AOK fördert Suchtprävention im Landkreis Konstanz - Scheckübergabe an Landrat Frank Hämmerle

Mit 7.640 Euro unterstützt die AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee die Arbeit des Kommunalen Suchtbeauftragten im Landkreis Konstanz.

Datum: 24.11.2017 / Kategorie: Versorgung in Baden-Württemberg

Konstanz

Über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 7.640 Euro darf sich der Suchtbeauftragte des Landkreises Konstanz, Johannes Fuchs, freuen. Einen entsprechenden Scheck überreichte der Stellvertretende Geschäftsführer der AOK-Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee, Uwe Daltoe, an Landrat Frank Hämmerle. „Dieses Engagement wissen wir sehr zu schätzen, denn erfolgreich Missbrauch und Sucht zu verhindern, gelingt nur auf breiter Basis mit guten Partnern“, bedankte sich der Landrat.

 

„Wir möchten mit unserer jährlichen finanziellen Unterstützung dazu beitragen, dass Suchtprävention im Landkreis Konstanz weiterhin gut aufgestellt bleiben kann“, erklärt Uwe Daltoe. „Langfristig entlastet uns das als Kostenträger vor teuren Maßnahmen und Behandlungen in Zusammenhang mit Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeitserkrankungen. Noch wichtiger ist uns aber, dass wir damit mittelbar Menschen bei der Bewältigung von Suchtproblemen helfen können.“

 

Der Kommunale Suchtbeauftragte will das Geld für Investitionen in Materialien, Maßnahmen und Programme der schulischen und außerschulischen Prävention verwenden. Hinzu kommt die Fortbildung von Multiplikatoren, die in der Prävention arbeiten. „Nicht zuletzt wollen wir mit den Mitteln sogenannte Zukunftsforen finanzieren, mit denen wir die Kooperationsstrukturen in der Suchthilfe weiterentwickeln“, führt Johannes Fuchs weiter aus.

 

Ähnlich wie Uwe Daltoe sehen die Verantwortlichen im Landkreis Konstanz auch die Stärkung der Säulen in der Suchtkrankenhilfe und den Ausbau niederschwelliger Angebote für Betroffene. „Unser Suchthilfeverbund sieht es als ganz wichtige Aufgabe an, Betroffenen und deren Umfeld differenzierte Angebote im ambulanten, teilstationären, stationären und nachsorgenden Bereich bereit zu stellen und diese Angebote auf hohem Niveau weiter zu entwickeln“, unterstreicht Landrat Frank Hämmerle.

 

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