Mehr Ausbildung an Krankenhäusern im Land

AOK Baden-Württemberg investiert 112 Millionen Euro

Datum: 03.01.2017 / Kategorie: Krankenhäuser

Stuttgart

Die AOK Baden-Württemberg erhöht ihren Förderbetrag und stellt 2017 für die Ausbildung nichtärztlicher Heilberufe an Krankenhäusern im Land mehr als 112 Millionen Euro im Ausbildungsfonds bereit. „Wir haben den Betrag um weitere 7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht, denn der berufliche Nachwuchs ist uns ein großes Anliegen. Mit unseren Mitteln sichern wir weit über 5.000 Ausbildungsplätze für Krankenpflegerinnen und -pfleger, Hebammen und andere wichtige Heilberufe an Krankenhäusern“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg am 3. Januar 2017 in Stuttgart.

Mit ihrem Förderbetrag bringt die AOK Baden-Württemberg fast die Hälfte des landesweiten Fördertopfs für nichtärztliche Heilberufe alleine auf. Zusammen mit dem Anteil der anderen gesetzlichen Krankenkassen im Land erreicht der Ausbildungsfonds im laufenden Jahr einen Höchststand von einer viertel Milliarde Euro. Mit diesen Mitteln werden auch ungleiche Startbedingungen bei Krankenhäusern ausgeglichen. Hermann: „Wer ausbildet, darf dadurch keine Wettbewerbsnachteile erleiden. Der Ausbildungsfonds sorgt dafür und motiviert Krankenhäuser, sich verstärkt der Nachwuchsförderung anzunehmen.“ So gebe es im neuen Jahr landesweit insgesamt rund 11.500 Ausbildungsplätze für nichtärztliche Heilberufe, wozu neben Krankenpflegern/innen und Hebammen auch beispielsweise Diätassistenten/innen, Physiotherapeuten/innen und medizinisch-technische Assistenten/innen zählen.

Die Schulen für Gesundheitsberufe profitieren zudem vom Mehr an Fondsmitteln: „Für das laufende Jahr sind die Kostensteigerungen an den Schulen inklusive angemessener Gehaltserhöhungen für die Lehrkräfte berücksichtigt“, so Hermann abschließend.



Hinweis an die Redaktionen:

Der Ausbildungsfonds wird von allen Krankenkassen in Baden-Württemberg finanziert und von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft verwaltet. Pro Krankenhauspatientin und -patient zahlen die Krankenkassen einen pauschalen Ausbildungszuschlag von 106,50 Euro. Insgesamt beläuft er sich 2017 auf 250 Millionen Euro. Die Gelder fließen an die ausbildenden Krankenhäuser.

 

 

 

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