AOK unterstützt Kurs für pflegende Angehörige im Pflegeheim Markgräflerland - „Auch die Pflegenden in den Blick nehmen“

Zusammen mit dem Eigenbetrieb Heime des Landkreises Lörrach und Katholischen Sozialstation Josefshaus haben Experten mit Unterstützung der AOK Angehörigen von Pflegebedürftigen an zehn Abenden die Grundlagen der Pflege in den eigenen vier Wänden vermittelt.

Datum: 21.02.2017 / Kategorie: Pflege und Rehabilitation

Weil am Rhein

Die Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen erfordert nicht nur spezielle Kenntnisse. Häufig müssen sich die Betroffenen auch erst einmal in ihrer völlig neuen Lebenssituation zurechtfinden“, meint Marc Seigel, Leiter des AOK-KundenCenters in Weil. Zusammen mit dem Eigenbetrieb Heime des Landkreises Lörrach und Katholischen Sozialstation Josefshaus hatten Experten mit Unterstützung der AOK Angehörigen von Pflegebedürftigen an zehn Abenden die Grundlagen der Pflege in den eigenen vier Wänden vermittelt.

 

Im Mittelpunkt standen dabei praktische und theoretische Tipps sowie Anregungen zur Bewältigung der täglichen Pflege. „Wir wollen damit das Verständnis für die Pflege fördern und das soziale Engagement stärken“, beschreibt Seigel die Ziele der AOK bei der Unterstützung der Maßnahme. „Wir haben bei der inhaltlichen Ausrichtung der Schulung großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur die rein physische Seite der Pflege, sondern auch die psychischen Belastungen der  Pflegenden Berücksichtigung finden. Die Teilnehmer haben dabei gelernt, auch sich selbst und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen.“

 

Wer die Pflege von Angehörigen übernehme, tue dies meist zusätzlich zu anderen Aufgaben, meint Seigel. Das führe zur Arbeitsüberlastung und dazu, die eigenen Bedürfnisse immer wieder zurückzustellen. „Hinzu kommen die pflegerischen Tätigkeiten. Das ist eben nicht nur körperlich belastend, sondern auch psychisch“, weiß der Gesundheitsexperte. Es sei extrem belastend, beispielsweise einen Elternteil zu pflegen. Plötzlich rutsche der Pflegende in eine Führungsrolle. Hinzu komme, dass sich die Angehörigen durch Krankheit oder Alter verändern, sich anders verhalten, aggressiv oder wütend werden können. „Wir freuen uns, wenn die AOK bei den Schulungsteilnehmern einen Beitrag zur Sensibilisierung dafür leisten konnte“, zieht Seigel ein positives Fazit

 

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