Ganzheitlicher Ansatz führt zum Erfolg

Von der Gesundheitsförderung ins Betriebliche Gesundheitsmanagement: Geberit und AOK arbeiten eng zusammen für mehr Mitarbeitergesundheit

Datum: 18.09.2017 / Kategorie: AOK-Angebote und Leistungen

Pfullendorf

Wie können Unternehmen für das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten sorgen? Das Betriebliche Gesundheitsmanagement wird häufig auf Rückenschule, Ernährungsberatung oder die Raucherentwöhnung reduziert. Aber es geht um viel mehr: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Geberit in Pfullendorf gestalten ihre Gesundheit selbst. Beim Unternehmen Geberit wurde 2013 das BetrieblicheGesundheitsmanagement neu ausgerichtet und im Zuge dessen ein Vital-Kern-Team aufgebaut.

 

Welt von GeberitVital. Geberit bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen von GeberitVital ein umfangreiches Angebot zur Entwicklung und Stärkung persönlicher Vitalstrategien an. Es geht darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu helfen und früh mit Gesundheitsförderung und Prävention einzugreifen, damit Krankheiten erst gar nicht entstehen können. „Ziel ist es, durch Betriebliches Gesundheitsmanagement der Belegschaft bewusst zu machen, wie wichtig es ist, auf die Gesundheit zu achten“, erklärt Markus Schnitzer, Gesundheitsmanager bei der Geberit Gruppe.

 

Aktiver Austausch im Vital-Kern-Team. Geberit am Standort Pfullendorf besteht aus den Gesellschaften Produktion, Verwaltung, Logistik und Vertrieb. Aus diesen vier Unternehmensbereichen sind jeweils zwei gewählte Betriebsräte mit im Umsetzungsteam des Vital-Kern-Teams, um die Meinungen der Mitarbeiterschaft aus allen Abteilungen besser mit einzubinden. Der Gesundheitsmanager Markus Schnitzer organisiert die zweimonatlichen Treffen und richtet diese ganz im Rahmen der Unternehmensstrategien aus: „Geberit gestaltet Gesundheit am Arbeitsplatz, dies war uns bei der Initiierung des Vital-Kern-Teams im Jahr 2013 besonders wichtig.“

 

Vital führen. Der Erfolg hängt davon ab, ob der Betrieb eine Kultur des Dialogs und der Reflexion etabliert hat. Markus Schnitzer: „Das haben wir geschafft. Mit Befragungen und Feedbackbögen sehen wir, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Vital-Programm positiv annehmen. Trotzdem wissen wir auch: Das Thema muss hochgehalten werden.“ Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein Führungsthema. Die Chefs müssen sich Zeit für das Thema nehmen und Vorbild sein.

 

Große Nachfrage. Die Vitalität des Menschen ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Deshalb gibt es nicht die eine Strategie, es gibt verschiedene Wege zu mehr Gesundheit. „Wir bieten deshalb fünf verschiedene Bausteine an, damit jeder Mitarbeiter seiner eigenen Vitalstrategie nachgehen kann.“ Diese sind „Bewegung“, „Ernährung“, „Mentale Fitness“, „Energie“ und „Vitales Umfeld“. Egal, ob Krafttraining, Nordic-Walking-Kurse, Ernährungsworkshops oder Maßnahmen zur Stärkung der psychischen Gesundheit – zweimal pro Jahr erscheint das Vital-Programm bei Geberit. „Wir wollen auf ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Belegschaft hinwirken und auch die Rahmenbedingungen dafür schaffen, die Angebote zu nutzen. Wir haben zum Beispiel zur Entspannung zwei Ruheräume eingerichtet und eine ‚Vitale Pause‘ eingeführt“, so Markus Schnitzer weiter. Oft sind die angebotenen Kurse schnell ausgebucht. „Das ist für uns ein Zeichen, dass unser Tun ankommt.“

 

Menschliche Nähe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Geberit wichtigstes Kapital. Markus Schnitzer: „Gerade in Zeiten des Wachstums und der Markterweiterung sind wir auf die Leistung und das Engagement derer angewiesen.“ Unterstützt wird Geberit von der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben. „Wir erstellen jährlich betriebsbezogene Analysen, wie zum Beispiel den Gesundheitsbericht“, betont Jan Heckel, AOK-Koordinator für Betriebliches Gesundheitsmanagement. „Diesen analysieren wir gemeinsam und leiten entsprechende Maßnahmen ab. Auch helfen wir mit konkreten Präventionsangeboten in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung.“ Aktuell steht das Programm Lebe Balance im Vordergrund, bei dem die Achtsamkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch der Führungskräfte, geschult wird.

 

Fragen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement über die AOK an Jan Heckel unter Telefon 0751 371-129 oder per E-Mail an jan.heckel@bw.aok.de.

 

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Thomas Müller

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