700 zusätzliche Ausbildungsplätze in Krankenhäusern

AOK Baden-Württemberg finanziert Löwenanteil mit über 121 Millionen Euro

Datum: 21.12.2017 / Kategorie: Krankenhäuser

Stuttgart

In 2018 wird es mehr Nachwuchs bei den nichtärztlichen Berufen an Baden-Württembergischen Krankenhäusern geben: „Es können rund 700 Ausbildungsplätze mehr als im laufenden Jahr angeboten und aus dem durch die Krankenkassen gefüllten Ausbildungsfonds finanziert werden.  Mit über 121 Millionen Euro tragen wir wieder den Löwenanteil und werden unseren Finanzierungsbeitrag sogar noch um 8,6 Millionen Euro erhöhen“, so Nadia Mussa, Fachbereichsleiterin Krankenhausversorgung bei der AOK Baden-Württemberg am Donnerstag (21.12.2017) in Stuttgart.

Insgesamt ermöglichen es die von den Krankenkassen bezahlten Fördermittel des Ausbildungsfonds, im kommenden Jahr 11.900 Ausbildungsplätze an Krankenhäuser kostendeckend zu finanzieren. Mussa: „Das ist ein Höchststand an Ausbildungsangeboten, die auch dringend gebraucht werden. Denn der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in Krankenpflege, Geburtshilfe und weiteren Gesundheitsberufen wird in den kommenden Jahren noch weiter steigen.“

Laut AOK werden die Krankenkassen im Land für 2018 insgesamt fast 270 Millionen Euro und damit über 7,6 Prozent mehr als im laufenden Jahr den Kliniken in Baden-Württemberg für die Ausbildung zur Verfügung stellen. Knapp die Hälfte dieser im Ausbildungsfonds bereitgestellten Mittel kommen von der AOK Baden-Württemberg.

 

 

 

Hinweis an die Redaktionen:

Der Ausbildungsfonds wird von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft verwaltet und von allen Krankenkassen in Baden-Württemberg finanziert. Pro Krankenhauspatient/-in zahlen die Krankenkassen für 2018 einen pauschalen Ausbildungszuschlag von 113,99 Euro (2017: 106,50 Euro) für den Ausbildungsfonds. Aus dem Ausbildungsfonds werden den Krankenhäusern die Kosten der Ausbildungsstätten und die Mehrkosten, die dem Krankenhaus durch die Ausbildung entstehen, pauschal vergütet.

 

 

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