhausen, vom Berliner Platz bis Vaihingen. „Daher kennen wir die Strukturen und die Gesundheitspartner vor Ort sehr gut – und können damit unseren Versicherten ganz konkret und individuell weiterhelfen“, erklärt Christian Kratzke.

Insgesamt zählt die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen über 367.000 Versicherte – davon mehr als 200.000 in Stuttgart, Tendenz steigend. „Auf dieser erfreulichen Entwicklung oder auf Umfrageergebnissen ruhen wir uns aber keinesfalls aus, sondern wir wollen unsere Kundenbetreuung ständig verbessern und weiterhin auf kürzesten Wegen vor Ort für die Menschen erreichbar sein.“

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news-1372 Thu, 24 Sep 2015 00:00:00 +0200 AOK feiert Neueröffnung ihres KundenCenters in Holzgerlingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/aok-feiert-neueroeffnung-ihres-kundencenters-in-holzgerlingen.html Gute Aussichten „Die Aussicht, die man vom KundenCenter aus hat, ist wunderbar“, stellt Bürgermeister Wilfried Dölker gleich als erstes fest. Tatsächlich reicht der Blick vom neuen AOK-KundenCenter in Holzgerlingen bei gutem Wetter bis zum Schwarzwald. Doch auch die neuen Räumlichkeiten bieten einiges zum Schauen: Das KundenCenter ist nicht nur lichtdurchflutet und mit hellen, farbenfrohen Möbelstücken eingerichtet, sondern auch sehr modern gebaut. „Wir fühlen uns hier richtig wohl“, freut sich der Leiter des KundenCenters, Rainer Egidi. „Und nachdem wir jetzt schon seit einem Monat in unserem neuen Gebäude arbeiten, wissen wir, dass es auch unseren Versicherten hier richtig gut gefällt.“

Den Umzug in die neuen Räumlichkeiten direkt über dem Lidl-Gebäude in Holzgerlingen feierte die AOK am 24. September gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen aus Politik und Gesundheitswesen. Auch der Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, war bei der Feier dabei und betonte: „Während sich viele Krankenkassen aus der Fläche zurückziehen, bleibt die AOK vor Ort. Gesundheitsversorgung geht eben einfach nur lokal.“ Herrmann erläuterte die gute Vernetzung der AOK in den Städten und Gemeinden: „Wir kennen wie kein anderer die Strukturen und die Möglichkeiten vor Ort – und nutzen sie für unsere Versicherten. Denn Gesundheit und Nähe ist nicht nur ein Werbespruch. Wir leben das.“ Dass die wohnortnahe Beratung vor Ort und das Bekenntnis zu dezentraler Versorgung und Betreuung „sicher der richtige Weg“ sind, bestätigte auch Alfred Schmid, Sozialdezernent des Landkreises Böblingen. Er hob auch die verlässliche Partnerschaft des Landkreises mit der AOK in unterschiedlichsten Bereichen, von Prävention bis Versorgung hervor.

Für die AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen ist Holzgerlingen ein wichtiger Standort. „Wir wollen, dass die Menschen hier weiterhin kürzeste Wege zu ihrer Krankenkasse und zu persönlicher Beratung haben – und dafür nicht erst zum Beispiel nach Stuttgart fahren müssen“, erklärt Christian Kratzke, der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen, zu der das Holzgerlinger KundenCenter gehört. „Wir haben gesagt, wir bleiben in Holzgerlingen – und dieses Versprechen haben wir gehalten.“ Dass dies möglich war, verdankt die AOK auch Bürgermeister Wilfried Dölker und der StadtHolzgerlingen, die der AOK über anderthalb Jahre ein Übergangsquartier im Rathaus zur Verfügung gestellt hatten. Dies war notwendig geworden, nachdem die AOK kurzfristig aus ihren alten Räumlichkeiten ausgezogen war. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Lidl GmbH hat die AOK in der Olgastraße eine sehr gute, passende Lösung gefunden.

Im neuen KundenCenter können sich die AOK-Versicherten nun nicht nur auf helle, freundliche Räume mit separaten Beratungszimmern freuen – sondern vor allem auf individuelle und kompetente Beratung. KundenCenter-Leiter Rainer Egidi: „Wir wollen natürlich, dass die Menschen hier nicht nur wegen der unbestritten tollen Aussicht zu uns kommen, sondern wegen unserer persönlichen Beratung und Betreuung.“

Das KundenCenter der AOK befindet sich in der Olgastraße 2 im 1. Obergeschoss des Lidl-Gebäudes. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch: 8.30 - 17.00 Uhr, Donnerstag: 8.30 - 18.00 Uhr, Freitag: 8.30 - 16.00 Uhr. Telefon: 07031 2610030, Mail: aok.stuttgart-boeblingen@bw.aok.de. Homepage: www.aok-bw.de/sbb.

