Mediaportal AOK Baden-Württemberg http://example.com Mediaportal AOK Baden-Württemberg-RSS-Beschreibung de-de Mediaportal AOK Baden-Württemberg Fri, 27 Nov 2020 19:44:11 +0100 Fri, 27 Nov 2020 19:44:11 +0100 Mediaportal AOK Baden-Württemberg news-4045 Thu, 19 Nov 2020 10:58:59 +0100 Engagiert für gesunde Lebens- und Arbeitsverhältnisse https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/engagiert-fuer-gesunde-lebens-und-arbeitsverhaeltnisse.html Qualitätsbericht Prävention 2020: AOK-Rückenkonzept ist effektiv und effizient „Ich hab‘ Rücken“… Dieser Ausruf von Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer ist nicht nur in der Comedy-Welt bekannt. Er sprach damit Millionen Deutschen aus der Seele, denn „Rücken“ haben viele. Tatsächlich zählen Rückenschmerzen zu den am häufigsten genannten gesundheitlichen Beschwerden. Verspannungen, ein steifer Nacken, Schmerzen in der Lendenwirbelsäule – fast jeder kennt aus eigener Erfahrung eines oder mehrere dieser Symptome. Allein in Baden-Württemberg leiden über 700.000 AOK-Versicherte unter chronischen Rückenschmerzen.

 

In den meisten Fällen sind zu wenig Bewegung und eine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur die Ursache der Rückenschmerzen. Auch einseitige Haltung und falsche Belastung fördern die Beschwerden. Daher ist Bewegung meist die beste Medizin. Speziell auf Rückenschmerz-Patienten zugeschnitten ist das AOK-Rückenkonzept. Das Training ist nachweislich effektiv bei Rückenschmerzen und senkt die Krankheitskosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Evaluation der Präventionsmaßnahme, die neben anderen Ergebnissen im Qualitätsbericht Prävention 2020 aufgeführt wird. Wirksames Gerätetraining für den Aufbau der stabilisierenden Muskulatur bieten die Rückenstudios, welche die Krankenkasse in Ulm und Biberach betreibt. „Allein im Jahr 2019 konnten in der Region 1411 Menschen an diesem Gerätetraining teilnehmen“, sagt Lisa Schlumberger, Themenfeldkoordinatorin Gesundheitsförderung bei der AOK Ulm-Biberach. Die Evaluation zeigt: Die Rückenschmerzen der Teilnehmenden verringern sich im Durchschnitt um 38 Prozent und der Anteil derjenigen mit mittleren bis starken Einschränkungen halbiert sich. Außerdem sind Arbeitnehmer, die am Rückenkonzept teilnehmen, durchschnittlich sieben Tage weniger arbeitsunfähig.

 

Auch bei der betrieblichen Gesundheitsförderung engagiert sich die AOK Ulm-Biberach: Im vergangenen Jahr begleiteten Gesundheitsexperten 173 Unternehmen bei 312 Gesundheitsprojekten – von der Analyse der Ausgangsituation über die Planung und Durchführung von Gesundheitstagen, Workshops, Seminaren und Vorträgen bis zur Erfolgskontrolle. „Unternehmen, die sich für gesundheitsförderliche Bedingungen am Arbeitsplatz engagieren, profitieren von niedrigeren Krankenständen, einer geringeren Fluktuation und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und erhöhen auf diese Weise ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit“, so Ralf Eickmann, Leiter für die betriebliche Gesundheitsförderung bei der AOK Ulm-Biberach.

 

Die AOK Ulm-Biberach führte im vergangenen Jahr 167 Bewegungskurse, 43 Ernährungskurse, 56 Entspannungskurse und zwei Kurse zur Suchtprävention durch. In 1145 Beratungen ging es um eine gesunde Ernährung. Ziel ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, das gesundheitsförderliche Verhalten auch nach Ende der Maßnahme in den Alltag zu integrieren und so beizubehalten. Insgesamt lag die AOK bei den Ausgaben für die Prävention und Gesundheitsförderung mit 9,13 Euro weit über dem vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen vorgegebenen Wert von 7,52 Euro pro Versichertem.

 

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news-4037 Tue, 17 Nov 2020 11:17:17 +0100 AOK-Bezirksrat verurteilt Spahns Griff in die Rücklagen-Kasse https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-bezirksrat-verurteilt-spahns-griff-in-die-ruecklagen-kasse.html In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten der Landkreise Biberach, Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm kritisieren die beiden AOK-Bezirksratsvorsitzenden Götz Maier und Maria Winkler den Angriff auf die Selbstverwaltung der Krankenkassen und die Finanzierung von Pandemiegesetzen mit den Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen. Vor der gestrigen (16.11.2020), virtuellen Bezirksratssitzung verfassten die beiden Vorsitzenden der Selbstverwaltung der AOK Ulm-Biberach einen Brief an die fünf lokalen Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis (SPD), Ronja Kemmer (CDU), Martin Gerster (SPD), Josef Rief ( CDU) und Alexander Kulitz (FDP).

 

„Wir befürchten, dass sich die von der Regierung geplante finanzielle Belastung der gesetzlichen Krankenkassen negativ auf die Gesundheitsversorgung in unseren Landkreisen auswirken wird“, sagt Götz Maier, der Vorsitzende des AOK-Bezirksrates. „Allein im kommenden Jahr soll eine Milliarde Euro aus Baden-Württemberg abfließen. Dieses Geld wird aber hier vor Ort zur Aufrechterhaltung und weiteren qualitativen Verbesserung der Versorgung benötigt.“

 

Im Rahmen des Versorgungsverbesserungsgesetzes GPVG wird eine Finanzlücke von mehr als 16 Mrd. Euro überwiegend mit den Geldern der gesetzlich versicherten Beitragszahlerinnen und Beitragszahler ausgeglichen. Acht Milliarden Euro sollen aus den Rücklagen der gesetzlichen Krankenkassen kommen, fünf Milliarden steuert der Bund bei und weitere drei Milliarden Euro kommen durch die Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrages um 0,2 Prozentpunkte zusammen. Auch mit diesen drei Milliarden Euro werden ausschließlich gesetzlich Versicherte belastet.

 

„Dieses gewaltige Defizit kommt nicht überraschend“, betont die alternierende Bezirksratsvorsitzende Maria Winkler. „Wir warnen schon seit langem vor den langfristigen, finanziellen Auswirkungen der zahlreichen Gesetze aus dem Bundesgesundheitsministerium. Zusammen mit den Kosten der Pandemie steigen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung in astronomische Höhen. Auch, weil sich die privaten Krankenversicherer nicht an diesen Kosten beteiligen müssen.“ Die gesetzlichen Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie, wie Testungen oder Prämien für Pflegepersonal, seien aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von der Allgemeinheit getragen werden müsse. 600 Millionen Euro soll allein die AOK Baden-Württemberg aus ihren Rücklagen beisteuern. Die Krankenkasse sieht sich dadurch für ihr wirtschaftliches, verantwortungsvolles und vorausschauendes Handeln bestraft.

 

„Es ist absehbar“, so Maier, „dass dieser Griff in die Kassen angesichts der konstant hohen Ausgaben nichts mit einer soliden Finanzierung der gesundheitspolitischen Gesetze oder der Pandemie zu tun hat. Es handelt sich um ein schnell verpuffendes Strohfeuer, das ich als massiven Eingriff in die Finanzautonomie der Krankenkassen bewerte.“ Die Gestaltung langfristig stabiler Beitragssätze gehöre ausschließlich in die Hände der Selbstverwaltung, die aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber zusammengesetzt ist. Auf diese Weise, sagt Maier, sei seit Jahrzehnten die hohe Qualität der baden-württembergischen Gesundheitsversorgung gesetzlich Versicherter garantiert worden.

 

„Wir appellieren an die Regierungskoalition, diesen Entwurf des Versorgungsverbesserungsgesetzes noch einmal zu überarbeiten“, sagt Maria Winkler. „Das Gesetz wird die Unterschiede zwischen den Kassen einebnen, den Wettbewerb einschränken und im schlimmsten Fall durch den Abfluss von Finanzreserven zur Insolvenz von Kassen führen. Das könnte durch die gegenseitige Haftungsverpflichtung der gesetzlichen Krankenkassen einen Dominoeffekt auslösen.“

 

Das 28 Mitglieder starke AOK-Selbstverwaltungsgremium der AOK Ulm-Biberach ist ein ehrenamtliches Gremium der Selbstverwaltung, das sich aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber aus der Region zusammensetzt. Das Gremium vertritt aktiv die Interessen aller Beitragszahler und setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei gleichzeitig wirtschaftlicher Verwendung der Mittel auf regionaler Ebene ein. Der Vorsitz dieses Gremiums wechselt jährlichen zwischen der Gruppe der Arbeitgeber- und der Versichertenvertreter. In der Region Ulm-Biberach ist das für die Versicherten Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ulm-Oberschwaben, und auf Arbeitgeberseite Götz Maier, Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm.

 

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news-4006 Mon, 09 Nov 2020 11:28:24 +0100 Gesundheitsatlas Asthma: Erhöhte Krankheitszahl im Alb-Donau-Kreis – Ulm unter dem Landesschnitt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/gesundheitsatlas-asthma-erhoehte-krankheitszahl-im-alb-donau-kreis-ulm-unter-dem-landesschnitt.html Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) leben in Deutschland 4,2 Prozent der Menschen mit Asthma bronchiale, also einer chronischen Erkrankung der Atemwege, die medikamentös behandelt werden muss. In Baden-Württemberg sind 3,7 Prozent der Bevölkerung Asthmapatienten. Mit 3,9 Prozent liegt der Alb-Donau-Kreis leicht über dem Landesschnitt. Der Landkreis belegt damit Rang 30 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Der Stadtkreis Ulm liegt mit 3,6 Prozent leicht unter dem Landesschnitt und landet somit auf Rang 16. Asthma bronchiale, kurz Asthma, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die zu anfallsartig auftretender Verengung der Atemwege führt. Typische Symptome sind Atemnot, ein Engegefühl in der Brust und Husten – häufig begleitet von einem charakteristischen, pfeifenden Atemgeräusch, das auf die Verengung der Bronchien hinweist.

 

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch und Chemikalien. Übergewicht und Adipositas erhöhen ebenfalls das Risiko, Asthma zu entwickeln, und können bei bereits bestehendem Asthma die Krankheitssymptome verstärken. Daher empfiehlt die „Nationale Versorgungsleitlinie Asthma“ bei stark übergewichtigen Patienten eine Gewichtsreduktion. Da Tabakrauchen ein weiterer bedeutsamer Risikofaktor bei Asthma ist, ist Rauchverzicht eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Dabei geht es nicht nur darum, selbst nicht zu rauchen, sondern auch darum, Passivrauchen zu vermeiden. Allergiker sollten, wenn möglich, eine spezifische Immuntherapie durchführen lassen, um zu vermeiden, dass sich bei ihnen der Heuschnupfen zu Asthma entwickelt. Leider zeigen Untersuchungen, dass die Therapien häufig nicht konsequent durchgeführt, sondern frühzeitig abgebrochen werden.

 

Ein deutschlandweiter Vergleich zeigt: In Regionen mit besonders hoher Adipositas-Häufigkeit liegt der Anteil der Asthmapatienten bei 4,5 Prozent, in Regionen mit niedriger Adipositas-Häufigkeit dagegen bei nur 3,8 Prozent. Insgesamt ist die Asthma-Häufigkeit in Großstädten im Vergleich zu ländlichen Regionen minimal erhöht. Möglicherweise kann dies mit Luftverschmutzung erklärt werden. Die Unterschiede in der regionalen Krankheitshäufigkeit können jedoch nicht vollständig erklärt werden, da verschiedene Risikofaktoren miteinander in Wechselwirkung stehen und die Krankheitshäufigkeiten durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren verursacht werden. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf. Zusammenfassend lassen sich in den Datenauswertungen des WIdO keine Muster erkennen, die die regionalen Unterschiede erklären könnten.

 

Für Menschen mit Asthma bronchiale bietet die AOK Baden-Württemberg ein spezielles, strukturiertes Behandlungsprogramm: AOK-Curaplan Asthma. Dieses gewährleistet eine optimale Behandlung durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine Asthma-Therapie, die sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sowie Patientenschulungen, die die Betroffenen zur aktiven Mitarbeit befähigen. Infos im Internet unter www.aok.de/kp/bw/curaplanaktiv/asthma

 

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news-4005 Mon, 09 Nov 2020 11:28:14 +0100 Gesundheitsatlas Asthma: Wenig Asthmakranke im Landkreis Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/gesundheitsatlas-asthma-wenig-asthmakranke-im-landkreis-biberach.html Laut dem aktuellen Gesundheitsatlas Asthma des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) leben in Deutschland 4,2 Prozent der Menschen mit Asthma bronchiale, also einer chronischen Erkrankung der Atemwege, die medikamentös behandelt werden muss. In Baden-Württemberg sind 3,7 Prozent der Bevölkerung Asthmapatienten. Für den Landkreis Biberach ergibt sich ein niedrigerer Wert von 3,2 Prozent. Damit liegt der Landkreis auf Rang 5 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg. Asthma bronchiale, kurz Asthma, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die zu anfallsartig auftretender Verengung der Atemwege führt. Typische Symptome sind Atemnot, ein Engegefühl in der Brust und Husten – häufig begleitet von einem charakteristischen, pfeifenden Atemgeräusch, das auf die Verengung der Bronchien hinweist.

 

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören allergische Erkrankungen, eine genetische Veranlagung, Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Luftverschmutzung sowie eingeatmete lungenschädigende Stoffe wie Tabakrauch und Chemikalien. Übergewicht und Adipositas erhöhen ebenfalls das Risiko, Asthma zu entwickeln, und können bei bereits bestehendem Asthma die Krankheitssymptome verstärken. Daher empfiehlt die „Nationale Versorgungsleitlinie Asthma“ bei übergewichtigen Patienten eine Gewichtsreduktion. Da Tabakrauchen ein weiterer bedeutsamer Risikofaktor bei Asthma ist, ist Rauchverzicht eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Dabei geht es nicht nur darum, selbst nicht zu rauchen, sondern auch darum, Passivrauchen zu vermeiden. Allergiker sollten, wenn möglich, eine spezifische Immuntherapie durchführen lassen, um zu vermeiden, dass sich bei ihnen der Heuschnupfen zu Asthma entwickelt. Leider zeigen Untersuchungen, dass die Therapien häufig nicht konsequent durchgeführt, sondern frühzeitig abgebrochen werden.

 

Ein deutschlandweiter Vergleich zeigt: In Regionen mit besonders hoher Adipositas-Häufigkeit liegt der Anteil der Asthmapatienten bei 4,5 Prozent, in Regionen mit niedriger Adipositas-Häufigkeit dagegen bei nur 3,8 Prozent. Insgesamt ist die Asthma-Häufigkeit in Großstädten im Vergleich zu ländlichen Regionen minimal erhöht. Möglicherweise kann dies mit Luftverschmutzung erklärt werden. Die Unterschiede in der regionalen Krankheitshäufigkeit können jedoch nicht vollständig erklärt werden, da verschiedene Risikofaktoren miteinander in Wechselwirkung stehen und die Krankheitshäufigkeiten durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren verursacht werden. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf. Zusammenfassend lassen sich in den Datenauswertungen des WIdO keine Muster erkennen, die die regionalen Unterschiede erklären könnten.

 

Für Menschen mit Asthma bronchiale bietet die AOK Baden-Württemberg ein spezielles, strukturiertes Behandlungsprogramm: AOK-Curaplan Asthma. Dieses gewährleistet eine optimale Behandlung durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen und eine Asthma-Therapie, die sich an den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sowie Patientenschulungen, die die Betroffenen zur aktiven Mitarbeit befähigen. Infos im Internet unter www.aok.de/kp/bw/curaplanaktiv/asthma

 

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news-3989 Wed, 04 Nov 2020 11:37:13 +0100 Weniger Magen- und Darmgeschwüre - Magen-Darm-Tag am 7. November https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/weniger-magen-und-darmgeschwuere-magen-darm-tag-am-7-november.html Das Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür zählt mit zu den häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Ausgelöst durch verschiedene Ursachen wie Infektionen, zu viel Stress, ungesunde Ernährung oder Medikamente kann die Schleimhaut das Gewebe nicht mehr ausreichend vor Magensäure schützen, es kommt zu Entzündungen und im schlimmsten Fall entwickelt sich ein Geschwür. 2019 waren in Baden-Württemberg deswegen 28.305 AOK-Versicherte in Behandlung. Im Jahr 2019 verzeichnet die AOK im Alb-Donau-Kreis 407 Versicherte, die wegen eines Magen- und Zwölffingerdarmgeschwürs ärztlich behandelt wurden. 2015 waren es 438 Betroffene. Mit den rückläufigen Zahlen liegt der Landkreis im allgemeinen Trend in Industriestaaten. Noch auffälliger ist der Rückgang für den Landkreis Biberach: Hier wurden vergangenes Jahr 436 AOK-Versicherte wegen eines Magen- oder Darmgeschwürs behandelt, gegenüber 568 Fällen im Jahr 2015. Einzig im Stadtkreis Ulm zählte die Kasse eine leichte Erhöhung von 281 im Jahr 2015 auf 294 Betroffene im Jahr 2019. Männer sind fünfzig Prozent häufiger betroffen als Frauen. Die Behandlungsprävalenz nimmt mit dem Alter stetig zu und ist der Gruppe der über 80-jährigen am höchsten.

 

Eine besonders häufige Ursache für ein Geschwür im Magen oder dem Zwölffingerdarm ist die Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, das Enzyme bildet, die Zellen der Magenschleimhaut schädigen können. Aber auch eine genetische Veranlagung zu einem empfindlichen Magen, psychosozialer Stress, der die Produktion von Magensäure erhöhen kann, und ein ungesunder Lebensstil, hier vor allem Rauchen sowie ein übermäßiger Konsum von Alkohol und Kaffee, begünstigen die Entstehung von solchen Geschwüren.

 

„Entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente, sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder auch Ibuprofen, sind ebenfalls oft Ursache von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren“, sagt Dr. Sabine Knappstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Besonders dann, wenn die Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden oder in Kombination mit Kortison.“ Weitere Medikamente, die zu einer Geschwürbildung führen können, sind sogenannte Serotoninwiederaufnahmehemmer, die oft gegen Depressionen verordnet werden, Chemotherapeutika und Bisphosphonate, mit denen Osteoporose behandelt wird.

 

Oft bleiben die Geschwüre über einen längeren Zeitraum unentdeckt, wenn die Beschwerden nicht eindeutig sind oder von Betroffenen als wenig belastend wahrgenommen werden. Bei etwa 20 von 100 Betroffenen beginnt das Geschwür zu bluten, was ernsthafte Folgen haben kann. Daher rät die Ärztin bei Schmerzen im Oberbauch, die oft in direktem Zusammenhang mit den Mahlzeiten stehen, diese ärztlich abklären zu lassen. „Um eine sichere Diagnose stellen zu können, ist eine Spiegelung von Magen und Dünndarm, verbunden mit der Entnahme einer Gewebeprobe, notwendig. Dies dient vor allem zur Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori und dem Ausschluss bösartiger Erkrankungen.“, so Dr. Knapstein.

 

Wird eine Helicobacter-pylori-Infektion nachgewiesen, steht das Abtöten des Keims im Mittelpunkt der Behandlung. Bei mehr als 90 von 100 Patienten kann mit einer Kombination aus Medikamenten zum Magenschutz und Antibiotika eine Heilung erzielt werden. Geschwüre, die nach sechs Monaten noch nicht abgeheilt sind, werden in der Regel operiert. Zur Behandlung eines Geschwürs und zur Vorbeugung eines Wiederauftretens kann der Patient durch sein Verhalten beitragen. So hilft es, Stress zu reduzieren sowie Rauchen, Alkohol, Kaffee sowie Speisen und Getränke zu meiden, die die Magensaftproduktion stark anregen.

 

AOK-Versicherte, die am Haus- und FacharztProgramm teilnehmen, haben bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine kostenlose Darmspiegelung – sowohl Männer als auch Frauen. Regulär haben Frauen erst ab 55 Jahren Anspruch darauf. Die AOK bietet zudem allen Versicherten Gesundheitskurse an, zum Beispiel mit Blick auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und zum Erlernen von Entspannungsmethoden.

 

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news-3990 Fri, 30 Oct 2020 11:45:44 +0100 AOK Ulm-Biberach berät ab 2. November nach telefonischer Terminvereinbarung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-ulm-biberach-beraet-ab-2-november-nach-telefonischer-terminvereinbarung.html „Wir sind verstärkt online und telefonisch für unsere Kunden da“ Nach den von der Bundesregierung sowie den Ländern beschlossenen Einschränkungen aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen passt auch die AOK Ulm-Biberach ihre Kundenberatung den neuen Herausforderungen an.

 

Für die Versicherten sind Beratungsgespräche in den KundenCentern vom 2. November bis voraussichtlich 30. November nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. „Unsere wichtigste Aufgabe als größte gesetzliche Krankenversicherung in Baden-Württemberg ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Versicherten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen sowie unseren Teil zur Eindämmung des Virus beizutragen. Darum haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Wir sind zusätzlich verstärkt telefonisch und auf den Online-Kanälen für unsere Kundinnen und Kunden da und stehen ihnen auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten bei allen Gesundheitsfragen zur Seite.“

 

Die Kundenberaterinnen und -berater der AOK Ulm-Biberach bieten ihren Versicherten und Firmenkunden nach einer telefonischen Terminvereinbarung weiterhin Beratung im KundenCenter vor Ort. Zusätzlich beraten die Expertinnen und Experten am Telefon, über das Online-KundenCenter „Meine AOK“, per App und weitere Online-Kanäle. Das Kurs- und Seminarangebot in den AOK-Gesundheitszentren wird bis Ende November zum Schutz der Kunden und Mitarbeitenden der AOK Baden-Württemberg ebenfalls ausgesetzt. Das AOK-Rückenkonzept wird für aktuell stattfindende Maßnahmen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften fortgesetzt, da hier die medizinische Notwendigkeit durch die ärztliche Empfehlung gegeben ist.

 

Die Telefonnummer des nächstgelegenen KundenCenters der AOK Ulm-Biberach für eine Terminvereinbarung:

 

KundenCenter Biberach (07351) 501312

 

KundenCenter Ehingen (07391) 580216

 

KundenCenter Laichingen (07333) 965610

 

KundenCenter Langenau  (07345) 963716

 

KundenCenter Laupheim  (07392) 970946

 

KundenCenter Ochsenhausen (07352) 920125

 

KundenCenter Riedlingen (07371) 930911

 

KundenCenter Ulm (0731) 168655

 

Die Kontaktdaten und Kanäle, mit denen die Versicherten weiterhin mit der AOK Baden-Württemberg in Verbindung bleiben können, sind auch auf der Website www.aok.de/bw/corona-erreichbarkeit hinterlegt.

 

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news-3961 Thu, 15 Oct 2020 11:14:10 +0200 Krankenstand in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis leicht gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/krankenstand-in-ulm-und-dem-alb-donau-kreis-leicht-gestiegen.html Im März 2020 deutlich mehr Krankmeldungen als im Vorjahresmonat Der Krankenstand der AOK-Versicherten in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis ist in den ersten sechs Monaten 2020 leicht gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 kletterte er von 5,3 auf 5,4 Prozent. Damit liegt er weiterhin unter dem bundesweiten Wert von 5,7 Prozent. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht für das erste Halbjahr 2020 hervor.

 

Auffällig ist, dass sich im März deutlich mehr Menschen in der Region krankmeldeten, als im Jahr zuvor. Der Anteil stieg von 5,8 Prozent in 2019 auf 7,5 Prozent in 2020. Im April 2020 stieg die Zahl der Krankmeldungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent auf 5,1 Prozent. In allen anderen Monaten des ersten Halbjahres ist der Krankenstand jedoch niedriger im Vergleich zum Vorjahr: Im Januar meldeten sich 5,3 Prozent (2019: 5,5 Prozent) krank, im Februar 6,4 Prozent (2019: 6,5 Prozent), im Mai 4,1 Prozent (2019: 4,8 Prozent) und im Juni 4,0 Prozent (2019: 4,2 Prozent).

 

Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug 45,3 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 46,7 Prozent. Jedes beschäftigte AOK-Mitglied in der Region kam im ersten Halbjahr 2020 im Schnitt auf 11,6 krankheitsbedingte Fehltage. Auf 100 Versicherte in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis kamen insgesamt 84,7 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt damit den Vorjahreswert um 9,2 Prozent.

 

Die meisten Fehltage verursachten mit Abstand Muskel- und Skeletterkrankungen. Sie machen 21,6 Prozent aller Fehltage aus. Es folgen Atemwegserkrankungen (16,6 Prozent), psychische Beschwerden (11,2 Prozent) und Verletzungen (10,1 Prozent).

 

Wenn man die Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet, zeigt sich jedoch eine etwas andere Verteilung: Atemwegserkrankungen waren mit 26,7 Prozent der häufigste Grund für Krankmeldungen, gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen mit 16,3 Prozent, Verdauung mit 6,7 Prozent und Verletzungen mit 6,4 Prozent.

 

Wie oft sich Arbeitnehmer krankmelden, hängt stark von ihrem Beruf ab. Angestellte in der Land- und Forstwirtschaft hatten mit 3,1 Prozent den niedrigsten Krankenstand. Die meisten Fehlzeiten dagegen zählt die AOK in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis für die Branche „Energie, Wasser, Entsorgung und Bergbau“ mit 6,7 Prozent, gefolgt von „Verkehr und Transport“ mit 6,6 Prozent sowie „Gesundheits- und Sozialwesen“ mit 6,0 Prozent.

 

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news-3960 Thu, 15 Oct 2020 11:12:17 +0200 Krankenstand im Landkreis Biberach konstant https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/krankenstand-im-landkreis-biberach-konstant.html Im März 2020 deutlich mehr Krankmeldungen als im Vorjahresmonat Der Krankenstand der AOK-Versicherten im Landkreis Biberach ist in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 konstant bei 5,4 Prozent geblieben. Damit liegt er weiterhin unter dem bundesweiten Wert von 5,7 Prozent. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht für das erste Halbjahr 2020 hervor.

 

Auffällig ist, dass sich im März deutlich mehr Menschen in der Region krankmeldeten, als im Jahr zuvor. Der Anteil stieg von 6,0 Prozent in 2019 auf 7,7 Prozent in 2020. Mit 6,6 Prozent war der Krankenstand im Februar 2020 genauso hoch wie im Vorjahresmonat. In allen anderen Monaten des ersten Halbjahres ist der Krankenstand jedoch niedriger im Vergleich zum Vorjahr: Im Januar meldeten sich 5,3 Prozent (2019: 5,5 Prozent) krank, im April 4,8 Prozent (2019: 5,2 Prozent) , im Mai 3,9 Prozent (2019: 5,1 Prozent) und im Juni 3,9 Prozent (2019: 4,4 Prozent).

 

Der Anteil der AOK-versicherten Beschäftigten, die sich einmal oder mehrfach krankmeldeten, betrug 47,6 Prozent. Im Jahr 2019 lag dieser Wert noch bei 49,8 Prozent. Jedes beschäftigte AOK-Mitglied in der Region kam im ersten Halbjahr 2020 im Schnitt auf 11,5 krankheitsbedingte Fehltage. Auf 100 Versicherte im Landkreis Biberach kamen insgesamt 85 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen. Die Zahl der Krankschreibungen unterschritt damit den Vorjahreswert um 12,2 Prozent.

 

Die meisten Fehltage verursachten mit Abstand Muskel- und Skeletterkrankungen. Sie machen 21,8 Prozent aller Fehltage aus. Es folgen Atemwegserkrankungen (16,5 Prozent), Verletzungen (11,1 Prozent) und psychische Beschwerden (9,7 Prozent).

 

Wenn man die Krankheitsarten nach Fallzahlen betrachtet, zeigt sich jedoch eine etwas andere Verteilung: Atemwegserkrankungen waren mit 28,6 Prozent der häufigste Grund für Krankmeldungen, gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen mit 15,7 Prozent, Verletzungen mit 7,1 Prozent und Verdauung mit 6,8 Prozent.

 

Wie oft sich Arbeitnehmer krankmelden, hängt stark von ihrem Beruf ab. Angestellte bei Banken und Versicherungen hatten mit 3,8 Prozent den niedrigsten Krankenstand. Die meisten Fehlzeiten dagegen zählt die AOK im Landkreis Biberach für die Branche „Energie, Wasser, Entsorgung und Bergbau“ mit 6,4 Prozent, gefolgt von „Gesundheits- und Sozialwesen“ mit 6,1 Prozent sowie „Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung“ mit 5,8 Prozent.

 

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news-3910 Wed, 07 Oct 2020 09:16:35 +0200 Psychische Auffälligkeiten bei 16 Prozent aller Minderjährigen in der Region - Grundschüler besonders betroffen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/psychische-auffaelligkeiten-bei-16-prozent-aller-minderjaehrigen-in-der-region-grundschueler-besonder.html Angststörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Depressionen – fast ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen leidet an einer psychischen Störung. Etwa jeder fünfte Junge und jedes siebte Mädchen war laut der letzten Auswertung der AOK Baden-Württemberg wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung. Tendenz steigend. In der Region ist die Prävalenz psychischer Erkrankungen unter Versicherten bis 17 Jahren in den letzten Jahren im Schnitt um vier Prozent gestiegen.

 

Die AOK Ulm-Biberach möchte anlässlich des Internationalen Tags der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober für das Thema sensibilisieren und auf die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen gerade auch im Jugendalter hinweisen.

 

Im Jahr 2018 waren im Alb-Donau-Kreis 2.525 minderjährige AOK-Versicherte wegen einer psychischen Erkrankung in ambulanter oder stationärer Behandlung. Das sind 595 Kinder und Jugendliche mehr als vier Jahre zuvor. Für den Landkreis Biberach zählte die AOK 2.453 Betroffene (2014: 2.200) und für den Stadtkreis Ulm 1.466 Kinder und Jugendliche (2014: 916). Zu den psychischen Erkrankungen zählen auch Entwicklungsstörungen wie etwa Lese- und Rechtschreibschwäche. Daher sind Kinder im Grundschulalter besonders betroffen: Landesweit ist ein Viertel der Fünf- bis Neunjährigen wegen psychischer Erkrankungen in Behandlung.

 

„Fast die Hälfte aller psychischen Erkrankungen beginnen während der Pubertät, in drei von vier Fällen liegt der Krankheitsbeginn vor dem 25. Lebensjahr,“ sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg. „Zur Entstehung und zum Verlauf von seelischen Erkrankungen tragen viele Umstände bei, unter anderem auch individuell-lerngeschichtliche sowie psychosoziale Faktoren. Je besser die persönliche Unterstützung im Umfeld ist, umso besser kann sich die seelische Gesundheit eines Kindes entwickeln.“

 

Zu den häufigsten Diagnosen zählen unter anderem ADHS, soziale Verhaltensstörungen und auch Essstörungen. „Weil bei Kindern und Jugendlichen die Grenzen nicht leicht zu erkennen sind, wann ein ärztlicher Beratungs- und Behandlungsbedarf entsteht, ist die Einhaltung der Vorsorgeuntersuchungen gerade auch im Jugendalter beim Kinder- und Jugendarzt sehr wichtig,“ so Knapstein.

 

Infos zu den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche finden Eltern unter: aok.de/bw/familie.

 

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news-3908 Fri, 02 Oct 2020 11:03:21 +0200 Mit dem Rad zur Arbeit: Ulmerin gewinnt E-Bike https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/mit-dem-rad-zur-arbeit-ulmerin-gewinnt-e-bike.html Frau Egle aus Ulm hat beim Juli-Gewinnspiel der deutschlandweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ein vom Hersteller Fischer gesponsertes E-Bike gewonnen. Thomas Steinhäusler, Leiter des AOK-Kundencenters in Ulm, übergab der glücklichen Gewinnerin das Fahrrad. „Ich bin in diesem Jahr viel mehr Rad gefahren als sonst, weil ich wegen Corona meine Monatskarte für den Bus gekündigt habe. Und jetzt habe ich so ein tolles E-Bike gewonnen – Wahnsinn!“, freut sich Frau Egle über ihr neues Fahrrad. „Ich freue mich sehr, dass die Gewinnerin aus der Region kommt und ich ihr den Preis überreichen durfte. Ich wünsche ihr viel Freude mit dem E-Bike“, sagt Thomas Steinhäusler.

 

Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gibt es bereits seit 2001. Der Grundgedanke der Aktion ist einfach: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut etwas für seine Gesundheit und schont die Umwelt. Studien belegen, dass bereits 30 Minuten Bewegung am Tag Herz und Kreislauf stärken, das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigern und Stress schneller verfliegen lassen. Oft fehlt nur ein kleiner Impuls, um die guten Vorsätze umzusetzen. „Mit dem Rad zur Arbeit“ versteht sich als Motivator.

 

 

 

Foto: Die Gewinnerin Frau Egle und Thomas Steinhäusler, Leiter des AOK-Kundencenters in Ulm.

 

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news-3854 Wed, 30 Sep 2020 10:10:52 +0200 Jeden Dritten hat die Erkältungswelle 2019 richtig erwischt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/jeden-dritten-hat-die-erkaeltungswelle-2019-richtig-erwischt.html Eben gab es noch spätsommerliche Temperaturen, schon stürzt das Thermometer ab. Dieses wechselhafte Wetter begünstigt Erkältungskrankheiten. Schnupfen, Halsweh und Entzündungen der Atemwege haben bald wieder Hochsaison. Diesen Herbst wird viele Menschen auch die Frage umtreiben, wie sie eine Erkältung von Covid-19 unterscheiden können. Insgesamt 72.102 Fälle von akuten, behandlungsbedürftigen Erkältungskrankheiten meldet die AOK Ulm-Biberach für das Jahr 2019. Das ist fast eine Drittel aller Versicherten. In Stadt- und Landkreis Biberach waren 30.456 Personen betroffen. Der Alb-Donau-Kreis verzeichnete 27.119 AOK-Versicherte, die aufgrund von Erkältungskrankheiten behandelt wurden, und in Ulm waren es 14.527 Personen. Interessant ist die Altersverteilung: Bei Säuglingen sind 75 Prozent jährlich erkältet, bei Kleinkindern zwischen fünf und neun Jahren sind es rund 50 Prozent, in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen etwa jeder Dritte und bei den 70-Jährigen nur noch jeder Zehnte.

 

„Eine Erkältung entwickelt sich im Normalfall über einige Tage,“ erklärt Dr. Leslie A. Trautrims-Michelitsch, Fachbereichsleiterin Behandlungsmanagement bei der AOK Baden-Württemberg. „Typische Beschwerden sind unter anderem ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Bisweilen kann eine Erkältung auch mit leichtem Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen einhergehen.“ In den meisten Fällen klingt sie nach ungefähr einer bis zwei Wochen von selbst wieder ab. Während Halsschmerzen und Schnupfen oft schon nach wenigen Tagen verschwinden, kann es bei einem Husten auch schon mal bis zu drei Wochen dauern, bis er komplett ausgestanden ist. Eine Behandlung mit Medikamenten sei in der Regel nicht nötig. Schmerzmittel und abschwellende Nasensprays können gegebenenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Die Ärztin warnt jedoch vor der unnötigen Einnahme von Antibiotika. Da Erkältungen meist durch Viren ausgelöst werden, seien Antibiotika bei einer einfachen Erkältung nicht sinnvoll. Wegen möglicher Nebenwirkungen und der Gefahr der Resistenzentwicklung bei falscher Anwendung sollten Antibiotika nur bei Komplikationen, wie beispielsweise einer Lungenentzündung, eingesetzt werden.

 

Gelegentlich werden Erkältung und Grippe verwechselt. Eine echte Grippe oder Influenza verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden und wird von anderen Virustypen verursacht. Eine Grippe beginnt meist plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen. Empfehlenswert ist grundsätzlich eine Grippeschutzimpfung, die die AOK für ihre Versicherten übernimmt. Vor allem Senioren und Schwangere sollten vorsorgen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung auch für chronisch Kranke sowie Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen.

 

Schwieriger dagegen ist es, eine Erkältung von Corona abzugrenzen. Da die Symptome beider Erkrankungen unspezifisch und teils ähnlich sind, sei es für Betroffene in den ersten Tagen nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind, sagt Trautrims-Michelitsch. „Beide können zum Beispiel mit Halsschmerzen und Husten einhergehen. Auch kann der für Covid-19 beschriebene Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns bei einer gewöhnlichen Erkältung vorkommen. Bei Covid-19 sind tendenziell starker trockener Husten und hohes Fieber vorrangig, Begleiterscheinungen wie Kopf- und Gliederschmerzen eher selten.“

 

Erkältungskrankheiten verbreiten sich – wie Covid-19 – vor allem über Tröpfcheninfektion. Wer es vermeidet, sich ins Gesicht zu fassen, kann sein Erkältungsrisiko deshalb verringern. Sich außerdem häufig mit Seife die Hände zu waschen, ist ein guter zusätzlicher Schutz.

 

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news-3840 Fri, 25 Sep 2020 10:41:36 +0200 Kofrányi-Preis für Lea Oettinger https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/kofranyi-preis-fuer-lea-oettinger.html Lea Oettinger wurde in Ulm für ihre schulische Leistung im Fach „Ernährungslehre mit Chemie“ mit dem Kofrányi-Preis ausgezeichnet. Der Preis für die beste Abiturarbeit im Fach Ernährungslehre mit Chemie wird jährlich vom Regierungspräsidium Tübingen und der AOK Baden-Württemberg übergeben. In diesem Jahr wurde Lea Oettinger aus Arnegg ausgezeichnet, die ihr Abitur an der Valckenburgschule in Ulm gemacht hat. Patricia Steininger, die für die AOK Schulen im Raum Ulm und Alb-Donau-Kreis in der Gesundheitsförderung und Prävention betreut, und Patrick Reiber vom KundenCenter Ulm überreichten die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro.

 

Nach dem Abitur wollte Lea Oettinger eigentlich erstmal eine längere Reise machen. „Aufgrund der Corona-Pandemie werde ich aber nun schon diesen Herbst ein Studium beginnen – voraussichtlich Medizin“, so die Preisträgerin.

 

Der von der AOK gestiftete Preis ist nach Ernst Kofrányi (1908 bis 1989) benannt. Er stammte aus einer deutsch-ungarischen Arztfamilie. Im Zentrum seiner Arbeit als Chemiker standen ernährungswissenschaftliche Problemstellungen. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse über die biologische Wertigkeit von Eiweißen sind bis heute bedeutsam, beispielsweise für die Behandlung von Nierenerkrankungen oder die Verbesserung der Welternährung. Sein 1960 erschienenes Buch „Einführung in die Ernährungslehre“ gilt noch heute als Standardwerk.

 

 

 

Foto: Lea Oettinger

 

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news-3834 Thu, 24 Sep 2020 08:18:00 +0200 AOKler spenden Blut https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aokler-spenden-blut.html Das DRK rückte gestern mit einem LKW voll mit medizinischer Ausstattung vor dem AOK-Haus in Ulm an. Innerhalb einer Stunde wurde der 2. Stock der Gesundheitskasse in ein Blutspendezentrum verwandelt. Angesichts der akuten Blutknappheit in den Kliniken in Baden-Württemberg hatte die AOK Ulm-Biberach ihre Mitarbeiter aufgerufen, sich für eine Blutspende zur Verfügung zu stellen. Eingeladen waren auch die Mitarbeiter der benachbarten Agentur für Arbeit beim Ulmer Basteicenter. Natürlich wurde die Aktion unter strengster Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen durchgeführt.

 

AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk und ihr Stellvertreter Jürgen Weber gingen mit gutem Beispiel voran und ließen sich als erste in die Spenderliste eintragen. „Ich finde, dass wir als große Krankenkasse auch bei der Blutspende unseren Beitrag leisten sollten, um die angespannte Versorgungslage in der Region zu verbessern“, sagte Sabine Schwenk kurz vor ihrer Blutentnahme. „Jeder von uns, jeder unserer Versicherten und wir selbst, könnte morgen schon eine Blutkonserve benötigen. Es freut mich zu sehen, dass so viele Kolleginnen und Kollegen dem Aufruf gefolgt sind. Viele spenden heute zum ersten Mal.“

 

Nicole Bößenecker, die im AOK-Haus die Versicherten empfängt, hatte sogar ihren Mann zur Blutspende mitgebracht. „Ist doch selbstverständlich, dass wir da mitmachen“, sagte sie nach der Blutspende. „Und bequemer als am Arbeitsplatz Blut zu spenden, geht es nun wirklich nicht mehr.“

 

Hasan Goekcayir vom DRK hatte die Blutspendeaktion organisiert. Er hofft, dass noch mehr Organisationen und Firmen solche Aktionen durchführen. „Täglich werden in Deutschland 15.000 Blutkonserven benötigt. Und normalerweise reicht der Vorrat für vier Tage. Derzeit haben wir nur Blut für 1,5 Tage“, sagte er. „Wegen der nur kurzen Haltbarkeit von Blutkonserven sind wir auf die konstante Unterstützung der Menschen angewiesen.“

 

 

 

Foto: Nicole Bößenecker mit ihrem Mann Jan nach der Blutspende

 

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news-3833 Tue, 15 Sep 2020 13:03:21 +0200 Kofrányi-Preis für Luisa Härle https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/kofranyi-preis-fuer-luisa-haerle.html Luisa Härle (19) wurde in Biberach für ihre Leistungen mit dem Kofrányi-Preis ausgezeichnet. Luisa Härle aus Schemmerhofen wurde für die beste Jahrgangsleistung in den Fächern Ernährungslehre und Chemie am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium der Mathias Erzberger Schule in Biberach ausgezeichnet. Susanna Kraus-Janik, die für die AOK Schulen im Raum Biberach in der Gesundheitsförderung und Prävention betreut, überreichte die Urkunde und einen Büchergutschein im Wert von 125 Euro.

 

Das Lernen unter Corona-Bedingungen forderte die 19-Jährige heraus. „Ich musste mehr Selbstdisziplin aufbringen, da es keinen Präsenzunterricht gab“, sagte sie bei der gestrigen Preisverleihung bei der AOK in Biberach. „Der Stoff war fertig behandelt, es ging ums Lernen und Üben. Die Lehrkräfte standen für Fragen aber immer zur Verfügung.“ Nach dem Abitur mit der Traumnote 1,4 möchte Luisa Härle ein naturwissenschaftliches Studium aufnehmen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich beim Roten Kreuz, leitet Jugendgruppen und ist bei Veranstaltungen als Sanitäterin unterwegs.

 

Der von der AOK gestiftete Preis ist nach Ernst Kofrányi (1908 bis 1989) benannt. Er stammte aus einer deutsch-ungarischen Arztfamilie. Im Zentrum seiner Arbeit als Chemiker standen ernährungswissenschaftliche Problemstellungen.

 

 

 

Foto: Luisa Härle (links) mit Susanna Kraus-Janik

 

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news-3790 Tue, 25 Aug 2020 09:34:01 +0200 Prüfung bestanden - AOK Ulm-Biberach übernimmt alle Auszubildenden https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/pruefung-bestanden-aok-ulm-biberach-uebernimmt-alle-auszubildenden.html Sie strahlen um die Wette: 20 Azubis haben in diesem Sommer ihre Ausbildung bei der AOK Ulm-Biberach abgeschlossen: 17 Sozialversicherungsfachangestellte, zwei Kaufleute für Dialogmarketing und eine Berufsqualifizierung Krankenversicherung. Für zwei Auszubildende gab es die Traumnote „sehr gut“. Alle Azubis wurden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen und haben sich bereits im neuen Job eingearbeitet. „Sie alle haben Ihre Prüfungen mit Bravour abgeschlossen und gezeigt, welche Talente in Ihnen stecken,“ gratulierte AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk den ehemaligen Azubis. „Ich wünsche Ihnen für Ihren Start und Ihre weitere Karriere bei der AOK Ulm-Biberach alles Gute!“

 

Die beiden Jahrgangsbesten wurden von der Geschäftsführung für ihre herausragenden Leistungen bei den Abschlussprüfungen geehrt: Über die Traumnote 1,0 können sich die Sozialversicherungsfachangestellten Julia Hagenmaier, die als Quereinsteigerin ihre Ausbildung in nur einem Jahr abgeschlossen hat, und Eva Maigler freuen. Vivienne Maier, Sandra Piard und Anja Schropp können ebenfalls stolz auf ihre Leistungen sein – sie alle haben eine 1,0 in der mündlichen Prüfung.

 

Die AOK bietet jungen Menschen sichere und abwechslungsreiche Arbeitsplätze mit attraktiven und chancenreichen Entfaltungsmöglichkeiten. „Wer Interesse hat, kann sich noch für den Ausbildungsbeginn 2021 bewerben,“ sagt AOK-Ausbildungsleiter Paulo Coelho. Informationen unter aok.de/bw/karriere oder direkt bei Paulo Coelho unter 0731 168-506.

 

 

 

Auf dem Bild vorn von links Franziska Egle-Tews, Eva Maigler, Julia Hagenmaier, Karina Ponamarev, Marissa Schubert, Jacqueline Booker, Kathrin Richter, Franziska Späth, Madeleine Springer, Andrea Glaser, Laura-Marie Donat, Ausbildungsleiter Paulo Coelho, stellvertretender Geschäftsführer Jürgen Weber, Nour Alahmad, Taner Gündogdu, Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk und Vivienne Maier (nicht auf dem Bild: Romy Haltmayer, Christiana Peper, Sandra Piard, Asli Ucar, Alina Schönemann und Anja Schropp).

 

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news-3777 Tue, 11 Aug 2020 10:23:12 +0200 Impetigo contagiosa – die häufigste und ansteckendste Hautkrankheit bei Kindern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/impetigo-contagiosa-die-haeufigste-und-ansteckendste-hautkrankheit-bei-kindern.html Das feuchtwarme Sommerklima ist die Lieblingsjahreszeit so mancher Bakterien. Auch die Ausbreitung der Impetigo contagiosa hat in den warmen Monaten des Jahres ihren Höhepunkt. Die Bezeichnung Impetigo contagiosa dürften viele Eltern nicht kennen, das Erscheinungsbild dagegen schon. Denn die Erkrankung ist die häufigste Hautinfektion bei Kindern. Da sie hoch ansteckend ist, breitet sie sich in Kindergärten und Schulen besonders schnell aus. Klassische Symptome sind gefüllte Bläschen und honiggelbe Krusten. Eiter-, Borken- oder Grindflechte – die bakterielle Hautinfektion ist unter zahlreichen Namen bekannt. „Das auffallendste Merkmal der Impetigo sind die honiggelben Krusten auf rotem Grund“, sagt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Es wird zwischen einer kleinblasigen und einer großblasigen Variante unterschieden. Beide Formen beginnen zunächst mit roten Flecken überwiegend im Gesicht. Auf den Flecken bilden sich rasch mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die mehr oder weniger groß sein können und anschließend platzen und verkrusten. Diese Krusten haben eine charakteristische gelbe Farbe.“ Die Erkrankung wird durch Bakterien verursacht. Meist werden Staphylokokken gefunden, aber auch Streptokokken sind als Auslöser bekannt. Die Erreger werden durch Schmierinfektion bei direktem Hautkontakt zwischen Personen übertragen. Aber auch eine indirekte Ansteckung über infizierte Gegenstände wie Kleidung oder Spielsachen ist möglich. Daher breitet sich die Impetigo besonders rasch dort aus, wo viele Kinder zusammenkommen.

 

In der Region zählt die AOK Ulm-Biberach jährlich rund 600 Versicherte, die sich aufgrund der Hautinfektion in ärztliche Behandlung begeben. Landesweit registriert die AOK Baden-Württemberg pro Jahr 13.000 bis 14.000 Erkrankungen. Am häufigsten betroffen sind Kindergarten- und Schulkinder im Alter von einem bis neun Jahren.

 

„Bei konsequenter Behandlung heilt die Impetigo contagiosa in der Regel folgenlos aus. Die Rötung verschwindet und die Krusten fallen ab“, so Dr. Kirtschig. „Die Erkrankung ist so lange infektiös, bis die offenen, eitrigen Hautstellen abgeheilt sind.“ Um eine Ausbreitung auf den ganzen Körper zu vermeiden, sollte Kratzen unbedingt vermieden werden. Damit die Möglichkeit des Kratzens und somit einer Weiterverbreitung reduziert wird, sollten die Fingernägel der Betroffenen möglichst kurz geschnitten werden. Hygienemaßnahmen können ebenfalls das Infektionsrisiko senken. Dazu zählen unter anderem häufiges Händewaschen und getrenntes Benutzen von Handtüchern. Außerdem sollten Kleidung, Bettwäsche und Handtücher, die mit der erkrankten Person in Berührung standen, nach Gebrauch heiß gewaschen werden. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt können desinfizierende Mittel und lokale Antibiotika die Hygienemaßnahmen unterstützen.

 

Um eine Verbreitung der Impetigo contagiosa zu verhindern, bestehen nach dem Infektionsschutzgesetz für Erkrankte besondere Regeln in öffentlichen Einrichtungen: So dürfen erkrankte Kinder beispielsweise keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen besuchen, bis ärztlich bestätigt ist, dass sie nicht mehr ansteckend sind. Außerdem müssen Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich das Gesundheitsamt benachrichtigen, wenn in ihrer Einrichtung betreute Personen oder Beschäftigte erkrankt sind.

 

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news-3764 Tue, 28 Jul 2020 11:39:09 +0200 Wegen Corona: AOK-Bezirksratssitzung findet erstmals virtuell statt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wegen-corona-aok-bezirksratssitzung-findet-erstmals-virtuell-statt.html Die Corona-Krise geht auch am Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach nicht spurlos vorbei. Bei der ersten Sitzung 2020 am Montag saßen alle Bezirksratsmitglieder im Home-Office oder in ihren Büros vor den Bildschirmen für die virtuelle Veranstaltung. „Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, sagte Götz Maier, Vorsitzender des Bezirksrats und Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall, der die Sitzung eröffnete. „In den vergangenen Wochen mussten wir uns alle täglich auf neue Situationen einstellen und immer wieder improvisieren. Aber wir haben gezeigt, wie flexibel wir reagieren können,“ ergänzte Maria Winkler, die alternierende Bezirksratsvorsitzende. „Natürlich interessierte uns ganz besonders, wie die zehn Standorte der AOK Ulm-Biberach mit der Krise umgehen und welche Maßnahmen in den letzten Wochen implementiert wurden,“ so Maier.

 

„Selbstverständlich waren wir auch in dieser Zeit für unsere Kundinnen und Kunden da. Zunächst mussten wir den Kontakt auf die telefonische Beratung und die Beratung per E-Mail umstellen, da unsere Kundencenter geschlossen werden mussten. Doch jetzt sind unsere Kundencenter alle wieder geöffnet“, sagte Dr. Sabine Schwenk, die Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, an die 28 Vertreter von Arbeitgebern und Versicherten gerichtet. „Natürlich achten wir darauf, dass Abstände gewahrt bleiben, Mundschutz getragen wird und auch die anderen Hygieneschutzmaßnahmen beachtet werden. Auch das Gesundheitszentrum in Biberach ist wieder hochgefahren worden. Allerdings können wir nur eine begrenzte Anzahl von Personen gleichzeitig betreuen und das wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern.“

 

Die Versichertenzahlen bei der AOK Ulm-Biberach steigen zwar, aber die finanzielle Situation hat sich seit Anfang des Jahres, wie bei allen Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung, eingetrübt. „Durch die höheren Ausgaben, etwa für Corona-Tests, wird sich die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenkassen bis zum Jahresende noch verschlechtern“, sagte Jürgen Weber, der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach. „Die Beitragseinnahmen sind aufgrund von Kurzarbeit und höherer Arbeitslosigkeit gesunken. Auch die vom Bundesgesundheitsminister im vergangenen Jahr auf den Weg gebrachten Gesetze, schlagen nun finanziell durch.“ Die AOK hat mit Beginn der Corona-Krise Unternehmen aus der Region die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge angeboten. Fast 1600 Unternehmen haben das Angebot angenommen. Auch diese Einnahmen fehlen nun. „Die Corona-Krise stellt nicht nur die deutsche Wirtschaft, sondern auch die gesetzlichen Krankenkassen vor finanzielle Herausforderungen“, so Sabine Schwenk. „Die AOK hat schnell und unbürokratisch auf die Pandemie reagiert. Unsere Versicherten und die Firmen können sich jederzeit an uns wenden, wenn sie sich in einem finanziellen Engpass befinden. Wir versuchen in jedem Fall, Lösungen zu finden und sie in dieser Zeit zu entlasten.“

 

Das 28 Mitglieder starke AOK-Selbstverwaltungsgremium beriet während der virtuellen Sitzung über drei Neubesetzungen bei den Arbeitgebervertretern: Margit Pachner, Personalleiterin bei der Sparkasse Ulm, soll neu aufgenommen werden. Ulrike Freund, Geschäftsführerin von Gold Ochsen, wurde als ordentliches Mitglied vorgeschlagen. Als ihr Stellvertreter wurde Stefan Cramer, Personalleiter bei Gardena, nominiert. Die Ergebnisse der Wahl werden eingesandt und in den nächsten Tagen erwartet.

 

Der AOK-Bezirksrat ist ein ehrenamtliches Gremium der Selbstverwaltung, das sich aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber aus der Region zusammensetzt. Das Gremium vertritt aktiv die Interessen aller Beitragszahler und setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei gleichzeitig wirtschaftlicher Verwendung der Mittel auf regionaler Ebene ein. Der Vorsitz dieses Gremiums wechselt jährlichen zwischen der Gruppe der Arbeitgeber- und der Versichertenvertreter. In der Region Ulm-Biberach ist das für die Versicherten Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ostwürttemberg-Ulm, und auf Arbeitgeberseite Götz Maier, Geschäftsführer Südwestmetall-Bezirksgruppe Ulm.

 

 

 

Foto: Jürgen Weber, Dr. Sabine Schwenk, Götz Maier (v. l.)

 

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news-3753 Tue, 21 Jul 2020 10:24:41 +0200 Zeckensommer 2020: AOK Ulm-Biberach empfiehlt FSME-Schutzimpfung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/zeckensommer-2020-aok-ulm-biberach-empfiehlt-fsme-schutzimpfung.html Sie lauern in Wäldern und auf Wiesen besonders in hohen Gräsern und Büschen: Zecken. Milde Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, dass die in diesem Jahr zahlreich auftretenden kleinen Blutsauger richtig aktiv sind. Zecken können Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist in der Region hoch: Die Stadt Ulm, der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Biberach zählen laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den FSME-Risikogebieten. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Rund 0,1 bis fünf Prozent der Zecken tragen laut Angaben des RKI das FSME-Virus in sich. Kommt es zu einer Infektion mit dem FSME-Virus, können grippeähnliche Beschwerden wie Fieber oder Kopfschmerzen auftreten. Bei einer Mehrzahl der Betroffenen heilt die FSME ohne Folgen aus. Ist aber das zentrale Nervensystem oder das Rückenmark betroffen, kann es zu bleibenden Schäden wie Lähmungen oder Schluck- und Sprechstörungen kommen. Da es keine Therapiemöglichkeiten gibt, empfiehlt die AOK Ulm-Biberach allen, die sich häufig in der Natur aufhalten, eine FSME-Schutzimpfung. Die Kosten für die Impfung übernimmt die Krankenkasse.

 

Während man sich gegen FSME mit einer Impfung schützen kann, kann die bakterielle Borreliose nur nachträglich behandelt werden. Darum ist beim Aufenthalt im Grünen trotz erfolgter FSME-Impfung Vorsicht geboten, auch wenn nicht jeder Zeckenstich automatisch eine Borreliose-Infektion bedeutet. Laut RKI schwankt das Vorkommen von Borrelien in Zecken regional sehr stark. In manchen Gebieten kann bis zu einem Drittel der Zecken den Erreger in sich tragen. Borreliose kann mit Antibiotika therapiert werden, bereitet aber oft Probleme, weil sie häufig spät erkannt wird. Sie verursacht unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen. Noch Monate oder Jahre nach der Borrelien-Infektion kann es zu Gelenkentzündungen, Herzrhythmusstörungen oder Entzündungen des Rückenmarks kommen.

 

Für das Jahr 2018 zählte die AOK in Baden-Württemberg 17.179 an Borreliose erkrankte Versicherte. Das sind rund 3.000 Erkrankte mehr als 2014. Auch in der Region ist die Tendenz steigend. 2014 befanden sich 807 Versicherte in ärztlicher Behandlung, 2018 waren es bereits 913: 173 Personen in Ulm, 414 im Alb-Donau-Kreis und 326 im Landkreis Biberach. Am meisten betroffen war die Altersgruppe der 55- bis 59-Jährigen mit insgesamt 119 Erkrankten.

 

Grundsätzlich gilt: Hat eine Zecke gestochen, sollte sie so schnell wie möglich mit einer Zeckenpinzette oder -karte entfernt werden. Denn je schneller sie entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. An der Einstichstelle tritt meist eine juckende Rötung der Haut auf, die einige Tage später wieder verschwindet. Dabei handelt es sich um eine normale Reaktion. Die sogenannte Wanderröte dagegen ist auf eine Borreliose-Infektion zurückzuführen. Sie tritt einige Tage, manchmal auch erst Wochen nach einem Zeckenstich auf. Diese deutlich ringförmige Hautrötung ist oft im Zentrum blasser als am Rand. Der rote Ring wandert dann allmählich nach außen. Diese Symptome sollten auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden. Der beste Schutz ist Zeckenstiche zu vermeiden. Richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und lange Hosen oder spezielle Anti-Zecken-Sprays sowie das Absuchen des Körpers nach Aufenthalten im Freien sind dabei wichtige Vorsichtsmaßnahmen.

 

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news-3740 Thu, 09 Jul 2020 10:21:23 +0200 Die Schattenseiten des Sommers: Hohe Temperaturen belasten den Kreislauf https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/die-schattenseiten-des-sommers-hohe-temperaturen-belasten-den-kreislauf.html „Endlich Sommer“ heißt es, wenn das Thermometer in die Höhe klettert. Der Sommer 2020 zeigte sich bisher eher mild und wechselhaft – von Rekordhitze keine Spur. Steigen die Temperaturen jedoch über 30 Grad, geht bei so manchem der Kreislauf in die Knie. Wie die AOK Ulm-Biberach auf Grundlage einer Auswertung ihrer Versichertendiagnosen berichtet, mussten 2018 in der Stadt Ulm 96 Versicherte wegen sogenannter Sommerkrankheiten ärztlich betreut werden. Dazu zählen Erkrankungen, die durch zu viel Hitze- und Sonneneinwirkung entstehen und meist mit Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Benommenheit einhergehen. Im Alb-Donau-Kreis begaben sich 91 Personen zur Behandlung in eine Praxis oder ins Krankenhaus und im Landkreis Biberach waren es 100 Personen. Für Baden-Württemberg verzeichnet die AOK für 2018 insgesamt 4.924 Hitzegeschädigte. Mit 32 Prozent machen die 20- bis 29-Jährigen die deutlich größte Gruppe aus. Männer sind häufiger in Behandlung als Frauen. Besonders ausgeprägt ist die Differenz im jungen Erwachsenenalter. So sind 25-jährige Männer etwa doppelt so häufig betroffen wie gleichaltrige Frauen.

