250 Millionen Euro mehr im laufenden Jahr für Kliniken im Land

AOK Baden-Württemberg trägt mit 110 Millionen Euro den Löwenteil der zusätzlichen Mittel für Krankenhäuser

Datum: 27.02.2019 / Kategorie: Krankenhäuser

Stuttgart

Die Krankenkassen stellen den Krankenhäusern in Baden-Württemberg für die Versorgung ihrer Versicherten 2019 über 250 Millionen Euro mehr als im Vorjahr zur Verfügung. Den Löwenanteil der Steigerung trägt dabei mit rund 110 Millionen Euro die AOK Baden-Württemberg. Der Landesbasisfallwert steigt im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent. Die Finanzmittel, die von den Krankenkassen zum Betrieb der Krankenhäuser aufgebracht werden, liegen damit im Jahr 2019 bei fast 8,5 Milliarden Euro. „Die zu erwartenden Kostenentwicklungen im laufenden Jahr werden mit der Vereinbarung abgebildet“, sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Krankenhäuser wie auch Leistungsträger haben mit der Einigung eine solide Planungsgrundlage für das laufende Jahr.“

 

Die für Baden-Württemberg vereinbarte Preissteigerung beim Landesbasisfallwert, ohne Berücksichtigung von Ausgleichen (zum Beispiel für Fehleinschätzungen oder andere einmalige Effekte), ist in diesem Jahr einer der höchsten bundesweit. Nachdem sich die Krankenkassen im Land und die Krankenhausgesellschaft Baden-Württemberg auf den neuen Landesbasisfallwert (LBFW) geeinigt haben, können die Versicherten auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Krankenhausbehandlung im Südwesten erwarten. „Wir dürfen aber nicht die Augen davor verschließen, dass eine langfristige Sicherstellung von hoher Qualität und guter Versorgung zwingend auf nötige Strukturreformen angewiesen ist“, so Dr. Hermann.

 

 

Zusatzinformation für die Redaktionen:

Die Krankenkassen im Land und die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft legen jährlich in gemeinsamen Verhandlungen den Landesbasisfallwert (LBFW) fest. Der zahlbare Landesbasisfallwert wird zum 01.03.2019 um 2,49 Prozent von 3.453,17 Euro auf 3.539,12 Euro erhöht. Auf ihm beruhen die Fallpauschalen, die mit Zu- und Abschlägen die Grundlage für die Abrechnung der somatischen Krankhäuser bilden. Die Krankenkassen zahlen damit durchschnittlich deutlich mehr Geld pro stationärer Behandlung an die somatischen Krankenhäuser als 2018.

 

 

 

 

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