Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand

Esslingen, 05.07.2018 – Sommer, Sonne und viel nackte Haut – da steigt das Risiko für einen Sonnenbrand. Wer sich übermäßig in der Sonne aalt, dem droht im schlimmsten Fall später Hautkrebs. Allein im Landkreis Esslingen stieg 2016 die Zahl der Neuerkrankungen um fünf Prozent. Rund 263 Versicherte erhielten die Diagnose Hautkrebs, darunter waren 136 Frauen. Das geht aus einer Statistik der AOK Neckar-Fils unter ihren Versicherten hervor.

Datum: 05.07.2018 / Kategorie: Gesundheit und Prävention

Esslingen

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Frühzeitig erkannt, ist er jedoch meist gut heilbar. Regelmäßige Selbstkontrolle und Hautkrebs-Screenings spielen dabei eine wichtige Rolle.

 

Die Krankenkassen übernehmen ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre ein Hautkrebs­Screening. Dabei untersucht der Arzt die Haut von Kopf bis Fuß und entnimmt bei Auffälligkeiten eine Gewebeprobe. „Es gibt verschiedene Typen von Melanomen, die sich unterschiedlich entwickeln. Manche wachsen relativ lange an der Hautoberfläche und lassen sich durch einen kleinen Eingriff entfernen. Andere wachsen frühzeitig in die Tiefe und können sich daher leichter über das Blut- oder Lymphsystem ausbreiten und Metastasen in anderen Körperregionen bilden. Wenn sie nicht behandelt werden, können sie tödlich sein“, sagt AOK-Ärztin Dr. Sabine Knapstein.

 

Die beste Vorbeugung ist allerdings der Schutz der Haut vor starker Sonneneinstrahlung und Sonnenbrand. „Ein Sonnenbrand sollte grundsätzlich vermieden werden“, rät Knapstein. Sie empfiehlt als Schutz eine Sonnencreme mit mindestens Faktor 30, der gegen UVA- und UVB-Strahlung schützt. „Eincremen sollte man sich bereits 30 Minuten bevor man in die Sonne geht.“ Aber auch im Schatten kommt noch bis zu 50 Prozent der Sonneneinstrahlung an. „Deshalb ist es sinnvoll, sich auch einzucremen, wenn man sich im Schatten aufhält.“

 

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