 

„Sonnenstich-Symptome können erst recht spät auftreten und werden nicht immer sofort erkannt“, sagt Dr. Gudula Kirtschig, Hautärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Erste Anzeichen werden meist nur als harmlose Kopfschmerzen oder leichter Schwindel angesehen, da die Beschwerden auch erst auftreten können, wenn der Betroffene schon längst keiner direkten Sonneneinstrahlung mehr ausgesetzt ist.“ Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Kreislaufprobleme, ein plötzlicher Kreislaufkollaps, aber auch Muskelkrämpfe besonders in den Beinen sein. „Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie Apfelsaftschorle“, so Dr. Kirtschig. Zusätzliche Kühlung bringen kalte Umschläge. Wenn sich der Zustand eines Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte der Rettungsdienst unter 112 gerufen werden.

 

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, sollte man direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengung vermeiden und ausreichend trinken. „Bei Gesunden kann dies auch mehr als ein zusätzlicher Liter sein“, so Dr. Kirtschig. „Patienten mit Herzschwäche und bestimmten Nierenerkrankungen sollten mit ihrem Arzt die tägliche Trinkmenge besprechen.“ Bei aller nötigen Vorsicht sollte jeder für sich selbst das richtige Maß finden, um Sommer und Sonnenschein entspannt zu genießen – ohne den notwendigen Schutz vor zu viel UV-Strahlung und zu großer Hitze zu vergessen.

 

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news-3736 Mon, 06 Jul 2020 09:19:16 +0200 Martin Gerster informiert sich bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/martin-gerster-informiert-sich-bei-der-aok.html Mundschutz und Abstand waren selbstverständlich auch für den Biberacher Bundestagsabgeordneten Martin Gerster Pflicht, als er das AOK-Kundencenter am Ulmer Tor in Biberach für ein Informationsgespräch mit AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk und ihrem Stellvertreter Jürgen Weber besuchte. Martin Gerster ließ sich das Öffnungskonzept, die Abstandsregelungen und die Hygienemaßnahmen des Biberacher Hauses erläutern, das sich seit vergangener Woche in der zweiten Phase der Wiedereröffnung befindet. D. h. die AOK Ulm-Biberach empfängt nun auch wieder Kundinnen und Kunden ohne vorherige Terminvereinbarung.

 

Ein Schwerpunkt des Gespräches war die finanzielle Situation der AOK und der gesetzlichen Krankenkassen in Allgemeinen. „Auch unsere Rücklagen sind seit Jahresanfang gesunken“, sagte Sabine Schwenk. „Die finanzielle Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben geht weiter auseinander. In der nun beginnenden zweiten Jahreshälfte werden die Einnahmen aufgrund von Corona-bedingter Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit, sowie die Rücklagen durch die im vergangenen Jahr erlassenen Gesetze, weiter sinken.“ Die Politik habe die Risiken glücklicherweise erkannt und spreche über Bundeszuschüsse für die Krankenkassen. Nur so lasse sich die Zusage, die Abgaben auf 40 Prozent des Bruttogehalts zu deckeln, einhalten.

 

Ein weiteres Thema war die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung. „Nicht erst seit der Corona-Krise zeigt sich, dass die Versorgung mit Medikamenten nicht zuverlässig sichergestellt ist“, so Martin Gerster. „Wir brauchen Vorräte und müssen Abhängigkeiten von außereuropäischen Lieferanten abbauen.“ Sabine Schwenk sagte, die AOK werde auf jeden Fall ihren Beitrag leisten, um die zuverlässige Versorgung mit Medikamenten zu verbessern. An entsprechenden Vorschlägen werde derzeit mit Hochdruck gearbeitet.

 

„Ohne eine funktionierende Infrastruktur im Gesundheitswesen können wir Pandemien wie Corona nicht wirkungsvoll bekämpfen“, sagte Gerster. „Die tragischen menschlichen und finanziellen Folgen des Versagens von Gesundheitssystemen können wir jeden Tag in vielen Ländern aufs Neue sehen.“ Jürgen Weber betonte, dass die AOK eng mit der Politik und allen Verantwortlichen auf regionaler und lokaler Ebene zusammenarbeite, um die Folgen der Pandemie aufzufangen. „Wir haben über 1.600 Anträge auf Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen unbürokratisch genehmigt. Kein einziger wurde abgelehnt“, so Weber. „Arbeitgeber und unsere Versicherten können sich jederzeit an uns wenden, wenn sie sich in einem finanziellen Engpass befinden. Wir versuchen in jedem Fall, Lösungen zu finden und zu helfen.“

 

Martin Gerster glaubt, dass die Pandemie die deutsche Gesellschaft verändern wird. Er sieht bereits Zeichen für einen Bewusstseinswandel bei den Biberachern: „Das Thema Gesundheit hat ganz klar mehr Bedeutung bekommen. Die Leute achten mehr auf sich, fahren z. B. mehr Fahrrad.“ Relativ wenige Fortschritte sieht Gerster hingegen beim Zigarettenkonsum. Er hofft, dass wieder verstärkt Kampagnen gegen das Rauchen gestartet werden und mehr Menschen, auch wegen Corona, mit dem Rauchen aufhören. In diesem Bereich gebe es noch viel Nachholbedarf.

 

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news-3720 Fri, 26 Jun 2020 10:13:51 +0200 Neue Leiter für die AOK-Kundencenter in Ulm und Laupheim https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neue-leiter-fuer-die-aok-kundencenter-in-ulm-und-laupheim.html Die AOK-Kundencenter in Laupheim und in Ulm haben neue Leiter: Thomas Merk hat die Führung des 25-köpfigen Teams in Laupheim übernommen. Er folgte auf Thomas Steinhäusler, der seit 2018 die AOK in Laupheim leitete. Steinhäusler wechselte nach Ulm und führt nun das dortige Kundencenter und seine 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Thomas Steinhäusler bringt mehr als 20 Jahre AOK-Erfahrung mit nach Ulm: Der 40-Jährige hat bereits seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK in Ulm gemacht und sich anschließend als Spezialist für Privat- und Firmenkunden etabliert. Parallel zu seinem Bachelor-Studium der Gesundheitsökonomie führte er in Ulm die telefonische Kundenberatung und das Reha-Team. „Mein Start als Leiter des Kundencenters in Ulm war total ungewöhnlich. Wir mussten aufgrund der Corona-Krise den Kontakt auf die telefonische Beratung und die Beratung per E-Mail umstellen, da das Kundencenter zunächst geschlossen werden musste“, sagt Thomas Steinhäusler. „Jetzt nach der schrittweisen Öffnung freue ich mich umso mehr darauf, unseren Ulmer Kundinnen und Kunden persönlich zu begegnen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wir wissen, wie wichtig es für die Menschen ist, vor Ort einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, den sie kennen und der in ihrer Nähe ist, wenn es darauf ankommt.“

 

Auch Thomas Merk, Jahrgang 1982, hat vor mehr als 20 Jahren mit einer Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten den Grundstein für seine AOK-Karriere gelegt. Anschließend arbeitete er als Kundenberater sowie im Außendienst. Parallel absolvierte er die zweijährige Weiterbildung zum AOK-Betriebswirt, die Nachwuchs-Talente intern für Führungsaufgaben qualifiziert. Dementsprechend wurde er 2013 Teamleiter Kundenservice in Laupheim und stellvertretender Kundencenter-Leiter, bevor ihm die Leitung des Standortes übertragen wurde. „Ich freue mich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen den erfolgreichen Weg unseres Traditionsstandortes fortzuführen und weiterzuentwickeln“, sagt Thomas Merk zu seinem Start in Laupheim. „Wir sind in unserer Region Marktführer und haben somit eine hohe Verantwortung für unsere Versicherten. Eine hohe Kundenzufriedenheit und Bindung zeichnen uns aus – und das soll auch so bleiben. Das ist mein eigener Anspruch als neuer Kundencenter-Leiter in Laupheim.“

 

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news-3717 Thu, 18 Jun 2020 13:20:13 +0200 Wenn Sex krank macht - Geschlechtskrankheiten in der Region auf dem Vormarsch https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wenn-sex-krank-macht-geschlechtskrankheiten-in-der-region-auf-dem-vormarsch.html Geschlechtskrankheiten sind für viele ein Thema, über das man nur ungern spricht. Dabei haben die meisten Menschen im Laufe ihres sexuell aktiven Lebens irgendwann einmal mit einer sexuell übertragbaren Infektion (STI - sexually transmitted infections) zu tun. Zwar sinkt die Zahl der HIV-Neudiagnosen in Deutschland seit 2015 kontinuierlich, aber gleichzeitig lässt sich gerade bei jüngeren Menschen ein Anstieg anderer Geschlechtskrankheiten beobachten. Weit verbreitet sind beispielsweise Chlamydien, Herpes, Filzläuse, Pilzerkrankungen und Feigwarzen. Aber auch Tripper und Syphilis kommen wieder häufiger vor. Die möglichen Folgen reichen vom lästigen Jucken bis zur lebensbedrohlichen Erkrankung.

 

In Ulm sowie den Landkreisen Alb-Donau und Biberach ist die Zahl der Menschen, die wegen einer Geschlechtskrankheit behandelt wurden, leicht gestiegen: von 744 Versicherten im Jahr 2014 auf 858 Versicherte im Jahr 2018. Dies geht aus einer Auswertung der AOK Ulm-Biberach hervor. In Baden-Württemberg waren 20.783 AOK-Versicherte wegen einer Geschlechtskrankheit in Behandlung: 11.257 Frauen und 9.526 Männer. Männer und ganz besonders Frauen zwischen 20 und 35 Jahren sind am häufigsten betroffen. In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen sind doppelt so viele Frauen wie Männer erkrankt. Bei den HIV-Infektionen gibt es einen rückläufigen Trend. In Baden-Württemberg sind die Fälle in dem Vierjahreszeitraum von 347 auf 297 zurückgegangen – 81 Frauen und 216 Männer.

 

„Oft verursachen sexuell übertragbare Krankheiten keine Beschwerden und bleiben deshalb unbehandelt“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Zu den häufigsten Anzeichen einer solchen Erkrankung gehören Ausfluss aus Harnröhre oder Scheide, genitale Geschwüre, Schwellungen der Leistengegend oder der Hoden und Unterbauchschmerzen.“ Wenn Geschlechtskrankheiten frühzeitig erkannt werden, lassen sie sich in der Regel gut behandeln, auch wenn nicht alle komplett heilbar sind. Die Ärztin dazu: „Sexuell übertragbare Krankheiten können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Beispielsweise kann eine Chlamydien-Infektion die Ursache für Unfruchtbarkeit sein, Infektionen mit humanen Papilloma-Viren oder auch mit Hepatitis B können Krebserkrankungen zur Folge haben und eine nicht behandelte HIV-Infektion AIDS.“ Zur Prävention der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten sei es daher wichtig, frühzeitig und gezielt über Infektionen und Übertragungswege zu informieren. „Kondome bieten einen guten Schutz vor einer Infektion. Liegt eine sexuell übertragbare Erkrankung vor, sollten möglichst auch die Sexualpartner auf eine Infektion untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern erhöht das Risiko einer Infektion,“ so Knapstein weiter. Kondome können zwar das Risiko einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten erheblich reduzieren, jedoch nicht 100-prozentig ausschließen. Daher sollte zusätzlich der Kontakt der Mundschleimhaut mit potenziell infektiösen Körperflüssigkeiten sowie jeglicher Kontakt mit krankheitsbedingten Hautveränderungen vermieden werden.

 

Bei Verdacht auf eine Erkrankung sollte in jedem Fall ärztlicher Rat eingeholt werden. Gute Informationen zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihren Seiten www.bzga.de/infomaterialien/hivsti-praevention und www.liebesleben.de.

 

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news-3700 Tue, 09 Jun 2020 12:24:19 +0200 AOK-KundenCenter bieten wieder persönliche Beratung vor Ort https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-kundencenter-bieten-wieder-persoenliche-beratung-vor-ort-1.html Die AOK Ulm-Biberach bietet seit dieser Woche an allen Standorten wieder persönliche Gespräche für ihre Versicherten in den KundenCentern an. Die Beratungstermine werden im Vorfeld mit den Kundinnen und Kunden telefonisch vereinbart. „Durch die Terminvereinbarung wird das Kundenaufkommen entzerrt und die Versicherten werden – ohne dass sie im Wartebereich Platz nehmen müssen – sofort beraten“, sagt Sylvia Ortmann, Geschäftsbereichsleiterin Markt der AOK Ulm-Biberach. „Dies hilft dabei, den notwendigen Abstand einzuhalten. Um sowohl unsere Kundinnen und Kunden als auch alle Beschäftigten weiterhin vor einer Infektion zu schützen, gelten für die persönliche Beratung umfassende Hygieneregeln.“

 

In den KundenCentern stehen deshalb am Eingang Desinfektionsmittelspender. Bodenmarkierungen weisen darauf hin, ausreichend Abstand zu halten. Zusätzlichen Infektionsschutz im Beratungsgespräch bieten transparente Plexiglasscheiben. Außerdem werden die Versicherten gebeten, ihren Mund-Nasen-Schutz zum Termin mitzubringen.

 

„In den letzten Wochen haben wir verstärkt telefonisch oder über unsere Online-Kanäle beraten“, so Sylvia Ortmann. „Jetzt freuen wir uns darauf, dass wir wieder an allen unseren Standorten Publikumsverkehr ermöglichen und für unsere Versicherten persönlich vor Ort da sein können.“

 

Die Telefonnummern aller KundenCenter zur Terminvereinbarung finden Versicherte unter www.aok.de/bw.

 

Alle anderen Kontaktkanäle stehen auch weiterhin zur Verfügung: Per Telefon, E-Mail, Post und über das Online-Portal „Meine AOK“ können sich AOK-Versicherte wie gewohnt an ihre Krankenkasse wenden.

 

Neben den AOK-KundenCentern in der Region werden in den kommenden Wochen schrittweise auch die AOK-Gesundheitszentren und AOK-RückenStudios den Betrieb wieder aufnehmen.

 

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news-3687 Wed, 27 May 2020 12:48:03 +0200 Rauchen ist wichtigster Risikofaktor für COPD - Welt-Nichtraucher-Tag am 31. Mai https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/rauchen-ist-wichtigster-risikofaktor-fuer-copd-welt-nichtraucher-tag-am-31-mai.html Viele Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen sind angesichts der aktuellen Corona-Pandemie beunruhigt und befürchten, stärker gefährdet zu sein als Gesunde. Laut Robert Koch-Institut scheinen verschiedene Grunderkrankungen oder bestimmte Faktoren das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19 zu erhöhen. „Dazu zählt das Institut ausdrücklich auch die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD, sowie Rauchen und Übergewicht“, sagt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Etwa 13 von 100 Menschen, die älter als 40 Jahre sind, haben in Deutschland die Diagnose COPD. Die Dunkelziffer ist jedoch hoch. Weltweit belegt COPD Platz 3 in der Liste der Todesursachen, hinter koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall.“ Eine Auswertung der AOK Ulm-Biberach zeigt: Im Jahr 2018 haben sich in Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach 8.356 AOK-Versicherte wegen COPD behandeln lassen.

 

Aufgrund ihrer meist schleichenden Entwicklung wird eine COPD besonders im Anfangsstadium häufig übersehen oder als Raucherhusten verharmlost. Was mit chronischem Husten und vermehrtem Auswurf beginnt, kann in einem späteren Stadium der Erkrankung massive Atemnot und erhebliche Leistungsminderung zur Folge haben. Bei einer COPD verengt sich das Bronchialsystem dauerhaft. Dadurch wird der Körper schlechter mit Sauerstoff versorgt, was sich wiederum negativ auf die gesamte Lebensqualität auswirkt: Belastungen im Alltag, die gesunde Menschen noch lange nicht aus der Puste bringen, sorgen bei jemandem, der an COPD erkrankt ist, für akute Atemnot.

 

„Es gibt eine Reihe verschiedener Risikofaktoren, die dazu beitragen können, dass eine COPD entsteht. Die häufigsten Ursachen in Deutschland sind Rauchen und Passivrauchen, auf die sich fast 90 von 100 Erkrankungsfälle zurückführen lassen“, so Dr. Knapstein. Ein Rauchstopp lohnt sich daher immer. Und die aktuelle Corona-Pandemie könnte eine zusätzliche Motivation sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Dadurch verbessert sich nicht nur der allgemeine Gesundheitszustand und die körperliche Fitness, sondern es ist auch die wirksamste Maßnahme, um den Verlauf einer COPD zu verlangsamen.

 

Zwar können Medikamente die Beschwerden von COPD lindern und Atemnot-Anfällen vorbeugen, für eine konsequente und langfristige Behandlung sind jedoch nicht-medikamentöse Maßnahmen wichtig. Die wichtigste Maßnahme dabei ist der Rauchstopp. Aber auch Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken, also Bakterien, die unter anderem Lungenentzündungen hervorrufen können. Außerdem sollten Betroffene ihre Atemmuskulatur mit Atemgymnastik trainieren und sich körperlich bewegen, um Muskeln, Herz und Leistungsfähigkeit zu stärken.

 

Im AOK-Expertenforum „Nichtrauchen“ können sich alle, die mit dem Rauchen aufhören möchten, mit anderen Nutzern zu Themen rund um das Rauchen austauschen. AOK-Experten antworten auf persönliche Fragen: www.aok.de/pk/uni/forum/nichtrauchen/

 

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news-3672 Tue, 12 May 2020 10:17:17 +0200 Ein dickes Problem: AOK Ulm-Biberach warnt vor übermäßigem Zuckerkonsum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ein-dickes-problem-aok-ulm-biberach-warnt-vor-uebermaessigem-zuckerkonsum.html Immer mehr Menschen – darunter erschreckend viele Kinder – leiden an Übergewicht, Diabetes und anderen Krankheiten, die auch auf einen zu hohen Zuckerkonsum zurückzuführen sind. Gerade bei Stress greifen viele zu Schokolade, Keksen & Co. Dabei empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO, höchstens fünf Prozent der täglichen Kalorien in Form von Zucker aufzunehmen. Das entspricht bei einem Erwachsenen etwa 25 Gramm oder sechs Teelöffeln. Der tägliche Zuckerverbrauch in Deutschland beträgt jedoch durchschnittlich 90 Gramm pro Person, also etwa 21 Teelöffeln – meist versteckt in Lebensmitteln wie Müsli, Fruchtjoghurt, Süßigkeiten oder Getränken. Im Jahr 2018 waren in Baden-Württemberg 10.870 AOK-Versicherte im Alter von bis zu zwölf Jahren wegen Adipositas – also krankhaftem Übergewicht oder Fettleibigkeit – in Behandlung. Das sind 2.127 Kinder mehr im Vergleich zu 2014. Die AOK Ulm-Biberach meldet für Ulm sowie die Landkreise Alb-Donau und Biberach 533 adipöse Kinder, die im Jahr 2018 ärztlich behandelt wurden. 2014 waren es noch 465 Kinder.

 

Außer einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit und seelischen Problemen ist starkes Übergewicht auch ein ernster Risikofaktor für das Auftreten von Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Gefäßverkalkung. „Ohne rechtzeitiges Eingreifen kämpfen betroffene Kinder meist auch als Jugendliche und Erwachsene mit Übergewicht“, warnt Kerstin Horvath, Ernährungsberaterin der AOK Ulm-Biberach. Dabei können die Eltern als gutes Beispiel vorangehen: „Verhaltensweisen rund um das Essen – wie beispielsweise der Stellenwert von Mahlzeiten in der Familie, der Speiseplan und Belohnungsrituale – werden von den Eltern erlernt und an die Kinder weitergegeben. Wenn die Eltern gerne selbst kochen, saisonale Zutaten verwenden, auf Fertigprodukte verzichten und auf eine fett- und zuckerarme Zubereitung achten, wird das auch den Kindern gefallen und so weitergeführt.“ Kinder nehmen die Gewohnheiten, ob gute oder schlechte, ihrer Eltern an.

 

„Zucker macht, in Maßen genossen, weder krank noch übergewichtig. Es kommt immer auf die Menge an, die man isst oder trinkt“, so Horvath. Dabei sei den Wenigsten überhaupt bewusst, wieviel Zucker tatsächlich in bestimmten Lebensmitteln stecke. Ein 200-Milliliter-Glas Limonade enthält bereits 18 Gramm Zucker und ein 200-Gramm-Becher Fruchtjoghurt durchschnittlich 27 Gramm Zucker. Daher empfiehlt die Ernährungsberaterin: „Idealerweise sollte man versuchen, sich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren und überwiegend pflanzliche Lebensmittel zu konsumieren. Bei Getreideprodukten wählt man am besten die Vollkornvariante. Es bietet sich momentan natürlich auch an, die Zeit zu Hause zu nutzen und auch mal neue gesunde Rezepte auszuprobieren. Dafür bieten wir online Anregungen, die man zum Nachkochen nutzen kann – zum Beispiel unter www.aok.de/bw-gesundnah/themen/ernaehrung-und-rezepte.“

 

Ist man sich bei bestimmten Fragen zur Ernährung nicht sicher, gibt es von der AOK das extra eingerichtete Expertenforum, um seine Fragen zu stellen: www.aok.de/pk/bw/leistungen-services/aok-expertenforen.

 

Die Zeit zwischen Home-Schooling, kochen und essen kann man wunderbar nutzen, um sich und die ganze Familie zu bewegen. Die AOK hat unter www.aok.de/bw-gesundnah/themen/fitness-und-sport vielfältige Bewegungsangebote zusammengestellt.

 

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news-3657 Thu, 30 Apr 2020 12:21:57 +0200 Kritische Zeiten für Pollenallergiker - unbehandelter Heuschnupfen kann zu Asthma führen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/kritische-zeiten-fuer-pollenallergiker-unbehandelter-heuschnupfen-kann-zu-asthma-fuehren.html Pollenallergiker haben es momentan nicht leicht. Mit steigenden Temperaturen kommt auch ihr Heuschnupfen zurück. Vielen macht neben der üblichen Quälerei mit laufender Nase, juckenden Augen und Kratzen im Hals diese Saison aber vor allem eins Sorgen: das Coronavirus. Allein im Jahr 2018 gab es in Baden-Württemberg 216.450 AOK-Versicherte, die wegen Heuschnupfen in ärztlicher Behandlung waren. In Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach haben sich 10.512 AOK-Versicherte wegen Heuschnupfen behandeln lassen, zeigt eine Auswertung der AOK Ulm-Biberach. Ein Anstieg von 1.184 Allergikern im Vergleich zu 2014.

 

„Der allergische Schnupfen kann sich durch häufiges Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase bemerkbar machen. Bei starken Beschwerden fühlen sich viele Betroffene zudem schlapp und müde“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Geht der allergische Schnupfen auch mit einer Bindehautentzündung einher, tränen und jucken die Augen und die Augenlider sind geschwollen. Auch Juckreiz und asthmatische Beschwerden wie Husten, pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können auftreten.“

 

Auch im Zusammenhang mit Heuschnupfen können Beschwerden auftreten, die denen einer Covid-19-Erkrankung ähnlich sind. Zwar stehen bei Heuschnupfen allergischer Schnupfen, also Niesattacken und laufende oder verstopfte Nase, sowie häufig auch Augenjucken im Vordergrund. Doch Heuschnupfen kann auch zu asthmatischen Beschwerden wie Husten und Atemnot führen – beides Beschwerden, die auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten können. Außerdem ist es möglich, dass zum Heuschnupfen eine Atemwegsinfektion hinzukommt. Dann tritt, zusätzlich zu den typischen allergischen Reaktionen, ein außergewöhnlicher Husten oder auch Fieber auf. Betroffene sollten sich in beiden Fällen telefonisch an ihren behandelnden Arzt wenden und mit ihm das weitere Vorgehen klären.

 

Grundsätzlich sollte man eine Allergie immer abklären lassen. Denn unbehandelt kann sich aus einer Allergie der oberen Atemwege, wie dem Heuschnupfen, auch eine Allergie der unteren Atemwege entwickeln, das Asthma. „Bei Kindern bleiben Allergien oft zu lange unerkannt. Je früher man aber die richtige Diagnose stellt und eine Behandlung einleitet, desto besser lassen sich viele Allergien beeinflussen“, so Dr. Knapstein.

 

Am 5. Mai ist Welt-Asthma-Tag. Ein Tag für etwa 339 Millionen Menschen. So viele leiden laut dem Global Asthma Report 2018 nämlich weltweit an Asthma. Die AOK Baden-Württemberg verzeichnet für das Jahr 232.626 Versicherte, die wegen Asthma behandelt werden – das sind 5,24 Prozent aller Versicherten. Der Welt-Asthma-Tag findet immer am ersten Dienstag im Mai statt. Mit ihm soll auf den Nutzen frühzeitiger Erkennung, entsprechender Behandlung und den angemessenen Umgang mit Asthma hingewiesen werden.

 

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news-3656 Wed, 29 Apr 2020 11:58:40 +0200 Behandlungsbedarf wegen illegaler Drogen hat zugenommen - Unterschiede zwischen Männern und Frauen beim Konsum https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/behandlungsbedarf-wegen-illegaler-drogen-hat-zugenommen-unterschiede-zwischen-maennern-und-frauen-b.html Eine Auswertung der AOK Ulm-Biberach zeigt: Im Jahr 2018 haben sich in Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach 1.915 AOK-Versicherte ambulant oder stationär wegen Drogenmissbrauchs behandeln lassen. Das sind 354 Personen mehr als im Jahr 2014. Landesweit hat sich der Anteil der Betroffenen seit 2014 durchschnittlich um 1,4 Prozent pro Jahr erhöht. Es wurden nur Versicherte ermittelt, die sich in ärztlicher Behandlung befanden. Besonders im frühen Stadium des Missbrauchs erfolgt dies jedoch häufig nicht, so dass eine hohe Dunkelziffer möglich ist.

 

Der Missbrauch illegaler Drogen ist von Alter und Geschlecht abhängig ist. Er steigt im Jugendalter steil an und erreicht bei der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen seinen Höhepunkt bevor er wieder sinkt. Bis zum Rentenalter sind deutlich mehr Männer als Frauen betroffen, dann kehrt sich das Geschlechterverhältnis um: Ab 65 Jahren sind Frauen häufiger als Männer wegen Drogenmissbrauchs in Behandlung.

 

Bei Sucht handelt es sich um eine Krankheit, die auf einer Fehlregulierung im Gehirn beruht. Meist entwickelt sich zunächst eine psychische Abhängigkeit. Oft geht sie später schleichend auch in eine körperliche Abhängigkeit über. Drogen wirken auf das zentrale Nervensystem und beeinflussen dadurch das Denken, Fühlen oder auch die Wahrnehmung des Betroffenen. Manche Drogen putschen auf, andere beruhigen und entspannen, wieder andere können Halluzinationen auslösen. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an die Droge. Das führt dazu, dass eine immer größere Menge davon notwendig wird, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

 

„Menschen, die psychisch besonders belastet sind oder nur wenige Strategien erlernt haben, mit schwierigen Situationen und Stress umzugehen, haben ein höheres Risiko für eine Suchterkrankung“, erklärt Dr. Norbert Fischer, Facharzt für Allgemeinmedizin und Vorsitzender der Kreisärzteschaft Ulm. „Auch seelische Verletzungen, wie zum Beispiel mangelnde Fürsorge in Kindheit und Jugend sowie Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, erhöhen das Risiko, abhängig zu werden. Mangelnder sozialer Rückhalt und fehlende Zukunftsperspektiven spielen bei vielen Betroffenen ebenfalls eine Rolle.“ Auch ein soziales Umfeld, in dem Drogen leicht verfügbar sind und häufig konsumiert werden, erhöhen das Risiko für eine Suchterkrankung: „Wer in einem sozialen Umfeld aufwächst, in dem viel Alkohol getrunken oder auch geraucht wird, hat ebenfalls ein höheres Risiko, eine Sucht zu entwickeln als andere,“ so Dr. Fischer. „Denn Eltern und erwachsene Bezugspersonen sind immer auch Vorbild. Auch der Freundeskreis hat großen Einfluss.“

 

Mit dem Facharzt-Programm stärkt die AOK Baden-Württemberg die Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten. Betroffene in der Nachsorge einer Suchterkrankung können von der Versorgung im Rahmen eines Vertrags für psychische und neurologische Belastungen und Störungen profitieren. Neben einer frühzeitigen, vertrauensvollen und vertraulichen Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst der AOK beinhaltet dieser unter anderem regelmäßige Termine beim Facharzt. Außerdem eine psychiatrische Gesprächstherapie sowie eine Beratung zum Lebensstil und zur Alltagsgestaltung.

 

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news-3629 Wed, 22 Apr 2020 13:35:34 +0200 Steigende Zahlen von chronischen Nierenkrankheiten - Diabetes und Bluthochdruck zählen zu den Risikofaktoren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/steigende-zahlen-von-chronischen-nierenkrankheiten-diabetes-und-bluthochdruck-zaehlen-zu-den-risiko.html Unsere Nieren sind kleine Kraftpakete. Sie reinigen Tag für Tag rund 1.700 Liter Blut von Abfallprodukten des Stoffwechsels. Erkrankt die Niere, kann der Körper nicht mehr richtig entgiften. In Ulm sowie den Landkreisen Alb-Donau und Biberach ist die Zahl der Menschen, die an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, deutlich gestiegen: Im Jahr 2018 wurden in der Region 10.152 AOK-Versicherte wegen einer chronischen Niereninsuffizienz behandelt. 2014 waren es noch 6.906 Versicherte. Dies teilt die AOK Ulm-Biberach auf Grundlage ihrer Versichertendiagnosen mit.

 

Im Stadtkreis Ulm befanden sich 1.998 AOK-Versicherte 2018 wegen einer Niereninsuffizienz in Behandlung. Im Jahr 2014 waren es noch 1.146. Im Alb-Donau-Kreis entwickelten sich die Patientenzahlen im gleichen Zeitraum von 2.887 (2014) auf 3.956 (2018). Und im Landkreis Biberach stieg die Zahl von 2.873 (2014) auf 4.198 (2018).

 

„Zu den Risikofaktoren, die zur Entstehung einer chronischen Nierenerkrankung beitragen können, zählen unter anderem starkes Übergewicht, Rauchen und starker Alkoholkonsum. Auch Zuckerkrankheit, also Diabetes, und Bluthochdruck können zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen“, erklärt Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg.

 

Ein ungesunder Lebensstil schädige oft schleichend den Organismus und könne dann Jahrzehnte später zur Entstehung chronischer Krankheiten wie etwa Niereninsuffizienz führen. „Selbst wenn die Nieren bereits geschädigt sind, kann das Fortschreiten der Erkrankung durch den Lebensstil beeinflusst werden. Eine gute Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte, Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, Abbau von Übergewicht und eine sichere Arzneimitteltherapie können dazu beitragen, die Nieren vor einem weiteren Funktionsverlust bestmöglich zu schützen“, so die Ärztin.

 

Um Patientinnen und Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bestmöglich zu unterstützen, haben die AOK Baden-Württemberg und MEDI Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Verbund nephrologischer Praxen (VNP) in Baden-Württemberg einen neuen Facharzt-Vertrag geschlossen. Der neue Vertrag ist zum 1. April gestartet und fördert die umfassende Beratung und Unterstützung der Patienten durch den Nieren-Facharzt in Abstimmung mit dem Hausarzt. Dauerhafte Schädigungen können so frühzeitig erkannt und Spätfolgen vermindert werden. Gefördert wird außerdem eine angepasste Arzneimitteltherapie. Der neue Facharzt-Vertrag setzt seinen Schwerpunkt auf die Prävention und Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit, damit die Dialyse verhindert oder ihr Beginn zumindest verzögert werden kann.

 

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news-3628 Tue, 14 Apr 2020 13:11:07 +0200 Krankenstand in der Region bleibt konstant https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/krankenstand-in-der-region-bleibt-konstant.html AOK-Gesundheitsbericht 2019 für Ulm, den Alb-Donau-Kreis und den Landkreis Biberach Der Krankenstand in Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr mit 5,1 Prozent gleichgeblieben. Damit liegt er weiterhin unter dem bundesweiten Wert von 5,4 Prozent. Das geht aus dem aktuellen AOK-Gesundheitsbericht 2019 zu den Fehlzeiten hervor. Jedes beschäftigte AOK-Mitglied in der Region kam 2019 im Schnitt auf 18,8 krankheitsbedingte Fehltage.

 

Die meisten Fehltage verursachten unter den AOK-versicherten Arbeitnehmerinnen und -nehmern der Region mit Abstand Muskel- und Skeletterkrankungen wie beispielsweise Rückenprobleme. Sie machen 22,6 Prozent aller Fehltage aus. Es folgen Atemwegserkrankungen (12,6 Prozent), Verletzungen (12,4 Prozent) und psychische Beschwerden (10,6 Prozent

 

Gut die Hälfte aller Beschäftigten legte ihrem Arbeitgeber mindestens einmal im Jahr 2019 ein ärztliches Attest vor: Im Landkreis Biberach meldeten sich 59,4 Prozent einmal oder mehrfach krank, im Alb-Donau-Kreis 57,4 Prozent und in Ulm 52,9 Prozent. Pro Krankmeldung waren sie im Schnitt 10,7 Tage krankgeschrieben. Nur 3,6 Prozent der Arbeitsunfähigkeitsfälle dauerten länger als sechs Wochen – allerdings gehen 40,3 Prozent aller Fehltage auf das Konto dieser Langzeiterkrankungen.

 

Atemwegserkrankungen sind traditionell der häufigste Grund für Krankmeldungen (24,8 Prozent), gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen (16,2 Prozent), Verletzungen (7,7 Prozent) und Verdauung (7,6 Prozent).

 

Laut Gesundheitsbericht steigt mit zunehmendem Alter auch der Krankenstand. Männer melden sich etwas häufiger krank als Frauen. Ab einem Alter von 55 Jahren zeigt sich eine deutlichere Differenz zwischen den Geschlechtern: Männer führen mit 7,8 Prozent krankheitsbedingter Fehltage (Frauen 6,8 Prozent). In der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen erreichen Männer beim Krankenstand den Spitzenwert von 10,0 Prozent (Frauen 9,4 Prozent).

 

Wie oft sich Arbeitnehmer krankmelden, hängt stark von ihrem Beruf ab. Angestellte in der Land- und Forstwirtschaft waren am seltensten krank. Sie hatten für nur 3,1 Prozent ihrer Arbeitszeit eine Krankschreibung. Die meisten Fehlzeiten dagegen zählt die AOK Ulm-Biberach für die Branche Energie, Wasser, Entsorgung und Bergbau mit 5,9 Prozent.

 

„Die gesundheitliche Vorsorge am Arbeitsplatz ist einer der wichtigsten Ansatzpunkte, um hohen Krankenständen vorzubeugen“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Wir bieten interessierten Firmen in der Region unsere Unterstützung an. Über eine anonymisierte Auswertung der krankheitsbedingten Fehlzeiten lassen sich mögliche Krankheits- und Belastungsschwerpunkte erkennen. Daraus können unsere Gesundheitsexperten gemeinsam mit den Betrieben entsprechende Maßnahmen für gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen entwickeln“, erklärt die Geschäftsführerin.

 

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news-3627 Fri, 03 Apr 2020 12:48:33 +0200 Quarantäne, Kurzarbeit, Arbeitsunfähigkeit – Die AOK Ulm-Biberach hat wichtige Informationen für Arbeitnehmer zusammengestellt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/quarantaene-kurzarbeit-arbeitsunfaehigkeit-die-aok-ulm-biberach-hat-wichtige-informationen-fuer-arb.html Das Corona-Virus verändert den Alltag: Arbeitnehmer müssen zuhause bleiben, die Zahl der Menschen in Quarantäne nimmt zu. Einige Arbeitgeber haben aufgrund der bestehenden Gefahr einer Ausbreitung des Coronavirus innerhalb ihres Unternehmens beschlossen, ihre Firmen oder Niederlassungen zu schließen. So soll die Ansteckungsgefahr für jeden Einzelnen gesenkt werden. Kommt es zu einer solchen Vorsichtsmaßnahme, ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Gehälter weiterzuzahlen. Wenn dem so ist, dürfen Arbeitnehmer also wie vereinbart der Arbeit fernbleiben, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

 

Ein anderer Fall ist es, wenn das Unternehmen wegen der einbrechenden Nachfrage Kurzarbeit anmeldet. Dann gibt es für die betroffenen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld als Leistung aus der Arbeitslosenversicherung, in der Regel rund 60 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts, mit Kindern im Haushalt rund 67 Prozent. So werden die Gehaltseinbußen aufgrund der kürzeren oder gänzlich entfallenen Arbeitszeit zumindest teilweise wieder ausgleichen.

 

Quarantäne

 

Wird bei einem Arbeitnehmer vorsorglich eine Quarantäne angeordnet – etwa wegen eines Kontakts mit einem Corona-Erkrankten –, braucht sich der Beschäftigte um sein

 

Arbeitsentgelt keine Sorgen zu machen. Denn der Arbeitgeber muss den Betroffenen laut Infektionsschutzgesetz bis zu sechs Wochen lang in voller Höhe weiterbezahlen. Auf Antrag kann sich der Arbeitgeber diese Lohnkosten übrigens von der zuständigen Behörde erstatten lassen.

 

Stellt sich später heraus, dass der Arbeitnehmer tatsächlich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, liegt arbeitsrechtlich ein normaler Krankheitsfall vor und der behandelnde Arzt stellt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber und die Krankenkasse aus. Dann gilt: ab sofort leistet der Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlung, egal wie lange man vorher in Quarantäne war. Sollte der Arbeitnehmer noch länger krankgeschrieben sein, zahlt anschließend die Krankenkasse ein sogenanntes Krankengeld.

 

Genauso ist es auch, wenn die Quarantäne nicht nur vorsorglich angeordnet wird, sondern man wegen Krankheitssymptomen direkt krankgeschrieben und zusätzlich als Corona-Verdachtsfall in Quarantäne geschickt wird. Rein arbeitsrechtlich ist das ein normaler Krankheitsfall, also: bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung, danach gegebenenfalls Krankengeld.

 

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per Telefon

 

Was ist bei einer gewöhnlichen Erkältung zu beachten, die angesichts des noch sehr wechselhaften Wetters derzeit häufig vorkommt? Dann sollte man zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken und das Gesundheitssystem nicht weiter zu belasten. Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege, also einer gewöhnlichen Erkältung, erhalten jetzt nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis maximal 14 Tage. Sie müssen also nicht die Arztpraxis aufsuchen. Die elektronische Gesundheitskarte muss ebenfalls nicht vorgelegt werden. Dieses vereinfachte Verfahren haben Krankenkassen und Ärzte vorübergehend vereinbart, um unnötige Sozialkontakte zu vermeiden und Patienten und Gesundheitswesen zu entlasten.

 

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news-3626 Tue, 31 Mar 2020 12:44:14 +0200 Corona-Pandemie: AOK Ulm-Biberach stundet Sozialversicherungsbeiträge https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/corona-pandemie-aok-ulm-biberach-stundet-sozialversicherungsbeitraege.html Inzwischen sind fast 900 Anträge auf Stundung aus Ulm, dem Landkreis Biberach und dem Alb-Donau-Kreis bei der AOK eingegangen. Alle werden bewilligt. Die verschiedenen Hilfspakete der Bundesregierung für Unternehmen und Selbständige sollen die Folgen der Corona-Pandemie mindern. Sie sollen auch sicherstellen, dass die so Geförderten ihre Sozialbeiträge weiterhin bezahlen können. Wenn Firmen Kurzarbeit anmelden, werden ihnen die Sozialbeiträge für die betroffenen Beschäftigten von der Bundesagentur für Arbeit erstattet. Falls Firmen oder Selbständige darüber hinaus weiteren finanziellen Spielraum benötigen, können die Krankenkassen in Deutschland die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April stunden. Das bedeutet, die Betroffenen brauchen die Beiträge erst später zu bezahlen. Zinsen oder Gebühren werden dafür nicht erhoben.

 

Die Bundesregierung geht derzeit davon aus, dass die Maßnahmen aus dem aktuellen wirtschaftlichen Hilfspaket zügig greifen. In den kommenden Wochen muss nun beobachtet werden, wie schnell die verschiedenen Hilfsinstrumente bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommen. Dann müssen die Spitzenverbände der Krankenkassen in Deutschland einschätzen, ob die Stundungsregelungen gegebenenfalls verlängert werden muss.

 

Von der aktuellen Situation sind besonders auch Selbständige betroffen, die in der Regel freiwillig versichert sind. Die AOK prüft in jedem Einzelfall unbürokratisch, ob etwa aufgrund eines Gewinneinbruchs eine Beitragsermäßigung in Frage kommt. 96 freiwillig Versicherte aus der Region haben von der Möglichkeit der Beitragsreduzierung inzwischen Gebrauch gemacht. Bestehen bereits Stundungsvereinbarungen mit Ratenzahlungen aus der Zeit vor der Krise, können die Zahlungen nach wechselseitiger Vereinbarung vorübergehend ausgesetzt werden.

 

Die Expertinnen und Experten der CompetenceCenter Firmenkunden und Freiwillige Mitglieder der AOK Ulm-Biberach stehen mit allen Betroffenen in einem engen Austausch und helfen schnell und unbürokratisch, wo immer es möglich ist. In der Region Um-Biberach sind bis heute 892 Anträge zur Stundung der Sozialbeiträge eingegangen und alle werden bewilligt.

 

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news-3625 Mon, 30 Mar 2020 12:39:16 +0200 Corona-Pandemie: Patientensicherheit steht bei Arzneimittelversorgung an erster Stelle https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/corona-pandemie-patientensicherheit-steht-bei-arzneimittelversorgung-an-erster-stelle.html Die Corona-Pandemie stellt die deutsche Öffentlichkeit in diesen Tagen vor ungewohnte Herausforderungen. Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, ist sicher, dass die Apotheken vor Ort auch in den Zeiten der Corona-Krise ein verlässlicher Partner für die Menschen in der Region sind. Mindestens einen Wochenbedarf im Voraus halte jede Apotheke vor, und täglich werden sie zwei- bis dreimal neu beliefert. „Sollte es in Ausnahmesituationen vorkommen, dass der Wochenbedarf eines bestimmten Präparats in sehr kurzer Zeit abgegeben ist, bedeutet das für betroffene Patienten kein Versorgungsproblem. Um ihnen in diesem Fall einen zweiten Weg in die Apotheke zu ersparen, darf der Apotheker ein alternatives Präparat aushändigen“, so Schwenk mit Bezug auf Vereinbarungen zwischen der AOK und dem Landesapothekerverband  Baden-Württemberg (LAV).

 

Aktuell leisten die Rabattverträge einen wichtigen Beitrag, um die Versorgung der Apotheken und somit der Versicherten auch weiterhin zu gewährleisten. Denn in Apotheken sind primär rabattierte Arzneimittel vorrätig. „Kein Patient soll öfter als absolut notwendig in die Apotheke müssen“, sagt die AOK-Geschäftsführerin. „Zweitkontakte zu vermeiden, ist wichtig, um die Infektionsgeschwindigkeit der Pandemie zu drosseln.“

 

Kann die verordnete Packungsgröße aufgrund einer Nichtverfügbarkeit nur durch die Abgabe mehrerer kleiner Packungen erreicht werden, so gibt die Apotheke diese ab und der Versicherte zahlt nur die Zuzahlung der verordneten Packung. Ist der Vorrat an einem bestimmten Arzneimittel erschöpft, so ist die Apotheke frei in der Auswahl einer Alternative. Bestehen mehrere verfügbare Alternativen, gibt sie die günstigste ab.

 

Ferner hat die AOK Baden-Württemberg dem LAV angeboten, sich zeitlich befristet an den Kosten für Botendienste zu beteiligen. Hierfür wird pro beliefertem Patienten eine Vergütung von 2 Euro gewährt.

 

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news-3624 Thu, 26 Mar 2020 12:34:36 +0100 Ergonomie am Heimarbeitsplatz vermeidet Rückenschmerzen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ergonomie-am-heimarbeitsplatz-vermeidet-rueckenschmerzen-1.html In der Corona-Krise arbeiten viele zu Hause / Tipps der AOK für die richtige Haltung Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den Berufsalltag. Sehr viele Unternehmen im den Landkreisen Biberach und Alb-Donau, sowie in Ulm, haben ihre Beschäftigten ins Heimbüro beordert, um Ansteckungen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb aufrecht halten zu können. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Susanne Waber, Fachkraft im AOK-Rückenstudio Ulm.

 

Etwa jeder zehnte Beschäftigte war im Jahr 2019, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. Susanne Waber: „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu. Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird."

 

Stundenlanges Sitzen, ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Probleme sorgen. „Häufig machen wir dabei einen runden Rücken, die Bauchmuskeln erschlaffen. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge", so die Bewegungsfachkraft.

 

Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: „Verändern sie möglichst oft ihre Haltung und wechseln zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung“, sagt Susanne Waber. „Wer am Laptop arbeitet, hat vielleicht die Möglichkeit ihn auf eine Küchentheke zu stellen, sodass man auch im Stehen arbeiten kann.“

 

Sinnvoll sei es auch, zwischendurch die Hände im Nacken zu verschränken, sich zu strecken und weit nach hinten zu lehnen. „Außerdem hilft es, alle 20 bis 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen."

 

Die Tipps von Susanne Waber für den Heimarbeitsplatz:

 

  • Der Bürostuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche.
  • Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Den Bürostuhl möglichst optimal auf die Körpergröße einstellen, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden.
  • Die Höhe des Schreibtisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden.
  • Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen und die
  • Oberschenkel nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein.
  • Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist.
  • Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten.

 

Zahlreiche weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

 

www.aok.de/fk/bw/betriebliche-gesundheit/angebote-fuer-ihre-betrieblichegesundheit/bewegung/

 

 

 

 

 

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news-3623 Thu, 05 Mar 2020 12:25:17 +0100 Für 535 Jahre Erfahrung geehrt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/fuer-535-jahre-erfahrung-geehrt.html Mit einer Feierstunde hat die AOK Ulm-Biberach langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Treue zum Unternehmen geehrt. Vier Jubilare können auf eine 40-jährige AOK-Zugehörigkeit zurückblicken. Weitere 15 Jubilare sind seit der Gründung der AOK Baden-Württemberg vor 25 Jahren dabei. In ihren Ansprachen beim Empfang im Hauptgebäude der AOK in Ulm bedankten sich Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk und ihr Stellvertreter Jürgen Weber bei den Jubilaren für die vielen Jahre ihres Engagements. „Der Erfolg der AOK in der Region ist Ihnen zu verdanken“, sagte Sabine Schwenk. „Mit Ihrer Erfahrung bringen Sie sich jeden Tag aufs Neue ein, um die beste Versorgung unserer Kunden sicherzustellen.“

 

 „Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass unsere AOK auf die Erfahrung so vieler langjähriger Mitarbeiter zählen kann“, sagte Jürgen Weber. „Die große Zahl von Dienstjubiläen jedes Jahr zeigt, wie sehr sich unsere Kolleginnen und Kollegen mit dem Unternehmen identifizieren.“

 

In ihren 40 Jahren im Unternehmen haben die dienstältesten Jubilare, Uta Kopf, Constanze Schmidt, Edgar Buck und Willi Spahn, den Beginn des Computerzeitalters miterlebt und nun die immer schneller voranschreitende Digitalisierung des Unternehmens.

 

 

 

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news-3622 Thu, 27 Feb 2020 09:20:00 +0100 Ronja Kemmer informiert sich bei der AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ronja-kemmer-informiert-sich-bei-der-aok.html Die Ulmer CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer traf sich mit der Geschäftsführung der AOK Ulm-Biberach, um sich über die lokalen Initiativen der Krankenkasse und den Einfluss der Bundespolitik auf die regionale Versorgung informieren zu lassen. Im Mittelpunkt des Gesprächs am Ulmer Hauptsitz der AOK stand die fortschreitende Digitalisierung des Gesundheitswesens, die vom Digitale-Versorgung-Gesetz nun zielgerichteter und standardisierter vorangetrieben wird. Ronja Kemmer, die den digitalen Fortschritt in Deutschland als zentrale Aufgabe von Politik und Wirtschaft sieht, unterstrich die Dringlichkeit der Digitalisierung. „Deutschland muss im Bereich der Digitalisierung in der Medizin mithalten können“, sagte sie. „Datenschutz ist zweifellos sehr wichtig. Er darf den Fortschritt aber nicht bremsen. Bei der elektronischen Patientenakte sind wir im europäischen Vergleich im Rückstand.“

 

AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk nannte das von Gesundheitsminister Jens Spahn auf den Weg gebrachte Gesetz einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung, denn „von der Vernetzung der Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken profitieren vor allem die Patienten.“ Apotheken müssen sich bis September 2020 an die im Gesetz vorgesehene Telematik-Infrastruktur anschließen lassen, Krankenhäuser bis Januar 2021. Ärzte haben sogar nur bis März Zeit mit dem Anschluss.

 

Jürgen Weber, der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach, sieht sein Unternehmen in der Pflicht, die neuen digitalen Angebote bei den Versicherten bekannt zu machen und für ihre Akzeptanz zu werben. „Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Versicherten über all die Neuerungen aufklären, die mit dem Gesetz verbunden sind“, sagte Weber. Das Digitale-Versorgung-Gesetz sieht vor, dass die Krankenkassen auch Gesundheits-Apps auf Rezept bezahlen. Weber hofft, dass das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte das neue Verzeichnis von Digitalen Gesundheitsanwendungen bald mit Apps füllen wird, die auf Sicherheit und Qualität geprüft worden sind. Weber rechnet damit, dass die ersten Apps im zweiten Quartal des Jahres zur ärztlichen Verschreibung bereitstehen.

 

Sabine Schwenk sagte, dass die AOK in Baden-Württemberg bereits einige Pilotprojekte gestartet hat, die die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben, z.B. das Projekt TeleDerm. „An diesem AOK-Pilotprojekt teilnehmende Hausärzte können mit einem speziellen Mikroskop auffällige Hautstellen fotografieren und die digitalen Bilder dann an einen Dermatologen übermitteln“, so Schwenk. „Damit sind Diagnosen wesentlich schneller zu stellen.“

 

Ronja Kemmer sieht den Standort Ulm für die zukünftige medizinische Versorgung gut gerüstet. Ulm und die angrenzenden Landkreise seien „hervorragend aufgestellt und investieren auch in die Zukunft“, so Kemmer. „Im Herbst wird die neue Rettungswache am Eselsberg eingeweiht, um das Versorgungsnetz noch engmaschiger zu machen.“

 

 

 

 

 

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news-3621 Thu, 20 Feb 2020 12:05:05 +0100 Trotz närrischem Treiben Alkoholmissbrauch in der Region rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/trotz-naerrischem-treiben-alkoholmissbrauch-in-der-region-ruecklaeufig.html Immer weniger Klinikaufenthalte durch Rauschtrinken. Vor allem Jugendliche gehen mit gutem Beispiel voran. Gerade an Fasching gibt es viele Anlässe, zu denen Alkohol getrunken wird. In Deutschland und vielen anderen Ländern ist Alkohol als Genussmittel kulturell fest verankert. Der Konsum von Alkohol hat jedoch auch gesundheitsgefährdendes Potenzial. Insbesondere das riskante Rauschtrinken, auch „Komasaufen“ genannt, kann akute Schäden wie Alkoholvergiftungen bis hin zum Tode zur Folge haben. Langfristig kann es zu einer Alkoholabhängigkeit führen – dem größten Suchtproblem in Deutschland.

 

Doch es ist ein positiver Trend zu verzeichnen: Die Zahl der Personen, die wegen Alkoholmissbrauch stationär behandelt werden müssen, sinkt jährlich. Laut Angaben der AOK Ulm-Biberach mussten im Jahr 2018 insgesamt 237 AOK-Versicherte in der Region aufgrund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Im Jahr zuvor waren es noch 307 Versicherte. Laut Statistik der AOK sinkt das gefährliche Komasaufen mit anschließender Krankenhausbehandlung in ganz Baden-Württemberg seit 2014 jährlich um durchschnittlich 6,4%. Die höchsten Veränderungsraten konnten in den letzten Jahren bei Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren beobachtet werden. „Die Veränderungen sind insgesamt positiv zu bewerten. Immer mehr 12- bis 17-Jährige verzichten komplett auf Alkohol. Außerdem sinkt in dieser Altersgruppe auch der Anteil derer, die regelmäßig alkoholische Getränke zu sich nehmen, und auch das Rauschtrinken geht zurück“ sagt Susanna Kraus-Janik, Präventionsexpertin der AOK Ulm-Biberach. Die Aufklärungsarbeit der Kommunen, der Polizei und privater Einrichtungen weist Erfolge auf. „Wir unterstützen die kommunalen Suchtbeauftragten in Ulm und Biberach finanziell. Zudem besuchen wir persönlich einige 8. Klassen in den Schulen der Region im Rahmen des AOK Präventionsprogramms ScienceKids, um noch mehr Jugendliche mit Informationsangeboten zu den Gefahren des Trinkens von Alkohol zu erreichen“ sagt die Präventionsexpertin. Denn gerade Jugendliche sind im Umgang mit Alkohol noch unerfahren. Da ihr Körper noch nicht ausgereift ist, sind sie anfälliger für gravierende gesundheitliche Schäden bei einem übermäßigen Konsum. Ihr Körper kann den Alkohol nur sehr langsam abbauen, weshalb schon geringe Mengen zu schweren Schäden und Vergiftungen führen können. Laut Robert-Koch-Institut ist bei jungen Männern zwischen 15 und 29 Jahren jeder vierte Todesfall und bei jungen Frauen dieser Altersgruppe jeder zehnte Todesfall auf Alkohol zurückzuführen.

 

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news-3620 Thu, 30 Jan 2020 12:00:17 +0100 Neuer Vorsitzender des AOK-Bezirksrates https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neuer-vorsitzender-des-aok-bezirksrates.html Seit Januar 2020 ist Götz Maier der neue Vorsitzende des Bezirksrates der AOK Ulm-Biberach. Der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall vertritt im Selbstverwaltungsorgan der AOK die Unternehmerseite. Er übernahm den Vorsitz von Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Maria Winkler. Im Januar wechselte turnusmäßig der Vorsitz des Bezirksrates der AOK Ulm-Biberach. Der neue Vorsitzende Götz Maier, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall, vertritt im Selbstverwaltungsorgan der AOK die Unternehmerseite. Er übernahm den Vorsitz von Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Maria Winkler. Der Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach ist paritätisch mit jeweils 14 Vertretern der Unternehmer und der Versicherten besetzt.

 

„2020 werden zahlreiche neue Gesetze im Gesundheitswesen auf die Ausgaben der AOK durchschlagen“, sagt Götz Maier mit Blick auf die Höhe der Zusatzbeiträge bei der Krankenversicherung. „Die von der Politik verursachte Kostenexplosion im Gesundheitswesen ist durchaus besorgniserregend.“ Die in Berlin angedachte Beschneidung der Rechte des Selbstverwaltungsorgans hält er für überflüssig. „Die lokale Selbstverwaltung der AOK hat sich über viele Jahre bewährt und funktioniert hervorragend. Ich sehe daher keinen Grund hieran etwas zu ändern“, so Maier. Weitere Themen, die in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen, sind die ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten und der Mangel an Pflegepersonal in der Region. 

 

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news-3631 Thu, 02 Jan 2020 13:24:56 +0100 Jürgen Weber neuer stellvertretender Geschäftsführer bei der AOK Ulm-Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/juergen-weber-neuer-stellvertretender-geschaeftsfuehrer-bei-der-aok-ulm-biberach.html Er trat zum Jahresbeginn die Nachfolge von Hans-Joachim Seuferlein an, der als Geschäftsführer nach Schwäbisch Gmünd gewechselt hatte. Die letzten sieben Jahre war er als Geschäftsbereichsleiter Markt für die AOK-Bezirksdirektion Neckar-Alb in Tübingen tätig. Dort verantwortete der 45-Jährige unter anderem die 13 KundenCenter, die Kundentelefonie und die Vertriebsaktivitäten der Bezirksdirektion. Er sieht sich gut gerüstet und freut sich auf seine neuen Aufgaben in Ulm. 

 

Begonnen hat Jürgen Weber seine Karriere bei der AOK vor über 25 Jahren. Nach seinem Studium zum AOK-Betriebswirt hat er sich kontinuierlich in verschiedenen Führungspositionen weiterentwickelt. „Dabei ist mir das Arbeiten für unseren Kunden immer sehr wichtig – dies steht im Mittelpunkt. Ebenso die Mitarbeiter, die diese Arbeit erbringen. Jeder bringt seine individuellen Stärken mit und macht somit unsere AOK GESUNDNAH erlebbar.“

 

Bei aller Vorfreude hat er aber auch einen gesunden Respekt vor der neuen Aufgabe. „Wie schon in der Vergangenheit, wird die Krankenversicherung auch in den kommenden Jahren einem ständigen Wandel unterworfen sein. Diesen in den Bereichen Versorgung und Leistungen im Sinne unserer Versicherten zu gestalten, wird ein sehr interessanter Teil meiner Tätigkeit.“

 

Mit AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk hat er dabei eine erfahrene Kollegin an seiner Seite, die sich auf die Zusammenarbeit mit Jürgen Weber freut: „Herr Weber bringt alles mit, was wir uns hier in Ulm-Biberach wünschen. Mit ihm ist die Geschäftsführung nun wieder komplett.“

 

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news-2522 Thu, 20 Sep 2018 10:31:30 +0200 Weniger Demenzerkrankungen in der Region Ulm-Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/weniger-demenzerkrankungen-in-der-region-ulm-biberach.html 1.117 Versicherte bei der AOK Ulm-Biberach erhielten 2016 eine neue Demenz-Diagnose. Dies stellt einen leichten Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren dar. Demenzen gehören mit zunehmendem Lebensalter zu den häufigsten Erkrankungen. Etwa zwei Drittel davon entfallen auf die Alzheimerkrankheit. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken in Deutschland jährlich etwa 200.000 Menschen neu an Demenz. Wegen der demografischen Entwicklung ist für das Jahr 2050 zu erwarten, dass über zwei Millionen Menschen ab 65 Jahren an einer Demenz leiden werden. Mit einem gesunden Lebenswandel kann man vorbeugen, wie die AOK-Bezirksdirektion Ulm-Biberach anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September verdeutlicht.

