AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg rät zu Impfungen

Villingen-Schwenningen, 26. Februar 2015 – Derzeit sorgt der Tod eines Kleinkinds durch Masern für eine kontroverse öffentliche Diskussion. „Krankheiten wie Masern, aber auch Mumps oder Röteln werden oftmals nicht ernst genug genommen“, sagt Klaus Herrmann, Geschäftsführer der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Datum: 26.02.2015 / Kategorie: Kindergesundheit

Schwarzwald-Baar-Heuberg

Auch würden immer wieder einzelne Stimmen laut, die Impfungen an sich in Frage stellen. Die Erfolge konsequenter Impfkampagnen in der Bekämpfung schwerer Erkrankungen seien aber eindrucksvoll: „Pockenerreger konnten weltweit und die Kinderlähmung – zumindest europaweit – ausgerottet werden“, bekräftigt Herrmann. „Auch Tollwutfälle konnten in weiten Teilen Europas nahezu auf Null reduziert werden.“

Die AOK Baden-Württemberg rate seit jeher dringend zur Impfung. „Alle Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sollten zweimal gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft sein. Ebenso Personen, die nach 1970 geboren und nur einmal geimpft wurden“, erklärt Herrmann. Über 18-Jährige, die einen unklaren Impfstatus haben, sollten sich einmalig gegen Masern impfen lassen, vorzugsweise mit einem MMR Impfstoff. Zudem sollten sich ungeimpfte Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, die nicht an Windpocken erkrankt waren, impfen lassen.

Hinweis an die Redaktionen: Weitere Hinweise finden Sie im Internet unter www.aok.de/baden-wuerttemberg/gesundheit/impfungen-schutz-fuer-gross-und-klein-27230.php

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