AOK fördert Suchtprävention im Landkreis Konstanz - Scheckübergabe an Landrat Frank Hämmerle

Konstanz, 19. November – Über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 7.640 Euro darf sich der Suchtbeauftragter des Kreises Konstanz, Johannes Fuchs, freuen. Einen entsprechenden Scheck überreichte jetzt der Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee, Dietmar Wieland, an Landrat Frank Hämmerle. „Dieses Engagement wissen wir sehr zu schätzen, denn erfolgreich Missbrauch und Sucht zu verhindern, gelingt nur auf breiter Basis mit guten Partnern“, bedankte sich der Landrat.

Datum: 19.11.2015 / Kategorie: Gesundheit und Prävention

Konstanz

„Wir möchten mit unserer jährlichen finanziellen Unterstützung dazu beitragen, dass Suchtprävention im Landkreis –Konstanz weiterhin gut aufgestellt bleiben kann“, erklärt Dietmar Wieland. „Langfristig entlastet uns das als Kostenträger vor teuren Maßnahmen und Behandlungen in Zusammenhang mit Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeitserkrankungen. Noch wichtiger ist uns aber, dass wir damit mittelbar Menschen bei der Bewältigung von Suchtproblemen helfen können.“

Die Unterstützung durch die AOK wird der Kommunale Suchtbeauftragte für Qualifizierungsmaßnahmen von Fachkräften der Suchtprävention im Landkreis verwenden. Hinzu kommen weitere Maßnahmen der Netzwerkbildung von Suchtprävention im Landkreis und Präventionsangebote für Schulen und Vereine.

Ein weiterer Schwerpunkt wird das Präventionsprogramm des Kultusministeriums „Stark.Stärker.Wir“ sein, das der Landkreis Konstanz in Zusammenarbeit mit den Präventionsbeauftragten der Schulen unterstützen wird. „Ziel dabei ist es, gemeinsam am Ausbau von Präventionskonzepten für Schulen im Landkreis zu arbeiten“, beschreibt Johannes Fuchs das Projekt.

Ähnlich wie Dietmar Wieland sehen die Verantwortlichen im Landkreis Konstanz auch die Stärkung der Säulen in der Suchtkrankenhilfe und dem Ausbau niederschwelliger Angebote für Betroffene. „Unser Suchthilfeverbund sieht es als ganz wichtige Aufgabe an, Betroffenen und deren Umfeld differenzierte Angebote im ambulanten, teilstationären, stationären und nachsorgenden Bereich bereit zu stellen und diese Angebote auf hohem Niveau weiter zu entwickeln“, unterstreicht Landrat Frank Hämmerle.

      
      
   

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