 

 Bei 1.117 Versicherten der AOK Ulm-Biberach wurde 2016 erstmals eine Demenz diagnostiziert. Im Jahr 2014 waren es noch 1.320 Versicherte gewesen. Dieser leichte Rückgang ist nicht auf die Region beschränkt. „Wir beobachten dieses Phänomen weltweit“, sagt Prof. Christine von Arnim, Chefärztin Neurogeriatrie und Neurologische Rehabilitation an den Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm. „Herz-Kreislauferkrankungen, also Herzinfarkte und Schlaganfälle, sind ebenfalls rückläufig. Die Risikofaktoren für Demenz und Herz-Kreislauferkrankungen sind dieselben. Deshalb wird vermutet, dass die Menschen immer stärker auf ihre Gesundheit achten. Auf den Blutdruck, auf die Ernährung, aufs Gewicht. Sie bewegen sich mehr und rauchen weniger. Diese Risikofaktoren werden früher erkannt und beseitigt und man nimmt an, dass es deshalb auch weniger Demenzneuerkrankungen gibt.“

 

Eine Demenzerkrankung liegt vor, wenn der Betroffene seit mindestens sechs Monaten unter einer Gedächtnisstörung, kombiniert mit weiteren Beeinträchtigungen von Hirnleistungen leidet. Außer dem Gedächtnis können auch Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen vermindert sein. „Meistens sagt jemand: ‚Du bist nicht so wie vorher‘. Das sollte jeden zum Arztbesuch bewegen“, sagt Prof. von Arnim. „Je früher man das macht, umso aufwendiger ist die Untersuchung. Da wird anhand standardisierter Tests festgestellt, wie der Patient in der Leistung von höheren Hirnfunktionen (Kognition) wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit etc. abschneidet im Vergleich zu Menschen desselben Alters. Eine Nervenwasseruntersuchung zeigt dann inzwischen sehr zuverlässig, ob sogenannte Demenz-Marker vorhanden sind. Ich finde, dass die Kognition von uns allen viel zu sehr vernachlässigt wird. Die geistige Leistungsfähigkeit sollte regelmäßig kontrolliert werden, wie der Blutdruck oder Cholesterin.“

 

Die Veränderungen im Gehirn beginnen oft schon Jahrzehnte vor dem Ausbruch der eigentlichen Demenzerkrankung. Je früher die Vorstufen erkannt werden, umso stärker lassen sich aufgrund von Veränderungen des Lebensstiles die Folgen der Demenz in die Zukunft verschieben. Auch Medikamente können den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. In den aktuellen Leitlinien wird kognitive Stimulation des Patienten empfohlen, also Gedächtnis- und Hirntraining. An der Universität Ulm wurde speziell Puzzeln untersucht, welches diesbezüglich vielversprechend zu sein scheint.

 

Nach Daten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft beträgt die Erkrankungsrate bei den 65- bis 69-Jährigen 1,6 Prozent, bei den 70-74-Jährigen 3,5 Prozent, bei den 75-79-Jährigen 7,31 Prozent, bei den 80-84-Jährigen 15,6 Prozent, bei den 85-89-Jährigen 26,11 Prozent und 40,95 Prozent bei den Menschen Ü-90. Die Zahlen verdeutlichen: Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, steigt mit einem hohen Alter stark an. Bei der AOK Ulm-Biberach wurden im Jahr 2014 insgesamt 4.366 AOK-versicherte Patienten wegen Demenz behandelt, 2015 waren es 4.327 und 4.297 in 2016. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich viel höher, da viele Betroffene aus Angst den Besuch beim Arzt meiden.

 

Bei der Behandlung von Demenz ist eine sorgfältige Diagnosestellung die Voraussetzung für eine frühzeitige und wirkungsvolle Behandlung. Daher hat die AOK Baden-Württemberg zusammen mit den Arztpartnern im Facharztprogramm Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie großen Wert auf eine umfassende Diagnostik gelegt. Steht die Diagnose fest, ist es ein wichtiges Ziel, dass der Patient und seine Angehörigen gut beraten werden. Es werden Orientierungshilfen gegeben, damit sich Betroffene räumlich zurechtfinden. Zusätzlich wird aufgezeigt, wie eine geregelte Tagesgestaltung Patienten bei der Bewältigung des Alltags unterstützt und welche Therapien den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.

 

 

 

 

 

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news-2494 Thu, 06 Sep 2018 10:04:06 +0200 Wir sind die Neuen! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wir-sind-die-neuen-1.html . Herzlich willkommen bei der Gesundheitskasse: 16 neue Auszubildende starteten zum 3. September ihre Karriere bei der AOK Ulm-Biberach.

 

Paulo Coelho, Ausbildungsleiter der AOK Ulm-Biberach, begrüßte sie im AOK-Haus in Ulm und wünschte Ihnen Freude, Neugier und Begeisterung für die ersten Wochen im Berufsleben. „Die AOK steht für Gesundheit und Nähe zu den Menschen. Heute beginnt für Sie ein neuer, spannender Lebensabschnitt“, sagte Coelho. „Es warten abwechslungsreiche Wochen auf Sie. Wir freuen uns, dass Sie sich für die AOK entschieden haben und begrüßen Sie auch im Namen unserer 264.500 Versicherten, für die Sie ab sofort da sind.“

 

16 neue Auszubildende starteten zum 3. September ihre Karriere bei der AOK Ulm-Biberach. Die jungen Auszubildenden machen ihren Abschluss als Sozialversicherungsfachangestellte, als Kaufleute für Dialogmarketing oder im dualen Studium zum Bachelor „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“. Insgesamt befinden sich bei der AOK – Die Gesundheitskasse Ulm-Biberach zurzeit 49 junge Menschen in der Ausbildung.

 

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news-2481 Fri, 17 Aug 2018 13:56:53 +0200 Mit mehr Achtsamkeit besser durch den Alltag https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/mit-mehr-achtsamkeit-besser-durch-den-alltag.html Die Achtsamkeitskurse der AOK -Die Gesundheitskasse Ulm-Biberach richten sich gezielt auch an Menschen, die glauben, nur noch zu funktionieren und per Autopilot durch den Alltag zu gleiten. An diejenigen, die verlernt haben, das Hier und Jetzt, die Einzigartigkeit des Augenblicks zu erkennen und zu genießen. Wie wichtig es ist, in sich hinein hören zu können und seine Sinne auf das eigene Ich zu richten, lässt sich erlernen. In einigen Kursen des AOK Herbstprogramms, das im September beginnt, sind noch Plätze frei.  

 

Das große Stöhnen des heißen Sommers 2018 hat bald ein Ende. Aber egal, ob heißer Sommer oder eisiger Winter: Wie sich den Körper und die Psyche strapazierende Wetterlagen besser bewältigen lassen, kann man lernen. Die Kurse der AOK Ulm-Biberach helfen dabei, Belastungszustände und Stresssituationen genauer wahrzunehmen und sie richtig einzuschätzen. Man lernt die eigenen Gedanken und Gefühle besser kennen.

 

So banal es klingen mag: Selbst unsere Mahlzeiten verdienen mehr Achtsamkeit. Wieviel Genuss man beim Essen empfindet, hängt davon ab, wie sehr man sich auf seine fünf Sinne konzentriert. Essen wird im AOK Kurs „Achtsam und Genussvoll essen“ von der Neben- zur Hauptbeschäftigung. In einem Probier-Parcours durch die Welt verschiedener Lebensmittel werden ganz neue Sinneseindrücke vermittelt, die eine gemeinsame Mahlzeit zum Abenteuer werden lassen. Im „Lebe Balance Seminar“ lernen die Teilnehmer ihre persönlichen Werte wiederzuentdecken und in den Alltag zu integrieren.

 

Durch „Achtsamkeit für den Augenblick“ verbessert sich das persönliche Befinden in unserem immer schneller werdenden Leben. „Achtsam durchs Leben gehen klingt einfach,“ sagt Lisa Schlumberger, Themenfeldkoordinatorin der Gesundheitsförderung bei der AOK Ulm-Biberach. „Mit Übung und Willen kann es auch jedem gelingen.“ Dieser Kurs soll helfen, die Kunst des Innehaltens zu trainieren. Ab und zu mal tief durchzuatmen, bevor man weiter hetzt, Dinge erledigt oder telefoniert. Innehalten ist der erste Schritt, um überhaupt etwas wahrzunehmen. Diese bewusste Pause reicht aus, um sich seiner Sinne und Emotionen bewusst zu werden.

 

Natürlich bietet die AOK Ulm-Biberach auch im kommenden Herbst wieder die beliebten Fit und Aktiv Kurse an, wie „Functional Fitness“, die die Stabilität des Körpers steigern und die Leistungsfähigkeit erhöhen sollen. Auch die „Rückenfit“ Grund- und Aufbaukurse werden an den AOK-Standorten im Alb-Donau-Kreis, im Landkreis Biberach und in Ulm wieder angeboten. Der Anmeldeschluss für alle Kurse ist Anfang September.

 

AOK Versicherte können zwei Kurse pro Jahr kostenfrei belegen. Bei Versicherten anderer Kassen wird eine Kursgebühr erhoben.

 

Das aktuelle Kursprogramm der AOK – Die Gesundheitskasse Ulm-Biberach für Herbst 2018 ist in allen AOK-KundenCentern erhältlich oder online unter bw.aok.de/inhalt/gesundheitsangebote-vor-ort/

 

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news-2464 Wed, 15 Aug 2018 11:01:38 +0200 Immer häufiger: Schwanger über 35 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/immer-haeufiger-schwanger-ueber-35.html Spätgebärende sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Immer mehr Frauen entscheiden sich im Alter von über 35 Jahren für eine Schwangerschaft. In der AOK-Bezirksdirektion Ulm-Biberach lieg der Anteil dieser Schwangerschaften mit 24 Prozent höher als in den meisten anderen Regionen Baden-Württembergs. Nur bei den AOK-Bezirksdirektionen Stuttgart-Böblingen und Neckar-Alb liegt der Anteil der Spätgebärenden noch höher.  

 

Schauspielerin Brigitte Nielsen, inzwischen 55 Jahre alt, hat vor einigen Wochen ihr fünftes Kind bekommen. Damit ist sie sicherlich eine Ausnahme, aber generell werden auch die Schwangeren im Ländle von Jahr zu Jahr älter.

 

2017 wurden in Baden-Württemberg 44.961 Kinder geboren und das Durchschnittsalter der Mütter lag bei exakt 30 Jahren. Fast ein Viertel der Mütter war bereits über 35 Jahre alt, 4,3 Prozent sogar über 40. Wenig überraschend, findet PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „In allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen realisieren Frauen ihren Kinderwunsch zunehmend in einem höheren Alter. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stetig gestiegen.“

 

In der AOK-Bezirksdirektion Ulm-Biberach lag der Anteil der über 35-jährigen Schwangeren 2017 leicht über dem Landesdurchschnitt von 22,4 Prozent. Im Landkreis Ulm überschritt der Anteil der über 35-Jährigen mit über 25 Prozent den Durchschnitt deutlich. In der Stadt Ulm liegt auch der Anteil der über 40-jährigen Schwangeren mit 5,9 Prozent auffällig hoch. Nur in Freiburg und Stuttgart entschieden sich noch mehr Frauen für eine Schwangerschaft über 40. Die Statistik für 2017 zeigt auch, dass die Zahl der Schwangerschaften bei über 35-Jährigen jährlich stärker steigt als beim Durchschnitt aller Frauen.

 

Schwangerschaften ab 35 Jahren werden zwar als Risikoschwangerschaften eingestuft, aber das bedeutet kein automatisch höheres Risiko für Mutter und Kind. Die Wahrscheinlichkeit einer Risikoschwangerschaft sei zwar etwas erhöht, aber es heißt nicht, dass die Frauen eine Risikoschwangerschaft auch erwartet. Das Alter der Frau allein entscheidet in den wenigsten Fällen darüber, ob eine Schwangerschaft risikoreich verläuft oder nicht. Erst ab dem 40. Lebensjahr, so die meisten Studien, nehmen klinisch relevante Risiken zu.

 

Ältere Schwangere sind, so Dr. Knapstein, aus ärztlicher Sicht sogar oft die besseren Patientinnen. „Frauen, die sich ihren Kinderwunsch absichtlich spät erfüllen, nehmen in der Regel früh und regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teil und entscheiden sich bewusst für einen gesunden Lebensstil, sie ernähren sich also überwiegend gesund, verzichten weitgehend auf Alkohol und Nikotin, bewegen sich regelmäßig, legen genügend Ruhepausen ein und gönnen sich ausreichend Schlaf. Außerdem sind sie häufig psychisch und emotional besser auf die Schwangerschaft und die Kindererziehung vorbereitet.“

 

Der Höhepunkt der Fruchtbarkeit liegt bei Frauen um das 20. Lebensjahr. Mit steigendem Alter nimmt also die Wahrscheinlichkeit schnell und unproblematisch schwanger zu werden ab. Aber Frauen heutzutage leben gesünder als noch vor 50 Jahren, weil sie sich besser ernähren, sich ausreichend bewegen können und weil sie besser vor Infektionen geschützt sind. Außerdem haben ältere Schwangere oft schon mindestens ein Kind und sind damit auch erfahren. „Daher sind sie oft ruhiger und entspannter als jüngere“, so Dr. Knapstein. „Und sie sind meist gut informiert.“ Wie in jedem Alter sollten sich jedoch gerade Frauen über 35 Jahren bei ihrem Frauenarzt umfassend über alle altersabhängigen Risiken hinsichtlich Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren und später dann regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrnehmen.

 

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news-2360 Tue, 03 Jul 2018 09:39:41 +0200 AOK Ulm-Biberach auf Wachstumskurs https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-ulm-biberach-auf-wachstumskurs.html Die AOK Ulm-Biberach baut ihre Marktführerschaft aus. Aktuell zählt die Gesundheitskasse 263.100 Versicherte. Mit dieser positiven Nachricht eröffnete der Vorsitzende des AOK-Bezirksrats Ulm-Biberach Götz Maier die gestrige Sitzung. In den vergangenen fünf Monaten konnte die Gesundheitskasse fast 5.300 Versicherte in Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach hinzugewinnen. Seit Jahresbeginn bedeutet dies eine Zunahme von 2 Prozent. Durch die umfangreiche Modernisierung des KundenCenters in Laupheim wird die AOK Ulm-Biberach ihre lokale Präsenz weiter stärken und die persönliche Beratungsqualität nochmals verbessern. „Die AOK ist da, wo Menschen leben und arbeiten. Denn oft geht es um ganz persönliche Fragen zu Krankheit und Gesundheit“, betonte Götz Maier. „Das kommt bei den Menschen an“, so Maier weiter.

 

Viel zu diskutieren gab es während der Sitzung zur aktuellen Gesundheitspolitik. Anlass war der Kabinettsentwurf des GKV-Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) und die Auswirkungen für die Versicherten. Aus Sicht des Selbstverwaltungsgremiums sind einige Gesetzesvorschläge aus dem Bundesgesundheitsministerium durchaus sinnvoll.

 

Die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung des kassenindividuellen Zusatzbeitrags ab dem 1. Januar 2019 begrüßte Maria Winkler, alternierende Vorsitzende des AOK-Bezirksrats. „Die Versicherten werden dadurch um mehr als sieben Milliarden Euro jährlich entlastet,“ erklärte die Vertreterin der Versichertenseite.

 

Die AOK - Die Gesundheitskasse ist eine starke Gemeinschaft. Sie wird von ihren Versicherten und Arbeitgebern selbst verwaltet. Auf Bezirksebene ist dies der Bezirksrat. In ihm engagieren sich ehrenamtlich Persönlichkeiten aus der Region Ulm-Biberach, um die Interessen der Mitglieder und Beitragszahler zu vertreten. Er ist paritätisch besetzt und besteht aus 14 Arbeitnehmer- und 14 Arbeitgebervertretern. Der Vorsitz dieses Gremiums wechselt jährlichen zwischen der Gruppe der Arbeitgeber- und Versichertenvertreter. In der Region Ulm-Biberach ist das für die Versicherten Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ostwürttemberg-Ulm und auf Arbeitgeberseite Götz Maier, Geschäftsführer Südwestmetall-Bezirksgruppe Ulm.

 

 

 

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news-2322 Wed, 13 Jun 2018 08:18:59 +0200 Umweltaktion: AOK sammelt Alt-Handys https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/umweltaktion-aok-sammelt-alt-handys-1.html In Deutschland gibt es mehr ausrangierte Handys als Einwohner: Bundesweit liegen über 100 Millionen ungenutzte Mobiltelefone auf Dachböden, in Kellern oder in den hintersten Schubladenecken. In ihnen stecken insgesamt 876 t Kupfer, 382 t Kobalt, 26 t Silber, 2,4 t Gold und 0,8 t Palladium – alles wertvolle Stoffe, die durch Recycling zurück in den Produktionskreislauf gelangen könnten. Die AOK möchte dieses Potential gemeinsam mit anderen Unternehmen nutzen und beteiligt sich deshalb an der offiziellen Handy-Sammelaktion des Landes Baden-Württemberg.  

 

„In den KundenCentern der AOK Ulm-Biberach stehen noch bis 20. Juli Sammelbehälter bereit, in die die Alt-Handys bzw. Tablets während den Öffnungszeiten eingeworfen werden können“, sagt Helmut Reisch. Er ist Umweltbeauftragter bei der AOK Ulm-Biberach und lädt alle zur Teilnahme ein, die auf diese Weise einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten.

 

Die gesammelten Mobiltelefone werden einem geordneten Recycling zugeführt. Der Erlös fließt in nachhaltige Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika.

 

Ziel der landesweiten Aktion ist es außerdem, nachhaltiges Handeln sicht- und erlebbar zu machen. Dazu zählt auch das Bewusstsein, dass Mineralien und Metalle, die in einem

 

durchschnittlichen Smartphone stecken, ihre Wertschöpfungskette im Bergbau starten,

 

einem globalen Sektor mit großem Handlungsbedarf in puncto Umweltgedanke, faire Arbeitsbedingungen und der Verzicht auf Kinderarbeit.

 

Alle Infos zur landesweiten Handy-Sammel-Aktion gibt´s online unter handy-aktion.de. 

 

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news-2323 Wed, 16 May 2018 08:22:31 +0200 TopJob in Ehingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/topjob-in-ehingen.html Die AOK Ausbildungs – und Studienmesse findet in diesem Jahr am Mittwoch, 16. Mai in der Ehinger Lindenhalle statt. Mehr als 50 regionale Unternehmen präsentieren sich dort mit ihren Ausbildungsberufen. Von 9 bis 16 Uhr können Schüler, Eltern und Lehrer kostenlos vorbeischauen und mit den Ausbildern ins Gespräch kommen. Wie in den letzten Jahren organisiert die AOK Ulm-Biberach die Messe in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Ulmer IHK, der Handwerkskammer sowie Südwestmetall. „Die Devise der AOK Ulm-Biberach ist GESUNDNAH. Mit der Messe geben wir daher lokalen Firmen eine Plattform, Werbung in eigener Sache zu machen und passende Auszubildende zu finden,“ so Organisator Markus Schirmer, AOK-KundenCenterleiter in Ehingen. Die Gesundheitskasse stellt an diesem Tag ihre Ausbildungsangebote zu Sozialversicherungsfachanstellten, die Berufsqualifizierung zum AOK-Betriebswirt und zu Kaufleuten für Dialogmarketing im Außendienst vor.

 

Bei Vorträgen der Arbeitsagentur erfahren Besucher alles Wichtige zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Ebenfalls vertreten sind Berufliche Schulen, die Ehinger Magdalena-Neff-Schule und die Gewerbliche und Kaufmännische Schule. Wer über ein Studium nachdenkt, kann sich bei der Universität und Hochschule Ulm sowie der Hochschule Biberach über die angebotenen Studiengänge informieren.

 

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news-2324 Tue, 15 May 2018 08:53:19 +0200 Starkes Übergewicht Mitursache vieler weiterer Erkrankungen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/starkes-uebergewicht-mitursache-vieler-weiterer-erkrankungen.html Den Adipositas-Tag am Samstag nimmt die AOK Ulm-Biberach zum Anlass, um auf die Gefährlichkeit starken Übergewichts und dessen negative Auswirkungen auf andere Krankheiten hinzuweisen. Insbesondere der Zusammenhang von Typ-2-Diabetes und Adipositas ist hierbei augenfällig: Über drei Prozent aller Versicherten der Gesundheitskasse in Stadt- und Landkreis Biberach, dem Alb-Donau-Kreis und in Ulm leiden bereits an beiden Erkrankungen.  

 

Im Gebiet der AOK-Bezirksdirektion Ulm-Biberach ist etwa einer von 30 Versicherten stark übergewichtig und Typ-2-Diabetiker, wie eine regionale Erhebung der Krankenkasse zeigt. Die Zahl derer, die an beiden Erkrankungen leiden, wächst zudem stetig.

Von Adipositas spricht man bei einem Body-Mass-Index von über 30. Bei einer 1,70 m großen Person wäre das beispielsweise ab einem Gewicht von 87 kg der Fall.

 

Das Zusammenspiel von Übergewicht und Diabetes verstärkt die Erkrankung: „Hohe Insulinspiegel setzen die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren und damit die Wirksamkeit des Insulins herab. Dadurch muss der Körper die Insulinproduktion weiter steigern,“ erläutert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Bauen Betroffene hingegen Übergewicht ab, sinken die Insulinspiegel wieder. Das kann dazu führen, dass sich der Zuckerstoffwechsel normalisiert“, sagt Schwenk weiter. „Bei Typ-2-Diabetikern, denen es gelingt, ihr Normalgewicht zu erlangen und zu halten sowie sich regelmäßig zu bewegen, sind Medikamente oft überflüssig.“

 

Etwa 80 Prozent aller Typ-2-Diabetiker sind stark übergewichtig. Adipositas und Bewegungs-mangel sind entsprechend die entscheidenden Risikofaktoren für die Entstehung von Typ-2-Diabetes, fälschlicherweise im Volksmund „Altersdiabetes“ genannt. Weitere Risikofaktoren sind eine fett- und zuckerreiche Ernährung mit wenig Ballaststoffen, Rauchen und genetische Vorbelastungen.

 

Die AOK weist darauf hin, dass die an einem Typ-2-Diabetes Erkrankten häufig über Jahre nichts davon bemerken. Mögliche Beschwerden sind starkes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit und Antriebsschwäche, Übelkeit und Schwindel. Ist der Blutzucker stark erhöht, kann es bis zur Bewusstlosigkeit kommen, dem so genannten diabetischen Koma.

 

Für eine entsprechende Diagnose nennt die AOK Ulm-Biberach den Hausarzt als erste Anlauf-stelle – ebenso wie bei der Unterstützung einer langfristigen Ernährungsumstellung, um erfolgreich das Gewicht zu reduzieren.

 

 

 

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news-2320 Fri, 06 Apr 2018 17:37:05 +0200 AOK-Umbau in Laupheim fertiggestellt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-umbau-in-laupheim-fertiggestellt.html Gemäß dem Motto gesund und nah: AOK stärkt ihren Standort Laupheim

 Nach mehrmonatigen Renovierungsarbeiten zieht die AOK in Laupheim zurück in die angestammten Räume im Sparkassen-Gebäude. Seit Dezember wurden sie den Ansprüchen an eine zeitgemäße, diskrete Kundenberatung angepasst. „Wir freuen uns sehr darauf, die Kundinnen und Kunden am kommenden Donnerstag in den attraktiven, neuen Räumen zu begrüßen“, sagt Thomas Steinhäusler, dort seit Januar KundenCenter-Leiter. Dafür bleibt die AOK am Mittwoch, 11. April geschlossen. Das Laupheimer KundenCenter ist ein Traditionsstandort. Bereits seit 1884 ist die Gesundheitskasse hier vertreten, damals mit 724 Mitgliedern, seit 1914 unter dem Namen AOK.

„Längst ist die ehemalige AOK Laupheim Teil der AOK Ulm-Biberach geworden. Und noch immer macht es für uns den Unterschied, für unsere mittlerweile über 32.000 Kundinnen und Kunden vor Ort persönlich erreichbar zu sein,“ sagt Steinhäusler.

Mit der umfangreichen Renovierung möchte das Unternehmen den Standort stärken und für die Zukunft rüsten: „Wir sind die Krankenkasse, die für Gesundheit und für Nähe steht. Uns ist es wichtig, im Herzen Laupheims auch zukünftig sicht- und erlebbar zu sein“, so Steinhäusler weiter. Die AOK ist nun noch kundenfreundlicher. In fünf geschützten Beratungsbereichen kann

jeder Besucher diskret über seine persönlichen Anliegen sprechen. Am offenen Kundenempfang erledigen die Versicherten schnell, einfach und unkompliziert kleine Formalitäten. Der Wartebereich ist als Erlebniswelt gestaltet. Die Räume sind allesamt hell, freundlich und modern. Eine angenehme Klimatisierung macht den Aufenthalt für Kundinnen und Kunden sowie die 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einladend.

 

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news-2178 Tue, 27 Mar 2018 13:34:27 +0200 Beschäftigte fehlten 2017 gut 18 Tage bei der Arbeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/beschaeftigte-fehlten-2017-gut-18-tage-bei-der-arbeit.html Unsere Region ist und bleibt überdurchschnittlich gesund: Im vergangenen Jahr blieb jedes berufstätige AOK-Mitglied lediglich 5 Prozent seiner Arbeitszeit krankheitsbedingt dem Arbeitsplatz fern. Deutschlandweit sind es 5,3 Prozent. Detaillierte Zahlen zur Arbeitsunfähigkeit nennt die AOK in ihrem aktuellen Gesundheits-berichten für Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm. Das Jahr 2017 war für die Beschäftigten und Arbeitgeber in Biberach, Alb-Donau-Kreis und Ulm gleichermaßen wieder ein gutes, gesundes Jahr. Der Krankenstand hielt sich in den beiden Landkreisen konstant bei 5 Prozent. In Ulm sank die Quote sogar auf 4,8 Prozent der Gesamtarbeitszeit. „Damit liegt unsere Region im sehr guten Durchschnitt Baden-Württembergs“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, die lokalen Zahlen.

 

Angestellte in Banken und bei Versicherten waren flächendeckend am seltensten krank. Sie hatten für nur 3,3 Prozent ihrer Arbeitszeit eine Krankschreibung. Die meisten Fehlzeiten hingegen zählt die Gesundheitskasse in Biberach bei Menschen, die im Bereich Energie/Wasser/Entsorgung arbeiten, und im Alb-Donau-Kreis unter den im Gesundheits- und Sozialwesen Tätigen. Spitze in Ulm ist die Branche Land- und Forstwirtschaft mit einem Krankenstand von 7,3 Prozent.

 

Gut jeder zweite Berufstätige hatte mindestens einmal im Jahr 2017 ein ärztliches Attest: In Biberach reichten 59 Prozent mindestens eine Krankmeldung ein, im Alb-Donau-Kreis 57 Prozent und in Ulm 54 Prozent. Kumuliert war 2017 jeder Arbeitnehmer in Biberach, Ulm und Alb-Donau-Kreis 18,2 Tage krankgeschrieben. Ulm liegt mit 17,5 Tagen erneut leicht unter dem regionalen Schnitt und hat darüber hinaus den deutlichsten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, wobei die Zahl der Krankheitstage insgesamt knapp ein Prozent weniger war als 2016.

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Krankschreibung liegt bei 10,7 Kalendertagen (ADK: 11,1 Tage, BC: 10,6 Tage, Ulm: 10,3 Tage). Allerdings konnten bei der Erhebung nur Erkrankungen berücksichtigt werden, für die auch eine Krankschreibung vorlag; Kurzzeiterkrankungen von höchstens drei Tagen werden nur berücksichtigt, wenn sie ärztlich attestiert sind.

 

Die langwierigsten und hartnäckigsten Beschwerden waren diejenigen mit der Diagnose Muskel- und Skeletterkrankungen. Damit sind vor allem Rückenprobleme gemeint. Sie machten fast jeden vierten Fehltag (23 Prozent) aus, gefolgt von den häufig auftretenden Atemwegserkrankungen, die etwas mehr als jeden siebten Krankheitstag verursachten (13,5 Prozent).

 

„Rückenprobleme sind ein klassisches Leiden unseres bewegungsarmen Alltags“, erläutert Dr. Sabine Schwenk. „Wir sitzen den ganzen Tag vor dem PC, fahren im Auto zur Arbeit und verbringen den Abend auf dem Sofa. Um Rückenproblemen vorzubeugen empfehlen die Bewegungsexperten der AOK, lieber nicht einmal in der Woche bis zur Erschöpfung Sport zu machen, sondern in den Alltag regelmäßige Bewegung einzubauen“, so Schwenk weiter: „Während der Bildschirmarbeit verschiedene Sitzpositionen einzunehmen, diese regelmäßig zu wechseln und beispielsweise im Stehen zu telefonieren, beugt Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen vor“, rät sie.

 

Datenbasis der Auswertung sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK von ihren erwerbstätigen Mitgliedern im Jahr 2017 gemeldet wurden. Das waren insgesamt 127.752 Personen. Die meisten Berufstätigen waren in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistungen und Handel beschäftigt. In die Erfassung gehen auch Wochenenden und Feiertage mit ein. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort der Versicherten. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen können von der AOK nur erfasst werden, wenn eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

 

Die AOK Ulm-Biberach ist mit 263.000 Kunden der größte Krankenversicherer in der Region:

 

Fast jeder zweite gesetzlich Versicherte ist bei der AOK. Mit zehn Standorten und 575 Mitarbeitern setzen wir auf regionale Präsenz und persönliche Betreuung.

 

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news-2148 Fri, 16 Mar 2018 11:50:01 +0100 Neu gewählter AOK-Bezirksrat Ulm-Biberach stellt sich vor https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neu-gewaehlter-aok-bezirksrat-ulm-biberach-stellt-sich-vor.html Generationenwechsel im Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach: Bei der konstituierenden Sitzung der neu gewählten Mitglieder verabschiedeten die beiden alternierenden Vorsitzenden Götz Maier und Maria Winkler 14 langjährige Mitglieder des Bezirksrates. Franz Held aus Buch sowie Konrad Metzger und Michael Johne aus Ulm schieden nach jeweils 25 Jahren im Dienst des AOK-Bezirksrats aus.  

 

Der neu gewählte Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach ist gestern in Ulm zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Im 28-köpfigen Gremium der Selbstverwaltung sind 14 neue Mitglieder. Als Vorsitzende wurden Götz Maier und Maria Winkler als alternierende Vorsitzende gewählt.

 

Der AOK-Bezirksrat vertritt die Interessen aller Beitragszahler und setzt sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung bei gleichzeitig wirtschaftlicher Verwendung der Mittel auf regionaler Ebene ein. Um näher an den Interessen und Bedürfnissen der mittlerweile 260.000 Versicherten und über 17.000 regionalen Arbeitgeber zu sein, handelt das Vertretergremium der Selbstverwaltung auf regionaler Ebene.

 

Der Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach besteht aus je 14 Versicherten- und Arbeitgebervertretern. Er wird alle sechs Jahre im Rahmen der Sozialwahlen neu gewählt. „Durch Ihr Engagement im Kleinen wie im Großen tragen Sie in Ihrem Ehrenamt zu einem funktionierenden Gesundheitssystem bei, das den Menschen und ihrem Wohlbefinden dient“, würdigte Vorsitzender Maier die Arbeit des Bezirksrats.

 

 

Der Wahl vorangegangen war die Verabschiedung von 14 nun ausgeschiedenen Personen, die sich zusammen über 200 Jahre lang für die Interessen der AOK Ulm-Biberach beziehungsweise ihrer Vorgängerunternehmen eingesetzt hatten (Anmerkung: namentliche Erwähnung siehe unten). Götz Maier und Maria Winkler bedankten sich mit persönlichen Worten bei ihnen für ihre wertvolle, ehrenamtliche Arbeit mit Urkunden und Ehrennadeln.

 

 

 

Der neue AOK-Bezirksrat:

 

Als Vertreter der Arbeitgeber

(mit Firmensitz):

 

  • Götz Maier, Ulm, Vorsitzender
  • Peter Borst, Ulm (neu)
  • Ulrike Freund, Ulm (Stv.)
  • Thomas Fischer, Laupheim
  • Willi Gaule, Dietenheim
  • Detlef Georg, Ochsenhausen
  • Stefan Hell, Ulm
  • Jürgen Joos, Ehingen
  • Thomas Jung, Ulm
  • Doris Krusche, Ulm (Stv. neu)
  • Jürgen Litz, Riedlingen (neu)
  • Jeanette Lock, Ertingen (neu)
  • Jochen Rauscher, Langenau (Stv. neu)
  • Dirk Rachota, Schwendi (neu)
  • Fridolin Schmid, Baltringen (Stv. neu)
  • Jürgen Sihler, Langenau (neu)
  • Eduard Tschauner, Ulm
  • Hans Wahl, Biberach (Stv. neu)
  • Anke Walkerling, Ulm (Stv. neu)
  • Carmen Wieland-Rodriguez,
    Bad Schussenried
  • Christiane Wonschik, Ulm (Stv.)

 

 

 

Als Vertreter der Versicherten

(mit Wohnort):

 

  • Maria Winkler, Ulm, alternierende Vorsitzende
  • Arne Baireuther, Ulm (Stv.)
  • Margot Besserer, Schemmerhofen (Stv. neu)
  • Werner Brodbeck, Schemmerhofen (Stv.)
  • Sonja Denzel, Bad Schussenried (Stv. neu)
  • Silvia Engler, Biberach
  • Martin Gerhardt, Laupheim
  • Doris Gubler-Rehbock, Ulm
  • Dagmar Halbherr, Altheim (Stv. neu)
  • Lothar Hartmann, Altheim (Stv. neu)
  • Ingrid Heinrich, Ulm (Stv. neu)
  • Walter Hermanutz, Bad Schussenried
  • Wolfram Huber, Ulm
  • Aktas Hüseyn, Biberach (Stv. neu)
  • Herbert Kasparek, Maselheim
  • Claudia Köhle, Ulm (neu)
  • Bettina Krämer, Erbach (Stv.)
  • Matthias-Ernst Lucka, Geislingen (neu)
  • Manuela Maurer-Wirth, Ehingen (neu)
  • Cornelia Menzel, Ulm (Stv.)
  • Markus Möhrle, Tannheim (neu)
  • Jeanette Prevot, Blaustein (neu)
  • Heike Richter, Ingoldingen
  • Frank Schwarzenberger, Ochsenhausen (Stv. neu)
  • Andy Weist, Ulm (Stv. neu)
  • Markus Wimmer, Königseggwald

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem AOK Bezirksrat ausgeschieden sind:

 

 

Auf Arbeitgeberseite:

 

  • Werner Blank, Riedlingen
  • Michael Johne, Ulm
  • Manfred Oster, Ulm
  • Konrad Mezger, Ulm
  • Lothar Müller (Stv.), Schemmerhofen
  • Robert Schafitel, Maselheim
     

 

Auf Versichertenseite:

 

  • Karin Brugger, Neu-Ulm
  • Angela Goll, Ulm
  • Lorenz Fuchs, Schemmerhofen
  • Franz Held, Buch
  • Max Bärtle (Stv.), Berkheim
  • Emilia Berger (Stv.), Biberach
  • Gundula Gieraths (Stv.), Vöhringen
  • Ulrich Kley (Stv.), Bremelau

 

 

 

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news-2068 Thu, 25 Jan 2018 08:44:51 +0100 Gelassenheit im Pendelverkehr schützt die Gesundheit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/gelassenheit-im-pendelverkehr-schuetzt-die-gesundheit.html Ob auf der B30, B311 oder B465: Berufspendler in unserer Region benötigen in alle Richtungen Zeit und gute Nerven. Wirklich gestresst fühlen sie sich aber trotzdem nicht. Die AOK Baden-Württemberg hat eine Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben, die ermittelte, dass sich nur jeder Sechste durchs Pendeln belastet fühlt. Dabei sind zwei Drittel aller Befragten im Auto unterwegs. Nur einer von zehn Berufspendlern nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Unsere Region gehört zu den großen Pendler-Gebieten. Rund um Ulm und Biberach sind täglich zehntausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit unterwegs: Gemäß der Zahlen des Statistischen Landesamts* pendeln rund 61.700 Menschen nach Ulm, 19.400 Arbeitende verlassen die Stadt. Knapp 50.000 Beschäftigte haben den Vorteil, in Ulm zu wohnen und zu arbeiten.

 

Im Alb-Donau-Kreis ist das Verhältnis umgekehrt: Während nur 18.100 Personen in den Kreis kommen, fahren 47.000 seiner Bewohner für die Arbeit über die Kreisgrenze.

 

Die Stadt Biberach ist ähnlich mobil: Rund 19.000 Personen fahren nach Biberach, um ihre Arbeitsstelle zu erreichen, 5.500 Biberacher verlassen sie. 13.100 Beschäftigte brauchen nicht zu pendeln. Im Landkreis Biberach halten sich die 25.000 Aus- und 21.600 Einpendler fast die Waage.

 

Durch das viele Hin und Her fühlt sich die Mehrheit der Pendler überraschenderweise nicht großartig eingeschränkt: Drei von fünf Menschen empfinden den Arbeitsweg gar nicht als belastend. Das ergab eine von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage.** Einer von vier Berufspendlern empfindet die Situation dagegen als etwas belastend. Nur einer von sechs fühlt sich stark belastet. Das liegt sicherlich auch daran, dass zwei Drittel aller Pendler einen Anfahrtsweg von unter einer halben Stunde haben.

 

Was wirklich nervt sind – wen wundert es – Staus: Sie stehen ganz oben auf der Liste von Gründen, die als Belastung empfunden werden (63%). Da überrascht es wenig, dass auch zwei Drittel der Befragten mit dem Auto fahren. An zweiter Stelle der Stress-Gründe beim Pendeln steht der Zeitaufwand (29%).

 

„Eine repräsentative Beschäftigtenbefragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK belegt, dass psychische Beschwerden wie Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit und dadurch Fehltage zunehmen, je länger der Anfahrtsweg der Pendelnden ist “, kommentiert die Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach Dr. Sabine Schwenk diese Zahlen. „Berufliche Mobilität führt aber nicht immer und bei allen zu Fehlbeanspruchungen. Flexibilität bei der Zeiteinteilung, Handlungsspielräume bei der Aufgabenbewältigung und Unterstützung durch Kollegen helfen“, rät Frau Dr. Schwenk. „Sind Menschen freiwillig mobil, zeigen sich deutlich weniger bis keine negativen Folgen für die Gesundheit.“

 

 

 

* www.statistik-bw.de, Zahlen von 2016, auf volle Hundert gerundet

 

** Befragt wurden 505 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg im Oktober und November 2017.

 

Die Umfrage schicken wir Ihnen bei Bedarf gern komplett zu.

 

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news-2047 Wed, 17 Jan 2018 16:41:18 +0100 Thomas Steinhäusler leitet das AOK-KundenCenter Laupheim https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/thomas-steinhaeusler-leitet-das-aok-kundencenter-laupheim.html Wechsel an der Spitze des AOK-KundenCenters in Laupheim: Thomas Steinhäusler hat die Leitung des Traditionsstandortes und seiner 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angetreten. Der bisherige KundenCenter-Leiter Oliver Fritzenschaft ist seit Jahresbeginn in gleicher Position in Biberach tätig.  

 

Thomas Steinhäusler bringt mehr als 20 Jahre AOK-Erfahrung mit nach Laupheim: Der 38-Jährige hat bereits seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK in Ulm gemacht und sich anschließend als Spezialist für Privat- und Firmenkunden etabliert. Parallel zu seinem Bachelor-Studium der Gesundheitsökonomie führte er Teams im Ulmer Telefon-ServiceCenter und im CompetenceCenter Reha. Die letzten zweieinhalb Jahre war Steinhäusler Teamleiter im AOK-KundenCenter Ulm.

 

„Ich freue mich sehr darauf, unseren Laupheimer Kundinnen und Kunden persönlich zu begegnen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich bin Langenauer; dadurch kenne ich unsere Region und ihre Bewohner bestens. Nähe zu den Menschen und der persönliche Kontakt machen für mich den Unterschied, wenn man als Kunde zur AOK kommt“, sagt der neue KundenCenter-Leiter zu seinem Start in Laupheim. „Die AOK ist seit 1884 im Herzen Laupheims vertreten. Eine solche Tradition verpflichtet sehr,“ so Steinhäusler weiter, der sich neben den Privat- auch um die zahlreichen Firmenkunden rund um Laupheim kümmert. Sein Anliegen ist es, das Wachstum der AOK Ulm-Biberach mit ihren fast 260.000 Versicherten weiter zu fördern.

 

Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, dankte Steinhäuslers Vorgänger Oliver Fritzenschaft für sein langjähriges Wirken am Standort: „Herr Fritzenschaft hat mit seinem 24-köpfigen Team die Laupheimer Kundinnen und Kunden jederzeit von der AOK und ihrem Vor-Ort-Service überzeugt. Ich danke ihm ganz herzlich für seine ausgezeichnete Arbeit, die er mit erlebbarer Begeisterung und Leidenschaft gemacht hat,“ so Schwenk.

 

„Zurzeit renovieren wir unsere Laupheimer Räumlichkeiten in der ersten Etage des Sparkassen-Gebäudes. Natürlich bleibt unser KundenCenter solange geöffnet. Die Laupheimer finden uns vorübergehend im dritten Stock, so dass die Umbauarbeiten die Beratung nicht stören,“ erläutert Schwenk. „Ab April sind wir dann mit einer modernen, kundenfreundlichen und geräumigen Innenausstattung wieder an gewohnter Stelle zu finden. Mit dieser Investition unterstreichen wir die Zukunft des Standorts Laupheim,“ betont die Geschäftsführerin. Herrn Steinhäusler und seinem Laupheimer Team wünscht sie für den gemeinsamen Start viel Freude.

 

 

 

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news-2048 Thu, 04 Jan 2018 16:42:59 +0100 AOK zählt 50 Prozent mehr Laktoseintoleranzen in fünf Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-zaehlt-50-prozent-mehr-laktoseintoleranzen-in-fuenf-jahren.html Januar ist die Zeit, in der sich die Menschen regelmäßig Gedanken über ihre Ernährung machen. Doch gute Lebensmittel können nicht nur gesund sein – sie können auch Beschwerden bereiten. Die Zahl der diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten nimmt in unserer Region deutlich zu, wie eine aktuelle Auswertung der AOK Ulm-Biberach zeigt: Bei Laktoseintoleranzen verzeichnet die Gesundheitskasse unter ihren Versicherten ein Plus von 50 Prozent in fünf Jahren.  

 

„2012 litten sechs von tausend unserer Versicherten in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach an einer Laktoseintoleranz. 2016 waren es bereits neun“, erläutert Angela Maxa, Ernährungs-expertin der AOK Ulm-Biberach. Wichtig bei den Zahlen der AOK ist, dass es sich nicht um eine gefühlte, sondern um eine tatsächlich vom Arzt gestellte Diagnose handelt. Viele Menschen, denen nach dem Essen der Magen rumort, schieben das auf Bestandteile unserer Nahrung – das hat aber häufig nichts mit der Laktose zu tun.

 

„Wir Fachleute sprechen von Laktose-, also Milchzucker-Unverträglichkeit, wenn Personen Milch und Milchprodukte nur schwer und nur in sehr kleinen Mengen verdauen können. Typische Symptome sind ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall und Erbrechen“, beschreibt die Diplom-Oecotrophologin das Krankheitsbild.

 

Regionale Unterschiede

 

Die AOK Ulm-Biberach verzeichnet dabei deutliche regionale Unterschiede: Im Stadtgebiet Ulm leiden 1,3 Prozent an einer Laktoseintoleranz, im Alb-Donau-Kreis ist es noch 1 Prozent, in Biberach nur 0,8 Prozent. In Ulm waren es 2012 noch sieben, im Alb-Donau-Kreis sechs und in Biberach fünf von tausend.

 

Mit durchschnittlich 0,9 Prozent liegt unsere Region leicht über gesamt Baden-Württemberg mit 0,8 Prozent Betroffenen. Absolut zählte die AOK Ulm-Biberach zuletzt 2.019 Versicherte, bei denen der Arzt diese Unverträglichkeit diagnostiziert hatte. 1.400 waren Frauen, 619 Männer.

 

Doch warum vertragen wir immer weniger Milchprodukte? Die AOK-Ernährungsexpertin erläutert: „Wir können die hohe Zunahme nicht ausschließlich mit Neuerkrankungen erklären. Die Menschen und Ärzte sind sensibler gegenüber dem Thema Nahrungsmittel-unverträglichkeiten geworden. Das ist einerseits gut für unsere Arbeit in der Ernährungs-beratung. Andererseits führt die Platzierung des Themas in der breiten Öffentlichkeit häufig zu Verunsicherung und Hypersensibilität gegenüber unseren Lebensmitteln“, sagt Angela Maxa. Eine Laktose-Intoleranz könne zwar nicht geheilt werden, aber mit einer angepassten Ernährung sei es möglich, beschwerdefrei zu leben: „Milchprodukte sind sehr hilfreich, aber nicht unbedingt nötig, um sich ausgewogen zu ernähren. Wichtig ist, genügend Kalzium und Eiweiß zu sich zu nehmen. Hier helfen wir Ernährungsberaterinnen und -berater gern weiter.“

 

Angela Maxa weist ausdrücklich darauf hin, dass es einen großen Unterschied zwischen Unverträglichkeiten und Allergien gibt: „Menschen mit einer echten Milchallergie können selbst auf kleinste Mengen von Milch oder Milchprodukten heftig reagieren!“ mahnt die Oecotrophologin. Wichtig sei es in jedem Fall, eine vom Arzt gestellte Diagnose zu erhalten.

 

 

 

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news-2046 Wed, 03 Jan 2018 16:39:29 +0100 Neuer Leiter im AOK-KundenCenter Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neuer-leiter-im-aok-kundencenter-biberach.html Das AOK-KundenCenter in Biberach hat einen neuen Leiter: Oliver Fritzenschaft hat zu Jahresbeginn die Führung des 27-köpfigen Biberacher Teams übernommen. Er folgt auf Tina Fiesel, die dreieinhalb Jahre lang in dieser Funktion Ansprechpartnerin für die Biberacher AOK-Kundinnen und Kunden war. Sie geht in den Mutterschutz. Oliver Fritzenschaft ist gebürtiger Biberacher und kennt Land und Leute bestens. Der 44-Jährige hat bereits seine Ausbildung bei der AOK in Biberach gemacht und leitete zuletzt das KundenCenter in Laupheim inklusive der Filiale in Dietenheim. „Ich freue mich sehr darauf, zukünftig die Geschicke des AOK-Standorts in meiner Heimatregion zu lenken. Mein Team und ich möchten für unsere Kundinnen und Kunden ebenso da sein wie für unsere Firmen- und Vertragspartner in Biberach“, sagt Fritzenschaft zu seinem Start. „Wir wissen, wie wichtig es für die Menschen ist, vor Ort einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, den sie kennen und der in ihrer Nähe ist, wenn es drauf ankommt“, so Fritzenschaft weiter. Auch das gesunde Wachstum der AOK Ulm-Biberach, die bald 260.000 Versicherte zählt, liegt dem KundenCenter- Leiter am Herzen. „Wir bedanken uns bei Tina Fiesel für ihre hervorragende Arbeit. Sie hat das AOK-Kunden- Center in Biberach mit viel Freude und Leidenschaft geleitet und wurde von ihrem Team und den Kundinnen und Kunden gleichermaßen eschätzt“, ergänzt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. Oliver Fritzenschaft feierte im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Jubiläum bei der Gesundheitskasse. Nach seiner Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolvierte er die Weiterbildung zum AOK-Betriebswirt. Seit 2002 übernimmt er Führungsaufgaben im Unternehmen. Der 44-Jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Ummendorf.

 

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news-2007 Fri, 08 Dec 2017 13:01:50 +0100 Neu im Gehaltsbüro 2018 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neu-im-gehaltsbuero-2018.html AOK-Arbeitgeber-Seminare zu Änderungen im Versicherungsrecht, Mutterschutz und Meldeverfahren Der Jahreswechsel bringt zahlreiche Änderungen für die Lohn- und Gehaltsbüros mit sich. 2018 treten zahlreiche Neuerungen im Versicherungsrecht, beim Mutterschutzgesetz, beim Betriebsrentenstärkungsgesetz oder Änderungen im Meldeverfahren in Kraft. Experten der AOK Ulm-Biberach erläutern Änderungen und Anpassungen in speziellen Seminaren für Arbeitgeber.

 

Die Seminare sind kostenlos.

 

Eine Anmeldung ist direkt unter aok-business.de/bw/seminare-ulb möglich.

 

Das Seminar dauert zweieinhalb Stunden.

 

 

 

Die 18 Seminare in Ulm und Alb-Donau-Kreis:

 

  • 11 x in Ulm, AOK-Haupthaus

    Montag, 8., Dienstag 9., Mittwoch 10., Donnerstag 11., Montag 15. Januar jeweils

    um 9 und 14 Uhr und Freitag, 12. Januar um 9 Uhr

  • Dietenheim, Gaststätte Wolperdinger

    Mittwoch, 10. Januar um 14 Uhr

  • Laichingen, Gaststätte Rössle

    Mittwoch, 10. Januar um 9 Uhr

  • Blaubeuren Montini-Haus

    Mittwoch, 10. Januar um 14 Uhr

  • Ehingen, Gaststätte zum Adler

    Donnerstag, 11. Januar um 9 Uhr

  • Munderkingen, Gaststätte Rössle

  • Donnerstag, 11. Januar um 14 Uhr

  • Langenau, Gesundheitszentrum

    Montag, 15. Januar um 9 Uhr

  • Erbach, Silchersaal

    Montag, 15.Januar um 14 Uhr

 

Die 14 Seminare im Landkreis Biberach:

 

  • 4 x in Biberach, Im Haus der Volksbank Biberach

    Montag, 8., und Dienstag, 9. Januar jeweils um 9 und 14 Uhr

  • Erolzheim, DRK-Heim

    Dienstag, 9. Januar um 14 Uhr

  • 2 x Riedlingen/Heiligkreuztal, Bildungsstätte Kloster Heiligkreuztal

    Dienstag, 9. Januar um 9 und 14 Uhr

  • Schwendi, Feuerwehrhaus

    Mittwoch, 10. Januar um 9 Uhr

  • Bad Schussenried, Bierkrugstadel

    Mittwoch, 10. Januar um 14 Uhr

  • 3 x in Laupheim, AOK KundenCenter Laupheim - Saal Kolpingsfamilie Laupheim e.V.

    Donnerstag, 11. Januar um 9 und 14 Uhr und Freitag, 12. Januar um 9 Uhr

  • 2 x Ochsenhausen, AOK KundenCenter Ochsenhausen

    Donnerstag, 11. Januar um 14 Uhr und Freitag, 12. Januar um 9 Uhr

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news-2006 Wed, 29 Nov 2017 11:30:45 +0100 Das neue AOK-Kursprogramm für Stadt und Landkreis Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/das-neue-aok-kursprogramm-fuer-stadt-und-landkreis-biberach.html Wer seine guten Vorsätze für einen gesünderen Lebensstil in die Tat umsetzen möchte, lässt sich vom aktuellen Gesundheitsprogramm der AOK Ulm-Biberach anspornen. Ab sofort können die Kurse rund um eine bessere Ernährung, mehr Bewegung und regelmäßige Entspannung belegt werden. Gut, um den inneren Schweinehund zu überwinden: Die Kurse finden in Biberach, Ochsenhausen, Laupheim, Ehingen, Bad Schussenried, Dürmentingen und Riedlingen statt – also quasi vor der Haustür.

Unsere Präventionskurse helfen ganz praktisch dabei, ein besseres, gesünderes und ausgeglichenes Leben in jedem Alter zu führen“, sagt Sieglinde Wilczek-Cohn, die bei der AOK in Biberach die Gesundheitsangebote verantwortet. „Erstmalig starten wir 2018 mit unserem neuen Kursprogramm. Mit inhaltlich neu gestalteten, wissenschaftlich belegten Kursen wie RückenFit, Funktional Fitness und FitMix haben wir die Stabilisierung des Rückens im Fokus. Die Verbindung von Bewegungstraining und Achtsamkeit sowie die von Ausdauer, Kraft und Hirnleistungstraining finden unsere Kunden in unseren neu entwickelten Kursen Achtsam bewegt und Clever Walking,“ so Wilczek-Cohn.

Auch die Ernährungskurse wurden überarbeitet: an neuen Themen ausgerichtet bieten sie mit ihrem neuen zweiteiligen Seminarcharakter mehr Raum für theoretisches Hintergrundwissen und den Austausch mit Gleichgesinnten sowie den AOK-Fachkräften. Alltagstaugliches Handwerkszeug erleichtert die Umsetzung zu Hause. „Es warten Themen wie Schnelle und einfache Küche, Essen mit den Jahreszeiten und Ernährungstrends wie Veggie, vegan & Co.

 

„Nach wie vor bieten wir spezielle Kurse für Menschen mit Arthrose an Hüft- oder Kniegelenken an. Durch gezieltes Training, das die Universität Tübingen für uns entwickelt hat, werden Schmerzen verringert und die Alltagsfunktionen verbessert“, erklärt die Diplom-Sportlehrerin. „Ganz wichtig: Gesundheitsförderung ist bis ins hohe Alter sinnvoll und erfolgreich!“ motiviert sie.

 

Gerade für den Jahresbeginn legt Sieglinde Wilczek-Cohn den Menschen den neuen Entspannungskurs Entspannt von Kopf bis Fuß ans Herz. In diesem werden verschiedene Methoden zur Stressbewältigung wie Achtsamkeitsübungen, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung vermittelt. Sie sind hilfreich, um die Gelassenheit und Ruhe des Jahreswechsels weit ins neue Jahr mitzunehmen.

 

Die neue Gesundheitsbroschüre mit rund 150 Kursen für Stadt und Landkreis Biberach liegt in den AOK-KundenCentern Biberach, Riedlingen, Ochsenhausen und Laupheim aus. Alle Angebote werden von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach und Kooperationspartnern geleitet. Anmeldungen werden ab 5. Dezember persönlich, telefonisch oder online entgegengenommen: Telefon: 07351 501-450 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote.

Für AOK-Versicherte ist die Teilnahme an zwei Kursen jährlich kostenfrei.

 

 

 

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news-2005 Wed, 29 Nov 2017 11:12:41 +0100 Fit durch den Frühling https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/fit-durch-den-fruehling.html Wer seine guten Vorsätze für einen gesünderen Lebensstil in die Tat umsetzen möchte, lässt sich vom aktuellen Gesundheitsprogramm der AOK Ulm-Biberach anspornen. Ab sofort können die Kurse rund um eine bessere Ernährung, mehr Bewegung und regelmäßige Entspannung belegt werden. Gut, um den inneren Schweinehund zu überwinden: Die Kurse finden in quasi vor der Haustür statt. „Unsere Präventionskurse helfen ganz praktisch dabei, ein besseres, gesünderes und ausgeglichenes Leben in jedem Alter zu führen“, sagt Sieglinde Wilczek-Cohn, die bei der AOK in Biberach die Gesundheitsangebote verantwortet. „Erstmalig starten wir 2018 mit unserem neuen Kursprogramm. Mit inhaltlich neu gestalteten, wissenschaftlich belegten Kursen wie RückenFit, Funktional Fitness und FitMix haben wir die Stabilisierung des Rückens im Fokus. Die Verbindung von Bewegungstraining und Achtsamkeit sowie die von Ausdauer, Kraft und Hirnleistungstraining finden unsere Kunden in unseren neu entwickelten Kursen Achtsam bewegt und Clever Walking,“ so Wilczek-Cohn.

 

Auch die Ernährungskurse wurden überarbeitet: an neuen Themen ausgerichtet bieten sie mit ihrem neuen zweiteiligen Seminarcharakter mehr Raum für theoretisches Hintergrundwissen und den Austausch mit Gleichgesinnten sowie den AOK-Fachkräften. Alltagstaugliches Handwerkszeug erleichtert die Umsetzung zu Hause. „Es warten Themen wie Schnelle und einfache Küche, Essen mit den Jahreszeiten und Ernährungstrends wie Veggie, vegan & Co.

 

„Nach wie vor bieten wir spezielle Kurse für Menschen mit Arthrose an Hüft- oder Kniegelenken an. Durch gezieltes Training, das die Universität Tübingen für uns entwickelt hat, werden Schmerzen verringert und die Alltagsfunktionen verbessert“, erklärt die Diplom-Sportlehrerin. „Ganz wichtig: Gesundheitsförderung ist bis ins hohe Alter sinnvoll und erfolgreich!“ motiviert sie.

 

Gerade für den Jahresbeginn legt Sieglinde Wilczek-Cohn den Menschen den neuen Entspannungskurs Entspannt von Kopf bis Fuß ans Herz. In diesem werden verschiedene Methoden zur Stressbewältigung wie Achtsamkeitsübungen, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung vermittelt. Sie sind hilfreich, um die Gelassenheit und Ruhe des Jahreswechsels weit ins neue Jahr mitzunehmen.

 

Die neue Gesundheitsbroschüre mit rund 150 Kursen für Ulm und den Alb-Donau-Kreis liegt in den AOK-KundenCentern Ulm, Laichingen und Ehingen aus. Alle Angebote werden von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach und Kooperationspartnern geleitet. Anmeldungen werden ab 5. Dezember persönlich, telefonisch oder online entgegengenommen: Telefon: 0731 168-378 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote.

 

Für AOK-Versicherte ist die Teilnahme an zwei Kursen jährlich kostenfrei.

 

 

 

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news-1949 Thu, 09 Nov 2017 10:48:30 +0100 AOK unterstützt kommunale Suchtvorbeugung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-unterstuetzt-kommunale-suchtvorbeugung-1.html 7.640 Euro für Präventionsprojekte im Alb-Donau-Kreis Erwachsene trinken immer mehr und immer häufiger – bei den Jugendlichen sinkt die Zahl der Trinker, die im Krankenhaus enden, hingegen leicht. Dieses Resümee zog Hans-Joachim Seuferlein, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach, anlässlich der Übergabe eines Spendenschecks an Josef Barabeisch, Sozialdezernent des Alb-Donau-Kreises, am heutigen Donnerstag (9. November 2017) im Sozialdezernat der Kreisverwaltung in Ulm. Mit der Summe von 7.640 Euro wird die Arbeit der kommunalen Suchtbeauftragten im Landratsamt gefördert, die eine große Bedeutung hat, da Anlagen zu einem Suchtverhalten in der frühen Jugend gelegt werden können.

 

Keine Entwarnung bei Alkoholmissbrauch: 171 AOK-Versicherte aus dem Alb-Donau-Kreis und Ulm wurden 2016 alkoholbedingt in Kliniken eingeliefert. Damit hält sich das sehr hohe Niveau von massivem Alkoholkonsum in unserer Region seit Jahren. Auffällig: Der Anteil der Frauen, die viel zu viel trinken, erhöht sich stetig auf zuletzt 35 Prozent.  

 

„Doch wir bringen auch positiven Entwicklungen aus unseren Statistiken mit: Der Anteil jugendlicher Trinker ist sowohl im Kreis als auch im Stadtgebiet auf unter zehn Personen gesunken, so dass wir sie nicht mehr separat erfassen können“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach Hans-Joachim Seuferlein. Verbunden mit diesen erfreulichen Botschaften unterstütze die Gesundheitskasse die Arbeit der kommunalen Suchtbeauftragten Andrea Rösch besonders gern. Die Summe von 7.640 Euro ist für Präventionsarbeit bei Jugendlichen insbesondere im Bereich Alkoholmissbrauch vorgesehen.

 

„Die steigenden Missbrauchszahlen unter Erwachsenen – die AOK hat 2016 in Ulm ein Fünftel mehr alkoholbedingte Krankenhausaufenthalte gezählt – sind alarmierend. Wer bereits als Jugendlicher häufig und viel Alkohol trinkt, entwickelt ungesunde Trinkgewohnheiten, die er nicht selten ein Leben lang beibehält“, so Seuferlein bei der Übergabe an Sozialdezernent Josef Barabeisch.