Bildunterschrift: Das Team des AOK-KundenCenter Holzgerlingen

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news-1373 Tue, 15 Sep 2015 00:00:00 +0200 Trend: Schwangere wünschen sich natürliche Geburt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/trend-schwangere-wuenschen-sich-natuerliche-geburt.html Kaiserschnittrate in Landeshauptstadt höher als in umliegenden Kreisen – aber mit rückläufiger Tendenz. Wie das Statistische Bundesamt diese Woche bekannt gab, ist die Kaiserschnittrate in den einzelnen deutschen Bundesländern sehr unterschiedlich. Einer Pressemitteilung der AOK Stuttgart-Böblingen zufolge gibt es auch in der Großregion Stuttgart unterschiedliche Raten und Entwicklungen. „Die Geburtshilfe ist individueller geworden“, stellt Professor Dr. med. Karck, Ärztlicher Direktor der Frauenklinik am Klinikum Stuttgart, fest. „Frauen haben heute genaue Vorstellungen von ihrer Geburt: So wünscht sich die Mehrheit der Schwangeren eine natürliche Geburt – nur circa 5 bis 10 Prozent möchten einen Wunsch-Kaiserschnitt. Aufgrund des medizinischen Fortschritts sind wir heute in der Lage, noch stärker auf diese Bedürfnisse einzugehen. Insofern haben wir bei der Kaiserschnittrate ein gewisses Plateau erreicht.“

Dieses Plateau liegt in Baden-Württemberg derzeit bei 32,2 Prozent; das heißt, fast jede dritte Schwangere hat im vergangenen Jahr per Kaiserschnitt entbunden. In den Städten der Großregion Stuttgart zeigen sich dabei lokale Unterschiede. In Böblingen brachten 32 Prozent der Schwangeren ihr Kind 2014 per Kaiserschnitt zur Welt – ein Rückgang um 2,8 Prozent im Vergleich zu 2010. Gefolgt von Esslingen mit 2,2 Prozent und der landesweit niedrigsten Kaiserschnittrate (26 Prozent). Auch in Stuttgart (35 Prozent) und Ludwigsburg (32,8 Prozent) ging die Rate um 1,6 beziehungsweise 1,3 Prozent zurück. Entgegen dem landesweiten Trend stieg sie in Reutlingen um 3,8 auf 30,2 Prozent. Da es in Deutschland keine eindeutige Kaiserschnitt-Leitlinie gibt, haben die Geburtshelfer einen gewissen Ermessensspielraum, der unterschiedlich ausgelegt werden kann. Fest steht: „Wenn wir einen Kaiserschnitt durchführen, stehen immer Sicherheit von Mutter und Kind im Vordergrund“, so Professor Karck.

Das Durchschnittsalter von Frauen, die ihr Kind per Kaiserschnitt zur Welt bringen, liegt in der Region Stuttgart bei 31 Jahren; das durchschnittliche Alter von Frauen, die ihr Kind durch eine vaginale Geburt entbinden, bei 30 Jahren.

Anmerkung für die Redaktionen:

Aus statistischen Gründen wurden nur Städte genannt, in denen jährlich über 1.000 Geburten stattfanden.

Auswertungsgrundlage sind Daten von Versicherten der AOK Baden-Württemberg (2010, 2014).

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news-1374 Mon, 14 Sep 2015 00:00:00 +0200 Landkreis Böblingen: Zahl chronisch Lungenkranker steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/landkreis-boeblingen-zahl-chronisch-lungenkranker-steigt.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. Auch im Landkreis Böblingen steigt die Zahl der Erkrankungen. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2013 waren in Baden-Württemberg 157.220 AOK-Versicherte betroffen. Im Landkreis Böblingen sind im gleichen Jahr 5.445 Patienten deshalb in Behandlung gewesen – Tendenz steigend. Gefährdet ist insbesondere die Altersgruppe 40 plus, wie die AOK Stuttgart-Böblingen mitteilt.

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine so genannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann COPD mit einem Lungenfunktionstext problemlos diagnostizieren. Unterbleibt eine Behandlung, kann ein Lungenemphysem hinzukommen, eine unheilbare Überblähung der Lunge, die mit Atemnot einhergeht.

