Auch dem Rücken Urlaub gönnen - AOK wertet aus: Arbeitsunfähigkeit wegen Rückenschmerzen in Bodensee-Oberschwaben - Begeistert vom AOK-RückenKonzept: Loara Castella aus Friedrichshafen

„In den Sommerferien sollte man auch seinem Rücken Urlaub gönnen“, sagt Roland Beierl, Geschäftsführer der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben. „Erwerbspersonen sind sehr häufig von Rückenschmerzen betroffen, vor allem wenn sie ihre Arbeit überwiegend im Stehen und Sitzen durchführen oder ihren Rücken einseitig belasten.“ Rund zwölf Prozent der AOK-versicherten Beschäftigten in der Region Bodensee-Oberschwaben waren im vergangenen Jahr mindestens ein Mal mit Rückenschmerzen krankgeschrieben. Das sind 9.438 AOK-Versicherte, davon 5.691 Männer. Die Werte waren in den vergangenen Jahren weitgehend konstant. Besonders betroffen sind Beschäftigte ab 35 Jahre mit leicht steigender Tendenz bis zum Renteneintritt. Da rund die Hälfte der Bevölkerung in Bodensee-Oberschwaben bei der AOK versichert ist, gelten die Zahlen der Gesundheitskasse als repräsentativ.

Datum: 15.08.2016 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Friedrichshafen

Zu den Hauptursachen zählen die zu schwache Ausbildung der Muskeln, die das Skelett stützen sowie einseitige Belastung. Bewegung und Entspannung ist meist die beste Medizin und damit lässt sich im Urlaub ausgezeichnet beginnen. Katharina Kistner, AOK-Sportfachkraft: „Muskeln und Bandscheiben werden durch Bewegung gestärkt und die Durchblutung angekurbelt. Bandscheiben sind wie ein Schwamm. Im Stehen oder Sitzen werden die Bandscheiben durch die konstante Belastung quasi ausgetrocknet.“

Heißt das, dass man im Urlaub immer in Bewegung sein muss? Nein, meint die AOK-Expertin: „Entspannung kann Verspannungen in den Muskeln mildern.“ Auch der Bandscheibe tut neben Bewegung Entspannung gut. Ähnlich wie bei rhythmischen Bewegungen, wie zum Beispiel Laufen oder Gehen, saugt sich im Liegen der Kern der Bandscheibe mit Nährflüssigkeit voll. Der Urlaub ist der ideale Zeitpunkt, um aktiver zu sein und sich gleichzeitig Entspannungspausen zu gönnen. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Katharina Kistner: „Wer einmal Rückenschmerzen hatte, hat ein erhöhtes Risiko, irgendwann wieder davon geplagt zu werden. Im Urlaub geht es dem Rücken meistens besser. Man sollte dieses Phänomen als Anreiz nutzen, um dauerhaft mehr Bewegung in den Alltag einzubauen und auf Entspannungspausen zu achten.“

Genau hier setzt das AOK-RückenKonzept an: In den RückenStudios der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben in Friedrichshafen, Ravensburg und Sigmaringen ermöglichen speziell entwickelte DAVID-Geräte den gezielten Aufbau der stabilisierenden Muskulatur. AOK-Versicherte, die von ihrem Hausarzt eine ärztliche Empfehlung für das AOK-RückenKonzept erhalten, können exklusiv und kostenfrei trainieren. Die Empfehlung gilt für 24 Trainingseinheiten. Es wird ein individuelles Trainingsprogramm entwickelt, inklusive Übungen für zuhause. „Zum Start machen wir einen Eingangstest, bei dem wir unter anderem die Kraft und die Beweglichkeit der Wirbelsäule messen“, sagt Katharina Kistner. „Nach den 24 Trainingseinheiten kommt ein Abschlusstest. So kann man gut sehen, was sich verbessert hat.“

Auch Loara Castella aus Friedrichshafen hatte massive Rückenprobleme. „Bis mich mein Arzt vor ein paar Jahren auf das AOK-RückenKonzept aufmerksam gemacht hat.“ Schnell vereinbarte die zweifache Mutter einen Termin im AOK-RückenStudio.

Durch das kompakte und effektive Training hat Loara Castella keine Schmerzen mehr, ist viel fitter. Auch während der Arbeit. Die 39-Jährige ist selbständig mit einem eigenen Friseursalon. Klar, dass sie da einen Ausgleich für ihren Rücken braucht. „Ich konnte mich oft kaum noch bewegen, stehen oder gehen. Das hat mich in meiner Arbeit stark eingeschränkt.“

Das Training dauert rund eine Stunde, mit Aufwärmungsgymnastik und Übungen an den verschiedenen Geräten, die das Herzstück des AOK-RückenKonzepts darstellen und lässt sich prima in den Alltag integrieren. Es ist im Vergleich zu festen Kursen viel flexibler. „Toll ist, dass ich durch die flexiblen Öffnungszeiten zu meinenWunschterminen trainieren kann“, freut sich Loara Castella.

Die Trainingseinheiten werden in der Regel innerhalb von zwölf Wochen im AOK-RückenStudio eigenverantwortlich durchgeführt. An der Seite der Teilnehmer ist aber immer ein Betreuer, der bei Bedarf eingreift und zum Beispiel die Gewichte bei Über- oder Unterforderung variiert. Loara Castella schätzt die kompetente Betreuung im AOK-RückenStudio ebenso, wie die trotzdem lockere und familiäre Atmosphäre. „Individueller und professioneller kann ich mir ein Training kaumvorstellen“, lobt sie das AOK-RückenKonzept.

Weitere Informationen online unter www.aok-bw.de/bos > Gesundes Leben > Rückenschmerzen

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