AOK fördert Seminarwochenende zum Thema „Schwerhörig – na und?“

Der Stellvertretende Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein Bodensee übergab einen Scheck an die Selbsthilfegruppe im Cochlea-Implantat-Verband Baden-Württemberg.

Datum: 21.08.2017 / Kategorie: Versorgung in Baden-Württemberg

Waldshut-Tiengen

Wenn Dir das Schicksal eine Zitrone gibt, mach’ Limonade draus.“ Nach diesem Motto bietet die Selbsthilfegruppe Hochrhein im Cochlea-Implantat-Verband Baden-Württemberg seit 2008 Menschen mit schwerer Hörschädigung eine Heimat. Über die regelmäßigen Gruppentreffen hinaus hatte der Gruppenleiter, Udo Barabas aus Küssaberg, aber weitere Pläne in diesem Jahr: Am Wochenende vom 18. bis 20. August veranstaltete die Selbsthilfegruppe in Nöggenschwiel ein Seminarwochenende zum Thema „Schwerhörig – na und?“ Finanzielle Unterstützung dafür kam von der AOK.

 

Einen Scheck in Höhe von 2.209 Euro übergab der Stellvertretende Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein Bodensee, Uwe Daltoe, im AOK-KundenCenter Waldshut am Kornhaus.

 

„Zwölf Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe haben an dem Wochenende viel über die Selbstakzeptanz gelernt und reichlich Selbstbewusstsein getankt“, bedankte sich Udo Barabas. „Als Referent konnten wir Jochen Müller aus Augsburg gewinnen, der lange Zeit als Therapeut in der Klinik am Stiftsberg in Bad Grönenbach gearbeitet hat.“

 

"Wir haben hier gerne unterstützt“, begründete Uwe Daltoe das Engagement der Gesundheitskasse. „Nach unserer Auffassung sind Selbsthilfegruppen mit gesundheitsfördernder Ausrichtung ein ganz wichtiger Bestandteil im Gesamtkontext der gesundheitlichen Versorgung. Mit unserer finanziellen Unterstützung möchten wir dazu beitragen, dass Gehörlose und Schwerhörige aus der Region ein Stück mehr Lebensqualität bekommen.“ Ganz grundsätzlich sei Selbsthilfe sehr gut dazu geeignet, die aktive Mitarbeit und Selbstverantwortung der Patienten zu fördern, unterstreicht Daltoe. „Deshalb wird die AOK Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee den Gruppen in der Region auch weiterhin in angemessenem Rahmen ihre Unterstützung anbieten.“

 

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