Freunde machen stark

AOK-Kampagne mit Drachenkind Jolinchen – unterstützt von der Gattin des Bundespräsidenten und UNICEF-Schirmherrin Elke Büdenbender

Datum: 30.06.2021 / Kategorie: AOK-Aktionen

Stuttgart

Kein Treffen in größeren Gruppen, kein Sport im Verein, Lernen allein daheim vor dem Bildschirm – die Corona-Pandemie ist für Kinder eine große Herausforderung und Belastung. Sie müssen auf vieles verzichten und vermissen ihre Freundinnen und Freunde. „Doch Freundschaften sind wichtig, für die Entwicklung von sozialen und kognitiven Kompetenzen, das Selbstwertgefühl und das Selbstbild von Kindern“, sagt Sabine Drexler von der AOK Baden-Württemberg. Wie aber funktioniert Freundschaft in Corona-Zeiten? Das möchte Jolinchen, das grüne Drachenkind der AOK, gern wissen. Welche Wege suchen Kinder, um ihre Freundschaften zu pflegen? Unter dem Motto „Freunde machen stark“ können Kinder daher bis zum 20. August 2021 in Bildern und besonders in Geschichten berichten, wie sie durch die Pandemie mit Kontaktbeschränkungen und Homeschooling kommen.

 

„Freundschaften entstehen bei Kindern oft durch gemeinsame Vorlieben und Interessen, aber auch durch räumliche und zeitliche Nähe“, so Drexler weiter. Aber gemeinsame Aktivitäten sind in der Pandemie nur eingeschränkt möglich. Deshalb ist Jolinchen gespannt darauf zu erfahren, welche Wege Kinder und Jugendliche gefunden haben, um ihre Freunde zu sehen. Haben sie ihre Freude gesehen – nur draußen im Freien oder per Video-Chat? Was haben sie am meisten vermisst? Und was haben sie sich einfallen lassen, um im Austausch mit den Freunden zu bleiben? Die AOK-Kampagne soll Kindern und auch Eltern Anregungen geben und die Möglichkeit, von anderen zu lernen.

 

Unterstützt wird „Freunde machen stark“ von der Stiftung Lesen sowie der LegaKids Stiftung. Denn gerade mit dem Aufruf Erlebnisse aufzuschreiben, möchte die AOK mit ihren Kooperationspartnern auch einen Beitrag zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz leisten. Denn diese Fähigkeiten beeinträchtigt die Pandemie ebenso. Auch die mündliche Ausdrucksfähigkeit lässt selbst nach Aussage der Kinder nach. „Schulschließungen und Distanzunterricht belasten Kinder, die sich mit dem Lesen und Schreiben ohnehin schwertun, in besonders hohem Maß. Sie werden in ihrer Entwicklung zurückgeworfen und können Defizite kaum noch aufholen. Was das auch für die psychische und physische Gesundheit der Kinder und für ihre Familien bedeutet, lässt sich kaum ermessen“, so Dr. Britta Büchner von der LegaKids Stiftung.

 

„Daher ist uns jedes Bild und jede Geschichte wichtig“, sagt Drexler. „Wir haben schon viele Ideen, wie wir Kindern mit Tipps, Rätseln, Geschichten und Mitmachaktionen zum Thema Freundschaft ein bisschen helfen und Spaß bereiten können, greifen gern aber auch weitere Einfälle auf.“ Auf der Internetseite jolinchen.de wird es bis zum UNICEF-Weltkindertag im September Angebote geben und auch bundesweit wieder vor Ort, sobald es Corona-bedingt möglich ist.

 

Zum Weltkindertag am 20. September 2021 sind zudem Überraschungen geplant. Eine Dokumentation und ein Elternratgeber zum Thema Freundschaft werden aus den Einsendungen gestaltet. Aus einem Motiv wird außerdem eine exklusive Freundschaftsgeschichte für den bundesweiten Vorlesetag im November entwickelt. Das Kind, von dem das Motiv stammt, gewinnt exklusiv für seine Schule, Kita, Bibliothek oder seinen Verein eine Vorlesenacht mitsamt der Jolinchen-Freundschaftsgeschichte. Diese wird dann „spektakulär“ vom Kinderbuchautor und Lese-Weltrekordler Stefan Gemmel vorgetragen. Weitere 100 Einsendungen werden mit einem Jolinchen-Freundebuch belohnt.

 

Weitere Informationen unter:

www.jolinchen.de

Einsendungen der Bilder an:

AOK-Kindermagazin

Jolinchen

Burchhardstr.11

20067 Hamburg

 

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