AOK Baden-Württemberg behält Erfolgskurs bei: 189 Millionen Euro Überschuss erwartet

Etat von fast 13 Milliarden Euro für 2013 verabschiedet

Datum: 18.12.2012 / Kategorie: Unternehmen AOK Baden-Württemberg

Stuttgart

Die AOK Baden-Württemberg setzt ihren Erfolgskurs fort. Das kündigte am Dienstag (18.12.2012) der Verwaltungsrat der Krankenkasse an und verabschiedete den Haushalt für das nächste Jahr, der insgesamt 12,7 Milliarden Euro umfasst. „Einen Großteil der geplanten Ausgaben für das Jahr 2013 investiert die AOK Baden-Württemberg direkt in die Gesundheit ihrer rund 3,9 Millionen Versicherten – darunter in zahlreiche neue Mehrleistungen und Serviceangebote. Auch im Jahr 2013 wird es für die Versicherten der AOK Baden-Württemberg garantiert keinen Zusatzbeitrag geben“, so der Vorsitzende des Verwaltungsrates (Arbeitgeberseite), Peer- Michael Dick. Für das auslaufende Geschäftsjahr 2012 erwarte die AOK Baden-Württemberg einen positiven Jahresabschluss mit 189 Millionen Euro, obwohl insbesondere die Ausgaben für Hilfsmittel, ambulante ärztliche Behandlung und Krankenhäuser auch in diesem Jahr erneut deutlich gestiegen seien.

„Die AOK Baden-Württemberg hat im Interesse ihrer Mitglieder und Beitragszahler erneut gut gewirtschaftet. Die Überschüsse investieren wir in die hochwertige Versorgung und Gesundheitsförderung unserer Versicherten“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg am Rande der Verwaltungsratssitzung. Pro Tag gebe die AOK Baden-Württemberg rund 30 Millionen Euro für das Gesundbleiben und Gesundwerden ihrer Versicherten aus.

„Von der Politik erwarten wir nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr mehr Handlungsspielräume, damit wir den eingeschlagenen Weg der innovativen Versorgung konsequent weitergehen können“, so Hermann. In diesem Zusammenhang wies er auf die erfolgreichen Haus- und Facharztverträge in Baden-Württemberg hin. Auch im Krankenhausbereich sieht Hermann Möglichkeiten, die Versorgung zu verbessern und effizienter zu gestalten, denn in diesem Bereich würden enorme Ausgaben entstehen. Allein die Behandlung in Kliniken mache im Etat 2013 rund 3,6 Milliarden Euro aus. „Hier sehe ich einen deutlichen Spielraum für Effizienzgewinne, insbesondere, wenn für uns auch in diesem Bereich endlich Direktverträge möglich wären“, erläutert Hermann.

Für das kommende Jahr rechnet die AOK Baden-Württemberg trotz aller Bemühungen wieder mit einem bundesweiten Kostenanstieg in den bekannten Bereichen, wie der ärztlichen Versorgung oder den Arzneimitteln, aber auch - alleine durch höhere Löhne und Gehälter für Beschäftigte - im Krankenhaus. Aufgrund der möglichen Konjunkturabschwächung gehen die Krankenkassen zudem von sinkenden Beitragsmehreinnahmen aus. Dennoch werde die AOK Baden-Württemberg garantiert keinen Zusatzbeitrag erheben.

Kontakt zur Pressestelle

AOK Baden-Württemberg Pressestelle

Kontaktdaten der AOK Baden-Württemberg Pressestelle

E-Mail: presse@bw.aok.de
Telefon: 0711 2593-229
Telefax: 0711 2593-100

Presselstraße 19
70191 Stuttgart