 

Barabeisch dankte der AOK für die anhaltende Unterstützung der kommunalen Suchtvorbeugung und die gute Zusammenarbeit. „Dieses Geld ist gut angelegt für die betroffenen Menschen und den weiten Aufgabenbereich der Prävention. Darin dürfen wir auf keinen Fall nachlassen. Gerade in der Weiterentwicklung von Netzwerken und  in der Projekt- und Informationsarbeit liegt der Schwerpunkt unserer Suchtvorbeugung“, erklärte Barabeisch. „Kindertagesstätten, Schulen, Jugendhäuser, Betriebe oder Vereine – Suchtvorbeugung muss viele Multiplikatoren erreichen - denn Sucht hat viele Gesichter“, so der Sozialdezernent.

 

Andrea Rösch, Beauftragte für Suchtprävention im Landratsamt ist in der Präventionsarbeit sowohl für die Stadt Ulm, als auch für den Alb-Donau-Kreis tätig. Die Zuwendung der AOK kommt dieser Arbeit zugute.

 

 

 

Hinweis

 

Die Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten, die im Stadtgebiet Ulm bzw. dem Alb-Donau-Kreis wohnen; jeder Zweite ist hier AOK-versichert. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2016. Eingeschlossen werden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“. Das damit bezeichnete Komatrinken ist nur ein Teilaspekt der Alkoholproblematik.

 

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news-1892 Wed, 04 Oct 2017 09:12:08 +0200 „Best Ager“ Spitzenreiter beim Trinken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/best-ager-spitzenreiter-beim-trinken.html Alkoholmissbrauch ist zwar ein großes Problem unserer Gesellschaft, doch nach wie vor ein Tabuthema. Wenige Alkoholabhängige begeben sich in ärztliche Behandlung oder suchen eine Suchtberatungsstelle auf. Folglich ist die Dunkelziffer sehr hoch. Die von der AOK Ulm-Biberach für das Jahr 2016 ermittelten Zahlen geben Anlass zur Sorge, auch und gerade weil sie nur die Spitze des Eisbergs repräsentieren: Landesweit zählte die AOK Baden-Württemberg 19.435 Versicherte, die alkoholbedingt in die Klinik eingeliefert werden mussten; davon waren fast die Hälfte über 50 Jahre alt. Für Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm verzeichnet die AOK 481 Personen über 50, die sich ins Krankenhaus getrunken hatten.  

 

„Das so genannte Komatrinken ist nicht nur ein Problem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sondern in der Altersgruppe ab 50 sehr häufig zu beobachten“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, diese Zahlen. „Während übermäßiges Trinken bei Jüngeren häufig in der Öffentlichkeit stattfindet, ziehen sich Ältere mit Alkoholproblemen oft stark zurück“, so Schwenk weiter.

Von den 481 von der AOK Ulm-Biberach gezählten Personen, die volltrunken in die Klinik eingeliefert wurden, war knapp jede fünfte weiblich.

Regional zeigen sich Unterschiede:

 

  • Im Stadtgebiet Ulm zählte die AOK 117 alkoholbedingte Krankenhausaufenthalte von Versicherten über 50. Der Anteil der Frauen war mit beinahe 40 Prozent doppelt so hoch wie in den Landkreisen.
  • Der Alb-Donau-Kreis – mit deutlich mehr Bewohnern als Ulm – verzeichnete 121 Klinikaufenthalte bei über 50-Jährigen, also im Verhältnis deutlich weniger. Was heraussticht: Nur jede sechste Person war weiblich.
  • Der Landkreis Biberach ist bei mit dem Alb-Donau-Kreis vergleichbarer Einwohnerzahl Spitzenreiter mit 243 alkoholbedingten Krankenhausaufenthalten bei Best Agern und darüber. Jede fünfte Person war eine Frau.

    Zur Einordnung: Die AOK Ulm-Biberach versichert jeden zweiten Bewohner im Alb-Donau-Kreis, im Landkreis Biberach und in Ulm.

    Wie der Fünf-Jahres-Vergleich der AOK Ulm-Biberach zeigt, sind die Zahlen zudem kontinuierlich angestiegen: 2012 waren es noch 429 alkoholbedingte Krankenhausaufenthalte bei über 50-Jährigen und damit 12 Prozent weniger als 2016. Der Schnitt der letzten fünf Jahre liegt bei 468 Personen. Wichtig für die Erhebung der Zahlen: Es können nur Versicherte ermittelt werden, die sich alkoholbedingt in stationäre Behandlung begaben. Gerade Patienten mit alkoholbezogenen Störungen bleiben häufig unbehandelt.

    „In Deutschland haben etwa 9,5 Millionen Menschen einen gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum. Es ist nachgewiesen, dass exzessiver Alkoholmissbrauch gesundheitliche Probleme wie verschiedene Krebsarten, neurologische und psychische Störungen, Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Erkrankungen, Unfälle, Suizide und durch Gewalt verursachte Todesfälle verschuldet“, erläutert Dr. Sabine Schwenk. „Jede siebte Frau und fast jeder fünfte Mann weisen einen mindestens wöchentlichen Konsum riskanter Alkoholmengen auf.“ Alkohol belaste aber ganz allgemein den Organismus und mindere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

    Da für die meisten Erwachsenen in Deutschland alkoholische Getränke zum Alltag gehören, sind die heute 60-Jährigen seit mehr als 40 Jahren an Alkohol gewöhnt. Im Alter ändert sich aber die Reaktionsweise des Körpers; die Verträglichkeit nimmt mit steigendem Alter ab. Außerdem warnt die AOK, dass viele im Alter zum Alkohol greifen, um körperliche Beschwerden zu lindern oder negative Gefühle wie Trauer, Einsamkeit, Langeweile oder Angst besser ertragen zu können.

    Die AOK Ulm-Biberach ist mit zurzeit 255.000 Kunden der mit Abstand größte Krankenversicherer in der Region: Jeder Zweite ist bei der AOK versichert. Mit zehn Standorten sowie 555 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort setzen wir auf GESUNDNAH – das heißt lokale Nähe und persönliche Betreuung.

     

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news-1873 Thu, 28 Sep 2017 09:59:03 +0200 Vortrag: Erste Hilfe bei Kindernotfällen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/vortrag-erste-hilfe-bei-kindernotfaellen.html Die kleine Hand auf der heißen Herdplatte, eine Nuss verschluckt, der Absturz beim Versuch, auf den Tisch zu klettern: Kindern passieren blitzschnell Unfälle. Um Gefahrenquellen zu identifizieren und richtig zu reagieren, wenn doch etwas passiert, bieten die AOK Ulm-Biberach und das Deutsche Rote Kreuz den kostenlosen Vortrag „Erste Hilfe bei Kindernotfällen“ an. Eltern, Großeltern und andere Interessierte können am 17. Oktober in Riedlingen und am 19. Oktober in Biberach viel Nützliches lernen.  

 

„Ein Viertel aller Unfälle mit Kindern geschieht zu Hause; nicht zuletzt, weil Väter und Mütter mögliche Gefahrenquellen unterschätzen. Nur, wer gut vorbereitet ist und richtig reagiert, bleibt in Unfallsituationen ruhig“, sagt Susanna Kraus-Janik von der AOK Ulm-Biberach.

Die AOK Ulm-Biberach und das Deutsche Rote Kreuz bieten dafür gemeinsam Vorträge an.

 

Da Kinder von Natur aus risikofreudig sind, lernen die Teilnehmer, wie Kinder „ticken“ und in Notsituationen reagieren. Danach geht es daran, Risikoquellen wie Dünger und Steckdosen zu identifizieren, den Haushalt sicher zu machen und Kinder mit Schutzbekleidung auszustatten.

 

 

 

In Riedlingen findet der Vortrag am Dienstag, 17. Oktober im Gymnastikraum der AOK, Hindenburg Straße 36 von 19.30 bis 21.30 Uhr statt.

 

In Biberach findet ein weiterer Vortrag am Donnerstag, 19. Oktober im AOK-Rückenstudio, Zeppelinring 7 von 19.30 bis 21.30 Uhr statt.

Die Vorträge sind für alle Teilnehmer kostenfrei, die Platzzahl ist jedoch begrenzt. Anmeldungen für beide Veranstaltungen: AOK Gesundheitszentrum Biberach, Tel. 07351 501-450.

 

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news-1870 Wed, 27 Sep 2017 09:47:52 +0200 20 Prozent mehr Migräne-Patienten in fünf Jahren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/20-prozent-mehr-migraene-patienten-in-fuenf-jahren.html Sie kommen ohne Ankündigung und dafür umso heftiger: Migräne-Attacken verursachen Kopfschmerzen, die für Geplagte fast unerträglich werden. Diese sind meist noch begleitet von Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Und immer mehr leiden daran: 6.376 Versicherte der AOK Ulm-Biberach waren zuletzt Migräne-Patienten, eine Steigerung um 20 Prozent in fünf Jahren. Der Anteil von Frauen liegt dabei bei über 80 Prozent.

Nach den aktuellsten Erhebungen der AOK Ulm-Biberach sind die Zahlen der Migräne-Patienten regional sehr unterschiedlich: Während die Zunahme in Biberach knapp 15 Prozent beträgt, liegt sie im Stadtgebiet Ulm bei über 18 Prozent und im Alb-Donau-Kreis sogar bei 27 Prozent.

Auch in absoluten Zahlen spiegelt sich diese Tendenz:

 

  • In Biberach sind lediglich 2,6 Prozent aller AOK-Versicherten an Migräne erkrankt
    (2.498 Personen, davon 1.997 Frauen).
  • In Ulm sind es 3,2 Prozent (1.165 Personen, davon 950 Frauen).
  • Im Alb-Donau-Kreis sind es sogar 3,4 Prozent aller Personen
    (2.704 Personen, davon 2.174 Frauen).

     

    Es ist also kein Klischee, sondern eine klar belegte Tatsache, dass Frauen von der Erkrankung deutlich häufiger betroffen sind. Bei Männern ist die Krankheit zwar seltener, die Zunahme dafür aber leicht höher. „Migräne ist eine Erkrankung, unter der vor allem junge Erwachsene und Menschen im mittleren Lebensalter leiden“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, die Zahlen. Die am häufigsten betroffene Altersgruppe seien Menschen zwischen 50 und 54 Jahren.

    Dr. Schwenk weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die Zahlen noch höher liegen können, weil viele Betroffene mit ihrer Krankheit nicht zum Arzt gehen und sich selbst medikamentieren: „Wir raten dringend, für eine geeignete Behandlung den Hausarzt aufzusuchen. So kann die beste Form der Therapie für jeden gefunden werden“, so Dr. Schwenk weiter.

     

    Die Ursachen für Migräne liegen noch immer im Dunkeln, es gibt jedoch eine genetische Veranlagung dafür. Zu den Auslösern zählen beispielsweise hormonelle Schwankungen, Stress und Schlafmangel, Reizüberflutung, das Auslassen von Mahlzeiten und Blutzuckerschwankungen.
    Um Anfälle zu verhindern rät die AOK Ulm-Biberach dazu, auf die persönlichen Auslöser zu achten und ihnen durch eine geregelte Lebensweise und Ausdauersport entgegen zu wirken. Auch Entspannungsübungen, ausreichend Ruhe und genügend Schlaf helfen.

     

    Zur Erhebung der Zahlen: In der AOK-Statistik sind alle Versicherten der AOK im Alb-Donau-Kreis, in Biberach und Ulm berücksichtigt, die sich im Jahr 2015 aufgrund von Migräne ärztlich behandeln ließen. Die Vergleichszahlen stammen aus dem Jahr 2011. Bei Selbstmedikation können die Zahlen also höher liegen.

     

     

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news-1861 Fri, 22 Sep 2017 10:47:04 +0200 Gesund aufwachsen mit regelmäßiger Bewegung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/gesund-aufwachsen-mit-regelmaessiger-bewegung.html Kooperation „Turngau bewegt!“ von Turngau Oberschwaben und AOK Ulm-Biberach fördert besonders Kinder und Jugendliche in der Kommune Der Turngau Oberschwaben und die AOK Ulm-Biberach wollen Kindern und Jugendlichen einen gesunden Lebensstil vermitteln. Dafür haben sie das gemeinsame Projekt „Turngau bewegt!“ ins Leben gerufen, in dem Aktionen und Maßnahmen wie Freizeitsporttage oder Bewegungslandschaften in den Kommunen gebündelt werden. Zusätzlich soll die Kooperation die Zusammenarbeit mit Vereinen intensivieren, um gemeinsame Angebote auszuarbeiten. Dazu unterschrieben Rüdiger Borchert, Präsident des Turngau Oberschwaben, und Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, in der AOK in Biberach einen umfangreichen Kooperationsvertrag.

 

„Um sich gesund und fit zu halten, ist es entscheidend, von früher Kindheit an einen gesunden Lebensstil vermittelt zu bekommen. Wer schon als Kind Freude an Bewegung hat, integriert Sport üblicherweise sein Leben lang in den Alltag“, sagte Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Das ist das wichtigste Ziel unserer Kooperation: Wir möchten die ganze Familie motivieren, sich regelmäßig und mit Spaß zu bewegen.“

 

Kinder sollen früh in Vereinen aktiv werden, um gesund aufzuwachsen. Neben Bewegung spielt dabei auch Ernährung und zunehmend Entspannung zur Stressbewältigung eine entscheidende Rolle. „Zielgruppe unserer Kooperation sind Kinder und deren Eltern, Schulen, Vereine, Städte und Gemeinden, die sich für die Kinder und das Bewegungs-angebot in ihrer Kommune engagieren wollen“, erklärte der Präsident des Turngau Oberschwaben Rüdiger Borchert. „Ziel ist der Aufbau einer nachhaltigen und bewegungs-freundlichen Kommune unter Einbindung der lokalen Sportvereine. Zusätzlich sollen über weitere Veranstaltungen auch ganze Familien angesprochen werden, um die vielfältigen Vereinsangebote und Bewegungsmöglichkeiten der Allgemeinheit aufzuzeigen“, ergänzte Borchert.

 

Für das Projekt haben die Gesundheitskasse und der Turngau Oberschwaben weitere lokale Projektpartner gewonnen, die finanziell oder mit Sachleistungen unterstützen. „Turngau bewegt!“ wurde initiiert, um allen Kindern in Verein und Kommune ein gesundes Aufwachsen und Leben zu ermöglichen.

 

Vereine, die Interesse am Projekt „Turngau bewegt“ haben und beispielsweise Veranstaltungen in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm ausrichten möchten, wenden sich direkt an den Turngau Oberschwaben unter Telefon 07584 3798 oder per E-Mail an winfried.hugger@turngau-oberschwaben.de.

 

 

 

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news-1860 Tue, 05 Sep 2017 10:43:25 +0200 17 Auszubildende starten bei der AOK Ulm-Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/17-auszubildende-starten-bei-der-aok-ulm-biberach.html Ausbildungsstart bei der Gesundheitskasse: Am 1. September hieß die AOK Ulm-Biberach 17 neue Auszubildende im AOK-Haus Ulm herzlich willkommen. Die jungen Menschen werden in drei unterschiedlichen Berufen ausgebildet: zu Sozialversicherungsfach-angestellten, zu Kaufleuten für Dialogmarketing und im Bachelor-Studiengang für Soziale Arbeit. Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr: Nach erfolgreicher Einstiegsqualifikation beginnen zwei geflüchtete Syrer eine Berufsqualifizierung, so dass sie in drei Jahren ebenfalls den regulären Abschluss zu Sozialversicherungsfachangestellten erlangen können. Zusätzlich treten vier AOK-Mitarbeiterinnen ihre Weiterbildung zu AOK-Betriebswirten an. Insgesamt machen damit zurzeit 45 Personen eine Ausbildung bei der AOK Ulm-Biberach. Sabine Schwenk nahm die neuen Auszubildenden an ihrem ersten Tag in Empfang und wünschte Ihnen viel Erfolg, Freude und spannende erste Eindrücke im interessanten Berufsumfeld Gesundheitswesen. „Am wichtigsten ist, dass Sie Menschen mögen. Die AOK steht für Gesundheit und Nähe in der Region, wir wollen nah am Menschen sein, emotional wie räumlich. Ich verspreche Ihnen: Es warten abwechslungsreiche und herausfordernde Tage auf Sie. Wir freuen uns sehr, dass Sie alle sich für die AOK als Ausbildungsbetrieb entschieden haben. Ich begrüße Sie heute nicht nur im Namen der AOK Ulm-Biberach und unserer 555 Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits sehr auf die Zusammenarbeit mit Ihnen freuen. Besonders möchte ich Sie im Namen unser 255.000 Versicherten begrüßen, für die Sie nun täglich da sein werden!“ sagte die Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach.

 

 

 

Die Auszubildenden kommen aus der gesamten Region und darüber hinaus: aus Ulm, dem Alb-Donau-Kreis, Stadt und Landkreis Biberach, dem Landkreis Neu-Ulm und Gruibingen.

 

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news-1793 Mon, 31 Jul 2017 09:46:43 +0200 Alle sechs AOK-Azubis übernommen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/alle-sechs-aok-azubis-uebernommen.html Sie strahlen um die Wette: Sechs Azubis haben in diesem Sommer ihre Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK Ulm-Biberach abgeschlossen.

Die Nachwuchs-Fachkräfte werden alle von der AOK übernommen und haben sich bereits im neuen Job eingearbeitet.

„Sie alle haben Ihre Prüfungen mit Bravour abgeschlossen und gezeigt, welche Talente in unseren Auszubildenden stecken. Für Ihren Start und Ihre weitere Karriere bei der AOK Ulm-Biberach wünschen wir Ihnen jetzt alles Gute!“, stieß AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk mit den frisch gebackenen Sozialversicherungsfachangestellten an.

 

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news-1690 Thu, 18 May 2017 11:40:57 +0200 Die AOK wächst weiter: 250.000 Versicherte in Ulm-Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/die-aok-waechst-weiter-250000-versicherte-in-ulm-biberach.html Die AOK Ulm-Biberach überzeugt mit ihrem GESUNDNAH-Konzept eine wachsende Zahl von Menschen in unserer Region: Jeder Zweite vertraut auf die AOK, wenn es um das Wichtigste geht: die eigene Gesundheit und die der Familie. Nun meldet die Gesundheitskasse einen neuen runden Rekord. Die AOK versichert über 250.000 Menschen im Alb-Donau-Kreis, im Kreis Biberach und in Ulm – und wächst weiter. „Hinter unserem Erfolg steht unser Selbstverständnis, den Menschen nahe zu sein, und zwar räumlich und emotional gleichermaßen. Nähe ist für uns unverzichtbar, wenn es um die Gesundheit geht. Das schätzen unsere Kunden“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, anlässlich der Viertelmillion Kunden.

 

Die AOK Ulm-Biberach hat zehn Standorte in der Region. So hat jeder und jede Versicherte die Möglichkeit, persönlich mit einem Kundenberater zu sprechen. Anrufe beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im regionalen ServiceCenter in Ulm. Insgesamt hatte die AOK Ulm-Biberach 2016 etwa 135.000 persönliche Kundenbesuche und weitere 100.000 telefonische Kundenkontakte.

 

Die AOK legt Wert auf intensive Beratung. „Das Gesundheitswesen ist sehr komplex. Daher ist es wichtig, dass unsere Kunden insbesondere, aber nicht nur im Krankheitsfall Ansprech-partner haben, die sie kennen und auf deren Kompetenz sie sich verlassen können“, betont Dr. Sabine Schwenk. „Das merken wir zurzeit beispielsweise in der Pflege. Zu Jahresbeginn trat das zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft; die Menschen hatten und haben viele Fragen. Rund um den Jahreswechsel haben 50 Prozent mehr Kunden unser CompetenceCenter Pflege kontaktiert. Um das zu stemmen, setzt die AOK auf immer gut geschulte Kolleginnen und Kollegen mit hohem Fachwissen“, so Dr. Schwenk weiter.

 

Aus- und Weiterbildung sind daher ein weiterer Pfeiler, der die Gesundheitskasse stark macht. 35 junge Menschen befinden sich momentan in Ausbildungen zu Sozialversicherungs-fachangestellten, zu Kaufleuten für Dialogmarketing, zu zahnmedizinischen Fachangestellten, zu AOK-Betriebswirten und zum Bachelor für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen.

Mit der Kundenzahl wächst auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich: 550 Menschen kümmern sich bei der AOK Ulm-Biberach um die Belange der Kunden. „Die Kolleginnen und Kollegen machen bei der AOK Ulm-Biberach den Unterschied“, ist sich Dr. Sabine Schwenk sicher. „Wir alle kommen von hier und kennen die Region und ihre Bewohner. Die Menschen legen Wert auf eine regionale Krankenversicherung“, schließt Dr. Schwenk.

 

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news-1684 Thu, 11 May 2017 08:24:51 +0200 Mutter-/Vater-Kind-Kuren nachhaltig sichern https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/mutter-vater-kind-kuren-nachhaltig-sichern.html AOK Ulm-Biberach und Evangelischer Diakonieverband unterzeichnen Kooperation zur langfristigen Unterstützung gesundheitsgefährdeter Familien Mütter und Väter, die sich in einer Überlastungssituation befinden, sollten mit Rücksicht auf ihre Gesundheit Unterstützung bekommen. Um geeignete Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen unbürokratisch sicherzustellen, arbeiten der Evangelische Diakonieverband Ulm/Alb-Donau und die AOK Ulm-Biberach seit 2012 eng zusammen. Die beiden Geschäftsführerinnen Petra Frey und Dr. Sabine Schwenk haben nun eine Vereinbarung unterschrieben, um Familien nachhaltig zu unterstützen und das gemeinsame Konzept zu komplettieren.

 

Vor fünf Jahren haben die AOK Ulm-Biberach und der Evangelische Diakonieverband Ulm/Alb-Donau die so genannteVorsorge- und Rehabilitationsberatung für Mütter und Väter“ unterzeichnet. Darin wurde vereinbart, die für Mutter-/Vater-Kind-Kuren und andere Entlastungsmaßnahmen nötige Gesundheitsberatung enger in die Hände der Diakonie zu legen. Die Idee dahinter ist die, neben einer rein medizinischen Notwendigkeit auch die Gesamtsituation der Antragsteller betrachten zu können. So stellen die Beratungsstellen der Evangelischen Diakonie den individuellen Unterstützungsbedarf der Familien fest und begleiten die Familien bei der Umsetzung.

 

Um nach einer Kur langfristig die Gesundheitssituation der Familien zu stabilisieren, hat die Diakonie nun ein Nachsorgekonzept entwickelt. Dieses Konzept stellten Diakonie-Geschäftsführerin Petra Frey, der Leiter der Diakonischen Bezirksstellen Ulm/Blaubeuren Udo Zellmer und Sozialarbeiterin Elke Toth gestern der AOK Ulm-Biberach vor. Ziel ist es, die Wirksamkeit einer Mutter/Vater-Kind Maßnahme durch Einzelberatungsgespräche und Nachsorgegruppen zu sichern. Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, betonte die Wichtigkeit dieser Ergänzung: „Durch das Nachsorgekonzept werden die Erfolge und Inhalte von Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen auch über die Kur hinaus sichergestellt. Familien, die Hilfe brauchen, erhalten diese damit langfristig. Wir bedanken uns herzlich beim Evangelischen Diakonieverband Ulm/Alb-Donau für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre“, so Schwenk weiter. „Als Diakonie ist es uns ein Anliegen, Mütter und Väter in ihren Herausforderungen im familiären Alltag zu unterstützen und zu begleiten. Der Effekt der guten Zusammenarbeit mit der AOK kommt unmittelbar den betroffenen Familien zugute,“ ergänzte Petra Frey.

 

 

 

Auf dem Bild (v.l.n.r.): Sylvia Ortmann, Geschäftsbereichsleiterin Markt AOK Ulm-Biberach,

Udo Zellmer, Leiter der Diakonischen Bezirksstellen Ulm/Blaubeuren, Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin AOK Ulm-Biberach, Petra Frey, Geschäftsführerin Evangelischer Diakonieverband Ulm/Alb-Donau, Elke Toth, Sozialarbeiterin Evangelischer Diakonieverband Ulm/Alb-Donau, Grit Roßner, Koordinatorin Markt AOK Ulm-Biberach

 

 

 

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news-1676 Wed, 26 Apr 2017 09:31:25 +0200 Los geht’s „Mit dem Rad zur Arbeit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/los-gehts-mit-dem-rad-zur-arbeit.html Täglich etwas tun für Wohlbefinden, Fitness und Umwelt: Am 1. Mai starten die AOK und der Fahrrad-Verband ADFC die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden an wenigstens 20 Tagen den Arbeitsweg mit dem Fahrrad bestreiten. Mitmachen können Firmen-Teams oder Einzelpersonen. Die kostenlose Registrierung ist ab sofort möglich. „Radfahren ist ein gesunder und gelenkschonender Ausdauersport, der schnell und nachhaltig fit macht. Außerdem verringert er das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt Timm Waber, der die Gesundheitsförderung bei der AOK Ulm-Biberach leitet. Radeln an der frischen Luft ist gut für Herz und Kreislauf, stärkt die Muskulatur, die Kondition und das Immunsystem. Daher haben der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC und die AOK vor 13 Jahren die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ins Leben gerufen. Gesundheitsbewusste werden motiviert, das Auto stehen zu lassen und auf das Rad umzusteigen. Das sollte im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis 31. August wirklich jeder schaffen.

 

 

 

Anmeldungen sind ab sofort möglich und kostenlos. Einsteigen kann man auch nach dem 1. Mai. Als Motivation gibt’s attraktive Preise rund ums Rad. Jeder Teilnehmende trägt selbst seine Radfahrtage in den Aktionskalender auf der Homepage www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de ein. Es zählen auch Pendler, die mit dem Rad zum Bahnhof oder an die Bushaltestelle fahren. Timm Waber empfiehlt, sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen anzumelden. Die Teams von bis zu vier Personen können, müssen aber nicht dieselbe Strecke haben. Größere Betriebe melden so viele Teams an, wie sie wollen – so gibt’s sogar unternehmensinterne Wettbewerbe. Einzelne Radler radeln aber selbstverständlich ebenso mit.

 

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news-1627 Mon, 20 Mar 2017 10:01:55 +0100 AOK-Gesundheitsbericht: Krankenstand in Biberach lag 2016 bei 5,0 Prozent https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-gesundheitsbericht-krankenstand-in-biberach-lag-2016-bei-50-prozent.html Die Biberacher AOK-Mitglieder waren 2016 etwas seltener krank als im Vorjahr: 5,0 Prozent der Gesamtarbeitszeit betrug der Krankenstand (2015: 5,1 Prozent). Drei von fünf Biberachern waren 2016 mindestens einmal krankgeschrieben. Eine detaillierte Arbeitsunfähigkeits-Statistik ihrer 47.100 Mitglieder, die in Stadt und Landkreis Biberach arbeiten, veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach in ihrem aktuellen Gesundheitsbericht. Dem Südwesten geht es gesundheitlich gut: Bundesweit zählt die AOK einen Krankenstand von 5,3 Prozent. Biberach liegt lediglich bei 5,0 Prozent und damit gleichauf mit Gesamt-Baden-Württemberg. Jeder Arbeitnehmer in den Biberacher Betrieben war im Schnitt 18,4 Tage lang krankgeschrieben; das sind 0,3 Tage weniger als 2015. Pro Krankmeldung blieben die Arbeitnehmer 10,5 Kalendertage zu Hause. Auch das ist ein leichter Rückgang von knapp einem Prozent.

 

Erkrankungen der Atemwege, also vor allem Erkältungen, waren mit genau einem Viertel aller Krankmeldungen der häufigste Grund, weshalb die Biberacher nicht arbeiten konnten. Da Erkältungskrankheiten schnell abklingen, machen sie aber nur 13,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage aus. Die meisten Biberacher haben sich entsprechend im Februar krankgemeldet, also mitten in der Erkältungszeit.

 

Am längsten dem Arbeitsplatz fernbleiben mussten die Biberacher AOK-Mitglieder erneut wegen Erkrankungen von Muskulatur und Skelett, darunter fallen häufig Rückenschmerzen. Sie machen knapp jeden vierten Krankheitstag (23,9 Prozent) in den Biberacher Betrieben aus und haben gegenüber 2015 noch zugenommen (21,8 Prozent). „Vor allem Menschen, die am Schreibtisch arbeiten und sich dabei kaum bewegen, leiden unter Rückenproblemen. Wir empfehlen Unternehmen, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen und rechtzeitig eine professionelle Betriebliche Gesundheitsförderung zu etablieren“, sagt Manuel Kirsch, Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der AOK in Biberach. „Wir haben lokale Vergleichszahlen aus diversen Branchen und können Unternehmen helfen, ihre individuellen Schwachstellen zu identifizieren. So können Betriebe präventiv die idealen Maßnahmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmen“, erklärt der BGM-Experte.

 

Präventives Eingreifen spielt auch bei psychischen Erkrankungen eine große Rolle. Nachdem die Psyche als Ursache für Arbeitsunfähigkeit in den vergangenen Jahren unter den Biberacher Arbeitnehmern rückläufig war, stieg die Zahl der Fehltage gegenüber dem Vorjahr auf 9,1 Prozent an (2015: 7,6 Prozent). „Menschen mit depressiven Störungen fallen häufig sehr lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und die Unternehmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, warnt Kirsch. „Auch für die Psyche gibt es Präventionsmöglichkeiten. Man kann seine psychische Widerstandsfähigkeit genauso trainieren wie seine Muskeln! Die AOK hat mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit beispielsweise das Programm ‚Lebe Balance‘ entwickelt, das wir für Unternehmen angepasst haben“, erläutert der Biberacher BGM-Spezialist.

 

Den höchsten Krankenstand verzeichnete in Biberach das Gesundheits- und Sozialwesen mit 5,6 Prozent. Am wenigsten fehlten Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft mit 2,8 Prozent.

 

Langzeit-Arbeitsunfähigkeiten von mehr als sechs Wochen bleiben 2016 mit 3,6 Prozent aller eingereichten Krankmeldungen gleichauf mit 2015. Allerdings hat sich die Dauer einer Erkrankung von 39,7 Prozent aller Fehltage gegenüber 2015 noch verlängert (38,6 Prozent).

 

 

Daten und Methode:

 

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitszeiten, die der AOK im Jahr 2016 gemeldet wurden. Berücksichtigt wurden alle erwerbstätigen AOK-Mitglieder in Stadt und Landkreis Biberach. In die Bewertung gehen Wochenenden und Feiertage mit ein, die Analyse erfolgt also auf Basis von Kalendertagen. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen Dauer wurden nur erfasst, sofern eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt auf Basis der tatsächlichen Versichertenzeiten.

 

 

 

 

 

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news-1626 Mon, 20 Mar 2017 09:56:30 +0100 Beschäftigte in Ulm weniger krank als im Alb-Donau-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/beschaeftigte-in-ulm-weniger-krank-als-im-alb-donau-kreis.html Die AOK-Mitglieder im Alb-Donau-Kreis (ADK) waren 2016 seltener krank als im Vorjahr: 5,0 Prozent der Gesamtarbeitszeit betrug der Krankenstand (2015: 5,2 Prozent). Ulm lag 2016 wie schon 2015 bei 4,9 Prozent. Nur bei psychischen Erkrankungen übertreffen die Beschäftigten der Ulmer Betriebe die im Kreis deutlich. Eine detaillierte Arbeitsunfähigkeits-Statistik ihrer 68.000 Mitglieder, die in Ulm und Alb-Donau-Kreis arbeiten, veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach in ihrem aktuellen Gesundheitsbericht. Dem Südwesten geht es gesundheitlich gut: Bundesweit zählt die AOK einen Krankenstand von 5,3 Prozent. Der Alb-Donau-Kreis liegt lediglich bei 5,0 Prozent und damit gleichauf mit dem baden-württembergischen Landesschnitt. Ulm positioniert sich mit 4,9 Prozent sogar noch leicht darunter. In den Betrieben des ADK war jeder Arbeitnehmer 18,4 Tage lang krankgeschrieben (minus 2,9 Prozent), in Ulm waren es 17,9 Tage (minus 0,5 Prozent). Pro Krankmeldung blieben die Arbeitnehmer im Kreis 10,9 Kalendertage zu Hause, in Ulm 10,2 Tage.

 

Erkrankungen der Atemwege, also vor allem Erkältungen, waren mit etwa einem Viertel aller Krankmeldungen der häufigste Grund, weshalb die Beschäftigten nicht arbeiten konnten (ADK: 23,6 Prozent, Ulm: 24,6 Prozent). Da Erkältungskrankheiten schnell abklingen, machen sie aber nur rund 13 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage aus. Die meisten Menschen in der Region waren entsprechend im Februar krank, also mitten in der Erkältungszeit.

 

Am längsten dem Arbeitsplatz fernbleiben mussten die AOK-Mitglieder erneut wegen Erkrankungen von Muskulatur und Skelett. Darunter fallen häufig Rückenschmerzen. Im Alb-Donau-Kreis machten sie fast jeden vierten Krankheitstag aus, in Ulm immerhin noch gut jeden fünften. „Vor allem Menschen, die viel am Schreibtisch sitzen und sich kaum bewegen, leiden unter Rückenproblemen. Wir empfehlen Unternehmen, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen und rechtzeitig eine professionelle Betriebliche Gesundheitsförderung zu etablieren“, sagt Manuel Kirsch, Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bei der AOK Ulm-Biberach. „Wir haben lokale Vergleichszahlen aus diversen Branchen und können Unternehmen helfen, ihre individuellen Schwachstellen zu identifizieren. So können Betriebe präventiv die idealen Maßnahmen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmen“, erklärt der BGM-Experte.

 

Präventives Eingreifen spielt auch bei psychischen Erkrankungen eine entscheidende Rolle. Die Zahl der Fehltage mit psychischen Ursachen nahm sowohl in Ulm als auch im Kreis zu. In Ulm bleibt das Niveau deutlich höher als im Alb-Donau-Kreis: 11,9 Prozent aller Fehltage haben psychische Ursachen (2015: 11,8 Prozent). Der Kreis liegt mit 8,4 Prozent weit darunter. Aber: Psychisch bedingte Fehltage machten 2015 noch lediglich 7,6 Prozent aus. „Menschen mit depressiven Störungen fallen häufig sehr lange aus. Umso wichtiger ist es, die Menschen und auch die Unternehmen für das Thema psychische Gesundheit zu sensibilisieren“, warnt Kirsch. „Auch für die Psyche gibt es Präventionsmöglichkeiten. Man kann seine psychische Widerstandsfähigkeit genauso trainieren wie seine Muskeln! Die AOK hat mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit beispielsweise das Programm ‚Lebe Balance‘ entwickelt, das wir für Unternehmen angepasst haben“, erläutert der BGM-Spezialist.

 

Am seltensten waren die Land- und Forstwirte im Alb-Donau-Kreis krank: Sie fehlten nur 2,4 Prozent ihrer Arbeitszeit. In Ulm war der Krankenstand im Wirtschaftszweig Erziehung und Unterricht mit 3,6 Prozent am niedrigsten. Den höchsten wiederum verzeichnete die Branche Energie/Wasser/Entsorgung mit 6,0 Prozent im Alb-Donau-Kreis und sogar 6,4 Prozent in Ulm.

 

Der Anteil der Langzeit-Arbeitsunfähigkeiten von mehr als sechs Wochen machte in Ulm 3,3 Prozent der eingereichten Krankmeldungen aus. Die Dauer einer Erkrankung verlängerte sich 2016 deutlich: 36,8 Prozent aller Fehltage gegenüber 2015 mit 33,3 Prozent. Im Kreis verursachten die 3,6 Prozent Langzeiterkrankungen 38,1 Prozent der Fehltage.

 

 

Daten und Methode:

 

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitszeiten, die der AOK im Jahr 2016 gemeldet wurden. Berücksichtigt wurden alle erwerbstätigen AOK-Mitglieder in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis. In die Bewertung gehen Wochenenden und Feiertage mit ein, die Analyse erfolgt also auf Basis von Kalendertagen. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen Dauer wurden nur erfasst, sofern eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt auf Basis der tatsächlichen Versichertenzeiten.

 

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news-1628 Wed, 15 Mar 2017 11:00:31 +0100 MdL Hagel besucht AOK in Ehingen: Austausch über Zukunft der Gesundheitsversorgung im Alb-Donau-Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/mdl-hagel-besucht-aok-in-ehingen-austausch-ueber-zukunft-der-gesundheitsversorgung-im-alb-donau-krei.html Die AOK Ulm-Biberach hat MdL Manuel Hagel am Montag in die AOK nach Ehingen eingeladen. Schwerpunkt des intensiven Austauschs war die gesundheitliche Versorgung der Menschen im Alb-Donau-Kreis. „Die AOK erarbeitet kontinuierlich moderne Versorgungskonzepte, damit die Menschen in ländlichen Regionen in Zukunft gut versorgt sein werden“, betonte Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, während des Gesprächs.

Die AOK Ulm-Biberach wächst weiter: Fast 250.000 Kunden zählt die größte Krankenkasse zurzeit. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Gesundheitskasse großflächig mit eigenen KundenCentern vertreten ist. Neben Ulm hat sie im Alb-Donau-Kreis Standorte in Ehingen, Laichingen, Dietenheim und Langenau und stärkt diesen Service vor Ort.

Beim Besuch des Ehinger KundenCenters lobte MdL Manuel Hagel diese Strategie der AOK, für die Menschen in der Region mit persönlichen Ansprechpartnern da zu sein. Nur so könnten die Anliegen der AOK-Versicherten von Mensch zu Mensch besprochen werden. „Auch in Zukunft sind wir für unsere Kunden und ihre Gesundheit vor Ort“, betonte Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach.

 

Im Zentrum des Gesprächs stand der Austausch über die Versorgung der Menschen in ländlichen Gebieten. Zwar gebe es zurzeit noch eine ausreichende Anzahl von Ärzten im Alb-Donau-Kreis, so Dr. Sabine Schwenk im Gespräch mit Manuel Hagel. Doch müssten für die Zukunft neue Versorgungsformen gefunden werden, auch durch die Chancen der Digitalisierung, für die sich die AOK stark macht.

Sie stellte dem Abgeordneten das AOK-HausarztProgramm vor. Es stärkt die Rolle des Hausarztes, der als erster Ansprechpartner und Lotse für seine Patientinnen und Patienten fungiert. Der Arzt kann sich mehr Zeit für Beratung und Behandlung nehmen. Das führt zu einer qualitativ hochwertigen und effizienten Versorgung; unnötige Behandlungen werden vermieden. 211 Haus- und Kinderärzte sowie 82.500 AOK-Versicherte in Alb-Donau-Kreis, Ulm und Biberach nehmen bereits teil.

 

Dr. Sabine Schwenk gab MdL Manuel Hagel darüber hinaus einen Überblick über die Herausforderungen, die das zweite Pflegestärkungsgesetz mit sich gebracht hat und weiterhin bringt. „Wir begrüßen es sehr, dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff Menschen mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen gleichstellt. Außerdem wird die Rolle der Pflegenden gestärkt, die auch schdeutlich entlastet werden“, hob die Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach hervor. „Der Beratungsbedarf ist mit dem Jahreswechsel enorm gestiegen. In unserem KundenCenter in Ehingen sind im Januar fast 50 Prozent mehr Kunden mit Pflegefragen zu uns gekommen als im November“, so Schwenk. Die AOK habe sich gut auf diese Herausforderungen vorbereitet und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kundenberatung, im CompetenceCenter Pflege und im Sozialen Dienst umfassend geschult. So habe die Überleitung von drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade gut geklappt und eine professionelle, schnelle und persönliche Beratung sei sichergestellt, schloss Schwenk.

 

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news-1631 Thu, 02 Feb 2017 11:24:33 +0100 Ein Fünftel der kleinen Kinder leidet mindestens einmal jährlich an Mittelohrentzündung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ein-fuenftel-der-kleinen-kinder-leidet-mindestens-einmal-jaehrlich-an-mittelohrentzuendung.html „Erkältungsviren haben gerade wieder Hochsaison“, berichtet Tina Fiesel, Leiterin des AOK-KundenCenters Biberach. „Das spüren viele Menschen. Fast jeder Dritte in Stadt und Landkreis Biberach war wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege sogar beim Arzt, wie die Auswertung unserer Versicherten aus 2015 zeigt,“ so Fiesel weiter. Zu der Diagnose zählen unter anderem Schnupfen, Entzündungen des Halses und Grippaler Infekt. Erkältungen seien sehr häufig, besonders bei Kindern. Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind sechs bis zehn Erkältungen pro Jahr aus der Schule oder dem Kindergarten mit nach Hause bringe, erläutert Tina Fiesel. Drei von vier Kindern unter vier Jahren waren in Biberach deswegen beim Arzt, bei den Fünf- bis Neunjährigen noch drei von fünf. „Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern“, erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK Baden-Württemberg. Bei Erkältungen empfiehlt der Arzt daher oft Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Vor Atemwegsinfekten schützen vor allem Händewaschen, genügend Schlaf und ausgewogene Ernährung. Auch wer häufig an die frische Luft geht und sich viel bewegt, könne Erkältungen vorbeugen.

 

Vor allem Kinder haben im Winter mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und tritt nur selten bei Erwachsenen auf. 17 Prozent der Ein- bis Vierjährigen waren 2015 betroffen. Jedes Kind mit Ohrenschmerzen sollte zur Schmerzlinderung im ersten Schritt ein Schmerzmedikament erhalten, rät Dr. Zipp. Nicht immer ist ein Antibiotikum erforderlich. Bei Kindern ab zwei Jahren mit einer unkomplizierten akuten Mittelohrentzündung kann zunächst auch abgewartet werden. Warme Kompressen oder Zwiebelsäckchen sind bewährte Hausmittel, um Beschwerden zu lindern. Bessern sich die Beschwerden bei einer Mittelohrentzündung ohne Antibiotika-Therapie nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen oder verschlimmern sie sich sogar, sollte laut AOK eine Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet werden.

 

Zum Thema Mittelohrentzündung bietet die AOK eine Entscheidungshilfe für Eltern: portale.aok.de/entscheidungshilfe-mittelohr/

 

 

 

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news-1630 Thu, 02 Feb 2017 11:18:08 +0100 Antibiotikum nicht immer nötig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/antibiotikum-nicht-immer-noetig.html „Erkältungsviren haben gerade wieder Hochsaison“, berichtet Martin Knupfer, Leiter des AOK-KundenCenters Ulm. „Das spüren viele Menschen. Fast jeder Dritte in Ulm und Alb-Donau-Kreis war wegen einer akuten Infektion der oberen Atemwege sogar beim Arzt, wie die Auswertung unserer Versicherten aus 2015 zeigt,“ so Knupfer weiter. Zu der Diagnose zählen unter anderem Schnupfen, Entzündungen des Halses und Grippaler Infekt. Erkältungen seien sehr häufig, besonders bei Kindern. Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind sechs bis zehn Erkältungen pro Jahr aus der Schule oder dem Kindergarten mit nach Hause bringt, erläutert Knupfer. Drei von vier Kindern unter vier Jahren waren in Stadt und Landkreis deswegen beim Arzt, bei den Fünf- bis Neunjährigen noch drei von fünf.  

 

„Die Behandlung bei einer Erkältung wirkt nicht gegen die Krankheitserreger, sondern ist darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu lindern“, erklärt Dr. Hans-Peter Zipp, Kinder- und Jugendarzt bei der AOK Baden-Württemberg. Bei Erkältungen empfiehlt der Arzt daher oft Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sowie Nasensprays. Vor Atemwegsinfekten schützen vor allem Händewaschen, genügend Schlaf und ausgewogene Ernährung. Auch wer häufig an die frische Luft geht und sich viel bewegt, könne Erkältungen vorbeugen.

 

Vor allem Kinder haben im Winter mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und tritt nur selten bei Erwachsenen auf. 17 Prozent der Ein- bis Vierjährigen waren 2015 betroffen. Jedes Kind mit Ohrenschmerzen sollte zur Schmerzlinderung im ersten Schritt ein Schmerzmedikament erhalten, rät Dr. Zipp. Nicht immer ist ein Antibiotikum erforderlich. Bei Kindern ab zwei Jahren mit einer unkomplizierten akuten Mittelohrentzündung kann zunächst auch abgewartet werden. Warme Kompressen oder Zwiebelsäckchen sind bewährte Hausmittel, um Beschwerden zu lindern. Bessern sich die Beschwerden bei einer Mittelohrentzündung ohne Antibiotika-Therapie nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen oder verschlimmern sie sich sogar, sollte laut AOK eine Behandlung mit einem Antibiotikum eingeleitet werden.

 

Zum Thema Mittelohrentzündung bietet die AOK eine Entscheidungshilfe für Eltern: portale.aok.de/entscheidungshilfe-mittelohr/

 

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news-1560 Fri, 20 Jan 2017 08:21:11 +0100 AOK Ulm-Biberach legt erste Arbeitsunfähigkeits-Analyse für 2016 vor https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-ulm-biberach-legt-erste-arbeitsunfaehigkeits-analyse-fuer-2016-vor.html Der Krankenstand in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm lag 2016 bei 4,9 Prozent und damit minimal unter 2015 mit 5 Prozent. Der leichte Rückgang ist durch weniger Erkältungskrankheiten zu erklären. Eine aktuelle Auswertung der krankheitsbedingten Fehltage aller bei der AOK Ulm-Biberach versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zeigt außerdem, dass die Menschen 2016 häufiger wegen psychischer Belastungen oder Rückenproblemen dem Arbeitsplatz fernblieben. Pro Krankmeldung waren sie im Schnitt 10,5 Tage lang krankgeschrieben.

Während zurzeit alle über langwierige Erkältungen klagen, wirken sich die milden Winter-monate des vergangenen Jahres positiv auf die Arbeitsunfähigkeits-Statistik aus: Erkrankungen des Atmungssystems – eben vor allem Erkältungen – verursachten 2016 nur 13,6 Prozent aller Fehltage. Im feuchten, langen Winter 2015 waren es noch 14,3 Prozent. Damit rangiert diese Diagnose an zweiter Stelle aller Ursachen für Arbeitsunfähigkeit.

Auf Platz eins stehen unangefochten Muskel- und Skeletterkrankungen. Dahinter verbergen sich vor allem Rückenkrankheiten. Sie machen unter den AOK-versicherten Arbeitnehmer-

innen und -nehmern 23,3 Prozent aller Fehltage aus; ein klares Mehr gegenüber 2015 mit 21,7 Prozent.

 

Der Anteil der psychischen Störungen stieg mit 9,6 Prozent der Fehltage gegenüber 2015 (8,9 Prozent) ebenfalls an. Verglichen mit den 11 Prozent für ganz Baden-Württemberg bleibt der Anteil in unserer Region jedoch im niedrigen Bereich. „Psychische Belastungen und Störungen nehmen immer mehr zu. Obwohl die Zahl der Frühberentungen insgesamt zurückgeht, hat sich diese Zahl bei Menschen mit depressiven Störungen vom Jahr 2000 bis 2013 mehr als verdoppelt“, erläutert Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK Baden-Württemberg.

Erster Ansprechpartner für Menschen mit Muskel- und Skeletterkrankungen sowie für jene mit Depressionen ist der Hausarzt. Versicherte, die an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, profitieren bei diesen Krankheitsbildern zudem von den Facharztverträgen der AOK Baden-Württemberg.

 

Der Krankenstand beschreibt die Arbeitsunfähigkeitstage im Kalenderjahr. So bedeutet dies für 2016, dass im Durchschnitt jedes AOK-Mitglied in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm knapp 18 Tage (4,9 Prozent der 365 Tage) arbeitsunfähig war. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Arbeitsunfähigkeitstage sind auf die vier beschriebenen Krankheitsarten zurückzuführen.

 

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news-1534 Tue, 20 Dec 2016 13:23:44 +0100 Auf dem Wunschzettel für 2017 mehr Sport und weniger Gewicht https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/auf-dem-wunschzettel-fuer-2017-mehr-sport-und-weniger-gewicht.html Welche guten Vorsätze die Menschen in unserer Region gefasst haben, das wollte die AOK Baden-Württemberg wissen und gab eine Umfrage in Auftrag. Immerhin jeder Zweite hat vor, 2017 mit guten Vorsätzen zu starten. Aber die Vergangenheit zeigt: Nur jeder Vierte davon hält nach einem halben Jahr noch durch. Dabei sagt AOK-Sportwissenschaftler Timm Waber: Für eine Veränderung des Lebensstils ist es nie zu spät! Was sich die Menschen in der Region für 2017 vorgenommen haben, das freut die Gesundheitskasse: Gut jeder Zweite (55 Prozent) will mehr Sport treiben und/oder Gewicht verlieren (54 Prozent). Generell mehr für ihre Gesundheit zu tun, das nehmen sich 49 Prozent vor. Hört sich gut an, aber: Jeder Fünfte (19 Prozent) hält nicht länger als ein paar Tage durch. Lediglich einer von vieren ist – laut eigener Aussage – nach einem halben Jahr noch dabei. Jüngere setzen eher auf mehr Aktivität, die Älteren hingegen auf Gewichtsverlust.

 

„Wer dauerhaft seine Vorsätze umsetzen möchte, der sollte seine Ziele so konkret wie möglich formulieren. Statt zu sagen ‚Ich will mich mehr bewegen‘ sollten Sie sich ganz genau über-legen, wann, wo und wie oft Sie trainieren wollen. Und denken Sie darüber nach, was Sie hindern könnte – und überlegen Sie sich gleich Strategien, um die Hindernisse zu über-winden!“, rät Timm Waber, Sportwissenschaftler bei der AOK Ulm-Biberach.

 

Die genannten Ziele Normalgewicht und regelmäßige Bewegung sind laut Waber wichtige Voraussetzungen, um gesund zu bleiben. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, die durch Rauchen verursacht wird, machen 80 Prozent aller Todesfälle in Europa aus. „Für eine Änderung des Lebensstils ist es übrigens selbst dann nicht zu spät, wenn man bereits Vorerkrankungen hat!“ kommentiert der AOK-Experte.

 

 

 

Zur Befragung:

 

Die repräsentative Umfrage wurde vom Institut Produkt & Markt durchgeführt. Befragt wurden 500 Personen zwischen 16 und 65 Jahren in Baden-Württemberg.

 

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news-1413 Thu, 01 Dec 2016 00:00:00 +0100 Ein halbes Jahrtausend AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ein-halbes-jahrtausend-aok.html AOK Ulm-Biberach dankt und ehrt ihre Jubilare für 25 und 40 Jahre Zugehörigkeit

Die AOK Ulm-Biberach ehrte gestern in einem kleinen Festakt ihre langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Engagement bei der Gesundheitskasse. AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk konnte sich bei 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für je ein Vierteljahrhundert Engagement und Einsatz für die AOK Ulm-Biberach bedanken: „Sie machen für unsere Kunden den Unterschied: Durch Ihre Nähe zu unseren Versicherten, als persönliche Ansprechpartner vor Ort. Was die AOK von anderen Krankenkassen unterscheidet, das sind Sie, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich täglich für unsere 248.000 Versicherten einsetzen. Dafür können wir Ihnen nicht genug danken!“ so Schwenk.

Maria Kuntz von der AOK in Ehingen blickt sogar auf 40 Dienstjahre zurück. Leider war sie an dem Abend verhindert.

Die AOK-Geschäftsführung hatte einige markante Anekdoten aus dem gemeinsamen Arbeitsalltag für den Abend vorbereitet. Weitere Erinnerungen aus den vielen Jahren, in denen sich die verschiedenen lokalen Allgemeinen Ortskrankenkassen zu einem modernen, dienstleistungsorientierten Unternehmen entwickelt haben, vertieften die Jubilare und ihre Begleitungen noch bei einem Umtrunk.

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news-1414 Tue, 29 Nov 2016 00:00:00 +0100 Investition in den Nachwuchs https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/investition-in-den-nachwuchs.html „Um die Ecke denken“, nannte Götz Maier, Vorsitzender des AOK-Bezirksrats, die Strategie der Gesundheitskasse, um auch künftig fähigen Nachwuchs zu gewinnen. Drei Flüchtlinge haben gerade eine knapp einjährige Einstiegsqualifikation begonnen, „eine besondere Chance für beide Seiten“, so Maier. Der Vorsitzende des AOK-Bezirksrats konnte dem Gremium bei seiner gestrigen Sitzung obendrein eine erneute beträchtliche Erhöhung der Versichertenzahlen melden: 248.000 Personen vertrauen ihre Gesundheit der AOK Ulm-Biberach an.   Nicht nur zu Jahresbeginn steigerte die AOK Ulm-Biberach die Zahl ihrer Kunden deutlich; der Erfolg hielt das Jahr über an. Von Januar bis Oktober haben sich 8.800 Menschen neu für die AOK Ulm-Biberach entschieden. Damit hat die Gesundheitskasse aktuell 248.000 Versicherte in Alb-Donau-Kreis, Landkreis Biberach und Ulm. „Bemerkenswert ist, dass mit der Versichertenzahl auch die Qualität wächst: Die Umfragewerte zur Kundenzufriedenheit verbessern sich kontinuierlich“, hob Maier hervor. Die Zukunft der Personalarbeit bei der AOK Ulm-Biberach bildete das Schwerpunkthema der letzten Sitzung des Jahres. „Wie alle ausbildenden Unternehmen muss die AOK ‚um die Ecke denken‘, um attraktiv für talentierten Nachwuchs zu bleiben. Das macht sie, indem sie sich bietende Gelegenheiten erkennt und viel Zeit und Ressourcen in die Personal-entwicklung investiert“, führte Maier aus. So habe die Gesundheitskasse früh auf die Zuwanderung reagiert und biete ein eigenes Einstiegsqualifikations-Programm an. „Im November haben drei anerkannte Flüchtlinge ein zehnmonatiges Praktikum bei der AOK Ulm-Biberach begonnen. Ziel ist es, ihnen anschließend einen regulären Ausbildungsplatz anbieten zu können“, veranschaulichte der Bezirksratsvorsitzende. Er präsentierte anschließend die verschiedenen AOK-Talent-management-Programme wie beispielsweise „Frauen in Führung“. Das Thema Pflege beherrscht zurzeit den Gesundheitssektor. Maria Winkler, alternierende Bezirksratsvorsitzende, stellte die Neuerungen, die 2017 in Kraft treten, vor: „Neben einer individuelleren Einstufung der pflegebedürftigen Menschen sorgt das zweite Pflegestärkungs-gesetz für mehr Hilfe für die Pflegenden“, erklärte Winkler. Diese Angebote müssten aber noch bekannter gemacht und häufiger genutzt werden: „Nur jede fünfte Pflegeperson nimmt Verhinderungspflege in Anspruch, um beispielsweise in den Urlaub zu fahren. Nicht einmal jeder Siebte greift auf Kurzzeitpflege zurück.“ Das könne durch mehr Beratung deutlich erhöht werden. Die AOK Ulm-Biberach hat dafür mehrere neue Stellen in der Pflegeberatung und im Sozialen Dienst geschaffen. Letzter berät Pflegebedürftige und Angehörige in schwierigen Situationen.   ]]> news-1415 Tue, 08 Nov 2016 00:00:00 +0100 Neuer AOK-KundenCenter-Leiter in Ochsenhausen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neuer-aok-kundencenter-leiter-in-ochsenhausen.html Armin Steigmiller freut sich auf 18.000 AOK-Kunden in der Region Das AOK-KundenCenter in Ochsenhausen steht unter neuer Führung: Armin Steigmiller leitet ab sofort das siebenköpfige Team. Der 41-Jährige ist gebürtiger Ochsenhausener, hat 13 Jahre lang in verschiedenen Funktionen für die AOK in Ochsenhausen gearbeitet und kennt die Region und ihre Bewohner gut. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und auf unsere Kunden. Das KundenCenter Ochsenhausen ist für 18.000 der 245.500 Versicherten der AOK Ulm-Biberach zuständig. Es ist ein kleinerer Standort, so dass ich mir sicher bin, dass schnell viele unserer Kunden mich und ich sie persönlich kennenlerne! Zumal mich viele bereits privat oder aus meiner Zeit als Kundenberater eh kennen“, freut sich Steigmiller.

Armin Steigmiller folgt auf Mirko Liebner, der das KundenCenter Ochsenhausen und die Region aus privaten Gründen verlässt. Steigmiller war zuletzt Leiter des telefonischen ServiceCenters, das in Ulm angesiedelt ist. Der Erlenmooser ist ein echtes AOK-Gewächs mit 25-jähriger Berufserfahrung bei der Gesundheitskasse, die er nun wieder in die individuelle Kundenberatung einbringen möchte.

Nach seinem Realschulabschluss hat der heute 41-Jährige eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK absolviert. Anschließend hat er viele Jahre im Ochsenhausener KundenCenter gearbeitet, zunächst als Kundenberater, dann als Leiter des Außen- und Firmenkunden-Teams. Nebenbei hat er das interne Studium zum AOK-Betriebswirt abgeschlossen, das ihn für Führungsaufgaben im Unternehmen qualifiziert.

„Herr Steigmiller kennt unser Unternehmen in- und auswendig. In neun Jahren als Leiter unseres lokalen telefonischen ServiceCenters hat er auf tausende Fragen unserer Kunden eine Antwort gefunden. All dieses Wissen steht ab sofort den Versicherten in Ochsenhausen und Umgebung zur Verfügung“, gratuliert Dr. Sabine Schwenk zur neuen Aufgabe. „Mit Herrn Steigmiller haben wir einen erfahrenen und in der Region bestens etablierten KundenCenter-Leiter gefunden, der die Zukunft des Standorts Ochsenhausen sichern und die AOK-Versicherten, die Firmenkunden und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausragend beraten wird. Ich wünsche Armin Steigmiller einen guten Start und viel Erfolg für seine neue Aufgabe, die durch jahrelanges Wirken in Ochsenhausen gar nicht so neu für ihn sein wird“, so die Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach.

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news-1416 Thu, 06 Oct 2016 00:00:00 +0200 Viele Möglichkeiten, um Pflege und Beruf besser zu vereinbaren https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/viele-moeglichkeiten-um-pflege-und-beruf-besser-zu-vereinbaren.html Pflegende Angehörige haben zahlreiche Möglichkeiten, sich für die Pflegezeit mehr zeitliche Flexibilität zu verschaffen. Doch diese werden kaum genutzt, wie eine lokale Auswertung der AOK Ulm-Biberach belegt: Nicht einmal jeder Siebte in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach greift beispielsweise auf Kurzzeitpflege zurück, nur jeder Fünfte auf Verhinderungspflege. Dabei sind solche Maßnahmen hilfreich, besonders wenn man Beruf und Pflege vereinbaren muss.

Im ausgewerteten Jahr 2015 haben bei der AOK Ulm-Biberach insgesamt 10.896 Versicherte Pflegeleistungen in Anspruch genommen: 2.056 Personen in Ulm, 3.922 im Alb-Donau-Kreis und 4.918 im Landkreis Biberach. Davon haben aber nur 1.519 Versicherte auf Kurzzeitpflege zurückgegriffen; das ist nicht einmal jeder Siebte (UL: 239, ADK: 520, BC: 760). Dabei werden 71 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt! Kurzzeitpflege ist die Möglichkeit einer vorübergehenden stationären Unterbringung, zum Beispiel wenn eine Pflegeperson ausfällt oder sich der Zustand der zu pflegenden Person rapide verschlechtert.

Die Verhinderungspflege wird etwas besser angenommen. 2.171 Pflegende haben sich dadurch Entlastung verschafft (UL: 365, ADK: 765, BC: 1.041). Das ist immerhin jeder Fünfte. Diese Unterstützung erhalten Pflegepersonen, um beispielsweise Urlaub zu machen. Neben professionellen Kräften können auch Freunde oder Nachbarn einspringen und werden dafür entlohnt, was viele Pflegende sehr schätzen.

