AOK: Krankenhäuser in Baden-Württemberg sind ausreichend finanziert

Versorgung weiterhin auf hohem Niveau

Datum: 12.05.2010 / Kategorie: Krankenhäuser

Stuttgart

Mit Unverständnis reagiert der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg, auf die heutige Meldung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), wonach mehr als jede zweite Klinik im Land im vergangenen Jahr keinen Gewinn erzielt hat. „Die Krankenhäuser in Baden-Württemberg sind ausreichend finanziert. Wer jetzt nicht mit den Budgetmitteln in Baden-Württemberg auskommt, muss seine Abläufe kritisch überdenken“, sagt Dr. Hoberg am Mittwoch (12.05.2010) in Stuttgart.

Nach Aussage des AOK-Chefs haben die Krankenhäuser in den letzten Jahren enorme Finanzspritzen erhalten. Zum Beispiel erhielten die Krankenhäuser in Baden-Württemberg allein für Tarifsteigerungen über 120 Millionen Euro zusätzlich. Zudem wurde für 2010 eine weitere Fallpauschalensteigerung von über 175 Millionen Euro beschlossen.

Hoberg: „Weitere Steigerungsraten sind den Versicherten nicht mehr zumutbar. Es darf nicht suggeriert werden, die Kliniken könnten nicht, wie sie wollten, weil nicht genügend Mittel zur Verfügung stünden. Falls in den Vorjahren eine Unterfinanzierung vorlag, ist diese im Jahr 2010 ausgeräumt.“

Laut Hoberg haben die Krankenkassen alles dafür getan, um die Versorgung in Baden-Württemberg weiterhin auf einem hohen Niveau sicherzustellen. Nun müssten die Krankenhäuser zeigen, dass sie nach Jahren der Demonstrationen und des Einforderns von mehr Geld in der Lage sind, mit den zur Verfügung gestellten Mitteln effizient arbeiten zu können.

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