Neue Daten der belegen, dass die Zahl der COPD-Betroffenen fortlaufend ansteigt. Im Landkreis Böblingen ist folgende Entwicklung festzustellen: 3.855 Patienten im Jahr 2007, 4.330 in 2009, 4.879 in 2011 und 5.445 in 2013.

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD aber auch Passivrauchen erhöht das Risiko. Wirkungsvollste therapeutische Maßnahme ist nach wie vor sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Zusätzlich helfen können so genannter „Lungensport“ oder spezielle Atemtechniken. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Betroffene können sich informieren unter: www.aok.de/baden-wuerttemberg/gesundheit/curaplan-aktiv-copd-221244.php und vor Ort in jedem AOK-KundenCenter.

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news-1375 Fri, 11 Sep 2015 00:00:00 +0200 Stuttgart: Zahl chronisch Lungenkranker steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stuttgart-zahl-chronisch-lungenkranker-steigt.html Oft als „Raucherhusten“ verharmlost, ist COPD eine der schwerwiegendsten Lungenerkrankungen – und eine der häufigsten Erkrankungen weltweit. In Stuttgart steigt die Zahl der Erkrankungen. Morgendlicher Husten, Engegefühl im Brustkorb und Atemnot bei körperlicher Anstrengung sind oft die ersten Anzeichen für eine chronische Lungenerkrankung. 2013 waren in Baden-Württemberg 157.220 AOK-Versicherte betroffen. In der Landeshauptstadt sind im gleichen Jahr 7.453 Patienten deshalb in Behandlung gewesen – Tendenz steigend. Gefährdet ist insbesondere die Altersgruppe 40 plus, wie die AOK Stuttgart-Böblingen mitteilt.

COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch medizinische Behandlung nicht rückgängig zu machen sind. Eine chronische Bronchitis kann in eine so genannte chronic obstructive pulmonary disease, kurz COPD, übergehen: Lungenbläschen verwachsen zu immer größeren Blasen, dadurch kann die Funktion der Lunge massiv beeinträchtigt werden. Stellt man erste Anzeichen fest, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann COPD mit einem Lungenfunktionstext problemlos diagnostizieren. Unterbleibt eine Behandlung, kann ein Lungenemphysem hinzukommen, eine unheilbare Überblähung der Lunge, die mit Atemnot einhergeht.

Neue Daten der belegen, dass die Zahl der COPD-Betroffenen fortlaufend ansteigt. Im Stadtkreis Stuttgart ist folgende Entwicklung festzustellen: 5.032 Patienten im Jahr 2007, 5.753 in 2009, 6.689 in 2011 und 7.453 in 2013. Die Betroffenenzahl von Lungenemphysemen ist in Stuttgart von 358 (2007) auf 544 (2013) angewachsen.

Rauchen gilt als größter Risikofaktor sowohl für eine chronische Bronchitis als auch für eine COPD, aber auch Passivrauchen erhöht das Risiko. Wirkungsvollste therapeutische Maßnahme ist nach wie vor sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Zusätzlich helfen können so genannter „Lungensport“ oder spezielle Atemtechniken. Die AOK Stuttgart-Böblingen begleitet Menschen mit COPD mit einem speziellen Programm. Betroffene können sich informieren unter: www.aok.de/baden-wuerttemberg/gesundheit/curaplan-aktiv-copd-221244.php

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news-1376 Tue, 08 Sep 2015 00:00:00 +0200 Herz und Diabetes im Rathaus https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/herz-und-diabetes-im-rathaus.html Beim 12. Stuttgarter AOK-Gesundheitstag am Samstag, den 26. September 2015 können sich Diabetiker und Herzkranke über den neuesten Stand in Forschung und Behandlung informieren. Die AOK Stuttgart-Böblingen hat dazu vier hochkarätige Vorträge organisiert. Ab 10 Uhr werden im Stuttgarter Rathaus Prof. Dr. med. Hartmut Hanke, Dr. med. Dr. Univ. Rom Andrej Zeyfang, Dr. med. Johannes Becker-Pfaff und AOK-Ernährungs- und Sportfachkraft Juliane Probst referieren. Themen sind: „Wenn das Herz schlapp macht – was kann ich tun“, „Neues in der Diabetesbehandlung“ und „Mit Ernährung und Bewegung Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes positiv beeinflussen“. Sie werden ergänzt vom Vortrag „Chronische Krankheiten – eine schwierige Aufgabe für Körper und Geist“.

