AOK zum Präventionsgesetz: Gute Absicht - wenig Wirkung durch Zentralismus

Die AOK hält die Zielsetzung des im Bundestag verabschiedeten Präventionsgesetzes, der Gesundheitsförderung künftig einen höheren Stellenwert zu geben, für richtig. Allerdings scheitere dieses Ansinnen am überaus zentralistischen Ansatz des Gesetzes: „Die guten Absichten werden konterkariert. Prävention lässt sich nicht einheitlich deutschlandweit verordnen, sondern braucht durchdachte regionale Konzepte und keine neuen bunten Broschüren - das geht nur vor Ort“, so Roland Beierl, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben. Ganz besonders müsse der regionale Faktor bei dem im Gesetz vorgesehenen Ausbau der Prävention in Lebenswelten gelten.

Datum: 03.08.2015 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Region Bodensee-Oberschwaben

Im Jahr 2014 hat die AOK 21,1 Millionen Euro für Primärprävention ausgegeben, investierte 5,37 Euro je Versicherten und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der gesetzlichen Krankenkassen (4,11 Euro je Versicherten) in die Bereiche Prävention und Gesundheitsförderung sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement. Die AOK ist auf dem Gebiet der Prävention Vorreiter unter den gesetzlichen Krankenkassen und will dieser Rolle auch künftig gerecht werden.

„Wir bringen Prävention dort voran, wo die Menschen leben und arbeiten und investieren konsequent in qualitätsgeprüfte Maßnahmen“, betont Roland Beierl weiter. 2014 hat die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben mehr als 1.000 eigene Gesundheitskurse für alle Altersgruppen angeboten. Pro Jahr absolvieren etwa 1.500 Menschen die Kurse gegen Rückenprobleme. An Kursen zur richtigen Ernährung, Bewegung und psychischen Gesundheit nehmen jährlich in der Region etwa 7.000 Menschen teil.

Weitere Informationen und Anmeldung zu den kostenfreien Gesundheitskursen in allen AOK-KundenCentern vor Ort oder online unter www.aok-bw.de/bos > Gesund bleiben > Gesundheitsangebote

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