AOK-FrühstücksTalk gelungen

Thema: Betriebliches Eingliederungsmanagement - Worauf ist bei der Durchführung und Dokumentation zu achten? Welche rechtlichen Grundlagen stehen dahinter? Welche externen Leistungen können in Anspruch genommen werden? Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten existieren?

Datum: 29.11.2018 / Kategorie: Krankenstand

Bodensee-Oberschwaben

Die demografische Entwicklung lässt keinen anderen Schluss zu: Immer weniger junge Menschen treten in den Arbeitsmarkt ein, während die Älteren länger als bisher im Erwerbsleben aktiv bleiben. Doch was passiert, wenn Mitarbeiter krankheitsbedingt frühzeitig aus dem Unternehmen ausscheiden? Ein Phänomen, welches die rund 40 Teilnehmer, darunter Entscheidungsträger und Personalverantwortliche, aus der Praxis nur zu gut kennen. Darum sind sie der Einladung der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben zum AOK-FrühstücksTalk gefolgt. Ulrike Osterloh, Juristin und Firmenberaterin der gfi gGmbH, führte in die rechtlichen Grundlagen von Betrieblichem Eingliederungsmanagement ein und berichtete über die Umsetzung im Betrieb. Als weiterer Gast referierte Andreas Urban, Verwaltungsfachwirt und Firmenberater der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. Er sprach über das Thema „Betriebliches Eingliederungsmanagement: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben als unterstützende Maßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung“. Auf welche Unterstützungsmöglichkeiten man von der AOK zurückgreifen kann, darüber berichtete Diplom-Sportwissenschaftler und AOK-Themenfeldmanager Gesundheitsförderung Jan Heckel.

 

Ein Mitarbeiter, der krankheitsbedingt vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheidet, ist schon heute für ein Unternehmen ein nur schwer wettzumachender Verlust an Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb suchen Arbeitgeber intensiv nach neuen Wegen, um die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter – insbesondere der erfahrenen Kräfte – möglichst lange zu erhalten. Damit es gar nicht so weit kommt, sind Unternehmen gut beraten, erkrankte Mitarbeiter bei der Rückkehr in den Arbeitsprozess zu unterstützen. Betriebliches Eingliederungsmanagement (kurz: BEM) setzt genau hier an. Es zielt darauf ab, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneute Erkrankung zu vermeiden und die Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten.

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement hat 2004 durch das „Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“ Eingang in das Pflichtenheft von Arbeitgebern gefunden. Für Beschäftigte ist es ein freiwilliges Angebot, die Arbeit nach langer Krankheit mit Unterstützung des Unternehmens wieder aufzunehmen. Beispielsweise werden Gefährdungen und Belastungen am Arbeitsplatz gemeinsam erkannt und abgebaut oder Arbeitszeiten der Belastungsfähigkeit des Beschäftigten angepasst. Durch Betriebliches Eingliederungsmanagement handelt ein Unternehmen gleichermaßen kostenbewusst wie fürsorglich im Interesse seiner Arbeitnehmer.

 

Ausführliche Beratung und weitere Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten der AOK im Bereich Betriebliches Eingliederungsmanagement bei Jan Heckel unter Telefon 0751 371-129 oder per Mail an jan.heckel@bw.aok.de

 

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Thomas Müller

Pressesprecher

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