Die AOK-Veranstaltung findet im dritten Stock des Rathauses bis 14.30 Uhr statt. Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Ab 9.30 Uhr kann die Gesundheitsausstellung im Foyer besucht werden.

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news-1377 Wed, 02 Sep 2015 00:00:00 +0200 Wenn das Essen zur Qual wird https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/wenn-das-essen-zur-qual-wird.html Nahrungsmittelunverträglichkeit wird auch in der Region ein immer größeres Problem Gutes Essen ist nicht nur notwendiger Brennstoff für den Körper, sondern auch Genuss und wichtig für das Wohlbefinden. Für immer mehr Menschen in der Region hat der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel jedoch schmerzhafte Folgen. Das zeigen Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen. Treten zum Beispiel nach dem Essen von Milch oder Milchprodukten wiederholt Beschwerden auf, sollte ein Arzt konsultiert werden. Möglicherweise liegt eine Laktoseintoleranz vor.

Doch nicht nur Milchprodukte können zu Symptomen wie Blähungen und Durchfällen, Kopfschmerzen oder Schwindel führen. Auch das Eiweiß Gluten, das in Getreidearten wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Hafer vorkommt, kann zu Beschwerden führen. Grund dafür ist oft eine chronische Entzündung des Dünndarms, die auf einer lebenslangen Unverträglichkeit gegenüber Gluten beruht. Die Zahl der Betroffenen in der Region hat sich in den letzten sechs Jahren fast verdoppelt. Im Stadtkreis Stuttgart waren 2007 insgesamt 78 Versicherte betroffen, im Jahr 2013 waren es bereits 150. Im Landkreis Böblingen stiegen die Betroffenenzahlen im gleichen Zeitraum von 96 auf 174. Einzige Therapie bei einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist eine glutenfreie Ernährung. Dabei bieten sich Hirse, Mais oder Sojabohnen als glutenfreie Alternativen an.

Deutlich häufiger als die Zöliakie traten zuletzt Fälle von Laktoseintoleranz auf. Dabei kann in der Nahrung enthaltener Milchzucker nicht verdaut werden. Der Grund liegt in der fehlenden oder zumindest verminderten Produktion des zur Verdauung notwendigen Enzyms Laktase. Mussten sich im Jahr 2007 noch 774 AOK-Versicherte in der Region in ambulante oder stationäre ärztliche Behandlung begeben, waren es zuletzt schon 2.053 Personen. Das entspricht einer Steigerungsrate von jährlich rund 17 Prozent. Männer und Frauen sind in Stuttgart und im Landkreis Böblingen unterschiedlich stark betroffen: Im Landkreis Böblingen sind Frauen häufiger erkrankt (18,8 Prozent) als Männer (16,9 Prozent), in Stuttgart verhält es sich genau umgekehrt (Frauen 15,8 Prozent; Männer 16,9 Prozent). Gleichbleibend ist die Verteilung der Diagnose über die Altersgruppen: Am häufigsten diagnostiziert wird Laktoseintoleranz in den Alterstruppen von 20-24 Jahren und von 45-49 Jahren.

Diplom-Oecotrophologin Stefanie Zinser unterstützt in der Ernährungsberatung der AOK Stuttgart-Böblingen immer mehr Menschen mit Laktoseintoleranz bei der Veränderung ihrer Essgewohnheiten: „Einzige Therapie ist eine Ernährungsumstellung. In Fertiggerichten, Wurstaufschnitt oder Konserven ist beispielsweise sehr oft Laktose enthalten. Stattdessen sollten Sojamilch, roher Schinken oder Pflanzenöle verwendet werden“, rät sie. Mit einer qualifizierten Beratung fällt Betroffenen eine Ernährungsumstellung, die zur kompletten Beschwerdefreiheit führen kann, meist leichter. Und noch eine gute Nachricht: Laktoseintoleranz ist keine Krankheit, sondern eine Unverträglichkeit. Sie birgt keine weiteren Risiken, sofern Betroffene auf eine ausgewogene Ernährung achten. „Menschen, die eine Milchzuckerunverträglichkeit feststellen, müssen nicht immer komplett auf Milchprodukte verzichten. Oft genügt es, weniger davon zu essen. Temperatur, Zeitpunkt und Konsistenz spielen eine Rolle; Flüssiges wird schlechter vertragen als feste Speisen“, sagt Stefanie Zinser. Sollte man gar keinen Milchzucker vertragen, findet man eine breite Palette an laktosefreien Lebensmitteln im Kühlregal.