„Die Gründe, weshalb pflegende Angehörige diese Unterstützungsmöglichkeiten nicht annehmen, liegen sicher darin, dass sie nicht wissen, dass es sie überhaupt gibt oder wie man sie bekommt“, meint Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Eine umfangreiche Pflegeberatung ist besonders zu Beginn der Pflegebedürftigkeit entscheidend, um die vielen unterschiedlichen Leistungen der Pflegekasse detailliert erklärt zu bekommen“, erläutert Dr. Schwenk.

Zu Beginn des Jahres 2017 tritt das zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft, die weitreichendste Reform seit Einführung der Pflegeversicherung 1995. Dann gibt es neue, spezifischere Kriterien für die Beurteilung von Pflegebedürftigen; es werden neben körperlichen Beschwerden kognitive Defizite gleichwertig bei der Einstufung berücksichtigt. Außerdem wird die Einteilung der Pflegebedürftigkeit in drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt.

„Dieses neue Gesetz macht eine individuellere Pflege möglich und unterstützt auch pflegende Angehörige besser“, begrüßt Dr. Sabine Schwenk die anstehenden Änderungen in der Pflege. „Gleichzeitig steigt der Beratungsbedarf. Außerdem schätzen wir, dass die Zahl der Personen, die Pflegeleistungen erhalten, um 20 Prozent steigt“, so Schwenk weiter. Die AOK Ulm-Biberach bereitet sich seit Jahresbeginn auf diese umfangreichen Anpassungen vor. Neben intensiven Schulungen für die AOK-Kundenberaterinnen und -berater wurde das Team des AOK-CompetenceCenters Pflege in Biberach personell deutlich aufgestockt. Für besondere Beratungsleistungen steht außerdem der Soziale Dienst der AOK Ulm-Biberach zur Verfügung.

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news-1417 Wed, 28 Sep 2016 00:00:00 +0200 Depressionen nehmen jährlich um 5,4 Prozent zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/depressionen-nehmen-jaehrlich-um-54-prozent-zu.html AOK-Statistik: In Ulm erhält jeder Siebte Diagnose Depression, in Biberach jeder Zehnte Landesweit ist jeder Neunte wegen einer Depression in ambulanter oder stationärer Behandlung. Das Gebiet der AOK Ulm-Biberach liegt damit im Schnitt – allerdings mit starken regionalen Unterschieden: Während in Biberach nur 9,6 Prozent der AOK-Versicherten mit Depression behandelt werden – also nicht einmal jeder Zehnte –, sind es 11,3 Prozent im Alb-Donau-Kreis. In Ulm trifft die Krankheit mit 13,8 Prozent sogar mehr als jeden Siebten.* Was viele überrascht: Depressive Patienten sind durchschnittlich 60 Jahre alt.

„Eine Depression ist nicht immer offensichtlich. Viele Patienten berichten von Schlaflosigkeit, diffusen Kopfschmerzen oder Verdauungsbeschwerden, Muskelverspannungen oder Gedächtnis-störungen. Fühlt sich der Betroffene zudem niedergeschlagen, traurig oder hoffnungslos und empfindet keine Freude mehr, dann deutet vieles auf Depressionen hin“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK – Die Gesundheitskasse Ulm-Biberach. „Erster Ansprech-partner ist dann der Hausarzt, der den Patienten am besten kennt. Er nimmt eine Lotsenfunktion ein, wenn es um die Einbeziehung von Fachärzten und Therapeuten geht“, erläutert Schwenk. Depressionen gehören mittlerweile zu den fünf häufigsten Diagnosen in der Hausarztpraxis.

23.330 Versicherte der AOK Ulm-Biberach waren im vergangenen Jahr in Behandlung. Mit 16.047 Erkrankungen sind Frauen deutlich mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer (7.283).

Pro Jahr wächst die Zahl der Erkrankten in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm im Schnitt um 5,4 Prozent; 2011 verzeichnete die AOK Ulm-Biberach noch 17.861 Erkrankte.

Männer holen auf, die Zunahme liegt bei 6,9 Prozent gegenüber 5 Prozent bei Frauen.

Die regionale Verteilung 2015:

  • Stadt und Landkreis Biberach: 9.215 Erkrankte, davon 6.329 Frauen; das sind 9,6 Prozent der AOK-Versicherten (im Vergleich: 2011 waren es noch 7,6 Prozent)
  • Alb-Donau-Kreis: 9.085 Erkrankte, 6.221 Frauen – 11,3 Prozent (2011: 9,2 Prozent)
  • Ulm: 5.030 Erkrankte, 3.497 Frauen – 13,8 Prozent (2011: 10,9 Prozent)

Die AOK zählt in Ulm-Biberach jeden zweiten gesetzlich Versicherten zu ihren Kunden.

„Prävention vor Depressionen beginnt schon im Kindesalter. Wer die psychische Widerstands-fähigkeit, die so genannte Resilienz, eines Kindes stärkt, beugt der Entstehung psychischer Erkrankungen im Lauf seines weiteren Lebens vor. Sport und soziale Kontakte spielen dabei eine wesentliche Rolle“, empfiehlt Dr. Sabine Schwenk. „Man kann Resilienz wie einen Muskel trainieren. Wir bieten mit ‚Lebe Balance‘ beispielsweise ein eigenes Kursprogramm an, das sehr gute Erfolge zeigt‘“, ergänzt die AOK-Geschäftsführerin.

Die Altersgruppe mit den häufigsten Depressionsdiagnosen sind die 60- bis 64-Jährigen. Sie stehen in der Regel vor Eintritt oder am Beginn des Ruhestands. Außerdem kann man einen deutlichen Anstieg bei den über 75-Jährigen beobachten; die Gruppe mit den prozentual meisten Depressiven sind die Senioren 85 plus.

Anlass der Auswertung ihrer Versichertenzahlen ist für die AOK Ulm-Biberach der Europäische Depressionstag am 1. Oktober, der darauf aufmerksam machen möchte, dass Depressionen noch immer zu den am stärksten unterschätzten Krankheiten gehören.

* Zur Erhebung der Zahlen:

Alle Zahlen beziehen sich auf die Versicherten der AOK Ulm-Biberach und das Stadtgebiet Ulm, den Alb-Donau-Kreis und Stadt und Landkreis Biberach. Sie wurden im Jahr 2015 erhoben, als die AOK Ulm-Biberach insgesamt 239.000 Versicherte verzeichnete.

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news-1418 Tue, 20 Sep 2016 00:00:00 +0200 Bewegung bremst Demenzerkrankungen aus https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/bewegung-bremst-demenzerkrankungen-aus.html 4.315 Demenz-Erkrankungen zählt die AOK Ulm-Biberach unter ihren Versicherten*. Das ist jeder Fünfzigste. Die Zahl der Demenz-Diagnosen steigt in unserer Region um jährlich 1,9 Prozent. Die häufigste Demenz-Form ist Alzheimer, es macht drei von fünf Demenz-Erkrankungen aus. „Die Diagnose Demenz wird durch wissenschaftlich geprüfte Tests und Untersuchungen anhand der typischen Symptome erstellt. Da Vergesslichkeit, Verhaltensänderungen und Orientierungsprobleme auch ganz andere Ursachen haben können, ist es wichtig, nicht voreilig eine Demenzdiagnose zu stellen,“ so Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. Typische Krankheitszeichen sind eine fortschreitende Störung des Gedächtnisses, der Konzentrationsfähigkeit und des räumlichen und zeitlichen Orientierungsvermögens. Tätigkeiten, die aus mehreren Einzelschritten bestehen, fallen immer schwerer.

„Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem ein erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen, Diabetes, Depression und wenig soziale Kontakte“, so Dr. Knapstein weiter. „Körperliche Bewegung dagegen, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Getreide, Olivenöl und Fisch und mäßig Alkohol beugen Demenz ebenso vor wie geistige Aktivitäten“, rät Dr. Knapstein. Bewegung und Gedächtnistraining sind auch ein wichtiger Teil der Therapie.

Demenz ist keine zu erwartende Alterserscheinung: Bei den 65- bis 60-Jährigen sind landesweit 1,2 Prozent betroffen, bei den 80- bis 84-Jährigen gut 13 Prozent und bei den über 90-Jährigen ein gutes Drittel.

Frauen sind häufiger betroffen

Das Verhältnis liegt 3:2. Anlass der Untersuchung durch die Gesundheitskasse ist der Welt-Alzheimer-Tag am 21. September.

* Zum Zeitpunkt der Erhebung (2014) waren bei der AOK Ulm-Biberach 231.000 Menschen aus dem Alb-Donau-Kreis, Stadt und Landkreis Biberach und Ulm versichert.

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news-1419 Thu, 01 Sep 2016 00:00:00 +0200 Wir sind die Neuen! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wir-sind-die-neuen.html AOK Ulm-Biberach begrüßt 16 neue Auszubildende – Insgesamt 38 Personen in Ausbildung Herzlich willkommen bei der Gesundheitskasse: 16 neue Auszubildende starteten heute ihre Karriere bei der AOK Ulm-Biberach. Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk begrüßte sie im AOK-Haus in Ulm und wünschte Ihnen Freude, Neugier und Begeisterung für die ersten Wochen im Job: „Die AOK steht für Gesundheit und Nähe zu den Menschen. Heute beginnen Sie einen neuen, aufregenden Lebensabschnitt, und ich kann Ihnen versprechen: Es warten jede Menge spannende und abwechslungsreiche Wochen auf Sie. Wir freuen uns, dass Sie sich für die AOK entschieden haben und begrüßen Sie auch im Namen von 245.000 Versicherten, für die Sie ab sofort da sind!“ so Schwenk.

Die Auszubildenden, die aus Stadt und Landkreis Biberach, Bad Waldsee, Ulm, Ehingen, Blaubeuren und Bayern kommen, werden in drei verschiedenen Berufen ausgebildet: zu Sozialversicherungsfachangestellten, zu AOK-Betriebswirten und zu Kaufleuten für Dialogmarketing. Darüber hinaus bietet die AOK die Ausbildung zu zahnmedizinischen Fachangestellten und den Bachelor Soziale Arbeit im Gesundheitswesen an. Insgesamt befinden sich bei der AOK Ulm-Biberach zurzeit 38 junge Menschen in Ausbildung.

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news-1420 Tue, 30 Aug 2016 00:00:00 +0200 18 erfolgreiche Azubis werden von der AOK übernommen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/18-erfolgreiche-azubis-werden-von-der-aok-uebernommen.html Sie haben sich ein Gläschen verdient: 18 Azubis haben in diesem Sommer ihre Ausbildung bei der AOK Ulm-Biberach abgeschlossen: 15 Sozialversicherungsfachangestellte, ein zahnmedizinischer Fachangestellter, eine Bürokauffrau und ein Kaufmann für Dialogmarketing. Alle werden von der AOK übernommen und haben sich bereits im neuen Job eingearbeitet. „Ich freue mich, mit wie viel Ehrgeiz und Energie Sie Ihre Ausbildung absolviert und abgeschlossen haben. Ich wünsche Ihnen für Ihren Start und Ihre weitere Karriere bei der AOK Ulm-Biberach alles Gute!“, gratulierte AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk den ehemaligen Azubis.

Auf dem Bild hinten von vorn: Fiona Schädler aus Rot an der Rot, Alisa Wieland aus Laupheim, Sabrina Wagner aus Ehingen, Matthias Rendl aus Wain, Lidia Kungel aus Ulm, Bianca Müller aus Biberach, Theresa Laub aus Munderkingen

Hinten: AOK-Personalleiter Christian Strobel, AOK-Ausbildungsleiter Paulo Coelho, Bürokauffrau Asli Ucar aus Blaubeuren, Norman Kretschmann aus Ravensburg, AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk, Selina Stecher aus Illerrieden, der zahnmedizinische Fachangestellte Jens Lamm aus Langenau, stellvertretender AOK-Geschäftsführer Hans-Joachim Seuferlein

(nicht im Bild: Lucas Winter aus Ulm und Elena Logvinova aus Bellenberg).

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news-1421 Wed, 24 Aug 2016 00:00:00 +0200 Jeder Arbeitnehmer im ersten Halbjahr 2016 9,3 Tage krank https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/jeder-arbeitnehmer-im-ersten-halbjahr-2016-93-tage-krank.html Niedriger Krankenstand in Ulm und Alb-Donau-Kreis – Rückenprobleme auf dem Vormarsch Die AOK Ulm-Biberach veröffentlicht die aktuellen Arbeitsunfähigkeits-Zahlen für das erste Halbjahr 2016: In Ulm beruhte jeder fünfte, im Alb-Donau-Kreis (ADK) jeder vierte Krankheitstag von Januar bis Juni auf Problemen von Skelett oder Muskeln. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Rückenprobleme. In Stadt und Land hatte jeder siebte Ausfall-Tag eine Atemwegs-Erkrankung zur Ursache. In Ulm liegen auf Platz drei der meisten Krankheitstage psychische Ursachen (11,4 Prozent), im Kreis rangieren sie erst auf Platz vier (8,4 Prozent). Verletzungen machen jeden achten Krankheitstag im Kreis und jeden zehnten in der Stadt aus.

Der Krankenstand betrug 5,2 Prozent der Gesamtarbeitszeit im ADK (minus 0,3) und 5 Prozent in Ulm (minus 0,2). Die Zahlen der AOK basieren auf den Daten von insgesamt 70.000 bei der Gesundheitskasse versicherten Arbeitnehmerinnen und -nehmer.*

„Etwa jeder achte Arbeitnehmer in der Region hat sich wegen Rückenproblemen krankgemeldet“, kommentiert Timm Waber, zuständig für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK in Ulm, die aktuellen Arbeitsunfähigkeits-Zahlen. Besonders häufig betroffen sei die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen, doch sei keine Altersgruppe ausgenommen.

„85 von 100 Betroffenen haben Rückenschmerzen, die auf Fehlhaltungen, falsche Belastungen im Alltag und zu wenig Bewegung zurückzuführen sind“, erläutert Waber, der die regionalen Betriebe in Fragen der Gesundheitsangebote für ihre Angestellten berät. „Für diese Patienten ist mehr Bewegung und Entspannung meist die beste Medizin. Muskeln und Bandscheiben werden durch Bewegung gestärkt, die Durchblutung angekurbelt. Entspannung wirkt sich positiv auf muskuläre Verspannungen aus“, berichtet Waber aus seinem Arbeitsalltag. Die AOK bietet ihren Versicherten gezielte Übungen unter Aufsicht von Fachkräften an. In einem zehnwöchigen Programm lernen Rückenpatienten im AOK-Rückenstudio, wie sie selbständig weitertrainieren und langfristig schmerzfrei sein können.

In Ulm waren 45,5 Prozent aller Arbeitnehmer in der ersten Hälfte des Jahres mindestens einmal krankgeschrieben (minus drei Prozent), im ADK mit 48 Prozent etwas mehr. Pro Versichertem kam Ulm auf 9,1 Fehltage, der ADK auf 9,4 Tage. Sorgen bereiten der Krankenkasse und den Arbeitgebern gleichermaßen die Langzeit-Erkrankungen von mehr als sechs Wochen Dauer. Zwar war nicht einmal jeder 25. (3,5 Prozent in Ulm, 3,9 Prozent im ADK) so lange krankgeschrieben, aber diese wenigen Menschen machen deutlich über ein Drittel aller Krankheitstage aus (Ulm: 35 Prozent, ADK 37,2 Prozent). Neben finanziellen Aufwendungen haben Fehlzeiten für Unternehmen und deren Mitarbeiter besondere organisatorische, soziale und persönliche Belastungen zur Folge.

Nach Berufen waren Arbeitnehmer der Branchen Energie/Wasser/Entsorgung Spitzenreiter bei Krankenständen – in Stadt und Kreis gleichermaßen. Am seltensten krankgemeldet haben sich dagegen Angestellte in der Land- und Forstwirtschaft.

*Zur Datenerhebung:

Dem Gesundheitsbericht zugrunde liegen die Daten von 70.000 bei der AOK versicherten Arbeitnehmern aus Ulm und Alb-Donau-Kreis. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort der Versicherten. Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK vom Januar bis Juni 2016 gemeldet wurden. Alle Auswertungen in diesem Bericht wurden auf Basis von Kalendertagen erstellt. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

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news-1422 Wed, 24 Aug 2016 00:00:00 +0200 Biberacher im ersten Halbjahr 2016 9,4 Tage krank https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/biberacher-im-ersten-halbjahr-2016-94-tage-krank.html Krankenstand in Biberach gesunken – Rückenprobleme auf dem Vormarsch Die AOK Ulm-Biberach veröffentlicht die aktuellen Arbeitsunfähigkeits-Zahlen für Stadt und Landkreis Biberach für die erste Hälfte des Jahres 2016: Jeder vierte Krankheitstag in Biberach von Januar bis Juni lag an Problemen von Skelett oder Muskeln. Das sind vorwiegend Rückenprobleme. Fast jeder siebte Ausfall-Tag hatte eine Atemwegs-Erkrankung zur Ursache, jeder achte lag an einer Verletzung und jeder elfte hatte psychische Ursachen. Der Biberacher Krankenstand betrug 5,2 Prozent der Gesamtarbeitszeit. Das sind 0,2 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, in dem es eine massive Erkältungswelle gegeben hatte. Jeder zweite Arbeitnehmer in Biberach war im ersten Halbjahr mindestens einmal krankgeschrieben. Die Zahlen der AOK basieren auf den Daten von insgesamt 41.667 bei der Gesundheitskasse versicherte Arbeitnehmerinnen und -nehmer.*

„Etwa jeder achte Biberacher Arbeitnehmer hat sich wegen Rückenproblemen krank gemeldet“, kommentiert Manuel Kirsch, Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK in Biberach, die aktuellen Arbeitsunfähigkeits-Zahlen. Besonders häufig betroffen sei die Alters-gruppe der 30- bis 50-Jährigen, doch sei keine Altersgruppe ausgenommen.

„85 von 100 Betroffene haben Rückenschmerzen, die auf Fehlhaltungen, falsche Belastungen im Alltag und zu wenig Bewegung zurückzuführen sind“, erläutert Kirsch, der die Biberacher Betriebe in Fragen der Gesundheitsangebote für ihre Angestellten berät. „Für diese Patienten ist mehr Bewegung und Entspannung meist die beste Medizin. Muskeln und Bandscheiben werden durch Bewegung gestärkt, die Durchblutung angekurbelt. Entspannung wirkt sich positiv auf muskuläre Verspannungen aus“, berichtet Kirsch aus seinem Arbeitsalltag. Die AOK bietet ihren Versicherten gezielte Übungen unter Aufsicht von Fachkräften an. In einem zehnwöchigen Programm lernen Rückenpatienten im AOK-Rückenstudio, wie sie selbständig weitertrainieren und langfristig schmerzfrei sein können.

Nach Berufen waren Biberacher Arbeitnehmer der Branchen Energie/Wasser/ Entsorgung und Gesundheits- und Sozialwesen mit 5,8 Prozent Spitzenreiter bei den Krankenständen. Mit 2,6 Prozent der Gesamtarbeitszeit am seltensten krank gemeldet haben sich dagegen Angestellte in der Land- und Forstwirtschaft.

Mit durchschnittlich 9,4 Ausfall-Tagen pro AOK-Versichertem liegt Biberach fast vier Prozent unter dem Vorjahreswert – eine sehr positive Entwicklung. Sorgen bereiten der Krankenkasse und den Arbeitgebern gleichermaßen die Langzeit-Erkrankungen von mehr als sechs Wochen Dauer. Zwar war nur jeder 25. (3,8 Prozent) so lange krankgeschrieben, aber diese wenigen Menschen machen zwei von fünf Krankheitstagen aus (38 Prozent). Neben finanziellen Aufwendungen haben Fehlzeiten für Unternehmen und deren Mitarbeiter besondere organisatorische, soziale und persönliche Belastungen zur Folge.

*Zur Datenerhebung:

Dem Gesundheitsbericht zugrunde liegen die Daten von 41.667 bei der AOK versicherten Arbeitnehmern aus Stadt und Landkreis Biberach. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort der Versicherten. Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitsfälle, die der AOK vom Januar bis Juni 2016 gemeldet wurden. Alle Auswertungen in diesem Bericht wurden auf Basis von Kalendertagen erstellt. Kurzzeiterkrankungen bis zu drei Tagen Dauer werden nur erfasst, soweit eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

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news-1423 Mon, 15 Aug 2016 00:00:00 +0200 „Wunderwaffe Antibiotika nicht stumpf werden lassen“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wunderwaffe-antibiotika-nicht-stumpf-werden-lassen.html AOK Ulm Biberach: Jeder Dritte nahm 2015 Antibiotika Die Verordnung von Antibiotika ist zurzeit in der Kritik. 2015 haben im Gebiet der AOK Ulm-Biberach 68.100 Versicherte Antibiotika verschrieben bekommen. Das war jeder Dritte. „Wichtig sind der gezielte Einsatz von Antibiotika in Fällen, in denen er wirklich nötig ist, sowie die richtige Anwendung“, kommentiert AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk die Zahlen. Eine Sensibilisierung ist spürbar, denn die Zahl der Verschreibungen in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis nimmt im zweiten Jahr in Folge ab.

„Wir dürfen die ‚Wunderwaffe‘ Antibiotika nicht stumpf werden lassen“, warnt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Zunehmend treten Bakterien auf, gegen die Antibiotika nicht mehr helfen. Das sind die so genannten resistenten Keime, die man insbesondere im Krankenhaus findet“, erläutert Schwenk. Im Gebiet der AOK Ulm-Biberach hat 2015 jeder Dritte das Medikament erhalten. Das waren insgesamt 68.100 Versicherte, davon 29.300 Personen im Landkreis Biberach, 26.800 im Alb-Donau-Kreis und 12.000 in Ulm.

Damit nimmt die Zahl der Verschreibungen um 1,6 Prozent gegenüber 2014 und 7,5 Prozent gegenüber 2013 ab. In jenem Jahr war die Verschreibungsquote am höchsten (73.589 Verschreibungen).

„Nach Einschätzung der WHO gehört die weltweite Zunahme von Antibiotika-Resistenzen zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit“, konstatiert Dr. Sabine Schwenk, „denn eigentlich schon besiegt geglaubte Krankheiten könnten wieder gefährlich werden.“

Es gibt drei Probleme bei der Verordnung von Antibiotika:

  • ein zu frühes Absetzen des Medikaments, dadurch wird die Widerstandskraft der noch verbleibende Bakterien erhöht, statt sie abzutöten
  • eine zu häufige Verordnung; oft wird die körpereigene Immunabwehr mit den Bakterien fertig. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Antibiotika nur Bakterien, keine Viren abtöten und beispielsweise bei Erkältungen wirkungslos sind.
  • Zu häufige Verordnung von Reserveantibiotika, die nur dann zum Einsatz kommen sollen, wenn übliche Antibiotika versagen. Auch so genannte Breitbandantibiotika können die Entstehung resistenter Keime fördern.

Zur Einordnung: Die AOK Baden-Württemberg hat 2015 21,2 Millionen Tagesdosen bei ihren 4 Millionen Versicherten gezählt. Frauen erhalten etwas häufiger (35 Prozent) als Männer (28 Prozent) Antibiotika.

Tipps zur richtigen Einnahme gibt es unter bw.aok.de/inhalt/so-wirken-medikamente-richtig

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news-1424 Fri, 15 Jul 2016 00:00:00 +0200 Wenn die Party in der Notaufnahme endet https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wenn-die-party-in-der-notaufnahme-endet.html Zu den großen Stadtfesten und kleinen Sommer-Feschdle in der Region veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach traditionell ihre neueste Alkoholmissbrauchs-Statistik. Grund: Die Sommerpartys gehören zu den Hauptanlässen des Jahres, an denen die Menschen massiv zu viel Alkohol konsumieren. Landesweit gehen die Zahlen der wegen Alkoholmissbrauch stationär Behandelten seit längerem fühlbar zurück. Unsere Region bildet da eine Ausnahme: 2015 hat für ein Fünftel mehr Ulmer AOK-Versicherte der feucht-fröhliche Abend in einer Klinik geendet. Der Negativ-Trend hält in Ulm also leider an. Der Alb-Donau-Kreis fällt hingegen nach einem Allzeit-Hoch auf das Niveau von 2010. Im vergangenen Jahr zählte die AOK in Ulm 88 Personen, die volltrunken das Krankenhaus aufsuchten mussten. Im Vorjahr waren es 73, im Schnitt der letzten neun Jahre 56 Ulmer. Die Zahl geht in der Stadt also weiter nach oben – entgegen dem landesweiten Trend: Die AOK Baden-Württemberg verzeichnet landesweit den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

Das Verhältnis von Frauen und Männern beträgt etwa drei zu sieben: Die Anzahl der Frauen ging von 30 auf 26 zurück. Entsprechend stark stieg die Zahl der Männer um knapp die Hälfte auf 62.

Positiveres gibt es aus dem Alb-Donau-Kreis zu berichten. Dort zählte die AOK zuletzt 74 alkoholbedingte Krankenhausaufenthalte. Damit liegt der Kreis genau im Schnitt der letzten neun Jahre und erfreulicherweise 25 Prozent unter 2014. Mit 97 Volltrunkenen bildete jenes Jahr den Allzeit-Tiefpunkt.

2015 mussten 23 und damit ein Drittel weniger Bewohnerinnen des Alb-Donau-Kreises als 2014 volltrunken eine Klinik aufsuchen. Bei den Männern sank die Zahl von 62 auf 51 Personen. Somit ist das Geschlechterverhältnis auch im Kreis etwa drei zu sieben.

Unter dem Begriff „Komatrinker“ erlangten stark alkoholisierte Jugendliche eine traurige Berühmtheit. Aus Ulm wurden 2015 elf 15- bis 19-Jährige im Krankenhaus eingeliefert, das entspricht etwa dem Schnitt der letzten Jahre. Ein Drittel sind Mädchen. Im Kreis waren es 15 Jugendliche. „Da wir im Vorjahr 23 Jugendliche im Alb-Donau-Kreis zählen mussten, ist diese Abnahme zunächst als erfreulich einzustufen“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäfts-führerin der AOK Ulm-Biberach, die Entwicklung. „Die Gesundheitskasse arbeitet seit langer Zeit mit den Suchtbeauftragten des Landkreises zusammen, die sich besonders für Projekte gegen Alkoholmissbrauch engagieren. Diese Zusammenarbeit ist für die AOK eine sehr gute Investition“, betont Dr. Schwenk. Präventionsarbeit sei besonders wertvoll, damit Jugendliche sich kein Suchtverhalten antrainierten. Nicht zuletzt aufgrund der schwankenden Komatrinker-Zahlen wird die AOK auch künftig diese wertvolle Arbeit unterstützen.

Die zeitliche Spitze des Alkohol-Missbrauchs bildet übrigens die Silvester-Nacht, gefolgt von den Faschingstagen und Sommerfesten. Das sind genau die Anlässe, zu denen auch Erwachsene zu tief ins Glas schauen. Damit liefern sie Kindern und Jugendlichen ein schlechtes Vorbild. Starker Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich, da der Körper den Alkohol nur sehr langsam abbauen kann. Das kann zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen.

„Es sind aber nicht nur die Jugendlichen, die stark alkoholisiert die Klinik aufsuchen“, warnt Dr. Sabine Schwenk. „Der größte Teil der Alkohol-Missbräuche betrifft die Altersgruppe 40 bis 59. Hierbei handelt es sich nicht um einmalige Ereignisse, sondern um sehr ungesunde Gewohn-heiten“, so Schwenk weiter. „Alkoholmissbrauch bedeutet einen herben Verlust an Lebensqualität. Langfristig büßen Menschen, die zu viel trinken, viel früher ihre Selbständigkeit ein als andere“, warnt die AOK-Geschäftsführerin. Auch der ältere Körper verträgt Alkohol weniger gut, da sein Wasseranteil sinkt und der Promillegehalt bei gleichem Konsum höher ist.

Durchschnittlich liegen die Krankenhaus-Kosten pro Person übrigens bei 891 €. Ein teurer Rausch, der sich im Gesamtgebiet der AOK Baden-Württemberg auf fast 6 Millionen Euro pro Jahr summiert.

Die regionalen Zahlen der AOK Ulm-Biberach, die jeden Zweiten in der Region versichert, zeigen nur eine Tendenz; tatsächlich liegen sie deutlich höher. Schätzungen zufolge begibt sich nur jede zwanzigste Person, die sich krankenhausreif trinkt, auch in medizinische Behandlung.

Zur Erhebung der Zahlen

Alle aufgeführten Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten, die in Ulm und im Alb-Donau-Kreis wohnen; sie umfassen die Hälfte der gesetzlich Versicherten. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2015, die Vergleichszahlen sind ein Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2014. Eingeschlossen wurden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol.“

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news-1425 Fri, 15 Jul 2016 00:00:00 +0200 Alkohol-Missbrauch in Biberach sinkt 2015 leicht, bleibt aber auf sehr hohem Niveau https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/alkohol-missbrauch-in-biberach-sinkt-2015-leicht-bleibt-aber-auf-sehr-hohem-niveau.html Zu den großen Stadtfesten und kleinen Sommer-Feschdle in der Region veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach traditionell ihre neueste Alkoholmissbrauchs-Statistik. Grund: Die Sommerpartys gehören zu den Hauptanlässen des Jahres, an denen die Menschen massiv zu viel Alkohol konsumieren. Landesweit gehen die Zahlen der wegen Alkoholmissbrauch stationär Behandelten seit längerem spürbar zurück. Auch in Biberach sind sie 2015 gesunken. Das liegt aber lediglich am massiven Negativ-Ausreißer des Vorjahrs. Mit 223 Einlieferungen wurden 2015 ein Viertel mehr Biberacher alkoholisiert in eine Klink eingewiesen als im Schnitt der letzten Jahre. Im vergangenen Jahr zählte die AOK 223 Biberacher, die wegen massivem Alkoholkonsum im Krankenhaus behandelt wurden. Im Vorjahr waren es 250, so viele wie nie zuvor. Seit 2007 wurden durchschnittlich 180 Biberacher volltrunken in die Klinik eingeliefert. Das Niveau ist trotz des leichten Minus‘ gegenüber dem Vorjahr also beträchtlich – ganz entgegen dem landesweiten Trend: Die AOK Baden-Württemberg verzeichnet landesweit den niedrigsten Stand seit zehn Jahren und einen permanenten Rückgang.

Das Verhältnis von Frauen und Männern liegt in Biberach bei etwa drei zu sieben: Die Zahl der volltrunkenen Frauen ging von 65 auf 57 zurück, die der Männer von 185 auf 166 – jeweils ein Rückgang von rund zehn Prozent.

Unter dem Begriff „Komatrinker“ erlangten stark alkoholisierte Jugendliche eine traurige Berühmtheit. 2015 wurden 36 15- bis 19-Jährige Biberacher im Krankenhaus eingeliefert. Das entspricht etwa den Zahlen der letzten Jahre, die sich zwischen 32 und 38 Personen bewegen. In Biberach fällt auf, dass im vergangenen wie im Jahr davor genau die Hälfte der „Komatrinker“ weiblich sind. Das ist äußerst untypisch. „Üblich ist, dass zwei Drittel der in die Klinik eingelieferten Jugendlichen Jungen sind“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, die Entwicklung. „Angesichts dieser Zahlen muss man besonders bei den Mädchen, aber natürlich bei den Jugendlichen insgesamt rechtzeitig entgegenwirken, um ein früh eingeprägtes Suchtverhalten zu verhindern“, erläutert Schwenk. „Die Gesundheitskasse arbeitet seit langer Zeit mit den Suchtbeauftragten des Landkreises Biberach zusammen, die sich besonders für Projekte gegen Alkoholmissbrauch engagieren. Diese hervorragende Zusammenarbeit ist für die AOK eine sehr gute Investition“, betont Dr. Schwenk.

Die zeitliche Spitze des Alkohol-Missbrauchs bildet übrigens die Silvester-Nacht, gefolgt von den Faschingstagen und Sommerfesten. Das sind genau die Anlässe, zu denen auch Erwachsene zu tief ins Glas schauen. Damit liefern sie Kindern und Jugendlichen ein schlechtes Vorbild. Starker Alkoholkonsum ist in jungen Jahren besonders schädlich, da der Körper den Alkohol nur sehr langsam abbauen kann. Das kann zu schweren Schädigungen und Vergiftungen führen.

„Es sind aber nicht nur die Jugendlichen, die stark alkoholisiert die Klinik aufsuchen“, warnt Dr. Sabine Schwenk. „Der größte Teil der Alkohol-Missbräuche betrifft die Altersgruppe 40 bis 59. Hierbei handelt es sich nicht um einmalige Ereignisse, sondern um sehr ungesunde Gewohnheiten“, so Dr. Schwenk weiter. „Alkoholmissbrauch bedeutet einen herben Verlust an Lebensqualität. Langfristig büßen Menschen, die zu viel trinken, viel früher ihre Selbständigkeit ein als andere“, warnt die AOK-Geschäftsführerin. Auch der ältere Körper verträgt Alkohol weniger gut, da sein Wasseranteil sinkt und der Promillegehalt bei gleichem Konsum höher ist.

Durchschnittlich liegen die Krankenhaus-Kosten pro Person übrigens bei 891 €. Ein teurer Rausch, der sich im Gesamtgebiet der AOK Baden-Württemberg auf fast 6 Millionen Euro pro Jahr summiert.

Die regionalen Zahlen der AOK Ulm-Biberach, die jeden Zweiten in der Region versichert, zeigen nur eine Tendenz; tatsächlich liegen sie deutlich höher. Schätzungen zufolge begibt sich nur jede zwanzigste Person, die sich krankenhausreif trinkt, auch in medizinische Behandlung.

Zur Erhebung der Zahlen

Alle aufgeführten Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten, die in Stadt und Landkreis wohnen; sie umfassen gut die Hälfte der gesetzlich Versicherten. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2015, die Vergleichszahlen sind ein Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2014. Eingeschlossen wurden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol.“

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news-1426 Tue, 12 Jul 2016 00:00:00 +0200 AOK-Bezirksrat: Bessere Versorgung auf dem Land https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-bezirksrat-bessere-versorgung-auf-dem-land.html Der Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach informierte sich bei der gestrigen Sitzung über die Wettbewerbssituation unter den Krankenkassen. Zudem diskutierten die Mitglieder Modelle, die die regionale Versorgungsqualität erhöhen. Das Treffen fand bei den Stadtwerken Ulm statt, die das Selbstverwaltungsgremium eingeladen hatten. Aktuell gibt es 118 gesetzliche Krankenkassen. Sie versorgen 90 Prozent der Bevölkerung. Experten sagen voraus, dass es in zehn Jahren noch 50 Kassen sein werden. „Seit 2015 legen die Krankenkassen wieder einen individuellen Beitragssatz fest“, berichtete Götz Maier, Vorsitzender des AOK-Bezirksrats Ulm-Biberach. Doch ausschlaggebend für einen Kassenwechsel seien neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch der Kundenservice, die Erreichbarkeit und besondere Versorgungsangebote, so Maier: „Davon profitiert die AOK.“

4.500 Menschen haben sich seit Januar für die AOK Ulm-Biberach entschieden. Die Gesundheitskasse hat aktuell 243.800 Versicherte in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm. „Besonders wichtig ist es für sie, eine persönliche, regionale Gesundheitsbetreuung und einen Ansprechpartner vor Ort zu haben“, fügte Maier hinzu.

Die AOK liegt mit einem Beitragssatz von 15,6 Prozent unter dem Durchschnitt. Durch ihren Wachstumskurs und den sorgsamen Umgang mit Versichertengeldern erzielte die Krankenkasse 2015 ein positives Finanzergebnis. „Die Bundesregierung hat zahlreiche Gesetze wie das Krankenhausstrukturgesetz, das Versorgungsstärkungsgesetz oder das Präventionsgesetz verabschiedet. Sie verbessern die Gesundheitsversorgung deutlich. Gleichzeitig kosten sie aber viel Geld“, erklärte Maria Winkler, alternierende Vorsitzende des AOK-Bezirksrats. Experten erwarten daher einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von heute 1,1 Prozent auf 1,64 Prozent in zwei Jahren.

Winkler stellte darüber hinaus Projekte des Innovationsfonds vor, die von der AOK Baden-Württemberg unterstützt werden. Der Innovationsfonds wurde 2016 eingerichtet, um neue Versorgungsformen zu fördern. Die AOK engagiert sich unter anderem für Modelle, die die Versorgung im ländlichen Raum und die Lebensqualität älterer und pflegebedürftiger Menschen verbessern.

Abschließend informierte Ralf Gummersbach, Abteilungsleiter Infrastruktur bei den Stadtwerken Ulm, über den Neubau der Straßenbahnlinie 2 in Ulm.

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news-1427 Fri, 08 Jul 2016 00:00:00 +0200 Stark und ausgeglichen im Herbst https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/stark-und-ausgeglichen-im-herbst.html Ein wenig früh, um schon an den Herbst zu denken? Keineswegs, denn die AOK Ulm-Biberach hat diese Woche ihr Kursprogramm September bis Dezember veröffentlicht und die beliebten Gesundheitskurse sind immer schnell ausgebucht. Stark und ausgeglichen durch das Leben gehen ist das Motto der neuen Gesundheitsangebote, das sich durch die Bewegungs-, Entspannungs-, und Ernährungskurse zieht. Das Heft liegt jetzt in den AOK-KundenCentern aus. Die Kursbeschreibungen sind auch online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote. Alle Kurse für Ulm, Ehingen, Erbach, Blaubeuren, Allmendingen, Laichingen und Langenau können ab sofort gebucht werden. „Sich körperlich und seelisch für belastende Situationen fit zu machen ist die beste Methode, um Überlastungen entgegenzuwirken“, rät Anja Jedelhauser, die bei der AOK Ulm-Biberach für die Gesundheitsangebote zuständig ist. „Daher bietet die AOK Ulm-Biberach ihren Kundinnen und Kunden im kommenden Herbst eine vielseitige Auswahl an Kursen, mit denen sie sich besser und für die Herausforderungen des Alltags gestärkt fühlen“, ergänzt die Sportwissenschaftlerin. Von Yoga für Jedermann über Trendsport wie Functional Fitness bis zur AOK-GenussWerkstatt hält es für alle Gesundheitsbewussten attraktive Angebote bereit.

Neben den bewährten Präventionsangeboten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung steht die Stabilisierung der psychischen Gesundheit im Fokus. Im eigens von der AOK entwickelten Kurs „Lebe Balance“ erfahren die Teilnehmer, wie sie gelassen durch den Alltag gehen. In den Kursstunden lernen die Teilnehmer sowohl theoretisch als auch praktisch durch interaktive Elemente und Übungen, was ihnen und ihrer Seele gut tut.

Über 70 Kurse umfasst das aktuelle Angebot für Ulm und Alb-Donau-Kreis. Sie finden in Ulm, Ehingen, Erbach, Blaubeuren, Allmendingen, Laichingen und Langenaustatt und werden allesamt von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach angeleitet. Ab sofort können die Kurse telefonisch unter 0731 168-379 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote gebucht werden. Die ausführliche Kursbroschüre gibt es in jedem AOK KundenCenter sowie online. Die Teilnahme an jährlich zwei Kursen ist für AOK-Versicherte kostenlos.

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news-1428 Fri, 08 Jul 2016 00:00:00 +0200 Das neue Kursprogramm der AOK Ulm-Biberach für Biberach ist erschienen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/das-neue-kursprogramm-der-aok-ulm-biberach-fuer-biberach-ist-erschienen.html Ein wenig früh, um schon an den Herbst zu denken? Keines-wegs, denn die AOK Ulm-Biberach hat diese Woche ihr Kursprogramm September bis Dezember veröffentlicht und die beliebten Gesundheitskurse sind schnell ausgebucht. Stark und ausgeglichen durch das Leben gehen ist das Motto der neuen Gesundheits-angebote, das sich durch die Bewegungs-, Entspannungs-, und Ernährungskurse zieht. Das Heft liegt jetzt in den AOK-KundenCentern aus. Die Kursbeschreibungen sind auch online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote. Alle Kurse für Biberach, Ochsen-hausen, Laupheim, Bad Schussenried, Dürmentingen und Riedlingen können ab sofort gebucht werden. „Sich körperlich und seelisch für belastende Situationen fit zu machen ist die beste Methode, um Überlastungen entgegenzuwirken“, rät Anja Jedelhauser, die bei der AOK Ulm-Biberach für die Gesundheitsangebote zuständig ist. „Daher bietet die AOK Ulm-Biberach ihren Kundinnen und Kunden im kommenden Herbst eine vielseitige Auswahl an Kursen an, mit denen sie sich besser und für die Herausforderungen des Alltags gestärkt fühlen“, ergänzt die Sportwissenschaftlerin. Vom klassischen Yoga für Jedermann über Trendsportarten wie Functional Fitness bis hin zur AOK-GenussWerkstatt hält es für alle Gesundheitsbewussten attraktive Angebote bereit.

Neben den bewährten Präventionsangeboten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung steht die Stabilisierung der psychischen Gesundheit im Fokus. Im eigens von der AOK entwickelten Kurs „Lebe Balance“ erfahren die Teilnehmer, wie sie gelassen durch den Alltag gehen. In den Kursstunden lernen die Teilnehmer sowohl theoretisch als auch praktisch durch interaktive Elemente und Übungen, was ihnen und ihrer Seele gut tut.

Über 70 Kurse umfasst das aktuelle Angebot für Stadt und Landkreis Biberach. Sie finden in Biberach, Ochsenhausen, Laupheim, Bad Schussenried, Dürmentingen und Riedlingenstatt und werden allesamt von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach angeleitet.

Ab sofort können die Kurse telefonisch unter 0731 168-379 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote gebucht werden. Die ausführliche Kursbroschüre gibt es in jedem AOK KundenCenter sowie online. Die Teilnahme an jährlich zwei Kursen ist für AOK-Versicherte kostenlos.

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news-1429 Mon, 04 Jul 2016 00:00:00 +0200 Die AOK begrüßt als 240.000ste Versicherte Familie Wieder aus Achstetten https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/die-aok-begruesst-als-240000ste-versicherte-familie-wieder-aus-achstetten.html Die AOK Ulm Biberach wächst und wächst. Mittlerweile zählt die mit Abstand größte Krankenkasse in der Region 240.000 Versicherte. Diese Rekord-Versicherten hat Dr. Sabine Schwenk persönlich begrüßt: Familie Wieder aus Achstetten. Lokaltermin in Achstetten: Dr. Nadine und Manuel Wieder und ihr Sohn Jonathan haben sich für einen Wechsel zur AOK entschieden. Sie waren sehr überrascht, als sie als 240.000ste Versicherte der Gesundheitskasse in Ulm-Biberach von Dr. Sabine Schwenk persönlich willkommen geheißen wurden. „Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für die AOK und ihre Leistungen entschieden haben und bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen!“ sagte die Geschäftsführerin zur jungen Familie aus Achstetten und gratulierte den Rekord-Versicherten mit Blumen, Spaßbad-Gutscheinen und einem Spiel-Paket für den Junior.

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news-1430 Wed, 01 Jun 2016 00:00:00 +0200 Männeranteil bei Ess-Störungen steigt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/maenneranteil-bei-ess-stoerungen-steigt.html Nur wer dünn ist, ist attraktiv: Internet und soziale Medien zelebrieren dieses Schönheitsideal. Vor allem Jugendliche übernehmen solche Vorstellungen. So eignen sich manche schon jung ein Essverhalten an, das massiv gesundheitsschädlich sein kann. Und nicht nur in Großstädten, sondern auch bei uns, wie regionale Analysen der AOK Ulm-Biberach zeigen: Über 500 ihrer Versicherten wurden wegen Ess-Störungen behandelt. Am häufigsten ist die gefährliche Magersucht.

Magersucht, Bulimie, unkontrollierte Ess-Attacken sowie Adipositas sind die typischen Diagnosen einer Ess-Störung; Magersucht ist die häufigste. Gleichzeitig ist sie eine der gefährlichsten psychischen Erkrankungen – beinahe jede vierte endet tödlich.

Zuletzt waren wegen der so genannten Anorexia Nervosa 145 Versicherte der AOK Ulm-Biberach in Behandlung. Regional heißt das 63 Betroffene in Stadt und Landkreis Biberach, 48 im Alb-Donau-Kreis und 34 in Ulm. Die Statistik berücksichtigt diejenigen alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach – jede zweite gesetzlich versicherte Person – und die sich mit ihrem Problem in Behandlung begeben hat.

Die Dunkelziffer liegt deutlich höher. „Betroffene haben eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Sie sehen ihr Untergewicht und ihr Problem nicht“, fasst Dr. Sabine Knapstein, Ärztin und Psychotherapeutin bei der AOK, das Tückische der Magersucht zusammen. Sie betrifft besonders Teenager und junge Erwachsene: Jeder Fünfte ist 15 bis 19 Jahre alt, die Hälfte zwischen 15 und 30.[1] Oder besser: Jede Zweite, denn vier von fünf Magersüchtigen sind weiblich.

Unter den erkrankten Männern fällt auf, dass die größte Gruppe mit 15 bis 19 Jahren noch jünger ist und die jährliche Zunahme mit neun Prozent fast doppelt so hoch wie bei Frauen liegt. „Wichtig ist, die Gefahr einer Magersucht früh zu erkennen. Typische Anzeichen sind permanente Angst vor Gewichtszunahme, sehr langsames Essen und trockene Haut, brüchige Nägel und sich deutlich abzeichnende Venen“, sagt Dr. Knappstein. „Betroffenen muss durch eine entsprechende Psychotherapie geholfen werden“, so Dr. Knappstein weiter.

Die meisten Essstörungen in Biberach – in Ulm steigt die Zahl an deutlichsten

Ess-Störungen nehmen insgesamt zu. 507 entsprechende Diagnosen registrierte die AOK zuletzt, wobei regionale Unterschiede ins Auge fallen. Biberach liegt mit 230 Betroffenen weit vor dem Alb-Donau-Kreis mit 151 und Ulm mit 126 erkrankten AOK-Versicherten. Doch ist die Zahl dort konstant: In fünf Jahren erhielten ein Prozent mehr Biberacher eine Diagnose Ess-Störung. Im Alb-Donau-Kreis sind es 11 Prozent mehr – und ganze 40 Prozent in Ulm.

Besonders auffällig ist, dass die Ulmer Männer mit Ess-Störungen in den letzten Jahren um jährlich 43 Prozent mehr geworden sind – in Biberach dagegen um vier Prozent weniger! Im Alb-Donau-Kreis stellte die Gesundheitskasse sieben Prozent mehr Erkrankungen fest.

Bei den Frauen lag das jährliche Plus bei gut drei Prozent.

 

[1] Die Zahlen, die sich auf das Alter beziehen, sind aufgrund von statistischer Relevanz auf ganz Baden-Württemberg bezogen mit insgesamt 2.541 Fällen von Anorexia Nerviosa.

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news-1431 Tue, 17 May 2016 00:00:00 +0200 Nachwuchs-Mangel https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/nachwuchs-mangel.html 345 Versicherte der AOK aus Biberach, Alb-Donau-Kreis und Ulm waren 2014 wegen ungewollter Kinderlosigkeit in Behandlung. Vor allem 30- bis 39-Jährige suchen einen Arzt auf, wenn es mit dem Wunschbaby nicht klappt. Drei von fünf Rat Suchenden sind Frauen. Die Zahlen der Region waren über lange Jahre konstant und sind ab 2013 deutlich angestiegen.

Die durchschnittliche Baden-Württembergerin bekommt zurzeit 1,46 Kinder. Biberach ist mit 1,71 Kindern pro Einwohnerin Spitze im Ländle. Der Alb-Donau-Kreis hält Platz neun der 44 Stadt- und Landkreise. Ulmerinnen dagegen stehen mit durchschnittlich 1,35 Kindern am unteren Ende der Tabelle, gemeinsam mit den anderen Großstadt-Bewohnerinnen: das typische Stadt-Land-Gefälle. Um den Bevölkerungsbestand zu halten, wären 2,1 Kinder nötig.[1]

Einer der Gründe für unsere niedrige Geburtenrate ist, dass im Land jeder Vierte zwischen 20 und 50 unfreiwillig kinderlos ist. Entweder fehlt der passende Partner – oder es klappt einfach nicht. Biberach, Alb-Donau-Kreis und Ulm bilden da keine Ausnahme: Zuletzt haben sich 345 Versicherte der AOK Ulm-Biberach[2] wegen Kinderlosigkeit vom Arzt beraten lassen. 204 davon, also fast 60 Prozent, waren Frauen.

Im Fünf-Jahres-Vergleich ist die Zahl wegen Kinderwunsch Hilfe Suchenden um ein Viertel gestiegen (2010: 275 Personen). Ein deutlicher Sprung ist von 2012 auf 2013 zu erkennen.

Kündigt sich nach über einem Jahr trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr kein Kind an, kann eine Fruchtbarkeitsstörung vorliegen. Dann ist es sinnvoll, gemeinsam mit einem Arzt nach den Ursachen zu suchen. Bei ungewollter Kinderlosigkeit werden Frau und Mann untersucht, auch wenn sich noch immer mehr Frauen „zuständig fühlen“ und den Spezialisten aufsuchen. Gynäkologe und Urologe vermitteln dann gegebenenfalls an Spezialpraxen oder Reproduktionszentren.

„Beim überwiegenden Teil der Paare führt die künstliche Befruchtung nach einem oder mehreren Behandlungszyklen zur ersehnten Schwangerschaft“, erläutert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. Die AOK Baden-Württemberg zahlt bei den ersten drei Versuchen ihrer Versicherten drei Viertel der Behandlungskosten. Das sind 25 Prozent mehr als vorgeschrieben und gilt auch für weibliche gleichgeschlechtliche Lebenspartner-schaften. „Damit wollen wir Paare, die unter ungewollter Kinderlosigkeit meist sehr leiden, auf ihrem Weg zum Wunschbaby besonders unterstützen“, unterstreicht Schwenk.

Paare, die große Hoffnungen in die Behandlung setzen und trotz mehrerer Versuche scheitern, sollten über einen Besuch beim Psychologen oder einer Selbsthilfegruppe nachdenken. Die erlebte Trauer ist meist enorm. In einer solchen Situation können der Fachmann oder andere Betroffene helfen, sich wieder neue Ziele zu stecken, sei es durch verstärkte Freizeit-gestaltung, höheres berufliches Engagement oder eventuell eine Adoption.

[1] Quelle: Statistisches Landesamt, 2014

 

[2] Die AOK hat einen Marktanteil von 50 Prozent aller gesetzlich Versicherten in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis; die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2014. Detailzahlen sind am Ende der Pressemitteilung eingefügt.

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news-1432 Wed, 11 May 2016 00:00:00 +0200 Niemals ohne in die Ferien! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/niemals-ohne-in-die-ferien.html Ganz schnell tritt man am Strand in eine Scherbe, der Fuß entzündet sich. Die Kinder bekommen vom Tauchen im Pool eine schmerzhafte Ohrenentzündung. Aus der Spaßfahrt mit dem Roller in Thailand wird nach einem Zusammenprall ein gebrochenes Bein. Oder ungewohnte Speisen und Zutaten führen zu anhaltendem Durchfall. Dann wird es teuer, denn die gesetzliche Krankenkasse kann, wenn überhaupt, nur anteilig die Behandlungskosten im Ausland übernehmen. Daher rät die AOK Ulm-Biberach allen Urlaubern, vor den Pfingstferien unbedingt eine Reise-Krankenversicherung abzuschließen. Eine günstige Versicherung mit großer Wirkung ist die Reise-Krankenversicherung. Jeder, der ins Ausland fährt, sollte davor eine abschließen. Das geht auch noch am Tag vor Abreise, da der Versicherungsschutz sofort greift. So folgt dem Urlaub keine böse Überraschung: „Im europäischen Ausland können die gesetzlichen Krankenversicherungen nur Behandlungskosten übernehmen, die denen in Deutschland entsprechen. Meist behandeln die Ärzte und Kliniken aber auf Privatrechnung. Dann bleibt der Patient auf hohen Mehrkosten sitzen“, sagt Tina Fiesel, KundenCenter-Leiterin der AOK in Biberach. „In Italien beispielsweise, wo viele unserer Kunden Urlaub machen, wird die elektronische Gesundheitskarte oft nicht akzeptiert. Daher können wir maximal 100 € der Behandlungs-kosten zahlen. Mit den meisten außereuropäischen Ländern wie etwa Ägypten gibt es keine Auslandsabkommen. Dann können wir leider gar nichts übernehmen!“ warnt Fiesel.

Sie ist erstaunt, wie viele Personen ohne den zusätzlichen Versichertenschutz ins Ausland fahren. Dabei ist diese Zusatz-Versicherung sehr preiswert. Sie kostet für eine Person etwa 10 Euro pro Jahr, für Familien rund 20 Euro. „Das kann sich jeder, der in den Urlaub fährt, leisten – und sollte es auch tun. So spart man sich unliebsame Rechnungen, denn es passiert so schnell etwas, wenn man die schönsten Tage des Jahres genießt“, weiß Fiesel aus langjähriger Erfahrung in der Kundenberatung.

Die AOK informiert ihre Versicherten gern über eine Reise-Zusatzversicherung. Auch wer länger als acht Wochen ins Ausland fährt, etwa für das Studium oder ein Sabbat-Jahr, kann sich bei der AOK Ulm-Biberach zu günstigen Zusatz-Versicherungsmöglichkeiten beraten lassen.

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news-1433 Thu, 21 Apr 2016 00:00:00 +0200 Vorsorgemuffel Mann https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/vorsorgemuffel-mann.html Die AOK Ulm-Biberach beobachtet deutlich mehr Hodenkrebs-Erkrankungen insbesondere bei jungen Männern. Zuletzt waren 90 AOK-Versicherte* in der Region mit dieser Diagnose in Behandlung; eine scheinbar kleine Zahl, doch steigt sie jährlich um fünf Prozent. Daher rät die AOK Männern dazu, ab der Pubertät ihre Hoden regelmäßig abzutasten und bei Auffälligkeiten einen Urologen aufzusuchen.

Hodenkrebs ist zwar selten, aber die am stärksten zunehmende Krebsart bei Männern. 90 Versicherte der AOK Ulm Biberach waren zuletzt in Behandlung, 44 in Biberach, 34 im Alb-Donau-Kreis und 12 in Ulm. Wie deutlich der Anstieg ist, zeigt der Fünf-Jahres-Vergleich: 2010 waren es noch 60 Männer, 24 in Biberach, 26 im Alb-Donau-Kreis und 10 in Ulm. Das bedeutet 5 Prozent mehr pro Jahr.

Regional schwankt diese Zuwachsrate: In Biberach liegt sie bei 7 Prozent, in Ulm bei 6 und im Alb-Donau-Kreis lediglich bei 4,7 Prozent. Die Ursachen dieser starken Zunahme sind unklar; neben genetischen Faktoren vermuten Fachleute, dass auch die Ernährung eine Rolle spielt.

Hodenkrebs trifft vor allem Jüngere zwischen 25 und 45. In dieser Altersgruppe ist sie sogar die häufigste Tumorerkrankung bei Männern. Da Hodenkrebs sehr gute Heilungschancen hat, ist es wichtig, die Erkrankung rechtzeitig zu entdecken. Daher rät die AOK allen Männern zu regelmäßigen Tastuntersuchungen. Schmerzlose Verhärtungen, Größenzunahme des Hodens und ziehende Schmerzen sind Gründe, einen Urologen aufzusuchen. Hodenhochstand, auch behandelt, sowie Hodenkrebs bei Vater oder Bruder erhöhen ebenfalls das Risiko.

Die häufigste Krebsart bei Männern ist jedoch Prostatakrebs; allerdings sind 95 Prozent der Erkrankten über 60. Die meisten Betroffenen sind Hochbetagte über 85; in dieser Altersgruppe leidet jeder neunte Mann an Prostatakrebs. Die AOK Ulm-Biberach erfasste zuletzt 1.590 Erkrankte, davon 669 in Biberach, 645 im Alb-Donau-Kreis und 276 in Ulm. Die Steigerungsrate von einem Prozent hat demografische Gründe.

* Die Zahlen beziehen sich auf die Versicherten der AOK Ulm-Biberach im Jahr 2014. In Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach ist jeder zweite gesetzlich Versicherte bei der AOK, die Zahlen sind aussagekräftig und repräsentativ.

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news-1434 Tue, 12 Apr 2016 00:00:00 +0200 AOK-Bezirksrat verkündet 240.000 AOK-Versicherte https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-bezirksrat-verkuendet-240000-aok-versicherte.html Die AOK Ulm-Biberach hat ein neues Versicherten-Hoch erreicht. Aktuell 240.000 Personen vertrauen ihre Gesundheit der AOK an. Mit einem Mitglieder-Plus von 7.200 in zwölf Monaten eröffnete Götz Maier die erste Sitzung des AOK-Bezirksrats 2016. Er übernahm gleichzeitig dessen Vorsitz.       Das Selbstverwaltungsgremium beschäftigte sich gestern mit der praktischen Umsetzung des zweiten Pflegestärkungsgesetzes in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis. „Die Pflege ist eine enorme Herausforderung für unsere Gesellschaft, sowohl von Personal- als auch von Finanzierungsseite“, eröffnete Maier die Diskussion. In Deutschland leben zurzeit etwa 2,6 Millionen pflegebedürftige Menschen. Bis 2060 werden es rund 4,7 Millionen sein. Von Beginn des kommenden Jahres an gilt in der Pflege ein neues Einstufungssystem der Pflegebedürftigkeit, das der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft gerechter werden soll. Statt in die bisherigen drei Pflegestufen werden Pflege-bedürftige in fünf Pflegegrade eingestuft. „Die Überleitung soll nach einem festgelegten System automatisch geschehen, wobei kein zu Pflegender schlechter gestellt wird. Das ist eine versichertenfreundliche Lösung, die wir sehr begrüßen“, kommentierte Maria Winkler, alternierende Vorsitzende des Bezirksrats, das Gesetz. Eine weitere Neuerung ist, dass Demenzerkrankungen darin mehr Berücksichtigung finden. Die AOK Baden-Württemberg bereitet sich seit geraumer Zeit auf den 1. Januar vor, wenn dieses System auf ihre zurzeit 185.000 pflegebedürftigen Versicherten übertragen wird. Die sechs neuen Begutachtungsmodule erfassen die Selbstständigkeit und Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person in Ausprägung, Häufigkeit oder Dauer. „Eine entscheidende Neuerung des zweiten Pflegestärkungsgesetzes ist die bessere Berücksichtigung von Qualitätskriterien“, erläuterte der Vorsitzende Götz Maier. Maria Winkler forderte weiterreichende politische Schritte, um die Finanzierbarkeit der Pflege in Zukunft sicherzustellen. „Als Ergebnis dieses Gesetzes wird die Anzahl der Pflege-bedürftigen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, insgesamt steigen“, so Winkler. Die qualitativ hochwertige Pflege unserer alternden Gesellschaft müsse uns dies wert sein, doch gleichzeitig müsse sie bezahlbar bleiben. Das mache politische Schritte unumgänglich. Die AOK rechnet mit einer Zunahme der Anträge um 20 Prozent. Für Angehörige und professionelle Pflegekräfte nehmen die Belastungen angesichts des Mangels an Pflegekräften zu. Ohne pflegende Angehörige, meist Ehepartner oder Kinder, wäre die Versorgung schon heute nicht annähernd möglich. „Pflegende Angehörige sind eine essentielle Säule in der Versorgung der Versicherten und benötigen unsere Unterstützung“, stellte Maier fest. Die AOK Baden-Württemberg reagiert darauf, indem sie ihre Angebote in Form von Pflegekursen und Schulungen für Angehörige mit Modellprojekten stetig weiter ausbaut.             ]]> news-1435 Tue, 22 Mar 2016 00:00:00 +0100 AOK-Schulmeister-Mobil heute mit Team-Wettbewerb und Live-Pop am Joachim-Hahn-Gymnasium https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-schulmeister-mobil-heute-mit-team-wettbewerb-und-live-pop-am-joachim-hahn-gymnasium.html Spannung in der Endrunde zum AOK-Schulmeister in Blaubeuren: Haben die schlauen Schüler genügend Punkte für das Pausenhof-Konzert mit Mark Forster geholt? Das AOK-Schulmeister-Mobil war heute zu Besuch am Joachim-Hahn-Gymnasium in Blaubeuren – und die ganze Schule stand Kopf! Alle 610 Schülerinnen und Schüler samt Lehrerschaft fieberten mit, ob sie sich gegen bundesweit 16 andere Schulen durchsetzen können. Im Fernduell spielten 42 Blaubeurer Mädchen und Jungen aller Altersklassen in spaßigen Disziplinen, die Cleverness, Teamfähigkeit, Geschicklichkeit, Sportlichkeit und Wissen forderten. Die Schule hatte den Morgen so organisiert, dass jede Klasse mal vorbeischauen und ihre Mitschüler anfeuern konnte. Ob es für den AOK-Schulmeister reicht, entscheidet sich noch. Spaß, abwechslungsreiche Action und eine Riesenstimmung waren auf dem Pausenhof und in der Sporthalle schon heute sicher!

