Herbstsitzung - AOK-Bezirksrat informiert sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung - 2015 das erfolgreichste Jahr seit Bestehen der AOK Baden-Württemberg

Waldshut-Tiengen, 25. November – In seiner turnusmäßigen Herbstsitzung informierte sich der AOK-Bezirksrat über den aktuellen Stand der geschäftlichen Entwicklung in den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Konstanz. Schwerpunkte des Berichts von AOK-Geschäftsführer Dietmar Wieland waren die Versichertenentwicklung und die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen.

Datum: 24.11.2015 / Kategorie: Gesundheitspolitik

Waldshut-Tiengen

Hinsichtlich der Finanzentwicklung hatte der AOK-Geschäftsführer positive Zahlen zu melden: „Wir haben das Geschäftsjahr 2014 mit einem Überschuss von gut 64 Millionen Euro abgeschlossen. Und auch im laufenden Geschäftsjahr sind wir auf gutem Kurs – während sich unsere Wettbewerber nach der Decke strecken.“ Vor wenigen Tagen hatte der Schätzerkreis eine Erhöhung der Beitragssätze bei den gesetzlichen Krankenkassen für 2016 angekündigt. „Ob die AOK Baden-Württemberg ihre Beitragssätze erhöhen wird, entscheidet der Verwaltungsrat erst Ende des Jahres “, erklärte Wieland.

Dass sich die AOK Baden-Württemberg in diesem Jahr auch unter verschärften Wettbewerbsbedingungen gut behaupten kann, belegte Wieland mit den aktuellen Zahlen der Versicherten-Entwicklung. „Das Jahr 2015 ist das erfolgreichste seit Bestehen der AOK-Baden-Württemberg“, unterstrich der AOK-Chef. „Insgesamt hat die AOK Baden-Württemberg die Marke von vier Millionen Versicherten übersprungen. Und einen guten Teil haben wir hier an Hochrhein und Bodensee dazu beigetragen mit inzwischen mehr als 190.000 Versicherten. Das ist ein Zuwachs von netto 5.500 Versicherten seit Jahresbeginn und festigt die Marktposition der AOK als mit Abstand größte Krankenkasse der Region.“ Bezirksratsvorsitzender Roland Schirmer zeigte sich beeindruckt von der positiven Geschäftsentwicklung und bedankte sich vor allem für den Einsatz der rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Dieser Erfolg zeigt, dass geografische Nähe mit 13 KundenCentern in den Landkreisen Lörrach, Waldshut und Konstanz, der engagierte Einsatz für den Kunden und das attraktive Gesundheitsangebot der AOK Hochrhein-Bodensee Faktoren sind, die den Unterschied zu den Wettbewerbern ausmachen“, ergänzte der stellvertretende Bezirksratsvorsitzende Heinz Rombach.

„Die AOK Baden-Württemberg steht der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge positiv gegenüber“, berichtete Dietmar Wieland an die Bezirksräte. „Wir halten das für richtig und wichtig.“ Nach den Vorstellungen der AOK Baden-Württemberg könne die obligatorische Ausgabe einer elektronischen Gesundheitskarte ab der Verteilung der Flüchtlinge auf die Gemeinden nach Ende der Unterbringung in einer Landeserstaufnahmeeinrichtung bzw. einer zentralen Unterbringungseinrichtung erfolgen. Dazu müssten die zuständigen Gemeinden die notwendigen Daten an die gewählte Krankenkasse übermitteln. Die Abrechnung der Leistungen sollte dann ausschließlich zwischen der jeweiligen Krankenkasse und dem Land Baden-Württemberg erfolgen. Auf diese Weise würde ein transparentes, schlankes und unbürokratisches Verfahren garantiert.

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