AOK steigert auch in der zweiten Jahreshälfte Versichertenzahlen

Die wirtschaftliche Entwicklung der AOK Baden-Württemberg ist ungebrochen positiv. Die größte Krankenkasse des Landes legt bei den Versichertenzahlen weiterhin zu, dieser Trend gilt genauso für Heilbronn-Franken. Weiteres Thema der jüngsten Sitzung des AOK-Bezirksrats waren die Einsprüche der Versicherten gegen Entscheidungen der Krankenkasse. Dank der guten Arbeit der Widerspruchsausschüsse, in denen die Bezirksräte entscheiden, müssen nur wenige Fälle vor dem Sozialgericht geklärt werden.

Datum: 23.09.2016 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Heilbronn-Franken

Im Juli meldete die AOK Heilbronn-Franken den 400.000 Versicherten in ihren Reihen. Der positive Trend setzte sich danach fort. Bis zum 1. September kamen weitere 2.266 Menschen aus der Region zur Gesundheitskasse. Seit Jahresbeginn bedeutete dies eine Zunahme um 8.813 Versicherte bzw. ein Wachstum von 2,2 Prozent. Ähnlich stellt sich die Lage im Land dar. 96.515 Menschen schlossen sich der größten Krankenkasse im Lande in diesem Zeitraum an, die nun 4,14 Millionen Menschen betreut.

Die guten Zahlen ergänzte Michaela Lierheimer, Geschäftsführerin der AOK Heilbronn-Franken, um den Hinweis, „dass die AOK Baden-Württemberg entgegen erster Prognosen zum Anfang des Jahres nun gute Aussichten hat, das Geschäftsjahr 2016 positiv abzuschließen. Ein wesentlicher Grund dafür sei die gute Versichertenentwicklung. „Diese Erfolgsstory ist in hohem Maß auf die gute Arbeit der Beschäftigten zurückzuführen, denen ich im Namen des Bezirksrats dafür herzlich danke“, lobte die derzeitige Bezirksratsvorsitzende Mariannne Kugler-Wendt.

Die Widerspruchsausschüsse der AOK Heilbronn-Franken befassen sich mit den Einsprüchen von Versicherten gegen Entscheidungen ihrer Krankenkasse. Diese können dort ihre Anliegen persönlich vortragen. Stimmberechtigte Mitglieder in diesen Gremien sind zwei Versicherten- und zwei Arbeitgebervertreter aus dem Kreis des Bezirksrats. Außerdem gehören ihm ein Vertreter der AOK-Geschäftsführung und ein Protokollant an. 2015 waren 240 Fälle zu beraten, in neun Fällen wurde dabei den Wünschen der Versicherten entsprochen. Weitere 63 Fälle landeten schließlich vor dem Sozialgericht, aber auch hier wurden weitgehend die Entscheidungen der AOK bestätigt.

Ein wesentlicher Grund für diese geringe Anzahl ist nach Auffassung des verantwortlichen AOK-Geschäftsbereichsleiters Steffen Haut, die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Bezirksräte. Deren gewissenhafte Vorbereitung sowie Bereitschaft, gemeinsam mit den Betroffenen die Fälle zu erörtern, sei entscheidend dafür, dass Beschwerden häufig einvernehmlich abgeschlossen werden könnten. Dieses Kompliment unterstrich der stellvertretende Bezirksratsvorsitzende Rolf Blaettner: „Die AOK Heilbronn-Franken hat mit ihrer Arbeit in den Widerspruchsausschüssen in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt, die inzwischen von anderen Bezirksdirektionen im Lande übernommen wurden.“

Die AOK-Gesundheitskasse ist eine starke demokratische Gemeinschaft. Sie wird von ihren Versicherten und Arbeitgebern selbst verwaltet. Auf Bezirksebene ist dies der Bezirksrat. In ihm engagieren sich ehrenamtlich Persönlichkeiten aus der Region Heilbronn-Franken, um die Interessen der Mitglieder und Beitragszahler zu vertreten. Der Bezirksrat der AOK Heilbronn-Franken wird alle sechs Jahre von den Versicherten und Arbeitgebern neu gewählt. Er ist paritätisch besetzt und besteht aus zur Zeit 15 Arbeitnehmer- und 15 Arbeitgebervertretern. Den Vorsitz dieses Gremiums übernimmt im jährlichen Wechsel ein Arbeitgeber- oder ein Versichertenvertreter. In der Region Heilbronn-Franken ist das für die Versicherten Marianne Kugler-Wendt, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Heilbronn-Neckar-Franken und auf Arbeitgeberseite Rolf Blaettner, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Region Heilbronn-Franken e.V.

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