AOK Baden-Württemberg startet Verhandlungen für weitere Facharztverträge in den Bereichen Orthopädie und Neurologie / Psychiatrie

Ärztegemeinschaft MEDIVERBUND erhält Zuschlag

Datum: 14.07.2010 / Kategorie: AOK-Facharztprogramm

Stuttgart

Die Ärztegemeinschaft MEDIVERBUND hat den Zuschlag zur Umsetzung der Facharztprogramme Orthopädie und Neurologie / Psychiatrie erhalten, die im Mai 2010 von der AOK Baden-Württemberg ausgeschrieben wurden. Das teilte die AOK am Mittwoch (14.07.2010) in Stuttgart mit. „Nach intensiver Prüfung der eingegangenen Angebote haben wir uns für den MEDIVERBUND entschieden, da er über eine entsprechend qualifizierte Managementstruktur verfügt, welche die hohen Vertragsanforderungen erfüllen kann“, sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg. Zudem habe sich der Verband beim AOK-Hausarztprogramm und den vor kurzem abgeschlossenen Facharztverträgen „Kardiologie“ und „Gastroenterologie“ stets als verlässlicher Partner erwiesen.

„Unser Ziel ist nun, die Vertragsverhandlungen konsequent und solide voranzubringen. Die Verträge sollen 2011 in Kraft treten, damit unsere Versicherten deren Vorteile so bald wie möglich nutzen können“, sagt Hoberg.

Grundsätzlich sollen die Verträge den betroffenen Versicherten die gleichen Vorteile bieten, wie sie bereits durch die Facharztprogramme „Kardiologie“ und „Gastroenterologie“ umgesetzt werden. Hoberg: „Dazu gehören unter anderem technisch erstklassig ausgestattete Praxen, verkürzte Wartezeiten und Zuzahlungsbefreiung für viele Medikamente, zu denen die AOK Rabattverträge abgeschlossen hat.“

Nach Angaben der AOK Baden-Württemberg wird auch bei den neuen Facharztverträgen besonders die Vernetzung zwischen Haus- und Facharzt und damit eine bessere Abstimmung der Behandlungsabläufe im Mittelpunkt stehen. Die Verträge seien deshalb direkt an das AOK-Hausarztprogramm angeschlossen. Hoberg: „Das Zusammenspiel von Haus- und Facharzt ist der Erfolgsgarant für alle unsere Vertragsaktivitäten in diesem Feld. Nur durch diese Verzahnung kann die ärztliche Versorgung in Baden-Württemberg dauerhaft optimiert werden. Dabei lassen wir uns auch nicht von jüngsten Ankündigungen aus der Politik irritieren.“

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