Sechs Jahre AOK-Hausarztvertrag mit weiter steigender Teilnehmerzahl - jetzt 1,25 Millionen Versicherte eingeschrieben

Aktuelle Umfrage: Teilnehmer weiterhin sehr zufrieden

Datum: 22.08.2014 / Kategorie: AOK-Hausarztprogramm

Stuttgart

In den Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) in Baden-Württemberg sind nach sechs Jahren Laufzeit 1,25 Millionen Versicherte und mehr als 3.800 Hausärzte eingeschrieben. Weiterhin entscheiden sich pro Quartal mehrere zehntausend Versicherte neu zur Teilnahme. Eine aktuelle Versicherten-Befragung, die zum fünften Mal von Prognos im Auftrag der AOK Baden-Württemberg durchgeführt wurde, bestätigt erneut exzellente Zufriedenheitswerte. 97 % sind absolut überzeugt, sehr zufrieden oder zufrieden mit der HZV. Die geringen Wartezeiten bei Haus- und Facharztterminen werden ebenfalls positiv bewertet. Den im Mai 2008 abgeschlossenen AOK-Hausarztvertrag hat die größte Kasse im Südwesten zusammen mit den beiden Partnern Hausärzteverband und MEDI Baden-Württemberg auf den Weg gebracht.

„Insgesamt ist ein Drittel unserer Versicherten in der HZV freiwillig dabei und profitiert von einer strukturierten und qualitätsorientierten Versorgung“, bilanziert Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Das bestätigen auch die Umfrageergebnisse unter den teilnehmenden Versicherten: 92 % geben an, dass die koordinierte Versorgung durch den Hausarzt der wichtigste Grund für ihre Teilnahme ist. Sogar 97 % der Befragten sind von der HZV absolut überzeugt, sehr zufrieden oder zufrieden mit ihr und würden sie dementsprechend weiterempfehlen (90 %). „Das Ergebnis der Patientenbefragung zeigt, wie nachhaltig unser Hausarztprogramm mittlerweile die Versorgung im Land prägt. Wir sehen uns darin bestätigt, dass wir in Baden-Württemberg vor sechs Jahren den Weg der Zukunft eingeschlagen haben“, betont Dr. Christopher Hermann.

Die zusätzlichen Angebote, die die HZV bietet, bewerten 71 % als Teilnahmegrund. Dazu gehören garantierte Abendsprechstunden für Berufstätige, erweiterte Gesundheits- bzw. Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche) sowie Zuzahlungsbefreiungen bei einer Vielzahl an Arzneimitteln.

Wartezeiten meist unter einer halben Stunde – Rechtzeitige Überweisung zum Facharzt wird mit sehr gut bewertet

Die Wartezeiten in den Hausarztpraxen sind gegenüber der vorausgehenden Umfrage konstant. Für mehr als dreiviertel der HZV-Patienten (77 %) liegt die Wartezeit bei maximal dreißig Minuten. Für jeden Vierten sogar unter 15 Minuten. In Akutfällen bekommen HZV-Patienten noch am selben Tag bei einem Facharzt einen Termin, wenn der Hausarzt den Termin vermittelt. „Die aktuelle, zum Teil hysterisch anmutende Auseinandersetzung um lange Wartezeiten bei Facharztterminen müssen wir in der HZV und den Facharztverträgen deshalb gar nicht führen. Hier gibt es klare Regeln: am selben Tag im Akutfall, zwei Wochen im Regelfall“, sagt Dr. Christopher Hermann. Angegliedert an die HZV sind mittlerweile Facharztverträge für Kardiologie, Gastroenterologie, Psychiatrie, Neurologie, Psychotherapie sowie Orthopädie. Die rechtzeitige Überweisung durch den Hausarzt an einen Facharzt, wenn es nötig ist, schätzen die Teilnehmer besonders und bewerten diesen Service mit der Schulnote 1,3.

Das gleiche Bild wie in der HZV zeigt sich auch in den Zufriedenheitswerten der FacharztProgramme. Prognos hat teilnehmende Versicherte dazu ebenfalls befragt. Hier sind 94 % absolut überzeugt, sehr zufrieden oder zufrieden.

Seit 2010 werden die HZV-Versicherten regelmäßig befragt. Zwischen dem 10. und 21. Februar 2014 sind mehr als 500 zufällig ausgewählte AOK-Versicherte in Baden-Württemberg, die am Hausarztprogramm teilnehmen, in einer repräsentativen Telefonumfrage befragt worden.

Weitere Informationen zu den Haus- und Facharztverträgen unter www.neue-versorgung.de. Interessierte können sich hier die aktuelle Ausgabe des Heftes „Neue Versorgung“ bestellen.

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