AOK fördert Ausbildung für Heilberufe mit mehr als 96 Millionen Euro

Für die Ausbildung von rund 11.000 Auszubildenden in der Krankenpflege, der Geburtshilfe und weiteren Gesundheitsberufen im Südwesten bringt die AOK Baden-Württemberg in diesem Jahr mehr als 96 Millionen Euro auf.

Datum: 10.02.2015 / Kategorie: Krankenhäuser

Region Bodensee-Oberschwaben

„Wir dürfen den steigenden Pflegebedarf und die seit Jahren rückläufigen Zahlen beim Pflegepersonal nicht ignorieren. Es wird immer wichtiger, dass wir nachhaltig in den Nachwuchs investieren und so möglichen Engpässen entgegentreten“, erklärt Roland Beierl, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben.

„Wir haben ein großes Interesse an einer qualitativ hochwertigen Ausbildung in den nichtärztlichen Heilberufen“, so Roland Beierl weiter. Insgesamt bleibt die Anzahl der Auszubildenden in den nichtärztlichen Heilberufen auch im Jahr 2015 konstant auf hohem Niveau. Dennoch wird der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in den Pflege- und Gesundheitsberufen in den kommenden Jahren weiter steigen.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg finanzieren zwölf verschiedene Ausbildungsgänge. So wird im Südwesten neben der Ausbildung von Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern zum Beispiel auch der Fachkräftenachwuchs in der Diätassistenz und der Physiotherapie mit den bereitgestellten Finanzmitteln ausgebildet.

Insgesamt beträgt der Ausbildungsfonds für nichtärztliche Heilberufe mehr als 215 Millionen Euro. Den Hauptanteil trägt die AOK Baden-Württemberg und stellt damit die vollständige Finanzierung der zu erwartenden Kostensteigerungen für 2015 sicher.

Hinweis an die Redaktionen:

Der Ausbildungsfonds wird von allen Krankenkassen in Baden-Württemberg finanziert und von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) verwaltet. Pro Patient/in rechnet jedes Krankenhaus bei den Krankenkassen 2015 einen Ausbildungszuschlag in Höhe von 94,24 Euro ab, unabhängig davon, ob es ausbildet oder nicht. Dieser Zuschlag wird an den Fonds weitergeleitet und von dort an die tatsächlich ausbildenden Krankenhäuser verteilt. Das Geld kann von den Krankenhäusern nicht für andere Angelegenheiten ausgegeben werden, da es zweckgebunden und absolut sinnvoll angelegt ist.

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Thomas Müller

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