Ein ungewöhnlicher Schulmorgen begann mit einer lautstarken ersten Pause: Das Trio Konvoy, 2014 als Deutschlands beste Nachwuchs-Band gekührt, rockte im AOK-Mobil den Pausenhof des Joachim-Hahn-Gymnasiums. Die drei coolen Jungs, die urbanen Pop mit Rap kombinieren, rissen das zu Beginn etwas zögerliche Publikum bald mit sich. Spätestens bei ihrem Hit „Konvoyeah“ kam dann auch der letzte Morgenmuffel in Schwung.

Der war nötig, denn um zehn Uhr begann der entscheidende Wettbewerb zum AOK-Schul-meister 2016. Das Joachim-Hahn-Gymnasium hat sich in Runde eins gegen 4.600 Schulen deutschlandweit durchgesetzt, indem die Schüler online Fragen beantworteten. Als beste Schule Baden-Württembergs zogen sie in die Finalrunde ein. In der spielen bundesweit 17 Schulen im Fernduell gegeneinander.

In einem Parcours aus acht Stationen versuchten daher heute sieben Blaubeurer Teams von je sechs Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis elf, mit Teamgeist, Geschicklichkeit und Köpfchen gemeinsam so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

Die Disziplinen waren witzig und unterhaltsam, dennoch waren die 42 Spieler mit höchster Konzentration und Ausdauer bei der Sache. Sie mussten beispielsweise in ein Handballtor wie auf die berühmte Torwand schießen, Lebensmitteln ihren Kaloriengehalt zuordnen – beides gar nicht einfach –, oder den höchsten Turm aus winzigen Holzstäbchen bauen, der in 10 Minuten möglich ist. Beim Publikum besonders beliebt war die Aufgabe, zu sechst auf vier kleinen Teppichfliesen schnellstmöglich zehn Meter zu überwinden. Das lösten die Schüler clever, indem der Größte den Kleinsten auf die Schulter nahm, was die Mitschüler frenetisch beklatschten. Die acht Runden lockerte die Band Konvoy in der zweiten großen Pause auf.

Mitschüler und Lehrer waren mit ebenso großem Eifer dabei und feuerten die Teams unermüdlich und lautstark an. Damit nicht der ganze Unterricht ausfallen musste, haben sich die Klassen abgewechselt, so dass Schulbänke und die Ränge der Dieter-Baumann-Sporthalle gleichermaßen gefüllt waren.

Mit der heutigen Gesamtleistung muss sich das Joachim-Hahn-Gymnasium gegen 16 Final-Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet durchsetzen, um den Titel AOK-Schulmeister und damit die Schulhof-Party der Superlative zu gewinnen: ein Festival mit dem Top-Act Mark Forster, den YouTube-Stars Die Lochis und den Breakdancern Flying Steps. Mark Forster hat im vergangenen Jahr für seine Hit-Single „Au Revoir“ mit Sido Doppel-Platin bekommen und ist Juror bei „The Voice Kids“ auf Pro7. Ob das Joachim-Hahn-Gymnasium heute die Konkurrenten geschlagen hat und am 17. Juni das Mega-Bühnenspektakel nach Blaubeuren holt, erfahren die Schülerinnen und Schüler Ende April, wenn alle Runde beendet sind.

Den bundesweiten AOK-Schulmeister-Wettbewerb der AOK – Die Gesundheitskasse gibt es seit 2011. Jan Delay in Kassel, Culcha Candela in Salzgitter-Bad, Cro in Bad Bergzabern und Tim Bendzko in Brand-Erbisdorf waren seitdem die „Gewinne“ und AOK-Schulmeister. Das Joachim-Hahn-Gymnasium Blaubeuren hat heute alle Chancen genutzt, das Spektakel 2016 in die Blautopf-Stadt zu holen.

Alle Informationen zum AOK-Schulmeister: www.aok-schulmeister.de

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news-1436 Mon, 21 Mar 2016 00:00:00 +0100 Mehr Epilepsie-Patienten in der Region https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/mehr-epilepsie-patienten-in-der-region.html 26. März ist internationaler Tag der Epilepsie In Ulm sowie den beiden Landkreisen Biberach und Alb-Donau waren im Jahr 2014 laut AOK-Statistik 1,46 Prozent der Versicherten an Epilepsie erkrankt. Das teilt die AOK Ulm-Biberach zum internationalen Tag der Epilepsie am 26. März mit. Damit waren 3.070 AOK-Versicherte der Bezirksdirektion wegen Epilepsie in ärztlicher Behandlung. Dieser Wert liegt geringfügig über dem von der AOK Baden-Württemberg unter ihren Versicherten erhobenen Landesmittel (1,33 Prozent). Fünf Jahre vorher hatte die Quote der erkrankten AOK-Versicherten landesweit bei 1,21 und im Bereich der AOK Ulm-Biberach bei 1,19 Prozent gelegen.

Die Auswertung ergibt weiterhin, dass Männer in der Regel etwas häufiger von der Erkrankung des Zentralen Nervensystems betroffen sind, die sich häufig bereits im Kindes- und Jugendalter manifestiert. Der Anteil der Patienten nimmt jedoch kontinuierlich mit steigendem Alter zu. Dabei sei in den Altersgruppen der 50- bis 54- sowie der 75- bis 79-Jährigen eine gewisse Häufung nicht zuletzt infolge von Schlaganfällen und Herzinfarkten zu beobachten, so Dr. Sabine Schwenk. Die Geschäftsführerin der AOK-Bezirksdirektion Ulm-Biberach betont, dass sich diese Zahlen ausschließlich auf Patienten in ärztlicher Behandlung beziehen. Man könne aber davon ausgehen, dass diese der statistischen Verteilung folgt, da die Bezugsgruppe der AOK als mitgliederstärkste Krankenversicherung repräsentativ und verlässlich sei.

  Region/Epilepsie Patienten (2014)     Quote Frauen (%)     Männer (%)     Gesamt (%)  
  Stadt Ulm     2,04     1,78     1,92  
  Alb-Donau-Kreis     1,38     1,55     1,46  
  Landkreis Biberach     1,2     1,4     1,3  
  Baden-Württemberg     1,22     1,44     1,33  
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news-1437 Tue, 15 Mar 2016 00:00:00 +0100 Zeckengefahr: Impfschutz und Aufmerksamkeit https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/zeckengefahr-impfschutz-und-aufmerksamkeit.html Zecken lauern in Wald, Wiesen, Garten und Gebüsch. Von ihnen übertragene Krankheiten werden oft gefährlich. Die AOK Ulm-Biberach rät zu Beginn der Zeckensaison zur FSME-Impfung und vor allem zur Überprüfung des Schutzes: Alle drei Jahre muss die Impfung aufgefrischt werden. Zwar sind 2014 unter den AOK-Versicherten keine FSME-Fälle aufgetreten, doch nach milden Wintern wie dem ausklingenden sind die Zecken-Populationen immer groß. Außerdem ist Aufmerksamkeit geboten, denn gegen Borreliose ist noch kein Impf-Kraut gewachsen – und hiervon waren 800 AOK-Versicherte vor Ort betroffen. Die Region Ulm-Biberach ist bekanntermaßen FSME-Risikogebiet. Die Gefahr, nach einem Zeckenstich zu erkranken, ist nicht zu unterschätzen: Etwa jede zehnte Zecke trägt das FSME-Virus in sich. Auch wenn nicht jeder Zeckenstich eine Infektion bedeutet, ist Vorsicht geboten: „Anders als gegen Borreliose-Bakterien gibt es gegen die FSME-Viren eine Impfung. Sie wird in Risikogebieten wie unserem dringend empfohlen und selbstverständlich von der Krankenkasse übernommen“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach.

Borreliose-Häufigkeit in Ulm-Biberach stabil

Im Bereich der AOK Ulm-Biberach waren im Jahr 2014 800 Versicherte wegen Borreliose in Behandlung; 373 im Alb-Donau-Kreis, 294 in Biberach und 133 in Ulm. Die Zahlen sind auf diesem Niveau stabil (2013: 840 Personen, 2012: 776 Personen, 2011: 879 Personen, 2010: 783 Personen, die sich wegen Borreliose in ärztlicher Behandlung befanden). Die tatsächliche Zahl von Erkrankungen dürfte jedoch höher liegen. Mediziner gehen gerade im Fall der Borreliose wegen der diffusen Symptome von einer Dunkelziffer aus. Leichte Spitzen verzeichnet die AOK-Statistik bei den 50- bis 54- sowie der 75 bis 79-Jährigen.

Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Nach milden Wintern ist die Zeckenplage immer größer, warnt die AOK-Geschäftsführerin. „Der beste Schutz ist immer, Zeckenstiche zu vermeiden“, rät Dr. Sabine Schwenk zu Vorsicht. Die richtige Kleidung wie geschlossene Schuhe, Strümpfe und Kopfbedeckung sowie ein regelmäßiges Absuchen des Körpers seien essenziell, wenn man viel draußen ist.

Helle Kleidung macht die winzigen Zecken sichtbarer. Beim Auftragen von Insektenschutz-mitteln, die einige Stunden Schutz bieten können, sollten die Haaransätze nicht vergessen werden. Gerne saugen sich Zecken an warmen, dünnen Hautpartien wie Armbeuge, Kniekehlen, Hals- und Nackenbereich sowie Leiste fest. Je schneller eine Zecke mit einer speziellen Pinzette oder Karte entfernt wird, desto geringer das Risiko, dass Erreger in den Körper gelangen. Bildet sich um den Einstich ein roter Rand, deutet dies auf eine Borreliose-Infektion hin. Betroffene müssen dann sofort zum Arzt gehen.

Impfung nur gegen FSME wirksam – lediglich ein Fünftel der Bevölkerung geimpft

FSME tritt deutlich seltener auf; bei den Versicherten der AOK Ulm-Biberach in den vergangenen Jahren glücklicherweise gar nicht. Landesweit verzeichnete die AOK 2014

34 Fälle. Betroffen sind vor allem ältere männliche Versicherte, die die Risiken eines Zeckenstichs gerne verdrängen oder unterschätzen, doch die Krankheit kann im schlimmsten Fall zur Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute führen kann.

Nur rund ein Fünftel der AOK-Versicherten in der Region sind aber nur gegen FSME geimpft: Im Alb-Donau-Kreis ist die Impfquote mit 22 Prozent noch etwas höher als in Ulm (17,4) und Biberach (16,8). Besonders wichtig ist es, den Schutz alle drei Jahre zu erneuern.

Information:

Borreliose (auch nach Lyme Borreliose, benannt nach der Stadt Lyme im US-Bundesstaat Connecticut) ist eine Infektionskrankheit mit unterschiedlichen Symptomen von Fieber, Kopfschmerzen, Hirnhaut-entzündung bis zu Herz- oder Gelenkproblemen. Eine Impfung ist nicht möglich. Im Frühstadium lässt sich eine Borreliose gut mit Antibiotika behandeln.

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Der Virus greift das Zentrale Nervensystem an. Bei einem Teil der Infizierten kann er neben Fieber und grippeähnlichen Symptomen eine Entzündung von Gehirn oder Hirnhaut auslösen, die bleibende Schäden hinterlassen oder tödlich ausgehen kann. Die mehrstufige Impfung übernimmt die AOK Baden-Württemberg für ihre Versicherten.

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news-1438 Wed, 09 Mar 2016 00:00:00 +0100 Bewohner des Landkreises häufiger und länger krank als Städter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/bewohner-des-landkreises-haeufiger-und-laenger-krank-als-staedter.html AOK veröffentlicht Gesundheitsbericht 2015 für Ulm und Alb-Donau-Kreis – Ulmer Arbeitnehmer kommen auf 18, Kreis-Bewohner auf 19 Krankheitstage Eine Steigerung der Arbeitsunfähigkeit um 0,3 auf 5,2 Prozent verzeichnet die AOK Ulm-Biberach für den Alb-Donau-Kreis (ADK). Die Ulmer hingegen legten von 2014 auf 2015 nur leicht um 0,1 auf 4,9 Prozent zu. Auch bei der Summe der Arbeitsunfähigkeits-tage, der Zahl der Krankschreibungen und der durchschnittlichen Krankheitsdauer lag der Kreis über der Stadt. Eine detaillierte Arbeitsunfähigkeits-Statistik ihrer Mitglieder für Ulm und Alb-Donau-Kreis veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach in ihrem neuen Gesundheitsbericht. Gut jeder Zweite (Ulm: 55,9%, ADK: 58,5%) war 2015 mindestens einmal krankgeschrieben.

Die AOK Ulm-Biberach analysiert in ihrem Gesundheitsbericht die Daten von 117.100 AOK-versicherten Arbeitnehmern für das Jahr 2015. Der Krankenstand von 4,9 (Ulm) bzw. 5,2 (ADK) Prozent liegt trotz der Steigerungen von 0,3 bzw. 0,1 Prozent unter dem Bundes-Schnitt (5,3%). Mit dem Krankenstand ist auch die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage 2015 gestiegen: in Ulm um drei Prozent auf 18 Tage, im Kreis um 6,5 Prozent auf 19 Tage.

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Krankmeldung liegt hingegen minimal unter dem Vorjahr, im ADK mit 11 Kalendertagen um ein Prozent, in Ulm mit 10 Kalendertagen um drei Prozent. Die häufigeren und kürzeren Arbeitsunfähigkeiten sind darauf zurückzuführen, dass die Erkältungswelle von Januar bis März massiv zugeschlagen hat. Sie ist auch die Ursache für den erhöhten Krankenstand insgesamt.

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeits-Meldungen pro Arbeitnehmer ist die einzige, die in Ulm mit 1,8 pro Versichertem etwas höher ist als im Kreis mit 1,7. Dafür stieg sie im ADK um 8 Prozent, in Ulm lediglich um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Atemwegserkrankungen sind traditionell der häufigste Grund für Krankmeldungen. Während sie 2014 noch 22,7 Prozent aller Fälle von Arbeitsunfähigkeit in Stadt und Land ausmachten, lagen sie 2015 bei 26,1 Prozent in Ulm und 24,6 Prozent im ADK. Darauf folgen Erkrankungen von Skelett und Muskulatur sowie Verletzungen.

Am längsten vom Arbeitsplatz ferngehalten haben die AOK-Mitglieder hingegen Muskel- und Skelett-Erkrankungen; sie machen jeden fünften Krankheitstag aus. Psychische Probleme sind in Ulm leicht angestiegen, von 10,1 auf 11,8 Prozent aller Krankheitstage. Im ADK hingegen ist ihr Anteil erfreulicherweise von 9 auf 7,6 Prozent gesunken.

Arbeitsunfähigkeitsfälle von mehr als sechs Wochen Dauer sind für Arbeitgeber und Kollegen besonders belastend. Sie machten in Ulm drei Prozent aller Erkrankungs-Fälle, aber ein Drittel aller Fehltage aus. Im ADK waren es 3,7 Prozent aller Fälle und sogar 38 Prozent aller Fehltage.

In AOK-Statistik werden nur die Fälle erfasst, in denen eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

Den höchsten Krankenstand unter den AOK-Mitgliedern hatte in Ulm die Branche Energie, Wasser und Entsorgung (6,5%), im Alb-Donau-Kreis sind die meisten im Verarbeitenden Gewerbe krank (5,8%). Den niedrigsten Wert hat die Land- und Forstwirtschaft mit 3,1 beziehungsweise 2,4 Prozent.

Datenbasis und Methode:

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitszeiten, die der AOK im Jahr 2015 gemeldet wurden. Berücksichtigt wurden alle erwerbstätigen AOK-Mitglieder in Ulm und Alb-Donau-Kreis. In die Bewertung gehen Wochenenden und Feiertage mit ein, die Analyse erfolgt also auf Basis von Kalendertagen. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen Dauer wurden nur erfasst, sofern eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt auf Basis der tatsächlichen Versichertenzeiten.

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news-1439 Wed, 09 Mar 2016 00:00:00 +0100 2015 deutlich mehr Krankschreibungen in Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/2015-deutlich-mehr-krankschreibungen-in-biberach.html AOK veröffentlicht Gesundheitsbericht: Psychische Erkrankungen nehmen erneut ab Eine Steigerung der Arbeitsunfähigkeit um 0,2 auf 5,1 Prozent verzeichnet die AOK Ulm-Biberach für Biberach. Drei von fünf AOK-versicherten Biberachern waren 2015 mindestens einmal krankgeschrieben. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen stieg um 8 Prozent auf 1,8 pro Arbeitnehmer, was vor allem an der Erkältungswelle zu Jahresbeginn liegt. Eine detaillierte Arbeitsunfähigkeits-Statistik ihrer Mitglieder für Stadt und Landkreis Biberach veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach in ihrem neuen Gesundheitsbericht.

Die AOK Ulm-Biberach analysiert in ihrem Gesundheitsbericht die Daten von 45.000 Biberacher AOK-versicherten Arbeitnehmern für das Jahr 2015. Der Krankenstand liegt trotz des Plus‘ von 0,2 Prozent mit 5,1 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt (5,3%). Mit dem Krankenstand ist auch die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage auf 18,7 gestiegen (+3,6%).

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Krankmeldung beträgt 16,6 Kalendertage, was leicht unter dem Vorjahr liegt (-3,6%). Die häufigeren und kürzeren Arbeitsunfähigkeiten sind darauf zurückzuführen, dass die Erkältungswelle von Januar bis März massiv zugeschlagen hat. Sie ist auch die Ursache für den erhöhten Krankenstand insgesamt. Dementsprechend waren mit einem Arbeitsunfähigkeitsquote von 7,5 Prozent die meisten Biberacher im Februar krank; im März lag sie immerhin noch bei 6 Prozent.

Atemwegserkrankungen sind traditionell der mit Abstand häufigste Grund für Krank-meldungen. Haben sie 2014 aber 23,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeits-Fälle ausgemacht, lagen sie 2015 bei 26,5 Prozent. Danach folgen Erkrankungen von Skelett und Muskulatur (16%) sowie Verletzungen (8,7%).

Am längsten vom Arbeitsplatz ferngehalten haben die AOK-Mitglieder Erkrankungen von Muskulatur und Skelett; sie machen gut jeden fünften Krankheitstag (21,8%) aus. Erfreulich: Psychische Ursachen für Krankschreibungen sind in Biberach zum zweiten Jahr in Folge gesunken, von 8,6 auf 7,6 Prozent aller Krankheitstage.

Arbeitsunfähigkeitsfälle von mehr als sechs Wochen Dauer sind für Arbeitgeber und Kollegen besonders belastend. Sie machten 3,6 Prozent aller Erkrankungs-Fälle und 38,6 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage aus.

In der Statistik werden nur die Fälle erfasst, in denen eine ärztliche Krankschreibung vorliegt.

Männer sind über alle Altersgruppen hinweg häufiger krankgeschrieben als Frauen. Besonders stark driften die Geschlechter in den letzten Arbeitsjahren auseinander: Von 55 bis 64 Jahren liegt der Krankenstand der Männer bei 9 Prozent, der der Frauen 1,5 Prozent darunter. Zwischen 40 und 44 Jahren beträgt die Differenz hingegen nur 0,1 Prozent (4,7% bzw. 4,6%).

Bezüglich Berufsgruppen registriert die AOK in Biberach den höchsten Krankenstand unter ihren Mitgliedern aus der Branche Energie, Wasser und Entsorgung (6,2%), den niedrigsten aus Land- und Forstwirtschaft (2,4%).

Daten und Methode:

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitszeiten, die der AOK im Jahr 2015 gemeldet wurden. Berücksichtigt wurden alle erwerbstätigen AOK-Mitglieder in Ulm und Alb-Donau-Kreis. In die Bewertung gehen Wochenenden und Feiertage mit ein, die Analyse erfolgt also auf Basis von Kalendertagen. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen Dauer wurden nur erfasst, sofern eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt auf Basis der tatsächlichen Versichertenzeiten.

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news-1440 Thu, 03 Mar 2016 00:00:00 +0100 „Starke Partnerschaft im betrieblichen Gesundheitsmanagement“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/starke-partnerschaft-im-betrieblichen-gesundheitsmanagement.html AOK-Vorstand Siegmar Nesch besucht Handtmann in Biberach – Intensivierung einer langjährigen Zusammenarbeit

Die Handtmann Unternehmensgruppe in Biberach greift seit vielen Jahren auf die Fachkompetenz der Gesundheitskasse zurück, wenn sie sich für die Gesund-erhaltung der Mitarbeiter engagiert. Von der individuellen Arbeitsunfähigkeits-Analyse bis zu Fitness-Kursen: Handtmann und die AOK Ulm-Biberach haben gemeinsam viel für die Gesundheit der 3.500 Mitarbeiter der Gruppe bewegt.

Um diese starke Partnerschaft zu würdigen und zu vertiefen, hat sich am gestrigen Mittwoch der Vorstand der AOK Baden-Württemberg Siegmar Nesch zusammen mit der AOK-Geschäftsführerin Ulm-Biberach Dr. Sabine Schwenk und Bereichsleiterin Markt Sylvia Ortmann auf den Weg nach Biberach gemacht, um sich mit dem Geschäftsführer der Handtmann Service GmbH & Co. KG Jörg Hochhausen sowie der Leiterin Entgeltabrechnung Sandra Schad zum persönlichen Austausch zu treffen.

In Zeiten knapper Fachkräfte wird die Attraktivität eines Arbeitgebers ein immer wichtigeres Entscheidungsmerkmal für Arbeitnehmer. Die Handtmann Unternehmensgruppe in Biberach berücksichtigt diese Tatsache bei ihrer Personalstrategie vorbildlich wie erfolgreich: Die Mitarbeiterbindung an die Gruppe ist außergewöhnlich. Dazu beigetragen haben auch ihre Investitionen in die präventive Gesunderhaltung und -werdung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Wir freuen uns, dass die Firma Handtmann die Gesundheit ihrer Arbeitskräfte so vertrauensvoll in die Hände der AOK legt“, eröffnete Siegmar Nesch, Vorstand der AOK Baden-Württemberg, den zweistündigen Austausch. „Besonders in der Analyse der Arbeitsunfähigkeit im Unternehmen, ihrer Ursachen und vor allem deren Bekämpfung arbeiten wir eng zusammen und haben eine starke Partnerschaft im betrieblichen Gesundheits-Management etabliert“, so Nesch weiter.

„Die Handtmann Unternehmensgruppe zieht seit Jahren unsere Experten in den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung zu Rate, wenn es darum geht, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter körperlich und geistig fit zu halten“, ergänzt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin AOK Ulm-Biberach. Sie dankte bei dieser Gelegenheit Jörg Hochhausen für das Vertrauen in die AOK – Die Gesundheitskasse.

„Bei der Einführung unseres Gesundheitsmanagements hat uns die AOK in der Vorbereitung, Durchführung und Organisation sehr gut unterstützt. Wir bieten inzwischen viele Kurse zur Gesundheitsförderung an. Sehr guten Anklang findet der regelmäßig stattfindende Gesundheitstag in Zusammenarbeit mit der AOK. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können hierbei ein breites Angebot zum Thema Gesundheit kennenlernen“, freut sich Jörg Hochhausen.

Die demografische Entwicklung ist ein weiterer wichtiger Aspekt in der Personalpolitik und die größte Herausforderung für Unternehmen in den kommenden Jahren. Die Handtmann Unternehmensgruppe wie die AOK – Die Gesundheitskasse sind wichtige Ausbildungsbetriebe in der Region. Gleichzeitig müssen beide Unternehmen ihren Arbeitsalltag dahingehend gestalten, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bis 67 arbeiten können. „Wir freuen uns daher sehr, dass sich die Firma Handtmann aktiv im von der AOK initiierten demographie netzwerk Ulm-Biberach engagiert“ schloss Dr. Sabine Schwenk den Besuch.

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news-1441 Wed, 02 Mar 2016 00:00:00 +0100 20 Prozent mehr Erkältungen erhöhen den Krankenstand 2015 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/20-prozent-mehr-erkaeltungen-erhoehen-den-krankenstand-2015.html In der Region Ulm-Biberach haben 2015 die krankheitsbedingten Fehlzeiten zugenommen. Ursache dafür ist die massive Erkältungswelle von Januar bis März, die deutlich mehr Arbeitnehmer als in vorigen Wintern ans Bett gefesselt hat. In Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis lag der Krankenstand im Januar und März jeweils 0,5 Prozent, im Februar gar 1,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Einer von vier Arbeitnehmern war in diesen drei Monaten aufgrund einer Atemwegs-Erkrankung arbeitsunfähig.

Der Krankenstand betrug im Gebiet der AOK Ulm-Biberach im vergangenen Jahr 5,1 Prozent. Das sind 0,2 Prozent mehr als 2014. Jeder vierte Krankheitsfall von Arbeitnehmern, die in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis bei der AOK versichert sind, hatte seine Ursache 2015 in einer Erkältungskrankheit. Biberach lag dabei mit 26,5 Prozent minimal vor Ulm mit 26,1 Prozent und dem Alb-Donau-Kreis mit 24,6 Prozent.

Da man eine Erkältung recht schnell auskuriert, machten Atemwegs-Erkrankungen in der Region trotzdem nur jeden siebten Tag aus, an dem Arbeitnehmer krankheitsbedingt zu Hause blieben.

„Besonders im Februar hatten wir eine markante Häufung von Krankschreibungen unter unseren 239.000 Versicherten, was eindeutig auf die Erkältungs- und Grippewelle zurückzuführen ist“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, die aktuellen Zahlen. „Im Januar hatten wir 22 Krankheitstage auf 100 Mitglieder, im Februar sogar mehr als 50 Tage und im März erneut 32 Tage – ausschließlich aufgrund von Atemwegs-Erkrankungen! Diese Fehlzeiten lagen im Februar ganze 80 Prozent über dem Durchschnitt der vorigen zehn Jahre“, ergänzt Schwenk.

Der Analyse liegen die Daten von 117.200 AOK-versicherten Arbeitnehmern für das Jahr 2015 zugrunde. Eine Detail-Auswertung der Arbeitsunfähigkeiten in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach folgt.

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news-1442 Wed, 17 Feb 2016 00:00:00 +0100 Die meisten nehmen‘s gelassen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/die-meisten-nehmens-gelassen.html Morgens Stoßstange an Stoßstange durch die Blaubeurer Straße in Ulm, abends zähflüssiger Verkehr auf der B30 Richtung Laupheim und Biberach ebenso wie auf der B311 von Erbach über Ehingen bis Riedlingen: Berufspendler brauchen Geduld. Die AOK – Die Gesundheitskasse hat eine Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben, die ermittelt, wie lange Pendler für ihren Arbeitsweg benötigen und wie stark sie das stresst. Sowohl Ulm als auch Biberach gehören zu den 15 größten Pendler-Regionen in Baden-Württemberg. Laut Statistischem Landesamt* pendeln rund 66.500 Menschen nach Ulm ein, während 19.300 Personen Ulm für ihre Arbeit verlassen und knapp 40.000 in der Stadt wohnen und arbeiten. Nach Biberach pendeln 20.500 Arbeitende ein, 10.400 Menschen pendeln aus und 5.700 leben und arbeiten in Biberach.

Laut der von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen, repräsentativen Forsa-Umfrage** sind zwei Drittel der befragten Pendler weniger als eine halbe Stunde am Tag unterwegs. Jeder vierte Arbeitende braucht zwischen einer halben und einer Stunde bis zum Arbeitsplatz, vier Prozent gar mehr als eine Stunde. Das Alter der Berufstätigen hat keinen Einfluss auf die Länge des Weges; lediglich bei den über 60-Jährigen halbiert sich die Zahl derer, die Fahrten von über einer halben Stunde in Kauf nehmen.

Die Zahl derjenigen Personen, die sich durch ihren Arbeitsweg gestresst fühlen, steigen mit der Länge des Arbeitswegs: Knapp zwei Drittel der Befragten fühlen sich überhaupt nicht beeinträchtigt. Jeder Vierte empfindet die Pendelei als etwas belastend. Jeder Achte leidet im Schnitt unter der langen Wegstrecke – bei den Frauen ist es etwas mehr als jede Sechste, bei den Männern jeder Zehnte bei vergleichbaren Arbeitswegen. Das hängt damit zusammen, dass Frauen noch immer deutlich mehr Zeit in Familie und Haushalt investieren.

„Die Befragung zeigt uns, dass mit zunehmender Länge des Arbeitswegs auch die persönliche Belastung steigt“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK – Die Gesundheitskasse Ulm-Biberach die Zahlen der Umfrage. „Einschränkungen empfinden die Pendler durch die verlorene Fahrtzeit vor allem im Freizeitverhalten. Gut jeder Fünfte klagt darüber. Jeder zehnte Pendler bemängelt, dass Familie und Freunde zu kurz kommen, jeder Zwanzigste klagt gar über körperliche Auswirkungen“, so Schwenk weiter. Dies seien klassische Stress-Symptome wie Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche.

* www.statistik-bw.de, Zahlen von 2013, auf volle Hundert gerundet

** Befragt wurden 512 Erwerbstätige ab 18 Jahren in Baden-Württemberg im Zeitraum zwischen

16. November und 2. Dezember 2015. Ziel der Untersuchung war es zu ermitteln, wie viel Zeit die erwerbstätigen Baden-Württemberger benötigen, um zur Arbeit zu gelangen. Darüber hinaus wurde erhoben, ob und wie sie sich dadurch belastet fühlen. Die Umfrage schicken wir Ihnen bei Bedarf gern komplett zu.

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news-1443 Fri, 22 Jan 2016 00:00:00 +0100 AOK sagt herzlichen Dank für 515 Jahre https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-sagt-herzlichen-dank-fuer-515-jahre.html Die AOK Ulm-Biberach hat gestern in einem Festakt 20 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Treue zum Unternehmen geehrt. AOK-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schwenk gratulierte zunächst Controlling-Leiter Klemens Schoch aus Schwendi zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Anschließend bedankten sie und ihr Stellvertreter Hans-Joachim Seuferlein sich herzlich bei 19 Mitarbeiterinnen für je ein Vierteljahrhundert Engagement und Einsatz für die AOK.

Für jeden Jubilar hatte die AOK-Führungsetage eine kleine, charakteristische Anekdote aus dem gemeinsamen Arbeitsalltag sowie einen Rückblick auf die verschiedenen Stationen im Unternehmen vorbereitet. Die lustigen wie sentimentalen Erinnerungen aus den vielen Jahren, in denen sich die verschiedenen lokalen Allgemeinen Ortskrankenkassen zu einem modernen, dienstleistungsorientierten Unternehmen entwickelt haben, vertieften die Jubilare und ihre Begleitungen noch bei einem fröhlichen Umtrunk.

Die Jubilare sind namentlich

aus Ulm und Alb-Donau-Kreis:

Doris Dehne aus Münsingen, KundenCenter Ehingen

Annemarie Rösch aus Lonsee, Arztpartner-Service Ulm

Sara Herold aus Laichingen, KundenCenter Laichingen

Martha Krautsieder aus Schnürpflingen, Gesundheitszentrum Ulm

Elke Schuler aus Ulm, Zahngesundheits-Team in Ulm

aus Stadt und Landkreis Biberach:

Klemens Schoch aus Schwendi, Leiter Controlling in Ulm (40 Jahre)

Marija Schnur aus Altheim, KundenCenter Riedlingen

Cornelia Hoppe aus Bad Wurzach, Krankengeld-Team Ulm

Emilie Klockner aus Schemmerhofen, Krankengeld-Team Ulm

Eva Tichacek aus Warthausen, Altersteilzeit, vormals Team Forderungseinzug in Biberach

Edith Lugert aus Ochsenhausen, Team Freiwillige Mitglieder in Biberach

Andrea Branz aus Ummendorf, Pflege-Team Biberach

Dagmar Duelli aus Schemmerhofen, Team Freiwillige Mitglieder in Biberach

Elke Ulm aus Mittelbiberach, Pflege-Team Biberach

Andrea Reck aus Achstetten, Firmenkunden-Team Biberach

aus Stadt & Landkreis Neu-Ulm:

Sevim Öztürk aus Vöhringen, Vertriebsteam Ulm

Christiana Seefelder aus Neu-Ulm, Telefon-ServiceCenter Ulm

Andrea Weiser aus Neu-Ulm, KundenCenter Ulm

Iris Störk aus Nersingen, Firmenkunden-Team Ulm

Valerie Frank aus Neu-Ulm, KundenCenter Ulm

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news-1444 Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100 Der traurige Mann https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/der-traurige-mann-3.html Wenn die Freude am Leben verloren geht, die Arbeit immer schwerer fällt und Freunde und Familie vernachlässigt werden, sind das deutliche Zeichen einer depressiven Phase. Diese Diagnose erhalten noch immer fast doppelt so viele Frauen wie Männer – doch das vermeintlich starke Geschlecht holt stark auf. In Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis registriert die AOK doppelt so hohe Zuwachsraten bei Männern mit der Diagnose Depression. 6.717 männliche Versicherte der AOK Ulm-Biberach ließen sich zuletzt wegen einer Depression behandeln: Das ist jeder Vierzehnte. 2010 waren es noch 4.701 Männer. In nur fünf Jahren sind es also 43 Prozent mehr geworden. Allein im Vergleich der letzten beiden Jahre stieg die Zahl der Betroffenen, die einen Arzt um Hilfe baten, um 14 Prozent. Dieser Trend gilt für Stadt und Land, für Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach, gleichermaßen.

Frauen begeben sich zwar doppelt so häufig in Behandlung – zuletzt war es jede siebte AOK-Versicherte (14,2 Prozent) –, die Zuwachsrate ist bei ihnen mit sieben Prozent jedoch nur halb so hoch. „Studien zeigen, dass Frauen ihre Verzweiflung, Hilfsbedürftigkeit und Depressivität besser formulieren können als Männer“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Für Männer ist eine Depression häufig noch immer ein Zeichen von Schwäche und Versagen“, ergänzt Schwenk. Die vermehrte Behandlung männlicher Patienten könne jedoch darauf hindeuten, dass es hier langsam zu Verhaltensänderungen komme.

Die Zahl der diagnostizierten Depressionen bei Männern steigt mit dem Alter: Das erste Hoch verzeichnet die AOK bei den Anfang-60-Jährigen. Ab 75 steigt die Kurve rapide und erreicht den Höhepunkt mit 16 Prozent aller Betroffenen bei Hochbetagten 85 plus. „Der bevorstehende Ruhestand bereitet gerade Männern oft Probleme, da der Beruf für sie eine große Bedeutung hat“, erläutert Schwenk. „Auch Multimorbidität, also das Zusammenkommen mehrerer Krankheiten, was die Lebensqualität massiv einschränkt, ist ein Faktor für eine Depression“, so Schwenk weiter.

Ein Grund für die häufiger gestellten Diagnosen kann auch eine stärkere Präsenz des Themas Depression in der Öffentlichkeit sein. Zudem sind die Ärzte stärker sensibilisiert. Da sie wissen, dass Männer ungern Hilfe annehmen, sprechen sie sie anders an und testen sie aktiv auf Depression.

Die genauen Gründe für Depressionen sind noch immer nicht genau bekannt. Biologische Vorgänge, psychische Faktoren, die persönliche Situation und besondere Ereignisse im Leben spielen hier zusammen. Stress, Einsamkeit, Lichtmangel, Erkrankungen und Medikamente oder Abhängigkeiten wirken begünstigend.

Bei einer Depression ist es wichtig, dass man schnell handelt, damit das Leiden nicht chronisch wird. Wer vermutet, dass ein Angehöriger oder Freund betroffen ist, dem rät die AOK, ihm genau zuzuhören, dazu zu raten, sich Hilfe zu suchen, die Person bei der Behandlung zu unterstützen und Selbstmordgedanken unbedingt ernst zu nehmen. Zudem kann man dem Betroffenen dabei helfen, den Tagesablauf mit regelmäßiger Bewegung, sinnvoller Ernährung und sozialen Aktivitäten zu gestalten.

* Die Zahlen für Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach:

Ulm liegt im Fünf-Jahres-Vergleich etwas über dem Schnitt; es gab 2014 knapp 50 Prozent mehr Diagnosen bei männlichen AOK-Versicherten als 2010 (1.422 gegenüber 952 Personen). Der Anstieg von 2013 auf 2014 liegt bei 13 Prozent.

Im Alb-Donau-Kreis verzeichnete die AOK zuletzt 2.625 depressive männliche Versicherte, 15 Prozent mehr als im Vorjahr und 41 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor.

In Biberach zählte die AOK zuletzt 2.670 Versicherte mit Diagnose Depression, das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr und 41 Prozent mehr als im 5-Jahres-Vergleich, als 1.892 Männer betroffen waren.

Zur Erhebung der Zahlen: In der Analyse berücksichtigt sind alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis, was etwa jeden zweiten gesetzlich Versicherten in der Region und einen Schnitt durch die Bevölkerung abbildet. Es liegen die Zahlen für die Kalenderjahre 2008 bis 2014 zugrunde. Erfasst wurden alle Versicherten, die sich mit entsprechender Diagnose in ärztliche Behandlung begaben.

 

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news-1445 Thu, 07 Jan 2016 00:00:00 +0100 Start in die Sturz-Saison https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/start-in-die-sturz-saison.html Auch wenn die Kälte lange auf sich hat warten lassen, kommt nun mit Schnee, Matsch und Eis die Zeit der Knochenbrüche. Stürze sind – nicht nur bei älteren Mitbürgern – die mit Abstand häufigste Ursache für Frakturen, wie die AOK Ulm-Biberach anhand ihrer Patientendaten ausgewertet hat. Deutlich öfter als die Beine brechen sich die Menschen die Arme. Top 1 ist in der Region der gebrochener Speichen-Knochen nahe dem Handgelenk. Die AOK hat die vier häufigsten Brüche und deren Ursachen in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis identifiziert:

  • Auf Platz eins in der Bruch-Statistik liegt die Fraktur der Speiche nahe dem Handgelenk – typisch, wenn man auf das angewinkelte Gelenk fällt. Daher sind insbesondere tobende Kinder bis 14 sowie Senioren ab 70, die etwa auf Glatteis ausrutschen, betroffen. Die AOK zählte 726 Versicherte mit der Fraktur (Ulm: 87, Alb-Donau-Kreis: 292, Stadt & Landkreis Biberach: 347).
  • Es folgt die Knöchelfraktur mit 538 Fällen (UL: 64, ADK: 202, BC: 272), der häufigste Bruch bei Jugendlichen und im mittleren Alter. Hauptursache ist Umknicken beim Gehen und Sport.
  • Auf Platz drei steht die Oberarm-Fraktur nahe der Schulter. Diese ziehen sich meist Ältere mit Osteoporose-Neigung zu, die sich beim Fallen mit gestrecktem Arm abstützen. 374 Versicherte haben sich 2014 deshalb behandeln lassen (UL: 63, ADK: 126, BC: 185).
  • Der Oberschenkelhals-Bruch, die vierthäufigste Fraktur in der AOK-Bruch-Statistik, trifft besonders Frauen über 75. Insgesamt hat die AOK 363 Oberschenkelhals-Brüche registriert (UL: 70, ADK: 135, BC: 158).

Alle vier Frakturen treten vermehrt in den Wintermonaten auf. Daher rät die Gesundheitskasse jetzt, da es zu frieren und schneien anfängt, insbesondere Senioren zu Vorsichtsmaßnahmen: „Am wichtigsten sind Schuhe, die Stabilität geben und den Wetterbedingungen entsprechen. Gehstock oder Rollator verleihen zusätzlichen Halt. Hier geht Sicherheit ganz klar vor Eitelkeit!“ warnt AOK-Bewegungsexpertin Susanne Waber. „Schnee, Matsch und Glatteis auf Gehwegen und Straßen sind besonders für ältere Menschen gefährlich, da sie sich oft nicht mehr abfangen können. Zudem ist ihre Knochenstruktur weniger stabil“, ergänzt sie. „Bei Blitzeis ist aber jeder Fußgänger, ganz egal ob jung oder alt, gefährdet!“

Grundsätzlich gilt: Je älter die Person, desto höher die Gefahr, sich die Knochen zu brechen. Ab 50 steigen die Zahlen steil an. In jüngerem Alter sind mehr Männer betroffen, im fortgeschrittenen Alter dann deutlich mehr Frauen.

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news-1446 Thu, 10 Dec 2015 00:00:00 +0100 Augenleiden dank guter Therapiemöglichkeiten rückläufig https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/augenleiden-dank-guter-therapiemoeglichkeiten-ruecklaeufig.html Auch Menschen, die von Fehlsichtigkeit verschont bleiben, sollten spätestens ab 60 ihre Augen überprüfen lassen. Dazu rät die AOK Ulm-Biberach, die die Zahlen der Augenkrankheiten unter ihren Versicherten 2014 analysiert hat. Jeder dreißigste Versicherte der AOK leidet am Grauen, jeder fünfzigste am Grünen Star. Frauen ab 60 erkranken am häufigsten. Insgesamt sind die Zahlen aufgrund frühzeitiger Behandlungen leicht sinkend. Der Graue Star ist eine Trübung der Augenlinse: Scharfes Sehen ist nicht mehr möglich, Farben verblassen. Anfangs kann man durch eine passende Brille noch entgegenwirken; später ist ein operativer Austausch der Augenlinse nötig. Der Graue Star ist eine der häufigsten Augenleiden im Alter: Man geht von der Hälfte der 50- bis 65-Jährigen aus. Im Zuständigkeitsbereich der AOK Ulm-Biberach erkrankten im vergangenen Jahr 3,7 Prozent aller Versicherten daran. Die Verteilung ist erstaunlich ungleichmäßig: In Ulm und Alb-Donau-Kreis sind es nur 3 Prozent, in Biberach hingegen 4,4 Prozent. Die Spitze hält die Altersgruppe 80 bis 85; knapp jeder Vierte war in Behandlung.

Der Grüne Star (auch Glaukom) ist eine Schädigung des Sehnervs, die von einem erhöhten Augeninnendruck verursacht wird. Die Erkrankung tritt ebenfalls bevorzugt in der Altersgruppe 60 plus auf, doch auch jüngere Menschen mit starker Kurzsichtigkeit sind gefährdet. 1,7 Prozent der Versicherten der AOK waren 2014 deswegen beim Arzt, 587 in Ulm, 1.195 im Alb-Donau-Kreis und 1.781 in Stadt und Landkreis Biberach. Spitzenreiter sind wieder die 80- bis 85-Jährigen, von denen jeder Zehnte am Grünen Star erkrankt war. Symptome werden erst so spät bemerkt, dass die Krankheit dann schon weit fortgeschritten ist. Glaukom ist mit Augentropfen gut behandelbar – wenn es diagnostiziert ist!

„Empfohlen wird, mit 40, allerspätestens jedoch ab 60 alle zwei bis fünf Jahre einen Routine-Check beim Augenarzt machen zu lassen – je nach Risikofaktoren wie Vorerkrankungen, Kurzsichtigkeit oder erblicher Vorbelastung“, rät Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Die vermuteten Erkrankten-Zahlen liegen deutlich über den von uns ermittelten. Das heißt, dass viele Menschen die Sichteinschränkungen hinnehmen, obwohl sie gut zu behandeln sind!“ so Schwenk weiter.

Das Wort „Star“ kommt übrigens aus Zeiten, als Augenleiden noch unbehandelt zu einer Erblindung und damit zu einem starren Blick führten. Das ist durch rechtzeitige Behandlung heute leicht zu vermeiden!

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news-1447 Mon, 07 Dec 2015 00:00:00 +0100 Neues Kursprogramm der AOK Ulm-Biberach für Frühling 2016 ist da! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neues-kursprogramm-der-aok-ulm-biberach-fuer-fruehling-2016-ist-da.html Die AOK denkt schon im Advent an den Frühling! Daher erscheint das neue Kursprogramm der Gesundheitskasse bereits am 8. Dezember. Entspannt das Leben genießen ist das Motto, das sich durch die Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungs-Kurse zieht. Sie starten zwar erst im Februar, aber ab sofort können die Angebote in Ulm, Ehingen, Blaustein, Blaubeuren, Heroldstadt, Laichingen und Schelklingen gebucht werden. Hektische Vorbereitungen, viel zu viel Essen und gemütliches Beisammensitzen: Weihnachten und Neujahr sind die Zeit, in der man die Disziplin über Bord wirft. Sind die Feiertage vorbei, ist es wieder so weit: Alles soll besser werden! Wer jetzt schon an 2016 denkt und sich den passenden AOK-Kurs aus über 300 Angeboten aussucht, der sündigt entspannter über die Feiertage.

Entspanntheit ist überhaupt das Motto für das Jahr 2016: Die AOK-Kochkurse konzentrieren sich auf das Wesentliche. „Gemüse, Vollkornnudeln, Kartoffeln und Salat. Dazu frische Kräuter und gutes Rapsöl. Mehr braucht es kaum, um täglich etwas Schmackhaftes und Gesundes auf den Tisch zu bringen“, sagt Patricia Steiniger, Ernährungsfachkraft bei der AOK Ulm-Biberach. Wenn man weiß wie! Entscheidend ist auch, sich beim Zubereiten nicht zu stressen, mit Familie oder Freunden zu essen und sich ganz auf die relaxte Seite des Essens zu konzentrieren. Rituale zu entwickeln. Wie das geht, erfahren Interessierte in der AOK-Kochwerkstatt von „Fisch“ bis „Frische Sommerküche“.

Entspannt-heit im Alltag durch gezielte Entspann-ung: Das trainieren Gestresste bei Kursen von Progressiver Muskelentspannung bis zum beliebten Hatha Yoga. „Immer per Autopilot durch den Tag geleitet werden. Bloß nicht. Genießen Sie den Augenblick“, sagt Sieglinde Wilczek-Cohn, Präventionsberaterin bei der AOK Ulm-Biberach. Sie ist auch gern behilflich bei der Auswahl der richtigen Kurse. Denn nur, wenns passt, bleibt man dabei.

Aber ohne Bewegung ist alles nichts. „Gäbe es sie nicht, man müsste sie erfinden: Bereits 30 Minuten tägliche Bewegung, die einen ins Schwitzen und außer Atem bringt, entfaltet eine schier unglaubliche Wirkung auf unseren Organismus und mindert das Risiko zahlreicher Krankheiten“, sagt Anja Jedelhauser, Sportwissenschaftlerin bei der AOK Ulm-Biberach. Der Vorteil der AOK-Bewegungskurse? Man kann eine Saison ausprobieren, ob die Sportart einem liegt, um dann im Verein oder allein weiterzumachen – oder etwas anderes auszuprobieren. Daher reichen die Kurse von Rückenschule über Aqua Jogging bis südamerikanischer „Body Move“-Fitness.

Die Kurse finden in zentral in Ulm, Ehingen, Blaustein, Blaubeuren, Heroldstadt, Laichingen und Schelklingen statt und werden allesamt von qualifizierten, fest angestellten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach angeleitet. Ab sofort können die Kurse telefonisch unter 0731 168 378 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote gebucht werden. Die ausführliche Kursbroschüre gibt es in jedem AOK KundenCenter sowie online. Die Teilnahme ist für alle AOK-Versicherten kostenlos.

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news-1448 Mon, 07 Dec 2015 00:00:00 +0100 Entspannt in ein gesundes Leben https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/entspannt-in-ein-gesundes-leben.html Die AOK denkt schon im Advent an den Frühling! Daher erscheint das neue Kursprogramm der Gesundheitskasse bereits am 8. Dezember. Entspannt das Leben genießen ist das Motto, das sich durch die Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungs-Kurse zieht. Sie starten zwar erst im Februar, aber ab sofort können die Angebote in Biberach, Ochsenhausen, Laupheim, Dürmentingen und Riedlingen gebucht werden. Hektische Vorbereitungen, viel zu viel Essen und gemütliches Beisammensitzen: Weihnachten und Neujahr sind die Zeit, in der man die Disziplin über Bord wirft. Sind die Feiertage vorbei, ist es wieder so weit: Alles soll besser werden! Wer jetzt schon an 2016 denkt und sich den passenden AOK-Kurs aus über 300 Angeboten aussucht, der sündigt entspannter über die Feiertage.

Entspanntheit ist überhaupt das Motto für das Jahr 2016: Die AOK-Kochkurse konzentrieren sich auf das Wesentliche. „Gemüse, Vollkornnudeln, Kartoffeln und Salat. Dazu frische Kräuter und gutes Rapsöl. Mehr braucht es kaum, um täglich etwas Schmackhaftes und Gesundes auf den Tisch zu bringen“, sagt Patricia Steiniger, Ernährungsfachkraft bei der AOK Ulm-Biberach. Wenn man weiß wie! Entscheidend ist auch, sich beim Zubereiten nicht zu stressen, mit Familie oder Freunden zu essen und sich ganz auf die relaxte Seite des Essens zu konzentrieren. Rituale zu entwickeln. Wie das geht, erfahren Interessierte in der AOK-Kochwerkstatt von „Fisch“ bis „Frische Sommerküche“.

Entspannt-heit im Alltag durch gezielte Entspann-ung: Das trainieren Gestresste bei Kursen von Progressiver Muskelentspannung bis zum beliebten Hatha Yoga. „Immer per Autopilot durch den Tag geleitet werden. Bloß nicht. Genießen Sie den Augenblick“, sagt Sieglinde Wilczek-Cohn, Präventionsberaterin bei der AOK Ulm-Biberach. Sie ist auch gern behilflich bei der Auswahl der richtigen Kurse. Denn nur, wenns passt, bleibt man dabei.

Aber ohne Bewegung ist alles nichts. „Gäbe es sie nicht, man müsste sie erfinden: Bereits 30 Minuten tägliche Bewegung, die einen ins Schwitzen und außer Atem bringt, entfaltet eine schier unglaubliche Wirkung auf unseren Organismus und mindert das Risiko zahlreicher Krankheiten“, sagt Anja Jedelhauser, Sportwissenschaftlerin bei der AOK Ulm-Biberach. Der Vorteil der AOK-Bewegungskurse? Man kann eine Saison ausprobieren, ob die Sportart einem liegt, um dann im Verein oder allein weiterzumachen – oder etwas anderes auszuprobieren. Daher reichen die Kurse von Rückenschule über Aqua Jogging bis südamerikanischer „Body Move“-Fitness.

Die Kurse finden in zentral in Biberach, Ochsenhausen, Laupheim, Dürmentingen und Riedlingenstatt und werden allesamt von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach geleitet. Ab 8. Dezember können die Kurse telefonisch unter 07351 501-450 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote gebucht werden. Die ausführliche Kursbroschüre gibt es in jedem AOK KundenCenter sowie unter dem oben stehenden Link. Die Teilnahme an jährlich zwei Kursen ist für AOK-Versicherte kostenlos.

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news-1449 Thu, 26 Nov 2015 00:00:00 +0100 HIV: Betroffenen-Zahlen steigen, weil Überlebenschancen steigen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/hiv-betroffenen-zahlen-steigen-weil-ueberlebenschancen-steigen.html Nicht immer ist ein Anstieg von Betroffenen schlecht. Im Fall von HIV-positiven Personen ist er erfreulich: Ihre Zahl nimmt bundesweit wie auch in Biberach, Ulm und dem Alb-Donau-Kreis zu. Das liegt maßgeblich daran, dass die Infektion, die bis vor 20 Jahren einem Todesurteil gleich kam, heute gut und flächendeckend behandelbar ist und die Krankheit AIDS nur noch selten ausbricht. Trotzdem warnt die AOK gerade Jugendliche vor Sorglosigkeit: Noch immer ist HIV nicht heilbar, und die Therapie bringt harte Einschnitte in den Alltag mit sich. Im Gesamtgebiet der AOK Ulm-Biberach ist die Zahl der HIV-positiven Versicherten im Fünf-Jahres-Vergleich leicht steigend: von 65 Personen in 2009 auf 89 im vergangenen Jahr. Damit sind aktuell 0,04 Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen. Der landesweite Anteil ist doppelt so hoch. Für die einzelnen Bereiche ermittelt die AOK Ulm-Biberach folgende Zahlen[1]:

  • In Ulm liegt die Prävalenz wie in Gesamt-Baden-Württemberg bei 0,08 Prozent. Die Zahl der Betroffenen ist seit 2009 etwa gleichbleibend; rund 30 Personen sind HIV-positiv (2014).
  • Im Alb-Donau-Kreis hat sich die Zahl um ein Drittel in fünf Jahren erhöht, von 18 auf 24 Personen. Die Prävalenz ist mit 0,03 Prozent am niedrigsten.
  • In Biberach verzeichnet die AOK eine Zunahme von zwei Dritteln in fünf Jahren (2009: 21 Personen, 2014: 35 Personen) und eine Prävalenz von 0,04 Prozent.

Die meisten HIV-positiven Menschen sind heute zwischen 35 und 59 Jahre alt (die Detailzahlen beziehen sich, da lokal die Fallzahl zu gering ist, auf die AOK-Versicherten ganz Baden-Württembergs mit 3.189 infizierten Personen). Generell gilt: Je älter, desto höher ist der Anteil an Männern: In der Altersgruppe 65 bis 74 machen sie 80 Prozent aus, bei den 50- bis 64-Jährigen noch 75 Prozent, bei den 35- bis 39-Jährigen nur noch 58 Prozent. Erstaunlich ist, dass der Anteil der männlichen Infizierten bei den unter 35-Jährigen wieder steigt.

„Die Anzahl der Patienten, die wegen HIV oder AIDS in Behandlung sind, ist seit 2011 leicht gestiegen. Das klingt beängstigend. Hintergrund ist aber, dass Infizierte heute aufgrund der medikamentösen Therapien immer länger leben und sich deshalb auch länger in Behandlung befinden“, kommentiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, die aktuell veröffentlichten Zahlen. „Die positive Botschaft ist daher: Es sterben weniger Menschen an AIDS. Dank spezieller Medikamente können Betroffene heute lange und weitgehend frei von der durch HIV ausgelösten Erkrankung AIDS leben. Eine Heilung ist aber noch immer nicht möglich!“, warnt sie.

Wichtig bei der Bekämpfung von HIV ist, dass potenzielle Träger des Virus‘ sich auch testen lassen. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass etwa 15 Prozent aller Erkrankten in Deutschland ohne gesicherte Diagnose lebt. Seit 1988 organisieren die Vereinten Nationen den Welt-AIDS-Tag, um aufzuklären und Betroffenen Solidarität zu signalisieren.

[1] Die Fallzahlen sind sehr gering, entsprechen aber dem landesweiten Trend. Zur Einordnung: Die AOK versichert in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach jeden zweiten gesetzlich Versicherten.

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news-1450 Thu, 26 Nov 2015 00:00:00 +0100 Seminare: Änderungen im Gehaltsbüro 2016 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/seminare-aenderungen-im-gehaltsbuero-2016-1.html Arbeitgeber-Veranstaltung der AOK erklärt Neues zum Jahreswechsel Der Jahreswechsel ist für Lohn- und Gehaltsbüros immer mit Herausforderungen verbunden. In den Bereichen Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen, Sozialpolitik, Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie Bestandsprüfungen gibt es 2016 Änderungen. Damit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Lohn- und Gehaltsbüro nichts entgeht, hat die AOK Ulm-Biberach alle Änderungen und Anpassungen in speziellen Seminaren für Arbeitgeber zusammengefasst. Die Seminare der Gesundheitskasse finden auch 17 Mal in Ulm und Alb-Donau-Kreis statt, in

  • Ulm, AOK-Haus am Montag, 11., Dienstag, 12., Mittwoch, 13., Donnerstag 14. und Montag, 18. Januar jeweils um 9 und 14 Uhr sowie am Freitag, 15. Januar um 9 Uhr
  • Langenau, Gesundheitszentrum am Montag, 11. Januar um 9 Uhr
  • Erbach, Silchersaal am Montag, 11. Januar um 14 Uhr
  • Laichingen, Gaststätte Rössle am Mittwoch, 13. Januar um 9 Uhr
  • Blaubeuren, Montini-Haus am Mittwoch, 13. Januar um 14 Uhr
  • Ehingen, Gaststätte Zum Adler am Donnerstag, 14. Januar um 9 Uhr
  • Munderkingen, Gaststätte Rössle am Donnerstag, 14. Januar um 14 Uhr

Das Seminar dauert etwa zweieinhalb Stunden. Weitere Details zu den Veranstaltungen sind unter www.aok-bw.de/ulb zu finden.

Die Seminare sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich über Bianca Lippenberger, bianca.lippenberger@bw.aok.de oder Telefon: 0731 168-363.

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news-1451 Thu, 26 Nov 2015 00:00:00 +0100 Seminare: Änderungen im Gehaltsbüro 2016 https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/seminare-aenderungen-im-gehaltsbuero-2016.html Arbeitgeber-Veranstaltung der AOK erklärt Neues zum Jahreswechsel

Der Jahreswechsel ist für Lohn- und Gehaltsbüros immer mit Herausforderungen verbunden. In den Bereichen Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigungen, Sozialpolitik, Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie Bestandsprüfungen gibt es 2016 Änderungen. Damit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Lohn- und Gehaltsbüro nichts entgeht, hat die AOK Ulm-Biberach alle Änderungen und Anpassungen in speziellen Seminaren für Arbeitgeber zusammengefasst. Diese finden auch 16 Mal in Stadt und Landkreis Biberach statt, in

  • Biberach, Haus der Volksbank, Bismarckring 57-61 am Montag, 11. und Dienstag, 12. Januar jeweils um 9 und 14 Uhr
  • Riedlingen/Heiligenkreuztal, Bildungsstätte am Dienstag, 12. Januar um 9 und 14 Uhr
  • Schwendi, Feuerwehrhaus am Mittwoch, 13. Januar um 9 Uhr
  • Bad Schussenried, Bierkrugstadel am Mittwoch, 13. Januar um 14 Uhr
  • Dietenheim, Gaststätte Wolperdinger am Mittwoch, 13. Januar um 14 Uhr
  • Laupheim, AOK-Haus am Donnerstag, 14. Januar um 9 und 14 Uhr sowie am Freitag, 15. Januar um 9 Uhr
  • Ochsenhausen, AOK-Haus am Donnerstag, 14. Januar um 9 und 14 Uhr sowie am Freitag, 15. Januar um 9 Uhr
  • Erolzheim, DRK-Heim am Freitag, 15. Januar um 14 Uhr

Das Seminar dauert etwa zweieinhalb Stunden. Weitere Details zu den Veranstaltungen sind unter www.aok-bw.de/ulb zu finden. Die Seminare sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich über Martina Schlegel, martina.schlegel@bw.aok.de oder Telefon: 07351 501-346.

