Große Mehrheit der Baden-Württemberger radelt, um gesund und fit zu bleiben

Fast jeder Fünfte Erwerbstätige nutzt das Fahrrad für den Weg zur Arbeit

Datum: 27.05.2013 / Kategorie: AOK-Aktionen

Stuttgart

Stuttgart, 27.05.2013Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der AOK Baden-Württemberg fahren zwei Drittel der Erwachsenen in Baden-Württemberg Rad, davon rund 60 Prozent regelmäßig, d.h. mehrmals in der Woche. „Es ist erfreulich, dass etwa 86 Prozent der Fahrradfahrer radeln, um gesund und fit zu bleiben. Für den Weg zur Arbeit nutzen rund 19 Prozent der Erwerbstätigen das Rad“, kommentiert Dr. Gudrun Zühlke, Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), die Umfrageergebnisse. „Neben Fitness und Gesundheit bringt das Fahrradfahren gerade für den Weg zur Arbeit viele weitere Vorteile mit sich. Beispielsweise wird Stress abgebaut oder Umwelt und Nerven geschont, wenn dem täglichen Stau auf den Straßen entgangen werden kann“, so Zühlke weiter. Auch in diesem Jahr sollen mit der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK Baden-Württemberg, ADFC und den Radsportverbänden im Land (WRSV und BRV) noch mehr Menschen motiviert werden, das Fahrrad für den Weg zur Arbeit zu nutzen.

Laut der Umfrage nutzen die meisten Menschen (rund 61 Prozent) im Land das Fahrrad für Freizeit und Sport. Etwa die Hälfte der befragten Radfahrer möchte mit dem Radeln die Umwelt schonen und Kosten sparen. Ein Viertel der Befragten Radfahrer legt wöchentlich im Schnitt zwischen 25 und 50 Kilometer zurück, ein weiteres Viertel immerhin zwischen 10 und 25 Kilometer.

„Regelmäßiges Radfahren hat tatsächlich äußerst positive Auswirkungen auf die Gesundheit: Bereits 30 Minuten täglich reichen aus, um Herz- und Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Ein schöner Nebeneffekt ist außerdem, dass die Ausdauer verbessert und der Kalorienverbrauch angekurbelt wird“, so der Sportwissenschaftler der AOK Baden-Württemberg, Michael Clement.

„Was man allerdings nicht vergessen sollte, ist einen Helm zu tragen. Ein Sturz kann ohne Helm schwerwiegende Folgen haben, während das Helmtragen Leben retten kann“, erläutert der Präsident des Württembergischen Radsportverbandes, Hans Lutz. „Die Zahlen zeigen jedoch, dass wir hier in Baden-Württemberg schon auf einem guten Weg sind“, so Lutz weiter. Knapp 40 Prozent der befragten Radfahrer im Land tragen immer einen Helm. Weitere 14 Prozent tragen immerhin ab und zu einen Helm. Die Einführung einer Helmpflicht befürworten mehr als zwei Drittel aller Befragten.

Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für mindestens 20 Tage von Juni bis August für den Arbeitsweg das Fahrrad nutzen, wird bereits seit 2005 durchgeführt. Im Jahr 2012 haben sich in Baden-Württemberg insgesamt 10.830 Menschen an der Aktion beteiligt.

Hinweis für die Redaktionen:

Im Auftrag der AOK Baden-Württemberg hat das Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA-CONSULERE eine repräsentative Befragung zum Thema Fahrrad fahren durchgeführt.

Vom 13. bis zum 15. Mai 2013 wurden dazu 506 Bürgerinnen und Bürger im Alter von mindestens 18 Jahren in Baden-Württemberg befragt. Weitere Ergebnisse der repräsentativen Umfrage sind unter www.aok-bw-presse.de abrufbar.

Auf der Internetseite www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de sind ausführliche Hinweise zur Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ zu finden.

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