AOK Baden-Württemberg unterzeichnet WIN-Charta

Die Gesundheitskasse bekennt sich zu ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung

Datum: 15.02.2017 / Kategorie: Unternehmen AOK Baden-Württemberg

Stuttgart

Als erste gesetzliche Krankenkasse unterstützt die AOK Baden-Württemberg die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) des Landes. Am Mittwochabend findet im Innenministerium Baden-Württemberg im Beisein von Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes und dem Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn die Unterzeichnung der neuen „WIN!-Charta“ statt.

 

Die Charta besteht aus zwölf Leitsätzen, die inhaltlich die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales) abdecken, gemeinsame Grundwerte formulieren und Orientierungspunkte für die Umsetzung im regionalen und lokalen Kontext sind. Mit der Unterzeichnung bekennt sich die AOK Baden-Württemberg als erste gesetzliche Krankenkasse im Land freiwillig zur Einhaltung dieser Leitsätze und den Zielen nachhaltigen Wirtschaftens. Darüber hinaus verpflichtet sie sich gleichzeitig zur Unterstützung eines ausgewählten Nachhaltigkeitsprojekts aus der Region. Umweltminister Franz Untersteller erklärt: „Unsere bundesweit einzigartige WIN-Charta bietet eine gemeinsame Wertebasis und ein Dach für die Unternehmen im Land, die sozial verantwortungsvoll handeln sowie unsere Umwelt und die natürlichen Ressourcen schonen wollen. Ich freue mich, dass die AOK mit ihrem Engagement das Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen in Baden-Württemberg bereichert.“

 

Die AOK Baden-Württemberg dokumentiert die Fortschritte ihrer Aktivitäten. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist ein Teil der Unternehmensphilosophie und zielt auf ein Arbeitsumfeld ab, das nachhaltiges Denken und Handeln fördert. „Die WIN-Charta ermöglicht es uns, unser Engagement für nachhaltiges und ökologisches Handeln systematisch weiter voranzubringen“, sagt Siegmar Nesch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Diese Verantwortung werde sehr ernst genommen und komme bereits in vielen Bereichen zum Tragen. So setzt die Gesundheitskasse unternehmensweit Grünstrom ein, stellt nach und nach auf LED-Lampen um und hat das Fraunhofer Institut mit einer Analyse des hauseigenen Fuhrparks beauftragt. „Ziel dieser Maßnahme ist, unsere Fahrzeuge sukzessive auf alternative Antriebe umzustellen“, sagt Nesch.

 

Die AOK ist seit 2013 nach der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 zertifiziert und hat seither ein starkes Umweltprogramm aufgebaut. Das Thema der Nachhaltigkeit wurde erstmalig 2015 im Umweltprogramm verankert, als es um die Erstellung von Nachhaltigkeitsrichtlinien für Give-aways ging. Diese gelten seit 2016 für das gesamte Unternehmen. Mittlerweile kommen beispielsweise AOK-Bleistifte mit Pflanzensamenkapseln zum Einsatz. Nach dem vollständigen Gebrauch des Stifts kann dieser eingepflanzt werden. Weitere Unternehmensbereiche werden im Hinblick auf Nachhaltigkeit beleuchtet, aktuell zum Beispiel das Messewesen, wo die Verwendung nachhaltiger Materialien für die Messestände auf dem Prüfstand steht.

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