Elektronische Gesundheitskarte:

AOK Baden-Württemberg erreicht Ziel - zehn Prozent der Versicherten haben elektronische Gesundheitskarte erhalten

Datum: 16.11.2011 / Kategorie: Elektronische Gesundheitskarte

Stuttgart

Die AOK Baden-Württemberg hat als bundesweit erste Krankenkasse das Ziel erreicht, zehn Prozent ihrer Versicherten bis Ende 2011 mit einer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) auszustatten. Das teilte die Südwest-AOK am Mittwoch, (16.11.2011) in Stuttgart mit. Seit Mitte September wurden über 390.000 Karten an AOK-Versicherte in Baden-Württemberg ausgeliefert. Größere Probleme mit der eGK traten dabei nicht auf.

„Nur in wenigen Einzelfällen gab es in der Praxis Probleme. Aber nicht mit der neuen Karte, sondern mit dem EDV-System in der Arztpraxis. In Relation zur ausgelieferten Kartenmenge beträgt die Quote 0,04 Prozent“, sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg. Zwar sei klar, dass nicht alle der über 390.000 Versicherten in den letzten Wochen mit ihrer eGK auch zum Arzt gegangen sind. „Die Zahlen zeigen aber ganz klar, dass die Sache funktioniert“, betont Hermann.

Den reibungslosen Ablauf führt der AOK-Vorstandschef vor allem auf die gute Vorbereitung der Ärzte in Baden-Württemberg zurück, die frühzeitig von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg aufgefordert wurden, sich eGK-Lesegeräte zuzulegen. Heute seien nahezu alle Praxen mit einem Lesegerät ausgestattet. Zudem habe die AOK Baden-Württemberg Ärzte und Versicherte bei der Fehlersuche aktiv unterstützt, um die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. Hermann: „Wir haben Hotlines eingerichtet und stehen jedem Versicherten mit Rat und Tat zur Seite.“

Bei Fragen zur eGK können sich Versicherte der AOK Baden-Württemberg an eines von über 250 Kundencentern überall im Land wenden. Bis Ende 2012 sollen 70 Prozent der Versicherten der AOK Baden-Württemberg mit einer eGK ausgestattet werden.

Hinweis für die Redaktionen:

Die Einführung der eGK beschloss der Gesetzgeber im sogenannten GKV-Finanzierungsgesetz, das zum 01.01.2011 in Kraft getreten ist. Darin wurde festgelegt, dass bis Ende 2011 alle Krankenkassen mindestens zehn Prozent ihrer Versicherten mit einer eGK ausstatten müssen. Krankenkassen, welche diese Frist nicht einhalten, werden die Verwaltungsausgaben für 2012 um zwei Prozent gekürzt.

Weitere Informationen zur eGK finden Sie in einem FAQ-Dokument oder in der Rubrik "Leistungen & Service".

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