AOK-Bezirksrat: Bessere Versorgung auf dem Land

Der Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach informierte sich bei der gestrigen Sitzung über die Wettbewerbssituation unter den Krankenkassen. Zudem diskutierten die Mitglieder Modelle, die die regionale Versorgungsqualität erhöhen. Das Treffen fand bei den Stadtwerken Ulm statt, die das Selbstverwaltungsgremium eingeladen hatten.

Datum: 12.07.2016 / Kategorie: AOK-Bezirksrat Ulm-Biberach

Ulm

Aktuell gibt es 118 gesetzliche Krankenkassen. Sie versorgen 90 Prozent der Bevölkerung. Experten sagen voraus, dass es in zehn Jahren noch 50 Kassen sein werden. „Seit 2015 legen die Krankenkassen wieder einen individuellen Beitragssatz fest“, berichtete Götz Maier, Vorsitzender des AOK-Bezirksrats Ulm-Biberach. Doch ausschlaggebend für einen Kassenwechsel seien neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch der Kundenservice, die Erreichbarkeit und besondere Versorgungsangebote, so Maier: „Davon profitiert die AOK.“

4.500 Menschen haben sich seit Januar für die AOK Ulm-Biberach entschieden. Die Gesundheitskasse hat aktuell 243.800 Versicherte in Alb-Donau-Kreis, Biberach und Ulm. „Besonders wichtig ist es für sie, eine persönliche, regionale Gesundheitsbetreuung und einen Ansprechpartner vor Ort zu haben“, fügte Maier hinzu.

Die AOK liegt mit einem Beitragssatz von 15,6 Prozent unter dem Durchschnitt. Durch ihren Wachstumskurs und den sorgsamen Umgang mit Versichertengeldern erzielte die Krankenkasse 2015 ein positives Finanzergebnis. „Die Bundesregierung hat zahlreiche Gesetze wie das Krankenhausstrukturgesetz, das Versorgungsstärkungsgesetz oder das Präventionsgesetz verabschiedet. Sie verbessern die Gesundheitsversorgung deutlich. Gleichzeitig kosten sie aber viel Geld“, erklärte Maria Winkler, alternierende Vorsitzende des AOK-Bezirksrats. Experten erwarten daher einen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags von heute 1,1 Prozent auf 1,64 Prozent in zwei Jahren.

Winkler stellte darüber hinaus Projekte des Innovationsfonds vor, die von der AOK Baden-Württemberg unterstützt werden. Der Innovationsfonds wurde 2016 eingerichtet, um neue Versorgungsformen zu fördern. Die AOK engagiert sich unter anderem für Modelle, die die Versorgung im ländlichen Raum und die Lebensqualität älterer und pflegebedürftiger Menschen verbessern.

Abschließend informierte Ralf Gummersbach, Abteilungsleiter Infrastruktur bei den Stadtwerken Ulm, über den Neubau der Straßenbahnlinie 2 in Ulm.

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