AOK fördert Suchthilfe im Landkreis Schwäbisch Hall - Stellvertretender Geschäftsführer Jürgen Heckmann übergibt Scheck in Höhe von 7.640 Euro

Die AOK unterstützt die Suchtpräventionsarbeit im Landkreis Schwäbisch Hall mit einer mehr als großzügigen Spende. 2015 erhält Landrat Gerhard Bauer zum 13. Mal einen Scheck, mit dem die Arbeit des Suchtbeauftragten des Landkreises, Herbert Obermann, unterstützt wird.

Datum: 23.12.2015 / Kategorie: Gesundheit und Prävention

Schwäbisch Hall

„Der finanzielle Einsatz der AOK für die Suchtprävention im Landkreis Schwäbisch Hall ist eine wichtige Unterstützung unserer Arbeit“, lobt Landrat Gerhard Bauer. Anlass war die Übergabe eines Schecks in Höhe von 7.640 Euro durch die Gesundheitskasse. „Es ist unser Anspruch, für die Menschen hier in der Region da zu sein, das gilt auch für die Suchtprävention“, erklärte Jürgen Heckmann, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken.

„Warum Menschen süchtig werden und darunter leiden, hat vielfältige Ursachen. Klar aber ist, Suchtkranke brauchen Hilfe und der Landkreis Schwäbisch Hall leistet hier Vorbildliches“, unterstreicht Jürgen Heckmann.

Durch Angebote der Suchtprävention wird versucht, Sucht oder Abhängigkeit zu verhindern, bevor diese eintritt. Im Rahmen eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses hat die Suchtprävention zum Ziel, Süchten wie Alkohol-, Medikamenten-, Heroin- und Cannabisabhängigkeit oder auch Essstörungen und Spielsucht vorzubeugen. Aber Suchtprävention orientiert sich in ihren Maßnahmen und Angeboten nicht ausschließlich an den Suchtstoffen, sondern vor allem an der Persönlichkeitsentwicklung. „Nach dem Prinzip `Schutzfaktoren stärken - Risikofaktoren mindern` zielt sie darauf ab, persönliche Ressourcen, wie Selbstwertgefühl, Frustrationstoleranz, Kreativität, Sinnfindung, Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein, Erlebnis-, Genuss- und Konfliktfähigkeit zu fördern“, erklärt Herbert Obermann. „Bereits in früher Kindheit kann so eine Persönlichkeit gefördert werden, die Belastungen in schwierigen Lebensphasen, wie zum Beispiel die Pubertät eher bewältigen kann. Die Förderung durch die Gesundheitskasse ist daher eine willkommene Unterstützung.

„Keine andere Kasse fördert hier im Landkreis die Arbeit der Suchtbeauftragten in dem hohen Maße wie die AOK. Dieses Geld kommt dort an, wo es gebraucht wird und den Betroffenen wirklich nützt“, bestätigte Landrat Gerhard Bauer und bedankt sich für die Förderung durch die AOK. „Die Suchtbeauftragten orientieren ihre Arbeit an den jeweiligen örtlichen oder regionalen Bedingungen. Sie stehen für Kontinuität und Nachhaltigkeit, weil sie in regionalen Netzwerken tätig sind. Das passt zu uns, denn die Gesundheitskasse richtet ihr Engagement an und auf die konkreten Bedürfnisse ihrer Versicherten vor Ort aus“, begründete Heckmann das Engagement der Kasse.

Im kommunalen Präventionsnetzwerk werden deutliche Erfolge verbucht. In einem Zeitraum von fünf Jahren wurden beispielsweise bei den unter 18-jährigen, weniger Betroffene wegen Alkoholmissbrauch im Krankenhaus behandelt. Die Initiative „Festkultur“ mit Kooperationspartnern wie der Polizei, den Kommunen und den Krankenhäusern, stärkt den Jugendschutz. „Der Landkreis baut mit den Netzwerkpartner auf Prävention und Frühintervention“, erklärt Obermann. „Die Präventionsbausteine des Landkreises sind Beleg dafür“. „Herr Obermann macht mit seinen Leuten eine sehr gute Arbeit!“, lobt Landrat Gerhard Bauer.

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