AOK verlängert vorzeitig Laufzeit für HausarztProgramm

Ärzte in Baden-Württemberg erhalten noch mehr Planungssicherheit

Datum: 21.09.2010 / Kategorie: AOK-Hausarztprogramm

Stuttgart

Wie die AOK Baden-Württemberg mitteilt, hat sie die Laufzeit ihres HausarztProgrammes vorzeitig verlängert. Der Vertrag zwischen AOK, Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg, in den sich bislang rund 935.000 Versicherte eingeschrieben haben, ist prinzipiell unbefristet, konnte bisher aber frühestens zum 31.12.2012 von den Vertragspartnern gekündigt werden. Diese Frist wurde nun um drei Jahre auf den 31.12.2015 verlängert.

„Mit der Verlängerung der Mindestlaufzeit des HausarztProgramms erhalten die Ärzte in Baden-Württemberg nun noch mehr Planungssicherheit“, erläuterte Dr. Rolf Hoberg, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, die neue Übereinkunft. Zugleich unterstreiche die Kasse damit, wie wichtig ihr die innovative Versorgungsstruktur sei, die sie hier gemeinsam mit dem Hausärzteverband und MEDI aufgebaut habe und an dem sie laut Hoberg festhält, „unabhängig von der Großwetterlage in Berlin. Der bundesweit erste Hausarztvertrag ist derzeit auch der mit Abstand bedeutendste im Südwesten. Rund 935.000 AOK-Versicherte sind aktuell in das AOK-HausarztProgramm eingeschrieben.“ Auf die Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen der teilnehmenden Versicherten habe diese Entscheidung übrigens keinerlei Einfluss – hier bleibe alles beim Alten.

Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg, und MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner freuen sich, dass der AOK-Vorstand ihren Vorschlag zur Verschiebung des frühestmöglichen Kündigungstermins für das HausarztProgramm angenommen hat. Beide lobten das partnerschaftliche Verhältnis zur AOK Baden-Württemberg und werteten die neue Vereinbarung kurz vor dem Kabinettsbeschluss zum umstrittenen GKV-Finanzierungsgesetz auch als wichtiges Signal nach Berlin. Dort versuche man gerade, die Hausarztverträge mit einem vorgeschobenen Kostenargument kaputt zu machen. Dass es nicht nur um mehr Geld für Ärzte geht, sondern um eine bessere, strukturierte Versorgung, die sich auch rechnet, zeige die Zustimmung der AOK-Baden-Württemberg zu einer längeren Mindestvertragslaufzeit.

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