AOK-Arzneimittelrabattverträge

Zuschläge für die neunte Tranche erteilt

Datum: 24.09.2012 / Kategorie: AOK-Arzneimittelrabattverträge

Stuttgart

Stuttgart/Berlin, 24. September 2012 – 20 der im Ausschreibungsverfahren angetretenen 38 Bieter und Bietergemeinschaften haben die Zuschläge für die neunte Tranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge der AOKs erhalten. Das teilte der Verhandlungsführer der AOK-Gemeinschaft und Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, am Montag mit. Bezuschlagt wurden 26 der 30 ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Für vier kleinere Wirkstoffe wurden keine Angebote abgegeben. Die neunte Tranche startet am 1. Januar 2013 und läuft bis zum 30. September 2014.

Durch die Einteilung in acht Gebietslose, in denen ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft jeweils einen Exklusivvertrag für einen Wirkstoff erhält, umfasst die neunte Tranche insgesamt 208 Einzelverträge. „Diese Gebietslose ermöglichen es allen Unternehmen, fundierte und auf ihre Produktionskapazitäten abgestimmte Angebote abzugeben. Damit geben wir gerade mittelständischen Unternehmen eine Chance“, so Chefverhandler Hermann. Auch bei dieser aktuellen Ausschreibung beteiligten sich neue Unternehmen, von denen einige auch gleich Zuschläge erhalten haben. „Das Ausschreibungssystem der AOKs hat bei den Unternehmen vollständige Akzeptanz gefunden. Trotz des erheblichen Ausschreibungsvolumens versuchte kein Bieter mehr, das Verfahren mit Rechtsmitteln auszubremsen. Das spricht für sich“, betont Hermann.

Das Umsatzvolumen der AOK-Gemeinschaft für die 26 bezuschlagten Wirkstoffe belief sich 2011 auf rund 420 Millionen Euro. Unter den Wirkstoffen ist auch der Bluthochdruck-Senker Metoprolol.

Die neunte Tranche startet am 1. Januar 2013. Zu diesem Zeitpunkt werden noch die Tranchen sechs, sieben und acht mit Rabattverträgen zu mehr als 190 Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen laufen. „Damit decken die Arzneimittelrabattverträge der AOKs dann drei Viertel des Generikamarktes ab“, so Hermann.

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