Schließung der City BKK: AOK Baden-Württemberg fordert Solidarität

Größte Krankenkasse im Land bietet allen Mitgliedern kriselnder Krankenkassen Versicherungsschutz

Datum: 16.05.2011 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Stuttgart

„Die Turbulenzen und Schwierigkeiten bei der Schließung einiger kleiner Krankenkassen, wie aktuell bei der City BKK, dürfen das Schutzversprechen der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht in Frage stellen“, sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, am 16. Mai in Stuttgart. Daher biete die AOK allen in Baden-Württemberg wohnenden Mitgliedern von kriselnden Krankenkassen den Versicherungsschutz bei der AOK Baden-Württemberg. Darüber hinaus sei die AOK Baden-Württemberg bereit, mit allen in Baden-Württemberg beheimateten und für Baden-Württemberg geöffneten Krankenkassen grundsätzlich Gespräche über Fusionen zu führen, wenn dies dort gewünscht sei.

Die AOK Baden-Württemberg trete damit denjenigen entgegen, die den Krankenkassen eine Abwehr von teuren Leistungsfällen unterstellen. „Die AOK Baden-Württemberg bekennt sich ausdrücklich zum Solidaritätsprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wenn Versicherte zu uns wollen, stehen wir jederzeit zur Verfügung“, sagt Hoberg.

In diesem Zusammenhang verweist die AOK Baden-Württemberg auf den starken Haftungsverbund des AOK-Systems, der anders als bei anderen Kassenarten – wie IKK und BKK – eine gesicherte, vertragliche Grundlage hat. In den vergangenen Jahren habe dieser Haftungsverbund seine Leistungsfähigkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

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