AOK Baden-Württemberg weitet Leistungsangebot aus

Übernahme von 75 Prozent der Kosten bei künstlicher Befruchtung und zusätzliche Leistungen für Schwangere

Datum: 25.06.2013 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Stuttgart

Stuttgart, 25.06.2013Der Verwaltungsrat der AOK Baden-Württemberg hat für die 3,9 Millionen Versicherten der Kasse einstimmig weitere Neuerungen bei den Satzungsleistungen beschlossen. Ab Juli übernimmt die AOK Baden-Württemberg bei notwendiger künstlicher Befruchtung zusätzlich zu den gesetzlich geregelten Ansprüchen – in Höhe von 50 Prozent der Behandlungskosten für die ersten drei Versuche – weitere 25 Prozentpunkte. Auch die Altersbegrenzung für weibliche Patientinnen zur Kostenübernahme der künstlichen Befruchtung von derzeit 40 Jahren wird zum 1. Juli aufgehoben. Zudem erfolgt eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher weiblicher Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz. Die Neuerungen gelten, wenn beide Partner bei der AOK Baden-Württemberg versichert sind und berechtigte Erfolgsaussichten durch die Behandlung bestehen.

„Mit unserer Leistungserweiterung richten wir uns explizit an junge Familien. Es ist uns ein Anliegen, Menschen bei ihrem Kinderwunsch zu unterstützen. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann sehr belastend sein, die Behandlung darf nicht primär vom Geldbeutel abhängen“, so Günter Güner, alternierender Vorsitzende des Verwaltungsrats der AOK Baden-Württemberg.

Voraussetzung für die Kostenübernahme bei Versicherten ab 40 Jahren sei, dass der nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses zur künstlichen Befruchtung zugelassene Arzt, die Erfolgsaussicht bestätige und sowohl für die Frau als auch für das Kind keine besonderen gesundheitlichen Risiken zu erwarten seien.

Noch zielgenauere Unterstützung erhalten auch die pro Jahr im Schnitt mehr als 30.000 werdenden versicherten Mütter der AOK Baden-Württemberg: „Die AOK übernimmt ab sofort für ihre schwangeren Versicherten alle nicht verschreibungspflichtigen, apothekenpflichtigen Arzneimittel mit den Wirkstoffen Eisen, Magnesium und/oder Folsäure als Monopräparate oder Kombinationspräparate“, erklärt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Diese müssen laut AOK vom Arzt auf grünem oder weißem Rezept verordnet werden, die Kosten hierfür würden von der AOK zu 100 Prozent erstattet.

Kontakt zur Pressestelle

AOK Baden-Württemberg Pressestelle

Kontaktdaten der AOK Baden-Württemberg Pressestelle

E-Mail: presse@bw.aok.de
Telefon: 0711 2593-229
Telefax: 0711 2593-100

Presselstraße 19
70191 Stuttgart