AOK – Die Gesundheitskasse stellt ihren Gesundheitsbericht vor: Bodenseekreis

Dem Bodenseekreis geht es gut

Datum: 28.02.2017 / Kategorie: Krankenstand

Bodenseekreis

Dem Süden geht es gut. Bundesweit zählt die AOK einen Krankenstand von 5,3 Prozent, im Südwesten in Baden-Württemberg liegt er bei 5,0 Prozent. Der Bodenseekreis liegt mit 4,4 Prozent sogar leicht darunter. Das zeigt die aktuelle Fehlzeiten-Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Den höchsten Krankenstand im Bodenseekreis verzeichnete im Jahr 2016 die Branche Verkehr und Transport mit 5,4 Prozent. Am wenigsten fehlten Beschäftigte im Wirtschaftszweig Land- und Forstwirtschaft mit 2,0 Prozent. Die häufigste Ursache für das Fernbleiben am Arbeitsplatz waren die Muskel- und Skeletterkrankungen mit 21,9 Prozent, gefolgt von Erkrankungen des Atmungssystems mit 12,4 Prozent, sonstigen Verletzungen mit 11,6 Prozent und Erkrankungen aufgrund von psychischen Belastungen mit 11,0 Prozent.

 

Im Durchschnitt dauerte die einzelne Krankschreibung 10,2 Kalendertage. Jeder AOK-Versicherte im Bodenseekreis blieb im Laufe des Jahres insgesamt 16,1 Tage krankheitsbedingt der Arbeit fern, das ist im Vergleich zum Vorjahr 0,6 Prozent weniger. „Die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben betreut mehr als 216.000 Versicherte in der Region. Damit vertraut uns jeder zweite gesetzlich Versicherte seine Gesundheit an“, betont Roland Beierl, AOK-Geschäftsführer. „Da in der AOK-Statistik nur diejenigen Fälle erfasst werden, in denen eine ärztliche Krankschreibung vorliegt, dürfte ihr tatsächlicher Anteil noch deutlich höher ausfallen.“

 

Der Anteil der Erkrankungen des Atmungssystems, also vor allem Erkältungskrankheiten, lag bei 12,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage). Besonders häufig wurden dabei „Akute Infektionen der oberen Atemwege“ und „Akute Bronchitis“ diagnostiziert, die meist schnell auskuriert worden sind. Deshalb haben sie 2016 im Bodenseekreis zwar 24,3 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle, aber nur 12,4 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage ausgemacht. Die Erkrankungen mit den meisten Fehltagen betreffen Muskeln und Skelett, also alles von Rückenschmerzen bis Brüchen. Sie waren der Grund für 21,9 Prozent aller Fehltage und 15,3 Prozent aller Krankheitsfälle. Mit 11,0 Prozent ist der Anteil der psychischen Störungen weiterhin hoch.

 

Erster Ansprechpartner für Menschen mit Muskel- und Skeletterkrankungen sowie für jene mit Depressionen ist der Hausarzt. Versicherte, die an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen, profitieren bei diesen Krankheitsbildern zudem von den AOK-Facharztverträgen. Sie stellen eine Versorgung sicher, die den Menschen als Ganzes im Blick hat. Die teilnehmenden Ärzte beraten ganz individuell und beziehen dabei neben den körperlichen Aspekten auch psychische Befindlichkeiten und soziale Komponenten mit ein. Das AOK-Hausarzt- und FacharztProgramm, mit insgesamt mehr als 50.000 teilnehmenden Versicherten und über 170 eingeschriebenen Haus- und Kinderärzten sowie Fachärzten und Therapeuten, hat in Bodensee-Oberschwaben 2016 einen Höchststand erreicht. Wer an den Programmen teilnimmt, profitiert auch finanziell davon, denn die Zuzahlung für Arzneimittel entfällt.

 

Weitere Informationen in allen AOK-KundenCentern vor Ort oder online unter www.aok-bw.de/bodensee-oberschwaben

 

Kontakt zur Pressestelle

Thomas Müller

Pressesprecher

E-Mail: thomas.mueller@bw.aok.de
Telefon: 0751 371-178
Telefax: 0751 371-51178
Mobil: 0170 3334161

Charlottenstraße 49
88212 Ravensburg