Mach Dich locker!

Das AOK-care-Telefon informiert vom 1. bis 31. Oktober über Stress und Burnout

Datum: 29.09.2011 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Stuttgart

Was ist Stress? Wie entsteht er und wie lässt er sich vermeiden? Wann wird Stress zum Burnout und wie kann man sich selbst davor schützen? Tipps und Unterstützung erhalten Hilfesuchende von Medizinexperten der AOK Baden-Württemberg, die vom 1. bis zum 31. Oktober 2011 Fragen zu Stressvermeidung und Entspannung an der Gesundheitshotline AOK-care-Telefon beantworten.

Die Hotline steht unter der Telefon-Nummer 0180 10 50 500 (3,9 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent/Minute) im Aktionszeitraum täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. „Im Rahmen des AOK-Themenschwerpunktes ‚Alles in Balance’ beraten wir zu diesem Thema als besonderen Service auch Interessierte und Betroffene, die nicht bei der AOK versichert sind,“ erklärt Dagmar Bredow, Gesundheitsexpertin beim AOK-care-Telefon.

An sich ist Stress keine schlechte Sache. Er sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit und schärft die Sinne. Dieser positive Stress, auch Eustress genannt, kann in bestimmten Situationen sogar die Leistungsfähigkeit steigern. Problematisch wird es erst, wenn Stress zum Dauerzustand wird und sich die Menschen dadurch überlastet fühlen. „Wenn wir zu viele Dinge gleichzeitig erledigen sollen, unsere Termine zu knapp geplant sind und wir dadurch keine Zeit zum Ausruhen haben, kommt es zu negativem Stress und schnell auch zur Überlastung“, so Bredow. Typische Anzeichen dafür sind zum Beispiel nächtliches Zähneknirschen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Rückenschmerzen oder Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit. „Dies können schon Vorboten eines Burnout-Syndroms sein“, warnt Bredow.

Besonders gefährdet sind vor allem Personen in sogenannten „helfenden Berufen“ wie zum Beispiel Pflegekräfte, Ärzte oder Lehrer – und selbstverständlich auch Mütter, Väter und andere Personen, die familiär überlastet sind.

Deshalb ist es wichtig, im Alltag für ausreichende Ruhepausen zu sorgen. Doch was entspannt am besten – Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder eher körperliche Aktivität wie etwa Sport? „Das lässt sich nicht pauschal sagen, weil Entspannung für jeden Menschen etwas anderes bedeutet“, erklärt Bredow.

Auch hier helfen die Experten am AOK-care-Telefon weiter, beantworten Fragen rund um Entspannungsstrategien und -übungen, wie diese funktionieren, wann sie sinnvoll sind und wann es besser ist, einen Arzt aufzusuchen. „Denn Ferndiagnosen stellen wir grundsätzlich nicht“, betont Bredow. „Dafür verweisen wir auf die zuständigen niedergelassenen Ärzte. Ob bestimmte körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Rückenschmerzen durch psychische Überlastung entstanden sind oder körperliche Ursachen haben, kann ein Arzt nur im direkten Gespräch und mit Hilfe medizinischer Untersuchungen feststellen. An unserer Hotline können wir aber Interessierten und Betroffenen die Gelegenheit bieten, sich zum Beispiel in Ruhe auf ein solches Gespräch mit einem Mediziner vorzubereiten.“

Über das AOK-care-Telefon:

Das AOK-care-Telefon ist eine medizinische Beratungshotline für Versicherte der AOK Baden-Württemberg. Ein Expertenteam erfahrener Ärzte und Fachkräfte gibt kompetent und umfassend Auskunft u. a. über Diagnosen und Therapien, Selbsthilfegruppen sowie zu Vorbeugung. Außerdem unterstützt es die Anrufer bei der Suche nach Fachärzten und Kliniken. Die Medizin-Experten sind unter der Nummer 0180 10 50 500 (3,9 Cent /Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent/Minute) rund um die Uhr das ganze Jahr über erreichbar. Sonderaktionen, bei denen auch Nicht-AOK-Versicherte Rat einholen können, finden zu begrenzten Zeiträumen und zwischen 8 und 20 Uhr statt.

Kontakt zur Pressestelle

AOK Baden-Württemberg Pressestelle

Kontaktdaten der AOK Baden-Württemberg Pressestelle

E-Mail: presse@bw.aok.de
Telefon: 0711 2593-229
Telefax: 0711 2593-100

Presselstraße 19
70191 Stuttgart