AOK-HausarztProgramm auf Wachstumskurs mit Pädiatrie-Modul

Das seit über fünf Jahren bestehende AOK-HausarztProgramm baut seinen Vorsprung in Sachen bessere Versorgung weiter aus. Experten sind sich einig, dass ein leistungsfähiges Gesundheitssystem eine starke hausärztliche oder primärärztliche Basis benötigt, die von Allgemeinärzten sowie Kinder- und Jugendärzten gebildet wird. Mit dem Beitritt des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zum AOK-HausarztProgramm wird die flächendeckende bessere Versorgung für junge Patienten deutlich gestärkt. Das AOK HausarztProgramm wird mit dem BVKJ-Beitritt in einem Pädiatrie-Modul mit kinderspezifischen Leistungen wie erweiterte Vorsorgeuntersuchungen und zusätzliche Hör- und Sehtests ausgebaut. Zudem haben die Kinderärzte die Möglichkeit, sich intensiv um Patienten mit sozialpädiatrischen Problemen zu kümmern. Die Kinder- und Jugendärzte erhalten Anfang August ihre Info-Pakete und können nach ihrer Einschreibung in den Vertrag mit ihren Behandlungen beginnen.

Datum: 19.07.2013 / Kategorie: AOK-Hausarztprogramm

Stuttgart

„Mit dem Pädiatrie-Modul als Element des AOK-HausarztProgramms setzen wir bundesweit erneut Maßstäbe in der hausarztzentrierten Versorgung“, kommentiert Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, das neue Regelwerk. „Bei der pädiatrischen Versorgung war Baden-Württemberg immer schon führend, aber in der Regelversorgung sind die Gestaltungsspielräume sehr limitiert. Jetzt haben wir die Versorgung voll und ganz an die speziellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Zeit angepasst“, so Hermann. Beispielsweise ermöglicht der Vertrag sozialpädiatrische Beratungen der Eltern durch den Kinder- und Jugendarzt oder Abstimmungsmöglichkeiten mit Institutionen wie dem Kindergarten; der Arzt kann damit auf die verstärkt auftretenden psychosozialen Probleme im Kindes- und Jugendalter besonders eingehen. Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeits- oder Regulierungsstörungen, mit Allergiebeschwerden oder etwa Übergewicht erhalten mit dem neuen Vertrag eine bessere ärztliche Versorgung. Häufigen Beschwerdebildern bei Kindern und Jugendlichen tragen zudem auch die vertraglich vereinbarten erweiterten Vorsorgeuntersuchungen Rechnung.

Am Vertrag teilnehmende Kinder- und Jugendärzte profitieren von einer leistungsgerechten und planbaren Vergütung ohne Abschläge und Mengenbegrenzung. „Das pauschalisierte Vergütungssystem in Verbindung mit Einzelleistungen vereinfacht die Abrechnung und bildet die pädiatrischen Leistungen deutlich besser ab, als dies im Kollektivvertragssystem der Fall ist. Damit können wir unsere Patienten noch besser und individueller versorgen“, unterstreicht Dr. Klaus Rodens, BVKJ-Landesvorsitzender Baden-Württemberg. So findet beispielsweise der erhöhte Versorgungsaufwand für kleine Patienten im ersten sowie im zweiten und dritten Lebensjahr besondere Berücksichtigung.

Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI Baden-Württemberg, ergänzt: „Wir gehen von einer regen Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen aus, da unser Vertrag ihnen feste Preise und Planungssicherheit ermöglicht, die das KV-System mit permanent wechselnden Gebührenordnungen und unzureichenden Budgets nicht bieten kann. Auch mit dem Pädiatrie-Modul kommen die Ärzte auf eine Honorarsteigerung von deutlich über 20 Prozent.“ Dabei gelten auch für das Pädiatrie-Modul die gewohnten strukturellen Vorteile des AOK-Hausarztvertrags: Der Kinder- und Jugendarzt steht im Mittelpunkt der Versorgung junger Versicherter, ist erster Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen und koordiniert die Behandlung. Vertragliche Vorgaben zur apparativen Mindestausstattung der Praxen und Abendsprechstunden für berufstätige Eltern tragen ebenfalls zur Qualitätsverbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen bei.

Auch der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg, Dr. Berthold Dietsche, zeigte sich zufrieden mit dem Vertragsabschluss, weil dieser auch die Zusammenarbeit zwischen Haus- und Kinderarzt verbessere. „Ein wichtiger Beitrag ist die neue Einzelleistung ‚Transition‘, die einen nahtlosen Übergang von der pädiatrischen in die allgemeinärztliche Versorgung von chronisch Kranken sicherstellt“, so Dietsche. „Gerade für diese Patientengruppe ist eine kontinuierliche Betreuung unerlässlich, um keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu riskieren.“

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