AOK: Herzinsuffizienz im Landkreis Rottweil steigt an

Im Landkreis Rottweil gab es im Jahr 2013 rund 2.400 AOK-Versicherte mit der Diagnose Herzinsuffizienz. Dies zeigt eine Auswertung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg zu dieser Erkrankung, oft einfach Herzschwäche genannt. Dabei sind Frauen mit über 1.400 registrierten Erkrankungen deutlich stärker betroffen als Männer. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Erkrankten deutlich an. Spielt die Diagnose Herzinsuffizienz bei jungen Menschen kaum eine Rolle, so ist ab dem 80. Lebensjahr jeder Fünfte davon betroffen, ab dem 85. Lebensjahr sogar jeder Dritte.

Datum: 30.12.2014 / Kategorie: Wissenschaft / Statistiken / Studien / Zahlen

Rottweil

Mit einer Erkrankungsrate von 1,48 Prozent aller Versicherten wird im Landkreis etwas seltener Herzinsuffizienz festgestellt als in Baden-Württemberg insgesamt (1,55 Prozent). Seit vier Jahren ist im Landkreis Rottweil aber ein ununterbrochener Anstieg dieser Diagnose von durchschnittlich 1,4 Prozent pro Jahr festzustellen. Besonders deutlich ist dieser Anstieg bei Männern mit jährlich 1,9 Prozent.

„Eine gesunde Lebensführung mit ausreichender Bewegung, eine gesunde fettarme Ernährung, mäßiger Alkoholkonsum, Reduzierung von Übergewicht und der Verzicht auf Nikotin können das Risiko vermindern", meint PD Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK. „Gezielte Vorbeugung und eine Veränderung der Lebensgewohnheiten beeinflussen den Krankheitsverlauf positiv." Wichtig sei deshalb der regelmäßige Gang zur Kontrolluntersuchung, empfiehlt die Gesundheitsexpertin.

Lautet die Diagnose Herzinsuffizienz, vermittelt die AOK ihren Versicherten innerhalb von acht Tagen eine Ärztliche Zweitmeinung bei einem ausgewiesenen Experten in Baden-Württemberg. Außerdem stellt das AOK-FacharztProgramm Kardiologie eine optimale Verzahnung von hausärztlicher, fachärztlicher und stationärer Behandlung sicher. Laut AOK beteiligen sich bereits zwei Drittel der niedergelassenen Kardiologen in der Region am AOK-FacharztProgramm.

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