AOK: Zahl der Mutter-/Vater-Kind-Kuren im Land steigt

Medizinische und soziale Betreuung verstärkt notwendig

Datum: 06.06.2011 / Kategorie: Wissenschaft / Statistiken / Studien / Zahlen

Stuttgart

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die AOK Baden-Württemberg 2010 nach eigenen Angaben eine deutliche Steigerung von mehr als 29 Prozent bei den so genannten Mutter-/Vater-Kind-Kuren im Land. In diesen im Jahr 2007 vom Gesetzgeber als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen definierten "Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen" sieht die AOK einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit von Eltern und Kindern. Mit einer jährlichen Zahl von fast 2.900 Genehmigungen solcher Kuren für Kinder und Mütter/Väter sei die AOK Spitzenreiter im Land. "Wir wissen, dass diese Kuren eine positive Langzeitwirkung haben und die Gesundheit von Kindern, Müttern und Vätern nachhaltig stärken", so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg, am Montag (06.06.2011) in Stuttgart.

Mutter-Kind-Kuren seien wichtige Bausteine einer wirkungsvollen Rehabilitation und Gesundheitsförderung. Hoberg: "Eine schnelle Prüfung der Anträge und Entscheidung ist für die AOK selbstverständlich. Zwischen Antrag und Genehmigung liegen in den meisten Fällen keine vier Wochen. Eine solche Kur ist ja kein Urlaub, sondern bei Bedarf in den Familien angezeigt und sinnvoll. Die Maßnahmen verbinden medizinische und soziale Aspekte, um eine positive Wirkung zu entfalten, die in den Alltag hinein getragen wird."

Der Soziale Dienst der AOK Baden-Württemberg berate die Eltern eingehend zu allen Fragen und den Möglichkeiten, solche Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. Im Vordergrund einer Mutter-/Vater-Kind Maßnahme stehe immer die Erkrankung des Elternteils. Hoberg: "Wir nutzen unsere vorhandene sehr gute Infrastruktur im Land und finden für nahezu alle Erkrankungen die richtige Einrichtung innerhalb von Baden-Württemberg." Die Kosten von rund 3.500 EUR für eine 21-tägige Maßnahme übernehme die AOK Baden-Württemberg ebenso wie die Fahrkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Lediglich der gesetzliche Eigenanteil werde den Familien in Rechnung gestellt.

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