Ärzteverbände und AOK Baden-Württemberg sehen Versorgung in guten Händen

Direktverträge bringen bereits Sicherheit  für 3.800 Hausärzte und ihre Patienten

Datum: 15.05.2014 / Kategorie: AOK-Hausarztprogramm

Stuttgart

Für die Ärzteverbände und die AOK in Baden-Württemberg ist die Praxisnachfolgerfrage, insbesondere auf dem Land, kein eindimensionales Thema. „Wenn die Infrastruktur in einzelnen ländlichen Regionen ausdünnt, dann ist die Schwierigkeit, einen Hausarztnachfolger zu finden, nur eines von weiteren Problemen. Deshalb müssen hier alle Beteiligten ihren aktiven Beitrag leisten“, so der Chef des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg, Dr. Berthold Dietsche, am Donnerstag (15.05.2014) in Stuttgart. Sein Verband habe deshalb eine gemeinsame Initiative mit der AOK Baden-Württemberg und weiteren Beteiligten gegründet, um die angehenden Hausärzte nicht nur in den Universitäten anzusprechen, sondern auch mit Gemeinden und Landkreisen Lösungswege aufzuzeigen. Dietsche: „Wir sind auf einem guten Weg. Zugpferd unserer Initiative ist der Hausarztvertrag, den wir mit MEDI Baden-Württemberg und der AOK Baden-Württemberg vor sechs Jahren erfolgreich auf den Weg gebracht haben.“

Bereits 1,2 Millionen AOK-Versicherte im Land sind freiwillig beim Hausarztvertrag dabei. „Und die Versorgung ist besser, so haben renommierte Wissenschaftler festgestellt, als irgendwo anders in der Bundesrepublik. Unser Hausarztvertrag hat einen wesentlichen Anteil daran, auch weiterhin die hausärztliche Versorgung überall im Land dauerhaft zu erhalten und ist mit den heute insgesamt 3.800 teilnehmenden Hausärzten das Rückgrat einer nachhaltigen Versorgungssicherheit für unsere Versicherten”, so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann.

„Die in dieser Form in Deutschland einmalige Zusammenarbeit von freien Verbänden und der größten Krankenkasse im Land ist für teilnehmende Hausärzte die beste Voraussetzung dafür, dass die Attraktivität ihrer Praxen, insbesondere in ländlichen Gebieten, langfristig gesichert ist“, so MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner.

Laut Ärztechef Dietsche sind in den letzten Wochen durch die Initiative “Perspektive Hausarzt” weitere Praxisnachfolger gefunden worden: „Das schaffen wir durch den Hausarztvertrag. Zusammen mit dem Engagement der Gemeinden und Landkreise sind wir im Südwesten bei der Lösung der Landarztproblematik gut unterwegs.“

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