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news-1452 Tue, 24 Nov 2015 00:00:00 +0100 Erfolgreichstes Jahr für die AOK https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/erfolgreichstes-jahr-fuer-die-aok.html 5.825 neu gewonnene Versicherte in den letzten zwölf Monaten: Der AOK-Bezirksrat Ulm-Biberach blickte in seiner gestrigen Sitzung auf ein bereits jetzt herausragendes Jahr für die Gesundheitskasse zurück. 237.500 Menschen in Biberach, Ulm und Alb-Donau-Kreis setzen aktuell auf die AOK und ihre 535 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten in der Region.       Mit diesem Zuwachs baut die AOK ihre Marktführerschaft in Ulm-Biberach aus. Wie die Gesundheitskasse sich von anderen Kassen dermaßen absetzen kann, obwohl 95 Prozent der Leistungen einer Krankenkasse gesetzlich vorgeschrieben sind, war Gegenstand der letzten Sitzung des AOK-Bezirksrats in diesem Jahr. Die Gesundheitskasse baut ihr Haus- und Facharzt-Modell weiter aus und zielt damit auf mehr Qualität in der Versorgung ab. „Das AOK-eigene Programm belohnt Mediziner, die ihre Patienten engmaschig und überdurchschnittlich gut versorgen“, erläuterte der alternierende Bezirksratsvorsitzende Götz Maier. 211 von 308 Haus- und Kinderärzten in der Region nähmen am Programm bereits teil; ebenso 56 Fachärzte der Fachrichtungen Gastroenterologie, Orthopädie, Psychotherapie und Neurologie sowie Kardiologie. 2016 komme noch Urologie hinzu, so Maier weiter. Das Programm sei ein Mehr an Qualität und ein Erfolgsmodell für Patient wie Arzt, wie die letzten Umfragen belegten. Laut einer jüngst veröffentlichten OECD-Statistik nehmen die Deutschen viel mehr Arzneimittel ein als ihre europäischen Nachbarn. „Die AOK Baden-Württemberg war und ist Vorreiter in den Rabattverträgen für Generika-Präparate. Bundesweit haben die AOKen im vergangenen Jahr so 1,15 Mrd. Euro eingespart“, berichtete Maier. „Da Menschen oft aus Unwissenheit und mangels besserem Wissen zu viele Medikamente einnehmen, ist erneut das AOK-Hausarztmodell ein Lösungsansatz, da sich die Ärzte damit zu einer intensiven Beratungsleistung verpflichten“, sagte Maier. „Zuvorderst ist es aber die lokale Präsenz und Nähe der AOK, die für die Versicherten vor Ort den Unterschied macht“, stellte Maria Winkler, Vorsitzende des AOK-Bezirksrats, fest. „Mit zehn Standorten in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm sowie 535 Mitarbeitern, die aus der Region kommen, die Sprache der Menschen hier sprechen und ihre Bedürfnisse kennen, unterscheidet sich die Gesundheitskasse von anderen Krankenkassen, die sich zunehmend aus der Fläche zurückziehen,“ schloss Winkler die Sitzung.     ]]> news-1453 Fri, 13 Nov 2015 00:00:00 +0100 AOK unterstützt kommunale Suchtvorbeugung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-unterstuetzt-kommunale-suchtvorbeugung.html Sucht hat viele Gesichter. Neben Alkohol- und Drogenmissbrauch gehören Spielsucht, Ernährungsstörungen und Internet-Abhängigkeit dazu. Besonders verführbar sind Jugendliche, und in der Adoleszenz angeeignete Verhaltensweisen sind oft lebenslang prägend. Der Alb-Donau-Kreis und die AOK Ulm-Biberach kooperieren daher seit Jahren erfolgreich im Bereich der lokalen Suchtprävention. Die Krankenkasse unterstützt die Arbeit der Suchtbeauftragten wieder mit 7.640 Euro, die in langfristige Suchtvermeidungsprojekte für Jugendliche fließen. Prävention ist im Bereich Alkohol-Missbrauch immer noch besonders wichtig. Junge Frauen haben bei alkoholbedingten Krankenhausaufenthalten im Alb-Donau-Kreis erstmals die männlichen Teenager überholt. Aber auch Erwachsene sollten ihr Trinkverhalten überprüfen. „Für die AOK ist es wichtig, regional zu handeln und für die Menschen in Ulm und Alb-Donau-Kreis da zu sein. In der Prävention vor Ort leistet die kommunale Suchthilfe eine unschätzbare Arbeit, die wir sehr gern mit dem maximalen Förderbetrag unterstützen. Sie sorgt dafür, dass das Geld diejenigen Projekte ermöglicht, die im Alb-Donau-Kreis am zielgenauesten wirken und am meisten Jugendliche erreichen“, sagte AOK-Pressesprecherin Carolin Herrmann bei der heutigen Übergabe des Spendenschecks in Höhe von 7.640 Euro. Sie vertrat die Geschäftsführung der AOK Ulm-Biberach, die leider kurzfristig den Übergabe-Termin absagen musste.

Josef Barabeisch, Sozialdezernent des Alb-Donau-Kreises, dankte der AOK für die anhaltende Unterstützung der kommunalen Suchtvorbeugung. „Dieses Geld ist gut angelegt für den weiten Aufgabenbereich der Prävention. Darin dürfen wir auf keinen Fall nachlassen. Gerade in der Weiterentwicklung von Netzwerken und in der Projekt- und Informationsarbeit liegt der Schwerpunkt unserer Suchtvorbeugung“, erklärte Barabeisch. „Kindertagesstätten, Schulen, Jugendhäuser, Betriebe oder Vereine – Suchtvorbeugung muss viele Multiplikatoren erreichen - denn Sucht hat viele Gesichter“, so der Sozialdezernent.

„Die anstehenden Silvester- und Weihnachtsfeiertage bilden die Spitzenzeiten des jährlichen Alkohol-Missbrauchs. Wir möchten erneut an die Erwachsenen appellieren, das eigene Trinkverhalten zu überprüfen und daran zu denken, dass sie für Jugendliche Vorbildfunktion haben“, sagt Uwe Dietz, Leiter des Sozialen Dienstes bei der AOK Ulm-Biberach. Besonders Frauen holen im Alb-Donau-Kreis bei Krankenhausaufenthalten aufgrund von Alkoholmissbrauch auf. Während landesweit die entsprechenden Zahlen sinken, hat die AOK im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr Frauen in Ulm und sogar zwei Drittel mehr im Alb-Donau-Kreis registriert, die wegen ihres Alkoholkonsums in eine Klinik eingewiesen wurden.*

Dieser Trend setzt sich bei den 15- bis 19-Jährigen bedauerlicherweise fort. Mit zwölf von der AOK im Alb-Donau-Kreis registrierten alkoholbedingten Einweisungen verdoppelt sich die Zahl unter den weiblichen Teenagern gegenüber dem Schnitt der Vorjahre. Bei männlichen Jugendlichen stieg sie etwas moderater von neun auf elf. „Damit wurden die Jungs erstmals von den Mädchen überholt“, warnt Dietz.

Aktivitäten der Suchtvorbeugung im Landratsamt

2016 finden nach Informationen der Beauftragten für Suchtvorbeugung, Andrea Rösch, im Landratsamt zwei mehrtägige so genannte MOVE-Schulungen für Sozialarbeiter und Lehrer, welche mit Alkohol konsumierenden Jugendlichen zu tun haben, statt. Ebenfalls wird eine MOVE-Schulung für Erzieherinnen angeboten. „Denn Prävention in der frühen Kindheit kann das ganze Leben nachwirken“, sagte Andrea Rösch. In weiteren Workshops und Veranstaltungen werden Risikoinformationen vermittelt und Kompetenz gefördert. Dabei geht es vor allem um Vorbeugung gegen Sucht, damit Jugendliche sich nicht durch den Konsum legaler oder illegaler Drogen Schaden zufügen.

* Zur Erhebung der Zahlen:

Alle aufgeführten Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten im Alb-Donau-Kreis; sie umfassen etwa 50 Prozent der gesetzlich Versicherten und sind damit repräsentativ. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2014, die Vergleichszahlen sind ein Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2013. Eingeschlossen wurden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol.“

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news-1454 Thu, 12 Nov 2015 00:00:00 +0100 Nachhaltige Förderung der kommunalen Suchtprävention https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/nachhaltige-foerderung-der-kommunalen-suchtpraevention.html Sucht hat viele Gesichter. Neben Alkohol- und Drogenmissbrauch gehören Spielsucht, Ernährungsstörungen und Internet-Abhängigkeit dazu. Besonders verführbar sind Jugendliche, und in der Adoleszenz angeeignete Verhaltensweisen sind oft lebenslang prägend. Der Landkreis Biberach und die AOK Ulm-Biberach kooperieren daher seit Jahren erfolgreich im Bereich der lokalen Suchtprävention. Die Krankenkasse unterstützt die Arbeit der Suchtbeauftragten wieder mit 7.640 Euro, die in langfristige Suchtvermeidungsprojekte für Jugendliche fließen. Prävention ist im Bereich Alkohol-Missbrauch immer noch besonders wichtig. Im Landkreis Biberach hat die AOK im vergangenen Jahr die höchste Zahl junger Frauen, die alkoholbedingt eine Klinik aufsuchen mussten, registriert. Aber auch Erwachsene sollten ihr Trinkverhalten überprüfen. „Für die AOK ist es wichtig, regional zu handeln und für die Menschen in und um Biberach da zu sein. In der Prävention vor Ort leistet die kommunale Suchthilfe eine unschätzbare Arbeit, die wir sehr gern mit dem maximalen Förderbetrag unterstützen. Sie sorgt dafür, dass das Geld diejenigen Projekte ermöglicht, die im Landkreis Biberach am effizientesten wirken und am meisten Jugendliche erreichen“, sagt Hans-Joachim Seuferlein, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ulm-Biberach, bei der heutigen Übergabe des Spendenschecks in Höhe von 7.640 €.

„Obwohl unsere Hauptarbeit im Landratsamt derzeit in der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen liegt, vernachlässigen wir auch die anderen Themen nicht. Das Thema Suchtprävention ist dabei ein ganz wichtiges. Das belegen auch die Zahlen. Umso dankbarer bin ich einmal mehr der AOK Ulm-Biberach, dass sie unsere Arbeit in der Suchtprävention sowohl inhaltlich als auch finanziell mit über 7.500 Euro unterstützt“, so Landrat Dr. Heiko Schmid bei der Scheckübergabe am Donnerstag (12. November 2015) in seinem Dienstzimmer.

„Die anstehenden Silvester- und Weihnachtsfeiertage bilden die Spitzenzeiten des jährlichen Alkohol-Missbrauchs. Wir möchten erneut an die Erwachsenen appellieren, das eigene Trinkverhalten zu überprüfen und daran zu denken, dass sie für Jugendliche Vorbildfunktion haben,“ sagt Uwe Dietz, Leiter des Sozialen Dienstes bei der AOK Ulm-Biberach. Besonders Frauen holen bei Krankenhausaufenthalten aufgrund von Alkoholmissbrauch auf. Während landesweit die entsprechenden Zahlen sinken, hat die AOK im vergangenen Jahr ein Drittel mehr Frauen im Landkreis Biberach registriert, die wegen ihres Alkoholkonsums in eine Klinik eingewiesen wurden.*

Dieser Trend setzt sich bei den 15- bis 19-Jährigen bedauerlicherweise fort. „Mit 16 von der AOK registrierten weiblichen Teenagern, die alkoholbedingt in eine Klinik eingewiesen wurden, verdoppelt sich deren Zahl gegenüber dem Schnitt der Vorjahre. Damit haben wir 2014 die höchste jemals registrierte Zahl erreicht“, warnt Dietz. In der Gesamtheit hielten sich die 15- bis 19-Jährigen eher zurück. Kamen 2013 noch 38 Trinker im Teenager-Alter ins Krankenhaus, waren es 2014 32 Personen. Unter männlichen Jugendlichen wurden fast 50 Prozent weniger eingeliefert als im Vorjahr. „Ein Trend, der dank der Arbeit der Suchthilfe hoffentlich auch in den kommenden Jahren anhalten wird“, schließt Seuferlein.

* Zur Erhebung der Zahlen:

Alle aufgeführten Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten im Landkreis Biberach; sie umfassen etwa 50 Prozent der gesetzlich Versicherten und sind damit repräsentativ. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2014, die Vergleichszahlen sind ein Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2013. Eingeschlossen wurden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol.“

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news-1455 Tue, 27 Oct 2015 00:00:00 +0100 Jeden Vierten hat die Erkältungswelle richtig erwischt https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/jeden-vierten-hat-die-erkaeltungswelle-richtig-erwischt.html Schnupfen und Husten sind für viele von uns momentan wieder tägliche Begleiter. Besonders häufig trifft es Menschen mit körperlich, aber auch mit psychisch bedingt geschwächtem Immunsystem. Insgesamt 58.542 Fälle von akuten, behandlungsbedürftigen Erkältungskrankheiten meldet die AOK Ulm-Biberach für das vergangene Jahr. Damit liegen die Zahlen sogar leicht unter dem Durchschnitt der letzten Jahre 2007 bis 2014 (minus 3 Prozent). Säuglinge sind deutlich häufiger betroffen als Kinder, Jungs häufiger als Mädchen. Bei Frauen und Männern verkehrt sich das Verhältnis dann. 200 verschiedene Virenarten, die Schnupfen auslösen, gibt es. Daher ist es ganz normal, dass die meisten Menschen mehrmals im Jahr an Schnupfen erkranken. Im Stadtgebiet Ulm registrierte die AOK 10.435 Versicherte mit akuten Atemwegs-Infektionen, die beim Arzt behandelt wurden. Im Alb-Donau-Kreis waren es 21.302 betroffene Personen; das entspricht in beiden Fällen ziemlich genau dem Mittel der vergangenen sieben Jahre. Biberach hingegen liegt mit 26.879 Fällen sieben Prozent unter dem Schnitt der Vorjahre.

„Auch wenn es gefühlt immer stärkere und schwächere Jahre mit Erkältungskrankheiten gibt, so beobachten wir über die Jahre hinweg wenig Veränderungen“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Schwankungen innerhalb einer Erkältungssaison sind extrem saison- und wetterabhängig“, resümiert sie.

Besonders häufig treten die beim Arzt als „akute Infektion der oberen Atemwege“ diagnostizierten Erkrankungen bei Kindern auf und nehmen dann mit zunehmendem Alter linear ab. So sind 85 Prozent aller Säuglinge betroffen. Bei Kleinkindern zwischen fünf und neun Jahren sind es noch 54 Prozent. In der Altersgruppe 25 bis 34 ist jeder Dritte betroffen, bei den über 70-Jährigen nur noch jeder Zehnte, bei der Generation 85 plus nur noch jeder 14.

„Hat es einen ,erwischt‘, so gelten zunächst die alten Hausmittel: viel Ruhe, viel trinken, vitaminreiche Ernährung und eventuell abschwellende Nasensprays, um durchschlafen zu können. Dann sollte der Schnupfen nach ein bis spätestens zwei Wochen vorbei sein“, sagt die Geschäftsführerin der AOK. „Steigt die Temperatur aber einen Tag lang über 38,5 Grad oder treten Schmerzen bei der Atmung auf, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden“, rät Schwenk.

 

Zur Erhebung der Zahlen: Berücksichtigung wurden alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach – 2014 waren das 231.000 Personen (aktuell: 237.500 Personen) –, die mit einer Erkältungskrankheit bzw. einer akuten Infektion der oberen Atemwege im entsprechenden Zeitraum einen Arzt aufsuchten. Die tatsächliche Zahl dürfte also deutlich höher liegen.

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news-1456 Thu, 01 Oct 2015 00:00:00 +0200 Martin Knupfer neuer Ulmer AOK-Kundencenter-Leiter https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/martin-knupfer-neuer-ulmer-aok-kundencenter-leiter.html Das AOK-Kundencenter in Ulm hat einen neuen Leiter: Martin Knupfer (34) übernimmt die Führung einer 55-köpfigen Mannschaft. Das Kundencenter Ulm wurde aus vormals drei zu einem großen Team zusammengelegt, innerhalb dessen die Aufgaben im Sinne eines modernen Kundenservices neu gebündelt werden. Für die Leitung kam Martin Knupfer aus dem AOK-Kundencenter Ehingen; sein neues Team wurde auf 55 Personen aufgestockt. Martin Knupfer hat 1999 seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK in Münsingen begonnen. Anschließend arbeitete er als Firmenkunden-Berater sowie im Außendienst. Parallel absolvierte er die zweijährige Weiterbildung zum AOK-Betriebswirt, die Nachwuchs-Talente intern für Führungsaufgaben qualifiziert. Knupfer übte zunächst die Funktion des Vertriebskoordinators aus, bevor ihm im Januar 2010 die Leitung des AOK-Kundencenters in Ehingen übertragen wurde. Dadurch besitzt der Familienvater, der mit seiner Frau und der drei Monate alten Tochter in Münsingen wohnt, langjährige Erfahrung sowohl in der persönlichen Betreuung der AOK-Kunden und -Firmenkunden als auch in der Leitung eines Kundencenters.

„Mit der Zusammenführung unserer Teams zu einem großen AOK-Kundencenter in Ulm übernimmt Martin Knupfer eine bedeutsame Aufgabe im Unternehmen. Mit der Umstrukturierung stoßen wir zahlreiche Prozesse im Servicebereich an, die unseren Kunden spürbar zugute kommen werden. Denn während andere Krankenkassen ihre Geschäftsstellen vor Ort schließen, bauen wir unseren Service an allen zehn Standorten in Ulm, Biberach und im Alb-Donau-Kreis aus. Wir wollen nah bei den Menschen sein, denn als Marktführer, der jeden Zweiten in der Region versichert, übernehmen wir täglich Verantwortung für die Gesundheit der Menschen,“ sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Für die schnelle Realisierung dieser Ziele setzen wir auf die professionellen Qualitäten und die hohe Sympathiewerte von Herrn Knupfer bei unseren Kunden und Partnern,“ so Schwenk weiter.

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news-1457 Thu, 01 Oct 2015 00:00:00 +0200 Markus Schirmer neuer AOK-Kundencenter-Leiter in Ehingen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/markus-schirmer-neuer-aok-kundencenter-leiter-in-ehingen.html Das AOK-Kundencenter in Ehingen hat einen neuen Chef: Markus Schirmer übernimmt die Führung des 15-köpfigen Teams in der Lindenstraße 42. Er folgt auf Martin Knupfer, der seit Januar 2010 das Aushängeschild der AOK in Ehingen war. Knupfer wechselt nach Ulm und leitet zukünftig das dortige Kundencenter.

Markus Schirmer (43) hat 1988 seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK Ulm-Biberach begonnen und direkt im Anschluss die zweijährige Weiterbildung zum AOK-Betriebswirt absolviert. Diese qualifiziert junge Talente für Führungsaufgaben. Dementsprechend wurde der gebürtige Ulmer 1994 stellvertretender Leiter der Stabsstelle EDV und Organisation.

Im Dezember 2001 trat er die Kundencenter-Leitung des Gebiets der Ulmer Stadtteile an. Damit hat der Familienvater, der mit seiner Frau und der dreijährigen Tochter in Erbach wohnt, fast 15 Jahre Erfahrung in der persönlichen Betreuung der AOK-Kunden und der Leitung eines Kundencenters.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, den frisch renovierten AOK-Traditionsstandort Ehingen zu führen. Ich übernehme ein sehr sympathisches und kompetentes Team und viele treue, langjährige Ehinger AOK-Kunden. Das ist für mich natürlich auch eine große Verpflichtung, auch weil Ehingen das größte unserer Kundencenter im Alb-Donau-Kreis ist. Die Stadt kenne ich bereits sehr gut, hier ist sogar meine Tochter auf die Welt gekommen!“ sagt Schirmer.

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news-1458 Fri, 04 Sep 2015 00:00:00 +0200 Tag des Kopfschmerzes am 5. September – AOK veröffentlicht regionale Zahlen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/tag-des-kopfschmerzes-am-5-september-aok-veroeffentlicht-regionale-zahlen.html Eine Mehrheit der Deutschen leidet unter Kopfschmerzen, oft unter chronischen. Schnell wird dann von Migräne gesprochen. Doch Migräne ist weit mehr als ein Kopfschmerz und beeinträchtigt Betroffene immens. In Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach gab es 2014 gemäß den Zahlen der AOK 4,2 Prozent Migräne-Patienten. Experten gehen aber davon aus, dass die tatsächliche Zahl mindestens doppelt so hoch liegt: Gut jeder zweite Betroffene kennt seine Diagnose nicht. Migräne ist nicht nur ein Kopfschmerz, sie ist eine neurologische Störung und damit eine chronische Krankheit – sogar eine der häufigsten in Deutschland. Migräne-Patienten kennen den Unterschied: Erste Symptome sind Müdigkeit und Konzentrationsstörungen Tage vorher. Bei jedem zehnten Patienten folgt die so genannte Aura mit Sehstörungen. Danach kommt der hämmernde oder stechende Schmerz, der sich fast ins Unerträgliche verschlimmert. Dann hilft nur noch Liegen im abgedunkelten Raum.

Unter ihren Versicherten zählt die AOK Ulm-Biberach nach aktuellen Zahlen 8.663 Migräne-Patienten, das sind 4,1 Prozent aller ihrer Kunden. Das entspricht in etwa dem Schnitt ganz Baden-Württembergs mit 4,2 Prozent. Vier von fünf Betroffenen sind Frauen (79,9 Prozent). Regional variieren die Zahlen leicht.

  • Stadt und Landkreis Biberach liegen mit 3,6 Prozent und 3.592 Migräne-Patienten unter dem Schnitt. 2.810 Erkrankte sind weiblich.
  • Ulm hingegen hat 1.611 Patienten und damit überdurchschnittliche 4,5 Prozent, 1.295 davon Frauen.
  • Im Alb-Donau-Kreis leiden 3.460 Personen und damit 4,3 Prozent unter Migräne. 2.725 davon sind Frauen.

Da Experten die Zahlen auf mindestens zehn Prozent der Bevölkerung schätzen,* kann man davon ausgehen, dass sich die Annahme bewahrheitet, jeder Zweite wisse trotz hohem Leidensdruck und klarer Symptome nicht, dass er unter Migräne leidet. Patienten laufen dann vom Augenarzt über den Orthopäden bis zum Zahnarzt auf der Suche nach Linderung, doch alle Maßnahmen nützen nichts.

„Nur bei einer klaren Diagnose können Ärzte die richtige Therapie einleiten. Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, der den Patienten am besten kennt und eventuelle andere Erkrankungen bei der Diagnose berücksichtigen kann. Deshalb ist der Hausarzt-Beruf so wichtig,“ sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. Der Hausarzt überweist dann an einen Schmerzspezialisten oder Neurologen.

Zur Erhebung der Zahlen: Berücksichtigt wurden alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach, zurzeit 236.500 Personen, die im Jahr 2014 mit der Diagnose Migräne einen Arzt aufsuchten. Die AOK versichert in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach jeden zweiten gesetzlich Versicherten, damit sind die Zahlen repräsentativ. Sollten Sie weitere Zahlen bzw. die einer anderen Region benötigen, können Sie die Auswertungen gern anfordern:

* Original-Zitat (Kopie) aus der Leitlinie Therapie der Migräne der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: „Migräne ist eine der häufigsten Kopfschmerzformen. Die Prävalenz der Migräne liegt zwischen 10 und 15% (Lipton et al. 2008, Stovner et al. 2008, Pfaffenrath et al. 2009, Yoon et al. 2012). Vor der Pubertät beträgt die Häufigkeit der Migräne 4–5 %. Jungen und Mädchen sind gleich häufig betroffen. Die höchste Inzidenz der Migräneattacken besteht zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr. In dieser Lebensphase sind Frauen dreimal häufiger betroffen als Männer.“

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news-1459 Tue, 01 Sep 2015 00:00:00 +0200 14 Azubis starten heute bei der AOK Ulm-Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/14-azubis-starten-heute-bei-der-aok-ulm-biberach.html Die AOK Ulm-Biberach hat am heutigen Dienstag 14 neue Auszubildende in ihrem Haus in Ulm willkommen geheißen. Zehn junge Frauen und Männer starten bei der Gesundheitskasse als Sozialversicherungsfachangestellte. Zwei von ihnen haben sich bereits für die direkte Weiterbildung zum AOK-Betriebswirt qualifiziert, mit dem junge Nachwuchs-Talente gezielt auf Führungsaufgaben vorbereitet werden. Darüber hinaus beginnen drei weitere Azubis eine Ausbildung zu Kaufleuten für Dialog-marketing. Außerdem bildet die AOK Ulm-Biberach eine zahnmedizinische Fachangestellte im eigenen AOK-Zahnzentrum in Ulm aus.

Die AOK ist einer der großen Ausbildungsbetriebe in der Region und setzt auch in Zukunft auf das duale Ausbildungssystem. „Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zu Sozialversicherungsfachangestellten stehen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alle Türen offen“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Wir schätzen die Kombination aus Theorie und Praxis, die unsere Azubis optimal auf den Berufsalltag vorbereitet – unabhängig davon, wie sie ihr weiteres Leben planen. Denn das wissen mit 16 oder 19 Jahren viele noch nicht. Sie können in die vielen verschiedenen Bereiche einer Krankenkasse hineinschnuppern, anschließend den richtigen Arbeitsplatz für sich auswählen und bleiben innerhalb der AOK sehr flexibel“, so Schwenk weiter. Die AOK Ulm-Biberach bildet bedarfsorientiert aus und bietet in aller Regel Azubis mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag an.

Die 14 Auszubildenden der AOK Ulm-Biberach sind

Raum Ehingen: Katrin Neumann und Selina Rajz aus Ehingen,

Caroline Glöckler aus Rottenacker

Übriger Alb-Donau-Kreis: Dilara Rosa Simon aus Langenau,

Lisa Mainka aus Blaustein,

Michael Schaab aus Bernstadt

Raum Biberach: Mirsad Sada und Daniela Rapp aus Biberach,

Larissa Lechelt aus Maselheim,

Nadine Sonntag aus Bad Waldsee

Raum Neu-Ulm: Franziska Meinecke aus Senden,

Philipp Schips aus Neu-Ulm,

Alexandra Schuster aus Leipheim,

Ulm: Linda Reutter

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news-1460 Wed, 26 Aug 2015 00:00:00 +0200 Wenn das Essen zur Qual wird https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wenn-das-essen-zur-qual-wird-1.html Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden dank vermehrter Aufklärung doppelt so häufig diagnostiziert – Drei von vier Betroffenen sind Frauen Für eine steigende Zahl von Menschen hat der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel schmerzhafte Folgen: Der Anteil derjenigen, die kein Gluten vertragen, hat sich in fünf Jahren in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis mehr als verdoppelt. Bei Laktose-Intoleranzen stieg die Zahl der Diagnosen sogar um das Anderthalbfache. Das ergab eine Auswertung der AOK Ulm-Biberach unter ihren Versicherten. Diese deutlichen Steigerungen liegen vor allem daran, dass die Menschen durch die Präsenz des Themas Ernährung sensibler geworden sind und häufiger einen Arzt aufsuchen. Aber: Nicht jede Blähung ist eine Intoleranz!

Wenn nach dem Essen unter Schmerzen oder Juckreiz leidet, denkt man schnell an eine Lebensmittel-Allergie. Meist handelt es sich „nur“ um eine Lebensmittelunverträglichkeit. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf harmlose Eiweißstoffe sofort mit Atemwegs-Problemen, Hautreizungen, Erbrechen oder gar Schock. Bei Lebensmittel-Intoleranzen sitzt das Problem im Darm, der Körper reagiert erst bei der Verdauung. Lebensmittelbestandteile können nicht ins Blut transportiert werden, was zu Beschwerden vor allem im Magen-Darm-Bereich führt. Besonders gefährlich ist die Zöliakie, also die Intoleranz gegen das Eiweiß im Getreide.

Gluten-Unverträglichkeit: 182 Betroffene bei der AOK Ulm-Biberach

Auslöser für die Unverträglichkeit verschiedener Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Roggen und Dinkel ist das Klebereiweiß Gluten, das bei Erkrankten die Darmwand schädigt. Der Körper nimmt nicht ausreichend Nährstoffe aus dem Essen auf. Das kann zu Blutarmut, Osteoporose und Vitamin- und Mineralstoffmangel bis hin zu Wachstumsstörungen führen. Die Diagnose ist nicht sehr häufig: In Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis sind unter den AOK-Versicherten 182 Betroffene, darunter 25 Ulmer, 85 aus Stadt und Landkreis Biberach und 72 aus dem Alb-Donau Kreis. Die Zahl der Diagnosen stieg um 120 Prozent in fünf Jahren. Nur jede vierte davon erhält ein Mann.

Betroffene müssen lebenslang auf Gluten verzichten, es gibt keine Medikamente. Die Umstellung der Diät sollte unbedingt von einer Ernährungsberatung begleitet werden. „Glutenfreie Getreide-Alternativen sind Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth und Quinoa,“ rät Patricia Steiniger, Ernährungsberaterin bei der AOK Ulm-Biberach. „Außerdem bietet der Handel mittlerweile eine gute Auswahl an glutenfreien Nudeln, Brot und Kuchen an.“ Mit viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten beuge man einem Ballaststoffmangel vor.

Milchzucker als Übeltäter: Zahl der Diagnosen hat sich verdreifacht

Laktose ist bei uns „Säugetieren“ vor allem für Babies vorgesehen. Das erwachsene Verdauungssystem kann manchmal den Milchzucker (Laktose) nicht verwerten. Das führt zu Durchfällen, Blähungen und Bauchkrämpfen. Unter den Versicherten der AOK Ulm-Biberach gab es zuletzt 1.446 Menschen mit diagnostizierter Laktose-Intoleranz. 313 davon leben in Ulm, 593 im Landkreis Biberach und 540 im Alb-Donau Kreis. Im Fünf-Jahres-Vergleich stieg die Zahl um 153 Prozent. Sieben von zehn Patienten sind weiblich.

„Menschen, die eine Milchzuckerunverträglichkeit feststellen, müssen selten ganz auf Milchprodukte verzichten. Oft genügt es, weniger davon zu essen. Temperatur, Zeitpunkt und Konsistenz spielen eine Rolle; Flüssiges wird schlechter vertragen als feste Speisen“, sagt Patricia Steiniger. Sollte man gar keinen Milchzucker vertragen, findet man eine breite Palette an laktosefreien Lebensmitteln im Kühlregal.

Zur Erhebung der Zahlen: Berücksichtigt wurden alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach, zurzeit 236.500 Personen, die im fraglichen Zeitraum (2008 bis 2013) einen Arzt aufsuchten, der eine Gluten- bzw. eine Laktoseintoleranz diagnostizierte. Die AOK versichert in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach jeden zweiten gesetzlich Versicherten. Sollten Sie genauere Zahlen bzw. die einer anderen Region benötigen, können Sie die Auswertungen gern anfordern.

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news-1461 Mon, 17 Aug 2015 00:00:00 +0200 Schilddrüsenunterfunktion kann Grund für unerfüllten Kinderwunsch sein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/schilddruesenunterfunktion-kann-grund-fuer-unerfuellten-kinderwunsch-sein.html Zahl der Erkrankten hat sich in der Region verdoppelt – 80 Prozent Frauen Volkskrankheit Schilddrüsenerkrankungen: Sie sind sehr vielfältig und reichen vom angeborenen Jodmangelsyndrom über Unter- und Überfunktion bis zur Schilddrüsenentzündung. Eine dieser Diagnosen erhielt fast jeder und jede Fünfte in unserer Region: 18,5 Prozent aller Versicherten der AOK Ulm-Biberach leiden an einer Erkrankung der Schilddrüse. Dabei registriert die Krankenkasse, bei der jeder Zweite in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach versichert ist, einen kontinuierlichen Anstieg: 2007 noch waren lediglich 15,3 Prozent aller Versicherten betroffen. Parallel werden immer mehr Jüngere zu Patienten.

Die Zahlen der Erkrankten sind regional sehr unterschiedlich:

  • 2007 erhielten nur 14,5 Prozent der im Landkreis Biberach wohnenden AOK-Versicherten (12.761) eine entsprechende Diagnose; dafür ist die Zunahme mit 32 Prozent auf zuletzt 16.793 Personen und 17,9 Prozent der Bevölkerung am höchsten.
  • 2007 litten 5.494 Ulmer an Schilddrüsenerkrankungen – zuletzt 6.844. Das entspricht einer Steigerung von 15,9 auf 19,2 Prozent aller in der Stadt wohnenden AOK-Versicherten.
  • Im Alb-Donau-Kreis verzeichnete die AOK Ulm-Biberach 2007 noch 11.968 Erkrankte, zuletzt 14.956 – das sind 19 Prozent ihrer Versicherten gegenüber 15,8 Prozent.

Mit diesen Zahlen liegen die Versicherten der AOK Ulm-Biberach klar über denen von Baden-Württemberg mit durchschnittlich 16 Prozent.

Am häufigsten ist die Schilddrüsenunterfunktion. Wie weitreichend die Auswirkungen dieser Erkrankung sind, ist oft nicht bekannt. „Bei jungen Frauen, die trotz Kinderwunsch nicht schwanger werden, kann das an einer Schilddrüsenunterfunktion liegen“, erläutert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Die Anzeichen sind so unspezifisch, dass sie oft nicht als Erkrankung wahrgenommen werden“, so Schwenk weiter. Betroffene sind müde, antriebslos und sind weniger leistungsfähig. Sie können sich schwer konzentrieren, nehmen häufig zu und sind sehr kälteempfindlich.

Gut drei von vier so genannten Hypothyreose-Patienten sind weiblich (Biberach: 75, Alb-Donau-Kreis 77 und Ulm 79 Prozent). Die Diagnose dieser Erkrankung stieg in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Biberach in sechs Jahren um satte 104 Prozent. Auch hier sind die Unterschiede regional verschieden:

  • Biberach verzeichnet seit 2007 eine Zunahme von 114 Prozent auf zuletzt 7.168 Patienten.
  • Im Alb-Donau-Kreis lag die Zunahme im selben Zeitraum bei 104 Prozent und aktuell 6.387 Patienten.
  • In Ulm lag die Steigerung mit 84 Prozent deutlich darunter. 2.968 AOK-Versicherte sind betroffen.

Jodmangel kann eine Ursache sein. „Fast ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland nimmt nicht ausreichend Jod zu sich. Bei Kinderwunsch sollten Frauen schon vor der Schwangerschaft auf jodreiche Nahrung achten“, rät Schwenk. Das Spurenelement muss über die Nahrung aufgenommen werden. Es steckt in Milch und Milchprodukten, Jodsalz und Seefisch.

Aufgabe der Schilddrüse ist es, Schilddrüsenhormone zu produzieren und abzugeben. Es beeinflusst den Stoffwechsel wie Energieverbrauch und Körperwärme, die Aktivität von Herz, Kreislauf, Darm, Magen, Muskeln und Nerven, sowie das seelische Wohlbefinden, die Sexualität sowie die körperliche und geistige Entwicklung vor allem bei Kindern.

Zur Erhebung der Zahlen: Berücksichtigt wurden alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach, zurzeit 236.500 Personen, die sich zur fraglichen Zeit (2007 bis 2013) wegen Schilddrüsenerkrankungen in ärztlicher Behandlung befanden. Bestätigt werden die Zahlen der AOK vom IGES Institut, das die Daten der niedergelassenen Ärzte auswertet.

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news-1462 Wed, 29 Jul 2015 00:00:00 +0200 Diabetiker müssen bei Hitze sorgfältiger sein https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/diabetiker-muessen-bei-hitze-sorgfaeltiger-sein.html Fast jeder Zehnte in der Region ist Typ-II-Diabetiker Schwitzen kann bei Diabetikern ein Symptom dafür sein, dass sie in Unterzucker geraten. Häufigeres Blutzuckermessen ist daher für Erkrankte im heißen Sommer noch wichtiger. Medikamentenlagerung, die richtigen Lebensmittel – der Sommer hat so seine Tücken. Das muss die wachsende Zahl von Diabetikern wissen: 8,6 Prozent in Biberach, Ulm und Alb-Donau-Kreis leiden an der so genannten Altersdiabetes, die stark von einer gesunden Lebensweise beeinflusst wird.

Diabetes ist eine Erkrankung, die eine steigende Personenzahl betrifft: Von Typ II, früher als „Alterszucker“ bezeichnet, ist bereits fast jeder Zehnte betroffen. Das belegen die Auswertungen der AOK Ulm-Biberach. In Zahlen ausgedrückt heißt das: 19.960 Versicherte der Gesundheitskasse in der hiesigen Bezirksdirektion lassen sich wegen Diabetes Typ II behandeln. Das sind knapp neun Prozent der Bevölkerung.

„Wir beobachten eine jährliche Zunahme von etwa zwei Prozent bei dieser erworbenen Form der Diabetes,“ sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Mangelnde Bewegung, Übergewicht und ungesunde Ernährung erhöhen das Risiko zu erkranken. Hauptursache sind aber genetische Vorbelastungen“, erläutert sie. 3.308 Diabetiker entfallen auf das Stadtgebiet Ulm, 7.968 auf den Alb-Donau-Kreis und 8.334 auf den Landkreis Biberach; alle anderen wohnen außerhalb. Bei der AOK Ulm-Biberach ist jeder zweite gesetzlich Versicherte in der Region versichert.* Typ-II-Diabetes kann bei entsprechendem Lebensstil bereits in jüngeren Jahren auftreten, das ist aber selten. Ein steiler Anstieg der Diagnose beginnt bei 40-Jährigen; Männer sind dann deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Diabetes Typ I ist eine Autoimmunerkrankung, die verhindert, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin produziert. Hier ist die Zahl der Erkrankten deutlich geringer. 237 AOK-Versicherte gibt es im Stadtgebiet Ulm, 366 im Alb-Donau-Kreis und 517 in Biberach. Die Zahlen bleiben relativ konstant. Eine erste Steigung ist bis 20 erkennbar, eine weitere zwischen 39 und 79 Jahren.

Diabetiker müssen bei der momentanen Sommerhitze vorsichtiger sein als sonst: Schwitzen kann ein Symptom für drohende Unterzuckerung sein. Daher sollten sie häufiger den Blutzucker messen, um ein starkes Absinken früh zu erkennen. Die Gefahr von Austrocknung ist insbesondere bei einem schlecht eingestellten Diabetes höher als bei Gesunden. Ausreichend zu trinken ist wichtig, am besten ganz bewusst mehrfach am Tag ein Glas.

Für Typ-II-Diabetiker ist ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung entscheidend, auch im Sommer. Sport sollte allerdings auf den frühen Morgen oder späten Abend verlegt werden. Diabetes kann Nerven schädigen, so dass Verletzungen schlechter bemerkt werden. Außerdem kann er die Wundheilung verzögern. Daher sollten Diabetiker nicht ohne Bedenken barfuß laufen.

Insulin ist zwar bis 40 Grad problemlos haltbar, sollte aber nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein oder im aufgeheizten Auto lagern. Dasselbe gilt für Blutzucker-Teststreifen: Am besten beides im Kühlschrank aufbewahren und vor der Benutzung herausnehmen, besonders auf Reisen in tropische Länder.

Erkrankte können sich bei der AOK Ulm-Biberach in spezielle Behandlungs-Programme für Chroniker einschreiben, in denen sie engmaschig betreut und auf die besonderen Risiken ihrer Krankheit hingewiesen werden.

* Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2013, in dem die AOK Ulm-Biberach insgesamt 228.000 Versicherte in der Region Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis hatte. Zur Gesamtzahl kommen Personen, die beispielsweise in Bayern wohnen, aber aufgrund ihres Arbeitgebers o.ä. bei der AOK Ulm-Biberach versichert sind. Vergleichszahlen sind die Jahre 2012 und 2011.

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news-1463 Tue, 07 Jul 2015 00:00:00 +0200 Die Schattenseite der prallen Sonne https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/die-schattenseite-der-prallen-sonne.html Ein Drittel mehr Hautkrebs-Fälle in drei Jahren Grade genießen wir den Hochsommer in vollen Zügen, doch bei aller Freude ist Vorsicht angebracht. Die AOK Ulm-Biberach verzeichnet ein Drittel mehr Patienten, die in Ulm und Alb-Donau-Kreis am bösartigen Schwarzen Hautkrebs erkrankt sind, in nur drei Jahren. Diese Nachricht ist allerdings nicht nur negativ: Der Anstieg der Diagnosen ist auch auf die verbesserte Früherkennung durch die Einführung des Hautkrebs-Screenings als reguläre Vorsorgeuntersuchung zurückzuführen. Die AOK rät ausdrücklich dazu, dieses Angebot auch wahrzunehmen.

In den vergangen Jahren hat die Zahl der Patienten mit einem bösartigen Melanom in der Region erneut zugenommen. Waren es 2010 noch 293 Betroffene, so wurde drei Jahre später bereits bei 387 Versicherten der AOK Ulm-Biberach ein bösartiges Melanom diagnostiziert. Zwei von drei Patienten sind Frauen. Das liegt daran, dass sie sich traditionell häufiger Sonnenbädern ausgesetzt haben. Landesweit ist im gleichen Zeitraum zwar ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen, allerdings beträgt dieser lediglich fünf Prozent.

„Die Zunahme hat verschiedene Gründe: Zum einen hat die Einführung des Hautkrebs-Screenings als Vorsorgeuntersuchung die Zahl der Diagnosen steigen lassen. Der andere Grund ist die demografische Entwicklung innerhalb der Bevölkerung“, analysiert Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Hautkrebs ist eine Krankheit, die vor allem Ältere betrifft, da man früher sorgloser mit Sonneneinstrahlung umging. Dadurch erkennt man einen deutlichen Anstieg an Hautkrebs-Patienten bei unseren Versicherten ab 70 Jahren“, so Schwenk weiter.

Hauptursache für den Schwarzen Hautkrebs ist die UV-Strahlung. Wer sich ausgiebig ohne Schutz oder zu niedrigem Lichtschutzfaktor sonnt, regelmäßig Sonnenbrände hat oder zu viel ins Solarium geht, läuft Gefahr, Hautkrebs zu entwickeln. „Je früher der Hautkrebs erkannt wird, desto größer ist die Heilungschance. Viele schwere Krankheitsverläufe können durch Früherkennung vermieden werden“, so Schwenk weiter. „Deshalb bietet die AOK ihren Versicherten das wichtige Hautkrebs-Screening bereits ab 20 Jahren an. Das Angebot muss man aber auch nutzen“, appelliert sie.

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news-1464 Tue, 07 Jul 2015 00:00:00 +0200 Die Schattenseite der prallen Sonne https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/die-schattenseite-der-prallen-sonne-1.html Erfreulich: Zahl der Hautkrebs-Fälle im Landkreis Biberach leicht gesunken Grade genießen wir den Hochsommer in vollen Zügen, doch bei aller Freude ist Vorsicht geboten. Zwar verzeichnet die AOK Ulm-Biberach einen Rückgang von 17 Prozent bei Diagnosen von Schwarzem Hautkrebs für Stadt und Landkreis Biberach. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Hautkrebs-Screening zur regulären Vorsorgeuntersuchung eingeführt. Daher rät die AOK trotz der sinkenden Zahlen jedem dazu, diese zweijährliche Untersuchung auch wahrzunehmen.

Die Zahl an Diagnosen von Schwarzem Hautkrebs hat in Biberach erfreulich deutlich abgenommen. Waren es 2010 noch 334 Betroffene, so erkrankten drei Jahre später nur noch 275 Versicherte an einem bösartigen Melanom – ein Rückgang von 17 Prozent. Zwei von drei Hautkrebspatienten sind Frauen, die traditionell eher Sonnenbäder genießen. Berücksichtigt sind alle Versicherten der AOK Ulm-Biberach, also etwa jeder Zweite Bewohner des Landkreises Biberach. Mit diesem Rückgang tritt Biberach dem landesweiten Negativ-Trend entgegen: In Baden-Württemberg gab es im gleichen Zeitraum einen leichten Anstieg von fünf Prozent.

„Hautkrebs ist eine Krankheit, die vor allem Ältere betrifft, da man früher sorgloser mit Sonneneinstrahlung umging. Dadurch erkennt man einen deutlichen Anstieg an Hautkrebs-Patienten bei unseren Versicherten ab 70 Jahren“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach.

Hauptursache für den Schwarzen Hautkrebs ist die UV-Strahlung. Wer sich ausgiebig ohne Schutz oder zu niedrigem Lichtschutzfaktor sonnt, regelmäßig Sonnenbrände hat oder zu viel ins Solarium geht, läuft Gefahr, Hautkrebs zu entwickeln. „Je früher der Hautkrebs erkannt wird, desto größer ist die Heilungschance. Viele schwere Krankheitsverläufe können durch Früherkennung vermieden werden“, so Schwenk weiter. „Deshalb bietet die AOK ihren Versicherten das wichtige Hautkrebs-Screening bereits ab 20 Jahren an. Das Angebot muss man aber auch nutzen“, appelliert sie.

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news-1465 Thu, 02 Jul 2015 00:00:00 +0200 Wie Unternehmen die Belegschaft für den Berufsalltag stärken https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/wie-unternehmen-die-belegschaft-fuer-den-berufsalltag-staerken.html Zweites Treffen des Demographie Netzwerks Ulm-Biberach bei der Volksbank in Ulm – Psychische Gesunderhaltung als wichtige Maßnahme für demografie-feste Firmen Für Unternehmen mit hohem Personalbedarf ist es ein entscheidendes Wettbewerbsmerkmal, sich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels mit einer älter werdenden Belegschaft und Nachwuchsproblemen einzustellen. Um einen lokalen Austausch zu generieren, haben sechs führende Verbände und Firmen aus der Region das Demographie Netzwerk Ulm-Biberach gegründet. Zum gestrigen zweiten Treffen mit dem Schwerpunkt „Psychische Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter: Was können wir als Unternehmen dazu beitragen?“ haben sich 75 Personal-leiter und Geschäftsführer aus der Region in der Volksbank in Ulm getroffen.

Wie wichtig das Thema demografische Entwicklung die Unternehmen in der Region ist, hatte das große Interesse an der Auftakt-Veranstaltung des Demographie Netzwerks (ddn) Ulm-Biberach im Januar gezeigt, das auf Initiative der AOK Ulm-Biberach gegründet wurde. Das Netzwerk bietet Personalverantwortlichen und Managern eine Plattform für einen praktischen, persönlichen und lokalen Austausch zu demografie-bezogenen Themen.

Auch beim zweiten Netzwerk-Treffen stand der Dialog im Vordergrund. Gastgeber war die Volksbank Ulm-Biberach eG, deren Vorstand Stefan Hell den Abend mit einem Impuls-Vortrag eröffnete. Er stellte verschiedene Modelle vor, wie die Volksbank den Faktor Vertrauen für nachhaltiges Personalmanagement nutzt.

Bei der Auftakt-Veranstaltung hatten die Teilnehmenden drei Themengebiete rund um die demografische Entwicklung definiert, die relevant für die hier ansässigen Betriebe sind. Mittlerweile haben sich drei Arbeitsgruppen getroffen und Arbeitsaufträge definiert, die sie auf Überschriften-Ebene vorstellen. Schwerpunkt-Thema des Abends bildete die psychische Gesunderhaltung der Mitarbeiter, die sie für einen immer schnelleren Arbeitsalltag und längere Lebensarbeitszeiten wappnet. Das ddn Ulm-Biberach hatte den ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Prof. Dr. Harald Gündel gewonnen. Er gab konkrete „psycho-somatische Handlungs-Empfehlungen zur Förderung von Resilienz und Gesundheit“.

Im Anschluss tauschen die Teilnehmer in Kleingruppen ihre persönlichen Erfahrungen zur Frage aus, was Unternehmen dazu beitragen können, ihre Mitarbeiter psychisch gesund zu erhalten. „Psychische Erkrankungen, oft durch Überforderung ausgelöst, verursachen besonders lange Arbeitsunfähigkeiten“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach und Initiatorin des ddn Ulm-Biberach. „Daher hat das Demographie Netzwerk Ulm-Biberach diesem wichtigen Thema sein zweites Treffen gewidmet.“ Die Netzwerk-Treffen des ddn Ulm-Biberach finden künftig jährlich statt, eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Die Mitglieder des Kernteams ddn Ulm-Biberach:

  • Peter Rasmussen, Geschäftsführer Agentur für Arbeit Ulm
  • Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin AOK Ulm-Biberach
  • Götz Maier, Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V.
  • Jürgen Joos, Personalleiter Liebherr-Werk Ehingen GmbH
  • Maria Winkler, Geschäftsführerin ver.di Ostwürttemberg-Ulm
  • Stefan Hell, Vorstand Volksbank Ulm-Biberach eG

Weitere Informationen zum ddn: www.demographie-netzwerk.de

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news-1466 Thu, 02 Jul 2015 00:00:00 +0200 Fit und gesund durch den Herbst: Aktiviere Deine Energie! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/fit-und-gesund-durch-den-herbst-aktiviere-deine-energie-1.html Neues Gesundheitskurs-Programm der AOK Ulm-Biberach erscheint am Dienstag Ein wenig zu früh, um schon an den Herbst zu denken? Keineswegs, denn die AOK Ulm-Biberach veröffentlicht ihr Kursprogramm für September bis Dezember und die beliebten Gesundheitskurse sind immer ruckzuck ausgebucht. Mit Klassikern für Rücken und Seele sowie herbstlichen Koch-Themen hat die AOK eine Vielfalt an Themen berücksichtigt. Alle, die ein besseres Körpergefühl haben und allgemein mehr für sich tun wollen, können aus 200 Kursen rund um Bewegung, Entspannung und Ernährung wählen. Das neue Kurs-Heft liegt ab 7. Juli in den AOK KundenCentern aus. Dann können auch die Kurse für Ulm, Ehingen, Blaustein, Blaubeuren, Heroldstadt, Laichingen und Schelklingen gebucht werden.

„Rechtzeitig vorbeugen ist besser als die beste Behandlung!“ rät Antonia Uricher, die bei der AOK Ulm-Biberach für das Gesundheits-Kursprogramm zuständig ist. „Daher bietet die AOK den Kundinnen und Kunden zweimal im Jahr eine vielseitige Auswahl an Kursen an, mit denen sie sich besser und gesünder fühlen werden“, ergänzt die Ernährungswissenschaftlerin. Nur, wenn die Inhalte zum Teilnehmer passen, machen sie anschließend auch allein weiter – egal, ob es sich um eine bessere Ernährung, mehr Entspannung im Alltag oder regelmäßige Bewegung handelt. „Unsere 235.000 Kunden sind ein Querschnitt durch die Bevölkerung – von jung bis alt, von fitten Menschen bis kranken“, sagt Uricher. „Darauf haben wir unsere Gesundheitskurse abgestimmt. Wichtig ist uns auch, dass die Kurse nahe bei unseren Kunden stattfinden, so dass sie für jeden gut erreichbar sind“, ergänzt sie.

Verstärkt bietet die AOK Kurse an, die sich an Menschen mit Knie- und Hüftproblemen oder bereits eingesetzten Gelenken richten. „Immer mehr Menschen haben künstliche Gelenke. Wer bei ersten Beschwerden bereits mit gezieltem Training reagiert, kann eventuell so gar eine Operation vermeiden“, weiß Uricher. Für diese sehr speziellen Kurse benötigen die Teilnehmer eine Präventionsempfehlung des Arztes.

Wissenswertes für jedermann gibt es natürlich auch: Wie man im Herbst mit den beliebten Kürbissen eine gesunde und wertvolle Mahlzeit zaubert, lernt man in den AOK-Kochkursen ebenso wie das Zubereiten leckerer vegetarischer Gerichte oder leichtere Weihnachts-Küche. „Die Menschen wollen wissen, was in ihrem Essen steckt. Daher sehen wir ein steigendes Interesse an Kochkursen!“ sagt die Ernährungswissenschaftlerin. Dazu gibt’s jede Menge Sport und Bewegung. Besonders beliebt sind die Klassiker Yoga, Rückentraining oder der Bewegungs-Allrounder FitMix.

Die Kurse finden in zentral in Ulm, Ehingen, Blaustein, Blaubeuren, Heroldstadt, Laichingen und Schelklingenstatt und werden allesamt von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach angeleitet. Ab sofort können die Kurse telefonisch unter 0731 168-379 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote gebucht werden. Die ausführliche Kursbroschüre gibt es in jedem AOK KundenCenter sowie online. Die Teilnahme an jährlich zwei Kursen ist für AOK-Versicherte kostenlos.

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news-1467 Thu, 02 Jul 2015 00:00:00 +0200 Fit und gesund durch den Herbst: Aktiviere Deine Energie! https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/fit-und-gesund-durch-den-herbst-aktiviere-deine-energie.html Neues Gesundheitskurs-Programm der AOK Ulm-Biberach erscheint am Dienstag Ein wenig zu früh, um schon an den Herbst zu denken? Keineswegs, denn die AOK Ulm-Biberach veröffentlicht ihr Kursprogramm für September bis Dezember und die beliebten Gesundheitskurse sind immer ruckzuck ausgebucht. Mit Klassikern für Rücken und Seele sowie herbstlichen Koch-Themen hat die AOK eine Vielfalt an Themen berücksichtigt. Alle, die ein besseres Körpergefühl haben und allgemein mehr für sich tun wollen, können aus 200 Kursen rund um Bewegung, Entspannung und Ernährung wählen. Das neue Kurs-Heft liegt ab 7. Juli in den AOK KundenCentern aus. Dann können auch die Kurse für Biberach, Ochsenhausen, Laupheim, Dürmentingen und Riedlingen gebucht werden.

„Rechtzeitig vorbeugen ist besser als die beste Behandlung!“ rät Antonia Uricher, die bei der AOK Ulm-Biberach für das Gesundheits-Kursprogramm zuständig ist. „Daher bietet die AOK den Kundinnen und Kunden zweimal im Jahr eine vielseitige Auswahl an Kursen an, mit denen sie sich besser und gesünder fühlen werden“, ergänzt die Ernährungswissenschaftlerin. Nur, wenn die Inhalte zum Teilnehmer passen, machen sie anschließend auch allein weiter– egal, ob es sich um eine bessere Ernährung, mehr Entspannung im Alltag oder regelmäßige Bewegung handelt. „Unsere 235.000 Kunden sind ein Querschnitt durch die Bevölkerung – von jung bis alt, von fitten Menschen bis kranken“, sagt Uricher. „Darauf haben wir unsere Gesundheitskurse abgestimmt. Wichtig ist uns auch, dass die Kurse nahe bei unseren Kunden stattfinden, so dass sie für jeden gut erreichbar sind“, ergänzt sie.

Verstärkt bietet die AOK Kurse an, die sich an Menschen mit Knie- und Hüftproblemen oder bereits eingesetzten Gelenken richten. „Immer mehr Menschen haben künstliche Gelenke. Wer bei ersten Beschwerden bereits mit gezieltem Training reagiert, kann eventuell so gar eine Operation vermeiden“, weiß Uricher. Für diese sehr speziellen Kurse benötigen die Teilnehmer eine Präventionsempfehlung des Arztes.

Wissenswertes für jedermann gibt es natürlich auch: Wie man im Herbst mit den beliebten Kürbissen eine gesunde und wertvolle Mahlzeit zaubert, lernt man in den AOK-Kochkursen ebenso wie das Zubereiten leckerer vegetarischer Gerichte oder leichtere Weihnachts-Küche. „Die Menschen wollen wissen, was in ihrem Essen steckt. Daher sehen wir ein steigendes Interesse an Kochkursen!“ sagt die Ernährungswissenschaftlerin. Dazu gibt’s jede Menge Sport und Bewegung. Besonders beliebt sind die Klassiker Yoga, Rückentraining oder der Bewegungs-Allrounder FitMix.

Die Kurse finden in zentral in Biberach, Ochsenhausen, Laupheim, Dürmentingen und Riedlingenstatt und werden allesamt von qualifizierten Mitarbeitern der AOK Ulm-Biberach geleitet. Ab 7. Juli können die Kurse telefonisch unter 07351 501-450 oder online unter www.aok-bw.de/gesundheitsangebote gebucht werden. Die ausführliche Kursbroschüre gibt es in jedem AOK KundenCenter sowie unter dem oben stehenden Link. Die Teilnahme an jährlich zwei Kursen ist für AOK-Versicherte kostenlos.

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news-1468 Fri, 12 Jun 2015 00:00:00 +0200 Ein Drittel mehr alkoholbedingte Klinik-Aufenthalte in Ulm und Kreis https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ein-drittel-mehr-alkoholbedingte-klinik-aufenthalte-in-ulm-und-kreis.html Schwörmontag, Stadt- und sommerliche Vereins-Feste: Die schönste Zeit des Jahres verleitet zu vermehrtem Alkoholgenuss. Der Trend, deutlich „einen über den Durst“ zu trinken, setzt sich in Ulm und Alb-Donau-Kreis in gravierendem Ausmaß fort. In ihrer Auswertung des Jahres 2014 verzeichnet die AOK Ulm-Biberach 31 Prozent mehr Personen, die alkoholbedingt ins Krankenhaus eingeliefert wurden, als im repräsentativen Schnitt der Vorjahre. Diese Steigerung verursachen vor allem Frauen: In Ulm mussten die 50 Prozent mehr das Krankenhaus aufsuchen – im Kreis sogar zwei Drittel. Besonders tragisch ist, dass sich die Zahl jugendlicher Trinkerinnen im Kreis verdoppelt hat..

Landesweit sinken die Zahlen der Exzessiv-Trinker seit vier Jahren. In Ulm und Alb-Donau-Kreis hingegen setzt sich der Negativtrend bei Alkohol-Missbrauch massiv fort: Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 170 Personen, die in Stadt und Landkreis wohnten und bei der AOK versichert waren, volltrunken ins Krankenhaus. 2013 waren es noch 155 Personen. Das zeigt eine deutliche Steigerung gegenüber dem repräsentativen Schnitt der Jahre 2007 bis 2013 von 130 Personen.*

Ulm verzeichnete 73 Einlieferungen gegenüber 56 Personen im Schnitt der Vorjahre, der Alb-Donau-Kreis 97 gegenüber 74, für beide Gebiete eine Steigerung um ein knappes Drittel. Im landesweiten Vergleich sind die Zunahmen nur in Biberach höher; hier hat sich die Zahl von 180 auf 250 um fast 40 Prozent gesteigert.

