Christopher Hermann neuer Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg – neuer Vorstandsvize ist Siegmar Nesch

Wichtigstes Ziel: Mehr Innovation im Gesundheitswesen

Datum: 30.09.2011 / Kategorie: Unternehmen AOK Baden-Württemberg

Stuttgart

Die AOK Baden-Württemberg, fünftgrößte Krankenkasse Deutschlands, hat eine neue Führungsspitze: Dr. Christopher Hermann (56), bisheriger Vorstandsvize, löst zum 1. Oktober Dr. Rolf Hoberg ab, der die AOK Baden-Württemberg seit 2004 leitete. An die Stelle Hermanns tritt der bisherige Bevollmächtigte des Vorstandes, Siegmar Nesch (45). Unter dem neuen Führungsduo soll die Südwest-AOK ihre gestaltende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung noch stärker wahrnehmen und mit innovativen Projekten und einer starken Wettbewerbsorientierung noch deutlichere Akzente setzen.

"Im Bundesvergleich nimmt das Gesundheitswesen in Baden-Württemberg und die AOK Baden-Württemberg im Besonderen eine einzigartige Stellung ein. Daran soll sich auch künftig nichts ändern. Als Krankenversicherer von über 3,8 Millionen Baden-Württembergern wird die AOK weiterhin ihre Innovationskraft einsetzen, um die Leistungsfähigkeit und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens im Lande sicherzustellen", so Hermann. Beispielhaft zu nennen seien die Hausarzt- und Facharztverträge, mit denen die AOK bundesweit Maßstäbe gesetzt und unter Beweis gestellt habe, dass eine direkte Vertragspartnerschaft mit den Arztverbänden Vorteile für alle Beteiligten bringe. Hermann: "Bis heute haben sich über eine Million Versicherte und 3.500 Ärzte in den Hausarztvertrag eingeschrieben. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen. So steht unser neuer Facharztvertrag für die Bereiche Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie kurz vor der Unterschrift."

Das Engagement der "Innovationskasse" AOK trage insbesondere auch der demografischen Entwicklung im Lande Rechnung. Expertenschätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2030 über ein Drittel der Bevölkerung in Baden-Württemberg älter als 60 Jahre sein. Hermann: "Deshalb lautet die Devise: möglichst gesund älter werden. Die auf dieses Ziel ausgerichteten regionalen Gesundheitsangebote im Lande tragen nicht von ungefähr und sehr prägnant die Handschrift der AOK. Wir reden eben nicht nur über Gesundheit – unsere jährlich über 7.000 Gesundheitskurse bieten den Menschen Gelegenheit zu lernen, wie man sich aktiv um die eigene Gesundheit kümmern kann."

An die Adresse der Politik gerichtet fordert Hermann Rahmenbedingungen, die im Gesundheitswesen mehr Gestaltungsspielräume zulassen. "Insbesondere für den Krankenhausbereich sind bisher keinerlei wettbewerbliche Möglichkeiten vorhanden. Allein die AOK Baden-Württemberg gibt jährlich über ein Drittel ihrer Leistungsausgaben in der Krankenversicherung von mehr als 9 Milliarden Euro für Krankenhausbehandlungen aus. Hier schlummern deutliche Effizienzpotentiale", sagt Hermann.

Auch die starke Marktstellung der AOK will Hermann nicht nur festigen, sondern ausbauen: "Wir haben in den ersten acht Monaten dieses Jahres fast 100.000 neue Mitglieder begrüßen können. Unser Angebot überzeugt immer mehr Menschen und das wollen wir noch stärker nutzen. Die AOK ist dort, wo die Menschen leben. Mit ihren über 250 Kundencentern ist sie überall im Land präsent. Zusammen mit unserer großen Erfahrung bietet die AOK auch in krisenhaften Zeiten Sicherheit und Verlässlichkeit. Für mich persönlich ist das nicht nur Bestätigung – das ist auch Verpflichtung, der ich mich in meiner neuen Position stark verbunden fühle."

"Daraus resultiert auch eine große Verantwortung für die Betreuung unserer Versicherten", sagt Siegmar Nesch, neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender. "Bei täglich 16.000 Anrufen und ebenso vielen persönlichen Kundenkontakten in unseren Kundencentern ist die weitere Verbesserung des Services eines unserer wichtigsten Felder. Wir wollen unseren Kunden noch besser zuhören und individueller auf deren Wünsche eingehen. Dafür werden wir zukünftig großen Wert auf eine umfassende Schulung unserer Mitarbeiter und die Optimierung von Prozessen legen sowie unsere Standards weiter anpassen."

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