AOK zur Medizin-Messe in Stuttgart:

Ältere und chronisch kranke Menschen im Land besser versorgt.

Datum: 25.01.2013 / Kategorie: AOK-Hausarztprogramm

Stuttgart

Ältere Menschen sind häufig von chronischen Krankheiten betroffen. Die AOK Baden-Württemberg weist anlässlich der heute (25.01.2013) beginnenden Fachmesse MEDIZIN 2013 in Stuttgart darauf hin, dass – wissenschaftlich belegt – chronisch Kranke durch die Teilnahme am Hausarztprogramm nachweislich besser versorgt werden als in der Regelversorgung. So betreut sie ihr Hausarzt umfassender und intensiver. Schwerpunkt der Medizin-Messe ist das Thema „Alter“.

In einer älter werdenden Gesellschaft nimmt auch die Häufigkeit chronischer Krankheiten zu, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder Herzschwäche. „Die wissenschaftliche Untersuchung bestätigt, dass chronisch Kranke, die an unserem Hausarztvertrag teilnehmen, durchschnittlich pro Halbjahr zwei Kontakte mehr mit ihrem Hausarzt haben und sich deutlich häufiger in sogenannte Chronikerprogramme (DMP) eingeschrieben haben“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, am Freitag (25.01.2013) in Stuttgart. Chronisch kranken Patienten komme auch zugute, dass besonders geschultes und qualifiziertes Praxispersonal, sogenannte Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH), in die Betreuung und Behandlung eingebunden würden. Hermann: „In Baden-Württemberg sind inzwischen mehr als 1.000 medizinische Fachangestellte und Arzthelferinnen zu VERAHs fortgebildet.“

Der Hausarztvertrag und die Facharztverträge der AOK verzeichnen landesweit rund 1,1 Millionen Teilnehmer, von Arztseite sind insgesamt rund 4.500 Ärzte dabei. Neben dem Hausarztvertrag gibt es verschiedene Facharztverträge für Kardiologie, Gastroenterologie, Psychotherapie, Neurologie und Psychiatrie. Weitere Verträge sind in Verhandlung, insbesondere für Orthopädie. Das Ziel der größten gesetzlichen Krankenkasse im Südwesten und ihrer Vertragspartner ist es, bis 2015 eine flächendeckende ambulante Versorgung in allen wichtigen ärztlichen Feldern mit solchen Direktverträgen zu gestalten.

Weitere Informationen für die Redaktionen zur wissenschaftlichen Studie unter: www.neue-versorgung.de

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