„Alkohol ist gesellschaftlich sehr akzeptiert und gehört gerade bei Festen fast zwingend und in größeren Mengen dazu. Die Gefahr und das Suchtpotenzial, die vom Alkohol ausgehen, werden wider besseres Wissen immer noch unterschätzt,“ sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Daher möchten wir als Gesundheitskasse daran appellieren, das eigene Trinkverhalten zu überprüfen und besonders auf öffentlichen Veranstaltungen zu bedenken, dass Jugendliche sich beim Trinken an Erwachsenen ein Vorbild nehmen“, ergänzt sie. „Menschen, die Alkohol nicht mehr genießen, sondern brauchen, müssen sich unbedingt rechtzeitig ärztliche Hilfe suchen“, so Schwenk. Baden-Württemberg-weit sanken die alkoholbedingten Krankenhaus-Aufenthalte 2014 gegenüber dem Sieben-Jahres-Schnitt um 6,4 Prozent. Die zeitliche Spitze des Alkohol-Missbrauchs bildet übrigens die Silvester-Nacht, gefolgt von Festen und Feiertagen.

Jahrelang waren Männer weit häufiger betroffen als Frauen – doch sie holen massiv auf: 30 der 73 eingelieferten Personen in Ulm waren weiblich. Im Vergleichszeitraum waren es 20, was eine Zunahme von 50 Prozent bedeutet. Noch drastischer sieht es im Alb-Donau-Kreis aus; hier liegt die Steigerung bei zwei Dritteln, auch wenn der Anteil der Frauen mit 35 von 97 Alkoholmiss-bräuchen, die in der Klinik endeten, insgesamt geringer ist. Im Sieben-Jahres-Schnitt verzeichnete der Kreis 21 Frauen. Das heißt jedoch nicht, dass die Männer vorbildlicher geworden wären – das Plus ist mit rund 17 Prozent ebenfalls signifikant.

Der Alkoholmissbrauch unter Frauen setzt sich leider bei den 15- bis 19-Jährigen fort. Im Alb-Donau-Kreis verdoppelten sich die alkoholbedingten Krankenhaus-Einlieferungen von weiblichen Teenagern von 6 im Schnitt der Vorjahre auf 12 in 2014. Für Ulm ist die Fallzahl insgesamt zu gering, um repräsentativ zu sein (4 gegenüber 3 Personen). Die männlichen Jugendlichen waren zurückhaltender. Im Alb-Donau-Kreis stieg die Zahl von 9 auf 11; damit wurden die Jungs erstmals von den Mädchen überholt. In Ulm blieben die Männer mit 5 gegenüber 6 Personen etwa konstant.

2014 kamen im Gesamtgebiet 32 Jugendliche alkoholbedingt ins Krankenhaus. „Seit Jahren unterstützt die AOK Ulm-Biberach die kommunale Suchtbeauftragte“, sagt Schwenk. „Im Hinblick auf diese Zahlen ist eine Fortführung dieser Arbeit wichtiger denn je. Während des Wachstums schadet Alkohol dem Gehirn viel mehr als im Erwachsenenalter. Was viele Jugendliche nicht wissen: Alkoholmissbrauch schränkt Fitness und Muskelaufbau stark ein“, warnt Schwenk.

Dabei geben die Zahlen nur einen Trend wieder – tatsächlich liegen sie deutlich höher. Jeder Zweite in Ulm und Alb-Donau-Kreis ist bei der AOK versichert, das heißt, die tatsächlichen Zahlen sind etwa doppelt so hoch. Schätzungen zufolge begibt sich nur jede zwanzigste Person, die sich krankenhausreif trinkt, auch in medizinische Behandlung.

* Zur Erhebung der Zahlen:

Alle aufgeführten Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten in Ulm und Alb-Donau-Kreis; sie umfassen etwa 50 Prozent der gesetzlich Versicherten und sind damit repräsentativ. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2014, die Vergleichszahlen sind ein Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2013. Eingeschlossen wurden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol.“

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news-1469 Fri, 12 Jun 2015 00:00:00 +0200 40 Prozent mehr alkoholbedingte Klinik-Aufenthalte in Biberach https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/40-prozent-mehr-alkoholbedingte-klinik-aufenthalte-in-biberach.html Heimat-, Schützen- und sommerliche Vereins-Feste: Die schönste Zeit des Jahres verleitet zu vermehrtem Alkoholgenuss. Der Trend, deutlich „einen über den Durst“ zu trinken, setzt sich in Biberach in gravierendem Ausmaß fort. In ihrer Auswertung von Stadt und Landkreis verzeichnet die AOK Ulm-Biberach für 2014 knapp 39 Prozent mehr Personen, die alkoholbedingt ein Krankenhaus aufsuchten, gegenüber dem Schnitt der vorherigen sieben Jahre. Diese Steigerung betrifft Männer und Frauen fast gleich. Eine erfreuliche Nachricht gibt es auch: Die Zahl männlicher Jugendlicher hat gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte abgenommen. Mädchen hingegen erreichen einen Rekordwert. Landesweit sinken die Zahlen der Exzessiv-Trinker seit vier Jahren, in Biberach hingegen setzt sich der Negativtrend bei Alkohol-Missbrauch noch einmal deutlich fort: Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 250 Personen, die in Stadt und Landkreis wohnen und bei der AOK versichert sind, volltrunken ins Krankenhaus. 2013 waren es mit 197 Personen ein gutes Viertel weniger, aber auch diese Zahl war bereits gegenüber dem Sieben-Jahres-Schnitt seit 2007 mit 180 Einlieferungen eine massive Steigerung.*

Damit erreicht das Jahr 2014 für Biberach ein neues Allzeit-Hoch an Personen, die sich regelrecht ins Koma getrunken haben. Als Vergleich: Der Alb-Donau-Kreis, der ungefähr gleich viele Einwohner hat wie der Landkreis Biberach, verzeichnete 2014 nur 97 alkoholbedingte Klinik-Aufenthalte – trotzdem ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Sieben-Jahres-Schnitt. Biberach hat die landesweit mit Abstand höchste Steigerungsrate.

„Alkohol ist gesellschaftlich sehr akzeptiert und gehört gerade bei Festen fast zwingend und in größeren Mengen dazu. Die Gefahr und das Suchtpotenzial, die vom Alkohol ausgehen, werden wider besseres Wissen unterschätzt,“ sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Daher möchten wir als Gesundheitskasse daran appellieren, das eigene Trinkverhalten zu überprüfen und besonders auf öffentlichen Veranstaltungen zu bedenken, dass Jugendliche sich beim Trinken an Erwachsenen ein Vorbild nehmen“, ergänzt sie. „Menschen, die Alkohol nicht mehr genießen, sondern brauchen, müssen sich rechtzeitig ärztliche Hilfe suchen!“ so Schwenk.

Die starke Zunahme ist über die Geschlechter hinweg fast gleichmäßig verteilt: 185 der eingelieferten 250 Personen waren Männer, 40 Prozent mehr als im Vergleichs-Zeitraum. 65 waren Frauen, ein gutes Drittel (34 Prozent) mehr als 2007 bis 2013. Baden-Württemberg-weit sanken im gleichen Zeitraum die alkoholbedingten Krankenhaus-Aufenthalte um 6,4 Prozent. Die zeitliche Spitze des Alkohol-Missbrauchs bildet übrigens die Silvester-Nacht, gefolgt von den diversen Festen und Feiertagen.

Die erfreuliche Tatsache: Die 15- bis 19-Jährigen hielten sich im vergangenen Jahr eher zurück. Kamen 2013 noch 38 Trinker im Teenager-Alter ins Krankenhaus, waren es 2014 32. Vorbildlich waren männliche Jugendliche: 2014 wurden 16, also fast 50 Prozent weniger Jungs eingeliefert als 2013 mit 23 Personen. Mädchen hingegen erreichen mit 16 Personen die höchste Zahl der alkoholbedingten Klinik-Aufenthalte jemals. Allerdings ist die Wachstumskurve abgeflacht (2013 15 Mädchen, Schnitt der sieben Vorjahre: 12 Mädchen). „Seit Jahren unterstützt die AOK Ulm-Biberach die kommunale Suchtbeauftragte in Biberach, eine Investition, die sich bezahlt macht,“ sagt Schwenk. „Diese Arbeit ist besonders wichtig, denn während des Wachstums schadet Alkohol dem Gehirn viel mehr als im Erwachsenenalter. Was viele Jugendliche nicht wissen: Alkoholmissbrauch schränkt Fitness und Muskelaufbau stark ein“, erläutert Schwenk.

Dabei geben die Zahlen nur einen Trend wieder – tatsächlich liegen sie deutlich höher. Jeder Zweite in Biberach ist bei der AOK versichert, das heißt, die tatsächlichen Zahlen sind etwa doppelt so hoch. Und Schätzungen zufolge begibt sich nur jede zwanzigste Person, die sich krankenhausreif trinkt, auch in medizinische Behandlung.

* Zur Erhebung der Zahlen

Alle aufgeführten Zahlen basieren auf Erhebungen unter allen AOK-Versicherten in Biberach; sie umfassen etwa 50 Prozent der gesetzlich Versicherten und sind damit repräsentativ. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr 2014, die Vergleichszahlen sind ein Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2013. Eingeschlossen wurden alle Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol.“

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news-1470 Wed, 03 Jun 2015 00:00:00 +0200 ADHS-Diagnosen sinken auch regional https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/adhs-diagnosen-sinken-auch-regional.html Kinder haben Phasen, in denen sie wilder und unkonzentrierter sind – das bedeutet aber nicht gleich Hyperaktivität. Es werden weniger ADHS-Diagnosen gestellt. Zwischen 2011 und 2013 sank die Zahl in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis um 3,5 Prozent, nachdem sie lange nach oben ging. Damit folgt die Region dem landesweiten Trend. Insgesamt erhalten 2,8 Prozent aller unter 12-Jährigen eine ADHS-Diagnose. Drei von vier Kindern sind männlich. Die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bedeutet, dass im Vorderlappen des Gehirns der Informationsfluss zwischen den Gehirnzellen gestört ist. Normalerweise macht uns dieser Teil aktiv, wir können uns konzentrieren und unsere Leistungsfähigkeit ausschöpfen. Bei ADHS kann der Patient zwischen wichtigen und unwichtigen Reizen nicht richtig unterscheiden, im Kopf herrscht Chaos.

Meist wird ADHS bei Kindern bis 12 Jahren diagnostiziert, doch sind diese nicht immer gleich konzentriert und „brav“. Die Zahl der ADHS-Diagnosen stieg über viele Jahre; kindliches Verhalten wurde schneller pathologisiert. Erfreulicherweise sinken die Zahlen wieder; landesweit zwischen 2011 und 2013 um 2,2 Prozent.

Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis liegen mit 3,5 Prozent weniger ADHS-Diagnosen im selben Zeitraum noch einmal darunter. In Zahlen ausgedrückt sind das 717 in 2013 gegenüber 743 Kindern mit ADHS-Diagnose in 2011. Bei 2,8 Prozent aller unter 12-Jährigen in der Region wurde 2013 die Diagnose gestellt, bei Jungs dreimal so häufig wie bei Mädchen (4,2 Prozent aller Jungs, 1,4 Prozent aller Mädchen). Basis der Erhebung sind die momentan 235.500 Versicherten der AOK Ulm-Biberach, die die Hälfte der gesetzlich Versicherten in der Region ausmachen.

Diese Zahlen sollen aber keinesfalls das Krankheitsbild ADHD verharmlosen: Sind Kinder tatsächlich krankhaft verhaltensauffällig, ist für eine effektive Behandlung eine schnelle Diagnose essenziell. Bereits bei Vierjährigen lässt sich gegebenenfalls eine Diagnose treffen; spätestens im Alter von fünf bis sechs Jahren werden die Auffälligkeiten oft unübersehbar. Um eine Diagnose sicherzustellen, muss ein Kinder- und Jugendpsychiater oder -therapeut zu Rate gezogen werden.

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news-1471 Fri, 29 May 2015 00:00:00 +0200 Mit dem Rad ins Bad! - AOK-Radsonntag: Am 14. Juni aus vielen abwechslungsreichen Touren wählen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/mit-dem-rad-ins-bad-aok-radsonntag-am-14-juni-aus-vielen-abwechslungsreichen-touren-waehlen.html Radeln macht in der Gruppe noch mehr Spaß! Daher hat der AOK-Radsonntag auch einen festen Platz im Terminkalender der Radfreunde in der Region. Am Sonntag, 14. Juni bietet die AOK Ulm-Biberach sieben spannende Radtouren an. Start- Orte sind Biberach, Blaustein, Laupheim und Dettingen – Ziel oder Zwischenziel sind das Bad Blau beziehungsweise das Jordanbad. Für alle Teilnehmer gibt es kostenlosen Bäder-Eintritt. Die Strecken reichen von familienfreundlichen 30 bis zu ambitionierten 90 Kilometern. Alle Fahrradfreunde sind zum kostenlosen Mitfahren eingeladen. Für die ambitionierten Biker kooperiert der AOK-Radsonntag erstmals mit der Tour de Barock: In Bad Schussenried starten drei anspruchsvolle Routen bis 190 km Länge.

Radfahren ist so beliebt, weil es eine der schönsten Gruppen-Sportarten ist, man die Region neu erkunden und viel sehen und bestaunen kann. Daher veranstaltet die AOK auch in diesem Jahr wieder ihren beliebten Radsonntag: Aus sieben eigenen AOK-Radtouren sowie den drei Tour-de-Barock-Routen mit verschiedensten Ansprüchen können Radbegeisterte wählen.

AOK-Startorte sind Biberach, Blaustein, Dettingen und Laupheim. Los geht’s am Sonntag, 14. Juni jeweils um zehn Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich – Interessierte kommen einfach vorbei. Die Strecken sind allesamt Rundtouren, man kommt also an den Ausgangspunkt zurück. Als Belohnung erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des AOK-Radsonntags kostenlosen Eintritt ins Blausteiner Bad Blau oder ins Jordanbad in Biberach.

In Biberach startet eine 35 km lange Rundtour für Familien mit kleinen Kindern oder für Gemütlich-Radler ab und zum Jordanbad.

Wer ein wenig weiter fahren möchte, kommt zur Festhalle nach Dettingen. Die dort losradelnde Gruppe hat dasselbe Ziel, fährt aber einfach 45 km weit und nach einem erfrischenden Sprung ins Wasser dieselbe Strecke wieder zurück.

In Laupheim, Treffpunkt Marktplatz, können sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie lieber ins Bad Blau oder ins Jordanbad fahren wollen. Die erste Tour umfasst einfach 35, die andere 30 km Länge. Nach dem Bad-Besuch geht es jeweils zurück.

In Blaustein am Bad Blau starten drei Touren mit unterschiedlichem Anspruch. Zwei Rund-Touren sind für die ganze Familie gedacht haben eine Länge von 50 beziehungsweise 30 km. Eine weitere 60 km lange Rundtour ist für E-Biker konzipiert, aber auch Selbst-Treter können natürlich mitkommen.

Alle Touren werden von erfahrenen AOK-Radtreff-Leitern ausgewählt und begleitet, so sind Sicherheit und Unterhaltungswert garantiert! Alle Informationen unter www.aok-bw.de/ulb.

Zusätzlich kooperiert die AOK Ulm-Biberach erstmals mit der Tour de Barock, so dass im Rahmen des Radsonntags drei weitere Strecken angeboten werden. Alle starten in Bad Schussenried. Die 190 km und 116 km langen Touren starten bereits um sieben Uhr, die „kleine“ Tour von 65 erst um acht Uhr. Für die Tour-de-Barock-Strecken sind eine Anmeldung und eine Startgebühr nötig. AOK-Versicherte erhalten beim Abholen der Startnummer 2 Euro Rabatt. Alle Informationen unter www.tour-de-barock.de.

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news-1472 Fri, 08 May 2015 00:00:00 +0200 „Starke lokale Partner in der Gesundheit“ https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/starke-lokale-partner-in-der-gesundheit.html AOK-Vorstand Siegmar Nesch besucht ADK GmbH für Gesundheit und Soziales in Ehingen zum gegenseitigen Austausch Zu einem intensiven Austausch und Kennenlernen zweier lokaler Größen im Gesundheitswesen trafen sich gestern die AOK und ADK GmbH für Gesundheit und Soziales. Anlass war der Besuch des Vorstandsvizes der AOK Baden-Württemberg Siegmar Nesch bei Geschäftsführer Wolfgang Neumeister, dessen Nachfolger Wolfgang Schneider sowie Dr. med. Ulf Göretzlehner (Ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhaus Ehingen) und Dr. med. Roland Eisele (Chefarzt im Kreiskrankenhaus Blaubeuren) in Ehingen. Begleitet wurde Nesch von Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, ihrem Stellvertreter Hans-Joachim Seuferlein sowie Sylvia Ortmann, Leiterin Markt.

AOK-Vorstandsmitglied Siegmar Nesch lobte zu Beginn des Unternehmensbesuchs bei der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales die gute Zusammenarbeit der beiden starken lokalen Protagonisten im Gesundheitswesen. Besonders hob er die prägende Rolle hervor, die Neumeister in der Gestaltung der Versorgungslandschaft für den Alb-Donau-Kreis seit vielen Jahren spielt. Er freue sich sehr, dessen Nachfolger Wolfgang Schneider bei der Gelegenheit persönlich kennenzulernen, betonte Nesch. Im anschließenden Gespräch tauschten er, Dr. Sabine Schwenk, Hans-Joachim Seuferlein und Sylvia Ortmann sich mit Wolfgang Neumeister und Wolfgang Schneider sowie den beiden Chefärzten über aktuelle gesundheitspolitische Fragen ebenso aus wie über Möglichkeiten zur Sicherung von Fachkräften in der gesundheitlichen Versorgung. Beide Unternehmen sind große Arbeitgeber und Ausbilder in der Region.

„Ausreichendes und gut ausgebildetes Personal ist der maßgebliche Faktor, die hohe Qualität der lokalen Gesundheitsversorgung sicherzustellen,“ so Nesch, der bei der AOK Baden-Württemberg unter anderem den Bereich Personal verantwortet und neue Ausbildungsmodelle wie Ausbildung in Teilzeit oder Diversity eingeführt hat.

Der demografische Wandel ist auch in der Personalpolitik ein wichtiger Aspekt. Die Gesunderhaltung der Mitarbeiter bis ins höhere Alter stellt eine der größten Herausforderung für Unternehmen dar. „Die AOK Ulm-Biberach ist Partner vieler Unternehmen in der Region, die ihr betriebliches Gesundheits­management optimieren. Mit Präventionsangeboten, flexiblen Arbeitsmodellen und Achtsamkeit in der Führungsebene begegnet die AOK Ulm-Biberach dieser Thematik im eigenen Haus“, erläuterte Dr. Sabine Schwenk.

Abgeschlossen wurde der Besuch durch einen Rundgang durch das Gesundheitszentrum Ehingen inklusive der Radiologie-Praxis und des Fitness-Studios. Dabei machte Wolfgang Neumeister deutlich, dass es dem Landkreis durch die Schwerpunktbildung, den Ausbau des Gesundheitnetzwerks, die Gewinnung von qualifiziertem Personal und die Bereitstellung von Geräten und Räumen in den vergangenen Jahren stets gelungen ist, trotz widriger Rahmenbedingungen seiner Kreisbevölkerung ein attraktives Angebot in der medizinischen und pflegerischen Versorgung zu unterbreiten.

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news-1473 Thu, 07 May 2015 00:00:00 +0200 Arbeitsunfähigkeit in Ulm und Alb-Donau-Kreis sehr konstant https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/arbeitsunfaehigkeit-in-ulm-und-alb-donau-kreis-sehr-konstant.html Bewohner von Stadt und Landkreis waren 2014 im Schnitt 17,8 Tage krankgeschrieben   4,9 Prozent ihrer Gesamt-Arbeitszeit waren die Bürger in der Region 2014 arbeitsunfähig – exakt wie im Jahr 2013. Eine detaillierte Arbeitsunfähigkeitsstatistik ihrer Mitglieder für Ulm und Alb-Donau-Kreis veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach in ihrem neuen Gesundheitsbericht. Gut jeder Zweite (55 Prozent) war 2014 mindestens einmal krank-geschrieben. Im Durchschnitt dauerte die einzelne Krankschreibung 10,7 Kalendertage, auch hier gibt es keinerlei Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Damit steht unsere Region etwas besser da als der landesweite Schnitt von 11 Fehltagen bei ebenfalls 4,9 Prozent AU-Quote.

Krankheitsbedingte Fehlzeitenverursachen für Betriebe und die Volkswirtschaft erhebliche finanzielle Belastungen. Deutschlandweit kosten sie etwa 103 Mrd. Euro (2013). Doch ebenso schwer wiegen die organisatorischen, sozialen und persönlichen Zusatzbelastungen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Erfreulicherweise blieb in Ulm und Alb-Donau-Kreis die Arbeitsunfähigkeits (AU)-Quote unter den AOK-Mitgliedern 2014 mit 4,9 Prozent konstant. Jedes AOK-Mitglied blieb im Lauf des Jahres insgesamt 17,8 Tage krankheitsbedingt der Arbeit fern, ein leichter Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber 2013. Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 10,7 Kalendertagen wie schon 2013. In Ulm und Alb-Donau-Kreis ist jeder zweite gesetzlich Versicherte bei der AOK.

AU-Fälle von mehr als sechs Wochen Dauer machten 3,5 Prozent aller Fälle aus – aber 37,1 Prozent aller Fehltage. Damit stellen Langzeit-Erkrankungen für Unternehmen und Kollegen eine besonders große Belastung dar. Doch zwei von fünf Krankschreibungen (38,5 Prozent) dauerten maximal drei Tage. Da die AOK-Statistik nur diejenigen Fälle erfasst, in denen eine ärztliche Krankschreibung vorliegt, dürfte ihr tatsächlicher Anteil noch deutlich höher ausfallen.

Die häufigste Ursache für das Fernbleiben am Arbeitsplatz sind dementsprechend Atemwegs-Erkrankungen, die meist schnell auskuriert sind. Sie haben in Ulm und Alb-Donau-Kreis zwar 22,7 Prozent aller AU-Fälle, aber nur 12,1 Prozent aller AU-Tage ausgemacht. Die Erkrankungen mit den meisten Fehltagen betrafen Muskeln und Skelett, also alles von Rückenschmerzen bis Brüchen. Sie waren der Grund für 22 Prozent aller AU-Tage und 16,5 Prozent der AU-Fälle. Psychische Erkrankungen blieben mit einem Anteil von 10 Prozent an allen Fehltagen konstant.

Das Alter der Angestellten hat einen geringeren Einfluss auf die AU-Zeiten als viele denken. Die 30 bis 34 Jahre alten AOK-Mitglieder hatten die niedrigste AU-Quote; sie fehlten nur 3 Prozent ihrer Arbeitszeit, gefolgt von den 25- bis 29-jährigen mit 3,5 Prozent. Die Jüngsten (15 bis 19) waren 3,8 Prozent der Zeit krank; die Quote stieg in den darauf folgenden fünf Lebensjahren auf 4,1 Prozent (20 bis 24). Einen signifikanten Sprung auf 5 Prozent machten die Zahlen bei den 45- bis 49-Jährigen, doch selbst bei den über 60-Jährigen liegt sie nur bei 7,9 Prozent.

Die AU-Quote der Frauen unterschreitet immer, insbesondere wieder bei den 30- bis 34-Jährigen, klar die der männlichen Kollegen. Sie betrug in dieser Altersgruppe 2,7 Prozent – der niedrigste Wert aller Altersgruppen überhaupt! –, die der Männer hingegen 3,8 Prozent.

Der krankheitsintensivste Monat ist – wenig erstaunlich – traditionell der Februar. Im milden Spätwinter 2014 lagen die Fehlzeiten im Februar lediglich bei 5,8 Prozent und damit deutlich unter denen des kalten Vorjahres-Februars mit einem ganzen Prozent mehr. Die wenigsten Fehlzeiten fallen im Ferienmonat August an, 2014 waren es 4 Prozent.

Neu in die Statistik der AOK Ulm-Biberach aufgenommen sind Arbeitsunfälle nach Branchen. Die deutlich meisten Arbeitsunfälle passieren in der Land- und Forstwirtschaft, das sind 11,4 Prozent. Mit 7,3 Prozent folgt das Baugewerbe, Verkehr und Transport machen 4,9 Prozent aus. Dabei machen die drei Gewerbe nur 1,5 Prozent, 6,5 Prozent beziehungsweise 6 Prozent der Mitglieder aus.

Datenbasis und Methode:

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitszeiten, die der AOK im Jahr 2014 gemeldet wurden. Berücksichtigt wurden alle erwerbstätigen AOK-Mitglieder in Ulm und Alb-Donau-Kreis. Das sind 66.907 Personen, 56 Prozent davon männlich.

In die Bewertung gehen Wochenenden und Feiertage mit ein, die Analyse erfolgt also auf Basis von Kalendertagen. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen Dauer wurden nur erfasst, sofern eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt auf Basis der tatsächlichen Versichertenzeiten.

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news-1474 Thu, 07 May 2015 00:00:00 +0200 Krankenstand in Biberach leicht gestiegen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/krankenstand-in-biberach-leicht-gestiegen.html Die Biberacher waren 2014 im Schnitt 18 Tage lang krankgeschrieben 4,9 Prozent ihrer Gesamt-Arbeitszeit waren die Biberacher 2014 arbeitsunfähig. Das ist ein leichter Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber 2013. Eine detaillierte Arbeitsunfähigkeitsstatistik ihrer Mitglieder für Stadt und Landkreis Biberach veröffentlicht die AOK Ulm-Biberach in ihrem neuen Gesundheitsbericht. Drei von fünf Mitglieder der Gesundheitskasse (59 Prozent) waren 2014 mindestens einmal krankgeschrieben. Im Durchschnitt dauerte die einzelne Krankschreibung 11 Kalendertage, gut einen halben Tag länger als im Vorjahr.

Krankheitsbedingte Fehlzeitenverursachen für Betriebe und die Volkswirtschaft insgesamt erhebliche finanzielle Belastungen. Deutschlandweit kosten sie etwa 103 Mrd. Euro (2013). Doch ebenso schwer wiegen die organisatorischen, sozialen und persönlichen Zusatz-belastungen für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter. In Biberach stieg die Arbeits-unfähigkeits (AU)-Quote unter den AOK-Mitgliedern 2014 leicht um 0,2 auf 4,9 Prozent. Jedes Biberacher AOK-Mitglied blieb im Lauf des Jahres insgesamt 18 Tage krankheitsbedingt der Arbeit fern, das ist ein dreiviertel Arbeitstag mehr (4,3 Prozent) als im Vorjahr. In Biberach ist jeder zweite gesetzlich Versicherte bei der AOK.

Der krankheitsintensivste Monat ist – wenig erstaunlich – traditionell der Februar. Im milden Spätwinter 2014 lagen die Fehlzeiten im Februar lediglich bei 5,7 Prozent und damit deutlich unter denen des kalten Vorjahres-Februars mit 6,9 Prozent. Die wenigsten Fehlzeiten fallen im Ferienmonat August an. 2014 waren es in Biberach 4,1 Prozent, 2013 sogar nur 3,7 Prozent.

Arbeitsunfähigkeiten von mehr als sechs Wochen Dauer machten 3,8 Prozent aller Fälle aus – aber 40,5 Prozent aller Fehltage. Damit stellen Langzeit-Erkrankungen für Unternehmen und Kollegen eine besonders große Belastung dar. Doch zwei von fünf Krankschreibungen (38,2 Prozent) dauerten maximal drei Tage. Da in der AOK-Statistik nur diejenigen Fälle erfasst werden, in denen eine ärztliche Krankschreibung vorliegt, dürfte ihr tatsächlicher Anteil noch deutlich höher ausfallen.

Die häufigste Ursache für das Fernbleiben am Arbeitsplatz sind dementsprechend Atemwegs-Erkrankungen, die meist schnell auskuriert sind. Deshalb haben sie 2014 in Biberach zwar 23,5 Prozent aller AU-Fälle, aber nur 11,5 Prozent aller AU-Tage ausgemacht. Die Erkrankungen mit den meisten Fehltagen betreffen Muskeln und Skelett, also alles von Rückenschmerzen bis Brüchen. Sie waren der Grund für 23 Prozent aller AU-Tage und 17,6 Prozent aller AU-Fälle. Psychische Erkrankungen sind erfreulicherweise nach Jahren steigender Zahlen mit 8,6 Prozent aller Fehltage rückläufig.

Das Alter der Angestellten hat einen geringeren Einfluss auf die AU-Zeiten als viele denken. Hatten AOK-Mitglieder zwischen 15 und 39 Jahren relativ gleichmäßig rund 3,6 Prozent Fehlzeiten, stiegen diese ab dem 40. Lebensjahr leicht, aber kontinuierlich an. Allerdings machten selbst in der Gruppe der über 60-Jährigen die Fehlzeiten nur 7,8 Prozent aus.

Die AU-Quote der Frauen liegt immer, insbesondere jedoch in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen, deutlich unter der ihrer männlichen Kollegen. Sie beträgt 2,8 Prozent – der niedrigste Wert aller Altersgruppen unter den Biberacherinnen überhaupt! –, die der Männer hingegen 4,2 Prozent.

Neu in die Statistik der AOK Ulm-Biberach aufgenommen wurden Arbeitsunfälle. Über 10 Prozent passierten in der Land- und Forstwirtschaft. Mit 7,5 Prozent folgte das Baugewerbe; Verkehr und Transport machten 6 Prozent aus. Dabei stellen die drei Gewerbe nur 1 Prozent, 8 Prozent beziehungsweise 4,5 Prozent der AOK-Mitglieder.

Zur Auswertung:

Datenbasis der Auswertungen sind sämtliche Arbeitsunfähigkeitszeiten, die der AOK im Jahr 2014 gemeldet wurden. Berücksichtigt wurden alle erwerbstätigen AOK-Mitglieder in Biberach. Das sind 43.111 Personen, 60 Prozent davon männlich.

In die Bewertung gehen Wochenenden und Feiertage mit ein, die Analyse erfolgt also auf Basis von Kalendertagen. Kurzzeiterkrankungen von bis zu drei Tagen Dauer wurden nur erfasst, sofern eine ärztliche Bescheinigung vorliegt. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Arbeitsort. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt auf Basis der tatsächlichen Versichertenzeiten.

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news-1475 Tue, 21 Apr 2015 00:00:00 +0200 AOK: Investitionen im siebenstelligen Bereich sichern auch zukünftig lokale Präsenz https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/aok-investitionen-im-siebenstelligen-bereich-sichern-auch-zukuenftig-lokale-praesenz.html Die AOK Ulm-Biberach baut ihre Marktführerschaft aus: 233.500 Versicherte zählt die Gesundheitskasse aktuell. Mit der Nachricht über das starke Plus‘ von 4.500 Versicherten eröffnete Maria Winkler, Vorsitzende des Bezirksrats, die erste Sitzung des Jahres. Die lokale Stärke der AOK belegte die Gesundheitskasse dann auch gegenüber ihrem Selbstverwaltungsgremium: Die Traditions-Standorte Biberach und Ehingen wurden zuletzt saniert. Damit untermauert die AOK Ulm-Biberach ihre Zusage, auch zukünftig vor Ort für ihre Versicherten da zu sein.

Die erste Sitzung 2015 des AOK-Bezirksrats Ulm-Biberach fand in den Räumlichkeiten von Südwestmetall in Ulm statt. Maria Winkler hatte den Vorsitz des Gremiums zum 1. Januar von Götz Maier übernommen und stellte weitere Personalien an den Beginn der Sitzung. Zwei neue Mitglieder auf Versichertenseite wählte das 28 Mitglieder starke AOK-Selbstverwal-tungsgremium. Beide eingegangenen Bewerber-Vorschläge wurden einstimmig angenommen. Die neuen Mitglieder im AOK-Bezirksrat Ulm-Biberach sind Silvia Engler aus Oberstadion, die beim Biberacher Unternehmen Kaltenbach & Voigt Mitglied des Betriebsrat ist, sowie als Stellvertreterin Bettina Fraunhoffer aus Ulm, die beim DGB arbeitet.

Maria Winkler stellte dem Bezirksrat den Stand der Umbau-Maßnahmen der AOK-Gebäude in Biberach und Ehingen vor, die das Gremium 2010 beziehungsweise 2013 beschlossen hatte. Die AOK hat in Biberach vor wenigen Wochen den renovierten KundenCenter-Bereich eröffnet. Die umfangreichen Baumaßnahmen am gesamten Haus Biberach werden im Spätsommer abgeschlossen sein.

Die AOK in Ehingen konnte bereits Ende vergangenen Jahres modernisiert und den wachsenden Kundenansprüchen entsprechend wiedereröffnet werden. Die Gesamt-Investitionen in die lokale Betreuung belaufen sich auf einen deutlich siebenstelligen Betrag. „Die AOK setzt darauf, dass die Versicherten in so wichtigen Angelegenheiten wie ihrer Gesundheit auch in Zukunft mit einem Menschen reden möchten“, erläuterte Maria Winkler die Strategie, lokale Standorte nicht zu schließen oder zu bündeln, sondern zu stärken. „Das Angebot der Kommunikation über Telefon oder Email bietet die AOK natürlich ebenfalls an. Doch ihr Alleinstellungsmerkmal ist und bleibt die Nähe zum Menschen. Das gilt für die regionale ebenso wie für die persönliche Nähe“, so Maria Winkler weiter.

Dass diese Annahme den Wünschen der Menschen hier vor Ort entspricht, beweisen die wachsenden Versichertenzahlen. Um 4.500 Personen auf 233.500 stieg die Zahl der AOK-Versicherten in der Bezirksdirektion Ulm-Biberach innerhalb von zwölf Monaten. „Die Versichertenzahlen gehen seit Jahren konstant nach oben. Die Menschen wollen eine qualitativ hochwertige, sichere medizinische Versorgung und schätzen den persönlichen, regionalen Bezug, den die AOK bietet“, erläuterte Götz Maier, alternierender Vorsitzender des Bezirksrats der AOK Ulm-Biberach. Auch wenn sie nicht mehr Ortskrankenkasse heiße, sei sie ihren Gründungsprinzipien doch treu geblieben, ergänzte Maier. Die AOK ist seit den Anfängen der gesetzlichen Krankenkasse 1884 an den Standorten vertreten.

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news-1476 Tue, 24 Mar 2015 00:00:00 +0100 Zeitumstellung führt nur bei jedem Dritten zu Schlafproblemen https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/zeitumstellung-fuehrt-nur-bei-jedem-dritten-zu-schlafproblemen.html Gravierende Schlafstörungen wie Schlafapnoe nehmen auch in der Region zu –Ursachen liegen vor allem im Lebensstil und an starkem Übergewicht   Wenn am kommenden Sonntag die Uhren auf Sommerzeit umge-stellt werden, hat das für viele Menschen Schlaf- und Einschlaf-Störungen zur Folge. Erstaunlicherweise klagt darüber aber nur jeder Dritte laut einer AOK-Umfrage[i], die vom Forsa-Institut durchgeführt wurde. Die Beschwerden sind harmlos; nach einer Woche hat sich unser Körper umgestellt. Dauerhafte, gravierende Schlafstörungen sind jedoch ein zunehmendes Problem. Insbesondere die Zahl von Schlafapnoe-Patienten, die unter nächtlichen Atemaussetzern leiden, wächst: Die Diagnose stieg unter Versicherten der AOK Ulm-Biberach um fast 160 Prozent in sechs Jahren. Hauptursache ist Übergewicht.

Laut einer von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage kennt lediglich die Hälfte aller Erwachsenen Baden-Württembergs gar keine Schlafprobleme. Gut ein Drittel (37 Prozent) der Bevölkerung leidet „ab und an“ darunter. Jeder Zehnte sagt, er oder sie habe „häufig“ Probleme beim Ein- und Durchschlafen, jeder Zwanzigste „sehr häufig“. Ein gesunder Schlaf ist nötig, um sich den Herausforderungen des folgenden Tages zu stellen, das Immunsystem zu stärken und Erlerntes und Erlebtes zu verarbeiten.

Deshalb gehen immer mehr Personen wegen Schlafstörungen zum Arzt. Unter den AOK-Versicherten in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis waren 2013 4,1 Prozent in Behandlung, also 8.494 Personen. Sechs Jahre zuvor waren es lediglich 5.728. Damit stieg die Behandlungsrate um fast die Hälfte.

In Biberach lassen sich mit 4,5 Prozent besonders viele Personen behandeln. Ulm und der Alb-Donau-Kreis liegen mit einer Rate von 3,7 Prozent unter dem Schnitt. In Baden-Württemberg sind es 4 Prozent. Dagegen war der Anstieg der Patienten in Biberach über die sechs Jahre hinweg geringer. Die Anzahl der Schlafpatienten stieg um 39 Prozent (2013: 4.245 Betroffene), in Ulm und Alb-Donau-Kreis sogar um 57 Prozent (1.319 bzw. 2.930 Personen).

Auffällig ist die Zunahme von Schlafapnoe-Patienten, also Personen, die aufgrund von nächtlichen Atem-Aussetzern bis zu 100 Mal aufwachen – oft, ohne es zu merken. Dies kann gravierende gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Die Zuwachs-Rate in sechs Jahren liegt bei 160 Prozent! Litten 2007 noch 0,6 Prozent der Versicherten der AOK Ulm-Biberach daran, waren es im vorvergangenen Jahr 1,4 Prozent und 2.883 Personen. Dabei gibt es keine regionalen Unterschiede zwischen Biberach, Ulm und Alb-Donau-Kreis. Grund für 80 Prozent aller Schlafapnoe-Beschwerden ist starkes Übergewicht.

„Eine gesunde Lebensweise fördert einen guten Schlaf – vorausgesetzt, es liegen keine organischen Ursachen vor“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Das muss ein Arzt abklären. Doch wer wegen der Zeitumstellung unter Schlaf-problemen leidet, sollte auf Schlafhygiene achten. Also: täglich zur gleichen Uhrzeit ins Bett gehen und aufstehen, auch am Wochenende, und vermeiden, schon vor dem Fernseher wegzunicken“, so Schwenk weiter. „Leicht verdauliche Kost und Alkoholverzicht am Abend unterstützen einen entspannenden, tiefen Schlaf.“ Gemäß der von der AOK in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage schlafen sechs von zehn Bewohnern Baden-Württembergs die empfohlenen sieben bis acht Stunden pro Nacht. Zwei Drittel der Befragten kommen mit fünf bis sechs Stunden Schlaf aus. Drei Prozent reichen nach eigenen Angaben sogar weniger als fünf Stunden Schlaf.

 

[i] Umfrage zum Thema Einschlafprobleme, durchgeführt vom 2. bis 11. März 2015 unter 507 in Baden-Württemberg lebenden Personen über 18 Jahre.

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news-1477 Mon, 09 Mar 2015 00:00:00 +0100 Verspäteter Start in die Allergiesaison https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/verspaeteter-start-in-die-allergiesaison.html Zahl der Pollenallergiker steigt auch in der Region – Signifikant mehr Asthmatiker Heuschnupfen-Geplagte hierzulande haben bereits in der milden ersten Januar-Hälfte Allergiesymptome gezeigt. Der schneereiche Februar hat diese Entwicklung aber zunächst gestoppt. Mit den warmen Sonnenstrahlen geht sie jetzt aber richtig los, die Heuschnupfen-Saison. Und zwar für immer mehr Personen: Ein Drittel der Bevölkerung gehört mittlerweile zu den Pollenallergikern. Die AOK Ulm-Biberach verzeichnet in sechs Jahren ein Fünftel mehr Pollenallergie-Geplagte. Um fast 50 Prozent nahm gar die Zahl der Allergiker mit Asthma-Symptomen zu!

Wer die ersten warmen Tage des Jahres genutzt hat, um sich draußen aufzuhalten, konnte es kaum übersehen: Überall fängt es an zu blühen – und damit auch zu stäuben. Insbesondere die Haselnuss steht zurzeit in voller gelber Pracht. Pollenallergiker halten also wieder die Taschentücher parat. Und es werden immer mehr: Seit 2007 wertet die AOK Ulm-Biberach die Zahlen der Heuschnupfen-Patienten aus und verzeichnet in diesem Zeitraum einen Zuwachs von knapp einem Fünftel (18 Prozent) unter ihren 233.500 Versicherten. Ulm liegt minimal unter, der Alb-Donau-Kreis mit 19,6 Prozent über dem Schnitt der AOK Ulm-Biberach.

Gleichzeitig nimmt das Ausmaß der allergischen Reaktionen massiv zu. 2013 haben fast 50 Prozent mehr AOK-Versicherte einen Arzt aufgesucht, weil ihre Pollenallergie zu asthmatischen Anfällen geführt hat, als im Jahr 2007. In Ulm und Alb-Donau-Kreis waren das 1.442 gegenüber 2.282 Personen, also sogar 58 Prozent. Frauen machen insgesamt einen leicht größeren Anteil von 55 Prozent aus. Das kann aber auch daran liegen, dass lediglich diejenigen Allergiker, die auch zum Arzt gehen, in den Zahlen der AOK Ulm-Biberach berücksichtigt werden können – und das tun Männer ja bekanntermaßen seltener als Frauen.

„Bei uns gibt es eine sehr große Zahl von Heuschnupfen auslösenden Pflanzenarten, aber 90 Prozent gehen auf Haselnuss, Erle, Birke sowie auf Gräser, Roggen und Beifuß zurück. Neu ist Ambrosia, eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze, die sich inzwischen auch in Deutschland stark ausbreitet“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Richtig los geht die Heuschnupfen-Saison bei uns mit der Birkenblüte Ende März. Wogegen der oder die Einzelne allergisch ist, das kann der Hautarzt mit einem Allergie-Test herausfinden und entsprechende Medikamente beziehungsweise Verhaltensweisen empfehlen“, so Schwenk weiter.

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news-1478 Mon, 09 Mar 2015 00:00:00 +0100 Verspäteter Start in die Allergiesaison https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/verspaeteter-start-in-die-allergiesaison-1.html Zahl der Pollenallergiker steigt auch in der Region – Deutlich mehr Asthmatiker Heuschnupfen-Geplagte hierzulande haben bereits in der milden ersten Januar-Hälfte Allergiesymptome gezeigt. Der schneereiche Februar hat diese Entwicklung aber zunächst gestoppt. Mit den warmen Sonnenstrahlen geht sie jetzt aber richtig los, die Heuschnupfen-Saison. Und zwar für immer mehr Personen: Ein Drittel der Bevölkerung gehört mittlerweile zu den Pollenallergikern. Die AOK Ulm-Biberach verzeichnet in sechs Jahren ein Fünftel mehr Pollenallergie-Geplagte. Um fast 50 Prozent nahm gar die Zahl der Allergiker mit Asthma-Symptomen zu!

Wer die ersten warmen Tage des Jahres genutzt hat, um sich draußen aufzuhalten, konnte es kaum übersehen: Überall fängt es an zu blühen – und damit auch zu stäuben. Insbesondere die Haselnuss steht zurzeit in voller gelber Pracht. Pollenallergiker halten also wieder die Taschentücher parat. Und es werden immer mehr: Seit 2007 wertet die AOK Ulm-Biberach die Zahlen der Heuschnupfen-Patienten aus und verzeichnet in dieser Zeit einen Zuwachs von knapp einem Fünftel unter ihren 233.500 Versicherten. Biberach liegt mit 17 Prozent leicht unter dem Schnitt der AOK Ulm-Biberach.

Gleichzeitig nimmt das Ausmaß der allergischen Reaktionen massiv zu. 2013 haben fast 50 Prozent mehr Versicherte einen Arzt aufgesucht, weil ihre Pollenallergie zu asthmatischen Anfällen geführt hat, als im Jahr 2007. In Biberach waren es mit 36 Prozent etwas weniger (1.890 gegenüber 1.387 Personen).

Frauen machen dabei einen leicht größeren Anteil von 55 Prozent aus. Das kann aber auch daran liegen, dass lediglich diejenigen Allergiker, die auch zum Arzt gehen, in den Zahlen der AOK Ulm-Biberach berücksichtigt werden können – und das tun Männer ja bekanntermaßen seltener als Frauen.

„Bei uns gibt es eine sehr große Zahl von Heuschnupfen auslösenden Pflanzenarten, aber 90 Prozent gehen auf Haselnuss, Erle, Birke sowie auf Gräser, Roggen und Beifuß zurück. Neu ist Ambrosia, eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze, die sich inzwischen auch in Deutschland stark ausbreitet“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Richtig los geht die Heuschnupfen-Saison bei uns mit der Birkenblüte Ende März. Wogegen der oder die Einzelne allergisch ist, das kann der Hautarzt mit einem Allergie-Test herausfinden und entsprechende Medikamente beziehungsweise Verhaltensweisen empfehlen“, so Schwenk weiter.

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news-1479 Fri, 13 Feb 2015 00:00:00 +0100 Neue Trikots für die internationale Truppe des ESC Ulm https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/neue-trikots-fuer-die-internationale-truppe-des-esc-ulm.html Frauenfußball ist längst nichts Besonderes mehr – doch dieser Verein schon: Die 13 Kickerinnen des ESC Ulm kommen aus sechs verschiedenen Nationen. Der Mädchenfußball-Verein wurde 2010 von den Mitarbeiterinnen des Frauen- und Mädchenladen Sie’ste in Ulm als Integrationsprojekt ins Leben gerufen, um verschiedene Nationen zu vereinen. Die Mädchen, die alle zwischen Jahrgang 2000 bis 2002 sind, erhielten nun im Rahmen der Kooperation „fit und gesund“ einen Trikotsatz, den die AOK Ulm-Biberach spendiert hat. Damit gewinnt es sich zukünftig noch besser!

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news-1480 Fri, 06 Feb 2015 00:00:00 +0100 Prof. Dr. Janni und Dr. Göretzlehner stehen ab sofort für ärztliche Zweitmeinung Gynäkologie und Geburtshilfe zur Verfügung https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/prof-dr-janni-und-dr-goeretzlehner-stehen-ab-sofort-fuer-aerztliche-zweitmeinung-gynaekologie-und-geb.html Spezialisten geben Patientinnen vor lebensverändernden Eingriffen durch objektive zweite Beurteilung mehr Sicherheit Die AOK Baden-Württemberg hat das Angebot der ärztlichen Zweitmeinung seit Jahresbeginn um das Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe erweitert. Mit Prof. Dr. Wolfgang Janni, ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Ulm, und Dr. Ulf Göretzlehner, ärztlicher Direktor im Kreiskrankenhaus Ehingen, konnten im Bereich der AOK Ulm-Biberach zwei hochkarätige Spezialisten für diese Aufgabe gewonnen werden. Das Angebot können Menschen in Anspruch nehmen, die vor schwierigen medizinischen Entscheidungen stehen und durch eine weitere, objektive Fachmeinung Sicherheit gewinnen wollen.

Seit Januar haben Frauen die Möglichkeit, sich bei schwierigen gynäkologischen oder geburtshilflichen Behandlungen Rat von qualifizierten Experten einzuholen. Das gilt beispielsweise bei Mehrlingsschwangerschaften oder einem Wunschkaiserschnitt. Das Angebot steht Frauen auch bei Erkrankungen wie Wucherungen der Gebärmutter zur Verfügung. Für die ärztliche Zweitmeinung im Bereich Gynäkologie wurden landesweit 15 ausgewiesene Experten ausgewählt.

Im Gebiet der AOK Ulm-Biberach konnten gleich zwei Spezialisten, Prof. Dr. Wolfgang Janni, ärztlicher Direktor der Frauenklinik des Universitätsklinikums Ulm, und Dr. Ulf Göretzlehner, Chefarzt der Frauenklinik und ärztlicher Direktor am Ehinger Kreiskrankenhaus, gewonnen werden. Die Patientinnen können ihren Arzt des Vertrauens aber aus den 15 Zweitmeinungs-Spezialisten frei auswählen. Ihre Einschätzung erhalten sie innerhalb von maximal zwei Wochen.

Das Einholen der ärztlichen Zweitmeinung erfolgt ausschließlich auf Wunsch der Versicherten. „Dieses Angebot wird von unseren Versicherten sehr geschätzt. Es ist für sie ein beruhigendes Gefühl, zeitnah Unterstützung bei lebensverändernden Diagnosen zu erhalten“, sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Wir sind daher sehr froh, unseren Versicherten in Ulm, Biberach und Alb-Donau-Kreis mit Prof. Dr. Janni und Dr. Göretzlehner ortsnah gleich zwei so erfahrene Gynäkologen ans Herz legen zu können, deren Meinung ihnen ein besseres Gefühl, das Richtige zu tun, vermitteln kann“, so Schwenk weiter.

Versicherten der AOK Baden-Württemberg stehen bisher ärztliche Zweitmeinungs-Spezialisten in den Fachgebieten Herzchirurgie, Kardiologie, Onkologie, Orthopädie und Urologie zur Verfügung, dazu kommt nun die Gynäkologie. Rund 7.000 Zweitmeinungs-Anfragen sind seit Einführung im Jahr 2009 bei der AOK Baden-Württemberg eingegangen. Jede dritte Anfrage führte zu einer Vorstellung bei einem Zweitmeinungs-Experten. Die Versicherten erhalten innerhalb von maximal 14 Tagen einen entsprechenden Termin. 35 Prozent der Patientinnen und Patienten erhielten von den Zweitmeinungsexperten ergänzende oder alternative Therapievorschläge – im Bereich der Onkologie sogar 50 Prozent.

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news-1481 Fri, 30 Jan 2015 00:00:00 +0100 Blitze im Kopf nehmen massiv zu https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/blitze-im-kopf-nehmen-massiv-zu.html AOK Ulm-Biberach verzeichnet 20 Prozent mehr Migräne-Patienten in sechs Jahren. Vor allem Männer holen auf – Ursachen unklar Massenkrankheit Migräne: Knapp vier Prozent der Bewohner unserer Region leiden unter den heftigen Kopfschmerz-Attacken. Die Zahl der Betroffenen stieg in den letzten sechs Jahren ebenso kontinuierlich wie deutlich an: Die AOK Ulm-Biberach verzeichnet 20 Prozent mehr Migräne-Patienten unter ihren Versicherten in Biberach, Alb-Donau-Kreis und Ulm seit 2007. Die Erkrankung ist eine eher weibliche; vier von fünf Betroffenen sind Frauen. Männer holen jedoch auf: Die Zahl der männlichen Patienten ging im regionalen Schnitt gar um 30 Prozent nach oben.

8.335 Migräne-Patientinnen und -Patienten registrierte die AOK Ulm-Biberach im Jahr 2013. Bei zu diesem Zeitpunkt 227.000 AOK-Versicherten heißt das, jeder 27. konsultierte aufgrund dieser Erkrankung einen Arzt. Sechs Jahre zuvor waren es noch 6.894 Versicherte. Damit erhöhte sich die Zahl der Betroffenen um 20 Prozent. Die einzelnen jährlichen Steigerungen liegen zwischen zwei und knapp sechs Prozent.

Der Anstieg ist auch über die verschiedenen Regionen relativ konstant: In Biberach ließen sich 2007 noch 2.780 Migräne-Patienten beim Arzt behandeln, 2013 waren es 21,4 Prozent mehr, nämlich 3.374. Damit hat dieser Landkreis die stärkste Steigerung. Der Alb-Donau-Kreis folgt mit einem Plus von 20,4 Prozent, von 2.775 auf 3.340 Betroffene. In Ulm hat sich die Zahl von 1.339 auf 1.621 Personen um 20,1 Prozent erhöht. Die Entwicklung ist also über die Jahre und Landstriche hinweg zu verfolgen. Die tatsächlichen Zahlen dürften höher liegen, denn berücksichtigt werden konnten nur an Migräne Leidende, die ihren Arzt aufgesucht haben.

Interessant ist, dass die Steigerung zwischen den Geschlechtern sehr unterschiedlich ist: In besagtem Zeitraum erhöhte sich der Anteil weiblicher Migräne-Patientinnen um 18,8 Prozent, der von männlichen aber um 30 Prozent. Hierbei sind große regionale Unterschiede erkennbar. In Biberach war der Anstieg bei den Frauen mit 21,4 Prozent sogar leicht über dem der Männer mit 21,3 Prozent. Im Alb-Donau-Kreis dagegen stieg die Zahl der weiblichen Migräne-Patienten um nur um 15,8 Prozent, bei den männlichen aber um 40,7 Prozent. In der Stadt Ulm waren 19,6 Prozent mehr Frauen, aber 27,8 Prozent mehr Männer betroffen. Das Verhältnis von an Migräne leidenden Frauen zu Männern liegt überall bei etwa vier zu eins. Die meisten Patienten gibt es in den Altersgruppen 20 bis 24 sowie zwischen 35 und 54 Jahren, dazwischen sieht man einen deutlichen Abfall. Im Alter sinkt die Zahl stark ab.

Die Gründe für diese starke Zunahme von Migräne-Patienten sind unklar, denn die Ursachen der Krankheit sind nicht eindeutig erforscht. Auslöser ist eine Übererregung der Nervenzellen, was eine Überaktivität des Gehirns zur Folge hat. „Zu wenig Schlaf, zu viel Stress, starke Reizüberflutung und mangelndes Trinken können bei Betroffenen Migräne auslösen“, erklärt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. „Die Gefäße im Gehirn verengen sich dann.“ Symptome sind neben den Kopfschmerz-Attacken Licht- und Lärmempfindlichkeit und Übelkeit. „Eine geregelte und gesunde Lebensweise mit regelmäßigem Ausdauersport und Entspannungsübungen können einer Migräne-Attacke vorbeugen“, so Schwenk weiter. „Patienten sollten sich aber immer individuell mit ihrem Arzt über geeignete Präventions- und Behandlungsmaßnahmen unterhalten.“

Zur Datenerhebung: Berücksichtigt sind alle AOK-Versicherten der AOK-Bezirksdirektion Ulm-Biberach, die in der Stadt Ulm, Stadt und Landkreis Biberach und dem Alb-Donau-Kreis wohnen und die in den entsprechenden Kalenderjahren mit der Hauptdiagnose Migräne beim Arzt behandelt wurden. Die AOK Ulm-Biberach hat einen Marktanteil von rund 50 Prozent unter den gesetzlich Versicherten in der Region.

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news-1482 Mon, 26 Jan 2015 00:00:00 +0100 Ist die Region Ulm-Biberach demografie-fest aufgestellt? https://aok-bw-presse.de/regionale-presseinfos/ulm-biberach/lesen/ist-die-region-ulm-biberach-demografie-fest-aufgestellt.html Auftakt-Veranstaltung des Demographie Netzwerks Ulm-Biberach mit 100 Unternehmensvertretern in Ehingen

Für Unternehmen mit hohem Personalbedarf ist der demo-grafische Wandel eine der größten Herausforderungen – schon jetzt, vor allem aber in den kommenden Jahren. Arbeitgeber müssen zeitnah Maßnahmen entwickeln, um ihre Unternehmen auf eine alternde Belegschaft einzustellen.

Sechs führende Verbände und Firmen aus der Region haben sich deshalb zusammen-geschlossen, um ein lokales Demographie Netzwerk (ddn) Ulm-Biberach zu gründen. Zur heutigen, ausgebuchten Auftakt-Veranstaltung unter dem Motto „Fachkräfte 2015: Sind wir demografie-fest aufgestellt?“ haben sich 100 hier ansässige Personalleiter und Geschäftsführer angemeldet. Dieser Andrang in den Schulungsräumen der Liebherr Ehingen GmbH zeigt die Relevanz des Themas für unsere Region.

In den westlichen Industrieländern steigt momentan mit jedem Tag die durchschnittliche Lebenserwartung um sechs Stunden – auf 80 bis 90 Jahre in 2050. Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist für die Erhaltung unserer sozialen Sicherungssysteme damit ein großes Thema. Generationenübergreifende Teams, Renteneintritts-Flexibilisierung, lebenslanges Lernen und betriebliches Gesundheits-Management sind nur einige Beispiele, um Mitarbeiter und ihre Arbeitsleistung für die Betriebe zu erhalten. Noch stecken viele Unternehmen in den Anfängen, was Analysen und Maßnahmen angeht, dem demografischen Wandel entsprechend zu begegnen.

Vertreter der Agentur für Arbeit Ulm, der AOK Ulm-Biberach, der Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V., der Liebherr-Werk Ehingen GmbH, von ver.di Ostwürttemberg-Ulm und der Volksbank Ulm-Biberach eG haben daher beschlossen, ein Demographie Netzwerk Ulm-Biberach zu gründen. Die Idee des branchenübergreifenden Netzwerks ist es, eine lokale Plattform für regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu bieten und vom gegenseitigen Wissenstransfer zu profitieren: Wie gehen andere Firmen mit dem demografischen Wandel um? Wo steht das eigene Unternehmen im Vergleich?

„Neben bewährten Methoden gilt es für uns Unternehmen, neue Ideen, die vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlich sind, zu entwickeln, um die Auswirkungen des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels zu bewältigen,“ sagt Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach, Initiatorin des ddn Ulm-Biberach. „Das Demographie Netzwerk Ulm-Biberach soll eine Plattform bieten, diese Ideen zu entwickeln und ihre Praxistauglichkeit zu diskutieren.“

Der Abend wird von Jürgen Joos, Liebherr-Werk Ehingen GmbH, mit seinem Impulsvortrag „Fachkräfte 2015: Sind wir demografie-fest aufgestellt?“ eröffnet. Darin erläutert der Personalchef, was der führende Hersteller von Fahrzeugkranen bisher angestoßen hat, um das Unternehmen und seine 3.000 Mitarbeiter auf einen möglichen Fachkräfte-Mangel vorzubereiten.

Aus diesem Bericht heraus wird Moderator Bengt Krauss, Leiter des ddn-Arbeitskreises „Führung und Unternehmenskultur“, gemeinsam mit den anwesenden Teilnehmern von rund 65 lokalen Unternehmen in Diskussionsgruppen die Demografie-bezogenen Themen identifizieren, die den ansässigen Firmen unter den Nägeln brennen. Diese sollen im Nachlauf der Auftakt-Veranstaltung in kleineren Interessentengruppen weiter ausgearbeitet werden.

Zum Abschluss des Abends erläutert Rudolf Kast, Vorstandsvorsitzender ddn e.V., den Sinn der Gründung eines lokalen ddn-Netzwerks Ulm-Biberach und die bundesweite Struktur des Vereins, einem Zusammenschluss von über 400 Unternehmen und Institutionen. ddn wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist in der Demografie-strategie der Bundesregierung verankert.

Das zweite Treffen des ddn Ulm-Biberach findet am 1. Juli 2015 statt. Thema und Räumlichkeiten werden im Nachlauf der Auftakt-Veranstaltung bestimmt und bekanntgegeben. Unternehmen, die gern teilnehmen möchten, können sich an die AOK Ulm-Biberach wenden.

Die Mitglieder des Kernteams ddn Ulm-Biberach sind

  • Peter Rasmussen, Geschäftsführer Agentur für Arbeit Ulm
  • Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin AOK Ulm-Biberach
  • Götz Maier, Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V.
  • Jürgen Joos, Personalleiter Liebherr-Werk Ehingen GmbH
  • Maria Winkler, Geschäftsführerin ver.di Ostwürttemberg-Ulm
  • Stefan Hell, Vorstand Volksbank Ulm-Biberach eG

Weitere Informationen zum ddn: www.demographie-netzwerk.de

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