Einzigartiges Reha-Konzept der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg erhält bundesweite Auszeichnung

Die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat zusammen mit ihren Partnern Konflikthotline Baden-Württemberg und Rehaklinik Glotterbad ein in Baden-Württemberg einzigartiges Rehabilitations-Konzept für Menschen mit Konflikten oder gar Mobbing am Arbeitsplatz entwickelt. Dafür hat die AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg die „Mehrwert-Auszeichnung“ des AOK-Bundesverbandes erhalten, den Karl Heinrich Behringer, Leiterdes Arztpartner-Service der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, und Stefanie Gilly vom Sozialen Dienst der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg nun in Hamburg entgegennahmen.

Datum: 26.11.2014 / Kategorie: Pflege und Rehabilitation

Schwarzwald-Baar-Heuberg

„Arbeit ist zwar einer der wesentlichen Faktoren, die gesund halten“,sagt Behringer, „sie kann aber auch belastend sein und sogar krankmachen, beispielsweise bei Konflikten am Arbeitsplatz. Besondersbei schwerem Mobbing können die Betroffenen nach einer längerenLeidenszeit arbeitsunfähig werden.“ In solchen Fällen ist eine genauauf dieses Krankheitsbild abgestimmte Rehabilitation-Maßnahme wiedas jetzt ausgezeichnete REPLIEKA-Konzept amerfolgversprechendsten, so der Diplom-Psychologe Behringer.REPLIEKA stehe dabei für „Rehabilitation und Nachsorge vonPatienten mit längeren oder immer wieder auftretendenErkrankungen und Konflikten am Arbeitsplatz“.„Das besondere an unserem REPLIEKA-Konzept ist das individuelle,auf die eigene Arbeitsplatzsituation bezogene Coaching“, erklärtSozialpädagogin Gilly. „Dieses wird während der Reha in der KlinikGlotterbad in Glottertal durch speziell ausgebildete Experten derKonflikthotline Baden-Württemberg durchgeführt. Dabei werden nichtnur Symptome gelindert, sondern die persönlichen Reaktionsmusterauf belastende Arbeitssituationen verändert.“ Nach derRehabilitationsmaßnahme erhalten die Versicherten für ein halbesJahr ein individuelles Nachsorgeangebot durch die Konflikt-Experten.So sei die Nachhaltigkeit bei der Rückkehr in den Berufsichergestellt.Die bisherigen Reha-Teilnehmer haben durch REPLIEKA laut AOKfast durchweg eine bedeutende bis erhebliche Verbesserung ihrerLage erfahren und konnten ihr bisheriges oder ein neuesArbeitsverhältnis wieder aufnehmen. Derzeit wird das Konzept durchein unabhängiges Institut wissenschaftlich evaluiert. „DieAuszeichnung ist eine besondere Wertschätzung für unser Projekt“,freut sich Karl Heinrich Behringer. Er tritt Ende November in denRuhestand, begleitet aber das Projekt bis zum Ende derwissenschaftlichen Evaluation.

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