Kaiserschnitt, Mehrlingsschwangerschaften oder Gebärmuttererkrankungen:

AOK Baden-Württemberg erweitert jetzt ärztliche Zweitmeinung noch um die Bereiche Gynäkologie und Geburtshilfe

Datum: 04.02.2015 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Stuttgart

Die AOK Baden-Württemberg hat das Angebot der strukturierten ärztlichen Zweitmeinung um die Bereiche Gynäkologie und Geburtshilfe erweitert. Bisher vermittelt die AOK Baden-Württemberg ihren Versicherten bereits auf Wunsch bei lebensverändernden Diagnosen in den Fachgebieten Herzchirurgie, Kardiologie, Onkologie, Orthopädie und Urologie eine profunde Zweitmeinung: „Die ärztliche Zweitmeinung bringt höhere Sicherheit für unsere Versicherten gerade dann, wenn es um schwierige medizinische Entscheidungen geht. Die Ergebnisse bestätigen dies immer wieder“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg.

Seit Jahresbeginn haben Frauen jetzt auch die Möglichkeit, sich bei schwierigen gynäkologischen oder geburtshilflichen Behandlungsfragen exklusiven Rat von qualifizierten Experten einzuholen. Das gilt etwa bei Mehrlingsschwangerschaften oder bei der Frage nach einem Wunschkaiserschnitt. Ebenso steht das Angebot Frauen mit Erkrankungen wie z.B. Myomen (gutartige Wucherungen der Gebärmutter) oder Endometriose (Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle) zur Verfügung. „Die Gynäkologie und die Geburtshilfe sind besonders sensible Bereiche. Viele Frauen sind beispielsweise bei der Frage nach einer natürlichen Geburt oder einem Kaiserschnitt schnell verunsichert. Hier kann eine Zweitmeinung von medizinischen Expertinnen und Experten mehr Klarheit und Sicherheit für die werdende Mutter bringen“, so Dr. Leslie Trautrims-Michelitsch, Fachärztin und Leiterin des Fachbereichs Behandlungsmanagement der AOK Baden-Württemberg.

Die strukturierte ärztliche Zweitmeinung erfolgt ausschließlich auf Wunsch der Versicherten. „Wir verzeichnen eine zunehmende Nachfrage unserer Versicherten nach objektiver, hochwertiger und zeitnaher Unterstützung bei lebensverändernden Diagnosen, der wir mit der strukturierten ärztlichen Zweitmeinung noch besser nachkommen“, betont Dr. Hermann.

Rund 7000 Zweitmeinungsanfragen sind seit Einführung im Jahr 2009 bei der AOK Baden-Württemberg eingegangen. Jede dritte Anfrage führte zu einer Vorstellung bei einem Zweitmeinungsexperten. Die Versicherten erhalten innerhalb von maximal 14 Tagen einen entsprechenden Termin.

35 Prozent der Patientinnen und Patienten erhielten von den Zweitmeinungsexperten ergänzende oder alternative Therapievorschläge – im Bereich der Onkologie sogar 50 Prozent.

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Eine Expertenübersicht finden Sie im Anhang zur Pressemitteilung.

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