Gemeinsame Aktion von AOK, ADFC und den Radsportverbänden in Baden-Württemberg

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist der Renner

Datum: 20.10.2011 / Kategorie: AOK-Aktionen

Stuttgart

Immer mehr Baden-Württemberger tun etwas für sich und die Umwelt. So das Fazit aus der diesjährigen Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“: 9755 Fahrradfahrer – 30 Prozent mehr als 2010 – haben sich an der gemeinsamen Aktion der AOK Baden-Württemberg, des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) und der Radsportverbände in Baden-Württemberg beteiligt. Durch den Verzicht aufs Auto wurden rund 694 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart – auch dies ein Spitzenwert im Vergleich zu den Vorjahren.

Seit 2005 rufen AOK, ADFC und die Radsportverbände alljährlich zur Sommerradaktion. Mindestens 20 Tage steigen die Teilnehmer in den Sommermonaten aufs Rad um. „Regelmäßiges Radfahren schützt vor Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, erklärt Siegmar Nesch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. 20 bis 30 Minuten Bewegung am Tag genügen laut AOK schon, um schädliches Cholesterin abzubauen, den Blutdruck zu senken und das Herz zu stärken. Nichts ist besser für die Gesundheit als sich regelmäßig zu bewegen. Und nichts lässt sich einfacher in den Alltag integrieren als beim täglichen Weg zur Arbeit aufs Rad umzusteigen. „Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann ganz nebenbei etwas für die Gesundheit und die Fitness tun“, so AOK-Vize Nesch.

„Wenn die Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit fahren gibt es viele Gewinner“, sagt Dr. Gudrun Zühlke, Landesvorsitzende des ADFC-Baden-Württemberg: „Die Radfahrer treiben Sport in einer Zeit, die sie sonst still sitzend verbracht hätten, sie sind gesünder, was auch den Arbeitgebern nutzt und nebenher entstehen weniger Abgase und Lärm was die Mitmenschen und die Umwelt freut.“

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Das sehen anscheinend auch immer mehr Baden-Württemberger so und beteiligen sich an der Aktion. „Wir haben in diesem Jahr eine Steigerung von rund 30 Prozent“, sagt Nesch. Nach 7355 Teilnehmern im Sommer 2010 waren es in diesem Jahr 9755. „Immer mehr Menschen übernehmen Verantwortung für ihre Gesundheit und die Umwelt“, sagt Günter Riemer, Präsident des Württembergischen Radsportverbandes (WRSV). „Insgesamt haben die Radler in Baden-Württemberg mehr als 3,5 Millionen Kilometer zurückgelegt – und damit quasi 88-mal die Erde umrundet.“ Die CO2-Einsparung liege bei rund 694 Tonnen, legt man einen Durchschnittswert von 19,68 Kilogramm je 100 Kilometer zugrunde.

Wie die Erfahrungen der AOK zeigen, ist die Aktion keine Eintagsfliege: „Wer einmal erlebt hat, wie gut man sich nach vier Wochen auf dem Rad fühlt, der fährt auch künftig gutgelaunt mit dem Drahtesel ins Geschäft, statt seine Zeit missmutig im Stau zu verbringen“, so Siegmar Nesch. Für AOK, ADFC und die Radsportverbände deshalb keine Frage: Auch 2012 wird es wieder die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ geben. Der Gesundheit und dem Klima zuliebe.

Weitere Infos: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Dort gibt es auch einen CO2-Rechner, damit jeder den individuellen Kohlendioxid-Ausstoß seines Fahrzeuges ermitteln kann.

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