Frühjahrssitzung des AOK-Bezirksrat - AOK legt 2015 erneut ein Rekordjahr hin

Waldshut-Tiengen, 2. Mai – Zur diesjährigen Frühjahrssitzung begrüßte der Vorsitzende Heinz Rombach die vollzählig vertretenen Bezirksrats-Mitglieder der AOK Hochrhein-Bodensee in den Geschäftsräumen Am Rheinfels. Im Mittelpunkt standen die Finanz-Zahlen der AOK Baden-Württemberg und der Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee, die Versichertenentwicklung und die Vorbereitungen auf das Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II am 1. Januar.

Datum: 03.05.2016 / Kategorie: Unternehmen AOK Baden-Württemberg

Waldshut-Tiengen

Während andere Gesetzliche Krankenkassen defizitär arbeiten und deshalb die Beitragssätze anheben mussten, kann die AOK Baden-Württemberg auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurückblicken und schreibt schwarze Zahlen. „Unter dem Strich steht ein Jahresergebnis von 147,4 Millionen Euro“, berichtete der neue AOK-Geschäftsführer Uwe Schreiber. „Deshalb konnten wir mit einem unterdurchschnittlichen Beitragssatz im Vergleich zu den anderen Gesetzlichen Krankenkassen ins neue Jahr starten – bei vergleichsweise hoher Leistungsqualität für unsere Versicherten. Wir stehen im Wettbewerb besser denn je.“

Viel Positives hatte Uwe Schreiber auch über das abgelaufene Geschäftsjahr der Bezirksdirektion Hochrhein-Bodensee zur berichten. Bei den Kostenzielen habe die AOK Hochrhein-Bodensee im zurückliegenden Geschäftsjahr alle wichtigen Planziele erreicht oder übertroffen. „2014 war schon ein exzellentes Jahr für uns. Aber 2015 haben wir nochmal eins draufgelegt“, erläuterte der AOK-Geschäftsführer. Um über 5.000 Versicherte konnte die AOK-Bezirksdirektion im Jahr 2015 zulegen. „Damit haben wir unsere Marktziele weit übertroffen und ein Rekordergebnis eingefahren“, betonte Schreiber.

Die Gründe für das erfreuliche Wachstum sieht der Vorsitzende Heinz Rombach im exzellenten Service der AOK Baden-Württemberg: „Während sich andere Krankenkassen zurückziehen, bleiben wir vor Ort. Die starke Präsenz in der Nähe unserer Kunden ist zwar betriebswirtschaftlich aufwändiger, aber wir können so unsere Leistungen kompetenter einbringen. Das hebt uns ab von den Wettbewerbern, und das zahlt sich auch aus.“ Knapp 230 KundenCenter im Land, davon 14 in der Region, sorgen für gute Erreichbarkeit und optimale und qualitativ hochwertige Beratung.

Uwe Daltoe, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee informierte die Bezirksratsmitglieder über die Vorbereitungen zur Einführung des 2. Pflegestärkungsgesetz zum 1. Januar 2017. Ab diesem Datum gelten fünf neue Pflegestufen. Außerdem erhöht der Gesetzgeber den Beitrag um 0,2 Prozentpunkte. „Das Pflegestärkungsgesetz II ist ein Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung“, erläuterte Uwe Daltoe. „Das hat erhebliche Auswirkungen für die AOK als Pflegeversicherung und stellt uns vor große Herausforderungen bei der Umstellung auf das neue System. Aber wir sind gut vorbereitet und haben ausreichend qualifiziertes und geschultes Personal in Bereitschaft. Im Sommer geht die Arbeit los. Auch an dieser Gesetzesänderung zeigt sich, wie wichtig die Nähe der AOK zu ihren Kunden ist, die jetzt eine unmittelbare und persönliche Betreuung brauchen."

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