Äußerungen von Diakonie und Caritas unnötig verunsichernd

Bisher konstruktive Gespräche über die Finanzierung der ambulanten Pflegedienste

Datum: 25.03.2013 / Kategorie: Pflege und Rehabilitation

Stuttgart

Für die AOK-Baden-Württemberg sind die aktuellen Äußerungen von Caritas und Diakonie zu den Finanznöten bei den ambulanten Pflegediensten nicht zielführend sondern unnötig verunsichernd. Die beiden Verbände hatten heute öffentlich beklagt, dass vor allem die steigenden Lohnkosten Ursache für die Finanzmisere bei den ambulanten Pflegediensten seien. Für die AOK Baden-Württemberg habe derjenige, der Tariferhöhungen vereinbart, auch für die Finanzierung zu sorgen. Die gesamte Erhöhung könne nicht einfach der Solidargemeinschaft aufgeladen werden. Die AOK befindet sich momentan mit den Spitzenverbänden der Einrichtungsträger in Gesprächen zur Finanzierung der sozialen Dienste.

Von Seiten der AOK wurden die Gespräche bisher als sehr konstruktiv und zielführend wahrgenommen. Eine weitere Gesprächsrunde ist für den 9. April vorgesehen. „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst, die qualitativ hochwertige Versorgung hat für uns oberste Priorität“, sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Wir werden sach- und lösungsorientiert in die nächsten Verhandlungsrunden gehen, schließlich steht das Wohl von Kranken und Pflegebedürftigen im Mittelpunkt.“

Im Bereich Pflege engagiert sich die AOK Baden-Württemberg seit vielen Jahren intensiv auf den unterschiedlichsten Feldern, zum Beispiel auf dem Gebiet der geriatrischen Rehabilitation. Auch eine Lösung für die Versorgung in den strukturproblematischen Gebieten ist in Sicht: „Die Probleme im Bereich der Versorgung in diesen Gebieten sind uns bekannt, deshalb möchten wir dazu in der nächsten Verhandlungsrunde Anfang April gemeinsam Lösungen finden“, erläutert Hermann.

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