Zur Erhebung der Zahlen: Berücksichtigt wurden alle Versicherten der AOK Stuttgart-Böblingen, zurzeit 367.000 Personen, die im fraglichen Zeitraum (2007 bis 2013) einen Arzt aufsuchten, der eine Gluten- bzw. eine Laktoseintoleranz diagnostizierte. Die AOK versichert im Stadtkreis Stuttgart und im Landkreis Böblingen fast jeden zweiten gesetzlich Versicherten. Sollten Sie genauere Zahlen bzw. die einer anderen Region benötigen, können Sie die Auswertungen gern anfordern.

Bildunterschrift: Stefanie Zinser, Ernährungsexpertin AOK Stuttgart-Böblingen

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news-1378 Wed, 02 Sep 2015 00:00:00 +0200 Start für AOK-Azubis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/start-fuer-aok-azubis.html 20 junge Menschen haben am 1. September 2015 ihre Ausbildung bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen begonnen. „Warum ich mich gerade bei der AOK beworben habe? Ich finde, sie ist die Krankenkasse bei uns in der Region, die mehr als alle anderen nah bei den Versicherten ist“, sagt Jennifer Rehn. Die 21-Jährige hat am 1. September ihre Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten angetreten und ist eine von 20 neuen Auszubildenden und Studierenden bei der AOK-Bezirksdirektion Stuttgart-Böblingen.

„Wir haben ein breites Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, da wir ein Unternehmen mit sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern sind. Davon profitieren unsere Azubis. Denn sie erhalten während ihrer Ausbildung vielfältige Einblicke und können später zwischen mehreren Bereichen wählen“, erklärt Ausbildungsleiterin Olga Heinz. Sie hat übrigens selbst einmal als Auszubildende zur Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK angefangen. Die guten Weiterbildungs- und Karrierechancen waren auch für Evgenia Pitura ein ausschlaggebendes Argument: „Ich habe mich bei der AOK beworben, weil ich große Karrierechancen sehe“, so die frischgebackene Auszubildende.

„Die meisten Azubis haben wir weiterhin bei der klassischen Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Aber auch unser neuer Ausbildungsberuf Kauffrau beziehungsweise Kaufmann für Dialogmarketing stößt auf gute Resonanz“, sagt Heinz. Außerdem bietet die AOK den Bachelor Soziale Arbeit im Gesundheitswesen sowie den Studiengang AOK-Betriebswirt/in an.

Bei der größten Krankenkasse in der Region, die 370.000 Versicherte betreut, erwarten die Auszubildenden verantwortungsvolle und spannende Aufgaben. Wer bei der AOK eine Ausbildung beginnen möchte, sollte engagiert und kommunikativ sein. „Unsere Kunden sind so unterschiedlich wie ihre Anliegen. Und auf die gehen wir persönlich und direkt vor Ort ein“, betont Olga Heinz. „Denn Gesundheit und Nähe ist bei uns nicht nur ein Werbespruch, sondern ein Versprechen an unsere Versicherten.“ Daher investiert die AOK Stuttgart-Böblingen viel Zeit in ihre Auszubildenden. „Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir die Verlässlichkeit und Beratungsqualität bieten und weiter steigern, die unsere Versicherten von uns gewohnt sind“, betont die Personalerin. Die AOK Stuttgart-Böblingen bildet derzeit insgesamt über 80 Auszubildende und Studierende aus.

Bildunterschrift: Die neuen Auszubildenden der AOK Stuttgart-Böblingen

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news-1379 Tue, 01 Sep 2015 00:00:00 +0200 Stechender Schmerz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/stuttgart-boeblingen/lesen/stechender-schmerz.html Immer mehr Menschen leiden unter Migräne – auch im Landkreis Böblingen. Heilbar ist die Krankheit zwar nicht, aber man kann den schmerzhaften Attacken vorbeugen. – Europäischer Kopfschmerz- und Migränetag am 12. September 2015. Migräne ist mehr als nur ein Kopfschmerz. Blitze im Kopf, Sehstörungen, Übelkeit gehören zu den Begleiterscheinungen der Erkrankung – an der immer mehr Menschen leiden. Das zeigen aktuelle Zahlen der AOK Stuttgart-Böblingen. Im Landkreis Böblingen waren im Jahr 2013 über 5.520 Versicherte der AOK wegen Migräne in Behandlung. „Gegenüber 2007 ist d